Die Pokémon-Academy: Liebe, Chaos und Action!

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Die Pokémon-Academy: Liebe, Chaos und Action!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 8 Dez 2014 - 16:50

Die Pokémon-Academy: Liebe, Chaos und Action!



Herzlich Willkommen zu meiner neuen Fanfiction!
Bevor hier zum Inhalt erzählt wird, beachtet bitte folgende Regeln:
- Diese Fanfiction ist für LeserInnen ab 16 Jahren geeignet
- In dieser Fanfiction kommen sexuelle Handlungen, Gewalt und Beleidigungen vor
- Hier ist es untersagt, Feedbacks zu schreiben


In „Die Pokémon-Academy: Liebe, Chaos und Action!“ geht es um die Protagonisten der bekannten Pokémon Games und dem Pokémon Anime, die in einem Internat vieles über die Welt der Pokémon lernen und auch dabei viele Prüfungen bestehen müssen, um als sehr gute, erfahrene Pokémon-Trainer darzustehen. Auch die Trainer Kai und Carina, die aus der weitentfernten Einall-Region kommen, versuchen ihr Glück dort und freunden sich mit vielen anderen Mitstreitern an. Dabei werden sie auch mit vielen Problemen in Sachen Liebe und Trennungsschmerz, schulischen Stress und privaten Kram konfrontiert.

Es ist eine eigene Fanfiction, die ich alleine schreiben werde. Ich werde die Sicht der Protagonistin Carina beschreiben, die von mir verkörpert wurde.

Diese Fanfiction gehört zu Shipping, Drama, Komödie und Action. Es werden bekannte und auch unbekannte Shipping-Szenen vorkommen, die ich mir ausgedacht habe. Folgende Bilder wurden auf Google Bilder gefunden.

Die Hauptprotagonisten:

(Kein Bild vorhanden)
Name: Kai Hydreigon
Alter: 20
Partner-Pokémon: Milza
Mega-Pokémon: Latios
Eigenschaften: stark, klug, ehrgeizig, zuverlässig, frech, ernst
Sonstiges: verliebt in Carina, bester Freund von Brix
Status: Ex-Freund von Serena (Kap. 21 - 34), One-Night-Stand; Freund von Carina (Kap. 30; Kap. 44)

(Kein Bild vorhanden)
Name: Carina Rayono
Alter: 20
Partner-Pokémon: Emolga
Mega-Pokémon: Latias
Eigenschaften: ruhig, liebevoll, klug, hilfsbereit, stark
Sonstiges: beste Freundin von Serena und Maike
Status: Ex-Freundin von Kalem (Kap. 20 - 44), One-Night-Stand; Freundin von Kai (Kap. 30; Kap. 44)


Name: Alexander „Brix“ Birk
Alter: 18
Partner-Pokémon: Gewaldro
Mega-Pokémon: Gewaldro
Eigenschaften: schräg, liebevoll, mutig, stark
Sonstiges: Sohn von Professor Birk, bester Freund von Kai
Status: Freund von Maike (Kap. 29), Affäre von Serena (Kap. 73; 93)


Name: Serena Blackwell
Alter: 18
Partner-Pokémon Fynx
Mega-Pokémon: Diancie
Eigenschaften: liebevoll, sanft, klug, talentiert, hilfsbereit
Sonstiges: beste Freundin von Carina und Maike, Kochtalent
Status: Ex-Freundin von Kai (Kap. 21 - 34), Affäre von Brix (Kap. 73; 93)


Name: Maike Blütenburg
Alter: 18
Partner-Pokémon: Evoli
Mega-Pokémon: Lohgock
Eigenschaften: hilfsbereit, zuverlässig, zickig, klug
Sonstiges: beste Freundin von Carina und Serena
Status: Freundin von Brix (Kap. 29)


Name: Kalem Rider
Alter: 19
Partner-Pokémon: Psiaugon
Mega-Pokémon: Absol
Eigenschaften: klug, hilfsbereit, stark, liebevoll
Sonstiges: Klassenbester
Status: Ex-Freund von Carina (Kap. 20 - 44), One-Night-Stand; Ex-Freund von Siegfried (Kap. 51 - 89)

Die Nebencharaktere:


Name: Citro Illumina
Alter: 17
Partner-Pokémon: Igamaro
Mega-Pokémon: Voltenso
Eigenschaften: erfinderisch, klug
Sonstiges: Leiter der Technik-Ausbildung, Bruder von Heureka


Name: Heureka Illumina
Alter: 10
Partner-Pokémon: Dedenne
Mega-Pokémon: Ampharos
Eigenschaften: ungeduldig, klug, neugierig
Sonstiges: Gehilfin von Citro im Technik-Kurs, Schwester von Citro


Name: Ash Ketchum
Alter: 17
Partner-Pokémon: Pikachu
Mega-Pokémon: Glurak Y
Eigenschaften: naiv, mutig, selbstbewusst
Sonstiges: Freiwillige Aushilfe in der Cafeteria


Name: Sannah Melody
Alter: 17
Partner-Pokémon: Bisasam
Mega-Pokémon: Lucario
Eigenschaften: aufgeweckt, neugierig, mutig, selbstbewusst
Sonstiges: Freiwillige Aushilfe in der Cafeteria


Name: Tierno Dancer
Alter: 17
Partner-Pokémon: Schiggy
Mega-Pokémon: Rexblisar
Eigenschaften: talentiert, nett, zuverlässig
Sonstiges: Helfer im Technik-Kurs und Medien-Kurs
Debüt: Kapitel 27


Name: Trovato Dexter
Alter: 14
Partner-Pokémon: Glumanda
Mega-Pokémon: Despotar
Eigenschaften: klug, nett, talentiert
Sonstiges: Helfer im Technik-Kurs und Medien-Kurs
Debüt: Kapitel 27

Wichtige Nebencharaktere:


Name: Professor Samuel Eich
Alter: 55
Position: Leiter des Internats, Lehrer im Bereich PokéDex und allgemeine Fakten zu Pokémon


Name: Professor Birk
Alter: 35
Position: Lehrer im Bereich PokéDex


Name: Cynthia Elyses
Alter: 24
Position: Lehrerin im Sport-Bereich und Missions-Bereich


Name: Troy Trumm
Alter: 25
Position: Lehrer im Sport-Bereich, Missions-Bereich und Mega-Bereich


Name: Professor Platan
Alter: 39
Position: Lehrer im Technik-Bereich, allgemeine Fakten zu Pokémon, Medien-Bereich und Mega-Bereich


Zuletzt von Reshikrom94 am So 30 Aug 2015 - 7:56 bearbeitet; insgesamt 29-mal bearbeitet

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Prolog: Willkommen auf den Internat für Pokémon-Trainer!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 9 Dez 2014 - 5:55

Prolog: Willkommen auf den Internat für Pokémon-Trainer!

Es war ein kalter Dezembermorgen, als ich mich mit meinen langjährigen Freund aus Kindheitstagen auf dem Weg zu einem der grandiosen, bekannten und speziellen Einrichtung gingen: Die Pokémon-Academy! Dies stellte ein großes Internat für junge Trainer dar, um noch vieles mehr über das Trainerdasein und über das Wissen der Pokémon zu lernen. Über fünfhundert andere Trainer standen auf dem Campus der Schule und redeten alle ziemlich durcheinander. Sie erwähnten spezielles Training mit den eigenen Pokémon, Fachwissen über Attacken, Itemnutzung, Daten zum PokéDex und vieles mehr.
Ich hatte mich in der Schule angemeldet, um die Techniken einer Pokémon-Trainerin zu lernen. Übrigens war ich auch neugierig über die besonderen Angebote, die die Trainer ausprobieren konnten, sogenannte Kurse. Auch andere Trainer kennenzulernen war mir wichtig, um mir deren Erfahrungen anzuhören.
Kai, mein Sandkastenfreund, der sich meinetwegen auch in der Schule angemeldet hatte, war eher gespannt auf den Kurs, wo das Thema Drachen-Pokémon speziell thematisiert wurde. Er war leidenschaftlicher Drachen-Trainer seit kleinauf. Sein treuer Begleiter war sein Liebling Milza, welches ungern in seinem Pokéball blieb und sich am liebsten auf Kais Schulter festhielt. Mein Pokémon war ein Emolga, was genau den gleichen Charakter hatte wie Kais Milza. Es mochte seinen Pokéball ebenfalls nicht.
Wir betraten das Gebäude und blieben mitten in der Eingangshalle stehen, da wir nicht wussten, wo sich das Büro von Professor Eich befand, der der Leiter des Internats war. „Wie sollen wir denn bei dem Trubel das Büro finden?“, wollte ich wissen. „Tja, hätte ich gewusst, dass hier eine große Versammlung stattfindet, wären wir schon vor einigen Stunden bereits hier und hätten Professor Eich gefunden“, entgegnete Kai und schaute sich um. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emolga...!“ Verzweifelt suchten wir weiter und wurden immer noch nicht fündig, aber dann tauchte Professor Eich tatsächlich in der Eingangshalle auf. „Hey, das ist er ja!“, rief ich freudig und ging auf ihn zu, um mich persönlich vorzustellen. Kai und ich hatten auch unsere Anmeldeformularen dabei und zeigten diese dem Professor vor. „Ah, ihr seid also Kai und Carina. Sehr gut, dann kommt mal bitte kurz mit in mein Büro“, sprach Eich und führte uns in sein Büro, welches sich in der Nähe der Eingangshalle befand. Das Büro war sehr modern eingerichtet und über Eichs Arbeitspult hing ein Porträt von den Kanto-Startern Bisasam, Glumanda und Schiggy.
Professor Eich stammte aus der Kanto-Region und hatte sein Labor in Alabastia. Sein Job bestand darin, jungen Trainern einen PokéDex und einem der genannten Startern der Kanto-Region zu erhalten, um die Region zu erkunden. Wir setzten uns auf zwei freie Stühle und hörten dem Professor zu. „So, ihr seid also die Trainer, die aus Einall kommen, ja?“, wollte Eich wissen. Kai und ich nickten. „Wie ihr wisst, ist diese Schule eine ganz besondere Einrichtung für junge Trainer, die ihren Traum folgen. Hier bieten wir vieles, was euren Wünschen entspricht, sei es ein Trainer vom bestimmten Typ, also Arenaleiter... Talente zeigen, also Koordinator... Fachwissen über allgemeines, was mit Typenkenntnissen, Rettungsaktionen und Fähigkeiten zu tun hat, also Champ einer Liga, kurz Meister. Hier gebe ich euch mal eine Liste von allen Berufen, was mit Pokémon zu tun hat. Die, die ich genannt habe, stehen ebenfalls darauf. Schaut es euch einfach mal an“, bot Eich an. Wir schauten uns die Liste an und waren baff, als wir die ganzen Berufe gelesen hatten. „Wahnsinn, Sie haben ja echt viele Bildungsangebote!“, staunte ich. „Hmm, die Meister-Ausbildung gefällt mir“, stellte Kai fest. „Ihr könnt euch noch überlegen, was ihr gerne davon werden wollt. Wenn nicht, dann könnt ihr anhand unserer Unterrichtsstoffen eure Entscheidungen treffen“, entgegnete Eich, „So, jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil... also... ihr bekommt jeweils ein Zimmer, was ihr mit anderen Schülern teilt, wie in einer Wohngemeinschaft. Ein Zimmer wird bis zu drei Schülern bewohnt, keine gemischte Aufteilung, das heißt, Jungs und Mädchen teilen sich kein Zimmer... Besuch ist aber jedoch erstattet, aber keine Übernachtungen. Zu den Regeln der Schulen kommen wir gleich noch.“ Eich teilte uns noch mit, dass die Haltung von Pokémon in den Zimmern auch nicht gestattet war. Sie würden eine Pension im Heilungskur bekommen, also eine Art Pokémon-Hotel, mit Wellness und all dem Kram. Schwester Joy leitete die Heilungskur und hatte eine Auszubildende, die hier ebenfalls eine Schülerin war. Während der Unterrichtsstunden darf man seine Pokémon nicht bei sich haben. Die Ausnahmefällen waren beim Sport und bei den Prüfungen, sogenannte Missionen. Unter den Missionen verstand man, dass man das Internat für eine Weile verlassen muss, um zum Beispiel mit seinem Pokémon zum spionieren gehen oder auch spezielle Items bei einem Auftraggeber abzuholen. Mehr Einzelheiten gäbe es beim Unterrichtsstoff Missionslehre, die von zwei hoch rangierten Trainern unterrichtet werden. „Ich gebe euch nun die allgemeinen Regeln und Hausordnung, die ihr euch gründlich durchlesen sollt, um einer Strafe zu entkommen“, sprach Eich und gab uns die Regeln. Die Regeln und die Hausordnung waren gut beschrieben, aber in unseren Augen sehr streng. Wenn man mindestens dreimal eine der vielen Regeln brach, dann würde Eich denjenigen eine harte Strafe erteilen. Sei es die Kantine der Cafeteria putzen oder den Hallenboden der Sporthalle wischen, Eich hatte immer Strafen auf Lager. „Hoffentlich hält ihr euch an die Regeln und Hausordnung. Schließlich seid ihr ja hier, um was zu lernen“, sprach der Professor und gab uns zwei Zimmerschlüssel, „Kai, dein Zimmer ist im Jungen-Wohnhaus, gleich hinter des Unterrichtsgebäudes und Carina, dein Zimmer ist im Mädchen-Wohnhaus, auf der anderen Seite des Campus. Falls ihr diese nicht finden solltet, dann fragt die Schüler oder die Dozenten.“ Unsere Schlüssel hatten drei Ziffern, die die Zimmernummer darstellte. Eich musste noch für uns noch Schulordner anlegen und wir durften schon das Büro verlassen, um unsere Zimmer aufzufinden.
Kai und ich gingen durch den Campus und mussten uns schon kurz vorm Jungen-Wohnhaus trennen. Ich musste noch etwas weiter über den Campus gehen, bis ich dann auch das Mädchen-Wohnhaus schnell fand, welches sich in der Nähe des Jungen-Wohnhauses befand. Als ich das Gebäude betrat, sah ich noch andere weibliche Trainer, die ihre Koffer bei sich hatten und ihre Zimmer bezogen. Mein Zimmer hatte die Nummer 251 und befand sich auch im selben Gang. Die Tür war bereits offen und ich betrat das Zimmer, wo ich auf zwei Mädchen traf, die anscheinend meine Mitbewohnerinnen waren. „Hallo, ich bin auch hier im Zimmer 251 gemeldet. Seid ihr meine Mitbewohnerinnen?“, wollte ich wissen. „Ja, sind wir! Herzlich Willkommen!“, rief das blonde Mädchen und umarmte mich zum Gruß, „Wir haben auch eben unsere Schlüssel für dieses Zimmer bekommen. Übrigens, ich heiße Serena.“ „Und ich bin Maike, freut mich, dich kennenzulernen“, stellte sich Maike vor. „Ich bin Carina“, sprach ich. Serena bot mir an, ihr meine schwere Reisetasche zu geben. „Du hast Glück, dass wir noch nicht besprochen haben, wer welches Bett bekommt“, sagte Maike. „Hier gibt es ein Hochbett und zwei normale Betten. Maike will unbedingt oben schlafen, hihi“, kicherte Serena. „Stimmt doch garnicht. Du wolltest doch das obere Bett nehmen, aber du meintest, wir sollten auf unsere dritte Mitbewohnerin warten, falls sie kommen sollte“, entgegnete Maike. „Kein Problem, ich nehme dieses Bett hier. Es ist schön groß und hat viel Platz“, sprach ich und stellte meinen Rucksack darauf. Serena hatte meine große Reisetasche auf dem Fußboden gestellt und ich packte meinen ganzen Kram aus, um sie in die leeren Kleiderschränke und Kommode hineinzuräumen. Als auch meine Mitbewohnerinnen mit der Entscheidung, wer die restlichen Betten besetzte, fertig waren, packten sie ebenfalls ihre sämtlichen Kleidungen und anderen Kram aus ihren Taschen aus. Dabei kamen wir ins Gespräch, wo wir über unsere Herkunft und vorherigen Erfolge als Trainer sprachen. Serena war hier, um die oberleckeren Gerichte und Süßwaren für Trainer und Pokémon herzustellen, aber auch der Ausbildungsbereich Pokémon-Performerin interessierte sie sehr. Maike wollte mehr über die Grundbildung einer Top-Koordinatorin lernen, deshalb hatte sie sich hier im Internat angemeldet. Als sie mich fragten, was ich werden wollte, gab ich keine Auskunft darüber an, da ich noch nicht wusste, was ich aus mir machen wollte. „Schaut euch mal diese schöne Aussicht an!“, rief Serena total freudig, als sie das Fenster öffnete. Von unserem Zimmer aus konnten wir den Strand und das Meer sehen. Maike und ich waren auch völlig fasziniert von dem Anblick, sodass wir vergaßen, dass wir eigentlich unser gemeinsames Zimmer liebevoll einrichten wollten.
Auch Kai betrat das Jungen-Wohnhaus, um sein Zimmer ausfindig zu machen. Er war traurig, dass er kein Zimmer mit mir allein teilen durfte und sich an die Regeln halten musste, was das anging. „Zimmer 134, wo bist du?“, fragte sich Kai und betrachtete von jeder Zimmertür die Ziffern, die auf seinem Schlüssel übereinstimmen könnte. Schließlich fand er sein Zimmer weiter in dem Gang und schloss die Tür auf und stellte fest, dass er keinen Mitbewohner fand, mit dem er sein Zimmer teilen musste. „Gut, dann haben wir wohl das Zimmer für uns, Kumpel“, sprach Kai zu seinem Milza und fing an, sich sein Bett auszusuchen. Eine große Auswahl hatte er zwar nicht, aber er entschied sich für das große Bett, welches nah am Fenster stand. Er warf seine schwere Tasche darauf und packte seine Klamotten aus. „Wenn wir in den nächsten Tagen, Wochen oder Monate keine Mitbewohner bekommen, wird das Schulleben für uns ein Klacks, muahaha!“, lachte der Drachen-Trainer und streichelte sein Milza auf dem Kopf, „Hoffentlich werden wir schnell mit dem einrichten fertig sein, damit wir uns mit Carina treffen können.“ Plötzlich hörte er Stimmen, die er vor seiner Zimmertür hörte. Kai hoffte, dass er keinen Mitbewohner bekommen würde, aber die Personen vor seinem Zimmer gaben keine Ruhe.
„Hast du alles, was du brauchst, Alexander?“ „Ja, doch.“ Ein Vater fragte seinen Sohn, ob es für ihn in Ordnung sei, mit anderen Trainern klarzukommen, die er nicht kannte. „Ich möchte keine voreiligen Schüsse ziehen, aber ich mache mir halt Sorgen um dich, dass du keine Probleme bekommst.“ „Dad, ich bin alt genug, um zu wissen, was ich mache. Außerdem ist das Zimmer 134 hier, was ich suche“, entgegnete der Junge und öffnete die Tür. Er sah Kai, aber wechselte keine paar Worte mit ihm, weil sein Vater noch bei ihm stand. „Schau mal, Söhnchen. Du hast schon bereits einen Mitbewohner... gut, dann lasse ich dich jetzt mal allein, damit du dich hier einleben kannst. Du findest mich im Lehrerzimmer, ja?“ Der Junge gab ein leichtes, genervtes Seufzen von sich und war froh, dass sein Vater sich von ihm entfernte, weil er endlich seine Ruhe hatte, um seine Sachen auszupacken und seinen Mitbewohner kennenlernen konnte. „Sorry für die peinliche Aktion. Ich bin gerade erst hier angekommen“, sprach der Junge und war teilweise auf dem Weg zur guten Laune. „Kein Problem. Bin auch ein Neuankömmling, hehe“, entgegnete Kai lachend, „Ich heiße Kai und bin ein Drachen-Trainer.“ „Cool, ich bin Alexander, aber nenn mich bitte Brix, der kommt so episch an, sowohl bei den coolen Typen als auch bei den heißen Mädels“, stellte sich Brix vor. „Das ist ein ziemlich seltsamer Spitzname“, gab Kai zu, „Ist jetzt nicht böse gemeint.“ Brix nahm das sehr gelassen und freundete sich schnell mit Kai an. Er fand ihn sehr sympathisch, aber auch sehr cool, weil Kai teure Markenklamotten trug und welche in seiner Reisetasche besaß. „Hast du ein bestimmtes Ziel für den Aufenthalt hier?“, fragte mein langjähriger Freund. „Ich finde die Missionen ganz interessant. Ich habe zuhause die ganze Zeit vor meinem Computer gesessen und mich viel über diesen Bereich informiert, aber mein Vater findet, dass ich ein Top-Koordinator oder ein Pokémon-Züchter werden soll“, gab Brix als Antwort, „Und ausgerechnet ist er hier Lehrer in diesem Internat. Bei der Anmeldung hat er sich ernsthaft bei Eichiboy eingeschleimt, tse...“ Kai lachte, als sein Mitbewohner einen lustigen Spitznamen für Professor Eich nannte. „Was auch immer... ich bin froh, dich kennengelernt zu haben. Wird sicher eine echt chillige Zeit.“ „Ganz bestimmt“, sprach Kai.

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Kapitel 1: Kennlerntag für alle!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 9 Dez 2014 - 20:15

Kapitel 1: Kennlerntag für alle!

In der Mittagszeit waren Maike, Serena und ich fertig mit dem Auspacken unserer Reisetaschen und Koffer und hatten nun vor, uns etwas die Schule anzusehen. Die anderen Mädchen im Wohnhaus waren noch mit den Einrichten beschäftigt, weil sie zwischendurch immer was zum erzählen hatten und dabei von gutaussehenden Trainern schwärmten. Ich verließ mit meinen Mitbewohnerinnen das Wohnhaus und gingen auf dem Campus, wo wir auf ein Mädchen im blauen Kleid trafen. Sie verteilte selbstgemachte Flyer, wo ihr Foto aufgedruckt war. „Wer möchte von euch Mädels gerne beim Cheerleader-Training mitmachen und ein Teil der 'Wilden Drachen' sein? Ihr bekommt dafür auch Lebkuchenherzen!“, rief sie und merkte nicht, dass keiner Interesse an ihrer Verteilung hatte, bis sie uns dann sah, „Hey, ihr drei! Für mich seht ihr richtig sportlich und fit aus? Wie wäre es denn, wenn ihr bei den 'Wilden Drachen' mit einsteigt? Momentan bin ich die einzige bei den Cheerleadern, weil ich eine Erlaubnis von unserem lieben Schulleiter bekommen habe, eine weibliche Mannschaft in Form von Cheerleadern zu gründen. Na, habt ihr Interesse?“ Ohne unsere Meinung gab sie uns ihre Flyer, sodass wir einen Blick darauf werfen konnten. „Tretet bei Xenia's Cheerleader-Team bei. Anmeldung bei mir, Xenia...“, las ich laut vor. „Dann muss du wohl Xenia sein“, stellte Serena fest. „Ja, ich bin die Xenia!“, rief das Mädchen und machte eine niedliche Pose, „Ich bin auf der Suche nach euch... sehr sportlich und fit. Feuert unsere talentierten Trainer an! Sei ein wilder Drache!“ „Wilder Drache?“, fragte Maike verdutzt. „Ja, wilder Drache. Das ist der Name unserer Sportgruppe, die 'Wilden Drachen'.“ Wir überlegten uns, ob wir bei Xenias Cheerleader-Team beitreten wollten. Serena fand die Cheerleader-Uniform, welche auf dem Flyer auch aufgedruckt war, total niedlich und fragte nach. „Bekommen wir auch so einen süßen Zweiteiler? Wenn ja, gibt es die auch in pink und schwarz?“ „Hör mal, diese Uniformen gibt es in den Team-Farben unserer Schule, nämlich rot und schwarz! Diese werden auf meiner Liste notiert, sobald ihr dem Team beitretet und die Liste reiche ich dann Professor Eich weiter, damit er uns die Uniformen bestellen kann“, entgegnete Xenia und wartete darauf, bis wir uns für das Cheerleader-Team angemeldet hatten. Das Mädchen bat uns, unsere Unterschriften auf ihre Team-Liste zu schreiben, was wir auch taten. So wurde die Anmeldung bestätigt. „Vielen Dank für eure Anmeldung. Kurz vor Weihnachten werde ich euch mitteilen, dass wir uns in der Sporthalle treffen und uns einfinden, ja?“ „Alles klar“, sagte ich. Wir verabschiedeten uns von Xenia und gingen weiter über den Campus, bis wir vor dem Jungen-Wohnhaus standen. „Hey, ihr zwei. Wartet mal kurz“, sprach ich. „Was ist denn los?“, fragte Serena. „Mein langjähriger Freund ist hier. Habt ihr was dagegen, wenn ich ihn abhole, damit wir alle gemeinsam uns die Schule ansehen können?“, fragte ich. „Uhh, hast du etwa einen festen Freund?“, wollte Maike wissen. „Ich? Nein! Wir sind nur Kindheitsfreunde und wie Bruder und Schwester. Zwischen uns läuft nichts“, antwortete ich und wurde etwas rötlich im Gesicht. Ohne weitere Bemerkungen dazu betrat ich mit meinen Mitbewohnerinnen das Wohnhaus der Jungen, um Kai abzuholen. Zwar wusste ich nicht, welche Zimmernummer er hatte, aber die meisten Zimmertüren standen wegen den Einrichten weit offen. Wir mussten nicht lange suchen, bis wir auf dem Gang Kai und seinem Mitbewohner trafen, die anscheinend auch mit einrichten fertig waren. „Carina!“, rief er und kam auf mich zu. Maike und Serena fanden Kai total süß, als sie ihn zum ersten Mal kennengelernt hatten. „Was?! Du hast eine feste Freundin?! Alter!“, rief Brix erschrocken. „Nein, sie ist eine sehr gute Freundin von mir“, gab Kai als Antwort. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emolga!“ Selbst unsere Pokémon freuten sich, sich wiederzusehen, auch wenn es nur einige Stunden her war. „Das sind bestimmt deine Mitbewohnerinnen, oder?“, wollte der Drachen-Trainer wissen. „Ja, das sind Maike und Serena“, antwortete ich. Maike und Serena grüßten Kai höchst freundlich. „Und wer ist der Junge neben dir?“, wollte ich wissen. „Ich bin Brix, freut mich sehr.“ „Was ist das denn für ein komischer Name?“, fragte Serena verdutzt. „Hey, das ist ein cooler Name, klar?!“ „Egal, ob es komisch klingt oder nicht... ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hättest, mit uns die Schule anzusehen.“ Kai war einverstanden mit dem Vorschlag und freute sich sehr. Auch Brix war eingeladen, was er wegen uns Mädchen nicht ablehnte.
Zu fünft gingen wir auf dem Campus und schauten uns dort ein wenig um. Dort befand sich die große Cafeteria, ein riesengroßer Saal, wo wir Essen und trinken konnten. Die Menüliste, die vor der Cafeteria stand, war unbeschriftet, da heute ein freier Tag war, damit sich die Trainer hier im Internat einleben konnten. Wir erkundeten die Cafeteria von innen und kamen garnicht aus dem Staunen heraus, als wir sahen, wie viele Sitzgelegenheiten der große Essenssaal hatte. „Hoffentlich kochen die Köche auch gut“, sprach Brix. „Die Küche ist perfekt für mich geschaffen!“, rief Serena sehr freudig. „Hä? Wieso?“, wollte Kai wissen. „Wenn es einen Kochkurs geben sollte, werde ich für uns alle leckere Süßigkeiten zubereiten, zum Beispiel bunte Pofflés“, gab meine Mitbewohnerin aus Kalos als Antwort. „Was zum Henker sind Pofflés?“, fragte Brix. Serena erklärte, dass es sich bei den Pofflés um ein süßes Kuchengebäck handelte, welches in der Kalos-Region total beliebt war. Es bestand aus normalen Kuchenteig, der mit bunten Lebensmittelfarben gebacken wurde, und die Verzierung aus Zuckerguss, luftigen Zuckerschaum und Beeren. Das süße Gebäck war sowohl für Pokémon als auch für Trainer geeignet. „Du musst mir unbedingt das Rezept dafür geben oder weiß du was, back mir mal einen davon, ja?“ „Später vielleicht.“ Wir verließen die Cafeteria und gingen in das Hauptgebäude des Internats hinein, wo sich die Unterrichtsräume befanden. Zu aller erst suchten wir die Heilungskur auf, wo wir unsere Pokémon in die Pokémon-Pension bringen sollten. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf einen Professor, den Brix sehr gut kannte. Es handelte sich dabei um seinen Vater, der ein verletztes Fiffyen zu Schwester Joy in die Heilungskur bringen wollte. Brix versteckte sich auffällig hinter einer großen Palme, die im Flur als Dekoration stand, aber sein Vater hatte ihn bereits gesehen. „Alexander! Söhnchen, stell mir doch deine neuen Freunde vor!“, rief er. Maike, Serena und ich lachten, als der Professor Brix Söhnchen nannte. Kais Mitbewohner könnte vor lauter Peinlichkeit im Erdboden versinken. „Sind Sie der Vater von Brix, äh... Alexander?“, fragte Kai. „Ja, der bin ich. Ich bin Professor Birk und bin eine Lehrkraft dieses Internats“, stellte sich Professor Birk vor, „Ihr müsst wohl Freunde von Alexander sein, oder? Ich hätte nie gedacht, dass mein Junge in wenigen Stunden bereits vier Freunde gefunden hat. Könnte ich bitte nach euren Namen fragen, denn schließlich werde ich, sobald der Stundenplan feststeht, einer eurer Fachlehrer sein.“ Wir stellten uns namentlich vor. „Seht ihr euch die Schule an?“, fragte Birk uns. „Ja, und wir wollen zur Heilungskur gehen, um uns zu informieren, wie das mit der Pension unserer Pokémon abläuft“, gab ich als Antwort. „Ah, gut. Wenn ihr wollt, kann ich euch die Heilungskur zeigen, denn ich muss dieses Fiffyen eines Schülers zur Untersuchung bringen. Folgt mir einfach“, sprach Birk und führte uns durch den Gang. Unterwegs lästerten Maike und Serena über Brix und kicherten auffällig. „Ich habe echt nicht gewusst, dass dein Vater hier Lehrer ist“, musste ich zugeben. „Tja, wer rechnet schon damit“, entgegnete Brix. „Mein Söhnchen genießt meine Nähe sehr gern. Er hat sich sehr gefreut, als ich ihn mit der Anmeldung für diese Schule überrascht hatte und Professor Eich ist sehr zufrieden mit ihm. Alexander kommt halt nach mir, deshalb hockt er auch viel vorm PC oder vor der Konsole, haha“, lachte Birk, „Ich finde, er braucht auch mal etwas Abwechslung, außer seine geliebte Konsole. Vielleicht findet er ja im Laufe der Schulzeit eine nette Freundin... so wie dich.“ „Dad, jetzt ist auch mal gut, ja?!“, mischte sich Brix ein und wurde rot im Gesicht. Meine Mitbewohnerinnen kicherten wieder. „Du machst mich ja vor meinen Freunden lächerlich!“
Nach einer kurzen Zeit hatten wir die Heilungskur gefunden und Professor Birk gab Schwester Joy das Fiffyen, welches eine Untersuchung nötig hatte. „So, Kinder. Das ist die Heilungskur. Hier werden die Pokémon von den Schülern, Studenten und Auszubildenden rund um die Uhr behandelt und gepflegt“, sprach Birk, „Wenn ihr Fragen habt, dann stellt sie ruhig Schwester Joy. Sie kann euch einiges über diesen Bereich erzählen.“ Ich fragte Joy, wie das mit der Pokémon-Pension funktionierte. Daraufhin antwortete sie folgendes: „Die Pokémon-Pension ist ein Ruheort für die Pokémon, die den Schülern, Studenten und Auszubildenden gehören. Die Regeln der Schule besagt, dass die Pokémon hier untergebracht werden müssen, da sie für die Schlafräume und Unterrichtsräume nicht geeignet sind, Ausnahme war der Missions-Bereich, wo man mit seinen Pokémon das Schulgelände verlassen darf, um Aufträge zu erfüllen. Die Abgabe, Abholung und die Behandlungen sind kostenlos, aber ihr müsst euch in der Liste hier eintragen, damit wir eure Pokémon passend der Lehrklassen unterbringen können.“ Schwester Joy zeigte uns die Liste vor, wo wir unsere Namen aufschreiben mussten. Mit unseren Unterschriften konnten wir auch direkt unsere Pokémon bei Schwester Joy abgeben. Sie mussten auch untersucht werden, um bei einem möglichen Auftrag sofort bereit zu sein. Denn schließlich trainiert die Schule auch unsere Pokémon. „Passen Sie gut auf mein Milza auf“, sprach Kai. „Kümmern Sie sich gut um mein Emolga“, sprach ich. „Ihr könnt eure Pokémon jederzeit besuchen kommen und sie bei euren Schulpausen abholen“, erwähnte Joy. „Vielen herzlichen Dank, Schwester Joy“, bedankte sich Birk. Wir verließen die Heilungskur und Professor Birk hatte uns vorgeschlagen, uns die Schule zu zeigen, da wir alleine nur Schwierigkeiten bei der Orientierung bekommen würden. Er führte uns weiter durch die Gänge und hielt vor einem Raum an, wo sich der Technik-Bereich befand. Ein Schüler dieser Schule hatte die Leitung des Kurses übernommen, zusammen mit seiner kleinen Schwester, da er sehr begabt war, irgendwelche Dinge zu erfinden. Die Schüler hießen Citro und Heureka, die momentan nicht anwesend waren, weil heute ein freier Tag war. Weiter ging es in Richtung Unterrichtsräume, beziehungsweise die Klassenräume. „Dieser Klassenraum hier wird eure Klasse sein“, sprach Birk und zeigte auf die Tür, wo die Nummer EG026 stand, „Ihr werdet eine kleine Klasse sein, da Professor Eich euch mit beinahe gleichaltrigen Trainern zusammenbringt. Er findet es sinnvoll, mit Trainern eine Klasse zu bilden, die aus verschiedenen Regionen kommen.“ „Klingt nicht schlecht“, stellte Kai fest. „Die Chancen stehen ziemlich hoch, dass ihr fünf in dieselbe Klasse kommt“, erwähnte der Professor. „Das ist ja wunderbar!“, freute sich Serena und war froh, mit mir, Maike, Kai und Brix in einer Klasse zu sein. Wir gingen weiter und Birk zeigte uns das Lehrerzimmer, wo wir die Lehrkräfte finden konnten, falls wir Hilfe brauchten oder Fragen hatten. „So, ich muss jetzt noch einige Vorbereitungen für den morgigen Tag erledigen. Hoffentlich findet ihr den Weg zu euren Wohnhäusern wieder“, sagte Birk. „Keine Sorge. Wir wissen, wo wir lang müssen“, entgegnete ich. „Dann ist ja gut“, freute sich Brix' Vater, „Okay, dann sehen wir uns in den nächsten Tagen wieder, wenn wir gemeinsam Unterricht haben.“ „Bis dann!“, verabschiedeten wir uns und machten uns auf dem Weg zu unseren Wohnhäusern. Birk hielt kurz seinen Sohn auf, um ihn noch was persönlich mitzuteilen. „Alexander, mach bloß keinen Ärger. Bleib bitte in der Nähe deiner Freunde, ja?“ „Ja, doch...“, entgegnete Brix genervt und verabschiedete sich von seinem Vater, um uns nach zu kommen.

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Kapitel 2: Ein gemütlicher Abend!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 10 Dez 2014 - 18:25

Kapitel 2: Ein gemütlicher Abend!

Am Vorabend saßen wir zusammen in dem Zimmer von Kai und Brix, um uns nochmals genauer vorzustellen. Als Überraschung hatte Serena für uns jeweils kleine Beutel, gefüllt mit selbstgebackenen Keksen geschenkt. „Nehmt die Kekse als kleines Willkommens- und Freundesgeschenk an. Lasst sie euch schmecken“, sprach sie. „Wow, danke schön. Über essbare Geschenke freue ich mich immer gern, muahaha!“, bedankte sich Kai und nahm sich einen Keks aus dem Beutel heraus. Auch Brix, Maike und ich probierten die Kekse von Serena und stellten fest, dass sie furchtbar lecker schmeckten. Besonders die Schokostückchen brachten einen sehr tollen Geschmack herbei. „Deine Kekse sind brillant!“, gab Brix zu. „Am besten schmecken sie, wenn man sie in einem Glas Milch eintaucht“, fügte meine Mitbewohnerin hinzu. „So schmecken sie auch ganz gut.“ Bevor der morgige Tag richtig losging, wollten wir neben der kurzen Kennlernrunde ein wenig Zeit miteinander verbringen, um von unseren Zielen zu erzählen, die wir hier erreichen wollten. Aber Maike hatte noch einen witzigen Einfall, was mit Brix und seinem Vater zu tun hatte. „Bist du der Liebling von deinem Vater?“, wollte sie wissen. „Ich bin sein einziges Kind oder denkst du etwa, dass er mich so kindlich behandelt, weil ich Daddys kleiner Junge bin?“, entgegnete Kais Mitbewohner und holte aus seiner Rucksack ein Sixpack Dosencola. Eine Dose gab er direkt Kai und danach gab er uns auch welche. „Wie alt bist du denn eigentlich?“, fragte Maike. „Ich bin achtzehn, jaja ich weiß... sieht man mir garnicht an“, gab Brix als Antwort und schüttelte seine Coladose kräftig durch. Er mochte es, wenn er beim Öffnen der Dose den Schaum explodieren sah. „Du kommst mir echt jünger als achtzehn vor“, gab ich zu. Brix lachte vor lauter Verlegenheit und nahm sich einen Schluck. „Wie findest du es, zusammen mit deinen Vater auf dieser Schule zu sein?“, wollte Maike wissen. „Mal so, mal so...“, gab Brix als Antwort und wunderte sich über all die neugierigen Fragen, die meine Mitbewohnerin ihn stellte. Er hatte schon das Gefühl, dass Maike sich für ihn interessierte. Sie schaute ihn auch sehr fasziniert an. Ich merkte schon, dass Maike Brix' verrückte Art mochte. „Hey, Leute! Mögt ihr Kartoffelchips mit Paprikageschmack?“, wollte Birks Sohn von uns wissen und packte eine große Tüte Chips aus seinem Rucksack aus. „Oha, du hast ja Chips dabei. Immer her damit!“, rief Kai gierig. Brix öffnete die Tüte und reichte diese umher, damit wir uns alle eine Hand voll von dem Snack nehmen durften. Die Chips schmeckten auch ein wenig scharf, weil diese noch fein mit etwas Chilipulver gewürzt wurden. Brix liebte Snacks, die scharf waren und seinen Rachen immer zum brennen brachten. „Naja, ich bin kein großer Fan von scharfen Snacks und Gerichten“, musste Maike zugeben. „Was soll's. Außerdem spürst die Schärfe nicht so sehr“, entgegnete Kai, „Wo wir gerade dabei sind... was habt ihr den für Ziele, du und Serena?“ „Ich bin hier, um eine gute Top-Koordinatorin zu werden“, antwortete Maike, „Vor der Schule habe ich viel mit meinen Pokémon trainiert, damit sie auch gut im Form sind, wenn wir hier die Ausbildung machen.“ „Ich möchte Pokémon-Performerin werden“, erzählte Serena. „Was ist'n das?“, wollte Brix wissen. „Das ist fast so ähnlich wie Top-Koordinator. Da präsentiert man sich auf der Bühne, zusammen mit seinen Pokémon, und macht eine schöne Show“, antwortete meine Mitbewohnerin aus Kalos. „Werd doch Köchin. Deine Kekse hier sind bombastisch“, redete Brix auf sie ein. „Ich weiß, aber das Kochen macht mir nur nebenbei Spaß.“ Brix fand es seltsam, dass Serena zwar sehr gut kochen und backen konnte, aber keine richtige Köchin werden wollte. Daraufhin erzählte er uns, was er gerne erreichen wollte. Er wollte Pokémon-Champ von Hoenn werden, hatte sich aber voll und ganz auf die Missions-Ausbildung konzentriert, weil man dort die Kenntnisse für den Traum als Champ lernen konnte. Kai erzählte meinen Mitbewohnerinnen, dass er Drachen-Meister werden wollte. Bei mir war das Problem, dass ich kein bestimmtes Ziel hatte, was aus mir werden sollte. Brix versuchte, zu helfen, um mir verschiedene Pokémon-Berufe vorzuschlagen, lehnte ich aber direkt ab. „Irgendwann wirst du dein passendes Ziel schon finden“, sprach Kais Mitbewohner daraufhin und wünschte mir viel Glück. „Bekommt ihr eigentlich noch einen Mitbewohner, weil ihr zu zweit seid?“, fragte Serena. „Äh... ich hoffe mal nicht, denn ich bin zufrieden mit Brix. Aber echt schade, dass wir unsere Pokémon nicht mit ins Zimmer nehmen dürfen, sonst hätte mein Milza ein eigenes Bett“, gab mein langjähriger Freund als Antwort. „Kai ist ein richtiger Bro. Er weiß, was richtig angesagt ist“, entgegnete Brix und grinste dabei. „Hihi, sehe ich auch so. Ihr beiden seid echt schräg drauf“, lachte Serena. „Ihr habt euer Zimmer wirklich schön eingerichtet“, stellte ich fest und fand die azurblaue Wandfarbe wunderschön. „Wenn du das so sagst, dann bedanke ich mich herzlich dafür“, bedankte sich der 18-Jährige, „Normalerweise lebe ich sehr unordentlich. Ihr müsstet mein Zimmer zuhause in Hoenn sehen... meine Klamotten und Games liegen verstreut auf dem Boden, als hätte eine Bombe eingeschlagen, hehe. Jetzt denkt ihr wahrscheinlich, dass ich ein Messie bin, aber nein, ich bin keiner.“ Maike, Serena und ich lachten, nicht wegen Brix, sondern wegen seiner Art und Weise, als unordentlicher Trainer zu leben, der ungern seine sieben Sachen aufräumte. „Jeder Mensch hat einen sonderbaren Charakter“, sprach ich.
Am späten Abend verließ ich mit meinen Mitbewohnerinnen das Zimmer von Kai und Brix, da wir uns noch für den morgigen Tag vorbereiten mussten und früh schlafen gehen wollten. Die Jungs hatten uns versprochen, auch mal uns besuchen zu kommen. Als sie wieder unter sich waren, fingen sie an, über uns zu sprechen. „Du scheinst, Carina echt sehr zu mögen“, sprach Brix zu Kai. „Ja, unsere Freundschaft ist schon was ganz besonderes. Wir kennen uns seit unserer Kindheit“, erzählte Kai und ging ins Badezimmer, um nach seinem Kamm zu suchen. „Stellst du Carina als deine zukünftige, feste Freundin vor?“, wollte der 18-Jährige wissen. „Du stellst mir aber Fragen, mein Lieber“, lachte der Drachen-Trainer, „Ich bin mal ehrlich... ja, ich hätte sie so gerne als Freundin, aber auch als Verlobte und Ehefrau. Sie ist einfach wunderschön, klug und hat einen tollen Charakter. Aber sie möchte, dass wir nur ganz normale Freunde bleiben.“ „Ach, das sagt sie nur, damit sie ihre wahren Gefühle nicht offenbaren möchte“, behauptete Brix. „Als ob du dich damit auskennst! Hast du eine Freundin?“, wollte Kai wissen. „Ähm... nein. Aber ich kenne mich halt damit aus... teilweise... okay, garnicht“, entgegnete Birks Sohn. Kai hatte das schon befürchtet, war aber trotzdem froh, dass Brix sich so sehr um ihn kümmerte. „Weißt du, ich finde Maike ganz schnuckelig...“, gab Brix zu. „Oh, da hat sich jemand verliebt. Liebe auf den ersten Blick“, sagte der Drachen-Trainer und machte seinen Mitbewohner ganz verlegen. Brix errötete leicht und schämte sich ein wenig. „Dir ist es doch auch aufgefallen, dass Maike mich ständig gefragt hat. Das ist doch ein Anzeichen dafür, dass sie mich mag, oder?“ „Dass dir ein Mädchen Fragen stellt, bedeutet nichts, sonst hätte sie dich gefragt, ob du vergeben bist.“ „Maike hat was besonderes an sich... die fröhliche Ausstrahlung, der geile Körper und diese niedlichen blauen Augen... sie ist die ideale Traumfrau für mich...“, schwärmte Brix. Mein langjähriger Freund hatte Verständnis dafür. Er selbst fand Maike ganz toll, aber auch Serena. Die Trainerin aus Kalos erinnerte ihn an mich, vom Charakter her, da sie ebenfalls eine schüchterne Seite hatte wie ich. „Kai, wenn du die Wahl zwischen Maike und Serena hättest, wen würdest du nehmen, außer Carina?“, fragte der Trainer aus Hoenn. „Eindeutig Serena!“, gab Kai als Antwort, „Weil ich möchte dir ja 'deine Traumfrau' nicht wegnehmen.“ „Okay, ich mache dir Serena klar, wenn du mir Maike klarmachst, ja?“ „Woah, warte mal! Ich bin in Carina verliebt. Ich möchte sie haben und ich brauche keine Verkluppungsaktion. Ich schaffe das schon alleine.“ Brix war fassungslos, als Kai von sich aus sprach, dass er selbst den Mut brauchen wollte, um mir seine Liebe zu gestehen. Er wünschte, er wäre genauso selbstbewusst wie Kai. „Ich bin müde... ich würde gerne schlafen gehen“, sagte der Drachen-Trainer und setzte sich auf seinem Bett. Dabei zog er sein T-Shirt und seine Schuhe aus. „Schläfst du auch ohne T-Shirt?“, wollte Birks Sohn wissen. „Ich schlafe immer in Boxershorts, warum fragst du?“ „Ich schlafe auch nur in Boxershorts. Wir haben echt was gemeinsam, findest du auch?“ Kai lachte. „Das ist echt episch!“ Kai zog auch seine Jeans aus und legte seine Anziehsachen auf einem Stuhl hin, um sie am frühen Morgen griffbereit zu halten, wenn er das Bad blockierte. Brix zog sich, bis auf seine Boxershort, aus und warf seine Klamotten auf dem Boden. Daraufhin kletterte er die Leiter des Hochbetts hinauf und warf sich aufs Bett. „Gute Nacht, Kai. Bis morgen früh.“ „Dir auch Gute Nacht und schlaf gut.“ Für Kai war es ein ganz neuer Moment, mit einem anderen Trainer in einem Zimmer zu schlafen, den er seit einigen Stunden erst kennengelernt und sich mit ihm angefreundet hatte. Er schlief relativ gut ein in seinem großen Bett und träumte von mir.
Auch Maike, Serena und ich bereiteten uns fürs Schlafen vor. Während Maike ihren Trainingsanzug als Schlafanzug nutzte, zog sich Serena einen niedlichen Pyjama, das mit Schleifchen geschmückt war, an und bürstete im Badezimmer ihre langen, goldbraunen Haare durch. Ich hatte mir ein ganz normales Top und eine Sporthose als Schlafanzug angezogen. „Du hast aber einen sehr netten Freund, Carina“, sprach Maike zu mir, als sie ihr Kissen aufschüttelte. „Oh, vielen Dank“, bedankte ich mich. „Warum seid ihr zwei nicht ein Paar? Ihr würdet perfekt zusammen passen.“ „Das ist kompliziert. Ich sehe Kai nur als einen Bruder an, der immer für mich da ist. Über eine Beziehung mit ihm habe ich mir noch nie richtig Gedanken gemacht“, musste ich zugeben. „Hey, versuche es doch mal mit ihm“, schlug mir die Trainerin von Hoenn vor, „Vielleicht wird es ja eine sehr schöne Beziehung.“ „Nein, ich warte lieber. Außerdem möchte ich jetzt nicht direkt ein verliebtes Mädchen sein“, entgegnete ich. Serena schaute schwer verliebt in dem Spiegel. Auch sie hatte sich auf dem ersten Blick verliebt, in Kai. Man merkte ihr es auch direkt an, dass sie total verliebt in den Spiegel starrte. „Anscheinend hat Amors Pfeil auch unsere Serena getroffen“, stellte ich fest. Maike glaubte sofort, dass Serena auf Brix stehen würde, da sie wusste, dass Kai für mich bestimmt war. „Ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass wir auf süße Jungs treffen würden... seht ihr es auch so?“, fragte uns die Trainerin aus Kalos und band sich eine rote Schleife ans Haar. „Ich habe mich nicht hier angemeldet, um nach süßen Jungs Ausschau zu halten. Trotzdem fand ich Alexander ganz nett“, sprach ich. „Nett? Er ist eher etwas schräg drauf“, gab Maike zu. „Kai ist total süß!“, rief Serena freudig. „Dir ist aber klar, dass Kai und Carina füreinander geschaffen sind, ja?“, sagte Maike. „Er ist aber voll süß, Maike!“, entgegnete die Trainerin aus Kalos. „Hey, ich möchte keinen Streit vor der Schlafenszeit haben, klar?! Serena kann gerne von Kai schwärmen, mir macht es nichts aus. Ich möchte nur, dass wir uns wegen der Jungs nicht in die Haare kriegen“, sprach ich und wollte nun schlafen gehen, da morgen unser erster regulärer Schultag anfing. Maike und Serena gingen auf ins Bett und wünschten mir eine Gute Nacht, was ich ebenfalls für die beiden wünschte.

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Kapitel 3: Der neue Schüler!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 11 Dez 2014 - 5:55

Kapitel 3: Der neue Schüler!

Es war nächster Morgen. Ich stand mit meinen Mitbewohnerinnen um Punkt sieben Uhr auf und suchten unsere Anziehsachen heraus. Wir waren total eilig, was uns total stresste, da wir uns noch fertig machen mussten, um nicht schläfrig in den Unterricht zu kommen. „Mädels, ich muss noch duschen! Seht euch mal meine Haare an, die sind total zerzaust!“, rief Serena panisch und machte uns auf ihre durchgewirbelte Frisur aufmerksam. „Warte, ich mache dir die Frisur zurecht, ohne, dass du sie waschen musst“, sagte ich und schnappte mir eine Haarbürste. Maike packte ihren Rucksack schon fertig ein, mit wichtigen Schulutensilien wie Stifte, Schreibblöcke und ihren Füller. „Der erste Schultag fängt ja schon stressig an“, stellte Maike fest und packte für mich und Serena auch unsere Rucksäcke fertig ein. Nach einer kurzen Weile hatte ich Serenas Frisur perfekt gestylt, sodass ich Zeit hatte, mich fertig zu machen. Meine Mitbewohnerinnen warteten sehnsüchtig auf mich, damit wir uns auf dem Weg zu unserem Klassenraum im Hauptgebäude machen konnten. „So, Mädels. Ich bin soweit“, sprach ich und kam vorbereitet aus dem Badezimmer. Gemeinsam verließen wir unser Zimmer und machten uns auf dem Weg in den Unterricht, der um acht Uhr anfing. Auch die anderen Trainer und Trainerinnen gingen zum Hauptgebäude, um in ihre Klassen zu gehen. Vor unserem Klassenraum trafen wir auf einige Trainer, die anscheinend unsere Mitschüler waren. „Seid ihr auch Schüler der Klasse EG026?“, wollte ich wissen. „Du hast es erfasst!“, rief ein blonder Trainer, „Mein Name ist Citro und bin technisch begabt. Mein Ziel ist es, ein erfolgreicher Erfinder zu sein.“ „Ich bin Heureka, seine kleine Schwester“, stellte sich das blonde Mädchen vor. Heureka war die jüngste aus unserer Klasse und sie liebte ihren großen Bruder sehr, auch wenn er manchmal etwas stur war. Ein anderer Trainer stellte sich uns vor. Er hieß Ash und kam aus der Kanto-Region. Auch zwei Trainerinnen kamen auf uns zu und warteten vor dem Klassenraum. Die beiden Mädchen hießen Lucia und Sannah. Wir stellten uns ebenfalls unseren Mitschülern vor. „Was habt ihr denn für Ziele?“, fragte uns Heureka. Maike antwortete: „Ich möchte eine Top-Koordinatorin werden.“ „Ich bin hier, um eine erfolgreiche Pokémon-Performerin zu werden. Nebenbei werde ich auch etwas leckeres und süßes kochen und backen“, erzählte Serena. Sannah war fasziniert von Serenas Ziel und sagte: „Ich möchte auch eine Pokémon-Performerin werden. Dann können wir ja zusammen an unserem Ziel arbeiten.“ „Ja, das ist eine super Idee!“, stimmte die Trainerin aus Kalos ihr zu. „Ich bin Auszubildende bei Schwester Joy in der Heilungskur. Ich liebe es, Pokémon zu pflegen“, sprach Lucia. „Interessant. Gestern waren wir kurz in der Heilungskur, haben dich aber nicht gesehen“, erzählte ich. „Ich habe den gestrigen freien Tag genutzt, um einen Spaziergang am Strand zu machen“, entgegnete die Auszubildende. „Ich möchte hier in dieser Schule die Grundtechniken als Pokémon-Trainer erlernen“, sprach Ash. Ich konnte leider nicht den Trainern erzählen, was ich für ein bestimmtes Ziel ich hatte. Ich sprach nur, dass ich die Techniken eines Trainer lernen wollte, was auch Ash tat. In dem Moment kamen auch Kai und Brix eilig auf uns zu und waren froh, dass sie nicht verspätet kamen. „Gerade noch rechtzeitig“, sprach Kai und schnappte nach Luft. „Jungs, das sind unsere Mitschüler hier“, sagte ich. Die Jungs stellten sich persönlich vor und auch unsere Mitschüler stellten sich ebenfalls vor. Nachdem wir uns alle kennengelernt hatten, kam ein Professor zu uns und schloss die Tür unserer Klasse auf. Wir betraten das Klassenzimmer und suchten und freie Plätze aus. „Komm, setzen wir uns hier vorne hin“, sprach Maike und hielt für sich, Serena und mir die vorderen Plätze frei, während Kai und Brix die hinteren Plätze der Klasse nahmen. Jeder teilte sich so auf, dass die Mädchen eher vorne saßen und die Jungs mittig. Xenia, die wir gestern auf dem Campus trafen, war ebenfalls eine Mitschülerin unserer Klasse, war aber an unserem ersten Schultag nicht anwesend, weil sie bei Professor Eich war, um die Anmeldungsliste der Cheerleader-Mannschaft bei ihm vorzuzeigen.
Der junge Professor ging auf seinem Pult zu und grüßte uns alle freundlich. „Guten Morgen, liebe Trainerinnen und Trainer. Ich heiße euch herzlich Willkommen auf unserem Internat. Mein Name ist Professor Platan und unterrichte bei euch die Kurse Technik, Allgemeine Fakten zu Pokémon und die Mega-Entwicklung.“ Die Schüler tuschelten durcheinander. „Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, falls ihr jetzt denken solltet, dass diese drei Kurse für den einen oder anderen von euch nicht passend für ihren Wunsch-Berufen sind. Professor Eich möchte, dass jeder von euch die ganzen Bereiche genau kennenlernt und auch die Teilnahme daran sehr ernst nehmt. Schließlich ist es wichtig, dass ihr das auch erwidert, wenn ein junger Anfänger-Trainer euch zum Beispiel fragt, was es mit der Mega-Entwicklung auf sich hat“, klärte Platan auf, „So, heute steht in den ersten beiden Stunden der schwerste Kurs von allen an, nämlich die Mega-Entwicklung.“ „Woah, direkt schon eine wahre Herausforderung“, stellte Kai fest. „Bevor wir anfangen, gehe ich mal die Anwesenheitsliste durch, um euch besser kennenzulernen. Wenn ich eure Namen rufe, meldet ihr euch“, sprach der Professor, „Ash Ketchum... Lucia Sinnoh... Citro Illumina... Heureka Illumina... Maike Blütenburg... Serena Blackwell... Carina Rayono... Alexander Birk... Kai Hydreigon... Sannah Melody... und Xenia Blue, die entschuldigt ist. So, alle genannten Schüler sind hier. Das freut mich sehr.“ „Äh, ich habe eine kurze Frage an Sie!“, rief Maike. „Ja, bitte?“ „Bekommen wir eigentlich Lehrbücher und Ordner für die ganzen Kurse?“ „Professor Eich ist dabei, für euch alle Ordner zu erstellen und die Lehrbücher sind bereits für euch bestellt worden und werden im Laufe des Tages in der Schulbibliothek ankommen“, antwortete Platan. Der Professor bekam keine weiteren Fragen, als er die Chance dazu hatte, uns zu fragen, was eine Mega-Entwicklung von unserer Sicht aus hieß. Keiner von uns hatte eine Ahnung davon. Platan musste also uns alle aufklären und fing klein an. „Eine Mega-Entwicklung ist eine sonderbare Kraft, die bestimmte Pokémon während eines Kampfes einsetzen können.“ Er notierte diesen Satz für uns alle auf die Tafel, sodass wir den auf unsere Notizblöcke abschreiben konnten. „Warum ist diese Kraft nur während eines Kampfes aktiv?“, fragte Brix, „Ich verstehe nur Bahnhof.“ In dem Moment klopfte es an unserer Klassentür. Platan ging auf die Tür zu und öffnete diese. Wir konnten nicht sehen, wer an der Tür stand. „... Ah, komm ruhig rein. Wir haben eben erst mit dem Unterricht angefangen“, sprach der Professor und ließ einen Jungen unserem Alters in die Klasse hinein. Die Mädchen waren alle völlig aus dem Häuschen, als sie den Jungen sahen. Er sah ziemlich hübsch und gebildet aus. „Platan, ist das ein neuer Schüler?!“, wollte Citro wissen und ließ seine Brillengläser glänzen. „Es ist doch viel angenehmer, wenn der neue Schüler sich uns vorstellt“, sprach der Professor und ließ den neuen Mitschüler von uns sprechen. „Vielen Dank, Professor“, bedankte sich der Junge und schaute uns alle mit seinen schönen dunkelgrauen Augen an, „Mein Name ist Kalem und bin aus der Kalos-Region. Ich bin sehr begabt, was Wissen über Pokémon angeht, also könnt ihr mir gerne Fragen stellen, ich helfe euch jederzeit.“ Die Mädchen waren außer sich und schmelzen vor sich hin vor lauter Verliebtheit. Kai und Brix waren genervt von den neuen Schüler, da sie nicht so ein großer Fan von ihn waren. Vorallem als sie sahen, dass sie Mädchen ihn vergötterten, nur weil er seine Nase in Lehrbüchern steckte. Ich persönlich fand Kalem sehr nett und sympathisch. „Okay, heißt Kalem herzlich Willkommen in unserer Gemeinschaft“, sagte der Professor, „Und Kalem... du kannst dich neben Kai auf dem freien Platz setzen.“ Der Trainer aus Kalos setzte sich neben Kai und konzentrierte sich auf den Unterricht. „Ähm, Professor? Haben Sie meine Frage verstanden?“, fragte Brix nach. „Du meintest, warum die Mega-Entwicklung nur in einem Pokémon-Kampf aktiv ist? Die Frage lässt sich leicht beantworten.“ Als Platan sah, dass Kalem sich gemeldet hatte, nahm er ihn auch direkt dran. „Die Mega-Entwicklung ist nur in einem Kampf aktiv, um zu testen, wie stark das Band zwischen Trainer und Pokémon ist“, gab Kalem als Antwort. „Das ist richtig!“, rief der Professor freudig, „Ich möchte, dass ihr die folgenden Sätze, die ich jetzt an die Tafel aufschreibe, auf euren Schreibblöcken übertragt, ja?“ Jeder war mit dem Abschreiben beschäftigt, außer Brix und Kai, die den neuen Mitschüler direkt ansprachen. „Hat dich jemand gefragt, ob du meine Frage beantworten sollst?“, beschwerte sich der Trainer aus Hoenn. „Ich weiß nicht, was dein Problem ist“, musste Kalem zugeben und wüsste von nichts. „Tu nicht so, Klugscheißer. Wenn du mir schon meinen ersten Schultag mit deinem Drecksgeschwätz verdirbst, dann solltest du dich besser bei mir entschuldigen“, sprach Brix und meinte es ernst. „Dann solltest du dich darauf konzentrieren, die wichtigsten Punkte der Mega-Entwicklung zu notieren, anstatt dir selbst deinen ersten Schultag zu verderben“, entgegnete Kalem. Wütend riss Brix das Notizheft des Trainers vom Tisch weg und sagte daraufhin: „Du hast mir nichts zu sagen, klar?!“ „Wir sind auch hier, um was zu lernen. Nur weil du, Klugscheißer, großen Wert darauf legst, deine Freizeit mit Büchern und Fachwissen zu verschwenden, ist es nicht unser Problem, dass du mit deinem Simsala-IQ angibst und die ganze Klasse blamierst“, sprach Kai, „Wir wollen auch Antworten von Platans Fragen geben und gute Noten bekommen.“ „Das könnt ihr auch, aber ihr müsst euch damit abfinden, dass ich nun mal da bin und mein Wissen erwidere“, entgegnete Kalem und nahm sich sein Notizheft von Brix' Hand weg. „Du gehst mir echt auf die Nerven“, gab Brix zu. „Hey, hier vorne spielt die Musik!“, rief Platan, „Alexander und Kai... passt bitte im Unterricht auf!“ „Ja, schon gut“, seufzte Birks Sohn genervt und nahm seinen Füller in die linke Hand, um die Sätze von der Tafel abzuschreiben. Kai tat es auch, wirkte aber auf Kalem genervt. Mir fiel es auf, dass die Jungs wegen den neuen Mitschüler Stress hatten, weil Brix eine Antwort von Platan erwartet hatte und nicht von ihm.
Nach der Doppelstunde hatten wir Frühstückspause. Alle versammelten sich in der Cafeteria, um sich dort ein Frühstücksteller von der Bedienung abzuholen. Jeder musste sich ein Tablett holen und sich dort anstellen. Eine junge Köchin verteilte die Frühstücksteller mit einem Kollegen jedem Trainer nach und nach. „Dieser Klugscheißer kann mich mal kreuzweise“, fluchte Brix und war immer noch ziemlich genervt, wegen Kalem. „Du hättest mal sein Notizheft sehen sollen... wie eine Tabellenkalkulation aufgeschrieben. Richtig spießig“, teilte Kai seinem Mitbewohner mit. Nachdem die beiden sich ihr Frühstücksteller, bestehend aus Rührei, einen belegtem Brötchen, einem Becher warmen Kakao und frisches Obst, geholt hatten, setzten sie sich zu Maike, Serena und mir an dem Tisch. Ihre schlechte Laune konnten wir deutlich spüren. „Ich würde am liebsten diesen Klugscheißer in Millionen Stücke reißen und diese an meinem Pokémon verfüttern, obwohl... mein Pokémon ist viel zu Schade dafür“, sprach der Trainer aus Hoenn. „Komm schon. Findest du nicht, dass du etwas überreagierst? Kalem hat deine Frage beantwortet und das freiwillig“, sagte Maike und aß ihren Pfirsich, den sie auf ihren Frühstücksteller hatte. „Ist Kalem der Lehrer oder Platan?“, wollte Brix wissen und schälte eine Banane. Citro, Heureka, Ash und Sannah kamen zu uns an dem Tisch und fingen an, auch über Platans Unterricht zu sprechen. Vorallem Sannah schwärmte für den klugen Trainer. „Hey, Mädels. Habt ihr die süßen Augen von Kalem gesehen? Die sind wie eine dunkle Sternennacht“, sprach die Trainerin. „Ja, die haben so schön gefunkelt!“, stimmte Serena zu. Maike und ich waren derselben Meinung. „Kalem hat echt ein fantastisches Talent. Wer weiß, vielleicht wird er ja ein Pokémon-Forscher, wie Eich oder Platan“, vermutete Citro. „Oder wie mein Vater, Professor Birk. Aber das würde mich nicht wundern“, entgegnete Brix. „Ich habe echt nicht die leiseste Ahnung, warum ihr zwei so schlecht auf Kalem zu sprechen seid? Er hat doch bewiesen, wie klug er ist“, sprach Heureka. „Wegen ihn komme ich schlecht bei Platan an, weil ich laut wurde und sicher in dieser Woche mindestens zehn Ermahnungen bekomme. Da habe ich mal die Chance, richtig durchzustarten, dann kommt mir so ein dahergelaufener Schnösel entgegen und tut so, als wäre er ein Lehrer. Platan wird jetzt sicher in diesem Moment meinem Vater über den Zwischenfall in seinem Unterricht berichten und ich bekomme heute Abend Anschiss von meinem Vater...“, sagte Kais Mitbewohner. „Du regst dich nur grundlos auf“, entgegnete ich und nahm mir einen Schluck Kakao.

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Kapitel 4: Noch mehr Ärger!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 11 Dez 2014 - 18:15

Kapitel 4: Noch mehr Ärger!

„Ich rege mich nicht grundlos auf. Das ist doch Blödsinn!“, behauptete Brix. „Wenn der Klugscheißer meint, unseren ersten Schultag zu verderben, dann verderben wir sein Leben. So einfach ist das“, sprach Kai. „Ihr führt euch echt kindisch auf...“, stellte Sannah fest. Die anderen und ich stimmten unserer Mitschülerin zu raten den Jungs, dass sie es sein lassen und Kalem als einen guten Mitschüler akzeptieren sollten. In dem Moment kam auch der neue Schüler zu uns an dem Tisch und fragte: „Ist bei euch noch ein Platz für mich frei?“ „Ja, setz dich neben mich“, sprach Sannah und rückte extra für Kalem einen Platz frei. „Hier ist auch ein Platz frei“, sagte Maike. „Komm und setz dich neben mich, ja?“, mischte sich Serena ein und wollte, dass der kluge Trainer sich neben ihr setzte. Kai und Brix fanden, dass die Mädchen völlig übertrieben hatten und nicht mehr ganz dicht waren. „Danke für eure Bemühungen, aber ich setze mich lieber neben Carina“, sprach Kalem und setzte sich neben mich. Sannah, Maike und Serena waren baff und etwas neidisch. „Ach, kommt schon. Ihr übertreibt ja mehr als ich!“, rief Brix. „Stimmt doch garnicht!“, entgegnete Maike. „Ich muss schon sagen, dass sich hier am Tisch eine interessante Handlung abspielt“, stellte Citro fest, „Und das alles wegen dem neuen Superhirn der Klasse EG026!“ „Und wie meinst du das jetzt?“, wollte Ash wissen. „Das ist doch offensichtlich. Die Mädchen finden Kalem ziemlich attraktiv“, gab der Erfinder als Antwort. Kalem musste lachen, als er das hörte, fühlte sich aber dadurch geschmeichelt. „Citro, was soll das?!“, fragte Sannah und wurde rot im Gesicht. „Äh, vergisst es einfach, ja?!“ „Hehe, das macht nichts, Citro. Ich finde es toll, wie nett ihr mich behandelt“, sprach Kalem und freute sich sehr über die liebevolle Behandlung von uns allen, „Möchte jemand von euch eine Erdbeere? Hab eine Schale voll bekommen.“ „Ohja, vielen Dank!“, freute sich Maike und nahm sich eine Erdbeere. Jeder von uns nahm sich eine Erdbeere. „Wollt ihr auch?“, fragte Kalem und hielt Kai und Brix die Schüssel vor. „Nein, ich verzichte“, gab Brix als Antwort. „Naja, eine Erdbeere wird ja nicht schaden“, sprach Kai und nahm sich eine Erdbeere, „Komm, Brix. Hier, nimm eine Erdbeere, dann geht es dir auch wieder besser.“ „Okay, ich nehme eine, aber nur, weil du es bist, klar?“ Birks Sohn aß die Erdbeere, konnte sich aber trotzdem nicht mit Kalem anfreunden, was uns sehr enttäuschte. Dabei hatte der kluge Trainer keiner Fliege was angetan.
Nach der Frühstückspause gingen wir in unserem Klassenraum zurück, da unser nächster Unterricht bereits wartete. Wir hatten bei Professor Eich, der uns in seiner Freistunde die Ordner überreichte. „Damit ihr eure wichtigsten Notizen nicht verliert, könnt ihr diese in eure Ordner einheften. Schreibt bitte auf die Ordner eure Namen drauf und danach kommt ihr bitte mit in den Flur“, sprach Eich. „Ich frage mich, was wir statt dem Unterricht machen?“, fragte sich Ash. „Kommt mit, liebe Schüler. Ihr bekommt noch was.“ Eich führte uns zu vielen Schließfächern, die nah an unserer Klasse waren. „Ihr bekommt jeweils ein Schließfach, wo ihr eure Materialien dort hinein einräumen könnt, dann braucht ihr nicht viel schleppen“, erklärte uns der Professor. „Boah, ist ja der Hammer! Ich wollte schon immer sowas haben!“, rief Brix total begeistert. „Ja, dann passt es! So, jetzt sucht ihr euch ein Schließfach aus und gibt eure Zahlenkombi dafür ein, die ihr euch merken müsst.“ Jeder hatte sich seinen Schließfach ausgesucht und geheim die Zahlenkombi eingegeben. „Jetzt könnt ihr eure Ordner dort einräumen“, sagte Eich, „Später bekommt ihr noch eure Lehrbücher dazu und das beste ist, dass ihr eure Schließfächer nach belieben dekorieren könnt.“ Das Dekorieren und Verzieren unserer Schließfächer konnten wir in unseren Pausen oder an den Wochenenden erledigen. Eich beendete somit den Unterricht, sodass wir Schulschluss hatten.
Mit Maike, Serena, Kai und Brix machte ich mich auf dem Weg zu unserem Mädchen-Wohnhaus, da die Jungs unsere Einrichtung sehen wollten. Zwar war unser mädchenhaftes Zimmer nicht gerade perfekt, um Jungs zu beeindrucken, aber Kai und Brix fanden unsere Einrichtung viel besser und schöner als ihr eigenes Zimmer. „Wow, einfach klasse!“, rief der Drachen-Trainer und setzte sich auf mein Bett hin. Brix sah auf unseren kleinen Dekotisch einen Teller mit Keksen und Vanille Kipferl, die Serena von zuhause mitgebracht hatte, und wollte sich einige davon nehmen, aber Serena klatschte auf seine Hand. „Nein, das sind unsere Kekse. Du hast gestern von mir einen Beutel voller Kekse geschenkt bekommen!“, schimpfte sie. „Die sehen aber so lecker aus“, sagte Brix, „Guck mal, die schreien sogar nach mir.“ „Brix, du hast gerade erst gefrühstückt“, sprach Kai und lachte dabei. Sein Mitbewohner setzte sich zu ihn aufs Bett und bewunderte mit ihm die Einrichtung. „Ihr habt es echt sehr nett hier. Da würde ich nicht das Zimmer verlassen“, gab Kai zu und fand es echt gemütlich. „Hier sieht es ordentlicher aus als bei uns“, sprach Brix. „Wir sind ja auch Mädchen und haben alles immer schön ordentlich“, entgegnete Maike. „Vielleicht könnt ihr ja auch unser Zimmer schön aufräumen und meine Klamotten waschen und bügeln“, scherzte Birks Sohn. Maike schnippte ihn auf seine Stirn. „Hey, das tut weh!“, beschwerte er sich. „Das soll es auch, du Scherzkeks, hihi“, kicherte meine Mitbewohnerin. „Kalem hat doch einen sehr netten Charakter, findet ihr nicht?“, fragte Serena. „So langsam gewöhne ich mich an ihm, auch wenn wir ganz verschieden sind“, gab Kai als Antwort. Brix war immer noch sauer auf Kalem und wechselte kein Sterbenswort mit uns. „Ich freue mich schon auf morgen, wenn wir ihn morgen im Klassenraum wiedersehen“, sagte Maike und schwärmte zusammen mit Serena über den Trainer. „Es gibt einen anderen heißen Typen, der viel besser und auch viel attraktiver ist als dieser Kalem“, erzählte Brix. Maike und Serena waren verdutzt und fragten ihn, welcher Typ damit gemeint war. Brix antwortete daraufhin, dass er sich selbst meinte. Die Mädchen kicherten und machten sich über ihn lustig. „Da fällt mir ein, Brix und ich wollten noch unser Zimmer aufräumen. Seit heute morgen sieht unser Zimmer wie ein Schlachtfeld aus, muahaha!“ Die Jungs verließen das Zimmer, um ihre Erledigungen aus der Welt zu schaffen. In dem Moment fragte mich Serena: „Weißt du, welchen Lip-Gloss-Geschmack Kai ganz gut findet? Erdbeer-Vanille oder Himbeer-Kokos?“ „Äh, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, du...“, antwortete ich etwas überfordert. „Ich muss es wissen, Carina. Frag ihn doch bitte, für mich, ja?“ „Ich gehe jetzt Ideen für meinen Schließfach suchen“, sprach ich und schnappte mir ein Blatt Papier, um Ideen für meinen Schließfach aufzuschreiben, damit es nicht so langweilig aussah.
Kai und Brix waren auf dem Weg zu ihrem Zimmer im Jungen-Wohnhaus. Dabei stellten sie fest, dass ihre Zimmertür weit offen stand. „Hast du heute morgen abgeschlossen?“, fragte Kai Brix. „Äh, ich dachte, du kümmerst dich darum“, entgegnete der Trainer aus Hoenn. Die Jungs wollten nachschauen, ob auch nichts von ihren Wertsachen geklaut wurden. Sie waren erleichtert, dass sie ihre Pokémon bei Joy in der Obhut gelassen hatten, sonst wären sie ja für immer verschwunden. Als sie ihr Zimmer betraten, trafen sie auf Kalem, der für Ordnung sorgte. „Hey, was hast du hier in unserem Zimmer verloren?!“, rief Brix und wollte auf den klugen Trainer zugehen, aber ihm lagen Möbel und Klamotten im Weg. Kai machte sofort die Tür zu, um Stress von den anderen Trainern zu vermeiden. „Mit uns bin ich auch gemeint. Hab von Professor Eich mein Zimmerschlüssel bekommen, mit der Nummer 134“, sprach Kalem und zeigte uns den Schlüssel mit unserer Zimmernummer, „Und als ich gerade unser Zimmer ansehen wollte, stand ich mitten in diesem Chaos und ich bin gerade dabei, das zu beseitigen.“ „Wir hatten vor, die Unordnung zu beseitigen. Jetzt lass mich gefälligst an meinem Schrank, ich möchte bequeme Kleidung anziehen“, beschwerte sich Brix und stieß Kalem mit seiner Schulter, sodass er etwas Platz machte, damit er an seinem Schrank herankam. „Kalem, ich helfe dir beim aufräumen und Brix, wenn du dich umziehen willst, dann tue es bitte im Badezimmer, ja?“, sprach der Drachen-Trainer und schob den Tisch an die wand zurück. Im Gegensatz zu Brix war Kai froh, Kalem als zweiten Mitbewohner zu haben. „Ey, was soll das denn?!“, brüllte Birks Sohn laut und war wütend, „Warum sind meine T-Shirts und Hosen nach Farben sortiert? Was soll das?!“ Sofort warf er auch einen Blick in seine Kommode und auch dort sind seine Socken und Boxershorts nach Farben sortiert. „Dein Kleiderschrank war nicht gerade ordentlich. Die Shirts und Hosen hingen nicht an Bügel und waren völlig zerknittert“, teilte Kalem ihn mit, „Und bei deinen anderen Bekleidungen war es genauso.“ „Du sollst nicht an meinen Sachen gehen. Kümmere dich um deinen eigenen Kram, klar?!“ Panisch durchsuchte Brix die Schubladen seiner Kommode, weil er was bestimmtes suchte. Dabei brachte er bei seinen Anziehsachen wieder die Unordnung herbei. „Was suchst du denn da so hastig?“, wollte Kai wissen. „Meine Gummis suche ich... ich habe sie hier beim einrichten doch hier hineingelegt“, antwortete Brix und war völlig aus dem Häuschen. „Deine Kondome habe ich in den Badezimmerschrank gelegt“, sagte Kalem. Sofort rannte Birks Sohn ins Badezimmer und fand seine bunten Kondome in besagten Schrank über dem Waschbecken. „Gut, alle sind noch da“, sprach er und war erleichtert. „Ich finde, du solltest ein besseres Versteck für die Kondome suchen, denn zwischen deinen Boxershorts eignet sich ein Versteck überhaupt nicht“, fand der Trainer aus Kalos und räumte mit Kai weiter das Zimmer auf. „Halt die Klappe. Sei froh, dass ich noch meine ganzen Kondome finden konnte. Wenn sie alle weg wären, hättest du große Probleme mit mir.“ Brix legte die Gummis in das vordere Fach seines Rucksacks und warf diesen auf sein Bett hoch. Daraufhin half er mit beim aufräumen.

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Kapitel 5: Freundschaftliches Duell!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 12 Dez 2014 - 19:45

Kapitel 5: Freundschaftliches Duell!

Nachdem das Zimmer von den Jungs wieder an Ordnung bekommen hatte, war es Zeit, in die Cafeteria zu gehen, da es bereits Mittag war. Kalem ging bereits dorthin, ohne seine Mitbewohner, da Brix sich etwas bequemes anziehen wollte, was er auch tat. Danach gingen Kai und er zusammen in die Cafeteria, um Mittag zu essen.
„Hast du eine Idee, was wir nach dem Mittagessen machen könnten?“, fragte Brix Kai. „Leider nein, ich habe mir gedacht, einfach auf dem Bett liegen zu bleiben und die Seele baumeln zu lassen“, gab der Drachen-Trainer als Antwort. Zum Mittagessen gab es Salate, die zufällig an die Schüler verteilt wurden. Kai bekam einen Teller mit Kartoffelsalat, während Birks Sohn einen Teller mit Nudelsalat bekam. Die beiden sahen, dass auch ich mit Maike und Serena am Esstisch saßen, um setzten sich zu uns. „Hey, habt ihr euer Zimmer aufgeräumt?“, fragte Maike nach. „Klar, es sieht jetzt viel besser aus, obwohl... nachher wird es wieder ganz durcheinander aussehen, haha“, antwortete Brix lachend, „Aber wir haben das Superhirn anscheinend als neuen Mitbewohner...“ „Wie, ihr habt Kalem als Mitbewohner?!“, rief Maike völlig begeistert, „Was hat er für Klamotten?“ „Was für ein Haarspray benutzt er für seine süßen Haare?“, fragte Sannah, als diese noch zu uns hinzukam. „Bleibt mal cool. Woher sollte ich denn wissen, was der Klugscheißer für Sachen benutzt?!“, entgegnete Brix. „Wir waren mit aufräumen beschäftigt und konnten nicht schauen, was Kalem an Sachen besaß“, erzählte Kai. In dem Moment kam auch Kalem zu uns an dem Tisch und eroberte wieder die Herzen der weiblichen Trainerinnen an unserem Tisch. „Hi, Kalem...“, grüßten Maike und Sannah den Trainer aus Kalos verliebt. „Wie schön, dass wir wieder beisammen sind und miteinander Salat essen“, freute sich Kalem. „Wir haben erfahren, dass du bei Kai und Brix im Zimmer wohnst“, sprach ich. „Ja, das stimmt. Ich war selbst verwundert, als ich bei Kai und Alexander eingezogen bin“, gab der Trainer aus Kalos zu. „Ich wünschte, ich würde mit dir ein Zimmer teilen, Kalem“, sprach Sannah. Kai und Brix waren nicht gerade sehr gesprächig am Tisch, weil wir uns nur mit Kalem unterhielten. Sie fühlten sich ausgeschlossen, aber es machte ihnen nichts aus, da sie mit Salat essen beschäftigt waren. Unser Gespräch wird unterbrochen, als sich Professor Birk, mit einer Tasse Kaffee, kurz zu uns setzte, um uns zu fragen, wie unser erster Schultag gelaufen war. „Es war echt super“, gab ich als Antwort, „Unsere Klassenkameraden sind richtig nett und wir haben sogar unsere eigenen Schließfächer bekommen.“ „Das freut mich sehr“, sagte Birk und lachte dabei, „Hat Alexander euch keine Schwierigkeiten gemacht? Ihr müsst wissen, dass mein Söhnchen ein reines Energiebündel ist.“ „Och, Mann... Dad. Doch nicht vor den Mädels...“, seufzte Brix und legte die Hand vors Geischt. „Sie sind der Vater von Alexander? Dann freut es mich, mit Ihnen Bekanntschaft zu machen, Professor. Ich bin Kalem und ein Mitbewohner Ihres Sohnes“, stellte sich der Trainer aus Kalos vor. „Ich hab schon von dir gehört. Du hast meinen Kollegen Professor Eich ziemlich zugequatscht, haha. Wenn mein Söhnchen genauso wäre wie du, dann würde er auch mal was aus sich machen“, erzählte Birk. „Ja, ich habe schon bemerkt, dass Ihr Sohn Schwierigkeiten im Unterricht hat. Ich werde ihn mal unter die Arme greifen und mit ihn lernen“, sprach Kalem. Brix konnte sich vorstellen, wie es wäre, wenn Kalem sein Mentor wäre und mit ihn über die Pokémon-Welt lernen würde, und darauf hatte er überhaupt keine Lust. „Dad, ich kann schon alleine für mich sorgen, also kann ich auch für den Unterricht lernen. Außerdem hilft mir Kai schon“, log Brix. Er hatte gelogen, um nicht mit Kalem zu lernen. Kai verstand seine Situation gut. „Bist du dir auch wirklich sicher, Alexander? Ich kenne deine Ausreden und Notlügen so gut, dass man es fast nicht in Worte beschreiben kann.“ „Ich schwöre auf meine Konsole... Kai wird echt mit mir lernen!“, entgegnete Brix und wirkte unsicher. „Na gut, wenn du meinst...“, sprach Birk und glaubte seinen Sohn nicht wirklich, aber trotzdem fand er es gut, dass er Kai als guten Freund gewonnen hatte, „Ach ja, hast du deine Schmusedecke eigentlich mit eingepackt? Die schleppst du sonst auch immer bei uns zuhause durch den Flur.“ Maike, Serena, Sannah und ich fingen an, zu lachen, aber Brix war völlig fertig mit den Nerven. Für ihn war es zu viel und ging mit Kai zu Abgabe des benutzten Tabletts. Daraufhin verließen sie die Cafeteria. „Schläft Brix immer noch mit einer Schmusedecke?“, wollte Sannah von Professor Birk wissen. „Heutzutage nutzt er die Decke für kalte Wintertage“, gab Birk als Antwort.
Die Jungs gingen in die Heilungskur, um ihren Pokémon einen Besuch abzustatten. Dort angekommen trafen sie auf Schwester Joy und Lucia, die gerade einige andere Pokémon von den Trainern pflegten. „Was kann ich für euch tun?“, fragte Joy. „Wir würden gerne unsere Pokémon abholen“, antwortete Kai. „Würdet ihr bitte eure Namen und Klasse nennen?“ „Kai Hydreigon und Alexander Birk, Klasse EG026“, gab Brix als Antwort. Joy recherchierte auf dem Computer und bat ihrer Auszubildenden Lucia, dass sie Kais Milza und den Pokéball von Brix bringen sollte, was sie auch tat. „So, hier habt ihr eure Pokémon“, sagte Lucia und lächelte dabei, „Einmal als Bestätigung und Abholung bitte unterschreiben.“ Kai und Brix unterschrieben die Liste, nahmen ihre Pokémon an sich und verließen die Heilungskur. „Na, Kumpel? Hast du mich vermisst, hehe?“, lachte der Drachen-Trainer und streichelte sein Milza, welches sich auf Kais Schulter bequem machte. „Milza, Milza!“, freute sich das kleine Drachen-Pokémon. Brix war etwas eifersüchtig auf Kai, weil dieser eine enge Bindung zu seinem Pokémon hatte. „Du und Milza seid sicher schon verdammt lange befreundet, oder?“, fragte er. „Wir sind schon seit meiner Kindheit gute Freunde“, antwortete Kai, „Während Carina ein Emolga bekommen hat, hab ich ein Milza erhalten. Seitdem schlägt mein Herz für Drachen-Pokémon, was mich dazu brachte, ein richtiger Drachen-Meister zu werden.“ „Wow, dann habt ihr schon vieles erlebt“, stellte Brix fest. „Kann man so sagen, ja“, entgegnete mein langjähriger Freund, „Und wie schaut es bei dir aus? Was hast du für ein Pokémon?“ „Mein erstes Pokémon war ein Geckarbor, das Pflanzen-Pokémon und Starter-Pokémon der Hoenn-Region. Es war ein Geschenk meines Vaters, aber das Problem war, dass ich in dem Zeitpunkt noch jung und schüchtern war, um auf eine Reise zu gehen. Mit Geckarbor habe ich viel zuhause trainiert, bis es sich schließlich zu einem Reptain und dann zu einem Gewaldro weiterentwickelt hat“, erzählte Birks Sohn, „Und als ich vor kurzem von der Mega-Entwicklung erfuhr und dass Gewaldro dazu fähig ist, eine Mega-Entwicklung durchzuführen, wollte ich unbedingt die Typenkombi Pflanzen und Drachen selbst testen, hab aber leider keinen Gewaldronit für mein Gewaldro.“ „Hat dein Vater keinen Mega-Stein für dein Gewaldro?“, wollte Kai wissen. „Du kennst ja meinen Dad... er kümmert sich nur um meine Probleme und blamiert mich bis auf die Knochen. Dass mein Gewaldro eine Mega-Entwicklung machen kann, ist ihn völlig egal...“, gab Brix als Antwort. „Weiß du was, wie wäre denn, wenn wir am Strand einen Kampf austragen würden, damit ich sehen kann, wie gut du dein Gewaldro trainiert hast“, schlug der Drachen-Trainer vor. „Gegen dich kämpfen? Na klar! Ich möchte auch wissen, wie stark du bist!“, rief Birks Sohn total aufgeregt und freudig. Sofort machten sich die Jungs auf dem Weg zum Strand, der sich etwas südlich vom Campus befand.
Kurz vorm Strand war ein riesiger Sportplatz, wo man mit seinen Pokémon das Kämpfen üben konnte, aber auch für Präsentationen für einen Wettbewerb üben konnte man dort machen. Am Strand angekommen fanden die beiden einen idealen Platz für ihren ersten Kampf gegeneinander. Brix rief sein Gewaldro aus dem Pokéball und Kai schickte sein Milza in den Kampf. „Die Größe macht's möglich... dein Milza darf anfangen!“, rief Brix. „Alles klar!“, entgegnete Kai und war hochmotiviert, „Milza, leg mit Drachentanz los!“ Milza tanzte wild umher und verstärkte seinen physischen Angriff und seine Schnelligkeit. „Gewaldro, setz Schwerttanz ein!“, befahl Brix. Das Pflanzen-Pokémon stärkte ebenfalls seinen physischen Angriff, aber um drei Stufen stärker als bei Milza, „Und jetzt Laubklinge!“ Gewaldro lief auf Milza zu, um es mit seiner Laubklinge zu verletzen, aber Milza reagierte schnell und wich dem Angriff aus. „Konter mit Drachenklaue!“, befahl Kai. Milza schlug Gewaldro mit seiner Drachenklaue, aber brachte nicht viel, da das Pokémon von Kais Mitbewohner kräftig gebaut war. Gewaldro schlug Milza mit seinem Schweif weg und griff es mit Doppelhieb an. Milza wurde stark verletzt, konnte aber noch weiterkämpfen. „Schlag mit Nachthieb zurück!“, rief der Drachen-Trainer. Milza versuchte, Gewaldro Schaden hinzuzufügen, aber es wich aus und beendete den Kampf mit Blättersturm. „Wahnsinn, wir haben gewonnen!“, freute sich Brix und umarmte stolz sein Gewaldro. „Du hast echt gut gekämpft, Bro“, lobte Kai seinen Mitbewohner und nahm sein Milza in die Arme. „Danke, du auch“, bedankte sich Brix und rief sein Pokémon in den Pokéball zurück, „Tut mir echt leid, dass dein Milza viel eingesteckt hat.“ „Macht nichts. In der Heilungskur kann es sich ja wieder voll und ganz erholen“, entgegnete mein langjähriger Freund und machte sich mit seinem Mitbewohner auf dem Weg zur Heilungskur zurück, um die Pokémon dort wieder zur Behandlung zurück zu geben. Joy nahm Milza und Brix' Gewaldro in ihre Obhut und heilte sie wieder. Daraufhin kamen sie in die Pokémon-Pension, wo sie sich austoben und ausruhen konnten. „Beehrt uns bald wieder“, verabschiedete sich Joy.
„Ich würde mich besser fühlen, wenn ich die Mega-Entwicklung beherrschen würde...“, sprach Brix vor sich hin. „Dein Gewaldro ist super trainiert, also braucht es nicht von jetzt auf gleich seinen Mega-Stein“, meinte Kai. „Mein Traum ist es, ein sehr starker Trainer zu sein, besser gesagt Pokémon-Champ, und ich muss als Champ auch die Mega-Entwicklung beherrschen, sonst kann man mir meine Stärke nicht ansehen“, entgegnete Birks Sohn, „Außerdem finde ich Drachen-Pokémon ziemlich cool und Gewaldro hat als Mega-Gewaldro diesen zusätzlichen Typen verdient.“ „Zum Glück haben wir den Kurs, wo wir viel über die Mega-Entwicklung lernen können“, sprach Kai. „Am besten sind immer noch die heißen Mädchen... besonders Maike... hach, wenn ich schon an sie denke, da wird mein Herz warm...“, schwärmte Brix. „Ja, die heißen Mädchen...“, widersprach der Drachen-Trainer seinem Mitbewohner und dachte dabei an mich. Er merkte, dass sein bester Freund an seiner Liebe zu Maike arbeiten wollte. Dabei fragte er sich, ob er nun bereit wäre, mir seine Liebe zu gestehen. Das brachte ihn ins Grübeln.

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Kapitel 6: Immer wieder Kalem!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 13 Dez 2014 - 21:45

Kapitel 6: Immer wieder Kalem!

Am Abend verzogen sich Kai und Brix in ihrem Zimmer zurück und wollten den restlichen Teil des Tages mit chillen verbringen. Sie waren froh, dass Kalem nicht in ihrem Zimmer war. Brix schnappte sich seinen Nintendo 3DS und zockte eine Runde lang Mario Kart 7, während Kai sich Gedanken machte, mir irgendwie seine Liebe zu gestehen. „Ich habe echt keine Ahnung, was in mir vorgeht...“, sprach Kai und fühlte sich nicht wohl in seiner Haut. „Geht's wieder um deine süße Freundin Carina?“, fragte Brix nach und steuerte wild umher an den Tasten seiner Handheld-Konsole. „Carina und ich kennen uns schon so lange und ich finde, dass uns mehr verbindet als eine ganz normale Freundschaft“, fand der Drachen-Trainer und ging hin und her durchs Zimmer. „Hey, du machst ja mit deinen hin und her gehen einen echt nervös“, stellte Brix fest und war genervt, als er bei seinem Spiel einen schlechten Platz belegte, „So ein Scheiß. Warum sind die Strecken später so schwer? Können die Entwickler die Abgründe einmal weglassen?!“ Der 18-Jährige schaltete seinen Nintendo 3DS aus und half Kai, ihn zu beruhigen. „Ich liebe sie halt so sehr, aber ich weiß echt nicht, wie ich ihr es sagen soll“, gab Kai zu. „Mach dich mal nicht ins Hemd. Wir finden schon eine Lösung... warte mal kurz“, sprach Brix und wühlte in seinem Rucksack nach. Er fand daraufhin eine Tafel Schokolade, die Vollmilch und weiße Schokolade beinhaltete. „Hier, nimm dir ein Stück davon. Somit fühlst du dich bestimmt wieder besser“, bot Birks Sohn an und reichte seinem Mitbewohner die Tafel herüber, „Sehe es als Nervennahrung an.“ „Danke sehr“, bedankte sich der Drachen-Trainer und aß sein Stück Schokolade. Er fühlte sich leider dadurch kein bisschen besser. „Die Liebe ist echt kompliziert...“, dachte sich Kai. „Das packst du schon, glaub mir“, motivierte Brix ihn. „Wenn das mal so einfach wäre!“, entgegnete der Drachen-Trainer daraufhin. Brix suchte nach weiteren Ideen, um Kai von seiner Nervosität zu lösen, aber leider wurde er nicht fündig, was das anging. Kai hatte beschlossen, mir direkt morgen vor dem Unterricht seine Liebe zu gestehen, was seinen Mitbewohner total ins Staunen setzte. „Nicht dein ernst?!“ „Mein voller ernst, aber ich möchte morgen früh aufstehen, um gut für Carina auszusehen. Gewöhne dich daran, morgen um fünf Uhr.“ „So früh schon? Das ist doch übertrieben!“, fand Brix. „Kennst du eine andere Möglichkeit, was dich aus dem Bett reißen würde? Nein? Dann stell deinen Wecker um Punkt fünf Uhr“, sprach Kai und war schon etwas aufgeregt auf den morgigen Tag. Brix hatte das Gefühl, dass Kai es nicht so ernst meinen würde. Zwar kennen Kai und ich uns schon ziemlich lange, aber mit dem Thema Liebe hatten wir nichts zu tun. „Wetten, du ziehst den Schwanz ein und traust dich nicht, ihr Herz zu gewinnen?“, wettete Birks Sohn und holte sich eine Coladose aus dem kleinen Kühlschrank, was jeder Trainer in seinem Zimmer besaß. „Ich werde das schon hinkriegen, keine Sorge. Und ich werd nicht kneifen. Für Carina würde ich alles machen“, sprach Kai und nahm sich ebenfalls eine Dose mit dem sprudelndem Getränk. Brix schüttelte seine Dose wieder durch, sodass er beim Öffnen den Schaum in seinen Fingern bekam, das auf dem Boden tropfte. „Willst du ihr einen Antrag noch dazu schenken oder wie? Haha...!“, lachte Birks Sohn. „Nein, so weit bin ich noch nicht mal. Ich lass es erst ganz sachte angehen“, sprach Kai. Brix musste lachen und kaufte den spontanen Versuch seines treuen Mitbewohners nicht ab. „Wenn du sie heiratest, werde ich auf jeden Fall dein Trauzeuge sein, haha!“ „Kannst du von mir aus sein, aber die Hochzeit lässt auf sich warten“, entgegnete Kai und nahm die Sache sehr gelassen, aber langsam verschwand dabei sein Mut, mir seine Liebe zu gestehen. Nachdem die beiden ihre Dosen leergetrunken hatten, kam auch Kalem in das Zimmer hinein und wollte sich fürs Schlafen vorbereiten, aber Brix war dagegen. „Wieso willst du jetzt ins Bett gehen? Es ist gerade mal neunzehn Uhr dreißig“, sprach der 18-Jährige, „Bist du ein Kleinkind, das nach einer Babysendung ins Bettchen krabbelt oder wie? Wenn ja, dann wundert's mich nicht.“ „Nein, ich finde es eher sinnvoll, früher ins Bett zu gehen, um mehr Energie für den nächsten Tag zu sammeln“, entgegnete Kalem und ging zu seinem Schrank, um seinen Schlafanzug rauszusuchen. „Ich gehe garantiert nicht um halb acht ins Bett!“ Der Trainer aus Kalos besetzte das Badezimmer und achtete nicht darauf, was Brix gerade gesagt hatte. „Verstehst du diesen Klugscheißer?“, fragte Brix Kai. „Wenn er meint, immer noch ein Kleinkind zu sein, dann mache ich nicht mit. Komm, gehen wir raus...“, schlug Kai vor und verließ mit Brix das gemeinsame Zimmer, um nicht am frühen Abend ins Bett zu gehen, nur weil Kalem das wollte. Die beiden gingen in den Aufenthaltsraum des Jungen-Wohnhauses, wo sie auf Ash, Citro und Heureka trafen, die zusammen am Kickertisch standen, um ein paar Runden lang die Kugel ins gegnerische Tor zu stoßen. „Hey, was geht?“, grüßte Brix den drei Trainern. „Alles bestens, würd ich mal so sagen“, gab Ash als Antwort. „Wie cool, dass ihr gekommen seid!“, freute sich Heureka, „Habt ihr auch Lust auf Tischfußball?“ „Irgendwie müssen wir ja den Abend so verbringen“, entgegnete der Drachen-Trainer. „Wie meinst du das, Kai?“, fragte Citro. „Kalem geht schon um diese Zeit ins Bett und dabei wollten wir zwei einen chilligen Abend in unserem Zimmer machen“, erzählte Kai und stellte sich zu einer freien Stelle um den Kickertisch, „Citro, tu den Ball in die Mitte.“ Kai und Citro spielten gegeneinander, während Brix sich eine Tasse Kakao aus einem Kaffeeautomaten holte. Dabei hatte er eine Dose, worin sich Sprühsahne befand, extra dazu bekommen, um den heißen Kakao einen sahnigen Geschmack zu verleihen. „Riecht ihr das? Das ist der Geruch von heißer Schokolade“, sprach Brix und sprühte sich eine große Menge Sahne auf seinem Kakao. „Schmeckt das auch mit viel Sahne?“, wollte Heureka wissen. „Klar, möchtest du einen Schluck, Kleine?“, fragte Birks Sohn und hielt seine Tasse unter Heurekas Nase. Die Schwester des jungen Erfinders lehnte kopfschüttelnd ab. Brix machte es sich auf der Couch des Aufenthaltsraumes lang und schlürfte an seiner Kakaotasse. Kai punktete beim Tischfußball richtig gut, sodass Citro keine Chance mehr dazu hatte, die zehn Punkte zu holen. „Du hast gewonnen, Kai“, gratulierte der junge Erfinder. Nach der kleinen Spielrunde gesellte sich Kai zu seinem Mitbewohner, der sich Sprühsahne in seinem Rachen sprühte. „Boah, die Sahne haut richtig rein“, freute er sich und trank seinen Kakao leer. „Du bist echt schräg, Alexander“, stellte Ash fest. „Ich weiß und bin stolz drauf, haha!“, lachte Brix. „Habt ihr noch was am Abend vor?“, fragte Heureka. „Wir haben keine andere Wahl als ins Bett zu gehen. Morgen ist wieder Unterricht“, seufzte der Drachen-Trainer. „So, Heureka. Für dich heißt es, schlafen zu gehen“, sprach Citro, „Ash, kommst du mit?“ „Ich will aber noch nicht ins Bett gehen...“, jammerte die 10-Jährige. Kai und Brix fragten sich, ob Ash und Citro sich ein Zimmer teilten und auch einen nervigen Mitbewohner hatten, der genauso drauf war wie Kalem. „Sagt mal, teilt ihr euch eigentlich ein Zimmer?“, fragte der Drachen-Trainer nach. „Ja, wir sind zu zweit“, antwortete Ash, „Heureka schläft bei Sannah und Lucia in einem Zimmer des Mädchen-Wohnhauses.“ „Boah, habt ihr ein Glück, dass ihr Kalem nicht als Mitbewohner habt!“, rief Brix war dabei etwas beleidigt, „Könnt ihr Kalem bitte bei euch aufnehmen?“ „Um Kalem bei uns aufnehmen zu können, muss das mit Professor Eich besprochen werden und er wird euch mit einem freundlichen Nein aus dem Büro rausschicken, weil die Trainer im Computer eingetragen werden, mit samt der Zimmernummer“, gab Citro als Antwort und ließ seine Brillengläser glänzen. „Verdammter Mist!“, fluchte Birks Sohn. Citro und Ash wollten Heureka ins Mädchen-Wohnhaus bringen und verabschiedeten sich von Brix und Kai. „Das ist unfair! Wieso sind Ash und Citro zu zweit? Wir müssen diesen Klugscheißer jeden Tag ertragen. Ich kann diesen Typen überhaupt nicht leiden!“, beschwerte sich Brix. „Ich finde es auch blöd, aber was sollen wir noch unternehmen, wenn es eh nichts bringen würde? Wir sollen Kalem nun mal als Mitbewohner akzeptieren, auch wenn er anders ist als wir.“ Plötzlich kam Brix eine total verrückte Idee entgegen, die er direkt dem Drachen-Trainer mitteilte. „Wir sollten Kalem eine Lektion erteilen und weißt du, wie wir das anstellen?“ Er flüsterte Kai seinen Plan ins Ohr zu und machte sich mit ihm auf dem Weg ins Zimmer zurück, um den Plan durchzusetzen. Leise öffneten sie die Zimmertür und machten die Lampe auf dem Nachttisch von Kais Bett an. „Okay, hol das Klopapier aus dem Badezimmer“, flüsterte Brix Kai zu, während er nachschaute, ob Kalem tief und fest schlief. Der Drachen-Trainer ging ins Badezimmer und holte sich eine Klopapierrolle, die unbenutzt war. „Nun, er hat einen echt tiefen Schlaf, das muss man ihm lassen“, stellte der 18-Jährige fest, „Dann lege ich mal los. Du wirst dein blaues Wunder erleben, Klugscheißer... haha!“ Brix schüttelte an der Sprühdose und sprühte Sahne um Kalems Kopf und in sein Oberteil hinein. Daraufhin sprühte er noch etwas unter der Bettdecke und an den Handflächen. „Gib mir das Klopapier“, verlangte Brix und nahm Kai die Rolle ab. Er nahm sich einen ziemlich langen Streifen davon und wickelte damit die Beine des Trainers ein, als wäre dieser an den Beinen gefesselt. „Mal sehen, was du morgen früh dazu sagst, wenn du aufstehst“, sprach Brix und war stolz darauf, diesen Streich spielen zu können. Er sah es als Rache an. Kai fand die Aktion eher seltsam, musste aber auch lachen. Er war sehr gespannt darauf, wie Kalem reagieren würde, wenn er morgen früh das bemerkte. Die beiden machten sich nun fürs Schlafen bereit. Zum ersten Mal sah der Drachen-Trainer, wie Brix seine Mütze abnahm und seine gut gestylte Frisur betrachten konnte. „Du hast ja fast denselben Haarschnitt wie ich“, stellte Kai fest. Birks Sohn nahm das Kompliment sehr gelassen an, gestand aber, dass er seine Mütze gerne trug, auch mal beim schlafen. „Vielleicht würdest du ja so das Herz von Maike gewinnen, wenn du deine schräge Mütze nicht trägst“, meinte der Drachen-Trainer und zog sich, bis auf die Boxershort, aus. „Hey, die Mütze hier verleiht mir die Coolness, sonst würde man mich nicht für einen ziemlich schrägen Draufgänger halten, der ein Frauenheld ist, haha“, lachte Brix. „Du bist albern, Bro“, entgegnete Kai lachend und legte sich auf sein Bett hin. Der 18-Jährige stieg auf sein Bett und warf Kai ein Kissen zu, aus Spaß. Die Jungs wünschten sich gegenseitig eine Gute Nacht und Kai schaltete die Lampe, die auf seinem Nachttisch stand, aus.

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Kapitel 7: Wer einem eine Grube gräbt...!

Beitrag von Reshikrom94 am So 14 Dez 2014 - 15:55

Kapitel 7: Wer einem eine Grube gräbt...!

Es war nächster Morgen. Pünktlich um halb sieben stand Kalem auf, um sich für den neuen Tag vorzubereiten. Er bemerkte direkt, dass seine Beine mit Klopapier eingewickelt und sein Bett voll mit Sprühsahne versehen waren. Sofort beseitigte er den ganzen Dreck, was Kai in den Schlaf riss. „Was ist los?“, fragte Kai ziemlich schläfrig und rieb sich die Augen wach. Kalem lachte, als er den Drachen-Trainer folgendes erzählte: „Wie schön, dass Alexander sich bemüht hat, mir eine Freude zu bereiten. Falls er aus seinen Träumen erwacht, kannst du ihn ja sagen, dass ich seinen sogenannten Streich herzlich daneben fand. Das ist nämlich ein uralter Streich, der nicht so gut ankommt.“ Nachdem der Trainer aus Kalos sein Bett wieder ganz ordentlich machte, besetzte er direkt das Badezimmer. „Wie spät ist es denn?“, fragte sich Kai und schaute auf seinem Wecker, „Oh nein, schon so spät?! Jetzt habe ich den Versuch völlig vermasselt...!“ Durch den Lärm wurde Brix wach und beschwerte sich, weil er noch weiter in Ruhe schlafen wollte. Kai war völlig verwirrt und konnte keinen neuen Mut fassen, um mir seine Liebe zu gestehen. Panisch versuchte er, in seinem Kleiderschrank nach schicken Klamotten zu suchen, aber er fand nichts passendes. „Hey, Kalem. Beeile dich mal! Ich muss auch dringend ins Bad!“, rief Kai und war ziemlich ungeduldig. Der Trainer aus Kalos öffnete die Badezimmertür und ließ Kai hinein, da er bereits fertig war und nun seinen Rucksack für den Unterricht packte. Dabei kam ihn die Idee, es Brix heimzuzahlen, was er bei ihm machte. Er fand an Brix' Sachen die Sprühsahne, die fast leer war, und sprühte den Rest davon auf Brix' Kopf. „Viel Spaß beim Haare waschen, Alexander“, sprach Kalem und war stolz darauf, diesen Versuch tatsächlich durchgeführt zu haben. Er wartete nicht extra auf Kai, da er es nicht riskieren wollte, zu spät in den Unterricht zu kommen. Der Drachen-Trainer tat alles, um für mich gut auszusehen, auch wenn er nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung hatte. Brix merkte noch nichts von Kalems Heimzahlung, da er immer noch schlummerte wie ein Kleinstein.
Ich traf mich mit Maike, Serena, Sannah, Lucia und Heureka vor unserem Klassenraum und auch Ash und Citro kamen nach einigen Sekunden mit dazu. „Guten Morgen, alle zusammen!“, grüßte der junge Erfinder. „Euch auch einen schönen, guten Morgen!“, grüßte ich zurück und war hochmotiviert. „Du bist ja echt gut gelaunt, Carina. Passiert heute etwa was tolles?“, wollte Ash wissen. „Ich freue mich auf die neuen Unterrichtsstoffe, die wir heute kennenlernen und verstehen werden“, gab ich als Antwort. „Auf dem Stundenplan steht, dass wir in der ersten Stunde den Missions-Kurs haben“, sprach Maike, „Das soll ein ernst zu nehmender Kurs sein, das viel Sport, Wissen und Lernbereitschaft enthält.“ „Ich bin kein großer Fan von Sport, aber wenn das für den Kurs Pflicht ist, dann muss ich mich wohl damit anfreunden“, sagte Heureka. In dem Moment kam Kalem uns entgegen und freute sich, uns alle wieder vorm Klassenzimmer zu sehen. „Guten Morgen!“ „Hi, Kalem!“, grüßten Maike und Sannah wieder total verliebt. „Sag mal, wo sind denn Kai und Brix? Sollten sie nicht mit dir zum Unterricht kommen?“, wollte ich wissen. „Die schlafen noch und ich wollte sie ungern wecken“, gab Kalem als Antwort. Auch Xenia ließ sich heute blicken, da sie den gestrigen nicht im Unterricht anwesend war, weil sie zusammen mit Professor Eich für die Cheerleader-Mannschaft des Internats noch einige Vorbereitungen erledigen musste. „Hallo, liebe Mitschüler! Jetzt komme ich, Xenia!“, rief sie und lernte die anderen Trainer aus unserer Klasse kennen, die sie vorher noch nicht gesehen hatte. „Hey, Xenia. Wie läuft das mit der Cheerleader-Mannschaft?“, fragte Maike nach. „Ganz gut. Eich hat mir gestern mitgeteilt, dass in dieser Woche die Cheerleader-Uniformen ankommen werden und wir schon nächste Woche mit dem Training anfangen können“, antwortete Xenia freudig. Die Mädchen freuten sich sehr über diese Nachricht und konnten es kaum noch erwarten, ihr erstes Cheerleader-Training zu haben. Nicht nur Maike, Serena und ich hatten uns da angemeldet, auch Sannah und Lucia wurden von Xenia angesprochen und hatten sich auch für das Team angemeldet. „Cheerleader-Training? Klingt ja echt spannend“, fand Kalem. „Ist es auch. Das ist ideal für weibliche Trainer, um fit zu bleiben“, entgegnete Xenia. „Darf ich auch bei deinem Cheerleader-Team mitmachen?“, fragte Heureka. Xenia fand Citros kleine Schwester noch etwas zu jung, um beim Cheerleader-Training mitmachen zu können. „Frag mich das, wenn du ein bisschen älter geworden bist.“ Heureka war traurig, aber sie musste es akzeptieren.
Als um Punkt acht Uhr die Schulklingel läutete, kam Kai noch rechtzeitig vor unserem Klassenraum an, aber ohne Brix. Er war völlig außer Atem und war froh, es noch pünktlich vor Unterrichtsbeginn geschafft zu haben. „Woah, Kai! Hast du etwa verschlafen?“, wollte Serena wissen. „Naja, teilweise... ich habe zu lange im Badezimmer gebraucht und Brix ist total wütend“, erzählte der Drachen-Trainer. „Was ist mit ihm?“, fragte Citro. „Er ist richtig aggro, weil er mit Sprühsahne auf dem Kopf aufgewacht ist. Jetzt ist er im Badezimmer, um die fettige Sahne aus seinen Haaren wegzuwaschen“, antwortete Kai. „Verstehe... Sahne ist richtig widerlich, wenn es nach einer gewissen Zeit an den Haaren ekelhaft kleben bleibt“, entgegnete Serena. In dem Moment kam ein junger Mann auf uns zu und öffnete mit einem Schlüssel unser Klassenraum, woraufhin wir den Raum betraten und uns auf unsere Plätze setzten. „Guten Morgen, junge Trainer. Ich bin Troy Trumm und euer Lehrer im Missions-Bereich, Sport-Bereich und Mega-Bereich“, stellte sich Troy vor, „Aber in den heutigen, ersten Stunden steht der Missions-Kurs an, ein schwieriger Bereich. Warum das so ist, erzähle ich euch gleich. Zunächst überprüfe ich die Anwesenheitsliste.“ Troy schaute ins Klassenbuch und fand in der ersten Seite die Anwesenheitsliste. „Ich werde eure Namen nacheinander aufrufen. Wenn ihr eure Namen hört, meldet ihr euch... Ash Ketchum, Xenia Blue, Citro Illumina, Heureka Illumina, Serena Blackwell, Maike Blütenburg, Carina Rayono, Kai Hydreigon, Kalem Rider, Lucia Sinnoh, Sannah Melody, Alexander Birk... könnt ihr mir sagen, was mit Alexander Birk ist? Ist er krank?“ „Er hat verschlafen. Er wird noch kommen, aber einige Minuten später“, erzählte Kai. „Alles klar, trotzdem bekommt Alexander einen Eintrag ins Klassenbuch“, sprach Troy und begann nun mit dem Unterricht, „Der Missions-Bereich ist einer der drei Hauptfächer, der für jeden Trainer sehr wichtig ist. In dem Fach steckt das Wort Mission darin. Was könnt ihr euch darunter vorstellen?“ Troy nahm mich dran, da ich mich gemeldet hatte um seine Frage zu beantworten. „Das heißt, dass wir Missionen erledigen müssen, sogenannte Aufträge“, gab ich als Antwort. „Gut geantwortet, aber ich füge trotzdem noch was zu deiner Antwort hinzu, damit jeder von euch Anteil daran habt“, sprach Troy, „Der Missions-Bereich erlaubt euch, außerhalb dieser Schule Aufträge von Personen anzunehmen und diese mit Leichtigkeit zu erfüllen. Dieser Kurs bringt euch auch dazu, mit euren Pokémon ein Team zu bilden, um das Band zwischen euch zu stärken. Die Verwaltung schickt unserer Schule Briefe mit Aufträgen an Klassen. Sobald die Aufträge da sind, müsst ihr zunächst eure Pokémon aus der Heilungskur abholen und euch für den Auftrag eintragen. Dann werdet ihr als Gruppe, bestehend aus drei bis vier Trainern, auf diese Missionen geschickt. Dadurch fallen euch Unterrichtsstoffe aus, die aber selbstverständlich nachgeholt werden müssen. Pro Klasse gibt es wöchentlich nur eine bis zwei Missionen, an Wochenenden fallen diese Angaben aus, da ihr nur an den Werktagen arbeitsfähig sein solltet.“ Der erfahrene Trainer gab uns daraufhin einige Anmeldebögen für die Bestätigung dafür, dass wir die Aufträge der Verwaltung annehmen werden und in einem Training teilnehmen, um für die Missionen bestens vorbereitet zu sein. „Gibt Vor- und Zunamen, Geburtsdatum, Herkunft und eure Partner-Pokémon an“, sprach Troy, „Und lest euch die Hinweise ganz genau durch.“ Jeder füllte den Anmeldebogen aus und lasen sich die Hinweise des Kurses und der Missionen gründlich durch.
Mit einer Verspätung von circa fünfundvierzig Minuten kam Brix in unser Klassenzimmer wutentbrannt hinein. „Du musst wohl Alexander Birk sein, oder?“, fragte Troy nach. „Ja, bin ich!“, rief Brix und durfte sich noch nicht auf seinem Platz setzen. „Dir ist klar, dass du eine Stunde unentschuldigt gefehlt hast“, sprach der erfahrene Trainer und überprüfte nochmals die Anwesenheitsliste. „Ja, aber das war nicht meine Schuld!“, entgegnete Birks Sohn. „Wessen Schuld ist es dann?“, fragte Troy genervt. Brix wollte diese Frage beantworten, kam aber nicht dazu, da Troy ihn zwang, sich auf seinem Platz hinzusetzen und den Anmeldebogen auszufüllen. Dabei bekam Brix noch die erste Ermahnung dazu. Während der 18-Jährige als einziger den Bogen ausfüllen musste, verteilte Troy jeden von uns ein Arbeitsblatt, das eher mit dem Sport-Kurs zu tun hatte. Auf dem Blatt standen die Sportarten drauf, die wir für die Missionen beherrschen sollten, von Schwimmen und Tauchen bis hin zum Klettern und Hindernisse überwinden.
Nach der Doppelstunde hatten wir alle wieder eine Frühstückspause. Es gab wieder ein Frühstücksteller, bestehend aus Rührei, Speck, einem belegtem Brot, Orangensaft, Kakao und einer Obstsorte. Unser Stammplatz der Cafeteria wurde wieder von uns besetzt. Brix' schlechte Laune war deutlich zu spüren, weshalb er nicht sehr gesprächig war. „Du solltest lieber mal den Wecker stellen, um das nächste Mal nicht zu spät zum Unterricht zu kommen“, rät Maike. „Ich war pünktlich wach, aber ich musste wegen Mister Neunmalklug meine Haare zweimal waschen!“, beschwerte sich der 18-Jährige. „Was hat Kalem denn gemacht, weshalb du deine Haare zweimal waschen musstest?“, wollte Sannah wissen. „Er hat mir Sprühsahne auf meinem Kopf gesprüht, großenteils auf meine Frisur. Heute morgen hat die ganze Sahne an meinen Haaren geklebt. Das geht echt in Richtung Körperverletzung!“, rief Brix. „Sowas würde Kalem niemals tun. Dafür ist er viel zu vernünftig und süß“, behauptete die angehende Performerin. „Nehmt den Spacken doch nicht immer in Schutz, verdammt! Ich bin hier das Opfer!“, beschwerte sich Birks Sohn. „Du hast doch überhaupt keine Beweise, dass Kalem dafür verantwortlich war“, sagte Lucia. In dem Moment kam Professor Birk zu uns an dem Tisch. „Guten Morgen, ihr jungen Trainer. Wie war euer Unterricht bei Troy?“, fragte uns Birk. „Es war spannend“, gab ich als Antwort. „Und ich habe den wichtigsten Teil dank Kalem verpasst... schöne Scheiße aber auch!“, fluchte Brix. „Hey, nimm doch nicht solche Ausdrücke in den Mund, Alexander. Das gehört sich nicht“, sprach der Professor. „Ist doch so. Nur weil er ein auf Klugscheißer macht, kriege ich den ganzen Mist ab oder wie? Soll ich mir das etwa gefallen lassen?!“, wollte der 18-Jährige wissen. „Alexander, bitte. Wenn du nicht pünktlich in den Unterricht kommst, dann musst du halt mit den Konsequenzen rechnen. So läuft das ab“, entgegnete Birk. „Jaja, demnächst mache ich also Unterricht auf der Klobrille oder wie? Nein, denn da werd ich Kalems Kopf reinstecken und direkt abspülen“, sprach Brix. „Von dem Durchmesser eines Klos bringt es eigentlich garnichts, einen Kopf hineinzustecken und dann die Spülung zu betätigen“, klärte Citro auf. „Mir doch egal. Ich kläre das eben auf meine Art und Weise, ja?!“, rief Birks Sohn.


Zuletzt von Reshikrom94 am Do 18 Dez 2014 - 17:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Kapitel 8: Süß, süßer, Serena!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 15 Dez 2014 - 17:15

Kapitel 8: Süß, süßer, Serena!

Nach der Frühstückspause mussten wir in der Cafeteria bleiben, da laut unserem Stundenplan der Kochkurs als nächstes kam. Den Kurs leitete ausnahmsweise Professor Eich, da er uns noch was für unsere Schulzeit geben wollte. Die Cafeteria war leer und überall waren auf den Tischen Dreck und Essensreste des Frühstücks. Die junge Kantine-Hilfe, eine Trainerin, die mit einem Sniebel in der Küche arbeitete, wartete ebenfalls auf den Professor, der auch nach wenigen Minuten in die Cafeteria kam. „Guten Morgen, alle miteinander!“, grüßte er und kam auf uns zu, „Heute mache ich mit euch den Kochkurs. Ja, auch als Trainer muss man für sich sorgen, was Essen und Trinken angeht.“ „Ich liebe das Kochen und Backen!“, rief Serena total freudig. „Bevor wir aber starten, möchte ich euch noch ein Geschenk überreichen“, sprach Eich und rief einen Studenten in die Cafeteria hinein, der mit einem Wagen, der mit Taschen gefüllt war, auf Eich zukam. „Ich habe vergessen, euch noch eure eigenen Laptops zu schenken.“ Der Professor gab uns nacheinander unsere Laptops, die sich in den Laptoptaschen befanden. Somit hatten wir mit den Geräten vieles einfacher und konnten unsere eigenen Recherchen nutzen, um zum Beispiel nach Rezepten für den Kochkurs oder für intensives Pokémon-Training einige Tipps heraussuchen. „Wahnsinn, ich habe einen schwarzen Laptop!“, rief Brix total begeistert. Jeder aus unserer Klasse hatte andere Farben an seinen Laptops. „Yay, ich habe einen pinken!“, freute sich Serena. „Ihr könnt mit den Laptops alles recherchieren, was ihr wollt. Und in jedem Zimmer von euch ist eine drahtlose WLAN-Verbindung möglich, also sehr praktisch“, sprach Eich, „So, damit wäre das nun auch geklärt. Beginnen wir mit dem Unterricht im Kochkurs.“ Wir setzten uns alle auf unserem Stammplatz der Cafeteria hin und hörten Professor Eich zu. „Hier im Kochkurs könnt ihr vieles an leckeren Mahlzeiten, Süßigkeiten und vieles mehr für euch und euren Pokémon herstellen. Ihr werdet in Zweiergruppen aufgeteilt und bekommt eine Kücheneinrichtung, um dort zu arbeiten. Selbstverständlich könnt ihr mit euren Partner-Pokémon zusammen kochen und backen, aber das ist nicht oft der Fall. Heute steht eine ganz feine Speise für den Einstieg an... ihr müsst nämlich Pofflés backen. Rezepte müsst ihr von euren Laptops suchen und diese haben wir in der Küche für euch bereitgestellt, aber zunächst teile ich euch in Zweiergruppen auf“, sagte Eich, „Kai und Maike... Serena und Alexander... Citro und Sannah... Xenia und Heureka... Ash und Lucia... Carina und Kalem. Okay, dann gehen wir alle gemeinsam in die Küche und ihr besetzt euch einen Arbeitsplatz dort. Recherchiert die Rezepte aus dem Internet und legt dann los.“ Brix war froh, Serena als seine heutige Kochpartnerin zu haben, da sie eine wahre Expertin in Sachen Backen und Kochen war. Er blieb trotzdem in Kais Nähe, um mit ihn zwischendurch quatschen zu können. Alle mussten sich Schürzen anlegen und sich die Hände gründlich mit Seife waschen.
„Also gut, Serena. Wie teilen wir die Aufgaben auf?“, fragte Brix, „Ich würde gerne im Internet recherchieren, wenn es dir Recht ist.“ Serena hatte schon bereits geahnt, dass ihr Kochpartner zu gern seinen neuen Laptop ausprobieren wollte, was sie ihm auch erlaubte. Brix schaltete seinen Laptop an und war fasziniert von der tollen Grafik des Startbildschirms. Die persönlichen Einstellung, wie Nutzerpassworteingabe, musste jeder noch machen, aber außerhalb des Unterrichts. „Wahnsinn, das Internet ist ja echt geil... drahtlos ist immer die beste Lösung, haha!“, lachte der 18-Jährige und ging auf eine Kochseite, wo er nach einem sehr guten Pofflé-Rezept suchte. Serena kannte sehr viele Rezepte dazu und entschied sich für eine süße Rezeptur. „Für ein süßes Pofflé brauchen wir Pirsifbeeren und Sinelbeeren“, sprach Serena und holte sich einen Korb mit den notwendigen Beeren. Dazu holte sie noch Mehl, Zucker, drei Eier, Milch und Butter, beziehungsweise Margarine. „Ich habe meine eigene Köchin, Kai“, flüsterte Brix seinem besten Freund zu und war total happy, „Sie wird mir gute Noten für den Kochkurs holen, wenn sie weiterhin meine Kochpartnerin bleibt, hehe.“ „Dir ist klar, dass ich mit deiner Traumfrau gerade zusammenarbeite, ne?“, entgegnete Kai leise, sodass Maike nichts davon mitbekam. „Maike ist ein richtiges Sahnehäubchen, wenn ich das so sagen darf. Ich würde sie sofort vernaschen, mit einer kleinen Portion Sahne auf ihren... du weißt schon“, flüsterte der 18-Jährige. Kai lachte und bekam von Maike ein Nudelholz in die Hand gedrückt. „Kai, roll den Teig bitte glatt. Ich schneide eben die Beeren in kleine Scheiben“, sprach die Trainerin aus Hoenn. Der Drachen-Trainer rollte mit dem Nudelholz den Teig für die Böden der Pofflés glatt und schaute ab und zu Mal zu mir, wie ich mit Kalem zusammen unsere Pofflés backten. Er war eifersüchtig auf den Trainer der Kalos-Region, da dieser mit mir intensiv die Zubereitungen durchging und mir auch beim Teig ausrollen half. „Der Teig sieht richtig gut aus. Ich glaube, es wird Zeit, dass sie in gleichgroße Stücke geteilt und als Bällchen in den Ofen kommen“, sprach Kalem und schnitt den Teig in Stücke auf. Ich nahm mir ein Stück und formte den zu einem Ball. Wir wollten ein Pofflé mit einer trockenen und süßen Geschmacksrichtung herstellen, welche wir aus Beeren machten, die blau waren. In unserem Korb befanden sich Setangbeeren, Maronbeeren und Foepasbeeren, die ein gutes Aroma in unserem Pofflés brachten. „Ich bereite schon mal die Schlagsahne und die Cremefüllung vor“, teilte mir der Trainer aus Kalos mit. Während ich die Pofflé-Böden in den Ofen für circa fünf bis zehn Minuten schob, suchte ich mir eine Foepasbeere aus, die in mundgerechte Scheibchen schnitt. „Als ob sich der Klugscheißer mit Schlagsahne mischen auskennt“, sprach Brix zu Kai, „Ich bekomme eine viel bessere Schlagsahne hin als er.“ „Brix, pass du bitte auf dem Ofen auf? Ich werde gerade die Cremefüllung herstellen“, sagte Serena und mischte Milch, Sahne, Vanillinzucker und eine Sinelbeere in eine Rührschüssel zusammen. Der 18-Jährige war damit beschäftigt, ein besserer Koch zu sein als Kalem, obwohl der Kurs kein Wettbewerb war, um zu testen, wer die besten Pofflés machte. „Was glaubst du, kann man mit einem Nudelholz einen Klugscheißer eins überbraten?“, wollte Brix wissen und wischte den Mehl vom Nudelholz weg. Dabei naschte er die rosafarbenen Teigreste des süßen Pofflés weg. Kai war mit den Gedanken ganz bei mir, obwohl er mit Maike ihre scharfen Pofflé-Böden in den Ofen schieben sollte. Als er sah, dass Kalem mir zeigte, wie man die Cremefüllung zusammenmischte und sie in der Rührschüssel mixte, war er noch mehr eifersüchtiger als vorher. „Kai, machst du die Cremefüllung?“, fragte Maike und wollte die ganzen benutzten Materialien im Spülbecken waschen. „Oh, ähm... ja, kann ich machen“, antwortete der Drachen-Trainer und bereitete die Cremefüllung vor, die einen scharfen Geschmack haben sollte. Diese bekam er von Amrenabeeren, Tamotbeeren und Himmihbeeren zusammen.
„Die Böden können raus!“, rief Kalem. Ich nahm das heiße Tablett raus und legte die auf eine freie Fläche unseres Arbeitsplatzes. „Jetzt muss die Glasur dran, die ich aus einer sauren Tsitrubeere hergestellt habe“, sprach der Trainer aus Kalos und strich mit einem Kochpinsel die Glasur auf die Pofflé-Böden. Ich durfte die Cremefüllung draufstreichen und als Verzierung eine Scheibe von einer Foepasbeere legen. „Perfekt“, sagte Kalem und fand unsere blauen Pofflés sehr faszinierend. „Sobald die Glasur fest ist, möchte ich eine davon probieren“, sprach ich, „Ich habe echt nicht gewusst, dass du Pofflés backen kannst. Ich kenne das nur von Serena, meiner Mitbewohnerin, weil sie aus Kalos kommt und die Süßigkeit ist dort sehr beliebt.“ „Ich komme auch aus der Kalos-Region“, erzählte Kalem. „Echt? Nein! Nicht dein Ernst! Dann müsstest du ja auch Serena kennen oder nicht?“, fragte ich nach. „Leider habe ich sie hier kennengelernt. Vielleicht liegt es daran, dass wir in verschiedenen Städten leben“, entgegnete der Trainer aus Kalos, „Und du bist bestimmt mit Kai zusammen, hab ich recht?“ „Nein, das denken schon meine Mitbewohnerinnen. Kai und ich sind nur gute Freunde, also kein Liebespaar. Musst du verstehen,... Kindheitsfreunde“, sprach ich und wurde etwas rötlich im Gesicht. „Du bist ein echt hübsches Mädchen und ich finde es echt schade, dass du keinen Mann an deiner Seite hast, der dich sehr liebt“, fand Kalem. „Mit der Liebe möchte ich noch warten. Ich möchte auch nichts überstürzen bei sowas“, gab ich zu.
„Ist es zu fassen, er macht einfach so Carina an!“, beschwerte sich Brix und fand es unfair von Kalem. Kai wollte sich mit dem Zubereiten der Pofflés ablenken lassen, sonst würde Maike auf ihn sauer sein und das wollte er vermeiden. „Ich möchte dir mal ein Geheimnis anvertrauen, Kai“, flüsterte Maike ihrem Kochpartner zu. Das machte den Drachen-Trainer ziemlich neugierig und wollte es unbedingt hören. Er hoffte, dass es irgendwas mit meiner Liebe zu ihm zu tun hatte, aber ganz im Gegenteil. Maike erzählte ihm, dass Serena die ganze Zeit von ihm schwärmte. „Du redest doch jetzt nicht von Brix' Kochpartnerin oder?“, wollte Kai wissen. „Doch, unsere Serena hier. Sie ist total in dich verknallt und redet nur noch über dich“, bestätigte die Trainerin aus Hoenn. Der Drachen-Trainer konnte es nicht so recht glauben, dass Serena in ihn verliebt war. Er vergaß den Gedanken darauf und konzentrierte sich darauf, die roten Pofflés fertig zu verzieren.
Kurz vor der Mittagspause schaute sich Professor Eich die Ergebnisse der ganzen Pofflés unserer Klasse an. Jeder hatte verschiedene Farben und Formen dieser beliebten Kuchen gebacken und dazu waren sie bunt gereiht wie ein Regenbogen. „Ihr habt alle gut gearbeitet“, stellte Eich freudig fest, „Als gute Mitarbeit dürft ihr eure Pofflés mit den anderen tauschen und sie euren Pokémon geben oder für euch behalten, wie ihr es gerne wollt. Für den heutigen Kochunterricht hat jeder von euch eine eins verdient.“ Alle freuten sich über die tolle Leistung, die sie Eich beweisen konnten. Somit beendete Eich den Unterricht und wir konnten in die Mittagspause gehen. Einen Vorteil hatten wir ja, da wir uns bereits in der Cafeteria befanden und unser Mittagessen eher abholen konnten als die anderen Schüler dieses Internats.

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Kapitel 9: Peinlicher geht's nicht!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 16 Dez 2014 - 19:35

Kapitel 9: Peinlicher geht’s nicht!

„Für einmal Pofflés backen direkt schon eine eins bekommen. Geiler geht’s wirklich nicht“, freute sich Brix und bedankte sich bei Serena, da sie seine Kochpartnerin war. „Nichts zu danken. Pofflés backen gehört zu meinen Lieblings-Beschäftigungen im Alltag“, entgegnete Serena und schenkte Maike und Kai ihre Pofflés vom Kochunterricht, „Sie sind nicht nur süß im Geschmack, sondern auch süß im Aussehen, hihi.“ Zum Mittag gab es Spaghetti mit einer leckeren Tomaten-Hackfleisch-Soße, die Lieblingsspeise von vielen Trainern. Als Getränk gab es frisch gepresste Zitronenschorle dazu. „Die Pofflés eignen sich gut als Nachtisch“, meinte Ash. „Ist auch so. Man kann sie noch mit Schokolade verfeinern, wenn man Lust hat“, entgegnete Sannah. Während des Mittagessens tauschten wir unsere Pofflés gegenseitig aus, sodass jeder eine bunte Sammlung der kleinen Törtchen hatte. „So wie es aussieht haben wir gleich den PokéDex-Kurs“, stellte Citro fest, als er einen Blick auf den Online-Stundenplan der Schulwebsite warf, „Das letzte Schulfach für heute, dann haben wir Schulschluss.“ „Hoffentlich geht diese Zeit bei diesem Kurs schnell rum, ich möchte gerne in meinem Bett liegen und faulenzen“, hoffte Brix und grinste dabei. „Du hast eh nichts besseres zu tun als das“, seufzte Maike. Das Essen schmeckte uns allen so gut, dass wir uns noch eine Portion nehmen wollten, aber es waren noch viele andere Schüler anwesend, die auch essen wollten.
Nach der Mittagspause gingen wir in unser Klassenzimmer zurück, wo bereits Professor Birk auf uns wartete. „Ah, da seid ihr ja!“, rief Birk und ließ uns ins Klassenzimmer hinein. Für Brix war es ein Alptraum, bei seinem Vater Unterricht zu haben. Er kannte ihn zu gut und würde seine Zeit lieber für Geschichten aus Brix' Kindheit verschwenden als für wichtige Unterrichtsstoffe. „Guck mal, Brix. Dein Vater unterrichtet den PokéDex-Kurs“, sagte Maike und ärgerte damit den 18-Jährigen. „Scheinbar hast du ja eine sehr gute Freundin für deine Zukunft gefunden, Alexander“, flüsterte Birk seinem Sohn zu. „Tu mir einen Gefallen und blamiere mich bitte nicht, ja?“, bat Brix und setzte sich neben Kai auf seinem Platz. Birk war hoch erfreut, seinen Sohn und dessen Klassenkameraden unterrichten zu können, da dieser es uns bereits mitgeteilt hatte, als er uns die Schule gezeigt hatte. „So, liebe Schüler. Ja, die meisten von euch müssten mich bereits kennen. Ich bin Professor Birk und bin im PokéDex-Bereich tätig. Mit mir werdet ihr spannende Stunden rund um das Thema Daten von Pokémon haben, die ihr mir anhand eurer PokéDex-Einträge zeigt“, sprach der Professor. „Ich krieg die Krise...“, seufzte Brix und schämte sich für seinen Vater. „Bevor wir mit dem Thema beginnen, schaue ich mir mal die Anwesenheitsliste, ob ihr auch alle vollständig seid.“ Alle Schüler waren seit den ersten Stunden des heutigen Tages immer noch anwesend. „Sehr gut, dann legen wir mal los. Heute nehmen wir das Pokémon Bisasam unter die Lupe. Es ist das erste Pokémon im Dex, wiegt 6,9 Kilogramm und hat eine Körpergröße von 70 Zentimetern. Es gehört den Typen Pflanze und Gift an. Der Samen auf seinem Rücken saugt die Sonnenstrahlen auf, was den Samen etwas größer wachsen lässt...“, las Birk von einem Lehrbuch ab, „Eure Aufgabe ist es nun, mithilfe eurer PokéDexe Bisasams Weiterentwicklungen, Bisaknosp und Bisaflor, als eine Art Steckbrief zu verfassen.“ Jeder nahm die Aufgabe nicht so ernst, da es sehr einfach war, nach den Daten von Bisaknosp und Bisaflor zu recherchieren.
Bisaknosp wog, laut dem PokéDex, 13 Kilogramm und war genau einen Meter groß. Sobald die Knospe auf seinem Rücken ein süßes Aroma abgab, stand die Blüte kurz bevor, also seine Weiterentwicklung zu einem Bisaflor.
Bisaflor wog genau einhundert Kilogramm, als Mega-Entwicklung 155,5 Kilogramm. Seine Größe war zwei Meter, als Mega-Entwicklung vierzig Zentimeter mehr. Seine riesige Blume, welche es auf seinem Rücken trug, roch nach einem Regenwetter noch intensiver, was auch Pokémon anlockte.
„Ja, Bisasam und seine Weiterentwicklungen haben eine Besonderheit, was ihren Samen auf dem Rücken angeht. Sie braucht die Energie der Sonne, um sich fortzupflanzen“, sprach Birk, „So wird aus dem Samen eine Knospe blühen und zum Schluss wird sie zu einer fantastischen Blume!“ „Ihre Worte sind einfach wunderbar“, musste Kalem zugeben und fand das kleine Thema zu Bisasam und seinen Weiterentwicklungen interessant. „Das freut mich sehr, Kalem“, entgegnete der Professor freudig. „Das einzige, was seinen klugen Kopf mit Wissen füllt, ist das Einschleimen beim Lehrer...“, seufzte Brix. „Ach, Söhnchen. Kein Grund zur Eifersucht! Dann kannst du ja gleich direkt mit der Paarung beginnen, eine Sonderaufgabe nur für meinen Liebling. Also, wie paaren sich eigentlich Pokémon?“ Die Mädchen der Klasse fingen an, zu lachen. Brix befand sich in einer Welle der Peinlichkeit und würde sich am liebsten aus dem Staub machen, um dieser zu entkommen. „Die Paarung bei Pokémon ist genauso gleich wie bei uns Menschen. Alexander, erkläre bitte deinen Klassenkameraden genau, wie Männlein und Weiblein ein Baby-Pokémon machen.“ „Muss das echt sein, Dad?“, wollte der 18-Jährige wissen. Alle schauten zu Brix und warteten darauf, wie die Pokémon sich paarten. Dabei hoffte Birks Sohn auf die Hilfe seines besten Freundes, aber sein Vater hatte nur ihn die Aufgabe gegeben, sodass er selbst es erwidern musste. „Alexander, wir warten auf deinen Beitrag“, sprach Birk. Für Brix war es schwierig, das Thema eigenständig in Worte zu fassen. „Was macht der Papa bei der Mama, wenn sie ein Kind haben wollen?“, fragte der Professor, um seinen Sohn etwas zu helfen. „Sie schlafen miteinander, kurz gesagt, sie haben Sex“, antwortete Brix und war froh, es endlich hinter sich zu haben. „Genau, und wenn die Pokémon das machen, bekommen sie später ein Ei, woraus das Pokémon ausschlüpft, das der Entwicklungsreihe des weiblichen Pokémons abstammt, das heißt, wenn ihr als Beispiel ein männliches Fukano mit einem weiblichen Evoli paart, schlüpft aus dem Ei ein Evoli. Wenn ihr ein Fukano haben wollt, müsst ihr entweder ein weibliches Fukano mit einem männlichen Evoli paaren. Wenn ihr nur das männliche Fukano habt, braucht ihr ein Ditto. Ditto ist ein Pokémon, welches sich in allen Pokémon dieser Welt verwandeln kann, aber dieses Thema nehmen wir uns in den späteren Stunden vor“, erklärte uns Birk, „So, hiermit beende ich den heutigen Unterricht. Habt einen schönen Nachmittag, liebe Trainer!“
Wir verließen das Klassenzimmer und gingen in die Wohnhäuser zurück, um uns von den Schulstunden zu erholen. Maike und Serena warfen sich auf unsere Sitzkissen und wollten den Rest des Tages nur noch faulenzen. „Ich bin froh, dass wir auch den heutigen Tag geschafft haben“, freute sich Maike. „Ich bin gespannt, wie das Pofflé von dir und Kai schmeckt“, sagte Serena und holte sich aus ihrer Frischebox ein rotes Pofflé heraus. „Das Pofflé wäre besser für dein Fynx geeignet. Es ist sehr scharf“, sprach die Trainerin aus Hoenn. „Ich nehme mal einen Krümel.“ Serena probierte einen kleinen Krümel davon und merkte schon die Schärfe darin. „Kalem scheint dich ja echt sehr zu mögen, Carina“, sprach Maike zu mir. „Ach, das war nur wegen der Teamarbeit, mehr nicht“, entgegnete ich und legte meine Laptoptasche auf meinem Bett. „Vielleicht hat er ja ein Auge auf dich geworfen. Ich meine, wenn du Kai schon nicht willst, dann...“ „Maike, ich will mit der Liebe noch warten. Außerdem ist Kalem erst neu auf dieser Schule und muss mich noch richtig kennenlernen und so...“, gab ich an. „Apropo, Carina! Hilf mir mal bei Kai. Mag er süße Pofflés? Oder doch lieber saure oder scharf?“ „Wieso fragst du ihn das nicht selbst?“, wollte ich wissen. Serena schwieg bei dieser Frage und wurde etwas rötlich im Gesicht. „Ich habe Kai übrigens gesagt, dass du in ihn verknallt bist“, gab Maike zu. „Ohh, Maike. Warum hast du das gemacht?!“, beschwerte sich die Trainerin aus Kalos und warf unserer Mitbewohnerin ein Kissen zu. „Das musste echt mal sein, sonst würdest du ja nie aufhören, von Kai zu schwärmen, hehe“, lachte die Trainerin aus Hoenn. Ich konnte verstehen, dass Serena total in Kai verliebt war und Maike behauptete, dass Kalem was von mir wollte, aber aus ihrer Sicht. Um mich von diesem Thema abzulenken setzte ich mich aufs Bett und schaltete meinen Laptop an, um etwas im Internet zu surfen.
Kai und Brix waren ebenfalls in ihrem Zimmer, wieder mal ohne Kalem. Der 18-Jährige Trainer aus Hoenn nutzte seinen freien Nachmittag, um seinen Laptop anzuschalten und die ganzen Funktionen zu testen. „Dieser Laptop ist ja besser als der PC, den ich zuhause in meinem Zimmer stehen habe. Und der hat sogar Firefox, episch!“, freute sich Brix. „Du scheinst dich ja echt über das Geschenk zu freuen“, stellte der Drachen-Trainer fest, „Mich freut es, dass ich ein Pofflé von Carina bekommen habe.“ „Du willst ernsthaft ein Kalem verseuchtes Törtchen essen? Lieber würde ich mich erhängen als das zu essen, bäh!“, ekelte sich der 18-Jährige. „Carina macht vieles mit Liebe, deshalb achte ich auch nicht darauf, ob es von Kalem gebacken wurde oder nicht“, sagte Kai und aß ein Pofflé. „Mit den Klugscheißer habe ich auch noch eine Rechnung offen. Er hat mir die Haare heute morgen verklebt und das Haargel dafür ist ziemlich teuer gewesen“, sprach Brix, „Der soll mir jetzt bloß nicht unter die Nase kommen!“ „Bleib cool, ja. Er ist nicht hier und wir haben unsere Ruhe“, beruhigte Kai seinen Mitbewohner. Die beiden chillten in Ruhe, bis Brix Kai nach Maike fragte. „Hat Maike dir beim Kochkurs was über mich gefragt?“ „Nein, aber sie hat mir erzählt, dass Serena in mich verliebt ist“, antwortete der Drachen-Trainer. Birks Sohn fing an zu lachen, als er sich vorstellte, wie Kai und Serena ein Pärchen, Hand in Hand, wären. „Das ist ein Scherz, oder?“, fragte Brix lachend nach. „Maike hat es ernst betont und ich glaube ihr das auch“, entgegnete Kai. „Wie findest du Serena persönlich? Sei mal bitte ehrlich!“ „Nun...“ Als Kai gerade seine Meinung zu Serena mitteilen wollte, kam Kalem ins Zimmer hinein und setzte sich auf sein Bett. „Was willst du hier?!“, fragte Brix wütend. „Das ist auch mein Zimmer“, entgegnete Kalem, „Na, hast du deine Sprühsahne doch noch aus deiner Kopfhaut entfernt? An deiner Stelle würde ich aufhören, mich rauszuekeln. Mit Worten und Taten kannst du mich nicht verletzen.“ „Halt deine Fresse. Wir wissen doch alle, was du für ein Miststück bist. Und dann auch noch Carina billig anmachen, ne? Sie ist an Kai vergeben, also such dir gefälligst eine andere, die genauso scheiße ist wie du!“, brüllte der 18-Jährige. „Carina hat mir was anderes erzählt, dass sie und Kai nur gute Freunde seien und ich akzeptiere das auch. Aber findest du nicht, dass du deine Sexualität im Griff haben solltest, anstatt auf Maikes Arsch zu starren?“ Für Brix war es zu viel und ging auf Kalem los. Kai stand daneben und unternahm nichts. Plötzlich kam Professor Birk ins Zimmer herein und trennte sofort Brix von Kalem, der mit einer blutenden Nase davonkam. „Alexander! Was soll das?!“, schimpfte Birk. „Er hat angefangen!“, behauptete Brix und gab Kalem die Schuld dafür. „Wir sprechen später darüber. Ich bringe Kalem erstmal zu Schwester Joy in die Heilungskur“, sprach der Professor und wirkte sehr ernst. Birk verließ mit den Trainer aus Kalos das Zimmer und machte sich mit ihm auf dem Weg zu Schwester Joy und Lucia in die Heilungskur, um Kalems blutende Nase behandeln zu lassen.

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Kapitel 10: Rache ist drachenstark!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 18 Dez 2014 - 16:50

Kapitel 10: Rache ist drachenstark!

Nachdem Brix auf Kalem eingeschlagen hatte, fühlte sich dieser schlecht, da sein Vater ihn bei der Prügelattacke erwischt hatte. „Na toll... jetzt kann ich mich auf was gefasst machen, wenn mein Vater hier wieder vorbeikommt“, seufzte der 18-Jährige. „Der Junge wird nicht davon. Ich werde dir gleich zur dir stehen und erzählen, dass du heute morgen wegen ihn zu spät zum Unterricht gekommen warst“, sprach Kai. „Glaubst du, dass mein Dad dir mehr glauben wird?“, fragte Brix nach. „Lass mich das nur machen. Ich kann schon einiges bezeugen, was mit Kalem zu tun hat“, entgegnete der Drachen-Trainer.
In der Zwischenzeit kümmerte sich Lucia um Kalem, während Professor Birk sich mit Schwester Joy unterhielt. „Es ist nichts schlimmes mit seiner Nase. Die ist nur etwas verletzt“, bestätigte Joy. „Da bin ich erleichtert. Hab schon mit dem schlimmsten gerechnet“, entgegnete Birk. „Er sollte nur die Nase etwas kühlen lassen, am besten mit einem Eisbeutel, damit die Schwellung verschwindet“, rät die Schwester. „Vielen Dank für den Rat und die Hilfe“, bedankte sich der Professor. Lucia tupfte mit einem Wattebällchen das Blut über Kalems Lippe weg und beruhigte die Stelle mit einer Salbe, die etwas auf der Haut brannte. „Und Brix hat dich wirklich angegriffen?“, wollte Lucia wissen. „Ja, hat er. Er konnte es nicht ertragen, wie ich mit ihm geredet habe“, gab Kalem als Antwort. „Ich halte echt nichts von Brix. Er denkt, er wäre ein beliebter Trainer... in seinen Träumen vielleicht“, musste die Trainerin aus Sinnoh zugeben. „Alexander hat echt nicht mehr alle Tassen im Schrank“, sprach der Trainer aus Kalos. Professor Birk fragte Kalem, ob er wieder bereit wäre, in sein Zimmer zurückzukehren. Dieser war fit genug und seine Nase war vom Blut befreit. Die beiden verließen die Heilungskur und gingen in das Jungen-Wohnhaus zurück.
Brix hatte bereits geahnt, dass Ärger auf ihn zukam, als Professor Birk an der Tür klopfte und Kalem die Tür öffnete. „Alexander, wir müssen reden. Was führt dich dazu, deinen Mitbewohner eins auf die Nase zu geben? Langsam habe ich das Gefühl, dass ich als Vater versagt habe!“, schimpfte Birk. Der 18-Jährige gab nur ein leichtes Seufzen von sich und wollte der Diskussion aus dem Weg gehen. „Junger Mann, ich rede mit dir! Du brauchst jetzt nicht scheinheilig tun, als würdest du das ignorieren, was ich dir sage!“ „Beruhigen Sie sich, Professor. Ich kann ihn mal sagen, dass ihr Sohn ein Opfer von Kalems Intrige war“, sagte Kai, „Heute morgen kam Brix zu spät in den Unterricht, weil Kalem ihn Sprühsahne in die Haare gesprüht hatte. Das Zeug hat extremst in seinen Haaren verklebt, dass er die meiste Zeit im Bad verbringen musste.“ Kalem schwieg bei dieser Behauptung. „Jetzt mal langsam. Also du hast gesehen, wie Kalem meinem Sohn Sahne auf dem Kopf gesprüht hat?“, fragte Birk. Kai bestätigte es. „Nun, ich kann leider keine Beweise entdecken, wie das gelaufen war“, sprach der Professor. „War ja klar... du stehst mir auch nie zu... deinem eigenen Sohn!“, beschwerte sich Brix und machte seinem Vater Vorwürfe, „Mir ist es auch scheißegal, dass du das jetzt Professor Eich petzen gehst oder sonst was! Lass mich einfach den Rest des Tages in Ruhe, klar?! Du kannst ja deinen Lieblingsschüler gleich mitnehmen!“ „Alexander, es reicht mir! Ich bin dein Vater und ich verlange von dir Respekt, auch wenn du volljährig bist!“, schimpfte Birk. „Das ist mir völlig egal. Du stehst eh nicht auf meiner Seite und vertraust Kalem mehr als mir!“, entgegnete der 18-Jährige. „Komm du erstmal auf dem Punkt, Alexander!“, rief der Professor und verließ das Zimmer. Wütend schlug Brix gegen eine Wand, die durch den Schlag ein Loch bekam. „Du bist schuld!“, rief er zu Kalem und schubste ihn gegen die Wand. Daraufhin ging er ins Badezimmer und knallte hinter sich die Tür sehr laut zu. Er schloss sie direkt von innen zu, um Ruhe zu haben. Kai war schockiert, dass der Streit mit ihm und dessen Vater so eskaliert war. Er würde am liebsten seinen besten Freund trösten, aber Brix wollte allein sein, was er auch verstehen konnte. Kalem verließ das Zimmer, was ich ebenfalls tat, um zu Carina, Maike und Serena ins Mädchen-Wohnhaus zu gehen.
Kai ließ bei uns seine Sorgen freien Lauf und erzählte uns, was vorhin passiert war. „Brix hat Kalem verprügelt, aber er kam mit einer blutenden Nase davon und Brix' Vater hat ihn bei der Prügelattacke erwischt. Ihr hättet hören können, was es für einen Streit bei uns im Zimmer gab. Ich habe Brix erstmal allein gelassen, damit er zur Ruhe kommt. Er hat sich dafür im Bad eingeschlossen“, erzählte uns Kai. „Was mit Kalem ist, hab ich keine Ahnung. Er hat auch das Zimmer verlassen, hab aber keinen blassen Schimmer, wohin er gegangen ist, kümmert mich auch nicht so sehr.“ „Das habe ich bereits geahnt, dass Brix Kalem rausekeln wollte und es ist ihm auch gelungen... pah...!“, sprach Maike und fand, dass Kais Mitbewohner den Ärger seines Vaters verdient hatte. „Maike, gib doch mal Brix die Chance, damit er nicht als schlechter Trainer dieser Schule dasteht. Ich habe mehr Mitleid mit ihn als mit Kalem!“, entgegnete ich, „Kalem sollte mal lernen, andere Trainer nett zu behandeln, auch wenn diese anders von den eigenen Vorstellungen für ihr Leben sind.“ „Sehe ich auch so... normalerweise sollte  Kalem bestraft werden und nicht Brix“, stimmte Serena mir zu. In dem Moment kam bei Kai eine geniale Idee, wie er sich an Kalem rächen wollte, behielt sein Vorhaben aber für sich, ohne uns ein Wort davon zu erzählen.
Als der Drachen-Trainer am Abend unser Zimmer verließ, kam bei mir die Sorge hoch, dass Kalem wirklich unschuldig war, aber es meinen Mitbewohnerinnen zu gestehen, behielt ich es lieber für mich. „Hoffentlich bekommt Brix seine Strafe, die er verdient hat, wenn er den süßesten Jungen dieser Schule belästigt“, sagte Maike. „Hey, hör auf jetzt! Das gehört sich nicht, einen Trainer runterzumachen, nur weil er nicht gerade einen guten Schulstart gelegt hatte!“, schimpfte ich. „Auf wessen Seite stehst du eigentlich, Carina? Sag bloß nicht auf der Seite von Brix!“, rief die Trainerin aus Hoenn. „Das tut jetzt nicht zur Sache, auf wessen Seite ich stehe. Ich finde es einfach ungerecht, dass du Brix nicht vertraust. Schließlich ist er ein Freund von uns“, entgegnete ich. „Jeder weiß, dass Kalem nie auf den Gedanken kommt, irgendwelche kindischen Streiche zu spielen“, sprach Maike, „Bei Brix hat man sofort das Gefühl, dass er nichts als Unsinn in seinem Dickschädel hat!“
Kalem war bereits wieder im Zimmer und schlief in seinem Bett. Brix hatte sich inzwischen auch wieder beruhigt und lenkte seine Probleme ab, indem er ein wenig Mario Kart 7 auf seinem Nintendo 3DS zockte. „Wollen wir auch gleich schlafen gehen?“, fragte Kai Brix. „Lass mich gerade noch die Strecke hier fahren, dann bin ich soweit, ja?“, entgegnete der 18-Jährige. Kai wollte unbedingt schon ins Bett, um auf sein Vorhaben in der tiefen Nacht zu warten. „So, bin fertig... leider kein Goldpokal für mich, aber das macht nichts“, sprach Brix und schaltete seine Handheld-Konsole aus. Daraufhin bereiteten sich die Jungs aufs Schlafen vor. Der Trainer aus Hoenn wusste nichts von Kais Plan, sich für ihn zu rächen. Er legte sich auf sein Bett und deckte sich zu. „Gute Nacht, Kai“, sprach Brix zu den Drachen-Trainer. „Dir auch eine Gute Nacht, Bro“, entgegnete Kai und schaltete das Licht aus. Für ihn kam es nicht in Frage, einfach so die Augen zu schließen, um einzuschlafen, nein, er wartete darauf, dass Kalem in der Nacht ins Badezimmer ging. Kurz vor Mitternacht ging der Trainer aus Kalos schließlich ins Bad, um sich frisches Leitungswasser in einem Glas einzugießen. Heimlich folgte Kai ihn ins Bad, um seine Rache für seinen besten Freund auszuüben. Er schlich sich hinter Kalem an und tätschelte ihn an der Schulter, damit er sich zu ihm drehte. Direkt bekam er von Kai einen Schlag ins Gesicht, woraufhin er Kalem zur Toilette zerrte und seinen Kopf direkt in die Schüssel steckte. „Hast du sie nicht mehr alle?!“, beschwerte sich Kalem und konnte nicht richtig sprechen, da er in der Schüssel feststeckte. „Tut mir leid, aber ich verstehe kein Wort von dir. Du solltest beim Reden nicht die Nase zuhalten, muahahaha!“, lachte Kai, „Achja, es wird Zeit, dass dein Blut von der Nase abgespült wird!“ Daraufhin betätigte Kai die Spülung des Klos und verließ das Badezimmer, woraufhin er mit einem guten Gefühl ins Bett ging und einschlief. Kalem blieb die ganze Nacht im Klo stecken.
Am nächsten Tag wachte Brix um halb sieben auf, da an leichten Kopfschmerzen plagte. Er ging schläfrig mit schlurfenden Schritten ins Badezimmer. Seine Augen waren nicht ganz wach und drehte am Wasserhahn, um seinen Becher mit Leitungswasser zu füllen, damit er eine Aspirin einwerfen konnte. Er nahm sich einen Schluck davon und hoffte, dass die Tablette sofort wirken konnte. Als er seinen Becher leertrank und nach seiner Zahnbürste und Zahnpasta schnappte, stolperte er auf Kalems Fuß. „Woah, wer hat hier seinen Schuh liegen gelassen?!“, beschwerte sich Brix und stand wieder auf, bis er Kalem bemerkte. Der 18-Jährige brach in Lachen aus, als er sah, dass Kalems Kopf im Klo feststeckte. „Oh Mann, das ist zu episch, hahaha!“, lachte er. Kalem hörte Brix und verlangte von ihm, dass er ihn helfen sollte, seinen Kopf aus dem Klo rauszuziehen. „Ich verstehe dich nicht. Du sollst nicht beim Reden die Nase zuhalten, Klugscheißer. Wo ich gerade dabei bin... ich muss dringend für kleine Jungs. Die Zitronenlimo von gestern hatte es in sich, was meine Blase anging. Weiß du was, ich pinkle einfach dich an, haha!“ Brix pinkelte den Trainer aus Kalos an und betätigte daraufhin die Spülung. „Friss das, Kalem Rider!“, rief der 18-Jährige stolz und richtete seine Hosen ordentlich zu. Danach fing er an, seine Zähne zu putzen und trat dabei öfters auf Kalems Waden. Nach wenigen Minuten kam Kai ins Badezimmer und lachte sich ebenfalls kaputt bei dem Anblick. „Ey, warst du das mit Kalem?“, wollte Brix wissen und spuckte ins Waschbecken hinein. „So ist es!“, gab Kai als Antwort und fühlte sich kein bisschen schlecht dabei. „Jo, Bro. Das war eine echt geile Aktion!“, lobte der 18-Jährige und gratulierte seinen besten Freund mit einem Faust-auf-Faust-Gruß. „Sag mal, ist es nicht besser, die benutzte Zahnpastete auf Kalem zu spucken?“, fragte der Drachen-Trainer. „Boah, du hast recht!“, entgegnete Brix und spuckte den Rest seiner Zahnpasta auf Kalems Rücken. Kai schnappte sich seine Zahnbürste und seine Zahnpastete, um seine Zähne zu putzen. Dabei spuckte er die Pastete komplett auf Kalem. „Musst du auch für kleine Jungs?“, fragte Brix. „Ähm, klar... wie jeden morgen. Unser Klugscheißer eignet sich gut als Baum, muahahaha!“, lachte Kai und pinkelte ebenfalls den klugen Trainer an. Die beiden Jungs genossen die Zeit kurz vorm Unterrichtsbeginn und starteten gut gelaunt in den Morgen. Ohne den klugen Trainer verließen sie um kurz vor halb acht ihr Zimmer und gingen ins Schulgebäude.

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Kapitel 11: Sexy Badenixen!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 19 Dez 2014 - 5:55

Kapitel 11: Sexy Badenixen!

Maike, Serena und ich standen mit Sannah, Ash, Citro, Heureka, Lucia und Xenia vor unserem Klassenzimmer und sprachen über den heutigen Tag, was für uns anstand. Wir sahen, wie Kai und Brix mit einer übertrieben guten Laune auf uns zukamen und nicht aufhörten, zu lachen. „Was ist denn so komisch?“, fragte Xenia. „Ihr hättet dabei sein sollen, aber echt, ha...ha!, lachte Brix und kriegte sich nicht mehr ein. „Ihr zwei habt sicher wieder irgendeinen Mist angestellt, das kann ich schon riechen“, vermutete Maike. „Könnt ihr ein Geheimnis für euch behalten?“, fragte uns Kai. Wir nickten und warteten darauf, was uns der Drachen-Trainer zu erzählen hatte. „Also...“ In dem Moment kam Cynthia, der Champ der Sinnoh-Region, zu uns und schloss unsere Klasse auf. Wir gingen in unser Klassenzimmer hinein und setzten uns auf unsere Plätze. „Ich bitte um Ruhe“, verlangte Cynthia und holte aus der Schublade des Lehrerpults das Klassenbuch heraus, um die Anwesenheit sofort zu überprüfen. Wieder galt das Melden, wenn unsere Namen aufgerufen wurden. „Carina Rayono... Kai Hydreigon... Alexander Birk... Sannah Melody... Serena Blackwell... Citro Illumina... Heureka Illumina... Ash Ketchum... Xenia Blue... Lucia Sinnoh... Maike Blütenburg... Kalem Rider... okay, wisst ihr, was Kalem hat?“, fragte uns Cynthia. Keiner gab eine Antwort darauf, nur ein Schulterzucken. „Na dann, also... es geht um den jetzigen Unterricht. Einige von euch oder die ganze Klasse hat schon sicher einen Blick auf den Stundenplan geworfen und heute in der ersten beiden Stunden steht Schwimmunterricht an. Und in der dritten Stunde habt ihr Leichtathletik bei Troy in der Sporthalle, ebenfalls zwei Schulstunden. Die letzten Stunden habt ihr Training mit euren Pokémon, die von mir und Troy unterrichtet wird. Ich bitte euch, Schwimm- und Sportsachen zu holen und wir treffen uns in einer viertel Stunde in der Schwimmhalle, neben der Sporthalle auf dem Campus“, sprach der Champ aus Sinnoh. Wir verließen alle direkt die Klasse, um unsere geeigneten Sport- und Schwimmsachen für den heutigen Sporttag zu holen.
Kai und Brix rannten in ihrem Zimmer und suchten ihre Schubladen der Kommoden durch und wurden fündig, als sie ihre Badehosen dort entdeckten. Kai holte für sich und seinen besten Freund Handtücher aus dem Badezimmer und musste wieder lachen, als er sah, dass Kalems Kopf immer noch im Klo feststeckte. „Guck mal, Bro. Er steckt immer noch in der Kloschüssel fest!“, lachte Kai. Brix ging zu Kai und lachte mit ihm. Daraufhin gab er Kalem einen Tritt auf dem Rücken. „Hab viel Spaß im Klo, du Versager. Du bist sowieso spät dran, haha!“, lachte Brix und verließ mit dem Drachen-Trainer das Zimmer, um mit Ash und Citro in die Schwimmhalle zu gehen.
„Ich bin total aus dem Häuschen! Ich habe mir nicht mal Gedanken gemacht, welchen Bikini ich für den Schwimmunterricht anziehen soll“, sagte Serena und konnte sich nicht für einen ihrer Bikinis entscheiden. Sie möchte den pinken Bikini sehr, aber auch den azurblauen und den kaminroten fand sie sehr schön. „Such dir einfach einen aus“, entgegnete Maike und packte einen roten Bikini in ihre Sporttasche ein. Ich entschied mich für einen schwarzen Bikini. „Carina? Welche Farbe findet Kai schön?“, fragte mich Serena und hielt mir ihre drei Bikinis vor. „Den blauen“, gab ich als Antwort und packte mein Handtuch in meine Tasche ein. „Sicher...? Hm... na gut, wenn du meinst!“, rief die Trainerin aus Kalos freudig und packte den azurblauen Bikini mit den passenden Badelatschen in ihre Sporttasche ein, „Ich bin mir sicher, dass Kai total fasziniert von mir sein wird, hihi.“ „Serena ist wieder in ihrer Phase, wo sie die Aufmerksamkeit von Kai gewinnen will“, seufzte Maike. „Kann sie ruhig. Ich habe nichts dagegen...“, sprach ich und gönne Serena den Moment, wo sie Kai auf sich aufmerksam machen wollte. Die Trainerin aus Hoenn war verdutzt, dass ich mich auf einmal nicht für Kai interessierte. „Lass mich raten, du stehst auf den chaotischen Brix, dem Kind!“, glaubte Maike. „Brix ist garnicht mein Typ. Klar, er ist ein ziemlich netter Junge, aber ich stehe auf reife Männer“, gab ich zu, „Nicht, dass ich jetzt auf der Suche nach einem Mann fürs Leben bin, wenn du das denken solltest.“ Maike und Serena schauten mich eigenartig an, als wäre ich heimlich in jemanden verliebt. „Komm schon, wer ist der Glückliche, wenn du von Kai und Brix nichts willst?“ „Ich bin momentan nicht verliebt“, antwortete ich. „Ach, das ist nur so ein Geschwätz. In Wirklichkeit bist du in jemanden verliebt, kannst es aber nicht zugeben“, behauptete die Trainerin aus Hoenn. „Maike, ich glaube, du brauchst ein bisschen Abwechslung, die du in der Schwimmhalle bekommst, wenn jeder von uns Bahnen schwimmen muss“, entgegnete ich. Ohne weitere Worte ging ich mit meinen Mitbewohnerinnen und unseren anderen Klassenkameradinnen, die im Aufenthaltsraum des Mädchen-Wohnhauses auf uns warteten, in Richtung Schwimmhalle.
Vor der Schwimmhalle versammelte sich unsere Klasse und wir hörten Cynthia zu, die uns erklärte, dass de Mädchen einen eigenen Umkleideraum bekamen, auch die Jungs bekamen dies. Gemeinsam betraten wir die Schwimmhalle und gingen getrennt in die Umkleideräume, wo jeder von uns Kabinen bekam, wo jeder für sich war und sich in Ruhe umziehen konnte.
Die Jungs waren zuerst fertig und betraten den Schwimmbereich. Dort befanden sich zwei große Becken; eins war ein Nichtschwimmerbecken, wo eine lange, große Rutsche die Beckenränder versehen und eher für entspanntes Schwimmen und Spaß geeignet war, das andere war ein Schwimm- und Tauchbecken, perfekt für das Training für die Aufträge, die wir im Missions-Bereich zugeteilt bekamen. „Ich bin gespannt, wie die Mädchen in ihren Bikinis aussehen, hehe“, lachte Brix. Ash, Citro, Kai und Brix trugen alle Badehosen, die sehr luftig waren und einen coolen Eindruck schenkten. Der junge Erfinder schämte sich für seine blasse Haut, da er im Gegensatz zu seinen Mitschülern nichts für seine Hautfarbe tat. „Habt ihr echt keine Ahnung, was mit Kalem ist?“, fragte Ash nach. „Nein, ist mir auch echt egal“, log der Drachen-Trainer. „“Ist ja auch nicht schlimm“, sprach Citro, „Übrigens habe ich hier eine spezielle Sonnencreme, die euch vor Hautreizungen schützt!“ „Ähm, es ist Winter und die Sonne scheint selten in dieser Jahreszeit“, sagte Brix. „Trotzdem ist sie wirksam“, sprach der junge Erfinder und reichte Ash die Flasche weiter. „Kann es sein, dass diese Sonnencreme auf der Haut brennt?“, fragte der Trainer aus Kanto nach. „Unmöglich, denn die Wissenschaft katapultiert uns in die Zukunft!“, rief Citro freudig. „Äh ja... echt spannend und so...“, seufzte Brix und bemerkte erst jetzt den attraktiven Körper von Kai, „Ey, ich habe nie so richtig darauf geachtet, dass du so einen Hammer Sixpack hast, Kai!“ „Fitnesstraining zahlt sich aus, Bro“, entgegnete Kai und fand es gut, seinen Körper zu präsentieren, „Ich habe auch einen goldenen Backenzahn, muahaha...! Aus echtem, puren Gold.“ Der Drachen-Trainer zeigte seinen Klassenkameraden seinen Backenzahn aus Gold. „Wann hast du den da einbringen lassen?“, fragte Ash neugierig. „In meinem Drachenclan, wo ich gelernt habe, ein Drachen-Trainer zu sein, aber das ist bestimmt schon fast zehn Jahre her.“
Nach einigen Minuten betraten auch wir den Schwimmbereich und gingen auf die Jungs zu. „Uhh, was kommen da denn für hübsche Mädchen auf uns zu?“, flirtete der 18-Jährige Trainer aus Hoenn. Serena war völlig fasziniert von Kai und seinem Körper. Deshalb hoffte sie, ein Kompliment von ihm zu ihrem Aussehen zu erhalten, was auch direkt kam. „Ihr seht echt alle hübsch aus. Ihr seid die Bikini-Girls unserer Klasse!“ „Wir Mädels haben auch Geschmack, was das angeht. Heureka ist unser kleines Maskottchen, mit ihren süßen Dedenne-Schwimmflügeln“, sprach Sannah. „Ich darf leider nicht mit ins Schwimmerbecken, weil ich noch nicht das Seeper-Abzeichen habe“, sprach Heureka und wirkte enttäuscht, da sie die jüngste Schülerin unserer Klasse war. „Ich werde bei dir im Nichtschwimmerbecken sein, Heureka. Dann bist du auch nicht allein“, sagte Citro. Cynthia kam auf uns zu, leider nicht in einer Badekleidung, und bat uns, uns bei ihr zu versammeln, um uns wichtige Regeln für den Schwimmbereich zu erklären.
„Das Nichtschwimmerbecken ist für jüngere Trainer geeignet, die nicht schwimmen können. Da können sie für mehrere Stunden an dem Seeper-Abzeichen arbeiten, um für den Schwimmerbecken bereit zu sein“, erklärte uns der Champ der Sinnoh-Region, „Das Schwimmerbecken ist für die Trainer gedacht, die sehr gut schwimmen können und hier das Tauchen erlernen können. Das ist also eine harte Herausforderung für die Missionen, die ihr demnächst mit euren Pokémon außerhalb der Schule beherrschen müsst und sollt. Troy müsste gleich kommen, um die Schwimmer zu unterrichten. Ich bin für die Nichtschwimmer verantwortlich. In dem Falle unterrichte ich Heureka.“ Cynthia wusste auch, dass Citro seiner Schwester beistehen musste, da sie noch sehr jung war und er ihr ebenfalls beim schwimmen lernen helfen wollte. Sie verlangte von uns, auf Troy zu warten, damit er uns im Schwimmerbecken unterrichten konnte.
Wir setzten uns auf einem großen Balken, während Cynthia mit Heureka und Citro ins Nichtschwimmerbecken ging. Brix schaute sich die Sprungtürme an, die verschiedene Höhen hatten. Es gab einen Meter, drei Meter, fünf Meter und zehn Meter hohe Sprungtürme. „Wer traut sich, vom Zehn-Meter-Brett zu springen?“, fragte Brix uns allen. „Das fragst du nur, weil du dich das nicht traust, oder?“, wollte Xenia wissen. „Ich trau mir alles zu. Wenn jemand mich fragt, ob ich an eine Tamotbeere beißen soll, dann tue ich es auch!“, gab Birks Sohn an. „Wenn du schon auf Barschwa-Lippen stehst, haha!“, lachte Maike und richtete ihr Bikini-Oberteil ordentlich auf. Der 18-Jährige starrte die Trainerin aus Hoenn sehr begehrenswert an, als diese Probleme mit ihrem Bikini-Oberteil hatte. „Oh nein, ich glaube, ich muss mir einen neuen Bikini anschaffen. Mein Busen ist relativ groß geworden...“, jammerte Maike. „Wie wäre es denn, wenn du dein Oberteil ausziehst und es mir schenken würdest?“, schlug Brix vor. Kai gab ihn einen Stoß an seinem Oberarm. Troy kam nach einer kurzen Verspätung in die Schwimmhalle und kam auf uns zu, um den Schwimmunterricht zu starten. „So, liebe Schüler. Heute ist Donnerstag und für euch steht Sportunterricht an, einen halben Tag“, sprach der Champ der Hoenn-Region, „Als erste möchte ich sehen, wie gut ihr schwimmen könnt. Also stellt euch hinter diese Sprungstufen an und nutzt die ganze Bahn, um einmal hin und zurück zu schwimmen.“

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Kapitel 12: Sport ist nicht immer Mord!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 20 Dez 2014 - 14:35

Kapitel 12: Sport ist nicht immer Mord!

Als Troy uns allen die erste Aufgabe erteilt hatte, gingen wir zur Sprungstufe, die eine eigene Schwimmbahn hatte. Jede dieser Stufen hatte eine eigene Bahn, aber wir sollten nur die eine nutzen, damit Troy uns bewerten konnte. Lucia war die erste, die die Bahn hin und zurück schwimmen musste. Der Champ war sehr streng und brüllte Lucia wie ein bösartiger Lehrer an. Die Trainerin aus Sinnoh schwamm entspannt die Bahn hin und zurück. Danach kamen die anderen nacheinander dran und schwammen ebenfalls ganz gut. Als Serena als nächste die Bahn schwimmen musste, war sie dabei etwas nervös und unsicher, da auch Troy sie anbrüllen würde. „Streng dich an, Mädchen! Sei stärker als das Wasser!“, brüllte der Champ der Hoenn-Region und folgte Serena am Beckenrand weiter, um zu sehen, ob sie auch ihre Arme und Beine fürs Schwimmen nutzte. Serena schaffte auch mit einer positiven Bewertung die Bahn, sodass ich die nächste war. „Los! Los! Los!“ Auch Troy war sehr streng zu mir. Mit viel Mühe und Selbstvertrauen schaffte auch ich die Bahn hin und zurück und setzte mich zu meinen Mitschülern, die auch die Bahn fertig hatten. Nur noch Kai, Maike und Brix mussten noch schwimmen. „Ladies First“, sagte Brix und ließ Maike vor. „Danke, aber ich stand direkt hinter dir“, entgegnete Maike und hatte noch mit ihrem Bikini-Oberteil zu kämpfen. „Hör auf, an deinen Titten zu fummeln und schwinge dich ins Feuchte!“, rief Kai und lachte dabei. Maike sprang von der Stufe ab und fing an, die Bahn durchzuschwimmen. Sie wurde auch angebrüllt von unserem jungen Lehrer, konnte sich auch eine gute Bewertung von ihm abstauben. Die Trainerin aus Hoenn stieg aus dem Wasser raus und setzte sich zu uns. Jetzt waren nur noch Kai und Brix da, die die Bahn hin und zurück schwimmen mussten. Kai schwamm vor seinem besten Freund die Bahn fertig. Ihm machte es nichts aus, wie laut Troy ihn anbrüllte und ihn dazu ermutigte, ordentlich und schnell zu schwimmen. Als er nach kurzer Zeit fertig war, konnte nun Birks Sohn seinem Lehrer zeigen, wie gut er schwimmen konnte. „Na, los! Ich möchte sehen, wie gut du bist!“, brüllte Troy. Brix gab sich Mühe dabei und schaffte die Bahn ebenfalls sehr gut. Wir versammelten uns alle auf die Sitzfläche kurz vorm Schwimmerbecken. Der Champ aus Hoenn erklärte uns nun, wie wir das Tauchen lernen könnten. „Jeder von euch springt vom Ein-Meter-Brett, mit den Armen und Händen zusammengelegt über den Kopf, ins Wasser und müsst mindestens einige Sekunden unter Wasser bleiben und dabei schwimmen. Die Mädchen fangen an.“ Wir stellten uns am Ein-Meter-Brett an und diesmal fing Xenia an, die elegant ins Wasser sprang und beim Tauchen ihre Arme und Beine zum Schwimmen bewegte. „Das mit dem Tauchen kriegt jedes vierjähriges Kind hin“, behauptete Brix, als Sannah als nächste vom Brett sprang. „Glaubst du, dass du das besser kannst?“, fragte Maike. „Na klar. Neben meinem Training mit meinem Pokémon in Wurzelheim zuhause bin ich auch schwimmen gegangen und bin mehrmals um den Block gelaufen“, gab der 18-Jährige als Antwort, „Ich treibe gerne Sport.“ „Wow, dann ist das ja der ideale Tag für dich!“, stellte ich fest und freute mich für Brix, „Kai ist ebenfalls sehr sportlich begabt, muss du wissen.“ „Oh, Carina... ich werd rot vor lauter Verlegenheit, hehe“, lachte der Drachen-Trainer. „Hey, ihr! Nicht quatschen!“, rief Troy und beobachte, wie Ash seine Haltung auf dem Sprungbrett hielt. „Kai, wie trainierst du deinen Bauch, Oberkörper und Arme?“, fragte Serena verlegen und versteckte ihre Schüchternheit in ihrer Haarpracht. „Ich mache Liegestützen, Sprinten für die Beine und Oberschenkel, Hanteltraining und intensives Bauchtraining“, antwortete Kai. Maike und Serena waren total begeistert von Kais Körper, sodass sie ihn unbedingt fragten, ob sie seine Muskeln an den Armen fühlen durften. Der Drachen-Trainer erlaubte es ihnen auch.
Auch wir mussten nun vom Ein-Meter-Brett springen und nach dem Sprung unter Wasser schwimmen. Für die sportlichen Jungs war dies kein Problem, aber für Maike, Serena und mich war dies eine wahre Herausforderung, da wir nicht lange unter Wasser bleiben konnten. „Das Tauchen ist gerade für die Missionen nicht sehr einfach, wie ihr es gedacht habt. Ihr braucht noch viel Training, bevor ihr auf eure erste Mission geht. So könnt ihr keine Aufträge annehmen!“, teilte uns Troy mit und wirkte sehr ernst, „Besonders Maike, Carina und Serena tun sich echt schwer bei dem Tauchtraining. Halten keine fünf Sekunden unter Wasser aus und planschen wie kleine Kinder, die im offenen Meer herumtreiben.“ „Das war jetzt aber nicht sehr nett!“, mischte sich Sannah ein. „Das ist so, Sannah. Jeder von euch hat Stärken und Schwächen. Um eure Schwächen zu Stärken zu machen, brauchen wir gemeinsam viel Zeit für das Ziel, damit ihr von euren Schwächen davonkommt. Jeden Donnerstag steht für euch Sport an, um euch körperlich fit zu halten und was neues zu lernen. Cynthia und ich helfen euch dabei, wo wir nur können“, sprach Troy, „So, wir haben schon viel gemacht und ich denke mal, dass ihr euch kurz vor Unterrichtsschluss noch etwas im Nichtschwimmerbecken austobt.“ Wir alle gingen zu Heureka und Citro ins Nichtschwimmerbecken und entspannten uns noch, bevor wir Frühstückspause hatten. Troy unterhielte sich mit Cynthia darüber, was in der Leichtathletikstunde vorkommen sollte. „Bin ich wirklich so schlecht im Tauchen?“, fragte Serena der ganzen Klasse. „Nein, das bist du nicht“, sagte Xenia. „Troy wird uns ziemlich hart auseinander nehmen, so wie er rumgebrüllt hat...“, stellte Brix fest, „Besonders euch Mädels... ihr tut mir echt alle leid...“ „Ihr Jungs seid auch immer kräftig gebaut!“, entgegnete Maike und richtete immer noch ihr Bikini-Oberteil zurecht. Der 18-Jährige starrte die verzweifelte Trainerin an und fand es interessant, wie sie an ihrer Oberweite fummelte. „Liebend gern würde ich meine Hände da haben...“, flüsterte Brix Kai ins Ohr zu. Der Drachen-Trainer verstand die Situation seines besten Freundes gut, dachte aber auch an mich und stellte sich dabei eine schöne Zukunft mit mir, Hand in Hand, vor.
Es war Frühstückspause in der Cafeteria. Wir saßen auf unserem Stammplatz und aßen zum Frühstück ein belegtes Brötchen, eine Obstsorte nach Wahl und als Getränk ein Glas Kakao. „Zum Glück ist die Schwimmstunde für heute beendet“, freute sich Maike. „Leichtathletik ist auch ein sportliches Fach, mit dem es nicht zu spaßen ist“, sprach Citro, „Dort wird man übertrieben schwitzen, wenn man sich für eine Übung anstrengt.“ „Das wird ein Spaß!“, rief Kai und freute sich auf die nächste Sportstunde. Auch Brix freute sich darauf. „Ihr wisst, dass Cheerleading auch Sport ist, speziell für uns Mädchen“, erwähnte Xenia, „Maike, du brauchst den Sport, auch wenn du beim Schwimmunterricht deine Frauenprobleme hattest.“ „Ist mir schon klar, aber ich kann nichts dafür, dass mir mein Lieblingsbikini zu klein wird“, entgegnete die Trainerin aus Hoenn. „Können wir bitte über was anderes reden als um Frauenprobleme?“, wollte Ash wissen und verstand nur Bahnhof bei dem Thema. „Halt die Klappe, Ash. Das Thema war gerade voll interessant!“, rief Brix und wollte mehr über Maikes Problem erfahren. Aber die Schulklingel läutete für den nächsten Unterricht.
Wir gingen in die Sporthalle, wo wir bei Troy und Cynthia Leichtathletik hatten. Jeder von uns musste bequeme und lockere Sportkleidung für die zwei Stunden in der großen Sporthalle tragen, da wir uns viel körperlich bewegen mussten. Die beiden Champs hatten für uns ein Hindernis bereitgestellt, wo wir sprinten, springen, kriechen und klettern mussten. „Ihr überquert den Hindernis drei Runden lang. Das soll euch fit halten und wehe ich sehe jemanden nicht schwitzen, dann müssen noch drei weitere Runden her!“, teilte uns Troy mit und pfiff an der Pfeife für den Start. Alle liefen nacheinander los und überquerten jedes Hindernis, was uns in die Quere kam. Von Bock springen und unter Bänke kriechen bis hin zum Tau hinauf zur Decke zu klettern, das alles stand auf dem Plan der Leichtathletikstunden. „Oh nein... den Tau hochzuklettern ist verdammt schwer...“, stellte Sannah fest und traute sich nicht, zu klettern. „Ach, immer diese Mädchen, die vor allem Angst haben“, sprach Brix und schnappte sich den Tau, der an der Decke hing und kletterte hoch. „Lass uns einfach das überspringen und zu dem Slalomlauf gehen“, schlug Lucia vor. Während Xenia und Lucia das Klettern einfach so wegließen, sprang Brix von dem höchsten Punkt des Taus hinunter und landete unversehrt auf der Matte. „So einfach ist das!“, rief er und versuchte so, die ängstlichen Trainerinnen davon zu überzeugen. „Ich mach mal weiter“, sprach Kai und kletterte als nächster den Tau hoch. Auch er sprang von der selben Höhe wie Brix hinunter und landete auch unverletzt auf dem festen Boden. Nun versuchten es auch Maike, Serena, Sannah und ich es, aber wir schafften nicht mal, die Hälfte der gesamten Höhe zu klettern. „Das ist echt faszinierend, wie die Mädchen ihre Angst etwas überwunden haben!“, stellte Citro fest. „Komm, feuern wir sie an, damit sie es bis nach ganz oben schaffen“, schlug Ash vor. Die Mädchen hatten keine Kraft mehr gehabt, um sich am Tau noch festzuhalten und fielen alle auf einmal auf die Matte. „Au... das tat echt weh!“, jammerte Maike. Serena hatte Glück, da sie sanft auf unsere Rücken saß. „Danke, dass ihr mich aufgefangen habt, Mädels, hihi“, kicherte Serena dankend und ging von Maike, Sannah und mir runter. „Vorsicht, da liegt ein Fußball!“, warnte Kai der Trainerin, aber die bemerkte den Fußball nicht und stolperte. Dabei wurde sie von den Drachen-Trainer aufgefangen. „Oh, danke sehr... Kai...“, bedankte sich Serena und wurde rot im Gesicht. „Kein Problem. Pass bitte demnächst besser auf, wo du hintrittst, ja?“ Serena versteckte wieder ihre Schüchternheit in ihrer goldblonden Haarpracht und lief zum nächsten Hindernis, dem Slalomlauf. Die Jungs halfen uns auf und wir sprinten gemeinsam zum Slalomlauf.

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Kapitel 13: Gefühle von Trainern und Pokémon!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 20 Dez 2014 - 19:09

Kapitel 13: Gefühle von Trainern und Pokémon!

„Und stopp!“ rief Cynthia und beendete unsere Übung. Wir versammelten uns bei den Champs, da sie nun unsere nächste Aufgabe erteilen wollten. Es ging darum, einen Drei-Bein-Lauf zu laufen, um die Partnerarbeit beim Sport besser zu bewerten. Sie teilten uns in Zweiergruppen auf, die so aussahen: Citro mit Heureka, Xenia mit mir, Ash mit Sannah, Maike mit Brix, Kai mit Serena. Lucia blieb ohne Partner allein, da Kalem in der Stunde nicht anwesend war und inzwischen vier Stunden unentschuldigt fehlte. „Ihr bindet um eure Knöchel dieses Band, sodass die Knöchel von euch und eurem Partner fest verbunden sind. Es darf nicht locker sein, sonst fliegt ihr mit einem Gehfehler auf die Fresse, so wie die Jugend es heutzutage bezeichnet“, sprach Troy und gab jeder Zweiergruppe ein Band. „Die Worte klingen sehr hart, Troy“, sprach ich. „Nun, es ist Sport und da muss man halt harte Worte verwenden, um die Teilnehmer zu motivieren“, entgegnete Troy mit einem Lächeln. Jede Gruppe band sich das Band an ihre Knöchel um und mussten miteinander klarkommen, wie ihre Ganghaltung geplant werden musste. „Ich werde extra für dich so schnell laufen, wie du es gerne möchtest“, sprach Kai zu Serena und band ihr sogar die Schnürsenkel ihrer Sportschuhe zu. „Danke sehr, Kai. Du bist echt hilfsbereit“, schwärmte die Trainerin aus Kalos. „So, jetzt gut aufpassen!“, rief Cynthia, „Stellt euch in einer Reihe an und ich gebe das Kommando an! Auf die Plätze, fertig... und los!“ Ash und Sannah liefen los und nach einigen Meter folgten dann auch die nächste Zweiergruppe und nacheinander weiter. Brix lief in seinem Tempo, was seiner Laufpartnerin Maike überhaupt nicht gefiel. Sie konnte nicht mithalten. „Würdest du mal etwas langsamer gehen?!“, beschwerte sich die Trainerin aus Hoenn. „Nö!“, gab Brix als Antwort und war hochmotiviert. „Geh bitte etwas langsamer!“, rief Maike und fühlte sich von ihrem Partner nicht ernst genommen. „Alexander, bleib bitte stehen!“, verlangte Troy. Der 18-Jährige blieb stehen und musste mit Maike nochmal zurück zum Start, um mit Maike ein gemeinsames Schritttempo zu erhalten. Es hat nun besser geklappt und Maike war damit zufrieden. Alle mussten ungefähr drei bis vier Runden in der Halle laufen, was auch völlig in Ordnung war, was dem Schritttempo anging.
Nach dem Drei-Bein-Lauf durften wir eine kurze Verschnaufpause halten und 0,5 Liter-Flaschen Wasser trinken, die Troy und Cynthia für uns extra für den Sporttag mitgebracht hatten. „Tut das gut...!“, freute sich Brix, als er seine Flasche mit nur einem Zug leertrank. „Du hättest dein Mineralwasser besser aufteilen sollen, anstatt es direkt leer zu saufen“, sagte Maike. „Seid ihr alle bereit für einen Fünfzig-Meter-Lauf?“, fragte uns Troy.
In der Sporthalle gab es eine Fünfzig-Meter-Bahn, wo wir noch die letzten Minuten vor der Mittagspause nutzen mussten. Es handelte sich dabei um einen Extremlauf, den jeder von uns in einer schnellen Bestzeit schaffen musste. Für die sportlichen Trainer unter uns war die Aufgabe ein Kinderspiel. Jeder sprintete durch die Bahn und bekamen unterschiedliche Bestzeiten, außer Kai und Brix, die waren schneller als wir alle. Fünfzehn Minuten vor Mittagspause gingen wir in die Umkleidekabinen, um zu duschen und uns umzuziehen, damit wir pünktlich entlassen werden konnten. Cynthia und Troy hatten uns noch mitgeteilt, dass wir unsere Pokémon nach der Mittagspause aus der Heilungskur abholen mussten, um für die letzten beiden Stunden auf den Sportplatz am Strand mit ihnen zu trainieren und das trotz der kalten Jahreszeit.
In der Cafeteria gab es zum Mittagessen Fischstäbchen mit Rahmspinat, Kartoffelpüree und nach Wahl mit Remoulade und Ketchup. Als Getränk gab es zur Auswahl Mineralwasser, Cola oder Orangenlimonade. Wir besetzten wieder mal unseren Stammplatz und genossen das Essen. „Und wie geht es euch allen?“, fragte ich meinen Klassenkameraden. „Meine Beine fühlen sich wie Pudding an...“, gab Ash als Antwort. „Mir hat es riesigen Spaß gemacht!“, rief Heureka freudig. „Der Muskelkater ist ein Zeichen dafür, dass man sich angestrengt und den Sport ernst genommen hat. Er geht nach einer Weile schon weg, keine Sorge“, sprach Kai. „Zum Glück haben wir jetzt gleich draußen auf dem Sportplatz Unterricht, wo wir mit unseren Pokémon trainieren können“, sagte Sannah. Jeder von uns freute sich, dass der Tag in einer kurzen Zeit wieder vorbei war. Zum Glück hatten wir nicht jeden Tag Sport, nur Donnerstags. Als wir mit dem Essen fertig waren, verließen wir gemeinsam die Cafeteria und gingen in die Heilungskur, um unsere Pokémon dort für den Training auf dem Sportplatz abzuholen.
Die Schulklingel läutete für die nächste Stunde. Wir machten uns nach der Abholung unserer Pokémon auf dem Weg zum Sportplatz, was sich in der Nähe des Strandes befand. Es hatte Ähnlichkeiten mit einem Fußballfeld in einem Trainingsgelände. Troy und Cynthia hatten ebenfalls ihre Pokémon, ein Metagross und ein Knakrack, bei sich und waren für das Wetter warm angezogen. Die Wolken am Himmel waren gräulich, sodass es jeden Moment anfangen könnte, zu schneien. „Gut, dass ihr auch daran gedacht habt, euch warme Kleidung zuzulegen. Ja, die letzten beiden Stunden finden heute im Freien statt, denn wir machen jetzt gleich eine kleine Trainingseinheit für Trainer und Pokémon“, erklärte Cynthia. „Der Sportplatz hier bietet für jeden von euch und euren Pokémon viel Platz, um Kämpfe zu bestreiten“, sprach Troy, „Ihr werdet gleich wieder aufgeteilt, um gegeneinander anzutreten. Dabei werdet ihr wieder bewertet in Sachen Haltung, Vertrauen und Strategie.“ Die Gruppenaufteilung war wie bei der Leichtathletikstunde gleich. Bevor wir alle nach geeigneten Plätzen für unsere kleinen Duelle finden durften, zeigten uns Troy und Cynthia ihren Kampf. Metagross und Knackrack zeigten all ihre Kraft mit ihren physischen Attacken wie Sternenhieb und Drachenstoß. Es war ein Kampf der Giganten. „So sieht ein harter Kampf zwischen Profis aus“, teilte Troy uns mit. „Eines Tages könnt ihr auch gegen uns kämpfen, aber nur, wenn das Band zwischen euch und euren Pokémon sehr stark geworden ist“, erzählte Cynthia.
Nun konnten wir mit unseren Partnern ein Pokémon-Kampf austragen. Meine Partnerin Xenia hatte ein Altaria im Besitz, welches den Spitznamen Xeblu trug. Ich setzte mein Emolga für den Kampf ein. Xeblu war nicht so schnell wie Emolga, aber zeigte mit seinen Attacken viel Ausdruck und Kraft, sodass mein Pokémon nicht mithalten konnte. Bei meinen Mitschülern konnte man ebenfalls spannende Kämpfe sehen. Alle gaben sich Mühe und hatten viel Vertrauen zu ihren Pokémon aufgebaut. Die Champs selbst waren schwer beeindruckt von den Trainern und ihren Pokémon. „Die Trainer haben eine echt enge Bindung zu ihren Pokémon“, stellte Troy fest. Cynthia stimmte ihren Kollegen und Amtsveteranen zu.
Nach den Kämpfen sammelten wir uns wieder zusammen und hörten uns die Bewertungen von Troy und Cynthia an. „Wir sind schwer beeindruckt von euch und euren Pokémon. Jeder von euch hat gute Bewertungen erhalten“, sagte Cynthia. „Die Haltung, das Vertrauen und die Strategie waren sehr gut und ihr habt das Zeug dazu, hier in der Schule groß rauszukommen. Ihr werdet hier noch vieles lernen und mit euren Pokémon könnt ihr eure Ziele und Träume erreichen“, sprach Troy. „Das ist nicht euer ernst?!“, staunte Brix. „Wir meinen das wirklich ernst. Eure Bindung zu euren Pokémon zeigt das Selbstvertrauen, was in jedem von euch steckt. In euren Kämpfen haben wir gesehen, dass ihr es durchziehen wollt“, entgegnete Cynthia. Bei Sannah und Maike kullerten die Tränen. Es kam Freude auf und das nur wegen den kleinen Probekämpfen. „Zwar seid ihr erst in der Woche eingeschult worden, aber wir erkennen an jeder neuen Schulklasse, dass sie ihre Ziele folgen, das zu werden, was sie gerne wollen. Sei es nun ein Drachen-Meister, Top-Koordinatorin, Pokémon-Meister oder Performerin... das sind Berufe, die euch mit euren Pokémon verbindet. Lasst eure Ziele niemals aus den Augen! Bleibt immer dran und arbeitet euch hoch!“ „Ich habe seit meiner Kindheit viel mit Drachen-Pokémon zusammengearbeitet und hier möchte ich noch vieles mehr über die Drachen erfahren“, erzählte Kai, „In diesen vier Tagen, die ich hier bin, habe ich von meinen Mitschülern hier einiges über ihre Träume erfahren. Ich bin echt beeindruckt, dass ihr als wahre Champs die Emotionen von uns und unserem Pokémon erkennen könnt. Das rührt mich sehr.“ „Wir waren selbst mal Schüler dieses Internats und haben unser Ziel erreicht, die Meister unserer Heimatregionen zu sein. Jetzt helfen wir euch, dass ihr eure Ziele erreichen könnt“, sprach Cynthia. Mit den Worten wurden wir vom Unterricht befreit und konnten uns vom stressigen Sporttag erholen. Wir nutzten die Zeit, um etwas am Strand auf einer Mauer die Seele baumeln zu lassen und mit unseren Pokémon einen gelungenen Schultag zu genießen. Serena fing an zu weinen, als sie ihr Fynx auf dem Schoß hatte und es streichelte. „Ich bin so froh, dass ich mein süßes, kleines Fynx habe... wenn ich es nicht hätte, würde ich mich nicht für den Traum als Pokémon-Performerin entschieden“, schluchzte sie und wischte ihre Tränen mit ihrem pinken Taschentuch ab. „Fynx, Fnyx!“ Selbst ihr Pokémon war froh, eine so tolle Trainerin zu haben. „Es wird noch ziemlich lange dauern, bis wir unsere Ziele erreicht haben, aber es wird sich lohnen“, sprach ich, „Ich bin auch froh, euch alle hier als Freunde zu haben.“ „Wir sind ebenfalls glücklich und zufrieden, mit euch allen Freundschaft geschlossen zu haben, auch wenn wir aus verschiedenen Welten kommen“, entgegnete Citro. „Ob die Emotionen von Trainer und Pokémon auch was mit einer Partnerschaft zu tun hat?“, fragte sich Sannah, „Zum Beispiel, dass man nicht allein für sein Ziel sich hocharbeitet, sondern auch die Liebe zwischen zwei Trainern eine Rolle spielt, wo sie sich gegenseitig unterstützen. Ob es auch bei den Pokémon eine Liebe entstehen kann, ist auch fraglich. Ich würde am liebsten mit einem Freund für meinen Traum kämpfen.“ „Liebe zwischen Trainern?“, fragte sich Kai in seinen Gedanken und schaute mich dabei an. Aber er dachte auch an Serena, die völlig durch den Wind war, als sie immer in seiner Nähe war.

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Kapitel 14: Freundschaft möglich?!

Beitrag von Reshikrom94 am So 21 Dez 2014 - 14:25

Kapitel 14: Freundschaft möglich?!

Nach unseren gemeinsamen Aufenthalt am Strand ging jeder in ihre Zimmer zurück, um sich vom anstrengendem Sporttag zu erholen. Vorher mussten wir unsere Pokémon wieder in die Heilungskur zurückbringen, damit sie sich auch erholen konnten. Maike und Serena wollten ihre Sportkleidungen in den Waschsalon des Mädchen-Wohnhauses bringen, aber ich blieb hier, um in der Schulhomepage nach den bestellten Schulbüchern zu schauen, ob man diese schon in der Schulbibliothek abholen konnte. „Sollen wir deine Sportsachen mitwaschen?“, fragte mich Maike und warf alle benutzten Sportkleidungen in einem Wäschekorb hinein. „Gerne, hier...“, antwortete ich und warf meine Klamotten mit dazu in den Wäschekorb. „Wenn die Bücher schon da sein sollten, könntest du sie dann auch für Serena und mich abholen?“, fragte Maike noch dazu. Ich nickte. „Vielen Dank!“ Meine Mitbewohnerinnen verließen unser Zimmer und gingen in den Waschsalon. Ich schaute mich ganz in Ruhe auf der Schulhomepage um und gab in der Suchleiste meine Klasse, die EG026, ein und wurde fündig. Es gab den Stundenplan für die nächste Woche und auch eine Nachricht, dass unsere Schulbücher zum Abholen bereit standen. Sofort fuhr ich den Laptop herunter und machte mich bereit, um ins Schulgebäude zu gehen, wo sich dort die Schulbibliothek befand.
Die Schulbibliothek befand sich im Erdgeschoss und war ein beliebter Ort für die Trainer, die schon etwas länger auf der Schule waren, die sogenannten Studenten, die sich eher im Bereich Forschung der Pokémon interessierten. Hier konnte man Wissensbücher über Pokémon, bestimmte Fachbücher über einen Pokémon-Beruf und vieles mehr ausleihen, aber dafür musste man seinen Trainerpass vorzeigen und sich in der Liste mit Vor- und Nachnamen und Klasse eintragen. Ich ging auf die Bibliotheksleiterin zu, um sie wegen der Schulbücher der Klasse EG026 zu fragen. Die junge Frau, die auch gleichzeitig eine Ass-Trainerin und Studentin war, recherchierte auf ihrem Computer und listete mir die ganzen Bücher auf, die für unsere Schulfächer geeignet waren. Es waren schon recht viele Bücher und ich wollte ja noch die für Maike und Serena mit abholen. „Es sind folgende Bücher für die Klasse EG026 geliefert und angekommen... das Lehrbuch für die Mega-Entwicklung, das Lehrbuch für den PokéDex, das Lehrbuch für die Elementklassen der Pokémon, das Lehrbuch für Talente, das Lehrbuch für die Erstellung einer Trainerpromo, das Lehrbuch für Missionen, Aufträge und Sport und das Lehrbuch für Kochen und Backen“, zählte die Ass-Trainerin mir auf. „Können Sie mir die ganzen Bücher dreimal geben?“, fragte ich, „Ich wollte sie für meine Mitbewohnerinnen direkt mit abholen.“ „Wenn du mir die Namen deiner Mitbewohnerinnen sagst, dann kann ich dies im Computer als Abgeholt eintragen.“ „Serena Blackwell und Maike Blütenburg. Und mein Name ist Carina Rayono“, gab ich an. „Alles klar. Ich trage die Namen ein und packe für dich und deinen Mitbewohnerinnen die Bücher ein. Das kann etwas dauern, also kannst du dich in der Zwischenzeit hier etwas umsehen“, sprach die Ass-Trainerin. Ich nutzte die Zeit auch, um mich hier umzusehen. In einer Sitzecke traf ich auf Kalem, der sich mit einem Ass-Trainer unterhielt und mit ihm die geliehenen Bücher der Studenten in die Regale ein. „Kalem?“, fragte ich und ging auf den Trainer zu. „Oh, hey Carina!“, grüßte mich Kalem zurück, „Bist du hier, um deine Bücher abzuholen?“ „Ja, und ich hole sie noch für Maike und Serena ab“, gab ich als Antwort. „Achja, das hier ist Markus. Er ist ein Student und möchte auch ein Pokémon-Professor werden“, sprach Kalem. „Freut mich, dich kennenzulernen“, sagte Markus zu mir, „Kalem, ich komme schon alleine klar mit dem Einräumen. Verbringe doch etwas Zeit mit deiner Freundin in der Leseecke.“ Ich ging mit Kalem in die Leseecke und setzte mich mit ihm auf einem freien Platz. „Wo warst du denn eigentlich heute?“, fragte ich. „Nun, das wirst du mir zwar nicht glauben, aber ich steckte mit dem Kopf in der Kloschüssel fest“, erzählte Kalem, „Das war wohl eine Racheaktion von Kai, da ich Alexanders Frisur mit Sprühsahne ruiniert hatte... Kai und Alexander sind wohl Trainer, die alles hart auf hart nehmen.“ „Das tut mir echt leid, dass Kai dir das angetan hat. Normalerweise ist er ein ruhiger Geselle...“, entgegnete ich und fühlte mich schuldig. „Ach, das macht nichts...“, beruhigte mich der Trainer aus Kalos, „Meine Klugheit wird dadurch auf eine harte Probe gestellt. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Rebell bin, sowie Kai und Alexander.“ Ich hatte Mitleid mit Kalem und machte mir Sorgen um ihn, dass er nur wegen seiner klugen Birne gemobbt wurde. „Wie geht es eigentlich deiner Nase? Hab gehört, du wurdest von Brix verprügelt.“ „Einigermaßen besser, hat heute morgen, als ich mich befreien konnte, noch etwas geblutet, ansonsten ist alles in Ordnung“, gab Kalem als Antwort und war mir dankbar, dass ich mich für seine Probleme interessierte, „Aber irgendwie finde ich mich nicht bei meinen Mitbewohnern ein, ich meine, sie mögen es, Chaos zu machen, viel Zeit mit den Mädchen zu verbringen und um Pokémon-Kämpfe zu bitten. Ich bin das komplette Gegenteil von denen...“ „Eine solche Sorte von Trainern mögen es halt nicht, dass sie einen Streber um sich herum haben, ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich finde, du solltest mal versuchen, genauso ein Rebell zu sein wie Kai und Brix. Vielleicht akzeptieren sie es“, behauptete ich. „Heißt das, dass ich meine Intelligenz für ein Leben als Rebell aufgeben soll, damit ich von Kai und Alexander akzeptiert werde?“, wollte Kalem von mir wissen. Ich musste das leider bestätigen, denn sonst würde er immer noch von Kai und Brix fertig gemacht werden und das sollte ja vermieden werden. Es war Zeit, dass der Trainer aus Kalos ein neues Image bekommen sollte.
Ich holte meine Bücher und die von meinen Mitbewohnerinnen ab und ging mit Kalem ins Jungen-Wohnaus. Wir machten einen direkten Halt in seinem Zimmer und zum Glück waren Kai und Brix nicht dort. „Perfekt, so wie ich es haben wollte“, sagte ich, „Also, wo ist dein Kleiderschrank?“ Kalem zeigte mir seinen Kleiderschrank und ich warf einen Blick auf seine ganzen Hemden, T-Shirts und Jeanshosen. „Dann wollen wir mal sehen... hmm...“ Kalem hatte überhaupt keine Ahnung, was ich mit seinem Aussehen vorhatte und blieb ruhig, um mich bei der Kleiderwahl nicht zu stören. „Du hast echt schicke Klamotten“, stellte ich fest und suchte mir die Kleidungen heraus, die Kalems rebellische Seite aufwecken würden, „Hier... probiere mal diese Sachen bitte an, ja?“ „Wie? Direkt vor deinen Augen soll ich mich umziehen?!“ „Dann geh ins Badezimmer“, seufzte ich und suchte mir passende Sneaker für den Trainer aus Kalos heraus. Während Kalem ins Badezimmer ging, um sich umzuziehen, durchwühlte ich immer noch seinen Kleiderschrank, um nach guten Schuhen zu suchen. Der Trainer aus Kalos ließ sich Zeit fürs umziehen und kam erst nach einer viertel Stunde aus dem Badezimmer heraus. „Und wie sehe ich darin aus?“ „Du siehst umwerfend aus, äh... sehr rebellisch. Warte, ich habe dir ein gutes Paar Sneakers gefunden. Ziehe sie dir auch bitte mit an“, sprach ich und gab Kalem die Schuhe, damit er sie anziehen konnte. „Die Schuhe verleihen mir noch etwas mehr von der Coolness“, stellte Kalem fest und musste sich noch an sein neues Image gewöhnen. „Ich bin gespannt, was Kai und Brix dazu sagen, ich meine, so sollten sie dir keine Probleme machen“, sprach ich. „Glaubst du, dass ich etwas mit dem Kleiderstil übertreibe? Nicht, dass ich mich blamiere.“ „Keineswegs! Du siehst klasse aus und ich weiß genau, dass Kai es auch ganz gut finden wird“, entgegnete ich und machte Kalem Mut, sodass er mehr selbstbewusster war als vorher.
Nach einer kurzen Weile kamen Kai und Brix ins Zimmer herein und sahen Kalem und mich. „Na, ihr zwei? Hattet ihr etwa vor, euch zu küssen oder wie?“, fragte uns Brix und nahm sich einen Schluck von einer Dose, die mit einem Energiedrink gefüllt war. „Carina, was machst du hier mit Kalem?“, wollte Kai wissen, „Du willst uns jetzt nicht sagen, dass du ihn eben aus dem Klo befreit hast, oder?“ „Nein, Kalem hat mir schon erzählt, dass er sich selbst vom Klo befreit hat und es tut ihn auch sehr leid, dass er euch, in euren Augen, Probleme bereitet, nur weil er ein schlaues Hirn hat. Deshalb habe ich ihn geholfen, sein Image zu ändern, damit er genauso ein Rebell ist wie ihr“, sprach ich und hoffte auf eine positive Meinung von meinem langjährigen Freund. „Ein Klugscheißer wird zum Rebell? Hahaha! Nie im Leben, hahaha!“, lachte der 18-Jährige. „Hey, Bro. Bleib mal bitte ruhig“, sagte der Drachen-Trainer zu seinem besten Freund. Langsam verstand Kai die Situation seines unbeliebten Mitbewohners. Nur weil Kalem anders war als er und Brix, musste deshalb ein neues Image her, damit der Trainer aus Kalos mit seinen Mitbewohnern mithalten konnte. „Es tut mir echt leid, dass ich deinen Kopf ins Klo gesteckt habe“, entschuldigte sich Kai, „Ich war halt sauer, dass du Brix provoziert hast und ihn Sprühsahne auf seine Frisur gesprüht hast.“ „Ich habe auch Mist gebaut und ich sehe das auch ein...“, gab Kalem zu, „Und es tut mir leid, dass ich euch mit meinem Wissen auf dem Keks gehe.“ Kai und Kalem hatten beschlossen, sich zu vertragen und gaben sich dafür gegenseitig die Hand. „Du schließt ebenfalls Frieden, Brix!“, verlangte ich. „Wenn's unbedingt sein muss“, seufzte Birks Sohn und vertrug sich auch mit Kalem. „Okay, aber ich hätte gerne auch einen Wunsch, das gilt für euch drei“, sprach ich, „Ich möchte, dass ihr euch gegenseitig nett und gut behandelt. Für mich bedeutet eine sehr gute Freundschaft viel und außerdem halten wir als Klasse zusammen, um unsere Träume zu erreichen. Bitte tut mir den Gefallen, ja?“ „Großes Drachenehrenwort, versprochen!“, rief Kai und möchte ab sofort Kalem gut behandeln wie der Rest unserer Klassenkameraden. Brix möchte nun auch Kalem wie einen guten Freund behandeln, auch wenn dieser nichts von ihm hielt. „Danke sehr“, bedankte ich mich bei den Jungs und hoffte sehr für sie, dass sie ihr Wort halten und den Trainer aus Kalos trotz seiner klugen Eigenschaft akzeptierten.

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Kapitel 15: Das Liebeschaos!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 22 Dez 2014 - 18:15

Kapitel 15: Das Liebeschaos!

Am späten Nachmittag kam ich mit den Schulbüchern im Besitz ins Mädchen-Wohnhaus zurück und wurde von Maike und Serena aufgehalten, die mit dem Waschen unserer Sportkleidung fertig waren. „Carina? Wo warst du so lange? Hat das Abholen unserer Bücher so lange gedauert?“, fragte Serena. „Ich erzähle euch das gleich, wenn wir im Zimmer sind“, antwortete ich und schloss unsere Zimmertür auf. Wir betraten unser Zimmer und ich erzählte meinen Mitbewohnerinnen, was mich aufgehalten hatte. „In der Schulbibliothek habe ich Kalem getroffen und wir haben an seinem Kleidungsstil gearbeitet, damit er genauso rebellisch aussah wie Kai und Brix. Ja, und ich habe dafür gesorgt, dass die beiden Kalem als Freund akzeptieren.“ „Hoffentlich hält diese Freundschaft auch“, entgegnete Maike und räumte unsere Sportkleidungen in unsere Schränke ein, „Aber echt unglaublich, dass du Brix dazu gebracht hast, dass er sich mit Kalem vertragen soll. Hätte ich nie gedacht.“ „Nun, er tut meist ein auf stur, deshalb muss man auch etwas hart mit ihm umgehen“, sprach ich und stellte die Bücher stapelweise auf einem Tisch. „Sehr schön, jetzt können wir beruhigt für die kommenden Aufgaben und Tests lernen!“, freute sich Serena und nahm sich ihre Bücher, die ihr gehörten. „Du sagtest ja, dass du Kalem beim Styling geholfen hast. Läuft da etwa was zwischen euch?“, fragte mich Maike und war neugierig. „Es läuft nichts zwischen mir und Kalem. Ich habe ihn nur geholfen, das ist alles“, gab ich als Antwort an. „Carina steht auf Kalem... ist das schön!“, rief die Trainerin aus Hoenn und hatte es total falsch verstanden, was ich ihr sagte, „Ich finde, ihr beide gibt ein tolles Pärchen ab.“ „Ich möchte noch keine Beziehung führen. Das kommt mir alles zu schnell. Versteht das, bitte...“, sprach ich.
Auch die Jungs hatten denselben Verdacht, dass zwischen Kalem und mir was laufen würde. „Versteht das nicht falsch, aber Carina hat mir nur geholfen, damit wir uns endlich verstehen können, so wie es gute Freunde machen“, sprach Kalem. „Zwar ist das Carinas Wunsch, dass wir Freunde sind, aber trotzdem haben wir ein Auge auf dich“, warnte Brix, „Lass dir nur eins sagen... Carina gehört Kai!“ „Brix, mach jetzt bitte keinen Stress deswegen, ja?“, entgegnete der Drachen-Trainer und hatte keine Lust auf Stress. Kalem war froh, dass er sich wenigstens mit Kai verstehen konnte. Birks Sohn hatte einen sehr schlimmen Verdacht, dass Kalem sich in mich verliebt haben könnte und musste sich was einfallen lassen, um Kai mit mir zusammen zu bringen. Kalem verließ das Zimmer, um Ash und Citro einen Besuch abzustatten. Für Brix war es die passende Gelegenheit, mit Kai ein paar ernste Worte zu wechseln. „Kai, wann hast du endlich vor, Carina deine Liebe zu gestehen?“ „Ich werde es schon rechtzeitig machen, keine Sorge“, antwortete Kai und fühlte sich dabei etwas überfordert. „Dann beeile dich, sonst wird Kalem sie für sich holen!“, rief Brix. „Ja, ist gut jetzt!“, entgegnete der Drachen-Trainer. Birks Sohn reagierte sehr verdutzt, als Kai auf einmal so anders drauf war als sonst. Er dachte zunächst an dem ganzen Stress, den er wegen seiner Probleme mit Kalem bekam, ob dies die Ursache für Kais schlechte Laune war. Deshalb ließ der 18-Jährige seinen besten Freund in Ruhe und schnappte sich seinen Nintendo 3DS, um etwas Mario Kart 7 weiterzuzocken. Kai war mit den Gedanken bei mir und Kalem. Er befürchtete ebenfalls, dass der Trainer aus Kalos Interesse an mir zeigen würde.
Am Abend waren alle Trainer wieder in ihren Zimmern und bereiteten sich fürs Schlafen vor. Alle aus unserer Klasse hatten auch ihre Lehrbücher in der Schulbibliothek abgeholt und waren nun bestens für den morgigen Unterricht vorbereitet, auch wenn morgen schon die Woche beinahe vorbei war. „Morgen haben wir wieder in den ersten Stunden bei Professor Platan“, teilte Maike mit, „Also wieder das Thema Mega-Entwicklung.“ Serena recherchierte ebenfalls auf der Schulhomepage von ihrem Laptop aus und betrachtete auch den Stundenplan unserer Klasse. „Hey, morgen haben wir zum ersten Mal den Medien-Kurs!“, freute sich die Trainerin aus Kalos, „Da steht, dass man vieles über den Beruf als Pokémon-Performerin lernen kann, das heißt, Trainer-Promos drehen und sich mit den Pokémon präsentieren!“ „Hast du schon mal Promos gedreht, Serena?“, fragte Maike. „In Kalos ist das eine Tradition, sich und seine Pokémon zu präsentieren. Und ja, ich habe schon mal eine Promo mit meinem Fynx gedreht, aber das war, bevor ich mich hier angemeldet habe“, erzählte die Trainerin aus Kalos. Ich war damit beschäftigt, mir die Lehrbücher anzusehen und auf den Umschlägen meinen Namen einzutragen. Dabei war ich nicht sehr gesprächig, was mit den Unterrichtsstoffen für den Freitag zu tun hatte. „Carina, morgen haben wir ganz tolle Fächer! Freust du dich?!“, rief Serena mir zu. „W-was...? Ähm, ja“, antwortete ich und blätterte die Seiten des PokéDex-Lehrbuches durch. „Ihre Gedanken sind ganz bei Kalem, hihi!“, kicherte Maike. „Nein, das bin ich nicht! Ich schaue mir nur die Seiten der Lehrbücher an, weil ich neugierig bin, was wir demnächst alles vornehmen werden“, sprach ich. „Mir brauchst du keine billigen Ausreden erzählen. Es ist doch offensichtlich, dass du total in Kalem verliebt bist“, entgegnete die Trainerin aus Hoenn. „Nur weil ich ihn bei seinem Image geholfen habe, heißt es nicht, dass wir ein Paar sind... und es kotzt mich ehrlich gesagt an, dass du immer solche Behauptungen hast“, seufzte ich. „Ich sag nur die Wahrheit, meine liebe Freundin und Mitbewohnerin“, sagte Maike mit einem Augenzwinkern. „Ich kann auch meinen, dass du in jemanden verliebt bist... zum Beispiel in Ash, Citro oder Brix.“ „Ash und Citro sind nur gute Freunde unserer Gemeinschaft, aber Brix... bäh! Er ist überhaupt nicht mein Typ! Er ist echt kindisch für sein Alter und ständig läuft er mit dieser albernen Mütze herum...!“, gab Maike zu und konnte sich keine Zweisamkeit mit den vorgegebenen Jungs vorstellen, „Obwohl ich schon sagen muss, dass er heute beim Schwimmunterricht ganz attraktiv aussah, mit Kai zusammen.“ „Also würdest du trotzdem was mit Brix anfangen, oder?“, fragte ich nach. Maike sagte nichts mehr dazu und blieb bei ihrer Meinung, dass sie und Brix nicht füreinander geschaffen seien. Serena schwärmte immer noch sehr für Kai, vorallem beim Schwimmunterricht, als er seinen Körper präsentierte. „Kai hat wunderschöne, starke Muskeln... ich könnte dahin schmelzen wie leckeres Vanilleeis... seine Muskeln fühlten sich so kräftig an...“, schwärmte Serena. „Mindestens hat eine von uns ihre große Liebe gefunden“, stellte ich fest. „Echt seltsam, dass du dich zwischen Kai und Kalem entscheiden musst. Eine Dreiecksbeziehung kommt auf garkeinen Fall in Frage!“, rief die Trainerin aus Hoenn. „Ich muss mich für niemanden entscheiden, weil ich noch mit der Liebe warten möchte. Ich möchte mich erst hier in der Schule einleben“, gab ich an und beendete das Thema, indem ich mich ins Bett lege und einschlafen wollte. Maike hätte gern noch weiter mit mir darüber geredet, selbst die Nacht durch, aber sie wusste, dass mir der Unterricht morgen wichtig war und ich dafür fit sein wollte, wie sonst auch. Meine Mitbewohnerinnen wollten nun auch ins Bett gehen, was sie auch taten.
Am nächsten Tag standen wir um kurz vor sieben Uhr auf und bereiteten uns für den letzten Schultag unserer ersten Woche vor. Wieder wollte Serena für Kai sehr hübsch aussehen, weshalb sie das Bad blockierte, um zu duschen. „Beeile dich bitte, Serena! Ich muss noch meine Zähne putzen!“, rief Maike und klopfte dabei an der Badezimmertür. „Ja, aber meine Haare müssen noch geföhnt werden!“ Ich packte meinen Rucksack entsprechend der heutigen Schulfächer, die auf dem Stundenplan für Freitag standen. Zum Glück blieb ich da von Maikes Fragen verschont, da sie damit beschäftigt war, Serena aus dem Badezimmer zu scheuchen. „Mega-Entwicklung... Medien-Kurs und Allgemeine Fakten zu Pokémon...“, sagte ich und kontrolliere meinen Rucksack zur Sicherheit ein zweites Mal, ob die die Lehrbücher für diese Fächer wirklich mit eingepackt wurden, was auch so war. Als Serena den Haartrockner anschaltete, schloss sie dabei die Tür auf, damit Maike mit ins Bad kommen konnte. Die beiden zickten sich direkt an, weil die Trainerin aus Kalos Maike kein Platz am Waschbecken machte. „Ich brauche den Spiegel, sonst kann ich mich selbst darin nicht betrachten!“ „Ich brauche aber den Waschbecken oder soll ich die Zahnpasta in die Toilette reinspucken?!“ „Wenn ich nicht vorm Spiegel stehe, kann ich nicht sehen, wie ich meine Frisur zurecht bürste, also bleibt dir nichts anderes übrig als zu warten oder das Klo zu benutzen!“ Maike hatte aber keine Lust auf die Warterei und drängelte sich durch, um genug Platz am Waschbecken zu haben. Sie drehte den Wasserhahn auf, um ihren Becher mit Leitungswasser zu füllen und drückte Zahnpasta auf ihre Zahnbürste drauf. Sie putzte sich die Zähne und Serena konnte sich nicht ganz vorm Spiegel betrachten. Schließlich ging es mit dem Platz, sodass die beiden sich nicht anzickten und sich für den Tag fertig machten. Als die beiden fertig waren, ging ich ins Bad hinein, um mich vorzubereiten.
Kurz vor acht Uhr kamen wir gemeinsam vor unserem Klassenraum an und trafen auf unsere Klassenkameraden. Auch Kai, Brix und Kalem waren pünktlich da, was mich sehr wunderte. „Guten Morgen, ihr drei“, grüßte uns Kalem und war froh, uns zu sehen. „Euch auch einen guten Morgen“, grüßte ich zurück. Jeder aus unserer Klasse war völlig aus dem Häuschen, da es heute Freitag war und das Wochenende vor der Tür stand. In den ersten beiden Stunden hatten wir wieder bei Professor Platan Unterricht, wo wir wieder über die Mega-Entwicklung sprachen.


Zuletzt von Reshikrom94 am Di 23 Dez 2014 - 16:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Kapitel 16: Die Mega-Pokémon!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 23 Dez 2014 - 15:45

Kapitel 16: Die Mega-Pokémon!

„Guten Morgen, Schüler!“, grüßte uns Platan, als er auf uns zukam und die Klassentür aufschloss. Gemeinsam betraten wir unser Klassenraum und setzten uns auf unsere Plätze. „Bevor wir mit dem Unterricht anfangen, möchte ich wissen, ob jeder von euch das Lehrbuch über das Thema Mega-Entwicklung in der Schulbibliothek abgeholt hat?“, fragte der Professor nach. Alle antworteten gleichzeitig mit ja. „Gut, dann wollen wir mal anfangen.“ Platan hatte nicht nur seine Unterrichtsmaterialien mit dabei gehabt, sonder auch eine Kiste, die vom Aussehen her sehr wertvoll aussah. „Professor, was ist denn in der Kiste drin?“, wollte Citro wissen. „Das wollte ich euch allen eben erklären!“, entgegnete Platan, „Hier in der Kiste sind nämlich Mega-Steine für die Pokémon, die eine Mega-Entwicklung durchführen können. Es wurden bis jetzt nur siebenundvierzig Mega-Steine entdeckt für sechsundvierzig Pokémon dieser Welt. Professor Eich hat mich darum gebeten, euch eins dieser Pokémon zu schenken, inklusive dem passenden Mega-Stein, aber einige Schüler besitzen sogar selbst das Pokémon, das eine Mega-Entwicklung machen kann.“ Platan hatte eine Liste unserer Klasse, wo unsere Namen standen und unsere Pokémon bereits für uns ausgewählt wurden. Brix und Xenia hatten ihre Partner-Pokémon, die jeweils eine Mega-Entwicklung durchführen konnten, Gewaldro und Altaria. Platan musste ihnen nur den passenden Mega-Stein geben. Der Professor ging alphabetisch von den Nachnamen her die Liste durch und gab den Trainern einen Pokéball mit dem Pokémon darin und den Mega-Stein für das Pokémon. Kai, Serena und ich bekamen wertvolle Pokémon geschenkt, was uns ziemlich fassungslos machte. Die Mega-Steine funkelten in vielen bunten Farben und waren an Halsketten befestigt. „Wahnsinn, ich kriege einfach so ein Latios geschenkt!“, staunte Kai und betrachtete den schönen Latiosnit, der für sein Mega-Pokémon geeignet war. Ich bekam ein Latias mit Latiasnit geschenkt, während Serena ein Diancie samt Diancienit bekam. Für die Mitschüler von uns, die keinen Mega-Ring oder des gleichen hatten, bekamen auch von Platan einen geschenkt, der mit einem Schlüsselstein bestückt war, damit diese auch die Mega-Entwicklung für ihre Pokémon nutzen konnten. Nachdem jeder sein Mega-Pokémon und den passenden Mega-Stein bekommen hatte, erklärte Platan uns noch was ganz wichtiges dazu. „Die Mega-Entwicklung ist kein Zuckerschlecken. Um eine Mega-Entwicklung durchführen zu können, braucht der Trainer und das Pokémon ein starkes Band, was ihr Vertrauen stärkt. Selbst die Schlüsselsteine, die sich in euren Mega-Ringen befinden, spüren eure Gefühle und Bindung zu euren Pokémon. Ihr müsst auch eure Mega-Pokémon öfters trainieren, damit ihr die Mega-Entwicklung einsetzen könnt. Ohne Training und Zuneigung wird es euch nicht gelingen.“ „Ich dachte, dass das Pokémon ohne die Zuneigung des Trainers eine Mega-Entwicklung machen kann“, dachte Heureka. „Die Mega-Entwicklung ist eine Art Test, um zu sehen, wie ihr mit euren Pokémon als Team zusammenarbeitet“, sprach der Professor, „Selbst die Studenten, die schon vor euch hier sind, beherrschen die Mega-Entwicklung sehr gut und dafür haben sie auch lange trainiert, selbst an den Wochenenden, wo sie ihre freien Tage genießen.“
Nach der Aufklärung öffneten wir die Lehrbücher und mussten einen Text über die Mega-Entwicklung lesen. Laut einer Legende hatten die Pokémon Rayquaza und Deoxys und die Orte der Kalos-Region, der Turm der Erkenntnis und die Fluxia-Sonnenuhr, viel mit der Mega-Entwicklung zu tun und stehen mit denen in Verbindung, die den Steinen eine besondere Kraft gaben. Rayquaza gehörte auch zu den Pokémon, die eine Mega-Entwicklung machen konnten, aber es brauchte dafür keinen Mega-Stein, sondern eine besondere Attacke, die es beherrschen musste, die sich Zenitstürmer nannte. Der Ursprung der Mega-Entwicklung kam vermutlich aus der Kalos-Region, aber auch in der Hoenn-Region wurde dies öfters von Personen, die sich damit gut auskannten, thematisiert.
Pokémon, die sich während des Kampfes eine Mega-Entwicklung durchführten, hatten ein leicht verändertes Aussehen und verbesserte Werte, was sie wesentlich stärker erscheinen ließ. Aber einige Werte blieben unverändert oder wurden noch schwächer. Wenige der bekannten Mega-Pokémon bekamen noch einen Extra-Typen dazu oder verloren einen Typen. Dazu kamen auch andere Fähigkeiten, die das Pokémon vor der Mega-Entwicklung nicht besaß. Auch der Name des Pokémon blieb unverändert, wurde aber zur Differenzierung das Präfix Mega zum eigentlichen Namen hinzugefügt. Es war unklar, ob es noch weitere Pokémon gab, die eine Mega-Entwicklung vollziehen konnten.
„Ihr könnt nach den Unterricht versuchen, eine Mega-Entwicklung zu machen. Beim ersten Versuch müsste es hundertprozentig funktionieren, dass ihr euer Mega-Pokémon dies vollziehen kann, aber danach nicht mehr. Dann heißt es, regelmäßig nach dem Unterricht draußen auf dem Sportplatz oder am Strand trainieren!“, teilte uns Platan mit. Für Kai, Serena und mir war es immer noch unklar, warum wir seltene Pokémon erhielten, aber der Professor klärte uns dreien das direkt auf. „Professor Eich fand, dass ihr drei versuchen solltet, legendäre und seltene Mega-Pokémon zu trainieren, auch wenn diese nicht leicht zu bändigen sind als gewöhnliche Pokémon. Seht es als härteren Test an. Ich bin mir sicher, dass eure Mega-Pokémon früher oder später euch als würdig ansehen werden.“ Die Trainerin aus Kalos wirkte unsicher, ob sie es schaffen würde, ein Diancie zu trainieren. In Gegensatz zu ihr waren Kai und ich ziemlich gespannt darauf, Latias und Latios zu trainieren, damit sie uns vertrauen konnten.
Den Rest der Unterrichts verbrachten wir mit den Betrachten der Mega-Steine. Jeder von denen hatte verschiedene Farben, die dem passenden Pokémon entsprechen mussten. Zum Beispiel ist der Mega-Stein meines Latias bläulich mit etwas rot und weiß. Das Muster in den Steinen sah fast so aus wie bei einer Spielmurmel für Kinder, auch so geformt wie eine kleine Rauchwolke oder ähnlichem. Auch die Schlüsselsteine hatten dasselbe Muster gehabt, war aber regenbogenfarbig und hatte noch schwarze Streifen an dem Muster. Unsere Mega-Pokémon sollten auch wichtig sein für unsere Missionen und Aufträge, die wir demnächst bekommen sollten.
Es war Zeit für die Frühstückpause. Wie gewöhnlich gab es in der Cafeteria das bekannte und gesunde Frühstücksteller, um müde Knochen wieder fit zu machen. Nach der Pause hatten wir ein neues Fach, nämlich den Medien-Kurs, wo wir viel mit Videos und Filmen arbeiten mussten. Das war ein Fach für die Trainer, die Performer oder Koordinatoren werden wollten. „Ich bin gespannt, wie Lucarios Mega-Entwicklung aussehen wird“, freute sich Sannah und bewunderte ihren Mega-Ring, welches sie als Schmuckstück am linken Ringfinger trug. „Ich möchte am liebsten jetzt mein Ampharos testen, aber leider haben wir ja noch Unterricht!“, rief Heureka und konnte es kaum noch erwarten, ihr Pokémon bei einem Kampf zu testen, da sie noch nie eine richtige Herausforderung hatte. „Du solltest bei deinem ersten Training nicht so übertreiben, Heureka“, sprach Citro zu seiner kleinen Schwester und möchte für sie ihr Trainingspartner sein. „Latios ist ein echt cooles Pokémon“, sagte Kai und nahm sich einen Schluck Kakao, „Es ist nicht nur schnell, sondern auch stark. Das gehört nun mal zu einem Drachen-Pokémon und ich bin sehr froh, dass ich es bekommen habe.“ „Kai, wir sollten unbedingt mal einen Mega-Kampf zwischen Drachen-Pokémon machen!“, schlug Brix vor und war ebenfalls stolz darauf, dass sein Gewaldro nun die Mega-Entwicklung machen durfte, da er nun den Gewaldronit in seinem Besitz hatte. „Gerne, aber lassen wir dafür noch etwas Zeit. Schließlich muss das Band zwischen mir und Latios stark sein“, entgegnete der Drachen-Trainer. „Glaubt ihr wirklich, dass Diancie das passende Pokémon für mich ist?“, fragte Serena uns allen. Keiner wusste eine Antwort darauf, da sie nichts von dem mysteriösen Pokémon Diancie hielten. „Wenn du Diancie besser unter die Lupe nehmen würdest, dann steht einer engen Bindung ja nichts im Weg“, behauptete Kalem. „Naja, wenn du das meinst...“, sprach Serena, „...Aber ich freue mich schon riesig auf gleich, wenn wir den Medien-Kurs haben!“ „Da kommt Freude auf, hihi!“, kicherte Maike. „Aber hey! Kai, wenn du Latios als Mega-Pokémon hast und Carina Latias, dann habt ihr ja echt was gemeinsam!“, fiel Sannah auf. „Hehe... das ist nur Zufall, dass wir Partner-Pokémon haben, aber das bedeutet nun wirklich nichts“, sagte ich und wurde etwas verlegen. „Genau das habe ich eben auch gedacht, Sannah. Kai und Carina sind ein Herz und eine Seele!“, rief Maike und knuddelte dabei die Trainerin aus Kalos. „Wow, ihr seid ja schräg drauf“, stellte Kai fest und fand es lustig, aber auch toll, weil unsere Freunde auch in der Meinung waren, dass Kai und ich perfekt zusammenpassten. Leider hatte der Drachen-Trainer noch nicht den Mut dazu gehabt, mir seine Liebe zu gestehen, auch wenn er das schon längst machen wollte, aber immer wieder kam was dazwischen.

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Kapitel 17: Jeder kann Videos drehen!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 5 Jan 2015 - 5:50

Kapitel 17: Jeder kann Videos drehen!

Die Frühstückpause war vorbei und wir gingen noch kurz in die Heilungskur, um unsere Partner-Pokémon abzuholen, da im Medien-Kurs Pokémon für den Unterricht erlaubt waren. Serena und Sannah waren völlig aus dem Häuschen, da Trainer-Promos für eine Pokémon-Performerin nicht fehlen durften. Der Medien-Kurs fand in einem Saal statt, wo sich eine große Bühne befand, wie bei einer richtigen Wettbewerbshalle. Professor Platan unterrichtete den Medien-Kurs ebenfalls und kannte sich sehr gut mit dem Dreh von Poké-Werbe-Videos und Trainer-Promos auf. „Hier sieht es aus wie in einem Theater“, stellte Brix fest und fand die Atmosphäre spannend. „Das ist der ideale Ort für uns!“, rief Sannah total freudig. Platan kam mit einer kurzen Verspätung in den Saal und wollte direkt mit dem Unterricht anfangen. „Ihr habt heute das erste Mal den Medien-Kurs auf dem Plan stehen. Für diesen Kurs gibt es einiges, was beachtet werden muss.“ Sofort suchten wir alle einen Platz aus, wo wir uns hinsetzen konnten. Bei der Wahl war es überhaupt nicht schwer, da die ganzen Stühle in einer Reihe standen. Alle saßen im vorderen Bereich der Sitzreihe und hörten den Professor zu. „Im Medien-Kurs geht es darum, sich schick zu verkleiden und dabei auch Trainer-Promos zu drehen, wo der Trainer und das Pokémon die Hauptrolle haben. Da ihr heute schon im Mega-Bereich viel geleistet habt, obwohl das nur etwas aus dem Buch herauslesen und das Betrachten der Mega-Steine waren, möchte ich, dass jeder von euch eine kleine Promo in einer großen Gruppe dreht“, gab Platan uns als Gruppenarbeit auf, „Ihr als Klasse müsst als Team zusammenarbeiten und ein Video drehen, was mit eurer Freundschaft zu euch und euren Pokémon zeigt. Nutzt die Doppelstunde dafür aus. Materialien, Kostüme und sonstiges befinden sich im Backstagebereich. Das Videomaterial findet ihr ebenfalls dort.“ Bei dieser Aufgabe hielt sich Platan raus, um zu sehen, wie sehr wir als Klasse zusammenhielten. Für unsere Promo durften wir unsere Partner-Pokémon benutzen.
Im Backstagebereich überlegten wir gemeinsam, wie wir mit dem Anfang beginnen würden. Citro, Heureka und Lucia wollten hinter der Kamera stehen und bei dem Ton des Mikrofons arbeiten, während sich Serena, Maike, Sannah und ich dazu entschlossen hatten, vor der Kamera zu stehen. Auch Kai, Kalem und Brix meldeten sich freiwillig dafür, zusammen mit ihren Pokémon. „Ich kümmere mich um die Kostüme“, sagte Xenia. „Dann suche ich für die Promo einen guten Soundtrack heraus“, sprach Ash und recherchierte mithilfe seines Laptops nach angesagten Promo-Soundtracks, die von vielen Studenten dieser Schule in der Homepage empfohlen wurden. Xenia half uns bei der Wahl der Kostüme, die an der Garderobe hingen. „Oh, ist das süß!“, rief Serena und hatte ein pinkes Prinzessinnen-Kleid entdeckt, was sie gerne für die Promo anziehen wollte. „Naja, ich bin eher mit meiner Kleidung zufrieden“, gab Kai zu und entschied sich, mit seinem jetzigen Kleidungsstil vor der Kamera zu stehen. „Sehe ich auch so. Ich bin mit mir so zufrieden“, stimmte Brix seinem besten Freund zu. „Einen Augenblick!“, rief Xenia und ging auf den 18-Jährigen zu, „So stehst du nicht vor der Kamera. Die Mütze muss weg!“ „Was habt ihr alle gegen mich? Meine Mütze ist mein Markenzeichen der Coolness!“, entgegnete Brix. Xenia packte Birks Sohn am Arm und zerrte ihn auf einem Stuhl, um ihn etwas stylischer hervorzubringen. „Ich mache dich schon cool, keine Sorge. Dafür brauchst du nicht mal deine alberne Mütze.“ Die Cheerleaderin nahm Brix seine Mütze ab und schnappte sich einen Kamm, um sein feines Haar durchzukämmen. „Ich komme mir vor wie ein Mädchen“, seufzte der 18-Jährige. „Ja, auch die Jungs achten sehr auf ihr Äußeres. Du wirst Augen machen, wenn ich dich fertig gestylt habe“, sprach Xenia und fummelte ohne Unterbrechung an Brix' Frisur, „Du hast sehr schöne Haare. Ich kenne einen Tipp, damit deine Haare wunderschön glänzen, wie bei einem Koordinator.“ Brix fand Gefallen an der zarten Kopfmassage der Cheerleaderin und würde deswegen am liebsten einschlafen, aber Xenia plante noch ein tolles Aussehen für ihn, was der Kleidung betraf. Kai stand angelehnt neben dem großen Spiegel und war mit den Gedanken bei mir, wo ich in dem Moment bei der Kleiderwahl von Serena half. „Du stehst auf sie, stimmt's?“, fragte Xenia nach. „Ähm... ja. Carina ist eine wunderschöne junge Frau. Aber sie meinte, dass wir nur gute Freunde seien“, gab der Drachen-Trainer zu. „Frag sie doch, ob sie wirklich Gefühle für dich hat. Manchmal klappt es und bei dem Schwarm ist es auch schwer, seine wahren Gefühle zu verbergen“, schlug Xenia vor. „Das habe ich ihn auch geraten, aber er ist noch nicht bereit dafür!“, mischte sich Birks Sohn ein. „Kümmere du dich mal um dein Styling, meine hübsche Mitbewohnerin, muahaha!“, lachte Kai und meinte seinen Spruch nur als Scherz, was Brix auch verstand.
Serena war völlig begeistert, als sie das pinke Prinzessinnen-Gewand trug. Jetzt musste sie noch etwas an ihrer Frisur arbeiten. Ich half ihr dabei und bürstete ihre langen, blonden Haare mit einer Bürste durch. Citro und sein Team haben bereits die Kamera für den Videodreh gecheckt und warten darauf, dass wir fertig mit unserer Vorbereitung waren. Es dauerte auch nicht mehr allzu lang und wir konnten gemeinsam mit unserer ersten Klassen-Promo beginnen. In der Hauptrolle waren nur Kai, Serena, Brix, Sannah, Kalem, Maike und ich vor der und hatten unsere Partner-Pokémon mit dabei, die ebenfalls vor der Kamera stehen konnten. Platan beobachtete das Geschehen von der Zuschauertribüne aus und bewertete jeden von uns auf einer Skala von eins bis zehn. Als Citro uns ein Zeichen gab, konnten wir anfangen, über unsere Klasse EG026 zu sprechen und über uns persönlich. Auch wenn wir nicht lange auf der Pokémon Academy waren, konnten wir vieles darüber erzählen. Die Promo sollte für die nächsten Schüler und Trainer eine Art Werbung darstellen, damit sie sich hier anmelden konnten, wenn sie es wollten. Schließlich war das Internat ein Ort für Trainer, die mehr aus sich machen wollten und vieles mehr zu ihren Zielen lernen konnten. Am Ende der Promo stellten wir uns als ganze Klasse vor der Kamera und präsentierten uns gemeinsam mit unseren Pokémon. Das Video durfte nicht länger als eine Minute lang sein und man musste einen passenden Text haben, um die wichtigen Ereignisse zur Person und der Schule zu erwähnen.
„Okay, das ist alles im Kasten!“, teilte uns Citro mit und versuchte mithilfe seines Laptops das Video perfekt und passend zu schneiden. Heureka suchte eine passende Musik und fügte sie in der Audioeinstellung hinzu. „Können wir uns das gleich mal ansehen?“, fragte Serena neugierig. „Zuerst soll sich Professor Platan das ansehen, um eine gute Bewertung abzugeben. Danach können wir uns es ansehen“, gab der Erfinder als Antwort und sendete die fertige Promo als Mailanhang an die Mailadresse von Platan, die auf der Schul-Homepage eingeblendet war. Die Mailadressen konnten nur verwendet werden, wenn der Schüler selbst ein Account auf der Homepage angelegt hatte. Platan schaute sich in Ruhe die Promo an und war begeistert. „Bravo, das habt ihr super gemacht. Eure Teamarbeit ist sensationell“, lobte uns der Professor, „Ich werde die Promo an meinen Kollegen weitersenden und wir werden sie für die Offline-Nutzer sichtbar machen, damit sie sich hier bei Interesse in der Schule anmelden können.“ „Wow, dann werden wir ja zur Internetlegende, fast so wie auf YouTube, nur dass wir Pokémon-Trainer sind!“, freute sich Brix. „Unser Internat ist ein Ort, um was aus sich zu machen. Da gehört auch das Präsentieren als Promo-Video dazu. Ihr werdet öfters im Medien-Kurs viele Videos drehen und sie online stellen. Schließlich kann es auch mal vorkommen, dass einige Trainer auch mal gegen euch kämpfen wollen, aber nur unter der Aufsicht von Troy oder Cynthia.“ „Und das sagen Sie uns erst jetzt? Ich liebe Herausforderungen von anderen Trainern dieser Schule“, sprach Brix und fand den Medien-Kurs noch spannender. „Für eure gute Arbeit habt ihr nun eher Pause“, sagte Platan und beendete somit seinen Unterricht.
Alle, die sich Kostüme für die Promo ausgeliehen hatten, zogen sich um und Brix bedankte sich bei Xenia für ihre Hilfe, auch wenn er in der Meinung war, dass er diese garnicht nötig hatte. Die Mädchen schauten sich mit mir die Promo unserer Klasse online an und waren total fasziniert von der Art und der Kreativität, die Citro in das Video hineingebracht hatte. „Wie süß ich in diesem Kleid aussehe!“, schwärmte Serena. „Die Jungs sehen auch echt süß aus!“, musste Sannah zugeben und klammerte sich an Maikes Oberarm, „Kalem sieht wie immer voll heiß aus...“ „Kai aber auch!“, fügte Serena hinzu. „Guckt mal da... Brix sieht anders aus als sonst!“, stellte Lucia fest. „Stimmt. Er trägt zum ersten Mal nicht diese alberne Mütze“, sagte Maike, „Er hat denselben Haarschnitt wie Kai, aber seine Haare sind heller.“ „Dann hast du wohl damit einen Grund mehr, um Brix zu mögen, oder?“, fragte Xenia und grinste dabei. Maike wurde rot im Gesicht und scheuchte Xenia weg. „Erzähle nicht so einen Quatsch! Ich halte echt nichts von Brix, ist das klar?!“ Die Jungs bekamen den Lärm mit und lachten darüber. Zwar hatte Birks Sohn die Worte von seiner Traumfrau mitbekommen, aber dennoch wollte er sie nicht aufgeben. Er hoffte sehr, dass sein kurzzeitiges Image für den Video-Dreh bei Maike was gebracht hatte. „Das war ja so klar, dass die Mädchen wieder anfangen, uns nach dem Aussehen zu bewerten“, seufzte Ash. „Ich find's gut, denn sie wissen ja, dass ich ein gutaussehender Kerl bin, hehe“, entgegnete Brix. „Ja, aber immer noch Single ist, muahaha!“, lachte Kai, „Nein, Schmahn. Du bist mein Bro und bist auf Maike-Fang.“ „Maike ist eine tolle Frau... sie hat alles, was meinen Vorstellungen entspricht... ein süßes Lächeln im Gesicht, eine elegante Taille, einen knackigen Arsch und geile Titten. Jetzt müssen wir nur noch ein Paar sein, uns später verloben, dann heiraten und dann viele Kinder machen. Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe, so viele Kinder wie möglich mit Maike zu zeugen.“ „Du hast echt eine beeindruckende Vorstellung, was deine Zukunft mit Maike betrifft“, stellte Citro fest. Kai hatte sich noch nie darüber Gedanken gemacht, wie er sich eine Zweisamkeit mit mir gestalten würde. Kalem verdrehte sich die Augen und war eher ein Außenseiter, was dem Thema heiße Mädchen und Beziehungen betraf. Persönlich fand er Brix' Vorstellung ziemlich naiv und zu verträumt.

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Kapitel 18: Auf ins Wochenende!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 5 Jan 2015 - 20:15

Kapitel 18: Auf ins Wochenende!

Nachdem wir unser Video angesehen hatten, gingen wir in die Cafeteria, um dort Mittag zu essen. Auf dem Speiseplan stand für den heutigen Freitag Pizza mit verschiedenen Belegen und als Nachtisch Vanille-Pudding mit Schokoladensoße an. Die Pizzastücke konnten selbst aus dem Tablett entnommen werden und auch der Pudding. „Ich bin mal gespannt, was die anderen Schüler zu unserer Promo sagen. Meint ihr auch, dass wir sehr gute Trainer sind?“, fragte uns Sannah. „Na klar, sonst wären wir ja nicht hier und würden eine ganz tolle Klasse sein“, entgegnete ich. „Boah, der Käse ist wirklich gut. Ich liebe Pizza mit überwiegend viel Käse“, sagte Brix und genoss seine Salamipizza. Professor Birk sah uns an unserem Stammplatz der Cafeteria und gesellte sich zu uns, um uns zu fragen, wie die Stunden mit Platan waren. Wir waren mit den Unterrichtsstoffen zufrieden, was Birk sehr freute. „Ihr habt ein echt tolles Video gemacht“, gab der Professor zu und nahm sich einen Schluck Kaffee aus seiner Tasse. „Vielen Dank! Wir haben uns viel Mühe dafür gegeben!“, rief Heureka freudig. „Das hat man auch gesehen. Ihr seid echt was besonderes“, entgegnete Birk, „Alexander, du warst ebenfalls sehr talentiert in diesem Video. Du hast auch wirklich anders ausgesehen. Ich hätte dich fast nicht erkannt.“ „Oh, echt? Ähm, danke...“, bedankte sich Brix bei seinem Vater und wirkte etwas verlegen. „Ich habe ihn beim Styling geholfen!“, rief Xenia. „Ist ja faszinierend. Mir war es schon irgendwie klar, dass mein Söhnchen sich von einem hübschen Mädchen stylen lässt. Normalerweise lässt er niemanden an sich heran, da er in der Meinung ist, alles alleine hinzukriegen, haha!“, lachte Birk. „Oh Mann, Dad... das ist mehr als peinlich...“ „Wenn Ihr Sohn öfters so herumlaufen würde wie in unserer gemeinsamen Promo, dann hätte er auch ein anderes Erscheinungsbild“, meinte Maike. „Mein Alexander hat seinen eigenen Kopf, was sein Aussehen betrifft. Er ist alt genug, um zu wissen, was er macht. Bei seiner Kleiderwahl habe ich ihm nichts zu sagen“, gab der Professor zu.
Nach der Mittagspause gingen wir in unser Klassenzimmer zurück, da wir in den letzten beiden Stunden bei Professor Eich hatten. Er unterrichtete das Fach Allgemeine Fakten über Pokémon. Dort wurde über die ganzen Typen, Werte und Attacken gesprochen. Eich schloss uns die Tür unserer Klasse auf und wir setzten uns auf unsere Plätze hin. „Guten Tag, Trainer“, grüßte uns der Professor, „Wie ihr schon bereits auf dem Stundenplan gesehen habt, haben wir gemeinsam das Fach Allgemeine Fakten über Pokémon. Das ist ein Fach für Trainer, die mehr über die Persönlichkeit ihres Pokémon und der der anderen erfahren wollen. Da dies eure erste Stunde mit diesem Fach ist, gehen wir es leicht an.“ Eich nahm die Kreide und zeichnete an der Tafel eine Tabelle, wo er an der linken Seite die Begriffe Angriff, Verteidigung, Spezial-Angriff, Spezial-Verteidigung, Initiative und Kraftpunkte schrieb. Die rechte Seite der Tabelle ließ er frei. „Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema EV und DV eines Pokémon“, sprach Eich und schlug das Lehrbuch zu dem Fach auf. Wir sollten erstmal nur zuhören und auch etwas mitmachen, bevor wir selbst unsere Bücher aufschlugen. „Wisst ihr, was EV und DV sind?“, fragte uns der Professor. Einige meiner Mitschüler hatten überhaupt keine Ahnung, aber Kalem versuchte, die Frage zu beantworten. „EV sind Fleiß-Punkte für jedes Pokémon. EV ist englisch und bedeutet soviel für effort values. Jedes Pokémon kann bis zu 510 Fleiß-Punkte erhalten, was aber nicht nötig ist, da 252 Fleiß-Punkte ausreichen, um bei einem Wert den Maximalwert zu erhalten“, sprach Kalem. „Genau so ist es. Das Thema ist nicht gerade einfach zu behandeln. Es hat auch viel mit Mathematik zu tun, aber wir werden uns es einfacher vornehmen“, erklärte Eich, „Wisst ihr, was DV bedeutet?“ Wieder antwortete Kalem: „DV hat was mit den Genen und der Persönlichkeit des Pokémon zu tun. Der DV kann zwischen null und einunddreißig liegen und es ist völlig unmöglich, ein Pokémon mit 31 DV's zu besitzen.“ „Ja. Auch hier ist die Sache etwas kompliziert. Gut, dann wollen wir mal versuchen, uns ein Pokémon vorzunehmen“, sagte Eich und nahm das Pokémon Maxax als Beispiel, „Maxax hat einen sehr guten Angriff. Bei einem positiven Wesen und einem DV, der zu seinem Wesen und seinem Angriff passt, kann es seinen Angriff auf dem Maximalwert bringen. In dem Fall passt das Wesen hart gut, weil der Spezial-Angriff für Maxax nicht wichtig ist. Der DV-Spruch, also seine Persönlichkeit, beträgt Prügelt sich gern, was seinen Angriff auf 31 DV's bringt. Mit einem positiven Wesen und der positiven Persönlichkeit kann Maxax auf einem sehr starken Level, heißt Level einhundert, einen Angriff von 432 haben. Bei einem negativen Wesen, das heißt, wenn es ein mäßiges Wesen hat, ist sein Spezial-Angriff besser als sein physischer Angriff. Es würde dann nur 353 Angriff haben. Ein neutrales Wesen, dass bei Maxax keinen Einfluss auf einem bestimmten Wert legt, könnte einen Angriff von 393 bringen.“ „Das ist echt unglaublich...!“, stellte Serena fest. „Ihr müsst euch nicht die Köpfe zerbrechen lassen. Ist ja auch verständlich, dass dies nicht ein einfaches Thema ist“, sagte Eich, „Ihr habt Glück, dass wir nur heute das Thema vornehmen werden. Ansonsten werden wir uns mit den Attacken und den Typen der Pokémon vornehmen, was euch viel leichter fallen wird.“ „Ich habe schon gedacht, dass wir EV und DV weiter thematisieren müssen“, sprach Heureka und war froh, dass dieses schwierige Thema nur heute behandelt wurde. Eich erklärte uns auch, dass wir Tipps zu einem EV- und DV-Training im Lehrbuch finden konnten. Da konnten wir uns das alles in Ruhe durchlesen und auch viel über die verschiedenen Wesen und Persönlichkeiten herausfinden. „So eine komplizierte Technik werde ich nicht nutzen. Ich bekomme jetzt schon Kopfschmerzen davon“, sagte Brix und hielt nichts von EV's und DV's.
Kurz vorm Ende des Unterrichts machte Professor Eich noch mit uns eine Feedback-Runde, um uns zu fragen, wie wir unsere erste Woche auf diesem Internat fanden. Jeder von uns musste seine positiven und auch negativen Eindrücke auf Blatt Papier bringen und sie danach vorlesen. Eich war schwer beeindruckt von den Worten, die wir aufsagten. Es wurden überwiegend positives gesagt, kaum negatives. „Wir sind die beste Klasse ever! Was haben Sie denn von uns erwartet... dass wir sagen, dass die Schule nervig ist?“, fragte Brix. „Nun, ihr seid auf jeden Fall sehr gute Trainer und Schüler. Ich bin mir sicher, dass ihr ein sehr gutes Team im Laufe eurer Schulzeit werdet“, entgegnete der Professor und sammelte die Blätter von uns allein ein, „Am Ende der Woche ist manchmal auch ein Feedback wichtig. Es gibt Sachen, die euch in der Woche gefallen oder nicht gefallen haben. Für uns Lehrkräfte ist dies auch eine Art Verbesserung, um euch besser zu unterstützen, falls euch bei einigen Fächern nichts passen würde.“ Mit den Sätzen beendete Eich den Unterricht und wir konnten ins Wochenende gehen. Maike, Serena und ich wollten mit Kai, Brix und Kalem zum Strand gehen, um dort unsere Mega-Pokémon zu testen. Die anderen hatten keine Lust darauf und wollten lieber entspannt ins Wochenende starten. Wir hatten unsere Pokémon bereits im Besitz, ohne dass wir nochmals zur Heilungskur gehen mussten. „Endlich kann ich bei meinem Gewaldro die Mega-Entwicklung vollziehen!“, freute sich Birks Sohn und konnte es kaum noch erwarten, seinem Pokémon dem entsprechenden Mega-Stein zu geben. „Euch ist aber klar, dass wir dies nur einmal ausnahmsweise nutzen können und danach nicht mehr. Dann müssen wir viel mit den geschenkten Pokémon trainieren, um eine Bindung zu denen aufzubauen“, entgegnete ich. „Ach und wenn schon. Das juckt mich kein Bisschen!“ „Wollt ihr wirklich die Mega-Entwicklung für einen so unnötigen Test nutzen? Ich würde sie in einer späteren Situation einsetzen“, sprach Kalem. „Hört, hört! Klugscheißer ist wieder mal gegen unsere Aktion, weil er Schiss hat!“, rief Brix und machte sich über Kalem lustig. „Hey, ich habe dir und Kai was dazu gesagt!“, schimpfte ich. „Nein, Carina... schon gut. Ich kann sowas ertragen“, teilte der Trainer aus Kalos mit. „Brix ist großkotzig. Achte einfach nicht auf ihn“, sagte Maike.
Am Strand angekommen riefen Kai, Brix, Serena und ich unsere Mega-Pokémon aus den Pokébällen heraus und gaben ihnen ihre passenden Mega-Steine. Maike und Kalem schauten nur zu, weil sie nicht unbedingt die Mega-Entwicklung von ihren Pokémon sehen wollten. „Okay, wer will gegen mich kämpfen?“, fragte Brix. „Niemand!“, rief Maike und lachte dabei. „Haha, bist du witzig heute!“, entgegnete Birks Sohn und streckte Maike die Zunge raus, um etwas zu provozieren. Serena war sich bei ihrem Diancie mehr als unsicher. Das mysteriöse Pokémon wendete sich komplett von seiner Trainerin ab, nahm aber den Diancienit an. „Ich finde, wir sollten die Mega-Entwicklung nun einmal testen“, schlug ich vor und nahm Brix als Kampfpartner, da dieser ziemlich ungeduldig war. Kai war etwas traurig, da ich ihn nicht sehr beachtete. „Bist du soweit?“ „Selbstverständlich! Gewaldro und ich können es kaum noch erwarten!“, antwortete Brix. Kai und sein Latios schauten erstmal zu, während wir unsere Schlüsselsteine aktivierten und es bei unseren Pokémon die Mega-Entwicklung hervorrief. Mega-Latias und Mega-Gewaldro standen sich gegenüber und setzten ihre Attacken ein, bestehend aus Laubklinge und Psychokinese. „Woah, ist das krass!“, rief Brix freudig, „Gewaldro, du bist bombastisch!“ „Sehr gut, Latias“, lobte ich meinem Mega-Pokémon und streichelte es. Wir durften untereinander keine harten Kämpfe bestreiten, da unsere Mega-Pokémon sonst noch stark verletzt werden könnten. „Serena, sollen wir eine Runde testen?“, fragte der Drachen-Trainer. „Gerne, aber... Diancie ist so stur... ich bin nicht sicher, ob es mir gehorcht...“, gab Serena als Antwort. „Ach, da kann man noch bestimmt was machen“, dachte Kai und wollte der Trainerin aus Kalos Mut geben, „Vertraue einfach deinem Diancie.“ „Na gut, wenn du meinst...“ Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch nahm Serena Kai als Kampfpartner an und testete mit ihm zusammen die Mega-Entwicklung. Mega-Latios und Mega-Diancie standen sich gegenüber und Kais Pokémon nutzte für die eine Runde die Attacke Scheinwerfer. Mega-Diancie verhielt sich immer noch ziemlich stur und kassierte den Angriff seines Gegners. „Zeige uns deine Mondgewalt!“, befahl Serena. Ihr Pokémon wendete sich wieder ab und machte nichts. „Das ist nicht gut, wenn Diancie nichts macht“, stellte Maike fest. „Für so ein starkes Pokémon ist halt die Geduld und das Durchhaltevermögen notwendig“, entgegnete Kalem.
„Warum tust du nicht das, was ich dir sage?!“, beschwerte sich Serena und war sehr sauer auf Diancie. „Serena, es ist normal, dass ein starkes Pokémon nicht direkt auf dich hört“, sagte Kalem und versuchte, Serena zu beruhigen. Kai, Brix und ich riefen unsere Pokémon zurück und auch die Trainerin aus Kalos versuchte, Diancie in seinen Pokéball zurück zu rufen, aber dies wich den Laser der Kapsel aus. „Wirst du jetzt in deinen Ball zurückkommen?!“ Serena wurde von mal zu mal gereizter. „Geh jetzt verdammt nochmal in deinen Pokéball zurück!“ „Serena, beruhige dich doch bitte“, sprach ich. Diancie ärgerte seine Trainerin, indem es ihr die Zunge rausstreckte. „Werd ja nicht frech, du fieses Etwas!“, schimpfte Serena, „Du bist ein blödes, dämliches und arrogantes Pokémon! Am liebsten würde ich dich gegen ein viel besseres Pokémon austauschen, das nicht so ein Idiot ist wie du!“ Das Diancie fühlte sich dadurch beleidigt und fing an, rosafarbene Diamanten zu erzeugen, um seine Trainerin anzugreifen. „Vorsicht, das ist Diamantsturm... eine von Diancies starken Attacken!“, warnte Kalem. Als Diancie seine starke Attacke einsetzte, sprang Kai vor Serena und beschützte sie vor dem Angriff. Das Pokémon tobte wütend umher und ging freiwillig in Serenas Pokéball zurück. „Kai! Geht es dir gut?“, wollte Brix wissen und war besorgt. „Ja, mir geht es gut. Die Diamanten waren echt hart, aber es ist nichts schlimmes“, gab Kai als Antwort und half Serena beim Aufstehen. Serena bedankte sich bei Kai, da er sie vor Diancies Attacke Diamantsturm beschützt und den Schaden auf sich genommen hatte. „Ich finde, wir sollten nun unser Wochenende genießen, bevor wir wieder am Montag zum Unterricht gehen müssen“, fand der Drachen-Trainer und packte sich am untersten Teil seiner Wirbelsäule, da diese etwas vor leichtem Schmerz zog. Gemeinsam verließen wir den Strand und gingen in unsere Wohnhäuser, um uns vom heutigen Tag zu erholen.

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Kapitel 19: Serena auf der Suche!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 6 Jan 2015 - 19:05

Kapitel 19: Serena auf der Suche!

Kai und Brix befanden sich in ihrem Zimmer und zogen sich bequeme Kleidung an. Kalem war in der Zeit bei Ash und Citro, um etwas zu dem Thema EV's und DV's zu schauen. „Boah, zieht das...!“, beklagte sich der Drachen-Trainer und suchte im Badezimmer nach einem Eisbeutel, um seinen schmerzhaften Rücken zu kühlen. „War echt mutig von dir, dass du dich vor Serena gestellt hast, um sie vor dem Angriff zu schützen“, sprach Brix und nahm sich eine Dose Energiedrink aus dem Kühlschrank. „Ich verstehe echt nicht, was mit Serenas Diancie los ist. Klar, dass es ihre Worte nicht ab konnte und sie deswegen angreifen wollte“, sagte Kai und setzte sich auf sein Bett hin, „Gib mir bitte auch ein Energiedrink.“ Der Trainer aus Hoenn warf seinem besten Freund eine Dose zu. Dabei kam ihn etwas in den Sinn. „Ist Serena vielleicht die richtige für dich, wenn Carina dich nur als einen guten Freund haben möchte?“ „Schwer zu sagen... ich möchte lieber mit Carina zusammen sein“, gab Kai zu und saß zwischen zwei Stühlen. Als er Serena beschützte kam ihn auch die Gefühle für sie hoch und dabei schwärmte die Trainerin aus Kalos sehr für ihn. „Wann wirst du Carina sagen, was du für sie empfindest? Du verschwendest damit unnötig Zeit!“ „Ja, ich weiß! Wie soll ich ihr das denn beichten?“ „Sag ihr einfach, dass du sie über alles liebst“, schlug Brix vor und zerdrückte seine leere Dose, um sie in den Mülleimer zu werfen, „Wenn du so weiter die Zeit ziehen lässt, wird nie was aus eurer Liebe.“ „Das sagt der richtige, der ebenfalls Schwierigkeiten mit der Liebe hat!“, konterte der Drachen-Trainer zurück. „Bei Maike ist es auch was anderes!“, rief Birks Sohn. „Ich geh jetzt ins Badezimmer und nehme mir ein Bad“, sagte Kai und ging ins Badezimmer, um für sich ein angenehm warmes Bad in der Wanne einzulassen. Brix fand die Einstellung seines besten Freundes nicht korrekt und zweifelte an ihn, ob dieser es jemals an meine Liebe kommen würde.
Bei mir und meinen Mitbewohnerinnen war es ein ruhige Atmosphäre, aber dabei ging es auch um Kai, der Serena vor einem gefährlichen Angriff beschützt hatte. Serena war völlig aus dem Häuschen und konnte nicht mehr aufhören, von den Drachen-Trainer zu reden. „Kai ist so tapfer und so stark... ich bin sehr dankbar für die Rettung.“ „Serena ist voll und ganz bei Kai“, sagte Maike. „Ist ja auch kein Wunder. Sie ist total verliebt in Kai“, entgegnete ich und fand die Schwärmerei von meiner Mitbewohnerin etwas übertrieben. „Ich verstehe es echt nicht, dass du so ruhig bleiben kannst, wenn es um Serena und Kai geht!“, staunte Maike. „Kai ist nur ein guter Freund und wenn Serena mit ihn zusammen kommen sollte, dann freut es mich“, sprach ich, „Außerdem muss ich gleich noch zu Kai, weil ich ihn noch was fragen wollte.“ Die Trainerin aus Hoenn hatte den Verdacht, dass ich meinem langjährigen Freund meine Liebe zu ihm gestehen würde, aber dabei ging es um was schulisches. Ich verließ das Zimmer und ließ Maike und Serena allein. „Von wegen schulische Angelegenheit... sie wird Kai fragen, ob sie miteinander gehen können“, behauptete Maike. „Meinst du das ernst?“, wollte Serena wissen und war geschockt. „Klar, sonst würde sie ja nicht so eine dumme Ausrede finden“, antwortete die Trainerin aus Hoenn. Serena hatte Angst, dass sie keine Chance mehr bei den Drachen-Trainer hätte. „Ich werde vor Carina da sein. Ich möchte mit Kai zusammen sein!“, rief sie und zog sich schnell die Schuhe an. „Bist du wahnsinnig?!“ „Ist mir egal. Mir ist es wichtig, dass Kai mein Herz erwärmt.“ Die Trainerin aus Kalos verließ hastig das Zimmer, um vor mir bei Kai zu sein, da sie glaubte, dass ich eine Beziehung mit ihm aufbauen würde.
Ich war bereits im Jungen-Wohnhaus und suchte das Zimmer von Kai auf. Ich kannte den Weg bis dahin, aber einige andere Trainer standen mir im Weg und sprachen über ihre Planungen am Wochenende. Als ich weiter durch den Flur ging stieß ich gegen Kalem, der gerade das Zimmer von Ash und Citro verlassen hatte. Dabei fielen seine Lehrbücher auf dem Boden. „Das tut mir sehr leid... ich habe dich garnicht gesehen!“, entschuldigte ich mich und half Kalem. „Macht nichts. Es ist ja nichts schlimmes passiert“, sprach der Trainer aus Kalos und packte seine Bücher in seinem Rucksack, „Wolltest du zu Kai?“ „Äh, ja... es geht nur um was wichtiges für die Schule, mehr nicht“, gab ich als Antwort. In dem Moment kam Serena auch ins Wohnhaus der Jungen an und sah mich mit Kalem. „Anscheinend ist Carina aufgehalten worden. Das ist meine Chance“, sprach Serena leise zu sich und versteckte sich hinter einer Palme, die im Aufenthaltsraum stand. Dabei wurde sie von einigen Trainern angestarrt und für ziemlich verrückt gehalten. „Ich denke, dass Kai und Alexander mit ihren kindischen Streichen beschäftigt sind. Sollen wir uns da drüben hinsetzen? Ich gebe dir gerne auch einen Becher Kakao aus, wenn du magst.“ „Gerne“, stimmte ich zu und setzte mich mit Kalem auf eine freie Sitzbank im Aufenthaltsraum. Serena hatte uns im Blick, musste aber einen Weg finden, unbemerkt an uns vorbei zu gehen. Als Kalem gerade für uns vom Kaffeeautomaten einen Becher Kakao und einen Becher Kaffee holen wollte, floh sie direkt in Richtung Flurgang, wo sich die ganzen Zimmer der männlichen Trainer befanden. Dabei hatte sie große Probleme, das Zimmer von Kai ausfindig zu machen, weil sie sich zu einem ohne Begleitung verloren fühlte und zum anderen die Blicke der Trainer ertragen musste, die im Flur standen und endlos über ihre Pokémon sprachen.
„Hier, bitte sehr“, sagte Kalem und reichte mir meinen Pappbecher mit heißem Kakao. „Danke.“ Ich nahm mir einen Schluck davon und es schmeckte wirklich anders als der Kakao in der Cafeteria. „Ich habe immer gedacht, dass die Getränke aus dem Automaten nach nichts schmecken“, gab ich zu. „Geschmäcker sind verschieden. Ich trinke meinen Kaffee gerne mit leckerer Sahne oder auch Milch“, sprach Kalem und fügte in seinem Kaffee noch etwas Süßstoff hinzu. „Schmeckt das mit den ganzen Mix eigentlich?“, wollte ich wissen. „Probiere mal einen Schluck und finde es heraus.“ Der Trainer aus Kalos reichte mir seinen Becher, damit ich mir einen Schluck von seinem Kaffee nehmen konnte. Als ich es probierte, kniff ich mir die Augen fest zu. Ich mochte Kaffee nicht so gerne. „Kaffee ist nichts für mich“, stellte ich fest und trank meinen Becher Kakao leer. „Jedem das seine“, entgegnete Kalem und fand es nicht schlimm, dass ich keinen Kaffee mochte. Im Aufenthaltsraum kamen noch einige andere Trainer aus dem Wohnhaus dazu, um eine Runde Tischfußball zu spielen. Darunter war auch der Ass-Trainer Markus, der in der Schulbibliothek mit Kalem die Bücher in die Regale eingeräumt hatte. „Hey, Kalem. Was geht bei dir und deiner Freundin?“, fragte Markus. Ich war etwas erstaunt, dass Markus mich für Kalems feste Freundin hielt. „Wir genießen gerade den Nachmittag. Die erste Schulwoche ist schon mal abgehakt“, gab der Trainer aus Kalos als Antwort. „Dann habt noch einen schönen Tag, ihr zwei Turteltauben“, entgegnete der Ass-Trainer mit einem Augenzwinkern und spielte mit zwei Kumpels Tischfußball. „Wieso behauptet er, dass wir ein Paar seien? Wir gehen doch nicht miteinander...“, flüsterte ich Kalem zu. Der Trainer aus Kalos fühlte sich durch die Behauptung seiner Bekanntschaft geschmeichelt und legte unbemerkt seinen Arm um meine Schulter. Dabei gab er mir einen Kuss auf die Wange. Mein Gesicht wurde rötlich und ich wusste überhaupt nicht, wie ich bei diesem Moment reagieren sollte. Ob ich Kalem deswegen böse sein sollte oder nicht, war mir nicht bewusst. Ich genoss die Wärme, die Kalem mir gab, und schaute mit ihm zusammen Markus und seinen Kumpels beim Tischfußball zu.
Serena hatte das Gefühl, dass sie sich im Gang verlaufen hätte, was auch so war. Aber als sie weiter durch den Flur ging, sah sie Brix, der gerade vor einem Snackautomaten stand. Er warf ein Viertel-PokéDollar in den Schlitz hinein und drückte eine Taste, die die Nummer seiner gewünschten Ware entsprach. Der Schokoladenriegel war kurz davor in den Schacht zu fallen, damit der 18-Jährige ihn sich nehmen konnte, aber dieser blieb an der Kurbel hängen. „Ey, gib mir meinen Riegel her!“, schimpfte Brix und trat gegen den Automaten, „Ich werfe nicht umsonst fünfundzwanzig Cent in den Kasten!“ „Kann ich dir behilflich sein, Brix?“, fragte Serena und ging auf ihn zu. „Der Automat hat mein Geld geschluckt und will mir meinen Riegel da nicht hergeben“, sagte Brix und war sauer. „Pass auf und lerne was“, sprach Serena und klopfte an die Scheibe des Automaten. Sie klopfte an der Stelle, wo der Riegel an der Scheibe angelehnt war und dadurch fiel es in den Schacht. „Voilá, hier ist dein Schokoriegel“, sagte die Trainerin aus Kalos und holte für Brix den Riegel heraus. „Danke sehr...“, bedankte sich Birks Sohn und nahm Serena den Schokoriegel ab. „Nichts zu danken“, entgegnete Serena und fühlte sich stolz. „Und weswegen bist du hier? Willst du Kai deinen Dank aussprechen, bestehend aus einem Kuss?“, wollte Brix wissen und grinste dabei. „W-woher weißt du, dass ich zu Kai wollte?“, fragte Serena und wurde etwas rot im Gesicht. „Das ist doch offensichtlich. Du hättest ja nicht den weiten Weg bis hierher gemacht, um Kai zu treffen“, sprach Birks Sohn und riss die Verpackung seines Schokoriegels auf, „Übrigens hat er keine Zeit. Er liegt in der Wann und entspannt sich.“ „Kann ich trotzdem zu ihm und warten, bis er mit baden fertig ist?“ „Von mir aus, aber du muss eines wissen... unser Zimmer ist das reinste Chaos. Daher bitte ich dich, dass du von meinen Sachen fernbleibst, ja?“ „Oki!“ Brix und Serena gingen in das Zimmer 134 und betraten das Chaos. Überall lagen Klamotten verteilt auf dem Boden herum. „Da ist Kais Bett. Du kannst dich gerne dahin setzen“, sagte Brix und führte Serena zu Kais großem Bett. Sie setzte sich darauf und bemerkte unter ihrem Gesäß eine Boxershort, die sie nur mit den Fingerspitzen nahm. „Ähm, wem gehört die?“, fragte Serena und streckte ihren Arm aus, wo sie mit ihren Fingerspitzen die Unterwäsche hielt. „Oh, das ist meine...!“, rief der 18-Jährige und schnappte sich die Boxershort. Er errötete dabei sehr leicht und verstaute seine Unterwäsche in seine Kommode. Von der Stelle, wo Serena auf dem Bett saß, konnte sie die Duschhaube hören, die Kai benutzte. Ihr Herz fing an wegen der ganzen Aufregung schneller zu schlagen, da der Drachen-Trainer sich einen Raum nebenan befand und jederzeit aus dem Bad kommen könnte. Auf seinem Bett entdeckte sie ein teures Sweatshirt, was ihm gehörte. Sie nahm es und schnupperte daran. Sie roch ein sehr teures Aftershave, was sie total faszinierte. Brix bemerkte die Situation und machte große Augen. „Du bist ja echt völlig in Kai verschossen“, stellte er fest. „Hey, nicht so laut bitte!“, verlangte Serena und legte das Sweatshirt ordentlich zusammengefaltet auf ihrem Schoß. „Was riechst du auch wie ein notgeiles Weib an seinem Oberteil?“ „Ich bin nicht notgeil... nur verliebt...!“, gab die Trainerin aus Kalos zu, „...In den süßesten Drachen-Trainer unserer Klasse...“ „Du hast echt nicht mehr alle Latten am Zaun...“, seufzte Brix. In dem Moment kam Kai, nur mit einem Handtuch an den Hüften bekleidet, aus dem Badezimmer und wunderte sich über die Lautstärke. „Serena? Was führt dich denn hierher?“, wollte Kai wissen. „Ja, Serena. Gestehe Kai doch mal, was du ihm unbedingt sagen wolltest“, sprach Brix. Der Drachen-Trainer verlangte von seinem besten Freund, sich rauszuhalten. „Ich wollte mich nochmals bei dir bedanken“, sagte die verliebte Serena und versteckte dabei ihre Schüchternheit in ihrer blonden Haarpracht. Kai lächelte sie an und entgegnete: „Nichts zu danken.“ Die Trainerin aus Kalos hatte nichts mehr zu sagen und verließ schüchtern das Zimmer von Kai und Brix. „Das war so klar, dass sie dir das nicht gebeichtet hat, haha!“, lachte der 18-Jährige und kriegte sich nicht mehr ein. „Ist das etwa ein Problem? Sie wollte sich nur bei mir für die Rettung bedanken“, sprach der Drachen-Trainer. „Sie ist total in dich verknallt, Bro. Sonst wäre sie mir ja nicht im Flur begegnet und wollte dich sehen.“ Kai war etwas skeptisch bei dieser Sache und kümmerte sich darum, sich frische Kleidung anzuziehen.

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Kapitel 20: Die Schöne und der Nerd!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 7 Jan 2015 - 17:00

Kapitel 20: Die Schöne und der Nerd!

Im Gang des Jungen-Wohnhauses schämte sich Serena abgrundtief und war auch gleichzeitig traurig. „Wie kann man so blöd sein wie ich...?“, sprach sie zu sich und wollte nur noch zurück ins Mädchen-Wohnhaus, „Langsam habe ich das Gefühl, dass Kai nichts für mich empfinden würde... wenn er mich überhaupt mag...“ Sie wollte eben das Jungen-Wohnhaus verlassen, bis sie mich und Kalem zufällig am Eingang des Gebäudes sah. Sofort versteckte sie sich hinter einer Säule im Aufenthaltsraum und beobachtete heimlich das Geschehen.
„Danke für den kurzen Aufenthalt. Eigentlich wollte ich Kai noch was wegen dem schulischen Kram fragen, aber jetzt bin ich total müde und möchte mich am liebsten ausruhen“, sagte ich zu Kalem, „Könntest du Kai bitte ausrichten, dass ich mit ihn morgen früh auf dem Campus sprechen möchte?“ „Kann ich machen“, entgegnete der Trainer aus Kalos, „Es war übrigens sehr schön mit dir im Aufenthaltsraum zu sitzen und eine Unterhaltung zu führen.“ „Freut mich sehr“, sprach ich und wurde etwas verlegen. Kalem holte aus dem Rucksack seinen Schreibblock und einen Kugelschreiber heraus. Er riss sich ein Stück Papier vom Block raus und notierte auf dem Fetzen seine Handynummer. „Hier... speichere meine Nummer auf dein Handy“, bot er mir an und gab mir den Zettel. „Vielen Dank, aber... wofür denn bitte?“ „Ich bin dir sehr dankbar, dass du Zeit mit mir verbracht und mir geholfen hast, mit Kai und Alexander klarzukommen. Deshalb vertraue ich dir meine Handynummer an.“ Ich wusste nicht, was ich dazu noch sagen sollte. Aber Kalem zuliebe holte ich mein Handy aus meiner Hosentasche heraus, um seine Nummer zu speichern. „Gib mir bitte für einen kurzen Moment deinen Schreibblock und deinen Kulli“, verlangte ich. Kalem gab mir die nötigen Sachen und ich schrieb ihn meine Handynummer auf. „Jetzt hast du auch meine Nummer, damit du mich erreichen kannst.“ „Danke sehr“, bedankte sich Kalem und lächelte mich an. Dabei packte er sein Schreibzeug in seinem Rucksack wieder ein. „Ich muss jetzt wirklich ins Mädchen-Wohnhaus zurück“, sagte ich. Kalem wirkte enttäuscht, dass ich es so eilig hatte, ins Mädchen-Wohnhaus zu gehen und mir die Beine auf dem Bett lang zu machen. Er wollte sich ungern von mir verabschieden und deshalb kam er zum Entschluss, mich zu küssen – auf die Lippen. „Dann erhole dich mal vom anstrengendem Tag“, sagte er daraufhin und ging ins Jungen-Wohnhaus. Ich machte mich mit gemischten Gefühlen auf dem Weg ins Mädchen-Wohnhaus, um mich zu entspannen. Kalem ging an Serena vorbei und hatte ein fröhliches Grinsen im Gesicht. Dabei hatte er garnicht bemerkt, dass sie uns beobachtet hatte. Vorsichtig verließ Serena das Jungen-Wohnhaus und kehrte in unser Wohnhaus zurück.
„Hallo, Maike“, sagte ich erschöpft und warf mich auf mein Bett. „Du hast ja echt lange gebraucht, um mit Kai über 'schulische Sachen' zu sprechen“, fiel Maike auf und lackierte sich dabei ihre Fußnägel mit einer pinken Farbe. Ich konnte meiner Mitbewohnerin nicht die Wahrheit sagen, dass ich in Wirklichkeit Zeit mit Kalem im Aufenthaltsraum verbracht hatte, deshalb log ich sie an. „Kai und ich wollen bei jedem Schulfach gemeinsam die neuen Themen besprechen und uns gegenseitig helfen. Schließlich sind wir ja langjährige Sandkastenfreunde.“ „Ah ja. Freut mich“, sagte Maike. „Wo ist denn Serena?“, fragte ich. „Sie macht ein Solo-Spaziergang, wie auch immer... ihr pinker Nagellack deckt ziemlich gut.“ Nach einigen Minuten kam auch Serena in unser Zimmer zurück und hatte ihre Enttäuschung verborgen. „Wie schön, dass du auch wieder da bist“, sprach die Trainerin aus Hoenn und war fertig mit den Lackieren ihrer Fußnägel. Ohne weitere Worte stieg Serena auf ihr Bett und wollte nur noch schlafen. Plötzlich bekam ich eine Nachricht auf mein Handy. Ich schaute nach und es war Kalem, der mir eine SMS geschickt hatte. In der Kurznachricht hatte mir der Trainer aus Kalos geschrieben, dass er große Sehnsucht nach mir hatte, aber ich wollte ihn nicht jetzt zurückschreiben. „Ich mach mich jetzt fürs schlafen fertig“, teilte ich mit und ging ins Badezimmer, um mir die Zähne zu putzen. Mein Handy ließ ich auf meinem Bett liegen und meine Mitbewohnerinnen waren unter sich. „Und? Hattest du Erfolg bei Kai oder hat er dich abblitzen lassen?“, wollte Maike wissen. „Ich habe mich nicht getraut, es ihm zu sagen...“, gab Serena als Antwort. „Vielleicht ist er nicht der Richtige für dich“, meinte die Trainerin aus Hoenn. „Er ist der Richtige für mich, egal was du dazu meinst oder behauptest!“, rief Serena und wollte nicht weiter über ihre Pechsträhne reden. Mein Handy klingelte wieder und das zweimal hintereinander. „Sag mal, wer spamt denn die ganze Zeit Carina durch?“, fragte Maike und war neugierig, wer mir ständig Kurznachrichten schickte. „Ich kann dir sagen, wer ihr immer schreibt!“, fiel Serena ein. „Das ist bestimmt Kai, der ihr Liebesbotschaften schickt“, vermutete Maike und glaubte nicht an eine feste Beziehung zwischen Kai und Serena. „Hör mir doch zu, das ist wichtig!“ In dem Moment kam ich aus dem Badezimmer heraus, als die Trainerin aus Hoenn gerade mein Handy nehmen wollte. „Ich habe es schon klingeln gehört. Kai wollte mir nur ein paar Infos zu Drachen-Pokémon schicken, ist nichts wichtiges“, log ich und nahm mein Handy in die Hand, um meine Nachrichten zu überprüfen. Maike glaubte mir das, aber Serena war skeptisch. Sie wollten nun schlafen gehen, da es endlich Wochenende war und wir alle ausschlafen konnten. Ich schaltete das Licht aus und versteckte mich unter meiner Bettdecke, um die Nachrichten zu lesen. In der ersten SMS schrieb Kalem, dass ich ein sehr hübsches Mädchen war und in der zweiten Nachricht schrieb er, dass er sich in mich verliebt hatte und mich fragte, ob ich auch in ihn verliebt sei. Bei der Frage fuhren meine Gefühle Achterbahn und dabei dachte ich sehr stark an dem Kuss, den ich mit Kalem vorm Jungen-Wohnhaus hatte. Zwar wollte ich zur Beginn des Schuljahres keine Beziehung haben und mir Zeit dafür lassen, aber bei der gemeinsamen, kurzen Zeit mit Kalem hatte ich mir überlegt, mit ihm eine Beziehung zu führen. Deshalb schrieb ich ihm als Antwort, dass ich mich ebenfalls in ihn verliebt hatte. Außerdem hatte er einen echt tollen Charakter und war immer so fürsorglich und sehr klug. Kalem schrieb daraufhin als Nachricht einen sehr fröhlichen Smiley mit einem Herzchen und wünschte mir eine gute Nacht. Er freute sich schon auch auf morgen früh, wenn er mich wiedersehen konnte.
Auch bei Kai und Brix herrschte Unruhe, da sie sich von Kalems Tippen am Handy genervt fühlen. „Legst du endlich mal dein Handy weg? Wir wollen jetzt schlafen gehen!“, beschwerte sich Brix und möchte sich schlafen legen, „Deine Nerd-Freunde kannst du auch noch morgen treffen!“ „Ich bin ja gleich fertig. Lass mich bitte noch eine Nachricht abschicken“, sagte Kalem und schickte mir noch eine letzte SMS für heute. „Mit wem schreibst du eigentlich?“, fragte Kai. Kalem musste auch lügen, so wie ich. Deshalb antwortete er folgendes: „Ich schreibe mit einen Bekannten von mir. Er heißt Markus und ist ein Student dieser Schule.“ „Das war so klar, dass du einen Nerd aus einer höheren Klasse als Freund hast“, seufzte der 18-Jährige und schaltete das Licht im Zimmer aus. Der Trainer aus Kalos schaltete sein Handy aus und machte es sich auf seinem Bett bequem. Er war total glücklich und ließ seine Gefühle nicht anmerken. Nun schliefen die drei Jungs ebenfalls ein.
Früh am Morgen erhielt ich eine Nachricht von Kalem auf mein Handy, war aber noch tief und fest am Schlafen. Der kluge Trainer aus Kalos hatte nämlich eine ganz verrückte Idee. Er schlich sich in der Morgendämmerung aus seinem Zimmer raus und ging ins Mädchen-Wohnhaus, um mich zu wecken. Vor unserer Zimmertür suchte er meine Nummer auf und drückte die auf anrufen. Mein Handy war auf lautlos gestellt, konnte aber durch die Vibration meines Gerätes wach werden. Ziemlich verschlafen starrte ich auf mein Handy und stellte fest, dass es gerade mal halb acht war und Kalem wollte sich mit mir am frühen Morgen treffen. Ich bekam eine weitere Nachricht gesendet, indem draufstand, dass er direkt vor meinem Zimmer auf mich wartete. Leise ging ich ins Badezimmer, um mich schick zu machen, obwohl ich lieber an diesem Samstagmorgen ausschlafen wollte. Aber ich merkte, dass Kalem es wirklich ernst mit mir meinte und sich extra dafür bemühte, mich zu sehen. Es war für mich keine leichte Aufgabe, leise zu sein, damit ich nicht Maike und Serena weckte, aber ich war nach einigen Minuten fertig, sodass ich leise mein Zimmer verlassen konnte.
„Guten Morgen, Carina“, grüßte mich der Trainer aus Kalos und freute sich sehr, mich zu sehen. „Ebenfalls einen schönen, guten Morgen“, sprach ich und wurde etwas verlegen. „Konntest du auch nicht schlafen?“, wollte Kalem von mir wissen. „Doch, aber warum konntest du es nicht?“, fragte ich nach. „Ich habe die ganze Nacht an dich gedacht und wollte dich unbedingt sehen“, gab Kalem zu und nahm meine Hände, die er sanft und zart streichelte, „Ich kenne einen Ort, wo wir unsere Ruhe haben. Komm mit.“ Wir verließen das Mädchen-Wohnhaus und liefen zum Strand, wo wir den Sonnenaufgang sehen konnten. „Im Winter sieht der Sonnenaufgang richtig schön aus. Ich finde den Ort perfekt für uns“, sagte der Trainer aus Kalos und setzte sich mit mir auf die Mauer. „Das sieht wirklich wunderschön aus“, stellte ich fest, als der Himmel wegen des Sonnenaufgangs eine rötliche Farbe hatte. „Du bist noch viel wunderschöner“, gab Kalem zu und schaute mich verliebt an. Dabei streichelte er meine Hand, die ich auf meinem Schoß liegen hatte. Daraufhin küssten wir uns leidenschaftlich.
Um neun Uhr wurden alle wach und freuten sich, dass wir heute keinen Unterricht hatten. Kai und Brix hatten an dem Tag vor, sich einen entspannten Tag zu machen und mit mir, Maike, Serena, Ash, Citro und Heureka abzuhängen. „Wo ist denn dieser Klugscheißer schon wieder?“, fragte Brix. „Wahrscheinlich trifft er sich mit diesen Markus oder wie er heißt“, glaubte Kai und geht ins Badezimmer, um sich für den Tag fertig zu machen. „Privates Nerdtreffen der Obernerds, hahaha“, lachte der 18-Jährige und war froh, dass Kalem nicht anwesend da, „Machen wir uns einen tollen Tag mit den Mädels und den Kumpels von uns.“ „Du hast recht. Ich freue mich schon darauf, Carina wiederzusehen und ich möchte ihr heute unbedingt meine Liebe gestehen“, gab Kai zu. „Endlich hast du dich entschieden und ich hoffe du ziehst das auch durch“, entgegnete Brix und war bereit für den freien Tag. Die beiden verließen das Zimmer und machten sich auf dem Weg zum Mädchen-Wohnhaus, um Maike, Serena und mich abzuholen. Ash und Citro mussten noch ihr Zimmer in Ordnung bringen und würden dann auch nachkommen. Im Flur wurden die Jungs auf ein Streit aus unserem Zimmer aufmerksam. Maike und Serena stritten sich wegen mir. Kai und Brix kamen ins Zimmer herein und schlichteten sofort. „Hey, hey! Was ist hier denn los?“, wollte der Drachen-Trainer wissen. „Carina ist weg und hat anscheinend vergessen, dass wir heute gemeinsam was vorhatten. An ihr Handy geht sie nicht ran!“, beschwerte sich Maike. „Vielleicht holt sie ja Heureka ab“, vermutete Brix. „Ja, ist klar... seit heute früh steht ihr Bett leer!“, entgegnete die Trainerin aus Hoenn. Serena schwieg dazu, da sie wusste, weshalb ich weg war. Sie wollte Kai nicht mit der Wahrheit verletzen, was sie gestern Abend vor dem Jungen-Wohnhaus gesehen hatte. „Ich kenne Carina sehr gut. Bestimmt kommt sie gleich hierher und will dann mit uns allen was heute unternehmen“, sagte Kai. „Wir können hier doch nicht einfach auf sie warten. Wir sollten sie suchen gehen“, schlug Birks Sohn vor. Der Rest stimmte zu und verließen das Zimmer, um nach mir zu suchen.

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Kapitel 21: Schlimmer Kummer!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 8 Jan 2015 - 5:55

Kapitel 21: Schlimmer Kummer!

Kalem und ich gingen Hand in Hand durch den Campus und genossen den schönen, aber auch kalten Vormittag. Es fühlte sich richtig an, mit den klugen Trainer eine Beziehung zu führen, auch wenn ich noch in Sachen Liebe warten wollte. Kalem war ebenfalls zufrieden mit unserer Beziehung. Ihm war es egal, dass wir gerade mal seit wenigen Stunden ein Paar waren. Es kam ihn wie eine Ewigkeit vor. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir ein Paar sind“, sprach ich, „Mir kommt es vor, als wäre dieser Moment jetzt ein Traum.“ „Es ist die Realität. Wir sind offiziell ein Paar“, bestätigte Kalem und lächelte mich an. „Aber irgendwie fehlt mir was bestimmtest... es geht um unsere Klassenkameraden. Sie sollen erfahren, dass wir zusammen sind“, sagte ich. „Wir sollten es langsamer angehen“, fand der Trainer aus Kalos und legte seinen Arm um meine Schulter, „Ich bin mir sicher, dass wir ewig zusammenbleiben werden.“ Zwar war ich froh, Kalem an meiner Seite zu haben, aber mir kamen die Schuldgefühle hoch. Es ging um Kai. Ich hatte echt keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde, wenn er mich mit Kalem sehen würde.
Kai, Brix, Maike und Serena befanden sich ebenfalls auf dem Campus und halten Ausschau nach mir. Für sie war die Suche etwas schwieriger als gedacht. Es waren noch andere Schüler und Studenten dort anwesend. „Wo sollen wir denn anfangen, bei der Menge hier zu suchen?!“, wollte Brix wissen. „Es gibt keine Mädchen, die genauso wie Carina aussehen!“, rief Maike. „Ja, aber es gibt Blondinen!“, entgegnete der 18-Jährige. „Hört mit der Diskussion auf!“, verlangte Kai, „Ihr wisst alle, wie Carina aussieht, deshalb haltet bitte Ausschau nach ihr, damit wir unsere Verabredung starten können.“ Serena machte nicht wirklich mit bei der Suche, aber dann erhaschte sie einen Blick auf uns, wie Kalem und ich am lachen waren. „Äh, wie wäre es denn, wenn wir dahinten vor der Cafeteria schauen würden?“, schlug Serena vor und wollte unsere Freunde zur Cafeteria bringen. Kai blieb stehen und fand das Verhalten der Trainerin sehr merkwürdig. „Serena, was soll denn diese Heimlichtuerei? Weiß du etwa, wo Carina ist? Wenn ja, dann sag es bitte.“ „Wie jetzt? Serena weiß, wo Carina ist? Ey, dann mal raus mit der Sprache!“, rief Brix. „Selbstverständlich weiß ich nicht, wo sie ist“, gab sie an, „Wir sollten am besten die Cafeteria absuchen.“ In dem Moment sah der Drachen-Trainer, wie ich Kalem umarme und ihn auf die Lippen küsste. Er konnte es nicht glauben, was er da sah. Auch Maike und Brix bekamen es mit. „Das ist jetzt nicht wahr, oder?!“, rief Kai und war mehr als sauer. Mit einer rasenden Wut ging er auf uns zu und gab Kalem einen Schubs. „Wollt ihr mich verarschen oder was?!“ „Kai, verstehe es bitte nicht falsch, aber Kalem und ich sind ein Paar...!“, sprach ich und hatte bereits geahnt, dass es so kommen würde. „Das sehe ich, aber mir sagst du, dass du vorerst keine Beziehung anfangen willst und dann sehe ich dich hier mit dem Klugscheißer auf dem Campus rumknutschen und versetzt damit unseren freien Tag mit unseren Freunden. Dabei wollte ich dir was wichtiges sagen, aber das kann ich ja von der Drachenschuppe reiben!“ Kai war richtig wütend und enttäuscht zugleich. „Kein Grund dafür, gleich auszuflippen“, sprach Kalem. „Du hälst dich gefälligst raus! Du bist an allem Schuld!“, brüllte der Drachen-Trainer, „Jetzt nochmal zu dir, Carina! Ich bin maßlos von dir enttäuscht... wirklich! Aber gut, wenn du meinst, dass du mit dem Klugscheißer glücklich bist, gerne... du weißt nicht, auf wem du dich da einlässt!“ Mit diesen Worten ließ Kai uns allein und ging auch unseren Freunden aus dem Weg. Wutentbrannt ging er ins Jungen-Wohnhaus zurück und schloss sich im Zimmer ein. „Anscheinend wird wohl nichts mehr mit unserem Tag“, stellte Maike fest. „Das war mir schon irgendwie klar, dass Kalem was zu verbergen hatte“, sprach Brix, „Guckt euch den doch mal an, wie er die Hände an Carinas Hüften hat... widerlich...!“ „Du hast doch keine Ahnung von Liebe!“, rief Serena wütend und gönnte mir das Glück mit Kalem. Daraufhin lief sie ins Jungen-Wohnhaus, um Kai zu trösten, während sie Brix und Maike auf dem Campus stehen ließ. „Pöh, ich habe mehr Ahnung von allem als sie“, behauptete der 18-Jährige. „Ich gehe dann mal zu Sannah, um ihr zu sagen, dass Kalem von nun an für uns tabu ist“, sagte Maike und ging ins Mädchen-Wohnhaus. „Hey, und was soll ich jetzt machen?!“, wollte Brix wissen. „Mach was, worauf du Lust hast!“, rief Maike ihn entgegen. Der 18-Jährige hatte beschlossen, ins Jungen-Wohnhaus zu gehen und dort auf Kai zu warten, wenn er sich wieder beruhigt hatte. Im Aufenthaltsraum traf er auf Ash und Citro, die sich über Kais Verhalten wunderten, als dieser an ihnen einfach so vorbeigegangen war. Brix erzählte ihnen, dass ich mit Kalem eine Beziehung führte und Kai damit sehr verletzt hätte.
„Wie konnte das nur passieren? Wieso hat Carina auf einmal Gefühle für diesen Nerd? So ein Idiot passt doch garnicht zu ihr!“, sprach Kai zu sich und ging ziemlich verwirrt hin und her durchs Zimmer, „Deshalb hat er auch ihr ständig gestern auf dem Handy angeschrieben, um sich zu verabreden! Bäh, wie kann man die Lippen eines Nerds küssen? Ist ja widerlich und abscheulich!“ In dem Moment klopfte Serena an seiner Zimmertür. Der Drachen-Trainer glaubte, dass Kalem und ich an der Tür standen, weshalb er rief: „Haut ab und geht woanders rummachen!“ „Kai, ich bin es... Serena!“ Kai öffnete die Tür und schaute sich erst im Flur um, ob wir in der Nähe waren. „Gut, komm rein“, sprach er und ließ Serena ins Zimmer. Daraufhin schloss er die Tür direkt wieder ab. „Wenn du was zu dem Liebesglück der beiden sagen willst, dann kannst du gleich wieder gehen!“, warnte Kai und nahm sich eine Dose Energiedrink aus dem Kühlschrank. „Es tut mir leid...“, entschuldigte sich die Trainerin aus Kalos, „Ich bin schuld, dass ich es dir nicht gesagt habe.“ „Wie jetzt? Du wusstest davon schon eher? Wie konntest du nur? Wieso hast du es mir nicht schon vorher gesagt?!“, schimpfte Kai, „Mann! Ich wäre kurz davor gewesen, diesen Flachwichser eine zu scheuern! Aber ich kann es echt nicht fassen, dass Carina was mit ihm hat...“ „Die beiden haben sich schon gestern vorm Wohnhaus geküsst und davor haben sie im Aufenthaltsraum mit einigen Studenten abgehangen. Eigentlich wollte sie mit dir über schulischem Kram sprechen, aber Kalem kam ihr entgegen und hat sie in dem Aufenthaltsraum geführt, um mit ihr einen Plausch zu führen und warme Getränke dabei zu trinken“, erzählte Serena, „Dass ich das zufällig alles mitangesehen habe, war mir eigentlich nicht bewusst, da ich aus einem anderen Grund ins Jungen-Wohnhaus gekommen war.“ „So ein verdammter Mist!“, fluchte Kai und schlug gegen eine Wand. „Ich weiß, ich hätte es dir gestern noch sagen sollen, dass ich die beiden eng umschlungen gesehen habe, aber ich war ängstlich...“, musste die Trainerin aus Kalos gestehen, „Jetzt bist du böse auf mich, was ich echt gut verstehen kann.“ Der Drachen-Trainer schaute Serena groß an und war völlig fertig mit den Nerven. „Danke, dass du mir die Wahrheit gesagt hast“, bedankte er sich und ging zum Fenster, wo er mit einem leeren Blick nach draußen starrte, „Ich bin wirklich froh, dass du bei mir bist und mich auf andere Gedanken bringst.“ „Echt? Ich habe gedacht, dass ich eine Last für dich wäre, die nicht die Wahrheit gesagt hatte...“, dachte Serena verwundert. Kai drehte sich zu ihr und bat sie, dass sie sich auf sein Bett setzen sollte, was sie auch tat. Er setzte sich daraufhin neben ihr und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Das brachte Serena total in Verlegenheit und nahm sich einen Teil ihrer blonden Haarpracht, um ihre Schüchternheit zu verstecken. Kai merkte sofort, dass sie rot vor lauter Charme und ihr Körper sehr warm wurde. „Du hast schöne Locken“, stellte er fest, als er nach einer Haarsträhne von ihr fasste. „Äh, danke sehr...“, bedankte sich Serena ziemlich verlegen. Der Drachen-Trainer sah, dass sie sich sehr schüchtern verhielt und nahm ihr die Haarpracht vor ihrem Mund weg. „Versteck dich doch nicht, du. Sonst kann ich dein schönes Lächeln nicht bewundern.“ „M-mein schönes L-lächeln?“ Kai legte seine Finger auf ihre Lippen und sprach zu ihr: „Du solltest nicht zu viel plappern, meine Liebe.“ Die Trainerin aus Kalos war verwirrt und sah, wie Kai sich ihr nährte und sie auf ihren Lippen küsste. Während sie große Augen machte und ihr Gesicht vor lauter Liebe rot wurde, genoss Kai den Kuss mit ihr sehr und fühlte sich dadurch viel besser. Der Kuss dauerte etwa fünfundvierzig Sekunden, da Serena kurz vorm Ende leicht am quieken war. „Deine Lippen sind so zart“, gab mein langjähriger Freund zu, „Du bist ein wunderschönes Mädchen.“ Die Komplimente machten Serena noch mehr verlegener als vorher und versteckte wieder ihre schüchterne Schokoladenseite in ihrer Haarpracht. „Hey, was ist los?“, fragte Kai besorgt. „Ich bin durcheinander“, antwortete die Trainerin aus Kalos. „Tut mir leid, dass du dich momentan so fühlst“, entschuldigte sich Kai und fand sein Handeln nicht fair, „Ich habe zu viel an Carina gedacht und du erinnerst mich stark an sie... ich weiß echt nicht, was in mir gefahren ist.“ Serena  verstand Kais Situation sehr gut und musste wohl akzeptieren, dass ihr Schwarm immer noch um mein Herz kämpfen wollte. Sie dachte, dass Kai sie nicht liebte, aber es kam anders. „Ich würde es gerne mal mit dir versuchen, nur um von meinem Kummer wegzukommen“, sprach der Drachen-Trainer und meinte es mit seinem Vorhaben ernst. Die Trainerin aus Kalos war mehr als begeistert und nahm Kai als ihren festen Freund an. Ihr war es auch egal, dass er sehr an mich dachte, aber er möchte von nun am mit Serena glücklich sein. Die beiden umarmten sich wieder und küssten sich dabei. Dabei kamen vor lauter Freude ein paar kleine Tränen aus ihren Augen.

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Kapitel 22: Neues Glück, neue Probleme!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 8 Jan 2015 - 19:05

Kapitel 22: Neues Glück, neue Probleme!

Kai und Serena verließen zusammen das Zimmer und gingen in den Aufenthaltsraum, wo sie auf Brix, Ash und Citro trafen. „Kai! Dir geht es ja wieder besser!“, freute sich Brix, „Aber echt schade, dass es mit Carina nicht geklappt hat. Ich verspreche dir, dass Kalem seine noch härtere Strafe bekommen wird, damit Carina dir ganz alleine gehört!“ „Nicht nötig, ich bin jetzt offiziell mit Serena zusammen“, erzählte Kai und umarmte seine süße Freundin. „Ach was, echt?! Glückwunsch!“, gratulierte ihn der 18-Jährige. Serena errötete leicht und bedankte sich ganz herzlich dafür. „Wenn Serena die Richtige für dich ist, dann viel Glück für euch weiterhin“, sprach Citro. Ash freute sich ebenfalls für das junge Glück. „Bist du dir eigentlich sicher, dass du über Carina hinweg bist? Sie ist deine Freundin aus Kindheitstagen“, sagte Ash. „Wenn sie meint, dass sie mit dem Vollpfosten glücklich ist, dann bitte. Sie soll mir dann nicht entgegen kommen und mich darum bitten, dass sie eine Schulter zum ausheulen braucht, wenn sie herausfindet, dass Kalem nur das eine will. Ich bin fertig mit ihr. Jetzt geht es darum, dass ich mit Serena eine schöne Zeit hier habe“, entgegnete der Drachen-Trainer. „Na gut, wenn du meinst“, sprach der Erfinder, „Ist jetzt eigentlich unsere Verabredung noch gültig für heute?“ „Leider nicht. Carina hat dies kaputt gemacht. Das heißt, wir müssen eine Lösung finden, wie wir unseren freien Tag doch noch episch gestalten können“, sprach Brix. „Macht euch dreien einen schönen Samstag. Ich möchte mit Serena zusammen was schönes unternehmen“, teilte Kai seinen Kumpels mit. Brix konnte es nicht richtig glauben, was er da gerade gehört hatte. Er würde gerne was mit dem Drachen-Trainer zusammen den Tag verbringen, aber er verstand auch, dass Kai seine frische Beziehung im Vordergrund hielt. „Alles klar, dann hab mal noch viel Spaß mit deiner süßen Freundin“, sagte der 18-Jährige. Kai lächelte und ging mit Serena zurück ins Zimmer, um dort ihre Zweisamkeit zu genießen. „Okay, dann möchte ich jetzt in die Cafeteria gehen, weil mein Magen knurrt ohne Ende.“ Ash und Citro begleiteten den hungrigen Trainer zur Cafeteria, um dort Mittag zu essen. Das Samstagsmenü bestand aus einem Schnitzel mit Pommes Frites und Ketchup. Als Dessert gab es leckeres Erdbeereis mit einem Spritzer Sahne und einer Waffel.
In der Zwischenzeit waren Kalem und ich bei Maike, Sannah und Heureka in unserem Zimmer und verbrachten mit ihnen den Samstag. Die Mädchen waren mir garnicht böse. Sie fanden es interessant, wie ich mit Kalem zusammen auf dem Sofa sah und seine Hand hielt. „Echt schade, dass ich nicht Kalem als Freund habe...“, sagte Sannah, „Wäre echt ziemlich spannend und süß, aber ich gönne es euch. Ihr passt wirklich gut zusammen.“ „Vielen Dank, Sannah“, bedankte sich Kalem und kuschelte mit mir. „Ich möchte auch einen so gutaussehenden Freund wie Kalem haben. Einen klugen Mann als festen Freund zu haben ist viel besser als alles andere“, fand Maike. „Mein Bruder ist ziemlich klug“, sagte Heureka und lachte dabei. „Das ist mir schon klar, aber er ist nicht mein Typ“, gab die Trainerin aus Hoenn zu. „Eigentlich ist bei einer Beziehung immer der Charakter wichtig als das Aussehen“, sprach Kalem, „Leider Gottes gibt es Menschen, die sich garnicht für die inneren Werte interessieren.“ „Da hast du recht“, stimmte Sannah ihn zu. „Kais Reaktion heute Vormittag war richtig heftig“, stellte Maike fest, „Er hat euch richtig laut angebrüllt...“ „Das macht mir nichts aus. Er muss halt verstehen, dass ich Carina beschütze, als ihr fester Freund.“ Ich sprach nicht viel darüber, aber trotzdem hatte ich Mitleid mit Kai. „Kai übertreibt es langsam. Kein Wunder, dass er mit Brix abhängt und irgendwelchen Scheiß mit ihm baut“, seufzte Maike. „Och, Maike. Bitte rede nicht so über Kai und Brix. Das sind auch nur Menschen“, sprach ich und fand es nicht gut, dass meine Mitbewohnerin über Kai und Brix schlecht redete. Kalem hatte keine Lust, über seine Mitbewohner zu sprechen, da er nichts von ihnen hielt. Deshalb beschloss er, mit Sannah, Heureka, Maike und mir ins Schulgebäude zu gehen, um unsere Schließfächer endlich kreativ einzurichten und zu gestalten.
Kai und Serena verbrachten ihren freien Tag im Zimmer, wo sie auf Kais Bett zusammen kuschelten. Die Trainerin aus Kalos schwebte auf Wolke sieben, aber auch der Drachen-Trainer war mit seinen Gefühlen ganz bei ihr. „Du bist echt toll, Kai. Ich habe garnicht gewusst, dass du so ein Romantiker bist“, sagte Serena und streichelte Kais Stirn. „Naja, ein Romantiker bin ich nicht, aber trotzdem danke für das Kompliment“, entgegnete Kai und stand von seinem Bett auf, um zum Kühlschrank zu gehen, „Möchtest du auch ein Energiedrink?“ „Äh, was ist das?“ „Ist nichts schlimmes. Es enthält Colageschmack, Limonadengeschmack und viel Kohlensäure. Brix kann nie genug von diesen geilen Zeug bekommen“, sagte mein Sandkastenfreund und holte zwei Dosen aus dem Kühlschrank. Serena nahm Kai eine Dose ab, öffnete die Lasche der Dose und merkte einen echt sauren Geruch. „Igitt, das riecht ekelig...!“, stellte Kais Freundin fest. „Ja, das kommt von der Limette und der Zitrone, die noch darin enthalten sind. Probiere mal einen Schluck davon“, rät der Drachen-Trainer. Zögernd nahm sie einen Schluck des Energiedrinks und kniff sich stark die Augen zu, weil der saure Geschmack für sie zu stark war. „Du wirst dich noch daran gewöhnen“, sprach Kai und küsste Serena auf ihre Wange. „Ich verstehe echt nicht, wie du und Brix dieses komische Zeug trinken könnt.“ Kai lächelte seine Freundin an und fand es nicht schlimm, dass sie einen anderen Geschmack hatte als er. Daraufhin gab er ihr einen Kuss auf ihre Lippen. „Hoffentlich bleiben wir für immer und ewig zusammen“, sprach Serena und legte ihre Arme um Kais Nacken. „Ja, das hoffe ich auch“, entgegnete der Drachen-Trainer und biss sich dabei unsicher die Lippen, da er noch Gefühle für mich hatte. Doch er möchte in diesem schönen Moment seine erste feste Freundin nicht traurig machen, deshalb warf er sie auf sein Bett und legte sich über sie, um sie leidenschaftlich zu küssen.
Am frühen Nachmittag gingen Brix, Ash und Citro ins Schulgebäude, da ihnen einfiel, dass sie auch nun Zeit hatten, ihre Schließfächer vor unserem Klassenraum zu gestalten. „Ich komme mir echt vor wie im Kindergarten...“, seufzte Brix und hatte ehrlich gesagt keine Lust darauf, seinen Schließfach nach seinem Geschmack zu schmücken, „Ich bin zufrieden mit meinem Schließfach.“ „Professor Eich meinte aber, dass unsere Schließfächer uns persönlich beschreiben, deshalb soll es ja auch nach seinen Interessen dekoriert werden“, sprach Citro und hatte für sein Schließfach eine perfekte Vorlage überlegt, „Da ich ein großer Fan der Technik bin, werde ich mein Schließfach mit all dem Technikkram gestalten, um mein Interesse zu zeigen.“ „Ich gestalte mein Schließfach mit den Motiven meines Partner-Pokémons Pikachu“, sagte Ash und zeigte Brix einige Bilder von Pikachu, die er selbst gezeichnet oder von seinem Laptop per Druckerverbindung ausgedruckt hatte. „Was sind denn deine Interessen, Brix?“, fragte der Erfinder. „Ähm, mal überlegen... hmm... ah ja, ich stehe auf geile Bräute, besonders auf Maike. Wenn das als Interesse zählt...“ „Kein Kommentar“, entgegnete Citro und schob seine Brille etwas höher an der Nasenwurzel. Als die Jungs vor unserem Klassenraum ankamen, sahen sie uns, wie wir mit kreativen Ideen unsere Schließfächer verschönerten. Wir hatten bunte Pappe, Fotos von unseren Lieblins-Pokémon und anderen Kram zum Basteln zur Verfügung, die wir von freundlichen Trainer unserer Stufe bekamen. „Schaut mal, da sind ja Kalem und die Mädchen!“, rief Ash begeistert und lief auf uns zu, „Könnte ich vielleicht gelbes Material für mein Schließfach bekommen?“ „Klar, bedien dich“, sagte Kalem und half mir, ein Herz aus roter Pappe mit leuchtenden Pailletten zu bekleben. Brix schüttelte den Kopf, als er Kalem und mich zusammen sah. „Komm, basteln wir auch“, sprach der Erfinder und gesellte sich zu uns. „Nie im Leben würde ich mit den Klugscheißer zusammenarbeiten, der Kai die große Liebe seines Lebens ausgespannt hat“, sprach Brix zu sich und hatte absolut keine Lust mehr zu basteln, bis sein Vater Professor Birk zufällig erschien. „Na, seid ihr fleißig am basteln?“, fragte er freudig und betrachtete unsere kreativen Ergebnisse für unsere Schließfächer. „Schauen sie mal, Professor. Das habe ich gemacht“, sagte Sannah und zeigte ihm ihr selbst gebasteltes Mäppchen für ihren Schließfach, „Das soll ein Schleifenkorb sein, worin man Stifte und sogar Aufgabenheftchen aufbewahren kann. Das habe ich aus einer altem Tuch genäht.“ „Das ist sehr schön geworden, Sannah“, lobte Birk, „Zeig mal dein Schließfach, Alexander. Bestimmt hast du auch deine Kreativität den freien Lauf gelassen.“ „Nun, ich bin gerade erst hier angekommen und habe noch keine Gelegenheit gehabt, mein Schließfach zu gestalten“, sprach der 18-Jährige. „Dann mal ran an die Arbeit, Söhnchen! Ich möchte gern dein Schließfach sehen, wenn es von deiner Kreativität gestaltet ist“, entgegnete der Professor, um seinen rebellischen Sohn zu motivieren. Brix hatte aber ganz andere Pläne, um auf die Hilfe seines ungeliebten Mitbewohners zu verzichten. „Ich möchte mit Kai zusammen unsere Schließfächer gestalten. Hier ist so viel los und darauf habe ich echt keinen Bock“, gab er als Ausrede an. „Ich finde, du solltest mal mit deinen Klassenkameraden hier arbeiten und nicht immer auf die Hilfe deines besten Freundes verlassen. Guck mal, du hast alles hier, was du brauchst. Ich kann dir auch gerne behilflich sein, ebenso ein schönes Schließfach zu gestalten. In deinem Alter habe ich viel gebastelt“, sagte Birk und suchte sich passende Bastelmaterialien für seinen Sohn heraus, „Als du in meinem Alter warst, warst du mit meiner Erziehung überfordert... und hast sicherlich ein Malbuch gebastelt“, seufzte der 18-Jährige. „Doch keine Malbücher, Söhnchen! Ich bitte dich... ich habe vieles aus Holz gebastelt. Dein altes Kinderbett habe ich auch selbst aufgebaut.“ Brix merkte, dass Maike und Sannah wieder mal über ihn kicherten. Sein Vater suchte nach guten Schablonen, um diese auf dicke Pappe nachzuzeichnen. „Das ist eine große Welle der Peinlichkeit...!“, jammerte der 18-Jährige und schämte sich zu Grund und Boden.

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Kapitel 23: Klare Ansage!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 9 Jan 2015 - 17:35

Kapitel 23: Klare Ansage!

„Hier, du kannst das hier ausschneiden“, sagte Birk und gab seinem Sohn die Pappe, wo die Schablone nachgezeichnet wurde. „Wenn's unbedingt sein muss“, seufzte Brix und nahm sich eine Schere. Beim Ausschneiden der Pappe konnte der 18-Jährige nicht wirklich klar denken, da er sich von Kalem abgelenkt fühlte. Als dieser auf ihn zukam, um ihn beim Kleben zu helfen, wurde das zu viel für ihn. „Professor, diese Heißkleberpistole ist besser für die glatte Oberfläche aus Metall. Der Kleber trocknet da auch sehr schnell“, erklärte Kalem. „Sehr gut, dann kannst du meinem Söhnchen bei der Inneneinrichtung helfen. Ein Motiv hat er ja schon fast fertig ausgeschnitten!“, rief Birk. Kalem tat das, worum ihn der Professor gebeten hatte. „Alexander? Gib mir mal bitte die Schablone, damit ich die in deinem Schließfach aufkleben kann.“ „Du siehst doch, dass ich zu tun habe, also zisch ab!“, schimpfte Brix und schnappte sich die Heißkleberpistole, um selber sein ausgeschnittenes Stück in sein Schließfach aufzukleben. Zwar wusste er, dass der Kleber darin ziemlich kochend heiß war, aber er konnte seine Schablone in sein Schließfach aufkleben. „Das hast du sehr gut gemacht, Alexander“, lobte der Professor und war stolz auf seinen Sohn. „Ein Pokéball aus Pappe allein wird nicht reichen. Ich möchte lieber meine eigenen Sachen darin einfügen und nicht diesen Kinderkram, was man Basteln nennt“, fand der 18-Jährige. „Nun, mein Sohn... wir haben hier noch ältere Zeitschriften. Vielleicht kannst du dir ja einige Bilder daraus nehmen und sie in deinem Schließfach aufkleben“, sagte Birk und gab seinem Sohn einen Stapel Magazine. Citro half seiner kleinen Schwester Heureka bei ihrem Schließfach und Ash war auch fast fertig, die Bilder und Fotos von seinem Pikachu anzubringen. Sannah und Maike schmückten ihre Schließfächer noch mit einigen Schleifchen und Postern. Kalem half mir, eine schöne Lichterkette anzubringen. „Ich baue noch einen kleinen Akku ein, damit die Lichterkette auch in vielen bunten Farben leuchten kann“, sagte der Trainer aus Kalos und legte einen brandneuen Akku in meinem Schließfach, das mit der Lichterkette verbunden war, „Siehst du? Wenn du deine Bücher hier einräumst, fällt der Akku garnicht auf. Du kannst den Akku auch hier in deinem Seitenfach hineinlegen, damit hast du auch dadurch viel Platz für deine Bücher.“ „Vielen Dank, Kalem“, bedankte ich mich bei meinem festen Freund und küsste ihn auf die Lippen. Brix sah uns und ekelte sich. „Bäääh, Streberlippen...“ Der 18-Jährige blätterte die ganzen Seiten eines Reisemagazines und sah eine Bikini-Braut, die mit einem Aquana Werbung für einen Strandurlaub in Ondula, einen ganz tollen Ort, der sich in Osten der Einall-Region befand. „Die Schnitte ist echt heiß“, stellte Brix fest und entschied sich, die Bikini-Braut aus dem Katalog auszuschneiden. Maike und Sannah beobachteten, wie er die junge Frau, die auf dem Katalog aufgedruckt war, mit verträumten Augen betrachtete. „So ein Macho...“, sprach Sannah, „Er achtet nur auf das Äußere.“ „Vorallem, wenn die Bräute große Brüste haben und Bikinis tragen...“, seufzte Maike. Ohne das Wissen seines Vaters fügte Brix das Foto von der Bikini-Braut und ihrem Aquana in sein Schließfach ein. Danach suchte er weiter nach solchen Girls, die halbnackt Werbung machten.
Am frühen Abend waren wir mit unseren Schließfächern fertig und waren alle zufrieden mit dem Ergebnis. „Sehr schön. Ihr habt euch eine Erholung verdient“, sagte Birk. „Vielen Dank, dass sie uns geholfen haben“, bedankte sich Heureka freudig. „Kein Thema. Ich helfe gerne meine Schüler“, entgegnete der Professor, „Ich gehe dann mal wieder zurück ins Büro. Muss noch etwas am PC arbeiten, bevor ich schlafen gehe. Ich wünsche euch schon mal eine gute Nacht.“ Maike und Sannah brachten Heureka in ihr Zimmer zurück, während Brix, Ash und Citro ebenfalls in ihren Zimmern im Jungen-Wohnhaus gingen. „Möchtest du noch einen kurzen Spaziergang am Strand machen?“, fragte mich Kalem. Ich war eigentlich schon sehr müde von der ganzen Arbeit hier im Schulgang, aber ich wollte Kalem nicht enttäuschen und ging mit ihn nach draußen. Es war richtig kalt draußen und leichte Flocken fielen vom Nachthimmel. „Ich hätte mir doch etwas warmes überziehen sollen...“, sprach ich und zitterte am ganzen Körper. Der Trainer aus Kalos gab mir seinen Mantel, damit ich nicht bei dieser eisigen Kälte frieren musste. „Fühlst du dich warm eingekuschelt?“, wollte er wissen. „Nicht wirklich, aber trotzdem danke, dass du mir deinen Mantel borgst“, antwortete ich. „Warte... ich weiß eine Lösung. Komm mal her zu mir.“ Kalem umarmte mich und teilte seine Körperwärme mit mir. Ich fühlte mich dadurch besser und würde am liebsten in Kalems Armen einschlafen. „Oh, tut mir leid... ich bin kurz eingenickt, hehe“, lachte ich etwas verlegen. Mein fester Freund lächelte mir zu und nahm meine Hand. Wir gingen vom Campus aus in Richtung Sportplatz, wo sich direkt danach der Strand befand. Der Mondlicht schien mitten auf die Oberfläche des Meeres, was einen echt wunderschönen Anblick brachte. „Wahnsinn! Das ist mehr als schön aus“, stellte ich fest und war völlig fasziniert. „Erinnerst du dich an heute morgen, wo wir den Sonnenaufgang betrachten konnten? Ich finde das sehr romantisch, wenn ich mit dir hier bin und das alles erleben kann“, gab Kalem zu und setzte sich mit mir auf die Mauer hin, wo wir auch heute morgen saßen, „Wenn ich den Mondschein so sehe, dann fängt mein Herz an, richtig wild zu rasen, weil du bei mir bist. Ich bin wirklich froh, dass wir uns hier in der Pokémon Academy kennengelernt und uns gegenseitig geholfen haben.“ „Geht mir auch so. Dabei dachte ich erst, dass du ein Trainer wärst, der nicht so gerne im Mittelpunkt steht“, gab ich zu. „Ob im Mittelpunkt oder nicht. Das spielt keine Rolle. Hauptsache ist doch, dass man bei seinen Freunden und Kameraden beliebt ist und das bin ich auch, naja, bei einigen unserer Kameraden“, entgegnete der Trainer aus Kalos. „Kai und Brix haben ihren eigenen Kopf, was Beleibtheit angeht. Sie können Langweiler nicht ab und haben ihre Tricks, die zu ärgern. Ich entschuldige mich nochmals dafür, dass dir die beiden das Schulleben am Anfang so schwer gemacht haben“, sprach ich und fühlte mich schuldig für die ganzen Mobbingattacken auf Kalem, die in der ersten Schulwoche passiert waren. „Schon gut, Carina. Ich bin ja nicht von Sprühsahne oder von der Klospülung krank geworden“, entgegnete Kalem und lachte dabei. „Ich verstehe immer noch nicht, warum Kai das getan hat...“ „Vielleicht konnte er es nicht ertragen, dass ich mich besser mit euch allen verstehe als mit ihn und Alexander. Schlechte Angewohnheiten werden heutzutage schlecht von anderen Menschen und Pokémon bewertet und sie mögen es überhaupt nicht, wenn diese auf sie übertragen werden. Das kann zu Stress führen.“ „Du bist ja ein wahrer Doktor“, stellte ich fest, als ich diese Worte von ihm gehört hatte. „Ich möchte mit meinem Wissen Pokémon-Professor werden, weil ich gerne Menschen helfe, die gerne viel mit Pokémon zu tun haben wollen. Wenn ich mal eigene Kinder haben sollte, möchte ich sie auch mit den Pokémon verständigen, damit sie auch früh lernen können, Pokémon-Trainer zu werden“, erzählte Kalem. „Dann hoffe ich mal für dich, dass es dir gelingen wird“, sprach ich. „Danke sehr“, bedankte sich mein Freund und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Ich fing an, zu gähnen. Kalem beschloss, mich zum Mädchen-Wohnhaus zu begleiten und mich vor meinem Zimmer abzusetzen. Ihm fiel es schwer, wieder Abschied von mir zu nehmen, da er gerne meine Nähe genoss. „Ich wünsche dir eine gute Nacht, Carina“, sprach er zu mir und lächelte mich verliebt an. „Danke, wünsch ich dir auch“, entgegnete ich und wollte mein Zimmer aufschließen, bis Kalem mir wieder einen Kuss gab, der länger war als sonst. Nach dem Kuss ging ich in mein Zimmer hinein und Kalem ging auch in sein Zimmer zurück.
Kai und Brix chillten am Abend wieder zusammen wie echte Kumpels, was sie auch waren. Während der 18-Jährige mit seinem Nintendo 3DS am spielen war, erzählte ihm der Drachen-Trainer über seinen Tag mit Serena. Er sprach aber viel von liebevollen Küssen seiner Freundin, aber zwischendurch musste er an mich denken. „Serena ist zwar toll, aber Carina ist meine echte große Liebe...“ „Tja, ich hab's dir ja gesagt. Wenn du mal vorher deine Liebe zu ihr gestehen hättest, dann wärt ihr jetzt endlos glücklich“, sprach Brix und konzentrierte sich darauf, bei Mario Kart 8 den ersten Platz zu belegen. „Ich war wirklich dumm, das gebe ich zu, aber Serena gibt mir neuen Schub, um nach vorn zu schauen.“ „Genau ist dein Problem. Du kannst dich nicht entscheiden, ob du Carina oder Serena haben willst. Entweder du versuchst, mit Serena glücklich zu sein und Carina dabei komplett zu vergessen oder du kämpfst weiter um Carina und nutzt Serena nur aus“, schlug Birks Sohn vor. „Ich kann Serena einfach nicht ausnutzen, nur weil es mir durch die Beziehung von Carina und Kalem schlecht geht. Ich möchte, dass sie mit mir glücklich ist. Sonst würde sie ja nie von mir schwärmen.“ In dem Moment kam Kalem ins Zimmer und tat so, als wäre nichts am Tag gewesen. „Hallo, zusammen!“ Brix schaltete seine Handheldkonsole aus, legte es auf sein Kopfkissen hin und ging auf Kalem zu. „Na, wen haben wir denn da? Ist das nicht unser Klugscheißer, der die Freundin meines Bro's ausgespannt hat? Es wundert mich, dass du überhaupt noch hier auftauchst.“ „Danke für diesen herzlichen Empfang“, sagte Kalem und zog seinen Mantel aus, den er direkt an einem Kleiderbügel seines Schranks aufhing. „Hör mit deinen Schleimscheiß auf!“, verlangte Brix und kam auf dem Punkt, „Was fällt dir eigentlich ein, Carina als feste Freundin zu haben, obwohl sie für Kai bestimmt ist?“ „Das sollte dich ja nichts angehen, was mit meinem Liebesleben zu tun hat. Kümmere du dich mal um deinen Ruf, anstatt das Glück anderer Leute zu verderben“, entgegnete der Trainer aus Kalos. Für Kai war es zu viel und mischte sich ein. „Niemand hat dich darum gebeten, mit Carina was zu unternehmen. Ich habe gehört, dass sie nach dem Unterricht eigentlich zu mir wollte, um mit mir nochmals die Schulthemen durchzugehen, aber du kamst ihr entgegen und hast verhindert, dass sie zu mir ins Zimmer kommt.“ Brix fand es unglaublich, wie Kais Stimme einen ernsten Klang hatte. „Carina sieht dich eh nur als einen Bruder an als einen festen Freund. Ich kann ihr mehr bieten als du es dir vorstellen kannst“, behauptete Kalem. Der Drachen-Trainer packte Kalem am Hals und drückte ihn gegen die Zimmertür. Dabei machte er ihn eine klare Ansage. „Jetzt pass mal auf, Flachwichser. Ich kann mir genau denken, wozu du Carina eigentlich benutzt, also rede dir mit deinen kleinem Erbsenhirn nichts raus. Ich warne dich, wenn du Carina irgendwas schlimmes antust, dann glaub mir, ich mache dein Leben zur Hölle. Es ist mir dann scheißegal, ob ich riesigen Ärger dafür bekomme oder einen Schulverweis... das tue ich nur für Carina, damit sie ein besseres Leben hat. Es ist schon schlimm genug, dass du in ihr Leben getreten bist.“ Daraufhin ließ er Kalems Hals los und wendete sich bösartig von ihm ab. Brix gab den Trainer aus Kalos einen Schub gegen die Zimmertür und setzte sich zu Kai, der gerade an seinem Handy starrte. Kalem ließ sich davon nicht beeindrucken und kümmerte sich darum, dass er sich fürs Schlafen vorbereitete.

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Kapitel 24: Die ungleichen Trainer!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 10 Jan 2015 - 15:05

Kapitel 24: Die ungleichen Trainer!

Am späten Abend schliefen alle Trainer und schliefen sogar den Sonntagmorgen durch. Es war der letzte freie Tag, bevor wieder die neue Schulwoche begann, deshalb wollten Kai und ich mit unseren Eroberungen einen ganz tollen Sonntag verbringen. Schon am frühen Vormittag verließ Kai mit voller Freude das Zimmer, in guter Markenkleidung und einem erotischen Aftershave-Geruch, die Serena sehr toll an ihm fandet. Auch Kalem bereitete sich für den ruhigen Sonntag vor. Mit einer strahlend weißen Jeans, einem schwarzen Hemd und braunen und festen Lederschuhen gekleidet freute sich der kluge Trainer und schmierte sich noch Haargel in die Haare, um einen perfekten Glanz und guten Halt zu bekommen. Brix schlief noch tief und fest in seinem Bett und schnarchte dabei sehr laut. Kalem sprühte sich noch Mundspray mit Pfefferminzgeschmack in seinen Rachen und war nun bereit, mich abzuholen. Er verließ das Zimmer, sodass nur noch Brix allein dort war und nicht mitbekam, dass Kai und er ausgegangen waren.
Kai und Serena waren in der Cafeteria verabredet, um gemeinsam zu frühstücken. An dem Sonntag war dort nicht viel los, da der Großteil der Schüler noch am schlafen und die Studenten am lernen waren. Der Drachen-Trainer war so fürsorglich, dass er ein großes Frühstückstablett für sich und seine Freundin geholt hatte. Das Sonntagsfrühstück bestand aus warmen Kakao, einem leckeren Obstsalat, Croissants und Erdbeer-Marmelade. „Oh, was für ein tolles Frühstück!“, freute sich Serena. „Lass es dir schmecken“, sagte Kai und nahm sich seine Schüssel mit dem Obstsalat, was aus frischen Erdbeeren, Kirschen und Bananen. „Danke, dir auch.“ Serena aß auch zuerst den leckeren Obstsalat und fand diesen ziemlich lecker. Kai hatte garnicht mal bemerkt, wie hübsch die Trainerin aus Kalos aussah. Sie trug einen schönen Pullover, einen Rock, dunkle Strumpfhosen und Sonntagsschuhe. Auch ihre Haare waren sehr schön gestylt, auch wenn diese ihre Standartfrisur war. „Du siehst echt klasse aus, Kai“, gab Serena zu und wurde dabei etwas verlegen, als sie dieses Kompliment aussagte. „Vielen Dank, du siehst aber auch wunderschön aus“, entgegnete der Drachen-Trainer und fand die Kleidung seiner Freundin sehr passend. Die Trainerin aus Kalos musste ihre Schüchternheit wieder in ihrer blonden Haarpracht verstecken. Kai hatte Verständnis dafür, dass sie etwas schüchtern war. „Hast du gut geschlafen?“, wollte er wissen. „Ja, aber du hast mir gefehlt“, gab Serena als Antwort und fand es gut, dass Kai mit ihr einen Plausch führte. Als sie ihren Obstsalat aufgegessen hatten, wollten sie nun ihre Croissants mit der Erdbeer-Marmelade essen, bis dem Drachen-Trainer etwas witziges einfiel. „Wir schicken Brix ein Selfie von uns, wie wir am Frühstücken sind. Was hälst du davon?“ „Klingt ziemlich lustig. Lass uns das mal bitte machen!“, rief die Trainerin aus Kalos begeistert. Die beiden verliebten Trainer setzten sich eng nebeneinander hin und und fotografierten sich beim Croissant essen. Serena hatte ihren Croissant für das Selfie als Bart verwendet, was Kai sehr lustig fand. Er hatte bei dem Foto seine Zunge rausgestreckt und die kurz an seinem Croissant gehalten, als würde er die Marmelade ablecken. „Das Foto ist ziemlich gut geworden“, stellte mein Sandkastenfreund fest und schickte seinem besten Freund dieses Foto als Anhang seiner Kurzmitteilung. „Er wird sicher darüber freuen, dass wir beide soviel Spaß miteinander haben“, vermutete Serena und aß mit Kai weiter ihr Frühstück.
Ich war mit Kalem auf dem Campus, wo wir ein kleines Picknick hatten. Zwar war es etwas kalt für ein Picknick im Freien, aber Kalem fand es nicht so schlimm, ganz im Gegenteil. „Die Pfannkuchen sind ja echt lecker“, stellte mein Freund fest. „Danke, ich habe sie eben noch schnell gemacht, bevor du mich abgeholt hast“, entgegnete ich und nahm mir einen Schluck Orangensaft. „Übrigens... hast du schon auf dem Stundenplan geschaut? Wir haben morgen nur vier Schulstunden, bestehend aus zwei Stunden Technik und zwei Stunden PokéDex-Kurs“, sagte Kalem und zeigte mir den Stundenplan unserer Klasse. „Ah ja, ich habe morgen mit den Mädels unser erstes Cheerleader-Training in der Sporthalle“, fiel mir ein, „Wir bekommen von Xenia unsere Uniformen und müssen ein paar Übungen machen.“ „Stimmt, das Cheerleader-Training, das Xenia mit Professor Eich organisiert hat. Ich bin mir sicher, dass du in der Uniform der 'Wilden Drachen' umwerfend aussehen wirst“, sprach der Trainer aus Kalos und fütterte mich mit einer Erdbeere. Ich war von Kalems liebevoller Fürsorge sehr begeistert und gab ihn daraufhin einen Kuss. „Du musst mir unbedingt erzählen, wie dein erstes Training war. Cheerleading ist ein toller Sport.“ „Ich werde es dir auch erzählen, aber erst kommen unsere wichtigen Schulstunden.“ Kalem stimmte mir zu und legte seinen Arm um meine Schulter. Dabei gab er mir wieder eine Erdbeere zum Naschen.
Gegen Viertel vor elf wachte Brix auf, als er den Klingelton seines Handys hörte. Die Nachricht mit dem Foto aus der Cafeteria kam erst jetzt an und der 18-Jährige überprüfte seine Nachricht. „Guten Morgen, du Schnarchsack. Habe ein ganz tolles Frühstück mit meiner Süßen. LG dein Bro“, las er für sich vor und schaltete daraufhin sein Handy aus. Brix fühlte sich einsam, da Kai mit Serena verabredet war und er keine Zeit mehr für ihn hatte. „Warum haben eigentlich alle eine Freundin? Nur ich nicht?“, fragte er sich und beschloss, ins Badezimmer zu gehen, um zu duschen. Nach einer Weile war er fertig und musste sich überlegen, wie er den Sonntag ohne Kai gestalten könnte. Deshalb verließ er das Zimmer und ging zu Ash und Citro, um sie zu fragen, ob sie was mit ihm unternehmen wollten. „Tut mir leid, Brix. Aber wir haben heute leider schon was vor...“, sprach der Erfinder und musste seinen Klassenkameraden leider wegschicken. „Was soll ich jetzt machen? Ich habe echt keinen Bock, alleine was zu machen.“ Brix verließ gelangweilt das Jungen-Wohnhaus und sah, wie ich mit Kalem unser kleines Picknick aufräumte. Er hatte immer noch eine Wut auf seinen Mitbewohner, da er das Gefühl hatte, dass Kalem mir einen schlechten Einfluss entgegenbrachte. „Was für ein Blödmann... Er soll seine Griffel von ihr lassen.“ Maike kam aus dem Mädchen-Wohnhaus raus, da sie ebenfalls von Serena und mir sitzengelassen wurde und nichts vorhatte. Der 18-Jährige war so sauer, dass er ohne Vorsicht gegen Maike stieß. „Hast du keine Augen im Kopf?!“, schimpfte die Trainerin aus Hoenn. „Sorry, aber ich habe echt keinen Nerv darauf, Stress zu machen, klar?“, entgegnete Birks Sohn. „Serena und Carina sind mit ihren Jungs beschäftigt und ich fühle mich dadurch ausgeschlossen. Und ich habe jetzt überhaupt keinen Plan, was ich heute machen soll“, erzählte Maike im Vertrauen, „Die anderen Mädchen haben keine Zeit für mich, weil sie entweder lernen wollen oder was anderes vorhaben.“ „Geht mir auch so“, gab Brix zu, „Vielleicht sollten wir ja was gemeinsam machen, nur wenn du willst.“ „Hör mir vorher erst zu! Ich möchte nicht von anderen blöd angeglotzt werden, nur weil wir was zusammen unternehmen. Denn ich bin sehr süß, taff und goldig und du bist einfach Brix.“ „Du meintest cool, angesagt und ein Checker, hehe“, lachte der 18-Jährige, „Das ist die Bedeutung meines Spitznamens.“ Mit einem Seufzer ging Maike mit Brix ins Schulgebäude, da sie ihre Lehrbücher in ihrem Schließfach einräumen wollte. Unterwegs kicherten einige Trainer unserer Stufe über Maike und Brix, da sie für ein Liebespaar gehalten wurden. An ihrem Schließfach angekommen versuchte die Trainerin aus Hoenn, dem Gelächter der anderen zu entkommen, während Birks Sohn das eher gelassen ansah. „Hey, Maike. Hast du etwa einen Freund?“, fragte eine Trainerin. „Du hast aber einen echt tollen Fang gemacht, haha!“, lachte eine andere Trainerin. Maike achtete nicht darauf, was die Schüler aus unserer Stufe zu ihr sagten und kümmerte sich darum, dass sie ihren Rucksack entleeren konnte. „Anscheinend sind wir ja sehr populär“, stellte Brix fest und lehnte sich an den Schließfächern an. „Ja, ich kann dir auch sagen, warum! Weil die uns für ein Paar halten, so wie ich es geahnt habe!“, beschwerte sich Maike und fand die Situation sehr peinlich. „Was ist denn daran so schlimm, dass wir ein Paar sind?“ „Nur mal zu deiner Information, Mister! Du bist total kindisch, verrückt in der Birne und trägst diese alberne Mütze UND wir sind kein Paar! Verstanden?!“ „Komisch, beim Medien-Kurs standst du voll auf mich, als ich gestylt wurde“, sprach Brix. „Das war was anderes, du Hohlkopf!“, entgegnete Maike. Einige Schüler gingen an den beiden vorbei und fingen dabei an, über sie zu lästern. „Hey, was geht? Läuft bei euch?“, grüßte der 18-Jährige den Trainern unserer Stufe. Die Trainerinnen lachten laut und sprachen unter sich: „Maikes Freund ist total schräg.“ „Seine Mütze ist die reinste Peinlichkeit. Maike steht anscheinend voll auf ihn.“ „Hör auf, die anderen mit deiner uncoolen Art zu grüßen!“, schimpfte Maike und knallte ihre Schließfachtür laut zu. Brix verstand nicht, warum sich seine Klassenkameradin so aufregte, nur weil er seine selbsternannte Coolness sehr genoss. „Ich finde es lustig. Schau doch mal, wie sich die Trainer hier für uns freuen“, sagte der 18-Jährige. „Die freuen sich nicht für uns, die lachen uns aus, beziehungsweise mich!“, rief die Trainerin aus Hoenn. Maike fing an, mit Brix über ihren Ruf als beliebte Schülerin zu diskutieren, da sie in der Meinung war, dass er dafür verantwortlich sei, dass sie von den anderen Trainern ausgelacht wurde. „Wegen dir werde ich zum Gespött unserer Stufe! Ich kann mich dann nicht mehr blicken lassen...“, jammerte sie herum. Birks Sohn stand nur ruhig und gelassen am Schließfach angelehnt da und sah, wie Maike total verzweifelt auf dem Boden saß und quengelte. Für sie war es eine Welle der Peinlichkeit, als die Schüler über sie und Brix lustig machten. „Ey, Maike. Du solltest Schauspielerin werden. Die Szene erinnert mich an dem Film 'Resident Psiau', wo ein Mädchen einen Fluch bekam und in der Villa ihrer Eltern Blut weinte, als sie von einem Psiau beobachtet wurde und von Zombies umgeben war. Hast du den mal gesehen? Er lief mal an einer Mitternachtszeit, wann genau habe ich leider vergessen, war aber ein echt geiler Pokémon-Horrorfilm.“ „Halt bloß deine Klappe!“, schluchzte Maike und kauerte vor sich hin. „Da fällt mir ein, ich sollte meine Bücher auch in meinem Schließfach einräumen, bevor sie in meinem Chaos vergraben werden!“, rief Brix. Die Trainerin klammerte sich heulend an Brix' Knöchel und verhinderte, dass er die Flucht ergriff. „Verlass mich nicht!“, brüllte sie. „Boah, wie gemein dieser Junge ist!“, rief ein Trainer, „Macht da einfach Schluss mit dem Mädchen. Echt unfassbar!“ Brix merkte, dass ihn alle für den Freund von Maike hielten, deswegen dachte er sich was passendes dazu aus.

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Kapitel 25: Eine Frage der Zeit!

Beitrag von Reshikrom94 am So 11 Jan 2015 - 12:35

Kapitel 25: Eine Frage der Zeit!

„Keine Sorge, liebste Freundin. Ich würde dich doch niemals verlassen“, sagte Brix und kniete sich zu Maike herunter, die immer noch am jammern war. Die Schüler schauten zu, wie der 18-Jährige unsere Klassenkameradin beruhigen wollte. Er streichelte Maike am Rücken und genoss die Aufmerksamkeit der ganzen Trainer unserer Stufe. „Wein doch bitte nicht, Maike. Ich bin doch da für dich...“, sprach Birks Sohn, „Schließlich bist du ja meine feste... Freundin... mit ziemlich geilen Titten und nem knackigen Arsch, hehe...“ Maike beruhigte sich wieder und merkte nicht, dass sie von vielen Trainern angeschaut wurde. Sie befand sich in einem Moment, wo sie mit Brix die volle Aufmerksamkeit bekam, als wäre dies ein Schauspiel. Ihre Gesichter waren ziemlich nah aneinander, als würden sie sich küssen. Es kam auch zu einem Kuss, den Brix direkt machte, als er in die schönen, blauen Augen seiner Klassenkameradin sah. Das Gelächter der Trainer war groß, fanden es aber auch ziemlich mutig, dass der 18-Jährige über seinen Schatten sprang und sein Traummädchen geküsst hatte. Beide starrten sich nach dem kurzen Kuss mit großen Augen an und konnten es nicht wahr haben, was eben vorgefallen war. Die Schüler unserer Stufe ließen die beiden ungleichen Trainer allein, konnten aber durch den Zwischenfall der beiden nicht aufhören, zu lachen. „Äh... danke sehr, dass du mich beruhigen konntest“, bedankte sich Maike und stand wieder auf. „Nichts zu danken. Es war ziemlich krass“, entgegnete Brix und war immer noch völlig baff von seinem ersten Kuss. „Meinst du etwa den Kuss?“, wollte die Trainerin aus Hoenn wissen. „Ja, fandest du den etwa schlecht oder wie?“ Maike wusste keine Antwort darauf und würde am liebsten den einen Moment komplett vergessen. „Komm, gehen wir jetzt noch deine Bücher holen, damit du sie nicht in deinem Chaos verlierst“, schlug Maike vor. Brix wunderte sich, dass sein Traummädchen plötzlich anders mit ihm redete. Ihre freche Art, mit ihm zu reden, war verschwunden. Die beiden ungleichen Trainer gingen durch den Schulgang und verließen das Gebäude, um ins Jungen-Wohnhaus zu gehen, damit der 18-Jährige seine Lehrbücher holen konnte. Im Zimmer angekommen musste Maike feststellen, dass Brix kein großer Fan von Ordnung war und überall seine Kleidungsstücke verteilt hatte. „Meine Bücher müssen hier irgendwo herumliegen. Du kannst mir gerne bei der Suche helfen, wenn du magst“, sprach Birks Sohn und warf seine Klamotten durchs Zimmer. Die Trainerin aus Hoenn stand nur an der Tür da und starrte den 18-Jährigen an. Dabei dachte sie, ob sich durch den Kuss was an ihrem Leben ändern würde. Besonders stellte sich bei ihr die Frage, ob sie mit Brix eine Beziehung anfangen würde, obwohl er das komplette Gegenteil von ihr war. „Sehr schön, ich habe fast alle Bücher gefunden!“, freute sich Brix und suchte weiter nach den restlichen Bücher, die ihn fehlten. Er merkte nicht mal, dass Maike ihm immer näher kam und ihn auf die Schulter tippte. Der 18-Jährige drehte sich zu Maike und staunte nicht schlecht, als diese ihn bei der Suche unterstützte. Sie nahm ihn die Bücher ab, während er die letzten schnell gefunden hatte. „So, wir können sie jetzt zu meinem Schließfach bringen“, sprach Brix und grinste dabei. „Alles klar, dann nichts wie hin!“, rief die Trainerin und machte sich mit Brix auf dem Weg ins Schulgebäude.
Am späten Mittag gingen Kai und Serena in das Mädchen-Wohnhaus, wo sie in unserem Zimmer etwas Zeit dort verbringen wollten. Sie hatten Glück, dass keiner im Zimmer war. „Sehr schön, dann hat Maike doch noch was gefunden, um ihren Sonntag zu gestalten“, sagte Serena und schloss die Tür zu. „So gefällt mir das“, freute sich Kai und zog seine Freundin zu sich heran. Er umarmte sie und fing an, sie ohne Unterbrechungen zu küssen. Der Drachen-Trainer war richtig gierig darauf, seine Freundin erotisch zu küssen, was Serena auch gut gefiel. „Ich finde, dass du ziemlich klasse küssen kannst, Kai“, gab die Trainerin zu. „Danke sehr, aber du kannst aber sehr gut küssen“, musste Kai gestehen und gab seiner Freundin einen Zungenkuss. „...Warte mal kurz, Kai.“ Serena ging zu ihrer Tasche und suchte nach einem Lipgloss, den sie ganz toll fand. Es hatte süße Erdbeere als Geschmack für die Lippen. Sie trug etwas davon auf ihre zarten Lippen auf und gab den Drachen-Trainer einen Kuss. „Na, schmeckt dir das?“ „Das ist sehr lecker“, stellte mein Sandkastenfreund fest und wollte Serenas erdbeersüßen Lippen noch weiter küssen, was er auch tat.
Am Nachmittag ging ich mit Kalem ins Jungen-Wohnhaus, wo wir zusammen im Aufenthaltsraum Zeit verbrachten. Es waren noch andere Trainer anwesend und spielten Tischfußball, aber davon ließ sich mein Freund nicht ablenken. „Ich hole für uns etwas warmes zu trinken“, sprach er und ging zum Kaffeeautomaten. Ich saß für einen kurzen Moment allein in der Sitzecke und fühlte mich immer noch nicht besser, was Kai anging. Mir war klar, dass ich ihn mit Kalem sehr verletzt hatte, aber ich vertraue Kalem und umgekehrt. „So, ein Becher heißen Kakao für dich und ein Becher heißen Kaffee für mich“, sagte der Trainer aus Kalos und gab mir meinen Becher. Daraufhin setzte er sich wieder zu mir und legte seinen Arm um meine Schulter. „Du bist so still. Geht es dir nicht gut, Carina?“, wollte er wissen, als ich die ganze Zeit an was anderes gedacht hatte. „Nein, es ist alles in Ordnung bei mir“, log ich und rührte meinen Kakao mit einem Löffel etwas um. „Hey, wenn du irgendwas hast, was dir Sorgen bereitet, sag es mir bitte“, sprach Kalem zu mir und wirkte besorgt. „Mach dir keine Sorgen. Es ist nichts“, entgegnete ich und lächelte meinem Freund zu. Kalem war froh, dass es mir wieder besser ging. „Komm, stoßen wir auf uns und unser Liebesglück an“, schlug er vor und hielt seinen Becher in die Luft. „Auf uns!“, rief ich. Beim Anstoßen unserer Becher kam Markus zu uns in den Aufenthaltsraum und setzte sich zu uns. „Hey, Kalem!“, grüßte der Student, „Störe ich gerade?“ „Nein, es ist gut, dass du vorbeigekommen bist“, entgegnete der Trainer. Ich fühlte mich wie das fünfte Rad am Wagen, als mein Freund mit seinem Bekannten beschäftigt war. „Deine kleine Freundin macht bei mir irgendwie einen schüchternen Eindruck“, stellte Markus fest. „Oh, das tut mir leid, dass ich nicht so gesprächig bin“, entschuldigte ich mich, „Irgendwie fühle ich mich nicht wohl heute. Ich lege mich mal besser hin. Ich schreib dir heute noch im Laufe des Tages.“ Kalem war enttäuscht, dass ich gehen musste und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Na gut, dann leg deine Füße hoch und gute Besserung“, sprach er zu mir. „Danke sehr“, bedankte ich mich und verließ das Jungen-Wohnhaus. „Hast du ein Glück, eine so tolle Freundin zu haben“, sagte der Student. „Ja... das Problem aber ist, dass sie an Kai hängt“, entgegnete mein Freund, „Ich merke das sofort, wenn sie am nachdenken ist.“ „Wie ist das mit eurem Sexleben? Hattet ihr schon miteinander geschlafen?“, wollte Markus wissen. „Ich bleib da dran, aber ich weiß nicht... ich habe ihr schon viel über mich erzählt und und über meine Zukunftspläne. Sie hatte sich kein bisschen darüber interessiert“, antwortete der Trainer aus Kalos, „Ich werde alles tun, um mit ihr zu schlafen. Weil sie ist beliebt, hübsch und talentiert.“ „Das ist sie... auf jeden Fall“, stimmte der Student seinem Bekannten zu. „Mein jungfräuliches Leben wird in Kürze verschwinden und dafür werde ich sorgen.“ „Bleib an ihr dran, Kalem. Du wirst nie im Leben eine so tolle Frau bekommen, die so wie Carina ist.“ Kalem war sich absolut sicher, dass er das durchziehen wollte und mir nichts von seinem eigentlichen Plan zu verraten. Er wollte dafür sorgen, dass ich ahnungslos bleibe, so wie es zu Beginn unserer Beziehung war. Den Rest des Tages verbrachte mein Freund mit Markus im Aufenthaltsraum, wo sie über mich sprachen.
„Perfekt. Jetzt kann ich meine Bücher nicht mehr verlieren“, sprach Brix, als er seine ganzen Lehrbücher ordentlich sortiert in seinem Schließfach eingeräumt hatte. Maike half ihn dabei, für eine gute Ordnung zu sorgen. „Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du mir geholfen hast, Maike. Wenn ich das alleine gemacht hätte, dann wäre der Chaos ziemlich groß, hehe.“ „Kein Problem“, entgegnete die Trainerin aus Hoenn, „Außerdem war ich dir noch was schuldig.“ Brix war ahnungslos, was Maike damit gemeint hatte. „Ich war immer so gemein zu dir und habe hinter deinem Rücken über dich gelästert und so... Sannah und ich haben einen Knall, muss ich ehrlich zugeben, aber das ist jetzt auch egal. Ich entschuldige mich bei dir.“ „Hey, alles cool. Ich nehme deine Entschuldigung an“, sprach der 18-Jährige und machte seine Schließfachtür zu, „Ich war auch nicht gerade nett, als wir uns in die Haare gekriegt haben.“ „Schon gut. Du musst dich nicht rechtfertigen. Ich war die Böse“, entgegnete Maike. „Sind wir von nun an gute Freunde?“, fragte Birks Sohn. Maike lächelte Brix an und nickte dabei. „Geben wir uns die Hand dafür, als Zeichen dafür, dass wir jetzt Freunde sind“, schlug der 18-Jährige vor und spuckte auf seine Hand, „Jetzt musst du auf deine Hand spucken und sie mir dann geben.“ „Bääh, naja was soll's...“, sprach Maike und spuckte auf ihre Hand, den sie dann Brix gab. Die beiden schüttelten sich die Hände. „Ist das immer so, wenn du einem die Hand gibst?“, wollte Maike wissen. „Nur unter Freunden, Kumpels und Bros, mehr nicht“, gab Brix als Antwort. „Okay... ähm... sag mal, hast du am Abend noch was vor? Ich frag nur so. Nicht, dass du dich wunderst oder so...“ „Eigentlich wollte ich heute Abend Nintendo zocken, aber wenn du mich so fragst, könnten wir doch ähm... ach, ich habe nichts bestimmtes vor, außer auf dem Bett zu liegen und zu zocken“, antwortete der 18-Jährige. „Also ich habe nichts vor. Wie wäre es, wenn wir mal zusammen Abendessen gehen in der Cafeteria?“, schlug Maike vor. „Klingt sehr verlockend“, stellte Brix fest und war einverstanden mit dem Vorschlag. „Gut, dann gehen wir jetzt zusammen etwas spazieren und danach essen.“ Die beiden Trainer verließen das Schulgebäude und gingen für eine gewisse Zeit auf dem Campus spazieren, damit sie am Abend in die Cafeteria gehen konnten, um dort zusammen zu essen.

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Kapitel 26: (K)ein Problem in der Beziehung?!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 12 Jan 2015 - 17:45

Kapitel 26: (K)ein Problem in der Beziehung?!

Am Abend saßen Kai und Serena auf Kais Bett und aßen dabei Kartoffelchips, die Brix für sich und den Drachen-Trainer aus der Hoenn-Region mitgebracht hatte. Sie erzählten sich Geschichten aus ihrer Zeit, bevor sie hier sich in der Pokémon Academy anmeldeten. „Ich habe die Einall-Region bereist, um mein Milza besser kennenzulernen. Carina ist mit mir gereist und haben zusammen viel erlebt. Später kam sie auf die Idee, uns auf diese Schule anzumelden, da sie in der Meinung war, dass wir hier vieles über unser Trainerdasein lernen und uns für unsere Ziele hocharbeiten können“, erzählte Kai. Serena war total begeistert von der Geschichte und erzählte von ihrem Erlebnis kurz vor der Anmeldung dieser Schule. „Ich war bei mir zuhause, weil meine Mutter unbedingt wollte, dass ich das Rihorn reiten erlerne und so wie sie, ein Pokémon-Jockey werden soll. Dabei mag ich es überhaupt, einen so extremen Sport zu machen. Dann kam ich auf die Idee, mich hier anzumelden, um als gute Performerin einen Abschluss zu bekommen. Meine Mutter war sehr streng, als sie das mitbekam und meinte, dass ich lieber bei ihr bleiben sollte und von ihr eine Ausbildung zur Pokémon-Jockey erhalten würde, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe meinen Koffer für dieses Internat gepackt und schwupps... hier bin ich.“ „Echt unfassbar, dass deine Mutter über deine Ziele bestimmte. Kommt mir echt spießig vor“, stellte der Drachen-Trainer fest. „Ich weiß... meine Mutter wollte auch das beste für mich, aber sie verstand nicht, dass Rihorn reiten nichts für mich war. Ich liebe es, mich und mein Fynx zu präsentieren, mit süßen Kleidchen und einer faszinierenden Performence. Aber Mama sagte immer zu mir 'Serena, als Rihorn-Jockey stehen dir alle Türen offen'. Ich bin froh, dass ich den Weg genommen habe, damit ich als Performerin gute Chancen auf eine tolle Zukunft habe.“ „Ich find deine Einstellung sehr gut. Lass dir von niemanden einreden, was gut für dich wäre. Nur du allein entscheidest über deine Zukunft“, sprach Kai und kannte die Erfahrung selbst. „Danke sehr, Kai. Ich bin wirklich froh, dass ich Freunde gefunden habe, die mich unterstützen... besonders dich“, entgegnete Serena und wurde etwas rot im Gesicht. Kai lachte und schaute tief in die Augen seiner Freundin. „Ich verspreche dir, dass wir zusammen an unseren Zielen arbeiten werden. Auf meine Hilfe kannst du zählen“, sprach der Drachen-Trainer und nahm Serenas zarte Hände. Daraufhin gab er ihr einen Kuss. Doch Serena unterbrach den Kuss, was Kai sprachlos machte. „Sorry, Kai... aber ich muss ständig daran denken, dass ich durch meine Entscheidung, eine Performerin zu werden, meine Mutter total verärgert und traurig gemacht habe. Sie hat sich bemüht, mir das Rihorn reiten beizubringen und ich habe ihr gesagt, dass es nichts für mich sei...“ „Hey, vergiss deine Sorgen. Du bist achtzehn Jahre jung und hast einen Weg ausgewählt, den du entlang laufen willst. Du willst Performerin werden und du brauchst den Rat deiner Mutter nicht. Du hast Freunde um dich herum, die dir beistehen“, sagte Kai. Serenas Gefühle spielten verrückt, sodass sie weinen musste. Der Drachen-Trainer umarmte seine Freundin, um sie zu trösten. „Lass alles raus...“, sprach er. Die Trainerin aus Kalos konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Ihr Schmerz war so groß und tief, da sie glaubte, ihre Mutter durch ihren Traum als Performerin enttäuscht zu haben. Kai gab alles, um seine traurige Freundin zu trösten, auch wenn es nicht gerade leicht war.
In der Cafeteria aßen Brix und Maike eine kleine Portion selbstgemachter Schokobrötchen, die jeden Abend für hungrige Trainer extra gebacken wurden. Dabei unterhielten sich die beiden ungleichen Trainer und sprachen über den morgigen Tag, wo wir wieder Unterricht hatten. „Danke für das Angebot, dass wir zusammen zu Abend essen“, bedankte sich Brix, „Die Brötchen sind echt der Hammer!“ „Freut mich sehr“, entgegnete Maike und lächelte, „Möchtest du noch ein paar Schokobrötchen für Kai und Kalem mitnehmen?“ „Höchstens für Kai. Kalem soll sie sich gefälligst selbst holen. Ich bin nicht sein Bimbo“, antwortete der 18-Jährige. „Na gut, wenn du es so meinst.“ Maike holte sich von der Cafeteria-Hilfe einige Tüten, worin sie die Brötchen aufbewahren konnte. Für Brix holte sie auch welche. Die beiden verließen daraufhin die Cafeteria und Birks Sohn hatte die Idee, Maike bis zu unserem Zimmer zu begleiten. Da angekommen traute er sich aber nicht, sie ein zweites Mal zu küssen, da er noch vom ersten, unpassenden Kuss verwirrt war. „Es war ein toller Sonntag. Ich möchte mich nochmals dafür bedanken, dass wir heute was unternehmen konnten, auch wenn wir uns in den letzten Tagen wie Sengo und Vipitis verhalten haben“, sprach Brix. „Ach, früher oder später mussten wir uns ja vertragen, denn schließlich sind wir Klassenkameraden und ein Team“, entgegnete Maike, „Na dann... wir sehen uns morgen im Unterricht.“ Im Gang des Mädchen-Wohnhauses befand sich keine einzige Trainerin, daher nutzte die Trainerin aus Hoenn die Chance, ihren Begleiter einen Kuss auf die Wange zu geben. Daraufhin machte sie die Tür auf und schloss die danach wieder ab. „Ja... bis morgen früh...“, sprach Brix und fasste sich auf die Wange, wo Maike ihn den Kuss gab. Er ging mit einem glücklichen, aber auch sprachlosen Gefühl durch den Gang, bis er auf Kai und Serena traf. „Brix? Was machst du hier im Mädchen-Wohnhaus?“, wollte Kai wissen. „Ich... war bei Maike“, gab der 18-Jährige als Antwort. Der Drachen-Trainer merkte schon, weshalb Brix bei seiner Angebeteten war, aber er behielt es für sich. Für ihn war es wichtig, dass er Serena in unser Zimmer brachte. Birks Sohn wartete im Aufenthaltsraum des Mädchen-Wohnhauses auf seinen besten Freund. „Danke, Kai“, murmelte Serena, als sie Kai zum Abschied umarmte. „Keine Ursache. Dafür bin ich doch da“, entgegnete Kai. Die beiden Trainer küssten sich und Serena betrat ihr Zimmer. Der Drachen-Trainer suchte Brix auf, um mit ihn zurück ins Jungen-Wohnhaus zu gehen.
Maike und Serena waren sehr erstaunt, als ich total erschöpft auf meinem Bett lag und meinen Arm auf meine Stirn legte. Besorgt fragten sie nach: „War der Tag heute mit Kalem nicht so gut?“ „Schon, aber mir ist irgendwie schlecht...“, sprach ich. „Hier, trink erstmal was, damit du zu Kräften kommst“, sagte Maike und stellte mir eine Flasche Eistee Pfirsich auf meinen Nachttisch. „Mein Tag mit Kai war sehr schön“, erzählte Serena stolz, „Er kann so gut zuhören.“ „Wenigstens hatte eine von uns einen erfolgreichen Tag“, seufzte ich und legte mich auf dem Bauch hin. Maike erzählte nicht von ihrem Tag mit Brix, da ihr das zu peinlich war. „Das ist halt etwas schwierig am Anfang einer Beziehung, wenn beide Partner Meinungsverschiedenheiten haben“, sagte Serena. „Sag jetzt bloß nicht, dass du noch nie mit Kai Stress hattest!“, rief Maike total erstaunt. Die Trainerin aus Kalos bestätigte, dass sie mit ihren Freund keinen Streit hatte und sich liebevoll um ihn kümmerte, aber Kai kümmerte sich mehr um ihre Sorgen. „Es geht garnicht um Meinungsverschiedenheiten. Ich weiß noch nicht mal, ob Kalem und ich Stress haben“, sprach ich. „Hmm, vielleicht solltest du das beste aus deiner Beziehung mit den heißesten Typen der Schule machen. Bitte ihn doch um ein Date im Kerzenschein oder ein romantisches Picknick im Mondschein“, schlug die Trainerin aus Hoenn vor. „Wir hatten schon heute morgen ein kleines Picknick und ja, er ist ein wahrer Romantiker... und heiß auch. Ein richtiges echtes Date klingt garnicht schlecht...“, stellte ich fest und war am überlegen, wie ich das am besten planen würde. „Ich warte lieber, bevor ich mit Kai ein Date klarmache“, sprach Serena. Maike fand es nicht sehr toll, dass Serena und ich Beziehungen mit Jungs hatten. Sie wünschte sich auch einen tollen Freund, mit den sie lachen und lieben konnte. Ihr fiel Brix wieder ein, aber ob er der richtige für sie war, war ihr nicht bewusst und musste es sich noch überlegen.
„Du hast Maike geküsst?!“, rief Kai erschrocken und hätte beinahe seine Coladose, die er aus dem Kühlschrank genommen, mit seiner Hand zerdrückt. „Kein Scherz! Ich habe mit ihr den ganzen Tag verbracht und ich bekam zwei Küsschen von ihr. Bin voll stolz darauf!“, freute sich Brix und nahm sich eine Dose Energiedrink. „Warte, du hast sie geküsst und sie dich eben... ja, jetzt macht es Sinn“, sprach der Drachen-Trainer und konnte es nicht glauben, „Aber lass mich raten, ihr seid noch kein Paar, oder etwa doch? Das würde noch das Fass zum Überlaufen bringen.“ „Leider sind wir noch kein Paar, aber ich bin mir sicher, dass Maike sich weiterhin mit mir treffen will. Schließlich sind wir ja jetzt gute Freunde geworden“, erwähnte der 18-Jährige und rülpste, als er sich einen Schluck von seinem Lieblingsgetränk nahm. „Mach dir bloß keine Hoffnungen dabei. Du bist bei ihr nicht gerade sehr beliebt, weil du ein Kindskopf bist“, entgegnete Kai. „Wenn du schon mit Serena zusammen bist, dann kriege ich das, als dein vertrauenswürdiger Bro, auch mit Maike hin“, behauptete Brix und stellte sich vor, wie es wäre, mit Maike ein auf Paar zu machen, „Maike ist eine richtig heiße Schnitte. Sie weiß, was gerade in und out ist. Ich bin bei ihr ein Typ, der ziemlich in und hot ist, hehe. Wenn wir erstmal zusammen in der Kiste liegen, splitterfasernackt und total verliebt und am kuscheln... dann geht das so richtig los. Wild am Knutschen und dann dabei noch geilen Sex haben. So wie ich es mir gerade vorstelle, kann man echt 'nen Ständer bekommen, haha!“ „Mach du mal erst einen Haken bei 'Maike als feste Freundin', bevor du zu deinen erotischen Schritten kommst“, sagte mein Sandkastenfreund und lachte dabei. Die Stimmung der beiden Trainer wurde jäh zerstört, als Kalem ihr Zimmer betrat. „Jetzt fängt die schlechte Laune an“, seufzte der 18-Jährige. Kai hatte keinen Nerv darauf, mit Kalem ein paar Worte zu wechseln, deshalb besetzte er das Badezimmer, damit dieser es nicht tat. Brix schnappte sich seinen Nintendo 3DS und zockte solange, bis er sich mit Kai in der späten Nacht fürs Schlafen vorbereitete. Der Trainer aus Kalos machte sich über die Sturheit seiner Mitbewohner lustig und ging schon vor ihnen ins Bett, um sich am frühen Morgen für den Unterricht vorzubereiten.

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Kapitel 27: Der Tänzer und der Techniker!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 13 Jan 2015 - 15:05

Kapitel 27: Der Tänzer und der Techniker!

Es wurde nächster Morgen. Für alle Trainer dieser Schule war dies ein stressiger Teil des noch jungen Tages, denn es war Montag und die Unterrichtsstunden standen an. Kalem war hochmotiviert und freute sich sehr auf den Unterricht, sodass er sich extra viel Zeit im Bad nahm. Kai und Brix waren nicht sehr froh darüber, dass eine neue Schulwoche anfing, wo es hieß, fünf Tage in der Woche die Schulbänke zu drücken und den Lehrern zuhören, was sie zu sagen hatten. Während sich der 18-Jährige brummig unter seiner Bettdecke verkroch, zog sich der Drachen-Trainer um und wartete darauf, bis sein Konkurrent aus dem Badezimmer kam. Kalem wollte gerade richtig aus dem Bad kommen, aber Kai stieß ihn mit seiner Schulter gegen den Türrahmen. Daraufhin knallte er die Tür hinter sich zu. „Echt unverschämt dieses Verhalten“, sprach Kalem zu sich und schüttelte den Kopf. Ohne sich weiter darüber zu beschweren suchte er sich schicke Klamotten aus seinem Kleiderschrank heraus. Danach zog er sich um und schnappte sich einen Handspiegel, damit er seine Frisur zurecht richten konnte. Er sprühte sich zu guter Letzt wieder einen Spritzer Mundspray mit Pfefferminzgeschmack in seinen Rachen hinein, nahm seinen Rucksack und verließ das Zimmer. Brix wälzte ständig umher, da er keine gute Schlafposition fand. Er hatte auch nicht direkt vorgehabt, aufzustehen und sich für den Schultag vorzubereiten. Kai kam aus dem Badezimmer heraus und überprüfte seinen Rucksack. Seinen Laptop hatte er auch überprüft und wollte nun seinen besten Freund wecken. „Hey, Brix. Es ist Viertel nach sieben! Steh jetzt auf!“, rief er und zog die Bettdecke des 18-Jährigen weg. Birks Sohn quengelte und versteckte seinen Kopf unter seinem Kopfkissen. „Ich weiß, dass die Schultage echt nervig sind, aber wir sind dazu verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen“, sprach der Drachen-Trainer, „Ach ja, Maike kannst du auch nicht sehen, wenn du im Bett bleibst und den Unterricht schwänzt.“ „Ich bin hellwach!“, rief Brix und sprang von seinem Hochbett herunter. Daraufhin suchte er in dem Chaos, was er gestern kurz vorm Schlafen gehen verursacht hatte, nach seinen Klamotten. „Verdammt! Ich kann meine Standardkleidung nicht finden...!“, rief er total verzweifelt und ging zu seinem Kleiderschrank, um dort nachzuschauen. „Vielleicht hat Kalem wieder zugeschlagen und deine Klamotten entsorgt“, vermutete Kai. „Wenn ich schon seinen Namen höre, kriege ich einen Kotzreiz“, sprach der 18-Jährige und hatte keine andere Wahl als sich schwarze Jeans, ein Sweatshirt und ein frisches Paar Socken anzuziehen, „Ich muss schnell ins Badezimmer!“ Kai wartete auf seinen besten Freund und tat für ihn einen Gefallen, indem er seinen Laptop samt Laptoptasche in den Rucksack packte, der noch knapp Platz für das Gerät hatte. Birks Sohn war schnell fertig mit Zähne putzen und allem, da er es sehr eilig hatte, denn er wollte unbedingt Maike sehen. „Komm, gehen wir“, sagte er und schnappte sich seinen Rucksack. Kai und Brix verließen ihr Zimmer und trafen im Aufenthaltsraum auf Ash und Citro, mit denen sie ins Schulgebäude gingen.
In den ersten beiden Schulstunden stand Technik auf dem Stundenplan unserer Klasse. Der Unterricht fand nicht im Klassenraum statt, sondern im Gestaltungsraum. Citro war für das Fach verantwortlich, da er sehr erfinderisch war und sich mit den ganzen Werkzeugen auskannte. Aber zwischendurch sollte Professor Eich bei dem jungen Erfinder vorbeischauen, wenn es mal Probleme gäbe oder ähnliches. Heureka unterstützte ihren Bruder bei diesem Fach, obwohl sie keine Ahnung von der Technik hatte. Unsere Klassenkameraden standen auch schon vor dem Raum, den Citro aufschließen musste. „Guten Morgen, zusammen“, grüßte uns der junge Erfinder und schloss den Raum auf. Wir betraten gemeinsam den Raum und suchten uns freie Plätze, wo wir uns hinsetzen konnten. „Ihr wundert euch jetzt bestimmt, warum ich euer 'Lehrer' bin. Also um es kurz zu fassen... ich bin freiwillig als Technik-Lehrer hier. In Wirklichkeit unterrichtet Professor Eich diesen Kurs, aber er fand mein Talent sehr gut und hat mich zu seinem stellvertretenden Lehrer eingetragen. Ich hoffe, dass ihr viel Spaß in diesem Kurs haben werdet. Heureka ist meine Assistentin, hab aber leider nicht viel Ahnung von dem Technikkram, weshalb sie auf meine Hilfe angewiesen ist“, sprach Citro. In dem Moment kam Professor Eich in den Gestaltungsraum herein, da er für uns alle eine Mitteilung hatte. „Guten Morgen, Schüler. Entschuldigt bitte die Störung, aber ich habe für euch eine tolle Überraschung“, sagte der Professor und rief zwei Schüler herein, „Darf ich euch eure neuen Mitschüler vorstellen? Das sind Tierno und Trovato.“ „Yeah, wieder neue Jungs in unserer Gemeinschaft!“, freute sich Brix. Sannah erkannte die beiden Trainer sofort wieder und rief völlig freudig: „Tierno! Trovato! Wie schön, euch wiederzusehen!“ „Hey, da ist ja Sannah-Banana!“, rief Tierno und tanzte vor Freude. „Welch ein Zufall, dass wir jetzt Klassenkameraden sind“, stellte Trovato fest. „Wie schön, dass ihr euch schon kennt. Dann weiht mal eure zwei Mitschüler ein und stellt euch gegenseitig vor. Ich muss wieder an die Arbeit. Bis später“, verabschiedete sich Eich und ließ uns allein. „Alles klar. Mein Name ist Citro und bin stellvertretender Kurs-Leiter des Technik-Kurses. Und das ist meine kleine Schwester Heureka“, stellte sich der Erfinder vor. „Hallo!“, grüßte Heureka sie freudig. „Sehr interessant, wie ein junger Schüler einen Kurs leitet“, staunte Trovato, „Weißt du, ich habe mich auch eine Zeit lang mit Technik beschäftigt, aber auch der Medien-Kurs hat mir gefallen, als ich davon im Internet gelesen habe.“ „Das ist ja super!“, rief Citro und bat uns allen, uns den neuen Mitschülern vorzustellen, was wir auch nacheinander machten. Tierno und Trovato erzählten uns auch von sich, was sie gerne werden wollten. Tiernos Ziel war, ein sehr gute Pokémon-Tänzer zu werden und eine eigene Pokémon-Tanzgruppe zu gründen. Sein Partner-Pokémon war ein Schiggy, welches auch ein Tanztalent war wie sein Trainer. Trovato wollte ein Pokémon-Professor werden. Dabei lernte er viel mit seinem PokéDex. Sein Partner-Pokémon war ein Glumanda, welches sehr impulsiv war und gerne gegen andere Pokémon kämpfte. „Kalem will auch Pokémon-Professor werden. Vielleicht könntet ihr ja zusammen daran arbeiten und euch gegenseitig helfen, wenn du willst“, sprach der Erfinder. Trovato wirkte etwas schüchtern gegenüber uns, da er uns kaum kannte. Er blieb lieber bei Tierno, da er wie ein großer Bruder für ihn war, aber auch Sannah war für ihn wie eine Schwester. Die beiden neuen Trainer setzten sich auf zwei freie Plätze hin und Citro konnte den Unterricht weiter fortsetzen. Im Gestaltungsraum konnte man entweder mit Holz, Metall oder auch mit Farbpaletten arbeiten. Es bringt Handwerk und künstlerisches Talent zusammen für die Trainer, die in einer Tätigkeit gut oder nicht gut waren. So konnte jeder was für seinen Vorteil nutzen. Während wir alle zum Start des Kurses einige Linien auf Karopapier zeichnen mussten, notierten Citro und Heureka für uns die wichtigsten Regeln für den Technik-Kurs.
Nach dem Technik-Kurs hatten wir eine große Frühstückspause in der Cafeteria. Tierno und Trovato saßen zu uns an dem Tisch und fanden bei uns das große Gespräch. Sannah half ihren Freunden dabei, sich hier wohlzufühlen und erzählte ihnen vieles über unsere Fächer, die wir in der Woche hatten. Serena klammerte sich an Kais Oberarm und fütterte ihn sogar mit einer leckeren Bananenscheibe. „Freut ihr euch schon auf den PokéDex-Kurs gleich?“, wollte Maike wissen. „Ja, wenn das nicht so peinlich wird wie beim letzten Mal“, gab Brix als Antwort. „So schlimm war es nun auch wieder nicht, hehe“, lachte die Trainerin aus Hoenn. „Man sieht, dass ihr als gute Klasse viel Spaß beim Lernen habt“, stellte Tierno fest. „Manchmal ist das nicht so der Fall“, sprach Kai, „Aber der Donnerstag ist der beste Tag, weil das ein kompletter Sporttag ist.“ „Sport ist klasse!“, fand der Hobby-Tänzer, „Ich liebe die Bewegungen, die man da machen kann. Für mein Tanztalent wäre dies ein perfektes Fach.“ „Im PokéDex-Kurs geht es darum, den PokéDex genauer unter die Lupe zu nehmen, besser gesagt die Daten der Pokémon. Letztes Mal hatten wir das Pokémon Bisasam vorgenommen. Auch das Thema Züchtung der Pokémon hatten wir kurz besprochen“, erzählte Sannah ihren Freunden. „Bisasam ist ja auch ein interessantes Pokémon“, sprach Trovato und war neugierig, wie der PokéDex-Kurs aus seiner Sicht aussah. „Mädels, denkt dran, dass wir uns nach der Mittagspause in der Sporthalle treffen“, erinnerte uns Xenia, als sie kurz die Bestellliste unserer Cheerleader-Uniformen betrachtete. „Stimmt, heute fängt ja unser Cheerleader-Training an. Ich freue mich schon sehr darauf!“, rief Maike sehr freudig. Xenia war ebenfalls sehr gespannt darauf, wie wir Mädchen uns körperlich fit hielten und das Cheerleader-Training sollte uns ja noch fitter machen.
Als wir fertig mit Frühstücken waren, gingen wir als Klasse gemeinsam in unser Klassenraum, woraufhin auch Professor Birk erschien und für uns die Klasse aufschloss. Er lernte auch Tierno und Trovato kennen und erzählte ihnen auch, dass er der Vater von Brix war. Birk fing auch direkt mit dem Unterricht an, indem er uns allen nochmal fragte, was wir in der letzten Stunde bearbeitet hatten. Danach nahmen wir uns das Thema Zucht und Paarung der Pokémon nochmals vor, da dies ein wichtiges Thema für uns alle war. In der Zucht ging es darum, ein männliches und ein weibliches Pokémon gleicher Art paaren zu lassen, damit sie ein Pokémon-Ei hinterließen. Pokémon von gleicher Art verstanden sich besser als ungleiche Pokémon, bei denen die Chance auf ein gemeinsames Pokémon-Ei sehr gering fiel. Legendäre Pokémon konnten nicht gepaart werden, aber dazu gab es auch noch Ausnahmen: Manaphy konnte mithilfe eines Ditto ein Ei bekommen, woraus ein Phione schlüpfen konnte, aber niemals schlüpften aus den Pokémon-Eier ein Manaphy, nur Phione. Auch Rotom konnte mit Ditto gepaart werden.

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Kapitel 28: Mehr als nur heiße Cheerleaderinnen!

Beitrag von Reshikrom94 am So 18 Jan 2015 - 21:35

Kapitel 28: Mehr als nur heiße Cheerleaderinnen!

Der PokéDex-Kurs war relativ schnell vorbei, da wir nur einige Arbeitsblätter zum Thema Zucht bearbeiten mussten. Das Thema war auch sehr leicht und jeder hatte es verstanden, sodass jeder auch schnell fertig wurden. In der Mittagspause aßen wir noch alle gemeinsam, bevor die Mädchen und ich in die Sporthalle gingen. Es gab zum Mittag Spaghetti mit leckerer Tomaten-Sahne-Soße. „Dein Vater ist ja richtig nett, Brix“, sprach Tierno und genoss das leckere Essen. „Danke... aber manchmal ist mein Vater etwas übertrieben“, entgegnete Brix verlegen. „Sag mal, was habt ihr denn gleich nach der Mittagspause vor?“, wollte ich von unseren neuen Mitschülern wissen. „Professor Eich möchte uns die Schule zeigen und unser Zimmerschlüssel geben. Außerdem müssen wir noch einige Formulare ausfüllen“, antwortete Trovato. „Es gibt noch so vieles, was ihr an dieser Schule wissen müsst, deshalb werden Ash, Heureka und ich euch bei eurem Rundgang durch die Schule begleiten“, sagte Citro. Kai und Brix hatten nach dem Mittagessen nichts bestimmtes vor, bis ihnen das Cheerleader-Training einfiel. „Hey, Xenia. Habt ihr was dagegen, wenn wir zwei euch beim Training zuschauen würden?“, fragte der 18-Jährige. „Ich verspreche dir auch, dass wir keinen Blödsinn machen und euch nicht stören werden.“ „Eigentlich ist das so, dass kein Junge sich in der Sporthalle aufhalten soll, aber ich mache mal eine kleine Ausnahme“, gab Xenia als Antwort. Birks Sohn freute sich über die Antwort, denn er wollte seiner Angebeteten sehr nah sein. Auch Kai hatte denselben Gedanken.
Nach der Pause gingen wir in die Sporthalle, während Kai und Brix noch ihre Rucksäcke in ihrem Zimmer brachten. Tierno und Trovato gingen mit Ash, Citro und Heureka zu Professor Eich ins Büro. Kalem ging ins Jungen-Wohnhaus, da er mit Markus noch verabredet war, weil sie zusammen in der Schulbibliothek die Bücher in die Regale einräumen mussten. Für den Drachen-Trainer war es eine sehr große Gelegenheit, sich nochmal mit mir auszusprechen, was Kalem anging. Er fand es persönlich nicht fair von sich, dass er mir wegen meiner Beziehung zu den Trainer aus Kalos unsere langjährige Freundschaft aufs Spiel setzte. In der Sporthalle bildeten wir einen Kreis, da Xenia uns die Cheerleader-Uniformen überreichen wollte, die frühzeitig angekommen waren. Brix und Kai saßen auf der Zuschauertribüne und bekamen nicht viel mit, was der Cheerleader-Kapitän mit uns besprochen hatte. „So, Mädels. Jede von euch bekommt ein Päckchen, worin sich eure Uniformen befinden“, sagte Xenia und verteilte mit Lucia die Päckchen herum, „Wir ziehen uns in der Umkleidekabine um und danach besprechen wir weiteres. Alles klar für euch?“ Wir nickten und gingen mit unseren Päckchen in die Umkleidekabine. Xenia kam hinterher, um sich auch umzuziehen. „Ich bin mal gespannt, wie sie in den Cheerleader-Uniformen aussehen“, sagte Brix zu Kai und konnte es kaum noch erwarten. „Nach dem Training werde ich mit Carina sprechen. Ich habe es echt übertrieben und unsere tiefe Freundschaft auf dem Spiel gesetzt. Ich muss es irgendwie wieder gut machen“, sprach der Drachen-Trainer und fühlte sich schuldig für sein Verhalten. „Muss hart sein, mit seiner besten Freundin Streit zu haben... hoffentlich geht das gut aus, wenn ihr miteinander reden werdet“, hoffte der 18-Jährige, „Es kann nicht sein, dass der Wichser eure wertvolle Freundschaft zerstört, nur damit er sie für sich hat.“ „Ich habe wegen ihn nicht mal die Chance dazu, mit Carina zu reden. Jetzt, wo er einmal nicht an ihr klebt, werde ich Klartext reden und ihr auch sagen, was er sie nur ausnutzt.“ „Echt unglaublich, was er für ein fieses Spiel ablegt!“, fand Brix. „Mir war schon von vornherein klar, dass er nur das eine will... und das ausgerechnet bei Carina. Das darf ich nicht zulassen.“ Wir kamen nach wenigen Minuten aus der Umkleidekabine heraus und mussten wieder einen Kreis bilden, da Xenia uns noch was erklären musste. Kai und Brix kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie uns alle in der rotschwarzen Cheerleader-Uniform sahen. „Man kann denen ja praktisch unterm Rock schauen, hehe“, lachte Birks Sohn und bewunderte Maike aus der Ferne. Kai fand Serena und mich in den Uniformen sehr attraktiv und bewundernswert, konnte aber durch seine Sorge nicht klar denken. Ihm kam immer Kalem entgegen, den er am liebsten verprügeln würde, wenn dieser mich auf irgendeine Art belästigte. Er stellte eine sehr große Gefahr für mich dar. „Ihr müsst ein paar Sportübungen machen, das heißt, ich werde überprüfen, wie körperlich ihr im Form seid. Lauft am besten um den linierten Bereich der Halle und macht nach fünf Metern immer weite Sprünge. Streckt die Beine beim Sprung dabei richtig aus und landet elegant mit den Füßen wieder auf. Läuft am besten nacheinander, mit großen Abständen“, erklärte Xenia und sorgte für die passenden Abständen. Wir liefen nach und nach an der Linie entlang und machten nach fünf Metern einen weiten Sprung. Das ging etwa drei Runden so weiter. „Es sieht so aus als würden sie Ballett tanzen“, stellte Brix fest. „Sie machen das sehr gut“, fand Kai. Nach der Übung mussten wir alle Pompons nehmen und sie umher wedeln. Xenia führte uns an und posierte, sodass wir das nachmachen mussten. „Heiß, heiß, heiß!“, rief der 18-Jährige total begeistert. Kai fand die komplizierten Schritte von uns allen auch sehr interessant, aber ihn war das Gespräch mit mir wichtiger als das erste Cheerleader-Training. „Ihr macht das alles sehr gut!“, lobte Xenia uns und beendete somit das Training für heute. „Boah, ich habe gedacht, dass das nie ein Ende haben wird“, seufzte Sannah und fühlte sich erschöpft. Jede von uns nahm sich eine Flasche Mineralwasser, um wieder Energie für den Rest des Tages zu tanken. Danach gingen wir in die Umkleidekabine, um uns umzuziehen. Kai und Brix verließen die Tribüne und warteten im Eingangsbereich der Sporthalle auf Serena, Maike und mich.
Ich war mit meinen Mitbewohnerinnen die letzten, die die Umkleidekabine verließen. Die anderen Mädchen waren schon vorher fertig und gingen auf dem Campus. „Hey, mein Schatz!“, rief Serena freudig und umarmte den Drachen-Trainer sehr liebevoll, „Hast du mich beim Training gesehen? Ich war doch klasse oder?“ „Du warst wundervoll“, gab Kai zu und lächelte seiner Freundin zu, „Bevor wir den Nachmittag miteinander verbringen können, muss ich eben kurz noch mit Carina sprechen. Ist das in Ordnung für dich?“ Serena war einverstanden, dass Kai mit mir noch reden wollte, da wir beide seit Kindheitstagen beste Freunde waren. Ich war damit beschäftigt, Kalem eine Nachricht zu schreiben, dass ich mit Maike noch zusammen die Themen von heute vornehmen wollte, aber der Drachen-Trainer kam direkt auf mich zu. Mir war wirklich nicht danach, mit ihm zu sprechen, da er mir die Freundschaft gekündigt hatte, als ich mit Kalem zusammen kam. „Hast du kurz Zeit für mich?“, fragte er mich. Ich sendete die Kurznachricht ab und hörte mir an, was Kai mir sagen wollte. „Mir ist schon klar, dass du mir aus dem Weg gehst, da ich neulich so wütend auf dich und Kalem war, aber ich möchte nur, dass du mir zuhörst... Kalem spielt nur mit deinen Gefühlen. Er meint es nicht ernst mit dir und will nur das eine.“ „Und das soll dir also glauben?“, wollte ich wissen. „Als langjährige Freundin solltest du das. Mir hast du immer alles anvertraut und mit mir über alles gesprochen, was dir Sorgen bereitete“, entgegnete der Drachen-Trainer, „Außerdem wollte ich dir vorher schon sagen, dass ich Gefühle für dich habe und das nicht nur als Sandkastenfreund, sondern als festen Partner fürs Leben!“ „Dir ist aber schon klar, dass wir beide nur gute Freunde sind und nicht mehr. Kalem ist mein Freund, den ich vertraue. Du hast ja schon Serena als feste Freundin“, sprach ich. „Sagt die Richtige, die mir sagte, dass sie sich in der Schule erst einleben wollte, bevor sie eine Beziehung mit einem Jungen aufbaut... und dein erster Freund ist ein mieser Betrüger, auch wenn du es mir nicht glauben willst.“ „Kai, es reicht! Du kennst Kalem nicht und ich bitte dich, dass du dich aus unserem Liebesleben raushälst, ist das klar?“ „Das nennst du also Liebesleben, ja? Du weißt garnicht, wie sehr ich mich bemühe, um dein Herz zu stehlen... ist schon ziemlich kitschig gesagt, aber es ist halt so! Aber nur zu... geh einfach halt in die böse Seite von Professor Kalem und werd 'glücklich'.“ Kai ging zu Brix, packte ihn am Ärmel und ging mit ihm in Richtung Jungen-Wohnhaus. Dabei ließ er seine Freundin Serena zurück, die sich über sein Verhalten wunderte. Ich fühlte mich zu einem sehr traurig aber auch sehr wütend, da Kai meinte, dass Kalem auf mich einen schlechten Einfluss hätte. „Was hat Kai zu dir gesagt?“, wollte Maike wissen. „Nicht so wichtig. Komm, lass uns die Themen nochmal besprechen“, gab ich als Antwort. Serena entschied sich, mit uns den Stoff zu wiederholen, da sie Kai in Ruhe lassen wollte.
„Ich habe es ihr endlich gesagt, aber sie will immer noch bei Kalem bleiben, was ich überhaupt nicht verstehe!“, rief der Drachen-Trainer und lief hektisch durchs Zimmer. Brix nahm sich eine Dose von seinem Lieblingsgetränk aus dem Kühlschrank und litt mit seinem besten Freund. Er selbst hatte keine Chance, mit Maike zu sprechen, da auch Serena und ich anwesend waren. „Dieser Kotzbrocken! Warum muss er uns allen das Leben so schwer machen? Er soll sich von Carina trennen!“, beschwerte sich der 18-Jährige. „Carina war nie so, wenn es um wahre Gefühle ging. Sie hat sich auch fast nie dafür interessiert, ja... bis Kalem kam! Ich muss mir was einfallen lassen, um Carinas Herz doch noch für mich gewinnen zu können... hmm...“ Kai musste sich was überlegen, um die Trennung von mir und Kalem bestens zu organisieren. In dem Moment bekam Brix eine Nachricht von seinem Vater. Er bat ihn, dass er kurz ins Lehrerzimmer kommen sollte, um etwas abzuholen. „Muss das jetzt sein?! Sorry, Kai... aber ich muss zu meinem Dad, was abholen. Bin gleich wieder da.“ Während Brix sich auf dem Weg zum Schulgebäude machte, überlegte der Drachen-Trainer weiter, um seinen Plan in die Tat umzusetzen.

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Kapitel 29: Kein Geheimnis mehr!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 19 Jan 2015 - 16:45

Kapitel 29: Kein Geheimnis mehr!

Brix betrat das Lehrerzimmer und suchte seinen Vater auf, der gerade an seinem Schreibtisch saß und am seinem Computer ein Dokument schrieb. „Dad, was gibt’s?“, wollte er wissen, „Du wolltest doch, dass ich herkomme, um irgendetwas abzuholen.“ „Einen Augenblick, Sohnemann. Ich muss eben einen Satz zuende schreiben... so. Okay, also es geht um folgendes...“, sagte Birk und wühlte in seinem Schreibtischchaos, um das Gesuchte zu finden. Dabei öffnete er auch seine Schubladen, konnte es aber nicht finden. „Du solltest mal aufräumen. Für einen Professor ist es doch wichtig, seine Ordnung zu halten“, seufzte der 18-Jährige und fand die Aktion seines Vaters peinlich. Aus Langeweile lehnte er sich an einem Schrank, wurde aber von Platan aufgefordert, aufrecht zu stehen. „Vorhin hatte ich es doch hier liegen gehabt. Wo ist es denn bloß hin?“, fragte sich der Professor aus Hoenn und schaute unter seinem Schreibtisch nach, „Ah, hier ist es ja!“ Brix war froh, dass sein Vater doch noch das Gesuchte gefunden hatte. „Was ist das?“, fragte er verdutzt. „Das fragst du noch, siehst du das nicht? Das ist deine Brille!“, rief Birk und überprüfte das Etui, worin sich eine Brille befand, „Damals hatte du doch eine Sehschwäche gehabt und ich finde, die solltest du noch tragen, wenn du im Unterricht sitzt und ein Buch offen liegen hast. Manchmal sind die Buchstaben wirklich sehr klein gedruckt, sodass du sie nicht deutlich lesen kannst.“ „Das war früher so. Heute brauche ich sie nicht mehr. Meine Augen funktionieren gut und kann alles lesen, von nah und fern“, bestätigte Brix und wollte das Brillenetui nicht annehmen. „Bist du dir auch wirklich sicher? Nicht, dass du Probleme beim lesen bekommst.“ „Es werden keine Probleme beim lesen auftreten, Dad“, sprach der 18-Jährige, „Außerdem habe ich noch andere Sorgen, die nicht mit dem Unterricht zu tun haben.“ „Uhh, das klingt ja so, als wärst du verliebt“, stellte Birk bei seinem Sohn fest. „Äh... verliebt? Ich doch nicht, nein!“, entgegnete Brix und lief etwas rot an, „Kai und ich haben ein paar Probleme, was unser Chaos im Zimmer betrifft, aber wir kriegen das schon hin.“ „Na gut, wenn das so ist... weißt du, als deine Mutter sich von mir getrennt hat, hatte ich schon Panik bekommen, dass ich mich von einer Ersatzfrau unterkriegen würde, aber ich bin als alleinerziehender Vater zufrieden und ich bin froh, dass ich dich habe“, sagte der Professor. „Dein Trennungsschmerz rührt mich sehr, aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf eine Stiefmutter, die dich ausnutzt und mich an der Wange kneift wie es eine verschrumpelte Oma bei ihrem Enkelkind macht...“ „Ich möchte mich auch nicht neu verlieben, aber ich würde mich echt sehr freuen, wenn du eine Freundin hättest, die du mir gerne mal vorstellen würdest, damit ich mir keine Sorgen machen muss. Ich möchte ja das beste für dich, da du mein einzigstes Kind bist“, gab Birk zu, „Ach ja, bitte nimm trotzdem das Etui mit, bevor ich es wieder verliere, haha.“ Brix nahm das Brillenetui an und verließ das Lehrerzimmer.
Ich ging mit Maike und Serena das Lehrbuch durch, was mit dem PokéDex zu tun hatte. Meine Mitbewohnerinnen waren neugierig, weshalb ich mich so mit Kai gestritten hatte, aber ich wollte ungern darüber berichten, weil es denen nichts anging. Doch Maike hörte nicht auf, mich damit zu nerven. „Wir haben uns wegen Kalem gestritten. Angeblich meint Kai, dass er mich nur ausnutzen würde“, erzählte ich und markierte wichtige Punkte, die in den ersten Seiten des PokéDex-Lehrbuches standen, mit einem Textmarker. „Wie kann Kai sowas behaupten?“, fragte mich die Trainerin aus Hoenn. „Das weiß ich nicht, aber ich glaub ihn das nicht“, entgegnete ich sauer. Serena verstand nicht ganz, worum es ging, und kümmerte sich lieber um ihr Aufgabenheft. „Ich sag es zwar ungern, aber ich finde, dass Kai schon recht hat, was Kalem betrifft. Vielleicht führt er doch was im Schilde, weil er nicht mit dir lernt“, vermutete Maike. „Vorher fandest du Kalem selbst attraktiv und geil. Wie kommt's eigentlich, dass du auf einmal Kai Recht gibst? Da ist doch was faul“, sprach ich und merkte, dass Maike irgendwas verheimlichte. „Die Dinge ändern sich auch mal“, gab meine Mitbewohnerin an und lernte weiter. Serena wusste schon, weshalb Maike nun Kalem für einen schlechten Einfluss auf mich hielt. Sie stand auf Brix, wollte es aber nicht zugeben. „Carina, ich finde, du solltest mit Kalem darüber reden, was dich an eurer Beziehung stört“, rät mir Serena. „Er ist mit seinen Freund in der Schulbibliothek. Er räumt freiwillig die ausgeliehenen Bücher in die Regale zurück“, erzählte ich, „Ich möchte ihn ungern wegen sowas stören.“ „Schon klar, aber das muss doch geklärt werden“, fand die Trainerin aus Kalos. „Boah, ist mir langweilig... das ganze lernen strengt einem echt ziemlich an...“, seufzte Maike und beschloss, aus dem Zimmer zu gehen, um etwas frische Luft zu schnappen, „Bis später dann!“ „Hey, wir wollten doch lernen!“, rief ich. Maike achtete nicht darauf, was ich gerufen hatte und machte die Tür hinter sich zu. „Auf sie ist meist kein Verlass, tsse...“, seufzte ich genervt.
Brix kam nach einer Weile zurück ins Zimmer und leistete seinem besten Freund Gesellschaft. „Und? Was hat dein Vater dir gegeben?“, wollte Kai wissen. „Dieses Brillenetui hier. Er meinte, ich sollte meine alte Brille tragen, weil ich früher als Kind eine leichte Sehschwäche hatte“, antwortete Brix und packte sein Etui in den Rucksack, „Eine Brille habe ich heutzutage nicht mehr nötig.“ „Da bin ja beruhigt. Ich dachte schon, dass es was ernstes ist“, sagte der Drachen-Trainer. Der 18-Jährige wollte wissen, wie es bei Kais Versuch, Kalem von mir zu trennen lief, aber Fehlanzeige. Kai fiel es schwer, einen guten Plan zu finden. „Ich glaube, ich brauche eine eiskalte Cola“, sagte der Drachen-Trainer und nahm sich eine Cola-Dose aus dem Kühlschrank, „Ich muss einen kühlen Kopf bewahren, haha!“ „Hey, da fällt mir ein. Da ich meine Brille ja nicht gebrauchen kann, kann ich sie doch stattdessen für Albernheiten nutzen“, schlug Brix vor und holte nochmals sein Brillenetui heraus. Er holte sich das Brillengestell heraus und setzte sie auf. „Nenn mich... Professor Kalem, hahaha!“, lachte Birks Sohn und sah mit seiner alten Brille alles verschwommen. Kai lachte ebenfalls. „Wie hättest du es gerne? Durch den Arsch oder doch lieber in die nicht vorhandenen Eier?“, fragte Kai und fand die Schauspielerei interessant. „Och, mach mal bitte alles in einem. Ich bin ja so professionell und würde am liebsten Carina nageln, aber ich bin leider ein halber Mann.“ Brix fand sich gut in der Rolle von Kalem. Kai musste lachen, als der 18-Jährige eine irrwitzige Pose machte. Brix nahm seine Brille ab und fand seine Schauspielerei sehr cool. „Über Kalem kann man echt geniale Scherze machen, auch wenn er ein ziemlich großer Flachwichser ist“, stellte er fest und packte seine Brille wieder ein. Der Drachen-Trainer stimmte ihn zu. In dem Moment klopfte es an der Tür. Die Jungs fragten sich, wer an der Tür stand. Kalem konnte es nicht gewesen sein, da er selbst einen Zimmerschlüssel besaß. Brix machte die Tür auf und konnte es nicht glauben, wer vor ihn stand. Es war Maike. „Oh, äh... was führt dich denn hierher, Maike?“, wollte Brix wissen. Kai merkte schon, dass sein bester Freund durch Maikes Besuch sehr verlegen wirkte. „Ich wollte dich besuchen kommen. Darf ich reinkommen oder seid ihr mit lernen beschäftigt?“, fragte Maike. „Klar, komm rein. Und nein, wir haben nur etwas herumgealbert“, antwortete der 18-Jährige und ließ seine Angebetete ins Zimmer herein. „Wolltest du nicht mit Carina lernen?“, fragte Kai. „Carina ist ziemlich genervt, nur weil ich gefragt habe, weshalb ihr wegen Kalem gestritten habt“, gab die Trainerin aus Hoenn als Antwort. „Sie kriegt sich wieder ein, keine Sorge“, entgegnete der Drachen-Trainer und gab Maike einen Stuhl, worauf sie sich hinsetzen konnte, „Und weswegen bist du hier bei uns?“ „Nun, ähm... ich bin wegen Brix hier“, gab Maike als Antwort und errötete leicht. Kai hatte bereits den Verdacht, dass Maike sich in Brix verliebt hatte, was sie auch bestätigte. „Ist das jetzt ernst gemeint?“, wollte der 18-Jährige wissen und war völlig aufgeregt vor lauter Spannung. „Ja, ist es. Sonst hätte ich mir nicht die Zeit genommen, um dich zu sehen.“ „Wie geil, wie geil, wie geil!“, jubelte Birks Sohn vor Freude. „Komm mal runter, Bro. Mach dich nicht lächerlich!“, rief Kai und beruhigte seinen besten Freund. „Ich habe schon so lange auf diesen Moment gewartet und endlich habe ich meine Traumfrau als feste Freundin!“ Maike war erstaunt, als sie von Brix erfuhr, dass er schon lange was von ihr wollte. Vorher hielt sie ihren Verehrer für ziemlich kindisch und durchgeknallt, aber als sie den Sonntag mit ihm verbracht hatte, hatte sie den liebevollen Charakter von ihm entdeckt. „Als du mich gestern geküsst hast, habe ich bemerkt, dass du nicht so ein Kindskopf bist“, gab Maike zu und war froh, vor Brix ehrlich zu sein. Der Drachen-Trainer fand die Situation sehr romantisch, auch wenn er nicht so sehr auf dem kitschigen Kram stand. Er freute sich für die beiden. „Joah, manchmal bin ich auch etwas verrückt. Naja... schon sehr verrückt, hehe. Spaß muss auch mal sein“, sagte Brix und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Maike stand vom Stuhl auf und fing an, ihren ersten Freund zu küssen. „Hab ich schon erwähnt, dass du gut küssen kannst?“, fragte der 18-Jährige. „Nein. Kann ich denn gut küssen?“, wollte die Trainerin aus Hoenn wissen. Birks Sohn nickte verliebt und umarmte seine Eroberung. „Ich lass euch mal allein. Bestimmt wollt ihr zusammen den Nachmittag verbringen“, sprach Kai und verließ das Zimmer, um Maike und Brix ihr Glück zu gönnen. Der Drachen-Trainer hatte bereits einen Plan, um mich zu erobern. Deshalb ging er ins Schulgebäude, da er ahnte, dass ich nach einer kurzen Weile ebenfalls dort vorbeikommen würde, um Kalem von seinem freiwilligen Minijob abzuholen.

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Kapitel 30: Der Plan!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 20 Jan 2015 - 17:45

Kapitel 30: Der Plan!

Kai stand im Schulgang des Schulgebäudes und wartete darauf, dass ich ihn entgegen kam. Da dies aber etwas dauerte, lehnte er sich an eine Wand an und starrte auf sein Handy. Er hatte kein schlechtes Gewissen wegen Serena gehabt, weil er sie einfach so stehen ließ, weil er Stress mit mir hatte, wegen meiner Liebe zu Kalem. Ich kam nach einer Weile ins Schulgebäude, um Kalem abzuholen. Unterwegs hatte ich ihn eine Kurznachricht geschrieben, dass ich unterwegs und mit lernen fertig war. Ich wollte mit meinem Freund noch einen schönen Abend verbringen, aber dann sah ich Kai, der anscheinend auf mich gewartet hatte. Er stellte sich mir im Weg und wollte sich für sein Verhalten entschuldigen. „Es tut mir leid, dass ich vorhin so ausgerastet bin. Aber ich kann es halt nicht mit ansehen, wie du mit Kalem glücklich bist...“ „Bitte akzeptiere das, auch wenn du Kalem hasst“, sprach ich. „Ich will und kann es nicht akzeptieren. Mir war klar, dass ich einen fatalen Fehler gemacht habe und dir nicht rechtzeitig meine Liebe zu dir gestehen konnte. Ich war ein Feigling“, musste Kai zugeben und klang verzweifelt. „Ich kann auch nichts dafür, dass du mit deinem Geständnis zu spät kamst. Und außerdem habe ich jetzt leider keine Zeit für dich, da ich mit Kalem verabredet bin.“ Ich wollte Kai aus dem Weg gehen, aber er ließ es nicht zu. „Ich weiß doch, dass du unglücklich in der Beziehung mit Kalem bist. In Wirklichkeit liebst du mich, kannst es aber nicht offenbaren, was ich auch sehr gut verstehen kann. Ich habe ein ehrliches Herz, im Gegensatz zu Kalem, der dich nur sexuell ausnutzt.“ Ich konnte es echt nicht glauben, was Kai von Kalem behauptete. Aber ob das stimmte, was er mir sagte, war eine goldene Frage. Dann fiel dem Drachen-Trainer ein, dass er seinen Plan noch durchziehen wollte, was er direkt machte. „Komm mal mit“, sprach er leise zu mir und nahm meine Hand. Er lief mit mir durch den Gang und dabei ließ er sich auch nicht von den anderen Trainern ablenken, weil er es eilig hatte. Ich konnte Kalem auch nicht schreiben, dass ich von ihm aufgehalten wurde. Der Halt war unser Klassenraum, der nicht abgeschlossen war. Wir betraten das dunkle Klassenzimmer und Kai schloss diese von innen ab. „Und was soll das bringen?“, wollte ich wissen und wusste überhaupt nicht, was auf mich zukam. „Du redest zuviel“, sprach der Drachen-Trainer und fing an, mich zu küssen. Dabei fasste er mich an meinen Schenkeln und setzte mich auf einem Tisch. Er hörte garnicht mehr auf, mich zu küssen, und auch ich fand Gefallen daran. „Falls dich dieser Betrüger doch noch befriedigen sollte, dann soll er sich warm anziehen, denn ich werde es vor ihn tun“, flüsterte er mir zu und setzte seinen Plan in die Tat um. Er zog seine Hosen aus und brachte mich dazu, es auch zu tun, was ich auch machte. Es kam zu einem Moment, den ich nie für möglich gehalten hatte, vorallem mit Kai, da wir nur beste Freunde waren. Kai und ich hatten Sex in unserem Klassenraum und keiner von unseren jetzigen Beziehungen wusste was davon. Für mich war dies ein schöner Moment, da Kai sich dabei Mühe gab und mich zärtlich küsste. Nach dem Sex war der Drachen-Trainer völlig fertig und war froh, dass er dies getan hatte. „Das war ziemlich schön“, stöhnte Kai und zog sich seine Hosen wieder an. Ich zog mich auch wieder an und war erstaunt. „Siehst du? Ich liebe dich sehr und möchte mit dir auch eine Beziehung führen. Bitte überlege es dir nochmal und sage mir das direkt, ja?“ „Ich überlege es mir... versprochen“, entgegnete ich und lächelte Kai an. Plötzlich bekam ich eine Nachricht von Kalem, um mir mitzuteilen, dass er an unseren Schließfächern auf mich wartete. „Kalem wartet nebenan auf mich. Ich muss dann mal los“, sprach und wollte zur Tür gehen, aber Kai stellte sich mir wieder in den Weg. „Warte... geh du mit Kalem bitte weg, dann fällt es auch nicht auf, dass wir was miteinander hatten“, sagte Kai zu mir und schickte mich raus. Dabei wartete er darauf, dass ich mit Kalem den Schulgang verließ, damit er ebenfalls aus dem Klassenraum rausgehen konnte.
„Carina? Was hast du im Klassenraum gemacht?“, wollte Kalem wissen. „Ich, äh... habe meinen Kugelschreiber dort vergessen. Siehst du?“, gab ich als Antwort. „Dann ist gut.“ Kalem umarmte mich. Dabei roch er an mir und fragte mich, ob ich Parfüm tragen würde. Ich antwortete daraufhin, dass ich keins trug. „Der Geruch kommt mir aber sehr bekannt vor. Kai trägt auch sowas ständig an seinen Klamotten“, fiel Kalem auf. „Du irrst dich. Sei froh, dass ich hier bin, also lass uns keine Zeit verlieren und gehen zu mir ins Zimmer“, sprach ich und ging mit meinem Freund durch den Flur. Als Kalem und ich nicht mehr zu sehen waren, kam Kai aus dem Klassenraum raus und ging mit einem zufriedenen Grinsen durch den Schulgang. „Carina, ich verspreche dir, dass ich dich beschützen werde...“, sprach er in seinen Gedanken und machte sich auf dem Weg ins Jungen-Wohnhaus.
In der Zwischenzeit lagen Brix und Maike halbnackt auf Brix' Bett und kuschelten zusammen. Dabei erzählten sie sich Geschichten aus ihrer Zeit bevor sie sich in der Schule hier angemeldet hatten. „Ich habe von meinem Vater ein Geckarbor geschenkt bekommen, konnte aber nie auf eine Reise gehen. Ich fühlte mich nicht bereit dazu, weil ich zu schüchtern war, deshalb habe ich zuhause in Wurzelheim trainiert. War ein hartes Stück Arbeit, hat sich aber gelohnt, haha!“, erzählte Birks Sohn, „Ja, und dann bin ich auf dieses Internat gekommen, wo ich eine schulische Ausbildung als Pokémon Champ machen konnte. Aber auch mein Vater hat mich dazu gebracht, da er hier unterrichtet und mir dabei auch was beibringen möchte, ein sehr guter Trainer zu werden.“ „Ich wollte mich direkt hier anmelden, hab ich auch gemacht, aber meine Eltern meinten, dass ich lieber eine Reise machen sollte, um eine Top-Koordinatorin zu werden. Blütenburg City ist halt dafür bekannt, dass mein Vater nicht nur der hiesige Arenaleiter ist, sondern auch, dass es ein ruhiger Ort ist“, erzählte Maike. „Du kommst aus Blütenburg City und bist die Tochter von Arenaleiter Norman? Ist ja echt geil!“, rief Brix, „Warum sind wir uns noch nie begegnet?“ Maike wurde etwas rötlich im Gesicht und hätte viel lieber ihren jetzigen Freund auch eher kennengelernt, noch vor der Anmeldung dieser Schule. „Ich liebe dich so sehr“, gab der 18-Jährige zu. „Ich dich auch, mein verrückter Schatz“, entgegnete Maike und lächelte. Daraufhin fingen sie an, sich zu küssen und zu kuscheln. Dabei stieg die Trainerin aus Hoenn knutschend auf ihren Freund. Für Brix war es eine passende Gelegenheit, mit Maike sein erstes Mal zu haben. Er versuchte ihren BH auszuziehen, aber er hatte dabei Probleme. „Was machst du da?“, wollte Maike wissen. „Ich kriege dieses Teil nicht auf“, antwortete Birks Sohn und fummelte weiter an der Reizwäsche seiner Freundin. „Lass es bitte“, verlangte die Trainerin und unterbrach den schönen Moment. Sie stieg von Brix ab und schnappte sich ihre Klamotten. „Sorry, dass ich es übertrieben hab“, entschuldigte sich Brix und schämte sich für sein Handeln. „Das ist nicht dein Fehler. Ich bin halt noch nicht soweit für Sex“, sprach Maike. Birks Sohn verstand seine Freundin gut, aber trotzdem würde er am liebsten mit ihr direkt schlafen, bevor Kai wieder zurückkam. „Wir sehen uns morgen vor dem Unterricht“, sagte die Trainerin und verließ das Zimmer. „Schade... dabei wollte ich unbedingt diese Frucht-Kondome ausprobieren...“, jammerte Brix und legte seine nicht ausgepackten Kondome unter seinem Kopfkissen. In dem Moment kam Kai ins Zimmer herein und sah seinen bedrückten Kumpel, der nachdenklich auf seinem Bett lag und löcher in die Luft starrte. „Da scheint ja jemand nicht gut drauf zu sein“, stellte der Drachen-Trainer fest und war in bester Laune. „Das Leben ist echt nicht einfach...“, seufzte Brix, „Weshalb freust du dich denn so?“ „Ich hatte eben die besten fünfzehn Minuten meines Lebens!“, rief Kai freudig und warf sich aufs Bett, „Du wirst es zwar nicht glauben, aber ich hatte Sex mit Carina... in unserem Klassenraum.“ „Erzähl doch keinen Schmahn!“ „Ist so. Mein Plan hat funktioniert und ich bin zufrieden.“ Brix hatte überhaupt keine Ahnung, wovon der Drachen-Trainer sprach. „Mein Plan war, Carina im Schulgebäude aufzuhalten und sie dann ins Klassenzimmer zu führen. Ja, und dann ist es passiert“, erzählte Kai. „Das bringt doch auch nichts, dass sie sich von diesem Kotzbrocken trennt“, fiel den 18-Jährigen auf. „Das wird was bringen, glaub mir.“ „Mindestens hattest du Glück, mit Carina Sex gehabt zu haben. Maike ist noch nicht bereit dafür...“ „Du bist doch erst seit fast einer Stunde mit ihr zusammen. Lass dir Zeit für so intime Momente, ja? Maike will es sicher auch so.“ „Das ist mir schon bewusst, aber wieso hast du das nicht so gemacht?“, wollte Brix wissen. Kai erklärte seinem Kumpel, dass es Teil seines Plans war, mit mir zu schlafen. Er hatte auch wahre Gefühle für mich, musste aber verstehen, dass ich eine Beziehung mit Kalem führte. „Wie wird Serena drauf reagieren, dass du ihr fremdgegangen bist?“ „Sie wird es nicht erfahren. Ich werde es ihr sagen, aber nicht jetzt und sie würde das auch nicht verkraften.“

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Kapitel 31: Zwischen Hausaufgaben und Emotionen!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 21 Jan 2015 - 17:45

Kapitel 31: Zwischen Hausaufgaben und Emotionen!

Am späten Abend schliefen alle Trainer in ihren Betten, um sich für den morgigen Tag zu erholen. Montags war immer ein harter Tag für alle und jeder musste sich bestens vorbereiten. Am nächsten Tag stand Brix ausnahmsweise sehr früh auf, um möglichst viel Zeit mit seiner Freundin Maike zu verbringen. Er besetzte das Badezimmer und arbeitete daran, sein Aussehen zu stylen. Da wurden selbst Kai und Kalem wach und wunderten sich, dass ihr Mitbewohner so motiviert und nicht mal bettfaul war. „Was soll das werden, wenn es fertig ist?“, wollte Kalem wissen, „Ich muss auch noch ins Bad rein.“ „Du hälst jetzt mal den Rand!“, verlangte Brix und hatte mit seiner Frisur zu kämpfen, „Und Kai... komm bitte rein. Ich brauche ganz dringend deine Hilfe!“ Der 18-Jährige zog den Drachen-Trainer ins Badezimmer herein und schloss die Tür ab, damit Kalem nicht reinkommen konnte. „Meine Frisur liegt nicht richtig. Könntest du mir bitte dabei helfen?“ „Klar, gib mir das das Haargel“, sprach Kai und nahm sich die Tube Haargel, die Brix vor seiner Nase gehalten hatte, „Ich merke schon, dass du dich für Maike schick machen willst.“ „Ich bin total nervös, wenn ich für einen Tag meine Coolness auslassen muss. Ich möchte einmal nicht mein großkotziges Verhalten zeigen, deshalb muss ein neues Image her“, erzählte Brix und hatte sich entschieden, seinen Live-Anzug den ganzen Tag lang zu tragen, um Maike einen besseren Eindruck zu schenken. „Dann bin ich mal gespannt, wie das ausgehen wird.“ Nachdem Birks Sohn fertig war, konnte sich der Drachen-Trainer auch für den heutigen Tag fertig machen. Kalem musste noch länger darauf warten, konnte sich aber seine Klamotten aus seinem Schrank raussuchen und seinen Rucksack packen. Brix verließ das Badezimmer und wurde direkt von Kalem angestarrt. „Ist was?“, wollte der 18-Jährige wissen. „Nein, was sollte schon sein?“, entgegnete der Trainer aus Kalos und fand das neue Aussehen seines Mitbewohners ziemlich übertrieben und unnötig. „Du bist nur neidisch, dass ich einen besseren Kleidergeschmack habe als du. Du hast ja nur deine spießigen Klamotten.“ „Mit den Klamotten hat es nicht zu tun. Ich finde nur, dass du ziemlich naiv bist wegen eines Mädchens“, meinte Kalem. „Sagt der Richtige, der die Freundin meines Bros ausgespannt hat, nur um seine Jungfräulichkeit zu verlieren!“ Der Trainer aus Kalos fühlte sich von Brix beleidigt und machte ihm eine Ansage. „Wenn du weiter so einen Mist erzählst, werde ich zu deinem Vater gehen und dich melden.“ „Ich hab vor dir keine Angst.“ „Solltest du aber und außerdem solltest du dich nicht in mein Liebesleben einmischen!“ „Das nennst du also Liebesleben... die langjährige Kindheitsfreundin meines Bros ausspannen, damit du bei ihr dein jungfräuliches Leben verlieren kannst und nicht mal einen hochkriegst.“ Für Kalem war es zu viel, packte Brix am Kragen und drückte ihn gegen die Wand. „Du sollst aufhören, solche Lügengeschichten zu erzählen!“ „Und was ist, wenn ich das nicht tue? Willst du mir dann was antun? Dann nur zu. Mein Vater wird merken, dass du dafür verantwortlich warst, dass du mich geschlagen hast. Übrigens würde ich mich so oder so wehren.“ In dem Moment kam Kai aus dem Badezimmer heraus und sah das Geschehen. „Hey, lass ihn los!“, brüllte er und gab Kalem einen Stoß. Der Trainer aus Kalos fand Kais Handeln absurd und ging den beiden Trainern aus dem Weg, indem er sich im Badezimmer einschloss und darauf wartete, bis seine Mitbewohner das Zimmer verließen. „Hat er dir was angetan?“, wollte Kai wissen und war besorgt um seinen besten Freund. „Nein, mir geht es gut, aber ich hätte mich ja auch selbst verteidigt, wenn er mir was angetan hätte“, antwortete Brix, „Ein Glück auch, dass meinem Live-Anzug nichts zugestoßen ist, sonst wäre ich echt am Ende. Das hat mir echt viel Geld gekostet.“ Nach der kurzen Diskussion gingen die beiden Jungs aus dem Zimmer raus, um ins Schulgebäude zu gehen.
Ich stand mit unseren ganzen Klassenkameraden im Flur und sprach gemeinsam über die Mega-Entwicklungen unserer Pokémon, da in den ersten Schulstunden am Dienstag der Mega-Kurs stattfand. „Habt ihr auch schon eure Mega-Pokémon erhalten?“, fragte ich Tierno und Trovato. „Klar, gestern hat uns Professor Eich uns Pokémon angeboten und wir mussten uns je eins aussuchen. Ich habe mir ein Rexblisar ausgesucht“, erzählte Tierno. „Ich habe mich für Despotar entschieden, hab aber noch nicht die Mega-Entwicklung getestet“, sprach Trovato. „Die Mega-Entwicklung ist fantastisch!“, rief Maike freudig. Ich sah, dass Kai und Brix zu uns kamen und grüßten uns alle. Maike wunderte sich sehr, dass ihr Freund plötzlich anders aussah und hätte ihn beinahe nicht wieder erkannt. Als dieser zu seinem Schließfach ging, um sein Lehrbuch für den Unterricht zu holen, sprach Maike ihn an. „Du siehst toll aus, Brix“, sagte sie und wurde etwas rot im Gesicht. „Danke für das Kompliment, Maike. Ich habe mich extra für dich so in Schale geworfen“, entgegnete Brix und schämte sich etwas für sein neues Aussehen. Dabei suchte er nach seinem Buch, welches er in seinem Schließfach nicht finden konnte. „Anscheinend muss ich auch hier für Ordnung sorgen“, stellte er fest und suchte weiter. „So siehst du besser aus, finde ich. Besonders deine Frisur gefällt mir sehr, da sie gut zur Geltung kommt“, gab die Trainerin zu. Brix hatte sein Lehrbuch gefunden und packte es schließlich in seinem Rucksack ein. Dabei sah Maike das ausgeschnittene Foto von der Bikini-Braut, die mit ihrem Aquana Werbung für einen tropischen Sommerurlaub machte. „Du hast also noch deine Chantal in deinem Spind hängen.“ „Woher weißt du, dass die da Chantal heißt?“, wollte Brix wissen, „Die Alte könnte auch Jacqueline heißen oder wie sonst die ganzen halbnackten Nutten genannt werden.“ „Kannst du mir einen Gefallen tun und diese Chantal aus deinem Spind nehmen, denn ich bin ja jetzt deine Freundin und du brauchst von nun an keine Pornodarstellerinnen“, sagte Maike. Brix tat seiner Freundin den Gefallen und entfernte das Foto aus seinem Schließfach. Professor Platan kam auf uns zu und schloss die Tür unserer Klasse auf. Kalem kam noch gerade rechtzeitig, noch bevor der Unterricht überhaupt anfing. „Kalem! Was hat dich aufgehalten?“, wollte ich wissen und betrat noch nicht das Klassenzimmer. „Ich musste mich noch vorbereiten“, antwortete mein Freund und war völlig aus der Puste. Dabei gab er mir einen Kuss auf meine Lippen. „Kommt ihr zwei bitte ins Klassenzimmer rein, damit wir gleich starten können?“, fragte Platan und unterbrach unseren schönen, aber unpassenden Moment. „Wir kommen schon, Professor“, sprach ich und betrat mit Kalem das Klassenzimmer.
Platan erklärte uns vieles rund um das Thema Mega-Entwicklung, die er stichwortartig auch auf die Tafel schrieb. Alles mussten diese Stichwörter abschreiben und sie anheften. Dabei mussten wir auch Platan erzählen, wie das mit unseren Pokémon mit der Mega-Entwicklung funktioniert hatte. Serena musste dem Professor gestehen, dass sie Schwierigkeiten mit Diancie hatte und fragen wollte, ob ein Umtausch möglich sei. Platan antwortete daraufhin, dass ein Umtausch nicht mehr möglich sei, weil man dabei die Zuneigung des aktuellen Mega-Pokémons verlieren würde und bei dem neuen Mega-Pokémon dies wieder aufbauen müsste. Also musste Serena mit ihrem Diancie klarkommen, auch wenn ihr Pokémon sehr stur war. Daraufhin kündigte uns der Professor aus der Kalos-Region folgendes an: „Nächste Woche Dienstag werden wir einen Test schreiben, der auch benotet wird. Also müsst ihr alle lernen und mithilfe eures Lehrbuches könnt ihr euch sämtliche Informationen zur Mega-Entwicklung einprägen. Spickzettel und weiteres, was mit schummeln zu tun hat, sind nicht erlaubt und falls sowas vorkommen sollte, wird denjenigen die Testbögen weggenommen und erhält eine sechs.“ „Hast du gehört, Alexander?“, fragte Kalem provozierend. Brix gab ein genervtes Seufzen von sich und starrte lustlos aus dem Fenster heraus. „Übt und lernt fleißig für den Test nächste Woche und ich freue mich schon darauf, sehr gute Noten auf eure Bögen zu sehen“, sagte Platan und notierte in unserem Klassenbuch den Termin für unseren ersten Test. Somit beendete der Professor den Unterricht und entließ uns von seinem Unterricht, sodass wir in die Cafeteria gehen konnten, um zu frühstücken.
Wir saßen auf unserem Stammplatz der Cafeteria und aßen unsere Frühstücksteller, bestehend aus frischen Obst, Spiegelei mit Speck, warmen Kakao und einem Müsliriegel. „Maike, ich wusste garnicht, dass du mit Brix zusammen bist“, stellte ich fest, als ich die beiden zusammen sah. „Ich dachte, ihr hasst euch abgrundtief. Ist das bei euch nun so eine Art Hassliebe?“, wollte Xenia wissen. „Das ist wahre Liebe“, bestätigte Maike überglücklich und aß ein Stück Apfel. „Maike ist eine echt geile Braut. Ich bin froh, dass ich sie als Freundin habe“, sagte Brix und umarmte seine Traumfrau. „Weiß dein Vater davon?“, wollte Serena wissen. „Nein, muss er auch nicht unbedingt“, gab der 18-Jährige als Antwort. Alle freuten sich für das glückliche, junge Paar, aber Kalem war nicht zufrieden, da er nichts von Brix hielt. „Mir gefällt dein neuer Look, Brix. Siehst richtig sexy aus“, gab Xenia zu. „Danke sehr“, bedankte sich Birks Sohn verlegen, „Kai hat mir bei meiner Frisur geholfen. Den Live-Anzug habe ich mir ausgesucht.“ „Ich muss schon sagen, dass du deine Kleiderwahl gut getroffen hast“, gab Sannah zu. „Hoffentlich hält eure Beziehung lange“, hoffte Tierno. Alle waren in guter Stimmung und Brix zeigte uns allen, dass er Maike wirklich liebte, in Zeichen eines Kusses auf ihre zarten Lippen. In dem Moment kam Professor Birk, mit seiner Kaffeetasse in der rechten Hand, zu uns an dem Tisch und konnte es garnicht glauben, was sein Sohn da machte.

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Kapitel 32: Es gibt nur einen Streber!

Beitrag von Reshikrom94 am So 25 Jan 2015 - 20:45

Kapitel 32: Es gibt nur einen Streber!

„Alexander? Was machst du denn da?!“, wollte Birk wissen und war ziemlich besorgt. Brix hatte sich erschrocken, als er seinen Vater sah. „Dad, ich äh... kann das erklären!“, rief er panisch, „Maike und ich gehen miteinander.“ „Wie lange geht das schon?!“, schimpfte Birk. Als Brix die Frage gerade beantworten wollte, mischte sich Kalem ein und erzählte: „Sie hatten auch gestern miteinander geschlafen.“ „Wie bitte?!“ „Er lügt!“ Der Professor konnte es nicht fassen und trennte seinen Sohn von Maike. Dabei verließ er mit ihn die Cafeteria, um mit ihn ein ernstes Wörtchen zu reden. „Sag mal, geht’s dir noch gut?!“, beschwerte sich Kai und wurde sauer. Kalem äußerte sich nicht dazu und genoss sein Frühstück. Maike stand unter Schock und verstand Professor Birk nicht, warum er so ausgeflippt war. „Ist das wirklich passiert?“, wollte Citro wissen. „Das weiß ich nicht“, antwortete ich. „Die beiden haben noch nie miteinander geschlafen. Das hat Brix mir gestern persönlich erzählt und außerdem sind sie noch keine vierundzwanzig Stunden zusammen“, sprach der Drachen-Trainer. Ich schaute meinen Freund besorgt an und fing an, mir langsam Sorgen um ihn zu machen.
Brix und sein Vater standen im Flur und fingen an, zu streiten. „Du hast mit Maike geschlafen? Wie konntest du nur?!“ Der Professor war außer sich und glaubte, bei der Erziehung seines Sohnes versagt zu haben. „Du glaubst Kalem mehr als mir? Was habe ich dir letztens noch gesagt? Und außerdem habe ich nicht mit Maike geschlafen... naja, fast... aber es ist nicht dazu gekommen!“, rief der 18-Jährige, „Wir sind noch nicht mal vierundzwanzig Stunden zusammen. Ich kapiere echt nicht, was dein Problem ist, Dad.“ „Ich mache mir Sorgen, dass du genauso einen Fehler machst wie ich. Ja, Maike ist schon eine hübsche Trainerin und Schülerin, aber ich habe Angst, dass du mit achtzehn Jahren Vater wirst.“ Brix seufzte und hasste es, darüber zu reden. „Ich verhüte mit Kondomen. Da wird schon nichts passieren!“ „Nicht jedes Verhütungsmittel ist zu hundert Prozent sicher“, sprach Birk. „Das weiß ich, aber das ist kein Problem.“ „Hör mal, Alexander. Damals war ich auch ziemlich naiv gewesen und habe gedacht, dass ich mit meiner großen Liebe ewig zusammenleben würde, aber ich befand mich noch in meinem Studium als Pokémon-Professor. Dann warst du unterwegs und dann kamen auch schon die ersten Probleme in unserer Beziehung. Nach deiner Geburt wollte deine Mutter dich nicht und hat sich von mir getrennt. Seitdem habe ich das alleinige Sorgerecht für dich und du warst nicht gerade einfach. Du hattest ein echt wildes Herz.“ „Ich weiß, ich weiß... ich kenne deine Trennung bereits und ich habe dir schon oft gesagt, dass du nicht daran denken sollst. Bei mir ist es was anderes. Ich liebe Maike so sehr und selbst, wenn sie von mir ein Kind erwarten würde, würde ich mich nicht von ihr trennen oder sie von mir.“ Der Professor wusste nicht weiter und würde am liebsten seinen Sohn rund um die Uhr beobachten. „Darf ich bitte mein Frühstück noch aufessen, bevor der nächste Unterricht anfängt?“, wollte Brix wissen. „Ja, darfst du, mein Söhnchen“, antwortete Birk. „Dad, bitte akzeptiere, dass ich erwachsen bin und mit Maike zusammen sein will. Ich weiß, dass es dir schwer fällt, mich loszulassen, aber ich habe ein eigenes Leben, wo es nicht ständig um dich geht. Na dann, wir sehen uns später. Meine Freunde warten auf mich.“ Brix ging in die Cafeteria zurück und setzte sich zu uns. Professor Birk kam hinterher und musste verstehen, dass sein Sohn seine große Liebe gefunden hatte und mit ihr viel Zeit wie möglich zu verbringen.
Nach der Frühstückspause gingen wir in unser Klassenraum zurück, wo wir bei Professor Eich das Fach Allgemeine Fakten zu Pokémon hatten. Das heutige Thema war der Typ Fee, ein besonders neues Element, welches in der Kalos-Region entdeckt wurde. Der Feen-Typ ist ein Element, dass die Drachen-Pokémon schwächte und zeigen auch die Immunität von vielen Drachen-Attacken, was Kai ziemlich störte. Er war in der Meinung, dass die Drachen die mächtigsten Pokémon der Welt waren und selbst die Feen-Pokémon könnten sich vor ihrer Macht nicht beschützen. „Feen-Pokémon sind so wunderschön“, schwärmte Xenia und kannte den Typen sehr gut, da ihr Altaria in der Mega-Entwicklung den Typen annahm, anstelle von Flug. Der Typ Fee hatte auch selbst Schwächen, nämlich Gift und Stahl. Als Aufgabe mussten wir ein Arbeitsblatt ausfüllen, was mit den Feen-Pokémon zu tun hatte. Es geht um die Attacken und die Pokémon. Für die meisten unserer Klasse war dies schwierig, aber für den Rest war dies ein Kinderspiel. „Ich komm mir bei diesen Aufgaben wie in einer Grundschule vor“, stellte Brix fest und löste die Aufgaben in Windeseile. Maike hatte ein paar Schwierigkeiten und bekam sogar heimlich von ihrem Freund Hilfe, ohne dass Professor Eich was mitbekam. Kai löste die Aufgabenstellung ebenfalls schnell, musste aber auch ständig zu mir schauen, da ich mich mit Kalem darüber unterhalten hatte. Brix merkte, dass sein bester Freund immer noch Sehnsucht nach mir hatte und versuchte, ihn zu helfen. „Wie widerlich er sie anschaut... als würde er es direkt mit ihr hier vor unseren Augen treiben“, flüsterte er Kai zu. „Ich weiß... hoffentlich trennt sie sich schnell von ihm“, entgegnete der Drachen-Trainer und spielte aus Langeweile mit seinem Kugelschreiber. „Und was ist, wenn sie sich nicht von ihm trennen möchte? Was wirst du dann machen?“, wollte Brix wissen. „Dann muss ich Kalem wohl oder übel was antun und es wäre mir auch scheißegal, ob ich dann Ärger kriege oder einen Verweis bekomme“, gab Kai als Antwort. „Würdet ihr bitte eure Privatgespräche einstellen, Kai und Alexander?!“, bat Eich und schaute in sein Lehrbuch. Die beiden Jungs wollten keinen weiteren Ärger bekommen, deshalb warteten sie ab, bis wir alle die Lösungen besprechen konnten.
„So, dann wollen wir mal die Lösungen besprechen, also wer sagt seine Antwort zu Aufgabe eins?“, fragte Eich. Kalem teilte der Klasse seine Antwort mit und bekam großes Lob von dem Professor. Es ging darum, welche Farbe der Feen-Typ laut Pokémon-Elementenliste hatte. Es war die Farbe pink. „Genau richtig!“ In der nächsten Aufgabe ging es darum, einige Pokémon aufzuzählen, die den Feen-Typen trugen. „Das ist meine Chance, einen guten Eindruck bei Eichiboy zu haben“, sagte Brix und meldete sich. Eich wartete darauf, bis noch mehr Hände hoch waren und er entschied sich wieder für meinen Freund. „Ey, was soll das?!“, beschwerte sich der 18-Jährige. „Unter den Feen-Pokémon gibt es zum Beispiel Feelinara, ein Pokémon aus der Kalos-Region, welches sich aus einem Evoli entwickelt. Auch Flauschling, Sabbaione, Parfi, Parfinesse und das legendäre Xerneas gehören dem Typ Fee an und stammen ebenfalls aus der Kalos-Region“, sprach Kalem. „Sehr gut!“, lobte Eich und erwähnte noch, dass auch einige Pokémon aus anderen Regionen den Typ Fee besaßen. Zum Beispiel Piepi, Pummeluff, Marill und noch weitere. „Professor, das ist nicht fair. Alexander hat sich vor Kalem gemeldet und sie haben ihn nicht dran genommen“, sagte Kai. „Ist mir schon klar, aber die anderen Schüler müssen auch mal was sagen“, entgegnete Eich. „Darum geht es ja. Sie nehmen nur Kalem dran, nie die anderen.“ „Okay, dann sag uns allen, was du bei Aufgabe drei geschrieben hast.“ „Die Aufgabe habe ich nicht“, gab der Drachen-Trainer zu, „Die war zu schwer und außerdem ist der Feen-Typ für mich unnötig.“ „Das ist aber nicht sehr gut, Kai“, stellte Eich fest und nahm wieder Kalem dran, um die Antwort von ihm zu hören. „In Kalos gibt es Trainer, die sich voll und ganz auf das Training von Feen-Pokémon konzentrieren. Die Arenaleiterin aus Romantia City, Valerie, ist eine bekannte Feen-Trainerin.“ Professor Eich war zufrieden mit den Antworten, auch wenn diese nur mein Freund beantwortet hatte. Somit beendete er auch den Unterricht, sodass wir Mittagspause hatten.

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Kapitel 33: Erster Beziehungsstreit?!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 26 Jan 2015 - 17:45

Kapitel 33: Erster Beziehungsstreit?!

In der Cafeteria standen Kai, Brix, Serena und Maike vor dem Selbstbedienungskantine, um sich ihr Mittagessen rauszunehmen. Dabei fluchte Birks Sohn ohne Ende, weil er sich nicht verstanden fühlte. „Wie soll ich in diesem Fach gute Noten sammeln, wenn mich Eich nie dran nimmt? Kann mir jemand das mal erklären?!“ „Langsam geht mir das Strebergetue von Kalem auch auf die Nerven“, gab Maike zu und nahm ihren Teller, das mit Hähnchen, Reis und Currysoße befüllt war, „Lernen ist zwar wichtig fürs Leben, aber ständig ein Lehrbuch in der Hand zu halten ist echt zu übertrieben.“ „Kalem versaut unsere Schuljahre! Er soll gefälligst in eine andere Klasse gehen, am besten zu den strebsamen Studenten der Oberstufe oder so“, entgegnete Brix und nahm sich eine Flasche Orangenlimonade aus dem Kühlfach heraus. „Ich finde, dass ihr etwas überreagiert. Seid doch froh, dass wir Kalem in der Klasse haben“, mischte sich Lucia ein. „Bla bla bla! Zieh Leine!“, schimpfte Brix genervt und scheuchte die angehende Arzthelferin weg. Daraufhin setzten sich die vier zu mir an dem Tisch. Auch die anderen Klassenkameraden saßen an unserem Stammplatz, aber Kalem war nicht anwesend. „Ihr seid aber gut drauf“, stellte Ash fest. „Das liegt an Kalem. Er will unser Leben auf dieser Schule verderben. Ich bin froh, dass er jetzt nicht hier bei uns sitzt“, sagte Brix und versuchte, seinen Frust durch das Mittagessen zu überdecken. „Kalem tut nur das, wofür er geschaffen ist, nämlich seine Klugheit zu beweisen“, entgegnete ich und fand die Situation eher zu übertrieben. „War klar, dass du sowas sagen würdest. Du bist so naiv... check es doch endlich mal, dass er dich ausnutzt!“ Brix fühlte sich missverstanden und wollte mir damit sagen, dass ich mich besser von Kalem trennen sollte. „Hey, ich hätte da eine ganz tolle Idee!“, rief Serena und bekam die Aufmerksamkeit, „Wie wäre es denn, wenn wir zusammen für den Test nächste Woche schon mal lernen können?“ „Klingt nicht schlecht, aber bitte ohne diesen Kotzbrocken. Ich möchte meine Noten mit meinem Wissen erhalten“, sprach Birks Sohn und fand die Idee garnicht schlecht. „Gründet doch eine Lerngruppe“, schlug Trovato vor. Jeder fand den Vorschlag gut, aber für Kai, Brix, Maike und Serena war es sehr wichtig, unter sich zu lernen, damit sie bessere Noten erhalten könnten. Ich wollte nicht bei ihnen mitmachen, da ich mit Kalem den Nachmittag verbringen wollte, wenn er seinen Freund Markus in der Schulbibliothek geholfen hatte. Kai war enttäuscht, dass ich nicht mit ihnen lernen wollte.
Nachdem wir alle zum Mittag gegessen hatten, gingen die vier Trainer in das Jungen-Wohnhaus, um in dem Zimmer von Kai und Brix für den Test im Mega-Kurs zu lernen. Das gute dabei war, dass die vier unter sich waren und beim Lernen auch nicht verhungern mussten. Sie hatten sämtliche Schokoladentafeln und Kartoffelchips als Nervennahrung. „Zum Glück haben wir eine Freistunde“, freute sich Maike und holte ihr Lehrbuch aus dem Rucksack heraus. „Ich finde, wir sollten täglich vier Schulstunden haben, damit wir wenigstens noch Zeit zum lernen haben“, fand Kai. „Aber dafür sollt kein Missions-Kurs und der lange Sporttag nicht ausfallen!“, entgegnete Brix, „Also, dann wollen wir mal loslegen...“ Jeder schlug das Lehrbuch auf und blätterte die Seiten durch, die in den letzten Stunden thematisiert wurden. Hauptsächlich ging es allgemein um die Mega-Steine der Pokémon und die Schlüsselsteine der Trainer. „Der Mega-Stein muss von dem Pokémon getragen werden, wenn dieser sein passender Stein ist. Zum Beispiel muss ein Lucario ein Lucarionit tragen, damit es eine Mega-Entwicklung durchführen kann“, las der 18-Jährige und notierte diesen Satz aus dem Buch auf sein Collegeblock. „Sehr gut, eine Information haben wir schon mal“, freute sich Serena und nahm sich ein Stück Schokolade. „Boah, lernen ist echt anstrengend...“, stellte Brix fest, als er die ganzen Buchstaben auf der Seite sah. Er hatte direkt keine Lust mehr darauf. „Komm schon, wir wollen doch den Test bestehen“, sagte Maike und fand es nicht gut, dass ihr Freund sofort aufgab. Birks Sohn ging zum Kühlschrank, um sich eine kalte Dose Energiedrink zu holen und legte sich daraufhin auf sein Bett hin. „Okay, dann machen wir halt ohne Brix weiter“, sagte der Drachen-Trainer, „Es wäre gut, wenn du uns zuhören würdest, Bro.“ Brix gab einen Daumen hoch als Zeichen dafür, dass er Kai gehört hatte. „Gut, dann sehen wir mal, was es sonst noch für Informationen gibt.“ Kai, Serena und Maike blätterten wieder die Seiten ihrer Lehrbücher durch und fanden noch weitere Infos zu der Mega-Entwicklung. Birks Sohn starrte Löcher in die Luft und würde am liebsten wieder mit Maike allein sein und nochmal versuchen, sie zu überreden, ob sie mit ihm schlafen möchte. Er langweilte sich zu Tode und fing an, Faxen zu machen. Dabei wedelte er locker mit seinem Arm und traf Maike mehrmals leicht auf ihrem Kopf. „Mir ist sooooo laaangweilig!“, seufzte Brix. „Ja, dann komm runter und lern mit uns“, schlug Serena vor. Der 18-Jährige hatte keine Lust, vom Hochbett abzusteigen, deshalb blieb er liegen und beobachtete seine Freunde. Er ließ dabei Maike nicht in Ruhe. „Brix, wir sind hier am lernen“, sagte Maike und schaute ihren Freund an. „Komm bitte aufs Bett...“, murmelte Birks Sohn. Maike war mit dem Lernen beschäftigt, sodass sie für Brix keine Zeit hatte. Der 18-Jährige musste verstehen, dass seine Freunde für den anstehenden Test lernen wollten und er hatte ja keine Lust mehr dafür gehabt. „So, dann schauen wir uns mal die Farben der verschiedenen Mega-Steine an“, sagte Serena und betrachtete die ganzen Mega-Steine, die auf den Seiten des Lehrbuches abgedruckt waren. Kai fand die Mega-Steine sehr cool, vorallem die, die von Drachen-Pokémon getragen wurden. „Ich finde, alle Drachen-Pokémon dieser Welt sollten eine Mega-Entwicklung erhalten. Ein Mega-Maxax oder Mega-Trikephalo wären nicht schlecht für einen Trainer wie mich, muahaha!“ „Du und deine Drachen, hihi“, kicherte Serena und notierte sich die ganzen Namen der bekannten Mega-Steine. Dabei schaute sie auch auf ihren Schlüsselstein, den sie als Halskette trug. „Das ist ja echt niedlich!“, rief Maike und war neidisch. „Oh, danke sehr. Ich habe die Kette schon etwas länger und leider ist mir eine Perle verloren gegangen, deshalb ist mein Schlüsselstein hier in dieser Stelle, wo eigentlich die Perle sein sollte“, erzählte Kais Freundin. „Ich muss mir unbedingt auch ein tolles Schmuckstück für meinen Schlüsselstein finden“, sagte Maike. Brix nahm sich einen Schluck von seinem Energiedrink und tippte Maike auf dem Kopf. „Anscheinend fühlt sich einer von uns sehr vernachlässigt“, stellte Serena fest. „Maike, komm bitte zu mir aufs Bett...“, bat Birks Sohn und machte Kulleraugen. Die Trainerin aus Hoenn konnte es nicht mitansehen, wie einsam ihr Freund auf dem Bett lag und Däumchen drehte. Deshalb ging sie zu ihm aufs Bett und kuschelte mit ihm. „Ist das nicht süß?“, fragte Kai und machte Kusslaute, um seinen besten Freund zu ärgern. Brix warf den Drachen-Trainer sein Kopfkissen zu und fing an, seine Freundin zu küssen. „Die beiden passen echt super zusammen, findest du nicht auch, Kai?“, sprach Serena und schaute ihren Liebsten an. Kai war bei seinen Gedanken ganz woanders. Er dachte dabei an dem Sex, den er mit mir hatte, aber Serena riss ihn aus seinen Gedanken. „Ja, was gibt’s?!“ „Ich habe dich gefragt, ob du es genauso siehst wie ich, dass Maike und Brix perfekt zusammen passen“, entgegnete die Trainerin aus Kalos und wunderte sich über die Reaktion ihres Freundes. „Die beiden passen wie Drache und Schuppe“, gab der Drachen-Trainer zu. Serena vergaß Kais Reaktion schnell und wollte ihn küssen, aber er lehnte es ab. „Tut mir leid, Serena, aber ich bin heute nicht so gut drauf“, gab mein langjähriger Freund zu. Brix merkte, was bei seinem besten Freund los war. „Küsse ich so schlecht?“, wollte Serena wissen. „Nein, damit hat es nichts zu tun“, gab Kai als Ausrede an und versuchte, seine Sehnsucht nach mir in seinem Lehrbuch zu verstecken, was seine Freundin sehr störte. Die Trainerin aus Kalos schnappte sich ihre Sachen und verließ beleidigt das Zimmer. „Damit hast du sie wohl vergrault“, sagte Maike, „Aber keine Sorge. Sie beruhigt sich schon wieder.“ „Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Vielleicht liegt es an den Stress mit dem Hausaufgaben“, behauptete Kai und konzentrierte sich darauf, auf sein Lehrbuch zu schauen, um sich wichtige Notizen für den ersten Test aufzuschreiben. Er ließ sich auch nicht von Brix und Maike ablenken, die sich bis auf die Unterwäsche auszogen und unter der Bettdecke rummachten.

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Kapitel 34: Der erste Trennungsschmerz!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 27 Jan 2015 - 8:45

Kapitel 34: Der erste Trennungsschmerz!

Kai war in fast einer Stunde mit dem Lernen fertig. Er war stolz auf sich, dass er viele Notizen hatte, um sie in Ruhe für sich einzuprägen. „Du solltest lieber mit Serena darüber reden. Du kannst dein Geheimnis nicht immer für dich behalten“, rät Brix seinem besten Freund und kuschelte dabei mit Maike. „Bist du verrückt?! Was glaubst du wohl, wie sie ausflippen wird, wenn ich ihr das erzähle!“, rief Kai und packte seine Schulmaterialien in den Rucksack zurück. Maike verstand nicht, worüber die Jungs sprachen, deshalb fragte sie ihren Freund, was los war. „Äh, ich weiß nicht, ob ich das dir erzählen darf“, entgegnete Birks Sohn und kratzte sich am Hinterkopf, „Kai hat es mir im Vertrauen erzählt.“ „Mir kann man auch vertrauen, also was ist bei euch los?“, wollte die Trainerin aus Hoenn wissen. „Okay, ich werde dir das auch erzählen, aber versprich mir, dass du es niemals Serena erzählen wirst, alles klar?“ Maike nickte und war neugierig darauf, was der Drachen-Trainer ihr erzählen würde. „Also... ich habe mit Carina geschlafen und weder Serena noch Kalem wissen davon. Auch unsere Klassengemeinschaft weiß nichts davon, außer Brix“, erzählte Kai und fühlte sich nicht mies dabei. Schließlich war seine Situation mit mir nichts schlimmes. „Oh... ja, ähm... ich weiß jetzt garnicht, was ich noch dazu sagen soll, außer... dass du einen fatalen Fehler begannen hast!“, rief Maike und fand das nicht sehr gut, was Kai gemacht hatte. „Das war mir schon klar, dass du ausflippst“, sprach der Drachen-Trainer und hatte vor, Serena von seinem Seitensprung zu erzählen. Als er gerade zur Tür gehen wollte, wurde er von Brix kurz aufgehalten. „Warte!“ „Was ist, Bro?“ „Erkläre ihr das bitte vernünftig. Nicht, dass sie sich deswegen von dir trennt.“ Kai konnte dies nicht versprechen, weil er nicht wusste, wie Serena darauf reagieren würde. Er verließ das Zimmer und ließ Brix und Maike allein.
Der Drachen-Trainer verließ das Jungen-Wohnhaus und ging in Richtung Mädchen-Wohnhaus, wo er seine Freundin vermutete. Er ging direkt zu unserem Zimmer und klopfte an die Tür. Serena öffnete die Tür und wunderte sich, dass Kai vor ihr stand. „Hast du Zeit für mich?“, wollte der Drachen-Trainer wissen. „Ja, komm rein“, antwortete die Trainerin aus Kalos und ließ ihren Freund herein. Kai fühlte sich etwas mulmig zumute, da seine Freundin wegen vorhin nicht mehr böse war. „Ich muss mit dir reden“, sprach Kai und wollte sich nicht hinsetzen. Er wollte seine Beichte schnell hinter sich bringen. „Okay, aber du brauchst doch nicht dafür reden. Es reicht doch, wenn wir unseren Kuss nachholen“, entgegnete Serena und wollte ihren Freund auf dem Mund küssen, aber er ließ es ihr nicht zu. „Darüber möchte ich auch mit dir reden. Bitte hör mir zu, denn es ist sehr wichtig.“ Serena war völlig verwirrt, weshalb Kai sie so blockte. „Mache ich irgendwas falsch, was dir nicht gefällt?“, wollte sie wissen und hatte dabei eine zittrige Stimme. „Nein, es liegt nicht an dir. Es liegt eher an mir. Ich war nicht ehrlich zu dir...“, gab der Drachen-Trainer zu und hielt dabei Serenas Hände zart fest, „...Ich bin nicht der, für den du hälst.“ „Wie meinst du das jetzt?“, wollte die Trainerin aus Kalos wissen. Ohne weiter zu zögern beichte er seiner Freundin, dass er sie betrogen hatte. Er erwähnte noch dazu, dass er mit mir Sex hatte, ohne ihr Wissen. Serena konnte das nicht glauben und fing an, zu weinen. Dabei gab sie Kai eine Backpfeife und verlangte von ihm, dass er das Zimmer verlassen sollte, was er auch tat. Die Trainerin aus Kalos legte sich weinend auf ihr Bett und versteckte sich unter ihrer Bettdecke, da sie nun einen starken Liebeskummer hatte.
Brix und Maike genossen wieder ihre sturmfreie Situation und setzten da fort, wo sie zuletzt aufgehört hatten. Dabei sprach der 18-Jährige seiner gleichaltrigen Freundin nochmals auf das Thema Sex an. „Mein Vater hat heute voll den Stress gemacht, weil wir beide zusammen sind. Er macht sich auch fürchterliche Sorgen, dass ich ihn zum alten Sack mache, verstehst du?“ „Ja, ich verstehe, was du mir damit sagst. Es gibt doch Verhütungsmittel, um eine Schwangerschaft zu verhindern“, sagte Maike. „...Die aber nicht zu hundert Prozent sicher sind!“, erwähnte Brix und hatte dabei seine Stimme so gestellt, dass er ähnlich wie sein Vater klang. Die Trainerin aus Hoenn lachte, als ihr Freund Professor Birk nachgeahmt hatte. Brix suchte ein Kondom auf und stellte seiner Freundin die goldene Frage, ob sie nun bereit wäre, mit ihm zu schlafen, mit nicht wirklicher Sicherheit, so wie es behauptet wurde. „Ich habe schon etwas Angst davor“, musste Maike zugeben. „Habe ich auch, aber ich werde bei unserem ersten Mal ganz vorsichtig sein. Ich verspreche dir das hoch und heilig“, sprach Birks Sohn und hoffte, dass Maike nun doch den Mut hatte, es einmal zu versuchen. Die 18-Jährige musste noch etwas überlegen und hatte sich schnell entschieden. „Okay, ich möchte mit dir schlafen, aber du hälst dein Versprechen, ja?“ Brix hielt seine Finger hinter seinem Rücken gekreuzt und entgegnete: „Natürlich, ich bin doch immer ehrlich.“ Er öffnete daraufhin die Verpackung des Kondoms und betrachtete das aus Latex bestehende Verhütungsmittel. Er möchte das glitschige Gefühl an seinen Fingern nicht und musste aufpassen, dass er mit seinen Fingernägeln keine Löcher stach. „So, dann lege ich das mal an meinem Kolben an, haha“, lachte Brix und verkroch sich unter die Bettdecke, während Maike auf ihn wartete, bis er fertig war. Dabei wusste sie nicht, dass ihr Freund absichtlich mit seinen Fingernägeln dem Kondom einen kleinen Riss eingefügt hatte. „Ich bin soweit“, teilte Birks Sohn mit und fing an, Maike wild zu küssen. Es dauerte nicht lange, bis die beiden miteinander Sex hatten, auch wenn sie etwas Angst hatten, aber diese wurde schnell überwunden, als der Orgasmus kam.
Kai saß draußen auf dem Campus und hatte gemischte Gefühle, was seiner Beichte anging. Zu einem war er froh, dass er es Serena gestanden hatte, dass er was mit mir hatte und zum anderen fiel ihm der Trennungsschmerz sehr schwer, auch wenn er Serena nur als gute Freundin ansah. Ash, Citro, Heureka, Tierno und Trovato sahen ihn und gingen auf ihn zu, um zu fragen, was los sei. „Ich habe mich von Serena getrennt“, erzählte der Drachen-Trainer. „Warum denn das?“, wollte der junge Erfinder wissen, „Ihr wart doch das perfekte Paar.“ „Das ist nicht so wichtig. Ich fand die Beziehung mit ihr nicht so gut, weil ich viel Stress habe“, meinte Kai. „Vielleicht muntert dich ja ein neuer Schiggy-Tanz auf“, sprach Tierno und rief sein Schiggy aus dem Pokéball, um mit dem Pokémon einen Tanz einzulegen. „Danke für die Aufmunterung, aber ich bin eigentlich froh, dass ich mich von ihr getrennt habe“, gab Kai zu. „Wie kannst du nur sowas sagen? Serena hat sich immer bemüht, dich glücklich zu machen!“, rief Heureka und war entsetzt. „Ich bin schon ziemlich lange in Carina verliebt, aber ich war zu feige, um ihr meine Liebe zu gestehen. Aber sie ist ja mit Kalem zusammen... und das unglücklich.“ „Das heißt jetzt aber nicht, dass du ihm die Freundin ausspannst“, entgegnete Trovato. Kai ließ sich nichts davon anmerken und war sich absolut sicher, dass ich mich schnell von Kalem trennen würde. Wenn dies nicht der Fall war, würde er selbst dafür sorgen. „Übrigens habe ich bereits schon für den Test nächsten Dienstag fleißig gelernt. Mein Block ist voll von Notizen und all dem Kram, was mit der Mega-Entwicklung zu tun hat“, erzählte der Drachen-Trainer und wechselte damit das Thema. „Wow, Respekt. Wir haben noch nicht mal damit angefangen, weil es ja noch glatte sieben Tage bis dahin dauert“, sagte Ash und lachte dabei. „Trotzdem würde ich an eurer Stelle schon mal anfangen, denn die harten und anstrengenden Tage kommen noch, dann seid ihr zu erschöpft, um für den Test zu lernen“, rät Kai. Citro teilte ihn noch mit, dass Troy und Cynthia sämtliche Briefumschläge von vielen Auftraggebern erhalten hatten. Es war ein Zeichen dafür, dass wir am morgigen Tag, wenn wir den Missions-Kurs hatten, unsere ersten Aufträge außerhalb der Schule bekommen würden. Kai freute sich sehr über diese Nachricht. „Wenn ihr nichts dagegen habt, könnten wir doch zusammen in den Aufenthaltsraum des Jungen-Wohnhauses gehen und chillen“, schlug er daraufhin vor. „Klingt nicht schlecht“, stellte Tierno fest, „Ich gebe dann für uns alle heißen Kakao aus, ja?“ Zusammen gingen die Trainer ins Jungen-Wohnhaus, um sich noch einen gemütlichen Nachmittag im dortigen Aufenthaltsraum zu machen.

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Kapitel 35: Die Aufteilung der Missionen!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 28 Jan 2015 - 14:35

Kapitel 35: Die Aufteilung der Missionen!

Am späten Abend bereiteten sich alle Trainer fürs Schlafen vor. Kai kam erst etwas später ins Zimmer zurück, da er mit einigen Mitschülern aus unserer Klasse im Aufenthaltsraum Zeit verbracht hatte, um nicht weiter an der Trennung zu denken. Er hatte es relativ gut überstanden und freute sich darauf, ins Bett zu gehen. Als er die Tür aufschloss und sein Zimmer betrat, stand er mitten im Chaos. Überall waren Kleidungen und Schulhefte verteilt, als hätte eine Bombe eingeschlagen oder ein Garados getobt. Brix und Maike schliefen bereits und selbst der Lärm durch die Tür, die Kai zugeknallt hatte, ließ sie nicht wach werden. Kalem war auch noch nicht anwesend, da er noch mit mir unterwegs war. „Hey, Bro! Wach auf!“, brüllte Kai und fing an, etwas aufzuräumen. „Was ist denn?“, murmelte der 18-Jährige schläfrig und rieb sich die Augen wach. „Hilf mir mal beim aufräumen und sorg dafür, dass Maike aufwacht, damit sie in ihren Zimmer gehen kann“, sprach der Drachen-Trainer. Brix zog sich was bequemes an und half seinen besten Freund. Nach einer kurzen Weile wachte auch Maike auf, als sie merkte, dass ihr Freund nicht mehr im Bett lag. „Schön, dass du auch wach bist“, sagte Kai und gab der Trainerin aus Hoenn ihre Klamotten, damit sie sich anziehen konnte, „Ich schätze mal, dass du jetzt ins Mädchen-Wohnhaus gehst, bevor du noch Ärger von den Lehrern bekommst.“ „Du hast recht. Beinahe hätte ich den Abend verpennt“, entgegnete Maike und ging ins Badezimmer, um sich noch kurz das Gesicht zu waschen. Nachdem sie das getan hatte, verabschiedete sie sich von den Jungs und verließ das Zimmer. „Anscheinend hattet ihr wilde Stunden gehabt, oder?“, stellte Kai fest, als er das geplatzte Kondom auf dem Fußboden fand. „Sie war bombastisch, Kai“, erzählte Birks Sohn freudig, „Das war ein mega geiles Gefühl, mit ihr Sex zu haben.“ „Das freut mich sehr für dich“, entgegnete Kai und räumte die Klamotten ordentlich in Brix' Schrank ein, „Wenigstens ist einer von uns noch glücklich, da ich mich von Serena getrennt habe.“ „Das tut mir sehr leid für dich“, sprach Brix und hatte Mitleid mit seinem besten Freund, obwohl dieser seinen Liebeskummer schnell überwunden hatte. „Danke für deinen Mitleid, aber ich bin darüber hinweg. Mir ist es wichtig, dass ich Carina für mich ganz allein bekommen werde, egal mit welchen Mitteln oder Wegen.“ In dem Moment kam Kalem ins Zimmer herein und wunderte sich nicht, dass das Zimmer wieder chaotisch aussah. „Na, habt ihr wieder eure kindischen Spiele gespielt?“, fragte der Trainer aus Kalos und stellte seinen Rucksack neben seinem Bett. „Haha, sind wir heute witzig!“, rief Brix ironisch. „Halt einfach deine Fresse und verzieh dich in die Ecke“, verlangte Kai von Kalem. „Von euch beiden lasse ich mir nichts sagen“, entgegnete Kalem und ging mitten ins Geschehen. Dabei entdeckte er das geplatzte Kondom, welches im Mülleimer entsorgt wurde. „Ach, was haben wir denn hier? Hat unser Sprössling versucht, mit seiner Freundin zu schlafen? Tsse...“ „Pass auf, was du da sagst!“, drohte der 18-Jährige. „Mir vorzuwerfen, dass ich notgeil sei und nur Carina ausnutzen würde. Dabei hast du selbst keine Erfahrungen mit Mädchen gemacht. Als Sohn eines alleinerziehenden Vaters habe ich auch nichts anderes erwartet.“ „Lass mein Vater aus dem Spiel, klar? Sonst klatsch ich dir eine!“ „Versuch's erstmal. Deine Drohungen kannst du dir sparen“, sagte der Trainer aus Kalos und ging ins Badezimmer, um sich fürs Schlafen vorzubereiten. Nachdem Kai und Brix mit Aufräumen fertig waren, machten sie sich auch fürs Bett bereit, da wir morgen in den ersten beiden Stunden Missions-Kurs hatten, da die ersten Aufträge erschienen waren.
Am nächsten Morgen standen Kai und Brix fast verspätet auf und machten sich schnell bereit für den Schultag. Kalem war schon bereits weg und hatte sich für den heutigen Tag frei genommen, da er Markus und einigen anderen Studenten in der Schulbibliothek helfen wollte. Kaum aus dem Zimmer raus rannten die beiden durch den Flur des Jungen-Wohnhauses. „Geht alle aus dem Weg!“, riefen die zwei und bekamen die Aufmerksamkeit von den ganzen Trainern, die noch im Flur standen und ihre Rucksäcke überprüften. Als sie das Jungen-Wohnhaus verließen und im Schulgebäude ankamen, mussten sie auch durch die Menge rennen, aber einige Trainer, am meisten Studenten, waren stur und ließen die zwei nicht durch. „Ey, wir kommen zu spät in den Unterricht!“, rief der Drachen-Trainer. „Ist nicht mein Problem“, entgegnete ein Student, der sein Tyracroc mit einem PokéRiegel fütterte. Kai drängelte sich zwischen den Trainern und lief schon mal vor, da Brix noch aufgehalten wurde. „Hey, ich muss auch durch und eine Ermahnung kann ich mir nicht erlauben!“ Der Student fühlte sich belästigt und schubste Brix gegen einen anderen Trainer. Dabei fiel eine Schachtel Zigaretten, die der Trainer lose in seiner Unijacke drin hatte, in seinem Rucksack, das noch etwas offen war. „Ey, Kurzer. Pass auf, wo du fällst, ja?“ „Äh, tut mir leid. Kommt nicht mehr vor“, entschuldigte sich der 18-Jährige und lief Kai hinterher.
„Ihr seid aber echt schnell“, stellte Sannah fest, als Kai und Brix auf uns hechelnd zukamen. „Wir dachten, wir schaffen es nicht rechtzeitig“, sprach Birks Sohn und ging zu Maike, die vor seinem Schließfach stand. In dem Moment kam Troy auf uns zu und schloss unsere Klasse auf. Wir betraten den Klassenraum und setzten uns auf unsere Plätze hin. „Guten Morgen, Trainer!“, grüßte uns der Champ der Hoenn-Region und teilte uns noch folgendes mit, „Da einige schon Bescheid wissen, dass wir viel Post von außerhalb bekommen haben, möchte ich euch nun sagen, dass ihr die Glücklichen seid, die die ersten Missionen starten können.“ Alle waren total aus dem Häuschen und waren auch sehr gespannt darauf, welche Arten von Aufträgen wir bekommen würden. „Bevor wir zu den Aufträgen kommen, schaue ich mir mal die Anwesenheitsliste an.“ Als Troy die Liste überprüft hatte, sprach er nun von den Aufträgen, die er mitgebracht hatte. „Also... um das kurz zu fassen. Die Aufträge werden in kleinen Gruppen erledigt, dass heißt, ich werde euch in Gruppen aufteilen und euch einen Umschlag geben. Bitte beachtet dabei, dass es sich hierbei um ernstzunehmende Aufgaben handelt. Ihr seid von uns, den Lehrern, versichert, also falls euch bei den Missionen was zustoßen sollte, bekommt ihr sofort erste Hilfe und werdet ärztlich versorgt. Gut, dann teile ich euch nun auf... in der ersten Gruppe sind Kai, Carina, Brix, Heureka und Sannah. In der zweiten Gruppe sind Tierno, Xenia, Citro und Maike. In der dritten Gruppe Lucia, Trovato, Kalem, Serena und Ash.“ Troy verteilte nun jeder Gruppe einen Umschlag, die wir öffnen und uns den Auftrag durchlesen mussten. Gruppe zwei musste eine Mission in der Sinnoh-Region erfüllen, Gruppe drei in der Johto-Region und meine Gruppe in der Einall-Region. Unsere Mission bestand darin, dass wir in Eventura City ein berühmtes Unternehmen bewachen mussten, da eine Clique, bestehend aus rebellischen Trainern, ein noch nicht öffentliches Programm stehlen wollten, um dies zu Geld zu machen. „Wir müssen also einen reichen Unternehmer helfen, der ein eigenes Programm entwickelt hat“, sagte Brix. „Nun, wenn er uns auch dafür bezahlt, dann freue ich mich schon riesig darauf.“ „Am Freitag solltet ihr schon auf dem Weg machen. Bis Sonntagabend solltet ihr schon eure Missionen bereits erledigt haben“, teilte uns Troy mit, „Da morgen unser Sporttag ist, werden Cynthia und ich euch für eure Kurzreise fit machen.“ In den beiden Stunden erklärte uns der Champ der Hoenn-Region noch einige Regeln für unsere anstehenden Missionen. Dabei mussten wir ein paar Notizen dazu aufschreiben.
In der Frühstückspause saßen wir wie üblich an unserem Stammplatz in der Cafeteria und sprachen nur noch von unseren Missionen. „Ich habe nicht wirklich Lust auf diese Mission, aber das ist ja Pflicht, dass wir das machen müssen, um unsere Pokémon besser kennenzulernen“, sagte Trovato und würde am liebsten das Wochenende nutzen, um für den Test zu lernen. „Ach, das wird sicher lustig“, glaubte Sannah und freute sich schon sehr darauf, nach Einall zu reisen. Die Mädchen aus unserer Klasse stellten fest, dass Kai und Serena kein Wort miteinander sprachen und auch nicht nebeneinander saßen, was mich auch wunderte. „Habt ihr euch getrennt?“, wollte Lucia wissen. „Ja, aber es ist besser, wenn ihr nicht den Grund dafür wisst“, antwortete Kai. Ich wusste genau, weshalb der Drachen-Trainer sich von Serena getrennt hatte. Er wollte mein Herz erobern, auch wenn ich noch mit Kalem zusammen war. Er wollte mich nicht aufgeben. „Hey, wir haben ja gleich den Kochkurs!“, rief Serena freudig. „Ohja, wieder leckere Süßigkeiten und Gerichte kochen und backen!“, freute sich Heureka. „Wisst ihr eigentlich, was wir kochen oder backen?“, fragte Tierno, „Wenn ihr es nicht wisst, dann könnten wir eine ganz tolle Pizza machen, mit verschiedenen Belägen.“ „Klingt nicht schlecht“, stellte Brix fest. „Als Dessert habe ich mir Schmandcreme mit Himbeeren überlegt“, sprach Xenia, „Das schmeckt richtig gut, hat aber auch viele Kalorien.“ „Eichelschmand am Rosettenrand, muahahaha!“, lachte der Drachen-Trainer und machte mit Brix eine Ghettofaust. „Ihr seid echt bekloppt“, seufzte Lucia.

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Kapitel 36: Wahre Küchenchefs!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 30 Jan 2015 - 9:25

Kapitel 36: Wahre Küchenchefs!

In der Cafeteria durften wir unsere geplante Pizza backen und auch unser Dessert zubereiten, aber die Cafeteria-Hilfe hatte noch eine Idee gehabt, einen leckeren Weihnachtskuchen aus Schokolade, Milchcreme und Zimt zu backen, da bald Weihnachten vor der Tür stand. Die Studenten, die für die Dekoration in den Schulgängen und in der Aula verantwortlich waren, hatten kaum Zeit, um den Kuchen selbst zu backen. Deshalb mussten wir das machen. „Also, wir machen das so. Eine kleine Gruppe backt die Pizza für euch, eine macht den Nachtisch und eine macht den Weihnachtskuchen“, plante die Cafeteria-Hilfe und meldete sich für das Backen des Weihnachtskuchens. Sannah, Ash, Citro und Heureka halfen ihr auch dabei und suchten die Zutaten auf. Das Rezept war in einem Rezeptebuch bereits eingetragen. „Ich möchte gerne die Pizza machen und ohne Kai und Maike geht garnichts!“, rief Brix und besetzte einen Arbeitsplatz, um dort die Pizza zu backen. Kai und Maike kamen hinzu und auch ich meldete mich für die Pizza an. Der Rest machte den Nachtisch und holten sich das nötigste für die Zubereitung aus dem Kühlschrank der Cafeteria. „Gut, dann machen wir zuallererst den Boden für die Pizza. Das werde ich übernehmen“, sagte Maike und nahm sich eine Schüssel, wo sie zwei aufgeschlagene Eier, Mehl und Backmischung verrührte. Die Jungs wollten die Tomatensoße zubereiten und ich suchte verschiedene Beläge heraus. Viele mochten Salami und Käse an liebsten, was auch nie auf einer Pizza fehlen durfte. Ich überlegte mir noch, Paprikastreifen, Champignons, Mozzarella und Thunfisch hinzuzufügen, was ich auch tat. „Okay, der Teig ist fertig!“, teilte uns die Trainerin aus Hoenn mit und breitete den Teig auf einem großen Backblech aus. Brix verteilte daraufhin die Soße, während Kai mir beim belegen half. „Packt am besten noch richtig viel Käse drauf, ja? Ich bin echt geil auf Käse, müsst ihr wissen, haha“, lachte Birks Sohn und leckte an einem Esslöffel, wo noch etwas Tomatensoße dran war. Maike umarmte ihren Freund und kuschelte sich an seinem Rücken. Sie schaute auch dabei zu, wie Kai und ich die Pizza gleichmäßig belegten. „Da muss noch etwas Thunfisch drauf“, sagte der Drachen-Trainer. „Kai blüht ja richtig auf, seitdem er sich von Serena getrennt hat“, stellte Maike fest. „Er ist ja auch schließlich ein Mann“, entgegnete der 18-Jährige. Ich arbeitete ziemlich gut mit Kai zusammen, da er immer wusste, was an einer Stelle des Teigs noch ein Beleg fehlte. Er wollte es immer schön ordentlich haben. „Jetzt kommt der Käse drauf“, sagte er und nahm sich die Tüte, worin sich geriebener Emmentaler befand. Ich nahm auch eine Tüte davon und öffnete diese. Der Drachen-Trainer verteilte den Käse auf eine Seite, während ich die andere Seite machte, sodass wir uns am Ende genau in der Mitte den Rest verteilten. „Wunder, jetzt kann sie in den Ofen“, sprach Maike und nahm sich das Tablett, um dies in den Ofen zu schieben, „In ungefähr zwanzig Minuten ist sie fertig.“ Während die anderen noch an dem Nachtisch und dem Weihnachtskuchen standen, konnten wir eine Pause in Essenssaal machen. Maike behielt die Zeit gut im Blick. „Schade, dass du nicht in unserer Gruppe bist, sonst hätten wir noch viel mehr Spaß gehabt“, sagte Brix zu seiner Freundin. „Ach, das macht nichts. Wozu gibt es denn Handys?“, entgegnete Maike. „Stimmt“ Birks Sohn umarmte Maike liebevoll und küsste sie auch. „Kai, wie kommst du mit der Trennung klar?“, wollte ich wissen, als Kai seinen besten Freund beim Knutschen zusah. „Ganz gut, ich habe sie wegen dir verlassen“, antwortete der Drachen-Trainer, „Aber wieso fragst du mich das? Du würdest dich deswegen nie von deinem Macker trennen.“ „Ich liebe Kalem sehr und ich vertraue ihn. Ich möchte ihn auch nicht verlassen, nur weil Serena nicht die Richtige für dich war“, sprach ich. „Ich kann diesen beschissenen Namen nicht mehr hören“, beschwerte sich Kai. „Er heißt nun mal so.“ „Mir doch egal! Er tut dir nicht gut! Verdammt noch mal!“, rief Kai und war sauer, dass ich naiv sei. „Nur weil du Pech mit Serena hattest, heißt es nicht, dass du mein Glück mit Kalem zerstören sollst!“, entgegnete ich. „Hey, hey! Fangt bitte keinen Streit an, ja?!“, mischte sich Maike ein und fand das Verhalten von uns kindisch. „Genau, das ist wirklich scheiße. Warum trennt sich Carina nicht von dem Kotzbrocken, dann kann Serena was mit ihm anfangen und Kai hat seine Carina“, sagte Brix und war auf der Seite seines besten Freundes. „Das war so klar, dass du hinter Kai stehst, Brix“, seufzte ich und hatte keine Lust gehabt, weiter mit dem Drachen-Trainer zu streiten. Ich ging wieder in die Küche zurück, um nach der Pizza zu schauen. „Verstecke ruhig weiter deine Gefühle zu Kai. Mit sowas kommst du eh nicht weiter, du kleine Schlampe!“, rief der 18-Jährige mir hinterher. „Sag mal, geht’s noch?!“ „Ja, sorry dafür, aber das ist halt so“, entschuldigte sich Brix und fand, dass ich schlecht gehandelt hätte, „Wenn sie weiterhin Lust hat, ihm die Eier zu kraulen, ist das nicht mein Problem. Soll die doch ruhig von ihm ausgenutzt werden.“ „Bro, das war schon etwas hart ausgedrückt“, gab Kai zu und war nicht wütend auf Brix. Er wusste ja, dass er das nicht mit Absicht gerufen hatte. „Wie soll das denn jetzt mit euch beiden weiterlaufen?“, wollte Maike von Kai wissen. „Weiß ich nicht... ich muss erstmal schauen, wie ich vorankomme. Erst kommt ja unsere erste Mission am Freitag und danach noch unser ersten Test im Mega-Kurs. Es ist besser, dass ich mich zunächst auf die schulischen Dinge konzentriere“, gab der Drachen-Trainer als Antwort und war motiviert.
Nach ungefähr zwanzig Minuten war unsere Pizza fertig und wir nahm sie aus dem Ofen heraus. Ich schnitt die Pizza in vielen Stücke auf, sodass es für die ganze Klasse ausreichte. Die Schmandcreme mit Himbeersoße war ebenfalls fertig, aber der Weihnachtskuchen raubte der Gruppe den letzten Nerv, da dies eine harte Arbeit war. „So, dann wünsche ich euch allen einen guten Appetit“, sprach die Cafeteria-Hilfe und kümmerte sich weiterhin um den Weihnachtskuchen. „Danke schön!“, bedankten wir uns alle gleichzeitig und genossen unsere Pizza an unserem Stammplatz der Cafeteria. „Boah, die ist sehr gut geworden“, stellte Xenia fest, als sie einen Bissen machte. „Das freut uns sehr, hehe“, lachte Brix und war froh, dass er das beste Pizzastück von allen hatte. Seins hatte viel Käse drauf, sodass man den Belag nicht mehr sehen konnte, „Ich bin mal gespannt, wie euer Eichelschmand schmeckt. Sieht schon aus wie eine Kalorienbombe für jedes schlanke Mädel. Das geht richtig auf die Hüften und dem Arsch.“ „Wir Mädels achten immer auf unsere Figur. Ihr Kerle habt auch an vielen Stellen Fett“, entgegnete der Cheerleader-Kapitän. „Das sind Muskeln“, bestätigte Kai und lachte dabei.
Nachdem wir unsere Pizzastücke aufgegessen hatten, kam der Nachtisch und und dieser schmeckte besonders gut, da diese noch mit frischen Pirsifbeeren zubereitet war, um den Geschmack etwas zu versüßen. „Das schmeckt echt himmlisch!“, freute sich Heureka und konnte nicht genug davon bekommen. „Schling nicht so, Heureka“, sagte Citro. „Sag mal, wie kommt ihr eigentlich mit eurem komischen Weihnachtskuchen voran?“, wollte Lucia wissen. „Das ist ein Schichtkuchen und es ist etwas schwerer als gedacht, den Schokoboden auf die Milchcreme zu legen“, antwortete Ash, „Aber wir sind schon etwas weitergekommen.“ „Habt ihr noch mehr von diesem Eichelschmand am Rosettenrand?“, wollte Brix wissen und lachte dabei. „Nein, alles leer“, antwortete Xenia. „Gut so, denn mein Magen ist deswegen jetzt verstopft. Kann also sein, dass ich von jetzt auf gleich einen fahren lasse“, sprach der Drachen-Trainer. „Das sind Furzmaschinen? Ey, wie geil!“, rief Birks Sohn total begeistert. „Ihr seit echt bescheuert“, seufzte Lucia. Kai und Brix ließen sich nichts anmerken und genossen ihr Leben als coole Jungs. „Da hat sich wohl einer rausgeschlichen, muahaha!“, lachte Kai und fand seinen Furz witzig. Brix lachte sich ebenfalls kaputt, während die Mädchen sich darüber ekelten.
Bis zum Ende der Mittagspause saßen wir an unserem Stammplatz und machten ein paar Scherze, auch wenn sich andere Trainer dabei belästigt fühlten. Bei dem Lärm in der Cafeteria fiel es auch nicht auf, dass wir laut lachten. Sannah und Ash halfen der Cafeteria-Hilfe in der Pause beim Zubereiten des Weihnachtskuchens, der noch mit Zimt verziert und in den Kühlschrank gestellt werden musste. Nach der Mittagspause stand für uns zwei Stunden der PokéDex-Kurs mit Professor Birk an, worauf sich Trovato sehr freute, aber Brix nicht, da er das Gefühl hatte, dass sein Vater ihn wieder blamieren würde.

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Kapitel 37: Angst vor der Wahrheit!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 31 Jan 2015 - 6:45

Kapitel 37: Angst vor der Wahrheit!

Wir hatten in den letzten beiden Stunden bei Professor Birk Unterricht; den PokéDex-Kurs. Diesmal war der Stoff für heute etwas zu müde gestaltet, da uns Brix' Vater wichtige Infos zum Thema Nationaler PokéDex aus dem Lehrbuch ablas. „Um einen Nationalen PokéDex komplett füllen zu können, braucht ihr viel Zeit und Geduld. Lasst euch von Freunden, Familien und Bekannten helfen, um gegenseitig die Daten der gesehenen Pokémon auszutauschen. Ein voller Dex heißt nicht nur saubere Arbeit geleistet, nein... es heißt auch, dass der Trainer sich als guter Datensammler bezeichnen kann. Jeder Pokémon-Forscher freut sich, wenn er seinem Lehrling den Dex für seine anstehende Reise gibt, um die Pokémon besser kennenzulernen. Auch ich habe schon viel Erfahrung damit gesammelt“, erzählte Birk. Alle in der Klasse waren kurz davor, beim Notizen schreiben einzuschlafen und hörten auch nicht richtig zu. „Der PokéDex ist ein tolles Hightech-Lexikon, um euch auf euren Weg zu einem Pokémon-Trainer zu helfen. Für jeden Pokémon-Forscher ist es ein Traum, einen kompletten Dex mit all den Daten zu den Pokémon zu sehen. Für einen kompletten Dex gibt es auch eine sonderbare Urkunde dazu.“ Der Professor sah, dass wir uns nicht sehr dafür interessierten. „Ach, kommt schon. Das ist total wichtig, Leute.“ Birk schloss sein Lehrbuch zu und wusste nicht, wie er uns weiter unterhalten könnte. „Ich kann doch nicht in meinem Protokoll schreiben, dass wir nichts gemacht haben“, sagte der Professor und überlegte, was er für den Rest des Unterrichts noch durchführen könnte, aber es war für ihn schwerer als gedacht, „Alexander, hast du vielleicht eine Idee?“ Brix konnte seinen Vater nicht helfen und war damit beschäftigt, seine Freundin Maike anzuschauen. Birk hatte beschlossen, uns ein paar Aufgaben auf Arbeitsblättern zu geben, damit wir noch was zu tun hatten. „Bitte füllt die Blätter aus und heftet diese danach in euren Schulordnern ein. Danach seid ihr auch vom Unterricht entlassen.“ Nicht jeder hatte Lust darauf, die kleinen Aufgaben zu lösen, aber sie mussten es machen. „Brix, sollen wir die Aufgaben zusammen erledigen?“, wollte Maike wissen und setzte sich neben ihren Freund. Die beiden lösten die Aufgaben zusammen, zum entsetzen von Brix' Vater, der sehr besorgt wirkte. Er wollte sich auch nicht vor der Klasse einmischen, da es sich hierbei um eine Partnerarbeit handelte. Trotzdem machte er sich Sorgen um seinen Sohn. Der Rest der Klasse machte Einzelarbeit. Ich hatte für Kalem ein Aufgabenzettel mitgeben lassen, damit er den Stoff nachholen konnte.
Nach dem Unterricht konnten wir unseren Nachmittag selbst gestalten, wie man es gerne möchte. Ich ging in die Schulbibliothek, um Kalem abzuholen und ihm noch die Arbeitsmaterialien zu geben. Ich traf ihn in Eingangsbereich der Schulbibliothek, wo er gerade Geld von einer Ass-Trainerin bekam, da er gute Arbeit geleistet hatte. „Hey, Kalem“, grüßte ich meinen Freund. „Hallo, Carina. Na, wie geht es dir?“, fragte er mich und gab mir einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Danke, mir geht es gut“, antwortete ich und gab meinen Freund die Materialien aus dem Unterricht, „Am Freitag stehen unsere ersten Missionen an. Drei Gruppen fahren bis Sonntagabend zu ihren Auftraggebern in den anderen Regionen und müssen die Missionen erfüllen. Aber wir beide sind nicht in einer Gruppe.“ „Ich freue mich schon sehr auf die Mission, aber schade, dass wir nicht in einer Gruppe sind“, sagte Kalem und verließ mit mir die Schulbibliothek. „Ich bin mit Sannah, Heureka, Kai und Brix in einer Gruppe und müssen nach Einall, um einen reichen Unternehmer von einer jungen Clique zu beschützen, die es auf sein Projekt abgesehen haben.“ „Klingt sehr verlockend“, stellte mein Freund fest, „Deine Gruppe ist auch ganz gut, außer Kai und Alexander.“ „Ja, das ist auch nicht das Problem. Schließlich sind die zwei unsere Klassenkameraden und deine Mitbewohner“, entgegnete ich und ging mit ihm zu meinem Schließfach, damit ich meine Schulbücher einräumen konnte. Kaum angekommen, trafen wir auf Kai, Brix und Maike, die über irgendetwas lachten. „Wenn man von Teufel spricht“, sagte Kalem vor sich hin. Ohne ein Wort zu verlieren ging ich mit Kalem zu meinem Schließfach, aber Brix fing an, seine blöden Sprüche rauszulassen. „Na, seid ihr zwei verabredet, um euch gegenseitig die Geschlechtsteile zu kraulen?“ Maike und Kai lachten und machten sich über mich und Kalem lustig. „Haha, wie witzig“, seufzte ich und räumte meine Bücher ein. „Woah, nicht so zickig sein, Carina. Es ist doch nicht schlimm, wenn du dich von einer Jungfrau so unter Druck stellst“, sprach der 18-Jährige. „Hey, hör auf mit dem Mist“, verlangte Kalem von Brix, „Das geht dich nichts an, was wir unternehmen, kapiert?!“ Ich ging mit meinem Freund verunsichert von unseren Mitschülern weg. „Habt ihr das gesehen? Sie ist wirklich unglücklich mit dem Kotzbrocken“, sagte Birks Sohn zu Kai und Maike. „Das Problem ist, dass sie sich nicht traut, sich von ihm zu trennen“, stellte die Trainerin aus Hoenn fest. „Glaubt mir, sobald er sie fragt, ob er mit ihr schlafen will, kommt es dann zu dem schlechten Gewissen bei Carina“, sprach der Drachen-Trainer. „Wie auch immer... Carina muss mal endlich über ihren Schatten springen, damit sie sich von dem Mistkerl trennt. Sie ist wirklich eine Schlampe, sorry für die Ausdrucksweise, aber wenn sie schon meint, dass sie Kalem vertraut, hat sie den Kosenamen halt verdient“, sagte Brix und öffnete seinen Schließfach, um seinen Rucksack leer zu räumen. Dabei entdeckte er die Zigarettenschachtel, die vor dem Unterrichtsbeginn von heute Morgen unbemerkt in seinem Rucksack fiel. „Krass, ich habe Kippen!“ „Wo hast du sie her, Bro? Davon hast du mir ja nichts erzählt!“ „Bestimmt sind sie von diesen einen Studenten, an den ich gestoßen war... egal. Die gehören jetzt mir“ Kai und Maike wollten unbedingt auch eine Kippe haben, aber Birks Sohn verstaute die Schachtel in seine Hosentasche. „Jetzt möchte ich meine Füße hochlegen. Kommt wer mit?“ „Eine Kippe und ich bin dabei“, verlangte Kai. „Zwei Kippen und wir machen uns den Tag zu dritt schön“, fügte Maike hinzu. „Ihr stellt merkwürdige Angebote auf... Ich werde es mir noch überlegen“, entgegnete Brix und ging mit Kai und Maike ins Jungen-Wohnhaus.
Ich war mit Kalem in meinem Zimmer und saßen zusammen auf meinem Bett. Serena war nicht da, da sie mit Sannah, Tierno und Trovato den Nachmittag verbrachte. „Das ist krass, dass Serena und Kai sich getrennt haben“, sprach Kalem, als ich ihm von der Trennung von Kai und Serena erzählte, „An Serenas Stelle hätte ich mich schon längst von dem Chaoten getrennt oder besser garnicht mal eine Beziehung angefangen.“ „Die beiden tun mir auch sehr leid, aber sie kommen ja auch verschiedenen Welten“, entgegnete ich und nahm mir ein Schälchen, welches auf unserem Dekotisch stand. Darin befanden sich kleine Schokoladenpralinen mit verschiedenen Streuselverzierungen. „Serena findet bestimmt einen besseren Jungen, der sie glücklich macht“, glaubte mein Freund und lehnte sich zurück, sodass er die Decke anstarrte. „Kalem, ich wollte auch über unsere Beziehung sprechen“, sagte ich und fand das Thema sehr wichtig. „Weshalb? Bei uns läuft doch alles super“, behauptete der Trainer aus Kalos. „Findest du nicht, dass es zwischen uns etwas bis extrem knistert?“, wollte ich wissen, „Du hast in letzter auch nicht viel mit mir verbracht. Du warst immer in der Schulbibliothek und hast irgendwelchen Studenten geholfen.“ Kalem fühlte sich verantwortungslos, als ich das erzählte. Er versuchte, dass beim nächsten Mal besser zu machen. „Ich verspreche dir, dass ich mit dir viel mehr Zeit verbringen werde, ab jetzt.“ „Kalem, bitte. Mach es nicht so übertrieben. Ich habe nicht immer Zeit für dich, denn schließlich stehen am Freitag die Missionen und am Dienstag der erste Test an. Deshalb möchte ich auch mit den Mädels lernen.“ „Wir können doch zusammen lernen. Dafür haben wir jetzt die Zeit!“ „Nein. Bitte versteh das. Das alles ist wirklich wichtig für mich“, entgegnete ich. Kalem musste das akzeptieren. Dabei wusste er nicht, was ich wirklich vorhatte. Anstatt bei den Mädels für den anstehenden Test zu lernen, wollte ich mehr Zeit mit Kai verbringen und mit ihm lernen. Mir war klar, dass Kai mir was bedeutete, aber wenn ich das Kalem erzählen würde, würde er ausrasten. Davor hatte ich große Angst, weil ich ihn nicht mehr sehr liebte. Wir verbrachten noch den Nachmittag zusammen im Zimmer und sprachen über die Aufgaben, die ich Kalem mitgebracht hatte.

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Kapitel 38: Nachhilfe beim Schwimmen!

Beitrag von Reshikrom94 am So 1 Feb 2015 - 11:55

Kapitel 38: Nachhilfe beim Schwimmen!

Es war nächster Morgen. Der Donnerstag war ein kompletter Sporttag, um uns für die Missionen fit zu halten und auch eine enge Bindung zu unseren Pokémon aufzubauen. In den ersten beiden Stunden stand Schwimmunterricht bei Troy und Cynthia an und wir mussten direkt in die Schwimmhalle kommen. Zunächst musste ich mit meinen Mitbewohnerinnen unsere Tasche für den Unterricht packen, denn wir konnten ja schlecht ohne Badekleidung teilnehmen. Maike suchte im Badezimmer nach ihrem Shampoo und Duschgel, während ich mit Serena am packen war. „Kommt Kalem heute wieder?“, wollte Serena wissen, als ich mir mein Badehandtuch aus dem Schrank nahm. „Ja, er kommt heute“, gab ich als Antwort, „Obwohl er nicht so ein Sporttalent ist, möchte er es sich mal angucken.“ „Habt ihr ein Glück, dass du und Maike noch an eurer Liebe glaubt. Ich glaube, ich werde nie meinen Traummann finden“, sprach Serena und wirkte etwas sauer auf mich. „Lass dir Zeit“, rät ich ihr. „Sag mal, fühlst du dich nicht mies?“, fragte sie mich. Ich wusste nicht, wovon sie sprach. „Wie war es denn, mit Kai zu schlafen?!“ „Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?“, wollte ich wissen. „Klar, sonst hätte ich dich das nicht gefragt. Ich dachte, wir haben gegenseitiges Vertrauen und sind gute Freundinnen, aber dass du mir meinen Freund ausgespannt hast, fand ich garnicht gut! Er hat mit mir Schluss gemacht!“, rief die Trainerin aus Kalos. „Ich habe ihn dir nicht ausgespannt. Es war halt... anders gelaufen“, entgegnete ich. Serena war außer sich vor Wut und gab mir die Schuld für die Trennung. „Ich wundere mich, dass Kalem nichts von deinem Seitensprung weiß. Ja, da hast du Angst, dass er das herausfindet oder du von deinem Vergnügen mit meinem Ex erzählst. Weißt du was, du kannst mich mal!“ Die Trainerin aus Kalos schnappte sich ihre Schwimmsachen und verließ wütend das Zimmer. Der Lärm, den sie durch das Zuknallen der Tür verursacht hatte, holte Maike aus dem Badezimmer. Sie war ahnungslos und wollte von mir wissen, was los war. „Serena gibt mir die Schuld für ihre Trennung mit Kai“, antwortete ich. Maike reagierte ganz gelassen und fand, dass ich wirklich schuldig war. Ich erzählte ihr auch, dass ich mich in Kai verliebt hatte, aber mich nicht traute, es Kalem zu sagen. „Du liebst Kalem nicht mehr?“, fragte sie nach. „Ja... ich habe keine Gefühle mehr für ihn, aber ich habe große Angst davor, wenn ich ihn sagen würde, dass zwischen uns es nicht mehr funkt. Er reagiert schon schlecht auf Kai und Brix.“ „Du solltest ihn das beichten“, schlug die 18-Jährige mir vor. Ich hatte keine Ahnung, wie ich Kalem das gestehen sollte. Deshalb schob ich mein Vorhaben auf später, weil ich mich noch nicht bereit fühlte. Maike fand, dass ich das so schnell wie möglich klären sollte, aber sie musste akzeptieren, dass ich Zeit dafür brauchte.
Um kurz vor acht Uhr trafen wir uns alle mit Troy und Cynthia vor der Schwimmhalle. Die erfahrenen Trainer erklärten uns, dass wir heute vieles vorhatten, um für unsere ersten Missionen gut vorbereitet zu sein. Wir betraten die Schwimmhalle und gingen getrennt in die Umkleidekabinen, um uns umzuziehen. Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, betraten wir die Halle, wo die Schwimmbecken waren. Unsere Lehrer waren noch nicht da, deswegen konnten wir uns auf die große Fensterbank setzen. „Ihr Mädels sieht wieder verdammt heiß aus“, sprach Brix und starrte die Bikinis unserer Klassenkameradinnen an, „Besonders Maike sieht wieder geil aus.“ „Du bist ja ein wahrer Goldschatz“, sagte Maike und küsste ihren Freund. Kalem legte seinen Arm um meine Schulter und freute sich schon sehr darauf, mit mir schwimmen zu gehen, obwohl wir sicherlich wieder nacheinander Bahnen schwimmen mussten. Mit entspannten Schwimmen war nichts, wenn möglich nur in den letzten Minuten kurz vorm Unterrichtsschluss. Heureka bekam wieder Einzelunterricht von Cynthia, da sie die jüngste aus unserer Klasse war und noch richtig schwimmen lernen musste. „Das ist toll, dass du heute Sport mitmachst, Kalem“, sagte Xenia. „Letzte Woche hatte ich keine Chance gehabt, in den Unterricht zu kommen, aber ich bin gespannt, wie das hier abläuft“, entgegnete mein Freund und bekam die Aufmerksamkeit der Trainerinnen unserer Klasse. Es machte mir nichts aus, dass er von den Mädchen so angehimmelt wurde. Serena selbst starrte Kalem sehr verliebt an. Ich achtete nur darauf, was Kai machte und er scherzte mit Brix und Maike herum. „Guten Morgen, Trainer!“, grüßten uns die Champs und legten mit dem Unterricht los. Cynthia nahm Citro und Heureka mit ins Nichtschwimmerbecken mit, während der Rest sich hinter dem Drei-Meter-Brett anstellen musste. „So, heute üben wir das Turmspringen. Für die Leute, die Höhenangst haben, wird keine Träne nachgeheult, denn schließlich werdet ihr morgen auf euren ersten Missionen gehen. Stellt euch vor, ihr müsstet von einem brennenden Wolkenkratzer springen, vom Dach aus... und ihr landet auf einer kleinen, weichen Fläche, die euch vor Verletzungen und gar vor dem Tod rettet. Sowas nenne ich persönlich 'Freier Fall'“, erklärte Troy mit einem strengen Ton. „Ist es nicht so, dass auch fliegende Pokémon uns auch retten können?“, fragte Trovato. „Bei solchen Fällen nicht, denn ihr müsst lernen, euch zu retten, wenn eure Pokémon mal kampfunfähig oder verletzt werden, wie auch immer“, antwortete der Champ aus der Hoenn-Region, „Ihr fangt an, vom Drei-Meter-Brett zu springen. Danach kommt das Fünf-Meter-Brett und danach das Zehn-Meter-Brett.“ „Was ist mit dem Ein-Meter-Brett?“, wollte Lucia wissen. „Ein-Meter-Brett ist wie ein Furz, der im Darm feststeckt. Und solche Sprünge sind Kinderkram und da ihr alle in einem sehr guten Alter seid, müsst ihr halt harte Herausforderungen wahrnehmen, also los jetzt! Alexander fängt an!“ Brix war hochmotiviert und hatte bei Troy einen sehr guten Eindruck, da er in der letzten Sportstunde richtig gut mitgemacht hatte. Auch Kai war sein Lieblingsschüler. Birks Sohn sprang vom Drei-Meter-Brett und fiel elegant ins Wasser. Jeder von uns war baff, dass er überhaupt keine Angst von der Höhe hatte. „Nehmt euch ein Beispiel von Alexander. Er zeigt wirklich großen Einsatz!“, rief Troy, „Kai, spring bitte als nächstes, für die, die während Alexanders Aktion geträumt haben!“ Der Drachen-Trainer sprang vom Drei-Meter-Brett und hatte ebenfalls gute Leistung geleistet. „Selbst Kai hat was drauf! Lernt auch was von ihm!“, brüllte der Champ und wollte, dass Kalem nun als nächster sprang, aber dieser schluckte vor der Aufgabe. Der Trainer aus Kalos hatte Panik, als er hinunter starrte und das 3,50 Meter tiefe Wasser sah. Er traute sich nicht zu springen, was Troy ziemlich wütend machte. „Spring runter, du Sportmuffel!“ Maikes Laune war schlecht, als sie das sah und lange warten musste, deswegen ging sie zu Kalem und schubste ihn ins tiefe Wasser. „Danke, Maike! Du darfst jetzt gleich als nächste springen, sobald er aus dem Wasser kommt!“, rief Troy. Kalem kam erst nach einigen Sekunden aus der Tiefe des kalten Wassers heraus und konnte es nicht ab, dass er das Wasser in der Nase hatte. Kai und Brix lachten sich kaputt, weil Kalem sehr feige war. „Hey, du Milchbubi. Setz dich dahin und hol dir eine Nasenklammer, damit du deinen empfindlichen Riechkolben vor dem Chlor schützen kannst“, sprach Troy und schickte meinen Freund auf die Fensterbank der Schwimmhalle. Kai und Brix trockneten sich mit ihren Handtüchern ab und lästerten weiter über den Trainer aus Kalos. „Das kommt davon, wenn man den Unterricht schwänzt“, sprach der 18-Jährige. „Wenigstens wird er von Troy angebrüllt, während wir mal als Helden der Schwimmhalle gefeiert werden“, freute sich der Drachen-Trainer. In dem Moment kam Maike dazu und schnappte sich ihr Handtuch. „Hey, Jungs. Na, wie war ich?“, wollte sie wissen. „Du warst fantastisch, meine Süße“, gab Brix als Antwort und küsste seine Freundin. Dabei fasste er an die nassen und glitschigen Brüste von Maike. „Oh, langsam bekomme ich einen Ständer, haha!“, lachte Birks Sohn und setzte sich auf die Fensterbank. Maike setzte sich sehr erotisch auf seinem Schoß und umarmte ihn sehr liebevoll.
Nachdem alle vom Drei-Meter-Brett sprangen, mussten wir vom Fünf-Meter-Brett springen, in der selben Aufstellung wie vorhin. Danach kam das Zehn-Meter-Brett, das höchste von allen Sprungtürmen. Alle hatten guten Einsatz gezeigt, aber für Kalem war das alles zu viel und zu schwierig. „Ihr habt jetzt zehn Minuten Pause. Gleich kommen wir zum Bahnen schwimmen. Bereitet euch vor!“, rief Troy und ging zu Cynthia, um mit ihr über die Bewertungen der Turmsprünge zu sprechen. „Gleich erstmal fünfzig Meter Bahn schwimmen“, freute sich Brix, „Für Kalem ist das ein Schlag in die Fresse.“ „Er braucht Schwimmflügel, um das zu meistern“, flüsterte Kai ihm zu. Ich war auch schon ganz aufgeregt, dass wir Bahnen schwimmen mussten, aber mein Freund hatte jetzt schon keine Lust mehr gehabt. Die Mädels munterten den Trainer aus Kalos etwas auf, da sie wussten, dass er nicht so sportlich war.
Nach zehn Minuten kam Troy wieder zu uns und bat Kai und Brix, dass sie Kalem beim Schwimmen helfen sollten, was sie auch machten. Birks Sohn hatte bereits einen tollen Einfall, um Kalem das Leben schwer zu machen. Während der Champ eine Bahn für uns besetzte, nutzten die Jungs die andere freie Bahn, um selbst einen kurzen Unterricht zu führen. Mein Freund stieg ins Wasser und musste die Bahn hin und wieder zurück schwimmen. Kai und Brix schauten sich die Haltung und das Tempo von ihrem Schüler an. „Streng dich mehr an! Los!“, brüllte der 18-Jährige und fand es super, dass er Kalem herumkommandieren konnte. „Jetzt siehst du mal, dass Sport Mord für dich ist, muahahaha!“, lachte der Drachen-Trainer und verspottete meinen Freund. An einer tiefen Stelle des Wassers verlangte Brix von Kalem, dass er anhalten sollte. Der 18-Jährige warf einen Gummiring ins Wasser und sprach: „Ich möchte, dass du den Ring wieder nach oben holst. Du sollst ja schließlich auch das Tauchen erlernen!“ „Eigentlich soll ich nur die Bahn schwimmen“, entgegnete der Trainer aus Kalos, „Von Tauchen war nicht die Rede.“ „Unser Unterricht, unsere Regeln und jetzt beweg deinen fetten Arsch nach unten in die Tiefe und hol den Ring“, schimpfte Kai. Kalem hatte keine andere Wahl und tauchte unter, um den Ring zu holen, der bereits im Abgrund lag. Das Wasser war 3,50 Meter tief und soweit konnte mein Freund garnicht tauchen. „Das dauert mir zu lange“, sagte Brix und holte die vier Meter lange Stange, um Kalem aus dem Wasser zu fischen. Der Trainer aus Kalos hielt sich am Beckenrand fest und hustete ohne Ende, da er Wasser verschluckt hatte. „Du sollst nicht ertrinken, sondern den Ring holen!“, brüllte Birks Sohn. Kai sprang ins Wasser und holte selber den Ring. „Du bist mehr als schlecht“, sprach der 18-Jährige zu Kalem, „Glaub ja nicht, dass du jetzt einfach so aus dem Becken raus darfst. Als Strafe sollst du jetzt zehn Bahnen schwimmen. Vorher lass ich dich nicht raus!“ Mein Freund musste die zehn Bahnen durchschwimmen, während Kai und Brix seinen Leid genossen hatten.

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Kapitel 39: Die letzten Vorbereitungen laufen!

Beitrag von Reshikrom94 am So 1 Feb 2015 - 16:45

Kapitel 39: Die letzten Vorbereitungen laufen!

Nach dem Schwimmunterricht hatten wir eine kurze Frühstückspause. Wir konnten aber nicht in der Cafeteria essen, da wir direkt vor Ort in der Sporthalle kommen mussten. Troy und Cynthia hatten für uns Lunchboxen mitgebracht, damit wir frühstücken konnten. „Ich muss schon sagen. Beim Schwimmunterricht hat jeder von euch alles gegeben, aber bei Kalem muss noch einiges nachgeholt werden“, sprach Troy, „Jetzt nochmal für die, die den Sporttag nicht ernst nehmen. Körperliche und seelische Arbeit ist für jeden Trainer wichtig, der was erreichen möchte. Daher gehört auch Sport und logisches Denken dazu. Ich weiß, dass es Leute unter euch gibt, die den Sport verabscheuen, aber das gehört halt zu euren kommenden Missionen dazu, denn sonst kommt ihr nicht weiter und werdet auch weiterhin schlecht bleiben.“ „Da wir gleich Leichtathletik haben, müsst ihr euch besonders gut anstrengen, denn es kommen gleich Fitnessübungen und Sprinten“, teilte uns Cynthia mit.
Als wir mit der Frühstückspause fertig waren, gingen wir gemeinsam in die Sporthalle hinein und gingen in die Umkleidekabinen, um uns bequeme Sportkleidung anzuziehen. Danach versammelten wir uns in der Halle und hörten zu, was wir alles in der Sporthalle machten. „Bevor wir zu den Fitnessübungen kommen, machen wir das Sprinten, damit euch warm wird und ihr besser vorbereitet seid“, sagte der Champ aus der Sinnoh-Region, „Stellt euch bitte in einer Reihe nacheinander auf und läuft in einem normalen Tempo um den Bereich. Drei bis fünf Runden reichen aus.“ Wir laufen nacheinander los, während Troy und Cynthia einige Sportgeräte holten und diese aufbauten. Zu den Fitnessübungen gehörten Gewichte heben, Liegestützen machen, Hürden springen und klettern. Nachdem wir die fünf Runden fertig hatten, kamen wir zu den Fitnessübungen. Troy und Cynthia erklärten uns die Bereiche, die sie für uns aufgebaut hatten. Wir mussten in kleinen Gruppen die Bereiche nutzen und unsere körperlichen Stärken zeigen. Kai und Brix fanden Gewichte heben ziemlich interessant und probierten es selbst aus. Sie mussten erst fünfzig Kilogramm, fünfundsiebzig Kilogramm und hundert Kilogramm tragen, aber Troy half ihnen, diese schweren Kilos mitzuheben. „Ich finde sowas echt klasse. Da bekommt man einen richtig coolen Sixpack“, sagte Brix und hob mit aller Kraft die einhundert Kilogramm. „Das machst du sehr gut, Alexander“, stellte Troy fest und befreite den 18-Jährigen von dem Bereich, sodass Kai als nächstes drankam. Der Drachen-Trainer wollte auch die hundert Kilo tragen und hatte da auch keine Schwierigkeiten. Die Liegestützen waren ebenfalls sehr einfach, aber auch sehr anstrengend. Beim Hürden springen mussten wir verschieden große Hürden mit Sprüngen überqueren und beim klettern mussten wir an der Kletterwand bis ganz nach oben zur Decke kommen und das Glöckchen läuten. Die ganzen Bereiche waren nichts für meinen Freund, der am liebsten keinen Sport mitmachen wollte, aber es war Pflicht.
„Nun, ihr wart sehr gut, aber ich finde, ihr solltet auch mal außerhalb des Unterrichtes viel Sport treiben. Bewegung ist sehr wichtig“, sprach Troy. „Wenn wir gleich nach draußen gehen, um ein paar Pokémon-Kämpfe auszutragen, beachtet dann bitte darauf, dass ihr euch was warmes anzieht, denn heute ist Schnee angesagt worden“, teilte uns Cynthia mit. Die Champs beendeten hiermit den Unterricht und schickten uns in die Umkleidekabinen, damit wir uns wieder umziehen konnten. Danach mussten wir ins Schulgebäude gehen, um in der Heilungskur unsere Pokémon für den nächsten Unterricht abzuholen. Eine neue Regelung sorgte auch dafür, dass wir unsere Pokémon von nun an auch in unsere Zimmer und auch überall im Schulgebäude mit uns tragen durften, aber sie sollten immer in ihren Pokébällen bleiben. Für die Heilungskur war es auch wichtig, regelmäßig die Pokémon in ihrer Obhut geben zu lassen, um Untersuchungen durchzuführen, ob die Pokémon auch sehr gesund waren oder nicht. Die Mittagspause für uns war erst nach dem Training mit unseren Pokémon.
Auf dem Sportplatz am Strand angekommen, standen Troy und Cynthia mit ihren Pokémon Metagross und Knakrack vor uns und schlugen etwas vor, um die enge Bindung zu unseren Pokémon besser aufzubauen. „Ruft eure Mega-Pokémon aus ihren Pokébällen und macht mit uns nacheinander einen kurzen Kampf gegen mich und Troy“, sprach der Champ der Sinnoh-Region, „Seht es als einen Doppelkampf an.“ Jeder musste sich einen Partner aussuchen, mit den er den Doppelkampf austragen konnte. Ich nahm Kai als Kampfpartner, was Kalem nicht juckte, da Serena mit ihm zusammen ein Team bilden wollte, worauf er eingegangen war. Maike und Brix durften als erste gegen die erfahrenen Trainer kämpfen. Lohgock und Gewaldro gaben ein gutes Team ab und auch ohne ihre Mega-Entwicklung kamen sie gut zurecht, auch wenn ihre Gegner sehr stark waren. Jedes Team konnte zeigen, was ihre Mega-Pokémon drauf hatten und bei mir und Kai hatte es ebenfalls sehr gut funktioniert, da wir volles Vertrauen zu unseren Pokémon Latias und Latios hatten. Zwar sind unsere Mega-Pokémon noch etwas stur, aber langsam wuchs die Bindung von Trainer und Pokémon. „Ihr seid nun bestens vorbereitet für morgen“, stellte Troy fest und rief sein Metagross in den Pokéball zurück, „Ihr solltet nachher eure Profile auf unserer Homepage überprüfen. Wir werden euch noch wichtige Details zu euren Missionen als Dateianhang schicken. Am besten schlage ich vor, dass ihr schon mal eure Taschen packen sollt und früh schlafen geht. Morgen früh solltet ihr auf dem Campus sein, damit ihr mit den Privatjets zu euren Auftraggebern fliegen könnt. Mehr dazu gibt es dann in den Dateianhängern.“ Somit beendeten Troy und Cynthia den Unterricht und ließen uns gehen, damit wir für unsere Missionen noch unsere Taschen packen konnten.
Maike, Serena und ich packten fleißig unsere Taschen für unsere Missionen. Zwar sind wir drei nicht in derselben Gruppe, aber wir wünschten uns trotzdem schon mal viel Glück für den Erfolg. Serena wechselte immer noch keine paar Worte mit mir, da sie immer noch sauer auf mich war, weil ich was mit Kai hatte. „Hast du ein Glück, dass du eine ganz tolle Gruppe hast“, sprach Maike zu mir. „So gut ist meine Gruppe nun auch wieder nicht. Wir sind alle gute Trainer und machen wir das beste aus unseren Missionen“, entgegnete ich und freute mich innerlich darauf, mit Kai zu arbeiten und Zeit mit ihm zu verbringen. „Vielleicht sollten wir noch zu den Jungs gehen, wenn wir mit packen fertig sind. Ich kann echt nicht ohne Brix“, schlug die 18-Jährige vor. „Können wir gerne machen“, stimmte ich ihr zu und ging zu meinem Kleiderschrank, um nach Kleidung für meinen Aufenthalt in Eventura City zu sehen. Die Trainerin aus Kalos fühlte sich ausgeschlossen und mischte sich ein. „Wie schön, dass ihr auch mal an mich denkt!“ „Bleib locker, Serena. Kein Grund dafür, jetzt zu schreien“, sagte Maike. „Serena, es tut mir sehr leid für dich, dass Kai mit dir Schluss gemacht hat“, entschuldigte ich mich bei meiner Mitbewohnerin und bot ihr an, dass ich ihr beim packen helfen würde. „Egal jetzt. Geht ruhig zu den Jungs. Ich komme alleine zurecht“, sprach Serena und lehnte mein Angebot ab. Maike und ich mussten ihre Entscheidung akzeptieren und packten unsere Taschen weiter, bevor wir zu den Jungs gingen. Ich merkte schon, dass Serena immer noch an der Trennung litt, wollte aber nichts mehr mit Kai zu tun haben, außer wenn es mal um schulische Gruppenarbeiten ging.
Auch die Jungs fingen an, fleißig ihre Taschen zu packen. Professor Birk hatte auch schon davon mitbekommen, dass wir übers Wochenende nicht in der Schule sein würden, deshalb half er seinen Sohn dabei, sich bestens für die Reise vorzubereiten, obwohl er ihn lieber hier behalten möchte. „Alexander, bist du sicher, dass du die Mission wirklich machen willst?“, fragte Birk. „Klar, sonst hätten wir ja nicht die ganzen Vorbereitungen gemacht“, entgegnete Brix, „Und außerdem ist es was richtig cooles.“ „Machen Sie sich keine Sorgen um ihn. Ich bin bei ihn und wir helfen uns ja gegenseitig“, sagte Kai zu dem Professor, um ihn zu beruhigen. „Das ist mir schon klar, Kai. Aber ihr seid noch jung und was ist dann, wenn euch was zustoßen könnte?“ „Sie ist zu panisch. Bleiben Sie doch ganz locker“, sprach der Drachen-Trainer und stöberte seinen Kleiderschrank durch. Die ganzen Worte machten den Professor noch ungeduldiger und besorgter als vorher. Kalem bekam die Situation zwar mit, mischte sich aber nicht ein, da er bereits mit dem packen seiner Tasche fertig war. „Bitte, Alexander. Überleg es dir doch noch. Ich möchte nicht, dass dir was passiert. Ich habe nur noch dich.“ „Dad, ich möchte diese Mission machen und bitte behandle mich nicht weiter wie ein vierjähriges Kind“, sprach Brix, „Du hast doch Kai gehört. Er ist bei mir und auch Carina, Sannah und Heureka passen auf mich auf, obwohl ich ja schließlich alt genug bin, um auf mich aufzupassen, aber trotzdem. Es geht um Teamarbeit.“ In dem Moment kam ich mit Maike herein und wollten den Jungs behilflich sein. „Hey!“, grüßten wir, „Guten Tag, Professor.“ Birk grüßte uns freundlich zurück. „Hey, Ladies. Was geht?“, grüßte uns Brix und gab Maike einen Kuss auf die Lippen. Der Professor traute seinen Augen nicht, als er das sah. Kalem kam auf mich zu, um mich zu umarmen, was ich auch zuließ, aber ich wollte ihn nicht küssen. Stattdessen gab er mir einen Kuss auf meine Wange. Daraufhin verließ er das Zimmer, um bei Ash und Citro vorbeizuschauen. „Hey, wisst ihr zufällig, was ich an Klamotten mitnehmen sollte?“, fragte Brix uns. Er führte uns zu seinem Kleiderschrank und hoffte auf einen guten Tipp von mir und Maike. Dabei fasste er an Maikes Po, was seinem Vater überhaupt nicht passte. „Ich finde, du solltest diese Jacke hier mitnehmen“, sprach ich und nahm die Jacke samt Bügel aus dem Schrank, „Und hier noch ein paar langärmlige Oberteile, T-Shirts, Hosen und Socken.“ Maike und ich schauten noch weiter in seinem Kleiderschrank, um für ihn ein paar Klamotten fürs Wochenende rauszusuchen. „Alexander, kommst du mal eben“, sagte Birk. Brix ging zu seinem Vater, um zu wissen, was er von ihm wollte. „Wir müssen uns auch mal über Maike unterhalten.“ „Warum das denn? Ich dachte, wir hätten das geklärt“, entgegnete der 18-Jährige leise, ohne dass Maike und ich was davon mitbekamen. „Es ist echt komisch anzusehen, dass du sie küsst und dann noch an ihrem Arsch fasst. Langsam glaube ich echt, dass ich an deiner Erziehung versagt habe...“ „Als ob das jetzt so schlimm sei...“, seufzte Brix, „Maike ist eine geile Braut und ich liebe sie über alles.“ „Alexander, bitte achte auf deine Ausdrucksweise!“ Für den 18-Jährigen war es zu viel und ging wieder zu seinem Kleiderschrank, wo wir für ihn einige Klamotten rausgelegt hatten. Kai hatte uns noch dabei geholfen. Birk wusste überhaupt nicht weiter, wie er seinen Sohn unter Kontrolle kriegen konnte.

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Kapitel 40: Familie Black in großer Aufregung!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 2 Feb 2015 - 17:25

Kapitel 40: Familie Black in großer Aufregung!

Endlich war es soweit. Es war Freitag und unsere Klasse musste sehr früh aufstehen, besser gesagt um halb sechs. Wir mussten uns duschen und umziehen, deshalb das frühe Aufstehen. Die Privatjets, die Troy und Cynthia für uns bestellt hatten, waren bereits auf dem Campus. Die Champs wollten uns persönlich zu unseren Auftraggebern fliegen. Gegen Viertel nach sechs trafen wir uns alle auf dem Campus und grüßten Troy und Cynthia, die startbereit waren. „Gut, wir machen das so. Gruppe eins, die nach Einall fliegt, steigt bei mir ein. Die anderen Gruppen steigen bei Cynthia ein“, plante Troy. Kai, Brix, Sannah, Heureka und ich stiegen in dem Jet ein und flogen mit den Champ der Hoenn-Region direkt los. Cynthia flog mit dem Rest der Klasse danach auch los, da sie nach Johto und Sinnoh fliegen musste, um die Gruppen dort abzusetzen. Unser Flug bis nach Eventura City dauerte schon fast eine Stunde, bis wir dort ankamen. Die Stadt befand sich südwestlich der Einall-Region, wo man mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug hinreisen konnte. Sie war nicht die größte Stadt dieser Region, war aber ein beliebter Wohnort für Trainer und Familien. Kai und ich waren noch nie persönlich in dieser Stadt, da wir beide aus Twindrake City kamen, einer modernen Stadt nördlich der Einall-Region, die Drachen-Pokémon ehren und sehr liebten. Troy parkte den Privatjet auf einem Hafen und ließ uns raus. Danach war er auch schnell wieder weg, aber er würde uns am Sonntagabend wieder abholen kommen. In Einall war es Sommerzeit, die Sonne brannte auch stark und die Bewohner liefen mit bequemer Sommerkleidung durch die Gegend und aßen Eiscreme und tranken Wasser. Die Adresse hatten wir parat, um die Firma von unserem Auftraggeber zu suchen. In der Stadt war es nicht gerade einfach, aber wir fanden das Gebäude nach einer gewissen Zeit. „Ist das wirklich das Gebäude, was wir suchen?“, wollte Sannah wissen. „Also hier auf dem Zettel steht, dass das hier die Firma ist“, antwortete Kai und überprüfte die Hausnummer und den Straßennamen auf dem Zettel mit der Firma. „Okay, dann lasst uns mal mit dem Boss sprechen“, sagte Brix. Wir betraten das Grundstück und wollten zur Tür gehen, aber wir wurden direkt von einem Fukano überrascht, das uns anbellte und uns mit seiner Glut-Attacke Angst einjagte. „Das Fukano scheint sehr böse zu sein!“, rief Heureka. Plötzlich kam ein Junge, der ungefähr in unserem Alter war, aus dem Gebäude heraus und fing an, uns anzubrüllen. „Was habt ihr hier verloren? Das ist ein Privatgrundstück!“ „Wir sind Schüler aus der Pokémon Academy und wir haben den Auftrag von einem gewissen Mister Black bekommen“, sprach ich und hielt dem Jungen den Brief vor die Nase, wo der Auftrag schwarz auf weiß stand. „Achso, ihr seid also aus dieser Schule. Interessant“, stellte der Junge fest, „Mein Vater ist auch im Hause. Wenn ihr wollt, kann ich euch zu ihm bringen.“ Wir nahmen das Angebot des Jungen an und betraten mit ihm das Gebäude.
„Tut mir übrigens leid, dass Fukano euch so erschreckt hat. In letzter Zeit bellt es immer Gruppen an, weil wir seit Tagen von einer Clique belästigt werden“, erzählte der Junge, „Ich heiße Warren und bin auch ein Pokémon-Trainer, so wie ihr.“ Wir stellten uns ebenfalls namentlich vor und waren sehr erfreut über Warren, der ein selbstbewusster Trainer war. Das Büro von unserem Auftraggeber befand sich in der höchsten Ebene des Gebäudes. Als wir das Zimmer betraten, waren wir völlig baff, als wir einige Goldstatuen von den Pokémon Meloetta und Victini sahen. „Vater, das sind die Trainer aus der Pokémon Academy, die deinen Auftrag aufgenommen haben“, sagte Warren zu seinem Vater. „Danke, mein Sohn“, bedankte sich unser Auftraggeber und schaute zu uns, um das Gespräch mit uns zu starten, „Erstmal ein herzliches Willkommen in Eventura City. Ich bin Mister Black und Chef dieser Firma. Troy hatte mich schon heute morgen telefonisch berichtet, dass ihr heute kommen würdet und die Mission erfüllt. Gut, dann kläre ich euch mal kurz auf. Seit Tagen werden wir von einer Gruppe Jugendlicher beobachtet, die es auf meinem Programm abgesehen haben. Es handelt sich hierbei um einen Prototypen eines neuen Gerätes, welches den Trainern auf ihren Reisen ziemlich nützlich sein kann. Das ist eine verbesserte Form des Viso-Casters, einer Armbanduhr mit vielen hilfreichen Funktionen. Das ist eine sehr teure Entwicklung, was auch sehr zeitaufwendig ist. Zwar können meine beiden Söhne die Clique mit ihren Pokémon vertreiben, aber der eine hat so seine Macken und Warren kann das nicht alleine machen, deshalb habe ich einen Auftrag zu der Pokémon Academy geschickt, wo auch Warren seine Ausbildung machte. Ja, und es freut mich sehr, dass ihr nun hier seid, um das Problem endgültig zu lösen.“ „Machen Sie sich keine Sorgen. Wir werden es der Clique zeigen“, sprach Kai. „Dann ist gut. Okay, dann könnt ihr mit Warren in meine Villa gehen und das Gästezimmer beziehen“, sagte Mr. Black. Mit Warren verließen wir das Gebäude und gingen in das Anwesen der Familie Black, das nicht weit von hier entfernt war. Unterwegs kam von Brix folgende Frage: „Wie viel Geld besitzt ihr auf eurem Konto?“ „Soviel, dass wir damit sehr gut auskommen“, antwortete Warren und grinste dabei. „Spendet ihr auch das ganze Geld für wohltätige Zwecke oder sowas? Das wäre doch schade, wenn die ganze Kohle für nichts ausgegeben wird“, entgegnete Birks Sohn. „Du stellst echt merkwürdige Fragen, haha“, lachte der Trainer aus Eventura City und gab keine Antwort dazu. Kai merkte schon, dass sein bester Freund neugierig auf das Vermögen der Familie war. Wir kamen in der Villa an und betraten es. Die Räume waren ziemlich groß und vergoldet. Warrens Mutter kam mit ihrem Felilou und Charmian zu uns und begrüßte uns höflich. „Ihr müsst also die Trainer aus der Pokémon Academy sein. Es freut mich, dass ihr hier seid“, sprach sie. „Uns freut es auch und Sie haben es wirklich ganz nett hier“, entgegnete ich. „Ich bringe sie gerade ins Gästezimmer, damit sie bis Sonntag untergekommen sind“, teilte Warren seiner Mutter mit und führte uns nach oben ins Gästezimmer. „Da wären wir. Lebt euch gut ein und falls was ist findet ihr mich in meinem Zimmer, welches gleich nebenan ist.“ Warren ließ uns allein und ging in seinem Zimmer.
„Mir gefällt es hier. Hier könnte ich ewig leben“, sprach Sannah und schaute sich in Ruhe im Zimmer um. „Leider bleiben wir bis Sonntag hier. Versuchen wir mal, ein tolles Wochenende hier zu haben“, sagte ich und stellte meinen Rucksack ab. „Habt ihr vielleicht eine Ahnung, wo sie das ganze Geld verstauen?“, wollte Brix wissen. „In einem Safe vielleicht?“, sprach ich, „Warum fragst du das?“ „Nur so. Nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich ein Bankräuber sei!“, rief der 18-Jährige. Wir fühlten uns schnell in dem Anwesen wohl und würden uns am liebsten ausruhen, da wir einen langen Flug bis hierher hatten, aber wir waren neugierig, um uns die ganze Villa von innen anzusehen. Deshalb gingen wir aus dem Gästezimmer raus und trafen Warren wieder, der eben denselben Gedanken hatte wie wir. Er wollte mit uns einen Rundgang durch die Villa machen. Plötzlich kam Warrens Bruder uns entgegen und wollte von uns wissen, wer wir waren. „Das sind die Trainer aus der Pokémon Academy, die uns helfen werden“, sagte Warren zu seinen 16-Jährigen Bruder. „Krass“, staunte der Bruder, „Ich heiße Domi und bin Warrens kleiner Bruder, leider.“ Wir stellten uns auch namentlich vor und ich fand sein Verhalten eher frech. Domi wirkte wie Brix, sehr verrückt und draufgängerisch. „Ich mag deine wuschelige Frisur“, sagte Heureka zu Domi. „Blondchen, das ist meine Igelfrisur. Darüber wird nicht gelästert, ja?“, schimpfte der 16-Jährige und schaute auf sein Handy, „Hey, Warren. Hast du heute nach dem Abendessen Zeit, auf Juliana aufzupassen? Nikki und ich wollen ins Kino gehen und uns danach in einem Pokémon-Luxus-Wellnessbereich entspannen.“ „Du kannst nicht ständig deine Tochter abschieben“, seufzte Warren, „Du bist ihr Vater und du sollst für sie Verantwortung tragen. Das gilt auch für Nicole. Sag ihr das bitte auch.“ „Du bist mein Bruder. Bitte tu mir und Nikki den Gefallen, ja? Bitte, bitte!“ Der vernünftige Trainer hatte keine andere Wahl und musste sich um seine kleine Nichte kümmern. Domi ging an uns vorbei und ging die Treppen herunter, um für sich und seine kleine Familie was zu knabbern zu holen. „Dein Bruder hat ein Kind? Und das mit sechzehn Jahren?“, staunte Sannah. „Er ist seit dem zwölften Lebensjahr ein Frauenheld und hatte jedes Mal ein anderes Mädchen mit nach Hause gebracht. Später brachte er Nicole mit nach Hause, seine Traumfrau, und diese wurde dann von ihm ungeplant schwanger, ja und die beiden wollten auch heiraten, um eine Familie mit dem Kind zu sein. Die Kleine ist jetzt schon ein halbes Jahr alt und Domi will mit seiner Frau immer noch richtig durchstarten. Wie auch immer... seine Probleme interessieren mich nicht so sehr.“ Warren zeigte uns die ganzen Räume der Villa. Besonders das Poolhaus, die Sauna, die kleine Kegelbahn und das riesige Wohnzimmer waren tolle Anblicke dieser Villa. „Es wundert mich, warum diese Clique es nicht auf euer Vermögen abgesehen hat“, sagte Brix. „Tja, sie wollen nur den Prototypen von Vaters Viso-Caster haben, um Geld zu machen. An Gold sind sie anscheinend nicht interessiert“, entgegnete Warren. „Ich bin mal gespannt, wie die Idioten reagieren werden, wenn sie uns sehen“, sprach Kai. „Ich war selbst auf der Pokémon Academy und habe sämtliche Missionen erfüllt. Ich habe auch dadurch meinen Abschluss geschafft und bin Pokémon-Arzt. Glaubt mir, ich habe viele krasse Erlebnisse in den Missionen gehabt.“ „Wahnsinn, das wird sicher lustig werden, hehe!“, freute sich Birks Sohn. „Wahnsinnig wird es erst, wenn ihr euch mit den Leuten persönlich anlegt und euch ihre Pokémon an den Hals schieben“, entgegnete der Trainer aus Eventura City, „Ob man das als lustig bezeichnen kann, ist schwer zu sagen.“

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Kapitel 41: Der Einbruch!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 4 Feb 2015 - 10:35

Kapitel 41: Der Einbruch!

Nach der Erkundung durch die Villa gingen wir nach draußen und schauten uns den Garten an. Warren erzählte uns, dass der Garten unter Sicherheitsmaßnahmen stand, um Einbrecher nicht in den Garten zu lassen. Ein Springbrunnen schmückte den riesigen Garten, worin auch einige Pokémon wie Goldini, Karpador und Barschwa lebten und genüsslich im Wasser schwammen. „Der Garten ist Mutters ganzer Stolz. Sie liebt Rosen und pflegt sie jeden Tag in der Blütezeit“, sprach der Trainer. Brix und Kai fanden den Rundgang langsam nervig und wollten lieber chillen. „Sind wir bald fertig?“, wollte Birks Sohn wissen. „Klar, ihr könnt euch gleich wieder ausruhen“, sagte Warren und zeigte uns noch die gezüchteten Beerenbäume, die aus verschiedenen Regionen stammten. Sannah, Heureka und ich fanden die Rosenbüsche ganz schön, die über den Beerenbäumen wuchsen. Als wir den Garten uns genauer ansehen konnten, gingen wir ins unser Gästezimmer zurück. Wir konnten uns von unserer Anreise erholen und Brix seufzte los, als er viele ungelesene Nachrichten von seinem Vater bekam. „Hat er nichts besseres zu tun?“, beschwerte er sich und achtete nicht auf die Kurznachrichten. „Macht sich dein Vater immer noch große Sorgen um dich?“, fragte ich. „Ja, was denn sonst. Er soll sich um seinen Kram kümmern“, antwortete Brix und schaltete sein Handy komplett aus. „Es ist doch klar, dass sich dein Vater nach dir erkundigt, was du so treibst“, sagte Sannah. „Wenn ich irgendwas treibe, dann nur mit Maike und das nackt in meinem Bett!“ Heureka verstand die ganzen Wörter nicht und fragte auch nicht nach. „Hoffentlich passiert hier auch mal was“, sagte Kai und starrte aus dem Fenster. Dabei hatte er einen guten Ausblick auf dem Vorgarten. „Reiche Schnösel werden eigentlich alle drei Minuten ausgeraubt. Die Blacks sind doch gute Opfer dafür, weil alles in ihrer Villa aus purem Gold besteht. Ich kapiere echt nicht, was die Jugendlichen mit einem Prototypen wollen. Die können das ganze Geld absacken und Schluss ist“, fügte der Drachen-Trainer hinzu. Ich fand es nicht sehr höflich von Kai, dass er schlecht über unseren Auftraggeber und seine Familie sprach. Schließlich waren wir dazu verpflichtet, die reiche Familie zu beschützen und zu verhindern, dass der Prototyp des Viso-Casters in die Hände der Jugendlichen geriet. Brix fiel ein, dass er noch unbedingt mit Maike schreiben wollte, deshalb schaltete er sein Handy wieder an und tippte fleißig endlose Nachrichten, die fast wie ein Roman wirkten. Ich fragte mich, was Kalem um diese Zeit mit seiner Gruppe machte, aber ich war froh, dass ich Kais Nähe genießen konnte, ohne dass mein Freund dabei war. Sonst würde es nur Ärger und Streit zwischen ihnen geben. „So, Leute. Was können wir bis Sonntagabend machen, wenn wir nichts zu tun haben?“, wollte Kai wissen. Keiner wusste eine Antwort, aber das machte nichts. Der Drachen-Trainer war schon ziemlich aufgeregt, wenn es endlich soweit war, dass die Clique auftauchte und Randale machte. Plötzlich klopfte jemand an die Tür. Es war Domi, der von uns wissen wollte, wo sein älterer Bruder war. Da er aber zu faul war, nach Warren zu suchen, sprach er uns an. „Könnt ihr mir ein Gefallen tun?“, fragte er. „Um was geht’s? Jetzt sag bloß nicht, dass wir uns um dein Balg kümmern müssen“, sagte Brix und konnte kleine Kinder nicht ab, außer wenn es seine eigenen wären, „Wir sind nicht extra Meilen weit gereist, um dein Unfall zu hüten. Entweder kümmerst du dich um dein Balg oder du gibst es zur Adoption frei.“ „Bleib mal locker. Ich möchte nur, dass ihr mal kurz mitkommt“, entgegnete der 16-Jährige und ging mit uns in seinem Zimmer. Er zeigte uns eine Präsentation des Prototypen von dem Viso-Caster, was sein Vater entwickelte. „Ich möchte, dass ihr euch das mal anseht“, sagte Domi und gab uns die Papiere, „Die Daten sind sehr wichtig, weil die ganzen Funktionen und die Technik mit aufgezeichnet sind. Das soll der Aufbau der Entwicklung darstellen, deshalb möchte ich, dass ihr das annehmt und euch bestens durchlest. Von sowas habe ich persönlich null Ahnung und Warren würde daraus ein einen Roman machen.“ Ich schaute mir die Struktur der Zeichnung an und merkte, dass die Auflistung der Materialien sehr wertvoll waren. „Komplizierte Angelegenheit“, stellte Birks Sohn fest und verstand bei der Struktur nur Bahnhof. „Na gut. Wir sollen also die Papiere nehmen, sie durchlesen und dann verstecken? Das ist ja der reinste Kindergarten“, seufzte Kai. „Ich meine das ernst!“, rief Domi und fühlte sich nicht verstanden. „Schon gut. Wir nehmen die Papiere an uns und lesen sie durch“, entgegnete ich und verließ mit meinen Freunden das Zimmer von Domi.
Es war Abend und das Abendessen fand im großen Esssaal statt. Das Essen war ganz anders als bei uns in der Schulcafeteria. Es gab Meeresfrüchte, Ofen-Fische und Rotwein. Für die, die keinen Wein mochten, gab es Zitronenlimonade. „Das ist ja der Wahnsinn, was ihr für leckere Gerichte habt“, freute sich Brix und genoss den Luxus, „Diese Schokoperlen sehen ja köstlich aus.“ „Das ist Kaviar, kurz gesagt für Fischeier“, sagte Warren. Jetzt ekelte sich der 18-Jährige sehr, sodass er sich lieber einen Teller Fischstäbchen nahm. Wir lernten am Tisch auch die Frau von Domi kennen, die ebenfalls sechzehn Jahre alt war und nicht von der Seite ihres Mannes wich. Auch die gemeinsame Tochter der beiden Teenie-Eltern lernten wir kennen. „Das ist ja ein süßer Engel“, schwärmte Sannah und schaute sich Juliana an, die gerade mit ihrem Brei spielte. „Danke sehr, die Kleine kommt nach ihrem süßen Vater“, bedankte sich Nicole und umarmte ihren Mann liebevoll. „Von ihrem notgeilen Vater, würde ich mal so sagen“, flüsterte Kai Brix zu und lachte. „Schmecken euch die Meeresfrüchte?“, fragte uns Mr. Black, „Habt keine Angst, es besteht nicht aus Pokémon-Fleisch.“ „Das Essen ist hervorragend“, gab ich zu und genoss den leckeren Backfisch mit Kartoffelpüree und Rahmspinat. Auch meinen Freunden genossen das Essen, auch wenn sich bei denen beim Anblick der abgetrennten Hummerscheren und Fischeiern der Magen umdrehte. Während wir am Essen waren, merkte keiner von uns, dass sich jemand in das Anwesen der reichen Familie einbrach. Dieser brach in unserem Gästezimmer ein. Kai spürte schon, dass dieser Einbrecher was vorhatte und handelte schnell. „Wir haben einen ungebetenen Gast“, sprach er und lief aus dem Saal raus. Wir gingen Kai hinterher, aber er meinte, wir sollten im Flur stehen bleiben. Der Drachen-Trainer rief sein Milza aus dem Pokéball und schlich sich an die Zimmertür unseres Gästezimmers, um zu lauschen. „Er durchwühlt die Schränke...“, sagte Kai und griff zum Türgriff, um die Tür schnell aufzureißen. Er erwischte den schwarz bekleideten Einbrecher auf frischer Tat. „Milza, setz Drachenklaue ein!“, befahl Kai. Milza sprang von Kais Schulter ab und griff den Einbrecher an, erwischte aber nur seinen Arm. Die Person stieß das kleine Drachen-Pokémon weg und ergriff die Flucht. Sofort nahm sich der Drachen-Trainer ein paar Handschuhe, um die Schränke durchzusuchen, ob was gestohlen wurde. Das wichtigste, was wir besaßen, war die Strukturzeichnung des Viso-Casters, das der Einbrecher mitgenommen hatte. „Scheiße...“, fluchte er. In dem Moment kamen Brix, Sannah, Heureka und ich ins Zimmer herein und fragten, was passiert war. Kai erzählte uns, dass der Einbrecher die Strukturzeichnung gestohlen hatte. „Ausgerechnet dieses Stück Fetzen, wo ein paar Linien und Striche gekritzelt wurden?!“, rief Brix und fand, dass der Einbrecher ziemlich verblödet war, „Der sollte mal eine Kunstgalerie oder ein Kunstmuseum ausrauben, wenn er Bilder haben will.“ „Das ist ein wichtiges Dokument!“, rief ich, „Das soll bei der Entwicklung des Viso-Casters helfen!“ „Und was machen wir jetzt?“, wollte Heureka wissen. „Der Familie sagen, dass die Strukturzeichnung gestohlen wurde. Eine andere Wahl haben wir ja leider nicht“, antwortete ich und verließ mit meinen Freunden das Zimmer. Als wir wieder zu der Familie im Essenssaal zurückkehrten, wollte Mr. Black wissen, ob uns was zugestoßen oder gestohlen sei. „Die gute Nachricht ist, uns geht es gut und die schlechte ist, der Einbrecher ist zwar entkommen, hat aber die Strukturzeichnung des Viso-Casters mitgehen lassen“, teilte Kai mit. „Moment mal, meine Strukturzeichnung? In eurem Gästezimmer? Wie ist die dahin gekommen?“, wollte unser Auftraggeber wissen. „Domi hat sie uns gegeben“, antwortete Brix, „Und er sagte, dass wir uns das anschauen sollen.“ Der 16-Jährige wusste, dass er großen Ärger bekommen würde und fand eine Ausrede, um den Stress zu entkommen. „...Das Essen war sehr, äh... lecker. Gut gekocht und so... hehe... na dann, bis Mitternacht sind wir wieder zurück!“ Domi wollte mit Nicole den Raum verlassen, aber sein Vater hielt ihn auf, indem er brüllte: „Stehen bleiben, junger Mann!“ Wir standen da und bekamen den lautstarken Streit mit. „Wieso gibst du den Trainern meine Zeichnung? Die sollte doch in deinem Zimmer bleiben!“ „Das sind doch nur alberne Striche, die keinen Sinn ergeben. Wozu gibt es denn ein Programm, das man mit einem Passwort sichern kann?“ Unser Auftraggeber fand es nicht ganz gut, dass sein jüngster Sohn zugelassen hatte, die Strukturzeichnung nicht in seinem Zimmer zu verstecken. Dabei war dies der einzige sichere Ort für das. Mr. Black entschuldigte sich bei uns für den Lärm und erteilte Domi Hausarrest. Der 16-Jährige ging mit Nicole und Juliana in seinem Zimmer und hatte keinen Bock mehr darauf, mit seinen Eltern zu sprechen. „Der Einbrecher ist bestimmt schon über alle Berge“, glaubte Mr. Black und hatte Panik, dass dieser noch seinen Prototypen stehlen wollte. Warren schlug uns vor, diese Nacht in der Firma Wache zu schieben, um den Einbrecher zu schnappen. Er würde uns auch dabei unterstützen, da er selbst ein sehr guter Trainer war. „Okay, aber passt bitte auf, dass euch nichts passiert und dass mein Prototyp nicht gestohlen wird“, sagte unser Auftraggeber und gab seinen ältesten Sohn die Schlüsselkarte für die Firma. Wir mussten unsere Sachen aus dem Gästezimmer nehmen und machten uns direkt mit Warren auf dem Weg zu der Firma seines Vaters.

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Kapitel 42: Die Clique schlägt zu!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 4 Feb 2015 - 15:15

Kapitel 42: Die Clique schlägt zu!

Dank der Schlüsselkarte, welche Warren von seinem Vater bekommen hatte, hatten wir Zutritt in das Gebäude. Am Eingang des Gebäudes musste der Trainer aber einen Code eingeben, den er und sein Vater kannte. Es war schon ein komisches Gefühl, ohne weitere Personen in einer leeren Firma zu sein, aber Warren kannte sich bestens aus und wusste, was sich in jedem Raum befand. „Ich komme mir vor wie in einer verlassen Fabrik“, stellte Sannah fest. „Abends ist ja auch immer Feierabend für Vaters Mitarbeiter“, entgegnete Warren und öffnete die Tür zu dem Büro seines Vaters, „Hier können wir unsere Schlafsäcke hinlegen. Es ist besser, wenn wir das ganze Gebäude bewachen, besonders das Büro.“ Kai fand, dass wir uns aufteilen sollten und die Ebenen der Firma bestens untersuchten. Kai und ich bildeten ein Team, Sannah geht mit Warren und Brix mit Heureka und jede Zweiergruppe teilte sich auf, um jede Ebene zu untersuchen. Warren gab uns Taschenlampen mit, damit wir uns zurecht finden konnten und nicht im Dunkeln tappen mussten. Das Büro wurde wieder fest zugeschlossen. Kai und ich erkundeten mit unseren Pokémon Milza und Emolga in einer Ebene, wo sich die ganzen Computerräume befanden. Es wirkte schon sehr bürokratisch. „Hier wäre kein gutes Versteck für den Einbrecher“, stellte ich fest, als ich die ganzen Schreibtische sah, die aufgereiht waren. „Der müsste erstmal schaffen, hier einzubrechen, wenn er eine Leiter hat“, sprach Kai zu mir und untersuchte die ganzen Schreibtische. Dabei entdeckte er eine Computerzeitschrift, die ein 3D-Programm thematisierte. „Klingt nicht schlecht.“ „Milza, Mil...!“ Ich freute mich sehr für Kai, dass er die Zeitschrift interessant fand und wie liebevoll er sich um sein Milza kümmerte.
Brix und Heureka blieben in der höchsten Ebene, wo sich das Büro von Mr. Black befand. Die beiden mussten nicht viel erkunden, da es nur ein langer Flur war, wo sie sich befanden. Heureka hatte ihr Dedenne bei sich in ihrer kleinen Umhängetasche und fand es ganz aufregend, wie schön der Flur mit den Porträts der Mitarbeiter geschmückt war. „Und hast du auch Geschwister?“, wollte sie von Brix wissen. „Was?“ Der 18-Jährige war bei den Gedanken ganz woanders. „Hast du eine Schwester oder einen Bruder oder mehrere von denen?“ „Ich bin ein Einzelkind und ziemlich froh darüber“, antwortete Brix, „Außerdem wäre es total nervig, eine Schreckschraube an sich kleben zu haben, der meint, dass er kleiner ist und große Fresse hat.“ „Citro ist manchmal echt verrückt, aber trotzdem habe ich ihn total gern“, gab Heureka zu, „Aber voll schade, dass du keine Geschwister hast. Es ist sehr spannend, wenn man als kleine Schwester was von dem großen Bruder was beigebracht kriegt.“ „Mein Vater war mein Vorbild, aber ich habe ihn immer zur Weißglut gebracht, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war. Ich musste sogar an einem Geschirr angebracht werden, weil ich immer weggerannt bin“, erzählte Birks Sohn und erinnerte sich gerne an seine Kindheit, „Sag mal, was würdest du mit deinem Geld anfangen, wenn du reich wärst?“ Heureka wusste keine Antwort darauf. „Ich würde damit meine Konsolenwelt bereichern. Zuerst kaufe ich mir damit meine heißersehnte Wii U mit Mario Kart 8“, schwärmte Brix und wollte mit Citros kleiner Schwester nach dem Safe suchen, anstatt im Flur Trübsal zu blasen.
Sannah und Warren befanden sich im Erdgeschoss und hatten die Eingangstür des Gebäudes gut im Blick. Von dem Einbrecher war aber keine Spur zu sehen. „Glaubst du, dass der Einbrecher hier auftaucht?“, fragte die Trainern aus Kalos. „Könnte sein, aber wir warten mal ab, was passiert“, antwortete Warren. Zwar war es für die beiden langweilig, die ganze Zeit die Tür zu beobachten, aber was anderes konnten sie ja nicht machen. Plötzlich sah Sannah einen Schatten, der von der Straßenlaterne zur Glastür gezeigt wurde. „Ich habe was gesehen!“, rief sie und rannte zur Tür. „Schreck den Einbrecher nicht auf!“, warnte Warren und lief zu unserer Klassenkameradin, „Komm, verstecken wir uns und warten ab, bis er hier versucht, ins Gebäude zu kommen. Ich werde sie dann mit meinem Pokémon angreifen.“ Sannah wollte helfen, aber wusste nicht wie. Sie hatte auch nicht wirklich Ahnung von der Mega-Entwicklung ihres Mega-Pokémons Lucario. Deshalb half sie nur, wenn Warren in Schwierigkeiten stecken würde. Die schwarz bekleidete Person, die auch in der Villa der Familie eingebrochen war, brach die Tür mit aller Kraft auf und ging mit drei Komplizen in den Eingangsbereich. Es handelte sich dabei um die Clique, die es auf den Prototypen abgesehen hatten. „Saubere Arbeit“, sagte eine Jugendliche, „Die Zeichnung zu stehlen war eine echt gute Leistung.“ „Danke sehr“, bedankte sich der Jugendliche, der die Strukturzeichnung in den Händen hielt. Er war der Anführer dieser Clique. Die anderen zwei der Clique schauten sich um, ob sie auch nicht gesehen wurden. Sie merkten nicht, dass Sannah und Warren sie beobachteten. „Der Firmenboss versteckt seinen Prototypen sicher in seinem Büro. Wir sollten uns auf die Suche nach dem Büro machen“, schlug der Anführer vor und ging mit seinen Leuten in den Fahrstuhl. Warren wartete auf einen passenden Zeitpunkt, um der Clique zu folgen. Als die Türen des Fahrstuhls sich schlossen, gingen Warren und Sannah die Treppen hoch, um die Verfolgung aufzunehmen.
Die Clique stieg in der höchsten Ebene aus und stieß dabei auf Brix und Heureka. „Was habt ihr Kinder hier zu suchen?!“, brüllte der Anführer. „Was habt ihr Weicheier hier zu suchen?“, konterte Birks Sohn zurück. Die 10-Jährige handelte sofort und befahl Dedenne, die Clique mit Donnerwelle aufzuhalten, was nicht viel brachte. Eine Jugendliche schickte ein Irokex aus dem Pokéball heraus und es griff Brix und Heureka mit Finsteraura an. Der 18-Jährige rief Gewaldro in den Kampf und versuchte, eine Mega-Entwicklung durchzuführen, was aber fehlschlug. „Was zum...?“, fragte sich Brix und war sprachlos, als er immer wieder versuchte, seinen Schlüsselstein zu aktivieren. „Greif einfach so an!“, rief Heureka panisch. „Irokex, setz Durchbruch auf Gewaldro ein!“, befahl die Jugendliche. Das Pflanzen-Pokémon kassierte die harten Faustschläge von Irokex und wurde kampfunfähig. Dabei stieg sein Angriff durch seine Fähigkeit Hochmut hoch an. Brix rief sein Gewaldro zurück und konnte es nicht fassen, dass die Mega-Entwicklung nicht funktioniert hatte. „Wie erbärmlich schwach“, stellte der Anführer fest und befahl zwei seiner Clique, die beiden Trainer zu fesseln, was sie auch taten. Daraufhin packten sie Brix und Heureka in einem offenen Putzraum und verbarrikadierten die Tür von außen mit einem Stuhl. Nach dem Geschehen suchten sie das Büro auf, was sie auch schnell fanden, aber es war Passwort gesichert.
Kai und ich wussten von nichts und schauten uns weiter im Computerraum um. Plötzlich bekam ich einen Anruf von Sannah, die uns mitteilte, dass die Clique auf dem Weg in das Büro von Warrens Vater waren. „Wir müssen nach oben“, sagte ich zu Kai und ging mit ihm in die höchste Ebene, um auf die Clique zu treffen. Auch Warren und Sannah kamen dort an und sahen die Clique an der Tür. „Geht von der Tür weg!“, rief der Trainer aus Eventura City. „Ach, sind da jetzt die Freunde von den zwei Knirpsen erschienen? Wie jämmerlich, haha!“, lachte der Anführer, „Und mit dabei ist auch der Kerl mit seinem Milza.“ „Wo sind unsere Freunde?“, wollte Kai wissen. Die Jugendlichen gaben keine Antwort auf die Frage. Stattdessen lachten sie nur und hetzten uns das Irokex, welches das Gewaldro von Brix besiegte, an den Hals. „Emolga! Aero-Ass!“, rief ich. „Unterstütze Emolga mit Doppelhieb!“, befahl der Drachen-Trainer. Der Anführer schickte schnell sein Caesurio in den Kampf und fegte Milza mit Metallklaue weg. „Findet ihr nicht, dass es ungerecht ist, wenn ihr zu zweit ein Pokémon angreift?“, wollte der Anführer wissen und grinste hämisch. „Verschwindet einfach von hier und lasst den Prototypen da, wo es ist. Am besten gebt ihr uns die Zeichnung hier und jetzt zurück“, sprach Kai. Die Clique hielt nichts von der Verhandlung und versuchte dennoch, die Tür aufzubrechen. Für den Drachen-Trainer war es zu fiel und ging auf den Anführer der Clique los. Er prügelte auf ihn ein und musste selbst Schläge von dem Jungen kassieren. Der Anführer bekam einen heftigen Schlag auf die Nase, auf der Stirn und an der Lippe, während Kai ein blaues Auge, eine blutende Nase und einen geprellten Arm bekam. „Kai, geh von ihm runter!“, rief ich und brachte ihn von dem Anführer weg. „Du kleines Miststück“, fluchte er, als er an seiner Nase fasste, „Leute, wir ziehen uns für heute zurück. Das wird ein Nachspiel für euch Balgen geben!“ Sie riefen Caesurio und Irokex in die Pokébälle zurück, schubsten uns zur Seite und ergriffen die Flucht. Während Warren nach Brix und Heureka suchte, kümmerten Sannah und ich uns um Kai, der die Prügelattacke eher harmlos fand. „Du hast ein blaues Auge. Das ist kein Spaß“, sagte unsere Klassenkameradin. „Der Honk hat es halt nicht anders verdient. Wenn er mich schon auf hundertachtzig bringt, muss ich mich zur Wehr setzen“, entgegnete der Drachen-Trainer und merkte den starken Schmerz an seinem Arm. „Das ist ziemlich naiv von dir...“, schimpfte Sannah. Warren hatte Brix und Heureka in der Putzkammer befreit und kam mit ihnen zu uns zurück, um die Bürotür zu öffnen.
Im Büro verarzte ich meinen langjährigen Freund mit dem Erste-Hilfe-Kasten, den der Trainer aus Eventura City mir gegeben hatte. Brix und Heureka waren erschrocken, als sie den Drachen-Trainer so verwundet sahen. „Hast du dich etwa geprügelt?“, fragte die 10-Jährige. „Nein, ich habe eine Tür auf die Fresse bekommen... nein, Schmahn. Ich habe mich mit dem Anführer der Clique geprügelt“, antwortete Kai und lachte dabei. „Du hast aber echt einiges abbekommen“, stellte Brix fest und fand es von seinem besten Freund sehr mutig, dass er sich mit dem Jugendlichen geprügelt hatte. Ich tupfte das Blut von Kais Oberlippe weg, was ihm ziemlich auf der Haut brannte. Dabei schmerzte ihn der rechte Arm mehr als das blau angeschwollene Auge. „Was ist mit deinem Arm?“, wollte ich wissen. „Nichts, schon gut“, gab der Drachen-Trainer als Antwort. Warren schaute sich den Arm an, auch wenn er nur ein ausgebildeter Pokémon-Arzt war. „Der Ellenbogen scheint stark geprellt zu sein. Ich mache dir mal ein Verband dran, aber du musst deinen Arm schonen“, sprach Warren und holte eine Salbe, ein Tuch und eine Rolle Verband. Er verarzte den rechten Arm von Kai und legte vorsichtig das Verband an. Heureka holte aus dem Tiefkühlfach ein Eisbeutel heraus und legte es an Kais blauem Auge. „Ich möchte unten nachschauen, ob die Clique irgendwas beschädigt hat und sich nicht mehr hier im Gebäude befindet. Möchte jemand mitkommen?“, fragte Warren. Sannah, Brix und Heureka wollten den Trainer begleiten und mit ihm nach den Rechten schauen. Ich blieb bei Kai, damit er nicht allein war, aber er wollte, dass ich mit unseren Freunde mitgehen sollte, hatte es aber abgelehnt, seinetwegen.

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Kapitel 43: Die Abmachung!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 5 Feb 2015 - 5:59

Kapitel 43: Die Abmachung!

Ich saß mit Kai allein im Büro, während unsere Freunde im Gebäude nochmals alles überprüften. Zwischen Kai und mir kamen keine paar Worte, nur Schweigen, bis ich dann was sagte. „Du kannst froh sein, dass du dabei nicht im Koma gefallen bist.“ „So schlimm war es nun auch wieder nicht. Ich habe mich gewehrt und gut ist's“, entgegnete Kai und schaute aus dem Fenster, wo man deutlich den Mond sehen konnte. „Trotzdem hättest du es nicht machen sollen. War echt nicht nötig.“ Der Drachen-Trainer wunderte sich, warum ich mich so sehr um ihn kümmerte. Dabei wusste er, dass ich noch mit Kalem zusammen war und ich ihn nicht erreichen konnte oder besser gesagt, ich schrieb ihn nicht an. Aus Langeweile fragte er mich, wie es bei mir und Kalem lief. „Nicht sehr gut“, antwortete ich, „Er ist viel mehr bei Markus und ich fühle mich, seitdem du dich von Serena getrennt hast, zu dir angezogen...“ „Das war mir schon klar, dass der Klugscheißer viel lieber schwul ist als mit dir Zeit zu verbringen“, sprach Kai und machte sich über meinen noch Freund lustig, „Du hast ihn echt nicht verdient.“ „Das ist mir auch schon bewusst...“ Der Drachen-Trainer freute sich, dass ich ihm erzählt hatte, dass ich mich nicht mehr bei Kalem wohl fühlte. Er hatte selbst eine gute Entscheidung getroffen, sich von Serena zu trennen, sonst wäre das nicht passiert, dass wir jetzt uns untereinander von unseren Gefühlen erzählten. „Hat Kalem dich eigentlich mal verführt oder so?“, wollte er von mir wissen. „Nein, aber er hatte schon mal eine Andeutung gemacht, dass er sich bessern würde und mehr Zeit mit mir verbringen wollte, anstatt mit Markus und den anderen Studenten“, gab ich als Antwort. Kai schüttelte den Kopf und glaubte, dass Kalem das nur so gesagt hatte, damit ich mir keine Sorgen um ihn machen musste. Daraufhin musste er auch lachen. „Was ist denn so lustig?“, wollte ich wissen. „Ich muss an unserem Sex denken, der so richtig leidenschaftlich war. Ich hab mir vorgestellt, wie Kalem Sex mit Markus haben würde... einfach episch und widerlich... muahaha!“ Dabei schmerzte der Arm von Kai wieder und er zuckte leicht zusammen. „So kannst du die Mission nicht weiter durchführen“, sagte ich und holte mein Handy heraus, „Ich rufe jetzt in der Schule an, damit Troy oder Cynthia dich abholen kommen.“ Der Drachen-Trainer nahm mir mein Handy mit seiner gesunden Hand weg und behauptete, dass er die Mission, trotz der Verletzungen, bis Sonntagabend durchhalten würde, was ich ihm nicht glaubte. „Du riskierst dein Leben damit, wenn du so weiter machst! Jetzt gib mir bitte mein Handy wieder!“ „Ich riskiere nichts. Ich würde es nur bereuen, dass ich dann nicht mehr Zeit mit dir verbringen kann“, sprach Kai und küsste mich auf dem Mund.
Bis spät in die Nacht knutschte ich mit Kai herum. Solange waren auch unsere Freunde unterwegs und kamen kurz nach Mitternacht wieder ins Büro. Sie bekamen nichts mit, dass wir rumgemacht hatten und schliefen gemeinsam ein. Leider konnten wir nicht lange schlafen, weil Warrens Vater um sieben Uhr morgens bei uns im Büro stand und uns alle aufweckte. „Guten Morgen“, begrüßte er uns, „Ihr müsst jetzt gleich eure Sachen packen, weil gleich die Kollegen kommen. Ich bedanke mich schon mal für den Wachposten in der Nacht. Alles ist heile geblieben, aber die Eingangstür wurde aufgebrochen, werde dafür einen Experten holen, damit er die reparieren kann. Geht mal in die Villa zurück und stärkt euch mit einem Frühstück.“ Unser Auftraggeber merkte nicht, dass Kai verprügelt wurde, da er mit seinem Bürokram beschäftigt war. Als wir unsere Schlafsäcke zusammengepackt hatten, verließen wir die Firma und gingen in die Villa, wo Warrens Mutter ein Frühstücksbüfett für uns vorbereitet hatte. Sie hatte Kais Verletzungen bemerkt und hatte sich leicht erschrocken. Auch Domi und Nicole wunderten sich. „Haben die dir ein Maschock oder ein Nockchan auf den Hals gehetzt?“, fragte der 16-Jährige. „Domi, das ist unhöflich!“, schimpfte die Frau unseres Auftraggebers. „Nein, schon gut. Ich kann das ertragen“, sprach Kai und setzte sich an dem Tisch. Wir hatten für uns Frühstücksteller genommen und saßen uns hin. Die Prügelattacke am Esstisch war vergessen.
Ich konnte den ganzen Tag nichts weiteres als an Kai denken. Mir wurde klar, dass ich wirklich zu ihm gehörte, aber ich wusste nicht, wie ich das Kalem erklären sollte. Das war der Haken bei der Sache, denn ich konnte ja nicht zwei Partner zur selben Zeit haben und sie wissen voneinander nichts. Sannah, Heureka, Kai, Brix und ich taten den Rest des Tages nichts, da die Clique sich bisher noch nicht blicken ließ. Auch unser Auftraggeber meldete sich nicht. Aber dennoch wussten wir, dass die Clique sich an uns rächen wollte. Aus Langeweile holte ich meinen Laptop heraus und ging auf unsere Schulhomepage. Von dort aus klickte ich auf mein Profil und sah, dass ich private Nachrichten von Kalem erhalten hatte. Sannah schaute über meine Schulter und sagte: „Wie romantisch. Kalem hat in den Mitteilungen sogar Herzchen hinzugefügt!“ Ich las mir die Nachrichten nicht durch und ging offline. „Warum antwortest du ihm nicht? Er ist doch noch dein Freund oder etwa nicht?“ „Ist doch egal... ich habe keine Zeit zum Antworten“, entgegnete ich und fuhr meinen Laptop herunter. Kai bekam das mit, mischte sich aber nicht ein. „Ich weiß schon warum, du bist in Kai verliebt, hast aber Angst, das Kalem zu beichten“, vermutete die Trainerin aus Kalos. In dem Moment störte uns Domi, mit Juliana in seinen Armen, und fragte uns, ob wir auf seine Tochter aufpassen würden. Brix war dagegen und schickte den 16-Jährigen samt dem Baby aus dem Zimmer. Daraufhin knallte er die Tür laut zu, sodass Juliana anfing, zu schreien. „Wie mich dieser Junge aufregt, ganz ehrlich“, seufzte er und lehnte sich an die Zimmertür. „Mir tun die Kinder leid, die du eines Tages auf die Welt bringen wirst“, sagte Sannah. „Erstens bin ich ein Kerl und kann als Kerl nur Kinder zeugen, zweitens werde ich mit Maike viele Kinder haben und drittens geht dich das nicht an“, sprach Brix und streckte aus Spaß die Zunge heraus. „Wo war ich eigentlich stehen geblieben?“, fragte uns die Trainerin aus Kalos.
Am Nachmittag gingen wir nach draußen und genossen die Wärme. Warren war nicht dabei, da er bei seinem Vater in der Firma war. Wir ahnten nicht, wer uns aufgelauert hatte und es handelte sich um die Clique, die ernst machten. „So trifft man sich wieder!“, rief der Anführer und ließ seine Faust knacken. „Wir wussten, dass ihr aus der Villa rauskommt, deshalb haben wir auch auf euch gewartet“, sagte die Jugendliche aus der Clique. „Hey, wir wollen keinen Stress, klar? Also geht uns aus dem Weg“, sprach Brix. „Halt deine Fresse, Knirps“, verlangte der Anführer und ging auf Kai zu, „Du siehst nicht schlecht aus mit deinen Verletzungen. Hab ich doch super hingekriegt, oder? Weißt du was, ich werde dich jetzt noch dazu krankenhausreif verprügeln.“ „Du kannst mir soviel drohen, wie du willst, aber davon wird es eh nicht besser. Ich fordere dich zu einem Pokémon-Kampf heraus. Wenn ich gewinne, lässt du die Familie Black für immer in Ruhe und wenn du gewinnst, kannst du mich verprügeln, so wie du es gerne willst“, schlug der Drachen-Trainer vor. „Kai, das kannst du doch nicht machen...!“, rief Birks Sohn erschrocken. „Guter Deal, ich bin dabei“, sagte der Anführer und gab Kai die Hand, um die Abmachung zu vereinbaren. Die beiden Trainer machten sich bereit und schickten ihre Pokémon in den Kampf. Der Jugendliche kämpfte mit Caesurio und Kai mit seinem Latios. „Mach diesen Jungen fertig!“, rief Sannah und feuerte Kai an. „Leg los. Setz eine Attacke ein“, sagte der Drachen-Trainer. „Mit Vergnügen. Caesurio, leg mit Nachthieb los!“ Caesurio lief auf Latios zu, um es mit Nachthieb zu attackieren. „Schutzschild!“, befahl Kai. Das legendäre Drachen/Psycho-Pokémon entfachte ein Kraftfeld, um sich vor dem Angriff zu schützen. „Und jetzt Drachenpuls!“ Latios schoss seinen Drachenpuls-Strahl auf Caesurio und landete damit einen Volltreffer, obwohl dies nicht sehr effektiv war. Caesurio konterte mit Kreuzschere zurück und sorgte dafür, dass Latios eine Runde zurückschreckte und keinen Angriff durchführen konnte. „Ob er die Mega-Entwicklung nutzen wird?“, fragte sich Heureka. „Ich glaub nicht. Dafür ist sein Latios noch nicht zutraulich genug“, glaubte Sannah. Bei diesem Kampf nutzte Kai nicht die Mega-Entwicklung bei seinem Latios. Er war sich absolut sicher, dass er den Kampf für sich entscheiden konnte, was auch so war. Die Clique konnte es nicht fassen, dass Kai ihren Anführer, trotz der Typenanfälligkeit, gewonnen hatte. „Du hattest nur Glück“, behauptete der Anführer und rief sein besiegtes Pokémon in den Pokéball zurück. „Mit Glück hat es nichts zu tun. Ich war halt besser als du und du wirst mit deinen Idioten die Familie Black in Ruhe lassen. Am besten gibst du mir auch gleich schon mal die Strukturzeichnung geben, die du gestohlen hast“, sprach Kai und schnappte sich die Zeichnung, die der Anführer in der Hand hielt. „Wir werden uns an die Abmachung halten und werden in Zukunft die reiche Familie in Ruhe lassen“, sprach der Anführer und verabschiedete sich mit seinen Leuten von uns. Wir konnten uns freuen, dass wir es geschafft hatten, die Zeichnung zurückzuholen und die Clique endgültig zu besiegen. Mit der Zeichnung im Besitz gingen wir direkt in die Firma von Mr. Black, um ihn die Zeichnung zu geben.

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Kapitel 44: Zurück in der Pokémon Academy!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 5 Feb 2015 - 9:45

Kapitel 44: Zurück in der Pokémon Academy!

„Vielen herzlichen Dank, dass ihr meine Zeichnung zurückgebracht habt!“, bedankte sich Mr. Black, „Und auch vielen Dank, dass ihr die Clique vertrieben habt.“ „Keine Ursache, dafür sind wir ja gekommen, um das Problem zu lösen“, entgegnete ich. „So wie das aussieht, könnt ihr wieder zurück zur Pokémon Academy fliegen“, stellte Warren fest, „Wenn ihr wollt, kann ich ihn anrufen, damit er euch abholen kommt.“ der Trainer rief Troy an und teilte ihn mit, dass wir die Mission erledigt hatten und bereit waren, Eventura City zu verlassen. Der Champ aus Hoenn wollte uns noch am selben Tag abholen und in der Zeit mussten wir auf ihn warten, aber Mr. Black gab uns eine Belohnung für den Auftrag. „Bevor ihr Einall verlässt, möchte ich euch zum Dank jeweils eine Belohnung geben. Bitte nehmt es an.“ Unser Auftraggeber ging zu seinem Safe und holte da viele Bündel Bargeld heraus, wertvolle Steine und einige Goldmünzen. Jeder von uns bekam einen Anteil davon. „Wahnsinn, wir bekommen Geld und Wertsachen als Belohnung!“, freute sich Heureka und bewunderte das kleine, gelbe Elektrojuwel, was Elektro-Attacken verstärken konnte. „Wusstet ihr, dass Rubine die Geburtssteine für den Juli sind? Ich habe nämlich im Juli Geburtstag“, sprach Brix, „Und Saphire sind Geburtssteine für den September. Ich möchte gerne einen Saphir für meine Freundin mitnehmen, wenn das möglich ist.“ Mr. Black gab den 18-Jährigen noch einen Saphiren mit. „Ich muss schon sagen, dass ihr es als Trainer wirklich drauf habt. Hoffentlich schafft ihr euren Abschluss auf der Pokémon Academy“, sagte Warren und wünschte uns viel Glück für unseren Erfolg in der Schule.
Am Abend standen wir mit unserem Gepäck am Hafen, wo uns Troy abholen wollte. Kai nutzte das lange Warten und sprach mich an. „Ich fand es echt cool, mit dir zusammen als Team die Mission zu erfüllen.“ „Danke, ich fand das auch ganz super“, gab ich zu und wurde etwas verlegen. „Unsere letzte Nacht hat mich auf was gebracht. Wie wäre es, wenn wir es mal miteinander versuchen würden, um zu sehen, ob wir auch wirklich füreinander geschaffen sind?“, schlug der Drachen-Trainer vor. Bei der Frage musste ich nicht lange überlegen und entschied mich dazu, mit Kai eine Beziehung zu führen, obwohl ich noch mit Kalem zusammen war. Brix bekam das mit und freute sich für seinen besten Freund und mich. „Glückwunsch für euch zwei hübschen, hehe“, gratulierte uns der 18-Jährige und grinste dabei. Sannah und Heureka hatten auch Wind davon bekommen und waren ebenfalls froh darüber, aber Sannah erinnerte mich noch an was bestimmtes. „Wie wirst du das Kalem erklären? Du kannst nicht eine Dreiecksbeziehung führen.“ Ich wusste, dass ich das Kalem beichten musste, aber Kai möchte mich dabei unterstützen, damit es keine Konsequenzen gab. Für mich war es wichtig, dass mein noch Freund das persönlich erfahren sollte. „Na los, wenn ihr schon ein Pärchen seid, müsst ihr euch auch mal küssen“, sprach Brix. „Weil ihr es seid“, entgegnete Kai und küsste mich auf dem Mund.
Nach wenigen Minuten kam auch Troy mit seinem Privatjet angeflogen und landete auf eine freie Fläche. Wir stiegen dort hinein und flogen zurück zur Pokémon Academy. Erst mitten in der Nacht kamen wir dort an und gingen direkt in unsere Wohnhäuser, um zu schlafen. Von den Gruppen, in den wir aufgeteilt wurden, waren wir die ersten, die die Mission erfolgreich gelöst hatten. Da wir früh fertig waren, mussten wir am nächsten Tag den freien Tag nutzen, um einen Bericht zu schreiben, was wir alles in der Mission machen mussten. Dies mussten wir dann Troy oder Cynthia per E-Mail senden, was wir auch machten. Den Rest des Sonntags verbrachten wir ganz entspannt und ich hing bei Kai und Brix in deren Zimmer ab. Ich war noch nie so glücklich wie jetzt. Selbst bei Kai merkte ist das Gefühl. Wir beide kuschelte zusammen auf seinem Bett, während Brix neidisch zu uns herüberschaute. Er würde am liebsten auch mit Maike kuscheln, aber sie war noch nicht von ihrer Mission zurück. „Habt ihr das gut, dass ihr viel rummachen könnt“, seufzte der 18-Jährige und vermisste seine Freundin sehr. Es fiel mir auch sehr schwer, dass Kalem nicht da war, damit ich mit ihn über unsere spontane Trennung reden konnte. „Was würdest du denn machen, wenn Maike keine Zeit für dich hätte?“, wollte ich wissen. „Keine Ahnung, zocken vielleicht, aber ich will lieber kuscheln...“, gab Birks Sohn als Antwort. Für Brix war es schwer, für ein paar Stunden ohne Maike auszukommen, deshalb schlug ich vor, dass er zu uns kommen sollte und mit uns Gruppenkuscheln machte. Der 18-Jährige war etwas verdutzt von dem Vorschlag, da er das Gefühl hatte, dass er mich ausspannen würde, aber so war das nicht. „Flotter Dreier oder so?“, fragte Kai und lachte dabei etwas. „Nein, nein, nein! Das ist doch verrückt!“, rief Brix total panisch und wedelte dabei hektisch mit seinen Händen, „Ich will doch nicht so eure frische Beziehung zerstören. Dafür seid ihr viel zu wertvoll.“ „Stimmt, aber das wäre doch mal was, oder?“, wollte der Drachen-Trainer wissen. Ich fand es lustig, wie die Jungs darüber diskutierten, ob wir zu dritt Sex haben würden, aber ich lehnte es ab. Brix war erleichtert, dass ich kein Interesse an der Idee zeigte. „Ja, und was sollen wir machen, bis Maike und die anderen von ihren Missionen zurückkehren?“, wollte er daraufhin wissen. „Wir können nichts anderes machen als zu warten, also ich habe hier meine Süße“, antwortete Kai und streichelte meinen Rücken. Der 18-Jährige wusste etwas, um die Zeit schneller vergehen zu lassen, indem er seinen Nintendo 3DS schnappte, sich damit auf sein Bett hinlegte und etwas Mario Kart 7 zockte.
Erst am Sonntagabend kamen unsere restlichen Klassenkameraden von ihren Missionen wieder und waren damit beschäftigt, ihr Gepäck auszupacken und sich danach zu erholen. Ich hatte Glück, dass Kalem noch nicht direkt in sein Zimmer kam, weil er den Bericht zu seiner Mission mit seiner Gruppe schriftlich bei Troy abgegeben hatte und danach zu Markus ging, um ihn von seiner Reise zu erzählen. Ich verbrachte den ganzen Tag lang bei Kai und Brix und fühlte mich nicht wohl, da ich wusste, dass mein noch Freund jederzeit in das Zimmer kommen und mich mit Kai inflangranti erwischen könnte. Dabei wollte ich ungern den schönen Moment einfach so verderben. Brix ahnte nicht, dass Maike bereits wieder zurück war, da er mit zocken beschäftigt war. Ich hörte nach wenigen Minuten Stimmen im Flur des Jungen-Wohnhauses und vermutete, dass Kalem in der Nähe war und gleich das Zimmer betreten würde. Mein Herz fing an zu rasen vor lauter Panik und Kai spürte meine Angst. Meine Vermutung lag richtig und es war wirklich Kalem, der soeben das Zimmer betrat. Er sah mich zusammen mit Kai im Bett und traute seinen Augen nicht. „Was ist hier los?“, wollte er wissen und ließ seinen Rucksack auf den Boden fallen. „Kalem, ich... äh, kann das erklären!“, rief ich total verzweifelt. „Nein, lass mal. Ich kümmere mich schon darum“, sagte Kai und klärte Kalem auf. Brix schaute zu und war gespannt auf Kalems Gesichtsausdruck, wenn er erfuhr, dass ich mich von ihm trennen wollte. „So, jetzt hörst du mir mal zu, du Klugscheißer. Du bist längst durchschaut worden und ich bin jetzt Carinas Freund. Es wäre besser, wenn du dich nicht zwischen uns stellst, denn sonst klatsch ich dir deine hässliche Visage mit nur einem Faustschlag weg“, sprach der Drachen-Trainer. „Und das soll mich jetzt etwa beeindrucken oder wie?“, wollte Kalem wissen und blieb ruhig bei dieser Situation, „Man sieht schon, dass du Schläge kassiert bekommen hast, mit deinem Veilchen und dem geprellten Ellenbogen.“ „Episch, oder? Das sind die Zeichen eines wahren Kämpfers, der um seine Traumfrau gekämpft hat und erfolgreich war. Ein Drache gibt niemals auf, wenn er um das kämpft, wovon er immer geträumt hatte“, entgegnete Kai. „Schon für dich“, sagte der Trainer aus Kalos, „Dass heißt aber nicht, dass Carina dir gehört.“ „Kalem, es ist aber so“, bestätigte ich, „Ich möchte mit dir Schluss machen. Ich leide unter unserer Beziehung.“ Kalem war erstaunt und versuchte, die Beziehung noch irgendwie zu retten, aber es brachte nichts. „Bitte, es ist aus zwischen uns. Ich bin jetzt mit Kai zusammen.“ Ich wusste, dass ich den Trainer aus Kalos sehr enttäuscht hatte, deshalb verließ er auch ziemlich wütend das Zimmer. „Krasse Nummer, echt! Das hat er voll verdient!“, rief Brix und lachte über Kalem. Ich fühlte mich zu einem sehr zufrieden, aber andererseits auch etwas traurig, da ich Kalem verletzt hatte. Kai fand, dass ich richtig gehandelt hatte und schlug vor, mit mir und Brix ins Mädchen-Wohnhaus zu gehen, um Maike und Serena zu begrüßen.

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Kapitel 45: Auf der Achterbahn der Gefühle!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 6 Feb 2015 - 11:05

Kapitel 45: Auf der Achterbahn der Gefühle!

Es wurde nächster Tag, ein Montag. Wir standen um kurz vor sieben Uhr auf und bereiteten uns für den Unterricht vor. Besonders Maike freute sich sehr über den heutigen Tag, da sie wieder viel Zeit mit Brix verbringen konnte, seitdem wir uns ein Wochenende lang nicht sehen konnten. Sie war nach dem Duschen und dem Rucksack packen direkt rausgegangen und hatte sich kurz vorm Unterrichtsbeginn mit Birks Sohn an unseren Schließfächern zum Küssen verabredet. Für Brix war es auch ziemlich ungewöhnlich, für ein kurzes Rendezvous vorm Unterricht früh aufzustehen. Am gestrigen Abend hatte er vergessen, ihr den Saphir zu schenken, den er noch zusätzlich von Mr. Black geschenkt bekam. Die beiden trafen sich zeitgleich vor unserem Klassenzimmer und gingen zu ihren Schließfächern, um etwas zu flirten. „Guten Morgen, mein Engel“, grüßte Brix und gab seiner Freundin einen Kuss auf dem Mund. „Ebenfalls einen wunderschönen, guten Morgen, Schatz“, grüßte Maike zurück und öffnete ihren Schließfach, um das Lehrbuch für den PokéDex-Kurs rauszunehmen. „Am liebsten würde ich den Technik-Kurs schwänzen, um mit dir ordentlich Sex zu haben“, sprach der 18-Jährige und schaute auch in seinem Schließfach. „Können wir gerne machen“, stimmte Maike ihm zu. Brix staunte nicht schlecht, als er hörte, dass seine Freundin auch schwänzen wollte. „Es war echt schwer, ohne dich auszukommen, aber ich bin froh, dass ich wir uns wieder anschmusen können“, freute sich die 18-Jährige und machte die Schließfachtür zu. „Da fällt mir ein... ich habe ein kleines Geschenk für dich“, fiel Birks Sohn ein und holte den echten Saphir aus seiner Jackentasche heraus. Maikes Augen funkelten, als sie diesen prachtvollen Edelstein sah und konnte es nicht glauben, dass das ihr Geschenk war. „Brix, der ist ja wunderschön. Wo hast du denn her?“, wollte sie wissen. „Den habe ich in der Mission bekommen und ich wusste ja, dass du im September Geburtstag hast und der Saphir ist der Geburtsstein für diesen Monat“, gab der 18-Jährige als Antwort, „Schau mal hier, ich habe den Rubin, meinen Geburtsstein für den Juli.“ „Du bist ein wahrer Goldschatz.“ „Aber auch der geilste, hehe.“ Die beiden fingen an, sich wieder zu küssen. Dabei packte er sie an den Hüften und hob sie hoch. Ihnen machte es nichts aus, dass die anderen Trainer das sahen und an ihnen vorbei gingen. Danach beschlossen sie, den heutigen Tag zu schwänzen, um sich daraus einen erotischen Tag zu machen. Sie gingen an einem Mädchen vorbei, das die beiden schwer verliebten Trainer wiedererkannte. Sie starrte den beiden hinterher und fand Brix richtig attraktiv. „Das ist also der Junge aus der Promo... interessant“, sprach sie und behielt die beiden Trainer aus Hoenn im Auge.
In den ersten beiden Stunden hatten wir bei Citro, Heureka und Professor Eich Technik-Kurs, wo wir uns gerade die Erfindungen von Citro anschauten. Es fiel garnicht auf, dass Brix und Maike nicht da waren. Aber laut Eich sollten wir heute eine neue Schülerin in der Klasse bekommen, aber diese ist auch nicht erschienen oder möglicherweise musste sie noch sämtliche Verträge im Lehrerzimmer unterschreiben. Nachdem wir uns die Erfindungen unseres Erfindergenies angeschaut hatten, fingen wir alle an, selbst etwas zu bauen, aber aus Holz. Jeder musste ein Häuschen für kleine Flug-Pokémon wie Taubsi, Dusselgurr oder Dartiri bauen und wir konnten entweder allein oder mit einem Partner daran arbeiten. Ich baute mit Kai ein Vogelhäuschen, aber es war schwerer als gedacht, da wir die Brettchen für die Wände gleichmäßig sägen mussten. Kalem war seit meiner Trennung mit ihm bei den Mädchen aus unserer Klasse mehr beliebter als sonst. Auch Serena fand Gefallen an ihm. Es schien so, als hätte er die Trennung gut verkraftet. Mir war es egal, ob Kalem der Frauenheld der Klasse war oder nicht, ich war mit Kai glücklich.
In der Zwischenzeit vergnügten sich Brix und Maike in ihrem Liebesnest und kuschelten nackt. Dabei küssten sie sich mehrmals und fanden, dass sie das richtige getan hatten. „Die Idee zu schwänzen war eine gute Entscheidung“, sprach Birks Sohn und war überglücklich. „Der Sex eben war richtig geil“, gab Maike zu und war völlig aus der Puste. Die beiden fanden den Vormittag schon gut gelungen und wollten auch nicht aufhören mit dem, womit sie angefangen hatten. „Das musste echt mal sein heute... es war sehr schlimm, übers Wochenende auf Sexentzug zu sein“, musste Brix zugeben und fühlte sich etwas gerädert. „Oh, da braucht wohl jemand eine Massage“, stellte Maike fest und wollte den Rücken ihres Freundes massieren, aber dieser hatte keine Lust darauf. „Könntest du mir möglicherweise einen blasen?“, schlug der 18-Jährige spontan vor. Die Trainerin aus Hoenn war einverstanden mit dem Vorschlag und verkroch sich unter die Bettdecke, um ihren Freund einen zu blasen, was ihm sehr gut tat. „Boah, wie geil!“, stöhnte Brix und genoss das mit vollen Zügen.
Das Mädchen hatte die beiden Trainer aus Hoenn aus den Augen verloren und chillte in der Aula des Schulgebäudes, anstatt zu uns in die Klasse zu gehen. Sie wusste nicht, wo sie nach Brix und Maike suchen sollte, deshalb wurde sie von Professor Birk gefunden, der sich über die Schülerin wunderte. „Sag mal, hast du keinen Unterricht?“, fragte er sie. „Ich bin neu hier und ich soll in eine Klasse kommen, die sich EG026 nennt, aber ich muss mich hier noch umsehen“, antwortete das Mädchen. „Diese Klasse hat gerade Technik-Unterricht und bei neuen Schülern mache ich gerne einen Rundgang durch die Schule“, sprach Birk und wollte freiwillig dem Mädchen die Schule zeigen, „Darf ich wissen, wie du heißt? Denn schließlich bist du in der Klasse, die ich auch unterrichte.“ „Mein Name ist Amalia... Amalia Delta, aber es ist besser, wenn Sie mich nur Amalia nennen.“ „Freut mich sehr, ich bin Professor Birk und unterrichte den Bereich PokéDex.“ Der Professor führte Amalia durch das ganze Schulgebäude, so wie er es bei uns an unserem ersten Schultag getan hatte. Dabei erzählte er auch von seinem Sohn Brix, der auch in der Klasse war, wo Amalia heute gehen sollte. Die Trainerin ahnte bereits schon, dass es um den Brix handelte, den sie vorhin vor unserem Klassenraum mit Maike sah. „Ihr Sohn könnte mir ja beim Einstieg bei den ganzen Fächern helfen“, sprach Amalia. „Wenn das mal so einfach wäre, denn mein Alexander ist ein kleiner Sturkopf, der sein eigenes Ding macht. Er interessiert sich nur für Mädchen“, erzählte Birk und wunderte sich nicht, dass ihn die neue Schülerin ständig nach den 18-Jährigen fragte. Er selbst fand die Beziehung seines Sohnes nicht passend. Zwar fand er Maike sehr nett und fleißig, aber ihr äußerliches Aussehen bereitete ihn große Sorgen. Er teilte Amalia noch mit, dass die Trainer ihre eigenen Zimmer besaßen, die sie mit bis zu zwei weiteren Trainern teilten. Daraufhin wollte er ihr noch die Wohnhäuser zeigen, aber Amalia reagierte schnell und fragte Birk: „Haben Sie vielleicht die Zimmernummer Ihres Sohnes? Besser wäre noch den Schlüssel für sein Zimmer.“ „Eigentlich ist das so, dass du als Mädchen keinen Schlüssel für das Jungen-Wohnhaus bekommst. Außerdem müsstest du bereits einen eigenen Schlüssel für dein Zimmer im Mädchen-Wohnhaus bekommen“, entgegnete der Professor, „Ich habe einen Ersatzschlüssel für das Zimmer meines Sohnes, aber den darf ich nicht weitergeben.“ Amalia hatte keine andere Wahl gehabt und musste sich ihren Zimmerschlüssel abholen, aber Professor Eich war noch im Unterricht, deshalb kümmerte sich Birk darum, dass Amalia ihr Zimmer bekam. Die beiden gingen ins Lehrerzimmer und Brix' Vater suchte die Liste der Zimmeraufteilung der Wohnhäuser auf. „Wo ist die Liste des Mädchen-Wohnhauses?“, fragte er sich und suchte an den Regalen. Während er mit suchen beschäftigt war, holte Amalia aus ihrer Hosentasche drei Streifen Kaugummi raus, nahm diese in den Mund und kaute eine kurze Weile daran, bis sie zu einem Klumpen wurden. Sie nahm den Klumpen aus dem Mund und machte einen Abdruck von dem Zimmerschlüssel, den Birk auf seinem Schreibtisch kurz liegen gelassen hatte. „Ah, hier ist sie!“, rief der Professor und schaute nach, welches Zimmer noch für die neue Trainerin frei war. Er wurde fündig und gab Amalia den Schlüssel für das freie Einzelzimmer im Mädchen-Wohnhaus.
Wir hatten Frühstückspause. Wieder saßen wir auf unserem Stammplatz der Cafeteria und genossen unsere Frühstücksteller, bestehend aus frischen Obst, warmen Kakao, ein belegtes Brötchen und einem Müsliriegel. Mein Ex-Freund Kalem saß mit den Mädels aus unserer Klasse, außer Heureka, an einem anderen Tisch und wurde von denen verwöhnt. Unser Thema am Tisch waren unsere Missionen, die wir übers Wochenende erledigen mussten. Jeder hatte interessante Geschichten parat und sie wunderten sich auch über die Prügelattacke auf Kai. „Du warst ja richtig mutig!“, stellte Tierno fest, „Aber gut, dass du von Carina verarztet wurdest.“ „Ohne sie wäre ich auch nicht stark genug, um mich von meinen Schmerzen abzulenken“, sprach Kai und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Ihr küsst euch? Seid ihr jetzt etwa ein Paar?“, wollte Ash wissen. Der Drachen-Trainer und ich bestätigten dies. „Kalem hat es sicher nicht verkraftet, als er von eurer Beziehung erfuhr, oder?“, fragte Trovato. „Er ist schon darüber hinweg, wie man es sieht“, antwortete ich und schaute zu meinem Ex, „Er hat schon viele Kandidatinnen, mit denen er was anfangen würde, aber das interessiert mich nicht. Er hat sein Leben und ich habe mein Leben und das teile ich mit Kai.“ Citro fiel auf, dass Brix und Maike nicht da waren und fragte Kai, was mit dem 18-Jährigen los sei. „Er ist am schwänzen, um sich mit Maike zu vergnügen“, antwortete mein Freund, „Ich kann die beiden auch verstehen, wenn man sich ein Wochenende lang nicht gesehen hat und noch vieles nachholen muss.“ „Verstehe...“, sprach der Erfinder, „Na gut, wenn er mit seiner großen Liebe die Zeit nachholen will, kann er es machen, heißt aber nicht, dass er damit die Schule vernachlässigt.“ „Wird er schon nicht. Er wird morgen sicher in den Unterricht kommen. Maike auch“, entgegnete Kai und nahm sich einen Schluck Kakao.

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Kapitel 46: Ein Beweis der Liebe!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 7 Feb 2015 - 17:04

Kapitel 46: Ein Beweis der Liebe!

„Jetzt fühle ich mich viel besser“, stöhnte Brix und war zufrieden mit dem, was Maike machte, „Endlich sind diese Spannungen an meinem Lümmel weg. Frag mich nicht, wie das zustande kam.“ Maike war glücklich, dass ihr Freund sich wieder besser fühlte und bereit war, sie wieder schön zu verwöhnen. Sie küssten sich wieder ununterbrochen. „Ich finde, dass wir öfters schwänzen sollten“, fand die 18-Jährige. „Klingt zwar gut, aber du kennst ja meinen spießigen Vater. Er würde sofort an die Decke gehen, wenn er erfährt, dass ich jeden Tag blau mache“, entgegnete Brix, „Und weiß du was. Da morgen dieser Test ist, können wir ja jetzt gleich zusammen lernen. Mir ist es auch wichtig, dass ich gute Noten bekomme, denn schließlich möchte ich Champ der Hoenn-Region werden.“ Maike fand die Idee, weiter für den Test zu lernen, nicht schlecht und wollte jetzt direkt schon damit anfangen. Sie stieg vom Bett herunter, um sich anzuziehen. Dabei wurde sie von ihrem Freund beobachtet. „Du siehst verdammt sexy aus“, gab Birks Sohn zu und schaute Maike verliebt an. „Danke, du aber auch“, bedankte sich die Trainerin aus Hoenn und gab Brix seine Klamotten, damit er sich auch anziehen konnte, um mit seiner Freundin zu lernen. Die beiden holten ihre Lehrbücher aus ihren Rucksäcken heraus und fingen dann an, für den morgigen Test bereit zu sein. Zwar war es für Brix zu langweilig, aber schließlich ging es um seinen Traum als Pokémon-Champ seiner Heimatregion und um die guten Noten. „Der Mega-Stein wird von dem Pokémon getragen, welches ihm angepasst wird und der Trainer trägt den Schlüsselstein bei sich. Zum Beispiel trägt ein Glurak den Gluraknit X oder den Gluraknit Y. Beide Steine sind ziemlich verschieden“, erzählte Maike, „Ein Gluraknit Y bringt für Glurak als Mega-Glurak die Fähigkeit Dürre her und als Mega-Glurak X sieht es dank der schwarzen und blauen Körperfarbe und der Typenkombi Feuer und Drachen mehr Schwung in dem Kampf.“ Brix gähnte vor lauter Langeweile und hatte seine halboffenen Augen in seinem Lehrbuch. Aber sein Blick war auf Maike gestellt, besonders auf ihre Oberweite.„Hast du dir das aufgeschrieben, Schatz?“, wollte die Trainerin wissen. „Was? Oh... äh... nein, sag das bitte nochmal auf, ja?“, entgegnete Brix und nahm sich seinen Schreibblock auf dem Schoß und einen Füller in die Hand, um Maikes Bericht auf Papier zu bringen.
„Du siehst schon, dass das Internat ziemlich groß ist, hehe“, lachte Birk, nachdem er Amalia den Rest der Schule gezeigt hatte. „Tja, was anderes habe ich ja auch nicht erwartet“, entgegnete die Trainerin und wirkte sehr genervt, da sie Professor Birk nicht so schnell loswerden konnte wie gedacht. Sie würde am liebsten in ihrem Zimmer gehen und den Abdruck von dem Zimmerschlüssel mit der Nummer 134 auf ein härteres Material nachzumachen. „Hast du noch Fragen, zum Beispiel wie es schulisch mit den Unterrichtsstoffen vorangeht oder so?“, fragte Brix' Vater. „Nicht so genau, aber ist Ihr Sohn vielleicht so gut, dass er mir möglicherweise Nachhilfe geben könnte?“, wollte Amalia wissen. Birk erzählte, dass sein Sohn sich bemühte, um in sämtlichen Fächern auf mindestens befriedigend zu stehen. Aber so wirklich interessierte sich Brix nicht so sehr für die Schule, außer den Missions-Kurs und den Sporttag. Das waren seine Lieblingskurse. „Ich bin mir sicher, dass er dir die ganzen Themen erklärt, die in eurer Klasse besprochen wurden. Ist zwar etwas viel, aber dafür steht das Wochenende zur Verfügung“, sprach der Professor, „Morgen habt ihr auch euren ersten Test im Mega-Bereich. Wenn du Lust hast, kannst du am Nachmittag mit Alexander lernen.“ „Das wäre mir ein Vergnügen“, sagte Amalia und hoffte, dass Professor Birk sie jetzt in Ruhe lassen würde. Brix' Vater starrte auf seine Armbanduhr und stellte fest, dass er noch an seinem Arbeitsplatz im Lehrerzimmer was erledigen und für den morgigen Unterricht einige Vorbereitungen planen musste. „Ich muss dann mal los. Wenn irgendwas sein sollte, komm zu mir ins Lehrerzimmer. Bis später dann!“ Amalia nutzte die Mittagspause, die in wenigen Minuten kam, um in ihrem Zimmer zu gehen, um den Abdruck zu einer Kopie des Zimmerschlüssels zu machen. Als sie im Mädchen-Wohnhaus kam und nach ihrem Zimmer suchte, konnte sie es kaum noch erwarten, Brix persönlich kennenzulernen. Sie hatte ihn zum ersten Mal in unserer Promo für die Schule gesehen und hatte sich direkt hier in der Schule angemeldet. Amalia fand ihr Zimmer, betrat es und dachte nicht daran, ihren Koffer auszupacken. Stattdessen setzte sie sich auf ihrem Bett und schnitzte mit einem Taschenmesser den Umriss des Zimmerschlüssels auf ein Stück Holz, was sie auf der Fensterbank fand.
Nach der Mittagspause ging ich mit Kai, Citro, Heureka, Ash, Tierno und Trovato auf dem Campus, um nochmals für den Test im Mega-Kurs zu lernen, um unsere Gehirne auf den aktuellsten Stand zu bringen. „Was denkt ihr, wird der Test leicht oder doch eher schwer?“, wollte der Hobby-Tänzer wissen. „Kommt drauf an, was für Fragen auf den Testbögen stehen“, sprach Kai und fühlte sich bereit, den Test jetzt schon zu schreiben. „Ich bin mir sicher, dass die Fragen extra für uns leicht sind, weil das unser erster Test ist“, sagte Trovato. „Egal, wie leicht oder schwer der Test sein wird, wenn wir fleißig lernen, bekommen wir auch gute Noten“, entgegnete ich. Alle waren sich sicher, dass sie durch das Lernen gute Noten bekamen, deshalb nutzten wir den Nachmittag dafür. Kai half mir auch dabei, nochmals einen Blick auf unsere Notizen zu werfen, um noch weitere Infos zur Mega-Entwicklung hinzuzufügen. „Ihr seid ein echt tolles Paar“, stellte Heureka bei uns fest. „Vielen Dank“, bedankte ich mich bei meiner 10-Jährigen Klassenkameradin. „Carina ist ja auch eine echt süße, geile Braut“, sprach der Drachen-Trainer und umarmte mich liebevoll. Dabei gab er mir einen Kuss auf meine Lippen. „Eure Liebesgeschichte könnt ihr nachher noch fortsetzen. Schließlich wollen wir jetzt für den Test etwas lernen“, sagte Citro und blätterte die Seiten des Lehrbuches durch. Am liebsten würde ich mit Kai kuscheln, aber die schulischen Aufgaben standen vorerst im Vordergrund.
„So, wir sind fertig!“, rief Maike freudig und machte ihr Lehrbuch zu. Brix war noch am schreiben, da er seine Freundin meist nicht zugehört hatte und an was anderes dachte als dem Test. „Bist du schon mit den Notizen fertig?“ Der 18-Jährige antwortete nicht darauf und kritzelte irgendwas auf seinem Block. Dabei buchstabierte er einige Fachbegriffe. „Darf ich mal deine Notizen abschreiben?“, fragte Maike ihren Freund und schaute auf die Notizen. Birks Sohn reagierte erschrocken und hielt panisch den Block an seiner Brust. „Ich.. bin noch nicht fertig!“ „Komm schon. Ich will das nur stichwortartig auf meinem Block aufschreiben“, sprach die 18-Jährige und wollte den Block von Brix' Armen wegreißen, aber er ließ es nicht zu. „Ich hab noch was vergessen, was unbedingt für den Test wichtig ist. Lass es mich bitte noch aufschreiben oder warte einfach bis heute Abend... ich werde dir die Notizen als private Nachricht senden, ja?“ „Lass den Quatsch. Gib mir einfach deinen Block“, sagte Maike und wollte nicht sauer sein, aber sie hatte keine andere Wahl gehabt. Brix musste ihr zögernd den Block geben und wurde direkt rot im Gesicht. Auf den Notizen hatte der 18-Jährige seine Freundin in einem knappen Bikini gezeichnet und streckte dabei die Zunge raus. Dabei war noch eine Sprechblase zusehen, worin stand 'Ich bin die Bitch eines geilen Trainers'. „Was soll ich sagen...? Du bist meine geile Bitch... hehe“, lachte Brix und schämte sich für seine Zeichnung. Er ahnte schon, dass seine Freundin ihn anmotzen würde, aber sie fand seine Zeichnung sehr gut, auch wenn die Oberweite etwas zu groß geraten war. „Ich finde das richtig süß.“ „Ehrlich? Leck mich fett, das freut mich echt!“, rief Brix freudig. „Ja, echt. Aber findest du nicht, dass meine Brüste etwas zu groß sind auf dieser Zeichnung? Ich meine, so groß sind meine in echt nicht.“ „Magst du etwa deine großen Titten nicht? Ich hätte noch auf meiner Zeichnung eine unbekleidete Muschi zeichnen können, aber ich habe an deine geilen Ballons gedacht...“ „Klar mag ich meinen Körper. Ich möchte aber nicht, dass du enttäuscht wirkst, wegen den riesigen Doppel-D Brüsten. Und den Bikini finde ich richtig schön, auch wenn man nicht viel von dem sieht“, stellte Maike fest. Brix war nicht enttäuscht. Er fand die Kritik sehr hilfreich und die Zeichnung war ein Zeichen dafür, wie sehr er seine Freundin liebte. „Okay, dann werde ich dir mal die Notizen geben, damit du sie abschreiben kannst“, sagte Birks Sohn und gab Maike seinen Schreibblock. Daraufhin schrieb die 18-Jährige die Notizen ihres Freundes ab und gab ihn den Block danach wieder zurück. Sie bedankte sich bei ihm mit einem Kuss auf dem Mund.

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Kapitel 47: Amalia, die Rebellin!

Beitrag von Reshikrom94 am So 8 Feb 2015 - 11:55

Kapitel 47: Amalia, die Rebellin!

Am Abend brachte Kai mich ins Mädchen-Wohnhaus, weil ich noch duschen wollte. Dabei kam ihn die Idee, ob er mit mir duschen wollte, aber ich lehnte es ab, was den Drachen-Trainer nicht traurig machte. „Es wird nicht lange dauern. Wenn du magst, kannst du auf mich warten“, sagte ich und ging ins Badezimmer. Kai wartete im Zimmer auf mich und schaute sich aus Langeweile dort um. Serena und Maike waren noch nicht zurück, was der Drachen-Trainer sehr gut fand. Er wollte ungern seine Ex-Freundin sehen und Maike war mit Brix beschäftigt. Kai sprach mit sich selbst, indem er einige Stichworte zu den morgigen Test aufsagte. Ich konnte meinen Freund hören und fand es sehr vorbildlich von ihm, dass er für sich noch übte. Es dauerte nicht lange, bis ich mit duschen fertig war und ging nur mit einem Handtuch bekleidet aus dem Badezimmer. „Ah, da ist ja meine Süße“, sagte Kai und ging auf mich zu. „Vorsicht, ich bin noch etwas nass“, warnte ich meinen Freund. „Das macht nichts. Ich finde es geil, wenn du noch feucht bist“, entgegnete der Drachen-Trainer und fing an, mich zu küssen. Dabei berührte er mich am ganzen Körper. „Sag mal, möchtest du vielleicht ein kleines Dessert haben, bestehend aus geilen Sex und süßen Küsschen?“, schlug Kai flirtend vor. Ich musste nicht lange überlegen und stimmte zu. Ich zerrte den Drachen-Trainer ins Badezimmer und verschloss dabei die Tür von innen. Knutschend zog sich mein Freund komplett aus und stieg mit mir in die Duschkabine. Dabei gingen wir wieder richtig zur Sache, besser als beim letzten Mal, als wir Sex in unserem Klassenraum hatten. Wir genossen diesen schönen Moment und nach einer Weile kam Serena ins Zimmer herein und stellte ihren Rucksack auf einem Stuhl ab, da sie nebenbei mit ihrem Handy beschäftigt war und Musik hörte. Das Gestöhne bekam sie nicht mit, da sie Kopfhörer trug. Sie nahm diese ab und hörte uns. Dabei gab sie ein genervtes Seufzen ab und wartete darauf, bis wir nach ungefähr zwanzig Minuten aus dem Badezimmer kamen. „Hey, Serena!“, grüßte ich und lächelte dabei, „Und wie war das lernen mit den Mädels... und Kalem?“ „Ganz gut“, antwortete Serena, „Und wie war es bei euch unter der Dusche?“ Ich war immer noch etwas enttäuscht, dass meine Mitbewohnerin noch sauer auf mich war, weil ich mit Kai zusammen war. „Unglaublich, dass ihr es noch hier miteinander treiben müsst. War das Klassenzimmer nicht groß genug oder wie?!“ „Bleib bitte locker, ja? Es ist ja nichts schlimmes passiert“, sagte Kai und versuchte, seine Ex-Freundin zu beruhigen, aber sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. „Ihr seid so widerlich, ganz ehrlich!“ „Du kannst uns soviel beleidigen, wie du willst, aber es bringt dir dadurch auch nichts. Ich liebe Carina halt so sehr und ich finde, du hast einen anderen besseren Jungen verdient, der dir das bieten kann, was du von ihm wünschst“, sprach der Drachen-Trainer. „Du hast mich verletzt und Carina hat Kalem verletzt. Es ist kein Wunder, dass ich so ausflippe!“, rief die Trainerin aus Kalos, „Und ich möchte, dass du jetzt unser Zimmer verlässt, klar? Ich ertrage dich nicht mehr länger hier!“ „Du kannst doch nicht meinen Freund rauswerfen. Schließlich ist das auch mein Zimmer“, entgegnete ich. Serena fühlte sich, als würde sie über mein Leben bestimmen und könnte alles machen, worauf sie Lust und Laune hatte. Kai gab schließlich nach und verließ das Zimmer, um weiteren Stress mit seiner Ex zu vermeiden. Daraufhin ignorierte mich meine Mitbewohnerin den Rest des Abends nur noch und legte sich auf ihr Bett hin, um weiter Musik zu hören.
Kai ging durch den Flur des Mädchen-Wohnhauses und machte einen kurzen Halt im Aufenthaltsraum, um sich am Kaffeeautomaten einen Becher warmen Kakao zu holen. Er wusste nicht, dass Amalia ihn beobachtete. Sie sah auch den Zimmerschlüssel, der aus seiner Jackentasche rausschaute, mit den Ziffer 134. Nachdem er sich seinen Kakao geholt hatte und das Mädchen-Wohnhaus verließ, nahm die Trainerin die Verfolgung auf und folgte den Drachen-Trainer ins Jungen-Wohnhaus. Dort angekommen traute sich Amalia, Kai anzusprechen. „Hey, Trainer!“ Mein Freund drehte sich zu ihr und fragte verdutzt: „Redest du mit mir?“ „Mit wem denn sonst?“, entgegnete die Trainerin, „Ich bin neu hier an der Schule und bin in einer Klasse, die sich EG026 nennt.“ „Welch ein Zufall, das ist meine Klasse“, sprach Kai und nahm sich einen Schluck Kakao, „Und was möchtest du von mir?“ „Ich habe gehört, dass ihr morgen einen Test schreibt und dieser Professor Birk meinte, ich sollte mit seinem Sohn lernen, aber seinen Namen habe ich vergessen. Weißt du vielleicht, wen ich meine?“ Der Drachen-Trainer wusste genau, wen Amalia meinte und konnte ihr sogar weiterhelfen. „Du meinst bestimmt Brix, meinen Mitbewohner. Zu ihm wollte ich gerade.“ Die Trainerin wirkte etwas verwirrt, als er den Kosenamen nannte. Kai beschloss, die neue Schülerin mit in sein Zimmer zu nehmen, damit er sie seinen besten Freund vorstellen konnte. Er stellte sich ihr vorher namentlich vor, damit sie ihn auch direkt ansprechen konnte. Sie stellte sich ihn ebenfalls vor. Als die beiden an der Zimmertür ankamen und Kai mit dem Schlüssel die Tür öffnete, konnte Amalia es garnicht erwarten, Brix zu sehen. „Okay, wir sehen uns morgen vorm Unterricht wieder“, sagte Brix zu Maike und gab ihr zum Abschied einen Kuss auf dem Mund, „Schlaf gut, meine Hübsche.“ „Danke, du auch“, entgegnete Maike und ging an Kai und Amalia vorbei. „Hey, Bro. Amalia will was von dir“, teilte Kai mit. „Sorry, aber ich bin vergeben, hahaha!“, lachte der 18-Jährige, „Spaß beiseite. Also, was willst du von mir?“ Amalia fand die freche Art von Brix sehr schmeichelhaft und sprach: „Du bist also Brix... nett, dich kennenzulernen. Du fielst mir direkt auf.“ Birks Sohn lachte und nahm Amalia nicht sehr ernst. „Dein Daddy hat mir viel von dir erzählt und meinte, du seist ein guter Trainer.“ „War klar, dass mein Vater dich zu mir geschickt hat. Was anderes würde er auch nicht machen“, entgegnete der 18-Jährige. „Du scheinst ja ein richtiges Kleinkind zu sein, so wie dich dein Vater bemuttert“, stellte Amalia bei Brix fest. „Mädel, pass auf, was du sagst, klar? Ich kann auch anders!“ Kai versuchte, seinen besten Freund zu beruhigen, aber er war extremst sauer auf die Schülerin, da sie ihn als Kleinkind bezeichnete. Amalia fand es lustig, wie sie Brix damit so gereizt hatte. Dabei vergaß sie, warum sie bei den Jungs anwesend war. Es ging um den morgigen Test im Mega-Bereich. „Ich habe dich in dieser Promo gesehen, die online auf der Schulhomepage zu sehen war. Dabei bin ich auch zum Entschluss gekommen, mich hier auf dieser Schule anzumelden, um dich kennenzulernen. Du machst einen ziemlich coolen Eindruck, auch wenn du sehr kindisch wirkst“, sagte die Trainerin. „Jetzt kennst du mich und zisch bitte ab, ja?“, verlangte Brix von Amalia, „Da ist die Tür. Wenn du willst, kannst du auch gerne das Fenster nehmen, um raus zu springen.“ „Ich weiß, dass du heute den Unterricht geschwänzt hast, um mit deiner komischen Schlampe intim zu sein. Ich könnte deinem Vater von deiner heutigen Aktion erzählen, aber sowas mache ich nicht, weil ich selbst nichts von dieser Schule halte.“ „Und warum hast du dich dann hier angemeldet, wenn du die Schule abscheulich findest?“, wollte Birks Sohn wissen. „Wie schon gesagt, um dich kennenzulernen. Ich kann dich gerne in meine Tätigkeiten als Schwänzerin und Rebellin einweihen. Ich stehe nämlich auf Ärger und Stress der Gemeinschaft, und besonders auf dich“, entgegnete Amalia und fing an, ihren Schwarm zu verführen. Dieser reagierte schnell und fand, dass er was besseres zu tun hatte, als die Schule auf dem Kopf zu stellen. Kai mischte sich nicht bei diesem Gespräch ein, fand aber, dass es sich nicht schlecht anhörte, da er manchmal auch seine rebellische Seite zeigte. „Pass auf... mein Vater will ja, dass ich hier auf dieser Schule gute Leistungen einbringe, aber wir können gerne was davon planen, wenn du nichts dagegen hast.“ „Ausgezeichnet!“, freute sich Amalia und plante direkt eine Tat für den morgigen Tag, was Kai nicht so sehr gefiel. Er hoffte, dass die Trainerin eine Aktion am Nachmittag planen würde, aber sie plante diese schon kurz vor dem Unterrichtsbeginn. „Morgen früh bin ich noch mit Maike verabredet. Können wir das nicht auf später verschieben?“, wollte Brix wissen. „Wenn du Lust auf Ärger in dieser Schule hast, musst du dich auch damit abfinden, dass du keine Zeit für deine komische Freundin hast!“, rief die Trainerin und gab den 18-Jährigen noch Zeit bis morgen früh, damit er sich entscheiden konnte, ob er mitmachen wollte oder nicht. Daraufhin verließ Amalia das Zimmer und ließ die Jungs allein.
„Was wirst du machen?“, fragte Kai. „Ich weiß es nicht... dieses Mädel hat mich echt um den Finger gewickelt und ja, sie sieht auch schon sexy aus“, gab Brix zu und war völlig durcheinander. „Morgen steht der Test an und das ist deine Chance, deine erste gute Note zu erhalten, damit dein Vater sich freuen kann“, sprach der Drachen-Trainer, „Was ist dir denn wichtiger? Maike und der Test oder Amalia und diese rebellischen Aktionen?“ „Ist doch ganz klar! Meine Maike und der morgige Test sind mir wichtig, aber bei dieser Amalia kann ich Action haben, auch wenn ich sie nicht wirklich gut kenne“, entgegnete Birks Sohn. „Das ist allein deine Entscheidung, was du machen wirst, aber ich bevorzuge lieber, dass du morgen beim Test mit dabei bist.“ Brix saß zwischen den Stühlen. Zu einem war es wichtig, mit Maike viel Zeit zu verbringen und auch den Test mit einer guten Note zu bestehen und zum anderen mit Amalia Blödsinn zu machen und sich um nichts für die Schule zu kümmern. Das bereitete Kai große Sorgen.

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Kapitel 48: Großer Ärger! - Teil 1

Beitrag von Reshikrom94 am So 8 Feb 2015 - 14:15

Kapitel 48: Großer Ärger! - Teil 1

Es wurde nächster Tag. In den ersten beiden Stunden stand der Mega-Bereich an und sie waren auch die wichtigsten Stunden von allen, denn wir schrieben in dem Kurs unseren ersten Test. Alle aus unserer Klasse waren pünktlich und warteten vor unserem Klassenraum auf Professor Platan, bei dem wir den Test schrieben. Brix ging auf Maike zu und gab ihr einen Kuss zum Gruß. „Endlich ist es soweit. Ich konnte die Nacht kaum schlafen vor Aufregung“, erzählte Maike und hatte Panik, dass sie den Test nicht bestehen würde. „Geht mir auch so, aber ich wollte noch mit dir darüber reden...“, sprach der 18-Jährige und wirkte nervös dabei. Kai beobachtete seinen besten Freund und hoffte, dass er nichts falsch machte. „Zwar ist es mir wichtig, dass ich den Test mitschreiben soll, aber ich habe noch was anderes vor.“ „Wie meinst du das denn jetzt?! Willst du wieder schwänzen?“, wollte die Trainerin aus Hoenn wissen. „Nicht direkt, aber ich bin mit Amalia verabredet“, gab Brix als Antwort. „Wer ist Amalia? Und wieso bist du mit ihr verabredet? Kenne ich sie etwa?“ Maike wurde wütend und wollte von ihrem Freund eine Erklärung haben. „Es ist nicht so, wie du denkst, aber sie möchte mit mir eine rebellische Aktion starten. Für Ärger sorgen und so.“ „Was geht bloß in deinem Dickschädel vor? Hallo! Es geht um deine Leistungen in dieser Schule und eine schlechte Note kannst du dir nicht leisten, also vergiss bitte diese blöde Aktion und kümmere dich um deine erste richtige Note!“ Brix fand, dass seine Freundin überreagierte und beschloss, den Unterricht wegen Amalia zu schwänzen, was Kai überhaupt nicht gefiel. Es war zu spät, um ihn noch aufzuhalten, denn Platan kam direkt zu uns und schloss die Klasse auf. „Professor, warten Sie bitte einen Augenblick, ja?“, verlangte der Drachen-Trainer von unserem Lehrer, um seinen besten Freund zurück zu holen. „Kai, wir haben jetzt keine Zeit zum warten. Ihr schreibt jetzt gleich den Test“, sprach Platan und hatte es eilig. Wir betraten das Klassenzimmer, setzten uns auf unsere Plätze und bekamen von dem Professor die Testbögen, die wir innerhalb von den beiden Schulstunden ausfüllen mussten. Die Schüler, die an dem Termin fehlten, hatten keine Chance mehr, jetzt noch an dem Test teilzunehmen, weshalb dieser dann schnell nachgeholt werden musste. „Ihr habt neunzig Minuten Zeit. Partnerarbeit und abgucken sind untersagt“, sagte Platan und gab uns ein Zeichen, damit wir loslegen konnten.
In der Zwischenzeit traf sich Brix mit Amalia vor der Schulbibliothek. Die Trainerin war erfreut, dass sich der 18-Jährige entschieden hatte, mit ihr den Plan durchzugehen. „Gut, dass du Zeit für mich hast, Brix. Dann wollen wir mal loslegen, oder?“ „Jawohl!“ Birks Sohn war hochmotiviert und gespannt, was auf ihn zukam. Amalia erklärte ihn, dass die Studenten in der Schulbibliothek die geliehenen Lehrbücher in die Regale einräumten. Sie hatte sich überlegt, mit ihrem Pokémon Brutalanda die Studenten feurig zu überraschen. Brix musste sein Gewaldro ebenfalls mit in dieser Aktion beteiligen lassen, damit es noch besser werden sollte. Dabei merkte er nicht, dass jederzeit sein Vater kommen und ihn dabei erwischen würde. Die beiden Trainer betraten die Schulbibliothek und suchten sich eine ruhige Stelle des großen Lesesaals, um ihren Plan in die Tat zu setzen. „Brutalanda, komm heraus!“, rief Amalia und warf ihren Pokéball, woraufhin ihr Brutalanda herauskam. „Los, Gewaldro!“, rief Brix und warf ebenfalls seinen Pokéball, woraufhin sein Gewaldro herauskam. „Hör gut zu, Brix. Ich starte die Aktion, indem ich Brutalanda befehle, Flammenwurf einzusetzen. Danach kommst du mit Gewaldro an und mischt mit Laubklinge, ja?“, schlug die Trainerin vor. „Alles klar“, entgegnete der 18-Jährige und wartete darauf, bis er an der Reihe kam. „Brutalanda, setz Flammenwurf ein und heize mal die Stimmung etwas auf, haha!“ Das kräftige Drachen/Flug-Pokémon spuckte eine gewaltige, blaue Flamme aus seinem Maul und zielte auf die Decke. „Dieser Flammenwurf sieht ja anders aus!“, stellte Birks Sohn fest. „Wusstest du, dass blaue Flammen heißer sind als normale Flammen? Nein, dann hast du hier den Beweis“, sagte Amalia. Noch hatte kein Ass-Trainer den Flammenwurf bemerkt, aber Brix fand die Attacke sehr interessant, besonders, weil die Flamme einen tollen Blauton hatte. Dafür hatte Amalia lange trainiert, damit ihr geliebtes Brutalanda es drauf hatte. Jetzt war Gewaldro dran, um mit Laubklinge die Regale umzuwerfen. Der Aufprall des großen Bücherregals regte die Aufmerksamkeit der Studenten an und sie liefen zu der Stelle hin, wo es hingefallen war. „Der Köder kommt“, sprach Amalia und blieb ganz ruhig, als die Studenten die beiden Trainer mit den Pokémon entdeckten. „Was macht ihr hier?!“, rief Markus. „Brutalanda, setz Feuersturm ein!“, befahl die Trainerin. Brutalanda spuckte einen gewaltigen Feuersturm und setzte die halbe Schulbibliothek in Brand. Markus handelte sofort und rief sein Turtok aus dem Pokéball, um mit einer Aquawelle das Feuer zu löschen. Seine Kollegin betätigte den Feueralarm. Der Alarm schrillte im ganzen Schulgebäude und jede Klasse musste evakuiert werden. Auch unser Test musste wegen dem Feueralarm für eine gewisse Zeit ausfallen.
Alle Schüler, Studenten und Lehrer versammelten sich auf dem Campus und mussten Ruhe bewahren. Den Brand konnte man von unserer Position aus deutlich erkennen. Kai hatte bereits einen Verdacht, wer für den Brand in der Schulbibliothek verantwortlich war. „Wer steckt denn die Schulbibliothek in Brand?“, fragte sich Lucia. „Es könnte auch ein Gegenstand sein, das einen Defekt hatte oder so“, glaubte Xenia. Jeder aus unserer Klasse fragte sich, was die Ursache für den Brand war. Panisch kam Professor Birk zu uns und wollte wissen, ob wir alle wohlauf waren. Platan konnte seinen Kollegen beruhigen und ihn mitteilen, dass alle aus unserer Klasse rechtzeitig das Schulgebäude verlassen konnten. „Nichts ist in Ordnung!“, rief Maike. „Wie meinst du das?“, fragte Birk nach. „Brix ist noch im Gebäude und so ein Mädchen namens Amalia“, antwortete die Trainerin aus Hoenn. „Waaas?! Das darf ja wohl nicht wahr sein!“, rief Brix' Vater total panisch und verzweifelt, „Ich muss ihn unbedingt da raus holen!“ „Ich werde ihn da schon raus holen“, sagte Kai und meldete sich freiwillig dafür, in die Schulbibliothek zu gehen, um seinen besten Freund zu befreien. „Das ist zu riskant, Kai. Du könntest dich schwer verletzen!“, mischte ich mich ein und wollte nicht, dass mein Freund das tat. „Ich komme mit“, meldete sich Maike. Selbst Platan und Birk konnten meine beiden Freunde nicht aufhalten. Kai und Maike gingen zum Notausgang der Schulbibliothek, die noch nicht von Feuer befallen war und kamen mit höchster Vorsicht hinein. Ihre Pokémon Latios und Lohgock halfen mit bei der Rettungsaktion.
Amalias Pokémon fühlte sich von Turtok angegriffen und machte weiter mit Feuersturm und setzte weitere Stellen der Schulbibliothek in Brand. Brix' Gewaldro warf einige andere Bücherregale mit Laubklinge um, aber langsam verlor sein Trainer den Mut dazu, weiter zu machen. „Halte dieses Turtok bitte auf!“, verlangte Amalia von Brix. Der 18-Jährige versuchte, seinen Schlüsselstein zu aktivieren, um bei seinem Gewaldro eine Mega-Entwicklung auszulösen, aber dieser schlug ein weiteres Mal fehl. „Warum klappt das nicht?!“, beschwerte sich Birks Sohn und war total verzweifelt. Markus' Turtok hatte keine Chance gehabt, die gewaltigen Flammen zu löschen und musste die Pokémon der beiden Trainer besiegen, damit es keine weiteren Schäden gab. „Turtok, setz Drachenpuls auf Gewaldro ein!“, befahl Markus. Die starke Drachen-Attacke traf Brix' Pokémon so sehr, dass dieser gegen eine Säule krachte und einen großen Teil der Decke zum Einsturz brachte. Kais Latios zerstörte die abstürzenden Dachteile mit Drachenpuls. „Brix, wo bist du?!“ Markus entdeckte Kai und Maike und rief ihnen zu: „Verlasst sofort das Gebäude!“ Lohgock kickte die verbrannten Dachteile zur Seite und griff Amalias Brutalanda mit Sturzflug an. „Lass mein Pokémon in Ruhe!“, brüllte Amalia. Maike hatte eine Wut auf die Trainerin und gab ihr die Schuld für den Brand. Während sich die 18-Jährige mit der neuen Schülerin anlegte, suchte mein Freund nach Brix, den er noch nicht gefunden hatte, weil die riesigen Flammen im Weg standen. Latios versuchte, mit Psychokinese die Flammen verschwinden zu lassen, aber das war keine leichte Aufgabe. Markus rief sein Turtok in den Pokéball zurück und verließ mit seinen Kollegen die Schulbibliothek. „Hau ab!“, rief Amalia und ging auf Maike zu, „Oder willst du Stress mit mir haben?“ „Du hast meinen Freund ausgenutzt, du falsches Vipitis! Ich werde dafür sorgen, dass du den Ärger bekommst und von der Schule fliegst!“, brüllte Maike und gab der neuen Schülerin eine Backpfeife. „Du wagst es, mir eine zu verpassen?! Blödes Miststück!“, schimpfte Amalia und aktivierte den Schlüsselstein an ihrem Mega-Beinreif. Dies löste bei ihrem Brutalanda eine Mega-Entwicklung aus. Mega-Brutalanda sah Angst einflößend und stärker aus als vor der Mega-Entwicklung. Maike selbst aktivierte ihren Schlüsselstein und löste bei Lohgock eine Mega-Entwicklung aus, zu Mega-Lohgock. „Greif Brutalanda mit Flammenblitz an!“, befahl die Trainerin aus Hoenn. Mega-Lohgock war schnelle denn je und attackierte das kräftige Drachen/Flug-Pokémon mit der starken Feuerattacke an, die ihm selbst noch Schaden hinzufügte. „Konter mit Hyperstrahl!“, befahl Amalia. Durch die Fähigkeit Zenithaut wurde die Attacke von Mega-Brutalanda zu Typ Flug und richtete großen Schaden bei Mega-Lohgock an. Auch das Gebäude wurde dadurch noch weiter beschädigt und drohte, zusammen zu brechen. Kai hatte seinen besten Freund noch nicht gefunden, aber Latios hatte das kampfunfähige Gewaldro von Brix entdeckt. Daraufhin entdeckte es den bewusstlosen Trainer, der nicht weit von seinem Pokémon lag. „Latios!“, rief das legendäre Pokémon Kai zu und machte seinem Trainer den Weg frei. „Oh Mann... Brix“, sagte Kai und nahm seinen bewusstlosen Freund huckepack auf den Rücken. Danach befahl er Latios, Maike und ihrem Lohgock aus dem Gebäude zu bringen.

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