Freundschaft, Liebe und Pokémon 2 - Black Kyurem & White Kyurem

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Freundschaft, Liebe und Pokémon 2 - Black Kyurem & White Kyurem

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:55

Freundschaft, Liebe und Pokémon 2
Black Kyurem & White Kyurem
Band 2/Staffel 2
Story by Reshikrom94 & Reshikrom


Mut spielt garkeine Rolle im Leben
Das einzige, was zählt, ist Hilfsbereitschaft

Willkommen zu Band 2/Staffel 2 von der Shipping/Reise-Reihe
Freundschaft, Liebe und Pokémon!

Eine offizielle Staffel zu den neuen Pokémon Editionen Schwarz 2 und Weiß 2
Was bisher in der Einall-Region geschah...

Bevor hier was zu der Fortsetzung erzählt wird, beachtet bitte folgendes:
Diese Story ist für Pokémon-Fans ab 16 Jahren geeignet!
In dieser Story kommen Beleidigungen, sexuelle Handlungen und Gewalt vor!


Endlich ist es soweit; jetzt schreiben mein bester und fester Freund Reshikrom und ich zusammen die zweite Staffel. Das hatten wir schon seit einigen Monaten geplant und wir haben es so gemacht: Wir beide schreiben abwechselnd die Kapitel - das heißt, ich schreibe die Sicht von mir als Hauptcharakter und Reshikrom die Sicht von seinen Charakter, also er selbst in der Story.
Das erste Kapitel von Staffel 2 fängt mit 80 an, denn es ist die Fortsetzung zu Staffel 1.

Widmung:
Wie gesagt widme ich diese Fortsetzung meinen besten Freund Reshikrom, der mir schon in Band 1 mit sehr guten Ideen überschüttet hat. Jetzt haben wir beschlossen, Ab Band 2/Staffel 2 zusammen die ganzen Kapitel zu schreiben - Eine Fanstory im Doppelpack.

Worum es in der Geschichte geht:
In dieser Geschichte geht es um das legendäre Pokémon Kyurem, das in kürzester Zeit die Einall-Region in einer großen Eisdecke bedeckt hat. Team Dragon und das Team Rocket versuchen, das Kyurem an sich zu reißen, um die gesamte Welt in eine eisige Frost zu legen. Carina, Kai, Warren, Caitlin, Drake und Caleb haben die Aufgabe, die Einall-Region vor einer Kältegefahr zu retten und das Team Dragon und das Team Rocket aufzuhalten.

Genre:
Diese Story gehört sowohl zu Shipping als auch Reise. Hier werden auch viele Shippingszenen vorkommen, darunter auch völlig unbekannte, die ich mir ausgedacht habe. Es gehört auch zu Action und auch zur Komödie.

Bilder:
Die Bilder der Charaktere und der Header habe ich aus Google Bilder.

Die Charaktere
Protagonisten

(Kein Bild vorhanden) Reshikrom94
Name: Carina Glacies
Alter: 17
Geburtstag: 30. Dezember
Pokémon: Emolga, Aquana, Folipurba, Lucario, Jirachi
Eigenschaften: Carina ist eine talentierte Trainerin, die sehr liebevoll mit ihren Pokémon umgeht. Sie ist auch sehr nett, hilfsbereit und zeigt keine Angst, egal, was passiert, sie ist mutig und löst die Probleme schnell. Carina hängt sehr an ihrem Emolga und ihren Freund Kai.

(Kein Bild vorhanden) Reshikrom
Name: Kai Hydreigon
Alter: 17
Geburtstag: 26. Februar
Pokémon: Milza, Aerodactyl, Knakrack, Libelldra, Trikephalo, Kyurem (später Black Kyurem)
Eigenschaften: Kai ist ein selbstbewusster Trainer, der sich auf Drachen-Pokémon spezialisiert hat. Sein Traum ist es, ein erfahrender Drachen-Meister zu werden und auch die Einall-Liga zu leiten, da er Einall-Champ ist, der auf Reisen geht. Er hängt sehr an seine Freundin Carina und an seinem schillernden Milza.


Name: Drake "Domi" Hydreigon
Alter: 15
Geburtstag: 25. September
Pokémon: Arkani, Lucario, Kaumalat, Maxax (schillernd)
Eigenschaften: Drake ist ein mutiger Trainer, der sehr abenteuerlustig ist. Seine Freunde nennen ihn Domi, weil Drake diesen Spitznamen sehr mag und gut zu ihn passt. Er kam mit seinen besten Freund und Kumpel Caleb aus der Zukunft und wurde von Celebi gerufen, um seine Freunde in der heutigen Gegenwart zu helfen. Drake ist auch bei den gleichältrigen und auch jüngeren Mädchen sehr beliebt, wegen des süßen Aussehens. Er ist der Sohn von Carina und Kai. Drake kann auch mal schüchtern sein. Er erfährt erst später, dass Kai und Carina seine Eltern sind.


Name: Caleb Black
Alter: 15
Geburtstag: 25. September
Pokémon: Admurai, Despotar, Blitza
Eigenschaften: Caleb ist ein Trainer, der sich nicht gern von seiner guten Schokoladenseite zeigt. Er findet alles langweilig und hält sich oft zurück. Was er nicht mag ist, dass Kai ihn auf die Nerven geht. Er kam mit seinen besten Freund und Kumpel Drake aus der Zukunft und wurde von Celebi gerufen, um seine Freunde in der heutigen Gegenwart zu helfen. Er ist der Sohn von Warren und Caitlin. Caleb erfährt erst später, dass Warren und Caitlin seine Eltern sind.


Name: Warren Black
Alter: 17
Geburtstag: 25. Juni
Pokémon: Caesurio, Flamara, Brutalanda, Voltenso, Admurai, Rayquaza
Eigenschaften: Warren ist ein kluger Trainer. Er kennt sich mit den PC-Systemen aus und überlegt sich neue Ideen für die Truppe. Er kämpft auch sehr gerne gegen andere Trainer und lernt dabei neue Strategien. Er ist liebend gern bei seiner Freundin Caitlin.


Name: Caitlin Parker
Alter: 16
Geburtstag: 09. November
Pokémon: Serpifeu, Evoli
Eigenschaften: Caitlin ist eine freundliche Trainerin und Pokémon-Züchterin. Sie kennt sich mit verschiedenen Beeren und Rezepten aus und zeigt sie beim kochen für ihre Freunde und Pokémon. Sie ist sehr gerne bei ihren Freund Warren.

Nebencharaktere:
Lilia
Ash
Cheren
Bell
Nicole


Wichtige Nebencharaktere:
Kamilla
Géraldine
Professor Eich
Gary Eich
Maike
Siegfried


Antagonisten:
Team Dragon
Team Rocket
Dr. Jake Rockwaller (Boss des Team Dragons)
Giovanni (Boss des Team Rockets)
Forscher Achromas
G-Cis
N


Zuletzt von Reshikrom94 am Mo 18 März 2013 - 4:26 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Kapitel 80: Next Generation

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:59

Kapitel 80: Next Generation

Am gestrigen Tag war es anders als sonst. N hatte die Kraft von Celebi ausgenutzt und damit ein Portal zur Zukunft eröffnet, wo er Caleb, den Sohn von Warren und Caitlin, und Drake, den Sohn von mir und meinen Verlobten Kai in die Zukunft hineingeworfen hatte. Daraufhin kamen zwei junge Trainer, die in unserem Alter waren, aus dem Portal herausgesprungen, den Celebi noch eröffnen konnte. Um den beiden jungen Trainer ging es um Drake und Caleb, die aus der Zukunft kommen und von Celebi in die Vergangenheit geschickt wurden, um mit uns mitreisen zu können. Wir waren alle sehr erstaunt und erschrocken zugleich, als wir die beiden Jungs sahen, die aus der Zukunft in unsere heutige Gegenwart gekommen waren. Nach dieser Begegnung hatte sich alles geändert: Ash verließ für eine lange Zeit unsere Truppe und reiste zurück nach Kanto, hatte aber noch durch den Viso Caster Kontakt mit uns. Bell war nun ihren Traum sehr nahe gekommen; Sie war nun Professorin Esches Assistentin und trug nun neue Klamotten und auch eine Brille.
Es war der 06. Oktober 2012, in der Abendsbrotszeit. Ich befand mich mit meinen Freunden südwestlich der Einall-Region, in der Stadt Eventura City, wo ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Wir hielten uns in einem modernen Haus auf, das meinen Eltern gehörte, die aber für eine gewisse Zeit auf Geschäftsreise waren. Ich bereitete das Abendessen vor. Es gab meinen speziellen Nudelauflauf Bolognese in einer großen Familienportion. Warren und Caitlin halfen mir beim Tisch decken. Kai saß mit Emolga und Milza im Wohnzimmer auf dem schwarzen Ledersofa und schauten sich die Einall-Nachrichten an. Bei uns waren alle Lichter im Haus aus, weil wir ein schönes Abendessen veranstalten wollten. Deshalb hatte Caitlin auch die roten Kerzen angezündet. „Die Kälte in der Einall-Region kommt dieses Jahr sehr früh. Einall ist von einer großen Eisdecke bedeckt und es sind schon -21°C in manchen nördlichen Gebieten Einalls. Es wird geraten, sich warm anzuziehen“, sprach der Wettermann im Fernsehen, als er die Einall-Region auf einer Wetterkarte zeigte. „Das ist doch echt unglaublich. In so einer kurzen Zeit entsteht über die Einall-Region eine Eisdecke“, stellte Kai fest, als die Bilder von der eisigen Einall-Region in den Nachrichten gezeigt wurden. „Einall steckt in einer frostigen Eiszeit. Ich frage mich, wie sowas möglich sein kann“, fragte sich Caitlin und dekorierte den Tisch mit Rosenblättern. „Tja, der Oktober wird wohl ein heftiger Wintermonat sein“, sagte mein Freund und schaltete den Fernseher aus. Er stand auf, ging an den großen Esstisch vorbei und schlich sich hinter mir heran, „Na, Hübsche. Wann ist das Essen fertig?“ „Es wird noch ca. eine Viertelstunde dauern“, antwortete ich. Kai fing an, mich an den Hüften zu streicheln und mich sanft an meinen Nacken zu küssen. „Du kannst gleich Drake und Caleb zum Essen holen, wenn du das möchtest.“ „Ja, aber ich bin so verschmust... kann das nicht Warren machen?“, fragte Kai flirtend. „Nein, er hilft mir und Caitlin beim Tisch decken. Du hast nicht anderes zu tun, also kannst du auch die beiden Jungs holen“, antwortete ich. „Komm schon, Süße. Ich habe doch jetzt eine Beschäftigung; und zwar mit dir zu schmusen“, entgegnete der verliebte Drachen-Trainer. „Sex zählt nicht als Beschäftigung, Liebling“, sagte ich und ging an den Esstisch, um die Servietten unter die Bestecke zu legen. Der Drachen-Trainer machte ein trauriges Gesicht, aber er konnte noch abwarten, bis er endlich mit mir kuscheln durfte. "Gut, dann gehe ich eben die beiden Jungs holen. Bin gleich wieder da!", rief er und gab mir einen Kuss auf meine Wange. Kai ging die Treppen hoch, zur nächsten Etage, wo sich die Schlafzimmer befanden. Drake und Caleb teilten sich ein Zimmer, das Schlafzimmer, was meiner kleinen Schwester gehörte. Der Drachen-Trainer klopfte an die Tür und öffnete sie auch zugleich. "Hey, ihr zwei! Gleich gibts Essen, also trödelt nicht herum", sagte er und schaute zu den beiden, die sich gerade unterhielten. "Ohja, Essen. Lass mich raten, es gibt Nudelauflauf Bolognese", ratete Drake. "Richtig, Domi!", rief Kai und grinste dabei, "Sagt mal, worüber redet ihr denn eigentlich, wenn ich das fragen darf?" "Naja, ähm... das ist schwer zu erklären", antwortete unser Sohn und kratzte sich am Hinterkopf. "Ist ja auch egal. Kommt spätestens in 10 Minuten runter", sagte mein Freund und ließ die Tür offen. "Diese Sache mit den Portal geht mir garnicht mehr aus den Kopf. Ich meine, in unserer Zeit befanden wir uns im Training", beschwerte sich Caleb. "Komm schon, Cal. Ich fand die Zeitreise echt cool und in der Vergangenheit gab es bestimmt aufregenderes als bei uns in der Zukunft", glaubte Drake. "Mir geht dieser Drachen-Trainer mit den Streifenpulli und den Blondschopf auf den Keks... er sieht mir eher unreif aus", sagte der Sohn von Warren und Caitlin. "Kai ist cool. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen und er ist voll korrekt", gab Drake zu. "War ja auch klar, dass du ihn bewunderst, Domi. Ist dir überhaupt aufgefallen, dass er genauso aussieht wie du? Er kann glatt dein Bruder sein", sprach Caleb. "Ich gehe nach unten, um mir den Bauch vollzuschlagen", sagte unser Sohn mit einer guten Laune. Dabei hatte er nicht auf die Frage seines Kumpels reagiert. Caleb musste seinen besten Freund folgen und war immer noch am überlegen, was das mit dem Zeitportal von Celebi auf sich hatte.
"Ah, wie schön, dass ihr kommt", freute sich Warren und setzte sich auf einen freien Platz. "Dann mal los. Immer her mit der großen Portion von Carinas Nudelauflauf!", rief Drake und rieb sich die Hände. "Setzt euch erstmal, bevor ich euch die Teller fülle", sagte ich und holte vorsichtig die befüllte Auflaufschale aus dem Ofen heraus. "Warte, Schatz. Ich helfe dir", sagte Kai und ging zu mir an den Ofen. "Danke, Süßer. Aber es geht schon", bedankte ich mich und stellte die Auflaufschale auf den mittleren Bereich des Esstisches. "Emo, Emo!", rief mein kleines Emolga und wollte auf den heißen, geschmolzenden Emmentalerkäse fassen. "Nein, Emolga. Das ist sehr heiß und du könntest dich dabei verbrennen", sagte ich und nahm mein Emolga, um es auf den Fußboden zu legen. Daraufhin holte ich eine Schüssel mit geschnittenen, roten Äpfeln, die ich für Emolga und Milza gemacht habe. Nachdem ich das erledigt hatte, nahm ich mir einen Pfannenwender und steckte den in den Auflauf ein, um eine Portion daraus zu nehmen. Ich hatte für meine Freunde alle Teller aufgefüllt, so dass auch die Auflaufschale leer wurde. "Dann lasst es euch schmecken", sagte ich und lächelte dabei. Wir genossen den leckeren Bolognese-Auflauf und die Pokémon fraßen auch sehr zufrieden ihre Apfelstücke. "Schade um Ash, dass er unsere Truppe gestern Nachmittag verlassen musste. Er würde sich sofort eine Riesenportion von Carinas berühmten Auflauf nehmen", sagte Warren. "Ja, leider schade... und ich bin überglücklich, dass Bell nicht mehr bei uns ist, muahaha!", lachte mein Freund schaute mich dabei sehr verliebt an. Plötzlich klingelte das Telefon. "Ich geh schon ran!", rief der Drachen-Trainer und rannte schnell zum Festnetztelefon. Er nahm den Hörer und sprach: "Ja, hallo... hier ist der coole Kai. Oh,... was geht ab, Herr Glacies? Genießen Sie ihre Geschäftsreise? Keine Sorge, Ihr Haus ist in bester Ordnung und ihre Tochter Carina ist richtig fleißig und auch geil... Peace." Mein Freund legte auf und setzte sich wieder zu uns. Drake musste lachen, als Kai am Telefon ein auf cool machte, vor meinen Vater. "Schatz, dein Vater hasst mich immer noch und meinte, ich wäre verantwortungslos", erzählte mir Kai und aß weiter seine Portion. Mein Vater konnte meinen Freund überhaupt nicht leiden. Seit dem ich mit den Drachen-Trainer zusammen gekommen war, wollte mein Vater für mich einen besseren Jungen finden, aber ich entschied mich für Kai. Ich sah Caleb, der nicht mal sein Essen angerührt hatte, weil er was anderes essen wollte. "Caleb, schmeckt dir mein Nudelauflauf nicht?", wollte ich wissen. "Gibt es nichts anderes zu essen? Nudelauflauf schmeckt mir nicht", sagte Caleb. "Ach, das ist doch alles Blödsinn. Caleb hat zu wenig auf seinen Teller und er bekommt von mir eben einen großen Teil meiner Portion", sagte Kai und schob eine große Portion von seinen Teller auf Calebs Teller, "Glaub mir, dadurch wirst du groß und stark, haha!" "Toll und das soll mich widerum glücklich machen, oder wie?", fragte der genervte Trainer frech. "Caleb, beim Essen wird nicht gestritten. Hier herrscht absolute Stille und Harmonie", sagte ich, "Ach hier. Das lag heute im Briefkasten. In der Eventura-Arena findet ein Informationstag für Trainer statt. Es werden Statusveränderungen, bestes Training für Pokémon und alles, was ein Trainer für die Reise und für sein Team braucht vorgestellt, von Arenaleiter Cheren." Kai nahm sich die Broschüre und fragte: "Ist das wirklich nötig?" "Also ich habe Interesse daran!", rief Drake sehr begeistert. "Domi, nein", flüsterte Caleb ihn zu. "Das kann doch echt Spaß machen, noch vieles mehr über das Trainer dasein zu lernen", entgegnete unser Sohn, "Und Caleb wird natürlich mitkommen und mit mir die Schulbank drücken." Drakes bester Freund versteckte sein Gesicht in seinen Händen und war eher unzufrieden. "Domi möchte gerne zum Informationstag in der Eventura-Arena gehen. Wieso begleitest du den beiden nicht mit, Kai?", wollte ich wissen. "Was soll ich denn dort machen? Ich kenne schon mindestens alle wichtigen Grundlagen für ein Pokémon-Trainer. Sowas muss man mir nicht zweimal erklären", antwortete der Drachen-Trainer und nahm sich einen Schluck Cola aus seinem Glas. "Komm schon, Kai. Das wird echt cool werden, bitte sag Ja", flehte Drake Kai an. "Sieh doch nur, was Domi für einen süßen Schmollmund macht", sagte Warren und lachte dabei etwas. Mein Freund schaute zu unseren Sohn, der seine braunen Kulleraugen und seinen Schmollmund zeigte. "Na gut, ich begleite euch", seufzte der Drachen-Trainer.
Als wir alle mit den Essen fertig waren, halfen mir Warren, Caitlin und Caleb mit den abräumen und abwaschen des Geschirrs und der Bestecke. Drake war in seinem Zimmer und Kai hatte vor, ein kleines Gespräch mit unseren Sohn zu führen. Er ging die Treppen hinauf und Caleb schaute zu ihn. Dabei machte der blauhaarige Trainer keinen netten Gesichtsausdruck.
"Kann ich reinkommen, Domi?", fragte Kai, der gerade Drake am Fenster sitzen sah. Unser Sohn schaute kurz zu den Drachen-Trainer und nickte, ohne einen Ton von sich zu geben. Kai betrat das Zimmer, ließ die Tür halb offen und gesellte sich zu Drake ans Fenster. "Was ist denn los, Domi? Was bedrückt dich denn?", wollte mein Freund wissen. Drake schaute den Nachthimmel an und antwortete: "Nichts ist los. Ich frage mich nur, warum ich hier in die Vergangenheit gereist bin. Caleb und ich waren in einem Training, um die besten Trainer zu werden. Danach wurden wir von Celebi gerufen und jetzt sind wir hier gelandet." "Das ist mir klar, dass du dich das die ganze Zeit fragst. Ich kenne mich leider nicht mit solchen Zeitreisen aus, aber du brauchst dir keinen Kopf drum machen. Du bist doch bei mir und den anderen. Da wirst du es richtig gut haben und auch eine schöne Zeit verbringen", entgegnete Kai, "Und wie ist die Zukunft so? Ich frage nur, wenn es dir nichts ausmacht." Zur selben Zeit schlich sich Caleb an die Zimmertür und lauschte heimlich das Gespräch von Kai und Drake. "Naja, die Zukunft ist ganz okay. Meine Eltern sind echt erfolgreiche Trainer. Mein Vater ist Drachen-Meister und Champ der Einall-Liga, was richtig cool ist, aber er ist sehr oft auf Reisen und meine Mutter ist Designerin für Pokémon-Moden und für Trainer-Moden. Sie arbeitet zusammen mit der Arenaleiterin Kamilla in einer beliebten Boutique namens PokéFashion", erzählte unser Sohn. "Wow, da bin ich ja in der Zukunft richtig erfolgreich als großer Drachen-Meister. Ich wusste es doch. Da haben die Leute aus den Drachenclan in Twindrake City unrecht gehabt, dass aus mir überhaupt nichts wird", sprach mein Freund in seinen Gedanken. "Hast du mir zugehört, Kai?", wollte Drake wissen. "W-was?! Klar doch, Domi. Das ist echt cool!", rief Kai und machte sich lächerlich. "Worüber freust du dich denn so?", fragte unser Sohn erneut. "Äh, schon gut. Dann bereite dich mal fürs Schlafen vor. Morgen ist dieser Informationstag und wir wollen es doch nicht verpennen", sagte Kai und verließ das Zimmer. Er sah Caleb nicht und ging nach unten ins Wohnzimmer. Drakes bester Freund nutzte die Chance und sagte zu unseren Sohn: "Domi, ich fasse es einfach nicht. Fällt dir wirklich nichts auf, was Kai betrifft? Diese Ähnlichkeit... kommt sie dir nicht bekannt vor?" "Ach, Cal. Ich weiß auch nicht, was hier abgeht. Ich bin so durcheinander, wegen dieser Zeitreise", sagte Drake. "Dieser Kai sieht dir voll ähnlich, wie aus dem Gesicht geschnitten und du merkst es nicht mal", beklagte sich Caleb. "Das interessiert mich nicht. Kai ist korrekt und sehr nett. Behandel ihn doch nicht wie ein Erzrivale!", rief Drake, "Ich möchte jetzt schlafen, bitte." Drake legte sich auf seinem Bett und wollte nur noch einschlafen. "Glaub mir, bald kommt der Tag, wo die Wahrheit ans Licht kommt", sprach Caleb und legte sich auf seinem Bett, um auch zu schlafen.
Es war inzwischen 23:15 Uhr nachts. Warren, Caitlin, Milza und Emolga schliefen schon bereits und ich war noch mit Kai wach, in dem Schlafzimmer meiner Eltern. Ich wühlte in den großen, modernen Kleiderschrank, den ich mit meinen Eltern und meiner Schwester geteilt hatte. "Ich finde nichts passendes für die Reise...", seufzte ich und warf einige Oberteile samt Kleiderbügel aus dem Schrank. "Schätzchen, wir reisen doch erst in... äh, wir haben garnicht über die nächste Reiseplanung geredet", stellte mein Freund fest. "Sei froh, dann haben wir ja noch morgen etwas Zeit dafür", entgegnete ich und hielt mir ein rotes Top vor meinen Oberkörper und warf es anschließend zu den anderen Kleidern, die ich aus den Schrank geworfen hatte. "Ja, aber da ist noch diese Sache mit den Informationstag bei Cherens Arena... buäh, wenn ich schon diese großkotzige Brillenschlange sehen muss, dann bekomme ich jetzt schon Augenkrebs", seufzte Kai und setzte sich auf das große Ehebett. "Ich find hier nichts schickes...", sagte ich und gesellte mich zu den Drachen-Trainer. "Nicht enttäuscht sein", tröstete mich mein Freund, "Unser Domi fühlt sich auch nicht so wohl. Ich hatte vorhin ein kleines Gespräch mit ihn geführt und er klang etwas traurig. Wenn er sich gut ausschläft, wird er sich wieder besser fühlen." "Die Zeitreise hat ihn wahrscheinlich einen Schrecken verursacht. Das ist normal, dass man sich unwohl fühlt, aber Domi und Caleb werden sich daran gewöhnen", entgegnete ich und legte mich auf mein Bett hin, um zu schlafen. Kai zog seinen geliebten schwarzgrau gestreiften Pulli aus und fragte mich: "Wollen wir schmusen?" "Ach, Süßer. Ich bin hundemüde und möchte jetzt gerne schlafen. Ich habe heute nur in der Küche geschuftet", antwortete ich und machte es mir sehr gemütlich. "Schade, ich habe mich schon so sehr darüber gefreut, dass wir wieder so einen zärtlichen Abend miteinander verbringen können", quengelte der Drachen-Trainer und beschloss, auch zu schlafen, "Gute Nacht, meine Hübsche." "Dir auch eine Gute Nacht, Schatz", entgegnete ich und versuchte, einzuschlafen. Kai lag sehr nah neben mir, um mit mir in der Nacht schlafend zu kuscheln. Nach einer Weile schliefen wir auch ein.

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Kapitel 81: Die Eventura-Arena

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:22

Kapitel 81: Die Eventura-Arena

Es wurde nächster Morgen, der 07. Oktober 2012. Der Wecker, der auf Carinas Nachtisch stand, klingelte genau um 7:30 Uhr, woraufhin meine Freundin aufstand und sich umzog. „Kai, steh auf. Heute ist der Informationstag in der Eventura-Arena“, sagte Carina und ging zu mir ans Bett, um mich mit zarten Streicheleinheiten aufzuwecken. Ich ließ mich nicht dadurch leicht wecken. „Kiki, lass mich noch bitte ungefähr 15 Minuten weiterschlafen“, murmelte ich. „Nein, du stehst jetzt auf!“, rief meine Freundin und zog mir die Bettdecke weg. Daraufhin öffnete ich meine Augen und sagte: „Okay, Süße. Ich steh jetzt auf und besetze mal das Badezimmer.“ Ich gab Carina einen Kuss auf ihre zarten Lippen, schnappte mir neue Klamotten und verließ das Schlafzimmer, um ins Badezimmer zu gehen. Meine Freundin verließ, nachdem sie die Betten ordentlich gemacht hatte, auch das Schlafzimmer und ging ins Wohnzimmer, wo Warren gerade am Fernseher herumbastelte. Seine Freundin Caitlin war noch am schlafen. „Guten Morgen“, grüßte sie etwas gähnend, „Äh, was tust du denn da?“ „Ich stelle den Reciever gerade ein, damit wir auch hier auch Heimkino haben“, antwortete der kluge Trainer und wühlte an einigen Kabeln, „Keine Sorge. Den Kabelsalat werde ich schon selber aufräumen.“ „Das will ich auch hoffen. Mein Vater kann ziemlich streng werden, wenn hier nicht alles Tip Top ist“, entgegnete Carina und wendete sich Milza und Emolga zu, um denen was zu Futtern zu geben. Sie bereitete eine Schüssel zu, mit frisch geschnittenen Beeren wie Sinel- und Tsitrubeeren. Danach legte sie das Frühstück auf dem Boden, damit Milza und Emolga zugreifen konnten. Drake und Caleb kamen die Treppe herunter und benahmen sich wie kleine Kinder. „Domi, kämm dir mal deine Haare. Das sieht aus, als wärst du in einem Ventilatorangriff verwickelt gewesen!“, rief Caleb und hatte seinen Kumpel im Schwitzkasten. „Ja, aber selber“, sagte unser Sohn und lachte dabei. „Hey, was soll das?“, wollte Carina wissen. „Caleb und ich machen nur Spaß. Da geht nichts schief“, antwortete Drake und konnte sich von Calebs Griff befreien, „Wo bleibt denn Kai?“ „Er wird gleich kommen“, antwortete meine Freundin und schaute dabei zu Warren, der immer noch das Gerät anschließen wollte. „Oh, wie cool. Eine Playstation 3!“, rief unser Sohn total aufgeregt. „Nein, mein lieber Domi. Das ist ein Reciever für den Fernseher, damit wir ein Heimkino haben“, entgegnete der 17-Jährige Trainer aus Avenitia. „Was geht ab, Leute?!“, rief ich und kam mit coolen Klamotten die Treppe herunter. „Wow, siehst du cool aus, mit dieser Lederjacke“, staunte unser Sohn und war völlig fasziniert. Drakes Kumpel verdrehte die Augen. „Danke sehr, Domi. Ist schick, oder?“, fragte ich, „So, können wir zur Arena gehen?“ Unser Sohn nickte und war sehr aufgeregt. Caleb hingegen sagte nichts dazu. „Schatz, bis nachher dann und pass schön auf Milza auf. Und vergiss nicht, ihn ein paar spezielle Drachen-Kekse zu geben“, sagte ich zu meiner Freundin. „Ich werde es nicht vergessen“, entgegnete Carina und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Ich bin weg!“, rief Caleb und ging mit Drake aus dem Haus, um draußen auf mich zu warten. „Tschüss, Klugscheißer!“, rief ich noch zu Warren. „Jaja, ciao und viel Spaß beim lernen“, sagte der kluge Trainer und arbeitete immer noch an dem Reciever für den Fernseher. Ich verließ das Haus und ging auf Drake und Caleb zu. Gemeinsam machten wir uns auf dem Weg zur Eventura-Arena, um dort an den Informationstag teilzunehmen.
Nach einer kurzen Zeit standen wir vor der Arena, die äußerlich wie eine große, moderne Trainerschule aussah. Wir betraten das Gebäude und gingen in Richtung Klassenzimmer, wo schon einige Anfänger auf vielen freien Plätzen saßen und sich laut unterhielten. „Ich hätte nie daran gedacht, dass andere Trainer auch Interesse für den Informationstag haben“, stelle Drake fest. „Ist doch egal, setzen wir uns am besten hier hin“, sagte ich und zeigte auf eine Tischreihe, die nah an uns und am Ausgang stand. Wir setzten uns auf den freien Plätzen und da kam schon der Arenaleiter von Eventura City, Cheren. „Guten Morgen, meine lieben Trainer“, grüßte uns der Arenaleiter. Ich war sehr erstaunt, dass Cheren plötzlich so anders aussah, besonders ohne Brille. Jetzt sah er wie eine wichtige Person aus, die in einem Büro arbeiten würde. "Ach du Scheiße. Seit wann kannst du dir denn Kontaktlinsen leisten, Cheren? Ist die Gehaltserhöhung als Arenaleiter so hoch?", wollte ich wissen. Cheren sah mich und antwortete nicht darauf. "Welch eine Ausdrucksweise", staunte Drake und schaute zu mir. "Sieh zu, Domi. Ich bin bekannt für all den Blödsinn, den ich bei unseren alten Freunden und Rivalen ausgeführt hatte", sagte ich und lachte dabei etwas. "Ich heiße euch Herzlich Willkommen in der Eventura-Arena, wo der heutige Informationstag für Trainer stattfindet. Ich werde euch heute mit wichtigen Grundlagen für Trainer und Pokémon lehren und einige Beispiele zeigen", erklärte Cheren, "Zunächst verteile ich euch die Arbeitsmaterialien für die nächsten 180 Minuten, die wir miteinander verbringen werden." Der Arenaleiter verteilte an jeden Trainer einige linierte Blätter und Kugelschreiber. Als er bei uns angekommen war, sagte er: "Ach, Reshikrom. Was führt dich denn hierher? Ich dachte, du wärst schon ein erfahrener Trainer." "Nein, ich bin nur die Begleitung für die beiden Jungs hier, Domi und Caleb", antwortete ich, "Und übrigens heiße ich Kai. Das habe ich dir schon oft genug gesagt." "Naja, als Begleitung da sein ist auch kein Verbot. Ich finde es eher nett, dass du dir die Zeit nimmst, an meinem Unterricht teilzunehmen. Wer weiß, vielleicht gibst du ja ein großes Vorbild für die ganzen Anfänger-Trainer hier im Klassenraum", entgegnete Cheren und gab uns einige Blätter und Kugelschreiber. Danach wendete er sich zum Pult zurück. "So, dann beginnen wir mit den verschiedenen Statusproblemen, die in den Kämpfen oftmals vorkommen", sagte der Arenaleiter von Eventura City und schrieb an der Tafel Statusprobleme als Überschrift, "Wer weiß denn ein Beispiel?" Ich meldete mich und wurde auch sofort ausgewählt. "Frau Cheren, ich muss pissen. Wo ist denn bitte das Klo?", wollte ich wissen. Drake lachte und Caleb schaute eher schlecht gelaunt. "Die Toilette findest du hinter dem Klassenraum, wenn du am Eingang und an den Schließfächern vorbeigehst und bitte mit einer höflichen Anrede, wenn du das demnächst wieder fragen solltest", sagte Cheren. "Ähm, ich muss auch dringend für kleine Jungs", entgegnete unser Sohn. Ich ging mit Drake auf die Toilette. Nach wenigen Minuten kamen wir wieder zurück und Cheren hatte schon einige Statusprobleme an die Tafel geschrieben. "Eure Aufgabe ist es, einige Attacken aufzuschrieben, die die Statusprobleme verursachen", gab Cheren uns als Aufgabe, "Ihr habt 30 Minuten dafür." Ich wusste alle möglichen Attacken, die Statusprobleme verursachten und schrieb sie mir auf. "Hier, Domi. Du kannst gerne von mir abschreiben", sagte ich zu Drake. "Cool, Danke", bedankt sich unser Sohn, "Ich habe nur die Attacken Konfustrahl, Irrlicht und Donnerwelle." Er schnappte sich mein Blatt und schrieb die restlichen Attacken von mir ab, während ich mir die Zeit nutzte, ein wenig Caleb zu ärgern, der gerade noch am schreiben war. "Caleb! Caleb! Caleb!", rief ich und warf Drakes Kumpel mit zerknüllten Blättern ab, "Caleb!" "WAS?!", rief Caleb total genervt. "Hi", entgegnete ich und lachte dabei laut, so dass Cheren das gehört hatte. "Ich bitte euch, dahinten Ruhe zu geben!", rief der Arenaleiter und schaute in seine schwarze Mappe rein und notierte sich etwas.
Nach den 30 Minuten kam die Pause. Alle Anfänger-Trainer waren draußen auf den Trainingshof und ich war mit Drake und Caleb in den Klassenraum. Auch Cheren war im Raum und holte eine rosafarbende Frühstücksbox aus seinem Koffer heraus. "Seht euch das an, Cheren hat tatsächlich nur sein blondes Flittchen im Kopf. Kein Wunder, dass auf seinem Pult ein Foto von Bell steht", sagte ich. "Lol, so ein leckeres Sandwich möchte ich auch haben", entgegnete unser Sohn. "Wenn wir wieder zu Hause sind, wird Carina für uns ein leckeres Mahl zubereiten, nur für uns - und das Mahl wird tausend Mal besser sein als Cherens Sandwich, das von Bell zubereitet wurde, hehe", lachte ich. Auf Cherens Pult sah man in einen kleinen Bilderrahmen ein Foto von Bell und Professorin Esche. Man konnte förmlich sehen, dass der Arenaleiter dieses Ortes sehr an diesem Foto hing und es ziemlich lange bewunderte; Ich meine, wie konnte man Bell überhaupt leiden?
Nach 30 Minuten war die Pause vorbei. Alle Anfänger-Trainer kamen wieder in das Klassenzimmer herein und setzten sich auf ihre Plätze. "So, das nächste Thema lautet: Die verschiedenen Pokémon-Typen", sagte Cheren an und schrieb an die Tafel die Überschrift Pokémon-Typen, "Es gibt in dieser großen Pokémon-Welt ungefähr 17 Typen. Kennt ihr einige Typen-Beispiele?" Drake meldete sich und wurde auch sofort aufgerufen. "Ich wollte nur sagen, dass ich demnächst ein Drachen-Trainer sein möchte und leider besitze ich kein einziges Drachen-Pokémon. Von daher möchte ich wissen, warum Drachen-Pokémon eigentlich auf ihren eigenen Typen so effektiv wirken?", fragte unser Sohn. "Eine sehr gute Frage. Drachen-Pokémon sind so empfindlich, wenn sie einen Gegner bekämpfen, der auch ein Drachen-Typ ist. Man könnte sich mal vorstellen, dass zwei Drachen sich gegenseitig bekämpfen und daher sind sie auch sehr empfindlich gegen ihren eigenen Typen. So ist es auch bei den Geist-Pokémon. Sie sind auch über ihren eigenen Typen sehr empfindlich", antwortete der Arenaleiter. "Warum ist das so?", wollte Drake noch wissen, "Ich verstehe das nicht so ganz...", "Puh, mein lieber Drake... deine Fragen bringen mir noch ein Hirnkribbeln herbei...", seufzte Cheren und gab Drake ein Lernbuch über die Typenschwächen sämtlicher Pokémon, "In diesem Buch findest du wichtige Grundlagen über die 17 Pokémon-Typen." Als Cheren wieder an die Tafel ging, um wieder einige Sätze an die dunkelgrüne Tafel zuschreiben, sagte ich zu Drake: "Sehr gut, Domi. Immer schön den Cheren ärgern, damit er unter Druck steht." "Lol, ich wusste nicht, dass provozieren einen riesen Spaß macht", freute sich Drake und blätterte die ganzen Seiten des Lehrbuches durch. Caleb schaute eher unzufrieden und sprach mich an: "Falls du das noch nicht gemerkt hast, das hier ist ein Informationstag für Pokémon-Trainer und du bringst Domi einfach so bei, wie man Arenaleiter provoziert und beleidigt." "Komm schon. Sei nicht so ein Kindskopf und mach auch mit, sonst wirst du noch von den anderen Trainern gedemütigt", entgegnete ich mit einen augenzwinkern. "Die anderen Trainer machen doch nicht bei diesen Beleidigungen mit!", rief Caleb. "Die können mir völlig am Arsch vorbeigehen. Es geht hier nur um Domi und mich. Wenn du mitmachen möchest, dann nur zu, hehe", lachte ich. "Du dreckiger Bastard. Du kannst doch nicht..." Als Caleb seinen Satz beenden wollte, rief Cheren: "Könnt ihr zwei eure Gespräche einstellen und bitte die Sätze von der Tafel abschreiben!" "Frau Cheren. Sie sind überhaupt nicht nett. Wir wollen hier nur unseren Spaß haben, damit es hier nach Blödsinn aussieht, muahahaha!", lachte ich und warf ein zerknülltes Blatt auf Cherens Kopf. Der Arenaleiter schaute mich an und sagte daraufhin: "Es wird Zeit für die nächste Pause..." Die Anfänger-Trainer gingen wieder nach draußen, während Drake, Caleb und ich im Klassenzimmer geblieben waren. Auch Cheren war im selben Raum und putzte die Tafel sauber. "Ihr drei auf den hinteren Plätzen seid richtig auffallend, besonders du, Reshikrom. Das ist nur ein Informationstag für Trainer und man braucht doch nicht unbedingt Auffallend sein", sprach der Arenaleiter zu uns, "Für die letzte Stunde dieses Informationstages ist Blödsinn machen gerade nicht notwendig." "Ach, Cheren. Da kennst du mich aber sowas von falsch. Ich bin derjenige, der immer Blödsinn macht, egal wann oder wo", entgegnete ich und grinste dabei. "Ohje, genauso naiv wie vor einigen Monaten...", seufzte Cheren und schaute in seiner Mappe nach einigen Aufgaben zum nächsten Thema nach.
Nach wenigen Minuten war die Pause zuende und die letzte Themastunde hatte sofort angefangen. Das dritte Thema war Die Fähigkeiten der Pokémon. Cheren schrieb wieder die neue Überschrift an die Tafel und fragte die ganze Klasse: "So, meine lieben Trainer. Wer weiß denn von euch einige Pokémon-Fähigkeiten?" Die ganzen Anfänger-Trainer meldeten sich nicht und Cheren wunderte sich dabei sehr. "Oh, seid doch nicht zurückhaltend. Jeder kann doch was zu dem Thema sagen", sagte der Arenaleiter. Drake und ich meldeten uns und Cheren wählte meinen Sohn aus. "Zählt die Fähigkeit Großbrand als Beispiel für das Thema?", wollte Drake wissen. "Richtig, Großbrand ist eine Fähigkeit, die zum Beispiel Glumanda beherrscht, um bei Notfällen seine Feuer-Attacken zu verstärken", erklärte der Arenaleiter. "Warum sind denn solche Fähigkeiten wichtig?", fragte eine Trainerin. "Eine sehr gute Frage. Die Fähigkeiten dienen als wichtiges Kampfmittel, um den Pokémon bei Notfällen zu helfen. Manche Fähigkeiten wirken sogar auch außerhalb eines Kampfes, zum Beispiel bei der Fähigkeit Statik, die Elektro-Pokémon anlockt oder Erleuchtung, damit mehr Pokémon erscheinen", erzählte der Arenaleiter und war sehr beeindruckt von der Mitarbeit der Trainer. "Als ob ich das nicht wüsste...", seufzte ich. "Ich hätte da noch was!", rief Drake. "Ja, bitte", sagte Cheren. "Helfen auch Statusprobleme bei bestimmten Fähigkeiten?", wollte unser Sohn wissen. "Ja. Notschutz, die Fähigkeit von Milotic, steigert die Verteidigung, wenn es zum Beispiel paralysiert oder am verbrennen ist. Oder auch Adrenalin - wenn das Pokémon vergiftet oder verbrannt ist, verstärkt es den Angriff sehr", antwortete der Arenaleiter von Eventura City. "Das hätte ich dir auch einfacher erklärt, Domi", sagte ich zu Drake. "Ja, aber ich wollte Cheren ärgern, damit er noch mehr Stress hat, haha!", lachte unser Sohn. "Okay, meine lieben Trainer. Eure Aufgabe ist es, einige Fähigkeiten aufzuschreiben von den Pokémon, die ich gleich diktieren werde", gab Cheren uns als Aufgabe. "Ich penne gleich noch ein, bei diesen ganzen Anfänger-Mist...", seufzte ich und spielte an den Kugelschreiber. Der Arenaleiter diktierte mindestens zehn Pokémon, die häufiger zu finden sind, sowohl im hohen Gras als auch im Wasser. Da viele Pokémon zwei Fähigkeiten besaßen, konnten wir uns eine von den Fähigkeiten aussuchen und sie notieren. Es dauerte fast 25 Minuten.
Als die ganzen Trainer und auch Drake, Caleb und ich fertig waren, gaben wir die übergebliebenden Blätter und die Kugelschreiber zurück und konnten nach Hause gehen. Aber vorher wollte Cheren mit mir und den Jungs sprechen. "Ihr habt auch schon sicherlich in den Nachrichten gehört und gesehen, dass die ganze Einall-Region von einer Eisdecke bedeckt ist, oder?", fragte uns der Arenaleiter. "Ja, aber was hat das denn jetzt damit zu tun?", wollte ich wissen, "Ich dachte, du meckerst rum, weil wir uns völlig daneben benommen haben..." "Nein, Reshikrom. Es ist ein ernster Fall. Vor kurzem habe ich gehört, dass Team Dragon wieder aufgetaucht sind, mit einer anderen Schurkenorganisation, die mir nicht bekannt ist", erzählte Cheren, "Wahrscheinlich sind sie für die eisige Lage hier verantwortlich. Und da ich mir schon recht denken kann, dass du dich mit deinen Freunden den Schurken in den Weg stellst und denen das Handwerk legst, dann glaube ich als Arenaleiter fest dran, dass ihr den Mut habt, diese Situation aufzuklären." "Du sagtest doch immer, dass ich immer den Helden gespielt habe, um im Mittelpunkt zu stehen. Und ich wäre dabei viel zu viel naiv gewesen, was man von dir immer behaupten musste. Ich weiß doch ganz genau, dass du dich vor mir und meinen Freunden vor Ort bist und die Sache regelst, wie in Twindrake City", sagte ich. "Wow, das sind echt harte Worte... aber ich bin als Arenaleiter auch fähig, mich in solche Angelegenheiten einzumischen. Ich war auch mal ein Trainer, der viel auf Reisen gewesen war und einen Traum hatte, der sich erfüllt hat. Ich bin eure Rechte Hand und ich setze alles dran, um euch zu helfen, was in meiner Macht steht", sprach der Arenaleiter von Eventura City. "Heißt das, dass wir uns in ein richtig großes Abenteuer stürzen werden? Ist ja krass! Sowas wollte ich schon immer machen!", freute sich Drake. "Aber ihr müsst bedenken, dass ihr wieder ganz Einall nochmal erkunden und viele Hindernisse überqueren müsst", erwähnte Cheren. "Das ist uns schon glasklar", entgegnete ich und ging mit Drake und Caleb zur Haupteingangstür, "Ach, bevor ich das vergesse. Ich sage das ungern, aber trotzdem Danke für deine Unterstützung." "Bitte sehr und viel Glück auf eurer Reise. Wir werden uns wiedersehen, Reshikrom... oh, Entschuldigung, ich meinte Kai", versprach uns Cheren und lächelte. Ich verließ mit den beiden Jungs die Arena und gingen in Richtung Carinas Elternhaus.


Zuletzt von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ein paar Details geändert)
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Kapitel 82: Die Reiseplanung

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:33

Kapitel 82: Die Reiseplanung

„Wo ist denn bloß Emolga?“, fragte ich mich und durchsuchte das ganze Haus meiner Eltern. Der Grund, warum ich mein Pokémon suche ist, dass es plötzlich Amok durch das Wohnzimmer flog, als Warren den Reciever anschließen wollte. Aus dem Reciever-Gerät kam aus dem Nichts ein kurzen lautes Piepen, welches Emolga völlig erschreckt hatte. Dabei hatte mein Emolga mit seiner Akrobatik-Attacke das Wohnzimmer leicht verwüstet. Caitlin, Warren, Milza und ich suchten schon seit mehreren Minuten nach meinem Eletkro-Pokémon. Mein Freund kam mit unserem Sohn Drake und dessen Kumpel Caleb wieder nach Hause und wunderten sich, warum das Wohnzimmer in ein reines Chaos verwandelt hatte. „Was ist denn hier passiert?“, fragte Kai sehr staunend, „Es sieht hier aus, als wäre hier eine Bombe explodiert.“ „Schatz, du solltest mal Warren fragen“, sagte ich zu meinen Freund und Verlobten. „Das war doch nur ausversehen, Carina. Ich habe nochmal das Gerät überprüft und es scheint alles in Ordnung zu sein“, entgegnete der kluge Trainer. „Na toll. Der Reciever ist dir wohl wichtiger als mein süßes Emolga, das hier irgendwo herumlungert!“, rief ich schluchzend, „Du hast es einen Schrecken eingejagt!“ „Wie, Emolga ist weg? Hast du schon auf den Schränken nachgesehen?“, fragte mich Drake. „Ja, schon das ganze Haus haben wir durchsucht und es war nirgendswo zu finden“, antwortete ich. „Keine Sorge, wir helfen euch bei der Suche. Kann ja bestimmt nicht all zu schwer sein“, dachte unser Sohn und bediente sich zuerst am Kühlschrank. „Ähm, Domi. Wir haben jetzt keine Zeit dafür, den Kühlschrank auszuplündern. Meine Kiki vermisst ihr heißgeliebtes Emolga“, sagte der Drachen-Trainer und umarmte mich liebevoll. „Milza, Mil...!“, rief Kais Milza und klammerte sich am Hosenbein seines Trainers. Kai und Milza suchten im Wohnzimmer, während ich mit Caitlin nach oben zur nächsten Etage, wo sich die Schlafzimmerräume befanden, um dort nochmal genauer zu suchen. Warren kümmerte sich um den Reciever für den Fernseher und musste auch noch seinen Kabelsalat aufräumen. Caleb tat nichts und half nicht mit. Er stand nur angelehnt an einer Wand. Als Drake die Kühlschranktür öffnete, um sich eine Dose Coca Cola zu nehmen, sprang plötzlich Emolga direkt auf seinen Kopf und setzte Donnerblitz ein. Dabei traf es nur Drake und mein Freund wurde aufmerksam. „Ohje, Domi!“, rief Kai und sah unseren Sohn, der wegen der Donnerblitz-Attacke grauschwarz am ganzen Körper war. „Das war echt elektrisierend... ein echt hammerharter Donnerblitz“, sagte Drake und fiel auf dem Boden, während Emolga von seinem Kopf absprang und wieder durch das Haus flog. "Hey, Warren. Emolga kommt in deine Richtung!", warnte der Drachen-Trainer. Der kluge Trainer sah mein Pokémon umherfliegen und versuchte, es zu fangen, was leider scheiterte. "Schnell, Milza. Verfolge Emolga", verlangte Kai und kümmerte sich um Drake, während sein treues Drachen-Pokémon hinter Emolga her war, "Domi, ist alles okay bei dir?" "Ja, alles in Ordnung", antwortete Drake und stand auf, "Komm, lass uns Carinas Emolga einfangen." Drake und ich gingen durch das Wohnzimmer. "Hey, Cal. Du kannst uns auch dabei helfen", sagte unser Sohn. "Cal? Was ist das für ein loliger Name, haha!", lachte mein Freund und ging mit Milza zum Schrank, wo Emolga gerade ein Päuschen eingelegt hatte. "Deswegen helfe ich nicht mit, Domi. Kai ist voll bescheuert und macht sich über meinen Namen lustig", entgegnete Caleb. "Na gut. Ich hab ja nur gefragt", sagte Drake und lief zu den Drachen-Trainer. Caitlin und ich kamen ins Wohnzimmer, sahen Emolga auf dem Schrank und gingen zu den Jungs, um denen zu helfen. Mein Pokémon flog wieder davon und Milza packte es an den kleinen Füßen, so dass Emolga beim Fliegen immer tiefer zu Boden fiel. Ich lief zu den beiden Pokémon, aber das flinke Elektro-Pokémon flog auf Calebs Kopf. "Es sitzt auf Calebs Vogelnest!", rief Kai. "Halt mein Emolga bitte auf!", rief ich zu Drakes besten Kumpel. "Was?", konterte Caleb frech und fauchend zurück. "Auf ihn mit Drachengebrüll!", rief mein Freund und sprang auf den genervten Trainer. Ich hatte die große Chance, mein Pokémon zu schnapp und es gelang mir auch.
Nach einer kurzen Zeit hatte sich mein Emolga von dem Schock erholt und ich fing an, mit meinen Freunden das Chaos im Wohnzimmer aufzuräumen. "Sagt mal, wie war es denn bei Cheren in der Arena?", wollte ich wissen und fegte die Blumenerde weg, die aus den großen Blumentopf verschüttet wurde. "Ähm, wie soll ich´s sagen... schl... sehr gut. Die Jungs haben vieles gelernt, hehe", antwortete der Drachen-Trainer und grinste. "Kai hat scheiße gebaut", sprach Caleb aus. Ich war sehr erschrocken, als ich das gehört hatte. "Schatz, er lügt abgrundtief. Er ist nur beleidigt, weil ihn das Abendessen gestern nicht geschmeckt hat", schleimte sich Kai bei mir ein, "Ach und Cheren hat die Eisdecke über die Einall-Region erwähnt und sofort wusste er, dass wir das regeln werden, was das auf sich hat." "Dann müssen wir schon mal überlegen, wann wir wieder Einall erkunden werden", schlug Warren vor. "Sorry, aber... ich kenne mich hier in dieser Gegend nicht aus. Das ist mir viel zu unbekannt", seufzte Caitlin. "Also nach Eventura City kommt die Route 19, die direkt ins das Städtchen Dausing führt", sagte der kluge Trainer. "Ist ja echt interessant, wie gut du dich in der Einall-Region auskennst, Warren", staunte Drake. "Ja, ich habe es auch nur so formuliert, wie es auf der Landkarte beschrieben ist", entgegnete der kluge Trainer. "Okay, dann würde ich mal sagen, dass wir morgen auf Reisen gehen werden", sagte ich. "Yeah, das wird echt cool werden", freute sich unser Sohn. Ich war sehr froh darüber, dass Drake sich gefreut hatte. Er schien richtig abenteuerlustig zu sein.
Es wurde spät Nachmittag und wir hatten wieder alles im Haus schön ordentlich gebracht. Da wir schon überlegt hatten, wie unsere neue Reise ablaufen würde, hatten wir schon unsere Reisetaschen gepackt. Ich war mit Kai im Schlafzimmer meiner Eltern, wo ich gerade die wichtigsten Items für meine Pokémon einpackte. "Einen Augenblick, ich muss noch dringend drachen-Kekse für Milza einpacken", fiel Kai noch ein und nahm sich ein paar Kekstüten, gefüllt mit den selbstgemachten Drachen-Keksen, die auf einem Tisch lagen, "Es ist sehr wichtig, dass Milza sich prächtig weiterentwickelt." "Ich bin gespannt, was es zum erkunden gibt", sagte ich. "Das bin ich auch. Aber ich mache mir schon echt Sorgen um Domi. Was passiert, wenn er die Wahrheit herausfindet?", fragte mich mein Freund. "Hmm,... so langsam denke ich auch darüber nach", entgegnete ich und war am überlegen. Durch einen Zufall ging Caleb an die Zimmertür des Schlafzimmers vorbei und hörte unser Gespräch. Er nutzte seine Chance und lauschte unbemerkt an der Tür, die etwas offen war. "Ich habe echt Angst davor, dass Domi uns deswegen nicht akzeptieren kann", sagte ich zu Kai. Er nahm mich in seinen Armen und tröstete mich. "Wir werden es schon hinkriegen. Mach dir keine Sorgen darum. Wir erzählen Domi erst nichts davon", entgegnete mein Freund. Caleb wusste sofort, worum es ging und behielt es für sich. Aber er wollte es unbedingt seinen Kumpel Drake erzählen, aber unser Sohn ignorierte dies. Ich verließ mit Kai das Schlafzimmer, um was für das Abendessen zu zubereiten und trafen auf Caleb, der sich wieder zurückhielt. Er ging nach unten ins Wohnzimmer. "Oh nein, hat er etwa unser Gespräch mitbekommen?", fragte ich etwas erschrocken. "Weiß nicht, aber irgendwie kommt Caleb uns auf die Schliche", vermutete der Drachen-Trainer und ging mit mir nach unten in die Küche, wo schon Drake, Warren, Caitlin, Caleb und die beiden Pokémon auf uns warteten. Gemeinsam bereiteten wir leckere Sandwiches zu, die wir für das Abendessen gemacht hatten.
Als es Nacht war, so ungefähr um 22:45 Uhr, bereiteten wir uns alle fürs schlafen vor, damit wir für den nächsten Tag fit sind für unsere Reise durch die Einall-Region. Es gab neue Gebiete, die wir erkunden werden, und werden dazu noch neue Trainer kennenlernen. Das würde sich als ein neues Abenteuer ergeben, was vermutlich besser sein wird als die Reise vor einigen Monaten. Als wir uns alle schlafen gelegt hatten, konnten wir uns alle gut ausschlafen und für die neue Reise bereit sein.

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Kapitel 83: Die Reise kann beginnen!

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:39

Kapitel 83: Die Reise kann beginnen!


Es wurde ein neuer Tag in der kalten Einall-Region. Wir standen alle gegen 8 Uhr auf und bereiteten uns für unser neues Abenteuer vor. Ich war selbstverständlich aufgeregt, wie jeder andere Trainer auch, der endlich mal die Chance hatte, nur mit seinen Pokémon auf eine lange Reise zu sein. Aber ich reiste natürlich zusammen mit meinen besten Freunden und auch Pokémon. „Und, Süße. Bist du bereit?“, wollte ich von Carina wissen, als sie gerade noch ihre Reisetasche mit wichtigen Items füllte. „Einen Augenblick, bitte“, sagte sie und schloss ihre Tasche zu, „So, jetzt bin ich fertig.“ „Sehr schön, dann können wir ja unsere Reise starten!“, freute ich mich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Ich verließ mit meiner Freundin und mit unseren Pokémon das Schlafzimmer und gingen die Treppen herunter, um in den Flur zu gelangen. „Guten Morgen, ihr zwei“, grüßte uns Warren gut gelaunt und legte seinen Arm um Caitlins Rücken. „Ebenfalls einen schönen guten Morgen“, grüßte meine Freundin zurück. Ich war eher zurückhaltend und unzufrieden, dass Warren mit seiner Freundin Caitlin als erste wach und schon vor uns fertig waren. „Ich konnte fast garnicht schlafen vor lauter Aufregung. Ich bin echt froh, wieder mit euch auf Reisen zu gehen und besonders auch, dass ich bei Warren bin“, freute sich die junge Züchterin. „Wo sind denn Domi und Caleb?“, wollte ich wissen. Warren zuckte mit den Schultern und antwortete: „Vermutlich sind sie noch oben und trödeln.“ „Ach, darauf wäre ich niemals gekommen!“, rief ich. Daraufhin kamen Drake und Caleb die Treppen herunter und unser Sohn fragte: „Können wir jetzt schon gehen?“ Meine Freundin Carina schaute sich gerade schnell noch um, ob alles in Ordnung war und kam auch sofort wieder. "Okay, alles im Haus sind im guten Topzustand. Dann können wir mit unserer neuen Reise beginnen", sagte sie und lächelte dabei. Gemeinsam verließen wir Carinas Elternhaus und spürten den kalten Wind in unserer Umgebung. Obwohl der heutige Tag, der 8. Oktober, in einen Herbstmonat war, konnte man schon ein Winterwetter deutlich spüren, Dank der Eisdecke, die vor einigen Tagen über die Einall-Region entstanden war. Wir gingen durch die Straßen von Eventura City und sahen schon von weiten aus das Tor, das zu Route 19 führte. "Ich bin schon sehr gespannt drauf, was wir so alles erleben werden!", freute sich Drake und schaute zu mir, "Und bestimmt finde ich an einem Tag ein cooles Drachen-Pokémon wie dein Milza." "Die Welt der Pokémon ist riesig und du kannst dir sämtliche Pokémon einfangen, die dir besonders gut gefallen und sie stärker trainieren. Glaub mir, Domi. Wenn du auch ein Drachen-Trainer sein möchtest, muss du nur positiv denken und an deine Pokémon glauben, die sich Drachen in den Weg stellen. Aber Drachen-Pokémon sind ziemlich zäh und schwer zu trainieren, also auch Geduld ist erforderlich", gab ich meinen Sohn als Rat. "Danke, Kai. Ich wusste doch, dass du für mich ein großes Vorbild bist. Von dir kann ich noch vieles über die Drachen lernen", bedankte sich Drake. Wir gingen durch das Tor und verließen die Stadt Eventura City. Vor uns war jetzt eine friedliche Route, die eine große Wiese darstellte und einige, kleine Pokémon lebten. "Ich habe garnicht gewusst, dass die Route 19 immer noch so schön aussieht, genau wie damals...", sprach Carina zu sich und lächelte. Meine Freundin hatte als kleines Mädchen oft hier auf dieser Route gespielt und fand sie heute noch schön. "Okay, Dausing liegt nur einige Meter entfernt und müssen nur geradeaus gehen", stellte Warren auf seiner Einall-Karte fest. "Ach, das ist ein Kinderspiel. Da komme ich schon in einer unglaublichen Geschwindigkeit an!", gab ich an. "Dir ist aber schon klar, dass es kein Wettbewerb ist, wer am schnellsten in Dausing ankommt", entgegnete Caleb. Wir gingen den kleinen Pfad entlang und kamen schon in kürzester Zeit in der kleinen Stadt Dausing an. Die Stadt hatte nicht so viele Häuser, die etwas altertümlich aussahen. Es gab auch eine Sehenswürdigkeit, ein alter Kirchturm. Man konnte Dausing als ein altertümliches Dorf bezeichnen. "Ey, was ist denn das für ein Kaff?", fragte ich mich und schaute mir die ganzen Häuser an, die aus Ziegesteinen bestanden. "Das sieht eher aus wie ein Dorf für Farmer", dachte meine Freundin Carina, "Sehen wir uns ein wenig um." Als wir uns im Dorf umsahen, sah ich ein Kampffeld, wo ein älterer Trainer mit einem Bisofank trainierte. "Hey, das ist doch Lauro oder etwa nicht?", fragte Warren. "Lol? Was macht denn der Penner in Dausing? Verplempert er wieder mal seine Zeit?", wollte ich wissen. "Überraschen wir ihn mal", schlug Caitlin vor. "Nein, das kommt nicht in Frage...", entgegnete ich. "Gute Idee!", stimmte der kluge Trainer seiner Freundin zu. Ich wusste, dass es offensichtlich war, dass Warren die Vorschläge von der jungen Züchterin sehr gut fand. "Guten Tag, Lauro!", rief Warren. Der ehemalige Einall-Champ schaute zu uns und grüßte uns ebenfalls, "Hallo, ihr jungen Trainer. Was führt euch denn hierher?" "Wir sind gerade auf Reisen und wir haben uns hier ein klein wenig umgesehen", antwortete Carina und lächelte. "Das freut mich sehr, dass ihr wieder die Welt der Pokémon erkunden wollt", freute sich Lauro. "Und was machst du hier in Dausing?", wollte Caitlin wissen. "Ich bin jetzt im Ruhestand und deswegen trainiere hier in Dausing mit meinen Enkel Magno", antwortete der ehemalige Einall-Champ und streichelte sein Bisofank. "Wer ist denn dieser Magno, denn du gerade erwähnt hast?", fragte ich. "Nun, er ist genau wie ihr, ein..." Als Lauro seinen Satz beenden wollte, kam plötzlich ein rothaariger Trainer auf uns zu, der ziemlich aufgeregt rief: "Opa, Opa! Ich habe es geschafft! Mein Kaumalat beherrscht jetzt endlich die Drachenklaue-Attacke!" "Das ist ja wunderbar, Magno", lobte der ehemalige Champ den Jungen. "Dieser hyperaktive Knirps ist dein Enkel, mit den du trainierst?", wollte ich wissen und machte große Augen.
Magno fand meine Aussage überhaupt nicht gut und wehrte sich: "Ey, Alter! Chill mal, ich hab´s als Trainer echt drauf!" "Du solltest am besten Respekt vor mir haben, Knirps. Du legst dich gerade mit den Drachen-Trainer, der Einall-Champ geworden ist, an", entgegnete ich. "Fängt das schon wieder an?", seufzte der kluge Trainer und fand es Leid, ständig die Streitereien zu schlichten. Magno starrte auf mein schillerndes Milza und sagte: "Ein echt tolles Milza. Bestimmt war es nicht leicht zu finden. Meine beiden schillernden Drachen, Kaumalat und Dratini, habe ich vor einigen Tagen zusammen gefunden." "Du hast Shiny-Drachen? Ist ja cool. Weißt du, ich möchte auch ein Drachen-Trainer werden und ich besitze leider noch kein Drachen-Pokémon", erzählte Drake. "Pah! Ich bin an seltenen Pokémon interessiert!", rief der Enkel von Lauro, "Und ich tue mindestens was und lerne bei meinen Opa viel!" Ich nahm Drake in Schutz und schlug vor: "Du bist ein sehr geiziger Knirps, was? Also wie wär´s, wir kämpfen um dein Shiny Kaumalat. Wenn ich gewinne bekomme ich das Kaumalat und wenn ich verliere bekommst du mein Milza." Als ich diese Wette vorgeschlagen hatte, waren meine Freunde entsetzt, besonders Carina. "Schatz, das kannst du doch nicht machen!", rief meine Freundin. "Mach dir keine Sorgen. Der Knirps kann nichts. Du hast es doch gehört, sein Kaumalat beherrscht erst Drachenklaue und mein Milza ist sehr viel stärker als sein Pokémon", beruhigte ich sie. "Na, wenn du meinst...", entgegnete Carina. "Haha! Das hört sich garnicht mal so übel an", stellte Lauro fest und fand gefallen an der Wette, "Ihr beiden könnt auf dem Trainingsfeld euren Kampf machen." "Klasse, Opa. Danke sehr", bedankte sich Magno bei den ehemaligen Champ. "Kai, bist du dir auch wirklich sicher, ob du das durchziehen möchtest?", wollte Warren wissen. "Klar doch. Ich kneife doch nicht wegen einen Rotschopf-Knirps und außerdem habe ich schon was gutes vor mit den Gewinn", antwortete ich mit einen augenzwinkern. Ich stellte mich auf eine Seite des Kampffeldes und Magno stand mir als Gegner gegenüber. Meine Freunde saßen auf einer Bank, die nahe des Kampffeldes stand und schauten von dort aus den Kampf an. Lauro war für uns der Schiedsrichter. "Jeder von euch darf nur ein Pokémon einsetzen. Ist das Pokémon auf einer Seite besiegt, hat man verloren. Es gelten die allgemeinen Kampfregeln!", rief der ehemalige Champ. "Okay, Milza. Mach dich bereit", sagte ich und schickte mein schillerndes Milza in den Kampf. "Es kann losgehen! Komm heraus, Kaumalat!", rief Magno und warf seinen Pokéball, woraufhin sein Kaumalat herauskam. "Der Kampf kann beginnen!", rief Lauro und eröffnete somit den Kampf. "Milza, starte deinen Angriff mit Drachenwut!", befahl ich meinem Pokémon. Das kleine Drachen-Pokémon spuckte blaurote Flammen auf das Kaumalat von Magno, die es nicht ausweichen konnte. "Woah, Drachenwut sieht ja bei Milza echt Hammer aus", staunte Drake. "Ach, ich habe schon besseres gesehen", gab Caleb an und langweilte sich. "Konter zurück mit Drachenklaue!", verlangte Lauros Enkel. Das kleine Landhai-Pokémon ging mit kleinen Schritten auf Milza zu. "Weich schnell aus!", rief ich. Mein Pokémon wich der Attacke aus und machte einen großen Abstand zwischen ihn und seinen Gegner. "Und jetzt kommt ein gewaltiger Wutanfall", sagte ich. Milza speicherte seine Energie, rast auf Kaumalat zu und besiegte es mit der kraftvollen Attacke, die Milza völlig aus der Puste brachte. Magnos Pokémon konnte nicht mehr weiterkämpfen und somit hatte ich mit Milza gewonnen. "Ich habe dir doch gesagt, dass ich diesen Kampf gewinne. So, und da du die Wette verloren hast, bekomme ich das Shiny-Kaumalat, was du besitzt, als Gewinn", sagte ich und nahm mein Milza auf die Schulter. Magno rief sein besiegtes Pokémon zurück und war nicht sehr erfreut über seine Niederlage. Er ging daraufhin in Lauros Haus, um den Gewinn zu holen. Wenig später kam er, mit einem schillernden Kaumalat auf den Armen, zurück zu uns und überreichte mir das Pokémon. Magno sagte zu mir: "Versprich mir aber, dass du dich um das Kaumalat kümmerst, hörst du?!" "Na sicher. Ich bin ein Drachen-Trainer und ich würde niemals ein Drachen-Pokémon im Stich lassen", entgegnete ich. "Und hier ist der Pokéball von Kaumalat", erwähnte Lauros Enkel und gab mir den Pokéball. Ich rief das neue Pokémon in seinen Pokéball zurück und behielt es erstmal für mich. Ich hatte nämlich vor, das Shiny-Kaumalat meinen Sohn Drake zu schenken, damit er schon mal als Drachen-Trainer anfangen konnte, ohne, dass Magno etwas davon mitbekam.
Es wurde Mittag. Lauro gab uns zum Mittagessen heiße Nudelsuppen und aßen draußen am Esstisch. "Das Essen ist so köstlich, genauso wie der Auflauf von Carina", sagte Drake und genoss seine Nudelsuppe. Meine Freundin lächelte, als sie Drakes gute Laune mitbekam. "Ihr seit bestimmt auf reisen gegangen, um die Eisdecke zu untersuchen, habe ich Recht?", fragte uns Lauro. "Stimmt, wir haben das in den Nachrichten erfahren", antwortete Warren, "Nördlich von Einall soll es jetzt schon so bitterkalt sein." "Ich bin mir sicher, dass es Absicht von Team Dragon ist. Diese Luchte haben sich schon so lange nicht mehr gemeldet und wollen, dass wir die wieder ihre Pläne zu durchkreuzen", vermutete ich und rührte mit den zwei Essstäbchen an den Nudeln herum. "Leider weiß ich nicht viel über diese Schurken, aber ich hoffe, dass ihr die aufhalten könnt", hoffte der ehemalige Einall-Champ. "Ja, aber wir brauchen erstmal Motive, wer dafür verantwortlich ist", entgegnete Carina und stellte ihre leere Schüssel auf dem Tisch, um ihr Emolga zu streicheln. "Naja, ich kann euch jungen Trainer leider nicht behilflich sein, da ich mein Trainingshaus leiten muss und Magno hat auch wichtigeres zu tun, um auch stärker zu werden", sagte Lauro. "Das stresst doch nur, wenn wir nur über so eine Situation reden", sagte Caleb. "Wie meinst du denn das jetzt, bitte? Was glaubst du denn, was diese Eisdecke mit der Einall-Region anstellt?", fragte ich den genervten Trainer. "Wir werden alle krepieren, durch diese verdammte Kälte. Und wir können nichts dagegen unternehmen!", gab Drakes Kumpel als Antwort. "Du fällst echt negativ auf, Caleb. Ich würde an deiner Stelle dein Verhalten dringend ändern", sagte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Noch ist die Welt in Ordnung und es ist noch nichts geschehen", stellte der kluge Trainer fest. "Warren hat Recht. Es ist zurzeit nur ein harmloses Winterwetter", stimmte meine Freundin ihn zu, "Man sollte nicht an die Gefahren denken, was die Eisdecke verursachen würde." "Es freut mich immer, wie ihr euch bei solchen Situationen verhaltet. Als Trainer braucht man Mut und die Treue seines Pokémon-Teams", sagte Lauro. "Das ergibt Sinn", sagte Caitlin und lächelte, "Wir halten als Team immer zusammen; Trainer und Pokémon sind vereint." Durch ein positives Denken fühlten wir uns wesentlich besser. Unsere neue Reise hatte erst begonnen und mussten nicht über die kommenden Gefahren denken, die uns vielleicht eines Tages in den Weg kommen könnten. "Und wohin wollt ihr jetzt hinreisen?", wollte Lauro wissen. Wir waren am nachdenken, was wir als nächstes vorhatten, bis Warren die Idee kam: "Laut der Karte gibt es nördlich von Dausing einen kleinen Hof, der sich Dausing-Hof nennt, also eine kleine Farm. Da können wir mal vorbeischauen." "Nicht schlecht, das wäre was für Caitlin", sagte ich. "Mal zur Info: Ich bin die Tochter eines Pensionpärchens und wir kümmern uns um Pokémon. Das hat nichts mit einer Farm zu tun, Kai", entgegnete die junge Züchterin. Ich musste lachen, als Warrens Freundin ihre Pension nicht mit einer Farm verglichen hatte. Als wir alle unsere Nudelsuppen aufgegessen hatten, bereiteten wir uns für die Reise vor und der nächste Ort war der Dausing-Hof, oder wie Caitlin es sagte, eine Farm. "Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg auf eurer Reise und passt gut auf euch auf", sagte der ehemalige Einall-Champ zu uns und stand mit seinen Enkel vor dem Grundstück seines Trainingsplatzes. "Keine Sorge, wir können gut auf uns aufpassen", entgegnete meine Freundin. "Ach, Kai. Halt dich an das Versprechen! Kaumalat soll gut erzogen werden!", erinnerte mich Magno. "Jaja, ist gut, Knirps!", rief ich. "Bis bald!", verabschiedeten wir uns und gingen in Richtung Dausing-Hof, das sich nördlich von der Stadt Dausing befand.

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Kapitel 84: Nachtschicht im Dausing-Hof

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:43

Kapitel 84: Nachtschicht im Dausing-Hof

Wir setzten unsere Reise fort. Zurzeit befanden wir uns auf der Route 20, die auch eine sehr ruhige Wiesenstraße war. Natürlich lebten auch dort einige Pokémon wie Felilou, Sonnkern und Yorkleff. „Und, Warren? Was sagt die Karte?“, wollte ich wissen. „Einfach nur nördlich gehen und schon sind wir im Dausing-Hof“, antwortete der kluge Trainer. „Toll und was mit dieser Gabelung hier?“, fragte Kai und zeigte auf den Wegen, die sich gabelten. „Oh, aber auf der Karte gibt es garkeine Gabelung“, stellte Warren fest. „Heißt das jetzt, wir müssen uns jetzt für einen Weg entscheiden?!“, rief Drake total panisch. Der kluge Trainer schaute ein weiteres Mal auf die Karte und wusste nicht, welcher Weg zum Dausing-Hof führte. Mein Emolga sah an einem der Wege eine Baumallee, die voll mit leckeren Früchten versehen war. „Emo, Emo!“, rief es und flog von meiner Schulter ab, um zu den Bäumen zu fliegen. „Emolga. Wo willst du denn hin?“, fragte ich, „Komm bitte zurück!“ Das kleine Elektro-Pokémon verschwand in einem Baum und wir liefen zu den ersten Baum eines Weges, wo Emolga hineingeflogen war. „Verdammt, warum benimmt sich Emolga so zickig?“, fragte ich mich und machte mir Sorgen. „Also gut, wer kann von euch auf Bäume klettern?“, wollte mein Freund wissen. Alle antworteten nicht auf Kais Frage. Plötzlich rief eine weibliche Stimme zu uns: „Hey, Leute! Lange nicht mehr gesehen!“ Wir drehten uns um und es handelte sich um Bell, die vor einigen Monaten noch in unserer Truppe war. „Was macht ihr denn hier in der Gegend?“, fragte sie uns. „Ach, kommst du extra zu uns angeheult zurück und möchtest immer noch von mir verlangen, dass ich die Finger von Carina lasse, oder?“, wollte der Drachen-Trainer wissen. „Was er damit meinte, Bell, ist dass wir uns anscheinend verlaufen haben und wir wollen zum Dausing-Hof“, erklärte der kluge Trainer. „Und mein kleines Emolga ist abgehauen und kommt anscheinend nicht wieder...“, fügte ich noch hinzu. „Hmm, ich weiß, wo es zum Dausing-Hof geht. Einfach den linken Weg nehmen und nach einigen Metern seit ihr schon da“, half uns Bell, „Ich wollte auch gerade zu der Farm gehen, um einige, wilde Pokémon dort zu erforschen.“ „Ist ja super. Dann können wir gemeinsam hingehen“, schlug Caitlin vor. „Nein, auch das kommt nicht in Frage!“, rief Kai. Ich fand Caitlins Idee nicht schlecht, auch die anderen stimmten mir zu, außer Kai. Zusammen mit Bell gingen wir den linken Weg entlang. Ab und zu Mal schaute ich zu den Bäumen, ob sich irgendwo Emolga zeigen ließ, aber leider nichts brachte. „Seht ihr, da ist es schon, der Dausing-Hof“, sagte die 16-Jährige aus Avenitia. Auf dem Hof sahen wir einen Mann und eine Frau mit einem Terribark, die gerade Heu aufbündelten. „Guten Tag“, grüßte Bell den beiden Personen, „Wir sind Trainer und wollten uns hier ein wenig umsehen, um Pokémon zu beobachten.“ „Ah, wie schön es ist, ein paar Besucher hier auf dem Hof zu haben“, freute sich die Frau. „Ihr Trainer könnt uns behilflich sein, mit der Pflege der Pokémon“, sagte der Mann. „Tut uns ehrlich Leid, aber wir sind nur hier, um die Pokémon zu erforschen und die Gegend zu erkunden“, entschuldigte ich mich bei den beiden. „Ist schon in Ordnung. Wenn ihr Fragen oder Probleme habt, dann könnt ihr euch bei uns melden“, entgegnete die Frau. "Danke, werden wir machen!", riefen wir alle gleichzeitig.
Wir gingen auf die Wiese, die zu einen kleinen Waldstück führte. "Ich wurde von Professorin Esche beauftragt, die Welt der Pokémon genausten unter die Lupe zu nehmen und den Lebenslauf der Pokémon zu beschreiben", erzählte uns Bell, "Meine erste Aufgabe ist hier im Dausing-Hof nach einem Pokémon namens Riolu zu finden. Riolu sind echt seltene Pokémon, die ziemlich scheu vor Menschen sind." Die Trainerin holte einen kleinen Computer aus ihrer grünen Umhängetasche heraus und schaltete die Radarfunktion an. "Wo, starkes Gerät, Bell", staunte Warren. Das Gerät war eine Art PokéRadar, mit den man Pokémon ausfindig machen konnte, um sie leichter finden zu können. "Hmm, ich kann nichts entdecken", stellte Bell fest, "Normaler Weise leben in diesem Waldstück einige Pokémon..." "Kann es sein, dass wir eine andere Gegend absuchen müssen?", wollte ich wissen. "Das kann sein, aber hier ist der Lebensraum der Pokémon, die hier im Dausing-Hof leben", antwortete die 16-Jährige und schaltete ihr Gerät aus. "Hey, ihr Trainer!", rief der Besitzer und kam mit seinem Terribark auf uns zu, "Ihr müsst uns helfen. Unsere Pokémon, die auf der Weide waren, sind plötzlich verschwunden. Aber ich habe da schon so eine Vorahnung. Hier soll ein Geist herum spuken und unsere geliebten Pokémon entführen." "Ein Geist?! Wie kann das sein?", fragte Caitlin. "Keine Ahnung, aber bevor ihr hier gekommen seid, sind schon einige Pokémon verschwunden und meine Frau sah eine weiße Gestalt", erzählte der Besitzer der Farm, "Und da Geister normaler Weise Nachts herum spuken, möchte ich euch eine Aufgabe erteilen. Eine Nachtschicht auf unserer Wiese." "Wir nehmen die Aufgabe an! Vielleicht finden wir dadurch auch Emolga wieder. Bestimmt hat der Geist es auch entführt", dachte ich. "Vielen Dank. Meine Frau und ich zählen auf euch", sagte der Besitzer des Dausing-Hofs und ließ uns wieder allein.
Es wurde Abend. Wir befanden uns auf einer leeren Wiese, die nahe des Dausing-Hofs war. Von dort aus wollten wir den angeblichen Geist auffangen, der die Pokémon der Farm entführt hatte. Wir nahmen aus unseren Taschen die Schlafsäcke heraus, um später hier schlafen zu können. Um diese Zeit war es richtig kalt und Bell schlug vor: "Machen wir ein Lagerfeuer, damit wir und wenigstens warm halten können." Gut, dass hier auf der Wiese einige Holzstücke lagen, die wir für das Lagerfeuer genommen hatten. Mit einem Streichholz zündete die 16-Jährige Trainerin und Assistentin von Professorin Esche ein Feuer an und warf es auf die Holzstücke. Es entstand ein großes Feuer, was uns gut warm gehalten hatte. "Hey, ich habe mal so eine Idee. Wie wäre es, wenn wir uns Geschichten erzählen können", schlug Kai vor und holte eine Taschenlampe aus seiner Tasche heraus. Er schaltete sie an und beleuchtete sein Gesicht von unten, damit es so schaurig aussah. "Äh, ich bin kein großer Fan von Gruselgeschichten", gab Caitlin zu und kuschelte sich bei Warren. "Aber wir befinden uns in einer schaurigen Lage, wegen einen Geist, der Pokémon entführt und sie verschlingt", sagte der Drachen-Trainer, "So, dann fange ich mal an." "An so einen Mist glaube ich nicht", seufzte Caleb und lehnte sich an Drake an. "Ich bin mal gespannt, was du erzählen wirst, Kai", freute sich unser Sohn und nahm Kais Milza auf den Armen. "Diese Geschichte handelt von einem Aufenthalt im Drachenclan und das ist eine wahre Geschichte. Also, ich ging eines Nachts durch die Flüren. Der Mondschein schien durch die Fenster und ich ging zu einer Tür, die sehr mysteriös aussah. Ich zögerte nicht lange und öffnete sie, woraufhin ein ziemlich dunkler Raum sich zeigte. Ich ging die Treppen herunter und plötzlich schloss sich die Tür von selbst zu. In dem dunklen Raum konnte ich einen Luftzug spüren und ich bekam Gänsehaut. Und jetzt kam das Geschehen. Ich hatte plötzlich was dickflüssiges an meinen Händen gefüllt und dann sah ich es, eine Leiche im Keller!!!", erzählte mein Freund, "Und diese Leiche konnte sich noch bewegen, also war die Leiche ein Zombie. Ich konnte gerade noch schnell entkommen, aber als ich am nächsten Tag in der selben Zeit vorbei schaute, war der Zombie verschwunden, aber das Blut an der Wand und auf dem Fußboden war noch da." Caitlin schrie vor lauter Angst. "Schatz, bitte. Pass auf, was du da immer erzählt. Ich habe jetzt schon Gänsehaut bekommen", sagte ich zu meinen Freund. "Sorry, Herzchen. Mindestens war meine Story echt Angst einflößend", freute sich Kai und machte Caitlin, Warren, Drake, Bell und mir mit der Taschenlampe Angst, die er unter seinem Kinn leuchten ließ. Nur Caleb blieb ganz ruhig und gelassen. "Sag mal, kannst du auch mal Angst bekommen?", fragte der Drachen-Trainer. "Nö, warum auch? Der ganze Schnick-Schnack interessiert mich nicht", gab Drakes Kumpel als Antwort. "Kai, deine Story und dein gruseliger Schatten hat uns schon eine Menge Angst eingejagt", stotterte Warren etwas. Plötzlich kam ein dichter Nebel auf dem Dausing-Hof und auch hier auf der Wiese. Im Nebel konnte man eine Gestalt sehen, die am schweben war und kam auf uns zu. "AAAAHHH! Ein fliegendes Bettlaken!", rief Drake und geriet in Panik. Alle bekamen Angst und wir liefen in den kleinen Waldstück, der sich hinter der Farm befand. "Das ist echt eigenartig. Laut meinen Berechnungen der Umgebung befindet sich kein einziges Pokémon hier auf dem Dausing-Hof", stellte bell auf ihren PokéRadar fest. "Und wieso sind wir von einer fliegenden Bettdecke weggelaufen?", wollte Caleb genervt wissen. "Weißt du was? Ich habe davor echt Angst bekommen! Wie kannst du bei so einer Situation ruhig bleiben?", wollte Kai von Caleb wissen und war sauer. "Hört jetzt auf! Wir werden das Problem schon lösen. Der Geist ist hier in der Farm und wir werden auch den Grund für die verschwundenen Pokémon finden", sagte Warren, "Bell, wie läufts weiter?" "Tut mir sehr Leid, Warren, aber ich habe keine Idee, aber ich schätze mal, dass der Geist nicht hinter uns her ist", vermutete Bell. "Ich mache eher Sorgen, dass der Geist nicht unsere Wertsachen stiehlt", sagte Drake und drückte Milza etwas fest vor Angst. "Ach, Drake. Was soll denn der Geist schon stehlen? Vielleicht meinen ganzen... Geldbündel...", sagte Kai. "Jetzt nicht in Panik geraten, obwohl ich es zu gern machen würde, weil mein kleines Emolgachen verschwunden ist,... der Geist ist hier in der Nähe und wird bestimmt nicht unsere Klamotten oder etwas wichtigeres stehlen. Wir werden uns dem Geist stellen müssen und dann werden wir herausfinden, wer die ganzen Pokémon aus dem Dausing-Hof verscheucht hat", plante ich. "Da kann ich Carina nur zustimmen. Ich bin nicht feige und stelle mich diesem Geist", sagte der Drachen-Trainer. Unsere anderen Freunde zeigten keinen Mut; sie waren sich eher unsicher. "Ich werde versuchen, die verschwundenen Pokémon ausfindig zu machen", sagte Bell und schaltete ein weiteres Mal ihren PokéRadar an. Plötzlich kam hinter uns der Geist und erschreckte uns mit einigen elektrischen Funken. Drake und Caitlin schrien ganz laut und verursachten dabei einen heftigen Schrecken bei den Geist, der uns mit einer Elektro-Attacke angriff. "Schnell, Milza! Schnapp dir den Geist!", rief Kai. Das schillernde Drachen-Pokémon sprang von Drakes Armen und landete auf dem Kopf des Geistes. Der Geist verschwand mit Milza tiefer in dem Waldstück hinein und wir folgten denen. "Langsam bekomme ich einen Empfang!", rief Bell und schaute auf ihren PokéRadar. Als wir nach mehreren Schritten in einer Lichtung anhielten, sahen wir einige Voltilamm, die völlig verängstig waren. "Das müssen die vermissten Pokémon der Farm sein", vermutete Warren. "Das sind sie auch", entgegnete die 16-Jährige. "Milza! Milza! Milza!", rief das Pokémon von Kai total panisch und versuchte, sich von den herumgeschüttel von den Geist festzuhalten. Wieder ließ der Geist Funken sprühen und Milza fiel auf dem Boden. Die Voltilamm bekamen durch die Funken wieder große Angst. Der Geist flog über uns wild hin und her. Caleb fand es langsam zu kindisch und schnappte sich die weiße Decke des Geistes. Er zog sie weg und der Geist war mein Emolga! "Das hätte ich mir schon denken können", seufzte ich, "Kommst du jetzt her, kleines Fräulein?!" Ich schnappte mir mein Emolga und ließ es nicht mehr los. "Hörst du jetzt mal auf, herum zu zicken?", wollte ich von meinem Pokémon verlangen. "Emolga!", rief es und wendete sich ab. "Bringen wir die Voltilamm zurück zur Farm", sagte Bell und lockte die Voltilamm mit einigen Amrenabeeren an, damit sie ihr folgen konnten.
Nach wenigen Minuten kamen wir wieder in die Farm zurück, wo wir die Besitzer trafen. "Wir haben ihre Voltilamm wiedergefunden. Sie hatten Angst vor Carinas Emolga gehabt. Und der Geist war in Wirklichkeit das Emolga, das sich unter einem weißen Bettlaken befand", erzählte Bell. "Ich bin froh, dass niemand verletzt wurde. Und unsere Voltilamm können wieder auf der Weide sein", freute sich die Besitzerin und führte die Voltilamm in einem Stall. "Vielen Dank, ihr Trainer. Ich wusste, dass ihr unsere Pokémon finden würdet. Ich bin euch sehr dankbar", bedankte sich der Besitzer. "Keine Ursache", entgegnete ich. "Ihr könnt für diese Nacht auf unserer Wiese verbringen. Es ist schon recht spät. Ich wünsche euch eine Gute Nacht", sagte der Besitzer und ging in die Hütte zurück.
Wir gingen auf die Wiese, wo wir unseren Schlafplatz eingerichtet hatten, und legten uns schlafen.
Es wurde nächster Morgen. Die Sonne weckte uns mit seinen Strahlen auf. Nachdem wir aufgestanden waren, packten wir unsere Schlafsachen in unseren Reisetaschen ein und verließen die Farm. Wir standen auf der Route 20, wo Bell zu uns sagte: "Ich werde hier mich noch ein wenig umsehen, um ein Riolu zu finden. Ich schätze mal, dass ihr jetzt nach Vapydro City gehen wird, oder?" "Einen Augenblick. Ich schaue gerade auf die Karte... und Vapydro City befindet sich östlich von Route 20, also nicht weit von hier entfernt", sagte Warren. "Sehr schön. Ich möchte mal hoffen, dass diese Stadt nicht so ein Kaff ist wie Dausing", hoffte Kai und lachte dabei. "Achja, bevor ich das vergesse. Professorin Esche bat mich, euch erweiterte und neu designte PokéDexe zu geben", fiel Bell ein und zeigte uns die neuen Einall-PokéDexe, die schwarzgoldfarbig waren. "Wow, ein schafes Gerät", staunte Drake. Die 16-Jährige Assistentin der berühmten Einall-Professorin überreichte uns jeweils einen neuen PokéDex. "Eure Einträge sind selbstverständlich eingebaut, also müsst ihr nicht nochmal die selben Pokémon sehen oder fangen", erklärte Bell noch dazu, "Und für Warren habe ich noch einen neuen Viso-Caster." Sie gab den klugen Trainer einen neuen rotschwarzen Viso-Caster, da das alte Gerät von Warren vor einigen Monaten ins Wasser gefallen war. "Danke sehr, Bell", bedankte sich der 17-Jährige Trainer aus Avenitia. "Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen werden und ich wünsche euch viel Glück bei eurer Reise", sagte Bell zu uns und ging zum Dausing-Hof zurück. "Okay, bevor es weiter geht, möchte ich noch eines loswerden", sagte der Drachen-Trainer und wendete sich Drake zu, "Mein lieber Drake. Ich möchte dir dieses Kaumalat anvertrauen, damit du als Drachen-Trainer anfangen kannst." Mein Freund holte den Pokéball, worin sich das schillernde Kaumalat befand, aus seiner Reisetasche heraus und überreichte den Pokéball unserem Sohn. "Das ist doch das Kaumalat, was du von Lauros Enkel bekommen hast", sagte Caitlin. "Ja, das ist mir schon klar, aber ich möchte das Beste für Drake. Und für Kaumalat hätte ich auch keinen Platz frei", entgegnete Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Vielen Dank, Kai. Das bedeutet mir sehr viel", bedankte sich Drake und war stolz auf sein neues Pokémon. "So, dann kann unsere Reise nun weitergehen. Auf nach Vapydro City!", rief Caitlin sehr aufgeregt.

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Kapitel 85: Ein giftiges Duell

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:45

Kapitel 85: Ein giftiges Duell


Wir setzten unsere Reise fort und befanden uns immer noch zurzeit auf der Route 20, die zwischen Dausing und Vapydro City lag. Drakes Lächeln war sehr goldig, als ich ihm das schillernde Kaumalat geschenkt hatte, das ich bei einer kleinen Wette gegen Lauros Enkel Magno erhalten hatte. „Ich werde das Kaumalat in Ehren halten. Das ist schon fast wie Weihnachten und Geburtstag zusammen!“, freute sich unser Sohn. „Tja, dann viel Spaß beim Training, Domi!“, rief Caleb und schoss einen kleinen Stein auf dem Gehweg. „Kai, wenn du nichts dagegen hast, ähm... würdest du gerne mein Trainingspartner sein?“, fragte Drake mich, „Ich brauche nämlich Erfahrungen eines wahren Drachen-Trainers und da du der Einzigste aus unserer Truppe bist, der Drachen-Pokémon trainiert, wollte ich dich so fragen, aber nur, wenn du nichts dagegen hast,... du kannst auch gerne Nein sagen, was ich verstehen werde...“ „Hey, Domi. Bleib cool. Ich bin liebend gern dein Trainingspartner“, entgegnete ich und lächelte dabei, „Aber lass erstmal etwas Zeit für dein Kaumalat. Es muss sich erst an dich gewöhnen, bevor es zu einem Training kommt.“ „Stimmt, aber ich...“ Als Drake seinen Satz beenden wollte, unterbrach Caleb das Gespräch, indem er sich kurz einmischte. „Ihr könnt später euren Trainingsplan erklären. Dort drüben gehts nach Vapydro City“, sagte der genervte Trainer. „Aber Caleb...“, sagte unser Sohn. „Nein, Domi! Ich werde nicht ruhig bleiben!“, rief Caleb und ging mehrere Meter weiter. Wir wunderten uns alle, warum Caleb plötzlich so ausrastet, nur weil ich was mit Drake unternehmen wollte. Wir folgten Caleb und hielten mit ihn am Tor, das zu Vapydro City führte, an. Wir sahen die Stadt von dort aus. Man konnte sogar das salzige Meerwasser riechen. „Okay, dann wollen wir mal“, sagte Warren. Gemeinsam betraten wir Vapydro City, die anscheinend eine Hafenstadt war. Die Häuser sahen gerade nicht so modern aus und überall kamen aus den Schornsteinen der Werften Rauch. „Naja, das kann man nicht als eine schöne Stadt bezeichnen“, sagte Caitlin. „Ich habe es doch gewusst, eine Kaff-Stadt, aber wesentlich besser als Dausing“, seufzte ich. „Suchen wir das Pokémon Center, damit wir frühstücken können“, schlug Carina vor. Wir gingen weiter in die Stadt hinein und plötzlich bekamen wir ein lautstarkes Gespräch mit, das sich eher wie ein heftiger Streit angehört hatte. „Dad, du kannst doch nicht die Leute im Stich lassen, die gerne nach Stratos City fahren wollen!“, rief ein weißhaariges Mädchen, die ein lässiges Aussehen und einen Gitarrenkoffer trug. „Mein liebes Töchterlein. Du hast auch zwei Jobs, einmal als Arenaleiterin dieser Stadt und hast eine Band. Da dachte ich, dass ich das auch kann und werde bei Pokéwood durchstarten“, entgegnete ein Mann, der als Kapitän arbeitete. „Das ist einfach nur egoistisch und paranoid!“, rief die Arenaleiterin aus Vapydro City. „Mica, ich werde ein Filmstar werden“, sagte der Kapitän, „Wir sehen uns. Ich gehe jetzt nach Pokéwood.“ Der Kapitän ließ das Mädchen allein. „Argh,...“, seufzte Mica und ging an uns vorbei. „Woah, die sieht ja aber echt gruselig aus“, stellte die junge Züchterin fest. „Also dieses Mädel ist die Arenaleiterin aus dieser Stadt? Bestimmt ist sie auf dem Weg zu ihrer Arena“, glaubte ich. „Kai, was hast du vor?“, wollte meine Freundin wissen. „Statten wir der mal einen kleinen Besuch ab“, schlug ich vor. „Geht das schon wieder los?“, fragte sich Warren, „Dabei habe ich mich doch sehr übers Frühstück gefreut.“ „Schatz, wir alle möchten gerne im Pokémon Center unsere Sandwiches essen. Und ich frage mich, weshalb du zu diesem Mädchen gehen willst“, sagte Carina. „Ich möchte sehen, ob sie auch fähig ist, zwei Jobs gleichzeitig zu haben, muahahaha!“, lachte ich. „Also wieder Mal ein Wettbewerb...“, seufzte der kluge Trainer aus Avenitia. „Nicht nur ein Wettbewerb, Klugscheißer, es wird auch eine sehr legendäre Show eines Drachen-Trainers und Event-Star kommen“, entgegnete ich. Meine Freundin wusste genau, was ich damit meinte. Auch sie hatte beim Orion-Festival eine coole Show gezeigt, wo sie Bell auf der Bühne herausgefordert hatte. Da hatte ich gedacht, dass ich sowas ähnliches auch machen würde, aber nicht bei einem Event, wie in Orion City damals. Ich ging mit meinem Milza voraus und meine Freunde kamen mir direkt hinterher. „Kai, du kennst dich hier nicht aus, also würde ich dir vorschlagen, es einfach sein zu lassen. Was bringt denn das überhaupt, die Arenaleiterin aus dieser Stadt zu herausfordern?“, wollte der kluge Trainer wissen. „Vielleicht möchte das Mädel Drake zu einem Kampf herausfordern“, dachte ich. "Äh, mich herausfordern? Ich weiß ja nicht so recht...", sagte Drake etwas nervös. Meine Freunde hatten es sich doch noch überlegt und folgten mir. Nach wenigen Metern sah Warren ein Haus, das wie eine Discothek aussah. Wir konnten auch einen Lärm aus dem Haus hören. „Ich denke mal, dass diese Bruchbude die Arena ist“, vermutete ich und betrat das Haus, wo die Treppen nach unten führten, anscheinend zum Keller. „Mir gefällt die Sache nicht so ganz. Und das nur wegen einer schrägen Arenaleiterin...“, seufzte Carina. „Das ist ja nicht so dramatisch. Einfach nur dies durchziehen“, sagte Drake und ging zu mir und Milza. Nach einer Weile kamen meine Freunde auch in das Haus hinein und hielten vor einer Metalltür an, wo der Lärm immer lauter wurde. Ich öffnete die Tür und sah die Arenaleiterin, die wild an ihrer Gitarre herumspielte. Auf der Bühne waren auch noch ein Drummer und eine zweite Gitarristin. „Oha, sind die laut!“, rief Caitlin und hielt ihre Ohren dabei zu. Ich schaute mich um und sah noch einen DJ, der für die Musik sorgte. „OMG, ist das Westbam oder Dr. Motte? Ist ja echt sowas von epic!“, rief ich total aufgeregt. Meine Freundin wusste, dass ich wieder Techno erwähnte. Der DJ schaute mich an und entgegnete: „Nein, kleiner Trainer. Ich bin kein bekannter Techno-Star, ich bin ein normaler DJ von Micas Band.“ Als Mica mitbekam, dass die Musik unterbrochen wurde, mischte sie sich bei uns ein. „Hey, ihr Trainer! Was fällt euch ein, uns bei unserem neuen Song zu stören?“, fragte die Arenaleiterin und schwang ihre Gitarre, die fast wie ein Cerapendra aussah. Ich lachte. „Was gibt’s da zu lachen?!“, rief Mica. „Ich finde es einfach irre, wie du als wilde Arenaleiterin so ein großes Mundwerk benutzt. Aber ich glaube kaum, dass dies für ein kleines Duell nicht geeignet ist oder wäre... muahaha!“, lachte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Du glaubst also, dass ich mit meinen zwei Berufen nichts kann oder wie? Da kann ich dir nur sagen, dass du dich total geirrt hast!“, rief Mica. „Dieser Junge glaubt tatsächlich, Mica provozieren zu können“, flüsterte der glatzköpfige Drummer zu der einen Gitarristin zu. „Solche Knirpse sind einfach untalentiert“, entgegnete die Gitarristin seufzend. Die Arenaleiterin schaute mich mit einem giftigen Blick an und nahm mich als einen wahren Herausforderer überhaupt nicht an. Danach starrte sie, wie ich es mir gedacht hatte, auf Drake. „Hey, Junge in blau! Du siehst mir eher aus wie ein kleiner Anfänger-Trainer aus einer kleinen Vorstadt aus“, sagte Mica. Unser Sohn schluckte und stotterte: „Äh,... I-ich bin ein guter... Trainer...“ Die Arenaleiterin musste kichern, auch ihre Bandmitglieder. „Lass dich nicht von denen unterkriegen, Drake. Du schaffst das schon“, munterte ich den 15-Jährigen Trainer auf. „Kleiner, wenn du ein Feigling bist, brauchst du das nicht extra sagen, weil ich es an dir sehen kann!“, rief Mica. „Na gut, ich werde es tun und dir beweisen, dass ich was drauf habe“, sagte Drake und schöpfte neuen Mut zusammen. Wieder musste die Arenaleiterin aus Vapydro City lachen und glaubte kaum, dass mein Sohn stark wäre und zwischen der Trainergruppe Anfänger und Amateur stehen würde. „Okay, mir wäre ein 1vs.1-Kampf lieber, eine einfache Variante für einen Vorstadt-Jungen wie dich!“, rief sie und zupfte an ihrer Gitarre. „Ich komme nicht aus einer Vorstadt. Ich bin in einer modernen Stadt aufgewachsen“, entgegnete Drake und nahm sich einen Pokéball aus seiner Reisetasche. Mica warf ihren Pokéball, woraufhin ein kräftiges Cerapendra herauskam. „So, jetzt bin ich mal gespannt, wie du mit meinem besten Pokémon klarkommen wirst“, sagte sie. Ohne zu zögern schickte Drake ein Pokémon in den Kampf, das das Cerapendra bekämpfen sollte. Es war ein Lucario, was Drake eingesetzt hatte. Ich stand mit meinen Freunden am Tresen, wo ein Regal voll mit Weingläsern war und schauten von dort aus den Kampf zu. „Lucario, setz Eishieb ein!“, befahl unser Sohn. Das Aura-Pokémon lief mit einer rasenden Geschwindigkeit auf das Käfer/Gift-Pokémon zu und schlug es mit der eisigen Faust, die nach einem Volltreffer aussah. „Wow!“, staunte ich. Ich hatte garnicht gewusst, dass das Lucario von Drake eine sehr gute Initative und einen super Angriff beherrschte. „Cerapendra, kontere zurück mit Quetschwalze!“, verlangte die Arenaleiterin aus Vapydro City. Das Pokémon von Mica rollte sich ein und zerquetschte Lucario. „Eine Attacke von Typ Käfer schadet einen Kampf/Stahl-Pokémon wie Lucario nicht so gerade wirkungsvoll“, stellte Warren fest, „Ich muss schon sagen, Drake hat sich das passende Pokémon herausgesucht.“ Caleb fand die Feststellung des klugen Trainers gerade nicht so interessant. „Jetzt schlag zurück mit Psychokinese!“, rief Drake. Die gewaltige Kraft dieser Attacke brachte das Cerapendra sofort in den K.O. Und Drake gewann das Duell gegen Mica. Genervt rief die Arenaleiterin ihr besiegtes Pokémon in den Pokéball zurück und saß sich auf einem Barhocker hin. Ihre Bandmitglieder kümmerten sich um die Lautsprecheranlagen und der DJ half denen dabei. „Du hast gut gekämpft, Kleiner. Großes Lob“, sagte sie, „Mindestens könnt ihr Trainer aus der Vorstadt vieles schaffen, als mein egoistischer Vater, der unbedingt in Pokéwood groß rauskommen möchte.“ „Ah, dieser Mann in Kapitänskleidung war dein Vater, mit den du dich gestritten hast?“, fragte Caitlin. „Stimmt, also habt ihr den Streit auch mitbekommen“, antwortete Mica, „Er meinte, er könnte auch zwei Berufe haben, wie ich...“ „Du wirst es sicherlich nicht glauben, aber ich habe drei Berufe, in meinem Alter. Ich bin Event-Star, eine Aushilfe in einer Pokémon-Boutique und auch Trainerin. Mit den Jobs komme ich ganz gut klar, nur der Nachteil ist, dass man oftmals einen überfüllten Terminkalender hat“, erzählte meine Freundin Carina. Mica staunte etwas und überlegte. „Mein Vater soll die Gäste mit dem Schiff nach Stratos City bringen. Stattdessen lässt er sie und seine Kollegen im Stich... Wie wäre es, wenn ihr kleinen Trainer selbst in Pokéwood euer Können testet, als Schauspieler“, schlug die Arenaleiterin uns vor. Warren schaute schnell auf seine Karte und berichtete: „Pokéwood befindet sich nördlich von Vapydro City. Also ein kurzer Katzensprung von hier.“ „Dort müsstet ihr auch auf meinen Vater treffen. Vielleicht schafft ihr es, ihn zu überreden, dass er wieder auf seine Arbeit als Kapitän konzentrieren soll“, erwähnte Mica. „Wenn du glaubst, dass dein Vater in seinen eigentlichen Beruf geht, habe ich nichts dagegen“, sagte ich und streichelte mein Milza. „Dann gehen wir sofort nach Pokéwood!“, rief Caitlin sehr freudig. Wir verließen daraufhin die Arena und gingen in Richtung Pokéwood.

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Kapitel 86: Drei, zwei, eins... und Action!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:48

Kapitel 86: Drei, zwei, eins... und Action!

Nach unseren kurzen Aufenthalt in der Vapydro-Arena, machten wir uns auf dem Weg nach Pokéwood, das sich nördlich der Hafenstadt befand. Als wir nach einer kurzen Zeit dort ankamen, war unser Staunen verdammt groß. Der ganze Platz sah aus wie ein Paradies oder eine ganz beeindrucke Filmstadt. „Wow, das ist ja echt atemberaubend“, stellte Caitlin fest. „Okay, hier befinden sich einmal das Filmstudio, wo man Filme drehen kann und einmal das Kino, wo man seine gedrehten Filme anschauen kann“, sagte Warren. „Das brauchst du nicht erklären. Das sieht man doch!“, rief Kai, „Und ich würde vorschlagen, ins Studio zu gehen.“ Wir stimmten Kais Vorschlag zu und gingen in Richtung Filmstudio. Plötzlich hörte Drake ein Schreien, was ihm sehr bekannt vorkam. „Kann das sein...?“, fragte er sich. „Domi, was ist?“, wollte Caleb wissen. „Ich glaube, ich habe jemanden gehört, der uns sehr bekannt vorkommt“, gab unser Sohn als Antwort. „Ach, du halluzinierst mal wieder...“, seufzte Drakes Kumpel. „Domi, Caleb? Warum trödelt ihr denn so?“, wollte ich wissen und blieb mit meinen Freunden stehen. „Domi glaubt, irgendjemanden gehört zu haben“, antwortete Caleb etwas genervt. „Hier sind viele Leute zu laut“, sagte der Drachen-Trainer. Auf einmal kam ein Mädchen, mit langen, braunen Haaren und sehr mädchenhaft gekleidet auf uns zugerannt und knallte sich an Warren und Kai. „Oh, Entschuldigung. Ich habe euch nicht gesehen“, entschuldigte sich das Mädchen. „Schon gut, es ist ja nichts dramatisches passiert“, sagte der kluge Trainer. Das Mädchen sah Drake und Caleb und war völlig aus dem Häuschen. „Ohje...“, seufzte Drake und machte einen schockierenden Blick. „Drake! Caleb!“, rief das Mädchen total aufgeregt. Sofort rannte unser Sohn zu Kai und versteckte sich hinter seinem Rücken. „Was hast du denn hier verloren, Nicole?“, wollte Caleb wissen. „Ach, ich bin hier einfach so gelandet und übe gerade meine Schrei-Szene“, antwortete Nicole und lächelte dabei, „...Leider für keinen Film... wääähhh!“ „Wie hier gelandet? Heißt das etwa, dass du... aus der Zukunft kommst?“, fragte Warren. Nicole achtete nicht auf die Frage und war sehr in Drake vertieft. „Okay, Nicole. Wir wollen gerade auf dem Weg zum Filmstudio machen“, sagte ich. „Oh, äh... kann ich euch begleiten?“, fragte Nicole, „Ich möchte unbedingt einen einzigen Film drehen. Denn so ein hübsches Mädchen braucht auch eine Karriere.“ „Meinetwegen...“, antwortete ich. „Vielen Dank!“, bedankte sich das Mädchen. „Du hast noch nicht auf meine Frage geantwortet“, erwähnte der kluge Trainer. „Oh, hihi. Ja, also ich habe mit Domi und Caleb trainiert und als die beiden im diesem Portal verschwunden waren, bin ich den beiden gefolgt“, antwortete Nicole. „Das war ganz anders!“, rief Caleb ziemlich wütend. „Es wundert mich, dass du immer noch so eine miese Laune hast, Cal“, stellte die Trainerin fest und hatte ein strahlendes Lächeln dabei, „So, jetzt möchte ich mit euch ins Filmstudio und einen Film drehen.“ Gemeinsam mit Nicole gingen wir in Richtung Filmstudio. „Diese Nicole ist anscheinend in sich selbst verliebt, so wie sie über ihr hübsches Aussehen erzählt hat“, flüsterte ich leise zu Kai. „Das ist mir schon glasklar, Schatz“, entgegnete er und schaute zu Drake, der sich sehr an seinem Arm klammerte. Man sah ihn an, dass Nicole ihn auf die nerven ging. Wir betraten das Gebäude, wo die Filme für Pokéwood gedreht werden. Dabei kam ein Mann auf uns zu, der uns herzlich begrüßte: „Willkommen,Trainer. Mein Name ist Mr. Woody und ich bin der Leiter von Pokéwood. Wie ich sehe, seit ihr begeistert von unserer tollen Atmosphäre hier.“ Wir stellten uns auch höflich vor. „Ich möchte gerne ein Star werden!“, rief Nicole sehr auffallend. Mr. Woody lachte. Plötzlich kam ein blau bekleideter Mann mit dazu und berichtete: „Mr. Woody, der Film, den der eine Kapitän gedreht hat, ist kein Riesenhit geworden. Und jetzt wollen wir den neuen Film drehen, den Sie vorgeschlagen haben.“ „Sandro, danke, dass du mir Bescheid gegeben hast“, bedankte sich der Leiter von Pokéwood, „Meine lieben Trainer, darf ich euch vorstellen, meinen besten Schauspieler Sandro aus Nevaio City.“ „Ich kenne Sie. Sie sind auch der Arenaleiter aus Nevaio City“, sagte Warren. „Das stimmt, aber jetzt möchte ich mich mehr mit der Schauspielerei beschäftigen“, erzählte Sandro. „Aber das tut mir echt Leid für den Mann, der in dem Film Super Sandro vs. Riolu-Man versagt hat. Er wirkte auch sehr nervös“, sprach Mr. Woody, „Achja, zu den neuen Film. Liebe auf den ersten Blick – ein sehr schöner Film, der die Herzen höher schlagen lässt. Na, wie wäre es, wollt ihr bei dem Film dabei sein?“ Für Drake war es die Gelegenheit: „Auf jeden Fall bin ich dabei und übernehme die männliche Hauptrolle!“ Als Nicole das gehört hatte, rief sie: „Und ich nehme die weibliche Hauptrolle!“ „Sehr schön, dann suchen wir für euch die Leih-Pokémon für den Film heraus und ihr könnt euch auf den Dreh vorbereiten“, sagte Mr. Woody und verließ mit Sandro das Filmstudio. Eine Empfangsdame brachte uns in die Halle, wo die Filme gedreht werden. „Als erstes schaut ihr euch das Drehbuch an, damit ihr gut vorbereitet seid“, sagte die Regisseurin und gab Drake und Nicole die Drehbücher zum Liebesfilm. Unser Sohn legte das Drehbuch kurz zur Seite und ging zu uns. „Ich wollte unbedingt bei so einem Film mitspielen, aber da Nicole auch mitmacht, hätte ich es mir besser zweimal überlegen soll“, sagte Drake zu uns. „Was hast du denn gegen Nicole, wenn ich das fragen darf?“, wollte Caitlin wissen. „Nicole ist in mich verliebt, aber ich möchte nichts von ihr... Sie ist zwar nett und ich habe ihr beim Training geholfen. Dabei hat sie an mir gefallen gefunden...“, antwortete unser Sohn und spielte an seinen Fingerspitzen. Caleb schüttelte den Kopf und verließ die Halle. „Und jetzt weiß ich nicht, ob ich wirklich mitspielen möchte. Ich meine, in einem Liebesfilm küsst man sich doch, oder?“ „Kommt drauf an, wie es in dem Film abläuft“, entgegnete ich. „So, die Leih-Pokémon sind da und der Dreh fängt in wenigen Sekunden an!“, rief die Regisseurin. „Ohje...“, seufzte Drake und ging vorm Greenscreen, woraufhin auch Nicole kam. „Wir drücken dir die Daumen, Domi!“, riefen Kai, Caitlin, Warren und ich. Milza und Emolga hüpften vor Freude und drückten auch ganz feste die Daumen für Drake. „Seid ihr bereit? Drei, zwei, eins... und Action!“, rief die Regisseurin. Drake und Nicole sagten ihre Texte und machten dabei eine gute Pose. Sie hatten ihre Rolle gut eingenommen. Danach kam es auch zu einem kleinen Kampf. Drake hatte als Leih-Pokémon ein Riolu und Nicole hatte ein Farbeagle. Der Kampf war recht kurz und Drake gewann den auch. Der Film war nach einigen Minuten fertig und wir verließen mit Drake und Nicole das Filmstudio. Unser Sohn hatte Glück gehabt, dass in dem Film keine Kussszene eingebaut war. „Schade, dass der Film so lange braucht, bis er in dem Kino gezeigt wird“, seufzte Nicole und schaute zu unserem Sohn. „Wo ist denn Caleb überhaupt?“, fragte ich. „Er ist kurz vom Dreh nach draußen gegangen“, antwortete der kluge Trainer, „Langsam mache ich mir schon Sorgen um den Burschen.“ „Er kommt schon wieder. Wahrscheinlich hat ihn das Kino sehr interessiert“, glaubte Kai. „Cal mag keine Unterhaltung“, erwähnte die Trainerin und wendet sich ihren Schwarm Drake zu, „Findest du es auch blöd, dass keine Kussszene in unserem Film war? Dies können wir doch gerne hier rasch machen.“ „Ich bin eher froh darüber, dass ich dich nicht küssen musste und... eigentlich bist du für mich eine gute Freundin, mit der ich nicht viel anfangen möchte“, gab Drake zu und fühlte sich dabei etwas mulmig zu Mute, dies vor seiner Reisebegleiterin aus der Zukunft gesagt zu haben. „Warum? Habe ich was falsches gemacht, was dir nicht gefallen hat? Ich kann es doch wieder in Ordnung machen!“, rief Nicole. „Du hast nichts falsches gemacht, ich finde nur, dass ich für eine feste Beziehung garnicht bereit bin. Versteh das bitte“, sagte unser Sohn. Nicole war von der Aussage nicht sehr begeistert und lief davon. „Nicole, warte doch!“, rief Drake und wusste, dass er Nicole sehr geknickt hatte, „Ich habe es wieder mal verbockt...“
Die traurige Trainerin saß heulend auf einer Bank und hielt ihre Hände vor ihren Augen. Daraufhin kam Caleb und gesellte sich zu ihr, um sie zu trösten. „Ich fasse es nicht, dass Domi mir einen Korb gegeben hat. Er hat doch alles für mich gemacht“, schluchzte Nicole. „Mach dir doch keinen Kopf drum“, sagte Caleb und wollte seinen Arm um Nicoles Rücken legen, bis sie rief: „Caleb! Ich möchte nicht, dass du mich anmachst. Ich liebe nur Domi!“ „Was für anmachen? Ich wollte dir nur helfen!“, entgegnete der genervte Trainer. „Du kannst Domi ausrichten, dass ich mich jetzt auf den Weg nach Rayono City mache und dort für eine Weile bleibe“, sagte Nicole, „Bis dann.“ Die Trainerin verließ Pokéwood und Caleb kam wieder zu uns zurück. „Da bist ja wieder, Cal“, freute sich Drake. „Ja, ist gut. Ich habe mir gerade nur eine Verschnaufpause gegönnt“, erzählte Caleb. Er richtete seinem Kumpel nicht mal aus, wozu Nicole ihn gebeten hatte. Plötzlich kam Micas Vater, der als Kapitän arbeitete, auf uns zu, zusammen mit der Arenaleiterin Mica. „Hey, ihr kleinen Trainer. Habt ihr auch einen Film gedreht, der wesentlich besser ist als der Fail-Film meines Vaters?“, wollte die wilde Arenaleiterin wissen. „Mica, blamiere mich doch nicht“, sagte Micas Vater. „Ich denke, dass wir einen gelungenen Film gedreht haben“, vermutete Caitlin. „Schon mal etwas...“, stellte Mica fest, „Dad, du kannst als Filmstar nichts erreichen. Ich habe deinen Film gesehen. Als Kapitän hast du vielen Leuten geholfen und wegen einer neuen Karriere kannst du sie nicht alleine lassen!“ Der Vater musste einsehen, dass seine Tochter Recht hatte. „Es tut mir Leid, Mica, dass ich wegen der ganzen Schauspieler-Träume meinen langjährigen Beruf als Kapitän in die unterste Schublade geschoben habe. Die Fahrgäste, die von hier nach Stratos City fahren wollen, brauchen mich dringender und als ich selbst meinen Film gesehen habe, wurde mir auch schon klar, dass ich keine Chance habe...“, entschuldigte er sich. Mica ist stolz auf ihren Vater, dass er es eingesehen hatte, dass sein Beruf als Kapitän wichtiger ist als ein Job als erfolgloser Schauspieler. „Ihr wollt jetzt sicherlich nach Stratos City weiterreisen, oder?“, wollte die Arenaleiterin von Vapydro City wissen. „Auf jeden Fall“, antworteten wir gleichzeitig. „Ich werde euch dorthin bringen. Folgt mir zum Vapydro Hafen“, sagte Micas Vater.
Gemeinsam verließen wir mit Mica und ihren Vater die Filmstadt Pokéwood und kehrten in Vapydro City zurück, um von dort aus mit dem Schiff nach Stratos City zu fahren. Auf einem Steg sagte Mica zum Abschied: „Ich muss jetzt in meine Arena zurück. Meine Band wartet auf mich. Ich wünsche euch kleinen Trainer eine angenehme Reise und ich hoffe, dass wir und wiedersehen können.“ Die Arenaleiterin ging in Richtung Vapydro-Arena. „Ich bin sehr beeindruckt, dass meine Mica ihre zwei Jobs ohne Probleme im Griff hat“, sagte Micas Vater, „So, dann steigt schon mal in das Schiff ein und wir fahren in wenigen Minuten nach Stratos City los.“ Wir betraten das Schiff und bliebten auf dem Oberdeck. Ich sah, dass Drake kein fröhliches Gesicht zeigte. Er war immer noch enttäuscht, wegen Nicole, dass er sie abserviert hatte. „Kai, könntest du Domi bei seinem Problem helfen?“, fragte ich meinen Freund. „Ja, Carina. Er braucht meinen Rat. Ich werde mit ihn reden, wenn wir in Stratos City sind“, antwortete der Drachen-Trainer. „Ich weiß genau, dass unser Domi das nicht ernst meinte, dass er nichts von Nicole wollte“, dachte ich. „Das erinnert mich an unserer Beziehung, als wir uns zufällig begegnet sind. Domi befindet sich in eine Lage, wo er sich nicht so recht entscheiden kann, ob er es möchte oder auch nicht... aber ich werde ihn helfen“, sagte mein Freund zu mir und lächelte mich an. Caleb schaute Kai sehr misstrauisch an und wendete sich zu Drake. „Hey, Domi. Ich soll dir von Nicole ausrichten, dass sie in Rayono City auf dich wartet“, berichtete der genervte Trainer seinem Kumpel. Drake sagte nur: „Aha,...“ Caleb wusste, dass unser Sohn in diesen Moment nicht sehr gesprächig war. Nach wenigen Minuten fuhr dann unser Schiff los und verließ den Vapydro Hafen. Warren, Caitlin, Emolga und Milza genossen die Fahrt, während ich mit Kai über Drakes Problem gesprochen hatte. In einer kurzen Zeit sahen wir die ganzen Wolkenkratzer aus der Ferne und es war nicht mehr weit bis zum Hafen von Stratos City.

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Kapitel 87: Neues aus Stratos City

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:49

Kapitel 87: Neues aus Stratos City


Wir kamen am Nachmittag in der Großstadt Stratos City an. „Willkommen in Stratos City!“, rief Micas Vater. „Vielen Dank, dass Sie uns hierher gebracht haben“, bedankte sich Caitlin sehr freudig. „Hab ich gern für euch gemacht“, entgegnete der Kapitän, „Ich wünsche euch viel Erfolg auf eurer Reise.“ Wir verließen das Schiff und meine Freundin Carina schlug vor: „Gehen wir ins Pokémon Center und dort was zu essen.“ „Stimmt, ich habe jetzt einen Kohldampf“, sagte Drake. Das Pokémon Center war nicht weit entfernt von unserem Standort und gingen direkt dorthin. Als wir das Gebäude betraten, sahen wir eine lange Schlange am Tresen von Schwester Joy. „Woah, hier ist aber viel los“, stellte Warren fest. „Gut zu wissen. Setzen wir uns hier hin“, sagte die junge Züchterin und setzte sich auf eine Bank. „Ich versuche mal, für uns ein leckeres Gericht zu holen“, sagte Carina. „Hey, einen Augenblick! Schatz, das dauert doch noch stundenlang, bis du bei Schwester Joy bist!“, rief ich. „Ich werde mal schauen, wie ich das anstellen kann“, entgegnete meine Freundin und stellte sich bei der Schlange an. Ihr Emolga blieb bei uns am Tisch. „So einen langweiligen Mist möchte jetzt aber nicht ertragen“, seufzte Caleb. „Komm schon, so etwas kann doch auch Spaß machen... mehr oder weniger“, sagte der kluge Trainer. „Und das kommt dabei heraus, wenn der menschliche Computer dummes Zeug labert“, sprach der genervte Trainer. Ich drehte aus Langeweile Däumchen, bis mir dann was einfiel: „Leute, ich geh mal mit Milza ein wenig die Stadt erkunden.“ „Kai, Stratos City kennst du doch schon bereits“, stellte Warren fest. „Klugscheißer, das weiß ich selbst. Ich brauche auch mal meine Zeit für mich“, entgegnete ich, „Bis später!“ Drake schaute etwas traurig, als ich mit meinem Milza etwas unternehmen wollte. „Oh, Kai...“, murmelte er vor sich hin. Ich verließ mit meinem Milza das Pokémon Center und ging in die Trend Street hinein, wo sich das große Stratos Einkaufszentrum befand. Auch dort war jede Menge los. Die Leute drängelten sich in die Läden hinein. „Ach, Milza. Wäre die Welt etwas normaler, dann könnte man die gierigen Leute hier vertreiben“, sprach ich zu meinem schillerden Pokémon. „Milza, Milza!“, rief mein Drachen-Pokémon. „Nein, Milza. Ich bin zwar blond, aber nicht blöd!“, rief ich und lachte dabei. Als ich vor dem Gedrängel der Leute stand, stellte ich dabei fest, dass ein Schlussverkauf stattfand. Alle Produkte waren auf 50 bis 75% heruntergesetzt. Zunächst dachte ich erst, dass man die Kunden über den Tisch ziehen würde, aber ich ließ mir die Chance nicht entgehen und drängelte mich zwischen den Leuten durch, so dass ich in den Einkaufszentrum gelangen konnte. „So, dann schauen wir mal, was der Laden zu bieten hat“, sagte ich. Es dauerte nicht lange, als ich dann ein tolles Andenken aus einem Laden namens Saturn gekauft hatte. „Milza, das ist doch ein tolles Gerät, oder?“, fragte ich meinem Pokémon. „Mil...“, seufzte es. „Ich wollte schon immer so eine schicke Kamera kaufen. Wow, und das beste ist, die ist wasserdicht“, sagte ich stolz und bewunderte die schwarze Kamera, die bei Saturn nur 1000 PokéDollar gekostet hatte, „Und ich weiß schon, was ich damit anstellen werde, muahaha!“ Ich überlegte mir noch, was nettes für Carina zu kaufen, was ich auch tat. Nachdem ich eine Kleinigkeit für meine Freundin gekauft hatte, verließ ich mit Milza das Einkaufszentrum. Dabei mussten wir wieder durch die Menschenmenge gehen. Ich ging in Richtung Pokémon Center zurück. „Hey, Leute!“, rief ich und gesellte mich zu meinen Freunden, die schon am essen waren. „Du hörst dich ja gut gelaunt an. Was ist los?“, wollte Carina wissen. „Also, bevor ich diese leckeren Fischstäbchen mit euch esse, möchte ich euch was atemberaubendes zeigen“, sagte ich und zeigte die Kamera. „Eine Kamera? Wozu brauchst du die denn?“, fragte Warren. „Ich bin zwar blond, aber dennoch nicht blöd, Klugscheißer. Die Kamera habe ich gekauft, weil ich genau weiß, dass Caleb sich später blamieren wird und ich möchte es gern in Bildern festhalten“, antwortete ich, „Und die ist wasserdicht.“ Caleb seufzte, als er von mir gehört hatte, dass ich die Kamera seinetwegen gekauft hatte. „Klingt doch gut, wenn man eine Reise festhalten möchte“, stellte Caitlin fest. „Du sagst es. Und die Kamera ist sehr leicht zu bedienen. Das Teil hat bei Saturn nur 1000 PokéDollar gekostet“, erwähnte ich noch hinzu. „Wie bitte?“, fragte der kluge Trainer staunend. „Zeig mal her, Kai!“, rief Drake und war von meiner Kamera fasziniert. „Klar doch. Selbst du kannst meine Kamera verwenden, Domi“, sagte ich. „Hey, die kann sogar Videos machen“, stellte unser Sohn fest. „Umso besser. Da wird YouTube aber Augen machen“, entgegnete ich und lachte dabei, „Achja, und für meine süße Carina habe ich auch noch was nettes.“ Ich gab meiner Freundin die Tüte, worin sich das kleine Geschenk befand. „Einen Schwangerschaftstest? Kai!“, rief Carina total erstaunt. „Das ist nur für Notfälle geeignet, falls mal...“ Ich wollte meinen Satz beenden, bis meine Freundin sagte: „Schon gut, das soll ja nicht jeder erfahren.“ Sie packte den Schwangerschaftstest in ihre Reisetasche ein. „So, jetzt sind die Fischstäbchen dran!“, rief ich und schnappte mir Messer und Gabel. „Mir tun die armen Karpador und Barschwa Leid, die frittiert und mit Paniermehl übersehen wurden“, sagte der kluge Trainer. „Das hattest du schon mal erwähnt, Klugscheißer“, entgegnete ich und genoss die Fischstäbchen mit der Remoulade. Es wurde Abend. Wir hatten beschlossen, im Pokémon Center zu übernachten. Ich wollte meinem Milza gerade einen speziellen Drachen-Keks geben, bis meine Freundin zu mir kam und mich erinnerte: „Jetzt ist doch der perfekte Zeitpunkt dafür, mit Domi zu reden.“ „Du hast Recht, Schatz“, sagte ich und ging auf Drake zu, der sich gerade nicht so wohl fühlte. Während meine Freundin sich um Milza und Emolga kümmerte, führte ich ein Gespräch mit unseren Sohn. Caleb schaute zu uns und war wieder misstrauisch. „Domi, ich weiß, was mit dir los ist. Carina hat mir gesagt, dass ich mit dir über dein kleines Problem mit der Liebe erzählen soll“, erzählte ich. „Wegen Nicole... ja, also sie mag mich sehr. Der Grund dafür ist, dass ich sie in der Zukunft bei einem Training geholfen habe und sie war mir sehr dankbar, dass ihre Pokémon stärker geworden sind. Und als sie dann sagte, dass sie was für mich empfindet, habe ich ihr gesagt, dass ich nichts von ihr möchte, nur eine normale Freundschaft zwischen einen Jungen und einem Mädchen. Selbst Caleb war sehr erschrocken und meinte, ich soll warten oder es lieber sein lassen. Aber dabei merkte er nicht, dass ich Nicole damit verletzen würde. Manchmal frage ich mich, warum ein Junge und ein Mädchen keine normalen Freunde sein können und meistens als Liebespärchen dargestellt werden? Weißt du das, Kai?“, fragte sich Drake. „Nun ja, auf diese Frage gibt es sämtliche Antworten... ich finde, du solltest mit Nicole darüber reden und sehen, ob es zwischen euch mehr ist als nur eine normale Freundschaft“, schlug ich vor. „Ich liebe sie aber nicht...“, entgegnete unser Sohn. „Dann würdest du sie auch nicht hassen, wenn sie so nett zu dir ist. Mach dich nicht damit fertig, Domi. An deiner Stelle würde ich es mal mit einem Date versuchen. Verabrede dich mit ihr, rede mit ihr über deine Gefühle und wer weiß, vielleicht änderst du deine Meinung“, schlug ich noch vor. „Caleb sagte mir, dass sie in Rayono City auf mich wartet“, erzählte Drake. „Das ist deine Chance! Nutze sie auch. Ich weiß genau, dass aus dir und Nicole ein Primapaar wird“, sagte ich. Drake war sich nicht sicher, aber dennoch konnte ich ihn ein klein wenig weiterhelfen. „Mann, bin ich müde...“, gähnte Caitlin und machte es sich auf der Lederbank gemütlich. Warren lächelte und war auch schon etwas müde. Da Schwester Joy eine Nachtschicht einlegen musste, konnte sie schon in der Empfangshalle die Lichter ausschalten, damit wir schlafen konnten. Die Straßenlaternen, die draußen vorm Pokémon Center standen, ließen uns nicht vom Schlaf abhalten. „Schlaft gut“, sagte meine Freundin und machte es sich in ihrem Schlafsack gemütlich. „Danke, gleichfalls“, entgegneten unsere Freunde. Ich war noch etwas mit den Einstellungen meiner neuen Kamera beschäftigt, bis Carina sagte: „Kai, leg jetzt bitte deine Kamera weg.“ „Ja, Schatzi, einen Moment bitte“, sprach ich, „Und die Kamera ist wasserdicht, muahaha!“ Ich legte die Kamera weg und schlief nach einer Weile ein. Auch meine Freunde und auch die Pokémon Milza und Emolga waren am schlafen. Während der Nacht ging ein Mann im Anzug, mit einen Komplizen, durch die Straßen von Stratos City. „Ich stelle gerade fest, dass man von der Stratos-Kanalisation aus, zum Alten Fluchtweg gelangen kann. Was meinen Sie dazu, Rockwaller?“, fragte Giovanni. „Hmm, interessant... der Alte Fluchtweg geht bis nach Marea City. Wir sollten die Kanalisation erforschen und ich weiß genau, wo sich das besondere Evoli mit der versteckten Fähigkeit befindet“, sagte der Boss von Team Dragon. „Jessie, James und Mauzi erkunden die Kanalisation und einige ihrer Mitglieder auch“, entgegnete der Boss von Team Rocket. Giovanni und Rockwaller gingen zum Thump Pier, wo sich der Eingang der Kanalisation befand. Daraufhin kamen auch einige Dragon-Rüpel und auch Jessie, James und Mauzi vom Team Rocket. „Schön, dass ihr gekommen seid. Eure Mission wisst ihr schon bereits, also fangt jetzt an!“, rief Giovanni. „Ja, Sir!“, riefen Jessie, James und Mauzi. „Das ist auch eure Aufgabe. Legt los“, sagte Rockwaller und schickte seine Dragon-Schergen in die Stratos-Kanalisation. Das Team Rocket ging direkt hinterher. In der Zeit gingen Rockwaller und Giovanni durch die Straßen von Stratos City. Dabei gingen sie an das Pokémon Center vorbei, woraufhin Drake aufwachte und die zwei Männer vorbeigehen sah. „Ich möchte hoffen, dass wir das Evoli bekommen. Versteckte Fähigkeiten sind heutzutage beliebt und auch besonders. Wenn sie die Kanalisation genaustens unter die Lupe nehmen, werden sie keine Probleme dabei haben, das Vieh zu finden“, sagte Rockwaller, „Und da Game Freak nichts gegen uns ausrichten kann, weil wir ihre Daten auf meiner selbsterstellten Edition haben.“ „Das wird uns beiden einen weiteren Schritt zur Weltherrschaft bringen, wenn wir das Evoli im Besitz haben, haha!“, lachte Giovanni und ging mit den Dragon-Boss weiter in die Innenstadt hinein. „Versteckte Fähigkeiten? Besonderes Evoli? Game Freak? Was hat das bloß zu bedeuten?“, fragte sich unser Sohn, als er das Gespräch mitbekam, „Wer waren diese Männer?“ Drake wusste nicht weiter und beschloss, weiter zu schlafen. Er wollte das kurze Geschehen am nächsten Tag uns mitteilen. Es wurde ein neuer Tag in der Einall-Region, kurz gesagt, der 09. Oktober 2012. Die Sonne stieg vom Horizont auf und die Strahlen weckten uns aus dem Schlaf. „Hab ich gut geschlafen“, sagte ich und packte meine Schlafsachen in meine Reisetasche ein. Dabei fiel Milza meine neue Kamera auf, die es sich sofort rausnahm. „Leute, ich muss euch was erzählen“, sagte Drake. „Worum geht’s denn?“, wollte ich wissen. „Letzte Nacht habe ich zwei Männer auf der Straße gesehen, die über versteckte Fähigkeiten und ein besonderes Evoli geredet haben“, erzählte unser Sohn. „Team Dragon“, sprach Warren, „Dieses Team ist eine üble Organisation, die Drachen-Pokémon für ihre Zwecke missbrauchen.“ „Oha, das ist ja echt grausam“, stellte unser Sohn fest. „Einen Augenblick... versteckte Fähigkeiten sagst du... jetzt möchte also der Mafia-Boss die besonderen Pokémon nutzen. Das kann er sich abschminken!“, rief ich. „Diese Männer hatten was von einer Kanalisation erwähnt, wo sich angeblich das Evoli befinden sollte“, erwähnte Drake. Der kluge Trainer schaute kurz auf seine Karte uns stellte fest: „Die Kanalisation von Stratos City, die sich am Thump Pier befindet. Und die Kanalisation führt auch zum Alten Fluchtweg und zu einigen Gassen in Stratos City.“ „Sehr schön, dann kann ich euch zeigen, wie wasserdicht meine Kamera ist“, sagte ich und lachte dabei. „Kai, du hast schon oft genug wasserdicht gesagt“, seufzte Warren. „Ach, du bist doch nur neidisch, weil du keine wasserdichte Kamera hast, Klugscheißer“, entgegnete ich. Der kluge Trainer schüttelte den Kopf. „Okay, dann heißt das jetzt auf zur Kanalisation!“, rief Caitlin. Wir verließen das Pokémon Center und gingen nach Osten, wo sich die Kanalisation am Thump Pier befand.

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Kapitel 88: Kampf um Evoli

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:53

Kapitel 88: Kampf um Evoli

„Hier ist es“, sagte Warren, als er den Eingang von der Stratos-Kanalisation sah. „Und da sollen wir reingehen und diese Arschkriecher finden? Ist ja echt widerlich“, entgegnete Caleb. „Nichts wie rein!“, rief Kai und ging mit seinem Milza voraus. Dabei schubste er den genervten Trainer in die dunkle Kanalisation hinein. „Kai, kannst du mal auf uns warten?“, wollte der kluge Trainer wissen und ging mit Caitlin, Drake, Emolga und mir auch in die Kanalisation hinein. In dem Bereich war es stockdunkel und die Lichter, die an der gemauerten Wand hingen, brachten gerade nicht so viel Helligkeit in den unterirdischen Gängen. Mein Freund sah einen Kanal und wollte uns allen beweisen, dass seine brandneue Kamera wasserdicht war. „Hey, Leute. Schaut mal her!“, rief er und warf mit Absicht seine Kamera in das 30cm tiefe Wasser. Nach einer kurzen Zeit fischte er das Gerät heraus und stellte fest: „Seht ihr. Sie ist wasserdicht, muahaha!“ „Das ergibt keinen Sinn, Junge“, seufzte Caleb. „Das ist echt cool, Kai“, freute sich Drake. „Ich weiß, dass wir alle über Kais Kamera glücklich sind, dass sie nicht kaputt ist, aber wir sind hier, um Team Dragon aufzuhalten“, entgegnete Warren, „Und außerdem sind unsere Pokébälle, Visor-Caster und PokéDexe auch wasserdicht.“ „Ab den 1001sten Mal ist das nicht witzig, vorallem, wenn du es sagst, Klugscheißer“, seufzte der Drachen-Trainer. „Wow, voll gedisst!“, rief unser Sohn und lachte dabei. „Suchen wir am besten Team Dragon, anstatt hier noch zu diskutieren“, schlug ich vor. „Stimmt, da hast du Recht, meine Hübsche“, stimmte Kai mir zu und grinste dabei. Wir gingen den Gang entlang, wo wir daraufhin ein Evoli auf der anderen Seite des Kanals sahen. „Hey, Caleb. Hol mal das Evoli für uns“, sagte Kai. „Und wie soll ich das anstellen?“, fragte der genervte Trainer arrogant. „Du muss einfach nur ins Wasser gehen und es dir von der anderen Seite zu uns holen“, antwortete der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Kai, das ist keine gute Idee...“, stellte Warren fest. „Da kann ich nur zustimmen“, entgegnete Caitlin. Mein Freund schickte Caleb in das 30cm tiefe Wasser und verlangte von ihn, das Evoli zu uns zu bringen. Das Pokémon griff uns mit Sternschauer an. „Woah, welch eine Stärke!“, rief Drake. Evoli lief vor uns weg und rannte tiefer in die Kanalisation hinein. „Schnell hinterher!“, rief Kai. Gemeinsam liefen wir durch die dunklen Gänge, hatten aber dabei das Evoli aus der Sicht verloren. „Verdammt, das Evoli ist nicht mehr zu sehen“, stellte Caitlin enttäuscht fest. Ich konnte an Caitlins Blick sehen, dass sie total fasziniert von dem Pokémon mit der besonderen Fähigkeit war. „Ich habe mich irgendwie in das süße Evoli verguckt... am liebsten würde ich es fangen, bevor Team Dragon es sich schnappt“, gab die junge Züchterin zu, „Sonst hatte ich immer nur mein Efoserp und mein jetziges Serpifeu.“ „Ein Evoli passt auch perfekt zu dir, Caitlin“, sagte Warren zu seiner Freundin. „War ja auch klar, dass du das sagen musstest. Aber ich bin ja auch ein netter Kerl und muss dir zustimmen“, entgegnete Kai. „Laber keinen Mist und gehe zurück ins eigentliche Thema!“, beschwerte sich Caleb. Ohne zurück zu kontern, setzte mein Freund mit uns die Suche nach Evoli und Team Dragon fort. Plötzlich hörten wir viele Stimmen, die sich nicht gerade gut gelaunt anhörten. „Irgendwo muss doch dieses blöde Vieh sein!“, beschwerte sich der Dragon-Vorstand und schaute auf seinem Gerät nach, das Pokémon horten konnte. Wir versteckten uns hinter einer Mauer, wo wir von dort aus die Dragon-Rüpel und den Vorstand sehen konnten. Danach kamen aus einen großem Loch drei Mitglieder aus einer anderen Organisation, die sich Team Rocket nannte. „Hä? Arbeiten die beiden Teams etwa zusammen?“, fragte sich Warren. „Scheint so, aber warten wir noch etwas. Wir müssen herausfinden, was sie mit dem Evoli vorhaben“, flüsterte der Drachen-Trainer. „Im Alten Fluchtweg war Evoli nicht zu finden. Und die Kanalisation scheint auch, sehr groß zu sein, so dass die Suche schwierig macht“, stellte Mauzi fest. „Wir müssen aufpassen, dass das Evoli nicht aus dem Bereich verschwindet. Rockwaller und Giovanni brauchen diese Pokémon, um einen Schritt weiter zu kommen, zur Weltherrschaft. Also dürfen wir keine Zeit verlieren“, sagte der Dragon-Vorstand. „Evoli ist doch in deren Richtung gelaufen oder täusche ich mich etwa?“, fragte sich Drake. „Wahrscheinlich hat es sich versteckt“, glaubte Caitlin. „Schauen wir uns überall um“, schlug James vor, „Wir müssen unbedingt das seltene Evoli in unsere Finger bekommen.“ Team Rocket und Team Dragon teilten sich auf und untersuchten jeden einzelnen Bereich der Kanalisation, während der Dragon-Vorstand vor dem Eingang zum Alten Fluchtweg stand. Das Evoli ließ sich nach einer kurzen Zeit zeigen und versuchte, an den Vorstand vorbei zu kommen. Es griff den Vorstand mit seiner Sternschauer-Attacke an. „Das Vorahnungs-Evoli!“, rief der Dragon-Vorstand laut, so dass Team Rocket und Team Dragon zu ihn zurückkamen. „Jetzt müssen wir eingreifen!“, rief Kai und verlangte von seinem Milza, die Schurken mit einer Drachenwut zu überraschen. „Ach, wen haben wir denn da? Diese kleinen Trainer, die unsere Fangversuche der Drachen-Pokémon durchkreuzt haben“, sagte der Dragon-Vorstand und hatte ein seltsames Grinsen. „Halten Sie ihre Klappe und lassen Sie das Evoli in Ruhe!“, rief mein Freund, „Ansonsten werden wir eure Pläne wieder durchkreuzen.“ „Drohen kann ich mich selbst, aber das Evoli lasse ich nicht gehen!“, entgegnete der Vorstand, „Greift diese Kinder an!“ Jessie und James schickten ihre Pokémon, Arbok und Smogmog, in den Kampf. Die anderen Schurken riefen Magnayen, Golbat und Kleoparda aus ihren Pokébällen. „Das wird ein echt heißer Kampf werden“, stellte Kai fest und schickte sein Milza in den Kampf. Mein Emolga unterstützte das kleine, schillernde Drachen-Pokémon meines Freundes. „Ich möchte auch helfen!“, rief Caitlin und warf ihren Pokéball, woraufhin ihr Serpifeu herauskam. Warren, Drake und Caleb wollten auch helfen, aber sie wussten, dass unsere Pokémon stark genug waren. Evoli hatte die Chance zu entkommen. „Nein, verdammt! Bleib sofort stehen!“, rief der Dragon-Vorstand sehr entsetzt und wollte es hinterher laufen, bis ich rief: „ Emolga, setz Ladungsstoß ein!“ Die elektrisierende Attacke traf alle Dragon- und Rocket-Rüpel, auch den Vorstand von Team Dragon. „Diese Knirpse sind einfach zu stark“, stellte James fest. „Jetzt reicht es mir völlig! Meine Kratzfurie wird eure Gesichter verunstalten!“, rief Mauzi und sprang mit seinen langen Krallen auf uns zu. „Halt es mit Grasmixer auf, Serpifeu!“, befahl Caitlin. Der Wirbelsturm, den Serpifeu mit vielen Blättern erzeugte, traf das sprechende Pokémon, so dass es auf dem Boden fiel. „Ich spiele nicht mehr länger mit, wenn diese Kinder sich überall einmischen müssen...“, beschwerte sich der Dragon-Vorstand und wollte in den Alten Fluchtweg hineingehen, bis plötzlich ein mysteriöser Wissenschaftler aus der Höhle kam, mit Evoli in seiner Gewalt. „Was soll hier denn die Aufregung und die ganze Versammlung?“, fragte er und ging an die Schurken und an uns vorbei, „Die Welt der Pokémon steckt voller Überraschungen... Pokémon mit besonderen Eigenschaften und die Zuneigung zu ihren Trainern... Es gibt immer noch viele Geheimnisse über die Pokémon, was keiner weiß... und das Evoli hier, ist ein Beispiel mit der Fähigkeit Vorahnung.“ Der Wissenschaftler legte Evoli auf dem Boden und verließ daraufhin die Kanalisation. „Was sollte denn diese Nummer?“, fragte sich Drake. „Schnappen wir uns das seltene Evoli!“, rief der Dragon-Vorstand. Als die Schurken uns entgegen kamen, versetzten unsere Pokémon ihnen einige heftige Angriffe. Wieder lief das Evoli weg, aber nach draußen in die Großstadt Stratos City. Wir folgten das anscheinend scheue Pokémon, während sich die Schurken in der Kanalisation befanden. „Das ist immer das Gleiche... wir werden diesen Kindern folgen und uns das Evoli schnappen“, sagte der Vorstand und verließ mit Team Dragon und Team Rocket die Kanalisation, um uns zu verfolgen.
Evoli rannte schnell durch die Fußgängerzone, zwischen den Leuten und Bewohnern von Stratos City. „Ich hasse es, wenn dieses Vieh uns ärgert“, seufzte Caleb. „Sei doch kein Spielverderber“, entgegnete Kai. Caitlins Serpifeu lief schnell Evoli entgegen und blockierte den Weg. „So, Schluss mit lustig. Ich werde dich jetzt fangen“, sagte die junge Züchterin und starrte das seltene Pokémon an. „Du wirst es schaffen, Caitlin. Evoli passt sehr gut zu dir und deinem Team“, sagte Warren. „Danke sehr“, bedankte sich Caitlin, „Und ich habe ja euch als Unterstützung, damit nichts schief geht.“ Das Serpifeu von der jungen Züchterin machte sich bereit für den Kampf. Plötzlich stieß ein Magnayen das Pflanzen-Pokémon weg und griff sich das Evoli mit seinem Maul. „Ich wusste doch, dass wir euch Kinder finden würden und mit Evoli auf dem Präsentierteller“, sagte der Vorstand und nahm das Evoli von Magnayens Maul ab. Daraufhin steckte er das seltene Pokémon in einem Käfig hinein. „Jetzt haben wir es und können es Giovanni und Rockwaller geben“, freute sich Mauzi. „Hey, lasst das Evoli frei!“, rief ich. „Auf garkeinen Fall! Seltene Pokémon sind heutzutage ein Muss für jeden Trainer und für uns einen Schritt zur Weltherrschaft“, entgegnete der Dragon-Vorstand. „Milza, setz Drachenwut ein!“, befahl Kai. Die Drachenwut von Milza verätzte den Käfig, so dass das Evoli befreit wurde. „Magnayen, setz Biss ein!“, rief der Vorstand. „Schnell, Emolga! Donnerblitz!“, befahl ich. Das Unlicht-Pokémon wurde von der starken Elektro-Attacke getroffen und wurde dabei kampfunfähig. „Es wäre besser, nicht mit uns anzulegen, wenn ihr wieder Mist in den Städten der Einall-Region zu bauen“, sprach Kai zu den Schurken. „Ihr dummen Kinder legt euch ständig mit uns an und müsst immer unsere Pläne durchkreuzen! Wegen euch ist das Evoli entkommen und wir haben keine Fanggeräte mehr!“, beschwerte sich der Vorstand, „Team Dragon und Team Rocket werden Geschichte schreiben und die Drachen-Pokémon werden uns gehören, auch die seltenen Pokémon. Zwar habt ihr das Evoli gerettet, aber ihr werdet uns nicht loswerden.“ Die Schurken verließen die Fußgängerzone und ließen uns mit dem Evoli allein. „Zwei Organisationen arbeiten zusammen an der Weltherrschaft? Ziemlich ungewöhnlich...“, stellte Warren fest. „Ach, die werden wir erledigen. Wir haben schon sehr oft ihre Pläne durchkreuzt“, sagte der Drachen-Trainer. „Leute! Ich muss meine Chance nutzen!“, rief Caitlin und hatte ihre Augen auf das Evoli gerichtet. Auch ihr Serpifeu starrte das Pokémon an. „Okay, Serpifeu. Beginne mit Grasmixer!“, rief die junge Züchterin. Der Blätterwirbelsturm umhüllte das Evoli, das mit Sternschauer konterte. „Dieses Vieh ist echt hartnäckig“, stellte Caleb fest. „Ob es hartnäckig ist, spielt garkeine Rolle“, entgegnete der kluge Trainer, „Caitlin wird es als gutes Pokémon im Team haben, da bin mir zu 100% sicher.“ „Klugscheißer, du solltest mal ein Buch schreiben, anstatt deinen Schmus hier auszuplaudern“, seufzte mein Freund. Caitlins Serpifeu konnte sich noch halten und wollte das Evoli weiter schwächen. „Setz jetzt Rankenhieb ein!“, verlangte Caitlin von ihrem Pflanzen-Pokémon. Die Ranken peitschten das Evoli stark, so dass der erste Fangversuch beginnen konnte. Die junge Züchterin warf einen leeren Pokéball auf das geschwächte Pokémon. Evoli wurde dort hineingezogen und der Ball wackelte auf den gepflasterten Boden. Wir hofften, dass der rotleuchtende Knopf aufhörte, zu blinken, damit Evoli als gefangen zählte. Nach einigen Sekunden hörte der Knopf auf zu leuchten und Caitlin hatte nun ein neues Pokémon. „Ich habe es geschafft! Ich habe jetzt ein Evoli!“, freute sich die junge Züchterin und nahm ihren Pokéball, worin sich das Evoli mit der versteckten Fähigkeit Vorahnung befand. Ihr Serpifeu freute sich auch. „Glückwunsch, Caitlin“, gratulierten wir. „Danke, Freunde. Ohne euch hätte ich es nie bekommen“, bedankte sich die stolze Züchterin. „Ein toller Fang, junges Mädchen“, sagte eine Stimme, die immer lauter wurde. Die Stimme kam von den Wissenschaftler, den wir in der Stratos-Kanalisation gesehen hatten. „Pokémon mit versteckten Fähigkeiten können viel bewirken. Sie sind anders als gewöhnliche Pokémon. Nutze die Vorahnung von Evoli, um gefährliche Attacken voraus zu sehen. Und wenn es sich zu einem seiner sieben Entwicklungsstufen weiterentwickelt, wird es noch stärker“, erzählte der mysteriöse Wissenschaftler, „Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen werden und mein Name lautet Achromas.“ Der Wissenschaftler ging weiter in die Innenstadt hinein. „Das ergibt Sinn, was dieser Achromas sagte. So eine Seltenheit mit den versteckten Fähigkeiten bekommt man nicht alle Tage zu sehen“, sagte Warren. „Ich weiß ja nicht so recht, ob dieser Achromas was im Schilde führt...“, dachte ich. „So, wie der aussah... ach, machen wir uns jetzt keinen Kopf drum. Das Evoli ist jetzt gerettet, die Schurken haben sich hier zurückgezogen und wir können jetzt Stratos City verlassen“, sagte Kai. „Rayono City ist nur wenige Meter von hier entfernt, aber dabei müssen wir erst auf der Route 4 gehen“, entgegnete der kluge Trainer, „Und es ist schon Nachmittag. Dann werden wir am Abend in Rayono ankommen.“ „Das ist gut. Also machen wir uns auf dem Weg dorthin“, sagte ich. Drake hatte ein mulmiges Gefühl im Magen, als unser nächstes Ziel die moderne Stadt Rayono City war. Denn dort wollte Nicole sich mit ihm treffen. Wir hatten schnell beschlossen, sofort weiter zu reisen, in Richtung Route 4, die sich nördlich von Stratos City befand.

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Kapitel 89: Caleb, der Babysitter

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:54

Kapitel 89: Caleb, der Babysitter


„Wie, die Kinder sind euch in die Quere gekommen?!“, brüllte Rockwaller sehr wütend. „Evoli ist uns auch wegen denen entkommen...“, gestand der Dragon-Vorstand. Der Boss von Team Dragon war garnicht mehr ansprechbar, weil er genervt war, wegen der Aktion von uns, dass wir sie immer noch aufhalten werden. „Das Evoli mit der Fähigkeit Vorahnung hätte uns jetzt viel weitergebracht, um die Drachen in unsere Gewalt zu nehmen. Aber dass die Kinder schneller waren, das macht mich auch ziemlich sauer“, sagte Giovanni. „Konntet ihr wenigstens den Alten Fluchtweg erforschen?“, wollte Rockwaller wissen. „Nein, wir waren nur auf das Evoli fixiert, was ihr haben wolltet“, antwortete Mauzi. „Naja, also... dann ist eure nächste Aufgabe, von Alten Fluchtweg aus nach Marea City zu gehen und in Marea City erkundet ihr die Ruinen im Turner-Pfad“, gab Rockwaller seinem Team und Team Rocket als Aufgabe. „Okay, Sir. Das werden wir machen“, sagte der Dragon-Vorstand und verließ, zusammen mit Jessie, James und Mauzi, den Raum. „Ich kann N nicht erreichen. Irgendwie hat er ein seltsames Gefühl, seitdem Reshiram und Zekrom verschwunden sind...“, sprach der Boss von Team Dragon, „Er hing sehr an Reshiram.“ „Schon unglaublich, wie die beiden legendären Pokémon Reshiram und Zekrom einen Trainer so mit den Gefühlen spielen lassen. Er sucht sie wahrscheinlich, um uns helfen zu können“, vermutete Giovanni. „Ich weiß es auch nicht, aber ich kann mir schon denken, dass Warren Black das selbe vorhat, um Zekrom zu finden...“, glaubte Rockwaller und schaute aus dem Fenster, wo er von mehreren Metern Höhe hinunter zur Trend Street schaute.
Wir befanden uns auf der Route 4, die ein kleines Wohngebiet war. Zwar waren noch einige Wohnhäuser nicht fertig aufgebaut, aber trotzdem war die Route sehenswert. „Die Häuser sehen echt schön aus. Ich würde gerne hier wohnen“, sagte Caitlin zu Warren. „Ja, Kleines. Aber es gibt ja noch andere, schöne Anwesen in ganz Einall“, entgegnete er und legte seinen Arm um Caitlins Rücken. „Du meinst bestimmt die kleinen Ferienhäuser in deiner Heimatstadt Avenitia, oder, Klugscheißer?“, fragte ich und machte mich über Warren lustig. „Das sind keine Ferienhäuser, nur ganz normale Einfamilienhäuser“, entgegnete der kluge Trainer. „Ich fühle mich hier wie in einem Kindergarten...“, seufzte Caleb. Drake lächelte etwas über die Bemerkung von seinem Kumpel, bis er plötzlich ein Washakwil und ein Grypheldis auf einem Drahtzaun hockend sah. „Wow, da kann ich mal meinen neuen PokéDex testen“, sagte Drake und holte seinen PokéDex aus seiner Reisetasche heraus.
Washakwil, das Kühnheit-Pokémon. Es ist ein tapferer Krieger der Lüfte, der zum Schutz seiner Kameraden auch mit Verletzungen immer weiterkämpft.
Grypheldis, das Knochenadler-Pokémon. Es kreist am Himmel, bis es seine Beute findet. Nach erfolgtem Angriff trägt es sie mühelos zu seinem Nest.
„Was machen denn ein Washakwil und ein Grypheldis hier auf der Route 4?“, fragte sich meine Freundin Carina. „Ich bin mir nicht so sicher, ob das stimmen sollte, aber sie sind wahrscheinlich auch eine Besonderheit“, vermutete Warren. „Oh, wie süß! Und vielleicht sind sie auch ein Pärchen“, schwärmte Caitlin. „War ja auch klar, dass du wieder liebesverrückt bist“, sagte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Also ich zeige kein Interesse an den Pokémon“, gab Caleb zu und spielte die beleidigte Leberwurst, „Ich kann auch auf einem Drahtzaun hocken, ohne dabei Stacheln am Arsch zu haben!“ „Mach dich doch nicht über die Pokémon lustig. Das gehört sich nicht“, sagte Carina zu Caleb. „Das ist mir egal. Immer diese langweiligen Begegnungen und das in dieser bescheuerten Gegend. Argh, wie ich das hasse!“, fluchte der genervte Trainer. Plötzlich fingen Grypheldis und Washakwil an, mit ihren Flügeln zu flattern, um von uns weg zu fliegen und einen neuen Platz zu finden. Doch dann, als sie über uns flogen, kam was ziemlich überraschend: Ein Pokémon-Ei flog hinunter und landete auf Calebs Frisur, was die beiden Pokémon für ein Vogelnest hielten. „Jetzt hast du den Salat, Cal“, sagte Drake und musste etwas lachen. „Wow, das muss ich jetzt festhalten, auf meiner schönen Kamera“, sagte ich und holte meine Kamera aus meiner Reisetasche heraus. „Was soll der Mist?! Ich bin doch kein Brutkasten!“, beklagte sich Caleb und wollte das Ei von seinem Kopf nehmen, bis plötzlich das Grypheldis auf ihn zugeflogen kam und ihn mit seinen Attacken zu verletzen. „Schon gut!“, rief der genervte Trainer und scheuchte das Pokémon weg. Ich schoss ein Foto von Calebs Blamage. „Wow, der Gesichtsausdruck ist epic“, stellte ich und musste laut lachen. „Okay, bevor hier eine Lachnummer gibt, müssen wir einen Weg finden, das Ei auf Calebs Schädel auszubrüten, damit wir keine Probleme bekommen können“, schlug der kluge Trainer vor, „Eins wissen wir, dass Grypheldis sofort reagiert, wenn Caleb das Ei weglegt.“ „Ich kenne mich ja mit Pokémon-Eiern aus. Sie brauchen Wärme und einen fürsorglichen Trainer“, sagte Caitlin. Ich musste wieder lachen, als ich von der jungen Züchterin das Wort fürsorglich gehört hatte. „Caleb und fürsorglich?! Das passt niemals zusammen“, entgegnete ich lachend. „Mensch, Kai. Reiß dich am Riemen!“, rief meine Freundin. „In der Zeit könnten wir ein wenig die Route erkunden, bis das Pokémon aus seinem Ei schlüpft“, schlug Warren vor. „Seit wann hast du denn hier das Sagen, Klugscheißer?“, wollte ich wissen, „Schließlich wollen wir nach Rayono City und das heute noch!“ „Ihr alle seid voll egoistisch. Ihr kümmert euch nur um eure Angelegenheit“, beschwerte sich Caleb, „Hallo?! Ich habe ein Frühstücksei auf meinem Kopf!“ „Ich finde, du übertreibst ein wenig, Cal“, stellte unser Sohn fest. Wir hatten beschlossen, uns ein wenig hier auf der Route 4 umzusehen, damit nach einer kurzen Zeit das Pokémon-Ei auf Calebs Kopf schlüpfen konnte. Mehrere Meter über uns flogen Washakwil und Grypheldis im Kreis herum, um aufzupassen, dass ihr Ei nicht von Calebs Kopf wegkam. „Bleib mal kurz stehen“, sagte Caitlin zu Caleb und packte ihn am Arm, um das Ei zu untersuchen, „Hmm,... das Ei scheint, sich ein wenig zu bewegen.“ „Also wird es nicht mehr lange dauern?“, wollte Drake wissen. Die junge Züchterin nickte. Ich fing an, zu lachen, wegen dem ersten, gut gelungendem Foto. „Sieh dir das an, Milza. Calebs epischer Blick, mit seinem Kind, muahaha!“, lachte ich und zeigte meinem Drachen-Pokémon das Foto auf meiner Kamera. „Milza...“, seufzte mein treues Pokémon auf meiner Schulter. „Hör auf, auf deiner Kamera zu starren, du hoffnungsloser Fall!“, rief Caleb. „Hab doch nicht so eine große Fresse“, entgegnete ich.“Wenn es aber so stimmt!“, konterte der genervte Trainer zurück. „Jetzt mal ganz ruhig bleiben. Ein Streit ist völlig unnötig“, sagte Warren und stellte sich zwischen Caleb und mir. „Das war kein Streit. Das war eher eine kleine Vorfreude für die nächste Blamage von Cal, muahaha!“, lachte ich und starrte auf meine Kamera. „Schön, dass du die Reise auf Fotos behälst, aber bitte lass den Kinderkram“, sagte der kluge Trainer zu mir. „Ich habe nichts gemacht, oder Schatz?“, fragte ich meine Freundin Carina. „Äh... keine Ahnung...“, gab sie als Antwort. „Ist ja nicht schlimm, meine Süße“, entgegnete ich und gab meiner Freundin einen Kuss auf die Lippen. „Hey, das Ei bewegt sich irgendwie“, stellte Caleb fest. Sofort überprüfte Caitlin dies und berichtete: „Es dauert nicht mehr lange. Es kann jeden Moment schlüpfen!“ „Wow, das wird spannend werden“, sagte ich und hielt meine Kamera bereit. „Können wir das nicht beschleunigen oder so ähnlich?“, wollte der genervte Trainer wissen. „Nicht, das ich wüsste...“, entgegnete Drake. „Verdammt, Domi! Ich blamiere mich hier bis auf die Knochen!“, rief Caleb. Plötzlich bekam das Ei ein paar kleine Risse, ein Zeichen, dass das Pokémon aus seinem Ei rausschlüpfen wollte. „Das Pokémon kommt!“, rief die junge Züchterin ganz aufgeregt und freudig. Aus dem Ei schlüpfte ein kleines Skallyk, das sich sofort auf Calebs Frisur wohl fühlte. Es gab den genervten Trainer einen Pieks auf die Stirn. „Wie süß, Caleb ist eine Mami geworden“, freute sich unser Sohn. „Cal, lach mal für die Kamera, mit deinem Glück“, sagte ich und schoss ein weiteres Foto von Caleb. „Lass den Blödsinn!“, beschwerte sich Caleb und nahm das Skallyk, um es auf dem Fußweg zu legen, „Okay, das ist nun vorbei und ich bin stolz, dass ich dabei verschont geblieben bin.“ „Nicht wirklich“, zischte ich dazwischen und musste wieder mal lachen. Oben am Himmel flogen noch Grypheldis und Washakwil im Kreis herum und merkten nichts. „Skallyk muss zu seiner Familie, aber die ist so weit über uns und sehen uns nicht. Wir müssen die beiden anlocken, aber wie...?“, fragte sich Warren und überlegte dabei. „Normaler Weise kommen sie doch heruntergeflogen, wenn Caleb das Ei weglegen wollte, aber jetzt tun sie nichts...“, stellte Carina fest. Ich sah, wie Caleb versucht hatte, das Skallyk irgendwo auf einem Drahtzaun zu platzieren, aber das kleine Pokémon hüpfte immer wieder zurück auf Calebs Kopf. „Es hängt an ihm wie eine Klette“, sprach ich in meinen Gedanken und machte ein lachhaftes Grinsen. „Verdammt, hör auf, mich zu ärgern!“, beschwerte sich der genervte Trainer und setzte mehrmals das Skallyk auf dem Zaun. „Ah, ich habe eine Idee!“, rief Drake, „Wir können so tun, als würden wir das Skallyk angreifen. Dann würden Washakwil und Grypheldis sofort zu uns kommen.“ „Domi, wir können doch kein Pokémon angreifen, das gerade aus seinem Ei geschlüpft ist!“, rief meine Freundin. „Ach, Schatz. Jetzt übertreib doch nicht. Milza kann das schon erledigen und keine Panik, ich werde sanft mit Skallyk umgehen“, sagte ich zu Carina, um sie zu beruhigen, „Okay, Milza. Geh zu Caleb und Skallyk.“ Das kleine Drachen-Pokémon schaute zu Skallyk und versuchte, es mit seinen kleinen Klauen sanft zu attackieren. Plötzlich kam Washakwil auf mein Pokémon zugeflogen, mit einer starken Sturzflug-Attacke, aber Milza konnte sich gerade noch schnell ducken. Das Skallyk hatte sich erschrocken und versteckte sich hinter Calebs Beinen. Nach einigen Sekunden kam auch Grypheldis auf uns zugeflogen, flog aber direkt auf Caleb zu, um das Skallyk vor ihn zu schützen. „Ich habe doch gewusst, dass es klappen würde“, sagte unser Sohn. Washakwil und Grypheldis beruhigten sich nach einer kurzen Weile und gesellten sich auf dem Drahtzaun. Auch Skallyk saß bei seinen Eltern. „Endlich sind sie wieder eine kleine Familie“, freute sich Caitlin. „Gut so. Dann können wir weiterreisen und diesen Mist vergessen“, sagte Caleb und ging einige Schritte nach Norden, in Richtung Rayono City. Das kleine Unlicht/Flug-Pokémon machte einen traurigen Blick, als Caleb gehen wollte. „Warte doch mal kurz!“, rief Drake, „Möchtest du dich nicht von denen verabschieden?“ „Nein, dafür habe ich jetzt überhaupt keine Zeit“, antwortete der genervte Trainer. „Ich habe nur gefragt...“, sagte unser Sohn und wirkte etwas enttäuscht. „Naja, wenn er nicht will, dann soll er irgendwo herumgammeln“, sagte ich. Wir verabschiedeten uns von den drei Pokémon und setzten unsere Reise fort. Das nächste Ziel war Rayono City, die wir in diesem Abend erreichen wollten.

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Kapitel 90: Hilfe, ich bin verliebt!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 16:57

Kapitel 90: Hilfe, ich bin verliebt!

Es wurde Abend und wir kamen in der Stadt Rayono City an, die mit den berühmten Vergnügungspark beliebt war. In diesen Moment leuchteten die Straßenlaternen und die ganzen Lichterketten, die an den Gebäuden und Läden hingen, in vielen bunten Farben. Viele Leute gingen durch die Straßen, um in den berühmten Rayono-Vergnügungspark zu kommen. „Wow, hier ist ja einiges los“, stellte Warren fest. „Ach, die sind doch eher an die Süßigkeiten interessiert, die im Vergnügungspark verkauft werden“, sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ähm, wo sollen wir denn für die Nacht unterkommen?“, wollte Caitlin wissen. „Ich kenne ein Hotel, wo Kamilla unterkommt, wenn sie nicht so viele Termine hat“, sagte ich, „Und es befindet sich in der Nähe des Pokémon Centers.“ „Gut, mindestens etwas, wo es schön warm ist“, freute sich Drake. Ich führte meine Freunde durch die Stadt, bis wir am Hotel ankamen. „Ihr braucht euch keine Sorgen machen, mit der Reservierung. Das Hotelzimmer gehört zum Teil auch mir, weil ich mit Kamilla zusammen arbeite“, erwähnte ich und betrat das Hotel mit meinen Freunden. Ich regristrierte uns am Schalter, so dass wir das Zimmer von Kamilla haben konnten. „Da haben wir Glück, dass das Zimmer nicht von einen anderen Gast besetzt wurde“, sagte Warren. „Das liegt daran, dass Kamillas Terminkalender verdammt voll ist und viel als Model arbeiten muss“, entgegnete ich. Wir gingen in die höchste Ebene des Hotels, denn dort befand sich die Suite von der Arenaleiterin aus Rayono City. „Wow, was für ein schönes Zimmer!“, rief Caitlin und war sehr fasziniert von der luxuriösen Einrichtung, „Kamilla muss ja anscheinend ein Vermögen haben...“ In der Suite standen nicht nur ein großes Bett, vier große Ledersofas und andere Wohneinrichtungen, sondern auch ein Billardtisch, der mitten im Raum stand. „Ist ja episch, ein Billardtisch!“, rief Kai und ging zum Billardtisch, „Jetzt habe ich irgendwie Lust darauf, das zu spielen. Wie lange das her war, als ich das zuletzt gespielt hatte. Sowas muss noch in meiner Villa auch stehen.“ „Ich wusste nicht, dass du Billard spielen kannst“, sagte der kluge Trainer zu meinen Freund. „Ich bin zwar noch kein Profi darin, aber ich oftmals zugeschaut, wie man alle gleichzeitig versenken kann, was ziemlich schwer ist“, erzählte mein Freund, „Dann bist du jetzt mein Mitspieler, Klugscheißer.“ „Ich möchte auch mitspielen, Kai“, sagte unser Sohn und schnappte sich einen Billardstab. „Sorry, Domi“, entschuldigte sich der Drachen-Trainer und wendete sich kurz zu unserem Sohn, „Du hast noch was wichtigeres zu erledigen. Es geht um Nicole, die sich gerne mit dir treffen möchte.“ Drake hatte das vergessen, dass Nicole eine Verabredung vereinbart hatte. Er wirkte enttäuscht, aber er wollte Nicole nicht ein zweites mal traurig machen. „Na gut, dann gehe ich eben zu diesen Date“, sagte Drake und gab Kai den Billardstab. Er verließ daraufhin die Suite. „Ich hoffe, er wird eine schöne Verabredung haben und an Verhütung denken“, sprach mein Freund und legte die Billardkugeln in einem Plastikdreieck hinein, das in der Mitte des Billardtisches lag, „Okay, dann kann das Spiel gleich beginnen. Schnapp dir ein Pool-Queue und mach den ersten Zug.“ Der Drachen-Trainer nahm das Dreieck und legte es bei Seite, damit das Spiel beginnen konnte. Caleb lag faulenzend auf einem Sessel und starrte Kai an, während ich Caitlin die Kleidergarderobe zeigte. Emolga und Milza schauten Warren und Kai beim Poolbillard zu. „Seht euch diesen Verräter an. Er chillt sein Leben und macht Domi einen vor... so ein widerliches Arschloch“, sprach Caleb zu sich und machte einen ernsthaft bösen Blick auf Kai. „Hey, Caleb. Möchtest du mitspielen?“, fragte Warren. „Nein, Danke!“, antwortete Caleb genervt. „Ach, sei doch kein Spielverderber und spiel mit“, sagte mein Freund und griff Calebs Ärmel, um ihn an den Tisch zu ziehen. „Hier geht es darum, mit der weißen Kugel die anderen Kugel zu versenken.“ „Ich brauche sowas nicht“, entgegnete der genervte Trainer und weigerte sich, mitzuspielen. „Na gut. Dann kannst du auch zugucken“, sagte Kai und nutze seinen Zug.
In der Zwischezeit ging Drake in Richtung Vergnügungspark, um sich mit Nicole zu treffen. Dabei hatte der 15-Jährige ein mulmiges Gefühl im Magen. Er ging durch die Menschenmengen, die an die Buden vorbeigingen, mit sämtlichen Einkaufstüten und Süßigkeiten. Plötzlich sah er Nicole an einer Bude stehen die sich eine Zuckerwatte gekauft hatte. „Tief durchatmen und dann ab ins Geschehen“, sprach Drake zu sich und ging nervös auf Nicole zu. „Oh, hey Domi!“, rief die Trainerin und umarmte unseren Sohn liebevoll. „Äh, ebenfalls hi“, grüßte er. „Schön, dass du gekommen bist. Da hat Cal dir doch die Mitteilung gebracht“, freute sich Nicole und nahm ein Stück von ihrer Zuckerwatte. „Ja, sehr schön...“, stimmte er ihr zu und schaute Nicole nicht in die Augen. „Hey, fahren wir eine Runde mit dem Riesenrad“, schlug die Trainerin vor. „Warte doch erst damit. Bin doch erst gerade gekommen“, sagte Drake und schluckte einmal kurz. Nicole nahm Drakes Hand und lief mit ihn zum Riesenrad. Die beiden konnten gerade noch eine Kabine erwischen, bevor die Fahrt losging. Nach einigen Sekunden ging die Fahrt los und Drake schaute gelangweilt aus dem Fenster, während Nicole ihre Erdbeer-Zuckerwatte genoss. „Sieh dir mal diese wunderschöne Sicht an. Einfach schön, mit den Lichtern und mit der Sternennacht“, sagte Nicole und war begeistert, im Gegensatz zu Drake. „Es sieht hier alles anders aus als bei unserer Generation. Gut, dass wir die Vergangenheit bewundern können, noch kurz bevor wir existieren.“ „Nicole, ich... ähm... ich möchte dich ungern verletzen, aber ich hatte wirklich keine Lust auf dieses Date. Kai hat mich dazu ermutigt“, gab unser Sohn zu. „Irgendwie scheint dieser Kai dir sehr ähnlich zu sehen, oder?“, fragte Nicole und lächelte dabei. „Er ist so cool und hilfsbereit. Als Drachen-Trainer macht er einen sehr guten Eindruck und ich möchte von ihn lernen, wie man Drachen-Pokémon bändigen kann. Dank ihm habe ich mein erstes Drachen-Pokémon bekommen, ein schillerndes Kaumalat“, erzählte Drake und schaute zu der Trainerin. „Bin ich genauso hübsch wie Kamilla?“, wollte die Trainerin wissen. „Bekommst du überhaupt was mit, was ich dir erzählt habe?“, fragte unser Sohn und fühlte sich unsichtbar. „Als Filmstar und Model muss man ja hübsch aussehen, um berühmt zu werden“, sagte Nicole und beachtete Drake nicht. „Also träumst du immer noch von solchen Mädchenkram?“, wollte er wissen. „Domi, du machst mich sehr glücklich“, gab die Trainerin zu und legte ihre Hände auf die Hände von Drake. Das Riesenrad bleib stehen und die beiden Trainer waren ungefähr 35 Meter über der Erde. Von dieser Sicht konnte man fast die ganze Einall-Region sehen. Nicole schaute herunter zur Erde, wo die Lichter brannten. Drake wusste nicht, was er Nicole in diesen Moment sagen wollte und wirkte zurückhaltend. „Du, Domi... du bist für mich ein sehr symphatischer Junge und ich bin dir sehr dankbar, dass du mir neulich beim Training geholfen hast, bevor die Zeitreise kam“, sagte die Trainerin und starrte in Drakes braunen Augen, „Meine süßen Pokémon sind dir auch dafür dankbar. Ohne dich hätte ich nie ein Talent als Trainerin bekommen.“ „Ich dachte, dass du was von Caleb wolltest“, dachte unser Sohn und machte große Augen, als Nicole sich immer zu ihn näherte. „Ach, Cal finde ich ziemlich arrogant und egoistisch... ich habe nur Augen für dich“, entgegnete Nicole. Langsam ging die Fahrt weiter und unser Sohn war erleichtert, dass er in wenigen Sekunden wieder standfesten Boden hatte. Er fühlte sich nicht wohl in seiner Haut und wusste garnicht, was die Trainerin mit ihn vorhatte. Nicole gab Drake einen Kuss auf die Wange, was dem Trainer sehr überrascht machte. „Und wofür war das jetzt?“, wollte unser Sohn wissen und hielt seine Hand auf seine Wange. „Ich liebe dich, Domi. Du bist mir sehr wichtig im Leben“, antwortete Nicole. Die Kabine, wo die beiden Trainer saßen, ist am Boden angekommen und sofort stieg Drake raus, um Nicole zu entkommen, blieb aber dann auf einer Rasenfläche stehen. „Hey, warum rennst du weg?“, wollte die Trainerin wissen. „Tut mir sehr Leid, Nicole. Aber ich halte es kaum aus... wegen der kleinen Sache vorhin“, gab unser Sohn als Antwort. „Domi, das war ein Zeichen dafür, wie sehr ich dich mag... Du versteht es einfach nicht“, sagte die Trainerin. „Du willst nicht verstehen, wie ich mich dabei fühle!“, rief Drake, „Ich weiß selbst nicht, was ich noch dazu sagen könnte.“ Nicole näherte sich erneut an Drake heran, nahm seine kalten Hände und schaute ihn in die Augen. „Du brauchst doch keine Angst vor mir zu haben. Wir sind gute Freunde“, sagte sie leise in Drakes Ohr. Unser Sohn wendete sich ab und hielt sich mehr zurück. Er ließ Nicoles Hände los und drehte ihr den Rücken zu. „Nicole, ich wollte mich jetzt für den Abend bedanken. Aber ich muss noch darüber nachdenken, ob was zwischen und laufen könnte. Dein Kuss vorhin hat mich etwas verwirrt...“, sagte Drake etwas stotternd, „Ich hoffe, du nimmst das zu Herzen und wir sehen uns eines Tages wieder.“ Unser Sohn ging durch die Menschenmenge, um zurück ins Hotel zu gehen und ließ Nicole alleine im Vergnügungspark stehen. „Ach, Domi...“, sprach die Trainerin zu sich und vermisste ihren Schwarm. Sie nutzte noch ihre Zeit im Vergnügungspark, die sie eigentlich mit Drake verbringen wollte, der aber schon eher gehen musste.
Unser Sohn kam nach wenigen Minuten vorm Hotel an, was er daraufhin betrat. Er fuhr mit dem Fahrstuhl in die höchste Ebene. Dabei dachte er an Nicole, die er allein im Vergnügungspark gelassen hatte. Die Trainerin ging ihm garnicht mehr aus dem Kopf. Nach wenigen Sekunden kam er in der Ebene an, öffnete die Zimmertür von unserem Zimmer und grüßte uns: „Hey, Leute. Da bin ich wieder.“ „So früh schon? Wie war es denn?“, wollte Kai wissen. Auch Warren, Caitlin und ich waren neugierig auf die Antwort von Drake, wie sein Date war. Caleb hingegen hatte kaum Interesse daran. „Es war... eigentlich ganz gut“, antwortete unser Sohn und setzte sich auf ein großes Ledersofa. Mein Freund unterbrach das Billardspiel und setzte sich zu unserem Sohn. Wir kamen mit dazu, um zu helfen. „Das war aber nicht so eine gutgelaunte Antwort. Gab da Probleme?“, fragte der kluge Trainer. „Nicht wirklich“, gab Drake als Antwort, „Nicole hatte erst von ihren Mädchenkram geschwärmt und dann hat sie mich im Riesenrad geküsst, auf die Wange.“ „Uhh, das hört sich aber sehr romantisch an“, stellte Caitlin fest. „Und ich wusste auch nicht, was ich davon halten musste und hab sie jetzt einfach so alleine gelassen“, erwähnte Drake. „Domi, das war deine Chance!“, rief Kai. „Milza! Milza!“, rief sein schillerndes Drachen-Pokémon. „Warum hast du sie allein gelassen?“, wollte ich wissen. Ich merkte, dass unser Sohn von den ganzen Fragen ziemlich genervt war. „Ich glaube, ich bin in Nicole verliebt“, glaubte Drake und hatte ein mulmiges Gefühl im Magen. Caleb bekam es mit und mischte sich ein: „Sag mal, Domi!? Hast du sie nicht mehr alle?! Wie kannst du nur so etwas behaupten!?“ „Schrei doch nicht so, Caleb. Die Liebe spielt ein wichtiges Gefühl im Leben. Ein Zeichen, dass man eine Person sehr gern hat“, sagte ich. „Ach, das kann ich in der Pfeife rauchen. So ein Drecksgeschwätz ist ziemlich unnötig und völliger Blödsinn“, entgegnete Caleb. „Deshalb hast du ein böses Herz“, sagte der Drachen-Trainer und lachte etwas. „Halt die Klappe! Kümmere du dich um deinen eigenen Mist!“, rief der genervte Trainer und wendete sich ab.

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Kapitel 91: Eine Party mit Hindernissen

Beitrag von Reshikrom am Fr 11 Jan 2013 - 16:58

Kapitel 91: Eine Party mit Hindernissen

Die Lage hatte sich beruhigt, als Drake uns erzählt hatte, dass er sich in Nicole verliebt hatte. Caleb wäre beinahe ausgerastet, als er das von seinem Kumpel gehört hatte, aber er war nur am schreien, denn sonst hätte er ein verwüstetes Zimmer hinterlassen, wenn er wie ein Trikephalo Wutanfall einsetzen würde. Ich saß mit Drake unter vier Augen auf dem Sofa, um ihn ein wenig zu helfen. „Ich finde, du solltest dich ab und zu Mal bei Nicole melden, per Viso Caster“, gab ich Drake als Vorschlag. „Ich habe ja ihre Nummer, aber ich weiß wirklich nicht, ob ihr es sagen kann, ich meine, sie steht jetzt wahrscheinlich noch alleine im Vergnügungspark und sehnt sich nach mir“, sagte Drake. „Mach dir keinen Kopf drum. Man kann es verstehen, dass du nervös warst“, sagte ich, um unserem Sohn zu trösten. „Ja,...“, stimmte Drake mir zu, „Danke für deine Hilfe, Kai.“ „Nichts zu danken. Dafür bin ich doch da“, entgegnete ich, „Da fällt mir ein, wir müssen bald mal mit dem Training beginnen, damit dein Kaumalat deine Zuneigung bekommt.“ „Stimmt, ich hätte es beinahe vergessen“, sagte unser Sohn. Während ich mit Drake einen kleinen Plausch führte, durchstöberte meine Freundin Carina mit Caitlin die Kleiderschränke von der Arenaleiterin Kamilla. Caleb saß schlafend auf dem Sessel und Warren schaute zu uns. Er wusste, dass ich ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Sohn hatte, aber Warren kam einfach nicht an Caleb heran. Plötzlich klingelte der Viso Caster von Warren, der sofort den Anruf annahm. Um den Anrufer handelte es sich um Ash. „Hey, Kumpel. Was geht ab?“, rief Ash sehr freudig. „Hi Ash. Bei uns ist alles glasklar und bei dir?“, fragte der kluge Trainer nach. „Ja, bei mir ist auch alles okay. Mein Training scheint auch, ganz gut zu verlaufen, wären da nicht immer die Fails...“, erzählte der Trainer aus Alabastia. „Du, sag mal. Sitzt du gerade auf einem Baum?“, wollte Warren wissen, als er den Umriss eines Baumes im Hintergrund sah. „Äh ja, bei meinem Training ist was schief gelaufen. Meine Pokémon und ich wurden von einer Rihorn-Herde angegriffen und haben uns Schutz gesucht. Und wir hocken schon seit fast einer Stunde hier“, antwortete Ash. „Dann hoffe ich mal für dich, dass du aus dieser Situation schnell rauskommst“, sagte der 17-Jährige und lachte etwas. „Danke, Kumpel“, bedankte sich der Trainer aus Alabastia, „Achja, grüß mal die anderen von mir.“ „Mach ich, Ehrenwort“, entgegnete Warren und lächelte, „Ich muss jetzt auflegen. Kai fängt wieder an, zu schreien.“ Er drückte den Knopf auf dem Gerät, um das Gespräch zu beenden. „Klugscheißer, ich schreie doch garnicht“, sagte ich und jagte Warren einen Schrecken ein. „Erschrecke mich doch nicht und außerdem habe ich mit Ash geredet. Ich soll euch von ihm grüßen aus Kanto“, erzählte der kluge Trainer. „Wie schön. Chillt er etwa auf einem Baum?“, fragte ich aus Neugier. „Hast du etwa das Gespräch gelauscht?, wollte Warren wissen. „Klar, denn sonst hätte ich nicht nachgefragt, muahaha!“, lachte ich. Plötzlich kam die Arenaleiterin Kamilla ins das Zimmer herein. Sie sah ganz anders aus, das erkannte man stark an ihrem Aussehen; schwarze Haare, neue Mode und noch viel hübscher als vorher. „Oh, mit euch habe ich nicht gerechnet“, stellte das Model fest. Sofort rannte meine Freundin zu ihr und grüßte: „Hi, Kamilla. Ich habe für uns hier deine Suite gebucht, damit wir eine Unterkunft haben.“ „Ah, verstehe und das fiel mir gerade noch ein, dass du auch bei mir eingetragen bist“, fiel Kamilla ein, „Aber gut, dass ihr hier seit, denn ich möchte euch zu einer Party in meiner neuen Arena einladen.“ „Eine Party? Ja, da sind wir auf jeden Fall dabei!“, rief Caitlin freudig. „Sehr schön. Und das beste kommt noch; ihr seit V.I.P.-Gäste“, erwähnte die Arenaleiterin aus Rayono City, „Ich muss mich jetzt beeilen, denn meine Kolleginnen warten schon auf mich, um die restlichen Vorbereitungen zu machen.“ Nach wenigen Sekunden verließ Kamilla das Zimmer, um in ihre Arena zurück zu kehren. „Am besten ist es, dass wir jetzt direkt zu Kamillas Arena gehen“, schlug Carina vor, „Denn ich war schon öfters auf Kamillas Partys und ich weiß, was dort für ein Trubel herrscht.“ Wir waren alle einverstanden mit dem Vorschlag und verließen das Zimmer. Nach einer kurzen Weile verließen wir auch das Hotel, um in Richtung Vergnügungspark zu gelangen, wo sich die neue Arena von Kamilla befand. „Oha, seht euch dieses Gedrängel an!“, rief Drake. „Kein Problem. Wir sind doch die Very Important Persons!“, rief ich und grinste dabei. „Halts Maul und geh weiter“, beschwerte sich Caleb. Ich reagierte nicht auf Calebs Beleidigung und drängte mich mit meinen Freunden durch die Menge. „Endlich am Eingang“, sagte die junge Züchterin und war völlig aus der Puste. „Okay, da wir V.I.P. sind, können wir auch den besten Platz bei der Party bekommen“, sagte Warren. „Wow, bestimmt gibt es auch gutes Essen“, dachte unser Sohn. Wir gingen in die Arena hinein, wo es dunkel war, wie bei einer Disco. Der große Saal wird mit Neonlichtern beleuchtet und Scheinwerferlichter sind auch am leuchten. In der Mitte des Raumes stand ein langer, großer Catwalk, wo einige junge Frauen einige Posen ausüben und dabei schicke Mode trugen. „Gehen wir zu einer Sitzecke dort drüben“, sagte ich und setzte mich auf einer Bank. Die anderen setzten sich auch zu mir an dem Tisch. Milza und Emolga saßen zwischen mir und meiner Freundin. „Hier ist aber jede Menge los“, stellte Caitlin fest und starrte durch den großen Saal. Caleb sah die blonden Models an, die blaue Kleidungen trugen. „Domi. Hast du schon diese Hammer Bräute bemerkt? Ich meine, sieh dir mal ihre geilen Ärsche an“, sprach er leise zu Drake. „Hmm,... naja, ich würde nicht sofort sagen, ob diese Models was für uns wären“, entgegnete unser Sohn. Der genervte Trainer leckte seine Lippen und wollte sich bei den Mädchen aufmerksam machen. „Ich würde gerne die heißen Girls vernaschen“, flüsterte er. Drake fand das Verhalten von seinem Kumpel nicht gerade gut. Er dachte zwischendurch an Nicole und wollte sie nicht mit einem Model betrügen. „Und, Schatz. Wie wäre es denn mit einer süßen Umarmung?“, fragte ich Carina und legte meinen Arm um ihre Schultern. „Kai, doch nicht hier vor den anderen“, sagte meine Freundin und wurde etwas verlegen. Ich schaute durch den Raum, ob es irgendwo ein ruhiges Plätzchen für Carina und mich gab. „Milza, Milza, Milza!“, rief mein schillerndes Drachen-Pokémon und zog an meinem Hosenbein. „Oh, Milza. Keine Panik, du bekommst ja dein Drachen-Keks“, sagte ich und gab meinem Pokémon einen speziellen Drachen-Keks, den Milza genoss. „Ohje, das kann doch nicht sein, oder?“, fragte sich Carina und schaute zum Eingang, wo ein alter Rivale mit zwei hübschen Mädchen stand. Es handelte sich um Ashs Rivalen Gary, der anscheinend auch eingeladen wurde. „Na toll, der hat gerade noch gefehlt“, seufzte ich. Gary sah uns und kam mit seinen Mädels auf uns zu. „OMG, wenn das nicht die Versagertruppe ist. Ich hätte euch beinahe nicht wiedererkannt!“, rief Ashs Rivale und lachte dabei. „Verschwinde doch einfach, du Fönfrisur“, sagte ich genervt. „Wenn das nicht der gute, alte Kai ist – diesmal mit einem Blondschopf und mit einer noch größeren Klappe“, sprach Gary, „Ich kann da nur lachen, dass ihr minderjährigen noch zusammen auf Reisen geht. Ich mit meinen 18 Jahren kann ich tun und lassen, was ich will.“ „Willst du angeben oder muss ich erst aufstehen, um dich kalt zu machen?“, wollte ich von Gary wissen. „Schon gut, reg dich ab. Ich gehe schon, mit meinen beiden Ladys Jennifer und Rebecca“, sagte Gary und ließ uns allein. „Ach, betrügt er beide auf einmal oder wie? So ein perverser...“, sprach Carina leise zu sich. „Ganz ruhig, meine Süße“, beruhigte ich meine gereizte Freundin. Kamilla kam zu uns an den Tisch und freute sich, dass wir rechtzeitig angekommen waren. „Danke für euer Erscheinen. Ich wollte euch nur sagen, dass diese Party sehr feierlich wird und es ist ein volles Haus geworden. Es wäre schön, wenn ihr die Hauptattraktion seid, weil viele Bewohner Einalls von euren Heldentaten gehört haben“, erzählte uns die Arenaleiterin, „So, jetzt kann die Party starten und ich wünsche euch viel Spaß dabei.“ Kamilla ging auf dem Catwalk, zu ihren Kolleginnen, um die Party zu starten. Die Musik wurde angeschaltet und die Lichter leuchteten. „Wie eine Hauptattraktion?“, fragte sich Drake. Eine Kellnerin kam auf uns zu und fragte: „Möchtet ihr was trinken?“ „Geben sie für uns allen ´ne Cola“, gab ich als Antwort. „Für mich bitte keine Cola, lieber ein Cocktail“, sagte Warren. Die Kellnerin notierte die Getränke auf einem Notizblock und entgegnete: „Okay, kommt sofort.“ „Ey, sag mal, geht das schon wieder los?“, fragte ich den klugen Trainer. „Ein Cocktail ist doch nichts schlimmes“, sagte der 17-Jährige. Drake hatte ein anderes Problem. Sein Kumpel Caleb schaute sich nur die jungen, weiblichen Gäste an, die kicherten und gute Partylaune hatten. Unser Sohn mochte das überhaupt nicht und dass Caleb ihn bei den Mädchen aufmerksam machen wollte. „Weißt du, was ich jetzt mache? Ich werde jetzt zu den heißen Mädels gehen“, sagte Caleb zu Drake. Ohne zu zögern tat der genervte Trainer das und ging zu den jungen Models. Ich war mit meiner Freundin Carina beschäftigt und kuschelten vor den anderen. Keiner hatte sich um Caleb gekümmert, was er vorhatte. Drake war schon müde und wollte nur noch einschlafen, was ihm aber sehr schwer fiel, wegen der lauten Musik und den ganzen Leuten. Nach wenigen Minuten brachte die Kellnerin uns die Getränke und verschwand auch schnell wieder. „Wow, die Cola ist aber echt eiskalt, in wahrsten Sinne des Wortes, muahaha!“, rief ich und nahm einen Schluck von meiner Cola. Dabei sah ich Warren, der an dem Strohhalm seines Orangen-Cocktails schlürfte. „Diese Models sehen echt hübsch aus. Ich bin froh, dass wir eingeladen wurden“, sagt Caitlin und kuschelte sich an Warrens Arm. Ich sah mich immer noch um, um einen ruhigen Platz für mich und Carina zu finden. „Wo guckst du immer die ganze Zeit hin, Kai?“, fragte Drake mich und rieb sich die Augen wach. „Nichts, Domi. Leg dich doch hin, du siehst müde aus“, sagte ich zu meinem Sohn. „Es ist aber zu laut hier...“, murmelte Drake. „Na, ihr Langweiler. Coole Party, oder?“, fragte Gary und kam mit seinen Mädchen zu uns an den Tisch. „Junge, belästige uns nicht, ansonsten wird es hier unangenehm“, drohte ich. „Oh, ist da etwa jemand genervt, weil er schon müde ist? Ach, Kai. Der Abend ist noch jung und das sollte man genießen, mit dieser coolen Party und den heißen Schnitten“, sprach Ashs Rivale, „Carina, wie wäre es denn, wenn du mit mir und den beiden süßen Ladys das Tanzbein schwingst. Ich weiß, dass du für Kamilla arbeitest und auch so einen geilen Körper hast, wie ein richtiges Model.“ „So, jetzt wird es mir zu bunt“, sagte ich und stand auf, „Entweder haust du jetzt ab oder du bekommst den Zorn der Drachen zu spüren und das ist kein Scherz!“ Gary lachte nur hämisch und ließ uns wieder allein. Mindestens konnte ich mich etwas beruhigen. Ich konnte es nicht mehr lange ertragen, dass Gary andauernd versucht hatte, mir Carina auszuspannen. „Was möchte eigentlich dieser Gary?“, wollte unser Sohn wissen. „Er ist ein alter Rivale von uns und ein totaler Macho“, antwortete ich. „Ich gehe mit Caitlin ein bisschen feiern“, sagte Warren und nahm Caitlins Hand. Die beiden gingen zu den Leuten, um mit zu feiern. Da ich keine gute Partylaune hatte, beschloss ich, einfach auf der Bank sitzen zu bleiben, mit meiner Freundin, unseren gemeinsamen Sohn und den Pokémon Milza und Emolga, die schon längst schliefen. „Ich mag nicht solche großen Partys, vorallem, wenn es die ganze Nacht durchgeht...“, seufzte Carina. „Tja, keine Ahnung, wo sich Caleb aufhält. Bestimmt hat er endlich was gefunden, wo er nicht jede Sekunde rumflucht“, dachte ich und legte meine Hand auf Carinas Schoß. „Hä, ich habe doch nicht über Caleb geredet...“, entgegnete meine Freundin. „Ist ja auch egal. Er wird bestimmt dadurch etwas ruhiger, wenn er feiert, während ich hier mit dir und Domi am chillen bin“, sagte ich, „Diese Nacht wird in die Geschichte eingehen!“ „Wie meinst du das, Kai?“, fragte unser Sohn Drake etwas schläfrig. „Schon gut, Domi. Es muss ja nicht auf alles geantwortet werden“, entgegnete ich und nahm mein Glas mit der eiskalten Cola, „Stoßen wir auf uns, für diese momentane Stimmung ohne Stress.“ Carina, Drake und ich stoßen unsere Gläser an und genossen unsere Cola.

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Kapitel 92: Ärger in der Rayono-Arena

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 17:02

Kapitel 92: Ärger in der Rayono-Arena

„Die Party ist so super! Und endlich können wir mal Pause von all den Geschehnissen machen“, sagte Caitlin sehr freudig und tanzte mit ihren Freund Warren. „Da kann ich nur zustimmen“, sagte der kluge Trainer und lächelte dabei, „Echt schade, dass die anderen keine gute Laune dafür zeigen.“ Gary sah die beiden und ging auf sie zu. „Mindestens ihr feiert ohne Ende. Das gefällt mir“, sagte er und legte seine Hände auf die Hintern seiner beiden Freundinnen Jennifer und Rebecca. „Kein Wunder, dass die anderen zu faul dafür sind“, stimmte Warren ihn zu. „Soll ich für euch ein Bier ausgeben?“, fragte Ashs Rivale den beiden Trainern Warren und Caitlin. „Nein, danke. Ich verzichte lieber...“, antwortete die Züchterin. „Für mich aber!“, rief der kluge Trainer begeistert. Gary ging mit Warren zum Barkeeper, um ein Glas Bier zu holen. In der Zeit kümmerten sich die Dates von dem 18-Jährigen um die besorgte Züchterin. „Gary ist ein echt beeindruckender Trainer“, sagte Rebecca und lächelte. „Da stimme ich dir voll und ganz zu, Schwester“, entgegnete Jennifer und kicherte, „Und dieser andere Trainer scheint auch ein ganz süßer zu sein.“ „Macht ihr euch nicht gegenseitig fertig, weil Gary mit euch beiden ausgeht?“, fragte Caitlin den Mädchen. „Nein, das müssen wir nicht unbedingt machen. Gary kann jedes Mädchen bekommen und wir brauchen keinen Zickenkrieg veranstalten“, antwortete Rebecca. Währendessen bestellte der Rivale von Ash ein Glas Bier für Warren. „Du, sag mal. Dieser Kai denkt immer noch, der beste zu sein, oder?“, wollte Gary von den klugen Trainer wissen. „Wie meinst du das jetzt?“, fragte er. „Er hat den Champtitel nicht verdient. Er hatte eine sehr schlechte Vergangenheit gehabt und so wie er gelebt hatte, braucht er den anderen Trainern nicht die Ziele wegnehmen“, antwortete der 18-Jährige Frauenheld, „Der Titel hätte mir gehören können, wenn er nicht gewesen wäre!“ „Nun, Gary. Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Die nächsten Einall-Turniere finden erst im Dezember statt und ich denke mal, dass du dieses Jahr bessere Chancen hast, ich meine, Kai ist der Einall-Champ und so, wie ich ihn kenne, nehmt er sich nicht so leicht den Titel weg“, sagte Warren und nahm einen Schluck von seinem alkoholischen Getränk. „Ich hatte mir so gedacht, dass du vielleicht Kai ausschalten könntest“, flüsterte Gary. „Was? Nur, weil ich mit Kai auf Reisen gehe, soll ich ihn in den Boden stampfen? Ich bin gerade nicht stärker als er“, entgegnete Warren und stand auf, um zu seiner Freundin zu gehen. Gary fand das Verhalten von dem klugen Trainer nicht besonders gut, weil er ihn dazu bringen wollte, Kai das Leben schwer zu machen. „Ist ja auch egal... ich werde schon einen Weg finden, Kai endgültig zu besiegen, damit ich der Einall-Champ bin“, sprach Ash´s Rivale zu sich und kümmerte sich um seine beiden Dates.
Caleb saß mit einigen Model-Kolleginnen von Kamilla in einer Sitzecke, die sich sehr nah an der Bühne befand. Ihn kümmerte es nicht, dass die Models ein klein wenig älter waren als er selbst. „Und, Ladys? Was macht ihr so den ganzen Tag?“, fragte Caleb. „Was sollten wir denn sonst machen, außer auf dem Catwalk laufen und die brandneue Mode zeigen?“, wollte ein blondes Model wissen. „Oh, ich dachte ein Model hat noch andere Beschäftigungen...“, dachte der sonst genervte Trainer. „Was macht denn ein Trainer den ganzen Tag?“, fragte eine Kollegin von Kamilla. „Das, was ein Trainer eben macht“, gab Caleb als Antwort. „Oh, sehr interessant“, staunten die Models. Caleb lächelte und fühlte sich sehr beliebt, bei den ganzen Blondinen. „Mädels, wir sind jetzt dran!“, rief Kamilla sehr aufgeregt. „Warte, Kamilla. Caleb unterhält uns gerade mit seinem Thema“, sagte ein blondes Model, „Und dieses Thema ist voll süß!“ „Wir möchten für unsere Gäste das Beste bieten und ihnen eine tolle Party geben“, sagte die Arenaleiterin. „Hey, die Party hat doch erst angefangen und ich habe die Mädchen angesprochen, sorry dafür“, entschuldigte sich Caleb bei Kamilla, „Bevor ihr wieder die Party unter Kontrolle habt, möchte ich euch ein tolles Angebot machen. Wie wäre es denn, wenn ich euch ein paar Küsschen gebe und ihr könnt mir Blowjobs geben.“ „Tut mir sehr Leid, aber wir haben unseren Job zu erledigen; das modeln“, entgegnete Kamilla und ging mit ihren Kolleginnen zurück auf dem Catwalk. Caleb war etwas genervt und lenkte sich durch tanzen und feiern ab.
In der Zeit schaute mein Freund sich immer noch um, um für uns ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Langsam fragte ich mich, ob dies jemals ein Ende haben würde. Plötzlich schlich sich ein Mädchen durch die Menschenmenge durch. Das Mädchen kroch eher auf dem Boden, um anscheinend in der Party dabei zu sein. Daraufhin kam es zu uns an dem Tisch und knallte gegen das Tischbein. „Autsch!“, rief das Mädchen. Ich schaute unterm Tisch und es handelte sich um Géraldine, die sich hereingeschlichen hatte, um bei Kamilla zu sein. „Bei dem Gedrängel draußen ist es fast unmöglich, in die Arena reinzukommen, außer... man kriecht auf dem kalten Boden in die Arena hinein“, sagte Géraldine. „Du bist also in die Arena reingekrochen oder wie?“, wollte Kai wissen. Ich gab meinem Freund einen nicht so festen Schlag auf den Hinterkopf und sagte: „Lass sie doch. Sie kann sich glücklich schätzen, dass sie es hierher geschafft hat.“ „Ist schon okay, Carina. Kein Grund dafür, Kai eins über zu braten“, lachte die Arenaleiterin von Panaero City, „Ich bin hier, um Kamilla ein klein wenig zu helfen. Und was macht ihr hier?“ „Wir sind Kamillas V.I.P.-Gäste und sind die Hauptattraktion für ihre Party“, antwortete ich. „Wow, ist ja echt cool!“, rief Géraldine. „Ja, sehr cool“, sprach Kai zu sich, „Achja! Carina und ich müssen für einige Minuten oder auch Stunden weg. Könntest du auf Domi und die Pokémon aufpassen? Domi ist übrigens der schlafende Trainer neben dir.“ Der Drachen-Trainer nahm meine Hand und ging mit mir durch den Saal. „Ähm,... ja“, sagte die Pilotin und tat das, was der Drachen-Trainer verlangte; auf Drake und die Pokémon aufpassen. Kai führte mich zu einer dunklen Ecke, wo sich eine Treppe befand, die zu Kamillas Zimmer führte. „Was soll das, Kai?“, fragte ich. Ich bekam keine Antwort von meinem Freund und ging stattdessen mit ihm die Treppen unauffällig hoch. „Ah, wie ich es mir gedacht habe“, freute sich Kai, als er das große Bett von Kamilla sah. „Wie meinst du das?“, fragte ich skeptisch, „Ich habe keine Lust, von Kamilla Ärger zu bekommen.“ „Wenn wir flüstern, bekommt keiner was von uns mit und wir werden auch nicht bemerkt“, entgegnete mein Freund. „Na, ich weiß ja nicht so recht...“, sagte ich und war etwas unsicher bei der Sache. Dabei fragte ich mich auch, was wir hier machen wollten. „Carina. Lass uns hier viel Spaß miteinander haben“, sagte Kai daraufhin und schaute mich verliebt an. „Meinst du jetzt etwa, dass wir zwei hier Sex haben sollen?“, wollte ich wissen. „Richtig geraten, meine Süße“, antwortete der Drachen-Trainer.
„So, meine lieben Gäste! Bitte zuhören!“, rief Kamilla und erhielt die volle Aufmerksamkeit von den Gästen, „Da die Party sehr gut läuft, habe ich für euch das Beste für den Schluss aufgehoben. Meine liebenswerte Arbeiterin und ihre Freunde, die bekannt für ihre Heldentaten vor einigen Monaten waren, werden als Hauptattraktion hier auf der Bühne stehen und euch Autogramme verteilen!“ Die Gäste freuten sich riesig auf uns, aber leider kam die tolle Überraschung nicht komplett. Warren und Caitlin betraten die Bühne und standen bei Kamilla und ihren Model-Kolleginnen. „Warren, wo sind Carina und Kai?“, flüsterte die Arenaleiterin von Rayono City. „Keine Ahnung“, antwortete der kluge Trainer, „Normalerweise sollten sie doch auf die Bühne kommen, aber... ich sehe sie nicht mal in der Sitzecke, nur Domi und Géraldine mit den Pokémon.“ Als Kamilla zu unserer Sitzecke schaute, sah sie nur Géraldine, Drake und die Pokémon. „Na klasse... aber egal. Hauptsache du bist hier, Warren“, sagte sie und setzte ihre Ansage fort, „So, meine lieben Gäste. Eigentlich hätten wir noch zwei weitere Helden Einalls erwartet, aber hier haben wir Warren Black, der auch zu der Helden-Truppe dazugehört, mit seiner Freundin Caitlin!“ Die ganzen Gäste applaudierten und jubelten. Warren und Caitlin fühlen sich dadurch geschmeichelt und wurden zugleich etwas nervös. „Oh Mann, wie peinlich...“, sagte der kluge Trainer zu seiner Freundin. „Einfach winken und lächeln“, entgegnete Caitlin. „Okay, wie wäre es denn, wenn ihr eure Pokémon den Gästen vorstellt?“, fragte die Arenaleiterin. Die beiden Trainer guckten sich gegenseitig an und wussten keine Antwort. Gerne würden sie Kamillas Gäste ihre Pokémon vorstellen, aber sie waren sich nicht so sicher. „Das ist nicht schlimm, wenn ihr es nicht möchtet. Dafür könnt ihr Autogramme verteilen“, schlug Kamilla vor. Genau das taten die beiden Trainer auch und Kamilla half ihnen dabei. „Wow, Kamilla hat es drauf. Warum bin ich nicht mit ihr auf der Bühne, wääähhh!“, jammerte Géraldine. Durch das Gejammere wurde Drake wach und sah Warren und Caitlin auf der Bühne. „Cool!“, rief er, „Aber wo sind denn Kai und Carina?“ „Ich habe sie gerade noch gesehen“, entgegnete die Arenaleiterin von Panaero City, „Ich bin übrigens Géraldine, eine gute Freundin von den beiden und Arenaleiterin von Panaero City.“ „Freut mich, mein Name ist Drake, aber nenn mich ruhig Domi, das tun die anderen auch“, stellte Drake sich vor, „Du sagtest doch, dass du Kai und Carina gesehen hast. Haben sie gesagt, wohin sie wollten?“ „Nein, leider nicht...“, gab Géraldine als Antwort, „Dabei sind sie doch die Hauptattraktion für Kamillas Party...“ In der Zwischenzeit schmusten Kai und ich auf Kamillas großes Bett. „Wie geil das ist“, sagte Kai und war glücklich. „Kai, ich fühle mich irgendwie nicht ganz wohl bei der Sache. Ich meine, wir treiben es auf Kamillas teurem Bett und mir ist kalt. Können wir uns jetzt anziehen, damit wir keinen Ärger bekommen?“, fragte ich. „Komm schon, Süßi. Der Sex war etwas zu kurz für den heutigen Abend. Bitte,... tu es für uns“, sagte Kai und flirtete dabei. „Na gut, aber nur noch für 5 Minuten“, entgegnete ich und fing an, Kai zu küssen. Wir berührten uns zärtlich und ließen uns nicht von der lauten Musik ablenken, die aus den Stereoanlagen schallte. Kai flüsterte mir zu:„Und du hast ja noch deinen Schwangerschaftstest, wenn du Gewissheit brauchst. Domi würde sich doch sicher freuen, wenn er...“ „Nein, Kai! Sowas möchte ich nicht nochmal durchziehen. Mir reicht schon Domi“, sagte ich und schnappte mir meine Kleidungen. „Ach, schade...“, seufzte der Drachen-Trainer und war froh, wieder mit mir schlafen zu können. Ich hoffte sehr, dass ich nicht schwanger wurde, da wir nicht verhütet hatten. „So ein Mist. Wir sollten doch auf der Bühne stehen!“, rief ich total panisch, als ich hinunter zur Bühne schaute. „Warren will uns wieder Mal die Show stehlen, obwohl er nichts in den letzten Monaten gemacht hat“, sagte mein Freund. „Jetzt können wir erst Recht Ärger von meiner Chefin kassieren...“, sprach ich. Als Warren und Caitlin die Autogramme verteilt hatten, kam Caleb zu Drake und Géraldine an den Tisch und stellte fest: „Wo sind denn diese Schwachköpfe?“ „Keine Ahnung“, antwortete unser Sohn und zuckte mit den Schultern. „Wegen denen sind die heißen Girls bei dem Top-Model. Wenn ich keine Blowjobs bekomme, dann werde ich richtig sauer!“, rief der genervte Trainer. „Reg dich ab. Es geht nicht darum, Mädchen hier anzumachen, sondern zu feiern“, sagte Géraldine. Plötzlich kam was ziemlich unerwartendes. Ein kurzes, kleines Erdbeben brachte das Gebäude zum beben. Keiner wurde verletzt und nichts wurde beschädigt. „Was war das denn?“, fragte sich Warren und ging mit Caitlin und Kamilla zu unserer Sitzecke. „Woher kam das Beben her?“, fragte sich Géraldine. Ich kam mit Kai schnell zu unserer Sitzecke und wollten über das Erdbeben wissen, was für ca. 5 Sekunden lief. „Wo wart ihr zwei denn nur?“, wollte Kamilla von uns wissen, „Wir haben euch auf der Bühne vermisst.“ „Das können wir dir später erklären, Kamilla. Das Erdbeben ist erstmal wichtiger“, sagte ich. „Und ich weiß, woher das Erdbeben kam“, sagte Gary und kam auf uns zu, mit einem speziellen Gerät, „In der Nähe von Marea City wurde ein Tunnel gesprengt und war für das kleine Erdbeben verantwortlich. Ich kann mit diesem Gerät hier verschiedene Radarwellen empfangen von ca. 50km Entfernung und im Turner-Pfad, wo die Bombe gesprengt wurde, soll sich angeblich eine Schurkenorganisation befinden, die ein legendäres Trio finden möchte. Eine perfekte Mission für mich, die aufzuhalten.“ „Team Dragon schon wieder...“, sagte Kai, „Die müssen unbedingt wieder so einen Mist mit Team Rocket anstellen.“ „Ich muss mich um die Gäste kümmern. Géraldine, hilf bitte den Trainern“, sagte Kamilla und ging zu ihren Kolleginnen, um die in Panik geratenen Gäste zu helfen. „Ich werde versuchen, die Sache auf den Grund zu gehen. Wird ziemlich schwer werden, da ich erst meine Reise begonnen habe, um stärker zu werden“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. „Wisst ihr was. Wir müssen nach Marea City gehen, um die Schurken aufzuhalten. Ich möchte nicht denken, was sie dort noch anstellen könnten“, sagte ich. „Carina hat Recht. Der Turner-Pfad befindet sich in Marea City und wird streng bewacht von Arenaleiter Turner und seinen Arbeitern“, stellte Warren auf seiner Karte fest, als er die Info zu Marea City gelesen hatte. „Ihr braucht doch nicht hetzen. Ich kümmere mich schon darum, aber erst kommen meine beiden Ladys dran“, sagte Ashs Rivale und verließ mit seinen Dates Jennifer und Rebecca die Arena. „So ein widerlicher Macho...“, seufzte der Drachen-Trainer, „Wir sollten jetzt besser ins Hotel zurückkehren und gut ausschlafen, damit wir unsere reise fortsetzen können.“ „Ich komme mit euch mit ins Hotel“, sagte Géraldine. Warren, Caitlin, Drake, Caleb, Kai, Milza, Emolga und ich verließen die Arena und gingen zusammen mit Géraldine ins Hotel zurück, um die restlichen Stunden der Nacht zu schlafen.

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Kapitel 93: Milzas neuer Drachentanz

Beitrag von Reshikrom am So 13 Jan 2013 - 11:21

Kapitel 93: Milzas neuer Drachentanz


Es wurde der nächste Morgen in der Einall-Region. Wir standen um 7:45 Uhr auf und bereiteten uns für die Reise vor. Als ich gerade meine Freundin Carina, die ihre Tasche packte, sah, nutzte ich die Chance, sie ein wenig zu schmusen. „Guten Morgen, meine Süße. Na, suchst du neue Feinwäsche für mich heraus?“, fragte ich und umarmte meine Freundin zärtlich. „Kai, bitte. Die anderen können es doch sehen“, entgegnete Carina und legte ihre T-Shirts fein zusammen. „Wollen wir heute Abend es wieder krachen lassen im Bett?“, fragte ich flirtend. „Mal sehen, aber erst setzen wir unsere Reise fort“, antwortete meine Freundin und zog ihre Sneakers an. „Hey, Kai!“, rief Drake und ging auf mich zu, „Hättest du heute Zeit für das Training mit mir und mein Kaumalat?“ „Ähm, ja genau... wir gehen heute in Richtung Route 5 und da gibt es eine große Wiese, wo man perfekt trainieren kann“, antwortete ich und setzte mich auf das große Bett von mir und Carina. „Könntest du bitte dein Milza für das Training benutzen? Denn dann wäre das Training sinnvoller“, dachte Drake. „Klar, ich habe nichts dagegen“, entgegnete ich und lächelte, „Pack deine Tasche und mach dich bereit für die Reise.“ Warren und Caitlin waren schon reisefertig und warteten auf uns. Auch Caleb war schon längst vorbereitet. „Kai, du solltest dich auch besser fertig für die Reise machen, anstatt Carina auf den Hintern zu starren“, sagte Warren. „Ach, Klugscheißer. Du brauchst doch nicht eifersüchtig sein. Ich genieße mein Leben als fast volljähriger Drachen-Trainer aus einer modernen Stadt der Drachen“, sagte ich und zog meine Schuhe an. Milza und Emolga spielten auf dem Bett und dabei fiel Carinas Tasche auf dem Fußboden. Dabei flog der noch unausgepackte Schwangerschaftstest raus, den Caleb sofort bemerkte. „Was ist das denn für ein Zeug?“, wollte der genervte Trainer wissen und wollte den Test aufheben, bis ich sagte: „Das geht dich nichts an.“ Ich nahm Carinas Test und packte den in ihre Tasche zurück. „Schatz, was ist denn jetzt wieder los?“, fragte meine Freundin und nahm ihr Emolga auf den Armen. „Nichts, wir können jetzt das Hotel verlassen“, antwortete ich und nahm mein Milza auf meine Schultern. „Ich bin jetzt bereit!“, rief Drake. „Sehr schön, auf geht’s!“, rief ich und verließ mit meinen Freunden das Hotelzimmer und daraufhin das Gebäude. Vor dem Hotel trafen wir auf Géraldine, die schon vor uns wach war und auch vorhatte, nach Marea City zu reisen. „Guten Morgen, Leute“, grüßte sie uns, „Seit ihr jetzt auch auf dem Weg nach Marea City?“ „Ja, wir müssen diese Schurken aufhalten. Langsam gehen die mir auf die Nerven, mit ihren idiotischen Plänen“, entgegnete ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ich möchte euch unterstützen bei der Weltrettung. Diese Eisschicht über der Einall-Region nimmt langsam auch mehr zu und der Minusgrad sinkt ohne Ende“, stellte die Arenaleiterin von Panaero City, „Bevor ich mich auf dem Weg mache, muss ich noch mit Kamilla reden.“ „Ich hoffe, dass sie nicht allzu sauer auf mich und Kai ist... nur weil wir nicht auf der Bühne gestanden und keine Autogramme verteilt haben“, sprach meine Freundin und wirkte etwas enttäuscht von sich. „Ach, sie wird es verstehen und ihr beiden habt es nicht mit Absicht gemacht“, sagte Géraldine, „Ich werde mit ihr darüber reden und dann komme ich euch nach. Bis später dann und passt gut auf euch auf.“ Die Arenaleiterin ging in Richtung Vergnügungspark, wo sich die Arena von Kamilla befand.Wir hatten beschlossen, in Richtung Route 5 zu gehen, die uns nach Marea City führte und dazwischen die Marea-Zugbrücke befand. Route 5 befand sich westlich von Rayono City und besteht aus einer großen Wiese, wo viele Pokémon wie Picochilla, Dusselgurr und Felilou lebten. Dieser Ort eignete sich auch für das Training, was ich mit Drake vereinbart hatte. In eine kurzen Zeit kamen wir auch dort an und Drake rief sein Shiny-Kaumalat aus dem Pokéball heraus. „Okay, Kai. Ich bin bereit für unser Training“, sagte unser Sohn und freute sich riesig auf das Training. „Ah, okay. Aber könntest du dir noch etwas Zeit lassen, Domi? Wir sind doch erst seit ein paar Sekunden hier“, entgegnete ich und kuschelte mich an Carinas Schulter. Caleb war überhaupt nicht zufrieden, was ich gesagt hatte, und äußerte seine Meinung: „Du bist echt ein faules Stück. Du kannst keine Versprechungen halten und möchtest nur mit deinem Mädel chillen.“ „Und du nimmst deinen Mund besser nicht zu voll“, konterte ich zurück und beschloss, mit Drake und seinem Kaumalat zu trainieren, um ihre Zuneigung zu erhöhen. Ich stand mit meinem Milza auf der Wiese, zusammen mit Drake und Kaumalat, und fingen mit dem Training an. „Okay, leg los mit Doppelhieb, Milza!“, befahl ich. Milzas Stoßzähne leuchteten und versetzten Kaumalat einen sanften Schlag, da mein Pokémon stärker war als das von meinem Sohn. „Gib nicht auf, Kaumalat. Kontere mit Kratzer zurück!“, rief Drake. Kaumalat kratzte Milza, das sogar einen Volltreffer erlangte. „Hey, das war gut!“, lobte ich Drake und zeigte einen Daumen hoch. Drakes lächeln strahlte vor Freude, aber hatte immer noch die Zweifel, dass er Kaumalat nicht genug Liebe gab. „Das Training scheint ja gut zu laufen“, stellte Warren fest. „Ich denke mal, dass die beiden es super hinbekommen werden, um Kaumalat gut behandeln zu können“, dachte Caitlin. „So, dann können wir weiter fortfahren“, sagte ich und wollte Milza den nächsten Befehl geben, bis Drake sagte: „Warte kurz, Kai. Ich bin mir nicht so sicher, ob Kaumalat noch weiterkämpfen kann... ich meine, es beherrscht nicht mal so gute Attacken wie Milza.“ „Ich verstehe, was du meinst, Domi. Aber für den Anfang war es schon ganz gut“, sagte ich. Milza und Kaumalat gingen zu einem Beerenbaum, wo dort seltene Terirobeeren wuchsen, die für Drachen-Pokémon gut schmeckten. „Ich wusste garnicht, dass hier solche Beeren wachsen“, sagte meine Freundin Carina. Als Carina einige von den Terirobeeren pflücken wollte, rief plötzlich eine Stimme: „Nicht anfassen!“ Die Stimme kam von einem Mädchen, das wir lange kannten, und zwar von Lilia, die aus einem Wald kam. „Diese Beeren sind noch nicht reif genug“, sagte sie und sah Milza und Kaumalat an den Ästen hocken. „Hey, Lilia. Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen!“, rief Caitlin und freute sich über Lilias Erscheinen. „Freut mich auch. Wohin wollt ihr denn reisen?“, fragte Lilia. „Wir sind auf dem Weg nach Marea City“, antwortete Warren. Als wir mit Lilia eine Unterhaltung führten, schlichen sich Milza und Kaumalat weg, zu einer kleinen Klippe, wo auch die Terirobeeren wuchsen, die aber fast reif waren. „Wir hatten aber ein kleines Training durchgeführt und befinden uns mitten in der Pause. Also könntest du wieder nach Beeren suchen gehen“, sagte ich, um Lilia loszuwerden. „Kai, du benimmst dich immer noch wie ein Kind!“, beschwerte sich die Drachen-Trainerin. „Hä, warum denn das?“, fragte Drake skeptisch. „Das ist ihr Standartspruch“, erklärte Carina. „Das ist doch alles Mist hier...“, sprach Caleb zu sich und schaute zu den beiden, schillernden Drachen-Pokémon, die fast abrutschten. „MILZA!“, rief mein Pokémon und hielt sich an einer großen Wurzel fest. „Oh Mann, Milza!“, rief ich total panisch und rannte zu den Pokémon. Ich streckte meinen Arm aus, um Milza zu packen. Drakes Kaumalat wollte mir helfen, aber dabei fiel es selbst den Hang hinunter. Es konnte sich noch an Milzas Schweif festhalten. „Keine Angst, Jungs. Ich werde euch hochziehen“, sagte ich. Plötzlich fing das Landhai-Pokémon an, herumzuzappeln, was mich in Schwierigkeiten brachte. Ich fiel runter und konnte mich an der Wurzel festhalten. „Ich helfe dir!“, rief Lilia und packte meinen Arm, um mich mit den Pokémon hochzuziehen. Auch die anderen halfen mir, außer Caleb. „Mist, mein Arm wird schwächer“, sagte Lilia und fiel mit mir und den Pokémon den tiefen Hang herunter. Ich rutschte auf den Bauch herunter und landete auf eine Grasfläche, woraufhin Lilia auf meinen Rücken landete. „Ahh, mein armes Kreuz!“, jammerte ich. „Entschuldigung“, entschuldigte sich Lilia und stieg von meinem Rücken ab. Milza und Kaumalat kamen erst fröhlich den Hang heruntergerutscht. Ich nahm die beiden Drachen-Pokémon auf meine Schultern und stellte fest: „Na super. Es ist völlig unmöglich, diesen sehr steilen Hang hinauf zu klettern. Da müssen wir einen Umweg nehmen, um hoch zu kommen.“ „Das hast du echt super gemacht, Kai. Wegen dir sind wir jetzt in diesem Schlamassel“, seufzte die Drachen-Trainerin. „Warum ist das denn meine Schuld?! Wenn Caleb mal mitgeholfen hätte, wäre dies nicht passiert“, sagte ich und ging einige Schritte weiter, um einen Weg zu finden, zu meinen Freunden zu kommen. „Hey! Warte auf mich!“, rief Lilia und rannte zu mir. Ich versuchte unterwegs, eine Videoverbindung auf meinem Viso-Caster zu erstellen, um meine Freundin Carina zu erreichen. „Ah, fuck. Dieses blöde Gerät braucht wieder mal so lange. Demnächst beschwere ich mich bei den Reperaturservice“, sprach ich zu mir. „Du benimmst dich wie ein Kind“, sagte Lilia etwas genervt. „Du benimmst dich wie ein Kind“, plapperte ich ihr nach. „Äffst du mir etwa nach?“, wollte die Drachen-Trainerin wissen. „Äffst du mir etwa nach?“, plapperte ich ihr ein zweites Mal nach. „Kümmere du dich um dein Viso-Caster, anstatt mir alles nachzulabern“, beschwerte sich Lilia. „Muahaha!“, lachte ich und konzentrierte mich auf einem Umweg. Ich schaute mich in der Umgebung um und stellte fest, dass es nur Wege in den Wäldern dieser Route führte. „Es gibt hier nichts weiteres als nur Bäume...“, sagte ich und kratzte mich am Kopf. „Am besten ist es, wenn wir den Hang hinaufklettern sollten. In Sachen klettern bin ich die beste“, gab Lilia an, „Wir müssen irgendwas festes und stabiles haben, zum Beispiel ein Seil, damit wir nicht hinunter stürzen können.“ „Nee, danke. Die Details habe ich in meiner Buchse drinne. Wir nutzen meine Idee und zwar einen sicheren Weg nach oben suchen“, sagte ich. „Das ist so kindisch von dir!“, rief die Drachen-Trainerin. „Das hat rein garnichts mit kindisch zu tun. Ich weiß, was ich da mache“, entgegnete ich und suchte weiter nach einem sicheren Weg nach oben.
„Ich hoffe, dass Kaumalat auf Kai hört... irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht als Drachen-Trainer nicht würdig bin“, glaubte Drake. „Mach dir keine Sorgen, Domi. Kai ist ein sehr liebevoller Trainer und versteht sich gut mit den Drachen-Pokémon“, sagte Carina zu unserem Sohn, um ihn aufzumuntern. „Wenn du das so sagst, dann glaube ich das auch“, sagte Drake zu mir und lächelte. Caleb zerrte an Drakes Arm, um ihn wieder an die eine Sache zu erinnern: „Ich weiß, dass hier was nicht stimmt, schon seit dem Aufenthalt in Eventura City. Kai führt dich nur in das Licht des Betrugs!“ „Das stimmt doch nicht, Cal. Du kannst nur Kai nicht ausstehen, weil ich mich mit ihn mehr verstehe und er der einzige ist, der mir beim Training helfen kann, damit ich ein erfolgreicher Drachen-Trainer werde“, entgegnete unser Sohn und wendete sich von seinem Kumpel ab. „Diese Naivität von Domi... eines Tages wird er die ganze Wahrheit erfahren“, sprach Caleb zu sich. „So, ich würde mal vorschlagen, dass...“ Als meine Freundin ihren Satz beenden wollte, mischte sich Warren ein: „Es ist besser, einen Weg zu finden, der nicht zu 90° steil ist.“ „Ich hasse das, wenn man mich unterbricht...“, seufzte Carina. „Emo...“, seufzte ihr Pokémon Emolga mit. „Meine Intelligenz wird uns weiterhelfen“, sagte Warren und gab seiner Freundin Caitlin einen Kuss auf ihre Wange. „Seit wann hat Warren das Sagen? Ich dachte, Kai wäre derjenige mit den Ideen für die Reise“, dachte Drake und machte dabei große Augen. „Er hat auch nicht das Sagen, Domi – Sondern ich. Und ich sage jetzt, dass wir sofort Kai und Lilia suchen werden“, sagte meine Freundin an und fing mit der Suche an. „Und glaubst du auch, dass ich genauso gut werde wie Kai?“, fragte unser Sohn seinem Kumpel Caleb. „Was weiß ich?! Du wirst besser sein als diese falsche Schlange“, gab Caleb als Antwort. „Ich habe nichts extremes erwartet, aber egal... gehen wir mit den anderen Kai und Lilia suchen!“, rief Drake.
Ich ging mit Lilia und den beiden Drachen-Pokémon Milza und Kaumalat um den großen Wald herum, um einen sicheren Weg nach oben zu finden. „Kai, du bist immer noch ein Kind. Wenn du mir die Aufgabe geben würdest, dass ich einen Weg finden soll, dann wären wir jetzt wieder oben bei den anderen“, sagte Lilia. „Ich habe es immer mit solchen Kindsköpfen zu tun“, seufzte ich und gab meinem Milza und Drakes Kaumalat jeweils einen Drachen-Keks. „Wow, sind das etwa besondere Kekse für Drachen-Pokémon aus Twindrake City?! Ist ja echt cool!“, rief die Drachen-Trainerin und war fasziniert von den scharfen Geruch der speziellen Drachen-Keksen, „Könnte ich ein paar davon für meine Drachen-Pokémon haben, bitte? „Ähm, diese Kekse habe ich selber mit Carina gebacken und das mit einem besonderen Geheimrezept. Die Kekse, die in Twindrake City verkauft werden, haben nicht die passenden Vitamine für Drachen“, entgegnete ich, „Und ich dachte, dass ich viel zu kindisch sei.“ „Hähä, das war nur ein kleiner Scherz. Du bist sehr erwachsen für deinen Alter“, entschuldigte sich Lilia und schleimte sich immer noch bei mir ein, „Bitte gib mir ein paar von deinen speziellen Keksen ab.“ „Nix da, selbst für eine Million Pokédollar würde ich dir keinen einzigen Krümel geben“, sagte ich und grinste dabei. „Für einen Großstadt-Trainer hast du aber ein großes Mundwerk, wie ein Kind“, seufzte Lilia. „Dafür habe ich noch ein großes Ding in meiner Buchse, vergiss das nicht, Anfängerin“, konterte ich zurück und suchte weiter einen Weg nach oben. Ich sah mich in der Umgebung um und versuchte immer noch, meine Freundin per Viso-Caster zu erreichen, aber die Verbindung war am abkratzen. Lilia blieb stehen und merkte, dass hier was nicht stimmte. Sie versuchte, mich zu warnen: „Kai! Geh bloß nicht weiter!“ „Jaja, soll das wieder eine billige Schleimerei von dir sein oder was?“, fragte ich gestresst. Ich nahm Lilia nicht ernst und setzte meine Suche fort, bis ich auf ein Sichlor-Nest getreten war. Einige Sichlor kamen aus den Efeubüschen empor und sahen ziemlich aggressiv aus. „Nichts wie weg hier!“, rief Lilia panisch und rannte davon. Ich rannte mit den Drachen-Pokémon ebenfalls vor den wütenden Sichlor weg, aber die waren uns schnell entgegengeflogen. „Ich habe dich ja gewarnt, aber du warst wieder mal egoistisch“, schimpfte Lilia. „Konnte ich wissen, dass dort ein Sichlor-Nest war?!“, rief ich, „Ich werde diese Sichlor bekämpfen, wie vor einigen Monaten vor der Siegesstraße. Milza und Kaumalat – macht euch bereit.“ Die Sichlor fingen gleichzeitig an, mit Kreuzschere anzugreifen. „Schnell, Milza. Setz Drachenklaue ein!“, befahl ich, „Kaumalat, Greife die Sichlor mit Doppelhieb an!“ Die beiden kleinen Drachen-Pokémon gaben alles, um die Käfer/Flug-Pokémon in die Flucht zu schlagen, aber diese wehrten sich mit ihren gewaltigen, scharfen Klingen. Dabei wurde Drakes Kaumalat stark verletzt, so dass es kampfunfähig wurde. „Kai! Ich helfe dir!“, rief die Drachen-Trainerin. „Brauchst du nicht. Ich komme schon klar“, sagte ich, „Okay, Milza. Lenk die Sichlor mit Wutanfall ab!“ Mein schillerndes Pokémon gab alles an Kraft und Energie für Wutanfall, aber es brachte nichts bei den flinken Sichlor. Milza war erschöpft und konnte nicht weiter angreifen. Kaumalat wurde von Lilia in Schutz genommen. „So ein Mist“, fluchte ich und war am überlegen. Milza war immer noch völlig aus der Puste und für die Sichlor war es die Chance, mein schillerndes Pokémon weitere Verletzungen hinzuzufügen. Plötzlich fing Milza an, rotbläulich zu leuchten und griff die gereizten Käfer/Flug-Pokémon mit einer unglaublichen Wutanfall-Attacke an. „Milza hat Schwerttanz erlernt“, freute ich mich und bewunderte die Stärke meines Drachen-Pokémon. Selbst Lilia kam aus den Staunen garnicht mehr heraus. Als Milza völlig erschöpft war und die Sichlor in die Flucht gebracht hatte, nahm ich es in meinen Armen und lobte es mit einen speziellen Drachen-Keks. „Ich gebe deinem Milza gerad noch eine Tsitrubeere, damit es wieder schnell auf die Beine kommt“, sagte Lilia und gab meinem Pokémon die Beere. „Danke sehr. Aber wir sollten jetzt besser zu den anderen kommen, sonst hängen wir noch bis zum Abend hier in dieser Gegend“, sagte ich und ging mit Lilia und den beiden Drachen-Pokémon durch die Gegend, um zu unseren Freunden zu kommen.


Zuletzt von Reshikrom94 am Do 24 Jan 2013 - 5:33 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Weitere Inhalte zu deinem Part hinzugefügt, Schatzi)

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Kapitel 94: Der Angelwettbewerb

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 25 Jan 2013 - 4:35

Kapitel 94: Der Angelwettbewerb

Es wurde Nachmittag und ich war mit meinen Freunden immer noch auf der Suche nach Kai, Lilia und den beiden Drachen-Pokémon Milza und Kaumalat. „Route 5 ist echt eine komplizierte Route...“, seufzte Caitlin. „Wir werden aber nicht aufgeben. Ich bin mir sicher, dass die beiden schon längst einen Weg nach oben gefunden haben“, sagte ich. „Wir sollten die beiden Idioten vergessen, vorallem dieser Kai oder wie sein Name sonst lautet“, sagte Caleb. „Hör zu! Wir lassen hier niemanden zurück! Und wenn du nicht mithelfen willst, kannst du deinen Arsch sonst wo platzieren, am besten da, wo du nicht am rumzicken bist!“, beschwerte ich mich und wurde langsam sauer, wegen Calebs Aussage. Der genervte Trainer schreckte zurück und lehnte sich an einem Baum an. „Blöde H...“, fluchte er leise. „Kommt, Leute. Suchen wir weiter“, sagte ich. Drake schaute kurz zu seinem Kumpel, aber wendete sich daraufhin wieder von ihm ab.
Währendessen fanden die beiden verschiedenen Drachen-Trainer eine Treppe, die zur Wiese führte, wo Kai mit Drake den Probekampf durchgeführt hatte. „Nach stundenlanger Suche haben wir endlich den Weg nach oben gefunden“, freute sich mein Freund. „Mein 6. Sinn hat uns hierher geführt“, gab Lilia an. Ich rannte mit Milza und Kaumalat die Treppen hoch und ließ Lilia zurück. „Hey! Warte doch!“, rief die Drachen-Trainerin und rannte mir blitzschnell entgegen, „Wie wäre es denn mit einem Dankeschön, zum Beispiel... einen speziellen Drachen-Keks?“ „Und wovon träumst du nachts?“, wollte ich wissen, „Du hast doch nicht mal den Weg alleine gefunden. Ich hab´s doch immer gesagt, dass ein erfahrener Drachen-Trainer und neuer Champ der Einall-Region immer einen Ass im Ärmel hat. Du bist nur ein normales Kind aus dem Dorf der Drachen.“ „Willst du etwa damit sagen, dass ich schwach wäre?“, fragte Lilia. Mein Freund nickte und grinste dabei. „Als Einall-Champ hast du wirklich einen frechen Charakter. Aber wart´s ab... ich werde meine Pokémon trainieren, damit ich dich besiegen werde. Ich werde dir schon beweisen, dass ich als Drachen-Trainerin das Zeug dazu habe, Drachen zu beherrschen, im Gegensatz zu dir. Grüß die anderen von mir. Ich werde hier noch einige Beeren suchen und dabei mein Training durchführen.“ Lilia ging in Richtung Beerenwald, wo wir sie angetroffen hatten, während Kai und die Drachen-Pokémon die Treppen hinaufgingen. „Hey, da ist Kai!“, rief Drake freudig und rannte auf den Drachen-Trainer zu, „Wie geht es Kaumalat?“ „Es geht ihm gut, aber es hat jetzt dringend eine Pause nötig, weil Lilia und ich auf einem Sichlor-Nest gestoßen sind. Aber es war alles gut gelaufen, Dank Milza“, antwortete Kai und überreichte unserem Sohn das Kaumalat. Der 15-Jährige rief es daraufhin zurück in den Pokéball. Wir gingen auch zu Kai und wunderten uns, wo Lilia geblieben war. „Lilia wollte hier noch etwas trainieren und Beeren suchen gehen“, erzählte mein Freund und streichelte sein Milza, „Und ich schätze mal, dass wir weiter nach Marea City gehen können, oder?“ „Wir haben hier eh nichts vor, von daher können wir unsere Reise nun fortsetzen“, sagte Warren und nahm seine Karte, um zu sehen, wie weit der Weg von hier bis Marea City war. „Wie cool, jetzt kommen wir zur Marea-Zugbrücke!“, rief Caitlin. Die Marea-Zugbrücke verband die Route 5 und Marea City. Vor einigen Monaten musste man einen anderen Weg finden, um nach Marea City zu kommen, weil die Zugbrücke sonst immer für Frachtschiffe oben stand. Aber jetzt stand die Zugbrücke für jeden wieder offen. „Dann nichts wie hin!“, rief Drake. Wir setzten unsere Reise fort und gingen weiter westlich der Route entlang, wo sich nach mehreren Metern die Marea-Zugbrücken befand. Plötzlich sahen wir kurz vor der Brücke eine Menschenmenge, die vor einer kleinen Hütte standen. Das machte uns neugierig und gingen dorthin. „Ah, das ist hier ein Angelwettbewerb“, stellte der kluge Trainer fest, als er ein großes Schild über der Eingangstür sah. Und wir konnten es nicht fassen, wer den Angelwettbewerb leitete: Die ehemaligen Orion-Arenaleiter Benny, Maik und Colin - mit Unterstützung von Schwester Joy. „Nee, oder?!“, rief Kai. Als wir an der Reihe waren, wurden wir herzlichst begrüßt von dem Trio: „Willkommen beim Angelwettbewerb! Ihr könnt euch hier bei uns anmelden und wir verteilen euch die Angelausrüstung. Die Regeln hier sind ganz einfach. Ihr fängt euch ein Wasser-Pokémon unten am großem See und wir bewerten den guten Fang. Der Sieger bekommt als Preis eine Sammlung an Juwelen für alle bekannten 17 Pokémon-Typen.“ Wir meldeten uns an und bekamen von Schwester Joy die Angelausrüstungen. „Oh, ihr seit zu sechst...? Hmm, für sechs Leute ist nicht viel Platz für ein Boot. Das heißt, wir müssen aus euch drei Gruppen machen, wo zwei Trainer als Team arbeiten“, sagte Benny. „Ähm, und wie sollen wir uns denn absprechen, wer mit wem als Team Team arbeitet?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Ganz einfach!“, rief Colin und teilte uns ein. Drake und Caitlin, Warren und Kai, Caleb und ich. „So, dann nehmt euch ein Boot und geht auf eine spannende Angeltour!“, rief Maik. Jeder von unseren Teams nahm ein Boot und paddelten in den mittleren Bereich des großen Sees. „Okay, dann bauen wir mal unsere Angelroute auf“, sagte ich zu meinem Emolga und packte die einzelnden Großteile der Angelroute aus. „Das ist schwachsinnig“, sagte Caleb, „Hier sieht man kein einziges Wasser-Pokémon.“ „Vielleicht liegt es daran, dass wir sie angeln müssen“, entgegnete ich und hatte meine Angelroute fertig aufgebaut, „So, auf geht’s!“ Caleb chillte auf dem Boot und zeigte keine gute Laune beim Angelwettbewerb.
Bei Caitlin und Drake lief es ganz fröhlich und sehr gespannt. „Weißt du was, Domi. Wir locken die Pokémon mit leckeren Pokémon-Futter an. Hier, nimm ein Stückchen davon und befestige sie am Angelhaken. Das habe ich immer mit meinem kleinen Bruder gemacht, als wir am Teich geangelt haben“, erzählte Caitlin und öffnete eine Dose mit Pokémon-Futter. „Hört sich cool an. Ich hoffe, dass ein besonders cooles Pokémon anbeißt“, hoffte unser Sohn und schwang die Angelroute, so dass der Haken mit dem Krümel im Wasser war, „Dann muss du schon bereits viele große Fänge haben, oder?“ „Nicht wirklich. Mein Bruder und ich hatten nicht mal ein Karpador am Haken, obwohl dieses Pokémon weit verbreitet in der ganzen Region ist“, antwortete Caitlin und lachte etwas. „Wie krass. Dann können wir nur auf Glück hoffen“, entgegnete Drake.
Kai, Warren und Kais treues Pokémon Milza fingen auch an, zu angeln. Dabei recherchiert der kluge Trainer mit seinem PokéDex sämtliche Wasser-Pokémon, die in Seen lebten. „Wetten, ich finde hier als erster ein Pokémon?“, wollte Kai wissen. „Als Team müssen wir zusammenarbeiten und nicht für sich“, gab Warren als Antwort. „Milza, halte deine Position ein!“, rief der Drachen-Trainer. Das schillernde Drachen-Pokémon stand auf einem Bein und schaute sich um. „So, mal schauen, ob ein tolles Pokémon anbeißt, damit ich die Juwelensammlung bekommen kann. Das Drakojuwel schaut ganz klasse aus“, schwärmte mein Freund. „Hey, ich habe auch ein Recht auf meinen Anteil“, sagte der kluge Trainer. „Aber erst, wenn du ein rotes Garados findest, muahaha!“, lachte Kai. „Es gibt hier kein rotes Garados“, sagte Warren, „Also,... hier kann zum Beispiel Golking oder auch Barschuft finden.“ „Das ist ein PokéDex, den wir von Bell bekommen haben und der ist am failen. Es gibt hier das rote Garados, einige Aquana und Wailord...“, zählte der Drachen-Trainer auf. „Kannst du mir mal bitte erklären, was ein über 14 Meter großes Wailord in einem See verloren hat?“, fragte der 17-Jährige aus Avenitia, „Es gehört ins große Meer.“ „Das interessiert jetzt keinen. Ich warte ab, bis endlich was anbeißt“, entgegnete mein Freund und sah mich von der Ferne. „Mich interessiert auch noch das schöne Drakojuwel und der geile Körper von Carina.“ Warren seufzte und kümmerte sich um seine Recherchen auf den PokéDex. „Die reine Glückssache auf ein tolles Wasser-Pokémon ist das A und O!“, rief er. „Du hast ja nicht mal ein O, weder in deinem Vor- als auch Nachnamen“, sagte Kai. „Muss man auch nicht unbedingt haben. Ich finde meinen Namen einzigartig und ich bin stolz auf meinen Vater, der mir diesen besonderen Namen gegeben hat“, sprach der kluge Trainer zu sich. „Na, Klugscheißer ist eigentlich...“ Als Kai seinen Satz beenden wollte, unterbrach ihn sein Partner: „Kai, halt einfach dein großes Mundwerk zu.“ Kai plapperte ihn leise nach und merkte nach einigen Sekunden, das etwas an seiner Angel zog. „Da beißt was an! Milza, Kampfposition einstellen!“, rief er und zog die Angelroute hoch in die Luft, damit Milza das Pokémon aus der Luft angreifen konnte. Dabei kam schon die Enttäuschung: Es war ein alter Stiefel am Kais Haken. „Hör auf, herumzualbern und konzentriere dich“, schimpfte Warren. „Was für herumalbern? Milza hätte beinahe einen alten Stiefel angegriffen, mit Schuhgröße 42!“, beschwerte sich Kai und fühlte sich beleidigt, „Wegen den Klugscheißer bekomme ich meine Juwelensammlung nicht, weil er mich ständig stören muss, mit seiner langweiligen Rede.“ Milza starrte ziemlich nah über den Wasserspiegel, um zu schauen, ob irgendein Wasser-Pokémon zu sehen war.
„Emo, Emo!“, rief mein Emolga und gleitete über meinem Kopf. „Hmm,... da beißt noch nichts an. Wie sieht´s bei dir aus, Caleb?“, fragte ich und wendete mich zu den 15-Jährigen Trainer, der anscheinend mit was anderem beschäftigt war, „Also das soll etwa deine Angelaufgabe sein?“ „Mädchen, halt doch deine Klappe. Tu jetzt das, was Weiber wie du besser können!“, rief Caleb und lag faul auf dem Boot, wie auf einem Sofa, wenn man nichts besseres vorhatte. „Wenn du noch einmal frech wirst, wirst du mich kennenlernen, aber anders als gewöhnlich. Und tu nicht so, als wäre ich dein Dienstmädchen“, beschwerte ich mich. „Glaub mir, so siehst du auch aus, voll hässlich und arrogant, angezogen wie eine...“ Als der genervte Trainer seinen Satz beenden wollte, sagte ich: „Mach doch, was du willst. Wer sich nicht anstrengt, bekommt keinen Preis.“ Als ich gerade den Köder überprüfen wollte, beugte ich mich nach vorne, um die Angelschnur aus dem Wasser zu nehmen, bis Caleb mir einen Schubs mit seinem Fuß gab. Ich fiel daraufhin ins Wasser. „Ich hoffe, du kannst schwimmen, perverses Weib“, sprach der 15-Jährige und lachte hämisch. Kai sah mich im Wasser schwimmen und bekam die Situation mit. „Hat er etwa keine Hobbys oder was?!“, rief der Drachen-Trainer sehr entsetzt, „Wart´s ab, Caleb. Nach dem Wettbewerb kannst du was erleben.“ Mein Freund war überhaupt nicht begeistert von Calebs Verhalten und wollte mir helfen, aber er konnte es nicht. Ich kam auf das Boot wieder zurück und wrang das Wasser aus meinen langen, dunkelblonden Haaren heraus. „Na, hat dir das Planschen gefallen?“, wollte Caleb wissen, „Aber dir ist schon aufgefallen, dass das Wasser in dieser Jahreszeit bitterkalt ist, genauso wie dein egoistischer Kai.“ „Hör auf, so über Kai zu reden!“, rief ich. „Ich kann verstehen, dass dein Kai ein Auge auf Garys Mädchen geworfen hat. Er findet dich nicht mehr so attraktiv, so wie du rumläufst“, sagte Drakes Kumpel, „Kann ja auch sein, dass du ihn mit einen anderen betrügst, zum Beispiel mit Warren.“ Ich fand Calebs Aussage, die komplett gelogen war, schlecht gelungen und schubste ihn in das kalte Wasser. „So leicht lasse ich mich nicht beleidigen. Schreib dir das hinter die Ohren“, sagte ich und kümmerte mich wieder um den Angelwettbewerb.
Es vergingen ungefähr zwei Stunden und der Wettbewerb kam ins Ende. In der Zeit hatten wir ein gutes Wasser-Pokémon, ein seltenes Kanivanha, gefangen, obwohl ich mehr getan hatte als Caleb, da er mich nur verspottet hatte. Auch meine Freunde hatten einen guten Fang. „So, meine lieben Teilnehmer! Der Wettbewerb ist zuende und wir bitten euch, eure gefangenen Pokémon bei Schwester Joy abzugeben!“, rief Benny. Alle Trainer kamen wieder zurück aufs Land und gaben ihre Pokémon bei Schwester Joy ab. Das Trio bewertete danach die ganzen Pokémon aus dem See und suchten sich den Gewinner aus, der den besten Fang gemacht hatte. Als die drei ehemaligen Arenaleiter uns bewertet hatten, kamen dabei unterschiedliche Meinungen heraus. „Das Team Carina und Caleb war leider nicht erfolgreich, was das mit Teamfähigkeit angeht. Carina hat alleine gearbeitet, mit ihrem Emolga, und hatte Caleb garnicht beachtet. Das Kanivanha scheint gesund zu sein, aber leider reichte es nicht für den Sieg, wegen mangelnder Teamarbeit“, sagte Benny. „Das Team von Warren und Kai war äußerst konzentriert und teilten ihre Aufgaben so auf, dass einer recherchiert und der andere den Kampf bestreitete. Und ein besonders guter Fang, ein Starmie, lässt den Punktestand deutlich höher erscheinen“, stellte Maik fest. „So, jetzt kommt das Team von Drake und Caitlin. Besonders gute Teamarbeit mit guten Planungen und Ideen für den Fang. Was ihnen besonders gut gelungen war, ist der Fang eines Dragonirs – ein ziemlich seltenes Pokémon hier im See“, sagte Colin. „Es wird Zeit, den Gewinner zu suchen!“, rief Benny und überlegte. Seine Brüder überlegten mit und fanden, dass Caitlin und Drake beste Arbeit geleistet hatten und ihnen als Gewinner beim Angelwettbewerb zu krönen. „Herzlichen Glückwunsch euch beiden zum Sieg. Als Preis bekommt ihr die 17 Juwelen für jeden bekannten Pokémon-Typen“, sagte Schwester Joy und überreichte den beiden die Juwelensammlung. „...Und da geht mein Drakojuwel weg... wäääähhhh!“, jammerte Kai und schmollte. „Wow, das wird uns beim Training echt helfen“, freute sich unser Sohn und bewundert die bunten Juwelen. „Stimmt und besonders gut ist, dass die Juwelen die Attacken doppelt verstärken“, stellte Caitlin fest.
Wir setzten unsere Reise fort und kamen kurz vor der Marea-Zugbrücke an. Die Wasser-Pokémon, die wir am See geangelt hatten, wurden wieder freigelassen, weil sie nur für den Wettbewerb geeignet waren. „Schau mal, Kai. Die Juwelen schauen doch richtig super aus, oder?“, wollte Drake wissen. Mein Freund zog immer noch ein ziemlich trauriges Gesicht, weil er nicht die Juwelensammlung bekam. Daraufhin antwortete er schließlich: „Ja, die sehen echt schön aus,... besonders das Drakojuwel, das Drachen-Attacken verstärkt.“ „Dir scheint das Drakojuwel sehr im Herzen zu liegen, oder?“, fragte unser Sohn. „Ja, aber es gehört dir und bestimmt wird dein Kaumalat dadurch stärker“, entgegnete Kai. „Nein, ich mag es nicht, Leute traurig zu sehen, und deshalb beschließe ich, dir das Drakojuwel zu schenken. Es bedeutet dir doch viel“, sagte Drake und gab meinen Freund das heißbegehrte Drakojuwel. Kais Lächeln strahlte vor Freude, als er das hellviolette Juwel in seinen Händen hielt. „Vielen Dank, Domi. Aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen, denn es ist doch dein Gewinn.“ „Freu dich doch dafür, dass Domi ein freundlicher Junge ist und dir das schöne Drakojuwel geschenkt hat“, sagte ich und lächelte. „Das tue ich auch, Süße“, entgegnete der Drachen-Trainer, „So, Freunde. Jetzt geht es gut gelaunt weiter mit der Reise. Auf nach Marea City!“


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Kapitel 95: Der Warrenaizer

Beitrag von Reshikrom am Mo 4 Feb 2013 - 17:35

Kapitel 95: Der Warrenaizer

Wir befanden uns auf der großen Marea-Zugbrücke, die sich zwischen Route 5 und Marea City befand. Ich bewunderte das Drakojuwel, was mein Sohn mir geschenkt hatte. „Milza, schau dir das schöne Juwel an. Dadurch wird deine Wutanfall-Attacke deutlich verstärkt, zu 50% sogar“, sprach ich zu meinem schillerndem Drachen-Pokémon. „Es ist nicht mehr weit bis nach Marea City“, stellte Warren auf seiner Karte fest. „Ist doch super. Und so wie ich diese Stadt kenne, gibt es wieder die heißen Quellen im dortigen Pokémon-Center“, schwärmte meine Freundin Carina. „Genau, da stimme ich dir voll und ganz zu“, sagte ich und umarmte Carina ganz liebevoll. „Ihr seid echt voll kindisch“, sagte Caleb gelangweilt, „Wer freut sich denn auf Kochwasser?“ „Ich finde heiße Quellen auch ziemlich cool und erfrischend“, gab Drake zu, „Also da möchte ich mich auch gerne entspannen.“ Auch Caitlin fand die Idee mit den heißen Quellen gut. Wir gingen weiter die Brücke entlang und erreichten in einer kurzen Zeit die Stadt Marea City, die bekannt für das Tunnelgraben war. „Ach, hier kommen schlimme Erinnerungen hoch“, seufzte ich. „Wie meinst du denn das?“, wollte unser Sohn neugierig wissen. „Letztes Jahr hat sich ein Manaphy hier verirrt und Team Dragon wollte es in ihre Gewalt haben. Und das blöde an dem Vieh ist, dass es Statustausch beherrscht und die Körper von anderen tauschen kann. Boah, schrecklich... als ich in Bells Körper war...“, erzählte ich und musste leider wieder daran denken, in Bells Körper durch die Stadt zu laufen. „Ist ja krass. Also ich würde mir das Manaphy fangen, schließlich ist es ein legendäres Wasser-Pokémon“, sagte Drake. „Mein lieber Domi,... an deiner Stelle würde ich es sein lassen, so ein Manaphy zu fangen, dann hätten wir das selbe Problem wie letztes Jahr“, entgegnete der kluge Trainer. Wir gingen weiter in die Innenstadt hinein und trafen dort auf Gary, der uns schon erwartete. „Ihr braucht aber echt lange von Rayono City bis nach Marea City“, stellte Ashs langjähriger Rivale bei uns fest und grinste. „Sorry, dass wir so langsam sind!“, rief ich genervt. „Naja, scheiß drauf. Ihr seid ja jetzt hier und wir können meinetwegen zum Turner-Pfad gehen. Ich habe schon Turners Mitarbeiter Bescheid gegeben, dass ich euch als Verstärkung habe“, erzählte Gary. „Ach, willst du etwa den Helden spielen, Fönfrisur? Da bist du hier in der falschen Adresse gelandet, muahaha!“, lachte ich. Der 18-Jährige reagierte ganz gechillt und sagte: „Lasst uns jetzt einfach diese Schurken aufhalten, sonst werden wir heute nicht mehr fertig damit.“ „Wartet!“, rief eine Stimme, die von einem jungen Mädchen stammte. Es war Géraldines Stimme. „Entschuldigung, dass ich erst jetzt komme“, entschuldigte sich die Arenaleiterin von Panaero City, „Ich habe euch ja versprochen, dass ich euch helfen werde.“ Wir gingen zu acht in Richtung zu der Höhle Turner-Pfad, die sich nördlich von Marea City befand. Vor den Eingang der Höhle sprach uns ein Mitarbeiter von Arenaleiter Turner an: „Seid ihr diejenigen, die diese komischen Typen aufhalten wollen?“ „Ja, ich habe Ihnen schon Bescheid gesagt“, antwortete Gary und betrat mit uns die Höhle. Die Höhle war von innen stockdunkel, je näher wir in die Tiefe hineingingen. Ashs Rivale hatte eine Taschenlampe bei sich und schaltete die an, damit wir Licht in der dunklen Höhle hatten. „Gleich kommen wir in einem großen Raum an, wo Loren stehen und es viele Wege gibt“, berichtete und Gary. „Ohje, heißt das etwa, dass es hier ein Labyrinth gibt?“, fragte Caitlin etwas panisch. „Ja, aber dafür sind die Mitarbeiter hier, um uns die Wege zu zeigen“, antwortete der 18-Jährige. Nach wenigen Schritten betraten wir einen großen Raum, wo man von dort aus viele Wege gehen konnte, mit den Loren. „Kommt, nehmen wir uns eine Lore und fahren damit weiter in die Tiefe der Höhle hinein“, sagte Gary und nahm sich die nächstgelegende Lore, „Steigt ein und ich schiebe das einige Meter vor.“ Wir fuhren weiter in die Höhle hinein und befanden uns in einem Raum, wo viel Wasser war, aber wo es nicht dunkel war. „Na klasse... und woher sollen wir wissen, wo sich Team Dragon und Team Rocket befinden?“, fragte ich und stieg von der Lore aus. „Bleib cool. Hier habe schon etwas erkundet und der nächste Gang ist nicht weit von hier“, gab Ashs Rivale als Antwort, „Und ich habe herausgefunden, dass hier die Explosion stattgefunden hatte und dadurch ein neuer Gang zu einer Kammer führt, wo die legendären Pokémon Regirock, Regice und Registeel ruhen.“ Warren recherchiert auf seinem PokéDex die drei Pokémon und stellte fest: „Die Regis leben in drei verschiedenen Kammern, die jeweils mit einem Rätsel verteilt sind. Bestimmt haben Team Dragon und Team Rocket vor, diese Pokémon für ihre Versuche zu benutzen.“ „Mensch, Klugscheißer. Das haben die soweiso vor, aber die sind noch hinter Drachen-Pokémon her, besonders Team Dragon“, entgegnete ich. „Jungs, bitte bleibt ruhig“, sagte Carina. Plötzlich hörten wir ein Flügelschlagen, welches immer näher kam. Es handelte sich dabei um einige Iksbat und Golbat, die Superschall auf uns einsetzten. „Schnell, Emolga. Setz Ladungsstoß ein!“, befahl meine Freundin. Carinas Emolga schockierte die Gift/Flug-Pokémon und daraufhin kam Mauzi auf uns zugesprungen. „Was habt ihr Knirpse hier verloren?“, fragte Mauzi. „Team Rockets Mauzi schon wieder“, stellte Warren fest. Der Dragon-Vorstand, die Dragon-Rüpel und auch die Rocket-Rüpel kamen hervor und waren nicht zufrieden mit unserer Begegnung. „Ihr dummen Kinder müsst uns immer im Weg stehen. Noch haben wir die Kammern der drei Regis noch nicht mit einer Bombe geöffnet, aber dafür weiß ich ihre Legende, wie man sie begegnen kann“, erzählte der Dragon-Vorstand. „Ihr habt die Höhlenwand gesprengt, um an die Kammern zu kommen? Das ist einfach hirnlos“, sagte Caleb. „Hüte deine Zunge, Trainer! Wir sind schon längst mit der Forschung hier fertig und müssen die Daten nur noch aktualisieren, um die Regis ohne Probleme aufzuwecken und die einzufangen“, sprach Mauzi und hielt eine Speicherkarte in den Pfoten, die die Rätseldaten der drei Regis enthielt. „Das werden wir verhindern. Los, Milza! Schnapp dir die Speicherkarte mit deiner Drachenklaue!“, befahl ich. Mein schillerndes Drachen-Pokémon sprang von meiner Schulter ab und attackierte Mauzi mit einer brutalen Drachenklaue. Milza schoß daraufhin mit seinem Schweif mir die Speicherkarte zu. „Gib sie mir, Kai“, sagte Warren und nahm mir die Speicherkarte ab. Er steckte sie in seinem Laptop rein und bekam sofort ein Fenster auf, wo die Rätsel kompliziert und sinnlos draufstanden. „Gib die Karte sofort wieder her!“, rief Mauzi und wollte Warren mit Kratzfurie attackieren, bis Emolga es mit Luftschnitt aufgehalten hatte. Die Iksbat und Golbat konterten mit Flügelschlägen zurück und verletzten das Emolga von meiner Freundin. Der 17-Jährige Trainer aus Avenitia tippte schnell auf die Tastaturen von seinem Laptop, um die Legende und Rätsel der drei Regis zu löschen. „Beeile dich doch mal, Klugscheißer! Uns gehen die guten Pokémon aus!“, beschwerte ich mich. „Ich tippe schon wie verrückt auf meinem Laptop. Es braucht Zeit!“, rief Warren genervt. Nach einigen Sekunden war das Fenster komplett leer und die Daten wurden gelöscht. „Nein! Du mieser kleiner...!“, fluchte der Dragon-Vorstand und wurde handgreiflich. Er griff sich Warrens Laptop und entfernte dort die Speicherkarte. „Wegen dir haben wir die ganzen Daten zu den Regis verloren!“, brüllte der Dragon-Vorstand, „Jetzt können wir nicht die Daten neu einrichten, da wir sämtliche Hinweise vor den Kammern vernichtet haben.“ „Haha, selbst schuld!“, lachte ich. „Argh, halt bloß deinen Mund, Bursche! Unsere Bosse haben noch neue Pläne, die wir ausführen werden. Wir werden uns nicht geschlagen geben!“, rief der Dragon-Vorstand und verschwand mit den Schurken durch eine Rauchwolke. „Verdammt, immer müssen die durch einen Furz verschwinden“, sagte ich. „Ich muss schon sagen, dass du richtig gut mit der elektronischen Technik auskennst, Blacky“, sagte Gary und fand Gefallen an Warrens Talent. „Danke für das Kompliment, Gary“, bedankte sich der 17-Jährige und wurde etwas verlegen. „Leute, sollen wir den Turner-Pfad verlassen, denn wir haben die Schurken doch aufgehalten oder etwa nicht?“, wollte Drake wissen. „Klar, Domi. Wir können jetzt diese bekloppte Höhle verlassen oder was meint ihr?“, fragte ich den Rest unserer Truppe. Alle stimmten uns zu und gingen zu unserer Lore. „Ich werde die Lore mal anschieben“, sagte Géraldine und fing an, das Fahrzeug zu schieben, was sich auf einmal kaum rührte. „Cherry, ich helfe dir“, sagte Carina und schob mit an. Auch Caitlin, Drake und ich halfen mit. Caleb hielt sich zurück und lehnte sich an einer Wand an. Gary und Warren schauten uns dabei zu und der 18-Jährige Mädchenschwarm hatte was anderes vorgehabt. „Und, Blacky. Kennst du dich auch mit Mädchen aus?“, wollte Gary wissen. „Mädchen? Äh, wie kommst du denn bitte drauf?“, fragte Warren und wunderte sich auf Garys Frage. „Wenn du dir jetzt Géraldine und Carina ansiehst, würdest du doch glatt mit denen Sex haben, oder? Du wärst der coolste Checker, sozusagen ein Warrenaizer“, entgegnete der 18-Jährige. „Warrenaizer? Was ist denn das für eine Wortart?“, fragte Warren. „Du bist der Mädchenchecker und diese Caitlin kannst du links liegen lassen, obwohl... Mädels mit einer großen Oberweite machen reife Jungs in unserem Alter glücklicher“, antwortete Gary. „Hallo?! Könnt ihr mal mithelfen?!“, rief ich zu Gary und Warren. „Immer dieser Kai... denkt, er wäre der beste Trainer...“, seufzte Ashs Rivale, „Komm, du Warrenaizer.“ Der kluge Trainer fand den erfundenen Namen verrückt, aber fand nach einigen Sekunden Gefallen an den Namen; immerhin stand darin sein Vorname. Er fühlte sich schon fast wie ein Mädchenchecker, wie Gary. Mit aller Kraft konnten wir die Lore wieder fahren lassen und stiegen dort hinein. „Alles einsteigen. Die Fahrt kann gleich beginnen!“, rief Géraldine freudig. Wir fuhren alle mit der Lore in den großen Raum zurück und gingen den Rest zu Fuß. Nach wenigen Minuten verließen wir den Turner-Pfad und sahen, dass es schon dunkel war. „Boah, wie lange haben wir denn in der Höhle verbracht?“, wollte Drake wissen. „Als wir hier ankamen, war es schon Abenddämmerung“, entgegnete Caitlin. „So, jetzt können wir im Pokémon-Center gehen und in den heißen Quellen chillen“, sagte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Wow, ich steh voll auf Wellness. Ich komme mit euch mit ins Pokémon-Center“, sagte die Arenaleiterin aus Panaero City. „Hey, das ist die Gelegenheit für deinen Warrenizer. Ich weiß doch, wie sehr du auf geile Mädchen im Bikini stehst; hab ich recht?“, fragte Gary flüsternd zu Warren. „Ähm...“, stotterte der kluge Trainer. „Sag nichts. Ich kann das schon in deinen braunen Augen sehen, Blacky. Benutze deinen Warrenizer-Charme und werde notgeil“, rät ihn Gary. Der 18-Jährige verließ unsere Truppe, ohne was zu sagen und ging in Richtung Route 6 weiter. „Gut, dass die Fönfrisur geht, ohne was zu sagen... ist ja auch egal. Jetzt gibt es Entspannung pur“, sagte ich und ging mit meinen Freunden in Richtung Pokémon-Center, das nicht weit vom Turner-Pfad entfernt war. Wir betraten das Pokémon-Center und konnten rasch ein Zimmer für eine Nacht bekommen. „Wir nutzen mal die Umkleidekabinen. Wir treffen uns gleich am Becken wieder“, sagte Géraldine zu mir und Carina. „Alles klar. Bis gleich“, sagte meine Freundin. Ich hatte beschlossen, mit Carina zusammen in unserem Zimmer umzuziehen, da ich nicht soviel Trubel mochte. Géraldine ging mit Caitlin in eine Kabine, während Warren, Drake und Caleb sich eine Kabine teilten.
„Wie ich das vermisst habe... dieses Gefühl, wieder mich in einer angenehmen Quelle zu entspannen. Das war echt zu lange her“, sagte ich und hatte meine Badehose an. Ich wartete auf Carina, die sich im Badezimmer umzog. „Ja, zuletzt bei dir in der Villa im Whirlpool“, erwähnte ich. „Achja, die gute alte Vergangenheit vor einigen Monaten... bis dann Domi in unser Leben trat“, schwärmte ich und streichelte mein Milza und Carinas Emolga. Nach wenigen Minuten kam meine Verlobte endlich aus dem Badezimmer heraus und sah einfach umwerfend aus, in ihrem neuen, kirschroten Bikini. „Oh, siehst du sexy aus und du hast immer noch den geilen Körper wie kurz bevor du schwanger wurdest“, flirtete ich und küsste Carina auf dem Mund, „Süßi, du machst mich gerade echt notgeil und ich glaube, dass ich einen bösen habe...“ „Ist doch süß“, flüsterte meine Verlobte mir ins Ohr, „Ich muss jetzt noch kurz für kleine Mädchen. Du könntest ja schon mal vorgehen, wenn du das möchtest. Übrigens gefällt mir dein Knutschfleck am Nacken, schaut aus wie ein großes, dunkelrotes Herz. Bis gleich, Süßer!“ Carina ging ins Badezimmer zurück, während ich mit Milza und Emolga auf sie wartete. „Äh, sagt mal, fällt das alles hier auf?“, wollte ich von den beiden verschmusten Pokémon wissen. „Milza, Mil...!“, rief mein Milza und tanzte mit Emolga. „Also das habe ich nicht als Antwort erwartet, mein lieber“, seufzte ich. „Emo, Emo, Emo?!“, rief Carinas Emolga und schaute verliebt zu Milza. „Nein, das wollte ich jetzt auch nicht hören“, seufzte ich, „Dann muss ich mich wieder in dem letzten Kapitel meiner Pubertät durchkämpfen...“


Zuletzt von Reshikrom am Mo 4 Feb 2013 - 18:07 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Kapitel 96: Pokémon World Tournament (PWT)

Beitrag von Reshikrom94 am Di 5 Feb 2013 - 5:55

Kapitel 96: Pokémon World Tournament (PWT)

Warren, Drake und Caleb saßen längst in der heißen Quelle und warteten auf uns. „Tut das gut“, freute sich Drake und entspannte sich. „Das ist einfach langweilig. Ich fühl mich hier wie in einer Sauna“, seufzte Caleb und legte ein warmes Tuch auf seinem Kopf, „Selbst solche Tücher halten meine Stirn nicht mal warm...“ „Cal, das ist hier wie eine Sauna“, entgegnete unser Sohn. „Das macht aber keinen einzigen Unterschied“, sprach der genervte Trainer. Nach wenigen Sekunden kamen schon Géraldine und Caitlin zu den heißen Quellen und sorgten mit ihren Bikinis für Aufmerksamkeit bei den Jungs. „Wow, ihr seht beide echt gut aus, großes Lob von mir“, lobte Drake und zeigte einen Daumen hoch. „Domi, du sagst da was komplett falsches. Mädchen muss man geil finden, auch wenn die freizügig angezogen sind“, sagte Caleb. „Danke für das nette Kompliment“, bedankten sich Géraldine und Caitlin. Warren schaute sehr interessiert auf die beiden jungen Trainerinnen und versuchte dabei, seinen Warrenizer-Charme zu nutzen, den Gary ihn geraten hatte. Er fing an, verliebt zu schauen, um die Mädchen in seinem Becken anzulocken, aber die beiden nahmen sich ein paar Handtücher aus dem Regal.
Ich kam aus dem Badezimmer heraus und ging direkt mit Kai und den beiden Pokémon Milza und Emolga zu den heißen Quellen. „Pass bitte auf, dass ich nicht hier irgendwo ausrutsche, mit meinen Sandalen“, sagte ich und hielt dabei mein Emolga auf den Armen, wie ein verwöhntes Pokémon, welches dies auch war. „Ich passe auch auf ganz andere Dinge auf, meine Süße“, entgegnete Kai flirtend und starrte auf meinen Hintern. Mein Freund blieb stehen und musste unbedingt meinen Körper bewundern, bis er durch die ganze Schwärmerei und Träumerei eine Standpauke von seinem Milza bekam. „Milza!“, rief das schillernde Drachen-Pokémon und starrte seinen Trainer ernst an. „Schon gut, Milza. Ich weiß, dass du gerne planschen möchtest, aber ich brauche auch meine Kai-Zeit“, entgegnete der Drachen-Trainer und kraulte sein Pokémon unterm Kinn, „Das ist echt super, dass ein so hübsches Mädchen bald meine Frau wird...“ Ich wartete auf Kai und Milza und ging dann mit ihnen zur heißen Quelle, wo schon unsere Freunde auf uns warteten. Ich sah die Blicke von Warren, Caleb und auch den Blick von unserem gemeinsamen Sohn Drake, als sie mich im Bikini sahen. Bei Warren und Drake lief das Wasser im Mund zusammen, aber Caleb zeigte kein Interesse daran. „Carina, dich würde ich glatt vernaschen, mit deinem kirschroten Bikini“, sagte unser Sohn. „Schaut aus wie eine...“, sprach Caleb leise zu sich, ohne, dass jemand es hören konnte. Ich nahm mit Kai ein freies Becken und fühlten uns im heißen Wasser richtig wohl und erfrischend. „Bevor ich´s vergesse, hole ich für uns noch ein paar Handtücher aus dem Regal da vorne“, sagte Kai und stieg aus dem Becken raus, um zu dem Regal zu gehen, wo auch Géraldine stand. Caitlin lag auf einer Liege und entspannte sich dort etwas. Warren starrte immer noch zu mir, besser gesagt, auf meinem Ausschnitt. Mein Freund sah das Geschehen und hatte eine sehr miese Idee, wo er die Arenaleiterin aus Panaero City dabei brauchte. Er sah einen Eimer voll Wasser auf dem Boden stehen und nutzte dies aus, um Warren zu provozieren. Daraufhin schüttete er den Eimer bei Géraldine aus. „Kai, was sollte denn das?“, wollte Géraldine wissen. „Oh, Cherry... du bist ja völlig durchnässt!“, rief der Drachen-Trainer und erhielt die Aufmerksamkeit von den klugen Trainer, „Keine Panik, ich werde dich schon abtrocknen.“ Er schnappte sich ein Handtuch und trocknete damit die durchnässte Géraldine ab, besonders auf ihrer Oberweite. „Genau, Klugscheißer. Schau zu mir, wie ich Cherrys Oberweite abtrockne... davon bekommst du nicht genug, oder? Muahaha!“, lachte mein Freund und schaute grinsend zu Warren. Der kluge Trainer biss sich die Zähne zusammen, bei den Anblick und wurde dabei rot im Gesicht. „Sorry, Cherry, dass ich dich aus versehen durchnässt habe. Dabei wollte ich mich nur erfrischen, lol“, entschuldigte sich der Drachen-Trainer und ging zu mir ins Becken. „Kai, was sollte denn das für eine Aktion werden?“, fragte ich. „Das Ziel war, Klugscheißers Aufmerksamkeit auf große Oberweiten zu bringen, ja und Cherry war für sowas perfekt geeignet“, antwortete Kai und musste auf meinen Ausschnitt starren. „Meine Augen sind hier oben“, sagte ich, „Und ich weiß, dass du das extra gemacht hast.“ „Süßi, ich habe mich schon bei Géraldine entschuldigt, aber dafür muss du Warrens Blick nicht ertragen, muahaha!“, lachte ich und schmuste meine Freundin an. „Kai, das war echt cool. Du muss es mir auch beibringen“, sagte Drake. „Nein, Domi. Kai hat schon genug für heute angerichtet“, entgegnete ich. „Ach schade...“, seufzte unser Sohn. „Und dreckig lügen kann dieser Blondschopf auch noch gut. Ich fasse es nicht“, sprach Caleb und schüttelte dabei den Kopf, „Man hat es doch gesehen, dass er diese freizügige Arenaleiterin feucht gemacht hat.“
Wir entspannten uns eine halbe Stunde lang in der heißen Quelle und gingen danach in unserem Zimmer zurück, um uns für´s schlafen vorzubereiten. In der Mitternachtsstunde schliefen wir schließlich ein und erholten uns für den nächsten, kommenden Tag.
Es wurde nächster Morgen. Wir wachten alle früh um 7 Uhr auf und bereiteten uns für die Reise vor. „Es wird Zeit, diese bescheuerte Stadt zu verlassen“, sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks, „Hier kann man nichts neues sehen, außer teure Hotels und diese Tunnelgräberei whatever...“ „Bevor ich es vergesse! Kamilla hat mir, kurz bevor ich Rayono City verlassen hatte, gesagt, dass es eine ganz spezielle, neue Einrichtung südlich von Marea City gibt, das sogenannte Pokémon World Tournament, kurz PWT“, erzählte Géraldine. „Was kann man denn dort machen?“, wollte Drake wissen. „Einen Augenblick. Ich schaue das gerade nach“, sagte Warren und suchte weitere Infos zum PWT auf seiner Karte, „Ah, hier steht folgendes: Das PWT ist der Ort für alle Trainer, die heiß darauf sind, gegen andere Trainer zu kämpfen, sogar aus anderen Regionen.“ „Klingt ziemlich interessant“, stellte mein Freund fest und beschloss, mit uns das PWT näher anzusehen. Wir verließen das Pokémon-Center und gingen in Richtung Süden von Marea City, wo sich das PWT befand. Géraldine begleitete uns noch dabei, weil sie auch neugierig wurde. Nach wenigen Minuten erreichten wir den großen Platz, der noch ziemlich leer aussah. Das PWT-Gebäude war kaum zu übersehen und wir kamen aus den Staunen garnicht mehr heraus, dass es so atemberaubend aussah. „Ich möchte hoffen, dass wir dort sofort teilnehmen können“, hoffte unser Sohn, „Sowas darf man sich nicht entgehen lassen!“ „Mal sehen, was auf uns zukommen wird“, sagte Kai und betrat das PWT-Gebäube schnell. „Hey, warte auf uns!“, rief ich und rannte meinem Freund hinterher. Auch die anderen folgten uns. Die Einrichtung in der Halle war echt schön und modern und es war besser eingerichtet als in einer Kampfhalle in irgendeiner Stadt hier in Einall. „Kai, wo bist du denn bloß?“, fragte ich und wurde langsam sauer. „Ich hab´s doch gesagt, dieser hyperaktive Drachen-Blödmann taugt nichts im Leben“, sagte Caleb. „Da vorne steht Kai!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City. Ich ging zu meinen Verlobten und musste feststellen, dass er ein entsetztes Gesicht zog und auch sein Milza. Ich fand die Ursache dafür schnell: Cheren und Bell standen in der Sitzecke, knutschend. „Hey, das ist doch Bell!“, rief Drake. Bell unterbrach ihren schönen Moment mit ihren festen Freund und begrüßte uns freundlich. „Nimmst du auch beim PWT teil, Bell?“, wollte Caitlin wissen. „Nein, tut sie nicht. Wir sind nur hier, um uns für das kommende, große Arenaleiter und Champ-Turnier zu informieren“, antwortete Cheren, „Und ich bin dazu verpflichtet, als Arenaleiter daran teilzunehmen, obwohl ich sehr viele Forschungen nachgehen muss.“ „Ein großes Turnier, mit Arenaleiter und Champs? Wie krass“, staunte unser Sohn. „Ja, aber die Regeln dafür sind, dass man gut trainierte Pokémon und gute Strategien überlegen muss, denn bei dem großen Turnier kommen Arenaleiter und Champs außerhalb von Einall hierher und das sind schon richtig starke Gegner, vorallem die Champs“, entgegnete der Arenaleiter von Eventura City. „Und wann findet das große Turnier genau statt?“, wollte ich wissen. „Es findet im Dezember statt, dafür wird die Pokémon-Liga dieses Jahr Pause machen. Ich muss schon sagen, dass das PWT relativ schnell gebaut wurde. Man hat dafür die alten Tiefkühlcontainer abgerissen und den Hafen etwas vergrößert“, antwortete Cheren. „Und man hat hier auch richtig viel Spaß dabei, gegen Trainer aus anderen Regionen zu kämpfen. Ich bin schon sehr gespannt auf das kommende Turnier“, freute sich Bell. „Dann weiß ich ja Bescheid. Ich muss mein Team auch noch für das Turnier stärken, denn ich bin schließlich auch eine Arenaleiterin“, sagte Géraldine, „Ich denke mal, dass ich jetzt meine Reise fortsetze, denn die nächste Stadt ist Panaero City und ich möchte meinen Großvater einen Besuch abstatten, der für mich die Arena vertritt. Wir sehen uns!“ Géraldine verließ das Pokémon World Tournament. „Cherry macht das richtig. Sie kann auf dem Weg nach Panaero City ihre Pokémon etwas stärken“, sagte ich, „Das könnten wir auch tun, damit wir fit für das PWT sind.“ „Genau, Schatz. Bis Dezember haben wir noch ca. eineinhalb Monaten Zeit und Domi kann dies nutzen, um sein Kaumalat zu trainieren“, stimmte Kai mir zu. „Sehr schön. Und das Turnier findet erst Mitte Dezember statt, also habt ihr noch dazu viel Zeit bekommen“, sagte Cheren und legte seinen Arm um Bells Schulter. „Ist ja noch besser!“, freute sich Drake. „Auf jeden Fall bin ich dabei und werde alle mit meiner ultimativen Drachen-Power wegfegen“, sagte Kai. „Oh Mann, wie egoistisch...“, seufzte Caleb. Wir verließen das PWT, während Cheren und Bell sich dort noch etwas umsehen. „So, auf nach Route 6“, sagte ich. Als wir den Platz verlassen wollten, um nach Route 6 zu gehen, hielt Caitlin ihren Freund Warren auf. „Schatz, bin ich dir völlig egal?“, wollte sie wissen. „Wie meinst du denn das?“, fragte der kluge Trainer etwas skeptisch. „Ich habe gestern Abend in der heißen Quelle mitbekommen, dass du auf andere Mädchen guckst... bin ich dir nicht attraktiv genug?“, fragte die junge Züchterin. „Nein, ich liebe dich doch so sehr. Ich würde dich nicht niemals für eine andere verlassen“, antwortete Warren und ging auf seine Freundin zu, um seine Liebe auszudrücken, indem er sie umarmt. „Komm jetzt, sonst gehen die anderen ohne uns mit“, sagte Caitlin und lief zu uns. „Scheiße...“, fluchte der 17-Jährige leise zu sich und kam ebenfalls zu uns. Warren konnte einfach die Wahrheit nicht sagen, dass Gary ihn zu einem anderen Mensch gemacht hatte. „Hey, ihr beiden Turteltäubchen solltet jetzt nicht trödeln, schließlich befinden wir uns auf einer Reise“, sagte Kai und kraulte seinem Milza unterm Kinn. Wir verließen die Stadt Marea City und gingen nordwestlich in Richtung Route 6.

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Kapitel 97: Warrens großer Fehler - Nervenzerreißende Folgen

Beitrag von Reshikrom am Sa 9 Feb 2013 - 17:45

Kapitel 97: Warrens großer Fehler – Nervenzerreißende Folgen

Wir betraten in einer sehr kurzen Zeit die Route 6, die nach Panaero City führte, aber auch zur Elektrolithhöhle und auch zu der Panaero-Höhle, die wir vor einigen Monaten garnicht mal erkundet hatten. „Ich mag die Routen nicht... die sehen alle so gleich aus...“, sagte Caleb, als er sich umsah, „Nichts kann man hier sehen, nur Bäume...“ „Sei doch nicht immer so genervt, Cal. Genieße doch diese schöne Herbstluft und diese klirrende Kälte“, sagte Drake gutgelaunt und starrte auf die Eisdecke, die mehrere Kilometer über uns war. „Hört mal her, Leute. Wenn wir hier weiter die Straße entlang gehen, kommen wir dann zu einem Einkaufszentrum, das neu eröffnet wurde. Wie wäre es denn, wenn wir dort eine Pause einlegen können?“, fragte Warren und schaute auf seine Karte. „Das ist gut“, stimmte ich zu, „Außerdem geht unser Proviant in die Mangel und ich habe auch einen Kohldampf.“ „Okay, dann nichts wie hin!“, rief meine Verlobte freudig. Nach wenigen Minuten erreichten wir das große Einkaufszentrum und betraten dieses Gebäude auch. „Wow, wie viele Geschäfte es hier gibt“, staunten Carina und Caitlin und waren begeistert. „Das freut mich sehr, dass das euch beiden die Laune zum shoppen deutlich erhöht hat. Suchen wir erstmal ein Restaurant, um was zu futtern“, sagte ich. Wir gingen durch die große Eingangshalle und schauten uns dabei die ganzen Geschäfte an. Es gab eine Eisdiele, einige Kleidergeschäfte für Trainer und Pokémon, allgemeines für Trainer und Pokémon, also Items wie Tränke, Beeren und Pokébälle. Auch ein Elektronikladen und Restaurants waren dort zu sehen, also hatte dieses Einkaufszentrum vieles zu bieten, für Trainer und auch Pokémon. Wir erreichten das erste Restaurant, wo wir unser Mittagessen aßen. Wir bestellten uns Pommes Frites mit Ketchup und Majonäse. Ich stand vor einem Automaten, der warme Getränke wie Kaffee oder Kakao gab. „Oh Mann, die Auswahl ist riesig. Was meinst du, Milza – Vanille-Kakao oder normaler Schoko-Kakao?“, fragte ich meinem Milza. „Mil...za!“, rief es und zeigte auf das Vanille-Kakao-Schildchen, was 0,90 Cent kostete. „Ich bin nicht so der Vanille-Freund, ich mag eher heiße Vollmilch-Schokolade, das aber fast einen Pokédollar kostet“, entgegnete ich. „Mensch, Kai. Entscheide dich doch endlich!“, beschwerte sich Warren. „Ja, bleib cool, Klugscheißer. Ich nehme dann halt eben Schoko-Kakao“, sagte ich und gab einen Pokédollar für eine heiße Tasse Schokolade aus, „Hmm, soll ich kleine oder große Marshmallows nehmen?“ „Kai! Das ist völlig unnötig!“, rief der 17-Jährige und nahm eine Fritte mit einem Klecks Ketchup. „Na gut, dann nehme ich halt einen großen“, sagte ich und gesellte mich zu meinen Freunden. Carina und Caitlin hatten eine Broschüre von dem Einkaufszentrum und schauten meist auf die Seite, wo schöne, teure Kleider abgebildet waren. „Na, habt ihr was tolles gefunden, was ihr gerne kaufen wollt?“, fragte unser Sohn die beiden Mädchen. „Und ob. Wir haben eine große Auswahl hier, guck mal, dieses Top muss ich haben!“, rief die junge Züchterin. „Weiber und ihr äußerliches Aussehen. Was die machen können sind meine Untergebenen zu sein“, sprach Caleb und schlürfte an seinem Erdbeer-Milchshake. Drake sah auf der Vorderseite der Broschüre eine Playsation 3 aus dem Elektronikladen und konnte es nicht fassen: „Wow, eine PS3! Die muss ich mir anschauen! Caleb, lass uns in den Elektronikladen gehen!“ „Wie schön, dass auch Domi Interesse gefunden hat“, freute ich mich für unseren Sohn und nahm mir eine kleine Fritte, „Genauso lang ist das Ding in Warrens Hose...“ Drake lachte dabei mit. „Ha... ha, wie witzig“, seufzte der kluge Trainer genervt und aß einen grünen Apfel. „Du isst zu viele saure Äpfel, Klugscheißer, deswegen bist du so sauer, ist ja auch logisch“, entgegnete ich. „Ich glaube, der Elektronikladen wird dir sehr gut gefallen, Warren. Du kannst ja Domi und Caleb begleiten. Vielleicht findest du einen neuen Windows 7-Laptop oder eine neue Tastatur für deinen PC zuhause“, sagte Carina. „Ah, guck mal hier, Schatz. Gefällt dir das Hemd? Das würde dir bestimmt passen“, sagte Caitlin zu ihren Freund und zeigte ihn das schöne, karierte, blaue Hemd. „Jaja, sehr schön“, gab der 17 Jährige als Antwort und war gerade nicht gutgelaunt. „Ich weiß, wie schnell du wieder gute Laune bekommst. Ich kaufe mit Carina dir was schönes und persönliches!“, rief Caitlin und ging mit meiner Verlobten in das Kleidungsgeschäft, was nicht weit von hier war. „Bin ich mal gespannt, was Carina für sich kauft“, sprach ich in meinen Gedanken und konnte vom weiten aus den geilen Körper meiner Verlobten bewundern, „Also, Klugscheißer. Begleitest du den süßen Domi und den gereizten Caleb?“ „Meinetwegen...“, antwortete Warren. „Und was wirst du machen, Kai?“, wollte unser Sohn wissen. „Ach, ich denke mal, dass ich mal ein paar Tränke für meine Drachen-Pokémon kaufen werde. Um mich braucht ihr keine Sorgen machen“, antwortete ich und ging mit meinem Milza durch die Eingangshalle. Warren, Drake und Caleb betraten den Elektronikladen. Die beiden 15-Jährigen Trainer gingen in den Gamebereich, wo Drake einen Nintendo 3DS sah und den unbedingt testen wollte. Der kluge Trainer schaute sich neue Tastaturen für einen Flachbildcomputer an und schien, sich dabei zu langweilen, obwohl er die Elektronik so sehr mochte. „Hey, Warren. Sieh dir das an. So einen N3DS und eine PS3 muss man besitzen“, sagte unser Sohn und schaute sich etwas bei den Regalen um. „Ich weiß...“, entgegnete der 17-Jährige und hatte seine Gedanken ganz woanders. „Du guckst ja garnicht mal hin, wie toll der Nintendo 3DS aussieht...“, stellte Drake etwas enttäuscht fest, „Willst du dir was anderes ansehen?“ „Nein, danke. Ich möchte euch nicht mit meiner jetzigen Laune anstecken“, gab Warren als Antwort. Drake verstand die Aussage von den klugen Trainer nicht und wendete sich Caleb und dem Nintendo 3DS zu. Als die beiden Trainer mit den Handheld-Konsolen beschäftigt waren, schlich sich Warren unbemerkt aus den Elektronikladen raus und ging in Richtung Kleidungsgeschäft, wo sich Carina und Caitlin befanden. Es war ein Kleidungsgeschäft für Mädchen und Pokémon und deshalb wartete der kluge Trainer vor dem Eingang des Geschäfts.
„Diese Schleife sieht so süß aus. Die wird deinem Emolga bestimmt stehen, Carina“, sagte Caitlin und legte die Schleife an Emolgas Ohr an. „Emo!“, rief das Pokémon von Carina und bewunderte sich vorm Spiegel. „Ich nehme noch ein paar Schleifchen für mein Serpifeu, meinem Efoserp und Evoli mit“, fügte die junge Züchterin hinzu. „Hier gibt es leider nicht so viele Accessoires für Trainer und Pokémon, aber viele Kleidungen für Trainer“, sagte meine Verlobte und ging zu den T-Shirts und Hosen. „Ich muss die Schleifen unbedingt zu meinen Eltern schicken, weil dort mein Efoserp ist. Es braucht nämlich viel Pflege“, erwähnte Caitlin. „Dein Efoserp wird sich sicher freuen“, sagte Carina und nahm ein Top aus der Garderobe, „Ich möchte für Kai hübsch aussehen. Steht mir entweder ein weinrotes oder ein schwarzes Top?“ „Hmm,... ich finde, du siehst in beiden Tops super aus“, meinte die junge Züchterin. „Danke sehr, dann kaufe ich beides. Oh, und bevor ich es vergesse... ich brauche noch Unterwäsche, richtig schöne. Du muss mir dabei helfen, Caitlin!“ „Wenn du das schon sagst, könnte ich auch Reizwäsche kaufen, um Warren glücklich zu machen.“ Die beiden Mädchen schauten sich um und wurden fündig. „Ich muss schon sagen, als ich bei meinen Eltern in der Pension mithelfen musste, hatte ich kaum Freizeiten für mich gehabt. Aber jetzt kann ich vieles unternehmen, mit euch und meinen Pokémon“, erzählte Caitlin. „Ja, ging mir auch so, als ich mit Kai auf Touren war und Events veranstaltet haben“, erzählte Carina, „Aber was tut man ja nicht für spannende Abenteuer?“ Als sie ihre Kleidungen bezahlt hatten, verließen die beiden das Geschäft. Dabei bemerkten sie Warren nicht. „Mir fällt noch ein, dass ich für Warren auch was nettes kaufen möchte. Könntest du auf mich warten?“, fragte die junge Züchterin. „Klar doch. Ich hoffe, du hast Erfolg bei der Suche“, sagte meine Verlobte und lächelte. „Hey, ihr beiden!“, überraschte Warren die beiden Trainerinnen. „Schatz, ich dachte, du wärst bei Domi und Caleb“, sagte Caitlin. „Ja, ich weiß... aber du hast mir so sehr gefehlt, deshalb wollte ich dich überraschen“, erzählte der kluge Trainer, „Und würdest du mich kurz entschuldigen. Ich muss dringend mit Carina reden. Es geht um dich und Carina muss mir helfen, ein tolles Geschenk für dich zu kaufen.“ Warren ging mit meiner Verlobten in Richtung Restaurant, wo wir gegessen hatten. Caitlin starrte ihren Freund hinterher und wunderte sich, was er von Carina wollte. Selbst Emolga hatte ein ungutes Gefühl.
Warren und Carina standen vor einer Tür, die nur für Mitarbeiter zum betreten stand. „Ah, gut. Die Tür ist offen“, sagte der kluge Trainer und ging mit meiner Verlobten in die enge Besenkammer hinein. „Ähm, Warren?! Warum können wir das nicht in der Halle klären, denn hier würde ich sofort Platzangst bekommen“, sagte Carina. „Weißt du, es geht eigentlich nicht um Caitlin und ihr angebliches Geschenk“, sprach Warren. „Geht es um Kai? Domi? Oder Caleb?“, wollte die skeptische Trainerin wissen. „Nein, um die geht es auch nicht... es geht mehr um dich... ich wusste schon immer, was du für eine perfekte Trainerin bist, die alles hat, die mich glücklich machen“, gab er zu. „Danke für das Kompliment, Warren, aber gehen wir jetzt besser zu Caitlin und Emolga. Die warten schon sicher auf uns“, sagte Carina und wollte die Türklinke greifen, bis Warren sie aufhielt und sie an die Wand drückte. Er nahm ihre Handgelenke, um sie wehrlos zu machen. Danach fing er an, meine Verlobte wild zu küssen! Carina schaute dabei sehr entsetzt und konnte sich nicht wehren. Warren schob seine Zunge in ihrem Mundbereich tief ein und fand das so gut, dass er damit anfing, seinen Gürtel zu lösen und seine schwarze Jeans auszuziehen. Das tat er alles mit einer Hand, während seine andere Hand Carina noch wehrlos machte. Danach fing er an, Carina zu begrapschen, an ihrer Oberweite. Daraufhin wehrte sich meine Verlobte und schimpfte: „Das geht aber echt zu weit! Du hast sie wohl nicht mehr alle, wie? Was sollte denn das?!“ „Jetzt weiß ich, wie Kai sich immer fühlt, wenn er seine Zunge in deinem Mund reinschiebt. Und dieses Gefühl durfte ich auch erleben, nur leider hat es mit dem Sex nicht so gut geklappt“, sagte Warren zufrieden und zog seine Jeans wieder an. „Du bist einfach unmöglich, Warren. Hätte nie von dir gedacht, dass du Caitlin betrügst“, sprach ich entsetzt und verließ die Besenkammer fluchtartig.
Ich hatte inzwischen meinen Einkauf in einem Pokémon-Supermarkt beendet und verließ mit Milza den Laden. „Okay, genügend Top-Genesung und Hypertränke habe ich schon mal. Fehlt noch irgendwas bestimmtes, Milza?“, fragte ich meinem Pokémon. „Milza, Milza!“, rief es und wollte unbedingt noch ein paar Terirobeeren haben, weil es wusste, dass bald mein Drachen-Keks-Vorrat leer war. „Stimmt, dann gehen wir eben schnell noch zum Pokémon-Blumenladen. Obwohl, ich habe noch zwei Tüten mit speziellen Drachen-Keksen, aber ein paar Terirobeeren wären auch nicht schlecht“, stimmte ich meinem Milza zu und wollte in den Blumenladen gehen, bis plötzlich Carina auf mich weinend zukam, „Schatz, was ist denn passiert? Warum weinst du denn?“ „Warren hat mich... beinahe vergewaltigt...“, antwortete sie schluchzend. „Wie bitte?! Ey, jetzt übertreibt er es ziemlich. Ich werde ihn mir jetzt sofort vorknöpfen“, sagte ich und gab meiner Freundin mein Milza. Ich rannte mit einen wütenden Blick sofort los, um Warren ausfindig zu machen. Während ich wutentbrannt aus der Eingangstür stürmte, weil ich mir denken konnte, dass Warren sich draußen verstecken wollte, suchte Carina in der Zeit Warrens Freundin Caitlin. Als sie die junge Züchterin, mit Emolga, vor dem Restaurant fand, erzählte sie ihr, was Warren mit ihr gemacht hatte. Drauafhin rannten die beiden Trainerinnen mit Milza und Emolga ebenfalls nach draußen, um mir nachzukommen. „Wir müssen uns beeilen. So wie ich Kai kenne, wird er ihm eine reinhauen...“, sagte Carina.
Warren stand kurz vor der Elektrolithhöhle hinter einem Baum, der einsam auf einer Rasenfläche stand. Er wusste noch nicht, was auf ihn zukommen würde, aber er konnte es sich schon denken, dass auf ihn großer Ärger wartete. „Hab ich dich endlich gefunden, Arschloch!“, rief ich wütend und rannte schnell zu ihm. Ich packte ihn am Kragen und hob meine Faust. „So Klugscheißer, jetzt hat dein letztes Stündlein geschlagen! Wie kann man nur so schwanzgesteuert sein wie du?!“, schimpfte ich und wurde noch wütender.
In der Zeit kamen meine Freundin und Caitlin an und sahen, wie ich Warren am Kragen hatte. „Das hatte ich befürchtet...Diesen Schlag können wir nicht vermeiden...“, sagte meine Verlobte. In diesem Moment schlug ich auf Warrens Nase und er ging zu Boden. Als ich mich zu ihm runter beugte, um nochmal zuzuschlagen, kamen die beiden Mädchen an. „Kai! Das reicht!“, rief Carina. Ich hörte auf und wandte mich zu den beiden. „Das hast du nun davon, wenn man meine Verlobte in einer Besenkammer vergewaltigt“, sprach ich. „Dafür brauchst du mir nicht die Fresse polieren“, entgegnete der kluge Trainer und wischte das Blut von seiner Nase mit einem Taschentuch weg. „Wie konntest du mir das antun, Warren? Ich dachte, du wolltest mir was schönes kaufen, aber nein, du musstest ja unbedingt Carina befriedigen!“, schimpfte die junge Züchterin. „Ich habe nichts angestellt und außerdem war es nichts weiteres als nur ein Zungenkuss“, erzählte Warren. „Langsam habe ich die Faxen dicke mit dir. Ich habe deine Lügen echt satt!“, rief Caitlin und war schwer enttäuscht von ihren Freund und gab ihn eine Ohrfeige. Carina tröstete die völlig fertige Züchterin.
In der Zeit kamen Drake und Caleb zu uns. „Ihr habt auch nie was von warten gehört, oder?“, beschwerte sich Caleb. „Was er damit sagen wollte ist, dass wir zuviel Zeit für den Nintendo 3DS verschwendet haben, weil die Konsole so super ist“, sagte Drake, „Oh, ähm... was ist denn hier passiert?“ „Nichts, schon gut, Domi. Wir wussten, dass ihr nachkommen würdet“, entgegnete ich und nahm mein Milza auf die Schultern. „Und was ist mit Warren?“, fragte unser Sohn. „Er ist gegen einen Baum geknallt“, antwortete ich als kleine Notlüge, „Okay, dann können wir unsere Reise fortsetzen oder was meint ihr?“ „Wir stehen schon vor der Elektrolithhöhle, aber wir haben die schon vor einigen Monaten erkundet, als uns Emolga, Milza und Ashs Pikachu verloren gegangen waren. Am besten ist es, einfach um die Höhle zu gehen, dann sind wir auch schnell in Panaero City“, schlug meine Verlobte vor. Alle stimmten ihr zu und nutzten diesen Vorschlag. Wir gingen um die große Elektrolithhöhle entlang, die auch von außen elektrische Energie lud. Caitlin wechselte unterwegs keine Worte mit Warren aus. Sie hielt sich von ihm fern und blieb eher bei Carina.

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Kapitel 98: Stress auf dem Flugplatz

Beitrag von Reshikrom94 am So 10 Feb 2013 - 14:35

Kapitel 98: Stress auf dem Flugplatz

Wir erreichten die Stadt Panaero City, nachdem wir die Elektrolithhöhle durch eine kleine Abkürzung verlassen hatten. Unser erster Anhaltspunkt war das Pokémon Center, wo wir eine weitere kleine Pause einlegten. „Ich bin so stolz auf unseren Einkauf. Wir haben so schöne Kleidungen bekommen!“, rief ich total freudig und bewunderte meine neuen Kleidungstücke. „Was habt ihr denn nettes gekauft, wenn ich fragen darf, Süßi?“, wollte Kai neugierig wissen. „Das ist eine Überraschung“, antwortete Caitlin fröhlich mit einem Augenzwinkern, „Denn schließlich hat Carina die Kleidungen für dich gekauft.“ „Oh, wie schön. Da bin ich mal gespannt“, sagte der Drachen-Trainer und streichelte sein Milza. „Sagt mal, ist die Géraldine nicht hier die Arenaleiterin dieser Stadt?“, wollte Drake wissen, „Denn sie hat doch gesagt, dass sie ihren Großvater besuchen wollte.“ „Das stimmt auch. Bestimmt ist sie noch hier“, vermutete ich. „Nicht, dass dieses Mädel uns verarscht hat“, sagte Caleb. „Géraldine würde niemals jemanden verarschen oder anlügen. Sie ist eine sehr treue Arenaleiterin und gute Freundin“, entgegnete ich, „Und ich weiß genau, wo sie sich befindet – vor ihrer Arena.“
Wir hatten beschlossen, Géraldine einen Besuch bei ihrer Arena abzustatten, was wir auch sofort taten. Caitlin und ich fingen unterwegs an, etwas zu lästern und kichern, da wir so gute Laune hatten. Wir freuten uns halt, dass wir so schöne Kleidungen hatten. „Warum ist dein Milza eigentlich nie in seinem Pokéball, Kai?“, wollte unser Sohn wissen. „Milza hasst seinen Pokéball und auf meiner Schulter macht es doch viel mehr Spaß, die Reise zu genießen“, antwortete mein Verlobter. „Krass, ich könnte es auch bei meinem Kaumalat machen, aber ich bin mir nicht so sicher, wegen seiner mangelnden Zuneigung zu mir...“, sagte Drake. „Ich finde, wenn du dein Kaumalat vertraust, dann könnte es auch die ganze Zeit die Welt entdecken, wie Milza und Carinas Emolga“, entgegnete Kai. Wir kamen am Flugplatz an, wo sich die Arena von Géraldine befand, aber wir bekamen daraufhin einen Streit mit. „Nein, Géraldine. Du kannst nicht dein Flugzeug benutzen, um nach Monsentiero zu fliegen!“ „Großvater, du verstehst es nicht! Im Wendelberg finden Bauarbeiten statt und ich muss dringend nach Monsentiero, weil ich auf Reisen bin!“, rief Géraldine, „Und außerdem müssen noch meine Freunde auch weiterkommen.“ Wir gingen zu Géraldine zu und sie sah uns schon. „Siehst du, Großvater. Hier sind doch meine Freunde, also kann ich auch mein Flugzeug benutzen.“ „Ich kann deine Arena auch nicht die ganze Zeit leiten, denn schließlich muss ich auch ab und zu Mal im Kontrollzentrum nachschauen, ob neue Flugzeuge hier landen“, entgegnete Géraldines Großvater Maurice, „Und du muss jetzt anders nach Monsentiero kommen.“ „Du bist einfach egoistisch!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City. „Wie krass. Einfach unglaublich, wie sich die beiden in die Haare kriegen“, staunte unser Sohn. „Tut mir leid, dass ihr das mitbekommen habt, aber ihr kennt ja meinen sturen Großvater, den ehemaligen Top-Piloten...“, seufzte Géraldine, „Ich habe herausgefunden, dass im Wendelberg Bauarbeiten stattfinden und es ist für einige Zeit nicht betretbar. Deshalb muss ich mit den Flugzeug nach Monsentiero fliegen, um so nach Nevaio City oder Twindrake City zu kommen.“ „Also ist ab hier Sackgasse? Dann fliegen wir mit dir mit nach Monsentiero“, sagte ich. „Ja, aber jetzt scheint es, zu spät für den nächsten Flug zu sein, weil mein Großvater zu naiv und egoistisch ist“, stellte die Arenaleiterin fest. „Géraldine, es ist schon fast Vorabend. Bring deine Freunde in mein Haus, ins große Gästezimmer, bitte“, bat der Großvater von Géraldine. „Alles klar“, entgegnete sie und brachte uns in das nahgelende Haus von Maurice. Wir betraten das große Haus und Géraldine brachte und in die erste Etage, was der Gästebereich war. „So, hier ist euer Zimmer“, sagte sie und ließ uns allein, um nochmals ihren Großvater zu überreden, ihr Flugzeug zu benutzen. „Sehr schön. 3 Hochbetten mit jeweils einem Bett darunter“, freute sich Kai und besetzte ein oberes Bett, „Klugscheißer. Ich möchte, dass du unter mir schläfst!“ „Jaja,...“, gab Warren als Antwort und warf sich auf das Bett unter Kais Bett. Carina und Caitlin nahmen sich ein Hochbett und auch Drake und Caleb besetzten das letzte Hochbett.
Es wurde Abend. Wir hatten beschlossen, früh schlafen zu gehen, um für den morgigen Tag fit zu sein für die Reise nach Monsentiero, wenn Géraldine es geschafft hatte, ihr Flugzeug zu benutzen. Gegen 23 Uhr schliefen wir bereits, aber Warren konnte nicht schlafen, wegen Kais Geschnarche. „Verdammt, sei doch mal leiser...“, flüsterte er zu sich und versteckte sich unter seiner Bettdecke. Als der Drachen-Trainer nicht mit dem schnarchen aufhörte, stand der kluge Trainer auf und ging auf dem Balkon. Dabei hatte er eine Zigarette und Feuerzeug in seiner Hand und fing an, eine zu rauchen. Caitlin wurde wach, als sie die kalte Luft auf ihrer Haut gespürt hatte und sah ihren Freund auf dem Balkon. Sie wunderte sich, dass es auch noch qualmte. „Warren, was machst du da?“, fragte sie etwas gähnend. „Ach, redest du auch noch mit mir oder wie?“, wollte der kluge Trainer frech wissen, „Ich dachte, du willst nicht mehr mit mir reden und ignorierst mich.“ „Komme ich etwa ungelegen?“, fragte sie. „Ja, und jetzt geh bitte“, verlangte Warren und warf die fertig aufgerauchte Zigarette weg. „Wieso rauchst du wieder? Ich dachte, du hättest aufgehört... Ich bin eigentlich hier, um zu wissen, was du hier machst, aber ich wollte dich auch fragen, was das mit Carina sollte.“ Warren sagte nichts dazu und lehnte sich an der Hauswand an. Caitlin nutzte ihre Chance und versuchte, ihren Freund mit Zärtlichkeiten wieder froh zu machen. „Ich hab dich doch ganz doll lieb, mein Schatz, aber ich mag es halt nicht, dass du eine Affäre nach den anderen hast“, sagte sie und knöpfte das Oberteil von Warrens Schlafanzug auf. Sie streichelte den Körper von den klugen Trainer, wobei Warren sich etwas geschmeichelt fühlte. „Nein, bitte... lass es sein“, sagte der 17-Jährige und nahm Caitlins Hände. „Ich dachte ich könnte dich wieder glücklich machen, indem ich meinen Charme nutze, wie in der Rayono-Kampfhalle. Du magst das doch sehr und das hat dazu geführt, es miteinander zu tun, obwohl es nicht geplant war“, entgegnete die junge Züchterin. „Ich weiß, aber ich bin durch Gary ein anderer Mensch geworden“, erzählte Warren. „Ach, jetzt wird mir so einiges klar“, sagte Caitlin, „Warum lässt du dich von so einen Idioten um den Finger wickeln? Der taugt nichts!“ „Gary ist ein Experte, wenn es um Mädels und Sex geht und durch ihn weiß ich, wie ich die Mädels beeindrucken kann.“ „Toll, deswegen schaust du auch auf die Ärsche und Oberweiten anderer Mädchen und vergewaltigst sogar Carina!“ „Ein Warrenaizer muss halt Mädchen hinterher schauen“, entgegnete der kluge Trainer. „Und was soll das wieder heißen?“, fragte Caitlin. „Das ist ein Name, den Gary erfunden hat. Und der Name zeigt mir auch, was für ein Mädchenheld ich bin“, gab Warren als Antwort. „Ich kann es einfach nicht fassen, dass du wegen Garys dummen und sinnlosen Weiber-Anmach-Tipps unsere Beziehung auf´s Spiel setzt. Und ich dachte, du wärst der richtige Freund für mich... da habe ich wohl falsch gelegen. Ich werde wohl mit Caleb alleine leben müssen“, sagte die enttäuschte Züchterin und ging ins Zimmer zurück. Sie ließ Warren allein auf dem Balkon zurück und war den Tränen nah. Um uns nicht durch ihr weinen zu wecken, ging sie leise in den Flur, bis Warren zu ihr rief: „Warte, bitte!“ „Nein, Warren. Lass mich bitte allein“, sagte sie. „Ich hab´s mir durch den Kopf gehen lassen, was ich alles falsch gemacht habe. Mir ist klar geworden, dass ich dich und Caleb brauche“, sprach der kluge Trainer und näherte sich seiner Freundin. Er küsste sie auf die Lippen und umarmte sie liebevoll. „Schatz, ich habe Lust auf mehr“, sagte der kluge Trainer. „Dann tun wir es hier und jetzt“, entgegnete Caitlin und schaltete das Licht im Flur aus. Die beiden Trainer zogen sich gegenseitig aus und fingen an, es miteinander zu machen, und das im großen Flur, mitten in der Nacht, wo alle tief und fest schliefen. „Sag mir Bescheid, falls es wehtun sollte“, flüsterte der kluge Trainer seiner Freundin ins Ohr. Warren und Caitlin machten die restliche Nacht durch und gingen kurz vorm Aufstehen zusammen ins Bett. Sie schliefen gemeinsam auf Warrens Bett und schmusten dabei.
Es wurde nächster Tag. Wir standen früh auf, um uns für den Tag bereit zu machen und unsere Reise fortzusetzen, aber Warren und Caitlin schliefen noch tief und fest. „Oh, wie süß die beiden zusammen schlafen. Scheint so, als würde Warren wieder der Alte zu sein“, stellte ich fest. „Dann wecken wir mal das junge Glück“, sagte Kai und warf ein Kissen auf den klugen Trainer, „Hey, aufstehen!“ „Nerv nicht, Kai. Du siehst doch, dass wir am schlafen sind“, entgegnete Warren schläfrig. „Wir wollen heute mit Géraldines Flieger nach Monsentiero fliegen“, sagte Drake und setzte sich zu Warren und Caitlin an Bett, „Du kannst doch später weiterschlafen.“ „Wenn er lieber f***en will, dann soll er auch weitermachen. Er kann ja nachkommen“, sprach Caleb. „Kannst du mal deine Klappe halten?!“, rief ich, „Wie ich dein freches Verhalten hasse...“ „Es ist besser, dass wir schon mal auf dem Flugplatz gehen und ihr zwei kommt uns in ca. 10 Minuten nach“, schlug Kai vor und verließ das Zimmer. „Wir werden uns beeilen, Freunde“, entgegnete der kluge Trainer, „Bis gleich.“ Ich verließ mit Drake, Caleb und meinem Emolga das Zimmer und ließ die beiden „neu“ verliebten Trainer allein. „Ich glaube, dass die beiden es miteinander getrieben haben, sonst würden die nicht von jetzt auf gleich uns mit dem schmusen nachmachen“, flüsterte Kai mir ins Ohr, „Nicht, dass die wieder ein weiteres Kind bekommen.“ „Dann bin ich aber weg, wenn sie uns das Kind unterjubeln“, sprach ich leise zu Kai. „Weißt du was, Cal. Ich möchte genauso das gleiche machen, wie es Warren und Caitlin machen, also was du gesagt hast, mit f***en“, sagte Drake und lachte dabei. „Domi, das würde ich an deiner Stelle lieber zweimal überlegen, bevor du anfängst, mit deiner Freundin Nicole in die Kiste zu gehen“, sagte der Drachen-Trainer. „Ach, schade... egal. Ich konzentriere mich erst um die Beherrschung meines ungehorsamen Kaumalats“, sagte unser Sohn. Wir verließen das Haus und gingen auf dem Flugplatz, wo Géraldine sich immer noch mit Maurice um ihr Flugzeug gestritten hatte.
„Es war doch eine schöne Nacht, oder?“, fragte Warren seine Freundin Caitlin und streichelte sie an ihrem Arm. „Ja, es war sehr schön. Ich habe diese Zärtlichkeiten von dir sehr vermisst und auch unser Sexleben“, antwortete die junge Züchterin und entspannte sich. „Ich hätte mir niemals vorgestellt, dass unser Sex jetzt noch ziemlich interessanter geworden ist. Am liebsten würde ich hier mit dir liegen bleiben und für einige Tage oder Wochen Urlaub nehmen. Dann können Kai, Carina, Domi und Caleb ohne uns reisen und sich den Gefahren stellen“, sagte Warren und küsste Caitlin auf die Wange. „Du bist so süß, mein Schatz“, sagte die junge Züchterin. „Du doch auch“, entgegnete der kluge Trainer, „Na, komm. Lassen wir die anderen nicht länger warten.“ Die beiden verliebten Trainer zogen sich um und verließen nach wenigen Minuten das Haus, um uns nachzukommen. „Großvater, ich möchte jetzt mein Flugzeug benutzen, um nach Monsentiero zu fliegen. Und ich nehme meine Freunde auch dabei mit“, sagte Géraldine. „Meine liebe Enkelin. Du bist erst 20 Jahre jung und kannst nicht einfach so deine Pflichten als Arenaleiterin links liegen lassen. Du weiß, dass ich auch nicht viel Zeit für die Herausforderer habe, weil ich nebenbei im Zustelldienst mithelfe. Und das auf Reisen bist, um ohne Flugzeug die Welt zu erkunden, damit kann ich mich eher weniger anfreunden“, entgegnete Maurice. „Du warst damit einverstanden, Großvater, dass du mich solange vertrittst. Du warst auch in deinen jungen Jahren hier der Arenaleiter und du hast dich nie beklagt. Ich bin noch jung und möchte vieles in der Welt der Pokémon entdecken, und dazu brauche ich nicht mal Frachtflugzeuge oder Sportflugzeuge. Mit Flugzeugen fliegt man einfach über die schönen Landschaften hinweg und dabei gibt es doch große Abenteuer“, klärte die Arenaleiterin von Panaero City auf. „Hören Sie mal, Maurice. Géraldine möchte einfach nur die Welt näher erkunden. So schlimm ist es nun auch wieder nicht“, sagte Kai. „Ehrlich gesagt möchte ich nicht, dass meine Enkelin auf Reisen geht. Aber wenn ich euch Jugendliche so ansehe, musste ich an mich selbst denken, wie ich als junger Trainer, kurz bevor ich Arenaleiter von Panaero City wurde, auf Reisen gegangen war und meine treuen Flug-Pokémon trainiert habe, damit sie mir bei meinen Jobs als Arenaleiter und Top-Pilot helfen konnten. Ich habe nur Angst, dass Géraldine sich zu überfordert fühlt, durch ihre Berufe“, erzählte Géraldines Großvater, „Wisst ihr was – ich fliege euch extra nach Monsentiero, damit ihr mit Géraldine eure Reise fortsetzen könnt.“ „Danke, danke!“, rief Drake sehr freudig und hüpfte um Maurice herum. „Bleib ruhig, Kind. Sonst werde ich mein Angebot zurücknehmen“, sagte Maurice, „So, ihr könnt jetzt in das Flugzeug von Géraldine einsteigen.“ Wir stiegen mit Maurice und Géraldine in das Passagierflugzeug ein und flogen sofort los in Richtung Osten Einalls, wo sich auch die kleine Wüstenstadt Monsentiero befand.

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Kapitel 99: Achtung, Steinschlag!

Beitrag von Reshikrom am Di 12 Feb 2013 - 18:54

Kapitel 99: Achtung, Steinschlag!

Géraldines Großvater flog uns mit Géraldines Passagierflugzeug in kürzester Zeit zu der kleinen Wüstenstadt Monsentiero, wo von dort aus unsere Reise fortgesetzt wurde, weil der Wendelberg für eine gewisse Zeit nicht betretbar war. „So, da wären wir“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. Wir stiegen aus dem Flugzeug aus und wurden von einem Sandsturm begrüßt. „Igitt, ich habe Sand in meinen Augen bekommen“, sagte Drake und rieb sich die Augen. „Boah, wie ich diese Stadt hasse“, sprach ich und mochte den leichten Sandsturm nicht, „Und ich habe jetzt auch keine Lust hier diese Stadt zu erkunden.“ „Dann können wir gemeinsam zum Janusberg aufbrechen“, schlug Géraldine vor und zeigte auf den großen, zinnoberroten Berg hinter der Wüstenstadt. „Na, das klingt doch vielversprechender“, sagte ich und lächelte. Maurice flog mit dem Flugzeug zurück nach Panaero City und wir fingen an, durch die kleine Stadt zu gehen. Die Häuser wurden alle mit Ziegelsteinen gebaut, so dass sie etwas altmodisch hervorkamen. „Es ist nicht mehr weit bis zum Janusberg“, stellte Warren auf seiner Karte fest. Da Monsentiero nicht gerade eine sehr große Stadt war, verließen wir die Stadt und gelangen auf einer Savanne. Die Büsche dort hatten keine Blätter und es wurde langsam heiß in der Gegend. „Wie kann es in Spätherbst so eine übertriebene Hitze geben?“, fragte sich Caleb und fühlte sich wie ein gebratenes Spiegelei. „Habt ihr an genug Wasser gedacht?“, fragte uns die Arenaleiterin aus Panaero City. „Klar, wir haben Limonade, Tafelwasser, Sprudel...“, zählte meine Freundin Carina auf, „Und nicht zu vergessen: Cola!“, erwähnte ich. „Hier fühlt man sich wie in einem Vulkan“, sagte unser Sohn. „Im wahrsten Sinne des Wortes, Domi“, entgegnete Carina. „Zieh deine Jacke aus, sonst bekommst du noch einen Hitzschlag“, sagte der kluge Trainer zu den genervten Trainer. „Von dir lasse ich mir nichts sagen!“, rief Caleb, „Sehe ich aus wie ein Stripper?“ „Werd doch nicht so frech... ich wollt´s dir nur sagen...“, entgegnete Warren und war von Calebs Verhalten nicht zufrieden. „Bei dieser Hitze kann man ja kaum noch denken“, stellte ich fest und öffnete eine 1 Liter Flasche Cola auf, die ich beinahe in einem Zug fast leergetrunken hatte. „Trink bitte nicht soviel auf einmal, Schatz. Wir brauchen noch die ganzen Getränke für diese hitzige Situation“, sagte meine Freundin. „Da vorne ist der Eingang zum Janusberg!“, rief Géraldine und ging mit uns zum Eingang. Als wir die Höhle betraten, mussten wir wieder eine schlimme Hitze ertragen. „Hier ist es noch schwüler als draußen“, stellte Warren fest und wischte den Schweiß von seiner Stirn weg. „Mindestens tobt hier kein Sandsturm“, sagte Drake freudig. „Dieser Vulkan hier im Janusberg scheint, nicht aktiv zu sein. Also können wir sicher die Höhle erkunden“, sagte Géraldine. Die Hitze schwächte uns nach einigen Schritten, die wir machten. Ich musste mir wieder eine weitere Flasche Cola aus meiner Reisetasche nehmen. „Boah, die Hitze bringt ja einen um!“, rief ich und nahm mir einen gewaltigen Schluck Cola. „Kai, übertreibe es nicht. Wir wissen doch garnicht, wie groß der Janusberg von innen ist“, sagte Carina und nahm mir die noch zu ¼ volle Flasche weg. „Guckt mal, selbst die Wände der Höhle sind kochend heiß“, stellte Drake fest und fasste leicht an die Höhlenwand. Bei einer Gabelung hatten wir beschlossen, einfach weiter geradeaus zu gehen. Langsam fanden wir die Hitze garnicht gut und unsere Vorräte, besonders die Getränke, mangelten schnell. „Hm, ich verstehe die Karte nicht, wohin wir gehen. Wenn wir jetzt geradeaus weitergehen, sollten wir in einer kurzen Zeit am Ausgang sein“, sagte Warren und betrachtete die Karte, wo der Janusberg von innen dargestellt wurde. „Leider weiß ich auch nicht, wie es weitergehen soll“, seufzte die Arenaleiterin von Panaero City. „Ich habe jetzt keine Lust, nochmal umzukehren, nur weil wir uns anscheinend verlaufen haben!“, rief ich, „Und ich sterbe hier vor der ganzen schwülen Luft hier.“ Wir alle hatten rote Wangen und schwitzten ohne Ende. Ich hatte nur gehofft, dass wir so schnell wie´s ging, diesen verfluchten Heizofen-Berg zu verlassen. „Kai, ich kann verstehen, dass diese Hitze dich sehr aufregt, aber wir leiden genauso darunter wie du und deshalb müssen wir umkehren“, sprach Caitlin. Wir kehrten um und als wir uns wieder an der Gabelung befanden, hatte der kluge Trainer keinen Empfang mehr auf seinem C-Gear, das die Karte zeigte. „Na toll, das kann man ja schon als Überhitzung des Geräts bezeichnen“, seufzte Warren und überprüfte den Akku von seinem C-Gear. Plötzlich rollte ein großer Felsen durch den Gang, wo wir von Monsentiero aus kam. Wir schrien ziemlich laut und panisch. Dabei rannten wir weg, aber es war für uns anstrengend, weil die Hitze kein Ende nahm. Nach mehreren Metern hielten wir an und dachten, dass wir in Sicherheit wären. „Das war knapp“, hechelte Carina. „Woher kam eigentlich dieser riesige Felsen?“, wollte unser Sohn wissen, „Als wir den Janusberg betreten haben, war dort kein Felsen zu sehen.“ „Ihr hättet mir auch ruhig etwas Zeit gegeben, damit ich meinen Akku in mein C-Gear anschließen konnte“, beschwerte sich der kluge Trainer. „Dann wärst du längst ein Pfannkuchen oder Crêpes“, entgegnete ich. „Wetten, Caleb hat mit seiner schlechten Laune diesen Felsen ins Rollen gebracht?“ „Halts Maul! Ich habe rein garnichts gemacht!“, rief Caleb und wurde sauer, weil ich ihn beschuldigt hatte. „Hättest du mal deine fette Jacke ausgezogen, dann wäre es nicht passiert“, fügte ich noch hinzu, „Na super, jetzt habe ich noch ein weiteres Problem...“ „Warum?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Ich muss dringend pissen“, antwortete ich. „Auch das noch... das hast du dir selbst eingebrockt, Kai. Hättest du mal nicht soviel Cola getrunken!“, rief meine Verlobte. „Schatz, es war nötig“, entgegnete ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Wag es ja nicht, hier deine Blase zu entleeren, du hoffnungsloser Nichtsnutz“, drohte der genervte Trainer. „Pass auf, was du da sagst, dann werde ich dir zeigen, wer hier der Nichtsnutz ist!“, konterte ich zurück. „Irgendwie nehmen solche Kai-Streitereien nie ein Ende“, seufzte der kluge Trainer. „Ist ja echt total krass, wie Kai und Cal sich so liebevoll verstehen!“, freute sich unser Sohn. „Och, Domi!“, rief Carina. Der große Felsen kam wieder in unsere Richtung angerollt und wir mussten wieder die Flucht ergreifen. „Waaahhh! Der Felsen wird uns überrollen!“, rief Caitlin panisch. Wir rannten durch den langen Gang und der Felsen schien, von den steilen Gang noch schneller zu werden. Dann gerieten wir vor einer tiefen Schlucht, wo sich der Kern des nicht aktiven Vulkans befand. Auf der anderen Seite war die Fortsetzung des Weges, wo dazwischen die Schlucht war. „Wir müssen auf die andere Seite springen!“, rief Carina. „In Sport war ich gerade nicht der beste“, gab Warren zu. „Scheiß drauf! Springen wir jetzt einfach, bevor es zu spät ist!“, rief ich. Wir sprangen alle gemeinsam auf die andere Seite des Weges und konnten uns retten. Der Felsen rollte hinunter in die Schlucht. „Das hat uns mal wieder die Müdigkeit gebracht“, stellte Drake fest. „Darum brauchen wir uns kümmern. Zwar nervt mich diese bescheuerte Hitze immer noch, aber das war es uns wert“, entgegnete ich. „Leute, wir müssen uns fit halten. Trinken wir erstmal einen Schluck“, sagte Géraldine. Wir nahmen uns alle Verstärkung von unseren noch kühlen Getränken und konnten danach wieder die Höhle erkunden. „Ich fands echt krass, dass du noch mit deiner vollen Blase weit springen konntest, Kai“, sagte unser Sohn zu mir. „Weiß du, Domi. Man muss auch gewisse Dinge nicht beachten, dann kann es auch klappen mit dem, was man macht“, entgegnete ich und hatte ein unangenehmes Gefühl. „Denk einfach nicht an Wasser, dann geht es dir bestimmt besser“, rät Drake. „Na klasse, jetzt habe ich voll den Druck...“, seufzte ich. „Mach dir nicht ins Höschen“, sprach Caleb. „Weißt du was, Vogelnest? Halt einfach mal deine Fresse. Mit dir hat keiner geredet!“, rief ich. „Fangt jetzt keinen Streit an!“, rief Géraldine genervt. „Hör auf die geile Braut, Drachen-Freak. Denn du hast sie ja nicht umsonst feucht gemacht“, sagte Caleb zu mir. „Und du hörst auf, so über mich zu reden, Freundchen. Ich weiß, wie man den Freund meiner besten Freundin zum Vernunft bringt“, sprach die Arenaleiterin und kümmerte sich um unsere Wegweisung. „Wie lange ist denn der Weg noch?“, wollte unser Sohn wissen und wirkte sehr erschöpft, Dank der Hitze. „Hmm, ich weiß nicht. Der Felsen hat uns in eine andere Fährte gebracht“, antwortete Warren, „Und irgendwie reagiert mein C-Gear nicht mehr so richtig, wegen der schwülen Umgebung.“ „Leute, ich brauche dringend eine Toilette. Meine Blase hält es nicht mehr lange durch und ihr wisst doch, wie quengelig ich dabei bin“, sagte ich, „Und ich schwitze wie in einer Sauna...!“ „Kai, wir sind doch dabei, den Ausgang zu finden und du muss dich wohl oder übel gedulden müssen“, entgegnete Carina. Wir gingen weiter den Weg entlang und konnten von weiten aus ein Licht erkennen, das der Ausgang war und ins Freie führte. „Ja! Endlich haben wir den Ausgang gefunden!“, freuten wir uns. Wir rannten zum Ausgang und hatten ein sehr tolles Gefühl, die frische Luft und die schöne Meeresbrise zu spüren. „Wir sind in Ondula“, stellte Géraldine fest. „Und hier ist die Luft so angenehm, wie im Sommer“, sagte meine Verlobte und freute sich sehr über das sonnige Wetter. „Gut, und wo gibt’s hier die nächste Toilette?“, wollte ich wissen und schaute mich hastig um. Ich sah einige Strandhütten und rannte mit meinem Milza dorthin. „Anscheinend hat Kai Hummeln in seiner Hose...“, lachte Caitlin. Der kluge Trainer musste mitlachen. Meine Freunde folgten mir bis zu den Hütten und warteten auf mich. „Na toll, nicht mal hier sind die Klobrillen sauber und die sind für mich viel zu klein. Und nein, ich werde mich nicht draufsetzen, was du das von mir verlangen wolltest, Milza!“, beschwerte ich mich. „Milzaaaa...“, seufzte mein schillerndes Drachen-Pokémon und hielt sich die Nasenlöcher zu, wegen den üblen Klogestank. „Milza, tu bitte nicht ein auf beleidigt. Ich weigere mich, auf diese Darstellung von Klobrille zu setzen und deshalb werde ich andere Maßnahmen ergreifen“, sprach ich zu meinem treuen Milza und öffnete meinen Kuhstahl meiner schwarzen Jeans, „Milza, auch wenn du männlich bist, darfst du nicht hingucken.“ Ich entleerte meine Blase und ich fühlte mich dabei wohler. Und ich verfehlte dabei oft die Toilette, was mich echt zum lachen brachte. Nach wenigen Sekunden verließ ich das kleine Strandhaus lachend. Meine Freunde wunderten sich, warum ich auf einmal einen Lachflash hatte. „Was ist so witzig?“, fragte unser Sohn sehr neugierig. „Oh Mann, die Toiletten dort sind echt der Hammer und ich musste daneben pinkeln, muahahaha!“, antwortete ich ziemlich lachend. Nachdem ich fertig war, mit meinem Lachflash, sagte Géraldine zu uns: „Ich werde mich hier etwas umsehen und weiter zur Route 13 reisen. Bestimmt werde ich unterwegs meine Pokémon für das kommende PWT-Turnier etwas stärker bekommen. Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen werden. Passt gut auf euch auf.“ Die Arenaleiterin von Panaero City setzte ihre Reise wieder allein fort und ging durch die Strandpromenade, um in Richtung Route 13 zu kommen. „Sollen wir ihr nicht folgen?“, fragte Drake und vermisste die Pilotin jetzt schon sehr, „Ich meine, die Géraldine ist so eine nette Arenaleiterin.“ „Keine Sorge, Domi. Wir werden Cherry wiedersehen, das hat sie uns versprochen und das hält sie immer“, entgegnete Carina, „Und ich finde, ein entspannter Aufenthalt in Ondula kann uns ja nicht schaden.“ „Stimmt und das Wetter ist perfekt dazu, schwimmen zu gehen und sich zu sonnen“, schwärmte Caitlin. „Okay, dann würde ich sagen, dass wir jetzt einen ganz chilligen Tag hier verbringen können“, schlug ich vor. Alle stimmten mir dabei zu.

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Kapitel 100: Die Schönste am Strand

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 15 Feb 2013 - 4:37

Kapitel 100: Die Schönste am Strand

Wir zogen unsere Badesachen an und liefen in das angenehme Wasser hinein. „Wie schön kühl es hier ist!“, freuten wir uns und hatten Spaß im Wasser. Milza und Emolga saßen zusammen auf einem Schwimmreifen und planschten mit ihren Füßen auf die Wasseroberfläche. „Sowas kühles haben wir echt verdient seit unserer Erkundung im Janusberg“, sagte Drake. „Wie kann man hier in diesen türkisfarbenem Wasser Spaß haben?“, fragte Caleb frech. „Auf ihn!“, rief Kai und ging mit Drake zu Caleb, um ihn ins Wasser zu werfen. Der Drachen-Trainer nahm die Arme von Caleb und unser Sohn die Füße von den genervten Trainer. „Okay, auf drei werfen wir ihn ins Wasser“, sagte mein Verlobter, „Eins... zwei... drei!“ Die beiden warfen den 15-Jährigen ins Wasser. „Krass!“, rief Drake und lachte. Nach wenigen Minuten kamen wir aus dem Wasser raus und besetzten unsere Liegen. „Das tat echt gut, diese Erfrischung“, sagte Caitlin. „Da muss ich dir recht geben, mein Schatz“, sagte Warren und nahm sich einen Schluck Limonade. „So, jetzt sonne ich mich erstmal!“, rief ich ganz freudig und machte es mir auf meiner Liege bequem. „Einen Augenblick, Süßi. Ich möchte ja nicht, dass du einen Sonnenbrand bekommst“, sagte Kai und cremte mich mit Sonnenmilch ein, „Und ich sonne mich dabei mit. Eine Entspannung kann ja nicht schaden.“ Drake hatte etwas anderes vor. Er war mit Emolga und Milza beschäftigt und wollte nun mit den kleinen Pokémon gemeinsam eine Sandburg bauen, was er schon immer mal machen wollte und dies ein guter Moment war. Caleb half ihn dabei nicht; er hält nichts von dem „Kinderkram“. Warren nutzte die Zeit, um mit seiner Freundin Caitlin zu kuscheln und zu verwöhnen. Er fing an, sie mit leckeren Schokoladenkekse zu füttern und auch umgekehrt. „Ich mag deinen dunkelblauen Bikini und der passt auch sehr gut zu dir“, flirtete der kluge Trainer. „Danke sehr, mein Lieber“, bedankte sich die junge Züchterin. Die beiden Trainer küssten sich und plötzlich überraschte Gary das junge Glück. „Na, Blacky? Schön am knutschen mit der geilen Caitlin?“, fragte er. „Wir sind beschäftigt“, entgegnete Warren genervt und küsste weiter seine Freundin auf die Lippen. „Ich muss schon sagen, Caitlin. Du siehst echt heiß aus in deinen geilen Bikini. Und mir gefällt auch deine Oberweite“, gestand Ashs Rivale. „Hau ab!“, rief der kluge Trainer. „Bleib cool, Warrilein. Ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass du jedes Mädchen in die Kiste bekommst, Dank mir und meiner wertvollen Tipps zu jeder geilen, scharfen Braut“, sagte Gary und schaute zu den Mädchen in Bikinis, die gerade Strandvolleyball mit ihren Pokémon spielten, „Ein Beispiel sind ja diese jungen Mädels mit Knackärschen und großen Dingern. Überlege es dir sehr gut, Blacky.“ „Er braucht nicht überlegen. Auf deine dämlichen Ratschläge braucht er nicht hören. Warren liebt nur mich und das weiß du auch, du großkotziger Macho!“, rief Caitlin. Gary lachte nur hämisch und ging zu den Mädchen, die Volleyball spielten. „Der wird’s nie lernen, diese Fönfrisur“, seufzte Kai, „Aber echt klasse, dass du ihn voll den Korb gegeben hast, Caitlin.“ „Was ist eigentlich ein Warrilein?“, fragte unser Sohn ahnungslos. „Wüsste ich auch gerne, aber wenn kümmert´s?“, entgegnete der Drachen-Trainer und setzte seine Sonnenbrille auf. „Hey, was treibt denn dieser Gary dort mit den Mädchen?“, fragte ich sehr neugierig und sah, wie Ashs Rivale auf die Ärsche der jungen Mädchen schlug. „Wir sollten dahin gehen“, schlug Caleb vor. „Aber meine Sandburg...“, seufzte Drake etwas traurig, „...ist noch nicht mal angefangen.“ „Ich will Mädchen, ich will geile Ärsche, ich will dies und das, was Mädchen halt haben!“, rief der genervte Trainer laut. „Dafür hat Gary Caleb mit der Scheiße angesteckt“, sagte Kai. Wir hatten beschlossen, zu den Mädchen und Gary zu gehen und hatten dabei alte Bekannte gesehen: Maike, die wir kurz vor der Einall-Liga in unserer Truppe hatten und Nicole, die Freundin von Drake und Caleb. „Ach, Warren. Hast du doch die Meinung geändert?“, wollte Gary wissen und packte Nicole und Maike jeweils an ihren Hüften. „Hey, Domi!“, rief Nicole und sprang freudig auf unseren Sohn. „Ich hätte dich beinahe nicht erkannt, weil du einen pinkfarbenen Bikini trägst“, sagte Drake und wurde etwas verlegen. „Sehe ich nicht hübsch aus? Wie ein richtiges Model, oder?“, fragte die hastige Trainerin. „Nicht wirklich, aber fast nah dran“, gab unser Sohn als Antwort. „Wie schön, euch wiederzusehen, Leute“, freute sich Maike und war von Gary beeindruckt. „Darf ich fragen, was ihr hier macht, außer in der kalten Herbstzeit dieses Sommergefühl zu haben?“, fragte ich. „Hier in Ondula wird ein Wettbewerb stattfinden. Dort wird die Schönste am Strand gesucht – das heißt, das schönste Mädchen bzw. die schönste Trainerin, die hier am Strand ihr Können zeigt“, antwortete Maike, „Gary hat mich schon dort angemeldet, weil er mich sympathisch findet.“ „Stimmt ja auch!“, mischte sich der 18-Jährige Frauenheld ein, „Hat sie nicht eine tolle Figur?“ „Maike, bitte. Was findest du an Gary so toll?“, wollte ich wissen. „Gary ist halt ein cooler Typ“, gab die Trainerin aus Hoenn als Antwort. „Ich bin eigentlich hierher gekommen, um mit meinen Pokémon das neue Volleyballfeld zu testen“, erzählte Nicole. „Ich halte für solche Wettbewerbe, wo man Mädchen schamlos ausnutzt, nichts“, gab ich zu, „Man bewertet sie nur äußerlich. Die inneren Werte werden dabei ignoriert.“ „Sei leise! Endlich gibt es hier mal für mich was zum gucken und zwar Mädchen, knapp angezogene Mädchen!“, rief Caleb, „Mein kleiner Caleb freut sich schon extrem auf sowas.“ „Er redet über sein Ding in der Badehose“, flüsterte Kai mir ins Ohr. „Ihr Flaschen habt doch null Ahnung von Mädchen, aber Caleb weiß, wie es im Leben wirklich ankommt, nämlich, mit den Mädchen in die Kiste zu gehen“, behauptete Gary. „Was Caleb labert, ist genauso ein Mist wie aus deinem Mund, Fönfrisur“, entgegnete der Drachen-Trainer, „Wie Carina schon sagte, es geht überhaupt nicht um das äußerliche. Aber jetzt hast du dir Maike geangelt, nur weil du auf deren Glocken stehst.“ „Maike gefällt mir sehr. Sie wirkt ziemlich sympathisch und klug ist sie auch noch dazu, stimmt´s, meine Süße?“, fragte Gary und gab der Trainerin aus Hoenn einen kurzen Schlag auf ihren Arsch. „Ja, mein süßer Trainer", antwortete Maike und umarmte den Frauenheld. „Und ich werde euch sagen, was mein Ziel hier ist. Mein Ziel ist es, Maike in diesen Wettbewerb zum Sieg führen und ihr Versager könnt uns zusehen, wie wir unseren Sieg feiern, denn jeder Mensch auf dieser großen Welt der Pokémon weiß, dass ich der Beste bin, haha“, lachte Gary und fühlte sich schon siegessicher, „Bis dann, ihr Flaschen!“ Gary ging mit seiner neuen Flamme zum Volleyball-Feld zurück. „Wie mich dieser Angeber aufregt...!“, rief Kai und biss sich die Zähne zusammen. Dabei schaute er richtig wütend zu Gary. „Carina, ich möchte, dass du bei diesem Wettbewerb mitmachst“, sagte er daraufhin zu mir. Auch Warren verlangte von seiner Freundin Caitlin, dass sie auch mitmachen sollte, woraufhin sie verdutzt schaute, als sie das von ihren Freund hören musste. „Das ist doch nur ein Wettbewerb. Es ist doch wichtig, dass man dabei Spaß hat und nicht andere damit fertig zu machen oder wie?“, wollte unser Sohn wissen. „Domi, du verstehst nichts davon. Wettbewerbe sind Wettkämpfe und man zeigt allen, dass man der Beste ist. Und ich finde, dass Gary recht hat“, behauptete Caleb. „Diese Fönfrisur hat niemals recht. Er denkt nie darüber nach, was er labert“, entgegnete der Drachen-Trainer, „Aber du bist ja so naiv wie ein Stück nichts, das sehr nutzlos ist.“ „Red keinen Müll. Du bist doch derjenige, der behauptet, der sei der beste Trainer. Dabei bist du ein Nichtsnutz!“, rief Caleb. „Es reicht!“, rief Drake ziemlich laut und beendete die Diskussion von Caleb und Kai. „Oh, Domi...“, sagte Nicole und schaute zu ihren Schwarm. „Nicole... ich möchte auch, dass du bei dem Wettbewerb mitmachst. Zwar möchte ich dich nicht dazu drängen, aber ich möchte, dass du Spaß dabei hast und nicht für solche Zwecke missbraucht wirst“, sagte Drake zu Nicole. „Aber Domi...“, sprach die Trainerin, „... Ich möchte nicht, dass du dich darüber aufregst, nur wegen diesen Trainer Gary...“ „Mach dir keinen Kopf drum, Nicole. Wir drei werden gemeinsam Gary schlagen, auch wenn er üble Tricks dabei nutzen wird“, sagte ich. Ich ging mit Caitlin und Nicole zur Anmeldung für den Strandwettbewerb, während die Jungs auf uns warteten. „Domi, warum warst du denn so gereizt?“, wollte Kai wissen. „Als ich Gary mit Nicole sah, war ich sehr eifersüchtig. Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle und musste schreien und Nicole bei diesem Wettbewerb anmelden“, antwortete unser Sohn und fühlte sich nicht so wohl. Caleb fand Drakes Sorge um Nicole nicht gerade gut und ging zu Gary. „Du liebst Nicole sehr, stimmt´s?“, wollte Warren wissen, „Ich kann verstehen, dass du Nicole vor Gary schützen möchtest.“ „Ich hoffe, dass ich keinen Fehler gemacht habe“, hoffte Drake und schaute zu Nicole.
Der Wettbewerb fing nach wenigen Minuten an. Das Kommentatoren-Team bestand aus Schwester Joy aus dem Pokémon Center in Ondula und Professor Eich, den wir erst garnicht erkannt hatten und umgekehrt. Die erste Runde fing mit Volleyball an, wo man mit einem seiner Pokémon um die 15 Punkte kämpfen musste. Beim Volleyball gewann Caitlin mit ihrem Serpifeu. Danach kam das Wasserwettrennen, wo man mit einem Wasser-Pokémon um die Ondula-Bucht schwimmen musste. Dort gewann Maike mit ihrem Schillok. Die letzte Runde war ein Pokémon-Kampf am Strand. Die Kämpfe gingen rasch vorbei und dabei zeigte ich mein Talent mit meinem Emolga. Der Wettbewerb kam ins Ende und die Bewertung wurde aufgesagt. Ich gewann den Wettbewerb, obwohl ich bei den ersten zwei Runden mich eher weniger angestrengt hatte. Kai und Warren sonnten sich bei den heißen Sommerwetter, während Drake mit Milza die Sandburg zuende baute, bis plötzlich Drakes Kaumalat von selbst aus dem Pokéball kam und versucht hatte, die Sandburg zu fressen. „Nein, Kaumi. Wir haben dafür echt viele Minuten gebraucht“, sagte Drake und lächelte dabei. Wir kamen wieder und überraschten die Jungs. „Na, wie war´s?“, fragte uns Warren. „Carina hat den Wettbewerb gewonnen“, antwortete Caitlin freudig und zeigte ihrem Freund die Goldmedaille. Nicole gesellte sich zu Drake, der sich voll und ganz auf seine Sandburg konzentrierte. „Wie süß, wie du mit Milza und Kaumalat Spaß beim Sandburgen bauen hast“, freute sich Nicole. „Ich weiß und die Sandburg ist jetzt auch fertig“, entgegnete unser Sohn. „Milza, Milza!“, rief Kais Milza sehr aufgeregt und tanzte um die Sandburg herum. „Glückwunsch, meine Süße“, gratulierte mir mein Verlobter und bewunderte die Medaille, die ich um meinen Hals trug, „Gold und blau stehen dir ganz gut, mein Schatz. Ich wusste sofort, dass du gewinnst.“ „Guten Tag, meine lieben Trainer“, überraschte uns Prof. Eich, Garys Großvater, „Ich muss schon sagen, die Pokémon der weiblichen Trainer sind wirklich talentiert gewesen, wie ihre Trainerinnen selbst.“ „Danke, Professor. Ich hatte sie garnicht erkannt“, stellte ich fest. „Es freut mich, Ihnen wiederzusehen. Das war ja Wochen her, als Sie meinen PokéDex überprüft hatten“, sagte der kluge Trainer, „Was machen Sie hier in Ondula?“ „Ich wollte hier die seltenen Pokémon betrachten und bei dem Wettbewerb den Juror übernehmen, um bei meiner Forschung etwas über die Liebe zwischen Trainerinnen und Pokémon zu überprüfen. Dabei musste ich auch meinen Enkel sehen...“, gab Eich als Antwort. „In Mädchen anflirten wahrscheinlich, pah!“, seufzte Kai. „Opa?! Ich wusste nicht, dass du hier bist!“, rief Gary und schaute verdutzt. „Gary, du solltest lieber mal um deinen PokéDex kümmern, anstatt um deine Freizeit mit den Mädchen zu verbringen“, sagte Eich zu seinem Enkel. „Geht das schon wieder los. Ich mache schon die Pokémon-Forschung. Bleib ganz ruhig. Ich habe schon bereits 512 Einträge in meinem Dex“, antwortete der Frauenheld. „Nur 512? Da bin ich ja schon besser vorangekommen, mit meinen 649 Einträgen“, gab Kai an und lachte. „Siehst du, wie Kai, Warren und die anderen Trainer sich Mühe geben? Mindestens erkunden sie jeden Winkel der Einall-Region“, sagte Eich. „Opa, es geht nicht immer um den PokéDex, es geht auch um das eigene Privatleben. Ich bin schon 18 Jahre alt und darf laut Gesetz alles machen, wozu ich Lust habe“, sprach Gary. „Nein, Gary. Du hast selbst beschlossen, ein Pokémon-Professor zu werden, wie ich, und ich bin einfach nicht zufrieden mit deiner PokéDex-Arbeit“, sagte Eich. „Ach, ihr könnt mich mal... ich geh jetzt“, sagte der 18-Jährige Trainer aus Kanto ziemlich gestresst und ging in Richtung Janusberg. „Er wird es nie lernen...“, seufzte der Professor, „Egal, ich habe dabei diese Eisdecke mehrere Kilometer über uns gesehen. Zwar weiß ich nicht die Ursache dafür, aber ich bin gerade dabei, meine Forschungen fortzusetzen. Ich meine, kein gut trainiertes Eis-Pokémon kann sowas riesiges nicht hinbekommen.“ „Wir sind auch dabei, herauszufinden, was hier vorgeht und wer dafür verantwortlich ist. Team Dragon kann es nicht mithilfe eines Pokémon, dass sie nicht gefangen halten, kreieren“, erzählte Warren. „Es muss sich hauptsächlich um ein legendäres Pokémon handeln“, vermutete ich. „Möglich ist alles...“, sprach Eich und überlegte, „...Mir ist eingefallen, dass ich mit Lysander, den Arenaleiter aus Twindrake City über die Eisdecke geredet habe. Er meinte, dass er eine Vermutung hätte. Vielleicht könnte er euch weiterhelfen.“ „Danke, Professor“, bedankten wir uns. „Gerngeschehen. Ich wünsche euch viel Glück auf eurer Reise und passt gut auf euch auf“, sagte Eich und ging in Richtung Pokémon-Center.
„Achja, Twindrake City... die Stadt der Drachen. Es ist einfach wunderbar, wieder in der modernen Stadt vorbeizuschauen“, sprach Kai zu sich. „Wie krass!“, rief Drake, „Ich bin schon sehr gespannt, wie Twindrake City aussieht.“ „Tsse,... wie kann man sich denn darüber freuen?“, fragte Caleb. „Also ich freue mich schon auf die Stadt. Ich war bisher nur im Dorf der Drachen, bei Lilia“, erzählte Caitlin. Wir alle freuten uns sehr, dass wir Twindrake City als nächstes Ziel hatten, aber Drakes Freundin Nicole fühlte sich wie eine Außenseiterin.

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Kapitel 101: Aufruhr in Tessera

Beitrag von Reshikrom am Di 19 Feb 2013 - 8:07

Kapitel 101: Aufruhr in Tessera

„Wie schön, dass ihr euch so freut, Leute. Aber egal. Ich bin ja schließlich auch auf Reisen und trainiere meine Pokémon mit einer Eleganz und sehr präzise“, sagte Nicole und schaute zu Drake. „Ich hoffe sehr, dass du etwas stärker wirst, ohne meine Hilfe“, hoffte unser Sohn für seine Freundin. Dabei machte Nicole einen ganz traurigen Eindruck und verabschiedete sich von uns, wo sie dann daraufhin in Richtung Süden zu Route 14 ging. „Na toll, jetzt habe ich es schon wieder verbockt...“, seufzte Drake und fühlte sich schuldig. „Sei nicht enttäuscht von dir, Domi. Eines Tages wird dir Nicole fröhlich in deine Arme springen und dich mit Küsschen überwältigen“, sagte ich zum Trost, „Kommt, Leute. Gehen wir zur Route 13.“ Wir zogen unsere Klamotten wieder an und gingen in Richtung Norden, wo sich die Route 13 befand, die nach Tessera führte. Nicole konnte uns von weiten aus noch sehen und hatte die Sehnsucht nach Drake.
Route 13 war eine Strandroute, wo man sehr viele Wingull und Pelipper sahen. Auch einige andere Pokémon wie Absol oder auch Ohrdoch. Die kleine Feriensiedlung Tessera war auch nicht weit von hier. Langsam verschwand die Sommerhitze und die klirrende Herbstluft kam wieder zum Vorschein. Nach einer Weile befanden wir uns in einem kleinen Waldweg, der uns direkt nach Tessera führte. „So, hier wären wir. Die Feriensiedlung Tessera“, sagte Warren. Wir schauten uns ein klein wenig in der kleinen Stadt um und stellten fest, dass wir kurz vor der Route 12 standen, die zur Dorfbrücke führte. „Vielleicht sollten wir hier eine Pause einlegen, bevor wir zur Route 12 gehen“, schlug Carina vor. „Besser ist es“, stimmte ich zu. Wir saßen auf einer weißen Bank und aßen ein paar Sandwiches. Dabei erkannte der kluge Trainer vor einem Ferienhaus Rockwaller, den Boss von Team Dragon. Er war mit seinem Mobiltelefon am telefonieren. „Hey, das ist doch dieser Mann in schwarz, der bei Team Dragon ist“, sagte unser Sohn. „Ach, was hat denn diesmal unser Mafiaboss vor?“, fragte ich und nahm einen Schluck Cola, „Und wo ist denn der andere Mafioso?“ Wir taten so, als würden wir uns mit anderen Dingen beschäftigen, aber dabei lauschten wir das Gespräch von Rockwaller. „Giovanni ist mit seinem Team Rocket unterwegs nach Kanto. Zwar habe ich mit ihm eine Zusammenarbeit vereinbart, aber ich kann auch ohne ihn klarkommen. Und wie kommen Sie mit dem legendären Pokémon klar? … Ah, verstehe... ich werde selbstverständlich dort sein und Ihnen mit meinem Team Dragon zur Seite stehen. Schließlich wollen wir die Kräfte sämtlicher Drachen-Pokémon für die Weltherrschaft ausnutzen. Aber von Reshiram und Zekrom gibt es keine Spuren, wo sie sich befinden würden. Okay, dann sehen wir uns.“ Der Dragon-Boss legte auf und packte sein Mobiltelefon in seine Jackentasche. Dabei sah er uns und kam direkt auf uns zu. „Ach, wenn das nicht diese Kinder sind, die immer unsere Pläne durchkreuzen!“, rief er. „Wollen Sie auch mit uns ein Päuschen einlegen? Tut mir sehr leid, aber solche Typen gehören nicht zu uns und nicht mal auf dieser Welt“, sagte ich und leckte die Remoulade von meinem Zeigefinger ab. „Ihr mit euren dummen Beschäftigungen und Bemerkungen. Da ihr schon mal hier seid, kann ich euch schon mal folgendes raten: Haltet euch von Team Dragons Angelegenheiten raus, VERSTANDEN?!“, brüllte Rockwaller, „Ansonsten werd ich euch zeigen, wie ich wirklich bin.“ „Das kennen wir schon und wir haben keine Angst vor ihren Drohungen und von ihren Mordversuchen“, entgegnete ich. „Du fällst hier am meisten auf, Drachen-Trainer. Glaub mir, deine ganzen Drachen-Pokémon werden uns gehören und du bist dann ein Häufchen Elend“, drohte der Team Dragon-Boss, „Ich lasse euch Möchtegern-Trainer allein.“ Rockwaller ließ uns allein und ging in Richtung Riesengrotte. „Boah, das war knapp, dass er uns nicht mit seinem Revolver umgebracht hat“, sagte Caitlin. „Er wird kein Ende nehmen. Dieses Arschloch wird es büßen, was er mir und meiner Familie angetan hat“, sprach Warren. „Er ist zur Riesengrotte gegangen“, stellte Carina fest, als sie ihn auf der Route 13 sah. „Wahrscheinlich hat er was mit Kyurem vor“, vermutete der kluge Trainer. „Krass, von Kyurem habe ich auch was gehört. Es soll ein Drachen/Eis-Pokémon sein und besitzt eine klirrende Kraft“, erwähnte Drake. „Ich habe so ein komisches Gefühl, dass Rockwaller was mit Kyurem vorhat. Vielleicht ist er für die Eisdecke über Einall verantwortlich“, vermutete ich und starrte auf die Eisdecke. „Langsam macht mir dieser Rockwaller Angst. Diese Drohungen und dieser grimmige Blick... was passiert, wenn er uns tatsächlich umbringen wird?!“, rief unser Sohn etwas panisch. „Ach, das traut er sich nicht. Er weiß, dass er gegen uns keine Chance hat. Seine Fangversuche bei Drachen-Pokémon sind nicht einmal gut gelungen, außer, dass er mal mein Team und Milza als Geisel gehalten hatte und ich habe sie selbstverständlich gerettet, mit einen guten Freund und ebenfalls Drachen-Trainer, naja, ein besserer halt“, erzählte ich. „Wow, es gibt tatsächlich noch einen anderen Drachen-Trainer? Krass!“, rief Drake total begeistert. „Einer ist trotzdem zu viel für diese Welt“, seufzte Caleb. „Du bist doch nur eifersüchtig, dass Drachen-Trainer hochbegabt sind, muahaha!“, lachte ich. „Ich habe keinen Grund dafür, auf einen lächerlichen Trainer eifersüchtig zu sein“, entgegnete der genervte Trainer.
Als wir unsere Pause beendet hatten, setzten wir unsere Reise fort. Wir schauten uns ein wenig in Tessera um und ich musste den riesigen Hügel sehen, wo sich die Riesengrotte befand. Dort lebte das legendäre Pokémon Kyurem. Ich hoffte sehr, dass das Kyurem nicht in die Hände von Team Dragon geriet. „Ich kann Kyurem weinen hören...“, sprach ich in meinen Gedanken. Milza konnte es auch hören. Als Drachen-Trainer hatte man eine enge Verbindung zu Drachen-Pokémon aufgebaut, um ihre Gefühle wahrzunehmen. Ich wurde in Twindrake City aufgewachsen und lebte zusammen mit Drachen-Pokémon, die von Lysander aufgezogen wurden. Dabei hatte ich eine sehr enge Verbindung aufgebaut und so konnte ich die Sprache und Gefühle aller Drachen-Pokémon verstehen. „Was ist denn los, Kai?“, wollte meine Verlobte wissen. „Ich kann Kyurem hören“, antwortete ich. „Was für ein Hirngespinste ist denn das?“, fragte Caleb frech. „Das ist nicht verrückt. Ich meine das sehr ernst“, antwortete ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ich kann auch sagen, dass Domis Kaumalat mir Hallo sagen kann“, entgegnete Caleb und machte sich darüber lustig. „Ich finde es interessant, dass Kai Kyurem hören kann, schon ziemlich krass, eine echt beeindruckende Fähigkeit zu besitzen, was jeder Drachen-Trainer beherrschen muss“, sagte unser Sohn, „Dann muss ich ja auch diese Fähigkeit besitzen!“ „Domi, nur erfahrende Drachen-Trainer beherrschen das. Ich habe Jahre gebraucht, um mich mit den Drachen-Pokémon zu verstehen und mit denen kommunizieren zu können“, erzählte ich. „Ach, schade...“, sagte Drake traurig und schaute herunter zu seinem Kaumalat, das sein Maul weit offen hatte. „Drachen-Trainer sind nichts weiteres als schlechte Verlierer“, dachte Caleb, „Behaupten auch immer, dass sie mit Drachen-Pokémon reden und sie aus der Ferne hören können... echt schwachsinnig.“ „Junge, ich warne dich. Rede niemals so über die Drachen-Trainer!“, rief ich wütend, „Du hast von mir und den anderen Drachen-Trainern dieser großen Welt keine Ahnung, also hälst du deine großkotzige Fresse oder ich sorge dafür, dass du nie mehr deine lächerlichen Sprüche rauslässt! Wie mich deine sinnlosen Aussagen aufregen. Ich könnte einen Wutanfall deswegen bekommen...!“ „Dann spiel mal schön aggressiver Nichtskönner-Drache“, sagte der genervte Trainer und grinste hämisch. Ich hatte keine Lust gehabt, mich noch weiter mit Caleb zu diskutieren. Er hatte null Ahnung von Drachen-Trainer und macht sich eher darüber lustig. Stattdessen hatten meine Freunde beschlossen, Tessera zu verlassen und in Richtung Route 12 zu gehen. Ich stimmte denen zu.
Wir befanden uns in der kleinen Route 12, die eine große Wiese war, mit unterschiedlich großen Gräsern, wo sich Pokémon versteckten. Unterwegs war ich immer noch sauer auf Caleb und seiner Meinung über Drachen-Trainer. „Schatz, beruhige dich doch. Was Caleb sagt, ist doch eh Blödsinn. Hör einfach nicht auf ihn“, rät mir Carina. „Ich weiß, dass er nur Mist labert, aber dass er sich über Drachen-Trainer lustig macht, finde ich nicht in Ordnung. Er weiß nicht mal, wie zäh und stark Drachen-Pokémon sind. Mit richtig viel Geduld und Beherrschung schafft man, diesen Pokémon-Typen zu trainieren und davon hat dieser Vogelnest keine Ahnung“, sagte ich, „Ich kann spüren, dass Kyurem in Gefahr ist... aber näher kann ich es nicht erklären.“ „Ich frage mich, was Team Dragon mit Kyurem anstellt“, fragte sich Carina, „Ich kann es nicht länger ertragen, wie die armen Drachen-Pokémon von Team Dragon gequält werden...“
Wir verließen die Route 12 und gelangen an der Dorfbrücke, wo auf der anderen Seite die Route 11, die direkt nach Twindrake City führte. „Einfach nur die Dorfbrücke entlang gehen und schon sind auf der Route 11“, stellte Warren auf seiner Karte fest. „Unglaublich, wie weit wir heute kommen“, stellte Caitlin fest. „Ich hoffe, dass wir heute noch in Twindrake City ankommen werden“, hoffte Drake und nahm sein Kaumalat auf seinen Armen. Nach einer kurzen Zeit kamen wir von der Dorfbrücke aus zur Route 11. Ich war schon ziemlich aufgeregt, meine alte Heimatstadt wiederzusehen. Mein Herz schlug schon vor lauter Vorfreude. Auch Route 11 war ein ganz kurzer Weg, wo man in der Umgebung Bäume und einen großen Fluss sehen konnte. Natürlich lebten auch hier einige Pokémon. „Nicht mehr lange, dann sind wir in der Stadt der Drachen“, sagte ich und schluckte dabei. Schon von der Ferne aus konnte ich die Schranke sehen, die für die Sicherheit von Twindrake City stand. „Dort müssen wir den sogenannten Twindrake-Pass zeigen, den nur ich und Carina besitzen. Macht euch also keine Sorgen darum“, klärte ich auf, „Twindrake City wird sehr streng überwacht und sicher gestellt, weil dort Drachen-Pokémon frei herumlaufen und die Sicherheitsleute und die Polizeibeamten passen auf, dass keine Schwerverbrecher in die Stadt kommen.“ „Krass, sowas habe ich jetzt erst zum ersten Mal gehört“, stellte unser Sohn fest. Durch die Aussage von Drake fragte ich mich, wie Twindrake City 15 Jahre in der Zukunft aussehen würde, ohne Sicherheitsbeamten oder kontrollsüchtige Polizisten. Das machte mich echt sehr neugierig, wie die Stadt der Drachen in der Zukunft aussah.

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Kapitel 102: Die Wahrheit kommt ans Licht!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 20 Feb 2013 - 5:02

Kapitel 102: Die Wahrheit kommt ans Licht!

Kai und ich zeigten beim Sicherheitsbeamten, der vor Twindrake City die Schranke bewachte, die Twindrake-Pässe und konnten mit unseren Freunden die Stadt der Drachen betreten. Twindrake City zeigte sich von seiner modernen Seite, mit den riesigen, gläsernden Wolkenkratzern und die kleinen Kapuno und Kindwurm, die auf jeden Gehweg am spielen waren. „Oh, sind die süß“, sagte Caitlin, als sie die kleinen Drachen-Pokémon spielen sah. „Ist ja der krasse Wahnsinn!“, staunte Drake und kaum aus den Staunen garnicht mehr heraus. Auch Caleb zeigte zum ersten Mal Interesse an dieser riesigen, modernen Stadt. „Das ist aber noch nicht alles!“, rief Kai, „Ich zeige euch meine Unterkunft, die euch bestimmt gefallen wird.“ Mein Verlobter führte uns in eine lange Straße, wo sich auch das Polizeihauptquartier befand. „Da ist wieder dieser begehrte Drachen-Trainer“, sagte ein Polizist, der vorm Polizeihauptquartier mit seinem Kollegen eine Pause machte. „Alles Arsch, ich bin hier am Zeitung lesen. Einall-Today ist wirklich ein echt tolles Blatt“, stellte der andere Polizist fest und aß einen Donut mit Schokoladenguss. „Egal, wir können ja nichts gegen ihn und seinen Freunden anstellen, ich meine, vor einigen Monaten hat er uns wirklich mit seinen Blähungen fertiggemacht und sich aus dem Staub gemacht“, sagte der Polizist und ging in das Gebäude hinein. „Alles Arsch!“, rief der andere Polizist und folgte seinen Kollegen.
Nach mehreren Metern erreichten wir Kais strahlend weiße Villa, die besonders Caitlin ziemlich begeisterte. „Wow, so lebst du also tatsächlich? Ich beneide dich, Kai“, sagte die junge Züchterin. „Ihr müsst erstmal die Einrichtung sehen, bevor ihr nur über die Äußerlichkeiten redet“, sagte ich. „Ich kenne das alles schon“, entgegnete Warren, „Von daher brauche ich keine Sightseeingtour in Kais Villa. Der Drachen-Trainer näherte sich der Haustür, um sie mit seinem Haustürschlüssel zu öffnen. Er öffnete sie auch und gemeinsam betraten wir Kais Villa. „OMG, wie schön die Einrichtung ist“, staunte die junge Züchterin, „Eine schöne Küche, ein modernes Wohnzimmer... da kann man glatt neidisch werden.“ Milza sprang freudig von Kais Schulter ab, als es sein geliebtes Klettergerüst sah. Auch mein Emolga und Drakes Kaumalat spielten mit Milza auf dem Klettergerüst. „Wie kann man soviel Geld besitzen, um sich das alles leisten zu können?“, wollte Caitlin wissen. „Durch viele Events veranstalten und Welttourneen“, gab mein Verlobter als Antwort und plünderte kurz den Kühlschrank, „Ah, gut. James hat doch noch eingekauft, bevor er sich Urlaub nahm.“ Caleb schaute verdutzt auf die ganze Einrichtung der Villa. Ihm kam alles bekannt vor, als er die ganzen Möbel und die Bilder von Reshiram und Zekrom an den Wänden sah. „Domi, fällt dir irgendwas auf?“, flüsterte Caleb in Drakes Ohr. „Was denn bitte?“, fragte unser Sohn. „Diese ganzen Möbel und Bilder... das erinnert mich stark an die selbe Villa in Twindrake City, wo du lebst“, entgegnete der genervte Trainer. Drake schaute sich die Bilder von Reshiram und Zekrom an und merkte noch nichts von Calebs Vermutung. „Wieso? Das ist doch ganz nett eingerichtet“, sagte unser Sohn. „Du verstehst das nicht... wie oft muss ich dir denn es noch weiß machen?“, fragte Caleb. Drake ging ins Wohnzimmer, wo Warren, Caitlin und die Pokémon auf dem Sofa saßen. Drakes Kumpel starrte meinen Verlobten und mich feindselig an und machte dabei einen miesen Gesichtsausdruck, als würde er etwas böses vorhaben. „Du, Carina. Wie wäre es denn, wenn wir ein bisschen Spaß auf meinem Bett haben können?“, fragte mich Kai. „Gerne, aber warum denn ausgerechnet hier, wo jetzt Domi und Caleb in deiner Villa sind?“, wollte ich wissen. „Ach, Domi ist harmlos und Caleb hat keine Hobbys. Und außerdem möchte ich dich von deiner zärtlichen Seite sehen“, sagte der Drachen-Trainer mit einem Augenzwinkern. Kai und ich gingen nach oben, zu Kais Zimmer, um dort unser Vergnügen zu haben. In der Zeit unterhielten sich unsere Freunde durch Fernsehen gucken.
Ich war mit meinem Verlobten im Schlafzimmer. Kai musste an seinem Kleiderschrank was nettes und bequemes zum anziehen suchen, während ich mich in seinem Badezimmer umzog. „Hmm, was könnte ich denn bloß anziehen, um Carina zu beeindrucken? Ein Streifen-Shirt passt ja nicht fürs schmusen, obwohl... das passt. Was würde denn Milza sagen? Es würde sagen, zieh dich charmant an“, sprach Kai zu sich und überlegte, „Ach, Mann... ich kann mich nicht entscheiden... quengel...“ Ich kam nach einer Weile aus dem Badezimmer raus, mit meiner neuen Feinwäsche, die ich mit Caitlin gekauft hatte, im Einkaufszentrum auf der Route 6. „Süßer, guck mal“, sagte ich und zeigte mich von meiner zärtlichen Schokoladenseite. „Wow,...“, sagte mein Verlobter und machte ziemlich große Augen. Er war sehr begeistert von meiner Reizwäsche. „Du siehst darin echt heiß, geil und sexy aus“, fügte er hinzu und musste auf meine schwarzrote Reizwäsche starren. „Pass auf, dass du nicht den Fußboden mit deiner Spucke voll sabberst“, sagte ich und legte mich auf Kais Bett. „Weißt du was, ich ziehe mir, wegen deiner Schönheit, kein Oberteil an und geselle mich zu dir ans Bett“, sagte der Drachen-Trainer und kam zu mir ans Bett. Wir fingen an, zu schmusen und zu küssen. Dabei zogen wir uns aus und hatten beschlossen, es wieder miteinander zu machen, damit war Sex gemeint. Dabei dachten wir sehr intensiv an die Verhütung, damit nichts schief gehen konnte.
„Das ist doch echt Müll. Wie kann diese versteckte Kamera bei diesem Kinderfilm von Pokémon minderjährige beeindrucken?“, fragte Caleb gelangweilt. „Weißt du, Caleb. Kinder lernen dadurch, wie sie für später gut vorbereitet sind, wenn sie Trainer werden“, sagte Warren, „Ich habe mir auch solche Lehrfilme für Trainer damals als kleines Kind auch angeschaut.“ „Glaubst du ehrlich, dass mich das interessieren soll?“, wollte der genervte Trainer wissen, „Jeder möchte doch im Fernsehen geile Models sehen.“ „Nicht jeder“, mischte sich Caitlin ein und schaute sich die Fernsehzeitung genauer an, „Cool, Pokémon-Fußball – Einall vs. Kanto, läuft gleich. Live aus der Sporthalle in Rayono City in Einall.“ „Klingt ziemlich spannend“, stellte Drake fest. „Das ist doch langweilig“, sagte Caleb und ging in die Küche, um den Kühlschrank zu stöbern. Unser Sohn folgte ihn. „Diese beiden Trainer haben nichts besseres zu tun als uns nur ihre Liebe zu zeigen“, sprach Caleb und nahm sich eine Fanta-Dose. „Ich finde Warren und Caitlin sehr nett. Die beiden sind auch korrekt, wie Kai und Carina“, gab Drake zu. „Ich trau den Braten nicht ganz. Diese vier Trainer spielen uns was vor. Mein Bauchgefühl sagt mir das“, sagte Caleb leise. „Was sollte denn hier nicht stimmen?“, fragte unser Sohn verdutzt. „Ist dir das nicht wirklich aufgefallen, was die Villa betrifft? Du wohnst genauso in einer solchen Einrichtung in unserer Zeit. Und auch noch diese haargenaue Ähnlichkeit mit dir und diesen Drachen-Trainer gehört dazu. Ihr könntet Zwillinge werden. Mir ist etwas eingefallen. Kannst du mir sagen, was deine Eltern machen und sind?“, fragte der genervte Trainer und trank die Limonade leer. „Das weiß du doch, Cal. Meine Mutter ist Model und arbeitet in einer berühmten Boutique von Kamilla. Und mein Vater ist ein erfolgreicher Drachen-Meister und Champ der Einall-Region. Warum fragst du das?“, wollte Drake wissen. „Nur so...“, gab Caleb als Antwort und ging ins Wohnzimmer zurück. Drake war am überlegen, was diese Situation zu bedeuten hatte. Sonst stellte Caleb ihn nie solche Fragen. „Sind Kai und Carina etwa... meine Eltern???“, fragte er sich in seinen Gedanken. Unser Sohn wusste nicht, was er glauben sollte.
Inzwischen war es Abend und Kai und ich waren immer noch bei unserem Vergnügen im Bett. „Das war echt schön“, sagte Kai und kuschelte sich sehr an mich. „Ich bin völlig müde und erschöpft“, sagte ich und war sehr zufrieden mit unserem Sex. „Ich auch, aber es hat sich gelohnt“, entgegnete mein Verlobter und zog seine Klamotten an. Ich zog auch meine Klamotten an und bürstete danach meine langen, dunkelblonden Haare wieder ordentlich. „Bei den ganzen Bettsport habe ich Hunger bekommen. Wie wäre es denn mit ein paar leckeren Waffeln, die du gerne mit Liebe zubereitest?“, fragte mich Kai und gab mir einen Kuss auf den Mund. „Kann ich gerne machen“, antwortete ich und verließ mit meinem Verlobten das Schlafzimmer. Dabei taumelten wir etwas, weil unsere Beine fast eingeschlafen wären, als wir die ganze Zeit auf dem Bett gelegen hatten. Wir gingen die Treppen herunter und überraschten unsere Freunde und Pokémon. „Da seid ihr ja endlich!“, rief Caitlin und lächelte. „Was habt ihr die ganze Zeit getrieben?“, wollte Warren wissen. „Das, was wir halt immer machen, Klugscheißer“, antwortete der Drachen-Trainer, „Und jetzt gibt es leckere Waffeln!“ Ich holte die Waffeln aus dem Schrank und legte sie auf einem großen Teller. Danach brachte ich den befüllten Teller ins Wohnzimmer und wir alle aßen die Waffeln mit Genuss. „Und, wie war´s?“, fragte Caleb mich und Kai aus Langeweile. „Ähm, wie meinst du denn das?“, wollte ich wissen. „Habt ihr wieder versucht, ein weiteres Kind zu machen, was euch nicht gelungen ist?“, fragte Caleb frech. „Das geht dich garnichts an, was mit unserem Liebesleben zu tun hat. Also halt dich da raus“, sagte Kai. „Naja, ich weiß ja nicht, wie ihr mit so einer Lüge leben könnt. Aber was erwartet man von einem Model, das bei Kamilla arbeitet, und einem Drachen-Meister, der Einall-Champ ist...? Genau, ein tolles Lügenpärchen, das sich nicht mal schämt, seinem Sohn die Wahrheit zu sagen“, sprach der genervte Trainer und starrte zu seinem Kumpel Drake, der immer noch etwas verwirrt wirkte, „Komm schon, Domi. Frag diese Trainer. Die werden dir schon die Wahrheit sagen.“ „Ähm,... Kai... Carina... seid ihr wirklich meine... Eltern?“, fragte unser Sohn etwas stotternd und sehr nervös. Dabei schaute er uns nicht in die Augen. Warren, Caitlin und auch die Pokémon Milza, Emolga und Kaumalat schauten erschrocken, während Caleb sich in die Küche verzog und von dort aus alles mitbekam. „Domi, hör mir bitte zu. Sei nicht enttäuscht darüber, dass wir dir nicht die Wahrheit schon längst vorher gesagt haben. Es stimmt, Kai und ich sind deine Eltern, aus unserer heutigen Gegenwart. Du und Caleb seid aus der Zukunft gekommen und ihr habt euch mit uns angefreundet, als wir euch vom Hain der Täuschung mit nach Eventura City mitnahmen. Egal, ob wir in unserer Zeit gekommen seit, wir haben dich ganz doll lieb, Domi“, erzählte ich. „Und Warren und Caitlin sind die Eltern von Caleb und wollten es ihm auch nicht sagen, weil es ihnen schwer fiel“, erwähnte Kai. Caleb sah das Geschehen und nahm sich eine weiter Dose Fanta. Er genoss die jetzige Lage und merkte nicht dabei, dass er Kais Aussage nicht mitbekam. „Ich kann es einfach nicht fassen...“, sprach Drake, „... Ich wurde die ganze Zeit belogen... ich dachte, ihr wärt neue Freunde für uns... und ich habe euch vertraut...“ „Domi, hör mal...“, sagte der Drachen-Trainer. „Nein, ich habe genug gehört und ich habe es satt mich euch allen!“, rief unser Sohn und wollte zur Haustür gehen, bis Kai ihn aufhielt. „Ich lasse es nicht zu, dass du abhaust.“ Drake schubste Kai zur Seite und verließ weinend die Villa. „Scheiße!“, fluchte der Kai wütend. Caleb lachte hämisch und nahm die Situation nicht ernst. „Hast wohl das verbockt, wie?“ „Halt bloß deine verdammte Fresse! Du bist an allem schuld daran!“, brüllte mein Verlobter. „Das war nicht sehr nett von dir, Caleb“, sagte Caitlin. „Kann mir doch egal sein. Ich kann mindestens mit euch Schwachköpfen leben, aber Domi gehört zu einer vernünftigen und braven Art von Trainer“, entgegnete Caleb. „Also ehrlich... langsam kotzt mich dein Verhalten auch an“, sagte Warren zu Caleb. „Bla... bla... bla“, sagte der genervte Trainer und wendete sich von uns ab.
„Schatz. Es ist besser, wenn du Domi suchst... Er kennt sich hier kaum aus und Nachts lauert auf den Straßen Gefahren“, rät ich den Drachen-Trainer. „Das ist wohl das beste, für uns alle hier“, entgegnete Kai und schnappte sich seine Lederjacke und seine Schlüssel, „Könnte sein, dass ich später wieder zurück komme, also passt gut auf die Villa und auf die Pokémon auf.“ „Nicht schlimm, es geht hier schließlich um Domi“, sagte ich und gab meinem Verlobten einen Kuss auf die Wange, „Viel Glück!“ „Danke, das kann ich gut gebrauchen für die Suche“, bedankte sich Kai und verließ die Villa.
Drake rannte durch die dunklen Straßen von Twindrake City. Er konnte die Wahrheit nicht vertragen und wusste nicht, wohin er lief. Als ihm nach einer Weile die Puste ausging, betrat er ein großes Grundstück, wo er sich auf eine Treppenstufe setzte und immer noch weinte.

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Kapitel 103: Kais Vergangenheit

Beitrag von Reshikrom am Mi 20 Feb 2013 - 19:19

Kapitel 103: Kais Vergangenheit

Drake wusste nicht, wo er sich genau befand. Ihn quälte die Enttäuschung. Er hörte garnicht mehr auf zu weinen und die Kälte machte ihn auch noch fertig. Géraldine machte einen kleinen Stadtrundgang durch Twindrake City. Dabei sah sie Drake, der mehrere Meter auf den Grundstück saß und seinen Kopf in seinen Armen versteckte. „Das ist doch Domi. Warum ist er denn alleine und das vorm Drachenclan in Twindrake City?“, fragte sich die Arenaleiterin aus Panaero City und machte sich große Sorgen um den 15-Jährigen Trainer. Der Drachenclan in Twindrake City galt als eine Einrichtung für junge Leute, die in Twindrake City geboren wurden, die als Drachen-Trainer ausgebildet werden. Ich kannte das aus meiner eigenen Erfahrung. Plötzlich öffnete ein Mann, der als Lehrer im Drachenclan arbeitete, die Haustür des Gebäudes und sah vor hin unseren Sohn. Géraldine bekam es mit und sah das Geschehen. „Nanu? Was hast du denn hier verloren?“, fragte er Drake, „Du siehst ja garnicht gut aus und du bist schon halb erfroren.“ „Mein Name ist Drake, bin 15 Jahre alt und bin ein Trainer“, stellte sich unser Sohn den Mann vor. „Hast du kein Zuhause?“, wollte der Lehrer wissen. „Ja“, gab unser Sohn als Antwort, „Ich bin obdachlos...“ „Du bist hier vorm Drachenclan, wo wir junge Menschen zu Drachen-Trainern ausbilden. Wir hätten noch ein Zimmer frei und gesunde Nahrung für dich, damit du nicht hungern musst“, sagte der Mann und führte Drake in das Gebäude hinein. „Hier würde es mir viel besser gefallen als bei den anderen“, sprach unser Sohn in seinen Gedanken und fühlte sich besser, als er den Drachenclan betrat. „Was erzählt Domi da für´n Zeug? Kai wohnt doch hier in dieser Stadt oder etwa nicht? Ich verstehe das alles nicht... was ist denn bei Kai vorgefallen?“, fragte sich Géraldine und wirkte verwirrt. Als sie sich umdrehen wollte, um weiter zu gehen, ist sie auf Siegfried gestoßen, den Champ der Johto-Liga und Drachen-Meister. „Oh, Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht anrämpeln. Ich hatte Sie garnicht gesehen, hehe!“, entschuldigte sich Géraldine. „Schon gut. Es ist ja nichts passiert“, entgegnete der Drachen-Meister, „Mein Name ist übrigens Siegfried und bin Champ der Johto-Region und habe mich auf Drachen-Pokémon spezialisiert.“ „Freut mich. Ich bin Géraldine, Arenaleiterin aus Panaero City, Pilotin aus Leidenschaft und eine Aushilfe bei PokéFashion in Rayono City“, stellte die verlegende Arenaleiterin sich vor. „Darf ich fragen, warum du hier bist, Géraldine?“, fragte Siegfried. „Ähm, ich wollte nur einen kleinen Nachtspaziergang machen. Hatte ich schon immer mal vorgehabt und jetzt hatte ich Zeit dazu, hähä“, antwortete Géraldine und wurde etwas rot im Gesicht. „Ein Nachtspaziergang also? Klingt ziemlich ungewöhnlich für eine gut aussehende Trainerin“, stellte der Champ fest. „Naja,... ich möchte Sie ja nicht weiter belästigen... wir sehen uns!“, verabschiedete sich Géraldine und ging die Straße südlich entlang, „Ich hoffe, er schaut mir nicht hinterher... hehe.“ Die Arenaleiterin fand sofort Gefallen an Siegfried, aber sie konnte es nicht wirklich in Worte ausdrucken.
Der Drachen-Meister sah den Drachenclan, wo Drake sich zurzeit befand. Dabei musste er an mich denken. „Ich muss Kai die Wahrheit über seine Vergangenheit erzählen...“, sprach Siegfried und beschloss, mich zu suchen, da er wusste, dass ich mich in Twindrake City aufhielt.
Ich stand vor meinem Grundstück meiner Villa und wusste nicht, wo ich anfangen sollte, Drake zu suchen. Ich hatte ein sehr komisches Gefühl im Magen. Mir kam die Schuld hoch, dass ich unserem Sohn nicht vorher die Wahrheit gesagt hatte. Ich ging zu meinem schwarzen Porsche, der vor meiner Garage stand, und stieg dort hinein. Ich schaltete die Klimaanlage an und wusste nicht weiter mit meinen Gefühlen. Ich war traurig und frustriert zugleich. „Warum nur musste dieses Scheißbalg die Wahrheit sagen? Er kommt nicht mehr klar in seiner Vogelnest-Birne“, sprach ich, „Er hat das extra gemacht, um Domi heulen zu sehen... kein guter Kumpel würde so etwas machen, aber Caleb hat halt keine Hobbys.“ Ich holte aus meiner Jackentasche ein Foto heraus, worauf ich mit Carina und Drake war. Da war Drake gerade mal drei bis vier Tage alt. Ich betrachtete das Foto und da kamen mir Gewissensbisse hoch. „Ich bereue jetzt schon diesen einen Tag, wo ich mit Carina geschlafen hatte und dabei ein neues Leben zeugte... da wäre mir und den anderen einiges verschont geblieben. Hätte ich mal lieber verhütet, aber leider war es gewollt... so ein Scheiß aber auch!“, fluchte ich und schlug mit geballten Fäusten einmal auf das Lenkrad meines Wagens, „Wie kann man nur so blöd sein wie ich!“ Nachdem ich meinen Frust ein wenig rausgelassen hatte, startete ich den Wagen und fuhr los. Ich hatte keine Ahnung wo ich ich zuerst anfangen sollte mit dem Suchen. „Mann, wo soll ich denn nur anfangen...?“, fragte ich mich. Nach einer Weile fuhr ich auf einen kleinen markierten Bereich auf dem Bürgersteig, der als Parkplatz diente. Ich parkte dort erstmal und überlegte weiter. „Wo könnte er nur sein...? Aber ich werde ihn finden, egal wie lange ich suchen muss!“, sagte ich zu mir selbst. Nach einer Weile kam Siegfried in der selben Straße vorbei, wo ich mich befand, und er sah mich sofort. Er steig dann daraufhin in meinem Wagen ein. „Gut, dass ich dich gefunden habe, Kai“, sagte Siegfried. „Freut mich auch“, entgegnete ich mit einer miesen Laune. „Was ist denn los?“, wollte der Champ aus Johto wissen. „Bei mir in der Villa gab es richtig Stress...“, gab ich als Antwort. „Hat Carina dich verlassen oder wie?“, fragte der Drachen-Meister verdutzt. „Nein, es geht nicht um Carina...“, entgegnete ich. „Kai, ich kann verstehen, dass es dir nicht gut geht. Beruhige dich erstmal“, sagte Siegfried, „Ich muss dir auch was ganz wichtiges erzählen. Es geht dabei um dich...“ „Wie jetzt?“, fragte ich mit großen Augen. „Hör mir einfach zu, Kai. Es ist sowohl wichtig für dich als auch für mich“, sprach der Drachen-Meister und fing an, mir die Geschichte zu erzählen, die was mit mir zu tun hatte:
Es geschah am 2. März 1995 in Ebenholz City, einer kleinen Stadt in der Johto-Region. Die Trainer dort trainierten Drachen-Pokémon, wie in Twindrake City. Der große Meister des Drachenclans in der Drachenhöhle stand mit einem Dratini und einer Babyschale, worin sich ein gerade mal vier Tage altes Baby lag. Das Baby war ich. Auch der dort zurzeit 7 Jahre junge Siegfried stand bei dem Meister. „Wann kommt Vater wieder, Großvater?“, wollte Siegfried wissen. „Weiß ich nicht. Er hätte schon längst hier sein können“, entgegnete der Meister. „Ich hoffe sehr, dass Kai auch ein tolles Pokémon wie ich bekommen wird, wenn er älter wird“, hoffte der junge Siegfried und schaute zu mir. Nach einer Weile kam dann unser Vater, Drachen-Trainer Lance, auf seinem Dragoran vor der Drachenhöhle angeflogen. „Lance, wo warst du denn die ganze Zeit? Du solltest dich doch um Siegfrieds zukünftiges Dratini kümmern!“, beschwerte sich der Meister. „Ich dachte, du kümmerst dich darum. Ich war beschäftigt“, antwortete Lance. „Vater, weißt du was? Dratini beherrscht die Attacke Turbotempo. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es genauso ein tolles Dragoran sein wird wie deins“, sagte Siegfried und streichelte das Dratini. „Ich möchte auch hoffen, dass du was im Leben erreichst“, sprach Lance. „Und was ist mit Kai, deinem jüngsten Sohn?“, wollte der Meister wissen, „Aus ihm soll auch ein erfahrender Drachen-Trainer werden.“ Lance schaute mich an und gab zu: „Kai ist halt passiert...“ „Wie kannst du nur sowas sagen, mein Sohn?! Wärst du nicht mit deinen ganzen Frauen unterwegs, hätten deine beiden Söhne mal eine weibliche Erziehungsberechtigte!“, rief der Meister. Siegfried verstand die Situation nicht und blieb bei seinem Dratini und bei mir. „Du hast mir nichts zu sagen, Vater. Du hast dich doch bereit erklärt, dich um Siegfried zu kümmern, während ich im Training mit Dragoran bin!“, schimpfte Lance. „Ich bin ja auch ihr Großvater, ein erfahrender Meister des Drachen-Typs. Aber du solltest auch mal an deine beiden Söhne denken, die du von zwei verschiedenen Frauen bekommen hast. Die wachsen auch als Drachen-Trainern heran“, entgegnete der Meister. „Bei Siegfried kann ich es mir auch vorstellen, aber Kai... der war überhaupt nicht geplant!“, rief Lance. „Hör auf damit! Weißt du überhaupt, dass dein ältester Sohn die ganzen Streitereien mitbekommt? Bald wird auch Kai verstehen, was er für einen grausamen Vater hat, der nur an sich denkt“, sagte der Meister. Lance wendete sich ab und stieg auf Dragorans Rücken. Er flog weg. „Was hat Vater bloß gegen Kai?“, fragte der junge Siegfried unserem Großvater. „Dein Vater wollte Kai nicht. Aber wir werden deinen Halbbruder behalten, denn schließlich gehört er auch zur Familie und ich glaube fest daran, dass aus ihn ein echt toller Drachen-Trainer, sogar Drachen-Meister wird“, sagte der Meister, „Komm, essen wir zum Abend und machen uns dann fürs Schlafen fertig. Morgen musst du ja mit deinem Dratini trainieren.“ Siegfried nahm die Babyschale, wo ich darin tief und fest schlief, und ging mit unserem Großvater und seinem Dratini in die Drachenhöhle hinein, um im Schrein Abend zu essen. Unser sturer Vater war nicht dabei. Er war nie dabei, was mit der Familie zu tun hatte. Trotzdem war das Abendessen mit Großvater und seinen Weisen sehr gut – und das ohne meinem Vater. Danach kam die Schlafenszeit. Alle schliefen tief und fest, aber Lance kam mitten in der Nacht mit seinem Dragoran zurück nach Ebenholz City. Er ging leise in den Schrein hinein und nahm mich. Danach flog er mit Dragoran und mir weit weg von der Johto-Region, in die weit entfernte Einall-Region. Er landete in der Stadt Twindrake City, vor dem Grundstück eines Drachenclans. Mein Vater legte mich neben einer hohen Mauer ab und sprach: „Du hast meine Familie zerstört und meinen Vater und meinen Sohn auf deine Seite gezogen. Du hast mir einfach alles weggenommen. Ab jetzt hast du keine Familie mehr und ich hoffe, dass du bei dieser Kälte elendig sterben wirst.“ Lance´s Dragoran schaute mich bösartig an, genau wie mein Vater. „Komm, Dragoran, fliegen wir ans Ende der Welt“, sagte Lance und stieg auf Dragorans Rücken. Sofort flogen sie davon und ließen mich am Bürgersteig in dieser klirrenden, dunklen Nacht allein. Ich wurde wach und fing an, zu weinen. Dabei hörte mich der älteste Drachenclan-Meister und sah mich vor seinem Grundstück. „Du armes Ding. Wer hat dich denn bloß hier abgelegt?“, fragte sich der Älteste, „Kai Hydreigon heißt du also... ich bringe dich erstmal in unsere Pflegestation.“ Der Älteste des Drachenclans in Twindrake City nahm mich mit in den Drachenclan und brachte mich in die Obhut, die von einigen Pflegerinnen verwaltet war. Am nächsten Tag in der Drachenhöhle kam dann der Schock: Ich war nicht da. Siegfried, unser Großvater und die Weisen machten sich große Sorgen und der Meister hatte schon eine Vermutung: „Lance hat Kai entführt und ihn in einer weit entfernten Region abgelegt. Nur leider weiß ich nicht, wo unser Kai sich genau befinden sollte...“ „Werd ich meinen kleinen Bruder jemals wiedersehen?“, wollte Siegfried wissen. „Das kann ich dir leider nicht sagen, lieber Enkel...“, antwortete der Meister, „Eins ist aber schon klar; dein Vater wird sich hier nicht mehr blicken lassen.“
„Kai, du bist mein Halbbruder. Unser Vater hat dich in der Einall-Region abgesetzt. Du wurdest von ihn verstoßen...“, sagte Siegfried zu mir. „Ich kann es nicht fassen, dass unser Vater mir das angetan hat... 13 Jahre lang habe ich in diese Anstalt von Drachenclan in Twindrake City verbracht und dann erfahre ich erst heute die Wahrheit über meine Vergangenheit“, sprach ich leise zu mir, „Jetzt weiß ich ganz genau, wie sich Domi fühlen muss...“ „Was hast du gesagt, Kai?“, wollte der Johto-Champ wissen. Ohne zu wissen, wohin ich weitersuchen wollte, fuhr ich mit den Drachen-Meister einige Meter weiter durch die Straße. Schließlich antwortete ich auf Siegfrieds Frage: „Ich habe nur mit mir selbst geredet.“ „Und wohin fährst du jetzt?“, fragte der Drachen-Meister. „Ich fahre Domi suchen“, gab ich als Antwort und schaute mich gut um. „Domi? Wer ist das?“, fragte Siegfried verdutzt. Ich bog in eine Seitenstraße ab und antwortete dann auf die Frage von meinem Halbbruder: „Domi ist mein Sohn. Er kommt aus der Zukunft, denn sonst wäre er noch nicht geboren.“ „Und warum ist er jetzt weg?“, fragte Siegfried. „Er ist weggelaufen, weil Carina und ich ihm die Wahrheit sagen mussten...er wusste nicht, dass wir seine Eltern sind...“, erklärte ich ihm.
Nach weiteren 10 Minuten konnte ich unseren Sohn nicht finden. „Ähm, Kai? Könntest du mich vielleicht raus lassen?“, fragte der Jotho-Champ, „Ich habe noch etwas vor.“ Ich hielt an und ließ meinen Halbbruder raus. „Ich sag dir Bescheid, wenn etwas höre“, sagte er zu mir.
Nachdem ich den Johto-Champ raus gelassen hatte, fuhr ich weiter. Ich fuhr durch jede Straße, doch Domi schien sich in Luft aufgelöst zu haben. „Domi...“, sagte ich, „Wo steckst du nur?“ Ich sah einen weiteren Parkplatz und fuhr dorthin. „Ich muss mich kurz ausruhen“, sagte ich zu mir selbst und legte meinen Kopf in den Nacken und schaute an die Decke des Wagens. Nach einer kurzen Zeit schlief ich ein.
Siegfried war in der Zeit auch noch nicht auf etwas Interessantes gestoßen. Er war gerade auch ein wenig abgelenkt. „Wo ist denn Kai wieder? Ich wollte doch noch gucken, ob er was im Auto hat, was ich brauche...“, sprach Siegfried zu sich. Wenig später sah er meinen Porsche und ging dorthin. Er öffnete die Beifahrertür und fing an, zu suchen. In dem Moment fiel mein Kopf nach vorne auf das Lenkrad und die Hupe wurde betätigt. Davon wurde ich wach und sah Siegfried. Er hielt eine Packung Kondome von mir in der Hand. „Öhm, was willst du mit meinen Gummis?“, fragte ich. „Die brauche ich für eine heiße Pilotin. Géraldine war ihr Name“, antwortete er. „Siggi, das ist Carinas beste Freundin“, entgegnete ich und musste etwas grinsen, weil ich mir vorstellt hatte, wie meine Freunde, besonders meine Verlobte, reagieren würden.

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Kapitel 104: Die verzweifelte Suche nach Drake

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 25 Feb 2013 - 4:53

Kapitel 104: Die verzweifelte Suche nach Drake

„Ich habe Géraldine vor dem Drachenclan getroffen, wo sie Domi sah, wie er mit einem jungen Mann das Gebäude betrat“, erzählte Siegfried, „Also der Drachenclan ist der erste Anhaltspunkt für deine Suche nach deinem Sohn, beziehungsweise meinem Neffen.“ „Der Drachenclan hier in Twindrake City also...“, sprach Kai zu sich, „Achja, die alten, schlimmen Erinnerungen an dieser Einrichtung... gut, da werde ich sofort hinfahren. Es wird schwierig werden, Domi dort herauszuholen, weil diese Lehrer geistig gestört sind.“ „Mach dir keine Sorgen, Kai. Ich stehe dir zur Seite und werde dir helfen, Domi aus dem Drachenclan zu befreien“, sagte Kais Halbbruder und wollte die Kondome einpacken. „Moment mal! Und was wird aus deiner neuen Flamme Cherry? Wolltest du sie nicht mit meinen Gummis befriedigen?“, fragte der Drachen-Trainer frech. „Dazu komme ich erst später. Außerdem brauchst du die doch nicht, da die hier im Auto versteckt sind“, entgegnete der Champ aus Johto. „Nein, Siggi! Ich habe noch Kondome in meinem Rucksack zuhause drin. Ich brauche ja am meisten den Spaß, während der Reise durch Einall und das Eindringen bei meiner Hübschen“, sagte Kai und startete den Motor seines Porsches. Siegfried schüttelte den Kopf.
In der Zwischenzeit räumten Warren und Caitlin die Küche auf, während ich das Wohnzimmer wieder in Ordnung brachte. „Es wird Zeit, für euch ins Bettchen zu gehen“, sagte ich zu Milza, Emolga und Kaumalat. Die kleinen Pokémon sprangen auf Milzas eigenem Sofa und ich deckte sie mit einer warmen Kuscheldecke zu. „Schlaft gut und träumt was süßes“, sprach ich zu den Pokémon und wendete mich Warren und Caitlin zu, „Gut, die Küche ist ja auch schon fast fertig. Dann können wir auch gleich ins Bett gehen.“ „Alles ist wieder schön und glasklar“, sagte die junge Züchterin und gähnte einmal ausgiebig. „Kai ist schon ziemlich lange unterwegs. Ich möchte hoffen, dass er Domi noch rechtzeitig findet, denn sonst könnten wir alle Schwierigkeiten bekommen“, hoffte der kluge Trainer. „Ja, ich möchte Domi auch nicht verlieren, nur wegen der strengen Polizei hier in Twindrake City... die schalten sofort das Jugendamt ein“, erwähnte ich und bekam Panik, „Was ist, wenn Domi verletzt ist oder Opfer eines Überfalls wurde?!“ „Bitte, Carina. Bleib ruhig. Kai kümmert sich schon um die Suche. Wir vermissen Domi auch so sehr“, sprach Caitlin und versuchte, mich zu trösten. „Wenn Domi wieder zurückkommt, werde ich ihn beibringen, wie man aus der Toilette trinkt“, sagte Caleb und zeigte dabei keinerlei Mitleid. „Du bist sowas von arrogant und egoistisch, Caleb! Dein Verhalten kann man echt in der Pfeife rauchen!“, rief ich wütend. „Kann mir egal sein. Ich habe diese Chance sinnvoll genutzt und euch dazu gebracht, die Wahrheit über eurer Leben zuzugeben. Und diese Aktion, wo Domi Kai geschubst und weinend die Villa verlassen hatte, das war einer der coolsten Szenen ever“, gab Caleb zu und grinste hämisch. „Also hast du geplant, Domi zum weinen zu bringen?“, wollte Caitlin wissen. „Ganz genau und es war sehr spannend und cool“, antwortete der genervte Trainer, „Aber es wäre noch interessanter gewesen, wenn es auch noch eine Schlägerei gegeben hätte.“ „Das ist echt unglaublich, dass du auf solche seltsamen Ideen kommst. Weißt du eigentlich, was das für uns alle hier Konsequenzen haben wird? Domi wird uns wahrscheinlich weggenommen!“, rief ich, „Wegen dir ist er weggelaufen und er kennt sich hier nicht aus! Ich kann nicht wissen, wie Twindrake City in 15 Jahren aussieht, aber ich kann mir denken, dass sich dort vieles verändert hat.“ Caleb kümmerte sich kein bisschen um unsere Sorgen. Das machte den klugen Trainer sehr wütend und gab Caleb eine Ohrfeige. „Wegen dir haben wir diesen Ärger jetzt! Spätestens morgen früh wird die ganze Stadt es erfahren!“, brüllte Warren, „Ich möchte dich jetzt für diese Nacht nicht sehen!“ „Tsse...“, sprach Caleb seufzend und ging ins Gästezimmer, die sich in dieser Ebene befand. Er knallte laut die Tür zu. „Sorry für diesen Wutausbruch, aber mich regt diese Art und Weise von Caleb auch schon ziemlich auf“, entschuldigte sich der kluge Trainer. „Schon gut“, entgegnete ich, Am besten ist es, dass wir jetzt schlafen gehen. Ich werde versuchen, mit Kai Kontakt zu nehmen, ob er Hinweise gefunden hat.“ Warren und Caitlin gingen in ein Gästezimmer, während ich in Kais Schlafzimmer ging und noch kurz vorm einschlafen ihn durch einen Anruf auf meinem Viso-Caster erreichen wollte, aber er hatte sein Gerät ausgeschaltet oder es spinnte wieder. „Kai... Domi... ich möchte euch beiden nicht verlieren...“, sprach ich zu mir und brach kurz in Tränen zusammen. Ich ging direkt auf Kais Bett schlafen und hatte dabei immer noch die Sorgen, dass den beiden etwas zustoßen könnte.
Kai fuhr mit Siegfried in die Straße hinein, wo sich der Drachenclan befand. „Dieses Gebäude... es ist immer noch ein echt schlechter Anblick. Und da ist mein Eigen, Fleisch und Blut gefangen, in den Händen der Geistesgestörten“, sagte der Drachen-Trainer und schaute das Gebäude an, wo er 13 Jahre verbracht hatte, „Ich weiß nicht, ob ich mich dort umsehen sollte... Erst sind da diese spießigen Lehrer und zweitens kommt mir dieses mulmige Gefühl hoch, dass Domi nichts mehr mit mir zu tun haben möchte. Heißt das, dass ich ein schlechter Vater für Domi bin? Nur, weil ich ihn die Wahrheit nicht gestanden habe...“ „Mach dich nicht fertig, Kai“, sagte Siegfried. „Ich komme mir vor, wie unser Vater, der mich verstoßen und mich hier ausgesetzt hatte...“, sprach Kai zu sich. „Erzähl doch keinen Mist! Das stimmt nicht!“, rief der Champ aus Johto, „Du bist nicht wie unser Vater. Er hat dich nicht akzeptiert und du hast wegen ihn gelitten. Ich kann froh sein, dass ich dich gefunden habe, nach all den Jahren... und der Meister in Ebenholz City, unser Großvater, wusste, dass du noch am Leben bist und hat mich extra nach Einall los geschickt, um dich zu finden.“ Kai bekam das mulmige Gefühl. Es war falsch, dass er sich mit seinem Vater verglichen hatte. Dabei ist Kai ein ganz anderer Mensch. Durch seinen Halbbruder Siegfried schöpfte er neuen Mut zusammen und versuchte nun, sich am Grundstück des Drachenclans umzusehen. Der Drachen-Meister wartete im Kais Porsche auf ihn und schaute zu, wie Kai sich langsam dem Grundstück näherte. Mein Verlobter stand vorm Gebäude und schaute in die Fenster hinein und wurde fündig: Unser Sohn saß in einem Schlafzimmer. Dabei schien Drake, sich über den Aufenthalt im Drachenclan zu freuen! Kai war schockiert, verließ das Grundstück unbemerkt und stieg in seinem Wagen ein. „Ich kann es nicht fassen! Bitte sag mir, dass es nur ein Alptraum ist!“, rief der Drachen-Trainer und schlug mit geballten Fäusten auf das Lenkrad, „Domi ist in dieser Anstalt... und fühlt sich dabei wohl, als sei nichts passiert!“ „Oh nein“, sagte Siegfried und tröstete seinen Halbbruder, der angefangen hat, zu weinen. „Wie kann Domi mir so etwas antun?! Er wird dort genauso leiden wie ich...“, jammerte Kai und wurde etwas ruhiger. „Kai, mach dir bitte keine weiteren Vorwürfe. Wir werden Domi schon aus dem Drachenclan befreien, egal, ob wir lange dafür brauchen werden – wir schaffen das. Schließlich sind wir stolze Drachen-Trainer und Drachen-Trainer geben niemals auf“, sprach Siegfried. „Stimmt, wozu habe ich denn diese ganzen Lehren über die Beherrschung von Drachen-Pokémon gelernt? Zwar hatten wir die ganzen Jahre nicht zusammen trainiert, aber ich kenne unsere Kräfte sehr gut“, sagte mein Verlobter und lächelte, „Aber wir brauchen dringend einen Plan...“ „Hmm,... das wird schwierig“, stellte Kais Halbbruder fest. „Ich könnte doch die Türen auftreten und Domi auf meinen Schultern tragen, dann wäre die Sache doch geklärt, oder?“, wollte Kai wissen. „Diese Idee ist total wahnsinnig und bekloppt“, entgegnete Siegfried. „War ja nur ein Vorschlag und ich habe auch an die Konsequenzen gedacht. Ich kann doch den Lehrern nicht sagen, dass ich, ein 17-Jähriger, einen Sohn dort im Gebäude habe, der 15 Jahre jung ist. Bestimmt mischt sich das Jugendamt ein und ich bin dann erledigt... Carina wird sehr sauer sein“, sprach mein Verlobter. Als die beiden Trainer Langeweile hatten und sich noch keinen Rettungsplan überlegt hatten, fuhr gegen halb zwei morgens ein Streifenwagen durch die Straßen. „Siggi, Kopf runter, schnell“, flüsterte Kai seinem Halbbruder zu und versteckte sich vor dem Polizeiwagen. Der Wagen hielt neben Kais Porsche an. „Hey, was habt ihr um diese Zeit zu suchen? Ihr solltet längst im Bett liegen!“, brüllte der Polizist. „Alter, beruhigen Sie sich mal. Wir haben nur eine ähm...“ Als Kai nichts für einen Grund eingefallen war, sagte Siegfried: „Ich bringe ihn bei, wie man Auto fährt und wie man sich nachts auf der Straße verhalten sollte.“ „Aha, interessant“, sprach der Polizist. „Alles Arsch! Wir wollen eure Pässe sehen!“, rief der andere Polizist gestresst. Die beiden Halbbrüder zeigten ihre Trainerpässe und dazu noch den Führerschein von Siegfried. „Okay, das war´s schon. Aber denkt ja nicht, dass ihr uns loswerdet. Wir haben ein Auge auf euch“, sagte der Polizist und fuhr mit seinem Kollegen weg. „Danke für deine Hilfe... ich hätte ja auch gesagt, dass wir uns hier ein Porno reinziehen würden, aber ich habe es sein gelassen, aus Liebe zu Carina“, gab mein Verlobter zu. Nach einer kurzen Weile hatte Kai einen Plan überlegt. „Ich hab eine super Idee!“, rief er, „Ich werde mich wieder zu dem Fenster schleichen und die Aufmerksamkeit von Domi auf mich lenken. Vielleicht macht er das Fenster auf und redet mit mir.“ „Klingt ganz gut“, stimmte Siegfried ihn zu, „Ich werde dann am Eingang warten, falls er aus dem Zimmer stürmt und ganz raus laufen will.“ „Das ist gut, lass uns loslegen“, schlug der Drachen-Trainer vor und machte sich auf den Weg zum Drachenclan-Gelände.

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Kapitel 105: Die Rettungsaktion

Beitrag von Reshikrom am Di 26 Feb 2013 - 17:33

Kapitel 105: Die Rettungsaktion

Ich stand vor dem Fenster, wo man in Drakes Zimmer hineinschauen konnte. Unser Sohn war bereits am schlafen. „Wie kann ich es nur gut machen?“, fragte ich mich, „Wird Domi mir verzeihen oder mich für den Rest meines Lebens ignorieren?“ Ohne zu zögern klopfte ich an die Fensterscheibe, woraufhin Drake wach wurde und zum Fenster ging. Er öffnete das Fenster und fragte: „Was willst du von mir?“ „Domi, bitte. Hör mir zu. Ich wollte dir die Wahrheit sagen, aber ich hatte nicht den Mut dazu. Ich hatte Angst, dass du mich nicht akzeptierst und dann ist es dazu gekommen, dass du weggelaufen und hier in dieser Irrenanstalt gelandet bist. Weißt du, ich hatte schon eine schlimme Vergangenheit hier gehabt. Eigentlich sollte ich nicht dort sein, sondern bei Siegfried und meinem Großvater, dem Meister des Drachenclans in Ebenholz City, in der Johto-Region. Mein Vater hatte mich hier in Twindrake City ausgesetzt, weil er mich verstoßen hatte – er wollte mich nicht haben. Ich wurde Jahre lang als vermisst gemeldet, aber man fand mich nicht. Nur Siegfried fand mich letztes Jahr wieder, aber da wusste ich auch nicht, dass er mein Halbbruder ist. Domi, verstehe das bitte. Ich möchte nicht, dass du so endest, wie ich. Ich möchte für dich nur das beste. Ich möchte ein besserer Vater für dich sein. Hier im Drachenclan habe ich zwar gelernt, wie ich mit den Typen Drachen umgehe, aber ich habe es mir selbst beigebracht und ich habe es weit geschafft, bis zum Champion der Einall-Region“, erzählte ich, „Aber mein Ziel ist es, ein Drachen-Meister zu werden, der einen guten Umgang mit Drachen-Pokémon hat.“ „Kai, ich weiß nicht, was ich machen soll... nur, weil du mir gerade über dein Leben erzählt hast, heißt das nicht, dass ich wieder sofort in deine Villa zurückkomme. Ich bin jetzt hier im Drachenclan und ich kann es nicht verlassen“, entgegnete unser Sohn. „Ich bin einfach dort abgehauen und habe durch die Hilfe meines Eventmanagers mein schillerndes Milza erhalten. So konnte ich auch mit Carina auf die Reise gehen“, erwähnte ich, „Bitte, Domi. Komm zurück zu uns. Die anderen vermissen dich auch schon so sehr. Ich werde dir auch helfen, da raus zu kommen.“ Ich kletterte in das Zimmer hinein. „Nein, Kai. Versuche bitte nicht, mich aus diesem Drachenclan herauszuholen. Die Lehrer werden es mitbekommen“, sprach Drake und hatte ein ungutes Gefühl. „Ach, die merken nichts von diesen Fluchtversuch. Ich habe mich ziemlich oft dort raus geschlichen, also sollte das kein Problem sein“, entgegnete ich. Ich sprang aus dem Fenster, auch Drake tat dies. „Siegfried wartet vor meinem Porsche“, sagte ich zu meinem Sohn und ging mit ihn zu meinem Porsche. „Ah, da seit ihr ja“, sagte mein Halbbruder und wunderte sich über den schüchternen Drake, „Du muss Domi sein, der Sohn von Kai aus der Zukunft. Mein Name ist Siegfried und bin Champ der Johto-Region. Ich bin außerdem ein Drachen-Meister und der Halbbruder von Kai.“ „Freut mich, Sie kennenzulernen“, sagte unser Sohn und zeigte sich von seiner gewohnten Art, als fröhlicher Trainer, „Echt krass, dass Sie ein Drachen-Meister sind. Ich kenne bisher nur Drachen-Trainer, wie Kai.“ „Du kannst mich ruhig duzen, Domi“, entgegnete der Champ aus Johto. „Gut, dass ihr euch beiden nun auch kennt“, freute ich mich für die beiden und stieg in meinem Porsche ein. Siegfried und Drake stiegen auch ein. Auf der Uhr sah ich, dass es 3:45 Uhr morgens war und ich fühlte mich kein bisschen müde, nach der ganzen Suche. Aber ich musste mal ab und zu Mal ein wenig gähnen. „Boah, irgendwie habe ich jetzt keine Lust, zu meiner Villa zu fahren. Ich fühle mich irgendwie erschöpft“, sprach ich. „Ist doch nicht schlimm, Kai. Wir können doch hier im Wagen etwas schlafen“, schlug Siegfried vor. „Drei bis vier Stunden schlafen halte ich nicht mal durch. Höchstens sechs bis acht Stunden würden sich lohnen“, seufzte ich, „Egal, ich möchte jetzt ein kleines Nickerchen halten, also stört mich nicht.“ Ich machte es mich irgendwie auf meinem Fahrersitz bequem. Auch Siegfried versuchte, auf dem Beifahrersitz einzuschlafen, während Drake nicht mal schläfrig aussah und beschlossen hatte, wach zu bleiben.
Es wurde 7:30 Uhr morgens. Meine Verlobte saß schon am Esstisch in der Küche. Sie konnte nicht schlafen. Warren und Caitlin waren auch schon wach und wollten frühstücken. „Carina, du schaust ja garnicht gut aus“, stellte der kluge Trainer fest. „Ich weiß,... ich konnte die ganze Nacht lang nicht schlafen, durch meine Sorgen...“, entgegnete Carina. „Iss erstmal etwas, damit du wach wirst“, sagte Warren und gab ihr eine Schüssel mit Cornflakes. „Danke für deine Hilfsbereitschaft, aber irgendwie habe ich keinen Appetit darauf“, gestand meine Verlobte und starrte die volle Schüssel Cornflakes mit Vollmilch an. „Komm schon, Carina. Das wird dir gut tun“, sagte der kluge Trainer und schaute kurz zu seiner Freundin Caitlin, „Mach mal für uns beide Nutella-Toasts.“ die junge Züchterin lächelte und machte für sich und ihrem Freund ein paar Nutella-Toasts. „Ich kann mir denken, dass es Domi und Kai gut geht. Du brauchst dir also keine Sorgen machen. Wenn die beiden nach Hause kommen, sind wir alle wieder glücklich, besonders du, denn es sind ja deine Jungs“, sagte Warren. „Wenn du es so sagst... ich glaube, ich esse jetzt mal die Schüssel Cornflakes leer“, entschied sich Carina und fühlte sich etwas wohler. Als sie die Cornflakes aß, stellte sie fest, dass sie sehr komisch schmeckten. Sie schmeckte einen scharfen und etwas süßen Geschmack in ihrem Mund. „Sag mal, Warren. Welche Cornflakes hast du mir gegeben?“, wollte Carina wissen. Der kluge Trainer nahm die Verpackung der 'Cornflakes' und antwortete: „Diese hier habe ich genommen.“ „Äh, Warren... das sind keine Cornflakes. Das sind Knabberflakes für Drachen-Pokémon!“, rief meine Verlobte. „Oh, das sah aber wie Cornflakes aus!“, entgegnete der kluge Trainer. Milza sprang wütend auf dem Esstisch, beschwerte sich und schimpfte Warren an. Daraufhin nahm Milza Warren die Verpackung von seinem Snack weg und ging ins Wohnzimmer. „Wie süß Kais Milza ist“, stellte Caitlin fest und gab ihren Freund den Teller mit Nutella-Toasts. „Milza ist halt wie sein Trainer“, sprach der kluge Trainer und nahm einen Bissen von seinem Nutella-Toast. Mein schillerndes Pokémon teilte seine Flakes mit Kaumalat, während Emolga ein Teller mit geschnittenen Äpfeln bekam. „Ich wundere mich, dass Caleb so lange schläft“, sagte die junge Züchterin. „Ist auch in Ordnung so... am besten ist es noch, wenn man ihn einsperren würde“, sprach meine Verlobte und nahm sich die Einall-Today Zeitung. Warren war in der selben Meinung wie Carina. „Ich glaube, wir sollten Caleb besser mal ein gutes Benehmen beibringen“, sagte Caitlin. „Schatz, vergiss es. Wir kommen nicht an Caleb heran und er soll selbst zusehen, wie er klarkommt“, entgegnete der kluge Trainer und goss sich eine Tasse Kakao ein, „Ich hätte mir einen besseren Sohn gewünscht, der so wäre wie Domi – so lieb, nett, fröhlich und sehr neugierig.“ „Aber Menschen können sich ändern, was ich bei Caleb eher bezweifle“, dachte Carina.
In der Zeit wurde Siegfried wach und streckte sich kurz. „Guten Morgen, Siegfried. Haben Sie gut geschlafen?“, fragte Drake sehr neugierig und starrte meinen Halbbruder vom Rücksitz aus an. „Danke, ich habe gut geschlafen, obwohl es auf einem Bett besser wäre“, antwortete der Champ aus Johto. Ich wurde durch die Unterhaltung wach und sagte gähnend: „Morgen, Jungs...“ „Wie schön, dass du auch wach bist, Kai“, freute sich unser Sohn. „So, dann fahren wir jetzt in die Villa zurück“, sagte ich und startete den Motor meines Porsches. „Bist du nicht etwas müde für Auto fahren?“, wollte Siegfried wissen. „Nein, nein... geht schon“, gab ich als Antwort. „Hey du, Siegfried. Ich hätte da mal eine Frage. Stimmt das, dass Sie ein viel besserer Trainer sind als Kai?“, wollte Drake wissen. „Domi, es geht nicht darum, wer der bessere ist“, entgegnete ich. „Also auf deine Frage gibt es eine ganz einfache Antwort. Wir Drachen-Trainer halten immer zusammen, egal ob es Situationen gibt, wo man hart kämpfen muss oder wenn man eine Trainingseinheit durchführt, um stärker zu werden. Man muss eine enge Bindung zu Drachen-Pokémon aufbauen, indem man vieles über diese weißt – wie sie leben, wie sie kämpfen...“, erklärte mein Halbbruder. „Klingt irgendwie kompliziert“, stellte Drake fest und zog sich beleidigt zurück. „Du wirst es noch lernen, mein Großer“, sprach ich. Unser Sohn langweilte sich im Auto, bis er auf seinem Sitz eine Kondomverpackung sah. „Was ist das?“, fragte er und zeigte die Verpackung. „Domi! Wo hast du das denn gefunden?!“, rief ich erschrocken und nahm ihn die Verpackung weg. „Wieso hast solche Dinger in deinem Rücksitz?“, wollte Drake neugierig wissen. Ich antwortete nicht darauf und versteckte die Kondomverpackung unter meinem Sitz. „Du kannst dich irgendwie nicht beherrschen, wenn es um eine sexuelle Erregung geht, oder?“, fragte Siegfried leise. „Psst! Es muss keiner wissen, dass ich es mal in meinem Porsche mit meiner Carina getrieben habe. Meine Gummis sind da nie gerissen oder geplatzt, was auch immer“, entgegnete ich leise, „Und außerdem bin ich nicht erregt.“ „Hier ist ein kaputter, durchsichtiger Luftballon oder so ähnlich“, sagte unser Sohn. „Oh Mann!“, rief ich und nahm Drake das geplatzte Kondom weg. „Deine Gummis sind hier also nicht gerissen, wie?“, fragte mich der Champ von Johto und ärgerte mich mit dem geplatzten Kondom. „Okay, anderes Thema jetzt und das heißt nicht, über mich und mein Sexleben oder geplatzte Kondome oder sonst irgendein Müll auf den Rücksitz finden“, sagte ich. „Ach, schade“, seufzte Drake. „Wir wollten dich doch nicht ärgern, Kai“, sagte mein Halbbruder und legte seine Hand kurz auf meiner Schulter.
Im Drachenclan wollte der Lehrer, der am gestrigen Abend meinen Sohn aufnahm, in das Zimmer von Drake reingehen und sah, dass das Zimmer und das Fenster offen war. „Wo ist denn Drake? Er könnte sich doch nicht verstecken vor mir, so ängstlich wie er ist“, sprach der Lehrer zu sich und guckte sich im Zimmer um. Doch dann sah er mein Porsche aus dem Fenster und war entsetzt. Der Lehrer erkannte Drake wieder und auch mich! Sofort nahm er das Telefon zur Hand und wählte die Nummer von der Polizei in Twindrake City: „Guten Morgen, ich rufe hier vom Drachenclan an und möchte eine Anzeige melden. Ein junger Trainer mit einem schwarzen Porsche und einen Komplizen hat meinen neuen Schüler entführt. Der steht noch direkt vorm Gelände. Gut, dass Sie sich darum kümmern werden. Danke sehr.“
Ich fuhr nach einigen Sekunden mit Siegfried und Drake los, um nach Hause zur Villa zu fahren. Es war nicht ein weiter weg bis dorthin und während der Fahrt erhaschte mein Halbbruder in der Innenstadt die Arenaleiterin Géraldine, die gerade shoppen war und in eine andere Straße hineinging. „Kai, kannst du mich bitte hier absetzen. Mir ist gerade eingefallen, dass ich dringend neue Umhänge brauche“, sagte Siegfried. „Wozu brauchst du denn bitte schön neue Umhänge? Du hast doch massenhaft von denen in deinem Kleiderschrank hängen“, entgegnete ich und musste rechts reinfahren, um meinen Halbbruder aus dem Wagen aussteigen zu lassen. „Krass! Siegfried ist voll cool. Lass mal auch ins Kaufhaus gehen“, schlug Drake vor und durchstöbert weiter den Rücksitz. „Domi, wir haben leider keine Zeit dazu“, sprach ich und sah Siegfried vom Rückspiegel aus, wie er in das Kaufhaus von Twindrake City hineinging. Plötzlich entdeckte mein Sohn ein Foto, worauf ich mit Carina war, wo wir in Unterwäsche am kuscheln waren, und rief: „Das Mädchen sieht mit ihren Dessous echt scharf aus! Moment mal...“ Sofort reagierte ich und nahm ihn das Foto weg. „Du bist noch keine 18 Jahre und darfst dir keine Nacktheiten ansehen“, sagte ich und packte das Foto in meine Jackentasche ein. Dabei bekam ich ein rotes Gesicht vor Peinlichkeit. „Och menno... aber du bist auch keine 18 Jahre alt!“, rief unser Sohn. „Das stimmt allerdings, aber ich bin der Promifaktor auf diesem Foto“, sagte ich als Ausrede und schaute mir heimlich das Foto an. Die wirklich bewundernswerte Person dort war Carina mit ihren Dessous. „Lass mich doch auch mal spicken, wääähhh“, quengelte Drake. „Boah, meine Süße hat echt geile... ach, weiß du was, Domi. Wir fahren jetzt in die Villa zurück und überraschen die anderen“, schlug ich vor und fuhr mit meinem Sohn in Richtung Villa.

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Kapitel 106: Wieder vereint?

Beitrag von Reshikrom94 am Di 5 März 2013 - 4:32

Kapitel 106: Wieder vereint?

Ich saß immer noch in der Küche und laß mir den Rest der Einall Today-Zeitung durch. Warren und Caitlin waren mir hilfsbereit, für mich den Esstisch aufzuräumen und die Küche noch blitzblank zu säubern. Dabei dachte ich an meine beiden Jungs, Kai und Drake, die zurzeit noch nicht in die Villa zurückgekehrt waren. Und dann gab es noch Stress mit Caleb, der sich für diesen Morgen noch nicht aus dem Gästezimmer getraut hatte. Langsam kamen mir die Sorgen hoch, ob es Kai und Drake gut ginge. Ich hoffte sehr, dass ihnen nichts dazwischen gekommen war. „Carina, ich kann es nicht länger sehen, wenn du so einen traurigen Gesichtsausdruck machst“, sagte Caitlin zu mir und versuchte, mich zu trösten. „Ich weiß... ich mache mir jetzt echt große Sorgen um meine beiden Jungs“, sprach ich. „Ich denke, dass es Kai und Domi gut geht. Besonders auf Kai ist immer Verlass, wenn es zu Problemen kommt“, sagte Warren. Ich fühlte mich dabei etwas beruhigend, durch die Worte meiner Freunde. Auch Milza, Emolga und Kaumalat trösteten mich und sorgten dafür, dass ich mir keine negativen Gedanken machen sollte.
Kai und Drake waren in der Zwischenzeit schon vor der Villa. Mein Verlobter parkte seinen Porsche in die offene Garage ein und stieg aus dem Wagen aus. „Komm, Domi. Überraschen wir die anderen mit unseren Erscheinen“, sagte der Drachen-Trainer. „Okay, alles klar“, entgegnete unser Sohn und stieg aus dem Rücksitz aus. Kai verließ die Garage und ging auf seinem großen Grundstück seiner Villa. Drake nutzte die kurze Zeit noch, die Kondome unterm Fahrersitz zu nehmen. „Die könnte ich für irgendwann gut gebrauchen, wenn Nicole Lust auf Sex hat“, sprach unser Sohn und betrachtete die Kondomverpackung. „Domi! Komm jetzt bitte!“, rief Kai und wollte die Garage zuschließen. Drake packte die Kondomverpackung in seine Hosentasche, machte die Autotür zu und ging zu den Drachen-Trainer. „Gut, dann kann ich jetzt die Garage zuschließen“, sagte mein Verlobter und schloss die Garage zu. Danach gingen die beiden zur Haustür und Kai schloss die Tür auf. Die betraten die Villa und überraschten uns, indem sie laut rief: „Hallo, Leute!“ „Kai! Domi! Euch geht es gut!“, rief ich total glücklich und umarmte meine beiden Jungs. „Carina, doch nicht bitte vor Warren und Caitlin“, sagte Drake etwas verlegen. „Wir freuen uns doch auch, also muss es dir nicht peinlich sein“, entgegnete der kluge Trainer und lachte dabei. Nach der glücklichen Umarmung erzählte Kai uns: „Ich habe Domi im Drachenclan gefunden, durch Siegfrieds Hilfe. War zwar eine echt harte Sache, aber es hat sich gelohnt, Domi aus dieser Irrenanstalt zu retten.“ „Siegfried ist auch hier in Twindrake City?“, fragte Warren. „Klar doch, Klugscheißer. Denn sonst hätte ich ohne seine Hilfe Domi nicht gefunden“, entgegnete der Drachen-Trainer etwas frech und lockte sein Milza mit einem speziellen Drachen-Keks an. Nach wenigen Minuten kam Caleb aus dem Gästezimmer raus und sah, wie wir uns über Drakes Wiedersehen freuten. Kai starrte den genervten Trainer und wollte ihn zusammenschlagen. „Nein, Kai! Keine Schlägerei anfangen!“, rief ich und hielt meinen Verlobten auf. „Sollte ich etwa Angst bekommen, dass ich von einen dahergelaufenden Drachen-Verlierer eine Tracht Prügel bekomme?“, fragte Caleb frech. „Du bist schuld daran, dass Domi weggelaufen ist! Du hast dafür gesorgt, dass er weint!“, brüllte Kai. Drake verstand die Situation nicht und wollte von seinem Kumpel näheres wissen: „Was meint Kai damit, Cal? Hast du das etwa geplant?“ „Ganz genau, Domi. Ich konnte deine Naivität überhaupt nicht mehr lange ertragen und ich weiß ganz genau, dass aus dir ein Nichtsnutz wird, der nichts auf die Reihe kriegt. Immer am schleimen, jammern und schön auf einen Blondschopf hören, der nichts kann“, sagte Caleb. „Es reicht! So redest du nicht über Kai und auch nicht über die anderen. Ich pfeife auf unsere Freundschaft, Cal. Wenn du mein Kumpel sein möchtest, kriegst du dich gefälligst ein!“, rief unser Sohn und wendete sich von Caleb ab. „Das habe ich nicht nötig, Domi!“, brüllte Caleb, „Und außerdem bin ich nicht derjenige, der angekrochen zurückkommt und jammert.“ Der genervte Trainer ging auf dem Balkon. „Meinetwegen kann er in der Kälte schmoren. So einen großkotzigen Trainer kann ich nicht in meiner Villa gebrauchen und sein Stress erst recht nicht“, sagte Kai, „Und ich gehe jetzt mal unter die Dusche.“ Mein Verlobter ging die Treppe hinauf, in Richtung Badezimmer.
Da es Vormittag war und es eine ruhige Stille gab, hatte ich beschlossen, mit Drake unter vier Augen zu reden. Es ging um unser Leben in der Zukunft. Ich wollte jetzt endlich wissen, warum Caleb so aggressiv und zurückhaltend war. „Sag mal, Domi. Wie ist Caleb eigentlich in der Zukunft so? Ist er genauso drauf wie jetzt oder ist er eine ganz andere Person?“, wollte ich wissen. „Weißt du, ich rede ungern darüber, warum Caleb so ist... normalerweise ist er zu mir nett und wie ein Bruder für mich. Warren und Caitlin haben gute Jobs, aber die beiden haben kaum Zeit für Caleb gehabt, so dass er oftmals bei uns in der Villa übernachtet hat. Später kam es dazu, dass wir dann gemeinsam auf Reisen gegangen sind. Dabei wurde Caleb auch etwas ruhiger und entspannter“, erzählte unser Sohn und streichelte sein Kaumalat, was auf seinem Schoß saß. „Also ist Caleb eigentlich eine nette Person, wenn ich es so verstanden habe?“, fragte ich nach. „Naja, zum Teil nett, zum Teil aber auch mies gelaunt. Ich kenne ihn sonst immer mit seinem allgemeinen Ego“, entgegnete Drake. Ich war am überlegen, was das bedeuten sollte. Wurde Caleb in der Zukunft nicht von Warren und Caitlin geliebt, nur weil die beiden ihre Jobs an erster Stelle hatten? „Carina. Tu mir bitte den Gefallen und erzähle Warren und Caitlin nichts davon“, bat mich unser Sohn an. „Meine Lippen bleiben versiegelt“, versprach ich, „Also, Domi. Wie schaut es eigentlich mit deinem Training als Drachen-Anfänger aus?“ „Ganz schlecht... auch in der Zukunft sieht es für mich von mangelhaft bis ungenügend aus...“, antwortete Drake, „Zwar habe ich jetzt Kaumi, aber ich bin ein schlechter Verlierer. Ich beherrsche nicht mal die Zuneigung zu Kaumalat.“ „Drachen-Pokémon brauchen viel Training. Kai wird dir bestimmt wieder zur Verfügung stehen, als hilfsbereiter Trainingspartner“, sagte ich. „Genau, oder wie der coole Siegfried, der Hammer Typ mit den feuerroten Haaren und den coolen Anzug!“, rief Drake, „Er ist Kais Bruder und ich finde ihn einfach krass, vorallem als er neue Umhänge kaufen gegangen ist.“ „Siegfried ist Kais Bruder? Die beiden sehen sich aber nicht sehr ähnlich“, stellte ich fest, als ich in meinen Gedanken Kai und Siegfried mit ihren Aussehen verglichen hatte, „Äh, mir ist eingefallen, dass ich Kais Wäsche in seinem Kleiderschrank einräumen muss.“ Ich ging die Treppen nach oben. Eigentlich hatte ich nicht vor, Kais Wäsche einzuräumen und ging stattdessen zu Kai ins Badezimmer, wo er gerade vorm Spiegel stand. „Süßi, hast du noch nie was von Privatsphäre gehört? Du weiß doch, dass ich mich gerne allein rasiere“, sagte der Drachen-Trainer. „Oh, sorry. Wollte ich nicht, aber du bist doch auch öfters ins Badezimmer hereingeplatzt, als ich mal eine entspannte Zeit in der Badewanne verbracht hatte“, entgegnete ich, „Und außerdem muss ich dir was erzählen und auch was fragen.“ „Carina, ich habe nichts weiteres an als ein Handtuch um meinen Hüften und Rasierschaum auf dem Gesicht. Was erwartest du mehr? Schieß los“, sagte mein Verlobter und hörte mir aufmerksam zu. „Unser Domi hat mir gerade über Calebs Verhalten erzählt, wie er in der Zukunft ist oder war...“, sagte ich, „Und Domi sagte mir, dass Caleb normalerweise eine nette Person ist.“ Kai fing an, zu lachen, als er das gehört hatte. „Nee, oder?! Caleb als netter Junge? OMG!“, rief er lachend, „Wie geil ist das denn? Haha!“ „Und Domi meinte, dass er ein so aggressives Verhalten von seinen Eltern, Warren und Caitlin, hat, weil die sich nicht um ihn kümmerten und deshalb öfters bei unserem Sohn übernachtet hat“, fügte ich noch hinzu. „Nur wegen Klugscheißer und Caitlin wird er nicht geliebt?“, wollte der Drachen-Trainer genauer wissen. „So, wie ich das verstanden habe, könnte das so sein...“, entgegnete ich. „Ich finde, dass Warren und Caitlin absofort sich mehr um Caleb kümmern sollte, damit er noch was vom Leben hat. Man sollte sich nicht ständig um seine Karriere kümmern, wenn man dabei eine Familie hat. Glaub mir, Schatz. Mit sowas kenne ich mich sehr gut aus,... aus meiner eigenen Erfahrung“, sprach Kai. „Naja, Domi möchte eigentlich nicht, dass wir mit den beiden darüber reden“, erwähnte ich, „Und jetzt wollte ich dich noch was fragen. Domi meinte, dass Siegfried dein Bruder sei – stimmt das?“ „Ja, Siegfried ist mein Halbbruder. Er hat mir meine Vergangenheit erzählt, wie ich nach Twindrake City kam. Ich wurde von meinem Vater verstoßen“, erzählte Kai kurz und knapp, „Siegfried und ich haben denselben Vater, aber hatten nie unsere Mütter weder kennengelernt noch gesehen.“ „Das wusste ich nicht... also musstest du wegen deinen Vater leiden“, stellte ich fest und hatte Mitleid mit meinem Verlobten. „Ja und das nur, weil er mich nicht haben wollte. Also war ich die ganzen Jahre lang auf mich allein gestellt, mein Leben im Griff zu kriegen“, entgegnete Kai und machte seine Rasierklingen sauber, „So ein Mist! Jetzt muss ich ausgerechnet einen bösen bekommen...!“ „Kai, du denkst wieder mal an Sex“, seufzte ich und musste dabei etwas grinsen. „Keine Ahnung, kann sein“, entgegnete er. „Ich gehe jetzt wieder nach unten, zu den anderen. Wir sehen uns ja gleich“, sagte ich verließ das Badezimmer. „Okay, gib mir einfach 5 Minuten, dann bin ich unten bei euch!“, rief Kai und öffnete seinen Schrank, worin das Foto von mir und Kai in Unterwäsche hing, „Oder am besten doch 10 Minuten, damit ich noch etwas Zeit habe, mich mit diesem geilen Foto zu vergnügen.“
Ich war nach einer kurzen Zeit wieder unten, bei den anderen. Obwohl ich Drake versprochen hatte, mit Warren und Caitlin nicht über Calebs Verhalten zu sprechen, tat ich es trotzdem; Kai hatte erwähnt, dass sich die beiden Trainer mehr um Caleb kümmern, da er aus Drakes Sicht sehr vernachlässigt wurde. Ich sprach Warren und Caitlin an. „Leute, es ist sehr wichtig und es geht um Caleb, eurem Sohn...“, sprach ich. „Warum? Was hat er denn?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Domi hat mir erzählt, wie es zu Calebs aggressiven Verhalten kam. Es liegt daran, dass ihr zwei ihn sehr vernachlässigt. Er wird nicht von euch geliebt und hängt dabei sehr oft mit Domi herum, um diese Situation aus dem Weg zu gehen. Wisst ihr, Caleb war für euch garnicht geplant, aber es ist halt passiert, deshalb könnt ihr nicht so tun, als wäre er euch egal. Bitte tut mir den Gefallen und kümmert euch um euren Sohn. Er hat eure Liebe verdient – ihr seid eine kleine Familie“, erzählte ich. „Hmm, das fällt mir gerade auch auf, dass wir Caleb schlecht behandeln“, stellte Warren fest, „Ich kann es nicht glauben, dass wir in der Zukunft so grausame Eltern für ihn sind, die nur an ihre Karriere denken... ich fühle mich echt mies deswegen.“ Caitlin stimmte ihren Freund zu. „Es wäre besser, dass ihr euch um Caleb kümmert. Seht euch Domi an. Er fühlt sich sehr wohl bei mir und Kai und erhält volle Aufmerksamkeit und die Liebe von uns. Das möchte Caleb auch von euch haben. Erfüllt bitte den Wunsch für ihn“, bat ich den beiden Trainern. „Keine Sorge, Carina. Wir werden das machen. Wir können es auch langsam nicht sehen, wie der Junge grundlos einen beleidigt oder seine schlechte Laune verteilt“, sagte Caitlin. „Danke sehr, ihr beiden. Wir sind ein Team und müssen zusammenhalten. Es bringt ja nichts, dass einer aus unserer Truppe ausgeschieden wird“, sagte ich.

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Kapitel 107: Eine drachenstarke Verfolgungsjagd!

Beitrag von Reshikrom am Do 7 März 2013 - 18:45

Kapitel 107: Eine drachenstarke Verfolgungsjagd!

Ich befand mich immer noch im Badezimmer und zog mir gerade meine Klamotten an. Meinen Rucksack musste ich auch noch neu packen, besonders die ganzen Heilitems nahmen sehr viel Platz weg und die Drachen-Kekse für mein Milza. „Hmm, ich glaube ich nehme mal die ganzen Tränke raus, die nichts bringen und schon längst aufgebraucht sind“, sprach ich und leerte meinen Rucksack, indem ich die verbrauchten Tränke herausnahm. Nun hatte ich mehr Platz erhalten und packte dort noch einige Tüten mit Drachen-Keksen ein. Ich durchwühlte meinen Schrank, um meine Kondome zu finden. Dabei fiel unbemerkt das Foto von mir und Carina mit der weißen Seite auf dem Boden. Meine Verlobte klopfte an der Tür, um sich die Haare zu bürsten. „Kai, bist du jetzt fertig? Ich muss auch noch ins Badezimmer!“, rief sie ungeduldig. „Einen Moment noch, Süßi!“, rief ich und fand meine Kondomverpackung, die ich in meinem Rucksack einpackte. Ich öffnete danach die Tür und ließ Carina rein, während ich in meinem Schlafzimmer ging. Meine Verlobte nahm sich ihre Zeit für ihre schönen, dunkelblonden Haare. Als sie danach das Badezimmer verlassen wollte, entdeckte sie das Foto, das mit der weißen, leeren Rückseite auf dem Fußboden lag, und nahm sich das Foto. Carina sah es sich an und fragte sich, wo das Foto gemacht wurde. Ich kam nach einer kurzen Zeit ins Badezimmer zurück, weil ich meinen Rucksack vergessen hatte. „Schatz, was ist das für ein Foto?“, fragte mich Carina und zeigte mir das Foto. „Ach, das habe ich in meinem Porsche gefunden, als ich Domi aus dem Drachenclan befreit habe. Du erinnerst dich doch, als wir mal in meinem Wagen miteinander geschlafen hatten und dann wollten wir das als Erinnerung behalten“, antwortete ich als Ausrede und nahm meinen Rucksack, „Aber ich muss schon sagen, dass du auf dem Foto richtig scharf aussiehst. Das hat auch Domi gesagt. Boah, davon kann man echt einen Ständer bekommen, muahaha!“ In diesen Moment merkte ich, dass ich mich verplappert hatte. „Kai! Du hast doch nicht im ernst unseren Domi dieses Foto gezeigt? Das schaut doch aus wie Pornografie und du zeigst es einfach einen 15-Jährigen“, sagte meine Verlobte. „Schatz, verstehe es doch positiv. Domi und ich sagen, dass du eine geile junge Frau bist und es kann doch mal vorkommen, dass man es nutzen kann, um einen guten Sex zu haben“, entgegnete ich und nahm Carina das Foto weg. „Um dir eine runterzuholen, oder? Kai, bitte verstecke das Foto in deinem Nachttisch. Nicht, dass noch Warren oder Caleb davon Wind bekommen“, sagte Carina. „Wird schon erledigt, meine Süße“, sagte ich und gab meiner Verlobten einen Kuss auf die Wange. Ich ging kurz in meinem Schlafzimmer, um das Foto in der Schublade meines Nachttischs zu legen. Aber ich konnte den Anblick von Carinas Dessous nicht vergessen und starrte weiterhin das Foto an. „KAI! Leg´s weg!“, brüllte Carina, als sie mich noch mit dem Foto erwischt hatte. Ich musste jetzt das Bild ablegen und ging aus meinem Schlafzimmer raus, um mit Carina nach unten zu den anderen zu gehen. „Warum habt ihr denn so lange gebraucht?“, wollte Caitlin wissen. „Der Promifaktor ist bei uns eine Beliebtheit und beliebte Trainer brauchen halt Zeit für alles“, gab ich als Antwort. „Was könnten wir denn für den heutigen, halben Tag noch machen?“, fragte Warren. „Shoppen!“, rief die junge Züchterin ganz freudig. „Nein, wir werden chillen, so wie immer“, sagte ich und grinste. „Können wir nicht einfach mal die süßen Drachen-Pokémon draußen auf den Straßen streicheln?“, fragte Drake und schaute aus dem Fenster. „Das geht leider nicht. Das sind Lysanders Pokémon und die dürfen weder gefüttert noch gestreichelt werden, sonst attackieren sie uns und würden Ärger bekommen“, antwortete meine Verlobte. „Einige haben schon vom Oktoberwetter vielleicht Krankheiten“, fügte ich hinzu. „das hört sich aber nicht schön an, wenn man die Grippe hat“, sprach der kluge Trainer. „Sehe ich aus, als wäre ich Schwester Joy? Ich habe nicht mal Medizin studiert und das habe ich auch nicht vor!“, rief ich und warf meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks zu. „Ich habe das nicht behauptet, dass du...“ „Warren, es reicht. Ich mag es nicht, wenn du mich als sowas bezeichnest. Kümmere du dich um deine angekauten Kullis, die bei dir zuhause auf deinem Messie-Schreibtisch liegen“, entgegnete ich. „Ich habe keine angekauten Kugelschreiber!“, rief Warren. „Kugelschreiber und Klugscheißer ähneln sich sehr... und diese Begriffe sind in einer Person als Charakterisierung geerbt worden“, sagte ich und musste dabei lachen. „Kai, das ist einfach nur kindisch“, seufzte Carina. „Ich weiß, ich höre jetzt auch auf damit“, entgegnete ich und küsste meine Verlobte auf dem Mund. „Hey, da draußen auf der Straße fahren Polizeiautos vorbei. Ob da in Twindrake City ein Festival stattfindet?“, fragte sich unser Sohn und bewunderte die blauweißen BMWs. Neugierig schauten wir auch aus dem Fenster und sahen die Polizisten, die durch einen Megaphon riefen: „Wir bitten die Einwohner von Twindrake City, nicht die Stadt zu verlassen. Wir suchen einen jungen Fahrer, der einen schwarzen Porsche besitzt, mit dem Kennzeichen TDC-KH-2602!“ Als ich das Kennzeichen gehört hatte, wusste ich, dass sie hinter mir her waren. Wahrscheinlich hatte mich einer bei der Polizei gemeldet, dass ich Drake aus dem Drachenclan befreit und sich anscheinend mein Autokennzeichen meines Porsches gemerkt. Bestimmt war es ein bescheuerter Lehrer aus dem Drachenclan. So wie ich die aus meiner Kindheit kannte, fühlen sich diese Spießer echt beleidigt, wenn es um Kleinigkeiten ging oder so ähnlich. „Kai, das Kennzeichen ist doch von deinem Porsche“, sagte Carina und schaute sehr panisch. „Keine Panik. Mein Wagen habe ich in meiner Garage eingeparkt und es ist auch fest verschlossen. Also können sie uns nicht verdächtigen“, sprach ich. „Ich glaub nicht, dass irgendeine andere Person aus Twindrake City einen schwarzen Porsche besitzt. Du bist der einzige, der in einer Villa wohnt und so in Geld schwimmt“, sagte Warren. „Verdammt“, fluchte ich, „Okay, Leute. Ich habe eine Idee. Wir müssen die Bullen abhängen und ich werde dafür sorgen, dass sie eine andere Fährte aufnehmen. Gehen wir schnell in die Garage.“ Während meine Freunde und die Pokémon Milza, Emolga und Kaumalat in die Garage gingen, musste ich Caleb aus dem Balkon holen, indem ich ihn mit Klopapier am ganzen Körper gefesselt hatte. Dabei musste ich ihn bis zur Garage tragen und ihn in den Kofferraum legen. „Warum hast du Caleb gefesselt?“, wollte Caitlin wissen. „Ich hätte ihn sonst nicht in die Garage gebracht, wegen seinem egoistischen Verhalten. Deswegen musste ich ihn fesseln und ich finde, dass er verdammt schwer ist“, gab ich als Antwort, „Was hat Vogelnest alles gegessen?!“ Ich machte die Tür vom Kofferraum zu, öffnete das Garagentor und stieg danach in den Fahrersitz meines Porsches ein. Auch die anderen stiegen in den Wagen ein. „Kai, du solltest mal hier aufräumen. Überall liegt hier Müll herum“, sagte Warren, als er leere Pappbecher und Verpackungen von Chips und Keksen auf den Rücksitz sah. „Halt die Klappe, Warren“, entgegnete ich und startete den Motor. Meine Verlobte saß auf dem Beifahrersitz. Emolga und Milza saßen bei Carina auf dem Schoß, während Caitlin, Drake, Warren und Drakes Pokémon Kaumalat auf dem Rücksitz saßen. Caleb lag gefesselt im Kofferraum. „Wenn die Polizei Krieg haben wollen, dann bekommen sie den auch, von mir, den berühmten Drachen-Trainer aus Twindrake City!“, rief ich. „Ohje,...“, seufzte der kluge Trainer. Wir fuhren los und wir sahen die Polizei noch nicht auf der Straße. Ich hatte beschlossen, erstmal eine kleine Rundfahrt zu machen. „Wolltest du nicht die Polizei provozieren?“, fragte die junge Züchterin. „Ja, aber momentan sind die auf den anderen Straßen verteilt. Twindrake City ist die zweit größte Stadt, nach Stratos City“, antwortete ich und bog in eine andere Straße ab. Plötzlich rief ein Polizist: „Da ist der Täter!“ Schnell fuhr ich die Straße entlang, so dass die Polizei hinter mir her fuhr. Danach kamen immer mehr von den blauweiß gestreiften BMWs und schalteten ihre Blaulichter an. „Bleiben Sie stehen, Sie Kinderschänder!“, rief ein Polizist. „Die sehen gerade nicht sehr freundlich aus“, stellte Caitlin fest, als sie nach hinten schaute. „Ach, die können mich mal“, sprach ich. In den Moment fuhr ich in eine Kreuzung rein und Warren rief entsetzt: „Du hast ein Stopschild übersehen! Und ich glaube du wurdest dabei noch geblitzt.“ Dabei bekam der kluge Trainer durch die übertriebene Geschwindigkeit Panik und Platzangst. „Sofort stehenbleiben!“, rief der Polizist zum wiederholtem Mal. Sein Kollege nahm ihn sein Funkgerät weg und brüllte: „Alles Arsch! Das gibt eine lebenslange Strafe!“ „Mir wird schlecht...“, seufzte Warren. „Kotz bloß nicht auf die teuren Sitzbezüge. Die haben mir 3 Monatsgelder gekostet“, schimpfte ich und grinste hämisch.
In der Zeit verließ Siegfried das Kaufhaus von Twindrake City, aber ohne neue Umhänge. Vorm Eingang des Kaufhauses traf er Géraldine, die sich sehr über seine Erscheinung freute. „Hallo, Siegfried. Ich wusste garnicht, dass Sie hier sind!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City. „Ich war hier zufällig hier und ich habe dich glatt nicht erkannt“, sagte mein Halbbruder etwas verlegen, „Und was hast du nettes gekauft?“ „Nichts besonderes, nur Heilitems für meine Flug-Pokémon“, antwortete Géraldine. „Achso,... ich wollte dir was sagen. Wie wäre es denn, wenn wir uns mal verabreden könnten, also nicht, was du jetzt denkst, sondern nur so von Trainer zu Trainer, Strategien austauschen. Als Arenaleiterin muss du schließlich strategisch kämpfen und ich als Champ der Johto-Region kann dir gerne behilflich sein“, schlug Siegfried vor. „Ja, das hört sich super an. Wie wäre es denn in einem Restaurant, wo wir dabei was leckeres essen können. Ich habe hier irgendwo ein Drei-Sterne-Restaurant gesehen, das 'Die Zwillingsdrachen' heißt. Na, wie wäre es?“, fragte die Arenaleiterin. „Klingt gut und ich glaube, dass ich dieses Restaurant kenne“, sagte der Champ aus Johto und musste lachen. In diesem Moment hörten die beiden die Sirenen der Polizei, die immer lauter wurden. „Was ist da los?“, fragte Géraldine verdutzt. Als ich dann mit meinen Freunden an ihnen vorbeifuhr, fluchte sie dazu: „Sie bekloppter Geisterfahrer!“ „Sorry, Géraldine, aber ich muss wieder los. Hab noch was zu erledigen“, sagte Siegfried und rief sein Dragoran aus dem Pokéball heraus, „Wir sehen uns.“ mein Halbbruder stieg auf Dragorans Rücken und flog mir und die Polizei hinterher. „Dieser Siegfried... sein Humor gefällt mir sehr und sein Dragoran... einfach majestätisch“, sprach die Arenaleiterin zu sich.
Die Polizei war hartnäckig, aber ich gab nicht auf und fuhr weiter, bis ich dann eine Baustelle sah. „Habt ihr Lust auf mehr Action?“, wollte ich von meinen Freunden wissen und zeigte auf eine Rampe, die lang und breit genug für mein Porsche war. „Nein, bitte nicht das!“, rief Warren panisch. „Es muss sein, muahaha“, entgegnete ich lachend, „Und außerdem wollte ich sowas schon immer ausprobieren!“ „Milza, Mil...!“, rief mein Pokémon sehr panisch. Auch Emolga bekam die Angst und versteckte sich unter Carinas Sitz. Ich gab Gas und fuhr direkt auf die Rampe, was dazu führte, dass wir flogen. Alle schrien vor lauter Angst, außer Drake und ich. „Krass!“, rief unser Sohn sehr begeistert und bewunderte die Höhe. Die Polizei weigerte sich, die Rampe zu nehmen und kannten eine Abkürzung, die sie nutzen, weil sie wusste, wo wir landen würden. Als wir auf einer anderen Straße gelandet waren, musste ich meinen Wagen zum Stillstand bringen. „Das war doch episch, oder Freunde?“, wollte ich wissen. „Du bist wahnsinnig, Kai!“, rief der kluge Trainer „Ich frage mich, woher du deinen Führerschein hast.“ „Das war krass. Mach das bitte nochmal, Kai“, flehte Drake mich an. „Naja, ich habe beinahe einen Herzinfakt bekommen, trotzdem war es cool“, gab Caitlin zu. „Dazu sage ich lieber nichts, außer, dass du nicht mehr ganz dicht bist, Schatz“, sagte meine Verlobte und lachte dabei. „Freut mich sehr, dass das euch gefallen hat. Besonders Klugscheißer hat sich sehr angestrengt bei dieser coolen Aktion, mit seinem panischen Blick, muahaha“, lachte ich, „Aber trotzdem, wäre es zu einer schlimmen Katastrophe gekommen wäre, hätten wir ja Carina und Caitlin, mit ihren Airbags.“ Ich bekam auf meinem Hinterkopf einen harmlosen Schlag von Carina. „Woah, die möchte ich auch mal so gerne sehen“, sagte Drake und lächelte. Auch unser Sohn bekam einen Schlag auf den Hinterkopf von Carina. „Jetzt fühle ich mich besser, durch das Wort“, sprach der kluge Trainer. Daraufhin bekam er diesmal zwei Schläge auf den Hinterkopf, von meiner Verlobten und von seiner Freundin Caitlin. „Jetzt wollen die Jungs hier im Wagen eine Sexparty haben, aber es geht ja nicht, wenn Caleb nicht mitfeiern kann. Egal, die Polizei ist weg und wir können entspannt zur Villa fahren“, sagte ich und wollte den Wagen starten, bis ein Polizist uns aufgehalten hatte. „Trainerpässe und Zulassung bitte.“ „Äh, wie wäre es denn mit,... ähm... zuckerfreiem Kaugummi, das seit 5 Monaten abgelaufen ist, hähä?“, fragte ich und zeigte dem Polizisten die Kaugummiverpackung, worauf ein aufgerolltes Kondom gestülpt war, „Oh, ööööppppsss!“ „Sofort aus dem Wagen aussteigen – und zwar alle beteiligten Personen“, sagte der Polizist. Als wir alle ausgestiegen sind, mussten die ganzen Polizisten, die um mein Porsche standen, uns Handschellen anbringen. „Alles Arsch! Mal sehen, was der Bürgermeister dazu sagen wird!“, brüllte ein anderer Beamter. Wir mussten mit der Polizei ins Rathaus gehen und uns Ärger abholen, dass wir Stress auf den Straßen gemacht hatten. Dabei hatten die Caleb nicht mitgenommen, weil mein Kofferraum nur durch meinen Autoschlüssel öffnen konnte. „Sir, wir haben hier den Geisterfahrer und seine Komplizen. Die haben ein Stopschild übersehen, sind zu schnell gefahren und haben das entführte Kind im Kofferraum versteckt“, erzählte der Polizist und ließ uns bei dem Bürgermeister allein. Stattdessen warteten die vorm Rathaus, aber zwei Polizisten standen bei uns. „Alles Arsch! Wie wollen Sie die Kinder bestrafen?“, wollte der andere Polizist wissen. Als Lysander, der sowohl Arenaleiter und Bürgermeister dieser Stadt war, sich zu uns wendete, erkannte er mein Gesicht wieder. „Wieso soll ich denn den berühmten Drachen-Trainer Kai und seine Freunde bestrafen?“, wollte Lysander wissen. „Die haben uns provoziert und das Kind aus dem Drachenclan entführt!“, rief ein Beamter und meinte Caleb als das entführte Kind, „Die haben ihn in den Kofferraum versteckt!“ „Darf ich auch mal was dazu sagen? Wir haben den Jungen nicht entführt. Er gehört zu unserer Truppe und ich kann ihn doch nicht bei fremden Leuten unterbringen, die nichts können“, erzählte ich. Lysander bat die beiden Polizisten, uns die Handschellen abzunehmen, was die auch taten. „Und was ist jetzt mit der Strafe? Sie können doch nicht diese Kinder gehen lassen! Alles Arsch!“, rief ein Beamter. „Und ob ich das kann. Ich bin der Bürger und Meister in einem. Lasst mich jetzt bitte mit den Trainern allein“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City. Die beiden Polizisten verließen das Gebäude. „Entschuldigung für dieses Aufruhr, Lysander... aber wir steckten echt in Schwierigkeiten. Anscheinend hat mich jemand für die Entführung von Domi angezeigt, aber die Polizisten dachten, dass es Caleb wäre, also den Jungen, den wir im Kofferraum versteckt hatten“, sprach ich und schämte mich für diese Aktion mit dem Gesetz. „Ich habe Caleb mit Klopapier eingewickelt und ihn in den Kofferraum gepackt. Er wäre nicht freiwillig mitgekommen und wenn er eingestiegen wäre, wäre er vielleicht schon während der Fahrt ausgestiegen. Er ist ein wenig sturr und habe es aus Schutz für ihn getan.“ „Verstehe...“, sprach Lysander, „Kai. Du gehörst hier zu den wichtigsten Menschen in Twindrake City. Du bist verantwortlich für dich selbst und auch für deine Pokémon. Vergiss nicht, dass ich für dich da bin, wenn es Probleme gibt. Das sollte jetzt kein Vorwurf sein, aber du hast schon vieles erreicht und als neuer Einall-Champ musst du dich an deine Pflichten halten.“ „Ich weiß, aber es gibt Dinge, die nur Champs schaffen, und zwar, ihre Heimat zu beschützen“, entgegnete ich. „Das stimmt allerdings, aber dazu braucht man starke Pokémon und dein Milza braucht noch sehr viel Training. Du hast nicht umsonst die Bestnote im Drachenclan erhalten“, sprach der Arenaleiter, „Kai, verspreche mir bitte, dass du als Champ wirklich würdig bist und deine Stärken zeigst und dich nicht um deine Schwächen kümmerst.“ „Ja, Sir. Sie können auf mich zählen“, sagte ich und schöpfte neuen Mut zusammen. Ich verließ mit meinen Freunden und den Pokémon das Gebäude. „Kai... vielleicht wird dich eines Tages das legendäre Pokémon Kyurem als Helden ansehen“, sprach Lysander zu sich und kümmerte sich um seine Arbeit als Bürgermeister.

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Kapitel 108: Twindrake City in Eis

Beitrag von Reshikrom94 am Di 12 März 2013 - 4:57

Kapitel 108: Twindrake City in Eis

Vor dem Rathaus trafen wir auf Siegfried und sein Dragoran. „Was ist denn passiert?“, wollte der Champ aus Johto wissen. „Wir hatten ein kurzes Gespräch mit Lysander, sonst war nichts, außer, dass uns die Polizei verfolgt hat“, antwortete Kai, „Es war wegen der Entführung von Domi aus dem Drachenclan und die Bullen dachten, dass Caleb der Entführte ist. Oh, Shit! Das Vogelnest liegt immer noch im Kofferraum!“ Sofort eilten wir zu Kais Porsche, woraufhin mein Verlobter den Kofferraum öffnete. „Du mieser Dreckskerl! Was sperrst du mich im Kofferraum ein?!“, schimpfte Caleb, der sich selbst vom Klopapier befreit hatte. „Ich finde es unglaublich, wie du dich befreien konntest“, sagte Warren. „Jaja, wahrscheinlich wolltet ihr mich an diese großen Drachen-Pokémon hinter der Villa bringen, damit sie mich fressen können!“, beschwerte sich der genervte Trainer. „Keine Panik, Vogelnest. Meine Drachen-Pokémon mögen zwar gerne Frischfleisch, aber kein Toilettenpapier mit Kamillenduft, muahaha!“, lachte mein Verlobter. „Krass, Drachen-Pokémon fressen kein duftendes Papier fürs Klo“, staunte Drake und musste lachen. „Alles, was mit Drachen zu tun hat, kann mir gestohlen bleiben“, gab Caleb zu. Als Siegfried den genervten Trainer sah, fand er das Verhalten von ihn sehr eigenartig. Solche negativen Ausdrücke über Drachen und Drachen-Trainer hatte er noch nie gehört. Sonst werden Drachen-Trainer geehrt, über ihre Hilfsbereitschaft und Stärken. Caleb wurde immer ungeduldiger und wollte schnell diese sogenannte Peinlichkeit vergessen. „Und dieses fette Dragoran regt mich schon jetzt noch heftiger auf als sonst“, sprach der genervte Trainer und wollte nur noch weg, was er auch tat, indem er freiwillig in den Kofferraum von Kais Porsche stieg. „Drago?“, fragte Siegfrieds Pokémon sehr verdutzt. „Ich glaube euer Freund benötigt ein Verhalten, dass natürlich und nicht so asozial ist“, stellte Kais Halbbruder fest. „Ja, das hat der Junge auch dringend nötig“, stimmte ich zu. Wir stiegen in den Porsche ein, um wieder zurück zur Villa zu fahren, aber Kai redete noch kurz mit Siegfried. „Ich habe das Gefühl, dass Caleb Angst vor Drachen-Pokémon hat“, vermutete der Champ aus Johto, als er die Aussagen von Caleb gehört hatte, „Wir, als Drachen-Trainer, fühlen uns dadurch beleidigt und ich glaub nicht, dass er sich sein Verhalten ändern wird. Selbst Dragoran mag sein Engagement nicht.“ „Weißt du, Caleb ist der Sohn von Warren und Caitlin. Carina hat mir erzählt, was sie von Domi erfahren hat, dass er von seinen Eltern nicht geliebt wird, in der Zukunft in 15 Jahren. Deshalb hat er so ein Verhalten entwickelt, so dass er, wenn Lust und Laune hat, einfach jemanden beleidigt oder provoziert“, erzählte Kai, „Und am meisten beleidigt er mich, aber das juckt mich nicht.“ „Hmm, also ich kann mich leider nicht solchen Trainern anfreunden, Kai“, sagte Siegfried sehr ernst. „Das habe ich erwartet, aber er ist unser Truppenmitglied und wir können nicht einfach rauswerfen. Er kennt sich hier in unserer Gegenwart nicht aus“, entgegnete der Drachen-Trainer und stieg in den Fahrersitz seines Porsches ein. „Okay, Kai. Wir melden uns, sobald was neues gibt“, sagte Kais Halbbruder und stieg auf Dragorans Rücken. Daraufhin flogen die weg und wir fuhren in die Villa zurück.
Es war spät am Abend. Wir hatten beschlossen, etwas zu essen und ich übernahm das Kochen. Ich machte für uns Schokoladenwaffeln. Nach dem Essen bereiteten wir uns fürs schlafen vor. Kai und ich waren in Kais Schlafzimmer und zogen unsere Schlafanzüge an. „Siegfried findet Calebs Verhalten auch nicht gut“, sagte mein Verlobter zu mir. „Ja, langsam verbreitet Caleb seine Laune schon weltweit, wie so ein Virus“, stellte ich fest und legte mich auf das große Bett. „Caleb wird sich niemals ändern, wenn er so weiter macht...“, sagte Kai. Milza und Emolga schliefen nicht bei uns im Schlafzimmer, sondern im Wohnzimmer. Kai möchte fast jeden Abend und jede Nacht was mit mir machen und er meinte, dass die beiden nur stören würden, mit ihren kleinen Spielchen. Das Meiste davon bestand aus Sex, Küsschen geben, schmusen und vieles mehr, was halt verliebte Menschen machten. „Und, Süßi. Bereit für Liebe machen?“, fragte Kai sehr flirtend und hielt ein noch eingepacktes Kondom zwischen Daumen und Zeigefinger seiner linken Hand. „Schatz, du denkst nur an das eine!“, rief ich und musste lachen, „Konntest du mindestens ein Kondom finden, das nicht in deinem Porsche befand?“ „Eine noch nicht aufgebrochene Verpackung lag im Rücksitz, aber die ist auf einmal verschwunden, aus dem Nichts“, entgegnete der Drachen-Trainer, „Aber keine Sorge. Ich habe noch reichlich Kondome in meiner Schublade meines Nachttisches und du hast noch deine Antibabypillen.“ Mein Verlobter gesellte sich zu mir ans Bett und wollte mein Oberteil hochziehen, bis ich feststellte: „Ach, Schatz... du kannst es anscheinend nicht erwarten. Hab ich recht?“ „Süßi, wir haben noch nicht gepoppt, also muss das sein. Schließlich möchte mein kleiner Kai auch was davon haben“, gab mein Verlobter als Ausrede an. „Wie oft haben wir nun miteinander geschlafen? Schon richtig viel. Es wird Zeit, mal eine kleine Pause einzulegen“, sagte ich. „Das haben wir schon in unserer Reise oft genug, jetzt eignet es sich wieder perfekt“, entgegnete Kai und starrte auf meine Oberweite. „Kai, meine Augen sind nicht da!“, schimpfte ich. Der Drachen-Trainer wirkte etwas traurig, dass ich eine Nacht ohne Sex haben wollte. „...Carina, ich weiß doch, wie sehr es dir gefällt, wenn ich mit dir schmuse...“ Ich legte mich bequem auf dem Bett hin und wollte einschlafen, was mir auch nach einer kurzen Zeit gelungen war. Kai konnte mich nicht überzeugen und tat das selbe. Unsere Freunde und Pokémon schliefen auch schon bereits.
Siegfried war mit seinem Dragoran immer noch in Twindrake City unterwegs. Er fühlte sich kein bisschen müde, aber auch die nächtliche Kälte machte ihn und seinem Dragoran nichts aus. Auf einem Dach eines Wolkenkratzers landete Kais Halbbruder mit seinem Drachen-Pokémon und schauten von dort aus über die Straßen von Twindrake City. „Es scheint, alles in Ordnung auf den Straßen zu sein“, stellte Siegfried fest, „Aber irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl, dass was mit der Stadt der Drachen passieren wird.“ Als Siegfried mit seinem Dragoran wieder wegflog, um eine Unterkunft zu finden, wurde die normale, nächtliche Kälte schlimmer. Sie kam aus der Richtung Route 11, wo man zur Dorfbrücke und nach Tessera gehen konnte. Ein riesiges Luftschiff näherte sich Twindrake City. Am Bord war Team Dragon und Rockwaller. „Die Stadt der Drachen... alte Erinnerungen kommen mir hoch, als diese Kinder uns wieder aufhalten mussten“, sprach der Dragon-Boss, „Damit wir Reshiram und Zekrom finden können und sie mit den Kräften unseres Kyurems vermischen, werden wir die Welt beherrschen und die Game Freak-Firma wird mir gehören!“ „Boss, es wird Zeit, Kyurems Kraft zu testen“, sagte der Dragon-Vorstand. „Stimmt, dafür hat ja der ehemalige Plasma-Boss viel Arbeit geleistet und uns um seine Hilfe gebeten“, entgegnete Rockwaller, „Startet die Eiskanone!“ Aus der Bodenseite des Schiffes kam eine Kanone heraus, die sich aufgeladen hatte, um Kyurems Kraft auszustoßen. Die Kanone feuerte eiskalte Strahlen ab und verwandelte Twindrake City in kurzer Zeit in eine Eis gehüllte Stadt. „Durch die Kraft von Kyurem werden wir sämtliche Drachen-Pokémon in unsere Gewalt nehmen, um dadurch Reshiram und Zekrom zu finden. „Schicken Sie einige ihrer Schergen in die Stadt, um alle Drachen einzufangen!“, rief eine Stimme aus dem Luftschiff. „Ja, Sir!“, rief Rockwaller, „Ihr habt es gehört! Geht sofort in die Stadt hinein und fangt die Drachen-Pokémon!“ Viele Dragon-Rüpel kletterten mithilfe von festen Seilen mehrere Meter nach unten in die Stadt der Drachen. „Boss, ich werde mit denen mitgehen“, sagte der Vorstand und folgte den Schergen hinterher. „Sehr schön. Alles läuft wie am Schnürchen. Twindrake City ist im Eis umhüllt und wir werden uns diesmal nicht von den Kindern geschlagen geben“, sprach der Dragon-Boss und lachte dabei hämisch. Die Dragon-Rüpel verteilten sich in der ganzen Stadt und sahen schon einige, ängstliche Drachen-Pokémon, die Lysander gehörten, und versuchten, sie einzufangen, was bei der extremen für die Drachen schwer war, zu fliehen. Die eingefangenden Pokémon werden in Stahlkäfigen eingesperrt und sofort zum Luftschiff gebracht. Das Material der Käfige ist immun gegen Attacken, die von vielen Drachen-Pokémon erlernt wurde; wie Drachenwut oder Drachenstoß. „Fangt euch alle Drachen-Pokémon! Durchsucht jede Gasse, jedes Grundstück und jedes offene Gebäude!“, rief der Vorstand und überprüfte die Liste, wo die ganzen Namen der ganzen Drachen-Pokémon verzeichnet waren. Team Dragon arbeitete die ganze Nacht durch, ohne Unterbrechung, bis sie alle Drachen in ihren Besitz hatten, aber ein Großteil fehlte ihnen.
Es wurde nächster Morgen. Wir waren alle um kurz vor halb acht aufgestanden, um gemeinsam zu frühstücken, was wir auch taten. Dabei wunderten wir uns, dass es so bitterkalt war, obwohl die Heizung auf 4 gestellt war. „Warum ist es so kalt?“, fragte ich mich, „Die Fenster sind doch alle zu, weil die Heizungen alle angeschaltet sind.“ Milza und Kaumalat konnten diese Kälte nicht ertragen und versteckten sich unter einer Wolldecke auf dem Sofa im Wohnzimmer. „Wahrscheinlich ist es noch kälter geworden, weil es geschneit hat oder so“, glaubte Drake. Kai schaute nach, ob es wirklich geschneit hätte, aber er glaubte es kaum. Als er dann aus dem Küchenfenster sah, traute er seinen Augen nicht: Überall in Twindrake City sieht man nur Eis! „Ach du scheiße!“, rief er sehr erschrocken. Meine Freunde und ich mussten auch aus dem Fenster schauen und waren auch wie Kai, ziemlich erschrocken und sprachlos. Zwei Dragon-Rüpel liefen an unserer Villa vorbei und Warren fragte: „Wer waren die denn?“ „Das war Team Dragon, du Vollhonk!“, rief mein Verlobter. „Wie kommen die denn auf so eine bescheuerte Idee, die Stadt in Eis zu verwandeln?“, fragte Caitlin. Kai hatte ein ungutes Gefühl im Magen. Er hatte schon eine Vermutung, was Team Dragon vorhatte: „Sie wollen die Drachen-Pokémon damit leichter einfangen, um anscheinend Reshiram und Zekrom finden zu können und ihre Kräfte zu entziehen. Drachen haben eine Schwäche gegenüber Eis und dadurch werden sie starr.“ „Wir müssen die Sache auf den Grund gehen und müssen Twindrake City erneut vor den üblen Plänen von Team Dragon beschützen“, schlug ich vor. „Die armen Drachen-Pokémon... warum müssen sie Opfer von Team Dragon sein?“, fragte sich unser Sohn und hatte Mitleid mit den ganzen Drachen-Pokémon, die in Twindrake City lebten.

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Kapitel 109: Eis kratzen für die Befreiung der Stadt und der Drachen

Beitrag von Reshikrom am Fr 15 März 2013 - 18:40

Kapitel 109: Eis kratzen für die Befreiung der Stadt und der Drachen

Das Eis, was Twindrake City komplett umhüllt hatte, hatte mich sehr getroffen. Selbst meine Freunde konnten das nicht ertragen und fragten sich, warum Team Dragon jetzt so übertrieben hatte. „Leute, wir können jetzt nicht einfach so rumstehen und zusehen, was diese Versager mit der Stadt der Drachen anstellen. Carina hat schon recht. Wir müssen die Sache auf den Grund gehen und Team Dragon ein weiteres Mal aufhalten“, sagte ich und nahm mein Milza auf meiner Schulter. „Was würde passieren, wenn diese Schurken auch noch unsere Drachen-Pokémon wegnehmen, Kai?“, wollte Drake wissen und nahm sein Kaumalat auf seinen Armen. „Die werden uns schon nicht weggenommen. Dafür werde ich sorgen, denn schließlich hat Lysander volles Vertrauen zu mir“, entgegnete ich und wirkte etwas selbstbewusster. „Kai, wir helfen dir dabei. Du bist der Held dieser Stadt und wir sind deine Unterstützung“, sagte Warren. „Und Team Dragon sollte sich warm anziehen, wenn wir auftauchen und sie herausfordern, einen nach den anderen!“, rief Caitlin. Caleb fand die Hilfsbereitschaft garnicht gut, weil er nichts davon hält, wenn es um Drachen ging. „Hilfst du auch mit, Caleb?“, fragte Carina und streichelte dabei ihr Emolga. „Warum sollte ich? Diese Stadt geht mir voll auf die Nerven. Ich wäre beinahe eine menschliche Delikatesse von aggressiven Drachen-Pokémon gewesen“, gab der genervte Trainer als Antwort. „Erzähle doch keinen Mist. Wir hatten nicht vor, dich bei Kais Drachen-Pokémon zu verfüttern“, sprach unser Sohn und fand Calebs Egoismus zum kotzen. „Jaja, und deshalb war ich auch mit Klopapier eingewickelt im Kofferraum versteckt“, seufzte Caleb. „Hör auf, zu heulen und helfe gefälligst mit. Ich darf dich hier nicht alleine in der Villa lassen, sonst gehen meine Wertsachen noch verloren“, sagte ich und verließe mit meinen Freunden meine Villa. Auf meinem Grundstück waren die ganzen Gehwege spiegelglatt, so dass man sehr leicht rutschen konnte. „Passt auf, wo ihr hintritt. Man kann sich leicht den Hals brechen“, sagte ich. „Ohje, wie sollen wir denn bloß auf die Straße kommen?“, fragte sich die junge Züchterin und hielt sich an Warrens Ärmel fest. „Ganz ruhig und entspannt gehen, ohne dabei, auf die Fresse zu fallen“, antwortete ich und bewegte mich wenige Zentimeter weiter. Mit vorsichtigen Schritten konnten wir mein Grundstück durchqueren und gelangten auf der Straße, wo wir Zeugen wurden, wie der Dragon-Vorstand ein Kapuno in seiner Gewalt hatte. Er hatte eine Art Spritze mit Beruhigungsmittel darin und wollte sie auf Kapunos Rücken setzen. „Schnell, Emolga! Luftschnitt!“, rief Carina. Das kleine Elektro-Pokémon schoss mit gewaltigen Luftwellen die Spritze aus der Hand von den Dragon-Vorstand weg. „Du Mistvieh!“, fluchte der Vorstand und starrte uns bösartig an, „Ihr schon wieder?!“ „Lassen Sie das Kapuno und die anderen Drachen-Pokémon in Ruhe oder Sie bekommen es mit mir zu tun!“, drohte ich mit einem sehr ernsten Blick, „Milza, erteile diesen Dragon-Vorstand eine Lektion, mit Drachenwut!“ Mein schillerndes Drachen-Pokémon sprang von meiner Schulter ab und spuckte rotblaue Flammen aus seinem Maul. Dabei traf er den Vorstand, aber leider nicht sehr verletzlich. „Solche Angriffe nützen nichts. Dein Milza ist lächerlich schwach...“, sagte der Dragon-Vorstand und ging weiter in die Innenstadt hinein. „Einfach nur feige... er läuft einfach davon“, sprach ich und nahm mein Milza auf den Armen. Daraufhin ging ich zu dem Kapuno, um es vor seiner Angst zu lösen. „Hab keine Angst, Kapuno. Diese grausame Lage wird bald ein Ende haben“, sprach ich zu dem Drachen-Pokémon und konnte spüren, was es fühlte. Es hatte große Angst. Es zitterte vor Angst und vor den riesigen Eisbergen. Warren untersuchte die Spritze mit dem Beruhigungsmittel darin, die der Dragon-Vorstand da gelassen hatte. „Das ist nicht irgendeine Art von Beruhigungsmittel. Das ist fast wie K.O.-Tropfen, ein spezielles Mittel, dass Drachen-Pokémon kampfunfähig macht. Und sorgt dafür, dass Drachen-Pokémon ihre Attacken nicht verwenden können“, sagte der kluge Trainer. „Er wollte also Kapuno damit schwächen“, sprach ich und starrte die Spritze an. Team Dragon wollte die Drachen von Twindrake City sogar mit 'medizinischen Waffen' angreifen, um sie leichter einfangen zu können. Das war Quälerei. „Wenn sie noch solche Mitteln haben, dann drehe ich wirklich durch“, sagte ich. Plötzlich sah Carina einen Dragon-Rüpel, der einige Sharfax in einem Käfig gefangen hielt. „Die armen Sharfax!“, rief Caitlin sehr traurig. „Na wartet...“, sprach ich und ging mit meinem Milza auf den Rüpel zu, „Lass die Sharfax frei!“ „Hau ab!“, brüllte der Rüpel und drückte einen Knopf von einer Fernbedienung, die den Käfig mit den eingesperrten Sharfax direkt ins Luftschiff brachte, mit einer magnetischen Anziehungskraft. „Schnell, Milza. Setz Drachenwut auf dem Käfig ein, um die Sharfax zu befreien!“, befahl ich. Leider war mein Pokémon nicht schnell genug, um den Käfig zu zerstören. Doch dann wehrte sich der Rüpel, anstatt mit seinen eigenen Pokémon, mit dem Beruhigungsmittel, was wir bei dem Vorstand gesehen hatten, und traf mein schillerndes Milza damit. Der Dragon-Rüpel lief daraufhin weg. „Oh nein, Milza. Kumpel... verlasse unser Team nicht. Wir alle brauchen dich...“, sprach ich verzweifelt und nahm mein bewusstloses Pokémon in meine Arme. „Geht es Milza gut?“, fragte Drake und zuckte etwas vor Angst. „Milza geht es nicht sehr gut“, stellte Warren fest, als er mein Pokémon untersuchte, „Es hat sehr viel an Kraft verloren und kann seine Attacken nicht mehr nutzen, sobald die Wirkung nachlässt oder es behandeln werden muss.“ „Domi, pass bitte bloß auf, dass dein Kaumalat nicht so leiden muss wie Milza“, sagte ich zu meinem Sohn, „Am besten ist es, dass du es in seinem Pokéball zurückrufst.“ Als Drake das machen wollte, reagierte Kaumalats Pokéball nicht. Es war so, als wäre er kaputt. „Komisch, der Pokéball will Kaumalat nicht zurückrufen...“, sagte unser Sohn. „Hast du einen anderen Pokéball genommen?“, wollte Carina wissen. „Nein, das ist Kaumis Pokéball...“, antwortete Drake und versuchte immer noch, das Problem zu lösen. Zur passenden Zeit kam Siegfried mit seinem Dragoran zu uns angeflogen. „Gut, dass ich euch gefunden habe“, sagte mein Halbbruder, „Team Dragon hat die ganze Stadt in Eis verwandelt und schon einige Drachen-Pokémon eingefangen.“ „Ja, wir hatten es gerade selbst miterlebt, wie wir einige Sharfax nicht retten konnten“, erzählte Caitlin. „Und ein Dragon-Rüpel hat Milza mit K.O.-Tropfen angegriffen“, erwähnte Drake. „Das ist nicht gut“, stellte Siegfried fest, „Man sollte lieber die Drachen-Pokémon in ihren Pokébällen lassen. Denn Team Dragon hat ein Störungssignal entwickelt, dass die Pokébälle verrückt spielen lässt, wenn sich dort Drachen-Pokémon befinden. Bei drachenähnlichen Pokémon wie Garados, Aerodactyl oder Glurak zeigt dies keine Wirkung. Dieses Signal kommt aus dem Luftschiff und muss zerstört werden.“ „Heißt das etwa, dass ich Kaumalat nie mehr in seinem Pokéball zurückrufen kann?“, fragte unser Sohn sehr panisch. „Doch, aber das Störungssignal muss zerstört werden und wir müssen gemeinsam Twindrake City retten. Aber das wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns werden“, antwortete mein Halbbruder. „Ihr seid alle so naiv! Wir können die Drachen-Pokémon nicht befreien!“, rief Caleb sehr genervt, „Man hat doch gesehen, dass Milza vergiftet wurde!“ „Milza ist nur bewusstlos. Es hat nur an Kraft verloren und kann nicht zurzeit nicht angreifen“, entgegnete Warren. „Gib mir mal die Sprite her, Warren“, sagte Siegfried. Der kluge Trainer gab den Champ aus Johto die Spritze mit den Beruhigungsmittel drin. „Das hat wirklich nichts mit Vergiftung zu tun. Team Dragon hat das selbst hergestellt, um die Drachen-Pokémon zu schwächen und ihnen die Attacken zu blockieren. Die Wirkung von einem bewusstlosen Pokémon lässt nach wenigen Minuten nach, aber es kann dann seine Attacken nicht mehr einsetzen. Dafür braucht man Heilitems, die besonders effektiv sind, wie Top-Genesung – um wieder kämpfen zu können“, stellte Siegfried fest. „Leider habe ich nichts passendes für Milza...“, gab ich zu, „Und das nächste Pokémon Center ist nicht gerade um die Ecke. Aber Lysander kann uns weiterhelfen.“ „Stimmt, ich denke mal, dass er sich vor seinem Haus befindet“, vermutete mein Halbbruder. Wir gingen zu Lysanders Haus, dass sich in der Nähe seines Rathauses befand. Dort trafen ihn auch und sein Maxax konnten wir auch sehen. „Gut, dass ihr gekommen seid. Team Dragon hat es ziemlich übertrieben“, sagte der Arenaleiter aus Twindrake City. „Da haben Sie auch recht, Lysander. Diese Schurken greifen sogar mit Beruhigungsmitteln an und mein Milza hat es sehr getroffen“, erzählte ich. „Das ist schlecht, aber ich habe dafür Top-Genesung, damit es wieder auf die Beine kommt“, sprach Lysander und gab mir eine Top-Genesung. Ich gab dieses spezielle Heilitem meinem Milza und es wachte auf, aber es konnte seine Attacken immer noch nicht verwenden. „Schön, dass es dir wieder gut geht, Kumpel“, freute ich mich und umarmte mein schillerndes Drachen-Pokémon. „Ich werde mich hier noch etwas umsehen, ob noch weitere Drachen entführt worden sind“, sprach der Champ aus der Johto-Region und flog mit seinem Dragoran durch die Stadt der Drachen. „Kaum ist Siegfried da, schon ist er wieder blitzschnell weg. Als Champ hat man es auch nicht leicht...“, stellte der Arenaleiter fest, „...Ich möchte sehr hoffen, dass wir gemeinsam Team Dragon besiegen können und die ganzen Drachen-Pokémon befreien können. Auch die Stadt soll vom Eis befreit werden, sonst sind die ganzen Drachen-Pokémon hier vom Aussterben bedroht. Sie hassen die Kälte sehr.“ Plötzlich wurden wir von Rockwaller überrascht, der sich auf dem Luftschiff befand. „Wie nett! Da hat sich also die ganze Trainerbande versammelt!“, rief der Boss von Team Dragon, „Wir haben schon einen Großteil von Drachen-Pokémon hier auf unserem Schiff. Und ihr könnt uns nicht aufhalten!“ „Sie sind krank im Kopf! Lasst sofort die Drachen-Pokémon frei! Sie zerstören damit ihre Existenz!“, brüllte ich. Rockwaller lachte: „Haha! Ich soll auf dich hören? Mir kann es egal sein, ob das Eis die Existenz der Drachen zerstört. Mir geht es darum, Reshiram und Zekrom zu finden und die Welt zu beherrschen. Game Freak sollte sich ein Beispiel an mir nehmen, dass ich nicht so ein Mann bin, der nur am Computer hockt und Spiele für Konsolen herstelle! Ich werde aus Einall eine ganz andere Welt machen. Team Dragon kommt an die Macht!“ „Das werden wir verhindern!“, rief Carina. „Von wegen! Aktiviere die Eiskanone!“, rief Rockwaller. Aus dem Schiff kam wieder die Eiskanone heraus und schoss in unsere Richtung. Schnell schubste meine Freundin mich, unseren Sohn und die Pokémon Milza und Kaumalat. Sie wusste, dass wir durch diese Eisschicht eingesperrt werden könnten und hatte uns aus der Krise befreit, damit wir die Stadt retten konnten. „Oh, sind da etwa zwei von euch entkommen?“, fragte der Dragon-Boss, „Dann werdet ihr halt eingefroren!“ „Kai, ich habe Angst...“, sagte Drake zu mir. „Brauchst du nicht. Ich werde ihn schon aufhalten! Los, Aerodactyl!“, rief ich und schickte mein Aerodactyl in den Kampf, „Setz Steinkante ein!“ Das fliegende Fossil-Pokémon schoss mit spitzen Steinen auf die Eiskanone, die daraufhin keine Strahlen abschießen konnte. Schnell stieg ich mit Drake und den Pokémon Milza und Kaumalat auf Aerodactyls Rücken und flogen weg. „Ich hoffe, dass die beiden es schaffen...“, sprach meine Verlobte. „Wir müssen in der Zwischenzeit überlegen, wie wir uns aus der Eisschicht befreien können, denn die Luft könnte für uns ausgehen hier drin“, sagte Caitlin.

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Kapitel 110: Team Dragon ergreift die Flucht...

Beitrag von Reshikrom94 am Di 19 März 2013 - 4:57

Kapitel 110: Team Dragon ergreift die Flucht...

„Ich glaube, dass sie uns nicht hinterher kommen...“, glaubte Drake und schaute hinter sich zu dem Luftschiff. „Ich habe das Gefühl, dass Kyurem mit mir gesprochen hat, als Rockwaller uns einfrieren wollte...“, sprach Kai. „Was hat es gesagt?“, wollte unser Sohn wissen. „Es sprach zu mir; rette mich... ich werde gequält...“, antwortete der Drachen-Trainer und fand einen Platz auf einem Wolkenkratzer, um dort eine Flugpause einzulegen. Auf dem Dach des Hochhauses schaute mein Verlobter nach, ob sich irgendwo Siegfried in der Nähe befand. „Wenn man Siegfried unbedingt braucht, ist er nie da...“, seufzte er, „Und ich kann ihn nicht mal erreichen. Er hat kein Viso Caster... und meins ist immer am streiken. So ein Scheiß!“ „Wieso holst du dir keinen neuen Viso Caster?“, fragte Drake und kuschelte sich an Kaumalat und Milza. „Mein Gerät funktioniert eigentlich noch ganz gut, aber es kann manchmal nur Anrufe empfangen, wenn ich es auch möchte“, antwortete Kai und schaute sich immer noch um.
In der Zwischenzeit war ich mit meinen Freunden und Lysander in der Eisschicht gefangen und überlegten, wie wir uns befreien konnten. Das Maxax von Lysander versuchte, ununterbrochen mit seiner Drachenrute-Attacke, die dicke Eiswand zu zerstören, aber es brachte nichts. „Oh Mann, das ist hier nicht mehr auszuhalten“, seufzte Caleb und saß gelangweilt auf einer Treppenstufe vor Lysanders Haus. „Du könntest dich auch beteiligen, anstatt hier so einen Mist zu labern“, sagte ich. „Es gibt keinen Grund, hier zu streiten. Als Truppe muss man zusammenhalten und sich gegenseitig helfen“, sprach der Arenaleiter aus Twindrake City. „Werden wir hier erfrieren, wenn wir uns nicht befreien können?“, wollte die junge Züchterin Caitlin wissen. „Nein. Wir werden es schaffen... wenn Kai und Domi nicht mit anderen Sachen beschäftigt sind“, entgegnete Warren. Plötzlich klingelte der Viso Caster von den klugen Trainer. Ash musste mal wieder nerven. „Was willst du denn von mir, Ash?“ „Nichts, ich wollte dir nur erzählen, dass mein spezielles Training gut verläuft. Meine Pokémon fühlen sich schon ein klein wenig stärker“, erzählte der Trainer aus Alabastia. „Schön, dass du dich so amüsierst...“, freute sich Warren mit einer miesen Laune. „Sag mal, bist du in einem Iglu drin oder warum schaut es bei euch so eisig aus?“, wollte Ash wissen. „Ähm, wir reden ein andermal wieder. Hab noch was zu erledigen. Bis dann!“, rief der kluge Trainer und legte auf, „Boah, immer solche unnötigen Geschichten, die nicht zu unserer Situation passen.“ „Demnächst sollten wir Ash mal sagen, dass er uns nicht ständig nerven soll, wenn wir Twindrake City retten wollen“, sagte ich und streichelte mein Emolga.
Mein Verlobter und mein Sohn warteten immer noch auf den Drachen-Meister aus der Johto-Region. Nach einer kurzen Zeit kam er auch mit seinem Dragoran auf die beiden Trainer angeflogen. „Ich habe schon gedacht, du würdest nicht mehr kommen“, sagte Kai. „Tut mir Leid, aber ich wollte gucken, ob die Pilotin Géraldine hier noch in der Stadt ist“, entschuldigte sich Kais Halbbruder. „Oh, läuft da was festes oder wie?“, fragte mein Verlobter und wollte Siegfried etwas ärgern. „Nein, Kai. Ich wollte sie nur um Hilfe bitten“, entgegnete der Drachen-Meister. „Jaja, deshalb hast du auch meine Gummis genommen“, sprach der Drachen-Trainer, „Und außerdem weiß ich doch, dass du eine Freundin mit großen Brüsten haben möchtest, muahaha!“ „Halt´s Maul, Mann!“, rief Siegfried und wurde sehr verlegen. „Woah, geil!“, rief Drake und musste lachen. „Domi!“, riefen Kai und Siegfried gleichzeitig. „Was denn? Ich finde es voll krass, wie ihr über Géraldine redet, mit ihren scharfen...“ „Mit meinen scharfen was?“, fragte Géraldine überraschend. „Äh, nichts! Cherry, vergiss es einfach“, sagte Kai und wurde etwas rötlich im Gesicht, „Aber wir sind froh, dass du gekommen bist. Wir können deine Hilfe sehr gut gebrauchen.“ „Ich weiß. Ich habe mitbekommen, dass viele Trainer und Bewohner hier in Twindrake City ihre Drachen-Pokémon weggenommen wurden. Sie wurden alle in Käfigen zu einem riesigen Luftschiff verfrachtet“, erzählte die Arenaleiterin von Panaero City, „Aber Moment mal! Wo sind den Carina und die anderen?“ „Die wurden leider von Rockwallers Eiskanone erwischt und stecken in einer Art Eiszelle fest. Carina konnte Domi und mich noch mindestens aus dieser Lage befreien und wir versuchen jetzt, uns einen Plan zu überlegen“, entgegnete mein Verlobter. „Komisch, gerade wolltest du noch über Géraldine...“ sagte Drake und wollte seinen Satz zuende aussprechen, bis Kai ihn seine Hand vorm Mund hielt. „Darum geht es jetzt nicht. Also, Kai... wie lautet der Plan?“, wollte Siegfried wissen. Die drei Trainer starrten den Drachen-Trainer an. „Was guckt ihr mich so an?“, fragte Kai verdutzt, „Ich kann nicht immer so schnell Pläne haben!“ „Schade, sonst kannst du nie deine große Klappe halten, Dratinichen“, sprach der Halbbruder von Kai. Dratinichen war ein Spitzname von meinem Verlobten, als er noch in Jotho gelebt hatte, bevor sein Vater Lance ihn nach Einall gebracht hatte. Der Spitzname sollte sich auf das Wort Würmchen beziehen. „Wie süß“, sagte Géraldine. „Das ist nicht süß, Cherry!“, rief der Drachen-Trainer, „Können wir mal uns um unseren Plan kümmern, wie wir Team Dragon den Arsch versohlen können oder wollt ihr mich mit einer Nuckelflasche füttern?!“ „Kai, das ist doch nur Spaß“, sagte Siegfried und musste lachen. Nachdem sich nach wenigen Sekunden die Lage beruhigt hatte, überlegten sich die vier Trainer gemeinsam einen schnellen Plan, um Team Dragon endgültig das Handwerk zu legen.
„Bleib ruhig, Maxax. Wir werden schon rauskommen“, sagte Caitlin zu Lysanders Pokémon und streichelte seine Schnauze. Das kräftige Drachen-Pokémon war mit den Nerven am Ende, als seine starken Attacken nichts gegen die Eisschicht anrichten konnten. Selbst die Attacken von meinem Emolga brachten nichts. „Verdammt!“, fluchte ich und musste überlegen, „Uns geht hier die Luft aus und es ist echt bitterkalt.“ „Wir sollten aufgeben. Ihr bemüht euch garnicht mal, um uns hier zu befreien“, sagte Caleb und spielte mit einem flachen Stein herum. „Hör zu, Caleb! Du hast dafür gesorgt, dass Domi geweint hat und weggelaufen ist. Jetzt labere nicht, dass wir nichts unternehmen. Wer ist denn hier am meisten faul? Du! Wer denn sonst?!“, schrie ich sehr wütend. „Halt deine Fresse, Mädchen. Von dir lasse ich mir nicht vorschreiben, was ich sagen soll!“, brüllte der genervte Trainer und wendete sich schnell von uns ab. „Hey! Ruhe jetzt! Wir leben in einer friedlichen Gesellschaft und solche Ausdrücke sollte man besser meiden“, sagte Lysander. „Genau. Ein Streit kann keine Probleme lösen. Was zählt ist die Freundschaft und die Liebe zueinander“, sprach Warren. „Danke, Warren. Aber das wäre jetzt wirklich nicht nötig gewesen“, entgegnete ich, „Denn Caleb scheint, das nicht zu verstehen...“
Der Plan von Kai, Siegfried, Drake und Géraldine verlief folgender Maßen: Mit ihren Pokémon Aerodactyl, Dragoran und Panzaeron flogen die Trainer getrennt durch die Stadt, um einige Dragon-Rüpel ausfindig zu machen. Die wurden auch fündig. „So, jetzt werden wir sie provozieren“, sagte mein Verlobter zu unserem Sohn, „Okay, Aerodactyl. Setz Steinkante ein!“ Das Fossil-Pokémon überraschte die Schurken mit den fliegenden, spitzen Steinen und sofort schlugen die Rüpel zurück, indem sie ihre Pokémon angreifen ließen. Aber was meine beiden Jungs nicht wussten: Ein flinkes Sniebel war ihnen dicht auf den Fersen! Es verfolgte die beiden und versucht, Kais Aerodactyl mit Eishieb zu schlagen. „Dieses Sniebel ist verdammt schnell, Kai!“, rief Drake sehr panisch. „Lass dein Kaumalat kämpfen!“, rief der Drachen-Trainer. „A-aber...“, stotterte unser Sohn. „Mach schon!“, brüllte mein Verlobter. „MILZA!“, brüllte Kais schillerndes Drachen-Pokémon. „Na gut. Kaumalat, greif das Sniebel mit Drachenwut an!“, befahl Drake. Das kleine Landhai-Pokémon spuckte blaurote Flammen auf das Sniebel, aber es traf nicht gezielt. Sofort sprang das Unlicht/Eis-Pokémon auf Aerodacytls Flügel und schlug es mit Eishieb. Kais Pokémon stürtzte ab und knallte gegen eine Parkhauswand. „Komm zurück, Aerodactyl. Du hast gute Arbeit geleistet“, sagte mein Verlobter und rief sein besiegtes Fossil-Pokémon in den Pokéball zurück. „Das Sniebel kommt wieder!“, warnte unser Sohn. Als das flinke Pokémon die Jungs angreifen wollte, wurde es von Dragorans Feuerschlag aufgehalten. „Siegfried und Géraldine sind hier!“, freute sich Drake. „Wurde auch Zeit“, sagte Kai. „Geht es euch gut?“, wollte Kais Halbbruder wissen. „Ja, bestens... bis uns dieses Sniebel angegriffen und Aerodactyl besiegt hat, mit nur einem Schlag“, antwortete der Drachen-Trainer. „Das ist schlecht“, stellte der Champ aus Johto fest. Géraldine schlug vor, auf das Dach des Parkhauses zu gehen, um von oben aus das Team Dragon zu attackieren. Aber als die vier Trainer das Parkhaus betraten und nach oben gehen wollten, verfolgten die ganzen Dragon-Rüpel die Trainer, um denen den Ausgangsbereich zu blockieren. Als sie dann das Dach des Parkhauses betraten, kam die Überraschung: Rockwaller und seine Pokémon Sniebel und Voltenso. „Willkommen zurück, ihr Trainer!“, grüßte der Dragon-Boss. „Was wollen Sie schon wieder?!“, rief Kai. „Nichts, ich wollte euch nur was wichtiges mitteilen, was mit der ganzen Stadt zu tun hat. Alle Drachen-Pokémon wurden von uns eingefangen“, teilte Rockwaller mit, „Achja, und deine ganzen Drachen aus deiner Villa haben wir auch eingefangen. Das waren echt hartnäckige Pokémon, aber die wurden von mir eingeschläfert, haha!“ „Wie sind Sie in meinem Garten gekommen?“, fragte mein Verlobter. „Ich habe das Sicherheitssystem deaktiviert“, antwortete der Dragon-Boss, „So, und jetzt brauche ich noch den Rest. Voltenso, Sniebel. Ihr wisst, was ihr zu tun habt.“ Rockwallers Pokémon liefen auf Kai und Drake zu und schnappten sich Milza und Kaumalat. Daraufhin sperrte der Dragon-Boss sie in einem Käfig. „So, und jetzt noch die Pokémon von Kai Hydreigon!“, rief er. Sniebel rannte auf meinen Verlobten zu, aber Siegfried versuchte, es aufzuhalten. „Dragoran, setz Turbotempo ein!“, rief der Champ aus Johto. Mit einer blitzschnellen Geschwindigkeit rammte das kräftige Drachen-Pokémon das Sniebel vom Dach. „Panzaeron, greif Voltenso mit Stahlflügel an!“, befahl Géraldine. Das Pokémon von Géraldine attackierte Rockwallers Voltenso, aber dieses konterte mit Donnerblitz zurück. Unbemerkt kam Sniebel wieder und raubte Kai aus. Es klaute die fünf Pokébälle von den Drachen-Trainer und brachte die zu den Dragon-Boss. „Jetzt haben wir alle Drachen-Pokémon dieser Stadt und können nun Twindrake City verlassen“, sagte Rockwaller. In diesem Moment kam das Luftschiff und Rockwaller betrat es mit den Pokémon von Kai und Drake. Er rief daraufhin sein Voltenso und Sniebel in ihre Pokébälle zurück und sprach zu den Trainern: „Wenn ihr uns aufhalten und die Drachen-Pokémon retten wollt, dann könnt ihr uns bis zur Strandgrotte folgen. Aber ich werde euch sagen, dass die Strandgrotte kein Zuckerschlecken ist, denn dort wimmelt es von starken Castellith!“ Das Luftschiff flog weg und Kai war am Boden zerstört. All seine Pokémon sind in der Gewalt von Rockwaller. „Kai, beruhige dich. Wir werden alle Drachen-Pokémon so schnell wie´s geht retten“, sagte Siegfried und versuchte, seinen Halbbruder Kai zu trösten. „Wir sollten erst die anderen aus der Eisschicht befreien“, sagte Géraldine. Die vier Trainer machten sich mit Dragoran und Panzaeron auf dem Weg zu Lysanders Haus, um uns aus der Eisschicht zu befreien.

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Kapitel 111: Auf zur Strandgrotte!

Beitrag von Reshikrom am Mo 25 März 2013 - 7:42

Kapitel 111: Auf zur Strandgrotte!

Wir kamen schnell vor Lysanders Haus an, um meine Freunde aus der Eisschicht zu befreien. Mein Halbbruder Siegfried nutzte Dragorans Feuerschlag für die Befreiung. Das Eis schmolz und die Freude war ganz groß. Carina umarmte mich und Drake ganz fest. „Carina, doch nicht vor den anderen, hehe“, lachte unser Sohn und wurde etwas rot im Gesicht. „Und konntet ihr Team Dragon aufhalten?“, wollte Caitlin wissen. „Leider nicht... die sind uns mit ihrem Luftschiff entkommen, mit den ganzen Drachen-Pokémon“, antwortete ich, „Und Rockwaller ist es gelungen, Domis Kaumalat und mein Milza zu fangen... und auch noch mein ganzes Team und die Drachen aus meinem Garten.“ „Was?! Das darf doch wohl nicht wahr sein oder?“, fragte sich Carina. „Ist leider so. Ich habe kein einziges Pokémon bei mir und kann anscheinend auch nicht bei der Befreiung der Drachen-Pokémon helfen“, sagte ich und fühlte mich mies, dass ich nichts gegen Rockwaller anrichten konnte. Selbst mein Milza und Domis Kaumalat konnten sich nicht gegen diesen grausamen Typen wehren. Caleb musste lachen, als er erfahren hatte, dass ich keine Pokémon im Besitz hatte. „Was gibt’s denn da zu lachen? Ich meine das ernst!“, rief ich sauer. „War ja echt klar, dass du dich von dem Dragon-Boss deine Pokémon entführen lässt. Drachen-Trainer sind echt nur solche Trainer, die sich alles gefallen lassen und nicht mal fähig sind, ihre Heimatstadt zu retten. Wie armselig ist das denn?“, fragte sich Caleb. „Das ist nicht armselig. Ich finde es nicht fair, dass du dich jetzt über Kai lustig machst, nur weil ihn alle Pokémon weggenommen wurden“, sprach Siegfried und war mit Calebs Verhalten nicht zufrieden. „Von dir lasse ich mir nicht sagen, was ich tun oder lassen soll!“, brüllte der genervte Trainer. „Junger Trainer! Es reicht mir langsam mit dir!“, rief Lysander und sorgte dafür, dass Caleb schwieg, „Das Wohl der Drachen-Pokémon und der Drachen-Trainer in Twindrake City ist in Gefahr und du machst nichts weiteres als nur schlechtes über unsere Drachen zu erzählen.“ In der Zeit kamen Bell und Cheren in Twindrake City an. Die Assistentin von Professorin Esche erzählte: „Cheren und ich sahen ein Luftschiff, das in Richtung Tessera flog. Danach verschwand es in der Riesengrotte...“ „Ach, das wissen wir schon. Die Dragon-Idioten sind uns gerade entkommen, mit den ganzen Drachen-Pokémon dieser Stadt“, entgegnete ich genervt. Cheren und Bell schauten sehr erschrocken und stellten auch fest, dass mein Milza und Drakes Kaumalat auch nicht bei uns waren. „Rockwaller sagte, dass wir das Luftschiff in der Nähe der Strandgrotte finden können. Leider weiß ich nicht mal, wo sich die Strandgrotte befindet“, erzählte ich. Warren schaute auf seiner Karte nach und wir wussten nun, wo sich die Strandgrotte befand; in der Nähe von Ondula und Abidaya City. „Die Strandgrotte ist eine Höhle im Westen Einalls, die direkt am Meer liegt. Von der Strandgrotte ist nicht viel bekannt, außer, dass es ein perfekter Trainingsort für Wasser-Pokémon ist“, fasste Cheren zusammen. „Okay, dann müssen wir also wieder nach Ondula gehen, um von dort aus die Strandgrotte zu erreichen“, entgegnete Caitlin. „Nein!“, rief der Arenaleiter von Eventura City, „Damit ihr nach Abidaya City gehen könnt, nutzt dabei den Unterseetunnel und dann seid ihr schon da.“ „Aha, interessant... aber wir müssen zur Strandgrotte, um Rockwaller aufzuhalten“, sprach ich genervt und fand Cherens Wegbeschreibung eher langweilig. „Das hat was mit Wissen zu tun, Kai“, sagte Bell, „Cheren weiß, wo es lang geht.“ Lysander fand es für uns besser, dass wir zuerst Abidaya City einen kleinen Besuch abstatten. Denn das Luftschiff ist wahrscheinlich schon über diese Stadt geflogen, wenn es schon aus der Richtung der Riesengrotte kam. „So, dann gehen wir zurück nach Ondula und gehen durch den Unterseetunnel“, sagte Carina, „Das wird bestimmt wieder ein weiter Weg, wieder zurück zum Strand zu gehen...“ „Das ist kein Problem!“, rief Géraldine, „Meine Flug-Pokémon können uns nach Ondula bringen.“ Die Pilotin rief ihr ganzes Flug-Team aus ihren Pokébällen heraus und sie machten sich für den Flug nach Ondula bereit. „Welch eine Ehre, mit Cherrys Flug-Pokémon zu fliegen“, sprach ich und stieg auch Aeropteryx´ Rücken. Ich wollte, dass meine Verlobte auch mit Géraldines Aeropteryx fliegen sollte, aber stattdessen fand Drake ziemliches Interesse an das bunte Fossilien-Pokémon. Cheren und Bell gingen zu Fuß nach Ondula, um unterwegs die Eisberge zu untersuchen, die die Kanone von Team Dragons Luftschiff abgeschossen hatte. Als meine Freunde startklar waren, flogen sie schon einige Meter hoch in die Lüfte. „Kai, warte mal einen Augenblick!“, rief der Arenaleiter von Twindrake City. Meine Freunde hielten an, um auf mich zu warten. „Beeile dich bitte!“, rief Warren. Ich stieg von Aeropteryx´ Rücken ab und ging auf Lysander zu. Alle wunderten sich, was der Bürger und Meister mit mir noch kurz besprechen wollte, besonders Siegfrieds Neugier war groß. „Kai, du hast alles versucht, um Twindrake City zu retten, aber leider war das Team Dragon schneller und konnte sich die ganzen Drachen-Pokémon dieser Stadt fangen. Die Eisschichten, die hier überall in der Stadt der Drachen verteilt sind, sind sehr stark, so dass sie nicht mal Maxax mit seiner Drachenrute zertrümmern kann. Was ich dir eigentlich sagen wollte ist, dass du einen zweiten Versuch startest, um Team Dragon das Handwerk zu legen. Um all unsere geliebten Drachen-Pokémon zu retten, überreiche ich dir diesen wertvollen Schatz“, sagte Lysander und überreichte mir ein besonderes Item, das man den DNS-Keil nannte, „Dieser DNS-Keil wird von Generation zu Generation weiter geerbt, um die Rettung der Drachen-Pokémon zu vereinfachen. Es hat auch sehr viel mit dem legendären Pokémon Kyurem zu tun, aber ich denke, dass du das Geheimnis über den DNS-Keil und Kyurem herausfinden wirst. Ich weiß ganz genau, dass Kyurem dich ruft. Also bewahre den wertvollen Schatz gut auf.“ „Auf jeden Fall!“, rief ich und verstaute das Item in meinem Rucksack, „Sie können sich auf mich verlassen, Lysander. Ich werde die Drachen-Pokémon und Twindrake City retten“, versprach ich dem Arenaleiter und stieg auf Aeropteryx´ Rücken. „Was hat Lysander mit dir besprochen?“, wollte Drake wissen. „Nichts wichtiges...“, gab ich als Antwort. Zusammen mit Siegfried und Géraldine flogen wir nach Ondula, was wir auch in einer kurzen Zeit erreichten. Der Unterseetunnel war unser nächstes Ziel, um nach Abidaya City zu kommen. „So, da wären wir“, sagte Géraldine, „Abidaya City ist nicht mehr weit.“ „Und es ist nicht mehr lange, damit wir Team Dragon in den Arsch treten können“, fügte ich hinzu. „Geht ihr schon mal vor. Ich schaue mich in der Zwischenzeit in der Nähe der Riesengrotte um“, sagte Siegfried und wollte mit seinem Dragoran wegfliegen. „Moment mal, Rockwaller sagte, dass wir das Luftschiff vor der Strandgrotte sehen können. Es kann nicht sein, dass sich das Luftschiff in der Riesengrotte befindet“, sagte Carina. Für mich war klar, dass sich mein Halbbruder wieder vom Acker macht und sich der Verantwortung nicht stellten wollte. Oder vielleicht wollte er sich für Géraldine vorbereiten. „Ich werde aber schnell wieder bei euch sein“, versprach uns der Champ aus Johto, „Eine kurze Abwechslung schadet ja auch nicht.“ Siegfried flog mit Dragoran in Richtung Tessera, um die Riesengrotte etwas zu erkunden. In der Zeit betraten wir mit der Pilotin Géraldine den Unterseetunnel.
Als wir den großen Tunnel durchquerten sahen wir viele Wasser-Pokémon, die um die Glaskuppel schwammen. „Das sieht so schön aus“, stellte die junge Züchterin fest. Das Emolga von meiner Verlobten flog sehr nah an die Glaskuppel, um die Barschuft und Quabbel anzuschauen. Alle zeigten Interesse an dem Unterseetunnel, außer Caleb. Nach einer Weile erreichten wir die Stadt Abidaya City, die schon fast wie Hawaii aussah. „Na super... schon wieder so eine langweilige Stadt“, seufzte ich und machte mir Sorgen um meine entführten Drachen-Pokémon. Sie sind zwar von Team Dragon entführt worden, aber ich hoffte sehr, dass es ihnen gut ging. „Sei nicht traurig, Schatz. Wir werden deine Pokémon so schnell wie möglich wiederbekommen“, sprach Carina. Plötzlich überraschte uns ein blauhaariger Mann: „Willkommen in Abidaya City, der sonnigsten Stadt Einalls! Mein Name ist Benson und bin der Arenaleiter dieser Stadt.“ Wir stellten uns auch vor und sahen, dass eine kleine Party am Strand von Abidaya City stattfand. Dort waren viele bunte Laternen und viele Leute in Badekleidungen, die tanzten. „Seit ihr auch gekommen, um mitzufeiern?“, fragte uns Benson, „Wir haben die Strandparty für unsere geliebten Wasser-Pokémon veranstaltet. Hier in dieser Umgebung leben sehr viele davon.“ „Tut mir leid, aber wir stecken mitten in einer Mission“, sprach ich, „Wir verfolgen das Luftschiff von Team Dragon, das aus der Richtung von der Riesengrotte kam. Diese Schurken haben Twindrake City in Eis verwandelt und die ganzen Drachen-Pokémon entführt. Das Luftschiff soll an der Strandgrotte angehalten haben. Haben Sie das Luftschiff gesehen?“ Benson schaute verdutzt und es sah aus, als würde er von Team Dragon nichts wissen. „Ich kenne dieses Team Dragon nicht. Und ein Luftschiff habe ich hier auch nicht gesehen“, entgegnete der Arenaleiter von Abidaya City und ging zum Strand, wo er für uns Gläser mit Fruchtgetränken gebracht hatte, „Hier, erfrischt euch mit unserer speziellen Limonade. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch gerne mitfeiern.“ Als Benson zurück zur Strandparty ging, fragte Drake: „Und was ist jetzt mit der Strandgrotte? Wir müssen doch die Drachen-Pokémon retten.“ Ich musste überlegen. Benson kannte Team Dragon nicht und er hatte auch kein Luftschiff gesehen. Vielleicht hatte er das Luftschiff doch gesehen und wollte uns nichts davon erzählen. Ich fand den Arenaleiter sehr feige. „Wisst ihr was, Freunde. Wir brechen jetzt auf zur Strandgrotte. Wenn dieser naive Arenaleiter Benson nur an seine blöde Wasser-Pokémon-Plansch-Party denkt, dann können wir ihn auch links liegen lassen“, sagte ich und stellte das leere Glas auf einem glatten Felsen. Ohne lange zu überlegen machten wir uns auf dem Weg zur Strandgrotte, um dort Team Dragon ausfindig zu machen. Wir gingen südlich von Abidaya City zu den Sandbänken, die zur der Strandgrotte führten. Die Höhle war nicht weit von uns entfernt und konnten schon vom weiten aus das große Luftschiff sehen. „Es dauert nicht mehr lange, dann können wir wieder Team Dragon in den Arsch treten“, sprach ich. Warren schaute auf der Karte nach, um Informationen über die Strandgrotte herauszufinden und wurde fündig. „In der Strandgrotte leben viele Pokémon des Typs Wasser und auch einige anderer Pokémon leben dort, wie Castellith oder Sedimantur“, erzählte der kluge Trainer. „Okay, vor denen brauchen wir uns keine Sorgen machen. Was zählt ist, dass wir von der anderen Seite der Höhle rauskommen“, entgegnete Carina. „Gut, dann lass uns am besten keine Zeit verlieren!“, rief Géraldine und betrat als erste die Höhle. „Habt keine Angst, meine treuen Drachen-Pokémon. Wir sind schon unterwegs, um euch zu retten“, sagte ich in meinen Gedanken.

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Kapitel 112: Domi, das Flieger-Ass

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 3 Apr 2013 - 15:35

Kapitel 112: Domi, das Flieger-Ass

Wir befanden uns in der dunklen Strandgrotte und Géraldine übernahm die Führung, weil sie eine Taschenlampe dabei hatte. Sie wusste auch als Pilotin, wo es lang ging, vorallem in Höhlen. Unterwegs sahen wir recht scheue Pokémon, die sich vor uns versteckt hatten. „Diese Felsen dort sehen echt komisch aus“, stellte Caitlin fest, als sie die quadratischen Felsen an den Höhlenwänden sah. „Das sind die Panzer von Castellith“, klärte ihr Freund Warren ihr auf, „Diese Panzer dienen den Castellith Schutz vor Angriffen oder wenn es gefährlich wird.“ „Langweilig...“, seufzte Caleb und fand die Erklärung von Warren absurd. „Also ich finde es sehr interessant, wie die Castellith sich schützen. Genauso ist es bei den Lithomith auch“, erwähnte Drake. Nach einigen Schritten sagte die Arenaleiterin von Panaero City: „Da ist der westliche Ausgang der Strandgrotte und anscheinend ist das Luftschiff von Team Dragon auch schon da.“ Wir verließen die Höhle und betraten die Sandbank, worauf sich die Strandgrotte befand. Das Luftschiff stand auf der Wasseroberfläche und man konnte einige Dragon-Rüpel sehen, die die eingesperrten Drachen-Pokémon in einem Raum des Schiffes transportierten. „Die Drachen werden also in einem Raum gebracht“, stellte Kai fest, „Wahrscheinlich ist dieser streng bewacht...“ Plötzlich klingelte der Viso-Caster von Warren. Es war Cheren. „Wo seid ihr jetzt gerade?“, fragte uns der Arenaleiter von Eventura City. „Wir stehen gerade vor der Strandgrotte, beziehungsweise haben wir vor uns das Luftschiff von Team Dragon“, sagte ich. „Das ist gut“, sprach Cheren, „Bell und ich befinden uns gerade in Abidaya City und hoffen dort auf weitere Hinweise zu den entstehenden Eisbergen von Kyurem. Auf der Route 22, die sich zwischen der Riesengrotte und Abidaya City befindet, wurden auch die von Kyurem entstehende Eisberge gefunden. Dann versucht mal, die Drachen-Pokémon zu retten und Team Dragon zu besiegen.“ Cheren legte daraufhin schnell auf. „So, und wie sollen wir denn auf das Luftschiff kommen?“, wollte die junge Züchterin wissen, „Die Dragon-Rüpel kennen uns doch bereits.“ Zur selben Zeit kam Siegfried mit seinem Dragoran zu uns geflogen. „Hey, Siggi. Endlich bist du wieder bei uns in der Truppe. Was hast du in der Riesengrotte herausgefunden?“, wollte mein Verlobter von seinem Halbbruder wissen. „In der Riesengrotte stehen viele Kisten, die von Team Dragon stammen. Bei näher Betrachtung waren dort Fanggeräte und Betäubungsmittel in den Kisten drin. Und damit wir in das Luftschiff gelangen können, konnte ich für uns die Dragon-Uniformen holen, die noch zur Verfügung standen“, erzählte uns der Champ der Johto-Region und überreichte uns die Dragon-Uniformen. Wir zogen die Uniformen an und sahen wie richtige Mitglieder von Team Dragon aus. „Cool, jetzt bin ich ein Schurke!“, freute sich unser Sohn und betrachtete begeistert seine Dragon-Uniform. „Das ist lächerlich, erniedrigend und schwachsinnig“, sprach Caleb. Als Kai zu mir, Géraldine und Caitlin schaute, blieb ihn beinahe die Spucke weg. „Wow, ihr drei seht echt hübsch aus in euren Uniformen!“, rief er und holte seine wasserdichte Kamera aus seinem Rucksack heraus, um von uns ein paar Fotos zu schießen, „So, dann macht mal für den netten Kai geile Posen, muahaha!“ „Krass, ich möchte auch mit auf dem Bild sein!“, rief Drake und wollte sich zwischen mir und Géraldine drängeln. „Lass das! Dafür haben wir keine Zeit“, sagte Siegfried und nahm Kai die Kamera weg. „Komm schon, nur ein klitzekleines Foto von den drei Ladys...“, bat Kai und wollte seine Kamera wieder holen. „Später vielleicht...“, sprach Kais Halbbruder und gab ihn das Gerät zurück, „Kümmern wir uns erst darum, dass wir in das Luftschiff kommen.“ Aber irgendwie fand Siegfried schon, dass wir in den Dragon-Uniformen ziemlich hübsch aussahen. Eine Metallbrücke, die mit dem Luftschiff verbunden war, führte uns in das Dragon-Luftschiff, was wir auch sofort betraten. Siegfrieds Dragoran musste sich irgendwo verstecken, da es zurzeit nicht in seinem Pokéball gerufen werden konnte, da das Störungssignal von Team Dragon noch am laufen war, was das Zurückrufen der Drachen-Pokémon verhinderte. Wir begegneten den Dragon-Vorstand, der die Aufgaben verteilte, und sprach uns an: „Hey, wo habt ihr denn euch herumgetrieben?! Kümmert euch verdammt noch mal um diese Käfige und Kisten!“ Als der Vorstand in dem Raum hineinging, um dort die eingesperrten Drachen-Pokémon zu zählen, plante Siegfried folgendes: „Warren, Caleb und Caitlin werden nach dem Störungssignal suchen und den zerstören. Géraldine, Carina und Domi versuchen, die Drachen-Pokémon aus den Käfigen zu befreien und Kai wird mit mir mitkommen, um den Dragon-Boss und Kyurem ausfindig zu machen.“ Alle waren mit dem Plan einverstanden und wurde sofort durchgeführt. Aber zunächst mussten wir den Dragon-Vorstand aus dem Weg gehen, der uns beobachtete. „Dieser Arschhaarraucher hat auch nichts besseres zu tun als uns ständig zu kontrollieren“, seufzte Kai. „Ich weiß, aber ich möchte für uns hoffen, dass Siegfrieds Plan nicht schief geht“, flüsterte ich leise zu den Drachen-Trainer und versteckte mein Emolga unter der Kapuze. „Nicht reden!“, brüllte der Vorstand und ging in den Raum zurück. „Okay, der ist weg“, sagte unser Sohn und ging zu mir, während Kai zu seinem Halbbruder ging. Als Géraldine plötzlich Schwierigkeiten mit einer Holzkiste bekam und beinahe auf den Boden fiel, fing Siegfried sie auf. „Alles in Ordnung bei dir?“, wollte er wissen. „Äh, ja... danke“, bedankte sich die verlegende Pilotin und wurde rot im Gesicht. Siegfried half ihr beim aufstehen und nahm ihr die schwere Holzkiste ab, die er daraufhin über einen leeren Käfig hingestellt hatte. Wir hatten nun mit unserem Plan angefangen. Ich ging mit Géraldine und Drake in den Raum hinein, wo der Vorstand war. Warren, Caitlin und Caleb schauten sich in den Innenbereich des Schiffes um, um den Schalter, der mit dem Störungssignal verbunden war, zu zerstören. Siegfried und Kai suchten das Bosszimmer, wo sich Rockwaller vermutlich befinden sollte.
Ich sah die ganzen Käfige, worin die vielen Drachen-Pokémon eingesperrt waren, aber davor befand sich ein Sicherheitssystem und ein Computer, was mit einem Passwort die Tür zu den gläsernden Raum öffnete. „Mist, wir haben kein Passwort“, fluchte ich und konnte sehen, dass sich nirgends die Pokémon von Kai und Drake in den Käfigen befanden. „Anscheinend sind Kaumalat und Milza nicht hier“, stellte Drake fest und wirkte enttäuscht. „Wir müssen wohl oder übel das Passwort für den Computer und den Raum finden, sonst können wir die Drachen-Pokémon nicht befreien“, sagte Géraldine und überlegte. Plötzlich hatte uns der Dragon-Vorstand gesehen und rief: „Warum arbeitet ihr nicht?! Los, raus hier!“ Mit Gewalt schickte er uns raus und sperrte die Tür, der zu dem Raum führte, ab. „Was machen wir denn jetzt?“, wollte unser Sohn wissen. „Wir werden das Passwort suchen und wir müssen das ganze Luftschiff durchsuchen“, entgegnete ich. Drake reagierte sehr sauer und sprach: „Nein, ich möchte nicht ohne Kaumalat kämpfen. Das dauert mir zu lange!“ Er rannte in die Richtung, wo Siegfried und Kai hingegangen waren. Ohne zu wissen, wo es lang ging, rannte er durch die Gänge und stieß in einem Raum, wo man das Luftschiff steuern konnte. Er hoffte sehr, hier sein entführtes Drachen-Pokémon Kaumalat finden zu können, aber Fehlanzeige. Stattdessen sah er aus den großen Fenster, um sich die Umgebung anzuschauen und dabei kam ihn eine verrückte Idee; Er möchte das Luftschiff von Team Dragon selbst steuern.
Währendessen hatten Siegfried und Kai das Bosszimmer gefunden. Vorsichtig öffnete der Champ aus Johto die Tür und das Zimmer stand völlig leer. „Mist, wo ist Rockwaller?“, fragte sich mein Verlobter. Siegfried durchsuchte das Zimmer und fand die Feuergrüne Edition, mit dem Genesect-Projekt. „Das sind die vier Module, die Team Dragon vor einigen Monaten aus dem P2-Labor geklaut haben!“, rief Kai, „Rockwaller benutzt die, um seine Edition auf dem neuesten Stand zu bringen.“ „Verstehe... man kann auch diese ganzen Cheat-Codes auf den Rechner sehen, die von Game Freak stammen“, sagte der Drachen-Meister. Als die beiden Drachen-Trainer das Zimmer verlassen wollten, stand Rockwaller direkt hinter ihnen und fragte: „Na, sucht ihr etwa die Drachen-Pokémon Milza und Kaumalat? Glaubt ihr ernsthaft, dass ich euch nicht erkennen kann?! Champ Siegfried, ein erfahrender Drachen-Trainer und sein Komplize Reshikrom...!“ „Was haben Sie mit uns vor?!“, rief Kai sehr wütend. „Das fragst du noch tatsächlich. Ich kann euch sagen, was ich mit betrügerischen Eindringlingen mache – ich bringe sie um. Also, dann mal Hände hoch!“, rief der Dragon-Boss und holte seinen Revolver heraus. Er zielte mit seiner Waffe auf Siegfried und Kai. Sofort wurde Kai handgreiflich und versuchte, Rockwaller die Waffe zu entreißen, was ihn auch gelang. Daraufhin lief er mit seinem Halbbruder durch den Gang, mit Rockwallers Revolver im Besitz. „Wenn ich nicht mit meinen Drachen kämpfen kann, dann halt so, muahahaha!“, lachte mein Verlobter. „Du hast echt verrückte Ideen, Dratinichen“, stellte Siegfried fest und lächelte. Die beiden Halbbrüder liefen zu mir und Géraldine und warnten uns vor Rockwaller. „Sag mal, Kai... was hast du da in der Hand?“, fragte ich meinen Verlobten. „Ach das,... das ist nur Rockwallers Revolver. Ich habe sie ihn geklaut und das vor seinen Augen. Er kann uns jetzt nichts antun“, antwortete Kai grinsend, „...Wo ist denn Domi?!?“ „Domi ist weggelaufen, um nach Kaumalat und Milza zu suchen“, erzählte Géraldine. „Das ist schlecht...“, sagte Kai, „...Manchmal kann der Kleine echt dickköpfig sein.“ Siegfried schlug vor, nach Drake zu suchen, denn Rockwaller könnte jeden Raum durchsuchen und ihn vielleicht umbringen, wenn Drake ihn direkt in die Arme laufen würde. In der Zeit stand unser Sohn am Steuerrad und sah viele Hebel und Knöpfe. Ein großer und auffälliger Hebel brachte Drake dazu, ihn zu betätigen. Dabei startete das Luftschiff und flog hoch. „Krass, ich habe es geschafft!“, freute sich der 15-Jährige und vergaß dabei, dass er nach seinem Kaumalat suchen wollte. Auf dem Fenster, was auch ein Computerbildschirm darstellte, sah er die Karte der Einall-Region. Ein Radarpunkt zeigte den Zielort für Team Dragons Luftschiff: Die Riesengrotte. „Aha, also muss ich das Luftschiff in der Riesengrotte parken“, sprach Drake zu sich und steuerte das Steuerrad. Er stellt sich vor, dass er sich mit Flugzeugen auskennen würde und ein Pilot wäre wie Géraldine. Wir bekamen mit, dass das Luftschiff in der Luft flog und nach rechts und links schwankte. Einige Dragon-Rüpel wollten nachschauen, was los war, aber sie kamen nicht mal einige Schritte weiter. „Ich glaube, dass Domi das Luftschiff steuert“, vermutete die Arenaleiterin von Panaero City. „Wir müssen ihn schnell finden!“, rief ich. Sofort machten wir uns auf dem Weg zu dem Zimmer, wo sich unser Sohn befand, aber wir wurden von Rockwaller und von seinen Pokémon Voltenso und Sniebel aufgehalten.

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Kapitel 113: Die Bruchlandung

Beitrag von Reshikrom am Fr 5 Apr 2013 - 7:19

Kapitel 113: Die Bruchlandung

„Wieso habt ihr es denn so eilig?“, fragte uns Rockwaller und lachte bösartig, „Ist euch etwa jemand verloren gegangen?“ „Lassen Sie uns gefälligst durch, Sie Mistkerl!“, brüllte ich. „Ich lasse mir doch nichts von dir sagen. Nur, weil deine ganzen Drachen-Pokémon in unserer Gewalt sind, brauche ich mir nichts gefallen lassen. Und am besten gibst du mir meine Waffe zurück, ansonsten wird es für euch Eindringlinge unangenehm werden“, drohte der Dragon-Boss. Die Dragon-Rüpel umzingelten uns, so dass wir nicht entkommen konnten. Rockwaller sah, dass Warren nicht bei uns war und ihn wurde klar, dass es für ihn die Chance war, den klugen Trainer aufzulauern. Er drückte einen roten Knopf, der an der Wand hing und ein lauter Alarm ertönte. „Ich werde Warren Black finden und ihn zwingen, Reshiram und Zekrom zu rufen!“, rief der Dragon-Boss und ließ uns mit den Schurken allein. Voltenso und Sniebel wollten uns angreifen, bis Siegfrieds Dragoran sie mit Draco Meteor aufgehalten hatte. „Dragoran hat uns gerettet!“, rief Géraldine. Dragoran feuerte ein zweites Mal Draco Meteor auf die Dragon-Rüpel ab und vor lauter Angst liefen die Schurken davon. Sie wussten, dass sie keine Chance mit ihren Pokémon hatten. „Gut, die sind wir für eine Weile los“, sagte Siegfried und streichelte sein Dragoran. „Jetzt ist Rockwaller wieder hinter warren her. Wir müssen dringend die anderen warnen“, sagte Carina. Siegfried und Géraldine hatten beschlossen, nach Drake zu suchen und ich machte mich mit Carina auf die Suche nach Warren, Caitlin und Caleb, die das Störungssignal zerstören sollten. Wir hatten uns sofort aufgeteilt.
„Wir müssen uns beeilen, Kai!“, rief meine Verlobte total panisch, „Langsam wird mir das unheimlich.“ „Rockwaller kann Warrens Arm nicht nochmal abschießen, weil ich seine Waffe habe und ich glaube, dass ich die behalten werde, wenn wir Team Dragon endgültig besiegt haben, haha!“, lachte ich und überprüfte die Munition der Waffe. Unterwegs hatten wir dann die anderen gefunden und das vor Rockwaller. „Habt ihr das Störungssignal zerstört?“, wollte Carina wissen. „Leider nicht. Wir haben das noch nicht mal gefunden“, antwortete Warren. Plötzlich konnte ich Kyurem hören. Es sprach zu mir, dass das Störungssignal aus seiner Nähe kam. „Wir sind hier ganz falsch. Kyurem hat zu mir gesprochen. Wir müssen seinem Ruf folgen!“, rief ich und lief mit meinen Freunden durch den Gang. Als wir wieder draußen waren, wurden wir von Voltenso und Sniebel überrascht. „Jetzt sind wir geliefert!“, jammerte Caitlin und bekam Angst. „Emolga, setz Luftschnitt ein!“, befahl meine Verlobte. Carinas Emolga attackierte Rockwallers Pokémon mit gewaltigen Luftklingen und wir konnten weiter laufen. Kyurems Ruf wurde immer lauter, je näher wir kamen. Ich überprüfte jeden Gang und dann standen wir vor einer verdächtigen Tür. „Diese Tür geht schwer auf“, stellte der kluge Trainer fest. „Dafür habe ich doch Rockwallers Revolver“, entgegnete ich und schoss mehrmals auf die Tür, die dann von selbst vor uns umkippte. Dieser Raum war eisig kalt und wir konnten Kyurem in einer Art Gefängnis sehen. „Kyurem, wir sind jetzt hier und werden dich von deiner Qual befreien“, sagte ich und wollte mich dem legendären Pokémon nähern, bis eine Stimme rief: „Stehengeblieben!“ Die Stimme kam von einem Mann, der sehr dunkel gekleidet war. „Wage es ja nicht, Kyurem mit deinen schmutzigen Mitteln zu befreien. Ihr scheint diese Eindringlinge zu sein, die hier im Luftschiff Unruhe stiften. Mein Name ist G-Cis und bin der ehemalige Anführer von Team Plasma, das sich seit Jahren aufgelöst haben. Jetzt bin ich bei Team Dragon und Kyurem ist in unserer Gewalt!“, rief G-Cis und schlug mit seinem Stab einmal auf dem Boden. „Wie heißen Sie? Geschissen? Das ist ja mal eine echt krasse Sache, muahaha!“, lachte ich und machte mich über G-Cis lustig. „Hüte deine Zunge, du freche Trainergestalt!“, brüllte der ehemalige Plasma-Anführer, „Wir nutzen Kyurems Kräfte, um ganz Einall einzufrieren. Damit die Kräfte wachsen, werden wir die ganzen Kräfte der entführten Drachen-Pokémon von Twindrake City entnehmen!“ „Wo haben Sie meine Pokémon hingebracht?! Wo sind meine Drachen?!“, brüllte ich. „Meinst du etwa die schillernden Drachen-Pokémon Milza und Kaumalat und deine Pokébälle, worin sich noch einige deiner Drachen befinden? Die sind in meinem Bosszimmer, weil die als sehr wertvoll und stark bezeichnet werden“, antwortete G-Cis, „Und ich habe garkeine Zeit, mit euch Kindern über die entführten Drachen-Pokémon zu reden. Ihr verschwindet jetzt sofort!!!“ Der ehemalige Plasma-Anführer schubste uns aus Kyurems Raum raus und plötzlich schwankte das Luftschiff ein weiteres Mal nach rechts und links, so dass ich mit meinen Freunden auf eine tiefe Seite herunter rutschten und gegen eine Metallwand knallten. „Oh Mann, warum ist die Wand nicht gepolstert?“, beschwerte ich mich. Kyurem spürte meinen Schmerz und wollte sich mit aller Kraft aus seinem Gefängnis befreien. „Hör mit den Krach auf!“, brüllte G-Cis, „Verdammt, wo ist dieser Achromas? Er ist für das Steuerrad verantwortlich...“
Drake steuerte das große Luftschiff in Richtung Route 22. Er konnte schon die Riesengrotte von der Ferne aus sehen und stellte fest: „Boah, ganz schön nebelig diese Gegend... mal schauen, ob ich das Luftschiff überhaupt durchfahren lassen kann.“ Unser Sohn musste wieder an sein Kaumalat denken, als er auf das Steuerrad starrte. Er wusste nicht, ob er es richtig getan hatte, dass er einfach so das Luftschiff von Team Dragon steuerte. Ihm kam die Zweifel hoch. „Wenn Team Dragon mir mein kleines Kaumi wegnimmt, nehme ich auch ihr blödes Luftschiff weg“, sprach er zu sich, „Immer muss das Team Dragon unschuldige Drachen-Pokémon quälen und die Drachen-Trainer provozieren... können diese Idioten die Einall-Region nicht in Ruhe lassen? Nur wegen einer lächerlichen Weltherrschaft,... das ist unnötig!“ Aus einer Tür kam der Forscher Achromas, mit seinem Pokémon Magneton, und sah den depressiven 15-Jährigen. „Entschuldigung, Trainer... aber du kannst nicht unerlaubt in mein Büro kommen“, sprach der Forscher und ging auf Drake zu. Unser Sohn drehte sich um und fragte mit einem aggressiven Ton: „Woher kommen Sie denn jetzt her? Ich habe Sie nicht mal kommen gesehen oder gehört!“ „Mir wurde benachrichtigt, dass sich ein blinder Passagier in meinem Büro befindet und das Luftschiff total verkehrt steuert“, erzählte Achromas und versuchte, Drake zu beruhigen. „Hauen Sie ab! Ich will mein Kaumalat wieder haben!“, rief der 15-Jährige und ließ das Steuerrad nicht los, „Ansonsten werde ich nicht hier verschwinden.“ „Komm, sei nicht so stur. Ich kann dir sagen, dass es dein Kaumalat gut geht. Es befindet sich in G-Cis´ Zimmer, da, wo ich gerade hergekommen bin“, erzählte der Forscher. „Ach, und wer ist dieser Geschissen oder wie er auch heißen mag?“, fragte Drake. „Sein Name lautet G-Cis und er war der ehemalige Anführer von Team Plasma, das seit Jahren nicht mehr existiert. Jetzt ist er der Stellvertreter von Rockwaller“, antwortete der Forscher, „Wenn du dein Kaumalat sehen möchtest, dann gehe durch diese Tür.“ Drake war glücklich, dass er sein vermisstes Pokémon sehen durfte, aber er wollte es lieber zurück haben. Achromas führte unseren Sohn zu der Tür, die zu G-Cis Bosszimmer führte, bis plötzlich die Eingangstür mit einer Feuerschlag-Attacke eingeschlagen wurde. Siegfrieds Dragoran hatte die Tür eingeschlagen und sein Trainer betrat mit Géraldine das Büro von Achromas. „Domi, geht es dir gut?“, wollte Siegfried wissen. „Bestens“, gab Drake als Antwort, „Achromas weiß, wo sich Kaumalat und Kais Pokémon befinden. Jetzt können wir sie endlich befreien!“ „Ihr zwei Trainer braucht euch keine Sorgen machen. Ich bringe den kleinen Jungen zu seinem Pokémon“, sprach der Forscher und öffnete die Tür, die zu G-Cis Zimmer führte. Unser Sohn konnte es kaum erwarten, sein Kaumalat wiederzusehen. Aber es kam anders: Achromas sperrte ihn im dunklen Flur ein und befahl seinem Magneton, Dragoran mit Lichtkanone anzugreifen. „Das war eine Falle“, stellte mein Halbbruder fest. Dragoran attackierte das Elektro/Stahl-Pokémon mit Feuerschlag, woraufhin das Magneton an einer Verbrennung gelitten hatte. Der Forscher stand vor dem Steuerrad und stellte fest: „Dieser Junge hat das ganze System durcheinander gebracht!“ Géraldine versuchte, Drake zu befreien, aber Magneton sprühte heftige Funken heraus. Es war die Attacke Schockwelle. Sofort reagierte Siegfrieds Drachen-Pokémon und knallte das Pokémon von Achromas mit Turbotempo gegen die Metallwand. Unser Sohn konnte befreit werden und drängte sich ans Steuerrad. Er versuchte, Achromas wegzuschubsen, um die Kontrolle für das Dragon-Luftschiff zu haben. Wieder schwankte das Luftschiff nach links und rechts und es kam dann zu einer gewaltigen Bruchlandung in der Riesengrotte.
„Dieser verfluchte Achromas!“, rief G-Cis genervt und verließ das Luftschiff. „Hey, bleiben Sie sofort stehen!“, brüllte ich wütend und wollte ihn aufhalten, bis mir plötzlich Rockwaller ein Bein gestellt hatte und ich auf dem Boden hinfiel. Dabei fiel mir der DNS-Keil aus meinem Rucksack heraus. „Ach, was haben wir denn hier? Genau das fehlte noch für unseren Plan“, sagte der Dragon-Boss und nahm den wertvollen Schatz. „Lassen Sie ihre Dreckspfoten davon! Das gehört Ihnen nicht!“, rief ich. Meine Freunde kamen schnell zu mir und sahen, wie Rockwaller G-Cis den DNS-Keil überreichte. „Verdammter Mist“, fluchte ich. G-Cis lachte bösartig, als er den DNS-Keil in seinen Händen hielt. Er dachte schon, dass er der Weltherrschaft sehr nah wäre. Plötzlich rief der Vorstand überraschend: „Kyurem wurde in Position gebracht! Es befindet sich in der Riesengrotte, mit einigen Rüpeln!“ „Sehr schön, dann können wir sofort loslegen“, sprach Rockwaller und ging mit G-Gis in die Riesengrotte hinein. „Bleibt sofort stehen!“, brüllte ich und verfolgte die beiden Bosse. „Kai, warte!“, rief Carina. „Kai ist voll naiv. Er denkt auch nur an sich“, sprach Caleb. „Halt die Klappe“, entgegnete meine Verlobte. „Am besten ist es, dass Siegfried Kai folgt. Wir sollten uns besser um die eingesperrten Drachen-Pokémon kümmern, damit wir sie befreien können“, sagte Warren, „Und das Störungssignal muss auch zerstört werden.“
„Du hast Glück gehabt, dass wir unverletzt gelandet sind“, sagte Siegfried zu Drake. „Das Luftschiff wollte doch eh in der Riesengrotte landen. Und außerdem habe ich das aus Liebe zu Kaumalat gemacht“, sprach unser Sohn und starrte Achromas an, der gerade an seinem Computer arbeitete. Géraldine sah am Fenster, das auch ein Computerbildschirm war, die ganzen Team Dragon-Rüpel, die Kyurem in Ketten zur Riesengrotte schleppten. Auch Rockwaller und G-Cis betraten die nebelige Höhle, um zu Kyurem zu gehen. „Wir sollten besser zu den anderen gehen. Kyurem und die anderen Drachen-Pokémon sind jetzt für uns wichtiger“, sagte der Champ aus Johto und befahl seinem Dragoran, Drake zu nehmen und den Raum zu verlassen. „Ach, schade... dabei wollte ich doch so schnell wie´s geht mein Kaumi zurück bekommen“, jammerte unser Sohn. „Sei nicht traurig, Domi. Wir lassen uns schon was einfallen“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. Die Trainer und Siegfrieds Dragoran verließen das Büro von Achromas und gingen zu unseren Freunden, die bei den leeren Käfigen und Kisten warteten. „Wo ist denn Kai?“, fragte Siegfried verdutzt. „Er verfolgt gerade Rockwaller und so einen anderen Kerl“, antwortete Caitlin, „Die hatten so ein komisches Ding dabei mitgenommen, das aus Kais Tasche gefallen ist.“ Siegfried machte sich großer Sorgen um mich und hatte beschlossen: „Ich werde Kai folgen und ihn helfen. Kümmert ihr euch bitte um die eingesperrten Drachen-Pokémon.“ Sofort machte sich der Drachen-Meister mit seinem Dragoran auf dem Weg zum Höhleneingang der Riesengrotte, während meine Freunde zu den eingesperrten Drachen-Pokémon gingen. Sie sahen, dass die Tür von dem gläsernden Raum aufgebrochen wurde. Man konnte auch sehen, dass die Käfige durch die Bruchlandung beschädigt waren. „Sehr gut, dann brauchen wir nicht nach dem Passwort suchen“, sagte Géraldine. Carina überprüfte die Käfige und stellte fest: „Mit einer Eisenschweif-Attacke können wir die Tore öffnen.“ Dabei kam ihr Emolga ins Spiel und setzte auf alle Käfige, wo die Drachen-Pokémon eingesperrt waren, Eisenschweif ein. Alle Tore wurden aufgebrochen und meine Freunde konnten die Drachen retten. Schnell verließen sie mit den befreiten Pokémon den Raum und suchten das Bosszimmer von G-Cis auf, wo sich vermutlich Kaumalat, Milza und meine anderen Drachen-Pokémon befanden. Aber was dann auf sie zukamen, war schlecht. Für G-Cis´ Zimmer brauchte man das Passwort. „Oh nein, was machen wir denn jetzt?“, fragte Drake. „Am besten raten,... denn hier im Luftschiff können wir ja keine weiteren Hinweise bekommen“, schlug Carina vor. „Einfach nur das sagen, was irgendwie mit Team Dragon zu tun hat“, entgegnete Warren und strengte seine grauen Zellen an, „Ich habe was: Genesect-Projekt.“ Géraldine gab das Passwort in dem Gerät ein, was neben der Tür an der Wand hing, aber leider was dieses Passwort falsch. Sie überlegten sich verschiedene Wörter, die mit Team Dragon zu tun hatte, in das Gerät einzutragen, aber nach einer Weile wurde es zu langweilig. „Wir haben schon höchstens 20 oder mehr Begriffe verwendet und die alle haben nichts gebracht“, seufzte Caleb. „So leicht geben wir nicht auf!“, rief meine Verlobte und ging zu Géraldine ans Gerät. Sie hatte noch eine Idee, was noch als Passwort zählen konnte. In das Gerät gab sie Reshiram und Zekrom ein und das Passwort war richtig, so dass sich die Tür öffnete. In G-Cis´ Zimmer sahen meine Freunde Milza und Kaumalat in einem Käfig auf dem Pult stehen. Auch meine Pokébälle befanden sich auf dem Pult. „Milza! Milza!“, rief mein schillerndes Drachen-Pokémon sehr freudig. Kaumalat versuchte derweil, die Gitterstäbe des Käfigs durchzukauen, aber das war nicht mehr nötig, als Caitlin sofort den Schlüssel für den Käfig entdeckt hatte. Die junge Züchterin befreite die beiden Pokémon aus dem engen Käfig und schnell sprang Milza in die Arme von Carina. Kaumalat ließ den angekauten Gitterstab des Käfigs nicht mehr los und Drake zerrte es von dem Käfig weg. Dabei hatte Kaumalat den Stab abbekommen und kaute weiterhin genüsslich daran. „Gut, jetzt haben wir alle Drachen befreit und gerettet“, sagte meine Verlobte, „Und jetzt gehen wir zu Kai und Siegfried.“

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Kapitel 114: Die Kyurem-Fusion

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 8 Apr 2013 - 16:50

Kapitel 114: Die Kyurem-Fusion

Wir machten uns schnell auf dem Weg in die Riesengrotte, um Kai und Siegfried zu helfen und auch das Kyurem aus der Gewalt von Team Dragon zu befreien. Die ganzen Drachen-Pokémon, die wir befreit hatten, hatten wir vorerst in Sicherheit gebracht, indem wir Cheren und Bell benachrichtigt hatten, dass sie vor der Riesengrotte kommen sollten, was sie auch taten. In der Höhle wurde es immer kälter, je tiefer wir hineingingen. Plötzlich sahen wir von der Ferne viele Feuerfunken, die anscheinend von Siegfrieds Dragoran kamen. „Sie müssen in der Nähe sein!“, rief ich. Sofort rannten wir tiefer in die Höhle hinein und konnten Siegfried, Kai und Dragoran sehen. „Gut, dass ihr gekommen seid. Vor euch steht der Eingang, worin Kyurem verschleppt wurde. Leider konnten wir Rockwaller und seinen Komplizen nicht entgegen kommen, deshalb haben wir auf euch gewartet“, sprach der Champ aus Johto, „Konntet ihr die Drachen-Pokémon befreien?“ „Ja, Siegfried. Hier sind auch Milza und Kaumalat. Cheren und Bell machen sich schon auf dem Weg zur Riesengrotte, um die ganzen Drachen-Pokémon zurück nach Twindrake City zu bringen“, antwortete ich und ging zu Kai, um ihn sein schillerndes Milza und seine Pokébälle zu geben. „Vielen Dank, Schatz“, bedankte sich mein Verlobter und gab mir einen Kuss auf meine Lippen. „Schön, dass ihr eure Zweisamkeit mit uns teilt, aber wir müssen uns jetzt gut für einen harten Kampf vorbereiten“, sagte Siegfried. Gemeinsam betraten wir den Eingang, wo wir auf Rockwaller und G-Cis gestoßen waren, zusammen mit einigen Dragon-Rüpeln. „Ach, da ist also die ganze Eindringlingstruppe erschienen. Wie ihr hier sehen könnt, ist Kyurem hier nicht zu sehen, aber das wird sich ändern...“, sprach G-Cis und schlug mit seinem mysteriösen Stab auf dem Boden, „Komm zu uns her, Kyurem!“ Aus einer dunklen Ecke erschien Kyurem, das unter der Kontrolle von G-Cis´ Stab war. Es sendete sehr starke Schallwellen aus, was Milza, Kaumalat und Dragoran sehr störte. „Wenn ihr versuchen wollt, das Kyurem auf eure Seite zu bringen, könnt ihr es total vergessen. Das Störungssignal, was aus dem Stab kommt, kann Kyurems Seele manipulieren, so dass es ein bösartiges Pokémon ist“, erzählte Rockwaller und grinste hämisch, „Dadurch konnten wir auch die Drachen-Pokémon in Twindrake City einfangen.“ „Das ist echt sehr fies von euch! Ihr habt keine anderen Ideen, um leichter an Drachen-Pokémon zu kommen. Nur, weil Drachen sehr stark sind, musst ihr nicht ihre Kräfte entnehmen, nur an eine Weltherrschaft zu kommen. Das ist sehr schwachsinnig!“, rief Kai. „Für dein großes Mundwerk bist du echt mutig. Das muss ich echt zugeben“, sagte G-Cis, „Aber nun ist Schluss! Jetzt könnt ihr euch von dieser Welt verabschieden! Ihr stand Team Dragon ständig im Weg und habt unsere Pläne immer durchkreuzt! Los, Kyurem! Eiszeit!“ Kyurem entfachte eine ziemlich kalte Luft, die daraufhin riesige Eiszapfen entstehen ließ. Kreisförmig flogen diese Eiszapfen auf uns zu und umhüllten uns in eine eiskalte Luft. Durch diese Kälte konnten wir nicht mal entkommen. Wir waren erstarrt. Doch dann kam eine unverhoffte Hilfe: Reshiram und Zekrom tauchten auf, mit einen alten Bekannten – der mysteriöse Trainer N! „Reshiram, Kreuzflamme!“, rief N. Das weiße Drachen-Pokémon zielte mit der starken Feuer-Attacke auf Kyurems Eiszeit-Attacke und die Eiszapfen um uns herum verschwanden. „Ey, sag mal... was sollte das denn jetzt?“, fragte mein Verlobter verdutzt und starrte N sehr skeptisch an. Warren hingegen freute sich über Zekroms Rückkehr, während wir immer noch etwas verwirrt über N waren, denn der mysteriöse Trainer hatte was mit Rockwallers Aufgaben zu tun. „Ach, wer kommt da plötzlich mit den legendären Pokémon Reshiram und Zekrom an? Sei mir gegrüßt, N!“, rief G-Cis. „Reshiram sagte mir, dass Ihr wieder zurückgeschlagen hast, seit dem Team Plasma nicht mehr existierte. Und Zekrom hatte vorgeschlagen, nach Euch zu suchen und auf einmal arbeitest du mit Rockwaller und seinem Team Dragon zusammen“, sagte N. „Hüte deine Zunge, du falsche Schlange. Du warst doch derjenige, der bei Team Dragon beigetreten ist, um dich weiterhin mit der Freiheit der Pokémon, die von Trainern gehalten werden, zu beschäftigen. Team Dragon ist das genaue Gegenteil. Sie fangen Drachen-Pokémon, um legendäre Drachen ausfindig zu machen und ihre Kräfte zu entziehen. Team Plasma konnte das nicht mal umsetzen und hatten nur die Freiheit der Pokémon im Kopf, nicht mal die Weltherrschaft kam denen nicht in Frage. Nach einiger Zeit musste ich das Team Plasma auflösen, für immer“, erzählte der ehemalige Plasma-Boss, „Siehe her, das legendäre Pokémon Kyurem! Das ist jetzt unter MEINER Kontrolle und damit werde ich die ganze Einall-Region in Eis verwandeln, so dass man nichts mehr vom Land oder Wasser sehen kann; nur noch Eis!“ „Vater, wie konntest du nur? Deshalb hatte ich keine Lust mehr auf Team Dragon gehabt, als Rockwaller mich auf die Suche nach Reshiram und Zekrom geschickt hatte“, sprach der mysteriöse Trainer. „Ist dieser Geschissen etwa der Vater von N? Das kann ich mir schon gut vorstellen“, seufzte Kai. „also mit solchen Angelegenheiten haben wir doch nichts zu tun, oder etwa nicht?“, wollte Drake wissen, „Ich meine, die reden nur von anderen Schurken-Teams und der Freilassung von Pokémon.“ G-Cis war tatsächlich der Vater von N, eigentlich mehr der Adoptivvater. Der ehemalige Boss von Team Plasma fand N in einem Wald, zusammen mit einigen Pokémon. N lebte als Kind mehr mit den Pokémon zusammen und so konnte er auch lernen, mit Pokémon zu sprechen – eine seltene Begabung. Aber als der Auserwählte von Reshiram erfuhr, dass sein Vater zu einen Besessenen wurde, hatte er den Kontakt zu ihm abgebrochen und ging seine eigenen Wege, ohne ihn und sein ehemaliges Team Plasma. „Mit der Hilfe von Kyurem und seinen Kräften wird die Einall-Region Team Dragon gehören und mit diesem wertvollen Schatz wird das anfangen!“, brüllte G-Cis und hob den DNS-Keil hoch. Das Item reagierte sehr auf Kyurem und fing an, schwarzweißgrau zu leuchten. „So und als allererstes werden wir Reshiram in das Reich der Träume bringen“, sagte Rockwaller. Kyurem machte sich bereit und schoss auf Reshiram Strahlen ab, die aus seinen Flügeln kamen. Schnell versuchte Reshiram zu entkommen, aber es wurde in einen Lichtstein verwandelt. Zekrom war nicht davon betroffen. „Oha, was passiert denn da bloß nur?“, fragte sich Caitlin. „Sehr schön. Kommen wir nun zum Finale. Kyurem, Absorptionsfusion!“, rief der ehemalige Plasma-Boss und setzte den DNS-Keil auf Kyurem ein. Das Drachen/Eis-Pokémon absorbierte den Lichtstein und wurde in Flammen umhüllt. Es verwandelte sich plötzlich in ein anderes Wesen, das aus Reshiram und Kyurem bestand. Aus Kyurem wurde nun das Weiße Kyurem. „Ach du scheiße!“, rief Kai. Auch die anderen und ich schauten sprachlos zu dem Pokémon. „Eine Fusion zweier Pokémon? Das ist eine Unmöglichkeit!“, stellte Siegfried fest. „Ihr lausigen Trainer habt keine Chance! Kyurem wird euch ausschalten und ihr habt nichts weiteres da als eure schwachen Pokémon und Zekrom. Ihr könnt uns nicht besiegen!“, rief G-Cis. Zekrom brüllte laut und Warren wusste, was es wollte. „Gut, ich werde es übernehmen“, sagte der kluge Trainer, „Ich werde das Weiße Kyurem besiegen.“ Warren ging mit Zekrom einige Schritte vor, um das Weiße Kyurem zu besiegen. „Warum muss jetzt Klugscheißer uns die Show stehlen? Nur weil er von Zekrom auserwählt wurde heißt das nicht, dass er stark ist“, sprach mein Verlobter. „Ich denke mal, dass er weiß, was er tut“, sprach Géraldine. „Genau!“, rief ich und lächelte. „Ich finde es aber unfair!“, jammerte Kai. „Okay, Zekrom. Setz Kreuzdonner ein!“, befahl Warren. Durch G-Cis´ Stab wurde das weiße Kyurem wie eine Marionette benutzt und konterte mit Kreuzflamme zurück. „Krass, wie Warren mit Zekrom kämpft“, staunte unser Sohn. „Tsse, der hat nur Glück, so ein Pokémon Befehle zu erteilen“, seufzte Caleb. Zekrom konnte die verstärkte Kreuzflamme gut verkraften und griff weiterhin das fusionierte Pokémon an. „Du Narr! Du kannst nicht so meine Schöpfung angreifen!“, brüllte G-Cis. „Und ob ich das kann!“, entgegnete der kluge Trainer. „Warren, du muss meinem Vater zeigen, wie stark das Vertrauen zwischen dir und Zekrom ist“, sprach N. Der kluge Trainer war gegenüber N etwas skeptisch. Er konnte sich noch daran erinnern, wie er von Reshiram entführt worden war, was ein Auftrag von Rockwaller war. Aber als der mysteriöse Trainer es sehr ernst meinte, dass er zu den Guten gewechselt hatte und uns helfen wollte, sagte Warren: „Das werd ich.“ „Wie jetzt? Gehört dieser Trainer zu den Guten?“, fragte die junge Züchterin. „Scheint so...“, entgegnete ich, „...Aber ich verstehe das immer noch nicht ganz.“ Für Kai war es ein großer Moment, mich in der fast knappen Dragon-Uniform zu fotografieren. „Milza. Sorge dafür, dass mein Umhang nicht vor der Linse steht“, flüsterte mein Verlobter, „Prima. Mal gucken, ob ich Carinas geilen Arsch drauf bekomme.“ Siegfried sah das und nahm ihn die Kamera wieder weg. „Kai, hör mit den Kinderkram auf!“, rief der Drachen-Meister. „Siggi! Du bist voll der Spaßverderber. Ich brauche auch mal meinen Spaß“, sprach der Drachen-Trainer und wollte seine Kamera zurück bekommen. „Die bekommst du erst, wenn der ganze Mist mit Team Dragon vorüber ist“, entgegnete Siegfried.
N unterstützte Warren bei dem Kampf gegen G-Cis, Rockwaller und dem Weißen Kyurem. Zekrom gab sein bestes, aber auch das fusionierte Pokémon zeigte seine Stärke. Mit einer gewaltigen Kreuzdonner-Attacke konnte Zekrom das Weiße Kyurem schlagen und die Pokémon trennten sich. „Nein, das darf nicht wahr sein!“, rief G-Cis. Reshiram war wieder in seiner ursprünglichen Form und Kyurem lag bewusstlos am Boden. „Verdammt. Kyurem hat keine Kraft mehr. Wir brauchen die Drachen-Pokémon, die sich im Luftschiff befinden!“, rief Rockwaller. „Das ist nicht mehr möglich“, sprach ich, „Wir haben sie schon längst befreit und werden zurück nach Twindrake City gebracht.“ „Ihr dummen Kinder!“, brüllte der ehemalige Plasma-Boss sehr laut. „Naja, eigentlich seit ihr dumm. Man kann kein Pokémon wie eine Marionette missbrauchen. Und ich hätte gern mein DNS-Keil wieder, denn das wurde mir gegeben, um Kyurem zu helfen“, sagte Kai. „Was?!“, rief ich sehr verdutzt, „Der DNS-Keil gehört dir? Warum hast du mir nichts davon erzählt, Schatz?“ „Diesen wertvollen Schatz hat mir Lysander anvertraut. Ich kann Kyurem deutlich hören, wie es innerlich weint. Es wird immer noch gequält, von Geschissens komischen Zepter oder whatever. Von dort kommt auch das Störungssignal, was dazu geführt hat, dass man die Drachen-Pokémon nicht mehr zurückrufen konnte“, erzählte mein Verlobter und näherte sich das ziemlich geschwächte Pokémon, „Der DNS-Keil gibt Kyurem neue Kraft, wenn es einen würdigen Drachen-Trainer vertraut und Kyurem vertraut mir auch. Das kann ich deutlich spüren.“

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Kapitel 115: Ein neuer Drache für Kai

Beitrag von Reshikrom am Di 9 Apr 2013 - 8:53

Kapitel 115: Ein neuer Drache für Kai

Als ich die eisige Haut des Drachen-Pokémon berührte, konnte er es wieder sprechen hören. „Keine Angst. Ich bin bei dir und ich werde dich von dieser Qual befreien“, sprach ich und streichelte das Kyurem, um es etwas zu beruhigen. „Wow, Kai hat aber echt ein tolles Herz und Mitgefühl für Drachen-Pokémon. Er ist ein echt hilfsbereiter Trainer, den man sich nur wünschen kann“, sagte Drake und knuddelte sein Kaumalat, was immer noch an der Gitterstange knabberte. „So soll es auch bei einem Drachen-Trainer sein“, entgegnete Siegfried. „Das muss doch ziemlich interessant sein, als Drachen-Trainer das leben zu genießen, oder?“, wollte Géraldine wissen. „Kommt drauf an, ob man mit Drachen umgehen kann. Sie sind zäh, stark und schwer zu zähmen“, gab der Champ aus Johto als Antwort. Als meine Freunde mit plaudern beschäftigt waren und ich mich um Kyurem kümmerte, hatte G-Cis keinen Plan mehr, wie er uns mit Kyurem angreifen würden. Das Störungssignal war immer noch aktiv, aber es verlor bei Kyurem die Kontrolle. „Mist, dieser Junge gibt Kyurem Liebe und Vertrauen. Das Störungssignal wird bei Kyurem schwächer. Dieser Junge muss weg von dem Pokémon!“, rief G-Cis und konnte nichts gegen mich und meinen Freunden ausrichten. „Ich kümmere mich schon darum“, sprach Rockwaller und ging auf mich unbemerkt zu. „Kai, pass auf!“, warnte mich mein Halbbruder. Ich war in Kyurem so sehr vertieft, bis ich dann den Dragon-Boss neben mir stehen gesehen hatte. Er wollte mich zusammenschlagen, als er da so stand und seine Fäuste ballte. Sofort reagierte ich und zog die Waffe raus, die ich Rockwaller stibitzt hatte und schoss auf seine Schulter. „Du kleiner Mistkerl!“, fluchte der Dragon-Boss und packte mich am Kragen. Meine Freunde rannten schnell zu mir, um mir zu helfen, aber auch die Dragon-Rüpel waren nicht weit vom Stamm. „Lassen Sie ihn los!“, rief Carina. „Verschwindet! Mischt euch gefälligst nicht ein!“, brüllte Rockwaller und schubste meine Verlobte. „Fassen Sie meine Freundin nicht an!“, rief ich und trat den Dragon-Boss am Schienbein. „Es reicht mir jetzt! G-Cis, verstärken Sie das Störungssignal!“, rief Rockwaller. Der ehemalige Plasma-Boss machte das, was der Dragon-Boss von ihm verlangt hatte, bis N sagte: „Zekrom muss ihn aufhalten.“ Warren befahl Zekrom, das Störungssignal zu zerstören, aber es brachte nichts. Ich musste mich wehren und lief auf G-Cis zu, der mein DNS-Keil in seinen Händen hielt. Ich konnte den wertvollen Schatz ihn auch wegnehmen. „Wenn Sie schon Reshiram mit Kyurem fusioniert haben, kann ich das auch machen!“, rief ich und starrte dabei das Zekrom an. „Moment mal, wie meinst du das bitte?“, wollte der kluge Trainer wissen. „Klugscheißer, ich brauche dein Zekrom. Ich weiß auch, was ich tue und Kyurem hat auch volles Vertrauen zu mir. Das kannst du auch nicht verweigern. Es geht um unsere Existenz“, sprach ich, „Und außerdem ist Zekrom völlig fit und angriffslustig.“ Warren war skeptisch. Er fand die Idee, Zekrom mit Kyurem zu fusionieren, eher sinnlos. Aber N wusste genau, was ich vorhatte. „Das ergibt Sinn. Zekrom ist mit seinen physischen Attacken stark genug, um sich mit Kyurem zu vereinen und das Störungssignal zu zerstören. Bitte, Warren... lass es zu. Ich weiß, dass du Zekrom sehr magst und es sieht aus, als würde es auch die Idee gut finden“, sprach der mysteriöse Trainer. „Na gut... dann leg mal los“, sagte der kluge Trainer. Ich benutzte den DNS-Keil und konnte Zekrom und Kyurem in ein neues Pokémon verwandeln: In das Schwarze Kyurem. „Wow, dieses Kyurem gefällt mir am besten“, staunte Drake. „Das sieht für mich auch nicht schlecht aus“, entgegnete Caleb. Das Schwarze Kyurem brüllte sehr laut und setzte Frostvolt ein. Es zerstörte den Stab von G-Cis und somit auch das Störungssignal. „Du Narr! Wie kannst du es nur wagen?! Unser Plan, unsere Weltherrschaft... alles weg!“, rief der ehemalige Plasma-Boss und war am Boden zerstört. „Tja, legt euch nicht mit den Drachen-Trainern an“, sprach ich. „Ich schätze mal, dass wir einen Rückzug machen. Wir sind noch lange nicht geschlagen, denn wir haben noch meine schöne Feuergrüne Edition“, sagte Rockwaller leise zu G-Cis. „Stimmt, wir haben noch die Game Freak-Firma auf dem Präsentierteller. Gut, dann ziehen wir uns zurück“, entgegnete der ehemalige Plasma-Boss. Rockwaller, G-Cis und die ganzen Dragon-Rüpel gingen aus der Riesengrotte raus und flogen mit ihrem Luftschiff weg.
„Team Dragon ist wieder entkommen. Sollten wir sie verfolgen?“, wollte unser Sohn wissen. „Nein, das ist nicht nötig für euch“, antwortete N. „Wie ist es denn dazu gekommen, dass du uns helfen wolltest? Gehörst du nicht eigentlich zu denen?“, wollte Warren wissen. „Ich haben mich ganz allein auf die Suche nach Reshiram und Zekrom gemacht, um Frieden in der Welt der Pokémon zu verbreiten. Da ich sonst nur Pokémon-Kämpfe verabscheut habe, weil sich die Pokémon dabei verletzen können, habe ich Team Dragon verlassen und bin ein anderer Mensch geworden. Mir ist klar, dass die Kämpfe auch zwei Seiten haben. Es geht nicht darum, den Gewinner und den Verlierer zu ermitteln... es geht um viel mehr. Man testet die eigenen Stärken aus, auch die von seinen eigenen Pokémon – auch von den Gegnern und dessen Pokémon“, erzählte N, „Aber mein Vater denkt nur an sich und ich wollte nichts mehr von seinen Plänen hören. Wie dem aus sei... das Schwarze Kyurem dankt dir aufrichtig, Kai. Es vertraut dich sehr und auch Zekrom ist dir dankbar. Durch die Hilfe von Warren konntet ihr zusammenarbeiten und das Team Dragon aufhalten.“ „Ich weiß. Meine Fähigkeit, mit Drachen-Pokémon kommunizieren zu können, hat mir auch geholfen, Kyurem aufzuspüren und was mit ihm passierte“, sagte ich. „Das Schwarze Kyurem möchte von dir gefangen und dich bei deinen Reisen begleiten“, sprach der mysteriöse Trainer. Ich war sehr erstaunt, als ich das gehört hatte, dass das Schwarze Kyurem mit mir auf Reisen gehen möchte. Ich ließ mir das selbstverständlich nicht entgehen und nahm mir einen leeren Pokémon aus meinem Rucksack. „Aber das Schwarze Kyurem besteht doch aus zwei Pokémon. Das Fangen ist doch unmöglich bei sowas oder nicht?“, fragte Caitlin. „Zekrom und Kyurem sind für eine ewige Zeit zusammen. Das Vertrauen zwischen Kai und Kyurem beziehungsweise Warren und Zekrom ist groß, aber das Schwarze Kyurem hat mehr mit dem Pokémon der Riesengrotte zu tun. Kai ist als würdig erwiesen worden, der Trainer von Kyurem zu sein“, sprach N. Ohne zu zögern fing ich mir das Schwarze Kyurem und es wurde mein neues Team-Mitglied. „Behandle das Kyurem sehr gut“, sagte N und stieg auf Reshirams Rücken, „Für mich heißt es, Abschied von euch zu nehmen. Ich werde mit Reshiram ein neues Leben in einem weit entfernten Ort anfangen. Lebt wohl!“ N verschwand mit dem weißen Drachen-Pokémon und verabschiedete sich für immer.
Ich war unglaublich stolz, ein Kyurem zu besitzen, das mich schon seit langem als Helden angesehen hatte. „Boah, Kai. Ich bin jetzt total neidisch auf dich. Ich wünschte, dass ich auch so ein Hammer cooles Kyurem hätte“, sagte Drake. „Domi, du muss erstmal lernen, mit Drachen-Pokémon umzugehen, bevor du an so ein legendäres Pokémon denkst“, entgegnete Carina und lächelte. „Damit wäre jetzt die Mission in der Riesengrotte erfühlt“, sagte Siegfried, „Wir sollten jetzt die Riesengrotte verlassen.“ Wir verließen die Riesengrotte und trafen vor der Höhle Cheren, Bell und Lysander. „Schön, dass es euch gut geht“, freute sich der Arenaleiter von Eventura City. „Ja, Kyurem ist jetzt mein Pokémon, aber Team Dragon konnte entkommen“, erzählte ich. „Das macht nichts. Hauptsache ist doch, dass alle Drachen-Pokémon gerettet wurden“, sprach Lysander, „Wir sind gerade dabei, die Drachen wieder zurück nach Twindrake City zu bringen. Könnt ihr euch dann um die Kisten kümmern?“ Während Lysander mit Cheren, Bell und einigen Polizisten aus Twindrake City die Drachen-Pokémon zurück in die Stadt brachten, mussten wir die hinterlassenden Kisten von Team Dragon in die Wägen der Polizei einräumen. In den Kisten waren nicht nur Fanggeräte, sondern auch Handgranaten und andere Waffen. „Wollten die Schurken etwa die Riesengrotte in die Luft jagen?“, fragte sich Drake, als er die volle Kiste mit den ganzen Handgranaten sah. „Scheint so, aber pass bloß auf, dass du sie nicht zum explodieren bringst“, warnte Carina und überprüfte eine Kiste, worin sich elektronische Halsbänder befanden. Zwei bekannte Polizisten von uns kamen auf uns zu und halfen mit. „Mann, ihr Kinder seid auch echt ziemlich schwächlich, die Kisten in den Kofferraum zu stellen“, sagte ein Beamter. „Aber echt. Alles Arsch!“, rief der andere Polizist und aß ein 'Müller mit der Ecke'-Joghurt. „Hey, ich will auch so ein Joghurt!“, rief unser Sohn. „Mann, Domi. Denk doch jetzt nicht ans Essen“, beschwerte sich Caleb. Nachdem nur noch sehr wenige Kisten am Eingangsbereich standen und ein Großteil davon schon zum Polizei-Hauptquartier in Twindrake City gebracht wurden, ließen die Polizisten uns die letzten Kisten in den Streifenwagen stellen. Dabei brachte Géraldine eine ganz schwere Kiste zum offenen Kofferraum. Als sie nicht stark genug und wieder kurz davor war, hinzufallen, eilte Siegfried ihr schnell zur Hilfe. Dann kam es zu einer überraschenden Situation; die Gesichter von Siegfried und Géraldine waren sehr nah aneinander, als würden sie sich fast küssen. „Ähm... ja. Géraldine, nehme demnächst bitte leichtere Kisten. Wir wollen ja nicht, dass du dich dabei verletzt“, sagte der Champ aus Johto sehr verlegen und stellte die Kiste in den Kofferraum hinein. „Danke sehr“, bedankte sich die Pilotin und wirkte etwas verliebt. „So, endlich fertig“, sagte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Ich lehnte mich an dem Streifenwagen an und wunderte mich, warum Géraldine so einen verliebten Blick hatte. Sie schaute die ganze Zeit zu Siegfried, der sein Dragoran streichelte. Nach wenigen Minuten kam Lysander mit Cheren, Bell und einigen Polizeibeamten wieder zurück zum Eingangsbereich der Riesengrotte, um die restlichen Kisten nach Twindrake City zu bringen. „Die Beamten werden die ganzen Kisten untersuchen und wir werden verhindern, dass Team Dragon sie wieder zurückholen. Einige Inhalte, die wir schon untersucht haben, waren voll mit Betäubungsmitteln, Fanggeräten und auch spezielles Drachengift. Zwar frage ich mich, warum Team Dragon ihre Werkzeuge nicht mitgenommen haben, als sie geflüchtet sind“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City. „Vielleicht können diese Mittel ja Fälschungen sein“, vermutete Cheren. „Wir wissen es noch nicht genau, Cheren. Darum sich die Beamten schon“, entgegnete Lysander. Als der Streifenwagen zur Stadt der Drachen gefahren war, fragte Bell uns: „Und seid ihr schon bereit für das PWT oder braucht ihr noch ein Spezialtraining?“ „Es ist erst Mitte Oktober. Das große PWT-Turnier fängt erst am 1. Dezember an. Also haben wir noch genügend Zeit zum trainieren“, antwortete meine Verlobte. „Naja, ihr hattet auch viel zu tun, mit Team Dragon. Also ich bin gut vorbereitet“, erzählte Cheren. „Das sagt mal wieder der Angeber...“, seufzte ich. „So, da hier jetzt alles erledigt ist, werde ich wieder zu meiner Arena gehen. Ich habe noch einige Herausforderer vor mir, die den Grundorden haben möchten. Ansonsten werden wir uns alle im PWT wiedersehen. Bis dann.“ Cheren verließ mit seiner Freundin Bell den Eingangsbereich der Riesengrotte. „Kyurem ist nun Kais Pokémon. Ich denke mal, dass es auch für das kommende PWT-Turnier zugelassen ist. So, dann trainiert mal für das PWT. Wir sehen uns dort ja wieder“, sagte Lysander und ging zurück nach Twindrake City. Géraldine hatte beschlossen, in Panaero City ihren Großvater behilflich zu sein und eine kleine Pause von den ganzen Reisen zu machen. Sie verließ unsere Truppe und reiste zu Fuß weiter zu ihrer Heimatstadt. Aber auch mein Halbbruder Siegfried wollte für das PWT ein spezielles Training durchführen und flog mit seinem Dragoran zur Siegesstraße, also nahe der Einall-Liga. Meine Freunde und ich hatten beschlossen, einen ganzen Monat lang nur noch für das PWT zu trainieren. Hinter meiner Villa gab es einen Trainingsgarten, wo man mit meinen Drachen-Pokémon, die im Garten lebten, sehr gut trainieren konnte. Diesen Vorschlag fanden meine Freunde gut und machten uns auf dem Weg nach Twindrake City.

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Kapitel 116: Schillernd, krass, messerscharf und aggro

Beitrag von Reshikrom94 am Do 11 Apr 2013 - 6:35

Kapitel 116: Schillernd, krass, messerscharf und aggro

Zwischen Mitte Oktober und Ende November trainierten wir in Kais Villa unsere Pokémon für das kommende Pokémon World Tournament-Turnier. Die Drachen-Pokémon in Kais Garten zeigten beim Training ihre Stärken und Fähigkeiten, was sie auch zu würdigen Gegnern machten. Auch Drake konnte dabei sein Kaumalat testen und sein Pokémon zeigte dort auch seine Zuneigung zu seinem Trainer, aber noch war unser Sohn immer noch weit unter den Drachen-Anfänger. Unsere Pokémon waren fit für das Turnier und mein Verlobter lobte seine starken Drachen-Pokémon, die uns als Trainingshilfe beigestanden hatten.
Es war der 29. November 2012, zwei Tage vor dem Beginn des PWT-Turniers. Wir befanden uns in Kais Villa und aßen zum Mittag. Es gab Fischstäbchen mit Kartoffelpüree. Kai freute sich schon sehr auf das Turnier, denn als neuer Einall-Champ hat man bekanntlich härtere Herausforderungen. Besonders Drakes Aufregung war größer denn je. Er konnte endlich bei einem großen Turnier seine Stärken zeigen. „Ich freue mich schon so sehr darauf, dass ich kaum noch ans Essen denken kann“, sagte unser Sohn mit vollem Mund. „Domi! Du weißt doch, dass es unhöflich ist, mit vollem Mund zu sprechen“, entgegnete ich. „Süße, lass ihn doch. Wenn er sich freut, dann lass ihn die Freude nicht entgehen. Ich muss im PWT härtere Kämpfe bestreiten, weil ich ja Champ bin. Siggi muss das auch und Cherry hat eben normale Kämpfe“, sagte Kai und aß seine Fischstäbchen leer. Sein Milza stibitzte ihn eine Hand voll Kartoffelpüree weg und freute sich darüber. „Warum müssen wir heute ausgerechnet Fischstäbchen essen?“, wollte Warren wissen, „Ich meine, dafür werden viele Karpador und Barschwa getötet...“ „Drachen-Trainer und Bewohner einer Stadt, wo Drachen leben, müssen halt Fleisch essen, aber man darf kein Drachenfleisch essen. Wenn du jetzt zum Beispiel Fleisch oder Organe eines Dratinis essen würdest, würdest du hier in Twindrake City eine Todesstrafe bekommen“, erzählte mein Verlobter. „Das hört sich ja grausam an“, stellte Caitlin fest. „So grausam wie ein wütendes Garados“, entgegnete Kai und brachte seinen leeren Teller in die Geschirrspülmaschine. Als wir auch mit essen fertig waren, räumten wir die Küche auf, bis es dann unerwartet an der Tür klingelte. Es war Géraldine, die uns einen Besuch abstatten wollte, um uns was tolles zu erzählen. „Hey, ihr Lieben! Ich habe eine echt tolle Nachricht für euch!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City sehr freudig. „Bist du von Siegfried schwanger geworden?“, fragte Kai und grinste dabei. „Äh, nein. Wie kommst du auf solche verrückten Gedanken? Naja, egal... ich habe eine Überraschung für euch“, sagte Géraldine. „Komm schon. Erzähle uns das“, entgegnete Drake. „Gut, okay. Also... mein Großvater hat ein tolles Angebot. Ich soll euch das Naturschutzgebiet zeigen, wo dort seltene Pokémon leben und seltene Früchte wachsen. Mein Großvater hat den Ort zuletzt besucht, kurz bevor ich geboren wurde. Er erzählte mir auch die Legende des schillernden Maxax, das dort in den tiefen Wald haust. Leider hat er es noch nie zu Gesicht bekommen. Na, wärt ihr interessiert?“, fragte uns die Pilotin. „Ein schillerndes Maxax? Hört sich garnicht schlecht an. Also ich werde auf jeden Fall zum Naturschutzgebiet fliegen, nur um dieses coole Maxax zu sehen“, sagte mein Verlobter. „Schon wieder ein Drachen-Pokémon? Gibt es von denen nicht genug oder wie?“, fragte sich Caleb. „Nicht nur ein Drachen-Pokémon, sondern ein besonderes schillerndes Drachen-Pokémon“, sagte Warren. Drake überlegte, wie es aussehen würde, wenn er ein starkes Maxax im Team hätte. Er wäre dann ein starker Drachen-Trainer, obwohl er noch nicht viel über den zähen Typ weiß. „Ich möchte auf jeden Fall ein Shiny-Maxax sehen, unbedingt!“, rief unser Sohn und knuddelte sein Kaumalat sehr fest in seinen Armen. „Sehr schön. Mein Flugzeug habe ich vor deinem Grundstück geparkt. Wenn ihr Lust habt, können wir sofort zum Naturschutzgebiet fliegen“, schlug Géraldine vor. „Ja, bitte!“, rief Drake ziemlich aufgeregt. „Gut, dann nichts wie los“, sagte Kai und schnappte sich seinen Rucksack. Gemeinsam mit Géraldine stiegen wir in ihr Flugzeug ein und flogen los. Als wir über den Wolken waren, konnte man die Eisdecke, die vor kurzem die Einall-Region bedeckt hatte, nicht mehr sehen. Es dauerte etwas lange, bis wir auf das menschenleere Naturschutzgebiet gelandet waren. Dieser Ort war außerhalb der Einall-Region und wurde zuletzt von Géraldines Großvater Maurice besucht, vor ungefähr 20 Jahren. „Boah, hier ist voll das tropische Klima“, stellte mein Verlobter fest und zog seine Lederjacke aus. „So, ich werde hier auf euch warten“, sprach die Pilotin und wollte gerade ihre Fracht zu überprüfen, „Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche nach Maxax.“ „Danke sehr!“, riefen wir gleichzeitig und betraten den sogenannten Urwald, wo irgendwo das seltene, schillernde Maxax hauste. Heimlich nahm Drake aus seiner Reisetasche eine Tafel Schokolade heraus, um sie zu essen, bevor es wie geschmolzene Butter aussah. „Wieso müssen wir nach so einem Vieh suchen? Der Opa von Géraldine konnte es auch nicht finden“, sagte Caleb und langweilte sich. „Kannst du einmal deine Klappe halten? Du nervst“, seufzte mein Verlobter und schaute sich gehetzt um. Selbst Warren war orientierungslos und konnte nicht die Karte ablesen, von dem aktuellen Standort. „Ich kriege hier keinen Empfang“, beschwerte sich der kluge Trainer. „Bekommst du das noch irgendwie hin?“, wollte Caitlin von ihrem Freund wissen. Warren zuckte mit den Schultern. „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir fast bei Maxax´ Revier sind“, sagte Kai und pflückte sich eine reife Terrirobeere von einem Baum. Dieser scharfe Geschmack ließ Kais Zunge deutlich brennen. „Oha, in dem Kaufhaus in Twindrake City, wo ich diese Beeren sonst für Milza einkaufe, sind leicht scharf. Diese sind wie Chilischoten und ich finde das äußerst nahrhaft“, sprach mein Verlobter. „Ja, deshalb hast du auch so eine kochendrote Zunge, Schatz“, entgegnete ich und streichelte mein Emolga, welches sich auf meiner Schulter festhielt. „Mich nervt euer ständiges Gelaber...“, gab der genervte Trainer zu. „Und dir hat man eindeutig in den Kopf geschissen und vergessen, umzurühren“, konterte Kai zurück. Plötzlich stolperte Caleb auf einer schwarzen Wurzel, das aus einem Busch heraus schaute, und knallte auf dem Boden. „Welcher Idiot hat mir ein Bein gestellt?!“, rief Caleb sauer. „Vielleicht war es ja du selbst“, glaubte Drake, „Könntest ja einen Gehfehler gehabt haben oder so ähnlich...“ Warren betrachtete diese Wurzel, die plötzlich eine rote Schramme bekam. „Merkwürdig... seit wann können sich Pflanzen verletzen wie ein menschliches Lebewesen?“, fragte er sich. Die Wurzel verschwand rasend schnell im Busch und dann kam ein lautes Brüllen, das von dem schillernden Maxax kam. „Wir haben anscheinend seinen Schweif für eine Wurzel gehalten!“, stellte ich panisch fest, „Und es bei seinem Schlaf gestört!“ „Ohje,... das ist aber echt blöd“, sprach der kluge Trainer. „Es gibt auch andere Methoden, um ein solches seltenes Drachen-Pokémon zu finden, du Vollhorst!“, rief Kai, „Rennt um euer Leben!!!“ Panisch rannten wir durch den ganzen Welt, während uns das wütende Maxax verfolgte. Dabei legte es mit seinen scharfen Klingen an seinem Maul einige Bäume um. „Woah, es ist verdammt schnell!“, stellte die junge Züchterin fest. „Es ist völlig aggressiv drauf“, fügte Drake hinzu. Schnell versuchten wir, in die Büsche zu springen, was wir auch taten, aber wir hatten Drake aus den Augen verloren. Das schwarze Maxax verlor die Fährte und ging ganz normal in die Richtung, wo unser Sohn hingelaufen war. „Oh nein! Unser Domi ist verschwunden“, sagte ich verzweifelt. „Wahrscheinlich hat er nicht gesehen, dass wir in die Büsche gesprungen sind, um das Maxax abzuschütteln“, vermutete mein Verlobter. „Er rannte direkt vor uns. Wie konnte er das wissen?“, fragte Caitlin. „Äh, ihr hätten ihn auch Bescheid sagen können, aber ihr kümmert euch nur um euch selbst“, sprach Caleb. „Dir ist aber klar, dass du leider der Kumpel von unserem süßen Domi bist. Er hat das bildhübsche Gesicht von meiner süßen Carina geerbt und jetzt ist er das Mittagessen von Maxax!“, brüllte der Drachen-Trainer, „Um es zu verhindern, werde ich mir dieses Maxax fangen, damit meine Drachen-Sammlung weiter wächst.“ Sofort gab sein Milza ihn eine Standpauke. „Okay, okay! Bleib cool, Milza. Du wirst nicht ersetzt, hehe...“, sprach mein Verlobter und hatte aus Spaß Angst vor Milza gehabt. „Kai, zu deiner Info. Domi hat mehr was von dir geerbt und außerdem kannst du dein Milza nicht einfach so ersetzen!“, rief ich. „Wir können uns jetzt nicht über Genen unterhalten. Wir müssen Domi retten“, sagte Warren. Schnell machten wir uns auf dem Weg, um den ahnungslosen 15-Jährigen Trainer zu finden. In der Zeit befand sich Drake mit seinem Kaumalat in einer Lichtung, wo er anscheinend vor Maxax sicher war. Er hatte erst jetzt bemerkt, dass er wegen Maxax´ Ausraster von uns getrennt wurde. „Das war ziemlich knapp, würd ich sagen“, sprach unser Sohn zu seinem Pokémon, „Sicher machen sich Kai, Carina und die anderen große Sorgen um mich... naja, die werden uns schon finden. Ich werde erstmal eine weitere Schokoladentafel essen, bevor sie zu Matsch werden bei dieser Hitze.“ Drakes Kaumalat schaute zu seinen Trainer und hielt die ganze Zeit sein Maul offen. Als der 15-Jährige seine Vollmilch-Schokolade genoss, merkte er nicht, dass das schillernde Maxax direkt hinter ihn stand und sehr auffallend atmete. Unser Sohn drehte sich um, aber er bekam dabei keine Angst. Das vollentwickelte Drachen-Pokémon war sehr an Drakes Schokolade interessiert. „Oh, hallo... schön, dich wiederzusehen, Maxax. Mein Name ist Drake Hydreigon und bin fast ein Drachen-Trainer. Du kannst mich gerne Domi nennen, denn das tun meine Freunde auch. Übrigens hast du uns einen ziemlichen Schrecken eingejagt, aber irgendwie finde ich dich sehr krass, auch wenn du ein Drache bist - mit messerscharfen Klingen“, sprach Drake und lächelte dabei, „Möchtest du ein Stück Schokolade? Ich hoffe, dass du Vollmilch-Schokolade magst. Achja, bevor ich es vergesse... tut mir sehr leid, dass meine Freunde und ich dich gestört und wehgetan haben. Ich hoffe, dass du die Entschuldigung annimmst, denn das würde mich sehr freuen.“ Unser Sohn fühlte sich schon fast wie ein richtiger Drachen-Trainer und auch Drachenzähmer. Durch ein kleines Stück Schokolade vergaß das aggressive Maxax, dass es eigentlich Drake attackieren wollte. Unser Sohn vertraute sich dem wilden Drachen-Pokémon an und erzählte etwas über sein Leben: „Ich bin nicht gerade ein guter Trainer, den man sich vorstellen kann. Ich bin etwas klein, sehr schüchtern und bin verliebt... Irgendwie kann ich meiner Freundin nicht sagen, wie sehr ich in sie verliebt habe... Pubertät halt. Mein größter Wunsch ist es, ein cooler und beliebter Drachen-Meister zu sein, aber auf mich wartet haufenweise Arbeit mit den Drachen-Pokémon. Ich glaube, ich kann nie ein so großer Drachen-Trainer sein, wie Kai und Siegfried...“ Drake fühlte sich nun etwas besser, als er Maxax über sein Leben erzählt hatte. Er dachte dabei, dieses seltene Drachen-Pokémon zu fangen, bevor es Kai tat. Nicht nur mein Verlobter zeigte bei Maxax volles Interesse, auch Drake. Sofort wollte unser Sohn handeln und packte einen leeren Pokéball aus seiner Tasche aus. „Ich finde, dass du ein guter Freund für mich bist. Wie wäre es, wenn du mit mir kommst, auf eine große Reise, mit meinen Freunden? Als nächstes wollen wir zum PWT in Marea City gehen, um dort das große Arenaleiter und Champ-Turnier vorzunehmen. Das wäre unsere Chance, uns mal dort zu präsentieren. Auch Kaumalat freut sich schon riesig darauf. Also, möchtest du mein Pokémon sein?“, wollte der fröhliche 15-Jährige wissen und hielt Maxax den leeren Pokéball vor die Nase. Das schillernde Drachen-Pokémon schnupperte an den Pokéball und berührte den Knopf in der Mitte des Balls, so dass es hinein gezogen wurde. Es wurde somit als eingefangen angesehen, obwohl es gewollt oder ungewollt war – das konnte das Maxax nicht wissen. Dafür strahlte das Gesicht von Drake. „Krass,... und das ohne einen Kampf! Ich bin voll glücklich!“, freute sich unser Sohn. Selbst Kaumalat teilte seine Freude mit seinem Trainer. Zur selben Zeit kamen wir auch in der Lichtung an und waren sehr froh darüber, dass es Drake gut ging. „Bin ich froh, dass dir nichts passiert ist“, sagte ich. „Ich dachte schon, dass ihr länger braucht, um mich zu finden“, entgegnete unser Sohn und starrte lächelnd seinen Pokéball an, worin sich das schillernde Maxax befand. „Hast du das aggressive Maxax gesehen?“, wollte Kai wissen. „Klar, hier drin ist es!“, rief der 15-Jährige. „Nicht zu fassen! Wie hast du denn das bloß hinbekommen?“, fragte Caitlin. „Ganz einfach. Durch die Freude von lecker Vollmilch-Schokolade“, gab Drake als Antwort. „Also hast du das Maxax gezähmt oder wie?“, wollte Warren genauer wissen. „Sozusagen ja, hehe“, kicherte unser Sohn und grinste dabei. Wir staunten nicht schlecht, dass ein schillerndes, tobendes Maxax so zahm durch Schokolade sein würde. Drake fühlte sich nun etwas besser, als er Maxax über sein Leben erzählt hatte. Er dachte dabei, dieses seltene Drachen-Pokémon zu fangen, bevor es Kai tat. Nicht nur mein Verlobter zeigte bei Maxax volles Interesse, auch Drake. Sofort wollte unser Sohn handeln und packte einen leeren Pokéball aus seiner Tasche aus. „Ich finde, dass du ein guter Freund für mich bist. Wie wäre es, wenn du mit mir kommst, auf eine große Reise, mit meinen Freunden? Als nächstes wollen wir zum PWT in Marea City gehen, um dort das große Arenaleiter und Champ-Turnier vorzunehmen. Das wäre unsere Chance, uns mal dort zu präsentieren. Auch Kaumalat freut sich schon riesig darauf. Also, möchtest du mein Pokémon sein?“, wollte der fröhliche 15-Jährige wissen und hielt Maxax den leeren Pokéball vor die Nase. Das schillernde Drachen-Pokémon schnupperte an den Pokéball und berührte den Knopf in der Mitte des Balls, so dass es hinein gezogen wurde. Es wurde somit als eingefangen angesehen, obwohl es gewollt oder ungewollt war – das konnte das Maxax nicht wissen. Dafür strahlte das Gesicht von Drake. „Krass,... und das ohne einen Kampf! Ich bin voll glücklich!“, freute sich unser Sohn. Selbst Kaumalat teilte seine Freude mit seinem Trainer. Zur selben Zeit kamen wir auch in der Lichtung an und waren sehr froh darüber, dass es Drake gut ging. „Bin ich froh, dass dir nichts passiert ist“, sagte ich. „Ich dachte schon, dass ihr länger braucht, um mich zu finden“, entgegnete unser Sohn und starrte lächelnd seinen Pokéball an, worin sich das schillernde Maxax befand. „Hast du das aggressive Maxax gesehen?“, wollte Kai wissen. „Klar, hier drin ist es!“, rief der 15-Jährige. „Nicht zu fassen! Wie hast du denn das bloß hinbekommen?“, fragte Caitlin. „Ganz einfach. Durch die Freude von lecker Vollmilch-Schokolade“, gab Drake als Antwort. „Also hast du das Maxax gezähmt oder wie?“, wollte Warren genauer wissen. „Sozusagen ja, hehe“, kicherte unser Sohn und grinste dabei. Wir staunten nicht schlecht, dass ein schillerndes, tobendes Maxax so zahm durch Schokolade sein würde. „Gehen wir wieder zu Géraldine zurück“, schlug ich vor. Gemeinsam gingen wir zu Géraldine und flogen mit ihr zurück nach Twindrake City.

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Kapitel 117: Mehr als nur heiße Kämpfe

Beitrag von Reshikrom am Mo 15 Apr 2013 - 6:57

Kapitel 117: Mehr als nur heiße Kämpfe

Es war der 01. Dezember 2012. Zwei Tage waren nun vergangen, seitdem wir mit Géraldine zum Naturschutzgebiet, das sich außerhalb der Einall-Region befand, geflogen waren, um das seltene Shiny-Maxax zu sehen, konnte Drake es nach einer wilden Flucht einfangen. Jetzt flogen wir von Twindrake City aus mit Géraldines coolen Flieger in Richtung Marea City, wo an dem ersten Dezember das PWT-Turnier eröffnet wurde. Schon auf dem riesigen Campus vor dem Gebäude hatten sich sehr viele Menschenmengen versammelt, um die Arenaleiter und Champs live zu sehen. „Wow, hier ist ganz schön viel was los“, stellte Caitlin fest. Die Pilotin parkte ihren Flugzeug am Parkplatz, das für die berühmten Trainer reserviert wurde. Als wir ausstiegen, wartete Gary schon sehnsüchtig nach uns. „ Oh, ein großer Auftritt, was? Hier gleich mit einem Privatjet anzukommen und dabei die ganzen Zuschauer hereinzulegen, oder?“, fragte Gary sehr arrogant. „ Sei still, Fönfrisur. Du bist nur neidisch, weil du niemals von einer vollbusigen Pilotin geflogen werden würdest“, konterte ich frech zurück. „Kaum sind wir hier und schon steht Zoff an...“, seufzte Warren genervt und schüttelte den Kopf. „Ich wurde von meinen Opa geschickt, um euch abzuholen, bevor es hier Stress mit den Paparazzis gibt“, erzählte uns der Rivale von Ash, „Kommt einfach mit und vermeidet bloß diese kreischenden Fans.“ Wir gingen mit Gary außerhalb der Menschenmenge vorbei und betraten das PWT-Gebäude. „Eins muss ich euch noch sagen. Ihr braucht euch nicht anmelden. Das hat schon mein Opa gemacht. Er hat von eurer Aktion in der Riesengrotte erfahren und wollte euch einen Gefallen tun – Ja und die Anmeldung war das Gefallen. Jetzt muss ich nur noch einen Mitbewohner für das Zwei-Betten-Zimmer bekommen. So langsam gehen mir die Mädchen aus... weil Maike unbedingt in Rayono City das Musical besuchen wollte.“ „Also, Gary. Ich komme bei dir nicht in Frage“, sagte Carina. Auch Caitlin und Géraldine wollten auf gar keinen Fall mit Gary ein Zimmer teilen. „Hier gibt es Zwei-Betten-Zimmer? Ist ja der Hammer!“, freute ich mich, „Carina, wir nehmen uns ein echt luxuriöses Zimmer, wo wir allein sind.“ „Krass! Ich hoffe, dass irgendjemand mit mir ein Zimmer teilt“, hoffte Drake und hatte Angst, dass er keinen Mitbewohner finden würde, bis er dann Nicole bei der Anmeldung sah. Er ging auf sie zu und überraschte sie: „Hey, Nicole. Hast du etwa vor, auch beim PWT teilzunehmen?“ „Domi! Wie schön, dass du hier bist. Ich habe mich gerade angemeldet und jetzt brauche ich jemanden, der mit mir in einem Zimmer schläft“, entgegnete Nicole. „Das hatte ich auch vor. Wie wäre es denn, wenn wir zusammen ein Zimmer teilen?“, fragte unser Sohn. „Ohja, bitte! Dann brauche ich garnicht weiter suchen. Komm, ich weiß, wohin wir müssen!“, rief die flippige Trainerin und ging mit Drake in den Flur, wo sich die Zwei-Betten-Zimmer befanden. „Okay, Domi hat wohl seine Nicole wieder gefunden“, sagte meine Verlobte, „Kai ist auch schon vergeben. Warren wird höchstwahrscheinlich mit Caitlin ein Zimmer teilen und Caleb... bleibt allein zurück.“ „Scheiß drauf. Ich nehme Caleb auf“, sprach Gary und ging mit Caleb in ein Zwei-Betten-Zimmer. „Und, Cherry. Willst du mit Kamilla ein Zimmer teilen?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Anscheinend habe ich keine andere Wahl und außerdem habe ich meine beste Freundin schon lange nicht mehr gesehen“, antwortete die Arenaleiterin von Panaero City. Aber dann sah sie Siegfried, der auf uns zukam, mit einer Flasche alkoholfreiem Wein. „Schön, dass ihr gekommen seid“, grüßte uns mein Halbbruder, „Ich habe schon gedacht, dass ihr länger für euer Training braucht.“ „Oh, Siggi... das wäre doch garnicht nötig gewesen, uns ein Willkommensgeschenk zu geben, muahaha!“, lachte ich und wollte Siegfried die Flasche abnehmen. „Nein, das ist nicht für dich, Dratinichen. Das ist für Géraldine und mich“, sagte der Champ aus Johto und überreichte der Pilotin das Geschenk. Das Gesicht der Arenaleiterin strahlte vor Freude. Danach kam mein Halbbruder auf eine echt verrückte Idee, was ich schon irgendwie geahnt hatte: „Géraldine. In meinem Zimmer wäre ein Platz für dich frei. Möchtest du in mein Zimmer einziehen?“ „Ja, bitte!“, rief Géraldine und wollte unbedingt mit Siegfried allein sein. „Wir sehen uns später“, sagte der Champ aus Johto und ging mit Géraldine durch den Flur. „Ich habe ja garnicht gewusst, dass Siegfried plötzlich Gefallen an Géraldine findet. Das kommt mir sehr neu vor“, sprach Warren, „Obwohl Géraldine doch mit Kamilla ein Zimmer teilen wollte. „OMG, ich glaube, dass Siggi sich wirklich in Cherry verknallt hat, denn das, was ich letztens gesehen habe, vor der Riesengrotte... tja, das war wirklich Liebe auf den ersten Blick“, stellte ich fest, „Naja, egal... ich möchte jetzt unser Zimmer sehen. Gehen wir...“ Ich ging mit meiner Freundin in unserem Zimmer, was auch für mich reseviert war. An der Tür hing folgendes: Einall-Champ Kai und eine Einladung zur Eröffnungsfeier. Bevor wir die Einladung lesen wollten, öffnete ich die Tür und das Zimmer war atemberaubend schön eingerichtet, so wie Carina und ich es wollten. Auch Milza und Emolga waren sehr beeindruckt von dem Zwei-Betten-Zimmer. „Ein Ehebett. Das kommt wie gerufen“, sagte ich und bewunderte die weiße Bettwäsche. Carina schaute sich die Einladung an und laß vor: „Hier steht, dass heute Abend eine Eröffnungsfeier am Campus vorm PWT stattfindet. Da gibt es kostenlos Essen und Trinken. Und man kann sogar Autogramme der Arenaleiter und Champs holen.“ „Nicht schon wieder so eine blöde Party“, seufzte ich und stellte meinen Rucksack auf einem Stuhl, „Ich habe keinen Bock, irgendwelchen Leuten meine Krakelschrift auf ein Stück Papier zu schenken, nur weil ich Champ bin... und ich möchte endlich mal auspennen.“ „Stimmt, wir haben wochenlang ohne Schlaf trainiert und das haben wir nötig“, entgegnete meine Verlobte. „Genau, und außerdem sieht das Zimmer aus wie bei mir in der Villa. Da fühlt man sich gleich wie zu Hause, hehe“, lachte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Mal schauen, ob die anderen zur Feier gehen... es ist ja noch Nachmittag“, sagte Carina.
Es wurde Abend. Alle Trainer gingen nach draußen, um auf der Party mitzuwirken. Auch Warren und Caitlin wollten das nicht verpassen, vorallem das kostenlose Büfett, aber auch Nicole, Caleb und Gary war mit dabei. Drake, Kai, Siegfried, Géraldine und ich fanden solche Partys eher langweilig und wollten mehr ausschlafen als feiern. Es war aber sehr schwer, bei dem Lärm, die die Leute verursachen, einzuschlafen. „Wie mich diese Fans aufregen“, sprach ich und zog mein schwarzes T-Shirt aus. Meine Verlobte kam in einem echt geilen schwarzen Top und einer knappen Hotpants aus dem Badezimmer und sagte: „Wenn wir wegen den Lärm nicht schlafen können, dann müssen wir halt viele Stunden warten, bis die Feier vorbei ist.“ Sie legte sich daraufhin auf das große Ehebett und deckte sich mit der Reshiram-weißen Decke zu. Ich versuchte wieder mal, mit Carina zu flirten: „Wie wäre es denn, wenn du für mich deinen geilen Arsch tanzen lässt? Ich mache auch viele Fotos von uns.“ Milza schüttelte den Kopf, Emolga hingegen wollte auch mittanzen, aber es wusste nicht, was ich mit diesem 'tanzen' meinte. Ich kramte in meinem Rucksack, um meine wasserdichte Kamera zu finden, bis ich daraufhin die Waffe von Rockwaller entdeckte. „Kai, bist du wahnsinnig?!“, rief meine Verlobte. „Keine Sorge, meine Süße. Ich werde einfach die Munition entfernen, damit ich nicht einen aus Versehen in die Eier schieße oder so...“, entgegnete ich und entfernte die Kugeln aus dem Revolver und legte sie in meine Jackentasche hinein. „Ich hoffe, dass wir nicht kontrolliert werden“, hoffte Carina. „Nein, werden wir sicher nicht...“, beruhigte ich sie, „So, jetzt können wir sofort schlafen gehen.“ Ich legte mich zu Carina ans Bett und auch Emolga und Milza machten es sich auf der Bettdecke bequem. Wir versuchten, bei dem Lärm von draußen einzuschlafen.
In der Zeit genoss mein Halbbruder Siegfried die Zweisamkeit mit Géraldine, indem sie zusammen den alkoholfreien Wein trinken und über sich erzählten. Natürlich hatte Siegfried viel mehr zu erzählen, weil er ganz groß rausgekommen war als ich. Über seine eigene Karriere zu erzählen war ja sehr interessant, wenn man schon über andere berühmte Trainer gehört hatte. „Ich habe erst als normaler Drachen-Trainer angefangen und man hat mich später als Oberhaupt der Top Vier der Kanto-Liga eingetragen. Danach wurde ich zum Champ der Johto-Liga und mein Großvater war sehr stolz auf mich, dass ich mit seiner Hilfe so weit gekommen bin. Ohne ihn hätte ich es nicht mal geschafft, in die Top Vier zu kommen und mein Dragoran ist dadurch auch sehr stark geworden“, erzählte mein Halbbruder und nahm sich einen Schluck Wein. „Cool, bei mir ist es so, dass mein Großvater mir seine Arena vererbt hat und ich als Pilotin durchstarte. Die Arenakämpfe bei mir sind eher nichts für mich und mache sogenannte Kopfkämpfe, um mir Zeit zu sparen, hihi“, erzählte Géraldine, „Ich fliege lieber mit meinem Flugzeug durch die Gegend und entspanne mich beim schönen Wetter.“ Siegfried fand das amüsant und musste lachen. „Ich habe mich stark auf meine Karriere als Drachen-Meister konzentriert, so wie mein Großvater es wollte. Durch die ganzen Trainingseinheiten hatte ich kaum noch Freizeit, aber es hat sich gelohnt. Und so konnte ich auch nach Einall reisen, um Kai zu finden, der dort als Baby ausgesetzt wurde“, fügte Siegfried hinzu. „Das ist echt traurig, dass Kai irgendwo ausgesetzt wurde...“, sprach die Pilotin, „Wie ist denn das passiert?“ „Unser Vater hatte Kai nie akzeptiert und hat ihn von Johto aus nach Einall gebracht, nach Twindrake City. Daraufhin wurde Kai jahrelang als vermisst gemeldet und von unserem Vater gab es nach dem Vorfall nichts mehr zu hören“, erzählte der Champ aus Johto. Géraldines Blick war sehr erschrocken. Wie konnte man so herzlos mit Neugeborenen umgehen? „Einfach schrecklich“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. „Aber jetzt weiß ich, dass Kai nicht tot ist. Ich weiß noch, wie das kleine Dratinichen bei jeden Weisen des Drachenclans Freude bereitet hatte – leider nur für wenige Tage, kurz vor seinen Verschwinden...“, sprach Siegfried. „Als Halbbrüder seht ihr euch schon fast ähnlich, also mit der Heimat und den Drachen-Pokémon. Find ich voll cool“, gab Géraldine zu und lächelte, „Möchtest du noch einen Schluck Wein?“ „Weißt du, ich hätte eigentlich Lust auf mehr, nicht nur das Willkommensgeschenk leer trinken“, flüsterte mein Halbbruder. Géraldine wurde verlegen und wusste genau, was Siegfried damit gemeint hatte. „Gerne, ich finde dich sehr sympathisch“, sagte die Pilotin. Die beiden vergnügten sich sofort auf dem Bett und dabei kam auch durch einen kleinen Zufall bei den beiden der erste Kuss. Schnell kam daraufhin auch die Offensive, dass sie es, ohne zu wissen, miteinander schliefen.

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Kapitel 118: Rasende Eifersucht

Beitrag von Reshikrom94 am Di 16 Apr 2013 - 3:54

Kapitel 118: Rasende Eifersucht

Gary und Caleb standen am Büfett und bedienten sich. Dabei nahmen sie sich viele Teller voll mit Pommes Frites, Nudelsalat und noch andere fettige Gerichte. „Siehst du diese ganzen Bräute hier? Sowas nenne ich eine reine Goldmine voller Mädels“, sagte Ashs Rivale und starrte auf sämtliche Mädchen, die Glitzerkleider trugen. „Die sehen echt heiß aus“, gab Caleb zu, „Und mit wie vielen Mädchen hast du schon gepennt?“ Gary fühlte sich sehr geschmeichelt, als ihm die Frage gestellt wurde und antwortete: „Mit Bell, also Cherens Mädel da... mit Rebecca und Jennifer von der Party bei Kamillas Arena und mit Maike wollte ich es auch mal versuchen. Und bei dir?“ „Tja, ich bin leider nicht mit einem Weib in die Kiste gesprungen...“, seufzte der sonst genervte Trainer. Gary überlegte nicht lang und wollte seinen Mitbewohner bei der Frauensuche helfen. Da einige Arenaleiterinnen nicht in der Nähe waren, sah er schon das passende Mädchen für Caleb. Er zeigte direkt auf Kattlea, dem Top Vier-Mitglied der Einall-Liga, die wir vom letzten Jahr in der Liga kennengelernt hatten. Sie war wieder nicht allein; Hektor, ihr Bodyguard, stand immer direkt hinter ihr, um Stalker von ihr fernzuhalten. „Hey, siehst du dieses blonde Mädchen mit den großen, hellpinken Hut? Von der wollte ich auch was, aber sie hat mich einfach links liegen gelassen. Also wäre sie auf jeden Fall was für dich“, sprach Ashs Rivale leise und nahm sich ein Bier, „Komm, trinken wir erst mal einen drauf!“ Caleb konnte dazu nicht nein sagen und wollte wie Gary sein; ein richtiger, angeberischer Macho. „Hektor, diese Shrimps schmecken echt lecker und diese Süßsauersoße auch. Ich möchte bitte mehr davon!“, verlangte die zickige Trainerin. „Alles klar. Ich nehme dann den nächsten vollen Teller für dich mit“, sagte der Bodyguard. Ohne zu zögern und im besoffenen Zustand ging Caleb auf das verwöhnte Top Vier-Mitglied zu und fragte: „Was hast du denn alles unter deinem Nachthemd, was du da trägst? Ein tolles paar Ballons und vielleicht ein Plätzchen für mein Ding?“ „Wie bitte, was?!?“, fragte Kattlea sehr verdutzt und verlangte von Hektor, dass Caleb ihr fern blieb. Gary kicherte wie ein Mädchen und wurde auch auffällig. „Du und dein Freund braucht hier nicht mehr ankommen. Geht am besten in eure Zimmer!“, rief Hektor und packte an die Krägen der beiden besoffenen Trainer und brachte sie in das PWT-Gebäude. „Das Girlie ist awesome und hatte ein sexy Parfüm“, erzählte Caleb. „Ich weiß“, sagte Gary und hatte plötzlich eine Idee, „Hey, lass mal Kai und Carina belästigen.“ Der genervte Trainer fand die Idee garnicht mal so übel und ging mit Gary zu unserer Zimmertür. Ich schlief mit Kai und den beiden Pokémon Milza und Emolga tief und fest auf dem Ehebett. Es war friedlich und ruhig, bis Gary dann die Tür auftrat und auf mich und Kai sprang. Dabei fielen Emolga und Milza erschrocken aus dem Bett. „Hey, ihr Penner! Es ist Partytime! Also f**kt nicht so übertrieben!“, rief Ashs Rivale und verschüttete aus Versehen ein paar Tropfen Bier auf meine Bettdecke. „Hast du sie nicht mehr alle? Verschwinde hier!“, brüllte Kai und scheuchte Gary aus unserem Zimmer raus. Dabei knallte er laut die Zimmertür zu. Nach dem Rauswurf zogen sich Gary und Caleb in ihr Zimmer zurück. „Hätte ich mal die Tür abgeschlossen“, sprach mein Verlobter und wollte im Dunkeln nach den Schlüssel suchen, bis plötzlich wieder jemand an unserer Tür klopfte. Es war unser Sohn Drake, der durch Kais Lärm wach wurde. „Sorry, dass ich euch störe, aber bei dem Lärm wurde ich wach“, sagte unser Sohn und gähnte. „Schon gut. Gary hat uns aus dem Schlaf gerissen...“, entgegnete Kai, „Und, wie läuft es eigentlich bei dir und Nicole? Flattern die Schmetterlinge bei euch wild im Bauch herum?“ „Naja, sie wollte unbedingt, dass ich mit zur Eröffnungsfeier komme, aber ich hatte ihr gesagt, dass ich mich ausruhen möchte, weil wir ja pausenlos trainiert hatten. Sie ist stattdessen alleine gegangen, um das Büfett mal zu probieren“, antwortete Drake. „Das wird noch klappen, glaub mir“, sagte ich und nahm Emolga und Milza in meinen Armen, „Du bist ein lieber Junge und du weiß ja, wie sehr dich Nicole mag. Lass sie dir bloß nicht entgehen, wie die letzten Begegnungen davor... du muss stark sein!“ „Danke, Carina... aber ich werde sie sicher morgen früh erst darauf ansprechen“, sagte unser Sohn und wirkte etwas schüchtern, „Ich meine... ich schlafe mit ihr auf einen Ehebett! Ich habe Angst, dass ich was falsches mache.“ „Ach, bestimmt weiß du ja, wie man verhütet, oder?“, wollte mein Verlobter wissen. „Ähm, ich denke schon...“, gab mein Sohn als Antwort. „Okay, schon mal ein Bruchteil davon, hehe... dann lass mal lieber deine Buchse an“, rät der Drachen-Trainer, „So, dann schlaf mal schön und angenehme Träume.“ Kai machte die Tür zu und schaute mich sehr fragend an. „Was ist?“, fragte ich. „Domi wird so schnell erwachsen und das in einer Zeit, wo er gerade mal zweieinhalb Monate wäre...“, sprach Kai, „Er hat schon so oft bei Nicole versagt, weil er so schüchtern ist. Ich frage mich, wie er in der Zukunft so ist... ob er dort genauso ist wie hier jetzt?“ „Ich glaub nicht. Sonst wäre er so mies gelaunt wie Caleb. Und so wie ich es bei Domi sehe, ziehen wir ihn in der Zukunft so gut auf. Wir scheinen dort sehr tolle Eltern für ihn zu sein“, vermutete ich und lächelte dabei. „Mindestens das ist für uns wichtig“, entgegnete Kai und gesellte sich zu mir ans Bett, „Weißt du was? Ich hätte jetzt voll Lust auf Sex.“ Ich wollte eher weiterschlafen als mich mit Kai zu vergnügen, aber da ich mir denken konnte, dass er einen Schmollmund machte, hatte ich es ihn erlaubt und so hatten wir sofort angefangen, es miteinander zu machen. Aber der Nachtteil war, dass wir erst später bemerkt hatten, dass wir kein Verhütungsmittel dabei benutzten, trotzdem hielt es uns nicht vom Sex ab.
Nach einer langen Nacht wurde es nächster Morgen, der 02. Dezember 2012. Die Eröffnungsfeier war vorbei und die ganzen Leute, die gefeiert hatten, waren erst spät in die Morgengrauen ins Bett gegangen. Siegfried wachte auf und fühlte sich fit für den Tag. Als er sich fertig machen wollte, sah er Géraldine neben ihn auf dem Bett liegen. Er erinnerte sich wieder, dass er mit der Pilotin geschlafen hatte und wollte seine Mitbewohnerin auf garkeinen Fall wecken. Sofort zog er sich um und verließ leise das Zimmer. Er setzte sich auf die Sitzecke und wurde plötzlich von Drake überrascht. „Hey, Siegfried!“ „Mensch, Domi! Was sollte denn das?“, fragte der Champ aus Johto etwas genervt. „Ich wollte dich nicht erschrecken. Ich wollte dich nur fragen, ob du dir mein neu gefangendes Pokémon anschaust. Es ist ein Shiny-Maxax und ich möchte es gerne beim Arenaleiter-Turnier einsetzen. Hilfst du mir dabei?“, fragte unser Sohn. „Ich hatte eine harte Nacht hinter mir. Bitte, gib mir etwas Zeit zum nachdenken...“, murmelte Siegfried. „Oh, das tut mir leid“, entgegnete Drake und wollte den Drachen-Meister behilflich sein, indem er seine Schultern massierte, „Damit soll der Stress verschwinden... sowas funktioniert immer bei mir!“ „Ach, was du nicht sagst“, seufzte Kais Halbbruder. Dann kam auf einmal eine junge Frau, die auch eine Drachen-Trainerin war. Es handelte sich dabei um die Arenaleiterin Sandra, die aus Ebenholz City stammte. Sie sah Siegfried und Drake und ging auf sie zu. „Hier steckst du also. Wo hast du dich bloß versteckt?“, wollte Sandra wissen. Die Trainerin schien, richtig sauer und gestresst zu sein. Sie war die Cousine von Siegfried und Kai, aber sie war schwächer als der Johto-Champ. „Sandra, ein andermal bitte...“, sagte Siegfried und wollte nicht reden. „Nichts da! Ich habe ein Recht darauf, mit dir zu reden!“, rief die Arenaleiterin aus Ebenholz City, „Ich habe gesehen, wie du mit einem Mädchen durch die Eingangshalle gingst. Hast du etwa mit der ein Zimmer?“ Drake wusste nicht, worauf Sandra hinaus wollte, und versuchte, zuzuhören. „Das ist nur eine Bekannte von einem Freund“, entgegnete der Drachen-Meister. „Erzähle mir doch keinen Mist! Ich kann das Mädchenparfüm an deinen Klamotten riechen. Du hast mir jetzt einiges zu erzählen“, sprach die Drachen-Trainerin. „Später vielleicht. Ich muss jetzt dringend weg“, gab Siegfried als Ausrede und ging in seinem Zimmer zurück. „So ein Egoist... er ist wie damals, immer sehr ernst sein und sich nicht um die Verantwortung kümmern“, seufzte Sandra, „Deshalb habe ich auch sehr oft gegen ihn verloren. Und jetzt teilt er beim PWT-Turnier nicht mal ein Zimmer mit mir, damit wir unsere Rivalität beenden können.“ Unser Sohn verstand nicht ganz, was die Drachen-Trainerin sprach. Deshalb fragte er neugierig: „Habt ihr Streit oder warum schreist du Siegfried so an?“ „Kurzer, es geht dich nichts an, was ich mit meinen Cousin habe. Es ist eine Familienangelegenheit“, antwortete Sandra und wollte in ihrem Zimmer zurückkehren, bis Drake noch schnell fragte: „Kannst du mir bei meinem Shiny-Maxax helfen? Es ist erst von mir eingefangen worden.“ „Ich habe schon mein Training hinter mir und ich habe keine Lust, mich mit Anfängern herum zu ärgern“, gab die Drachen-Trainerin als Antwort und verschwand in einem Gang. Drake wunderte sich sehr über Sandras Verhalten und warum sie so plötzlich Siegfried verhörte. Er konnte Sandra nicht erzählen, dass Siegfried ein Zimmer mit Géraldine teilte. Um nicht lange darüber nachzudenken wollte unser Sohn zu uns gehen, um Kai zu fragen, denn einen anderen Drachen-Trainer kannte er nicht, obwohl Lysander dazugehörte, aber er hatte ihn noch nicht gesehen.
Kai und ich waren gerade erst aufgestanden und bereiteten uns für den Tag vor. Zur selben Zeit schaute Drake bei uns vorbei und wollte unbedingt Kais Hilfe haben. „Worum geht es diesmal?“, fragte Kai und suchte sich ein T-Shirt heraus. „Es geht um mein Maxax. Ich möchte es gerne in dem Turnier einsetzen. Siegfried war zu müde dafür und diese andere Drachen-Trainerin, die Siegfried so angeschrien hat, wollte mir auch nicht helfen“, antwortete unser Sohn. „Domi, eigentlich wollte ich heute einen ganz chilligen Tag haben. Ich bin ja ein Champ und die Champ-Turniere kommen erst, wenn das Arenaleiter-Turnier vorbei ist“, sagte mein Verlobter, „Aber welche Drachen-Trainerin meinst du denn? Lilia?“ „Nein, die war hellblau-haarig und trug so ein knappes Outfit“, erzählte Drake. „Kenn ich nicht“, sagte der Drachen-Trainer. „Leider kenne ich diese Person auch nicht. Tut mir leid, Domi“, entschuldigte ich mich. „Aber irgendwie verhält sich Siegfried so komisch. Er wirkte ziemlich gelangweilt“, erwähnte unser Sohn. „Ach, vielleicht ist er durch sein Wein so drauf“, glaubte Kai und musste dabei lachen. „Kai, hör auf mit den Mist! Du solltest mal bei Siegfried vorbeischauen und du wirst mit Domi etwas trainieren!“, rief ich. „Schatz, eins nach dem anderen. Ich muss erstmal cool aussehen, muahaha!“, lachte mein Verlobter. „Nein, du gehst jetzt zu deinem Halbbruder und Domi wirst du mitnehmen“, sagte ich und schickte Kai vor die Tür zu Drake. Die beiden suchten in den Gang das Zimmer von Siegfried und Géraldine. Dabei kam ihnen Sandra entgegen, die in ihrer kleinen Handtasche wühlte. „Genau diese Drachen-Trainerin meinte ich“, sagte Drake zu Kai. „Hmm, sehr interessant...“, entgegnete mein Verlobter und ging auf Sandra zu und sprach sie an: „Hey, hast du zufälliger Siegfried gesehen?“ „Ach, der verschollene Cousin ist also am leben? Dein bescheuerter Halbbruder hat eine ganze Ewigkeit lang nach dir gesucht“, erzählte Sandra. „Ah, jetzt check ich es. Du bist Sandra, die Arenaleiterin von Ebenholz City!“, fiel Kai wieder ein, „Ich habe garnicht gewusst, dass du hier auch auftauchst.“ „Und übrigens habe ich einen Verdacht, dass Siegfried eine Freundin hat, mit der er auch ein Zimmer teilt.“ Der Drachen-Trainer erzählte auch, dass sein Halbbruder was mit der Arenaleiterin Géraldine am laufen hatte. Dabei hatte Sandra eine große Wut entwickelt. „Hab ich mir es doch gedacht. Sowas merke ich sofort. Unser Großvater würde ausflippen, wenn er erfährt, dass sein Lieblingsenkel seine Karriere links liegen lässt, nur wegen einem Weib namens Mandarine“, sprach die Drachen-Trainerin. „Géraldine heißt sie und sie ist eine sehr nette Arenaleiterin. Du wirst sie sicher super finden“, sagte Drake. „Mal zur Info: Aus mir wurde auch was. Ich bin Einall-Champ und habe auch seit Jahren eine feste Freundin. Und Siegfried braucht auch etwas Abwechslung“, entgegnete Kai. „Das juckt mich nicht, was du anstellst. Siegfried ist mein Rivale und ich werde ihn beim Champ-Turnier in den Boden stampfen!“, rief Sandra. „Dafür müsstest du beim Arenaleiter-Turnier weit kommen, ansonsten wird das nichts“, sprach mein Verlobter. „Ich muss nicht die ganzen Arenaleiter aus den anderen Regionen bekämpfen. Niemand kann mir das Wasser reichen, auch Siegfried nicht“, glaubte die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Haha, träum weiter...“, lachte Kai. Für Sandra war es zu viel und verpasste meinen Verlobten mit ihrer Handtasche einen Schlag auf den Hinterkopf. „Ey, hast du da Mauerziegel drin oder wie?“, fragte der Drachen-Trainer. „Nein, nur mein schönes Make up... und außerdem muss ich jetzt zu Kamilla. Wir wollten uns schminken“, erzählte Sandra und ging an Kai und Drake vorbei. „Krass, für eine zickige Arenaleiterin hat Sandra es echt drauf“, stellte Drake fest. „Naja, das würde ich nicht so sagen...“, sprach der Drachen-Trainer, „Komm, schauen wir jetzt bei Siggi und Cherry vorbei.“

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Kapitel 119: Die ersten Herausforderer stehen fest!

Beitrag von Reshikrom am Mi 17 Apr 2013 - 18:53

Kapitel 119: Die ersten Herausforderer stehen fest!

Warren und Caitin schauten bei meiner Verlobten vorbei, um mit ihr zusammen frühstücken zu gehen. Dabei merkten sie, dass ich nicht da war. „Wo ist denn Kai?“, wollte die junge Züchterin wissen. „Er ist mit Domi bei Siegfried und Géraldine... wenn sie das Zimmer von denen gefunden haben“, antwortete Carina. „Wir hatten beschlossen, eigentlich mit euch allen gemeinsam zu frühstücken. Leider wissen wir nicht, wo das Zimmer von Gary und Caleb ist“, sagte Warren. „Vielleicht kommen sie noch später nach“, glaubte meine Verlobte und nahm Milza und Emolga in ihren Armen. Carina verließ mit Warren, Caitlin und den Pokémon das Zimmer und gingen in die Eingangshalle, wo ein kleiner Kiosk stand. „Ich habe voll Hunger auf eine leckere Käse-Schinken-Stange!“, rief Caitlin sehr freudig. „Milza, Mil...!“ rief mein Pokémon in Carinas Armen und wollte auch eine Käse-Schinken-Stange. Meine Freunde betraten den Kiosk, kauften sich ein paar Sandwiches, Brötchen und ein paar Heißgetränke und setzten sich an einem freien Platz, nah am Fenster. Für Milza und Emolga gab es leckere, geschnittene Äpfel. „Irgendwie mache ich mir schon Sorgen, um Kai und Siegfried... Kai wirkt so hyperaktiv und Siggi verhält sich seit gestern so komisch“, sagte Carina und biss an ihrem Käsebrötchen. „Tja, Halbbrüder halt... die beiden sind Champs und zeigen so ihre Ängste vor Herausforderer, die sie demnächst bekämpfen werden“, sprach Warren und nahm sich einen Schluck von seinem Kaffee. „Kai hat nie Angst vor seinen Gegnern. Vielleicht bilde ich mir nur das ein, dass er so verrückt drauf ist“, entgegnete meine Verlobte. Sie machte sich darüber Gedanken, was wir gemeinsam in der letzten Nacht getrieben hatten. Dabei fühlte sie sich nicht so wohl in ihrer Haut. „Du solltest besser mehr schlafen. Das Training vor dem PWT-Turnier hat dich bestimmt so richtig erschöpft gemacht“, sagte Caitlin, „Vielleicht liegt es daran, dass du so besorgt bist.“ „Schon möglich...“, vermutete Carina, „Da fällt mir ein! Wie war die Eröffnungsfeier gestern?“ „Das war gut, aber es war wie die Willkommensfeier letztes Jahr in der Einall-Liga nicht so besonders. Die Arenaleiter waren wie vom Erdboden verschluckt, weil viele Fans auf Autogrammjagd waren. Das Büfett fand ich persönlich am besten“, erzählte der kluge Trainer. „Du hättest dabei sein können, Carina. Das war echt super!“, rief die junge Züchterin. „Ja, aber für mich war die Erholung wichtiger“, entgegnete meine Verlobte und nahm einen Schluck Kakao von ihrem Pappbecher. „Bestimmt hast du mit Kai auf dem Bett Party gemacht, oder?“, fragte Warren und kuschelte sich an Caitlins Schulter. „Haha, sowas erzähle ich doch nicht in der Öffentlichkeit“, sagte Carina und aß ihr Käsebrötchen auf. „Kai ist bestimmt eine Granate im Bett, deshalb kann man auch kaum das Gequietsche vom Bett nicht überhören, hehe“, lachte der kluge Trainer und machte sich über mich lustig. Carina verteidigt mich und disst ihn aus Spaß zurück: „Ja, aber selber!“ Das verschlug Warren glatt die Sprache und er wurde ruhig. „Aber irgendwie mache mir auch Sorgen... ob Caleb bei Gary gut aufgehoben ist?“, fragte sich die junge Züchterin. „Gestern Abend hat Gary Kai und mich beim schlafen gestört. Dabei war der Macho völlig betrunken und Caleb stand am Türrand und hatte dabei gegrinst. Er wirkte auch so etwas betrunken“, erzählte Carina. „Ach, Caleb wollte auch seinen Spaß haben und in der Pubertät möchte man halt mittendrin stehen“, entgegnete Warren und schmierte sich ein Nutellabrot.
In der Zwischenzeit suchte ich immer noch mit Drake das Zimmer von Siegfried und Géraldine. Eigentlich war jede Tür mit einem Namensschild zu sehen, wer wo hauste, aber anscheinend war ich der einzige Champ, der so ein Namensschild an der Tür hatte. „Das ist wie, wenn man die Nadel im Heuhaufen suchen muss“, stellte unser Sohn fest. „Ja, aber wir brauchen nicht hetzen“, sagte ich und chillte bei der Suche. „Kai, denk doch mal kurz an mich. Mein Maxax braucht dringend etwas Training. Es kann sein, dass ich als erster gegen einen Arenaleiter kämpfen werde“, entgegnete Drake. „Domi, geh es doch bitte gechillt an. Es ist noch ein junger Tag“, sprach ich. „Was ist bloß los mit dir? Du führst dich so auf wie ein hyperaktiver Junge!“, rief Drake und fand mein plötzliches Verhalten sehr merkwürdig. „Mein lieber Domi... Carina ist so eine geile Braut im Bett. Letzte Nacht haben wir es so richtig krachen lassen auf unserem Bett. Der zarte Körper von ihr und ihre süßen Lippen... boah, das war sowas von krass“, erzählte ich und schwärmte von meiner Verlobten. „Hä, warum erzählst du mir, wie du Carina auf dem Bett knallst? Das ist peinlich!“, rief unser Sohn und schaute mich sehr ernst an. „Hey, was erwartest du? Ich habe oft mit Carina geschlafen und was kam später raus? Unser Domi kam!“, rief ich und untersuchte weiterhin jede Tür, indem ich durch die Schlüssellöcher blickte. Ich hörte in einem Zimmer Géraldines Lachen und ich wusste, dass wir das Zimmer gefunden hatten. Ich klopfte an die Tür und musste dabei an Carina denken, besonders in ihren Dessous. Einen kurzen Augenblick warteten mein Sohn und ich, bis daraufhin die Pilotin die Tür öffnete. Sie begrüßte uns recht freundlich und stand nur mit einem großen Handtuch vor uns. „Was gibt’s denn?“, wollte Géraldine wissen. Drake war sprachlos, deswegen übernahm ich das Reden. „Domi braucht für sein Maxax ein kleines Training und Siggi soll ihn dabei helfen. Ist er zufälliger Weise da?“, fragte ich und musste ständig woanders hinstarren. „Kai hat echt ´nen Knall“, seufzte Drake. „Ja, Siegfried ist da, aber wir sind gerade am baden...“, sagte Géraldine und grinste etwas. „Oh, dann sag mal meinen notgeilen Halbbruder, dass er sofort aus der Wanne rauskommen soll, denn er soll Domi bei seinem Training mit Maxax helfen“, sprach ich. „Das geht leider nicht. Wir sind erst vor wenigen Minuten in die Wanne gestiegen und außerdem wollte Siggi mir den Rücken eincremen“, entgegnete die Pilotin, „Kommt einfach später nochmal vorbei!“ Sie wollte gerade ihre Zimmertür schließen, bis ich meinen Fuß dazwischen stellte und sagte: „Liebe Cherry. Es mag zwar sein, dass ich jetzt auf einmal so eigenartig rede und ein geiles Ding in der Buchse trage, aber es geht um Domis Maxax und Siegfried muss ihn unterstützen.“ „Dein Halbbruder hat aber jetzt keine Zeit dafür. Er sitzt in der Wanne und wartet auf mich“, entgegnete Géraldine und schloss die Tür zu. „Na toll, Kai. Du hast es echt vergeigt, mit deinem Verhalten. Ich weiß, dass du Angst davor hast, gegen die Arenaleiter zu kämpfen, die dich beim Champ-Turnier herausfordern werden“, sprach Drake und wurde sauer. „Ich habe keine Angst, Domi. Ich hatte halt eine schöne Nacht und möchte alle damit nerven“, entgegnete ich und ging durch den Gang, „Und außerdem zeigt ein Drachen-Trainer niemals seine Ängste!“ „Du kannst mir jetzt dabei helfen, damit ich schon mal fit für meinen ersten Kampf bin“, schlug unser Sohn vor und tanzte mir an der Nase herum. „Ich stehe gerade völlig unter Stress...“, seufzte ich und lehnte mich an einer geschlossenen Zimmertür an. „Kai, du gibst mir nicht mal die Chance dazu, dass ich meine Stärken zeige. Du bist einfach nur kindisch. So kenne ich dich garnicht. Selbst Siegfried verstehe ich auch nicht mehr. Dann frage halt nochmal diese Sandra; vielleicht hat sie Lust, mit mir zu trainieren“, dachte Drake. „NEIN! Ich verbiete es dir!“, rief ich, „Wenn du ein Drachen-Trainer sein möchtest, muss du auch lernen, alleine mit Drachen klar zu kommen und sie zu beherrschen. Das sind nicht keine Unterschiede zu den anderen Pokémon wie Carinas Emolga... das sind ziemlich starke und zähe Pokémon!“ „Gestern Abend warst du noch wie sonst, aber jetzt... ich bin halt noch weit unter den Anfängern und ich brauche dafür deine oder Siggis Hilfe“, sagte Drake. Als ich die ganzen Aussagen von meinem Sohn hörte, wollte ich nicht weiter darüber reden und einfach nur ins Zimmer zurückkehren, um auf dem Bett zu liegen. Aber ein sehr verdächtiges Geräusch aus dem Zimmer, wo ich mich an der Tür angelehnt hatte, hatte mein Interesse und meiner Neugier erweckt. Es war ein leises stöhnen. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen und wissen, ob es wirklich das war, woran ich momentan gedacht hatte. „Was hast du vor?“, wollte unser Sohn wissen. „Ich glaube, da wird ein sexuelles Spielchen gespielt“, vermutete ich und hielt den Türgriff nervös fest. Daraufhin öffnete ich die Tür und machte eine echt verwirrte, aber auch eher witzige Entdeckung: Gary und Caleb leckten miteinander rum. Und die beiden Jungs schienen, auch halbnackt zu sein. Ich bekam einen lautstarken Lachflash und Drake war eher erschrocken. „Oh Mann, das ist sowas von geil! Hahahaha!“, lachte ich und konnte mich nicht mehr einkriegen. „Hey, raus hier!“, rief Gary. „Dann steh auf und schubs mich weg, muahaha!“, lachte ich. Caleb warf einen Schuh in meine Richtung und konnte noch rechtzeitig die Tür schließen. „Woah, das war knapp“, sprach ich und wollte unbedingt das neue Schwulenpaar weiter ärgern. „Na klasse... jetzt haben Gary und Caleb was miteinander“, seufzte Drake und schüttelte den Kopf. „Hey, das war echt zum totlachen. Und so, wie Gary jetzt gerade geredet hat, sind die beiden sicherlich nicht besoffen. Das scheint eine realistische Liebe zwischen zwei Jungs zu sein“, sagte ich. „Schön, dass du daran Freude hast, aber was ist mit mir? Ich werde nicht beachtet!“, rief unser Sohn und fühlte sich von mir ignoriert. „Jaja, ist gut! Dein Training wirst du noch bekommen, bevor du deinen ersten Kampf hast. Das verspreche ich dir“, sagte ich. „Von wegen... du redest nur noch über Sex. Hier wird gepoppt und da wird gef**kt... ich kann das nicht mehr länger hören von dir. Ich möchte unbedingt beim Champ-Turnier mitmachen und vielleicht habe ich eine große Chance, gegen dich zu kämpfen. In der Zukunft habe ich dich nie zu einem Kampf herausgefordert, weil du nie da warst“, erzählte Drake, „Ach, warum mache ich mir die Mühe dafür? Du kümmerst dich ja nur um dein bescheuertes Sexleben.“ Drake wendet sich von mir ab und ging in die Eingangshalle, wo über den Eingang zur Kampfhalle ein Bildschirm hing, wo acht Herausforderer, die durch den Zufallsgenerator gewählt wurden, aufgezeichnet wurden. Die ersten acht Trainer wurden schon ausgelost und an der Tafel stand Drake, der schon als erster gegen den Arenaleiter Rocko aus Marmoria City antreten musste. Dabei wollte unser Sohn sein Maxax gut vorbereiten. Jetzt wäre ein gutes Training das beste, denn er muss schon am Abend gegen den Gesteins-Trainer kämpfen. Zur selben Zeit kamen Carina, Warren, Caitlin und die beiden Pokémon Milza und Emolga aus dem Kiosk raus und sahen Drake. „Domi! Was suchst du hier? Ich dachte, du wärst bei Kai!“, rief Carina sehr erstaunt. „Kai benimmt sich wie ein Kind. Er möchte sich nicht mal mein Maxax anschauen und gucken, wie das Training laufen könnte... und jetzt sehe ich gerade, dass ich heute Abend meinen ersten Kampf habe, gegen Rocko aus der Kanto-Region“, erzählte unser Sohn und war kurz davor, die Fassung zu verlieren. Er dachte, dass er gegen Rocko verlieren würde, weil keiner ihn helfen wollte. „Es wäre besser, wenn du ein anderes Pokémon für das Turnier einsetzt. Maxax hast erst seit ein paar Tagen“, schlug Warren vor. „Halt die Klappe, Warren! Ich möchte mit Maxax kämpfen und du bist nicht mein Vormund! Halt dich aus meinen Angelegenheiten raus!“, brüllte unser Sohn und verließ ziemlich wütend die Eingangshalle. „Domi, warte doch!“, rief meine Verlobte. Doch Drake ignorierte das und ging in seinem Zimmer, das er mit Nicole teilte. Man konnte hören, wie er sehr laut die Tür zugeknallt hatte. „Was ist denn bloß los mit Domi?“, wollte Caitlin wissen, „Er ist auf einmal so am ausrasten.“ „Kai hat wieder was verdorben, sowas kann ich sofort spüren. Er kann sich auf was gefasst machen“, sprach Carina. Der kluge Trainer sah auf dem Bildschirm, dass die erste Turnierrunde zuerst mit den Arenaleitern aus Kanto begann, aber er wollte mit seinem Vorschlag Drake nicht so zum ausrasten bringen. Für meine Verlobte kam nur eines: Sie möchte mit mir ein Gespräch unter vier Augen führen und das Thema war unser gemeinsamer Sohn Drake.

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Kapitel 120: Eine felsenfeste Strategie

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 19 Apr 2013 - 15:55

Kapitel 120: Eine felsenfeste Strategie

Kai lag auf dem Ehebett in unserem Zimmer und schaute fern. Wieder musste er dieses Grinsen zeigen, weil er Gary und Caleb zusammen gesehen hatte, die wild am herumlecken waren. Ich betrat das Zimmer und war nicht mit Kais Verhalten zufrieden. Warren und Caitlin lauschten mit Milza und Emolga an der Tür. Es war klar, dass ein sehr ernstes Gespräch stattfinden würde. „Schatz, kannst du mir sagen, was mit unseren Jungen los ist?“, fragte ich und setzte mich auf meine Seite des Ehebetts. „Was soll denn mit Domi sein?“, wollte mein Verlobter wissen und spielte an der Fernbedienung herum. „Er ist ziemlich sauer. Bestimmt hast du wieder was falsches angestellt, was ihn nicht gefallen hat, oder? Dabei wollte er nichts weiteres als ein kleines Training mit seinem Maxax“, sagte ich. „Komisch, Domi meinte auch, dass ich nicht mehr ganz dicht wäre, haha. Nein, es liegt eher an mir, also nicht wegen meines Verhaltens, sondern dass ich mehr Zeit habe für mich, bevor das Champ-Turnier beginnt. Was glaubst du, was wir alles machen können? Sex ohne Ende und Verwöhnung pur“, sprach Kai. „Und was ist mit dem Training mit Domi? Ist dir etwa unser Sohn egal oder wie?“, wollte ich wissen. „Nein, was denkst du? Der Kleine strengt sich sehr an, ein guter Drachen-Trainer zu werden, aber bei ihn fehlt, naja... eine gewisse Stärke, die er nicht beherrscht und die er unbedingt braucht, um die Drachen im Griff zu kriegen“, entgegnete mein Verlobter. „Du willst es einfach nicht verstehen, oder? Domi hat übrigens heute Abend eine Herausforderung, gegen Rocko aus Marmoria City. Er möchte das Turnier mit Maxax durchstreiten und ich kann es auch verstehen, dass er sich mehr um seinen Traum kämpft. Auf dieser Welt gibt es nicht so viele Drachen-Trainer und Domi braucht dich und Siegfried – Lysander meinetwegen auch...“, sagte ich. „Süße. Domi muss auch mal lernen, alleine klar zu kommen. Demnächst muss er selbst seine eigenen Strategien entwickeln und nicht ständig nach Hilfe verlangen. Ich musste auch mit den ganzen Mist allein zurecht kommen und das war 13 Jahre harte Arbeit. Meine Hände und Füße bluteten ohne Ende und diese ewige Qual mit den ganzen anderen Nichtskönnern...“, erzählte der Drachen-Trainer und musste wieder an seine schlimme Vergangenheit denken. Ich wusste, dass Kai mit den Nerven am Ende war und Drake im Stich lässt. Unser Sohn war noch nicht mal ein Drachen-Anfänger und dann kam sowas von meinem Verlobten. „Hör zu! Du kannst doch unseren Sohn nicht so eine Erfahrung weitergeben. Domi soll nicht genauso leiden wie du damals, als du ausgesetzt wurdest. Wir haben ihn ein Leben geschenkt“, sagte ich. Der Drachen-Trainer ging tief in sein Gewissen hinein und stellte fest, dass er einiges in diesem Morgen verpasst hatte. Er hätte direkt nach dem kurzen Besuch bei Siegfried und Géraldine mit dem Training mit unserem Sohn und sein Maxax anfangen können. Danach sagte er zu mir: „Okay, ich werde mit ihn noch kurz vor seinem Kampf trainieren. Mal gucken, wie ich ein Maxax, das uns fast umbringen wollte, zähmen kann, muahaha!“ „Das möchte ich auch hoffen“, sprach ich und umarmte Kai sehr liebevoll. Ich wendete mich danach meiner Tasche, um eine Sinelbeere für mein Emolga heraus zu suchen. Dabei stellte ich fest, dass ich meinen schwarzen BH in meiner Tasche nicht sehen könnte. „Sag mal, Kai. Hast du meinen Lieblings-BH gesehen, den ich gestern Abend noch getragen habe?“, fragte ich und wühlte weiter. „Sorry, hab ihn leider nicht gesehen“, antwortete mein Verlobter. „Verdammt, den wollte ich heute noch anziehen. Der rote BH, den ich gerade trage, passt nicht zu meinem schwarzen Top!“, rief ich und betrat das Badezimmer, um dort zu suchen. Emolga und Milza wollten nicht länger vor der Tür warten und Warren öffnete unsere Zimmertür. „Gut, dass du endlich mit Domi trainierst, denn wir können nicht ewig auf die beiden Pokémon aufpassen“, sagte der kluge Trainer. „Warren und ich haben auch noch vor, etwas zu trainieren, hihi,“ lachte Caitlin und ging mit Warren durch den Flur. Kai lockte sein Milza mit einen Drachen-Keks auf seine Schulter an und wollte bei Drake vorbeischauen. „Das kann doch nicht sein, dass er weg ist! Mist!“, fluchte ich. „Such schön weiter. Ich gehe jetzt mit Domi trainieren!“, rief der Drachen-Trainer und griff in seine Hosentasche, wo er heimlich meinen Lieblings-BH eingesteckt hatte. Er verließ, ohne einen weiteren Ton das Zimmer, während ich meine verzweifelte Suche weiterhin fortsetzte.
Mein Verlobter konnte noch am diesen Nachmittag unserem Sohn überreden, das Training zu machen. Vor dem PWT-Gebäude, also auf dem Campus, trainierten meine beiden Jungs, aber Drake wirkte leicht nervös, als er den Pokéball seines schillerndem Maxax anstarrte. „Kai, ich weiß nicht, ob Maxax mir gehorcht. Sollten wir nicht Siegfried noch zum Training holen?“, wollte unser Sohn wissen. „Weißt du, ich habe schon sämtliche Drachen-Pokémon gezähmt, also würde ich auch einen Aggro-Drachen zähmen“, sagte Kai und nahm aus der Tüte einen speziellen Drachen-Keks. „Milza!“, rief sein schillerndes Pokémon, das sich auf seiner Schulter festhielt. „Kumpel, du hattest schon deinen Keks, der ist für Domis Maxax“, entgegnete mein Verlobter. Milza war beleidigt. Unser Sohn rief sein schillerndes Drachen-Pokémon aus dem Pokéball heraus, aber das schwarze Maxax lag faulenzend auf dem Rasen. „So, dann werde ich mal es mit dem Keks überraschen“, sprach Kai und näherte sich dem Pokémon. Als er es den Keks geben wollte, griff es plötzlich Kai mit einer Drachenruten-Attacke an, aber mein Verlobter konnte noch rechtzeitig ausweichen. „Mann, bist du aggro“, seufzte Kai. Maxax gähnte gelangweilt und fand Kai sehr arrogant und eingebildet. „Hey, nicht in diesem Ton, Freundchen!“, rief mein Verlobter. Drake war ziemlich unsicher, ob er selber versuchen sollte, das Shiny-Maxax mit einem Drachen-Keks zu füttern. „Ich traue mich nicht, es zu füttern. Es war schon bei dir so gewalttätig“, stellte Drake fest. „Als Drachen-Trainer muss du das auch machen, wenn du mit Maxax nicht klarkommen wirst. Hier, du muss nur Mut zeigen und keine Angst haben“, sagte der Drachen-Trainer und gab unseren Sohn den Keks. Drake machte einen echt ziemlich ängstlichen Eindruck, je näher er seinem neuen Pokémon kam. Er hielt den Keks ganz vorsichtig unter Maxax´ Nase, aber es ignorierte die Süßigkeit für Drachen-Pokémon. Stattdessen wollte es seinen eigenen Trainer mit seiner Drachenrute eins überbraten. Kai konnte ihn noch vor dem gefährlichen Angriff retten, aber er bekam die Drachenrute direkt auf seinem Rücken ab. Der Schmerz war grauenhaft. Sofort rief Drake sein ungehorsames Maxax in den Pokéball zurück und kümmerte sich um Kai. „Ist alles okay bei dir?“, fragte unser Sohn und fühlte sich schuldig. „Alles bestens, außer dass mir vielleicht die Wirbelsäule zertrümmert wurde“, antwortete mein Verlobter, „Bring mich bitte ins Schlafzimmer zurück. Vielleicht geht der Schmerz weg, wenn ich mich hinlegen werde.“ Drake legte Kais Arm um seine Schultern und Milza passte auf, dass sein Trainer nicht durch den Schmerz zusammenbrach.
Nach einer Weile hatte unser Sohn keine Kraft mehr und musste sich in der Eingangshalle ausruhen. Er war nicht sonderlich kräftig. „Ich bin Schuld daran, dass du wegen Maxax einen kaputten Rücken hast. Ich hätte mir vorher überlegen müssen, ob ich Maxax wirklich für das Turnier einsetzen könnte, aber jetzt lohnt sich kein Training mehr für heute, da ich nur noch wenig Zeit habe. Es tut mir sehr, sehr leid, Kai!“, entschuldigte sich Drake mehrmals und hoffte auf eine Verzeihung. „Hey, Kopf hoch. Zwar war es ein brutaler Aggro-Schweif eines Maxax, das selbst aggro ist, aber ich bin ja am Leben. Und außerdem war es nur ein Unfall...“, sagte Kai und konnte noch gut gelaunt reden, bis seine Rückenschmerzen schlimmer wurden. „Soll ich lieber Hilfe holen?“, fragte der 15-Jährige. „Nein, geht schon... es ist ja eh nicht weit bis zu meinem Zimmer, also könnte ich das auch so erreichen“, gab mein Verlobter als Ausrede und stand auf, um zu mir ins Zimmer zu gehen. Milza und Drake starrten sich gegenseitig an und machten sich Sorgen um den verletzten Trainer.
Plötzlich kamen die ganzen Fans aus dem Campus in das PWT-Gebäude, um den ersten Kampf der Kanto-Arenaleiter zu sehen. Für Drake hieß es, dass er sich schnell auf dem Weg zum Kampffeld machen sollte, was er auch tat. Ich befand mich mit meinen Freunden auf der dunklen Tribühne, die sich in den dunklen Kampfraum befand. Nur die Scheinwerferlichter schienen stark und die Fans brüllten sehr aufgeregt. Ich vermisste Kai sehr, denn normalerweise ist er sonst immer pünktlich da, wenn es um Kämpfe geht. Von seinem Unfall hatte ich noch nichts erfahren, weil ich ihn nicht mehr gesehen hatte, als er das Zimmer verlassen hatte, um mit Drake zu trainieren. Auch die anderen Arenaleiter aus den anderen Regionen befanden sich auf einer V.I.P.-Tribühne, zusammen mit den Champs und Einall Top Vier-Mitglied Kattlea. „Wow, was für ein volles Haus!“, staunte Caitlin. „Tja, was erwartet man in einem PWT-Turnier?“, fragte ich und sah mich die ganze Zeit um, ob Kai noch kommen würde. Auch von seinem Milza war nichts zu sehen. Ich hoffte, dass das Training sich gelohnt hatte und nicht zu Schwierigkeiten kam. Als dann Drake das Kampffeld betrat und sein Herausforderer Rocko es auch tat, begann der erste Kanto-Turnier-Kampf schon. Drake schickte sein ungehorsames Maxax in den Kampf, während Rocko sein Onix in den Kampf schickte. „Komm schon, Drake. Du kannst den ersten Zug machen!“, rief Rocko und sah, dass das schillernde Drachen-Pokémon faulenzte. „Gut, wenn du meinst“, sprach unser Sohn, „Leg mit Drachenklaue los, Maxax!“ Das Drachen-Pokémon tat nichts und ignorierte die Befehle seines Trainers. „Warum greift es nicht an?“, wollte Nicole wissen. „Das frage ich mich jetzt gerade auch“, entgegnete ich. Emolga konnte es nicht mehr länger ansehen und versteckte sich mit Kaumalat unter die Bank. Sie wussten schon, dass der Kampf für Drake ein Ende haben würde. „Onix, setz Steinhagel ein!“, befahl der Arenaleiter von Marmoria City. Das Felsnatter-Pokémon warf auf Maxax viele große Felsbrocken, die es auch sogar gezielt trafen. Es machte Maxax überhaupt nichts aus und selbst Kratzer und Wunden kümmerten ihn nichts. „Verdammt, Maxax! Du sollst auf mich hören!“, beschwerte sich Drake, „Greif Onix jetzt mit Drachenklaue an!“ Wieder weigerte sich das schwarze Drachen-Pokémon, anzugreifen. Stattdessen schlug es mit seinem Schweif mehrmals auf dem Boden. „Setz Eisenschweif ein!“, rief Rocko. Onix attackierte Maxax mit seinem stahlharten Schweif und traf daneben. Maxax konterte diesmal zurück mit seiner Drachenrute und setzte damit Onix in Rockos Pokéball zurück. Somit hatte Rocko verloren und Drake kam weiter. Die Fans brüllten laut und einige meinten, dass es was mit Schummelei zu tun hätte. Drake rief sein Maxax in den Pokéball zurück und verließ schnell das Kampffeld. Sofort machten meine Freunde und ich uns auf dem Weg, um Drake entgegen zu kommen.
Unser Sohn saß in der Eingangshalle auf einer Bank und starrte Maxax´ Pokéball an. Er wusste, dass sein erster Turnierkampf schlecht verlaufen würde. „Domi, wie geht es dir?“, fragte ich sehr besorgt. „Schlecht... Maxax hat mir nicht gehorcht, was ich auch befürchtet hatte“, antwortete unser Sohn. „Hast das Training mit Kai nicht geholfen?“, wollte Warren wissen. „Nein,... es kam zu einem Unfall. Maxax hat mit seiner Drachenrute auf Kais Rücken geschlagen und jetzt bereue ich es sehr, Maxax gefangen zu haben. Wegen mir kann Kai nicht mehr sitzen oder liegen!“, rief Drake. „Und wo ist Kai jetzt?“, fragte ich. „Keine Ahnung. Er sagte zu mir, dass er ohne meine Hilfe in euer Zimmer geht. Und irgendwie ist Milza auch verschwunden“, antwortete unser Sohn. „Aber Domi. Du kannst doch nicht sagen, dass du es bereust, Maxax gefangen zu haben. Es ist dein Pokémon“, sagte Nicole. Ein Fan kam in die Eingangshalle hinein, beschimpfte Drake als Schummler und warf ihn mit einem leeren Cola-Becher ab. „Hey, lassen Sie ihn Ruhe!“, rief ich. „Carina, es ist schon gut. Ich habe halt eine verkehrte Strategie und werde nun als Cheater bezeichnet“, sprach Drake und ging mit Nicole und Kaumalat in seinem Zimmer zurück, um weitere Verspottung zu verhindern. Nach wenigen Sekunden kam Rocko auf uns zu und wollte mit Drake sprechen, aber er hatte ihn bereits verpasst. Er wollte unserem Sohn sagen, dass er gut gekämpft hatte, trotz mit einem ungehorsamen Pokémon.

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Kapitel 121: Die harte Entscheidung

Beitrag von Reshikrom am Sa 20 Apr 2013 - 17:10

Kapitel 121: Die harte Entscheidung

Ich konnte mich, trotz der extrem starken Rückenschmerzen, in unserem Zimmer kommen und legte mich sofort aufs Bett hin. Zu der Zeit kam auch meine Verlobte ins Zimmer und war froh, dass sie mich gefunden hatte. Ich war ja bei Drakes Kampf gegen Rocko nicht dabei, obwohl ich sehen wollte, ob Maxax doch noch selbstständig gekämpft hatte und nicht die ganze Zeit faulenzte. „Wie geht es dir?“, fragte Carina sehr besorgt und setzte sich zu mir ans Bett, „Ich habe von Domi gehört, dass du einen schlimmen Unfall hast.“ „Diese Rückenschmerzen sind einfach nicht zu ertragen. Beim Training wollte Maxax Domi mit seiner Drachenrute peitschen, dabei traf es mich – und das gewaltig“, erzählte ich und wollte es mich auf dem Bett bequem machen, aber die Rückenschmerzen verhinderten dies. „Du Armer... ich hoffe, dass sie bis zum Champ-Turnier weg sind“, sprach meine Verlobte. „Ich auch, aber jetzt bin ich krankgeschrieben und kann mich nicht mal bewegen. Es ist so, als wäre meine Wirbelsäule zertrümmert worden“, sagte ich. Als dann nach wenigen Minuten Warren und Caitlin mit Professor Eich zu uns ins Zimmer kamen, schaute ich ziemlich verdutzt, was das eigentlich für eine Aktion sein sollte. „Wir haben Professor Eich getroffen, damit er dir helfen kann, wie schlimm deine Verletzung ist“, erzählte die junge Züchterin. „Als ich erfahren habe, dass ein Maxax dich am Rücken schlug, musste ich sofort reagieren und dir helfen, denn bald muss du ja auch kämpfen“, sagte Eich. „Äh,... Eich, Sie sind Pokémon-Forscher und kein Chirurg“, entgegnete ich. Professor Eich verlangte von mir, dass ich ihn mein Rücken zeigen sollte, was ich auch tat. An meinem Rücken sah man einen gewaltigen, roten Streifen, der quer über meiner Schulter bis zu den Hüften ging. Dabei blutete es ein wenig und ein großer, blaulilafarbener Fleck war zu sehen. „Das sieht aber nicht sehr gut aus, Kai“, sagte Professor Eich, „Ich würde dir dringend raten, eine spezielle Hautcreme zu benutzen und viele Tage das Bett zu hüten. Deine Freunde müssen dich wohl oder übel füttern und dich pflegen.“ Meine Freunde und ich waren sehr erschrocken, aber es hatte auch einige Vorteile für mich; Ich konnte verwöhnt werden und nur auf der faulen Haut liegen. „So, ich muss jetzt gerade meinen Enkel suchen. Er muss mir noch seinen PokéDex geben. Gute Besserung“, sagte Eich und verließ das Zimmer. „Also so wie ich das jetzt sehe, wird es Wochen oder Monate dauern, bis das völlig verheilt ist“, stellte der kluge Trainer fest. Ich war völlig mit den Nerven am Ende. Ich konnte mich nicht mal bewegen. Es war so, als würde ich richtig im Bett gefesselt sein. „Kai, ich wollte dir noch erzählen, dass Domi es in die zweite Runde des Kanto-Arenaleiter-Turniers geschafft hat, aber leider mit einer miesen, ungewollten Strategie“, erzählte Carina. Ich wusste, was meine verlobte mit der miesen Strategie meinte. Es war die Drachenrute-Attacke von Drakes Maxax. Es schickt automatisch das gegnerische Pokémon in seinem Pokéball zurück und beendet sofort den Kampf, wenn es um ein Risikoduell ging – und das Arenaleiter-Turnier und auch das Champ-Turnier bestand nur aus Risikoduellen. „Nicht, dass du wegen deinem Unfall nicht am Champ-Turnier teilnehmen kannst. Denn das schon sehr schrecklich aus“, sprach Caitlin. Mir wurde schlecht. Ich konnte es mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich als neuer Einall-Champ bei dem großen Champ-Turnier fehlen würde. Mir kamen die Tränen hoch. „Oh, bitte nicht weinen, Kai“, sagte Carina und tröstete mich. „Ach, ich weine nicht. Habe nur eine Fluse ins Auge bekommen“, sagte ich als Ausrede, „Ich werd mich einfach die ganzen Tage lang erholen und mit Milza und Emolga knuddeln.“ Als ich einen speziellen Drachen-Keks für mein Milza herausholte und es zu mir herbei rufen wollte, machte ich mir Sorgen. Sonst kam mein treues Drachen-Pokémon immer zu mir angerannt. „Wo ist mein Milza!“, jammerte ich. Meine Freunde wussten selbst nicht, wo das schillernde Drachen-Pokémon war.
In der Zeit schaute unser Sohn sehr niedergeschlagen. Er musste immer noch an den Kampf gegen Rocko denken. „Hey, Domi. Was ist denn los?“, fragte Nicole den traurigen Jungen. „Ach,... es ist nur wegen dem Kampf. Der war unfair. Maxax hört nicht auf mich“, gab Drake als Antwort und war ein wenig unsicher, „Und ich denke ich sollte es... freilassen...“ "Das kannst du doch nicht machen!“, rief die Trainerin total entsetzt, „Es ist dein Pokémon. Es muss erst sehen, dass es dir vertrauen kann, dann wird es auch auf dich hören. Überleg doch mal. Du hast Maxax erst vor Kurzem gefangen und du hast von Drachen noch so gut wie keine Ahnung. Dann ist es klar, dass du mit Maxax noch nicht richtig klar kommst.“ „Aber...“, sagte unser Sohn nur dazu. „Kein aber! Du willst doch wie Kai und Siegfried ein Drachen-Trainer sein, oder nicht? Dann stelle dich der Herausforderung Maxax zu zähmen!“, forderte Nicole von ihrem Freund auf. Drake hatte ein mulmiges Gefühl. Er hatte Angst, nochmal als Schummler da zu stehen und deswegen nicht in das Champ-Turnier zu kommen.
„Ich mach mir voll die Sorgen um Milza. Was, wenn es gestohlen worden ist oder wenn es eine Delikatesse ist?“, jammerte ich. „Kai, jetzt bleib mal ganz ruhig. Milza kommt schon wieder, vertraue mir“, meinte der kluge Trainer. „Ach, was weißt du denn schon, Klugscheißer?“, meinte ich dazu. „Schatz, ich putze dir mal eben das Blut vom Rücken, bleib jetzt ganz ruhig“, sagte meine Verlobte und ging mit einem feuchten Lappen über meinen Rücken. „Hnnng...Ahhhhh... Das tut voll weh, kannst du bitte vorsichtiger sein, Süßi?“, quengelte ich. Nach einer Weile kam Siegfried vorbei, weil er von dem Unfall irgendwie gehört hatte. Tja, da war die Gerüchteküche nicht weit entfernt. „Hey Dratinichen. Wie geht's dir?“, fragte mich der Johto-Champ. „Sieht man das nicht?“, antwortete ich leicht gereizt, wegen der doofen Frage, „Ich habe eins übergebraten bekommen und jetzt bin ich sozusagen bewegungsunfähig.“ „Das tut mir echt sehr leid. Gute Besserung“, entgegnete mein Halbbruder. „Kannst du mir bitte einen Gefallen tun und nach meinem Milza suchen? Es ist verschwunden“, sagte ich. „Kann ich machen. Ich geh dann los und suche dein Milza“, entgegnete Siegfried darauf und ging wieder aus dem Zimmer. „Aua! Süßi! Das brennt!“, rief ich. „Dann halt mal still. Ich kann die Wunden auch nicht sauber tupfen, wenn du wie ein Karpador herumzappelst“, sagte Carina und wrang den Waschlappen aus. Caitlin saß direkt am Bettrand und musste unbedingt auf meinem nackten Oberkörper starren, während Emolga mit dem Wasser, was im Eimer für den Waschlappen drin war, spielte. Nach einer kurzen Weile kam Warren mit einer heißen Nudelsuppe an. „So und jetzt gibt es dein Fresschen“, sagte der kluge Trainer zu mir, als würde er mit einem Baby reden. "Ey, Klugscheißer! Ich bin kein Baby! Nur weil ich nicht in der Lage bin, mich zu bewegen, brauchst du mich nicht so behandeln, also lass den Scheiß!", schimpfte ich. „Ich wollte dir nur was zu essen bringen. Bleib locker und genieße die Suppe“, sprach Warren und gesellte sich zu seiner Freundin Caitlin. „Ah, da fällt mir ein, dass gleich noch die weiteren Kanto-Arenaleiter gegeneinander kämpfen werden. Es werden Misty gegen Janina, Major Bob gegen Erika und Pyro gegen Sabrina kämpfen. Das müssen wir uns auf jeden Fall ansehen, dann wissen wir auch, gegen wen Domi später kämpfen wird.“ „Nichts da, Klugscheißer! Du bleibst schön hier, denn ich mache dich zu meinen Sklaven. Caitlin kann meinetwegen die ganzen Kämpfe zugucken“, sagte ich. Caitlin wollte eigentlich mit Warren zusammen auf die Tribüne gehen, aber sie ging direkt zu Nicole und Drake. Warren und Carina kümmerten sich um mich, aber auch Emolga war eine fürsorgliche Hilfe. „Ich hab Durst!“, jammerte ich herum, „Kann mir bitte jemand eine Cola bringen?“ „Boah, kannst du auch einmal nicht jammern? Das ist ja schrecklich mit dir. Frag einfach ganz normal und du bekommst das, was du willst“, meinte Warren gereizt. „Ey hallo?! Ich bin ein Krüppel und so behandelt man keine Krüppel. Aber gut, dass Carina noch da ist und die Cola schon längst geholt hat“, gab ich zurück und öffnete vorsichtig die Cola-Dose. „Warren, du könntest wirklich mal mehr helfen und freundlicher sein“, meinte meine Verlobte, „Kai hat nun mal einen Unfall und muss gepflegt werden, damit er rechtzeitig zum Champ-Turnier bereit ist.“ „Warum sollte ich? Er hat doch gesagt , dass ich jetzt sein Sklave bin“, entgegnete der kluge Trainer. „Das hab ich als Scherz gemeint, Mann! Außerdem schuldest du mir das noch, denn ich hab dir die Kugel aus deiner Schulter gefischt. Also stell dich nicht so an“, meckerte ich ihn an. „Beruhigt euch jetzt mal wieder! Warren wird hier helfen und da werde ich schon aufpassen“, sagte Carina, „Und ich muss jetzt immer noch meine Unterwäsche suchen. In letzter Zeit gehen die mir immer verloren.“ Während meine Verlobte weiter ihre Reisetasche durchwühlte, verlangte ich von Warren, dass er mein Kopfkissen aufschütteln sollte. „Warte, ich helfe dir beim aufsetzen“, sagte Warren. „Nein, das kann ich schon selber!“, rief ich, „Nur mein Kissen aufschütteln, mehr nicht!“ Als ich mich wieder ganz bequem hingelegt hatte, wollte ich mich etwas ausruhen, aber ständig wurde ich von Warren beobachtet. Emolga legte sich auf meinem Bauch hin und wollte auch einschlafen.
Es wurde spät Nacht. Unsere Freunde hatten die drei Kanto-Arenaleiter-Kämpfe angesehen und dann kamen auch die Ergebnisse für die zweite Runde. Misty gewann gegen Janina, Pyro gewann gegen Sabrina und Erika gewann gegen Major Bob. Der nächste Gegner für Drake war Misty, die sich auf Wasser-Pokémon spezialisierte. Und Pyro musste gegen die Pflanzen-Liebhaberin Erika antreten. Warren verließ das Zimmer und ging zu seiner Freundin in seinem Zimmer zurück. Jetzt hatte ich wieder meine Carina für mich ganz allein. „Kai, irgendwie gehen mir alle BHs verloren. Ich weiß auch nicht...“, seufzte meine Verlobte und gab die Suche nach ihren Lieblings-BH auf. „Nicht traurig sein. Vielleicht hat das jemand geklaut und wollte das als Erinnerungsstück behalten“, sagte ich. Sofort wurde Carina klar, dass ich ihre Unterwäsche geklaut hatte. „Gib das her“, verlangte sie von mir. Aus Zwang musste ich ihr das kostbare Kleidungsstück zurückgeben, obwohl ich das lieber behalten wollte, als Erinnerung für den guten Sex von letzter Nacht. „Darf ich dafür deine sexy Unterhose haben?“, fragte ich. „Nein, sonst klaust du sie mir auch noch aus meiner Tasche“, antwortete Carina und gesellte sich zu mir ans Bett. „Hmm, wie wäre es denn nochmal mit einer schönen Sexnacht?“, fragte ich flirtend, „Du und ich... und Emolga kann auf dem Fußboden schlafen.“ „Ich glaube, dass du jetzt mehr Ruhe brauchst als Sex“, entgegnete meine verlobte und wollte einschlafen. Ich schlief stattdessen auch ein, ohne Carina weiter mit den intimen Themen zu nerven.

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Kapitel 122: Die Familienangelegenheit

Beitrag von Reshikrom94 am So 21 Apr 2013 - 21:04

Kapitel 122: Die Familienangelegenheit

Kais Milza lief in der späten Nacht in der Eingangshalle herum. Es hatte sich vor Drakes Kampf vor den ganzen Fans versteckt, weil es große Angst hatte, dass die Leute es treten könnten. In der Zeit hatte es hinter einer großen Topfpflanze ein kleines Nickerchen gehalten. Jetzt suchte es verzweifelt unser Zimmer in der dunklen Umgebung. Sandra war um diese Zeit wach, um nachts besser trainieren zu können. Dabei entdeckte sie das ängstliche Milza von meinem Verlobten. „Was machst du denn hier?“, fragte sie das Drachen-Pokémon. Als Milza sie mit seinen großen Augen anschaute, nahm Sandra es in ihren Armen und wollte in ihrem Zimmer, das sie mit Kamilla teilte, gehen, bis sie plötzlich Siegfried traf. „Oh, Sandra. Ich wusste garnicht, dass du noch wach bist. Und gut, dass du das Milza von Kai gefunden hast. Ich hätte beinahe die Suche aufgegeben“, sagte Kais Halbbruder und nahm Sandra das schillernde Drachen-Pokémon ab. „Wie, das Milza gehört Kai? Ich muss schon sagen, dass ihr euch wirklich ähnlich seid. Immer verantwortungslos und egoistisch“, sprach die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Erzähl doch nicht so einen Blödsinn, liebe Cousine. Es bringt auch nicht viel, nachts zu trainieren“, entgegnete Siegfried, „Ich werde Milza erstmal zu Kai und Carina bringen.“ Die Drachen-Trainerin hielt ihren Cousin auf. „Nicht so schnell. Eigentlich sollte ich dich auch fragen, warum du um diese Mitternachtszeit wach bist. Hast du da etwa was mit deinem Flittchen vor?“, fragte Sandra. „Du brauchst doch nicht eifersüchtig sein, dass ich schon seit zwei Tagen glücklich vergeben bin. Und außerdem ist Géraldine eine ganz nette und fürsorgliche Arenaleiterin“, erzählte der Johto-Champ und streichelte Kais Milza. „Du gibst deine Karriere für eine blöde Arenaleiterin auf, mit der du gerade mal zwei Tage zusammen bist. Unser Großvater würde es nicht gut finden, was du für Sachen treibst. Was hat denn diese Mandarine, was ich nicht habe?“, wollte Sandra wissen. „Bitte, Sandra. Das ist doch total unnötig“, entgegnete Kais Halbbruder und ging durch den Gang, um uns Milza zurück zu bringen. Aber Sandra wich Siegfried nicht von der Seite ab und wollte mehr über Géraldine wissen. „Wer ist dieses Flittchen?“, fragte die Drachen-Trainerin laut. „Psst, es geht auch leiser. Alle schlafen um diese Zeit und du muss hier unbedingt so ein Lärm veranstalten“, sprach Siegfried leise und klopfte an unserer Tür. Als ich die Tür öffnete, sah ich Siegfried und Sandra streitend vor mir und Milza sprang direkt in meine Arme. „Hey, was ist denn hier los?“, fragte ich. „Es ist nichts los. Sandra wollte nur hallo sagen“, gab der Johto-Champ als Ausrede, „Und sie hat Milza gefunden, aber sie wollte es zunächst nicht zu euch zurückbringen, deshalb bin ich da.“ Ich wirkte leicht verwirrt über Siegfrieds Ausrede. Ich hatte doch mitbekommen, dass sie sich über jemanden streiten. „Achja, Carina. Ich werde, sobald die Sonne aufgeht, mich um Kai kümmern“, sagte Siegfried, „Und ich kann auch ein wenig mit Domi trainieren, denn Maxax war für Kai eher ein Dorn im Auge.“ „Gut, das werde ich mir merken, Siggi. Dann sehen wir uns beim Frühstück. Gute Nacht“, sagte ich und machte die Tür zu. Ich legte mich wieder zurück aufs Bett und auch Milza machte es sich neben Emolga gemütlich.
„Wolltest du eigentlich Kais Milza für dich behalten?“, fragte Siegfried aus Neugier „Das wäre aber echt nicht gut gewesen. Kai hängt sehr an seinem Milza.“ „Nein, das hatte ich nicht vor. Ich trainiere doch keine Drachen, die sich noch in der Basisstufe befinden“, entgegnete Sandra, „Und Kai behauptet, mit so einem Baby-Pokémon Champ von Einall zu sein? Das kauft ihn keiner ab.“ Sie bemerkte nicht, dass ihr Cousin schon direkt vor seiner Zimmertür stand und gerade das Zimmer betreten wollte. „Ach, willst du etwa zu deinem Flittchen gehen oder warum ignorierst du mich?“, fragte die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Tut mir leid, dass ich dir nicht zugehört habe, Cousinchen, aber ich habe noch was mit Géraldine vor und sie mag es nicht, solange auf mich zu warten. Ich hab ihr versprochen, nach Mitternacht ins Zimmer zurück zu kehren“, sagte Siegfried. Sandras Neugier wurde erweckt und wollte Géraldine unbedingt eine Standpauke verpassen, aber ihr Cousin stand ihr völlig im Weg. „Ich würde liebend gern deine sogenannte Freundin kennenlernen. Vielleicht können wir gute Freundinnen sein“, sprach Sandra. „Das glaube ich dir aufs Wort, aber Géraldine hat mehr Zeit für mich als für andere“, entgegnete Kais Halbbruder. „Du bist so naiv. Das hätte ich nie von dir gedacht, obwohl... ich habe schon mehrmals gegen dich verloren und ich glaube, dass du deinen Titel als Champ aufgibst, nur wegen dieser Mandarine“, vermutete die Drachen-Trainerin. Siegfried entgegnete lachend: „Mandarinen mag ich persönlich nicht und außerdem heißt sie Géraldine.“ Kais Halbbruder betrat sein Zimmer, aber er ließ seine Cousine nicht mit rein. „Sandra, wenn du weiter über meine Freundin so ein Mist erzählst, dann würde ich lieber dafür sorgen, dass du uns nicht belästigst“, sagte der Champ aus der Johto-Region, „Schlaf erstmal die restliche Nacht durch und dann können wir nochmal darüber reden.“ Siegfried machte die Tür zu und ließ Sandra allein im dunklen Flur stehen. Aus Neugier lauschte sie unbemerkt an der Tür, um zu wissen, was Siegfried und Géraldine vorhatten.
„Meine Cousine nervt völlig“, seufzte der Drachen-Meister und setzte sich aufs Bett. „Ah, wegen Kais Milza?“, wollte Géraldine wissen und gesellte sich zu ihrem Freund. „Nein, es geht um ihre Eifersucht. Sie weiß, dass ich mit dir zusammen bin, aber sie kennt dich noch nicht“, antwortete Siegfried. „Oh, aber weiß du was. Ich möchte deine Cousine gerne kennenlernen. Bestimmt ist sie auch so eine leidenschaftliche Trainerin“, glaubte die Pilotin. „Nee, du willst sie bestimmt nicht kennenlernen“, sagte Kais Halbbruder und versuchte, das auszureden. Géraldine lächelte und gab Siegfried einen Kuss auf die Wange. „Ach, Siggi. Ich mag deine Unsicherheiten, hihi“, lachte die Arenaleiterin von Panaero City und legte sich hin, um zu schlafen. Mit einen sehr leichten Seufzer machte Siegfried das Licht aus und legte sich zu seiner gewonnenen Liebe aufs Bett.
Es wurde der 03. Dezember 2012. Drake war schon sehr früh wach und hüpfte vor Freude auf dem Bett herum. „Domi, was soll denn das?“, fragte Nicole schläfrig. „Heute kämpfe ich gegen Misty und bestimmt wird mir Siegfried beim Training helfen. Sowas spüre ich in meinem Bauchgefühl“, gab unser Sohn als Antwort und knuddelte sein Kaumalat wach, „Ich werde bei Siggi bessere Chancen mit dem Training haben als bei Kai, aber... irgendwie fehlt mir Kai sehr, da ich ihn verletzt habe.“ Drake rannte schnell ins Badezimmer, um sich fertig für den Tag zu machen. „Domi ist schon ein süßer Junge“, schwärmte Nicole und errötete dabei vor lauter Liebe. Kaumalat hatte wieder sein Maul weit offen und verstand nicht so recht, was die verliebte Trainerin erzählte. Als unser aufgeregter Sohn das Badezimmer verließ, machte er sich mit Maxax´ Pokéball auf dem Weg zu uns ins Zimmer. Langsam fühlte sich Nicole ziemlich einsam, da Drake immer unterwegs war, um für seine Kanto-Turnier-Kämpfe zu trainieren. Dabei wusste sie, dass es wichtig für ihren Schwarm war, ins Champ-Turnier zu kommen. Dafür nahm sie im Johto-Turnier teil, aber sie hatte noch kein festes Pokémon für das Turnier.
Drake überraschte uns mit seinem Besuch und war der sogenannte Wecker für uns. „Hey, aufstehen!“, rief er und schnappte sich die Bettdecke von Kai. Er zog sie vom Bett und tat es danach bei mir auch. „Mein Training fängt gleich an! Wo bleibt Siegfried?!“, rief unser Sohn und streichelte Milza und Emolga. „Domi, es ist noch früh am morgen“, murmelte ich und versteckte meinen Kopf unter einem Kissen. „Mein Training steht an! Wann wollte Siggi hier vorbeischauen?“, fragte unser Sohn ziemlich ungeduldig, „Heute Mittag muss ich gegen Misty antreten und Maxax muss endlich auf meine Befehle hören!“ „Weiß du was, Domi. Du kannst Siegfried heute für dich haben. Ich habe ja Carina und Klugscheißer als Pfleger. Siggi würde sich nur auf Géraldines großen Brüsten konzentrieren, deshalb kannst du ihn als Trainingspartner haben“, sagte Kai und merkte erst, dass er obenrum nichts an hatte. Dabei dachte er, dass wir es letzte Nacht wieder miteinander getrieben hätten, aber seine schwarze Jeans trug er noch. „Siegfried wollte eigentlich jetzt sofort kommen...“, entgegnete ich. Drake wartete sehnsüchtig auf seinen Onkel, bis er dann nach wenigen Minuten kam. „Guten Morgen euch allen“, grüßte uns der Drachen-Meister, „Ich hätte beinahe verpennt, aber jetzt bin ich für Kai da.“ „Kleine Planänderung. Du wirst Domi bei seinem Training helfen. Aber pass auf sein Maxax auf. Es ist ziemlich aggro“, warnte mein Verlobter. „Das ist mir schon klar, Kai“, sagte Siegfried, „Na komm, Domi. Trainieren wir am besten auf dem Campus; da haben wir viel Platz. Gute Besserung, Kai und Finger weg von Carinas Wäsche!“ Mein Verlobter schaute sehr verdutzt, als er Siegfrieds Worte gehört hatte. Er fragte sich, woher sein Halbbruder das wusste, mit meiner Unterwäsche. Jetzt konnte ich Kai den Rücken mit einer Heilsalbe eincremen. „So, jetzt setz dich mal ordentlich hin, damit ich deinen Rücken mit Salbe eincremen kann“, sagte ich und rieb die Creme vorsichtig auf Kais großer Wunde. „Süßi, das brennt!“, rief Kai sehr quengelig. „Sei still, das muss jetzt einwirken!“, entgegnete ich und legte die Tube Salbe auf dem Nachttisch. „Klasse, jetzt muss ich dringend auf die Toilette“, sagte der Drachen-Trainer, „Kannst du mich bitte begleiten, Schatz?“ Ich begleitete meinen Verlobten auf die Toilette. Milza und Emolga schauten sehr beeindruckt auf uns und fingen an, auf dem Fußboden Fangen zu spielen.
In der Zeit gingen Warren und Caitlin, Hand in Hand, durch den Flur. Für den klugen Trainer war es wieder sonnenklar, dass er sich um Kai kümmern sollte, aber er war so sehr in die junge Züchterin vertieft. „Du, Schatz... hättest du später für mich Zeit?“, wollte Caitlin wissen und schaute verliebt in Warrens Augen, „Denn ich möchte unbedingt mit dir wieder ein schönes Date haben.“ „Klar doch. Für so ein hübsches Mädchen habe ich immer gerne Zeit“, entgegnete Warren und gab seiner Freundin einen Kuss auf die Lippen. Plötzlich überraschte Professor Eich das junge Glück. „Habt ihr zwei zufällig Gary gesehen?“, fragte er die beiden. „Tut mir leid, aber wir haben ihn nicht gesehen. Und von Caleb haben wir auch nichts mehr gehört“, antwortete der kluge Trainer. „Das ist blöd. Ich brauche dringend Garys PokéDex, um meine Forschungen weiter zu bringen. Aber wenn er sich nicht blicken lässt, dann kann ich nicht weiter an meiner Arbeit gehen“, sprach Eich. „Sie können gern meinen PokéDex für ihre Forschungen leihen“, bat der kluge Trainer an. „Danke, aber ich brauche das Gerät von meinem Enkel“, sagte der Professor und machte sich wieder auf die Suche nach Gary. „Ach, wie blöd... ich muss jetzt wieder für Kai den Babysitter spielen“, seufzte Warren, „Ich würde lieber mehr Zeit mit dir verbringen, als für Kai der Sklave zu sein.“ „Das wirst schon schaffen. Nachher können wir zusammen essen gehen und dann wieder alleine sein, ohne Nervensägen“, sagte Caitlin und lächelte dabei. Die junge Züchterin ging in ihrem Zimmer zurück und Warren betrat unser Zimmer, worin er auf uns wartete, da wir im Badezimmer waren.
In der Zwischenzeit waren Drake und Siegfried vor dem PWT-Gebäude, um etwas zu trainieren. Auch Siegfrieds Dragoran wollte für Drakes Maxax ein Trainingspartner sein, aber es wirkte noch etwas müde. „Okay, dann zeig mir mal dein Maxax“, sagte der Johto-Champ. Unser Sohn rief sein schillerndes Drachen-Pokémon aus dem Pokéball heraus. Wieder lag das Maxax gelangweilt auf dem Boden und faulenzte. „Kai konnte es nicht zähmen. Vielleicht weiß du ja eine Lösung“, glaubte Drake. „Das ist schwierig...“, stellte Siegfried fest, „Kann ich dich mal etwas fragen? Wie hast du überhaupt so ein seltenes Maxax gefangen? Das würde mich sehr interessieren.“ „Ich habe es im Naturschutzgebiet durch ein Stück Schokolade eingefangen. Ich weiß, schon eine seltsame Methode, Pokémon so einzufangen, hehe“, lachte Drake etwas verlegen und schämte sich für diesen Moment. Sandra sah die beiden von der Eingangshalle aus und das war ihre Chance, wieder ihren Cousin sinnlos zu erniedrigen. „Ach, schaffst du es nicht, ein schwarzes Maxax zu zähmen? Du bist echt armselig, Siegfried“, sagte die Drachen-Trainerin. „Sandra, lass mich hier bitte meine Arbeit machen. Das Maxax von Domi ist sehr egoistisch und hört nicht auf seine Befehle“, sprach der Champ der Johto-Region. „Tja, ich wollte dir nur sagen, dass du dich besser mal auf deine Karriere konzentrierst. Ein Mädchen, dass dir dein Leben total kaputt macht, kann dir nichts gutes anbieten. Viel Spaß bei deinem Trainingsversuch“, sagte die Arenaleiterin von Ebenholz City und ging über den Campus. „Ist sie immer so schräg drauf?“, wollte unser Sohn wissen. „Ja, leider... aber das hat was mit unserer Vergangenheit zu tun“, antwortete der Drachen-Meister und überlegte eine gute Trainingsmethode für Maxax. Er versuchte, das aggressive Drachen-Pokémon zu streicheln, aber Maxax hinderte den Körperkontakt, indem es mehrmals mit seinem Schweif auf dem Boden schlug. „Du scheinst aber echt, ziemlich stur zu sein, oder?“, fragte Siegfried dem faulen Drachen-Pokémon. „Es bringt nichts... nach wenigen Sekunden gibst du schon auf“, dachte Drake. „Nein, Domi. So leicht gebe ich nicht auf. Das Maxax braucht einen harten Gegner, zum Beispiel Dragoran“, sagte der Champ aus der Johto-Region, „Ich habe richtig Spaß an meiner Arbeit, nicht nur als Champ, sondern auch als Drachenzähmer.“ „So, wie du arbeitest, würde ich gerne Urlaub machen“, seufzte unser Sohn. „Ich meine das sehr ernst, Domi. Du kannst garnicht glauben, wie lange ich schon mit Drachen-Pokémon arbeite“, entgegnete Siegfried. „Ich seh´s schon...“, sagte Drake etwas gelangweilt. Als Siegfried seinem Dragoran um einen Probekampf gegen Maxax bat, kam es jedoch nicht zu einem Kampf, den man sich so vorgestellt hatte, wie es eigentlich sein sollte. Drakes Pokémon ging automatisch zurück in den Pokéball. Wahrscheinlich war es ihm wirklich mehr als langweilig. „Tut mir sehr leid. Ich konnte wohl nichts bei dem Training machen“, entschuldigte sich der Drachen-Meister. „Schon gut. Das ist nicht deine Schuld. Ich habe halt ein Maxax gefangen, das mir nicht gehorcht. Damit muss ich wohl oder übel leben“, sagte Drake. „Wirf nicht so schnell die Flinte ins Korn. Du hast es ja nicht so lange in deinem Besitz. Es braucht Zeit, um sich an dir zu gewöhnen und bei Drachen-Pokémon dauert es schon eine ganze Weile, besonders bei den Drachen, die längst vollentwickelt sind“, erzählte Siegfried und legte seine Hände auf Drakes Schultern, „Als Drachen-Trainer darfst du niemals aufgeben und dein Ziel nie verfehlen.“ „Na, wenn du das sagst...“, entgegnete unser Sohn und rief sein Maxax in den Pokéball zurück, „Trotzdem hast du mir ein klein wenig geholfen. Dein Rat werde ich auf jeden Fall befolgen.“ Der Champ aus der Johto-Region lächelte und war froh, dass Drake nicht mehr so enttäuscht wirkte. „Viel Glück bei deinem Kampf gegen Misty und lass dich nicht von den Fans unterkriegen. Die Drachenrute deines Maxax kann nichts dafür, dass du als Schummler bezeichnet wirst. Glaub mir, mit aggressivem Verhalten, dass du bei Maxax auslässt, kannst du niemals das Vertrauen von Maxax gewinnen. Bleib ruhig und locker, schließlich geht es darum, dass du beim PWT deine wahren Stärken zeigst“, rät Siegfried. „Danke sehr, Siegfried“, bedankte sich unser Sohn, „Ich habe schon immer gewusst, dass du mehr Ratschläge als Kai hast. Ich werde Maxax noch ein wenig Ruhe gönnen, damit wir für den Mittag gut vorbereitet sind.“ Sofort lief Drake in das PWT-Gebäude, um sein schillerndes Drachen-Pokémon für einen kurzen Moment in Schwester Joys Obhut zu bringen.

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Kapitel 123: Domi und der hitzköpfige Qiuzmaster

Beitrag von Reshikrom am Do 25 Apr 2013 - 16:57

Kapitel 123: Domi und der hitzköpfige Quizmaster

Drake konnte nach wenigen Minuten sein Maxax wieder zu sich nehmen. Er freute sich schon sehr auf seinen zweiten Turnierkampf gegen Misty, die Arenaleiterin aus Azuria City. Auf dem Bildschirm sah er, dass Pyro und Erika zurzeit gegeneinander kämpfen. Das Magbrant von Pyro und das Giflor von Erika scheinen jeweils einen starken Eindruck zu haben, aber das Feuer-Pokémon war stärker. In der Mittagszeit wurde Drake von Nicole überrascht, die ihn gesucht hatte. Mit dabei war auch das Kaumalat von unseren Sohn „Hey, Domi. Dein Kaumalat hat dich sehr vermisst“, sagte sie und gab ihren Schwarm das schillernde Landhai-Pokémon in die Arme. „Freut mich, dass ihr extra bei mir vorbeischaut. Ich habe schon ein mulmiges Gefühl, dass ich gegen Misty antreten werde. Eins weiß ich, dass sie Wasser-Pokémon besitzt“, sagte Drake, „Und Wasser-Pokémon können Eis-Attacken beherrschen. Aber ich kann mich wehren, mit Maxax guten Angriff und seiner körperlichen Stärke.“ Die Trainerin wunderte sich, warum unser Sohn nur voll und ganz auf das Turnier fixiert war. Dabei hatte sie sich Drakes Freude über ihr Erscheinen völlig anders vorgestellt, irgendwie romantischer und verliebt. „Sag mal, Domi. Hättest du nach deinen ganzen Kämpfen Lust, mit mir mal so richtig viel Zeit zu verbringen?“, schlug Nicole vor, „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du mich ignorierst und mir hintergehst.“ „Du hättest Siegfrieds Talent gesehen, wie er Drachen-Pokémon leicht zähmt. Er ist der Beste und er ist mein großes Vorbild“, erzählte Drake und hatte nicht auf Nicoles Vorschlag geachtet. Als der Kampf von Pyro und Erika vorbei war, musste Drake sich beeilen und in den Kampfraum gehen. Vorher gab er Nicole das Kaumalat zum aufpassen. In den Moment war sie ziemlich sauer und enttäuscht zugleich. „Gut, dann habe ich auch ein Recht, dich zu ignorieren, Domi Hydreigon!“ Genervt ging sie mit Kaumalat in ihr Zimmer zurück und wollte ihren Schwarm nicht anfeuern. Jetzt musste Drake gegen die burschikose Arenaleiterin Misty antreten, die ein Starmie einsetzte, und er schickte sein Maxax in den Kampf.
Ich lag wieder wie gefesselt auf meinem Bett, aber auf dem Bauch liegend, wegen der Heilsalbe. Carina war in der Zeit unter der Dusche. Warren hatte sich Zeit gelassen, um für mich ein volles Glas, gefüllt mit kalten, frischem Eistee Pfirsich, das sogar mit einer kleinen, hauchdünnen Zitronenscheibe geschmückt wurde. „So, hier ist dein Eistee, so wie du den magst“, sagte der kluge Trainer und bückte sich auf meine Augenhöhe. „Sag mal, wie soll ich denn das ohne Strohhalm genießen? Ich kann den oberen Teil meines Körpers nicht bewegen und jetzt verlangst du von mir, dass ich mit meiner Zunge das Getränk trinken soll, oder?“, wollte ich wissen. „Kai, an einem Strohhalm habe ich nicht gedacht. Ich kann dir gerade einen Trinkhalm holen“, entgegnete Warren und ging zur Schublade, um aus einer durchsichtigen Schachtel einen neonpinken Trinkhalm herauszuholen. „Den kannst du gleich wieder weglegen. Ich hasse neonpink!“, rief ich, „Am besten kannst du damit deinen Schmalz aus deinen Ohren entfernen, dann hörst du mich besser! Und starre nicht ständig auf meinem Arsch!“ „Bleib ruhig. Ich wollte ja nur helfen“, sprach der kluge Trainer, „Ich würde eher jetzt bei Domis Kampf gegen Misty zuschauen, aber ich muss ja dein Sklave sein.“ Milza und Emolga halfen mir, das Glas mit dem Pfirsich-Eistee auf meine Lippenhöhe zu stellen. Dabei konnte ich es in meiner Hand nehmen und daraus trinken. „Toll, das hätte ich auch so gemacht“, sagte der kluge Trainer. „Hättest du ja mal am besten vorher überlegen müssen, Klugscheißer. Du solltest nicht ständig an Caitlin oder an meinem Arsch denken“, entgegnete ich und stellte das leere Glas auf meinem Nachttisch, „Achja, wo ich gerade an deinen schwulen Charakter denke. Ich habe neulich Gary und Caleb, wild knutschend und halbnackt, in ihrem Zimmer gesehen. Boah, das war vielleicht ein epischer Anblick, wenn ich nur meine Kamera dabei mitgenommen hätte.“ „Caleb würde niemals mit Gary was homosexuelles anfangen“, sprach Warren und glaubte mein Erlebnis nicht. „Gary schon. Denn in seinen Vornamen steht nicht umsonst 'Gay', wenn man das 'R' entfernt“, sagte ich. „Oh Mann, Kai. Kann es sein, dass du Maxax' Drachenrute nicht nur an deinem Rücken, sondern auch in deinen Verstand bekommen hast?“, fragte der kluge Trainer lachend. „Hey, wenn es so wäre, dann wäre Domi nicht der Zeuge gewesen. Er hat das neue Schwulenpaar auch gesehen“, erwähnte ich. Warren glaubte das auch nicht und schnappte sich seinen Laptop, um etwas bei seinen gespeicherten Dateien zu überprüfen.
Gary und Caleb gingen aus Langeweile durch den Gang. Dabei hielten sie beide heimlich Händchen, aber da niemand zusehen war, konnten sie sicher sein. „Ich kann es garnicht glauben, dass du soviel Ahnung von Liebe hast, Gary“, sagte Caleb. „Tja, für einen coolen Jungen sollte das auch nicht anders sein“, entgegnete Gary, „Besonders du hast echt reife Leistung geleistet, was mit küssen und lecken zu tun hat.“ Der eigentliche Frauenheld fand Caleb sehr sympathisch und auch ziemlich interessant. Als er dann auch noch mit ihn zusammen geschlafen hatte, wusste er, dass er bei den Mädchen kein Interesse mehr zeigen würde. Deshalb entschied er sich für den genervten Trainer. Die beiden standen vor unserem Zimmer und Gary stellte fest: „Ach, Kai schien diesmal auch sein neues Glück gefunden zu haben. Carina hat ihn in Stich gelassen, wegen seiner Arroganz.“ „Vielleicht hat dieser Drachen-Versager Lust auf einen flotten Dreier, wenn Warren auch noch mitmachen möchte, dann sind wir ja schon ein flotter Vierer“, sagte Caleb und lachte etwas. „Warte, ich kümmere mich schon darum. Ich kenne ihn etwas länger als du“, sagte Gary und betrat unser Zimmer, während Caleb vor der Tür wartete. „Was willst du denn hier?“, fragte ich sehr genervt. „Bleib locker, Krüppel. Ich habe von deinem Unfall gehört. Mann, du nennst dich Drachen-Trainer? Sei froh, dass das Maxax nicht dein Ding in der Hose abgetrennt hat“, sprach Ashs Rivale. „Halt die Klappe und verlasse sofort das Zimmer. Schwule Kerle möchte ich hier nicht haben. Die verpesten nur die frische Luft hier im Zimmer, die ich einatme“, entgegnete ich. „Komm schon. Deine Geheimnisse brauchst du nicht zu verbergen. Caleb und ich wissen doch, dass du mit Warren eine enge Liebesbeziehung führst“, sprach Ashs Rivale. Der kluge Trainer bekam das mit und verstand das völlig falsch. „Ähm, Gary. Das stimmt nicht. Ich bin nur die Pflegekraft für Kai. Und schwul bin ich auch nicht.“ „Labere nicht, Klugscheißer! Kümmere du dich um deinen Scheiß!“, rief ich. „Und zu dir, Gary Schwul Eich. Verschwinde aus meinem Zimmer, sonst werde ich wütender als ein tobendes Garados.“ „Ich kann entscheiden, was ich mache und was nicht. Caleb und ich hatten sowieso vor, zu gehen. Der Schummler kämpft ja jetzt gegen eine von meinen Kanto-Leuten. Tja, das Leben kann für einen Kanto-Champ wie mich sehr hart werden“, entgegnete Gary und verließ das Zimmer. Dabei küsste er Caleb kurz auf die Lippen und ging mit ihm zur dunklen Tribüne. Warren konnte es nicht fassen, dass sein Sohn mit dem Schmarotzer abhing und sogar mit ihn zusammen war. Ziemlich erschrocken starrte er mich an. „Ich habe es dir die ganze Zeit gesagt, aber du warst zu naiv“, sagte ich. „Ich möchte nicht, dass Caleb mit den Perversling geht. Langsam bin ich auf 180“, sagte der kluge Trainer und stellte seinen Laptop auf einen Tisch. Er wollte den beiden nachgehen, was er auch tat. „Hey, ich habe voll den Kohldampf!“, rief ich. Aber als Warren wütend das Zimmer verließ, konnte ich ihn nicht nachrennen. „Kai, was ist denn jetzt schon wieder los?“, fragte Carina und kam, nur mit einem Handtuch um ihren Körper gewickelt, aus dem Badezimmer. „Der Klugscheißer hat sich aus dem Staub gemacht, weil Caleb jetzt schwul ist. Und Gary ist der Champ der Kanto-Region!“, erzählte ich. „Ich kann Warren ein klein wenig verstehen. Er möchte jetzt mehr für Caleb da sein“, sagte meine Verlobte, „Und damit du nicht verhungerst, werde ich gleich für dich Tortellini mit Käse-Sahne-Soße holen.“
In der Zeit konnte Drake mit seinem ungehorsamen Maxax gegen die Arenaleiterin Misty und Starmie ganz knapp gewinnen. Die starken Attacken des Wasser-Pokémon hatten Maxax beinahe in das K.O. gebracht, aber wieder musste das schillernde Drachen-Pokémon mit seiner Drachenrute das Starmie aus dem Feld fegen. Wieder musste er sich die Verspottungen der Fans anhören und flüchtete schnell in die Eingangshalle. Das Problem mit der Drachenrute konnte unser Sohn nicht lösen. Es war für ihn schwer, die Kontrolle über sein Pokémon zu haben. Etwas traurig betrachtete er den Pokéball seines Maxax' und fragte sich: „Wann wirst du mir endlich gehorchen?“ Unbemerkt stand Pyro, der Arenaleiter aus der Zinnoberinsel in Kanto, neben ihn und fragte: „Geht es dir gut?“ „Oh, ähm... ja... danke der Nachfrage“, bedankte sich Drake. „Ich finde, dass du ein tapferer Trainer bist, der nie aufgibt. Ich bin sehr gespannt, wie unser Kampf gleich aussehen wird“, sagte der Feuer-Trainer und ging in die Kampfhalle. Sofort ging Drake, mit gemischten Gefühlen, ebenfalls in die Kampfhalle hinein, um seinen letzten Kampf des Kanto-Turniers zu schaffen. Im Finalkampf gegen Pyro versuchte unser Sohn, sich am Riemen zu reißen und nicht wegen Maxax' Egoismus auszurasten. Der hitzköpfige Feuer-Trainer setzte für den Kampf ein starkes Magbrant in den Kampf. Wieder machte das schillernde Drachen-Pokémon das, was es möchte und ignorierte jeden Befehl seines Trainers. Der Kampf begann mit einer Flammenwurf-Attacke, die dafür sorgte, das Maxax in den Flammen gefangen war. Dabei wurde der Angriff sehr geschwächt. „Verdammt noch mal!“, fluchte Drake, „Greif doch jetzt endlich an!“ Maxax gähnte gelangweilt und hielt Magbrant nicht für einen Gegner. „Ist TM28 die Frosch-Attacke? Das werden wir herausfinden! Setz Hyperstrahl ein!“, befahl Pyro. Das kräftige Feuer-Pokémon schoß einen gewaltigen Hyperstrahl aus, das Maxax kaum schadete. „Warum lässt du dir das gefallen?!?“, fragte unser Sohn ziemlich wütend, „Setz Drachenklaue ein!“ Das Drachen-Pokémon schlug wieder mit seinem Schweif mehrmals auf dem Boden; ein Zeichen dafür, dass es gleich Drachenrute einsetzen würde. „Nein, nicht ein drittes Mal! Ich verbiete es dir!“, rief Drake, „Jetzt muss du auf mich hören, auch wenn du das nicht willst!“ „Ob Quapsel sich dreimal entwickeln kann, werden wir sehen! Jetzt bitte eine Psychokinese, Magbrant!“, befahl der Arenaleiter der Zinnoberinsel. Der Angriff von Magbrant sorgte dafür, dass Maxax aggressiv wurde. Obwohl es nicht kämpfen wollte, stand es auf und versetzte das Feuer-Pokémon einen sehr heftigen Angriff mit seinen Klingen. Es war die Attacke Guillotine, die den Gegner nur mit einem Schlag ins K.O. brachte. So gewann Drake das Kanto-Turnier, aber mit einem unzufriedenen Gesichtsausdruck verließ er die Kampfhalle, mit seinem Maxax, das er direkt in seinen Pokéball gerufen hatte. Er dachte schon an das Champ-Turnier, wenn er gegen mich oder Siegfried kämpfen würde und musste die ganzen Verspottungen einstecken. Drake beschloss, in seinem Zimmer zu gehen, was er auch tat. Er sah Nicole mit seinem Kaumalat spielen und sie schien, sehr traurig zu sein, dass unser Sohn sich für sie nicht mehr interessieren würde. „Ach, kommst du mich auch mal wieder besuchen?“, fragte Nicole etwas sauer. „Was denn? Wir teilen uns das Zimmer. Ich habe übrigens das Kanto-Turnier gewonnen und bin nun beim Champ-Turnier dabei, wenn ich das möchte. Ich muss mich dafür noch eintragen lassen“, erzählte Drake. „Wie schön, dass das blöde Turnier für dich wichtig ist“, entgegnete die Trainerin, „Wenn ich das Johto-Turnier gewinnen würde, dann pfeife ich auf das Champ-Turnier.“ „Also ich werde mir die Kämpfe mit Kai und Siegfried nicht entgehen lassen. Zwei Drachenprofis in einem Champ-Turnier – das ist der Hammer!“, rief unser Sohn. „Ich dachte, du möchtest diesmal für mich da sein und nicht ständig für das blöde Turnier trainieren. Dein Maxax braucht auch mal Pause“, sagte Nicole. „Oh, da fällt mir ein! Ich trage mich am besten jetzt sofort für das Champ-Turnier ein. Wer weiß, vielleicht werde ich später ausgelost“, sprach Drake und verließ blitzschnell das Zimmer. „Domi kümmert nur um sich... und was ist mit mir?“, fragte sich Nicole und starrte Kaumalat an.

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Kapitel 124: Die Kraft des Wassers

Beitrag von Reshikrom94 am Di 30 Apr 2013 - 4:57

Kapitel 124: Die Kraft des Wassers

Gut gelaunt ging unser Sohn in die Eingangshalle, um sich am Empfang für das Champ-Turnier anzumelden. Als er dort seinen Trainerpass zeigte und die ID-Nummer eintragen ließ, traf er plötzlich auf Gary und Caleb. „Ach, wen haben wir denn da?“, fragte Ashs Rivale, „Der kleine Schummler hat sich jetzt also für das Champ-Turnier angemeldet, um mit etwas Glück gegen drei Champs zu kämpfen.“ „Ich habe nicht geschummelt. Maxax hat noch kein Vertrauen für mich entwickelt“, sagte Drake und wollte wieder zurück in sein Zimmer gehen, aber Gary hielt ihn auf. „Ich werde nicht gegen einen Schummler kämpfen, der mit Drachenrute die Pokémon aus dem Feld fegt. Ich werde dafür sorgen, dass du aus dem Turnier aussteigst und von den ganzen Fans gemobbt wirst“, drohte der Kanto-Champ. Caleb sagte nichts dazu, dass sein Kumpel von Gary gedroht wurde. Stattdessen schaute er nur so tatenlos hin. „Hör mal, Gary. Ich möchte nur gegen Kai und Siegfried kämpfen, das ist alles. Und bei solchen Turnieren habe ich bisher noch nie daran teilgenommen, weil ich nicht stark genug war. Jetzt könnte ein Traum von mir wahr werden, ein erfahrener Drachen-Trainer zu werden“, erzählte unser Sohn. „Nur, weil mein Opa dich für das Kanto-Turnier angemeldet hat, heißt das nicht, dass du uns hier alle den Titel entreißt. Ich kann auch ein lächerliches Dragon-Luftschiff steuern und behaupten, ich sei der Held des Tages!“, rief Gary und wurde sauer. „Hey, ich möchte doch nur ein starker Trainer sein. Ich habe nicht vor, die Titel von den ganzen Champs zu nehmen“, entgegnete unser Sohn und bekam etwas Zweifel, dass Gary ihn etwas schlimmes antun würde. „Du wirst niemals ein starker Trainer sein und ein Verlierer bleiben, du Schummler!“, rief Ashs Rivale und schubste Drake auf den harten Boden. „Hey! Was soll das?!“, rief Warren und kam gerade rechtzeitig. Er half Drake auf und war mit Garys Verhalten nicht zufrieden. „Mein lieber Warren Black. Dieser kleine Schummler hat es bis zum Champ-Turnier geschafft, aber mit einer unfairen Taktik. Er muss sofort aus dem Turnier raus. Es kommen dann nur wegen ihn knappe 10-Sekunden-Kämpfe heraus“, sagte Gary und ging mit Caleb durch den Flur. „Caleb, wir müssen uns auch mal unterhalten, dringend!“, rief der kluge Trainer. Er wundert sich dabei, dass Caleb nicht über seinen Schatten gesprungen war, um seinen Kumpel Drake zu helfen. „Ist alles bei dir in Ordnung?“, fragte Warren. „Ja, alles bestens... ich bin nicht verletzt oder so...“, antwortete Drake. „Komm, du sieht etwas hungrig aus. Nach deinen harten Kämpfen brauchst du dringend eine kleine Verstärkung“, sagte der kluge Trainer und ging mit unseren Sohn in die Kantine, um dort was zum Mittag zu essen.
Nicole ging in die Eingangshalle, um von dort aus in die Kampfhalle zu gehen, wo sie nun ihren ersten Johto-Arenaleiter-Kampf bestreiten hatte. Ihr Gegner war durch Zufall die Drachen-Trainerin Sandra, die heißblütig darauf war, gegen ihren Cousin Siegfried anzutreten. Aber Sandras Pokémon Seedraking zeigte auch seine Stärke gegen Nicoles Milotic. Beide zeigten ihre besonderen Wasser-Attacken von Hydropumpe bis Siedewasser. Da Milotic eine gute Spezial Verteidigung hatte, konnte es nicht mit den heftigen Attacken von Seedraking klarkommen, besonders die Attacke Draco Meteor, die daraufhin folgte, brachte einen Volltreffer. Milotic konterte mit Siedewasser zurück, aber es brachte nicht viel bei dem Wasser/Drachen-Pokémon. Sandra war sich sicher, dass der Kampf rasch vorbeiging, was auch so war, denn ihr Pokémon brachte Nicoles Pokémon mit einen gewaltigen Drachenpuls-Angriff ins K.O. - Sandra kam in die nächste Runde.
Nach dem Kampf wurden die Teilnehmer des Johto-Turniers auf dem Bildschirm angezeigt: Bianka verlor gegen Jasmin, Falk gewann gegen Hartwig, Jens verlor gegen Norbert und Sandra gewann gegen Nicole. Jetzt wurde entschieden, wer nun in der zweiten Runde gegeneinander antreten werden: Jasmin gegen Falk und Norbert gegen Sandra.
Nicole stand unter dem Bildschirm und betrachtete die dortige Anzeige. Sie hatte gegen Sandra und ihrem Seedraking keine Chance. Hätte sie ihr Serpiroyal eingesetzt, dann wäre der Kampf für sie einfacher gewesen. Aber irgendwie wirkte Nicole sehr zufrieden. Seitdem Drake nur noch für das Turnier fixiert war, wollte sie mit Absicht verlieren, um ihren Schwarm endlich beeindrucken zu können, ohne die Listentafel des Pokémon World Tournaments. Nun hatte sie sich überlegt, auf Drake zu warten, bis er mal zur Vernunft kam, denn er muss warten, bis die Arenaleiter-Turniere vorbei waren. Aber erst brachte die Trainerin ihr Milotic in die Obhut von Schwester Joy im Pokémon Center, das sich am Empfang befand.
Kai aß auf dem Bett die Tortellini mit der leckeren Käse-Sahne-Soße. Auch Milza und Emolga lagen neben ihn und wollten auch etwas von den schmackhaften Nudelgericht abbekommen. Dabei verschmierte mein Verlobter manchmal die Soße auf seinen nackten Oberkörper und Milza wollte mit Emolga die Soße abschlecken. „Sag mal, Schatz. Wie lange brauchst du denn noch?“, fragte mich Kai. „Ich brauche noch etwas Zeit. Meine Haare können sich nicht von selbst geföhnt werden“, antwortete ich und nahm mir eine gewisse Zeit für meine langen, dunkelblonden Haare. Als mein Verlobter seinen Teller leer gegessen hatte, langweilte er sich auf dem Bett. Er konnte nicht mehr so richtig aufstehen, wegen seinen Rückenschmerzen, die er von Drakes Maxax bekam. Kai vermisste die Bewegung und die Zärtlichkeiten von mir – er wollte wieder so sein, wie er war, und wollte nicht ständig das Bett hüten. Aus Langeweile spielten Milza und Emolga auf dem Fußboden fangen. Kais Augen brannten etwas und deshalb nickte er ein. Sofort träumte er, wie ich aus dem Badezimmer mit Dessous herauskam und vor ihn einen erotischen Tanz vorführte. „Wie geil. Mach weiter so, du geiles Mädchen!“, rief Kai in seinen Traum und fühlte sich sehr wohl. In seinem Traum lag er, wie jetzt in der Realität, gelähmt auf dem Bett. Dabei stand eine Stange im Zimmer, die man sonst in Etablissements fand, und ich tanzte dort herum, mit sämtlichen erotischen Bewegungen. Selbstverständlich fand mein Verlobter sowas krass und wurde ihn in seinen Traum notgeil. Sofort verlangte er mehr von mir: „Zieh bitte dein BH aus, Schatz.“ Mit einen leichten stöhnen versuchte Kai, sich am Riemen zu reißen, denn er wurde nervös, aber zugleich war er auch ziemlich gespannt. In seinen Traum zog ich mich komplett aus und verging mich förmlich an meinem Verlobten. „Oh ja, gib´s mir...“, stöhnte Kai und fand das äußerst geil. Klar war, dass er von einen gut gelungenden Sex mit mir träumte und am liebsten würde er weiterträumen, aber ich riss ihn aus seinen tollen Traum wach. „Kai! Hörst du schlecht?“, fragte ich. „Wie? Was? Ach,... na super. Ich hatte so einen echt geilen Traum und warum musstest du mich wecken, wo es gerade da spannend wurde?“, wollte mein Verlobter wissen. „Ähm, ja... ich wollte dich nur fragen, ob du was zu Abend essen willst“, entgegnete ich und nahm mein Emolga auf meine Schulter. „Nein, danke. Aber du könntest mir eine kalte Cola bringen, denn von Eistee habe ich heute erstmal genug. Brauche mal wieder Kohlensäure“, sprach Kai und lächelte mich an. „Okay, aber das könnte ein klein wenig dauern. Kommst du ohne mich zurecht?“, wollte ich wissen. „Worauf du dich verlassen kannst, meine sexy Braut“, sagte Kai flirtend. Ich verließ das Zimmer, um für Kai eine eiskalte Cola zu holen, während mein Verlobter versuchte, wieder schnell einzunicken, um den Traum erneut zu träumen. Sein Milza gesellte sich zu ihn und legte sich auf den nackten Bauch seines Trainers.
In der Zeit war Sandra in ihren nächsten Kampf verwickelt. Der Eis-Trainer Norbert machte ihr mit seinen Mamutel die Hölle heiß, während Seedraking sich mit starken Wasser-Attacken wie Hydropumpe so mächtig ins Zeug legte. Die Angriffe des Eis/Boden-Pokémon waren sehr stark, aber meistens verfehlten diese das Ziel. Drachen-Pokémon haben eine Schwächen gegenüber Eis-Pokémon und deren Eis-Attacken, doch Sandras Pokémon war noch vom Typ Wasser, also schadeten Eis-Angriffe nur normal. Mit einer gewaltigen Hydropumpe umhüllte sich Seedraking und entfachte eine Art Strudel, um Mamutel außer Gefecht zu setzen – und es gelang ihn auch. Norbert hatte gegen Sandra verloren und stieg automatisch aus dem Johto-Turnier aus. Die Drachen-Trainerin war sehr froh über ihren Halbfinalsieg und war gespannt auf ihren nächsten Gegner. Als sie in die Eingangshalle ging, um nachzuschauen, ob Falk oder Jasmin gewonnen hatten. Und es wurde auch schnell bekannt, das die Stahl-Trainerin Jasmin in das Johto-Finale kam. Jetzt musste Sandra nur noch Jasmin besiegen, dann konnte sie sich für das Champ-Turnier anmelden. Aber sie hatte ja ihre Wasser-Taktik von Seedraking, um zu gewinnen.
Warren und Drake saßen in der Kantine und aßen eine leckere Pizza, mit sehr viel Käse und Tomaten. Dabei unterhielten sie sich über verschiedene Dinge, besonders um die Ungehorsamkeit von Drakes Maxax. „Wie kommst du jetzt eigentlich mit Maxax klar? Wirst du noch etwas Training gebrauchen oder wie?“, wollte der kluge Trainer wissen. „Ja, es ist halt immer noch so egoistisch und faul. Eine weitere Trainingseinheit könnte nicht schaden, aber Siegfried und Kai haben keine Zeit dafür oder schaffen es nicht, Maxax zu zähmen“, gab unser Sohn als Antwort und legte den geschmolzenen Käse auf seine Pizza. „Lysander wäre eine gute Hilfe. Er selbst ist Trainer eines Maxax und er macht ja auch beim PWT mit, beim Einall-Turnier“, erzählte Warren. „Stimmt, hätte ich beinahe vergessen“, sagte Drake und genoss seine Käse-Pizza. In der Kantine waren die beiden Jungs nicht allein. Einige Arenaleiter aßen dort auch verschiedene Gerichte aus der großen Küche. Plötzlich kam Sandra in die Kantine herein, um sich was zu trinken zu kaufen. „Hey, da ist diese Drachen-Trainerin Sandra“, flüsterte unser Sohn Warren zu. „Woah, die schaut aber ziemlich geil aus“, stellte der kluge Trainer fest. „Die ist viel zu alt für dich, Klugscheißer!“, rief Drake, „Und außerdem bist du mit Caitlin zusammen.“ „Jaja, ich weiß. Egal, kommen wir nochmal zu deinem Maxax zurück. Ich würde an deiner Stelle die Zeit nutzen, um selbst das Pokémon zu zähmen. Nicht, dass du nochmal als Schummler bezeichnet wirst“, rät Warren. „Glaub mir, ich werde schon oft genug als Schummler bezeichnet. Das konnte ich schon bei Gary spüren, als er mir gedroht hat“, seufzte Drake. „Ich werde dafür sorgen, dass dir nichts passiert. Langsam regt mich Gary auch auf, weil er jetzt mit Caleb zusammen ist. Ziemlich ungewöhnlich, aber es nun mal so passiert – Caleb ist schwul“, sprach der kluge Trainer. „Bist du nicht selbst schwul oder gewesen?“, fragte Drake. „Nein, ich war vor Caitlin nicht mit einen Jungen zusammen, obwohl Ash oftmals bei mir gepennt hat, aber nein, ich war und bin nicht schwul“, antwortete Warren, „So, es wäre besser, wenn wir jetzt in unsere Zimmer gehen. Es ist schon spät.“ Die beiden verließen die Kantine und gingen in ihre Zimmer zurück.
In der Zeit saßen Caleb und Gary in ihrem Zimmer und schauten aus dem Fenster. Dabei rauchte Gary einen Glimmstengel. „Auf garkeinen werde ich gegen diesen Schummler kämpfen“, sprach er und zog an seiner Zigarette, „Ich bin der Kanto-Champ und möchte einen fairen Kampf haben. Ey, dieser Möchtegern-Drachenprofi versaut alles bei diesem Turnier. Kein Wunder, dass alle Fans ihn schon bei seinem ersten Kampf hassen.“ „Domi ist schon immer ein sehr komplizierter Trainer gewesen. Er träumt davon, wie Kai ein guter Drachen-Trainer zu sein, aber er ist voll schwach“, erzählte Caleb, „Er wirkt dabei auch ziemlich naiv.“ Langsam fing es an, dass das Zimmer nach Zigarettenrauch roch, obwohl Gary am Fenster hockte. „Hier, möchtest du auch mal daran ziehen?“, bot Gary an. Ohne zu zögern nahm Caleb die Zigarette und zog dran. „Das schmeckt echt widerlich“, stellte der genervte Trainer fest. „Daran wirst du dich noch gewöhnen. Ich rauche schon seitdem ich 16 war. Jetzt bin ich 18 und immer noch der beste Trainer Kantos“, gab Ashs Rivale an. Da konnte Caleb nur zustimmen und fand Gary wirklich sehr stark, aus seiner Sicht. Doch plötzlich sah Gary auf dem Campus eine Person in seinem Alter und er erkannte ihn sogar wieder. „Nee, oder?!“, rief er, „Muss dieses Arschloch mir wieder die Show stehlen?!“ „Was ist denn los?“, fragte Caleb. „Rot ist los. Dieser verdammte Mistkerl funkte mir in Kanto schon dazwischen und wollte mir den Titel nehmen, mit seinen lächerlichen Pokémon“, antwortete Gary, „Dieser Trainer hat es schon lange auf mich abgesehen. Naja, im Gegenteil zu Ash behauptet er, der stärkste Trainer der Welt zu sein. Und seine Umgangsform geht mir so auf die Nerven und der redet nie!“ „Zu welcher Gruppe gehört er? Er schaut nicht aus wie ein Arenaleiter oder etwa doch?“, wollte der genervte Trainer wissen. „Er ist der zweite Champ der Kanto-Region. Das Amt von Kanto hatte mir ein Angebot gemacht, dass ich die Arena von Vertania City übernehmen sollte, aber ich habe das abgelehnt. Da meinte mein Großvater, dass ich einen Fehler gemacht und Rot doch den Posten als Kanto-Champ überlassen hätte, aber dann wäre ich ja nicht hier“, erzählte Gary. „Das ist echt hart. Aber gut, dass du Champ von der Kanto-Region geblieben bist“, sagte Caleb. Als Gary seinen Glimmstengel aufgeraucht hatte, sagte er: „Gehen wir schlafen. Es bringt nichts, sich über diesen menschlichen Stummfilm aufzuregen.“

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Kapitel 125: Kluge Freundschaft

Beitrag von Reshikrom am So 5 Mai 2013 - 20:45

Kapitel 125: Kluge Freundschaft

Am selben Abend hatte Sandra noch ihren Finalkampf gegen die Arenaleiterin aus Oliviana City, die Stahl-Trainerin Jasmin. Das Johto-Turnier ging dem Ende zu und Seedraking schien klar im Vorteil zu sein, wegen Jasmins Pokémon Stahlos. Wieder nutzte das Wasser/Drachen-Pokémon die Wasser-Taktik mit der Strudel-Hydropumpe, während Stahlos es mit Eisenschweif attackierte. Leider brachte dieser Angriff nicht viel bei Sandras Pokémon und Seedraking konterte mit einer wirbelnden Hydropumpe auf die stahlharte Boa. Durch seine Schwäche gegen Wasser wurde Jasmins Pokémon besiegt und für Sandra hieß es, sich für das Champ-Turnier anzumelden. Mit voller Stolz verließ die Drachen-Trainerin das Kampffeld und kehrte in ihrem Zimmer, das sie mit Kamilla teilte, zurück, um sich für den anstrengenden Tag zu erholen.
Ich war immer noch am schlummern. Dabei wusste ich nicht, dass Carina schon längst zurück gekommen war, aber sie wollte mich nicht wecken. Wieder träumte ich von einer geilen Szene mit Carina und mir, der diesmal etwas interessanter wurde. In dem zweiten Traum lag ich, so wie jetzt, gelähmt auf dem großen Ehebett, aber ich wurde an den Hand- und Fußgelenken mit Handschellen an die Kopf- und Fußseite des Bettes gefesselt. Über mir saß Carina, von Kopf bis Fuß nackt und mit echt zarter Haut, und lächelte mich sehr flirtend an. Sie hatte eine echt ziemlich große Oberweite, so groß wie die von Géraldine. „Hey, Kai...! Was möchtest du lieber – Sprühsahne oder Schokoladensirup?“, fragte Carina und hielt in einer Hand eine Dose Sprühsahne und in der anderen eine Sirupflasche. „Oh, Süßi. Mir wäre beides lieber. Ich habe doch selbstverständlich Lust, diese Süßigkeiten von deinen geilen Körper abzulecken“, antwortete ich flirtend. Meine Verlobte sprühte die Sahne und die Schokoladensoße auf ihren Brüsten und ihrem Bauch. Sie beugte sich nach vorn, damit ich diese beiden Süßstoffe von ihrem Körper ablecken durfte. „Wow, das nenne ich mal eine echt geile Sache“, sagte ich stöhnend und genoss die Sahne, die an meinen Lippen klebten, „Achja, Süßi... könntest du mir bitte einen blasen? Ich bin so notgeil und erregt von deiner Zärtlichkeit.“ Als ich von Carina einen geblasen bekommen hatte, war ich da ziemlich erregt und stellte mir vor, dass es wie richtiger Sex wäre. Aber dann wurde ich von Carina geweckt. „Kai, ich habe dir jetzt die Cola gebracht, die du wolltest. Und außerdem muss ich nochmal dein Rücken mit Heilsalbe eincremen“, sagte meine Verlobte und hielt eine Tube Salbe in einer Hand. Ich schwärmte immer noch was von meinem Traum, aber dann musste ich mich vorsichtig hinsetzen, damit Carina mir die Salbe auf meinem Rücken auftragen konnte. „Argh, Süßi. Das schmerzt sehr...“, jammerte ich. „Milza, Mil...!“, rief mein schillerndes Milza und hielt die kalte Colaflasche in seinen kleinen Händen. „Eine nächtliche Erfrischung tut immer gut, Kumpel. Danke sehr“, bedankte ich mich bei meinem Drachen-Pokémon und streichelte es auf dem Kopf. Nachdem Carina mir den Rücken mit Salbe eingecremt hatte, wollten wir beide gemeinsam schlafen, was wir auch taten. Ich musste auf dem Bauch und ohne Decke schlafen, sonst würde ich die Heilsalbe verschmieren. Trotzdem konnte ich mich bequem hinlegen und gut einschlafen.
Es wurde nächster Morgen, der 04. Dezember 2012. Ich wachte relativ früh auf und musste enttäuscht feststellen, dass ich immer noch gelähmt war. „Na toll... Jetzt bleibe ich für immer ein Krüppel... wääähhh“, jammerte ich und lag wie gefesselt auf meinem Bett. Von dem Gejammer wurde meine Verlobte wach und fragte: „Was hast du denn, Kai?“ „Ich bin immer noch gelähmt... mein Körper fühlt sich wie Pudding an“, quengelte ich. „Kopf hoch, mein Süßer. Bleibe weiterhin im Bett und dann wird es sicher wieder in Ordnung werden“, meinte Carina. „Das will ich hoffen. Bald steht das Champ-Turnier an und ich kann nicht als halbnackter, gelähmter Einall-Champ auf die Bühne kommen“, entgegnete ich. „Reg dich ab. Weiß du was? Ich hole für dich ein leckeres Frühstück, bestehend aus einem Glas Kakao und einem Teller mit zwei Käsebrötchen“, sagte meine Verlobte und zog sich um, um Frühstück aus der Kantine zu holen. Ich hatte in der Zeit vor, mich auf dem Rücken zu legen, aber dann konnte ich nicht mehr meine Arme spüren. Sie waren wie steif gefroren. „Scheiße“, fluchte ich leise und versuchte mit aller Kraft, mich zu wenden, „Milza, hilf mir bitte!“ Mein schillerndes Drachen-Pokémon half mir, aber es war nicht kräftig genug, um mich zu wenden. „Carina, beeile dich doch... ich halt das nicht mehr aus“, jammerte ich.
Warren und Caitlin befanden sich in der Eingangshalle, wo nun auf der Tafel stand, dass das Hoenn-Turnier am heutigen Tag stattfand. Diesmal testete der kluge Trainer seine Stärken gegen die Arenaleiter aus der weit entfernten Hoenn-Region. „Endlich bin ich an der Reihe. Jetzt brauche ich nicht ständig Kais Sklave spielen“, sagte Warren zu seiner Freundin. „Wow, dein erster Gegner ist eine Arenaleiterin namens Wibke. Sie scheint, ein echt hübsches Mädchen zu sein“, stellte Caitlin fest. „Ach, das wird einfach werden“, glaubte der kluge Trainer, „Mit einer intelligenten Strategie werde ich das Turnier schaffen.“ Plötzlich mischte sich ein Trainer ein, der sehr neugierig wurde, was Warren für eine Strategie hatte. „Hey, du scheinst ja richtig heiß auf die Kämpfe zu sein, oder?“, fragte der Junge. „Oh ja. Ich habe seit langem nicht mehr bei einem Turnier mitgemacht und Professor Eich hat mich für das Hoenn-Turnier registriert und Wibke ist meine erste Gegnerin“, erzählt der kluge Trainer. „Da bleibt ja einem glatt die Spucke weg. Ich finde dich äußerlich stark und ich muss dich warnen – Wibke hat es echt drauf. Das kenne ich aus Erfahrung, weil ich selbst ein Arenaleiter der Hoenn-Region bin“, erzählte der Junge, „Mein Name ist Ben und bin auf Psycho-Pokémon spezialisiert.“ „Cool. Ich heiße Warren und komme aus Avenitia, das sich südöstlich der Einall-Region befindet.“ „Und ich bin Caitlin und interessiere mich für die Erziehung der Pokémon, die bei uns in der Pension unterkommen“, stellte sich die junge Züchterin vor. „Hmm, Warren... ein echt ziemlich komischer Name...“, stellte Ben fest, „Caitlin ist ganz okay.“ „Ich finde meinen Vornamen in Ordnung. Mein Vater hat mich so genannt, weil er halt zu mir passt“, entgegnete der kluge Trainer. „Ich brauche noch etwas Gewöhnung an den eigenartigen Jungenvornamen. Egal, ich muss mich vorbereiten für meinen Kampf gegen Flavia, die Arenaleiterin mit den Feuer-Pokémon. Es wäre nett, wenn wir uns nach der ersten Runde wiedersehen können. Bis nachher dann“, sagte Ben und verließ das PWT-Gebäude. „So, dann gehe ich mal in die Kampfhalle und bestreite die Turnierkämpfe. Feure mich immer an, dann werde ich das Hoenn-Turnier schaffen“, sagte Warren und gab Caitlin einen Kuss auf die Lippen. Danach ging er in die Kampfhalle hinein, um seinen ersten Hoenn-Turnierkampf gegen Wibke auszutragen und Caitlin ging auf die Tribüne, um von dort aus ihren Freund anzufeuern.
Carina kam nach einer kurzen Weile mit dem Frühstück in unser Zimmer zurück. Dabei sah sie, wie ich versuchte, mich auf dem Rücken zu legen und Milza sah erschöpft neben mir. „Kai, was soll das denn schon wieder?“, fragte meine Verlobte und stellte das Tablett mit dem Frühstück auf den Tisch. „Ich wollte auf dem Rücken liegen und meine Arm sind steif gefroren. Kannst du mir bitte helfen, Süßi?“, fragte ich. „Das machst du nur, damit ich dich anfassen soll, oder? Ich glaube, dass du eine männliche Person zum reden brauchst“, glaubte Carina. „Was? Nein! Ich brauche nur dich... und Domi,... also brauche ich keinen männlichen Gesprächspartner, der mir hilft, dass ich endlich auf dem Rücken liegen kann“, entgegnete ich. „Ich werde Siegfried für dich engagieren. Mit deinen Halbbruder verstehst du dich ja prächtig, hihi“, sagte meine Verlobte und verließ wieder das Zimmer, um den Johto-Champ zu holen. „Süßi! Bleib stehen! Tu mir das nicht an! Wäääähhhh!“, jammerte ich und starrte auf das Frühstück, das auf dem Tisch lag. Mir lief dabei das Wasser im Mund zusammen, als ich das frisch gebackene Käsebrötchen und den Kakao roch. „Äh, wäre einer von euch so lieb, dass es mir den Frühstücksteller bringen kann?“, fragte ich mit einen auffälligen und höflichen Ton. Milza und Emolga schmusten miteinander und hatten Spaß ohne Ende. „Na toll... immer diese verliebten Pokémon“, seufzte ich.
Carina klopfte an die Zimmertür von Siegfried und Géraldine. Der Champ von Johto öffnete auch die Tür und fragte: „Oh, Carina. Was gibt’s denn?“ „Könntest du dir bitte Zeit für Kai nehmen? Momentan überlege ich mir, kurz vor dem Einall-Turnier zu trainieren und Géraldine wäre eine gute Trainingspartnerin für mich. Also, kannst du bitte für mich um deinen quengligen Halbbruder kümmern, bitte?“, fragte meine Verlobte. „Ich habe sonst immer gedacht, dass du nie die Finger von Kai lassen kannst. Durch seine Lähmung bist du ziemlich überfordert, aber da ich ein netter Mensch bin, helfe ich dir auch. Das Training hast du dir wirklich mal verdient, denn schließlich möchtest du auch beim Champ-Turnier mitmachen, wenn du dich anmelden und ausgelost wirst“, sagte Siegfried und ging zu Kai. Carina gesellte sich daraufhin zu ihrer besten Freundin und Arbeitskollegin der PokéFashion-Boutique Géraldine.
Warren setzte für seinen Kampf gegen Wibke und ihr Altaria sein Flamara ein. Der erste Kampf schien für den klugen Trainer ein wahrer Spießrutenlauf zu sein, weil Altaria ein Drachen/Flug-Pokémon und sehr immun gegen Feuer-Attacken war. Mit einem guten, physischen Angriff konnte Flamara das Pokémon Wibke in einer kurzen Zeit besiegen. Für Warren hieß es, in die zweite Runde zu kommen und seinen nächsten Gegner ausfindig zu machen. Er rief sein Pokémon zurück und rannte schnell zur Eingangshalle, um auf die Tafel zu sehen, ob sich was verändert hatte. „Respekt!“, rief Ben, als er sah, dass Warren Wibke besiegt hatte, „Für mich war Flavia eine harte Nuss, aber ich konnte sie besiegen, mit meiner Psychokinese.“ „Du beherrscht Psychokinese? Ziemlich interessant, aber auch ein klein wenig verrückt“, stellte der kluge Trainer fest. „Ich habe selbstverständlich mein Pokémon kämpfen lassen. Mit meiner Psychokinese kann ich die Gedanken meiner Gegner lesen, was sie als nächstes vorhaben werden. Schon unglaublich, dass Felizia meine nächste Gegnerin sein wird und du wirst gegen... oh, gegen meine Zwillingsschwester Svenja kämpfen“, sagte Ben. „Deine Zwillingsschwester? Ist sie auch stark?“, wollte Warren wissen. „Ja, wir beide kämpfen eigentlich immer zu zweit, aber hier im PWT ist es nicht gestattet, das ein Duo zusammen antreten darf. Schade...“, seufzte der Arenaleiter von Moosbach City. Plötzlich rief seine Zwillingsschwester: „Ben, es wird Zeit, dass wir trainieren. Mein Lunastein wartet schon ungeduldig auf einen Gegner!“ „Bis später, äh... hab deinen Namen vergessen!“, rief Ben und ging zu Svenja, um mit ihr zu trainieren. Svenja war ein paar Minuten älter als Ben und nahm ihre Rolle als 'große' Schwester sehr gut auf, aber Ben war der klügere von den Zwillingen. Warren wusste nun, welches Pokémon seine nächste Gegnerin hatte, Lunastein – ein Gestein/Psycho-Pokémon, das aussah wie ein halber Mond. Ben besaß das Gegenstück – Sonnfel, das eine Sonne darstellte. Caitlin sah ihren Freund in der Eingangshalle und sagte stolz: „Du warst großartig, Schatz. Ich wusste, dass du die erste Runde schaffen wirst.“ „Danke sehr“, bedankte sich Warren und ging mit der jungen Züchterin zu Schwester Joy, um sein Flamara für den nächsten Kampf topfit zu heilen.

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Kapitel 126: Die unsichere Gewissheit

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 15 Mai 2013 - 5:55

Kapitel 126: Die unsichere Gewissheit

Ich war bei Géraldine, um mit ihr für das kommende Einall-Turnier zu trainieren. Dabei musste ich auch was loswerden, was mit meiner Beziehung zu Kai zu tun hatte, und ich wusste, dass meine Freundin und Kollegin immer ein offenes Ohr für meine Sorgen hatte. „Du, Cherry. Es gibt da so ein Grund, warum ich Siegfried zu Kai geschickt habe. Langsam bekomme ich Angst um Kais Gesundheit und unser Sexleben ist auch nicht das, was es vor seinem Unfall war“, erzählte ich und bekam Zweifel. „Ich denke, dass Kai noch vor seinen Auftritt wieder topfit wird und in den paar Tagen kann er sich erholen und deine Liebe spüren“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. „Ja, aber es gibt noch ein anderes Problem... ich habe das Gefühl, dass ich vielleicht schwanger sein könnte“, erwähnte ich, „In der Nacht vom 1. Dezember war das letzte Mal, dass wir miteinander wieder geschlafen haben... also kurz vor den Unfall mit Domis Maxax.“ „Oh, das ist blöd... aber es ist doch erst vor drei Tagen passiert. Die Anzeichen für eine Schwangerschaft kommen erst so ungefähr nach einer Woche“, sagte Géraldine. Ich wusste das zwar, aber ich war in Panik und wollte nicht ein weiteres Kind großziehen. Schließlich war nur ein Kind für Kai und mich geplant, von einen zweiten Nachwuchs war bei uns nie eine Frage. „Mach dir keine Sorgen darum, Carina. Warte erst ab, ob du deine Erdbeerwoche bekommst. Aber ich dachte, ihr beiden hättet verhütet“, dachte die Pilotin. „Ja, aber irgendwie kamen wir nicht dazu“, sprach ich, „Kondome und Antibabypillen haben wir reichlich.“ „Ruhig bleiben. Kümmern wir uns um unser Training. Kamilla wollte auch mitmachen und mit uns zusammen trainieren“, sagte Géraldine und ging mit mir aus dem Zimmer raus, um auf dem Campus für das Einall-Turnier zu trainieren. Trotzdem blieben mir die Sorgen um Kai und um die vermutliche Schwangerschaft nicht aus meinem Kopf.
Drake und Nicole standen erst kurz vor Vormittag auf. Sie hatten einen sehr langen Schlaf und unser Sohn war sehr gut gelaunt in den Vormittag gestartet. Er wollte unbedingt Kai und seinem größten Vorbild Siegfried besuchen und ein paar Tipps für spezielles Training für Drachen-Pokémon holen. Sofort zog er sich um, schnappte sich seine Turnschuhe und achtete nicht einmal auf seine Verehrerin Nicole, die immer noch ziemlich sauer war, dass sie nicht von Drake beachtet wurde. „Boah, bei einem so schönen Tag muss ich einfach gut ausgeschlafen sein“, sprach Drake zu sich und nahm den Pokéball, worin sich sein schillerndes Maxax befand, „Es wird Zeit, dass wir weitere Tipps bekommen, damit du meine Befehle ausführst.“ Als unser Sohn gerade das Zimmer verlassen wollte, hielt ihn Nicole auf. „Domi, wann wollen wir endlich Zeit für uns haben?“ „Sorry, Nicole. Aber ich habe mir eigentlich für heute was vorgenommen. Ich möchte bei Kai und Siegfried sein“, entgegnete Drake und verließ das Zimmer. „Immer diese Drachen-Trainer... dafür hat er wohl mehr Zeit“, sprach die Trainerin zu sich und schaute zu Drakes Pokémon Kaumalat, das neben ihr stand, mit offenen Mund. Daraufhin folgte es seinen Trainer hinterher und Nicole stand allein im Zimmer dar. Langsam glaubte sie, dass unser Sohn garkein Interesse an ihr zeigte.
In der Zeit war Siegfried längst bei meinen Verlobten im Zimmer und wollte mich vertreten bei der Pflege. Obwohl Kais Halbbruder seine Gedanken bei Géraldine hatte, hatte er auch zum Teil sein Interesse an den verletzten Drachen-Trainer, der immer noch auf sein Frühstück wartete. „Siggi, gib mir mal bitte den Teller mit den Käsebrötchen. Mein Magen knurrt wie der von einem hungrigen Groudon“, sagte mein Verlobter und zeigte auf einen anderen Tisch, wo Emolga es sich gerade gemütlich gemacht hatte. „Äh, ein Emolga-Käsebrötchen ist also dein Frühstück?“, fragte der Champ aus Johto verdutzt. „Nein, ich meinte diesen Tisch!“, rief Kai und glaubte, dass sein Gehirn außer Kontrolle geraten war. Siegfried gab ihn sein Frühstück, aber er legte es auf seinen nackten Bauch und wurde gezwungen, seinen verletzten Halbbruder zu füttern. Kai verschlang das Essen schnell, als würde er um sein Leben kämpfen und zu guter Letzt trank er noch seinen Kakao mit Siegfrieds Hilfe auch noch leer. „Jetzt bin ich pappsatt“, sagte Kai und fühlte sich nun etwas besser. „Milza!“, rief sein schillerndes Drachen-Pokémon und saß bei Emolga auf dem Tisch. „Nein, du bekommst jetzt keinen Drachen-Keks. Später vielleicht, wenn ich meine Beherrschung im Griff habe“, entgegnete mein Verlobter, „Immer dieser Stress... und ich Krüppel chill rund um die Uhr auf der faulen Matte und kann nichts cooles machen.“ Siegfried sah, wie traurig Kai war und versuchte, ihn aufzumuntern. „Hey, Kopf hoch. Du wirst schnell wieder gesund werden. Ich weiß, wie es sich anfühlt, von einem vollentwickelten Drachen-Pokémon auf den Rücken geschlagen worden zu sein. Als Drachen-Meister spürt man alles, was seine Kollegen und Drachen-Pokémon fühlen und denken“, sprach der Champ aus der Johto-Region. „Ach, Siggi... Carina will mich nicht mehr anfassen. Seitdem ich von Domis Maxax aus Versehen einen harten Schlag auf den Rücken bekam, macht sie nichts mehr schönes mit mir. Das bereitet mir echt große Sorgen“, erzählte Kai, „Was ist, wenn sie mich mehr liebt?! Ich meine, unsere Hochzeit steht bald an – ich möchte sie ungern verlieren!“ „Ich glaub nicht, dass sie dich nicht liebt. Nur durch sie konntest du ein besserer Mensch werden. Verstehe es so, sie ist der Grund, dass sie dich aus dem Drachenclan in Twindrake City geholt hat, damit du mit ihr die Zeit verbringst, die du dir gewünscht hattest. Du bist kein 'Gefangener' mehr bei den Leuten, die dich 13 Jahre lang schlecht behandelt hatten. Du lebst frei – mit deinen Drachen, deinen Freunden und Carina“, sagte Kais Halbbruder. Der Drachen-Trainer sagte nichts dazu und schaute auf die Decke.
Nun hatte Warren seinen zweiten Hoenn-Turnier-Kampf, gegen Bens Zwillingsschwester Svenja, die mit ihrem Lunastein antrat. Der kluge Trainer hatte für den Kampf sein Flamara eingesetzt und hoffte, dass er, trotz des Typ-Nachteils, gewinnen konnte. Die zweite Runde begann mit einer Hypnose-Attacke von Svenjas Pokémon, das Flamara zum einschläfern brachte. Für mehrere Runden konnte Warrens Pokémon nicht angreifen und musste sich ansehen, wie Lunastein mit Psychokinese und Steinhagel das Feuer-Pokémon besiegte. Svenja kam ins Finale, während Warren kein trauriges Gesicht zeigte. Er war stolz darauf, beim Hoenn-Turnier mitgemacht zu haben und gratulierte Bens Zwillingsschwester zum Sieg. Gemeinsam mit Svenja ging Warren in die Eingangshalle zurück, wo sie Ben und Caitlin trafen. Svenjas Zwillingsbruder erzählte von seiner Niederlage gegen die Gesteins-Trainerin Felizia: „Mein Sonnfel war leider nicht stark genug. Ich hatte gehofft, dass ich gewinnen würde, aber Felizias Voluminas konterte mit Donnerwelle und Steinhagel mehrmals.“ „Ich habe schon gewusst, dass du keine Chance hattest, kleiner Bruder. Es reicht halt nicht, sich immer mit Reflektor zu schützen“, sprach Svenja. „Deine Schwester hat mein Flamara auch mit einer guten Strategie besiegt. Trotzdem bin ich nicht enttäuscht, dass ich nicht weitergekommen bin. Ich wäre sicher für das Champ-Turnier auch nicht stark genug gewesen“, entgegnete Warren. „Das Hoenn-Turnier scheint echt wahre Herausforderungen zu haben“, stellte die junge Züchterin fest. Auf der Tafel sahen die Trainer die neue Gegneraufstellung. Im Finale trat Svenja gegen Felizia an, woraufhin der Kampf auch sofort weiterging. Warren, Ben und Caitlin schauten zu und feuerten Svenja an, aber leider verlor sie schnell gegen das Gestein/Stahl-Pokémon von der Musterschülerin aus Metarost City. Felizia wurde für das Champ-Turnier eingeblendet, aber sie meldete sich nicht da an, weil sie keine Lust mehr hatte. Dafür wollte sie eher auf der Tribüne sitzen und die restlichen Kämpfe anschauen. Leider fiel das Sinnoh-Turnier aus, was noch an selben Tag – am Nachmittag – stattfinden sollte. Die Arenaleiter hatten es nicht bis zum PWT geschafft und mussten in Ondula Unterkunft finden. Also war das Einall-Turnier die nächste Aktion, wo ich meine Stärken zeigen musste, aber das Turnier fand am nächsten Tag an, also konnte ich den ganzen Tag noch etwas mit Géraldine und Kamilla trainieren. Warren und Caitlin luden die Zwillinge zum Essen in die Kantine ein und wollten sich näher kennenlernen.
Drake und Kaumalat überraschten Kai und Siegfried mit ihren Erscheinen und ihrer guten Laune. „Hey!“, rief unser Sohn und sprang auf dem Bett, direkt neben Kai. „Domi, bitte nerve mich nicht. Ich bin verzweifelt“, sprach mein Verlobter. „Ich habe mir heute was tolles vorgenommen und zwar mit euch beiden. Wie wäre es denn mit einer kleinen Lehrstunde für mich?“, fragte Drake und lächelte. Plötzlich schreit Kai jammernd: „Süßi, verlass mich bitte nicht!!!“ „Was ist denn los?“, wollte unser Sohn wissen. „Kai hat Angst, Carina zu verlieren“, erzählte Siegfried, „Durch den Unfall hat Kai die Sorgen, dass Carina ihn nicht mehr so liebt wie sonst.“ „Ist jetzt wegen mir die Beziehung von den beiden zerstört?“, fragte Drake ziemlich panisch. „Nein, das glaub ich nicht. Sie lieben sich über alles und können sich nicht so leicht trennen“, entgegnete der Champ aus Johto. Drake fühlte sich verantwortlich für den angeblichen Stress in unserer Beziehung. Langsam glaubte er schon, dass er alles verbockte, was ihn in die Quere kam, sogar Nicole hatte er ignoriert. Nach einer Weile schlief Kai ein. Man konnte deutlich erkennen, dass er völlig mit den Nerven am Ende war, wegen der Zweifel, dass unsere Beziehung gefährdet sei. Emolga, Milza und Kaumalat sprangen auf dem Bett, um mit Drake zu spielen, aber der Trainer hatte andere Sorgen. „Ich bringe mal was zum Essen mit, Domi. Bin gleich wieder da“, sagte Siegfried und verließ das Zimmer. Unser Sohn nahm sich die Zeit, um tiefer in seinen Gefühlen zu gehen. Er wollte nicht, dass Kai und ich uns wegen des Unfalls trennten. „Kai, obwohl du am schlafen bist und mich wahrscheinlich nicht hören kannst, wollte ich dir nur sagen, dass alles meine Schuld ist. Wegen mir geht eure Beziehung auseinander. Ich mache von jeden Menschen alles kaputt. Selbst Nicole ist sauer auf mich“, erzählte Drake und nahm Kais Hand, „Manchmal wünsche ich mir, dass ich euch nicht belästigt und verletzt hätte. Dabei wollte ich doch mehr über das Spezialtraining von Drachen-Pokémon wissen. Ich hätte an deiner Stelle den Schweif von Maxax abbekommen, denn du bist mir echt voll wichtig... und jetzt hasst du mich dafür.“ Unser Sohn brach in Tränen zusammen und ließ sich von Emolga, Kaumalat und Milza trösten. „Endlich hatte ich mal die Chance dazu, mit dir persönlich zu trainieren. In meiner Zeit sehe ich dich viel zu selten, weil du deinen Champtitel verteidigen muss. Mir ist klar, dass ich der schlechteste Sohn für dich bin, der nur am heulen ist, wenn es ihn nicht passt“, schluchzte Drake. Die Selbstzweifel brachte ihn schnell zum einschlafen – das Gefühl machte ihn völlig fertig, weil er Kai nicht absichtlich verletzen wollte. Siegfried kam nach wenigen Minuten wieder, mit zwei Teller mit mittleren Portionen Nudeln, und sah seinen Neffen schlafen. Er wollte die beiden schlafenden Trainer nicht aufwecken und nahm sich eine Einall-Today Zeitung, um sich Sonderpreise für neue Umhänge im Twindrake-Kaufhaus anzuschauen. Dabei trank er eine Tasse Kaffee, die er noch für sich geholt hatte, als er das Essen mitbrachte. Zwischendurch musste der Drachen-Meister an sein neues Glück Géraldine denken, als er die Seiten für Sommermode durchblättert hatte. Die Portionen Nudeln standen auf einem Tisch und wurden langsam kalt.

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Kapitel 127: Stress mit fatalen Folgen...

Beitrag von Reshikrom am Sa 18 Mai 2013 - 11:51

Kapitel 127: Stress mit fatalen Folgen...

Am späten Nachmittag beendeten Carina, Géraldine und Kamilla ihr Training für das kommende Einall-Turnier. Die drei Mädchen waren gut vorbereitet und gingen noch zusammen in die Kantine, um was zu essen und zu trinken. Bei dem Trubel, der dort in der beliebten PWT-Kantine herrschte, konnten sie nicht mal Warren, Caitlin und die Zwillinge Ben und Svenja sehen. Trotzdem konnten sie einen Platz bekommen, in der VIP-Lounge, der nur für Arenaleiter und Champs extra reserviert und eingerichtet wurde. Dabei gab es auch ein echt tolles Menü aus Shrimps und anderen Meeresfrüchten, das speziell von Top Vier-Mitglied Kattlea besonders gern gegessen wurde und sie es auch in der VIP-Lounge empfohlen hatte. „Also ihr seid beim Einall-Turnier dabei?“, fragte das verwöhnte Top Vier-Mitglied und trank einen Glas Sekt. Kattlea sah mit ihren Bodyguard Hektor bei den Mädchen am Tisch und genossen die Gesellschaft. „Ja, stimmt. Wir haben schon einige Stündchen fleißig dafür trainiert und dann steht das Champ-Turnier an“, antwortete meine Verlobte. „Interessant. Ich bin eher für Cynthia, dass sie das Champ-Turnier gewinnen wird. An diesen Drachen-Trainer, der letztes Jahr zum Einall-Champ gekrönt wurde, den mag ich nicht, obwohl er mein Meister ist“, sprach Kattlea, „Und außerdem ist sein Verhalten ziemlich kindisch. Ich würde lieber Lauro als Einall-Champ zurückhaben, aber der ist leider in Rente gegangen und verbringt seine Zeit in seinem Häuschen in Dausing.“ „Kai lernt als Einall-Champ Verantwortung und du solltest nichts negatives über ihn reden“, sagte Kamilla und holte ihr Make up heraus, um ihr hübsches Aussehen zu verbessern. „Und außerdem kennst du Kai noch nicht so gut“, erwähnte Géraldine. „Wollt ihr auch Sekt? Das ist ein echt kostbarer, japanischer Sekt – mit wenig Alkohol. Den kann ich nur weiterempfehlen“, sprach die zickige Trainerin. Die drei Mädchen nickten nur. „Hektor, gieße ihnen ein halbes Sektglas voll damit“, verlangte das Top Vier-Mitglied. Hektor goss Carina, Géraldine und Kamilla jeweils ein halbes Glas voll mit dem teuren Sekt. „Wie auch immer,... ich kann diesen Drachen-Trainer nicht als meinen Meister akzeptieren. Er ist jünger als ich“, sagte Kattlea, „Er hat mein teures Parfüm einfach mit Absicht auf dem Boden fallen gelassen und er wird mir nicht davon kommen.“ „Sei nicht so hart zu den Jungen. Er hat mindestens ein schlaues Köpfchen als jeder andere Trainer, gegen den du häufiger Mals bei deinem alten Beruf als Kampfkoryphäe im Kampfpalais in der Sinnoh-Region besiegt hattest“, entgegnete Kattleas Bodyguard. „Hektor, bitte störe uns nicht beim Mädchen-Kaffeeklatsch!“, rief die zickige Trainerin, „Ich hasse diesen Drachen-Jungen!“ „Da muss ich Hektor Recht geben, Kattlea. Kai ist ein toller Trainer und ich werde ihn ja Ende Dezember heiraten“, erzählte Carina. „Wie bitte?! Wie kannst du nur so einen lausigen Trainer lieben, der mein Parfüm zerstört hat?!“, rief das Top Vier-Mitglied und sah Carinas Verlobungsring, den sie in den linken Ringfinger trug. „Ich liebe ihn und ich war froh über seinen Heiratsantrag!“, brüllte meine Verlobte. „Kai und Carina sind ein tolles Paar und ich finde, du solltest Kai eine Chance geben. Er kann zwar mal frech sein, aber er hat ein Herz für alles“, sagte die Pilotin. „Tsse,... für den Drachen-Jungen würde ich nichts machen, aber für Carina schon. Denn schließlich ist sie ja eine gute Freundin von euch beiden“, sprach das Top Vier-Mitglied und nahm einen Schluck Sekt, „So, jetzt biete ich euch ein tolles Nachtisch an: Spezielles Eiscreme aus meiner eigenen Idee. Bestehend aus Waldmeister-Schokoeis, Bananensplitt, Tropischer Eisbecher und Spaghetti-Eis mit Waffeln.“ Hektor ging in die Küche und kam mit einem Serviererwagen mit den ganzen Eis-Cremes wieder. „Habt ihr schon mal solche Zitrusfrüchte gesehen? Die muss man einfach mögen“, sagte Kattlea und nahm sich eine Zitronenscheibe aus ihrem Früchteeis. „Mein Eis sieht aus wie ein Emolga, mit den Farben“, sagte Kamilla. „Das ist ja auch ein Bananensplitt, Kamilla“, entgegnete Géraldine lachend.
In der Zeit schliefen Drake und ich immer noch, aber auch die Pokémon nickten nach einer gewissen Zeit auch ein. Siegfried war mit seiner Zeitung beschäftigt, um nach neuen Umhängen zu suchen, aber er blieb in der Sommermodenseite stehen, weil er Mädchenkleidung sah. Er streichte sanft mit seinen Fingerspitzen auf dem aufgedruckten Bild, wo ein Mädchen drauf war, das einen Bikini trug, und stellte sich vor, dass es Géraldine wäre. Man merkte sofort, dass mein Halbbruder total in die Arenaleiterin von Panaero City verknallt war. Plötzlich wachte unser Sohn wieder auf und Siegfried schlug die Zeitung zu. „Na, hast du gut geschlafen?“, wollte der Champ aus Johto wissen. „Ja, irgendwie schon“, antwortete Drake und rieb sich die Augen wach. „Leider sind die Nudeln kalt geworden und eine Mikrowelle habt ihr ja nicht im Zimmer stehen“, sagte Siegfried und trank seinen Kaffee leer. „Aber es gibt Tassen mit der Aufschrift 'Ich liebe meinen Bruder', hehe“, lachte unser Sohn und sah diese Aufschrift auf Siegfrieds Kaffeetasse. „Oh, das habe ich nicht gesehen. Ich habe mir einfach nur eine genommen, die an der Bedienung stand“, erzählte mein Halbbruder. Nach einer Weile kam meine Verlobte wieder und ging schnell in Richtung Badezimmer. So, wie sie ins Bad rannte, ging es ihr nicht so gut. „Hey, Carina! Was ist denn los?“, wollte unser Sohn wissen und lauschte an der Tür. „Sie wird wahrscheinlich kurz duschen gehen. So sind Mädchen halt“, glaubte der Drachen-Meister. Drake machte sich Sorgen, aber er war auch gleichzeitig verwirrt. Carina kam nach wenigen Sekunden aus dem Bad wieder und fühlte sich unwohl. Sie setzte sich auf das Bett und versteckte ihr Gesicht in ihren Händen. „Hast du was, was dich bedrückt?“, fragte mein Halbbruder. „Ich weiß auch nicht“, gab Carina als Antwort, „Ich bin ins Badezimmer gegangen, um mein Gesicht zu waschen, damit ich klaren Verstand bekomme. Aber irgendwie bringt das nichts...“ „Sag schon, was ist los?“, wollte Siegfried wissen. „Es ist wegen Kai. Er ist verletzt und unsere Beziehung geht dadurch den Bach herunter. Und ich glaube auch, dass ich von ihm wieder schwanger bin“, antwortete meine Verlobte. „Was?! NEIN!“, rief Drake schwer entsetzt, „Wie kannst du es bloß zulassen?!“ „Domi, hör mal. Es war nicht nicht mit Absicht. Carina und Kai haben 100%ig verhütet, oder?“, fragte mein Halbbruder und wendete sich meiner Verlobten zu. „Ich gehe jetzt. Das ist nicht mein Problem, dass meine Eltern nie die Finger von sich lassen können!“, brüllte unser Sohn, nahm sein Kaumalat in die Arme und verließ das Zimmer. Dabei knallte er ziemlich laut die Zimmertür zu, so dass Kai wach wurde. Milza und Emolga wurden auch durch den Lärm wach und tobten wild herum, bis sie dann die Portionen Nudeln entdeckten und sie heimlich wegfraßen. „Könnt ihr mir sagen, was das für ein Lärm gewesen war?“, fragte ich schläfrig. „Dein Sohn ist ausgerastet“, antwortete meine Verlobte sauer, „Alles geht schief! Erst dein Unfall, dann auch noch keine Zuneigung mehr und dazu noch eine wahrscheinliche Schwangerschaft. Ich bin total überfordert – mit dir!“ „Schatz, bitte. Ich habe nur Domi vor seinem Aggro-Maxax beschützt. Hätte er die Drachenrute abbekommen, dann wäre es schlimm für ihn ausgegangen. In seinem Alter würden viele unerfahrene Drachen-Trainer durch schwere Verletzungen streben. Du kannst mir doch nicht die Schuld geben, dass ich mir das extra verursacht habe“, sagte ich, „Und ich weiß auch, dass wir durch meiner Verletzung keine schönen Nächte oder Zweisamkeiten genießen können. Meine Erholung ist mir sehr wichtig und Siegfried trainiert Domis Maxax schon, dafür brauchst du dir keine Sorgen machen.“ „Nein, Kai. Ich bin vielleicht schwanger von dir und wir haben doch gesagt, dass Domi uns reicht“, entgegnete Carina. „Ist doch gut. Dann hätte Domi doch ein kleines Geschwisterchen und meine Villa ist groß genug für unsere kleine Familie“, sagte ich. Ich würde mich sehr über ein zweites, gemeinsames Kind mit Carina freuen, obwohl nur Drake geplant war. „Gut, wenn du es so willst. Jetzt kannst du mal ohne mich auskommen. Wegen dir geht alles außer Kontrolle!“, rief meine Verlobte, nahm ihre Tasche und verließ das Zimmer. „Ich habe es doch nicht so gemeint. Außerdem habe ich doch nur Domi beschützt. Ich kann doch nicht ohne sie leben. Sie wird doch meine Frau, wenn wir vor Neujahr heiraten werden“, sprach ich. „Sie wird wiederkommen. Das einzige, was sie braucht, ist, ein weiblicher Rat“, sagte mein Halbbruder. „Aber Siggi. Sie hat ihr Emolga hier gelassen. Ey, ich hab echt Angst, sie zu verlieren!“, rief ich. „Kai, bleib jetzt ruhig. Carina ist bestimmt bei Géraldine und vielleicht wird es sich früher oder später herausstellen, ob sie nun wirklich schwanger ist oder nicht. Wir hoffen mal, dass es nicht so ist“, sagte der Champ aus Johto. „Aber was ist mit Domi? Er leidet doch genauso darunter...“, erwähnte ich. Siegfried fand keine Antwort darauf, wie er es mir erklären wollte, wie Drakes Reaktion bei Carinas angeblicher Schwangerschaft war. „Mach dir keine Sorgen, Kai. Weiß du was? Ich bleibe über Nacht bei dir, damit du überhaupt noch jemanden hast, der um dich kümmert“, sagte mein Halbbruder. Ich war sehr froh, dass Siegfried für mich da war, als es mir schlecht ging.
Inzwischen war es Abend und Drake war mit seinem schillernden Kaumalat bei Nicole im Zimmer zurückgekehrt. Er machte sich Sorgen, dass Carina und ich uns trennen würden und das nur wegen seinem Maxax, das mich nicht mit Absicht verletzt hatte. Er suchte sich nun Trost bei ihrer Verehrerin Nicole, die zunächst verdutzt schaute, über Drakes Rückkehr. „Wegen mir haben sich Carina und Kai gestritten und jetzt bin ich der größte Vollpfosten von Einall“, jammerte unser Sohn und ließ sich von Nicole trösten. „Die Schreierei war auch kaum zu überhören. Tut mir echt sehr leid für dich und die beiden.“, sagte die Trainerin. „Und jetzt magst du mich nicht mehr, weil ich so viel Zeit mit Siegfried und Kai verbringe, nur um ein guter Drachen-Trainer zu sein, wie sie. Ich habe dich einfach links liegen gelassen und das wegen dem PWT-Turnieren“, sprach unser Sohn und ging hin und her durch das Zimmer, „Ich bin nicht nur ein Schummler, sondern auch ein elender Versager, der alles kaputt macht; der Beziehungen zerstört, der nur am heulen ist und der Drachen-Pokémon nicht unter Kontrolle hat.“ „Domi, das stimmt doch garnicht. Mach dich nicht fertig damit“, sagte Nicole. „Hör mal. Seitdem wir durch Celebi in die heutige Gegenwart gereist sind, geht alles schief und das alles wegen mir und meiner Dummheit“, erzählte unser Sohn und war von sich selbst sehr enttäuscht. „Es ist halt so passiert, Domi. Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder in unsere Zeit zurückkehren“, sagte die Trainerin und vermisste ihre Zeit, wo sie existierte. „Nicht, bevor ich ein erfahrender Drachen-Trainer bin!“, rief Drake, „In dieser Zeit habe ich die Chance dazu, mit Kai und Siegfried zu trainieren. Vielleicht werde ich auch dadurch ein ganz neuer Trainer, der eines Tages eine Berühmtheit wird.“ Nicole konnte den Egoismus ihres Schwarms nicht länger ertragen und versuchte, ihn zu beruhigen und ihn klaren Verstand zu geben. „Bitte, Domi. Denk nicht an Sachen, die du in diesem Zeitraum ändern willst. Ich meine, du existierst hier nicht mal.“ „Und ob ich hier schon existiere. Ich bin in dieser Zeit noch ein fast drei Monate altes Baby, aber dann wurden wir von Celebi um Hilfe gerufen... und dann konnte ich endlich meine coolen Eltern sehen, Carina und Kai... zwei Berühmtheiten aus unserer Zeit“, sprach unser Sohn vor sich hin, „Wegen den beiden würde ich nicht mehr in unsere Zeit zurückkehren.“ „Aber... Domi... das geht doch nicht“, sprach die Trainerin unsicher, „Wir müssen bald wieder zurück.“ Drake sah Nicole in die Augen und stellte fest, dass sie wirklich Gefühle für ihn zeigte. Sie sagte nicht umsonst, dass sie mit ihn in die Zukunft zurückkehren möchte – sie zeigte damit ihre Liebe zu unserem Sohn. „Ich liebe dich, Domi“, gestand Nicole und hielt Drakes Hände fest. „Ni-nicole... wie meinst du das jetzt???“, fragte unser Sohn verdutzt. „Ich war schon sehr lange in dich verliebt, aber ich hatte Angst, wie du reagieren würdest. Jetzt bist du sauer auf mich, oder?“, wollte dir Trainerin wissen. „Nein, ich bin nur ganz erstaunt darüber, ich meine, ich bin auch in dich verliebt, aber ich habe es dir nie gestanden, weil ich total schüchtern war“, erzählte Drake und wurde etwas verlegen. „Ist doch egal. Jetzt ist alles raus und ich finde, wir sollten unsere Beziehung nun in vollen Zügen genießen“, sagte Nicole und lächelte dabei. Die beiden verliebten Trainer schauten sich gegenseitig in die Augen, was auch dazu führte, dass sich die beiden zum ersten Mal küssten. Der Kuss dauerte nur wenige Sekunden und Drake stellte fest: „Wow, das war garnicht mal so übel...“ „Ja, finde ich auch“, stimmte die Trainerin zu. „Ähm, sollten wir uns jetzt schlafen legen?“, fragte unser Sohn und kratzte sich am Hinterkopf vor lauter Nervosität. „Ja, ich bin schon ziemlich müde“, antwortete Nicole und legte sich auf das Bett. Drake kam direkt nach ihr und irgendwie hätte er Lust auf mehr, aber er wollte es seiner Freundin nicht direkt sagen, deshalb wollte er schnell einschlafen.

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Kapitel 128: Die Liebe siegt immer!

Beitrag von Reshikrom94 am So 19 Mai 2013 - 13:45

Kapitel 128: Die Liebe siegt immer!

Es wurde nächster Morgen, der 05. Dezember 2012. Ich wachte relativ früh auf, weil ich an den Tag meine Herausforderungen beim Einall-Turnier hatte. Auch meine beste Freundin und Kollegin Géraldine stand auf und bereitete sich auch für den Tag vor. „Und wie geht es dir, Carina?“, fragte mich die Arenaleiterin von Panaero City, „Schon aufgeregt auf das Turnier?“ „Naja, zum Teil geht es mir gut, aber ich muss andauernd an Kai denken. Ich habe ihn angeschrien und das nur, weil ich vielleicht wieder von ihn schwanger bin“, antwortete ich und bürstete meine langen, dunkelblonden Haare ganz glatt. „Ich habe dir ja gesagt, dass du darum keine Gedanken machen sollst. Kai ist dein zukünftiger Ehegatte und du kannst ihn voll und ganz vertrauen. Du kennst ihn schon ziemlich lange“, sagte die Pilotin. „Das ist mir auch klar, Cherry, aber ich weiß nicht, ob ich so weiterleben soll...“, entgegnete ich und packte meine Haarbürste in meine Tasche ein. Plötzlich fiel meine Tasche von Siegfrieds Bett herunter und mein unausgepackter Schwangerschaftstest fiel heraus. „Oh, dein Schwangerschaftstest ist rausgefallen“, stellte Géraldine fest, „Ich finde, du solltest jetzt die Gewissheit haben, damit du wieder bei Kai bist.“ „Lieber nicht. Unser Turnier ist am wichtigsten und so ein Test kann ich auch später machen“, sagte ich und wollte den Schwangerschaftstest wieder in meine Tasche einpacken, bis Géraldine mich aufhielt und sagte: „Hey, Süße. So ein Test dauert nicht lange und wenn du dich weigerst, verlierst du nicht nur Kai, sondern auch euer gemeinsamer Sohn Domi. Bitte, tu es für mich und deine kleine Familie.“ „Na gut, ich werde den Test schnell machen, aber dann möchte ich, dass wir direkt in die Kampfhalle gehen. Mit Kai möchte ich momentan nicht sprechen“, sagte ich und ging ins Badezimmer, um den Test zu machen. „Wir brauchen nicht hetzen!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City und machte die Betten wieder ganz ordentlich. Danach wartete sie ungeduldig auf mich, bis ich dann nach ungefähr fünf Minuten das Badezimmer verließ und ziemlich panisch auf den benutzten Schwangerschaftstest schaue. „Und? Wie ist das Ergebnis?“, wollte die Pilotin wissen. Ich schaute auf die Balken des Tests und sah, dass nur ein Strich zusehen war, also war ich nicht schwanger. „Bin ich froh darüber“, freute sich Géraldine für mich. „Ja, ich auch“, entgegnete ich und warf den benutzten Test samt Verpackung in den Mülleimer, „So, gehen wir am besten schon in die Kampfhalle. Ich möchte meinen ersten Gegner sehen.“ Ich verließ mit Géraldine das Zimmer und ging mit ihr in die Kampfhalle, wo Kamilla auf uns schon sehnsüchtig gewartet hatte. Auf der Tafel sah ich, dass Lysander mein erster Gegner war, ein echt harter Drachen-Trainer, mit den ich auch gut befreundet war und uns bei der Mission in der Riesengrotte half. Kamilla musste gegen Colin antreten, während Géraldine eine Herausforderung gegen Benny hatte und Cheren trat gegen Mica an. Ich betrat die Kampfhalle und stand Lysander direkt gegenüber. Er schickte sein Maxax in den Kampf und ich setzte mein schillerndes Aquana ein. Mit einer starken Drachenklaue begann der Kampf und mein Aquana konterte mit Surfer zurück. Danach kam ein gewaltiger Eisstrahl auf das Drachen-Pokémon entgegen und mit nur etwas Glück wurde es dabei eingefroren. Maxax konnte für mehrere Runden nicht angreifen und für mich war es die Chance, mit Aquanas Eisstrahl den Sieg zu holen, was mir auch gelang. Obwohl Lysander ein starker Arenaleiter war, ging der Kampf relativ kurz vorbei. Nach den Kampf erhielt ich die nächste Herausforderung, von Kamilla diesmal! Die zweite Runde begann auch schon direkt und ich musste mit meinem Wasser-Pokémon gegen Kamillas starkes Elektro-Pokémon Zebritz antreten. Géraldine gewann auch ihren Kampf gegen Benny und musste in der zweiten Runde gegen Cheren kämpfen. Mein Aquana war genauso gleich stark wie das Zebritz meiner Modechefin.
In der Zeit ging Warren mit seinen neuen Freund Ben durch den Flur und erzählten sich viele Sachen, hauptsächlich von Computern und anderen Technikkram. „Interessant, dass du die Game Freak-Firma so bewunderst, wegen ihren Entwicklungen von Videogames“, sagte Ben. „Ich weiß, deshalb werde ich versuchen, genau wie mein Vater, auch so ein toller Programmierer zu sein“, entgegnete der kluge Trainer. Plötzlich musste er das Zimmer von Kai und mir sehen, wo mein Verlobter noch am schlafen war und mein zukünftiger Schwager mit seiner Zeitung beschäftigt war. „Hey, Siegfried. Wie geht es Kai? Ist sein Rücken wieder komplett geheilt?“, fragte Warren. „Leider nicht. Er hat auch noch ein anderes Problem. Wie auch immer, ich muss mir gerade einen neuen Kaffee eingießen lassen. Kümmert euch bitte kurz um ihn. Ich bin sofort wieder zurück“, sagte Kais Halbbruder und verließ das Zimmer. Vorher versteckte er die Werbung in eine Schublade. „Ach, das ist also dieser Kai, von den du mir erzählt hast. Er scheint echt ein böser Junge zu sein“, stellte der Arenaleiter von Moosbach City fest. „Ja, und ist dazu noch eine Nervensäge... egal, heute ist das Einall-Turnier und er muss unbedingt morgen für das Champ-Turnier gut vorbereitet und gesund sein. Könntest du ihn mit deinen Wissen und deinen psychischen Kräften heilen?“, fragte der kluge Trainer. Ben überlegte kurz und war mit der Idee einverstanden. Aber vorher musste Kai auf dem Bauch liegen, sonst konnte Ben nicht sein Rücken massieren. Die beiden Jungs wendeten meinen Verlobten auf dem Bauch, so dass Ben nun mit seiner Arbeit beginnen konnte. Warren nutzte die Zeit, die Fenster zu öffnen und für Milza und Emolga die Futterschüssel mit Pokémon-Futter zu füllen. „Irgendwie bekomme ich schon Angst, dass Kai aufwacht und uns angreift“, sagte Ben. „Ach, er würde mir nur die Schuld für alles geben, aber ich bin daran gewohnt“, entgegnete Warren. Als Kai durch die Massage wach geworden war, erschreckte er sich vor Warren und Ben. „Was habt ihr hier verloren?! Wollt ihr etwa an mir vergehen, nur weil ich kein T-Shirt trage?“, fragte mein Verlobter und stand auf, um sich ein T-Shirt aus seinem Rucksack zu nehmen. Plötzlich wunderte er sich, dass er sich wieder frei bewegen konnte und seine Rückenschmerzen waren weg. „Ey, das ist ja abgefahren. Ich bin geheilt!“, rief er freudig. „Bedanke dich bei Ben. Er hat dich mit seiner Psychokinese geheilt“, sagte der kluge Trainer. „Äh, danke...“, bedankte sich Kai und sah die zwei leeren Teller auf dem Tisch stehen, „Moment mal. Siggi wollte gestern doch für uns Nudeln holen. Wer hat sie bloß weg gegessen? Warren?!?“ „Ich bin diesmal unschuldig!“, rief Warren. Emolga und Milza wurden wach und auf einmal tobten die beiden Pokémon durch das ganze Zimmer, als wären sie Hühner in einem Stall. „Warren, dir ist klar, dass Milza und Emolga keine Nudeln essen dürfen“, sprach mein Verlobter. „Das ist mir leider nicht bekannt“, entgegnete der kluge Trainer. „Wegen der Soße drehen die völlig ab und du hilfst gefälligst dabei, sie einzufangen!“, brüllte Kai und machte schnell die Fenster und die Tür zu, damit die Pokémon nicht entkommen konnten. „Woah, alles fliegt hier durch den Raum“, sagte Ben. „Nicht Selbstgespräche führen, sondern mithelfen, Klugscheißer hoch zwei!“, rief der Drachen-Trainer und versuchte, sein Milza auf dem Schrank zu fangen. Emolga war besonders schwer, es einzufangen, da es sich immer urplötzlich in den Schränken versteckte. „Hab dich, Kumpel“, sagte Kai und nahm sein schillerndes Milza in den Armen. „Gut, Milza hätten wir schon mal, aber wo ist den das Emolga?“, fragte der Arenaleiter von Moosbach City. „Oh nein, geht das schon wieder los, wie in Eventura City?“, wollte Warren wissen. „Tja, Klugscheißer. Hättest du mal besser aufgepasst“, entgegnete mein Verlobter und öffnete den Kleiderschrank, wo er mein Pokémon sah und es fing, bevor es flüchten konnte. Nachdem sich Milza und Emolga beruhigt hatten, kam Siegfried mit einer Tasse voll heißem Kaffee und einen Teller, worauf ein Tortenstück war. „Da bist du ja, Siggi. Ich dachte schon, du lässt mich allein, mit den Klugescheißern“, sagte der Drachen-Trainer. „Siegfried, ich hoffe, dass du deinen kleinen Bruder zur Vernunft bringst, denn er freut sich total, dass er wieder frei ist. Ben und ich gehen zu Caitlin und Svenja. Wir wollten gemeinsam auf dem Campus Tischtennis spielen“, sagte der kluge Trainer und wollte mit Ben das Zimmer verlassen, bis der Arenaleiter feststellte: „Die sind Brüder? Sie sehen sich nicht mal ähnlich.“ „Wir sind Halbbrüder“, seufzte der Drachen-Meister und stellte sein Frühstück auf dem Tisch. „Und Halbbrüder heißt, dass wir vom selben Vater kommen, aber verschiedene Mütter haben. So, und jetzt macht euch bitte vom Acker, Klugscheißer²“, sagte Kai und räumte die kleine Verwüstung auf. „Gut, dass du dich wieder bewegen kannst. Ich habe schon befürchtet, dass du nicht mehr beim Champ-Turnier mitmachen kannst“, sagte Siegfried und setzte sich auf dem Stuhl. „Hey, du könntest dich auch mal bemühen, mit beim aufräumen zu helfen. Dein Kaffee läuft dir schon nicht weg!“, beschwerte sich Kai. Siegfried lachte nur und trank seinen Kaffee. „Aber dafür ich will das Tortenstück!“, rief mein Verlobter. „Sorry, Dratinichen, aber die Stracciatellatorte habe ich für mich geholt und nicht für dich“, entgegnete Kais Halbbruder und aß ein kleines Stück von der Torte. „Ich muss gerade die Schubladen mit den weißen Handtüchern füllen“, sagte Kai und nahm die ordentlich gelegten Handtüchern, um sie in die Schubladen zu legen. Plötzlich steht Siegfried auf und stand direkt vor der Kommode. „Kannst du das nicht später machen? Ich meine, du wolltest doch, dass ich dir helfe, also tue ich das auch, hehe“, sagte der Champ aus Johto. „Siggi. Verarschen kann ich mich selbst, also bitte... geh zur Seite, damit ich die Handtücher in die Schubladen einräumen kann“, entgegnete Kai und wurde langsam sauer. „Warte! Carina kämpft gerade beim Einall-Turnier. Gehen wir zu ihr und feuern sie an. Vielleicht freut sie sich ja, dass es dir wieder besser geht“, glaubte Kais Halbbruder. „Glaubst du wirklich, dass sie froh über mein Erscheinen ist? Sie hat ihre Sachen genommen und hat für eine Nacht auf deinem Bett gepennt. Sie will mich nicht mehr sehen...“, sprach mein Verlobter vor sich hin und starrte auf seinen Verlobungsring. „Ich habe dir doch gesagt, dass sie zur dir zurückkehrt. Und bitte erzähle nicht so einen Blödsinn. Carina ist die Frau, die du heiraten wirst und mit ihr den Rest eures Lebens verbringst. Ich bin auch glücklich darüber, dass ich eine echt tolle Schwägerin bekommen werde. Carina ist eine unglaubliche und talentierte junge Frau und du hast sie dir ehrlich verdient“, sagte Siegfried. Kai hatte ein mulmiges Gefühl im Magen, als würde er sich sofort übergeben. Er wollte mich unbedingt sehen und mich anfeuern. Deshalb wollte er sofort mit Siegfried in die Kampfhalle gehen. „Ich muss zu ihr...“, sagte er und rannte mit Milza und Emolga aus dem Zimmer raus. „Ich komme gleich nach, Kai...!“, rief der Drachen-Meister und holte aus einer Schublade die Werbezeitschrift heraus, die er versteckt hatte, „...Das war noch knapp. Beinahe hätte Kai die Erotikbilder gesehen.“

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Reshikrom94
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Re: Freundschaft, Liebe und Pokémon 2 - Black Kyurem & White Kyurem

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