Freundschaft, Liebe und Pokémon 2 - Black Kyurem & White Kyurem

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Kapitel 129: Das Champ-Turnier kann kommen!

Beitrag von Reshikrom am So 19 Mai 2013 - 18:59

Kapitel 129: Das Champ-Turnier kann kommen!

Carina besiegte Kamilla in der zweiten Runde. Zwar war das Zebritz von dem Model sehr stark, aber Aquana konnte sich mit Wasser- und Eis-Attacken durchsetzen. Jetzt musste meine Verlobte gegen ihre beste Freundin und Kollegin Géraldine antreten, die mit ihrem Swaroness gegen Cheren und sein Bissbark in der zweiten Runde gewann. Der Finalkampf der beiden befreundeten Mädchen hatte schon inzwischen begonnen und Aquana und Swaroness zeigten all ihre Stärken als Wasser-Pokémon. Die Fans jubelten laut und hielten sogar Plakate von ihren Favoriten hoch. „Setz Luftschnitt ein!“, befahl Géraldine. „Konter mit Spukball zurück, Aquana!“, befahl Carina. Die beiden Pokémon setzten ihre starken Attacken ein, aber keiner von denen wollte schnell aufgeben. Aber nach einer Weile wurden beide Seiten sehr erschöpft. „Gib nicht auf, Swaroness!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City. „Du kannst es schaffen, Aquana!“, rief Carina, „Wir haben extra hart für das Turnier trainiert und wir dürfen nicht aufgeben!“ Ich kam mit Siegfried in die Kampfhalle an, aber die ganzen jubelnden Fans blockierten den Gehweg. „Gehen wir ganz nach oben zur Tribüne“, schlug mein Halbbruder vor. Ich rannte in der leichten Dunkelheit die Treppen hoch, um von der Höhe aus meine Verlobte anzufeuern. „Verdammt“, fluchte ich leise, „Von hier aus kann sie mich nicht sehen, weil die Scheinwerfer direkt an sie gerichtet sind.“ „Kai, hier oben ist es dunkel. Hast du dir überhaupt Gedanken gemacht, wie du Carinas Aufmerksamkeit auf dich richten kannst?“, wollte der Champ aus Johto wissen. „Nein, leider nicht“, antwortete ich enttäuscht und lehnte mich an den Metallzaun an. „Milza! Mil...!“, rief mein schillerndes Drachen-Pokémon und zeigte auf einer großen Scheinwerferlampe, die verdeckt war. „Das ist es!“, rief ich und steckte das Kabel des Scheinwerfers in die Steckdose. „Was hast du vor?“, fragte Siegfried. „Ich werde mit den atemberaubenden Ding hier Carinas Aufmerksamkeit auf mich ziehen, damit ich ihr beweisen kann, dass sie mir sehr wichtig ist“, gab ich als Antwort und nahm eine Kette, die die Schutzklappen des Scheinwerfers öffnen kann, „So, jetzt muss die Lampe nur noch aufleuchten, dann erledigt sich der Rest von allein.“ Als ich gerade den Schalter für die Lampe betätigen wollte, kam ein Mann vom Sicherheitspersonal, mit einem Fukano bei sich, und fragte: „Was treibt ihr hier oben? Das ist eine gesperrte Ebene und für euch unbefugte verboten!“ „Sir, es dauert nur ein kleinen Moment. Das ist sehr wichtig für mich. Sehen Sie da unten – da kämpfen meine Freundinnen und eine davon ist meine zukünftige Ehefrau. Ich muss ihr was ganz wichtiges mitteilen, also können Sie uns bitte in Ruhe lassen“, sagte ich. „Finger weg von dem Scheinwerfer!“, brüllte der Wächter und forderte sein Fukano auf, uns aufzuhalten. „Hören Sie mal. Auf einen Kampf habe ich ehrlich gesagt keine Lust, also lassen Sie uns!“, rief ich. Das Fukano rammte die ganze Zeit an mein Schienbein, während Milza und Emolga es an seinen wuscheligen Schweif zogen. „Bitte geben Sie ihn eine Chance. Wir gehen auch sofort danach von der gesperrten Ebene weg“, sagte mein Halbbruder. „Ich nehme meinen Job sehr ernst, junger Mann, also bitte euch, mit in das Sicherheitspersonal zu kommen“, sprach der Wächter und legte Siegfried Handschellen an. „HEY! Das können Sie doch nicht machen!“, brüllte ich und wollte meinen Halbbruder helfen, bis ich dann auch mit Handschellen angelegt worden war. „Die Polizei wird sich bestimmt freuen, dass sie böse Menschen in ihre modernen Gefängniszellen stecken“, sagte der Wächter und ging mit Siegfried, den Pokémon und mir die Treppenstufen herunter. „Die Polizei und das Wachpersonal können mich mal kreuzweise! Wir haben nichts schlimmes angestellt. Wir sind unschuldig!“, rief ich. Carina und Géraldine bekamen meine nicht überhörbare Lautstärke mit und unterbrachen ihren Kampf. Auch die Zuschauer mussten sich das anhören. Der Wächter sprach in sein Funkgerät: „Habe hier zwei Sträflinge erfasst. Ich bringe sie gleich zu Ihnen. Fragen Sie auch, ob es Donuts gibt.“ „Lassen Sie uns bitte gehen!“, forderte ich auf und wurde langsam wütend. Als wir die Eingangshalle betraten, stand der Champ der Sinnoh-Region Cynthia mit Kattlea und ihren Bodyguard Hektor dort und unterhielten sich. Cynthia sah uns und fragte sehr verdutzt: „Kai? Siegfried? Was habt ihr denn gemacht?“ „Miss Cynthia. Diese beiden Sträflinge haben versucht, das Einall-Turnierfinale zu sabotieren“, erzählte der Wächter. „Nein, das stimmt nicht! Dieser Kerl lügt!“, behauptete ich. Der Wächter packte mich am Nacken und drückte mich zu Boden. „Sei still! Du gehst erstmal mit deinen Komplizen hinter Gittern“, sagte er. „Das ist nicht nötig, weil ich weiß, dass die beiden Champs unschuldig sind“, sagte Cynthia, „Und außerdem gehören die beiden zu mir, also lassen Sie sie gehen.“ „Außer den kindischen Jungen, den können Sie mit ins Revier nehmen!“, rief Kattlea. „Nein, was wäre denn das Champ-Turnier ohne Kai und Siegfried? Sicher nicht sehr spannend“, sprach der Champ aus Sinnoh. „Na gut, wenn Sie es so sagen...“, seufzte der Wächter und löste uns von den Handschellen, so dass ich mit Siegfried und den Pokémon Milza und Emolga wieder zur Tribüne ging. „Was fällt Ihnen eigentlich ein, Kai und Siegfried zu verhaften, für nichts?“, wollte Cynthia wissen. Die Sicherheitsperson antwortete nichts darauf. „Die Arenaleiter und Champs dürfen hier alles betreten, auch gesperrte Wege“, sagte der Champ aus Sinnoh und ging mit Kattlea und Hektor in die Kantine.
„So, diese kleine Aufgabe wir nun weiter fortgesetzt“, sagte ich und stellte den Scheinwerfer in die richtige Position. Ich sah, dass Carina und Géraldine immer noch in ihren Kampf verwickelt waren, aber ich musste unbedingt meiner Verlobten beistehen. „Siegfried, schalte das Licht sofort an, wenn ich dir das Kommando sage“, sprach ich, „Emolga, Milza... ihr passt auf, dass keiner nach oben kommt.“ Ich schaute mich gehetzt um, um ein Mikrofon zu suchen, denn sonst würde Carina mich nicht hören – und ich fand auch ein Mikrofon. Aquana und Swaroness waren schon inzwischen ziemlich erschöpft, aber niemand von den beiden wollte sich geschlagen geben. Meine Nervosität stieg langsam an und meine Hände fingen an, etwas zu zittern. „Siggi, schalte das Scheinwerferlicht an!“, rief ich. Siegfried drückte auf dem Schalter und ich schaltete das Mikrofon an. Durch ein Zischen in den Lautsprecheranlagen konnte ich von jeden die Aufmerksamkeit bekommen. „... Danke für eure Aufmerksamkeit, liebe Zuschauer und Fans. Das, was ich jetzt sagen möchte, kommt vom Herzen. Was ihr hier erlebt, ist das Einall-Turnierfinale, wo zwei Freundinnen von mir entscheiden, wer stark für das kommende Champ-Turnier ist. Und für eine ganz bestimmte Person möchte ich meine Gefühle teilen – Carina!“, sprach ich in das Mikrofon hinein. Meine Verlobte schaute dabei verwundert zu mir nach oben. „Warum ich die Trainerin Carina erwähne, fragt ihr euch? Ich kann es euch gerne sagen. Sie ist die Frau meiner Träume und ich bin froh, sie zu haben. Ich weiß, dass ich meistens Fehler begehe, die ich nicht sofort korrigieren kann und dass ich ein egoistischer Drachen-Trainer bin, der von einem Maxax eins übergebraten bekam, für einige Tage faul auf dem Bett lag und sich bedienen ließ. Dadurch hast du dich überfordert gefühlt und brauchtest Abstand von mir, aber ich weiß genau, dass du mich nicht für immer verlassen wirst. Jetzt fragst du dich bestimmt, warum ich hier stehe? Einer von unserem Freundeskreis, deren Name ich lieber nicht erwähnen möchte, aus folgendem Grund... hat mich geheilt und ohne ihn wäre ich jetzt nicht hier. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass ich dich über alles liebe, meine Carina. Und deshalb frage ich dich: Möchtest du meine Frau werden?!?“, fragte ich und musste leicht schlucken. Siegfried, der nicht am Scheinwerferlicht stand, machte große Augen und hoffte auf eine positive Antwort. Auch Emolga und Milza schauten sehr gespannt. Carina schaute zu mir und antwortete: „Ja, ich will!!!“ Plötzlich fingen die Zuschauer und Fans an, laut zu jubeln und zu applaudieren. Ich gab meinen Halbbruder das Mikrofon und rannte die Treppenstufen herunter. Mit einem guten Gefühl im Magen betrat ich das Kampffeld und sah Carina in die Augen. Danach kam es zu einer glücklichen Umarmung, einen schönen Kuss und Tränen gossen aus den Augen. Selbst Géraldine musste bei den schönen Anblick weinen. „Oh, Kai. Ich hab dich so lieb“, schluchzte meine Verlobte freudig. „Ich dich auch, meine Süße“, entgegnete ich weinend. Siegfried sagte stolz: „Das hast du gut gemacht, Dratinichen.“ Milza und Emolga tanzten freudig im Kreis herum und kuschelten sich dabei. „Carina...“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City, „...Durch diese gefühlsvolle Rede von Kai möchte ich, dass du dich beim Champ-Turnier anmelden sollst. Eure Liebe soll immer siegen, auch für die Zukunft.“ „Danke sehr, Cherry“, bedankte ich mich und rief mein schillerndes Aquana in den Pokéball zurück. Auch die Pilotin rief ihr Swaroness in den Pokéball zurück. Ich verließ mit Carina und Géraldine die Kampfhalle und warteten in der Eingangshalle auf meinen Halbbruder und die Pokémon. Meine Verlobte nahm sich die Zeit, sich für das Champ-Turnier zu registrieren und die Auslosung fand am folgenden Abend statt. Nach wenigen Sekunden kam auch Siegfried mit Emolga und Milza zu uns in die Eingangshalle und war stolz über meinen Mut. „Ihr zwei wart echt unglaublich“, lobte der Champ aus Johto. „Danke, dass du mir geholfen hast, Siggi. Ohne deine Hilfe wäre ich sicher nicht dazu gekommen, meine Gefühle zu äußern“, bedankte ich mich bei meinem Halbbruder, „Aber jetzt möchte ich Zeit mit meiner Süßen verbringen. Milza, Emolga... kommt.“ Carina und ich gingen mit unseren Pokémon sehr verliebt in unserem Zimmer. „Es freut mich immer, die beiden so glücklich zu sehen“, sagte Géraldine. „Sie werden bald noch glücklicher als sonst sein, wenn sie Ende des Jahres heiraten werden“, entgegnete Siegfried und lachte etwas, „Aber weiß du, wer mich glücklich macht?“ „Wer denn?“, fragte die Pilotin neugierig. „Du“, antwortete der Drachen-Meister und küsste Géraldine auf die Lippen. „Weiß du was? Wir sollten für die beiden ihre Hochzeitsfeier vorbereiten, wenn es soweit ist“, schlug die Arenaleiterin von Panaero City vor. „Daran habe ich gerade auch gedacht, meine Liebe“, sagte Siegfried. Plötzlich bekam mein Halbbruder einen Schlag auf den Hinterkopf. Es war Sandra, die ihn mit ihrer Handtasche schlug. „Schäm dich mal was, Siegfried Hydreigon!“, rief die gereizte Drachen-Trainerin, „Einfach in der Öffentlichkeit mit einem daher gelaufenen Weib rumzumachen, die gerade noch dazu knapp angezogen ist.“ „Wow, du muss bestimmt Sandra sein. Siegfried hat mir viel von dir erzählt. Es gibt ja nicht viele weibliche Drachen-Trainer in der großen Pokémon-Welt. Es freut mich immer, Leute aus Siegfrieds Familienkreis kennenzulernen“, sagte die Pilotin, „Mein Name ist übrigens Géraldine und bin auch eine Arenaleiterin wie du, aber ich bin auf Flug-Pokémon spezialisiert.“ „Tsse, ich möchte dir nicht meine Hand zum Gruß geben. Mit solchen Mädchen, die hübscher aussehen wollen als ich, muss ich nicht befreundet sein, nur weil sie meinen beliebten Cousin um den Finger wickeln können“, sprach Sandra. „Äh, ja... schon Recht. Ich mag Siegfried sehr gern und wir sind auch ein tolles Paar. Ich würde es auch echt super finden, wenn wir beide auch sehr gute Freundinnen sein können“, sagte Géraldine. „Ich warne dich, Mandarine! Wenn ich merke, dass du meinen Cousin ausnutzt, was du eh machst, dann hat dein Stündlein geschlagen“, drohte die Drachen-Trainerin, „Und zu dir, Siegfried. Ich werde dich beim Champ-Turnier besiegen, dann bist du nicht mehr der beste Drachen-Trainer aus unserem Drachenclan.“ Sandra verließ die Eingangshalle und ging auf dem Campus, um das sonnige Mittagswetter zu genießen. „Ich wusste nicht, dass Sandra einen so zickigen Charakter hat“, sagte Géraldine. „Und von Zitrusfrüchten halte ich nichts...“, erwähnte mein Halbbruder, „... Sandra ist von Natur aus so heißblütig, also brauchst du dir keine Sorgen machen. Sie ist und bleibt meine und Kais zickige Cousine. Gehen wir in unser Zimmer.“ Die beiden Trainer gingen durch den Gang und erreichten nach wenigen Sekunden ihr Zimmer.

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Kapitel 130: Domi in der Klemme

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 20 Mai 2013 - 20:05

Kapitel 130: Domi in der Klemme

Es wurde Nachmittag. Kai und ich lagen kuschelnd auf unserem Bett und aßen dabei weiße Schokoladenpralinen. Emolga und Milza lagen auf dem Teppich und schlummerten. „Bin ich froh, dass du wieder bei mir bist, meine Süße. Ich hatte schon befürchtet, dass du nie mehr zu mir zurückkehren würdest“, sagte mein Verlobter und fütterte mich mit einer kleinen Praline. „Ich musste mir Rat bei Géraldine holen und habe auch bei ihr den Schwangerschaftstest gemacht und er ist negativ, also bekommen wir zum Glück keinen zweiten Nachwuchs“, erzählte ich und genoss die Verwöhnung von Kai. „Ja und nun steht das Champ-Turnier an. Besonders gespannt bin ich, wer von euch beiden ausgelost wird – entweder unser Domi oder du. Ich bin so aufgeregt“, gab Kai zu und stellte sich seinen ersten Champ-Turnierkampf vor; übelst extrem, spannend und die Fans drehten durch. Sie warfen sogar mit Popcornbehältern und Trinkbecher auf das Kampffeld. „Schön, wie du dir deinen ersten Kampf beim Champ-Turnier vorstellst, aber hast du dir überlegt, mit welchem Pokémon du kämpfen wirst?“, fragte ich. „Gute Frage,... als Einall-Champ muss ich hart, aber fair sein. Deshalb werde ich mich für...“ Als mein Verlobter seinen Satz beenden wollte, öffnete Drake überraschend die Tür. „Ich bin so aufgeregt. Ich brauche dringend Tipps und äh... ihr seid wieder zusammen? Oh, das ist wundervoll. Dann brauche ich ja nicht mehr darunter leiden“, sagte unser Sohn und setzte sich zu uns ans Bett. „Domi. Carina hat das Einall-Turnier gewonnen, also kann es sein, dass sie Glück hat und beim Champ-Turnier ausgelost wird“, erzählte Kai. „Glückwunsch, Carina. Ich habe leider nicht bei deinen Kämpfen zugeschaut, aber ich wusste, dass du es schaffen würdest“, sagte Drake und lächelte dabei. „Also, Domi. Du möchtest also Tipps haben? Da muss ich dich leider enttäuschen. Ich wollte mit der Süßen hier einen schönen Tag verbringen. Warum fragst du nicht Siegfried?“, wollte mein Verlobter wissen. „Ich habe gehofft, dass du mir helfen würdest, aber ich verspreche dir aufs Wort, dass mein Maxax in seinem Pokéball bleibt. Was ich nur brauche, ist, ein Blatt Papier mit tollen Ideen eines Einall-Champs“, erklärte Drake und hatte ein Blatt Papier und einen Bleistift dabei, „So, jetzt fehlen nur noch deine Worte, die ich mir in Stichworten notieren werde. Also, leg los!“ Kai überlegte lange, während ich dabei zuschaute und meine beiden Jungs anlächelte. Aber irgendwie fragte ich mich auch, warum unser Sohn so gut gelaunt war. Lag es vielleicht daran, dass das Champ-Turnier in wenigen Stunden begann oder lag es an was anderes? Ich wusste das nicht so genau. „Okay, Domi. Notiere dir folgendes auf. Also... du brauchst deine wahren Stärken, die du besitzt. Mit Stärken anderer kommst du nicht weit und verlierst sofort“, sagte Kai. „Verstehe ich nicht. Wie meinst du das mit Stärken anderer?“, fragte Drake verdutzt. „Wenn du jetzt zum Beispiel nicht selbst strategisch kämpfst und andere Stärken nutzt, die du von deinen Gegnern abguckst, dann bist du leicht abgelenkt und verlierst die Kontrolle über dein Pokémon. Es ist immer hilfreich, wenn du dir deine eigenen Strategien entwickelst, zum Beispiel wären diese passend für dein Maxax. Du hast ja kaum Kontrolle über dein Maxax und hast du auch eine Ahnung, woran das liegen könnte?“, fragte mein Verlobter. „Liegt es daran, dass ich Maxax nicht genügend Liebe und Zuneigung gebe?“, wollte Drake wissen. „Nicht nur das. Es liegt daran, dass du von Maxax verlangst, dass es wie eine Kampfmaschine arbeitet. Deshalb tut es ungehorsam und macht, wozu es gerade Lust hat“, entgegnete Kai. „Du, Kai. Bin ich ein schlechter Trainer für Maxax?“, wollte der 15-Jährige wissen, „Weil ich so heiß darauf bin, mit so einem starken Drachen-Pokémon gewinnen zu können...“ „Du hast Maxax nicht sehr lange in deinem Besitz. Eure Freundschaft braucht seine Zeit, aber deshalb helfe ich dir dabei, dass du mit deinem Maxax ins Finale des Champ-Turniers kommst“, gab der Drachen-Trainer als Antwort. Ich war froh darüber, dass Kai sich extra Zeit für unseren gemeinsamen Sohn nahm, um für das Champ-Turnier gut vorbereitet zu sein. Mir fiel noch ein, dass ich meine Tasche bei Géraldine und Siegfried da gelassen hatte und musste sie dringend holen, also verließ ich kurz das Zimmer. Als Drake sich die wichtigsten Details zu strategischen Kämpfen und Trainingsmethoden notiert hatte, sagte Kai: „Ich hole uns mal was zu trinken.“ Mein Verlobter verließ das Zimmer und Drake war es die Chance, in Kais Rucksack was bestimmtes zu suchen, ohne dabei Milza und Emolga zu wecken. „Komm schon, Kai. Du hast doch sicherlich noch ein paar Gummis für mich über“, sprach der 15-Jährige zu sich und suchte weiter. Er wollte schauen, ob Kai ein paar Kondome übrig hatte, weil unser Sohn die dringend brauchte, aber leider wurde er noch nicht fündig. Ich kam nach einer Weile mit meiner Tasche wieder und erschreckte Drake mit meinen Erscheinen. „Was suchst du in Kais Rucksack?“, fragte ich. „Oh, äh... nichts“, gab unser Sohn als Antwort, „Obwohl, ich wollte mir nur ein Streifen Kaugummi nehmen. Kai hat es mir erlaubt, hehe.“ „Ach, Domi. Du kannst mir ruhig sagen, was los ist“, sagte ich. „Nein, das ist unwichtig“, entgegnete Drake und streichelte verdächtigt seinen Bauch. Nach wenigen Minuten kam Kai mit drei Tassen heißen Kakao wieder und fragte: „Domi, hast du Bauchschmerzen oder wie?“ „Ähm, nein... mir geht es prima. Alles in Ordnung“, antwortete der 15-Jährige und nahm meinen Verlobten eine warme Tasse ab. „Und hat meine Süße ihre Tasche von der geilen Cherry zurückbekommen?“, fragte Kai mich flirtend. „Ja, das hab ich, hihi“, kicherte ich und kuschelte mich an seiner Schulter. Als ich Kais Flirterei nicht widerstehen konnte, musste unser Sohn wieder auf Kais Rucksack starren und in der Vordertasche zeigte sich eine Kondomverpackung, die nicht verwendet wurde. Drake tat so, als würde ein Vierteldollar aus seiner Hosentasche fallen und bückte sich, um sich heimlich das Kondom bei sich einzupacken. „Ja, das wird so cool werden“, sprach unser Sohn ganz leise und freudig zu sich. „Domi, ich glaube, dass ich dir genug Tipps gegeben habe. Kannst du uns bitte alleine lassen? Wäre sehr nett von dir“, sagte mein Verlobter und schmuste mich an. „Äh ja, ich wollte sowieso gehen. Ich muss am Ball bleiben, wegen der Auslosung heute Abend. Bis später dann“, verabschiedete sich unser Sohn und verließ das Zimmer mit einen Grinsen. „Endlich ist der Kleine weg“, sagte Kai und nahm sich einen Schluck Kakao. „Domi hat in deinem Rucksack gewühlt und ich glaube, er hat ein Kondom gefunden. Und sein Verhalten war schon ziemlich verdächtigt, als er sich am Bauch fasste. Anscheinend hat unser Süßer ein paar Schmetterlinge im Bauch, wegen Nicole, hihi“, vermutete ich. „Unser Domi wird so schnell erwachsen, obwohl er heute fast 3 Monate alt wäre“, sprach mein Verlobter und stellte seine leere Tasse auf dem Tisch, „So, Süßi. Ich habe Lust, mit dir zu kuscheln. Möchtest du das auch?“ „Worauf du dich verlassen kannst. Dann nehme ich doch mal die Pille“, entgegnete ich und holte mir aus meiner Tasche meine Verhütungspillen heraus. Ich nahm mir eine raus und schluckte sie. „Komm und besteige mich, mein Engel“, sagte der Drachen-Trainer. Als ich mich auf Kais Bauch setzte, zog er mein Oberteil aus. Das selbe tat ich auch bei ihn und wir warfen die Shirts auf dem Fußboden, ganz knapp neben Milza und Emolga, die immer noch tief und fest schliefen. Danach löste Kai seinen Gürtel und zog seine schwarze Jeans aus. Auch ich zog meine Jeans aus und daraufhin fingen wir an, wild rumzuknutschen und zu kuscheln. Dabei versteckten wir uns unter den Bettdecken.
Drake ging in die Kantine, um seine Tasse zurückzubringen. Als er dann den Essenssaal verließ, um in sein Zimmer zu gehen, traf er wieder auf Gary und Caleb. Ashs Rivale war, laut seines Gesichtsausdrucks, überhaupt nicht zufrieden über die Erscheinung unseres Sohnes. „Du kleiner Schummler!“, rief er und ging auf Drake zu. „Gary! Was willst du von mir?“, fragte Drake etwas ängstlich. „Du willst wissen, was ich von dir will? Ich kann es dir gerne sagen. Du bist mein erster Gegner beim Champ-Turnier. Beantwortet das deine Frage oder wohl eher meine Faust, wenn ich dir eine Tracht Prügel verpasse?“, wollte der Frauenheld wissen. „Ich bin ausgelost worden? Ist ja krass!“, freute sich unser Sohn, „Aber wie kam es dazu? Ich dachte, das wird heute Abend gemacht.“ „Falsch gedacht, Cheater. Jetzt bekommst du was saures zu spüren!“, drohte Gary und wollte Drake verprügeln, bis Caleb sagte: „Gary, lass ihn. Er hat es nicht verdient.“ „Caleb, dieser Junge hat unfair gekämpft und meine Aufgabe ist es, solche dreckigen Schummler aus dem Weg zu räumen, damit es ein faires Champ-Turnier gibt!“, brüllte der 18-Jährige, „Ach, macht das, was ihr wollt!“ Gary ging wütend durch den Gang, aber ohne Caleb. Man konnte hören, wie er lautstark die Tür seines Zimmers zuknallte. „Hab keine Angst, Domi“, sagte der 15-Jährige. „Cal, was sollte denn das? Bist du nicht auf Garys Seite?“, fragte Drake. „Ich konnte es nicht mehr länger ansehen, wie Gary dich behandelt, also musste ich über meinen Schatten springen“, gab Caleb als Antwort, „Und langsam finde ich, dass Gary ein Tyrann ist. Ich möchte auch nichts mehr von ihn wissen.“ „Dein ernst? Man sollte Gary nicht mal vertrauen. Er hat es auf mich abgesehen und ich habe niemanden, der mich vor ihn schützen kann“, sprach unser Sohn. „Doch, du hast mich. Wir sind doch jahrelange beste Freunde Und ja, das ist mein voller ernst“, sagte der sonst genervte Trainer. „Ich weiß aber nicht, ob ich es dir verzeihen kann, was du neulich in Twindrake City gemacht hast. Du hast mich sehr verletzt“, erzählte Drake. „Hey, ich entschuldige mich auch für mein dummes Verhalten. Meinetwegen kann ich mich auch bei diesen bekloppten Drachen-Trainer entschuldigen, wenn du es dir so sehnsüchtig wünschst“, versprach Caleb. „Mit den bekloppten Drachen-Trainer meinst du meinen coolen Dad und außerdem ist er voll korrekt. Ach ja, und ich möchte auch, dass du dich bei Siegfried und seinem Dragoran entschuldigst, denn die hast du auch beleidigt“, erwähnte unser Sohn. „Ja, okay. Das werde ich auch machen. Ich verspreche es dir“, sagte Caleb. „Und versprich mir auch, dass du keinen Scheiß baust oder sonst irgendwas machst. Sonst kann ich deine Entschuldigungen und Freundschaftsanfrage gerne annehmen. Du kennst mich ja. Ich bin ein echt ehrlicher Mensch“, sprach unser 15-Jähriger Sohn, „Also, Kumpel?“ „Kumpel“, sagte Caleb daraufhin und gab Drake die Hand als Abmachung. Als Drake und Caleb wieder gute Kumpels waren, machte sich unser Sohn auf dem Weg zu seinem Zimmer, wo er mit Nicole Zeit verbringen wollte. Caleb ging stattdessen auf dem Campus, um bei seinen Eltern Warren und Caitlin zu sein.

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Kapitel 131: Auf eine harte Probe gestellt

Beitrag von Reshikrom am Di 21 Mai 2013 - 7:34

Kapitel 131: Auf eine harte Probe gestellt

Drake war in seinem Zimmer zurückgekehrt und freute sich sehr, wie seine Freundin Nicole sein schillerndes Kaumalat pflegte. „Na, wie kommst du mit Kaumalats Pflege zurecht?“, fragte unser Sohn und ging ins Badezimmer. „Es ist ganz ausgezeichnet. Die Haut deines Kaumalats fühlt sich nun geschmeidiger an. Ich glaube, ich sollte mal bei einem Pokémon-Schönheitssalon arbeiten“, glaubte die Trainerin und streichelte die Flosse auf Kaumalats Kopf, „Und hast du deine Ratschläge für das Champ-Turnier bekommen?“ „Ja, aber ich weiß nicht, ob ich diese Tipps durchsetzen soll oder nicht. Kai meinte, die wäre gut für mein Maxax“, antwortete unser Sohn und steckte seine Hände in seine Hosentaschen, um das Kondom zu suchen, „Verdammt, wo ist das blöde Ding schon wieder?“ Plötzlich überraschte Nicole Drake und wie aus dem Nichts fiel das Kondom aus Drakes Hosentasche heraus. „Oh, sorry. Ich wollte dich nicht erschrecken, Domi“, entschuldigte sich die Trainerin und sah das Verhütungsmittel auf dem Boden. „Oh, das solltest... du... eigentlich... nicht sehen...“, stotterte der 15-Jährige und schnappte sich das eingepackte Kondom, um es zu beseitigen. Ihn war es zu peinlich und lief rot an. Doch dann rückte er mit der Sprache raus, die aber nicht sonderlich war: „Ich habe mir das von Kais Rucksack genommen, um es aufzublasen. Weißt du, so als Luftballon... aus Latex oder so ähnlich.“ „Komm schon, Domi. So dumm bin nun auch nicht. Du hast das von Kais Eigentum stibitzt und was sollte man mit einem Kondom machen? Es dient als Schutz vor Geschlechtskrankheiten und man hat eine sehr geringe Chance, dass man als Mädchen schwanger wird“, sagte Nicole und lächelte. „Hehe, das war mir schon klar, aber du würdest niemals mit mir schlafen wollen. Das wäre echt lächerlich, mit einer Witzfigur, wie mir, in die Kiste zu springen und ein Baby zu machen“, sprach unser Sohn lachend und machte sich über seine Vorstellung, mit Nicole zu schlafen, lustig. „Das muss dir doch nicht peinlich sein. Sowas ist natürlich und man muss dabei nicht unbedingt ein Kind erzeugen“, entgegnete die Trainerin und stand hinter Drake. Sie umarmte ihn ganz liebevoll und gab ihn einen Kuss auf seinen Nacken. „Nikki, ich muss es mir überlegen. Ich bin leider zu nervös und zimperlich“, gab der 15-Jährige zu und lehnte sich an der Fensterbank an. Nicole verstand die Angst von Drake, also ließ sie ihn die Zeit, damit er in Ruhe überlegen konnte.
Es wurde Abend. Siegfried und Géraldine wollten sich fürs Schlafen vorbereiten, um für den morgigen Tag fit zu sein, besonders für meinen Halbbruder, denn wir hatten am selben Tag unsere Herausforderungen. „Du scheinst ja richtig aufgeregt zu sein, Siegfried“, stellte die Pilotin fest. „Nicht wirklich. Ich freue mich besonders darauf, wie sich Domi beim Turnier anstrengen wird, wenn er mit seinem Maxax kämpft. Ich hoffe, dass er einen Weg findet, wie er seine Gegner besiegen wird“, hoffte der Drachen-Meister und legte seinen teuren Umhang ab. Mein Halbbruder hat auch schon die Info erhalten, dass Drake für das Champ-Turnier ausgelost wurde. Géraldine musste den Champ aus Johto bewundern, wie er sein Oberteil auszog. „Wow, dein Körper ist gut durchtrainiert“, staunte die Arenaleiterin von Panaero City. „Auch Drachen-Meister müssen kräftig sein, nicht nur ihre Drachen“, entgegnete mein Halbbruder lachend. Géraldine lachte auch mit und freute sich immer, wenn sie Siegfried so sah wie jetzt. „Und, wie schaut es mit dir aus? Was hat denn meine Hübsche für einen geilen Körper?“, wollte der Drachen-Meister wissen. Die Arenaleiterin aus Panaero City war verlegen, aber sie wollte ihren Freund nicht sofort mit ihrer Weiblichkeit beeindrucken. „Tut mir leid, mein Lieber. Du wirst dich wohl gedulden müssen, hihi“, kicherte die fröhliche Pilotin, „Denn ich gehe jetzt unter die Dusche.“ Géraldine ging ins Badezimmer und zog sich komplett aus, um in die Duschkabine zu gehen. Sie merkte garnicht, dass Siegfried sie heimlich dabei beobachtet hatte. Stolz sagte mein Halbbruder leise zu sich: „Egal, was Kai dazu sagen würde, das wäre mir völlig egal. Ich habe echt einen super Fang gemacht. Ich muss aber irgendwie einen Weg finden, auch mit ihr Liebe zu machen, denn ich möchte nicht ewig eine Jungfrau bleiben.“ Er ließ seine Freundin in Ruhe und legte sich aufs Bett, um eher schlafen zu gehen. Ihm fiel es aber schwer, einzuschlafen. Géraldine schwebte immer durch seine Gedanken. Nach einer Weile schlief der Drachen-Meister ein und danach kam auch die Pilotin zu ihn ans Bett und schlief auch direkt ein.
Es wurde nächster Morgen, der 06.Dezember 2012. Es war der Tag, wo nun offiziell das Champ-Turnier stattfand. Ich hatte mit Carina die ganze Nacht mit kuscheln und Sexstellungen durchgemacht und wir fühlten und dabei kein bisschen müde. Mir merkten nicht mal, dass die Sonnenstrahlen durch die Jalousien schienen. Wie auch, wir hatten uns die ganze Zeit unter der Bettdecke versteckt. „Gut, kommen wir mal zur Sexstellung Nummer... äh, wo wären wir stehen geblieben?“, wollte ich wissen. „Wir sind schon bei der 25. Sexstellung, Schatz“, antwortete meine Verlobte. „Woah, schon seit Mitternacht oder so habe ich nicht mehr weiter gezählt, hehe“, lachte ich und machte mit Carina unsere nächste Sexstellung. Es ging dabei, dass meine Verlobte auf mir lag. Doch plötzlich riss Siegfried die Tür auf und entschuldigte sich für sein unvereinbares Erscheinen: „Woah, sorry! Ich wusste garnicht, dass ihr schon wach seid. Tut mir sehr leid, wollte euch bei eurem... Spielchen nicht stören.“ Das schlimmste wäre, wenn er gesehen hätte, dass ich es mit Carina getrieben hätte, aber wir hatten uns unter der Bettdecke versteckt und nur unsere Köpfe aus der Decke rausgucken lassen. „Siggi, bleib cool. Oder siehst du hier was, was dich erregen könnte?“, wollte ich wissen. „Hey, sei nicht so grob, du Granate“, sagte Carina und gab mir einen Schlag auf meinem Oberarm. „Kai, du hast heute deinen ersten Kampf beim Champ-Turnier und du vergnügst dich hier einfach. Und du siehst aus, als du kaum geschlafen oder garnicht mal geschlafen“, stellte mein Halbbruder fest, „Domi ist übrigens auch schon wach und befindet sich längst in der Kampfhalle. Er muss gegen Gary Eich antreten.“ „Ja, schon gut!“, rief ich, „Gib mir fünf Minuten, dann komme ich nach.“ „Die Zeit brennt, also beeile dich!“, rief mein Halbbruder und ging in die Eingangshalle. „Immer, wenn es gerade spannend wird, muss ich das abbrechen und mich mit anderen Dingen beschäftigen. Was erwartet man von so einen gutaussehenden Champ wie mir? Dass ich arbeiten soll!“, beschwerte ich mich und zog meine Klamotten an. „Willst du vor deiner Herausforderung besser eine Tasse Kaffee trinken? Denn so bleibst du wach“, schlug Carina vor und zog sich auch an. „Nein, danke. Geht schon“, antwortete ich und verließ mit Carina und unseren Pokémon das Zimmer. In der Eingangshalle trafen wir wieder auf meinen Halbbruder Siegfried, der auf der Tafel feststellte, dass die Kämpfe des Champ-Turniers diesmal einzeln verliefen, anders als bei den Arenaleiter-Turnieren, denn dort hatte man alle Duelle gleichzeitig veranstaltet. „Glück gehabt, Kai. Domi wird als erster seine Herausforderung haben. Also können wir den Kampf auf der Tribüne genießen“, sagte der Drachen-Meister und ging mit Géraldine auf die dunkle Tribüne. „Hey, wartet doch mal!“, rief ich ziemlich aufgeregt und ging mit Carina und den Pokémon auf die Tribüne. Auf einer VIP-Tribüne trafen wir auf Warren und Caitlin, aber ohne Ben und Svenja. Auch Nicole und Caleb saßen bei ihnen. „Gut, dass ihr rechtzeitig gekommen seid. Der Kampf beginnt schon in wenigen Minuten“, sagte der kluge Trainer und nahm sich eine Hand voll Popcorn von Caitlins Popcornbehälter. „Hey, ich möchte auch sowas haben. Was wäre ein Champ-Turnier ohne Süßkram? Nichts, also Klugscheißer. Gib mir deine Schokowaffeln und diese Nachos mit Käse“, verlangte ich. „Tut mir leid, aber du muss dir wohl selbst was zu essen anschaffen“, entgegnete Warren. „Dratinichen, konzentriere dich auf das Kampffeld, denn unter uns spielt die Musik“, sagte Siegfried und wollte unbemerkt seinen Arm um Géraldines Schultern legen, aber ich sah ihn genervt an.
Sofort begann der erste Kampf im Champ-Turnier hier im PWT-Gebäude. Drake wurde ausgelost und sein erster Gegner war der Champ aus Kanto, Gary Eich, der Enkel von Professor Eich. Unser Sohn hatte Angst vor den 18-Jährigen, weil Gary ihn mehrmals eingeschüchtert hatte, aber er wollte alles geben, um ihn zu besiegen und weiter zu kommen. Er schickte sofort sein Maxax in den Kampf, während Ashs Rivale sein Arkani in den Kampf einsetzte. „Jetzt bin ich gespannt, wie Domi seine Strategien nutzt“, sagte ich. Der 15-Jährige konnte den ersten Zug machen. Dabei blieb er besonders ruhig, um sich nicht aufzuregen. „Leg mit Drachenklaue los!“, befahl Drake. „Schnell, Arkani! Feuerzahn!“, rief Gary. Maxax und Arkani gingen auf sich los und trafen sich mit ihren starken, physischen Angriffen. „Glaubst du ernsthaft, dass ich einen Cheater gewinnen lasse, nur weil er mit einem Maxax kämpft? Träum weiter“, sprach der 18-Jährige Frauenheld, „Turbotempo!“ Das Pokémon von Gary griff das Drachen-Pokémon mit einer blitzschnellen Geschwindigkeit an, das sogar einen Volltreffer erlangte. „Nein, Maxax. Verliere bloß nicht!“, rief unser Sohn. „Na, willst du aufgeben? Das würde ich dir dringend raten, denn sieh nur: Maxax ist ein Schummler, genau wie du!“, rief Gary. Durch die ganzen Aussagen von den Kanto-Champ kam es zu einen heftigen Streit. „Hey, das stimmt nicht!“, konterte Drake zurück. „Und ob. Sieh nur, wie dein angeblich starkes Pokémon auf dem Boden liegt. Es bringt nichts, ein erst kurz gefangendes Pokémon hierher zu bringen. Nur weil es vollentwickelt ist, heißt es nicht, dass es stark ist. Es ist genauso ein Schwächling wie du!“, entgegnete Ashs Rivale. „Wie kannst dieser Mistkerl es nur wagen? Er beleidigt Domi! Das zählt nicht!“, rief Caitlin. Drake war sprachlos und wusste nicht, wie er sich wehren konnte, deshalb sagte er den nächsten Befehl für Maxax aus. Doch Gary war schneller: „Greif das blöde Vieh mit Flammenblitz an!“ Arkani umhüllte sich in Flammen und rammte Maxax mit voller Wucht, aber es verletzte sich dabei selbst. „Das war mein Zug gewesen!“, beschwerte sich der 15-Jährige. „Muss du halt reagieren können, aber du bist ja eh schwach, von daher kann ich mir als Kanto-Champ alles erlauben“, sagte Gary sehr arrogant. Immer wieder griff Garys Pokémon das schillernde Drachen-Pokémon mit gewaltigen Feuer-Attacken und Drake verlor so langsam seine Kontrolle über sein Maxax. „Bitte, halte noch etwas durch, am besten, bis wir die erste Runde gewonnen haben“, flehte unser Sohn sein geschwächtes Maxax an. „Vergiss es! Mit einem letzten Turbotempo werde ich mir den Sieg holen!“, brüllte der Champ aus Kanto. Als Arkani seinen Angriff starten wollte, fiel Drake auf die Knie und wollte aufgeben. Das schillernde Maxax sah seinen deprimierten Trainer und tat folgendes. Es griff mit seiner Drachenrute das Arkani an und somit wurde Garys Pokémon in den Pokéball zurückgerufen. Für unseren Sohn hieß es, ab in die zweite Runde. Beleidigt verließ der 18-Jährige das Kampffeld und ging in die Eingangshalle, während Drake sein Maxax in den Pokéball zurückrief. Danach schaute er zu den Zuschauern auf der Tribüne und bekam lautstarken Applaus und Jubel. Gleichzeitig riefen sie auch seinen Vornamen und mit einem glücklichen Lächeln verließ der 15-Jährige winkend die Kampfhalle. „Domi war unglaublich. Selbst Maxax konnte seine Gefühle deutlich spüren“, stellte Carina fest. „Für den Anfang war es schon ziemlich gut. Hoffen wir mal, dass er weiterkommen wird und bis ins Finale schafft“, entgegnete ich. „Hey, Kai. Du bist als nächster dran“, sagte Warren, „Dein Gegner ist ein Trainer namens Rot.“ „Pah, Rot wird tot sein. Ich werde ihn so kräftig den Arsch versohlen. Meine lieben Fans! Euer Einall-Champ macht sich auf dem Weg zum Kampffeld, um euch eine echt abgefahrene Show abzuliefern, muahaha!“, lachte ich und ging die Treppenstufen herunter. „Siegfried, das ist jetzt deine Chance!“, sprach mein Halbbruder in seinen Gedanke und wollte einen weiteren Versuch starten, seinen Arm um Géraldines Schultern zu legen, bis ich mich kurz umdrehte und sagte: „Ich werde für euch gewinnen, besonders für dich, meine süße, geile Carina.“ „Danke sehr, Schatz“, bedankte sich meine Verlobte und wurde dabei etwas verlegen.

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Kapitel 132: Zwei Drachenprofis steigen auf!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 23 Mai 2013 - 4:17

Kapitel 132: Zwei Drachenprofis steigen auf!

Kai betrat cool und lässig das Kampffeld. Die Fans und Zuschauer jubelten schon, als er uns zugewunken hatte. „So, dann wollen wir mal“, sagte mein Verlobter und knackste mit seinen Fingerknöchel. Als sein Gegner Rot das Kampffeld betrat, dachte Kai zunächst, dass dieser Trainer fast so aussah wie unser alter Reisegefährte Ash, der in der Kanto-Region trainierte. „Ach, du bist also Rot, der Champ aus... äh... sorry, aber du bist mir leider nicht bekannt“, gab der Drachen-Trainer zu. Rot versteckte sein Gesicht unter seiner Kappe. „Du bist also nicht sehr gesprächig, wie? Komm schon, ich bin zwar ein Drachen-Trainer, aber ich beiße wirklich nicht. So behaupten es meine treuen Freunde, hehe“, lachte Kai. Der nicht gerade sehr gesprächige Trainer sagte immer noch keine Worte, was meinen Verlobten total in den Wahnsinn getrieben hatte. „Okay, du willst es ja nicht anders! Leg los, Kyurem!“, rief der Drachen-Trainer und schickte sein Black-Kyurem in den Kampf. Alle kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, als sie das legendäre Pokémon sahen. „Äh, sehe ich da richtig oder brauche ich dringend eine Brille? Hat Kai tatsächlich sein Schwarzes Kyurem in den Kampf geschickt?“, wollte Warren wissen. „Du siehst es wirklich, Warren“, sagte ich. Drake kam gerade rechtzeitig zu uns auf die Tribüne und wunderte sich über das Pokémon von Kai. „Da steht Kais Kyurem auf dem Kampffeld. Sollte das alle hier nur neidisch machen oder wie?“, fragte der 15-Jährige sehr verdutzt. „Nein, Domi. Das ist sein Pokémon für das Champ-Turnier“, antwortete ich seufzend. Siegfried schüttelte den Kopf und fand die Wahl seines Halbbruders sinnlos. Die Pilotin wunderte sich über die Reaktion ihres Freundes, aber dann wendete sie sich dem Kampffeld zu. Rot schickte sein Turtok in den Kampf. „Hä, hat dieser Trainer Rot kein Verstand?“, wollte die junge Züchterin wissen, „Mit Turtok schafft man doch nichts, es sei denn, es kann gute Attacken...“ Rot durfte den ersten Zug machen und befahl seinem Pokémon, Fokusstoß einzusetzen. „Wehr den Angriff mit Kreuzdonner ab!“, befahl Kai. Das Schwarze Kyurem umhüllte sich in einem blauen Elektro-Barriere und griff das Turtok gewaltig an. Der stumme Trainer befahl, dass sein Turtok mit Aquahaubitze angreifen sollte, was es auch tat, aber Kais Pokémon wich schnell aus. „Ich frage mich, warum Kais Gegner kein einziges Wort sagt und nur mit Körpersprache kommuniziert. Ist er was besonderes?“, wollte Nicole wissen. „Das fragt sich bestimmt jeder hier in der Halle. Ich selbst konnte nicht mal Informationen über Rot finden, aber ich weiß nur, dass er der zweite Champ von Kanto ist“, antwortete Warren. „Der zweite Champ? Dann müsste er doch mit Gary den Titel teilen oder nicht?“, fragte die Trainerin. „Ist doch jetzt egal!“, rief Caleb und wollte ungestört weiter zuschauen. „Wenn du eine Kehlkopfentzündung hast, zeige ich dir kein Mitleid. Denn für mich zählt der Sieg und den werde ich mir jetzt sofort holen!“, rief mein Verlobter und war sich absolut siegessicher, „Kyurem, setz Frostvolt ein!“ Das legendäre Drachen-/Eis-Pokémon sammelte seine ganze Energie zusammen auf, um in der kurzen Zeit einen Angriff zu starten, aber Rots Pokémon griff das Schwarze Kyurem mit Blizzard an, aber es brachte nicht viel. Danach konnte Kais Pokémon seinen Angriff ausführen und besiegte das Turtok mit Leichtigkeit. Somit wurde Kai in die zweite Runde eingetragen. Die Fans und Zuschauer jubelten und applaudierten für den Drachen-Trainer. Rot rief sein Turtok in seinen Pokéball zurück und verließ das Kampffeld. Auch Kai rief sein Kyurem zurück in den Pokéball und genoss die Beliebtheit seiner Fans und Zuschauer. „Wer hätte gedacht, dass Kai mit seinem Kyurem nicht gewinnen würde? Also das Champ-Turnier wird auf jeden Fall spannend bleiben“, sagte der kluge Trainer. „So, dann werde ich mich mal auf dem Weg machen und meine Herausforderung bestehen“, sagte Siegfried und ging die Treppenstufen herunter. „Krass, wie Kai gekämpft hat! Jetzt bin ich sehr gespannt darauf, wie Siegfried kämpfen wird. Drachen-Trainer sind immer die besten, wenn es um solche Duelle geht“, sagte Drake und konnte es kaum erwarten, weitere Kämpfe des Champ-Turniers zu sehen. „Als Teilnehmer des Champ-Turniers kann Kai entscheiden, mit welchem Pokémon er kämpfen möchte. Da er sich Kyurem ausgesucht hatte, kann er ohne Probleme ins Finale kommen“, stellte ich fest. „Jeder möchte doch sehen, wie der neue Einall-Champ kämpft. Dann wird Kai auch als eine Berühmtheit bezeichnet. Aber dass man als fast volljähriger Trainer schon als Champ arbeiten kann, ist mir relativ neu“, sprach Warren, „Ich meine, man ist noch nicht mal reif genug dafür.“ „Aber man ist reif genug, um mit 16 Jahren Sex zu haben, hehe“, konterte ich zurück. „...Wenn man unerfahren ist... wie ich“, seufzte der kluge Trainer beleidigt. „War das so schwer, Warren?“, fragte ich kichernd. „Nein“, gab der 17-Jährige als Antwort. Kai kam direkt zu uns auf die Tribüne und setzte sich auf meinem Schoß. Emolga, Milza und Kaumalat versteckten sich erschrocken unter unserem Platz. „Danke, Süßi. Dank dir fühle ich mich wie neugeboren“, bedankte sich mein Verlobter bei mir und gab mir einen dicken Kuss auf die Wange. „Äh, ich habe doch nichts besonderes angestellt...“, gab ich zu. „Doch, du bist meine geile Verlobte!“, rief der Drachen-Trainer und streichelte meine Stirn. „Hey, Siegfried ist dran!“, rief unser Sohn sehr aufgeregt. Der Drachen-Meister betrat das Kampffeld und sein Gegner war Troy, der Champ der Hoenn-Region, der ein Steinsammler war und Stahl-Pokémon trainierte. Sein ganzer Stolz war sein starkes Metagross, was er in den Kampf schickte. Siegfried schickte sein Dragoran in den Kampf und sofort legte es mit einer Draco Meteor-Attacke los. Bei Metagross brachte es nicht viel Schaden und konterte mit Sternenhieb zurück. „Dragoran, setz Turbotempo ein!“, befahl der Drachen-Meister. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit attackierte das Drachen-Pokémon das Stahl-/Psycho-Pokémon, was einen Volltreffer noch dazu brachte. „Schnell, Metagross! Psychokinese!“, befahl Troy. Mit einer telekinetischen Kraft versuchte Troys Pokémon, Dragoran außer Gefecht zu setzen, aber das Drachen-Pokémon schlug es mit einer gewaltigen Feuerschlag-Attacke, die sofort seine Verbrennung zeigte. Der physische Angriff von Metagross wurde stark geschwächt, aber auch seine Kraft. „Siegfrieds Dragoran ist einfach nur krass. Ich meine, seine Schlagattacken... die hauen richtig rein“, sagte Drake und bewunderte die Strategie und Stärke seines Onkels. Begeistert schaute er das Duell an, aber er merkte nicht, dass seine Freundin ihn verliebt anschaute. Ich merkte die heimliche Liebe der beiden sofort, weil ich direkt zwischen den beiden Trainer saß. „Metagross, setz Eisenschädel ein!“, befahl der Champ aus Hoenn. Durch die Verbrennung, die Troys Pokémon sehr schädigte, konnte es dennoch angreifen, aber es gab nicht mal einen einzigen Kratzer bei Dragoran. „Beende den Kampf mit Feuerschlag!“, rief Siegfried seinem Drachen-Pokémon zu. Mit der feurigen Fast schlug Dragoran Metagross, so dass es die Hitze nicht mehr ertragen konnte und verlor. Für Siegfried hieß es, ab in die zweite Runde. Troy rief sein besiegtes Pokémon zurück und verließ die Kampfhalle. Auch Kais Halbbruder rief sein Dragoran in den Pokéball zurück. Die Durchsage rief: „Unsere Teilnehmer haben sich gut in der ersten Runde angestrengt. Für sie heißt es Mittagspause und machen nun Platz für den vierten Kampf der ersten Runde: Cynthia gegen Wassili!“ Wir trafen Siegfried in der Eingangshalle, wo er schon bereits auf uns wartete. „Glückwunsch, Siegfried. Du warst echt klasse!“, gratulierte Drake. „Danke sehr, aber ich mache das nur, weil ich Spaß daran habe, meine Stärken zu testen. Jetzt wird entschieden, ob Cynthia oder Wassili besser ist“, sagte der Drachen-Meister und schaute auf die Tafel. „Okay, wie wäre es denn mit einer leckeren Pause in der Kantine?“, schlug Warren vor. „Jaja, du bist doch nur scharf darauf, die jungen Arenaleiterinnen zu sehen, die auf den Tischen sitzen und sich verwöhnen lassen“, sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks, „Auf geht’s!“ Gemeinsam gingen wir in die Kantine hinein und hatten Glück, dass dort nicht viel los war. War auch irgendwie klar, wegen dem Duell zwischen Sinnoh-Champ Cynthia und zweiter Hoenn-Champ Wassili. „Yeah, der VIP-Tisch ist frei!“, freute sich unser Sohn. „Domi, die VIP-Tische, die am Fenster stehen, sind auch für uns reserviert, weil wir zu den Arenaleitern und Champs gehören“, sagte Géraldine und musste etwas lachen. Der 15-Jährige hatte halt einen Lieblingsplatz im VIP-Bereich. „Setzt euch schon mal. Wir holen für uns neun Teller Spaghetti Bolognese“, sagte ich und stellte mich mit Géraldine in der kleinen Schlange an. „Ach, wie schön das Leben als Champ ist. Da kann man chillen ohne Ende“, sprach Kai vor sich und legte seine Füße auf dem Tisch. „Als Champ muss du mehr arbeiten als ein Arenaleiter“, entgegnete Siegfried. „Sonst habe ich gedacht, dass Champ sein so cool ist“, dachte Drake und spielte an einer Serviette herum. Seine Freundin Nicole schaute stattdessen auf einer Menükarte nach, was für Speisen gerade für VIP-Leute beliebt waren. „Wer hat Lust auf ein Getränk? Ich gehe freiwillig zur Kaffeemaschine“, sagte der kluge Trainer, „Wer was möchte, muss es mir sagen.“ „Du könntest für mich eine Tasse normalen Kaffee bringen, aber bitte ohne Zucker“, sagte Kais Halbbruder. Der Rest wollte nichts trinken. „Gut, dann komme ich sofort wieder!“, rief Warren und ging zur Kaffeemaschine, die nah am Eingang stand. Siegfried langweilte sich nach einer gewissen Zeit. Langsam dachte er, dass Géraldine nur mit ihm spielen würde, so wie sie letzten Abend gekichert hatte. „Was ist denn los?“, wollte Caleb von den Drachen-Meister wissen. „Nichts, ich warte nur auf meinen Kaffee“, gab der Champ aus Johto als Antwort und starrte sehnsüchtig zu mir und Géraldine. Kai merkte es sofort und flüsterte ihn zu: „Na Cherry hat doch einen echt geilen Arsch, oder?“ „Hä, was? Ich habe doch garnicht...“ „Schon gut, ich weiß dein Problem zu schätzen. Junge Liebe ist nicht so einfach wie man es sich eigentlich gedacht hätte“, sagte der Drachen-Trainer und musste auch zu mir schauen, besonders auf meinem Hintern, „Aber eins sage ich dir, wenn du dir diese geilen Ärsche so ansiehst, kannst du davon ausgehen, dass du echt heiße Nächte mit deiner Schnitte haben wirst.“ In den Moment kam Warren mit drei Tassen, davon zwei Cappuccinos und einen Kaffee ohne Zucker. „Bitte schön“, sagte der kluge Trainer und gab Siegfried seine Kaffeetasse. Schon beim umrühren seines Milchkaffees brachte unseren Sohn Drake ins Grübeln. Irgendwie konnte er seelisch fühlen, was sein Onkel für ein Problem hatte und auch er hatte das selbe Problem wie er. „Schmeckt dir der Kaffee nicht?“, wollte Caitlin wissen und warf einen Giotto-Keks in ihren Cappuccino. „Doch, der Kaffee hier ist klasse. Ich kann mich nicht beschweren“, antwortete der Drachen-Meister und rührte seinen Kaffee sehr langsam um. Als Géraldine und ich mit den neun Portionen Spaghetti Bolognese zurück an dem Tisch kamen, konnte der Drachen-Meister endlich mal einen Schluck seines Kaffees nehmen, der durch das ständige Rühren kalt wurde. „Lasst es euch schmecken, Freunde!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City und verteilte jeden einen Teller mit der Spaghetti Bolognese. „Stoßen wir auf Kai, Siegfried und Domi an, die es in die zweite Runde des Champ-Turniers geschafft haben!“, rief ich. Gleichzeitig stießen wir mit unseren Gabeln für das tolle 'Drachen-Trio' an und genossen daraufhin das beliebte Gericht. Wieder kam das mulmige Gefühl bei Siegfried hoch, als seine Freundin direkt gegenüber von ihm saß und die Fleischbällchen in kleine Stücke geschnitten hatte. Sein Blick war auf ihre Oberweite gerichtet, aber damit es nicht auffiel, blinzelte er als wäre er müde.

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Kapitel: Ultimative Drachenpower!

Beitrag von Reshikrom am Do 23 Mai 2013 - 15:55

Kapitel 133: Ultimative Drachenpower!

In der Mittagspause erzählten wir vieles über das Champ-Turnier, besonders über das kommende Final, das nach der zweiten Runde kam. Ich würde mit meinem Schwarzen Kyurem ohne Probleme ins Finale kommen, wenn ich erst mal wüsste, wer mein Gegner war, aber zunächst musste ich mich mit der großen Portion Spaghetti Bolognese stärken. Besonders Drake schlang seinen Teller leer, weil er auf seinen nächsten Gegner gespannt war und unbedingt jetzt die zweite Runde bestehen. Nachdem wir alle satt waren, hatten wir beschlossen, in der Eingangshalle zu schauen, ob die Teilnehmer der zweiten Runde feststanden und so war es auch. Mein Gegner war... Wassili, der Meister des Wassers. Sein Haupt-Pokémon war ein Milotic, das Schönheits-Pokémon. Und Drakes Gegner war... Siegfried! Das Gesicht unseres Sohnes strahlte, als er das erfuhr. Sein Kampf begann auch sofort und ich ging mit meinen Freunden auf die Tribüne. „Okay, Domi. Wir werden als gute Verwandte gegeneinander antreten. Verspreche mir bitte, dass du dir Mühe gibst und nicht die Kontrolle verlierst“, sagte Siegfried. „Das werde ich. Gegen dich zu kämpfen ist mir eine Ehre“, entgegnete unser Sohn. Mein Halbbruder gab Drake die Hand und freute sich schon sehr auf die Herausforderung gegen seinen Neffen. Gemeinsam betraten sie die Kampfhalle und wurden sofort zugejubelt. „Das wird uns versprechen, dass es zu einem echt spannenden Duell kommt“, sagte Warren, „Das wird echt schwer werden, wen ich anfeuern soll.“ „Junge, die beiden sind unsere Freunde und meine Familie, also feure gefälligst beide an!“, rief ich und fasste auf Carinas Schultern. Ich war wieder total verschmust und konnte das nicht unterbrechen. „Schatz, der Kampf fängt in wenigen Sekunden an. Du kannst doch jetzt nicht so tun, als wären wir in der Kiste“, sprach Carina leise. „Süßi, ich habe schon wieder einen bösen und nur so kann ich niedlich für dich bleiben“, entgegnete ich voll verliebt und rieb meine Wange ganz sanft an Carinas Wange. Ich hatte Glück, dass keiner was davon mitbekam. Der Kampf fing an und Siegfried schickte sein Dragoran in den Kampf, während Drake sein Maxax für den Kampf einsetzte. „Domi, du darfst den ersten Zug machen!“, rief mein Halbbruder ihn zu. „Wow, danke sehr!, bedankte sich unser Sohn, „Okay, Maxax. Leg mit Drachentanz los!“ Maxax tanzte wild umher und verstärkte seinen physischen Angriff und seine Schnelligkeit. „Dragoran, setz Draco Meteor ein!“, befahl Siegfried. Das Drachen-Pokémon rief viele verschieden große Kometen herbei und trafen mehrmals auf dem Kampffeld – sie trafen auch zum Teil Maxax. „Ein Wunder, dass Maxax diese gefährliche Attacke überleben konnte“, sagte Géraldine. „Anscheinend ist Domis Pokémon sehr robust“, stellte Nicole fest und bewunderte Drakes Kampfstil. „Konter zurück mit Drachenklaue!“, befahl der 15-Jährige. „Turbotempo, Dragoran!“, rief mein Halbbruder. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit flog Siegfrieds Drachen-Pokémon direkt auf Maxax zu und traf es sehr hart. Dennoch attackierte Drakes Drachen-Pokémon das Dragoran mit einer gewaltigen Drachenklaue. Unser Sohn biss sich die Zähne zusammen und fand, dass Siegfried ein echt unschlagbarer Gegner war. Er war auch schließlich der Champ der Johto-Region. „Mist!“, fluchte der 15-Jährige, „Ich muss einen weg finden, ohne Drachenrute zu gewinnen. Ich brauche dafür Maxax' Vertrauen.“ Er überlegte auch noch über Maxax' Attacke Guillotine, die den Gegner sofort ins K.O. bringen konnte. Zwei von vier Attacken, die Drake am liebsten vermeiden möchte, Drachenrute und Guillotine. Nur Drachenklaue war eine passende Attacke und Drachentanz verstärkte nur die Angriffe. „Okay, Maxax. Greif Dragoran mehrmals mit Drachenklaue hintereinander an!“, befahl unser Sohn. Mit wilden Bewegungen schlug das schillernde Drachen-Pokémon das Pokémon von Siegfried, aber dann kam es. Dragoran nutzte einen Eishieb und Maxax wurde eingefroren. „Nein!“, rief Drake verzweifelt. „Ohje, Domi ist kurz davor, die Fassung zu verlieren“, stellte Carina fest. „Der Kleine soll jetzt bloß nicht durchdrehen, sonst wird Maxax nicht auf ihn hören“, sagte ich, „Einmal Drachenrute und schwupps,... das Finale wird für Domi schwer verlaufen.“ Nicole hoffte sehr, dass ihr Freund nicht gegen den Drachen-Meister verlieren würde, deshalb sprach sie leise zu sich: „Bitte, Domi. Gib nicht auf.“ „Komm schon, Maxax! Bitte! Bitte greif weiter an!“, flehte unser Sohn seinem Pokémon an, „Wir sind schon so weit gekommen. Ich möchte unbedingt nicht aufgeben, das wäre dann ein großer Fehler von mir...“ Als Drake kurz davor war, in Tränen auszubrechen, konnte Maxax seinen Trainer hören und das Eis zerbrach. Aggressiv und schnell griff es Dragoran mit seinen Klingen an, bis es erschöpft wurde, aber für seinen Trainer gewonnen hatte. Die Zuschauer und Fans jubelten sehr laut und applaudierten ebenfalls. Dragoran wurde von Siegfried in den Pokéball gerufen und ging auf seinen Neffen und dessen Pokémon zu. „Herzlichen Glückwunsch zum Einstieg ins Finale, Domi“, gratulierte Siegfried. „Danke sehr“, bedankte sich der 15-Jährige und rief sein erschöpftes Maxax in den Pokéball zurück. „Und wenn Kai es schaffen sollte, auch ins Finale des Champ-Turniers zu kommen, dann wirst du deinen größten Kampf des Lebens haben. Ich kann es mir schon denken, wie dieser Kampf aussehen wird“, sagte der Drachen-Meister und verließ mit seinen Neffen das Kampffeld. Drake war sehr glücklich, gegen Siegfried gewonnen zu haben, aber er war aber auch zum Teil enttäuscht. Er hatte immer noch das Gefühl, dass sein Maxax ihn kein Vertrauen entgegen brachte. „Siegfried, ich brauche mal kurz Zeit für mich. Ich muss über mich und mein Maxax nachdenken. Kannst du Kai ausrichten, dass ich ihn kräftig anfeuern werde?“, fragte Drake. „Klar, ist kein Problem. Ich glaube, Dratinichen wird das verstehen, dass du unbedingt über das Finale Gedanken machen willst“, antwortete der Champ aus Johto. „Du bist der beste Onkel, den man sich nur wünschen kann“, sagte unser Sohn und umarmte ganz kurz den Drachen-Meister. Daraufhin rannte er in sein Zimmer, aber er hatte nicht bemerkt, dass Nicole das Gespräch mitbekommen hatte. Sie ging an Siegfried vorbei und rannte ihren Freund hinterher. Mit einen Schmunzeln ging er zu uns auf die Tribüne. „Ach, Mist... jetzt muss ich ja kämpfen“, seufzte ich und wollte ungern Carina alleine lassen. „Kai, willst du ins Finale kommen oder nicht?“, wollte Warren wissen. „Ja, aber ich möchte bei Carina bleiben“, gab ich als Ausrede an. „Sie rennt dir schon nicht weg“, entgegnete Caitlin. „Geh schon. Ich warte hier auf dich, mein Schatz“, sagte meine Verlobte. „Na gut, aber ich möchte für diesen Sieg eine Belohnung bekommen“, verlangte ich, was aber nur ein kleiner Spaß war, und machte mich auf dem Weg zum Kampffeld. „Übrigens ist Domi in sein Zimmer gegangen. Er wollte sich noch was für seinen Finalkampf überlegen, wie er Maxax besser bändigen kann und so“, erzählte mein Halbbruder. „Okay, aber setz dich lieber. Kai wird gleich gegen Wassili kämpfen“, sagte Carina und schaute zu Géraldine. Dabei kicherten sie ein wenig. Nach wenigen Minuten begann der zweite Kampf der zweiten Runde, wo ich gegen den zweiten Champ aus der Hoenn-Region Wassili antrat. Schon auf dem Kampffeld machte der Meister des Wassers eine echt bescheuerte Art und Weise, wie er sich vor allen Leuten hier in der dunklen Kampfhalle präsentierte. „Willkommen, mein neuer Herausforderer. Erlaube mir, mich vorzustellen. Mein Name ist Wassili, der Champ mit dem Herz für Wasser-Pokémon und Wettbewerbe. Bei den Mädchen in meiner Heimatregion bin ich äußerst beliebt und natürlich trage ich mit meinen perfekten Pokémon Kämpfe aus. Und hier möchte ich meinen ganz besonderen Liebling präsentieren: Milotic!“, rief Wassili und schickte sein Milotic in den Kampf, „Mein Lieber. Um dich kurz darauf hinweisen zu können. Meine Gegner müssen sich bei mir vorstellen, um mich besser kennen zu können.“ Ich hatte keine Lust darauf, aber wenn er sich nicht beleidigt fühlen wollte, tat ich es trotzdem, kurz und knapp. „Kai, ein Drachen-Trainer, neuer Champ aus Einall, nicht single und der coole seiner Truppe.“ Die Zuschauer und Fans schrien so laut meinen Vornamen, als wäre ich bei denen sehr beliebt. „So, wie Kai sich bei Wassili vorgestellt hat, würde ich mir das nicht zutrauen, wenn ich Champ wäre“, sprach die junge Züchterin. „Mir gefällt die Kleidung von dem Wettbewerbstypen nicht“, gab Carina zu. „Seine Mode ist voll unten durch“, fügte Géraldine hinzu, „Ich mag eher Umhänge von Drachen-Trainern.“ Siegfried lachte etwas über die Meinung von der Pilotin. Er fühlte sich auch dabei sehr verlegen und schüchtern. „Gut, dann stelle ich dir auch mein episches Pokémon vor!“, rief ich und schickte mein Schwarzes Kyurem in den Kampf. „Nicht schlecht für einen Champ, der erst gerade angefangen hat. Sieh nur, wie die Schönheit von meinem Milotic strahlt und schau mal auf seine Attacke, Siedewasser!“, rief Wassili. Das schöne Wasser-Pokémon schüttete heißes Kochwasser in Kyurems Richtung, aber es brachte nichts, nur eine warme Erfrischung. „Sie langweilen mich sehr, Schwulsili. Überlegen Sie sich mal was besseres, was mich beeindrucken könnte“, sagte ich und wartete ab. Auch mein Schwarzes Kyurem wartete auf eine Attacke, die es 'umhauen' würde. „Mein Lieber. Dir zeige ich noch meine weiteren Talente als Wettbewerbsstar. Ich war nicht umsonst durch die ganzen Regionen gereist, um allen Leuten meine Talente zu zeigen. Milotic, zeige ihn einen wunderbaren Eisstrahl!“, befahl der Champ aus Hoenn. Das Zartheit-Pokémon feuerte auf das Schwarze Kyurem einen eisigen Strahl ab, aber auch das brachte nichts. „Oh, Mann... das ist echt langweilig. Was habe ich da für einen Gegner für die zweite Runde bekommen? Kyurem, ich glaube, wir lassen den 'Schönling' eine letzte Attacke ausführen, dann zeigen wir ihn, was der Champ aus Twindrake City alles drauf hat“, schlug ich vor. Mein Drachen-/Eis-Pokémon war mit meinem Vorschlag einverstanden. „Ich weiß nicht, was du vorhast, aber ich werde alles geben, um als Star dar zustehen. Milotic, setz Toxin ein!“, befahl Wassili. „Konter mit Kreuzdonner!“, rief ich. Mit einer gewaltigen Kreuzdonner-Attacke gelang es, dass mein Schwarzes Kyurem mit aller Kraft, die es in den Runden gesammelt hatte, Wassilis Milotic ins K.O. zu bringen, was auch so geschah. Für mich hieß es, ab in das Champ-Turnierfinale. Ich rief mein Kyurem in den Pokéball zurück und genoss das Jubeln und Applaudieren von den Zuschauern und Fans. „Das habe ich nicht erwartet!“, beschwerte sich Wassili und rief sein besiegtes Milotic in den Pokéball zurück. Dabei verließ er die Kampfhalle.
Ich traf meine Freunde in der Eingangshalle, woraufhin sie wie verrückte Fans auf mich zuliefen und mich umarmten. „Kai, Glückwunsch für deinen Sieg und für den Einstieg ins Finale!“, gratulierte mir meine Verlobte und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Ich bin schon ziemlich gespannt, wie du und Domi einen echt coolen Kampf veranstalten werdet“, sagte Warren. „Jetzt mal ganz langsam!“, rief ich, „Unser Kampf wird heute Vorabend sein. Von daher möchte ich mich erst mal ausruhen.“ Ich ging mit Carina und unseren Pokémon in unser Zimmer zurück. Auch unsere Freunde gingen in ihren Zimmern und genossen die restlichen Stunden vor dem Champ-Turnierfinale.

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Kapitel 134: Domi & Maxax vs. Kai & Black Kyurem - Mit aller Kraft! Teil 1

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 25 Mai 2013 - 11:11

Kapitel 134: Domi & Maxax vs. Kai & Black Kyurem – Mit aller Kraft! Teil 1

An einem späten Nachmittag saß Drake auf der Fensterbank und betrachtete den Pokéball, worin sich sein schillerndes Drachen-Pokémon Maxax befand. Nicole betrat das Zimmer nach einer gewissen Zeit und sah ihren Freund unglücklich auf der Fensterbank. „Domi, geht es dir gut?“, fragte die Trainerin, „Sei doch froh, dass du ins Finale gekommen bist. Aber du schaust so unglücklich.“ „Maxax ist das Problem. Beim Kampf gegen Siegfried konnte ich mich wieder nicht beherrschen und musste mich aufregen. Ich glaube nicht, dass ich Maxax jemals in meinen Trainerdasein kontrollieren kann“, dachte unser Sohn und starrte aus dem Fenster. Drake wirkte gereizt und glaubte, dass er den Sieg in der zweiten Runde nicht verdient hätte. „Ich werde wohl nie ein cooler Drachen-Trainer werden, wie Kai und Siegfried. Solche feigen Trainer wie ich können das Ziel nie erreichen“, sprach der 15-Jährige zu sich. „Domi! Erzähle nicht so einen Mist! Das stimmt nicht!“, rief Nicole und war sauer von Drakes Aussage. „Wenn es doch so stimmt, dann ist es halt auch so!“, brüllte unser Sohn und legte den Pokéball beiseite, „Ich werde wohl nie eine Berühmtheit sein, der oft bei Interviews Fragen antworten muss und seine Stärken zeigt. Als Drachen-Trainer kann man alles machen und man wird von allen Fans beneidet. Das hast du selbst gesehen, bei den Kämpfen von Kai.“ „Domi,...“, sagte Nicole, „...Beruhige dich doch. Du bist beim Champ-Turnierfinale. Das schafft nie ein normaler Trainer.“ „Na und? Ich habe nie ehrlich gekämpft, seitdem ich hier teilgenommen habe. Ich bin ja laut Gary ein Cheater und wurde mit Schlägen gedroht“, erzählte Drake. „Lass dir es doch nicht von so einen Nichtskönner gefallen! Du bist für mich ein echt toller Trainer, der mir beim Training geholfen hat. Und ich meine das auch sehr ernst, sowohl meine Meinung als auch unsere Beziehung“, sagte die Trainerin und schaute ihren Freund in die Augen. Mit einem Seufzer setzte sich Drake aufs Bett und kaute an seinen Daumennagel. Er wusste noch nicht, dass Kai sein Gegner beim Champ-Turnierfinale war. „Domi, ich weiß, dass du Angst hast, zu verlieren, aber du darfst nicht aufgeben und dein Ziel nicht verfehlen. Und bitte, reg dich nicht so schnell auf, wenn dir nichts passen sollte“, verlangte Nicole von ihren Freund. „Ich bin ein Nichtskönner... ich bin schwach und bin ein Feigling...“ Als Nicole die ganzen negativen Einschätzungen ihres Freundes nicht mehr länger hören wollte, küsste sie ihn auf die Lippen. Daraufhin setzte sie sich auf Drakes Schoß und sprach in sein Ohr hinein: „Vergiss die Sorgen und erlebe was spannendes.“ „Äh, ich verstehe nicht, was du damit meinst, Ni...“ Die Trainerin hielt ihren Zeigefinger auf Drakes Lippen und zeigte ihn das Kondom. „Ich kann in deinen braunen Augen sehen, dass du auf das Lust hast“, sagte sie und gab den 15-Jährigen das Kondom, „Also, ich warte auf dich und du gehst gefälligst ins Badezimmer!“ Sie gab ihren Freund einen kleinen Schubs und unser Sohn betrat mit einem Lächeln das Badezimmer. Er hatte etwas übles mit dem Verhütungsmittel vor. Anstatt es sofort zu benutzen, stach er mit einer Nadel ein Loch durch die Verpackung des Kondoms. „Domi, bist du soweit?“, fragte Nicole, die schon bereits sehnsüchtig auf ihren Freund auf dem Bett wartete. „Moment!“, rief unser Sohn und öffnete die Verpackung, worin sich das Kondom befand. Mit der Nadel hatte er perfekt die Mitte getroffen, wo er hinein gestochen hatte. Nach wenigen Minuten kam Drake zu Nicole auf Bett zurück. Sofort fingen die beiden an, sich zu küssen und zu kuscheln. Daraufhin zogen die beiden jungen Trainer ihre Kleidungen aus und es kam auch direkt zum Sex.
„Ich bin ein Gewinner, ich bin ein Gewinner, ich bin ein Gewinner...“, sprach Kai mehrmals vorm Spiegel im Badezimmer. „Schatz, ich weiß, dass du ziemlich aufgeregt auf den letzten Kampf bist, aber jetzt heißt es in Ruhe entspannen und sich gut vorbereiten!“, rief ich gut gelaunt und fütterte Milza, Emolga und auch Drakes Kaumalat mit Pokémon-Futter. „Süßi, ich muss mich selbst im Spiegel ansehen, um mir einen neuen Eindruck zu schenken. Deshalb muss ich meine Worte wiederholen“, sagte mein Verlobter und starrte auf seinen Spiegelbild, „Reiß dich zusammen, Kai Hydreigon. Du wirst gegen deinen Sohn Domi antreten. Deshalb muss du deine grauen Zellen anstrengen!“ Ich musste etwas lachen, als Kai mit sich selbst vorm Spiegel sprach. Aber ich sah Kaumalat an und musste auch an unseren Sohn Drake denken. So, wie ich ihn kannte, musste er auch Selbstvertrauen für sich und sein Maxax gewinnen. Für mich gab es auch eine schwierige Situation; ich wusste nicht, wen ich anfeuern sollte, denn ich liebte meine beiden Jungs sehr. Plötzlich schrie Kai sehr laut und kam panisch zu mir. „Süßi, ich habe ein echt großes Problem!“, rief er und schüttelte mich stark durch. „Was ist denn?“, wollte ich wissen. „Ich habe schon wieder einen bösen und ich weiß nicht warum. Ich meine, wir haben noch nicht gekuschelt!“, antwortete der Drachen-Trainer. „Kai, bei der Jeans, die du trägst, sieht man das kaum und keiner würde das auffallen“, entgegnete ich und holte mir eine kleine Coladose aus dem kleinen Kühlschrank. „Du kennst mich. Wenn ich stehen muss und das auf dem Kampffeld, dann ist es mir hoch peinlich, mit so einen Zustand in der Hose dar zustehen und Kyurem Befehle zu erteilen“, sagte mein Verlobter, „Ich gehe nicht raus, bevor mein Ding sich beruhigt hat.“ Ich kicherte etwas und nahm mir einen Schluck Cola. „Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn das so weitergeht. Ich drehe hier noch durch!“, rief Kai, „Süßi, du muss mir helfen! Hier, bitte schau nach!“ Als Kai seinen Gürtel öffnete und seine Hose ein paar Millimeter herunterzog, schrie ich: „Nein, ich möchte das nicht!“ „Bitte, du muss dir das nur anschauen und wenn du möchtest, kannst du mir auch einen blasen“, schlug ich vor. „Zieh dir die Hose an. Das bringt nichts“, entgegnete ich und mir wurde es langsam zu peinlich. Kai wollte aus Provokation seine schwarze Jeans noch weiter runterziehen, bis ich ihn aufhielt. Mein Gesicht war nah an seinen Beinen und ich versuchte, seine Hose hoch zu ziehen, aber der Drachen-Trainer blieb stur. „Kai, zieh dir die Hose hoch. Das ist mir peinlich“, sprach ich leise. „Soll ich deine Brüste abtasten? Dann wäre es mir peinlich“, sagte mein Verlobter. „Finger weg!“, entgegnete ich. „Komm schon, Süßi. Ich steh drauf!“, gab Kai zu und versuchte, an meiner Oberweite zu fassen. Als ich mit Kai am herumalbern war, öffnete Siegfried wieder mal überraschend unsere Zimmertür und sah das Geschehen. „Soll das wieder eine Sexstellung darstellen oder warum hat Kai seine Jeans bis zu den Knien an?“, wollte der Champ aus Johto wissen. „Schon mal was von anklopfen gehört, Siggi?“, fragte der Drachen-Trainer und zog seine schwarze Jeans an. Daraufhin besetzte er das Badezimmer, mit seinen bösen Ding in der Buchse. „Er hat ein Problem mit seiner Männlichkeit, also lass ihn besser in Ruhe, hehe“, sprach ich und ließ Siegfried in unser Zimmer herein, „Worum geht’s?“ „Naja, es ist nicht viel, was ich sagen möchte. Über Kai wundere ich mich nicht... ich wollte nur wissen, wie es Domi geht“, sagte der Drachen-Meister. „Ich weiß nicht, wie es den Kleinen geht. Seit seinem Kampf gegen dich habe ich ihn nicht gesehen“, erzählte ich. „Hätte ja sein können, dass er hier vorbei geschaut hat“, dachte Siegfried und sah Drakes schillerndes Drachen-Pokémon Kaumalat, „Oh, Domi hat sein Kaumalat bei euch gelassen.“ „Ich weiß, aber das ist in Ordnung. Bestimmt braucht er etwas Konzentration für seinen Kampf gegen Kai“, vermutete ich, „Achja, wie läuft es bei eurer Beziehung, also bei dir und Cherry?“ Siegfried schluckte und wusste keine Antwort dazu. Deshalb dachte er eine Antwort aus: „Ganz gut. Kann mich nicht beklagen.“ Ich wusste sofort, dass mein zukünftiger Schwager gelogen hatte, aber ich spielte trotzdem mit. „Freut mich sehr.“ „Ja, danke“, bedankte sich der Champ aus der Johto-Region, „Sag Kai Bescheid, dass er in einer halben Stunde in der Kampfhalle sein muss.“ Siegfried verließ unser Zimmer und ging in sein eigenes Zimmer zurück. Kai hatte gehört, dass er in 30 Minuten in der Kampfhalle erscheinen sollte. Er war aber immer noch mit seinem Problem beschäftigt, das sich aber nach wenigen Sekunden wieder normalisierte.
Eine halbe Stunde später verließ Drake das Zimmer, ohne Nicole, da sie noch ihre Frisur ordentlich richten musste. Unterwegs zur Kampfhalle traf er auf Caleb, der ihn sofort aufmunterte. „Hey, ich weiß, dass du aufgeregt bist, aber das packst du schon, Kumpel“, sprach Caleb. „Ähm, Danke. Aber ich muss mich jetzt etwas bewegen, damit ich es überhaupt noch bis in die Kampfhalle schaffe“, entgegnete unser Sohn und ließ seine Schultern knacken. „Na, was hast du mit Nicole in der Zeit gemacht?“, fragte Drakes Kumpel neugierig. „Das geht dich nichts an, Cal. Ich muss jetzt auch dringend los!“, antwortete der 15-Jährige und lief zur Kampfhalle. Es war dann soweit. Kai und Drake betraten gemeinsam das Kampffeld und wurden sofort zugejubelt. „Jetzt bin ich mal gespannt, wer das Ruder an sich reißen wird“, sagte Warren. „Du sollst beide anfeuern!“, rief ich und gab den klugen Trainer einen kleinen Schlag auf seinen Hinterkopf. Als Kai und Drake gemeinsam die Kampfhalle betraten, wurden sie sofort von den Zuschauern und Fans zugejubelt. Bevor der Kampf losging, sprach mein Verlobter zu unseren Sohn: „Domi, verspreche mir, dass du nicht in Panik gerätst, falls was nicht im Kampf klappen sollte. Denk einfach an das, was ich dir erklärt habe. Bringe deinem Maxax volles Vertrauen entgegen und du wirst es sicher schaffen.“ „Danke sehr, Kai. Das werde ich machen!“, bedankte sich der 15-Jährige. Als die beiden Trainer auf ihren Seiten des Kampffeldes standen, begann auch schon direkt der Kampf. Drake schickte sein schillerndes Maxax in den Kampf, während Kai sein Schwarzes Kyurem für den epischen Finalkampf einsetzte. „Maxax, leg mit Drachentanz los!“, befahl unser Sohn. Das schillernde Drachen-Pokémon tanzte wild umher und verstärkte seinen physischen Angriff und seine Schnelligkeit. „Kyurem, setz Kreuzdonner ein!“, befahl Kai. Das Schwarze Kyurem startete eine gewaltige, elektrisierende Ladung voller physischer Kraft und attackierte mit vollem Körpereinsatz auf Maxax. „Woah, das hat aber echt gesessen!“, stellte Géraldine fest. „Bei dem Angriff soll es ja auch nicht anders sein“, sagte Warren. „Jedes Drachen-Pokémon hat andere Stärken. Bei Maxax und dem Schwarzen Kyurem sind die Angriffswerte gleich, wegen Zekrom, das sich mit Kyurem vereinte“, erklärte Siegfried. Drake überlegte weiter, aber er wollte noch einmal, dass Maxax mit Drachentanz seinen Angriff und seine Schnelligkeit verstärken sollte, was es auch ein zweite Mal tat. „Domi, ich bin zufrieden damit, wie du mit Maxax umgehst, aber ich muss als Champ auch strategisch kämpfen. Kyurem, setz Drachenklaue ein!“, rief Kai. Das Pokémon von Kai kam mit brutal geschärften Drachenklauen auf Maxax zu, aber Dank der Schnelligkeit wich Drakes Pokémon aus. „Sehr gut, Maxax. Mit dir an meiner Seite fühle ich mich motivierter!“, lobte unser Sohn seinem Pokémon, „So, und nun setz ebenfalls Drachenklaue ein!“ Maxax lief auf das Schwarze Kyurem zu und fügte ihn kräftigen Schaden zu. Erstaunlich, wie viel Kraft Kais Pokémon besitzt“, staunte die Pilotin. Maxax und Kyurem fühlten sich kein bisschen geschwächt und beeindruckten die Zuschauer und Fans mit ihren Stärken. „Okay, Maxax. Nutze nochmal eine Drachenklaue auf Kyurem!“, befahl der 15-Jährige. „Kyurem, halte es auf!“, befahl Kai. Die beiden Drachen-Pokémon stürmten aufeinander zu. Direkt in der Mitte des Kampffeldes packte das Schwarze Kyurem die Arme von Maxax und hielt es auf.

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Kapitel 135: Domi & Maxax vs. Kai & Black Kyurem - Energiegeladener Sieg! Teil 2

Beitrag von Reshikrom am Sa 25 Mai 2013 - 15:55

Kapitel 135: Domi & Maxax vs. Kai & Black Kyurem – Energiegeladener Sieg! Teil 2

Das Kyurem sprang in die Luft und es hatte Maxax fest im Griff. Danach setzte es Kreuzdonner ein und flog Richtung Boden. Drakes Pokémon wollte mit Drachenklaue kontern, aber das Schwarze Kyurem blockte den Angriff, indem es wieder die Arme von Maxax festhielt. Maxax wehrte sich, indem es Kopfstöße gegen Kyurems Kopf einsetzte. Nach einer Weile ließ mein Drachen-Pokémon es los, aber das schillernde Maxax fiel durch seine Anstrengung zu Boden. „Bitte gib nicht auf, Maxax!“, flehte unser Sohn seinem erschöpften Pokémon an. „Ohje, Maxax ist von den ganzen Kopfstößen ziemlich müde geworden“, stellte Carina fest. „Bestimmt wird es noch weiter kämpfen, es sei denn, es gehorcht Domi wieder nicht, wenn er ausrasten würde“, sagte Géraldine. „Er darf jetzt nicht die Fassung verlieren, dann kann er sich den Sieg abschminken“, sprach Siegfried. Maxax stand etwas taumelnd wieder auf und brüllte laut. Aber durch die gewaltige Kreuzdonner-Attacke wurde es sehr geschwächt. „Kyurem, setz Drachenklaue ein!“, rief ich. „Weich aus!“, rief Drake. Sein Pokémon war nicht schnell genug und musste eine starke Drachenklaue von meinem Kyurem einkassieren. „Ich werde verlieren, eindeutig...“, glaubte der 15-Jährige. „Domi, verliere jetzt bloß nicht deine Beherrschung!“, rief ich meinem Sohn zu. „Ich schaff das nicht. Du bist einfach zu stark...“, entgegnete Drake. Maxax spürte deutlich, dass sein Trainer an seinem Sieg zweifelte, deshalb wurde es ungehorsam und schlug mehrmals mit seinem Schweif auf dem Boden. Ich wusste genau, dass dieses Anzeichen auf eine Drachenrute andeutete. „Domi! Hab Vertrauen zu dir und deinem Maxax!“, rief ich. Unser Sohn starrte auf dem Boden und wusste nicht mehr weiter. Ohne einen Befehl von seinem Trainer griff Maxax mit Drachenrute das Kyurem an, aber mein Pokémon hielt seinen Schweif fest, um einen Rückruf in den Pokéball zu meiden. „Verdammt, Domi. Sei jetzt nicht zu stur!“, brüllte ich. „Domi kann doch jetzt nicht einfach da so stehen bleiben und nichts machen“, sagte Caitlin, „Nicht, dass er noch dazu Lampenfieber bekommt.“ „Er wird noch was tun,... hoffe ich...“, sprach meine Verlobte und legte ihre Hand aufs Herz. Obwohl das Schwarze Kyurem kräftig war, konnte es Maxax' Schweif nicht mehr länger halten. „Domi, hör mir zu! Denk jetzt bitte positiv. Einfach so blöd rumstehen bringt nichts!“, rief ich, „Bringe Maxax dein Vertrauen entgegen. Denk an deinem Sieg, der dir bestimmt zukommen wird und denke an deine Freunde und Familie, die dich anfeuern.“ Der 15-Jährige schaute zu mir und sah mein ernstes Gesicht. Er wusste, dass es mich schon ziemlich sauer macht, weil er sofort aufgeben wollte. „Verstehe mich nicht falsch, aber das ist echt feige von dir. Sorry, für diese Ausdrucksweise, aber es ist halt so. Du bist nicht umsonst ins Finale des Champ-Turniers gekommen“, sagte ich. „Warte, ich habe eine Idee.“ Ich schaute zu den Zuschauern und den Fans und hielt eine Art Rede. „Ich habe eine Bitte an euch allen. Muntert meinen Herausforderer auf. Ich weiß, dass er für euch kaum bekannt ist, aber er ist ein sehr guter Freund von mir, der sein ganzes, junges Leben davon geträumt hat, einmal bei einer so großen Veranstaltung wie dieser, gegen mich anzutreten. Bitte gibt ihn eine Chance, damit er strahlen kann! Tut es für mich, euren neuen Einall-Champ dieser großen Region. Auch bitte an die, die nicht von hier kommen oder die, die diese Region blöd finden. Tut mir den Gefallen, liebe Zuschauer und Fans!“ Die ganzen Zuschauer und Fans, aber auch meine Freunde, nahmen meine Bitte sehr ernst und riefen gleichzeitig Drakes Spitznamen. Unser Sohn starrte auf die tausenden Leute, die ihn kräftig anfeuerten. Durch meiner Bitte und der Hilfe der Zuschauer schöpfte Drake neuen Mut zusammen und befahl seinem Maxax: „Gib Kyurem einen Fußkick, damit es dich loslässt!“ Das schillernde Drachen-Pokémon trat auf Kyurems Arm, so dass es seinen Schweif losließ. „Und jetzt Drachenklaue!“, rief der 15-Jährige. „Kyurem! Frostvolt!“, befahl ich. Mein Schwarzes Kyurem sammelte all seine restlichen Kräfte zusammen und entfachte einen eiskalten Nebel, mit elektrischer Energie. Maxax und Kyurem liefen wieder aufeinander zu und es kam zu einer Explosion ihrer Attacken. Eine dicke Rauchwolke umhüllte das Kampffeld komplett, so dass man nicht sehen konnte, ob einer der Drachen-Pokémon K.O. wurde. Einige Eissplitter flogen durch die Halle. „Ich hoffe nicht, dass es einen Doppel-K.O. gibt“, hoffte Carina. „Das wäre echt schlimm“, stellte mein Halbbruder fest. Als die Rauchwolke nach einer kurzen Weile sich auflöste, sah man Maxax und Kyurem, völlig erschöpft auf dem Boden liegen. Beide versuchten, auf ihren Beinen zu stehen. Trotz der kleinen Eissplitter, die Maxax an seinem Körper kleben hatte, hielt ihn nicht davon ab, aufzugeben. Als Maxax und Kyurem sehr erschöpft wieder auf ihren Beinen standen, wollten sie noch weiter kämpfen, aber dann fiel mein Schwarzes Kyurem zuerst zu Boden und war kampfunfähig. Drake hatte also das offizielle Champ-Turnier gewonnen. Die Zuschauer und die Fans brüllten laut vor Freude und applaudierten gleichzeitig. Drake rief sein Maxax in den Pokéball zurück und war sprachlos. „Du hast dir eine Pause verdient. Du hast auch alles gegeben“, lobte ich meinem besiegten Drachen-Pokémon und rief es in seinen Pokéball zurück. Daraufhin ging ich auf meinen Sohn zu und gratulierte ihn zum Sieg. In seinem Gesichtsausdruck wusste ich, dass Drake es nicht glauben konnte, dass er die Herausforderungen des Pokémon World Tournaments bestanden hatte. Als dann Cynthia mit Kattlea und Hektor zu uns auf dem Kampffeld kam, um den 15-Jährigen den goldenen PWT-Pokal zu überreichen, wurde er ohnmächtig. „Der scheint echt, Lampenfieber zu haben, der kleine Bursche“, stellte Hektor fest. „Ich werde Domi erst mal in die Eingangshalle bringen und ihn auf die Couch legen. Vielleicht wacht er auf, wenn er es so richtig gemütlich hat“, sagte ich und nahm Drake huckepack auf dem Rücken, „Sie können den Pokal meinen Freunden weiterreichen, Cynthia.“ „Alles klar“, entgegnete der Champ aus Sinnoh. Ich ging mit meinen ohnmächtigen Sohn in die Eingangshalle und legte ihn auf die schwarze Ledercouch, die am Pokémon-Center stand. Meine Freunde holten sich bei Cynthia den Goldpokal für Drake ab und kamen dann direkt zu mir.
„Hey, ich glaube, er wacht wieder auf“, sagte Caitlin. Der 15-Jährige sah aus seiner Sicht alles verschwommen und hatte ein klein wenig Kopfschmerzen. „W-was ist denn passiert?“, fragte Drake murmelnd und spürte den feuchten Waschlappen auf seiner Stirn. „Herzlichen Glückwunsch erst mal, PWT-Meister Domi“, gratulierte Warren und lächelte. „Wie bitte, was?“, fragte unser Sohn verdutzt. Ich zeigte ihn seinen Goldpokal, den er eigentlich von Cynthia bekommen hätte. „Der gehört dir“, sagte Géraldine. „Ihr wollt mich doch bloß hereinlegen. Das ist doch Kais Pokal“, entgegnete Drake. „Wenn es meiner wäre, dann wäre auf dem Pokal nicht PWT-Meister Drake eingraviert“, sprach ich und legte den glänzenden Pokal auf Drakes Bauch. Der 15-Jährige starrte auf die Eingravierung, wo auch die Autogramme der Champs standen. 'Glückwunsch, PWT-Meister Drake' stand auf dem Pokal. „Na, glaubst du immer noch, dass das schöne glänzende Teil Kais Pokal sei?“, wollte Carina wissen. „Jetzt sehe ich es. Ich habe tatsächlich gewonnen!“, freute sich unser Sohn und lächelte. „Du kannst aus diesem Pokal deinen heißen Kakao oder deine Cornflakes genießen, hehe“, lachte der kluge Trainer. „Hättest du wohl gerne“, konterte Drake zurück und schaute sich die Unterschriften der Champs an, „Siegfrieds Unterschrift ist die beste!“ „Das PWT ist zu Ende. Was sollen wir denn nun machen?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Gute Frage, also jetzt ist es dunkel draußen, also können wir morgen früh abreisen“, antwortete ich, „Aber wohin wir noch reisen können, weiß ich leider nicht.“ „Eigentlich haben wir so gut alle Ecken der Einall-Region erkundet“, stellte Carina fest. Plötzlich hatte Siegfried eine Idee, aber die wollte er allein mit Géraldine besprechen. „Würdet ihr uns kurz entschuldigen?“, fragte mein Halbbruder und ging mit der Arenaleiterin von Panaero City in einer ruhigen Ecke. „Was die beiden wohl miteinander besprechen?“, fragte sich Warren und lachte dabei. „Es wird Zeit, dass wir darüber reden. Ich finde, wir sollten für Kai und Carina eine Überraschung machen und zwar... ihre Hochzeitfeier zu veranstalten und zu planen“, schlug Siegfried vor. „Ehrlich? Aber wir können das doch unmöglich schaffen. Ihre Hochzeit ist Ende Dezember und ich habe nicht mal Ideen“, sagte Géraldine. „Keine Sorge. Wir werden was finden. Die beiden werden in Twindrake City heiraten und ich weiß auch schon, wie wir alles planen können“, entgegnete der Drachen-Meister. Nach dem kurzen Gespräch kamen die beiden zu uns zurück und erzählten nicht, worüber sie sich unterhalten hatten. „Okay, wir sollten jetzt lieber schlafen gehen, damit mir für morgen fit für unsere Abreise sind“, schlug ich vor und ging mit Carina und den Pokémon Emolga und Milza in unserem Zimmer. Warren, Caitlin und Caleb brachten Drake und sein Kaumalat in seinen Zimmer zurück. „Glaubst du, dass sie was davon erfahren haben?“, wollte die Pilotin von ihren Freund wissen. „Ich glaub nicht, aber du brauchst dir keine Sorgen machen“, gab Siegfried als Antwort und ging mit seiner Freundin in ihrem Zimmer zurück.
In der späten Nacht schliefen alle ein und erholten sich von dem langen Tag. Das Champ-Turnier war zuende und Drake war zufrieden, als PWT-Meister angesehen zu werden. Ich hatte noch nie einen so guten Trainer gehabt, der erst zweifelte, aber dann durch meiner Unterstützung gewann. Diesen Kampf würde ich niemals vergessen und auch für unseren Sohn war es ein tolles Ereignis. Zwar hatte das Turnier mich nicht zum Drachen-Meister gemacht, aber ich werde weiter an meinem Traum arbeiten, auch wenn es lange dauern würde. Deshalb überlegte ich mir in der Nacht, dass wir nach Twindrake City reisen, um dort zu warten, bis Carina und ich unsere Hochzeit hatten. Das dauerte zwar noch circa 3 Wochen, aber die Zeit wird schnell vorbeigehen. Danach werde ich weiter trainieren, bis zum umfallen.
Es wurde nächster Tag, der 07. Dezember 2012.Wir standen alle früh auf, um abzureisen. Ein letztes Mal musste ich mir das schöne Zimmer ansehen, was ich mit Carina geteilt hatte. Meine Verlobte stand schon bereits an der Tür und fragte: „Kommst du jetzt, Kai?“ „Diese eine Woche war einfach super. Wir hatten eine echt schöne Zeit hier gehabt und spannende Duelle gab es auch“, sprach ich vor mich hin. Mein Milza hüpfte ungeduldig auf meiner rechten Schulter herum und verlangte nach einen speziellen Drachen-Keks. Nachdem ich mir den Rest des Zimmers angeschaut hatte, verließ ich mit Carina und unseren Pokémon das Zimmer und gingen in die Eingangshalle, wo unsere Freunde bereits auf uns warteten. „Bereit für die Reise nach Twindrake City?“, fragte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Auf jeden Fall!“, rief Drake sehr aufgeregt. Als ich mit Carina, Warren, Caitlin, Caleb, Drake, Siegfried, Géraldine und den Pokémon das PWT-Gebäude verließen, folgte Nicole ihren Freund Drake, um ihn was wichtiges mitzuteilen. „Beeile dich, Domi. Wir fliegen gleich nach Twindrake City!“, rief meine Verlobte und stieg in Géraldines Flugzeug ein. „Domi, ich fand den gestrigen Nachmittag echt super“, sagte die Trainerin, „Es würde mich echt sehr freuen, wenn wir das mal wiederholen können. Und ich freue mich auch so sehr, wenn wir bald wieder in unsere Zeit reisen können, denn da können wir das gerne wieder machen, oder?“ „Ich denke schon, aber ich bin nicht wirklich gut darin, habe ich so aus meiner Sicht festgestellt“, gab unser Sohn zu. „Oh, aber das wird sich ja ändern, wenn wir das mehrmals machen. So, ich mache mich auf dem Weg nach Ondula. Ich möchte Sommer, Sonne und Strand erleben, hihi. Wir sehen uns“, sagte Nicole und gab Drake einen Kuss auf die Lippen, als Abschied. Danach stieg der 15-Jährige schließlich in Géraldines Flugzeug ein und hatte seiner Freundin noch kurz zugewunken. Nach wenigen Sekunden flog das Flugzeug mehrere Meter hoch zum Flug, in Richtung Norden der Einall-Region und nächster Halt war Twindrake City.

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Kapitel 136: Gefangen in der Feuergrünen Edition

Beitrag von Reshikrom94 am So 26 Mai 2013 - 11:11

Kapitel 136: Gefangen in der Feuergrünen Edition

Wir erreichten die Stadt der Drachen und Géraldine landete ihr Flugzeug vor Kais Villa. „So, da wir wieder zuhause sind, können wir schon mal die Hochzeitstorte vorbestellen!“, schlug Kai vor. „Schatz, wir heiraten doch erst am 31. Dezember. Das können wir doch nächste Woche machen“, entgegnete ich. „Du kennst doch die Pokémon-Bäckerei in Stratos City. Sie macht nur was mit Marzipan und ich will eine leckere Sahne-Creme-Torte haben“, sagte mein Verlobter, „Mit leckerer Schokolade dazu.“ Da ich wusste, dass Kai die Hochzeit noch kaum erwarten konnte, musste ich mir auch noch über meine Äußerlichkeit überlegen. Damit war ein echt schönes, strahlend weißes Hochzeitskleid gemeint. Kai und ich hatten von unserem gemeinsamen Gehalt, was wir für die Events verdient hatten, eine große, kirchliche Hochzeit geplant, aber wer sie veranstalten sollte, hatten wir uns nicht überlegt. „Darf ich mir auch was wünschen?“, fragte Drake. „Ich glaub nicht, denn das ist Carinas und Kais großes Erlebnis“, sagte Siegfried, „...Voll die Glücklichen...“ Ich war mit meinen Gedanken beschäftigt, wie ich in einem weißen Hochzeitskleid aussehen würde, bis Géraldine sagte: „Carina, kommst du mit in die Villa rein? Es wird etwas zu kalt hier.“ „Oh, stimmt. Jetzt spüre ich die Kälte auch so langsam“, entgegnete ich und ging mit meinem Emolga in die Villa hinein, „So, jetzt kann ich für uns allen ein leckeres Gericht kochen.“ „Habt ihr noch Fischstäbchen?“, wollte unser Sohn wissen und knuddelte sein Kaumalat. „Ich denke schon. Mein Gefrierfach und mein Kühlschrank ist voll mit meinen Lieblingsessen“, sagte Kai und holte eine Verpackung mit Fischstäbchen aus dem Gefrierfach heraus. Ich kochte zusammen mit Kai das Essen, während unsere Freunde es sich vorm Fernsehen bequem machen, aber der große Flachbildschirm wurde nicht angeschaltet. Sie wollten etwas lesen, was auf dem Tisch lag. Warren holte aus seiner Reisetasche seinen Laptop heraus, um ein paar Dokumente von Game Freak zu überprüfen. Aber er hatte seit seiner Abwesenheit 35 ungelesene Mails erhalten, von einem unbekannten Autor. Bevor er die lesen wollte, musste er sein Anti-Virus-Programm aktivieren.
„Nicht mehr lange, dann ist meine Edition komplett fertig!“, rief Rockwaller und fügte an seinem Computer die geklauten Codes von Game Freak hinzu, für die Feuergrüne Edition. „Boss, was ist eigentlich mit dem Genesect-Projekt?“, wollte der Dragon-Vorstand wissen. „Die vier Module von Genesect habe ich auf meiner Edition geklont und in der gesamten Region verteilt. Diese kindischen Zocker können meine neue Version nicht anspielen, weil sie schon die alte Version gekauft haben, ohne den Virus, der Game Freak pleite machen wird und mich zum Milliardär macht, haha!“, lachte der Dragon-Boss, „Schick bitte G-Cis zu mir ins Büro. Er muss bestimmt schon mit den Generator fertig sein.“ „Okay, Sir!“ Ohne das Büro von Rockwaller zu verlassen, kam der ehemalige Plasma-Boss direkt in den Raum und teilte mit: „Der Generator für die Edition ist betriebsbereit. Die farbigen Module sind auch schon eingesteckt.“ „Sehr gut. Ich muss noch die Codes von Blacks Sohn kopieren, dann bin ich auch fertig“, sagte Rockwaller und fand nach zwei Klicks die weitere Codeliste von Game Freak, die aber mit lauter Cheats übersehen war, „Dank Warren Black werde ich reich sein und Game Freak wird mir gehören!“ Als Rockwaller die Cheatcodes kopiert und sie in seiner Edition eingefügt hatte, war nun seine Feuergrüne Edition komplett fertig. Seine neue Version von Pokémon Feuergrüne Edition war anders als die alte Version, die er letztes Jahr verkauft hatte. Die neue Version war ein gefährlicher Virus, der die Existenz von Game Freak vernichten könnte. Der Generator, den G-Cis mit einen Dragon-Rüpel gebaut hatte, war eine verstärkte Verbindung, um das Genesect-Projekt am Laufen zu halten. „Jetzt muss nur noch die Gamekarte in den Generator eingesteckt werden, dann wird Game Freak sich über einen Virus freuen. Und wenn dieser erst mal in ihre Systeme eindringt, dann werden sie nie mehr Games für die Konsolen entwickeln, hahaha!“, lachte der Dragon-Boss und verließ mit den Vorstand und G-Cis sein Büro. Vom Dragon-Versteck, das sich unterhalb der Zylinderbrücke befand, wollte Rockwaller Game Freak vernichten. Deshalb machte er sich auf dem Weg zu dem Raum, wo der Generator stand, mit der Edition in der Hand. „Dann wollen wir doch mal sehen, wie schnell sich der Virus ausbreiten kann“, sprach er und steckte das Gamemodul in den freien Schlitz der Maschine. Die Daten wurden gelesen und somit wurde das Spiel automatisch gestartet.
Als Warren seinen Anti-Virus-Programm aktiviert hatte, schaute er sofort nach den ungelesenen Mails nach. Die Ladezeit war sehr beeinträchtigt durch die Anzahl und der Datengröße der Mails, deshalb war für den klugen Trainer eine gewisse Wartezeit erforderlich. Plötzlich sah Drake etwas komisches an Warrens Arm. „Hey, du hast da lauter Einsen und Nullen auf deinem Arm“, sagte unser Sohn. „Das ist echt sehr merkwürdig“, stellte der kluge Trainer fest, als er seinen Arm sah. Die Einsen und Nullen verbreiteten sich schnell und für Warren war klar, dass Rockwaller einen Virus für Game Freak entwickelt hatte. Nicht nur bei Warren kamen die Einsen und Nullen, sondern auch bei Kai und mir. „Was geht hier bloß vor?“, fragte sich Caitlin. Sofort öffnete der kluge Trainer eine Mail, die ein Video beinhaltete. Es war eine Videobotschaft von Rockwaller. „Ich habe es doch gewusst!“, rief Warren. „Hey, Klugscheißer. Finde einen Weg, damit ich nicht wie ein Idiot ausschaue, der Einsen und Nullen auf den ganzen Körper hat!“, rief Kai. „Da kann ich nichts machen. Rockwallers Edition ist für alles verantwortlich!“, entgegnete der kluge Trainer und öffnete die Feuergrüne Edition auf seinem Monitor. Doch dann zog das Game uns in Warrens Laptop hinein, aber Drake wollte dies verhindern und wurde selbst noch mit hineingezogen. „Verdammt. Das Gerät hat einfach so Kai, Carina, Warren und Domi verschlungen!“, rief Caleb erschrocken, „Es muss doch einen Weg geben, sie da herauszuholen, oder?“ „Ich werde mal schauen, was da vor sich geht“, sagte Siegfried und übernahm das zocken des verseuchten Games. Zunächst öffnete sich die Videobotschaft, die an Warren gesendet wurde. „Hallo, Warren Black. Mit dieser Nachricht wollte ich dir nur sagen, dass meine Edition die Game Freak-Firma vernichten wird. Dank dir habe ich all die Codes, die du mir aus der Game Freak-Firma besorgt hast, auf meine Edition kopiert und dabei habe ich einen Virus entwickelt, der Game Freak zerstören wird und mich reich macht. Versuche uns aufzuhalten, wenn du es schaffen solltest. Das Genesect-Projekt wird du niemals zerstören, auch nicht meine Edition! Hahahaha!“ „Das Genesect-Projekt? Was hat das nur zu bedeuten?“, fragte sich Géraldine. „Keinen Schimmer, aber ich werde versuchen, die vier da herauszuholen. Rockwaller scheint echt, total wahnsinnig zu sein“, stellte der Drachen-Meister fest und startete die Feuergrüne Edition auf Warrens Laptop.
Als Kai, Warren, Drake und ich im Spiel hochgefahren wurden, wunderten wir uns, dass alles anders aussah als bei Rockwallers alter Version von Pokémon Feuergrün. „Diese Welt hier ist kalt und verpestet. Es handelt sich hier wirklich dabei um einen aggressiven Virus“, stellte der kluge Trainer fest, „Man sieht hier auch die Bäume, die sind nicht richtig bearbeitet worden sind oder hier, das hohe Gras ist verdorben.“ „Was sollen wir bloß machen?“, fragte ich. „Rockwaller hat hier in der Edition das Genesect-Projekt kopiert. Wir müssen ein Modul beschädigen, denn nur so können wir den Virus aufhalten“, sagte Warren. „Es wird Zeit, dass wir Rockwaller endgültig besiegen“, sagte Kai. „Ja, das ist die wahre Herausforderung!“, rief Drake und flimmerte merkwürdig. „Was ist los mit dir, Domi?“, fragte ich. „Nichts, was soll denn mit mir sein?“, wollte unser Sohn wissen. „Ein Programmier-Fehler“, entgegnete Warren, „Domi ist in dem Spiel nicht eingebaut worden. Er ist sozusagen ein Glitch, der das Spiel noch schlimmer macht als zuvor.“ Drake war erschrocken über die Aussage. Wegen ihn war das Spiel weiter gefährdet und uns blieb keine lange Zeit über. Wir mussten also schnell handeln und ein von vier Modulen vom Genesect-Projekt zerstören. Die nächste Stadt war in der Nähe von uns, also rannten wir dorthin.
Siegfried, Géraldine, Caitlin, Caleb und die Pokémon Milza, Emolga und Kaumalat sahen uns auf dem Laptop, wie wir uns auf dem Weg zu der Stadt machten. „Ich habe schon etwas über das Genesect-Projekt erfahren. Das soll nicht nur Genesects Attacke Techblaster verstärken, sondern auch eine Zerstörung des Systems darstellen“, erzählte der Champ der Johto-Region, „Rockwaller hat illegale Verbrechen gemacht. Erst das Hacken in das System von Game Freak und auch noch die Nutzung von Prototypen, ein Beispiel ist das Genesect-Projekt. Und Diebstahl auch.“ „Dieser Mann... der gehört eingesperrt!“, rief die Pilotin. „Ja, wenn er nicht mit einer Bewährung davon kommen würde, weil er bei wegen Mordes vor ein paar Jahren einen guten Anwalt hatte“, sprach Siegfried. „Aber für illegale Sachen kann man lebenslänglich im Knast verbringen“, erwähnte Caitlin. „Das schon, aber ich habe nicht gehört, dass Rockwaller von der Polizei gesucht wird, aber die Leute von Game Freak werden es mitbekommen und ihn anzeigen“, sagte der Drachen-Meister und betrachtete den Bildschirm, „Rockwaller wird nicht davonkommen. Er hat in mehreren Fällen illegale Sachen angestellt, besonders hat er in Game Freaks System reingehackt und ihre Codes für neue Games bestohlen. Er hat auch diese Codes komplett verändert.“ Géraldine wunderte sich über ihren Freund Siegfried. Dass er so viel über Rockwallers Verbrechen wusste, war ihr echt neu.
Wir kamen fast in der Stadt an, bis Drake sagte: „Ich fühle mich echt unwohl, als Programmier-Fehler zu leben.“ „Das ist nur hier so. Du hast dich an Kais Arm festgehalten und wurdest mit in das Spiel hineingezogen. Aber wenn wir ein Modul von dem Genesect-Projekt zerstören, können wir Game Freak retten und Rockwaller endgültig ausschalten“, sagte Warren. „Wir können nur noch hoffen, dass wir das Genesect-Projekt so schnell wie es geht finden können, damit wir hier raus kommen“, sprach ich. In der Umgebung kam grüngrauer Nebeldunst, der die Luft verschmutzte. „Wir sollten lieber in die Stadt gehen und einen Unterschlupf im Pokémon-Center suchen“, schlug der kluge Trainer vor und lief mit uns in die Stadt. Warren wusste, was dieser Nebeldunst verursachte, aber nicht nur die Luftverschmutzung, sondern noch was ganz schlimmeres, was er schon erahnen konnte.

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Kapitel 137: Gefährliche Situationen

Beitrag von Reshikrom am So 26 Mai 2013 - 15:55

Kapitel 137: Gefährliche Situationen

Als wir die Stadt betraten und nach dem Pokémon Center suchten, fragte ich neugierig: „Warum sind wir weggelaufen, Klugscheißer?“ „Der Nebel, der so grünlich war, ist eine gefährliche Substanz von der Edition. Der ist zwar in der alten Version nicht eingebaut worden, aber das wurde nun neu eingebaut“, antwortete Warren und sah die ganzen Häuser, die verschmutzt waren. Auch die Straßen und Fußgängerzonen waren mit Müll und Dreck übersehen. Wir sahen uns in der Stadt um, aber nirgends war ein Pokémon Center zu sehen. Man sah auch keine einzige Person oder ein Pokémon auf den Straßen dieser Stadt. Ich würde hier auch nicht leben wollen, wo es nur von Schimmel und Luftverschmutzung wimmelte. „Das war mir klar, dass sich keiner hier zeigen lässt“, sprach Warren, „Wir sollten uns weiter umsehen, vielleicht finden wir ein Modul des Genesect-Projekts.“ Wir untersuchten die Stadt genauer weiter. Überall waren Fenster eingeschlagen und Möbelstücke wurden auseinander genommen. Plötzlich hörte ich aus einer Gasse ein komisches stöhnen. „Hey, hört ihr das auch? Dieses stöhnen? Das hört sich an, als würden zwei es miteinander treiben“, sagte ich. „Kai, vielleicht bildest du dir das nur ein“, dachte Drake und flimmerte wieder. Das stöhnen wurde immer lauter und eine Mülltonne fiel aus der Ferne auf dem Boden. „Ja, jetzt kann ich das auch hören“, sagte Carina. „Ich werde mal nachschauen“, sprach ich und ging auf die Gasse zu. Carina, Drake und Warren hofften, dass mir nichts passieren würde, aber ich war ganz vorsichtig. Als ich die Gasse betrat, konnte ich nichts weiteres sehen als die umgekippte Mülltonne und geöffnete Thunfischdosen, bis plötzlich eine Gestalt sich zeigte, die aussah wie Bell, aber sie sah ganz anders aus. Voller Blut, aufgerissene Haut, Bisswunden, zerfetzte Kleidung und das Gehirn konnte man sehen. Ich schrie laut: „Wäääähhhh!!! Zombie-Bell!!!“ Ich rannte schnell davon und warnte meinen Freunden vor der Missgestalt von Bell. Sofort rannten wir in einen anderen Stadtteil und konnten Bell abhängen. „Boah, war die hässlich!“, rief ich und hatte Herzrasen. „Okay, jetzt ist Rockwaller eindeutig ein Psycho“, sagte unser Sohn. „Es ist besser, dass wir jetzt wohl auf die Suche nach einem Modul machen, denn länger möchte ich hier nicht bleiben“, schlug Warren vor. Als wir wieder weiter gehen wollten, wurden wir von Zombie-Cheren, der eine Kettensäge in den Händen hielt, überrascht. „Wie könnt ihr es wagen, mich und Bell zu stören?“, fragte Cheren mit einer krächzenden Stimme. Schreiend liefen wir vor Zombie-Cheren und seiner Kettensäge davon und wurden daraufhin von einer Horde mutierter Pokémon verfolgt, die aus Fusion zweier oder mehr Pokémon bestanden. Die meisten davon sahen aus wie Vulpix in einem Geowaz-Körper. „Jetzt werden wir auch noch Pokémon-Missgestalten angegriffen!“, rief ich. „Schnell, gehen wir in das Hochhaus rein!“, rief meine Verlobte. Drake, Carina, Warren und ich liefen in das abgenutzte Hochhaus hinein und versteckten uns. „Habt ihr sie gefunden?“, fragte Cheren wütend. Die mutierten Pokémon schüttelten den Kopf und rollten weiter durch die Straßen der Stadt. „Nochmal werde ich nicht von denen beim Sex gestört“, sprach Cheren zu sich und schwang seine Kettensäge um sich her, „Es wird Zeit, dass wir Verstärkung brauchen.“
Géraldine und Caitlin waren über die Erscheinungen von Bell und Cheren als Zombies und den mutierten Pokémon nicht zufrieden. Sie hätten sich beinahe über diese Anblicke übergeben. „Okay, dazu sage ich lieber nichts“, sagte Siegfried und versuchte, den Anblick der beiden Zombies zu vergessen. „Ich wusste garnicht, wie Cheren und Bell so drauf sein können“, sprach Caleb. „Das ist nur ein Spiel. Im realen Leben sind die beiden nicht so“, entgegnete die Pilotin, „Ich kümmere mich besser um die Fischstäbchen, bevor sie noch anbrennen!“ Sofort ging Géraldine zum Herd und schaltete die Platte aus, um die Fischstäbchen zu kühlen.
Wir hatten uns in einem Hochhaus vor Cheren und den mutierten Pokémon versteckt und sind denen anscheinend entkommen. „Seht euch das an!“, rief Drake und zeigte auf eine Spritze, die auf dem Boden lag. Daran war auch noch etwas Blut zu sehen. „Langsam stelle ich mir die Fragen, was das alles zu bedeuten hat, also der Spielverlauf, warum Cheren und Bell Zombies sind und warum die Pokémon Mutanten sind? Ich glaube, dass Rockwaller mit der Edition sagen will, dass er für Game Freak gut aufgehoben sei und sich verbessern wollte“, sagte Warren. „Aber er wurde doch von Game Freak gekündigt, wegen den Mord deines Vaters“, entgegnete Carina. „Das ist mir schon klar, aber...“ Als Warren seinen Satz beenden wollte, wurden wir mit Spritzen abgeworfen, die Drogen enthielten. „Was sucht ihr hier?“, fragte ein Zombie, der haargenau wie Gary aussah, „Spürt die Wirkung meiner Drogen!“ Gary warf auf uns seine Spritzen, aber mit dem Zielen kam er nicht zurecht. Sofort gingen wir die Treppen hoch, doch unser Sohn stolperte auf einem Baseballschläger, der auf einer Treppenstufe lag. Er ging damit direkt auf Gary zu und schlug ihn mehrmals auf dem Kopf. „Das ist dafür, dass du mich verprügeln wolltest. Und das, weil du ein Mädchenschänder bist und das ist dafür, dass du ein Mistkerl bist!“, rief der 15-Jährige und hörte nicht auf, den Zombie-Gary mit dem Baseballschläger eins überzubraten. „Domi, er ist schon tot“, seufzte ich. „Damit wäre mein Job erledigt, hehe“, lachte unser Sohn und gab sich aus Versehen selbst einen harmlosen Schlag auf dem Kopf. „Kommt jetzt. Wir müssen aus dem Spiel raus – und zwar schnell!“, rief Warren. Als wir weiter nach oben gingen, sahen wir einen Computer, der mit einem Modul des Genesect-Projekts angeschlossen wurde. „Da ist das Flammenmodul!“, rief Carina. Warren untersuchte das Modul und versuchte, es aus dem Computer zu entnehmen, was er auch geschafft hatte. „Okay, jetzt müssen wir nur noch das Modul zerbrechen, dann haben wir uns und Game Freak gerettet“, sagte der kluge Trainer und überlegte, wie er das Modul kaputt machen würde. „Wie wäre es denn mit einer Axt?“, fragte eine Stimme. Plötzlich attackierte uns ein Zombie-Ash mit einer Axt und warf uns vom höchsten Stockwerk aus Fenster hinunter. Wir fielen mehrere Meter hinunter und unter uns standen Cheren und Bell mit den Mutanten-Pokémon. Ich entriss Warren das Flammenmodul und warf es auf die Erde. Daraufhin standen die Zombies und die mutierten Pokémon in Flammen und schmolzen wie Butter. Dabei wurde das Flammenmodul beschädigt. Plötzlich fing Drake an, stark zu flimmern und verlor einige Einsen und Nullen. „Wir müssen schnell zu der Route gehen, wo wir hergekommen sind!“, rief Warren und lief mit uns durch die Straßen der Stadt. Die Flammen verbreiteten sich in der ganzen Stadt, aber wir hatten die Chance, die Stadt rechtzeitig zu verlassen. „Leute, ich löse mich auf! Ich möchte hier nicht sterben!“, rief unser Sohn panisch. „Da ist eine Beleuchtung, die uns aus dem Spiel befreit“, sagte Carina. Wir gingen auf das Licht zu und wurden aus Rockwallers Edition befreit.
Warrens Laptop stürzte ab und der Bildschirm zeigte nur noch Einsen und Nullen. „Ich frage mich, was mit den anderen passiert ist. Wo sind sie nun, wenn sie nicht hier angekommen sind?“, fragte sich Caitlin. „Ich kann mir schon denken, wo sie sind. In Dragon-Versteck auf der Route 8. Gehen wir schnell dorthin!“, schlug Siegfried vor und stellte den defekten Laptop auf dem Tisch. Sofort machten sie sich mit den kleinen Pokémon auf dem Weg zur Route 8, wo sich das Dragon-Versteck befand.
„Ihr dummen Kinder!“, brüllte Rockwaller und ging auf uns los, „Wie könnt ihr es wagen, meine Edition zu vernichten?“ „Tja, anscheinend sind Sie nicht so ein Programmierer, sondern ein Schwerverbrecher, der illegale Sachen angestellt hat“, sagte ich. „Jetzt reichts mir!“, rief der Dragon-Boss, „Kümmert euch um diese Kinder!“ Die Dragon-Rüpel umzingelten uns, während Rockwaller und G-Cis den Generator und das Flammenmodul wieder zum Laufen bringen wollten. Doch dann holte ich Rockwallers Revolver aus meiner Jackentasche heraus und schoss auf die Decke. Der Schuss hatte die Rüpel erschreckt, so dass sie panisch den Raum verließen. „Gib mir die Waffe zurück, du mieses Balg!“, brüllte Rockwaller. „Daraus wird nichts. Einmal tief drücken, dann sind Sie weg vom Drachen-Ei. Hehe, ein altes Zitat aus Twindrake City“, lachte ich. Plötzlich schlug Rockwaller mit seiner Roboterhand auf mein Gesicht und die Waffe fiel aus meiner Hand. „Oh nein, Kai!“, rief Carina und kümmerte sich um mich. Drake konnte sich das nicht mehr länger ansehen und rächte sich für mich an Rockwaller, indem er sich den Revolver schnappte. Er versuchte zu drücken, aber es ließ sich kaum mit seinen Zeigefinger bewegen. „Haha!“, lachte der Dragon-Boss, „Ist wohl schwer, so eine teure Waffe zu bedienen, oder?“ „Sie haben meinen besten Freund geschlagen und das lasse ich mir nicht gefallen“, sagte unser Sohn. Rockwaller verspottete und lachte weiterhin Drake aus. „Ist der niedlich. Solche Kinder muss man einfach nur mobben“, sprach der Vorstand. Als die Schurken mit Drake beschäftigt waren, kümmerte sich Warren um den Generator. Er nahm die restlichen drei Module des Genesect-Projekts heraus und drückte die Knöpfe auf der Rückseite der Maschine. Für den Dragon-Boss dauerte es zu lange und verlangte von G-Cis, dass er ihn einen Scharfschützengewehr bringen sollte, was er auch tat. Der kluge Trainer konnte die Maschine ausschalten und stand vor Drake, Carina und mir. „Wenn ihr meine Freunde erschießen wollt, gerne. Aber lasst es besser sein und bringt mich um“, sprach Warren. „Ey, spinnst du jetzt total, Warren?“, wollte meine Verlobte wissen. „Ich weiß, was ich da tue“, flüsterte der 17-Jährige. „Mein lieber Warren Black. Möchtest du also deinem Vater folgen oder wie? Du hast mitgeholfen, die Codes von Game Freak zu stehlen. Aber wenn ich hinter Gittern landen sollte, dann muss du mit schmoren. Denn du bist auch ein Dieb, der die größte Videospiel-Firma beklaut hat und sich in deren System reingehackt hat. Dafür bedanke ich mich herzlich, haha!“, lachte Rockwaller, „Dich umzubringen wäre sinnlos, du sollst mit mir im Knast schmoren.“ „Das werde ich nicht. Dafür bin ich zu gutherzig“, entgegnete der kluge Trainer. „Du bist genauso naiv wie dein Vater, der es sich nur auf das Geld abgesehen hat“, seufzte der Dragon-Boss. „Er hätte das Geld gut gebrauchen können für die harte Arbeit, die er geleistet hat. Wie sollte er denn meine Mutter und mich ernähren, hä? Aber da Sie eifersüchtig auf ihn und seine gutbezahlte Leistung waren, konnten Sie nichts weiteres machen als ihn umzubringen. Was hat denn das für Sie gebracht? Damit Sie seine Aufgaben übernehmen können? Damit Sie reich werden können? Nein! Sie wurden gefeuert und wollten sich bei Game Freak rächen, indem Sie eine eigene Edition entwickeln, die nur mit Programmier-Fehlern und Viren übersehen ist. Sie haben damit nichts erreicht, kann ich Ihnen nur sagen. Selbst ich habe Ahnung, wie man ein ordentliches und perfektes Pokémon-Game entwickeln kann. Talent wird halt bei unserer Familie geerbt und weiter fortgesetzt. Also, Dr. Jake Rockwaller... Sie können ruhig sagen, dass ich Recht habe und Sie das Team Dragon nur ausgenutzt haben. Sie wollten nur alles für sich haben und nicht mal einen Bruchteil davon abgeben. Ihn war es nur wichtig, Game Freak mit einen nutzlosen Plan fertig zu machen“, sprach Warren.

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Kapitel 138: Die Hochzeitsvorbereitung

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 27 Mai 2013 - 4:35

Kapitel 138: Die Hochzeitsvorbereitung

„Sei still!“, brüllte Rockwaller und war gereizt. „Boss, stimmt das, was der Sohn von Black sagte?“, wollte der Vorstand wissen. „Ja, das stimmt. Ich habe euch, das ganze Team Dragon, nur für meine Racheaktion gegen Game Freak ausgenutzt. Auf die Drachen-Pokémon habe ich es nicht abgesehen und ich wollte der Alleinherrscher der Einall-Region sein“, gestand Rockwaller. „Das fasse ich nicht! Dann war die Arbeit hier alles umsonst? Ich möchte nicht im Gefängnis enden. Daher werde ich mit dem Team Dragon flüchten“, sagte der Dragon-Vorstand und verließ den Raum, um mit allen Rüpeln mit dem Luftschiff zu flüchten. Auch für G-Cis hieß es, zu flüchten, was ihn auch gelang. „Jetzt habe ich kein Team mehr! Wozu brauchte ich diese ganzen Versager denn? Ich bin ja nicht mal der richtige Anführer und Gründer von Team Dragon. Ist jetzt auch egal... ich werde euch jetzt umbringen“, sagte Rockwaller und wollte uns mit seinen Scharfschützengewehr umbringen, bis plötzlich die Polizei den Raum stürmten. Siegfried, Géraldine, Caitlin und Caleb hatten gesorgt, dass die Polizei ihnen halfen, Rockwaller festzunehmen. „Dr. Jake Rockwaller. Sie sind verhaftet, wegen illegalem Diebstahls und Körperverletzungen in vielen Fällen. Sie kommen mit!“, rief der Polizist und legte Rockwaller Handschellen an. „Ist bei euch alles in Ordnung?“, fragte Siegfried uns und half Kai beim Aufstehen. „Ja, uns geht es gut“, antwortete ich. „Wir sollten jetzt alle nach draußen gehen. Herr Morimoto wartet auf uns“, sagte die junge Züchterin.
Wir verließen das Dragon-Versteck und auf uns warteten Shigeki Morimoto und Satoshi Tajiri, die beide in der Game Freak-Firma arbeiteten. „Wir haben mitbekommen, dass Rockwaller uns einen Virus per Mail geschickt hat. Aber Dank euch hat sich der Virus nicht weiter verbreitet und wurde vernichtet. Die Game Freak-Firma bedankt euch ganz herzlich für eure Taten und für die Rettung unserer Existenz“, berichtete uns Morimoto. „Nichts zu danken. Das haben wir doch gerne gemacht, so mehr oder weniger“, entgegnete Warren. „Besonders bedanken wir uns über dein Wissen, Warren Black. Deshalb habe ich auch ein tolles Angebot, was dir sicherlich freuen wird. Du kannst bei uns eine Ausbildung als Game-Designer machen. Na, Interesse daran?“, fragte Morimoto. „Eine Ausbildung? Bei euch in der Game Freak-Firma? Auf jeden Fall! Ja!“, rief der kluge Trainer glücklich. „Oh, das ist ja wundervoll!“, freute sich Caitlin. „Und das beste ist, du kannst am 01. Januar 2013 schon bei uns mit der Ausbildung anfangen“, sagte Tajiri. „Ist ja cool. Dann sind wir ja Warren los? Ein Traum wird war, hehe“, lachte Kai und war froh über die Nachricht. „Ich denke, dass ich auch vieles erlebt habe und endlich bekomme ich die Chance, die Arbeit meines Vaters fortzusetzen“, sagte Warren. „Das freut mich zu hören. Und du bist genauso selbstbewusst wie dein alter Herr. Du wurdest ihn sicher stolz machen“, sprach Morimoto, „Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr. Warren, wir sehen uns in Januar wieder. Bis dahin viel Spaß auf deiner Reise.“ Morimoto und Tajiri stiegen in ihrem VW ein und fuhren nach Stratos City zurück. Wir sahen, wie Rockwaller in den Streifenwagen einstieg und direkt in Richtung Stratos City fuhr. Dort hatte er im Gerichtssaal seine gerechte Strafe erhalten, lebenslänglich Gefängnis. Er hatte versucht, sich ohne einen Anwalt selbst zu verteidigen, aber seine Akte war dicker als der dickste Duden der Welt. Illegaler Diebstahl, Körperverletzung, Versuchten Kindermordes, Betrug und noch dazu der Mord vom Oktober 1998, der noch nicht komplett geklärt wurde – das alles hatte Rockwaller selbst verursacht durch seine Verbrechen. Doch bevor er in das große Staatsgefängnis nach Kanto gebracht wurde, nahm er sich das Leben, durch mehrere Messerstiche im Herzbereich. Seine Leiche fand man nach seinem Selbstmord nicht mehr.
Es sind ungefähr 4 Wochen vergangen. Es war also der 30. Dezember 2012, mein 18. Geburtstag dieses Jahr. Am späten Nachmittag bereiteten Siegfried und Géraldine in dem beliebten Restaurant von Twindrake City, den sogenannten Drei-Sterne-Restaurant 'Die Zwillingsdrachen', die Hochzeitsfeier vor, die nach der kirchlichen Trauung stattfinden sollte. Die Speisen und die große Hochzeitstorte wurden schon bereits vorbestellt und auch die Trauzeugen wurden eingeladen, für den 31. Dezember. „Und wie kommt ihr voran?“, wollte Lysander wissen und staunte über die Dekorationen in dem Essenssaal. „Ganz gut. Alles ist gut vorbereitet, schon vor zwei Wochen. Jetzt kommt noch der Rest, dann sind wir schon fertig“, antwortete der Drachen-Meister. „Sehr gut. Alle Arenaleiter und Champs befinden sich in Ondula und werden spätestens vor der Trauung erscheinen“, teilte der Arenaleiter von Twindrake City mit. „Schließlich sollen alle ihren neuen Einall-Champ bei der Hochzeit sehen“, sagte Géraldine. Lysander verließ das beliebte Twindrake Restaurant. Bei den beiden Trainern war Funkstille, bis die Pilotin sich an was erinnerte: „Siegfried, wir wollten doch auch mal hier zusammen essen, weiß du noch?“ „Ja, jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich daran, aber leider sind wir nie dazu gekommen“, entgegnete Kais Halbbruder. „Jetzt haben wir die Zeit dazu, hihi“, sprach die Arenaleiterin von Panaero City. Als Géraldine die Rosen aufgestellt hatte, ging sie zu Siegfried, der die weißen Tischdecken auf den großen Tischen auflegte. „Alles ist perfekt vorbereitet. Das Büfett und die Torte kommen morgen, wenn alle hier sich treffen“, sagte der Drachen-Meister. „Wenn das meine eigene Hochzeit wäre“, sprach Géraldine vor sich hin. „Wenn die Zeit gekommen ist, dann werden wir auch heiraten. Dann bist du auch in der großen Familie der Drachen. Mein Großvater sagt immer dazu 'Die Sippe der Drachen'. Ich möchte dir auch eines Tages mein Drachenclan in Ebenholz City zeigen. Du wirst meine Großfamilie bestimmt mögen und die Drachen-Pokémon, die in der Drachenhöhle leben“, sagte Siegfried. „Mein Großvater ist ein berühmter Pilot, aber er mag es überhaupt nicht, wenn ich einen Freund mit nach Hause bringe. Du kennst es bestimmt selbst, oder?“, wollte die Arenaleiterin von Panaero City wissen. „Ich hatte vor dir noch nie eine Freundin mit nach Hause genommen. Ich war in den Jahren mit meiner Karriere als Top Vier-Mitglied und später dann als Champ von Johto beschäftigt. Jahrelanges Training, damit ich Erfolg habe, als Drachen-Meister“, entgegnete Kais Halbbruder. Géraldine fand das sehr interessant, über Siegfrieds Karriere und Familie zu wissen. Selbstverständlich wollte sie die Familie ihres Freundes persönlich kennenlernen, aber leider blieb ihr die Zeit dafür nicht. Die beiden Trainer waren im Restaurant ganz alleine und nutzten die Zweisamkeit mit küssen und Umarmungen. Danach gingen Siegfried und Géraldine, Hand in Hand, aus dem Restaurant raus und machten gemeinsam einen kleinen Spaziergang.
In der Zwischenzeit aßen wir ein tolles Gericht, was Kai extra zu meinem Geburtstag gekocht hatte: Nudelauflauf Bolognese. Das Rezept wusste er aus dem Kopf, weil er mir schon öfters beim Auflauf zubereiten zugeschaut hatte. „Wow, das schmeckt so gut, genau wie Carina die macht“, staunte Warren, „Ihr beiden müsst mir unbedingt das Rezept verraten.“ „Tut mir leid, aber das ist ein Geheimrezept, hihi“, entgegnete ich. „Klugscheißer, iss nicht die ganze Portion weg, denn Siggi und Cherry wollen bestimmt auch noch einen Teller voll davon bekommen“, sagte Kai. „Könnte ich bitte noch eine klitzekleine Portion bekommen, die ungefähr einen Teelöffel füllt?“, fragte Drake ganz höflich. „Domi, es freut mich sehr, dass dir der Nudelauflauf schmeckt, aber Siggi und Cherry wollen auch was davon abbekommen“, antwortete ich. „Ach, schade“, seufzte unser Sohn und räumte sein benutztes Geschirr weg. Als Warren, Caleb, Caitlin und Kai mit dem Essen fertig waren, spülten sie für mich das Geschirr sauber und putzten die Küche sogar blitzblank. Auch Emolga, Milza und Kaumalat bemühten sich sehr fürs Putzen, obwohl der Putzlappen und der Schwamm eher für sie als Wasserparty darstellten. Ich hatte noch nie so einen schönen Geburtstag erlebt, wo meine Freunde alles für mich taten. Besonders war ich aufgeregt auf die Hochzeit mit Kai und ich hatte mir auch fest überlegt, seinen Nachnamen anzunehmen. Mein Mädchenname klang irgendwie zu langweilig, aber Kais Nachname Hydreigon sollte in der nächsten Generation eine Berühmtheit sein und Drachen-Pokémon mochte ich sehr.
„Süßi, du wirst staunen, wie die Küche strahlt!“, rief mein Verlobter und verdeckte meine Augen mit seinen Händen. „Mach es doch nicht so spannend, Schatz“, sagte ich. Als er seine Hände von meinem Gesicht nahm, kam ich kaum aus dem Staunen heraus, wie Kais Küche glänzte und sogar spiegelte. „Wow, so eine schöne saubere Küche habe ich ja noch nie gesehen!“, rief ich total begeistert und konnte meinem Spiegelbild sogar vorm Kühlschrank sehen. „Für unsere Villa tue ich doch alles“, sagte Kai und gab mir einen Kuss auf meine Lippen. Drake musste bei diesem Anblick seine Augen verdrehen, aber er freute sich für uns. „Ich muss schon sagen, dass ihr beide ein echt tolles Paar seid. Ich bin froh, euch zu kennen und mich euch befreundet zu sein“, sagte Warren. „Klugscheißer, ich muss mich bei dir bedanken. Ich sage es zwar ungern, aber ich danke dir, dass du uns vor einem Mordversuch von Rockwaller gerettet hast. Niemand würde so etwas für uns machen“, bedankte der Drachen-Trainer bei den klugen Trainer. „Nichts zu danken. Wozu haben wir als heldenhafte Truppe unsere Freundschaft, Liebe und unsere Pokémon?“, fragte Warren und lächelte. „Wir werden mit euch noch eine schöne Zeit verbringen, bevor sich unsere Wege trennen“, sprach Caitlin. „Auf jeden Fall“, entgegnete ich, „Gruppenkuscheln, bitte!“ Kai, Warren, Caitlin, die Pokémon und ich umarmten uns freundschaftlich, aber Drake und Caleb fühlten sich als Außenseiter. „Hey, ihr zwei. Ihr gehört doch auch zu unserer Truppe. Kommt zu uns!“, rief mein Verlobter. Die beiden Trainer fühlten sich bei unserem Gruppenkuscheln sehr wohl. „Ich bin schon sehr gespannt auf eure Hochzeit. Zwar ist das nicht meine eigene Feier, aber ich bin das stolze Kind von euch!“, freute sich unser Sohn. „Domi, zwar wird es sicher bei dir eine gewisse Zeit dauern, bis du deiner Lebensgefährtin das Ja-Wort gibst, aber bei Carina und mir ist es etwas ganz besonderes – eine echt besondere Beziehung“, sagte Kai und hielt meine Hände ganz zart fest. „Ich möchte so gerne wissen, wie ihr kennengelernt habt. So was macht mich echt neugierig!“, rief der 15-Jährige. „Ein andermal vielleicht, Kleiner“, entgegnete ich und lächelte.
Am späten Abend kamen Siegfried und Géraldine von ihrem Spaziergang in die Villa zurück. „Sorry, dass wir so lange gebraucht haben, aber Géraldine wollte unbedingt durch die Straßen von Twindrake City gehen“, entschuldigte sich Siegfried bei uns. „Schon gut. Das Essen steht im Ofen für euch. Bedient euch“, sagte Kai. „Danke“, bedankte sich Géraldine und ging sofort zum Ofen, um für sich und ihren Freund den Rest Nudelauflauf auf zwei Teller gerecht zu füllen. „Ich bin so aufgeregt auf morgen, wenn wir uns das Ja-Wort sagen“, sagte ich leise zu Kai. „Ich doch auch, meine zukünftige Drachenzähmerin“, entgegnete mein Verlobter und umarmte mich liebevoll.

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Kapitel 139: ...Ja, ich will!

Beitrag von Reshikrom am Mi 29 Mai 2013 - 4:15

Kapitel 139: ...Ja, ich will!

Endlich war es soweit. Der 31. Dezember kam und die Aufregung war höher gestiegen. Da Carina und ich am Nachmittag heiraten wollten, hatten wir uns für den ganzen Vormittag die Zeit genommen, uns schick anzuziehen. Unsere Freunde halfen uns auch dabei. Warren und Ben, der auch zur Feier und als Trauzeuge eingeladen wurde, kümmerten sich um Drake und Caleb. „Ich finde, dass wir die Anzüge mit schönen Dekorosen verzieren sollen“, sagte Ben und suchte die kleine Kiste, worin sich rote und weiße Dekorosen befanden. „Muss das denn sein? Kann ich nicht einfach so zur Kirche gehen?“, fragte Drake. „Domi, du muss für Kai und Carina schick aussehen und jetzt kümmern wir uns um deine Frisur“, sagte der kluge Trainer und schnappte sich einen Kamm. Unseren Sohn gefiel das überhaupt nicht, wie man ihn behandelte, aber Caleb sah es ruhig und gelassen. Warrens Sohn war durch Bens Hilfe fertig, aber der 15-Jährige musste sich ansehen, wie Drake sich gegen den Kamm wehrte. „Komm schon, Domi. Sei nicht so kindisch!“, rief der kluge Trainer. „Finger weg von meiner Frisur!“, rief unser Sohn. Der Arenaleiter von Moosbach City half Warren bei Drakes Frisur. Nach wenigen Minuten war auch unser Sohn fertig und schick für die Feier. „Sehr gut, dann können wir schon mal in die Kirche gehen. Lysander und Caitlin warten bestimmt schon auf uns“, sagte der kluge Trainer. Die vier Jungs verließen meine Villa und gingen zu Fuß zur Kirche. Emolga, Milza und Kaumalat hatten sie mitgenommen.
Ich hatte meinen Smoking längst angezogen und musste noch meine Haare stylen, extra für Carina. Siegfried sah mich und fragte: „Bist du auch schon fast fertig?“ „Ja, ich muss jetzt noch meine Haare stylen, mit Haargel, ansonsten bin ich schon fertig“, antwortete ich und nahm mir die Tube Haargel, die sehr teuer war. „Ist das nicht das Haargel, das stark nach Benzin riecht?“, wollte mein Halbbruder wissen. „Ja, ist es. Willst du auch?“, fragte ich. „Nein, danke. Meine Haare würden das sicher nicht vertragen“, antwortete der Drachen-Meister. „Siggi, sei doch keine Spaßbremse. Heute ist der größte Tag meines Lebens. Nicht mehr lange, dann ist Carina meine Ehefrau“, sprach ich und legte das Haargel in meinem Schrank im Badezimmer, „Und? Wie sehe ich aus?“ „Du siehst klasse aus“, gab Siegfried als Antwort, „Sollten wir schon zur Kirche gehen? Ich denke, dass Géraldine bei Carinas Kleid noch etwas zeit braucht.“ Ich stimmte meinen Halbbruder zu und wir ließen die beiden Mädchen in meiner Villa allein, damit sie sich auch noch schick machen konnten. Ohne Eile gingen Siegfried und ich zur Kirche. Unterwegs wirkte ich leicht nervös und auch aufgeregt. Besonders war ich gespannt auf Carina, wie sie in ihren weißen Hochzeitskleid aussehen würde.
„Cherry, kommst du eigentlich klar, mit dem Kleid?“, wollte meine Verlobte wissen, „Ich möchte dich nicht hetzen oder so.“ „Alles bestens. Das Kleid ist nun fertig. Ich werde gerade den großen Spiegel holen“, sagte Géraldine und nahm einen großen Spiegel. Carina konnte es kaum glauben, dass sie in dem Hochzeitskleid völlig anders aussah. Ihre Frisur und auch ihr äußerliches Aussehen hatte sie Géraldine zu danken. Sie würde glatt denken, dass die Pilotin auch als Modedesignerin für Hochzeiten sein könnte. „Wow, Cherry. Ich komme garnicht mehr aus dem Staunen raus. Das ist echt super!“, rief ich begeistert. „Irgendwie habe ich das selbe Talent wie Kamilla, hihi“, entgegnete die Arenaleiterin aus Panaero City, „Hier, der Schleier fehlt noch. Ich setz ihn dir auf.“ Auch durch den weißen Schleier veränderte sich Carinas Aussehen sehr. „Géraldine, ich bin dir echt dankbar. Wir sollten nun jetzt zur Kirche gehen“, sagte meine Verlobte. „Alles klar, dann mal los! Jetzt wird geheiratet!“, rief die Pilotin und verließ mit Carina die Villa.
„Sie sind herzlich eingeladen, zur größten Traumhochzeit aller Zeiten!“, rief Bianka, eine Arenaleitern von Johto, „Freuen sie sich auf die großen Festmahle und die wunderschöne Tanzrunden, yeah!“ „Bianka, wir sollten doch nur die Körbchen mit Blumen nehmen und nicht Einladungskarten schenken“, seufzte Jasmin, ebenfalls eine Arenaleiterin der Johto-Region. „Schau mal, wer da kommt! Meister Siegfried und so´n Junge!“, rief Bianka. „Seid ihr zwei heute die Blumenkinder?“, fragte Siegfried lachend. „Ich nicht, ich bin eher das Blumenmädchen in pink. Mein sportliches Erscheinen lässt alle Arenaleiter hier zu mir schauen, weil ich süß bin, hihi“, kicherte die Arenaleiterin von Dukatia City. „Ich finde, du übertreibst dabei etwas, Bianka“, seufzte der Champ der Johto-Region. „Wir haben uns freiwillig als Blumenmädchen gemeldet. Wir sind aber schon mit den Rosenblüten fertig. Jetzt kommen noch die Gänseblümchen hinzu“, entgegnete Jasmin. „Siegfried, ich wusste nicht, dass du heiraten wirst. Wo ist denn die Glückliche?“, fragte Bianka. „Nein, ich werde nicht heiraten, sondern mein Halbbruder Kai“, sagte der Drachen-Meister. „Oh,...“, sprach die Arenaleiterin in pink. „Wir sollten uns besser auf dem Weg zum Altar machen, Siggi“, flüsterte ich, „Und ich würde an deiner Stelle aufpassen, dass dir der Softball-Schläger beim nächsten Match nicht aus deinen Händen fällt, Pinky.“ Bianka lief rot an, als Siegfried und ich an ihr vorbeigingen. „Du solltest vor Siegfried, unserem Meister, Respekt zeigen, Bianka“, sagte Jasmin und lächelte. „Wie kann ein Pimpf wie dieser Kai heiraten? Er kann nichts!“, brüllte die Arenaleiterin aus Johto.
Ich ging zum Altar und wartete, bis die Trauung losging. „Siggi, bevor du dich vorne hinsetzt, möchte ich dir was sagen, was wichtig ist. Ich danke dir für alles, dass du uns bei unseren Taten geholfen hast. Du bist der beste Halbbruder“, sagte ich und wurde dabei leicht nervös. „Nichts zu danken, Dratinichen. Ich werde dir immer helfen, egal was passiert“, entgegnete Siegfried, „Gleich ist es soweit. Jetzt werde bloß nicht nervöser, du.“
Als die Arenaleiter und Champs die Plätze besetzten und Lysander als Pastor einsprang, konnte nun die Trauung beginnen. Das Orgelspielen erinnerte mich an Arceus´ Ruf, der mir sagte, dass ich ewige Liebe und Treue für Carina zeigen musste. Als dann Carina mit Géraldine die Kirche betrat und auf dem Weg zum Altar waren, konnte ich es nicht fassen, wie umwerfend hübsch die junge Frau aussah, die ich heiraten werde. Das weiße Hochzeitskleid stand ihr wunderbar. Géraldine ließ Carina bei mir und Lysander erledigte den Rest des Textes, den er aus der Bibel vorlas. „Domi, hast du die Eheringe?“, fragte der Drachen-Meister leise. „Ja, hier sind sie“, antwortete unser Sohn leise und wartete, bis er Carina und mir die Eheringe überreichen konnte. Drake wurde nach wenigen Sekunden aufgerufen und ging auf uns zu, um uns die Ringe zu überreichen. Danach setzte er sich wieder neben Siegfried hin. „Nehme diesen Ehering als Zeichen meiner Treue“, sagte ich und schob den goldenen Ehering durch Carinas rechten Ringfinger. „Nehme diesen Ehering als Zeichen meiner Treue“, sagte Carina und schob mir den Ehering durch meinen rechten Ringfinger. „Kai Hydreigon. Möchten Sie Carina Glacies als rechtmäßige Frau annehmen?“ „Ja, ich will.“ „Und Carina Glacies. Möchten Sie Kai Hydreigon als rechtmäßigen Mann annehmen?“ „Ja, ich will.“ „Somit ernenne ich euch zu Mann und Frau!“, rief Lysander, „Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Ich küsste Carina sanft auf die Lippen und die Trauzeugen jubelten und applaudierten. „Was für ein schöner Anblick“, sagte Drake und weinte vor Freude. „Lysander ist ein echt guter Pastor. Das muss ich echt zugeben“, sagte Géraldine. Ich verließ mit meiner Frau den Altar und gingen zum Ausgang. Unsere Trauzeugen folgten uns nach draußen. „So, meine lieben Kollegen, Freunde und Freunde der Freunde – und auch Pokémon. Ich und die Süße hier haben für euch noch ein leckeres Büfett und einen endlosen Abend geplant, von Siegfried und Géraldine selbst organisiert. Folgt uns zum beliebtesten Drei-Sterne-Restaurant 'Die Zwillingsdrachen' und verbringt mit dem Hydreigon-Pärchen eine echt coole Nacht!“, rief ich. Wir gingen alle gemeinsam durch die Straßen von Twindrake City, um im Restaurant 'Die Zwillingsdrachen' die Hochzeitsfeier zu feiern, mit Büfett, schönen Plausch und sogar einen Tanzabend. Für unseren Sohn Drake hatte ich noch eine ganz tolle Überraschung – seine Freundin Nicole! Ich hatte mit Carina geplant, sie extra dazu einzuladen, damit der Kleine auch noch was vom Abend hatte. Nicole wartete bereits vor dem Eingang des Drei-Sterne-Restaurants. „Hey, ihr!“, rief die Trainerin freudig. „Nicole?“, fragte Drake verdutzt. „Spatz, wir habe extra für dich Nicole eingeladen, damit du dich auch mit ihr einen schönen Abend verbringen kannst“, sagte meine Frau leise zu unseren Sohn. „Krass! Danke schön!“, bedankte sich der 15-Jährige. Alle betraten das Restaurant und sie waren von der Dekoration und dem großen Saal begeistert. Bevor die Feier losging, mussten Carina und ich eine kurze Rede halten. „Als euer Einall-Champ habe ich folgendes zu sagen. Es freut mich bzw. uns sehr, dass ihr uns beim PWT zugeschaut und uns angefeuert habt. Selbstverständlich wart ihr auch nicht schlecht als Trainer, aber ich konnte wegen meines Unfalls nicht vieles mitbekommen. Hiermit möchten wir unseren Dank aussprechen. Vielen Dank, dass ihr alle bei unserer Hochzeit dabei seid und nun könnt ihr euch gleich am Büfett etwas nehmen, was euch schmeckt“, sagte ich. „Es gibt nachher auch einen tollen Tanzabend, wo man Pärchenweise tanzen kann, in schönen, bunten Neonlichter. Ihr werdet bestimmt eine unvergessliche Nacht bekommen. Deshalb passt es ja auch zum Neujahr, dass man die Nacht durch feiern kann. Viel Spaß bei der Feier!“, rief Carina. Sofort stellten sich die Arenaleiter und Champ Schlange an und bedienten sich am großem Büfett. Es gab Chips, Lasagne, Pizza, Paprikastreifen, Popcorn, Schokolade und vieles mehr. Unter Getränken gab es Cola, Limonade und Fruchtpunsch mit Himbeergeschmack. „So, jetzt brauche ich auch etwas Unterhaltung. Wie wäre es denn mit ein paar Küsschen, meine Süße?“, fragte ich. „Alles klar“, entgegnete Carina und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Drake und Nicole kamen auf uns zu und unser Sohn fragte: „Gibt es eigentlich einen Tisch, der nur für die Hydreigon-Familie reserviert ist? Alle Plätze hier sind besetzt.“ „Hmm, das weiß ich nicht, aber du kannst dir einen Stehplatz an der Bar nehmen“, schlug Carina vor. Das junge Paar gesellte sich daraufhin in der Bar und genossen ihre Snacks vom Büfett. Nach einer Weile gesellte sich Caleb hinzu, aber er wurde von den beiden nicht beachtet.

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Kapitel 140: Mein Freund, der Feind

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 3 Jun 2013 - 5:55

Kapitel 140: Mein Freund, der Feind

„Ich bin wohl die glücklichste, junge Frau der Welt. Endlich bin ich mit dir verheiratet“, sprach ich freudig zu meinem Mann. „Du kannst garnicht glauben, wie glücklich bin, dein Mann zu sein“, entgegnete Kai und lächelte mich an. Mir fiel daraufhin etwas besonderes ein. Es ging um die Flitterwochen. „Kai, jetzt müssen wir unbedingt über unsere gemeinsamen Flitterwochen reden. Die wollten wir doch im neuen Jahr machen“, sagte ich. „Stimmt, jetzt haben wir ja die Zeit dazu, während die anderen am essen sind“, entgegnete der Drachen-Trainer und setzte sich mit mir auf einer freien Bank. Unsere Gäste unterhielten sich über verschiedene Sachen und hatten ihre Teller mit den kleinen Snacks dabei. So, wie die Arenaleiter und Champs gierig waren, da wollten Kai und ich lieber im Freundeskreis, also nur mit Siegfried, Géraldine, Drake, Warren, Caitlin und Caleb, zu Abend essen. Kai und ich überlegten nun, wo und wann wir in die Flitterwochen starten werden. Dabei hatten wir nicht mal an unserem Sohn Drake gedacht, was aus ihn werden könnte.
„Ich hätte nie gedacht, dass wir hier ein volles Haus bekommen würden“, sagte Siegfried zu Géraldine. „Die Deko und das Büfett scheint denen echt zu gefallen. Da haben wir ja nicht umsonst soviel Mühe und Zeit dafür eingebracht, hihi“, entgegnete die Pilotin kichernd und aß einen roten Paprikastreifen. Mein Schwager sah unter den ganzen Leuten seine Cousine Sandra, die schon direkt auf ihn zukam, aber wieder mal nicht mit einer guten Laune. „Ach, hängst du immer noch mit diesem Flittchen herum?“, fragte die Drachen-Trainerin, „Viele dachten schon vor der Trauung, dass du heiraten würdest, aber da war ich froh gewesen, dass es nur Kai war, der seine Freundin Carina geheiratet hat.“ „Sandra, es gibt doch jetzt keinen Grund dafür, dass du hier eine miese Stimmung verbreitest. Genieße die Hochzeitsfeier von Kai und Carina. Das Büfett ist sehr lecker und ich weiß doch, dass du von kleinen Snacks nie genug bekommen kannst“, sagte der Drachen-Meister. „Haha, dann kann ich dir einen Grapefruitsaft bringen“, konterte Sandra zurück. „Ich mag keine Zitrusfrüchte“, entgegnete Siegfried. „Das war mir ja auch klar“, sprach die Drachen-Trainerin und ging zum Tisch, wo das Büfett stand. „Ihr scheint aber echt zerstrittene Verwandte zu sein, oder?“, fragte Géraldine. „Sandra wollte schon immer die Beste von unserem Drachenclan sein, aber sie hat sich kaum dafür bemüht. Unser Großvater hatte dafür gesorgt, dass sie als Arenaleiterin mehr mit ihren Strategien und Fähigkeiten arbeiten soll“, antwortete der Champ aus Johto, „Naja, ich als Johto-Meister muss halt damit leben können, dass Sandra mir Konkurrenz machen möchte.“ Géraldine und Siegfried wollten sich jetzt nicht mehr um Sandra kümmern, deshalb aßen die beiden gemeinsam ihre Snacks weiter.
„Und, Domi. Was hast du dir denn schönes geholt?“, fragte Nicole, die sehr fasziniert auf die Augen ihres Schwarms Drake schaute. „Also ich habe mir eine lange Gurke, zwei Eier und ein Glas Milch geholt. Sozusagen mein Frühstück für den Alltag“, antwortete unser Sohn. „Das klingt sehr interessant“, sprach die Trainerin und holte aus ihrer kleinen Handtasche ein kleines Päckchen heraus, das mit einer Schleife geschmückt war. Es war ein Geschenk. „Da wir schon fast vier Wochen zusammen sind, habe ich für dich ein kleines Geschenk gekauft. Ich hoffe, dass es dir gefällt“, sagte Nicole und überreichte unserem Sohn das Päckchen. „Das wäre nicht nötig gewesen, aber trotzdem danke“, bedankte sich Drake und nahm einen Bissen von seiner Gurke. Danach öffnete er den Deckel der quadratischen Schachtel und sah eine Kette mit einem Herzanhänger. Darauf stand 'Drake und Nicole – Liebe für immer'. „Wow, danke schön“, bedankte sich der 15-Jährige stolz. „Warte, ich werde dir die Kette anbringen“, sagte die Trainerin und stand hinter Drakes Rücken, um ihn das schöne Schmuckstück anzubringen, „So, erledigt!“ Unser Sohn betrachtete die Eingravierung, die auf dem Herzanhänger geschrieben wurde. Er glaubte fest daran, ein tolles Leben mit Nicole zu haben. „Die Kette gefällt mir sehr“, gab Drake zu, „Aber leider habe ich kein Geschenk für dich.“ „Das ist nicht schlimm. Du bist für mich das größte Geschenk. Ich bin froh, deine Freundin zu sein“, sagte Nicole und lächelte dabei. Drake wurde dabei etwas verlegen und spielte mit seinen Fingerspitzen. Daraufhin hatte er eine Idee und erzählte es seiner Freundin direkt: „Hey, komm mal kurz mit.“ Die beiden jungen Trainer gingen durch den Saal und standen vor einer Besenkammer. „Domi, was hast du vor?“, wollte die Trainerin wissen. „Ich möchte unbedingt wieder mit dir denselben Spaß haben wie beim PWT. Du weiß doch sicherlich, was ich damit meine, oder?“, fragte unser Sohn. Nicole überlegte kurz und dann war es ihr wieder eingefallen. „Ah, das meinst du also. Du böser Schlingel, du“, sprach sie leise. Als Drake die Tür öffnete, rief ich: „Domi, kommst du bitte zu uns? Du muss von uns Fotos machen!“ Unser Sohn war enttäuscht, als er die Chance nicht bekam, nochmal mit Nicole rumzumachen. Er hoffte, dass es nicht allzu lange dauern würde, die Fotos zu schießen. Nicole wartete extra auf ihren Schwarm, indem sie sich wieder auf dem Barhocker setzte. Caleb, der ein paar Meter neben ihr saß, gesellte sich zu ihr. „Nicole, warum sitzt du denn hier so alleine? Was ist mit Domi?“, fragte er. „Er macht für Carina und Kai Fotos. Ich warte hier extra auf ihn“, gab die Trainerin als Antwort. Caleb betrachtete Drakes Teller mit der angebissenen Gurke und den zwei gekochten Eiern, die jeweils einen Senfklecks auf dem Eigelb hatten. „Und, wie läuft es so in eurer Beziehung? Kann Domi das, was du von ihm erwartet hast oder hat er versagt?“, wollte der sonst genervte Trainer wissen und aß ein Ei mit dem Senfklecks. „Äh, seit wann interessiert es dich denn, was Domi macht? Es ist halt privat, was wir machen, Cal“, sagte Nicole. Caleb lachte. „Was ist denn daran so witzig?“, fragte die Trainerin etwas sauer. „Nicole. Domi ist ein richtiges Weichei, wenn es um solche sexuellen Kontakte geht. Ich kenne ihn länger als du, von daher weiß ich das. Glaub mir, du hast jemand anderes verdient, der reifer und gutaussehend ist – zum Beispiel ich“, gab der 15-Jährige an. Nicole wollte nicht glauben, was Caleb erzählte. Sie wusste, dass unser Sohn meist zurückhaltend ist, aber das akzeptierte sie auch. Doch dann strich Caleb mit seiner Hand auf Nicoles Wange. „Du hast eine echt zarte Haut. Das ist mir nie aufgefallen, obwohl du viel für deine Haut tust. Schließlich bist du das hübscheste Mädchen der Welt, was ich je getroffen und kennengelernt habe“, sagte Caleb. Die Trainerin schlug Calebs Hand weg und sprach: „Lass es, Cal. Ich bin mit Domi zusammen. Bist du eigentlich nicht mit diesen Gary Eich zusammen?“ „Ach, Gary und ich sind jetzt von nun an nur gute Freunde. Außerdem habe ich ein Auge auf dich geworfen, als ich Domi sah, wie er euer Zimmer verlassen hat, nachdem ihr es miteinander gemacht habt, beim PWT“, entgegnete der sonst genervte Trainer, „Dieses Weichei bekommt nach seinem ersten Mal Rückenschmerzen. Oh Mann,... da kann ich schon besser in der Kiste abgehen.“ Diese Worte, die Caleb aussprach, brachte Nicole ins Gewissen. War Drake wirklich ein Weichei, wie Caleb es sagte? Dennoch liebte sie unseren Sohn so sehr. Sonst war es nur Schwärmerei, aber es entstand eine wahre Beziehung zwischen den beiden Trainern. „Ich spreche aus eigener Erfahrung, dass ich gut im Bett bin. Ich kann es dir gerne zeigen, wenn du magst. So einen Versager wie Domi brauchst du nicht in deinem Leben. Vor dir sitzt der Trainer, der dir die Möglichkeit gibt, ein besseres Liebesleben zu führen“, sagte Caleb und aß das zweite Ei mit dem Senfklecks weg, „Und außerdem, was möchtest du mit Domi anfangen, wenn bei ihm die Drachen-Pokémon an erster Stelle stehen? Guck ihn dir doch an, wie er bei Carina und diesem Drachen-Freak steht. Mit der Kamera in der Hand, die wasserdicht ist... hallo? Drachen-Freaks ticken nicht mehr ganz und dumm sind die auch noch dazu. Nicole, ich möchte es dir ganz kurz und knapp gestehen: Ich liebe dich. Aber ich muss dich jetzt vor die Wahl stellen. Entweder diesen kindischen Drachen-Jungen oder ich?“ „Nein, Cal! Ich bleibe bei Domi. Nur er ist anders als andere Jungs. Zwar bist du auch ein netter Junge, aber ich habe keinen Gefallen an dir“, gab Nicole zu. „Das wird sich leicht ändern!“, rief Caleb und nahm Nicoles Hände. Er ging mit ihr unaufmerksam durch den Saal, standen vor der Jungentoilette und betraten die auch. Die beiden hatten Glück, dass niemand dort war, deshalb besetzten sie zugleich auch eine Kabine in der Ecke des Raumes, wo sie mit rummachen begannen, aber auch mit anderen Liebesdingen.
„Das war jetzt das 25. Foto. Reicht das jetzt?“, fragte Drake und betrachtete die Bilder von uns, die durch das scrollen alle gleich aussahen, aus seiner Sicht. „Perfekt. Danke Domi, dass du dir extra Zeit für uns genommen hast“, bedankte sich Kai und streichelte Drake auf dem Kopf. Daraufhin nahm er seine angesagte, wasserdichte Kamera und wollte sich auch die Bilder ansehen. Besonders starrte mein Mann auf den Ausschnitt meines Hochzeitskleides. „Braucht ihr noch etwas, was ich für euch noch tun könnte?“, wollte der 15-Jährige wissen. „Wir rufen dich schon, wenn wir was brauchen“, sagte ich. Drake war froh, dass er jetzt wieder Zeit für Nicole hatte und machte sich schnell auf dem Weg zu seinem Platz, wo er sein Snack unbeaufsichtigt auf dem Tisch liegen gelassen hatte. „Schatz, du siehst auf jedem Foto unbeschreiblich hübsch aus“, gab Kai zu. „Danke sehr, aber du siehst auch echt super aus“, entgegnete ich und kuschelte mich an Kais Schulter. Dabei bewunderte ich mich selbst auf den Fotos, wie ich in meinem Hochzeitskleid aussah.
Drake stand vor seinem Platz, aber er konnte seine Freundin Nicole nirgends sehen. Sie wollte doch hier auf ihn warten. Auch sein Teller war zum Teil leer, nur die angebissene Gurke lag darauf und sein Glas Milch wurde auch nicht angerührt. Als er beschlossen hatte, die Trainerin zu suchen, stieß er aus Versehen gegen Jasmin, die ein Glas Fruchtpunsch in den Händen hielt. Das Getränk klebte an Drakes Anzug, auch sein Gesicht ist etwas mit dem Punsch verschüttet worden. „Entschuldigung, tut mir sehr leid. Ich wollte dich nicht schubsen, Drake“, entschuldigte sich die Arenaleiterin von Oliviana City. „Kein Grund zur Sorge. Ich denke mit ein bisschen Wasser geht der riesige Fleck auf meinem Jackett weg“, entgegnete unser Sohn und rannte schnell zur Jungentoilette. Als er den Raum betrat, ging er direkt zum Waschbecken und ließ lauwarmes Wasser aus dem Hahn laufen. Er versuchte, den großen Fleck aus seinem Jackett weg zu waschen, aber der Fleck war hartnäckig. Das Gestöhne aus der Toilettenkabine störte unseren Sohn so sehr, dass er sich beschwerte: „Könnt ihr das mal zuhause machen?! Das ist echt pervers!“ Caleb erkannte sofort Drakes Stimme und flüsterte: „Das ist Domi. Verdammt!“ „Wurde auch Zeit“, sprach Nicole leise. Caleb wollte sich unbedingt aus dem Klo rausschleichen, aber Drake stand direkt vor dem großen Spiegel und konnte sehen, wie sein Kumpel die Kabinentür vorsichtig öffnete. „Cal?!“, rief unser Sohn und drehte sich um, „Nicole?!“ „Domi, ich... ähm... ich kann das erklären!“, rief die Trainerin. „Was habt ihr dort drin gemacht?“, fragte der 15-Jährige. „Die bessere Frage lautet: Hast du dich in die Hosen gemacht oder wie?“, konterte Caleb genervt zurück. „Halt die Klappe, Cal. Ich möchte eine Antwort auf meine Frage haben, also raus mit der Sprache!“, brüllte Drake. „Hör zu, Domi. Ich wollte das wirklich nicht, ehrlich. Caleb hat mich dazu gezwungen...“, erklärte Nicole, aber sie merkte, dass ihr Schwarm sie nicht beachtet. „Domi, ich kann dir sagen, was Nicole und ich gemacht haben. Wir hatten Sex und ich muss feststellen, dass du bei ihr echt gefailt hast. Nicole ist einfach zu gutaussehend und will nicht mit Kindern wie dir zusammen sein“, sagte Caleb und war zufrieden mit seinem Erfolg. „Du Mistkerl! Nicole war meine Freundin!“, rief unser Sohn sehr sauer. „Ich war deine Freundin? Heißt das etwa...?“ „Genau, es ist ab jetzt aus mit uns. Du vergnügst dich einfach so mit diesen Vogelnest und anscheinend war unser Sex beim PWT wohl aus deiner Sicht nicht gut genug, wie? Wisst ihr was? Ihr könnt mich mal! Und eines noch; ich werde nicht im Traum daran denken, mit euch wieder nach Hause, in unsere Zeit, zu gehen!“ „Du bist genauso ein missratener Drachen-Freak, wie dein Vater. Tja,... der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, sprach der genervte Trainer. „Du Verräter! Hätte ich echt nicht von dir gedacht...“, sagte Drake enttäuscht. Daraufhin verließ er die Jungentoilette und ließ Nicole und Caleb allein. „Domi, ich liebe dich doch!“, rief Nicole und wollte unserem Sohn nachlaufen, aber Caleb hielt sie auf.

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Kapitel 141: Das gebrochene Herz

Beitrag von Reshikrom am Di 4 Jun 2013 - 7:35

Kapitel 141: Das gebrochene Herz

„Okay, liebe Gäste! In wenigen Minuten beginnt unser romantischer Tanzabend. Sucht euch bitte einen Tanzpartner, beziehungsweise eine Tanzpartnerin und wartet, bis die Lichter hier ausgehen und die bunten Neonlichter leuchten!“, rief Carina durch ein Mikrofon. Die ganzen Gäste suchten sich einen Partner für den schönen Tanzabend. Dabei ließen sie sich Zeit dafür. „Es müssen auch alle anwesend sein“, sagte ich und streichelte mein schillerndes Milza, das auf einem Esstisch saß. „Sag mal, hast du unseren Domi gesehen?“, fragte mich meine Frau, „Aus dieser Sicht kann ich ihn nicht sehen.“ „Nein, ich dachte, dass er bei Nicole wäre“, antwortete ich und schaute mich im ganzen Saal um, bis ich dann unseren gemeinsamen Sohn entdeckt hatte, wie er schnell zur Eingangstür rannte. „Da ist er, aber warum rennt er zur Tür?“, wollte Carina wissen. „Da muss was nicht stimmen. Kümmere du dich bitte um die Veranstaltung“, entgegnete ich und lief Drake hinterher. „Aber Kai! Das schaffe ich nicht alleine!“, rief Carina und musste dringend eine Hilfe für die Veranstaltung suchen. Die Hilfe war selbstverständlich ihre beste Freundin Géraldine, die bei meinem Halbbruder Siegfried an einer Säule standen und sich unterhielten. Aber auch Warren und Caitlin waren nicht weit entfernt von ihr und wären auch eine gute Hilfe gewesen.
Drake lief in Richtung Eingang des Drei-Sterne-Restaurants 'Die Zwillingsdrachen' und setzte sich auf eine kalte Treppenstufe. Er fing daraufhin an, zu weinen. Die Nachtkälte machte ihn zu schaffen und unser Sohn war nicht richtig warm angezogen. Bei seiner Enttäuschung durch Caleb und Nicole konnte er an nichts anderes denken. Er sah vor sich hin den Vorfall, als er Caleb mit seiner Ex-Freundin Nicole auf der Toilette erwischt hatte. Nun weinte er sich die Seele aus dem Leib und das bei dieser klirrenden Kälte. Ich öffnete die Eingangstür des Restaurants und entdeckte Drake auf der Treppenstufe. „Was ist los, mein Junge?“, fragte ich besorgt. „Nichts...“, gab unser Sohn als Antwort und wischte sich die Tränen vom Gesicht weg. „Warum sitzt du hier in der Kälte? Du könntest dir eine starke Grippe holen“, sagte ich. „Ich wollte allein sein, was ich auch allgemein bin“, entgegnete Drake und versteckte sein Gesicht in seinen Händen. Ich verstand nicht so ganz, was der 15-Jährige damit gemeint hatte. Also hatte ich ihn dazu gebeten, wieder in das warme Lokal zu kommen. „Nicole wartet bestimmt auf dich und du wirst dich sicher auf den schönen Tanzabend freuen, der gleich beginnt“, sprach ich und klopfte auf Drakes Schulter. Mit einen leichten Seufzer fragte unser Sohn mich: „Darf ich nach Hause gehen? Ich bin total müde.“ „Ach, Domi. Halte doch bitte durch, bis das Feuerwerk für Neujahr kommt“, entgegnete ich, „Wenn du nicht tanzen willst, dann kannst du dich gerne auf einer Bank hinlegen oder was essen, was vom Büfett übrig ist.“ Ohne was zu sagen kam unser Sohn mit mir in das Restaurant zurück. Mir fiel auf, dass Drake garnicht mehr von meiner Seite gewichen war. Er klebte an mir wie eine Klette, aber für mich war das in Ordnung, obwohl ich nicht genau wusste, was der Grund für sein plötzliches Verhalten war.
Als nach wenigen Minuten der Tanzabend begann, gab es eine echt ruhige und romantische Stimmung bei allen Paaren, die mit auf der Fläche tanzten. Drake saß am Tisch und schaute traurig zu, wie alle gute Laune hatten. Von Nicole und Caleb war nichts zu sehen. Sie waren weder auf der Tanzfläche noch irgendwo im Essenssaal. Er war froh darüber, dass er die beiden nicht gesehen hatte. Ich beobachtete Drake, während ich mit Carina tanzte. „Domi scheint aber nicht sehr glücklich zu sein. Irgendwas muss ihn sehr bedrücken“, sagte ich zu meiner Frau. Carina kuschelte sich sehr an mich und entgegnete: „Selbst Nicole ist nicht bei ihn. Vielleicht ist ja ihr was passiert?“ „Kann sein, aber der Kleine kümmert sich nicht mal darum“, sprach ich, „Er hat vorm Restaurant sogar geweint und wollte in die Villa gehen.“ Domis Verhalten war bereits schon bei Siegfried auffällig und wollte genauer wissen, was mit seinen Neffen los war. Er ging mit Géraldine auf ihn zu und kümmerten sich um ihn. „Domi, du bist so schlecht drauf. Geht es dir gut?“, fragte der Drachen-Meister. „Mir geht es garnicht gut. Ich möchte einfach nur allein sein. Das ist alles“, gab unser Sohn als Antwort. „Und was ist mit deiner kleinen Freundin, die Nicole?“, fragte die Pilotin. „Was mit der ist, kann mir völlig egal sein“, sagte Drake und wendete sich ab. Carina und ich kamen mit dazu und wollten unseren Sohn beruhigen. Er wirkte sehr wütend, als man ihn nach Nicole fragte. „Ganz ruhig, Domi“, sagte ich, „Warum redest du so über Nicole? Sie ist doch deine Freundin.“ „Jetzt nicht mehr! Ich habe mit ihr Schluss gemacht, weil sie mit Caleb rumgemacht hat und ich habe sie erwischt, als sie es auf dem Klo miteinander getrieben haben“, erzählte unser Sohn. „Das war mir schon irgendwie klar, dass dieses Vogelnest dir die Freundin ausspannt. Als Drachen-Trainer habe ich das gespürt, als du draußen geweint hast. Also ehrlich, mir ist Caleb schon in letzter Zeit so aufgefallen“, sprach ich. „Er hat uns alle verraten, dieser Mistkerl. Und mir hat er versprochen, dass er nie mehr wieder so einen Mist baut und ich bin auf ihn hereingefallen. Stattdessen hat er mir die Liebe meines Lebens genommen und das werde ich ihn niemals verzeihen“, sagte der 15-Jährige, „Und ich Idiot habe auch noch mit Nicole geschlafen und ich habe es doch geahnt, dass ich ein richtiges Weichei bin, wie Caleb das sagte...“ „Rede nicht so über dich. Dich trifft keine Schuld“, entgegnete Siegfried. „Glaub mir, Domi. Caleb wird seine gerechte Strafe bekommen, dann hast du Nicole wieder für dich allein“, versprach ich unserem Sohn. „Das kannst du dir sparen, Kai. Nicole und Cal sind für mich gestorben. Ich habe mir eine bessere Freundin verdient, falls eine Richtige für mich in mein Leben kommen sollte“, sprach der 15-Jährige. „Verarbeite erst mal deinen Liebeskummer. Dann wirst du bestimmt auf andere Gedanken kommen“, sagte Carina und streichelte Drakes Rücken zum Trost. Drake fühlte sich ein klein wenig besser, aber dennoch möchte er nicht weiter über seine Ex-Freundin reden. Er hatte noch ein schlechtes Gewissen, dass er Nicole nicht ausreden gelassen hatte. Dabei wollte sie nichts von Caleb, da sie von ihn ungewollten Sex bekommen hatte. Warren und Caitlin bekamen mit, warum wir um Drake herum standen. „Habt ihr Caleb gesehen? Gleich kommt doch das Feuerwerk für den 01. Januar 2013“, sagte der kluge Trainer. „Dieser Lucht sitzt mit Nicole auf dem Klo und sie treiben es miteinander!“, rief Drake sehr aggressiv. „Das darf doch wohl nicht wahr sein, oder?“, fragte die junge Züchterin. „Leider ist das so“, gab Géraldine als Antwort. „Langsam glaube ich, dass wir Caleb nicht gut erzogen haben, seitdem er hier in unsere Gegenwart gekommen ist“, sprach Warren. „Tja, Klugscheißer. Da haben wir den Salat. Ich möchte euch ungern Vorwürfe machen, aber du und Caitlin solltet besser mal an die Erziehung von Caleb arbeiten. Domi hat wegen ihm ein gebrochenes Herz und einen echt harten Liebeskummer. So kann das echt nicht weitergehen. Da muss sich was ändern, verdammt!“, rief ich und wurde langsam sauer. „Du hast Recht, Kai. Aber wie sollen wir denn Caleb im Griff haben, wenn er sich immer von uns abwendet? Er redet nicht mal mit uns“, sagte der kluge Trainer. „Da kann ich euch nicht helfen. Das ist allein eure Angelegenheit und Caleb ist euer Sohn“, entgegnete ich.
Direkt wurde es Mitternacht und die ersten Feuerwerkskörper flogen in der Nacht hinauf und explodierten in vielen bunten Farben. Eine halbe Stunde dauerte das schöne Geschehen unterm Sternenhimmel und bei der winterlichen Kälte. Nach der Hochzeitsfeier gingen die Arenaleiter und Champs nach Ondula zurück, um mit der Fähre aus zurück zu ihren Regionen zu fahren. „Vielen Dank für alles“, bedankten Carina und ich bei Siegfried, Géraldine und Lysander, „Wir hatten den schönsten Tag unseres Lebens gehabt und sind so stolz darüber, eine große Drachenfamilie zu sein. Ich hoffe, demnächst wird die Familie mehr wachsen.“ „Kai, als dein Lehrmeister freue mich sehr darüber, dass du glücklich bist, mit Carina. Du wirst ein erfolgreicher Drachen-Meister sein, wenn du weiterhin an dich glaubst und deine Freunde bei dir hast, die dich unterstützen“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City. „Das werde ich auch“, entgegnete ich. Lysander verabschiedete sich und ging in seine Arena. Wir gingen in dieser kalten Nacht zurück zu meiner Villa, die nicht weit vom Restaurant entfernt war. Von Caleb und Nicole hatten wir immer noch nichts erfahren, wo sie sich befanden. Als wir meine Villa betraten gingen wir schlafen, um uns zu erholen.

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Kapitel 142: Wiedersehen mit Celebi

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 5 Jun 2013 - 5:05

Kapitel 142: Wiedersehen mit Celebi

Wir standen um 8:30 Uhr morgens auf und bereiteten uns für den Tag vor. Besonders für Warren und Caitlin war der Tag gekommen, die Koffer zu packen und nach Avenitia zurück zu kehren. Der kluge Trainer hatte am 02. Januar seinen ersten Tag in der Ausbildung bei Game Freak und das darf er nicht verpassen. Aber Caleb und Nicole waren immer noch nicht da. „Klugscheißer, du brauchst nicht zu hetzen. Du fängst doch erst morgen an, mit deiner Ausbildung“, sagte Kai und nahm einen Schluck Kakao aus seinem Glas. „Caitlin und ich wollen den Zug um 18 Uhr nehmen, damit wir um 18:45 Uhr in Stratos City sind, damit wir weiter mit den Leihrädern nach Avenitia fahren können“, sagte Warren, „Und ich muss mir unbedingt einen neuen Laptop anschaffen. Die blöde Edition hat meinen Bildschirm total zerstört.“ „Glaub ja nicht, dass ich dir Geld schenke, muahaha!“, lachte mein Mann, „Erst müssen wir noch diesen Verräter finden, der die Freundin meines Sohnes ausgespannt hat.“ „Ich denke, dass er noch heute kommen wird“, dachte der kluge Trainer, „Denn ohne ihn können Caitlin und ich nicht abreisen.“ Drake kam die Treppen herunter und achtete nicht sofort auf Kai und Warren. Er ging direkt zum Kühlschrank und nahm sich ein Paket haltbare Vollmilch. „Guten Morgen, Kai“, sagte unser Sohn nur zu Kai. Den klugen Trainer ignorierte er auf einmal. „Domi, warum grüßt du mich nicht?“, wollte der 17-Jährige wissen. „Keine Ahnung. Die, die mit Caleb verwandt sind, werde ich bis auf alles ignorieren. Tut mir sehr leid, Warren. Aber ich kann dich nicht weiterhin so nett behandeln, wie ich es sonst gemacht habe“, entschuldigte sich Drake und machte es auf dem Sofa bequem. „Wegen dem Vorfall gestern werde ich von Domi auch noch ignoriert. Ich hoffe, Caleb wird endlich auftauchen. Jetzt bin ich wirklich sauer auf ihn“, gab Warren zu. „Dann geige ihn mal endlich die Meinung und erziehe ihn gefälligst ordentlich, so dass er nicht immer schlechte Laune verbreitet!“, rief mein Mann. „Ich habe einen Schrei gehört. Ist alles okay bei euch, Jungs?“, wollte ich wissen und brachte Warren die Reisetasche von Caitlin, „Caitlin kommt gleich. Sie putzt sich gerade noch ihre Zähne.“ „Schatz, bei uns ist alles okay. Ich helfe Warren nur beim Koffer packen und er erzählt mir tolle Sachen, zum Beispiel, dass sein Laptop kaputt ist, hehe“, lachte Kai und gab seinem Milza einen Drachen-Keks. „Gut, dann weiß ich ja Bescheid. Aber Caleb fehlt und er darf nicht hier bleiben“, sagte der kluge Trainer. „Ich sag´s nur ungern, aber wir sollten besser dieses Vogelnest finden. Zwar möchte Domi diesen Kontakt meiden, es geht halt nicht anders“, entgegnete der Drachen-Trainer. Ich stimmte meinen Mann zu. „Ja, Siegfried und Géraldine sind noch am schlafen, aber sie würden ja es mitbekommen, wenn wir nach Caleb suchen“, sagte ich. Daraufhin kam die junge Züchterin, mit meinem Emolga, die Treppen herunter und fragte: „Ist Caleb aufgetaucht?“ „Nein, aber wir werden ihn suchen. Schließlich soll er mit euch beiden mit gehen, nach Avenitia. Er braucht seine Eltern, die... genau im selben Alter sind wie er, so ungefähr“, sprach Kai. Bei Caitlin kamen die Sorgen hoch und sehnte sich sehr nach Caleb, wo er gerade mal 3 Monate alt war. „Ich möchte mein Baby wiedersehen. Mit unseren Caleb, der aus der Zukunft kommt, kann ich es nicht mehr länger aushalten. Ich hoffe, dass das Celebi sich um ihn gekümmert hat, als N ihn in das Portal im Hain der Täuschung hineinwarf“, sprach sie und weinte beinahe. „Jetzt, wo du es sagst, vermisse ich unseren kleinen Drake auch so sehr. Bevor N sie in das Portal warf, waren die beiden so süß und zart“, entgegnete ich etwas schluchzend. Drake bekam das heimlich mit, als wir über ihn und Caleb gesprochen hatten, als wir sie zuletzt noch als Babys in den Armen hielten. Er fühlte sich dabei sehr verletzt und dachte, dass Kai und ich wegen seines jugendlichen Alters und der Pubertät nicht klar kamen. Deshalb wollte er uns nicht darauf ansprechen und wollte uns bei der Suche nach Caleb helfen, obwohl er es ungern machen wollte.
Wir verließen die Villa und durchsuchten zunächst Kais Vorgarten, wo seine Drachen-Pokémon zwischen den ganz hohen Bäumen und Felswänden ihre Winterpause hielten. „Dieses Vogelnest kann überall sein. Ich möchte jetzt auch nicht meine Drachen bei ihrer Winterruhe stören“, sprach Kai und durchsuchte die ganzen Beerenbäume. „Ich möchte das auch nicht, aber wir tun das für Warren und Caitlin“, entgegnete ich. Plötzlich entdeckte unser Sohn ein Rascheln in einem Tsitrubeerenbusch. Er schaute nach und ein Celebi aß die Vorräte für die Drachen-Pokémon meines Mannes weg. Daraufhin erschreckte es sich und flog zu einen kleinen Portal, das in die Zukunft führte. „Ist das etwa...?“, fragte sich Drake. „Domi, was ist los?“, wollte der Drachen-Trainer wissen und lief mit mir, Warren und Caitlin zu Drake. Wir sahen das Celebi, das vor dem Zentimeter großem Portal schwebte. Das kleine Zeitreise-Pokémon erkannte uns wieder und freute sich über unser Erscheinen. „Ich glaube, dass Celebi auf Domi, Caleb und Nicole wartet, damit es die drei in die Zukunft zurück bringen kann“, glaubte die junge Züchterin. Celebi nickte und flog tanzend umher. Plötzlich wurden wir von den vermissten Caleb und Nicole überrascht. „Na toll... jetzt muss unbedingt die ganze Truppe kommen, boah“, seufzte der genervte Trainer, „Aber gut, dass wir Celebi gefunden haben. Ich habe eh keine Lust auf diese scheiß Vergangenheit.“ „Warte, Freundchen. Mit dir habe was zu klären!“, rief mein Mann. „Kai, bitte. Das ist total unnötig“, sprach ich und stand vor ihn. Nicole wollte Drake die wahre Geschichte erzählen, aber sie kam nicht an ihn heran. „Domi, hör mir bitte zu. Ich liebe dich doch. Das mit Caleb war nicht meine Idee“, erzählte die Trainerin. „Erzähl nicht. Dir hat es sowieso gefallen, so wie du glücklich mit ihn warst“, entgegnete unser Sohn. „Weiß du was, Domi? Du hast Nicole nicht verdient und ich kann dir sagen, dass du ein Versager im Bett bist, der direkt Rückenschmerzen bekommt. Alle Mädchen würden vor dir wegrennen und dich auslachen, was du für ein Weichei bist“, sprach Caleb, „Und du glaubst tatsächlich, dass ich mich bei diesen Drachen-Freak und seinen Dragoran-Trainer entschuldige. Alle Drachen-Trainer und Drachen-Pokémon sind solche Schwächlinge.“ Kai ließ sich das nicht gefallen und gab Caleb eine kräftige Ohrfeige. Danach schubste er ihn auf dem Boden. „Pass auf, was du da sagst, Junge. Ich kann noch brutaler sein als jetzt!“, rief mein Mann. „Caleb, das hätten wir echt nicht von dir gedacht. Bist du deshalb immer so schlecht gelaunt, weil du dich unbedingt an Nicole heranmachen wolltest? Das ist dir gut gelungen, muss ich echt zugeben, aber du hast sowohl Domi, Kai und Carina verletzt als auch mich und Caitlin sehr verletzt. Und du weiß nicht, wie froh wir sind, dass du wieder in deine Zeit zurückkehrst. Ich bezweifle weiterhin, dass du dich änderst würdest“, sprach Warren. Caleb machte es nichts aus, dass wir ihn Vorwürfe gaben. „Ich warne dich, Vogelnest. Wenn du meinen Jungen zu nah kommst, werde ich dir auflauern und wirst eine Drachenwut zu spüren bekommen“, drohte der Drachen-Trainer. „Jaja, soll ich jetzt etwa vor Angst zittern?“, fragte Caleb provozierend. Celebi unterbrach den Streit und vergrößerte das Portal, das in die Zukunft führte. Die Zeit war gekommen. Drake, Caleb und Nicole mussten in ihre Zeit zurückkehren. Unser Sohn hatte ein mulmiges Gefühl im Magen. Er wollte wegen Caleb und Nicole nicht in seine Zeit gehen, aber wir wollten das. Das Zeitreise-Pokémon verlangte nun, dass die drei Trainer das Portal betreten sollten. Nicole und Caleb taten das. „Komm, Domi. Wir können doch wieder glücklich sein. Verzeihe mir doch, bitte!“, rief die Trainerin. „Domi. Es war eine echt schöne Zeit, mit dir zu reisen und dir alles beizubringen, was ein Drachen-Trainer alles lernen muss, um ein Profi zu werden. Denk einfach an dein Ziel und du kannst von nun an deinen eigenen Weg gehen. Wir alle hier werden dich nicht vergessen und sehr an dich denken“, sagte Kai, „Und du wirst mit Nicole wieder glücklich sein. Du muss ihr bitte eine Chance geben. Sie hat es ja nicht gewollt, was Caleb mit ihr angestellt hat. Nicole trifft keine Schuld bei dem gestrigen Vorfall.“ Drake stand vor Caleb und Nicole, die bereits mit beiden Füßen in der Zukunft standen, aber dann lief er plötzlich zur Villa. „Domi!“, rief die Trainerin traurig und verschwand mit Caleb im Portal. „Das fasse ich jetzt einfach nicht“, sprach mein Mann und lief unserem Sohn hinterher. Ich folgte ihn, während Warren und Caitlin bei Celebi geblieben waren und später nachkommen wollten.
Drake betrat die Villa und setzte sich weinend auf dem Sofa. Er wollte nicht in die Zukunft gehen und das wegen Caleb und Nicole. Mit den beiden möchte er nie mehr was zu tun haben und er hatte das richtige getan, nach seiner Meinung. „Domi, was ist bloß los mit dir?“, fragte der Drachen-Trainer und gesellte sich zu den 15-Jährigen. „Ich kann es nicht. Ich habe mich schon längst daran gewöhnt, bei euch zu leben. In der Zukunft seid ihr immer unterwegs und ich sehe euch nicht. Außerdem möchte ich hier meine Erfahrungen sammeln, damit ich ein guter Drachen-Trainer sein werde, so wie du, Kai“, erzählte unser Sohn. „Kann ich doch sehr verstehen, aber...“ Drake unterbrach Kai und sagte: „Ich weiß, ihr wolltet mich in meine Zeit bringen, damit ihr euch um mich kümmern könnt, als ich noch ein Baby war oder es hier immer noch bin.“ „Das heißt aber nicht, dass wir dich loswerden wollen“, entgegnete Kai. „Ich bin jetzt total durcheinander. Erst hat Nicole mich betrogen und dann musste ich in meine Zeit gehen, aber ich hab´s nicht getan... ich wollte bei dir und Carina bleiben. Ihr seid ja schließlich meine leiblichen Eltern“, sprach der 15-Jährige. „Nicole würde dich niemals betrügen. Dafür ist sie viel zu nett“, sagte der Drachen-Trainer. „Ich bin anscheinend nicht bereit für eine Beziehung mit einem Mädchen. Mein Fehler war auch, dass ich mit Nicole geschlafen habe. Ich konnte mich nicht im Griff kriegen und war auf den Sex mit ihr fixiert“, erzählte Drake. „Mit dem Sex hättest du lieber noch etwas gewartet, meiner Meinung nach. Du kannst vom Glück reden, dass du sie nicht geschwängert hast“, sagte Kai. „Ich habe ein Loch in das Kondom gestochen, bevor ich mit ihr in die Kiste sprang“, gab unser Sohn zu. „Wow, Respekt. Trotzdem würde ich an deiner Stelle mit Nicole reden, wenn du sie bald wiedersehen wirst. Es geht einfach nicht, dass du ihr eine Affäre unterschiebst“, entgegnete mein Mann. Drakes Gefühl im Magen war unterschiedlich. Er konnte nicht wissen, ob er jemals was gut machen könnte oder einfach weiterhin mit seinen Sorgen leben musste.

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Kapitel 143: Der Abschied

Beitrag von Reshikrom am Do 6 Jun 2013 - 7:53

Kapitel 143: Der Abschied

In dem Moment kam Carina mit Emolga und Milza in die Villa zurück. Sie war froh, dass Drake nicht allzu traurig war, so wie er bei der Hochzeitsfeier war. „Domi, hast du dich etwas beruhigt?“, fragte meine Frau besorgt. „Ja, etwas...“, antwortete unser Sohn, „Ist das Portal... verschwunden?“ „Ja, Caleb und Nicole sind wieder in ihre Zeit zurückgekehrt. Aber du bist nicht mit ihnen mitgegangen“, sprach Carina. Ich erklärte meiner Frau, was für Gründe Drake hatte, um nicht in die Zukunft zu gehen. Erst ging es um Nicole und Caleb und das zweite war, wegen Carina und mir, da er in seiner Generation uns nie sehen konnte, wegen unseren beruflichen Karrieren. „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Domi. Wir werden einen Weg finden, damit du bald wieder in deine Zeit zurückkehrst“, sagte Carina. „Nein, ich brauche euch und ich möchte noch bei euch bleiben. Ich möchte unbedingt mehr über Drachen-Pokémon lernen!“, rief der 15-Jährige. Plötzlich kamen Warren und Caitlin wieder, mit einen kleinen Gast, den Celebi ihnen gebracht hatte. Um den Gast handelte es sich um den kleinen, 3 Monate alten Caleb. „So würde ich euch als eine glückliche Familie bezeichnen“, sagte ich zu Warren und Caitlin. „Celebi hatte sich um unseren kleinen Caleb gekümmert. Er ist gesund und munter“, erzählte die junge Züchterin und streichelte Calebs Wange. Als Drake das schlafende Baby auf Caitlins Armen sah, konnte er es nicht fassen, dass aus dem süßen Kind ein mieser Macho sein würde. „Schau mal, Domi. Das ist Caleb als Baby“, sagte der kluge Trainer, „Du brauchst keine Angst haben. Er ist nicht so, wie du ihn kennst.“ Unser Sohn betrachtete den Säugling und musste zugeben, dass Caleb schon ein süßes Baby war. „Hat Celebi auch mich hierher gebracht?“, wollte der 15-Jährige wissen. „Leider nicht. Da du nicht ins Portal gegangen warst, hat Celebi nur unser Baby aus einem anderen Portal geholt“, antwortete Caitlin. „Ach, schade... ich wollte das nur so wissen, weil ich mich frage, wie ich als Baby aussah“, entgegnete Drake. „Domi, früher oder später wirst du es sehen, wie süß du aussiehst“, sagte Carina. Nachdem die stolzen Eltern Drake ihr Baby gezeigt hatten, kümmerten sie sich am folgenden Mittag wieder um ihre Reisetaschen, die noch fertig gepackt werden mussten. Ich und Carina mussten auch noch überlegen, wie wir die ganzen Möbel und Kleider von ihr, die sich noch in ihrer alten Wohnung in Stratos City befanden, in meiner Villa bringen zu lassen. Wir werden noch einen Weg finden, Carinas Sachen zu mir zu holen, denn schließlich wollten wir als Ehepaar auch zusammen ziehen. Als Caitlin kurz in das Gästezimmer musste, gab sie unserem Sohn den kleinen Säugling, der tief und fest schlief. „Warte, Caitlin. Ich... äh!“, rief Drake stotternd und wusste nicht, wie man mit einem Baby umging, das lebendig war. Er kannte nur das als Plüschtier oder Puppe. Aber Warren war noch da und legte seine Shirts ordentlich gefaltet in die Tasche. Der 15-Jährige starrte Caleb an und sprach leise: „Wenn deine Eltern dich besser erziehen werden, dann spannst du mir nicht die Freundin aus, ist das klar? Du verbreitest nichts weiteres als Probleme und das in meinem Leben.“ Als Drake für einen kurzen Moment das Baby auf dem Sofa hinlegte, um sich einen Schluck Milch aus seinem Glas zu nehmen, fing das Baby an, zu weinen. Unser Sohn wusste nicht, was er tun sollte, um Caleb zu bringen, nicht zu schreien und weinen. Sofort musste der kluge Trainer kommen und nahm seinen Sohn in die Arme. „Mach dir keine Vorwürfe, Domi. Anfangs ist man immer überfordert, wenn man so jung ein Kind hat“, sagte Warren. Drake hielt nichts von Teenagern, die so jung Eltern werden und nicht die Verantwortung trugen. Bei Warren, Caitlin, Carina und mir sah er aber verantwortungsvolle Trainer und junge Eltern.
Später, als Warren und Caitlin fertig gepackt hatten, wollten sie sich schon sofort auf dem Weg zum Bahnhof machen, um von dort aus nach Stratos City. Dabei wollten sie ja pünktlich in Avenitia ankommen. „Zwar ist es schon Mittag, aber ich muss meiner Mutter was persönliches erzählen“, sagte Warren. „Wurde auch Zeit, dass du ihr gestehst, dass du ihr einen Enkel geschenkt hast“, entgegnete Carina. „Wir werden für Caleb gute Eltern sein und meine Mutter unterstützt uns bestimmt“, glaubte der kluge Trainer und stellte die Reisetaschen vor die Haustür. Caitlin nahm die Babyschale, worin sich Caleb befand, und ging schon mal nach draußen, um dort auf ihren Freund zu warten. „Es war eine schöne Zeit mit euch. Die Reise durch Einall hat mir besonders gut gefallen und die abenteuerlichen Erlebnisse waren super. Ich muss schon sagen, dass ihr echt talentiert seid, was mit Pokémon-Kämpfen zu tun hat. Das habe ich schon bemerkt, als wir uns in Orion City zum ersten Mal getroffen hatten. Viel Glück bei eurem Ziel und alles Gute für die nächsten bevorstehenden Abenteuer, die ihr sicher noch gemeinsam machen werdet“, sagte der 17-Jährige, „Ich werde mich immer an euch erinnern.“ „Danke sehr. Sowas hören wir gerne, hehe“, bedankte ich mich lachend, „Und viel Spaß bei deiner Ausbildung in der Game Freak-Firma, Klugscheißer.“ „Danke, werd ich haben“, bedankte sich Warren, „So, wir müssen jetzt los. Schließlich wollen wir heute Abend pünktlich zuhause sein.“ „Auf Wiedersehen, Freunde!“, rief Caitlin. Das junge Paar verließ mit Gepäck und Caleb daraufhin das Grundstück meiner Villa und ging in Richtung Bahnhof, der sich in der Nähe befand.
„Tja, damit wären wir zum Ende gekommen“, sagte ich, „Und jetzt kümmern wir uns um deine Möbel und Klamotten in deiner alten 2-Zimmer-Wohnung.“ Ich nahm das Telefon und rief Kamilla an, die sich mit ihren Kolleginnen und einigen Helfen bereit erklärt hatte, all die Sachen von Carina nach Twindrake City zu bringen. „Sehr gut, dann wenden wir uns mal an unsere Planung für die Flitterwochen“, sagte Carina. Drake fühlte sich etwas vernachlässigt, als wir zwei nur für uns einen Urlaub planten. Siegfried und Géraldine waren in der Mittagszeit wach und stellten fest, dass Warren und Caitlin nicht mehr da waren. Dabei sahen sie, dass wir unsere Flitterwochen planten und Vorschläge für Urlaubsziele notierten. „Habt ihr euch eigentlich überlegt, wie es mit uns weitergehen soll?“, wollte mein Halbbruder Siegfried wissen. Bei dieser Frage hatte ich mir keine Antwort überlegt, ich meinte, wir hatten schon zwei Mal die Einall-Region erkundet, aber was wir als nächstes vorhaben könnten, war ungewiss.

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Kapitel 144: Ein neues Abenteuer?

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 7 Jun 2013 - 5:50

Kapitel 144: Ein neues Abenteuer?

„Das ist eine echt gute Frage, Siggi... worauf ich leider keine Antwort weiß...“, entgegnete Kai und legte eine Ferienbroschüre auf dem Tisch, „Nicht mal unser Urlaubsziel für die Flitterwochen steht nicht fest.“ Drake hatte aus Langeweile die Tageszeitung 'Einall Today' von draußen geholt und sah direkt auf der Titelseite des Blattes das große Foto von mir und Kai, bei ihrer gestrigen Hochzeit. Zwar war das Foto schwarzweiß, aber trotzdem konnte man uns sehr gut erkennen. „Krass, jetzt seid ihr auch auf der Zeitung aufgedruckt. Lysander kann nicht nur Bürger, Meister, Arenaleiter und Pastor werden, sondern auch Fotograf für Hochzeiten“, sprach unser Sohn. „Vergiss nicht, mein Sohn, dass Lysander seine Stadt Twindrake City liebt. Er hat alles für den Bau der Wolkenkratzer investiert“, sagte mein Mann, „So, dann gucke mir mal die Angebote für Urlaub an, hehe.“ „Wenn ihr in die Flitterwochen fährt, muss ich dann wieder in meiner Generation reisen?“, wollte Drake wissen. „Celebi kommt nicht oft vor. Es ist ein sehr seltenes Pokémon. Von daher muss du bei uns bleiben, aber während wir weg sind, passen Siggi und Cherry auf dich auf. Auch Emolga und Milza sind für dich da“, antwortete ich lächelnd. „Aber was machen wir denn jetzt? Warren und Caitlin sind abgereist und wir haben keine Ideen, was auf uns zu kommen würde“, sprach die Pilotin. Kai durchblätterte die Tageszeitung und sagte als Vorschlag: „Da Süßi und ich einen Urlaub für uns zwei planen, könnt ihr euch auch einen Urlaub gönnen. Ich meine, wir haben schon so viel durchgemacht und erlebt.“ „Stimmt, wir alle brauchen jetzt dringend eine Auszeit“, stimmte Siegfried den Drachen-Trainer zu. „Krass, mit euch unternehme ich gerne was, auch, wenn es mal langweilig wird“, sagte Drake. Nach einer Weile machte sich der Drachen-Meister eine Kanne Kaffee warm und Géraldine hatte ein Modemagazin von Kamillas neuer Frühlingsmode zum lesen. Drake lag mit Emolga, Milza und seinem Kaumalat, das er aus dem Pokéball wieder gelassen hatte, faulenzend auf dem Sofa und starrte zur Decke, wo sich der Deckenventilator schnell im Uhrzeigersinn drehte. Bei der ruhigen Stimmung ging Kai auf dem Balkon und schaute sich die Umgebung an, also seinen riesigen Garten, wo seine ganzen Drachen-Pokémon und auch seine drachenähnlichen Pokémon lebten. Er konnte nur Milotic und Garados sehen, die im See schwammen. Die restlichen Drachen hatten ihre Winterruhe. Ich überraschte meinen Mann: „Schatz, genießt du die Aussicht?“ „Nicht wirklich. Ich wundere mich nur, dass die Zeit echt rasch vorbeigeht. Bald haben wir unsere Ziele und Traumberufe erreicht. Unsere Familie wächst bestimmt weiter und unser Name Hydreigon wird in den nächsten Generationen eine Legende sein“, sprach Kai vor sich hin. „Wir werden einfach zu schnell erwachsen. Das habe ich bei unserer Hochzeit bemerkt, als wir uns den Kuss für die Treue gaben“, entgegnete ich. „Eine Heirat bringt auch schon etwas an das Erwachsen sein. Aber eine eigene Familie zu haben ist was besonderes. Man trägt die Verantwortung und man ist glücklich“, erwähnte der Drachen-Trainer und schaute mir direkt in meine blaugrünen Augen, „Aber eine Sache zu Thema Familie fehlt mir; meine Familie in Ebenholz City, wo ich geboren wurde. Der Clan-Meister, der mein Großvater ist, und die Weisen, die die Techniken aller Drachen verbessern. Ich habe sie nie gesehen, auch wenn ich nur zwei, drei Tage dort verbracht hatte, weil mein Vater mich unbedingt meilenweit außerhalb der Johto-Region absetzen musste. Er wollte mich garnicht als Sohn, er wollte, dass ich sterbe.“ „Denk doch nicht an sowas. Dein Vater hat dich eiskalt verstoßen, aber dennoch weiß du bei Siegfried Bescheid, dass dein Großvater immer an dich denkt. Wenn du nicht da wärst, dann wären wir jetzt auch niemals zusammen gekommen und verheiratet“, sprach ich. Daraufhin umarmte ich meinen Mann und küsste ihn auf die Lippen. „Du hast schon eigene Familie. Du hast Domi, Siegfried und mich. Eines Tages kommt auch Cherry hinzu“, erwähnte ich. „Mit euch fühle ich mich stark. Dank Lysander konnte ich auch über die Beherrschung der Drachen-Pokémon lernen. Bevor ich dich auf der Route 10 kennengelernt hatte, war Lysander immer für mich da. Er kam fast jeden Tag zu mir in den Drachenclan, hier in Twindrake City, und hat mir gutes Essen und Trinken gebracht. Nebenbei hat er mir Privatunterricht gegeben und mich über die Techniken der Drachen gelehrt. Lysander war irgendwie für mich wie ein Ersatzvater und für Lilia auch, die er adoptiert hat“, erzählte Kai. Ich war zutiefst gerührt über Kais Geschichte, wie Lysander ihn wie sein eigenes Kind behandelt hatte. So ein schönes Gefühl konnte mein Mann in seiner jungen Kindheit von seinem leiblichen Vater nie bekommen. Kai sah mich an und gab mir einen Kuss auf die Lippen und umarmte mich liebevoller als sonst. Siegfried, Drake und Géraldine bekamen unsere Liebe mit und wussten, dass wir auch in Zukunft unzertrennlich sein würden.
Es war Ende Januar. In den vergangenen Tagen und Wochen hatten wir mit Kamillas Hilfe die Möbel und Kleider von mir in Kais Villa gebracht und sie dort neu aufgestellt. Jetzt wohnte ich ganz bei Kai und verkaufte meine 2-Zimmer-Wohnung in Stratos City für mehrere PokéDollar. Aber auch Siegfried und Géraldine zogen bei uns in der Villa ein, da wir einige Schlafzimmer frei hatten. Für einen guten Zweck hatte Kai auch ein Babyzimmer für unseren Sohn einrichten lassen, da wir bald hofften, dass wir unseren inzwischen 4 Monate alten Sohn in die Arme nehmen können, falls Celebi wieder zurückkehren sollte. Aber Drake hatte ein modernes Jugendzimmer bekommen, in Reshiram-Weiß und mit Balkon, der eine schöne Aussicht auf das große Meer hatte. Danach kam auch direkt nach den Innenausstattungsänderungen die Flitterwochen von Kai und mir. Unser Urlaubsziel waren die Sevii-Inseln, die sich in der Kanto-Region befanden. Die Flitterwochen gingen bis Anfang März und die südlichen Ferieninseln der Kanto-Region sind immer im Jahr richtig sommerlich, bis zu 35° C. In der Zeit hatten Siegfried und Géraldine sich um Drake und die Pokémon gekümmert und mussten auch selbst für den Haushalt sorgen. Dabei wollten sie bis März 2013 ihren häuslichen Urlaub genießen, was sie auch taten.
Irgendwo, in den steilen Klippen der Siegesstraße der Einall-Region, tobte ein recht aggressives Dragoran umher und verjagte mit einigen Drachenstoß-Angriffen die dort lebenden, wilden Pokémon. „Dragoran, es reicht. Hiermit ist unser hartes Training beendet“, sprach ein Mann, der aus Langeweile die Tageszeitung 'Einall Today' las. Ihm fiel sofort die Titelseite mit dem Bild von unserer Hochzeit auf. Besonders der Familienname Hydreigon regte alte Erinnerungen wach. „Beliebter Drachen-Trainer Kai Hydreigon heiratete seine Freundin Carina Glacies, die ein angehendes Model ist...“, las er laut vor, „Wie konnte dieser Junge überleben? Ich habe ihn hier in Einall ausgesetzt? Wegen ihn musste ich Ebenholz City verlassen, um Stress zu vermeiden. Dragoran, ich weiß, was wir als nächstes vorhaben werden. Mit mir, den Boss und Gründer des Team Dragon, Lance Hydreigon, sollte man sich besser nicht anlegen.“ Er flog mit seinem Dragoran durch den langen Canyon und hatte schon reichlich Ideen, die er umsetzen wird.

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