Trouble Love! - Die erste, große Liebe

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Kapitel 303: Die Sehnsucht

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 2 Jul 2014 - 13:45

Kapitel 303: Die Sehnsucht

Am Abend kamen Kai, Kalem, Violetta, Sandra, Géraldine und die Pokémon Milza und Emolga vom Drachen-Festival wieder und wollten sich erstmal von dem ganzen Trubel erholen. Mein Mann dachte ausnahmsweise nicht ans Abendessen und ging in unser Schlafzimmer, um mir von dem Drachen-Festival zu erzählen. Géraldine und Sandra schauten bei Drake und Nicole, da die beiden sich um die Zwillinge gekümmert hatten und noch mit ihnen in Drakes Jugendzimmer spielte. Der zweijährige Drake schlief bereits in seinem Kinderzimmer. Während Emolga und Milza es sich auf der Couch im Wohnzimmer bequem machten, hatte Violetta den Einfall, in ihrem Zimmer zu gehen, um sich umzuziehen und einen passenden Platz für ihr Pokémon-Ei zu finden. „Vio, darf ich mal kurz mit dir reden?“, fragte Kalem. „Klar. Wenn es um das Ei geht, dann erlaube ich dir, dass du mit mir es pflegen darfst“, antwortete die freudige Trainerin aus Kalos. „Danke, aber es geht nicht um das Ei. Es geht um Siegfried“, entgegnete der 19-Jährige und schlug vor, mit seiner Freundin in ihrem Zimmer darüber zu sprechen, da dies eine wichtige Angelegenheit war.
Kai erzählte mir vieles über den heutigen Tag beim Drachen-Festival. Cynthia war der Ehrengast und hatte einen Kampf mit ihm und Kalem ausgetragen, wobei der junge Drachen-Meister zum Schluss als Sieger geehrt wurde. Er bekam auch von seiner Amtsveteranin ein besonderes Pokémon-Ei aus der Sinnoh-Region überreicht, welches Kai daraufhin Violetta gab, da sie viel mehr damit anfangen konnte als er. „Da habt ihr sicherlich viel Spaß gehabt, so wie du es mir erzählt hast“, sprach ich und hatte unsere Tochter Venus auf dem Arm. „Nicht wirklich. Du hast mir sehr gefehlt, mit unseren Kindern“, entgegnete Kai und streichelte Venus sanft auf ihrem Kopf, „Geht es dir jetzt eigentlich besser?“ „Ja, so schlimm sind die Schmerzen zum Glück nicht mehr“, gab ich als Antwort. „Ist doch schön“, sprach mein Mann und freute sich sehr über die Nachricht, dass es mir wieder besser ging. „Bei uns in der Villa war es auch ganz ruhig. Domi und Nicole haben sich liebevoll um die Kinder gekümmert“, erzählte ich. Ich merkte, dass der junge Drachen-Meister total in unsere Tochter vertieft war und wünschte sich, dass unsere Venus nicht so schnell groß werden sollte. Er legte sie sogar freiwillig ins Bettchen hin, damit sie schlafen und süße Träume haben konnte. „Venus erinnert mich stark an unseren Drake, als er noch ein Baby war. Ich bin so froh, dass die Babyzeit ein zweites Mal erleben darf“, sagte Kai und bewunderte unsere Tochter. Ich stand auf, um meinen Mann zu umarmen und bei der Bewunderung dabei zu sein. „Ich finde, Drake und Venus reichen für uns. Ein Gedanke, ein drittes Kind zu bekommen, kann ich mir nicht vorstellen“, entgegnete ich. „Wenn du meinst, aber das heißt nicht, dass du ganz auf Sex verzichten willst, oder?“, wollte mein Mann von mir wissen. „Nein, aber du musst dich diesmal mit einem Kondom anfreunden“, sprach ich lachend, „Versprichst du es mir, Schatz?“ Kai war damit nicht einverstanden, musste es mir aber trotzdem versprechen. „Na gut, sobald du wieder Lust auf Sex hast, dann legen wir los, mit Kondom.“ „Danke sehr. Aber du muss dich leider noch etwas gedulden, bis wir wieder miteinander schlafen können, du“, sagte ich und gab Kai einen Kuss auf die Wange. Daraufhin verließ ich das Zimmer, um das Abendessen zu machen. „Och Süßi... du weißt doch, wie mein kleiner Kai tickt... seufz...“, seufzte der junge Drachen-Meister.
Während Violetta in ihrem Zimmer war und vorm Kleiderschrank stand, um was hübsches an Kleidern auszusuchen, stand Kalem angelehnt an der Zimmertür und wollte mit seiner Freundin über Siegfried sprechen. „Vio, warum hast du mit Siegfried geredet? Du solltest dich doch von ihm fernhalten. Er tut dir nicht gut!“ „Beruhige dich doch mal. Wir haben uns zufällig getroffen und war froh, mich wiederzusehen, seit der einen Sache. Da ist nichts bei“, entgegnete die 18-Jährige und legte sich verschiedene Oberteile vor ihrem Oberkörper, um zu wissen, ob diese zu ihrer Jeans passten. „Ich hab gesehen, wie er dich angefasst hat. Ich konnte mir schon denken, dass er dich wieder verführen wollte“, sprach Kalem, „Du bist meine Freundin! Ich bin der Vater unseres Kindes und nicht er! Begreife es doch!“ „Ich habe es ihn erlaubt, dass er einmal kurz meinen Bauch anfassen darf. Langsam habe ich das Gefühl, dass du eifersüchtig bist und sowas kann ich in einer Beziehung nicht gebrauchen“, sagte Violetta und war sauer, weil sie sich bevormundet fühlte. „Ich möchte nur das beste für dich und unser Kind. Ich möchte dich vor ihm beschützen“, sprach der 19-Jährige besorgt. „Das beste für mich? Für unser Kind? Du drehst durch, sobald Siegfried kommt. Sei doch froh, dass er nicht mehr hier ist, damit er nicht auf mich herfällt!“ Die Trainerin aus Kalos war nicht mehr in der Verfassung, mit ihrem Freund darüber weiter zu sprechen, deshalb warf sie ihn aus ihrem Zimmer raus. Kalem war nicht damit einverstanden, dass Violetta Siegfried immer noch vertraute. Aus lauter Wut ging der 19-Jährige in sein Zimmer und knallte dabei laut die Zimmertür zu. Mein Mann bekam den Lärm mit, wollte sich aber nicht einmischen. Stattdessen ging Kai zu mir in die Küche und half mir, Sandwiches zu belegen.
„Irgendwas hat Kalem echt wütend gemacht“, sprach Kai zu mir. „Hä, warum? Was hat er denn?“, fragte ich verdutzt. „Wir haben heute auf dem Platz Siegfried getroffen und Kalem hat schon direkt schnell gehandelt und Violetta einige Meter von uns mitgenommen, damit Siegfried nicht Violetta anmachte, verstehst du? Vielleicht hat er mit ihr über ihn gerade geredet und ja... keine Ahnung, wie das ausgegangen war“, erzählte der junge Drachen-Meister. „Ohne Siegfried ist hier kaum was los in der Villa. Die Zwillinge müssen ohne ihn auskommen und ich habe das Gefühl, dass Géraldine unter der Trennung leidet. Tja, und Sandra nutzt ihre Gefühle aus“, behauptete ich. „Er kann jederzeit seine Kinder sehen, aber er darf noch nicht hier wieder einziehen. Ich möchte Violetta in ihrer Schwangerschaft verschonen, denn Stress kann sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen“, entgegnete mein Mann, „Aber was hat denn Géraldine damit zu tun? Sie lebt von ihm getrennt und ist mit Sandra glücklich zusammen.“ „Erzähl doch keinen! Ich weiß genau, wie sich Géraldine fühlt! Die Trennung und die Scheidung war eine echt blöde Idee“, sagte ich. Kai war ganz anderer Meinung. Er glaubte, dass die Pilotin sich bei Sandra sehr wohlfühlte, denn sonst würde sie ja nicht bei ihr in ihrem Zimmer schlafen. „Eine lesbische Beziehung hat doch auch was geiles.“ Ich sagte nichts mehr dazu und wollte nur, dass mein Schwager wieder hier in die Villa einziehen sollte. „Jetzt tu mir den Gefallen und bring diese Teller hier zu Domi und Nicole, damit sie vorm Schlafen gehen noch was in ihre Mägen bekommen!“ „Okay, Süßi... aber ich muss noch was loswerden, was sehr wichtig ist. Ist Tittensex mit einer Gurke geil?“ Ich schüttelte den Kopf und schickte meinen Mann nach oben.
Violetta konnte sich nicht entscheiden, was sie anziehen wollte und setzte sich mit einem schlechten Gewissen auf ihr Bett hin. Daraufhin fing sie an zu weinen, da sie mit ihren Gefühlen zu Kalem nicht klarkam. In dem Moment betrat ich das Zimmer, um der 19-Jährigen ein belegtes Sandwich zu geben. Dabei merkte ich sofort, dass sie etwas auf dem Herzen hatte. „Weswegen hast du geweint?“, wollte ich wissen. „Nichts... es ist alles okay. Danke“, gab die schwangere Trainerin als Antwort und nahm mir den Teller mit ihrem Sandwich ab. „Sicher? Du bist echt schon verzweifelt...“, stellte ich fest und gesellte mich zu ihr aufs Bett. „Kalem ist sauer auf mich, weil ich auf dem Drachen-Festival mit Siegfried geredet habe“, sprach Violetta und fühlte sich schuldig. „Was ist denn so schlimm, wenn du einmal einen kleinen Plausch mit ihm hälst? Ich finde, dass Kalem etwas überreagiert. Ich rede auch oft mit Siegfried und Kai stört das nicht, weil er dabei ist, wenn wir uns unterhalten“, entgegnete ich. „Bei Kalem ist es ganz anders. Er lässt die Bombe direkt platzen, sobald er ihn von der Ferne aus sieht...“, seufzte die 18-Jährige. „Du kannst selbst entscheiden, mit wem du redest und mit wem nicht. Außerdem brauchst du auch mal deine Freizeit ohne Kalem“, sagte ich. „Aber dann wird Kalem noch wütender auf mich und macht Schluss mit mir. Carina... wie soll ich denn da bloß nur aus dieser Nummer rauskommen? Ich möchte doch einfach mit Kalem glücklich sein...“ „Keine Sorge, wir finden schon eine Lösung. Ich lass mir was einfallen“, sprach ich und konnte die schwangere Trainerin beruhigen.
Als Kai Drake und Nicole ihre Sandwiches brachte, holte er die nächsten Teller für Sandra und Géraldine und machte sich auf dem Weg zu Sandras Zimmer. Er öffnete die Tür und sah etwas ziemlich ungewöhnliches. Er hatte die beiden ungleichen Trainerinnen beim Sex erwischt. „Was willst du denn hier? Hau ab!“, brüllte die Drachen-Trainerin. „Wie geil! Ihr seid nackt und macht ja echt geilen Lesbensex. Habt ihr was dagegen, wenn ich mal kurz mitmachen würde?“, wollte Kai wissen. „Nicht nötig. Wir sind eh fertig geworden und eine Stärkung würde uns jetzt sicher gut tun“, sagte Sandra und zog sich an. Daraufhin nahm sie meinen Mann die Teller ab und stellte diese auf ihrem Nachttisch. Kai war hin und her gerissen, als er Sandra und Géraldine in ihren Dessous sah und wollte noch etwas bei ihnen bleiben, da er ziemlich neugierig war. „Hey, wenn ihr Lust habt, kann ich doch meine Gurke zwischen euren riesigen Melonen stecken, dann sieht es aus, als hätten wir gleichzeitig einen flotten Dreier und Tittensex“, schlug der junge Drachen-Meister vor. Die Pilotin fühlte sich dabei sehr unsicher, aber ihre Lebensgefährtin lehnte das Angebot ab. „Ich habe genug für heute. Ich möchte jetzt mein Sandwich essen und danach schlafen gehen“, sprach Géraldine und nahm ihren Teller mit dem Sandwich. „Ach schade... aber Sandra hätte doch sicher noch Lust auf meine scharfe Gurke, oder?“, fragte Kai und zwinkerte der Drachen-Trainerin zu. „Nur über meine Leiche!“, gab sie als Antwort und genoss ihr Sandwich.

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Kapitel 304: Géraldines Liebesschmerz

Beitrag von Reshikrom am Mo 7 Jul 2014 - 13:45

Kapitel 304: Géraldines Liebesschmerz

Nachdem ich Sandra und Géraldine ihre gleich belegten Sandwiches gab, blieb ich noch für eine kurze Weile bei den beiden. Sandra war genervt von meinen perversen Gedanken, während die Pilotin an ihren schönen Momenten mit ihrem Exmann Siegfried gedacht hatte. Ich merkte nicht, dass sie sich unwohl fühlte, da ich nur wusste, dass sie nur müde war und unbedingt nach dem Essen schlafen wollte. „Das Sandwich hat klasse geschmeckt“, sagte die Drachen-Meisterin und gab mir ein leichtes Schulterklopfen. „Freut mich sehr. Und dir, Cherry? Hat es dir auch geschmeckt?“, fragte ich. „Ja, ganz gut“, gab Géraldine als Antwort. „Gut, dann möchte ich euch nicht weiter stören. Schließlich wollt ihr euch jetzt schlafen legen oder vielleicht euch noch gegenseitig eine Fingern oder ähnliches, hehe...“ „Danke, jetzt zisch ab und penn bei Kalem auf dem Sofa!“, rief Sandra und schickte mich aus ihrem Zimmer raus. Nachdem ich rausgeworfen wurde, brachte ich meinem besten Freund noch seinen Teller mit seinem Sandwich. Sandra war froh, dass sie endlich wieder mit ihrer Eroberung unter sich war. „Cherry, ich habe mir überlegt, einen trägerlosen BH zu tragen. So sehe ich persönlich stylischer aus.“ „Okay...“, seufzte die Pilotin und hatte kein sonderbares Interesse an Sandras Dessous-Auswahl. „Stimmt was nicht? Sollte ich lieber einen BH mit Träger nehmen?“, fragte die Drachen-Trainerin nach. „Nein, bei mir ist alles in Ordnung, glaube ich... und jeder BH steht dir ganz ausgezeichnet, ob mit oder ohne Träger“, antwortete die Pilotin. Sandra war verdutzt, als sie von ihrer Lebensgefährtin sehr wenig Aufmerksamkeit bekam. „Vergiss Siegfried endgültig! Du hast jetzt mich und du hast bis jetzt geileren Sex von mir bekommen als von diesem Nichtsnutz!“, brüllte Sandra. „Sandra! Er ist immer noch der Vater meiner Zwillinge und ich bin noch eine sehr gute Freundin von ihm, also solltest du ihn nicht als Nichtsnutz beleidigen!“, entgegnete die Pilotin und nahm ihren Exmann in Schutz. Die Drachen-Trainerin hielt nicht viel von ihrem Cousin und legte sich direkt neben Géraldine aufs Bett. „Leg dich jetzt schlafen und denk nicht mehr an Siegfried, ja?“ Die Pilotin legte sich daraufhin schlafen, konnte aber ihren Exmann schwer vergessen. Sie vermisste ihn so sehr.
Kalem lag nachdenklich am PC und versuchte dabei, sich vom vorherigen Streit mit Violetta abzulenken. Ich kam in sein Zimmer herein und stellte seinen Teller mit seinem Sandwich auf seinem Schreibtisch. „Bro... du bist so ruhig. Geht es dir gut?“, wollte ich wissen. „Teilweise...“, gab der 19-Jährige als Antwort und war auf dem Bildschirm seines Computers vertieft. „Wie teilweise? Du kannst mir erzählen, was passiert ist. Du kennst mich doch. Ich habe ein gutes Ohr für deine Probleme“, entgegnete ich. „Vio und ich haben uns gestritten. Es hat was mit Siegfried zu tun, da ich dachte, dass er was von ihr wollte“, sprach Kalem. „Vio hat also allein mit Siegfried geredet und du hast es zufälligerweise gesehen? Naja, wenn Siggi nichts an Vio gemacht hat, ist doch alles perfekt.“ „Nein! Er hat sie am Bauch gestreichelt... als wäre das Kind von ihm...“, erzählte mir der Trainer aus Kalos. „Komm schon. Einmal kurz das Babybäuchlein streicheln ist doch kein Grund, einen Streit auszulösen. Sei doch froh, dass Siegfried nicht nach mehr verlangt hatte“, sagte ich. „Wie soll mich das froh machen, wenn dieser Kerl mir jederzeit Vio ausspannt?!“, rief der 19-Jährige. „Bleib doch bitte ganz ruhig... „, sprach ich und wollte meinen besten Freund beruhigen, aber dieser wendete sich von mir ab. „Ich gehe jetzt schlafen!“ Kalem schaltete seinen PC aus und legte sich auf sein Bett hin, um zu schlafen. Ich verstand nicht, warum er sich nicht von mir helfen lassen wollte. Stattdessen legte ich mich auf die Couch hin und versuchte, ebenfalls einzuschlafen, was mir relativ schwer fiel.
Am nächsten Morgen war alles andere als toll. Ich konnte zwar nicht gut schlafen, aber ich hatte immer noch die Sorge um Kalem, da er sich mit Violetta gestritten hatte und das nur wegen der Begegnung mit Siegfried. Selbst meine Frau Carina konnte Violetta nicht besonders helfen. „Vielleicht sollte ich mir mal Vio unter die Arme greifen und mit ihr was unternehmen, damit sie und Kalem wieder glücklich sind“, schlug sie vor. „Gut, aber was könnte ich bloß mit Kalem machen?“, fragte ich mich. Carina hatte mir den gleichen Einfall vorgeschlagen, den sie mit Violetta geplant hatte. „Tja... mal sehen, was Kalem gefallen würde“, entgegnete ich. In dem Moment kamen Géraldine, Sandra und die Kinder in die Küche und gesellten sich zu uns. „Na, wie war euer Sex? Hat es Spaß gemacht?“, wollte ich neugierig wissen. „Das geht dich nichts an!“, antwortete die Drachen-Trainerin. „Ach, wie schade. Dabei bin ich so neugierig, wie ein gleichgeschlechtliches Paar Sex hat, muahaha!“, lachte ich, „Cherry, vielleicht magst du ja was sagen über euer Lesbenleben?“ Géraldine achtete nicht darauf, was ich sie gefragt hatte. Sie war immer noch bei den Gedanken und erinnerte sich an die schönen Zeiten mit meinem Halbbruder, von dem sie sich scheiden ließ. „Könntet ihr bitte über was anderes reden außer über unsere seltsame Beziehung?“, fragte die Pilotin und schämte sich schon langsam für den Seitensprung mit Sandra, „Es ist nichts besonderes, wenn zwei Frauen Sex haben.“ „Für mich ist es besonders“, entgegnete ich. Meine Frau ging in unser Schlafzimmer, weil sie Venus schreien gehört hatte. Während Carina unsere Tochter nach unten in die Küche holte, wollte ich immer noch wissen, wie das Lesbenleben von Sandra und Géraldine war, aber die beiden gaben mir keine Antworten darauf. In dem Moment klingelte es an unserer Tür. „Wer ist da?“, fragte der zweijährige Drake sehr neugierig und aß ein Brötchen. „Das frage ich mich auch“, sprach ich und ging zur Tür. Ich öffnete die Tür und der Besucher war mein Halbbruder Siegfried, der unbedingt seine Kinder sehen wollte. Ich ließ ihn in die Villa herein und Sandra musste lachen. „Oh Mann... das ist echt krank! Kaum hatten wir in der letzten Nacht geilen Spaß in der Kiste gehabt, schon kommt der Ex-Mann persönlich vorbei, hahaha!“ „Halt doch die Klappe!“, rief die Pilotin und fand es nicht witzig. „Äh ja... bleib mal auf dem Punkt. Siegfried, was möchtest du denn?“, wollte ich wissen. „Ich hatte große Sehnsucht nach den Zwillingen und ich würde gerne heute die Zeit nehmen, um für sie da zu sein“, gab der Drachen-Meister als Antwort. Er sah seine Kinder, wie sie leckeres und frisches Obst zum Frühstück aßen und gesellte sich neben Géraldine. Die Pilotin war sehr froh darüber und freute sich, dass ihr Ex-Mann die gemeinsamen Kinder nicht schnell vergessen hatte. Die Drachen-Trainerin hielt sich von der Erziehung der Zwillinge komplett raus und schmierte für sich ein Marmeladenbrot. „Siegfried? Können wir nach dem Frühstück einmal unter sechs Augen mit dir reden?“, fragte ich, „Es ist wichtig und Carina muss ebenfalls unsere Sorgen mitbekommen, denn schließlich ist sie auch davon betroffen.“ „Klar, kein Problem. Ich hab Zeit“, antwortete Siegfried und war mit dem Gespräch einverstanden. „Hey, wenn es darum geht, dass Siegfried hier wieder einziehen soll, da hab ich auch noch ein Wort mitzusprechen!“, rief die Drachen-Trainerin. Nach wenigen Minuten kam Carina mit Venus in den Armen in die Küche zurück und freute sich über den Besuch. „Hallo, Siegfried“, grüßte meine Frau und setzte sich zu uns an dem Tisch. „Guten Morgen. Du siehst gut aus“, stellte mein Halbbruder fest. „Hehe, danke. Mir geht es auch ganz gut, weil Kai und ich jetzt unsere Kleine haben“, sprach Carina und lächelte dabei. „Das ist also Venus? Sie sieht dir echt sehr ähnlich.“ „Ich hätte lieber einen kleinen Bruder gewünscht“, seufzte unser zweijähriger Sohn. „Ach, Drake. Eine kleine Schwester zu haben ist doch auch was schönes“, sagte Géraldine.
Nach dem Frühstück gingen Sandra und Géraldine mit den Kindern ins Wohnzimmer, um Carina, Siegfried und mich allein zu lassen, damit wir das Gespräch führen konnten. Es ging um das Sorgerecht der Zwillinge und auch um die kleinen Ausrutscher mit Violetta. Siegfried erzählte uns, dass er bereits eine eigene Luxuswohnung in Twindrake City gekauft hatte, um dort in Zukunft leben zu können, was uns sehr gefreut hatte. Auch für die Zwillinge Dragan und Dominika war noch viel Platz in seiner neuen Wohnung. „Du kannst jederzeit die Kinder mit in deine neue Wohnung mitnehmen. Schließlich wollen die beiden dich immer sehen, da du ja auch der leibliche Vater von denen bist“, sprach Carina und lächelte. „Es würde mich auch freuen, wenn ihr mich besuchen kommen würdet“, sagte der Drachen-Meister aus Johto. „Klar. Aber du siehst ja, dass wir alle noch viel zu tun haben und auch Venus braucht viel Aufmerksamkeit von uns“, entgegnete ich und fütterte unsere Tochter mit einer warmen Flasche Milch. „Ist ja auch verständlich.“ Ich sah den Blick von Siegfried, als er uns glücklich und zufrieden ansah. Er war neidisch auf unser Glück und wünschte sich vom ganzen Herzen, dass er auch mit Géraldine und den Zwillingen glücklich wäre. „Irgendwie beneide ich euch beiden. Ihr habt eine echt tolle Familie und kümmert euch immer um sie, wie in guten als auch in schlechten Zeiten. Leider kann ich das nicht mehr rund um die Uhr machen“, sprach mein Halbbruder. „Sag doch sowas nicht. Deine Kinder werden dich immer lieben, auch wenn du nicht täglich mit ihnen Zeit verbringst“, entgegnete Carina. Géraldine bekam das Gespräch mit und hatte Mitleid mit ihrem Exmann. Sie merkte, dass er seine Kinder seit der plötzlichen Trennung und der Scheidung sehr vermisste. „Vielleicht verzeiht mir Siegfried den Seitensprung“, sagte die Pilotin. „Nichts da! Du willst doch nicht etwa mit ihm wieder ein auf verliebtes Paar machen, oder?!“, schimpfte Sandra, „Außerdem läuft eh nichts mehr zwischen euch. Er will doch nur wegen der Kinder zu Besuch kommen.“ „Ich werde mal mit ihm reden, wenn Kai und Carina fertig sind“, schlug Géraldine vor. „Komm bloß nicht mehr mit diesen Nichtsnutz zusammen! Du bist meine feste Freundin!“ Ohne zu zögern kam die Pilotin zu uns an dem Tisch, da sie nicht länger warten wollte. Die Drachen-Trainerin war garnicht zufrieden mit dem Handeln ihrer Lebensgefährtin. „Cherry? Hast du noch was zu sagen?“, wollte meine Frau wissen. „Ja, aber dürfte ich vielleicht mit Siegfried unter vier Augen darüber sprechen, wenn ihr nichts dagegen habt?“ „Klar, nur zu“, sprach ich und ging mit Carina und Venus aus der Küche raus.
„Ich habe erfahren, dass du hier in Twindrake eine eigene Wohnung hast, wo für die Kinder viel Platz zur Verfügung steht. Ich habe nichts dagegen, wenn du für ein paar Tage die Zwillinge nimmst, denn dann hätte ich mehr Zeit für mich und für Sandra“, sprach Géraldine. „Was du und Sandra machst, interessiert mich eher weniger. Mir geht es darum, dass die Kinder einen Vater haben, der für sie da ist“, entgegnete Siegfried. „Bist du immer noch sauer auf mich? Mir geht es auch nicht gut, wegen der Scheidung und dem Krieg, wer von uns die Kinder öfters sehen kann. Aber ich hatte das Gefühl, dass zwischen uns beiden nichts mehr funktioniert.“ „Sauer bin ich nicht, nur enttäuscht und tiefst verletzt. Denkst du überhaupt noch an Nika und Dragan, die mich noch kaum sehen werden? Sie werden sich später fragen, warum wir beide nicht mehr zusammen sind. Wenn du mit Sandra glücklich bist, dann ist es halt so und ich akzeptiere es auch.“ Die Pilotin war traurig, dass ihr Exmann ihr Vorwürfe machte, was der Erziehung ihrer gemeinsamen Kinder anging. „Können wir vielleicht einen Neuanfang machen, also nur als gute Freunde?“, fragte Géraldine. „Wird schwierig... ich komme nur hier vorbei, um nach meinen Kindern zu sehen. Ob eine Freundschaft wachsen wird, wage ich zu bezweifeln“, gab mein Halbbruder als Antwort. Géraldine musste Siegfrieds Antwort akzeptieren und konnte nicht mit einem Neuanfang rechnen. „Ich würde gerne die beiden jetzt mitnehmen. Schließlich habe ich das Recht als Vater, meine Kinder zu sehen.“ „Alles klar. Ich werde sie eben holen und sie anziehen.“ Die Pilotin bereitete schnell alles vor, um die Kinder in die Obhut ihres Exmannes zu geben. Es dauerte nicht lange und Siegfried verließ mit den Zwillingen die Villa und versprach, die Kinder am nächsten Tag wieder in die Villa zu bringen. Géraldine konnte es nicht fassen, dass sie den Kindern wegen ihrer neuen Liebe einfach so ohne Vater aufwachsen ließ. Für Sandra war die kinderfreie Zone ein gefundenes Fressen, da sie nun fast einen ganzen Tag lang die Pilotin für sich hatte.

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Kapitel 305: Kalems Entscheidung!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 21 Jul 2014 - 9:53

Kapitel 305: Kalems Entscheidung!

Nachdem Siegfried seine Kinder bei Géraldine abgeholt und die Villa verlassen hatte, ging Sandra mit Géraldine in ihrem Schlafzimmer zurück, um die kinderfreie Zeit zu feiern. Mir bereitete das weniger Sorgen, da ich froh war, dass Siegfried nun etwas mehr Zeit mit den Kindern verbringen durfte. „Kai, möchtest du dabei sein, wenn Venus zum ersten Mal gebadet wird?“, fragte ich meinen Mann. „Wie jetzt? Heute schon das erste Bad für die Kleine? Eigentlich wollte ich auf der Couch chillen und den ganzen Tag lang nichts machen“, sprach der Drachen-Meister. „Das kannst du auch für später verschieben, ja?“ „Okay, dann lass uns Venus in die kleine Wanne legen.“ Als ich mit Kai und Venus die Treppen hochging, um in unser Schlafzimmer zu gehen, kam Kalem in dem Moment aus seinem Zimmer, total schläfrig und mit einer Frühaufsteherfrisur. „Bro! Wie schön, dass du doch noch aus den Federn gekommen bist. Hattest sicher einen tollen Schlaf gehabt, oder?“, fragte Kai. „Lass mich bitte erst wach werden...“, seufzte der 19-Jährige und besetzte das Badezimmer. Kai hatte ein ungutes Gefühl bei der Laune seines besten Freundes. „Kommst du jetzt?“ „Was, äh... ja!“ Mein Mann wollte Kalem helfen, aber er wollte nicht Venus' erstes Bad verpassen.
Der zweijährige Drake hatte mit seinem Viscora namens Yoshi einen perfekten Spieletag geplant. Dabei sollten auch Milza und Emolga mit dabei sein, da er eine Art Abenteuerspiel ausgedacht hatte, mit wilden Pokémon und Geheimbasen, die er aus einem Berg voller Kopfkissen baute. „Wir sind jetzt das Team, was Pokémon aus der Nähe beobachtet. Yoshi kümmert sich um unser Proviant und Milza sorgt dafür, dass wir gut getarnt sind. Emolga bleibt einfach ganz süß“, plante unser Sohn und versteckte sich in seinem Berg. Milza und Emolga saßen um den Kissenhaufen herum und langweilten sich, während Drake sich vorstellte, dass sich auf seinem Bett Pokémon befanden. Dabei kuschelte er mit Yoshi.
Der 17-Jährige Drake und seine Freundin Nicole wurden erst gerade wach und waren faul, aufzustehen. Die beiden verliebten Trainer genossen dabei den schönen Moment und sprachen über nichts anderes als über ihre schöne Beziehung. „Schade, dass wir nicht alleine in der Villa sind. Am liebsten würde ich mit dir viele perverse Sachen mit dir machen, Nikki“, sprach Drake und schaute seine Freundin sehr verliebt an. „Einfach wieder in die Zukunft zurückreisen, dann haben wir unseren Spaß, hihi“, kicherte die Trainerin. „Unser erstes Mal ist schon ein ganzes Weilchen her... aber irgendwie fehlt mir die Lust dazu“, stellte unser Sohn aus der Zukunft fest. „Mir auch. Wie sollen wir die Lust erhöhen?“, wollte Nicole wissen. „Einfach ein weiteres Nickerchen halten und dabei überlegen“, gab der 17-Jährige als Antwort und schloss seine Augen. „Die typische Domi-Methode“, lachte Nicole und legte sich ebenfalls schlafen.
Nachdem Venus ihr erstes Bad in unserem Schlafzimmer genossen hatte, kümmerte sich Kai um Kalem, der sich aus irgendeinem Grund viel Zeit im Badezimmer nahm. Mein Mann konnte die ganze Hektik überhaupt nicht leiden und wollte nun Gewissheit über seinen besten Freund. „Darf ich mal fragen, warum du so am hetzen bist?“, fragte der junge Drachen-Meister. „Das hat einen bestimmten Grund, den ich dir jetzt nicht sagen kann“, antwortete der 19-Jährige und ging an Kai vorbei, um zur Haustür zu gehen. „Und deshalb willst du jetzt in die Stadt gehen oder was?“ Kalem konnte meinen Mann nicht länger abschütteln und musste ihn um Hilfe bitten. „Kai... ich brauche dabei deine Hilfe. Mehr dazu sage ich dir unterwegs, ja?“ Der junge Drachen-Meister verstand nicht ganz und würde am liebsten sofort wissen, was Sache war, aber der Trainer aus Kalos ließ nicht locker und verließ mit ihn die Villa. „Du hast Glück, dass Venus mit ihrem ersten Bad fertig ist, sonst hätte Carina mich nicht aus unserem Schlafzimmer gelassen“, entgegnete Kai. „Schön und gut für dich, aber ich bin in einer ernsten Lage“, sprach Kalem und blieb mitten in der Einkaufsstraße von Twindrake City stehen. „Bro, jetzt beruhige dich mal. Ich weiß nicht, was mit dir los ist“, sagte mein Mann, „Mir ist schon klar, dass du etwas Zeit für dich brauchst, da bei dir und Vio momentan Streit ist, wegen Siegfried, aber das hat sich bereits erledigt. Siegfried kommt nur zu uns vorbei, um seine Kinder zu sehen.“ „Dein Halbbruder hat sich an mein Mädchen rangemacht und deshalb habe ich mir über Nacht was überlegt. Und bei meiner Idee kommst du ins Spiel, da du dich sicher bestens damit auskennst“, sprach der 19-Jährige. „Und wie lautet deine Idee? Mach es doch nicht so spannend!“ „Ich werde Vio einen Heiratsantrag machen“, antwortete Kalem und war sich zu hundert Prozent sicher, diesen Schritt zu gehen. Kai war verdutzt und fand es eher unpassend. „Einen Heiratsantrag? Sicher, dass du das machen willst?“ „Klar, denn wenn Vio und ich miteinander verlobt sind, dann kann Siegfried sich nicht mehr an meine Freundin ranmachen“, gab der Trainer aus Kalos als Antwort, „Da du bereits im Bund der Ehe bist, kannst du mir ja bei der Auswahl der Verlobungsringe helfen. Ich habe dafür genug Geld mit dabei.“ Der junge Drachen-Meister fand das Vorhaben viel zu voreilig und wollte seinen besten Freund davon abhalten, einen Heiratsantrag zu planen. „Du und Vio seid gerade mal fast drei Monate zusammen. Warum sollte ein Heiratsantrag dafür sorgen, dass Siegfried von Vio fernbleibt? Sie kann doch selbst entscheiden, mit wem sie sich trifft oder verabredet.“ „Ich will nur das beste für Vio und unserem Kind. Also... hilfst du mir jetzt bei meinem Heiratsantrag?“ Kai hatte sich schließlich doch entschieden, seinem besten Freund zu helfen und ging mit ihm zum nächsten Juwelier.
Gegen Mittag wurden Drake und Nicole wach und hatten keine Ideen für ihr erotisches Abenteuer. Aus Langeweile ging der 17-Jährige allein in die Küche. Ich war ebenfalls in der Küche und fütterte Venus mit warmer Milch. Mir fiel dabei auf, dass Drake nach irgendetwas im Kühlschrank suchte. „Domi? Suchst du was bestimmtes?“, wollte ich wissen. „Äh, hast du vielleicht noch eine Banane oder eine Gurke?“ „Unten im Obst- und Gemüsefach“, gab ich als Antwort. „Ah, da... danke sehr.“ „Machst du für dich und Nicole ein spätes Frühstück?“ Drake schüttelte den Kopf. „Domi... hast du mir was zu verheimlichen? Sag mir bitte jetzt die Wahrheit!“ „Na gut. Ich will unbedingt mit Nicole schlafen, aber mein Ding will einfach nicht, du weißt schon...“ Ich hatte das Problem von Drake sehr gut verstanden, aber ich konnte ihn nicht helfen. „Vielleicht solltest du lieber mit Kai darüber sprechen. Meiner Meinung nach solltest du dir Zeit nehmen. Sex ist nicht immer das wichtigste im Leben.“ „Na gut. Dann bringe ich mal die Banane und die Gurke nach oben“, sprach der 17-Jährige und ging nach oben. Ich fand Drake noch etwas unerfahren, was Sex anging. Er sollte seine Jugend noch genießen und nicht so viel an sexuelle Handlungen mit seiner Freundin denken.
Kai und Kalem hatten sich viel Zeit im Juwelier genommen, um nach zwei passenden Verlobungsringen zu suchen. Sie fanden auch ein tolles Paar, welches der 19-Jährige mit seinem Ersparten selbst bezahlte. „Hast du dir schon überlegt, wie du es Vio sagen wirst? Bei einem Heiratsantrag sollte man die passenden Worte finden“, sagte Kai. „Daran habe ich jetzt nicht gedacht“, musste Kalem zugeben, „Kai, bitte! Hilf mir dabei auch noch. Wenn ich das jetzt schon vor Vio mache, dann blamiere ich mich bis auf die Knochen!“ „Sei froh, dass du mich als besten Freund hast. Wir beide werden in der Villa den Antrag üben und in null Komma nichts hast du Vio als deine Verlobte“, sprach mein Mann und machte sich mit Kalem auf dem Weg zur Villa, um den Heiratsantrag zu üben. Kaum angekommen rannten die beiden Jungs die Treppen hoch und gingen in unserem Schlafzimmer. „Kai! Domi braucht mal dringend einen guten Rat von dir!“, rief ich meinem Mann zu. „Später vielleicht!“, rief Kai und schloss unsere Schlafzimmertür ab, um ungestört zu üben. „Wunder dich nicht, mein Schatz. Dein Vater ist halt etwas stur, hehe“, sprach ich zu Venus.
„Und wie hast du dir die Übung vorgestellt?“, wollte Kalem wissen und schaute sich dabei seine gekauften Verlobungsringe an. „Lass dich überraschen“, antwortete Kai und durchwühlte unseren Kleiderschrank, „Perfekt. Genau diese Kleider brauche ich.“ „Muss man sich dabei schick machen?“ „Nicht unbedingt, aber wie gesagt, lass dich überraschen.“ Kai ging daraufhin in einem Raum nebenan, um sich umzuziehen. „Und warum tust du das dann?“, fragte Kalem und verstand Kais Aktion nicht. Es dauerte nicht lange und Kai kam als Violetta-Double aus dem benachbarten Raum wieder. „Was soll das jetzt?!“, wollte der Trainer aus Kalos wissen. „Wenn du schon Vio einen Antrag machst, muss ich ja schließlich so angezogen sein wie sie, damit du dich nicht vor ihr blamierst“, antwortete der junge Drachen-Meister und fühlte sich sehr wohl in der Standartkleidung von Violetta, „Ich muss nur etwas an der Stimme von Vio feilen. Sie klingt ja so quengelig.“ Kalem seufzte, musste aber zugeben, dass Kai gut handelte. Mit verstellter Mädchenstimme wartete Kai darauf, dass sein bester Freund mit dem Antrag loslegte. Nervös fing Kalem an, die lieben Worte auszusprechen: „Liebe Violetta... wir kennen uns schon so lange und ich bin froh, dass du meine Freundin bist. Jetzt werden wir beide sogar junge Eltern, auch wenn dies nicht geplant war. Trotzdem haben wir uns für das Kind entschieden und damit wir wie eine echte Familie leben können, möchte ich dich folgendes fragen... willst du meine Frau sein?“ Kai antwortete in der Rolle von Violetta: „Ja, ich will!“ Die Szene mit dem Ring geben machten die Jungs aber nicht. „War doch ganz gut. So kannst du es jetzt bei Vio sagen“, sprach Kai. „Naja, ich weiß nicht... was passiert, wenn sie nein sagt? Dann bin ich echt am Boden zerstört“, entgegnete Kalem. „Ich bin mir sicher, dass sie sehr erfreut sein, wenn du ihr mit deinem Heiratsantrag überraschst.“ „Das sagst du so leicht. Beim Antrag wird sie sicher an Siegfried denken“, dachte der Trainer aus Kalos. „Komm, versuch es einfach mal“, ermutigte mein Mann seinen besten Freund, „Geh zu ihr und mach ihr den Antrag. Ich komme gleich nach und werde dich fragen, ob es geklappt hat, ja?“ Kalem verließ das Schlafzimmer und machte sich auf dem Weg zu Violetta, die sich in ihrem Zimmer befand.

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Kapitel 306: Liebe geht durch den Magen!

Beitrag von Reshikrom am Di 22 Jul 2014 - 14:35

Kapitel 306: Liebe geht durch den Magen!

Mit einem mulmigen Gefühl im Magen stand Kalem vor Violettas Zimmertür. Er wollte seiner Freundin einen Heiratsantrag machen, obwohl ihre Beziehung nicht allzu lang war. Ich kam nach wenigen Minuten aus dem Schlafzimmer in meinen Klamotten raus und sah, dass mein bester Freund schon langsam kalte Füße bekam. „Bro, was ist los?“, fragte ich und ging auf ihn zu. „Irgendwie habe ich den Mut verloren, ihr den Antrag zu machen“, antwortete Kalem. „Komm schon. Es war deine Idee, Vio einen Heiratsantrag zu machen und du brauchst jetzt nicht in diesem Moment den Schwanz einziehen“, sprach ich und versuchte, den 19-Jährigen nicht von seinem Versuch abzuhalten, „So, und jetzt gehst du zu ihr und machst ihr den Antrag, verstanden? Ohne wenn und aber!“ Kalem betrat das Zimmer seiner schwangeren Freundin, die sich vor ihrem Spiegel in einem schönen Sommerkleid bewunderte. „Störe ich dich etwa? Wenn ja, dann tut es mir leid“, entschuldigte sich der 19-Jährige. „Nein, es ist schon in Ordnung“, sprach Violetta und nahm sich die Zeit für ihren Freund. Sie wusste aber nichts von dem, was er vorhatte, aber sie glaubte, dass Kalem sich wegen des gestrigen Streits entschuldigen wollte. „Ich möchte dich was wichtiges fragen, aber ich weiß nicht, wie du darauf reagieren wirst“, sagte Kalem und wirkte dabei sehr nervös. „Worum geht es denn? Nicht, dass es wieder um Siegfried geht, denn ich habe ehrlich gesagt keine Lust darauf, dass wegen ihm unser Streit kein Ende nimmt.“ Der 19-Jährige verlangte von seiner Freundin, dass sie sich auf ihr Bett setzen und ihn zuhören sollte, was sie auch tat. „Vio... in letzter Zeit habe ich mich echt blöd verhalten, aber ich verspreche dir, mich zu ändern und für dich das beste zu sein. Ich liebe dich halt so sehr und ich wäre ohne dich ein Nichts. Zwar habe ich dieses Ereignis so kurzfristig geplant und habe echt keine Ahnung, wie du jetzt gleich darauf reagieren wirst... Violetta... willst du mich heiraten?“, fragte der Trainer aus Kalos und hielt Violetta einen teuren Verlobungsring vor. Die schwangere Trainerin war völlig sprachlos und erstaunt, dass Kalem ihr plötzlich einen Heiratsantrag machte. Dabei merkte sie, dass er sich große Mühe dafür gemacht hatte, um sie damit zu überraschen, obwohl die Beziehung gerade mal fast drei Monate lang war. Deshalb antwortete sie völlig überraschend: „Ja, ich will...!“ „Echt? Das macht mich jetzt sehr glücklich!“, freute sich Kalem und wollte seiner Liebsten den Verlobungsring geben, „Hoffentlich passt er auch an deinem zarten Finger.“ Der Ring passte perfekt an Violettas linken Ringfinger und das Funkeln beeindruckte der 18-Jährige sehr. „Schau mal, ich habe denselben Ring. Möchtest du den an meinem Finger setzen?“ Violetta nahm das kleine Angebot an und schob Kalems Verlobungsring an seinem linken Ringfinger. „Die müssen doch sicher ein Vermögen gekostet haben, oder?“ „Mein ganzes Erspartes sozusagen, aber Kai hat dazu noch was beigelegt, weil ich ihm um Hilfe gebeten hatte“, antwortete mein bester Freund und musste lachen. Die beiden Trainer hatten ihren Streit schon längst vergessen und waren sich noch näher als sonst. Daraufhin schauten sie sich gegenseitig verliebt an und feierten ihre erfolgreiche Verlobung mit einem Kuss.
„Scheint ja, sehr gut gelaufen zu sein“, sprach ich und lauschte an der Zimmertür von Violettas Zimmer. Als ich mich für den Erfolg ebenfalls freute, kam in dem Moment Carina die Treppen hinauf und fragte mich, was ich hier vor Violettas Zimmer machte. Ich erklärte ihr, dass Kalem Violetta einen Heiratsantrag machte und ihm dies auch gelungen war. Meine Frau freute sich auch dafür und wusste, dass ich den 19-Jährigen dabei geholfen hatte.
Am späten Mittag bereitete ich mit Carina das Mittagessen vor. Es gab diesmal Hähnchen mit Reis und Curry. Drake und seine Freundin Nicole halfen uns dabei und passten auch auf Venus und den zweijährigen Drake auf, die im Wohnzimmer zusammen spielten. „Venus ist so süß! Ich möchte später auch eine so süße Tochter haben“, sagte Nicole und fand meine Tochter sehr faszinierend. „Warte erstmal ab, bis du etwas älter wirst, bevor du ans Kinder kriegen denkst“, rät meine Frau der jungen Trainerin. „Auf jeden Fall möchte ich viele Kinder mit Domi haben, auch wenn sich das so richtig anstrengend anhört, hihi“, sagte die Trainerin vor sich hin und bewunderte die Kinder. Als Drake und ich von Nicoles Kinderschwärmerei mitbekamen, wollte der 17-Jährige mich auf das Thema Sex ansprechen, was er auch leise tat, damit die Mädchen nichts davon hörten. „Nikki will mit mir viele Kinder haben. Wie soll ich das denn bloß auf die Reihe kriegen?“, wollte Drake von mir wissen. „Domi... du bist noch jung und du solltest noch mit den Kinder machen viel Zeit lassen. Außerdem willst du doch erst ein großer Drachen-Meister werden, oder?“ „Ja, das möchte ich auch, aber in letzter Zeit ist Nikki richtig geil drauf und ich möchte mit ihr schlafen“, erzählte mir der 17-Jährige. „Ist doch gut, aber wo liegt denn das Problem?“, fragte ich. „Ich kriege keinen bösen... wenn du verstehst, was ich damit meine“, antwortete Drake im Flüsterton. „Oh...“ Für Drake war die Situation mehr als peinlich und hoffte auf meine Hilfe. „Nach dem Essen setzen wir uns beide zusammen in deinem Zimmer und suchen nach einer Lösung für dein sexuelles Verlangen“, sprach ich. Der 17-Jährige war einverstanden und konnte es nicht abwarten. „Sag mal, wo bleiben denn jetzt Sandra, Cherry, Kalem und Violetta? Sie wissen doch, dass es jetzt Mittagessen gibt“, sagte meine Frau. Nicole holte freiwillig Venus und den zweijährigen Drake in die Küche, damit wir alle gemeinsam essen konnten. Als wir nach den anderen gerufen hatten, kamen nur Sandra und Géraldine die Treppen herunter. Auch die Pokémon Milza, Emolga und Viscora bekamen ihr Essen, bestehend aus frischen Beeren. „Und wo bleiben jetzt Kalem und Violetta?“, fragte sich Carina und hatte keine Lust, auf die beiden Trainer aus Kalos zu warten, „Kai, kannst du bitte hochgehen und schauen, was die beiden aufhält?“ „Süßi, ich wollte jetzt eigentlich essen. Die beiden können sich doch später was nehmen“, gab ich als Antwort. „Nachher ist aber nichts mehr auf der Pfanne. Also beweg dich jetzt nach oben und hol Kalem und Violetta!“ Mit einem genervten Seufzer stand ich auf und machte mich auf dem Weg zu Violettas Zimmer. Ich klopfte an die Zimmertür und öffnete sie. Dabei sah ich, wie schwer verliebt Kalem und Violetta zusammen auf dem Balkon saßen und kuschelten. Mit einem Lächeln verließ ich das Zimmer und ging ohne die beiden Trainer in die Küche zurück. „Wo sind sie jetzt?“, wollte Carina wissen. „Die beiden turteln auf dem Balkon und ich wollte sie nicht dabei stören. Der Heiratsantrag hat bei denen eine noch größere Bindung aufgebaut“, antwortete ich und freute mich sehr für das Glück der beiden Trainer aus Kalos. „Die sind jetzt verlobt? Was geht in ihren Köpfen vor?“, fragte die Drachen-Trainerin. „Das war allein Kalems Idee, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen und ich habe ihn dabei unterstützt. Und so wie ich es eben gesehen habe, ist ihre Liebe füreinander noch größer geworden.“ „Ich finde das echt süß“, gab Géraldine zu, „Aus den beiden wird sicher ein tolles Ehepaar.“
Während wir alle zum Mittag aßen, genossen Kalem und Violetta ihre Zeit auf dem Balkon und dachten an nichts anderes als an ihre Beziehung. „Der Heiratsantrag war eine echt schöne Idee. Ich hätte niemals gedacht, dass du über deinen Schatten springst und mich das fragst. Das hat mich sehr überrascht“, sprach Violetta und erinnerte sich an den Antrag, der nicht lange her war, „Du hast dir einen wunderschönen Ring für mich ausgesucht. Ich werde den immer tragen, auch wenn wir eines Tages verheiratet sind.“ „Das freut mich sehr. Für mich war es auch nicht einfach, den Antrag zu machen. Ich hatte halt Angst, dass du mich nicht mehr liebst, wegen meiner Eifersucht, da du was mit Siegfried hattest., auch wenn das nur harmloses Flirten oder ähnliches war“, entgegnete Kalem. „Siegfried ist vergessen. Nur du und unser Baby seid mein Leben“, gab die schwangere Trainerin zu und schaute ihren Verlobten verliebt an, „Ich bin überglücklich, dass ich dich habe, Kalem.“ „Du kannst garnicht glauben, wie ich mich freue, dich als meine jetzige Verlobte zu haben, Vio“, sagte der 19-Jährige und ließ die Hand von seiner Verlobten nicht mehr los. Die beiden Trainer küssten sich und genossen weiterhin ihre Zeit auf dem Balkon. Die Aussicht von dort war sehr beeindruckend, da man das weite Meer, den Strand und auch die Siegesstraße der Einall-Region sehen konnte.
Nach dem Mittagessen räumten wir alle gemeinsam die Küche auf, während die Pokémon und die Kinder ins Wohnzimmer durften, um dort weiterzuspielen. Da Nicole dabei mit Carina und Géraldine über unsere Tochter Venus sprachen, kamen bei den 17-Jährigen Drake die Gefühle hoch. Er kam nicht mit dem Thema klar, selbst eigene Kinder zu haben. „Domi? Geht es dir gut?“, wollte ich wissen. „Nikki schwärmt wieder über das Thema Kinder. Das bereitet mir echt große Sorgen“, antwortete Drake und dachte dabei über seine Beziehung mit Nicole nach. Es dauerte nicht lange und ich konnte mich voll und ganz um den 17-Jährigen kümmern und ging mit ihm in sein Zimmer. Drake fühlte sich nicht wohl bei seinem Problem und merkte, dass seine jüngere Schwester Venus eine große Aufmerksamkeit erzielte. Seitdem sie auf der Welt war, träumte Nicole selbst von einer eigenen Familie, aber möchte sich dafür noch Zeit lassen, da sie noch jung war. Drake erzählte mir über seine sexuelle Lust auf Nicole, da sein erstes Mal mit ihr schon ein ganzes Weilchen her war, aber irgendwie wollte der erotische Spaß nicht richtig loslegen. „Wie soll ich mit dieser Situation klarkommen, wenn meine Männlichkeit nicht Teil dran hat? Dann sucht sich Nikki sicherlich einen anderen Jungen.“ „Domi. Nicole liebt dich sehr und sie würde dich nicht wegen deines lustlosen Dings verlassen. Du bist noch jung und hast noch vieles vor dir. Lass dir Zeit dafür und du brauchst nicht eifersüchtig auf Venus sein. Für sie ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu bekommen. Bei dir war es auch so“, sprach ich, „Außerdem ist es nicht leicht, ein eigenes Kind in deinem Alter großzuziehen.“ „Ich möchte ihr ja nicht sofort einen Braten in die Röhre schieben. Ich will doch nur mit ihr geschützten Sex haben“, sprach Drake. „Guter Sex klappt halt nicht sofort oder wenn du es willst. Wenn ihr Verhütungsmittel benutzt, finde ich das in Ordnung. Nicole kann ruhig von Kindern schwärmen und du musst ihr ja jeden Wunsch aus den Augen ablesen. Nicht, dass ich an einem schönen Tages erfahre, dass du mich mit zwanzig Jahren zum Großvater machst, haha... aber du kommst ja zum Glück aus der Zukunft“, sagte ich erleichtert. „Das wäre auch echt bescheuert“, entgegnete der 17-Jährige verlegen. „Falls dein kleiner Drake in der Hose wirklich mal aktiv sein sollte, gebe ich dir mal ein paar Kondome mit, ja? Du hast Glück, dass ich jetzt gerade welche in der Hosentasche habe.“ „Danke sehr“, bedankte sich Drake. Zwar hatten wir das Problem gelöst, aber Drake hatte immer noch ein mulmiges Gefühl im Magen. Er hatte Angst, dass er vielleicht durch Unachtsamkeit seine Freundin schwängern würde. „Jetzt bloß nicht den Mut verlieren, Domi. Klar ist es für einen reifen Kerl nicht leicht, guten Sex zu bekommen. Wenn du dir bei der Liebe zu Nicole Mühe gibst, dann sollte es ja kein Problem sein, oder?“ Drake bedankte sich für meine Hilfe und konnte damit neue Hoffnungen schöpfen, was mit seiner Beziehung zu tun hatte.

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Kapitel 307: Was sich liebt, neckt sich!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 24 Jul 2014 - 12:35

Kapitel 307: Was sich liebt, neckt sich!

Am Nachmittag saßen Géraldine und Sandra auf der Terrasse und sonnten sich. Der frühe Frühling dieses Jahres brachte viel Wärme und auch die Lust dazu, sich im Garten zu entspannen. Zwar vermisste die Pilotin ihre Kinder, die normalerweise gerne im Garten spielten, aber ihre Lebensgefährtin brachte sie auf ganz andere Gedanken. „Wie wäre es denn, wenn wir auf unsere Beziehung feiern würden, zum Beispiel in Twindrakes bestem Restaurant?“, fragte Sandra und war sehr zufrieden mit ihrer festen Freundin, „Cherry? Hörst du mir zu?“ „Was? Ich habe dir nicht zugehört, sorry“, entschuldigte sich die Arenaleiterin von Panaero City. Für die Drachen-Trainerin war klar, dass Géraldine ihre Kinder vermisste. „Sei doch froh, dass du für einen Tag frei hast und nicht ständig den Dreck deiner Kinder beseitigen musst. Dein Ex kann sich auch mal Mühe bei der Erziehung seiner Kinder geben, obwohl er selbst ein hoffnungsloser Fall ist“, entgegnete Sandra. „Siegfried und ich haben uns immer sehr gut um unsere Lieblinge gekümmert und jetzt müssen wir das alles getrennt machen...“, sprach Géraldine vor sich hin. „Glaub mir, mit mir hast du viel mehr Spaß als mit ihm. Nur weil ihr Kinder miteinander habt, heißt es nicht, dass du ihm jede Minute nachheulst. Vergiss ihn einfach.“ Die Pilotin wollte nicht den Kontakt zu ihrem Exmann beenden, da es schließlich auch um das Wohl der Zwillinge ging. Doch dann hatte sie eine Idee, die auch was mit Sandras Vorschlag zu tun hatte. „Wir könnten doch bei Siegfried feiern, auf seine Wohnung. Und wenn du möchtest, auch auf unsere Beziehung. Ist das eine gute Idee?“ Sandra schaute Géraldine verdutzt an und wollte nicht bei ihrem Cousin in dessen neuer Wohnung feiern. Dennoch sie war einverstanden und für die Pilotin war es wichtig, zu sehen, ob Siegfried mit den Zwillingen allein klarkam.
Während Nicole und Drake sich liebevoll um Venus im Wohnzimmer kümmerten, machte ich extra für die Pokémon ein leckeres Früchte-Dessert, was ich aus Erdbeeren, Vanille und Sahne machte. Auch für uns Trainer war es ein Leckerbissen, aber unsere Pokémon wollten dies zuerst probieren. In dem Moment kam auch Kai in die Küche und strich sich einen Klecks Sahne auf seiner Fingerkuppe. Er probierte es und war sehr begeistert. „Süßi, ich bin gespannt, wie dein Dessert mit den Erdbeeren schmecken wird“, sprach er und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Leider muss du dich da etwas gedulden. Milza und Emolga bekommen zuerst mein Dessert zu essen“, entgegnete ich. „Ach, das macht nichts. Von deinen kreativen Kochkünsten kann ich nie genug bekommen, muahaha!“, lachte der junge Drachen-Meister. Ich hatte für Venus eine warme Flasche Milch vorbereitet und hatte meinen Mann gebeten, sie damit zu füttern. Er tat es auch und ging ins Wohnzimmer. Er nahm unsere Tochter auf dem Arm und fütterte sie liebevoll. Nicole war völlig aus dem Häuschen und schaute Kai dabei zu. „Venus kann stolz auf sich sein, einen so tollen Vater zu haben“, sprach die Trainerin. Der 17-Jährige Drake wirkte dabei etwas eifersüchtig, dass seine kleine Schwester bevorzugt wurde. „Die Kleine hat das meiste von ihrer hübschen Mama und ich hoffe mal, dass sie später auch zur hübschen, jungen Frau heranwächst“, sagte Kai. „Ich finde es auch gut, dass Drake schon mit seinen zwei Jahren selbstständig ist. Er ist viel mit Yoshi beschäftigt“, sprach die Trainerin. „In meiner frühen Kindheit musste ich auch selbstständig sein. So ist das vorgesehen, wenn man aus einer Drachen-Familie stammt“, erzählte mein Mann. Nicole konnte nichts mit Kais Vorfahren aus der Drachen-Familie anfangen. Stattdessen bewunderte sie lieber die kleine Venus, die sich sehr wohl in Kais Armen fühlte.
Kalem und Violetta hatten ihre gemeinsame Zeit auf dem Balkon beendet und wollten nun Zeit für sich haben, um ihre eigenen Beschäftigungen nachzugehen. „Ich fand es schön, mit dir zusammen auf dem Balkon zu sitzen und deine Nähe zu spüren“, sagte Violetta. „Danke sehr. Ich habe echt schon lange darauf gewartet, mit dir allein zu sein“, gab Kalem zu, „Aber leider gab es zwischen uns ja einige Schwierigkeiten... und auch das mit unserem One-Night-Stand. Nur durch das ist es dazu gekommen, dass wir ein Paar wurden.“ „Ich bereue es keineswegs, mit dir ein Kind gemacht zu haben. Außerdem war ich schon in dich verliebt, als Kai, Carina und Domi in Kalos auf Reisen waren, aber ich konnte meine Gefühle für dich nicht offenbaren, wegen meiner Eltern und unseren Freunden“, entgegnete die 18-Jährige. Kalem konnte es nicht glauben, dass Violetta schon lange in ihn verliebt war, da er von ihr kannte, dass sie nur Augen für Kai hatte. „Ich bin mir sehr sicher, dass wir gute Eltern für unseren Sohn sein werden“, fügte Violetta hinzu. „Noch haben wir viel Zeit, bis es soweit ist, dass unser Kind das Licht der Welt erblickt“, sprach der 19-Jährige und streichelte Violettas Babybauch. Die beiden küssten sich daraufhin und Kalem verließ mit einem verliebten Blick das Schlafzimmer seiner Verlobten. Er ging in seinem Zimmer und schmiss sich aufs Bett. Er war sehr stolz auf sich, dass er den Heiratsantrag erfolgreich gemeistert hatte. Nun stand für ihn und Violetta nichts mehr in der Beziehung im Weg.
Sandra und Géraldine bereiteten sich kurz vorm Abendessen auf ihre Feier bei Siegfried vor. Wir alle hatten von ihrer Planung nichts mitbekommen und merkten es erst, als sie die Villa verlassen wollten. „Sagt mal, wohin wollt ihr denn gehen? Gleich gibt es Abendessen“, sagte ich zu den Arenaleiterinnen. „Wir wollen Siegfried einen Besuch abstatten und es kann sein, dass wir erst spät in der Nacht wiederkommen“, antwortete Sandra und verließ mit ihrer Lebensgefährtin die Villa. „Cool, dann bleibt ja mehr von dem Abendessen für mich über!“, freute sich der 17-Jährige Drake. „Nein, das Essen wird gut eingeteilt, verstanden?!“ „Ach, schade...“ Ich war überhaupt nicht zufrieden, dass Sandra und Géraldine einfach so die Villa verließen, um feiern zu gehen.
Siegfried befand sich ahnungslos in seiner Wohnung und hatte seine Kinder schlafen gelegt. Dabei wollte er für sich noch was zu essen machte, da er davor die Zwillinge füttern musste, und wurde dabei aufgehalten. Sandra und Géraldine standen vor seiner Wohnungstür und betraten seine Wohnung. „Was macht ihr hier um diese Zeit? Die Kinder sind gerade am schlafen und ich wollte jetzt noch in Ruhe was zu essen machen“, beschwerte sich der Drachen-Meister. „Wir sind nicht wegen der Kinder hier, sondern wegen einer coolen Party bei dir in der Wohnung“, sprach Sandra, „Es gibt was zu feiern; erstmal deine eigene Wohnung und zum zweiten das neue Liebesleben von mir und Cherry.“ „Toll, und sowas könnt ihr nicht mit mir besprechen oder wie?“ „Sei kein Spielverderber, klar? Ich durchsuche mal deine ganzen Schränke in deiner Luxusküche, um zu schauen, ob du vielleicht Knabberzeugs hast.“ Während die Drachen-Trainerin nach Chips und Energiedrinks suchte, entschuldigte sich die Pilotin bei ihrem Exmann für das unverschämte Verhalten ihrer Lebensgefährtin. „Es war sicher nicht leicht, die beiden ins Bett zu bringen, oder?“, wollte sie wissen. „Dragan hat die ganze Zeit gequengelt, aber nach einer Weile war er dann doch müde. Nika war brav und hat keine Probleme beim Schlafen gehen bereitet“, gab Kais Halbbruder als Antwort. Sandra war fündig und nahm die ganzen Snacks mit ins große Wohnzimmer. „Boah, Siegfried. Ich wusste nicht, dass du hier viele Chipstüten aufbewahrst, mit meiner Lieblingssorte dazu... Mexican Chili, hehe“, lachte die Drachen-Trainerin und besetzte sofort das große Ledersofa von ihrem Cousin. „Kannst du mir bitte einen Gefallen tun und in Zimmerlautstärke sprechen? Die Kinder schlafen nebenan.“ Der Drachen-Meister fand es überhaupt nicht gut, dass die Mädels ohne Vereinbarung in seine Wohnung kamen. Dabei wollte er einen ruhigen Abend für sich haben. Die Pilotin entschuldigte sich mehrmals bei ihrem Exmann dafür, aber Siegfried kannte das chaotische Verhalten von Sandra zu gut. Genervt kümmerte sich der Drachen-Meister um sein Abendessen und wollte es auch nicht für seine ungebetenen Gäste machen. Sandra mochte den chilligen Moment in Siegfrieds Wohnung, aber ihre Lebensgefährtin stand lieber bei ihrem Exmann in der Küche, um nicht nur nach den Zwillingen zu fragen. Sie versuchte, sich mit ihm vernünftig anzufreunden, aber er blockte sie ab. „Ich kann verstehen, dass du wegen der Scheidung sauer auf mich bist, aber du weißt doch selber, dass zwischen uns nichts mehr gefunkt hatte“, sagte Géraldine verzweifelt. „Ich hab's kapiert. Du bist mit meiner Cousine glücklich und willst den Kontakt mit mir aufrecht behalten, den Kindern zuliebe. Echt schade, dass die Kinder darunter leiden müssen“, entgegnete Siegfried und sorgte sich um die Zukunft seiner beiden Kinder, „Aber nein, du musstest ja mir unbedingt das Sorgerecht abziehen lassen. Du kennst doch Sandra... sie halt null Erziehungserfahrung und mit ihr willst du unsere Kinder großziehen? Geteiltes Sorgerecht ist für dich auch ein Fremdwort, oder?“ „Es tut mir ja auch leid. Die Kinder lieben dich und Sandra kennen sie kaum... aber was hätte ich denn sonst machen sollen? Sie in eine Pflegefamilie bringen oder wie?“ „Vielleicht mal die Birne anschalten und nachdenken?! Die Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter und nicht zwei Mütter! Selbst eine Pflegefamilie hätte nichts gebracht, denn ich würde es dir nie verzeihen.“ Géraldine hatte es verdient, Vorwürfe von ihrem Exmann zu erhalten, da sie während der Scheidung kaum an die Kinder dachte, die ihren Vater dringend brauchten. „Wenn du meinst, dass unsere Kinder bei dir und Sandra glücklich sind, gerne. Ich bezweifle das eher“, sagte der Drachen-Meister und beendete somit das Gespräch. Zum Glück bekam Sandra nichts von dem Gespräch mit. Sie aß gierig die Kartoffelchips und trank die Energiedrinks von ihrem Cousin weg und legte die Füße hoch, als würde die Wohnung ihr gehören. Nach einer Weile war Funkstille in der Wohnung und Siegfried wollte die beiden Arenaleiterinnen endlich nach Hause schicken, aber daraus wurde nichts. Géraldine wollte den Gefallen tun und mit ihrer Lebensgefährtin Sandra die Wohnung verlassen, aber die Drachen-Trainerin hatte ganz andere Pläne. Im Flur lästerte sie mit der Pilotin über den Drachen-Meister. „Du stehst immer noch auf ihn, hab ich recht?“, fragte Sandra leise. „Was? Haha... er ist der Vater meiner Kinder. Was würde ich denn noch von ihm wollen?“, wollte Géraldine wissen. „Ist er eigentlich gut im Bett?“ Die Pilotin wollte ungern darauf antworten, aber da sie keine andere Wahl hatte, musste sie es ihr sagen. „Ich denke schon. Aber so genau weiß ich es nicht mehr.“ „Ich muss dir was sagen: Siegfried macht mich echt voll geil“, musste Sandra zugeben. Die Pilotin machte große Augen und konnte es nicht glauben, dass die Drachen-Trainerin plötzlich von Siegfried notgeil wurde. „Komm, lassen wir uns es mit Siegfried tun, ja? Zu dritt...!“ Dieser Moment machte der Pilotin ziemlich unsicher und wurde von ihrer Lebensgefährtin ins Wohnzimmer gestoßen. Siegfried ließ sich nicht von dem Lärm stören und konzentrierte sich darauf, sich fürs Schlafen vorzubereiten. Er ging in seinem Schlafzimmer und bemerkte nicht mal, dass Sandra und Géraldine ihn verfolgten. „Hey, Siegfried! Hast du Lust auf Sex, mit uns beiden?!“, rief Sandra und sorgte für Aufmerksamkeit. „Seid bitte leise, sonst weckt ihr noch die Kinder auf, verdammt“, beschwerte sich der Drachen-Meister. Plötzlich fing Sandra an, ihren Cousin auf die Lippen zu küssen. Die Pilotin konnte es nicht fassen und schämte sich für diese Aktion. „Spinnst du?! Was sollte das?!“ „Tu uns beiden den Gefallen und befriedige uns... hier, zieh dir bitte dabei ein Kondom über“, sprach die Drachen-Trainerin und drückte Siegfried ein Kondom in die Hand. „Wir sollen einen flotten Dreier machen? Das geht nicht! Du bist meine Cousine und selbst wenn, dann lieber mit einer anderen Frau“, entgegnete Siegfried. „Okay, okay! Dann übernehme ich halt den meisten Sex mit dir und Sandra kann dich streicheln oder so“, schlug die Pilotin vor, obwohl sie nichts von dieser Idee hielt. Ohne zu zögern ließ sich der Drachen-Meister auf das Angebot ein und fing an, mit Sandra und Géraldine gewaltigen und erotischen Spaß in seinem Schlafzimmer zu haben. Zwar hatte er mit seiner Exfrau abgeschlossen, aber innerlich liebte er sie immer noch. Beim Dreier versuchter er dabei, die Pilotin glücklich zu machen. Auch mit Sandra kamen ganz neue Gefühle von dem Drachen-Meister hoch, die er selbst noch nicht kannte.

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Kapitel 308: Eine streng geheime Mission!

Beitrag von Reshikrom am Sa 26 Jul 2014 - 19:45

Kapitel 308: Eine streng geheime Mission!

Es wurde nächster Tag. Mit einem gutgelaunten Gefühl wachte mein Halbbruder auf und genoss die kuschelige Nähe seiner Bettgenossinnen Sandra und Géraldine. „Guten Morgen, Ladies. Na, hattet ihr einen schönen Schlaf?“, fragte er und wirkte dabei nicht genervt. Er hatte es längst vergessen, dass die beiden Arenaleiterinnen eigentlich schon am gestrigen Abend nach Hause gehen sollten, aber die lange Sexnacht hatte seine Laune komplett geändert. Daraufhin hörte er die Kinder schreien und zog sich an, um für die Zwillinge da zu sein. Sandra und Géraldine wachten nach wenigen Minuten auf und wunderten sich, wo sie sich befanden. „Boah, wie mir der Kopf dröhnt...!“, seufzte die Drachen-Trainerin und wunderte sich, warum sie nur ihre Unterwäsche an hatte. „Kein Wunder, denn in der letzten Nacht bist du richtig durchgebrannt, wenn ich das so nennen darf“, entgegnete die Pilotin und schnappte sich ihre Kleidung, die auf dem Fußboden lag, „Übrigens befinden wir uns in Siegfrieds Schlafzimmer.“ „Hä? Wie sind wir denn hierher gekommen?“, wollte Sandra wissen und wurde von ihren Kopfschmerzen gequält. „Du wolltest unbedingt unsere Beziehung bei Siegfried feiern... tja und später sind wir zwei mit ihm in der Kiste gelandet.“ „Im ernst?! Wir beide haben mit Siegfried gevögelt? Sag mir bitte, dass das nicht wahr ist!“ „Leider ist es tatsächlich passiert und du hast mir sogar erzählt, dass du Siegfried geil findest“, sprach Géraldine, „Und ihr habt euch auch geküsst und ja... harten Sex gehabt.“ „Scheiße... wie kann man nur so blöd sein wie ich, grr...!“, fluchte die Drachen-Trainerin und bereute ihr Handeln von letzter Nacht, „Hilf mir bitte, diesen Vorfall so schnell wie möglich zu vergessen! Bitte, Cherry! Aber er hat doch ein Kondom benutzt, oder?!“ „So weit ich weiß hast du ihn ein Kondom in die Hand gedrückt, also ja.“ Sandra war erleichtert, konnte es aber trotzdem nicht glauben, dass sie mit Siegfried ein sexuelles Erlebnis hatte.
In der Zwischenzeit hatten Carina, Violetta, Kalem, Drake, Nicole, die Pokémon, die Kinder und ich gefrühstückt und bereiteten uns alle für den sonnigen Tag vor. Der 17-Jährige und seine Freundin hatten beschlossen, sich um unseren zweijährigen Sohn und Yoshi zu kümmern und gingen mit ihn in das Kinderzimmer. Carina kümmerte sich derweil um unsere kleine Tochter Venus, die noch eine warme Flasche Milch dazu bekam. „Die Kleine hat ja echt großen Hunger. Das erinnert mich stark an Drake, als er gerade frisch auf die Welt gekommen war“, sprach ich und lächelte Venus fröhlich an. „Den Charakter hat sie von dir“, stellte Carina fest. „Und die Schönheit von dir, eindeutig!“ entgegnete ich. „Milza, Mil...!“ „Emo... Emolga!“ Selbst unsere Pokémon Milza und Emolga freuten sich über uns und dem Nachwuchs. Auch Kalem und Violetta waren völlig fasziniert von unserer Tochter und konnten es selbst nicht erwarten, ihren Sohn zu sehen. „Ich glaube, wir sollten jetzt mal mit der Kleinen spazieren gehen. Für mich ist es wichtig, dass sie die Natur sieht“, sagte meine Frau. „Kein Problem. Venus kann sicher etwas frische Luft gut vertragen“, sprach ich.
Wir setzten unser Vorhaben in die Tat um und gingen mit Venus in die Stadt. Kalem, Violetta und die Pokémon begleiteten uns dabei und vielleicht konnten wir noch im Einkaufszentrum ein paar Kleidungen für Venus und auch für den ungeborenen Sohn von Violetta und Kalem finden. Unsere Tochter saß im alten Kinderwagen von Drake und war ziemlich neugierig auf den Stadtbummel. „Schaut mal, wie fröhlich sie lacht“, sagte der 19-Jährige. „Ich habe noch nie ein so fröhliches Baby gesehen, das sich auf einen Stadtbummel freut“, musste Violetta zugeben. „Da Venus zum ersten Mal die frische Stadtluft genießt, ist sie ziemlich neugierig, was hier so alles los ist“, sprach Carina und freute sich ebenfalls darüber. Wir betraten das Twindrake-Kaufhaus und gingen in eine Kleiderboutique, um dort neue Anziehsachen für die Kinder zu kaufen. Violetta und Carina waren völlig fasziniert von all den Babykleidungen, besonders auf die Mini-Kinderschuhen, die rosafarbig waren. „Die würden sicher der Kleinen perfekt stehen“, sagte die schwangere Trainerin und durchsuchte selbst die Regale und Garderoben, um für ihren ungeborenen Sohn was zu finden. „Ach, die Mädels und ihre Kleiderbegeisterung, haha“, lachte ich und passte zusammen mit Kalem auf meine Tochter auf. „Ist doch schön, wenn sie sich dafür interessieren“, entgegnete der 19-Jährige. „Am liebsten wäre ich einmal weg vom familiären Alltag. Ich bin zwar glücklich, dass ich zum zweiten Mal Vater bin, aber ich brauche auch Zeit für mich“, sagte ich. Kalem verstand nicht ganz, warum ich mal etwas Abstand von meiner Familie brauchte. Er selbst wäre froh, vieles mit seiner eigenen Familie zu unternehmen. Nach einer kurzen Weile hatten die Mädchen ihre Ware gefunden und bezahlten diese daraufhin. Wir verließen das Kaufhaus und machten uns auf dem Weg zur Villa, bis wir plötzlich auf Lysander trafen. Er hatte wohl auf mich gewartet. „Gut, dass ich dich hier treffe, Kai“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City. „Lysander, was gibt es denn?“, wollte ich wissen. „Ich muss dir was wichtiges berichten. Meine Studenten Markus und Julia haben mit mir zusammen ein paar Nachforschungen in Sachen Drachen-Pokémon recherchiert und dabei was ernstes gefunden. Es geht um einen geheimen Tempel, der sich auf einer Tropeninsel befindet. Dort soll auch das legendäre Pokémon Zygarde ein eigenes Revier besitzen und einen Schatz beschützen, was seine Typen Boden und Drachen verstärkt. Markus und Julia haben sich für Bereit erklärt, mit mir die Tropeninsel zu suchen und auch Lilia wird mitkommen. Und da du als einziger in dieser Stadt die Sprache der Drachen-Pokémon versteht, brauchen wir auch deine Hilfe“, klärte Lysander. „Zygarde ist ein Pokémon, das normalerweise in Kalos zuhause ist und sich nie vor Menschen zeigt“, stellte Kalem fest. „Klingt doch gut, wenn man ein so seltenes Pokémon sehen darf. Ich bin gespannt, wie es aussieht“, freute sich Violetta. „Tut mir sehr leid, aber ihr dürft auf garkeinen Fall mitkommen!“, rief mein Adoptivvater. „Warum nicht?“, wollte die schwangere Trainerin wissen. „Es handelt sich dabei um eine ernste Mission, ein so starkes und seltenes Pokémon zu treffen. Für meinen Drachenclan wäre dies ein interessantes Thema und deshalb werden meine Studenten, Lilia und ich das Zygarde näher betrachten und da kommt auch Kai ins Spiel“, gab Lysander als Antwort. „Sehr gut, ich bin dafür bereit und meinetwegen kann es auch gerne losgehen“, entgegnete ich. „Milza, Mil...!“ „Wie blöd... ich wäre gerne dabei gewesen“, seufzte Violetta. „Kai, bitte bereite dich darauf vor, dass du für einige Tage nicht zuhause anwesend sein wirst. Komm heute Nachmittag zum Drachenclan und dann geht es auf die Forschungsreise“, sprach der Arenaleiter von Twindrake City und ließ uns wieder allein.
Zuhause angekommen kümmerte ich mich um meine Reisevorbereitung und überlegte mit Milza dabei, was ich an Proviant mitnehmen sollte. „Für einige Tage... hm, schwierig. Da weiß man nicht, was man alles mitnehmen soll, oder Kumpel?“ „Milza, Mil...!“ Carina schaute bei uns im Schlafzimmer vorbei und fragte mich, ob ich fertig war, meinen Rucksack zu packen. Ich antwortete darauf, dass ich noch am überlegen war. „Bist du dir sicher, dass du für ein paar Tage ohne uns klarkommst? Ich meine, wir könnten dich zur Insel begleiten und den Rest erledigt ihr dann“, sagte meine Frau. „Klar. Du kennst mich doch, mich kann nichts bremsen“, entgegnete ich. „Ich bin ja zum Glück nicht allein in der Villa, aber trotzdem wirst du mir fehlen“, sagte Carina. „Ich verspreche dir, dass ich mich beeilen werde, dann werde ich wieder für uns alle da sein“, sprach ich und gab meiner Frau einen Kuss auf die Lippen. „Milza! Milza!“ „Ja, schon gut. Die Drachen-Kekse werde ich ebenfalls mit in den Rucksack packen“, sprach ich und tat Milza den Gefallen. Carina ließ mich und Milza danach wieder allein und kümmerte sich um Venus, mit der sie die neu eingekauften Kleider anprobierte.
Sandra und Géraldine befanden sich immer noch in Siegfrieds Wohnung und genossen mit ihm und den Zwillingen das Frühstück. Dabei achtete mein Halbbruder nicht auf seine Gäste und trank genüsslich seinen Kaffee. Géraldine war froh, so zu tun, als wäre sie noch mit Siegfried glücklich liiert und würde mit ihn ein auf Familie machen. „Und hast du auch gut geschlafen, Siegfried?“, wollte die Pilotin freundlich wissen. „Ja, bestens“, antwortete mein Halbbruder und starrte konzentriert auf die Tageszeitung der Einall-Region. „Kein Wunder, du widerst mich echt an. Du weißt ja nicht mal, was letzte Nacht vorgefallen ist, du Egoist!“, rief Sandra und war total sauer auf ihren Cousin. „Sandra... doch nicht vor den Kindern“, sagte Géraldine. Siegfried musste lachen. „Antworte gefälligst darauf! Du brauchst nicht so tun, als würdest du mich nicht hören und deinen Kaffee schlürfen!“ „Ich kann dich sehr gut hören, Sandra, aber erspare mir bitte den Stress. Schließlich sind hier Kinder anwesend“, entgegnete der Drachen-Meister. „Jaja, immer nur Ausreden haben. Dir ist nicht mal klar, dass du mit mir und Géraldine gleichzeitig geschlafen hast. Und es hat mich echt nicht gewundert, dass du schwach wurdest. Das ist ein Zeichen dafür, dass du es einfach nicht lassen kannst, mit jüngeren Mädels Sex zu haben“, sprach Sandra. „Sandra, bitte! Hör auf, vor den Kindern mit Siegfried zu streiten!“, beschwerte sich die Pilotin und wollte ihre Lebensgefährtin beruhigen, aber die Drachen-Trainerin ließ es nicht zu. „Mich kotzt dein Verhalten an, Siegfried. Du wirst es nie lernen. Ich warne dich, kommt es nochmal vor, dass du Géraldine, Carina oder Violetta was antust, dann wirst du mich kennenlernen. Dann bist du nicht mehr Großvaters Liebling! Das ist meine letzte Warnung an dich!“ Mein Halbbruder starrte Sandra mit einem wortlosen Blick an und wendete sich ab. „War mir klar, dass du nichts dazu sagst. Géraldine... nimm die Kinder und mach dich bereit, damit wir wieder zurück in die Villa gehen.“ Die Arenaleiterin von Panaero City tat das, was ihre Lebensgefährtin ihr verlangt hatte und nahm die Kinder. Daraufhin verließen die Trainerinnen mit den Kindern Siegfrieds Wohnung und machten sich auf dem Weg zu unserer Villa. Siegfried hatte kein schlechtes Gewissen bei Sandras Vorwürfen und kümmerte sich nicht darum.
Nach dem Mittagessen bereitete ich mich mit Milza auf unsere Abreise vor. Ich war zum ersten Mal wieder ganz aufgeregt, da meine letzte Reise mit Carina etwas lange her war. „Milza, bist du fertig? Wenn ja, dann können wir jetzt schon losgehen“, sprach ich. „Milza-za!“ Carina kam mit Venus auf uns zu und wollte mir viel Glück wünschen. „Hoffentlich kommst du heil nach Hause zurück“, sagte sie noch dazu. „Na sicher“, antwortete ich und gab ihr einen Kuss auf die Lippen, „So, dann machen Milza und ich uns mal auf dem Weg zum Drachenclan. Schließlich wollen wir Lysander nicht länger warten lassen.“ Plötzlich fing unsere Tochter an, laut zu weinen, als ich die Tür öffnete. „Anscheinend möchte sie nicht, dass du gehst“, stellte Carina fest. „Venus...“ Ich hatte ein ungutes Gefühl, als meine Tochter wegen mir weinte. „Ich bin auf Lysander angewiesen und ich kann den Auftrag einfach jetzt nicht absagen. So leid es mir für unsere Kleine tut...“ „Ist mir schon klar. Ich werde sie schon beruhigen“, entgegnete meine Frau. „Vielen Dank. Also dann... bis die Tage!“, rief ich und verließ mit Milza die Villa. Venus' Heulen war noch lauter und ließ sich schwer von Carina beruhigen. Mit gemischten Gefühlen ging ich in Richtung Innenstadt, wo sich auch der Drachenclan befand.

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Kapitel 309: Violetta in Liebesrausch!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 29 Jul 2014 - 7:53

Kapitel 309: Violetta in Liebesrausch!

Venus gab keine Ruhe, da sie ihren Vater Kai sehr vermisste. Selbst sie zu trösten oder sie zu füttern brachte bei ihr nichts. „Anscheinend hängt Venus sehr an Kai, kann das sein?“, fragte mich Kalem. „Sieht so aus und leider weiß ich nicht, wie ich sie beruhigen soll... Kai ist eben vor einigen Minuten rausgegangen und kaum hat er die Villa verlassen, schon fing Venus plötzlich an, laut zu weinen“, sprach ich und hatte echte Schwierigkeiten mit der Kleinen. „Vielleicht könnte ich ja behilflich sein. Mit Violettas Bruder Nick kam ich eigentlich auch ganz gut klar, als er endlos am weinen war“, sagte der 19-Jährige. „Na, wenn du meinst, auch Venus zu beruhigen. Versuch es mal, vielleicht gibt sie ja bei dir Ruhe“, dachte ich und kümmerte mich um das frühe Abendessen, was ich geplant hatte. Vorsicht nahm Kalem mir Venus ab und gab sein bestes, um sie endlich zu beruhigen. Zwar war dies keine leichte Aufgabe, aber der Trainer aus Kalos dachte nicht daran, aufzugeben. Es dauerte nicht lange und Kalem konnte Venus tatsächlich beruhigen und legte sie auf die Kuscheldecke hin, die auf dem Fußboden im Wohnzimmer lag. „Vielen, lieben Dank!“, bedankte ich mich bei den 19-Jährigen. „Ach, nichts zu danken. Hab ich doch gern gemacht“, entgegnete Kalem und freute sich für mich, „Hoffentlich weint sie nicht jetzt wieder los.“ „Zur Not gebe ich ihr eben ihren Schnuller“, sprach ich und ging zu meiner Tochter, um ihren pinken Schnuller zu geben, „So, das war's. Jetzt mache ich für uns alle das Abendessen.“ Der Trainer aus Kalos nutzte noch die Zeit, um bei seiner Verlobten Violetta vorbeizuschauen.
In der Zwischenzeit war Violetta mit ihrem Aussehen beschäftigt und durchsuchte wie verrückt ihren Kleiderschrank. Sie konnte sich nicht entscheiden, was sie an Kleidern anprobieren wollte. „Ohje... was mach ich nur... mir passen nicht mal die hautengen Sommer-Tops nicht mehr, obwohl ich gerade mal in der dreizehnten Schwangerschaftswoche bin. Hätte ich mal daran gedacht, im Einkaufszentrum noch nach neuen Oberteilen für mich zu schauen...“, seufzte die 18-Jährige und warf sämtliche T-Shirts, Jeanshosen, Röcke und Blusen aus ihrem Schrank. In dem Moment betrat ihr Verlobter ihr Zimmer und wurde unbeabsichtigt von ihren Klamotten abgeworfen. „Hey, Vio. Was machst du da?“ „Oh, Kalem! Ich habe dich jetzt nicht erwartet. Sorry, dass du hier mitten in meiner Unordnung stehst“, entschuldigte sich Violetta und wollte ihre ganzen Kleider wieder in den Schrank aufhängen. „Soll ich dir helfen?“ „Nein, nein. Es geht schon, aber trotzdem danke.“ Die schwangere Trainerin räumte ihre zerknüllten Kleider in den Kleiderschrank ein und fühlte sich in Kalems Anwesenheit nicht sehr wohl. „Ich wollte mir ein Top raussuchen, was ich über meinen Bauch anziehen kann, aber leider passen alle meine Oberteile mir nicht mehr so richtig... wegen der Schwangerschaft.“ „Das tut mir sehr leid... aber leider ist das so, dass dein Bauch durch die Schwangerschaft größer wird. Aber ich kann dir gerne auch einige T-Shirts und Hemden von mir ausleihen“, schlug Kalem vor. „Echt? Das ist sehr nett von dir“, bedankte sich die 18-Jährige und umarmte ihren Verlobten, „Sag mal, was hast du wieder mit deiner Frisur gemacht? Die sieht ja echt ganz zerzaust aus.“ Sofort kümmerte sich die liebevolle Trainerin um die Frisur von Kalem und kämmte diese mit einen speziellen Kamm, den sie aus ihrem Styling-Koffer herausholte. „Hast du noch am Abend was vor?“, fragte der 19-Jährige. „Eigentlich wollte ich heute früh schlafen gehen. Und mein Pokémon-Ei möchte ich noch heute nach Hause in Kalos abschicken, da ich hier noch viel um die Ohren habe, du weißt schon, Carina mit dem Baby helfen und bei den Pokémon, da Kai auf einer Forschungsreise ist“, antwortete Violetta und zeigte auf ihr Paket, worin sie ihr Pokémon-Ei vom Drachen-Festival eingepackt hatte. „Ach so, okay.“ „Wieso fragst du mich das eigentlich?“, wollte die schwangere Trainerin wissen. „Nur so“, gab Kalem als Antwort und fand es toll, wie seine Verlobte ihn die Frisur zurecht kämmte. Nachdem Violetta mit den Kämmen fertig war, wollte sie schnell ins Pokémon Center gehen, um von dort aus ihr Pokémon-Ei nach Kalos schicken zu lassen. Kalem begleitete sie dabei und kamen dann noch rechtzeitig vor dem Abendessen wieder.
Während Drake und Nicole den Tisch deckten, kümmerte sich Violetta um Emolga und Yoshi, die sie mit speziellen Pokémon-Futter fütterte. „Das Essen ist gleich fertig!“, rief ich. In dem Moment kamen Sandra und Géraldine samt den Zwillingen zu uns in die Villa zurück und hatten momentan keinen Hunger auf das Abendessen, da sie bereits in einem Imbiss gegessen hatten. Sie gingen direkt in Sandras Schlafzimmer und wollten schon schlafen gehen. Mich hatte es neugierig gemacht, warum die beiden Arenaleiterinnen so lange mit den Kindern unterwegs waren, aber ich ließ die beiden in Ruhe, da sie schon ziemlich erschöpft aussahen. „So, wir können jetzt Spaghetti mit leckerer Bolognesesoße essen“, sagte ich und füllte jeden Teller voll mit dem Essen. Am Tisch herrschte die volle Ruhe, da Kai nicht da war, um irgendeinen Spruch auszusetzen, wie er es sonst immer beim Essen tat. „Wann kommt Kai wieder?“, wollte der 17-Jährige Drake wissen. „In ein paar Tagen erst“, antwortete ich. „Das ist echt voll blöd, dass Kai uns einfach im Stich lässt. Nur wegen einer blöden Forschungsreise. Er soll wieder nach Hause kommen!“, rief Drake und war sauer. „Du weißt, dass Kai auch mal seinen Pflichten als Drachen-Meister nachgehen muss. Außerdem tut er es für einen guten Zweck. Er hilft Lysander bei der Forschung, viele unbekannte Geheimnisse der Drachen zu lüften“, entgegnete ich und fütterte nebenbei Venus, die momentan nicht am weinen war. Kalem vermisste zwar auch seinen besten Freund sehr, aber er hatte beim Abendessen große Gefühle für seine Verlobte Violetta, die nichtsahnend ihren Teller leer aß. Er erinnerte sich dabei an seinen One-Night-Stand mit ihr und würde am liebsten einen so schönen Moment nochmals wiederholen, aber leidenschaftlich und verliebt. „Habe ich jetzt einen neuen Papa?“, wollte der zweijährige Drake wissen, da er nicht verstand, was eine Forschungsreise war. „Nein, mein Schatz. Papa ist nur für ein paar Tage weg, im Urlaub. Er macht es sich mit Milza schön“, erzählte ich unserem Sohn. Er glaubte, dass sein Vater wirklich im Urlaub war, aber ob man die Forschungsreise als echten Urlaub bezeichnen würde, war sehr fraglich. „Stell dir einfach vor, dass Kalem dein Ersatzvater wäre, ja? Er hat ein gutes Händchen für Kindererziehung.“ „Kalem ist aber nicht so wie Papa!“ Der 19-Jährige fühlte sich dabei nicht beleidigt, da er mit was anderem beschäftigt war.
Nach dem Abendessen räumten wir alle gemeinsam die Küche auf. Leider war das Abendessen für alle nicht besonders toll, da Kai gefehlt hatte. Er würde sonst immer gute Laune am Tisch verbreiten. Wir mussten jetzt einige Tage ohne Kai auskommen. Nicole und Drake brachten die Kinder ins Bett, während Violetta in ihrem Zimmer verschwand, um sich noch für eine Weile vorm Spiegel zu betrachten. Kalem half mir freiwillig beim Reinigen des Tisches und merkte nichts von seiner Umgebung. Er war immer noch in seinen Gedanken zu seiner Verlobten sehr vertieft. „Kalem? Du putzt jetzt gerade an der selben Stelle. Geht es dir gut?“, wollte ich wissen und räumte das schnell gespülte Geschirr in die Küchenschränke ein. „Oh, merke ich erst jetzt. Danke“, fiel dem 18-Jährigen auf, „Ja, es geht mir bestens. Ich war nur mit den Gedanken ganz woanders.“ „Kai wird wiederkommen. Ich weiß, wie schwer es dir fällt, die häuslichen Aufgaben von ihm zu übernehmen, aber es ist nur auf begrenzte Zeit.“ „Ist mir schon klar. So schwer werden die Aufgaben ja nicht sein, oder?“ „Haha, da wird noch einiges auf dich zukommen. Für dich heißt es nicht nur dein Zimmer in Ordnung bringen... du musst putzen, das Essen kochen, einkaufen, die Pokémon versorgen, die Windeln von Venus wechseln... und da passt es auch gut, da du in einigen Monaten selbst für ein eigenes Kind sorgen wirst“, sprach ich. „Stimmt. Du kennst mich ja, ich sorge immer für Ordnung und kümmere mich gerne um uns allen hier. Verlass dich drauf“, entgegnete Kalem mit einem Augenzwinkern. Nach wenigen Minuten waren wir beide mit der Küche fertig und ich bereitete mich fürs Schlafen vor, was auch der Trainer aus Kalos tat.

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Kapitel 310: Auf der Suche!

Beitrag von Reshikrom am Mo 11 Aug 2014 - 13:45

Kapitel 310: Auf der Suche!

Kurz vor Mitternacht machte ich mit Lysander, Markus, Julia und Lilia auf dem Weg zum geheimen Ort, wo Zygarde angeblich einen Schatz bewachte. Die Ass-Trainer fanden vorher im Drachenclan neue Informationen von dem legendären Pokémon aus der Kalos-Region. Mein Adoptivvater bat mich um Hilfe, damit ich mit Zygarde reden konnte. Mit einem Motorboot fuhren wir vom Twindrake-Hafen aus ins weite Meer in Richtung Norden der Einall-Region. Unterwegs recherchierte Markus mit seinem Laptop die Koordinaten der Seekarte, wo unser aktueller Standpunkt war, während Lysander mir weiteres über die Forschungsreise erzählte. „Der Drachenclan ist sehr interessiert an den Daten von Zygarde, da es ein besonderes Pokémon ist. In der Sage der Kalos-Region soll es Yveltal und Xerneas mit seinen Kräften beruhigt haben, als der Krieg lief. Seine Kraft teilte es mit einem besonderen Schatz, der sich Auragold nennt, das seine Typkombinationen Boden und Drachen verstärkt. Dieser Schatz ist schwer zu finden und für viele Forscher wertvoll. Der Tempel, der sich auf einer weitentfernten Tropeninsel befindet, soll den Schatz besitzen, aber Zygarde lauert dort und wird alles geben, um sein Heiligtum zu schützen“, erzählte der Arenaleiter von Twindrake City. „Das Auragold also. Ich bin mir sicher, dass der Drachenclan damit viel erreichen wird, wenn wir die Notizen davon haben“, sagte ich. „Nicht nur das. Für meinen Drachenclan ist es überaus wichtig, dass meine Schüler und Studenten dadurch mehr über die Geheimnisse der Drachen-Pokémon erfahren. Leider gibt es auf dieser Welt nur sehr wenige Trainer, die sich für Drachen-Pokémon interessieren“, entgegnete Lysander. „Das ist wirklich sehr schade...“ Nach einer Weile erreichten wir die geheimnisvolle Tropeninsel, die sich mitten im Ozean befand. Wir stiegen aus dem Motorboot aus und fingen an, am Strand unser Lager aufzuschlagen, da Lysanders Studenten noch was recherchieren mussten. In der Zeit fütterte ich mein Milza mit einem speziellen Drachen-Keks und schaute mir die Umgebung an. Nichts als hohe Palmen und anderen Bäumen konnte man sehen. Die Hitze dort war noch nicht zu spüren. „Lysander! Ich habe den Tempel ausfindig gemacht!“, rief Markus und zeigte dem Arenaleiter die Übersicht der Karte von seinem Laptop. Auf dem Bildschirm hatte der Ass-Trainer eine Markierung angelegt, wo wir am schnellsten zum Tempel kommen würden. „Sehr gut. Dann hoffen wir mal, dass uns auf dem Weg dorthin nichts auf uns zukommen wird“, sagte Lilia freudig. „Warten wir es erstmal ab. Wir sollten uns ausruhen“, sprach Lysander. Am liebsten würde ich selbst schon nach Zygarde suchen, aber ich wollte meinen Adoptivvater nicht enttäuschen.
Am Strand saßen wir alle zusammen am Lagerfeuer und aßen Sandwiches. Dabei merkte Lysander, dass ich etwas besorgt wirkte, da ich stark an meine Familie dachte. Mir war klar, dass Carina und die anderen ohne mich auskommen würden, aber Venus' Weinen brachte mir einige Schuldgefühle ein. „Machst du dir Sorgen um deine Tochter?“, wollte Lysander von mir wissen. „Ja...und auch die anderen fehlen mir sehr“, antwortete ich und nahm mir einen Schluck Limonade aus einer Flasche. „Du hast eine Tochter? Das wusste ich ja echt nicht!“, staunte Julia, „Du bist doch noch jung, um für ein Kind zu sorgen.“ „Ich habe auch einen zweijährigen Sohn“, erzählte ich, „Meine Frau und meine Kinder sind für mich sehr wichtig und bin froh, dass ich sie habe. Und ich fühle mich garnicht zu jung für eine eigene Familie. Ich habe das passende Alter dafür, egal, was andere denken.“ „Wahnsinn. Schon zwei Kinder in deinem jungen Alter“, staunte Markus. „Ich möchte ungern über meine kleine Familie was preisgeben. Also erspart mir bitte weitere Fragen über sie, ja? Tut mir den Gefallen.“ Ich mochte es überhaupt nicht, wie die Neugier von Julia und Markus stieg, als sie erfuhren, dass ich mit meinen zwanzig Jahren zwei Kinder hatte. Lysander und Lilia durften es erfahren, weil sie zum Teil zur Familie gehörten. „Sag mal, wie ist deine Beziehung zu deinen leiblichen Eltern? Ich weiß nur, dass du der Adoptivsohn von Lysander bist“, sagte der Ass-Trainer. „Also... ich habe keine Mutter und zu meinem Vater sage ich am besten nichts“, gab ich als Antwort und wollte den beiden Ass-Trainern nichts weiteres über meinen Vater erzählen, da mir ihre Neugier so langsam auf die Nerven ging. „Warum? Man müsste eigentlich einen guten Draht zu seinen Eltern haben“, stellte Julia fest. „Ist halt so. Er ist einfach nur ein Mistkerl, der mich nicht wollte.“ Julia und Markus waren verdutzt über meine Äußerung. „Das ist echt schade.“ „Tja, ich musste in meiner Kindheit selbst um mich kümmern und mit anderen elternlosen Kindern im Drachenclan aufwachsen. Zum Glück hat mich Lysander adoptiert und aus mir einen Drachen-Trainer gemacht. Ich war der beste Schüler des ganzen Clans, weil ich die besondere Gabe hatte, mit Drachen-Pokémon zu sprechen. Die Gabe wurde bei meiner Geburt festgestellt und ich bin anscheinend der einzige Mensch auf der Welt, der so eine Seltenheit in den Genen besitzt“, erzählte ich. „Und was ist mit deinen Kindern? Haben sie die Gabe auch vererbt bekommen?“, wollte Julia wissen. „Bei meinem Sohn weiß ich, dass er es nicht hat. Aber bei meiner Tochter weiß ich es leider nicht.“ Die Ass-Trainer waren sehr fasziniert von meiner besonderen Fähigkeit und waren froh darüber, dass ich bei ihrer Forschungsreise diese Gabe nutzen musste.
Es wurde Zeit, uns schlafen zu legen, damit wir am nächsten frühen Morgen die Tropeninsel erkunden konnten, um nach dem Tempel zu suchen. Mir fiel es schwer, die Augen zu schließen, während alle schon tief und fest schliefen. Ich starrte in den Nachthimmel und musste sehr stark an Carina und den anderen denken, die ohne mich in der Villa auskommen mussten. Venus' Weinen ging mir nicht aus dem Kopf und bei ihr hatte ich ein komisches Gefühl gehabt, als hätte sie sich große Sorgen gemacht, dass Zygarde mich vielleicht töten würde. Tief in meinen Gedanken hatte sie mir aber auch viel Erfolg gewünscht. Dabei stellte ich mir ständig die Frage, ob Venus vielleicht meine Gabe vererbt haben könnte. Plötzlich hörte ich eine hechelnde Stimme, die aus dem Regenwald kam. Ich horchte auf und konnte verstehen, dass die Stimme meinen Namen rief. „Kai... der Schatz... die Kraft...“ Diese Stimme sagte nur diese Worte, nichts weiter. Ich war neugierig und kam aus meinen Schlafsack heraus, um den Regenwald zu betreten. Ich wollte der Stimme folgen, aber leider verschwand sie, als ich den Wald betrat. „Zygarde... sag mir, was mit der Kraft deines Schatzes ist!“, rief ich und merkte, dass es um mich herum heiß wurde. Ich hörte nichts mehr und ging zurück ins Lager, um mich schlafen zu legen.
Am nächsten Tag standen wir früh auf, um mit der Forschung zu beginnen. Ich erzählte meinen Begleitern nicht, dass ich in der Nacht Zygardes Stimme gehört hatte. Wir packten unsere Sachen ein und betraten den tropischen Regenwald. Markus hatte sein Laptop direkt angeschaltet, um die Karte zu öffnen, um sich zu vergewissern, wo wir uns befanden. Die Route, die er markiert hatte, stellte den kürzesten Weg zum Tempel dar. „Diese Hitze ist echt schlimm!“, stellte Lilia fest und würde am liebsten wieder in die Großstadt zurückgehen. „Halte bitte noch etwas durch, Lilia. Die Forschungsreise ist uns allen sehr wichtig“, sagte Lysander. „Wahrscheinlich leben hier noch andere Pokémon außer das Zygarde“, glaubte die Ass-Trainerin. „Völlig unmöglich. Dafür ist dieser Ort viel zu unbekannt“, entgegnete Markus. Unterwegs hatten wir kein einziges Pokémon sehen können und um uns herum waren nur Bäume. Ab und zu mussten wir eine Pause einlegen, da uns die Hitze ziemlich schwach machte.

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Kapitel 311: Zygardes Intrige!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 12 Aug 2014 - 13:45

Kapitel 311: Zygardes Intrige!

„Das wird echt nicht so einfach sein, den Tempel bei dieser Hitze zu finden“, sprach Markus und nahm seine Wasserflasche zur Hand. Kai fühlte sich kein bisschen schwach und ging ein wenig mit seinem Milza durch den Wald weiter. „Komm aber sofort wieder zurück, wenn du den Tempel gefunden hast, ja?!“, rief Lilia ihn zu. Der Drachen-Meister zwängte sich durch die ganzen Bäume durch und ließ sich nicht von der Hitze ablenken. „Milza, Mil...!“ „Ja, Milza. Ich weiß, dass es falsch war, die anderen jetzt zurück zu lassen, aber ich höre eine leise Stimme, die mich dazu zwingt, allein zum Tempel zu gehen“, musste mein Mann zugeben und hatte volles Vertrauen zu seiner besonderen Gabe. Er bekam nur sehr leise die Stimme wieder mit, die immer nach jedem weiteren Schritt in Richtung Tempel etwas lauter wurde. „Kai... der Schatz... die Kraft...!“ Mein Mann hörte die selben Worte ein weiteres Mal wie in der letzten Nacht. „Zygarde spricht wieder zu mir. Ich habe das Gefühl, dass wir in der Nähe des Tempels sind, Milza.“ Als Kai den Wald hinter sich ließ, befand er sich auf einem sandigen Platz, wo auch der riesige Tempel stand. Um dem Tempel herum lagen versteinerte Säulen, die zum Teil zerstört oder auch nur einige Risse hatten. Kein einziges Pokémon war dort zu sehen, also war die Insel tatsächlich unbewohnt, außer von Zygarde. „Kai... der Schatz... die Kraft!“ Die Stimme von Zygarde war nun lauter als vorher. „Es wird Zeit, dass wir uns auf die Suche nach Zygardes Schatz begeben“, sprach der Drachen-Meister mit vollem Selbstbewusstsein und dachte nicht an seine Begleiter, die immer noch im Wald eine Pause einlegten. „Ich spüre, wie Zygarde mich in seinem Bann ziehen möchte.“ Milza merkte, dass sein Trainer mit langsamen Schritten zum Tempel ging und am Eingang stehen blieb. Der Gang, der in den tiefsten Raum des Tempels führte, war dunkel, aber weiter durch waren einige Flammen zu sehen, die den Gang erhellten. „Es geht los, Milza. Mach dich bereit auf den Hauptteil der Forschungsreise“, sprach mein Mann zu seinem Pokémon und betrat den Tempel. Mit vorsichtigen Schritten ging er durch den dunklen Gang und erreichte nach mehreren Metern einen riesigen Raum, der komplett aus purem Gold bestand. Auch viele Schätze aus echtem Gold, Silber und Platin lagen verstreut herum. Auch einige Rubine, Saphire und Smaragde fehlten nicht. „Das ist ja eine echte Goldmine!“, stellte Kai fest und untersuchte einige Stücke davon. Selbst Milza war von den ganzen Schätzen sehr fasziniert. Kai kam auf den Gedanken, einige dieser kostbaren Wertsachen als Andenken in seinen Rucksack einzupacken, um uns allen in der Villa reich zu beschenken. Milza fand ein goldenes Diadem, das mit einigen kleineren Diamanten verziert war. „Milza, Milza!“ „Stimmt, das würde Emolga sicherlich stehen“, stimmte Kai zu und packte das Diadem ebenfalls in seinen Rucksack ein. Der Drachen-Meister hatte einige der wertvollen Steine und Schmuckstücke sicher in seinem Rucksack verstaut und war bereit, weiter den Tempel zu erkunden, um Zygarde zu finden. Mit Milza auf den Schultern und mit vielen Wertsachen im Wert von über Milliarden von PokéDollar ging Kai weiter durch den Raum und betrat einen nächsten Gang, der ebenfalls von kleineren Flammen an den gemauerten Wänden beleuchtet war. Plötzlich hörte er hinter sich ein knackendes Geräusch, was dazu führte, dass sich aus dem Nichts der Raum, wo Kai und Milza die Wertsachen aufgesammelt hatten, und der Gang durch eine Mauer getrennt wurde, sodass sie nicht mehr rauskommen konnten. „Also den Rückweg hier können wir uns sparen“, sprach mein Mann und zeigte keine Angst, dass er und sein Pokémon im Tempel eingesperrt wurden. Milza stattdessen hatte etwas Angst, dass es und sein Trainer hier nie lebend rauskommen würden. Der Drachen-Meister war sich sicher, dass dieser Tempel noch einen anderen Ausgang hatte. Der Gang wirkte lang und wurde nach einigen Metern schmaler. Wieder hörte Kai die Worte von Zygarde: „Kai... der Schatz... die Kraft.“ Kai spürte nach einer Weile eine sehr merkwürdige Aura, die ihn sehr leicht umgab. Die Aura kam von Zygarde und war ein Zeichen, dass sich das legendäre Pokémon aus der Kalos-Region in der Nähe befand. Mein Mann rührte sich nicht, als die Aura seinen Körper umhüllte. Dabei hatte er ein sehr komisches Gefühl. Er fühlte sich plötzlich müde und seine Kräfte ließen nach. Milza merkte sofort, dass irgendwas nicht stimmte und versuchte, seinen Trainer auf den Beinen zu halten. „Milza-za!“ Ein hämisches Lachen kam hervor und trieb dem schillernden Pokémon in den Wahnsinn. Wie aus dem Nichts fielen Kai und Milza in ein tiefschwarzes Loch und landeten in einer von viel Sand befüllten Raum. „Milza, Mil...!“ „Keine Angst, Milza. Mir geht es gut, aber ich habe echt keinen blassen Schimmer, wo wir hier gelandet sind“, entgegnete Kai und fühlte sich auf einmal wieder fit. Die ganzen Sandberge hatten den Fall von Kai und Milza aufgefangen, sodass sie sich nicht verletzen konnten. „Wie schön, dass du gekommen bist, Kai. Ich habe dich schon erwartet“, sprach eine Stimme. „Zygarde! Zeig dich!“, verlangte der junge Drachen-Meister. Das Boden/Drachen-Pokémon kam aus einem Sandberg hervor und war von meinem Mann schwer beeindruckt. Milza schreckte zurück, als es das große Pokémon sah, während Kai ruhig blieb und abwartete, was Zygarde ihn zu sagen hatte. Zygarde sprach mit Kai telepathisch und hatte zunächst einen nicht gastfreundlichen Eindruck. „Kai Hydreigon... ich habe viel von dir gehört, als du die Kalos-Region bereist hattest. Mir war klar, dass du mich an diesem heutigen Tag ausfindig machen würdest, was dir auch gelungen ist. Aber leider endet hier auch dein junges Leben.“ „Was soll das heißen? Ich bin hier, um das Auragold genauer untersuchen zu können. Es ist ein besonderer Auftrag von meinem Adoptivvater, der die Informationen für seinen Drachenclan braucht!“, rief mein Mann und verstand nicht ganz, warum Zygarde so hart mit ihm sprach. „Es gibt einen Grund, warum ich mich hier am Rande der Einall-Region versteckt habe. Dein gieriger Vater, Lance Hydreigon, hatte es auf meinem Schatz abgesehen und suchte meinen alten Aufenthaltsort in der Omega-Höhle auf, um mir mein Auragold wegzunehmen... aber ich habe ihn eine Lektion erteilt! Genau, Er ist tot!“ Kai konnte es nicht glauben, was er da zu hören bekam. „Du hast meinen Vater umgebracht?!“ „Mir war klar, dass er seine Aufmerksamkeit durch meinen Schatz ergattern wollte, um als Held darzustehen, aber dadurch hat er meine Existenz gefährdet. Ich musste mir ein neues Versteck für mich und meinem Schatz suchen und habe diese Insel zu meinem Zufluchtsort gemacht. Dich hierher zu bringen hat mich dazu verleitet, dich ebenfalls umzubringen!“ „Einen Augenblick! Du glaubst doch jetzt nicht, dass ich genauso ein verrückter Typ bin wie mein Vater, der nur auf den Erfolg und der Anerkennung scharf ist? Nein, Zygarde! So ein Mensch bin ich nicht!“ „Wenn ich schon den Familiennamen Hydreigon höre, weiß ich, dass es sich um Leute handelt, die Drachen-Pokémon für ihre Zwecke ausnutzen!“ „Mein Name hat nichts mit kriminellen Machenschaften zu tun. Lance war der Boss von Team Dragon und ich habe seine Organisation beseitigt. Ich bin auch kein ehemaliges Mitglied von denen oder ähnliches... ganz im Gegenteil! Ich bin der Kai Hydreigon, den alle bewundern und ehren. Von mir hörst du nur positives!“ Zygarde war erstaunt darüber, was Kai erzählte. Das Pokémon hatte meinen Mann für einen Bösewichten gehalten und wollte ihn umbringen, wie es auch bei Lance tat. Trotzdem fühlte sich Zygarde kein bisschen sicher in seinem Zufluchtsort. „Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte der junge Drachen-Meister. „Es tut mir echt sehr leid, dass ich versucht hatte, dich zu töten. Ich merke schon, dass du tief in deinem Herzen eine große Liebe für Drachen hast. Leider fühle ich mich hier nicht mehr sicher und muss ein weiteres Mal untertauchen.“ Kai spürte, dass Zygarde Angst um seinen kostbaren Schatz hatte, deshalb schlug er folgendes vor. „Wie wäre es denn, wenn du mein Pokémon wärst?“ „Dein Pokémon?“ „Zwar halte ich momentan nicht viel vom Kämpfen, da ich mal eine Auszeit brauche, aber ich bin mir sicher, dass du bei mir in guten Händen bist. Und um deinen Schatz brauchst du dir auch keine Sorgen machen. Lysander wird deinen Schatz in seinem Drachenclan ausstellen, sodass jeder Schüler es bewundern kann.“ Zygarde war sich nicht sicher, ob er von einem Trainer Befehle erteilt bekommen oder doch lieber zurück nach Kalos sollte. „Du hast die Wahl“, sprach mein Mann. „Mir ist es wichtig, dass mein Schatz in Sicherheit ist, also werde ich dir meinen Schatz anvertrauen. Ich werde mich zurückziehen“, entschied sich das Pokémon. Der junge Drachen-Meister war mit der Entscheidung einverstanden, war aber auch enttäuscht, dass Zygarde nicht sein Pokémon sein wollte. Das legendäre Pokémon überreichte Kai das Auragold. „Pass gut darauf auf, Kai.“ „Das werd ich!“ Zygarde nutzte eine Attacke namens Bodengewalt aus, um Kai und Milza aus dem Tempel zu bringen. Daraufhin landeten die beiden wieder kurz vorm Regenwald, samt dem Schatz. Von dem Tempel war nichts mehr zu sehen. Kurz darauf fanden Lysander, Lilia, Markus und Julia den jungen Drachen-Meister und wunderten sich, wo er lange gewesen war.

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Kapitel 312: Die Rückkehr!

Beitrag von Reshikrom am Di 12 Aug 2014 - 19:35

Kapitel 312: Die Rückkehr!

Mit dem Auragold im Besitz machten wir uns am frühen Nachmittag auf dem Weg nach Twindrake City, um den Schatz im Drachenclan genauer zu untersuchen. Dabei berichtete ich noch dazu die Daten von Zygarde, die Markus auf seinem Laptop als Dokument speicherte. „Jetzt haben wir alles, was wir dem Drachenclan zeigen können, um die Schüler vieles über die alten Legenden der Drachen zu erzählen. Vielen Dank, Kai“, bedankte sich der Arenaleiter von Twindrake City bei mir. „Kein Problem, das habe ich doch gern gemacht“, entgegnete ich und gab Milza einen speziellen Drachen-Keks. Zwar war die Forschungsreise kürzer als geplant, aber Lysander konnte viele Informationen sammeln, die für den Lernstoff seines Drachenclans hilfreich waren. „Heißt das, dass ich jetzt wieder nach Hause gehen kann?“, fragte ich nach. „Ich werde das Auragold intensiver untersuchen lassen, von einigen Experten, die hier auch den Unterricht leiten. Es gibt nichts mehr, was du noch machen könntest“, antwortete Lysander. „Okay, alles klar. Dann würde ich sagen bis demnächst.“ Ich verließ mit Milza den Drachenclan und ging über den Hof, um zur Hauptstraße zu kommen, die uns zu unserer Villa führte. Ich war schon ganz aufgeregt auf zu Hause, da ich früher als geplant heimkehrte.
In der Villa herrschte Funkstille. Während Carina sich mit Kalem zusammen um die Kinder Venus und Drake kümmerten, waren Sandra und Géraldine mit den Zwillingen im Garten, um sich bei dem sonnigen Wetter zu entspannen. Der 17-Jährige Drake und seine Freundin Nicole waren in der Stadt unterwegs und Violetta war in ihrem Zimmer am telefonieren. Leise öffnete ich mit meinem Haustürschlüssel die Tür und ging mit leisen Schritten durch den Korridor, um meine Frau zu erschrecken. Leider knurrte in dem Moment mein Magen und Carina hatte mich bemerkt. „Willkommen zurück, Schatz“, sagte sie und kam auf mich zu, um mich zu umarmen. Ich war froh, wieder meine Familie zusehen, obwohl es nur ein ganzer Tag war, indem ich unterwegs war. „Na, wie war die Forschungsreise?“, wollte Kalem wissen. „Ganz gut“, gab ich als Antwort und ging in die Küche, um den Kühlschrank zu durchsuchen. Ich war nicht in der Verfassung, über meine kurze Forschungsreise zu erzählen, da mir mein Magen wichtiger war. „Endlich ist Papa wieder da!“, freute sich der zweijährige. Nachdem ich mir ein Stück Schokoladentorte aus dem Kühlschrank nahm, gesellte ich mich zu meinen Kindern, die im Wohnzimmer spielten. „Hey, da fällt mir ein, ich habe euch was ganz tolles mitgebracht“, sagte ich und nahm meinen Rucksack zur Hand. Ich öffnete ihn und griff hinein. „Schaut euch das an. Diese ganzen Wertsachen hier sind aus echtem Gold, Silber, Platin und auch die Rubine, Saphire und Smaragde.“ „Wow, Kai. Das ist ja echt schön!“, freute sich der 19-Jährige und schaute sich die kostbaren Schmuckstücke an. Milza gab Emolga das Diadem, was es selbst ausgesucht hatte. „Emo, Emolga!“ „Das Diadem steht dir ganz ausgezeichnet, Emolga“, sprach Carina und war völlig fasziniert. „Keine Sorge, es ist genug für alle da. Ich habe wie verrückt gesammelt, hehe.“ Kalem war von den Ringen mit den Steinverzierungen schwer begeistert und würde sich vorstellen, so einen als Ehering für Violetta zu verschenken. „Hier, Carina. Ich binde dir mal diese schöne Gold-Rubin-Kette um den Hals. Das besondere daran ist, dass der Rubin herzförmig ist“, sprach ich und bewunderte meine Frau, die dazu die Kette trug. „Vielen lieben Dank“, bedankte sie sich bei mir und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „So, Kinder. Ihr müsst auch gut mit den Wertsachen umgehen. Die sind nicht zum essen oder zum spielen geeignet, ja?“ Drake entschied sich für eine normale Goldkette ohne irgendwelche Anhänger, während Venus eine Goldkette mit einigen Rubinen, Saphiren und Smaragden bekam. Nachdem Carina und Kalem ihre Wertsachen nahmen, die sie ganz toll fanden, packte ich die restlichen Stücke in den Rucksack zurück und fing an, meine Schokoladentorte zu essen. Ich genoss das Familienleben wieder in vollen Zügen und war froh, dass ich mich in Ruhe entspannen konnte.
Am späten Nachmittag bereitete Carina mit Kalem zusammen das Abendessen vor. Es gab wieder ein leckeres Nudelgericht mit Reis, Hühnchen und Gemüse. In der Zwischenzeit unterhielt ich mich mit Sandra und Géraldine, die sich ebenfalls einige Wertsachen aussuchten. „Durftest du das überhaupt machen?“, wollte die Pilotin wissen, „Ich meine, das ist doch alles ziemlich wertvoll.“ „In dieser Kammer waren Berge von diesen Schätzen. Wer hätte denn dazu nein gesagt?“, entgegnete ich und fütterte Venus mit einer warmen Milchflasche. „Es war mir schon klar, dass du deine Gier dazu nicht zurückhalten konntest“, lachte Sandra und fand ein paar Saphir-Ohrringe. „Ein reicher Drachen-Meister muss halt das tun, was ein reicher Drachen-Meister eben tun muss, muahahaha!“ Auch Drake und Nicole bekamen mit, dass ich wieder anwesend war und suchten sich auch einige von den Wertsachen aus. „Krass! Wie konntest du dir so viele Schätze einsacken?!“, staunte der 17-Jährige. „Geil, ne?“, gab ich als Antwort und grinste dabei.
„Ich bin froh, dass Kai wieder zuhause ist. Endlich können wir wieder wie eine richtige Familie leben. Selbst Venus ist sehr zufrieden“, stellte Carina fest. „Das ist auch das wichtigste, dass die Kinder ihren Vater bei sich haben“, entgegnete Kalem und beneidete mich. Er konnte an nichts anderes denken als sein ungeborenes Kind und hatte mich als Vorbild, wie man eine tolle Familie großzog. Hoffentlich würde der 19-Jährige selbst für sein Kind ein toller Vater sein. „Ich freue mich schon auf den Tag, wo mein Sohn auf die Welt kommt. Ich kann es kaum noch erwarten, auch ein Kind großzuziehen“, sagte Kalem und beobachtete mich weiter von der Küche aus.
Beim Abendessen saßen wir alle zufrieden und aßen das leckere Nudelgericht mit den gesunden Beilagen. Auch Violetta erfuhr von meinem interessanten Andenken und suchte sich einige dieser Schmuckstücke aus. Ich erzählte von Zygarde und dem Auragold, das wie ein vergoldetes Milza aussah. Aber das spannende Thema war nur die ganzen wertvollen Wertsachen aus teurem Material. „Wie findet ihr sie? Stehen mir die schönen Saphir-Ohrringe?“, wollte Sandra von uns allen wissen. „Sie sehen klasse aus“, gab Géraldine zu. Daraufhin küsste sie ihre Lebensgefährtin. „Diese Schmuckstücke finde ich richtig schön“, sprach die schwangere Trainerin aus Kalos und bewunderte ihre vergoldeten Armreifen. Kalem war glücklich, dass seine Verlobte sich sehr über Kais Mitbringsel freute. „Und, Kai? Hast du dir vor lauter Angst in die Hosen gemacht?“, fragte mich Sandra. „Keineswegs. Die Reise war sehr gut“, gab ich als Antwort. „Sicher?“ Ich nickte. Die Drachen-Trainer war baff und hätte echt was anderes erwartet, zum Beispiel, dass ich feige und ängstlich war. „Hauptsache war doch, dass es sich gelohnt hat, den Schatz zu erforschen, oder?“, fragte die Pilotin. „So ist es!“ Beim Essen sah ich, wie mein bester Freund immer seine Liebste mit hastigen Blicken anstarrte. Für mich war es eindeutig, dass Kalem nach was schönem von Violetta verlangte, aber ich ließ die Vermutung erstmals für mich, bevor ich den 19-Jährigen darauf ansprach.
Nach dem Essen räumten wir alle gemeinsam die Küche wie gewöhnlich auf und machten uns alle direkt fertig fürs Bett. Im Schlafzimmer packte ich in meinem Kleiderschrank die Kleidungen, die ich unbenutzt bei der Forschungsreise mit hatte, zurück und musste Carina noch was wichtiges erzählen. „Lance wurde von Zygarde umgebracht“, sagte ich ohne zu zögern. Meine Frau legte gerade unsere Tochter Venus in ihrem Bettchen und konnte es nicht glauben. „Im Ernst?!“ „Ja, Zygarde hat es mir mitgeteilt. Mein Vater konnte wieder seine Gier nicht verkneifen und hatte vorgehabt, Zygardes Auragold zu stehlen, um seine Anerkennung von ganz Kalos wiederzubekommen, aber Zygarde konnte seinen Schatz noch gerade beschützen und tötete Lance. Dadurch musste Zygarde aber sein altes Versteck in der Omega-Höhle in Kalos aufgeben und war hier in Einall aufgetaucht.“ „Weiß Lysander davon?“, wollte Carina wissen. „Nein. Er war mit dem Auragold beschäftigt und ich wollte ihn deswegen auch nicht davon abhalten“, antwortete ich. Mehr zu dem Tod meines verhassten Vaters erzählte ich nicht, da ich nicht viel von Zygarde erfahren hatte. Schließlich legten wir uns auf unser großes Bett hin, kuschelten uns an und schliefen schnell ein.

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Kapitel 313: Verliebt, verlobt, versüßt!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 13 Aug 2014 - 17:05

Kapitel 313: Verliebt, verlobt, versüßt!

Es sind inzwischen zwei Monate vergangen. Im Mai war ebenfalls das Wetter sehr schön angenehm, sodass die Bewohner von Twindrake City in die Läden stürmten, um tolle Bademoden und andere Trends für die Sommermonate zu günstigen Preisen zu ergattern. Auch Violetta und Kalem hatten einen Grund zur Freude: Der nächste Frauenarzttermin stand an und auch Violettas Geburtstag stand vor der Tür, worauf sich beide sehr freuten. Als der Termin nun bevorstand, hatte ich mich freiwillig dazu erklärt, den beiden werdenden Eltern diesmal bei der Untersuchung beizustehen, da ich noch Kalem einen Gefallen tun wollte, was Violettas kommenden Geburtstag anging. Kai kümmerte sich derweil um unsere Kinder Drake und Venus. Sandra und Géraldine machten sich an dem Tag eine ruhige Entspannung im Garten, das heißt Sonnenbaden. Drake und Nicole spielten mit den Zwillingen zusammen in Drakes Jugendzimmer.
Vor dem Ultraschalltermin ging ich mit Violetta und Kalem ins Twindrake-Kaufhaus, um dort neue Kleidungen für meine Kinder und für mich zu kaufen. Auch die schwangere Trainerin brauchte dringend neue Tops. In einem Modegeschäft waren total angesagte Sommerkleidungen, die der noch 18-Jährigen sehr faszinierten. Für Kalem war es eher kein toller Fund, da er für Violetta ein ganz anderes Geschenk zu ihrem Geburtstag überlegt hatte, aber keine Kleidung. Nachdem ich ein paar Blusen für mich aus der Garderobe nahm, sah ich den 19-Jährigen, wie er verzweifelt überlegte. „Hast du hier was nettes für Vio gefunden?“, fragte ich. „Nein. Ich möchte ihr nicht weitere Kleider schenken, da sie ja schon so viele in ihrem Schrank hat“, antwortete Kalem, „Ich dachte eher an was persönliches.“ „Du hast doch jetzt nicht an einer Traumhochzeit gedacht, oder?“ „Nein, das ist doch Blödsinn. Außerdem habe ich noch keine Gedanken darum gemacht.“ Ich wollte dem Trainer aus Kalos unbedingt helfen, bis mir folgendes einfiel. „Hier. Kauf dir damit eine herzförmige Pralinenschachtel aus dem Süßwarenladen gegenüber. Du kennst ja Vio. Sie sagt niemals nein zu Schokoladenpralinen.“ Der 19-Jährige stimmte mir zu und verließ das Modegeschäft, um für Violetta die Pralinen zu kaufen. „Das nehm ich und das auch... oh, und das hier noch!“ Die schwangere Trainerin schnappte sich viele bunte Tops, die sie sah und bezahlte diese sofort an der vollen Kasse. Ich fand in der Kinderabteilung neue schöne rosa Strampler für Venus und einige hellblaue T-Shirts und Shorts für Drake. Auch einige Söckchen und Schuhe hatte ich gefunden und sie bezahlt. „Können wir schon gehen oder brauchst du noch was?“, wollte Violetta von mir wissen. „Ich hab alles, was ich brauche.“ Die 18-Jährige merkte nicht, dass Kalem plötzlich nicht mehr in der Boutique war, bis sie ihn schließlich sah, wie er den Süßwarenladen gerade verlassen hatte. „Okay, sollen wir jetzt zu meinem Termin gehen?“, fragte die Trainerin aus Kalos. „Klar. Nichts wie hin!“, rief Kalem sehr freudig. Wir verließen gemeinsam das Kaufhaus und machten uns auf dem Weg ins Pokémon-Center, wo Schwester Joy sehnsüchtig auf uns wartete.
Kai hatte einen fröhlichen Vormittag mit unseren beiden Kindern im Wohnzimmer. Mit der Hilfe von Milza und Emolga hatte er leichte Erziehungsmethoden, die spielerisch waren. Durch ein niedliches Tanzen der beiden Pokémon sollte Venus lachen und Spaß haben, aber sie fand es blöd, weil ihr Emolga nicht so sehr gefiel. „Okay, hier kommen die Kekse für euch!“, rief mein Mann und warf zwei Kekse hoch in die Luft. Milza und Emolga nutzten mithilfe unserer Couch im Wohnzimmer für einen höheren Sprung, um die Kekse mit viel Kunst zu schnappen. Während Emolga mit dem Keks noch durch den Raum glitt, landete Milza mit dem Keks im Maul talentiert vor Venus' Füßen. „Das war super!“, applaudierte der zweijährige Drake beeindruckt. „Milza, Mil...!“ Unsere Tochter freute sich ebenfalls und lobte Kais Pokémon besonders gut. „Es gefällt mir, wenn ich sehe, wie viel Spaß die Kleine hat“, sprach der junge Drachen-Meister und streichelte sein Milza. Auch mein Emolga bekam von meinem Mann eine Belobigung. „Jetzt habt ihr beiden sicher Hunger, oder?“, wollte Kai von unseren Kindern wissen. „Darf ich ein Käsebrötchen essen?“, fragte unser Sohn. Kai ging in die Küche, um für Drake ein belegtes Käsebrötchen und für Venus Apfelmus zu machen. Während sich der zweijährige konzentriert ein Bilderbuch über Drachen-Pokémon ansah, knuddelte Venus mit Milza, was Emolga recht eifersüchtig machte. Das schillernde Drachen-Pokémon merkte eine sehr überraschende Aura, die aus unserer Tochter kam. Sowas kannte es nur von seinem Trainer Kai. „So, hier hast du dein Käsebrötchen, mein Großer“, sagte mein Mann und gab Drake seinen Teller mit dem Käsebrötchen. Sofort nahm er direkt Venus auf seinem Schoß und fütterte sie mit dem Apfelmus. „Milza, Mil...!“ Milza war ziemlich aus dem Häuschen und sprang zu Kai auf die Couch. Auf einmal verlangte unsere Tochter, dass das Drachen-Pokémon nicht herumhüpfen sollte, was Kai echt verwirrte. Emolga knurrte vor lauter Eifersucht und musste mit ansehen, wie Venus Milza als ihr eigenes Pokémon behandelte. „Milza, was ist los mit dir?“ Venus wollte nun, dass es wieder auf die Couch hochspringen sollte, was es auch direkt tat. Der junge Drachen-Meister spürte bei unserer Tochter eine Aura, die er selbst in seinen Genen besaß. Venus fing an zu lachen, als sie Milza streichelte. „Kann das wirklich sein...?“ Mein Mann konnte es kaum glauben, als er Venus' gedankliche Stimme hörte. Sie sprach: „Sehr gut, Milza.“ „Ist was passiert?“, wollte Drake wissen. „Drake... ich glaube, deine Schwester ist was ganz besonderes. Sie kann tatsächlich mit Milza sprechen!“
„Mit dem Baby ist alles in Ordnung. Die Herztöne sind okay und es sind keine Krankheiten zu erkennen“, stellte Joy fest und druckte das neue Ultraschallbild aus. Violetta war bereits in der zweiundzwanzigsten Schwangerschaftswoche und war mit den Neuigkeiten zufrieden. Auch Kalem war froh darüber, dass es dem Kind gut ging. Ich freute mich ebenfalls sehr für die beiden. „Komm bitte in vier Wochen wieder. Wenn was sein sollte, meldest du dich schnell bei mir, ja?“ „Okay, alles klar. Dann bis zum nächsten Mal.“ Wir verließen das Pokémon-Center und warfen vor dem Eingang des Gebäudes einen Blick auf das neue Ultraschallbild, wo man deutlich alle Merkmale des Babys sehen konnte. „Unglaublich, wie groß unser Baby geworden ist“, staunte Kalem und war schwer beeindruckt. „Ohh, ich will unbedingt jetzt unseren Sohn in die Arme haben!“, rief Violetta ziemlich hektisch und konnte es kaum noch erwarten. „Leider dauert es noch einige Wochen“, entgegnete ich. „Das dauert mir aber trotzdem zu lange!“, rief die 18-Jährige. „Die Geduld zahlt sich aus“, lachte ich. Nach einer kurzen Weile machten wir uns auf dem Weg zur Villa, um den anderen von den Neuigkeiten zu Violettas und Kalems Baby mitzuteilen. Dabei wussten wir nicht mal, dass wir von Siegfried heimlich belauscht wurden. „Warum, Violetta...? Warum...?“, fragte er sich ständig in seinen Gedanken und musste an die schwangere Trainerin denken. Der Drachen-Meister hatte in der Zeit, wo wir nichts mehr von ihm mehr gehört hatten, viel über sich nachgedacht, aber die kurze Affäre mit Violetta hatte seine alten Gefühle für sie erweckt. Nun plante er, die Trainerin aus Kalos ganz für sich allein zu gewinnen, um sich an Kalem zu rächen. Sein Hass auf ihn war größer denn je, da er glaubte, Kalem sei Schuld für seinen Rauswurf aus der Villa.
Zuhause in der Villa angekommen zeigten wir Kai das Ultraschallbild von den Trainern aus Kalos. „Wie süß!“, stellte mein Mann fest, als er sich das Bild ansah, „Schaut mal, es sieht so aus, als würde es euch zuwinken.“ „Echt...? Tatsächlich!“, staunte Violetta und hatte es nicht bemerkt. Von all der Aufregung bekam die schwangere Trainerin die Lust, ihre neuen Tops anzuprobieren und ging schnell in ihr Zimmer, um dies zu tun. Dabei ließ sie das Ultraschallbild bei ihrem Verlobten. „Violetta ist irgendwie heute schräg drauf“, stellte der zweijährige fest. „Das liegt daran, dass sie total im Babyfieber ist“, entgegnete ich. Der Anblick seines Sohnes auf dem Ultraschallbild brachte Kalem ganz auf andere Gedanken, die mit seiner Verlobten zu tun hatten. „Ich werde das Bild jetzt eben ins Fotoalbum stecken“, sagte der 19-Jährige und hatte vor, in seinem Zimmer zu gehen. Er ging die Treppen hoch und sah, dass bei Violetta die Zimmertür noch etwas offen stand. Er beobachtete heimlich seine Liebste, wie sie vorm Spiegel die neuen Tops vor ihrem Körper hielt. Dabei wurde er schwach und würde am liebsten mit ihr noch etwas unternehmen, bis er plötzlich von Kai überrascht wurde. „Deine Süße kann einen wirklich den Kopf verdrehen, wa?“ „Ähm... ja, stimmt.“ Kalem versuchte vor seinem besten Freund nicht als Versager darzustehen, da er sich ertappt fühlte. „I-ich hatte nicht vor, meine eigene Verlobte zu spannen, ja. Nicht, dass du mich jetzt für einen Perversen hälst...“ „Nein, nein! Ich bin manchmal auch etwas erregt, wenn ich sehe, wie Carina sich umzieht. Was heißt etwas? Sehr sogar. Hehe, du kannst garnicht glauben, was in meiner Buchse vorgeht, muahaha!“, lachte mein Mann und führte den 19-Jährigen in dessen Schlafzimmer, um mit ihn das neue Ultraschallbild in sein Fotoalbum zu stecken. „Warum erzählst du mir das überhaupt?“, wollte Kalem wissen und suchte an seinem Schreibtisch nach dem kleinem Fotoalbum, was er gemeinsam mit Violetta für das Baby angelegt hatte. „Bro, es ist doch offensichtlich, dass du Lust hast, ihr einen geilen Sex zu schenken... also als Geburtstagsgeschenk. Ich hab dich immer beim Essen gesehen, wie du sie verliebt angeschaut hast. Sowas fällt auf.“ „Echt? War ich wirklich so auffallend?“, fragte er nach. „Ja, aber du brauchst dich nicht zu schämen. Sex ist was ganz tolles. Siehe es als ein Abenteuer in der festen Beziehung. Du und Violetta... boah, da kommen schon die Kopfkinos!“, rief der junge Drachen-Meister und wollte somit den 19-Jährigen Mut geben. „Kai, zum letzten Mal. Ich halte nichts von Sex. Das an meinem Geburtstag war nur ein One-Night-Stand und liebe Violetta auch ohne Sex“, sprach Kalem. Kai merkte, dass sein bester Freund log. Er wusste genau, warum er seit der Verlobung der beiden total verliebt war und nach was spannendem verlangte. „Bro, überlege es dir ganz genau. Bei eurem One-Night-Stand habt ihr auch sicher echt lange gebraucht, weil es euch Spaß gemacht hat. Ich bin ein ehrlicher Mensch, das weiß du, und ich möchte dir immer bei solchen Themen behilflich sein. Es muss dir auch nicht peinlich sein.“ „Danke, Kai. Du könntest recht damit haben. Ich fühle mich seit der Verlobung echt von Violetta angezogen und habe immer diesen Drang. Vielleicht sollte ich es wirklich mal versuchen, mit ihr wieder zu schlafen... aber ein bisschen Angst davor habe ich, wenn ich ehrlich bin“, musste der 19-Jährige gestehen. „Ja, beim zweitem Mal Sex ist es ganz anders als bei eurem ersten Mal. Da kommen richtig viele Gefühle ins Spiel, anstatt ein Glas Champagner.“ Kalem fühlte sich immer noch etwas unwohl und musste darüber nachdenken. Kai ließ ihn in Ruhe und verließ sein Schlafzimmer. Als Kalem das Fotoalbum fand und direkt das neue Ultraschallbild dort hineinsteckte hatte er Angst davor, dass er Violetta und ihr ungeborenes Baby beim Sex verletzen würde. Er dachte an Kais Worte nach und musste eine Entscheidung treffen, die ihm sehr schwer fiel.

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Kapitel 314: Der schöne Moment im Leben

Beitrag von Reshikrom am Do 14 Aug 2014 - 16:35

Kapitel 314: Der schöne Moment im Leben

Am späten Nachmittag aßen wir alle gemeinsam leckeren Vanillepudding, da wir keine Lust hatten, an dem Abend das Abendessen zu kochen. Für den kommenden, heißen Sommer tat Pudding für uns alle ganz gut, verfeinert mit vielen Klecksen Sahne. Violetta schwärmte dabei sehr für ihre Babykugel und ihrem bevorstehendem neunzehnten Geburtstag. Mit voller Freude plante sie mit uns zusammen ihre Vorstellungen für ihren kommenden neuen Lebensabschnitt einer neunzehn Jährigen. „Ich wünsche mir eine tolle Pool-Party, wie wir es bei Kalems Geburtstag gemacht haben, aber mit einer leckeren mehrstöckigen Sahnetorte mit rosa Zuckerguss und Marzipanrosen.“ Die noch 18-Jährige hatte viele schöne Vorstellungen und wünschte sich haufenweise Süßkram, wie ihre Lieblingskuchen am Stiel: Cake-Pops. Kalem fand die ganzen Planungen zwar toll, aber er hätte sich für seine Verlobte eine ruhige Feier gewünscht. „Jetzt habe ich was! Eine Sahnetorte mit Cake-Pops! Ohja, das will ich!“, rief Violetta total aufgeregt. „Das sind echt leckere Wünsche, aber viel zu teuer für meinen Geschmack“, musste ich zugeben, „Ich kann zwar verstehen, dass du in deiner Schwangerschaft öfters Heißhunger-Attacken bekommst, aber durch soviel Zucker wirst du mehr Kilos an deinen Hüften bekommen.“ „Na gut, dann nur halt Cake-Pops“, entschied sich die schwangere Trainerin.
Nachdem wir uns nun an Violettas Geburtstag einige Vorschläge eingeprägt hatten, war es Zeit für die Kinder, ins Bett zu gehen. Mit Carina brachte ich unseren zweijährigen Sohn und unsere zwei Monate alte Tochter in ihre Zimmer, während Sandra und Géraldine die Zwillinge Dragan und Dominika ins Bett brachten. Wieder nutzte Violetta ihre Zeit, um sich vorm Spiegel zu bewundern. Sie probierte sämtliche neue Sommertrends aus, auch die, die sie vor kurzem gekauft hatte. Dabei störte ihr Babybauch keineswegs, auch wenn es ihr schwer viel, die schönen Tops über ihre großen Bauch überzuziehen. Mit eine schwarzen Leggins und einem Jeansrock konnte sie ihren Bauch teilweise bedecken. Sie spürte einen leichten Tritt ihres Babys und wunderte sich, warum es das tat. Kalem überraschte sie in ihrem Zimmer. „Oh, hey Kalem. Ich habe jetzt nicht damit gerechnet, dass du mich besuchen kommst“, wunderte sich die schwangere Trainerin, „Vielleicht hat ja deswegen das Baby wieder getreten.“ „Ich habe langsam das Gefühl, dass unser Kleiner immer Bescheid weiß, wann ich bei dir vorbeischaue, beziehungsweise bei euch“, vermutete Kalem. „Das ist echt sehr lieb von dir, aber wie du sehen kannst, bin ich gerade sehr beschäftigt“, entgegnete Violetta und zog sich zu ihrem Look ein paar schwarze Ballerinas an. Der 19-Jährige setzte sich auf das Bett seiner Verlobten und starrte vertieft ihren Körper an. Dabei kamen ihn wieder die Erinnerung hoch, als er sein erstes Mal mit Violetta in seinem Zimmer hatte. Er kam nicht von diesen Gedanken los, als er an der leicht betrunkenen Trainerin ihren erotischen Charme spürte, was er bisher nicht von ihr kannte. Violetta war bisher seine einzige feste Freundin und Beziehung. Vorher hatte er sich nicht für Liebe interessiert und auch seine Eltern meinten, dass er und Violetta füreinander geschaffen wären, was sich aber erst bei Violettas positiven Schwangerschaftstest herausgab. Erst dort waren die Gefühle der beiden füreinander zu erkennen. Zwar hatten die beiden viele Probleme in ihrer Beziehung, konnten diese aber schnell lösen. „Und was sagst du dazu?“, wollte die 18-Jährige von ihrem Verlobten wissen. Kalem war so sehr in seiner Erinnerung vertieft, dass er nichts mitbekam. „Kalem? Bist du am träumen?“ „Was, äh...? Oh, tut mir leid...“, entschuldigte sich der Trainer aus Kalos, „Ja, du siehst darin super aus.“ Violetta machte sich Sorgen um ihren Liebsten und setzte sich zu ihm auf die Bettkante. „Was ist denn los mit dir? Irgendwie bist du zu ruhig geworden. Hat es was mit mir zu tun?“ „Ich weiß, dass du dieses Thema hasst, aber es geht mir seit unserer Verlobung und auch in letzter Zeit nicht mehr aus dem Kopf. Ich rede von unserem One-Night-Stand an meinem Geburtstag...“, sagte Kalem und erwartete von seiner Verlobten eine vernünftige Reaktion. „Oh... ja. Hmm... das war echt blöd von mir, dass ich mich da so chaotisch verhalten habe. Dabei wolltest du mich doch nur ins Bett bringen, als es mir nicht gut ging. Und das habe ich nun davon... eine ungewollte Schwangerschaft. Das soll jetzt aber nicht negativ herüberkommen, schließlich ist unser Sohn unser Wunschkind, auch wenn ich es mir erst für ungefähr zehn Jahre vorgestellt habe.“ „Ich verstehe es ganz gut. Ich bin genauso aufgeregt wie du, auch wenn ich als Kerl die Schmerzen einer Frau nicht kenne, die ein Baby auf die Welt bringt.“ „Mama sagte mir immer, dass ihre drei Geburten harmlos und schmerzfrei seien, aber so recht glauben konnte ich es nie. Und jetzt erlebe ich es selbst so eine Erfahrung, wenn erst in einigen Monaten“, sprach die schwangere Trainerin. Kalem musste nach einer Weile lachen, aus irgendeinem Grund. „Weshalb lachst du denn jetzt?“, fragte Violetta verdutzt. „Kai hat mich zu etwas ermutigt, aber ich denke, du würdest das ablehnen“, gab er als Antwort. Die 18-Jährige hatte keinen blassen Schimmer, was Kalem damit meinte. „Kannst du mich bitte aufklären?!“ „Wie findest du es, wenn wir beide es mal wieder miteinander machen?“, schlug der 19-Jährige vor und dachte sich dabei, von seiner Verlobten ausgelacht zu werden. Die schwangere Trainerin war mit dem Vorschlag etwas zu unsicher, antwortete aber darauf mit einem Okay. Kalem war sehr erstaunt, dass Violetta ihn nicht die Vorwürfe machte, musste aber checken, dass er mit ihr eine glückliche Beziehung führte und der Sex eben dazugehörte. Es dauerte nicht lange und die beiden fingen an, sich zu küssen und sich zu umarmen. Daraufhin zogen sie sich ihre Kleidungen aus und verkrochen sich unter Violettas Bettdecke. Das gegenseitige Verwöhnen und das sonderbare Glücksgefühl zwischen den beiden brachte sie dazu, einen gefühlvollen Sex zu haben. Zwar gab es einige Probleme bei der Platzierung der beiden, aber trotzdem wollten sie es nicht so schnell beenden. Violetta saß auf Kalem und schämte sich nach einer Weile für ihren Körper, der sich durch die Schwangerschaft deutlich verändert hatte. „Kalem... ich kann echt nicht zu mir herunterschauen“, musste sie gestehen, „Ich fühle mich echt zu dick für sowas und meine Brüste sind schon fast so groß wie Kokosnüsse... komm, lass uns bitte die Plätze tauschen.“ Die beiden Trainer tauschten ihre Position und diesmal fühlte sich der 19-Jährige sehr besorgt. „Ich... ich kann es nicht. Wenn ich schon daran denke, wie mein Glied so nah an unserem Sohn rutscht... er wird sicher einen Trauma bekommen.“ „Gut, dann müssen wir nach einer anderen Stellung suchen“, sprach die Trainerin. „Können wir bitte eine Pause machen? Ich bin echt außer Atem.“ Mit einem Seufzer erlaubte Violetta ihrem Verlobten, eine Pause einzulegen und lagen lustlos und eng nebeneinander im Bett.

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Kapitel 315: Ein ganz anderer Geburtstag!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 15 Aug 2014 - 14:35

Kapitel 315: Ein ganz anderer Geburtstag!

Am frühen Abend wollte ich unsere kleine Tochter Venus ins Bett bringen, aber sie weinte laut und ließ sich nicht beruhigen. Kai war in der Zeit im benachbarten Badezimmer und bekam den Lärm nicht mit. Milza und Emolga schliefen diesmal nicht in unserem Schlafzimmer, da es für Venus das beste war, nicht gestört zu werden, da sie noch klein war. Nach einer Weile kam mein Mann aus dem Badezimmer und sah das Geschehen. „Ach, Kai. Die Kleine lässt sich einfach nicht beruhigen. Könntest du vielleicht sie schlafen legen?“ „Ich kann es gerne versuchen, aber ich wollte mir jetzt gleich noch die Haare föhnen“, antwortete der Drachen-Meister und nahm mir Venus ab, damit ich mich im Badezimmer duschen konnte. Zwar schrie unsere Tochter auch noch in Kais Armen, aber das legte sich, als mein Mann ihr ein Schlaflied sang, wo es sich um Milza handelte. Kai spürte, dass sich die Kleine dafür bedankte. Er legte sie sanft in ihr Bettchen, deckte sie mit der Kuscheldecke zu und sprach: „Träum was schönes, mein Engel.“ Der junge Drachen-Meister war sehr fasziniert von unserer Tochter, dass er vergaß, dass er sich eigentlich noch die Haare trocken föhnen wollte. Er fand es toll, bei ihr in der Nähe zu sein und sie beim schlafen zu beobachten. „Ich bin mir absolut sicher, dass aus dir eine wahre Drachen-Meisterin wird, Venus. Da ich nun deine Gabe kenne, die du von mir vererbt bekommen hast. Ich hatte schon gedacht, dass ich der einzige auf dieser Welt wäre, der mit den Drachen sprechen kann“, sprach Kai vor sich hin, „Ich wünschte, dass dein Bruder auch diese Gabe hätte.“ Mein Mann war froh, dass unsere Tochter ein besonderes Kind war. Er lag mit den Armen geschränkt an das hölzerne Gitter von Venus' Bettchen und war kurz davor, einzuschlafen, bis ich nach circa fünfzehn Minuten aus dem Badezimmer kam. „Kai? Bist du am schlafen?“, wollte ich wissen und rüttelte an seiner Schulter. Kai wachte auf und stellte fest, dass er kurz eingenickt war. „Ich wollte dir nur sagen, dass du jetzt deine Haare föhnen kannst.“ „Du hast echt lange gebraucht“, sprach mein Mann. „Es waren fünfzehn Minuten. Aber trotzdem danke, dass du die Kleine ins Bett gebracht hast“, bedankte ich mich. Dabei fiel mir auch auf, dass Venus sich relativ schnell beruhigt hatte, als Kai sie in seinen Armen gehalten hatte. „Sag mal, wie hast du es eigentlich geschafft, sie so schnell zu beruhigen? Sie hat doch ihren Schnulli nicht bekommen.“ „Carina... das, was ich dir jetzt sage, wirst du sicher nicht glauben, aber unsere Venus... sie kann mit Drachen-Pokémon sprechen, so wie ich“, erzählte mir der junge Drachen-Meister. Ich war völlig erstaunt über diese Nachricht. „Wie kannst du das wissen?“, wollte ich wissen. Kai teilte mir noch mit, dass er heute Vormittag unsere Kinder wie gewöhnlich Essen machte und er bekam mit, dass Venus telepathisch mit Milza kommunizierte und einige Befehle erteilte. Als er Venus immer auf dem Arm oder auf dem Schoß sitzen hatte, konnte er ihre Aura spüren. „Ich wollte es zunächst nicht glauben, aber auch Milza konnte dies bestätigen. Venus und Milza sind dadurch auch sehr gute Freunde geworden und die Kleine hat anscheinend auch große Interesse an Drachen-Pokémon.“ Ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte oder nicht. Da unsere Tochter noch so jung war, freundete sie sich mit Milza an. Kai hatte den Gedanken, dass aus ihr später eine echte Drachen-Meisterin sein würde. Ich war mir dabei nicht so sicher. „Venus ist noch klein und kriegt von all den Situationen nichts mit. Sie sollte jetzt noch nicht mit Drachen in Verbindung kommen.“ „Komm, geben wir doch die Chance dazu. Ich musste auch als kleines Säugling mit Drachen-Pokémon zusammen spielen. Drake kam auch mit meinen Drachen sehr gut klar und hat sogar sein eigenes Drachen-Pokémon bekommen. Außerdem ist Milza sehr zahm und kinderfreundlich, denn sonst würden die beiden keine Freundschaft schließen“, entgegnete mein Mann und konnte mich umstimmen. Nach der kleinen Diskussion über die Vorsicht unserer Tochter legten wir uns ins Bett und schliefen ein.
Während alle in der Villa schliefen, genossen Violetta und Kalem ihre Zweisamkeit in Violettas Bett. Die beiden kuschelten zusammen und freuten sich schon auf den kommenden Geburtstag der schwangeren Trainerin. Wieder hatten die zwei Sex und machten die ganze Nacht durch. „Findest du mich eigentlich noch sehr hübsch?“, wollte die noch 18-Jährige von ihrem Verlobten wissen und musste den Sex unterbrechen. „Natürlich finde ich dich hübsch. Du bist sogar wunderschön. Warum fragst du mich das?“, fragte Kalem nach. „Irgendwie fühle ich mich garnicht wohl in meiner Haut. Der dicke Bauch, diese ständige Müdigkeit, die großen Brüste... alles belastet mich voll. Ich wäre so gerne wie vor der Schwangerschaft“, wünschte sich Violetta und wusste genau, dass dies noch ein weiter Weg war, um ihre alte Figur zu bekommen. Der 19-Jährige fühlte sich schuldig und sagte daraufhin: „Wir beide werden es schon durchziehen. Mich belastet das zwar auch, aber das hindert jetzt mich nicht daran, mit dem Sex aufzuhören.“ „Ich liebe dich sehr, Kalem. Aber irgendwie kann ich mich nicht mit so einer dicken Kugel anfreunden. Ich passe nicht mal in meine Lieblingsshirts mehr rein“, jammerte die schwangere Trainerin. „Denk einfach positiv. Ich bin bei dir und vergiss nicht, wir schaffen das schon... gemeinsam“, entgegnete Kalem. Violetta war froh, dass sie sich voll und ganz auf ihren Verlobten verlassen kann und vergaß schnell ihre Sorgen um ihre Äußerlichkeiten. Zum Trost massierte der fürsorgliche Trainer die empfindlichen Brüste seiner Liebsten. Es war ein sehr tolles Gefühl. Dabei machten die beiden auch weiter mit ihrem erotischen Spiel und fühlten sich dabei kein bisschen müde, im Gegenteil. In dieser Nacht hatten sie echt viel Spaß miteinander. Violetta war ganz anders drauf und war so erregt, dass sie ungern wollte, dass Kalem aufhören sollte. Ihr Stöhnen war reizend, was auch den 19-Jährigen sehr gefiel.
Es vergingen einige Tage bis es endlich soweit war, dass Violettas Geburtstag stattfand. Ich hatte extra für ihren Geburtstag eine selbstgemachte Sahnetorte mit Schokosplittern gebacken, während Kai, Sandra und Géraldine sich um die Cake-Pops und die Geschenke kümmerten. Violetta und Kalem wichen sich den ganzen Tagen nicht von der Seite und verbrachten ununterbrochen viel Zeit miteinander. Auch ihr Sexleben war intensiver denn je. Mit einem schläfrigen Gefühl kam Kalem die Treppen herunter und setzte sich zu uns an dem Küchentisch. „Guten Morgen, Bro. Du scheinst ja echt einen tollen Schlaf gehabt zu haben!“, stellte Kai fest und hielt seinem besten Freund ein Cake-Pop mit Schokoladenguss unter die Nase. „Boah... ich fühle mich voll gerädert. Mein ganzer Körper ist steif...“, seufzte der 19-Jährige und würde am liebsten wieder ins Bett gehen, aber er brauchte dringend eine Tasse Kaffee für den Morgen. Seit dem Kalem mit Violetta ihren richtigen gefühlvollen Sex hatten, war der Trainer aus Kalos morgens müde und gereizt. Er schlief auch kaum noch in seinem Zimmer und übernachtete wegen der sexuellen Lust bei seiner Verlobten im Zimmer. Der junge Drachen-Meister machte für ihn eine Tasse heißem Kaffee fertig und war neugierig über die letzten Nächte, die Kalem und Violetta miteinander verbracht hatten. „Du scheinst ja, interessante Abenteuer in der Kiste zu haben? War es geil, mit Vio Sex zu haben? Ich sag's ja, Sex macht Spaß.“ „Kai... bitte! Ich habe die Nächte kaum ein Auge zugedrückt und ich habe kein Gefühl mehr da unten. Ich glaube, ich habe jetzt eine Sexpause verdient“, glaubte der Trainer aus Kalos. „Die hast du dir auch verdient“, sagte mein Mann stolz, „Trink deinen Kaffee und gehe danach unter die Dusche. Eine kalte Dusche tut immer morgens ganz gut.“ Nachdem der 19-Jährige seinen Kaffee leergetrunken hatte, ging er ins Badezimmer, um sich frisch für den heutigen Geburtstag seiner Verlobten zu machen.
Am frühen Nachmittag bereiteten wir alles für die Feier vor. Zwar wollten wir alle momentan nicht in der Schwimmhalle die Feier veranstalten, weil das Wetter sehr schön war. Schwimmen konnten wir noch später machen. Für die frischgebackene 19-Jährige war der Geburtstag äußerst wichtig und konnte sich nicht entscheiden, was sie sich dafür anziehen wollte. Auch ihre Frisur musste noch perfekt sein und auch ihre Schminke durfte nicht fehlen. Kalem fühlte sich wieder besser und half mir beim Tisch decken. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emolga!“ „Seit bitte vorsichtig mit dem Besteck!“, rief ich den beiden Pokémon zu, als sie gerade das Besteck auf dem Tisch verteilten. Kai hatte einen Eimer voll Eiswürfel bereit gestellt, um die Getränke darin kühl zu halten. Sandra und Géraldine brachten die Torte zur Terrasse, wo wir alles vorbereiteten. Nicole und Drake brachten die Cake-Pops mit. Die Kinder waren bereits festlich angezogen und ich legte extra noch eine Picknickdecke auf dem Rasen, damit sie darauf spielen konnten. „So, und wo bleibt das Geburtstagskind?“, fragte die Drachen-Trainerin. „Sie muss sich noch fertig machen“, gab Kalem als Antwort und schnitt die Torte in gleichgroßen Stücken auf. „Ich werde ihr helfen. Wir sind in einigen Minuten hier“, sagte ich und ging in die Villa hinein, um Violetta behilflich zu sein. Als der 19-Jährige fertig mit der Torte war, sah er, dass ein überraschender Besuch auf unserem Grundstück kam. Es handelte sich dabei um die Familie von Violetta und auch seine Eltern waren dabei. „Hallo miteinander!“, grüßte Violettas Mutter Luna sehr freudig. „Hey! Mit euch haben wir ja echt nicht gerechnet!“, staunte Kai. „Es ist doch eindeutig, dass Violetta Geburtstag hat. Deswegen sind wir ja auch hier“, sprach Carsten, Violettas kleiner Bruder. „Ich denke, Violetta wird sich freuen, euch alle wiederzusehen“, entgegnete mein Mann und zeigte den Familien die Plätze. Sandra und Géraldine stellten sich den Familien vor, da sie sich noch nicht kannten. Kalem war eher weniger erfreut, seine Eltern wiederzusehen. „Kalem, wie geht es dir? Du scheinst dich hier in Einall ziemlich gut eingelebt zu haben, oder?“, fragte ihn seine Mutter. „Ähm ja... ich habe ein sehr großes Zimmer, wo ich viel Platz zur Verfügung habe“, gab der 19-Jährige als Antwort.
Es dauerte ein Weilchen bis Violetta fertig war und ich mit ihr zur Terrasse ging. Freudig bemerkte sie, dass ihre Eltern und ihre zwei Brüder anwesend waren. „Mama! Papa! Carsten! Nick! Wie schön, dass ihr hier seid!“ Sie ging auf sie zu und setzte sich zu ihnen. „Alles Gute zu deinem Geburtstag!“, gratulierten wir alle gemeinsam. Die Familien bemerkten Violettas Schwangerschaft momentan nicht, da sie mit Torte essen und anderen Gesprächsthemen beschäftigt waren. Sie waren extra von Kalos bis hierher mit dem Schiff angereist, um nach Violetta und Kalem zu schauen. Noch am selben Tag mussten sie aber wieder zurück nach Kalos reisen. Plötzlich bemerkte Forrest Blackwell, Violettas Vater, den Verlobungsring an Violettas linken Ringfinger. „Sag mal, wirst du heiraten, Spatz?“, fragte der Professor aus der Kalos-Region. „Oh äh... ja. Aber erst später“, antwortete die 19-Jährige. Die Eltern waren beruhigt, konnten aber ihre Neugier dazu nicht ablegen. „Wer ist denn der Glückliche?“, wollte Kalems Vater wissen. „Es ist Kalem. Er hat mir den Antrag gemacht, vor ungefähr zwei Monaten.“ Die Begeisterung beider Familien war zu erkennen. Dennoch fiel ihnen nicht die Schwangerschaft auf, bis Carsten von seiner Schwester verlangte, dass sie ihn eine Flasche kalter Limonade überreichen musste. Sie stand auf und ging zu dem Eimer, der sich bei den spielenden Kindern befand. Als sie mit der kühlen Limonade zurückkam, machte der 13-Jährige eine verdächtige Bemerkung: „Warum versteckst du deinen Bauch so?“ „Wer? Ich? Ach, das tut echt gut, bei dieser Hitze, hehe“, gab Violetta lachend als Ausrede an und nahm wieder Platz. Luna kannte das Verhalten ihrer Tochter nicht und beobachtete sie, während sie die Flasche an Carsten weiterreichte. Kalem errötete leicht, als Carsten Verdacht schöpfte. „Wer will denn noch ein Stück Torte?“, wollte Kai wissen. Wir wussten, dass wir den Verdacht irgendwie durch was anderem ersetzen musste, um Kalem und Violetta nicht in Verlegenheit zu bringen. Die Gäste nahmen sich jeweils noch ein Stück Torte. Kalems Eltern hatten dabei ihr Rihorn-Jockey als Gesprächsthema und fingen mit dem Plausch an. Kai würde sich erschießen bei so einem langweiligen Thema, trotzdem wollte er nicht damit die Feier ruinieren.
Nachdem die ganze Torte aufgegessen wurde, war es Zeit, die Cake-Pops zu naschen. Dabei sprach Luna mich und Kai auf die spielenden Kinder an. „Sagt mal, wessen Kinder sind das? Von irgendwelchen Bekannten?“ „Die eineiigen Zwillinge sind meine Kinder“, sprach die Pilotin. „Ja und die anderen zwei sind unsere Kinder, von mir und Kai“, gab ich als Antwort. Die Gäste reagierten gelassen und freuten sich sehr für unser großes Glück. Besonders fand die Stylistin Géraldine sehr verantwortungsvoll, weil sie praktisch die Kinder allein ohne Siegfried großzog, aber Sandra als ihre Lebensgefährtin das Sorgerecht für die beiden auch besaß. „Ihr kommt sicher alle mit der Erziehung der Kinder gemeinsam klar, oder?“ „Ja, wir helfen uns alle gegenseitig“, antwortete ich. „Das freut mich sehr“, sagte Luna und lächelte. „Hey, Schwesterherz. Kannst du mir bitte meinen Becher mit Cola füllen?“, fragte Carsten und hob seinen Becher hoch. „Klar doch.“ Als Violetta ihrem Bruder seinen Becher mit der kalten Cola füllte, passierte ein kleines Missgeschick und Carstens Becher landete samt dem Getränk auf Violettas Kleid. „Oh nein! Mein schönes Kleid!“, rief die 19-Jährige total panisch. „Warte, ich helfe dir, irgendwie den Flecken rauszuwischen“, sagte ich und nahm mir eine Serviette, um den Flecken trocken zu reiben. Leider war der Colafleck zu hartnäckig und alle schauten dabei besorgt zu. „Ich muss mich umziehen. So will ich nicht weiter herumlaufen“, sprach die schwangere Trainerin. „Violetta, bist du etwa schwanger?“, wollte Carsten wissen. Violetta hatte keine andere Wahl als die Wahrheit nun zu sagen. Unter Tränen gestand sie schließlich: „... Ja, ich bin schwanger...“ Der Schock bei den Gästen saß ziemlich tief.

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Kapitel 316: Die Familienfehde!

Beitrag von Reshikrom am Sa 16 Aug 2014 - 13:44

Kapitel 316: Die Familienfehde!

Violettas Geständnis löste bei unseren Gästen viel Wirbel herbei. Sofort handelte Luna und tröstete ihre schwangere Tochter. Als Kalem auch noch zugab, dass er der Vater des Kindes war, bekam er von seinen Eltern direkt Vorwürfe gegen den Kopf geknallt. Das war's dann wohl mit einer friedlichen Geburtstagsfeier, hatte ich gedacht. „Wie konnte das eigentlich nur passieren? Ihr zwei seid doch noch viel zu jung! Und eine Hochzeit zu planen ist für euch auch viel zu früh!“, schimpfte Kalems Mutter Melissa. Der 19-Jährige versuchte, sich nicht einschüchtern zu lassen. „Das ist ein Grund, dass du wieder zurück nach Hause kommst, nach Kalos!“, drohte Kalems Vater Josh. Ich versuchte, mit Carina, Sandra, Géraldine, Nicole und Drake die Stimmung wieder auf den normalen Stand zu bringen, aber die Gäste verhinderten es. „Nein, ich bleibe mit Violetta hier in Einall! Ihr könnt mir nicht vorschreiben, was ich zu tun habe!“, brüllte mein bester Freund und geriet in Rage, „Ich bin alt genug, um für mich, Vio und auch für unser gemeinsames Kind zu sorgen! Seit ich hier in Einall lebe, habe ich mich selbstständig gemacht, aber ihr seid wie immer dagegen, vorallem jetzt, wo Vio eine schwere Zeit hat!“ „Wir hätten es wissen müssen, was du hier für einen Blödsinn machst, junger Mann. Es war eine schlechte Idee, dass du hierher gezogen bist, um was neues zu erleben“, entgegnete Melissa. „Ich weiß, dass es ein Fehler war, das bereue ich auch, aber Vio und ich haben uns für das Kind entschieden. Und glaubt mir, ich bin alt genug, um ein Kind  großzuziehen. Der Heiratsantrag war auch ein Wunsch von mir, um mit Violetta zusammen zu sein und mit ihr harte Zeiten durchzustehen.“ Kalems Eltern waren dagegen, dass ihr Sohn durch die Verlobung und dem Kind nur Schwierigkeiten in seinem Leben eingebracht hatte. „Die Verlobung hält nicht ewig. Du hast es nur gemacht, damit du bei dem Baby bist. Violetta ist dir egal!“ Während sie ziemlich hart auf diese Nachricht reagierten, fanden Violettas Eltern eher gelassen. Sie kümmerten sich um die verzweifelte Trainerin und konnten sie auch wieder beruhigen. „Liebling, wie weit bist du denn jetzt?“, wollte Luna wissen. „Ich bin fast in der 24. Schwangerschaftswoche. Kalem und ich bekommen übrigens einen Jungen“, gab Violetta als Antwort. „Ist doch schön“, freuten sich die Eltern der schwangeren Trainerin, „Wir wissen genau, dass du und Kalem es hinbekommen werdet. Schließlich habt ihr ja die Hilfe von Kai und Carina.“ „Danke, Mama. Aber Kalems Eltern gehen ziemlich hart mit ihn um... das gefällt mir nicht und ich möchte nicht, dass Kalem die Einall-Region verlässt. Das würde ich nicht verkraften.“ Ich merkte, wie traurig Violetta war, als sie sah, wie ihr Verlobter von seinen Eltern eine Standpauke nach der anderen erhielt. Deshalb mischte ich mich dort ein und regelte es. „Jetzt hört auf mit diesem Krach!“, brüllte ich und ging zwischen den 19-Jährigen und seinen Eltern, „Ihr merkt nicht mal, dass hier noch kleine Kinder anwesend sind. So, jetzt komme ich auf dem Punkt. Ihr wisst nicht, was ihr da eurem Sohn antut. Ihr versucht gerade, eine besondere Beziehung zu zerstören und auch eine Familie. Kalem hat sich all in den ganzen Monaten dafür bemüht, für uns alle zu sorgen und jetzt bekommt er in wenigen Monaten selbst Nachwuchs. Ich finde, ihr solltet eurem Sohn respektieren, da er ohne euch auskommt und sich selbst ausprobieren will.“ Kalems Eltern bekamen dadurch ein schlechtes Gewissen, aber trotzdem war ihr eigener Sohn sehr sauer auf sie. „Jetzt möchte ich, dass ihr euch entschuldigt und dann mein Grundstück verlässt. Die Party ist vorbei, so leid es mir auch tut. Auf Stress habe ich nie Lust!“ Melissa und Josh schwiegen. Für mich war es klar, dass sie niemals akzeptieren werden, dass ihr Sohn eine eigene Familie gründete. Ich musste die Eltern von meinem Grundstück rauswerfen. Durch den Streit war Kalem ziemlich überfordert und flüchtete ohne weitere Worte in die Villa. Forrest, Luna, Carsten und Nick wollten auch gehen und wünschten ihrer Tochter viel Glück in der Zukunft mit Kalem und dem Baby. Sie waren froh, dass Violetta bereit für eine eigene Familie war und dass es ihr sehr gut ging. Nach einer kurzen Weile verließen sie unseren Garten und Violetta fiel ein Stein vom Herzen, dass es doch noch gut ausgegangen war. Trotzdem machte sie sich große Sorgen um Kalem. „Er braucht seine Ruhe“, sagte Carina zu ihr. Aus einer fröhlichen Feier im Garten wurde nichts, deshalb räumten wir alle gemeinsam den Garten auf.
In der Zwischenzeit wollte die 19-Jährige nach ihrem Verlobten sehen, aber sie wusste, dass ihn der Streit mit seinen Eltern schwer zu schaffen gemacht hatte. Sie traf ihn in seinem Zimmer, wo er gerade vor seinem Computer saß und sich einige Enzyklopädien zum Thema Familie ansah. Violetta merkte noch, dass ihr Verlobter schlechte Laune hatte, aber sie versuchte, ihn zu beruhigen. „Hey, Kalem.“ „Hallo, Violetta“, grüßte der 19-Jährige zurück, der in seinem Bildschirm vertieft war. „Es tut mir leid, was eben vorgefallen ist. Das mit Carsten und deinen Eltern...“, entschuldigte sich die 19-Jährige und setzte sich neben Kalem auf einem Sitzkissen. „Kann passieren“, entgegnete der Trainer aus Kalos, „Es wäre so oder so aufgefallen.“ „Stimmt. Aber wie fühlst du dich jetzt?“, wollte die schwangere Trainerin wissen. „Wie soll ich mich dabei fühlen? Meine Eltern akzeptieren es einfach nicht, dass ich mit dir zusammen bin. Erst meinten sie noch, ja komm mal mit der Tochter von Professor Blackwell zusammen, und dann auf einmal, wie konnte das nur passieren? Sie können mir jetzt echt am Arsch vorbeigehen. Ich habe nun mal ein eigenes Leben und wenn es denen nicht passt, dann haben sie halt Pech gehabt!“ Violetta hatte ein schlechtes Gewissen. Sie glaubte, es sei ihre Schuld, dass Kalem einen heftigen Streit mit seinen Eltern hatte. Ihr fiel aber noch ein, dass sie und Kalem sich fürs Kind entschieden hatten. „Heißt das, dass du den Kontakt zu deinen Eltern endgültig abbrichst?“, fragte die 19-Jährige. „So ist es. Mir ist es wichtig, dass unser Kind nicht mit solchen Spießern zu tun haben wird. Und ich verstehe mich sowieso besser mit deinen Eltern.“ Die schwangere Trainerin akzeptierte die Entscheidung ihres Verlobten und war froh, dass es ihn dadurch wieder besser ging. Kalem fuhr seinen Rechner herunter und fing an, seine Liebste zu umarmen. „Es tut mir sehr leid, dass dein Geburtstag wegen mir verdorben wurde“, sprach er. „Schon in Ordnung. Carsten hat ja mein Kleid ruiniert und anscheinend braucht es einen Waschgang“, stellte Violetta fest, als sie den großen Flecken auf ihrem Kleid sah. „Vielleicht wollte Carsten wissen, ob unser Sohn Cola als Fruchtwasser vertragen kann, haha“, lachte der 19-Jährige. „Hey, er kann das hören!“, entgegnete die schwangere Trainerin lachend. „Das war doch nur ein Witz, mein Schatz.“ Als kleine Wiedergutmachung gab Kalem für seinen Sohn einen Kuss auf Violettas Babybauch. „Du, sag mal. Hast du jetzt Lust, mit mir zu schlafen?“, fragte Violetta. „Mir ist leider nicht danach. Außerdem brauche ich einmal einen Sexentzug.“ „Vielleicht kann ich es ja beschleunigen, indem ich dir einen blase.“ „Sorry, ich brauche auch mal eine Pause. Versteh das bitte nicht falsch, ja?“ Die 19-Jährige musste es akzeptieren, dass ihr Verlobter etwas Zeit für sich brauchte. Sie ließ ihn wieder allein und kümmerte sich um ihr Kleid, was ihr Bruder verschmutzt hatte.
Am Abend hatten wir den Garten wieder ganz ordentlich gemacht und es war Zeit, ins Bett zu gehen. Während Sandra und Géraldine sich für bereit erklärt hatten, unseren zweijährigen Sohn Drake ins Bett zu bringen, hatten Carina und ich eine Sorge weniger. Wieder ließ sich Venus nur von mir in die Arme nehmen und ich sang ihr das schöne Schlaflied vor. Carina saß neben mir und war erstaunt, dass die Kleine direkt die Augen schloss und nicht geschrien hatte. „Wie machst du das bloß?“, fragte sie mich. „Ganz einfach. Ich nehme sie und sing ihr was schönes vor“, gab ich als Antwort und legte meine Tochter ganz vorsichtig und sanft in dir Bettchen, „Sie ist ein süßer, kleiner Engel. Ich bin froh, dass ich eine Schönheit mehr habe.“ Carina und ich legten uns zusammen auf unser Bett hin und deckten uns zu. Dabei kam mir ein interessanter Gedanke. „Wann wollen wir endlich mal wieder Sex haben? Ich meine, du müsstest dich ja schon längst erholt haben, oder?“ „Kai, muss das sein? Du siehst doch, dass wir hier nicht alleine sind“, entgegnete meine Frau. „Venus bekommt das nicht mit, wenn wir Sex haben. Komm, probieren wir es einfach aus Jux aus, ja?“ Mit einem Seufzer entschied sich Carina, nur kurz mit mir Sex zu haben, aber kaum zogen wir uns aus und suchten uns eine perfekte Stellung, spürte ich die große Lust meiner Frau. Sie konnte es kaum noch erwarten, mit mir Sex zu haben. Ich erfüllte ihren Wunsch und fingen zunächst harmlos an, aber nach einer Weile wurde es richtig spannend und aufregend. Wir hatten noch nie so einen geilen Spaß wie sonst.

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Kapitel 317: Fiese Verführung

Beitrag von Reshikrom94 am So 17 Aug 2014 - 7:35

Kapitel 317: Fiese Verführung

Am nächsten Tag standen Kai und ich mit bester Laune auf und gingen mit Venus und Drake in die Küche, da wir Hunger auf ein schönes Frühstück hatten. Der viel zu kurze Schlaf, den wir beide hatten, hielt uns nicht davon ab, nochmal ins Bett zu gehen, um sich zu erholen. Schließlich mussten wir uns auch um unsere Kinder, Mitbewohner und Pokémon kümmern. Ich fütterte Venus mit gesundem Apfelmus und einer kleinen Flasche Milch, während Kai für uns ein paar Sandwiches machte. „Guten Morgen!“, rief Géraldine und kam mit Sandra und den Zwillingen zu uns in die Küche. Auch der 17-Jährige Drake, Nicole, Kalem, Violetta und die Pokémon Milza und Emolga kamen nach einer Weile dazu und machten für sich selbst ein paar Marmeladenbrote. „Ihr seid ja echt gut drauf. Ist letzte Nacht irgendwas passiert bei euch im Bett?“, fragte die Drachen-Trainerin. „Wir hatten den besten Sex gehabt, den wir je hatten“, antwortete mein Mann und kochte für einige von uns Kaffee. „Das war so klar...“, seufzte der 17-Jährige Trainer aus der Zukunft. „Ist so etwas nicht immer gleich?“, wollte Nicole wissen. „Nein!“, gab Kai als Antwort, „Du musst das schon selbst herausfinden, muahaha!“ Nicole und Drake wussten, dass so eine Antwort kommen würde und wirkten genervt. Violetta hatte beschlossen, nach dem Frühstück noch kurz zu Schwester Joy ins Pokémon Center zu gehen. Es war nichts schlimmes, was ihre Schwangerschaft betraf, sie wollte nur fragen, wie die Geburt ihres Kindes verlaufen würde. Kalem hatte keine Zeit gehabt, seine Verlobte dabei zu begleiten, da er sein Zimmer noch aufräumen musste. „Ist das eigentlich so wichtig? Ich meine, du könntest doch das Kind auch praktisch hier in der Villa zur Welt bringen. Dein Mann wird das Balg schon aus deinem Loch ziehen“, sprach Sandra. „Ja, es ist wichtig. Wenn das Kind mit dem Kopf unten liegt, steht einer natürlichen Geburt nichts im Wege“, entgegnete ich und kannte es aus eigener Erfahrung. „Zum Glück werde ich keine Kinder auf die Welt setzen“, freute sich die Drachen-Trainerin und war glücklich, keine Beziehung mit einem Mann zu führen. Zwar wusste sie, dass sie für Géraldines Kinder sorgen musste, aber das war aus ihrer Sicht was ganz anderes. „Jedem das seine“, sprach ich und aß mein Sandwich auf.
Nach dem Frühstück machte sich die 19-Jährige auf dem Weg zum Pokémon Center und stattete Schwester Joy einen Besuch ab. Diese war sehr erfreut, die schwangere Trainerin zu sehen. „Joy, ich möchte gerne wissen, wie es mit der Geburt ausschaut. Kannst du bitte eine kleine Untersuchung durchführen?“, bat Violetta. „Gerne. Ich habe für dich momentan etwas Zeit über. Komm bitte mit ins Zimmer“, sagte Schwester Joy. Die beiden betraten das Untersuchungszimmer und die erfahrene Ärztin fing direkt mit der Untersuchung an. Violetta war sehr gespannt auf das Ergebnis. „Dein Sohn scheint, in der richtigen Position zu liegen, also wird voraussichtlich eine natürliche Geburt stattfinden. Es kann auch sein, dass das Kind sich anders drehen und sich zum Beispiel an der Nabelschnur verfangen wird, heißt also eine Kaiserschnitt-Geburt. Aber es sieht alles in Ordnung aus für eine ganz normale Geburt“, sprach Joy. Violetta war zufrieden mit der Nachricht, aber sie hatte etwas Angst bekommen, als sie Kaiserschnitt hörte. Sie hoffte sehr, dass es bei der natürlichen Geburt bleiben würde. „Vielen Dank, Schwester Joy“, bedankte sich die 19-Jährige stolz. „Kein Problem. Für dich habe ich immer Zeit“, entgegnete Joy und lächelte, „Ich würde dir aber trotzdem raten, nicht so viel an sexuellen Spaß zu haben. Zwar sind die Hormone in der Schwangerschaft ziemlich durchgedreht, aber du solltest weniger Sex haben.“ „Oh... okay. Das geht klar“, entgegnete Violetta. Joy brachte ihre Patientin zur Eingangshalle zurück und verabschiedete sich von ihr. Der nächste Termin war in wenigen Wochen, es sei denn, Violetta hätte noch was, was sie sehr belastete.
Als die schwangere Trainerin das Pokémon Center verließ, warf sie vorm Eingang des Gebäudes einen Blick auf ihre Brieftasche, um zu schauen, ob sie noch Geld für Cake-Pops hätte. Sie war ziemlich fasziniert von den kleinen Kuchenbällchen am Stiel, die immer so bunt, aber auch süß aussahen. Zum Glück hatte sie noch etwas Kleingeld mit und ging die Einkaufsstraße entlang, um den nächsten Süßwarenladen aufzufinden. Doch plötzlich stieß sie gegen einen Passanten und konnte es nicht fassen, dass es sich dabei um Siegfried handelte. „Siegfried? Was, äh... machst du hier in der Stadt?“, fragte die 19-Jährige erstaunt. Der Drachen-Meister schaute Violetta sehr besorgt an und half ihr auf. Daraufhin antwortete er: „Ich war hier unterwegs, um was neues für mich und meine Drachen-Pokémon zu kaufen.“ Die schwangere Trainerin wusste, dass sie sich besser von Siegfried fernhalten sollte, da er ihr nur Probleme bereiten würde. Aber aus ihrer Sicht dachte sie, dass er einen netten Charakter hätte. „Und was machst du hier ganz allein in der Stadt?“, wollte Siegfried wissen. „Nichts besonderes. Ich war eben kurz bei meiner Untersuchung und wollte jetzt wieder in die Villa zurück. Aber zunächst brauche ich noch meine Cake-Pops, hehe“, gab Violetta als Antwort, „Naja... ich muss dann mal weiter. Ich möchte Kalem und die anderen nicht länger warten lassen.“ Bei den Namen Kalem hatte Siegfried eine miese Laune bekommen und überredete der schwangeren Trainerin, für einen kurzen Moment zu sich einzuladen, in seiner eigenen Wohnung. Die 19-Jährige war zunächst skeptisch, aber sie hatte es eilig. „Ich will kein nein von dir hören“, sprach der Drachen-Meister. „Tut mir leid, Siegfried. Ich bin zwar froh darüber, dass es dir gut geht, aber ich habe auch zuhause was zu tun“, entgegnete Violetta und kehrte Siegfried den Rücken zu. Er konnte es nicht akzeptieren und fing die schwangere Trainerin auf, indem er sie am Arm packte und sie zu sich heran zog. Violetta errötete leicht. „Komm, ich tu dir nichts.“ Siegfried ging mit Violetta durch die Straßen von Twindrake City. Die Blicke der anderen Passanten, die dort in der Einkaufsstraße waren, ließen den Drachen-Meister nicht ablenken. Diese dachten, dass die beiden ungleichen Trainer ein Paar seien. Nach einer Weile betraten sie einen Wolkenkratzer und stiegen in den Fahrstuhl, der in die höchste Ebene des Gebäudes hinauffuhr. „Die Wohnung wird dir sicher gefallen. Hier kannst du dich auch etwas ausruhen“, sagte Kais Halbbruder. Der Fahrstuhl hatte die Ebene erreicht und Violetta stellte fest, dass es sich hierbei um eine Ebene handelte, wo Leute mit viel Geld ihre Wohnungen besaßen. Die Trainer gingen den langen Flur entlang und hielten an einer Tür am Ende des Ganges an. Siegfried schloss die Tür auf und ließ seinen Gast als erstes hinein. „Fühl dich hier wie zuhause.“ „Wow, die Wohnung sieht ja echt klasse aus“, stellte die schwangere Trainerin fest und setzte sich auf ein schwarzes Ledersofa hin. Sofort kümmerte sich der Drachen-Meister um seinen Gast und machte für die 19-Jährige eine warme Nudelsuppe. „Hier, iss. Du scheinst ja bestimmt Hunger auf was warmes zu haben“, sprach er und überreichte ihr die Schüssel. „Danke sehr.“ Violetta probierte einen Löffel von der köstlich aussehenden Suppe und war sehr froh, dass diese so wohltuend war. Siegfried freute sich sehr darüber und gesellte sich zu ihr auf dem Sofa. Ohne ihr Wissen legte er seinen Arm um ihre Schulter, als wären sie seit einer langen Zeit gut befreundet. „Sag mal, du hast dich echt lange nicht mehr bei Kai und Carina gemeldet. Woran hat es denn gelegen?“, wollte Violetta wissen. „Ich brauchte noch etwas Zeit für mich, da ich viel Stress hatte. Aber dein Wiedersehen hat mir bessere Laune gegeben“, gab Siegfried als Antwort, „Viel mehr interessiert es mich, was du so alles gemacht hast, als ich aus der Villa geflogen bin.“ „Oh... ähm, ja! Ich bin mit Kalem verlobt. Schau mal, er hat mir einen echt schönen Ring geschenkt. Findest du den auch sehr schön?“ „Ja, ganz toll.“ „Kalem und ich bekommen in einigen Wochen einen Jungen. Wir können es kaum noch bis zur Geburt abwarten.“ „Einen Sohn also“, sprach der Drachen-Meister und dachte darüber nach. Er konnte es nicht besonders gut leiden, dass Violetta ständig Kalem erwähnte. „Violetta... es gibt was, was ich loswerden wollte, aber ich kam bisher nie dazu, es dir zu sagen.“ „Sag schon.“ „Ich liebe dich sehr“, gab Siegfried zu. Die 19-Jährige reagierte auf das Geständnis eher unbeeindruckt. „Siegfried, du weißt, dass ich mit Kalem glücklich bin. Ich kann ihn doch nicht wegen dir verlassen, das geht nicht. Außerdem habe ich keine Gefühle mehr für dich.“ Der Drachen-Meister starrte Violetta tief in ihre hellblauen Augen und sah, dass sie kein Interesse mehr an ihn zeigte. Er wollte es nicht wahr haben und sprach auf das ungeborene Kind an. „Bist du sicher, dass das Kind von Kalem ist? Es kann ja auch von mir sein.“ „Bitte was? Zwischen uns lief nichts weiteres als eine kleine Affäre!“, entgegnete Violetta. „Es war mehr als eine Affäre“, sagte Siegfried, „Außerdem hat Kalem dir bestimmt den Antrag gemacht, damit du nicht alleine das Kind großziehen musst. Glaub mir, er liebt dich nur wegen des Kindes.“ „Das ist eine Lüge! Kalem liebt mich sehr und auch unser Kind!“, rief die 19-Jährige und stand auf, „Ich liebe dich nun mal nicht. Bitte akzeptiere das.“ Violetta stellte die Schüssel auf dem Küchentisch hin und ging zur Wohnungstür, aber Kais Halbbruder folgte ihr schnell. Er packte sie brutal an den Handgelenken und fing an, sie zu küssen. Die 19-Jährige wehrte sich dagegen und konnte es garnicht fassen, was passiert war. „Ich musste andauernd an dich denken, Violetta. Du bist meine Traumfrau.“ „Du spinnst doch!“, entgegnete die 19-Jährige und verließ die Wohnung. Sie hatte Glück, dass ihr Verehrer sie diesmal nicht folgte. Als sie das Gebäude nun verlassen hatte, kümmerte sie sich um ihren kleinen Einkauf, den sie spontan geplant hatte. Mit einem schlechten Gewissen ging sie am Mittag zurück in die Villa.

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Kapitel 318: Ernstes Männergespräch

Beitrag von Reshikrom am Mo 18 Aug 2014 - 9:25

Kapitel 318: Ernstes Männergespräch

Violetta kehrte in die Villa zurück und verschwand schnell in ihrem Zimmer, um allein zu sein. Kalem verstand nicht, warum sie so plötzlich davongestürmt war, ohne ihn mitzuteilen, dass ihr eine natürliche Geburt nichts im Wege stand. Er wollte unbedingt nach ihr schauen, aber sie ließ ihn nicht in ihr Zimmer rein, da sie die Tür von innen abgeschlossen hatte. „Lass sie für ein paar Stunden in Ruhe. Vielleicht drehen ihre Schwangerschaftshormone durch“, vermutete Carina. „Wenn du meinst“, entgegnete der 19-Jährige und wusste nicht mehr weiter. Besorgt setzte sich Kalem neben mir auf die Couch und versteckte sein Gesicht in seinen Händen. Ich fütterte wieder freiwillig meine Tochter Venus mit einer Flasche warmer Milch. Ich sah, dass mein bester Freund sich garnicht wohlfühlte. „Ich bin mir sicher, dass sie sich beruhigen und mit dir wieder viel Spaß haben wird“, sprach ich. „Vio kann mir alles anvertrauen, wenn sie Probleme hat. Es könnte ja sein, dass sie bei Schwester Joy eine schlechte Nachricht erhalten hat oder so“, glaubte Kalem. „Es gibt verschiedene Gründe dafür. Kann es sein, dass sie jetzt mit der Schwangerschaft überfordert ist?“, wollte ich wissen. „Nein, ich wüsste auch nicht wieso. Sie kommt doch mit der Schwangerschaft gut klar“, sagte der 19-Jährige, „Ich versteh garnichts mehr... langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit der Beziehung überfordert bin!“ Kalem ging aus lauter Verzweiflung in seinem Zimmer. Dabei knallte er lautstark die Zimmertür so zu, als würde ein Böller in die Luft gehen. „Der Arme...“, sagte Carina und kam zu mir ins Wohnzimmer, „Ich kann echt nicht mit ansehen, wie tiefer er in seiner Verzweiflung sinkt.“ „Er kriegt sich wieder ein, glaube ich“, sprach ich und klopfte leicht auf Venus' Rücken, da sie ein Bäucherchen machen musste. „Kai, du bist sein bester Freund und ich würde an deiner Stelle mal mit ihm ein paar Worte wechseln, damit er zur Vernunft kommt“, rät mir meine Frau. Ich bekam nichts von ihr mit, da ich so sehr mit unserer Tochter beschäftigt war. „Ja, das machst du ganz prima, mein Schatz“, sprach ich zu Venus. „Hörst du mir zu? Kai?!“ „Was, äh... ja.“ „Gut, dann wiederhole das nochmal, was ich eben gesagt habe!“ „Hörst du mir zu? Kai?!“, entgegnete ich. Carina schaute mich ernst an. „Was? Du sagtest doch, dass ich wiederholen musste, was du gesagt hast!“ „Ja, aber diesen Satz meinte ich nicht. Den davor ist gemeint!“, rief meine Frau. „Ich werde schauen, was ich machen kann. Versprochen! Großes Drachen-Ehrenwort!“ „Gut. Aber pass bitte auf, dass du die Kleine nicht so sehr auf den Rücken klopfst. Das könnte dann zu einer Schweinerei enden“, sprach Carina und ging in die Küche zurück, um für Milza und Emolga einen Früchteteller zu kreieren. „Deine Mami ist schon etwas streng zu mir, findest du nicht auch? Naja, wenigstens muss ich nicht heute Essen machen, muahaha!“, lachte ich und kümmerte mich um Venus, die ihr Bäucherchen noch nicht beendet hatte, „Dein Bäucherchen hängt aber ziemlich fest, du.“ Ich musste etwas stärker auf Venus' Rücken klopfen, bis sie plötzlich mein T-Shirt stark bespuckt hatte. „Oh, Venus! Das T-Shirt war sehr teuer!“, beschwerte ich mich. „Hat Venus wieder gekotzt?“, wollte Carina wissen. „Ja, und es sieht grauenhaft aus“, antwortete ich, „Ich geh mich mal umziehen.“ Ich setzte Venus auf den Teppich und ging nach oben ins Schlafzimmer, um mir ein neues T-Shirt aus meinem Kleiderschrank rauszusuchen.
Ich durchsuchte meinen großen Kleiderschrank und ich fand nichts an tollen T-Shirts, die ich gerne trug. Die meisten Shirts von mir lagen in der Wäsche. Nur frisch gebügelte Karohemden hingen an den Bügel und ich wurde gezwungen, mir eins von den Hemden anzuziehen, da nichts anderes zur Auswahl war. Ich warf mein schmutziges Shirt in den Wäschekorb hinein und zog mir ein dünnes Karohemd mit bläulichen Farbtönen an. Als ich das Schlafzimmer verließ, hatte ich große Sorgen um meinen besten Freund, da ich merkte, dass es in seinem Zimmer so ruhig war. Ich ging zu Kalem ins Zimmer und sah, wie der 19-Jährige sehr bedrückt auf seinem Bett lag und ein gemeinsames Foto von sich und Violetta anschaute. Das Foto wurde an Kalems neunzehnten Geburtstag geschossen, als wir darauf angestoßen hatten. „Du bist so ruhig, Bro“, stellte ich fest und gesellte mich zu ihn aufs Bett. „Ich weiß...“, murmelte Kalem. „Wir sollten darüber reden. Komm in zehn Minuten nach unten in die Schwimmhalle. Ich warte dort auf dich.“ Ich verließ Kalems Schlafzimmer, um am vereinbarten Treffpunkt zu gehen. Der 19-Jährige grübelte, konnte aber wieder etwas an seinem Selbstvertrauen gewinnen. Er gab dem Foto einen Kuss und stellte den Rahmen wieder zurück auf seinem Schreibtisch. Daraufhin schnappte er sich seine Badesachen und ging damit zur Schwimmhalle, die sich neben dem Wohnzimmer befand. Am Gang zum Swimmingpool betrat der Trainer aus Kalos zunächst die Umkleidekabine, um sich seine Badehose anzuziehen. Ihm war aber eher weniger nach schwimmen zumute, aber er wollte nun nicht ewig traurig sein. Seine größte Sorge war, dass Violetta die Beziehung zu ihm komplett beenden würde. Als er fertig war und die Schwimmhalle betrat, konnte er mich entdecken. Ich saß bereits im Becken und wartete darauf, dass mein bester Freund ebenfalls ins kalte Wasser stieg. Kalem schämte sich für seine blasse Hautfarbe, aber das machte mir nichts aus. „Da bist du ja“, sagte ich, „Komm ins Wasser. Es ist schön angenehm.“ Vorsichtig betrat der 19-Jährige den großen Swimmingpool und schwamm auf mich zu. „Sorry, dass ich etwas länger gebraucht habe“, entschuldigte sich mein bester Freund. „Das ist schon in Ordnung. Die Zeit ist ja nicht verloren gegangen“, entgegnete ich und entspannte mich am Beckenrand. „Äh, Kai... hast du garkeine Badehose an?!“, wollte Kalem wissen. Mit einem Grinsen antwortete ich: „Ich brauche nicht immer eine Badehose, wenn ich hier schwimmen gehe. Ich finde es so natürlicher, wenn du verstehst, hehe.“ Kalem schaute mich verdutzt an und es fiel ihn schwer, mir dabei in die Augen zu schauen, da ich von Kopf bis Fuß nackt war. Ihm war es mulmig zumute, da er dachte, dass ich ihn für schwul halten würde. „Hey, du brauchst keine Panik zu haben. Achte einfach nicht darauf. Teile mit mir deine Sorgen und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung, ja?“, schlug ich vor. „Geht klar“, stimmte mir der 19-Jährige zu, „Ich mach mir Sorgen um Vio. Ich hab das Gefühl, dass irgendwas bei der Untersuchung passiert ist oder als sie ihre Cake-Pops gekauft hat.“ Ich hörte zunächst noch weitere Vermutungen meines besten Freundes zu, bevor ich gehandelt hatte. „Du glaubst doch sicher auch, dass irgendwas vorgefallen war, worüber Vio nicht mit mir reden möchte, oder? Vielleicht haben meine Eltern doch recht gehabt. Ich kümmere mich nicht um Violetta.“ „Hey, das ist jetzt aber echt grob von dir! Bei Violettas Geburtstag hast du dich schützend vor ihr gestellt und deinen Eltern deine Meinung gesagt“, sprach ich, „Du hast lange gebraucht, um ihr Freund zu sein und nur wegen einer blöden Aussage deiner Spießereltern willst du deine große Liebe einfach so in das Maul der Drachen werfen? Kal, also bitte.“ „Ich liebe Violetta so sehr, aber ich habe Angst um sie“, entgegnete der Trainer aus Kalos. „Sie trägt deinen Sohn unter ihrem Herzen. Sie braucht dich, jederzeit. Was deine Eltern dazu sagen, kann dir doch egal sein. Das ist dein Leben. In wenigen Wochen wirst du Vater und hast eine eigene Familie. Schau mich an, ich kam seit meiner Geburt auch ohne Eltern aus und habe auch das gefunden, das mein Leben Sinn gegeben hat. Als Pokémon-Trainer geht man schließlich auf eine große Reise und lernt dabei, selbstständig zu werden, um sich selbst und den eigenen Pokémon versorgen zu können“, sagte ich. Kalem musste feststellen, dass ich recht hatte. „Bro, wenn dir die Beziehung zwischen dir und Vio so wichtig ist, würde ich dir raten, mit Vio über eure Sorgen zu sprechen. Glaub mir, in jeder Beziehung ist das Vertrauen an erster Stelle.“ „Okay, ich werde mit ihr sprechen. Aber danke nochmal, dass du mir geholfen hast, meine Ängste teilweise beseitigt hast“, bedankte sich Kalem bei mir. „Nichts zu danken. Ich helfe dir doch gern“, entgegnete ich, „Möchtest du eine angenehme Brause für deinen Rücken haben? Ich kann per Knopfdruck auf dieser Fernbedienung sämtliche Einstellungen für den Pool aktivieren.“ „Ähm... ja. Lass es blubbern.“ Als ich gerade auf die wasserfeste Fernbedienung schaute, um die Unterwasserbrause einzuschalten, bemerkte der 19-Jährige etwas warmes im Wasser. „Ist die Brause schon an?“, wollte er wissen. „Sorry. Ich habe einen ziehen lassen, muahaha!“, entschuldigte ich mich und musste lachen, als eine Blase hinter meinen Rücken auf der Wasseroberfläche geplatzt war. Die Brause ließ sich etwas Zeit, bis sie richtig funktionierte, aber danach konnten Kalem und ich uns richtig gut entspannen.

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Kapitel 319: Schweigende Angst?

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 18 Aug 2014 - 14:35

Kapitel 319: Schweigende Angst?

Am Abend aßen wir alle zusammen in der Küche unser Abendessen, bestehend aus gebratenen Nudeln, Sahnesoße und Gemüse. Nur Violetta fehlte, da sie keinen Hunger hatte. Kalem hatte auch noch bis zu diesem Zeitpunkt keine Chance gehabt, mit seiner Verlobten zu sprechen. Langsam kam ihn auch beim Essen der Verdacht, dass Violetta vor irgendwas oder irgendjemanden Angst hatte. Um bei den Gedanken los zu kommen, um nicht die Stimmung zu verderben, hatte ich mir ein gutes Thema am Esstisch überlegt. Es ging dabei um Venus, die mit Drachen-Pokémon telepathisch kommunizieren konnte wie ihr Vater Kai. „Völlig unmöglich, dass ein kleines Kind mit Drachen sprechen kann!“, rief Sandra, „Kai hat es sich nur eingebildet, nur damit er was zu erzählen hat.“ „Wenn du nicht ständig draußen auf der Terrasse dich bräunen lassen würdest, würdest du auch sehen, dass Venus mit Milza gesprochen hat. Ich bekam das gedanklich mit“, entgegnete mein Mann und fütterte unsere Tochter mit einem Haferbrei. „Beweis es doch! Los!“, verlangte die Drachen-Trainerin hastig. „Kann die Kleine erstmal ihr Brei aufessen?“ Sandra konnte es kaum noch abwarten, die Gabe unserer Tochter zu sehen. Auch der zweijährige Drake war neugierig und fragte mich: „Mama, kann ich auch mit Drachen sprechen?“ Der 17-Jährige Drake schüttelte ohne das Wissen seines Ichs aus der heutigen Gegenwart mit dem Kopf. „Leider nicht, mein Schatz“, gab ich als Antwort. „Wie gemein! Warum hat Venus das und ich nicht? Dafür hat sie kein Pokémon, ich schon, haha!“ „Drake, sei bitte nett zu deiner Schwester. Eifersucht und Neid sind bei vielen nicht sehr gern gesehen“, sprach Kai. Ich mochte es überhaupt nicht, wenn unser Sohn schon in seinem Alter für Ärger sorgte, nur weil er aus seiner Sicht nicht besonders war. Ich konnte ihn mit ein paar netten Worten wieder zur Vernunft bringen. „Du hast aber schon viel mit Yoshi und Milza gespielt. Wenn deine Schwester etwas älter ist, kannst du ihr beibringen, wie man Drachen-Pokémon pflegt, ja?“ „Okay, aber nur, wenn sie mir beibringt, wie man die Gedanken eines Drachen-Pokémons lesen kann!“, wollte der zweijährige als Gegenleistung haben, „Oder Papa bringt es mir bei!“ „Drake, so eine Gabe einen beizubringen ist nicht möglich. Das wird einem angeboren“, sagte der junge Drachen-Meister. Unser Sohn fühlte sich beleidigt und wollte seiner kleinen Schwester auch nichts mehr beibringen. Als Venus ihren Brei mit Kais Hilfe aufgegessen hatte, befahl mein Mann, dass sein Milza auf seiner Schulter hoch kommen sollte. „Bei dem Beweis tue ich nichts. Ich konzentriere mich auf etwas anderes, das heißt, ich spreche nicht mit Milza, weil Venus es tun wird“, sprach Kai und schaute woanders hin. Venus und Milza schauten sich an. Es passierte momentan nichts, außer, dass unsere Tochter fröhlich lachte. Plötzlich sprang Milza von Kais Schulter ab, lief ins Wohnzimmer und kam mit einem rosafarbenen Schnuller wieder. Es gab Venus den Schnuller und lächelten sich gegenseitig an. „Toll... und das soll also die Gabe sein?“, wollte Sandra wissen. „Venus hat Milza darum gebeten, ihr den Schnuller aus dem Wohnzimmer zu holen und Venus hat sich herzlich dafür bedankt“, klärte mein Mann seiner Cousine auf. „Nee, oder?!“, staunte die Drachen-Trainerin. „Die Gabe, mit Drachen-Pokémon telepathisch zu kommunizieren, wird schnell weitergeleitet, so dass ich auch mitbekomme, was Milza und Venus gemacht haben, auch, wenn ich gerade mal mit den Gedanken woanders bin. Interessant, oder?“ Unsere Mitbewohner waren baff. „Aus Venus wird bestimmt was ganz besonderes“, glaubte Nicole. „Das glaub ich auch“, stimmte Géraldine der Trainerin zu.
Nach dem Abendessen machte sich Kalem auf dem Weg zu seiner Verlobten, die sich in ihrem Zimmer befand. Diesmal war ihre Zimmertür nicht mehr abgeschlossen und Kalem betrat ihr Zimmer. Violetta saß auf ihrem Bett und war froh, dass ihr Verlobter vorbeischaute. Der 19-Jährige merkte, dass die schwangere Trainerin große Angst hatte. „Du zitterst ja. Möchtest du mit mir darüber reden?“ Violetta wusste, dass sie ihren Liebsten alles anvertrauen konnte, aber sie konnte es nicht. Ihre Angst war größer als erwartet. Sie ließ sich von den 19-Jährigen umarmen und fing an, zu weinen. „Hey... was ist denn los mit dir?“, wollte Kalem wissen. „Ach, Kalem. Mir geht es garnicht gut“, schluchzte die schwangere Trainerin und ließ Kalem nicht mehr los. „Hast du Schmerzen?“ „Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll...“ „Komm, sag schon. Ich möchte dir helfen.“ „Ich bin Siegfried begegnet...“, erzählte Violetta. „Wie bitte? Hat er dir etwa was angetan?!“, wollte Kalem wissen und wirkte ernst. Die 19-Jährige merkte, dass ihr Verlobter sehr besorgt wirkte und erzählte ihn weitere Details zu der Begegnung. „Er hat mich zu sich eingeladen, zu seiner neuen Wohnung. Er gab mir eine leckere und gesunde Nudelsuppe, aber dann fing er an, mich zu befragen, was ich in der Zeit gemacht habe, als er hier rausgeflogen ist. Ich erzählte ihm, dass ich mit dir verlobt bin. Mir war klar, dass er nicht damit einverstanden war, dass ich mit dir glücklich bin und behauptete, dass das Kind von ihm sein könnte. Als er mir dann noch gestanden hatte, dass er mich liebt und ich seine Traumfrau sei, wurde mir das zu viel und ich wollte zur Tür raus, aber dann hat er mich an der Wohnungstür aufgehalten, mich wehrlos gemacht und mich geküsst...“ „Das geht echt zu weit!“, brüllte Kalem, „Ey, er soll dir fern bleiben!“ „Kalem, mir ist aber nichts passiert“, sprach Violetta. „Er wollte dich vergewaltigen. Du hattest Glück, dass du den noch entkommen konntest! Weiß du was, ich werde die Situation Kai und Carina erzählen und ich bin mir sicher, dass sie einen Weg finden werden, damit wir nichts mehr von Siegfried hören werden.“ „Du hast recht. Ich habe echt große Angst vor ihn“, musste die 19-Jährige zugeben. „Brauchst du nicht mehr. Ich bin bei dir. Ich beschütze dich, wo ich nur kann“, entgegnete Kalem. Violetta war überglücklich, dass sie nicht allein war, aber auf sie kam eine harte Zeit zu.
Am selben Abend erzählten die beiden Trainer aus Kalos Kai und mir, dass Siegfried dafür verantwortlich war, dass Violetta große Angst hatte. Mein Mann wusste sofort, dass die 19-Jährige beschützt werden musste und überlegte sich eine sehr strenge Sicherheitsmaßnahme für die schwangere Trainerin.

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Kapitel 320: Ernste Angelegenheit!

Beitrag von Reshikrom am Di 19 Aug 2014 - 8:35

Kapitel 320: Ernste Angelegenheit!

Bis Ende Juli 2015 ließ sich Kais Halbbruder nicht mehr blicken, seitdem Violetta immer mit Begleitung in der Stadt unterwegs war und regelmäßig zu ihren Ultraschallterminen ging. Aber ich hatte in der Zeit von Zygarde gehört, dass mein Halbbruder etwas übles vorhatte, um Violetta endgültig für sich zu gewinnen. Mit dieser Nachricht ging ich den anderen zu Lysander in den Drachenclan, um ihn das mitzuteilen. Wir fanden den Arenaleiter zusammen mit Lilia, Markus und Julia in dessen Büro, da sie eigentlich neue Unterrichtsstoffe planen wollten. „Lysander! Hast du kurz Zeit für uns?!“, wollte ich wissen. „Kai, was ist los?“, fragte Lysander und nahm sich Zeit für uns. „Ich habe Zygardes Stimme gehört. Es teilte mir mit, dass Siegfried alles andere als nett ist“, sprach ich, „Violetta ist in großer Gefahr! Wir müssen etwas tun, damit dieser Verräter seine Strafe bekommt!“ Lysander musste überlegen. Ihn kam nichts anderes als die Polizei in den Sinn. „Wie habt ihr es denn geplant, Siegfried zu überführen? Denn normalerweise ist Siegfried ein ruhiger Geselle in Twindrake City.“ „Wir machen das so. Violetta spielt unser Lockvogel, um die Aufmerksamkeit von Siegfried für sich zu gewinnen. Mithilfe von unseren Pokémon und auch von Zygarde werden wir Siegfried überführen und die Polizei kümmert sich um seine harte Strafe“, erklärte ich. Mein Adoptivvater war etwas skeptisch, war aber bereit, sich mit der Polizei zu verständigen, wenn es zu extrem wurde.
Wir verließen den Drachenclan und brachten die Kinder für eine gewisse Zeit bei Kamilla und ihren Model-Kolleginnen unter. Daraufhin machten wir uns auf dem Weg zur Innenstadt. Dort angekommen rief ich mein Latios und mein Trikephalo aus ihren Pokébällen heraus. Auch Kalem rief sein Psiaugon und Drake sein Knakrack, um bei der Aktion behilflich zu sein. „Also gut, Vio. Du gehst einfach ganz normal durch die Einkaufsstraße. Wenn Siegfried sieht, dass du alleine unterwegs bist, dann wird er kommen und mit dir sprechen. Wir verstecken uns genau hier in der Gasse und beobachten alles mit, aber du musst hier in der Nähe sein, denn sonst können unsere Pokémon nicht eingreifen, wenn Siegfried einen Fluchtversuch wagen würde. Bleib einfach ganz ruhig, ja?“, sprach ich zu der hochschwangeren Trainerin. Violetta war bereits in der vierunddreißigsten Schwangerschaftswoche. Sie hatte zwar etwas Angst, aber es war ihr auch wichtig, dass Siegfried endlich seine Lektion bekam. Sie fing mit ihrer Aufgabe an, während ich mich mit Carina, Sandra, Géraldine, Kalem, Drake und Nicole in die nächstgelegene Gasse lief und die 19-Jährige im Blick hatte. Die Pokémon versteckten sich auch und machten sich bereit, falls Siegfried abhauen sollte.
Violetta verhielt sich ganz normal und hielt vor einem Süßwarengeschäft an, da sie verschiedene Modelle aus Backwaren und Schokolade sah. Völlig fasziniert blieb sie dort am Schaufenster stehen, bis mein Halbbruder erschien und auf sie zuging. „Schön dich wiederzusehen, Violetta“, sagte der Drachen-Meister und fing an, die langen, blonden Haare der 19-Jährigen zu streicheln. „Oh, äh... hallo“, grüßte Violetta zurück. Bei der Anmache verlor die Trainerin langsam an Mut, aber dennoch musste sie ihre Aufgabe als Lockvogel nicht aufgeben, sonst würde alles nur schief gehen. „Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen. Mir war klar, dass du dich auf deine Geburt vorbereiten musst, aber ich konnte nicht aufhören, an dich zu denken“, sprach Siegfried. „Ich hatte echt viel zu tun“, entgegnete Violetta und ließ es sich gefallen, als Siegfried sie ständig streichelte. Für Kalem war der Anblick mehr als grässlich. Am liebsten würde er jetzt eingreifen, aber es war noch nicht so weit. „Hör mal. Ich weiß, dass du mich liebst, aber das heißt nicht, dass ich dich lieben muss. Mein Herz schlägt nur für Kalem und das wird sich nie ändern!“, rief Violetta und schlug die Hand des Drachen-Meisters von ihrem Gesicht weg. „Kalem... der kann dir überhaupt nichts bieten. Er lässt dich sitzen, glaub mir. Bei mir bist du in guten Händen.“ „In deinen Träumen vielleicht. Soll ich dir was sagen? Du bist einfach nur egoistisch, der nicht auf die Gefühle anderer achtet. Deswegen hat sich Géraldine auch von dir getrennt und ich finde, sie hat es richtig gemacht. Und bei mir bringt deine Masche nichts, denn ich liebe Kalem über alles und du bist nichts weiter als ein Häufchen Elend, das beachtet werden will.“ „Géraldine ist mir egal. Ich will mit dir und unserem Kind eine neue Zukunft aufbauen“, sagte Siegfried. „Daraus wird nichts. Und nenne meinen Sohn nicht dein Kind. Es ist das Kind von mir und Kalem!“ Der Drachen-Meister packte Violetta stark an ihrem Arm, um sie zu entführen. „Lass mich los!“, verlangte die 19-Jährige und befreite sich von Siegfrieds Griff. „Du kommst gefälligst mit mir mit!“, brüllte er und wollte sie mit Gewalt an sich reißen, aber dann kam es anders. Er schubste sie stark auf den harten, gepflasterten Boden und die 19-Jährige bekam schlimme Schmerzen. Für mich war der Zeitpunkt gekommen, einzugreifen. „Bleib sofort stehen!“, brüllte ich. Siegfried rannte weg und die Pokémon kamen zum Einsatz. Mit einem doppelten Drachenpuls blockierten Latios und Trikephalo die leere Straße, während Psiaugon und Knakrack mit einer Barriere-Sandsturm-Kombination die andere Straßenseite versperrten. Kalem, Carina, Nicole und Géraldine kümmerten sich um Violetta, während ich mit Drake und Sandra mit Siegfried beschäftigt war. „Das war echt übel, was du gemacht hast, Siegfried. Die Liebe kann man sich nicht so erzwingen, aber du verstehst kein bisschen Gefühl. Und hiermit verbanne ich dich aus der Einall-Region, für den Rest deines Lebens!“ Kalem konnte es nicht fassen, dass der Drachen-Meister handgreiflich wurde und Violetta stark verletzt hatte. Er rächte sich dafür, indem er auf ihn zuging und ihn auf die Nase schlug. In dem Moment kam auch Lysander mit der Polizei zu uns und für Siegfried war klar, dass er einen großen Fehler begannen hatte, den er nie mehr rückgängig machen konnte. Die Polizei nahm in fest und brachten ihn in die Polizeistation von Twindrake City, um Personalien aufzunehmen. Daraufhin kam auch für meinen Halbbruder eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung. „Ich hätte das niemals von Siegfried erwartet“, stellte Lysander fest, als die Polizei mit Siegfried wegfuhr. „Tja... Menschen wie er werden sich nie ändern. Er wird es nie begreifen, was er angestellt hat“, entgegnete ich. „Ich werde dafür sorgen, dass dein Halbbruder die Region verlassen wird. Kai, wir unterhalten uns später nochmal im Drachenclan. Es ist jetzt wichtig für dich, dass du Violetta noch rechtzeitig ins Krankenhaus bringst“, sprach Lysander. Der Arenaleiter machte sich auf dem Weg zur Polizeistation, um Siegfried mitzuteilen, dass ihm seine Wohnung gekündigt wurde und nach Johto ins Gefängnis kommen sollte.

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Kapitel 321: Die Verzweiflung

Beitrag von Reshikrom94 am Di 19 Aug 2014 - 9:25

Kapitel 321: Die Verzweiflung

In der Zwischenzeit ging es Violetta ganz und garnicht gut. Ihre Schmerzen wurden immer schlimmer und wurde schnell am folgenden Nachmittag ins Krankenhaus in Twindrake City gebracht. Schwester Joy kam mit einigen ihrer Schwestern dorthin und brachten Violetta in den Kreißsaal, da es sich hierbei um eine lebensgefährliche Situation handelte. Joy sprach zu uns, dass wir besser in Wartebereich warten sollten, was wir auch taten. Kalem aber weigerte sich und wollte bei seiner Verlobten sein, aber die erfahrene Schwester verbot es ihm. „Kalem... lass die Ärzte es nur machen. Das einzige, was wir jetzt noch machen können, ist zu warten“, sprach Kai und legte seine Hand auf die Schulter seines besten Freundes. Der 19-Jährige stand unter Schock und setzte sich auf einem freien Stuhl im Wartebereich. Kai und ich setzten uns neben ihn und versuchten, ihn zu beruhigen, was uns aber sehr schwer fiel. Drake, Nicole, Sandra und Géraldine hatten auch Mitleid mit dem Trainer aus Kalos. „Dieser Arsch... ein Glück, dass er jetzt in den Knast kommt. Dann kann er dort den Rest seines Lebens verschimmeln!“, rief Kalem, „Wenn wegen ihn Violetta und mein Kind sterben, dann hat er noch dazu die Todesstrafe verdient!“ „Sei nicht so hart. Wir konnten doch rechtzeitig Violetta hierher bringen“, entgegnete ich. „Vielleicht ist es aber auch zu spät und wem danken wir es? Natürlich Siegfried!“, brüllte der 19-Jährige. Durch die ganze Trauer und Verzweiflung fing der Trainer an, zu weinen. Kai umarmte ihn und gab alles, um ihn zu trösten. Ich bat Sandra und Géraldine, dass sie die Kinder abholten sollten, was sie auch taten. Kalem hörte garnicht mehr auf zu weinen. Er war wütend und traurig zugleich. Drake hatte Hunger und ging zu einem Automaten, der Süßigkeiten gab, wenn man dem zuvor auch Kleingeld gab. „Möchte jemand auch etwas Schokolade?“, wollte der 17-Jährige wissen, um bei uns allen die Laune etwas zu bessern. „Nein, kein Bedarf“, gab ich als Antwort. Ein Chaneira, was am Tresen der Sprechstundenhilfe sämtliche Akten ordnete, brachte für uns allen Tassen mit heißer Schokoladenmilch und einen Teller mit Keksen. Milza und Emolga waren von den Keksen fasziniert, bekamen aber von einem Ohrdoch, was auch dem Chaneira half, einen Teller mit Sinelbeeren. „Was meint ihr, wie lange wird das wohl dauern?“, fragte Nicole sehr besorgt und nahm sich einen Schluck Schokoladenmilch. „Bestimmt noch sehr lange“, vermutete Kai, „Violetta ist auf dem Bauch gefallen. Wir können nur noch hoffen, dass sie die Entbindung überstehen kann.“ „Ich kann es echt nicht fassen, dass Siegfried so ein krankes Hirn ist“, sagte Drake, „Seit wann verfolgt er denn ein junges Mädchen, das schwanger ist?“ „Liegt wohl an seiner Vergangenheit. Er hatte schon mal ein minderjähriges Mädchen bei einem Auftritt von ihm verführt und sie angeblich geschwängert. Das Mädchen war da erst dreizehn und er achtzehn“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Krass!“, staunte der 17-Jährige, „Hey, ich muss mal dringend für kleine Jungs. Kann mich irgendjemand begleiten?“ „Na gut, ich komm mit. Ich muss nämlich auch“, sprach Nicole und suchte mit ihren Freund die Toiletten auf.
Es war bereits spät am Abend. Géraldine und Sandra waren mit den Kindern in der Villa und kümmerten sich dort um sie und den Haushalt. Kai, Kalem, Drake, Nicole, Milza, Emolga und ich saßen immer noch im Wartebereich und bangten zusammen um das Leben von Violetta und ihrem Kind. Ich ließ mich von Lesen einer Modezeitschrift ablenken, aber ich konnte mich schwer darauf konzentrieren. Kai und Nicole schliefen bereits auf ihren Stühlen und auch Milza und Emolga wurden langsam müde. Kalems Schock saß immer noch ganz tief in seinem Gewissen und bei ihm kam die Angst hoch, dass er seine große Liebe und seinen Sohn verlieren würde. Drake sah, dass mein Mann sein Mund im Schlaf weit offen hatte und fand es witzig, einige Schokolinsen in seinem Mund zu werfen, aber nach einer Weile wurde es ihn langweilig. Er beschloss, auch ein Nickerchen zu halten und lehnte seinen Kopf an Nicoles Schulter an. Um mich wach zu halten bat ich Chaneira, für mich einen Kaffee zu kochen. Ich fragte Kalem, ob er auch eine Tasse wollte, aber er lehnte es ab. Seit der Notaufnahme waren schon fünf Stunden vergangen und der 19-Jährige wollte nicht einmal ein Nickerchen halten, obwohl er schon müde aussah. Er würde jetzt am liebsten zu Violetta in den Kreißsaal gehen, um ihre Hand zu halten. „Die Ärzte brauchen echt verdammt lange. Ob es Violetta wohl gut geht?“, fragte sich der Trainer aus Kalos. „Ganz bestimmt. Wir müssen aber leider noch etwas warten“, entgegnete ich und holte meinen Kaffeebecher bei Chaneira ab. Aus Langeweile schaute ich mich etwas im Wartebereich um, während Kalem Däumchen drehte und abwartete. Dabei dachte er an die letzten Monate, die er mit seiner Verlobten verbracht hatte. Alles fing mit der Geburtstagsparty des 19-Jährigen an, als er die etwas betrunkene Violetta in seinem Zimmer brachte, damit sie sich auf seinem Bett etwas ausruhen konnte. Dann kam die Szene, wo Violetta den ahnungslosen Trainer verführte und Sex mit ihn hatte. Kurz vor Weihnachten kam dann die plötzliche Nachricht, dass Violetta ungewollt schwanger wurde. Zwar hatte sich die 19-Jährige kein Leben mit dem Baby und Kalem vorgestellt, aber durch die liebevollen Bemühungen, die der 19-Jährige seiner Liebsten machte, hatten die beiden versucht, eine Beziehung zu führen, was auch perfekt funktionierte. Später kam auch die Verlobung dazu und die Liebe füreinander wurde größer. Kalem erinnerte sich gern zurück an die schönen Zeiten mit Violetta, aber an dem heutigen Tag könnte sich alles verändern.
Als ich gerade nicht im Wartebereich zusehen war, kam nach einer kurzen Zeit die Schwester Joy vorbei, die Violetta in den letzten Monaten behandelt hatte, mit einem Baby, welches in einem Handtuch eingewickelt war. „Kalem? Hast du kurz Zeit?“, wollte Joy wissen. Der 19-Jährige musste mit den Träumen aufhören und zur Realität kommen. „Ähm, ja. Was gibt es denn? Geht es Violetta und dem Baby gut?“ „Darf ich dir deinen Sohn geben?“ „M-meinen Sohn...?“ Kalem konnte es nicht glauben, dass Schwester Joy tatsächlich seinen Sohn in ihren Armen hielt. Die Ärztin gab den Trainer aus Kalos das Baby und sprach: „Violetta hat die Geburt gut überstanden und ruht sich in ihrem Zimmer aus. Euer Sohn musste mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen, da es Komplikationen gab. Durch den Unfall war sowohl Violetta als auch das Baby in ernster Lebensgefahr, aber die beiden sind wohlauf.“ „Wow, ich bin mehr als glücklich. Vielen, lieben Dank, Schwester Joy!“, bedankte sich der frischgebackene Vater stolz. Joy ließ Kalem mit dem Baby allein. Der 19-Jährige war überglücklich, dass sein Sohn gesund und munter war. Der Anblick rührte ihn sehr und musste vor Freude einige Tränen kullern lassen. Das leichte Quengeln des Babys ließ die anderen wach werden. „Was ist das für ein Krach? Muss Venus wieder gefüttert werden?“, fragte Kai gähnend und schaute sich um, bis er seinen besten Freund mit einem Baby auf dem Arm sah, „Kann das etwa sein...?!“ „Ja, das ist mein Sohn“, entgegnete Kalem freudig. „Ist der süß!“, rief Nicole und betrachtete das Baby aus nächster Nähe. „Hat er auch schon einen Namen?“, wollte Drake wissen. In dem Moment kam ich dazu und bekam mit, dass Kalem seinen Sohn in seinen Armen hielt. „Glückwunsch!“, gratulierte ich. „Danke sehr“, bedankte sich der 19-Jährige, „Um einen Namen habe ich mich nicht gekümmert. Ich überlege mit Violetta zusammen einen Namen für den Kleinen.“ „Ich finde, dass dir der Kleine glatt aus dem Gesicht geschnitten ist“, stellte der junge Drachen-Meister fest. Kalem merkte es selbst schon, als er seinen Sohn anlächelte. Es erinnerte ihn stark daran, als er selbst noch ein Baby war. Das Baby konnte die ganzen fremden Gesichter nicht vertragen und fing an, zu schreien. „Ich glaube, dass er jetzt zu Violetta möchte“, vermutete ich. Kalem stand auf und suchte das Zimmer seiner Verlobten auf. Er wurde schnell fündig und stattete der 19-Jährigen einen Besuch ab, samt dem Baby auf dem Arm. „Heeey!“, rief Violetta total begeistert. „Wie geht es dir?“, wollte Kalem wissen und gab seiner Verlobten ihren Sohn. „Ganz gut, aber ich muss noch für drei Tage hier bleiben, wegen Nachuntersuchungen von mir und den Kleinen. Der Schubs von Siegfried war nicht ohne Folgen“, antwortete die 19-Jährige. „Bitte rede nicht über ihn. Er kann mir egal sein“, sprach Kalem, „Nur wir drei zählen jetzt.“ „Stimmt. Der Kleine braucht dringend einen Namen und ich hätte da einen, aber ich wollte erst deine Meinung dazu hören. Ich hätte da an Alex gedacht.“ „Alex Blackwell. Der Name passt sehr gut zu ihm“, stellte Kalem fest. Daraufhin gab er seiner Verlobten einen Kuss auf die Lippen und schaute mit ihr glücklich ihren gemeinsamen Sohn an.

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Kapitel 322: Blicke in die Zukunft!

Beitrag von Reshikrom am Mi 20 Aug 2014 - 8:15

Kapitel 322: Blicke in die Zukunft!

Violetta konnte nach drei Tagen das Krankenhaus mit ihrem Sohn Alex verlassen. Zuhause angekommen waren auch Sandra, Géraldine und die Kinder sehr fasziniert von den neuen Nachwuchs der Villa. Alex war noch sehr ängstlich und konnte sich manche Gesichter unserer Mitbewohner nicht schnell merken. Er war sehr gerne bei seinen jungen Eltern.
Nachdem sich die Lage gebessert hatte, was Violettas Zustand anging, ging ich zu Lysander in den Drachenclan, weil er mit mir sprechen wollte. Es ging dabei um Zygarde, da ich von diesem Pokémon erfahren hatte, dass Siegfried etwas übles vorhatte. Ich erfuhr von dem Arenaleiter, dass das Auragold beinahe in die Hände meines Halbbruders geraten wäre. Das hätte Siegfried direkt gemacht, wenn er Violetta entführt hätte, aber er wurde von uns aufgehalten und von der Polizei festgenommen. Er wurde direkt einen Tag nach seiner Festnahme nach Johto geschickt, wo er für eine gewisse Zeit im Gefängnis sitzen sollte. Mehr zu dem Auragold gab es nicht zu erzählen, aber im Drachenclan ist dieser Schatz für die ganzen Schüler ein echter Hingucker. Ich verließ das Gebäude und hörte Zygarde, welches sich in der Nähe von Route 10 zur Siegesstraße befand. Es wollte, dass ich zu ihn komme, was ich auch tat. Ich betrat die Route 10 und sah das legendäre Pokémon der Kalos-Region. Es bedankte sich für die Aktion und hatte großen Respekt vor mir. Deshalb fragte es mich, ob ich es noch als neues Teammitglied aufnehmen wollte. Ich war froh, dass Zygarde es sich überlegt hatte und mein Pokémon sein wollte. Ohne einen Kampf fing ich es mit einem Pokéball. Lysander erfuhr von meinem Fang und bat mich, für eine kurze Zeit Zygarde auszuleihen, um für seine Schüler ein interessantes Thema vorzustellen. Er behielt das Pokémon für einen Tag und ich bekam es auch direkt wieder, um es den anderen aus der Villa zu zeigen.
Im September 2015 kam die Hochzeit von Kalem und Violetta in Twindrake City. Es war eine Hochzeit im kleinen Kreis der Familie und die Hochzeit feierten wir alle im Restaurant, wo ich auch bei meiner Hochzeit mit Carina gefeiert hatte. Kalem nahm den Familiennamen seiner Liebsten an, da er nichts mehr über seine alte Familie wissen wollte. Die Hochzeit war ein sehr schöner Anlass, da nur engste Freunde dabei waren. Es war genauso eine Feier wie bei mir und Carina, als wir geheiratet hatten. Die beiden Trainer aus Kalos waren glücklicher als sonst, besonders das Ja-Wort der beiden klang zum Teil nervös, aber auch sehr freudig.
Sandra und Géraldine übernahmen die Wohnung, die Siegfried zuletzt besetzt hatte, und zogen mit den Zwillingen Dragan und Dominika dort ein. Der 17-Jährige Drake reiste mit seiner Freundin Nicole wieder zurück in ihre Zeit. Für Alex, Venus, Drake und den Pokémon Milza, Emolga und Viscora gab es nun mehr Platz zum spielen. Carina arbeitete in der Boutique von Kamilla und verdiente dabei so gut, dass sie sogar einen Großteil ihres Lohns zurücklegen konnte. Violetta musste ihre Ausbildung in der Boutique für eine gewisse Zeit aufs Eis legen, da sie sich um ihren Sohn kümmern konnte. Kalem hatte einen kleinen Job als Lehrer im Drachenclan, wo er den Schülern über die legendären Pokémon der Kalos-Region berichtete. Dabei bekam er auch Unterstützung durch Markus und Julia. Ich als Drachen-Meister hatte nichts besonderes als Nebenbeschäftigung, aber mir machte es Spaß, bei den Kindern zu sein und brachte sie jeden Tag was neues über die Drachen-Pokémon bei.
Zwar waren die ganzen Wochen eher ruhig und ohne Probleme, aber die neuen Erlebnisse, die noch kamen, gingen noch nicht zuende, ganz im Gegenteil. Es kam was ganz neues hinzu, was mich völlig aus der Fassung brachte, denn es kam der Tag, wo meine Freunde und ich ein neues Geheimnis der Mega-Entwicklung eines guten, alten Freundes erfuhren...

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Kapitel 323: Das Wiedersehen!

Beitrag von Reshikrom94 am So 2 Nov 2014 - 9:55

Kapitel 323: Das Wiedersehen!

Es war ein ganz normaler Herbsttag in einem Oktobermonat. Während Kai mit Drake und Milza im Wohnzimmer spielte, saßen Violetta und Kalem, ohne ihren Sohn Alex, in der Küche und aßen gemeinsam eine Schüssel Pudding mit Schokoladensoße. Da ihr Baby um diese Zeit sein Mittagsschläfchen hielt, hatten die beiden jungen Eltern ein Babyfon bei sich, damit sie schnell reagieren konnten, wenn Alex wach sein und schreien würde. „Der Pudding schmeckt einfach köstlich!“, stellte die 19-Jährige Violetta fest, als sie sich einen weiteren Löffel dieser Süßspeise nahm. „Ich muss schon sagen, dass Carina fantastisch kochen kann“, musste Kalem zugeben. Violetta kicherte daraufhin: „Was kann ich denn besonders gut, Liebling?“ „Sehr gut küssen!“, gab der 19-Jährige als Antwort und küsste seine Traumfrau auf die Lippen, die nach Vanille, Schokolade und auch nach ihrem Erdbeer-Lipgloss schmeckten. Die beiden waren so sehr in ihrer Verliebtheit vertieft, dass sie garnicht bemerkten, dass der dreijährige Drake in die Küche kam und sich vor dem Anblick ekelte. „Bäh! Ihr seid echt widerlich!“, rief unser Sohn und zerrte an Kalems Hosenbein, „Könnt ihr nicht woanders rumknutschen? Ihr seid ja noch schlimmer als Mama und Papa!“ Kalem und Violetta mussten lachen und ließen sich nicht von Drake ablenken. In dem Moment kam Kai in die Küche und fand es ebenfalls lustig, wie Drake sich über das Rumgeknutsche der Kalos-Trainer beschwerte. „Wolltest du dir nicht einen Joghurt holen, Großer?“, fragte der Drachen-Meister. „Ja, aber ich nehme mir jetzt stattdessen ihren Pudding!“, entgegnete der dreijährige und versuchte, die große Schüssel mit dem leckeren Pudding zu nehmen, aber er war noch zu klein, um auf die Tischfläche zu kommen. Mein Mann schickte unseren Sohn ins Wohnzimmer zurück, da ihm etwas nicht passte. „Hey, sagt mal. Ihr wisst schon, dass ihr zwei ein Kind gemeinsam habt, oder?“, fragte Kai. Kalem und Violetta unterbrachen ihren Kuss sehr ungern, woraufhin die 19-Jährige antwortete: „Alex schläft und zur Not haben wir noch das Babyfon, wenn er anfängt, zu weinen.“ „Naja... ich finde, ihr solltet euch mehr in eure elterliche Rolle hineinversetzen, anstatt so zu tun, als hättet ihr den kleinen Alex nicht!“, fand der 20-Jährige. Indem Moment hörte man aus dem Babyfon das Weinen von Alex. Violetta übernahm die Aufgabe, bei ihrem Sohn vorbeizuschauen, während Kai seinem besten Freund nochmal auf die Erziehung des Kindes hinwies. „Jetzt mal ehrlich. Ist Alex dir eine Last, Bro?“, fragte der junge Drachen-Meister. „Ich bin etwas überfordert mit der Erziehung“, gab Kalem als Antwort, „Klar habe ich meinen Sohn sehr lieb, keine Frage, aber irgendwie vermisse ich die Zweisamkeit mit Violetta, also ohne den Kleinen.“ „Alex ist nun mal da, Bro. Und du bist dazu verpflichtet, deinen Sohn großzuziehen. Hey, wenn du und Violetta Probleme habt, könnt ihr gerne zu mir oder zu Carina kommen. Wir sind schließlich eine Familie und wir müssen uns doch gegenseitig helfen und füreinander da sein.“ Kalem war sich nicht bewusst, was er bei der Erziehung seines Sohnes falsch machte und hoffte, dass er trotzdem Alex was bieten konnte. Als nach wenigen Minuten die 19-Jährige Trainerin aus Kalos mit dem Baby nach unten kam und es ihrem Gatten überreichte, da sie sich dringend umziehen musste, war es für Kalem die perfekte Gelegenheit, Kai zu zeigen, was er als junger, aber unerfahrener Vater alles drauf hatte. Alex quengelte etwas und war völlig fasziniert von Kais fröhlichem Lachen. „Alex, möchtest du mit Drake, Milza und Yoshi spielen?“ „Ist das eine gute Idee?“, wollte Kalem wissen und wirkte verunsichert. „Vielleicht interessiert sich Alex auch für Drachen-Pokémon“, glaubte mein Mann. Das Baby fing direkt an zu weinen, als ihm Milza und Viscora zu nahe kamen. „Das habe ich jetzt nicht erwartet“, stellte Kai fest. „Milza, Mil...!“ Kais Pokémon versuchte, Alex wieder zum Lachen zu bringen, aber dies brachte nichts. Plötzlich klingelte es an der Tür. Mein Mann machte sie auf und konnte es nicht glauben, wer vor der Tür seiner Villa stand. Es handelte sich dabei um unseren alten Freund und Reisebegleiter Warren, der in der berühmten Firma Game-Freak momentan eine Ausbildung machte.
Ich saß mit Venus im Schlafzimmer, da ich aus Langeweile neue Kleidungen anprobierte, um auch Venus damit beeindrucken zu können, aber sie lag eingekuschelt in ihrem Bettchen und schaute mich mit ihren schimmernden Kulleraugen an. „Schau mal hier, Süße. Das wäre auch später mal was für dich, oder?“, fragte ich und hielt meiner Tochter einen schönen, weißen Pullover vor. Venus war nicht sehr interessiert daran, was ich ihr an meinen vielen Klamotten zeigte. „Hoffentlich wirst du auch ein schönes und niedliches Model sein, so wie ich. Weißt du, ich habe ewig davon geträumt, meine eigenen Klamotten zu entwerfen und dieser Traum wurde wahr. Ich habe eine tolle Chefin, die hübsche Arenaleiterin Kamilla, und tolle Kolleginnen. Du wärst auch perfekt für den Beruf später geeignet, da bin ich mir sicher“, sprach ich und hatte Vorstellungen darüber, wie sich Venus im Teenageralter als Model ihr Talent zeigen würde. Dabei kamen mir die Gedanken, dass Kai behauptete, dass aus unserer Tochter eine wahre Drachen-Meisterin sein würde. „Egal, was dein Vater sagt, Venus. Dein Bruder wird Drachen-Meister und du wirst ein hübsches Top-Model sein, so wie ich.“
„Warren? Was führt dich denn hierher?“, fragte Kai hocherfreut und ließ unseren Freund in die Villa hinein. „Ich habe echt interessante Neuigkeiten, was dich und Carina sicherlich interessieren würde“, erzählte der kluge Trainer. Kalem schaute neugierig zu unserem Überraschungsgast und traute sich nicht, ihn zu grüßen. „Setz dich. Möchtest du vielleicht was trinken? Wir haben Cola, Limonade, Kakao und Mineralwasser“, bot mein Mann an. Warren entschied sich, ein Glas Mineralwasser zu nehmen und setzte sich aufs Sofa hin. Daraufhin packte er seinen neuen Laptop aus und fuhr dieses Gerät hoch. Erst nach wenigen Sekunden bemerkte der inzwischen 20-Jährige den schüchternen Trainer aus der Kalos-Region. „Hi“, grüßte Warren. Kalem merkte, dass Warren einen ziemlich netten Eindruck machte und grüßte ihn zurück. „Mein Name ist Kalem.“ „Ich bin Warren und bin ein alter Reisegefährte von Kai und Carina. Momentan mache ich eine Ausbildung bei Game-Freak, als Spieleentwickler.“ „Wow, das ist ja echt cool. Macht es auch da Spaß?“, wollte Kalem wissen. Warren nickte und achtete auf seinem Monitor, der gerade die Leiste für die Passworteingabe öffnete. Der Trainer aus Kalos fühlte sich nicht verstanden und dachte, dass Warren keine Lust hatte, mit ihm einen kleinen Plausch zu führen. „So, hier ist dein Mineralwasser“, sagte Kai und überreichte dem klugen Trainer sein gewünschtes Getränk, „Na, habt ihr euch schon voneinander erzählt?“ „Na ja, teilweise...“, gab Kalem als Antwort. Drake sah erst jetzt den Gast und wunderte sich, wer das war. „Papa? Wer ist denn der Junge?“, wollte der dreijährige wissen. Milza war sehr erfreut, Warren wiederzusehen und machte ein Freudestanz um ihn herum. „Drake, das ist Warren“, sprach Kai und nahm unseren Sohn auf dem Arm, „Möchtest du mit Milza und Yoshi oben in deinem Zimmer spielen, während ich mit Warren und Kalem ein paar Worte wechsle?“ Der dreijährige fand den Vorschlag gut, wollte aber, dass sein Vater ihn ins Zimmer brachte. Kai tat es auch freiwillig, um seinen besten Freund eine Chance zu geben, sich vor Warren offener zu zeigen. Vielleicht schaffte er dies auch mithilfe seines Sohnes Alex, der es sich auf seinem Schoß bequem machte. „Das ist aber ein echt süßes Baby“, stellte Warren fest. „Danke sehr“, bedankte sich der Trainer aus Kalos, „Er heißt Alex und ist mein Sohn.“ „Man sieht es dem Kleinen auch an, dass er die Ähnlichkeit von dir hat.“ „Nun, er hat die Augen von seiner Mama, den Rest hat er von mir.“ Violetta kam freudig die Treppen herunter und wollte Alex wieder ins Bett bringen, bis sie ebenfalls Warren sah und sich vorstellte. „Du bist bestimmt die Freundin von Kalem, oder?“, fragte der kluge Trainer nach. „Wir sind verheiratet“, antwortete Violetta. „Lasst mich raten, das ist auf Kais Masche gewachsen, ne?“ Kalem und Violetta verstanden nicht, wovon Warren sprach, konnten aber eine Antwort für diese Frage finden. „Ich habe ihr den Antrag gemacht und sind seit kurzem verheiratet“, gab Kalem als Antwort. „Achso, ich dachte schon, dass Kai damit was zu tun hatte. Viel Glück euch beiden für eure gemeinsame Zukunft und für euren süßen Sohn.“ Die beiden Trainer aus Kalos bedankten sich für die lieben Worte des klugen Trainers. Kai kam nach einer Weile wieder und freute sich, dass auch Violetta Warren kennenlernte. „Und? Habt ihr euch gegenseitig vorgestellt?“ „Ja, es ist ganz gut gelaufen, Kai. Kalem und Violetta sind sehr freundliche Trainer“, entgegnete der 20-Jährige aus Avenitia. Da es keine weiteren Fragen dazu gab, nahm die 19-Jährige ihren Sohn in die Arme, um ihn ins Bett zu bringen. Kai und Kalem wollten nun wissen, was Warren für Neuigkeiten hatte, aber um das zu erfahren, musste Warren erstmal sein Passwort in seinem Nutzerkonto eingeben, um das Infofenster öffnen zu können.

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Kapitel 324: Neue Geheimnisse der Mega-Entwicklung?!

Beitrag von Reshikrom am So 2 Nov 2014 - 9:58

Kapitel 324: Neue Geheimnisse der Mega-Entwicklung?!

„Worum geht es in den Neuigkeiten?“, fragte Kalem. „Ich weiß nicht, ob ihr davon schon mal was gehört habt, aber meine Kollegen und ich haben herausgefunden, dass es in der Hoenn-Region neue Mega-Entwicklungen und besondere Entwicklungen erforscht werden, aber diese Informationen existieren momentan nur als Gerücht, da noch nicht klar ist, ob das wirklich stimmt“, erzählte Warren und zeigte die Gerüchte anhand als Dokumentation auf seinem Monitor. Dabei las Kalem eine Zeile, wo die Kalos-Region erwähnt wurde. „Ich komme aus der Kalos-Region“, sprach er daraufhin, „Professor Platan erforscht auch die Mega-Entwicklung. Vielleicht könntest du ihn ja mal kontaktieren, um mehr zu erfahren. Platan kann dir sicher behilflich sein, was das angeht.“ „Schön und gut, aber habt ihr Mega-Ringe, um bei einigen Pokémon eine Mega-Entwicklung zu durchführen, die einen Mega-Stein tragen?“, wollte der kluge Trainer wissen. Kalem und ich zeigten ihn unsere Mega-Ringe, die wir an unseren Handgelenken trugen. Wir erzählten ihn auch, dass Carina und Violetta ebenfalls Mega-Ringe besaßen. „Alles klar, dann habe ich noch eine Bitte an Kai.“ „Okay, sag schon“, sagte ich. „Ich möchte dir mein Rayquaza anvertrauen“, sprach Warren und holte Rayquazas Pokéball aus seiner Laptoptasche heraus, „Game-Freak meinte, dass Rayquaza angeblich was mit den Gerüchten zu tun haben sollte und da wir viel um die Ohren in der Firma haben, kann ich leider nicht mehr Rayquazas Trainer sein.“ „Moment mal!“, stieß Kalem hervor, „Du hast ein Rayquaza und willst es Kai geben?!“ „Es ist eine ziemlich lange Geschichte, was mit dem Pokémon zu tun hatte. Dieser Fang hätte mir beinahe das Leben gekostet“, erzählte der kluge Trainer und zeigte Kalem seinen Oberarm, wo er von Rockwaller angeschossen wurde, als Team Dragon die Einall-Region mit einem virenverseuchtem Spiel erobern und die Game-Freak-Firma übernehmen wollte. Die Schusswunde wurde mit ungefähr fünf bis sieben Stichen genäht. „Es war eine echt grausame Zeit, für diesen Mann, der für den Tod meines Vaters verantwortlich war, in sämtliche Netzwerke von Game-Freak reinzuhacken, um sein eigenes Spiel zu präsentieren. Ohne die Hilfe von Kai und Carina wäre ich nie mehr lebend aus dieser Situation rausgekommen.“ „Denk nicht mehr daran, Klugscheißer. Der Typ ist tot und Team Dragon gibt es auch nicht mehr. Wir leben alle wieder friedlicher, ohne solche Schurken, die meinen, alles haben zu können, was sie in die Finger bekommen“, sprach ich. „Du hast recht. Ich kann jetzt in Ruhe den Traum meines Vaters erfüllen und Game-Freak unterstützen“, entgegnete Warren, „Aber irgendwann werde ich mal wieder auf Reisen gehen, um als Trainer noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Schließlich bin ich noch jung und habe viele Möglichkeiten, aus mir etwas besonderes zu machen.“ „Unglaublich, was ihr alles erlebt habt“, staunte Kalem. „Episch, oder?“, fragte ich grinsend, „Wie dem auch sei... ich kann gerne dein Rayquaza annehmen, aber leider weiß ich selbst nicht, ob das wirklich stimmt, dass die Hoenn-Region auch die Mega-Entwicklung forscht. Ich kenne das nur aus der Kalos-Region.“ Warren fuhr seinen Laptop herunter und überreichte mir den Pokéball, worin sich das Rayquaza befand, was er sich in unserer gemeinsamen Zeit in der Einall-Region fing. „Pass gut darauf auf, Kai. Ich weiß, dass ich dir vertrauen kann.“ „Danke sehr. Ich werde es wie einen wertvollen Schatz behandeln“, sagte ich.
Carina kam am späten Nachmittag mit unserer Tochter Venus herunter, um das Abendessen vorzubereiten. Dabei sah sie Warren, wie er seinen neuen Laptop in die Laptoptasche packte. „Hey, Warren! Wie schön, dich hier mal wiederzusehen“, grüßte sie ihn und ging samt Venus auf ihn zu. „Hi, Carina“, grüßte er zurück, „Und hallo kleine Lady. Lass mich raten, das ist wohl euer zweites Kind, stimmt's?“ „Ja, das ist Venus. Sie ist schon sieben Monate alt“, sprach meine Frau. „Und nicht zu vergessen: Venus kann wie ich mit Drachen telepathisch sprechen!“, rief ich stolz und umarmte meine Frau und unsere Tochter. „Und wie läuft es bei dir und Caitlin?“, fragte Carina aus Neugier. „Bei uns ist momentan Beziehungsstress“, gab Warren als Antwort, „Sie lebt mit Caleb vorübergehend bei ihren Eltern in der Pokémon-Pension, da ich wegen meiner Ausbildung kaum zuhause bin.“ „Das wird wieder“, entgegnete ich, „So, und jetzt habe ich Hunger.“ „Ich war gerade dabei, für uns Abendessen zu machen. Wenn du Zeit hast, kannst du gerne mit uns essen, Warren“, schlug Carina vor und gab mir unsere Tochter. „Klar.“ Als meine Frau in die Küche ging, wollte der kluge Trainer für einen kurzen Moment eine Rauchen. „Warren, bitte mach das auf der Terrasse“, verlangte ich und schickte Warren nach draußen zur Terrasse. Kalem verstand nicht, warum der kluge Trainer Zigaretten rauchte, aber er hatte nicht den Mut dazu, ihn zu fragen, wie es dazu kam. „Bro, komm ja nicht auf die Idee, selbst an so einem Glimmstängel zu ziehen“, sagte ich zu den 19-Jährigen. „Nein, das hatte ich auch nicht vor!“, rief Kalem. „Guter Junge“, entgegnete ich und ging mit Venus nach oben in das zimmer von Drake, um ihn und den Pokémon Milza und Viscora nach unten ins Wohnzimmer zu bringen. Emolga schlief den ganzen Tag über auf dem Schrank im Wohnzimmer, wo es sich sicher fühlte, da es nicht sehr mochte, von Drake am Schweif gezogen zu werden. Der Trainer aus Kalos betrachtete den klugen Trainer, der angelehnt an der Fassade unserer Villa stand und eine Zigarette genüsslich aufrauchte, und sah ihn mit ganz anderen Augen. Nach einer kurzen Weile hatte er das Interesse verloren und ging hoch zu seiner Gattin Violetta, um kurz vorm Abendessen noch etwas Zweisamkeit mit ihr zu genießen.
Wieder überprüfte die junge 19-Jährige Mutter ihren Kleiderschrank, da sie ihre Lieblings-Pullover und andere ihrer warmen Kleidung neu sortieren wollte. Dabei betrat Kalem ihr Zimmer und musste leise sein, da ihr gemeinsamer Sohn Alex im Zimmer von Violetta ein kleines Nickerchen hielt. „Es gibt in einigen Minuten Abendessen“, teilte er ihr mit. Die Trainerin freute sich sehr über diese Nachricht, war aber auch überglücklich, dass ihr Mann bei ihr vorbeischaute. „Welcher Pullover gefällt dir persönlich am besten? Den in rosa oder den in beige?“, wollte Violetta spontan wissen und hielt dabei die zwei genannten Pullover jeweils an einem Bügel hoch. „Ähm, der rosafarbene Pullover passt zu deiner Haarfarbe“, gab Kalem als Antwort und nahm seiner Liebsten den beigefarbenen Pullover ab, um ihn in den Kleiderschrank zurückzuhängen. „Ich möchte beim Abendessen immer gut aussehen, deswegen suche ich wie verrückt nach einem neuen Kleidungsstil für jeden Abschnitt des Tages, hihi“, kicherte die 19-Jährige und legte den rosafarben Pullover auf ihrem Bett. Kalem schaute zu Alex, der friedlich schlief. „Der Kleine schläft wie ein Engel“, stellte er fest und streichelte seinen Sohn sanft an der zarten Wange. „Ein Wunder, dass er überhaupt eingeschlafen ist. Die ganze Zeit hat er nur noch gequengelt, als ich meinen Kleiderschrank aufräumen wollte“, sprach Violetta. „Nun, er ist noch ein Säugling. Was erwartest du denn?“ „Ich weiß, aber ich kenne es von meinem Bruder Nick, der auch viel gequengelt hat, aber bei unseren Alex ist es eine echt härtere Aufgabe.“ „Selbst wenn, wir schaffen es, den Kleinen liebevoll zu erziehen“, entgegnete der 19-Jährige. Während Violetta sich umzog, kümmerte sich Kalem um Alex, der selbstständig wach wurde und kurz davor war, zu heulen. Der Trainer beruhigte seinen Sohn, indem er ein beruhigendes Lied sang. Dabei war er auch von Violetta abgelenkt, die gerade ihren ausgewählten Pullover anzog. „Ist was?“, fragte sie verwundert. „Nichts... garnichts“, antwortete der 19-Jährige stotternd und wurde etwas rötlich im Gesicht. „Komm schon, Kal. Du guckst mich doch nicht ohne Grund so an.“ „Es ist wirklich nichts, glaub mir. Du bist eine wunderschöne, junge Frau“, gab Kalem zu. „Das weiß ich schon bereits. Komm, gehen wir jetzt nach unten.“ Violetta verließ ihr Zimmer und ging schon nach unten in die Küche. Kalem stand noch kurz in ihrem Zimmer und sprach zu seinem Sohn: „Deine Mama hat was ganz besonderes, seitdem du auf der Welt bist. Aber irgendwie fühle ich mich auch zu Carina hingezogen...“
Wir saßen alle gemeinsam in der Küche und aßen gebratene Nudeln nach asiatischer Art. Warren leistete uns noch Gesellschaft, bevor er wieder nach Avenitia aufbrach, um seine Recherchen von Game-Freak weiter zu überprüfen. „Das Essen schmeckt wie immer ganz toll“, sprach der kluge Trainer. „Vielen Dank, Warren. Für die Pokémon habe ich selbstverständlich spezielle Kekse mit einer feinen Beilage, bestehend aus frischen Beeren, zubereitet. Das macht selbst müde Knochen ganz fit“, entgegnete Carina, „Für Emolga, Milza und Yoshi ist dies die perfekte Mahlzeit.“ Alle genossen das Essen sehr, bis mir noch spontan was einfiel: „Wie wäre es denn, wenn wir gleich noch einen epischen Spieleabend veranstalten?“ „Warum nicht? Klingt doch ziemlich spaßig“, sagte Violetta und fütterte ihren Sohn mit einem gesunden Apfelbrei. „Ich würde gerne mitmachen, aber ich kann nicht“, sprach Warren, „Ich muss noch einiges für Game-Freak dokumentieren.“ „Das wissen wir doch, Klugscheißer“, lachte ich. „Darf ich auch mitspielen?“, fragte Drake und spielte dabei mit seiner Gabel an seinem Teller herum. Ich erlaubte es ihm nicht, da ich in der Meinung war, dass dieser Spieleabend nichts für Kinder in seinem Alter war. „Wie schade...“, seufzte der dreijährige enttäuscht. „Macht dir nichts draus, mein Schatz. Du kannst morgen früh wieder mit den Pokémon spielen, was hälst du davon?“, fragte meine Frau unseren Sohn, um ihn aufzumuntern. „Ich möchte aber auch mal mit dir und Papa was spielen.“ „Wir werden das nachholen, ja? Versprochen.“ Drake fühlte sich dadurch auch nicht fröhlich, aber er musste es akzeptieren, dass wir momentan Stress hatten.
Nachdem wir gegessen hatten und die Küche aufgeräumt hatten, verabschiedeten wir uns von Warren und brachten daraufhin die Kinder ins Bett, um den spontan geplanten Spieleabend zu veranstalten. Dieser fand in unserem Schlafzimmer statt und vorher bestellten wir telefonisch noch eine Salamipizza in Familiengröße und viele Becher Irish Coffee, die gerade zu dieser kalten Jahreszeit perfekt passten.

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Kapitel 326: Ein ganz anderes Spielchen

Beitrag von Reshikrom94 am So 2 Nov 2014 - 10:01

Kapitel 325: Ein ganz anderes Spielchen

Unsere bestellte Mahlzeit für den Spieleabend kam pünktlich bei uns in der Villa an und mein Mann Kai musste dafür nicht viel an PokéDollar zahlen. Den Lieferjungen, der mit einem Roller und einem Larvitar unterwegs war, gab er kein Trinkgeld. Gemeinsam mit Kalem und Violetta gingen wir samt Pizza und den vielen Irish Coffee-Bechern nach oben in unserem großen Schlafzimmer, um dort mit dem Spieleabend zu beginnen.
„Sag mal, Kai... wonach schmeckt denn eigentlich dieser Irish Coffee?“, wollte Kalem wissen, bevor er die Kappe des Bechers abnahm. „Nun, es ist eine Mischung aus Cappuccino, bisschen Kaffee und leichtem Alkohol“, gab der junge Drachen-Meister als Antwort, „Um noch etwas mehr an feinem Geschmack zu bekommen, kannst du es mit Sahne verfeinern. Müsste auch besser schmecken.“ „Wie bitte, Alkohol?!“, rief Violetta entsetzt. „Beim ersten Schluck kann es ziemlich im Hals brennen, aber ansonsten ist es okay“, entgegnete Kai. „Wenn du es sagst, dann würde ich gerne einen Schluck davon nehmen“, sprach der 19-Jährige. Violetta war sich nicht sicher, aber als sie sah, wie ihr Mann die Kappe löste und einen Schluck von dem warmen Irish Coffee nahm, wollte sie es auch probieren, was sie auch tat. „Und? Schmeckt es euch?“, fragte ich nach. Die beiden Trainer aus Kalos nickten. „Sehr schön. Wir haben genügend Becher davon, also wird uns nichts so schnell ausgehen, muahaha“, lachte Kai.
Wir saßen uns auf das große Ehebett hin, nahmen uns ein paar Pizzastücke und fingen an, mit dem Spieleabend zu beginnen. Dabei holte Kai drei Würfel aus seiner Schublade von seinem Nachttisch und erklärte uns das kleine Spiel 'Wahrheit oder Pflicht'. „Bei einer geraden Zahl muss derjenige, der gewürfelt hat, eine peinliche Wahrheit verraten und bei einer ungeraden Zahl muss diese einer Pflicht nachgehen.“ Sofort bildete er danach die Teams. Er hatte mich und Violetta als Team aufgestellt, während er mit Kalem ein Team bildete. „Klingt fair“, stellte die 19-Jährige Trainerin aus der Kalos-Region fest, „Wer würfelt von uns als erstes?“ „Ich mach's!“, rief ich und nahm die Würfel in die Hand. Mit viel Kraft warf ich die Würfel auf die rote Bettdecke. Die Augen zeigten zusammen die Zahl zwölf auf. „Okay, was war das peinlichste, was dir jemals passiert war?“ fragte Kai. „Mal überlegen... also als ich noch klein war, habe ich ständig bei irgendwelchen Pokémon-Festivals meine Schmusedecke mitgeschleppt und die ganzen Besucher fanden es echt niedlich“, musste ich gestehen. Kalem musste lachen: „Wow, Respekt. Zum Glück warst du da noch ein Kind.“ „Kai, du bist dran“, sprach ich und gab meinen Mann die Würfel. „Eins muss ich euch noch sagen. Ich bin ein Profi, was den würfeln angeht. Wetten, ich bekomme auch eine gerade Zahl?“, gab Kai an und fing an, zu würfeln. Er würfelte direkt eine acht. „Kai, erzähle uns eine geheime und peinliche Wahrheit“, sagte Violetta. „Also gut... ich achte immer auf die Größe von Titten, sorry das zu sagen, aber ich bin ein Mann und ein Frauenheld, muahaha“, lachte der junge Drachen-Meister. Kalem fand das Geständnis sehr amüsant und gab seinen besten Freund ein leichtes Schulterklopfen. „Und sowas sagst du einfach vor Carina?“, fragte die 19-Jährige Trainerin aus Kalos nach. „Es heißt doch Wahrheit oder Pflicht und ich halte mich auch an die Regeln“, entgegnete mein Mann und zwinkerte mir zu, „Ich bewundere mich übrigens auch vorm Spiegel oder benehme mich in meinem Alter noch wie ein Kind.“ Violetta fand die weiteren Wahrheiten von Kai zu viel, da sie meinte, dass er die Regeln brechen würde. Da dies nur aus Spaß veranstaltet wurde, würfelte sie nun als nächstes und hatte eine fünfzehn gewürfelt. Sie musste einer Pflicht nachgehen. „Was könntest du denn machen?“, fragte Kai und überlegte sich eine Aufgabe für die 19-Jährige. „Ich hab was!“, rief Kalem und nahm sich einen Schluck Irish Coffee, „Zieh deinen Pullover hoch, um dein tolles Dessous-Oberteil zu zeigen.“ „Muss das sein?“ „So lauten die Regeln, also los. Pulli hoch und die Glocken zeigen“, sprach Kai und lachte hämisch. Violetta zog ihren Lieblings-Pullover aus und musste die weiteren Runden des Spiels ohne das warme Oberteil spielen. Kai und Kalem waren außer sich bei diesem Anblick, dennoch hatte ich auch eine Idee, den beiden in eine peinliche Situation zu bringen. Der Trainer aus Kalos würfelte als nächstes und das Ergebnis der Augen zeigte die Zahl sieben an. „Sehr gut, darauf habe ich gewartet“, freute ich mich und gab Kalem eine unangenehme Aufgabe, die so lautete: „Traust du dich, Kai zu küssen... direkt auf dem Mund?“ „Soll das ein Witz sein?“, wollte der 19-Jährige wissen. „Du darfst nicht kneifen, Kalem“, entgegnete ich. Hastig gab Kalem einen Kuss auf Kais Wange. „So küsst du deinen Sohn! Jetzt mal ernsthaft. Küss Kai auf dem Mund“, sagte ich. Ohne zu zögern fing Kalem an, Kai auf dem Mund zu küssen, auch wenn dieser nur wenige Sekunden dauerte. Zwar war es für ihn eine peinliche Situation, einen Jungen zu küssen, aber es fühlte sich anders an, auch wenn Kai bei ihm die Zunge in seinem Rachen schob. Für Violetta und mich war es ein Anblick, der zum lachen war. Die Jungs ließen sich nichts gefallen und Kai hatte sich schon eine Rache für diese Aktion überlegt. Ich würfelte als nächstes und hatte eine neun. „Sehr schön, dann kommt jetzt meine Pflichtaufgabe für dich, Bitch“, sprach mein Mann zu mir und nahm sich einen Schluck Irish Coffee, die er in einem Zug austrank. Kalem war gespannt auf die Aufgabe, da er nicht wusste, was sich sein bester Freund überlegt hatte. „Leg los, du Arschkriecher“, entgegnete ich. Vor lauter Lachen, bei den Gedanken, die Kai sich bei seiner Aufgabe vorstellte, konnte er es nicht erklären, aber nach einer kurzen Weile tat er es. „Also gut... du und Vio... ihr beiden sollt richtig geil rummachen, als würdet ihr euch ganz doll lieben...“ „Ach, das klingt harmlos“, dachte sich Violetta. Doch dann fügte der junge Drachen-Meister noch was hinzu: „... Und zwar nur in Unterwäsche!“ „Nicht dein ernst!“, rief die 19-Jährige. „Na, seid ihr Mädels etwa zu feige dazu? Denkt ihr, dass ihr mich und meinen Bro hier verarschen könnt? Ha, da lässt sich selbst ein Brutalanda nicht gern streicheln!“ „Lass deine blöden Sprüche!“, schimpfte Violetta. „Entweder tut ihr es oder ihr steht als Verlierer da“, sagte Kalem und lehnte seinen Ellenbogen an Kais Schulter an. Violetta starrte ihren Mann genervt an, musste sich aber damit abfinden, dass sie mit mir die Pflicht nachgehen musste. „Worauf wartet ihr denn noch? Kal und ich wollen euch beim rummachen sehen!“, rief Kai und lachte dabei. „Ihr seid echt fies!“, beschwerte sich die 19-Jährige. „Nicht ablenken, zeigt uns jetzt eure riesigen Melonen und ab geht’s!“, verlangte der junge Drachen-Meister und nahm sich einen weiteren Becher Irish Coffee. Violetta und ich taten den Jungs den Gefallen ihrer Pflichtaufgabe. Ich zog mein Oberteil aus, packte Violetta an den Oberarmen, warf sie aufs Bett und fing an, mit ihr zu kuscheln, als wäre sie meine langjährige Partnerin, anstelle von Kai. Die Jungs genossen den Moment, als bei Kai plötzlich ein heißes Begehren nach einem flotten Vierer einging. Zusammen mit Kalem versuchte er, mit mir und Violetta besonderen Sex zu haben, was aber schwierig war, da ich die 19-Jährige wie ein Schatz hütete. „Boah, Violetta und Carina sind ja echt heiße Schnitten. Wie findest du sie, Bro?“, fragte mein Mann. „Sie sind wunderschön, wenn sie zusammen sind“, gab der 19-Jährige als Antwort und schaute uns beim rummachen zu. Dabei kam ihm selbst das Gefühl hoch, mit mir zu schlafen, auch wenn Kai dabei war. „Ich will Vio so richtig knallen. Sie ist genauso scharf wie Carina, hat perfekte Titten und einen geilen Arsch. Kannst froh sein, eine so hammergeile Braut geheiratet zu haben“, sprach der junge Drachen-Meister und starrte begeistert auf mich und Violetta. „Ja. Vio ist echt geil...“ „Komm, Bro. Wir machen eine Pause für unseren Spieleabend. Ich möchte so gerne die beiden befriedigen.“ Kai gesellte sich zu uns hinzu, schnappte sich Violetta, die sich meinetwegen bei unserem kleinen One-Night-Stand komplett die Kleider vom Leib auszog und fing an, mit ihr Sex zu haben. Ich zog Kalem zu mir herüber und verführte ihn, bis wir schließlich auch miteinander schliefen, in einem und selbem Bett mit Kai und Violetta.
Nach unseren offensichtlichen Affären spielten wir weiter unser 'Wahrheit und Pflicht'-Spiel. Dabei kamen häufiger Pflichten als Wahrheiten, wo jeder von uns peinliche Erfordernisse erfüllen musste, von gleichgeschlechtlichen Küssen bis hin zum pinkeln aus dem Balkon, was Kai tat. Bis zum Morgengrauen hatten wir gespielt und hatten wenig Schlaf. Violetta schlief fest umschlungen neben mir und Kalem lag auf der anderen Seite neben mir und Kai. Mit einem Kater wachten Violetta und ich auf und stellten fest, dass es bereits früh am morgen war. „Oh nein! Was machen wir denn hier?!“, rief Violetta panisch und schnappte sich ihre Klamotten, die neben dem Bett verstreut lagen, „Ich muss dringend zu Alex!“ Sofort zog sich die 19-Jährige an und lief in ihrem Zimmer, wo ihr Sohn bereits am schreien war. Ich zog mich ebenfalls an und ging in das Zimmer von Drake, wo auch Venus für die Nacht untergekommen war. Durch den Lärm der Zimmertür wurde auch Kai wach und fühlte sich nicht mehr so müde. Für ihn war die Nacht ein großer Erfolg. „Boah, fühl ich mich gut!“, freute er sich und streckte sich. Dabei bemerkte er den schläfrigen Trainer aus Kalos und weckte ihn unsanft auf, indem er ihn mit einem Kopfkissen abwarf. „Hey! Aufstehen, Bro!“, rief der junge Drachen-Meister dabei und lachte, „Genug geträumt für diesen Morgen!“ „Musst du so schreien?“, wollte Kalem wissen und rieb sich die Augen. Ihm fiel es aber nicht direkt auf, dass er nicht in seinem eigenen Zimmer befand. „Ich muss schon sagen, du bist echt ein richtiger Casanova, Bro. Das muss ich dir lassen“, lobte Kai seinem besten Freund. Der 19-Jährige verstand überhaupt nicht, wovon mein Mann sprach. „Das war echt geil, als du mit meiner Frau geschlafen hast. Naja, Violetta war auch eine Zuckerschnecke, die ich vernascht habe, muahaha.“ „Sag mal, wovon redest du denn da eigentlich? Ich verstehe nur Bahnhof“, entgegnete Kalem. Als Kai weiter über die spannende Nacht erzählen wollte, machte er eine unglaubliche Entdeckung am Nackenbereich seines besten Freundes. „Woah, das sind ja wahnsinnige Knutschflecken, Bro. Da hast du mehr geschafft als ich.“ „Das ist doch ein Scherz“, sprach der Trainer aus Kalos und nahm sich seine Klamotten. Kai nahm sich einen Spiegel, der auf meinem Nachttisch lag, und gab ihn Kalem. „Hier, sieh selbst.“ „Oh nein, bitte nicht“, quengelte Kalem unzufrieden, „Wie konnte das nur passieren?! I-ich bin doch nicht so einer, der sowas zulässt.“ „Bedank dich bei dem Irish Coffee, der dir das ermöglicht hat, muahaha!“, freute sich der junge Drachen-Meister. „Das ist nicht lustig, Kai. Diese Flecken bringen mich echt in Verlegenheit.“ „Komm schon, die sind ein Zeichen dafür, dass du ein waschechter Kerl bist, der sehr gut mit Frauen umgehen kann. Jetzt zier dich nicht so und sei stolz über deinen Erfolg.“ Kai stand vom Bett auf, zog sich an und ging ins benachbarte Badezimmer, um sich frisch zu machen. Kalem saß immer noch nachdenklich auf unserem Bett und betrachtete seinen Hals, der voll mit Knutschflecken versehen war, die von mir und Violetta stammten. Dabei wurde ihm auch wieder einiges klar und bereute die letzte Nacht so sehr und versuchte, eine Entschuldigung für die kleine Affäre zwischen mir und ihm zu finden, um Kai nicht zu verärgern. „Ähm, Kai? Hörst du mich?“, fragte er mit einer gewohnten Zimmerlautstärke. „Ja, was gibt’s?“ Der junge Drachen-Meister kam kurz aus dem Badezimmer raus, um seinem besten Freund zuzuhören. „Sorry, wegen dem mehrfachen Küssen zwischen uns beiden und auch... dass ich mit Carina was am laufen hatte. Ich schäme mich abgrundtief dafür, dass es ausgerechnet zu sowas kommen musste. I-ich war bei dem Spieleabend nicht ich selbst... jetzt hast du viele Gründe dafür, mich zu hassen und ich akzeptiere es auch, wenn du mich nicht mehr sehen willst.“ Mein Mann fing an, lautstark zu lachen, was dem Trainer aus Kalos ziemlich verunsicherte. „Das war doch nur ein albernes Spiel. Unser Kuss hat nichts zu bedeuten und dass du mit Carina Sex hattest, ist nun auch kein Weltuntergang. Ich hatte in der Nacht auch was mit Violetta gehabt“, sprach Kai und beruhigte den 19-Jährige nicht so ganz. „Ey, ich hab echt Angst davor, dass Carina von mir schwanger sein könnte. Ich kann doch nicht ein zweites Kind großziehen, dass nicht mal von Violetta ist.“ „Ach, so schnell kann es nicht kommen. Mach dir keinen Kopf drum“, entgegnete Kai. Trotz der beruhigenden Worte seines besten Freundes fühlte sich Kalem kein bisschen besser. „Versuch, nicht daran zu denken, ja? Deine kleine Familie wartet bestimmt schon unten auf dich, also mach dich frisch für den Tag, auch wenn du ein schlechtes Gewissen hast.“ „Na gut“, sagte Kalem und ging in seinem Zimmer, um sich neue Klamotten für den Tag rauszusuchen. Daraufhin ging er ins Badezimmer, um sich zu duschen und sich allgemein für den Tag vorzubereiten.

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Kapitel 326: Ein neues Ziel!

Beitrag von Reshikrom am So 2 Nov 2014 - 10:03

Kapitel 326: Ein neues Ziel!

Ich ging mit Kalem zusammen nach unten ins Wohnzimmer, wo wir bereits von meinem dreijährigen Sohn Drake überrascht wurden. Er ließ sich direkt von mir auf dem Arm nehmen und fing an, zu meckern. „Ich konnte wegen Venus nicht schlafen. Irgendwie schnarcht sie!“ „Du bist schon ein großer Junge und du solltest deiner Schwester nicht so auf die Pelle rücken. Sie ist noch ganz klein und zart“, sprach ich zu ihm, „Gehst du mal mit Milza, Emolga und Yoshi spielen? Ich muss zu deiner lieben Mama in die Küche und ihr beim Frühstück helfen.“ Ich ließ den dreijährigen los, woraufhin er aufs Sofa sprang und sich sein Viscora in die Arme nahm. „Wie schön, dass ihr auch schon wach seid“, freute sich Carina und bereitete leckere Eierpfannkuchen für uns alle vor. Violetta stand neben ihr, mit Alex auf dem Arm, und fütterte ihn mit einer warmen Flasche Milch. Kalem war bei dem Anblick sehr gerührt und ging auf die 19-Jährige zu, um ihr einen Kuss zu geben. „Der Kleine hat dich schon sehr vermisst“, teilte Violetta ihm mit. „Das war mir schon klar, aber ich bin ja jetzt hier für euch beiden“, entgegnete der Trainer aus Kalos stolz. „Ich möchte ja nicht den schönen Moment verderben, aber ich möchte mich für das dumme Verhalten von mir gestern entschuldigen“, sprach meine Frau, „Ich habe euch beiden echt blöd behandelt und das wollte ich nicht.“ „Schon vergessen“, entgegnete ich, „Es war nur ein albernes Partyspiel für dumme, pubertierende Kinder. Nun, Flaschendrehen wäre auch ein Beispiel dafür gewesen.“ „Ich fand es ganz lustig, wie Kai und Kalem sich geküsst haben, hihi. Voll süß!“, rief Violetta ganz begeistert. „Nur mal zur Info, Vio. Ich liebe deinen Mann nicht, na gut, nur als besten Freund und Bro, aber zwischen uns läuft nichts“, gab ich an. Die 19-Jährige gab nur ein niedliches Kichern von sich. Daraufhin gab sie Alex an Kalem weiter, da sie unbedingt den Küchentisch decken wollte. „Nimm mir bloß nicht meine heiße Carina weg, Vio, muahahaha!“, lachte ich und kümmerte mich ums Besteck. Carina schüttelte lächelnd den Kopf und legte die fertigen Pfannkuchen aufeinandergestapelt auf einem Teller. Als ich mir Carina und Violetta so anschaute, kamen bei mir wieder die Gefühle hoch von letzter Nacht, als wir den Spieleabend hatten. Ich war mehr als glücklich, zwei hübsche, junge Frauen in meiner Villa zu haben.
Der Frühstück war serviert und auch die Pokémon hatten daran ihren Anteil. Drake schlang sie wie ein hungriges Drachen-Pokémon jeden dieser beliebten Frühstücksmahlzeit weg und auch Yoshi, sein Viscora, fand meine Eierpfannkuchen sehr köstlich. „Drake, bitte iss ordentlich, ja?“, verlangte meine Frau von ihm. „Ja, Mama“, seufzte der dreijährige und nahm sich ein weiteres Stück von dem Eierpfannkuchen. „Sagt mal, dieser Junge von gestern... Warren hieß er doch, oder?“, wollte Violetta wissen. „Ja, was ist mit ihm?“, fragte Carina. „Ich verstehe nicht, warum er einfach so ein Rayquaza an Kai verschenkt.“ „Angeblich soll Rayquaza fähig sein, in einer späteren Zeit nach unserer Zeit, eine Mega-Entwicklung durchzuführen. Deshalb hat mir Warren das Rayquaza anvertraut“, erzählte ich, „Ich würde am liebsten das Geheimnis lüften, ob es auch tatsächlich wahr ist. Wenn Latias und Latios ebenfalls eine Mega-Entwicklung durchführen können, dann auch Rayquaza. Mein Herz sagt mir, dass Drachen-Pokémon es verdient haben, eine noch weitere Stärke zu bekommen.“ „Was ist denn eine Mega-Entwicklung, Papa?“, fragte Drake neugierig. „Eine Mega-Entwicklung ist eine sogenannte Kraft, die bestimmte Pokémon nur im Kampf einsetzen können. Dabei müssen sie einen passenden Mega-Stein tragen und ihre Trainer einen Schlüssel-Stein, so einer wie das hier“, gab ich als Antwort und zeigte meinem Sohn meinen Mega-Ring, worin sich ein Schlüssel-Stein befand. Der dreijährige war völlig fasziniert von dem funkelndem Stein. „Darf ich das auch haben?“, wollte Drake wissen. „Warte lieber ab, bist du etwas älter und selbst ein Pokémon-Trainer bist. Denn so einen Mega-Ring zu besitzen ist ein Riesenglück. Nicht jeder darf sowas besitzen“, entgegnete ich. Als Drake sah, dass Carina, Violetta und Kalem ebenfalls Träger von Mega-Ringen waren, war er schon etwas neidisch. „Ich bin mir sicher, dass du später selbst die Mega-Entwicklung machen kannst, Drake“, sagte Kalem mit einem Augenzwinkern. „Bist du dir da wirklich sicher?!“, rief er begeistert. „Klar, sonst würde ich es ja nicht behaupten.“ Drake war völlig aus dem Häuschen, musste aber auch feststellen, dass er noch einige Jahre abwarten musste, um als Trainer durch die großen Regionen zu reisen.
Nachdem wir alle gefrühstückt hatten und die Küche ordentlich aufräumten, hatte ich mir in der Zeit was überlegt, um das Geheimnis von Rayquaza zu lüften. Dabei wollte ich aber mit Carina darüber sprechen. Während Violetta und Kalem sich um ihren Sohn Alex kümmerten, fand ich das Gespräch mit meiner Frau in der Küche. „Carina. Ich habe mir folgendes überlegt. Wie wäre es denn, wenn wir auf eine neue Reise aufbrechen, nur wir zwei. Ich möchte gern viel mehr über die Mega-Entwicklung von Drachen-Pokémon erfahren, damit ich mir bei härteren Kämpfen ein paar neue Strategien überlegen kann. Und für Milza wäre diese Reise auch eine Trainingseinheit.“ „Kai, das klingt zwar schön und gut, aber wie hast du dir das vorgestellt, was aus Kalem, Violetta und den Kindern wird? Wir können sie doch nicht hier alleine lassen. Sie brauchen uns“, sagte Carina und wirkte dabei verunsichert. „Ich denke, die beiden werden ohne uns gut auskommen. Drake ist ja nicht mehr so am quengeln wie sonst auch und Venus... könnte von Kalem lernen, mit Drachen umzugehen. Ich könnte auch Lysander fragen, ob er auch regelmäßig bei uns in der Villa vorbeischaut und nach dem Rechten sieht. Dann sind Violetta und Kalem mit der Erziehung von drei Kindern nicht so sehr überfordert.“ „Die beiden sind schon mit Alex überfordert. Sie kommen ohne uns nicht klar“, entgegnete Carina. „Ach, die beiden sind alt genug, um für drei kleine Kinder zu sorgen“, behauptete ich und grinste dabei, „Für uns wäre die neue Reise auch erholsam, von dem ganzen Stress, den wir mit Siegfried hatten. Außerdem habe ich mir dabei überlegt, in die Zukunft zu reisen, um zu wissen, ob es mit der Mega-Entwicklung von Rayquaza wirklich wahr ist. Du bist doch sicher selbst neugierig darauf, oder?“ „Eine Reise in die Zukunft? Wie kommst du immer auf solche Ideen, Kai?!“, rief meine Frau völlig erstaunt. „Also bist du damit einverstanden?“, fragte ich nach. „Ja, aber nur unter einer Bedingung. Du musst es Kalem und Violetta klar machen, dass sie nicht mit auf die neue Reise mitkommen können“, sprach Carina. „Ach, das bekomme ich ganz leicht hin, muahaha!“, lachte ich.
Ich ließ mir Zeit für die Nachricht, die ich meinem besten Freund mitteilen wollte, naja, Carina hatte das von mir verlangt. Kalem passte kurz vorm Mittag auf Alex auf, während Violetta mal Zeit für sich brauchte, und zeigte seinem Sohn sein Schlafzimmer. Der Kleine fand es vom Blick her echt interessant, wie sein Vater mit ihm eine kleine Tour durchs Zimmer machte. „Hier ist mein Bett und da am Fenster steht mein Schreibtisch mit dem Computer“, sprach der 19-Jährige, „Und da steht mein Kleiderschrank und ein kleines Sofa mit einem passendem Tisch.“ Ich klopfte an der Tür und öffnete sie ohne die Erlaubnis meines besten Freundes. „Störe ich gerade?“, wollte ich wissen. „Nein, ist schon okay. Komm ruhig rein“, sagte Kalem und bat mich in sein Zimmer herein, „Guck mal, Alex. Da ist Kai.“ Alex gab nur ein leichtes Quengeln von sich. „Bro, ich muss mit dir reden“, sprach ich und setzte mich aufs Sofa. Kalem lehnte sich an seinem Schreibtisch an und hörte mir zu. „Ich weiß, dass es dir bestimmt nicht gefallen wird, aber... Carina und ich wollen gern wieder auf Reisen gehen, ohne euch... wir brauchen eine Auszeit vom ganzen Stress.“ „Du meinst wohl Urlaub“, entgegnete der Trainer aus Kalos. „Nein, kein Urlaub. Eine Reise in die Zukunft, um herauszufinden, ob Rayquaza tatsächlich eine Mega-Entwicklung hat“, teilte ich mit. „Warum willst du dafür in die Zukunft reisen? Du hast doch deinen alten Reisebegleiter gehört, die Mega-Entwicklung von Rayquaza ist noch nicht bestätigt.“ „Hör zu, es ist ganz leicht. Wenn es sich dabei um ein Gerücht handelt, dann bin ich dafür geschaffen, dieses Gerücht als Wahrheit aufzudecken und das geht nur, wenn ich in die Zukunft reise.“ „Wie hast du dir das denn vorgestellt, wie es mit mir, Vio und den Kindern und auch deinen Drachen-Pokémon im Garten laufen soll? Ohne euch kriegen wir nicht die Villa in Ordnung!“, rief Kalem und wirkte sauer, „Nur wegen einem Gerücht willst du uns hier alle im Stich lassen? Nee, Kai. Das ist ziemlich verantwortungslos von dir!“ „Ich will euch ja nicht zurücklassen, es ist nur so... ich hab das Gefühl, dass Rayquaza dieses Geheimnis in sich trägt und ich als Drachen-Meister muss das halt lüften“, gab ich an. Das Gespräch entfachte sich zum Streit. „Ich hab gedacht, dass wir endlich ein friedliches Leben führen können. Mir war es schon stressig genug, mit Siegfried unter einem Dach zu leben, der ständig auf dem Arsch meiner Frau starrte“, sprach Kalem, „Meinst du, mir macht es Spaß, ständig ein Auge auf eine Gruppe zu haben?“ „Deshalb bist du auch Aushilfslehrer im Drachenclan, der momentan in der Elternzeit ist. Du lernst dabei, die Erziehung von mehreren Kindern zu übernehmen, zwar sind sie in der Pubertät, aber es macht ja auch keinen großen Unterschied zu unseren Kleinkindern“, entgegnete ich. „Du sollst Berufliches und Privates nicht zusammensetzen!“ „Ich bin Champ der Einall-Region und ich habe auch eine Verantwortung. Ich muss meine Pokémon vertrauen und meine Gegner respektieren... und meine Familie steht bei mir an erster Stelle. Damit möchte ich nur sagen, dass meine Kinder mit eurer Hilfe lernen sollen, später für sich selbst sorgen zu können. Drake hat schon einiges an Erfahrung davon gesammelt und Venus wird es auch früh lernen, da bin ich mir sicher.“ „Mir fällt es schwer, nein zu sagen, aber es ist ja deine Pflicht mehr über Drachen zu erfahren, um deinen Kindern das später weiter zu lehren. Vio und ich werden uns um die Kinder kümmern, während du mit Carina weg bist“, entschied sich der 19-Jährige. „Ich werde Lysander, Géraldine und Sandra anrufen und denen sagen, dass sie regelmäßig hier vorbeischauen und euch im Haushalt helfen können, damit ihr nicht so überfordert seid“, bot ich an. „Vielen Dank, Kai. Du fehlst mir jetzt schon, obwohl du noch nicht aufgebrochen bist. Aber wie willst du denn in die Zukunft reisen und wo willst du überhaupt das Geheimnis von Rayquaza lüften?“ wollte Kalem wissen und setzte sich mit seinem Sohn auf sein Bett hin. „Rayquaza stammt ursprünglich aus der Hoenn-Region. Und ich werde einen Weg finden, um in die Zukunft zu reisen“, gab ich als Antwort. Kalem wusste, dass er mir nicht weiterhelfen konnte. In dem Moment fing Alex an, wieder zu quengeln. „Ich glaube, dass Alex es auch nicht mag, wenn du gehst“, stellte der Trainer aus Kalos fest. „Er wird es auch verstehen. Er ist noch relativ jung“, entgegnete ich, „Mehr wollte ich dazu nicht sagen. Du wolltest sicher noch etwas Zeit für dich und Alex haben, oder?“ „Ich würde liebend gern auch Zeit mit Vio verbringen, aber unser Alex ist schon ein echt verspielter Junge, hehe.“ „Das war Drake auch, als er in seinem Alter war. Venus ist eher die ruhige und zarte“, sprach ich. „Ich beneide dich und Carina sehr, weil ihr mit zwei Kindern besser klarkommt als ich mit nur einem Kind.“ „Du und Vio werdet das schon schaffen. Es ist ja nicht so, als wäre Alex ein Problemkind sei.“ Mein bester Freund war froh, dass sein Sohn keine Probleme machte, aber bei ihm kamen langsam die Zweifel, ob er wirklich für die Rolle als junger Vater geschaffen sei. Dennoch möchte er für Alex nur das Beste nahm meinen Rat zu Herzen.
Am folgenden Abend saß ich mit Carina in unserem Schlafzimmer und bereiteten uns fürs Schlafen vor. Unsere Tochter hatte es schwer, einzuschlafen, aber mit meiner Hilfe konnte Venus doch noch einschlafen. Milza und Emolga schliefen seit längerer Zeit wieder bei uns auf dem Bett. Kurz vorm Einschlafen sprach ich mit Carina über unsere neue Reise, die wir am nächsten Morgen antreten wollten. „Ich werde unsere Kinder, Kalem, Violetta und die Pokémon sehr vermissen, wenn wir nach Hoenn aufbrechen werden“, sagte Carina und legte sich aufs Bett hin. Dabei hatte sie einen perfekten Blick zu Venus' Bettchen, was neben unserem Bett stand. „Sie werden schon ohne uns klarkommen“, entgegnete ich und wollte ein letztes Mal vor unserer neuen Reise mit Carina auf unserem Bett kuscheln, wozu sie auch Lust hatte. Um nicht spät in der Nacht einzuschlafen, kuschelten wir nicht lange, sodass wir viel Zeit zum erholen hatten, denn schließlich mussten wir ja eine sehr ungewöhnliche Reise in die Zukunft machen, um mehr über das Geheimnis von Rayquaza und der Mega-Entwicklung herauszufinden.

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Re: Trouble Love! - Die erste, große Liebe

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