Freundschaft, Liebe und Pokémon 3 - The Legend Of The Hydreigon

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Freundschaft, Liebe und Pokémon 3 - The Legend Of The Hydreigon

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 8 Jun 2013 - 9:53

Freundschaft, Liebe und Pokémon 3 – The Legend Of The Hydreigon
Staffel 3/ Band 3
Story by Reshikrom94 & Reshikrom



Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

Willkommen zum finalen Staffel der Pokémon-Fanficton-Reihe Freundschaft, Liebe und Pokémon
Bevor hier was zu dem Inhalt erzählt wird, beachtet bitte folgendes:
- Diese Story ist für LeserInnen ab 16 Jahren geeignet
- In der Story kommen Beleidigungen, sexuelle Handlungen und Gewalt vor
- Für diese Story ist ein Feedback schreiben bei dem Thema verboten!


Seitdem mein Kollege und bester Freund Reshikrom mit mir Staffel 1 und 2 geschrieben und Ideen gesammelt hat, kamen wir schließlich zum Höhepunkt der Geschichte. Wieder verwenden wir die abwechselnde Sichtweise der beiden Hauptprotagonisten, die von uns verkörpert sind, wie bei Staffel 2.
In Staffel 3 geht es diesmal um die Existenz aller Drachen-Trainer, besonders die Familie Hydreigon, die aus den Protagonisten Kai, Carina, Drake, Siegfried, Géraldine und Sandra besteht. Denn der als egoistische, verschollener und bester Drachen-Trainer Lance Hydreigon, der Kai und Siegfrieds leiblicher Vater ist, hat mithilfe eines seltenen Shiny-Reshiram die Zukunft komplett verändert und beherrscht die große, moderne Stadt Twindrake City, wo die Zeit still bleibt, die ganzen Bewohner der Stadt zu Sklaven werden und für ihn die sogenannten Dark Balls erstellt, um eine Armee voller Drachen-Pokémon aufzubauen. Nur durch die Hilfe einer Mitgliedschaft der Sklavenarbeit können Carina, Kai und ihre Verbündeten die Zukunft vor einer schlimmen Katastrophe befreien.

Die Story gehört zu Shipping, Reise, Action, Komödie und Science-Fiction. Hier kommen auch völlig unbekannte Shipping-Szenen, die ich mir ausgedacht habe.
Folgende Bilder habe ich aus Google Bilder.

Die Hauptprotagonisten

(Kein Bild vorhanden) Reshikrom94
Name: Carina Hydreigon
Alter: 18
Geburtstag: 30. Dezember 1994
Pokémon: Emolga, Aquana, Folipurba, Nachtara, Milotic, Libelldra
Eigenschaften: hilfsbereit, freundlich, ideenreich, talentiert

(Kein Bild vorhanden) Reshikrom
Name: Kai Hydreigon
Alter: 18
Geburtstag: 26. Februar 1995
Pokémon: Milza, Trikephalo, Aerodactyl, Knackrack, Kyurem (Schwarzes Kyurem)
Eigenschaften: selbstbewusst, hilfsbereit, mutig, freundlich


Name: Drake „Domi“ Hydreigon
Alter: 15
Geburtstag: 25. September
Pokémon: Kaumalat, Maxax
Eigenschaften: freundlich, abenteuerlustig, selbstbewusst, mutig


Name: Siegfried Hydreigon
Alter: 25
Geburtstag: 25. Februar 1988
Pokémon: Dragoran, Garados, Aerodactyl, Glurak, Trikephalo, Maxax
Eigenschaften: stark, intelligent, selbstbewusst, freundlich, ernst


Name: Géraldine Skyline
Alter: 21
Geburtstag: 31. Mai 1992
Pokémon: Swaroness, Altaria, Panzaeron, Aeropteryx
Eigenschaften: freundlich, nett, hilfsbereit, klug


Name: Sandra Hydreigon
Alter: 22
Geburtstag: 03. November 1991
Pokémon: Seedraking, Dragonir, Shardrago, Garados, Brutalanda
Eigenschaften: mutig, selbstbewusst, streng, kleinlaut

Die Nebencharaktere


Lilia

(Kein Bild vorhanden)
Lysander

(Kein Bild vorhanden)
Drachenclan-Meister der Hydreigon-Familie


Annika Shay

(Kein Bild vorhanden)
Taylor

Die Antagonisten

(Kein Bild vorhanden)
Lance Hydreigon

(Kein Bild vorhanden)
Das neue Team Dragon


Zuletzt von Reshikrom94 am Di 16 Jul 2013 - 14:48 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet

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Prolog/Einführung: Kais Verschwinden

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 8 Jun 2013 - 14:48

Prolog/Einführung: Kais Verschwinden

Ebenholz City, 27. Februar 1995: Der Meister des Drachenclans wartete geduldig mit seinen Weisen vor der Drachenhöhle. An diesem Tag sollte der neue Nachwuchs nach Hause kommen. Auch der zurzeit 7-Jährige Siegfried und seine Cousine, die 3-Jährige Sandra, standen bei ihrem Großvater. „Wann kommt endlich Vater wieder? Ich möchte meinen kleinen Bruder sehen!“, rief der junge Siegfried. „Geduld, mein lieber Enkel. Es ist noch früh am Morgen und die Sonne ist noch weit hinterm Horizont“, sprach der Meister. Als Lance, der Sohn des Meisters und der Vater von Siegfried, mit seinem Dragoran vor der Höhle angeflogen kam, gab er seinem Vater das Baby und wollte in die Höhle gehen. „Lance, was sollte das?“, wollte der Meister wissen. „Lass mich einfach mal in Ruhe. Ich bin derjenige, der hier am meisten gelitten hat“, gab Lance als Antwort. Der Meister verlangte von seinen beiden Enkelkindern, dass sie ihn mit Lance allein lassen sollten, was die auch taten. „Ich bin nicht zufrieden mit dir, mein Sohn. Das ist schon das zweite Mal, dass du mit einer anderen Frau geschlafen und sie sitzen gelassen hast. Siegfried hat es akzeptiert, ohne seine leibliche Mutter zu leben, aber jetzt tust du es auch noch Kai an. Du bist schon mit 17 ungewollt Vater geworden und du bekommst dein Leben immer noch nicht im Griff.“ „Das war sieben Jahre her. Außerdem wollte meine zweite Freundin Kai eh nicht behalten, weil sie erst 19 ist. Und du wolltest Kai sowieso in die Familie aufnehmen“, entgegnete Lance. „Du kümmerst dich jetzt um deinen Sohn“, verlangte der Meister, „Er ist gerade mal einige Stunden auf der Welt.“ „Das würde ich gerne machen, aber ich habe noch andere Dinge zu erledigen, Vater.“ Der Meister schüttelte den Kopf und schaute sich Kai an. Er beschloss, sofort die Drachentaufe zu machen. Die Drachentaufe war in den Familien der Drachen eine große Aufgabe, neuen Familienmitgliedern in heiliges Wasser zu baden, das aus Dratinis Ei-Attacke Aquawelle bestand und mit Drachenwut etwas erwärmt wurde. Mit den Weisen füllte der Meister einen Brunnen mit Dratinis Wasser und Drachenwut und legte Kai für eine kurze Weile hinein. „Kai Hydreigon... mit dem heiligen Wasser des Dratini wirst du eines Tages ein erfolgreicher Drachen-Meister sein. Aus dir wird eine Berühmtheit und mache unsere nächsten Generationen zur Legenden.“ Nach der Taufe wurde Kai im Drachenschrein, der sich in Tiefen der Drachenhöhle befand, schlafen gelegt. Siegfried und Sandra spielten vor dem kleinen Haus mit ihren Pokémon Dratini und Seeper. „Mal schauen, ob Dratini unten einen seltenen Drachenzahn findet“, sprach der junge Siegfried und warf eine Schnur mit einem Köder ins Wasser, um die dort lebenden Karpador anzulocken. „Das kann mein Seeper aber viel besser und schneller“, behauptete die junge Sandra. „Bestimmt beißt ein riesiges Garados an meinem Köder. Garados sind echt coole Pokémon“, sagte der junge Siegfried. Der Meister verließ den Schrein und bat seine beiden Enkelkindern, dass sie leiser spielen sollten, weil Kai schlief. Mit dem Boot fuhr der Meister auf das andere Ufer der Höhle, wo sich der Ausgang befand und wo er seinen Sohn Lance sah, wie er sich für eine Abreise vorbereitete. „Wohin willst du, mein Sohn?“ „Ich muss für ein paar Tage weg. Ein privates Training mit Dragoran steht an. Bäume fällen und Felsen zertrümmern stärken die physischen Angriff von Dragoran“, sagte Lance und stieg auf Dragorans Rücken. „Du bist echt unverantwortlich und egoistisch, lieber Lance. Du solltest noch Siegfried bei seinem Training mit seinem Dratini helfen und du hast es immer verschoben, nur damit du nach jungen Mädchen suchen kannst.“ „Vater, ich suche keine Freundinnen, mit denen ich nach fünf Minuten in die Kiste springe. Mein Dragoran ist für mich sehr wichtig und ich bin ein Drachen-Meister. Ich brauche in meinem Alter keinen, der auf mich aufpassen muss. Und du kümmerst dich doch gerne um Siegfried, also kannst du auch Kai mit dazu nehmen.“ Lance flog mit seinem Dragoran davon, ohne sich zu verabschieden. „Großvater und Onkel streiten sich nur noch“, stellte die junge Sandra fest. Als Dratini und Seeper aus dem Wasser sprangen, schlug der junge Siegfried vor: „Gehen wir zu Kai. Ich möchte ihn so gerne sehen.“ Die beiden Kinder schlichen sich heimlich in den Schrein hinein und gingen auf Kai zu. „Ich bin echt froh, einen kleinen Bruder zu haben“, sprach der junge Siegfried leise, „Dann gibt es einen weiteren Drachen-Trainer, der ein Junge ist.“ „Trotzdem wäre eine weitere Drachen-Trainerin gut“, entgegnete die junge Sandra leise. Siegfried hatte ein schlechtes Gewissen über seinen Vater. Lance war schon in jugendlichem Alter ein Rebell, der nie auf seinen Vater gehört hatte. „Vater ist nie für mich da gewesen. Er wollte mit mir trainieren und ich möchte Großvater nicht überfordern.“ Die junge Sandra verstand nicht ganz, was ihr Cousin meinte. Deshalb verließ sie den Schrein und wollte den Drachenzahn vor Siegfried finden. Ihr Seeper tauchte schnell unter, um weiter zu suchen. „Ich bin dir weit voraus, Siegfried!“ „Hey, das ist unfair!“ Sofort schickte er sein Dratini ins Wasser und schnappte sich seine Angelschnur mit dem Köder. „Dratini kann sich mit seiner Turbotempo schnell im Wasser bewegen. Der Drachenzahn wird mir gehören.“ „Seeper ist aber auch schnell“, erwähnte die junge Sandra und feuerte ihr Pokémon an. Als plötzlich was an Siegfrieds Angelschnur zog, wusste er, dass ein Karpador angebissen hatte, aber es war sein Dratini, das den Drachenzahn auf seiner Nase trug. „Siehst du, ich fühle mich jetzt schon wie ein toller Drachen-Trainer“, sagte der junge Siegfried und ging mit seinem Dratini und dem Drachenzahn in den Schrein hinein. Sandra folgte mit ihrem Seeper ihren Cousin und streitet sich mit Siegfried um das seltene Item. Die beiden zogen an beiden Enden des Zahns und es zerbrach daraufhin in zwei, gleichgroße Stücke. „Der Zahn ist zerbrochen. Ob sich die Kraft, der Drachen-Attacken verstärkt, immer noch darin befindet?“, wollte der junge Siegfried wissen. „Hey, dein Stück ist größer als meiner!“, beschwerte sich die junge Sandra und verlangte einen Tausch der beiden Stücke. Als sich die beiden wieder mal gestritten hatten, weckten sie durch ihren Lärm den kleinen Kai auf. „Oh nein!“, rief der junge Siegfried und wusste nicht, was er tun sollte. Der Meister bekam den Lärm mit und fuhr mit dem Boot zum Schrein, um nachzusehen, was die Ursache dafür war. „Siegfried! Sandra! Ich habe euch gebeten, nicht laut zu sein,“ sagte der Meister. „Großvater, ich habe den Drachenzahn gefunden, der am Grund des Sees lag!“, teilte der junge Siegfried mit. „Du hast ihn kaputt gemacht!“, rief die junge Sandra. „Garnicht wahr!“ „Kinder, es reicht jetzt! Geht jetzt bitte zu den Weisen. Die haben Essen für euch vorbereitet.“ Die beiden Kinder verließen den Schrein und fuhren mit ihrem selbstgebautem Floß zum anderen Ufer fahren. Der Meister hatte Kai beruhigt und ihn wieder direkt schlafen gelegt. „Lance... Immer, wenn du nicht da bist, gibt es Streit mit den Kindern“, sprach der Meister und verließ den Schrein, um auch zum Essen zu kommen.
Lance kam erst am 02. März 1995 wieder und fühlte sich wesentlich stärker, durch das Training mit seinem Dragoran. „Lance, wo warst du denn die ganze Zeit? Du solltest dich doch um Siegfrieds zukünftiges Dratini kümmern!“, beschwerte sich der Meister. „Ich dachte, du kümmerst dich darum. Ich war beschäftigt“, antwortete Lance. „Vater, weißt du was? Dratini beherrscht die Attacke Turbotempo. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es genauso ein tolles Dragoran sein wird wie deins“, sagte Siegfried und streichelte das Dratini. „Ich möchte auch hoffen, dass du was im Leben erreichst“, sprach Lance. „Und was ist mit Kai, deinem jüngsten Sohn?“, wollte der Meister wissen, „Aus ihm soll auch ein erfahrender Drachen-Trainer werden.“ Lance schaute mich an und gab zu: „Kai ist halt passiert...“ „Wie kannst du nur sowas sagen, mein Sohn?! Wärst du nicht mit deinen ganzen Frauen unterwegs, hätten deine beiden Söhne mal eine weibliche Erziehungsberechtigte!“, rief der Meister. Siegfried verstand die Situation nicht und blieb bei seinem Dratini und bei mir. „Du hast mir nichts zu sagen, Vater. Du hast dich doch bereit erklärt, dich um Siegfried zu kümmern, während ich im Training mit Dragoran bin!“, schimpfte Lance. „Ich bin ja auch ihr Großvater, ein erfahrender Meister des Drachen-Typs. Aber du solltest auch mal an deine beiden Söhne denken, die du von zwei verschiedenen Frauen bekommen hast. Die wachsen auch als Drachen-Trainern heran“, entgegnete der Meister. „Bei Siegfried kann ich es mir auch vorstellen, aber Kai... der war überhaupt nicht geplant!“, rief Lance. „Hör auf damit! Weißt du überhaupt, dass dein ältester Sohn die ganzen Streitereien mitbekommt? Bald wird auch Kai verstehen, was er für einen grausamen Vater hat, der nur an sich denkt“, sagte der Meister. Lance wendete sich ab und stieg auf Dragorans Rücken. Er flog weg. „Was hat Vater bloß gegen Kai?“, fragte der junge Siegfried seinem Großvater. „Dein Vater wollte Kai nicht. Aber wir werden deinen Halbbruder behalten, denn schließlich gehört er auch zur Familie und ich glaube fest daran, dass aus ihn ein echt toller Drachen-Trainer, sogar Drachen-Meister wird“, sagte der Meister, „Komm, essen wir zum Abend und machen uns dann fürs Schlafen fertig. Morgen musst du ja mit deinem Dratini trainieren.“ Siegfried nahm die Babyschale, wo ich darin tief und fest schlief, und ging mit unserem Großvater und seinem Dratini in die Drachenhöhle hinein, um im Schrein Abend zu essen. Siegfrieds sturer Vater war nicht dabei. Er war nie dabei, was mit der Familie zu tun hatte. Trotzdem war das Abendessen mit seinem Großvater, seinen Weisen und Sandra sehr gut – und das ohne seinen Vater. Als nach dem Essen alle tief und fest schliefen, aber Lance kam mitten in der Nacht mit seinem Dragoran zurück nach Ebenholz City. Er ging leise in den Schrein hinein und nahm Kai. Danach flog er mit Dragoran und dem Säugling weit weg von der Johto-Region, in die weit entfernte Einall-Region. Er landete in der Stadt Twindrake City, vor dem Grundstück eines Drachenclans. Lance legte es neben einer hohen Mauer ab und sprach: „Du hast meine Familie zerstört und meinen Vater und meinen Sohn auf deine Seite gezogen. Du hast mir einfach alles weggenommen. Ab jetzt hast du keine Familie mehr und ich hoffe, dass du bei dieser Kälte elendig sterben wirst.“ Lance´s Dragoran schaute mich bösartig an, genau wie Lance. „Komm, Dragoran, fliegen wir ans Ende der Welt“, sagte Lance und stieg auf Dragorans Rücken. Sofort flogen sie davon und ließen Kai am Bürgersteig in dieser klirrenden, dunklen Nacht allein. Ich wurde wach und fing an, zu weinen. Dabei hörte der älteste Drachenclan-Meister von Twindrake City das Geschreie und sah Kai vor seinem Grundstück. „Du armes Ding. Wer hat dich denn bloß hier abgelegt?“, fragte sich der Älteste, „Kai Hydreigon heißt du also... ich bringe dich erstmal in unsere Pflegestation.“ Der Älteste des Drachenclans in Twindrake City nahm den kleinen Kai mit in den Drachenclan und brachte mich in die Obhut, die von einigen Pflegerinnen verwaltet war. Am nächsten Tag in der Drachenhöhle kam dann der Schock: Kai war nicht da. Siegfried, Sandra, der Großvater und die Weisen machten sich große Sorgen und der Meister hatte schon eine Vermutung: „Lance hat Kai entführt und ihn in einer weit entfernten Region abgelegt. Nur leider weiß ich nicht, wo unser Kai sich genau befinden sollte...“ „Werde ich meinen kleinen Bruder jemals wiedersehen?“, wollte Siegfried wissen. „Das kann ich dir leider nicht sagen, lieber Enkel...“, antwortete der Meister, „Eins ist aber schon klar; dein Vater wird sich hier nicht mehr blicken lassen.“
Am Abend darauf bauten der Meister und seine Weisen ein Denkmal für Kai auf. Die Trauer über das Verschwinden des jüngsten Familienmitgliedes war zu hart für die große Familie Hydreigon. Der Meister zündete drei Kerzen am Denkmal an und alle beteten für Kai. „Das kann ich Lance einfach nicht verzeihen. Diese Worte, die er über Kai sprach, die trafen mich sehr“, sagte der Meister. Siegfried und Sandra litten genauso darunter wie ihr Großvater. Aber eines hatte sich der junge Siegfried geschworen: Wenn er stark genug war, würde er die Welt bereisen und nach seinem Halbbruder suchen.

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Kapitel 145: Domis Liebeskummer

Beitrag von Reshikrom94 am So 9 Jun 2013 - 9:05

Kapitel 145: Domis Liebeskummer

Es war der 05. Juni 2013. Ein herrlicher Sommermonat stand bei uns in der Einall-Region. Die Sonne schien tagsüber richtig stark, bis zu 30° C. Bei dem Wetter kochte ich für uns ein leckeres Mahl zum Mittag. Zwar war es mir heiß, aber dennoch konnte ich mich mit einer eiskalten Cola und dem Deckenventilator kühl halten. „Emolga, ich kann doch nicht in das Kochbuch schauen, wenn du davor stehst“, sprach ich und rührte eine leckere Soße zu. Ich wollte extra, für fünf Personen, was anderes als Nudelauflauf Bolognese zubereiten. Es gab diesmal Hähnchen-Curry-Pfanne, ein eher asiatisches Gericht, mit Reis und Nudeln. „Emo!“, rief das hastige Elektro/Flug-Pokémon und starrte auf die Soße, die ich umrührte. Ich kümmerte mich auch um die Hähnchenstreifen, die auf der Pfanne brutzelten und das Gemüse kochte ich ebenfalls mit dazu. Géraldine kam die Treppen herunter und roch den Duft der leckeren Currysoße. „Das riecht aber lecker. Das ist das ideale Mittagessen und die perfekte Zubereitung von dir, Carina“, sprach die Pilotin und lächelte. „Danke sehr, Cherry“, bedankte ich mich bei der Arenaleiterin und bewunderte ihr äußerliches Aussehen, „Wow, du siehst echt schick aus. Das blaue Top und der weiße Minirock passen dir echt gut.“ „Danke, ich habe gerade kurz meinen Kleiderschrank aufgeräumt“, erzählte Géraldine. „Hmm, wenn ich es mir so überlege, könnte ich auch mal meinen Kleiderschrank etwas aufräumen. Und ich muss mir dringend mal neue Klamotten kaufen. Bei den Sevii-Inseln konnte ich leider nichts schönes kaufen, nicht mal einen neuen Bikini...“, sagte ich. „Wir sollten mal einen Shopping-Tag planen, nur für uns zwei. Dann sehen wir wieder ganz schick und geil für unsere Männer aus, hihi“, lachte die Pilotin. „Genau, im Twindrake-Kaufhaus findet man echt schöne Oberteile, Hosen und mehr. Für den Sommer brauche ich eher einen Bikini und sommerliche Kleidung“, entgegnete ich, „Aber erst muss ich noch das Mittagessen für uns alle kochen und die Nudeln und das Reis sind noch nicht fertig.“ Géraldine erklärte sich bereit, mir beim kochen zu helfen und kümmerte sich freiwillig um das kochen der Nudeln und dem Reis. Dabei redeten wir über Kleidung, Beziehungen und Jungs. „Achja, wo sind denn eigentlich die Jungs?“, wollte die Arenaleiterin von Panaero City wissen. „Kai und Siegfried sind mit dem Porsche einkaufen gefahren und Domi ist mit Milza und Kaumalat im Garten, bei den Drachen-Pokémon von Kai“, antwortete ich und schmeckte die Currysoße kurz ab. Géraldine lächelte und setzte die beiden Kochtöpfe mit Wasser auf zwei freie Herdplatten auf.
In der zeit waren Kai und Siegfried bei dem heißen Wetter mit dem Porsche unterwegs. Ihren Einkauf hatten sie längst erledigt, aber sie hatten nicht vor, zur Villa zu fahren. Dabei sollten sie direkt nach dem Einkauf wiederkommen, aber mein Mann hatte eine andere Vorstellung für den Mittag. Mit coolen Sonnenbrillen, sommerlichen Kleidungen und Lutschern mit Zitronengeschmack machen sich die Halbbrüder einen angenehmen und chilligen Mittag, bevor das Essen fertig war. „Siggi, wir genießen jetzt das umsonst parken neben dem Bürgersteig“, sagte Kai und machte den Motor seines Autos aus. „Kai, du übertreibst es ein klein wenig. Carina kocht extra für uns und sie ist bestimmt gleich fertig. Ich möchte nicht kalt essen“, sprach Siegfried. „Bleib cool. Ich laufe auch nicht umsonst mit einer Schwimmhose, einem Hawaiihemd und Sneakers herum. Du kennst doch die Mall, wo man alles kaufen kann, oder? Dort kann ich vor allen Passanten die coole Laune verbreiten und ich weiß auch schon wie, muahaha!“, lachte Kai und schaltete den Motor an. Er fuhr mit seinen Halbbruder in Richtung Twindrake-Kaufhaus, wo viele Passanten einkauften und auch Eis aßen. „Sehr gut, dann mache ich mich bereit“, sagte der Drachen-Trainer und stieg aus seinem Porsche aus, um aus dem Kofferraum was herauszunehmen. „Du kannst doch nicht unseren Einkauf dafür ausnutzen. Carina wird sauer sein, wenn was fehlt“, sagte mein Schwager. „Ach, ich habe doch hier extra dieses billige Mineralwasser gekauft, um die Leute hier zu provozieren, hehe“, entgegnete Kai und nahm sich die Flasche Mineralwasser. Danach schloss er den Kofferraum zu und stieg auf die Autohaube. „Siggi, übernehme das Steuer!“, rief der Drachen-Trainer und schüttelte die Flasche. Als Siegfried am Steuer saß und losfuhr, öffnete Kai die Flasche und spritzte die Leute mit dem Trinkwasser nass. „Hey, spinnst du?“, fragte ein Passant. „Was geht ab? Bei dem Wetter muss man halt feucht werden, muahaha!“, lachte Kai und mobbte die betroffenen Passanten. Dabei verlangte er von seinem Halbbruder, dass er das Radio anschalten sollte, besonders eine Techno-Musik ertönen lassen sollte. „Yeah! Westbam, Baby!“, rief Kai sehr wahnsinnig und warf die Plastikflasche auf dem Boden, sodass sie aufplatzte und eine Wasserexplosion entstand. Kai stieg schnell in den Beifahrersitz ein und lachte sich krank. „Das war doch geil, oder?“, fragte mein Mann seinen Halbbruder. „Es war einfach nur peinlich“, gab der Drachen-Meister als Antwort. „Hey, ich muss ich auch dieser Hitze erfrischen. Deshalb habe ich für uns auch Cola und Eiscreme gekauft“, sagte Kai, „Und die Leute sahen auch schon fast wie Filets aus!“ „Ist ja jetzt auch egal. Ich bringe uns jetzt in deine Villa, dann sind wir auch pünktlich zum Mittagessen da“, sagte Siegfried. Nach wenigen Minuten kamen die beiden Halbbrüder vor Kais Grundstück an und brachten den Einkauf mit in die Villa. „Oh, meine Süßi ist eine Profiköchin“, sagte Kai flirtend und gab mir einen Kuss zum Gruß. „Ich weiß, mein Liebling“, entgegnete ich und kochte mit Géraldine weiter, „Habt ihr auch alles bekommen und warum habt ihr solange gebraucht?“ „An der Kasse war es recht voll, aber wir haben alles“, antwortete Kai und deckte freiwillig den Tisch. „Wo ist denn Domi?“, fragte Siegfried. „Er spielt mit Milza und Kaumalat draußen im Garten und füttert die Drachen-Pokémon von Kai“, antwortete ich.
Drake saß angelehnt an dem Panzer eines Draschels und zog nacheinander Blüten von einem Gänseblümchen aus. Er hatte seinen Liebeskummer wegen Nicole immer noch nicht verarbeitet und Milza machte sich langsam Sorgen um ihn. „Schon wieder 'Sie liebt mich nicht'...“, seufzte unser Sohn und stand genervt auf. Er ging auf einem Baum zu und stellte unter einem dicken Ast eine Kiste auf, wo der Boden nach oben zeigte. Aus dem Vorratsschuppen holte er ein festes, dickes Seil heraus und warf es über den Ast. Er band eine Schlaufe und legte es um seinem Hals. „Milza, Mil...!“, rief Kais schillerndes Drachen-Pokémon panisch. Milza wusste genau Bescheid, was Drake vorhatte und wollte Kaumalat holen, aber es biss an einem Baumstamm und ließ garnicht mehr los. Ohne zu zögern wollte der 15-Jährige die Kiste unter ihn weg stoßen, aber seine Beine zitterten ungewollt. Mit einem leichten Seufzer wollte er loslegen, bis ich rief: „Domi, das Essen ist fertig! Komm jetzt bitte!“ Drake unterbrach seinen Selbstmordversuch und ging sehr deprimiert in die Villa hinein. Milza und Kaumalat kamen direkt hinterher.
Wir aßen alle gemeinsam die Hähnchen-Curry-Pfanne und hatten dabei gute Laune, außer Drake, der mit der Gabel an dem Essen stach. „Gut, dass ihr die bessere Cola mitgebracht habt. Diese billige hat kaum Kohlensäure“, sagte ich und goss mir ein Glas voll mit der eiskalten Cola. „Aber Kai hat auch noch andere Sachen gemacht, wie zum Beispiel die Leute vorm Kaufhaus mit Mineralwasser nassgespritzt“, erzählte der Drachen-Meister. „Was?!“, fragte ich verdutzt. „Mensch, Siggi. Lüge doch nicht so herum. Carina weiß, wie anständig ich bin“, sagte mein Mann. „Kai, in letzter Zeit machst du nur noch Blödsinn“, entgegnete Géraldine. „Liegt wahrscheinlich an dem Sommer. Dort muss ich halt meinen Spaß haben, aber dafür provoziere ich doch keine Leute, die shoppen gehen, hehe“, lachte der Drachen-Trainer und nahm sich eine Gabel voll Nudeln. Ich verdrehte mir die Augen und wendete mich Drake zu. Ich fragte ihn: „Und, Domi. Wie war es denn bei den Drachen?“ „Wie üblich...“, gab Drake murmelnd als Antwort. „Was ist denn los? Du hast dein Essen kaum angerührt.“ „Ich habe keinen Bock auf Hähnchen-Curry-Pfanne...“, entgegnete unser Sohn. „Tja, ähm... ich wüsste jetzt nicht, was du gerne essen würdest“, sprach ich. „Versuche es mal mit Pizza, aber nur die vom Lieferanten. Die gekauften hier, die man im Laden kauft, sind blöd“, sagte Kai. „Darf ich bitte aufstehen?“, fragte der 15-Jährige. Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir alle gemeinsam Mittagessen würden, aber Drake fühlte sich nicht wohl. Deshalb hatte ich unseren Sohn ausnahmsweise erlaubt, dass er aufstehen durfte. Unser Sohn ging die Treppen hoch, zu seinem Zimmer „Ich glaube, dass Domi diese Situation mit Nicole und Caleb immer noch nicht verarbeitet hat“, vermutete die Pilotin, „Der Arme leidet immer noch an seinem Liebeskummer.“ „Ich möchte hoffen, dass Domi nicht zu sehr darunter leiden wird, sonst würde er sich noch was antun“, sagte ich. Kai hatte schon seinen Teller leer gegessen und wollte fragen, ob er Drakes Teller nehmen durfte, aber ich hatte es ihn nicht erlaubt. Stattdessen verlangte ich von meinem Mann, dass er zu unserem Sohn gehen sollte. „Okay, dann brauche ich ja nicht beim Abwasch helfen, hehe“, lachte Kai und stellte sein benutztes Geschirr auf die Spülmaschine. Daraufhin ging er die Treppen hoch und wollte Drake einen kleinen Besuch abstatten. „Glaubt ihr, dass Domi es noch richtig verarbeiten wird?“, wollte die Arenaleiterin von Panaero City wissen, „Er sah schon vom Gesicht her so traurig aus.“ „Er wird es sicher verkraften. Tief in Inneren weiß Domi, dass er sein Leben nicht so schnell aufgeben soll. Er ist noch jung“, sagte Siegfried. „Als Drachen-Meister versteht man also richtig viel als ein normaler Drachen-Trainer. Ach, wenn Kai mal so engagierter wäre...“, schwärmte ich. „Kai braucht aber dafür viel Erfahrung und als ich Drachen-Meister wurde, musste ich viel an mir arbeiten“, erzählte mein Schwager, „Und für Domi gilt das gleiche. Er als Drachen-Anfänger muss an seinem Ziel arbeiten.“

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Kapitel 146: Einmal wieder glücklich sein...

Beitrag von Reshikrom am Mo 10 Jun 2013 - 17:55

Kapitel 146: Einmal wieder glücklich sein...

Drake lag auf seinem Bett und drehte Däumchen. Er hatte auf nichts Lust. Ihn kam nur noch die Erinnerung von der Hochzeitsfeier, als er Caleb und Nicole erwischt hatte, wie sie rumgemacht hatten. Caleb hatte sein Versprechen gebrochen und hatte Drake nur ausgenutzt, um an Nicole heran zu kommen. Das einzige, was unser Sohn noch von Nicole hatte, war die herzförmige Kette, die er von der Trainerin geschenkt bekam. Er trug es immer noch um seinem Hals, aber er versteckte es ganz gut unter seinen gestreiften T-Shirt. Ich klopfte an der Tür und kam ohne Drakes Einverständnis herein. „Domi, wie geht es dir momentan?“, fragte ich besorgt und gesellte mich auf Drakes Bett. „Schlecht...“, gab der 15-Jährige als Antwort, „Ich kann Nicole einfach nicht vergessen. Diese böse Erinnerung, als sie mich mit Caleb betrogen hat,... die verbreitet mir nichts weiteres als ein schlechtes Gewissen.“ „Ich verstehe, was du damit sagen willst. Du hast Nicole nicht zugehört, wie sie dir das erklären wollte. Du warst so sehr mit dem Hass auf Caleb beschäftigt, sodass du sie nicht mal beachtet hattest und mit ihr Schluss gemacht hast“, sprach ich. „Bin ich wirklich ein schlechter Mensch, Kai?“, wollte unser Sohn von mir wissen. „Nein, auf keinen Fall. Du bist einfach nur etwas verwirrt. Deine Gefühle fahren Achterbahn und du weißt nicht, warum du so durcheinander bist und wieso du deinen Liebeskummer nicht überwinden kannst? Ich weiß ganz genau, dass dir Nicole fehlt“, sagte ich. „Ich wollte mich deswegen auch verletzen, weil ich mit meinen Problem nicht klarkomme. Wäre ich doch lieber in die Zukunft gereist, damit ich mit Nicole darüber reden kann. Ich habe sie ja auch verletzt und was falsches von ihr behauptet“, erzählte Drake mit einem mulmigen Gefühl im Magen, „Am liebsten würde ich mich lebendig begraben, somit jeder auf mich treten kann.“ Drake war von sich selbst enttäuscht und versteckte seinen Kopf in seinen Armen. Ich entdeckte dabei die herzförmige Halskette von Drake und fragte neugierig: „Ist das ein Geschenk von Nicole?“ „Oh, ähm... ja. Das hat sie mir geschenkt, als wir fast 4 Wochen zusammen waren, denke ich mal zumindest“, antwortete unser Sohn. „Du kannst Nicole unmöglich hassen, wenn du ihr Geschenk besitzt. Ich muss dir jetzt einen Rat geben: Wenn du wieder in deiner Zeit bist, dann nutze die Chance, mit Nicole über dein Problem zu erzählen. Ich glaube fest daran, dass du sie nicht einfach so links liegen lassen kannst“, sagte ich. „Wenn das Leben einfach wäre...“, seufzte der 15-Jährige. „Ach, komm. Wirf nicht so schnell die Flinte ins Korn. Du hast dafür viel Zeit, um dir schon mal zu überlegen, wie du es Nicole erklären kannst. Ein gutes Geständnis ist auch ein Glücksgefühl, so sagt man es in Twindrake City, hehe“, sprach ich und tröstete unseren Sohn etwas. Drake war sich ziemlich unsicher und wollte es sich nochmal überlegen. „Domi, du wirst eines Tages wieder glücklich sein, sogar mehr als sonst“, entgegnete ich und gab unseren Sohn einen Kuss auf die Stirn, „Möchtest du noch was essen?“ „Nein, danke. Ich möchte erst mal allein sein. Der Liebeskummer macht mich echt zu schaffen“, antwortete der 15-Jährige. „Ich mach dir mal das Fenster weit auf. Dann kannst du auch einen klaren Kopf bekommen. Wenn du noch was möchtest, muss du mir oder Carina Bescheid sagen“, sagte ich und verließ Drakes Zimmer. Durch das offene Fenster vom Balkon konnte Drake die ganzen Drachen-Pokémon sehen, die unter den Bäumen Schutz vor der hitzigen Sonne hatten. Er ging auf dem Balkon und setzte sich auf einen weißen Gartenstuhl. Dabei schaute er in die Ferne, wo er das Meer sehen konnte und kaute an seinem Daumennagel. Ihn kam das schlechte Gewissen hoch, als er Nicole nicht zugehört hatte, was Caleb mit ihr angestellt hatte. Die frische Luft tat ihn besonders gut und er genoss das sonnige Wetter.
Siegfried und Géraldine räumten die Küche auf, während meine Frau die Wäsche im Wohnzimmer aussortierte. Ich schlich mich hinter Carinas Rücken, legte meine Arme um ihren Bauch und fragte flirtend: „Legst du deine geilen Dessous zusammen?“ „Nicht nur das“, entgegnete ich und faltete die Handtücher ordentlich zusammen. Ich streichelte Carina auf dem Bauch und fuhr mit meinen Händen weiter nach oben, zu ihren Brüsten. Dabei entdeckte ich die Schmusedecke und nahm sie aus dem Wäschekorb heraus. „Hey, das ist doch Domis Schmusedecke, die ich ihn zu seiner Geburt geschenkt habe“, stellte ich fest und strich sanft auf die flauschige, rote Decke. „Besser gesagt, als ich mit den Kleinen das Krankenhaus verlassen hatte“, entgegnete meine Frau. „Stimmt. Jetzt, wo du es sagst...“, sprach ich und erinnerte mich an die schöne Zeit, wo Carina und ich glücklicher waren als sonst. „Weißt du noch, als Domi immer geschrien hat, als du ihn in deinen Armen gehalten hast?“, fragte Carina. Ich wusste noch, als Carina mit unserem Sohn aus dem Krankenhaus entlassen wurden und ich auf sie gewartet hatte. Als ich dann zum ersten Mal den kleinen Drake in meinen Armen gehalten hatte, wachte er aus seinen tiefen und festen Schlaf auf und fing an, zu schreien und zu weinen. Nur in Carinas Armen fühlte er sich wohl und war ruhig. Drake hatte als Baby etwas Angst vor mir gehabt, aber nach einer kurzen Weile legte sich die Angst von ihm und ich konnte ihn auch mal das Fläschchen geben. „So, dann räume ich deine Shirts und Hosen in deinem Schrank ein“, sagte Carina und nahm den Wäschekorb mit meinen Klamotten mit nach oben in unser Schlafzimmer. Ich musste Carina von hinten bewundern, wie sie die Treppen hinaufging. „Reiß dich zusammen, Kai. So einen geilen Arsch kann nur Carina haben“, sprach ich vor mich hin und schwärmte von meiner Frau. „Du bist echt verknallt, Dratinichen“, stellte Siegfried fest und packte mich an meiner Schulter. „Siggi, wovon träumst du nachts? Lass mich doch mein Leben leben“, sprach ich. „Du kannst einfach nicht die Finger von ihr lassen“, sagte mein Halbbruder und räumte mit Géraldine das letzte Geschirr weg. „Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass Carina echt anders ist. Sie wirkt so fröhlicher“, sprach die Pilotin. „Ja, vorallem, wenn Kai ihr hinterher schaut, haha“, lachte der Drachen-Meister. Ich fand es nicht so aufregend, wie Siegfried und Géraldine über mein Glück lästerten. „Bestimmt lädt Dratinichen sie zu einem Rendezvous im Swimmingpool ein“, glaubte Siegfried. „Macht euch ruhig über mich lustig. Und deine Idee war garnicht mal so schlecht, Siggi. Ich werde mit Carina einen schönen Abend im Pool verbringen“, sagte ich und schnappte mir ein Zettel und einen Stift. Ich schrieb mit meiner besten Schrift eine kurze Mitteilung für meine Ehefrau. „So, wenn ihr beiden Turteltauben mich kurz entschuldigen würdet. Ich werde diesen Zettel unter den Minirock von Carina schieben, muahaha!“, rief ich lachend, aber das mit dem Minirock war nur ein Scherz. Selbstverständlich gebe ich ihr den Zettel persönlich und machte mich auch direkt auf dem Weg zu unserem Schlafzimmer. „Ihre Ehe scheint echt wundervoll zu sein. Ich möchte auch so gerne verheiratet sein... für meinen 21. Lebensjahr ist es für mich ein schweres Leben, einen tollen Mann zu finden...“, jammerte Géraldine. „Dein Traummann, den du dir wünschst, steht direkt neben dir“, stellte mein Halbbruder fest und meinte sich als den Traummann für die Pilotin. „Das ist es! Ein Modemagazin von Kamilla hilft mir, ein neues Image zu finden, für ein Date. Danke, Siegfried!“, bedankte sich die Arenaleiterin und blätterte wild durch die Seiten des Katalogs. Der Drachen-Meister fühlte sich wegen Géraldine etwas vernachlässigt, aber trotzdem wusste er, dass sie ihn liebte. „Gibt es etwa wieder eine Shopping-Planung?“, fragte er neugierig. „Ja, Carina und ich haben vor, neue Kleidungen zu kaufen, um unsere Schränke zu füllen, hihi“, antwortete die Pilotin und lächelte ihren Freund Siegfried zu.
Carina räumte unsere Kleiderschränke mit der frisch gebügelten Wäsche ein. Dabei überraschte ich sie wieder. „Kai, ich bin noch nicht fertig. Es könnte noch ein klein wenig dauern. Ich muss noch bei Domi die Wäsche einräumen“, sagte meine Frau. „Ich wollte dich auch nicht lange stören, meine Süße. Hier, bitte öffne das erst, wenn ich unser Schlafzimmer verlasse. Es ist eine kleine Überraschung“, entgegnete ich und gab Carina den Zettel, „Ich übernehme das Einräumen von Domis Kleidungen. Denn dann hast du Zeit, dich schick für mich zu machen.“ Daraufhin nahm ich Drakes Klamotten und verließ das Zimmer. Auf dem Zettel stand: Komm heute um 8 Uhr in die Schwimmhalle. Würde mich sehr freuen. Mit einem Lächeln packte meine Frau den gelesenen Zettel in ihre Tasche ihres Minirocks und kümmerte sich weiterhin um unsere Wäsche.
Ich betrat Drakes Zimmer, erneut. Er saß auf dem Balkon und führte Selbstgespräche, wo er so tut als würde er mit Nicole reden. Ich räumte seine Klamotten ein und hörte ihn zu, wie er mit liebevoller Stimme ein Liebesgeständnis für Nicole übte. Es machte mich sehr zufrieden, dass Drake tief in sich ging und alles tat, um seine Beziehung zu retten. Ich ließ ihn nach wenigen Minuten wieder allein und hoffte, dass unser Sohn nicht aufgeben würde. Vor der Tür brach ich glücklich in Tränen zusammen. Drake erinnerte mich sehr an meine Zeit, wo ich Carina kennengelernt und mich in sie auf einen Blick verliebt hatte.

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Kapitel 147: Aufregung in Twindrake City

Beitrag von Reshikrom94 am Di 11 Jun 2013 - 7:35

Kapitel 147: Aufregung in Twindrake City

Es wurde Abend. Ich machte mich auf dem Weg zur Schwimmhalle, die sich im Untergeschoss unserer Villa befand. Siegfried, Géraldine und Drake waren mit Fernsehen gucken beschäftigt. Mit meinem reizenden Aussehen, in meinem roten Bikini, der von meinem Bademantel verdeckt war, betrat ich die große Schwimmhalle und schaute mich um, ob Kai bereits vor mir da war. Ich zog den Bademantel aus und ging in den Pool hinein. Ich schwamm bis zur Mitte des Pools und wartete, bis mein Mann endlich kam. „Sorry für die Verspätung, Süßi. Ich musste mich noch frisch machen“, sagte Kai und zog seinen Bademantel aus. Dabei stellte ich fest, dass Kai nicht mal eine Badehose trug. Von Kopf bis Fuß hatte er nichts an und stieg so in den Pool. „Ähm, Schatz. Solltest du dir besser eine Badehose anziehen?“, fragte ich verdutzt. „Nein, das habe ich nicht nötig. Das ist auch extra, dass ich unten herum nichts an habe. Ich habe mir so gedacht, dass ich mit dir einen romantischen Abend im Pool verbringen kann – und das ohne Badekleidung“, erzählte Kai und schwamm um mich herum, „Und ich muss zugeben... du siehst einfach wundervoll aus.“ „Danke sehr, Schatz“, bedankte ich mich, „Aber mir ist der Bikini zu klein geworden, obwohl der noch relativ neu aussieht.“ Kai schaute mich sehr verliebt an und umarmte mich liebevoll. Dabei hatte er was ganz anderes vor, denn er wollte mein Oberteil von meinem Bikini ausziehen, aber ich wollte es nicht. „Ich muss dringend mit Cherry shoppen gehen. Sonst wachse ich noch aus all meinen schönen Oberteile heraus“, sagte ich etwas verzweifelt. „Ich finde es geil, wenn du dann so vollbusig wie Géraldine wirst. Da freue ich mich doch immer“, entgegnete der Drachen-Trainer und küsste mich auf meine Lippen. Ich war überhaupt nicht zufrieden, dass Kai sich über meine äußerliche Veränderung freute. Deshalb sprach ich: „Das hat nichts mit meiner Oberweite zu tun. Ich brauche nur neue Sommerkleidung und einen neuen Bikini. Ich möchte jetzt auch unseren Abend verderben, aber ich muss mir überlegen, was ich mit Cherry alles kaufen soll. Ich möchte doch hübsch für den Sommer aussehen.“ Ich stieg aus dem Pool heraus, nahm meinen Bademantel und ging die Treppen hinauf zum Erdgeschoss. Mein Mann wirkte nicht enttäuscht, aber er folgte mir nach einer Weile ins Schlafzimmer, wo ich hingegangen war, um mich umzuziehen.
„Die ganzen Sender werden immer langweiliger“, stellte Drake fest, „Wann zeigen die endlich mal was interessantes?“ „Frag mich nicht, Domi. Ich weiß es leider nicht“, sagte Géraldine. Als die Pilotin mehrmals mit der Fernbedienung die Kanäle wechselte, sah unser Sohn bei einem Kanal etwas ganz interessantes, was ihn gefallen würde. Im Fernsehen zeigten sie den bekannten Vergnügungspark in Twindrake City, der dieses Jahr wieder an der Strandpromenade aufgestellt wurde. Jeden Sommer können Besucher sich dort mit Achterbahn fahren, Autoscooter und anderen Möglichkeiten vergnügen und dieses Jahr gab es für die Drachen-Trainer was ganz besonderes. Ihre Drachen-Pokémon konnten diesmal durch den Vergnügungspark turnen und die Besucher beeindrucken mit kleinen Duellen, wo kein Gewinner oder Verlierer entschieden wird. „Wow, das ist ja echt krass!“, rief unser Sohn und war sehr begeistert. „Ein Vergnügungspark, wo Drachen-Pokémon turnen können? Klingt etwas verrückt“, glaubte Siegfried. „Bestimmt wird Kai es auch gefallen. Die ganzen Attraktionen beginnen morgen Mittag“, sagte Drake und freute sich schon sehr auf den Vergnügungspark. „Ich finde das auch ziemlich spannend“, gab Géraldine zu, „Die ganzen Drachen-Pokémon zu sehen, wie sie umher springen und talentiert sind.“ Siegfried war sich unsicher bei den Vermutungen, aber dennoch wollte er sich den Vergnügungspark mit den Drachen-Pokémon ansehen.
In der späten Nacht gingen wir alle schlafen. Wegen der Hitze mussten wir auch einige Fenster auf Kippe stellen, damit wir in der Nacht frische Luft bekamen. Was Kai sehr vermisste, war unser Sexleben. Seit unseren Flitterwochen hatten wir nicht mehr schöne Nächte, weil bei mir die Lust fehlte. Deshalb kam es bei meinem Mann oft zu schlaflosen Nächten.
Es wurde nächster Morgen. Ich stand schon früh auf, um ein tolles Frühstück vorzubereiten. Aber auch Géraldine half mir dabei. „Und wie war euer Abend im Pool?“, wollte die Pilotin wissen. „Leider nicht sehr gut. Ich bin zwar mit Kai sehr glücklich, aber bei uns fehlt der Sex. Seitdem wir aus unserem Urlaub zurück waren, hatten wir nicht mehr wunderschöne Nächte wie sonst immer. Kann es sein, dass ich ihn schlecht behandle?“, wollte ich wissen. „Nein, das kann nicht sein. Ihr seid verheiratet und er würde niemals schlechtes von dir behaupten“, entgegnete die Arenaleiterin von Panaero City und legte die Brötchen wie eine Pyramide gestapelt auf einem großen Teller. Daraufhin stellte sie Marmelade, Erdnussbutter und Fruchtsaft dazu. „Vielleicht liegt es an Domis Liebeskummer, dass bei Kai und mir im Bett Ruhe herrscht“, glaubte ich. Drake und Siegfried kamen die Treppen herunter und sagten gleichzeitig, mit schläfrigen Stimmen: „Guten Morgen.“ „Ihr beiden seht aber nicht sehr gut ausgeschlafen aus“, stellte ich fest. „Die Sonne hat mich aufgeweckt. Sie schien mir direkt in die Augen“, seufzte unser Sohn und setzte sich neben mich. Als Siegfried den Orangensaft sah, wollte er lieber einen Kaffee haben, den ich auch für ihn kochte. „Darf ich auch Kaffee trinken?“, fragte unser Sohn. „Naja, ich weiß nicht. Der Kaffee ist zu stark für dich in deinem Alter“, antwortete ich. „Ach, schade...“, seufzte der 15-Jährige und goss sich ein Glas Orangensaft ein. „Was ist mit Kai? Schläft er noch?“, wollte mein Schwager wissen. „Ja, er schläft noch. Bestimmt steht er gleich auf“, dachte ich und goss für den Drachen-Meister den heißen Kaffee in seine Tasse ein, „Das Frühstück läuft ihn schon nicht weg.“ „Ich werde alle Brötchen von Kai essen“, sagte Drake als Scherz, „Achja, der Twindrake City Vergnügungspark ist heute am Strand. Das wäre doch die coole Gelegenheit, nicht hier in der Bude zu hocken. Man kann Action erleben und coole Drachen-Pokémon turnen sehen!“ Was unser Sohn erzählt hatte, hatte mich auch sehr beeindruckt. Die Idee mit dem Vergnügungspark fand ich sehr gut, also hatte ich sofort beschlossen, dass wir an dem folgenden Mittag dorthin gehen werden. Ich nahm mir ein Brötchen, schnitt es in zwei Stücke auf und strich jeweils Erdbeer-Marmelade darauf. „Wenn mich sowas mit dem Vergnügungspark interessiert, dann wird auch Kai das gefallen“, sprach ich und genoss mein Frühstück.
Kai wachte nach einer Weile auf und stellte fest, dass ich nicht neben ihn lag. Er hatte nackt geschlafen. „Schade, es hätte klappen können“, sagte mein Mann enttäuscht und schnappte sich seine Boxershorts. Er hatte gehofft, dass wir in der Nacht Sex haben könnten, aber leider war dies fehlgeschlagen. Kai schob den schwarzen Vorhang, der um unser großes Bett hing, zur Seite und ging zum Kleiderschrank, um sich neue Kleidung rauszunehmen. Als er sich dann angezogen hatte, ging er nach unten, zu uns in die Küche, wo wir fast mit den frühstücken fertig waren. „Guten Morgen, Schatz“, grüßte ich meinen Ehemann, „Hast du gut geschlafen?“ „Ich habe kein Auge zu gekriegt. Mir fiel das schlafen echt schwer“, antwortete der Drachen-Trainer und nahm sich ein fertiges Nutella-Brötchen. „Du zeigst auch keine Manieren, oder?“, wollte Géraldine wissen und lachte. „Was denn? Ist es so schlimm, dass ich mir ein Nutella-Brötchen nehme, das hier für mich aufgestellt ist?“, wollte Kai wissen. Ich bereitete immer, wenn Kai lange schlafen sollte, einen Frühstücksteller vor, sonst würde er quengeln, wenn er nichts bekommen würde. „Hey, Kai! Hast du schon von dem Twindrake Vergnügungspark gehört? Der findet heute am Strand von Twindrake City statt“, sagte Drake. „Ähm ja...“, antwortete Kai mit vollem Mund, „Ich möchte euch auch da einladen. Es gibt dieses Jahr turnende Drachen-Pokémon.“ „Ein Wunder, dass Dratinichen über die Veranstaltung Bescheid weiß“, wunderte sich Siegfried. „Als Kind bin ich heimlich zu den jährlichen Twindrake Vergnügungspark gegangen, aber da konnte man leider keine Drachen sehen. Damals gab es noch keine erfahrenen Trainer, die sich auf den Typ Drachen spezialisierten“, erzählte mein Mann. In den Jahren, wo Kai noch sehr jung war, mussten alle Trainer, die Drachen-Pokémon trainieren wollten, mit den Lehrmeistern viele Lehrstunden über Drachen ertragen. Aber mein Mann hatte Glück, dass Lysander ihn als sein Lehrling für Drachen ausgewählt hatte. „So, ich würde sagen, dass wir uns noch ein klein wenig verstärken und dann direkt zum Strand gehen können“, schlug Kai vor und nahm sich ein zweites Nutella-Brötchen zur Hand. „Ich bin schon mächtig gespannt, wie es sein wird, wenn man epische Drachen-Pokémon sehen kann“, sprach unser Sohn. Ich freute mich ebenfalls auf den Vergnügungspark, aber auch Siegfried und Géraldine waren sehr gespannt darauf.

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Kapitel 148: Drachenstarke Aktionen!

Beitrag von Reshikrom am Fr 14 Jun 2013 - 17:25

Kapitel 148: Drachenstarke Aktionen!

Es war Vormittag. Ich machte mich mit Carina, Drake, Siegfried, Géraldine und den Pokémon Emolga, Milza und Kaumalat auf dem Weg zur Strandpromenade, wo der Twindrake Vergnügungspark stand. Drakes Gesicht strahlte vor Freude, als er von der Ferne aus das größte Riesenrad sah und die großen Achterbahngerüste. Aber auch die Ballons, die aussahen wie die beiden Legenden aus Einall: Reshiram und Zekrom. „Es ist einfach der krasse Wahnsinn! Karusselle, Achterbahnen, Auto-Scooter, Riesenräder... das alles macht mich echt glücklich!“, rief unser Sohn total begeistert und wollte den Vergnügungspark betreten, aber ich hielt meinen hastigen Jungen auf. „Nicht so schnell, Kleiner. Lysander leitet den Park und da ich vor ihn Respekt habe, möchte ich für jedes Drachen-Pokémon, die auf den Straßen dieser Stadt laufen, eine kleine Spende überreichen“, sagte ich und holte aus meinem Portmonee 50.000 PokéDollar heraus. Der Arenaleiter von Twindrake City sammelte jedes Jahr, wenn der Vergnügungspark aufgebaut wird, Spenden für seine Drachen-Pokémon. Mit dem Geld können die Besucher und Einwohner der Stadt der Drachen behilflich sein, für die Drachen einen Spielplatz zu bauen. Auch ich gebe einen Teil meines Gehalts gerne für die Pokémon meines Lehrmeisters. Lysander stand am Eingang des Vergnügungsparks und sammelte weitere Spenden der Besucher ein. Er sah uns und grüßte uns freundlich: „Wenn das nicht der glückliche Ehegatte von Carina ist, mit seinen Kollegen?! Willkommen!“ Ich gab Lysander das Geld und entgegnete: „Für so einen heißen Wetter müssen wir uns mal bei vielen Attraktionen austoben.“ „Vielen Dank für deine Spende, Kai. Mit deinem hohen Spendengeld werden meine treuen Drachen bestimmt einen riesigen Spielplatz bekommen. Und ein Teil geht für ihre Nahrung“, sprach der Bürger und Meister von Twindrake City. In den Moment kam Lilia, mit einem weiblichen Milza in den Armen, zu Lysander und erzählte: „Opa, dieses Milza hat ein verstauchtes Bein. Es ist vorhin von einem Karusselldach gestürzt, als es geturnt hat.“ Mein schillerndes Milza starrte das Weibchen an und wollte nicht woanders schauen. „Keine Sorge, Lilia. Es wird gleich behandelt und bekommt ein kleines Verband um das Bein. Hast du Milzas Trainer Bescheid gegeben?“, wollte Lysander von seiner Adoptivenkelin wissen. „Ich konnte den Trainer nicht ausfindig machen. Hier ist einfach zu viel los“, antwortete die Drachen-Trainerin. „Wenn ich die Spenden der neuen Besucher eingesammelt habe, suchen wir Milzas Trainer“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City, „Aber ich finde es echt rücksichtslos, wie Trainer mit Drachen umgehen...“ „Lysander. Uns können Sie vertrauen. Für mich bedeuten Drachen-Pokémon viel. Ich bin mit denen schließlich aufgewachsen“, entgegnete ich. „Das weiß ich doch, Kai. Habt gemeinsam Spaß hier und amüsiert euch bei den Attraktionen“, sagte mein Lehrmeister und kümmerte sich um die Spenden, während Lilia mit dem weiblichen Milza in die Krankenstation hinter dem Vergnügungspark ging. Wir betraten den Vergnügungspark und ich erkannte von weiter Entfernung aus meinen alten Rivalen Taylor aus dem Drachenclan in Twindrake City. Er war aber nicht allein, sondern er hatte zwei Freunde bei sich, die anscheinend auch Drachen-Trainer waren. „Dieser Versager ist auch noch da? Mist!“, fluchte ich und wollte Taylor nicht gerne begegnen. Deshalb hatte ich eine echt miese Idee. „Domi, freunde dich mit Taylor an, obwohl ich es ungern möchte“, sprach ich zu meinem Sohn. „Warum sollte ich mich mit den Jungen anfreunden? Du sagst doch selbst, dass du das nicht so gerne hättest“, entgegnete Drake. „Pass auf, ich gebe dir sogar einen Bonus von Taschengeld, schon am Anfang von diesem Monat“, flüsterte ich und wollte meinen Sohn mit Geld bestechen. „Du kannst ihn doch nicht bestechen! Also echt, Kai!“, rief meine Frau. „Pssst!“, sagte ich genervt und gab den 15-Jährigen 10.000 PokéDolar Bestechungsgeld. Daraufhin ging Drake auf Taylor mit langsamen Schritten zu. „Das war nicht sehr nett von dir“, sagte Siegfried zu mir. „Du könntest doch auch Geld an Cherry verschenken, indem du ein paar Scheine in ihre Titten hineinsteckst, muahaha!“, lachte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ich finde deine Sprüche langsam echt zu nervig“, sprach mein Halbbruder etwas verlegen. Carina und Géraldine kicherten über uns. „Naja, Domi soll für mich Taylor ärgern. Mit 18 Jahren fühle ich mich einfach zu alt, um meine alten Rivalen zu quälen“, sagte ich und grinste dabei. „Okay, dann sehen wir uns hier mal um“, schlug Carina vor. Gemeinsam gingen wir einige Schritte weiter und ich schickte für den besonderen Anlass, der für die Drachen-Pokémon geeignet war, mein Trikephalo aus dem Pokéball heraus. Siegfried fand nach einer Weile keinen Gefallen an die Attraktion für die Drachen. Deshalb ließ er auch kein einziges Drachen-Pokémon aus seinem Pokéball heraus. „Ich werde meinem Altaria den Spaß erlauben!“, rief Géraldine und warf ihren Pokéball in die Lüfte, woraufhin ihr Altaria herauskam und mit meinem schillernden Trikephalo hinter den Gerüsten der Attraktionen verschwand. „So, dann gehen wir mal eine Runde mit der größten Achterbahn fahren“, sprach ich und legte meinen Arm um Carinas Schultern.
In der Zeit stand Drake immer noch da, wo er stand und rührte sich keinen Millimeter. Er musste überlegen, wie er mit Taylor reden wollte, aber er wurde von ihn bereits gesehen. „Hey, was starrst du uns so an?!“, fragte das blonde Mädchen. „Ähm, ich bin am überlegen, also...“, gab unser Sohn stotternd als Antwort. „Dieses Kind scheint ein echter Jammerlappen zu sein“, stellte ein Junge mit frechem, jugendlichen Style fest. „Bestimmt ist das so einer, der aus dem Dorf der Drachen kommt. Die sind dort alle recht schwach“, vermutete Taylor, „Hey, komm mal zu uns, du Zivilist!“ Mit einem ängstlichen Gefühl näherte sich der 15-Jährigen dem Trio und fragte in der Jugendsprache: „Was geht ab, Kumpels? Hehe.“ „Lass das cool sein. Wir sind als Drachen-Trainer im Drachenclan von Twindrake City gelehrt und ausgebildet worden. Mein Name ist Taylor und das sind meine Freunde Zoe und Kyle“, sprach mein alter Rivale, „Und du bist...?“ Drake wunderte sich über das Verhalten des Trios und stellte sich ebenfalls vor, aber so wie man es mit einen sehr höflichen Verhalten tat: „Mein Name ist Drake Hydreigon und bin ebenfalls ein Drachen-Trainer.“ „Drake Hydreigon? Irgendwie kommst du mir bekannt vor, aber der Name, den ich dafür suche, liegt mir auf der Zunge“, entgegnete Taylor. „Woher kommst du?“, wollte Kyle wissen. Für diesen Moment war es für unseren Sohn nichts weiteres da, als zu lügen. Er konnte schwer sagen, dass er hier eigentlich nicht existierte und aus einer anderen Zeit kam. Deshalb erzählte er: „Ich komme aus einem weit entfernten Ort, wo man auch als Drachen-Trainer ausgebildet wird.“ „Ich habe es gewusst, also doch aus dem Dorf der Drachen“, sagte mein Rivale und musste lachen. „Nein, nicht von dort!“, rief Drake und spielte nervös an seinen Händen. „Wo kaufst du deine Klamotten?“, fragte Zoe. „Ach, das sind Markenklamotten. Für mein gutes Taschengeld kann ich mir so etwas leisten, versteht ihr? Und ich kaufe sie eigentlich bei einem normalen Kaufhaus, wie das hier in Twindrake City“, antwortete der 15-Jährige. Taylor starrte Drake verdächtigt in seine braunen Augen. An das Gesicht unseres Sohnes konnte er eine 100%ige Ähnlichkeit mit mir erkennen. „Sag mal? Kann es sein, dass du mit einen gewissen Kai Hydreigon verwandt bist?“, wollte Taylor von meinem Sohn wissen. Wieder gab Drake eine Lüge als Antwort: „Nein, wer sollte das denn sein?“ Die Vermutung von Drake brachte meinen Rivalen und seinen Freunden ins grübeln. Plötzlich rief die blonde Zoe: „Lassen wir unsere Pokémon für das Turnen heraus!“ Das Trio schickte ihre drei Pokémon Larvitar, Kindwurm und das schillernde Shardrago. „Auf geht’s!“, rief Taylor und rannte mit seinen beiden Freunden und den Pokémon durch den Vergnügungspark. „Diese drei Trainer sind sowas von arrogant. Mit solchen Leuten möchte ich nicht abhängen. Hoffentlich finde ich die anderen wieder“, sprach Drake zu sich. Aus Langeweile schaute sich unser Sohn um und stand direkt vor einem Auto-Scooter-Stand. Sofort möchte er sein Vergnügen haben und sprang in ein freien Auto-Scooter hinein und wartete auf das Signal, bis alle Besucher fahren konnten.
Ich betrat mit Carina und Géraldine den Waggon der Achterbahn. „Komm schon, Siegfried. Steig mit ein. Das macht echt Spaß!“, rief die Pilotin. „Nein, danke. Ich warte lieber mit den Pokémon hier auf euch“, sagte der Drachen-Meister. Ich wusste, dass mein Halbbruder keine Lust auf die ganzen Attraktionen zeigte. Als der Waggon losfuhr, ging Siegfried mit Milza, Emolga und Kaumalat zu einem Crêpesstand, um sich einen Kaffee zu kaufen. Doch dann überraschte Sandra ihn mit einem Schlag auf den Hinterkopf. „Verdammt, Sandra! Was sollte das?“, fragte mein Halbbruder und nahm seinen Becher mit heißem Kaffee in die Hand. „Ich habe dich immer noch mit der Mandarine gesehen. Deshalb musste ich mit dir reden“, antwortete die Drachen-Trainerin. „Lass mich doch einfach so leben, wie ich es will“, sagte Siegfried und nahm sich einen Schluck von seinem Kaffee. Sandra schüttelte den Kopf. Als wir mit der Achterbahnfahrt fertig waren, gingen wir zu Siegfried und bemerkten die Drachen-Trainerin nicht, bis Géraldine rief: „Hey, Samcra!“ „Bis später!“, brüllte Sandra und wendete sich von uns ab. „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sandra immer arroganter wird“, stellte Carina fest. „Das ist halt normal bei ihr. Sie wird sich bald wieder beruhigen“, entgegnete mein Halbbruder. „Bin ich etwa schuldig, dass ich aus Versehen ihren Namen falsch ausgesprochen habe?“, wollte die Pilotin wissen. Siegfried schüttelte den Kopf und trank seinen Kaffeebecher aus.

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Kapitel 149: Die geheimen Tickets

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 15 Jun 2013 - 13:45

Kapitel 149: Die geheimen Tickets

Drake hatte in der Zwischenzeit einige Attraktionen des Vergnügungsparks ausprobiert und war zufrieden. Deshalb gönnte er sich mit Kais Bestechungsgeld ein paar Snacks und wurde dabei von Trikephalo und Altaria überrascht, wie sie an ihn vorbei flogen. „Das ist so krass. Ich könnte hier jede freie Stunde verbringen, ohne nach Hause zu gehen“, sprach unser Sohn zu sich und zog an seinem Strohhalm, um die eiskalte Cola zu genießen. Unterwegs sah traf er wieder auf Taylor und seinen Freunden Kyle und Zoe, wie sie ihre Pokémon anfeuerten, die auf dem Riesenrad turnten. „Was willst du denn hier?“, fragte Taylor sauer. „Gehört das schillernde Shardrago dir?“, wollte unser Sohn wissen. „Ja, hast du etwa ein Problem damit?“, konterte Kais Rivale zurück. „Nein, ich habe auch zwei Drachen, die Shinys sind. Aber ich möchte sie nicht für das Turnen aus ihren Pokébällen befreien“, erzählte Drake. Taylor wollte unseren Sohn loswerden, indem er sich mit seinen Freunden dem Riesenrad näherte. Zoes Larvitar hatte Probleme beim springen, auch Kyles Kindwurm schien erschöpft zu sein. „Du hast dich gut angestrengt. Ruh dich erst mal aus“, sprach Zoe und rief ihr erschöpftes Larvitar in den Pokéball zurück. „Du hast dir eine Pause verdient, Kindwurm“, sagte Kyle und rief sein Kindwurm ebenfalls in den Pokéball zurück. Taylors Shardrago gab nicht auf und kletterte hinauf, zur höchsten Stelle des Riesenrads. „Junge, hau ab! Hör auf, mir den Sieg zu verderben!“, rief Taylor und regte sich über unseren Sohn auf. Drake machte nichts und war begeistert vom dem schillernden Drachen-Pokémon. Dabei achtete er nicht auf den Wutausbruch von Kais Rivalen. Plötzlich schubste Taylor Drake auf dem Boden. „Du sollst aufhören, mein Pokémon mit deinem gierigen Blick abzulenken!“, brüllte Taylor und gab Drake einen kurzen Tritt an Drakes Fuß. „Hey, lass ihn in Ruhe!“, rief Lilia und nahm unseren Sohn in Schutz, „Er hat nichts gemacht. Außerdem ist hier Gewalt anwenden strengstens untersagt!“ „Tsse, dieses Kind regt mich echt auf und er hat das verdient“, entgegnete Kais Rivale und rief sein Shardrago in den Pokéball zurück, „Leute, wir gehen. Wir sind hier anscheinend nicht erwünscht.“ Taylor ging mit Kyle und Zoe aus dem Vergnügungspark raus und Lilia half Drake beim aufstehen. „Geht es dir gut, Domi?“, fragte Lilia besorgt. „Ja, bestens. Bin zwar hart gefallen, aber es ist nur eine Schramme an meinem Ellenbogen“, antwortete der 15-Jährige. Die Drachen-Trainerin bat Drake, dass er mit ihr in die Krankenstation mitgehen sollte. Verletzungen werden dort schnell behandelt, bevor sie sich bei den ganzen Trubel noch stark entzünden würden. Die beiden machten sich auf dem Weg dorthin und beim Betreten der kleinen Hütte sah Drake das traurige Milza-Weibchen auf einem Kissen sitzen. Lysander bereitete für das Pokémon eine Schüssel mit Terrirobeeren vor. „Domi, was ist passiert?“, fragte er daraufhin, als er Drake und Lilia sah. „Ich hatte einen kleinen Unfall an meinem Ellenbogen“, erzählte unser Sohn und setzte sich auf einem Stuhl. „Ich werde mich darum kümmern“, entgegnete Lysander und verarztete die Schramme auf Drakes Arm. Unser Sohn musste das Milza anschauen, das keinen Hunger auf die Beeren hatte. „Sagt mal, ist der Trainer vom dem weiblichen Milza schon gefunden worden?“, wollte der 15-Jährige wissen. „Leider nicht. Der Trainer scheint bestimmt über alle Berge zu sein...“, gab der Arenaleiter aus Twindrake City als Antwort, „Aber ich habe das Gefühl, dass das Milza nicht hier aus unserer Gegend kommt.“ „Wie meinst du das, Opa?“, fragte Lilia neugierig. „Das kleine Milza kommt aus der Zukunft, aus dem Jahr 2028“, antwortete Lysander. Unser Sohn schluckte und hatte Herzrasen. „Wie kann es sein, dass das Milza hier in unserer Zeit kommt? Nirgends gibt es Zeitportale oder so ähnlich“, sprach die Drachen-Trainerin. „Das ist eine Frage, worauf ich leider keine Antwort weiß“, entgegnete Lysander und hatte Drakes Schramme mit einem Verband umgebunden. „Danke für die Hilfe“, bedankte sich Drake und kratzte sich am Hinterkopf, „Ich gehe jetzt wieder zu Kai und den anderen... ähm, wir sehen uns!“ Lysander und Lilia wunderten sich über das urplötzliche Verhalten unseres Sohnes. „Es wird Zeit, dass ich Kai was überreiche, damit er seinem Ziel sehr nah sein wird“, sprach Lysander und ging zu einer Schublade, wo er spezielle Tickets für eine Zugfahrt zu einem Ort namens Drachenschlucht herausholte. Lilia verstand nicht ganz, was die Tickets für Kais Traum brachten.
Drake saß auf einer Bank und atmete ein und aus. Er war in Panik und sein Herz klopfte ihn bis zum Hals, als Lysander das Jahr 2028 erwähnte, wo Drake mit seinen 15 Jahren existierte. Auch das weibliche Milza kam ihn irgendwie bekannt vor. Wir überraschten unseren Sohn und auch wir wunderten uns über sein merkwürdiges Verhalten. „Domi, was hast du mit deinem Arm gemacht?“, fragte ich sehr besorgt und umarmte Drake. „Dieser Taylor hat mich geschubst und ich bin hart auf dem Boden geknallt“, antwortete unser Sohn und schämte sich über diese jetzige Situation. „Oh, mein armes Baby. Ich habe es doch gleich gewusst, dass unser Domi von diesen Jungen gemobbt wird!“, beschwerte ich mich und gab unserem Sohn mehrere Küsschen auf seine Wange. „Okay, ich gebe es zu, dass es ein Fehler war, aber ich wollte mich vor seinen dummen Sprüchen schützen“, sprach mein Mann. „Ihr könnt garnicht glauben, was ich erfahren habe. Das Milza-Weibchen, das Lysander verarztet hat, das kommt aus meiner Generation, aus dem Jahr 2028!“, erzählte Drake. „Ehrlich? Das ist ja unfassbar!“, rief Kai. „Die Frage ist nur, wie das kleine Milza hier in unsere heutige Gegenwart gekommen ist“, sagte Siegfried und überlegte. Dann kam Lysander auf uns zu und wollte mit uns über ein wichtiges Thema reden. Ohne zu zögern sprach der Arenaleiter: „Es gibt da was ganz wichtiges, was ich mit euch besprechen möchte. Es geht um das weibliche Milza und um Domi. Die beiden kommen ursprünglich aus der Zukunft. Der Trainer von dem Milza konnte hier nicht gefunden werden, also bitte ich euch, mit diesen speziellen Geheimtickets zur Drachenschlucht zu fahren. Die befindet sich hinter der Siegesstraße auf Route 10. Man kommt da nur mit dem Zug hin, der die Geheimtickets auch annimmt. In der Drachenschlucht gäbe es einen wertvollen Kristall, der sich goldener Lichtstein nennt. Seine Aura umfasst die Kräfte von Reshiram und es soll dazu führen, mit goldener Energie ein Portal zur Zukunft zu eröffnen. Hier, ich habe die Tickets mehrere Jahre lang aufbewahrt und sind ein Leben lang gültig.“ Wir erhielten die Geheimtickets und waren sehr erstaunt über darüber, was es mit dem weiblichen Milza auf sich hatte. „Domi kann unsere Gegenwart durcheinander bringen und er muss jetzt dringend in seine Zeit zurück. Dadurch kann er die Zukunft gefährden, wenn er hier weiter lebt – und auch die Energiequelle des goldenen Lichtsteins“, sagte Lysander, „Lilia und ich werden auch zur Drachenschlucht fahren und euch dahin bringen. Das weibliche Milza wird ebenfalls mitkommen. Morgen geht es los. Kommt bloß nicht zu spät.“
Am folgenden Abend ging unser Sohn hin und her durch sein Zimmer. Er wollte nicht sofort in seine Zeit zurückkehren – für ihn war es zu früh! Er wollte erst als Drachen-Trainer in seine Zeit gehen, aber als er das mit dem goldenen Lichtstein erfahren hatte, konnte er sich schon denken, dass er seinen Traum in die tiefste Schublade legen sollte. Kai betrat sein Zimmer und er wurde sofort von unserem Sohn angesprungen. „Es ist einfach furchtbar! Ich will noch nicht in meine Zeit gehen!“, jammerte der 15-Jährige und fing an, zu weinen. „Domi, ich kann dich sehr gut verstehen, aber ich muss Lysander Recht geben. Du bist schon ziemlich lange hier in unserer Zeit und du möchtest doch auch nicht deine Zeit dadurch gefährden, oder?“, fragte mein Mann unseren Sohn. „Aber Kai...! Es ist mir wichtig, dass ich ein Drachen-Trainer werde. Ich mag es nicht, weiterhin als schwacher Anfänger bezeichnet zu werden“, schluchzte Drake und weinte sich an Kais Schulter aus. „Lass alles raus, Kleiner“, sagte der Drachen-Trainer und tröstete Drake, „Versuche, dich zu beruhigen. Geh am besten etwas eher schlafen, dann wird es dir sicher besser gehen.“ Der 15-Jährige legte sich auf sein Bett und deckte sich zu. „Ich hab dich ganz doll lieb, Dad“, sprach Drake und starrte mich mit seinen braunen Augen an. „Ich dich auch“, entgegnete ich und verließ das Zimmer von unserem Sohn. Vor der Tür kamen bei Kai die Tränen aus den Augen. Die Liebe zu seinem Eigen, Fleisch und Blut war zu groß für den Drachen-Trainer. Drake kuschelte mit seinem schillernden Kaumalat und schlief nach einer Weile schnell ein.


Zuletzt von Reshikrom94 am Di 13 Aug 2013 - 14:16 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Kapitel 150: Auf dem Weg zur Drachenschlucht

Beitrag von Reshikrom am Sa 15 Jun 2013 - 18:43

Kapitel 150: Auf dem Weg zur Drachenschlucht

Es wurde nächster Morgen, der 07. Juni 2013. Der Tag begann ohne ein großes Frühstück. Géraldine fütterte Milza und Emolga mit Pokémon-Futter und Siegfried las die neue Zeitung 'Einall Today'. Die Pilotin machte direkt ein kleines Frühstück für sich und meinen Halbbruder. „Ich wunder mich gerade, dass Kai, Carina und Domi so lange schlafen. Ich hoffe, dass die Situation gestern ihnen nicht so sehr bedrückt hat“, sprach die Arenaleiterin von Panaero City. „Mir tut es auch sehr leid für die drei, besonders für Domi ist das ein harter Schlag ins Gesicht“, sprach Siegfried, „Nicht, dass die Familie deswegen zerbricht.“ Die beiden entspannten Trainer genossen ihr kleines, gemeinsames Frühstück, bis dann die ruhige Stimmung gestört wurde. Carina kam die Treppen herunter und gesellte sich zu Géraldine und Siegfried. „Du machst aber nicht so ein glückliches Gesicht“, stellte die Pilotin fest. „Alles läuft nur noch schief. Kai und ich hatten wieder keinen Sex. Irgendwie liegt es an mir, dass ich so lustlos geworden bin und das schon seitdem wir aus unseren Flitterwochen kamen“, erzählte meine Frau und kuschelte sich an einem Sofakissen. „Vielleicht hat Kai keine Lust darauf“, glaubte mein Halbbruder. „Nein, er ist derjenige, der unbedingt wieder mit mir schlafen möchte. Ich lass ihn auch nicht mehr an mich heran...“, gab Carina zu. „Das ist echt schlecht... ich meine, ihr seid verheiratet“, sagte Géraldine. Meine Frau war nicht zufrieden über sich selbst. Dann gab es auch noch das Problem mit Drake. „Ich muss mich erst mal beruhigen“, sprach Carina und nahm Siegfried die Kaffeetasse ab, „Ein guter Milchkaffee würde mir jetzt sicher gut gehen.“ Sie ging mit samt Kaffeetasse in die Küche und setzte sich auf dem Barhocker. Mit kleinen Schlückchen trank sie von Siegfrieds Kaffeetasse das warme Getränk. „Carina tut mir echt leid. Ich kann deutlich spüren, wie unglücklich sie ist“, sagte die Arenaleiterin zu ihren Freund. „Ich werde mal mit Kai reden“, sprach Siegfried und stand auf, um nach oben ins Schlafzimmer zu gehen. Géraldine kümmerte sich derweil um meine Frau und munterte sie etwas auf, zusammen mit Milzas und Emolgas Hilfe.
„Bin ich etwa zu unattraktiv? Bin ich ihr zu langweilig? Hab ich nicht das, was andere Jungs haben?“, fragte ich mich vorm Spiegel, nur mit einem Handtuch um meine Hüften, im Badezimmer. Mit Rasierschaum an den Wangen und Mundbereich versuchte ich, meinen Frust loszuwerden, indem ich ruhig und gelassen meine Morgenrasur machte. Doch dann bekam ich Besuch von meinen Halbbruder. „Kai, was ist denn bloß in eurer Ehe los?“, wollte Siegfried wissen und stand angelehnt an Türrahmen, mit geschränkten Armen. „Uns fehlt der Sex, seit Monaten schon. Aber unser Sohn Domi ist auch ein Problem. Er kann mit seinen 15 Jahren nicht länger hier bleiben. Vielleicht liegt es daran, dass Carina unseren fast 9 Monate alten Domi wieder haben möchte. Sie hatte sich schon sehr darauf gefreut, ihn wieder in ihren Armen zu halten...“, sprach ich und rasierte mich vorsichtig, „So, wie ich jetzt aussehe,... ich bin echt hässlich.“ „Du bist nicht hässlich, Kai. Du hast nur Rasierschaum am Gesicht“, entgegnete der Drachen-Meister. „Siggi, du verstehst nicht, was bei mir abgeht. Carina vermisst unser gemeinsames Baby. Ihre Muttergefühle sind in ihr erweckt worden und ich möchte auch meinen kleinen Sohn in meine Arme halten. Warren und Caitlin können das machen, weil die schon eine sehr glückliche Familie sind“, sprach ich. „Ich weiß, wie du dich fühlst. Diese Leere in dir... das erinnert mich sehr an die Situation vor 18 Jahren... in Ebenholz City. Einen Teil der Familie, der einen sehr fehlt und verschwunden ist..., das ist schon echt ein schreckliches Gefühl“, sagte Siegfried. Als ich mit rasieren fertig war, betrachtete ich mich für mehrere Sekunden lang im Spiegel. „Ich bin echt hässlich, auch, wenn ich mich rasiert habe...“, sprach ich, „Und ich bin nicht sexuell erregt, wenn ich Carina sehe. Was ist bloß los mit mir, Siggi? Ich bin nicht mehr der sexgeile Mann für Carina. Ich werde nicht mehr von ihr notgeil und einen bösen bekomme ich auch nicht mehr...“ „Wie bitte, einen bösen?“, fragte Siegfried lachend und wusste überhaupt nicht, was ich damit gemeint hatte. Seufzend entgegnete ich: „Soll ich dir jetzt das noch genauer beschreiben oder wie?!“ Ich löste mein Handtuch von den Hüften und noch bevor ich meinen Halbbruder meine Männlichkeit gezeigt hatte, rief er: „Schon gut! Ich muss nicht dringend dein Ding sehen, Kai!“ „Ist jetzt auch egal. Ich gehe mich jetzt umziehen und folge mir bloß nicht, es sei denn, du möchtest mich nackt bewundern“, sagte ich und verließ das Badezimmer. Siegfried war mit meiner traurigen Laune nicht sehr begeistert. So kannte er mich nicht. Er ging ebenfalls aus dem Badezimmer raus und sah Drake, der aus seinem Zimmer schaute. „Siegfried... ist Kai wütend?“, fragte unser Sohn leise. Mein Halbbruder ging auf seinen Neffen zu und unterhielt sich mit ihm. „Meine Eltern werden sich wegen mir scheiden lassen. Ich habe ihnen nur Schwierigkeiten entgegen gebracht und ich schäme mich dafür sehr“, sprach der 15-Jährige. „Nein, das ist nicht deine Schuld, Domi. Kai und Carina fühlen sich nicht wohl und brauchen etwas Abstand voreinander. Mit dir hat es nichts zu tun und mach dich bitte nicht dafür verantwortlich“, sagte der Drachen-Meister. „Ich muss in meine Zeit zurückkehren und das ohne Erfahrungen für einen Drachen-Anfänger wie mich. Dabei habe ich gedacht, dass ich bei euch ein guter Drachen-Trainer werde“, entgegnete Drake, „Ich werde dich sehr vermissen, Siegfried. In der Zeit, wo ich lebe, habe ich dich nie kennengelernt. Deshalb habe ich gehofft, dass du mir vieles beibringen kannst, was ich als Drachen-Trainer brauche“, sagte unser Sohn und war wieder kurz davor, zu weinen. Daraufhin umarmte er seinen Onkel und ließ alles raus. „Du glaubst garnicht, wie sehr ich dich vermissen werde. Du bist ein echt aufgeweckter Trainer, wie dein Vater Kai“, sprach Siegfried und tröstete Drake, „Dann mach dich bereit für die Fahrt zur Drachenschlucht.“ Siegfried verließ Drakes Zimmer und kehrte in das Wohnzimmer, zu Géraldine auf dem Sofa, zurück.
Kurz vor Vormittag machten wir uns auf dem Weg zum Hauptbahnhof von Twindrake City, wo wir mit einen speziellen Zug zur Drachenschlucht fuhren. Wir waren die einzigsten Fahrgäste dieses Zuges. Die Fahrt ging über ein großes Feld, das von der Route 10 bis zur Siegesstraße führte. Aus Trauer und Langeweile schaute unser Sohn die ganze Zeit aus dem Fenster, mit seinem schillernden Kaumalat auf dem Schoß, welches er sanft streichelte. Bei all der traurigen Stimmung war es am ganzen Waggon ziemlich ruhig. Keiner hatte Lust, was zu erzählen. Wenn Drake und das weibliche Milza, was im Vergnügungspark gefunden wurde, wieder in die Zukunft gehen werden, dann wäre unser Leben wie vorher, aber wir alle wollten Drake in seinem jugendlichen Alter bei uns behalten, um ihn mehr über Drachen-Pokémon zu lehren.

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Kapitel 151: Erkundung in der Drachenschlucht

Beitrag von Reshikrom94 am So 16 Jun 2013 - 13:45

Kapitel 151: Erkundung in der Drachenschlucht

Nach einer 25 minütigen Fahrt erreichten wir die Haltestelle vor der Drachenschlucht. Lysander und Lilia warteten mit dem weiblichen Milza bereits auf uns und wir gingen auf sie zu. „Schön, dass ihr pünktlich angekommen seid. Es wird Zeit, dass wir euch über den mysteriösen Ort der Drachen-Pokémon aufklären“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City. „Folgt uns“, sagte Lilia und streichelte das weibliche Milza, das sie in ihren Armen hielt. Gemeinsam betraten wir die riesige Höhle der Drachenschlucht, die mit der Siegesstraße verbunden war, aber sich auf der anderen Seite des Gebiets befand. Aber daraufhin kam Sandra, mit ihrem Brutalanda angeflogen, und sah und, wie wir die dunkel Höhle beraten. „Man kann nie naiv genug sein, wie Siegfried“, seufzte die Drachen-Trainerin und rief ihr Brutalanda in den Pokéball zurück. Sie wartete erst ab, bis wir tiefer in die Höhle hineingingen. In der Zeit starrte sie den halbierten Drachenzahn an, den sie als Kette um ihren Hals trug. Das Stück erinnerte sie stark an die Vergangenheit, als sie mit Siegfried einen Wettbewerb um das kostbare Item gemacht hatte. Als Sandra uns nicht mehr sehen konnte, folgte sie uns direkt hinter, aber unbemerkt.
Unterwegs wollte Kais Milza das weibliche Milza die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, indem es mit ein paar kleinen Kekskrümelchen auf es warf. „Milza, Mil...!“, rief das schillernde Milza und grüßte das Weibchen. Mein Emolga sah das und war eifersüchtig. „Emo, Emo!“, rief mein Pokémon und wollte Milza eine Standpauke verpassen. Das weibliche Drachen-Pokémon wendete sich von den beiden Pokémon ab und fühlte sich eher bei Lilia wohl.
„Die Drachenschlucht war für viele Drachen-Pokémon ein jahrelanges Versteck, um den Menschen nicht zu begegnen. Viele Trainer wollten immer dorthin reisen, um die Drachen-Pokémon dort zu fangen, um in der Einall-Liga weiterzukommen, aber vergebens. Die Drachenschlucht wurde von den Meistern stark bewacht und behaupteten, dass normale Trainer ihr Schicksal ins Auge sehen würden, weil die Drachen sofort die Trainer brutal attackieren würden. Heutzutage ist diese Höhle leer, da die Pokémon ihre neue Heimat, das wäre die Siegesstraße, besser fanden, wegen der Nahrung“, erzählte Lysander, „Aber wie immer sind die Drachen schwer zu finden und auch ebenso schwer zu fangen.“ „Der goldene Lichtstein, der sich hier tief in der Höhle befinden sollte, enthält die Kraft, um Drachen-Pokémon um ein vielfaches zu verstärken“, fügte Lilia hinzu. „Wow, ich habe nicht gewusst, dass Drachen-Pokémon mit so einem Lichtstein stärker werden“, sagte Géraldine. „Nicht viele Trainer können mit Drachen-Pokémon umgehen. Dafür haben sie noch keine Erfahrungen“, sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ich gehe immer zur Drachenschlucht, um dort die Drachen zu beobachten. Meistens kommen sie hier vorbei und tragen Kämpfe aus“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City, „Aber nach einer Zeit sind sie dann auch wieder weg.“ Nach einer Weile kamen wir in einem großen Raum an, wo es zur anderen Seite der Drachenschlucht ging. „Was ist das für eine Stelle hier?“, fragte ich mich. „Hier ist der Ort, wo der goldene Lichtstein aufbewahrt wird“, antwortete Lysander, „Gehen wir weiter. Irgendwo ist der Platz, wo sich der Lichtstein befindet.“ Wir gingen weiter durch den Gang und erreichten daraufhin den Ausgang, der direkt in die Freiheit führte. Von dort aus konnte man die Siegesstraße sehen. „Da ist es!“, rief Lilia und rannte auf die Säule zu, wo der goldene Lichtstein lag. „Sieht der schön aus“, stellte Drake fest. „Der goldene Lichtstein wurde jahrelang von den Drachen-Pokémon bewacht. Jetzt ruht das seltene, schillernde Reshiram dort drin und sorgt dafür, dass die Atmosphäre um die Siegesstraße herum am Leben bleibt. Es versorgt sozusagen die dort lebenden Pokémon“, erzählte Lysander. „Ich wundere mich gerade, dass es tatsächlich ein schillerndes Reshiram hier auf dieser Welt gibt. Ich dachte immer, es wäre nur ein Mythos“, sagte Drake und bewunderte den goldenen Lichtstein. „Die Welt der Pokémon steckt immer voller Überraschungen“, entgegnete Lilia. Sandra hatte uns wieder gefunden, aber dennoch zeigte sich nicht. Sie beobachtete uns, wie wir vor dem Lichtstein standen und über das Shiny-Reshiram redeten. „Bei den Gequatsche schlafe ich noch ein...“, seufzte die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Unglaublich, dass ein schillerndes Reshiram schon seit einer Ewigkeit existierte“, staunte Siegfried. „Es wird Zeit, dass wir Reshirams Energie verwenden, damit wir ein Portal in die Zukunft errichten können“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City. Die Energie, die der goldene Lichtstein entfachte, formte das Portal zur Zukunft, in das Jahr 2028. „Jetzt muss ich wohl in meine Zeit zurückkehren“, sagte Drake enttäuscht, „Ich werde euch alle sehr vermissen und ich werde mich immer an die schönen Abenteuer mit euch erinnern.“ Unser Sohn nahm Lilia das weibliche Milza ab und wendete sich dem Portal zu. „Auf Wiedersehen, Domi“, sagte ich und war den Tränen sehr nah. Gerade, als Drake mit Kaumalat und dem weiblichen Milza das Portal betreten wollten, kamen urplötzlich viele Feuerbälle auf uns zu. „Vorsichtig!“, warnte Lilia uns. Keiner von uns wurde verletzt, aber das Portal war verschwunden. „Das waren Feuerbälle von einer Feuerschlag-Attacke“, stellte mein Schwager fest. „Aber das Portal ist verschwunden. Kann man es wieder herstellen?“, wollte unser Sohn wissen. „Ja, man kann wieder ein Portal erstellen, wenn die Kraft dafür ausreicht“, antwortete Lysander. Plötzlich wurden wir schon wieder von Feuerbällen angegriffen und es entstand eine dicke Rauchwolke. Als diese nach einer kurzen Weile verschwand, stand direkt vor uns ein Dragoran, das ziemlich aggressiv schaute. Es knurrte uns an und jagte dem weiblichen Milza Angst ein. „So weit ich weiß leben hier keine Dragoran“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City. „Lasst eure dreckigen Pfoten von dem Lichtstein!“, rief eine Stimme. Siegfried kannte die Stimme von irgendwoher. Die Person zeigte sich und es handelte sich dabei um Lance, den leiblichen Vater von Siegfried und Kai. „Vielen Dank, dass ihr uns zu dem Lichtstein geführt habt. Ohne euch hätte mein treues Dragoran und ich den niemals gefunden“, bedankte sich Lance und sprang von der Klippe hinab, so dass er direkt vor uns stand. „Wer ist dieser Typ?“, wollte Drake wissen und bekam Angst vor Dragoran. „Das ist Lance. Er ist der Vater von mir und Kai“, antwortete Siegfried. „Wie nett, dass du für dem Kind die Antwort gegeben hast, mein Sohn. Um eines klar zu stellen: Ich bin nicht umsonst hierher gereist. Durch Zufall habe ich erfahren, dass DIESER Familienzerstörer noch existiert!“, rief Lance und zeigte auf Kai. „Wie bitte? Familienzerstörer?! Hast du einen Knall?!“, brüllte mein Mann. „Achtzehn Jahre sind vergangen und ich habe immer gedacht, dass ich sorgenfrei lebe, aber dann habe ich erfahren, dass mein missratener Sohn ein blödes Vorstadt-Mädel aus einer angemessenen Familie geheiratet hat. Aber darum geht es nicht. Das Thema ist der wertvolle Lichtstein, was die Kraft des schillerndem Reshirams besitzt – und das werde ich an mir reißen. Dragoran, halte sie auf!“, befahl Lance. Das aggressive Dragoran brüllte und verursachte damit einen Draco-Meteor. Lance griff nach dem Lichtstein und zog es aus der Säule. „Und sowas nennt man Hüter des goldenen Lichtsteins? Dragoran, es kann loslegen!“ „Legen Sie sofort den Lichtstein auf seinem Platz zurück“, verlangte Lysander, „Die Existenz von jeden Drachen-Trainer kann dadurch gefährdet sein!“ „Tut mir sehr leid, aber mir kann diese Gegenwart völlig egal sein. Bis dann!“, rief Lance und erstellte das Portal zur Zukunft, woraufhin er mit seinem Dragoran hineinsprang.
„Er hat sich den Lichtstein geschnappt und ist davon gekommen“, sagte Géraldine. „Kai! Ihr müsst ihn folgen und den Lichtstein zurückholen. Ohne den Lichtstein ist die Existenz von uns allen am Ende“, sprach Lysander. „Wir werden ihn auch folgen. Dieser Mistkerl... ach, ich kann mich später auch darüber aufregen“, entgegnete Kai. „Lance ist total wahnsinnig geworden“, sagte Sandra und zeigte sich. „Sandra? Wie lange bist du schon hier?“, wollte mein Schwager wissen. „Das ist egal. Ich habe lange genug diesen Vorfall beobachtet und ich werde euch behilflich sein. Schließlich geht es um unsere Familienehre, die für unseren Großvater sehr wichtig ist“, entgegnete die Drachen-Trainerin. Das Portal, wo Lance hineinging, war noch da, aber es wurde immer kleiner. „Wir sollten keine Zeit verlieren“, sagte ich. „Viel Glück“, sprach Lilia. Das weibliche Milza blieb bei Lysander und Lilia, weil es zu sehr Angst hatte. Es kannte sowohl Lance als auch das Dragoran. Mit Sandra auf unserer Seite sprangen wir gemeinsam in das Portal hinein.

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Kapitel 152: Eine grausame Zukunft

Beitrag von Reshikrom am Mo 17 Jun 2013 - 3:45

Kapitel 152: Eine grausame Zukunft

Twindrake City im Jahr 2028: Wir kamen in der Zukunft an und standen direkt auf der Straße. Das erste, was wir feststellten war, dass es mitten in der Nacht war. Dabei sahen wir einige Menschen, die Team Dragon-Uniformen trugen und durch die Straßen gingen. „Die Zukunft ist so kalt und grausam“, stellte die Pilotin fest. Drake erkannte seine Zeit garnicht mehr wieder. Aus seiner Sicht sah das alles nicht so aus, wie er aufgewachsen war. „Was hat dieser Typ bloß mit der Zukunft angestellt?“, fragte sich unser Sohn. „Domi, was ist los?“, fragte Carina. „Die Zukunft sieht total anders aus. Ich bin nicht in so einer Atmosphäre aufgewachsen“, erzählte Drake. Plötzlich flog ein schillerndes Reshiram über uns vorbei und beobachtete von oben aus, ob die Menschen was taten. Es war das Reshiram, das in dem goldenen Lichtstein geschlafen hatte. Wir sahen uns ein klein wenig in der Stadt um und stellten fest, dass die Menschen mit ihrer Arbeit nicht zufrieden waren. Einige unterhielten sich über die Arbeiten und waren ganz und garnicht froh über ihren Gehalt – sie bekamen nichts dafür. Es handelte sich also dabei um eine Sklaverei. Lance zwang den Menschen, für ihn zu arbeiten, damit er das Geld verdienen kann. „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, rief Siegfried, „Wie kann Vater nur so etwas machen?“ „Das wüsste ich auch gerne, aber wie ich ihn jetzt so kennengelernt habe, ist er ein Psychopath. Ich meine, guckt euch das mal an! Eine Statue von ihn steht mitten in der Stadt und hier, sein Gesicht ist sogar auf Geldscheine aufgedruckt!“, rief ich und starrte meinen 5 PokéDollar-Schein an. Drake konnte es nicht fassen, dass wegen Lance alles verändert wurde. Er fiel beinahe in Ohnmacht, aber er konnte das noch schnell verhindern. „Ich habe es schon seit langem gewusst, dass Lance ein Bösewicht ist. Nachdem er Kai in Einall abgesetzt hatte, hatte er sich nie mehr im Drachenclan blicken gelassen. Er war derjenige, der seine Familie im Stich gelassen hat und nicht Kai“, sprach Sandra. „Wir müssen Lance aufhalten, obwohl ich diesen Kerl wirklich echt verabscheue“, entgegnete Carina. Als wir unterwegs einen Rüpel von Team Dragon sahen, wie er einen Jungen schlug, da wussten wir sofort, dass es sich um eine echt grausame Zukunft ging, die Lance selbst verändert hatte. Da konnten wir das nicht mehr länger ansehen und liefen schnell durch die Straßen, aber wir wurden von einem Dragon-Rüpel erwischt, der um die Ecke stand. „Hey! Drückt ihr euch etwas vor der Arbeit?“, wollte der Rüpel wissen. „Was für eine Arbeit?“, fragte Carina. „Ach, ihr seit also Zivilisten? Dann wird sich unser Meister echt freuen“, sagte der Rüpel und fesselte uns mit elektronischen Handschellen. „Was soll das?“, fragte ich. „Die moderne Falle für Flüchtlinge, die hier einfach ohne Arbeit ihr Unwesen treiben!“, brüllte der Rüpel. Er brachte uns in ein riesiges Gebäude, wo er mit dem Meister durch ein Funkgerät sprach: „Meister, hier habe ich sieben Leute, die ich gerade aufgefunden habe.“ „Dann sollen sie gefälligst die Uniformen anziehen und sie sollen in verschiedenen Bereichen aufgeteilt werden!“, brüllte der Meister. Die Stimme war von Lance. „Ja, Sir!“ Er zwang uns, in das Gebäude hinein zu gehen, um die Dragon-Uniformen zu holen. „Gut, dann mischen wir uns halt in die Menge hinein“, sprach ich und suchte mir eine Uniform für Jungs. Nach einer Weile hatten wir die Dragon-Uniformen angezogen und stellten fest, dass sie anders aussahen als die, die wir von dem alten Team Dragon kannten. „Voll die Team Magma-Uniform, hehe“, sagte ich und starrte meine Frau an, die ihre Uniform gerade ordentlich machte. „Kai, träumst du etwa vor dich hin?“, wollte mein Halbbruder wissen. „Nein, ich mache mir große Sorgen um Carina und um unsere Ehe. Sie hat keine paar Worte mit mir gewechselt. Ich fühle mich echt ignoriert“, antwortete ich traurig. Ich sah, wie meine Frau bei Géraldine stand und mit ihr gegenseitig ihre Umhänge sich anlegten. „Der Mistkerl macht mir alles kaputt, was mir wichtig ist. Wegen ihn bin ich nicht bei unserer Familie aufgewachsen“, sprach ich und hatte so eine Wut auf meinen Vater, der jetzt total machtbesessen war. „Kai, es ist unser Vater. Ich war auch schwer enttäuscht von ihn, als er unsere Familie im Stich gelassen hatte. Besonders du fehltest mir, als du verschwunden warst“, erzählte Siegfried. Als die Mädchen fertig waren, kam ein Mann zu uns und sprach: „Da ihr die Dragon-Uniformen trägt, müsst ihr hart arbeiten, um Dark Balls herzustellen. Meister Lance verdient allein das ganze Geld, wofür ihr schuftet. Ihr werdet nun von mir in verschiedene Arbeitsbereiche eingeteilt, die Meister Lance so aufgeschrieben hat. Sklavenarbeit wird hier nicht für euch bezahlt, akzeptiert das und sobald ihr nicht arbeitet, werdet ihr getötet, so sind die Regeln hier.“ „Was sind Dark Balls?“, wollte Drake wissen. „Junge, Fragen werden hier nicht gestellt. Die Mädchen gehen in die Pokéballfabrik und helfen dort in der Abteilung der Maschinen. Ihr zwei geht ebenfalls in die Pokéballfabrik und werdet die Dark Balls und die Fanggeräte herstellen. Und was mit dir ist, du arbeitest in der Gesellschaft für Fastfood und du muss auch Meister Lance Essen bringen, wenn er danach verlangt“, sprach der Mann, der anscheinend Lances 'Rechte Hand' war, „Eure Arbeitszeit beträgt 18 Stunden pro Tag und ihr habt nur 6 Stunden Schlaf. Also, ran an die Arbeit – ohne wenn und aber!“ Der Mann verließ das Gebäude und unser Sohn war in Panik: „Ich muss für diesen grausamen Kerl Essen kochen und servieren.“ „Ganz ruhig, Domi. Wir werden alle gemeinsam Lances Weltherrschaft beseitigen, also brauchst du dir keine Sorgen zu machen“, sprach ich zu Drake, „Du muss nur dafür sorgen, dass er dich nicht erkennt.“ „Wir sollten jetzt mit der Arbeit anfangen, sonst tötet Lance uns noch“, sagte Sandra.
Lance hatte sein Sitz in dem größten Wolkenkratzer der Stadt Twindrake City. Er ging mit seinem Dragoran in sein Büro und zählte sein neues Einkommen zusammen. „Sehr schön. Es sind wieder insgesamt 250.000 PokéDollar Einkommen“, sprach er und legte das ganze Geld in seinem Safe, das sich hinter einem Porträt von ihm befand. „Meister Lance. Die Neuen sind nun aufgeteilt worden und fangen bereits an“, sprach Lances 'Rechte Hand'. „Je mehr Sklaven hinzu kommen, desto reicher werde ich. Ich habe bereits eine ¾ Million, also einen Betrag - fast bis zum Reichtum“, erzählte Lance, „Könntest du mich für eine halbe Stunde vertreten? Ich habe noch was vor.“ Dragoran folgte seinem Trainer aus dem Gebäude und Lance holte sich eine Zigarre heraus, die er sofort anzündete, um zu rauchen. Er hatte vor, in der Pokéballfabrik vorbeizuschauen, um eine Kontrolle durchzuführen.

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Kapitel 153: Verdeckte Ermittlungen?

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 17 Jun 2013 - 15:55

Kapitel 153: Verdeckte Ermittlungen?

Wir standen direkt vor der Pokéballfabrik, die kaum zu übersehen war. Es war das breiteste Gebäude der Stadt und durch die hohen Schornsteine mit den dicken, schwarzen Rauch war es auch nicht unauffällig. „In diesen dreckigen Kaff sollen wir etwa arbeiten oder wie?“, wollte Sandra wissen. „Wir haben keine andere Wahl. Nur durch eine Mitgliedschaft bei der Sklavenarbeit können wir herausfinden, was Vater vorhat. Denn so kenne ich ihn garnicht. Zwar war er immer unterwegs, aber das er so böse ist, kam mir nie vor die Augen“, sprach Siegfried und konnte es nicht so sehr glauben, dass Lance machtbesessen war. „Wo wir gerade vom Teufel sprechen... sein Dragoran sieht man vom weiten“, sagte ich und ging in die Fabrik hinein. Géraldine, Sandra, Siegfried, Kai und die Pokémon Milza und Emolga kamen direkt hinterher. „Wisst ihr noch, in welchen Bereichen wir gehen müssen?“, wollte die Pilotin wissen. „Ja, die Mädchen sollten zu den Maschinen gehen und die Jungs zu der Herstellung von den komischen Dark Balls“, antwortete ich, „Jungs, wir sehen uns später wieder!“ Ich ging mit Géraldine und Sandra zu den anderen Mädchen, die in den Maschinenbereich gingen. Dabei musste ich mein Emolga unbemerkt unter meinem Umhang verstecken, um nicht bei Lance aufzufliegen. Kai war enttäuscht, als ich ihn nicht angeschaut hatte, als ich sagte, dass wir uns später wiedersehen würden. „Hast du das gesehen, Siggi? Sie ignoriert mich...“, jammerte der Drachen-Trainer. „Nicht Trübsal blasen deswegen. Lass ihr noch Zeit. Sie braucht auch mal ihre Auszeit. Sie kann nicht immer bei dir abhängen“, sagte mein Schwager zu meinen Mann, „Wir sollten jetzt besser mit der Arbeit beginnen.“ Die beiden Halbbrüder gingen zu den handwerklichen Bereich der Herstellung der Dark Balls. Aber nirgends hatten die zwei einen Arbeitsplatz, weil es voll war. „Oh nein, wir sind geliefert!“, rief Kai und geriet in Panik. „Ganz ruhig, Kai. Noch geben wir nicht auf“, entgegnete der Drachen-Meister und schaute sich um. Mein Mann versteckte sein schillerndes Milza unter seinem Umhang. „Bis wir was über den Mistkerl herausfinden, bleibst du erst mal verdeckt“, sprach er und gab seinem treuen Pokémon einen speziellen Drachen-Keks. Sofort warnte Siegfried den Drachen-Trainer: „Vater kommt! Setz deine Kapuze auf!“ Die Jungs hatten große Angst vor Lances Reaktion, wenn die nicht weiter arbeiten würden, deshalb unterbrachen sie ihre Arbeit nicht. Siegfried und Kai mischten sich unter die Mitarbeiter mit und das verdeckt, durch ihre Kapuzen der Uniformen. Lance kam, mit einer Zigarre zwischen den Lippen und einem aggressiven Dragoran, auf einer höheren Ebene an, wo er laut rief: „Dürfte ich euch auf eure Aufmerksamkeit bitten?! Wegen euch werden so wenige Dark Balls aus der Fabrik entlassen. Denkt ihr, dass ich das nicht merke oder wie? Nur weil die Herstellung von den Fanggeräten euch schwer fällt und ihr lieber eine Pause machen wollt, dann könnt ihr es gleich vergessen! Strengt euch besser mal mehr an, anstatt mit euren uninteressanten Privatgesprächen die Laune zu verbessern!“ „Meister Lance. Der Heizofen ist aus. Wir bräuchten dringend wieder Feuer, sonst können wir die Metalle nicht entweichen“, sagte ein Mitarbeiter. „Was ist mit der Holzkohle passiert? Was ist mit den Streichhölzern? Immer muss ich alles am Laufen halten!“, beschwerte sich Lance und zog an seiner Zigarre, „Dragoran, du weiß, was du zu tun hast.“ das Drachen-Pokémon flog zu dem großen Heizofen zu und schlug einmal mit einer Feuerschlag-Attacke hinein. Das Feuer war wieder da für die Sklavenarbeit. „Was soll ich bloß mit solchen Leuten machen?“, fragte sich Lance und schüttete die echt widerliche Asche von seiner Zigarre auf einen missratenen Dark Ball, der keine Metalle trug, „Das ist Müll, was sie da machen!“ „Du bist Müll, du Psychopath“, flüsterte Kai. Plötzlich hatte Lance eine neuen Arbeitsplan. „Ich hätte was für die zwei neuen Mitarbeiter, die hier in diesem Bereich aufgeteilt worden sind!“ Er verlangte, dass Siegfried und Kai zu ihn hinauf kommen und mit ihn zu den Heizraum gehen sollten. Dabei blieben die beiden Halbbrüder sehr gut verdeckt. „Ihr beiden werdet neue Kohle in die Heizöfen werfen, damit das Feuer immer weiter brennen kann. Ich habe nicht ewig Zeit für solche lächerlichen Nichtskönner das Feuerzeug zu spielen. Also Abmarsch in den Heizraum!“, brüllte Lance. Der Drachen-Meister machte sich auf dem Weg dorthin und wartete erst nach mehreren Metern auf Kai. Mein Mann bewegte sich erst nach wenigen Sekunden, als Lance ihn ununterbrochen anstarrte und abwartete, bis Kai Siegfried folgte. „Arbeitet weiter und starrt keine Löcher in die Luft!“, rief Lance und verließ mit seinem Dragoran die Pokéballfabrik. Vorher warf er seine aufgerauchte Zigarre in Kais Richtung. „Dieser Kerl ist ein Irrer...“, seufzte der Drachen-Trainer und ging auf Siegfried zu, um mit der Arbeit an den Heizöfen zu beginnen. Dabei ärgerte er sich über den üblen Gestank der Zigarre, die auf seinen Rücken geworfen wurde. „Warum müssen wir für diesen Idioten arbeiten? Wir sind seine Söhne, aber er wollte mich ja nicht!“, beschwerte sich mein Mann und hatte eine Wut auf seinen Vater. Er ließ sich sogar nicht von seinen Halbbruder beruhigen und öffnete eine Metallkiste, worin sich haufenweise schwarze Holzkohle befanden. „Am liebsten würde ich ihn mit einem Brocken dieser Holzkohle auf seinen Schädel abwerfen, die innen bereits mit seinem Zigarrenqualm benebelt ist“, sprach Kai und warf aggressiv die Holzkohlen in die leicht heißen Heizöfen hinein, „Man setzt keine Babys ab, die gerade mal ein paar Tage alt sind und in einer weit entfernten Region gefunden werden. Ich... ich könnte vor Wut platzen!“ Der Drachen-Meister konnte nur zusehen, wie Kai durch die Arbeit seine Wut rausließ. Dabei kannte er Lance länger als mein Mann. „Achtzehn Jahre sind vergangen und ich wuchs nicht bei meiner leiblichen Familie auf. Lance hat mein Leben kaputt gemacht. Lance wird meine Ehe zerstören. Lance wird alles an der Zukunft zerstören!“, rief der Drachen-Trainer. „Ich kann verstehen, dass du wütend bist, Kai. Aber er ist unser Vater. Jeder macht mal Fehler“, entgegnete Siegfried. „Auf wessen Seite stehst du eigentlich, Siggi? Du kannst den doch nicht unterstützen, nur weil ihr euch äußerlich ähnelt!“, rief Kai. „Ich möchte ihn nicht unterstützen“, sprach der Champ der Johto-Region. „Siegfried, vergiss es einfach. Du kannst dich als glücklich schätzen, dass Lance dich haben wollte. Ich bin ja seit meiner Geburt verstoßen worden“, sagte der Drachen-Trainer und konnte nach einer kurzen Weile nicht mehr weiter die Heizöfen beheizen.

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Kapitel 154: Alte Bekanntschaft

Beitrag von Reshikrom am Mi 19 Jun 2013 - 5:55

Kapitel 154: Alte Bekanntschaft

In der Zwischenzeit kam Drake bei seinem Arbeitsplatz, bei einer riesigen Fabrik, wo man sehr viel Essen in einer riesigen Küche kochen musste, an. Schon beim Betreten des Gebäudes brachte unseren Sohn ins grübeln und das sorgte auch dafür, dass er vor Angst zitterte. Er sah, wie die ganzen Jugendlichen, die auch in seinem Alter waren, verschiedene Gerichte kochten, besonders für Lance, das Team Dragon und die Drachen. Für die Mitarbeiter gab es nur ¼ vom ganzem Gericht zu essen. Drake hatte überhaupt keine Lust, für Lance zu arbeiten. So einen grausamen Menschen hatte er zuvor noch nie gesehen und der war ausgerechnet mit ihn verwandt. „Was hat er bloß mit meiner Heimatstadt angestellt?“, fragte Drake sich mehrmals vor sich hin. Plötzlich stolperte ein Mädchen aus Versehen auf dem Boden, weil Drakes Füße direkt am Weg lagen. „Tut mir leid, dass ich dir im Weg stand. War nicht absichtlich!“, entschuldigte sich unser Sohn und half dem Mädchen. „Domi?“, fragte das Mädchen, „Du bist wieder hier? Das freut mich aber sehr!“ „Annika, ich habe dich garnicht erkannt“, entgegnete der 15-Jährige verlegen. Annika war eine Freundin von Drake und Nicole, die in ihren jungem Alter als Sängerin und Schauspielerin in Rayono City arbeitete. „Es ist einfach schrecklich hier, wie dieser Lance die Menschen behandelt. Ich wollte in Twindrake City eine Mittagspause im Restaurant machen, bis ich dann plötzlich von Team Dragon aufgefangen wurde und hier in der Küche gelandet bin“, erzählte Annika, „Das sich die Zeit geändert hatte, war nachdem Lance hier die Seele eines Reshirams freigelassen hatte. Er sprach von einen goldenen Lichtstein, das er nur in der Vergangenheit finden konnte, im Jahr 2013.“ „Ich war dabei, als er vor mir den Lichtstein an sich gerissen hatte“, entgegnete unser Sohn. „Hilf mir bitte schnell beim servieren, dann wäre ich schon fertig“, sprach die Schauspielerin. Drake half Annika mit den Gerichten und machten gemeinsam Feierabend.
„Ich muss dir was zeigen“, sagte Annika und führte Drake auf die Straße, wo sich auch andere Jugendliche versammelt hatten, um in ihren Schlafsäcken zu schlafen. „Ihr alle schläft auf der Straße? Was ist mit den ganzen Unterkünften?“, wollte Drake wissen. „Die gibt es nicht. Alle Sklaven müssen auf der Straße schlafen. Lance möchte das so, damit er ein Auge auf uns hat, besonders sein schillerndes Reshiram“, antwortete die Schauspielerin und legte sich in ihren Schlafsack hinein. „Sag mal, wann wird es wieder hell?“, fragte unser Sohn und starrte den Nachthimmel an. „Garnicht. Tagsüber bleibt es auch so dunkel und nächtlich. Lance hat die Tageszeit auch verändert, aber die Uhren laufen immer noch weiter“, antwortete Annika und wollte einschlafen, „Lance hat alles verändert... ich kann ihn nicht ausstehen und außerdem hat er mir mein geliebtes Milza weggenommen.“ Drake war sprachlos und konnte ihr nur zustimmen. Er konnte ihr aber nicht erzählen, dass er der Enkel von Lance war. Ohne weitere Worte schlief unser Sohn auch direkt ein.
Ich war immer noch sehr verzweifelt und wütend. Siegfried kam nicht mehr an mich heran und ich meide seinen Trost. Durch den ganzen Wut in mir ging ich in die leere Halle, wo Siegfried und ich eigentlich arbeiten mussten. Die Halle war menschenleer, sie waren bereits draußen, um zu schlafen, wie ich es so gesehen hatte. Mein Halbbruder spürte deutlich, dass ich mit den Nerven am Ende war. Ich würde am liebsten durch die Halle schreien, aber ich tat es nicht. „Hör mir zu, Kai. Ich weiß, dass es dir schwer fällt, mit dieser jetziger Situation nicht klarkommst. Ich kann deine Gefühle sehr verstehen“, sprach Siegfried und schaute mich an. Ich gab nur einen leichten Seufzer als Antwort. Daraufhin holte ich aus der Hosentasche mein Portmonee heraus, wo ich darin das Familienfoto nach Drakes Geburt sah. „So ein Erlebnis möchte ich nicht bei Domi sehen. Er soll nicht so leiden wie ich“, sagte ich und betrachtete das Foto. „Auf dem Foto sehe ich eine sehr glückliche Familie - Carina, Domi und du. Du kannst die beiden nicht im Stich lassen, verstehst du?“, entgegnete Siegfried. „Was glaubst du überhaupt, was bei uns los ist? Carina ignoriert mich und Domi hat Liebeskummer. An ihm komme ich nicht heran. Die Familie geht kaputt und Lance ist dafür Verantwortlich!“, rief ich. „Vater trifft doch keine Schuld“, sprach der Champ aus der Johto-Region. „Siegfried, das ist nicht unser Vater! Das ist ein Tyrann!“, brüllte ich und konnte es nicht fassen, dass mein Halbbruder unseren tyrannischen Vater in Schutz nahm. Ich hatte keine Lust, weiter über Lance zu reden und ging nach draußen, vor die Fabrik, um zu schlafen, was auch die anderen Sklaven taten. Siegfried kam mir hinterher und machte sich große Sorgen um mich und meine Ehe. Er wollte nicht, dass wegen dem ganzen Stress mit Lance und der Beziehung meine Familie auseinander ging.
Während ganz Twindrake City schlief, überprüfte Lance die Einnahmen, die er in seinem Safe versteckt hatte. Sein Dragoran schlief direkt neben seinem Pult. „Okay, das sind insgesamt 750.000 PokéDollar als Einkommen“, sprach Lance und legte das gezählte Geld in dem Safe zurück. „Meister Lance. Alle Arbeiter sind nun auf den Straßen und ruhen sich aus“, berichtete Lances 'Rechte Hand', der der Vorstand von Team Dragon war. „Sehr gut, aber ich bin immer noch nicht zufrieden mit ihren Arbeiten“, sprach mein Vater und starrte aus dem Fenster, „Immer wieder gibt es Leute, die sich weigern, ihre Arbeit fortzusetzen. Die Ehre von Team Dragon steht im Spiel und es dauert nicht mehr lange bis zum Erfolg. Sobald die richtig guten Dark Balls und die Cybergurte hergestellt werden, können wir die große Armee voller Drachen-Pokémon gründen und somit die ganze Einall-Region beherrschen. Besonders die Städte und Dörfer, wo Drachen-Pokémon und Drachen-Trainer leben, werden mein Reich sein.“ „Ich beneide Ihre Art und Weise, wie Sie vorgehen, Meister Lance. Kein Wunder, dass Sie jahrelang unterwegs waren und unser Team Dragon bei einer Vertretung abgelegt hatten“, sprach der Vorstand. „Jake Rockwaller war ein Nichts. Er war es nicht würdig, mein Team Dragon unter Kontrolle zu haben und sinnvolle Pläne zu schmieden“, entgegnete Lance, „Selbst meine beiden Söhne konnte er nicht aufhalten. Er war nur auf Game Freak eifersüchtig...“

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Kapitel 155: Träume sind Schäume

Beitrag von Reshikrom94 am Do 20 Jun 2013 - 5:55

Kapitel 155: Träume sind Schäume

Es wurde der 08. Juni 2013 und nach sechs Stunden Schlaf mussten die ganzen Menschen in Twindrake City wieder an ihre Arbeit gehen. Drake ging mit Annika in die Fabrik, um weiter an vielen Nahrungsmitteln zu arbeiten. „Du hattest doch von deinem Milza gesprochen, oder?“, wollte unser Sohn von der Schauspielerin wissen. „Ja, Lance hatte es mir weggenommen, als ich nicht auf seine Anweisungen gehört habe. Jetzt weiß ich nicht, wie es meinem Milza geht“, sagte Annika etwas besorgt. „Deinem Milza geht es gut. Es ist bei Lysander und Lilia in der Vergangenheit. Bald ist es wieder bei dir“, erzählte Drake und konnte Annika etwas trösten. Als unser Sohn auf der Aufgabenliste sah, dass sie einen Oreo-Kuchen backen sollen, fragte Annika ihn folgendes: „Caleb hat dir Nicole ausgespannt, oder?“ „Woher weiß du das?“, wollte der 15-Jährige wissen. „Ich habe gesehen, wie die beiden aus der Vergangenheit wiederkamen, Händchen haltend. Dabei hatte ich gehofft, dass du mit Nicole zurückkehrst“, antwortete die Schauspielerin. „Ich habe sie beschuldigt, dass sie mit Caleb glücklicher wäre. Ich habe einen großen Fehler gemacht und ich denke, dass sie mir das niemals verzeihen wird. Ich liebe sie immer noch so sehr. Das wurde mir klar, als ich mit ihr trainiert hatte, bevor das mit der Vergangenheit kam“, entgegnete Drake und litt sehr unter seinen Liebeskummer. Die herzförmige Kette, die er um seinen Hals trug, war die einzige Erinnerung an die Zeit mit Nicole.
Ich arbeitete mit Géraldine und Sandra in dem Maschinenbereich, wo nur Mädchen schufteten. Dort mussten Mädchen mit körperlichen Arbeit die Maschinen am Laufen halten, damit die Herstellung von den komischen Dark Balls funktionierte. Aber wir mussten auch mehr Putzarbeiten machen und auf dem Monitor schauen, ob auch alles an den Geräten aktiviert war. Auch Géraldine machte sich sorgen um mich, da ich Kai nie angesprochen hatte. „Carina, was ist los? So kenne ich dich garnicht“, sprach die Pilotin. „Es geht um Kai. Ich kann mich ihn einfach nicht nähern, weil ich eine kleine Auszeit von ihn brauche“, antwortete ich. „Das ist echt sinnlos, was du da machst. Ihr seid verheiratet und das heißt nicht, dass du ohne ihn leben sollst“, sprach Sandra sehr ernst. Ich war verzweifelt. Wegen mir war Kai nur noch gestresst und genervt. Wir hatten kaum noch was zusammen unternommen, weil unser Sexleben nicht mehr so aufregend war. „Mich würde es echt interessieren, wie ihr euch kennengelernt habt“, sagte die Drachen-Trainerin und zeigte ihr Interesse. „Das ist schon eine Weile her, aber ich kann mich an folgende Details erinnern“, sprach ich und erinnerte mich an die Zeit zurück, wo ich Kai kennengelernt hatte.
Mai 2008: Ich befand mich auf der Route 10, wo ich mit meinem Manager Drake, der sehr gut mit Kamilla befreundet war, einen kurzen Video-Dreh für den nächsten Event vorbereitete. Es ging um die exotischen Drachen-Pokémon, die in den tropischen Regenwald der Route 10 lebten und ziemlich selten waren. „Ich muss gerade meine Einstellungen meines neuen Viso-Caster ändern. Das neue Modell sieht viel besser aus als mein altes Gerät“, sprach ich zu meinem Manager und ging mit meinem Emolga durch die Route. „Pass bloß auf, wo du hintrittst. Ich möchte keinen Ärger von Kamilla bekommen, wenn du plötzlich verschwunden bist“, sprach Drake und kümmerte sich um die Videokamera und dem Stativ. In meinem 13. Lebensjahr konnte ich mich noch so richtig als normale Trainerin austoben, aber ich wurde bereits früh von der Arenaleiterin Kamilla entdeckt, schon mit 12 Jahren. Kamilla war schon immer mein großes Vorbild, was Arenaleiterin und Mode angeht, aber ich war eher an der Modelkarriere interessiert. Das erfahrende Model fand meine Figur und meine Körperform sehr passend und musste zunächst mit Drake einige Videos für Events drehen. Auch Kai war um diese Zeit auf der Route 10. Er war zurzeit ein Schüler des Drachenclans in Twindrake City und schwänzte ziemlich oft den Unterricht, um Drachen-Pokémon auf der besonderen, tropischen Route beobachten zu können. Er achtete nicht darauf, dass hier auf der Route ein Video für ein Event gedreht wurde. „Ich werde dich schon kriegen, du wildes Kapuno. Nochmals wirst du mir nicht entkommen“, sprach der Drachen-Trainer und versteckte sich mit seinem schillerndem Libelldra hinter einem Tsitrubeeren-Busch. Als ich an dem Busch vorbeiging, wusste ich nicht, dass Kai sich versteckt hatte und ich wurde von seinem Libelldra überrascht. Mit einen kräftigen Sandsturm durch Libelldras Flügelschlagen fiel ich hin, aber ich verletzte mich dabei nicht. „Sorry, tut mir leid!“, rief der Drachen-Trainer und half mir auf, „Ich wollte dich nicht erschrecken.“ So, wie ich Kais Gesichtsausdruck sah, würde er mich sofort für eine Großstadt-Göre aus einer verwöhnten Familie halten, aber es lief anders. Er war direkt auf dem ersten Blick in mich verliebt und war fasziniert von meinem sommerlichen Aussehen. „Mein Name ist Kai Hydreigon und bin Drachen-Trainer... naja, beinahe... und mit wen habe ich es zu tun? Mit einer Schönheit?“, wollte Kai wissen und zog eine Augenbraue hoch. „Ich heiße Carina und bin eine Trainerin. Es freut mich sehr, Drachen-Trainer wie dich kennenzulernen, obwohl es nicht gerade viele auf dieser großen Welt gibt“, entgegnete ich, „Und ich bin nicht gerade eine Schönheit. Ich trage das nur wegen ein Video für mein erstes Event.“ „Ah, cool. Ein Event also? Willst du etwa ein sexy Model sein?“, fragte der Drachen-Trainer. Ich war nicht sehr mit Kais Verhalten zufrieden, aber trotzdem fand ich ihn niedlich. Seine blauweiß karierte Kapuzenjacke fand ich recht süß. Ich wusste sofort, dass er aus der Großstadt kam. „Ja, ich möchte gerne bei Kamillas berühmte Boutique arbeiten. Weißt du, sie ist mein großes Vorbild“, erzählte ich. „Dann ist ja dein Leben richtig spannend. Mein Leben besteht aus den Fangen von zähen Drachen-Pokémon und dem Schwänzen sämtlicher Unterrichtsstunden, die mich echt kotzen“, sprach Kai, „Hey, wie wär´s, wenn wir uns gegenseitig in die Viso-Caster eintragen, also in die Anruflisten. Meine Nummer kannst du direkt als Kurzwahl einstellen, muahaha!“ Sofort trug er sich in meinem Gerät ein und das noch als schnelle Kurzwahl-Nummer. Auch ich hatte mich bei seinem Viso-Caster eingetragen. „Ich könnte Drake fragen, ob du bei unserem Event mitmachen darfst. Drachen-Trainer sind echt super und jeder Mensch würde sich darüber freuen, einen so talentierten Trainer wie dich zu sehen, der Drachen zähmen kann“, schlug ich vor. „Klasse. Ich möchte auf jeden Fall ein cooles Event leiten und auch dabei sein. Aber zunächst muss ich die Abschlussprüfung im Drachenclan schaffen, dann bekomme ich mein Wunsch-Pokémon, ein schillerndes Milza“, sprach der Drachen-Trainer. „Ich denke, dass du das schaffen wirst“, entgegnete ich und lächelte dabei, „Viel Glück bei deiner Abschlussprüfung, Kai.“ Ich gab Kai zum Abschied ein Händeschütteln. Durch seinen Händedruck spürte ich, dass er als einsamer Trainer wirklich ein Herz für mich hatte. „Wir sehen uns“, sagte ich und ging auf meinen Manager zu, der bereits auf mich gewartet hatte. Der Drachen-Trainer konnte nicht woanders hinschauen als auf meinen Rücken. Er spielte nervös an seinen Fingern vor lauter Verliebtheit. Er wusste, dass ich die Liebe seines Lebens war und er hatte schon sehnlich auf ein Wiedersehen mit mir gewartet, bis es dann nach wenigen Tagen soweit war: Kai bekam durch Hilfe von Manager Drake sein Milza und wir hatten unseren allerersten Event in Kanto. Seitdem kamen wir uns immer näher und es entstand zwischen uns eine echt unzertrennliche Liebesbeziehung.
„So war das also passiert“, sagte Géraldine. „Echt interessant, dass Kai mit 13 Jahren ein Macho war. Und, war er dir immer sehr treu geblieben?“, wollte Sandra wissen. „Klar ist er mir treu. Er hatte nie eine andere gehabt – und ein Macho ist er auch nicht!“, rief ich, „Wir haben auch nicht umsonst geheiratet.“ „Ja, aber jetzt lässt du ihn echt eiskalt links liegen, als wäre er nutzlos für dein Leben“, sprach die Drachen-Trainerin, „Vielleicht betrügst du ihn schon seit einer gewissen Zeit und ich glaub nicht, dass der Kurze von ihm ist.“ Ich hatte sowas nicht von Sandra erwartet und lief davon. „Wie konntest du sie nur verletzen? Sie war schon verzweifelt genug, wegen ihrer ruhigen Beziehung“, beschwerte sich die Pilotin, „Ich muss sie dringend trösten, denn schließlich bin ich in ihrer Nähe.“ Sofort rannte Géraldine mir nach, während Sandra kein Mitleid zeigte.

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Kapitel 156: Harte Angelegenheiten

Beitrag von Reshikrom am Mo 24 Jun 2013 - 15:55

Kapitel 156: Harte Angelegenheiten

Lance saß in seinem Zimmer und rechnete seinen neuen Geldbetrag zusammen. Jede Sekunde, Minute und Stunde erhielt er immer mehr Geld, durch die Sklavenarbeit. „Meister Lance. Sie haben Besuch“, sprach der Dragon-Vorstand durch ein Gerät. „Schicken Sie den Besucher hoch zu mir“, sprach Lance und starrte seine Geldscheine an, wo er aufgedruckt war. Es war ein echt eigenartiger Besuch. Eine junge, blonde Frau, ungefähr in Géraldines Alter oder noch etwas jünger, betrat das Zimmer und kannte Lance sehr. „Wie nett, dass du vorbeikommst, Rebecca“, sagte Lance und war sehr erfreut über Rebeccas Erscheinen. „Ist doch selbstverständlich, mein Schatz“, entgegnete Rebecca und setzte sich auf Lances Schoß. Sie war anscheinend die neue feste Freundin von Lance. Deshalb küsste sie ihn auch auf seine Lippen und sie wusste auch, dass Lance bereits zwei erwachsene Söhne hatte. „Ich bin gerade sehr beschäftigt. Ich habe wieder neues Geld erhalten und ich zähle es zusammen. Wie wäre es denn mit einen kleinen, privaten Auftritt an der Stange?“, wollte Lance wissen und deutet auf die Stange hin, wo Stripperinnen tanzten. „Mit Vergnügen“, entgegnete Rebecca und ging auf die Stange zu. Sie fing an, erotisch zu tanzen, was Lance sehr gefallen hatte. Dabei zählte er weiter sein Geld. Doch dann störte ein Anruf. „Meister Lance. Sie haben heute eine Kontrolle in der Küche“, sprach der Vorstand. „Ich habe was zu tun und Sie haben nichts besseres vor als mich dabei zu stören!“, beschwerte sich Lance und musste sein Geld in seinem Safe legen. Der Vorstand legte sofort auf, als er den harmlosen Wutausbruch mitbekam. Lance zündete sich direkt eine Zigarre an und bereitete sich für seinen nächsten Kontrollbesuch vor. Rebecca ging auf ihn zu und umarmte ihn, hinter seinem Rücken. „Du wirst das schon hinbekommen“, sprach sie und tanzte erotisch um ihn herum. „Das gehört halt zu meiner Herrschaft. Die Leute arbeiten für mich, damit ich allein das ganze Geld bekomme. Besonders die Kinder und die Jugendlichen sind fleißig“, entgegnete Lance und gab seiner 19-Jährigen Freundin kurz die Zigarre, damit sie auch daran ziehen konnte, „Ich muss jetzt los. Bin später wieder hier. Komm, Dragoran!“ Lance verließ mit samt Zigarre und seinem Dragoran das Gebäude, während Rebecca weiter an der Stange in Lances Zimmer tanzte.
Drake und Annika hatten ihren Oreo-Kuchen fertig gebacken und wollten nun zum nächsten Rezept gehen, bis die junge Schauspielerin sah, dass unser Sohn immer noch ziemlich unglücklich war. „Es wird wieder, Domi. Jetzt sei bitte nicht weiterhin so traurig“, sagte Annika und streichelte Drakes Rücken. „Es geht nicht nur um Nicole... Lance hat unsere Zeit geändert und ich habe die ganze Zeit in der Vergangenheit verbracht. Wäre ich doch besser mit Nicole und Caleb mitgereist, dann wäre das nicht passiert“, sprach der 15-Jährige, „Ich frage mich, wie es meinen Eltern geht...“ Drake fühlte sich schuldig für das, was Lance mit der Zukunft angestellt hatte. Plötzlich kam Lance vorbei und die Arbeiter zeigten sofort ihre Angst. Dabei arbeiteten sie weiter, ohne den grausamen Drachen-Trainer in die Augen zu schauen. „Ich bin dann mal kurz weg“, sagte unser Sohn und versteckte sich unter einer Tischreihe. „Domi, was soll denn das?“, wollte Annika wissen. Es gab eine ruhige Stimmung in der großen Küche. Lance ging mit seinem Dragoran an die Arbeiter vorbei und Annika war für ihn ein großer Dorn im Auge. „Wenn das nicht Annika Shay ist, die nie meine Anweisungen befolgt?“, sprach er sehr frech. „Lassen Sie mich einfach in Ruhe“, sagte die junge Schauspielerin und ekelte sich vor dem Geruch der gebrannten Zigarre. „Warum denn so abwehrend? Bist du immer noch beleidigt, weil ich dir dein Milza weggenommen habe? Wer nicht auf mich hören will, der muss halt fühlen“, sagte Lance und pustete Annika mit seinem Qualm direkt in ihr Gesicht, „Ich bin nicht gerade kinderfreundlich, aber was soll man machen? Selbst meine eigenen Kinder hatten keinen Respekt vor mir.“ „Keiner zeigt Ihnen Respekt, weil Sie alle hier schlecht behandeln!“, rief Annika und hatte keine Angst vor Lance. Drake bekam das lautstarke Gespräch mit und wollte sich davon schleichen, bis Lance ihn am Kragen packte. „Hier läuft keiner davon. Wenn ich hier bin, soll gefälligst jeder zuhören, was ich zu sagen habe!“, rief er und ließ unseren Sohn los, „Du bist heute besonders frech, du. Ändere gefälligst dein absurdes Verhalten, sonst kann ich unangenehm für dich werden.“ Annika sagte nichts mehr dazu. Lance betrachtete die ganzen vegetarischen und süßen Gerichte, die auf dem heutigen Plan standen und er erteilte sofort eine Planänderung: „Heute sollt ihr fette Gerichte kochen und backen. Bei Team Dragon gibt es hungrige Mägen zu füllen! Ich werde eure jetzige Arbeit mit der Note 6 bewerten und wegen eurer Faulheit die Arbeitszeit verlängern - auf 20 Stunden!“ „Das können Sie doch nicht machen!“, rief Drake und blieb unerkannt. „Wer hat das gesagt?!“, brüllte Lance und starrte jeden unschuldigen Mitarbeiter an. Die ganze Halle war ruhig. „Wenn ihr euch als beste Kollegen bezeichnet, die sich nicht gegenseitig verraten, dann kann ich auch härtere Maßnahmen erteilen. Arbeitet weiter und starrt keine Löcher in die Luft!“, brüllte Lance und schlug Drake mit einem harten Gürtel. Daraufhin verließ er mit Dragoran den Arbeitsbereich und beobachtete die ganzen jungen Mitarbeiter von einer hohen Plattform aus weiter. „Domi, geht es dir gut?“, fragte Annika besorgt. „Ja, alles gut. Nur mein Rücken brennt etwas“, antwortete unser Sohn. Die Schauspielerin war etwas skeptisch, aber sie war gleichzeitig froh, dass Drake nicht stark verletzt wurde. Lance hatte seine Zigarre aufgeraucht und warf sie in Annikas Richtung. Danach ging er mit Dragoran aus der Küche raus. „Dieser Kerl ist so widerlich. Er schadet allen hier in der Stadt“, sprach Annika und trat auf die Zigarre. „Er ist zwar ein grausamer Kerl, aber ich mag seinen dunkelroten Umhang“, entgegnete Drake. Die beiden und die anderen Mitarbeiter mussten diesmal fettige Gerichte für die Drachen-Pokémon und die Mitglieder von Team Dragon zubereiten. Besonders Produkte wie Fleisch und Pizza standen auf der Spitze der Liste.

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Kapitel 157: Gemischte Gefühle

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 24 Jun 2013 - 17:35

Kapitel 157: Gemischte Gefühle

Kai und Siegfried arbeiteten weiter an den Heizöfen, indem sie verschieden große Holzkohlen in die großen Öfen hinein warfen. Die beiden Halbbrüder wechselten miteinander keine Worte. Nur mein Mann war sehr frustriert und hörte nach einer Weile mit der Arbeit auf. Fluchend verließ er den Heizraum und schnappte sich die kühlere Luft aus der Halle. „Kai, bleib bitte ganz ruhig und arbeite weiter“, sagte Siegfried, „Vater soll dich doch nicht bestrafen.“ „Kann mir scheißegal sein“, entgegnete der Drachen-Trainer und ging seinem Halbbruder aus dem Weg. „Es bringt nichts, den Problemen aus dem Weg zu gehen“, sagte der Drachen-Meister und wollte nicht, dass Kai vor ihn weglief. „Du stehst doch zu ihn, gib es doch zu! Verdammt, Siggi. Bist du so naiv oder tust du nur so? Ich weiß genau, dass er was mit dem Team Dragon was im Schilde führt und seine scheiß Sklavenarbeit hält mich nicht davon ab. Ich werde schon früh herausfinden, was dieser Mistkerl vorhat“, sprach Kai sehr ernst. „Du kennst Vater nicht so gut wie ich. Bevor du überhaupt geboren wurdest, war Vater ganz anders...“ Als Siegfried seine Sicht von Lance erzählen wollte, unterbrach Kai ihn, wieder mit negativen Worten: „Ja, ein 17-Jähriger Mädchen-f***er, der nur ans Kinder machen denkt und nur seine Ex-Freundinnen schwanger sitzen lässt! Was glaubst du, wie viele Halbgeschwister wir noch haben? Er lebt vom Kindergeld und beutet bestimmt noch reiche Leute aus.“ Der Champ aus Johto schüttelte den Kopf. „Gut, dann glaub mir halt nicht, aber du brauchst nicht später bei mir ankommen und flennen, dass ich die ganze Zeit Recht hatte und Lance ein machtbesessener Macho ist“, sprach Kai und lehnte sich an einer gesicherten Leiter an. „Kai, jetzt sei doch nicht so feindselig zu mir“, sagte mein Schwager. „Lance macht unsere Familie kaputt und das interessiert dich nicht mal! Carina und Domi habe ich verloren und das wegen diesem Mistkerl!“, rief der Drachen-Trainer und brach in Tränen zusammen. Siegfried wollte seinen Halbbruder trösten, aber Kai ließ ihn nicht an sich heran und lief davon. Der Drachen-Meister wusste nicht weiter und arbeitete bei der Herstellung der Dark Balls.
Kai saß in einer Ecke, hinter den Säulen und starrte das Familienfoto an, wo er, Drake und ich drauf waren. Es war zweieinhalb Stunden nach Drakes Geburt entstanden. Er vermisste mich und unseren gemeinsamen Sohn sehr. Ihn traf aber auch die Angst, dass Drake ohne ihn aufwachsen würde. „Ich möchte euch nicht verlieren. Ihr beiden seid mir so wichtig in meinem Leben“, sprach mein Mann vor sich hin und strich mit den Fingerspitzen sanft über das Foto, „An euch hängen so schöne Erinnerungen...“
Ende September 2012: Ich verließ mit Kai und unserem Baby das Krankenhaus und standen direkt vorm Gebäude. Warren und Caitlin waren bereits einen Tag vor mir in meiner alten Wohnung und warteten sehnsüchtig auf uns. „Das ist jetzt blöd, dass der Kinderwagen in der Wohnung steht“, seufzte ich und musste Taschen und Baby gleichzeitig in meinen Armen tragen. „Warte, Schatz. Ich nehme dir die große Tasche ab“, sagte Kai und nahm mir die große Tasche ab, die vollgepackt mit meinen Kleidungen war, „Drake sieht mir echt ähnlich und er sieht auch so süß aus, wenn er in deinen Armen schläft.“ „Ich brauche richtig viel Schlaf und Entspannung. Die Geburt von Drake war für mich eine wahre Herausforderung in meinem Leben“, sprach ich und streichelte unseren Sohn an der Wange, „Hast du den Schnuller bei dir?“ Kai durchsuchte seine Hosentaschen, konnte aber den Schnuller nirgends finden. „Komisch. Ich bin mir sicher, dass ich den eingepackt hätte...“, sagte der Drachen-Trainer und starrte auf die Tasche und die Schmusedecke, die er Drake geschenkt hatte. „Ohje,... das darf nicht verloren gehen!“, rief ich und öffnete mit einer Hand meine Tasche. Kai beugte sich zu mir und beruhigte mich, indem er seine Hand auf meine Wange legte. Seine braunen Augen schauten direkt in meine blaugrünen Augen. „Babe, ganz ruhig. Du siehst doch, dass der Kleine tief und fest schläft. Weißt du was? Ich werde nach dem Schnuller suchen. Der müsste sicherlich tief in der Tasche irgendwo liegen, das habe ich im Bauchgefühl“, sagte Kai. „Oder du nimmst Drake und ich suche den Schnuller!“, rief ich und gab den Drachen-Trainer unseren Sohn in die Arme. Nur wenige Sekunden hatte Kai den kleinen Drake in seinen Armen, schon wurde er wach und fing an, zu schreien. Der Drachen-Trainer versuchte, durch kleine Schaukelbewegungen Drake zu beruhigen, aber der Kleine schrie sich die Seele aus dem Leib. „Carina, unser Ein und Alles sehnt sich nach seiner sexy Mami!“, rief Kai und wollte mir Drake geben, den ich auch sofort in meine Arme nahm. „Der Kleine hat bestimmt Hunger. Aber der Schnuller ist verschwunden“, entgegnete ich. Unser Sohn hatte sich direkt bei mir wieder beruhigt und schlief beinahe ruhig ein. Kai hatte den Schnuller gefunden. Er war in seinem Hosenbein versteckt. „So, hier ist er und jetzt kann Drake besser schlafen“, sagte Kai und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Als der Drachen-Trainer immer mehr schmusen wollte, streichelte er meine Brüste und wieder wurde Drake wach. „Anscheinend habe ich einen süßen Konkurrenten, was dich angeht, muahaha“, lachte der Drachen-Trainer. „Wir werden eine sehr glückliche Familie sein, du“, sprach ich und küsste Kai.
Mein Mann schmunzelte, als er sich an diese Zeit zurückerinnert hatte. Trotzdem hatte er ein mulmiges Gefühl im Magen. Lance verbreitete ihn immer mehr schlechte Laune hinzu, aber er wollte immer noch allein sein, ohne Siegfried und ohne mich. Er brauchte die Zeit extra für sich, um seinen klaren Verstand zu bekommen.

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Kapitel 158: Der Plan

Beitrag von Reshikrom am Di 25 Jun 2013 - 5:55

Kapitel 158: Der Plan

Drake hatte überhaupt keine Lust mehr, weiter zu kochen. Die Gründe waren sein Liebeskummer und Lance, der ihn wahllos mit einem Gürtel geschlagen hatte. Annika wusste nicht, wie sie ihn helfen konnte. Sie wollte einfach nur weiter kochen, ohne Ärger von Lance zu bekommen. „Ich kann das nicht...“, sprach unser Sohn vor sich hin, „...Ich bin mit den Nerven am Ende. Lance hat mich einfach gepackt und mich danach geschlagen. Annika, ich werde herausfinden, was dieser grausame Kerl vorhat. Ich lasse es mir doch nicht gefallen, von ihn gequält zu werden.“ „Warte, Domi. Du kannst doch hier nicht einfach so abhauen. Sein Reshiram lauert draußen auf den Straßen und wenn es dich sieht, bist du in großer Gefahr!“, warnte die junge Schauspielerin. „Ich werde schon vorsichtig sein“, behauptete Drake und schaute sich in der großen Kochhalle um, „Ich bin mir absolut sicher, dass Lance was im Schilde führt. Ich schleiche mich hier raus und gehe zu seinem Sitz im höchsten Wolkenkratzer von Twindrake City. Bestimmt hat er solche Blaupausen für sein Vorhaben und die werde ich mir unter den Nagel reißen. Das werde ich dann auch Kai weiterreichen.“ Annika war skeptisch und glaubte nicht, dass Drake mutig wäre, in Lances Büro einzudringen, um ihn mögliche Pläne einer Weltherrschaft zu entnehmen. „Wünsch mir viel Glück, Annika“, sprach unser Sohn und kroch unter der Tischreihe. „Nein, Domi! Warte doch, das geht doch nicht...!“, rief die junge Schauspielerin und wollte Drake daran hindern, den Arbeitsplatz zu verlassen. Sie sah ihn, wie er sich dem Haupteingang näherte und auch unbemerkt hindurchging. „Mach bloß keinen Fehler...“, sprach Annika zu sich und machte sich jetzt schon sorgen um unseren Sohn. Besonders wunderte sie sich, warum Drake mich erwähnte. Sie kannte mich nicht persönlich, sondern nur aus dem Fernsehen, wo ich ein erfolgreicher Einall-Champ war.
Die Straßen waren menschenleer. Nur das schillernde Reshiram flog mehrere Meter über der Stadt und hielt Wache. Drake musste gut aufpassen, um nicht von Reshiram erwischt zu werden. Mit ganz kleinen Schritten ging er den Bürgersteig entlang und versteckte sich ab und zu Mal in einer Gasse. Als das schillernde Reshiram direkt auf der selben Straße wie unser Sohn war, konnte es sofort merken, dass eine Person nicht arbeitete. Das Drachen-Pokémon schnüffelte an der Stelle, wo Drake sich versteckt hatte und war kurz davor, den 15-Jährigen zu erwischen, aber unser Sohn warf als Ablenkung einen unbrauchbaren Mondstein auf die Straße, den Reshiram sofort hinterher flog. Durch die Ablenkung ergriff Drake die Flucht über die Sackgasse. Er kletterte auf eine Tonne und sprang auf die andere Seite des Drahtzaunes, woraufhin er ungeschickt in eine riesige Tonne, bis zur Hälfte mit schwarzer Kohle gefüllt, hineinfiel und der Deckel der Tonne laut zuknallte. Reshiram hörte den Krach, aber es konnte niemanden sehen. Deshalb flog es wieder hoch, um weiter Wache zu schieben. Mit komplett schwarzen Spuren am ganzen Körper öffnete der 15-Jährige den Deckel der Tonne und stieg da raus. Er versuchte, die schwarze Kohle aus seiner Dragon-Uniform heraus zu wischen, aber es ging schwer. Daraufhin machte Drake sich auf dem Weg zum höchsten Wolkenkratzer von Twindrake City, das in der Innenstadt stand.
Ich schlief während der Arbeitszeit in der Ecke, wo ich mich ausgeweint hatte. Das Familienfoto hielt ich zwischen meinen rechten Daumen und Zeigefinger. Niemand konnte mich finden oder vermissen, wie auch, wenn die Pokéballfabrik überfüllt war? Man konnte da leicht den Überblick zu jeden der Mitarbeiter verlieren. Mein Milza kroch nach einer gewissen Zeit aus meinem Umhang hervor und wollte mich aufwecken, aber ich quengelte dabei leise. Mein schillerndes Milza wunderte sich, warum Siegfried nicht bei mir war. „Milza, Mil...!“, rief es und wollte mich aufwecken, aber ich rührte mich nicht. Das kleine Drachen-Pokémon war sauer und rammte mich wach. „Milza, ich hätte beinahe einen heftigen Schlag in den Magen bekommen“, sagte ich und streichelte mein treues Drachen-Pokémon. Ich musste mich mit starken Rückenschmerzen quälen, aber ich konnte trotzdem aufstehen. Milza entdeckte das Familienfoto und starrte mich an. „Warum guckst du mich so angespannt an? Ich musste meinen Kummer verarbeiten, Kumpel...“, erzählte ich und packte das Familienfoto in meinem Portmonee zurück, „Auf Arbeit hätte ich ehrlich gesagt echt keine Lust. Ich würde am liebsten alles wieder gut machen.“ Mein Drachen-Pokémon wusste genau, was ich gemeint hatte. „Ich glaube, dass mich hier keiner vermisst. Du siehst es selbst, wie viele Leute hier für diesen Vergewaltiger schuften... unglaublich, dass so einer mein Vater ist. Ich hasse diesen Typen so sehr. Wegen ihn hatte ich eine schlimme Kindheit, weil er mich hier in Einall abgesetzt hatte. Ich hab echt Angst, dass Domi genauso leiden würde wie ich. Was glaubst du, Kumpel? Bin ich ein richtig guter Vater für Domi?“, wollte ich von meinem Milza wissen. Das schillernde Drachen-Pokémon nickte. Ich lächelte und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Wie es Carina wohl geht? Ich vermisse ihre Zärtlichkeiten so sehr. Ob sie mich immer noch liebt?“, fragte ich mich und dachte dabei sehr an meine Frau. Anstatt weiterzuarbeiten, blieb ich mit Milza in der Ecke sitzen und schlief wieder ein.

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Kapitel 159: Drachenliebe

Beitrag von Reshikrom94 am Di 25 Jun 2013 - 17:34

Kapitel 159: Drachenliebe

Ich hatte mich beruhigt, seitdem Sandra behauptet hatte, dass Drake angeblich nicht das Kind von Kai war und dass Kai mir nicht treu sei. Ich ging zusammen mit Géraldine zu unserem Arbeitsplatz zurück, wo die Drachen-Trainerin gerade Metallbalken ordentlich aufstellte. „Wie weit bist du denn jetzt gekommen, Sandra?“, wollte ich wissen. „Nicht sehr weit. Mich regt dieser ganze Mist auf“, antwortete die Arenaleiterin von Ebenholz City und machte eine Pause. „Dann mach ich mal weiter“, sprach ich und nahm die verschieden langen Metallbalken, um sie an der Wand zu stellen. Die Pilotin hatte auch nichts wichtiges zu tun und half mir dabei, aber Sandra starrte sie sehr ernst an. „Dürfte ich mal kurz mit dir sprechen?“, fragte die Drachen-Trainerin. Géraldine hatte nichts dagegen und freute sich sehr über ein Gespräch mit Sandra. Sie hoffte, dass sie sich mit Sandra anfreunden würde, aber es kam anders. „Lass die Finger von meinem Cousin, ist das klar?!“, rief die Drachen-Trainerin und war sauer. „Wen meinst du denn jetzt? Kai oder Siegfried?“, fragte die Pilotin sehr verdutzt. „Frag nicht so blöd. Du weiß genau, wen ich meine“, entgegnete Sandra und machte die Situation ernst, „Ich kenne Siegfried länger als du und ich verstehe mich mit ihn mehr als genug. Aber dann kommt so eine dahergelaufene, freizügige Trainerin wie du in sein Leben und er hat nur noch Augen für dich. Also lass ihn gefälligst in Ruhe oder ich werde harte Konsequenzen nehmen, um dich zu schaden.“ „Du kannst mir doch nicht die Beziehung mit Siegfried verbieten“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. „Und ob ich das kann! Ich kann dir auch sagen, dass Siegfried viele weibliche Fans in Johto hat. Glaub mir, er verarscht jedes Mädchen“, erzählte die Drachen-Trainerin. Géraldine glaubte ihr nicht. Sie wusste genau, dass man als Champ viele Fans hatte, aber dass man mit sofort mit einen der weiblichen Fans ins Bett geht, konnte sich die Pilotin garnicht vorstellen. „Du bist doch bestimmt nur eifersüchtig“, entgegnete Géraldine. „Hey, wenn du mir nicht glaubst, dann geh doch zu Siegfried und frag ihn persönlich!“, rät Sandra. „Das werde ich auch, aber ich vertraue Siegfried und bin mir sicher, dass du lügst“, sagte die Pilotin und verließ den Bereich. Ich bekam das lautstarke Gespräch mit und hatte auch schon Panik, dass zwischen Géraldine und Siegfried auch noch ein Streit geben würde.
Der Drachen-Meister war allein in dem Bereich der Herstellung von Dark Balls. Die anderen Mitarbeiter hatten Pause und Kai schlief immer noch in der Ecke in dem Bereich der Pokéballfabrik. Siegfried bekam dann direkt Besuch von Géraldine und war sehr froh über ihr Erscheinen. „Wie geht es dir?“, wollte der Drachen-Meister wissen. „Die harte Arbeit macht mich echt fertig, aber sonst geht es mir gut“, gab die Pilotin als Antwort, „Es gibt einen bestimmten Grund, warum ich jetzt bei dir vorbeischaue.“ „Dann leg mal los.“ Ohne zu zögern fragte die Arenaleiterin: „Stimmt das, dass du mit anderen Mädchen geschlafen hast?“ „Sandra behauptet das, oder?“, wollte Siegfried wissen. „Ja, sie hat mir das so erzählt, aber ich habe es ihr sofort nicht geglaubt. Sie will uns einfach auseinander bringen, wegen ihrer krankhaften Eifersucht“, sprach Géraldine. „Ich habe niemals mit anderen Mädchen geschlafen. Als ich dich zum ersten Mal sah, da wusste ich dass du die Richtige für mich bist. Ich hatte nie was mit meinen weiblichen Fans und nicht mit anderen Mädchen“, gestand der Drachen-Meister. Die Arenaleiterin war erleichtert, dass ihr Freund sie nicht betrogen hatte. Das, was Sandra über ihren Cousin erzählt hatte, war also nur eine Lüge. Die Pilotin war nun wirklich in ihre Liebe zu Siegfried vertieft. „Komm mal kurz mit“, sagte der Champ aus der Johto-Region und nahm Géraldines Hand. Er ging mit der Arenaleiterin durch die Halle und standen direkt in einer Ecke, die in der Nähe von Kai war. „Was hast du denn vor?“, wollte Géraldine neugierig wissen. „Ich möchte dir die Drachenliebe zeigen“, antwortete Siegfried und hielt ein Kondom, „Bist du bereit?“ „Ohja, bitte!“
Kai wachte schläfrig auf und rieb sich den Sand aus seinen Augen weg. Sein Milza, welches auf seinem Schoß lag, schlummerte noch. „Wie ich diese scheiß Rückenschmerzen hasse...“, sprach der Drachen-Trainer und drückte mit seiner freien Hand stark an seinem Rücken, um den Schmerz zu lindern. „Mil...?“, fragte sein schläfriges Drachen-Pokémon. „Schon gut, Kumpel. Ich habe wieder sitzend geschlafen“, sagte mein Mann und versteckte Milza unter seinem Umhang, „Jetzt kannst du wieder weiter schlafen.“ Kai sah, dass die Halle leer war, da die ganzen Mitarbeiter sich davon geschlichen hatten, um eine Mittagspause einzulegen. Er ging durch die Halle, aber ein Gestöhne hielt ihn auf und machte ihn neugierig. Ohne zu zögern schaute er nach, ob er das sieht, was er befürchtet hatte. Tatsächlich sah Kai seinen Halbbruder, zusammen mit Géraldine – beim Sex. Der Drachen-Trainer wollte bei diesem Anblick sofort los schreien, aber er konnte dies noch verhindern. Er bekam Herzrasen und war in Panik, dass er vielleicht gesehen wurde. „Das habe ich echt befürchtet...“, sprach Kai mit einer hechelnden Stimme. Sein Milza starrte aus seinem Umhang hervor und sah noch müde aus. „Siegfried und Géraldine treiben es miteinander – und das ausgerechnet hier, wo jeder hier sie sehen können... und warum muss Siggi die Drachenliebe machen?“, fragte sich mein Mann und musste unbedingt den Sex von den beiden weiter beobachten, „Gib´s ihr so richtig, Bro!“ Milza seufzte und verkroch sich unterm Umhang zurück. Nach einer kurzen Weile ließ mein Mann das verliebte Paar allein und wollte sich was zu essen und trinken holen.
„Wow, du bist echt unglaublich“, gab die Pilotin zu und war erschöpft. „Ich weiß...“, entgegnete der Champ aus Johto stöhnend zurück, „...Drachen-Meister zeigen sich immer von ihrer besten Seite. Ich muss gerade das Kondom entnehmen.“ Géraldine lächelte ihren Freund zu und schaute dabei zu, wie Siegfried das benutzte Kondom nahm. „Mist, das darf nicht wahr sein... es ist geplatzt...“, sagte mein Schwager und wickelte es in ein Taschentuch ein, „Deswegen war vorhin so ein komisches Geräusch zu hören.“ „Das ist nicht schlimm. Ich möchte gerne mit dir ein Kind großziehen“, sprach die Arenaleiterin von Panaero City. „Ich mag zwar auch Kinder, aber ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht, selbst eins zu haben“, entgegnete Siegfried, „Aber ich möchte lieber etwas warten. Bestimmt wird daraus kein Kind entstehen, hoffe ich...“ Die Pilotin küsste ihren Freund auf seine Lippen und sagte: „Ich möchte jetzt gerne mit Carina und Sandra die heimliche Mittagspause noch genießen. Richtig schön ein leckeres Sandwich essen und Limonade trinken.“ „Guten Appetit dann, Cherry“, sprach Siegfried und lächelte, „Ich werde mir auch eine Pause gönnen.“ Die Arenaleiterin ging glücklich zu ihren Arbeitsplatz zurück, während der Drachen-Meister ihr hinterher schaute und sich mit leichten Rückenschmerzen quälen musste.

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Kapitel 160: Dragoran sollte man nicht nerven!

Beitrag von Reshikrom am Do 27 Jun 2013 - 5:55

Kapitel 160: Dragoran sollte man nicht nerven!

Drake befand sich auf dem Grundstück von Lances Hauptsitz und war an seinem Ziel angekommen. Er sah, dass er bis zur ganz hohen Ebene des Gebäudes musste, um in Lances Zimmer zu kommen. Am Haupteingang konnte unser Sohn nicht direkt hineingehen, weil strenge Überwachungen durch versteckte Kameras zu sehen waren, also musste er einen anderen Weg finden, um bis nach ganz oben zu kommen, aber Drake war sofort fündig. Eine Leiter am Hintergebäude führte nach oben und diese nutzt er auch. „Das wird eine echt wahre Herausforderung darstellen“, sprach unser Sohn zu sich und kletterte die Leiter hinauf. Je höher er kletterte, desto weit ist die Aussicht von oben. Nach ein paar Metern musste Drake eine Pause einlegen und als er die Ferne genoss, machte er eine sehr merkwürdige Entdeckung. Eine riesige, schwarze Gestalt, das aussah wie ein Despotar, stand in der Nähe der Twindrake-Arena. Unser Sohn wusste nicht, ob es ein echtes Despotar oder ein Roboter war. Der 15-Jährige kletterte weiter die Leiter hinauf und gelang nach circa 40 – 50 Meter Höhe an ein verdächtiges Fenster, das von innen geschlossen war. Mit Gewalt versuchte er, das Fenster aufzubrechen und es gelang ihn auch. Er betrat den großen Flur und Drake sah mehrere Türen, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite. Mit leisen Schritten ging unser Sohn durch den Flur und lauschte an jeder Tür. Aber auch der Flur war von versteckten Kameras übersehen, die Drake nicht sah.
Lance saß mit seiner 23 Jahre jüngeren Freundin und Stripperin Rebecca in seinem Büro. Auch sein Dragoran war da, aber es schlief vor seinem Pult. Lance und Rebecca machten gerade was, was nicht gerade sehr kinderfreundlich war. Mein grausamer Vater genoss die Blowjobs seiner Freundin. „Mach weiter... das ist so geil!“, rief Lance und stöhnte sehr laut. Die 19-Jährige schaute ihren Freund an und machte weiter. „Komm, gehen wir nach nebenan und machen dort weiter“, schlug Lance vor und zog seine Hose an. Rebecca war damit einverstanden und ging in Lances Schlafzimmer, das direkt neben dem Büro war. „Dragoran, du hast hier das Sagen, während ich für ein, zwei Stunden Sex haben werde“, sagte Lance und folgte seiner Freundin in sein Schlafzimmer. Dragoran hatte die Anweisung von seinem Trainer gehört und genoss weiterhin sein Nickerchen. Lance und Rebecca waren erst ganz kurz im Schlafzimmer, schon begann auch der Sex von den beiden. Das laute Gestöhne konnte selbst Dragoran nicht aufwecken.
Drake hörte das Gestöhne und konnte das Büro von Lance schnell auffinden. Vorsichtig öffnete er die Tür und betrat leise das Zimmer. Das Quietschen des Bettes versetzte Drake etwas in Verlegenheit und Peinlichkeit, aber trotzdem setzte er seinen Plan in die Tat um und suchte die Blaupausen von Lance. Dabei sah unser Sohn das schlafende Dragoran vor Lances Pult. „Ich muss leise sein, sonst fliege ich noch auf“, sprach Drake in seinen Gedanken und schlich mit leisen Schritten auf Zehenspitzen an dem Pult. Er öffnete jede Schublade, aber alle waren mit unnutzbaren Artikeln gefüllt, mit Kondome und Schmerztabletten. Dabei entdeckte der 15-Jährige noch einige Playboy-Hefte, wo auf jedem Cover nackte Mädchen zu sehen waren. Bei Drake kam beinahe die Kotze hoch, als er solche Sexmagazine sah. „Dieser Typ ist krank im Kopf“, sagte er und ekelte sich. Als er auf die Schubladen verzichtete, nahm er sich die ganzen Regale vor, wo sich viele Ordner und Akten befanden, auch die Daten von jeden Bewohner von Twindrake City und dem Dorf der Drachen. „Wichtige Daten von Twindrake City...“, las Drake auf die meisten Ordner. Alle waren von A bis Z alphabetisch geordnet und unser Sohn war dadurch neugierig, obwohl die vermutlichen Blaupausen wichtiger waren. Als er weiter suchen wollte, stand Dragoran direkt hinter ihn, mit einen sehr bösartigen Gesichtsausdruck und atmet Drake am Nacken. „Wow, echt heiße Luft hier“, stellte unser Sohn fest und packte sich am Nacken. Drake drehte sich daraufhin um und sah das wütende Dragoran von Lance. Das große Drachen-Pokémon attackierte den 15-Jährigen sofort mit seinen kleinen Klauen, aber Drake versuchte, jeden Angriff zu stoppen. „Ich hab dir nicht getan!“, rief unser Sohn und stand vor einem Regal, woraufhin das Dragoran das Möbelstück mit Drachenklaue zermalmte. Einige Ordner und Akten fielen dabei auf dem Boden. Mit rasender Wut verwüstete Lances Drachen-Pokémon ein Viertel des Zimmers. Plötzlich stolperte Drake von einer Blumenvase aus und knallte gegen das riesige Porträt von Lance an der Wand. Dragoran wollte unseren Sohn mit einem Turbotempo-Angriff schwer verletzen, aber es knallte direkt auf das Porträt, was auch die Metalltür des Safes schädigte. „Au, das gibt ´ne verdammt fette Beule“, sagte Drake und betrachtete das bewusstlose Dragoran. Hinter dem Porträt war Lances Safe versteckt, wo er das ganze Gehalt verstaute. Da war auch eine verdächtige Kiste, wo sich haufenweise Papiere befanden, über die Konstruktion des Despotar-Roboters, das in der Nähe der Twindrake-Arena stand und ebenfalls die von den Dark Balls, die in der Pokéballfabrik hergestellt wurden. „Das müssen die Blaupausen sein!“, stellte der 15-Jährige fest und nahm die Kiste an sich. Er wollte direkt flüchten, aber Lance war an der Schlafzimmertür und wollte sie aufschließen. Drake versteckte sich unter dem Schreibtischpult und zog den großen Lederstuhl zu sich. „Was ist das hier für ein Aufstand?!“, fragte Lance sehr laut und kam nur mit einer Hose aus dem Zimmer. Seine Freundin Rebecca wartete im Bett auf den aggressiven Drachen-Trainer und sah ebenfalls das große Chaos im Büro. „Dragoran, was ist hier passiert?“, wollte Lance wissen und stand direkt an dem Pult, wo Drake sich versteckt hatte. Er sah, dass Dragoran bewusstlos war und überall die sämtlichen Dateien von Lances Eigentum verteilt waren. „Mein Safe ist aufgebrochen. Ich muss dringend das Geld in Sicherheit bringen“, sprach mein grausamer Vater, „Aber irgendjemand drückt sich vor seiner Arbeit, sonst wäre Dragoran nicht so durchgedreht.“ Lance hatte vor lauter Aufregung keine Zeit, um die Verwüstung aufzuräumen und ihn störte die Schmerzen an einer gewissen Stelle. „Wo sind meine verdammten Schmerztabletten?“, fluchte Lance und schob den Lederstuhl weiter in Drakes Richtung. Dabei klemmte sich unser Sohn stark die Finger bei den Rollen ein. Er musste sein Schreien zurückhalten, aber der Schmerz war so schlimm für den 15-Jährigen. Als Lance seine Schmerztabletten gefunden und sich eine genommen hatte, wollte seine erregte Freundin weiter Sex haben. „Ich komme sofort, muss mir gerade noch eine Pille Viagra nehmen“, sagte Lance und ging nach der nächsten Einnahme in sein Schlafzimmer zurück.

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Kapitel 161: Geheime Fakten

Beitrag von Reshikrom94 am So 30 Jun 2013 - 20:35

Kapitel 161: Geheime Fakten

Drake blutete stark am linken Zeigefinger und kroch unterm Schreibtisch hervor. Da er die Blaupausen im Besitz hatte, wollte er noch die Ordner und Akten durchlesen. Er schaute sich sämtliche Ordner und Akten an, die sich unter dem Buchstaben H befanden. „Mal schauen, was unter den Familiennamen Hydreigon steht...“, sagte Drake und blätterte mehrmals die Seiten um. Der Familienname Hydreigon stand auf den letzten Seiten des Ordners. Es standen nur Daten von Siegfried, Kai und Sandra, aus familiären Gründen. Bei Kai und Siegfried waren die Akten richtig dick. „Krass, das sind bestimmt die ganzen Unterhaltsgelder und persönlichen Daten von den beiden drauf“, vermutete unser Sohn und packte die Akten der Hydreigon-Familie mit in die Kiste, zu den Blaupausen. Danach verließ er das Büro und kletterte die Leiter am Hintergebäude hinunter.
Sandra und ich waren mit der Arbeit fertig und legten eine weitere Pause ein. Es war gerade mal Abend, laut meiner Uhr auf dem C-Gear. Géraldine nahm sich echt viel Zeit für ihre Rückkehr, bis sie dann glücklich wieder kam. „Carina, ich muss dir was echt interessantes erzählen!“, teilte die Pilotin mir mit. „Erzähl schon, mach es nicht so spannend“, sagte ich und genoss dabei ein Käsetoast. Die Drachen-Trainerin zeigte kein Interesse an Géraldines Geschichte. Sandra dachte, dass sie nur über junge Männer wie Siegfried reden würde. Ihre Eifersucht wurde größer, aber sie hörte sich heimlich das Gespräch von uns an. „Also... das wirst du bestimmt nicht glauben, aber Siggi hat mich entjungfert“, erzählte die Arenaleiterin mir leise. „Nicht dein ernst“, entgegnete ich freudig. „Doch, das war ein sehr wundervolles Erlebnis... die Drachenliebe“, schwärmte Géraldine und träumte sehr von Siegfried. „Die Drachenliebe hat eine ganz besondere Bedeutung in der Beziehung eines glücklichen Paares. Das meinte Kai so“, sprach ich. „Ich konnte dabei Siggis treuen Charakter zu mir entdecken. So schön war der Sex mit ihm... obwohl das Kondom geplatzt war“, erwähnte die Pilotin. „Dann hoffen wir mal, dass du nicht schwanger wirst, meine Liebe“, hoffte ich. „Darum mache ich mir keine Sorgen. Ich hätte gerne ein Kind von Siegfried“, sagte die Arenaleiterin von Panaero City. Sandra schüttelte den Kopf und fand Géraldines wahre Geschichte sehr witzig und nicht ernst. „Das ist bestimmt alles nur ausgedacht. Wenn Siegfried mit dir schläft, macht er direkt blau und lässt dich links liegen. Er kann jede kriegen und nach Lust und Laune Sex haben. Er ist seinem Vater sehr ähnlich“, sprach die Drachen-Trainerin. Ich war wieder mit Sandras Aussage nicht zufrieden und musste wieder provozieren. „Wie kannst du wieder sowas blödes behaupten? Du denkst dir immer solche Lügen aus. Was soll denn das immer?“ „Ich kenne meinen Cousin und meinen Onkel besser als ihr. Wie ich schon immer sagte, wie der Vater – so der Sohn. Lance hat zwei Söhne, also gehört Kai mit dazu. Wer sind die drei genau? Das sind die Männer in der Familie Hydreigon, die Mädchen und junge Frauen verführen. Selbst Großvater fand Lances Verhalten echt zum kotzen, als Lance im Teenager-Alter die Prüfungen der Drachen geschwänzt hat, um seine erste Liebe zu treffen“, erzählte Sandra. „Lass Kai und Siegfried aus dem Spiel!“, rief ich sauer, „Diese zwei Personen sind mir sehr wichtig im Leben. Die sind meine neue Familie, die ich mit ihnen gegründet habe. Wenn Géraldine später noch dazu kommt, sind wir komplett.“ „Wenn sie das macht, dann bin ich ganz raus. Mit der möchte ich nicht im gemeinsamen Familienkreis stehen“, entgegnete die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Sandra, es wird mich sehr freuen, wenn wir alle eine sehr glückliche Familie sein werden. Ich wollte schon immer aus der Sicht einer Drachen-Trainerin erfahren, wie man mit Drachen-Pokémon umgeht“, sagte Géraldine und reichte Sandra die Hand. „Da kannst du ewig darauf warten, Mandarine. Freundschaften mit einer knapp angezogenen Trainerin nehme ich nicht an“, sagte Sandra und wendete sich von uns ab. „Ich wollte doch nur einen weiteren Versuch starten, mit ihr befreundet zu sein“, sprach Géraldine enttäuscht. „Mach dich nicht fertig. Sie kriegt sich bestimmt wieder ein. Falls du von Siggi schwanger sein könntest, werde ich dich unterstützen“, sagte ich und lächelte meiner besten Freundin zu. „Vielen Dank, Carina“, bedankte sich die Pilotin, „Ich muss jede Sekunde an Siegfried denken... sein geiler Six-Pack und sein scharfes... du weiß schon was, hihi.“
Siegfried musste wieder weiter arbeiten, obwohl er lieber was anderes machen würde. Von Kai hatte er nichts gehört, da er nach dem Streit mit seinem Halbbruder wegging. Aber mein Mann ließ sich wieder bei den Drachen-Meister blicken, aber hatte bereits den Streit vergessen. „Siggi, ich wollte mich für mein blödes Verhalten und dem Streit entschuldigen. Ich wusste selbst nicht, was in mir gefahren war... das ist nur so, ich mache mir große Sorgen um Carina und Domi. Lance wird unsere Familie und unsere Ehe zerstören. Wegen ihn gibt es nichts weiteres als nur Stress“, sprach der Drachen-Trainer. „Ich verzeihe dir, Kai. Mir war schon von Anfang an klar, dass du verzweifelt bist“, entgegnete Siegfried. Kai fiel es schwer, über seine Entdeckung zu erzählen, was er vor ungefähr einer halben Stunde gesehen hatte. Aber kam es bei ihm wie aus der Pistole geschossen: „Und, wie war die Drachenliebe mit Cherry?“ Der Drachen-Meister schluckte und war rot im Gesicht. „Wie kommst du denn darauf, dass ich mit Géraldine geschlafen habe? Das stimmt doch nicht“, sprach er. „Ich habe euch gesehen, wie ihr gepoppt habt. Ich muss schon sagen, dass du ihr es so richtig besorgt hast, so wie du gestöhnt hast“, sagte mein Mann, „Frag jetzt nicht, warum ich das gesehen habe. Nicht vom Thema abkommen!“ „Ja, ich fand mich auch sehr gut darin“, gab der Champ aus Johto zu. Kai grinste sehr hämisch und war sehr neugierig. „Cherry ist doch geil, ne?“, wollte Kai wissen. Siegfried nickte. „Am liebsten würde ich wieder mit Carina Sex haben, was ich echt dringend nötig habe“, sprach der Drachen-Trainer vor sich hin. „Sex ist aber nicht nur das, was im Leben zählt. Bei Vater würde das nicht vorkommen“, sagte Kais Halbbruder. „Fängt das schon wieder an? Warum nennst du Lance immer noch Vater? Er ist ein Tyrann!“, rief mein Mann genervt. „Vater ist kein Tyrann. Er würde auch niemals böse sein.“ „Du verstehst es nicht! Guck dir das Geschehen an, was unser ach so 'cooler' Vater verursacht hat – überall leiden Menschen durch Sklavenarbeit, durch Folter und Lances Machtbesessenheit. Und sowas nennst du keinen Tyrann und keinen Bösewicht? Weißt du was? Ich werde dir die Augen öffnen, indem ich dir zeigen werde, dass Lance ein Psychopath ist“, sagte Kai und ging durch die Halle. „Kai! Nein! Bleib sofort stehen!“, verlangte Siegfried von seinem Halbbruder. „Nichts da! Du glaubst mir nicht und du bist zu naiv dazu! Ich werde dir beweisen, dass unser Vater was übles im Schilde führt“, entgegnete der Drachen-Trainer, „Aber zunächst muss ich die ganze Truppe wieder vereinen, was ich jetzt auch direkt tun werde...“

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Kapitel 162: Ich liebe dich!

Beitrag von Reshikrom am Mo 1 Jul 2013 - 15:55

Kapitel 162: Ich liebe dich!

Ich machte mich mit Siegfried auf dem Weg zum Arbeitsbereich, wo die ganzen Mädchen am arbeiten waren.Wir trafen dort auf Sandra, Géraldine und Carina, die unser Erscheinen nicht erwartet hatten. „Jungs, was macht ihr hier?“, fragte die Pilotin und war sehr erfreut, dass Siegfried erscheinen war. „Wir müssen jetzt dringend handeln. Lance ist außer Kontrolle geraten und mein Bauchgefühl sagt mir, dass er einen echt üblen Plan im Schilde führt. Wir sind die einzigen Trainer, die diesen Tyrann aufhalten können und Team Dragon muss auch endgültig vernichtet werden“, sprach ich. „Wurde auch Zeit, dass sowas kommt. Mich regt diese blöde Arbeit echt auf“, sagte die Drachen-Trainerin. „Gut, dass mindestens eine schon mal auf meiner Seite steht... im Gegensatz zu anderen“, seufzte ich und starrte dabei meinen Halbbruder an. „Auf jeden helfe ich auch mit, Lance zu bekämpfen“, sagte Géraldine. „Sehr schön, Cherry“, lobte ich, „Gleich kommen wir noch zur genauen Planung.“ Siegfried war etwas erschrocken, dass seine Freundin sich gegen seinen Vater stellen wollte. Aber auch Carina war sich unsicher, was mit meinem Plan war, um meinen verhassten Vater zu bekämpfen. Sie wechselte keine paar Worte mit mir und strich sich nervös am Oberarm. „Siggi, wir treffen uns alle vorm Haupteingang, dann erkläre ich, wie es weiter geht!“, rief ich. Der Champ aus Johto ging mit Sandra und Géraldine zum Haupteingang der Pokéballfabrik, um dort auf mich und Carina zu warten. „Schatz? Du bist so ruhig. Sonst warst du auch meiner Meinung, was mit den Bösewichten zu tun hatte“, sprach ich. „Ich weiß nicht, wie wir das schaffen sollen, also gemeinsam. Lance scheint ein echter Trainer zu sein, der es sehr ernst meint, was Weltherrschaft angeht. Rockwaller war nicht gerade der Endboss unserer Reise“, entgegnete meine Frau. „Hier geht es nicht um den Konzern von Game Freak! Das alles ist bereits erledigt und Klugscheißer ist dort stolzer Azubi. Lance ist der wahre Endgegner, der wahre Anführer von Team Dragon, ein Tyrann erster Klasse und mein verhasster Vater“, zählte ich auf, „Jetzt sei bitte nicht so naiv wie Siegfried. Er glaubt nämlich, dass unser Vater harmlos wie ein gezähmtes Kapuno ist, aber so, wie er mich gestern behandelt hat, das werde ich mir nicht länger gefallen lassen... seine widerliche Zigarre traf mein Rücken um ein Haar! Hier können wir wahre Helden werden... alle Bewohner von Twindrake City und dem Dorf der Drachen retten und Lysander wird mir stolz auf die Schulter klopfen und sagen 'Sehr gut, Kai. Du und deine Freunde habt die Existenz von ganz Einall gerettet'.“ Carina war sehr nachdenklich und hielt nicht viel von meiner Planung, die ich für unsere Truppe vorbereitet hatte. „Du gehst mir auch in letzter Zeit aus dem Weg, was mich auch etwas traurig macht. Nur, weil unsere Ehe scheinbar nicht so klappen möchte, wie wir es so gerne hätten. Lance macht uns alle mit seinem abartigen Gesetzen kaputt. Alle leiden unter seiner Macht“, sagte ich und schaute Carina sehr ernst an, „Er kann die ganze Zukunft von uns allen sehr gefährden.“ Meine Frau war etwas skeptisch. „Kai, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll... aber ich finde auch, dass Lance besiegt werden muss“, sagte sie daraufhin. Ich war froh darüber, dass Carina sich auch gegen meinen bösartigen Vater stellen möchte. Sie war schon immer so mutig, aber nur, wenn wir zu zweit waren. „Das freut mich sehr, dass du unsere Truppe weiterhin unterstützen möchtest. Ich hatte Zweifel, dass ich dir zu nervig und nicht gut für dich im Bett wäre“, sprach ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf, „Und... besiegeln wir unsere Liebe mit einem Kuss?“ „Schau auf deinen Finger, wo dein Ehering steckt. Wir sind Mann und Frau. Küss mich, bitte“, verlangte meine Frau und umarmte mich sehr liebevoll. Ich küsste sie direkt auf ihre Lippen. Gleichzeitig sagten wir: „Ich liebe dich.“ Wir beide waren wieder glücklich wie sonst immer. „Bin ich froh, dass wir wieder ein süßes Paar sind. Nur gemeinsam sind wir stark“, sprach ich und lächelte meine Frau an. „Beinahe... weil Domi fehlt“, stellte Carina fest. „Stimmt, ich hätte ihn beinahe vergessen. Er muss sicher noch in der Küche sein, wo er zur Arbeit hingeschickt wurde. Wir werden ihn direkt abholen, damit wir unsere Mission beginnen können“, entgegnete ich und ging mit Carina zu Siegfried, Sandra und Géraldine, die bereits auf uns gewartet hatten.
Lance hatte sein Erlebnis auf dem Bett erledigt und befand sich mit seiner Freundin Rebecca in seinem Büro. Er starrte die kleine Verwüstung und sein immer noch bewusstloses Dragoran an und kochte vor Wut. „Irgend so eine faule Person hat sich hier rein geschlichen, sonst würde es hier nicht so einen Chaos geben“, sprach er und entsorgte gierig seine ganzen Geldscheine aus dem kaputten Safe. Aus seinem Bündel Geld nahm er sich ein paar Scheine heraus und gab sie Rebecca für den Sex. „Ruh dich erstmal in meinem Schlafzimmer aus, du. Später kannst du dir damit was nettes kaufen, wenn du magst“, sagte Lance und starrte seine 19-Jährige Freundin an. „Vielen Dank, Schatz. Ich denke mal, dass ich etwas an der Stange tanze, die du in deinem Zimmer stehen hast“, entgegnete Rebecca und ging in Lances Schlafzimmer. Mein verhasster Vater legte die ganzen Geldscheine in eine Stahlkiste hinein und ruft genervt den Dragon-Vorstand an: „Kommen Sie gefälligst hoch in mein Büro... und bringen Sie mir dabei was italienisches zu Essen mit!“ Lance legte seine Ordner und Akten in die Regale zurück und stellte fest, dass die Daten der Hydreigon-Familie fehlte. „Was zum...?!“, rief er und schaute sich genervt im Büro um, „... Ich wurde ausgeraubt!!!“ In dem Moment kam der Dragon-Vorstand, mit einem Teller Lasagne, in Lances Büro und sprach: „Zimmerlautstärke, bitte.“ „Mir sind persönliche Daten verloren gegangen. Ich könnte ausrasten deswegen“, sagte mein verhasster Vater und setzte sich an seinem Pult. „Räumen Sie doch erst ihren Müll vom Schreibtisch weg, bevor Sie ihre Lasagne essen“, sagte der Vorstand. „Muss ich nicht unbedingt machen“, entgegnete Lance und war immer noch sehr wütend, „Was ist das für ein Fleisch?“ „Dratini-Leber, Sir.“ „Genau das, was ich brauche.“ Beim Verzehr der italienischen Lasagne vergaß Lance für eine kurze Zeit seine Sorgen. Sein Dragoran kam langsam wieder in sein Selbstbewusstsein und bekam vom Vorstand ein Kühlkissen auf dem Kopf. „Sie brauchen wohl einen neuen Safe, Meister Lance. Die Tür ist total verbeult“, stellte der Dragon-Vorstand fest, „Das hat schon alles sehr viel gekostet an Geld.“ „Mein Selbstporträt ist auch sehr zerkratzt. Der Künstler hat mir ein Vermögen gekostet!“, rief Lance und aß seine Lasagne leer, „Wegen diesen Einbrecher muss ich wieder Mal Geld ausgeben, für die ganze Verwüstung und dem Ersatz. Wenn ich diese Person in die Finger kriege, dann schwöre ich, dass ich einen Tobsuchtsanfall bekommen werde.“ „Haben Sie Ihre Überwachungskameras überprüft? Die könnten vielleicht den Einbrecher erwischt haben“, sagte der Vorstand. „Das ist es!“, rief mein verhasster Vater und ging an einem Schalter, der die Computer hochgefahren hatte, die die Überwachungskameras vom ganzen Gebäude zeigten. „So, dann wollen wir dich mal auf frischer Tat ertappen“, sprach Lance und durchsuchte jedes Videoband, was die Kameras stundenlang aufgenommen hatte. Auf einem Videoband sah man Drake, der sich in Lances Büro hineinschlich und die Regale und Schränke durchgesucht hatte. Auch die Szene mit Dragorans Wutanfall konnte man deutlich erkennen. Lance stoppte das Band, um Drake zu erkennen. „Dieser Junge kommt mir sehr bekannt vor!“, rief der Vorstand, „Kurz vor Rockwallers Tod hat er die Feuergrüne Edition mit einem Virus übersehen!“ „Der Bengel kommt mir auch bekannt vor. Na warte, er wird jetzt sofort was von mir zu spüren bekommen“, sagte Lance und bereitete sich mit seinem Dragoran auf dem Flug vor, um Drake aufzulauern.

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Kapitel 163: Gefahr für Drake

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 3 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 163: Gefahr für Drake

Seitdem Lance Drake in einem seiner Videobänder erwischt hatte, waren die strengen Aufsichtswächter nun mehr aktiver als vorher. Lance wusste genau, dass wir uns auch in der Zukunft befinden und musste uns mit üblen Plänen aufhalten. Ohne, dass sein schillerndes Reshiram uns nicht entdeckt hatte, konnten wir in die Küche gelangen, wo Drake sich vermutlich aufhielt. Überall waren die Menschen am arbeiten, aber eine Person weigerte sich, zu arbeiten. Es war Annika, Drakes alte Freundin, die sich große Sorgen um unseren Sohn machte. Ich sprach sie an: „Entschuldigung. Arbeit hier vielleicht ein Junge namens Drake oder kurz Domi?“ „Wer seid ihr denn und was wollt ihr von Domi?“, fragte uns die Schauspielerin und zeigte uns kein Vertrauen. Ich wusste nicht, wie ich Annika erklären wollte, dass wir die Eltern von Drake sind und aus der Vergangenheit kamen, deshalb musste ich mir eine Lüge einfallen lassen, was für mir echt schwer war. „Wir sind Domis Freunde“, sagte Géraldine. Ich schlug meine Hand ins Gesicht. „Komisch, dass Domi mir nie von euch erzählt hat...“, sprach Annika und starrte die ganze Zeit Kai an, der sein Milza kurz mit einem speziellen Drachen-Keks fütterte. „Ähm, ja... wir kommen aus einer anderen Region und kennen Domi als guten... Internet-Freund“, erzählte ich stotternd. „Domi hat kein Facebook-Profil“, entgegnete die Schauspielerin. „Man muss kein Facebook haben, auch kein Skype oder eine billige Fanseite namens Bisaboard oder so ähnlich“, seufzte Kai und strich seinen Zeigefinger auf einer Oreo-Torte, um die Milchcreme zu naschen, „...Ich labere voll den Warren-Klugscheißer-Mist...“ Siegfried schlug aus Spaß seinen Halbbruder am Hinterkopf. „Hey, das ist nicht witzig!“, rief der Drachen-Trainer. „Kommen wir zum Thema zurück. Also... anscheinend bist du auch mit Domi gut befreundet. Weißt du, wo er sich momentan befindet?“, wollte ich wissen. „Er wollte bei Lances Hauptsitz einbrechen, um wichtige Pläne von Lances zu nehmen. Bis jetzt hat er sich noch nicht gemeldet“, antwortete Annika und schaute immer noch zu meinen Mann, „Ich glaube auch, dass sein Versuch total in die Hose gegangen ist.“ „Lances Hauptsitz also...“, sprach ich und überlegte. „Dieser Tyrann wird ihn umbringen! Wir müssen Domi dringend suchen!“, rief Kai. „Milza, Mil...!“, rief sein schillerndes Milza panisch. „Der Hauptsitz ist das größte Gebäude von Twindrake City. In der höchsten Etage ist sein Büro, aber man kommt schwer dahin“, erzählte Annika, „Man müsste stark genug sein, um dorthin zu gelangen, was ich bei Domi eher bezweifle.“ „Kleines Fräulein, du irrst dich da aber gewaltig. Domi ist ein sehr mutiger Trainer, also brauchst du nicht so etwas dummes behaupten. Als Drachen-Trainer muss ich dann kotzen, wenn man so was in die Ohren zu hören bekommt“, sagte mein Mann. Er hatte vor, nach unserem Sohn zu suchen, um ihn vor Lance zu beschützen. Daraufhin ging er zum Ausgang der Küche. „Kai, wo willst du denn hin?“, fragte ich und ging den Drachen-Trainer hinterher. Siegfried, Sandra und Géraldine folgten uns, während die Schauspielerin immer noch Kai vor Augen hatte.
In der Zwischenzeit war es bereits Mitternacht, laut unserer Uhrzeit und Drake saß auf einer Bank, im Twindrake City Hauptbahnhof. Neugierig schaute er in die Kiste hinein, die er aus Lances Büro entnommen hatte. Die Blaupausen nahm er sich als erstes vor und verstand nicht, was die ganzen Zahlen und Buchstaben zu bedeuten hatten. Man sah nur einen Bauplan zu dem Despotar-Roboter, den unser Sohn in der Nähe der Arena sah. „Das neueste Modell des Despotar-Roboters beherrscht die mächtigsten Attacken von Reshiram und Zekrom: Kreuzflamme, Kreuzdonner, Blauflammen und Blitzschlag“, las der 15-Jährige laut für sich vor, was auf der Information stand. Auf einer zweiten Blaupause stand ein eine Skizze eines komischen Halsbandes, das Drachen-Pokémon böse machte. Das gehörte wohl zu der Herstellung der Dark Balls hinzu, aber man hatte diese Halsbänder nirgends in der Pokéballfabrik gesehen. „Lance will eine Armee voller Drachen-Pokémon aufbauen und damit die Einall-Region beherrschen! Alle Menschen sind in großer Gefahr!“, rief Drake erschrocken. „Hast du etwa ein Problem damit, du kleiner Dieb?“, wollte Lance wissen und überraschte unseren Sohn am Bahnhof. „Lance!“, rief unser Sohn sehr erschrocken und ängstlich. „Drake Hydreigon... ein missratener Trainer, der der Sohn von Kai Hydreigon ist. Kommen wir gleich zur Sache. Gib mir gefälligst die Pläne und die Daten her!“, brüllte Lance und zerrte an Drakes Arm. „Lassen Sie mich los!“, verlangte unser Sohn und beschützte die Kiste, die er in seinen Armen hielt. Lance konnte Drakes kindisches Verhalten nicht vertragen und machte kurz einen hartnäckigen Deal: „Ich schlage dir was vor. Ich habe nicht sofort vor, dich bei meinem Dragoran zu verfüttern... also die Dragon-Uniform steht dir echt angemessen. Du würdest echt zu einem guten Dragon-Rüpel gehören. Hör zu, ich mache dich zu einem Mitglied von Team Dragon und im Gegenzug bekomme ich meine Pläne von dir.“ „Nein, Sie spinnen total! Ich würde niemals ein Bösewicht sein!“, rief der 15-Jährige und hielt überhaupt nichts von dem Deal. Dragoran wirkte sehr wütend und sein Magen knurrte schon. „Weiß du, wie ich es hasse, wenn meine Sklaven mit bestehlen und mir nicht gehorchen? Du machst mich gerade echt wütend, Drake Hydreigon. Ich bin gezwungen, durch mein Gesetz, dich an mein Dragoran zu verfüttern“, sagte Lance und schnippte mit den Fingern. Sein Dragoran flog auf Drake zu und biss auf die Kiste, um es ihn abzunehmen. Mit aller Kraft verhinderte unser Sohn, die Kiste herzugeben. „Dragoran, verletze ihn!“, befahl Lance. Drake bekam Angst und versuchte, Dragoran wegzustoßen, was sehr schwer war, wegen Dragorans Gewicht. Lances Drachen-Pokémon biss direkt auf Drakes Arm, aber dennoch ließ unser Sohn die Kiste nicht los. Daraufhin schlug Dragoran ihn mit seinem starken Schweif in den Magen hinein, sodass der 15-Jährige auf einer Ladefläche einer Draisine landete. „Du bist ein schlechter Verlierer, Drake. Ich hätte dich eigentlich stark vorgestellt, aber du bist nichts weiteres als ein Häufchen Elend“, sprach Lance. „Sie sind an allem Schuld! Wie können Sie meine schöne Heimatstadt so verunstalten als wäre es ihr Reichtum? Sie sind einfach geldgierig und sexsüchtig!“, brüllte unser Sohn. „Du hast es halt nicht anders gewollt“, entgegnete Kais Vater und packte Drake am Kragen. Dabei holte er aus seiner Gürteltasche ein Becher, wo sich Pillen befanden und nahm sich eine heraus. Er steckte sie danach in Drake Mund, woraufhin er direkt bewusstlos wurde, als die Pille in seine Speiseröhre fiel. „Schlaf schön, Drake“, sagte Lance und lachte dabei, „Leg ihn in eine der leeren Vorratskisten rein, Dragoran. Durch das Gift der Pille wird er später ganz böse aufwachen. Dann steht er auf unserer Seite der Bösen, haha! Mit der Draisine fährt er direkt zum Dorf der Drachen, wo gerade meine Armee aufgebaut wird. Ich bin mir sicher, dass unsere Kollegen sich über meinen neuen Handlanger sehr freuen werden.“ Mit einem kräftigen Turbotempo schob Dragoran das Fahrzeug in Richtung Dorf der Drachen. Unser Sohn lag bewusstlos in einer Kiste drin und rührte sich kein Millimeter. „Jetzt müssen wir uns um meine Söhne kümmern“, sprach Kais Vater und überlegte sich einen Plan, um uns aufzuhalten.

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Kapitel 164: Die Familienfehde

Beitrag von Reshikrom am Mi 3 Jul 2013 - 15:55

Kapitel 164: Die Familienfehde

Ich ging die Einkaufsstraße entlang, um zu Lances Hauptsitz zu kommen. Ich dachte, dass mein grausamer Vater Drake gefangen halten würde, aber zum Teil war ich mir dabei auch unsicher. „Kai, bleib doch stehen!“, rief Carina und packte mich an der Schulter. „Ich habe echt Angst um Domi. Was passiert, wenn Lance ihn tötet? Das möchte ich mir ungern ansehen, wie mein einzigstes Kind von einem verhassten Familienmitglied umgebracht wird“, entgegnete ich. „Der Kurze wird schon nicht umgebracht. Ich bin mir sicher, dass er Lance entkommen ist“, glaubte Sandra. „Vater würde niemanden ohne Grund töten“, sprach mein Halbbruder Siegfried. Langsam brachte mich die Naivität des Champs aus der Johto-Region zur Weißglut. „Das ist ein Tyrann! Wie oft soll ich das denn noch sagen?!“, beschwerte ich mich und ging weiter die Straße entlang. „Kai verhält sich jetzt irgendwie anders als sonst“, stellte Géraldine fest. „Naja... nicht ganz. Er beruhigt sich wieder“, entgegnete Carina. Als ich weiter die Straße entlang ging, machte ich direkt eine echt furchtbare Entdeckung. An der Stelle, wo normalerweise meine schöne Luxusvilla stand, war ein reines Schlachtfeld. Man konnte nur noch Überreste meiner Villa sehen. „Was hat dieser Tyrann mit unserer Zukunft angestellt?“, fragte ich mich und war am Boden zerstört. „Das darf doch wohl nicht wahr sein“, sagte meine Frau und tröstete mich, „Lance hat die Zukunft total verunstaltet. Er ist jetzt echt zu weit gegangen.“ Gemeinsam betraten wir das halb zerstörte Gebäude und sahen nichts weiteres als viele leerstehende Räume. Keine Möbel und auch die ganzen Stromleitungen wurden entfernt. „Das sieht aus als hätte hier eine Schlacht stattgefunden“, stellte Siegfried fest. „Hier ist dringend eine Putzkraft nötig“, sprach Sandra. Ich ging die Treppen hinauf, um in meinem Schlafzimmer zu schauen. In der ersten Etage spürte man deutlich die Kälte, da das Dach der Villa fehlte. Als ich das Schlafzimmer betrat, sah ich an den Wänden Spuren vom blauen Feuer. Anscheinend hatte Lance mit seinem zweiten Drachen-Pokémon, dem schillernden Reshiram, die Villa abgebrannt. Eine verdächtigt weiß glänzende Feder wies mich auf den Verdacht auf Brandstiftung hin. „Lance muss bekämpft werden... das hier werde ich ihn niemals verzeihen“, sprach ich und nahm die Feder, die von dem Shiny-Reshiram stammte, „Nur, wenn wir seine Pläne durchkreuzen, ist die Zukunft und unsere Existenz gerettet.“ Ich ging daraufhin nach unten, wo die anderen bereits auf mich warteten. „Hast du was wichtiges gefunden?“, wollte Géraldine wissen. „Nicht wirklich, aber ich weiß, dass Lance es mit voller Absicht eine Brandstiftung verursacht hat“, erzählte ich und zeigte ihnen die glänzende Feder, „Sein Reshiram hat die Villa in Schutt und Asche gelegt.“ Bei Siegfried kamen die Sorgen hoch. Was wäre, wenn Lance mit Reshiram und Dragoran unseren Sohn von Kopf bis Fuß verbrannt hatte, als Drake sich Asyl in der Villa gesucht hatte? Mein Halbbruder wusste nicht, ob er Lance sowas zutrauen würde. „Hier ist nichts weiteres zu sehen. Gehen wir raus und suchen nach Domi“, sagte ich.
Wir verließen die sogenannte Bruchbude und wurden direkt vorm Eingang von dem schillernden Reshiram überrascht. „Schnell zur Seite!“, rief ich. Das Reshiram schoss einmal mit einer gewaltigen Kreuzflamme in unsere Richtung, traf aber die halb zerstörte Villa. „Ihr könnt mir nicht entkommen!“, brüllte Lance, der mit seinem Dragoran angeflogen kam. „Wenn man vom Teufel spricht...“, seufzte die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Kopf zu, Sandra! Von dir, als meine Nichte, habe ich nichts zu erwarten. Kommen wir also direkt zur Sache“, sprach Lance und sprang von Dragorans Rücken ab, „Ich habe schon geahnt, dass ihr mir hierher gefolgt seid, wo ich regiere und reich verdiene. Wie gefällt euch die Atmosphäre hier? Ziemlich düster und kalt, oder? So muss eine Welt aussehen, wenn es um Lance Hydreigon, den besten Drachen-Meister, geht!“ „Das, was du hier angestellt hast, ist total missraten! Was hast du mit meiner Villa gemacht?! Die ist ein Haufen Asche!“, brüllte ich. „Kai Hydreigon... mein Sohn, den ich nie wollte... ein Einall-Champ. Das ich nicht lache. Eine Witzfigur, die bei Fremden in einer weit entfernten Region aufwuchs, kommt zu einem solchen Titel? Dabei solltest du bei der einen Nacht sterben, wo ich dich abgesetzt habe“, sagte mein grausamer Vater und hielt mich für einen Schwächling. „Erzähl nicht so einen Blödsinn über Kai. Er hat es verdient, so zu leben wie alle anderen Menschen auch. Ohne mich hätte er nie seinen Champtitel erhalten“, sagte Carina und nahm mich in Schutz. „Ich habe es schon immer gewusst, dass du, ein sehr erotische Jung-Schlampe, meinen ungewollten Sohn verführt. Mit so einer hässlichen Person würde ich nicht mal meine Hand ins Feuer legen“, entgegnete Lance. „Wie kannst du es wagen, mich als billiges Flittchen zu bezeichnen?“, fragte meine Frau und war richtig wütend, doch Géraldine konnte sie noch beruhigen. „Hör auf, meine Frau zu beleidigen, du brutaler Tyrann!“, rief ich und wollte auf meinen Vater losgehen, aber Siegfried musste mich unbedingt bei dieser Situation aufhalten. „Mein lieber Siegfried. Ich bin sehr erfreut über dein Handeln. So habe ich mir es vorgestellt. Das passt perfekt zu dir, meinem ältesten Sohn“, sprach Lance und grinste, „Drake war genauso aggressiv wie Kai. Ist ja auch kein Wunder, dass sie sich ähnlich sehen... wie der Vater, so der Sohn.“ „Was hast du mit Drake gemacht?! Wo ist er?!“, rief ich ziemlich wütend. „Drake hat das verdient, was mir genau vor 18 Jahren nicht gelungen war“, gab mein grausamer Vater als Antwort und hatte ein böses Grinsen. Daraufhin stieg er auf Dragorans Rücken und wollte sich für den Abflug bereit machen. „Bleib sofort stehen, du Feigling!“, rief ich und war kurz davor, zu weinen. „Soll ich etwa Mitleid mit dir haben?“, wollte Lance wissen, „Ich habe noch was wichtiges vor. Meine Armee wird momentan im Dorf der Drachen aufgebaut. Falls euch das interessieren sollte und mein Team Dragon bezwingen wollt, könnt ihr es gerne versuchen.“ „Siegfried, sag doch auch mal was!“, verlangte ich. Mein Halbbruder mischte sich nicht ein und hatte unseren Vater noch nicht mal aufgehalten. „Ich kenne doch meinen Siegfried. Er zeigt mir mindestens mehr Respekt als du, weil du ein Schwächling bist, der davon träumt, ein Drachen-Meister zu werden“, sprach Lance und flog mit Dragoran und Reshiram davon. Ich fing an, zu weinen. Carina litt genauso darunter wie ich und weinte sich auch bei mir aus. „Verdammt, Siegfried. Warum hast du ihn nicht aufgehalten?“, brüllte Sandra. „Ich konnte es nicht...“, antwortete der Champ aus Johto. „Du wolltest das nicht! Gib´s doch zu!“, rief ich schluchzend, „Du bist ein Verräter! Ich... ich will dich nicht mehr sehen!“ „Kai, ich hatte keine andere Wahl“, sprach Siegfried. „Mir brauchst du nichts mehr vormachen. Geh mir bitte aus den Augen“, verlangte ich. Ohne weitere Worte trennte sich Siegfried von unserer Truppe, obwohl er das nicht wollte. Géraldine und Sandra trösteten Carina und mich. Zwar wussten wir nicht genau, ob Lance tatsächlich Drake umgebracht hatte oder nicht, dennoch war die Trauer sehr groß und schmerzhaft.

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Kapitel 165: Ärger im Dorf der Drachen

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 5 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 165: Ärger im Dorf der Drachen

Früh am Morgen des Tages 09. Juni 2013 waren einige Dragon-Rüpel am arbeiten und warteten auf die nächste Lieferung aus der Stadt der Drachen. „Hey, hast du Meister Lances geile Freundin gesehen? Die geht voll ab“, sagte ein Rüpel und überprüfte eine Kiste, worin sich viele der Halsbänder befanden, die an den Drachen-Pokémon angebracht wurden. „Ich frage mich, wie Meister Lance an so einem geilen Mädchen gekommen ist. Der Altersunterschied bei denen ist gerade nicht gleich“, entgegnete ein anderer Rüpel. „Bestimmt ist die Rebecca richtig gut im Bett. Meister Lance hat bei ihr sicher nicht mehr eine große Chance, denn er muss ja immer ständig sein Zeug einnehmen, oder so ähnlich. Haha!“, lachte der Rüpel. „Meister Lance poppt anscheinend so viel, hahaha!“, lachte der andere Rüpel und machte sich über seinen Boss lustig. Als dann die nächste Lieferung am Bahnhof ankam, nahmen die Rüpel es sofort an. Sie öffneten jeweils die Kisten mit Brechstangen und hatten auch Drake entdeckt, der durch die Pille total zugedröhnt war. „Guck mal, wen wir da haben? Das muss der Junge sein, den Meister Lance zu uns geschickt hat“, sprach der Rüpel und packte unseren Sohn an den Armen. „W-wo bin ich...?“, fragte Drake völlig zugedröhnt. „Willkommen im Dorf der Drachen, Junge. Wir haben bereits auf dich gewartet“, sagte ein Rüpel. „Ähh, wie bitte? Bin voll benebelt, du...“, stöhnte unser Sohn und taumelte. „Der Junge sollte uns zunächst nicht im Weg stehen, wenn wir die Lieferung ausladen“, entgegnete der andere Rüpel und packte Drake, „Störe uns nicht bei der Arbeit und rühre dich nicht vom Fleck!“ Unser Sohn schaute den Dragon-Rüpel bei der Arbeit zu. „Lance bekommt immer das, was er will. Wie kommt er immer an die hübschen Mädchen ran?“ „Das frage ich mich auch. Manchmal wünsche ich mir, dass ich so wie er wäre.“ Als unser Sohn das ganze Lästern über Lance mitbekam, mischte er sich ein: „Habt ihr schon gewusst, dass Meister Lance keinen mehr hochbekommt? Er muss immer vorm F***en Viagra nehmen, damit seine gammlige Gurke aktiv wird. Selbst, wenn er sich eine rubbelt, kommt nichts mehr raus.“ Die Rüpel lachten sich kaputt und fanden Drake korrekt. „Lance lässt  sich von jedem Mädchen, mit der er Sex hatte, nur noch f***en, weil sein Ding in der Buchse nicht mehr mitspielt“, erzählte Drake weiter und verdiente immer mehr Lob von den Dragon-Rüpeln. „Hey, du gefällst uns sehr. Kein Wunder, dass Meister Lance die Schnauze von dir voll hatte. Du bist zwar neu bei uns im Team Dragon, aber aus dir wird sicher ein richtig rebellischer Rüpel“, sprach das eine Dragon-Mitglied und klopfte auf Drakes Schulter. „Ist mir schon klar. Wo sind die Drachen-Pokémon, die längst die neuen Halsbänder tragen?“, wollte unser Sohn wissen. „Da, wo die ganzen Käfige sind, Junge“, antwortete der andere Rüpel und zeigte auf die ganzen Käfige, die vorm Eingang des Bahnhofes standen. „Klasse. Meister Lance wird sich freuen, aber dafür kann seine Gurke nicht steif gehen“, entgegnete der 15-Jährige und auf die Käfige zu, „Kai wird sein blaues Wunder erleben. Die Hydreigon-Familie wird zerstört!“
An dem frühen Morgen befand sich Lance kurz im Büro, um nach seinen wichtigen Dokumenten zu suchen. Dragoran und Reshiram warteten auf dem Dach des Wolkenkratzers. Rebecca kam schläfrig aus Lances Schlafzimmer und wunderte sich über ihren Freund, der eigentlich längst mit seiner angehenden Weltherrschaft stehen sollte. „Warum bist du noch hier? Sollte heute nicht die Armee bereitgestellt werden?“, fragte die 19-Jährige. „Ja, aber ich muss noch ein sehr wichtiges Dokument suchen“, antwortete Lance und durchwühlte seine Schränke und Schubladen, „Und ich muss meine beiden Söhne von dieser Generation vertreiben. Die sind mir bis hierher gefolgt.“ „Du wirst mir echt fehlen, wenn du mit deinem Team unterwegs sein wirst“, sprach Rebecca, „Ich hätte so gerne ein Kind von dir...“ „Ich doch auch, aber ich bin zeugungsunfähig“, entgegnete Lance und fand das gesuchte Dokument, „Das hat man festgestellt, als mein jüngster Sohn gerade mal geboren war. Ich kann soviel Sex haben, wie ich will, aber ein Kind wird nicht daraus entstehen.“ Rebecca wirkte etwas enttäuscht. Dabei liebte sie Lance so sehr, trotz des großen Altersunterschiedes. „Rebecca, ich fand es sehr schön mit dir, aber ich muss als Dragon-Boss meine Pflichten erledigen. Meine Söhne treiben mich noch in den Wahnsinn, deswegen werde ich hier nicht mehr zurückkehren. Ich möchte für dich nur das beste, also möchte ich, dass du hier auf alles aufpasst. Sobald ich zurückkehren sollte, fangen wir ein glückliches Leben an. Ich liebe dich“, sagte Lance und verließ mit seinen wichtigen Dokumenten sein Büro. Seine Freundin tat das, was ihr Freund von ihr verlangt hatte. Lance ging aufs Dach und bereitete sich für den bevorstehenden Kampf vor. „Dragoran, Reshiram. Der Kampf kann beginnen. Wir werden jetzt die ganzen Dragon-Mitglieder zusammentrommeln!“, rief er und stieg auf Dragorans Rücken. Sofort flogen sie los, in Richtung Innenstadt.
In der Zeit hatten wir uns in einer ruhigen Ecke ein kleines Nickerchen gehalten, da wir in den letzten Stunden so viel unterwegs waren und uns kaum ausruhen konnten. Kai war der einzigste männliche Trainer in unserer Truppe, da Siegfried durch seine Naivität für eine gewisse Zeit verbannt wurde. Wir alle vermissten den Drachen-Meister sehr. Durch den Lärm einiger Dragon-Rüpel, die einen Marsch durch die ganzen Straßen Twindrake Citys machten, wurden wir wach, aber wir wurden nicht von denen entdeckt. „Team Dragon ist unterwegs“, sprach ich. „Emo, Emo...“, sagte mein Emolga sehr ernst. „Jetzt geht es um unsere Existenz und um die von Einall“, sprach Sandra. „Okay, Mädels. Kommen wir zu unserer Mission. Lance muss besiegt werden, endgültig“, sagte Kai, „Seid ihr bereit für die größte Herausforderung unseres Lebens?“ Wir waren bereit und begannen zunächst, uns unterm Volk zu mischen, da die nicht wussten, dass wir bereits von Lance erwischt waren.
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Kapitel 166: Lances Intrige

Beitrag von Reshikrom am Sa 6 Jul 2013 - 15:55

Kapitel 166: Lances Intrige

Team Dragon verteilte sich überall in der Stadt und warteten auf meinen grausamen Vater, der ihnen sofort auf uns aufmerksam machen wollte. Als Lance mit Dragoran und Reshiram angeflogen kam, begann er sofort mit seiner Rede. „Team Dragon! Ab jetzt wird sich alles ändern! Wir werden die Einall-Region und die ganzen Drachen-Pokémon in unserer Gewalt nehmen und über sie herrschen! Aber zunächst muss ich euch über folgende Trainer aufmerksam machen“, sagte Lance an und zeigte ein Foto, worauf ich zusehen war, „Dieser Trainer hier hält sich irgendwo in der Stadt auf und versucht mit seinen vier Komplizen unsere Pläne zu durchkreuzen. Falls er euch über dem Weg laufen sollte, haltet ihn auf und bringt ihn direkt um. Die Armee wird auch sofort hierher kommen, also ist die Verstärkung auch sehr gut. Auf geht’s!!!“ Wir hatten uns direkt in meiner zerstörten Villa versteckt, aber wir bekamen von der Rede alles mit. „So ein Mist. Jetzt stecken wir echt in Schwierigkeiten“, sagte Géraldine, „Wenn Siegfried noch bei uns wäre, dann hätte er sicher einen Ausweg gefunden.“ „Siegfried ist jetzt aber nicht hier. Er steht zu Lance und er soll gefälligst dahin gehen, wo der Pfeffer wächst. Mit Verrätern möchte ich nichts am Hut haben“, entgegnete ich und überlegte mir einen sehr klugen Plan aus, „Ich weiß so einiges mehr als Siegfried, also müssen wir erst die ganzen Dragon-Rüpel aus dem Weg schaffen.“ „Das ist alles deine Schuld, Kai!“, brüllte die Pilotin. „Hä, was habe ich denn angestellt?“, fragte ich verdutzt. „Siegfried ist der einzige Drachen-Meister und du bist nichts weiteres als ein normaler Drachen-Trainer. Seine starken Drachen-Pokémon hätten uns sicher geholfen, aber du musstest ihn ja aus der Truppe verbannen“, antwortete die Arenaleiterin von Panaero City. „Lance hat Domi vermutlich getötet und weil Siegfried immer noch nicht glaubt, dass dieser Tyrann machtbesessen ist, dann habe ich halt keine andere Wahl, in zu entlassen. Er kann gerne wiederkommen, aber nur, wenn er es endlich einsieht“, sagte ich und hatte ein großes Blatt Papier herausgeholt, um dort meine Idee für die Mission zu notieren. Géraldine fühlte sich sehr beleidigt und vermisste ihren Freund so sehr. Sandra konnte verstehen, wie schwer es war, eine wichtige Person zu vermissen. „Kai, du holst Siegfried sofort zurück. Du bist derjenige, der meint, alles zu schaffen ohne irgendwelche Hilfe“, verlangte Sandra. „Tut mir leid, aber daraus wird erst mal nichts. Kommen wir jetzt zum Plan unserer Mission“, entgegnete ich. „Schatz, was kannst du so an deinem Plan erkennen? Das sieht mir eher aus wie hingekritzelt“, sagte Carina und betrachtete die Strichmännchen-Kunst von mir. „Ich sehe dort... drei geile Mädchen mit großen Titten und ja... kleiner Scherz beiseite... also wir müssen mit unseren Pokémon auf die Rüpel zugehen und sie bekämpfen. Lance wird der Endboss sein und dafür werde ich mit Black-Kyurem kämpfen“, erklärte ich. Die Mädchen waren einverstanden mit meiner Idee, aber Géraldine wollte gerne wieder den Drachen-Meister in unserer Truppe haben. „Gut, dann legen wir mal los, Mädels. Erledigen wir das Team Dragon!“, rief ich und holte mein Trikephalo aus dem Pokéball. Sandra setzte ihr Brutalanda ein, während sich Carina mit Libelldra vorbereitet hatte. „Cherry, was ist mit dir?“, wollte meine Frau wissen. „Ich vermisse Siegfried zu sehr. Er muss dringend die Lücke unserer Truppe wieder füllen. Ohne ihn können wir Lance nicht besiegen“, antwortete die Pilotin. „Wir kommen auch ohne ihn klar. Damit müssen wir uns alle zufrieden geben“, mischte ich mich ein. „Du kannst sagen, was du willst, aber Siegfried ist mir sehr wichtig. Leute, ich bin mir sicher, dass ihr auch ohne mich klarkommen könnt“, sagte Géraldine, „Ich werde mich auf die Suche nach Siegfried machen.“ „Nicht, dass du jetzt einen Fehler machst...“, entgegnete ich. „Das ist kein Fehler! Ich werde unsere Truppe wieder so vereinen, wie sie vorher war“, sprach die Pilotin und rief ihr Aeropteryx, um den Drachen-Meister aus der Luft ausfindig zu machen. Inzwischen machten wir uns auf dem Weg, das Team Dragon zu besiegen.
Siegfried saß auf einem Dach eines Wolkenkratzers und betrachtete das Geschehen von oben. Bei seinem Dragoran holte sich der 25-Jährige Drachen-Meister Trost. „Ich weiß garnicht, warum Kai sich so kindisch verhält. Vater war damals ein anderer Mensch, bevor Kai existierte. Dragoran, ich denke mal, dass wir mal eine kleine Auszeit von unseren Freunden brauchen. Momentan möchte ich nur mit dir über meine Probleme sprechen“, sagte Siegfried. Er erinnerte sich an die Zeit, bevor Kai geboren und Lance noch ein guter Mensch war.
Mai 1994: Lance und Siegfried trainierten in der Drachenhöhle, um Dratinis Turbotempo zu verbessern. „Vater, Dratini muss schneller sein, auch im Wasser!“, rief der junge, 6-Jährige Siegfried. „Keine Sorge, es wird noch jede Menge an Kraft sammeln, dann beherrscht es Turbotempo wie mein Dragoran“, antwortete Lance und beendete das Training, „Komm, wir haben uns eine Pause verdient.“ Vater und Sohn setzten sich vor dem Schrein hin und legten ihre Füße ins Wasser. „Ich bin echt froh, dass ich dich habe, Vater. Großvater ist immer mit den Weisen beschäftigt und dem Drachen-Ritual. Meistens bist du immer weg und ich muss immer auf Sandra aufpassen“, sprach der junge Siegfried. „Naja, ich bin auch heute ausnahmsweise hier, um mit dir etwas zu trainieren. Nachher bin ich wieder mit meiner Freundin unterwegs“, entgegnete Lance. Siegfried verdrehte sich die Augen, als er das Wort Freundin gehört hatte. Lance hatte jedes Mal immer eine andere am Start, aber zurzeit war er dort mit einem 18-Jährigen Mädchen zusammen, die in einem Bordell arbeitete, als Ersatzhilfe und von Lance schwanger war. „Siegfried, ich werde dir versprechen, dass ich immer für dich da bin“, versprach Lance und umarmte sein einziges Kind. Nach der kurzen Pause musste Lance weg, weil er eine Verabredung mit seiner Freundin hatte. Siegfried blieb zurück und musste alleine spielen, aber er hatte noch sein Dratini als treuen Spielgefährten. Zu dem Zeitpunkt kam der Meister des Drachenclans, Siegfrieds Großvater, aus dem Schrein und sah seinen Enkel, ohne Lance. „Siegfried, wo ist dein Vater?“, wollte der Meister wissen. „Bei seiner Freundin“, antwortete der junge Siegfried genervt. „Immer das selbe mit ihn...“, seufzte der Meister, „Egal... komm am besten mit deinem Dratini mit in den Schrein. Ich kann dich hier nicht so einsam sehen.“ Der 6-Jährige Siegfried nahm sein Dratini in die Arme und ging mit seinem Großvater in den Schrein hinein. „Dein Vater lässt dich immer im Stich, wenn es um dein Training geht. Ist auch kein Wunder, dass er seine Freundinnen nie zu uns nach Hause einlädt“, sprach der Meister, „Ich kann auch nicht jedes Mal seine Vertretung sein. Die Weisen und ich müssen auch mal arbeiten.“ „Ich weiß, aber ich möchte auch ein Drachen-Meister sein und wenn Vater immer weg ist, geht das dann nicht“, entgegnete der junge Siegfried. „Lieber Enkel, jetzt reg dich nicht auf. Einer der Weisen wird sicher für dich Zeit haben. Privatunterricht ist bei uns immer Pflicht in der Familie“, sagte der Meister. Im Drachenclan in Ebenholz City wird man nur im familiären Kreis privat unterrichtet. Es war dort keine richtige Schule. Die neugeborenen Familienmitglieder mussten ab den 3. Lebensjahr mit kleineren Drachen-Pokémon zusammenkommen und eine Beziehung aufbauen. Ab den 5. Lebensjahr konnte schon das Training zum Drachen-Trainer beginnen und das dauerte im Durchschnitt etwa 5 – 7 ½ Jahre.

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Kapitel 167: Robo-Despotar außer Kontrolle!

Beitrag von Reshikrom94 am So 7 Jul 2013 - 7:07

Kapitel 167: Robo-Despotar außer Kontrolle!

Lance stand direkt vor der Arena von Twindrake City. Direkt hinter dem Gebäude stand der 15 Meter Despotar-Roboter, der auf der Blaupause als Skizze aufgedruckt war. Der Vorstand bewunderte die glänzenden Metalle des Roboters. „Der Despotar-Roboter ist Ihnen sehr gut gelungen, Meister Lance“, gab der Dragon-Vorstand zu. „Ja, aber Drake hatte mir nicht das wichtigste Dokument entnommen. Auf diesem Dokument stehen sämtliche Infos zu dem Roboter. Der mir gestohlen wurde, war nur eine Attacken-Liste. Wenn ich den Schalter jetzt aktiviere, wir Despotar erwachen und Twindrake City in Trümmern legen. Alle werden heimatlos sein und die Drachen-Pokémon gehören dann alle uns“, sprach Lance und hielt eine Fernbedienung in der Hand. „Was ist mit der Arena? Die steht dem Roboter doch im Weg“, stellte der Vorstand fest. „Aus der Arena wird ein Trümmerfeld werden. Alles, was dem Roboter im Weg steht, wird zertrümmert, auch die Arena von den ehemaligen Drachen-Experten Lysander“, gab Lance als Antwort, „So, dann wollen wir doch mal Despotar aus seinem Schlaf wecken.“ Er drückte den Knopf und sofort fingen die Augen des Despotar-Roboters an, rot zu leuchten. „Ich werde mich auf dem Weg zum Dorf der Drachen machen. Reshiram bleibt hier als Verstärkung da, um meinen Sohn aufzuhalten. An Ihrer Stelle würde ich dem Roboter aus dem Weg gehen“, warnte Lance den Vorstand und stieg auf Dragorans Rücken. Direkt flog er davon, in Richtung Dorf der Drachen.
Wir flogen über die Straßen von Twindrake City und bekamen ein lautes Erdbeben mit. „Was ist hier los?“, fragte ich mich und schaute mich um. „Seht nur!“, rief Sandra und zeigte auf den Despotar-Roboter, der mit kräftigen Schlägen die Wolkenkratzer zertrümmerte. „Ein gigantischer Despotar-Roboter? WTF?!“, rief Kai und versuchte, mithilfe von Trikephalos Flammenwurf, es aufzuhalten, aber er wurde selbst Opfer von einer Kreuzdonner-Attacke. Die große Blitzkugel traf Trikephalo gewaltig, aber Kai konnte noch rechtzeitig von seinem Pokémon abspringen und auf einem Dach landen. „Komm zurück!“, rief mein Mann und konnte sein verletztes Drachen-Pokémon in seinen Pokéball zurückrufen, „Das war echt zu brutal und übertrieben.“ „Hör zu, Kai. Der Roboter hat es auf dich abgesehen. Wir müssen dafür sorgen, dass dir nichts passiert“, sagte die Arenaleiterin von Ebenholz City. „Schon kapiert... Lance hat es nur auf mich abgesehen, aber damit wird er nicht sehr weit kommen“, sprach der Drachen-Trainer, „Und es bringt nichts, den Despotar-Fake mit meinem Team aufzuhalten, deswegen wird Black-Kyurem es erledigen.“ Kai rief sein Black-Kyurem aus dem Pokéball und befahl es, den Roboter zu bekämpfen. „Bist du dir sicher, dass Kyurem es schaffen wird?“, wollte ich wissen. „Bestimmt, auch wenn dieses Despotar alle Spezial-Attacken von Reshiram und Zekrom beherrscht, wird es sicher schnell erledigt sein“, gab Kai als Antwort und sah, wie sein stärkstes Drachen-Pokémon das Despotar angriff. „Halten wir Team Dragon auf, denn die haben es auch auf dich abgesehen“, schlug Sandra vor. Despotar bemerkte unseren Fluchtversuch und griff uns mit Blauflammen an. „Sandsturm, Libelldra!“, befahl ich. Das Boden/Drachen-Pokémon schlug wild mit seinen Flügeln und erzeugte damit einen gewaltigen Sandsturm, der die Blauflammen abwehrte. „Schnell, Beeilung!“, rief Sandra und zerrte Kai mit auf Brutalandas Rücken. Sofort flogen wir davon und konnten gerade einer Zerstörung entkommen. „Wie ich Onkel Lance hasse. Schon damals war er ein Spast“, erzählte die Drachen-Trainerin. „Da stimme ich dir voll zu, Samcra“, sagte mein Mann. „Kopf zu, du Kind!“, beschwerte sich Sandra und verpasste ihren Cousin einen Knuff. „Ich verstehe nicht, wie Lance auf so einen Roboter kommt, der übertrieben stark ist“, sagte ich. „Der Tyrann macht alles, um mich loszuwerden, aber er hat nicht die Rechnung mit meinem Black-Kyurem gemacht, muahaha!“, lachte Kai. „Meinst du echt, dass dein kräftiges Vieh es schaffen wird? Selbst Siegfried bekommt sowas nicht hin“, entgegnete Sandra. „Kyurem und Zekrom sind zusammen stark, mit einen echt unglaublichen Angriff. Selbst Rockwaller und Geschissen hatten sich vor der Fusion in die Hosen gemacht, in wahrsten Sinne des Wortes, hehe“, gab mein Mann als Antwort. Die Arenaleiterin fragte sich, wer diese beiden Personen waren, die Kai erwähnt hatte, aber das war längst Vergangenheit. „Fliegen wir am besten zu Lysanders Arena“, schlug Kai vor. „Warum dorthin?“, wollte ich wissen. „Vielleicht ist Lilia da. Lysander wollte kurz vor seiner Rente seine Arena an Lilia weiter erben. Sie kann als gute Verstärkung für uns dienen. Zu dritt können wir es nicht schaffen“, antwortete der Drachen-Trainer. „Gut, dann fliegen wir zur Twindrake-Arena“, sprach Sandra. Wir wollten zur Arena fliegen, aber wir wurden von den Dragon-Rüpeln aufgehalten, indem sie mit Vibrava und Dragonir uns attackierten, die die Halsbänder trugen, die Lance entworfen hatte. Sie griffen uns mit Superschall und Donnerwelle an und durch eine Panne fielen wir tief auf dem Boden. Wir landeten in einem Brunnen vor Lysanders Rathaus und wurden direkt von Team Dragon umzingelt. Der Vorstand kam dazu und grüßte uns: „Wie nett, dass ihr drei euch die Zeit nimmt, bei uns vorbeizuschauen und das mit unseren Dragon-Uniformen. Denkt ihr tatsächlich, dass wir uns geschlagen geben?“ „Hören Sie auf mit ihren komischen Reden. Wir haben euch schon oft genug besiegt, also werden wir dies auch schaffen, sodass ihr endgültig weg seid!“, rief Kai. „Bursche, du fällst mit deinem frechen Verhalten echt auf, von daher werden wir euch, hier und jetzt, beseitigen“, sprach der Vorstand und machte Platz für den ersten Teil der Armee, die aus Vibrava, Dragonir, Draschel, Sharfax und Duodino bestand, „Bereit für euren Tod?“ Als die Armee gleichzeitig mit Drachenpuls und Flammenwurf starten wollte, tauchte zur richtigen Zeit Kais Black-Kyurem auf und attackierte die Armee mit Frostvolt. Es entstand dabei ein Nebel, sodass wir mit Kyurem entkommen konnten. „Verdammt, diese Kinder sind noch raffinierter als sonst, grr...“, fluchte der Vorstand, „Wir werden verhindern, dass sie den Despotar-Roboter zerstören werden.“

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Kapitel 168: Das Geheimnis der Twindrake-Arena

Beitrag von Reshikrom am Di 9 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 168: Das Geheimnis der Twindrake-Arena

Carina, Sandra und ich konnten Team Dragon entkommen, die versucht hatten, mit ihrer Armee uns umzubringen. Wir befanden uns in der Nähe des Twindrake City-Hauptbahnhofs und durch Black-Kyurems Hilfe hatten wir die Flucht vor denen ermöglicht. Wieder musste mein starkes Drachen-Pokémon den Despotar-Roboter aufhalten. „Jetzt können wir zur Arena gehen“, sagte ich, „Kyurem kümmert sich schon um den Roboter.“ „Team Dragon ist echt schwach. Die nutzen die armen, unschuldigen Drachen-Pokémon aus, um uns alle zu töten. Drachen sind keine Wesen, die jeden töten. Es sind ruhige Gesellen der Pokémon-Welt“, sprach Sandra. „Ich kann es auch nicht mit länger ansehen, wie Lance die Drachen quält“, entgegnete Carina. „Deshalb gehen wir zur Twindrake-Arena, um Hilfe von Lilia zu erhalten“, sprach ich. Als sich die Aufregung beruhigt hatte und die Luft rein war, machten die Mädchen und ich uns auf dem Weg zur Twindrake-Arena. Nach einer kurzen Zeit erreichten wir die Arena, die nicht von Despotar zerstört wurde, obwohl er direkt hinter dem Gebäude stand. „Ein Glück, dass die Arena noch steht“, sprach meine Frau. „Ja, aber Despotar hätte es beinahe zerstört. Kommt, Mädels. Nutzen wir die Chance!“, rief ich. Wir betraten die Arena und stellten fest, dass es dort stockdunkel und niemand zu hören war. „Bist du sicher, dass Lilia sich hier befinden sollte?“, wollte die Arenaleiterin von Ebenholz City wissen. „Weiß nicht, aber wir sollten aufpassen, wo wir hintreten, denn um uns herum ist die Tiefe und nur schmale Wege“, antwortete ich und machte den ersten Schritt. Plötzlich gingen die kleinen Lämpchen an dem schmalen Gang an und führten uns zu einer streng geheimen Kabine. „Was ist das?“, fragte sich Carina. „Das werden wir gleich herausfinden“, sprach ich und ging den schmalen Weg entlang. Sandra und Carina folgten mir direkt hinterher. Als wir vor der Kabine standen, sahen wir eine Art Zekrom-Kostüm, die bläulich leuchtete. „Wow, also das ist ja mal echt krass!“, staunte ich. „Glaub nicht, dass du es dir nehmen darfst. Das gehört nicht mal dir“, sprach Sandra. „Der Anzug hat auch meine perfekte Kleidergröße und schwarz steht mir immer“, sagte ich und bewunderte den Zekrom-Anzug, „Mal sehen, ob ich die Kabinentür öffnen kann.“ „Lass es sein!“, rief die Drachen-Trainerin. Ich öffnete trotzdem die Tür, egal, ob Sandra was dagegen hatte. Als ich die Kabinentür geöffnet hatte, nahm ich mir den Zekrom-Anzug und spürte eine Aura, die von meinem Black-Kyurem stammte. „Was hat das zu bedeuten?“, fragte sich Carina. „Emo...?“, fragte sich Carinas Emolga und guckte aus dem Umhang seiner Trainerin heraus. „Ich bin mir sicher, dass Lysander seit einer langen Zeit das hier für mich entworfen hat. Deshalb auch die Aura von Zekrom, das jetzt mit meinem Kyurem fusioniert ist“, behauptete ich, „Und ich werde es gleich anprobieren, hehe.“ „Dann nicht vor mir“, seufzte Sandra. „Niemals, so ein Schmarotzer bin ich nicht“, entgegnete ich und packte den Zekrom-Anzug ein. Gemeinsam verließ ich mit den beiden Mädchen die Arena und dabei musste ich auch den tollen Anzug bewundern. „So ein geiles Ding hätte ich auch bei der Hochzeit getragen, hehe“, schwärmte ich und hatte nun vor, den Anzug anzuziehen, „Passt auf, dass keiner von Team Dragon auftaucht.“ Ich versteckte mich für´s umziehen kurz in die Arena und kam nach wenigen Minuten stilvoll heraus. Sandra, Carina, Milza und Emolga kamen aus den Staunen garnicht mehr heraus. „Wow, das steht dir gut!“, gab meine Frau zu. „Danke sehr, meine Süße. Irgendwie spüre durch diesen Anzug eine gewissen Kraft, die auch Zekrom hat“, sprach ich, „Vielleicht ist es möglich, dass man mit vereinten Kräften den Roboter zerstören kann.“ „Wir sollten unsere Mission fortsetzen“, sagte Sandra. Wir taten dies auch und kehrten in der stelle zurück, wo der Despotar-Roboter aufgetaucht war. Zwar wusste ich nicht genau, für welchen Zweck der Zekrom-Anzug.
In der Zwischenzeit hatte Géraldine es echt mit der Notsituation zu tun, denn beinahe würde sie in die Arme von Team Dragon laufen, die die ganzen Arbeitsstellen der Sklaven bewachten, um Fluchtversuche der Sklaven zu verhindern. In jeder Gasse musste sich die Pilotin verstecken. „Das wird ja echt zum Spießrutenlauf“, seufzte Géraldine und schlich sich von Gebäude zu Gebäude. Sie betrat daraufhin ein unbewachtes Parkhaus und ging leise die Ebenen hoch. Dabei musste sie wieder vorsichtig sein, um nicht erwischt zu werden, aber ihr ist es gelungen, auf dem Dach des Parkhauses zu kommen. Von dort aus konnte die Arenaleiterin von Panaero City ihren Freund Siegfried sehen, wie er mit seinem Dragoran auf dem Dach eines Wolkenkratzers saß und das Geschehen mit dem Despotar-Roboter beobachtete. Sie rief ihr Aeropteryx aus dem Pokéball und flog mit dem Urzeit-Pokémon zu Siegfried. „Da bist du ja!“, rief die Pilotin erleichtert und rief ihr Pokémon in den Pokéball zurück. „Géraldine? W-was machst du hier?“, wollte der Drachen-Meister wissen. „Ich bin hier, um dich zur Vernunft zu bringen. Sieh doch nur, was dein Vater angerichtet hat! Ein Despotar-Roboter zerstört die Stadt und du sitzt hier und schaust dabei zu!“, beschwerte sich Géraldine. In dem Moment gab es eine gewaltige Explosion zwischen Kyurems Kreuzdonner und Despotars Kreuzflamme. „Kai, Carina und Sandra sind mitten im Geschehen drin und du könntest uns mal behilflich sein. Weißt du überhaupt, wie ich mich ohne dich fühle?“ „Beruhige dich bitte, Cherry“, sprach Siegfried. „Nein! Bitte komm zu uns zurück! Wir brauchen dich!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City und fing an, zu weinen. Der Champ aus Johto nahm sie in den Armen und tröstete sie. Géraldine fühlte sich bei meinem Halbbruder sehr wohl und genoss die zärtlichen Streicheleinheiten von ihn. „Vater würde nie so etwas böses tun. Damals war er ganz anders, so wie man ihn als einen sehr guten Vater wünschen möchte“, erzählte Siegfried, „Aber als Kai geboren war, hatte er sich komplett verändert. Er hatte kaum für mich und den Rest des Drachenclans. Er war immer unterwegs und als Kai dann spurlos verschwunden war, war er auch wie vom Erdboden verschluckt.“ „Lance kann man nicht vertrauen. Ich frage mich, warum du nicht gegen deinen Vater bist, ich meine, er war für das Verschwinden von Kai verantwortlich“, entgegnete die Pilotin. „Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll... es liegt wahrscheinlich daran, dass ich ihn, seit meiner Kindheit, sehr vermisst habe“, sprach Siegfried.

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Kapitel 169: Mit vereinten Kräften

Beitrag von Reshikrom94 am Do 11 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 169: Mit vereinten Kräften

Black-Kyurem zeigte in einen erbitterten Kampf gegen den Despotar-Roboter all seine Kraft. Es war schon fast wie ein Kriegskampf zwischen den beiden. Sandra und ich hatten unsere Pokémon Brutalanda und Libelldra mit als Hilfe genommen, während Kai auch mit Trikephalo kämpfte, der mit einem Top-Beleber wieder fit war. „Der Roboter ist zu stark für uns“, stellte die Drachen-Trainerin fest. „Das kann nicht sein! Kyurem ist stark genug, um den Roboter zu vernichten!“, entgegnete Kai. Sofort rief er Kyurem zu sich und stieg auf seinem Rücken. Daraufhin schlug er einen neuen Plan vor: „Ihr beiden hält den Roboter auf. Mit guten Attacken-Kombis sollte es klappen, ihn zu zerstören. Libelldra ist perfekt dafür geeignet.“ „Kai, was hast du vor?“, wollte ich wissen. „Ich werde ausprobieren, ob man einen gewaltigen Kreuzdonner mit dem Anzug entfachen und die mit dem Kreuzdonner von Kyurem verbinden kann“, antwortete mein Mann und probierte seine Technik mit Kyurem aus. „Das ist total hirnlos“, seufzte Sandra. „Feuer und Elektro haben eine Schwäche gegenüber Boden und der Roboter ist aus Stahl, also Sechsfach-Schwäche!“, rief ich. Mein Libelldra schlug mit seinen Flügeln und erzeugte damit einen gewaltigen Sandsturm, der den Despotar-Roboter sehr lähmte. Auch Sandras Brutalanda half mit seinem Erdbeben, was auch einen sehr großen Schaden bei dem Roboter führte. Kai hatte mit Kyurem eine riesige Blitzkugel erzeugt, die aus zwei Kreuzdonner-Zügen bestand. Mit voller Kraft warf Black-Kyurem den überwältigen Kreuzdonner auf den Roboter, der auf einigen Wolkenkratzer fiel. „Volltreffer!“, rief der Drachen-Trainer stolz. Aber dann mischten sich die ganzen Rüpel von Team Dragon ein und griffen uns mit der Drachen-Armee an. „Libelldra, 180° Wendung!“, befahl ich. Das Boden/Drachen-Pokémon schlug mit seinem Schweif die Vibrava, die um es herum flogen. Der Roboter stand wieder auf und schlug mit seiner Faust direkt auf Libelldras Rücken. „Oh, nein!“, rief ich und rief es in den Pokéball zurück. Daraufhin wollte der Despotar-Roboter mich mit seiner Hand zerquetschen, bis Kai schnell von Kyurem absprang, mich aus der Gefahrenzone weg schubste und sich für mich geopfert hatte. „KAI!“, rief ich total verzweifelt. „Das hat er nicht verdient“, sprach Sandra und versuchte, mit Brutalanda den Roboter weiter anzugreifen. Als sich plötzlich die Hand des Roboters bewegte, konnte man Kai sehen, wie er mit der Aura, die mit Zekrom verbunden war, den ganzen Arm des Roboters abriss und weit in die Ferne warf. „Woah, das nenne ich mal Schwerkraft anderer Art und Weise“, sprach mein Mann und musste darüber lachen. „Oh, Kai. Dir geht es gut!“, freute ich mich und umarmte den Drachen-Trainer. „Ich weiß, ich habe so eine Art Kraftfeld um meinen Körper. Mag wohl am Anzug liegen“, entgegnete Kai. Der Roboter war noch wütender als sonst und Kyurem musste all seine Kraft sammeln, um einen gewaltigen Frostvolt hinzubekommen. Mein Emolga kam aus meinem Umhang hervor und versetzte das ganze Team Dragon mit seinem Ladungsstoß einen elektrisierenden Schlag. Auch einige Drachen-Pokémon der Armee wurden davon getroffen. „Der Roboter ist fast am Ende!“, stellte ich fest. „Ja, er verdient gleich eine frostige Überraschung“, sagte mein Mann. Als Black-Kyurem bereit war, flog Sandra mit Brutalanda zur Seite, damit es seine Frostvolt-Attacke ausführen konnte. Ein Eisklumpen flog direkt in die Richtung des Despotar, der den Angriff mit einer Blauflammen abwehren wollte, aber dann prallten beide Attacken aufeinander und es kam zu einer riesigen Explosion in der Innenstadt von Twindrake City. Die Rüpel liefen davon und verschwanden in der dicken Rauchwolke, die die ganze Stadt umhüllte.
„Dieser Roboter ist in die Luft gegangen!“, rief Géraldine sehr erschrocken. Einige Funken flogen mehrere Meter hoch über den Himmel und prallten nach wenigen Sekunden auf die Erdatmosphäre zurück. „Die Funken fühlen sich echt heiß an“, stellte Siegfried fest, als er einen Funken auf der Hand spürte. Es regnete leicht mit den kleinen, glühenden Funken, die von der Explosion entstanden waren. Schnell mussten Géraldine, Siegfried und Dragoran Schutz suchen, da die Funken nach einiger Zeit extrem heißer wurden. „Gehen wir zu Kai, Carina und Sandra!“, schlug die Pilotin vor. „ Nein, Géraldine!“, rief der Champ aus Johto und blieb stehen. „Warum nicht?“, wollte die Arenaleiterin von Panaero City wissen. „Das ist viel zu gefährlich. Die Rauchwolke ist zu dick und scheint auch noch giftig zu sein. Wir sollten lieber Schutz vor der Katastrophe suchen“, sagte Siegfried und rief sein Dragoran in den Pokéball zurück. „Komm schon, Siegfried. Wir möchten doch wieder eine sehr gute Truppe mit den anderen sein.“ „Es geht nicht...“ „Dann gehe ich eben vor. Ich hoffe, du kommst noch nach.“ Géraldine lief die Straße entlang, trotz der dicken Rauchwolke. Kais Halbbruder stand alleine da und wusste nicht mehr weiter.
Kai schütze uns mit seinem Kraftfeld und wir sahen, dass der Despotar-Roboter zerstört wurde. Man konnte noch die Überreste des Roboters auf den Straßen und Hochhäusern sehen. „Der Roboter ist zerstört... aber wo steckt denn bloß Lance?“, fragte sich Sandra. „Das wüsste ich auch gerne...“, sprach der Drachen-Trainer und konnte bei der Rauchwolke garnichts sehen. „Überall sieht man nur grauschwarz... und es fühlt sich hier echt heiß an“, stellte ich fest. „Jetzt ist Lance nur noch da und den werde ich mir persönlich vornehmen“, sagte Kai. „Aber wir wissen doch nicht, wo er sich momentan befindet!“, rief ich. „Er wird wohl die Explosion mitbekommen haben und hierher kommen. Das spüre ich“, entgegnete mein Mann und war bestens für den Kampf gegen seinen verhassten Vater vorbereitet.

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Kapitel 170: Ein harter Gegner

Beitrag von Reshikrom am Mo 15 Jul 2013 - 21:00

Kapitel 170: Ein harter Gegner

Die Rauchwolke war immer noch da und die Hitze nahm kein Ende. Sandra, Carina und ich gingen gemeinsam durch die dicke Rauchwolke, um Lance zu finden. „Bist du dir sicher, dass wir richtig gehen?“, wollte die Drachen-Trainerin wissen. „Ein Drachen-Trainer weiß, wo es lang geht“, sprach ich und blieb nah bei den beiden Mädchen. Wir gingen immer geradeaus weiter und mein Black-Kyurem flog über uns und wies uns auch den passenden Weg. Plötzlich war die Gefahr sehr nah und Kyurem blieb stehen. „Was ist los?“, wollte Carina wissen. „Lance ist in der Nähe“, gab ich als Antwort und blieb auch stehen. Lances Reshiram überraschte uns mit seinen Blauflammen-Angriff und ein Großteil der Rauchwolke verschwand. „Gratulation, Trainer“, sagte Lance und applaudierte. „Hör mit den Getue auf!“, rief Sandra. „Liebste Nichte, das ist nicht fair, wenn du dazwischen redest“, entgegnete mein verhasster Vater, „Ihr habt meinen Roboter zerstört, obwohl er aus dem besten Stoff von Metallen bestand, das vor allen Angriffen geschützt war. Besonders erfreut bin ich über den streng geheimen Anzug, der die Kräfte von Zekrom besitzt. Mein lieber Sohn, ich bitte dich darum, dass du mit mir die Kraft teilst, damit wir, das Team Dragon, eine verbesserte Welt nur für die Drachen-Pokémon erschaffen können. Lysanders Erfindung, um die geheime Kraft der Zwillings-Drachen zu bewahren, wurde in der Zukunft streng versteckt. Er wollte den Anzug einen wahren Helden weitergeben, aber da ich weiß, dass seine Adoptivenkelin Lilia nicht würdig ist, hatte er noch dich, den er als zweiten Adoptivenkel anerkannte. Lysander wusste, dass aus dir was besonderes wird, aber er weiß nicht, dass ich dein eigentlicher Erziehungsberechtigte bin, also muss du alles mit mir teilen!“ „Nichts da! Ich würde niemals die Ehre von Lysander mit dir teilen!“, rief ich, „Lysander war für mich da, als es mir schlecht ging. Wegen dir hatte ich dreizehn Jahre lang gelitten, in einem Kaff, wo ich der Außenseiter und das Opfer bei den anderen angehenden Trainern war. Lysander hatte mir Privatunterricht gegeben und mich immer aus dem Drachenclan genommen, um zweimal in der Woche für einen halben Tag mit Drachen-Pokémon zu verbringen.“ „Das hättest du auch in Ebenholz City bekommen können. Dann hättest du nur einen familiären Unterricht“, sprach Lance. „Ach, du hast mich doch in Einall abgesetzt. Du wolltest doch, dass ich in der kalten Nacht dort sterben soll. Aber falsch gedacht. Ich wurde gefunden und aufgenommen“, entgegnete ich. „Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich möchte es wieder gut machen. Unsere Familienfehde gab es schon seit mehreren Jahren, als ich fort ging und viel Mist gebaut habe. Ich bin froh darüber, dich seit achtzehn Jahren wiederzusehen, mein lieber Sohn Kai. Du bist ganz schön groß geworden und ich habe schon deiner Heirat erfahren. Dein Erfolg wird durch uns noch weiter steigen, bis zum mächtigsten Drachen-Trainer der Welt“, sprach Lance. „Alles nur dreckige Lügen und Einschleimen ohne Ende“, seufzte Sandra. „Da hat sie Recht“, sagte ich, „Ich glaube kein Bisschen an deine Versprechungen und dass du auf einmal froh bist, mich wiederzusehen... das ist auch echt lächerlich.“ „Hey, das ist ein einmaliges Angebot“, entgegnete mein verhasster Vater und wollte seine Hand freundschaftlich auf meine Schulter legen, aber ich schreckte zurück. „Lance, du kannst mich mal kreuzweise. Mich zu bestechen ist völlig unmöglich und unsere Aufgabe ist es, die Zukunft zu retten und dich aufzuhalten“, sagte ich und stieß Lance beiseite. Carina und Sandra folgten mir. „Gut, du hast es halt nicht anders gewollt, mein Lieber. Das wird echt große Konsequenzen haben“, sprach Lance zu sich und grinste bösartig, „Reshiram, es wird Zeit, dass wir Kai den Präsentierteller bringen!“ Daraufhin flog das schillernde Reshiram in Richtung Dorf der Drachen, während mein Vater nach Siegfried suchte.
Die Rauchwolke löste sich immer weniger auf und wir konnten die Wolkenkratzer erkennen, da einige davon als Trümmerhaufen auf den Straßen lagen, mit den Überresten des Despotar-Roboters. „Lance dreht echt völlig durch. Mit Bestechung wollte er dich an seiner Seite ziehen“, sagte meine Frau. „Der labert nur... er ist und bleibt ein Tyrann und als ob er mich vermisst hätte“, sprach ich. „Lance sollte man auch nicht trauen. Selbst der Meister unseres Klans findet sein Verhalten absurd“, erwähnte die Arenaleiterin von Ebenholz City. Wir liefen in Richtung Hauptbahnhof von Twindrake City und wurden wieder direkt von Reshiram attackiert. „Immer diese Überraschungsangriffe“, seufzte ich und fand Reshirams Blauflammen nicht besonders spannend. Es ging mir einfach nur auf die Nerven. „Wir haben keine Lust auf dich, Onkel. Jetzt flieg mit deinem Reshiram weg“, beschwerte sich die Drachen-Trainerin. Doch auf dem Rücken des schillerndem Drachen-Pokémon saß nicht Lance, sondern Drake! Carina und ich waren sehr erschrocken über das Erscheinen unseres Sohnes, der anscheinend am Leben war. „Domi? Respekt, dass du so schnell das Reshiram von Lance gefangen hast. Meisterbälle gibt es nicht häufig auf der Einall-Region“, sagte ich. „Nicht ganz. Meister Lance hat mir Reshiram anvertraut... um DICH aufzuhalten“, sprach Drake. „Du machst wohl Witze? Lass die Spielchen und komm mit uns. Lance befindet sich vermutlich im Dorf der Drachen und dort ist sicher seine Drachen-Armee aufgebaut“, entgegnete ich. „Vergiss es. Ich gehorche Meister Lances Befehle und werde sie auch ausüben!“, rief unser Sohn uns sprang von Reshirams Rücken ab, „Greif sie mit Drachenpuls an!“ „Kyurem, halt es auf!“, befahl ich. Sofort hielt Black-Kyurem den Angriff von Reshiram auf und kümmert sich um es. Carina, Sandra und ich ergriffen die Flucht und betraten den Hauptbahnhof, um von dort aus zum Dorf der Drachen zu fahren. Auch der Zekrom-Anzug deutete mit der bläulichen Aura auf die benachbarte Kleinstadt zu. „Beeilt euch. Die Züge fahren nicht alle dorthin!“, rief ich und hielt die Tür der Bahn auf. Plötzlich kam Drake auf uns zu uns schlug mit starken Ketten zu. „Hey!“, brüllte Sandra. „Domi, lass den Quatsch!“, verlangte ich, „Wir haben dir nicht getan!“ „Wir haben dich so nicht erzogen“, sagte Carina. Ich konnte mit der elektrischen Kraft von Zekroms Kreuzdonner die Ketten werfen uns somit Drake zu stoppen. Als die Bahn losfuhr, kletterte unser Sohn unbemerkt auf einem Waggon und versuchte, während der Fahrt sich darin einzuschmuggeln. „Domi arbeitet auf einmal für diesen Tyrann. Was hat er bloß mit ihn angestellt, dass er jetzt so drauf ist und auf uns losgeht?“, fragte sich meine Frau. „Das werden wir herausfinden, sobald wir im Dorf der Drachen ankommen“, sagte Sandra, „Ich ahne schon was ganz schlimmes...“

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Kapitel 171: Siegfrieds Einsehen

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 17 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 171: Siegfrieds Einsehen

Géraldine wollte weiter nach uns suchen, aber die Rauchwolke wurde immer dicker und man konnte die Füße vor Augen nicht sehen. Dabei merkte sie nicht, dass Lance mit seinem Dragoran sie von einem Wolkenkratzer aus beobachtete. „Sieh dir mal dieses Mädchen an, Dragoran. So, wie die naiv ist, kann sie nicht mal den Weg finden, um zu ihren Freunden zu kommen“, sprach Lance und betrachtete die Pilotin von mehreren Metern Höhe. Dabei stellte Lance fest, dass Géraldine wesentlich mehr attraktiver wirkte als seine jetzige Freundin Rebecca. Sofort flog er mit Dragoran zu ihr und hatte schon einen weiteren, bösen Versuch. Géraldine erschreckte sich. „Was macht denn eine so hübsche, junge Frau in einer so dunklen Stadt?“, wollte Lance wissen und flirtete dabei. „Was wollen Sie von mir? Lassen Sie mich gefälligst in Ruhe!“, rief die Pilotin. „Ganz ruhig bleiben. Ich möchte dir nichts antun. Ich möchte dir helfen, bei deiner Suche nach meinem Sohn“, dachte sich Lance aus. „Ist nicht nötig. Außerdem halte ich nichts von Ihnen und Sie sind ein Bösewicht, der Drachen-Pokémon für Ihre Zwecken nutzt“, sprach Géraldine und wollte an den Dragon-Boss vorbeigehen, aber sie wurde von ihn aufgehalten. „Die Rauchwolke kommt von der Zerstörung meines Roboters und du sollst nicht an den giftigen Stoffen ersticken. Mein Dragoran kann sie mit ein paar Flügelschlägen weg wehen“, sagte Lance und schnippte einmal mit seinen Fingern, um den Befehl für Dragoran aufzurufen, „Siehst du, wie stark es ist? Jahrelange Ausbildung für so ein hartes Training mit schwer zu zähmenden Drachen-Pokémon.“ „Schön, aber meinen Dank dafür brauchst du nicht“, entgegnete die Arenaleiterin von Panaero City. Géraldine ging mit wenigen Schritten weiter geradeaus, wo Dragoran mit seinen Flügelschlägen die Rauchwolke etwas vertrieben hatte. Lance wollte sie nicht einfach so davon gehen lassen, deshalb packte er sie an ihrem Oberarm. „Du scheinst aber echt ein humorvolles Wesen zu sein, dass davon träumt, eine erfolgreiche Flugakrobatin zu werden, was sie sonst immer für unmöglich hielt. Dein Name lautet Géraldine Skyline, die Enkelin von Maurice Skyline, einen berühmten Piloten der Einall-Region. Ich finde, dass Piloten die billigste Stufe von Drachen-Trainern sind, da wir viel mehr Handgeschick fürs Fliegen haben als solche Leute, die mit Maschinen fliegen, die Flügel aus Metall haben“, sprach Lance. „Hören Sie auf, solchen Mist über meinen Traumberuf zu erzählen!“, rief Géraldine und wurde sauer. Lance wirkte sehr gelassen und nahm Géraldines Gefühle nicht sehr ernst. „Hey, ich versuche, dir zu helfen. Soweit ich weiß bist du mit meinem Sohn Siegfried anscheinend sehr gut befreundet. Naja, er kann meistens etwas stur sein, aber er kommt eben nach mir, nach einen erfahrenden Drachen-Meister“, sprach er, „Und mir fällt es nicht leicht, alles zu überwachen, was ein Boss einer Schurkenorganisation als tägliches Brot zu sich nimmt, aber es hat auch viele Vorteile. Ich kann dabei meine privaten Pflichten erledigen und meinem völlig chaotischen Vertreter die Arbeit machen lassen. Du könntest doch mit mir genauso erfolgreich mit Team Dragon sein, oder was meinst du? Mit mir wirst du viel Vergnügen haben.“ Die Pilotin wusste nicht, was sie noch dazu erläutern könnte. Plötzlich kam Siegfried mit seinem Dragoran dazu und sah seinen Vater mit der sprachlosen Arenaleiterin zusammen. „Vater? Was machst du hier?“, fragte der Champ aus Johto. „Lieber Sohn. Ich wollte nach meinem Team Dragon suchen, um die große Armee, die sich momentan im Dorf der Drachen befindet, auf Vordermann zu bringen und sie hier zu verfrachten. Aber dann traf ich die reizende Lady hier, die nach Kai suchte“, erzählte Lance. „Hören Sie auf, mich so zu bezeichnen. Ich bin nicht deine Freundin!“, beschwerte sich Géraldine und wollte zu Siegfried gehen, aber Lance hielt sie immer noch auf. Er packte sie am Oberarm und zog sie an sich. „Ich muss schon sagen, dass du einen echten Glücksfang gemacht hast, Siegfried. Géraldine ist ein scharfes Mädel und ich kann mich mit der vergnügen, während meiner Arbeitszeit. Rebecca kann ich kündigen, die ist im Gegensatz zu Géraldine, nur eine, die ich für´s Bett brauchte“, gab Lance zu und klammerte seine Arme um Géraldines Bauch. Als Kais Halbbruder das sah, musste er eingreifen und seine Freundin schützen. Er befahl seinem Dragoran, Lance mit Feuerschlag zu drohen und der verhasste Vater ließ die Pilotin auch los. „Wow, Respekt. Sonst hast du mich vorher nie angegriffen, da wir ja als Familie zusammen halten“, sprach Lance und wunderte sich über Siegfrieds Reaktion, was seiner Freundin anging, „Du naives Stück, du. Genauso dämlich wie dein missratener Halbbruder Kai, der mich unbedingt sterben sehen möchte. Man greift nicht seinen eigenen Vater an, es sei denn, du willst dich mit mir anlegen, mein Sohn.“ „Du bist total wahnsinnig! Was du mit Géraldine beinahe angestellt hast... das werde ich dir nicht verzeihen und was beleidigst du Kai?“, wollte mein Schwager wissen. „Kai ist ein Nichts. Mein Versuch war, ihn bei der eisigen Kälte zurück zu lassen, um keinen weiteren Drachen-Meister in der Familie zu haben. Es reicht mir schon, wenn du ein Drachen-Meister wie ich wirst, aber keiner kann meinen Rang toppen. Dein Großvater war schon gegen mich, als ich mich öfters mit Mädchen traf, mit denen ich mehrmals geschlafen habe und da ich wusste, dass du nach Kai suchen würdest, da Großvater dachte, dass er noch leben würde, habe ich entschlossen, härter zu trainieren und dich aus dem Weg zu räumen, mit Kai und den Freunden, mit der er auf Reisen ist“, erzählte Lance. „Du hast unsere Familie verlassen und dafür gesorgt, dass Kai spurlos verschwunden war. Kai hat vollkommen Recht, was dich angeht. Du bist nichts weiteres als ein egoistischer Tyrann, der sich nur an seine eigene Familie rächen möchte, nur weil er nicht ernst genommen wurde und junge Frauen von vorne bis hinten betrügt“, sagte Siegfried. „Das nehmst du sofort zurück, du!“, brüllte Lance. Siegfried schüttelte den Kopf und nahm seinen Vater nicht ernst. Er ahnte schon, was auf ihn und auf die Pilotin zukommen würde – ein heftiger Wutanfall. Deshalb stieg er mit seiner Freundin auf den Rücken seines Dragoran und befahl es, wegzufliegen. Lance stieg auf seinem Dragoran und verfolgte mit einer rasenden Wut die beiden Trainer. „Wir müssen unbedingt Kai, Carina und Sandra im Dorf der Drachen retten und beschützen. Mein Gefühl sagt mir, dass dort eine ernste Situation auf uns allen zukommen wird“, sprach der Champ der Johto-Region. „Aber wie sollen wir Lance ablenken?“, wollte Géraldine wissen. „Das lass mal meine Sorge sein, mein Liebling“, antwortete Siegfried. Die Arenaleiterin von Panaero City fühlte sich durch diese Antwort etwas geschmeichelt und klammerte sich sehr an ihren Freund.

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Kapitel 172: Der Krieg nimmt kein Ende...

Beitrag von Reshikrom am Di 23 Jul 2013 - 6:54

Kapitel 172: Der Krieg nimmt kein Ende...

Wir saßen in dem leeren Zug, der von niemanden gesteuert wurde. Er wurde so umgebaut, dass der Zug automatisch zum Dorf der Drachen fuhr. Drake hatte uns wie aus dem Nichts angegriffen, aber wir waren momentan in Sicherheit. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass unser Sohn, der unter Lances Kontrolle war, uns weiterhin verfolgte. „Kai, er ist weg. Er verfolgt uns schon nicht“, sagte Sandra und war genervt von meinem Verhalten. „Habt ihr nicht gesehen, wie aggro der Kleine drauf war? Plötzlich attackierte er uns mit Ketten und hat dabei diese Augen voller Zorn. Lance hat ihn echt zu einem Bösen gemacht...“, sprach ich und hatte echt große Sorgen. „Das meiste hat er von dir, Schatz“, entgegnete Carina und tröstete mich. Es wurde nach einer kurzen Zeit still in den ganzen Waggons des Zuges. Mir kam ein mulmiges Gefühl hoch und bemerkte sofort was auffälliges, was von draußen kam, beziehungsweise vom Dach über unserem Waggon, indem wir uns befanden. „Wir müssen von hier weg“, sprach ich und horchte weiter. Mein Milza hatte das selbe Gefühl wie ich und ahnte was schlimmes. „Das sind Schritte... von oben!“, stellte Sandra fest, als sie mit gehorcht hatte. „Schnell zum nächsten Waggon!“, rief meine Frau und öffnete die nächst gelegene Tür. Wie ich es erahnt hatte schlug Drake mit seinen Ketten den Dach auf und sprang zu uns in den Waggon hinein. „Meister Lance hat mir beauftragt, dich zu töten!“, rief unser Sohn und zeigte auf mich. „Äh ja, schon recht... aber ich als dein Vater aus der Vergangenheit verlange, dass du mit den Mist aufhörst und nicht ständig über Lance redest. Er ist in Wirklichkeit kein Meister, sondern ein Tyrann“, sagte ich. Als Drake zuschlagen wollte, hielt mein Milza ihn mit Drachenwut auf. Zwar schmolzen die Ketten nicht, aber der 15-Jährige konnte nicht angreifen, was uns die Flucht ermöglichte. „Der Junge ist echt schlecht erzogen worden“, stellte die Drachen-Trainerin fest. „Nein, das hat nichts mit Erziehung zu tun!“, rief Carina. „Emo, Emo!“, rief ihr Emolga, welches sich auf ihrer Schulter klammerte. „Nicht reden, einfach weiter zu den Waggons wechseln!“, rief ich. Drake war ziemlich nah hinter uns, aber dann musste ich ausgerechnet gegen einer Sitzbank stolpern und unser Sohn legte die Ketten um meinem Hals, um mich zu erwürgen. „Spüre den Zorn von Lance Hydreigon, unserem Meister und Herrscher der Einall-Region“, sprach der 15-Jährige und drückte immer ein klein wenig mehr an meinem Hals, sodass ich blau anlief. „Erzähle... nicht so... einen Blödsinn... Domi...“, sprach ich heiser und schnappte verzweifelt nach Luft, „...Mi...lza...“ Mein schillerndes Drachen-Pokémon kletterte meinen Rücken hinauf und biss an die Ketten, die an meinem Hals drückten. Aus Versehen biss Milza mit seinen kleinen Hauern an Drakes Daumen, sodass er die Ketten loslassen musste. Ich atmete stark ein und aus und konnte meine Kehle erholen lassen. „Geht es dir gut, Kai?“, fragte meine Frau und hielt dabei meine Hände zart fest. Ich musste nickten, da meine Stimme erst wieder in Fahrt kommen musste. Auf einmal fiel Drake in Ohnmacht. Sofort mussten Sandra, Carina und ich ihn helfen. „Was ist mit ihn?“, wollte Carina wissen. „Keine Sorge, ihn geht es gut. Er ist nur durch die Pille, die Lance ihn gab, eingeschlafen. Es ist ein Zeichen dafür, dass er nach einer gewissen Zeit wieder der Alte ist“, erläuterte Sandra und kannte diese Situation. Die Pille bestand zum Teil auch von Lances Schlaf- und Schmerztabletten, die er mit ein harmloses Toxin mischte. „Da bin ich aber erleichtert“, sprach meine Frau und fasste sich ans Herz. Ich trug Drake auf den Rücken und in dem Moment hielt der Zug am Bahnhof des Dorfes an. Direkt am Bahnsteig standen einige Dragon-Rüpel, die in den hintersten Waggon des Zuges viele große Kisten stellten. Da wir uns in dem vordersten Waggon befanden, überlegte ich mir einen Plan, ohne von denen erwischt zu werden, einen Fluchtweg zu finden.
In der Zwischenzeit verfolgte Lance mit seinem aggressiven Dragoran Siegfried und Géraldine durch die große Stadt Twindrake City. Mit heftigen Flammenwurf-Angriffen versuchte Lances Dragoran, Siegfried Dragoran zu stoppen, aber das Flammenmeer traf mehrmals hintereinander daneben. „Ich hätte ihn niemals trainieren können, wenn ich erfahren würde, dass er mich attackiert...“, sprach mein verhasster Vater zu sich und bereute das Training mit Siegfried, was er vor ungefähr 18 – 19 Jahren veranstaltet hatte. Er sah, wie schnell das Drachen-Pokémon seines älteren Sohnes war. „Siegfried! Dein Vater ist uns dicht auf den Fersen!“, warnte die Pilotin ihren Freund. Mein Halbbruder überlegte nicht lange und sah die blauen Flammen des schillerndem Reshirams in der tiefen Innenstadt. Ohne zu zögern befahl er seinem Dragoran, in die richtung der Blauflammen zu fliegen, was Géraldine sehr skeptisch machte. Kaum dort angeflogen, flogen schon die Funken meines Black-Kyurems, das das schillernde Reshiram erledigen sollte. Siegfrieds Pokémon flog mit seinem Turbotempo direkt zwischen den beiden kämpfenden Drachen-Legenden und für Lance war es der größte Fehler, denn sein Dragoran wurde von Kyurems Frostvolt getroffen und besiegt. Mein Vater wurde gezwungen, die Verfolgungsjagd abzubrechen und musste sich mit ansehen, wie Kyurem das Reshiram mit seiner Kraft gegen einen Wolkenkratzer warf. „Kyurem! Komm mit uns!“, rief der Champ der Johto-Region. Black-Kyurem flog zu Siegfried, Géraldine und Dragoran und gemeinsam flogen sie in Richtung Dorf der Drachen. Lance blieb in Twindrake City zurück und entnahm ein Headset an seinem Gürtel, um mit den Dragon-Vorstand zu sprechen. „Hey, ich bin´s. Du muss meinen Sohn aufhalten. Er ist auf dem Weg zum Dorf der Drachen, mit seiner Freundin und dem Kyurem. Ich werde auch noch nachkommen, aber zunächst muss ich mich um Reshiram kümmern“, sprach er in das Gerät hinein. Von den Kopfhörern konnte er den Vorstand hören und dieser fragte: „Und was ist mit den anderen Drachen-Jungen?“ „Den muss ich auch noch erledigen. Er ist an allem Schuld!“, rief mein verhasster Vater und brach die Verbindung ab, „Alles läuft nur schief! Meine Existenz für eine neue Macht der Einall-Region ist gefährdet... Ich muss wohl die härtere Maßnahme ergreifen.“

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Kapitel 173: Der neue Drachen-Meister - Teil 1

Beitrag von Reshikrom94 am Do 25 Jul 2013 - 7:45

Kapitel 173: Der neue Drachen-Meister – Teil 1

Im stillgelegten Zug sahen wir am Bahnsteig einige Dragon-Rüpel, die anscheinend für die neue Lieferung aus Twindrake City verantwortlich waren. Wir überlegten uns in der knappen Zeit, wie wir, ohne von denen bemerkt zu werden, den Zug zu verlassen und in dem Dorf zu gelangen. Aber in dem Moment kam Drake zu sich und sah zunächst seine Umgebung sehr verschwommen, durch die Pille, die Lance ihn in den Rachen geschoben hatte. „Domi, kannst du mich hören?“, fragte ich. „Ja, sehr deutlich...“, gab unser Sohn als Antwort und spürte einen Druck in seinem Kopf, „Diese Kopfschmerzen bringen mich echt um...“ „Ruhig bleiben, Kleiner. Lance hat dich als Schergen benutzt und hat dich gezwungen, Kai umzubringen“, sprach Sandra. Der 15-Jährige wunderte sich, warum Kai ihn auf den Rücken trug. „War ich ohnmächtig?“, wollte er wissen. „Ja, aber nur für eine kurze Zeit“, entgegnete ich und streichelte Drakes Rücken, „Aber wir haben nun vor, uns an Team Dragon vorbei zu schleichen, um Lances Armee zu stoppen. Deshalb sind wir leise, um nicht aufzufliegen.“ „So, kommt. Die Luft ist frei für uns“, sagte mein Mann, der wieder seine Stimme erhalten hatte. Vorsichtig öffnete die Arenaleiterin von Ebenholz City die Tür des Zuges und wir gingen auf einem Stapel Kisten zu, um uns kurz zu verstecken. Daraufhin gingen wir auf eine Treppe zu, die zum Haupteingang des kleinen Bahnhofes führte.
Siegfried und Géraldine flogen mit Dragoran und Kais Kyurem auf das Dorf der Drachen zu und konnten von der Luft aus die bereits große Armee der Drachen-Pokémon sehen, die auf ihre Positionen standen. „Ohje, das sind aber echt viele Drachen-Pokémon“, stellte die Pilotin fest und dachte zunächst, dass es unmöglich wäre, tausende von den Drachen zu stoppen. „Das werden wir schon irgendwie hinbekommen, denn schließlich haben wir Kais Kyurem auf unserer Seite und wenn wir unsere Truppe vereinen, dann ist es ein leichtes Kinderspiel“, sagte der Champ der Johto-Region und suchte den perfekten Landeplatz. Sein Dragoran flog schnell auf den Landeplatz zu und wurde von Siegfried in den Pokéball zurückgerufen. Da die beiden ungleichen Trainer noch ihre Dragon-Uniformen trugen, mischten sie sich unters Volk der Schurken, während Kyurem auf sein Stichwort wartete.
Wir standen vorm Bahnhof des Dorfes und sahen noch einige andere Dragon-Rüpel, die die unterentwickelten Drachen-Pokémon mit sich führten. „Seht euch das an, ein Haufen Verlierer quälen Drachen-Pokémon...“, sprach Sandra. „Das wird gleich ändern“, entgegnete Kai und ließ seine Fingerknöchel knacken. „Wir sind doch noch als Team Dragon-Mitgleider verkleidet, also würde das nicht auffallen, dass wir in Wirklichkeit Zivilisten sind“, sprach Drake. „Lance hat sicherlich sein Team über uns informiert. Wir sollten besser vorsichtig sein“, sagte ich. „Sie hat Recht, aber wir sollten es dennoch weiterhin durchziehen“, sagte der Drachen-Trainer. Als normale Dragon-Rüpel machten wir bei der Arbeit von Team Dragon mit, obwohl schon alle Aufgaben bereits erteilt waren und nichts für uns war. Zwei auffällige Rüpel, die Drake empfangen hatten, lästerten wieder Mal über Lance und seine persönlichen Probleme. „Wie kann Lance uns und seine geile Freundin eigentlich unterhalten? Ich meine, er ist echt zum kranklachen!“, rief ein Rüpel. „Naja, sein Engagement bezieht sich eher auf flotter Bettsport“, sprach der andere Rüpel und lachte dabei. Mein Mann fand das sehr spannend und grinste. Dann erwähnte unser Sohn etwas unglaubliches: „Habt ihr gewusst, dass er keinen mehr hochbekommt? Das ist echt krass, dass er Viagra in seiner Schublade versteckt und noch unbenutzte Kondome mit aufbewahrt.“ Die Rüpel lachten sehr laut und einem fiel sofort das Gesicht des 15-Jährigen auf. „Das ist doch dieser Junge, der Meister Lance aufhalten wollte und ihn bestohlen hat!“ „Ohje...“, seufzte die Arenaleiterin von Ebenholz City und fand das dumme Verhalten der Rüpel lächerlich. Sofort liefen wir an die ganzen Mitglieder vorbei, bis wir plötzlich von zwei Rüpeln gefasst wurden. „Gut, dass zwei von uns diese Störenfriede gefasst haben“, sagte ein Rüpel, „Bringt sie am besten weg von hier, wo sie uns nicht bei dem Aufbau der Armee nerven.“ Die zwei Dragon-Mitglieder brachten uns von der Stelle weg und stoppten vorm Bahnhof vom Dorf der Drachen. „Was habt ihr mit uns vor, ihr lausigen Nichtskönner? Denkt ihr wirklich, dass euer sogenannter Meister Lance uns bestrafen würde?“, wollte Kai wissen und wirkte sehr aggressiv. „Bleib ruhig, Kai. Wir sind es doch...“, sagte Géraldine und zog ihre Kapuze vom Kopf weg. Auch Siegfried zeigte sich und wir waren über das Erscheinen der beiden sehr erstaunt und sprachlos. „Krass, Undercover-Siegfried und Undercover-Géraldine“, freute sich Drake. „Nicht wirklich, Domi. Das war nur eine Hilfe, um uns bei denen einzushmuggeln“, entgegnete mein Schwager lachend. „Ach, schade...“, seufzte der 15-Jährige. Kai hatte schon eine Vermutung, was diese vorherige Aktion war, deshalb fragte er seinen Halbbruder: „Und? Hast du es endlich eingesehen, dass Lance ein Psychopath ist?“ „Ja, lange Geschichte, kurzer Sinn... hab alles von ihn herausgefunden“, gab der Champ als Antwort. Es ging um die familiäre und die private Situation von Lance. Er hatte seine Familie im Stich gelassen, um das zu erreichen, was ihn deutlich auf die Stirn geschrieben war – Macht. Drachen-Pokémon sollen ihn gehorchen und Team Dragon gibt den ganzen Bewohnern der Einall-Region harte und gefährliche Arbeiten, die keinen Geldlohn enthielt. Durch Kais Verschwinden hatte Lance sich zum Verräter gemacht, indem ihn alles egal war, was mit Drachen-Training zu tun hatte und machte selbst Methoden, um stärker zu werden. „Unser Vater hat sein Team bereits vorgewarnt, dass wir nicht aufgeben werden und um unsere Existenz kämpfen werden“, erzählte Siegfried. „Das ist echt super...“, seufzte Sandra genervt. „Ist so, liebe Cousine. Lance will die harte Tour und er wird sie auch direkt bekommen“, sprach mein Mann, „Wir sind die Helden von heute oder gestern... wie auch immer, die Existenz der ganzen Einall-Region und der Zukunft wird gerettet.“
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Kapitel 174: Der neue Drachen-Meister – Teil 2

Beitrag von Reshikrom am Sa 27 Jul 2013 - 13:45

Kapitel 174: Der neue Drachen-Meister – Teil 2

Nun war es endlich gekommen, dass wir uns Lance im Weg stellen würden. Aber zunächst mussten wir an sein Team Dragon vorbei und die ganzen gequälten Drachen-Pokémon aus der Gewalt der Schurken befreien. Siegfried berichtete uns auch, dass mein Black-Kyurem sich in der Nähe des Dorfes befand und auf uns wartete. Es hatte längst das schillernde Reshiram besiegt, aber dennoch spürte es, dass auf uns was ganz schlimmes zukommen würde. Der Anfang unserer Mission im Dorf der Drachen lautete – erst Kyurem abholen und dann Team Dragon beim wiederholten Mal überraschen. Wir nutzten einen anderen Weg, um an Team Dragon vorbei zu kommen und suchten nach den legendären Drachen-Pokémon. Aber dann musste uns unbedingt der dämliche Dragon-Vorstand in die Quere kommen. „Na, wen haben wir denn da? Wenn das sind die verräterischen Söhne von Meister Lance sind, die mit ihren Freunden unsere Macht beseitigen wollen?“, fragte der Vorstand sehr arrogant. „Ja, genau deswegen sind wir auch hier“, sprach Carina. Der Vorstand zeigte uns, ohne weitere Worte, die ganzen Drachen-Pokémon, die die Halsbänder trugen, die Lance hergestellt hatte. „Seht ihr das? Diese große Armee wird nach Twindrake City marschieren und dort die sämtlichen Einwohner in Angst und Schrecken einjagen. Danach verbreiten sie sich weiter westlich in Richtung Dorfbrücke und dann immer weiter, bis die Einall-Region in Team Dragons Händen ist und Meister Lance neue Gesetze erstellt. Überall werden Menschen zu unseren Sklaven und wir verdienen das große Geld!“, rief der Vorstand. „Dir ist aber klar, dass Lance, euer großer Meister, so wie ihr ihn nennt, die ganze Kohle für sich behält, oder?“, fragte Drake. „Tja, Kleiner. Dank deinem Diebstahl in Lances Büro hat sich auch die Einnahmen der Geldsumme, die die Sklaven durch die Schufterei für Lance verdienen, deutlich erhöht. Sie beträgt schon Milliarden – um neue Hauptquartiere in ganz Einall und sogar auch in den weit entferntesten Regionen zu bauen. Und nun könnt ihr zusehen, wie die Zukunft von uns regiert wird, von Team Dragon und von unserem Meister Lance!“ Ein Rüpel kam auf den Vorstand zu und berichtete: „Die Armee kann nun nach Twindrake City gehen.“ Der Vorstand lachte und rief weitere Rüpel her, um uns aufzuhalten. „Ihr werdet damit nicht davon kommen!“, rief Géraldine. „Und ob! Außerdem habe ich eine Meldung erhalten, dass sich ein äußerst kräftiges Kyurem hier in der Nähe aufhält. Meister Lance hat ein echt großes Interesse an dem Pokémon“, sprach der Vorstand und ließ uns mit den ganzen Mitgliedern des Team Dragons allein. „Lasst mein Kyurem gefälligst in Ruhe!“, brüllte ich und wollte an die Rüpel vorbei gehen. Sofort befahl ich meinem Milza, einen Drachenwut einzusetzen. Auch Carinas Emolga half mit Ladungsstoß. Aber die Rüpel nutzen die Drachen-Pokémon, die uns mit sämtlichen Attacken angriffen. „Milza! Wutanfall!“, befahl ich. Das kleine Drachen-Pokémon sammelte Kraft und tobte wie ein wilder Wirbelsturm um sich her. Die Pokémon und auch die Rüpel schreckten zurück. „Beeilung, bevor sie uns weiter in die Mangel kriegen!“, rief Sandra. Sofort liefen wir an die Rüpel vorbei, während Milza von mir in die Arme genommen wurde, wegen der Erschöpfung von Wutanfall. Wir hielten auf einer Klippe an und sahen, wie die Drachen-Pokémon sich auf dem Weg zur Stadt der Drachen machten. „Das darf doch wohl nicht wahr sein“, sagte die Pilotin, „Es sind einfach zu viele. Wir können unmöglich von den tausenden Pokémon die Halsbänder entnehmen.“ „Wir müssen verhindern, dass sie Twindrake City erreichen, sonst geht alles unter“, sagte ich und schaute mich um, um irgendwo Kyurem zu sehen. Ich sah es auch, wie es auf uns zugeflogen kam. „Kyurem, geht es dir gut?“, fragte ich und streichelte es. Es brüllte leicht und war von einer kalten Aura umgeben. „Ich hoffe sehr, dass es Kyurem gut geht. Nicht, dass es angegriffen wurde“, sagte Drake. Ich überprüfte alle Stellen an Kyurems Körper, ob irgendwo Kratzer oder Wunden zu sehen waren, aber alles war in Ordnung. „Ich finde, dass wir uns aufteilen sollen“, schlug mein Halbbruder vor, „Und da wir sechs sind, teilen wir uns in drei Gruppen auf.“ Die Aufteilung war ganz simpel, aber für Sandra war es ein Problem, da Siegfried ihr Géraldine als Partnerin gab. Carina und Drake kümmerten sich um die Armee, die sie mit aller Kraft aufhalten wollen. Sandra und Géraldine hatten die Aufgabe erhalten, die Lieferungen sämtlicher Fanggeräte von Team Dragon zu vernichten, während Siegfried und ich mich um Lance und Twindrake City kümmerten. Der Champ rief sein Dragoran aus dem Pokéball und flog zusammen mit mir und Kyurem in Richtung Twindrake City, um die Armee dort nicht in die Stadt gehen zu lassen. „Gut, dann machen wir uns auch an die Arbeit“, sagte Carina, „Komm, Domi!“ Meine Frau und mein Sohn liefen auf die Armee zu, um sie anzugreifen, da wir keine andere Wahl hatten. Sie konnten den ganzen Drachen-Pokémon nicht einfach so im Weg stehen, deshalb mussten sie ihre Pokémon kämpfen lassen, um sie entweder zu schwächen oder zu besiegen. Sandra und Géraldine gingen zum Bahnhof des Dorfes, um dort die ganzen Herstellungen von Lance zu vernichten.

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Kapitel 175: Der neue Drachen-Meister - Teil 3

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 29 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 175: Der neue Drachen-Meister – Teil 3

Drake und ich standen neben der vorbei gehenden Drachen-Armee von Lance und sind gezwungen, die zu besiegen, um sie von der bösen Macht von Lance zu befreien. „Okay, so gehen wir vor. Unsere Pokémon müssen mit voller Kraft die Armee bekämpfen. Denn nur so können wir einen Großteil davon abhalten, nach Twindrake City zu gehen“, erklärte ich. Mein Emolga machte sich kampfbereit und fing an, mit einigen Luftschnitten die Drachen-Armee anzugreifen. „Gut, Maxax und Kaumalat können eine große Hilfe sein, wenn es um ihre Artgenossen geht“, sprach der 15-Jährige und rief seine beiden Drachen-Pokémon aus den Pokébällen herbei. Sofort wussten die beiden Drachen, was zu erledigen war und unterstützten mein Pokémon. „Und wir gehen weiter nach vorne, um die kleineren Drachen-Pokémon von den Halsbändern zu lösen“, sagte ich. „Alles klar!“, entgegnete unser Sohn und folgte wir mehrere Meter in die Richtung, wo am meisten die noch unterentwickelten Drachen marschierten.
In der Zeit waren Sandra und Géraldine – verdeckt als Dragon-Mitglieder – am Bahnhof vom Dorf der Drachen und überprüften die noch ungeöffneten Kisten, die aus dem Zug transportiert wurden. „Fangen wir bei den kleinen Kisten an“, schlug die Pilotin vor und löste das Schloss einer kleinen Kiste, wo Betäubungsmittel aufbewahrt waren. Das entsetzte Gesicht von Sandra zeigte eindeutig, dass Team Dragon nun zu weit gekommen war und es vollkommen übertrieben hatten. Trotzdem wollte sie die Arenaleiterin von Panaero City nicht helfen. „Und, hast du auch was entdeckt?“, fragte Géraldine nach einer Weile und sah, dass Sandra sich für nichts bemühte. „War ja klar, dass Siegfried aus uns Partner macht. Das ist halt seine bescheuerte Art, Streithähne zusammen zu bringen, um Freunde zu werden“, sprach die Drachen-Trainerin vor sich hin. „Also ich finde das in Ordnung. Siegfried hat echt Ahnung von alles“, gab Géraldine zu und rief ihr Swaroness aus dem Pokéball heraus, um die Betäubungsmittel mit Eisstrahl zu gefrieren. „Ich halte überhaupt nichts von Siegfrieds Vorschlägen. Immerhin ist er mein Rivale und der Liebling von unserem Großvater. Ich war immer die Schwächere aus der Familie und man sagte mir ständig, als Arenaleiterin hätte ich mehr Chancen, mich zu verbessern“, erzählte die Arenaleiterin von Ebenholz City. Die Erfahrung von Sandra bedrückte Géraldine sehr und erzählte aus ihrer Sicht: „Mein Großvater war auch Arenaleiter, nebenbei als Pilot. Dann erbte er die Arena an meinen Eltern und die dann an mich. Ich habe keine Probleme damit, als Leiterin einer Arena und den Beruf als Pilotin zu leben. Beides macht mir riesigen Spaß und man lernt immer wieder neue Leute kennen, durch jede Herausforderung. Zwar zweifle ich auch mal, aber mein Großvater hilft mir immer dabei.“ „Du verstehst mich eh nicht. Du machst meinem Cousin eher große Augen“, seufzte Sandra und fühlte sich nicht verstanden, „Ich bin stark und das weiß ich auch. Ich brauche keine Bewertungen von anderen. Selbst die Top Vier aus meiner Heimatregion fürchtet sich vor mir und meiner Stärke.“ „Beruhige dich erstmal, Sandra“, sagte die Pilotin mit vernünftigen Worten. „Du hast mir nichts zu sagen, Mandarine!“, brüllte die Drachen-Trainerin. „Mein Name lautet Géraldine und ich weiß, dass du dich nicht als selbsternannter Drachen-Profi bezeichnen sollst.“ Sandra wunderte sich über die Pilotin und ihren ernsten Gesichtsausdruck. „Nur weil du öfters mal gegen Siegfried verloren hast, brauchst du deine Wut nicht an anderen auslassen, besonders bei mir. Du bist noch jung und kannst immer wieder an deinem Traum als Drachen-Profi erarbeiten. So geht’s mir auch, denn ich möchte in die Fußstapfen meines Großvaters treten und auch eine berühmte Pilotin werden. Ich liebe das Fliegen sehr, deshalb trainiere ich auch Flug-Pokémon“, sprach die Arenaleiterin von Panaero City. Die Drachen-Trainerin hatte ein mulmiges Gefühl und fühlte sich mies, da Géraldine ihr tief ins Gewissen sprach. Die Pilotin setzte die Aufgabe fort und kümmerte sich zunächst nicht um Sandra. Es herrschte Funkstille zwischen den beiden Arenaleiterinnen. Danach sprach Sandra: „Deine Worte haben mich zutiefst berührt, auch wenn ich das ungern zugebe. Es tut mir auch ehrlich leid, dass ich dich immer beschuldigt habe und so weiter...“ „Schon gut. Das war ja nicht so schlimm. Siegfried hat mich schon bereits vorgewarnt, dass du einen eigenartigen Charakter hast“, entgegnete Géraldine und überprüfte die letzten Kisten mit sämtlichen Fanggeräten als Inhalt. „Siegfried hat nicht immer Recht, aber das eine stimmte mal ausnahmsweise“, sprach Sandra und machte sich als helfende Hand nützlich. Mit Swaroness´ Eisstrahl konnten die sämtlichen Herstellungen von Lance zerstört und deaktiviert werden. „Das wäre erledigt...“, sagte die Drachen-Trainerin, „Nun sind noch die restlichen Lieferungen in dem Zug übrig.“ Géraldine war sehr glücklich über das Engagement der Drachen-Trainerin. „Wir sollten jetzt den Zug durchsuchen, womit wir hierher gefahren sind“, sagte die Arenaleiterin von Ebenholz City und lief ihn den Bahnhof hinein. „Hey, warte auf mich!“, rief Géraldine und lief mit ihrem Swaroness Sandra hinterher.

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Kapitel 176: Der neue Drachen-Meister - Teil 4

Beitrag von Reshikrom am Mi 31 Jul 2013 - 5:55

Kapitel 176: Der neue Drachen-Meister – Teil 4

Siegfried und ich kamen in Twindrake City an und hatten bereits einen gefährlichen Plan, der für die Armee ziemlich viel Schaden einstecken würde. Mit Dragorans Draco Meteor und einem Drachenpuls meines Trikephalos wollten wir der Armee, die auf die Stadt der Drachen zukamen, Angst einjagen und ihre Halsbänder entnehmen. „Ich möchte hoffen, dass die Drachen-Pokémon durch die Attacken nicht all zu panisch werden“, sprach ich und rief ausnahmsweise mein Kyurem in den Pokéball zurück. „Werden sie schon nicht. Dafür habe ich nicht umsonst die Ausbildungsjahre mit Großvater verbracht“, sprach mein Halbbruder und wartete auf den passenden Moment ab. Die Armee rückte immer näher und befanden sich kurz vor dem Betreten der berühmten Stadt. „Okay, es kann losgehen!“, rief der Champ und verlangte von seinem treuen Dragoran die Draco Meteor-Attacke. „Unterstütze Dragoran mit Drachenpuls!“, befahl ich. Die beiden kräftigen Drachen-Pokémon übten jeweils ihre stärksten Attacken aus und sorgten für viel Panik für Lances Armee. Durch die Angriffe fühlten sich die vorderen Reihen der Armee sehr verängstigt und wollten davon kommen. „Die wollen entkommen!“, rief ich und nahm die Verfolgung der fliehenden Pokémon auf. Mein Milza hatte sich inzwischen von seiner Erschöpfung erholt und half mir dabei. „Milza, Mil...!“, rief es und schoss auf die Flüchtlinge gewaltige Flammen von seiner Drachenwut-Attacke. Ich konnte einige Sharfax, Kapuno, Kindwurm und Vibrava von den Halsbändern lösen. Während Dragoran und Trikephalo mit ihren Attacken weiter die Pokémon aufhielten, ging ich mit Milza zu Siegfried und zeigte ihn die vier Halsbänder, die ich von den vier Drachen-Pokémon entnommen hatte. „Die sehen zwar aus wie normale Halsbänder, aber sie haben elektrische Energien in sich, so dass die Drachen-Pokémon die Kontrolle über sich verlieren und auf die Anweisungen von Lance hören“, sprach Siegfried und sah ein sehr auffälliges, grünes Licht an den Halsbändern. „Mit einer Zange oder ähnliches können wir diese Energie aus den Halsbändern herausziehen“, dachte ich. Mein Halbbruder hatte nichts dabei, um den Kern der Energie heraus zu ziehen, deshalb bat er mich darum, dass mein Milza die Halsbänder mit Drachenwut verbrennen sollte. Als wir das vorhatten, rief eine Stimme: „Finger weg von meinem Eigentum!“ Es war Lance, der uns gemeint hatte. Ich gab einen sehr genervten Seufzer ab und unser verhasster Vater kam, mit seinem aggressiven Dragoran, auf uns zu. „Hey, ich möchte mit euch vernünftig reden. Schließlich seid ihr zwei meine Söhne. Meinetwegen könnt ihr einen Teil meiner Weltherrschaft und Macht haben, wenn ihr dafür meine Erfindung nicht auseinander nehmt. Na, was haltet ihr davon?“, wollte Lance wissen. „Du schleimst dich nur bei uns ein, damit wir aufhören sollen, unsere Existenz zu retten. Weißt du überhaupt, dass du auch gefährdet bist für diese Generation? Du bist extra aus der Vergangenheit in die Zukunft gereist und hast diese total verändert“, sagte ich. „Vater, da muss ich Kai Recht geben. Du gefährdest nicht nur allen Menschen in der Zukunft und der Vergangenheit, sondern auch dich selbst“, entgegnete der Champ der Johto-Region. „Darüber sollte man sich keine Gedanken machen. Wir sind doch eine Familie oder etwa nicht?“, wollte unser verhasster Vater wissen und legte seine Arme um meine und Siegfrieds Schultern, „Ich möchte eine bessere Welt für die geliebten Drachen-Pokémon erschaffen, die von mir beherrscht wird. Ich werde viel Geld für meinen Erfolg bekommen und ich teile gerne meinen Anteil mit euch beiden, da ihr mein Ein und Alles seid.“ „Das, was du von dir gibst, ist ein lächerliches Drecksgeschwätz“, sprach ich und kaufte Lances freundschaftliches Angebot nicht ab. Auch Siegfried hielt nichts von dem Angebot seines ähnlich aussehenden Vaters. „Wie ich sehe, zeigt ihr kein Interesse an mich und meiner angehenden Weltherrschaft... echt schade von euch beiden. Von meinen beiden Söhne hätte ich mehr erwartet als eine Ablehnung“, sagte Lance, „Stattdessen hält ihr euch für ziemlich mutig, da eure Drachen meine Armee völlig in den Wahnsinn treibt! Lasst es gefälligst sein!“ „Du kannst uns nicht drohen!“, rief ich und warf die vier Halsbänder in die Luft, die mein Milza daraufhin mit seiner Drachenwut verbrannt hatte. Lance hatte es satt und gab mir eine starke Ohrfeige, die noch dazu mein linkes Auge traf. Ich fiel dabei auf dem Boden und war bewusstlos. „Vater, du bist wirklich zu weit gegangen!“, brüllte Siegfried und sorgte sich sehr um mich. Auch mein schillerndes Milza hatte Angst um mich. „Er hat es verdient! Er ist an allem Schuld! Wegen ihn bin ich in unserer Familie nicht erwünscht! Er hat mein Leben kaputt gemacht, in tausend Scherben zerstört... Du verstehst es nicht, Siegfried! Das ist dein Problem, weil du nicht verstehen willst, dass ich eine neue Welt kreieren werde. Dann kann jeder aus unserer Familie blöd gucken!“, rief unser verhasster Vater und befahl seinem Dragoran, unsere kämpfenden Drachen-Pokémon zu attackieren, „Die Welt wird unter meinen Regeln und Gesetzen leiden!“ Als Lances Drachen-Pokémon auf mein Trikephalo und Siegfrieds Dragoran angeflogen kam, rief mein Halbbruder schnell: „Dragoran! Trikephalo! Kommt schnell zu uns!“ „Milza, Mil...!“ Die beiden Drachen-Pokémon kamen auch direkt auf uns zugeflogen uns nahmen Siegfried, Milza und mich mit. Die Mission, die Armee von Lance aufzuhalten, wird immer noch fortgesetzt, aber durch das aggressive Pokémon von unserem Vater musste uns verfolgen. „Argh... Kai trägt den Zekrom-Anzug... irgendwie muss ich an das kostbare Stück kommen, aber Siegfried kümmert sich sehr um dieses missratene Balg... ich muss zunächst meine Armee nach Twindrake City verschaffen“, sprach Lance zu sich und drehte sich um, um sich die Stadt der Drachen anzusehen. Er stellte sich vor, wie er Twindrake City zu seinem Reich machen würde. „Ich denke, Dragoran wird mit denen schon alleine fertig werden. Zur Verstärkung werde ich noch Reshiram holen, aber es muss sich erst von seinen Verletzungen erholen.“
Carina und Drake bekamen es mit, als die fliegenden Drachen-Pokémon tobten. „Siegfried und Kai sind in Schwierigkeiten. Wir müssen ihnen helfen“, sagte meine Frau. „Okay, alles klar“, entgegnete unser Sohn, „Maxax! Kaumalat! Kommt mit!“ Carinas Emolga flog auf die Schultern seiner Trainerin und sofort machten sie sich auf dem Weg in Richtung Stadt der Drachen. Unterwegs griffen Drakes Pokémon die Armee weiter an und waren ein wenig erfolgreich, was der Zerstörung der Halsbänder anging. Sie sahen, dass wir über sie vorbei flogen und vor Lances Dragoran flüchteten. „Wir müssen uns beeilen, Domi!“, rief Carina.
Auch Sandra und Géraldine sahen die Situation und hatten bereits die Kisten mit den ganzen Fanggeräten zerstört. „Lance hat den Höhepunkt seines bekloppten Plans erreicht. Es wird Zeit, dass wir zurückschlagen“, sagte die Arenaleiterin von Ebenholz City. Die Pilotin rief ihr Swaroness in den Pokéball zurück und lief mit Sandra auch zu uns, um uns zu helfen, insbesondere Siegfried und mir.

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Kapitel 177: Der neue Drachen-Meister - Teil 5

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 5 Aug 2013 - 5:55

Kapitel 177: Der neue Drachen-Meister – Teil 5

Es wurde Nacht. Während der Mitternachtszeit flogen Siegfried und Kai von Dragoran davon und mit vereinten Kräften wollten sie dabei die Armee stoppen. Trikephalo übernahm den Angriff auf das aggressive Drachen-Pokémon und Siegfried versuchte, meinen Mann von seiner Bewusstlosigkeit zu befreien. „Kai,... komm schon, werd endlich wach“, sagte der Champ aus der Johto-Region, „Du bist nicht missraten. Für mich bist du der Drachen-Trainer, den man sich nur wünschen kann und bin glücklich darüber, dass du mein Bruder bist, zwar nur halb, aber ich bin froh, dich zu haben.“ Kais schillerndes Drachen-Pokémon  Milza versuchte, ihn durch rütteln seines Armes zu wecken, aber es brachte nichts. Siegfried konnte seine Gefühle nicht unterdrücken und fing an, Tränen aus seinen Augen zu gießen. „Bitte, komm zu dir. Ich habe nicht umsonst viele Jahre trainiert, um dich extra in der Einall-Region zu suchen. Als ich dich dann mit deinen Freunden vor der Drachenstege traf, war ich erleichtert, dass du gesund und munter warst und es immer noch bist. Ich habe immer daran geglaubt, dass du am Leben bist...“ Siegfrieds Dragoran konnte nicht mehr länger weiter fliegen, da es sehr erschöpft wurde. „Ganz ruhig, Dragoran. Trikephalo kümmert sich schon um den Angriff... wenn es ebenfalls nicht müde wird...“, sprach mein Schwager und hatte ein ungutes Gefühl, als er sah, dass auch Kais Trikephalo langsam müde wurde. Milza wollte Trikephalo unterstützen und selbst weiter Lances Pokémon angreifen, aber der Champ aus Johto hielt dies für eine sehr schlechte Idee, da Milza nicht stark genug war. Plötzlich griff das Dragoran von Lance die beiden Halbbrüder mit einem gewaltigen Flammenwurf an, so dass Siegfrieds Dragoran eine Brandwunde an einem seiner Flügel erlitten hatte. Das verletzte Drachen-Pokémon musste Not landen und wurde von seinem Trainer in den Pokéball zurück gerufen. „Verdammter Mist“, fluchte der Champ und trug den bewusstlosen Kai auf seiner Schulter. Mit Milza verschwand er in einem Waldbereich nahe der Route 10 und Twindrake City, während das dreiköpfige Drachen-Pokémon meines Mannes immer noch für Ablenkung sorgte. „Lauf nicht so schnell in die Tiefe des Waldes, Milza. Wir könnten uns verlaufen“, sagte Siegfried und kam wegen Kai nicht voran. Das kleine, schillernde Drachen-Pokémon hielt an und setzte sich auf einer großen Baumwurzel hin, die über den Erdboden ragte. Man konnte Trikephalo brüllen hören und es gab ein hartes Gefecht, wo Kais Pokémon gegen einen Baum knallte und schwer verletzt wurde. „Milza, Mil...!“, rief Kais Milza panisch und lief auf seinen Artgenossen zu, der vor einem großen Baum verletzt lag. „Blöd, dass ich keinen Top-Beleber dabei habe“, sprach Siegfried zu sich etwas enttäuscht. Trikephalos Wunden waren schlimm, so dass es nur durch starke Medizin wie Top-Genesung geholfen werden konnte, aber leider hatte der Champ aus Johto nichts dabei, was helfen konnte. Er legte seinen Halbbruder vor dem Baum, wo Milza vorher gesessen hatte und versuchte, mit Kais Viso-Caster uns zu erreichen, um Hilfe zu gebrauchen. „Wenn ich mal wüsste, wie man mit dem neuen Design dieses Gerätes umgeht...“, seufzte Siegfried und kam mit dem Viso-Caster überhaupt nicht klar. Milza rüttelte mehrmals auf die Beine seines bewusstlosen Trainers, während mein Schwager nur noch auf unsere Hilfe hoffte.
Drake und ich liefen auf die Stadt Twindrake City zu und musste mit ansehen, wie Lances Dragoran völlig am durchdrehen war und um sich herum mit Flammenwurf spuckte. „Dragoran rastet völlig aus. Wir sollten besser aufpassen, dass uns nichts passiert“, sagte ich und nahm mein Emolga auf die Schultern. „Carina, sieh nur!“, rief unser Sohn und zeigte auf Lance, der einen goldenen Dunkelstein in den Händen hielt. Der Dunkelstein leuchtete blau, sowie der Zekrom-Anzug von Kai. Es war von einer unglaublichen Kraft umhüllt, die genauso gleich waren wie die eines Zekroms. „Wo hat er bloß einen goldenen Dunkelstein her?“, fragte ich mich verdutzt. Dann kamen Géraldine und Sandra auf uns zu. „Gut, dass wir euch treffen“, sagte die Pilotin. „Ich hab´s gewusst, dass Lance wieder Mal einen weiteren Ass im Ärmel hat“, sprach die Drachen-Trainerin, als sie ihren verhassten Onkel sah. „Was hat das bloß zu bedeuten?“, fragte sich Drake. Plötzlich veränderte sich der dunkle Himmel und färbte sich in einen tiefen schwarz hinein, als wäre man im Schwarzen Loch des Weltalls. Hoch über dem Himmel entstanden Umrisse von Reshiram und Zekrom, die stark in rot und blau leuchteten. Mit einem bösen Grinsen rief Lance: „Meine Drachen-Armee! Tretet in die moderne Stadt Twindrake City ein und zeigt, was ihr mit Reshirams und Zekroms Kräften alles im Blut habt!“ Der goldene Dunkelstein leuchtete in den verschiedensten Blautönen, aber der Kern blieb strahlend weiß. Durch diese Kraft fühlten sich dich die Drachen-Pokémon, die Lance zu seiner Armee gemacht hatte, extrem stark und selbst das Maxax von Drake konnte nichts dagegen ausrichten. Auch Lances Dragoran tobte wild umher und entdeckte uns daraufhin. Sofort griff es uns mit einen blauen Flammenwurf an, der eine echt hohe Hitzewelle in der Umgebung verursachte. „Was geht hier ab?“, fragte ich mich und wunderte mich sehr über die extreme Kraft von Dragorans Flammenwurf. „Der goldene Dunkelstein ist Schuld und muss zerstört werden... von einem Trainer, der ein Zekrom besitzt“, sagte Sandra. „Kais Black-Kyurem! Es ist eine Fusion aus einem Kyurem und einem Zekrom. Dann muss also Kai den Dunkelstein zerstören... und er trägt auch den Zekrom-Anzug“, entgegnete Géraldine. „So ist es. Aber wo steckt er denn bloß, wenn man ihn braucht? Ich dachte, er wollte mit Siegfried Lances Armee aufhalten“, sagte die Drachen-Trainerin.

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Kapitel 178: Der neue Drachen-Meister - Teil 6

Beitrag von Reshikrom am Mi 7 Aug 2013 - 5:55

Kapitel 178: Der neue Drachen-Meister – Teil 6

Ich war immer noch bewusstlos und mein Auge schwoll etwas bläulich an, wegen der Ohrfeige meines verhassten Vaters. Milza setzte sich auf meinem Schoß und starrte mich mit einem traurigen, aber auch mit einem besorgten Blick an. „Milza, Mil...“, sprach es leise und kuschelte sich sehr an mich. Siegfried untersuchte die schlimmen Wunden meines Trikephalos und konnte nichts unternehmen, um den Schmerz zu lindern. Er kümmerte sich direkt wieder um mich, um mich in meinem Selbstbewusstsein zu bringen. „Immer noch keine Reaktion...“, stellte mein Halbbruder fest und sah, dass mein betroffenes Auge blau war, „Vater ist sonst nie gewalttätig, aber dass er Kai ein blaues Auge verpasst hatte... er ist für mich gestorben.“ Mein schillerndes Drachen-Pokémon zerrte an Siegfrieds Ärmel, um von ihn zu verlangen, mich irgendwie zu helfen. „Milza, ich kann leider nicht viel machen. Es tut mir äußerst leid“, entschuldigte sich der Champ aus Johto. Plötzlich merkte Milza ein leichtes zucken von meinen Händen und ich öffnete langsam meine Augen. „Kai, es geht dir gut. Bin ich froh!“, freute sich Siegfried. Mein Milza freute sich ebenfalls über mein Erwachen. „W-was ist hier los...?“, fragte ich stöhnend und fasste mich mit der Hand am Auge. Ich wunderte mich, warum es so wild pochte, bis mein Halbbruder sprach: „Lance hat dir eine verpasst und du wurdest bewusstlos. Dein Trikephalo liegt hier vorne und es scheint, ihn garnicht gut zu gehen. Die schlimmen Wunden und Dragorans Wutanfall erklären schon alles.“ „Lance wird dafür büßen. Verdammt... mein Auge. Ich brauche was kaltes“, seufzte ich. Siegfried konnte meine Nörgelei nicht ab und hatte nichts kaltes dabei, was mein Augen kühlen würde. Ich rief mein schwer verletztes Trikephalo in seinen Pokéball zurück und stand taumelnd auf. Dabei hatte ich ein echt komisches Gefühl an meinen Beinen, als wären sie wie Pudding. „Warte, ich helfe dir“, sagte der Champ und diente sich für mich als Stütze. „Geht schon...“, entgegnete ich und ließ mich am Baum anlehnen. „Sei nicht so egoistisch, Kai. Ich bin nicht umsonst mit dir hierher gereist, um zuzusehen, wie du wie ein betrunkener Jugendlicher taumelst und kaum auf die Beine kommst“, sagte Siegfried und war etwas sauer. Milza packte mich an meinem Schienbein und möchte, dass ich die Hilfe annehmen sollte. Ich starrte nach oben zum Himmel und sah diese Umrisse der legendären Pokémon Reshiram und Zekrom. „Lance ist bestimmt mit seiner Armee in Twindrake City angekommen. Wir müssen uns beeilen!“ Ich wollte voraus laufen, aber ich war zu sehr geschwächt. Selbst die Aura des Zekrom-Anzuges konnte mich nicht fit machen. „Irgendwie stimmt was mit dem Anzug nicht. Die Kraft ist verschwunden...“, sprach ich. „Das ist  schon komisch, aber die Ursache liegt sicher bei der Veränderung des Himmels und den Umrissen“, sagte Siegfried, „Ich möchte sehr auf die Verstärkung von den anderen hoffen, denn ich wollte sie mit deinem kleinen Gerät kontaktieren, aber ich habe keinen Umgang damit.“ „Nicht schlimm. Ich weiß genau, dass Carina immer sofort zur Stelle ist, wenn es hart auf hart kommt“, entgegnete ich und nahm Milza auf meiner Schulter, „Dann mal los. Wird Zeit, dass Lance seine gerechte Strafe bekommt – für alles, was er getan hat!“
Inzwischen hatten Carina, Drake, Géraldine und Sandra vor, die Armee weiter aufzuhalten, damit sie nicht ganz die Stadt der Drachen betreten können, aber durch Lances Dunkelstein hatten sie eine sehr mächtige Kraft im Blut, sodass es zwecklos war. „Was machen wir denn jetzt? Ein Viertel der Armee ist schon in Twindrake City und an Lance kommen wir nicht heran. Und von Kai und Siegfried ist auch nichts zu sehen!“, rief unser Sohn verzweifelt. „Ruhig bleiben, Domi. Bloß nicht zweifeln, denn es bringt nichts, sich darüber aufzuregen“, sprach meine Frau, „Obwohl ich jetzt deswegen auch ausrasten könnte...“ „Ich bin mir sicher, dass Siegfried und Kai noch kommen werden. Schließlich brauchen wir sie, um Lance das Handwerk zu legen“, sagte die Pilotin. Das Dragoran von Lance flog immer noch hoch über sie und beobachtete sie mit scharfen Blicken. Seine Attacken wurden durch den goldenen Lichtstein um ein vielfaches verstärkt, was auch den blauen Flammenwurf erklärte, das eine wilde Hitzewelle entfachen konnte. „Die beiden sollten sich besser beeilen. Ohne Kais Zekrom-Kraft sind wir nicht stark genug“, sagte die Drachen-Trainerin und war etwas ungeduldig. Nach wenigen Sekunden sahen wir unsere Freunde und kamen direkt auf sie zu. „Kai! Siegfried!“, rief Drake sehr freudig. Carina rannte schnell auf mich zu und umarmte mich so sehr, als hätte sie mich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen. „Bin ich froh, dass ihr gekommen seid“, sagte sie freudig, „Schatz, was ist mit deinem Auge?“ „Babe, bleib bitte locker. Mir geht es gut, aber kümmern wir uns zunächst um Lance...“, entgegnete ich und schaute zur Stadt. Plötzlich breitete sich über Twindrake City eine gewaltige Gewitterwolke aus, die sich wie ein wirbelnder Kreisel formte und Blitze erzeugte. „Das darf doch wohl nicht wahr sein...“, sprach Siegfried und hatte eine Vermutung, „...Tatsächlich gibt es noch die uralte Legende neben dem schillernden Reshiram. Das schillernde Zekrom, das seine Kräfte mit Elektrizität verstärkt, ist anscheinend Lances weitere Verstärkung für seine angehende Macht für die Zukunft. Er hat den goldenen Dunkelstein aus der Vergangenheit geholt, der sich tief in der Siegesstraße befand und verursacht dabei eine echt böse Aura, um seine eigenen Pokémon unbesiegbar zu machen.“ „Wie können wir das bloß stoppen?“, fragte unser Sohn sehr panisch. Alle starrten mich plötzlich an und ich fragte verdutzt: „Was denn? Warum muss ich wieder hinhalten? Ich habe keine Kraft mehr, wegen diesen Tyrann...“ „Dann vereine dich mit deinem Black-Kyurem. Gemeinsam werdet ihr es schaffen“, sagte Géraldine. „Hehe, das klingt zwar so leicht, aber ich hätte bestimmt keine Chance, selbst mit Kyurem...“, sprach ich und war mir bei dieser Situation ziemlich unsicher. „Ich werde dir auch den Rücken stärken, Kai. Da brauchst du dir keine Sorgen machen“, sagte mein Halbbruder und legte seine Hand auf meiner Schulter. „Wir werden weiterhin die Armee aufhalten. Du bist die letzte Chance für diese Generation und auch für unsere Existenz“, entgegnete Sandra, „Und versuche bloß nicht, zu kneifen!“ „Leute, ihr seid echt die besten...“, gab ich offen zu, „Ein Drachen-Trainer wie ich kennt das Wort aufgeben nicht und deshalb stelle ich mir auch die wohl härteste Herausforderung gegen Lance.“ Ich rief mein Kyurem aus dem Pokéball und Siegfried stieg auf dem Rücken des legendären Drachen-Pokémon. „Kai...“, sagte meine Frau und kam kurz auf mich zu, „Pass bitte gut auf dich auf. Ich liebe dich... sogar sehr.“ Ich lächelte und sagte ebenfalls: „Ich liebe dich auch so sehr.“ Daraufhin gab ich Carina einen Kuss auf die Lippen und stieg mit auf Kyurems Rücken. Wir flogen direkt in die Stadt der Drachen hinein und suchten nach Lance. Unser Sohn war beeindruckt von meinem mutigen Charakter und fing an, mich langsam zu beneiden.

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Kapitel 179: Der neue Drachen-Meister - Teil 7

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 9 Aug 2013 - 5:55

Kapitel 179: Der neue Drachen-Meister – Teil 7

Ich hielt mit Drake, Géraldine und Sandra weiter die Armee auf, obwohl ein Großteil davon schon längst Twindrake City erreicht hatten. Géraldines Swaroness und Sandras Brutalanda unterstützten die Trainer, hatten aber nicht mit Lances übertrieben starkes Dragoran und seiner blauen Flammenwurf-Attacke gerechnet. „Emolga, hilf Swaroness und Brutalanda!“, befahl ich und schickte mein Emolga mit in den Kampf. Mit der Geschwindigkeit meines geliebten Pokémon konnte es Dragoran mit einigen Luftschnitten verwirren und danach mit Elektroball zuschlagen. „Sind bei Dragoran etwa noch die ganzen Angriffs- und Verteidigungswerte gestiegen oder wie?“, fragte sich Drake und verstand die Lage nicht. „Der goldene Dunkelstein enthält sämtliche Kräfte des schillernden Zekroms. Wenn er in falsche Hände fällt, dann diese seine Energie mit den Pokémon des falschen Besitzers übertrieben stärken, sodass die Attacken doppelt stärker sind und auch die Werte werden auf ein zweifaches steigen“, erzählte die Drachen-Trainerin. Unser 15-Jähriger Sohn wunderte sich über die uralte Legende der schillernden Drachen Reshiram und Zekrom. Diese stellten in der ganz alten Vergangenheit den Frieden und den Sieg dar. Reshiram sorgte mit seinen weiß strahlenden Federn, dass die Menschen aus der damaligen Zeit friedlich mit Pokémon zusammen lebten und sie sehr vertrauten. Zekrom sorgte für sein dunkles Brüllen und seiner Energie, den Menschen der damaligen Zeit die Macht über jedes Pokémon zu haben, was dazu führte, dass es tief in der Siegesstraße verbannt wurde. Seitdem wurde nur noch der goldene Lichtstein würdig erwiesen und hatte die Einall-Region bis heute mit Frieden übersehen. Die alte Legende wurde sehr selten erwähnt, da nur erfahrene Drachen-Meister viel darüber wussten.
In der Zwischenzeit stand Lance auf den höchsten Gebäude von Twindrake City und hielt den goldenen Dunkelstein über seinen Kopf. Stolz grinste er, als würde Einall ihn jetzt schon bereits gehören. Auf den Straßen liefen die ganzen Menschen, die für Lance als unbezahlte Sklaven arbeiteten, um ihr Leben, da einige Drachen-Pokémon aus der Armee sämtliche Gebäuden mit ihren Körpereinsätzen zerstörten und sie aus der Stadt vertrieben hatten. Annika war mitten im Geschehen und hoffte sehr, dass Lance von uns aufgehalten und besiegt wird. Dabei wurde sie von bösartigen Draschel in Richtung Route 11 vertrieben und musste es auch tun, sonst hätten die Draschel ihr noch was schlimmes angetan. „Domi, bitte... gib mit deinen Freunden nicht auf“, sprach die junge Schauspielerin und betete für uns. „Sieh hier, meine Welt! Du hast einen neuen Herrscher gefunden! Den besten Drachen-Meister auf Erden – Mich, Lance Hydreigon!“, schrie Lance und fühlte sich dabei wie ein Herrscher. Kai und Siegfried bekamen den Ruf ihres Vater mit. „Was für ein Honk...“, seufzte mein Mann. „Er wird nicht davon kommen und das schlimmste ist ja noch, dass für uns allen die Zukunft gefährdet ist... oder besser gesagt, unsere gesamte Existenz“, sprach der Champ aus Johto. „Zeit, für einen Überraschungsangriff... Kyurem? Bist du mit deinem Frostvolt bereit?“, wollte Kai wissen. Mit einem leichten Brüllen fing Kyurem an, einen Eisbrocken zu erzeugen, der mit elektrischer Energie geladen war und warf ihn direkt in Lances Richtung. Es gab eine Explosion und eine dicke Rauchwolke entstand. „Hat der Frostvolt überhaupt einen Treffer gemacht?“, fragte sich der Drachen-Trainer. Das fragte sich auch Siegfried, aber man konnte erst was nach einigen Minuten erkennen und Lance hatte schon vorausgesehen, dass seine eigenen Söhne ihn attackierten. „Diese verfluchten Jungs...“, sagte Lance und starrte auf Kai, Siegfried und Kyurem, „Ihr wagt es tatsächlich, mir in den Weg zu stellen? Denkt mal darüber nach, bevor ihr mich mit lächerlichen Attacken bombardiert.“ „Und ob! So einfach werden wir nicht aufgeben!“, rief Kai, „Mal unter uns... dein Geschreie ist nicht gerade das beste.“ „Ich bin beeindruckt, was du mir für harte Worte in den Kopf wirfst. Da frage ich mich, wie du hier in dieser Region aufgewachsen bist. Bestimmt bist du aus Frust so wütend, weil ich dich vor achtzehn Jahren in der Kälte abgesetzt habe. Ich bereue diese Tat von mir kein bisschen“, gab Lance zu und grinste dabei bösartig. „Vater, du bist an allem Schuld, was vor achtzehn Jahren passiert war! Weißt du überhaupt, was es damals für einen Aufstand gab? Die ganze Familie hat Kai vermisst und dich keineswegs. Jeder wusste, dass du uns allen dadurch verraten hast, dass dir die Ehre der Drachen egal ist. Wenn ein neues Familienmitglied in einem stadtbekannten Drachenclan geboren wurde, muss dort auch vom Kindesalter auf mit Drachen-Pokémon zusammen aufwachsen, um später ein neuer Erbe als Drachen-Meister zu werden. Du konntest das nicht verstehen und hast Kai einige Tage nach seiner Geburt in der Einall-Region abgesetzt. Dabei hast du dich nicht mal bei uns blicken gelassen, was für Großvater und den Weisen besser war. Tage lang haben wir alle getrauert und gehofft, dass Kai am Leben ist“, sprach Siegfried und versuchte, seinen verhassten Vater ins Gewissen hinein zu sprechen. „Glaubst du, mit so einer Aussage würde der Familienfrieden ins Gleichgewicht fallen? Niemals!“, entgegnete Lance und starrte gierig auf den goldenen Dunkelstein, den er in seinen Händen hält, „Mit diesem Dunkelstein werden sich alle Träume von mir endlich verwirklichen. Eine neue Welt, mit meinen Gesetzen, meinen Regeln, meinem Team Dragon und mit sämtlichen Drachen-Pokémon, die nur auf meinen Befehlen hören!“ Der goldene Dunkelstein leuchtete wieder im grellen blau und auch die Gewitterwolken über Twindrake City wurden schlimmer. Kyurem fühlte sich durch diesen Dunkelstein schwächer, als würde man ihm die ganze Energie abziehen. „Dein elegantes Black-Kyurem scheint, ein echt starkes Pokémon zu sein. Von daher werde ich jetzt die ganze Kraft von deinen heißbegehrtem Kyurem entziehen“, sprach Lance und hielt den goldenen Dunkelstein vor sich hin. Diese wirkte wie bei einem DNS-Keil, der dafür sorgte, dass Kyurem und Zekrom sich voneinander trennen. „Nein, lass es in Ruhe!“, rief Kai und sprang von seinem Drachen-Pokémon ab. Auch Siegfried sprang ab. Sofort ging mein Mann auf seinen verhassten Vater zu und versuchte, ihn den Dunkelstein aus den Händen zu nehmen. „Lass mein Kyurem in Ruhe! Du hast schon genug angerichtet!“, brüllte der Drachen-Trainer und griff an dem goldenen Dunkelstein. „Hör auf, mir im Weg zu stehen. Nicht mehr lange, dann werden mir die Kräfte von deinem Kyurem gehören!“, rief Lance und hätte es beinahe geschafft, Kyurem von Zekrom zu trennen.

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Kapitel 180: Der neue Drachen-Meister - Teil 8

Beitrag von Reshikrom am Sa 10 Aug 2013 - 13:25

Kapitel 180: Der neue Drachen-Meister – Teil 8

Kyurem brüllte ziemlich laut. Es wurde von Lances Dunkelstein gequält und verlor eine große Menge an Kraft und Energie. Ich wurde von meinen Vater ständig beiseite geschubst, weil er an Zekroms Stärke interessiert war und deshalb versuchte, mein Black-Kyurem aufzulösen. „Muss ich mich immer wiederholen? Steh mir gefälligst nicht im Weg, du Nichtsnutz!“, schimpfte Lance und wurde aggressiv. Siegfried konnte es nicht mehr länger mit ansehen und mischte sich ein, indem er sein Aerodactyl aus dem Pokéball rief und mit Steinkante auf Lance zielte. Daraufhin fiel der goldene Dunkelstein auf dem Boden und rollte davon. „Milza, schnapp dir den Dunkelstein!“, rief ich. Schnell rannte mein schillerndes Milza auf den goldenen Dunkelstein zu und konnte es noch rechtzeitig bekommen, noch bevor es in die Tiefe fiel. „Gib mir den Dunkelstein her!“, brüllte mein verhasster Vater und verlangte von meinem Drachen-Pokémon, ihn den Dunkelstein zu geben, was es nicht tat. Milza warf den Dunkelstein Siegfried zu. „Mein lieber Sohn... Du kannst mir sehr vertrauen und mir den goldenen Dunkelstein geben. Ich kann dir dafür einen Reichtum geben, eine Menge an Millionen, sogar auch Milliarden. Ich teile mit dir die Macht über die Einall-Region“, sprach Lance. „Mit Geld kann man kein Vertrauen gewinnen“, entgegnete mein Halbbruder, „Außerdem verzeihe ich dir nicht, was du angerichtet hast. Du hast mir achtzehn Jahre lang meinen Bruder weggenommen und ihn in einer weit entfernten Region abgesetzt. Ich tat alles, um nach Einall zu kommen und nach Kai zu suchen, was mir dann auch nach langer Zeit endlich gelungen war. Geld zählt nicht immer und es geht auch nicht darum, mit Geld alles zu regeln. Es geht nur um die inneren Werte, den Charakter und die Eigenschaften über sich. Solche Aufzählungen hast du nicht. Dir geht es darum, dich an unsere Familie zu rächen, um stark zu wirken, wenn man die uralten Legenden dabei ausnutzt und unschuldige Menschen und Pokémon zu schaden.“ „Du verstehst es nicht! Kai ist an allem Schuld! Er hat meine Ehre zerstört! Aus mir wäre ein wirklich beeindruckender Drachen-Meister geworden, wenn er nicht in meinem Leben gekommen wäre!“, brüllte Lance, „Kai war Großvaters Liebling und ausgerechnet muss er noch die Drachentaufe bekommen, um ein nächster Erbe zu werden. Ich wollte nur das beste für dich.“ „Das beste für mich? Das war eher das schlechteste für mich“, sprach Siegfried, „Du hast dich in der Familie unbeliebt gemacht... hast dich seit Kais Verschwinden nicht mehr blicken gelassen, um den ganzen Ärger von Großvater aus dem Weg zu gehen. Du bist an allem Schuld und nicht Kai. Wenn du nicht die ganze Zeit hinter jungen Frauen her wärst, dann hättest du Kai auch intensives Training mit Drachen gelehrt.“ „Halt den Mund!“, rief unser Vater, „Wenn ich die Einall-Region beherrsche, kann ich alles verändern!“ „Das wird dir nichts bringen“, entgegnete ich und nahm mein Milza auf die Schultern, „Ich habe das Zeug dazu, dir zu beweisen, dass ich in deinen Augen kein Schwächling und kein Verstoßener bin.“ „Aber zunächst muss der goldene Dunkelstein blockiert werden. Milza... dein Auftritt“, sprach der Champ aus der Johto-Region. Mein schillerndes Drachen-Pokémon spuckte mit seiner Drachenwut auf den goldenen Dunkelstein, der daraufhin gestoppt wurde. Kyurem behielt seine Form als Black-Kyurem. „Wie die alte Legende sagte... der goldene Dunkelstein verliert die entnommene Energie und Kraft, wenn der blockiert wird. Dadurch wird er unbrauchbar und das schillernde Zekrom kann nicht gerufen werden“, sprach mein Halbbruder. „Sieht sehr schlecht für dich aus, Lance“, sagte ich, „Wird wohl nichts mit deiner Macht und der Herrschaft.“ Lance war unzufrieden, dass sein Versuch, mit dem goldenen Dunkelstein die Herrschaft über die Zukunft der Einall-Region zu bekommen, aufgehalten wurde. Die Gewitterwolken über Twindrake City verschwanden und die Drachen-Pokémon, die unter Lances Kontrolle waren, verloren ihre geschenkte Kraft.
Das Dragoran von unserem verhassten Vater fiel zu Boden und konnte nicht mehr weiterkämpfen. „Der goldene Dunkelstein wurde blockiert“, sprach Sandra, aber sie ahnte dabei noch was schlimmeres. „Ich hoffe, dass der ganze Mist endlich ein Ende hat“, hoffte Géraldine. „Nein, wird es nicht“, sagte die Drachen-Trainerin, „Die Blockierung wird dafür sorgen, dass alles hier in der Einall-Region in ein schwarzes Loch fallen wird. Das bedeutet für uns alle das Ende unserer Existenz. Jetzt liegt alles an Kai und Siegfried.“ Der Himmel fing an, sich komplett nachtschwarz zu färben. Daraufhin entstand ein schwarzes Loch, das momentan noch sehr klein war, aber schon einiges in der Umgebung in sich nahm. „Oh nein, wir sind am Ende...!“, rief Drake verzweifelt. „Wir sollten besser weiter die Armee von Lances Kontrolle befreien, sonst werden wir es nicht rechtzeitig schaffen, die Stadt und die ganze Existenz zu retten“, schlug Carina vor. Die vier Trainer setzten ihren Auftrag fort und befreiten die Drachen-Pokémon von den Halsbändern.
„Seht nur, was ihr angerichtet habt. Ihr seid nicht gerade so intelligent, wie ihr es immer dachtet. Das schwarze Loch wird alles in sich einsaugen, was ihn in die Quere kommt. Vielen Dank auch für euren Einfall, meine lieben Söhne!“, rief Lance und schnippte einmal mit seinen Fingern, um das schillernde Reshiram zu rufen. Als Reshiram angeflogen kam, sprang Lance auf den Rücken des legendären Pokémon und flog weg, um nach seinem Dragoran zu suchen. „Kai, wir dürfen keine Zeit verlieren. Du bist für uns allen die letzte Hoffnung“, sprach Siegfried. „Okay... dann wollen wir mal loslegen“, sagte ich und stieg auf Kyurems Rücken. Mein Halbbruder flog mit seinem Aerodactyl zu den anderen, um sie bei der Armee zu helfen.

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Kapitel 181: Der neue Drachen-Meister - Teil 9

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 10 Aug 2013 - 15:55

Kapitel 181: Der neue Drachen-Meister – Teil 9

„Das ist echt zu viel Arbeit“, stellte Drake fest, als dreiviertel der Drachen-Pokémon aus Lances Armee die Halsbänder entnommen wurden. „Ach, so kann man es nicht bezeichnen“, entgegnete Sandra und gab ihren Brutalanda weitere Befehle für die Herausforderungen. Als Siegfried auf uns zugeflogen kam, teilte er uns mit, dass Kai sich mit Kyurem um das schwarze Loch kümmerte. Ich bekam große Angst, dass meinem Mann irgendetwas zustoßen würde, wenn er zum Beispiel vom schwarzen Loch hineingesaugt werden könnte. „Carina, mach dir keine Sorgen um Kai. Er kann jetzt seine Chance nutzen, um unseren Vater zu zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist“, sprach der Champ aus Johto zu mir und legte seine Hand auf meine Schulter. „Wird er dadurch noch sein Leben riskieren?“, wollte ich wissen. Mein Schwager gab nur ein leichtes Seufzen ab und unterstützte Sandra und Géraldine sowie ihren Pokémon Brutalanda und Swaroness. Drake sollte neben mir stehen, um mich zu beruhigen und zu trösten. Dabei starrte er nach oben zum nachtschwarzen Himmel, wo das schwarze Loch zu sehen war und größer wurde. „Mach bloß keinen großen Fehler, Kai...“, sprach unser Sohn und hoffte sehr, dass Kai die ganze Existenz retten wird.
Der Drachen-Trainer flog mit seinem Black-Kyurem auf das schwarze Loch zu. Er musste überlegen, wie er die aggressive Lage stoppen würde. „Wie könnte man ein Loch stopfen? Hmm... vielleicht mit Frostvolt“, sprach Kai zu sich und entschied sich zunächst mit einem Versuch durch Kyurems Frostvolt. Sein Drachen/Eis-Pokémon sammelte all seine Kraft und wollte seinen Angriff ausführen, bis Lance mit seinem Reshiram und Dragoran die beiden attackierten. „Wage es nicht, das schwarze Loch einzufrieren!“, rief Lance. „Wieso habe ich das nur gewusst, dass dieser Honk auftauchen würde?“, sprach mein Mann seufzend zu sich. „Ich als dein Vater verbiete dir, das zu machen!“, brüllte Kais verhasster Vater. „Du hast mir nichts zu verbieten! Du wolltest mich garnicht in deinem Leben haben, also kannst du mir auch egal sein!“, entgegnete Kai und befahl seinem Kyurem, Frostvolt auf das schwarze Loch zu werfen. Lances Reshiram griff Kyurem mit Blauflammen an und war erfolgreich, da diese Attacke bei Kais Pokémon eine Verbrennung hervor gerufen hatte. „Oh nein, Kyurem!“, rief der Drachen-Trainer und musste von seinem Pokémon absteigen. „Das hast du nun davon! An deiner Stelle würde ich mich nicht in solchen Angelegenheiten einmischen. Dein Black-Kyurem wird durch die starke Verbrennung leiden und es dauert nicht mehr lange, bis es kampfunfähig wird. Das schwarze Loch ist laut der uralten Legende ein Tor zur einer anderen Welt, die das schillernde Zekrom mit seiner Kraft entfacht hatte. Und diese Welt wird von mir regiert und sobald alles hier vom schwarzen Loch verschlungen wurde, gibt es für alle Bewohner kein zurück mehr!“, rief Lance. „Ich darf nicht aufgeben. Irgendwie muss es doch einen Weg finden, das zu stoppen...“, sprach mein Mann und sah, wie das schwarze Loch am Himmel größer wurde. Er hatte nichts dabei, was seinem Drachen-Pokémon wieder auf die Beine bringen würde. Jetzt war er auf sich allein gestellt, mit dem Zekrom-Anzug und dessen Kraft des legendären Pokémon.
Siegfrieds Aerodactyl, Géraldines Swaroness und Sandras Brutalanda gaben ihr bestes und hatten nicht mehr so viele Drachen-Pokémon aus Lances Armee als Gegner, da fast alle von den Halsbändern befreit wurden. Plötzlich sah Drake, wie die ganzen zerstörten Wolkenkratzer vom schwarzen Loch verschlungen wurden. „Carina, sieh nur! Die Stadt wird verschlungen!“, rief unser Sohn. Ich sah das Geschehen und teilte den anderen mit: „Beeilt euch, sonst werden wir in das Nichts verschlungen!“ „Es sind nur noch diese Drachen-Pokémon übrig, die noch Lances Halsbänder tragen“, sagte Géraldine und nahm einem Vibrava das Halsband ab. „So, nur noch das Duodino, dann sind wir mit der Armee komplett fertig“, sprach Sandra. Als auch das Duodino sein Halsband entnommen wurde, war Lances Drachen-Armee beseitigt und die Drachen-Pokémon kehrten in ihren Lebensraum auf der Route 10 zurück. „Sollten wir Kai helfen?“, wollte der 15-Jährige wissen. „Es wird sich nicht mehr lohnen, bis zu Lances Hauptsitz zu kommen. Sämtliche Trümmer der zerstörten Häuser können uns auf dem Weg behindern, also hängt alles nur noch von Kai ab“, antwortete der Champ der Johto-Region, „Außerdem besteht die Gefahr noch, dass wir unbemerkt in das schwarze Loch hineingezogen werden.“ Wir alle hofften sehr, dass Kai es schaffen wird, Lance zu besiegen und die Existenz von und allen zu retten.
Der Drachen-Trainer hatte noch nicht genug Kraft gehabt, um das schwarze Loch zu beseitigen, deshalb musste sein treues Milza helfen. „Milza, du muss mir einen Gefallen tun. Du muss gegen Lances Reshiram antreten, damit ich Zekroms Kraft von meinem Anzug sammeln kann, denn nur so kann ich das schwarze Loch beseitigen“, sprach mein Mann zu seinem schillernden Drachen-Pokémon. Obwohl Milza nicht gerade stärker war als das Reshiram, nahm es die Herausforderung an und begann, es mit sämtlichen Drachenwut-Angriffen zu schwächen. „Das wird jede Menge Erfahrungspunkte für Milza einbringen“, dachte Kai zu sich und wartete ab, bis sein Zekrom-Anzug die ganze Energie aufgesammelt hatte. Er hatte aber nicht die Rechnung mit seinem Vater Lance gemacht, der ihn mit Gewalt an seinen Armen packte. „Du wirst hier nichts an meiner neuen Welt zerstören, du Nichtsnutz!“, brüllte Lance und drückte stark an Kais Armen. „Lass mich los!“, verlangte der Drachen-Trainer und wollte sich wehren. „Wird Zeit, das zu machen, was ich längst vor achtzehn Jahren hätte tun sollen... Dragoran!“ Lances Dragoran kam angeflogen und machte sich kampfbereit. „Hier kannst du direkt 'Leb wohl' zu allem sagen, die dir in deinem unnötigen Leben wichtig waren. Deine Freunde, deine Pokémon und deine Familie...“, sprach Lance, „Dragoran, setz Flammenwurf ein.“

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Kapitel 182: Der neue Drachen-Meister - Teil 10

Beitrag von Reshikrom am So 11 Aug 2013 - 15:55

Kapitel 182: Der neue Drachen-Meister – Teil 10

Ich konnte mein Schicksal direkt vor Augen sehen und wollte nicht von Dragorans Flammenwurf getötet werden. Als das Flammenmeer in meine Richtung kam, hatte ich plötzlich ein Kraftfeld um mich herum, das den Flammenwurf abprallen ließ. „Was zum...?!“, staunte mein Vater. Milza und Reshiram wussten auch nicht, was da genau vorging. Ich fühlte mich stark genug, um mein Kyurem zu heilen, mit der ganzen Energie, die ich in dem Zekrom-Anzug hatte. Die Verbrennung wurde geheilt und Kyurem fühlte sich wieder topfit. „Nein, das darf nicht wahr sein!“, rief Lance und verlangte von seinem Dragoran, mich aufzuhalten. „Jetzt wird es sehr ernst“, sprach ich und stieg auf Kyurems Rücken, „Milza, komm!“ „Dragoran! Reshiram! Lasst den Jungen nicht entkommen!“, brüllte mein Vater. „Kreuzdonner!“, befahl ich meinem Pokémon. Kyurem schlug Reshiram und Dragoran mit einen gewaltigen Kreuzdonner, sodass sie nicht angreifen konnten. „So, jetzt kümmern wir uns um das schwarze Loch“, sagte ich, „Kyurem, mach deinen Frostvolt-Angriff bereit.“ Lance wollte dies stoppen und hatte sich was brutales einfallen lassen. Er fing sich mein Milza und nahm es als Geisel. „Milza, Mil...!“, rief es verzweifelt und panisch. „Milza! Kumpel!“, rief ich und sprang von Kyurems Rücken, „Lance, gib mir mein Pokémon zurück!“ „Ich denke nicht daran, es dir wieder zu geben. Wenn du meine Welt zerstörst, dann werde ich auch deinen besten Freund zunichte machen“, sprach Lance und hielt mein Pokémon über die Höhe seines Hauptsitzes, „Von dieser Höhe kann ein so kleines Drachen-Pokémon den Aufprall auf dem Erdboden niemals überleben. Wenn dein erstes Drachen-Pokémon mal kräftig und vollentwickelt wäre, dann wäre es nicht so wie du jetzt – ein Schwächling.“ Das schillernde Drachen-Pokémon zappelte panisch an Lances Hand und hatte Angst, in die Tiefe zu fallen. „Ich warne dich, lass Milza aus dem Spiel. Es ist mein Kumpel und ich habe so viele Abenteuer mit ihm erlebt...“, erzählte ich, „Aber du hast anscheinend keine Ahnung von Liebe und Zuneigung für die eigenen Pokémon. Du nutzt sie eher für deine Macht aus, die bei dir nicht enthalten ist. Nur weil du nicht geliebt wurdest, muss du es nicht auf die Pokémon auslassen. Menschen und Pokémon leben zusammen, sie sind Freunde. Also lass diesen Mist mit den ständigen Drohungen und Erpressungen, denn es bringt dich auch kein bisschen weiter.“ Ich sah, wie sich das schwarze Loch immer vergrößert hatte und direkt über uns und dem Hauptsitz von Lance befand. „Du riskierst das Leben anderer Menschen und auch dein Eigenes. In wenigen Minuten ist die ganze Welt in diesem Loch verschwunden und wir würden uns im Nichts befinden. Keiner von uns wird dort keine Chance haben, da zu überleben. Du träumst von einer eigenen Welt? Hier über uns ist die! Besser gesagt – der Weg zum Tod! Das hast du dir selbst eingebrockt und du willst nicht verstehen, dass ein Drachen-Meister die Pflicht hat, das alles zu stoppen. Ich habe mehr in meinem Leben erreicht als du. Hab sämtliche Fälle in Einall gelöst, an Turnieren teilgenommen, hab meine Traumfrau geheiratet und eine eigene Familie gegründet... ich lasse mir meine Zukunft nicht von dir zerstören, auch wenn du mein Erzeuger bist. Sieh zu und lerne von einem Drachen-Trainer“, sprach ich und schaute zu Kyurem. Es hatte seinen Frostvolt fertig aufgeladen und war ihn direkt in das schwarze Loch hinein. Daraufhin gab es eine gigantische Explosion im Umfeld. Es flogen Trümmerhaufen und seltsame Kometen. Milza geriet in Panik und konnte sich von Lances Griff befreien. Als dieser Schutt auf uns direkt zugeflogen kam, schützte ich uns alle, mit Zekroms Kraft, in einem Kraftfeld.
„Das nenne ich mal einen Urknall“, staunte Drake, als er diese heftige Explosion sah. „Wir sollten uns mit Schutzschild vor den fliegenden Meteoriten schützen“, schlug Sandra vor und befahl ihrem Brutalanda, Schutzschild einzusetzen. Das kräftige Drachen-Pokémon tat dies auch und schützte meine Freunde vor dem Geschehen. Aus nächster nähe betrachteten sie die ganzen Kometen, die auf den Erdboden prallten und Brutalandas Schutzschild war stark genug, um das ganze hier zu verkraften.
Nachdem das grelle Licht der Explosion verschwand, verwandelte sich das schillernde Reshiram in einen goldenen Lichtstein zurück. Daraufhin entwich es all seine Energie, um aus der nachtschwarzen Zukunft die normale, friedliche Zukunft zu verwandeln, wie es vor Lances Aktion war. Mit Würde nahm ich den goldenen Lichtstein in meinen Händen und mein Milza sprang mich freudig an. „Kumpel, wir haben es tatsächlich geschafft. Sieh nur, wie wunderschön die Zukunft aussieht. Alles strahlt so hinreißend“, sprach ich und bewunderte die Atmosphäre. Sie war viel moderne als bei uns in der heutigen Gegenwart. „Milza, Mil...!“, rief mein schillerndes Drachen-Pokémon und zeigte auf Lance, der bei seinem Dragoran stand. „Sei froh, dass du durch den Meteoriteneinschlag nicht getötet wurdest. Ich bin nicht so einer, der anderen Menschen leiden lässt. Sowas habe ich echt nicht nötig. Ein wirkliches Dankeschön habe ich von dir auch nicht verdient“, sagte ich zu meinem Vater, „Und glaubst du immer noch, dass ich nichts dagegen unternehmen würde? Ich habe dich vor dem Tod bewahrt und das ist Pflicht für einen Drachen-Meister.“ Lance wendete sich ab, stieg auf Dragorans Rücken und flog davon. Der Zekrom-Anzug, den ich trug, löste sich auf und ich trug meine Standart-Kleidung wieder. Aus der Ferne sah ich, wie ein Portal zu unserer Gegenwart erschienen war. „Milza, es wird Zeit, wieder nach Hause zu gehen, in unserer schönen Generation“, sprach ich und ging mit Kyurem, Milza und dem Lichtstein zu meinen Freunden, die bereits auf mich warteten.
„Kai! Dir geht es gut!“, rief Carina und lief auf mich zu, um mich zu umarmen. „Gratulation“, sagte Sandra und rief ihr Brutalanda in den Pokéball zurück. Auch Siegfried und Géraldine riefen ihre Pokémon in ihre Pokébälle zurück und gratulierten mir ebenfalls für den Erfolg. Aber dennoch musste ich noch Lysander und Lilia davon berichten, dass unsere Existenz gerettet wurde. „Kyurem, du hast gute Arbeit geleistet. Jetzt hast du dir eine Pause redlich verdient“, sprach ich und rief Kyurem in den Pokéball zurück, „Was wird denn aus Lance?“ „Wir haben ihn gerade in dieses Portal gesehen, wo er wieder in unsere Generation zurückgekehrt ist“, antwortete die Drachen-Trainerin, „Ich denke mal, dass er aus seinen Fehlern niemals lernen wird. Aber ich habe gedacht, dass er ums Leben gekommen wäre...“ „Die Details erzähle ich euch später“, entgegnete ich, „Es wird Zeit, dass wir wieder nach Hause zurückkehren und die goldenen Steine zu ihren ursprünglichen Plätzen bringen. Lysander und Lilia können uns behilflich sein.“

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Kapitel 183: Triumph der Anerkennung

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 12 Aug 2013 - 13:54

Kapitel 183: Triumph der Anerkennung

Siegfried und Kai hatten die beiden wertvollen Steine aus der uralten Legende, den goldenen Lichtstein und den goldenen Dunkelstein, in ihrem Besitz und wir konnten einen Portal zu unserer Generation öffnen. „Wir sollten nicht hier herumstehen und uns auf dem Heimweg machen“, sprach die Arenaleiterin von Ebenholz City und stieg als erste in das Portal hinein, „Von der Zukunft habe ich echt genug.“ Daraufhin folgte Géraldine ihr nach. „Das war echt krass. Wir haben die Zukunft gerettet und auch alle Menschen und Pokémon. Ich bin so stolz darauf, wenn wir als Helden gefeiert werden, wenn wir wieder nach Hause zurückkehren!“, freute sich Drake und wollte als nächster in das Portal steigen, aber Kai hielt ihn davon ab. Ohne Worte umarmte der Drachen-Trainer seinen Sohn und ließ Tränen aus seinen Augen fließen. „W-was ist denn los?“, fragte unser Sohn verdutzt. „Domi... ich bin echt froh darüber, dass du ein ganz besonderer Teil unserer Truppe gewesen warst. Doch leider kannst du nicht mit uns in das Portal steigen... du gehörst hierher, das ist dein zu Hause. Hier bist du groß geworden“, sprach Kai und schaute Drake in die Augen. „Aber, Kai... ich, äh...“, stotterte der 15-Jährige und war kurz davor, ebenfalls zu weinen. „Er hat Recht. Du bist hier besser aufgehoben und du kannst nicht ewig in unserer Zeit leben. Deine Freunde würden dich vermissen und du hast noch vieles vor in deinem Leben. Domi, gebe deine Träume niemals auf und bleib immer am Ball“, sagte ich und umarmte unseren Sohn. „Heißt das etwa, dass sich unsere Wege trennen?“, wollte Drake wissen, „Das geht nicht... ich wollte doch mit euch noch vieles erleben, besonders was dem Training mit Drachen-Pokémon angeht, denn da brauche ich Erfahrung.“ „Tut uns sehr leid, Domi. Leider kann man jetzt nichts daran ändern. Du muss hier bleiben, in deiner Zeit“, sprach ich und konnte den traurigen Jungen nicht mehr länger mit ansehen. Es tat mir am Herzen weh, einen solchen Abschied zu nehmen. Ich ging mit Tränen an den Augen und meinem Emolga auf den Schultern in das Portal hinein, während Kai und Siegfried sich noch von den 15-Jährigen verabschiedeten. „Jedem fällt der Abschied schwer, aber du solltest auf deinem Herzen hören und dein Ziel nicht verfehlen. Aus dir wird sicher ein toller Drachen-Trainer werden, sogar auch Drachen-Meister, wenn du an dich und deinen Pokémon glaubst. Ich behalte dich immer in Erinnerung... an die schönen Zeiten mit dir, aber jetzt bist du auf dich allein gestellt. Ich wünsche dir viel Glück für deine Zukunft“, sagte der Champ der Johto-Region und gab seinen Neffen die Hand zum Abschied. „Es war mir eine Ehre, einen wahren Drachen-Meister wie dich kennenlernen zu können. Du bleibst auch für mich eine ganz besondere Person, der mit mir verwandt ist“, entgegnete unser Sohn und gab Siegfried ebenfalls die Hand. „Ich hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen können“, sprach Kais Halbbruder und stieg in das Portal. Nun war Kai mit seinem Milza noch kurz für Drake da. „Kai, ich weiß nicht, ob ich ohne deine Hilfe ein guter Drachen-Trainer werde... ich meine, ich fühle mich nicht wirklich wie einer, der mit Drachen-Pokémon umgehen kann. Du warst der erste, an dem ich mich wenden konnte, wenn es um meinem Traum ging, aber ich bin leider ein Feigling, der nichts auf die Reihe kriegt“, behauptete der 15-Jährige von sich selbst. „Nein, du bist kein Schwächling. Du bist für mich ein echt guter Trainer und du kannst dir sicher denken, was du hier noch zu erledigen hast, außer deinem Traum zu folgen, oder?“, fragte der Drachen-Trainer. „Es geht sicher um Nicole, oder?“, wollte Drake wissen. „Ganz genau. Auch Nicole darfst du nicht aufgeben. Sie ist deine Freundin und mit ihr sollst du ein glückliches Leben führen, gemeinsam mit euren Pokémon und euren Zielen. Ich bin mir sehr sicher, dass Nicole bereits auf dich wartet. Du solltest dir das Treffen nicht entgehen lassen“, entgegnete Kai und legte seine Hände auf Drakes Schultern, „Ich werde dich niemals vergessen. Bleib du selbst und hab Spaß im Leben. Du bist jung und du sollst deine Jugend genießen. Der Champ der Einall-Region wird immer bei dir sein und dir bei deinen Problemen behilflich sein. Mach´s gut!“ „Milza, Mil...!“, rief das schillernde Drachen-Pokémon zum Abschied. Kai und Milza stiegen als letzte in das Portal hinein, welches daraufhin vor Drakes Augen verschwand. Als der 15-Jährige allein auf der Wiese vor Twindrake City stand, brach er in Tränen zusammen und fing an, stark zu weinen.
Wir kehrten in unserer Gegenwart zurück und standen direkt vor dem Rathaus von Lysander. Plötzlich wurden wir von Lilias Aktion überrascht, indem sie uns mit Luftschlangen abgeworfen hatte. „Herzlichen Glückwunsch!“, rief sie und zog die Aufmerksamkeit auf uns, besonders auf Kai. „Was soll das?“, fragte ich verdutzt und starrte die ganzen Bewohner Twindrake Citys an, die für uns applaudierten. „Wir alle in Twindrake City haben die Situation mitverfolgt und gesehen, wie dieser Typ von Kai besiegt wurde. Auf dich wartet was ganz großes, Kai!“, rief Lilia freudig. „So groß wie der Jubel kann es garnicht sein“, seufzte mein Mann. Lysander kam aus dem Gebäude heraus und ging direkt auf den Drachen-Trainer zu. „Ich habe gewusst, dass du das Zeug zum Helden hast, Kai. Und für all deine Taten und deinem Heldentum möchte ich dir eine ganz besondere Urkunde überreichen, das dich zur Legende Einalls macht. Von nun an bist du ein wahrer Drachen-Meister. Herzlichen Glückwunsch, Kai Hydreigon“, gratulierte der Arenaleiter von Twindrake City Kai und überreichte ihn die Urkunde, die mit echtem Gold umrahmt wurde, „Meine lieben Bürger von Twindrake City. Ich bitte nochmals um einen Applaus für meinen besten Lehrling der Stadt Twindrake City. Selbstverständlich auch für seine treuen Freunde und den Pokémon!“ Alle Bewohner klatschten extra für unseren Erfolg. „Vielen Dank!“, bedankten wir uns alle gleichzeitig. „Achja, Lysander... wir haben hier die besonderen Steine der uralten Legende, die sich Lance genommen hat, um seine eigene Welt zu erschaffen. Du weißt ja, wo sie platziert werden“, sprach mein Mann und gab Lysander den goldenen Lichtstein. Auch Siegfried gab den goldenen Dunkelstein an den Arenaleiter weiter. „Die Steine aus der Legende... das sind die besonderen Schätze von Twindrake City“, erzählte Lysander, „Euer Triumph hat dafür gesorgt, dass das weibliche Milza von neulich wieder in seine Zeit zurückgekehrt ist. Sie haben nicht nur Verbindung zu Twindrake City und dem Dorf der Drachen, sondern auch eine enge Bindung zu Drachen-Pokémon. Von daher halten diese Steine auch für uns den Frieden und den Sieg her. Kai, du als Drachen-Meister kannst du erfolgreich sein und eine wahre Legende werden, wenn du dich weiterhin bemühst, niemals aufzugeben und an dein Team glaubst.“ „Ich werde dir versprechen, Lysander, dass aus mir was ganz besonderes wird, denn ein Drachen-Meister beschützt seine Umgebung und auch seine Mitmenschen“, sprach Kai und hielt stolz seine Urkunde über sich.

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Kapitel 184: Das liebevolle Geständnis – Teil 1

Beitrag von Reshikrom am Di 13 Aug 2013 - 9:45

Kapitel 184: Das liebevolle Geständnis – Teil 1

Nachdem Drake sich wieder beruhigt und die Tränen weggewischt hatte, ging er direkt in die Innenstadt von Twindrake City, um aus Langeweile die Stadt zu erkunden. Dabei starrte er auf seinen Spiegelbild eines Schaufensters und hoffte sehr, dass aus ihn was ganz besonderes sein würde. „Wenn ich mal so wäre wie Kai, dann würde ich auch mit allem klar kommen...“, sprach der 15-Jährige zu sich und bekam langsam Zweifel an sich. Er ging weiter die Einkaufsstraße entlang und sah eine Eisdiele, wo er Nicole allein auf der Terrasse sah. „Komm schon, Domi. Das kriegst du hin. Sprich sie an und sei wieder mit ihr zusammen“, sprach Drake zu sich und war etwas nervös. Er wollte es auch nicht ein weiteres Mal verderben und ging ohne zu zögern auf die Trainerin zu, die sich die Speisekarte anschaute, um sich ein leckeres Eis auszusuchen. „Hey, Nicole...“, grüßte er sie. Die Trainerin starrte Drake an und grüßte ihn zurück. Dabei wendete sie sich schnell von ihm ab. „Darf ich mich zu dir setzen?“ Nicole nickte nur und war in der Speisekarte vertieft. Drake setzte sich auf einen freien Platz und betrachtete die Trainerin fasziniert. Er war von ihrer sommerlichen Kleidung sehr beeindruckt. „Du siehst schick aus, Nicole. Sogar wunderschön“, gab unser Sohn zu und versuchte, so mit der Trainerin ein Gespräch zu führen. „Danke sehr, du siehst auch super aus“, gestand die Trainerin und schaute Drake in die Augen. Zwischen den beiden herrschte nach einer Weile Funkstille, bis sie dann gleichzeitig sagten: „Ich muss dir was sagen...“ „Fang du an“, sagte Drake und war gespannt auf Nicoles Erzählung. „Domi, hör zu... das mit Caleb war ein Ausrutscher. Er wollte unbedingt mit mir in die Kiste springen, aber ich wollte es nicht und deshalb wurde ich von ihn gezwungen, sonst würde er dir was antun. Das wollte ich dir auch schon direkt erklären, aber du warst auf 180 und bist mir aus dem Weg gegangen“, erzählte Nicole, „Und ich habe gedacht, dass du mir das verzeihen würdest...“ „Nikki, deswegen bin ich auch wieder hier in unsere Zeit zurückgekehrt, um mich für mein blödes Verhalten zu entschuldigen. Es war eher meine Schuld. Ich hätte mehr um dich aufpassen sollen, denn sowas tut man ja in einer Beziehung... die Liebe vor alles schützen. Ich war eifersüchtig, als du mehr Spaß mit Caleb hattest als mit mir... stimmt das, dass ich so mies im Bett bin? Ich meine, das war nur das eine Mal, wo wir miteinander geschlafen haben“, sprach der 15-Jährige. Eine Kellnerin kam auf die beiden zu und fragte, was sie bestellen wollten. Nicole hatte sich für einen Bananensplitt entschieden, während Drake für sich ein Spaghetti-Eis ausgesucht hatte. Die Kellnerin notierte sich die Wünsche und ging in die Eisdiele hinein. „Ich möchte ungern über den besten in der Kiste sagen. Es zählt doch nur, wie unsere Freundschaft zueinander ist. Und von Caleb möchte ich nichts. Du bist mir sehr wichtig, Domi. Du bist nicht so wie Caleb oder wie andere Jungs. Du hast was, was andere nicht haben...“, sagte die Trainerin etwas verlegen. „Einen Schwanz?“, wollte Drake wissen. „Äh, nicht nur das, sondern was mit deinem Charakter zu tun hat“, fügte Nicole hinzu. „Den Charakter in meinen Eiern?“, wollte unser Sohn wissen. „Hey, diesen Charakter zeigst du gerade! Du bist witzig und sehr nett“, sagte Nicole und musste etwas lachen. „Was denn? Ich wollte doch über unser Verhältnis reden. Das hat mit Witz und Nettigkeit nichts zu tun“, entgegnete der 15-Jährige und war verdutzt. „Ach, Domi. Du bist einfach zu süß“, gab die Trainerin zu. Die Kellnerin brachte nach wenigen Minuten für die Trainer die gewünschten Eissorten und bekam auch direkt das Geld von Nicole. „Woah, eine echte Kalorienbombe für den Sommer...“, seufzte Drake, als er Nicoles Eisbecher sah. „Ich mag Bananensplitt sehr. Besonders die Schokoladensoße erregt die Geschmacksknospen der Zunge, hihi“, kicherte die Trainerin. Drake genoss sein Eis in der Kindergröße. Zwischendurch musste er auf Nicoles Ausschnitt von ihrer roten Bluse starren, was ihn sehr begeisterte. Als die beiden nach einer Weile ihr Eis aufgegessen hatte, kam in Drakes Gedanken eine folgende Frage, die er unbedingt stellen wollte. „Nicole... ist Caleb wirklich besser als ich? Ich weiß, dass du nichts von ihn möchtest, aber immer stelle ich mir vor, dass du mit Caleb glücklich wärst und ich stehe alleine da, als wäre ich Luft für euch.“ „Ihr beiden seid meine besten Freunde und es interessiert mich nicht, wer von euch beiden der beste ist und wer mich am meisten beeindrucken kann. Aber ich habe in dir die Liebe meines Lebens gefunden, Domi. Du warst für mich da, als ich jemanden für mein Training mit Serpiroyal und Milotic brauchte und ich habe mich direkt in dich verliebt, als du mit meinen Pokémon so liebevoll umgegangen warst“, gab Nicole zu und wurde etwas rötlich im Gesicht. „Ich hab doch nur geholfen. Mehr war das doch nicht“, entgegnete der 15-Jährige verlegen, „Aber irgendwie muss ich auch zugeben, dass ich mich auch in dich verguckt habe.“ Die Trainerin hatte beschlossen, mit Drake einen kleinen Spaziergang durch die Stadt der Drachen zu machen. Unser Sohn war einverstanden und freute sich sehr darüber, mit Nicole eine gemeinsame Zeit zu verbringen.

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Kapitel 185: Das liebevolle Geständnis - Teil 2

Beitrag von Reshikrom94 am Di 13 Aug 2013 - 13:45

Kapitel 185: Das liebevolle Geständnis – Teil 2

Drake und Nicole saßen eng zusammen auf einer Bank in der Innenstadt von Twindrake City. Dabei tranken sie eine eiskalte Cola in einer Dose. „Ich habe schon immer davon geträumt, mit dir einen romantischen Tag zu verbringen, Domi. Das erinnert mich stark an die Zeit beim PWT-Turnier, wo wir ein Zimmer miteinander geteilt und wir unser erstes Mal hatten. Es war so schön“, schwärmte die Trainerin und kuschelte sich dabei sehr an Drake. Unser Sohn nahm sich einen Schluck von der Cola und hatte einen Film im Kopf, wo er sich an den ersten Sex mit Nicole erinnerte. So einen Moment würde er gerne wieder erleben. „Meine Gefühle fahren irgendwie Achterbahn. Ich habe Schmetterlinge im Bauch und ich kann es nicht beschreiben, wie es sich anfühlt“, erzählte unser Sohn und starrte auf die Cola-Dose. „Domi, dieses Gefühl habe ich auch, so wie ich hier sehr eng neben dir sitze. Ich bin echt froh darüber, dass du wieder hier bist. Dann können wir wieder glücklich sein, wie vorher“, sagte Nicole und schaute Drake in die Augen, „Ich liebe dich, Domi.“ „Ich liebe dich auch, Nicole“, sprach unser Sohn und küsste die Lippen der Trainerin. Die beiden schwebten auf Wolke Sieben und unterbrachen nicht diesen schönen und romantischen Moment. „Was spielt sich hier bloß ab?“, fragte sich Nicole verliebt. „Wir sind schwer verliebt. Wir haben uns wieder zueinander gefunden“, gab Drake als Antwort und umarmte seine Freundin. Plötzlich bekamen die beiden verliebten Trainer Besuch von ihrem alten Freund, Caleb. Er sah Drake und Nicole schon vom weiten und wunderte sich sehr über die Rückkehr unseres Sohnes. „Ich habe von deinen Heldentaten erfahren, Domi. Ich habe garnicht gewusst, dass du sowas als normaler Trainer drauf hast, eine große Armee voller Drachen-Pokémon zu stoppen“, sprach der sonst genervte Trainer. „Du solltest dich nicht nur bei mich bedanken, sondern auch bei Kai, denn er hat unsere ganze Existenz gerettet“, sagte Drake. „Wie ich sehe, seid ihr wieder ein Paar. Glückwunsch“, gratulierte Caleb den beiden. Drake und Nicole lächelten und schmusten dabei. „Ich habe mich in der Zeit, als du immer noch in der Vergangenheit geblieben warst, mein Training fortgesetzt. Bald finden die Einall-Liga-Turniere statt und deshalb habe ich auch hart trainiert dafür“, erzählte Caleb. Mit einen Grinsen entgegnete unser Sohn: „Bist du dir absolut sicher, dass du stark genug bist, um beim Turnier teilzunehmen und dort zu siegen? Ich habe da so die Zweifel an dir, Cal.“ „Das hört sich so an, als würde ich meinen alten Kumpel als Rivalen zurück gewinnen“, sagte Caleb. „Hey, wir sind Kumpels und das wird immer so bleiben“, sprach Drake und gab Caleb die Hand, als Freundschaft. „Danke, dass du mir verzeihst, Domi“, bedankte sich der sonst genervte Trainer. „Kein Problem.“ Nicole freute sich über die beiden Jungs, die wieder befreundet waren.
Eine Fernsehübertragung am Platz in der Einkaufsstraße sorgte für Aufmerksamkeit unter den Bewohnern. Sie kam live aus der Pokémon-Liga in der Einall-Region. Eine Reporterin berichtete: „Hier stehe ich vor der Einall-Liga und melde sofort, dass viele Trainer, die hart trainieren wollen, sich jetzt mehr bemühen sollten, denn unser heißbegehrter Champ lässt sich nicht so leicht seinen Titel abnehmen, mit seinem prachtvollen Team aus starken Drachen-Pokémon. An alle Trainer, die sich vom Herzen wünschen, in der Einall-Liga teilzunehmen... Trainiert eure Pokémon sorgfältig und hetzt nicht! Nehmt das Motto unseres Champs sehr ernst. Das Motto lautet: Nur durch die Liebe und den Vertrauen eurer Pokémon könnt ihr die Sieger sein! So, das war´s von mir. Genießt die schöne Sommerzeit noch bevor der Herbst kommt. Schaltet wieder ein, wenn es darum geht, wie toll das Trainer-Dasein ist!“
„Nur durch die Liebe und den Vertrauen eurer Pokémon könnt ihr die Sieger sein...“, sprach unser Sohn vor sich hin. Er erinnerte sich an die Situation, wo Kai gegen Lance kämpfen musste. Dabei hatte Kai das volle Vertrauen und die Liebe seiner Pokémon respektiert und gewann auch gegen seinen Vater. „Dein Vater ist so eine coole Berühmtheit. Ich wünschte, ich könnte ihn mal persönlich treffen“, sagte Nicole. „Den hast du schon persönlich getroffen, meine Liebe“, entgegnete unser Sohn mit einem Augenzwinkern. Caleb verstand, was sein Kumpel meinte. „Ehrlich? Achja! Im Fernsehen!“, rief die Trainerin und lachte dabei. „So habe ich es aber nicht gemeint, hehe“, sprach der 15-Jährige und musste auch lachen, „Okay, da ich wieder zurück von meiner abgefahrenen Reise bin und meine beiden besten Freunde wieder habe, sollten wir für das kommende Turnier hart trainieren. Dann kann ich nach langer Zeit meinen berühmten Vater wiedersehen...“ Drake erinnerte sich noch, dass er an seinen Träumen bleiben und nicht vom Weg abkommen sollte. Daran hielt sich auch unser 15-Jährige Sohn und wird bei seinen Training mit Drachen-Pokémon alles geben, um eines Tages ein erfahrener Drachen-Trainer zu werden, vielleicht auch ein Drachen-Meister, wer weiß. In seinem jungen Alter hatte Drake noch vieles vor und mit Nicole, Caleb und seinen Pokémon an seiner Seite wird er selbst eines Tages auf eine eigene Reise gehen und neue Abenteuer erleben. Viele unbekannte Zonen erkunden und neue Pokémon entdecken – für jeden Pokémon-Trainer ein Muss! Nun genoss unser Sohn mit seinen Freunden seine Jugend und hielt sein Versprechen an seinem Ziel, was Kai, Siegfried und ich ihn zum Abschied gaben.

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Kapitel 186: Ein Urlaub ins Unbekannte

Beitrag von Reshikrom am Di 13 Aug 2013 - 15:55

Kapitel 186: Ein Urlaub ins Unbekannte

Es war der 03. September 2013. Wir befanden uns in meiner Villa und hatten nichts besseres vor als den Alltag der Langeweile zu genießen. Auch unser kleiner Nachwuchs Drake war wieder bei uns in der Familie. Als wir aus der Zukunft zurückkamen, hatte das Celebi unser Baby bei uns abgesetzt, da es wusste, dass das mit der Zeitreise erledigt war. Jetzt waren wir eine glückliche Familie, wie es schon vor den ganzen Stress mit der Zeitreise gab. Géraldine war bereits in der 12. Schwangerschaftswoche und freut sich schon auf das Baby, was von meinen Halbbruder Siegfried war. Sandra war inzwischen auch bei uns eingezogen und verstand sich prima mit der schwangeren Pilotin. Ich befand mich mit Carina im Badezimmer, wo Carina ein schönes Bad nahm und ich ihr die Füße massieren durfte. Milza und Emolga schliefen in unserem Schlafzimmer, auch unser elf Monate alter Sohn Drake schlief tief und fest in seinem Bettchen. „Bin ich froh, dass wir endlich den ganzen Stress erledigt haben“, sprach meine Frau und entspannte sich bei der Massage ihrer Füße. „Das haben wir uns auch verdient, mein Schatz“, sagte ich und schüttete uns zwei Gläser mit alkoholfreiem Champagner ein, „Stoßen wir auf uns, weil der heutige Tag ein Feiertag von uns ist. Vor fünf Jahren trafen wir uns auf der Route 10, durch ein kleines Missgeschick.“ Carina und ich genossen unsere Zweisamkeit sehr und wir küssten uns öfters als sonst. „Weißt du, was ich sehr vermisse? Unsere schönen Nächte, die wir immer mit Sex verbringen. Seitdem wir hier wieder zurück sind, haben wir nur noch andere Sachen im Haushalt zu erledigen und Abend auf nichts Lust“, erzählte ich und stellte mein leeres Weinglas auf einem Stuhl im Badezimmer. „Ich vermisse die Zärtlichkeiten auch so sehr wie du, aber wir haben leider keine Zeit dazu, wegen Drake...“, entgegnete meine Frau. „Der Kleine schläft bei uns im Schlafzimmer, also brauchen wir uns keine Sorgen machen“, sagte ich und sehnte mich sehr nach zarter Romantik auf unserem Ehebett, „So, soll ich mich zu dir in die Wanne gesellen? Ich muss nur mein Handtuch entnehmen, hehe.“ Als ich mein Handtuch von meinen Hüften nehmen wollte, fing Drake plötzlich aus dem benachbarten Zimmer zu schreien an. „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, rief ich und ging in unseren Schlafzimmer, um nach den Rechten zu sehen. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emo!“ „Habt keine Angst. Drake schreit wieder ohne Grund...“, gab ich als Ausrede und nahm den kleinen Schreihals in meinen Armen. Mit leichten Schaukelbewegungen versuchte ich, meinen Sohn zu beruhigen, aber er schrie immer noch weiter. Nach wenigen Sekunden kam Carina zu mir und nahm mir Drake ab. Plötzlich hörte unser Sohn auf, zu schreien. „Irgendwie frage ich mich, ob der Kleine spüren kann, ob wir sexuell aktiv werden“, dachte ich. „Ich glaub nicht. Das ist normal, dass Babys schreien, aber bei Drake ist alles okay“, entgegnete meine Frau und legte unseren Sohn wieder schlafen. Dabei steckte sie ihn einen Schnuller zwischen den Lippen. „Jetzt muss ich mir aber was anziehen“, sprach Carina und durchstöberte ihren Kleiderschrank. Auch ich suchte mir was zum anziehen heraus.
Nach einer Weile gingen wir gemeinsam zu den anderen und gesellten uns zu den ins Wohnzimmer. „Okay, meine Lieben. Schon einen Plan, was wir machen können?“, wollte ich wissen. „Was sollten wir denn noch groß machen?“, fragte Sandra und lackierte ihre Fingernägel mit einem türkisfarbenen Nagellack, „Wir gammeln eh nur herum wie schimmliges Brot.“ „Uns würde ein Urlaub ganz gut tun. In letzter Zeit haben wir nur noch für den Haushalt vieles gemacht“, schlug Géraldine vor. Siegfried hatte durch seine schwangere Freundin bereits einen sonderbaren Urlaubsziel parat, den er auch direkt verriet: „Der ideale Urlaubsort wäre die Drachenhöhle in Ebenholz City.“ „Hast du einen Knall?!“, brüllte die Drachen-Trainerin. Ich wunderte mich über den Urlaubsort, den mein Halbbruder vorgeschlagen hatte. Schließlich befand sich Ebenholz City nicht gerade um die Ecke. Es war eine Stadt in der Johto-Region und beschäftigt sich auch mit Drachen-Pokémon. „Klingt doch echt super. Also ich finde es interessant, eine andere Drachen-Stadt kennenzulernen“, gab Carina zu. Auch ich halte vieles von der Drachenhöhle, denn ich hatte von Siegfried vieles davon gehört und ich wäre ja eigentlich dort groß geworden. Sandra fand keinen Gefallen an ihrem Heimatort und wollte lieber hier den Urlaub verbringen, zusammen mit der Arenaleiterin von Panaero City. „Siegfried, ich würde auch so gerne nach Johto mitkommen, aber ich habe wieder ein Termin beim Ultraschall. Sandra kann mich ja dorthin begleiten und ich kann dir Bescheid sagen, wie es unserem Kind geht“, sagte Géraldine. „Ich weiß, dass unser Nachwuchs wichtiger ist, deshalb möchte ich auch, dass du mit Sandra hierbleibst und mich am Laufenden hälst“, entgegnete der Champ aus Johto und streichelte Géraldines Bauch. „Besser so!“, rief Sandra. „Ach, Sandra... du würdest so vieles verpassen, was wir dort machen werden, hehe“, sprach ich und lachte dabei. Ich wusste ja, dass Sandra sich in der Drachenhöhle auskannte, aber ich erlaubte mir meist immer einen Spaß dazu. „Kai, es passt auch dann gut, weil Drake dort seine Drachentaufe bekommen wird und du unseren Clan kennenlernen wirst“, erwähnte Siegfried. „Stimmt, daran habe ich auch gedacht, also das mit der Taufe und Großvater...“, sagte ich, „Und wir sollten heute Abend noch abreisen.“ „Wir fliegen mit unseren Drachen-Pokémon nach Ebenholz City, aber so weit ist der Flug nicht, sobald ich mich noch erinnern kann, als ich die Einall-Region erreicht hatte...“, sprach mein Halbbruder.

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Kapitel 187: Auf nach Ebenholz City!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 14 Aug 2013 - 13:25

Kapitel 187: Auf nach Ebenholz City!

„Das wird kein Problem für uns darstellen. Wenn du den Weg kennst, dann sind wir auch sicher schnell in der Johto-Region“, sprach ich und freute mich schon sehr auf den Urlaub. „Ja, es war schon lange her, dass ich in meiner Heimat war und Großvater gesehen hatte. Er wird sich sehr freuen, wenn wir etwas Zeit mit ihn und den Weisen verbringen können“, sagte mein Schwager, „Am besten sollten wir jetzt mit den Koffer packen beginnen.“ Ich ging mit Kai in unserem Schlafzimmer zurück, um für den sofort geplanten Urlaub die Koffer zu packen. Mein Mann wirkte sehr ruhig und entspannt, da er seine wahre Familie aus einem berühmten Drachenclan kennenlernen wird. Aber er hatte auch gemischte Gefühle. Was wäre, wenn sein Großvater ihn nicht mehr wieder erkennen würde? Sämtlichen Fragen gingen den jungen Drachen-Meister durch den Kopf. „Mach dir keine Sorgen, Schatz. Ich weiß, wie du dich momentan fühlst. Es ist nicht leicht, seine Familie zu sehen, die man über achtzehn Jahren nicht mehr gesehen hat“, sprach ich und umarmte Kai. „Unglaublich, dass da achtzehn Jahre her war, seitdem ich von Lance hier in Einall abgesetzt wurde. Wie die ganze Drachen-Sippe wohl reagieren wird, wenn sie mich sehen?“, fragte sich mein Mann und war etwas aufgeregt auf das Wiedersehen. Ich packte weiter meine Tasche und für mich waren meine ganzen Kleidungen wichtig, die ich unbedingt mit zum Urlaub nehmen wollte. „Süßi, du brauchst doch nicht deinen ganzen Kleiderschrank mitnehmen. Das ist doch nur ein Urlaub in einer Drachenhöhle“, sagte Kai und lächelte. „Ich möchte perfekt aussehen, auch wenn wir uns in einem Schrein befinden werden“, entgegnete ich und durchstöberte meinen Kleiderschrank. Als Kai bereits fertig war mit seiner Tasche, wartet er auf mich und lockte sein Milza mit einem speziellen Drachen-Keks auf seiner Schulter an. „Ah, da fällt mir ein, Milza braucht noch seine gesunden Snacks, sonst quengelt es die ganze Zeit herum“, fiel den jungen Drachen-Meister ein und packte einige Tütchen mit den speziellen Keksen für Milza mit in seiner Reisetasche ein, „Achja, Domi. Vergiss nicht, dass du auch noch deine Tasche packen muss. Ein Drachen-Trainer muss auch gut vorbereitet sein und achte bitte auf Kaumalat und Maxax.“ Ich schaute Kai an und ich hatte geglaubt, dass unser Drake, der aus der Zukunft gekommen war, immer noch bei uns lebte. „Oh, ich vergaß... Domi ist ja nicht mehr hier...“, stellte mein Mann enttäuscht fest. Ich tröstete Kai und trauerte ebenfalls mit. „Domi fehlt mir auch so sehr, aber wir haben unseren kleinen Sohn wieder, der von Celebi aufgepasst wurde“, sprach ich. „Ich weiß, aber wird Domi mit seiner Jugend klarkommen? Ob er sich daran hält, was er uns versprochen hat?“, wollte mein Mann wissen. „Du kennst ihn doch. Er hält sein Versprechen, da bin ich mir sehr sicher“, entgegnete ich und schaute zu unserem elf Monate altem Baby, „Sieh nur, unser Drake haben wir doch bereits hier. Zwar nicht so, wie wir ihn als fröhlichen Teenager kennen, aber er ist unser ein und alles.“ „Ich bin echt froh darüber, dass Domi unser Kind ist. Er wird auch alles bekommen, was er braucht und was er sich wünscht“, sagte der junge Drachen-Meister. „Du bist ein toller Vater, Schatz. Du wirst unseren Drake vieles beibringen, damit er auch ein erfolgreicher Drachen-Trainer wird“, sprach ich und kümmerte mich um meine Tasche, die ich noch fertig packen musste. Ich packte auch die wichtigsten Sachen für Drake mit in meine Tasche ein. Nachdem ich auch mit dem Packen fertig war, brachte Kai die Taschen nach unten in den Flur, während ich mit Emolga Drake aus seinen Träumen weckte.
„Seid ihr schon fertig?“, wollte Siegfried wissen. „Ja, ging ziemlich schnell, würde ich so sagen, hehe“, lachte Kai. „Ich bin auch schon bestens vorbereitet“, gab Kais Halbbruder an. Sandra musste laut lachen, als sie diese Behauptung von ihren Cousin gehört hatte. „Géraldine, bist du dir auch sicher, dass du Siegfried liebst?“, fragte die Drachen-Trainerin die Pilotin. „Klar, er ist so ein toller Typ“, antwortete die Arenaleiterin von Panaero City. Der Champ aus Johto war verlegen. „Sehr gut, dann können wir ja gleich abreisen“, sprach der junge Drachen-Meister, „Carina und Drake kommen auch sofort zu uns.“
Ich kam nach wenigen Minuten, mit Drake in den Armen, die Treppen herunter und war für die Abreise in den Urlaub bereit. „Auf uns wird ein langer Flug zukommen. Ich hoffe, dass eure flugfähigen Pokémon fit für den Urlaub sind“, sprach mein Schwager. „Meine Pokémon sind topfit“, sagte ich und nahm die Babyschale, worin ich unseren kleinen Sohn hineingelegt hatte. „Und wann wollt ihr wiederkommen?“, wollte Sandra wissen. „In ein paar Tagen“, gab Siegfried als Antwort und musste lachen. „Ich meine das ernst!“, brüllte die Drachen-Trainerin. „Eine Drachentaufe und ein Wiedersehen wird wohl einige Tage in Anspruch nehmen und außerdem wollen wir uns auch bei Großvater erholen“, entgegnete der Champ aus Johto und ging auf Géraldine zu, „Pass gut auf unser Baby auf. Halt mich auf dem Laufenden, wenn es was neues gibt. Und sorge dafür, dass Sandra immer schön fleißig ist und sich um Kais Drachen-Pokémon kümmert.“ „Auf mich kannst du zählen“, entgegnete die schwangere Pilotin und lächelte ihren Freund zu, „Viel Spaß in der Johto-Region.“ Kai, Siegfried, Drake, Emolga, Milza und ich nahmen unsere Taschen, gingen nach draußen und riefen unsere Pokémon Dragoran, Libelldra und Trikephalo aus ihren Pokébällen heraus, um mit denen nach Johto zu fliegen.

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Kapitel 188: Von der Vergangenheit eingeholt

Beitrag von Reshikrom am Mi 14 Aug 2013 - 15:55

Kapitel 188: Von der Vergangenheit eingeholt

An einem Vorabend kamen wir in der kleinen Drachenstadt Ebenholz City an und wunderten uns über die Umgebung. Die Stadt befand sich mitten im Gebirge, den berühmten Silberberg, den größten Gebirge in der Johto-Region. Wir riefen unsere Pokémon, die uns hierher gebracht hatten, in ihren Pokébällen zurück. „Ich habe garnicht gewusst, dass Sandra und du hier in den bergen aufgewachsen seid“, sagte Carina und fand die Bergluft sehr angenehm und frisch. „Drachen-Pokémon leben von Natur aus in den Bergen. Deshalb hat man aus Ebenholz City eine Drachenstadt gemacht und hier werden Drachen-Pokémon sehr geehrt. Gleich dahinten ist Sandras Arena und direkt dahinter ist unser Zuhause“, sprach Siegfried und führte uns durch die kleine Stadt. Die Bewohner der Stadt reagierten sich sehr eigenartig, als sie uns mit meinem Halbbruder sahen. Die sprachen immer von ihn, als wäre er eine wirkliche Legende. „Champ Siegfried“, flüsterten einige Ass-Trainer dieser Stadt, „Er ist tatsächlich wieder zurückgekehrt.“ „Siegfried wird hier wie ein König behandelt“, stellte meine Frau fest. „Er scheint also hier echt wirklich mehr Erfolg zu haben als ich“, sagte ich, „Schon cool, dass ich mit einer Johto-Legende verwandt bin, muahaha!“ Als wir vor der Arena standen und die Blicke der anderen ertragen mussten, sprach Siegfried zu seinen Fans: „Liebe Bewohner von Ebenholz City. Ich weiß, dass ihr euch sehr über meine Rückkehr freut, aber ich bin leider nicht für immer hier. Trotzdem bleibt ihr für mich meine wahren Fans.“ „Bist du bei deiner Reise stärker geworden?“, fragte ein junger Mann. „Stimmt es, dass du hilflosen Pokémon ein neues zuhause gegeben hast?“, fragte eine Ass-Trainerin. „Wirst du in Zukunft deinen Titel als Champ an einen anderen Trainer weitergeben?“, fragte ein Kind. „Leute, eins nach dem anderen. Ich habe was wichtiges vor, deshalb bin ich hierher gereist“, entgegnete mein Halbbruder und war sehr in Eile. Er betrat eine Brücke, die zur Drachenhöhle führte und wir folgten den beliebten Champ. Alle Bewohner der kleinen Stadt jubelten ihren Johto-Champ zu und würden am liebsten von ihn Autogramme oder wenigstens einen Händedruck bekommen, aber Siegfried kümmerte sich mehr um unseren Urlaub in der Drachenhöhle. Die Fans ließen sich aber nicht vertreiben und wollten Siegfried ihre Aufmerksamkeit geben. „Champ Siegfried! Ich möchte ein Autogramm von dir!“, rief ein junger Trainer-Anfänger. „Ich will ein Kind von dir!“, brüllte eine Trainerin. „Bitte fordere mich zu einem Kampf heraus!“, bat ein Ass-Trainer. Carina und ich wunderten uns über die Fans von den Drachen-Meister. Aber davon ließen wir uns nicht ablenken und gingen mit meinem Halbbruder die Brücke entlang. Die Bewohner durften weder die Brücke noch das Grundstück vor der Drachenhöhle nicht betreten, da sie nicht zu der besonderen Drachen-Familie gehörten. Ansonsten müssten sie sich eine Genehmigung besorgen, um einmal die Drachenhöhle betreten zu können, aber bisher hatte keiner von den Bewohnern einen Schritt auf den besonderen Ort gemacht.
Als wir das Grundstück vor der Drachenhöhle betraten, waren Carina und ich fasziniert von den Blumen, die am Ufer wuchsen. Das waren besondere Drachen-Lilien, die weiße Blühten hatten. Die seltensten waren die roten Drachen-Lilien, da sie was mit der Liebe zu tun hatten. „So, vor uns befindet sich die Drachenhöhle“, sagte mein Halbbruder, „Der Schrein ist im Tiefen der Höhle, auf einer Insel , mitten auf einem See, wo viele Drachen-Pokémon wie Dratini und Dragonir leben.“ Als wir die Drachenhöhle gerade betreten wollten, bekamen wir einen lautstarken Streit mit. Selbst ein Brüllen kam aus der Höhle. „Was ist denn da los?“, fragte sich meine Frau. Siegfried konnte es bereits erahnen, wer für den Streit verantwortlich war. Lance kam ziemlich genervt aus der Drachenhöhle raus, mit seinem Dragoran. Dabei wunderte er sich nicht so sehr über unser Erscheinen. Ohne weitere Worte flog er mit seinem Drachen-Pokémon weg, in Richtung Silberberg, in der Nähe des Indigo Plateau. „Wir sollten mal den Grund für diesen Streit herausfinden“, schlug Carina vor. „Es hat sicher mit mir zu tun“, glaubte ich. „Gehen wir erst zum Schrein. Vielleicht finden wir mehr raus“, schlug der Champ aus Johto vor und ging voraus. Carina und ich folgten meinen Halbbruder und blieben an einem Ufer stehen, wo es für uns Sackgasse war, wegen dem großen See der Drachenhöhle. Siegfried zeigte auf einem Motorboot, was ziemlich neu und modern aussah. Er meinte daraufhin auch: „Mit diesem Boot kommen wir zum Schrein dort drüben.“ Wir stiegen in das Boot ein, fuhren zum Schrein und betraten die kleine Insel, worauf der Schrein sich befand. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch und mit zittrigen Beinen konnte ich das erste Treffen mit meinem Großvater kaum noch abwarten. „Bleib ruhig, Schatz. Werde bloß nicht nervös“, sagte meine Frau zu mir. „Das ist das erste Mal, dass du unseren Großvater persönlich triffst. Von deinem Erfolg wird er sicher stolz auf dich sein“, sprach Siegfried und öffnete die Schiebetür des Schreins. Das asiatische Gebäude wirkte innendrin eine dunklen Anblick. „Ist überhaupt einer da?“, fragte Carina neugierig. „Normalerweise müssten alle da sein, unser Großvater und die Weisen“, antwortete mein Halbbruder, „Kommt mit.“ Wir gingen mit vorsichtigen Schritten durch den dunklen Gang und standen direkt vor einer großen Raum, wo Kerzen leuchteten. Wir sahen, wie die Weisen am meditieren waren und über die uralten Drachen-Legenden sprachen. Auch unser Großvater war dabei und badete ein anscheinend neugeborenes Dratini in einer kleinen Wanne. „Hallo, Großvater“, grüßte der Champ der Johto-Region. Wir mussten die Blicke der älteren Männer ertragen und meine Nervosität stieg an. „Siegfried? Bist du es wirklich?“, fragte der Meister des Drachenclans sehr freudig, „Was führt dich denn hierher, lieber Enkel?“ „Ich möchte dir Kai vorstellen, deinen verschollenen Enkelsohn“, gab Siegfried als Antwort.

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Kapitel 189: Das Wiedersehen

Beitrag von Reshikrom94 am Do 15 Aug 2013 - 15:55

Kapitel 189: Das Wiedersehen

Kai wirkte angespannt, als der Meister des Drachenclans auf ihn zu kam und ihn sofort wiedererkannt hatte. „Kai Hydreigon... Mensch, bist du groß geworden“, sprach der Meister und umarmte seinen seit achtzehn Jahren verschollen Enkelsohn, der wieder zurückgekehrt war. „Es freut mich auch, dich persönlich kennenzulernen, Großvater“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Du hast dir sicher kein einfaches Leben vorgestellt, als du von unserer Sippe getrennt wurdest, oder?“, fragte der Meister. „Nicht wirklich, nur musste ich dreizehn Jahre lang für mich selbst sorgen und heftige Beleidigungen von anderen Schülern einkassieren, aber das war es mir wert, vieles über Drachen-Pokémon zu erfahren und über sie zu lernen“, antwortete mein Mann, „Ohne Siegfrieds Hilfe wäre ich jetzt nicht hier und würde meine Wurzeln nicht kennenlernen.“ „Du muss mir unbedingt erzählen, was du so alles erlebt hast“, sprach der Meister und ließ seine Weisen allein. Er nahm das kleine Dratini mit, um es im See schwimmen zu lassen.
In einem Zimmer, wo der Meister des Drachenclans seine Arbeiten für Trainingseinheiten machte, saßen wir uns auf dem Fußboden hin und waren von der Einrichtung fasziniert. Garados-Statuen und bunte Dekorationen ließen das Zimmer echt mysteriös aussehen. „Möchtet ihr Tee? Ich habe hier einen ganz leckeren Jasmin-Tee, der die Seelen beruhigt und entspannt“, bat uns der Meister an und gab uns Tassen mit dem Tee. „Danke sehr“, bedankte ich mich und nahm mir einen Schluck. „Großvater hat so seine Vorlieben, wenn es um Tee geht. Die Kräuter baut er selbst an, in seinem Pflanzset“, erzählte mein Schwager. „Muss doch ziemlich toll sein, eigenen Tee herzustellen und auch Drachen-Pokémon zu pflegen, oder?“, wollte ich wissen. „Meine Liebe, bei uns werden nicht nur Drachen gepflegt und aufgezogen. Wir bilden im engsten Familienkreis unsere Kinder, Enkelkinder und Urenkel zum Drachen-Trainer und Drachen-Meister aus. Nur leider hatten wir in den letzten Jahren niemanden aus unserer Familie gehabt, den wir ausbilden konnten. Der, der den Test zum Drachen-Meister mit einen sehr guten Notendurchschnitt bestanden hatte, war unser Siegfried. Sandra hatte leider den Test nicht bestanden und musste weiterhin als Drachen-Trainerin in ihrer Arena arbeiten“, erzählte der Meister, „Aber aus dir, mein lieber Kai, wäre auch was ganz besonderes. Nur leider gab es eine gewisse Person, die das nicht wollte...“ „Ich kann dich beruhigen, Großvater. Ich bin vor kurzem als Drachen-Meister anerkannt worden, von Lysander persönlich. Er hat mich über die Jahre betreut und mir beim Training mit Drachen-Pokémon geholfen. Meine Freunde und ich hatten Lance sogar bei seinem Plan, die Weltherrschaft zu übernehmen, durchkreuzt“, erzählte Kai, „Aus mir wurde das, was ich schon immer werden wollte, auch wenn ich meine Kindheit mir echt anders vorgestellt habe.“ „Unser Drachenclan hatte sich sehr große Sorgen um dich gemacht, lieber Enkel. Wir dachten, dass du es nicht überleben würdest, da du erst ein paar Tage alt warst, als du von deinem Vater abgesetzt wurdest. Für Siegfried war es der schlimmste Moment. Er hatte dich besonders vermisst und hatte bis zum umfallen trainiert, um so weit zu sein, damit er selbst in die Einall-Region reisen konnte, um nach dir zu suchen. Aber ich bin echt froh darüber, dass du jetzt ein Drachen-Meister bist. Du wirkst auch richtig erwachsen, mein lieber Enkel“, sprach der Meister. „Ich bin auch nicht umsonst glücklich. Ich bin mit Carina verheiratet und haben einen Sohn. Großvater, du hast einen Urenkel, den kleinen Drake. Er ist elf Monate alt und ich weiß genau, dass aus ihn ein Drachen-Trainer wird. Vielleicht möchtest du ihn ja die Drachentaufe geben, aber nur, wenn du nichts dagegen hast“, sprach mein Mann. Der Meister des Drachenclans musste lange überlegen. Er konnte nicht sofort eine Antwort geben, um für unseren Sohn eine Drachentaufe zu machen. „Kai, ich kann mich noch nicht direkt entscheiden. Das kommt mir alles zu schnell. Mit meinen neunzig Jahren brauche ich ein klein wenig Zeit, um mich für das zu entscheiden. Momentan werden auch hier viele kleine Dratini geboren und müssen von unserem Clan gepflegt werden. Außerdem müsst ihr euch hier etwas einleben, bevor wir das mit der Taufe planen. Ich wundere mich auch, dass du eine kleine Familie gegründet hast. Hätte ich mir zuerst bei Siegfried vorgestellt, da er eigentlich in dem passenden Alter dafür ist“, entgegnete der Meister lachend. „Großvater, bitte keine weiteren Kommentare dazu“, sprach der Champ etwas verlegen. „Naja, zu meinem sexuellen Enthusiasmus muss ich immer stehen, das ist auch schon für Siegfried bewusst“, entgegnete Kai lachend, „Aber ich möchte jetzt ernst bleiben, denn ich möchte ja für euch allen einen netten Eindruck schenken, was mich angeht, hehe.“ „Siegfried, ich bitte dich darum, dass du deinen Halbbruder und deine Schwägerin samt Baby und den Pokémon in deinem alten Zimmer bringst, damit sie eine Unterkunft haben, um ihren Urlaub zu genießen und sich zu erholen“, bat der Meister, da er sehr in Eile war. Der Grund war, einige Dratini zu füttern, die erst aus ihren Eiern geschlüpft waren. Mein Schwager führte uns durch den Gang, der zu einem Zimmer führte, das der letzte Raum des Ganges war. „Da wären wir, mein altes Schlafzimmer“, sagte Siegfried und öffnete die Schiebetür. Kai und ich waren froh darüber, dass wir in Siegfrieds altem Schlafzimmer schlafen konnten. Es war groß genug für uns alle, auch für Emolga und Milza. „Sag mal, Siegfried. Wo sind denn bitte die Betten? Ich sehe nur den ganzen Fitnesskram“, fragte ich und stellte die Babyschale auf dem Boden. „Die Betten sind im Schrank“, gab der Champ aus Johto als Antwort. Mein Mann lachte: „Nicht dein ernst? In deinem Kleiderschrank ist es doch viel zu eng, haha.“ Als Siegfried die ganzen Bettmatratzen aus seinem Schrank nahm, waren wir total verdutzt. Zudem wussten wir nicht mal, dass wir uns in einer anderen Familienlage befanden, wo die Regeln anders gelten als bei einer wohlhabenden Familie. „So, da sind eure Betten“, sagte mein Schwager. „Okay, dann brauchen wir noch ein Gestell von einem Ehebett, also Siggi... fang an, das Bett aufzubauen“, sprach der junge Drachen-Meister. „Nein, wir schlafen nur auf Matratzen... wie im alten Asien. Ich finde das eigentlich ganz spannend. Stellt euch einfach vor, dass ihr unterm Sternenhimmel liegt.“ „Das ist auf einer normalen Reise so, aber doch nicht hier privat!“, rief Kai, „Ich habe einen echt schlimmen Rücken...“ „Also das ist für mich echt was neues. Wenn die Ordnung im Drachenclan so gelten, dann halte ich mich auch daran. Dann kann ich mir wirklich vorstellen, dass wir alle gemeinsam zelten“, sagte ich. „Kai, du muss einmal für unseren Urlaub nicht wie ein Schnösel leben und das Leben eines Familienmitgliedes eines berühmten Drachenclans genießen“, sprach Siegfried und lächelte dabei. Mit einem leichten Seufzer stellte Kai unsere Taschen auf dem Boden und überprüfte die Bequemlichkeiten der Matratzen.

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Kapitel 190: Das Leben im Drachenclan

Beitrag von Reshikrom am Fr 16 Aug 2013 - 15:05

Kapitel 190: Das Leben im Drachenclan

Ich fand alle Matratzen unbequem, aber leider musste ich für den Urlaub auf eine drauf schlafen, obwohl ich mir ein großes Ehebett gewünscht hatte, das ich mit Carina teilen würde. Hauptsache ich hatte überhaupt ein Teil eines Möbelstücks, worauf man liegen konnte. Sonst würde ich auf den harten Fußboden schlafen und das wäre garkeine gute Idee, sowohl für Carina und Siegfried als auch meinem empfindlichen Rücken. „Du wirst dich noch daran gewöhnen, Schatz“, sprach meine Frau. „Wird schwer werden... ich kann es leider nicht versprechen“, entgegnete ich.
Am folgendem Abend war es Zeit für das Abendessen, was die Weisen des Drachenclans selbst zubereitet hatten. Siegfried wartete sehnsüchtig auf einen Anruf seiner Freundin Géraldine, um zu wissen, wie es ihr ging, aber das ließ sich lange warten. Carina merkte sofort, wie aufgeregt mein Halbbruder war. Während ich Drake das Krabbeln und etwas das Stehen und Laufen beibringe, pflegte meine Frau unsere Pokémon Emolga und Milza mit speziellen Pokémon-Futter. „Ich hoffe, dass es Géraldine und Sandra gut geht und ohne uns auskommen“, sagte der Champ und starrte auf Carinas Viso-Caster, was sie ihn wegen dem Anruf geliehen hatte. Der Meister des Drachenclans kam bei uns vorbei, um uns zu sagen, dass wir zum Abendessen kommen sollten. Carina und die Pokémon gingen vor, da ich mit meinem Halbbruder etwas wichtiges bereden wollte. „Vielleicht meldet sie sich ja noch. Bestimmt schaut sie sich mit Sandra einen tollen Liebesfilm an, was ich bei Sandra eher bezweifle, aber egal“, sagte ich und nahm Drake auf meinem Schoß. „Ich mach mir große Sorgen, Kai...“, sprach Siegfried und wirkte etwas gelangweilt. „Es wird dir sicher besser gehen, wenn wir gleich gemeinsam mit Carina und dem Drachenclan was leckeres essen“, entgegnete ich und wollte meinem Halbbruder gute Laune verbreiten. Drake spielte an meinem Ärmel meines Shirts herum und hielt sich an meinen Schultern fest. Dabei packte er an meinen Haaren und zog daran. „Ähm, Kai. Kommst du überhaupt klar mit der Erziehung?“, wollte der Champ wissen. „Autsch, äh ja, klar! Drake ist so ein verspielter, kleiner Junge. Er ist unser Wunderkind der Familie, verstehst du? Hehe“, gab ich lachend als Antwort und ging mit Drake zur Tür, „Irgendwie klemmt die Tür.“ „Andere Seite“, sagte Siegfried. Ich zog an der anderen Seite der Schiebetür und öffnete diese auch. „Hab sie repariert, muahaha!“, lachte ich stolz und blamierte mich. Der Champ zeigte direkt kein weiteres Interesse und schaute immer noch sehr vertieft auf Carinas Viso-Caster. „Ruf doch bitte schnell an, Géraldine...“, sprach er vor sich hin. Nach einer kurzen Weile langweilte sich mein Halbbruder so sehr, dass er jetzt zu uns am Tisch kam.
„Schön, dass du auch noch gekommen bist, lieber Siegfried“, sprach unser Großvater. „Ja, ich musste gerade noch was wichtiges erledigen, ging aber ganz schnell“, gab Siegfried als Ausrede an. Carina und ich schauten etwas verdutzt, als wir die anscheinend schlechte Laune des Champs mitbekamen. „Nehme dir was von der Nudelpfanne mit Gemüse. Es wird dir sicher gut tun“, rät der Meister. „Danke, Großvater“, bedankte sich mein ruhiger Halbbruder und nahm sich eine kleine Portion von dem beliebten Nudelgericht aus der Pfanne. Drake wurde von meiner Frau mit Gemüsebrei gefüttert, was für unseren Sohn gesund war. Emolga und Milza hatten ihr Pokémon-Futter bekommen. „Großvater, das Essen schmeckt fantastisch“, musste ich zugeben und genoss das leckere Essen sehr, „Was ist das hier für ein Fleisch?“ „Das ist Geflügel, lieber Kai“, gab einer der Weisen als Antwort. Wir wussten, dass es strengstens verboten war, in einem Drachenclan Gedärme und Fleisch von Drachen-Pokémon zu essen. In einer Familie, wo nur Drachen-Trainer und Drachen-Meister aufwuchsen, durfte man nur als Fleisch Geflügel essen. Fisch war auch noch erlaubt. Beim Verzehr von inneren Organen von Drachen-Pokémon würde man direkt die Todesstrafe bekommen. „Also sowas muss du auch mal kochen, Schatz“, sagte ich zu Carina. „Wenn ich das Rezept dafür habe, dann gerne“, entgegnete meine Frau lachend und fütterte unser gemeinsames Kind liebevoll. „In unserem Drachenclan müssen wir uns gesund ernähren und uns fit halten. Auch die Pokémon müssen gut versorgt sein“, sprach der Meister und legte sehr viel Wert auf die Versorgung für die Familie. „Ich muss schon sagen, dass das hier das beste ordentliche Gericht ist, was ich gegessen habe“, sagte ich und war satt. „Lieber Enkel. Hast du dich auch in deiner Kindheit sehr gesund ernährt?“, fragte der Meister. „Ähm, zählt Pizza auch dazu?“, fragte ich. „Ich denke nicht, mein Lieber“, antwortete der Meister lachend. Als wir alle mit dem Essen fertig waren und mit beim Abräumen geholfen hatten, schlich sich der Champ in sein Zimmer zurück, um weiter auf seinen Anruf zu warten. „Wo ist denn Siegfried schon wieder? Immer haut der ab!“, beschwerte ich mich. „Ich denke mal, dass er sich mit seinem Hobby beschäftigen wird, das Krafttraining. Seit dem zwanzigsten Lebensjahr ist er sportlich fit, genauso wie sein Dragoran, welches er in seinem Lebenslauf liebevoll erzogen hatte“, sprach der Meister. „War Siegfrieds erstes Pokémon ein Dratini?“, wollte Carina wissen. „Ja, mit einem Dratini fing alles an. Für Siegfried war es der beste Freund für das Leben. Während unsere Sandra, die Arenaleiterin dieser historischen Stadt, mit einem Seeper als Trainerin angefangen hatte, war Siegfried mit seinem Dratini überglücklich. Sie spielten zusammen am See, hatten kleine Wettkämpfe ausgetragen. Siegfried und Sandra waren schon vom Kindheitsalter auf Rivalen und die beiden teilten sich vieles, besonders den Drachenzahn, den ihre Pokémon im Tiefsten unseres Sees entdeckt hatten. Jeder von den beiden Anfänger-Trainern wollte den Drachenzahn haben, weil dieser die Drachen-Attacken ihrer Pokémon verstärkte, aber dieser zerbrach in zwei gleichgroße Teile. Als Erinnerung tragen die beiden Rivalen den geteilten Drachenzahn als Halsschmuck, als Glücksbringer“, erzählte Großvater, „Und auch, als Kai geboren wurde, wurde für ihn auch ein Dratini ausgesucht... aber als es dann mit meinem Sohn Lance Stress wegen Kai gab und er ihn abgesetzt hatte, mussten die Weisen und ich das Dratini in unserem See freilassen, da wir mit dem schlimmsten gerechnet hatten.“ Als ich das mit dem Dratini mitbekam, fragte ich aus Neugier meinem Großvater: „Lebt das Dratini noch im See?“ „Unsere Drachen-Pokémon, die im Wasser leben, können nicht aus der Drachenhöhle raus, weil dies ihr Lebensraum ist. Dein eigentliches Dratini lebt noch im See, aber ich bin mir sicher, dass es sich längst zu einem Dragonir weiterentwickelt hat und von denen gibt es bei uns leider nicht mehr so viele. In der Paarungszeit verziehen sich die Dragonir mehr zurück als die Dratini. Abgesehen davon leben noch Karpador und Seeper in dem See“, gab der Meister als Antwort.

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Kapitel 191: Kai auf der Suche

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 2 Sep 2013 - 5:55

Kapitel 191: Kai auf der Suche

„Ah, verstehe... es lebt also noch im See, als ein weiterentwickeltes Dragonir? Klingt echt episch“, sprach mein Mann vor sich hin, „Ich glaube, ich habe eine Beschäftigung für morgen.“ „In dieser Jahreszeit ist unser See in der Drachenhöhle kalt und ich möchte nicht, dass ihr euch erkältet. Und die Pokémon werden sich auch nicht freuen“, erwähnte der Meister. Als wir mit den Abräumen und putzen fertig waren, konnten Kai und ich uns fürs Schlafen vorbereiten. Wir gingen direkt zu Siegfried ins Schlafzimmer zurück. Ich wunderte mich sehr über den Gesichtsausdruck des jungen Drachen-Meisters. „Warum guckst du so?“, fragte ich. „Hast du das gehört? Mein eigentliches Dratini lebt hier noch! Da es jetzt ein Dragonir ist, ist das definitiv krasser, wenn ich es mal in freier Wildbahn sehen kann“, antwortete Kai, „Morgen früh werde ich den See erkunden und nach meinem Dragonir suchen!“ „Dein Großvater möchte nicht, dass wir in den See springen. Du hast es doch mitbekommen – es ist sehr kalt“, entgegnete ich. „Ach, das ist doch meine Aufgabe, in den See zu springen. Du muss dich ja um unseren Drake kümmern und Emolga hilft dir.“ Ich schüttelte den Kopf und schob die Schiebetür zur Seite. In dem Moment sahen wir, wie Siegfried sich den Schweiß vom Gesicht mit einem Handtuch wegwischte. „Wow“, staunte ich und bewunderte den kräftigen Körper meines Schwagers. „Ich bin echt beeindruckt von deiner privaten Leistung, Siggi“, sprach Kai etwas frech und setzte sich mit Emolga und Milza auf seine Matratze. „Danke, freut mich sehr...“, entgegnete Siegfried und war erschöpft von seinem Krafttraining. „Ist das nicht zu übertrieben, wenn du Gewichte hebst?“, wollte ich aus Neugier wissen. „Nein, es ist eine sportliche Leistung, die jeden Drachen-Trainer und Drachen-Meister fit hält. Es macht mir Spaß und ist nebenbei mein Hobby“, gab der Champ aus Johto als Antwort, „Wie die Drachen-Pokémon müssen auch ihre Trainer ein gutes Aussehen haben.“ Siegfried wunderte sich ebenfalls über seinen Halbbruder, aber er wendete sich sofort ab, indem er in das benachbarte Badezimmer ging, um zu duschen. „Egal, was kommen wird, ich werde mein Dragonir sehen“, sagte Kai zu mir, „Und Siegfried muss mir dabei helfen.“ „Kai, die Drachen-Pokémon im See sind in der Paarungszeit. Wenn sie dich sehen, wie du ihr Territorium bedrohst, dann wird es bösen Ärger von deinem Großvater geben“, sagte ich, um Kai von seinem Versuch abzuhalten. „Er wird nie davon was erfahren, wenn ich für meinen heißbegehrten Bruder was simples vorbereiten werde und das werde ich auch sofort machen“, sprach mein Mann und kramte in seinem Rücksack. Er fand ein leeres Blatt Papier und einen schwarzen Fineliner. Daraufhin fing er an, zu schreiben, aber ich wusste nicht so genau, was er schrieb. Ich kümmerte mich mehr um Drake, indem ich ihn die Windeln wechselte und ihn fürs Schlafen vorbereitete.
Nach mehreren Minuten lag ich bereits müde auf meiner Matratze. Kai war mit seinem Schreiben fertig und schlief schon. Auch Drake und die beiden Pokémon Milza und Emolga schlummerten. Siegfried kam leise in seinem Zimmer hinein und legte sich ebenfalls schlafen.
Es wurde der 04. September 2013. Der Meister war bereits auf den Beinen, um mit den Weisen was wichtiges zu erledigen. Es hatte nichts mit den neugeborenden Dratini zu tun, sondern es ging um seltene Heilkräuter, die momentan in Ebenholz City auf dem Markt zu kaufen waren. Der Meister machte aus Kräutern vieles – mal Medizin für Grippe, Futter für die Pokémon oder auch Tee. Gemeinsam mit den Weisen verließ er an den Morgen den Schrein und fuhren mit dem Boot zum Festland, um in die kleine Stadt zu kommen. Siegfried wusste Bescheid, dass der Meister einkaufen war und erledigte an den Morgen die kleinen Arbeiten im Haushalt. Dabei entdeckte er einen Stapel Briefe, die an ihn adressiert waren. Fanpost von seinen Fans, die ebenfalls in Ebenholz City lebten. Mein Schwager mochte es sehr, wie er positive Bewertungen von seinen Fans erhielt, aber es gab auch mal unangenehmes, was er am liebsten vergessen würde.
Inzwischen waren Kai und ich auch wach. „Okay, Siegfried muss bestimmt hier irgendwo herumlungern. Dann werde ich ihn mal auf das hier hinweisen, hehe“, lachte mein Mann. „Schatz, bitte lass Siegfried aus dieser Sache raus“, seufzte ich und bürstete mir die Haare. „Nicht nur Siggi wird mir helfen, auch Milza wird mit dabei sein“, erwähnte der junge Drachen-Meister und lockte sein schillerndes Drachen-Pokémon mit einem speziellen Drachen-Keks an. „Soll Milza etwa den Köder spielen?“, wollte ich wissen. „Nein, ich bitte dich. Es wird mitkämpfen!“, rief Kai und weckte mit seinem Lärm unseren gemeinsamen Sohn auf, „Milza kann sich dann als fleißigen Taucher beweisen, verstehst du?“ „Das alles wegen eines Dragonirs, was du damals als erstes Starter-Pokémon bekommen hättest? Das klingt etwas verrückt“, musste ich zugeben und nahm Drake in meinen Armen. „Jetzt, wo der Kleine wach ist, kannst du ihn stillen. Würde gerne dabei zusehen, aber ich habe auch meine Pflichten zu erledigen. Bis nachher dann, mein Schatz“, sagte Kai und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Danach verließ er das Schlafzimmer. Ich war mit Drake und Emolga allein im Zimmer und ich zweifelte schon etwas bei Kais Versuch.
Als Siegfried mit der Hälfte seiner durchgelesenen Fanpost fertig war, störte mein Mann ihn. „Hey, Siggi. Du muss für mich gerade was schnelles machen. Es ist nicht viel“, sagte Kai. „Wenn es was besseres ist als dieser ganze Papierkram hier, dann tue ich dir gerne den Gefallen“, entgegnete mein Schwager. Sofort hielt der junge Drachen-Meister das selbst geschriebene Papier vor Siegfrieds Nase. Es handelte sich um ein Vertrag. „Kai, was soll ich damit?“, fragte der Champ der Johto-Region. „Das, mein Lieber, ist ein Vertrag, den ich selbst geschrieben habe. Wo die Lücken sind, muss du unterschreiben. Es geht nämlich um mein Dragonir, das irgendwo im See lauert und sich mit seinen Artgenossen vergnügt. Es ist mein Drachen-Pokémon, was ich hier bekommen hätte und jetzt habe ich die Gelegenheit, es endlich nach achtzehn Jahren zu sehen. Du muss mich unterstützen“, sprach Kai ungeduldig. „Großvater hat es nicht so gern, wenn wir die Pokémon in der Paarungszeit belästigen. Außerdem ist der See zu kalt“, sagte Siegfried. „Komm schon. Ich nehme die Grippe oder die Lungenentzündung für diese klitzekleine Aufgabe immer gerne an. Was ist denn daran schlimm, neun Buchstaben in die Lücken zu schreiben? Also unterzeichne bitte den Vertrag, tu es für mich“, bat mein Mann seinen Halbbruder flehend an. „Kai, lass das sein. Großvater hat dich lieb gewonnen und du willst ihn doch nicht wütend machen, oder?“, wollte der Champ wissen. „Wie gesagt, er wird es nie erfahren. Außerdem ist er gerade nicht im Haus, von daher können wir uns die Zeit nehmen, am See etwas Zeit zu verbringen“, antwortete Kai, „Komm schon. Du muss nur hier, hier, hier und hier deinen Namen hinschreiben. Der Vertrag bleibt sowieso bei mir und wird nicht verloren gehen.“ Ohne zu zögern unterschrieb Siegfried die leeren Lücken mit seinen Namen. Mein Mann bedankte sich und lächelte dabei. „Gut, dann fangen wir sofort an. Gehen wir nach draußen, zum See.“

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Kapitel 192: Ein ziemlich harter Drache

Beitrag von Reshikrom am Di 3 Sep 2013 - 5:55

Kapitel 192: Ein ziemlich harter Drache

Ich stand mit Siegfried und Milza auf dem kleinen Steg vor dem Schrein. Mein Halbbruder hatte immer noch etwas Zweifel, da er wusste, dass unser Großvater jederzeit von seinem Früheinkauf wiederkommen könnte und uns erwischen würde. Ich zog mein T-Shirt, meine Jeans und meine Schuhe aus. „Du willst doch jetzt nicht im ernst nur mit deinen Badeklamotten in den eiskalten See springen, oder?“, wollte Siegfried wissen. „Halt mich bitte nicht davon ab. Ich mache schon den Sprung ins kalte Wasser – in wahrsten Sinne des Wortes“, antwortete ich. Daraufhin sprang ich in das Wasser hinein und Milza folgte mir direkt hinterher. „Mach bloß keinen Mist, Kai“, sprach der Champ aus Johto zu sich und machte sich Sorgen. Laut dem Vertrag, den ich schrieb, ging es darum, dass Siegfried auf mich aufpassen und mir helfen sollte, falls Dragonir aus dem Wasser sprang. Mein Einfall bestand auch darin, mir dieses Dragonir zu fangen. Nun musste mein Halbbruder in der Zeit, wo ich mit Milza unter Wasser war, sich langweilen und starrte den Höhlenausgang an. „Ich frage mich, ob Géraldine sich noch meldet. Ich möchte wissen, wie es unserem ungeborenen Baby geht...“, sagte mein Halbbruder flüsternd zu sich.
Milza und ich tauchten zum Grund des Sees. Je tiefer wir tauchten, desto kälter wurde es. Auf den sandigen Erdboden des Sees sahen wir viele Felsen, die verschieden groß waren und ich entdeckte eine große Lücke. Als ich das genauer untersuchen wollte, wurden wir von einer Drachenwut überrascht. Ein Dragonir schwamm aus der Lücke heraus und attackierte uns weiter. Mit einer rasenden Geschwindigkeit schlug das Dragonir mein Milza. Ich schwamm zur Wasseroberfläche, um Luft zu schnappen, aber dann wickelte sich das wütende Drachen-Pokémon an meiner Wade und zog mich in den Grund zurück. Nur Milza konnte entkommen. „Milza, Mil...!“, rief es panisch und rief nach Siegfried. „Ich habe es gewusst“, seufzte mein Halbbruder. Milza hüpfte panisch herum und hatte große Angst. „Wenn ich wüsste, wie wir ihn retten können...“, murmelte Siegfried vor sich hin.
Ich wollte mich von Dragonirs Wickel befreien, aber ich war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen, wegen Sauerstoffmangel. Plötzlich schoss es einen Eisstrahl in meine Richtung, die ich gerade noch ausweichen konnte. Der eisige Strahl flog in die Wasseroberfläche und verwandelte sich zu einem Eisbrocken, der über das Wasser schwamm. Ich wehrte mich mit voller Kraft und konnte mich von Dragonirs Griff befreien. Das Drachen-Pokémon wirkte immer noch sehr wütend und griff mich nochmals mit Eisstrahl an, woraufhin meine Füße eingefroren wurden. Mir ging die Kraft fürs Schwimmen verloren und hoffte sehr, dass ich es bis zur Oberfläche schaffe, aber dann kam Dragonir mit seinem Turbotempo-Angriff auf mich zu und schleuderte mich aus dem See. Ich landete auf einem felsigen Festland, nahe des Ausgangs der Drachenhöhle. „Kai!“, brüllte der Champ aus der Johto-Region, „Schnell, Milza. Spring aufs Boot!“ Die beiden machten sich auf dem Weg zum Festland, um mir zu helfen. Sie haben aber nicht die Rechnung mit Dragonir gemacht. Es zerstörte mit Drachenrute das Boot. „Dragoran, hilf uns!“, rief Siegfried und warf seinen Pokéball, woraufhin sein Dragoran herauskam und seinen Trainer und Milza vor einem freien Fall bewahrte. Aus Wut schoss Dragonir wieder einen Eisstrahl auf seinen Artgenossen. „Weich aus mit Turbotempo!“, befahl mein Halbbruder. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit flog Siegfrieds Pokémon an den Höhlenwänden vorbei und landete auf das Festland. „Ich habe kein Gefühl mehr an meinen Füßen...“, sprach ich mit einer zittrigen Stimme. Überall war ich von der Kälte umgeben. Milza versuchte, mit Drachenwut die Eisbrocken an meinen Füßen zu schmelzen. Meine Zähne hörten nicht auf, zu klappern und ich bemerkte, wie meine Haut sehr blass wurde. Dragoran wurde von Siegfried in den Pokéball zurückgerufen. „Milza, Mil...!“, rief mein schillerndes Pokémon, als es das Eis zu Wasser gemacht hatte. „Danke, Kumpel“, bedankte ich mich und konnte wieder auf den Beinen stehen. Mein Halbbruder war von der Aktion vorhin überhaupt nicht begeistert. „Gehen wir in den Schrein zurück. Du brauchst dringend was warmes“, schlug er vor und kannte einen Weg, der auch zum Schrein führte. Ich hatte immer noch einen starken Schüttelfrost, aber Milza versuchte, mich an meiner Schulter zu wärmen.
Nach wenigen Minuten erreichten wir den Schrein und gingen dort hinein, damit ich Wärme bekommen würde. Siegfried machte mir einen heißen Becher Kakao und ich wärmte mich mit einer dicken Decke. „Hier, bitte sehr“, sagte der Champ und gab mir den heißen Becher mit den Schokoladengetränk. „Ein Wunder, dass ich meine Füße nicht verloren habe. Das wird mir jetzt sicher gut gehen“, entgegnete ich und nahm mir einen Schluck. „Ey, hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank?!“, brüllte Siegfried wütend, „Das war total wahnsinnig, was du veranstaltet hast! Großvater wird uns den Hals umdrehen, wenn er sieht, dass du blass bist und eins seiner Boote zerstört wurde!“ „Hey, ich habe nur versucht, mein Dragonir kennenzulernen und es einzufangen. Hast du gesehen, wie es mit seinen Attacken abgegangen ist? Es hätte mich beinahe in Eis verwandelt“, sagte ich. „Wie kann man nur so blöd sein?!“, beschwerte sich mein Halbbruder. Ich schämte mich garnicht über das, was ich getan hatte. Es war eher ein besonderes Ereignis und ich wüsste nicht, warum Siegfried sich so sehr darüber aufregte. „Ruhig Blut, Siggi. Kein Grund, jetzt einfach so herumzuschreien“, sprach ich, um den Champ zu beruhigen. Plötzlich merkten wir, dass unser Großvater und die Weisen von ihren Einkauf wiedergekommen waren. Siegfried schüttelte den Kopf und verließ den Raum von unserem Großvater. Ich blieb mit Milza immer noch da, um mich zu wärmen. Dabei hatte ich schon eine Vermutung, was auf mich zukommen würde.

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