Omega Rubin & Alpha Saphir: Wenn Legenden Land und Wasser beherrschen

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Omega Rubin & Alpha Saphir: Wenn Legenden Land und Wasser beherrschen

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 3 Nov 2014 - 6:15

Omega Rubin & Alpha Saphir: Wenn Legenden Land und Wasser beherrschen



Herzlich Willkommen zu unserer neuen Pokémon-Fanfiction!
Bevor hier zum Inhalt erzählt wird, beachtet bitte folgende Regeln:
- Diese Fanfiction ist nur für LeserInnen ab 16 Jahren geeignet
- In dieser Fanfiction kommen sexuelle Handlungen, Gewalt und Beleidigungen vor
- Hier ist es untersagt, Feedbacks zu schreiben!


In „Omega Rubin & Alpha Saphir: Wenn Legenden Land und Wasser beherrschen“ handelt es sich um die Fortsetzung von Staffel 1 – 5 von unseren ausgedachten Pokémon-Fanfictions. Die Story und Charaktere basieren sowohl auf den originalen Pokémon-Anime als auch den bekannten Videospielen von Pokémon.
Besonders soll diese neue „Staffel“ auf die kommenden Editionen Omega Rubin und Alpha Saphir basieren, mit ausgedachten, neuen Handlungen.
Mein Kollege Reshikrom und ich werden dort wieder in der Hauptrolle sein, das heißt, die Sichten der Haupt-Protagonisten, die von uns verkörpert werden, übernehmen.

In der sechsten Staffel unserer Pokémon-Fanfiction geht es um die erfolgreichen Trainer Kai und Carina, die mithilfe ihrer Pokémon Latias und Latios in das Jahr 2030, wo sie das Geheimnis der neuen Mega-Entwicklung von Rayquaza lüften wollen. Dabei geht ihr Reiseziel in die Hoenn-Region, wo sie mit Drake, Venus und Alex zusammen die Reise antreten werden. Dabei geraten sie später mit den verfeindeten Schurkenteams – Magma und Aqua – im Konflikt, die es auf die legendären Wetter-Pokémon abgesehen haben...

Die Story gehört zu Shipping, Drama, Komödie und Action. Es werden unbekannte Shipping-Szenen vorkommen, die ausgedacht sind. Folgende Bilder sind von Google Bilder.

Haupt-Protagonisten:

(Kein Bild verfügbar)
Kai Hydreigon
Alter: 20
Pokémon: Milza, Latios, Kyurem, Trikephalo, Rayquaza
Eigenschaften: stark, zuverlässig, klug, frech, ernst, ehrgeizig
Sonstiges: Drachen-Meister, Champ der Einall-Region

(Kein Bild verfügbar)
Carina Hydreigon
Alter: 20
Pokémon: Emolga, Latias, Aquana, Libelldra
Eigenschaften: ruhig, liebevoll, stark, klug, hilfsbereit
Sonstiges: Model und Stylistin, Pokémon-Trainerin


Drake „Domi“ Hydreigon
Alter: 18
Pokémon: Knakrack, Maxax, Brutalanda
Eigenschaften: stark, zurückhaltend, selbstbewusst, scheu
Sonstiges: Sohn von Kai und Carina, Drachen-Trainer


Venus Hydreigon
Alter: 15
Pokémon: Wablu, Milza, Dragoran
Eigenschaften: stark, klug, zickig, ernst, selbstbewusst
Sonstiges: Tochter von Kai und Carina, befreundet mit Xenia, Drachen-Trainerin aus Leidenschaft


Alex Blackwell
Alter: 15
Pokémon: Gewaldro, Tohaido, Absol
Eigenschaften: ruhig, zurückhaltend, liebevoll, klug, schüchtern
Sonstiges: Sohn von Kalem und Violetta, schwer verliebt in Venus

Nebencharaktere:


Xenia Blue
Alter: 17
Pokémon: Altaria
Eigenschaften: klug, schön, selbstbewusst, zickig
Sonstiges: Tochter von Wassili, Wettbewerbsschönheit, befreundet mit Venus


Troy Trumm
Alter: 39
Pokémon: Metagross, Armaldo, Wielie, Stolloss, Stahlos, Panzaeron
Eigenschaften: ernst, hilfsbereit, klug, stark
Sonstiges: Sohn des Devon-Präsidenten, Champ der Hoenn-Region, Sammler von seltenen Steinen

Antagonisten:


Magma-Boss Marc
Team Magma


Aqua-Boss Adrian
Team Aqua


Zuletzt von Reshikrom94 am So 16 Nov 2014 - 21:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Prolog: Von Einall nach Hoenn!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 4 Nov 2014 - 6:27

Prolog: Von Einall nach Hoenn!

Es war der erste November im Jahr 2030. Kai, Milza, Emolga und ich reisten mithilfe von unseren Pokémon Latias und Latios samt ihrer sonderbaren Kräfte in die Zukunft, um von dort an auf eine neue Reise zu gehen. Die Äon-Pokémon setzten mit Nebelball und Scheinwerfer ein Portal in die gewünschte Zeit frei, indem wir gemeinsam hineinsprangen. Wir wurden direkt in der Stadt Ondula abgesetzt, woraufhin sich das Portal zur Vergangenheit schloss. Von dort aus sollte am Hafen ein Wasserflugzeug in Richtung Hoenn-Region starten, was aber noch an Zeit dauerte, da noch Vorbereitungen zur Abreise liefen. Um die Zeit besser zu nutzen, gingen wir zum Flughafen von Ondula, um uns dort zu informieren und uns noch die Tickets nach Hoenn zu ergattern.
In unserer Abwesenheit passten unsere Freunde Kalem und Violetta auf unsere Villa, den Kindern und auch den geliebten Drachen-Pokémon von Kai auf, die im großen Garten der Villa hausten. Regelmäßig schauten auch Lysander, Géraldine und Sandra nach dem rechten nach und halfen den beiden Trainern aus Kalos auch im Haushalt.
Am Flughafen angekommen sahen wir nichts weiter als kilometerlange Schlangen an den geöffneten Schaltern. Viele Menschen wollten mit ihren Pokémon verreisen und mussten sogar selbst Verspätungen und Warteschlangen im Anspruch nehmen. „Wir werden es nie rechtzeitig schaffen, in unserem Flugzeug zu kommen!“, rief Kai entsetzt. „Milza, Mil...!“ „Vielleicht können wir es noch schaffen“, dachte ich und schaute mich um. Nirgends sah ich eine Warteschlange, die nicht so lang vor einem Schalter stand. Mein Mann machte mir einen Vorschlag. „Du könntest unsere Tickets holen und ich hole in der Zwischenzeit für uns was zu Essen. Mein Magen knurrt schon wie ein hungriges Kapuno.“ „Na gut. Dann suche ich mal am besten eine kurze Warteschlange auf. Bis gleich“, sprach ich und suchte mit meinem Emolga nach einer kurzen Warteschlange. Kai und Milza gingen gut gelaunt durch die große Halle des Flughafens und wurde direkt fündig, wo man warmes Essen kaufen konnte. Der junge Drachen-Meister kaufte für uns einen Teller Pommes Frites mit Ketchup und für Milza und Emolga gab es die speziellen Kekse, die wir selbst für sie gebacken haben. „Komm, Milza. Setzen wir uns dort auf diese Bank hin und warten auf Carina und Emolga“, sprach er zu seinem schillernden Drachen-Pokémon und besetzte die freie Bank, wo er einen guten Überblick auf die Anzeigetafel hatte. Das Wasserflugzeug, das nach Hoenn flog, hatte wegen der Reisenden Verspätung, also blieb für uns noch die Chance, rechtzeitig vor dem Flug die letzten Tickets zu kaufen. „Hmm... die Pommes schmeckt echt gut, kann aber die beste Pommes der Welt nicht toppen. Sorry du Kartoffelstreifen, muahaha!“, lachte Kai und tauchte seine salzige Pommes in den Ketchup hinein. Er mochte es sehr, wenn die ganze Pommes von Ketchup verteilt war. Milza genoss seine geliebten Drachen-Kekse, musste aber ab und zu auf Kais große Pommes Frites Portion schauen. „Echt schade auch, dass Carinas Portion langsam kalt wird. Milza, du musst gleich ein bisschen von deiner Drachenwut die Pommes erwärmen“, sagte mein Mann und wusch sich seine Mundwinkel mit seinem Ärmel ab. „Milza, Mil...!“ Das kleine Drachen-Pokémon mochte es nicht, wenn man es hetzte. Aus Langeweile starrte Kai auf die Anzeigetafel und betrachtete die Nachrichten der nächsten Flüge, die mit Verspätungen versehen waren. Als Milza seinen nächsten Keks verspeisen wollte, wurde es von einem lautstarkem Lärm abgelenkt. Es sah sich um und bemerkte zwei Jungen, die ungefähr in unserem Alter waren, die einen etwas jüngeren Jungen schikanierten. „Milza, Milza, Milza!“, rief das schillernde Pokémon panisch und zerrte an Kais Ärmel. „Hey, Kumpel. Du hast doch genug Drachen-Kekse“, entgegnete der junge Drachen-Meister und sah die Situation selbst. „Mil... Milza!“ „Du hast Recht. Sowas ist einfach feige von denen. Weiß du was, Kumpel. Ich werde den mal am Drachenschweif packen und sie die Meinung geigen.“ Kai ging auf diese Rebellen zu und gab denen erstmal einen heftigen Stoß. „Sagt mal, ist das nicht fair, wenn ihr zu zweit einen Jungen fertig macht?“, wollte er wissen. „Ey, was willst du denn jetzt? Mach nen Abgang!“, beschwerte sich ein Rebell und wollte meinen Mann einen Faustschlag ins Gesicht verpassen, doch Kai konterte, indem er seine kräftige Faust in der Luft griff und ihn in seinem Gesicht zurückschlug. „Lern du mal, dir selbst nicht eine zu schlagen.“ Der wehrlose Junge schaute Kai mit einem ängstlichen Blick an und hielt sich bei der Zivilcourage raus. „Willst du ein paar aufs Maul, Arschkriecher?!“, drohte der andere Rebell und zückte einen Pokéball heraus. „Hör mal, ist es nicht zu unhöflich, hier in einer vollen Halle einen Pokémon-Kampf auszutragen, nur weil ihr euch von mir provoziert fühlt? Entweder lasst ihr den Jungen in Ruhe und gibt in seinen Rucksack wieder oder ihr lernt meine Schokoladenseite kennen, ist das klar?“, sagte der junge Drachen-Meister an. Die Rebellen warfen den Rucksack von dem Jungen auf dem Boden und hauten ab. „Schade, eigentlich hatte ich mich sehr auf eine Prügelei mit den beiden gefreut, aber was soll's“, sprach Kai und wollte sich wieder auf die Bank setzen, bis er den Jungen sah, der seinen Rucksack überprüfte, „Und? Ist noch alles da?“ „Ja, es ist alles da, was mir gehört. Danke für deine Hilfe“, bedankte sich der Junge und sah Kai dankend in die Augen. Bei meinem Mann kam ein erschrockenes Gefühl hoch, als er die glänzenden Augen des Jungen sah. „Irgendwie kommt mir der Blick bekannt vor“, stellte mein Mann fest. „Echt? Naja, ich würde mal sagen, dass es nicht viele Leute gibt, die einen solchen Blick drauf haben“, entgegnete der Junge lachend. Kai setzte sich zu Milza auf die Bank und nahm seine Pommes auf dem Schoß. Der Junge folgte ihm und stand direkt vor seinen Füßen. „Willst du auch verreisen?“, wollte er wissen. Ohne ein Wort bot Kai ihm eine Pommes an. Daraufhin gab er als Antwort: „Ja, sonst wäre ich nicht hier und würde mir den Arsch entspannen lassen vor lauter Warterei.“ „Ich reise auch mit zwei Freunden. Sie holen gerade die Tickets für den Flug nach Hoenn“, erzählte der Junge. Dabei sah er Milza, wie es fröhlich an einem Drachen-Keks knabberte. „Wow, cool! Ein schillerndes Milza! Dann bist du sicher auch ein Trainer, ja?!“ „Stimmt genau“, antwortete Kai mit vollem Mund, „Übrigens... mein Name ist Kai.“ „Ich heiße Alex und bin auch ein Trainer“, stellte sich Alex vor. Für einen kurzen Moment dachte der junge Drachen-Meister nach, da ihm Alex so bekannt vorkam. „Schön, dich kennenzulernen, Alex. Ich fliege übrigens auch nach Hoenn, mit meiner Frau, die eben die Tickets holen geht.“ Alex freute sich sehr, dass Kai ebenfalls nach Hoenn reiste. In dem Moment kam Carina samt den Tickets zu mir und war sehr erstaunt über den jungen Passanten. „Schatz, das ist Alex. Er wurde eben von zwei Jungs schikaniert und ich habe ihn beschützt“, erzählte mir Kai. Auch mir kam der Blick des Jungen bekannt vor. „Hallo, Alex. Ich bin Carina. Freut mich, dich kennenzulernen. Bist du auch auf dem Weg nach Hoenn oder so?“, fragte ich. „Ja, meine beiden Freunde sind auch dabei, Tickets nach Hoenn zu bekommen, aber ich denke, dass sie gleich fertig sind“, glaubte der junge Trainer. Kai gab mir meine Pommes, die Milza für mich mit Drachenwut warm gehalten hatte. Daraufhin kamen Alex' Freunde auf uns zu, darunter ein sehr bekanntes Gesicht. Es handelte sich dabei um unseren Sohn Drake, der in dieser Generation bereits achtzehn Jahre alt war. Das blonde Mädchen, das ihn begleitete, kannte weder ich noch Kai nicht. Plötzlich spürte Kai eine Aura, was von dem Mädchen kam. „Hey, Alex, wir haben die Tickets... Kai? Carina? Woah, was führt euch denn hierher?!“, wollte Drake wissen und umarmte uns zur Begrüßung. „Das erklären wir dir, wenn wir alle in Hoenn sind“, sprach mein Mann. Der 18-Jährige freute sich sehr, dass wir nach Hoenn flogen, genauso wie sie es vorhatten. „Bestimmt habt ihr noch nicht bemerkt, dass ihr Alex und Venus euch so bekannt vorkommen, oder?“ Kai und ich schauten sehr verdutzt, als wir erst jetzt bemerkten, dass es sich bei Alex um den Sohn von Kalem und Violetta handelte und Venus war unsere Tochter. „Deshalb kam mir der Alex so bekannt vor. Er hat ja schließlich die Augen von Violetta“, sagte mein Mann lachend. „Das sind also Kai und Carina, von denen du mir viel erzählt hast, Domi?“, fragte Venus. „Ah, dann hat dich dein großer Bruder wohl vorgewarnt, was?“ Venus starrte den jungen Drachen-Meister an und gab ihn ein zufriedenes Lächeln als Antwort. Sie spürte, wie Kai sich ebenfalls über diese Begegnung freute. „Dein Milza sieht ja echt gut erzogen aus, Kai. Mit den speziellen Drachen-Keksen hälst du es bestimmt fit, oder?“, fragte Venus nach. Mein Mann nickte. „Das war mir klar, denn so würde ich dich ja sonst nicht kennen, haha“, lachte das Mädchen. Kai freute sich sehr, dass unsere Tochter weiß, dass er seine Drachen immer sehr gut behandelte und pflegte.
Nach einiger Zeit war auch unser Flugzeug, das in die Hoenn-Region flog, startbereit. Mit Drake, Venus und Alex stiegen wir dort hinein und setzten uns auf unsere Plätze hin, die auch auf den Tickets standen. Noch wussten unsere drei Reisebegleiter nicht, aus welchem Grund Kai und ich nach Hoenn reisen. Sobald wir die Zeit bei der Ankunft hatten, konnten wir ihnen den Grund sagen. Zunächst genossen wir den Flug von Einall bis nach Hoenn, wo wir uns alle gut entspannen konnten.


Zuletzt von Reshikrom94 am So 16 Nov 2014 - 21:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Kapitel 327: Ankunft in Graphitport City

Beitrag von Reshikrom am Mi 5 Nov 2014 - 5:57

Kapitel 327: Ankunft in Graphitport City

Nach einem langen Flug kamen wir in der weit entfernten Hoenn-Region an. Das Wasserflugzeug landete am großen Hafen, der sich in der großen Hafenstadt Graphitport City befand. „Hier sind wir! Die schöne Stadt Graphitport City!“, rief Drake sehr aufgeregt. Wir stiegen aus dem Flugzeug aus und wurden von einem Mädchen in einem blauweißem Kleid herzlich empfangen. „Hey! Venus!“, rief das Mädchen und winkte uns zu ihr herüber. „Wie schön, dass du es doch noch geschafft hast, uns hier abzuholen, Xenia“, sprach Venus und grüßte das Mädchen mit einer Umarmung. „Das müssen wohl dein Bruder Domi und dein Bekannter Alex sein. Freut mich sehr, euch kennenzulernen. Aber wer sind denn die zwei anderen?“ „Oh, die beiden sind auch Freunde von uns. Das sind Kai und Carina, mit ihren Pokémon Emolga und Milza“, sprach Drake. „Mein Name ist Xenia und bin eine gute Freundin von Venus“, erzählte Xenia, „Ich hätte eigentlich nur mit euch drei gerechnet, aber da ihr nun zu fünft unterwegs seid, kann ich euch ein wenig die Stadt zeigen, was meint ihr?“ „Eine kleine Stadtbesichtigung klingt nicht schlecht“, entgegnete ich und stimmte zu. Auch Carina war damit einverstanden. „In Ordnung, dann kann es ja jetzt losgehen!“, rief Xenia.
Das Mädchen zeigte uns zuallererst den bekannten Hafenmarkt, wo man viele Geschenkartikel, Items und Tränke für Pokémon kaufen konnte. An bestimmten Tagen konnte man auch seltene Items kaufen und auch zum halben Preis bekommen. Danach kam das Ozeanmuseum, das eine Ausstellung mit dem Thema „Das weite Meer der Hoenn-Region“ präsentierte. Momentan hat das Museum geschlossen, da die Winterzeit immer näher rückte. Daraufhin kam dann die Schiffswerft, wo viele Modelle von riesigen Schiffen und Booten dargestellt wurden und sie auch hier gebaut werden. Zu guter Letzt zeigte uns Xenia eine Wettbewerbshalle, was ihr die große Freude entgegen brachte. „Das ist mein ganzer Stolz, die Wettbewerbshalle!“ „Was macht sie denn so besonders?“, wollte Carina wissen. „Da kann man seine Pokémon und sich präsentieren. Das ist eine gute Gelegenheit, mal was anderes zu machen als nur Kämpfe gegen andere Trainer auszutragen“, gab Xenia als Antwort, „Mein Vater hat mir vieles über Wettbewerbe beigebracht und ich habe später selbst daran teilgenommen. Heute bin ich im Wettbewerb erste Klasse und das verdanke ich meinem treuen Partner und meinem Vater.“ „Ist ja super!“, staunte meine Frau. „Wenn ihr wollt, könnt ihr auch daran teilnehmen, aber dafür braucht ihr viel Training. In Hoenn gibt es vier Wettbewerbshallen und ein großes Festival. Man muss mindestens vier Bänder besitzen, um am Festival teilzunehmen“, sprach Xenia, „Ich selbst besitze bereits vier Bänder, verbringe aber die meiste Zeit in den Wettbewerbshallen, um Teilnehmer zu motivieren.“ „Dann könntest du ja theoretisch beim großen Festival mitmachen“, stellte Carina fest. Xenia erwähnte noch dazu, dass das große Festival erst im nächsten Monat losginge und ließ uns allein, da sie in der Graphitport-Wettbewerbshalle noch was zu tun hatte.
In der Zeit suchten wir das Pokémon Center auf, um eine kleine Mittagspause zu halten. Dabei unterhielten wir uns und aßen dabei belegte Sandwiches und tranken Limonade. „Wie kam es dazu, dass ihr nach Hoenn geflogen seid?“, wollte Drake wissen. „Nun, wir haben erfahren, dass Rayquaza möglicherweise eine Mega-Entwicklung durchführen kann. Deswegen sind Carina und ich von der Vergangenheit in die Zukunft gereist, um das Geheimnis zu lüften“, gab ich als Antwort. „Was bringt dabei diese Zeitreise? Könnt ihr es nicht in der Generation herausfinden, wo ihr lebt?“, fragte Alex. „Schön wär's, aber dafür haben wir keine Anhaltspunkte oder Hinweise. Da blieb uns nur die Zeitreise als Vorschlag“, antwortete Carina. „Echt interessant, was ihr beiden so im Kauf nehmt“, sprach Venus und schlürfte ihre Limonade leer. Dabei stand sie auf, um kurz für kleine Mädchen zu gehen. Während Drake und Alex ihre leeren Gläser neu auffüllen gingen, sprach ich leise zu Carina: „Ich habe echt nicht gewusst, wie geil unsere Tochter in der Zukunft aussieht. Wenn sie nicht meine Tochter wäre, würde ich sie flachlegen.“ „Kai, ich bitte dich. Sie ist alt genug, um zu wissen, wie du tickst. Außerdem hat Domi ihr sicher alles von seinen Erlebnissen mit uns in unserer Zeit erzählt“, entgegnete meine Frau. „Egal! Venus ist ein heißes Mädel.“ In dem Moment kamen Alex und Drake wieder und setzten sich zu uns. „Die Limo hier ist echt lecker“, sagte unser 18-Jähriger Sohn, „Besonders die Zitronenscheibe haben sie toll hinbekommen.“ Alex fand es genauso, war aber nicht sehr gesprächig. „Sag mal, Alex? Du bist so ruhig. Geht es dir nicht gut?“, wollte Carina wissen. „Doch, mir geht es gut, aber... ich bin etwas müde von der Anreise.“ Venus kam direkt wieder und setzte sich zu uns. Dabei fühlte sich Alex etwas verlegen, da sie ihre langen, hellblonden Haare eben fein gebürstet hatte und einen sehr feinen Lipgloss trug. „Wie deine Haare glänzen... das sieht wunderschön aus“, stellte Carina fasziniert fest. „Danke. Das ist ein besonderes Haarspray, was ich von Xenia geschenkt bekommen habe. Das wird oft bei den Wettbewerben benutzt, damit der Koordinator ebenfalls einen guten Stil hat“, sprach unsere Tochter aus der Zukunft. Bei den Gedanken und den glänzendem Haar kam bei meiner Frau den Einfall, ob Venus möglicherweise an Wettbewerben teilnehmen würde, um sich zu präsentieren. Für sie wäre das auch was, aber sie wollte unbedingt die Meinung unserer Tochter hören, was sie davon halten würde. Außerdem wussten wir nicht, was Venus und Alex für Ziele hatten. „Habt ihr zwei eigentlich besondere Ziele, die ihr erreichen wollt?“, fragte Carina. Alex schwieg, während Venus die Frage beantwortete: „Ich bin eine ausgebildete Drachen-Trainerin. Mein Ziel ist es, eine starke Drachen-Meisterin zu werden. Dafür habe ich vor der Hoenn-Reise viel im Drachenclan in Twindrake City gelernt und mein Vater hat mir nebenbei beim Training geholfen, um fit für meine eigene Reise zu sein.“ Carina war erschrocken, als sie hörte, dass Venus eine Drachen-Meisterin sein wollte und hatte nichts über eine Model-Karriere erwähnt. „Da hast du dir ein echt cooles Zeil ausgesucht Venus. Das macht mich sehr glücklich, muahaha!“, lachte ich. „Danke sehr. Ich habe ja auch einen guten Trainer in der Familie“, entgegnete Venus mit einem Augenzwinkern. „Und, Domi? Wie läuft es bei dir?“, fragte ich. Drake erzählte, dass sein Training ganz super lief und die neue Reise ein gutes Aufwärmtraining für die nächsten Herausforderungen in der Einall-Liga war, um neue Strategien zu finden. Alex fühlte sich ausgeschlossen, da er kein festes Ziel hatte. Er hoffte, dass er durch die Reise ein Ziel für sich finden konnte, was zu ihm passte und um es zu erreichen. Plötzlich fiel Carina wieder das Thema Wettbewerb ein, was auch mit Xenia zu tun hatte. „Du scheinst ja, deine Freundin Xenia sehr zu mögen, stimmt's? Hast du dir überlegt, beim Wettbewerb mitzumachen, um beim großen Festival zu gewinnen?“, wollte meine Frau neugierig wissen. Für Carina war es wichtig, dass Venus ein bisschen Abwechslung brauchte als nur harte Kämpfe gegen andere Pokémon-Trainer. „Ich könnte es gerne versuchen, aber ich möchte mich zuerst einfinden. Xenia wird dafür Verständnis haben, denn schließlich sind wir Freundinnen“, sagte die Drachen-Trainerin, „Ich werde es mir überlegen.“ „Schön und gut, dass wir hier über unseren Interessen sprechen, aber wo sollen wir als nächstes hingehen?“, fragte Drake und holte seinen Viso-Caster, der die Karte der Hoenn-Region zeigte. „Gute Frage... ähm... hmm... die Insel Faustauhafen ist laut Karte am nächsten und da kommt man mit einem Boot von Graphitport City hin“, stellte ich fest. Wir überlegten uns, nach Faustauhafen zu fahren, da sich dort eine Höhle namens Granithöhle befand, wo man seltene Steine finden konnte. Für uns wäre es ein guter Start, eine kleine Erkundungstour zu machen, deshalb hatten wir gemeinsam beschlossen, ein Boot am Graphitport-Strand zu mieten, um nach Faustauhafen zu fahren.

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Kapitel 328: Verrückt nach Steinen

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 5 Nov 2014 - 20:10

Kapitel 328: Verrückt nach Steinen

Nach unserem Aufenthalt im Pokémon Center von Graphitport City machten wir uns auf dem Weg zum Strand, der sich südlich von der Hafenstadt befand. Dort sollte ein alter Herr namens Mr. Brack, der ein Wingull namens Pecko besaß, Passagiere mit seinem schnellen Motorboot nach Faustauhafen fahren. Wir fanden ihn auch direkt und gingen auf ihn zu, um zu fragen, ob er uns alle nach Faustauhafen fahren würde. „Die jungen Leute heutzutage... immer bereit für neue Entdeckungen“, sprach Mr. Brack und lachte dabei, „Selbstverständlich kann ich euch Kindern nach Faustauhafen bringen, aber erst muss ich meine Pause sinnvoll genießen, indem ich mit Pecko Seefisch esse.“ „Ist das geräucherter Lachs?“, wollte Alex wissen. „Nein, du Dummkopf! Das ist eine Forelle!“, rief Brack, „Sie wird mit Meerrettich und Kartoffelpüree serviert, besonders in großen Hafenstädten.“ Alex ekelte sich vor dem Anblick der Forelle und blieb lieber bei den beliebtem Fischgericht Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Remoulade. Pecko genoss ebenfalls ein Teil der Forelle. Nach der Pause war Brack bereit, uns nach Faustauhafen zu fahren. Das Boot sah einem Wingull äußerlich sehr ähnlich. „Steigt ein. Faustauhafen ist nur ein Katzensprung von hier entfernt!“ Wir stiegen in das Boot ein und fuhren nach wenigen Minuten los. Dabei konnten wir unterwegs das schöne Meer betrachten, das mit wenigen Sonnenstrahlen der mit Wolken bedeckten Sonne einen tollen Glanz zeigte. „Sieht das schön aus“, stellte Drake fest. „Wenn es Abenddämmerung gibt, sieht das Meer noch schöner aus“, entgegnete Brack.
Wir kamen in kürzester Zeit in Faustauhafen an und Mr. Brack setzte uns auf der Route 106 hinter der kleinen Inselstadt ab. „Dort drüben ist der Eingang zur Granithöhle. Wenn ihr mit der Erkundung fertig seid, spricht mich einfach wieder an und ich fahre euch entweder zurück nach Graphitport City oder nach Blütenburg City“, sagte Brack und hatte vor, wieder eine kleine Verschnaufpause einzulegen. „Äh, bevor ich es vergesse. Danke für die Hinfahrt“, bedankte sich Alex. „Nichts zu danken. Das ist mein Job, reisenden Trainern kostenlos über die See zu fahren.“ Wir näherten uns dem Höhleneingang, bis Alex etwas Angst bekam. „Wollt ihr wirklich in diese Höhle rein? Sie sieht richtig dunkel aus...“ „Sei kein Feigling!“, rief Venus und machte sich über Alex lustig. „Hey, es ist nicht lustig, wenn ein Trainer Angst bekommt. Das kann jeder von uns haben“, sagte Kai und ging voraus, „Bleibt ja in meiner Nähe, klar?!“ In der Höhle war es nicht richtig dunkel, da das Sonnenlicht hier hineinschien. An der Decke versteckten sich einige Zubat, die kopfüber dort schliefen. Ein paar von den Zubat schlugen kurzzeitig mit den Flügeln. Aus Spaß machte Venus Zubats Flügelschlaggeräusche nach, um Alex Angst einzujagen. „Ahhhh!“, rief der junge Trainer panisch und bemerkte dabei, dass ihn jemand auf der Schulter packte, HILFE!!!“ Plötzlich rief jemand aus der Ferne: „Hallo? Ist da jemand?“ „E-ein Geist!“ „Oh Mann, Alex... du bist echt ein Jammerlappen“, lachte unsere Tochter. „Venus, das ist nicht nett“, sprach ich und verlangte von ihr, dass sie sich entschuldigt. Die Gestalt, die eben aus der Ferne gerufen hatte, kam immer näher und Alex' Angst wurde größer. „Tut mir leid, dass ich euch erschreckt habe“, sagte die Person und entschuldigte sich. „Puh, es ist nur ein Mann... hehe“, sprach Alex und hatte sich wieder eingekriegt. „Hier sind keine Geister. Nur ich bin hier, um seltene Steine zu suchen“, sagte der Mann, „Mein Name ist Troy und bin ein Trainer, so wie ihr.“ Wir stellten uns ebenfalls mit unseren Namen vor, aber Troy erkannte Kai und mich nicht wieder. Er war damals ein Teilnehmer des PWT in Marea City, in der Champ-Klasse. „Weshalb suchst du Steine, Troy?“, fragte Venus. „Ich finde Steine einfach faszinierend. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Größen. In der Granithöhle findet man viele seltene Steine... hier, das zum Beispiel... das ist ein echter Smaragd, den man für viel Geld verkaufen kann.“ „Wow, dann hast du ja ein echt tolles Hobby“, stellte unsere Tochter fest. „Und was macht ihr hier?“, fragte uns Troy. „Wir schauen uns hier um“, gab Kai als Antwort. Der begeisterte Stein-Sammler kam auf eine Idee, um bei seiner nächsten Suche noch mehr Erfolg zu haben. „Wie wäre es denn, wenn ihr mir bei meiner Suche hilft?“ „Worum geht’s?“, wollte mein Mann wissen. „Es geht hier um diesen Stein... dem Stahljuwel. Dies ist ein wertvolles Item, was eine Stahl-Attacke einmalig in einem Kampf verstärkt. Irgendwo liegt er in der Höhle, nur leider habe ich den noch nicht gefunden. Könntet ihr mir dabei behilflich sein?“ Wir waren einverstanden und unterstützten Troy bei der Suche. Gemeinsam erkundeten wir die Granithöhle weiter, bis wir plötzlich von einer Massenerscheinung von vielen Stollunior überrascht wurden. „Was haben die Stollunior bloß?“, fragte Drake erschrocken. „Anscheinend sind sie genervt, weil wir vermutlich in ihr Territorium sind“, vermutete Troy. Die Stollunior ließen uns nicht weiter und weigerten sich, aus dem Weg zu gehen. „Dann müssen wir eben kämpfen“, sagte Venus, „Los, Milza!“ Kai staunte nicht schlecht, als er sah, dass unsere Tochter auch ein Milza besaß, das ebenfalls männlich war, aber kein schillerndes. „Verjage die Stollunior mit Nachthieb!“, befahl Venus. „Venus' Milza kann auch Nachthieb, wie mein Milza“, sprach der junge Drachen-Meister in seinen Gedanken. Milza versetzte mit seiner Nachthieb-Attacke die Stollunior in Panik, sodass sie sich mit Lehmschelle wehren mussten. Milza wurde mit Schlamm bedeckt und konnte nichts mehr sehen. „Schnell, Milza! Wutanfall!“, befahl Kai. Das schillernde Milza sprang von Kais Schulter ab und fegte mit Wutanfall die ganzen Stollunior beiseite. Der Weg wurde frei, aber Troy ahnte, dass noch was passierte. Venus nahm ihr Milza in den Arm und holte ein Taschentuch aus ihrem Rucksack, um den Schlamm von Milzas Gesicht wegzuwischen. Plötzlich gab es ein Erdbeben in der Höhle. „Bleibt lieber hinter mir, Leute“, sprach Troy und nahm sich einen Pokéball aus seinem Anzug, „Wir brauchen dir jetzt, Metagross!“ Troys Metagross war besonders, weil es schillernd war. Wie aus dem Nichts kam uns ein Stahlos entgegen und brüllte lautstark. „Metagross, setz Hammerarm ein!“, befahl Troy. Mit einem kräftigen Schlag auf dem stahlharten Kopf des Stahlos versetzte Metagross viel Schaden, wobei seine Schnelligkeit abschwächte. Stahlos biss Metagross mit Feuerzahn und verursachte dabei eine Verbrennung an dem Pokémon. „Setz Spukball ein!“, rief Troy. Mit Spukball setzte Metagross den überraschenden Kampf ein Ende, sodass Stahlos aufgab und sich verzog. Der Stein-Sammler rief sein Pokémon zurück und ging mit uns weiter durch die Höhle, bis wir später auf eine Sackgasse kamen. Ich sah was glänzendes auf dem Boden liegen und hob es auf. Es handelte sich dabei um ein Stahljuwel, wonach Troy suchte. „Das ist es! Das Stahljuwel!“, rief Troy und bekam von mir das Item überreicht, „Es ist ein wunderschönes Exemplar. Vielen Dank.“
Nach der Suche verließen wir die Höhle und wollten uns von Troy verabschieden, aber vorher fragte er uns, was wir nun vorhatten. „Ihr seid gerade in Hoenn angekommen. Ich finde, ihr solltet euch was sinnvolles suchen, was euch Spaß macht. Hoenn hat vieles zu bieten, was euch und euren Pokémon stärkt.“ „Naja, wir schauen erstmal, was uns interessiert, dann sehen wir weiter“, entgegnete ich. „Das ist gut. Ich möchte euch ungern zu irgendwas zwingen“, sagte Troy, „Ich würde mal sagen, dass sich hier vorerst unsere Wege trennen. Ich möchte die Granithöhle noch etwas erkunden, um nach weiteren Steinen zu suchen. Ich wünsche euch viel Glück auf eurer Reise. Auf Wiedersehen.“ Troy ging zur Höhle zurück, während wir uns auf dem Weg zu Mr. Brack machten, der uns bereits erwartet hatte. „Und, wie war eure kleine Erkundungstour?“, fragte er uns. „Ganz gut, aber wir sind jetzt echt müde“, gab ich als Antwort. „In Blütenburg City ist ein Pokémon Center, wo ihr euch ausruhen könnt. Ich fahre euch dahin, wenn ihr wollt“, schlug Brack vor. „Okay, bringen sie uns nach Blütenburg City“, sprach Kai. Wir stiegen ins Boot ein und fuhren nach Norden, in Richtung Route 105 bis zum kleinem Steg nahe Blütenburg City. Von dort aus gingen wir weiter zu Fuß, erreichten die Stadt und suchten das Pokémon Center auf, um dort zu übernachten.

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Kapitel 329: Ziele in der Hoenn-Region

Beitrag von Reshikrom am Fr 7 Nov 2014 - 20:20

Kapitel 329: Ziele in der Hoenn-Region

Die Schwester Joy aus Blütenburg City stellte für uns ein Zimmer frei, indem wir eine Nacht verbringen konnten, um am nächsten Tag fit für den neuen Tag zu sein. Während wir uns im Zimmer einlebten, überlegten Alex und Venus, was sie in Hoenn vorhatten, denn schließlich reichte es nicht, durch die Region zu reisen und die Pokémon zu erforschen. Drake hatte ja bereits erwähnt, dass er die Reise für ein Aufwärmtraining für die Einall-Liga nutzte. „So, Kinders. Was habt ihr denn für die Reise durch Hoenn geplant?“, fragte ich mit einem Grinsen, „Sonst wärt ihr ja nicht hierher geflogen, ohne irgendwelche Ziele.“ Venus konnte die Frage beantworten: „Ich habe mich doch dazu entschlossen, an den Wettbewerben teilzunehmen... Xenia zuliebe. Zwar halte ich nichts von solchen Veranstaltungen, aber ich bin mir sicher, dass es mir und meinen Pokémon gut tun würde.“ Carina freute sich sehr über diese Nachricht. „Wahnsinn! Das wird dir sicher gefallen, da bin ich mir absolut sicher!“ „Ähm, ja... mal sehen“, entgegnete unsere Tochter. Alex war sich immer noch nicht sicher, was er machen wollte. Es gab ja noch die Herausforderungen an den Arenen der Hoenn-Region, um Orden für die Hoenn-Liga zu sammeln. Bei dem Thema Wettbewerb konnte er sich noch nicht äußern. „Und du, Alex?“, fragte ich. „Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, was ich während der Reise durch Hoenn machen könnte... Arena-Kämpfe klingen zwar interessant, aber ich weiß nicht...“, gab der Trainer als Antwort. „Bist du eher der Trainer, der sehr gerne gegen andere Trainer kämpft oder der sich mit der Pflege eines Pokémon auskennt, also ein Züchter oder Arzt?“, wollte Carina wissen. „Mit Pokémon züchten hab ich es nicht so, aber die Kämpfe finde ich ganz toll“, gab Alex als Antwort. „Dann fordere doch die Arenen heraus und gewinne Orden für die Hoenn-Liga“, schlug ich vor. Alex schien mit dem Vorschlag nicht zurecht einverstanden zu sein. Er hatte nicht den Mut zu sagen, dass er lieber bei seiner Entscheidung warten wollte. „Alex ist ein Junge, der noch nicht weiß, was er will“, sprach Venus, „Er hat bisher nur zuhause trainiert.“ „Achso. Dann lassen wir dich entscheiden, was gut für dich ist, ja Alex?“ Der junge Trainer fühlte sich nicht sehr wohl; er war eher traurig. „Was ist denn los?“, wollte Carina wissen. „Nichts, schon gut“, antwortete Alex und tat so, als ginge es ihm wieder besser, was aber nicht so war. Der wahre Grund dafür lag darin, dass er in Venus heimlich verliebt war, aber diese ihn nur wegen seinem ängstlichen Charakter verspottete. „Hast du Heimweh?“, fragte ich und versuchte, Alex zu trösten. „Nein, es ist nichts. Macht euch keine Sorgen“, sprach Alex und wollte sich nun schlafen legen. Wir legten uns alle daraufhin schlafen, aber Alex blieb wach und tat so, als würde er schlafen. Er wälzte sich umher, um eine passe Schlaflage zu finden, aber er konnte nicht einschlafen. Er musste stark an Venus denken. Bevor sie nach Hoenn gereist waren, hatten die beiden ein gutes Verhältnis zueinander, aber als sie zusammen mit Drake in der Siegesstraße der Einall-Region trainieren wollten, wurden sie für eine kurze Zeit als Gruppe getrennt, sodass Alex alleine durch die Ebenen des Canyons kämpfen musste. Dabei wurde er von einer Massenerscheinung von Fleknoil überrascht und konnte keine Hilfe von seinen Freunden erhalten, aber seine Pokémon konnten ihn beschützen. Später konnte er wieder Venus und Drake auffinden und verließen gemeinsam die Siegesstraße, um weiter in Twindrake City zu trainieren. Seitdem hatte Alex Angst, gegen eine Gruppe von Pokémon anzutreten, was Venus für lustig hielt. Dabei hatte er das Gefühl, dass sie ihn für einen Feigling hielt, der sich nicht traute, gegen Pokémon-Gruppen zu kämpfen. Trotzdem möchte er sein bestes geben, um als guter, mutiger Trainer darzustehen.
Es wurde nächster Tag. Wir standen früh auf, um uns ein wenig in Blütenburg City umzusehen. Es gab dort die Arena, die sich auf Normal-Pokémon spezialisiert hatte, mehr gab es nicht an Sehenswürdigkeiten zu sehen, außer nur viele Wohnhäuser. „Wie langweilig...“, sagte Venus und würde lieber etwas mehr Spannung sehen. Drake schaute auf seiner Karte, wo es noch Möglichkeiten gab, eine neue Erkundung zu machen. Er wurde auch fündig. Der Blütenburg Wald, der sich hinter der Stadt befand, war ein Anhaltspunkt für eine kleine Erkundung. „Im Blütenburg Wald leben viele Pokémon, besonders die von Typ Käfer und Flug. Wer weiß, vielleicht wird es ja echt spannend“, sprach der 18-Jährige. „Das will ich auch hoffen! Nicht, dass du uns hier angelogen hast“, sagte Venus und gab ihrem Bruder einen Schlag auf den Oberarm. „Die Karte zeigt auch einige Screenshots von diesem Wald“, entgegnete Drake und zeigte seiner Schwester die ganzen Screenshots als Beweis. „Na gut. Dann lasst uns dahin gehen.“ Gemeinsam verließen wir die Stadt und machten uns auf dem Weg zum Blütenburg Wald. Direkt dahinter befand sich auch die Stadt Metarost City. Der Wald war nicht sehr groß, aber sehr sehenswert. Unterwegs sahen wir einige Waumpel und dessen Weiterentwicklungen Schaloko und Panekon. „Seht euch mal die ganzen Pokémon an!“, rief Alex total begeistert. „Für mich sieht jeder Wald gleich aus“, sprach ich und gab Milza einen speziellen Drachen-Keks. Venus beobachtete mich dabei, wie ich meinem Milza den Keks mit leckerer Tamot- und Terirobeeren-Füllung gab. Dabei erinnerte sich die hübsche Trainerin an die Zeit zurück, wo sie von Kai einen Drachen-Keks gab, um die Zuneigung zu einem seiner geliebten Pokémon zu gewinnen.
„Schau mal, wenn du einem Drachen-Pokémon diesen Keks hier gibst, dann freut es sich sehr darüber und wird sehr zahm. Hier, probiere es mal aus“, sagte ich in einer Rückblende und gab der noch sehr jungen Venus einen Drachen-Keks. „Beißen die mich?“, wollte sie wissen und klammerte sich an meinem Hosenbein. „Wenn du denen blöd vorkommst, dann versuchen sie dich zu beißen, aber das wird nicht passieren, denn ich bin ja da.“ Vorsichtig näherte sich die junge Venus dem Trikephalo und hielt den Keks vor der Schnauze des Drachen-Pokémon. Es schnüffelte kurz daran und schnappte schnell zu. Venus erschreckte sich sehr dabei und versteckte sich wieder hinter mir. „Hey, das war sehr gut, mein Schatz“, lobte ich meiner Tochter. „Ernsthaft?“, wollte unsere Tochter wissen. „Ja, mein voller ernst. Du machst schon große Fortschritte. Ich bin mir sicher, dass du genauso schnell mit Drachen umgehen kannst, wie dein Bruder.“ „Kannst du mir beibringen, wie ich mit Drachen kämpfen kann, so wie du, Papa?“, wollte Venus wissen. „Ich kann dich nicht direkt so trainieren, dass du so stark wirst wie ich, also fangen wir ganz klein an“, gab ich als Antwort und fing an, mit Venus mit noch schwächeren Drachen zu kämpfen. Ihr macht es einen sehr großen Spaß, auch wenn sie einen Großteil der kleinen Übungskämpfe verloren hatte. Ich war sehr stolz, dass Venus so tapfer war und sich schnell mit den anderen Drachen angefreundet hatte.
Venus erinnerte sich gern daran, wie sie richtigen Kontakt zu den Drachen bekam und sie war sehr froh, einen tollen Trainer und Vater wie mich zu haben. „Venus? Bist du etwa eingeschlafen?“, wollte Drake wissen. „Nein, ich habe nur an was bestimmtes gedacht“, gab unsere Tochter als Antwort und lächelte mir zu. Plötzlich wurden wir von einem lauten Krach aufmerksam, was hinter den ganzen Bäumen und Büschen kam. Ein auffälliger Mann in einem gestreiften Shirt und kaputten Hosen bedrohte einen Mann, der Bürokleidung trug. „Los, geben Sie mir die wichtigen Daten für den neuen Bau!“, rief der Rüpel. Der Rüpel hatte ein Fiffyen bei sich, um den Büromitarbeiter einzuschüchtern. „Ich gebe Ihnen nicht die Daten. Dafür sind sie zu wertvoll“, sprach der Mann. „Gib mir gefälligst die Devon-Waren, sonst wirst du es bereuen!“ Als wir mitbekamen, dass der Fiffyen-Trainer sehr aufdringlich war, griffen wir ein und versuchten, den Typen mit seinem Pokémon aus dem Wald zu jagen. „Was wollt ihr Kinder hier?!“, beschwerte sich der Rüpel und legte sich direkt mit uns an. „Wer bist du und was willst du von diesem Mann?“, wollte ich wissen. „Das geht euch nichts an! Haltet euch gefälligst aus meinen Angelegenheiten raus!“ antwortete der Rüpel und verschwand mit seinem Pokémon. Der Mann bedankte sich für unsere Hilfe und erklärte uns folgendes: „Dieser Kerl ist von Team Aqua, einer Verbrecherorganisation der Hoenn-Region. Er wollte mir die Devon-Waren wegnehmen.“ „Worum handelt es sich bei diesen Devon-Waren, wenn ich das fragen darf?“, fragte Carina. „Dabei handelt es sich um ein neues Projekt für Kaptain Brigg, der im Schiffswerft in Graphitport City arbeitet. Er wollte ein neues U-Boot bauen und wir, also die Firma Devon-Corporation, haben für ihn die Baupläne angefertigt.“ „Das klingt sehr kompliziert“, stellte Alex fest und verstand nur Bahnhof. „Kurz und knapp... Brigg hat uns den Auftrag gegeben, den Bauplan für sein neues Projekt anzufertigen und diese sind als Devon-Ware verpackt“, sprach der Mann. „Ich wüsste zugern, warum dieser eine Rüpel diese Devon-Waren unbedingt haben wollte“, sagte meine Frau. „Unsere Firma befindet sich in Metarost City und unser Präsident hat eine neue Entwicklung geschaffen. Um das herauszufinden, müsst ihr, wenn ihr wollt, bei uns in der Devon-Corporation vorbeischauen“, sagte der Mann und verabschiedete sich von uns. Wir hatten beschlossen, die Firma einen Besuch abzustatten, um zu gucken, was der Präsident entwickelt hatte. Dabei gingen wir weiter durch den Wald und verließen diese nach einer kurzen Zeit. Metarost City war nur noch ein Katzensprung entfernt. Aber das Verhalten des Aqua-Rüpels brachte uns zum nachdenken.

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Kapitel 330: Das Poké-Multi-Navi

Beitrag von Reshikrom94 am So 9 Nov 2014 - 15:33

Kapitel 330: Das Poké-Multi-Navi

Wir kamen in Metarost City an, die vieles zu bieten hatte. Nicht nur die Arena dieser Stadt, die sich auf Gestein-Pokémon spezialisiert war, war spannend, sondern auch die Trainerschule, wo viele Anfänger-Trainer die Grundkenntnisse eines Trainers lernen konnten. Ein Mitarbeiter der Devon-Corporation hatte uns empfohlen, einen Blick in seine Firma zu werfen, um die neue Entwicklung des Präsidenten anzusehen. Die Firma befand sich im Zentrum der Stadt, eine Art Wolkenkratzer. Wir betraten das Gebäude und wussten zunächst nicht, wo wir das Büro des Präsidenten finden sollten. „Wir sollten am besten beim Empfang nachfragen“, schlug Drake vor. Ich ging zum Empfang und fragte die Empfangsdame: „Können Sie uns weiterhelfen? Wir suchen nach dem Präsidenten, also Ihren Chef der Devon-Corporation. Ein Mitarbeiter von ihm hat uns hierher geschickt, um seine neues Produkt anzusehen.“ „Ah, Mr. Trumm hat eben nichts zu tun“, sprach die Dame, „Er müsste sich in seinem Büro befinden, im obersten Stockwerk. Nehmt den Fahrstuhl dafür.“ „Vielen Dank“, bedankte ich mich und machte mich mit meinen Begleitern auf dem Weg zur obersten Ebene des Gebäudes. Der Fahrstuhl konnte mindestens sechs Personen oder 300 Kilogramm tragen. Wir stiegen in der obersten Ebene aus und standen im Flur, wo am Ende ein große Tür. „Das muss wohl das Büro von dem Präsidenten sein“, vermutete Alex. „Gut mitgedacht, Blitzmerker, also kannst du auch an der Tür klopfen“, lachte Venus und gab Alex einen kräftigen Schubs, sodass er beinahe gegen die Tür knallte. Nervös klopfte er an der Tür, aber es kam keine Reaktion dahinter. „Anscheinend ist er wohl nicht da“, sagte der Trainer und wollte sich von der Tür entfernen, bis jemand die Tür öffnete. „Willkommen in der Devon-Corporation, liebe Besucher!“ „Sind Sie der Präsident?“, fragte ich. „Ich bin Mr. Trumm, der Präsident der Hoenn-Region und Leiter dieser Firma“, stellte sich Mr. Trumm vor, „Und ihr seid bestimmt die Kinder, von denen Troy mir erzählt hat.“ „Woher kennen Sie denn Troy?“, wollte Alex wissen. „Hahaha, ihr müsst wissen, dass Troy mein Sohn ist“, sprach der Präsident, „Und einer meiner Mitarbeiter hat mich gerade telefonisch berichtet, dass ihr zu mir kommen wolltet, da ich was für euch habe. Dann möchte ich euch bitten, mir ins Büro zu folgen, damit ich euch mein Produkt zeigen kann.“ Wir betraten das Büro und warteten, bis Mr. Trumm ein sonderbares Gerät aus dem Regal nahm. „Darf ich euch meine Erfindung vorstellen? Das ist ein Poké-Multi-Navigator, kurz gesagt, ein Poké-Multi-Navi. Er soll Trainern bei der Reise eine große Hilfe sein, zum Beispiel kann man damit seltene Pokémon mit versteckten Fähigkeiten oder besonderen Attacken finden. Auch bei der Beerensuche ist das Gerät passend. Aber der hat noch andere Funktionen. Ihr könnt damit auch neue Informationen über Hoenn ablesen oder hören und Unterhaltungssendungen über Pokémon-Fakten ansehen.“ „Wow, das ist ja echt interessant!“, stellte Drake fest. „Und wie viele haben Sie von diesen Geräten?“, fragte Kai. „Für jeden von euch habe ich leider keins, ich habe nur einen. Ihr müsst euch also absprechen, wer ihn von euch bekommt“, sagte Mr. Trumm. „Also ich finde, dass der Navi in Domis Händen gut aufgehoben ist“, sprach Venus, „Denn er liest gerne was ab. Von Stadtkarten bis hin zum Fernseh-Teletext, wenn mal Fußball läuft.“ „Gut, dann möchte ich mal den Domi mein spezielles Produkt überreichen“, entgegnete Mr. Trumm und gab den 18-Jährigen das Modell. „Wow, danke sehr“, bedankte sich Drake und schaute begeistert auf dem Monitor des Geräts, um die Einstellungen zu übernehmen. „Geh gut damit um, Domi. Deine Kameraden zählen auf dich und deine Kenntnisse fürs Kartenlesen.“ „Das werd ich, versprochen.“ Mr. Trumm lachte und freute sich über die Einstellung unseres Sohnes. „Übrigens, wenn ihr hier östlich auf die Route 116 geht, könnt ihr durch den Metaflurtunnel gehen, der euch nach Wiesenflur bringt. Auf der Route werdet ihr sicher auf viele Pokémon treffen. Da lohnt es sich, den Poké-Multi-Navi zu testen, aber nur, wenn ihr möchtet, haha!“ „Mal sehen, ob es dort auch interessante Pokémon gibt“, sprach mein Mann, „Nicht, dass wir auf Pokémon stoßen, die keiner von uns fangen will.“ „Ihr werdet sicher ein passendes Pokémon finden, was euch gefällt“, entgegnete Mr. Trumm und führte uns noch bis zum Haupteingang der Firma. Wir verabschiedeten uns von dem Präsidenten und gingen in Richtung Pokémon Center von Metarost City, um etwas zu essen, bevor wir zur Route 116 aufbrachen.
Neugierig schaute sich Drake am Tisch seinen Poké-Multi-Navi an. Dabei betrachtete er die Karte der Hoenn-Region, die eine neuere Grafik hatte als die von seinem Viso-Caster. Er aktualisierte die Suchmaschine für die Pokémon, die auf der nächsten Route lebten. „Also, auf der Route 116 kann man Nincada, Schwalbini, Flurmel, Abra, Eneco, Zigzachs und Fiffyen finden“, erzählte er. „Keine ersten Drachen-Pokémon? Oh Mann...“, seufzte Kai und nahm sich einen Schluck Cola aus seinem Becher. „Eneco sind echt seltene Pokémon. Vielleicht wäre das was für Venus“, dachte ich und stellte mir vor, wie unsere Tochter mit einem Eneco trainerte. „Nee, Eneco sind nichts für mich. Ich bin reine Drachen-Trainerin“, entgegnete Venus und war echt nicht zufrieden mit meinen Wünschen, „Ich habe nicht umsonst drei Jahre Ausbildung im Drachenclan gemacht, um alles über Drachen-Pokémon zu lernen.“ Ich musste mich damit abfinden, dass Venus genauso erfolgreich werden wollte wie ihr Vater Kai. „Hoffentlich kommt noch ein Drachen-Pokémon, was Kai oder Venus gefallen“, hoffte Alex und fand selbst, dass auf der Route 116 nichts besonderes gab. Wir aßen unsere belegten Sandwiches, tranken unsere Cola-Becher leer und machten uns bereit, zur Route 116 zu gehen, um von dort aus nach Wiesenflur zu kommen.
Wir gingen den Straßen von Metarost City entlang und betraten in der östlichen Seite der Stadt die Route 116. Die genannten Pokémon, die Drake von seinem Navi abgelesen hatte, versteckten sich zwischen den vielen Bäumen und Sträucher, die sich auf dieser sattgrünen Gegend befanden. Unser Sohn testete direkt das Gerät und fand zunächst nichts. Bis auf einige Fiffyen, Zigzachs und Schwalbini fand der volljährige Trainer nichts besonderes. „Vielleicht gibt es ja in dem Metaflurtunnel bessere Pokémon. Schau mal auf deinem Navi, Domi“, sagte Alex. Drake recherchierte schnell und teilte uns allen folgendes mit: „Im Metaflurtunnel leben nur Flurmel, mehr nicht.“ „Dann ist es wohl besser, dass wir direkt nach Wiesenflur gehen, anstatt hier nach weiteren Pokémon Ausschau zu halten“, schlug Venus vor, „Der Metaflurtunnel ist ja gleich da drüben.“ Gemeinsam gingen wir in den Metaflurtunnel hinein und erreichten nach einer kurzen Zeit das kleine Städtchen Wiesenflur, die mitten im Grünen lag.

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Kapitel 331: Der erste Wettbewerb

Beitrag von Reshikrom am Mo 10 Nov 2014 - 19:50

Kapitel 331: Der erste Wettbewerb

Kaum in Wiesenflur angekommen wurden wir direkt von Xenia aufgefangen, die ziemlich froh war, uns wiederzusehen. „Hey, Leute!“, grüßte sie uns und gab Venus eine Umarmung. „Xenia? Was machst du denn hier in Wiesenflur?“, wollte unsere Tochter wissen. „Gut, dass du fragst, liebste Freundin. Hier in Wiesenflur findet heute ein Wettbewerb statt und ich bin mit dabei, also nicht in der Jury, sondern nur Backstage“, gab Xenia als Antwort, „Möchte jemand von euch daran teilnehmen? Es sind noch Plätze frei.“ „Also Wettbewerbe sind echt nichts für mich. Ich bin einer, der sich voll und ganz aufs Kämpfen gegen andere Trainer spezialisiert ist“, sprach ich. „Du könntest es doch wenigstens versuchen, Kai. Wettbewerbe machen echt einen riesigen Spaß und da geht es auch darum, gegen andere Trainer zu kämpfen und man präsentiert sich dabei dem Publikum“, erzählte die Wettbewerbsschönheit. Ich blieb bei meiner Entscheidung und würde am liebsten nur die Wettbewerbe von der Tribüne aus sehen. Auch Drake passte bei dem Vorschlag, selbst als Teilnehmer bei diesem Wettbewerb zu sein, da er auch das Kämpfen als Vorliebe hatte. „Ich möchte gerne daran teilnehmen“, sagte Venus. „Bitte was?!“, rief ich verdutzt, „Wieso willst du bei einem Wettbewerb teilnehmen? Ich dachte, du willst eine Drachen-Meisterin werden!“ „Bleib cool, Kai. Ich finde es gut, mal was anderes zu machen, wer weiß, vielleicht macht es mir auch Spaß. Und Xenia hilft mir ja auch dabei, beim Wettbewerb gut anzukommen“, entgegnete unsere Tochter. „Das ist eine sehr gute Entscheidung, Venus. Das macht mich echt sehr glücklich!“, freute sich Xenia und war total aus dem Häuschen. Auch Carina war froh, dass Venus sich bei einem Wettbewerb präsentieren möchte, auch wenn es etwas anders war als ein Laufsteg, wo sich Models mit neuen Trends und Kleidung elegant präsentierten. „Möchte noch jemand am Wettbewerb teilnehmen?“, fragte Xenia nach. Keiner von uns gab eine Antwort. „Okay, dann gehen wir alle zusammen in die Wettbewerbshalle von Wiesenflur!“
Wir betraten die Wettbewerbshalle, die sich kurz vorm Ende der Stadt befand, und Venus trug sich für den heutigen Wettbewerb ein. „Hast du dir schon überlegt, mit welchem Pokémon du teilnehmen willst?“, fragte Carina. „Ich werde Milza nehmen“, antwortete unsere Tochter, „Zwar weiß ich nicht, was alles vorkommen wird, aber Milza und ich werden unser bestes geben.“ „Die Wettbewerbe haben immer zwei Runden. Die erste Runde besteht aus einer kleinen Vorführung, wo das Pokémon und der Trainer sich präsentieren. In der zweiten Runde werden die Koordinatoren gegeneinander kämpfen und derjenige, der im Finalkampf gewinnt, bekommt ein Band“, erklärte Xenia. „Also ist es fast schon wie Orden sammeln?“, fragte Drake nach. „Na ja... fast so ähnlich“, sprach die Wettbewerbsschönheit, „Wie auch immer... da du noch eine Anfängerin bist, werde ich dich mal in die Mangel nehmen und in der Backstage-Lounge ein paar Tipps geben.“ Während Venus und Xenia in die Backstage-Lounge gingen, machten wir uns auf dem Weg zur Tribüne und warteten ab, bis der Wettbewerb losging.
„Ich bin so gespannt, wie Venus ihren ersten Wettbewerb belegt“, sprach meine Frau und konnte sich nicht mehr einkriegen vor lauter Freude. „Warte doch erstmal ab, ob sie die erste Runde überhaupt schafft“, entgegnete ich und gab Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Warum hast du dich nicht für den Wettbewerb angemeldet, Carina?“, fragte mich Drake, „Ich dachte, du magst es sehr, im Rampenlicht zu stehen.“ „Ich finde, ich habe echt viel in der Zeit mit Modeln und Präsentationen gemacht, also gönne ich es mal Venus. Sie ist ein sehr hübsches Mädchen und ich finde, dass der Wettbewerb ideal für sie ist“, gab Carina als Antwort und schwärmte sehr für unsere Tochter. „Dir ist aber klar, dass das nur eine Ausnahme ist. Sie macht das nur ihrer Freundin zuliebe“, sprach ich. Carina spielte die beleidigte Leberwurst und bei diesem Moment musste ich lachen. „Alex, freust du dich auch für Venus?“, wollte Drake wissen. Der junge Trainer war am träumen und bemerkte erst Sekunden später, dass der 18-Jährige ihm was gefragt hatte. „Oh... ähm, ja! Venus wird es bestimmt schaffen“, gab er als Antwort. Der 18-Jährige lächelte und freute sich, dass auch Alex zufrieden war, was Venus betraf.
Nach einer Weile fing der Wettbewerb an. Die Moderatorin dieser Veranstaltung machte eine junge Frau namens Vivian und begann mit der Show damit, erst die Jury vorzustellen. „Für den heutigen Wettbewerb in Wiesenflur sind unsere drei Jury-Mitglieder zur Stelle!“, rief Vivian und stellte die drei Jury-Mitglieder vor, „Der Direktor der Pokémon-Wettbewerbe... begrüßen sie mit mir Mister Raoul Contesta!“ „Es freut mich sehr, heute dabei zu sein!“, rief Contesta. Vivian fuhr fort: „Der Leiter des Pokémon-Fanclubs... Mister Sukizoo!“ „Wettbewerbe sind einfach bemerkenswert!“, rief Mr. Sukizoo. „Und zu guter Letzt... Schwester Joy aus dem Pokémon Center in Wiesenflur!“ „Es ist faszinierend, wie Trainer und Pokémon als Team zusammen arbeiten“, sagte Schwester Joy. „So, da nun unsere Jury bereit ist, kommen wir jetzt zu unseren Teilnehmern!“, rief Vivian und nannte Namen der teilnehmenden Koordinatoren, die mit ihren Pokémon auf die Bühne kamen und eine Vorführung legten. Venus kam als Letzte dran und ging selbstbewusst auf die Bühne, mit ihrem Milza auf ihrer Schulter. Xenia beobachtete sie vom Backstage-Bereich aus und hoffte, dass ihre Tipp, die sie ihrer Freundin gab, bei der ersten Runde eine große Hilfe sein würden. Auch wir waren sehr gespannt darauf. „Also gut, Milza. Leg los mit Drachentanz!“, befahl Venus. Das kleine Drachen-Pokémon fing an, wie ein Tänzer um sich zu drehen. Der Drachentanz zeigte auch ein tolles Feuer, das wie ein Strudel um Milza aussah. „Wahnsinn! Das sieht ja fast auch wie die Attacke Feuerwirbel!“, stellte Drake fest. Als nächstes sprang Milza hoch in die Lüfte und bekam von seiner Trainerin den nächsten Befehl: „Setz jetzt Nachthieb ein!“ Mit einer Nachthieb-Attacke versetzte es dem Feuerstrudel einen Schlag und machte daraus kleine Feuerfunken, die in der Luft glitzerten. Milza landete elegant vor seiner Trainerin und verbeugten sich, um damit zu sagen, dass ihre Vorführung zuende war. Das Publikum jubelte und auch die Jury war von der Vorführung begeistert. „Einfach wunderbar, wie Milza mit Drachentanz und Nachthieb ein so schönes Feuerwerk machte. Dabei ist Venus gerade bei dieser Veranstaltung eine Anfängerin und hier hat sie heute mit ihrem Pokémon eine echt wunderbare Vorführung hinterlegt“, sprach Contesta und war zufrieden. „Diese Vorführung war sehr bemerkenswert!“, rief Sukizoo. „Milza hat sich auf die Bühne hingestellt wie ein kleiner Superstar und seine Trainerin war ebenfalls sehr elegant erschienen. Macht weiter so, ihr beiden“, sagte Joy. „Hiermit ist die erste Runde vorbei und gleich sehen wir auf der Tafel die vier Koordinatoren, die in die zweite Runde kommen!“, rief die Moderatorin, „Bis gleich!“
„Welch eine Erleichterung, dass die erste Runde gut gelaufen ist“, sprach Venus zu ihrem Milza und setzte sich auf eine Bank im Backstage-Bereich. In dem Moment kamen wir mit Xenia an, um unserer Tochter zu gratulieren. „Venus, du warst echt großartig!“, rief Carina freudig. „Danke sehr“, bedankte sich Venus mit einem unguten Gefühl, „Hoffentlich komme ich in die zweite Runde weiter. Zwar weiß ich noch nicht, was mich dort erwartet, aber ich denke mal, dass mein Milza und ich es schaffen werden.“ „Wenn du Glück hast, musst du nur gegen zwei Trainer kämpfen, einmal im Halbfinale und im Finale. Am Ende, wenn du gewinnst, bekommst du dein erstes Band und kannst dich auf den nächsten Wettbewerb freuen“, sprach Xenia. „Ich muss schon sagen, für so ein Band ist echt viel Arbeit drin...“, seufzte unsere Tochter. „Hihi, damit musst du dich als Koordinatorin abfinden“, entgegnete die Wettbewerbsschönheit kichernd. „Du schaffst das schon, Venus“, sprach ich. Unsere Tochter konnte sich wieder etwas zusammenreißen und hoffte sehr, dass sie in die zweite Runde kommen konnte.
„Vielen Dank für eure Geduld. Wir haben nun die vier glücklichen Koordinatoren, die in die zweite Runde gekommen sind. Hier sind sie!“, rief Vivian und stellte die weiter kommenden Koordinatoren vor. Unter den Glücklichen befand sich auch Venus. „Super!“, riefen wir stolz. „Wow, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich es tatsächlich schaffe“, sagte Venus und knuddelte freudig mit ihrem Milza. „Ich wünsche dir ganz viel Glück, dass du den ganzen Wettbewerb gewinnst“, sprach Xenia.
Nach wenigen Minuten ging der Wettbewerb weiter. Die zweite Runde bestand aus Kämpfen und Venus musste zuerst gegen eine Koordinatorin kämpfen, die ein Enekoro für diesen Wettbewerb einsetzte. Unsere Tochter setzte für die Kampfrunde ihr zweites Pokémon, ein Dragoran, ein. Es war ein leichtes Duell für die blonde Drachen-Trainerin und konnte ins Finale kommen. Im Finale musste sie gegen ein anderes Mädchen kämpfen, das auch eine Anfängerin war wie sie. Das Mädchen hatte für den Kampf ein Roselia eingesetzt und Venus war auch dort mit Dragoran klar im Vorteil, nicht nur wegen der Stärke, sondern auch der Typen-Kombi Drachen und Flug. Mit einigen Attacken wie Turbotempo und Feuerschlag konnte Venus' Dragoran den Sieg holen. Selbst die Jury, das Publikum und auch wir sind ziemlich erstaunt über das Talent der hübschen Drachen-Trainerin. „Damit steht der Siegerin des Wettbewerbs fest“, sagte Vivian an, „Applaudiert mit mir die Koordinatorin Venus, die von Contesta das Band von Wiesenflur überreicht bekommt!“ „Du hast deinen allerersten Wettbewerb exzellent gemeistert. Hoffentlich sehen wir dich beim nächsten Wettbewerb wieder, das würde uns sehr freuen“, sprach Contesta. „Danke sehr“, bedankte sich Venus und nahm das Band an. Alle Leute jubelten.
Nach dem Wettbewerb trafen wir Venus vor der Wettbewerbshalle, die bereits auf uns gewartet hatte. Auch Xenia wollte ihrer Freundin für ihren allerersten Sieg bei einem Wettbewerb persönlich gratulieren. „Hey, Venus!“, rief ich. „Oh, hey ihr“, grüßte sie zurück. „Glückwunsch für dein erstes Band, Schwesterchen“, gratulierte Drake. „Du warst einfach großartig“, musste Carina zugeben. „Vielen Dank für die lieben Worte. Ich kann es selbst nicht glauben, dass ich mein erstes Band in meinen Händen halte“, gab unsere Tochter zu, „Ich habe auch gute Bewertungen bekommen und das als Anfängerin.“ „Sei doch froh, dass die Jury dich klasse fand!“, rief Xenia freudig, „Mit deinem Band hast du mehr Glück erhalten, um dein zweites Band genauso toll zu erhalten wie hier.“ „Ich möchte erstmal eine Pause einlegen und mich auf das Studieren von Drachen-Pokémon konzentrieren. Beim nächsten Wettbewerb bin ich wahrscheinlich wieder mit dabei.“ „Es würde mich sehr freuen, wenn du mit den Wettbewerben weitermachst, liebste Freundin. So, ich gehe dann mal wieder zurück in die Wettbewerbshalle. Auf Wiedersehen!“ Die Wettbewerbsschönheit ging in die Wettbewerbshalle zurück, während wir unsere Reise durch die Hoenn-Region fortsetzten.

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Kapitel 332: Fang dir das Wablu!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 13 Nov 2014 - 6:35

Kapitel 332: Fang dir das Wablu!

Am späten Abend bereiteten wir in der freien Natur unser Schlafplatz vor. Während Venus, Milza, Emolga und ich um unser Abendessen kümmerten, bauten die Jungs die Zelte auf und geraten meist dabei in Verzweiflung. „Die drei machen das echt gut, haha“, lachte unsere Tochter und füllte jede Schüssel voll mit den leckeren Ravioli in Tomatensoße. „Bei denen kann das Essen noch warten“, entgegnete ich und holte die Gabeln für das warme Gericht raus, „Und für Milza und Emolga gibt es leckere und frische Beeren. Hier, habt einen guten Hunger ihr Süßen.“ Kai bemerkte, dass Venus und ich bereits mit dem Essen begonnen haben und beschwerte sich: „Hey, wir wollen auch noch was davon abhaben!“ „Dann baut erst die Zelte zuende auf!“, entgegnete Venus lachend. „Wie gemein!“, rief Drake beleidigt. Alex dagegen fand das Aufbauen der Zelte garnicht so schlimm. Er freute sich sehr für Venus, da sie zum ersten Mal einen Wettbewerb gewonnen hatte, obwohl sie sich voll und ganz auf das Kämpfen und trainieren von Drachen-Pokémon spezialisiert war. Unsere Tochter betrachtete beim Essen ihr Band aus der Wettbewerbshalle in Wiesenflur und konnte es immer noch nicht ganz glauben, dass sie es gewonnen hatte. „Ich habe mit Xenias Hilfe und dem Vertrauen meiner zwei Pokémon den Wettbewerb gewonnen“, sprach sie vor sich hin und lächelte zufrieden. Es freute mich sehr, dass sie glücklich war und Unterstützung bekam.
Es dauerte nicht lange bis die Jungs fertig mit den Zelten waren und sich dazu gesellten, um mitzuessen. Kai spürte, wie sehr bescheiden unsere Tochter war. „Isst, bevor das Essen zu kalt wird“, sagte ich. Die Jungs griffen zu und genossen das Essen sehr. „Sag mal, wo ist denn die nächste Stadt von hier aus?“, wollte ich wissen. Drake schaute auf seinen Navi und antwortete: „Die nächste Stadt ist Malvenfroh City. Dort befindet sich eine Arena, eine Spielhalle, ein Fahrradladen und einige Wohnhäuser und nicht zu vergessen das Pokémon Center.“ „Klingt cool“, stellte mein Mann fest, „Das heißt aber nicht, dass ich meine wertvolle Zeit in der Spielhalle verschwende und mein Geld für viel Pech ausgebe.“ „Das will ich auch hoffen!“, rief ich. „Du kennst mich doch, Schatz, muahaha!“, lachte der junge Drachen-Meister.
Nach dem Essen bereiteten wir uns alle fürs Schlafen vor. Zwar war es in der frühen Nacht recht kühl, aber das konnte man noch aushalten und wir hatten auch warme Decken und Schlafsäcke. Normalerweise sollte ein Großteil der Pokémon, die auf der Wiese lebten, längst schlafen, aber in dieser Nacht flog ein Schwarm Altaria mit vielen Wablu über die Landschaft. Diese Pokémon lebten nicht auf dieser Wiese, sondern kamen aus der Richtung, wo sich die größten Berge und luftige Höhen befanden. Eines der Pokémon, ein noch junges Wablu, hatte Schwierigkeiten, auf der selben Wellenlinie wie seine Artgenossen zu bleiben, was dazu führte, dass es in einem Baum hineinfiel und von den anderen Pokémon vergessen wurde.
Am nächsten Morgen wachten wir alle gleichzeitig auf und machten uns fertig, um nach Malvenfroh City zu kommen. Plötzlich wurde Venus von einem Rascheln im Strauch aufmerksam und wollte der Sache auf den Grund gehen. Als unsere Tochter nachschaute, wurde sie von dem Wablu erschreckt, was in der Nacht von seinen Artgenossen getrennt wurde. „Das ist ja ein Wablu!“, stellte Venus fest. Das Pokémon zeigte sich scheu, als wir noch dazu kamen. „Hab keine Angst. Wir tun dir nichts“, sagte die Drachen-Trainerin und wollte Wablu in ihren Armen nehmen, aber es schreckte zurück. „Vielleicht möchte es nicht, dass wir alle mit dabei stehen“, vermutete Kai. „Du könntest Recht damit haben, Kai“, sprach Venus, „Geht ihr mal bitte einige Schritte zurück, sodass das Wablu nur mich betrachten kann.“ Wir taten ihr den Gefallen und gingen einige Schritte zurück. Vorsichtig kam das ängstliche Wablu etwas näher und ließ sich sogar von der jungen Drachen-Trainerin anfassen. Venus nahm es sanft in ihren Armen und kam zu uns. „Wablu scheint, große Angst vor uns zu haben“, stellte unsere Tochter fest, „Aber es hat mir sein Vertrauen gegeben.“ Sofort nahm sie eine Dose, die mit speziellen Pokémon-Futter gefüllt war, und gab etwas davon dem Wablu. „Das Futter hier wird dich wieder zu Kräften bringen.“ Wablu fraß das Futter und es fühlte sich wesentlich besser. „Das Wablu ist anscheinend von seinen Artgenossen getrennt“, stellte die Drachen-Trainerin fest, „Wablu und seine Weiterentwicklung Altaria leben normalerweise in den Bergen, wo sie viel Freiraum haben, um viel fliegen zu können. Dieses Wablu hier scheint das jüngste von denen zu sein und konnte nicht mit den anderen mithalten.“ „Woher weißt du denn das?“, wollte Alex wissen. „Ich habe das in der Ausbildung gelernt, da Altaria zu den Drachen-Pokémon gehört“, gab Venus als Antwort, „Drachen-Pokémon leben auch mit ihrer Vorentwicklung in den Bergen, auch wenn dieser noch keinen Drachen-Typen besitzen.“ Kai war sehr erstaunt, dass unsere Tochter viel über das Leben der Drachen wusste. Wablu mochte nicht mehr weiterfressen und wollte von Venus losgelassen werden, um seinen Artgenossen zu folgen. Als es gerade losfliegen wollte, stürzte es einige Zentimeter auf dem Boden. Venus merkte sofort, dass das Wablu beim Absturz in der Nacht einen seiner Flügel verletzt hatte. „Oh nein, wir müssen schnell in ein Pokémon Center gehen!“, stellte sie fest, „Domi, such auf deinen Navi das nächstgelegene Pokémon Center!“
Schnell liefen wir in das Pokémon Center von Wiesenflur und baten Schwester Joy um Hilfe. „Joy, helfen Sie uns bitte. Das Wablu hat sich den Flügel verletzt“, sprach Venus und gab der Schwester das Pokémon. „Okay, ich werde das Wablu behandeln“, entgegnete Joy, „Chaneira, komm mit. Und ihr wartet bitte.“ Während Schwester Joy und Chaneira das Wablu untersuchten und verarzten, warteten wir in der Eingangshalle. Venus machte sich große Sorgen um das verletzte Pokémon und war froh, schnell gehandelt zu haben, damit Wablu es bald wieder besser ging. „Glaubt ihr, dass das Wablu bald wieder richtig fliegen kann?“, fragte Alex sehr besorgt. „Klar doch! Es muss sich nur noch ausruhen und nach einigen Tagen kann es wieder frei fliegen“, antwortete die junge Drachen-Trainerin. Es dauerte eine Weile lang, bis Joy und Chaneira schließlich mit dem Wablu, was auf der Rolltrage lag und schlief, aus dem Behandlungszimmer raus. „Wablu hat eine wirksame Heilsalbe auf seinem Flügel bekommen. Wenn es ausgeschlafen ist, geht es ihm wieder besser.“ „Vielen Dank“, bedankte sich Venus zufrieden und schaute dabei das Wablu an. „Ihr seht alle hungrig aus. Wie wäre es denn, wenn wir hier eine kleine Frühstückspause einlegen?“, schlug ich vor. Alle waren damit einverstanden und setzten uns auf einem freien Platz. Zum Frühstück hatten wir lecker gebackene Käsebrötchen, die Kai und Drake bei Joy an der Theke gekauft hatten. Chaneira brachte uns noch warmen Kakao. Venus konnte sich kaum beim Essen konzentrieren und hatte ihren Blick auf Wablu. „Keine Sorge, Wablu geht es schnell wieder besser“, sprach ich. Die junge Drachen-Trainerin musste sich damit abfinden, Geduld zu haben, dennoch hatte sie ein Auge auf das schlafende Pokémon.
Am späten Mittag verließen wir das Pokémon Center, samt dem Wablu, dass sich wieder erholt hatte. Vorsichtig nahm Venus das Verband ab und sprach zu Wablu. „Du kannst jetzt wieder fliegen und nach deinen Freunden suchen.“ Wablu fand es eher traurig, sich von uns zu trennen, besonders von unserer Tochter, die sich um ihn gekümmert hatte. Das Pokémon weigerte sich, weg zu fliegen und wollte lieber bei Venus bleiben. „Weiß du was? Ich glaube, dass das Wablu gerne dein Pokémon sein möchte“, vermutete Kai. „Bist du dir echt sicher?“, wollte Venus nachfragen. „Na klar, schau mal... Wablu ist dir dankbar, dass du es gesund gepflegt hast und damit will es dir zeigen, dass es gerne dein Freund sein möchte“, sagte mein Mann. „Hmm, na gut.“ Venus holte einen leeren Pokéball aus ihrer Reisetasche heraus und fragte Wablu: „Möchtest du mit auf unserer Reise kommen?“ Das Wablu freute sich sehr, dass Venus das gefragt hatte. „Alles klar“, sprach unsere Tochter und fing das Wablu, ohne ein Pokémon-Kampf auszutragen. „Ja, ich habe ein Wablu gefangen!“, freute sie sich. „Wow, so kann man auch Pokémon fangen?“, wollte Alex wissen. „Nur in seltenen Fällen“, entgegnete ich. „Ich verspreche dir, Wablu, dass wir ein sehr tolles Team abgeben werden“, sprach die junge Drachen-Trainerin zu dem Pokéball, worin sich Wablu befand.

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Kapitel 333: Elektrisches Treffen!

Beitrag von Reshikrom am Mo 17 Nov 2014 - 6:47

Kapitel 333: Elektrisches Treffen!

Wir kamen am späten Nachmittag in Malvenfroh City an und wollten uns überlegen, was wir von den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt ansehen würden. Die Stadt hatte einiges zu bieten, fast so wie in Metarost City. „Die Arena von Malvenfroh City ist auf Elektro-Pokémon spezialisiert. Der hiesige Arenaleiter heißt Walter und ist ein Profi unter den Elektro-Pokémon“, sprach Drake, als er die Informationen auf seinen Navi las. „Schön, dass wir das jetzt wissen“, sagte Venus und gab ihren Bruder einen Schlag auf den Hinterkopf. „Hey, ich wollt's nur gesagt haben!“, entgegnete der 18-Jährige Trainer. „Ihr sollt euch hier nicht streiten!“, rief Carina und versuchte, zu schlichten. „Hör mal, wenn dich meine Informationen nerven, ist das nicht mein Pech, klar?“, sprach Drake. „Ich habe nicht gesagt, dass sie mich nerven. Ich find's halt nur blöd, wenn du meinst, dass du dich bestens damit auskennst, was den Städten betrifft. Echt kindisch, Domi“, entgegnete die junge Drachen-Trainerin. „Ich habe ja auch nicht umsonst den Navi, um uns allen Infos zu finden!“ „Ich hätte auch so sagen können, dass hier Elektro-Pokémon trainiert werden, ohne deinen Navi!“ „So, jetzt reicht es mir!“, rief ich und drängte mich zwischen den beiden Streithähnen, „Domi, du bist fantastisch, was dem Navi angeht... und Venus, du bist intelligent genug, um das zu akzeptieren, was Domi uns allen berichtet.“ Die beiden Geschwister kehrten sich gegenseitig den Rücken. „Gut, sind wir denn jetzt alle nett zueinander?“, wollte ich nachfragen. Drake und Venus hatten keine andere Wahl gehabt als sich wieder zu vertragen. Alex war es gewohnt, dass sich die beiden Trainer in die Wolle kriegten, wobei er keine Chance hatte, sich einzumischen und den Streit zu beenden. Er war froh, dass ich dafür verantwortlich war, schließlich waren die beiden meine Kinder in der Pubertätszeit, wo man sich häufig über Kleinigkeiten aufregte. „Gibt euch die Hand, als Zeichen dafür, dass sich die Flamme des Drachen beruhigt“, sprach ich und wartete darauf ab, bis sich die Geschwister gegenseitig die Hand gaben, um den Streit zu beenden, „War das so schwer?“ Die beiden zogen jeweils beleidigte Gesichtsausdrücke. „Seid jetzt nicht so großkotzig, ja? Wir wollen doch alle, dass wir uns bestens verstehen“, entgegnete ich. „Milza, Mil...!“ Plötzlich kam wie aus dem Nichts ein schräges Lachen, das immer näher auf uns zukam. Zwar achteten wir alle darauf, aber dachten uns dabei, dass jemand einen Witz erzählt hätte, bis Alex plötzlich von einem Frizelbliz angesprungen wurde und dabei auf dem Boden fiel. Das Pokémon schleckte dabei das Gesicht von dem Jungen ab. „Hahaha!“, lachte eine ältere Person, die auf uns zu kam, „Anscheinend mag mein Frizelbliz den Jungen sehr, haha!“ „Hey, lass das“, sagte Alex und fand es lustig, wie das Frizelbliz sein Gesicht ableckte. „Komm von den lieben Jungen runter, Frizelbliz. Wir wollen ja nicht, dass sein Gesicht von Speichel bedeckt ist, wuahaha!“ „Entschuldigung, aber dürfte ich fragen, wer Sie sind?“, fragte Carina. „Nennt mich Walter“, sprach Walter, „Ich bin der Arenaleiter dieser Stadt! Hahahaha!“ „Krass!“, rief Drake total begeistert, „Ihr Lachen... klingt wie Musik in meinen Ohren!“ „Danke, du eifriges Kerlchen“, bedankte sich der Arenaleiter und nahm sein Frizelbliz auf den Arm, „Ihr Kinder seid bestimmt hier, um gegen mich zu kämpfen, oder?“ „Nein, keiner von uns hat vor, die Arena-Orden der Hoenn-Region zu sammeln. Wir sind nur hier, um uns die Stadt anzusehen, damit wir weiter auf Reisen gehen können.“ „Das ist echt schade...“, stellte Walter fest, „Ist ja aber nicht tragisch. Wisst ihr... ich kenne einen perfekten Ort, wo ihr für eure Reise fit seit und nicht so scheu auf eine Entdeckung reagiert. Folgt mir einfach, wuahaha!“ Wir folgten den Arenaleiter bis zu einem Ufer, wo ein Boot im Wasser schwamm. Vom Ufer aus konnte man eine Insel sehen, wo sich ein großes Gebäude befand. „Steigt in das Boot ein. Ich fahre euch zu dieser Insel dahinten.“ Wir stiegen ein und Walter fuhr uns zu dieser Insel, die wohl zu Malvenfroh City gehörte. Die Insel nannte man Neu Malvenfroh, wo sich nichts weiteres als ein verlassenes Kraftwerk befand. „Ich liebe diesen Ort“, gab Walter zu. „Aus welchem Grund?“, wollte Alex wissen. „Dort habe ich viel für meine Herausforderer trainiert, weil auch hier die Heimat von einigen Elektro-Pokémon ist“, antwortete der Arenaleiter von Malvenfroh City, „Und hier habe ich mein Frizelbliz kennengelernt und auch gefangen.“ „Ist ja echt interessant“, stellte Alex fest. „Ja, lieber Bursche. Hier gibt es zwar nicht viel zu entdecken, aber es ist ein guter Trainingsort für junge Trainer, hahaha!“, lachte Walter und parkte das Boot an einem kleinen Steg der Insel. Gemeinsam stiegen wir aus und Walter machte direkt Nägel mit Köpfen. „Also gut, wer möchte gegen mich kämpfen?“ „Meinen Sie das jetzt wirklich ernst?!“, fragte Drake nach. „Natürlich, du Hohlkopf. Sonst würde er das auch nicht fragen!“, entgegnete Venus. Wieder mussten sich meine Kinder streiten, für Walter war dies ein gefundenes Fressen. „Wuahahaha! Ihr beiden seid auch nie einer Meinung, hab ich das Gefühl.“ „Entschuldigen Sie mich für das dumme, kindliche Verhalten meines Bruders“, sagte die Drachen-Trainerin, „Ich würde gerne die Herausforderung annehmen. Da kann ich mein neues Pokémon testen.“ „Wunderbar, dann legen wir am besten jetzt los. Frizelbliz, dein Einsatz“, sprach Walter und schickte sein Frizelbliz in den Kampf. Unsere Tochter schickte ihr frisch gefangenes Pokémon Wablu ein. „Ohje... Wablu ist klar im Nachteil, weil es vom Typ Normal und Flug angehört“, sprach Carina und wirkte besorgt, „Nicht, dass Venus den Kampf ohne eine gute Strategie verliert.“ „Leg los, junges Fräulein.“ „Alles klar... Wablu, fang mit Erstauner an!“, befahl unsere Tochter. Wablu versetzte einen leichten Schlag auf das kleine Elekro-Pokémon. „Frizelbliz, konter mit Biss zurück!“ Walters Pokémon attackierte schnell mit Biss, sodass Wablu für einen Moment zurückschrecken musste. „Frizelbliz ist echt stark“, stellte Drake fest, „Hoffentlich wird es Venus und Wablu besiegen.“ „Hey, sei nicht so grob, Domi! Das gehört sich nicht!“, schimpfte Carina. „Emo, Emo...!“ „Venus packt das schon, da bin ich mir absolut sicher“, entgegnete ich und streichelte mein Milza unterm Kinn. Unser Sohn seufzte. „Wablu, setz Furienschlag ein!“, befahl Venus. Wablu pickte mehrmals auf Frizelbliz, was aber wenig Schaden abbekam und plötzlich zeigte seine Fähigkeit Statik Wirkung. Statik versetzte das Pokémon der Drachen-Trainerin in Paralyse. Dies sorgte dafür, dass es langsam angreifen musste. „Gib ihm den Rest mit Funkensprung!“, rief Walter. Frizelbliz schlug mit einem elektrisch geladenen Körper auf Wablu ein, sodass es am Ende als Sieger hervorstand. „Oh, nein... Wablu...“, sprach Venus und nahm es in den Armen, um es noch mit Tränken fit zu machen. „Kleines Fräulein... ich finde, dass dein Wablu noch mehr Training braucht“, rät der Arenaleiter unserer Tochter. „Das war mir schon bewusst. Ich hätte besser auf die Typenvorteile achten sollen...“, sagte Venus. „Hier könnt ihr gegen die dort lebenden Pokémon kämpfen, die mir auch bei meinem Training geholfen haben“, erzählte Walter und rief einige Magnetilo, Magneton, Voltobal und Lektrobal herbei, die wir mit unseren Pokémon besiegen mussten, die ein Training nötig hatten. Bei mir war es Milza, während Carina mit Emolga kämpfte und Venus benutzte nochmals ihr Wablu einsetzte. Drake und Alex schauten mit Walter das Training von uns genau an. Unsere Pokémon bekämpften fleißig die elektrischen Gegner, die es auch in sich hatten. Wablu hatte noch viele Schwierigkeiten, was den starken Attacken anging, und musste deshalb Hilfestellung von Milza und Emolga bekommen, um von weiteren Angriffen verschont zu bleiben.
Nachdem die Elektro-Pokémon von unseren Pokémon besiegt wurden, war Walter sehr zufrieden mit uns, auch wenn Venus' Wablu noch ein Anfänger war, war es sehr gut von der Leistung. „Ihr seid richtig fitte Trainer, hahahaha!“, stellte Walter fest und war schwer beeindruckt, „Ich bin mir sicher, dass ihr auf eurer Reise noch viel lernen könnt.“ Carina und ich waren bereits für die Reise vorbereitet, aber auch Venus konnte durch das kleine Training etwas Selbstvertrauen erhalten. Drake war ebenfalls fit für die Reise und Alex war sich noch nicht ganz sicher, deshalb hatte er sich beim Training zurückgehalten. Walter beschloss, mit uns wieder zurück nach Malvenfroh City zu fahren, was wir gemeinsam auch taten. Dort angekommen rät uns der Arenaleiter auf unserer Reise immer auf der Hut zu sein, auch wenn es den meisten schwer fiel. „Auch wenn ihr meint, dass ihr stark genug seid, um es mit vielen Trainern der Hoenn-Region aufzunehmen, müsst ihr trotzdem viel lernen. Ihr habt gute Pokémon, die sich noch weiterentwickeln können und ihr werdet noch vieles erleben. Genießt eure Zeit hier und werdet sehr gute Trainer“, sprach Walter. „Danke sehr, dass sie uns ein kleines Training angeboten haben“, bedankte sich Venus. „Nichts zu danken, junges Fräulein. Wenn ich Trainer sehe, möchte ich ihnen helfen, für die nächsten Gegner fit zu sein“, entgegnete der Arenaleiter, „Ich würde euch raten, nach Norden in Richtung Bad Lavastadt und Laubwechselfeld zu gehen. Dort könnt ihr ebenfalls trainieren.“ Ohne zu überlegen beschlossen wir, nach Norden zu gehen, wie Walter uns es vorgeschlagen hatte. Wir verabschiedeten uns von dem Arenaleiter und seinem Pokémon Frizelbliz und setzten unsere Reise durch die Hoenn-Region fort. Zunächst aber suchten wir uns noch im Malvenfroh City eine Übernachtung, um am nächsten Tag erholsam weiterzureisen. Schließlich hatten wir auf Neu Malvenfroh ein etwas hartes Training hinter uns gebracht, wodurch auch unsere Pokémon die Erholung benötigten.

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Kapitel 334: Der Wunderturm

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 17 Nov 2014 - 20:05

Kapitel 334: Der Wunderturm

Am nächsten Tag brachen wir auf und verließen Malvenfroh City in Richtung Norden, wo sich die Route 111 befand, die nach Laubwechselfeld und Bad Lavastadt führte. Auf dieser Route war auch eine Stelle, wo eine Wüste zu sehen war. Angeblich befand sich dort auch ein Turm, den man den Wunderturm nannte. Auf Drakes Navi stand eine Beschreibung darüber, dass es sich hierbei um einen Turm komplett aus Sand bestand und zwei seltene Fossilien zu finden waren. Wir wollten uns den Wunderturm ansehen, doch dann trafen wir zufällig auf Troy, den wir zuletzt in Faustauhafen getroffen hatten. „Wie schön, euch wiederzusehen!“, rief er und kam auf uns zu. „Troy? Was führt dich denn hierher?“, wollte ich wissen. „Gute Frage. Ich bin hier, um mir den Wunderturm von innen anzusehen, weil ich dort zwei Fossilien ausfindig machen konnte, mithilfe einiger Ruinenforscher, die hier in der Nähe nach antiken Schätzen suchen“, gab der Champ der Hoenn-Region als Antwort. „Aus dem Grund sind wir auch hier“, entgegnete ich. „Das passt gut. Wie wär's... sollen wir wieder gemeinsam eine Erkundung machen?“ Selbstverständlich nahmen wir das kleine Angebot an und machten uns gemeinsam auf dem Weg zu der Wüste von Route 111. Kurz vorm Betreten der Wüste gab uns Troy einige Brillen, die für den heftigen Sandsturm die Augen schützte. „Wow, sehr stylisch“, sprach Kai und gab Milza auch ein Wüstenglas. „Die dürft ihr auf garkeinen Fall in der Wüste abnehmen, sonst könnt ihr schlimme Verletzungen an euren Augen bekommen... schlimmsten Falls auch Entzündungen“, sprach Troy. „Und was ist, wenn mir die Augen tränen?“, fragte Alex. „Auch dann nicht.“ „Oh Mann, Alex. Haben sich die Sandkörner etwa in dein Gehörgang hineingeschmuggelt?“, wollte Venus wissen. Der junge Trainer fand es sehr traurig, dass unsere Tochter ihn wieder runtermachte, nur weil er nachgefragt hatte. „Werden wir hier wieder frech?“, schimpfte ich. Venus sagte dazu nichts und konzentrierte sich lieber darauf, was Troy uns zu sagen hatte. „Beruhigt euch bitte. Nachfragen ist bei mir immer erlaubt“, sagte Troy, „So, dann lasst uns die Wüste betreten. Bleibt immer nah einander und lasst die Brillen auf.“ Wir betraten die Wüste und konnten durch den Sandsturm nicht vieles erkennen. Die Wüste war von vielen hohen Felsen und Bergen umgeben, damit der Sand nicht auf die Bergwiesen der Routen kam und die Nahrung nicht beschädigt werden konnten. Unterwegs trafen wir auf einige Forscher, die eine Wüstengegend haargenau untersuchten, und wir durften sie bei ihren Forschungen nicht stören. „Die Forscher hier suchen nach einer uralten Grabstelle, wo ein legendäres Pokémon gelebt hatte“, erzählte Troy, „Die Wüste der Hoenn-Region ist auch bekannt für die Fossiliensuche. Häufig findet man hier Klauenfossilien und Wurzelfossilien.“ „Und diese Fossilien willst du haben, oder?“, fragte Drake. „Jein... zu einem tue ich das für meinen Vater, andererseits für die Forscher, da sie mich sehr gut kennen. Mein Vater hat in seiner Firma eine Abteilung, die sich auf Fossilien spezialisiert ist.“ „Fossilien zu haben ist bestimmt interessant, aber es handelt sich doch dabei um altes Urgestein, oder etwa nicht?“, wollte Alex wissen. „Fossilien sind uralte Überreste... einige davon sind von ausgestorbenen Pokémon“, antwortete der Champ der Hoenn-Region, „Aus dem Klauenfossil wird ein Anorith und aus dem Wurzelfossil ein Liliep.“ „Das wusste ich ja garnicht, dass man aus Fossilien wieder Pokémon machen kann!“, staunte Alex. Durch Zufall sah Kai den Wunderturm und teilte dies uns allen mit. „Lasst uns dort die Fossilien suchen gehen!“ „Milza, Mil...!“ „Nichts wie hin“, sprach Troy und ging voraus. Der Wunderturm sah durch den Sandsturm beeindruckend aus, je näher wir kamen. „Wir sollten besser den Turm rechtzeitig betreten, bevor er sich durch den Sandsturm unsichtbar macht“, schlug Troy vor. Sofort liefen wir auf dem Turm zu und betraten den in letzter Sekunde, bevor es in dem Sandsturm verschwand. „Das war... zu viel des... Guten“, hechelte Drake. „Nun, wenn irgendwelche Personen oder Pokémon diesen Turm betreten, kann der Turm nicht mehr unsichtbar werden“, sprach Troy, „Und wenn niemand hier im Turm ist, wird es unsichtbar.“ „Das ist echt schräg“, stellte Alex fest. „Gut, aber jetzt müssen wir nach oben zur Turmspitze, wo sich die beiden Fossilien befinden.“ Der Wunderturm bestand nur aus Sand und selbst die Treppen bestanden aus Sand, das fest wie Stein war. Wir gingen nach und nach die sandigen Treppen hinauf und in der höchsten Ebene konnten wir die Fossilien finden. „Da ist das Klauenfossil und das Wurzelfossil!“, rief Venus. „Wartet hier... ich werde mir die Fossilien nehmen“, sagte der Champ der Hoenn-Region und ging auf die Fossilien zu, die auf einem sandigen Podest lagen, „Ihr müsst bedenken, wenn ich jetzt gleich die Fossilien annehmen werde, bricht der ganze Turm zusammen, also müssen wir uns schnell beeilen, um wieder unten in der Wüste zu stehen.“ „Werden wir alle dadurch sterben, wenn wir es nicht rechtzeitig nach draußen schaffen?“, wollte Alex wissen und war bereits in Panik. „So gesehen ja. Wir würden dann im Sand vergraben sein“, gab Troy als Antwort. „Ich will nicht sterben! Ich bin doch erst fünfzehn und habe noch viel vor in meinem Leben!“, jammerte der junge Trainer. „Alex, du bist echt peinlich... dich sollte man lieber in einem Laufstall und Windeln stecken“, seufzte unsere Tochter. Ohne dabei an unserer Panik und Angst vor dem Tod nahm Troy die zwei Fossilien an sich und rannte schnell mit uns nach unten zum Ein- und Ausgang des Wunderturms. Unsere Angst verging schnell als wir endlich draußen waren und mit ansehen mussten, wie der Wunderturm wie ein Hauch Pulver im Winde verwehte. „Troy, du hast uns allen echt Angst eingejagt!“, rief ich. „Tut mir leid, aber für Fossilien und seltene Steine würde ich alles tun“, entschuldigte sich der Champ der Hoenn-Region und war froh, dass er die Fossilien in seinem Besitz hatte. Daraufhin untersuchte er die beiden kostbaren Stücke und war zufrieden mit dem Ergebnis, dass sie völlig unversehrt waren. „Mein Vater wird sich sehr darüber freuen, dass ich ihm diese zwei Fossilien bringen werde.“ „Hauptsache einer ist glücklich...“, seufzte Kai.
Während wir die Wüstengegend verließen und die Brillen auf der Wiese absetzen konnten, war Troy noch bei einem Ruinenforscher, um ihn die Fossilien zu zeigen. Der Forscher selbst war erstaunt, dass sich die Fossilien über die vielen Jahre hinweg gut gehalten hatten. Nach dem Gespräch kam der Champ zu uns, um sich bei uns zu bedanken, dass wir ihm wieder geholfen hatten. „Zum zweiten Mal habt ihr mir bei einer Suche geholfen. Dafür möchte ich meinen Dank aussprechen.“ „Ach, ist doch keine Rede wert. Wir machen das als Trainer häufig, dass wir eine Erkundung machen und dabei fast draufgehen, muahaha!“, lachte mein Mann und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Ihr habt echt Mut, das muss ich ehrlich sagen“, gab Troy zu, „Na gut... ich würde mal sagen, dass sich hier wieder unsere Wege trennen. Ihr seid sicher auf dem Weg nach Bad Lavastadt, oder? Das ist gleich hier in der Nähe. Ihr werdet diesen Ort lieben, denn da kann man sich in den heißen Quellen entspannen.“ „Ein Wellness-Ort für uns? Ich wollte schon immer in einer heißen Quelle baden!“, rief Alex total freudig. „Dann wünsche ich euch viel Spaß dort und auf eurer Reise. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder“, sprach Troy und verabschiedete sich so von uns.

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Kapitel 335: Wellness pur!

Beitrag von Reshikrom am Di 18 Nov 2014 - 18:37

Kapitel 335: Wellness pur!

Wir gingen in Richtung Westen auf Route 112, wo sich der Erholungsort Bad Lavastadt befand. Hinter dieser Stadt befand sich auch ein riesiger Berg, der sich Schlotberg nannte, ein Vulkan, der seit vielen Jahren seinen letzten Ausbruch hatte. Der Bergpfad von Bad Lavastadt bis zum Schlotberg war der Steilpass, den man auch mit der Seilbahn überqueren konnte. Dieser Weg war für Wanderer äußerst beeindruckend, weil das Gestein dort feuerrot war, wegen dem Magma des Vulkans. Kurz vorm Betreten der Stadt sahen wir jede Menge Leute, die sich für die Wellness-Oase anmeldeten, um sich die besten Plätze dort zu ergattern. „Oh nein, wie sollen wir denn da durchkommen?!“, fragte Alex. „Das wird sich hierbei nur noch um Stunden handeln...“, sprach Drake. „Wir brauchen jetzt kein Trübsal blasen. Wir werden schon einen Weg finden, um uns auch für die Wellness-Oase anzumelden. Die besten Plätze kriegt ja wohl der Promifaktor!“, rief ich. Gemeinsam versuchten wir uns zwischen den ganzen Leuten hindurch zu schmuggeln, aber es war sehr schwer, da sich einige der Besucher durch die Drängelei belästigt fühlten und anfingen, uns anzumotzen. „Ihr sollt euch hinten anstellen, ihr Kinder. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagte ein junger Mann arrogant. „Du weißt ja nicht mal, mit wem du es hier zu tun hast, Kerl!“, entgegnete ich provozierend. „Ja, mit fünf dummen Kindern!“ „Jetzt pass mal auf!“, beschwerte ich mich und wollte den Mann eine verpassen, aber Carina und Drake hielten mich davon ab. Sie zerrten mich von dem Mann weg und mussten uns ganz am Ende der langen Warteschlange anstellen. „Hey, ich wollte ihn gerade windelweich prügeln!“ „Der Typ hat es nicht verdient. Dafür ist seine Fresse schon abscheulich genug“, sagte Venus. „Wegen den müssen wir uns wieder ganz hinten anstellen und ich kann es kaum noch erwarten, in eine heiße Quelle zu springen“, sprach Alex und mochte die Warterei nicht. „Wir können eh nichts weiteres machen als zu warten, bis wir uns anmelden können“, sprach Carina. Wir alle mussten akzeptieren, dass das Drängeln bei uns nichts brachte und wir warten mussten, bis wir dran waren. „Hey, sucht ihr etwa die besten Plätze der Wellness-Oase?“, fragte uns ein rothaariges Mädchen. „Ja! Ja! Unbedingt!“, rief Alex. „Du bist echt kindisch, Alex“, seufzte unsere Tochter. „Hihi, das macht nichts. Mein Großvater leitet eine große Wellness-Oase und so wie ich es eben gesehen habe, seit ihr schon richtig heiß darauf, den tollen Service zu nutzen“, sprach das Mädchen, „Folgt mir einfach. Ihr braucht euch hier nicht stundenlang anstellen, um einen kleinen Service nutzen zu können.“ Wir folgten dem Mädchen bis zu einem Badehaus, das sich sehr heiß anfühlte, je näher man sich dem Haus kam. „Das ist das Badehaus meines Großvaters. Äh... hier ist der perfekte Ort für junge Trainer, die eine Auszeit vom vielen Reisen brauchen.“ „Genau das ist es, was wir brauchen“, sagte Carina. „Mein Name ist übrigens Flavia und bin äh... auch hier die Arenaleiterin dieser heißen Stadt“, stellte sich Flavia uns vor. „Hmm, Flavia... der Name klingt auch ziemlich heiß“, sprach ich in meinen Gedanken. Mit Flavia zusammen betraten wir das große Badehaus und wurden von ihrem Großvater herzlich empfangen. „Willkommen in Bad Lavastadt, liebe Trainer“, grüßte uns Flavias Großvater, „Unser Badehaus ist der ideale Ort für junge Trainer, die mal gerne entspannen wollen.“ „Haben Sie hier noch Plätze frei?“, fragte ich. „Ihr seid unsere ersten Gäste“, sagte Flavia, „Die meisten Besucher besitzen keine Pokémon und sind auch keine Trainer. Ähm... hier könnt ihr euch anmelden.“ „Selbstverständlich ist unser Service kostenlos. Ihr könnt die heißen Quellen, die heißen Sandbäder, Massageräume und die Sauna nutzen.“ „Das ist ja echt purer Luxus für uns“, stellte Drake fest. „Lasst uns bitte direkt die heißen Quellen nutzen, ja?“, schlug Alex vor und konnte es kaum noch abwarten, in eine der heißen Quellen zu steigen. Als Flavias Großvater die Anmeldungen erhalten hatte, gab er mir ein Zimmerschlüssel mit. „Habt viel Spaß mit unserem Service“, sagte er noch dazu. „Danke sehr“, bedankten wir uns gleichzeitig.
Wir hatten ein großes Zimmer erhalten, wo wir unsere Taschen ablegen und auch hier übernachten konnten. Während sich Carina um Venus im benachbarten Zimmer umzogen, um zu den heißen Quellen zu gehen, blieb ich mit Drake, Alex und meinem Pokémon Milza im Zimmer und zogen uns dort um. „Ich bin völlig aus dem Häsuchen. Ich wollte schon immer in einer heißen Quelle baden“, sprach Alex. „Das macht einen großen Spaß. Wenn du erstmal drin bist, dann willst du nicht mehr rausgehen“, entgegnete Drake. Die beiden merkten nicht, dass ich bei meinen Gedanken ganz woanders war. Ich dachte sehr an Flavia, die dafür gesorgt hatte, dass wir einen besseren Luxus bekamen als die anderen Besucher. Außerdem sah sie richtig heiß aus, im wahrsten Sinne des Wortes. „Milza, Mil...!“ Milza merkte sofort, dass ich am Träumen war. „Ist was mit dir los, Kai?“, wollte der 18-Jährige wissen. „Nein, nein. Bei mir ist alles okay“, gab ich als Antwort.
Als Drake, Alex, Milza und ich fertig waren, gingen wir ohne Carina und Venus schon mal zu den heißen Quellen. Der 15-Jährige war schon ziemlich aufgeregt auf die Entspannung und als wir dort ankamen, fasste er mit seinem Zeh die Wasseroberfläche an. „Wie schön warm das Wasser ist“, schwärmte er und setzte sich ins Wasser hinein. Drake und ich kamen daraufhin mit ins Wasser, während Milza am Beckenrand saß und mit dem Wasser spielte. „Wie in guten, alten Zeiten...“, sprach ich vor mich hin. „Wie meinst du das? Wir haben doch keine heiße Quelle zuhause“, entgegnete Drake. „In Marea City war ich auch in einer heißen Quelle“, erzählte ich. „Hä? Ich kann mich garnicht daran erinnern, dass ich dabei war“, sprach unser Sohn. „Da warst du ja noch nicht mal geplant“, entgegnete ich und nahm mir einen nassen Lappen, um es auf meinem Kopf zu legen. Drake war sprachlos, aber dennoch genoss er das warme Wasser. „Wie lange brauchen denn Carina und Venus?“, fragte Alex. „Ach, die Mädels brauchen immer lange, egal worum es sich handelt“, antwortete ich und kraulte meinem Milza den Rücken. Es dauerte nicht lange und die Mädchen kamen zu uns an den heißen Quellen an. Carina und Venus trugen beide schicke Bikinis, was mich und auch Alex völlig in Verlegenheit brachten. „Haben wir was im Gesicht oder was?“, wollte unsere Tochter wissen und strich ihre Hand durch ihr langes hellblondes Haar, den sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte. Bei Alex lief das Wasser im Mund zusammen, sodass er ihre Frage ignorierte. „Ihr beiden seht echt hübsch aus“, gab ich zu und machte für meine Frau und meiner Tochter Platz im Becken. Emolga gesellte sich zu Milza am Beckenrand und spielten mit einem Eimer, das auch mit warmen Wasser gefüllt war. „V-venus... du sieht toll aus...“, stotterte der 15-Jährige. Die junge Drachen-Trainerin hatte Alex nicht zugehört, da sie damit beschäftigt war, in das angenehm warme Wasser zu steigen. Das machte Alex sehr traurig. Der Anblick von Carina und Venus hatte mir ein erregtes Gefühl hervorgeholt, den ich aber leicht verheimlichen konnte. „Genauso habe ich mir die heißen Quellen vorgestellt!“, rief Carina freudig, „Wie früher, als wir die heißen Quellen in Marea City besucht hatten.“ „Geil, ne? Da kommen ja schon die Erinnerungen hoch, muahaha!“, lachte ich und küsste meine Frau auf ihre Lippen. „Jetzt können wir uns alle in Ruhe entspannen, ohne irgendwelche Störungen oder ähnliches“, sagte der 18-Jährige. „So ist es und das haben wir uns redlich verdient“, entgegnete ich.
Wir genossen den ganzen Nachmittag lang in den heißen Quellen. Dabei hatten wir nicht vorgehabt, aus dem Becken zu gehen, da das Wasser so gut tat und unsere Seelen beruhigte. „Ahh... ich fühle mich wie neugeboren“, sprach Venus und streckte sich. „Ich fühle mich auch wesentlich besser, nach all den Anstrengungen, die wir vorher gemacht hatten“, entgegnete Drake. „So, Leute. Sollen wir rausgehen, um zum Abendessen zu kommen?“, schlug ich vor. „Ohja... ich habe echt großen Hunger bekommen, hehe“, lachte Carina. Sofort nahmen wir unsere Handtücher, die zurecht gefaltet neben dem Beckenrand lagen, und kamen aus dem Becken raus. Wieder fuhren meine Gefühle Achterbahn, als ich sah, wie Carina und Venus ihre Körper trocken rubbelten. Ihre knappen Bikinis waren auch ein echter Hingucker. „Wir gehen schon mal vor, Jungs“, gab Carina Bescheid, „Komm, Emolga.“ Die Mädchen gingen in unser Zimmer zurück, um sich umzuziehen. Ich starrte ihnen hinterher und mir kam wieder das erregte Gefühl hoch. „War ja klar, dass du Carina hinterher schaust, aber Venus ist deine Tochter, Kai. Vergiss das nicht“, sagte Drake und merkte bereits, dass ich meine Mädels sehr reizend fand. „Steht Kai etwa auf Venus?!“, wollte Alex wissen und war erschrocken über die Bemerkung von meinem Sohn. „Quatsch! Selbstverständlich ist Venus meine Tochter. Warum sollte ich denn auf sie stehen? Ich liebe sie halt, weil sie mein Kind ist. Das ist ein klarer Unterschied“, entgegnete ich und lockte Milza mit einem speziellen Drachen-Keks auf meine Schulter hoch, „Alex, kann es sein, dass du auf Venus stehst?“ „Nein, hehe... wie kommst du denn da drauf?“, gab Alex als Antwort und wurde dabei etwas rötlich im Gesicht. „Hat da jemand Schmetterlinge im Bauch?“, fragte ich und brachte den Sohn meines besten Freundes in Verlegenheit. „Kai, hör auf. Ich bin nicht in Venus verliebt“, gab der 15-Jährige als Ausrede an. Er nahm sich sein Handtuch und wollte in unser Zimmer gehen. Dabei vergaß er völlig, dass Carina und Venus sich vor uns umziehen wollten. „Hey, Alex! Du darfst doch nicht...!“ Drake konnte Alex nicht dazu bringen, hier bei uns zu bleiben. „Er wird es checken, wenn er Carina und Venus splitternackt sehen wird...“, sagte ich zu meinem Sohn. „Wenn ich schon daran denke... das macht er nie mit Absicht“, sprach Drake, „Auf jeden Fall wird er zum ersten Mal von einem Mädchen eine dicke Backpfeife bekommen.“

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Kapitel 336: Liebe und andere Sorgen

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 19 Nov 2014 - 17:18

Kapitel 336: Liebe und andere Sorgen

„Ich in Venus verliebt... Kai hat schon echt schräge Gedanken“, sprach Alex zu sich, als er durch den Flur ging, „Das geht ihm doch nichts an, was ich habe... oder will er mir nur dabei helfen, damit ich mit ihr zusammen bin? Ach, alles Blödsinn. Er macht sich darüber lustig, wie die anderen auch. Liebe ist echt kompliziert...“ Ohne dabei zu wissen, dass ich mich mit Venus gerade im Zimmer umzog, platzte er mitten ins Geschehen rein und sah uns in Unterwäsche. „Alex! Mach ja einen Abgang!“, rief Venus und hielt sich ein Handtuch vor ihrem Körper. Schnell knallt sie Alex die Tür vor der Nase zu und schloss sie daraufhin ab. Vor lauter Scham saß Alex mitten im Flur und wollte das peinliche Missgeschick am liebsten schnell vergessen, bis Kai, Drake und Milza auf ihn zukamen. „Lass mich raten, du hast die beiden in Unterwäsche gesehen“, sagte Drake. „Ja, aber das war nicht mit Absicht!“, entgegnete der 15-Jährige. „Wir wollten dich aufhalten, aber du warst zu stur und wolltest nicht hören“, fügte Kai hinzu, „Damit hast du es bei Venus echt vergeigt.“ „Milza, Mil...!“ „Ich will nichts von Venus!“, rief Alex genervt und deprimiert. Die beiden Jungs wollten den jungen Trainer aufmuntern, aber Alex ließ die beiden nicht an sich heran.
Nach einer gewissen Zeit waren wir mit umziehen fertig und ließen die Jungs wieder ins Zimmer. Sie konnten sich nun umziehen, was ziemlich rasch ging. „So, wer holt unser Abendessen?“, fragte ich, „Ich muss noch meine Haare föhnen.“ „Ich mach das“, meldete Kai sich freiwillig, „Bis gleich.“ Der junge Drachen-Meister verließ das Zimmer, um für uns alle das Abendessen bei Flavia und ihrem Großvater abzuholen. Während ich mich mit Haare föhnen beschäftigt war und Drake seine Haare neu aufstylte, saß Alex wortlos auf seinem Bett und weigerte sich, mit uns über das Missgeschick zu sprechen, was nur aus Versehen passiert war. „Alex war bestimmt notgeil und musste unbedingt nackte Haut von uns sehen“, vermutete Venus und glaubte, dass der 15-Jährige das extra gemacht hätte. „Du kennst doch Alex sehr gut, Venus. Er würde nie einfach so in einem Zimmer reinplatzen, wo ein Mädel gerade ihren BH anzieht oder ähnliches“, sagte der 18-Jährige. „Du hast ihn doch sicher dazu angestiftet“, beschuldigte ihn die junge Drachen-Trainerin. „Willst du mir damit sagen, dass ich was zu tun hatte?“ Wieder fing ein Streit zwischen den Geschwistern an. Ich bemerkte das sofort und mischte mich ein. „Hey, hey! Lasst den Streit. Das bringt nichts, euch gegenseitig die Schuld zuzuweisen!“, rief ich und brachte meine Kinder auseinander. „Domi ist genauso ein Spanner wie Alex“, sprach Venus. „Laber doch keinen!“, entgegnete Drake. „Haltet jetzt eure Klappen!“, brüllte ich und puste die beiden mit meinem Föhn ab. „Ich habe gerade Haargel draufgeschmiert!“, beschwerte sich mein Sohn. „Dann musst dir halt deine Haare neu einschmieren und ich möchte, dass du dich dann um Alex kümmerst, ist das klar, Freundchen?“ Der 18-Jährige tat das, was ich ihm sagte, aber auch Venus musste mir einen Gefallen tun, denn bei mir blieb sie nicht verschont, auch wenn sie Kais kleine Prinzessin war. „Ich möchte, dass du dich bei Alex entschuldigst, da du ihm gerade die Tür vor die Nase geknallt hast, junge Dame.“ „Ich hab nichts gemacht...!“ „Keine Widerrede!“ Mit einem Seufzer ging die junge Drachen-Trainerin auf Alex zu und entschuldigte sich bei ihm. „Zufrieden?“, fragte mich Venus. „Ausnahmsweise...“, gab ich als Antwort, „Nächstes Mal machst du es aber besser, ja?“
In der Zwischenzeit war Kai an der Rezeption, wo er auf Flavia traf, die gerade eine Schüssel Reis mit Curry und Hühnchen aß. „Hey, kann ich unser Abendessen hier abholen?“, fragte er und machte eine coole Pose am Pult. Dabei schaute er die Arenaleiterin mit einem betörenden Blick an. „Äh,... mein Großvater hat für euch alle Reis mit Curry und Hühnchen gemacht. Du kannst dir die Portionen hier abholen“, sagte Flavia und holte für meinen Mann das Tablett, wo die gefüllten Schüsseln draufstanden. „Vielen herzlichen Dank“, bedankte sich der junge Drachen-Meister. Eigentlich sollte er direkt wieder ins Zimmer zurückkehren, aber Fehlanzeige. Er fand Flavia sehr attraktiv und fing an zu flirten. „Sag mal, hast du heute Nacht noch was bestimmtes vor?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. „Schlafen“, gab Flavia als Antwort und wunderte sich, warum Kai ihr so auf die Pelle rückte. „Hab ich dir schon gesagt, wie hübsch du aussiehst?“ Die Arenaleiterin wurde rot, als sie das Kompliment von meinem Mann hörte. „Wow, das kam jetzt echt plötzlich, hehe... aber Danke dafür“, bedankte sich Flavia verlegen, „Du bist auch ein ziemlich hübscher Junge.“ „Das weiß ich doch. Auch ich bedanke mich dafür, muahaha!“, lachte mein Mann. Flavia bemerkte erst nach einer kurzen Zeit, dass Kai einen Ehering trug. „Warum machst du mich eigentlich an, wenn du bereits verheiratet bist?“, wollte Flavia wissen. „Ob verheiratet oder nicht... ich habe Carina schon öfters in unserer Ehe betrogen und sie hat es nie bemerkt“, antwortete Kai, „Ich hatte mal was mit Géraldine, die Arenaleiterin von Panaero City, mit Sandra, die Arenaleiterin von Ebenholz City und meine Cousine, und mit Violetta, eine Freundin der Kalos-Region und die Frau meines besten Freundes, aber sie war bei unserer Affäre weder verlobt noch verheiratet, muahaha!“ „Du scheinst ja echt ein richtiger Casanova zu sein, haha“, lachte Flavia. Mein Mann musste lachen vor lauter Verlegenheit. Als wieder Stille herrschte, fragte Kai Flavia etwas ungewöhnliches: „Möchtest du spüren, wie geil ich im Bett bin?“ „Du hast es nötig, was?“, fragte die Arenaleiterin nach. „Du doch auch oder etwa nicht?“ Flavia ließ sich auf den Vorschlag von dem jungen Drachen-Meister ein und die zwei verschwanden gemeinsam in einem ruhigen Zimmer am anderen Ende des Badehauses.
„Ich weiß, dass du das nicht mit Absicht gemacht hast, Alex“, sprach ich zu den 15-Jährigen, der zusammengekauert auf seinem Bett saß und sich immer noch mies fühlte. „Ich war halt sauer auf Kai, weil... ach, nicht so wichtig“, erzählte Alex. „Was hat Kai denn gemacht, was dich dazu brachte, hier ins Zimmer reinzuplatzen?“, wollte ich wissen. „Vergiss es einfach. Außerdem war es nichts schlimmes oder so“, entgegnete der 15-Jährige. „Na gut, wenn du meinst.“ Ich kümmerte mich derweil um mein Emolga und Kais Milza, die ich mit frischen Beeren fütterte. „Pass bloß auf, dass Emolga und Milza nicht fett werden“, sagte Venus und wickelte ihre Haare in einem Handtuch ein. Sie stand in einem violetten Trainingsanzug vor mir, den sie auch als Schlafanzug nutzte. „Keine Sorge. Die beiden ernähren sich gesund und haben ein passendes Gewicht“, entgegnete ich. „Apropo, wo bleibt Kai mit dem Abendessen? Ich verhungere langsam schon!“, rief die junge Drachen-Trainerin. „Bestimmt braucht das Abendessen lange“, vermutete ich und blieb auch dabei. Drake war froh, dass seine Frisur wieder perfekt saß und bekam durch die Aufregung ebenfalls Hunger. „Ich habe Hunger!“, rief er. „Heul nicht rum, du Memme!“, schimpfte Venus. „Hey, jetzt fangt wieder keinen Streit an“, beschwerte ich mich, „Es dauert halt, bis das Essen für uns fertig ist und hierher gebracht wird.“ „Mein Magen knurrt aber wie das von einem Brutalanda“, jammerte der 18-Jährige. „Ein Brutalanda hat mehr Grips im Gegensatz zu dir“, sprach die 15-Jährige. „Venus, hör bitte auf, deinen Bruder zu beleidigen. Ihr beide seid was ganz besonderes für mich und euren Vater“, sagte ich. „Kai sollte mal Verantwortung zeigen, indem er uns hier nicht verhungern lässt“, entgegnete meine Tochter. „Will was leckeres futtern!“, rief mein Sohn. „Seufz... ihr seid wie kleine Kinder...“, seufzte ich. Zum Glück war Alex nicht so laut, was dem Abendessen anging. Er war genauso ein ruhiger Geselle wie seine Eltern Violetta und Kalem.
Während wir auf Kai und dem Abendessen warteten, vergnügte sich dieser mit Flavia in einem Zimmer, wo sie miteinander Sex hatten. Dabei dachte mein Mann nicht an uns. Er konzentrierte sich voll und ganz auf Flavia, die er sehr verwöhnte. „Hör bloß nicht auf, ja?“, verlangte die Arenaleiterin. „Hatte ich auch nicht vor“, entgegnete der junge Drachen-Meister, „Der Kolben ist auch schön richtig drin, hehe.“ Die beiden machten mit ihrem Spaß weiter, bis plötzlich Flavias Großvater nach seiner Enkelin rief. „Och nö... muss das jetzt sein...?“ Leider mussten sie ihren Sex abbrechen, damit Flavia zu ihrem Großvater gehen konnte, um nachzusehen, was er für ein Problem hatte. Die Arenaleiterin zog sich schnell um und sprach eilig zu Kai: „Wir holen das später nach, ja?“ „Na gut, wenn es unbedingt sein muss...“, sagte mein Mann genervt, als Flavia das Zimmer verließ. Nach einer kurzen Weile kam der junge Drachen-Meister auch aus dem Zimmer heraus und ging zur Rezeption, um unser Abendessen zu holen. „Hier ist dein Essen!“, rief Flavias Großvater und überreichte Kai hastig das Tablett mit den fünf Schüsseln mit Reis, Curry und Hühnchen, „Guten Appetit!“ Mein Mann ging wortlos mit unserem Abendessen in unser Zimmer und dachte dabei unterwegs sehr stark an Flavia, die nackt auf ihn lag. Zwar war er zufrieden damit, aber es war zu kurz, weil Flavias Großvater genervt hatte. Er beschloss, am nächsten Tag bei einer passenden Gelegenheit ein weiteres Mal Sex mit der heißen Arenaleiterin zu haben.

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Kapitel 337: Kai auf der Suche!

Beitrag von Reshikrom am Fr 21 Nov 2014 - 17:49

Kapitel 337: Kai auf der Suche!

„Hier bin ich wieder!“, rief ich gutgelaunt und betrat unser Zimmer mit dem Tablett, worauf unser Abendessen stand. „Da bist du ja endlich!“ Sofort kämpften Drake und Venus um eine Schüssel, die vom Anblick her mehr Inhalt besaß als die anderen. „Hau ab, das ist meine Schüssel!“, zickte die junge Drachen-Trainerin. „Stimmt doch garnicht! Die hab ich zuerst gesehen!“, entgegnete der 18-Jährige. „Hey, einer nach den anderen. So, hier bekommt jeder was davon“, sagte ich und gab meinen Kindern die Schüsseln, aber nicht die, worum sie sich gestritten hatten, „Und hier für dich, Alex. Für Carina gibt es auch eine Portion und für mich gibt es die größte Portion von allen, muahaha!“ „Das ist nicht fair!“, beschwerte sich mein Sohn. „Ich mag es überhaupt nicht, wenn ihr euch streitet. Außerdem steht mir die größte Portion von allen zu“, sprach ich und genoss mein Essen. Milza und Emolga fraßen eine Portion Beeren, die Carina in mundgerechte Stücke geschnitten hatte. „Sag mal, Kai. Du hast ziemlich lange gebraucht, um unser Abendessen zu holen. Was hat dich aufgehalten?“, wollte meine Frau von mir wissen. Ich konnte ihr nicht erzählen, dass ich mit Flavia geschlafen hatte, deshalb dachte ich mir folgendes aus und erzählte es ihr auch. „Das Essen musste noch gekocht werden, deshalb hat es auch etwas länger gedauert als gedacht.“ Carina glaubte mir das auch sofort.
Nach dem Abendessen brachten wir das benutzte Geschirr zurück in die Rezeption und bereiteten uns danach fürs Schlafen vor. Die Betten waren genauso bequem wie die bei uns zuhause in Einall. „Gute Nacht euch allen“, sagte ich und legte mich zu Carina ins Bett, da wir uns eins teilten. Milza und Emolga schliefen in der Sitzecke. Alle schliefen gut ein, bis auf Alex, der Probleme beim Einschlafen hatte. Der Grund dafür war, dass ihm der Vorfall von heute nicht aus dem Kopf ging. Er hatte es nicht absichtlich gemacht, wo er ins Zimmer reinplatze, als sich Carina und Venus umgezogen hatten. Er schämte sich immer noch dafür und glaubte, damit es endgültig bei seiner großen Liebe Venus vergeigt zu haben. Trotzdem versuchte er, immer noch von Venus einen guten Eindruck zu bekommen, auch wenn sie einen harten Charakter hatte. Nach einer gewissen Zeit konnte Alex nun doch einschlafen.
Am nächsten Morgen wachten wir relativ früh auf, um in dieser Zeit den Saunabereich zu nutzen. In der Hütte, wo sich die Sauna befand, war es sehr heiß, aber auch sehr angenehm. Der Dampf sorgte dafür, dass wir fit in den Tag starten konnten. „Das fühlt sich sehr angenehm an“, sprach ich, „Wie geht’s euch dabei?“ „Das perfekte Warmwerden für diesen Morgen. Einfach klasse“, gab Drake zu. „Ich bin ebenfalls zufrieden“, sagte Carina. „Ich fühle mich frisch für den Tag“, freute sich Venus. „Das ist ganz okay“, meinte Alex. Milza und Emolga durften sich auch in der Sauna entspannen und fanden den Dampf, der auch den kleinen Schächten kam, sehr faszinierend. „Wir sollten unbedingt noch das Sandbaden ausprobieren!“, schlug der 18-Jährige vor. „Stimmt, die sollen ja auch den Körper gut tun“, entgegnete ich und stimmte dem Vorschlag zu. Nach der erfrischenden Sauna gingen wir direkt zum Sandbaden nach draußen, in einem tropischen Garten, wo auch die heißen Quellen waren. Der heiße Sand tat jedem auf der Haut gut. Es fühlte sich schon beinahe an wie ein Erkältungsbad und für diese kalte Jahreszeit war dies passend. Außerdem fühlte es sich auch so an, als würde man in einem Bett liegen, richtig dick zugedeckt und eingekuschelt.
Nachdem wir auch das Sandbaden ausprobiert hatten, holten wir uns bei Flavia und ihrem Großvater unser Frühstück, bestehend aus frischen Obst, Kakao, Brötchen und verschiedenen Belägen, ab. „Ihr seid ja richtig fit heute“, stellte Flavias Großvater bei uns fest. „Zwei tolle Entspannungen hintereinander tun echt gut für den Morgen“, sprach Carina und lächelte dabei. „Man sieht auch, dass ihr schon Farbe bekommen habt“, sagte die Arenaleiterin. „Echt? Ich sehe aber aus wie vorher!“, rief Drake, „Bin kein bisschen braun geworden.“ „Du bist auch so soft wie ein Babypo“, sagte Venus und machte sich darüber lustig. „Du bist auch noch weiß geblieben!“, beschwerte sich der 18-Jährige. Flavia bemerkte, dass Alex und ich etwas bräunliche Farbe bekamen als die anderen. „Eine bräunliche Farbe macht einen sehr attraktiv, haha“, lachte Flavias Großvater. „Ist das Ihr ernst?“, fragte Alex. „Absolut! Oder denkst du, dass ich das nur aus Spaß erzähle?“ Der 15-Jährige freute sich sehr, als er das gehört hatte. Aber in den meisten Fällen würde das Äußere nicht bewertet werden. Es zählte immer die inneren Werte, den Charakter der Person. „Der Hauttyp ist nicht wichtig, Hauptsache ist, dass man einen guten Charakter hat“, sagte unsere Tochter, „Nur weil man gleich eine andere Farbe hat, heißt das nicht, dass man ein toller Mensch ist.“ „Einen guten Charakter...?“, fragte sich Alex in seinen Gedanken. Er befürchtete dabei, dass er wegen seiner Ängstlichkeit bei Massenerscheinungen von Pokémon keinen guten Eindruck bei Venus einschenkte. „An alle Weißlinge unter uns... ihr solltet mehr Karotten essen, dann seid ihr auch nicht blass wie ein Blatt Papier“, sprach ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Nimm dir bloß nicht den Mund zu voll, Kai!“, schimpfte Venus. Ich gab nur ein schräges lachen ab. „So, dann könnt ihr in Ruhe frühstücken, um euch zu stärken“, sprach Flavias Großvater und ließ uns allein. Seine Enkelin blieb bei uns und frühstückte mit uns.
„Was habt ihr denn noch so vor in unserem Badehaus?“, fragte uns die Arenaleiterin. „Ich denke mal, dass wir nachher noch in den heißen Quellen gehen“, gab meine Frau als Antwort. „Musst du als Arenaleiterin nicht deine Pflichten erfüllen?“, wollte Venus wissen. „Naja, ich bin noch in der Phase, wo ich meine Probleme habe. Meist sind meine Herausforderer schwach oder stark. Und irgendwie komme ich nicht klar mit dem Job, eine Arena zu leiten und den Gegnern, die gegen mich gewonnen haben, einen Orden zu überreichen. In solchen Fällen springt mein Großvater für mich ein, da er viel erfahrener ist als ich.“ „Ich finde, man sollte diesen Job sehr ernst nehmen, auch wenn es dir schwer fällt“, fand unsere Tochter, „Ich bin eine ausgebildete Drachen-Trainerin und musste auch für zwei, drei Jahre im Drachenclan die Schulbank drücken, um alles über die Drachen-Pokémon zu lernen. Nun, ich habe sämtliche Tests und Prüfungen mit sehr gut bestanden und bin bereit, mich als Drachen-Meisterin zu qualifizieren. Dafür mache ich auch die Reise durch Hoenn.“ Flavia war erstaunt, was sie von unserer Tochter gehört hatte. Nicht nur sie hatte Probleme bei ihrem Ziel, eine gute Arenaleiterin zu sein. Für Venus war es auch eine große Herausforderung, auch wenn sie das ganze Lernen von Büchern nicht so sehr mochte, aber es trotzdem durchgezogen hatte.
Nach dem Frühstück machten sich meine Reisebegleiter auf dem Weg, sich für die heißen Quellen umzuziehen. Ich brachte freiwillig die benutzen Frühstücksteller weg. Flavia half mir dabei. „Danke sehr für deine Hilfe, hehe“, lachte ich und war froh, wieder mit der heißen Arenaleiterin allein zu sein. „Kein Problem“, entgegnete Flavia und schaute mich scharf an, „Da deine äh... Freunde weg sind, können wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wie findest du das?“ „Klingt ganz ausgezeichnet“, sprach ich, „Ich denke mal, dass die anderen mich für eine gewisse Zeit nicht vermissen werden, muahaha!“ Ich suchte mit Flavia ein ruhiges Plätzchen, wo wir wieder miteinander Sex haben konnten. Diesmal taten wir es in ihrem Schlafzimmer und ihr Großvater ging sehr selten hinein, also konnten wir in Ruhe unseren Spaß im Bett haben. Wir machten das Zimmer so dunkel, dass wir Kerzenlicht nutzen konnten, um eine romantische Stimmung herbeizurufen. Dabei zogen wir uns gegenseitig nach und nach aus und warfen uns zusammen aufs Bett. Es gab wildes knutschen und leidenschaftliche Zärtlichkeit am ganzen Körper. Daraufhin fing ich an, mit ihr Sex zu haben, was viel schöner und besser war als der davor. Flavia stöhnte lauter als sonst und auch ich gab mir viel Mühe dabei. Ich war auch sehr von Flavias schlanken Körper mehr als beeindruckt. Ich knetete ihre großen Brüste durch, die sich sehr angenehm fühlten. Wir hatten zusammen so viel Spaß, dass wir nicht aufhörten und ich meine Reisebegleiter einfach länger warten ließ.
Während ich mich mit Flavia vergnügte, mussten die anderen ohne mich in die heißen Quellen gehen, was sie auch taten. Sie dachten, dass ich Flavia und ihrem Großvater beim Aufräumen half und ich später nachkommen würde. „Irgendwie ist es schon verdächtig, dass Kai so lange für das Aufräumen braucht“, stellte Drake fest. „Das ist schon das zweite Mal, dass er uns einfach sitzen lässt, obwohl er sich auch entspannen wollte“, sagte Alex. „Wenn er halt länger braucht, dann soll er das tun. Er ist schließlich alt genug, um zu wissen, was er macht, obwohl er sich manchmal daneben benimmt“, entgegnete Venus. „Langsam mache ich mir echt Sorgen um ihn“, musste Carina zugeben, „Glaubt ihr nicht, dass er das Aufräumen nur als Ausrede ausgab, damit wir nicht auf ihn warten sollen?“ „Stimmt, da ist was dran. Vielleicht flirtet er mit der heißen Flavia, die einen wirklich den Kopf verdreht, hehe... nein, war nur Spaß“, sprach unser Sohn. „Wenn er wirklich mir fremdgeht, dann ist was los!“, rief meine Frau. „Bleib locker. Kai betrügt dich doch nicht. Dafür liebt er dich zu sehr“, sagte unsere Tochter, um mich zu beruhigen. „Du glaubst nicht, wie oft mich Kai in unserer Ehe betrogen hat. Da habe ich ihn immer verziehen, aber diesmal werde ich ihn hart durchnehmen.“ „Nun ja, so wie du dich aufführst, da würde ich an Kais Stelle auch mit einer anderen Frau Sex haben oder was auch immer“, sprach Venus. „Vielen Dank. Jetzt hab ich wirklich keine Lust mehr, hier zu entspannen!“ Carina stieg genervt aus dem Becken raus, schnappte sich ihr Handtuch und ließ Alex, Venus, Drake und die Pokémon Milza und Emolga allein. Wutentbrannt ging sie in unser Zimmer, um sich umzuziehen, und machte sich danach auf die Suche nach mir.

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Kapitel 338: Auf nach Laubwechselfeld!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 22 Nov 2014 - 15:45

Kapitel 338: Auf nach Laubwechselfeld!

Wütend ging ich, nachdem ich mich umgezogen hatte, aus dem Zimmer raus und suchte das ganze Badehaus nach meinem Mann. Zwar behauptete Venus, dass Kai mich nicht mit Flavia betrügen würde, aber so recht glauben wollte ich ihr es nicht. Zum Glück war Flavias Großvater nicht in der Nähe, denn sonst hätte er mich noch gefragt, warum ich so auf hundertachtzig war. Kai war immer noch mit dem Sex mit Flavia beschäftigt und dachte dabei an nichts. „Echt schade, dass du verheiratet bist, Kai...“, stöhnte die Arenaleiterin und war völlig aus der Puste. „Ach, das macht nichts. Unsere kleine Affäre wird ein kleines Geheimnis bleiben, muahaha!“, lachte der junge Drachen-Meister und nahm sich ein Teelicht. Durch die Dunkelheit und der kleinen Flamme des Teelichts sah Kai echt wundervoll aus, als würde er in einem goldbraunen Licht baden. „Das Licht steht dir gut“, gab die Arenaleiterin zu. „Vielen Dank“, bedankte sich Kai und saß sehr bequem auf Flavias Körper, „Hast du schon gewusst, dass ich damals als Kind viel mit dem Feuer gespielt habe?“ „Echt? Dann warst du ja ein frecher Bursche“, stellte Flavia fest und fand es ziemlich schön, als mein Mann das Teelicht auf ihrem flachen Bauch legte. „Ich bin kein Zauberer, aber in meiner Zeit als kleiner, frecher Schüler, habe ich auch gelernt, mich mit Drachen-Pokémon auszusetzen, die Feuer-Attacken einsetzten. War super leicht“, erzählte Kai, „Eine ganz normale Glut-Attacke und ich hielt sie elegant mit meinen Händen auf. Meine Hände waren für die Glut wie dieses Teelicht hier, ein kleines Schälchen, aber ohne Wachs.“ Plötzlich hörte er mich, wie ich nach seinen Namen rief und mich im Flur umsah. „Bitte nicht schon wieder...“, seufzte der junge Drachen-Meister. Sofort schnappte er sich seine Sachen und zog sich an. Auch Flavia zog sich an und war sehr zufrieden mit dem Sex, der viel besser und auch intensiver war. Die beiden warteten, bis ich den Flur verließ und in Richtung Rezeption ging, denn nur so konnten sich die beiden aus dem Zimmer schleichen. Daraufhin gingen sie auch zur Rezeption und sie wurden von mir gesehen. „Ach, lässt du dich hier auch mal blicken, Kai?!“, rief ich und ging wütend auf ihn zu. „Äh, ja... ich habe beim Aufräumen mitgeholfen, schon vergessen?“, entgegnete Kai. „Lüg mich nicht an! Du hast mich jetzt zum x-mal betrogen, ich habe echt die Schnauze voll von dir!“, brüllte ich und wollte Kai eine verpassen, aber ich ließ es sein. „Denkst du etwa, ich würde mit Flavia in die Kiste steigen? Oh Mann... du verstehst das echt falsch“, sprach der junge Drachen-Meister, „Nach dem Aufräumen hat Flavia mir das ganze Badehaus gezeigt. Ich muss schon sagen, der Service hier ist erste klasse!“ „Und das soll ich dir jetzt glauben oder wie?“, wollte ich wissen. „Kannst du, musst du aber nicht“, gab Kai als Antwort an. „Ich kann es bestätigen. Ich habe Kai wirklich das ganze Badehaus gezeigt, weil er neugierig war. Dabei hat er mir erzählt, was du für eine tolle Frau für ihn bist. Du kannst stolz sein, einen so tollen und fürsorglichen Mann an deiner Seite zu haben“, sprach die Arenaleiterin. „Naja, fürsorglich ist was anderes, aber ich kann es trotzdem nicht ab, wenn Kai mit irgendwelchen Mädchen abhängt, die ich nicht kenne“, entgegnete ich. „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Kai und ich hatten nie was miteinander gehabt“, sagte Flavia. Ich konnte das nicht so recht glauben, was Flavia sagte. Leider hatte ich keine Beweise gehabt, um die Wahrheit rauszufinden, also blieb mir keine andere Wahl als das zu glauben, was die Arenaleiterin und mein Mann erzählten.
Mit Kai ging ich zurück zu den anderen, die sich immer noch in den heißen Quellen befanden. „Ich habe es dir schon gesagt, Carina. Kai würde dich niemals betrügen“, sprach Venus. „Naja, ein langer Rundgang durch Badehaus ist kein Grund dafür, uns länger warten zu lassen“, sagte ich, „Aber wir sind ja jetzt wieder vollzählig, also können wir nun gemeinsam noch etwas entspannen.“ Unsere Reisebegleiter stiegen aus dem Becken raus, schnappten sich ihre Sachen und gingen ins Zimmer, um sich umzuziehen. Wir wollten noch zu guter Letzt die Massagetechniken ausprobieren, bevor wir wieder auf Reisen gingen. Es gab für den Service ein paar freiwillige Masseurinnen, die auch für Flavia in der Arena zuständig waren. Jeder von uns legte sich auf einem Liegestuhl mit der Bauchseite nach unten und die Masseurinnen schmierten ihre Hände mit einem wohltuendem Öl ein und fingen an, unsere Rücken durchzukneten. Das tat auch sehr gut, wenn man zum Beispiel Muskelkater in der Rückengegend oder Rückenschmerzen hatte.
Am frühen Nachmittag aßen wir noch zum Mittag, zusammen mit Flavia und ihrem Großvater. Es gab gebratene Nudeln mit Gemüse und Ente. „Wie hat es euch hier gefallen?“, fragte uns Flavias Großvater. „Es war super. Vielen Dank für den ganzen Service“, bedankte ich mich. Auch die anderen waren sehr zufrieden mit der Erholung und Entspannung im Badehaus von Bad Lavastadt. „Wir sind euch ebenfalls sehr dankbar, dass ihr unseren Service genutzt habt“, sprach die Arenaleiterin, „Hoffentlich seid ihr nun etwas fitter für die Reise, oder?“ „Auf jeden Fall!“, rief Kai, „Ich finde es echt geil, dass Alex und ich etwas Farbe bekommen haben, muahaha! Das kommt echt gut an. Was meinst du dazu, Alex?“ „Ähm, ja... große Klasse, he... he...“, stimmte der 15-Jährige schüchtern zu. „Ihr beiden seid echt kindisch. Seid nur wegen eurer etwas neuen Hautfarbe selbst verliebt“, seufze die junge Drachen-Trainerin. „Hey, eine etwas dunklere Sonnenfarbe zu bekommen ist geil, klar?!“, entgegnete mein Mann, „Du bist ja noch kreidebleich geblieben, Venus, aber das wird sich ja noch ändern, wenn du etwas länger an der grellen Sonne liegst, zwar nicht mehr in diesem Jahr, aber auch egal.“ „Du und dein großes Mundwerk, haha“, lachte unsere Tochter. „Ihr seid bestimmt auf dem Weg nach Laubwechselfeld, der sich auf der anderen Seite des Schlotbergs befindet, oder? Dort soll auch ein Wettbewerb stattfinden“, sprach Flavias Großvater. „Wow, echt? Dann kann ich ja mein Wablu testen“, freute sich Venus und war hochmotiviert darauf, mit Wablu einen großen Schritt auf ein gutes Team zu machen. Denn für sie war es wichtig, dass auch Wablu sich sehr gut mit ihr verstand. „Viel Glück, Schwesterchen“, sagte Drake. „Glück brauche ich nicht. Ich bin mir sicher, dass ich mein zweites Band locker gewinnen werde“, entgegnete unsere Tochter. „Nun, bevor ihr wieder auf Reisen geht, möchten wir euch ein kleines Andenken schenken. Bitte nehmt es an“, sprach Flavia und gab uns jeweils ein paar Tütchen, worin sich besondere Lavakekse befanden, „Die Lavakekse heilen jedes Pokémon, wenn es in Schwierigkeiten steckt. In unserer Stadt werden die Lavakekse hergestellt und für Trainer verkauft.“ „Danke sehr“, bedankten wir uns alle gleichzeitig und verstauten die Tüten in unsere Reisetaschen.
Nach dem Essen verließen wir das Badehaus und verabschiedeten uns von Flavia und ihrem Großvater. Wir verließen daraufhin Bad Lavastadt in Richtung Route 112, gingen aber von da aus nach Norden, wo sich der Feurige Pfad befand. Von dort aus erreichte man die Route 113, die nach Laubwechselfeld führte. Auch da merkte man die Hitze des Vulkans aus dem Schlotberg. Auf dieser Route fiel die Asche auf die sattgrünen Bergwiesen. Einige Bewohner, die auf dieser Route 113 lebten, sammelten die Asche, um seltene Items herzustellen, hauptsächlich Flöten für Pokémon-Kämpfe, die ein Pokémon von einem Statusproblem half. Die Flöten hatten fünf verschiedene Farben und andere Funktionen, zum Beispiel eine Verwirrung beheben, damit sich das Pokémon nicht selbst im Kampf verletzen konnte. Am späten Abend erreichten wir schließlich das Dorf Laubwechselfeld, wo Venus ihren nächsten Wettbewerb hatte. Zunächst suchten wir das Pokémon Center auf, wo wir für eine Nacht dort übernachten konnten.

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Kapitel 339: Ernste Angelegenheit!

Beitrag von Reshikrom am Sa 22 Nov 2014 - 17:35

Kapitel 339: Ernste Angelegenheit!

Am nächsten Tag waren wir alle früh wach, damit Venus sich für ihren zweiten Wettbewerb eintragen konnte. Die Anmeldefrist ging noch bis zum Vormittag. „Venus! Renn doch nicht so!“, rief Carina. „Ich muss mich noch für den Wettbewerb anmelden und wenn ich mich nicht beeile, dann kann ich mein zweites Band komplett vergessen!“, entgegnete unsere Tochter und betrat die Wettbewerbshalle. Sie meldete sich bei Schwester Joy für den heutigen Wettbewerb an und hatte Glück, dass sie zu den ersten Anmeldern gehörte. „Geschafft!“, freute sich die junge Drachen-Trainerin. „Toll, für den ersten Eintrag mussten wir extra rennen? Ich hätte da noch im Bett bleiben und weiter ausschlafen können“, seufzte Drake. „Typisch Domi. Für einen, der null Ahnung von Wettbewerben hat, kann man auch nichts erwarten“, sprach Venus. „Bist du dir überhaupt sicher, dass du Wablu für diesen Wettbewerb einsetzen willst? Du hast es nicht allzu lange in deinem Team“, sprach ich und machte mir etwas Sorgen um meine Tochter. „Ich weiß, aber ich möchte es trotzdem gerne versuchen, mit Wablu eine tolle Aufführung zu machen. Bei meinem Milza hat es auch gut funktioniert“, sagte die junge Drachen-Trainerin. Alex war von Venus sehr beeindruckt, da sie etwas mehr Selbstvertrauen vom letzten Wettbewerb in Wiesenflur bekam und keine scheu zeigte. Das brachte ihn dazu, sich ebenfalls für diesen Wettbewerb einzutragen, was uns alle in staunen versetzte. „Alex? Du bei einem Wettbewerb?! Das ist mir echt neu!“, staunte Drake. „Ich möchte es auch mal gerne ausprobieren. In Wiesenflur fand ich die Aufführungen ganz interessant“, sprach der junge Trainer und war froh, sich eingetragen zu haben. „Aber fang bloß nicht an zu heulen, wenn du in der zweiten Runde nicht weiterkommst“, sagte unsere Tochter zu Alex. „So schwer wird es nun auch nicht wieder sein“, entgegnete Alex. „Find ich super, dass du auch mitmachst, Alex. Deine Eltern würden sicher furchtbar stolz auf dich sein, wenn du als Sieger darstehen würdest, muahaha!“, lachte ich und gab den 15-Jährigen einen harmlosen Schlag auf sein linkes Schulterblatt. In dem Moment kam auch Xenia bei der Anmeldung vorbei und grüßte uns freundlich. Dabei umarmte sie Venus zum Gruß. „Na, hab ich dich mit dem Wettbewerb angesteckt, sodass du doch vier Bänder für das große Festival sammeln willst?“, wollte die Wettbewerbsschönheit von ihrer besten Freundin wissen. „Ja, ich habe lange nachgedacht und ich möchte unbedingt beim großen Festival mitmachen“, gab Venus als Antwort, „Und mein neues Pokémon wird der Star von diesem heutigen Wettbewerb sein.“ „Oh, ein neues Pokémon. Da bin mal sehr gespannt, liebste Freundin, hihi!“, lachte Xenia. Unsere Tochter freute sich sehr, dass es Xenia freute, dass sie sich doch dazu entschlossen hatte, neben ihrem Traum als allererste Drachen-Meisterin, eine Top-Koordinatorin zu werden. Ihr erstes Band, welches sie in Wiesenflur bekam, brachte sie ins Grübeln, ob es wirklich sinnvoll war, mit den Wettbewerben weiterzumachen. Durch den Fang ihres Wablus kam sie zu der Entscheidung, die restlichen drei Bänder der Hoenn-Region zu ergattern, um beim großen Festival mitzuwirken. „Alex wird übrigens auch mitmachen“, erwähnte unsere Tochter. Xenia reagierte nicht sehr begeistert von der Mitteilung, deswegen entführte sie Venus in den Vorbereitungsraum. Alex folgte den beiden Mädchen, während ich mit Carina, Drake, Milza und Emolga auf die Tribüne ging.
„Wie du weißt, dass du in der ersten Runde eine ganz tolle Aufführung vollbringen musst, zusammen mit deinem Pokémon. In der zweiten Runde kommen die Duelle zwischen den teilnehmenden Koordinatoren“, erklärte Xenia ihrer Freundin, „Hoffentlich hast du dafür etwas trainiert, wenn du mit deinem neuen Pokémon teilnehmen willst.“ „Ich bin mir sicher, dass ich das hinbekommen werde“, sagte die junge Drachen-Trainerin. Alex bekam es mit, was die beiden miteinander besprachen. Er wusste die Regeln des Wettbewerbs bereits, konnte sich aber nicht zu den Mädchen dazustellen, weil er zu schüchtern war. Als Venus auf ihn zukam und ihm nochmals die Regeln erklärte, reagierte die Wettbewerbsschönheit eifersüchtig, da sie das Gefühl hatte, dass ihre beste Freundin sich sehr gut mit Alex verstand, auch wenn Venus ihn manchmal schikanierte, wegen seiner Angst vor Pokémon-Massenerscheinungen. „Das packst du schon, Alex. Auch wenn du ein Anfänger bei so einer Veranstaltung bist“, motivierte sie ihn auf. „Wow, danke sehr... das ist sehr nett von dir, Venus“, bedankte sich der junge Trainer und war glücklich, dass Venus ihn etwas motivieren konnte, damit er keinen Lampenfieber bekam. Unsere Tochter musste kurz den Vorbereitungsraum verlassen, um für sich was zu trinken zu holen. Diesen Moment nutzte Xenia aus, um mit Alex zu sprechen. „Ich finde es hier echt toll. Venus muss bestimmt viel von dir gelernt haben, um bei den Wettbewerben gut rauszukommen, oder?“, fragte Alex gutgelaunt. „Ach, halt dich Klappe“, sprach Xenia beleidigt. „Meinst du mich?!“, wollte der junge Trainer wissen. „Wen denn sonst. Ich weiß genau, dass du was von Venus willst, Alexander“, sagte die Wettbewerbsschönheit. „Ich weiß garnicht, was du jetzt von mir willst und übrigens ist mein Rufname Alex“, entgegnete der 15-Jährige. „Mir doch egal, wie man deinen Namen ausspricht. Ich warne dich... halt dich bloß fern von Venus. Sie ist meine beste Freundin und bin praktisch ihre Beraterin, was den Wettbewerben angeht.“ Alex wunderte sich, warum Xenia ihn damit drohte, sich von unserer Tochter fernzuhalten. Dabei hatte er nichts verbrochen. „Ich werde dafür sorgen, dass du diesen Wettbewerb verlierst“, sagte Xenia an, „Für Venus ist es wichtig, mit mir beim großen Festival dabei zu sein. Du gehörst nicht dazu!“ „Von dir lasse ich mich nicht drohen, klar?“, entgegnete Alex. „Ich sage es dir freundlich und ein letztes Mal... halt dich gefälligst von Venus fern.“ Xenia wendete sich von Alex ab und wartete darauf, bis unsere Tochter mit einer Flasche Wasser zurückkam. „Venus! Ich muss dich unbedingt für die Aufführungsrunde bereit machen, ja? Ich habe extra meinen Schminkkoffer dabei“, sagte sie und öffnete ihren babyblauen Koffer, wo sich viele Artikel für Fingernägel, Gesicht und Frisur befanden. Xenia bürstete die langen, hellblonden Haare der jungen Drachen-Trainerin, die sich eben ein Glas Wasser für sich einschüttete. Alex fragte sie nicht, ob er ebenfalls einen Schluck davon haben durfte. Xenia starrte ihn bösartig an. Langsam verließ ihn durch die Ansage der Wettbewerbsschönheit der Mut und das Selbstvertrauen, bei diesem Wettbewerb teilzunehmen. Er bereute die Anmeldung dafür und konnte es nicht rückgängig machen. Er hatte keine andere Wahl als extra zu verlieren, um Xenia nicht weiter reizen zu können, nur weil sie Venus für sich haben möchte.
Der Wettbewerb fing an. Vivian, die Moderation der Wettbewerbe der Hoenn-Region, war wieder mit dabei und stellte die Jury-Mitglieder, bestehend aus dem Direktor der Wettbewerbe, Mr. Contesta, dem Leiter des Pokémon-Fanclubs, Mr. Sukizoo, und der Schwester Joy aus Laubwechselfeld, vor. Die erste Runde war eine Vorführung von Attacken, wie es auch in Wiesenflur so war. Venus kam als Vorletzte von einigen anderen Koordinatoren dran und setzte für die Vorführung ihr Wablu ein. „Wablu, setz Bodyguard ein!“, befahl sie. Wablu entfachte sehr leichte Ringe um sich herum, die direkt verschwanden. Mit einer Weißnebel-Attacke verfeinerte es den Bodyguard, sodass es am ganzen Körper weiß aufleuchtete. Zu guter Letzt nutze Wablu eine Erstauner-Attacke aus und entfachte daraus schnelle Schatten, die ebenfalls gleich aussahen wie das Wablu selbst. Damit war die Vorführung von Venus und Wablu fertig. Alex war der letzte Teilnehmer, der noch eine Vorführung machen musste. Er bekam langsam Lampenfieber und wurde nervös. Das Publikum fing an, ihn auszubuhen, da er nichts machte. Schließlich rief er sein Absol aus dem Pokéball und legte los. „Setz Schwerttanz ein!“, befahl er. Absol schwang mit seinem Schwert, welches es an seinem Kopf hatte, wild umher, was einen schönen Glanz herbeirief. „Und jetzt Abgesang!“, rief Alex. Das Unlicht-Pokémon rief einen Ring hervor, der mit Musiknoten versehen war und einen mysteriösen Ton von sich gab. Daraufhin nutzte Absol eine gewaltige Nachthieb-Attacke aus und schlug mit seinem Schwert auf den Musiknoten-Ring ein, sodass die Musiknoten, wie Regentropfen, auf der Bühne fielen. Das Publikum war begeistert von der Aktion des Anfängers. Auch wir waren schwer beeindruckt von Alex, aber auch von Venus.

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Kapitel 340: Wer ist der Sieger?

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 24 Nov 2014 - 5:55

Kapitel 340: Wer ist der Sieger?

„Venus, du warst einfach fantastisch!“, rief Xenia total fasziniert, „Dein Wablu war wundervoll für diese Vorführung. Ich bin schon gespannt, wie es sich in der zweiten Runde zeigt, wenn es kämpfen muss.“ Mit Kai, Drake, Milza und Emolga schaute ich bei Alex und Venus im Vorbereitungsraum vorbei, um den beiden für die Vorführungen zu gratulieren. Zwar wissen sie noch nicht, ob sie es bis zur zweiten Runde schaffen würden, aber sie konnten sich haufenweise Lob von uns abholen. „Für deinen ersten Wettbewerb hast du dir echt ins Zeug gelegt, Alex“, sprach Kai. „Danke... aber ich finde, dass ich das nicht so perfekt gemacht habe wie Venus“, entgegnete der 15-Jährige. Der junge Drachen-Meister konnte sofort erkennen, dass Alex ein Problem hatte. Er hatte auch eine Vermutung, weshalb er bei diesem Wettbewerb mitmachte. Es lag an Venus, die er beeindrucken wollte, was aber durch Xenia aufgehalten werden sollte. „Ist irgendwas vorgefallen vor der Vorführung?“, wollte mein Mann wissen. „Milza, Mil..?!“ „Xenia hat mir gedroht, wenn ich Venus zu nahe komme, dann will sie mir den Wettbewerb ruinieren, weil sie will, dass Venus ihr zweites Band bekommt und mit ihr zusammen beim großen Festival auftreten soll“, erzählte Alex Kai im Vertrauen. „Da hat sich wohl jemand in Venus verliebt, hehe“, sprach der junge Drachen-Meister und brachte Alex in Verlegenheit. „Psst, das soll keiner mitbekommen, ja?“, flüsterte der 15-Jährige. „Schon gut, ich werde das keinem verraten, auch nicht Venus. Versprochen“, sagte Kai. „Ich hab das Gefühl, dass Xenia auch was von Venus möchte, da sie miteinander sehr befreundet sind“, vermutete der junge Trainer. „Venus und Xenia? Du meinst wohl so als lesbisches Pärchen oder wie?“ „Kann sein, aber so genau kann ich es nicht sagen.“ „Lass dich nicht provozieren, Alex. Wenn irgendwas sein sollte, komm direkt zu mir und ich helfe dir“, rät mein Mann.
Vivian stellte nun die Teilnehmer vor, die weiter in die zweite Runde kamen. Es wurden vier Teilnehmer bekannt, darunter Venus und Alex. „Herzlichen Glückwunsch euch beiden“, gratulierte ich. „Emo, Emolga!“ „Welch ein Glück...“, sprach Alex und war völlig aus dem Atem, als er sein Bild auf dem Monitor sah. Sein Herz raste vor Freude. „Dein zweites Band ruft schon deinen Namen, Venus!“, rief Xenia und freute sich für ihre beste Freundin. Sie hatte schon ein gutes Gefühl, dass unsere Tochter das zweite Band von Laubwechselfeld gewinnen würde.
Venus hatte ihren ersten Gegner im Halbfinale. Es handelte sich dabei um ein junges Mädchen, das mit einem Schwalbini teilnahm. Venus setzte für die zweite Runde des Wettbewerbs ihr Wablu weiterhin ein und gewann schnell gegen die Gegnerin. Auch Alex hatte einen leichten Gegner, der ein Hydropi besaß. Mit Absol konnte auch er sich einen Sieg holen. Im Finale mussten sich also Venus und Alex gegenüberstehen und nur einer von denen konnte sich das Band holen. Kurz vor dem Kampf konnten die beiden Trainer eine kleine Pause einlegen. Im Vorbereitungsraum unterhielten sich Venus und Alex darüber, dass es nur ein Kampf aus Freundschaft sein sollte. Zwar handelte es sich um einen Wettbewerb, aber unsere Tochter wusste, dass der 15-Jährige kaum Erfahrung bei so einer Veranstaltung hatte. „Möge der bessere gewinnen“, sprach Venus zu Alex. „So ist es“, stimmte Alex ihr zu und gab seiner Reisebegleiterin die Hand. „Heeey!“, sang Xenia und betrat den Raum, „Venus, du brauchst nur noch einen Sieg, dann hast du dein zweites Band.“ „Das ist mir schon klar, Xenia“, entgegnete die junge Drachen-Trainerin. Auch Kai, Drake und ich sahen bei den Trainern vorbei, um sie alles Gute für den kommenden Kampf zu wünschen. „Schon aufgeregt oder nervös?“, wollte Drake wissen. „Kein bisschen“, gab Venus als Antwort. „Das wird ein epischer Kampf. Gebt euch Mühe dabei, weil ich Action von euch sehen will“, sprach Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Das ist ein normaler Wettbewerbskampf“, sagte ich zu meinem Mann. „Na und? Das ist ebenso gleich wie ein Duell gegen einen Trainer, der auf der Straße lungert und heiß darauf ist, sein Taubsi zu testen, welches eben aus einem Ei geschlüpft ist“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Haha, Kai. Du triffst den Nagel genau auf dem Kopf“, lachte Venus. Kai klopfte unserer Tochter und Alex stolz auf ihre Schultern und verließ mit mir und Drake den Raum. Alex folgte uns, da er noch kaum erwarten konnte, gegen seine große Liebe zu kämpfen. „Typisch Jungs... immer nur Kämpfe im Kopf haben“, seufzte die Wettbewerbsschönheit, „Die haben echt keine Ahnung, was Talent ist.“ „Jeder Mensch hat seine Eigenschaft, die er besonders gut findet und dies nutzt. Ich bin auch eine Trainerin, die sich aufs Kämpfen spezialisiert ist. Du hast mich ja auf die Wettbewerbe aufmerksam gemacht, damit ich nebenbei was anderes machen kann“, sprach die junge Drachen-Trainerin, „Aber lieber möchte ich mehr in die Fußstapfen meines Vaters treten. Schließlich bin ich sein kleines Mädchen und er hat mir vieles über Drachen-Pokémon beigebracht.“ Xenia hörte ihrer Freundin zu und war froh, dass Venus ihr dankbar war. Es kam dazu, dass sich die beiden ungleichen Trainerinnen sich küssten.
Alex verbrachte mit uns ein klein wenig Zeit, bevor er sich mit Venus auf dem Weg zur Bühne machte. Kai war sein Motivator, da er als einziger wusste, dass der 15-Jährige in unsere Tochter heimlich verliebt war. „Ich bin mir sicher, dass du Venus mit deiner eigenen Strategie beeindrucken kannst“, sagte er zu Alex. „Naja, ich habe nicht so viel Mumm wie Venus... ich glaube nicht, dass sie sich damit beeindrucken lässt“, glaubte der 15-Jährige. Der junge Drachen-Meister stellte fest, dass Alex nicht so ganz an sich glaubte. Dabei dachte Alex an Xenias Drohung, dass er Venus gewinnen lassen sollte. „Mach dir jetzt keinen Kopf drum, was diese Xenia dir sagte. Das hat sie nur gemacht, damit du extra kneifen sollst. Du bist für dich verantwortlich und du willst der Welt zeigen, was du drauf hast. Du bist ein Trainer und ein Trainer muss stets seinem Ziel folgen, von allen beachtet zu werden“, sagte mein Mann. „Die Anmeldung war wohl doch eine Schnapsidee...“, stellte der junge Trainer fest. „Gib doch jetzt nicht so schnell auf! Zieh das durch!“, rät Kai ihm, „Willst du Venus für dich gewinnen? Dann gib bloß nicht auf, auch wenn Venus gegen dich gewinnen sollte.“ „Äh... ähm...“ „Weißt du was, Alex. Du gehst jetzt nochmal zurück zu Venus und gestehst ihr deine Liebe zu ihr, ja?“, schlug Kai vor und schob den 15-Jährigen zurück vor dem Vorbereitungsraum, „Sag mir Bescheid, was sie dazu gesagt hat, ja?“ „Warte, Kai...!“, rief Alex und bekam ein mulmiges Gefühl, als mein Mann zur Tribüne ging und ihn allein ließ. Er hatte keine andere Wahl als nochmals den Vorbereitungsraum zu betreten, bis er mitbekam, dass Xenia und Venus sich küssten, als wären sie ein Liebespaar. Alex wusste nicht, was er in dieser Situation machen sollte und ging zur Bühne zurück, um sich für den Kampf gegen Venus vorzubereiten.
Endlich fing der Kampf in der Wettbewerbshalle in Laubwechselfeld los. Alex und Venus standen bereit auf der Bühne und warteten ab, bis Vivian ihnen ein Zeichen gab, damit sie mit dem Pokémon-Kampf loslegen konnten. Der Kampf ging auch direkt los. Unsere Tochter schickte ihr Wablu in den Kampf, während Alex sein Absol einsetzte. „Wablu, setz Bodyguard ein!“, befahl Venus. „Leg mit Schwerttanz los, Absol!“, befahl Alex. Wablu hüllte sich in einem glänzenden Schleier ein und Absol schärfte sein Schwert mit Schwerttanz, um seinen physischen Angriff stark zu erhöhen. Wir feuerten beide Trainer an, aus dem Grund, da sie zu einem ein großer Teil unserer Familie waren und zum anderen, dass es für die beiden ein besonderer Kampf war. „Ob Venus mit Wablus Bodyguard einen perfekten Start hingelegt hat, ist fraglich“, sagte Drake und fand, dass seine Schwester falsch angefangen hatte. „Wer weiß, vielleicht hat sie ja noch ein Ass im Ärmel“, vermutete ich. Bei dieser Vermutung war Kai sich nicht sicher. Er glaubte, dass Alex den größten Vorteil hatte, weil er direkt mit Schwerttanz angefangen hatte. „Attackiere es mit Furienschlag!“, befahl die junge Drachen-Trainerin. Wablu pickte mehrmals auf Absols Körper, aber es brachte nicht viel Schaden. „Schubs es weg!“, befahl der 15-Jährige. Absol stieß es kräftig von sich weg und machte sich bereit, einen Angriff zu vollbringen. „Und jetzt Nachthieb!“ „Weich aus, Wablu!“, rief Venus. Das Normal/Flug-Pokémon wich noch gerade rechtzeitig der Attacke aus und schlug nochmals mit Furienschlag zu. Absol wehrte den Angriff mit seinem Schwert ab, packte Wablu mit seiner Pfote und drückte es am Boden. „Oh nein! Wablu!“, rief Venus verzweifelt. Alex merkte, dass die junge Drachen-Trainerin sehr am zweifeln war. Sein Unlicht-Pokémon war stärker als Wablu. „Was mache ich nur...? Wenn ich jetzt Venus nicht gewinnen lasse, wird Xenia mein Leben ruinieren... ich sitze zwischen Stühlen...“, sprach Alex in seinen Gedanken und wusste nicht, wie er weiter handeln sollte. „Wablu! Versuche, dich von Absol zu befreien!“, befahl die junge Drachen-Trainerin. Ihr Pokémon versuchte alles, um aus Absols Fängen rauszukommen, aber es schlug fehl. Alex hatte keine andere Wahl, als sich den Sieg zu holen. „Beende den Kampf mit Dunkelklaue!“, befahl der 15-Jährige. Mit einer Dunkelklaue besiegte Absol Wablu ohne weitere Mühe. Alex und Absol kamen als Sieger hervor und bekamen von Mr. Contesta das Band von Laubwechselfeld. Das Publikum jubelte vor Freude und auch Venus gratulierte Alex zum Sieg.
Nach der Veranstaltung trafen wir uns in der Eingangshalle der Wettbewerbshalle und gratulierten den 15-Jährigen ebenfalls für seinen Sieg. „Ihr beide wart großartig!“, lobte ich. Alex dachte in dem Moment, dass er den Sieg nicht verdient hätte, aber Venus war auch sehr stolz auf ihn, da es sein erster Wettbewerb war. Xenia bekam mit, dass ihre Freundin ihr zweites Band nicht erhalten hatte und ging auf den jungen Trainer zu. „Warum hast du das getan?!“, schimpfte sie. „Hey, das hat er ehrlich verdient, klar?“, sprach Kai und stellte sich vor Alex. „Du hast doch keine Ahnung!“, rief die Wettbewerbsschönheit. „Ich habe mehr Ahnung als du!“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Äh, Xenia...? Was soll denn das?“, wollte Venus wissen, „Ich hätte gerne Erklärungsbedarf.“ „Dieser Junge hat es nicht verdient, dir dein zweites Band einfach so wegzuschnappen! Tja, wer nicht hören will, der muss es fühlen“, gab Xenia als Antwort und ließ ihre Wut auf Alex los, indem sie ihn das Band mit Gewalt wegreißen wollte, um es ihrer besten Freundin zu geben. Zum Glück war Kai da, um dies aufzuhalten. „Lass ihn gefälligst in Ruhe!“, rief mein Mann und stieß die Wettbewerbsschönheit von sich weg. „Eigentlich solltest du als beste Freundin von Venus kapieren, dass es auch mal andere Gewinner gibt“, sagte Drake. „Das ist nicht fair!“, entgegnete Xenia und fühlte sich gegenüber Kai machtlos. Sie wendete sich genervt von uns ab und Alex konnte den Schock nicht direkt verarbeiten, als Xenia versucht hatte, auf ihn loszugehen. „Ich hab's doch gewusst. Das Band bringt mir nur Unglück ein...“, sprach der 15-Jährige. „Das stimmt nicht. Du hast dir das Band ehrlich verdient, als Zeichen dafür, dass du und dein Absol Talent habt“, entgegnete ich. „Carina hat Recht. Vielleicht ist ja dein wirkliches Ziel, ein Top-Koordinator zu werden“, vermutete Kai. Alex war sich nicht so genau sicher, ob er wirklich das Zeug hatte, um sich als Top-Koordinator hoch zu arbeiten, aber als er sein erstes Band in seinen Händen sah, musste er es sich überlegen, ob er es auch wirklich möchte.

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Kapitel 341: Raub in den Meteorfällen!

Beitrag von Reshikrom am Mi 26 Nov 2014 - 5:50

Kapitel 341: Raub in den Meteorfällen!

Am Nachmittag verließen wir die Wettbewerbshalle von Laubwechselfeld und gingen direkt zum Pokémon Center, um eine Pause zu halten. Wir aßen dort auch zum nachträglichen Mittagessen, bestehend aus große Portionen Sandwiches und als Getränk Limonade. „Habt ihr eine Idee, wo wir als nächstes hingehen können?“, fragte Drake und schaute auf seinen Multi-Navi. „Nein, was kommt den nach Laubwechselfeld, wenn wir nach Westen gehen?“, wollte ich wissen. Der 18-Jährige recherchierte auf seiner Karte und antwortete: „Im Westen von Laubwechselfeld befindet sich die Route 114 und führt zu einer Höhle, die sich Meteorfälle nennt.“ „Meteorfälle? Ich habe schon mal was davon gehört“, sprach Venus, „Dort schlagen häufig Meteoriten ein und ist auch der Ort von den Gestein/Psycho-Pokémon Lunastein und Sonnfel, die auch aus dem Weltall stammen.“ „Krass!“, stellte unser Sohn fest. „Naja, ich halte nichts von Steinen, die vom Himmel auf die Erde hinabstürzen und in eine Höhle einschlagen“, sagte ich und nahm mir einen Schluck von meiner Limonade. „Meteoriten sind echt wertvolle Steine. Sie enthalten Metalle, die nicht auf der Erde vorkommen. Forscher sind dafür spezialisiert, aber heutzutage ist es schwierig, einen Meteoriten zu finden“, entgegnete unsere Tochter. „Ich finde, wir sollten mal die Meteorfälle erkunden, wer weiß, vielleicht finden wir einige Überreste von Meteoriten“, schlug Carina vor. „Toll, ein paar Steine angucken... kann ich auch auf der Straße“, seufzte ich. „Meteoriten, es sind Meteoriten!“, rief die junge Drachen-Trainerin.
Nach der Pause machten wir uns gemeinsam auf dem Weg zu den Meteorfällen, die sich auf der Route 114 befand. Die Route war auch bekannt für seine Meteoriteneinschläge, weswegen auch an den Bergwegen verschieden große Krater zu sehen waren. Kaum dort angekommen betraten wir die mysteriöse Höhle. Laut der Beschreibung in Drakes Navi trainieren hier häufig viele Drachen-Trainer und hier forschen Professoren, die sich auf Meteoriten spezialisiert hatten. Als wir die Höhle erkunden wollten, trafen wir einen Professor, der einen Meteoriten untersuchte. „Oh, hallo. Ihr seid bestimmt hier, um euch ein paar Meteoriten anzusehen, oder?“, fragte uns der Professor. „Sozusagen ja. Wir befinden uns auf einer Reise und wir wollten die Meteorfälle etwas erkunden“, gab Carina als Antwort. „Mein Name ist Professor Kosmo und arbeite als Meteoritenforscher“, stellte sich Kosmo vor, „Neulich ist hier ein großer Meteor eingeschlagen und hier ist er...“ Wir schauten uns den großen Meteoriten an und waren völlig baff. „Dieser Brocken hat echt was besonderes, deswegen möchte ich den ganz genau untersuchen“, sprach Kosmo. „Ist ja der Wahnsinn, ein riesiger Stein!“, rief ich und tat so, als würde mich das total begeistern. „Reiß dich am Riemen, Kai“, sprach Venus. „Die Meteorfälle hier ist ein Ort, wo die Wissenschaft zählt. Der Sohn des Devon-Präsidenten ist auch hier häufig, wegen der seltenen Steine und auch wegen den Meteoriten“, erzählte der Professor, „Die Höhle soll angeblich auch eine Verbindung zum Weltall haben.“ „Schon unglaublich, was dieser Ort für Geheimnisse hat“, staunte Drake. Plötzlich wurden wir von einer Spukball-Attacke überrascht. Diese Attacke kam von einem Magnayen, das auf einem Felsen stand und knurrte. „Was zum...?!“ Einige Personen in roter Kleidung umzingelten uns und blockierten die Fluchtwege der Höhle. „Was geht hier vor?“, fragte Alex. „Bleibt gefälligst da, wo ihr seid!“, rief eine Stimme. Die Stimme kam von einem Herrn, der anscheinend der Trainer des Magnayens war, „Team Magma ist hier!“ „Was wollt ihr hier?!“, fragte ich. „Wir wollen den Meteoriten von euch!“, verlangte der Herr, „Ich bin der Boss des Team Magma... Marc. Wir von Team Magma sind eine Verbrecherorganisation, die daran arbeitet, mithilfe einer großen Macht die Landmassen zu vergrößern. Unsere erste Mission besteht darin, den Meteoriten zu nehmen und den auf dem Schlotberg zu Nutze zu machen. Wir ehren das Pokémon, dass das Land erschaffen hat!“ „Ihr werdet den Meteoriten nicht bekommen!“, rief Kosmo. Marc war nicht allein, was dem Auftrag anging. Seine beiden Vorstandsmitglieder Kalle, ein kräftiger, aber rundlicher Mann, und Jördis, eine junge, intelligente Frau, waren sozusagen seine rechte Hand und waren dafür verantwortlich, ihren Boss beizustehen und für ihn die Kämpfe auszutragen. „Seien Sie nicht so stur und geben Sie uns direkt den Meteoriten, klar?!“, rief Jördis. „Auf garkeinen Fall!“, entgegnete Kosmo und bekam langsam Angst, da ihn Magnayens Blick sehr irritierte. „Dann holen wir uns den mit Gewalt. Magnayen... Spukball!“, befahl Jördis. Das Unlicht-Pokémon schoss einen dunklen Ball auf uns zu. „Milza, wehr dies mit Wutanfall ab!“, befahl ich. Es kam zu einer Explosion zwischen den Attacken, die aufeinander prallten. In dem Moment stahl Kalle den Meteoriten, den Kosmo eigentlich untersuchen wollte und Team Magma verschwand augenblicklich. „Oh nein, der Meteorit ist weg!“, stellte Kosmo fest und verließ verwirrt die Meteorfälle in Richtung Laubwechselfeld. Der Professor konnte nichts unternehmen, außer nur hoffen, dass er eines Tagen einen neuen Meteoriten finden würde. Für uns war klar, dass wir Team Magma zum Schlotberg folgen mussten, um ihren Plan zu durchkreuzen.
Zwischen Laubwechselfeld und der Route gab es einen Pfad, der auch nach Bad Lavastadt, beziehungsweise zum Schlotberg führte, der aber sehr steil war. Unterwegs konnten wir sogar die Hitze des Vulkans deutlich spüren. Auch dort regnete es Asche. Kaum erschöpft auf dem Schlotberg angekommen, wurden wir bereits erwartet. Einige Magma-Rüpel standen um uns herum, mit ihren Fiffyen und Camaub an ihrer Seite, und wollten uns vom Schlotberg verjagen. „Willkommen, ihr Trainer, hehe“, kicherte Kalle. „Hallo, Pummeluff. Schön, dass ihr uns herzlich empfangt“, grüßte ich zurück. „Ich bin kein Pummeluff!“, brüllte Kalle und wirkte gereizt, „Wie auch immer... ihr kommt gerade rechtzeitig. Marc wird den Meteoriten gleich nutzen, um den Vulkan zum Ausbruch zu bringen. Die Hoenn-Region wird dann mehr Landmassen bekommen.“ „Landmassen, hahaha! Die Welt braucht mehr Wassermassen!“, rief eine Stimme lachend. Ein kräftiger Mann, der blau gekleidet war und mit einigen anderen Leuten ebenfalls auf dem Schlotberg eingetroffen waren, zogen ihre Aufmerksamkeit auf Kalle und die Magma-Rüpel. „Wenn das nicht Adrian, der Boss von dem abscheulichen Team Aqua ist“, sprach der Magma-Vorstand. Adrian konzentrierte sich auf seinen Feind, Marc, der eben den Meteoriten in eine Kuppel gelegt hatte. „Die Hoenn-Region braucht das weite Meer. Wie sollen denn die Menschen und Pokémon ohne Wasser auskommen, hä? Ohne Wasser würde es uns nicht geben! Wasser-Pokémon brauchen viel Platz in den Meeren!“ „Menschen und Pokémon können nicht ohne Land leben. Ohne Land würden wir keine Häuser bauen oder Pflanzen anbauen, um uns am Leben zu halten“, entgegnete Marc. „Heeey!“, rief ich und bekam von allen die Aufmerksamkeit, „Es bringt nichts, sich darüber zu streiten, was besser für die Hoenn-Region ist! Also bitte ich euch, uns den Meteoriten zurückzugeben und dass ihr euch vom Acker macht, ja?“ „Du bist ein frecher Bursche“, stellte Adrian fest, „Was auch immer... ich bin nicht hier, um es mit euch Kindern aufzunehmen. Und noch eins, Marc... du wirst es niemals schaffen, die Landmassen zu vergrößern. Da bin ich mit meinem Team Aqua schneller, hahaha!“ Adrian verließ mit seinem Team Aqua den Schlotberg. Für uns war es nun endlich Zeit, uns Team Magma vorzuknöpfen, um denen den Meteoriten aus dem Meteorfällen zu entreißen. „Milza, setz Wutanfall auf die ganzen Fiffyen und Camaub ein!“, befahl ich. „Unterstütz Milza mit Luftschnitt, Emolga!“, befahl Carina. Unsere Pokémon griffen die gegnerischen Pokémon an, sodass wir an denen vorbeigehen konnten, aber wir wurden von Jördis und Kalle aufgehalten. „Ihr werdet euch nicht Marc nähern!“, rief Jördis. Venus rief ihr Wablu aus dem Pokémon und befahl es, Furienschlag einzusetzen, um Marcs Leute aufzuhalten. „Die Kraft des Meteoriten wird das Pokémon, das das Land erschaffen hat, aufwecken!“, rief der Magma-Boss. „Nichts da! Milza, ziele mit Nachthieb auf die Kuppel!“, befahl ich. Milza sprang hoch in die Luft und versetzte der Kuppel, worin sich der Meteorit befand, einen harten Schlag mit seiner Nachthieb-Attacke, sodass die Kuppel in mehreren Scherben zerbrach. Auch der Meteorit wurde dabei zertrümmert und wertlos für Marcs Zweck. „Wie kannst du es wagen?!“, schimpfte Marc und machte mich für die Vereitlung seines Plans verantwortlich, „Wir ziehen uns hier zurück. Es bringt nichts, hier weiter zu arbeiten.“ Marc verließ mit seinem Team Magma den Schlotberg und gingen den Steilpass entlang. „Sollen wir denen nachlaufen?“, wollte Drake wissen. „Nein, lasst sie entkommen. Momentan können wir nichts weiteres machen, da wir nicht wissen, was sie als nächstes im Schilde führen“, antwortete ich. Venus schaute sich die ganzen Überreste des großen Meteoriten an und schlug vor, das größte, zerbrochene Stück zu Professor Kosmo in Laubwechselfeld zu bringen, da er dies für seine Forschung brauchte. Sie nahm dann ein großes Stück von dem Meteoriten und ging mit uns den Hang des Schlotbergs hinunter, der uns nach Laubwechselfeld führte. Wir trafen auf Kosmo, der in der Stadt einen Meteoritenkrater auf einer leeren Landfläche untersuchte. „Professor, wir konnten Team Magma zwar aufhalten, aber leider ist uns der Meteorit kaputt gegangen und haben das größte Stück von dem Brocken für Sie mitgebracht, damit sie ihre Forschung weiter fortsetzen können“, sprach die junge Drachen-Trainerin und gab Kosmo das Stück. „Vielen Dank für eure Mühe“, bedankte sich der Professor.
Kosmo war mehr als glücklich, dass er trotz des Raubes, weiter an dem Meteoriten arbeiten konnte, auch wenn dies nicht der ganze Brocken war. Am späten Abend übernachteten wir wieder im Pokémon Center von Laubwechselfeld und erholten uns von dem anstrengendem Tag.

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Kapitel 342: Wetterfrosch gern gesehen!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 3 Dez 2014 - 16:05

Kapitel 342: Wetterfrosch gern gesehen!

Früh am Morgen verließen wir Laubwechselfeld und gingen in Richtung Malvenfroh City zurück, um von dort aus zu schauen, wo wir als nächstes reisen würden. Dort angekommen standen wir mitten auf der Einkaufsstraße, während Drake auf seinem Navi nach einer neuen Stadt suchte. „Ich bekomme hier keinen Empfang“, seufzte der 18-Jährige und bewegt sich ständig umher, um eine Verbindung aufzubauen. „Vielleicht liegt es auch daran, dass du das Gerät in der Nacht ausgeschaltet hast!“, rief Venus. „Kann garnicht sein, ich habe das nicht mal kurz vorm Einschlafen angefasst“, entgegnete unser Sohn. Kai gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks und vermutete, dass wir nach Osten weiterreisen sollten. „Langsam bekomme ich Verbindung auf meinem Multi-Navi“, teilte uns Drake mit, „Die nächste Stadt, die wir neu erkunden können, wäre dann wohl... Baumhausen City!“ „Wo liegt Baumhausen City?“, fragte unsere Tochter ihren Bruder. „Die Stadt liegt östlich von Malvenfroh City, in einem Gebiet, wo es von sehr hohem Gras wimmelt und auf der Route 119 befindet sich ein Klima-Institut, wo man über das Wetter-Pokémon Formeo lernen kann“, sprach Drake und wäre interessiert, beim Klima-Institut vorbeizuschauen. „Formeo ist ein Pokémon, dass durch verschiedene Wetterbedingungen seine Form ändern kann“, erzählte unsere Tochter, „Es wird sich lohnen, dort vorbeizuschauen.“ Ohne zu überlegen machten wir uns auf dem Weg nach Baumhausen City. Wir verließen Malvenfroh City in Richtung Osten und betraten die Route 118. Man merkte auch schon dort in der Umgebung, dass die Wolken dunkel waren, als würde es sofort regnen. So war es auch, dass es direkt anfing, zu regnen. Auf den Routen 118 und 119 wuchsen riesige Grasflächen, die ein perfektes Versteck für wilde Pokémon darstellten. Die hohen Gräser waren sogar noch größer als wir selbst. Wir gingen durch die Grasflächen und erreichten nach einer Weile das Klima-Institut. Vor der Tür des Gebäudes sahen wir einige Mitglieder des Team Aquas. „Anscheinend haben sie es auf Formeo abgesehen“, stellte Venus fest. „Wie kommst du denn da drauf?“, wollte Drake wissen. „Sag mal, tust du so dumm oder bist du so? Formeo ist ein Wetter-Pokémon und Team Aqua will es stehlen, damit sie die Hoenn-Region unter Wasser stellen können! In Team Magmas Kopf wäre Formeo mit der Feuerkraft gut, wenn sie damit die Meere zum austrocknen bringen würden!“, klärte die junge Drachen-Trainerin auf. „Achso, das hätte ich auch so gewusst“, sprach der 18-Jährige. „Ist klar, haha“, lachte unsere Tochter. „Wir sollten lieber den Versuch von Team Aqua vereiteln“, schlug Kai vor und hatte bereits eine Idee, um uns bei den Aqua-Rüpeln vorbeizuschmuggeln. Wir schlichen uns wortlos in das Gebäude hinein und wurden von einen Jungen empfangen. Er winkte uns zu in einem Zimmer und erklärte uns die Situation. „Team Aqua ist oben im nächsten Stock. Sie wollen das Formeo meines Vaters stehlen, um es für ihre Zwecke auszunutzen. Sie haben seine Arbeitskollegen und auch mich als Geiseln genommen.“ „Wir sind hier, um Team Aqua aufzuhalten. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Bleib einfach hier im Zimmer und bewahre Ruhe“, rät ich dem Jungen. „Passt aber bloß auf. Oben sind ein kräftig aussehender Mann und eine Frau, die von Team Aqua sind“, erwähnte der Junge. Wir verließen das Zimmer und gingen ein Stockwerk hoch und trafen auf die beschriebenen Personen. „Wen haben wir denn da? Fünf kleine Kinder!“, rief Wolfgang, der Vorstand von Adrian. Kordula kam mit hinzu und begrüßte uns ebenfalls. Dabei hielt sie einen Käfig, worin sich das Formeo des Institutsleiters befand. „Ihr seid ja echt schnuckelig, aber ihr kommt zu spät. Formeo ist in unserer Gewalt und wir brauchen hier eh nichts mehr“, sprach sie und schaute Kai, Alex und Drake mit einem scharfen Blick an. „Egal, ob ihr nun flüchten wollt, wir lassen euch nicht durch“, sprach mein Mann. „Milza, Mil...!“ Wolfgang ließ sich das nicht gefallen und nahm uns alle zusammengedrückt hoch und setze uns so ab, dass sie fliehen konnten. „Nicht mit mir!“, rief Venus beleidigt und rief ihr Dragoran aus dem Pokéball, „Halte sie mit Drachenstoß auf!“ Dragoran schlug mit seinem Schweif auf dem Boden auf, sodass Kordula und Wolfgang auf dem Boden fielen. Der Käfig flog mehrere Meter nach vorne und nahm beim Aufprall Schaden. Formeo blieb unversehrt. Unsere Tochter rannte zum Käfig, um Formeo zu befreien, aber Wolfgang packte sie stark am Fußgelenk. Er hob sie kopfüber hoch und machte sich lustig über den Versuch, das Pokémon zu retten. „Da muss du aber schneller sein, Blondchen, haha!“ „Lass mich gefälligst runter!“, schimpfte die junge Drachen-Trainerin und war wehrlos. Kai ließ es sich überhaupt nicht gefallen, wie der Aqua-Vorstand mit unserer Tochter umging. Er ging auf Wolfgang los und gab ihn einen heftigen Stoß, mitten ins Kreuz. Dabei ließ er Venus los und fiel nach vorne. Die junge Drachen-Trainerin landete etwas schmerzhaft auf den Rücken, aber sonst war nichts. „Alles okay bei dir?“, fragte mein Mann und half Venus auf. „Außer den Rückenschmerzen geht es mir prima!“, gab Venus als Antwort und war etwas sauer, weil sie hart auf dem Boden gelandet war. Milza schlug mit Drachenklaue den Käfig auf und befreite Formeo. „Der Junge mit dem Milza hat es in sich!“, stellte Wolfgang fest. „Der hat Mumm, aber trotzdem werden wir uns das Formeo zurückholen, für Adrian und das Pokémon, welches die Weltmeere erschaffen hat“, sprach Kordula und ging auf meinen Mann zu, der das Formeo eben durch Milzas Hilfe auf dem Arm nahm, um es den Institutsleiter zurückzubringen, „Hey, du attraktiver Trainer. Würdest du uns bitte das Formeo geben?“ Zwar war der junge Drachen-Meister völlig fasziniert von Kordula, aber er gab ihr das Formeo nicht. „Soll ich übernehmen, Kordula?“, wollte Wolfgang wissen und hatte vor, Kai ebenfalls kopfüber hoch zu nehmen, aber seine Kollegin hielt ihn davon ab. „Es bringt nichts, den Trainern das Formeo wegzunehmen. Wir müssen Adrian mitteilen, dass die Mission fehlgeschlagen ist.“ Wolfgang hatte seine Kollegin sehr gut verstanden und verließ mit ihr und den restlichen Aqua-Rüpeln das Klima-Institut. „Es scheint so, als hätten wir auch Team Aqua am Hals“, stellte Drake fest und war erstaunt, dass wir es mit zwei Verbrecherorganisationen zu tun hatten. „Das macht nichts. Wenn wir schon Team Dragon aufhalten konnten, dann schaffen wir auch diese zwei Schurkenbanden“, entgegnete Kai. In dem Moment kam der Junge aus dem Zimmer wieder und war froh, dass wir Team Aqua vertrieben und das Formeo seines Vaters gerettet hatten. „Vielen Dank euch Trainern!“, bedankte sich der Junge und nahm Kai das Formeo ab. „Keine Ursache. Das ist unsere Pflicht, für Ruhe zu sorgen“, entgegnete ich. Der Vater des Jungen, der der Institutsleiter war, kam mit einigen Kollegen zu uns herunter und bedankte sich für die Rettung. „Für uns ist es wichtig, dass Formeo unsere Forschung auf die Wetterbedingungen hilft. Wenn Team Aqua es gestohlen hätte, dann wäre es für das Klima-Institut ein großes Problem“, sprach der Institutsleiter, „Wie dem auch sei... unser Formeo ist von euch Trainern gerettet worden. Wie wäre es denn, wenn ihr seht, wie Formeo seine Form ändert?“ Wir waren alle einverstanden damit.
Wir gingen alle nach draußen, wo es immer noch regnete. Der Junge ließ Formeo aus seinen Armen frei, damit wir alle sehen konnten, wie es durch das Regenwetter seine Form änderte. Es nahm auch einen anderen Typen an, nämlich Wasser. Es trug außerdem einen großen, blauen Wassertropfen, der seinen ganzen Kopf bedeckte. „Sehr faszinierend, oder?“, fragte uns der Junge. „Auf jeden Fall. Zum ersten Mal sehe ich ein Formeo, dass seine Form ändert. Das sind ja auch Pokémon, die nicht häufig zu sehen sind“, sprach Venus. „Schaut mal her, auch die Attacke von Formeo, Meteorologe, passt sich dem Wetter an. Hier zum Beispiel ist der Regen dafür da, dass Meteorologe eine Wasser-Attacke ist“, erklärte der Institutsleiter, „Formeo, zeige den Trainern bitte deine Meteorologe-Attacke.“ Formeo zeigte uns die wetterbedingte Attacke und es war tatsächlich eine Wasser-Attacke durch den Regen. „Ihr seid bestimmt auf dem Weg nach Baumhausen City, oder?“, fragte uns der Institutsleiter. „Ja, das stimmt“, gab ich als Antwort. „Es ist nicht weit von hier. Ihr seid also nur ein Katzensprung davon entfernt“, sprach der Junge. „Das ist gut!“, freute sich der 18-Jährige. „Habt weiterhin eine gute Reise, ihr Trainer“, sagte der Institutsleiter. Wir verabschiedeten uns von ihnen und setzten unsere Reise fort. Unser nächster Anhaltspunkt war Baumhausen City.

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Kapitel 343: Das Festival der Flug-Pokémon!

Beitrag von Reshikrom am Fr 5 Dez 2014 - 6:34

Kapitel 343: Das Festival der Flug-Pokémon!

Am frühen Mittag kamen wir in Baumhausen City an und waren ziemlich baff, als wir sahen, dass die ganzen Häuser und Hütten auf dem Bäumen standen. Das Pokémon Center und die hiesige Arena standen aber wie normal auf dem festen Boden. „Das ist ja mal interessant, dass die Häuser auf den Bäumen stehen“, sprach Alex und war sehr begeistert. Unser Anhaltspunkt war das Pokémon Center, damit wir eine kurze Pause einlegen konnten, da wir hungrig und durstig waren. Als wir das Center betraten, wurden wir von einigen Trainern angestoßen und zur Seite geschubst. „Wibke ist echt süß!“, rief eine männliche Person. „Hoffentlich bringt sie mir mein Pokémon die schnelle Flug-Attacke bei“, sprach ein anderer junger Mann. „Vergisst es! Wibke wird meinem Pokémon diese Attacke beibringen!“ Die Menge bestand zu einem großen Teil aus Männern, die anscheinend eine junge Frau bewundern. Carina versuchte, einen der jungen Männern zu fragen, worum es sich dabei handelte. „Wie meint ihr denn das mit der schnellen Attacke?“, fragte sie. „Wibke, die Arenaleiterin dieser Stadt, hat heute eine kleine Veranstaltung, zu Ehren der Flug-Pokémon, geplant und bringt einem der Pokémon von einem Besucher eine schnelle Attacke bei“, erzählte ein junger Mann, „Aber so wie du aussiehst, wirst du nicht den Genuss der Attacke für dein Emolga bekommen, haha!“ „Wie bitte?!“ Meine Frau und ihr Pokémon Emolga fühlten sich beleidigt, als sie das gehört hatten. „Dürfte ich mal fragen, was ihr Hohlköpfe mit der schnellen Attacke meint? Emolga gehört auch dem Typ Flug an, falls ihr das nicht schnallt“, entgegnete ich. Die jungen Männer fingen an, zu lachen  und nahmen mich nicht ernst. Nun mischte sich Venus ein und gab den Männern eine Lektion. „Ihr habt auch nichts besseres zu tun als uns hier als blöd darzustellen, nur weil wir erst gerade von dem Festival erfahren haben“, sprach sie. „Hey, Blondchen. Du hast es echt drauf“, sprach ein Junge, der etwas älter war als sie, und fand Gefallen an der jungen Drachen-Trainerin. Er legte seinen Arm um ihre Schulter und machte eine weitere, billige Anmache, was Alex rasend eifersüchtig machte. Auch ich hasste es. „Wie wäre es denn, wenn ich dich auf einem Milchshake einlade? Baumhausen City hat einen besonderen Fruchtshake, aus den Früchten, die hier angebaut werden.“ „Erstens... nimm deine Griffel von meiner Schulter weg. Zweitens... ich habe keine Lust auf deine Einladung und drittens... ich finde dich eklig“, sagte Venus und hielt sich von dem Jungen fern. Alex war erleichtert, dass unsere Tochter den Jungen abblitzen ließ. „Schade, denn ich finde dich richtig süß... oder bist du etwa mit den Wuschelkopf zusammen?“, wollte der Junge wissen. „Der Wuschelkopf, den du meinst, ist mein Bruder, du Vollhorst!“, entgegnete Venus gereizt. „Und was ist mit dem Milza-Jungen oder den schüchternen Jungen?“ Unsere Tochter hatte es satt von den ganzen nervigen Fragen des Jungen und sprach, dass ich auch ihr Bruder sei und zu Alex meinte sie, dass er nicht ihr fester Freund war. Dem Jungen fiel nichts mehr ein, um Venus beeindrucken zu können, deshalb verließ er mit seinen Kumpels das Pokémon Center.
Wir konnten nun unsere Pause einlegen, indem wir Sandwiches aßen und warmen Kakao tranken. Ich war immer noch sehr erstaunt, als Venus den Jungen, der sie dumm anmachte, einen Korb gab. Das war schon richtig, was sie tat, aber ich merkte, dass Alex sich etwas verletzt fühlte, als unsere Tochter sagte, dass er nicht ihr fester Freund sei. „Sag mal, Venus. Hast du wirklich kein Interesse an einen Freund, der dich so liebt, wie du bist?“, wollte Carina wissen. „Nur weil du mit Kai glücklich bist und Domi mit seiner Nicole, muss ich es auch sein? Ich bin mit mir zufrieden, so wie ich bin“, gab Venus als Antwort, „Für eine Beziehung ist es für mich viel zu früh.“ „Alex wäre doch ein guter Fang, findest du nicht?“, schlug Drake vor. Alex hatte sich erschrocken, als unser Sohn seinen Namen rief. „Domi, auf deine Verkupplungsaktion kann ich herzlich verzichten“, entgegnete unsere Tochter. „Und was ist, wenn ich dir einen Freund aussuche?“, wollte Carina wissen. Venus seufzte genervt und wollte nichts mehr über Liebe hören. In dem Moment betrat Wibke, die Arenaleiterin von Baumhausen City, das Pokémon Center und ging auf Schwester Joy zu, um sie zu fragen, ob es noch einige Vorbereitungen geben würde. Als Joy meinte, dass alles für das Festival fertig war, kam Wibke auf uns zu und fragte: „Na, seid ihr auch schon gespannt auf das Festival?“ „Auf jeden Fall, aber worum geht es denn da genau?“, wollte meine Frau wissen, „Wir haben nur von einer schnellen Attacke erfahren, den Sie einem Pokémon beibringen sollten.“ „Das ist richtig. Ich werde mir einen Trainer aussuchen, der sein Flug-Pokémon besonders lieb hat, und ich werde mithilfe meines Altarias dem Pokémon die Attacke Aero-Ass beibringen, damit es in den Kämpfen einen sehr schnellen Schub bekommt, um die Gegner zu verwirren“, gab die Arenaleiterin als Antwort. „Das ist der Wahnsinn! Könnten Sie mir helfen, meinem Wablu die Attacke beizubringen?“, fragte unsere Tochter. Wibke fand es eher unfair gegenüber den anderen Besuchern des Festivals, deswegen hatte sie sich einen Vorschlag für Venus. „Nach dem Festival kommt ihr in meine Arena vorbei und dann schaue ich mir mal dein Wablu an, ja?“ „Okay, alles klar“, entgegnete die junge Drachen-Trainerin und freute sich schon sehr darauf, ihr Wablu bei Wibke trainieren zu können. Die Arenaleiterin verließ das Pokémon Center, um das Festival beginnen zu lassen.
Nach der Pause gingen wir zum Festival von Baumhausen City. Die Menge der Besucher tobte vor lauter Vorfreude, als Wibke die Eröffnungsrede gehalten hatte. Wieder trafen wir auf die Clique, die wir im Pokémon Center trafen. Der eine Junge starrte Venus wieder total verliebt an, aber diese beachtete ihn überhaupt nicht. „Herzlich Willkommen in Baumhausen City, liebe Trainer und Besucher!“, rief die Arenaleiterin, „Zwar handelt es sich hierbei um ein kleines Festival, wo wir die stolzen Flug-Pokémon ehren. Baumhausen ist eine sehr grünliche Stadt, wo die Flug-Pokémon leben und Schutz haben und heute möchte ich einen von euch hier auf die Bühne rufen, um sein oder ihr Pokémon die schnelle Flug-Attacke Aero-Ass beizubringen.“ Alle klatschten in die Hände und jeder hoffte, dass Wibke sie alle auswählte, damit jeder was von Aero-Ass hatte. Wibke rief ihr Altaria aus dem Pokéball. Mit Altarias Hilfe wollte Wibke ein Flug-Pokémon eines Besuchers die schnelle Attacke beibringen. Nun suchte sich die junge Arenaleiterin ihren Kandidaten aus und ausgerechnet hatte sie sich den Jungen ausgesucht, der was von Venus wollte. „Ich habe die Ehre, oh yeah!“, freute sich der Junge und ging auf die Bühne zu Wibke. „Dieser Vollhorst soll trainiert werden?!“, beschwerte sich Drake. „Sein Glück“, seufzte Venus. „Wie lautet dein Name und welches Flug-Pokémon besitzt du?“, wollte Wibke wissen. „Mein Name ist Kim, bin 17 Jahre alt und mein Pokémon ist ein Tauboss“, gab Kim als Antwort und schaute ab und zu Mal zu unserer Tochter. „Sehr gut, Kim. Dann möchte ich sehen, wie gut dein Tauboss ist... durch einen kleinen Kampf gegen mein Altaria“, sprach die Arenaleiterin. „Das wäre mir eine Ehre“, sprach Kim und machte sich bereit für den Kampf. Der Kampf fand auf der Bühne statt, wo jeder der Besucher mit zu sehen konnten. Auch Venus schaute sich den Kampf ganz genau an, um die Attacke Aero-Ass zu studieren. Altaria begann den Kampf mit Drachentanz, einer Attacke, die den physischen Angriff und die Schnelligkeit erhöhte. Tauboss griff Altaria mit Luftschnitt an, was aber nicht viel Schaden brachte. „Wibkes Altaria ist wirklich stark“, stellte Drake fest. „Die Stärke der Drachen eben“, entgegnete ich. Wibkes Pokémon setzte daraufhin Aero-Ass auf Tauboss ein und landete dabei einen Volltreffer. „Schnell, Tauboss! Konter mit Flügelschlag zurück!“, befahl Kim. „Setz Watteschild ein!“, befahl Wibke. Altaria hüllte sich in eine ganz dicke Wolkenschicht ein und blockte somit die Flügelschlag-Attacke von Tauboss ab. Kims Pokémon nutzte als nächstes Ruckzuckhieb, aber dies brachte auch nicht viel, da Watteschild die physische Verteidigung drastisch steigen ließ. „Altaria, beende den Kampf mit Aero-Ass!“, befahl die Arenaleiterin. Mit der schnellen Attacke konnte Altaria Tauboss besiegen. „Du hast gut gekämpft, mein geliebtes Tauboss“, sprach Kim und rief sein Tauboss in den Pokéball zurück. Die Kumpels von den Jungen waren traurig, als er verloren hatte, aber Wibke fand das Tauboss sehr stark und auch schnell, deshalb beschloss sie auch, Kims Pokémon auch Aero-Ass beizubringen. Sie nahm den Pokéball, worin sich Tauboss befand, und heilte es auf der tragbaren Obhut, die Schwester Joy für das Festival zur Verfügung gestellt hatte.
Live auf der Bühne zeigte Altaria uns allen nochmal die Attacke Aero-Ass und Tauboss versuchte, die nachzumachen, war aber nicht so gut wie Wibkes Pokémon. „Tauboss wird es niemals so schnell hinbekommen... es hat auch einen dusseligen Trainer“, dachte Venus. „Warum mobbst du denn deinen zukünftigen Ehemann, Schwesterchen?“, wollte Drake wissen und ärgerte die junge Drachen-Trainerin. „Er ist nicht mein Freund und er wird auch niemals mein Ehemann sein!“, beschwerte sich unsere Tochter. „Domi, lass deine Schwester in Ruhe, klar!“, mischte ich mich ein. „Milza, Mil...!“ Tauboss schaffte es tatsächlich, Aero-Ass gut im Griff zu haben und tanzte mit Altaria zusammen hoch in der Luft. Dabei zeigten sie die schnelle Attacke sehr elegant, sodass sie den ganzen Besuchern schwer beeindrucken konnten. Unsere Tochter wünschte sich, dass auch ihr Wablu diese Attacke sofort beherrschen würde, aber sie musste warten, bis das Festival zuende war.

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Kapitel 344: Spezialtraining für Wablu!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 6 Dez 2014 - 12:30

Kapitel 344: Spezialtraining für Wablu!

Wie vereinbart suchten wir nach dem Festival, was am frühen Nachmittag endete, die Arena von Wibke auf, damit Venus mit ihrem Wablu trainieren konnte. Die Arenaleiterin wollte mithilfe ihres Altaria dem Wablu die Attacke Aero-Ass beibringen und man merkte es unserer Tochter an, dass sie dabei etwas nervös wirkte. „Ah, wie schön, dass ihr hier seid. Kommt mit in meine Arena, dann können wir auch direkt mit dem Training beginnen“, sprach Wibke, die ein paar Minuten Verspätung hatte. Die Arena sah von innen richtig natürlich aus, wie die luftigen Höhen mit Bäumen geschmückt. Das Dach der Arena war offen, damit die Flug-Pokémon hoch in die Lüfte fliegen konnten. So konnte man auch Himmelskämpfe bestreiten. Venus rief ihr Wablu aus dem Pokéball und war bereit für das Training. Wibke bereitete für uns eine Sitzecke vor, damit wir uns nicht allzu langweilen mussten und auch was naschen konnten. Vom Festival hatte die Arenaleiterin leckere Waffeln mit Puderzucker und Schokoladencreme mitgebracht. Zum Trinken hatten wir noch einige Limonade-Flaschen dabei. Wibke und Altaria halfen nun unserer Tochter und ihrem Pokémon beim Training, während wir das Geschehen zuschauten. „Seht euch mal diese herzförmigen Waffeln an!“, staunte Drake, „Man sieht deutlich, dass sie mit viel Liebe gemacht wurden!“ „Zum Glück müssen wir nichts dafür bezahlen. Ich mag es, wenn es Essen kostenlos gibt“, sprach Kai und nahm sich haufenweise Herzwaffeln. Dabei nahm er sich auch mehrfach Schokoladencreme und Puderzucker. Auch unser Sohn war ziemlich gierig danach und machte seinen Vater nach. Milza war nicht sehr beeindruckt von dem Essverhalten der beiden Jungs. Alex und ich achteten mehr auf Venus und Wibke. „Venus packt das schon, da bin ich mir absolut sicher“, sprach ich vor mich hin und streichelte dabei mein Emolga, welches entspannt auf meinem Schoß lag. Der 15-Jährige stimmte mir zu und hoffte sehr für die junge Drachen-Trainerin, dass ihr Wablu Aero-Ass schnell beherrschen würde.
„Bist du bereit? Dann zeige ich dir mal diese Zielscheiben hier...“, sagte Wibke und zeigte auf drei Zielscheiben, die mehrere Meter, auf der anderen Seite des Kampffelds standen, „...Dein Wablu soll mit seiner eigenen Schnelligkeit auf diese Scheiben zufliegen und versuchen, einen harten Angriff zu landen.“ „Ich werd's versuchen“, entgegnete Venus und schaute zu Wablu, „Flieg mit deiner Schnelligkeit auf diese drei Zielscheiben zu!“ Wablu flog mit einem sehr guten Tempo auf die Scheiben zu, war aber bei diesen nicht stark genug, um diese nach und nach zu zerstören. Es nahm bei dem Fehlschlag selbst Schaden. „Oh nein!“, rief unsere Tochter verzweifelt. Wibke merkte, dass die junge Drachen-Trainerin an ihrem Wablu zweifelte, da sie es nicht lange im Team besaß. „Mach dir keine Sorgen. Dein Wablu befindet sich in der Phase, wo es noch Kräfte sammelt, um es sich später zu einem Altaria weiterzuentwickeln. Warte, mein Pokémon wird dir eine Aero-Ass-Attacke genauer zeigen.“ Altaria zeigte dem Wablu die schnelle Attacke und konnte fix die drei Zielscheiben zerstören. Venus' Pokémon war sehr erstaunt, was Wibkes Pokémon für eine Schnelligkeit besaß. „Armes Wablu...“, stellte Alex fest, „...Es ist doch noch klein und so jung...“ „Irgendwann muss man ja seine Pokémon so trainieren, dass sie stark genug sind, es sich mit anderen Pokémon aufzunehmen“, sprach ich.
Wablu brauchte seine Zeit, um Aero-Ass perfekt zu beherrschen. Zwar kamen viele Fehler bei der Schnelligkeit vor, aber nach einer Weile hatte das Pokémon von Venus die Attacke sehr gut drauf. „Sehr schön! Ein letztes Mal noch Aero-Ass auf die neuen Zielscheiben einsetzen!“, motivierte Wibke unserer Tochter und ihrem Pokémon. Wablu nutzte nochmals Aero-Ass und flog auf die Zielscheiben zu, die es mit rasender Geschwindigkeit zerstörte. „Wir sind fertig!“, rief die Arenaleiterin und war stolz über Wablus Talent. „Venus... ich rate dir, ab und zu Mal mit deinem Wablu die Attacke zu üben. Je öfter ihr sie übt, desto erfolgreicher wird die Attacke“, rät Wibke. Unsere Tochter war der Arenaleiterin und Altaria sehr dankbar für das Training. Sie rief ihr Pokémon in den Pokéball zurück und gesellte sich erschöpft zu uns. Wibke leistete uns ebenfalls Gesellschaft. „Dein Wablu war sehr gut“, lobte ich. „Danke sehr, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Wablu die Attacke nicht so schnell perfekt hinbekommt. Das Ende war zwar gut, aber ob es auch für später genauso bleibt, ist unklar“, entgegnete die junge Drachen-Trainerin. „Dein Wablu wird es schaffen“, sprach Wibke. Venus dachte einen Moment an ihrem nächsten Wettbewerb. Dabei stellte sie sich vor, wie ihr Wablu mit Aero-Ass die Jury beeindrucken würde, aber bei der Vorführungsrunde würde ihr Wablu beim Einsatz total aus der Rolle fallen. Deshalb beschloss sie, bei einigen unserer Pausen etwas mit Wablu zu trainieren. Alex dachte auch nach, ob er vielleicht unserer Tochter helfen würde, aber er traute sich nicht, Venus zu fragen.
Am späten Nachmittag verließen wir sowohl die Arena als auch die Stadt Baumhausen City, um unsere Reise fortzusetzen. Laut dem Karten-Navi war die Route 120 und Route 121 die nächsten Orte zum Erkunden, aber auch dort gab es sehr hohe Grasflächen. Am interessantesten war der Pyroberg, der sich auf der Route 122 befand. Dort wimmelte es von Geist- und Psycho-Pokémon, also ein mystischer Ort für diese Arten von Pokémon. Unterwegs testete Venus auch ihr Wablu, damit es Aero-Ass perfekt beherrschen konnte. Zwar funktionierte es so wie unsere Tochter es wollte, mal aber nicht. Die Leistung von Wablu war auf dem Weg zum besseren. Nach einer kurzen Zeit erreichten wir die Route 122, die uns zum Pyroberg führte. Der Berg befand sich auf einer Insel, umgeben von einem strömenden Fluss. Um den Pyroberg betreten zu können, mussten wir eine Brücke ausfindig machen, die sich zwischen den Bäumen versteckt hatte. Diese war sehr leicht zu finden, aber wir mussten beim Betreten der knisternden Holzbrücke vorsichtig sein, da die Strömung des Wassers sehr angsteinflößend auf uns wirkte. Als wir den Pyroberg erreicht hatten, hörten wir Stimmen, die vom Bergpfad kamen. Team Magma war also hier, weil diese Stimmen von einem Roten Edelstein sprachen. Und sie wollten vor Team Aqua auf dem Gipfel sein, um den Roten Edelstein zu holen. „Gehen wir ihnen nach?“, wollte Drake wissen. „Ich möchte zu gerne wissen, was sie mit diesem Stein vorhaben. Kommt, Leute“, sprach Kai. Gemeinsam gingen wir den Bergpfad hinauf, ohne uns von Team Magma bemerken zu lassen. Unterwegs trafen die Magma-Rüpel auf ihre Feinde, Team Aqua, die anscheinend auch hier waren, um sich etwas zu holen. Wir versteckten uns hinter zwei großen Grabsteinen, die eng nebeneinander standen, und hörten den verfeindeten Rüpeln zu, was sie zu sagen hatten.
„Kordula und Wolfgang sind gerade dabei, sich den Blauen Edelstein zu holen, um das Pokémon zu finden, was die Meere erschuf. Ihr solltet besser umkehren, sonst werdet ihr großen Ärger bekommen“, sprach ein Aqua-Rüpel. „Nichts da! Unser Boss Marc hat uns beauftragt, den Roten Edelstein zu stehlen, um das Pokémon zu finden, was die Landmassen erschuf, also solltet ihr besser euch vom Acker machen!“, entgegnete der Magma-Vorstand Kalle. „Ihr lasst uns gefälligst da durch, klar?!“, beschwerte sich Jördis. Die Aqua-Rüpel weigerten sich, die Mitglieder von Team Magma durchzulassen. Für uns war die Zeit gekommen, uns einzumischen. „Ihr werdet alle nicht diese Steine in die Hände bekommen, dafür sorgen wir!“, sagte der junge Drachen-Meister an. „Milza, Mil...!“ „Ah, die Kinder schon wieder!“, rief Kalle und war sehr erfreut, uns wiederzusehen, „Aber ihr kommt gerade unpassend!“ „Pah, im Gegenteil. Ihr seid hier unpassend, also bleibt euch nichts anderes übrig als den Pyroberg zu verlassen, ohne diese Edelsteine“, sagte Kai. Sofort kam es zum Kampf. Die Magma-Rüpel setzten ihre Pokémon, bestehend aus Magnayen und Camaub, ein, um uns aufzuhalten. Die Aqua-Rüpel machten sich aus dem Staub und ließen den Aqua-Kommandanten den Rest erledigen, die sich auf dem Gipfel befanden. Kalle und Jördis suchten ihre Rivalen auf und wir mussten die Magma-Rüpel besiegen, was relativ schnell ging, da Milza und Emolga sie mit starken Attacken außer Gefecht setzten. Wir folgten Kalle und Jördis bis zum höchsten Punkt des Gipfels und trafen auch auf Kordula und Wolfgang, die den Blauen Edelstein bereits an sich genommen hatten.

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Kapitel 345: Der Unfall!

Beitrag von Reshikrom am So 7 Dez 2014 - 16:28

Kapitel 345: Der Unfall!

„Ach, wenn das nicht die Kinder von neulich sind, die unsere Mission im Klima-Institut versaut haben!“, rief Kordula und fühlte sich geschmeichelt, als sie Drake, Alex und mich sah. „Adrian hat bereits geahnt, dass ihr uns auch dicht auf den Fersen seid, aber das juckt ihn nicht“, sprach Wolfgang und war von der dunkelblauen Farbe des Edelsteins beeindruckt, den Kordula in ihren Händen hielt. Der Rote Edelstein lag noch auf einer Säule, wo auch das Gegenstück vorher lag. „Woah, was Sie für eine Hammer Figur Sie haben!“, staunte ich, „Von jedem Treffen sehen Sie noch attraktiver aus! Ich würde alles tun, um einmal an ihren geilen Melonen zu kommen!“ „Danke für das Kompliment, Schätzchen, aber ich mache mir kein Auge krumm, um dir den Edelstein zu geben“, entgegnete Kordula und nährte sich mir. Mit verführerischen Tricks versuchte sie, mich davon abzuhalten, Team Aqua bei ihrer neuen Mission aufzuhalten. „Kai, fall bloß nicht auf diese Hexe rein! Sie will dich nur übertölpeln!“, warnte Venus. Für Kalle und Jördis war es die passende Gelegenheit, durch die Ablenkung den Roten Edelstein an sich zu reißen. „Ha! Vielen Dank für deinen Einsatz, Kordula. Jetzt ist bei unserem Team die Chance hoch angestiegen, dass wir vor euch unser Pokémon finden werden, hehe“, lachte Kalle. „Du solltest weniger quatschen. Konzentriere dich auf unsere Mission!“, beschwerte sich Jördis. Der Magma-Vorstand mochte es sehr, mit dem Team Magma anzugeben, weil sie angeblich besser seien als ihre Rivalen Team Aqua. Kordula machte sich über Kalle lustig. Aus ihrer Sicht war Team Aqua das viel bessere Schurkenteam als Team Magma. Ich war enttäuscht, als sie aufhörte, mich an meinen Wangen zu streicheln, auch wenn sie lange Fingernägel hatte, die meine Haut fein zerkratzte. „Adrian ist gerade in Planung, ein U-Boot umzubauen, was er in Graphitport City gestohlen hat. Und ich wette, ihr habt nicht ein Fortbewegungsmittel, um Marcs Traum-Pokémon zu finden, hahaha!“, lachte Kordula und machte eine modelartige Pose. „Selbstverständlich haben wir ein Fortbewegungsmittel, um unser Pokémon zu finden, aber trotzdem werden wir schnell da sein als ihr“, entgegnete Jördis. „Heeey!“, brüllte Carina und beendete somit die Diskussion zwischen den verfeindeten Kommandanten, „Was steht ihr denn eigentlich noch hier rum und streitet euch, wer von euren Team diese Pokémon zuerst findet? Wir werden euch jetzt die Edelsteine wegreißen, dann ist nichts mehr mit eurer Suche!“ Wolfgang und Jördis riefen ihre Pokémon, Tohaido und Camerupt, aus den Pokébällen und kümmerten sich um uns. „Milza, setzt Drachenklaue ein!“, befahl ich. „Unterstütze Milza mit Luftschnitt, Emolga!“, befahl Carina. Unsere Pokémon attackierten die Pokémon der Kommandanten, aber diese waren zu stark für sie. Alex schlich heimlich zu Kordula, um ihr den Blauen Edelstein zu entnehmen, aber er wurde von ihr bemerkt. „Hey, Süßer. Dieser Stein passt überhaupt nicht zu deiner Lederjacke, tut mir sehr leid.“ „Äh... das ist mir egal. Geben Sie mir einfach den Stein“, entgegnete der 15-Jährige und packte den Stein. „Lass deine Finger davon!“, schimpfte Kordula und versuchte, Alex von dem Blauen Edelstein wegzureißen, aber der junge Trainer wehrte sich dagegen. „Wolfgang!“ Der kräftige Aqua-Vorstand ging auf Alex zu, packte ihn am Kragen und warf ihn zur Seite. Dabei stürzte Alex von der Klippe, aber er konnte sich noch knapp an einer dicken Wurzel festhalten. „Alex!“, rief Drake und lief mit Venus zu ihm, um ihn aufzuhelfen. Carina und ich bemerkten, dass der 15-Jährige in Gefahr war und mussten den Kampf abbrechen. „So kann man auch Kinder vertreiben, haha“, lachte Kalle. „Alex, nimm meine Hand!“, rief Venus und streckte ihren Arm aus. Sie kam kaum an den jungen Trainer heran, weil dieser seine Hände an der Wurzel hatte. „Beeilt euch bitte... ich kriege langsam eine Panikattacke von dieser extremen Höhe...!“, jammerte Alex. „Wenn du mir mal deine Hand reichen würdest, dann würde dir auch nichts passieren!“, beschwerte sich unsere Tochter und fand es leid, ihren Arm länger in der Luft zu halten. Zögernd streckte Alex eine Hand hoch zu Venus Hand und merkte dabei, dass er dem Absturz sehr nahe war. Die junge Drachen-Trainerin konnte ihn an den Fingern greifen, aber Alex war ihr zu schwer, um ihn hochzuziehen. „Alex, mach dich doch nicht so schwer!“, rief sie und hatte keine Kraft mehr. Als Drake, Carina und ich ihr helfen wollten, kam das Missgeschick: Alex und Venus fielen in die Tiefe und landeten in der starken Strömung, der sie von der Route 122 abwärts davontrug. „Kinder über Bord!“, rief Wolfgang und freute sich über diesen Erfolg. „Unser U-Boot ist bereits da“, sprach Kordula, als sie eine Nachricht von einem Aqua-Rüpel erhalten hatte. Die beiden Aqua-Kommandanten rannten an uns vorbei und stießen uns um. Auch Kalle und Jördis hauten mit dem Roten Edelstein ab. „Schnell, ihnen nach!“, rief ich und lief mit Carina und Drake hinter Kordula und Wolfgang her. Das U-Boot parkte direkt am Eingang des Pyrobergs. Kordula und Wolfgang steigen dort hinein und im letzten Moment sprangen wir lebensmüde auch hinein. Doch leider wurden wir direkt von einigen Rüpeln bemerkt und verständigten ihren Boss Adrian. „Was ist das denn? Ihr seid nur noch zu dritt unterwegs?“, fragte uns Adrian, „Und dabei habt ihr den Mut, in unserem U-Boot einzudringen?!“ „Fragen Sie doch ihren kräftigen Sklaven, was er mit unseren beiden Freunden angestellt hat“, entgegnete Carina. „Der eine Bengel hat versucht, uns den Blauen Edelstein wegzunehmen und ich habe ihn vom Pyroberg geworfen. Dabei ist auch das blonde Mädchen mit ihm in die Strömung gerissen und verschollen“, erzählte Wolfgang. „Nun gut... da die Kinder jetzt nur noch zu dritt sind, können wir sie gern als unsere Ehrengäste Willkommen heißen“, sprach Adrian, „Bringt sie in die Zellen, sofort!“ Die Aqua-Rüpel packten uns so zu, dass wir uns nicht wehren konnten. Sie fesselten uns und warfen uns in getrennte Zellen, wo wir uns nicht gegenseitig helfen konnten. Kordula gab ihren Boss den Blauen Edelstein und startete das U-Boot, in Richtung Seegrasulb City, um dort noch was wichtiges aus ihrem Versteck abzuholen.
Alex und Venus strandeten bewusstlos auf einer unbekannten Insel, die nicht bewohnt war. Die junge Drachen-Trainerin kam langsam wieder zu sich und war ziemlich sauer auf den 15-Jährigen, den sie mit ihrem genervten Ton aufweckte. „Das ist alles deine Schuld, Alex!“, schrie sie und war völlig außer sich, „Hättest du mir deine Hand sofort gegeben, wären wir jetzt nicht hier auf dieser Insel!“ „Was hätte ich denn sonst für eine Wahl gehabt?! Ich konnte nicht anderes machen, als mich mit beiden Händen an der blöden Wurzel festzuhalten!“, entgegnete Alex, „Kann ich was dafür, dass mich dieser Gorilla vom Gipfel des Pyrobergs schleuderte?“ „Weil du unbedingt den Helden spielen musstest, um der Hexe den Blauen Edelstein zu entnehmen. Kai hätte das schon erledigt, aber nein, du musstest es ja unbedingt vermasseln. Team Aqua und Team Magma sind bereits über alle Berge.“ „Du hast doch selbst nichts unternommen, also wirf mir nichts vor, kapiert?!“ „Komm, erzähl nicht! Du fandest doch diese Aqua-Hexe attraktiv, deswegen wolltest du dich sicher an sie ranmachen“, vermutete Venus. „Ich wollte ihr den Blauen Edelstein entreißen, verdammt!“, entgegnete Alex, „Außerdem ist die garnicht mein Typ.“ „Jaja, ist klar...“, sprach die junge Drachen-Trainerin und wrang das ganze Wasser aus ihren Haaren heraus. Dabei jammerte sie, als ihre Haare sich komisch klebrig fühlten und nach Salzwasser rochen. „Ich komme mir vor wie ein Barschwa bei einem Karpador-Händler“, jammerte sie und versuchte, ihre Frisur zu retten, was mit einer Haarbürste und Haarspray relativ schwer ging. Für einen Moment vergaß sie den Streit. Alex musste einsehen, dass es seine Schuld war, dass Venus das nun alles ertragen musste. „Tut mir leid, dass es jetzt so kommen musste...“, entschuldigte er sich und hoffte, dass Venus ihn das verzeihen würde, „Kann ich dir irgendwie behilflich sein?“ „Nein, lass mich das machen“, gab unsere Tochter genervt als Antwort und konnte einigermaßen ihre Haare wieder zurecht machen. „Ich finde, wir sollten unseren Streit begraben und dafür sorgen, dass wir bei Kai, Carina und Domi zurückkommen“, schlug der 15-Jährige vor, „Wir müssen jetzt zusammenhalten, da wir nun auf uns allein gestellt sind.“ „Du hast recht. Schließlich sind wir ein Team“, sprach Venus und öffnete ihre Hand, „Geben wir uns die Hand als Zeichen dafür, dass wir uns vertragen. Abgemacht?“ „Abgemacht“, entgegnete Alex und gab ihr die Hand. Als sie ihre Abmachung vollendet hatten, mussten sie sich einen geeigneten Ort zum Schlafen aussuchen, da es langsam Abend wurde. Bei den Trainern kam auch nach einer Zeit der Hunger und sie suchten in den Sträuchern nach was essbaren. „Schau mal hier, das sind Tamotbeeren und Pirsifbeeren“, sagte Venus und pflückte sich einige dieser Beeren vom den Sträuchern ab. „Sind sie auch wirklich gut für uns? Die sind doch eher Futter für die Pokémon“, sprach Alex. „Schon gut. Die Vitaminen, die die Beeren enthalten, sind auch gut für uns Menschen“, entgegnete unsere Tochter. Außer diesen Sorten gab es auch noch andere Beeren wie Sinelbeeren, Tsitrubeeren, Fragiabeeren und Maronbeeren. Diese Sträucher waren aber auf hohen Stellen, was für die junge Drachen-Trainerin kein Problem darstellte. Sie rief ihr Wablu aus dem Pokéball und befahl, Aero-Ass einzusetzen, um die Beeren von den höheren Sträuchern zu pflücken. Wablus Aero-Ass war perfekt und die jungen Trainer fingen die fallenden Beeren schnell auf. „Vielen Dank, Wablu. Hier, du bekommst deinen Drachen-Anteil“, lobte Venus und warf ihrem Wablu eine Tsitrubeere zu. Wablu quiekte vor Freude und fraß die Beere genüsslich auf. Daraufhin flog es zu seiner Trainerin und nahm Platz auf ihrer Schulter. „Brauchen wir sonst noch was?“, wollte Venus wissen. „Nicht, dass ich wüsste“, antwortete Alex. „Gut, okay. Dann haben wir wohl alles für unser Abendessen“, sprach die junge Drachen-Trainerin und ging mit Alex zu ihrem Platz zurück, wo sie ein Lagerfeuer aufbauten, um Wärme zu erhalten. Um diese Jahreszeit war es Abends richtig kalt. Die gesammelten Beeren sollten für die Trainer bis zum nächsten Morgen ausreichen, es sei denn, sie würden beim Abendessen nicht satt werden.

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Kapitel 346: Das Aqua-Versteck

Beitrag von Reshikrom94 am So 7 Dez 2014 - 16:30

Kapitel 346: Das Aqua-Versteck

Venus und Alex machten sich einen gemütlichen Abend, indem sie ihre Beeren ans Lagerfeuer hielten, um sie zu rösten. Venus' Milza schnitt einige Beeren in mundgerechte Häppchen und die junge Drachen-Trainerin machte aus den Rest der übrigen Beeren einige Fruchtshakes, die sie mit ihrem Pokériegelset herstellte. Diese Maschine hatte eine spezielle Funktion, die nicht nur Pokériegel herstellte, sondern auch leckere Säfte zubereitete. „So, Alex. Hier bekommst du deinen Becher, gefüllt mit süßen Pirsifbeeren und einem scharfen Hauch Tamotbeeren-Mix“, sprach unsere Tochter und gab Alex seinen Becher. „Vielen, herzlichen Dank“, bedankte sich Alex und genoss den Luxus in der freien Natur, „Und hier bekommst du deinen Spieß, bestehend aus Sinelbeeren, Marobeeren und Tsitrubeeren, alles frisch geröstet und schön heiß. Das pusten ja nicht vergessen.“ „Danke sehr“, bedankte sich Venus und nahm Alex den Spieß ab. „Lass es dir schmecken“, sprachen sie beide gleichzeitig. Auch Milza bekam seinen Anteil und mochte die süßen Früchte sehr. Zum ersten Mal verstanden sich Venus und Alex ziemlich gut, aber ob das nur Ausnahmsweise so war, war nicht bekannt. Sonst hatten sie sich wegen Kleinigkeiten in die Haare gekriegt und unsere Tochter hatte sich über den jungen Trainer oft lustig gemacht, da er nicht sehr gerne mit wilden Pokémon-Gruppen kämpfte. „Irgendwie macht es mir Spaß, mit dir allein zu sein. Das ist anders als mit Carina, Kai und Domi zusammen zu essen oder sonstiges zu machen“, musste Venus zugeben und nahm sich einen Schluck von dem selbstgemachten Fruchtshake. „Echt? Nun... das sehe ich auch so...“, stimmte Alex ihr zu. „Hehe, schon komisch, das so offen zuzugeben, aber es ist halt so.“ Die beiden ungleichen Trainer kamen ins Gespräch, was den Abend noch gemütlicher machte. „Seitdem wir die Reise hier in Hoenn begonnen haben, fühle ich mich noch mehr motivierter als sonst. Kai und Carina zu begegnen, war Schicksal... ich kann es immer noch nicht fassen, dass die beiden einfach so von der Vergangenheit in unsere Zeit gereist sind, nur um mit uns Hoenn zu erkunden und das Geheimnis der Mega-Entwicklung zu lüften. Soviel Mut wie sie zu haben, ist echt unmöglich für uns. Sie sind ja schließlich meine Eltern, die aus der Vergangenheit kommen, und haben in ihrer Zeit vieles erlebt... und jetzt trete ich in die Fußstapfen von Kai“, erzählte Venus. „Ich wünschte, ich wäre wie Kai oder Carina oder auch wie du oder Domi... ihr stellt euch immer den Herausforderungen, während ich nur hinter euch stehe und Däumchen drehe...“, sprach Alex. „Stimmt doch garnicht, bei dem Wettbewerb in Laubwechselfeld hast du gezeigt, was du und dein Absol für Talente habt. Ich fand das echt sehr tapfer von dir.“ „Meinst du echt?“ „Ja, sonst würde ich ja das Gegenteil behaupten. Du wirst sicher ein Top-Koordinator, wenn du bei dieser Einstellung bleiben würdest, wie in Laubwechselfeld.“ „Wow, danke schön...“, bedankte sich der junge Trainer und wurde etwas rötlich im Gesicht. Dabei kam ihn noch folgendes in den Sinn, was er unbedingt Venus fragen wollte. „Xenia ist für dich was besonderes, oder?“ „Sie ist nur eine ganz normale Freundin.“ „Ja, aber ich habe euch beim Laubwechselfeld-Wettbewerb gesehen, wie ihr euch geküsst habt.“ „Oh, das meinst du also... das war Xenias Idee, nur so freundschaftlich. Nicht, dass du denkst, dass ich auf Frauen stehe, nein!“ „Ein Glück, da muss ich mir ja keine Sorgen machen.“ Alex war sehr erleichtert über diese Mitteilung, was unserer Tochter ziemlich verdutzte. Ihr kam daraufhin der Gedanke, dass Alex auf sie stehen würde, aber den Gedanken vergaß sie wieder schnell. „Ich bin langsam müde. Du auch?“, wollte Alex wissen. „Mir ist kalt...“, sagte Venus und holte eine Decke aus ihrer Reisetasche heraus, um sich zuzudecken. Sie legte sich zugedeckt in ihrem Schlafsack, aber trotzdem war sie noch am frieren. „Warte, ich lege mich zu dir und werde dich warm halten“, sprach der 15-Jährige und legte sich mit seinem Schlafsack direkt neben Venus. Er deckte sich ebenfalls mit Venus' Decke zu. Milza kuschelte sich ebenfalls bei ihnen ein. Venus war froh, dass Alex so fürsorglich war und schlief in seinen Armen sanft ein. Alex war zufrieden, genoss die Nähe seines Schwarms und schlief ebenfalls sehr gut ein. Dabei träumte er von einer glücklichen Zukunft mit Venus:
In dem Anfang seines Traumes ging es um eine Hochzeit, wo er die junge Drachen-Trainerin im kleinen Kreis der Familie heiraten wollte. Kai, Violetta, Kalem, Drake, Nicole, Géraldine, Sandra, Lilia und ich waren Trauzeugen und Milza und Emolga waren die Blumenkinder. Alex stand mit Lysander auf dem Altar und sah, wie Venus mit Kai die Kirche betrat und zum Altar geführt wurde. „Möchtest du, Alex Blackwell, Venus Hydreigon zu deiner rechtmäßigen Frau annehmen, bis der Tod euch scheidet?“, fragte Lysander. „Worauf Sie sich verlassen können! Ja, ich will!“, gab Alex als Antwort und lächelte Venus an. „Möchtest du, Venus Hydreigon, Alex Blackwell zu deinem rechtmäßigen Mann annehmen, bis der Tod euch scheidet?“, wollte der Arenaleiter von Twindrake City wissen. „Sie wissen garnicht, wie sehr ich meinen Alex liebe, also ja, ich will!“, antwortete Venus. „Ich erkläre euch nun zu Mann und Frau. Du darfst nun die Braut küssen“, sprach Lysander. „Es wird mir ein Vergnügen sein“, freute sich Alex und küsste Venus auf dem Mund. Danach gaben sie sich gegenseitig ihre goldenen Eheringe und steckten sie sich an die Ringfinger ihrer rechten Hände. Die Trauzeugen klatschten in die Hände. „Mach ja mein Mädchen glücklich, klar?“, sprach Kai zu Alex. „Oh mein Gott. Unser Sohn hat geheiratet... und das so früh“, sprach Violetta und weinte vor Freude, „Er wird so schnell erwachsen...!“ Im selben Moment kam die Szene, wo Venus ihren Brautstrauß in die Luft warf und Nicole war die Glückliche, die als nächstes heiraten würde, was Drake nicht sehr beeindruckte. „I-ich möchte jetzt aber noch nicht heiraten“, entgegnete der 18-Jährige.
Einige Monate nach der Hochzeit zeigte Venus ihren Mann einen positiven Schwangerschaftstest und ein Ultraschallbild. Freudig teilte sie ihn mit: „Wir werden Eltern... und das mit fünfzehn!“ „Wie cool ist das denn? Wie weit bist du schon?!“, wollte Alex wissen. „Fast in der siebzehnten Woche!“, gab Venus als Antwort, „Und weißt du was, wir bekommen Drillinge!“ „Ich werde dreifacher Vater... und das mit fünfzehn!“, freute sich der 15-Jährige und umarmte seine schwangere Traumfrau.
Dieser Traum endete schnell, als ein rauschendes Geräusch die Trainer aus ihren Schlaf riss. Es war das U-Boot, was Team Aqua aus dem Graphitport-Hafen gestohlen hatte. Es fuhr direkt an der Insel vorbei und parkte hinter einer Palmenreihe. „Das muss das U-Boot sein, das Team Aqua gestohlen hat“, stellte Venus fest. „Aber was machen sie denn hier auf der Insel?“, wollte Alex wissen. Einige Aqua-Rüpel und Wolfgang stiegen aus dem Boot aus und gingen in den Tropenwald hinein. „Wir sollten ihnen nachgehen“, schlug unsere Tochter vor und packte ihre Schlafsachen in ihrem Rucksack ein. Alex tat es auch. Venus rief ihr Milza in den Pokéball zurück und ging mit dem 15-Jährigen in den Tropenwald hinein, um die Truppe heimlich zu verfolgen. Es war nicht gerade leicht, die raschelnden Geräusche der Sträucher zu verbergen. Die Rüpel dachten nur, dass es wilde Pokémon seien, die diese Geräusche machten. Kurz vor einer Höhle blieben Alex und Venus stehen, da Wolfgang die Metalltür dieser Höhle öffnete. Es handelte sich dabei um das Aqua-Versteck, das sich in der Nähe von Seegrasulb City befand. „Unser Boss braucht noch den besonderen Anzug für die Suche, sonst wird es schwierig sein, das Urzeiten-Pokémon Kyogre zu finden“, sprach Wolfgang zu seinen Begleitern und betrat mit ihren das Versteck. „Komm, Alex. Wir gehen der Sache nach“, sagte Venus und ging vor. Alex kam ihr nach, aber er stolperte auf einen runden Stein, der ziemlich schön schimmerte. „Hey, schau mal... das ist doch eine Perle“, sprach der 15-Jährige und war beeindruckt von der rosafarbenen und gelben Farbkombination. „Alex, du sollst nicht träumen. Komm jetzt her“, beschwerte sich die junge Drachen-Trainerin. „Oh, äh... okay. Ich komme, kleinen Augenblick, bitte“, entgegnete Alex und packte sich den runden Stein in die Hosentasche ein. Mit vorsichtigen Schritten betraten die jungen Trainer das Aqua-Versteck, um Wolfgangs Vorhaben mitzubekommen. Nach einer kurzen Weile kam der Aqua-Vorstand, mit dem Anzug im Besitz, wieder und hatte vor, das Versteck wieder zu verlassen, um mit den Rest der Mitglieder auf die Suche nach Kyogre zu machen. „Wir wären dann soweit, Boss“, teilte Wolfgang Adrian per Telefon mit. Plötzlich rollte der runde Stein aus Alex' Hosentasche heraus und kullerte an Wolfgangs Füßen vorbei. „Meine Perle!“, rief der 15-Jährige. „Alex, nein!“, rief Venus und hatte es bereits geahnt, dass sie erwischt wurden. „Ihr schon wieder!“, brüllte Wolfgang, „Da habt ihr wohl den Sturz in die Tiefe überlebt, was? Na gut, da ihr schon mal hier seid, teile ich euch folgendes mit. Wir werden uns gleich auf dem Weg zu einer Tiefseehöhle machen. Dort werden wir das Pokémon Kyogre finden, das die Weltmeere erschuf.“ „Schön, dass wir das nun wissen. Auch wenn wir momentan zu zweit sind, werden wir euch trotzdem aufhalten“, sprach unsere Tochter. „Das wüsste ich... Los, ihr Schlaftabletten. Schnappt sie euch!“, verlangte der Aqua-Vorstand. „Schnell, Alex. Wir müssen fliehen!“, rief die junge Drachen-Trainerin. Alex schnappte sich seinen Stein, wurde aber von einem Rüpel brutal festgehalten. Die anderen Rüpel halfen ihren Kollegen, Alex zu fesseln. Für Wolfgang dauerte der Fang von Venus viel zu lange und deshalb kümmerte er sich um sie, indem er sie, wie letztens im Klima-Institut, am Fußknöchel packte und sie kopfüber bis zum U-Boot brachte. „Lass mich runter, du fettes Walraisa!“, schimpfte Venus. „Werd nicht frech, junges Fräulein. Das sind alles Muskeln, klar?!“, entgegnete der Aqua-Vorstand und brachte Alex und Venus in das U-Boot, „Boss, wir haben hier zwei weitere Unruhestifter!“ „Pack diese Gören ebenfalls in getrennte Zellen“, sprach Adrian und nahm Wolfgang den Anzug ab, „Hier, Kordula. Bewahre ihn in der Kapsel dort drüben auf.“ „Jawohl, Sir“, sagte Kordula und nahm Adrian den Anzug ab. Wolfgang warf Alex und Venus in getrennten Zellen hinein und ging zurück zu Adrian und Kordula, um von ihrem Versteck aus zur Tiefseehöhle zu fahren. „Alex! Venus! Wie schön, dass es euch gut geht!“, freute ich mich. „Ja, uns auch, aber wie seid ihr denn hierher gekommen?“, wollte Venus wissen. „Äh, ja... wir sind praktisch ihnen mit eingestiegen und wurden direkt erwischt. Und jetzt sitzen wir hier, gefesselt und nichtsahnend, in ihren Zellen“, gab Drake als Antwort. „Sie wollen mit dem gestohlenen U-Boot zur Tiefseehöhle fahren und dort Kyogre ausfindig machen“, sprach Kai, „Wir können leider nichts machen, außer hier dumm rumsitzen und denen zusehen, wie sie dafür sorgen, dass die Welt untergeht.“

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