Trouble Love! - Die erste, große Liebe

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Trouble Love! - Die erste, große Liebe

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 5 Mai 2014 - 14:35

Trouble Love! - Die erste, große Liebe
Story by Reshikrom94 & Reshikrom


Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. (Hermann Hesse)

Herzlich Willkommen zu unserer neuen Pokémon-Fanfiction!
Bevor hier was zum Inhalt erzählt wird, beachtet bitte folgende Regeln:
- Diese Fanfiction ist für LeserInnen ab 16 Jahren geeignet
- In dieser Fanfiction kommen sexuelle Handlungen, Gewalt und Beleidigungen vor
- Hier ist es untersagt, ein Feedback zu schreiben!!!


In "Trouble Love! - Die erste, große Liebe" handelt es sich um eine Fortsetzung von unserer bekannten Pokémon-Fanfiction „Freundschaft, Liebe und Pokémon – Staffel 1 bis 4 (letzeres wurde mit einem anderen Titel versehen: Zwei Helden starten wieder durch!)“. Die Story basiert sich auf Pokémon, sowohl dem Anime, als auch dem Game. Besonders das Shipping Kalosshipping spielt in dieser Staffel eine sehr große Rolle.
Mein Kollege Reshikrom und ich werden dort wieder die Sichten der Haupt-Protagonisten, die von uns verkörpert werden, übernehmen.

In der fünften Staffel der Pokémon-Fanfiction geht es um den Alltag der Trainer Carina und Kai, die in ihrem Anwesen und in der zweitgrößten Stadt Einalls, die Stadt Twindrake City, für viel Spaß, Action und auch Ärger mit ihren Pokémon und Freunden sorgen. Dabei entwickelt der inzwischen 19-Jährige Kalem eine sehr enge Liebesbeziehung zu seiner langjährigen Nachbarin Violetta, die durch eine Partynacht von ihm ungewollt schwanger wurde. Er versucht alles, um für die Trainerin da zu sein, auch wenn es für ihn ein harter, steiniger Weg sein wird...

Die Story gehört zu Shipping, Drama und Komödie. Es werden unbekannte Shipping-Szenen vorkommen, die ich mir ausgedacht habe. Folgende Bilder sind von Google-Bilder.

Hauptprotagonisten

Kai Hydreigon

Carina Hydreigon

Violetta Yvonne Blackwell

Kalem Rider

Siegfried Hydreigon

Géraldine Hydreigon

Sandra Hydreigon

Drake "Domi" Hydreigon

Nicole Stevens

Nebencharaktere


Lysander Flygon

Lilia Flygon

Kamilla


Zuletzt von Reshikrom94 am Mi 11 Jun 2014 - 8:34 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet (Grund : Einfügen der Bilder)

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Re: Trouble Love! - Die erste, große Liebe

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 5 Mai 2014 - 15:55

Prolog: Beim ersten Mal...
(Aus der Sicht von Kalem erzählt)

Eigentlich sollte das ein ganz normaler Geburtstag für mich sein, was Carina und Kai extra für mich veranstaltet hatten. Aber in dieser Partynacht hatte sich alles geändert... Meine Freunde hatten eine riesige Feier zu meinem neunzehnten Geburtstag geplant, aber ich sagte denen, dass es nicht nötig sei, eine so große Party daraus zu machen. Mein Geburtstag war übrigens am 23. November. Der junge Drachen-Meister plante eine wilde Poolparty in seiner Schwimmhalle und ein großes Büfett, bestehend aus Chips, Keksen, Kuchen und anderem Zeugs, was eher ungesund war. Sogar eine Flasche Champagner und jede Menge Orangenlimonade standen auf den voll bedecktem Tisch. Alle wirkten sehr gut gelaunt und freuten sich sehr auf diese Feier. Naja, Carina und Kai genossen ihre reiche Ehre und gaben für meinen Tag viel Geld aus. Ihr Konto und Portmonees wurden dabei kaum leerer. „Schau dir das an, Bro. Es ist hier viel besser ausgestattet als in einer langweiligen Disco“, sprach Kai zu mir und gab mir ein Glas Champagner, „Freu dich schon mal darauf, wenn wir in unseren Klamotten in dem Pool fallen, muahaha!“ Carina konnte durch ihren Zustand im siebten Schwangerschaftsmonat keinen Champagner trinken, deshalb trank sie einen leckeren Apfelsaft. Milza und Emolga surften auf einem Surfbrett im Pool und machten lustige Kunststücken, bestehend auf Springen und Tanzen. „Kalem, es ist dein Tag. Zeig doch auch mal dein Talent fürs Tanzen“, sprach Sandra zu mir. „Nein, danke. Tanzen ist nicht so mein Ding“, musste ich zugeben und lehnte mich an einem Türrahmen. Ich war eher die Spaßbremse der Party, aber ich wollte denen nicht die anscheinend gute Stimmung verderben. Unter der kleinen Menge der Mitbewohner sah ich meine Nachbarin Violetta, die in Carinas selbst geschneidertem Abendkleid richtig hübsch aussah. Selbst ihre Frisur passte zu dem kirschroten Kleid. Ihr Anblick lenkte mich nicht ab, ganz im Gegenteil! Ihr hübsches Aussehen brachte mich in Verlegenheit, als wäre ich in sie verliebt, was auch so war. Aber irgendwie liebte sie mich nicht so sehr wie ich sie. Sie hing mehr an Kai und Siegfried und mich ließ sie links liegen. Wechselte keine paar Worte mit mir oder stieß mit mir auf meinem neunzehnten an. Nichts! Dann kam sie auf einmal auf mich zu und stellte sich direkt neben mir. „Und wie findest du die Feier?“, fragte sie mich. „Ganz gut, aber ich wäre auch mit nur Kuchen essen und Kaffee trinken zufrieden“, gab ich als Antwort. „Kai und Carina wissen, wie man eine private Party schmeißt. Alles Gute zum neunzehnten nochmal, Kalem.“ Nach der Gratulation ging Violetta wieder zu Kai und Siegfried und ich stand wieder alleine da. Ich ging daraufhin zu Carina, die auf einer Bank saß und ein Stück Kuchen aß. Selbst sie wunderte sich über meine nicht so gute Partylaune, weshalb sie mich fragte: „Geht es dir nicht gut?“ „Mir geht es gut, aber irgendwie bin ich etwas müde“, antwortete ich. „Beweg dich doch ein bisschen, dann wirkst du auch nicht mehr so müde“, schlug Kais Frau mir vor. „Wenn es mal so einfach wäre...“, seufzte ich. „Ach, wenn die Nummer mit dem Sprung ins Wasser kommt, geht es dir sicher besser“, erwähnte Carina noch. Kai hatte mir für diesen Smoking jede Menge an Geld ausgegeben und ich wollte es ungern im Poolwasser ruinieren. Als ich sah, dass Violetta sich kurz auf einem Stuhl hinsetzte, da sie etwas taumelte, und ich ging auf sie zu, um zu fragen, ob sie sich etwas hinlegen wollte. Sie plagte an nicht so schlimmen Kopfschmerzen. „Hey, Bro. Gleich ist es soweit! Wir springen gleich in dem Pool. Komm schon!“, rief Kai und zerrte an meinem Arm. „Kalem, bringst du mich in mein Zimmer, bitte?“ Ich war froh darüber, dass Violetta meine Hilfe brauchte, damit sie sich auf ihr Bett legen kann und sich ausruhen konnte. Sie wollte nicht mehr feiern. „Gib mir noch ein paar Minuten. Ich bringe Vio gerade in ihr Zimmer“, entgegnete ich. „Alles klar. Gute Nacht, Violetta!“ Ich gab Violetta mich als Stütze und begleitete sie durch den Flur. Aber unterwegs brach sie zusammen und schaffte es nicht mehr bis zu ihrem Zimmer, deshalb brachte ich sie in meinem Zimmer. Sie warf sich auf mein Bett und fing an, zu quengeln. „Ruh dich aus. Und wenn du dir sicher bist, dass es dir wieder besser geht, kannst du ja in deinem Zimmer gehen“, sprach ich und zog die Vorhänge zur Seite, damit der Mondschein nicht durch mein Zimmer hineinleuchten konnte. Ich wollte gerade mein Zimmer verlassen, bis Violetta von mir verlangte, dass ich besser bei ihr bleiben sollte, damit sie nicht alleine war. „Ich kann leider nicht bei dir bleiben, bis du eingeschlafen bist. Die anderen warten doch unten in der Poolhalle auf mich“, sagte ich und setzte mich auf die Kante meines Bettes, „Komm, zieh deine High-Heels aus und leg dich schlafen.“ Sie warf ihre Schuhe durch mein Zimmer und klammerte sich fest an meinem Körper. Sie kuschelte sich an mich und legte dabei ihre Arme um meinem Bauch. „Bitte bleib bei mir...“, murmelte sie. „Würde ich gerne, aber es ist mein Geburtstag. Ich möchte nur das beste für dich... also sei so lieb und ruh dich aus“, entgegnete ich. Violetta zog an meinem Arm und zerrte mich zu sich heran. Ich wusste nicht, was sie vorhatte. „Es wäre zu schade, wenn du in dem großen Pool umher schwimmst, nur weil Kai das von dir verlangt“, sprach Violetta vor sich hin. „Vio, du kennst mich doch. Ich bin ein guter Schwimmer, also wird mir nichts passieren. Obwohl... dann wäre dieser schöne Anzug total ruiniert“, entgegnete ich nervös. „Du bist ein sehr hübscher Junge... warum hast du keine Freundin?“ „Ähm...“ Bei der Frage musste ich leicht schlucken und hatte keine passende Antwort dafür. Violetta küsste mich auf meine Wange. Ich schreckte schnell zurück und fasste auf meine geküsste Wange. „Hab keine scheu vor mir. Ich tu dir nichts. Komm her zu mir“, verlangte sie von mir. „Ich muss jetzt wieder runter zu den anderen“, sagte ich und wollte zur Tür gehen, bis sie direkt vor mir stand und mir den Weg blockierte. Sie machte die Tür zu und warf mich aufs Bett. Daraufhin küsste sie mich auf meine Lippen und setzte sich auf meinem Schoß hin. Ich streichelte sie am Rücken und schaute sie fraglich an. Ob sie das wohl ernst meinte mit mir, also ob sie meine Freundin sein wollte, obwohl sie durch den Champagner verwirrt im Kopf war. Plötzlich zog sie mein Jackett aus und knöpfte mein Hemd aus. Sie leckte an meiner Brust und ging weiter hoch bis zum Nacken. Dort verpasste sie mir einen gewaltig dunklen Knutschfleck, den man schwer verstecken konnte, außer man trug einen Schal, was bei der kommenden Winterzeit passend war. Violetta machte daraufhin weiter an meiner Hose und löste den Gürtel. Die Zärtlichkeit von ihr genoss ich sehr, deshalb wollte ich sie dabei nicht stören, aber dennoch hatte ich keine Ahnung, warum sie das tat. Ich 'spielte' mal mit und half ihr bei meiner Hose. Ich fuhr mit meinen Händen zu ihren Hüften und streichelte sie dort weiter. Dann kam das, was ich niemals für möglich gehalten hatte: Ich hatte Sex mit dem Mädchen, in das ich verliebt war. Ich wollte dabei noch das schöne Abendkleid von Violetta ausziehen, aber dieser Moment war so schön, dass ich es nicht tat. Nach fünf Minuten war mir die Lust danach vergangen und auch Violetta war ziemlich erschöpft. „Gute Nacht, Kai...“, murmelte sie lachend. Ich zog mich wieder an und kümmerte mich um meine Nachbarin, die ich auf meinen Händen nahm und sie so in ihrem Zimmer brachte. Dabei vergaß ich ihre Schuhe und auch ihre Unterhose, aber davon hatte sie auch kaum was gemerkt. Nachdem ich sie auf ihr Bett hingelegt und sie zugedeckt hatte, verließ ich mit gemischten Gefühlen das Zimmer. Ich ging wieder zu meinen Freunden in die Poolhalle zurück, um noch etwas zu feiern, um den Moment mit Violetta etwas zu vergessen, was echt schwer ging. Den Knutschfleck konnte ich noch unter den Kragen meines Hemds verstecken, sodass keine ihn bemerkte.

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Kapitel 255: Ein chaotisches Abendessen!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 6 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 255: Ein chaotisches Abendessen!

Zweieinhalb Wochen später nach Kalems Geburtstag, war es Mitte Dezember und wir bereiteten uns alle für die Weihnachtstage vor. Ich schmückte mit Géraldine und Sandra das Wohnzimmer mit wunderschönen Weihnachtskränzen und roten Kerzen, während Kai mit Siegfried und Kalem das Abendessen machten. Sie hatten sich ein spezielles Pizzagericht mit Salami, Schinken, Tomaten und viel Käse überlegt und versuchten, diese Pizza so zu belegen, was schon mal für den Anfang ganz gut aussah. Ich wunderte mich, wo Violetta geblieben war, denn sie wollte unbedingt die Lichterketten anbringen. Sie befand sich noch in ihrem Zimmer und telefonierte mit ihrer Mutter Luna. Dabei lackierte sie ihre Fußnägel mit einem rosaroten Nagellack. „Nein, bei uns ist alles in bester Ordnung...“, sprach Violetta in ihr Handy, „... Wir haben auch Kalems Geburtstag gefeiert und so... ja, jetzt steht Weihnachten vor der Tür und ja... Wir haben uns hier gut eingelebt... die Zimmer sind hier viel größer und einen großen Schrank habe ich auch... morgen darf ich mit Carina zu ihrer Modeboutique gehen, weil ich meinen ersten Arbeitstag dort habe. Ich freue mich schon riesig darauf... ich wünschte, du wärst dabei... ja, kann ich verstehen... okay, ich melde mich in den nächsten Tagen vielleicht wieder, wenn die Zeit auch dafür Verständnis hat. Grüß die anderen noch von mir. Hab dich lieb.“ Als Violetta aufgelegt hatte, starrte sie mit einem leeren Blick durch ihr Zimmer. Sie fühlte sich innerlich nicht wohl und hatte auch ein etwas blasseres Gesicht, als wäre sie krank. Sie öffnete ihre Balkontür auf Kippe und verließ ihr Zimmer, um uns beim dekorieren zu helfen. „Gut, dass du da bist. Hier sind die Lichterketten, die du hier am Türrahmen anbringen wolltest“, sprach ich und gab der 18-Jährigen die meterlangen Lichterketten, „Milza, Emolga und die Kinder hätten die beinahe angeknabbert, aber ich konnte es noch rechtzeitig verhindern.“ „Danke sehr, Carina“, bedankte sich Violetta und ging zum Türrahmen des Wohnzimmers, um die Lichterketten anzubringen. Ich merkte nicht mal, dass Violetta nicht so gut gelaunt wie sonst war. In dem Moment dachte ich, dass sie von einer Grippe erfasst wurde, aber sonst würde sie die ganze Zeit das Bett hüten. Auch Kalem merkte, dass es seiner Nachbarin nicht gut ging. „Mädels, die Pizza ist schon im Ofen!“, teilte mein Mann uns mit, „So, dann decken wir mal den Tisch.“ Ich nahm Drake auf dem Arm und ging zu Kai, um ihn beim Tischdecken zu helfen. „Ich möchte aber meinen blauen Becher haben!“, rief der zweijährige. „Ja, du bekommst deinen blauen Becher“, entgegnete Kai und stellte Drakes Lieblingsbecher auf dem Tisch, „Besser?“ „Jetzt möchte ich eine Schüssel haben!“, rief Drake. „Sonst noch Extrawünsche?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. „Möchte Apfelmus zum Abendessen haben.“ „Bekommst du auch“, sagte Kai und lächelte uns an. Dabei gab er mir und unserem Sohn einen Kuss, jeweils auf die Stirn. Ich setzte daraufhin Drake auf seinem Hochstuhl hin und suchte im Kühlschrank nach seinem Apfelmus im Glas. Géraldine brachte auch die Zwillinge bereits zum Tisch und setzte sie auch auf ihren Stühlen. Dominika und Dragan bekamen für das Abendessen einen leckeren Gemüsebrei, da sie noch nichts hartes essen durften. Als Violetta mit den Lichterketten fertig war, setzte sie sich direkt an dem Tisch und schüttete sich ein Glas Mineralwasser ein. „Vio, du schaust aber echt nicht gut aus“, stellte Kalem fest und setzte sich zu ihr. „Mir ist nur etwas schwindelig. Es ist nichts schlimmes“, antwortete die 18-Jährige und lächelte ihren Nachbarn an. „Wenn du meinst... die Pizza wird dir sicherlich gut schmecken. Vielleicht hast du nur großen Hunger.“ „Ja, kann sein, hihi“, lachte Violetta. „Na, ihr beiden Hübschen? Wird das Pizza essen gleich zu einem romantischen Dinner?“, fragte Kai und grinste. „Nein, wir sind kein Paar. Wir sind nur gute Freunde und das bleibt auch so“, entgegnete Violetta und nahm sich ein Schluck Mineralwasser. Kalem war mit dieser Antwort nicht zufrieden und hätte von Violetta eine viel bessere und schönere Antwort erwartet.
Nachdem die Pizza fertig war und sie auf dem Tisch serviert wurde, nahmen wir uns alle jeweils ein Stück davon. „Boah, der Käse ist ja echt gut verteilt worden“, stellte Sandra fest, „Und es fällt schon recht schnell vom Beleg.“ „Da musst du schnell zugreifen“, entgegnete Kai. „Nee, ich esse lieber mit Messer und Gabel“, sprach die Drachen-Trainerin. „Ich möchte auch eine Salami-Pizza haben“, sagte Drake. „Du hast doch deinen Apfelmus. Und eine Pizza ist noch etwas zu hart für dich. Da würdest du dir deine Zähnchen brechen“, entgegnete ich. „Na gut...“ Violetta hatte keinen Appetit auf die selbstgemachte Pizza und kratzte den Beleg der Pizza gelangweilt ab. „Schmeckt sie dir nicht?“, wollte Siegfried von ihr wissen. „Schon, aber irgendwie habe ich keinen Hunger darauf“, gab die 18-Jährige als Antwort. „Siggi, ich habe dir doch gesagt, dass wir noch Thunfisch auf die Pizza legen sollten“, flüsterte Kai seinem Halbbruder zu. „Du hast davon nichts erwähnt!“ „Jungs, es reicht. Bitte nicht hier beim Essen und nicht vor den Kindern“, sprach ich und genoss das Stück Pizza. „Violetta, möchtest du was anderes essen, zum Beispiel Toast oder ein Stück Kuchen?“, fragte Géraldine. „Nein, danke...“, antwortete die Trainerin und rieb die ganze Zeit an ihrem Bauch. „Hast du Bauchschmerzen?“, wollte Sandra wissen. Violetta war genervt von den ganzen Fragen. Aber wir alle am Tisch waren sehr besorgt um sie. „Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Mir geht es gut, ich habe bloß keinen Hunger auf Pizza“, gab sie als Ausrede an. „Hast du etwa deine Tage oder wie?“, fragte Kai. Ich trat meinem Mann auf dem Fuß. „Was denn? Das war doch nur eine ganz normale Frage!“ Durch die ganze Aufregung am Tisch stand Violetta auf und rannte in Richtung Badezimmer. Ich ging ihr sofort hinterher. „Hab ich wirklich mit dieser Frage übertrieben?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. „Anscheinend ja“, gab Siegfried als Antwort. „Dann von mir ein herzliches tut mir leid“, sprach mein Mann und sah das als harmlos an, „Möchte jemand noch Brot?“
Ich stand vor der Badezimmertür und konnte von dort aus hören, wie sich Violetta übergeben hatte. Ohne ihr Einverständnis, ob ich ins Bad reinkommen durfte, ging ich trotzdem zu ihr, da meine Sorgen um sie größer wurden. „Das sieht aber nicht gut aus“, stellte ich fest. „Mir ist die ganze Zeit schon so schlecht...“, erzählte mir das blasse Mädchen, „...Und ich bin seit einer Woche überfällig.“ „Du Arme... ich glaube, du solltest besser einen Schwangerschaftstest machen, nur damit du die Gewissheit hast“, schlug ich vor. „Nein, das ist nicht nötig. Ich bin niemals schwanger und ich weiß ja auch nicht mal von wem, wenn es so wäre“, sagte Violetta. Ich durchsuchte meinen Schrank im Badezimmer und wurde fündig. Ich hatte noch einen neuen Test, für den Notfall, dass ich oder Géraldine noch später schwanger sein würden. „Hier, mach den bitte. Es geht um dich und deine Zukunft. Ich meine, morgen hast du deinen ersten Arbeitstag in Kamillas Modeboutique“, sprach ich und gab Violetta den Teststab. „Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich nur Magendarmgrippe habe und nicht schwanger bin“, redete sie sich ein. Ich verließ das Badezimmer und wartete ungeduldig darauf, wie das Ergebnis des Schwangerschaftstests aussehen würde. Es dauerte ungefähr fünf Minuten und ich ging zu Violetta ins Badezimmer zurück. Ich sah, wie sie in Tränen zusammenbrach und gab mir den Test. „Er ist positiv...“, sagte ich. „Ich weiß nicht, was ich tun soll...“, schluchzte die 18-Jährige, „Ein Kind passt jetzt nicht in diesem Moment rein.“ „Ruhig bleiben, bitte. Die Schwangerschaft bleibt erstmal unter uns. Wenn die anderen das jetzt erfahren, dann ist die Aufregung noch größer und ich würde das selbst nicht vertragen. Am besten gehst du in dein Zimmer und legst dich hin. Das Abendessen fällt heute ausnahmsweise für dich aus“, sprach ich und begleitete Violetta in ihr Zimmer. Dabei stand Kalem vor uns, um zu fragen, wie es seiner Nachbarin ging. „Ich bin gleich bei dir. Warte bitte einen kurzen Moment“, sagte ich zu den 19-Jährigen. Unbemerkt ließ ich den positiven Schwangerschaftstest auf dem Fußboden fallen und Kalem nahm den zur Hand. „Violetta ist schwanger?“, fragte er sich leise und starrte zu uns. Er war froh über diese Gewissheit, aber er machte sich große Sorgen um seine schwangere Nachbarin. Als ich Violetta in ihr Zimmer gebracht hatte, ging ich zu Kalem, der den Test hinter seinem Rücken versteckt hatte. „Mit Violetta ist alles in Ordnung. Sie hat nur was mit dem Kreislauf“, teilte ich dem 19-Jährigen mit. „Okay...“, sprach Kalem und wollte trotzdem bei seiner Nachbarin vorbeischauen. Ich ging wieder in die Küche zurück, um beim aufräumen und waschen zu helfen, während Kalem bei Violetta an der Zimmertür anklopfte.


Zuletzt von Reshikrom94 am So 23 Nov 2014 - 21:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Kapitel 256: Die Beichte

Beitrag von Reshikrom am Di 6 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 256: Die Beichte

„Violetta? Ich bin's, Kalem. Ich komme mal einfach rein“, sagte der 19-Jährige und betrat das Zimmer seiner Nachbarin. Das Mädchen saß auf dem Bett und versteckte einen Collegeblock unter ihrem Kopfkissen. „Oh, hi Kalem“, sagte sie und tat so, als wäre nichts gewesen, „Es ist sehr nett von dir, dass du vorbeischaust.“ „Es ist auch nicht normal, dass sich der langjährige Radnachbar sich Sorgen um dich macht“, entgegnete Kalem. Violetta lachte kurz und starrte auf dem Fußboden. Dabei spielte sie nervös mit ihren Fingern. „Warum bist du so schnell weggegangen? Carina sagte, dass du was mit dem Kreislauf hast, aber glauben tue ich das eher nicht.“ „Ich kann es dir nicht sagen...“ „Warum nicht?“ „Das geht dich bestimmt nichts an...“ „Ich möchte dir nur helfen.“ Kalem merkte, dass er nicht an Violetta herankam und wusste auch nicht weiter.
Selbst in der Küche war Violettas Verhalten Thema am Abend. Neugierig fragte ich meine Frau, was die 18-Jährige im Badezimmer gemacht hatte. Sie erzählte mir, dass sie sich übergeben hatte, mehr nicht. „Sie verhielt sich schon vor einigen Tagen so komisch...“, fiel mir auf und räumte das saubere Geschirr in den Küchenschrank ein, „Ich mache mir echt große Sorgen um sie... erst ist sie zickig drauf, dann will sie keine Pizza essen und dann geht sie ins Badezimmer und kotzt.“ „Sie ist jetzt in ihrem Zimmer und versucht, sich zu erholen“, sprach Carina. Als Géraldine mit Siegfried ihre Zwillinge ins Bett bringen wollte, verriet mir meine Frau die Ursache für Violettas Verhalten. „Okay, ich sage es dir. Violetta ist schwanger. Sie hat gerade eben einen Test gemacht und er war positiv.“ „Das kam mir gerade auch in den Sinn“, musste ich zugeben und konnte es kaum glauben, dass unsere Freundin plötzlich schwanger war, „Wie ist denn das überhaupt passiert? Wer ist denn überhaupt der Vater?“ „Das weiß sowohl sie als auch ich nicht. Wahrscheinlich ist sie durch einen One-Night-Stand schwanger...“, vermutete meine Frau. „Das scheint ja echt ein sehr großes Geheimnis zu sein“, stellte ich fest. „Dir ist aber auch klar, dass ein Schwangerschaftstest meist auch ein Irrtum herbei rufen kann, also dass es keine Schwangerschaft feststellen kann“, entgegnete Carina. „Hey, jetzt guck mal. Sie ist seit einigen Tagen zickig drauf, dann ist sie auf einmal blass, hat keinen Appetit und kotzt... brauchst du noch mehr Andeutungen auf eine Schwangerschaft?“ „Nein, aber wir können sie jetzt nicht sitzen lassen, auch wenn sie nicht weiß, wer sie geschwängert hat. Sie ist ein Teil unserer Familie.“ Mir kam die Neuigkeit überhaupt nicht mehr aus meinem Kopf raus. Das einzige Thema dazu war, wer der Glückliche war, der mit Violetta geschlafen hatte. Meine Vermutung war direkt Kalem, was ich nicht wirklich glaubte, da Violetta und er nur 'gute' Freunde waren. Aber hatte das eine sinnvolle Bedeutung? Gute Freunde schlafen miteinander? Aus Freundschaft konnte kein Kind entstehen, da brauchte man die Liebe... und diese fehlte bei den beiden Trainern aus Kalos.
Violetta weigerte sich, weitere Andeutungen auf ihr Verhalten preis zu geben, was Kalem etwas störte. Er verstand nicht, warum sie ihm nicht vertraute. „Ich merke doch, dass nichts mit dir in Ordnung ist und das liegt nicht an deinem Kreislaufproblem“, sprach der 19-Jährige und versuchte, seine Hand auf Violettas Bein zu legen, aber sie blockte ab. Dabei erinnerte er sich an die eine Partynacht an seinem Geburtstag. Er fasste sie in dieser Nacht auch sanft an den Hüften und streichelte sie am Rücken. Deshalb fragte er ohne Hintergedanken: „Bist du etwa schwanger?“ „Nein, das ist doch idiotisch. Ich bin nicht schwanger“, antwortete Violetta und lachte über diese Frage. Daraufhin zeigte Kalem seiner Nachbarin den positiven Schwangerschaftstest vor. „Das ist nicht meiner.“ „Von wem denn sonst? Carina ist schwanger, Géraldine und Sandra sind topfit... da bleibst nur du über. Jetzt komm mir bitte nicht mit Lügengeschichten an, ich meine, ich bin selbst schuld, dass du jetzt schwanger bist.“ „Ähm, wie meinst du das jetzt, Kalem?“ „Sagt dir mein Geburtstag vor zweieinhalb Wochen was?“, wollte der 19-Jährige wissen. Das Mädchen konnte sich kaum daran erinnern, außer, dass sie durch dem Champagner nicht sie selbst war. Dann erzählte Kalem ihr, dass die beiden miteinander geschlafen hatten und sie dadurch schwanger wurde. „Das kann doch nicht wahr sein!“, rief Violetta total panisch, „Wie kann man nur so blöd sein wie ich?!“ „Ich hätte vorher an Verhütung gedacht, weil du ja nicht die Pille hast, da du keinen Freund hast...“, sprach Kalem und schämte sich selbst für den Fehler. „Ich möchte allein sein. Geh jetzt bitte...“ Violetta schickte ihren Nachbarn aus ihrem Schlafzimmer raus. Den Schwangerschaftstest behielt sie. Kalem ging in seinem Zimmer und legte sich auf sein Bett, um zu schlafen.
In der Nacht, als alle schliefen und ich mit Carina noch war, machten wir uns Gedanken darüber, was nun aus Violetta sein sollte. Schließlich fing diese morgen schon ihren ersten Arbeitstag in der Modeboutique an. „Violetta hat doch, wenn sie ihre Ausbildung bei Kamilla macht, keine Zeit, um ihren Traum zu erfüllen, denn ein Kind macht doch alles kaputt...“, sagte ich. „Sieh das nicht so negativ an. Es gibt bestimmt jemand, der sich um ihr Kind kümmert“, entgegnete Carina, „Hab ich meinen Beruf für Drake aufgegeben? Hast du deine Karriere als Drachen-Meister an den Nagel gehängt, um für Drake da zu sein? Nein!“ „Ähm, Drake kam schon auf die Welt, bevor ich Drachen-Meister wurde. Da war ich ja selbst noch ein dummes Kind, naja... halbwegs...“, sagte ich. „Ist doch egal. Ich bin zufrieden, dass wir unseren Drake haben und in fast drei Monaten kommt unser zweites Kind“, sprach meine Frau und streichelte sanft ihren Babybauch. Sie spürte ein leichtes Treten von unserem ungeborenen Baby. „Ich freue mich schon riesig darauf, dass Drake einen kleinen Bruder bekommt. Dann gibt es einen weiteren, zukünftigen Drachen-Meister in unserer Familie“, sprach ich stolz. Bei der letzten Untersuchung wurden wir gefragt, ob wir das Geschlecht unseres zweiten Kindes wissen wollten. Ich wollte es zu gerne wissen, aber Carina entschied sich für nein, da sie sich überraschen wollte, was mich enttäuschte. Aber schließlich hatte ich ihr zugestimmt und wollte mich ebenfalls überraschen. Ich war so sehr mit unserem zweiten Kind beschäftigt, dass ich Violettas Situation total vergaß. „Ich sollte mir schon einen Namen für unseren zweiten Sohn überlegen. Ich denke eher so an Alex oder so.“ „Mir gefällt Venus...“, sprach meine Frau. „Venus? Klingt eher für ein Mädchen“, stellte ich fest. Meine Frau behauptete, dass es zu einer hohen Wahrscheinlichkeit ein Mädchen sein würde. Ich war mir aber sehr sicher, dass es ein Junge sein würde. „Ich möchte mich jetzt nicht darüber streiten. Nach der Geburt wissen wir mehr und dann bekommt es den Namen. Gute Nacht, Schatz“, sagte Carina zu mir und gab mir einen Kuss auf die Lippen, „Sag Gute Nacht zu Papa, Kleines.“ Ich streichelte Carinas Bauch und legte mein Kopf so auf, dass ich unser Kind 'hören' konnte. „Gute Nacht, kleiner Engel“, sprach ich und küsste Carinas Babybauch. Ich spürte einen leichten Tritt von dem ungeborenen Kind, als Zeichen, dass es mir eine schöne Nacht wünschte.

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Kapitel 257: Violetta, das Model

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 7 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 257: Violetta, das Model

Es wurde nächster Tag. Violetta stand recht früh auf, da sie ziemlich aufgeregt war, da sie ihren ersten Arbeitstag bei unserer Modeboutique hatte. Dabei kümmerte sie sich nicht so sehr auf ihre Schwangerschaft. „Ohje... meine Frisur ist komplett hin... so kann ich überhaupt nicht bei meinem ersten Tag in der Boutique starten...“, jammerte die 18-Jährige und bürstete ihre honigfarbenen Haare mehrmals durch. Ich kam in ihrem Zimmer rein, um nach ihr zu schauen. „Carina! Gut, dass du gekommen bist. Bitte hilf mir bei meinen Haaren... ich möchte bei deiner Chefin einen sehr guten Eindruck machen“, sprach Violetta. „Kamilla legt nicht so einen großen Wert auf die Frisur ihrer Models. Sie geht es eher leichter an“, erzählte ich und war bei meiner Freundin eine große Hilfe. Ich bürstete ihre langen Haare glänzend durch. „Muss ich eigentlich was bestimmtes anziehen für diese Boutique, da sie ein sehr hohes Ansehen in dieser Stadt hat?“, wollte sie wissen. „Also stylisch gekleidet musst du ja sein, sonst denken unsere Kunden, dass du aus einer ärmeren Siedlung kommst. Du hast doch so viele, hübsche Kleider in deinem Schrank, also wird es dir sicher nicht schwer fallen, eine Entscheidung zu treffen“, gab ich als Antwort. „Ich ziehe mal einen hübschen, weißen Pullover mit einer schwarzen Jeans an“, plante das Mädchen. „Wenn du meinst“, entgegnete ich. Schnell durchwühlte die eilige 18-Jährige ihren großen Kleiderschrank und wurde fündig. Sie zog sich um und ich kam direkt auf das Thema Schwangerschaft. „Ich möchte jetzt nicht unhöflich klingen, aber was wird denn aus deiner Ausbildung, wenn du einen großen Babybauch hast wie ich? Hast du dir dabei schon Gedanken gemacht?“ „Nein, eigentlich nicht... warum? Es gibt doch noch Schwangerschaftsmoden. War bei meiner Mama so. Da hat sie einmal für ein Mode-Magazin Werbung für solche Moden gemacht“, erzählte Violetta. „Bei unserer Boutique gibt es sowas auch, aber das ist jetzt nicht das Thema. Es geht um deine Gesundheit und dem deines Kindes... nicht, dass du deine Ausbildung deswegen hinschmeißen willst. Es ist doch dein Traum, eine Stylistin zu werden.“ Violetta dachte sich dabei nichts schlimmes, da der Embryo gerade mal so groß war wie ein Sandkorn, aber ich machte mir schon große Sorgen, da in den ersten Wochen bis zum dritten Schwangerschaftsmonat irgendwas mit dem Kind passieren würde. Als Violetta fertig war mit Anziehen, gingen wir direkt los zur Modeboutique. Ich war nur als Begleitung dabei, da ich bereits im Mutterschutz war.
Kai kümmerte sich einen ganzen Tag um Drake und war auch für die Kinder seines Halbbruders da, der noch am schlafen war. Auch Sandra und Kalem schliefen noch. Géraldine bereitete Frühstück für sie vor und gab sich dabei sehr viel Mühe, um ein gesundes Frühstück für die Kinder zu machen. „So, jetzt gibt es die Frucht-Explosion! Bestehend aus Apfel-Bananen-Brei, Keksbrei und leckeren Karottensaft“, sagte die Pilotin und brachte das Frühstück ins Wohnzimmer. „Sehr schön. Da werden sie sich aber freuen“, sprach mein Mann und nahm Dragan auf dem Schoß, „Gib mir mal bitte das Schälchen mit dem Keksbrei.“ „Eigentlich war das für Drake. Die Zwillinge sollen den anderen Brei bekommen“, entgegnete die Arenaleiterin von Panaero City. Géraldine achtete sehr darauf, dass ihre Zwillinge sich sehr gut und gesund ernährten. Drake konnte schon in seinem Alter bereits süße Speisen essen, die für Kleinkinder geeignet waren. „Darf ich eine Tafel Schokolade essen, Cherry?“, fragte Drake. „Nein, morgens gibt es keine Süßigkeiten.“ Géraldine fütterte ihre Tochter Dominika, während der Drachen-Meister Dragan fütterte. Der zweijährige Drake konnte schon selbstständig essen. „Kalem wäre echt ein guter Vater, wenn er selbst Kinder hätte“, sprach Kai vor sich hin. „Hä? Er passt doch immer freiwillig auf die Kinder auf. Außerdem hat er noch keine Freundin, was ich eigentlich Schade finde. Er ist doch ein so hübscher Junge“, entgegnete die Pilotin. „Violetta wäre die richtige Freundin für ihn, aber sie genießt es, single sein, was ich nicht verstehe. Bei unserer ersten Begegnung war sie total in mich verknallt, bis sie erfuhr, dass ich mit Carina verheiratet bin“, erzählte der junge Drachen-Meister, „Sie und Kalem sind schon seit Kindertagen Nachbarn und ich verstehe es nicht, warum die kein Paar sind.“ „Vielleicht weil Violetta sich für andere Jungs interessiert? Ich meine, sie hat auch Augen für Siegfried“, vermutete Géraldine. „Das habe ich auch auf Kalems Geburtstagsfeier bemerkt. Sie kann echt süß flirten, dieses Mädel“, schwärmte Kai, „Wie sie in diesem Kleid aussah, was sie zu der Party angezogen hatte. Man konnte sogar ihre geilen Melonen sehen, boah... Morgen-Latte.“ „Naja, ich wünsche trotzdem den beiden alles Gute für ihre Liebe, wenn sie die Richtigen für sich finden werden“, sagte die Arenaleiterin. Kai glaubte kaum, dass sein bester Freund nach einer anderen suchen würde, damit er glücklich wäre. Er war sich sicher, dass Kalem und Violetta füreinander geschaffen wurden.
In der Modeboutique angekommen, plante meine Chefin und Freundin Kamilla eine neue Kollektion, wo es sich dabei um Dessous handelte. „Guten Morgen, Kamilla“, grüßte ich dem Top-Model. „Hallo, Carina und Violetta. Gibt mir einen kurzen Moment, dann bin ich für euch da.“ Die Trainerin aus Escissia war völlig fasziniert von unseren Kleidungen, die für diese Saison geeignet waren. Von Mänteln bis hin zu Stiefeln mit flauschigem Kunstfell... Violetta würde zu gerne alle Kleidungsstücke aus dem Verkaufsbereich anprobieren. „So, dann fangen wir mal an“, sagte Kamilla und betrachtete Violettas Kleidungsstil, „Mir gefällt dein Pullover sehr. Er passt gut zu deiner Haarfarbe.“ „Echt? Oh, vielen lieben Dank, Kamilla. Von Ihnen werde ich noch sicher viel lernen, um eine tolle Stylistin zu werden.“ „Das freut mich“, entgegnete das Top-Model, „In unserer Boutique PokéFashion ist jeden Tag viel los. Unsere Kunden legen viel Wert auf unsere Markenkleidung und unserer Saison-Kleidung wie hier, der Winter-Trend. Wir bekommen sogar neue Trends zugeschickt, aber die müssen wir vorher an unsere Models anprobieren, damit wir daraus Werbung machen können. In dem Fall bekamen wir Dessous zugeliefert, aber meine Kolleginnen kommen erst heute Nachmittag und unser Magazin muss bald hier im Handel erscheinen. Da könntest du ins Spiel kommen, Violetta, auch wenn das heute dein erster Tag als Auszubildende hier ist.“ „Kamilla, ich bin mir nicht so ganz sicher. Sie kennt sich mit dem modeln noch nicht aus“, sprach ich besorgt. Violetta war ganz anderer Meinung als ich. Sie traute sich das zu, die Dessous anzuprobieren. „Schau mal, Carina. Violetta hat eine gute Figur und eine passende Körbchengröße für die Dessous. Vielleicht kann sie ja auch als Unterwäsche-Model durchstarten, wer weiß. Es muss ihr nur gefallen“, sagte Kamilla und führte die 18-Jährige durch den Laden. Ich folgte den beiden und schaute bei dem kurzen Foto-Shooting mit zu. Dabei schaute ich mir nebenbei unser altes Magazin an, worin unsere jetzige Kollektion aufgedruckt war. „Und hast du schon mal gemodelt oder ist das dein erstes Mal, vor der Kamera zu posieren?“ wollte das Top-Model wissen. „Ich mache das... ehrlich gesagt... zum ersten Mal. Und ich bin etwas nervös dabei“, antwortete Violetta und zog sich in der Umkleidekabine um. Die 18-Jährige probierte jedes der neuen Dessous an und zeigte nach und nach keine Angst vor der Kamera. Selbst Kamilla war schwer beeindruckt. Nachdem das Top-Model genug Fotos für unser nächstes Magazin hatte, durfte sich Violetta wieder umziehen und durfte sogar einige der anprobierten Dessous behalten, die ihr besonders gut gefallen. „Vielen Dank. Das hat mir besonders gut gefallen und die Dessous sehen super aus“, bedankte sich die 18-Jährige. „Immer wieder gerne. Als Model muss man eben das zeigen, worauf man stolz ist und das ist die gute Figur. Aber du wirst das noch alles genauer lernen, denn man noch einiges beim Modeln achten“, entgegnete Kamilla. Sie zeigte ihr daraufhin den ganzen Laden und unsere Kollektion und es dauerte nicht lange, bis die ersten Kunden unsere Boutique betraten.

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Kapitel 258: Kalems neuer Job

Beitrag von Reshikrom am Mi 7 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 258: Kalems neuer Job

Ich saß mit Géraldine im Wohnzimmer und spielten mit den Kindern. Auch Milza und Emolga brachten die Zwillinge zum lachen. „Die beiden werden immer größer. Ich vermisse die Zeit, wo sie noch neugeboren waren“, sprach die Pilotin. „So ist die Natur eben. Kinder werden halt größer, daran kann man leider nichts machen“, entgegnete ich, „Und außerdem sind die beiden süßen noch kein Jahr alt.“ „Du hast Recht. Egal, wie groß sie werden, sie bleiben ewig meine Kinder“, sprach Géraldine. Bei der ruhigen Stimmung kam Kalem ausgeschlafen in die Küche und machte sich eine Schüssel Cornflakes. „Guten Morgen, Bro. Du schaust ja aber echt fit aus. Hast du gut geschlafen?“, wollte ich wissen. „Ich habe sehr gut geschlafen, danke der Nachfrage“, antwortete der 19-Jährige und gesellte sich zu uns. „Aber irgendwie bereitet mir Violetta große Sorgen... sie wendet sich ständig von mir ab.“ „Wieso? Ihr versteht euch doch so gut und ihr redet auch öfters miteinander. Warum sollte sie sich von dir abwenden?“, wollte die Pilotin wissen und nahm mir Dragan ab. „Sonst hat sie mir immer alles anvertraut, aber seitdem sie so mies und zickig drauf ist, komme ich garnicht mehr an sie heran.“ „Ach, sie hat bestimmt ihre Tage und braucht deshalb ein bisschen Zeit für sich. Ihre Ausbildung wird ihr sicher gut tun und Carina ist auch bei ihr“, sprach die Arenaleiterin. „Wenn du meinst...“ Ich hatte von meiner Frau erfahren, dass Violetta schwanger war, aber von wem sie das wurde, das war die goldene Frage. Meine Vermutung blieb immer noch bei Kalem, aber langsam bezweifle ich diese. Es sei denn, Kalem hatte vor mir ein Geheimnis. „Ich glaube, du brauchst etwas Ablenkung, damit du dir nicht um Violetta Sorgen machst. Wir gehen gleich zu Lysander und fragen ihn nach einen kleinen Job für dich. Ich meine, hier in Twindrake City kannst du vieles machen und vielleicht wäre was mit Kindern für dich der erste Anhaltspunkt“, schlug ich vor. „Du meinst Babysitting“, entgegnete der 19-Jährige. „So in etwa. In Drachenclan von Twindrake City sind viele Kinder und Trainer dort anwesend, um ein Drachen-Trainer zu werden. Lysander schaut da meist vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Seit neuesten gibt es auch eine Patenschaft, kurz gesagt, man bekommt ein Kind von der Schule und dem muss man beibringen, wie man als Trainer durchstartet. Wäre doch was für dich, oder?“ „Naja, ich würde es lieber von Lysander persönlich erklärt haben, damit ich mir ein genaueres Bild davon machen kann“, sagte Kalem. „Hey, ich kenne meinen Adoptivvater und er wird dir sicher diesen Job holen.“ „Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Job, Kalem“, sprach Géraldine. „Cherry, er braucht kein Glück. Er wird den Job bekommen. Er wird Mentor eines Kindes, das Trainer sein will... guck dir doch mal den hübschen Burschen an! 19 Jahre, gut aussehend, single... leider... und kinderfreundlich.“ „Kai, du schmeichelst mir. Also gut. Ich mache mich schon mal fertig, damit wir gehen können“, entgegnete Kalem und stellte seine leere Schüssel auf dem Küchentisch, damit er in sein Zimmer gehen konnte und sich fertig machte. Géraldine ging mit Drake und den Zwillingen in mein Schlafzimmer, um dort die Zwillinge zu wickeln. Ich hatte es ihr auch erlaubt, da bei unserem Schlafzimmer ein Wickeltisch stand. Ich wartete in der Zwischenzeit auf Kalem, der schon bereit war und mit mir nach draußen in die Kälte ging. Emolga und Milza hielten in der Zeit unserer Abwesenheit ein kleines Nickerchen auf der Couch.
In der beschneiten Stadt Twindrake City war viel los. Die Bewohner kauften bereits für Weihnachten ein und auch der Weihnachtsmarkt war voll. Der Geruch von leckeren Keksen, kandierten Äpfeln und Glühwein ließ uns nicht von unserem Vorhaben ablenken. „Ich habe echt nicht gewusst, dass es so kalt ist“, stellte Kalem fest und fand es interessant, wie man seinem Atem durch die Kälte sehen konnte. „Der Winter ist eben eine Jahreszeit, wo Drachen Winterschlaf halten und kaum kämpfen wollen, obwohl die meisten Feuer spucken können, um sich vor der Kälte zu schützen“, erzählte Kai, „Auch ihre Trainer können die Kälte nicht leiden, aber bei mir ist es so, dass ich es vertrage.“ „Es sei denn, du gibst deinen Drachen jeweils warme Pullover und Schals, dann würden sie auch den Winter ertragen, hehe“, entgegnete der 19-Jährige lachend. Ich lachte selbst über den Spruch, aber dann fiel mir plötzlich wieder das Thema Violetta ein. Da ich mit meinem besten Freund alleine war, wollte ich auch die Chance nutzen, um ihn zu fragen, ob er der Glückliche war, der mit Violetta geschlafen hatte, aber dann kamen wir direkt vor Lysanders Rathaus an, wo er nebenbei arbeitete, wenn ihn keiner zu einem Arenakampf herausforderte. „Da wären wir“, sagte ich und betrat mit Kalem das Gebäude. Wir gingen durch den Flur und klopften direkt an der Tür von Lysanders Büro. Er hatte auch für uns gehabt und war auch sehr froh über mein Erscheinen. „Kai, lange nicht mehr gesehen. Was führt dich zu mir?“, wollte der Arenaleiter von Twindrake City. „Ähm, ja... Kalem sucht nach einer Arbeit, um nebenbei etwas Geld für sich zu verdienen und von seinen Sorgen freizukommen. Hättest du noch was bei der Patenschaft in unserem Drachenclan frei?“, fragte ich meinem Adoptivvater. „Die Patenschaft bei uns ist eine neue Initiative, um unsere Kinder, die zum Drachenclan gehen, eine Verstärkung zu geben, damit sie sich ihren Traum als Drachen-Trainer erfüllen können“, erzählte Lysander, „Für diese Arbeit zählt auch die Verantwortung eines Patenkindes, dem man alles über das Trainerdasein beibringt und die eigenen Erfahrungen als Trainer teilt.“ „Kalem hat das und er ist auch selbst ein kinderfreundlicher Trainer. Er wird ein großes Vorbild für sein Patenkind sein, da bin ich mir sicher“, sprach ich. „Ähm, Kai... ich weiß nicht, ob das was für mich wäre...“, sagte Kalem und war sich unsicher, ob er ein fremdes Kind bei der Trainer-Karriere helfen sollte. „Zieh dich doch nicht bei dem Angebot zurück!“, rief ich und wollte Kalem noch überzeugen. „Kai, wenn dein Freund meint, dass er sich noch nicht sicher ist, dann lass ihn das noch für eine Weile überlegen. Und wenn er sich dafür bereit erklärt, dann können wir das telefonisch absprechen“, schlug Lysander vor. „Ich habe mich entschieden und ich möchte es nicht machen, aber vielen Dank für das Angebot und für die Beratung“, bedankte sich Kalem und verließ ohne mich das Büro. „Jetzt warte doch auf mich!“, rief ich. Ich verabschiedete mich von Lysander und versuchte, Kalem noch einzuholen. Ich traf ihn daraufhin vorm Rathaus. „Hey, Bro! Was sollte denn die Aktion gerade? Ich dachte, du wolltest den Job haben?“ „Nein, du wolltest, dass ich den Job haben soll!“, entgegnete Kalem genervt. „Ich wollte dir nur behilflich sein, mehr nicht...“ „Du verstehst es echt nicht. Du kannst es nicht ertragen, dass ich mir Sorgen um Violetta mache und du meinst, mit einem Job als Trainer für ein fremdes Kind zu sein, soll meine Sorgen einfach so wegblasen. Nein! Ohne mich!“ Kalem wendete sich häufig von mir ab, aber ich versuchte, die Situation wieder gut zu machen. „Tut mir sehr leid, aber ich wollte dir nur helfen“, sprach ich. „Das hast du eben auch schon gesagt“, sagte der 19-Jährige, „Es wäre für mich besser, wenn ich in der Villa bleibe und mich um die Kinder von Géraldine und Siegfried kümmere und auch gerne um Drake. Durch Babysitting kann man auch etwas Geld bekommen, wenn ein gewisser Jemand mit meinem Vorhaben auch damit einverstanden ist.“ „Na gut, Hauptsache etwas...“, seufzte ich und akzeptiere den Minijob von meinem besten Freund. „Danke sehr, Kai“, bedankte sich der Trainer aus der Kalos-Region, „Sorry nochmal, dass ich eben so ausgeflippt bin.“ „Kein Problem... ich habe auch schlecht gehandelt“, entgegnete ich, „Komm, gehen wir in die Villa zurück und trinken eine heiße Schokolade. Langsam habe ich das Gefühl, dass mir die Eier abfrieren... bei dieser eisigen Kälte.“ „Oh Mann,... was für eine Memme, haha!“, lachte Kalem und warf mich mit einem Schneeball ab. „Hey, das ist fies!“ Ich warf Kalem ebenfalls mit einem Schneeball ab. Der Spaß war nur von kurzer Dauer und wir machten uns auf dem Heimweg. Es fing auch schon langsam an, zu schneien.

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Kapitel 259: Der Kummer

Beitrag von Reshikrom94 am Do 8 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 259: Der Kummer

Violetta hatte an ihrem ersten Tag gute Fortschritte gemacht. Mit Kamillas Hilfe konnte sie schon die eine oder andere Kundenberatung führen und auch die Winterbekleidungen präsentieren. Ich beobachtete das alles von der Kasse aus und merkte erst jetzt, dass ich um 11 Uhr wieder in die Villa zurückkommen sollte, um Géraldine und Sandra im Haushalt zu helfen. Ich sagte Kamilla und Violetta Bescheid und verließ die Boutique. Kaum zuhause angekommen stellte ich fest, dass es viel zu ruhig war, bis auch Kai und Kalem die Villa betraten und mich sahen. „Hey, mein Schatz“, sagte mein Mann und gab mir einen Kuss auf die Lippen, „Ist Violetta noch bei der Arbeit?“ „Ja, ist sie“, antwortete ich und zog meinen Mantel aus. Ich setzte mich daraufhin am Küchentisch und musste meine erschöpften Füße ruhen lassen. „Soll ich dir auch eine Tasse heißer Schokolade machen?“, fragte Kai mich. „Ohja, das kann ich jetzt gut gebrauchen.“ Der junge Drachen-Meister machte für uns die heiße Schokolade. Kalem setzte sich zu mir und starrte auf meinem Babybauch. Er stellte sich dabei in Gedanken vor, wie Violetta mit einem Babybauch aussehen würde. Mir fiel das auf und fragte nach: „Ist alles mit dir in Ordnung, Kalem?“ „Was? Oh... ähm, ja! Alles bestens. Und bei dir und Kai-Junior?“, fragte der 19-Jährige. „Uns geht es auch gut, abgesehen von den Fußschmerzen“, antwortete ich. „Hey, Bro. Mein Sohn wird Alex heißen, ja?!“, rief Kai und schüttete uns die Tassen mit heißer Schokolade ein, „So, bitte sehr.“ Das heiße Getränk tat uns allen gut, aber ich sah, dass es Kalem nicht so gut ging. „Wie geht es Violetta bei ihrer Ausbildung, Schatz?“, fragte mein Mann. „Ganz super“, antwortete ich und erzählte den Jungs von ihrer Leistung in unserer Boutique, „Sie hat schon Kundenberatungen gemacht, unsere Kollektion präsentiert und dies und das... und sie hat die neuen Dessous anprobiert, die bei uns zugeliefert worden sind.“ Kai spuckte wie eine Wasserfontäne sein Getränk aus den Lippen raus und war beeindruckt. „Sie durfte nackt modeln? Ist ja echt krass!“ „Naja, nicht so direkt“, entgegnete ich. „Haben wir da also eine kleine Violetta, die ein versautes Luder ist oder wie, muahaha! Gefällt mir“, musste der junge Drachen-Meister zugeben, „Erotik-Model ist ja auch schon was ganz feines.“ „Kai, du spinnst! Die Dessous hat sie nur anprobiert für unser neues Magazin, was demnächst im Handel kommt.“ „Jaja, schon klar“, entgegnete mein Mann und trank seine Tasse leer. Für das erste Mal posieren und modeln war Violetta ganz gut und ihr gefiel es auch. Kalem äußerte sich nicht dazu, dass seine Nachbarin gemodelt hatte, um Werbung für unser nächstes Magazin zu machen. Er konnte sich kaum daraus ein Bild machen, wie sie in sexy Unterwäsche aussah. Ihm kam nur dieser eine Moment in seinem Kopf, wo er mit ihr Sex hatte. Bei den Gedanken konnte er nicht anders als aufzustehen und in sein Zimmer zu gehen. „Was hat er nur?“, wollte Kai wissen. Daraufhin kamen Siegfried und Sandra die Treppe herunter und grüßten uns. „Hey, wisst ihr schon das neueste? Violetta ist ein sexy Erotik-Model!“, teilte Kai den beiden mit. „Ist das nicht etwas zu übertrieben?“, fragte die Drachen-Trainerin nach. „Er meint es auch nicht so. Violetta hat nur die neuen Dessous anprobiert, die uns zugeliefert wurden“, sprach ich. „Das ist doch toll für sie, dass sie schon am ersten Tag modeln durfte. Ich finde auch, dass sie für den Job eine tolle Figur hat, wenn ich ehrlich bin“, gab mein Schwager zu. „Geil oder, Siggi? Da kriegt man ja gleich einen Ständer bei den ganzen Vorstellungen“, sprach mein Mann. „Okay, es reicht jetzt! Ich koche jetzt für uns Mittagessen!“, rief ich und beendete damit die Diskussion.
Mit gemischten Gefühlen lag Kalem auf seinem Bett und las aus Langeweile ein Jugendbuch, was er aus dem Regal genommen hatte. Dabei kaute er Kaugummi und hatte Violettas Slip zerknüllt in seiner Hand. Er dachte dabei stark an seine Nachbarin und der Slip war ein Beweis dafür, dass ihm die eine Nacht bei seinem Geburtstag sehr gefallen hatte. Die ganzen Geschichten, die Kai sich vorgestellt hatte, als Violetta heute die Dessous anprobiert hatte, brachten den 19-Jährigen in Verlegenheit. Plötzlich klopfte jemand an seiner Zimmertür und der Trainer versteckte den Slip unter seinem Bett. „Äh, herein!“ Kai betrat das Zimmer des 19-Jährigen. „Hey, Bro. Ich wollte nur nach dir schauen, da du dich einfach aus dem Staub gemacht hast.“ „Es tut mir auch sehr leid dafür. Es ist nur bloß so... ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass Violetta sich sowas zutraut, ich meine, das ist ja für ein Model wichtig, solche Anzieh-Proben zu machen“, sagte Kalem. Der junge Drachen-Meister gesellte sich zu ihm und freute sich sehr für Violetta, dass sie so mutig war und zum ersten Mal modeln durfte. Er wollte unbedingt mit Kalem das Interesse teilen, aber dieser sagte nur, dass es für die Arbeit als Model normal sei, dass man sich ausziehen sollte und seinen Körper präsentierte. Dabei hatte es nichts mit Erotik zu tun. „Ich freue mich auch für sie, dass sie die Arbeit sehr ernst nimmt und sich dabei sehr wohlfühlt“, fügte Kalem noch hinzu. „Das klingt aber nicht so, dass du dich für sie freust“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Tut mir leid, Kai, dass du es nicht so siehst wie ich... ich kenne mich halt nicht so mit Models aus und ich denke, du kennst dich genauso wenig damit aus wie ich.“ Kai war für einen Moment sprachlos, bis ihm das Mittagessen einfiel: „Carina macht Nudelsalat. Möchtest du gleich runterkommen und mit uns zusammen essen?“ „Nein, ich esse später. Hab momentan keinen Appetit darauf und außerdem wollte ich noch dieses Buch weiterlesen“, antwortete der 19-Jährige. „Na gut, dann lasse ich dich wieder allein. Übrigens... das ist ein echt gutes Buch. Habe ich selbst schon einmal gelesen.“ Mein Mann verließ das Zimmer seines besten Freundes und machte hinter sich die Tür zu. Kalem stellte sein Buch ins Regal zurück und ging nachdenklich durch sein Zimmer. Nach langem Überlegen setzte er sich vor seinem PC hin und recherchierte das Thema Schwangerschaft und Geburt. Er konnte sich nicht genau vorstellen, wie es sein würde, für ein eigenes Kind die Verantwortung zu tragen. Dabei dachte er auch, ob Violetta überhaupt das Kind nicht haben wollte, da sie nicht wusste, wer der Vater des Kindes war. Deshalb notierte der 19-Jährige Vor- und Nachteile auf, die sich auf die Anerkennung der Vaterschaft bezog.
„Kalem isst später was von dem Nudelsalat“, teilte Kai mir mit. „Ich mach aber trotzdem für ihn einen Teller voll“, sagte ich und füllte Kalems Teller mit dem Nudelsalat. Es war eine ruhige Stimmung am Tisch, weil Kalem und Violetta nicht da waren. Wir kümmerten uns nicht darum und sprachen über das Plätzchen backen und dem Weihnachtsmarkt. Zu Weihnachten wollten wir noch leckere Plätzchen essen und Glühwein trinken. Siegfried hatte ein Magazin über Autos und Motorräder von teuren Herstellern. „Was liest du denn da?“, wollte ich wissen. „Neueste Modelle über fahrbare Untersätze, zu guten Preisen“, antwortete der Drachen-Meister und schaute sich die Motorräder auf zwei Seiten an. „Nee, sowas brauchst du nicht und außerdem sind Motorräder hässlich und verpesten die Luft“, sprach Kai, „Kauf dir zu Weihnachten einen Audi oder einen VW oder einen Porsche.“ „Warum sollte ich mir diese Autos kaufen, wenn du die schon bereits besitzt? Ein Motorrad ist was ganz anderes und verschwendet eindeutig weniger Platz in der Garage als dein neuer Porsche“, entgegnete Siegfried und war völlig fasziniert von den teuren Motorrädern. „Siegfried, darf ich dann auch eine Runde damit fahren, wenn du dir ein Motorrad gekauft hast?“, fragte Sandra. „Darfst du nicht, weil Siegfried so einen Luftverpester nicht kaufen wird. Außerdem möchte ich meinen Porsche nicht ständig vor der Garage parken, nur weil sein Motorrad von Regen, Stürmen und Schnee geschützt werden muss“, sagte mein Mann. „Dratinichen, es steht noch nicht mal fest, ob ich mir so ein Modell kaufen werde“, sprach der 26-Jährige. „Gut und ich hoffe dabei bleibt es auch, denn ich möchte kein Haufen Schrott vor meiner Garage sehen!“, rief Kai.

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Kapitel 260: Die Sache mit der Liebe...

Beitrag von Reshikrom am Do 8 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 260: Die Sache mit der Liebe...

Es wurde Nachmittag. Ich räumte mit Siegfried und Sandra freiwillig die Küche auf, während Carina und Géraldine mit den Kindern und den Pokémon Milza und Emolga im Wohnzimmer spielten. Wieder erwähnte mein Halbbruder seine Begeisterung an Motorrädern, was mich echt auf die Nerven ging. „Kai, du wirst dich noch mit den Motorrädern anfreunden, ich meine, damit bist du schneller unterwegs als mit deinem Porsche“, sagte Siegfried. „Motorräder sind hässlich und mit hässlichem Schrott freunde ich mich niemals an. Dir ist aber klar, dass du mit so einem Zweirad schnell einen Unfall bauen kannst, dann hast du nämlich den Salat. Dann sind dir mehrere zehntausend PokéDollar baden gegangen, allein schon beim Kauf von so einem Mist“, entgegnete ich, „Ein Auto ist viel bequemer, du hast da mehr Platz und kannst mehrere Personen darin transportieren.“ Sandra verstand meine Erklärung und gab mir auch Recht, dass ein Auto besser als ein Motorrad war. „In einem Auto kannst du sogar schlafen. Auf einem Motorrad kannst du es nicht!“, rief die Drachen-Trainerin. „Ich habe auch nicht vor, auf einem Motorrad zu schlafen. Das ist doch völliger Blödsinn“, sagte Siegfried lachend, „Man fährt mit sowas einfach nur durch die Gegend.“ „Mehr kann man auch damit nicht machen, also vergiss deinen Wunsch, dir so einen Müll zu kaufen“, rät ich meinem Halbbruder. Violetta kam wieder nach Hause und hatte gute Laune. Sie hatte wohl einen tollen Arbeitstag hinter sich, die sie uns auch mit Freude mitteilte. „Ich habe heute richtig gut mitgearbeitet, deshalb gab mir Kamilla eher Feierabend. Sie ist ziemlich zufrieden mit mir und würde mich schon direkt einstellen“, erzählte die fröhliche Trainerin. „Ist doch toll. Was hast du denn in der Tüte drin?“, wollte ich wissen und war neugierig. „Ach, nur ein paar Dessous, die ich heute anprobiert habe. War von Kamilla ein kleines Geschenk, sozusagen“, antwortete Violetta stolz. „Wow, sexy. Da wird sich Kalem sicher freuen“, behauptete ich und lachte dabei. „Kalem und ich sind kein Paar, nur gute Freunde! Das wird immer so bleiben“, entgegnete die 18-Jährige. „Ja, deswegen ignorierst du ihn auch, ne?“, fragte Sandra. „Äh, nein?! Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet? Ich möchte mich jetzt in meinen Dessous vorm Spiegel betrachten und ich möchte dabei nicht gestört werden!“, rief Violetta und ging mit samt Shopping-Tüten die Treppen hoch, zu ihrem Zimmer. „Violetta scheint, irgendwas vor uns zu verheimlichen. Seit Kalems Geburtstag verhält sie sich so zickig“, stellte Siegfried fest. Ich sollte die Nachricht von Carina, die sie mir gestern persönlich mitgeteilt hatte, eigentlich für mich behalten, aber da sich meine Cousine und mein Halbbruder über das Verhalten von Violetta wunderten, verrate ich ihnen die Ursache dafür. „Violetta ist schwanger... ich habe es von Carina erfahren“ „Dein ernst jetzt, Kai?“, wollte Siegfried wissen. „Ja, frag Carina, denn sie war dabei, als Violetta den Test gemacht hat“, entgegnete ich. „Mit wem sollte sie denn Sex gehabt haben, hä?“, fragte die Drachen-Trainerin. Ich blieb bei meiner Vermutung auf Kalem, aber ich hatte nicht die Chance dazu gehabt, in so eine Frage zu stellen. Hätte ich ihn das mal gefragt, als ich vorher in seinem Zimmer war. „Ich glaube, dass Violetta zu einer Schlampe wird, deshalb hat sie auch diese Dessous“, glaubte Sandra. „Hey, nur weil sie neue Unterwäsche hat, wird sie dadurch nicht zu einer Schlampe!“, rief ich und nahm Violetta in Schutz. „Was ist denn hier los?“, wollte Géraldine wissen. „Frag das mal Miss Perfect, die unsere neue Villa-Schlampe ist“, sagte die Drachen-Trainerin. „Sandra, es reicht jetzt“, sprach ich und erklärte meiner Schwägerin die Situation, „Violetta ist schwanger. Carina hat mir das gestern erzählt, aber ich sollte dies eigentlich für mich behalten.“ „Ehrlich? Sie ist doch noch so jung und sie hat doch erst heute mit ihrer Ausbildung begonnen“, entgegnete die Pilotin. Auch Carina bekam von unserem Gespräch mit und kam zu uns in die Küche. „Tut mir leid, Schatz. Sie wissen jetzt auch von Violettas Schwangerschaft“, entschuldigte ich mich bei meiner Frau. Meine Frau hatte mir verziehen und entgegnete: „Ich hätte es euch allen auch schon vorher gesagt, aber ich wollte dabei ungern Stress verursachen, allein schon wegen Violetta und ihrem jetzigen Zustand. Kurz vor dem dritten Schwangerschaftsmonat kann ja noch was mit ihr und ihrem Kind passieren.“ „Ist ja auch verständlich, Süße. Aber was ist denn mit Kalem? Weiß er was darüber?“, wollte die Arenaleiterin wissen. „Nein, er ist noch der einzige, der nicht über die Schwangerschaft Bescheid weiß“, antwortete ich, „Und ich möchte ihn jetzt ungern dadurch belasten.“ „Weil er auch vermutlich der Vater von dem Kind ist und nicht dazu beisteht!“, rief Sandra. „Das ist jetzt aber unhöflich von dir, Sandra. Du kannst doch Kalem nicht verdächtigen. Vielleicht hat Violetta ja einen Freund, den sie uns nicht vorstellen möchte“, glaubte mein Halbbruder. Ich schüttelte den Kopf bei den ganzen Behauptungen, deshalb wollte ich die Klarheit von meinem besten Freund haben, bis mir plötzlich der Magen knurrte. Ich nahm mir aus dem Kühlschrank eine Schokoladenschnitte und lehnte mich dabei am Tresen unserer Küche. Carina kam auf mich zu, mit einem Schuldgefühl, das sie quälte. „Violetta war sonst immer ein sehr fröhliches Mädchen... sie macht mit ihrem Verhalten zur Gefährdung ihres ungeborenen Kindes. Wir sollten beide was dagegen unternehmen“, sagte meine Frau leise zu mir. „Daran habe ich auch schon gedacht, aber irgendwie komme ich nie dazu, mit Kalem darüber zu sprechen“, entgegnete ich und schämte mich für mein feiges Verhalten. „Er ist dein bester Freund und er ist auch auf deine Hilfe angewiesen.“ „Du hast Recht... ich glaube, ich spreche mit ihn darüber, wenn sich hier die Diskussion gelegt hat, also am Abend“, sprach ich.
Am Abend ging ich zu Kalem ins Zimmer, um mit ihm über Violettas Schwangerschaft zu sprechen. Der 18-Jährige saß auf seinem Bett und starrte Löcher in die Luft, bis ich mich zu ihm gesetzt hatte. „Du hast dich den halben Tag lang nicht blicken gelassen“, stellte ich fest. „Kommt davon, wenn mich die Langeweile trifft“, entgegnete Kalem. „Hast du mir irgendwas zu sagen? Ich meine, es geht um Violetta, deswegen bin ich hier...“ Der 18-Jährige hörte mir zu, wirkte aber verdutzt. Er fühlte sich wie bei einem Verhör. „Was soll ich dir denn erzählen?“, fragte er daraufhin. „Wie gesagt, weißt du warum sich Violetta so zickig verhält?“, wollte ich wissen. „Vielleicht ist sie schlecht gelaunt“, vermutete Kalem, „Sie beruhigt sich wieder.“ „Das ist aber nicht die Antwort, wonach ich suche. Gestern hat mir Carina was gezeigt, was mit Violetta zu tun hat... ich rede von einem positiven Schwangerschaftstest.“ Kalem schluckte in dem Moment, als ich den Test erwähnt hatte. „Kann es sein, dass du der Vater von Violettas Kind bist, Bro?“ „...Ja, bin ich...“, antwortete Kalem mit einer zittrigen Stimme. Ich merkte, dass es ihm dabei nicht gut ging. „Hey, ich freue mich sehr für dich“, sagte ich und legte meinen Arm um Kalems Rücken. „Violetta freut sich aber nicht darüber...“, erzählte der 19-Jährige, „...Ich hätte besser verhüten sollen.“ „Naja... es ist nicht leicht, dass aus Freundschaft ein Kind entsteht. Das ist eigentlich schon ein seltener Fall. Meine Unterstützung hast du auf jeden Fall“, sprach ich. „Ich glaube, Violetta liebt mich nicht mal...“, glaubte der Trainer aus der Kalos-Region. „Ach, das ist doch Blödsinn! Ihr werdet Eltern und da gehört die Liebe fest dazu! Aber jetzt mal ehrlich... wie ist denn das überhaupt passiert, dass ihr miteinander geschlafen habt?“ „Violetta wollte ja schlafen gehen, da sie Kopfschmerzen hatte. Ich bin ja mit ihr mitgegangen und sie brach unterwegs etwas zusammen und mein Zimmer war gerade in der Nähe. Ich legte sie auf mein Bett hin und dann fing sie an, mich halbwegs auszuziehen und ich fand zunächst Gefallen an dieser Sache und ich habe sie schließlich auch gestreichelt und so... dann ist es halt passiert, etwa fünf Minuten lang...“ „Krass!“ „Was ist denn bitte daran krass?!“ „Nur so kurz gebraucht und schon ein neues Leben gezeugt! Boah, du bist ja ein Draufgänger, du!“, staunte ich, „Dann war es für dich sicherlich ein geiles Abenteuer, oder?“ „Wenn ich ehrlich bin... mir persönlich hat es gefallen, aber ich habe nicht mal gewusst, dass es soweit kommen würde, dass ich Vater werde...“ „Nimm es nicht auf die leichte Schulter. Ich werde in drei Monaten zum zweiten Mal Vater und ich finde die Rolle echt interessant. Du trägst die Verantwortung für dein Eigen, Fleisch und Blut, du wirst einen neuen Lebensabschnitt erkunden und das wichtigste – du hast eine eigene, kleine Familie, die du vom ganzen Herzen liebst.“ „Kai, ich weiß nicht mal, ob ich mich dafür bereit fühle... ich meine, das war nur ein One-Night-Stand und Violetta und ich sind noch nicht mal ein Paar, führen keine Beziehung... ich wünsche mir, dass wir uns lieb haben... ich liebe sie halt so sehr... aber sie empfindet einfach nichts für mich...“ Kalem war den Tränen sehr nah. Ihm war die Liebe zu seiner Nachbarin zu groß, bekam aber kaum Liebe von ihr zurück. Der verzweifelte Trainer heulte sich bei mir aus. Dabei tröstete ich ihn.

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Kapitel 261: Kinderleicht!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 9 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 261: Kinderleicht!

Es wurde nächster Morgen. Violetta machte sich auf dem Weg zur Modeboutique, während ich schläfrig in der Küche stand und mir eine Tasse Kakao machte. Kai und Kalem schliefen noch, da sie den ganzen Abend lang ein Gespräch geführt hatten. Noch erfuhr ich nicht, wie dies ausgegangen war, aber ich war mir sicher, dass mein Mann mir davon berichten würde. Sandra, Géraldine, Siegfried und die Kinder waren ebenfalls wach und machten für sich ein kleines Frühstück. „Süße, du sieht ja extrem müde aus. Hast du etwa nicht gut geschlafen?“, wollte die Pilotin wissen. „Ich lag die ganze Nacht lang wach, weil ich Schmerzen am Unterleib hatte“, antwortete ich. „Dann muss du dich aber wieder ins Bett legen, du“, sprach Sandra. „Ja, aber ich möchte vorher noch was essen, bevor ich mich hinlegen möchte und außerdem ist Kai noch am pennen“, entgegnete ich. „Och, Süße. Wir wollten doch heute shoppen gehen. Ohne dich wird es doch total langweilig und du wolltest dir doch unbedingt den neuen, flauschigen Schal kaufen!“, rief die Arenaleiterin. Ich hatte gestern Abend mit Sandra und Géraldine einen tollen Shopping-Tag nur für uns Mädels für diesen heutigen Tag geplant, während die Jungs sich den ganzen Tag lang um die Kinder zu kümmern. „Das muss wohl ohne mich stattfinden. Ich würde mich dadurch belasten, auch dem Baby.“ „Oder wir verschieben unseren Shopping-Tag. Vielleicht nach Weihnachten... wenn die Preise wieder höher ansteigen... und es noch teurer wird...“ „Nein, es ist schon in Ordnung für mich.“ „Dann sollten wir besser keine Zeit verlieren!“, rief Sandra und ging mit Géraldine ins Badezimmer, um sich für den Shopping-Tag fertig zu machen. „Echt schade, dass du nicht mit ihnen mitgehen kannst“, sagte mein Schwager. „Es ist nicht schlimm für mich. Ich möchte mich ja auch ausruhen und ich soll mich nicht so sehr anstrengen“, entgegnete ich. „Guten Morgen...“, sagte Kai gähnend und betrat schläfrig die Küche. „Guten Morgen, Schatz“, grüßte ich zurück. „Dratinichen, bist du etwa mit dem falschen Fuß aufgestanden oder wie?“, wollte Siegfried wissen. Der junge Drachen-Meister machte sich eine Tasse Kakao und setzte zu seinem Halbbruder an dem Tisch. Er gähnte mehrmals hintereinander. „Papa schlafwandelt, haha!“, lachte Drake. „Nein, tue ich nicht...“, seufzte mein Mann. Kai wusste, warum er so schläfrig getan hatte. Er wusste, dass er sich heute um die Kinder kümmern musste. Da war nichts mit chillen oder schlafen. „Kai, ich kann heute nicht mit den Mädels shoppen gehen. Hab mich nämlich krank geschrieben und werde mich den ganzen Tag hinlegen, das heißt, du hast mit Siegfried und Kalem die Verantwortung über die drei Engelchen.“ Der junge Drachen-Meister quengelte und tat so, als hätte er mich nicht gehört. „Du kannst soviel quengeln wie du willst, du wirst dich um die Kinder kümmern. So, ich werde mich jetzt hinlegen. Bis später dann“, sagte ich und ging die Treppen hinauf. „Es musste ja so kommen“, seufzte Kai und nahm sich einen Schluck Kakao. „Ach, Kai... wir machen uns trotzdem einen schönen Tag für uns Männer, wenn Kalem gleich noch dazu kommt“, sprach der 26-Jährige, „Ich gebe den Zwillingen erstmal ihr Brei.“ „Darf ich ein Joghurt essen?“, wollte Drake wissen. „Nein, das bekommt nach dem Mittagessen.“ „Ach, wie schade...“, jammerte der zweijährige.
Kalem wurde erst in der Vormittagszeit wach und war ziemlich gut ausgeschlafen, wie sonst auch. Für ihn kam der Moment, um sich für seine spätere Rolle als Vater vorzubereiten. Drake knuddelte mit Milza und Emolga, während Dragan an weinen war. Dominika fühlte sich in Siegfrieds Armen sehr wohl und war kurz davor, einzuschlafen. „Wenn Dragan weint, möchte er gerne auf dem Schoß sitzen“, sagte Kais Halbbruder. „Stimmt, ich vergaß“, entgegnete mein Mann und nahm seinen Neffen auf dem Schoß. „Was könnte ich denn machen?“, wollte Kalem wissen. „Ähm, du könntest vielleicht für die beiden die Milch warm kochen“, schlug Siegfried vor. Sofort ging der 19-Jährige in die Küche und schüttete die frische Milch in einem Krug und stellte diesen für einige Minuten auf dem warmen Herd. Dragan spielte die ganze Zeit an Kais Fingern, da er unbedingt den Ehering haben wollte. Plötzlich fing Dominika an, zu weinen. Der 19-Jährige kam mit warmen Milchflaschen ins Wohnzimmer zurück und fragte besorgt: „Was hat Nika denn?“ „Nika hat Schnupfen und sie weint, weil sie keine Luft durch die Nase bekommt. Sie hat auch deswegen nicht gut geschlafen“, antwortete Siegfried. „Tut mir leid für sie“, entgegnete Kalem. „Das ist normal bei dieser Jahreszeit. Sie wird sicher schnell wieder gesund“, sprach der Drachen-Meister und nahm Kalem eine warme Flasche ab. Kai nahm die andere Flasche, die für Dragan war. Drake bekam einen Fruchtsaft in Form eines Trinkpäckchens. Milza und Emolga bekamen ebenfalls einen kleinen Leckerbissen. Ich hatte noch reife Sinelbeeren und Pokémon-Futter für die beiden bereit gestellt. „Kalem?“ „Ja, was gibt’s, Drake?“ „Baust du mit mir ein Türmchen?“ „Klar“ Der 19-Jährige hatte nun etwas zu tun und konnte seine Chance nutzen, um zu zeigen, dass er sich auch um zweijährige Kinder kümmern konnte. Mit den bunten Bauklötzchen konnte er mit unserem Sohn das größte Spieltürmchen bauen und auch Milza und Emolga bauten damit einen kleinen Turm. „Wahnsinn! Kalem legt sich wirklich ins Zeug, was dem Babysitting angeht“, staunte mein Mann, „Er hat ein gutes Herz für Kinder, was mich echt sehr freut.“ Selbst Siegfried war von Kalem schwer beeindruckt. „Kalem wird ein sehr guter Vater sein, da bin ich mir sicher“, sagte der junge Drachen-Meister. „Ach, hat er dir erzählt, dass er der Vater von Violettas Kind ist?“, wollte der 26-Jährige wissen. Kai nickte, musste aber auch zugeben, dass es für Kalem nicht leicht sei, es ihn zu gestehen. „Er und Violetta werden unsere Unterstützung bekommen“, sprach Siegfried. „Ich möchte den letzten Stein drauflegen!“, rief Drake und hatte einen roten Bauklotz in der Hand. Kalem nahm den zweijährige auf dem Arm, sodass der Kleine die gleiche Höhe hatte wie die Turmspitze. „So, jetzt vorsichtig drauflegen, ja?“ „Oki!“ Drake legte das letzten Bauklötzchen auf die Turmspitze drauf und so wurde das Türmchen fertig. „Hey, das ist ja ein Wolkenkratzer“, stellte Kai fest. „Und wie findest du den Turm, Papa?“, fragte Drake. „Ganz klasse“, antwortete mein Mann. „Ohne Kalems Hilfe wäre er nicht so hoch wie jetzt“, sagte der zweijährige. „Ach, Drake. Du machst mich ja ganz verlegen. Du hast am meisten daran gearbeitet“, entgegnete Kalem und lachte dabei. „Sei doch froh, dass du einen so tollen Lob von Drake erhalten hast, Kalem“, sprach der Drachen-Meister. „Hört auf, da werd ich ja rot, hehe“, lachte der 19-Jährige. „Du wirst bestimmt ein toller Vater für dein eigenes Kind sein“, sagte Kais Halbbruder. Kalem war sich bei dieser Meinung nicht so ganz sicher, vorallem ging es dabei auch um Violetta.

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Kapitel 262: Neue Hoffnungen...

Beitrag von Reshikrom am Fr 9 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 262: Neue Hoffnungen...

„Ich freue mich halt so sehr, mit Drake und den Zwillingen die Zeit zu verbringen, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, mit einem eigenen Kind hier im Wohnzimmer zu spielen, mit dem Türmchen bauen oder es die Flasche bringen“, sprach Kalem und nahm Drake auf seinem Schoß, „Als Elternteil hat man eben viel zu tun, rund um das Kind. Aber wie kommst du eigentlich mit zwei Kindern zurecht, Siegfried? Da ist die Arbeit doch doppelt so hoch als nur bei einem Kind?“ „Géraldine und ich teilen uns immer auf, wer die Zwillinge füttert, wickelt und mit ihnen spielt. Es ist ja auch klar, dass es nicht leicht ist, zwei Kinder großzuziehen. Für mich war es auch schwer, weil ich zunächst nicht mit der Situation klarkam, dass wir Zwillinge erwarteten, aber durch Kai und meiner Frau habe ich viel Selbstvertrauen und auch die große Verantwortung für unsere beiden Lieblinge bekommen“, gab mein Halbbruder als Antwort. Kalem wunderte sich, dass der Drachen-Meister anfangs auch Schwierigkeiten hatte, aber mittlerweile war mein Halbbruder ein sehr liebevoller und fürsorglicher Familienvater. Der 19-Jährige konnte sich kaum ein Bild davon machen, wenn es so wäre, dass er plötzlich Vater von Zwillingen sein würde. „Kalem. Du brauchst keine Angst vorm Vater sein haben. Siehe es einfach nur so als neue Erfahrung in deinem Leben an. Klar, anfangs fühlt man sich nicht dabei sehr wohl, aber sobald du dein Kind auf den Händen hälst, fühlst du dich verantwortlich und hast Spaß daran, dein Kind großzuziehen“, sagte ich, „Und du hast schließlich noch uns und wir stehen dir immer zur Seite.“ „Vielen Dank, Kai und Siegfried“, bedankte sich der Trainer aus der Kalos-Region. „So, jetzt wird es Zeit, dass die Zwillinge ihren Mittagsschlaf halten“, sprach Siegfried und ging mit mir und den Zwillingen ins Schlafzimmer, um die Zwillinge schlafen zu legen. Kalem und Drake warteten mit Milza und Emolga im Wohnzimmer auf uns. „Kannst du mir was zu essen kochen?“, fragte der zweijährige. „Was hättest du denn gerne?“, wollte Kalem wissen. „Nudeln!“ „Ähm, wir sollten besser auf Kai und Siegfried warten, bis sie wieder zu uns kommen“, entgegnete der 19-Jährige. „Kannst du etwa keine Nudeln kochen?“, wollte Drake wissen. „Doch, aber ich kann es nicht mit Kais Erlaubnis machen.“ „Gib mir ein Schokoriegel, bitte!“, verlangte Drake. „Es gibt nichts süßes zum Mittagessen, das weißt du doch“, entgegnete Kalem. In dem Moment kamen wir wieder zu Kalem und Drake zurück und stellten fest, dass der 19-Jährige etwas überfordert war. Drake hatte Hunger und wollte was essen, aber Kalem tat das richtige, nämlich warten, bis wir wiederkamen. „Na, hat mein großer Junge etwa Kohldampf?“, wollte ich wissen und nahm den zweijährigen auf dem Arm. „Ich will Nudeln mit Schokolade!“, rief mein Sohn. „Ich mache dir gerne Nudeln warm, aber die Schokolade gibt es erst danach, ja?“ „Na gut...“ Ich setzte daraufhin den zweijährigen auf seinem Stuhl und bereitete Nudeln mit Carbonara zu. „Für einen zweijährigen ist auch eine gesunde Ernährung wichtig, deshalb sollte Drake weniger Süßigkeiten essen und mehr Obst und Gemüse zu sich nehmen“, sprach ich zu Kalem, „Aber ab und zu Mal bekommt er trotzdem mal von mir ein Bonbon oder auch mal einen Lolli in die Hand gedrückt, sag's aber nicht Carina, ja, muahaha!“
Nachdem wir Mittag gegessen hatten und Drake mit Emolga und Milza im Wohnzimmer mit den Bauklötzchen weiter spielte, kümmerte ich mich um Kalem, der anscheinend sehr stark an Violetta dachte. Ich merkte direkt, dass der 19-Jährige viel Spaß mit Drake und den Zwillingen hatte, aber er konnte sich nicht vorstellen, so mit seinem Kind zu spielen. „Bro, geht dir Violetta immer noch nicht aus dem Kopf?“, wollte ich wissen. „Ja“, antwortete Kalem, der sich gerade ein Glas Orangenlimonade eingegossen hatte, „Ich möchte so gerne für sie da sein und für unser Kind ein sehr guter Vater sein. Immerhin hatten wir ja Sex und ich kenne sie so gut, denn sie schafft niemals, Dinge selbstständig zu erledigen. Sie benötigt immer Hilfe.“ „Kann ich verstehen, aber mir kommt so eine merkwürdige Behauptung in den Sinn... es kann ja sein, dass Violetta das Kind überhaupt nicht haben möchte, aus besonderen Gründen... sie hat ihre Lehre erst gerade angefangen, sie ist jung und hat zu wenig Unterstützung. Dir, beziehungsweise euch, ist klar, dass ihr seit der Auswanderung auf euch allein gestellt seid. Aber unsere Unterstützung und Hilfe habt ihr, denn schließlich sind wir eine Familie“, entgegnete ich. Bei der Erwähnung, dass Violetta einen Schwangerschaftsabbruch planen würde, wurde Kalem blass. Er wollte unbedingt ein Kind selbst großziehen, was von ihm war, aber an einem Schwangerschaftsabbruch hatte er nicht gedacht. Über dieses Thema wollte Kalem mit seiner Nachbarin sprechen. Auch ich hatte den selben Einfall. „Ich möchte nicht, dass Violetta unser Kind einfach so abtreibt... das würde ich ihr nicht verzeihen...“ „Es muss schwer sein, ein Kind zu verlieren... ich kenne zwar selbst nicht so eine Erfahrung, aber ich weiß, dass es für diejenigen ein schwerer Schicksalsschlag ist“, sprach ich.
Als Violetta am Nachmittag von der Arbeit wiederkam und direkt in ihr Zimmer verschwand, versuchte ich den 19-Jährigen, Mut zu geben, damit er mit seiner Nachbarin über ihre Schwangerschaft sprechen konnte. Er klopfte an ihrer Zimmertür und öffnete diese, ohne dass die 18-Jährige eine Erlaubnis gab. „Störe ich gerade?“, wollte er wissen. „Nein, komm ruhig rein“, entgegnete Violetta und bürstete ihre langen Haare durch. „Ich möchte gerne mit dir über deine Schwangerschaft sprechen, wenn es für dich okay ist.“ Violetta wollte ungern darüber sprechen, aber sie wusste, dass Kalem dafür verantwortlich war, deswegen nahm sie sich für ihn Zeit. Die beiden saßen sich auf ihrem Bett hin, um das Gespräch zu führen. „Ich mache mir in letzter Zeit sehr, sehr große Sorgen um dich... und ich habe Angst, dass du das Kind wegen deiner Lehre abtreibst... es würde mich sehr verletzen, dass du ein Teil von mir einfach so aus der Welt abschaffen würdest...“, sagte Kalem und wirkte dabei verzweifelt. „Ich habe nicht vor, die Schwangerschaft abzubrechen. Es ist halt passiert und ich möchte ein so kleines Lebewesen nicht unnötig schaden“, sprach die 18-Jährige und beruhigte so ihren Nachbarn, „Ich werde das Kind austragen und großziehen. Ich liebe Kinder.“ „Das Kind braucht auch mich, seinen Vater und Erzeuger... aber wir sind leider kein Paar und wir lieben uns nicht mal“, sagte Kalem. „...Ich fühle mich nicht bereit für eine Beziehung...“, musste Violetta zugeben, „...Ich möchte gerne meine Zeit nutzen, um eine hübsche Stylistin wie Mama zu werden. Die Dessous sind ein guter Anfang, obwohl die eher für ein Top-Model wie Kamilla oder Carina besser geeignet wären. Eine Beziehung würde mich nur von meinem Traum abhalten.“ „Verstehe...“, murmelte der 19-Jährige enttäuscht, „...Aber danke, dass du die Schwangerschaft nicht abbrechen wirst. Das freut mich sehr.“ „Keine Ursache“, entgegnete Violetta und lächelte. „Na dann, viel Spaß bei deiner Anprobe.“ Kalem verließ das Zimmer von Violetta und machte hinter sich die Tür zu. Daraufhin kauerte er sich an der Wand und fing an, zu weinen.

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Kapitel 263: Violetta ist verliebt!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 12 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 263: Violetta ist verliebt!

Kalem riss sich zusammen und hörte auf, zu weinen. Schließlich ging er in seinem Zimmer, um sich wieder vorm PC zu setzen, um sich weitere Recherchen über Schwangerschaft und Geburt zu informieren.
Am Abend kamen Sandra und Géraldine von ihrem langen Shopping-Tag wieder und hatten haufenweise Einkaufstüten dabei. Ich war inzwischen wieder fit und saß mit Kai, Siegfried und den Kindern im Wohnzimmer. „Ihr habt ja aber echt lange für euren Shopping-Tag gebraucht“, stellte ich fest. „Ja, aber es hat sich gelohnt!“, rief die Pilotin, „Schaut mal her. Hier, Süße. Ich konnte dir sogar den Schal kaufen, den du dir so sehr gewünscht hattest.“ „Selbstverständlich haben wir euch Jungs auch nicht vergessen!“, rief Sandra und warf den beiden Halbbrüdern jeweils ein Oberteil zu. „Wow, ich bin fassungslos“, staunte Kai und schaute sich sein neues Oberteil an. „Vielen Dank, ihr beiden“, bedankte sich Siegfried bei den Mädels. „Für Violetta und Kalem haben wir auch noch schicke Pullover, damit sie es an Weihnachten sehr kuschelig haben, hehe“, lachte Géraldine, „Und neue Strampler für die Süßen gibt es auch.“ „Und was ist mit mir?“, wollte Drake wissen. „Du bekommst eine neue Winterjacke“, gab die Drachen-Trainerin als Antwort und gab Drake die neue Winterjacke. „Oh, cool. Vielen Dank“, bedankte sich der zweijährige. Géraldine gab mir den Pullover für Violetta mit, sodass ich das Kleidungsstück mit dem Kleiderbügel an Violettas Zimmertür anhängen konnte. Dasselbe machte ich auch bei Kalems neuem Pullover. „Ach, ja! Ihr braucht auch nichts zum Abendessen kochen, wir haben auf dem Weihnachtsmarkt leckere Schokoladenkekse gekauft!“, rief die Arenaleiterin von Panaero City und gab jeden von uns eine Tüte voll mit den Keksen. „Sind das etwa die Kekse mit der Schokoladencreme-Füllung?“, wollte mein Mann wissen. „Ja, richtig geraten“, antwortete Sandra. „Geil!“ Kai genoss seine Kekse. Auch die anderen fanden die Kekse vom Weihnachtsmarkt sehr köstlich. „Was ist denn eigentlich mit den beiden, also mit Kalem und Violetta?“, wollte Géraldine wissen. „Ich habe nichts vor ihren Türen gehört. Bestimmt sind sie schon am schlafen“, vermutete ich. „Wir heben schon ihre Kekse auf“, sprach der junge Drachen-Meister. „Wir sollten uns alle auch gleich schlafen legen“, schlug ich vor. Alle waren schon recht müde und auch die Kinder gähnten bereits. „Gute Nacht“, sagten Siegfried und Géraldine und nahmen ihre Zwillinge auf den Armen, um in ihrem Schlafzimmer zu gehen. „Komm, Drake. Du musst jetzt auch schlafen“, sagte ich und nahm den zweijährigen in meine Arme. „Ich möchte aber noch weiterspielen“, sprach Drake. „Morgen wieder, ja?“, fragte Kai.
Es wurde nächster Tag. Ich war mit Géraldine, Sandra und den Kindern wach, um mit denen einzukaufen. Violetta hatte bereits ihren Urlaub erhalten, deshalb konnte sie auch ausschlafen. Ich verließ mit den Mädels und den Kindern die Villa, während Kai und Siegfried ohne uns frühstückten. Mein Mann und mein Schwager waren im Wohnzimmer und unterhielten sich über das Training mit Drachen. Dabei trainierte der 26-Jährige mit seinen Hanteln und war oben ohne. Das störte Kai nicht. Er war eher auf sein Frühstück fixiert, das aus einem Toast mit Käse und Wurst bestand. „Du hast in Kalos viel trainiert, aber warum ist Milza immer noch Milza?“, wollte Siegfried wissen. „Milza möchte noch so bleiben, wie er ist. Als Sharfax würde es nicht mehr soviel mit Emolga spielen wie jetzt. Außerdem bin ich froh darüber, dass mein Milza eins der stärksten Drachen in meinem Team ist“, antwortete mein Mann und warf seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks zu. „Hmm... Milza hat auch schon echte Power. Ich bin schwer beeindruckt“, staunte der 26-Jährige. „Muskeln braucht es nicht dringend. Es hat ja seine Schwerttanz- und Drachentanz-Strategie. Das ist eine perfekte Angriffskombi“, entgegnete der junge Drachen-Meister. In dem Moment kam Violetta die Treppen herunter und sah die beiden Drachen-Meister, wie sie sich unterhielten. Besonders war sie von Siegfried fasziniert. „Guten Morgen, ihr zwei“, grüßte sie etwas schüchtern und bewunderte meinen Schwager. „Hey, Vio. Was geht? Schicker Pullover!“, rief Kai und nahm sich einen Schluck Kakao. „Alles gut...“, gab die 18-Jährige als Antwort, „...Ähm, darf ich mal deine Muskeln fühlen, Siegfried?“ „Klar, hier.“ Violetta fühlte die Muskeln an Siegfrieds Oberarm und war völlig baff. „Wahnsinn,... ist er stark...“, sprach sie in ihren Gedanken. „Scheint ja, als hättest du eine Verehrerin, Siggi, muahaha!“, lachte Kai. „Ach, das ist doch Blödsinn“, entgegnete der Champ der Johto-Region. Violetta wurde rot, als Kai Verehrerin erwähnt hatte. „Willst du auf meinem Schoß sitzen?“, fragte Kai daraufhin. „Ähm...“ Als die 18-Jährige gerade antworten wollte, packte mein Mann sie am Arm und zog sie zu sich heran. „Du brauchst nicht schüchtern sein, nur weil Siegfried oben ohne ist und ich so ein chilliger Typ bin. Wir beide sind ganz brave Drachen, wenn ich das so sagen darf, hehe“, lachte der junge Drachen-Meister und schaute Violetta ganz freundlich an. Die Trainerin stand wieder auf und ging in die Küche, um sich eine Tasse Kakao einzugießen. Daraufhin ging sie in ihrem Zimmer, was Kai und Siegfried sehr verdutzt machte. „Na klasse...“, seufzte mein Mann und verstand die Situation, „...Violetta hat anscheinend ein Auge auf uns beide geworfen. Ich fühle mich so schuldig bei dieser Sache, denn sie soll mit Kalem glücklich sein.“ „Sie weiß doch, dass wir verheiratet sind und ich möchte nicht noch einmal auf eine Affäre eingehen, vorallem nicht mit ihr“, entgegnete Siegfried. Bei dem jungen Drachen-Meister kamen langsam die perversen Gedanken, wenn er einmal mit Violetta Sex hätte, aber er wusste, dass sein bester Freund vergeblich versuchte, ihr Herz zu erobern. Deshalb wollte er ebenfalls keine Affäre mit Violetta anfangen, obwohl er sie schon sehr interessant und geil fand.

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Kapitel 264: Das Liebeschaos!

Beitrag von Reshikrom am Mo 12 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 264: Das Liebeschaos!

Violetta saß schwer verknallt in ihrem Zimmer und schwärmte von mir und Siegfried. Dabei merkte sie nicht, dass wir seit langem vergeben und bereits verheiratet waren. Sie machte sich Gedanken über eine feste Beziehung, obwohl sie Kalem erzählt hatte, dass ihre Ausbildung bei PokéFashion wichtiger sei als Liebe, aber das änderte sich schlagartig, als sie meinen Halbbruder ohne Hemd sah. Sie nahm ihren Collegeblock, den sie neulich vor Kalem versteckt hatte und malte darin ein riesiges Herz mit ihren Namen und den Namen von mir und Siegfried. „Kai ist witzig, keine Frage... aber Siegfried ist so stark... hmm... die beiden sind die süßesten und die einzigen Jungs in der Villa. Violetta Hydreigon... ja, das klingt so majestätisch und schön!“, schwärmte die 18-Jährige und malte kleinere Herzchen um das große Herz herum. Sie hatte jedes Blatt von ihrem Collegeblock mit ihren Namen und den von mir und Siegfried notiert. Aber dann fiel ihr ein, dass ich mit Carina verheiratet war und Siegfried mit Géraldine eine Ehe führte, aber das juckte sie nicht. Sie dachte dabei nur an eine heimliche Schwärmerei, sodass keiner was davon merkte. Auch Kalem war ihr vollkommen egal! Sie kritzelte weiter in ihrem Collegeblock und ließ ihrer Schwärmerei den freien Lauf.
In der Zwischenzeit war auch Kalem wach und ging ins Wohnzimmer. „Hey, Bro. Was geht bei dir?“, wollte ich wissen. „Ach, alles in Ordnung...“, antwortete der 19-Jährige und setzte sich neben mir auf der Couch. „Das klingt aber nicht sehr fröhlich“, stellte Siegfried fest. „Es ist nur so... Violetta hat mir gestern Abend erzählt, dass sie nicht das Kind abtreiben wird, aber sie möchte momentan keine Beziehung führen, weil ihr die Lehre wichtiger sei“, erzählte Kalem. „Sie braucht noch etwas Zeit und es muss ja auch nicht sofort passieren, dass ihr schwer verliebt ineinander seid“, entgegnete mein Halbbruder. „Er hat recht. Als Nachwuchs-Model hat sie neben ihrer Arbeit noch viel zu tun, du weißt schon, gesund essen, um nicht fett zu werden und sexy Klamotten anprobieren“, sagte ich. „Mir ist schon klar, dass sie viel für ihre Ausbildung macht, aber es ist noch kein Grund, mir aus dem Weg zu gehen!“, rief Kalem, „Ich liebe sie halt so sehr und sie versteht es nicht...“ „Man kann leider nicht die Gefühle anderer dadurch manipulieren, damit diese Person dasselbe empfindet wie du“, sprach Siegfried. Kalem konnte nichts anderes als abwarten und darauf hoffen, dass er mit dem Mädchen seiner Träume eine glückliche Beziehung führen konnte. „Komm, wir bringen dich wieder auf andere Gedanken. Wie wäre es mit einer kleinen Spritztour durch die Stadt? Wir drei in meinem Porsche... verbreiten Angst und Schrecken in Twindrake City... na, bist du dabei, Bro?“, fragte ich. „Ist sowas nicht illegal?“, wollte der 19-Jährige wissen. „Nein, nein! Da verstehst du was falsch. Das ist nur eine harmlose Fahrt und außerdem weiß ich doch, dass du mal unbedingt in meinem Porsche mitfahren wolltest.“ Kalem war mit dem Angebot zufrieden, aber er konnte Violetta in seinen Gedanken nicht vergessen. Es dauerte nicht lange und ich ging mit meinem Halbbruder und meinem besten Freund raus und gingen zu meinem neuen Porsche, der sich in der Garage befand. „Wartet, ich fahre den kurz raus“, sprach ich und stieg in meinem teuren Wagen ein. Ich fuhr den Wagen raus und die beiden Jungs stiegen direkt ein. „Hoffentlich ist dieser Wagen frei von Müll“, sprach Siegfried und schnallte sich an. „Klar. Ich habe den so selten für Fahrten benutzt, da ich den schwarzen, glänzenden Lack ungern beschmutzen wollte“, entgegnete ich. „Jaja, von wegen. Hier liegt eine leere Chipstüte...!“, rief mein Halbbruder. „Die Tüte ist für Erbrochenes geeignet!“, brüllte ich und packte die Tüte unter meinem Sitz. Siegfried lachte hämisch und starrte aus dem Autofenster. Wir fuhren ein paar Runden durch die Straßen der zweitgrößten Stadt der Einall-Region. Nach einer Zeit machten wir eine Pause auf einer Seitenstraße und aßen Chips, die wir unterwegs in einem Kiosk gekauft hatten. Kalem bemerkte den ganzen Müll auf dem Rücksitz, wo er saß. „Kai, du solltest mal wirklich hier aufräumen. Das ist hier der reinste Chaos“, sagte der 19-Jährige. „Jaja, irgendwann mal vielleicht...“, entgegnete ich und hatte meine Beine über das Lenkrad gelegt, als würde ich auf der Couch liegen, „Kannst du mir mal das Glas mit dem Käse-Dip geben?“ „Hier kann man sich kaum hinsetzen, bei all den Müll... leere Coladosen, Verpackungen von Schokolade, Bonbons und... geplatzte Kondome!“, rief Kalem. „Kein Kommentar“, entgegnete ich. „Du hast überall Sex mit Carina, oder?“, wollte Siegfried wissen. Ich schüttelte den Kopf und gab ein leichtes Seufzen dazu ab. „Wie jetzt?“ Der 19-Jährige verstand nichts von der Behauptung meines Halbbruders. „Bro, vergiss es einfach, ja?“
Violetta ahnte nicht, dass sie mit Emolga und Milza alleine in der Villa war. Sie blieb trotzdem ruhig in ihrem Zimmer und kümmerte sich um ihre Kreativität, die sie in ihrem Collegeblock verewigte. „Kai und Siegfried... ich möchte am liebsten mehr Zeit mit denen verbringen... aber irgendwie beachten die mich nicht so, wie ich es gerne hätte... lachen, albern rum und haben immer ihren Spaß, was Männer halt im Alltag machen... ahh... warum haben die beiden nie Zeit für mich...?“ Das verliebte Mädchen stellte sich vor, wie sie mit mir und Siegfried - Hand in Hand - auf einer großen Blumenwiese liefen und dabei viel lachten. Dabei stellte sie sich auch vor, wie wir zu ihr 'Ich Liebe Dich' sagten und wir sie küssten.

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Kapitel 265: Ärger auf der Straße!

Beitrag von Reshikrom94 am Di 13 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 265: Ärger auf der Straße!

Kai, Siegfried und Kalem chillten immer noch auf der Seitenstraße und langweilten sich, weil nichts los war, auf den ganzen Straßen von Twindrake City. „Boah, tat das gut“, freute sich mein Mann und nahm sich eine Dose Cola, die auch mit etwas mit Alkohol gemischt war. Er trank die Dose mit nur einem Schluck leer, zerdrückte die in seiner Hand und warf sie hinter sich zu Kalem. „Kai, du solltest mal wirklich deinen Rücksitz aufräumen. Ich kann ja nicht mal meine Füße unter deinem Sitz legen“, beschwerte sich der 19-Jährige. „Kalem, halt jetzt die Fresse!“, rief der junge Drachen-Meister und schaute sich um. Er wurde direkt fündig und fragte: „Seht ihr da vorne diese Baustelle?“ „Ja, da wird eine Straße neu gelegt. Was ist denn damit?“, wollte Kalem wissen. Siegfried wusste schon, was kommen würde. „Wir werden jetzt gleich über diese Rampe fahren und dann eine extreme Geisterfahrt machen, muahaha!“, lachte Kai und schaltete den Motor an, „Jetzt heißt es, gut festhalten!“ Man konnte die Reifen von Kais Porsche quietschen hören und er gab richtig Vollgas. Er fuhr direkt auf die Baustelle zu und fuhr über die Rampe. Kai, fand den Flug besonders beeindruckend, aber Kalem und Siegfried bekamen eher Angst. Mit voller Wut landeten sie auf auf einer anderen Straßenseite. „Das war geil!“, rief Kai ziemlich laut und nahm sich eine weitere Dose mit dem Cola-Alkohol-Mix, „Wir sollten das nochmal machen, aber so, dass sich der Wagen mitten in der Luft dreht, ja?!“ „Lass das lieber sein. Ich möchte keinen Ärger bekommen“, sagte Siegfried. „Du hast doch Schiss, du Spaßbremse!“, entgegnete Kai und war schon betrunken. „Bitte lass mich ans Steuer, du bist schon völlig zugedröhnt durch dieses Getränk“, sprach der 26-Jährige. „Du machst hier garnichts. Das ist mein Auto!“, rief der junge Drachen-Meister und fing einen Streit mit seinem Halbbruder an. „Hört doch auf, bitte. Das wird mir echt zu unangenehm“, sagte Kalem und versuchte, den Streit zu schlichten, aber er scheiterte. Plötzlich klopfte ein Polizeibeamter, der ein Fukano bei sich hatte, an der Autotür. „Da geht es schon los...“, seufzte der 19-Jährige und versteckte sich. Kai drehte sein Autofenster herunter und fragte sturzbesoffen: „Ist was?!“ „Sie stehen mit ihrem Auto auf einer Einbahnstraße und hier darf man nicht parken“, sagte der Beamte. „Fu-Fukano!“ „Ich sage dir jetzt mal was, Herr Officer... Du kannst meinen Arsch lecken, aber glaub ja nicht, dass du meinen Schwanz dabei lutschen darfst! Mir ist es scheißegal, ob hier eine Einbahnstraße ist oder mein Auto auf ein Kind gelandet ist. Ich bin wie ein Glurak über die Baustelle geflogen und wie ein Groudon auf der anderen Straßenseite gelandet, yeah!!!“ „Einmal bitte aussteigen“, verlangte der Beamte. Siegfried und Kalem stiegen aus und hofften auf eine ganz normale Ermahnung, aber Kai war stur und hörte nicht auf den Beamten. Deshalb wurde er mit Gewalt aus dem Wagen geholt und musste sich kontrollieren lassen. „Das ist echt peinlich mit Kais Verhalten...“, sprach Siegfried und schämte sich für das Verhalten seines Halbbruders. Der Beamte wollte, dass die Jungs mit ins Revier von Twindrake City mitkommen sollten, um Kais Zustand zu überprüfen, da er Alkohol getrunken hatte.
Ich kam kurz vorm Mittag mit den Mädels und den Kindern vom Einkaufen wieder und ging mit ihnen in die Küche, um die eingekauften Lebensmittel einzuräumen. Mir fiel auf, dass Kai und Siegfried nicht mehr da waren, nur Milza und Emolga lagen schlafend im Wohnzimmer. „Violetta!“, rief ich, „Violetta! Kommst du mal bitte runter, zur Küche?!“ Die Trainerin kam direkt zu uns in die Küche und fragte: „Ja, was ist denn los?“ „Weißt du, wo Kai und Siegfried sind?“, wollte ich wissen. Die 18-Jährige wusste nicht, wo die Jungs waren, aber sie erwähnte auch, dass Kalem auch nicht zuhause war. Sie hatte nur den Lärm von den Jungs mitbekommen, als sie die Villa verlassen hatten. „Ich versuche sie mal, anzurufen“, sagte ich und nahm mein Handy, da Kai seinen Viso-Caster nur auf Reisen trug. „Komisch, er hat sein Handy ausgeschaltet“, stellte ich fest. „Vielleicht ruft er zurück“, vermutete Géraldine. „Naja, bestimmt...“, entgegnete ich und half weiter bei den Einkäufen. „Hoffentlich haben die keinen Mist gebaut“, sprach Sandra. „Nein, aus dem Alter ist Kai raus. Er macht sowas nicht mehr“, entgegnete ich. Ich hatte schon ein komisches Gefühl bei der Sache gehabt, aber wirklich glauben wollte ich es nicht.
Im Polizeirevier in Twindrake City mussten Siegfried und Kalem auf Kai warten, da er mit Alkohol am Steuer saß. „Wie lange dauert es denn noch?“, wollte Kalem wissen und streichelte das Fukano, das für die Polizei arbeitete. „Kai muss seine Proben abgeben, damit die Polizei herausfinden kann, wieviel Promille er im Blut hat. Das dauert halt eben“, antwortete Siegfried, „Und es war eine echt blöde Aktion von ihm... ich hoffe mal, dass er deswegen nicht unter Arrest steht.“ Nach einer viertel Stunde kam Kai mit einem Beamten zu Siegfried und Kalem und teilte ihnen folgendes mit: „Der Junge hat Glück, dass er nicht viel Promille im Blut hat. Wir haben seine Akten durchgelesen und wie es aussieht, fällt er immer durch solche Auto-Stunts auf, was dazu führt, dass er hier für eine Nacht bleiben muss.“ „Können Sie nicht eine Ausnahme machen? Ich meine, er hat eine Familie und seine Drachen-Pokémon zu versorgen. Ich war immer Zeuge von seinen Aktionen und ich weiß, dass Kai es nur aus Spaß macht“, sagte mein Schwager. „Wenn Sie eine Kaution zahlen können, dann vergessen wir die Sache“, entgegnete der Beamte. „Für wieviel?“ „275.000 PokéDollar, weil dieser Bursche nebenbei noch stinkreich ist.“ „Na gut. Abgemacht.“ Der 26-Jährige zahlte die Kaution bar und Kai konnte wieder freigelassen werden. „So, da wir jetzt Kai wieder haben, rufe ich jetzt bei Carina an, damit sie nicht krank vor Sorge wird“, sagte der Drachen-Meister und nahm Kais Handy, das er anschaltete, um mit mir zu telefonieren. Kalem kümmerte sich um Kai, während Siegfried versuchte, mich telefonisch zu erreichen. Der junge Drachen-Meister gab die ganze Zeit keinen Ton von sich, da er wusste, was auf ihn in der Villa zukommen würde, nämlich Ärger. „Ja, Carina... ich bin's... ich wollte dir nur sagen, dass wir bei der Polizei sind und gleich wieder zurück nach Hause kommen... wir erklären es dir gleich, ja? Okay, bis gleich.“ Siegfried gab seinem Halbbruder das Handy zurück und sagte zu ihm: „Sei froh, dass ich dir noch den Arsch retten konnte, aber den Ärger erklärst du deiner Frau ganz alleine, ist das klar?!“ „Ja, Mann...! Jetzt nerv mich doch nicht!“, beschwerte sich Kai. Der Drachen-Meister wollte sich noch kurz einen Kaffee holen, bevor sie die Polizei verlassen wollten. „So, wir können jetzt von mir aus gehen“, sagte der 26-Jährige. Kalem gab sich für Kai als Stütze aus, da mein Mann noch etwas betrunken war. Vorm Haupteingang der Polizei trafen sie auf zwei Polizeibeamte, die Kai sehr gut kannte. Sie machten eine kurze Pause, mit Donuts essen, Kaffee trinken und Zigaretten rauchen. Der junge Drachen-Meister nahm den einen Beamten die Kippe weg, zog mal kurz daran und warf sie in den Schnee. „Rauchen ist ungesund, muahahaha!“, lachte Kai. „Alles Arsch! Du schuldest mir eine neue Zigarette!“, brüllte der Beamte. „Leck mich!“, rief mein Mann entgegen und zeigte den Beamten den Mittelfinger. „Kai, es reicht jetzt. Du blamierst uns ja noch“, flüsterte Kalem seinen besten Freund zu. Siegfried setzte sich ans Steuer von Kais Porsche, während Kai im Rücksitz sitzen musste. Kalem saß am Beifahrersitz und wollte nur noch zurück in die Villa.

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Kapitel 266: Der Ehestreit

Beitrag von Reshikrom am Di 13 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 266: Der Ehestreit

Siegfried fuhr meinen Wagen und es dauerte nicht lange, bis wir wieder zuhause angekommen waren. Ich hatte in der Zwischenzeit starke Kopfschmerzen bekommen und Kalem musste mir helfen, aus dem Wagen rauszukommen. Kaum standen wir vor der Haustür meiner Villa, öffnete Carina die Tür und war ziemlich sauer auf mich. „Was fällt dir überhaupt ein, wieder so einen Blödsinn zu machen, Kai? Und dann auch noch dazu Kalem und Siegfried bei dieser Aktion reinzuziehen?! Ich dachte, du wärst mal vernünftiger geworden!“, rief sie. „Ja, danke. Kann ich erstmal reinkommen, boah“, beschwerte ich mich und holte aus dem Kühlschrank einen Eisbeutel heraus. Siegfried und Kalem waren bei diesem Streit raus und gingen in die Küche, da Carina mit mir unter vier Augen im Wohnzimmer sprechen wollte. Auch die Mädels, die Kinder und die Pokémon Emolga und Milza befanden sich in der Küche und bekamen unseren Streit mit, trotz geschlossener Türen. „Hast du auch einmal an uns gedacht? An deine Kinder? Sie bekommen auch diese Skandale mit, was du auf den Straßen machst. Ey, du ruinierst dir damit deine Karriere als Drachen-Meister und... hast du etwa geraucht?“, wollte meine Frau wissen. „Ich habe geraucht, ja und auch getrunken. Gönn mir doch auch mal den Spaß!“, rief ich und war genervt von Carina und von den Kopfschmerzen. „Ich gönne dir nicht den Spaß, damit du dir die Birne weg dröhnst und am qualmen bist. Du hättest im Knast landen können!“ „Siegfried hat die Kaution für mich an den Bullen gezahlt, damit sie mich freilassen konnten“, erzählte ich. „Toll, das war sicher teuer für ihn. Du wirst ihn das Geld wieder zurückgeben, ist das klar?!“ „Dann soll er arbeiten gehen!“ „Sei froh, dass du reich bist und nicht arbeiten musst, aber trotzdem finde ich das ungerecht, wie du Kalem und deinen Halbbruder behandelst, als wären sie deine Sklaven. Du solltest denen dankbar sein, dass sie dich nicht im Stich gelassen haben, als du beinahe bei der Polizei pennen musstest“, sprach Carina. „Ich hätte mich da auch ganz allein befreit, wenn die nicht da gewesen wären. Außerdem dürfen diese Idioten mich nicht in den Knast stecken, weil ich hier ein angesehener Drachen-Meister bin.“ „Die können jeden x-beliebigen Menschen einsperren, auch dich! Und du brauchst nicht so tun, als wärst du einer, der nie gegen das Gesetz verstößt.“ „Mir doch egal... ich bin eh der beste von allen.“ „Kai, es reicht mir jetzt endgültig. Deine egoistische Art gefällt mir überhaupt nicht und ich bitte dich, dass du jetzt auf dem Punkt bleibst und mit den Skandalen aufhörst. Du machst unsere Familie und deine Karriere kaputt.“ „Ach, lass mich doch in Ruhe!“, rief ich und verließ wütend die Villa. Ich stieg daraufhin in meinem Porsche ein und legte mich dort hin, um meinen Kater zu besänftigen.
Carina ging zu den anderen in die Küche und fing direkt an, zu weinen. Sie ließ sich von Géraldine in die Arme nehmen und konnte sich ausheulen. „Kai wird sich wieder beruhigen. Er braucht nur Zeit für sich“, sagte die Pilotin zu meiner Frau. „Ich bin so eine schlimme Ehefrau für ihn...“, schluchzte Carina. „Nein, bist du nicht“, entgegnete Siegfried. Alle hatten Mitleid mit mir und meiner Frau, aber sie wunderten sich über mein Verhalten. Ich wusste, dass ich Carina mit dem Skandal sehr verletzen würde, aber ich wollte damit Kalem auf andere Gedanken bringen, weil er immer stark an Violetta dachte. Leider hatte ich nichts als Ärger verbreitet und hatte einen schlimmen Ehestreit mit Carina, alle anderen bekamen dies mit und ich konnte mir schon denken, dass ich jetzt das Gesprächsthema Nummer eins war.
Am Abend hatte ich das Gefühl, dass sich die ganze Situation mit dem Streit und dem Vorfall gelegt hatte und ich ging wieder in die Villa zurück, um bei Carina zu sein. In der Villa war kaum was los, weil alle sich fürs schlafen vorbereitet hatten. Ich ging direkt ins Schlafzimmer von mir und meiner Frau und ich sah, wie Carina gerade unseren zweijährigen Sohn Drake schlafen gelegt hatte. Milza und Emolga schliefen auf Drakes Bett. „Gute Nacht, Drake. Träum schön“, sagte meine Frau und machte die Tür zu, die zu Drakes Zimmer führte. Sie drehte sich zu mir und wunderte sich, dass ich mich wieder blicken ließ. „Oh, Kai...“, sagte sie, „...Hast du dich beruhigt?“ „Ja, meine Kopfschmerzen sind auch endlich weg und es tut mir auch leid, was heute vorgefallen war. Du kennst mich ja, ich gehe es immer gerne hart an. Aber ich wollte ehrlich niemanden in Gefahr bringen, auch dich nicht...“, musste ich gestehen. „Schatz, das weiß ich doch und ich habe auch etwas übertrieben, mit meinem zickigen Verhalten“, entschuldigte sich Carina, „Außerdem hast du mir echt sehr gefehlt und die anderen auch, besonders unser zweites Kind.“ „Ehrlich? Oh, ist das süß.“ Ich freute mich sehr, dass alle aus der Villa mich sehr vermisst hatten, nur weil ich Blödsinn gebaut hatte. Carina spürte in dem Moment einen leichten Tritt in ihrem Bauch. „Das Baby hat wieder getreten“, teilte sie mir mit. Ich legte vorsichtig meine Hände auf Carinas Babybauch und spürte einen weiteren Tritt. „Ist ja der Wahnsinn. Alex hat mir damit eine schöne, gute Nacht gewünscht“, sprach ich und war völlig fasziniert. Carina lächelte und gab mir daraufhin einen Kuss auf die Lippen. „Hast du Lust auf Sex, meine Hübsche?“ „Ähm, Kai... ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist...“, sagte meine Frau und war etwas verunsichert. „Ich werde auch ganz vorsichtig sein, versprochen“, entgegnete ich. Ich legte mich mit Carina auf unser Bett und zog die Vorhänge, die um unser großes Ehebett hingen, vor, sodass niemand uns bei diesem wunderschönen Moment sehen konnte... obwohl, konnte eh keiner, weil niemand von außen in unser Schlafzimmer reinkommen konnte. Ich zog Carina aus und sie tat es ebenfalls bei mir. Als ich gerade richtig loslegen wollte, trat das Baby ein weiteres Mal. „Was ist los?“, wollte ich wissen. „Ich glaube nicht, dass unser Baby möchte, dass wir jetzt miteinander schlafen. Das ist auch nicht gesund für unser Kind“, glaubte meine Frau. „Alex kann es mal als eine Art Begrüßung sehen, wenn ich meinen Schwanz in dir reinschiebe, oder?“, wollte ich wissen. „Äh, nein“, antwortete Carina. „Schade...“ Ich war enttäuscht, dass Carina keine Lust mehr auf Sex hatte, obwohl ich erst gerade so gut loslegen wollte, aber ihr war ja auch die Gesundheit unseres ungeborenen Kindes sehr wichtig, was ich gut verstehen konnte. Stattdessen wollte Carina schlafen und sie zog wieder ihren Schlafanzug an. Ich zog mich auch wieder an und legte mich auch schlafen.

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Kapitel 267: Violettas Geheimnis

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 14 Mai 2014 - 7:35

Kapitel 267: Violettas Geheimnis

Es wurde nächster Tag. Wir schliefen alle tief und fest, bis das Geschreie von den Zwillingen uns alle aufweckte. Es lag an den Schnupfen, den Dominika hatte, da sie dadurch nicht richtig durch die Nase atmen konnte. Géraldine ging mit Siegfried und den Zwillingen nach unten in die Küche, um für uns das Frühstück vorzubereiten. „Nika, bleib doch bitte ruhig. Ich möchte dir nur die Nase putzen“, sagte mein Schwager. „Echt blöd jetzt mit ihrem Schnupfen... nicht mal richtig schlafen kann sie“, sprach Géraldine und machte sich Sorgen um ihre Tochter. Nach einer kurzen Zeit kam ich mit Kai, Drake, Violetta, Kalem und Sandra nach unten in die Küche, aber ziemlich müde und auch schläfrig. „Lass mich raten... Nikas verstopfte Nase“, seufzte Kai. „Ja, es wird einfach nicht besser...“, entgegnete die Pilotin, „Ein Glück, dass Dragan nicht davon betroffen wurde.“ Violetta bewunderte Siegfrieds Fürsorge, die er bei seiner Tochter zeigte. Deshalb wollte sie behilflich sein und rät den beiden Trainern folgendes: „Als mein kleiner Bruder Nick mal Schnupfen hatte, dann hat meine Mama ihn immer Obstbrei gegeben, den sie selbst gemacht hat, mit einem kleinen Tropfen Kräutertee, den man in dem Brei dazugibt. Nach einer ruhigen Nacht ging es Nick wieder ganz gut. Mama nennt ihren Brei sozusagen die Wunderheilung. Wenn ihr möchtet, kann ich euch das Rezept aufschreiben, damit ihr es für Dominika machen könnt.“ „Wow, das wäre echt super nett von dir, Violetta“, sprach die Arenaleiterin von Panaero City. Die 18-Jährige notierte das kleine Rezept auf einem Notizblock, der auf dem Küchentisch lag und gab ihn anschließend Géraldine. „Ah, sehr schön. Das klingt ja schon wie ein altes Hausrezept“, freute sich die Pilotin und zeigte es ihren Mann. „Da kann ich dir nur zustimmen, Schatz“, sagte Siegfried und gab seiner Frau einen Kuss auf ihre Lippen. Géraldine wollte den Brei unbedingt jetzt schon zubereiten, damit Dominika davon kosten konnte. Wir aßen inzwischen unser Frühstück, bestehend aus Brot mit verschiedenen Belegen wie Käse, Wurst, Tomaten- und Gurkenscheiben. Das gesunde Frühstück tat uns allen sehr gut. Als die Pilotin mit dem Brei schnell fertig war, gab sie das Schälchen mit der Wunderheilung Siegfried, sodass er die neun Monate alte Dominika füttern konnte. Violetta starrte den 26-Jährigen an, wie er die Kleine fütterte. Dabei stellte sie sich vor, wie es wäre, mit Kai und Siegfried ihr eigenes Kind großzuziehen. Das Kind hätte dann zwei Väter und eine Mutter. Kai fiel es auf, als sie so verträumt schaute. „Irgendwas stimmt nicht mit Violetta...“, flüsterte mein Mann mir leise zu. „Vielleicht findet sie es sehr interessant, wie Siegfried mit Nika umgeht. Sie kann sicher was davon lernen, wenn sie ihr eigenes Kind großziehen wird... mit Kalem zusammen“, entgegnete ich leise. Ich merkte auch, dass Kalem ab und zu Mal zu Siegfried schaute. Bei Kai kam ein gemischtes Gefühl bei Violetta hoch, aber er konnte es nicht genau wahrnehmen, ob es nun was gutes oder was schlechtes war.
Nach dem Frühstück räumten wir alle gemeinsam die Küche auf. Danach wollte Géraldine mit mir die Zwillinge wickeln, was wir auch taten. Violetta ging in ihr Zimmer, während Sandra und Siegfried mit Kalem in die Stadt gingen. Drake spielte im Wohnzimmer wieder mit Emolga und Milza und Kai passte auf ihn auf. Dabei hatte er sehr merkwürdige Gedanken über Violetta. „Papa, hilfst du mir ein Türmchen zu bauen?“, fragte der zweijährige, „Hallo? Papa?!“ „Hä? Was ist los, Drake?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. „Baust du mit mir ein Türmchen?“ „Klar, dann gib mir mal bitte die Bauklötzchen“, antwortete mein Mann und versuchte, sich mit dem Bau von Drakes Türmchen abzulenken. Kai fiel es zunehmend schwer, Violetta aus dem Kopf zu kriegen, was dazu führte, dass das Türmchen zusammenbrach. „Tut mir echt sehr leid, Drake“, entschuldigte sich Kai bei seinem Sohn. „Milza, Mil...!“ Selbst Milza machte sich Sorgen um seinen Trainer. „Spiel du mit Emolga, ja?“ Kai ging mit Milza in die Küche, damit er sich einen Schluck Cola nehmen konnte. „Kumpel, ich weiß nicht, was mit mir los ist...“, musste Kai zugeben, „...Der Sex mit mir und Carina will nicht mehr so richtig klappen, wegen Carinas Schwangerschaft. Und irgendwie hat Violetta auch was zu verbergen. Schon beim Frühstück starrte sie Siegfried so verknallt an... boah, Siegfried hat echt so ein Glück. Er darf seine Géraldine jeder Zeit durchnageln und ich bleibe leer aus... ja, ich weiß, ich denke nur an Sex, aber ich sehne mich schon lange nach einen romantischem Moment. Es ist echt interessant, dass selbst der kleine Alex weiß, was ich vorhabe, hehe...“ „Mil...“ Das schillernde Drachen-Pokémon fand es nicht sonderlich spannend, dass Kai viel über Sex sprach, aber dennoch wollte es seinem Trainer Verständnis geben. Plötzlich sah es den Notizblock, der auf dem Küchentisch lag. Milza wollte Kai auf das Thema Violetta hinweisen, da mein Mann nicht so ganz verstand, warum Violetta sich komisch verhielt, wenn es um Siegfried ging. „Das ist unser Notizblock. Was ist denn damit?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. „Milza, Mil...! Milza!“ Milza zeigte seinem Trainer das Rezept, das die 18-Jährige für Géraldine notiert hatte. „Das ist Violettas Handschrift. Kumpel, was möchtest du mir denn damit sagen?“ Das kleine Drachen-Pokémon versuchte, mit weiteren, schauspielerischen Tricks, Kai auf seine Vermutung hinzudeuten. Es setzte sich gemütlich auf dem Tisch, nahm einen Zahnstocher, den es als Stift nutzte, machte ein nachdenkliches Gesicht und tat so, als würde es schwer verliebt einen Liebesbrief schreiben. Kai versuchte, das alles zusammenzufassen. „Violetta schreibt heimlich einen Liebesbrief an Siegfried... sehe ich das richtig, Kumpel?“ „Milza, Mil...!“ Damit sagte es, dass Kai mit der Vermutung exakt richtig lag. „Krass, dann gehe ich mal der Sache auf den Grund und werde Violetta mal einen kleinen Besuch in ihrem Zimmer abstatten“, sagte Kai, „Pass du bitte auf Drake auf, ja?“ Milza sprang vom Tisch herunter und ging zu Drake und Emolga, die gerade gemeinsam einen neuen Turm bauten.
Kai ging die Treppen hoch und ging direkt zu Violettas Zimmertür. Er klopfte an der Tür und fragte: „Violetta, ich bin's, Kai. Darf ich reinkommen?“ Die 18-Jährige war sehr erschrocken und erlaubte meinen Mann, dass er in ihr Zimmer reinkommen durfte. „Hey, Kai“, grüßte sie und setzte sich wieder auf ihr Bett hin. „Schicker Pullover“, sagte der junge Drachen-Meister, „Die schwarzen Leggins passen echt gut zu dem rosafarbenen Pullover, du.“ „Echt? Oh, vielen Dank“, bedankte sich Violetta und lächelte dabei. Aber sie wunderte sich immer noch, weshalb Kai bei ihr im Zimmer war. „Ich möchte dich nicht länger stören, also mache ich es kurz und knapp...“, sprach der junge Drachen-Meister und wirkte sehr nervös. „Nein, nein. Lass dir ruhig Zeit. Ich habe eh nichts zu tun“, entgegnete Violetta. Kai schaute sich gelangweilt im Zimmer um und entdeckte dabei Violettas Collegeblock. Ihm fiel direkt Milza ein, das ihn die Vermutung als kleines Schauspiel gezeigt hatte. Als mein Mann den Block nehmen wollte, stand Violetta auf und sagte: „Da gibt es nichts interessantes zu sehen, Kai.“ Sie nahm ihren Schreibblock und wollte den auf ihren Nachttisch legen. „Hast du da etwa was zu verheimlichen?“, wollte Kai wissen. „Was? Nein! Da stehen nur meine ausgedachten Entwürfe für die Modeboutique drin“, antwortete Violetta. Kai kam sich albern vor und schnappte sich den Collegeblock. „Kai, gib mir das wieder her, bitte!“, rief die 18-Jährige und packte an der oberen Seite ihres Blocks. Die beiden Trainer zerrten an dem Schreibblock, aber bei Violetta ließ die Kraft schnell nach. Kai schlug die erste Seite des Schreibblocks auf und staunte erschrocken, als er die ganzen Herzchen und seinen und Siegfrieds Namen auf all den ganzen Blättern sah.

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Kapitel 268: Kais heimlicher Seitensprung

Beitrag von Reshikrom am Mi 14 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 268: Kais heimlicher Seitensprung

Violetta schämte sich zu Grund und Boden, als ich ihre Schwärmerei auf den ganzen Blättern ihres Collegeblocks sah. Mir wurde schnell klar, dass sie in mich und Siegfried verliebt war. Plötzlich fing die 18-Jährige an, zu weinen. „Jetzt hasst du mich bestimmt, oder...?“, schluchzte die Trainerin aus der Kalos-Region. Ich konnte sie nicht länger ansehen, wie sie wegen der Schwärmerei weinte, deshalb setzte ich mich zu ihr aufs Bett, um sie zu trösten. „Ich hasse dich doch nicht...“, entgegnete ich. „Ja, aber... du bist verheiratet, Siegfried ist verheiratet und ich? Ich bin ein Nichts, das ungewollt schwanger von ihrem Nachbarn ist...!“ „Mach dich doch nicht so fertig. Du bist kein Nichts, du bist ein sehr hübsches Mädchen“, sagte ich und schaute mir die Kreativität der 18-Jährigen nochmal an, „Ich finde deine Kritzelei echt niedlich. Deine Schrift ist sehr schön und die ganzen Herzchen... sehr kreativ.“ „Ach, das sagst du nur, damit ich nicht traurig bin...“, sprach Violetta und konnte sich wieder beruhigen. „Nein, ich meine es ernst. Du kannst echt gut zeichnen und dieses Violetta plus Kai plus Siegfried hast du auch sehr gut geschrieben. Da bin ich ja mit meinen Strichmännchen eine null, muahaha!“, lachte ich. „Ich weiß, das ist echt kindisch, was ich da rein gezeichnet habe... aber darum geht es nicht... es geht eher um dich und Siegfried“, sagte Violetta, „Ich finde euch beide sehr süß und attraktiv, aber das Problem ist, dass ihr beiden längst verheiratet seid und für eure Ehen jeweils die ewige Liebe und Treue für eure Frauen versprochen habt. Ich kann da als schwangerer Single überhaupt nicht mithalten... das eine dazu ist, dass die Schwangerschaft mit meinen jungen achtzehn Jahren nicht mal geplant war und das andere ist, dass ich Kalem nicht mal wirklich liebe.“ „Dir ist sicher klar, dass Kalem um dich kämpft, damit du ihn beachtest und so, aber durch deine Schwärmerei hast du nun vieles durcheinander gebracht. Merkst du nicht, dass Kalem in dich verliebt ist? Seit der Partynacht vor fast drei Wochen möchte er nur das beste für dich und euren ungeborenem Baby. Warum fängst du nicht mit ihm eine glückliche Beziehung an? Ich persönlich finde, dass ihr beiden füreinander geschaffen seid und ihr kennt euch schon so lange...“, entgegnete ich. „Kai, du verstehst es nicht! Ich bin in dich und in Siegfried verliebt! Glaubst du, ich mache diese Kritzelei nur aus Spaß?!“, wollte die 18-Jährige wissen. Ich war zunächst verwirrt, dass Violetta es tatsächlich ernst meinte, dass sie Gefühle für mich und meinem Halbbruder hatte, obwohl sie von Kalem ungewollt schwanger wurde. „Ich habe schon öfters viel Mist gebaut, sodass Carina ziemlich sauer wurde und sie stundenlange Streitereien verursacht hatte... naja, und unser Sex läuft seit ihrer zweiten Schwangerschaft auch nicht mehr so gut, was mich sehr traurig macht...“ Violetta verstand meine Situation sehr und hörte mir aufmerksam zu. „...Hehe, das hört sich jetzt eher witzig an, was ich dir jetzt sagen werde, Violetta,... aber ich... finde dich sehr geil... und ich bin froh, dass du noch nicht an Kalem vergeben bist.“ Die Trainerin aus Escissia wurde rot und staunte sehr über meine Meinung. „Violetta, ich liebe dich... und ich möchte gerne mit dir Zeit verbringen, auch wenn ich eine Ehe führe... das kann mir egal sein. Ich tue alles für dich, damit du nicht unglücklich bist“, sprach ich und streichelte die Wange von Violetta. Daraufhin küsste ich sie auf ihre Lippen, die einen Geschmack von Kokos hatten. Wir warfen uns direkt auf ihr Bett und fingen an, zu kuscheln und uns gegenseitig anzufassen. Danach zogen wir uns gegenseitig aus und verkrochen uns unter ihrer Bettdecke. Es kam zum Sex, der sowohl Violetta als auch mich sehr glücklich machte. Ich sah die 18-Jährige mit ganz anderen Augen. Sie wirkte fröhlicher und sie lächelte, als ich richtig losgelegt hatte. Noch nie war ich so richtig heiß auf Sex. „Warte mal kurz, Kai“ „Was ist denn los?“ „Jetzt möchte ich oben sein!“ Ich tauschte mit Violetta die Positionen, sodass sie auf mir saß, beziehungsweise lag, und ich liegen konnte. Ich fasste stöhnend ihre großen Brüste an. Ich wusste nicht, dass sie wirklich gut im Bett war, obwohl sie ihr erstes Mal mit Kalem hatte. Nach dem langen Sex machten wir eine Pause, da wir ziemlich erschöpft waren. Es war ja auch kein Wunder, da Violetta sich richtig viel Mühe gab. „Das war wundervoll...“, musste ich zugeben, „...Du bist wirklich ein sexy Badgirl, Violetta.“ „Du warst auch echt super... jetzt weiß ich auch, warum du von Carina heiß geehrt wirst“, sagte die 18-Jährige und kuschelte sich nah an mich. „Promifaktor halt“, entgegnete ich. Ich sah, dass die Trainerin aus der Kalos-Region am überlegen war. Es dauerte nicht lange, bis sie mich fragte: „Soll ich dir einen blasen?“ „Nicht dein ernst, oder?“, wollte ich wissen. „Mein voller ernst!“, entgegnete Violetta und verkroch sich unter ihrer Bettdecke. Sie gab mir einen harten, aber sanften Blowjob, was mich ehrlich gesagt, sehr beeindruckte. Ich hätte nie gedacht, dass die 18-Jährige sich sowas zutrauen würde, aber hier bekam ich den eindeutigen Beweis.

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Kapitel 269: Das Geschenk

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 14 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 269: Das Geschenk

Ich ging mit Géraldine und den Zwillingen nach unten ins Wohnzimmer und ich musste entsetzt feststellen, dass Kai nicht da war, weil er eigentlich auf Drake aufpassen sollte. Aber die Pilotin beruhigte mich, weil sich Milza und Emolga sich liebevoll um den zweijährigen gekümmert hatten. „Na, habt ihr schön gespielt?“, wollte ich wissen. „Ja, wir haben einen riesigen Turm gebaut“, antwortete Drake und ließ sich von mir auf dem Arm nehmen. „Weißt du, wo der Papa ist?“, fragte ich. „Nein“, gab der zweijährige als Antwort. „Carina, mach dir doch keine Sorgen um Kai. Vielleicht ist er nur für ein paar Stunden in der Stadt“, vermutete die Pilotin. „Stimmt, ich verhalte mich ja schon fast wie ein Kontrollsuchti. Schließlich ist Kai alt genug, um zu wissen, was er tut“, entgegnete ich, „Komm, wir spielen jetzt alle gemeinsam, ja?“ Es dauerte nicht lange, bis Siegfried, Sandra und Kalem am Mittag von ihrer Stadttour zurückgekehrt waren. „Wie war es in der Stadt?“, wollte Géraldine wissen. „Es war voll“, antwortete Sandra, „Wir waren im Kaufhaus von Twindrake City und haben uns nur etwas umgesehen.“ „War Kai nicht mit euch unterwegs?“, wollte ich wissen. „Nein, ich dachte, er sollte sich um Drake kümmern“, antwortete der Drachen-Meister. „Achja, ihr braucht auch heute wieder nichts kochen. Wir haben für uns alle Pizzen gekauft, mit verschiedenen Sorten“, sagte Kalem und stellte die Pizzaschachteln auf dem Wohnzimmertisch. „Das sind ja zehn Schachteln! Außerdem dürfen die Kleinen noch keine Pizza verzehren“, entgegnete ich. „Kein Problem, dann bleibt noch mehr für Kai übrig“, sprach der 19-Jährige lachend. Der Trainer aus der Kalos-Region hatte noch eine Kleinigkeit für Violetta gekauft. Es war aber schon längst als Geschenk verpackt, deshalb konnte ich nicht sehen, was es war.
Kai und Violetta vergnügten sich noch weiterhin mit Sex. Die beiden waren so sehr mit ihrem Vergnügen vertieft, dass sie nicht mitbekamen, dass es schon Zeit fürs Mittagessen war. „Boah, bei dir kriegt man ja immer Lust auf Sex“, stellte Kai fest, „Kalem hat dich bestimmt dazu gebracht, mit Sex viel anzufangen, oder?“ „Nein, außerdem war ich, wo das passiert war, sowieso betrunken. Ich weiß nur, dass es mit Kalem nicht geplant war“, entgegnete Violetta. „Jetzt ist es halt passiert und ich freue mich darüber. Jetzt muss es nur noch mit Kalem klappen, dass ihr beide ein Paar werdet, obwohl... ich würde dich jeden Tag flach legen“, sagte mein Mann und schnappte sich seine Klamotten, die neben Violettas Bett verteilt waren. Die 18-Jährige hatte ein mulmiges Gefühl. Sie hatte auf einmal Gefühle für Kalem entwickelt. Beim Sex mit Kai hatte sie an ihr erstes Mal mit ihren Nachbarn gedacht, aber sie konnte es Kai nicht sagen, da sie es wunderschön fand, mit ihm zu schlafen. „Kai, ich möchte, dass du mein Zimmer verlässt... bitte.“ Ohne weitere Worte zog sich der junge Drachen-Meister wieder an und verließ daraufhin Violettas Schlafzimmer. Die Trainerin zog sich auch an, setzte sich auf ihr Bett hin und fing an, zu weinen.
Mein Mann kam ins Wohnzimmer und gesellte sich zu uns, um mit uns Pizza zu essen. Niemand wunderte sich, was er gemacht hatte, aber ich wusste ja, dass Kai erwachsen war und alleine seine Angelegenheiten lösen konnte. „Wo bleibt denn Violetta? Ihre Pizza wird sonst noch kalt“, sagte Géraldine. „Sie muss vielleicht noch was für ihre Ausbildung lernen. Dafür hat sie ja ihren Urlaub“, antwortete der junge Drachen-Meister, „Kalem kann ja ihre Pizza gleich hochbringen, oder was meinst du dazu, Bro?“ „Ähm, ja... ich wollte sowieso zu ihr hoch“, entgegnete der 19-Jährige. „Sie wird sich bestimmt freuen, wenn du ihr die Pizza bringst“, sprach Siegfried. Ich war froh, dass sich alle sehr um Kalem kümmerten und ihn Mut machten. Auch ich hoffte sehr für ihn, dass noch aus ihm und Violetta ein glückliches Paar sein würde, da die beiden eines Tages Eltern werden.
Nach dem Essen brachte Kalem die noch warme Pizza zu seiner Nachbarin hoch. Dazu hatte er noch das Geschenk dabei, das anscheinend auch für sie war. Er klopfte an ihrer Tür und war etwas verwirrt. Er konnte ein Weinen hören, deswegen öffnete er vorsichtig die Zimmertür und sah Violetta weinend auf ihrem Bett. „Vio, was ist passiert?“, wollte der 19-Jährige wissen und gesellte sich zu seiner Nachbarin. Plötzlich kam was unerwartetes, womit Kalem überhaupt nicht gerechnet hatte: Violetta umarmte ihn. „Ich bin froh, dass du hier bist...“, murmelte sie und beruhigte sich wieder. „I-ich wollte dir nur deine Pizza bringen... und noch was anderes...“, entgegnete Kalem. „Was denn?“ „Hier, das habe ich im Kaufhaus gefunden...“ Der Trainer aus Kalos gab seiner Nachbarin das schön verpackte Geschenk, „... Ich habe es direkt gekauft, als ich das sah. Ich hoffe es gefällt dir...“ Violetta packte das Geschenk aus und war sehr erfreut, als sie den Strampler und die herzförmige Pralinenschachtel sah. „Ich weiß ja nicht, ob unser Kind ein Junge oder ein Mädchen wird, deswegen habe ich mir diesen weißen Strampler gekauft. Und die Pralinen sind extra für dich, so fürs Naschen.“ „Wow, danke sehr, Kalem“, bedankte sich die 18-Jährige und machte ein glückliches Gesicht, „Deine Geschenke sind echt süß.“ „Du warst in letzter Zeit sehr zurückhaltend und traurig, deswegen wollte ich dir eine Freude bereiten. Violetta... du bist meine große Liebe und ich tue alles, um dich glücklich zu machen... ich hoffe, du empfindest das selbe wie ich...“ Violettas Reaktion zu Kalems Liebesgeständnis hatte sie ins Grübeln gebracht. Sie hatte vorher noch mit Kai geschlafen, aber sie wusste, dass sie von Kalem schwanger war.

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Kapitel 270: Eine schwere Entscheidung

Beitrag von Reshikrom am Do 15 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 270: Eine schwere Entscheidung

„Kalem, ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll, aber... ich bin dir sehr dankbar für den Strampler und den Pralinen. Du hast dir die Mühe gemacht, diese Geschenke zu kaufen... darauf wäre ich selbst nicht gekommen“, sagte Violetta und wurde etwas nervös. „Ich habe das doch gerne gemacht. Schließlich ist das unser Kind, was du für neun bis zehn Monate austragen wirst. Das macht mich auch ziemlich hibbelig“, gab der 19-Jährige zu und nahm Violettas Hände, die er direkt sanft streichelte, „Ich möchte gerne für dich und das Baby da sein. Ich liebe dich, Violetta...“ Die Trainerin war sich nicht sicher, ob sie mit Kalem eine Beziehung führen möchte. Ihr Nachbar meinte es sehr ernst mit seinem Liebesgeständnis. Sie stand zwischen zwei Stühlen: Der eine Stuhl war die Beziehung mit Kalem, der andere Stuhl der heimliche One-Night-Stand mit mir. Die Wahl fiel ihr sehr schwer, da sie Kalem und mich sehr nett fand. Aber sie war auch heimlich in Siegfried verliebt. Deshalb teilte sie ihren langjährigen Nachbarn folgendes mit: „Ich möchte noch etwas warten, Kalem...“ Sie hatte den 19-Jährigen wieder enttäuscht, da dieser sich schon so sehr freute, mit Violetta zusammen zu kommen. Er hatte ja auch nicht umsonst das Geschenk gekauft. „Na gut, dann... ähm... lasse ich dich wieder allein, damit du deine Pizza essen kannst“, sagte der Trainer aus der Kalos-Region und gab Violetta einen Kuss auf die Wange. Daraufhin verließ er das Zimmer von seiner Nachbarin. Das schwangere Mädchen fasste zart ihre Wange an und bereute es, dass sie Kalem ein weiteres Mal warten ließ.
Am späten Abend gingen alle schlafen. Ich konnte diesmal gut schlafen, da ich mit Violetta sehr guten Sex hatte, aber Carina wusste nichts von meinem heimlichen Seitensprung mit der schwangeren Trainerin. Sie sollte es auch niemals erfahren, auch nicht die anderen. Es bleib ein süßes, streng geheimes Geheimnis.
Am nächsten Morgen saßen wir alle gemeinsam in der Küche und aßen zum Frühstück. Es war eine ruhige Stille am Küchentisch, da keiner was sagte, bis meine Frau was vorgeschlagen hatte: „Wie wäre es denn, wenn wir alle heute auf dem Weihnachtsmarkt gehen?“ Ich gab mich nicht mit diesem Vorschlag zufrieden und entgegnete: „Muss das unbedingt sein?“ „Ja, muss es. Ich möchte gerne, dass wir mal alle zusammen was unternehmen. Schließlich sind wir eine große Familie“, sprach Carina. Ich täuschte deshalb eine Krankheit vor, um nicht mitzugehen. „Schatz, ich habe hohes Fieber.“ „Nein, du wirst heute mitgehen! Ohne wenn und aber!“, rief meine Frau. Violetta kicherte bei dieser Aktion und starrte mich fasziniert an. „Verdammt“, fluchte ich. „Das wird doch sicher ein lustiger Ausflug“, vermutete Géraldine und lächelte. „Ich kriege noch die Krise...“, seufzte ich und hatte auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt keine Lust, „Ich gehe jetzt ins Badezimmer.“ Genervt verließ ich die Küche und ging die Treppen hinauf. „Naja, da Kai jetzt weg ist, kann ich mir auch sein Salami-Brötchen nehmen“, sagte Sandra und nahm sich das Brötchen, was ich noch auf meinem Teller liegen gelassen hatte.
Ich stand vorm Spiegel, da ich mich noch rasieren wollte. Der Grund, warum ich nicht mitkommen wollte, war, dass ich unbedingt noch mit Violetta schlafen wollte, also mit ihr eine sturmfreie Bude haben. Kaum war ich fertig, schon kam heimlich Violetta ins Badezimmer herein und bewunderte mich, da ich nur ein Handtuch um meine Hüften umgehängt hatte. „Hey, Vio. Was führt dich denn hierher?“, fragte ich neugierig. „Ach, ich wollte nur kurz duschen und meine Haare wieder schön stylen“, gab die 18-Jährige als Antwort, „Und hast du dich auch unter der Dusche erfrischt?“ „Nein, ich habe mich nur rasiert, mehr nicht“, antwortete ich und räumte meinen Rasierer in den Schrank ein, „Sag mal, wie war es gestern mit Kalem? Hat er dir deine Pizza gegeben?“ „Ja, hat er und mir noch dazu seine Liebe gestanden...“, antwortete die 18-Jährige. Ich hatte schon geahnt, dass sowas kommen würde, obwohl ich noch mit Violetta vieles machen wollte. Daraufhin erzählte sie mir noch, dass Kalem ihr Pralinen und einen Strampler für ihr gemeinsames Baby geschenkt hatte. Er gab ihr auch einen Kuss auf ihre Wange. „Ich habe mich irgendwie in Kalem verliebt, aber ich habe ihn gesagt, dass ich noch mit der Liebe warte“, erzählte Violetta. „Scheiße...“, fluchte ich. Mir war schon klar, dass Kalem das Herz von Violetta erobern wollte, aber dass er ihr noch mit Geschenken eine Freude machte, das war für mich ein Schock, aber auch eine Freude. „Violetta, du weißt, dass ich nur das beste für dich möchte, aber dieser Moment von gestern hat mein Leben umgekrempelt“, sprach ich, „Und da du nun Gefühle für Kalem entwickelt hast, muss ich mich wohl damit abfinden, für eine ganze Weile auf Sex zu verzichten.“ Violetta fühlte sich schuldig, da sie mir erzählt hatte, dass sie nun in Kalem verliebt sei. Auch ihr gefiel der eine Moment mit mir, deshalb konnte sie mich mit diesen Worten beruhigen: „Mach dir keinen Kopf drum. Kalem kann warten. Hast du Interesse an Sex unter der Dusche?“ Mit einem Grinsen ging ich mit der schwangeren Trainerin in die große Duschkabine herein und zogen uns aus. Ich ließ das warme Wasser laufen, sodass es in der Kabine dampfte. Wir hatten wieder einen sehr großen Spaß beim Sex und wir ließen uns dafür eine Menge Zeit, ohne, dass uns jemand aus der Villa vermisste.

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Kapitel 271: Diebische Aktion!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 15 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 271: Diebische Aktion!

Ich bereitete mich mit den anderen für den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt vor. Obwohl Kai darauf keine Lust hatte, musste er trotzdem mitkommen, egal, wie lange er im Badezimmer brauchte. „Kai! Violetta! Kommt ihr jetzt mal?!“, brüllte ich und zog dabei Drake warm und kuschelig an. Es dauerte zwar lange, aber Kai und Violetta kamen trotzdem zu uns herunter, bereits fertig angezogen mit Winterkleidung. „Was habt ihr denn solange gemacht?“, wollte ich wissen. „Tut mir leid, Carina. Ich bin schuld für die Verspätung. Meine Frisur wollte nicht so stehen, wie ich es wollte und Kai hat mir geholfen, meine Frisur ordentlich zu richten“, gab die Trainerin als Ausrede an. „Da nun die beiden doch noch gekommen sind, können wir jetzt raus gehen, oder?“, fragte Géraldine. „Klar, dann nichts wie los“, entgegnete ich und hatte Verständnis für die Verspätung von meinem Mann und Violetta.
Wir hatten Glück, dass es draußen nicht heftig geschneit hatte. Es war ja auch noch Vormittag und es war auch nicht viel los auf den Straßen von Twindrake City. Unterwegs gab Kai seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks, damit es durch die Kälte nicht an Energie verlor. Violetta war von der Fütterung des Drachen-Pokémon schwer beeindruckt. „Kann man überhaupt noch Drachen-Kekse auf dem Weihnachtsmarkt kaufen?“, wollte mein Mann von mir wissen. Ich wusste keine Antwort darauf, deshalb gab ich nur ein leichtes Schulter zucken ab. „Bestimmt, denn sonst hätten wir ja nicht vor kurzem die Schokoladenkekse gekauft“, sagte Sandra. „Dann ist es ja gut, denn Milza kann die Kälte überhaupt nicht vertragen“, entgegnete der junge Drachen-Meister. Wir kamen auf dem Weihnachtsmarkt an, wo dort etwas Trubel herrschte. Die vielen Verkaufsstände boten vieles an leckeren Snacks, Dekorationen und auch Items für Pokémon an, ein Großteil davon für Drachen-Pokémon. Mitten in der Menge trafen wir auf eine alte Freundin von uns, die Drachen-Trainerin Lilia, die uns direkt sah und auf uns zu kam. „Hey, ihr!“, grüßte sie uns, „Na, sucht ihr euch auch was nettes aus unserem Weihnachtsmarkt?“ „Ja, wir schauen uns ein klein wenig um“, antwortete ich lachend. „Lysander hat hier auch einen eigenen Verkaufsstand, den ich momentan leite, da er kurz in sein Büro musste. Der ist jetzt gerade geschlossen, da ich eine Pause mache“, erzählte Lilia, „Wir verkaufen nämlich seltene Beeren für Pokémon. Wenn ihr möchtet, kann ich euch ein Dutzend davon verkaufen, wenn ich mit meiner Pause fertig bin.“ „Vielen Dank, Lilia“, bedankte ich mich. „Na dann, bis nachher!“ Die Drachen-Trainerin ging weiter durch die Menge, während wir uns auch ein wenig umsahen. Kai hatte einen interessanten Fund bei einem Stand gemacht, wo man Juwelen für Pokémon kaufen konnte. „Seht euch mal dieses schöne Dracojuwel an. Sehr teuer und sehr nützlich für Drachen-Pokémon. Ich glaube, ich kaufe mir das“, sprach mein Mann und kaufte sich das Dracojuwel für ungefähr 5.000 PokéDollar. „Der sieht echt schön aus“, stellte Kalem fest. „Ich habe zuhause noch reichlich davon, aber ich sehe es für meine Sammlung an, muahaha!“, lachte der junge Drachen-Meister. Jeder von uns schaute sich neugierig bei den ganzen Verkaufsständen um. Violetta entdeckte dabei einen Süßwarenstand, der schöne und kreative Lebkuchenherzen verkaufte. „Wie süß, ich möchte so eins gerne kaufen!“, rief Violetta und suchte sich das schönste Lebkuchenherz heraus. Sie wurde fündig und bezahlte es für 750 PokéDollar. Kalem sah seine Nachbarin, wie sie ihr herzförmiges Gebäck anschaute. Er glaubte, dass sie es für ihn gekauft hätte, weil auf dem Gebäck nämlich 'Ich liebe Dich' draufstand. „Oh, für wem ist denn das?“, wollte Géraldine wissen. „Für einen ganz besonderen Freund, der mir viel bedeutet“, antwortete die 18-Jährige leise. „Da wird er sich aber freuen“, entgegnete die Pilotin. Als wir alle gemeinsam weiter durch den Weihnachtsmarkt gingen, bekamen die Jungs Hunger und suchten eine Pommesbude auf. „Wie verfressen kann man eigentlich sein?!“, fragte Sandra und aß eine große Zuckerwatte. „Du isst doch selbst was und noch dazu was ungesundes“, seufzte ich. „Ich möchte auch so eine pinke Wolke essen!“, rief Drake. „Nein, das ist viel zu ungesund für dich. Hier, iss ein Stück Apfel“, sagte ich und gab den zweijährigen ein Viertel Apfel, was ich aus meiner Brotdose entnommen hatte. „Ach, schade...“, jammerte unser Sohn und aß den Apfel. Kai, Siegfried und Kalem aßen jeweils eine mittlere Portion Pommes mit Ketchup. „Boah, tut das gut“, freute sich mein Mann und bestellte sich gleich noch eine Portion. „Milza, Mil...!“ „Man kann es ja auch übertreiben“, sagte die Drachen-Trainerin, „Und Kai kaut nicht mal, sondern verschlingt das Essen ja praktisch.“ „Hey, geben Sie mir noch eine Portion davon!“, verlangte der junge Drachen-Meister. „Irgendwann reicht es auch mal, ja“, sprach Siegfried und war nach seiner einzigen Portion schon satt. Violetta versteckte das Lebkuchenherz hinter ihrem Rücken, damit Kalem es nicht mitbekam. Sie hatte es anscheinend auch für ihn gekauft. Plötzlich kam ein Junge an uns vorbei und entriss sich das Lebkuchenherz der 18-Jährigen. „Hey! Das gehört mir!“, rief die beklaute Trainerin. Sofort rannten Kalem und Kai hinter dem Jungen her, um das Lebkuchenherz zurück zu holen. „Schnell, Milza! Überhole ihn mit Drachentanz!“, befahl mein Mann. Mit einer rasenden Geschwindigkeit flog Milza über den Jungen und sprang auf seinem Rücken. „Milza, Milza, Mil...!“ Der Junge warf daraufhin das Lebkuchenherz weg, sodass es auf der Straße landete. Kalem holte es schnell wieder, bevor es in einem Kanal hineinfiel. „So, Junge. Du wirst jetzt richtigen Ärger bekommen, glaub mir“, sagte Kai und hatte den Dieb fest im Griff. Lilia bekam die Situation mit und kam mit Lysander zum Tatort. „Lewis ist ein Schüler des Drachenclans und normalerweise sollte er dort sein“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City. „Wie jetzt? Du kennst den Jungen? Na, hör mal... wie kann man nur so blöd sein und einem hübschen Mädel eine Süßigkeit klauen?“, wollte mein Mann wissen. Auch wir kamen dazu und wollten schauen, ob alles in Ordnung sei. „Ich werde es deinem Lehrer mitteilen, Lewis. Das gibt dann großen Ärger für dich. Entschuldige dich bitte bei dem Mädchen, welches du bestohlen hast.“ Der Junge entschuldigte sich bei Violetta und wurde von Lilia in die Schule gebracht. „Unglaublich sowas... dabei werden die heutigen Schüler im Drachenclan streng beobachtet“, sagte Lysander, „Aber gut, dass du eingegriffen hast, Kai.“ „Kalem und Milza haben auch mitgeholfen“, entgegnete ich, „Ähm... wo ist denn Kalem geblieben?!“ Der 19-Jährige kam schnell mit dem Lebkuchenherz wieder und wollte es Violetta zurückgeben. „Hier ist dein Lebkuchenherz, Vio... tut mir echt leid, dass es etwas nass vom Schnee wurde, aber ich konnte leider nicht viel machen.“ Violetta war nicht enttäuscht, dass ihr Gebäck etwas beschädigt wurde, im Gegenteil. Sie war froh, dass Kalem und Kai den Jungen noch stoppen konnten und ihr Gebäck nicht zerstört wurde oder ähnliches. „Lysander, ich finde es garnicht gut, dass sie dem Dieb einfach so davon gehen lassen! Ich hätte ihn beinahe eine Lektion erteilt!“, rief der junge Drachen-Meister. „Lewis ist ein sehr schwieriger Schüler. Selbst in seiner Klasse ist er ein Problemfall, mit schlechten Noten. Man muss lernen, zu verzeihen“, entgegnete der Arenaleiter. „Nicht immer! Wärst du nicht gewesen, hätte er bereits gebrochene Arme und Beine!“, rief Kai, „Ich kann es mir doch nicht länger ansehen, wenn meine Freunde beklaut werden! Lysander, so geht das nicht weiter!“ „Kai, es ist besser, dass du es jetzt vergisst. Deine Freundin hat ihre Ware wieder und Lewis ist mit Lilia auf dem Weg zum Drachenclan. Und ich muss jetzt meinen Verkaufsstand eröffnen.“ Lysander ging durch die Menschenmenge, während Kai noch vor Wut kochte.

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Kapitel 272: Die Rache

Beitrag von Reshikrom am Fr 16 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 272: Die Rache

„Dieser Junge ist echt zu weit gegangen...“, sprach ich, „...Der wird noch seine Lektion bekommen und ich weiß auch schon wie.“ „Kai, es ist doch alles gut gegangen. Violetta hat doch ihr Lebkuchenherz wieder“, sagte Siegfried. „Diese Aktion gerade war unterste Sau! Ey, wer klaut denn heutzutage Süßgebäck? Kleine Kinder höchstens, aber doch kein Teenager, es sei denn, er ist ein armer Pleitegeier. Ja, auch hier in Twindrake gibt es Ghetto-Kinder, vorallem im Drachenclan“, entgegnete ich und konnte mich nicht mehr beruhigen. Einige der Besucher des Weihnachtsmarktes starrten auch zu uns herüber. „Bitte... mein Lebkuchenherz ist nur etwas nass geworden. Das kann man zuhause wieder trocknen. Und dieser Junge ist vielleicht wirklich arm“, glaubte Violetta, „Er hat es nicht verdient, eine härtere Strafe von dir zu bekommen.“ Wortlos starrte ich auf dem Boden und war am überlegen. Carina schlug vor, wieder nach Hause zu gehen, aber ich wollte mich dennoch für die dumme Aktion von vorhin rächen. „Geht ihr schon mal vor. Ich möchte noch mit Kalem etwas hier bleiben“, sagte ich. Der 19-Jährige schaute mich verdutzt an und würde gerne wissen, was ich mit in noch unternehmen würde. Die anderen gingen zurück in Richtung Villa, während ich mit Kalem noch mitten auf dem Weihnachtsmarkt stand. „Kai, du hast doch jetzt nicht vor, diesen Jungen zu verprügeln oder?“, wollte Kalem von mir wissen. „Du hast den Nagel genau auf dem Kopf getroffen, Bro! Genau das habe ich vor, nämlich Rache!“ „Hey, du spinnst doch. Ich verprügle doch kein Kind“, sagte der Trainer aus der Kalos-Region leise zu mir. „Es geht um einen Dieb, der deine Traumfrau beklaut hat. Ey, du sollst lernen, Rache auszuüben. Du wirst als Held dastehen und Violetta ist dann ganz verrückt nach dir. Ich kenne die Frauenwelt, sie stehen auf starke Typen“, entgegnete ich. „Ich möchte aber kein Schläger sein. Sowas tue ich nicht.“ „Du bist viel zu gutherzig, Bro. Aber das macht nichts. Milza und ich werden dem Dieb eine Lektion erteilen, die sich gewaschen hat, muahaha!“, lachte ich, „Komm, gehen wir zum Drachenclan dieser Stadt, dann geht’s richtig zur Sache!“ Mit einem mulmigen Gefühl folgte Kalem mir und Milza und verließ mit uns den Weihnachtsmarkt. Ich war schon richtig motiviert und ich hatte schon seit langem keine Schlägerei gemacht. Die eine letzte Prügelei war in der Einall-Liga. Es war kein weiter weg bis zum Drachenclan von Twindrake City. Auf dem Hof sahen wir Lilia, die gerade wieder gehen wollte, da Lysander ihr gebeten hatte, den Jungen Lewis zum Drachenclan zu bringen. „Sobald Lilia weg ist, knöpfen wir uns den Jungen vor“, sagte ich und beobachtete die Drachen-Trainerin, die gerade das Grundstück des Drachenclans verließ und nicht in unsere Richtung weiterging. Als sie hinter einem Wolkenkratzer verschwand, war es der perfekte Zeitpunkt, um Lewis aufzulauern. Der Junge saß in einer Ecke und schwänzte den Unterricht. „Hey, du kleiner Mistkerl!“, rief ich und ging auf Lewis zu. Kalem dagegen stand mehrere Meter hinter mir und musste sich mit ansehen, wie ich meine Rache ausübte. „Was beklaust du die Freundin meines Bruders? Tickst du nicht mehr ganz oder wie?“, wollte ich wissen. „Ich weiß nicht, was du von mir willst. Ich habe mich doch entschuldigt!“, entgegnete Lewis. „Eine Entschuldigung reicht nicht. Ich regle solche Sachen auf meiner Art.“ Lewis machte sich über mich lustig und nahm meine Drohung kein bisschen ernst. Ich ging an ihm vorbei, da mir die Ecke bekannt vorkam, als ich in diesem Drachenclan viele Jahre meine Kindheit verbracht hatte. „Ah, wie ich es mir gedacht habe!“, rief ich freudig und holte eine alte Kiste hinter den Mülltonnen heraus. Kalem und Lewis schauten mich verdutzt an. „Sehr schön. Alles ist noch in der Kiste mit bei.“ Ich holte aus der Kiste ein festes Seil heraus. „Milza, schnapp dir diesen Jungen, bevor er die Flucht ergreift“, befahl ich. Das kleine Drachen-Pokémon packte Lewis, während ich das Seil nahm und dann Lewis an den Armen packte. Ich fesselte ihn an den Armen und Beinen, sodass es für ihn unmöglich war, zu entkommen. „Lass mich los!“, rief der Junge. Ich hatte noch ein altes Klebeband entdeckt. Ich riss davon einen Streifen ab und klebte es auf Lewis' Mund. „Kai, lass es doch bitte sein. Ich möchte keinen Ärger bekommen“, sprach Kalem. „Ich tue das für dich und Violetta. Halte mich nicht auf, bitte“, verlangte ich und fing an, Lewis zu verprügeln. Der Junge konnte sich kaum wehren und versuchte, verzweifelt zu schreien, aber durch das Klebeband brachte dies nichts. Kalem beobachtete diese schlimme Tat von mir und sah mich mit ganz anderen Augen. Er wollte unbedingt eingreifen, aber er durfte nicht, weil ihn darum gebeten hatte, dass er mich nicht aufhalten sollte. Lewis bekam schnell blaue Flecken und hatte schlimme Platzwunden. Selbst Milza schlug mit Drachenklaue auf den Jungen ein und brach ihn dabei einen Arm. Nach den Angriff nahm ich Lewis und steckte ihn in eine leere Mülltonne rein. Ich machte daraufhin den Deckel zu und befahl Milza, dass es Drachentanz einsetzen sollte, damit durch den Tanz eine Hitzewelle entstehen konnte, sodass man den Deckel nicht mehr von der Tonne abnehmen konnte, da das Metall des Deckels schmolz. „Er bekommt doch keine Luft mehr darin“, stellte der 19-Jährige fest. Ich trat und schlug noch mehrmals gegen die Tonne. „Ey, das ist eine Straftat, Kai!“ „Na und? Er hat es verdient. Mich kann eh keiner bestrafen, weil hier keine Zeugen sind und der Drachenclan kann mir auch nichts. Komm, gehen wir in die Villa zurück“, sprach ich und verließ mit Kalem und Milza das Grundstück des Drachenclans.

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Kapitel 273: Große Gefühle

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 16 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 273: Große Gefühle

Am späten Nachmittag kamen Kai und Kalem wieder in die Villa zurück und taten so, als wäre nichts passiert. „Wo wart ihr denn noch gewesen? Doch nicht etwa bei diesen Jungen, oder?“, wollte ich wissen und war krank vor Sorge. „Ja, wir haben den Jungen eine Lektion erteilt“, antwortete mein Mann und schüttete sich eine Tasse heiße Schokolade ein. „Ihr habt den doch nicht etwa krankenhausreif geschlagen oder wie?“ „Das ja und er steckt jetzt in einer Mülltonne fest und kann nicht mehr da rauskommen. Er wird nicht mehr lange zum Leben haben“, erzählte der junge Drachen-Meister. Ich starrte Kalem an, aber dieser konnte mich beruhigen, da er nur zugesehen hatte, aber nicht eingreifen durfte. Ich war extremst sauer auf meinen Mann und schämte mich für das Verhalten von ihm. „Hat Papa jemanden gehauen?“, wollte Drake wissen. „Nein, mein Engel. Geh du wieder ins Wohnzimmer und spielst weiter, ja?“, sagte ich zu unserem zweijährigen Sohn und schickte ihn ins Wohnzimmer zurück, „Kai, ich weiß nicht, was ich noch davon halten soll.“ „Am besten es gleich wieder vergessen. Ich meine, der hat jetzt seine Lektion bekommen und ja...“, entgegnete der junge Drachen-Meister.
Am selben Abend ging Kalem zu Violetta, um nach ihr zu schauen. Das Lebkuchenherz war wieder ganz in Ordnung und die schwangere Trainerin bewunderte ihren leckeren Einkauf aus dem Weihnachtsmarkt. „Hey, Vio“, grüßte Kalem seine Nachbarin und betrat das Zimmer. Daraufhin machte er die Tür zu und gesellte sich zu Violetta aufs Bett. „Wie schön, dass du nach mir schaust. Guck mal, mein Lebkuchenherz ist wieder genießbar“, sagte die 18-Jährige stolz. „Das freut mich sehr. Jetzt kannst du es doch noch essen. Schließlich hast du es ja für dich gekauft, denke ich mal“, entgegnete Kalem und freute sich für seine Nachbarin. „Naja... ich habe es aus einem bestimmten Grund gekauft“, musste Violetta zugeben, „Das Lebkuchenherz ist für dich, Kalem... als kleines Dankeschön für deine Geschenke und deine Fürsorge.“ „Wow, echt? Vielen Dank“, bedankte sich der 19-Jährige und umarmte die schwangere Trainerin. „Nichts zu danken. Hab ich doch gerne gemacht“, entgegnete sie. Kalem lächelte und schaute sich den Schriftzug auf dem Lebkuchenherz an. „Ich finde es einfach wunderschön. Mir fehlen glatt die Worte...“, musste der glückliche Trainer aus der Kalos-Region zugeben. Vorsichtig legte Violetta ihre Hand auf Kalems Schoß und starrte ihn verliebt an. Auch der 19-Jährige blickte verliebt zu seiner Nachbarin. Es kam beinahe zu einem Kuss, aber Violetta schreckte zurück. „Was ist los?“, wollte Kalem wissen. „Ich kann es einfach nicht...“ Die Trainerin stand auf und ging zum Fenster. Sie starrte hinaus und war am nachdenken. Kalem kam ihr nach, da er sich Sorgen machte. „Liegt es an unserem One-Night-Stand, den wir an meinem Geburtstag hatten?“ „Nein oder vielleicht doch... ich weiß es einfach nicht...“, gab die schwangere Trainerin als Antwort. „Ich weiß... es hätte einfach nicht passieren sollen, dass du jetzt von mir schwanger bist. Hey, ich bin für dich da und das war ich auch schon, bevor wir Kai und Carina kennenlernten. Du bist das beste, was mir je passiert ist...“ Violetta schaute Kalem tief in die Augen und konnte es nicht fassen, was ihr Nachbar tatsächlich sagte. „Ich meine es sehr ernst mit dir, sonst würde ich mir ja keine Mühe machen, dich mit den Geschenken zu überraschen.“ „Oh,... Kalem...“ Die 18-Jährige küsste ihren Nachbarin auf die Lippen und vergaß dabei ihre Sorgen. Dieser Moment war für die beiden Trainer aus der Kalos-Region ein wunderschönes Gefühl. Nach dem Kuss sagte Kalem etwas verlegen: „Es war echt schön... aber ich bin jetzt müde und würde gerne in mein Zimmer gehen und schlafen. Es würde mich freuen, wenn wir beide morgen mal zusammen was unternehmen könnten, zum Beispiel schick essen gehen oder so.“ „Ein Date also, ja?“, wollte Violetta wissen. „Ja, genau.“ Kalem hoffte sehr, dass seine Nachbarin mit ihm ausgehen würde. „Gute Nacht, Vio... schlaf gut.“ „Danke, dir auch eine gute Nacht“, entgegnete die 18-Jährige. Die beiden Trainer küssten sich wieder und der 19-Jährige verließ daraufhin Violettas Zimmer. Er wusste nicht mal, dass seine Nachbarin ihm hinterher schaute und ihn in sein Zimmer folgte. „Vio? Ist irgendwas los?“, wollte der Trainer wissen. „Ich möchte ungern alleine in meinem Zimmer schlafen“, antwortete die schwangere Trainerin. Kalem war überglücklich, dass Violetta unbedingt bei ihm schlafen und mit ihm möglichst viel Zeit verbringen wollte. Also erlaubte er ihr, bei ihm im Zimmer zu bleiben. Die verliebten Trainer gingen gemeinsam schlafen und genossen die schöne Nacht miteinander.

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Kapitel 274: Wo die Liebe hinfällt

Beitrag von Reshikrom am Sa 17 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 274: Wo die Liebe hinfällt

Es wurde nächster Tag. Wir saßen alle am Küchentisch und frühstückten, aber Kalem und Violetta waren noch am schlafen. „Wisst ihr, was mit Violetta und Kalem ist? Die pennen ja irgendwie gleich lang...“, sagte ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Lass sie doch ausschlafen. Ich weiß nicht, was dein Problem dabei ist. Du schläfst doch meistens auch lange aus“, entgegnete Carina und fütterte Drake mit einem Früchtebrei. Ich hatte ein ungutes Gefühl, da ich zwei Tage lang mit Violetta am Laufen hatte, wovon keiner was wusste. Ich hatte noch an diesem Tag vor, mit ihr nochmals zu schlafen, da meine Frau hochschwanger war und sich um die Gesundheit unseres zweiten Kindes sorgte. „Irgendwie ist heute nicht mein Tag“, stellte ich fest und nahm mir einen Schluck Kakao. „Fehlt dir etwa der Sex mit deiner Liebsten?“, wollte mein Halbbruder wissen. „Äh, nein?!“, entgegnete ich genervt. „Schatz, ich habe es dir schon öfters gesagt. Sex fällt für mehrere Wochen aus und nach der Geburt auch. Damit muss du leben“, sprach meine Frau zu mir. „Jaja...“, seufzte ich. „Vielleicht sind die beiden doch noch zusammen gekommen und haben die ganze Nacht miteinander verbracht. Könnte ja sein“, glaubte Géraldine, „Es ist doch wunderbar, wenn es so wäre... dann haben wir wieder ein neues, süßes Pärchen in der Villa, hihi. Dann muss Sandra auch einen Mann fürs Leben suchen.“ „Ich brauche keinen Kerl, damit ich glücklich bin!“, rief Sandra, „Ich bin so mit mir zufrieden.“ „Aber Sandra! Die Liebe gehört in einem Leben dazu. Du kannst es doch nicht so verleugnen, dass du als Single glücklich bist“, sprach die Pilotin. „Und ob ich das kann“, entgegnete die Drachen-Trainerin.
Violetta wurde wach und wunderte sich zunächst, wo sie sich befand. Ihr wurde schnell klar, dass sie bei Kalem im Zimmer übernachtet hatte. Sie wollte gerade das Zimmer verlassen, aber der 19-Jährige wurde durch den Lärm der Zimmertür wach. „Guten Morgen, Vio. Na, hast du gut geschlafen bei mir?“, wollte Kalem wissen und gähnte dabei. „Ja... es war echt schön mit dir. Ich muss mich umziehen“, sagte Violetta und verließ das Zimmer von ihren Nachbarn. Der 19-Jährige war etwas verwirrt und fragte sich, ob Violetta es wirklich schön fand, mit ihm zusammen auf seinem Bett geschlafen zu haben. Er zog sich auch um und wollte direkt zu uns in die Küche kommen, um mit uns zu frühstücken, was er auch tat, aber Violetta kam nicht. Keiner von uns fragte, was mit Violetta los sei. Auch Kalem schwieg bei diesem Thema.
Nach dem Frühstück ging ich zu ihr ins Zimmer, um nach ihr zu schauen. Ich öffnete ihre Zimmertür und sah, wie sie in Unterwäsche vorm Spiegel stand. „Störe ich gerade?“, wollte ich wissen. „Nein, komm ruhig rein“, entgegnete die schwangere Trainerin. Ich kam herein, machte die Tür zu und bewunderte Violettas Figur. „Äh, suchst du dir was bestimmtes zum anziehen heraus oder wie?“ „Ja, ich bin heute verabredet, mit Kalem. Wir wollen essen gehen, aber wir wissen nicht, wo...“ „Essen gehen mit Kalem? Klingt doch gut. Vielleicht kann ich dir ja bei der Kleiderwahl behilflich sein, obwohl ich kaum Wissen dazu habe, muahaha!“, lachte ich. Violetta starrte mich seltsam an, als würde ich mich blamieren, aber sie hatte volles Verständnis zu mir und wollte sogar meinen Rat hören. „Okay, dann sag mir mal, was ich heute Abend anziehen soll. Entweder weinrot oder marinenblau?“ Die Trainerin aus der Kalos-Region zeigte mir diese beiden Abendkleider vor und ich musste mich entscheiden, was ihr besser stehen würde. „Hmm... probiere doch mal beides an und dann gucke ich mal, was dir besser von den beiden steht. Sollen wir das so machen?“, fragte ich. „Gut, dann nehme ich marinenblau“, entschied sich Violetta spontan und hing das weinrote Abendkleid wieder in den Kleiderschrank zurück, „Dazu nehme ich die dunkelblaue Handtasche, die dazu passenden High-Heels und die schöne, blaue Blume als Haarschmuck.“ Mir war klar, dass ich nicht gerade eine große Hilfe war. „Eigentlich wollte ich wissen, ob du noch Lust hast, mit mir zu schlafen, aber da du ja heute mit Kalem was vorhast, könnten wir das noch rasch machen, oder was meinst du dazu?“ „Kai, ich bin kein wirkliches Sexobjekt, das von dir jeden Tag flachgelegt wird. Ich habe ein Date mit Kalem und ich habe keine Zeit für Bett-Akrobatik“, sprach die 18-Jährige und durchwühlte weiter ihren Schrank. Mir gefiel die Art und Weise nicht, die die Trainerin von sich gab. Ich wollte sie nur mit meinem Charme und meiner Zärtlichkeit weiter beeindrucken, aber sie lehnte es ab. Ich mochte es nicht, dass Violetta jetzt mit Kalem viel Zeit verbringen wollte. Deshalb versuchte ich sie, nochmals zu überreden, mit mir zu schlafen. „Hey, meine Samenqualität steigt immer hoch an, also bitte, Vio... schlaf doch noch mit mir. Ich kann halt nicht auf Sex verzichten. Es wäre für mich ein harter Schlag ins Gesicht... oder auf meinen kleinen Kai. Kannst du nicht eine Ausnahme heute machen. Wir machen es auch nur ganz kurz, für fünf Minuten, okay?“ „Nein, Kai. Du siehst, ich habe viel zu tun.“ „Okay, okay! Dann eben vier Minuten. Oder doch lieber drei oder zwei? Nein, warte... eine Minute? 30 Sekunden?“ „Wie meine Mama sonst sagen würde... tut mir leid, Schatz, aber mein Terminkalender ist für diese Woche voll. Frag mich das ein andermal“, sprach die 18-Jährige und ließ sich nicht von mir ablenken.

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Kapitel 275: Ein Date mit Hindernissen!

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 17 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 275: Ein Date mit Hindernissen!

„Vio, du kannst mich doch nicht einfach so links liegen lassen. Du hast doch zu mir gesagt, dass du es auch schön findest, mit mir Sex zu haben. Komm, bitte... tu mir doch diesen einen, romantischen Gefallen, ja?“, verlangte Kai und ging sogar vor Violetta in die Knie. „Ich möchte mich nicht wiederholen. Ich bin heute mit Kalem verabredet und ich habe jetzt keine Lust auf Sex. Ich bin dir sehr dankbar, dass du mir geholfen hast, mich mit Kalem zu verständigen. Irgendwann nach der Geburt eures zweiten Kindes wirst du Carina sicher mit Sex glücklich machen, da bin ich mir sicher“, sagte die schwangere Trainerin und schickte den jungen Drachen-Meister aus ihrem Zimmer raus, da sie noch viele Anproben machen wollte. Mein Mann fühlte sich zu einem sehr traurig, aber auch zu anderem sehr glücklich. Denn ohne ihn hätte Violetta niemals ein Date mit Kalem bekommen, obwohl er glaubte, dass er selbst nichts damit zu tun hatte. Aber die Trainerin aus der Kalos-Region war ihm sehr dankbar, das brachte ihn zum lächeln. Nach einer kurzen Weile kam Kalem hinauf und sah Kai, der deprimiert an der Wand angelehnt auf dem Fußboden saß und Däumchen drehte. „Kai, ist alles klar bei dir?“, wollte der 19-Jährige wissen. „Na sicher! Mir geht es fantastisch. Ich bin heute in bester Laune, haha!“, rief der junge Drachen-Meister und stand auf, um nach unten ins Wohnzimmer zu gehen. Der Trainer aus der Kalos-Region war verwirrt über das seltsame Verhalten seines besten Freundes. Kais Laune hatte auch bei Siegfried eine Nebenwirkung, als dieser ruhig und gelassen im Wohnzimmer auf der Couch saß und die Tageszeitung der Einall-Region, die 'Einall-Today', las. Durch einen genervten, aber auch leichten Seufzer erhielt mein Mann die Aufmerksamkeit seines Halbbruders. „Dratinichen, warum bist du so genervt?“, fragte der Drachen-Meister. „Violetta hat ein Date mit Kalem, das ist los!“, gab Kai als Antwort. „Ist doch schön für die beiden. Schon mal ein guter Anfang ihrer Beziehung, wenn sie ausgehen“, sprach Siegfried, „Ich verstehe aber nicht, was dich dabei stört.“ „Das geht nicht auf die Drachenschuppe, dass Violetta von jetzt auf gleich mit Kalem ausgeht. Klar, ich freue mich auch für die beiden, aber es kommt mir alles zu schnell vor...“, entgegnete mein Mann, „...Gute Freunde verlassen einen und werden für immer in Vergessenheit geraten. Ist das nicht immer so?“ „Das kommt häufig vor, aber ich glaube kaum, dass Kalem und Violetta in ihrer frischen Beziehung die Einall-Region verlassen würden“, sprach Kais Halbbruder. „Du verstehst kein Bisschen, wovon ich rede, oder Siggi?“, wollte Kai wissen. „Doch, doch... aber ich weiß nicht, was dich daran stört, wenn Violetta und Kalem sich verabreden.“ „Egal jetzt...“, sagte Kai und langweilte sich, „Gib mir mal bitte den Sportteil. Ich will lesen.“ Ihm war es völlig egal, ob Siegfried erst angefangen hatte, in der Tageszeitung zu lesen und den Sportteil der Zeitung auch noch sehen wollte, deshalb riss Kai ihm die Zeitung ab und nahm sich den Sportteil. In dem Moment kam Géraldine zu den beiden und wollte Siegfried um Hilfe bitten. „Liebling, die Zwillinge müssen gebadet werden“, sagte sie. Siegfried ging mit seiner Frau mit und ließ Kai alleine. Daraufhin kam ich hinzu und leistete meinen Mann Gesellschaft. „Schatz, geht es dir nicht gut?“, wollte ich wissen. „Violetta und Kalem haben ein Date... und zwar heute schon“, antwortete der junge Drachen-Meister. „Ist doch schön für die beiden“, freute ich mich. Ich merkte, dass Kai sich auch für unsere Freunde freute, aber er hatte ein Gefühl, dass sie uns wegen ihrer neuen Beziehung wieder nach Kalos ziehen würden. Ich persönlich fand es eher unwahrscheinlich, denn Kalem und Violetta hatten sich schon bereits eingelebt und kannten sich in Twindrake City sehr gut aus. Mein Mann legte sich auf die Couch hin, deckte sich mit einer Wolldecke zu, die auf der Couch lag und las den Sportteil der Tageszeitung. Drake spielte im Wohnzimmer, wie üblich mit Milza und Emolga, aber er wollte auch mit den jungen Drachen-Meister spielen. „Papa? Spielst du mit mir und den Pokémon Verstecken?“, fragte der zweijährige von seinem Vater. „Drake, lass mal Papa bitte den Sportteil lesen, ja? Er braucht auch die Zeit für sich, verstehst du?“, entgegnete Kai. „Ich habe mir aber ein voll gutes Versteck ausgesucht. Spiel doch mal mit mir...!“, nörgelte unser Sohn. „Frag Mama, ob sie mit dir spielt“, sagte mein Mann. „Nein, Mama will, dass du mehr mit mir spielst!“, rief Drake, „Außerdem hat sie mein Geschwisterchen im Bauch.“ „Dann weiß ich nicht mehr, wer mit dir spielen soll“, sprach Kai und konzentrierte sich auf seine Zeitung. „Malst du mit mir ein Bild?“, wollte Drake wissen. „Himmel, Arceus und Zwirn...“, seufzte Kai und legte seine Zeitung auf dem Tisch, um mit unserem Sohn gemeinsam ein Bild zu malen.
Am Abend bereiteten sich Kalem und Violetta für ihr erstes Date vor. Ich half der Trainerin aus der Kalos-Region mit ihrer Frisur. Sie hätte gerne eine Pferdeschwanz-Frisur, was für mich garkein Problem darstellte. „Vergiss bitte nicht die blaue Blume anzubringen, ja?“, erinnerte mich Violetta und durchwühlte ihre Schminktasche. „Keine Hektik, Violetta. Ich mach das schon“, entgegnete ich. „Ich möchte auf keinen Fall hässlich aussehen. Ein einziger Haarwirbel kann eine Schönheit zerstören! Also jede Menge Haarspray benutzen.“ „Du siehst doch nicht hässlich aus. Mädchen und junge Frauen sind von Natur aus Schönheiten“, sprach ich. Nachdem ich Violettas Frisur mit etwas Haarspray in die passende Form gesprüht hatte, schminkte sich die Trainerin ein wenig. „Was meinst du? Ist ein Kokos-Lipgloss besser als ein Erdbeer-Lipgloss?“, fragte mich die 18-Jährige. „Ähm...“ Als ich gerade antworten wollte, sagte Violetta schließlich: „Okay, dann nehme ich beides und mische sie.“ Sie trug beide Sorten auf ihre Lippen auf und es hatte einen gemischten, fruchtigen Geschmack. „So, jetzt bin ich fertig“, sprach die Trainerin und präsentierte sich in marinenblauem Kleid. „Du siehst richtig klasse aus, Violetta“, sagte ich, „Ich bin mir sicher, dass Kalem es genauso sehen wird wie ich.“ „Vielen Dank, Carina. Das freut mich sehr, das zu hören“, entgegnete Violetta und lächelte.
Im Wohnzimmer wartete bereits Kalem auf seine Nachbarin. Kai, Siegfried und Drake waren bei ihn und staunten sehr, wie sehr sich der Trainer aus der Kalos-Region in Schale geworfen hatte. „Gehst du heiraten, Kalem?“, wollte Drake wissen. „Nein, ich bin mit Violetta verabredet. Wir gehen zusammen essen“, antwortete der 19-Jährige. „Ich möchte mitkommen!“ „Nein, Drake. Es ist für dich gleich Zeit, ins Bett zu gehen“, sagte Kai. Es dauerte nicht lange, bis ich mit Violetta nach unten ins Wohnzimmer kam. Alle Blicke richten sich auf die hübsche Trainerin, die kaum wiederzuerkennen war. „Heilige Drachenschuppe! Schaut euch mal Violetta an!“, rief mein Mann und war völlig aus dem Häuschen. „Ich wünsche euch beiden viel Spaß bei eurem ersten Date. Bis morgen früh dann“, sagte ich und nahm Drake in meinen Armen, da er schlafen sollte, „Kai, kommst du gleich auch ins Bett?“ „Jaja, gleich...!“, entgegnete der junge Drachen-Meister. Ich ging mit Drake und den Pokémon Milza und Emolga ins Schlafzimmer, während Kai und Siegfried im Wohnzimmer blieben. „Wir gehen jetzt los. Bis morgen früh beim Frühstück“, sagte Violetta und verließ mit Kalem die Villa. Mein Mann schaute den beiden neidisch hinter her und würde am Liebsten bei ihren Date mit dabei sein, aber es ging nur um die Zweisamkeit von unseren Freunden aus Kalos. „Siggi, mir kommt gerade eine drachenstarke Idee in den Sinn“, sagte Kai zu seinem Halbbruder. „Eigentlich wollte ich jetzt schlafen gehen“, entgegnete der Champ aus der Johto-Region. „Ich lade dich auch zum Essen ein... und zwar dort, wo auch die beiden Turteltäubchen hingehen, zum Zwillingsdrachen-Restaurant.“ „Kai, ich möchte nicht ihren Abend ruinieren. Ich freue mich für die beiden, dass sie mal Zeit für sich haben, ohne Stress.“ „Komm, ich möchte sehen, was bei denen abgeht. Bin halt so neugierig und müde bin ich keineswegs, muahaha!“ Kai ging mit Siegfried noch am folgendem Abend nach draußen, um das verliebte Kalos-Pärchen in das berühmte Zwillingsdrachen-Restaurant zu folgen. Die beiden verhielten sich unterwegs unbemerkt, sodass Kalem und Violetta keinen Verdacht schöpften. Als mein Mann sah, dass die beiden das Restaurant betraten, wartete er mit Siegfried einige Minuten in der klirrenden Kälte. „Jetzt können wir reingehen“, sagte der junge Drachen-Meister und ging mit seinem Halbbruder in das Restaurant, „Wir suchen nach einem Platz, wo man die beiden sehen kann, ja? Aber auch so, dass sie uns nicht sehen.“ „Wird schwer werden. Am liebsten wäre ich jetzt mit Géraldine zusammen in unserem Bett am schlafen und nicht so eine durchgeknallte Aktion mit dir durchführen“, seufzte der Drachen-Meister. „Du kannst Cherry noch später poppen. Es geht jetzt um meinen Bro und seine heiße Violetta... die einen sexy Modelmaß hat, mehe...“, lachte Kai etwas leise und reservierte einen freien Tisch, außerhalb der ganzen Menge im Saal. Um diese Zeit war viel los in diesem Restaurant, da überwiegend Leute aus den luxuriösem Hause dort die kostbaren Gerichte aßen. Hier hatten Kai und ich auch unsere Hochzeit gefeiert. Kaum saßen sich die beiden Halbbrüder an ihrem Tisch, schon fing das spionieren an. Kai versteckte sein Gesicht hinter einer Menükarte und beobachtete Kalem und Violetta, die gerade ein Gespräch führten.
„Ich habe garnicht gesagt, wie wunderschön du in diesem Kleid aussiehst. Die ganzen Blautöne stehen dir“, gab Kalem zu. „Vielen, lieben Dank, Kalem. Du siehst aber auch echt schick aus“, entgegnete die 18-Jährige. Der 19-Jährige bedankte sich und wurde etwas verlegen. Er war sehr froh, mit dem Mädchen seiner Träume auszugehen, war aber auch etwas nervös bei der Sache. Es war auch kein Zufall, dass die beiden sogar das selbe Gericht bestellten, nämlich Hähnchen-Paprika-Pfanne. „Sag mal, was wünscht du dir denn, welches Geschlecht unser Kind haben würde? Eher ein Junge oder ein Mädchen?“, wollte Kalem wissen. „Eigentlich ist mir das Geschlecht egal, aber es wäre echt schön, wenn es ein Mädchen wird“, antwortete Violetta, „Ich würde dann viele Kleidchen für die Kleine kaufen.“ Bei Kalem war das Geschlecht für das ungeborene Kind auch egal. Für ihn war es wichtig, dass es gesund auf die Welt kommt.
„Über was unterhalten sie sich? Würde mich echt interessieren“, sprach mein Mann und wollte das Gespräch mithören. „Es reden hier viele Gäste des Restaurants. Ich höre nur dies und das“, entgegnete Siegfried. Der junge Drachen-Meister achtete sehr stark darauf, was seine besten Freunde machten, aber er sah sie nur am lachen. Nachdem er und Siegfried auch was für sich bestellt hatten, aßen Kalem und Violetta bereits ihre bestellten Mahlzeiten. „Und? Schmeckt es dir?“, wollte der 19-Jährige wissen. „Ja, sehr sogar. Ich finde Hähnchen-Paprika-Pfanne echt sehr lecker“, entgegnete Violetta und genoss ihr Essen. Auch Kalem fand das Essen sehr köstlich. Die beiden bekamen sogar eine Rotwein-Probe angeboten, was sie auch annahmen, aber der Trainer aus Kalos probierte den, da Violetta schwanger war und solche Getränke nicht trinken wollte. Nach einer kurzen Zeit bekamen die beiden Drachen-Meister ebenfalls ihr Essen, auch Hähnchen-Paprika-Pfanne. „Es ist echt unglaublich, wie viel Spaß die beiden miteinander haben. Guck dir das doch mal an, Siggi... das ist echte Liebe bei denen“, sagte mein Mann. „Ist doch schön“, entgegnete Siegfried. Als die beiden Trainer aus Kalos mit Essen fertig waren, wollten sie schon wieder gehen und gingen zum Empfang, um dem Restaurant-Besitzer das Geld für die Gerichte zu geben. „Mist, die wollen schon gehen!“, rief mein Mann, „Komm, wir bezahlen das Essen und nehmen die Verfolgung auf.“ Sofort bezahlten die Halbbrüder ihre Gerichte an dem Restaurant-Besitzer und verließen das Restaurant. Aber sie sahen die Trainer einige Meter vom Restaurant entfernt auf dem Bürgersteig. Schnell versteckten sich die beiden Drachen-Meister in einer Gasse und konnten das Gespräch mitbekommen, was die verliebten Trainer sagten. „Es war ein schöner Abend. Zwar haben wir nicht vieles gemacht, aber für den Anfang unserer Beziehung fand ich es passend“, sprach Kalem zu Violetta. „Ich liebe dich sehr, Kalem“, sagte die schwangere Trainerin. „Ich dich auch, Vio.“ Daraufhin küssten sich die beiden Trainer aus der Kalos-Region auf offener Straße und gingen direkt danach in Richtung Villa zurück. „Sie scheinen sich ja echt sehr zu mögen“, stellte Kai fest, „Ich bin froh, dass ich den beiden geholfen habe, dass sie jetzt zusammengekommen sind.“

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Kapitel 276: Das einsame Viscora!

Beitrag von Reshikrom am Mi 21 Mai 2014 - 15:25

Kapitel 276: Das einsame Viscora!

Am nächsten Morgen war die Stimmung am Frühstückstisch sehr entspannend. Kalem und Violetta sahen ziemlich glücklich und zufrieden aus, seitdem sie letzten Abend schick essen gegangen waren. Siegfried und ich waren ebenfalls in der späten Nacht zurückgekehrt, wirkten aber nicht sehr müde, da wir trotzdem ausschlafen konnten. Selbstverständlich war jeder neugierig, wie das Date der beiden Kalos-Trainer abgelaufen war. „Wie war euer romantischer Abend gestern?“, wollte Géraldine wissen. „Es war wunderschön“, antwortete Violetta und schaute dabei Kalem verliebt an, „Und wir sind nun offiziell ein Liebespaar.“ „Wie schön! Dann mal viel Glück für eure gemeinsame Zukunft“, entgegnete Carina. „Vielen Dank. Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr uns geholfen habt, dass wir jetzt ein Paar sind. Ohne euch hätte es noch eine Ewigkeit gedauert“, bedankte sich Kalem. „Wir haben eigentlich nichts gemacht“, behauptete Sandra, „Passt aber bloß auf, dass keiner von euch nicht mit irgendjemanden fremdgeht, oder Kai?“ Die Drachen-Trainerin schaute dabei mich an. „Hey, ich gehe niemals fremd, Sandra. Ich bitte dich“, entgegnete ich und warf Milza einen speziellen Drachen-Keks zu. „Ach ja, wann läuten bei euch denn die Hochzeitsglocken?“, wollte Sandra noch wissen. „Äh... darüber haben wir nicht nachgedacht. Wir wollten erst die Beziehung eine Chance geben, ob es auch mit uns funktioniert“, gab die 18-Jährige als Antwort. „Das ist die richtige Entscheidung“, stimmte Géraldine den beiden zu.
Am folgendem Vormittag ging ich mit Carina, Drake und den Pokémon Milza und Emolga durch die Straßen von Twindrake City, um etwas spazieren zu gehen und noch Kleinigkeiten einzukaufen. „In wenigen Tagen ist Weihnachten. Vielleicht könnten wir ja schon Geschenke kaufen, wenn du nichts dagegen hast“, schlug meine Frau vor. „Kann ich Süßigkeiten zu Weihnachten bekommen?“, wollte unser zweijähriger Sohn wissen. „Nein, für dich gibt es Anziehsachen und die habe ich bereits vor einigen Wochen gekauft“, entgegnete Carina. „An welche Geschenke hast du denn gedacht?“, fragte ich. „Ähm... vielleicht eine Kleinigkeit, was man häufig nutzen kann... an Kleidung denke ich nicht. Wir haben ja schon reichlich, teure Kleidungen.“ „Ach, wir kaufen für jeden in der Villa ein paar Tafeln Schokolade, mit verschiedenen Sorten“, sagte ich, ohne vorher zu überlegen. „Ich möchte Vollmilch mit ohne Cremefüllung!“, rief Drake. „Nein, du bekommst keine Schokolade“, entgegnete meine Frau. „Schatz, bitte. Wenn unser Großer sich Schokolade wünscht, dann bekommt er sie auch. Er darf sie nur nicht direkt als ganze Tafel essen, nur Stückweise“, sprach ich. „Milza, Mil...!“ „Na gut. Für meine beiden Männer tue ich alles“, sagte Carina und lächelte. Wir gingen weiter die Straße entlang, bis wir das Einkaufszentrum von Twindrake City erreichten. Wir betraten das Gebäude und suchten einen Süßwarenhandel auf. Plötzlich entdeckte mein Milza etwas am Springbrunnen. „Milza, Mil...!“ „Was ist los, Kumpel?“, wollte ich wissen. Als ich das Ding am Brunnen sah, lief ich dort hin, um es genauer zu betrachten. „Ey, das ist ein Pokémon!“, rief ich zu Carina. „Was für ein Pokémon denn?“, wollte meine Frau wissen und kam mit Drake und Emolga zu mir und Milza. „Es ist ein Viscora, ein Drachen-Pokémon, das normalerweise in Kalos zuhause ist“, klärte ich auf, „Es scheint, sehr verletzt zu sein.“ „Wo ist denn überhaupt sein Trainer?“, fragte Carina. „Ich habe keine Ahnung. Es lag hier am Springbrunnen... am besten sollten wir nach dem Trainer suchen“, schlug ich vor. „Aber was ist, wenn es keinen Trainer hat? Wir können es doch nicht einfach hier zurücklassen“, sprach Carina. Wir hatten daraufhin beschlossen, dass geschwächte Viscora mit in die Villa zu nehmen, damit wir es pflegen konnten. Keiner im Kaufhaus kannte das Viscora und keiner war auch der Trainer von dem Pokémon. Géraldine war mit Sandra und den Zwillingen nicht in der Villa anwesend. Siegfried, Kalem und Violetta saßen im Wohnzimmer und wunderten sich, warum wir so schnell von unserem Spaziergang und dem Einkauf wieder in die Villa zurückgekehrt waren. „Ein Viscora? Hier in Einall? Was ist mit dem Viscora los?“, wollte Kalem wissen. „Es lag schwer verletzt am Springbrunnen im Twindrake Kaufhaus“, antwortete ich, „Es hat keinen Trainer und so wie ich die Wunden sehe, wurde es geschlagen, aber nicht von einem Pokémon, sondern von einer Kindergruppe. Echt herzlos, wie solche Kinder mit Pokémon umgehen...“ „Mit einem Top-Genesung wird es sicher wieder topfit sein“, vermutete mein Halbbruder und gab dem Drachen-Pokémon aus der Kalos-Region eine Top-Genesung. Das Viscora fühlte sich wieder besser, zeigte uns aber gegenüber eine sehr große Scheu. „Es hat Angst vor uns“, stellte Violetta fest. „Das ist blöd...“, entgegnete ich und versuchte, es mit einem Drachen-Keks anzulocken, aber das Viscora entkam uns und versteckte sich unter der Couch. „Das sollte so nicht kommen“, sprach meine Frau. Milza und Emolga wollten dem Viscora aufmuntern, indem sie ebenfalls unter die Couch krochen und mit ihrer Sprache ein Gespräch führten. „Milza, Milza!“ „Emo, Emolga!“ Viscora hatte immer noch Angst und weigerte sich, unter der Couch hervor zu kommen. Milza und Emolga kamen hervor und konnten leider das Viscora nicht hervor holen. „Es ist besser, dass wir es erstmal in Ruhe lassen, damit es sich hier einleben kann“, sagte ich, „Es bleibt für eine Weile hier in der Villa, dann kann es nach dem Winter bei den anderen Drachen in meinem Garten leben, wenn ich eine passende Umgebung finde.“ Die anderen hielten sich daran und auch ich. Das Viscora blieb für eine lange Zeit unter der Couch, rührte sich kein bisschen und ließ sich nicht ablenken, bis Siegfried sich Sorgen um das scheue Pokémon machte. Er schaute nach dem Viscora, das nur mit seinem Knopfaugen blinzelte. „Du brauchst keine Angst vor uns allen zu haben. Wir tun dir nichts böses“, sprach mein Halbbruder und versuchte mit diesen Worten, das Viscora unter der Couch hervor zu holen. Es dauerte keine Minute, schon kam das scheue Pokémon unter der Couch hervor und ließ einen harmlosen Feueratem aus seinem Maul raus. Es handelte sich dabei um die Attacke Feuerodem. „Das war ein beeindruckender Feuerodem-Angriff, zwar sehr schwach, aber schon sehr sehenswert bei einem Drachen“, stellte Siegfried fest und fand Viscora echt faszinierend. Da es noch relativ schwach war, wollte mein Halbbruder es gerne als neues Team-Mitglied fangen, um es zu trainieren. Da er alleine im Wohnzimmer war, nahm er sich einen leeren Pokéball von seinem Gürtel und versuchte, ohne einen Kampf das Viscora zu fangen. Plötzlich wurde er von seinen Neffen Drake dabei ertappt. „Siegfried! Was machst du da?!“, rief der zweijährige. „Garnichts“, gab der Champ aus der Johto-Region als Antwort, „Ich wollte es nur etwas streicheln, das ist alles.“ „Lüg mich nicht an! Ich sage es Papa, dass du es fangen wolltest“, entgegnete Drake. „Na gut, ich wollte es fangen, damit ich es großziehen und trainieren kann, weil es ja sehr schwach ist“, gab Siegfried zu. Drake war kurz davor, zu weinen, da er das Viscora niedlich fand. Wenn mein Halbbruder es gefangen hätte, dann wäre unser Sohn maßlos enttäuscht und hätte dann niemanden mehr neues zum spielen gehabt. „Drake, bitte weine doch nicht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass du ebenfalls Interesse an dem Viscora zeigst. Tut mir sehr leid“, entschuldigte sich der 26-Jährige zu seinen Neffen und tröstete ihn mit einer Umarmung, „Vielleicht sollten wir nochmal mit Kai und Carina über das Viscora sprechen.“
Am Mittag bereitete meine Frau das Mittagessen vor. Es gab Reis mit Currysoße und Paprikastreifen. Ich sah, wie Drake mit dem scheuen Viscora Freundschaft schließen wollte. Auch Milza und Emolga unterstützten unserem Sohn dabei sehr. „Unser Großer scheint das Viscora sehr lieb zu haben“, stellte Carina fest. „Drake wird langsam zu einem Drachen-Sitter, wenn ich das so sagen darf“, entgegnete ich und nahm mir einen Schluck Kakao, „Durch Spielen lernt er ja auch, sich mit den Drachen anzufreunden.“ Ich beschloss, mit Carina zu Drake zu gehen, um mit ihn über das Viscora zu sprechen. Auch Siegfried wollte beim Gespräch dabei sein, was ich ihn auch erlaubt hatte. „Drake. Wir sehen schon, dass du viel Spaß mit unserem neuen Gast hier hast, deshalb habe ich mir folgendes überlegt“, sagte ich zu unserem Sohn, „Wir behalten das Viscora und es wird dein offizielles Pokémon sein.“ „Ehrlich? Oh, danke Papa!“, bedankte sich Drake freudig, „Ich freu mich voll. Ich sollte mir einen Spitznamen für mein Viscora überlegen.“ „Soll ich dir bei der Namenswahl helfen?“, fragte Siegfried. „Nein, es ist mein Pokémon und ich will ihm einen Namen geben“, antwortete der zweijährige und musste nicht lange überlegen, „Ich nenne es Yoshi.“ „Der Name passt echt gut zu dem Viscora. Da hast du dir aber echt einen schönen Namen herausgesucht, mein Schatz“, sagte Carina. Wir sahen das glückliche Gesicht unseres Sohnes, da er nun ein eigenes Drachen-Pokémon hatte, mit dem er immer spielen durfte.

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Kapitel 277: Chaos in der Villa!

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 23 Mai 2014 - 15:15

Kapitel 277: Chaos in der Villa!

Drake freute sich riesig, ein eigenes Drachen-Pokémon zu haben. Da er aber noch zu jung war, um ein Trainer zu sein, sollte das Viscora in der Villa, ohne in einem Pokéball zu sein, leben und mit Drake spielen. Ein Drachen-Ritual erlaubte einen jungen Anfänger, mit Drachen-Pokémon spielerisch das Trainerdasein zu erlernen. Dies musste aber eine bestimmte Zeit tragen, die sogar Jahre andauerte. Unser Sohn verbrachte viel Zeit mit Yoshi und auch mit Emolga und Milza, sodass er nicht mal zum Mittagessen kommen wollte. „Drake, dein Essen wird kalt. Kommst du jetzt essen?“, wollte ich wissen. „Gleich!“, rief Drake und baute mit den Pokémon ein Türmchen aus den ganzen Bauklötzchen. „Lass ihn doch spielen. Géraldine und Sandra kommen doch auch erst später wieder“, sagte Kai. Drake kam zu uns an dem Tisch und nahm seinen Teller, um im Wohnzimmer zu essen. Er teilte sein Essen mit Yoshi, während Milza und Emolga eine Schale, gefüllt mit vielen Beeren, aßen. „Drake und Yoshi sind schon fast wie Brüder, die sich alles teilen“, stellte Kalem fest. „Ich finde das echt süß!“, rief Violetta. „Drake muss auch mal irgendwann lernen, mit Drachen gut umzugehen. Das Spielen mit den Drachen ist besonders hilfreich, da dieses Ritual schon lange in einem Drachenclan existiert“, sprach Siegfried und schaute zu seinen Neffen und dem Viscora. Dabei dachte er, dass er für Yoshi ein guter Trainer sei, aber Kai wollte, dass Drake es für seine Zukunft als Drachen-Trainer brauchte.
Nach dem Mittagessen räumten wir die Küche auf und auch Géraldine, Sandra und die Zwillinge kamen von ihrem Rundgang durch Twindrake City wieder. Das erste, worauf die Mädels achteten, war das neue Pokémon in unserer Villa. „Oh, was ist das denn für ein Schnuckelchen?“, wollte die Pilotin wissen. „Das ist Yoshi, ein Viscora!“, rief unser zweijähriger Sohn freudig. „Yoshi? Ein Viscora? Das ist doch ein Drachen-Pokémon! Bist du nicht etwas zu jung, um für ein Viscora zu sorgen?“, fragte Sandra. „Nein, das ist schon okay. Das Viscora fanden wir heute im Twindrake Kaufhaus, schwer verletzt und es hatte keinen Trainer. Deshalb haben wir es mitgenommen und es wieder topfit gemacht. Drake ist nun der offizielle Trainer von Viscora, beziehungsweise Yoshi“, erzählte mein Mann. „Yoshis Körper ist sehr weich, wie Pudding“, sagte Drake, „Ihr könnt ihn gerne streicheln... das hat er gern!“ Géraldine und Sandra streichelten Yoshi. Danach musste die Arenaleiterin aus Panaero City ihre Kinder wieder wickeln. Ich ging mit ihr in ihr Schlafzimmer, um zu helfen, während Kai, Siegfried, Sandra, Kalem und Violetta im Wohnzimmer saßen und auf Drake aufpassten. Milza und Emolga schliefen auf einem Sessel, der ebenfalls im Wohnzimmer stand. „Drake wird ja sicher keinen Blödsinn machen, oder Kai?“, wollte Violetta wissen. „Ach, er ist gut erzogen, aber er hat auch einen frechen Ego... von mir, muahaha!“, lachte der junge Drachen-Meister, „Der Große ist ein ruhiger Geselle und macht kaum Blödsinn.“ Plötzlich nieste Yoshi. Sein Niesen bestand aus einer Mischung von Blubber und Feuerodem. „Anscheinend hat Yoshi einen Schnupfen“, stellte Kalem fest. „Es liegt bestimmt an dem Wetter draußen. Drachen erkälten sich leicht, besonders die, die sich noch entwickeln können“, sprach Kai. Siegfried fand das Niesen eher lustig als ernst. „Dieses Niesen sollte einen Namen erhalten. Wie wäre es denn Drachen-Niesen?“, schlug der 26-Jährige vor. „Hey, ich finde das nicht witzig!“, beschwerte sich Drake und fühlte sich beleidigt, „Man macht sich nicht über Krankheiten lustig!“ „Drake hat Recht. Sowas ist echt unverschämt“, entgegnete die 18-Jährige Trainerin. „Sowas kommt nur aus dem Munde eines verwöhnten Drachen-Meisters, der auch Großvaters Liebling ist“, seufzte Sandra. „Ich bin nicht verwöhnt“, sagte Siegfried. „Manchmal schon...“, sprach Kai. Drake achtete nicht auf die Diskussion und spielte mit Yoshi weiter. Aber Yoshi musste wieder niesen. Für Kais Halbbruder war es zu viel und nahm Drakes Pokémon auf dem Schoß, um es mit einer Beere zu füttern. „Siegfried! Gib mir Yoshi wieder her! Es ist mein Pokémon!“, rief Drake. „Das Niesen muss ein Ende haben. Es muss ja schließlich gesund werden“, sprach der Drachen-Meister aus Johto. „Hey, Mann! Gib ihn doch Yoshi wieder. So ein Schnupfen ist nicht tödlich“, sagte Kai. Es gab daraufhin einen Streit zwischen den Halbbrüdern. Sie zerrten an Yoshi herum und dann wurde es für Yoshi zu viel. Es setzte das ganze Wohnzimmer in Seifenblasen und Schaum. Daraufhin sprang es in Drakes Arme zurück. „Das nenne ich mal eine gewaltige Blubber-Attacke“, sprach Kalem. „Leute! Wir müssen schnell das Wohnzimmer von diesem Schaum befreien, bevor Carina und Géraldine kommen!“, rief Kai und fing an, den Schaum loszuwerden, indem er die Terrassentür öffnete. Mit der Hilfe von Kalems Quajutsu konnte man den Schaum in Wasser verwandeln, was aber das Aufräumen noch schwieriger machte. Violetta holte einige Eimer aus der Küche, damit sie das Wasser in Mengen in die Abflüsse oder auch nach draußen in den Schnee wegschütten konnten. Kai musste währendessen ein kurzes Gespräch mit unserem Sohn Drake führen. „Ich habe ja nichts dagegen, wenn du viel mit Yoshi spielst, aber du musst wissen, dass man jedes Pokémon sehr gut behandeln soll. Auch wenn die meisten Pokémon klein sind, sind sie keine Spielzeuge“, sagte mein Mann. „Das weiß ich doch, aber Siegfried hat doch damit angefangen, Yoshi zu beleidigen“, entgegnete Drake. „Ja, dein Onkel hat einen Sprung in der Schüssel... wie auch immer... ich möchte das beste für dich und auch für Yoshi.“ „Okay...“, sagte Drake. „Komm, helfen wir den anderen, sonst werden wir ja nie fertig.“ Die Trainer halfen sich gegenseitig und machten das Wohnzimmer blitzblank.
„So, jetzt sieht es aus wie vorher“, sagte der junge Drachen-Meister und nahm Drake auf dem Arm. Kalem rief sein Quajutsu in den Pokéball zurück und sprach: „Ich glaube, dass Yoshi sauer war und deshalb den heftigen Blubber verursacht hat.“ „Ist ja auch so! Siegfried ist schuld!“, rief Drake. „Yoshis Niesen hätte mehr verursacht, wenn ich nicht gehandelt hätte“, gab der Drachen-Meister als Ausrede an, „Es tut mir auch sehr leid für diese Aktion eben.“ „Mir ist klar, dass du helfen wolltest, Siggi, aber ich bin für Drake verantwortlich, wenn es um ihn oder um sein neues Pokémon geht. Du kannst auch gerne für Drake eine Hilfe sein, aber nur, wenn ich gerade mal keine Zeit habe, ja?“, sagte Kai. Siegfried hat seinen Halbbruder sehr gut verstanden, aber er machte sich immer noch Sorgen um Yoshi.

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Kapitel 278: Sandras Schokoladenseite

Beitrag von Reshikrom am So 25 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 278: Sandras Schokoladenseite

Carina und Géraldine waren mit dem Wickeln der Zwillinge fertig und kamen ins Wohnzimmer. Dabei wunderten sie sich, warum das Wohnzimmer strahlte. „Warum glänzt denn das Wohnzimmer so schön? Habt ihr irgendwas angestellt?“, wollte Carina wissen. „Nein, es ist alles in Ordnung, mein Schatz. Wir haben uns zu fünft um Drake gekümmert, obwohl zu siebt, wenn ich Milza und Emolga mitzähle... ach, egal. Das Wohnzimmer ist glänzend, weil du es mit deiner Schönheit aufhellst“, sagte ich und ging zu meiner Frau, um ihr einen Kuss zu geben. „Gut, dann machen wir schon mal das Abendessen“, sagte Carina und ging mit Géraldine in die Küche, um das Abendessen zu kochen. „Yoshi und ich wollen helfen!“, rief Drake. „Nein, Schatz. Du bleibst bei Papa und spielst mit Yoshi, ja?“ „Okay! Komm, Yoshi. Spielen wir weiter kuscheln.“ Unser zweijähriger Sohn spielte mit Yoshi wieder und ich passte mit Siegfried und Sandra auf ihn auf, während Violetta und Kalem nach oben in Kalems Zimmer gingen, um ihre Zweisamkeit zu genießen. Mein Halbbruder musste die Zwillinge füttern und ich half ihn dabei. Sandra dagegen starrte uns dabei an und wirkte etwas eifersüchtig. Ich wusste sofort, was der Drachen-Trainerin bedrückte. „Sandra, möchtest du auch eine eigene Familie gründen?“, wollte ich wissen und gab meiner Nichte Dominika die Flasche. „Ich? Eine eigene Familie? Nein! Das ist nicht mein Ding“, antwortete die Drachen-Trainerin. „Sicher? Denn du schaust irgendwie so, als würdest du dir selbst auch Kinder wünschen“, entgegnete ich. Die Arenaleiterin aus Ebenholz City äußerte sich nicht dazu, da sie in der Meinung war, dass eine Familienplanung für sie niemals in Frage kommen würde. Auch das Interesse an einem Mann, mit dem sie das Leben genießen könnte, hatte sie nicht. „Du brauchst dich nicht zu schämen, wenn du gerne selber Kinder haben möchtest. Kinder zu haben ist was wundervolles“, sprach Siegfried und fütterte Dragan mit der Flasche warmer Milch. „Ich will keine Kinder haben! Wie auch? Hab keinen Freund und ich will auch keinen Freund!“, rief Sandra genervt. „Oh,... aber man kann das schnell ändern. In Twindrake leben auch junge Männer, die Drachen trainieren. Vielleicht könnte ich ja einen für dich klarmachen“, schlug ich vor. Ich merkte, dass Sandra mit meinem Vorschlag überhaupt nicht zufrieden war. Es gab viele Vermutungen, warum sie lieber single bleiben wollte. „Stehst du auf Frauen?“, wollte mein Halbbruder wissen. „Äh, nein?! Spinnst du jetzt völlig oder wie?!“, beschwerte sich die Drachen-Trainerin. „Sorry, aber das nur eine Vermutung. Da brauchst du nicht gleich so aggressiv sein“, entgegnete der 26-Jährige. „Liebst du irgendjemanden aus der Villa hier?“, wollte ich wissen. „Auch nicht!“, gab Sandra als Antwort. „Tja, dann weiß ich auch nicht weiter...“, sagte ich. „Akzeptiert einfach, dass ich auch ohne einen Lebensgefährten glücklich bin. Ich freue mich für euch, dass eure Liebe stark ist und wie ihr euch um eure Kinder kümmert... den ganzen familiären Stress brauche ich nicht“, sagte Sandra. „Zwar ist es stressig, Kinder und Haushalt zu versorgen, aber man hat Spaß dabei“, entgegnete Siegfried.
Kur vorm Abendessen schaute Kamilla bei uns in der Villa vorbei, um Carina und Géraldine was mitzuteilen. „Die Boutique hat einen Tag vor Heiligabend bis Neujahr geschlossen. Damit hat Violetta verlängerten Urlaub, weil ich noch was für den Frühjahr planen muss... und ich habe noch für euch alle schöne Schals mitgebracht, aus unserer Winterkollektion“, sagte das Model und gab mir und der Pilotin die Tüten, worin sich die vielen Schals befanden. „Vielen Dank. Ich werde Violetta es mit dem Urlaub mitteilen“, entgegnete Carina. „Okay. Dann wünsche ich euch allen schöne Weihnachtstage.“ Kamilla verließ die Villa wieder und ich sah, dass Sandra sie faszinierend fand. Fand Sandra tatsächlich das Interesse an Frauen oder war es nur gespielt? „Ihr könnt jetzt kommen! Essen ist fertig!“, rief Géraldine. Dabei kamen auch Violetta und Kalem, um mit uns gemeinsam zu essen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Käse-Sahne-Soße, aber Sandra zeigte keinen Appetit. „Möchtest du was anderes essen, Sandra?“, fragte die Arenaleiterin von Panaero City. „Ähm... nein. Ich habe keinen Hunger. Ich möchte einfach nur ins Bett und schlafen“, antwortete die Drachen-Trainerin. „Gut, dann bleibt ja mehr für mich über, muahaha!“, lachte ich und machte mir eine weitere Portion auf meinem Teller drauf. „Du bist echt verfressen, Kai“, sagte Kalem lachend. „Bro, ein Mann braucht seine Proteine, um stark zu sein“, entgegnete ich. „Du darfst erst aufstehen, wenn du aufgegessen hast... ansonsten müsstest du den Tisch aufräumen“, sprach meine Frau zu Sandra. „Meinetwegen“, seufzte die Arenaleiterin von Ebenholz City. Mit einem leeren Blick starrte Sandra uns allen beim essen zu. Daraufhin fragte sie Carina, was Kamilla über die Weihnachtstage machte. „Sie wird mit unseren Kolleginnen in Rayono City Weihnachten feiern und nebenbei an der Frühjahrskollektion arbeiten. Einige Wochen vorm Frühling sind die Kunden von der Wintermode weg, deshalb fängt Kamilla schon jetzt mit der neuen Kollektion an“, erzählte meine Frau. Es wunderte mich nicht, warum Sandra sich plötzlich für die Beschäftigungen von Kamilla interessierte. Auch Siegfried hatte das Gefühl, dass unsere Cousine auf Kamilla steht, obwohl sie meinte, sie stehe nicht auf Frauen.
Nachdem wir alle gegessen hatten, räumte Sandra mit mir die Küche auf, während Carina, Géraldine und Siegfried die Kinder ins Bett brachten. Kalem und Violetta saßen mit Milza und Emolga im Wohnzimmer und kuschelten sich vorm Kamin. Ohne zu zögern bat mich Sandra um einen Gefallen: „Kai, hast du morgen früh was vor? Wenn nicht, dann würde ich gerne morgen bei Carinas Arbeitsplatz vorbeischauen.“ „Können wir gerne machen. Ich habe eh nichts vor“, entgegnete ich. „Klasse, danke sehr!“, bedankte sich Sandra und wollte schon direkt in ihr Schlafzimmer gehen, um früh zu schlafen. Als ich den Rest vom Geschirr gespült und eingeräumt hatte, ging ich ins Wohnzimmer, um Violetta und Kalem in ihre Zimmer zu verscheuchen. „Hey, ihr beiden. Jetzt ist Schluss mit Sex auf der Couch. Morgen ist ein neuer Tag... da könnt ihr wieder richtig viel schmusen.“ „Alles klar. Gute Nacht, Kai“, sagte der 19-Jährige und ging mit seiner Freundin nach oben. „Schlaft gut“, entgegnete ich und streichelte Milza und Emolga, die auf der Couch bereits schliefen.
Am nächsten Tag waren Sandra und ich schon recht früh draußen, bevor es Frühstück gab. Die Drachen-Trainerin wollte sich in Carinas Boutique etwas umsehen. Mein Gewissen sprach zu mir, dass es mehr sein würde als nur nach Klamotten zu schauen. Wir fuhren mit meinem Porsche zu PokéFashion und Sandra betrat, nachdem sie aus meinem Wagen ausstiegt, die Boutique. Ich wartete stattdessen im Porsche und nahm mir einen Streifen Kaugummi aus einer Kaugummischachtel heraus, weil mir langweilig wurde. In der Boutique fragte Kamilla Sandra, wonach sie suchte, aber die Drachen-Trainerin hatte was ganz anderes vor. Anstatt auf die Frage zu antworten, fragte sie Kamilla: „Hast du einen Freund?“ „Nein, ich habe echt viel zu tun. Da bleibt mir kaum Zeit für Freizeit übrig. Mein Job als Model ist mir nämlich sehr wichtig und eine feste Beziehung hätte bei mir keinen Platz. Aber warum fragst du mich das, Sandra?“, wollte das Model wissen. „Ach, nur so... jeder ist heutzutage glücklich mit einem Partner, aber ich wundere mich echt, dass dir dein Job wichtiger als Liebe ist“, entgegnete die Drachen-Trainerin. „Weißt du, jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse. Meine wäre zum Beispiel das Modeln oder die Kleider zu entwerfen, die ich zeichne. Du kannst auch ohne einen Partner glücklich sein und mit deinen Freunden im Alltag viel Spaß haben“, sagte Kamilla. „Ah, okay... dann kaufe ich mir mal diese Handschuhe hier“, sprach Sandra und nahm sich die Handschuhe, um diese an der Kasse zu bezahlen. „Frohe Weihnachten wünsche ich dir, Sandra!“, rief Kamilla. Enttäuscht verließ die Drachen-Trainerin die Boutique und stieg in meinem Porsche ein. „Und? Hast du was für dich gefunden?“, wollte ich wissen. Sandra fing an, zu weinen. „Hey, was ist denn los mit dir?“ „Ach, nichts... hab nur was im Auge bekommen“, gab die Drachen-Trainerin als Ausrede an. „Komm, erzähle mir doch nicht von einem Drachenschwanz! Du wurdest gerade von Kamilla abserviert, weil sie keine Augen für dich hat. Mann, du hättest es mir doch direkt sagen können, dass du Kamilla magst!“, rief ich, „Ich hätte auch für dich einen Drachen-Trainer aus dieser Stadt ausgesucht...“ „Wer will denn schon was mit mir anfangen?!“, jammerte Sandra. „Ich würde es tun!“, gab ich als Antwort und küsste Sandra auf die Lippen. Die Drachen-Trainerin fand es äußerst schön und hörte nicht auf, mit mir rumzuknutschen. Es dauerte auch nicht lange und es kam direkt zum Sex, aber ich hatte noch Kondome parat. Sandra saß auf meinem Schoß und genoss es sehr, mit mir Sex zu haben. Auch ich fand es richtig gut.

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Kapitel 279: Frohes Fest!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 26 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 279: Frohes Fest!

Die Drachen-Trainerin fühlte sich nach dieser Situation mit Kai gleich wieder besser, war aber immer noch etwas enttäuscht von Kamilla, da diese kein Interesse an Liebe zeigte. „Du warst echt der Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass du sowas drauf hast. Großes Lob an dich“, sagte mein Mann. „Das war mein erstes und letztes Mal, aber ich habe nicht geahnt, dass ich es mit dir mache“, entgegnete Sandra, „Aber... hast du keine Schuldgefühle? Ich meine, du gehst fremd.“ „Ach... ich habe auch schon mal mit Géraldine geschlafen und Carina weiß das auch“, erzählte Kai und entsorgte das benutzte Kondom, „Woah... das ist schon eine Menge... hehe. Das erste Mal, dass eins meiner Kondome nicht gerissen ist.“ „Da haben wir ja Glück gehabt.“ Es herrschte eine kurze Stille im Porsche, bis Kai schließlich den Motor anschaltete, um mit Sandra zurück nach Hause zu fahren. „Wie kommt der Kaugummi in meinem Mund?“, fragte sich die Drachen-Trainerin und spuckte das Kaugummi aus. „Oh, das war meiner. Der ist wohl bei dir beim Zungenkuss hineingeraten“, sagte der junge Drachen-Meister. Sandra ekelte sich davor und gab Kai einen Schlag auf dem Arm. „Du bist der widerlichste Kerl, der mir je in die Quere gekommen ist!“, brüllte Sandra. „Genau! Tu so, als hätten wir nie was miteinander gehabt, ja? Dann schöpfen die anderen auch keinen Verdacht.“ Die Drachen-Trainerin verstand nicht ganz, warum Kai wollte, dass sie ihn anbrüllen sollte. Schließlich checkte sie es sofort und ihr bekannter Ego kehrte zurück. Es dauerte nicht lange und die beiden kamen rechtzeitig zum Frühstück. Die Drachen-Trainerin hatte sich ein Paar Handschuhe gekauft, die sie uns allen zeigte. „Da hast du sicher eine tolle Beratung von Kamilla erhalten, oder?“, wollte Géraldine wissen. Sandra musste lügen, da sie die Handschuhe spontan gekauft hatte. „Nein, eigentlich nicht. Ich habe mich noch etwas in der Boutique umgesehen.“ Kai setzte sich zu mir und bediente sich, um sein Frühstück zu machen. Wir unterhielten uns über das kommende Weihnachtsfest und die Geschenke, da die Zeit relativ schnell verging. Kalem hatte sich wieder was tolles für Violetta überlegt, damit ihre Beziehung auch eine wichtige Bedeutung hatte. Jeder hatte viele Geschenkideen, aber die von mir und Kai war nichts besonderes. Wir hatten beschlossen, jeden eine Tafel Schokolade zu schenken, als Dankbarkeit für alles und dass wir alle eine sehr gute Familie waren. Für die Zwillinge gab es neue Kleidungen und kleine Plüschtiere, da dies ihr allererstes Weihnachtsfest war. Das Jahr 2014 ging schnell vorbei, meiner Meinung nach... Kai und ich hatten gemeinsam wieder vieles erlebt in diesem Jahr. Wir hatten zum ersten Mal wieder ein Event veranstaltet und sind neuen Freunden und Pokémon begegnet. Kalem und Violetta waren mit ihren Erfahrungen und mit der Unterstützung von ihren Familien, Freunden und auch Professor Platan zu uns nach Einall gekommen, um ein neues, freies Leben zu führen, obwohl es ihnen schwer ging, sich von ihnen zu verabschieden. Sie hatten sich in kürzester Zeit hier in der Villa eingelebt und auch Twindrake City mehr oder weniger erkundet. Jetzt kam noch dazu, dass die beiden Trainer aus Kalos nun Eltern werden, womit sie überhaupt nicht gerechnet hatten. Ihre frische Beziehung musste noch wachsen, damit sie sich schon mal aufs Elternsein vorbereiten können.
Einige Tage vergingen bis schließlich das Weihnachtsfest kam und wir dies mit unseren Pokémon auch feierten. Jeder hatte sich über die Geschenke gefreut und alle hatten gute Laune an den Festtagen. Bis Neujahr feierten wir, da dies auch was besonderes war. Nicht nur unser Hochzeitstag war besonders, sondern auch, dass Kalem und Violetta sich bei uns wohlfühlten und einmal nicht an ihre Heimat dachten. Für sie war wichtig, dass sie eine gute Zukunft zu dritt bekommen werden.

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Kapitel 280: Die Eindringlinge!

Beitrag von Reshikrom am Di 27 Mai 2014 - 15:05

Kapitel 280: Die Eindringlinge!

Es war Anfang März im Jahr 2015. Der Frühling war kurz davor zu kommen und der Schnee war bereits weg. Wir konnten alle wieder das schöne Frühjahrswetter genießen und auch meine Drachen konnten sich im Garten austoben. Carinas Schwangerschaft war beinahe auch vorbei, aber der errechnete Geburtstermin war auf fast Ende März geschätzt. Violetta war im zweiten Monat schwanger und verbrachte jede freie Minute mit Kalem. Im Wohnzimmer saß ich mit Carina auf der Couch und las mit ihr zusammen die Tageszeitung. Unser Hauptthema war selbstverständlich die Geburt unseres zweiten Kindes. Meine Vermutung, was dem Geschlecht des Kindes anging, blieb immer noch gleich, also dass es wieder ein Junge sein würde. „Ich freue mich schon sehr darauf, wenn Alex das Licht der Welt erblickt. Dann hat unser Drake noch einen weiteren Spielgefährten“, sagte ich und streichelte Carinas Babybauch. „Es kann jederzeit passieren, dass das Kind raus möchte. Am liebsten hätte ich es jetzt in meinen Armen“, sprach meine Frau und nahm ein Ultraschallbild, das sie als Lesezeichen eines Buches nutzte. Das wurde im achten Schwangerschaftsmonat gemacht, aber auch hier konnte man das Geschlecht schwer erkennen. „Ich glaube... dass es tatsächlich ein Junge ist“, glaubte ich und schaute mir das Ultraschallbild ganz genau an. „Wie kannst du es denn bitte erkennen?“, wollte Carina wissen. „Guck mal, da kann es sehen!“ „Das ist ein Finger.“ Géraldine, Sandra und Siegfried kamen zu uns und schauten sich das Ultraschallbild ebenfalls an. „Hey! Man sieht doch, dass es doch ein Junge ist, oder?“ Sandra konnte überhaupt nichts erkennen. Géraldine und Siegfried wussten ebenfalls nichts, also mussten sie vermuten. „Wenn ihr das Geschlecht bis zur Geburt nicht wissen und euch überraschen wollt, dann würde ich jetzt an eurer Stelle nicht unbedingt ein Ratespiel daraus machen“, entgegnete die Pilotin, „Außerdem ist es bei Geburt nur wichtig, dass euer Kind gesund und munter ist.“ „Cherry hat recht. Bei unseren Zwillingen konnte man auch nicht erkennen, ob sie Jungs oder Mädchen sind oder Junge und Mädchen“, sprach mein Halbbruder. „Mein Gefühl sagt mir, dass es ein Junge wird, also ein Alex“, redete ich mir ein. „Na, wenn du damit richtig liegst...“, entgegnete Géraldine und lachte dabei.
In der Zwischenzeit spielte Drake mit Yoshi, Milza und Emolga in seinem Zimmer. Er hatte eine kleine Festung aus Legosteinen gebaut und tat so, als wäre dies ein Schloss, das von den Pokémon besetzt wurde. „König Yoshi und Prinzessin Emolga herrschen über das Land der Pokémon. Jeder hat Respekt vor ihnen!“, rief der zweijährige, „Doch was ist das? Milza bedroht das Land mit seinem Brüllen!“ „Milza! Milza!“ Mein schillerndes Drachen-Pokémon tat so, als wäre es Godzilla und würde das Schloss angreifen. Plötzlich musste Drake das Spiel unterbrechen, da er was komisches gehört hatte, das von draußen aus dem Garten kam. Er öffnete seine Balkontür, um zu schauen, was los war, aber er konnte nichts entdecken. „Seltsam... ich habe doch was gehört...“, sprach unser Sohn. Die Pokémon merkten, dass Drake etwas Angst bekam. „Milza, Mil...!“ „Emo...?!“ „Visco, Visco!“ „Ich habe echt Angst, dass es ein Einbrecher oder Mörder ist“, musste der zweijährige zugeben. Drake zitterte am ganzen Körper und versteckte sich daraufhin mit den Pokémon in den Wandschrank. In dem engen und dunklen Schrank hoffte der zweijährige, dass der angebliche Einbrecher ihn nicht finden würde. „Habt keine Angst. Hier kann uns der Einbrecher oder Mörder nicht finden“, flüsterte Drake. Wieder hörte er das raschelnde Geräusch, das von draußen kam. „Hilfe!!!“, rief unser Sohn total panisch und ängstlich. Kalem hörte ihn schreien und kam vom Balkon aus in seinem Zimmer. „Drake? Wo bist du?“, fragte der 19-Jährige. „Wir sind hier im Wandschrank“, antwortete der zweijährige und kam mit den Pokémon dort heraus. „Was hast du da drin gemacht?“, wollte Kalem wissen. „Ich habe was gehört, was aus dem Garten kam... das hat mir echt Angst gemacht. Kannst du vielleicht gucken, ob da was ist?“, fragte Drake. Der Trainer aus Kalos tat für unseren Sohn den Gefallen und guckte vom Balkon aus, ob sich irgendeine Gestalt im Garten befand. „Ich kann nichts erkennen, nur die Drachen von Kai, die sich auf der Wiese sonnen“, sagte Kalem und betrat wieder das Zimmer von Drake, „Vielleicht hast du dir nur das Geräusch eingebildet.“ „Hehe, kann sein“, entgegnete der zweijährige, „Dann können wir ja beruhigt weiterspielen!“ „Milza, Mil...!“ „Emo!“ „Visco, Visco!“ „Was spielt ihr denn?“, wollte Kalem wissen. „God-Milza, der Riesendrache!“, gab unser Sohn als Antwort. „Schön, dann möchte ich dich nicht mehr weiter stören. Wenn irgendwas wieder sein sollte, ruf mich einfach, ja?“ „Okay.“ Kalem ließ Drake wieder allein und ging nach unten ins Wohnzimmer.
„Hey, Bro! Was glaubst du? Junge oder Mädchen?“, wollte ich wissen. „Mädchen“, antwortete der 19-Jährige und setzte sich zu uns auf der Couch. „Du meinst sicherlich das Kind von dir und Violetta, oder?“, fragte ich nach. „Nein, ich meine das Kind von euch. Es wird bestimmt ein Mädchen“, entgegnete der Trainer aus der Kalos-Region. Ich musste lachen, da ich meinen besten Freund nicht glauben wollte. Er und Violetta würden hundert prozentig ein Mädchen bekommen. „Ich weiß, dass mein zweiter Bursche genauso tretet wie Drake, als Carina noch mit ihm schwanger war“, sagte ich. „Alle Babys treten gleich, Kai. Da besteht kein Unterschied“, sagte Géraldine. „Na und? Ich liege mit meiner Vermutung auf einen zweiten Sohn richtig!“, rief ich, „Ach ja! Was ist eigentlich mit Violetta?“ „Sie ist in ihrem Zimmer und telefoniert mit Sannah, seit einer Stunde schon“, antwortete Kalem.
„Ja, hier ist das Wetter wundervoll. Schon fast wie Sommer...“, erzählte Violetta ihrer besten Freundin Sannah, „...Weißt du was? Ich bin mit Kalem zusammen... Ja, schon seit ungefähr zwei Monaten schon... und wir erwarten sogar Nachwuchs zusammen... ich weiß, es war nicht geplant, aber ich habe mich für das Kind entschieden... nein, meine Eltern wissen nichts davon, wie auch, wenn sie arbeiten sind? ...Aber irgendwie klappt es nicht so richtig mit unserer Beziehung... ständig klammert Kalem sich an mich und es nervt etwas... ich habe kaum noch Zeit für mich, außer in der Ausbildung in Carinas Boutique... egal, ich möchte demnächst meine Haare färben... vielleicht in kirschrot oder einfach nur ein paar helle Strähnchen... ich muss es mir noch überlegen... ich möchte jetzt auflegen. Wollte wieder meine Finger- und Fußnägel lackieren, in pink... ich melde mich wieder, wenn ich Zeit habe, ja? ...Okay, danke. Grüß die anderen von mir... bis dann.“ Violetta legte auf und schnappte sich ihren pinken Nagellack. Ihre Gedanken dabei waren aber nicht bei Kalem, sondern wieder bei mir und Siegfried. Sie fand ihren Freund etwas zu nervig, da er, nach ihrer Meinung, zu viel klammerte. „Ich wünschte, du wärst das Kind von Kai oder Siegfried...“, sprach sie und streichelte ihren Bauch, „Dann hättest du einen ganz tollen und fürsorglichen Vater, der dir viel bieten kann und dir auch seine Liebe schenkt.“ Beim Nägel lackieren starrte sie ab und zu Mal auf ihrem Collegeblock, wo sie die Namen von mir und Siegfried in verschiedenen Schriftarten notiert hatte. Um die Namen waren auch noch verschieden große Herzchen aufgemalt.
Am späten Nachmittag war meine Frau im Schlafzimmer, um schon eher zu schlafen, da sie leichte Bauchschmerzen hatte. Géraldine und Sandra kochten derweil das Abendessen für uns allen. Die Zwillinge sahen am Küchentisch und warteten auf ihr Essen. Siegfried und Kalem saßen bei mir im Wohnzimmer und lasen Zeitung, während ich mir eine kleine Trainingseinheit auf ein Notizblock notierte. Ich hatte vor, Milza bei dem schönen Wetter im Garten zu trainieren und da mussten auch meine anderen Drachen-Pokémon helfen. Es herrschte eine echt ruhige Stille, bis Kalem plötzlich Geräusche aus dem Garten hörte. „Kai? Laufen deine Drachen eigentlich sehr nah an der Terrasse vorbei?“, wollte der 19-Jährige von mir wissen. „Nein, die sind immer auf der großen Wiese“, antwortete ich und zeichnete ein Dinosaurier-Baby, das Milza darstellen sollte. „Aber irgendjemand schleicht doch hier im Garten herum oder etwa nicht?“, fragte der Trainer aus Kalos und wollte der Sache auf den Grund gehen. Er öffnete die Terrassentür und schaute nach, ob sich jemand im Garten befand. „Hier ist ein Eindringling“, stellte Kalem fest und sah eine Gestalt, die aber schnell verschwand. „Du siehst Gespenster, Bro“, sagte ich und ging auf Kalem zu, um die Terrassentür zu schließen, „Setz dich einfach wieder hin und genieße die Stille.“ Doch dann hörte ich ein lautes Knallen, das vom Balkon aus kam. „Glaubst du mir jetzt, dass da jemand hier einbrechen will?“, wollte der 19-Jährige von mir wissen. „Ich schaue jetzt oben nach, um sicher zu gehen“, sprach ich. Kalem kam mit mir mit. Meine erste Sorge war bei Drake, da er mit den Pokémon die ganze Zeit alleine im seinem Zimmer spielte. Ich betrat mit Kalem Drakes Zimmer und musste feststellen, dass es meinem Sohn gutging. „Drake, ist dir irgendetwas aufgefallen?“, wollte ich wissen. „Nein! Ich wollte gerade das große Finale von God-Milza, dem Riesendrachen starten, aber ihr müsstet mich ja unbedingt stören!“, beschwerte sich der zweijährige. „Tut uns ja leid, aber es geht um deine Sicherheit. Kalem hat eine Gestalt gesehen und ich habe ein lautes Knallen gehört.“ „Ich war das nicht. Du hast mir gesagt, dass ich nicht laut sein darf, wenn ich spiele“, sagte Drake. „Ist mir schon klar, aber hast du es auch nicht gehört oder wie?“, fragte ich. Plötzlich klopfte jemand an der Balkontür von Drakes Zimmer. Da die Vorhänge vorgezogen waren, konnte man nur den Schatten der Gestalt erkennen. Der zweijährige bekam sofort große Angst und versteckte sich mit Yoshi im Wandschrank. „Bleib ganz ruhig, Drake. Wir kümmern uns darum“, sagte Kalem. „Milza, komm zu mir herüber“, flüsterte ich, „Bro, bleib bei Drake, Yoshi und Emolga.“ Ich sah, wie die Gestalt versuchte, die Tür zu öffnen. Mit vorsichtigen und leisen Schritten näherte ich mich der Balkontür und hatte einen Plan, um den Eindringling zu attackieren. „Okay, Milza. Wenn ich jetzt gleich den Vorhang wegziehe und die Tür öffnen werde, wirst du unseren Gast eine Drachenklaue verpassen“, plante ich mit meinem treuen Pokémon. Als es soweit war und ich den Vorhang wegzog, hatte ich mich sehr erschrocken, als ich die Gestalt sah. Es handelte sich dabei um Nicole, die die Freundin von unserem Drake aus der Zukunft war. Ich schnappte mir Milza, bevor es die Trainerin angesprungen hätte und war völlig überrascht. „Nicole? Du hier?“ „Oh, hey Kai...“, grüßte die Trainerin und hielt mit einer Hand an ihrem Knie. „Wer ist sie?“, wollte Kalem wissen. „Erkläre ich dir später, Bro“, entgegnete ich und ließ Nicole in das Zimmer hinein, „Hast du dich etwa verletzt?“ „Ja, ich bin gerade aufgeprallt, als ich auf dem Balkon geklettert bin“, antwortete Nicole, „Aber es ist nichts schlimmes, nur eine leichte Prellung.“ „Sag mal, ist Domi zufällig auch hier?“, wollte ich wissen. „Ja, er hat mir geholfen, auf dem Balkon zu kommen, aber er ist daraufhin in den Garten verschwunden.“ Ich musste lachen, weil ich die feige Aktion von meinem Sohn aus der Zukunft kannte. So, wie ich ihn kannte, würde er vermutlich von der Terrasse aus in die Villa kommen. Ich nahm Nicole Huckepack auf dem Rücken und ging mit Kalem wieder nach unten ins Wohnzimmer. Mein zweijähriger Sohn konnte wieder mit Milza, Emolga und Yoshi weiterspielen.

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Kapitel 281: Ungewöhnlicher Besuch

Beitrag von Reshikrom94 am Di 27 Mai 2014 - 15:54

Kapitel 281: Ungewöhnlicher Besuch

Kaum sind Kai und Kalem mit Nicole im Wohnzimmer angekommen, schon stand auch der inzwischen 17-Jährige Drake aus der Zukunft mit Siegfried im Wohnzimmer. „Domi, du bist echt hohl in der Birne, oder?“, wollte mein Mann von unserem Sohn aus der Zukunft wissen. „Sorry für die Unruhe, aber das haben wir nicht extra gemacht“, entschuldigte sich Drake. „Ein Glück, dass du dich nicht verletzt hast, Schatz“, sagte Nicole und wurde von Kai auf der Couch gelegt. „Ich hole mal einen Eisbeutel aus dem Gefrierfach“, sagte Kalem und ging in die Küche. Der 17-Jährige war sehr besorgt um seine Freundin, da sie sich am Knie verletzt hatte. Dabei musste er zugeben, dass es eine echt blöde Aktion war, durch das Grundstück unserer Villa zu schleichen. Géraldine und Sandra kamen ins Wohnzimmer und waren sehr erfreut, dass Drake und Nicole uns besuchen kamen. „Na, ihr beiden. Wie geht es euch denn?“, fragte die Pilotin und lächelte dabei. „Schlecht... ich habe Aua-Aua am Knie...“, jammerte die Trainerin. „Ganz gut“, antwortete Drake. „Ihr kommt gerade rechtzeitig. Gleich gibt es nämlich Abendessen“, sprach Sandra. In dem Moment kam der 19-Jährige mit einem Eisbeutel zurück und legte es vorsichtig auf Nicoles Knie. „Die Prellung müsste gleich dadurch nicht mehr so schmerzen“, sagte Kalem. „Danke sehr. Du bist echt nett“, bedankte sich die Trainerin. „Kal ist immer die helfende Hand für alles, hehe“, lachte unser 17-Jähriger Sohn. Als Sandra und Géraldine sich wieder ums Abendessen kümmerten, wollte Siegfried wissen, warum Drake und Nicole wieder in unsere Gegenwart gekommen waren. Drake erzählte, dass sie aus Langeweile hierher gereist waren und etwas Zeit mit uns allen verbringen wollten. Nicole stellte sich auch Kalem vor, da sie ihn das erste Mal persönlich kennenlernte, auch umgekehrt. „Was ist eigentlich mit Carina? Ist das zweite Kind von euch schon da?“, wollte Drake wissen. „Noch nicht, aber Alex kann jederzeit kommen, wann er will und wo er will“, gab der junge Drachen-Meister als Antwort. „Kai, wie gesagt... du kannst nicht wissen, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Es soll überraschend sein“, entgegnete Siegfried. „Es wird ein Alex!“, rief Kai. Violetta kam in diesem Moment die Treppen herunter und sah, wie Kalem den Eisbeutel an Nicoles Knie festhielt. Um ihre Liebe zu ihn zu beweisen, kam sie zu ihnen und grüßte Drake und Nicole. „Vio! Wie schön, dass du hier bist. Domi und seine Freundin sind hier“, freute sich der 19-Jährige und gab seiner Freundin einen Kuss auf die Wange. „Äh ja... hehe... ich bin eigentlich gekommen, weil es gleich Essen gibt“, entgegnete die schwangere Trainerin aus Kalos. „Du musst Violetta sein, stimmt's? Domi hat mir viel von dir erzählt“, sprach Nicole, „Ich heiße Nicole und bin Domis feste Freundin.“ „Aha, freut mich“, entgegnete Violetta etwas genervt und wendete sich von ihnen ab. „Hab ich was falsches gesagt?“, fragte die Trainerin. „Nein, sie hat momentan viel Stress, wegen ihrer Ausbildung und ihrer Schwangerschaft“, antwortete mein Mann. Drake und Nicole wunderten sich, dass auch Violetta schwanger war. Aber Kalem teilte den beiden mit, dass dies eine ungewollte Schwangerschaft war und sie das Kind trotzdem bekommen wollten.
Es war Zeit für das Abendessen. Ich aß nicht mit, da ich tief und fest schlief und unser zweijähriger Sohn verpasste mit den Pokémon ebenfalls das Abendessen, weil er mit seinem Spiel beschäftigt war. Der 17-Jährige Drake erzählte beim Abendessen viel über seinen Erfolg als Drachen-Trainer. Zwar hatte er ein paar Probleme mit vollentwickelten Drachen, aber er gab den Mut nicht auf und versuchte immer, eine Lösung für das Zähmen zu finden. Auch Nicole und sein bester Kumpel Caleb unterstützten den Trainer bei seinem Ziel und trainierten fleißig mit ihn. „Warst du schon in der Einall-Liga in deiner Zeit?“, wollte Siegfried wissen. „Nein, leider nicht... ich fühle mich noch nicht stark genug, um gegen meinen Vater anzutreten. Deshalb ist bei mir immer noch das intensive Training angesagt“, antwortete Drake, „Langsam mache ich auch schon gute Fortschritte, auch wenn ich meistens bei etwas stärkeren Trainer aus der Bahn komme.“ „Das wird noch klappen. Lass dir noch Zeit für die Liga. Ich weiß ja nicht, wie stark ich in der Zukunft bin, aber ich bin mir sicher, dass du eines Tages die Oberhand gewinnen wirst“, entgegnete Kai. „Danke, Kai“, bedankte sich der 17-Jährige. Kurz bevor sie mit dem Abendessen fertig waren, kam unser zweijähriger Sohn Drake die Treppen herunter, um sich sein Abendessen zu holen. „Ich möchte gerne im Zimmer essen, wenn ich darf“, sagte er und betrat die Küche. Dabei schaute er sehr erschrocken, weil er zwei fremde Gesichter sah. „Papa? Wer sind diese Kinder?!“, wollte unser Sohn wissen. „Das sind... Domi und Nicole. Sie sind unsere Freunde“, gab mein Mann als Antwort. „Domi, das bist doch du als Kleinkind“, flüsterte Nicole ihrem Freund zu. „Ich weiß...“, entgegnete Drake leise. „Mein Großer, du kennst die Regeln. Im Schlafzimmer wird nichts gegessen, was gekocht wurde. Also musst du hier essen“, sagte Kai. „Das ist gemein! Yoshi, Milza und Emolga dürfen auch in Zimmer essen! Warum ich nicht?!“, beschwerte sich der zweijährige. „Die essen ja auch vernünftig und außerdem sind ihre Mahlzeiten Pokémon-Kekse und Beeren“, sprach mein Mann. Enttäuscht ging Drake wieder in sein Zimmer zurück, ohne sein Abendessen. „Er benimmt sich ja wie ein pubertierendes Kind... sowas regt mich echt auf...“, seufzte der junge Drachen-Meister. „Hey, er ist dein Sohn und es kann vorkommen, dass er rummotzt“, sagte Géraldine. „Ich hätte ihn nicht so angemeckert... obwohl, ich esse meistens auch im Schlafzimmer gekochtes Essen. Ach, ich bringe ihm gleich seinen Teller hoch, damit er nicht mit leerem Magen schlafen geht“, sagte Kai.
Nach dem Abendessen brachte mein Mann unserem Sohn das Abendessen in sein Zimmer hoch und entschuldigte sich bei ihn für das Verhalten von vorhin. Während der zweijährige sein Essen genoss, verließ mein Mann das Zimmer und wurde von Violetta aufgefangen. „Kai... kann ich einmal kurz mit dir reden?“ „Klar, aber bitte nicht so lange. Ich wollte gleich ins Bett gehen“, sagte der junge Drachen-Meister. Die beiden gingen in Violettas Zimmer. Die schwangere Trainerin hatte was auf dem Herzen, was sie nur Kai mitteilen wollte. „Ich fühle mich irgendwie nicht wohl... ach, ich bin unzufrieden mit Kalem.“ „Verstehe ich nicht. Ihr seid doch das Traumpärchen! Was macht dich denn unzufrieden?“, wollte Kai wissen. „Er klammert zu viel und es nervt mich, dass ich kaum noch zeit für mich habe“, gab Violetta als Antwort. „Kalem gibt sich Mühe, um für dich da zu sein und er liebt dich sehr. Zwei Monate schon seid ihr zusammen und auf einmal willst du die Beziehung beenden? Na, ob das für dich die richtige Entscheidung ist...?“ „Kai, was soll ich denn machen? Ich mag es nicht, wenn Kalem wie ein Magnet an mich setzt und er scheint auch nicht mal, meine Gefühle zu verstehen, dass ich das nicht möchte.“ „Weil du auch nie den Mund aufmachst...“ Violetta fing an, zu weinen, weil sie sich schlecht behandelt fühlte. „Tut mir sehr leid. Ich wollte dich nicht so verletzen... heute ist nicht mein Tag...“, sprach Kai und fühlte sich mies. Er setzte sich zu Violetta aufs Bett und tröstete sie. „Bitte, Violetta... hör auf, zu weinen. Ich mag es nicht, wenn du traurig bist.“ Die schwangere Trainerin konnte sich nicht beruhigen und Kai musste sich was einfallen lassen, damit sie nicht mehr weinte. Er gab ihr einen Kuss auf die Lippen und streichelte dabei ihren Rücken. „Geht es dir jetzt besser?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. Violetta schniefte und antwortete daraufhin: „Ja, etwas...“ Kai schaute die schwangere Trainerin verliebt an und hörte nicht auf, sie zärtlich zu streicheln. Auch Violetta schaute meinen Mann tief in die Augen und küsste ihn auf die Lippen.

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Kapitel 282: Sturmfrei! - Teil 1

Beitrag von Reshikrom am Mi 28 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 282: Sturmfrei! - Teil 1

Violetta und ich küssten uns und kuschelten dabei. Wir zogen uns auch gegenseitig aus und es kam zum Sex. Ich hatte kein schlechtes Gewissen bei dieser Sache, da es mir gefiel, mit Violetta intim zu werden. „Warte, Kai“, sagte die schwangere Trainerin und musste den Sex beenden. „Was ist los?“, wollte ich wissen. „Du warst etwas zu hart und es tut mir weh...“, antwortete Violetta und zog sich ihren Schlafanzug an. „Sorry, wollte ich nicht...“, entschuldigte ich mich bei ihr. „Schon gut. Es war trotzdem schön“, entgegnete die 18-Jährige, „Ich wünsche dir eine gute Nacht, Kai.“ „Danke, dir auch.“ Ich zog mich auch wieder an, verließ Violettas Zimmer und ging in mein Schlafzimmer zurück, um auch zu schlafen. Leise stieg ich aufs Bett und kuschelte mich an Carina, die bereits tief und fest schlief.
Am nächsten Tag waren alle früh wach und hatten Stress. Meine Frau wurde von meinem Großvater angerufen, da er Drake bei sich haben wollte, weil der zweijährige noch vieles im Drachenclan in Ebenholz City lernen musste. Sandra hatte beschlossen, ihn dahin zu bringen und Kalem sollte mitkommen. Die machten sich schon direkt auf dem Weg nach Johto. Géraldine wollte mich zu meiner nächsten Untersuchung begleiten. Violetta hatte sich bei ihrer Ausbildung krank gemeldet. Nur Siegfried, Drake, Nicole, die Zwillinge und ich waren als einzige in der Villa ohne irgendeine Beschäftigung. „Ihr passt auf die Zwillinge auf“, sagte die Pilotin zu mir. „Eigentlich wollte ich heute meine Trainingseinheit für Milza planen...“, entgegnete ich. „Das kannst du auch machen, aber bitte tu uns allen den Gefallen und habe ein Auge auf die beiden“, sprach Carina. „Ich bin ja auch noch da, dann kann Kai seine Einheit planen und wir werden uns gemeinsam um die Villa und um die Kinder kümmern“, sagte mein Halbbruder. „Naja, ich bin mir nicht sicher, ob wir euch für mehrere Stunden alleine lassen können“, sagte meine Frau. „Kann ich mich auch dazu äußern? Ich möchte gerne mit Nicole etwas raus gehen und nicht die ganze Zeit in der Bude hocken“, sagte der 17-Jährige Trainer, „Komm, Nikki. Wir gehen in die Stadt.“ Die beiden Trainer aus der Zukunft verließen die Villa, um sich einen schönen Tag in der Stadt zu machen. „So, wir müssen nun auch langsam los. Es wird sich um Stunden handeln, da wir noch einkaufen gehen werden. Und Kai... mach hier bloß keinen Blödsinn“, sagte Carina zu mir und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Ich und Blödsinn machen? Das ist nicht kompatibel, muahaha!“, lachte ich. „Violetta schläft noch und hat sich für heute krank gemeldet. Kamilla weiß Bescheid. Ja... wir sehen uns heute Abend wieder“, sprach meine Frau und verließ mit Géraldine die Villa. Ich war mit Siegfried, Violetta, den Zwillingen und den Pokémon Milza und Emolga alleine. Ich fing direkt mit meiner Trainingseinheit an, um sie zu vollenden, während Siegfried für uns Frühstück machte. Dominika und Dragan spielten zusammen auf der Spielmatte im Wohnzimmer und wurden von uns beaufsichtigt. „Hier, Kai. Dein Frühstück“, sagte mein Halbbruder und gab mir meinen Teller. „Vielen Dank“, bedankte ich mich und überlegte mir weitere Ideen für meine Trainingseinheit, „Das wird ein echt geiler Tag heute. Sturmfrei, nur wir ohne nervige Ehefrauen und so, hehe.“ „Naja, ohne sie ist es auch langweilig, ich meine, man kann nichts hier im Haus oder im Garten unternehmen“, entgegnete der inzwischen 27-Jährige. „Wo du das gerade erwähnst. Meine Einheit ist fast dem Ende nah und ich habe mir für Milza eine Art Zielscheibe ausgedacht, das sein Gegner darstellt. Und noch einige Hindernisse, wo es seinen Drachentanz perfekt ausüben kann. Es kann auch möglich sein, dass ich dein Dragoran dafür ausleihen muss.“ „Nee, Kai. Das kommt nicht in Frage! Dragoran wird für deine Einheit nicht mitspielen!“ Ich war etwas enttäuscht von Siegfried, da er nicht wollte, dass sein stärkstes Drachen-Pokémon bei meiner Einheit mitmachte, um Milza beim Training zu helfen. „Okay, dann dein rotes Garados.“ „Nein, Kai! Keins von meinen Drachen“, entgegnete mein Halbbruder und blieb weiterhin stur. „Siggi, ich verspreche dir, dass deine Drachen nicht verletzt werden. Wenn doch, dann nehme ich das auf meine Kosten, das heißt, ich verwende meine teuren Tränke dafür“, sagte ich, „Außerdem wärst du ein sehr großes Vorbild, wenn du vor den Augen deiner süßen Engel mit deinen Drachen kämpfst.“ „Lass die beiden aus dem Spiel. Sie sind noch jung, um sowas zu verstehen.“ „Mit ihren einem Jahr verstehen sie schon einiges. War bei Drake auch so“, entgegnete ich, „Mein Großer hat auch schon relativ früh sprechen gelernt.“ „Weil du einmal geflucht hast.“ „Mag schon sein, aber sein erstes Wort war nicht ein Schimpfwort. Du solltest jetzt schon mal anfangen, mit deinen Kindern zu sprechen. Eine frühe Bildung bei Kindern ist schon hilfreich für ihre Zukunft“, schlug ich vor. Der Drachen-Meister aus Johto konnte es nicht sofort planen, wann er dazu bereit war, seinen Kindern das sprechen beizubringen. Er hatte auch nicht mit Géraldine darüber geredet. Das Thema war schnell vergessen, da ich immer noch nach neuen Ideen für meine Trainingseinheit suchte. Während ich weiter an meinem Notizblock kritzelte, fütterte Siegfried die Zwillinge mit Apfelbrei, das Géraldine für die beiden bereitgestellt hatte. Milza und Emolga saßen bei mir und bewunderten meine Strichmännchenzeichnung. „So, jetzt ist meine Einheit fertig!“, rief ich freudig, „Und es wird auch gleich beginnen!“ „Viel Spaß bei deinen komischen Spiel“, sagte der Drachen-Meister zu mir. „Wer sagt denn, dass ich alleine das durchziehe? Du hilfst mir dabei“, entgegnete ich. „Ich werde mich um die Kinder kümmern, denn Géraldine und Carina haben uns diese Aufgabe anvertraut, dass wir mit allem zurecht kommen“, sprach Siegfried. „Ach, das ist Frauenarbeit! Außerdem wollen deine Kinder dich live kämpfen sehen, damit sie sich ein Bild davon machen können, wenn sie demnächst selbst Trainer werden.“ Siegfried fand es nicht gut, wie ich das Vertrauen von Carina und Géraldine einfach so missbrauchte. „Okay, Milza. Dann legen wir mal mit unserer Einheit los“, sagte ich zu meinem Pokémon. Ich merkte, dass Milza überhaupt keine Lust darauf hatte, da es sich schon stark fühlte. „Milza, Mil...!“ „Kumpel, du musst groß und stark werden, wie ein Sharfax“, sprach ich und schnappte mir Milza, „Siegfried, komm jetzt!“ Ich fesselte Milza an ein Geschirr, damit es mir nicht entkommen konnte. Wir standen im Garten und ich erklärte meinem Pokémon, was es machen musste, um seine Attacken zu perfektionieren. Die Einheit sollte es auch bei seiner Entwicklung unterstützen. „So, Kumpel. Hier habe ich eine Zielscheibe. Stell dir vor, dass diese Zielscheibe dein größter Feind ist und du schlägt ihn mehrmals mit Drachenklaue zu, ja?“ Milza knurrte genervt und wollte am liebsten auf der Couch liegen und faulenzen. „Kai, bist du dir sicher, ob das jetzt der richtige Moment ist, dass dein Milza sowas machen soll? Lass es doch noch Milza sein. Denk doch mal an Drake, der würde einen Spielkameraden weniger haben, wenn Milza ein Sharfax wird“, sagte mein Halbbruder. „Drake hat doch noch Yoshi und Emolga und Yoshi ist bei ihm, wenn er bei Großvater ist.“ „Das macht aber kein Unterschied, ob dein Sohn jemanden bei sich hat oder nicht, wenn er weit weg von hier ist. Es geht um Milza und ich finde, dass Milza es selbst entscheiden kann, ob es trainieren will oder nicht.“ „Zieh es doch nicht so über den Drachenschweif, Siggi. Ich habe die Einheit selbst kreiert und möchte es testen.“ Ich ließ Milza von dem Geschirr los, aber es verzog sich wieder ins Wohnzimmer zurück. „Milza! Sei jetzt nicht so bockig!“, schimpfte ich. „Lass es doch mal in Ruhe. Das Wetter ist schön und man sollte es sich nicht von einer komischen Einheit verderben lassen“, entgegnete mein Halbbruder. Durch den Lärm wurde Violetta wach und ging auf dem Balkon, um nachzusehen, was los war. Sie sah uns daraufhin und musste kichern. „Siegfried, du hast von nichts eine Ahnung! Ich bin Milzas Trainer!“, rief ich. „Sorry, dass ich mich in deine Erziehung einmische.“ Ich ließ einen leichten Seufzer ab und schüttelte den Kopf. „Ich bin dann mal im Wohnzimmer“, sagte Siegfried und ließ mich im Garten allein, damit er im Wohnzimmer in Ruhe die Tageszeitung lesen konnte. „Du faules Stück!“, fluchte ich und ging ebenfalls in die Villa rein, „Ich gehe jetzt duschen und wehe du folgst mir nach! Bin jetzt richtig sauer!“ „Dann werde bloß nicht zur Zitrone, ja?“, entgegnete Siegfried. „Haha, wie witzig!“, rief ich und ging die Treppen hinauf, um ins Badezimmer zu gehen. „Milza... Mil...“ Mein Halbbruder streichelte Milza sanft und liebevoll. „Dein Trainer hat wirklich einen Knall, da stimme ich dir zu, aber er ist trotzdem ein sehr liebevoller Mensch.“

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Kapitel 283: Sturmfrei! - Teil 2

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 28 Mai 2014 - 19:05

Kapitel 283: Sturmfrei! - Teil 2

Kai betrat das Badezimmer und kümmerte sich um die Duschhaube, um sie auf die passende Wärme einzustellen. Er wollte sich unter einer warmen Dusche beruhigen, da seine Trainingseinheit nicht geklappt hatte. Als er die passende Wärme des Wassers eingestellt hatte, zog mein Mann sich aus, ging in die Kabine hinein und ließ sich viel Zeit unter der warmen Dusche. „Tut das gut...“, sagte der junge Drachen-Meister und war zufrieden. Er genoss seine Privatsphäre im Badezimmer, aber dann kam ihn der Gedanke mit Violetta, als er vor zwei Monaten mit ihr unter Dusche Sex hatte. Er hatte ein Kopfkino mit den Bildern von dem Sex im Badezimmer. Kai bekam einen kurzen Schock und musste nach Luft schnappen. „Scheiße...“, fluchte Kai leise und packte sich an die Stirn, „...Violetta geht mir nicht aus dem Kopf... die Kleine ist ein echtes Luder...“ Mein Mann versuchte, an was anderes zu denken, aber ihm fiel es sehr schwer, da Violetta sich tief in seinen Gedanken festsetzte. „Violetta... geh aus meinen Kopf raus...! Du bist nichts weiteres als meine heimliche Affäre und die Freundin meines Bros...“ Er hatte keine Chance, an nichts anderes zu denken, bis plötzlich sein kleiner Kai böse wurde. „Bitte lass es nicht wahr sein...“, jammerte der junge Drachen-Meister, „Ich vermisse den Sex mit Carina... Alex, jetzt komm gefälligst aus Mamas Höhle raus, damit ich wieder meinen Spaß haben kann...!“
Violetta machte sich in der Zwischenzeit für den Tag fertig und legte sich dabei sehr ins Zeug. Sie machte ihre Haare ganz fein und stylt sie ebenfalls. Sie benutzte auch ihren Lieblings-Lipgloss, mit dem Geschmack von Kokos und durchsuchte ihren Kleiderschrank nach passenden Klamotten. Dabei wurde sie fündig und hatte sich für Jeans-Hotpants, Leggins, Ballerinas und ein knappes Top. „Wunderbar, das sieht richtig frühlingshaft aus“, sagte die 18-Jährige und bewunderte ihr Aussehen vor ihrem Spiegel. Mit dem Look verließ sie ihr Schlafzimmer und ging die Treppen herunter. Dabei sah sie Siegfried, der ruhig die Tageszeitung las und dabei auch auf seine Zwillinge achtete. „Hallo, Siegfried“, grüßte sie etwas schüchtern und näherte sich zögernd den Drachen-Meister aus Johto. „Guten Morgen, Violetta. Wie geht es dir? Gut geschlafen?“, wollte der 27-Jährige wissen. „Ja, ganz gut...“, antwortete die Trainerin aus Kalos und schaute neugierig über Siegfrieds Schultern, „Ein Kreuzworträtsel? Kannst du sowas?“ „Teilweise... häufig gibt es Gewinne, bestehend aus Meisterbällen oder auch mal seltene Heilitems wie Top-Beleber, perfekt für junge Trainer, aber ich interessiere mich nicht so sehr dafür“, entgegnete Kais Halbbruder. „Verstehe...“ Violetta schaute sich gelangweilt um und sah Dominika und Dragan, wie sie im kleinen Ball-Pool spielten. „Du hast echt zwei süße Kinder...“, sprach die schwangere Trainerin. „Danke sehr. Sie sind mein ganzer Stolz, auch von Géraldine. Wir sind froh, dass wir sie haben“, entgegnete Siegfried und lächelte Violetta zu. „Wer ist denn eigentlich von den Zwillingen zuerst geboren?“ „Dominika ist vier Minuten älter als Dragan. Die Geburt von den beiden war ganz gut gelaufen und beide sind gesund und munter.“ „Hast du dir überlegt, noch ein drittes Kind zu machen oder so?“ Siegfried wunderte sich über die Fragen von Violetta, aber er beantwortete sie gerne für sie. „Nein, fürs erste reichen Nika und Dragan. Eine Familie mit einem dritten Kind kann ich mir momentan nicht vorstellen“, gab der Drachen-Meister als Antwort. „Bist du dir sicher, dass Géraldine dir und den Kindern überhaupt was bieten kann?“ „Wie kommst du denn darauf? Géraldine ist meine Frau und wir lieben uns.“ Violetta redete mit Siegfried Klartext und fand, dass die Pilotin einen schlechten Einfluss auf ihn und den Kindern hatte. „Sie nutzt dich nur aus und sie hat dich nur geheiratet, weil Kai Geld hat und sie mit ihren Geschwätz nicht erreichen kann! Du hast dir eine andere verdient, ganz ehrlich... aber als alleinerziehender Vater hättest du auch noch deinen Lebensunterhalt versorgt.“ „Violetta, ich bin mit Géraldine über einem Jahr glücklich verheiratet und wir haben gemeinsame Kinder. Außerdem verdient sie ebenfalls sehr gut, sodass sie unsere kleine Familie versorgen kann.“ „Lass dich scheiden von der. Die kann nichts!“, rät die schwangere Trainerin aus Kalos. „Nein! Ich habe auch keinen Grund dafür!“, entgegnete Siegfried. „Ich finde, du hast was besseres verdient als so ein Flittchen“, sprach Violetta. Um weiteren Stress zu vermeiden, nahm mein Schwager seine beiden Kinder und brachte sie in seinem Schlafzimmer. Emolga und Milza kamen mit, da sie auf die Zwillinge aufpassen mussten. Die Trainerin blieb im Wohnzimmer und wartete darauf, dass Siegfried wiederkam.
In der Zwischenzeit war Kai mit duschen fertig und stand nur mit einem Handtuch um die Hüften herum vorm Spiegel, um seine Haare ordentlich zu stylen. Aber dennoch ging ihn Violetta nicht aus dem Kopf und deshalb fiel ihn auch das Haare stylen schwer. „Ich möchte mich nicht ständig wiederholen! Geh jetzt aus meinem Kopf raus, Violetta!“, rief mein Mann und fand die Gedanken nicht mehr witzig, „Du bist zwar geil und so, aber ich kann nicht immer mit dir rummachen!“ Auch seine Männlichkeit zeigte, dass Violetta mehr als nur eine heimliche Affäre sei. „Das gilt auch für dich! Es gibt jetzt überhaupt keinen Grund, böse zu werden!“, beschwerte sich Kai.
Siegfried kam nach wenigen Minuten wieder ins Wohnzimmer zurück, aber als er Violetta sah, ging er in die Küche, um für sich was zu Essen zu machen. Die schwangere Trainerin ließ sich aber nicht abwimmeln und folgte den Drachen-Meister in die Küche. „Wenn du wieder Mist über Géraldine sagst, dann glaub mir, ich kann auch anders sein als sonst“, drohte Kais Halbbruder der Trainerin aus Kalos. „Ich mach doch nichts“, sagte Violetta und setzte sich auf dem Esstisch. „Geh vom Tisch runter!“ Violetta wunderte sich über das fast aggressive Verhalten von Siegfried. „Mir wäre es lieber, wenn du Abstand halten würdest, damit ich für Kai und mich Essen machen kann.“ Die 18-Jährige schwieg für eine kurze Zeit, bis sie dann folgendes erwähnte: „Ich habe gehört, dass du in deiner Heimat ein sehr berühmter Star bist, kann das sein?“ „Ja, und?“ „Du hast bestimmt jede Menge Fans, die dich anhimmeln, vorallem weibliche Fans, oder?“ „Was ich für Fans habe, geht dich nichts an!“ „Ist mir schon klar, aber Gerüchten zufolge hattest du einmal eine sexuelle Beziehung mit einem minderjährigen Fan, einem Mädchen, das 13 Jahre alt war, und ist auch dadurch schwanger geworden.“ Für Siegfried war das echt zu viel und fing an, Violetta an ihren Handgelenken zu packen und sie anzuschreien. „Ich hatte nie was mit einem meiner Fans angefangen und außerdem war es über zehn Jahre her, als ich meinen letzten, großen Auftritt in Johto hatte! Also hör auf jetzt mit diesen Lügen und mach meine Ehe nicht kaputt!“ Violetta hatte Angst und war kurz davor, zu weinen. „Du kannst soviel heulen, wie du willst! Das kann dir auch nicht weiterhelfen!“ Völlig verzweifelt schubste die schwangere Trainerin den Drachen-Meister zur Seite und lief weinend ins Wohnzimmer. Siegfried hatte ein schlechtes Gewissen, da er sie lautstark angeschrien hatte und nicht einmal an ihrem Zustand dachte. Er wollte es wieder gut machen und folgte ihr ins Wohnzimmer, wo er sie auf der Couch sitzen sah. „Hey, es tut mir sehr leid. Ich weiß auch nicht, was mit mir los war“, sagte Kais Halbbruder und versuchte, die schwangere Trainerin zu trösten. Violetta versteckte ihr Gesicht unter ihren Händen und schluchzte ohne Ende. „Komm, beruhige dich doch, bitte. Es war nicht so gemeint.“ „Du hasst mich jetzt!“, schluchzte Violetta. „Stimmt doch garnicht. Du bist ein sehr hübsches Mädchen und ich habe überhaupt keinen Grund, dich zu hassen. Du bist so, wie du bist“, entgegnete Siegfried. „Wirklich...?“, fragte die Trainerin aus Kalos nach und zeigte ihr Gesicht wieder. „Ja, wirklich. Kalem kann stolz auf sich sein, eine so wunderschöne Freundin zu haben.“ „Ach, hör mir doch auf mit Kalem...“, sagte Violetta. Kais Halbbruder war erstaunt, warum sie plötzlich so auf Kalem reagierte. „Warum? Habt ihr Streit in eurer Beziehung?“, wollte der Drachen-Meister wissen. „Nicht so wichtig... ich möchte nicht darüber reden“, antwortete Violetta. „Alles klar.“ „Weißt du, es gibt einen anderen Grund, warum ich auf einmal so neugierig auf dein Leben bin... ich finde dich attraktiv und cool, aber der Nachteil ist, dass du bereits vergeben und sogar verheiratet bist“, musste die 18-Jährige zugeben. Siegfried musste lachen. „Das habe ich schon befürchtet... du empfindest nicht das gleiche...“, sprach Violetta und war enttäuscht. „Ich kann dich ganz gut verstehen, aber für mich ist es nicht leicht, für meine Frau und meinen beiden Kindern da zu sein. Ich habe kaum noch Zeit für mich oder für andere Beschäftigungen, die ich sonst gerne gemacht habe“, erzählte der Drachen-Meister, „Aber danke für das Kompliment.“ „Du verstehst es nicht! Ich will dir damit sagen, dass ich dich liebe!“, rief Violetta, „Aber du hast nur Augen für Géraldine... kein Wunder, dass sie mehr hat als ich...“

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Kapitel 284: Sturmfrei! - Teil 3

Beitrag von Reshikrom am Do 29 Mai 2014 - 15:55

Kapitel 284: Sturmfrei! - Teil 3

Siegfried fand die Aussage von Violetta absurd, da er in der Meinung war, dass das äußerliche Aussehen einer Person nicht wichtig sei. Nur die inneren Werte zählten bei einer Beziehung. „Violetta, du brauchst nicht so sehr auf Géraldine eifersüchtig sein. Sie ist ein toller Mensch“, sprach mein Halbbruder. „Ich und eifersüchtig? Ich bitte dich, Siegfried. Du bist doch sicher auch unglücklich in deiner Ehe, oder?“, fragte Violetta. „Nein, bei uns ist alles bestens. Die Erziehung unserer Kinder funktioniert perfekt und ja...“ „Wann hattet ihr denn das letzte Mal Sex?“ „Jetzt spannst du den Bogen aber echt zu weit, Violetta“, entgegnete Siegfried und musste lachen. Die schwangere Trainerin meinte es ziemlich ernst mit der Frage, was dem Sexleben des Drachen-Meisters anging. „Lass mich raten, sie blockt dich immer ab, wenn dir mal danach ist, ne?“ „Géraldine blockt mich nicht ab und außerdem wollen wir gegenüber unserer Kinder fair sein und nicht Sex in ihrer Anwesenheit haben“, gab der 27-Jährige als Antwort. „Das ist auf Géraldines Mist gewachsen. Sie will nur nicht, dass die Kinder davon ein Trauma erleiden, wenn sie bei euch im Schlafzimmer schlafen und du deinen Spaß haben willst.“ „Zum letzten Mal! Hör auf, Géraldine so runter zu machen! Sie sorgt sich halt um unsere Kinder und ich akzeptiere es auch, wenn dabei der Sex ausfällt.“ Violetta merkte, dass Siegfried seit der Geburt ihrer Zwillinge kein Vergnügen mehr hatte, deswegen hatte sie sich was überlegt, aber sie wartete, bis mein Halbbruder damit loslegte. „Dir fehlt der Sex, habe ich recht?“, wollte sie wissen und versuchte, den Drachen-Meister zu trösten, da dieser verzweifelt war, „Mir war schon klar, dass Géraldine dir nichts mehr bedeutet.“ „Ich liebe sie aber noch“, entgegnete der 27-Jährige. „Noch ist gut... siehste, langsam zweifelst du an eurer Ehe...“, sagte Violetta und legte ihre Hand auf die Hand von Siegfried, „Weißt du, manchmal wünsche ich mir, dass das Kind, was ich unterm Herzen austrage, das Kind von dir ist... ich finde dich verantwortungsvoll und du hast was besseres verdient als diese Pilotin, die dich ständig links liegen lässt.“ Mein Halbbruder schaute Violetta mit einem leeren Blick an und küsste sie. Dabei warf er sich mit ihr auf die Couch und küsste sie wild.
„Ah, endlich ist das vorbei“, sprach ich und war froh, dass ich nicht mehr so stark an Violetta denken musste. Ich hatte schnell an meine Frau Carina, meinen zweijährigen Sohn und mein ungeborenes Kind gedacht. Ich war mit allem fertig, was ich im Badezimmer erledigt hatte und wollte ins Wohnzimmer gehen, bis mir auffiel, dass ich mich noch umziehen wollte. Deshalb ging ich ins Schlafzimmer, um meinen Kleiderschrank zu durchstöbern. Meine Klamottenwahl fiel auf eine lange Jeans mit einem schwarzen Hemd und festen Sneakers. „Sehr gut. Das gefällt mir“, sagte ich, als ich mein Spiegelbild mit dem Klamotten sah. Plötzlich hörte ich aus dem Schlafzimmer von Siegfried und Géraldine mein Milza und ich eilte sofort dahin, um nach dem rechten zu sehen. „Kumpel, was ist los?“, wollte ich wissen und merkte, dass die Zwillinge alleine mit den Pokémon waren. „Wo ist denn schon wieder Siegfried? Er verletzt seine Aufsichtspflicht!“, beschwerte ich mich und nahm die beiden Kinder auf meinem Schoß, „Naja, egal. Es ist ja nichts schlimmes passiert. Dann nehme ich mal Zeit für euch beiden, denn schließlich muss ich auch als euer Onkel um euch kümmern.“
Inzwischen hatten Siegfried und Violetta im Wohnzimmer Sex auf der Couch. Die 18-Jährige gefiel dieser schöne Moment mit meinem Halbbruder und ließ ihren weiteren One-Night-Stand nicht mehr los. Der 27-Jährige gab sich beim Sex viel Mühe, musste aber dann nach einer kurzen Zeit aufhören, da ihm das schlechte Gewissen plagte. „Es tut mir sehr leid, Violetta...“, entschuldigte sich der Drachen-Meister daraufhin und nahm seine Klamotten zur Hand, um sich wieder anzuziehen. Die schwangere Trainerin aus Kalos wirkte sehr enttäuscht und musste sich auch wieder anziehen. „Es hätte einfach nicht mit uns passieren sollen. Ich muss jetzt dringend zu den Kindern. Sie brauchen mich jetzt.“ Siegfried ging die Treppen hoch und ließ Violetta allein im Wohnzimmer. Diese war verliebter denn je, denn endlich hatte sie auch mit Siegfried das sexuelle Vergnügen und schwärmte nun schwer für ihn und auch für mich.
Mein Halbbruder betrat sein Schlafzimmer und sah mich, wie ich mich um die Zwillinge kümmerte. „Du hast Glück, die sind gerade eingeschlafen und ich wollte sie gerade ins Bettchen legen“, sagte ich leise zu Siegfried. „Ich habe gedacht, dass ihnen was zugestoßen ist“, entgegnete der 27-Jährige und verhielt sich anders als sonst. „Geht es dir auch gut, Siggi? Du hörst dich an, als wärst du gerannt oder so“, stellte ich fest. „Nein, alles bestens. Ich wollte nur mehr Zeit mit meinen Kindern haben“, sprach Siegfried und nahm mir Dominika ab, „Ich hoffe, dass die beiden dich nicht so verärgert haben, Dratinichen.“ „Das haben sie auch nicht. Sie waren sehr artig und brav, so wie es sich gehört“, entgegnete ich und lächelte dabei. Ich war mit meinem Halbbruder zu sehr mit seinen Kindern beschäftigt, sodass wir nicht gedacht hatten, Mittagessen für uns zu kochen. Wir verbrachten die meiste Zeit in seinem Schlafzimmer und nickten auch nach einer gewissen Zeit ein. Violetta ging währenddessen in ihr Zimmer und musste schwer verliebt an den Moment mit Siegfried denken. Am liebsten würde sie nochmal mit ihm schlafen, aber mein Halbbruder nannte es einen Ausrutscher. Ihr war es egal, ob es ernst war oder nicht.
Am späten Nachmittag kam Carina mit Géraldine, Drake und Nicole zurück und wunderten sich über die Ruhe in der Villa. „Ich glaube, sie haben ihren freien Tag gut genossen“, glaubte die Pilotin, „Das Wetter hat ja auch sehr gut mitgespielt.“ „Ja und gekocht haben sie wieder mal nicht...“, seufzte meine Frau. „Ist doch nicht schlimm. Ich koche gerne für uns alle“, sprach Géraldine. „Kochen ist für mich auch Frauenarbeit. Macht ihr mal und sagt uns Bescheid, wenn's fertig ist“, sagte der 17-Jährige und verschwand mit Nicole schnell ins Wohnzimmer, damit sie rummachen konnten. „Drake hat das meiste von Kai... kein Wunder, aber er ist eben mein großer Junge“, sprach Carina und bereitete mit Géraldine das Abendessen vor. Es dauerte nicht lange, da kamen auch Kalem, Sandra und der zweijährige Drake wieder und erzählten den beiden Mädels von den neuen Erfahrungen, die Drake im Drachenclan schnell gelernt hatte. Es ging dabei um die Bindung von fremden Drachen-Pokémon, um sich mit denen zu verstehen, wenn sie gegenüber Trainern die kalte Schulter zeigten. „Und wie ist die Untersuchung gelaufen, Carina?“, fragte Kalem neugierig. „Ganz super. Das Kind liegt richtig herum und es steht der natürlichen Geburt nichts im Wege. Ich freue mich schon sehr darauf“, antwortete meine Frau. „Hast du auch endlich nach dem Geschlecht gefragt?“, wollte Sandra wissen. „Nein, weil ich bereits weiß, was es wird, hihi“, kicherte Carina, „Cherry weiß das Geschlecht auch schon, wird es aber nicht verraten!“ „War ja klar“, seufzte die Drachen-Trainerin. „Kannst du mal kurz auf das Essen Acht geben, Cherry? Ich suche eben nach den Männern des Hauses.“ Carina ging die Treppen hinauf und suchte nach Siegfried und mir. Sie wurde auch direkt fündig und sah uns, wie wir mit den Zwillingen zusammen auf dem großen Ehebett von Siegfried und Géraldine schliefen. Milza und Emolga hatten uns mit einer Schmusedecke liebevoll zugedeckt und dachten nicht ans Schlafen. „Ach, haben sie also mit den Zwillingen zusammen ein langes Mittagsschläfchen gehalten“, sprach meine Frau und weckte mich, indem sie stark an meinen Schultern schüttelte. „Ist es schon Morgen?“, fragte ich schläfrig und streichelte Dragans Bäuchlein. „Nein, es ist die Zeit, wo das Abendessen auf dem Tisch kommt, mein Schatz“, gab Carina als Antwort. „Hey, Süßi. Wie war's bei der Untersuchung?“, wollte ich wissen. „Alles in Ordnung. Es wird eine natürliche Geburt geben und dem Kind geht es auch gut.“ „Das ist schön. Ich freue mich, wenn Alex da ist und er es sich an deinen geilen Brüsten bequem macht, muahaha!“, lachte ich. „Ja, das Kind wird gestillt, aber ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, das bleibt bis zur Geburt immer noch ein Geheimnis.“ „Süßi, es wird ein Alex, vergiss es nicht. Alex ist ein Junge und ein Bruder für unseren Drake.“

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Kapitel 285: Domis neues Hobby

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 2 Jun 2014 - 15:05

Kapitel 285: Domis neues Hobby

Es war Abend und wir saßen alle zusammen am Küchentisch, um zu essen. Es gab Tortellini-Pfanne mit Gemüse. Das Thema am Tisch war selbstverständlich die Vorfreude über das zweite Kind von mir und Kai. „Ein Glück, dass es dem Baby gut geht und es keine Komplikationen bei der Geburt geben wird“, sagte ich freudig. Kai war aber nicht zufrieden, dass ich das Geschlecht unseres zweiten Kindes bereits wusste und er nicht. „Schatz, das ist echt fies, dass du nach dem Geschlecht gefragt hast. Ich dachte, du wolltest dich überraschen lassen!“, beschwerte sich mein Mann. „Es hat mich echt genervt, dass du immer Alex sagst, deshalb habe ich bei der Untersuchung nach dem Geschlecht gefragt“, entgegnete ich. „Na und? Ich weiß sowieso, dass es ein Junge wird und dabei bleibe ich auch“, sagte Kai und war seiner Meinung zu hundert Prozent sicher. „Ihr solltet doch nicht über das Geschlecht streiten. Seid lieber froh, dass das Kind gesund ist“, sprach Siegfried. Alle waren sehr aufgeregt und freuten sich sehr für mich und Kai. Selbst unser Drake aus der Zukunft konnte sich ein schönes Leben mit einem Bruder oder einer Schwester vorstellen, aber für ihn wäre auch die Ruhe ohne ein Geschwisterchen gut, weil er viel Zeit mit Nicole verbrachte.
Nach dem Abendessen gingen wir alle schlafen. Ich blieb noch mit Kai etwas wach, da ich noch kurz vorm Schlafen gehen viel trinken musste. „Süßi, trink doch nicht so viel, sonst muss du wieder alle fünf Minuten aufs Klo gehen“, sagte der junge Drachen-Meister und massierte mir die Schultern. „Ich weiß, aber ich habe einen Riesendurst...“, entgegnete ich und trank eine 0,5 Liter Flasche Orangenlimonade leer. „Alex wird noch darin explodieren!“, rief Kai. „Nein, wird es nicht. Ich habe immer in letzter Zeit viel gesundes Essen gegessen, also wird unser zweites Kind schon recht gut wachsen, wenn es auf der Welt ist.“ Mein Mann war begeistert von meiner Ernährung und hoffte, dass auch das zweite Kind kräftig war wie unser Drake.
Am nächsten Tag war Violetta früh aus der Villa raus, da sie wieder fit war, um ihre Ausbildung fortzusetzen. Die Frühjahrs- und Frühlingskollektion musste auf dem Markt kommen, deshalb gab es in der Boutique auch viel zu tun. Ich saß mit Kai, Sandra und Kalem in der Küche und frühstückten zusammen. Auch der zweijährige Drake kam hinzu und wollte mit Yoshi ein paar Milchschnitten essen. „Darf ich die selbstgemachten Milchschnitten mit Yoshi essen?“, fragte er. „Nein, Drake. Zum Frühstück gibt es keine Milchschnitten. Hier, ich habe für dich ein Brötchen mit Erdbeer-Marmelade gemacht und für Yoshi gibt es Beeren, in Scheiben geschnitten“, sagte ich und gab unseren Sohn die Teller. „Na gut...“, seufzte der zweijährige und setzte sich zu uns an dem Tisch und aß sein Frühstück. Kai wunderte sich, warum Géraldine, Siegfried und die Zwillinge nicht bei uns waren. Bei den 17-Jährigen Drake und seiner Freundin Nicole wusste er, dass sie lange schlafen würden. „Bestimmt haben sie Sex oder so...“, glaubte Sandra. In dem Moment kamen die beiden mit ihren Kindern zu uns in die Küche und grüßten uns gut gelaunt. „Ihr habt aber echt gute Laune“, stellte ich fest. „Ja, und wie. Ich werde Kamilla fragen, ob ich wieder in der Boutique anfangen darf, da ich ja ein Jahr lang Pause hatte, um für die Zwillinge da zu sein. Es wird Zeit, dass ich wieder Geld verdienen gehe“, sprach die Pilotin freudig, „Und Siegfried kann sich um die beiden kümmern, während ich arbeiten gehe.“ „Das ist doch klasse!“, freute sich Kai.
Nach dem Frühstück gingen Kai und Kalem in das Jugendzimmer von Drake, wo er gerade an einem Stativ arbeitete. Nicole suchte derweil nach einer passenden Videokamera in Drakes Zimmer, aber vergebens. „Hey, ihr beiden. Was macht ihr denn da?“, wollte mein Mann wissen. „Ich möchte gerne ein Video zum Thema Pokémon-Training drehen, als Lehrfilm. Aber mir fehlt eine Kamera“, antwortete der 17-Jährige und schraubte ständig an dem Stativ herum. „Für wem ist den der Lehrfilm?“, fragte Kalem. „Für mich und Nicole, damit wir schauen können, was wir neues beim Training machen könnten“, antwortete Drake. „Ich kann euch gerne meine wasserfeste Kamera ausleihen, damit ihr euren Film drehen könnt“, sagte der junge Drachen-Meister, „Die Speicherkarte darin ist noch frei, sodass viele Daten darin gespeichert werden kann. Ich hole sie dir gleich.“ Der 17-Jährige bedankte sich und überlegte schon mal, wie er seinen ersten Film drehen könnte. Ihm ist auch schon eine gute Umgebung eingefallen und das war unser Garten, wo Kais Drachen sich befanden. „Du könntest sogar bei unserem Dreh eine große Hilfe sein, Kai“, schlug Nicole vor, „Außerdem bist du ja Domis großes Vorbild.“ „Kann ich gerne machen, wenn Kalem auch mitmachen darf“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Klasse, dann fangen wir sofort damit an!“, rief der 17-Jährige stolz und nahm vorsichtig seinen Stativ, um damit in den Garten zu gehen. Seine Freundin half ihn beim Tragen. Kai hatte seine Kamera gefunden und nahm diese mit in den Garten. Neugierig schaute unser zweijähriger Sohn mit Emolga, Milza und Yoshi vom Wohnzimmer aus, was sie machten. „Cool, die machen ein Video. Ich möchte gerne mitmachen!“, rief Drake und wollte unbedingt nach draußen, um mit dabei zu sein. Ich erlaubte es ihn aber nicht, da er im Wohnzimmer schon für Chaos sorgte, mit seinen ganzen Spielsachen. „Drake, dir ist klar, dass du dein ganzes Spielzeug wieder in deine Kiste einräumst. Und dein Kinderzimmer musst du auch aufräumen“, sagte ich. „Wie gemein! Egal, dann verschlingt Yoshi mein ganzes Spielzeug und ich kann dann bei Papas Video mitmachen“, entgegnete der zweijährige. „Wenn Yoshi dein ganzes Spielzeug verschlingt, dann hast du garnichts mehr zum spielen“, sprach ich. Drake war etwas traurig, spielte aber trotzdem weiter mit seinen Spielzeug und schaute ab und zu nach draußen.
„Das erste Video soll eine Art Einleitung sein, also ein Vorspann des Lehrfilms. Es wäre gut, wenn deine Drachen bei dem Video dabei sind“, sagte der 17-Jährige zu meinen Mann, „Hmm... das Garados und das Milotic stehen ganz gut in der Perspektive. Aber gut wäre noch, wenn es einen kleinen Kampf geben würde, damit das Video überhaupt einen guten Eindruck schenken kann.“ Kalem war begeistert, wie Drake alles spontan plante und die Umgebung zu seinem Drehort machte. „Domi, Garados und Milotic chillen im See und ich glaube nicht, dass sie gerne vor der Kamera stehen wollen und irgendwas machen“, sprach Kai und war sich etwas unsicher. „Egal, ich werde schon was machen. Nikki, mach dich schon mal bereit und nehme das Video auf“, sagte der 17-Jährige und ging zum See, wo Garados und Milotic gerade sich am sonnigen Wetter entspannten. Drake fing an, seinen ausgedachten Text für sein erstes Video zu sagen. „Hallo, liebe Zuschauer des Videos. Mein Name ist Drake Hydreigon, aber nennt mich Domi. In diesem Video möchte ich euch auf das Thema Pokémon-Training aufmerksam machen. Für die Anfänger ist dies ein gefundenes Fressen und für die Profis unter euch könnte dies auch eine Vorlage der Strategie sein. Hinter mir stehen die Pokémon Garados und Milotic, zwei Pokémon vom Typ Wasser, die aber auch von einigen Trainern als Drachen-Pokémon angesehen werden. Jeder hat Angst vor Garados, aber bei guten und gebildeten Trainer ist es ein zahmer Geselle, der jeden Kampf ohne vorher darüber nachzudenken, annimmt und seine Gegner mit seinem Brüllen vom Feld verjagt.“ „Domi macht das richtig gut für den Anfang“, stellte Kalem fest. „Ja, find ich auch, aber er hätte es vorher schon planen sollen, was sein Text angeht und so“, entgegnete der junge Drachen-Meister. Auch Nicole fand das Auftreten ihres Freundes wunderbar, war aber auch in der selben Meinung wie Kai. Als Drake Garados streicheln wollte, um das zahme Wesen zu zeigen, wurde es wach und war mehr als wütend. Es wollte sogar den 17-Jährigen angreifen, aber Kalem konnte noch rechtzeitig sein Psiaugon aus dem Pokéball rufen und es mit einer Psychokinese stoppen. Kai beruhigte sein Garados mit einer Prunusbeere und das grausame Pokémon legte sich wieder schlafen. Drake war unter Schock und musste sein Video stoppen. „Das war echt knapp. Beinahe hätte Garados dich gefressen“, sagte Nicole. „Garados frisst keine Menschen. Es hatte ebenfalls einen Schrecken bekommen, als Domi so nah vor ihm stand“, entgegnete Kai und streichelte sein Garados. „Ich glaube, das war nicht so eine gute Wahl, direkt vor einem starken Pokémon ein Video zu drehen“, sprach der 19-Jährige. „Kal hat recht. Vielleicht solltest du dein erstes Video bei etwas harmloseren Pokémon drehen, zum Beispiel wenn Milza, Emolga und Yoshi mit Drake spielen oder ähnliches“, schlug mein Mann vor. Der 17-Jährige nahm Kais Kamera und musste zunächst überlegen, wie er ein neues Video drehen würde, ohne das er direkt von einem Pokémon bedroht werden würde. „Ich schaue mir erst das Video an und werde es vielleicht noch bearbeiten, sodass es ein guter Start für meine Playlist wird“, sprach Drake.

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Kapitel 286: Siegfrieds Sorge

Beitrag von Reshikrom am Di 3 Jun 2014 - 14:50

Kapitel 286: Siegfrieds Sorge

Géraldine machte sich gegen Vormittag auf dem Weg zur Boutique, um mit ihrer besten Freundin und Kollegin Kamilla zu sprechen. Es ging dabei um den Beruf, da die Pilotin nach einem Jahr Elternzeit wieder Geld verdienen wollte. Sandra begleitete sie dabei, da sie sich unbedingt die neue Kollektion ansehen wollte. Mein Halbbruder musste sich um die Zwillinge kümmern, aber Kalem half ihn, damit er nicht überfordert war. „Freust du dich, dass Géraldine wieder arbeiten geht?“, fragte der 19-Jährige und spielte mit den Zwillingen auf dem Fußboden. „Ja, aber der Nachteil ist, dass die Erziehung der Kinder auf mich allein gestellt ist“, antwortete Siegfried und mochte es nicht, wenn er sich allein um seine Kinder kümmern musste. „Ich helfe dir gerne und außerdem macht es mir einen riesigen Spaß, mit den Kindern zu spielen“, entgegnete Kalem. „Dafür bin ich dir sehr dankbar“, sprach der 27-Jährige und lächelte. Ich kam nach einer Weile wieder in die Villa hinein, da ich die Drachen mit Beeren gefüttert hatte. Daraufhin gesellte ich mich zu Siegfried und Kalem. „Und wie geht’s uns denn heute so?“, wollte ich wissen und setzte mich neben meinem Halbbruder auf die Couch. Dabei hatte ich einen Legostein unter meinem Gesäß gemerkt. „Drake soll aufhören, seine Legosteine zu verteilen“, seufzte ich. „Mir geht es gut“, sagte Kalem. „Das weiß ich doch, Bro. Ich frage das immer aus Jux, verstehst du? Muahaha!“, lachte ich. Ich bemerkte, dass mein Halbbruder keine gute Laune hatte. „Siggi, was ist denn los? Du bist so ruhig.“ „Nichts...“, antwortete der Drachen-Meister aus Johto. „Bist du sauer, dass Cherry wieder arbeiten geht?“, wollte ich wissen. „Nerv mich jetzt bitte nicht, Kai.“ Ich wusste genau, dass mein Halbbruder es überhaupt nicht toll fand, dass seine Ehefrau ihn mit den Kindern alleine ließ. Deshalb hatte ich ihn einen Vorschlag gemacht, dass er auch Geld verdienen gehen könnte, aber Siegfried blockte ab, da er sagte, dass dann niemand für die Zwillinge da sei. „Stimmt, die Zwillinge brauchen dich. Aber trotzdem wäre es ein guter Vorschlag, selbst wieder arbeiten zu gehen.“ „Aber irgendwie hat Géraldine keine Zeit mehr für mich...“, musste Siegfried zugeben. „Warum? Ihr seid jede freie Minute zusammen“, stellte Kalem fest. „Das ja, aber sie redet fast garnicht mehr mit mir. Sie verbringt mehr Zeit mit Sandra“, entgegnete mein Halbbruder.
Stolz fragte Géraldine ihrer besten Freundin, ob sie schon direkt mit ihrem Job als Modeverkäuferin beginnen durfte und Kamilla erlaubte ihr dies. „Dein Mann wird sicherlich freie Minuten für eure Kinder haben, da bin ich mir sicher“, sagte das Model. „Auf jeden Fall. Ich vermisse halt unsere Boutique und es hat mir auch einen Riesenspaß gemacht, die neue Kollektionen aufzustellen und sie zu präsentieren“, entgegnete die Pilotin. „Gut, dann komm morgen früh pünktlich um kurz vor 7 Uhr. Denn wir müssen noch die neuen Oberteile noch auspacken und sie kontrollieren, ob die Lieferung auch passt“, sprach Kamilla. Auch Sandra freute sich über die gute Neuigkeit. Violetta bekam das Gespräch mit und fand es eher nicht so gut. Sie mochte Géraldine nicht, da sie glaubte, dass sie Siegfried ausnutzte. „So, und wo wir schon mal hier sind, können wir ja uns neu einkleiden, extra für den Frühling!“, rief die Pilotin und zeigte der Drachen-Trainerin die ganze Boutique. Dabei suchten sich die beiden Trainerinnen nach den schönsten Oberteilen und Hosen für sich heraus und kauften sie sich anschließend. Nach dem kleinen Einkauf gingen die beiden noch ins Café, da Géraldine noch etwas Kleingeld hatte und wollte sich noch mit Sandra was schönes gönnen, was sie bei sonnigem Wetter gerne genoss und zwar ein leckeres Eiscafé mit viel Schokolade und Sahne.
„Das ist so unter Freundinnen, dass sie viel mehr Zeit verbringen als sie es bei männlichen Personen machen“, sagte ich zu Siegfried, „Géraldine und Sandra brauchen auch mal Zeit für sich und du bist halt für die Kinder der Babysitter.“ „Ich möchte aber mit Géraldine vieles unternehmen. Schließlich sind wir ja verheiratet“, entgegnete mein Halbbruder. „Ich bin auch mit Carina verheiratet und wir unternehmen auch nicht vieles zusammen. Mal hänge ich mit Kal ab oder schlafe den ganzen Tag auf der Couch, während Drake mir dabei ein Bonbon in die Hand drückt, das vorher in seinem Mund war und noch auf dem Teppich lag“, sagte ich als kleines Beispiel. „Kai hat recht. Mach dir doch auch mal einen schönen Tag ohne Géraldine. Geh nach draußen und genieße das schöne Wetter“, sprach Kalem. Siegfried hatte andere Sorgen als sich bei diesem schönen Wetter zu entspannen. Er wollte was für Géraldine etwas schönes planen, deshalb ging er ins Schlafzimmer, um sein Vorhaben nützlich zu machen. „Hoffentlich weiß er auch, was er vorhat, um Géraldine zu beeindrucken“, sagte der 19-Jährige. „Bestimmt, aber ich bezweifle das eher...“, entgegnete ich. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es in der Ehe von meinem Halbbruder und der Pilotin kriselte.
In der Zwischenzeit schaute sich der 17-Jährige Drake sein erstes Video für sein Lehrfilm zum Trainer werden an. Er fand sein Auftreten ganz gut und auch seinen Text, den er vorher nicht geplant hatte, war ebenfalls gut. Aber die Szene mit meinem Garados hatte einen sehr guten Eindruck gemacht. „Das ist es!“, rief Drake. „Was denn, Domi?!“, wollte Nicole wissen. „Ich glaube, dass ich ein extremes Kampfvideo gestalten werde, mithilfe von Kais Drachen, die sich im Garten befinden. Dieses Video mit Garados nenne ich 'Das aggressive Aufwachen'. Klingt doch episch, oder?“, fragte der 17-Jährige. „Das finde ich ganz gut, aber du muss dir was dazu überlegen und nicht ohne Ideen dastehen, wenn du dein nächstes Video drehst“, sprach die Trainerin. „Von Sandras Zimmer aus, also auf ihrer Balkonseite, da kann man sehr gut den ganzen Garten sehen. Da wird das zweite Video gedreht, aber zunächst harmlos, da ich die ganzen Drachen erstmal drauf haben möchte, damit das Video einen guten Anfang hat“, plante Drake und notierte seine neuen Ideen und Vorstellungen auf ein Notizblock.

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Kapitel 287: Neue Gefühle?

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 4 Jun 2014 - 15:05

Kapitel 287: Neue Gefühle?

Ich räumte mit unserem zweijährigen Sohn Drake sein Kinderzimmer auf, da er viel Unordnung gemacht hatte. Auch Milza und Emolga halfen beim Aufräumen von Drakes sämtlichen Spielsachen, aber Drake machte mit Yoshi ein auf faul. „Kannst du mal mit anpacken? Schließlich sind das alles dein Kram!“, schimpfte ich. „Aber Mama! Ich mag es, wenn es schön durcheinander ist, dann stellen Yoshi und ich uns vor, wir wären in einer Ruine“, sagte der zweijährige. „Visco, Visco!“ „Drake, du kannst nicht bei so einer Unordnung leben! Aufräumen ist wichtig, damit man wieder Platz hat“, sagte ich. „Ich will es aber unordentlich haben!“, rief der zweijährige, „Papa würde mir zustimmen!“ „Nein, dein Papa hat von nichts eine Ahnung. Ich muss auch ständig hinter ihm her aufräumen. Sei bitte so lieb und hilf mir beim aufräumen.“ Nach langem Überlegen wollte unser Sohn doch noch den Rest von seinen Spielsachen wegräumen. Ich hatte immer das Gefühl, dass das zweite Kind von mir und Kai jetzt sofort auf die Welt kommen möchte. Auch Drake merkte das und fragte nach. „Will mein kleiner Bruder schon kommen?“ „Nein, nein. Es ist schon okay. Dein Geschwisterchen lässt sich nur etwas Zeit für die Geburt, das ist alles“, entgegnete ich und streichelte meinen Babybauch.
Géraldine und Sandra saßen auf einer Terrasse eines Cafés in Twindrake City. Dabei aßen sie leckeres Eis und dazu noch als Getränk Eiscafé und Cappuccino. Die Pilotin ließ ihre gute Laune bei Sandra aus. „Ich freue mich echt darauf, morgen wieder zu arbeiten. In der Elternzeit habe ich mich gelangweilt ohne Ende.“ „Naja, ich hätte noch ein oder zwei Jahre Elternzeit genommen, wenn ich Kinder hätte“, sagte die Drachen-Trainerin und genoss ihr Cappuccino. „Aber ich möchte mich bei dir bedanken, dass du mich begleitet hast. Hat mich sehr gefreut, Sandra“, bedankte sich die Arenaleiterin von Panaero City. „Kein Problem.“ Sandra sah Géraldine mit ganz anderen Augen, als wäre alles anders, was auch so war. Sonst hatte die Drachen-Trainerin immer was gegen die fröhliche Pilotin. „Und wie läuft es so mit meinen durchgeknallten Cousin? Habt ihr jede Nacht schöne Abenteuer?“, fragte Sandra aus purer Langeweile. Da noch nicht viel los war in der Stadt und die Arenaleiterinnen unter sich waren, konnte Géraldine ehrlich zu Sandra sein und antwortete: „Bei uns läuft garnichts mehr... Seitdem unsere beiden Engel auf der Welt sind, hatten wir kein einzigstes Mal Sex. Ich bin auch heilfroh darüber!“ „Wie jetzt? Ist Siegfried eine Null im Bett oder wie soll ich das verstehen?“, wollte die Drachen-Trainerin wissen. „Nein, ich habe Angst, nochmal schwanger zu werden und die Geburt der Zwillinge war schon recht extrem für mich. Irgendwie läuft unsere Ehe dadurch schlecht und das jetzt auch wegen meiner Arbeit, weil Siegfried sich allein um unsere Kinder kümmern muss“, gab Géraldine als Antwort. „Dann muss er halt kastriert werden oder gleich auf dem Sofa pennen. Zu Verhütungsmitteln sage ich nichts, denn keins ist zu hundert Prozent sicher“, sprach Sandra. „Das ist wahr, aber dafür soll sich Siegfried nicht unters Messer legen. Ich bitte dich“, entgegnete die Pilotin. „Anders hat er es auch nicht verdient, wenn er meint, damit ein auf Zuchtdrachen zu machen. Ich kann mir schon denken, dass er genauso ist wie sein geistesgestörter Vater, nur junge Mädchen suchen und sie schwängern, mit hoher Chance wahrscheinlich mit Zwillingen schwängern...“ Géraldine konnte sich garnicht vorstellen, dass Siegfried sowas machen würde, sie in ihrer Ehe mit Jugendlichen zu betrügen. „...Es gab mal so ein Gerücht über ihn. Das hat ein Fan mal auf einer Fanpage von Siegfried gepostet. Er soll angeblich mit einer 13-Jährigen nach einem Auftritt in Dukatia City, also kurz vor der Autogrammstunde, Sex gehabt haben, wodurch diese schwanger wurde. Das war aber vor über zehn Jahren passiert. Was glaubst du, was bei uns in Ebenholz für ein Tumult wegen Siegfried gab? Ärger, Vorwürfe und sogar auch eine Gefängnisstrafe, die man ihm angedroht hatte. Aber unser Großvater konnte das alles noch regeln und Siegfried kam mit einem blauen Auge davon“, erzählte Sandra. „Meinst du das jetzt ernst mit dem Gerücht?“, wollte Géraldine wissen. „Ja, ich meine es ernst und du tust mir echt sehr leid, Géraldine. Ich hätte dir das schon vorher erzählen sollen, aber ich kam ja nie dazu“, antwortete die Arenaleiterin von Ebenholz City, „Du hast was besseres verdient.“
Nach dem Aufräumen ging ich mit Drake und den Pokémon nach unten ins Wohnzimmer, wo Kai und Kalem sich um die Zwillinge kümmerten. Der zweijährige rannte zu seinem Vater und sprang auf seinem Schoß. „Papa, zeig mal das Video, bitte!“, rief er. „Hey, mein Großer. Ist dein Zimmer schön aufgeräumt?“, fragte der junge Drachen-Meister, „Und nein, das Video habe ich nicht. Domi hat meine Kamera.“ „Wer ist immer dieser Domi, wovon du immer sprichst?!“, wollte unser Sohn wissen. Kalem musste lachen, da er es ziemlich lustig fand. „Hier, spiel mit Nika und Dragan im Ball-Pool, ja? Yoshi kann gerne mitspielen, wenn er mag.“ Mein Mann schickte den zweijährigen zu den Zwillingen in dem Ball-Pool, damit unser Sohn was zu tun hatte. Yoshi folgte seinem Freund, aber auch Emolga und Milza wollten mit den vielen bunten Bällen spielen. „Und was macht unser Alex?“, wollte Kai von mir wissen. „Dem Baby geht es sehr gut“, gab ich als Antwort. „Ist dir auch aufgefallen, dass es Siegfried nicht gut geht?“, fragte mich Kalem. „Nein, ich habe ihn seit dem Frühstück nicht mehr gesehen“, antwortete ich, „Warum sollte es ihm nicht gut gehen?“ „Ach, seine Ehe ist gefährdet“, behauptete Kai. Ich wunderte mich über diese Behauptung meines Mannes. Ich konnte mir es auch nicht vorstellen, dass es bei Siegfried und Géraldine Stress geben würde. „Bei denen läuft es doch ganz gut“, sagte ich. „Schon möglich, aber Cherry verbringt momentan richtig viel Zeit mit Sandra und das macht Siegfried echt schwer zu schaffen“, entgegnete der junge Drachen-Meister und freute sich sogar für diesen Moment, wo sein Halbbruder Pech hatte. Mir gefiel es überhaupt nicht, dass Kai über Siegfried lustig machte.
„Ich kann es nicht fassen, dass Siegfried sowas gemacht hat...“, sprach Géraldine und war mit den Nerven am Ende. „Mir was das schon klar, als ich das von Großvater mitbekam“, sagte Sandra und tröstete die verzweifelte Pilotin, „Ich würde dir raten, die Scheidung einzureichen, damit du nicht dein ganzes Leben lang unter seinem Schmarotzerdasein leidest.“ „Aber wir haben Kinder zusammen“, entgegnete Géraldine. „Dann nehme das alleinige Sorgerecht für die Zwillinge. Wenn du willst, kann ich dir helfen und auch, was der Erziehung der Kinder angeht“, bot die Drachen-Trainerin an. Die Pilotin war sehr erfreut über Sandras Einstellung, ihr zu helfen. Daraufhin kam es zu einem ungewöhnlichen Moment, der das Leben beider Trainerinnen veränderte. Géraldine und Sandra küssten sich, Mund auf Mund.

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Kapitel 288: Seltsame Liebe!

Beitrag von Reshikrom am Do 5 Jun 2014 - 14:50

Kapitel 288: Seltsame Liebe!

Nach dem Kuss war es für Sandra klar, dass Géraldine ihr sehr dankbar war und ihr die Augen geöffnet hatte. Aber für die Pilotin war es auch ein neuer Schritt in ihr Leben, da sie Sandra nun als feste Freundin sah. „Bei Siegfried sehe ich keine Zukunft mehr für unsere Ehe. Du kennst ihn ja schließlich länger als ich und ich habe bisher noch nie was über seine Skandale in Johto erfahren. Ich hoffe, dass ich das mit der Scheidung schnell hinbekomme“, sagte Géraldine. „Das wird sicher schnell zu schaffen sein“, glaubte die Drachen-Trainerin, „Aber wir halten unser süßes Geheimnis erstmal für uns geheim, ja?“ „Alles klar.“ Géraldine fand es sehr schön, mit Sandra einen freien Tag zu haben, obwohl die zwei Mädels sehr verschieden waren. Die Pilotin sah einen Kellner und wollte direkt zahlen, damit sie noch etwas mit der Drachen-Trainerin in die Stadt gehen konnte.
Am Abend bereitete ich diesmal mit Kalem das Abendessen vor, da Carina durch langes stehen schnell müde wurde. Es gab Fischstäbchen mit Kartoffelpüree. Auch Violetta war längst wieder zuhause und saß bei meiner Frau im Wohnzimmer. Sie erzählte ihr viel über ihren heutigen Tag in ihrer Ausbildung. „Bro, du bist sicher sehr stolz darauf, dass deine Vio ein ganz tolles Model ist, oder?“, wollte ich wissen. „Naja, das Modeln ist nicht so mein Ding, aber wenn es Vio großen Spaß macht, dann freue ich mich ebenfalls sehr für sie“, sagte Kalem und schaute von der Küche aus seine schwangere Freundin an. „Ihr werdet mit eurem Kind eine echt schöne Zukunft haben, da bin ich mir ziemlich sicher“, sprach ich zu meinem besten Freund. Der 19-Jährige konnte sich als Kopfkino seine Zukunft mit Violetta und ihrem Kind vorstellen. Das sorgte schon für eine große Vorfreude auf die kommende Zukunft. In dem Moment kamen Géraldine und Sandra wieder von ihrer langen Tour durch Twindrake wieder. „Hey, wie ist es in der Boutique gelaufen?“, fragte Carina. „Ganz gut, ich darf morgen schon anfangen und ich freue mich schon riesig darauf!“, antwortete die fröhliche Pilotin. „Ist ja der Wahnsinn!“, rief ich und bekam das Gespräch mit. „Kamilla ist ebenfalls sehr erfreut, dass ich wieder in der Boutique anfangen werde“, entgegnete Géraldine. Violetta wirkte sehr unsicher, da sie nicht wollte, dass Géraldine mit ihr in der Boutique arbeitete. Sie wusste aber nicht, dass Kamilla und sie sehr gute Freundinnen waren. „Dann kannst du ja wieder nackt modeln, Cherry. Ich kann es mir schon vorstellen, muahaha!“, lachte ich. „Das kann ich dir nicht versprechen, Kai“, lachte die Pilotin. Kalem starrte mich an, als wäre ich nur vernarrt auf nackte Haut von jungen Frauen wie Carina, Sandra oder Géraldine. Dabei erklärte ich ihm, dass es doch sehr toll wäre, seinen Körper zu zeigen. Man müsste sich dabei auch wohlfühlen, bezüglich auf die Figur. „Siehst du, das Modeln hat auch Vorteile für die männliche Welt, Bro. Merk dir das.“ Der 19-Jährige musste lachen und wollte es nicht richtig glauben, was ich ihm geraten hatte. Géraldine wollte ihre neue Ware, die sie mit Sandra zusammen eingekauft hatte, in ihrem Kleiderschrank einräumen und ging dafür in ihr Schlafzimmer, um dies zu tun. „Gleich gibt es Abendessen, also brauche bitte nicht so lange fürs einräumen!“, rief ich Géraldine zu. In dem Moment kamen Drake und Nicole die Treppen herunter und hatten neue Ideen für ihren nächsten Videodreh.
Als nach wenigen Minuten das Abendessen fertig war, setzten wir uns alle gemeinsam in die Küche, um zu essen, aber Géraldine und Siegfried fehlten. Keiner von uns machte sich Sorgen um die beiden, aber ich konnte mir schon denken, was die beiden machten. Die Pilotin betrat das Schlafzimmer und ging direkt zu ihrem Kleiderschrank. „Géraldine?“, fragte mein Halbbruder. Die Arenaleiterin aus Panaero City drehte sich zu Siegfried und wunderte sich über das romantische Verhalten ihres Mannes. Die ganzen Rosenblätter, die um und auf dem Bett verteilt waren, brachte der Pilotin ein mulmiges Gefühl auf. „Siegfried? Was soll denn das? Warum sind hier Rosenblätter?“, wollte sie wissen. „Bitte reg dich nicht so auf. Ich möchte einfach wieder mit dir viel Spaß haben, ohne den ganzen Stress mit den Kindern und so“, sprach der Drachen-Meister aus der Johto-Region. „Ich möchte jetzt gerne zu den anderen gehen und was essen. Sandra und ich waren heute den ganzen Tag unterwegs und ich brauche jetzt auch mal eine Pause“, sagte Géraldine und setzte sich aufs Ehebett, „Es sieht zwar ganz schön aus, aber ich habe keine Lust auf Sex. Wenn du mich jetzt bitte entschuldigen würdest, ich möchte die anderen nicht länger warten lassen.“ Siegfried wollte nicht, dass seine Frau das gemeinsame Schlafzimmer verließ, deshalb packte er sie am Arm und zog sie zu sich heran. Er küsste sie auf die Lippen und verführte sie. Als mein Halbbruder richtig loslegen wollte, blockte ihn Géraldine direkt ab. „Tut mir leid für die blöde Stimmung jetzt, aber ich möchte es einfach nicht mehr...“, sagte die Pilotin und nahm Abstand von ihrem Mann, „Das wird mir echt zu viel.“ Ohne ein schlechtes Gewissen verließ die Arenaleiterin von Panaero City das Schlafzimmer und Siegfried war sehr enttäuscht von seiner Frau, als diese tatsächlich sagte, dass sie komplett auf Sex mit ihm verzichtete. Er ließ einen genervten Seufzer ab und musste seine schöne romantische Stimmung leider entsorgen.
„Habt ihr gewusst, dass Milza relativ schnell stark werden, wenn sie mit ihren Artgenossen spielen? Sowas kennen die Trainer, die ein Milza besitzen, sehr gut, aber diese vergessen aber auch, dass die Vitamine für sie sehr gut für die Entwicklung zu Sharfax sind, damit sie noch stärker werden“, sagte ich und las den kleinen Artikel davon von einem Magazin ab. „Das ist doch klar, dass man sowas wissen sollte“, entgegnete Sandra. In dem Moment kam Géraldine zu uns an dem Tisch und füllte ihren Teller mit Fischstäbchen und Kartoffelpüree voll. Dabei merkten wir, dass sie etwas auf dem Herzen hatte. „Cherry, was ist los?“, wollte Carina wissen. „Ach, es läuft garnicht mehr mit mir und Siegfried. Er hat mir gerade eine Überraschung gezeigt, die was mit unserem Sexleben zu tun hatte, aber ich lehnte den Sex mit ihm ab“, gab die Pilotin als Antwort. „Das habe ich schon irgendwie geahnt“, sprach ich, „Siegfried ist eine Null, das habe ich schon immer gewusst.“ „Hey, bleib gefälligst auf dem Punkt, Kai! Wenn die beiden ihre Probleme haben, solltest du lieber beistehen und nach einer Lösung suchen!“, beschwerte sich meine Frau. „Schon gut, Carina. Kai hat nicht ganz unrecht...“ Alle starrten Géraldine mit großen Augen an. Die Pilotin erzählte weiter über ihr Problem in der Ehe. „Siegfried ist zwar schon sehr fürsorglich und hat seine Überraschung echt schön gemacht, aber ich habe keine Gefühle mehr für ihn. Irgendwie habe ich neue Gefühle für jemand anderes...“ „Wer ist den der Glückliche?“, fragte ich aus Neugier. „Das will ich auch gerne wissen!“, rief der 17-Jährige Drake. Meine Frau war mit dem Verhalten von mir und unserem Sohn aus der Zukunft überhaupt nicht zufrieden, aber es ging um unsere gute Freundin, die wir seit langem sehr gut kennen. „Es ist Sandra“, antwortete Géraldine mit vollem Mut. „Nee, oder?!“ Alle reagierten darauf sehr erschrocken und konnten es nicht glauben, dass sie auf Frauen stand. „Sandra ist für mich sehr wichtig in meinem Leben geworden. Sie hat mir die Augen geöffnet und ich wusste, dass sie die Richtige für mich ist.“ „Wow, ist ja echt geil“, stellte ich fest, „Ich muss schon sagen, dass ihr beiden hübschen wirklich zusammen passt.“ Carina war ganz anderer Meinung, im Gegensatz zu uns anderen. „Aber Cherry. Was wird denn jetzt aus Nika und Dragan? Und überhaupt... aus eurer Ehe?“, wollte Carina wissen. „Ich werde Sandra zuliebe mich von Siegfried scheiden lassen und das alleinige Sorgerecht für die Zwillinge nehmen“, antwortete die Pilotin, „Sandra unterstützt mich dabei.“ „Das ist echt schon beeindruckend, wenn ein Frauenpaar sich um zwei Kinder kümmern, ohne einen Vater“, sagte Kalem und wünschte Sandra und Géraldine alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft als gleichgeschlechtliches Paar. Violetta fand es für sich persönlich gut, da sie Siegfried geraten hatte, dass er sich von Géraldine trennen sollte. „Ich habe mir noch überlegt, ob wir Großvater dabei noch um Hilfe bitten könnten, weil er wollte, dass die Zwillinge auch mit den Drachen zu tun haben sollten“, entgegnete Sandra. „Das ist die richtige Entscheidung“, sagte Nicole, „Schließlich müssen die beiden süßen auch was für ihren späteren Erfolg lernen.“ „Hey, sagt mal. Wie machen lesbische Frauen Sex? Das würde mich echt sehr interessieren“, wollte ich wissen. Carina schlug mich daraufhin am Arm. „Dazu kein Kommentar“, gab die Pilotin als Antwort.

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Kapitel 289: Trennungsschmerz

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 11 Jun 2014 - 15:05

Kapitel 289: Trennungsschmerz

Nach dem Abendessen räumten wir alle gemeinsam die Küche auf und brachten danach die Kinder ins Bett. Violetta gab Kalem einen Kuss auf die Wange, da sie nicht lange warten wollte, bis Kalem mit dem Geschirr einräumen fertig war und ging die Treppen hinauf. Auf dem Weg zu ihrem Zimmer stieß sie dabei direkt auf Siegfried. „Oh, tut mir sehr leid“, entschuldigte sich die 18-Jährige bei dem Drachen-Meister. „Nicht schlimm. Es ist auch kein Zufall, dass du mir in die Arme fällst, hehe“, lachte Siegfried etwas verlegen. „Naja, ich wollte jetzt schlafen gehen. Ich muss morgen früh wieder arbeiten“, sagte Violetta und spielte verlegen an ihren Haaren herum. „Dann will ich dich auch nicht aufhalten“, entgegnete Siegfried und legte seine Hände auf die schultern der schwangeren Trainerin aus Kalos. In dem Moment kam Kalem die Treppen hoch und sah die beiden, ging aber ruhig und gelassen auf seine Freundin zu. „Vio. Ich bin jetzt in der Küche fertig. Soll ich dich in dein Zimmer bringen?“, fragte der fürsorgliche 19-Jährige. Violetta freute sich sehr, dass ihr Freund doch noch Zeit hatte, sie ins Zimmer zu bringen. Die beiden gingen zusammen in Violettas Schlafzimmer, während Kais Halbbruder ihnen hinterher schaute. Dabei machte er sich Gedanken, ob er eine Beziehung mit Violetta anfangen würde, da Géraldine keine Lust mehr hatte, mit ihm Sex zu haben. Aber als er sah, wie Kalem sich liebevoll um Violetta kümmerte, musste er sich was einfallen lassen, um ihr Herz zu erobern.
Am nächsten Morgen ging Violetta, in Begleitung von Géraldine, zur Boutique, während ich mit Kai, Sandra, Kalem, Nicole, den 17-Jährige Drake und den Zwillingen am frühstücken war. Der zweijährige Drake wollte nicht frühstücken, deshalb spielte er mit Milza, Emolga und Yoshi im Wohnzimmer und Siegfried befand sich ebenfalls dort und las in Ruhe die neue Tageszeitung. Ich machte mir große Sorgen um meinen Schwager. Es lag wahrscheinlich daran, dass die Ehe von ihm und Géraldine nicht mehr so gut lief wie sonst auch. „Ich kenne Siegfried so nicht mehr wieder... sonst war er immer gut gelaunt“, sprach ich, „Ob er weiß, dass du jetzt mit Géraldine zusammen bist, Sandra?“ „Ich denke, dass er das nicht verkraften kann, dass ich seine Traumfrau einfach so weggeschnappt habe. Mir tut er kein bisschen leid“, sagte die Drachen-Trainerin. Kai stimmte seiner Cousine voll und ganz zu und entgegnete: „Siegfried hat auch nichts besseres verdient. Wenn er schon die Gedanken hat, mit pubertierenden Mädchen zu schlafen, dann ist das sein Problem. Wie der Vater, so der Sohn... anders kann man es nicht nennen.“ „Ey, wieso weiß jeder von diesem Gerücht, dass Siegfried vor längerer Zeit mit einer 13-Jährigen hatte? Habe ich irgendwas verpennt?“, wollte ich wissen. „Weil du dich sonst aufregen würdest, so wie jetzt gerade“, sprach mein Mann, „Und da du eh immer Siegfried in Schutz nimmst, gibt es keine andere Wahl.“ Für mich war es wichtig, für unsere große Familie da zu sein und die Probleme zu lösen, die jeder haben könnte, aber für Kai war es ein gefundenes Fressen, seinen Halbbruder fertig zu machen. „Als Single könnte man doch auch seinen Spaß haben oder etwa nicht?“, fragte der 17-Jährige Drake. Ich musste mit den Schultern zucken, da ich keine Antwort darauf wusste. „Soll er seine Freiheit genießen. Er wird in kürzester Zeit sein Sorgerecht für seine Zwillinge verlieren und auch seine Ehe geht in die Brüche“, sagte Sandra und zeigte überhaupt kein Mitleid.
Nach dem Frühstück wollte ich mit Kalem und den Kindern einkaufen gehen, was wir auch taten. Drake und Nicole gingen in das Jugendzimmer von Drake, um weiter nach neuen Ideen für ihr nächstes Video zu überlegen. Kai und Sandra setzten sich zu Siegfried ins Wohnzimmer, um mit ihm zu sprechen. Es ging dabei um das Thema Scheidung und Trennung. „Ach, Siggi. Du kannst froh sein, dass du wie ein freier Drache leben kannst, ohne Cherry und den Kindern. Vielleicht ist deine neue Freundin, die du später finden wirst, eine 14-Jährige oder noch ein klein wenig älter, aber nicht älter als achtzehn“, sagte der junge Drachen-Meister. „Kai, halt doch einfach deinen Mund“, seufzte Siegfried total genervt. „Du kommst echt nach unserem Vater, diesem Mistkerl... muahaha! Schön mit Jugendlichen poppen und sie schwängern... sie noch dazu sitzen lassen und so tun, als wäre nichts gewesen. War genauso wie bei deiner kleinen Freundin vor über zehn Jahren, die mit dreizehn von dir schwanger wurde. Ich muss schon sagen, ein Stecher bist du auf jeden Fall!“, erwähnte Kai und machte sich über Siegfried lustig. „Wenn Géraldine und Sandra glücklich sind, dann freue ich mich ebenfalls sehr für sie. Ich bin ja anscheinend nicht mehr gut genug für meine Frau“, stellte der Drachen-Meister aus Johto fest. „Géraldine fand schon seit langem Gefallen an mir, aber so recht glauben wollte ich es zunächst nicht. Aus normalen Freundinnen kann auch eine Beziehung entstehen“, sprach Sandra. „Schön, dass ich das höre, Sandra. Dann geht ihr zwei ja schon lange miteinander oder wie?!“, beschwerte sich Siegfried. „Schon möglich... aber mehr dazu sage ich nicht“, entgegnete die Drachen-Trainerin und ging in ihr Schlafzimmer. Kais Halbbruder kochte vor Wut und Trauer. Er kam überhaupt nicht mit der Trennung klar und machte sich Sorgen um seine Kinder. Er wollte nicht, dass seine geliebten Zwillinge bei einem gleichgeschlechtlichen Paar groß gezogen werden, deshalb überlegte er sich, ob er für das alleinige Sorgerecht für die Zwillinge kämpfen sollte, aber Kai glaubte, dass er durch die Trennung die Kinder wieder vernachlässigen würde. „Du brauchst nicht um deine Kinder kämpfen. Cherry meinte, dass das Sorgerecht auch auf unseren Großvater fallen wird, weil er unbedingt die Zwillinge auch kennenlernen möchte“, sagte Kai. „Das sind auch meine Kinder und ich habe ein Recht darauf, sie immer zu sehen!“, brüllte der Drachen-Meister und wendete sich ab.
Es wurde Mittag. Violetta hatte schon eher Feierabend bekommen, da Kamilla bereits von ihrer Schwangerschaft wusste und wollte ungern die 18-Jährige belasten. Deshalb hatte das Model einen neuen Zeitplan für Violetta eingerichtet, sodass sie immer Frühschicht hatte und bis Mittags arbeiten musste. Auch die Pausenregelungen wurden schnell geregelt. Die schwangere Trainerin machte sich auf dem Weg zur Villa, um sich auszuruhen. Sie war froh, dass Kamilla Verständnis zu ihrer Schwangerschaft zeigte und sie plante direkt einen nächsten Termin für die Ultraschalluntersuchung, da sie unbedingt wissen wollte, ob man schon das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes erkennen konnte. Nachdem sie telefonisch einen Termin beim Frauenarzt vereinbart hatte, holte sich Violetta ein Stück Schokoladentorte aus dem Kühlschrank heraus und setzte sich damit ins Wohnzimmer. Durch die Schwangerschaft hatte die Trainerin aus Kalos großen Heißhunger und das in der fast zwölften Schwangerschaftswoche. Es dauerte nicht lange bis sie plötzlich Gesellschaft von Siegfried bekam, der ein wenig die frische Luft im Garten eingeatmet hatte, um sich vom ganzen Stress ablenken zu lassen. „Oh, Violetta. Du schon hier?“, fragte er. „Ja, habe eher Feierabend bekommen, wegen meiner Schwangerschaft“, antwortete Violetta und genoss ihr Stück Schokotorte mit viel Schlagsahne. „Heißhunger?“ „Genau. Ich habe so ein Kohldampf auf Torte mit Sahne aus der Sprühdose“, sagte die Trainerin und sprühte sich noch einen Klacks Sahne auf ihr Tortenstück. „So eine Sahne kann schnell in die Hüften gehen, du“, stellte Siegfried fest und schaute sich die Sprühdose an. „Das macht nichts. In der Schwangerschaft ist es normal, dass man fett wird“, entgegnete die 18-Jährige. „Du bist doch nicht fett. Deinen Bauch kann man noch nicht sehen.“ Violetta fühlte sich trotzdem schon etwas dicker, aber viel mehr war sie neugierig, wie der Drachen-Meister mit seiner plötzlichen Trennung klar kam. „Fehlt dir Géraldine?“, wollte sie wissen. „Ja... aber sie ist anscheinend mit Sandra überglücklich... obwohl ich ihr eine Freude machen wollte...“, antwortete Siegfried und wollte nicht weiter darüber reden. „Die Liebe kommt und geht... daran kann man nichts machen, außer nur hoffen, dass der Partner zurückkehrt“, sprach Violetta.

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Kapitel 290: Nichts als Ärger!

Beitrag von Reshikrom am Do 12 Jun 2014 - 15:05

Kapitel 290: Nichts als Ärger!

Siegfried glaubte kaum, dass Géraldine jemals zu ihn zurückkehren würde. Andererseits vermisste er ihr liebevolles Engagement, die sie immer in der Familie zeigte. „Du lebst getrennt und kannst jetzt machen, was du willst“, sagte Violetta und aß ihr Tortenstück leer. „Wenn das mal so einfach wäre...“, entgegnete mein Halbbruder. „Das wirst du schon schaffen.“ Violetta tröstete den Drachen-Meister und gab ihn Mut. „So, wie ich jetzt das spüre, dass das Singledasein eigentlich auch seine Vorteile bringt, dann sollte ich das mal besser nutzen“, sprach Siegfried vor sich hin und schaute dabei die 18-Jährige an, „Violetta... ich verspreche dir, dass ich mein bestes für dich und dein Kind geben werde. Da wird mir der Trennungsschmerz nicht im Wege stehen.“ Die Trainerin aus Kalos war völlig baff von dem Versprechen. Sie träumte schon von einer schönen Beziehung mit Siegfried seit dem sie mit Kalem in unserer Villa eingezogen war, aber die ungewollte Schwangerschaft hatte ihr Leben völlig auf dem Kopf gestellt. „Heißt das etwa...?“ „Ja, ganz genau. Ich will dein Freund  und auch ein guter Vater für das ungeborene Kind sein“, entgegnete der Drachen-Meister und fing an, Violetta sanft an ihren Hüften zu streicheln. Daraufhin küsste er die 18-Jährige auf ihre Lippen und ließ sich mit ihr auf die Couch fallen.
Carina und Kalem hatten mit den zweijährigen Drake und den Zwillingen Dominika und Dragan die wichtigsten Einkäufe erledigt und waren auf dem Weg zur Villa. Der 19-Jährige Trainer hatte für seine Freundin eine leckere Überraschung vorbereitet. Er hatte für sie bunte Cake-Pops gekauft, Violettas Lieblingsnascherei, um den Heißhunger zu stillen. „Vio wird sich bestimmt darüber freuen“, sagte meine Frau. „Ganz sicher! Schließlich kann sie nie davon genug bekommen“, entgegnete Kalem freudig. „Darf ich auch so einen Kuchen am Stiel haben?“, wollte Drake wissen, „Am besten noch einen für Yoshi dazu.“ „Nein, mein Schatz. Du hast doch schon ein kleines Paket Kekse, die ich dir eben gekauft habe. Die Cake-Pops sind für Violetta“, sprach Carina zu unserem Sohn. „Ach, schade... dabei mag ich auch Kuchen!“ Als sie vor der Villa standen und Carina nach dem Schlüssel suchte, war die Freude bei Kalem größer denn je. „Ich kann es kaum noch erwarten, Vios Lächeln zu sehen, wenn ich ihr die Cake-Pops gebe.“ Als meine Frau die Tür aufgeschlossen hatte und mit Kalem und den Kindern die Villa betrat, wollte der 19-Jährige Trainer nach seiner Freundin suchen, da er wusste, dass sie eher Feierabend hatte, und ging direkt ins Wohnzimmer. Dabei erwischte er Violetta und Siegfried knutschend auf der Couch. Kalem stand unter Schock und ließ das Paket mit der Süßigkeit für die schwangeren Trainerin fallen und erregte damit die Aufmerksamkeit der beiden Trainer. „Kalem? Ist was passiert?“, wollte Carina wissen und ging zu den 19-Jährigen. Auch meine Frau sah die Situation und wollte dies nicht glauben. „Siegfried? Violetta? Was treibt ihr hier?!“ „Es ist nicht das, wonach es aussieht, ehrlich!“, rief Violetta und versuchte, sich aus diesem Ausrutscher rauszureden. „Ja, dann sag mir mal, wonach es eigentlich aussieht!“, brüllte Carina. In dem Moment kam ich mit Milza aus dem Schlafzimmer raus und wollte in die Küche gehen, um mir was zu essen zu machen, aber dann bekam ich den Lärm mit. Kalem konnte es nicht fassen, dass seine Freundin ihn mit Siegfried betrogen hatte. Deshalb wollte er auf meinen Halbbruder losgehen, um ihn das Handwerk zu legen. Ich mischte mich ein und hielt meinen besten Freund auf. „Du blöder Mistkerl! Nutzt deine Trennung aus, um mein Mädel zu vögeln! Ich mach dich fertig!!!“, brüllte Kalem und versuchte, sich von meinem festen Griff zu befreien. „Bro, Bro! Bleib ruhig, bitte!“, rief ich und zerrte an den 19-Jährigen. Siegfried sah die Situation als eher harmlos und ging die Treppen hinauf, um ins Schlafzimmer zu gehen. „Genau! Lauf nur weg von deinem betrügerischen Geschehen, du Feigling!“ „Kalem, es reicht jetzt!“, rief meine Frau. Aus lauter Angst und Verzweiflung flüchtete sich die schwangere Trainerin in ihr Zimmer und schloss ihre Tür dabei ab.
Ich setzte mich mit Kalem in die Küche, um ihn zu beruhigen. Carina räumte derweil ihre Einkäufe in die Schränke ein und brachte die Kinder dann ins Wohnzimmer, damit sie spielen konnten. „Geht es dir besser?“, wollte ich wissen. „Wie soll es mir denn dabei besser gehen, wenn dein Halbbruder mit meiner Freundin auf der Couch rummacht? Nur weil Géraldine ihn verlassen hat, hat er nicht die Erlaubnis, Violetta zu küssen oder sonst was zu machen“, antwortete Kalem und hatte immer noch eine Wut auf Siegfried. „Ich habe leider nicht viel davon mitbekommen... aber Siegfried wird noch seine gerechte Strafe bekommen“, sagte ich und warf meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks zu. „Er soll gefälligst Abstand zu Violetta halten! Und ich will, dass er seine Kinder nicht mehr sehen darf!“, rief der 19-Jährige, „Ich bin sowieso dafür, dass Géraldine das Sorgerecht für die Zwillinge alleine behält, beziehungsweise es sich mit Sandra teilt.“ „Ich finde, du solltest mit Violetta reden und nicht so aggressiv zu ihr sein“, sprach ich zu Kalem, „Denn ich bin mir sicher, dass sie nicht mit dem Ausrutscher angefangen hat.“ Der 19-Jährige war sich auch sicher, dass seine Freundin unschuldig war und sich nicht gegen Siegfried wehren konnte. „Vio ist so ein zärtlicher Mensch... sie ist von Natur aus ängstlich“, sagte Kalem und sorgte sich sehr um seine schwangere Freundin, „Sie ist von mir schwanger und ich möchte sie immer beschützen.“ „So ist es, Bro. Du bist der Beschützer von Violetta. Sie braucht dich. Und mach dir keine Gedanken um Siegfried. Wenn der Stress macht, dann wird er die Konsequenzen dafür erhalten“, entgegnete ich und gab Kalem ein leichtes Schulterklopfen. Der Trainer aus Kalos hatte nun vor, mit Violetta zu reden. Deshalb ging er direkt nach oben und klopfte an Violettas Zimmertür, aber die Trainerin weigerte sich, die Tür zu öffnen. „Vio, mach doch bitte die Tür auf. Ich bin es, Kalem“, sagte er und klopfte immer noch an der Tür, „Du brauchst keine Angst haben.“ Nach einer Weile ließ die 18-Jährige ihren Freund ins Zimmer hinein und war für ein Gespräch bereit. Die beiden verliebten Trainer setzten sich auf Violettas Bett und fingen an, miteinander zu sprechen. „Kalem, es tut mir sehr leid... das mit Siegfried, äh... das war nicht geplant...“, stotterte Violetta. „Weiß ich doch. Du bist nicht so eine, die es gerne hart haben will“, entgegnete Kalem, „Ich weiß ja, wie Siegfried tickt und so, aber das er es auf dich abgesehen hat, das regt mich schon sehr auf. Schließlich bist du meine feste Freundin und die Mutter unseres Kindes. Meine Pflicht ist es, dich zu beschützen und auch dem Baby. Siegfried kann dir überhaupt nichts bieten und Kai glaubt auch, dass er wieder rückfällig wird.“ „Rückfällig? Du meinst doch nicht, dass er wieder ein Rebell wird, oder?“, wollte die schwangere Trainerin wissen. „Doch, so ist es. Er wird seinen rebellischen Charakter wieder ins Leben rufen und das machen, was ihn Spaß macht. Und unter seinem Spaß verstehe ich die sexuelle Lust mit jugendlichen Mädchen unter achtzehn“, antwortete Kalem, „Verstehe es bitte nicht falsch, Vio, aber ich möchte dich vor ihn schützen. Kai will dich auch beschützen und die anderen sicherlich auch.“ Für Violetta war es offensichtlich, dass sie sich von Siegfried fernhalten sollte, auch wenn es ihr schwer fiel, da sie sehr für ihn schwärmte.

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Kapitel 291: Konsequenzen für Siegfried

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 13 Jun 2014 - 15:05

Kapitel 291: Konsequenzen für Siegfried

Kalem war für seine Freundin eine sehr große Hilfe, was Siegfried anging. Sie hatte ihn versprochen, sich von Kais Halbbruder fern zu halten. Die beiden küssten sich und Kalem ließ Violetta wieder allein, da er unbedingt für uns alle Mittagessen kochen wollte. Er ging in die Küche und half mir bei der Zubereitung von unserem Mittagessen, Spaghetti mit Käse-Sahne-Soße. Kai hatte die Aufsicht für die Kinder, die im Wohnzimmer spielten. Milza half ihn dabei und verdiente dabei seine heißbegehrten Drachen-Kekse. Drake und Nicole hatten ihr Vorhaben bereits in Arbeit getan. Der 17-Jährige stellte das Stativ vor der Balkontür von Sandras Zimmer und versuchte dabei, einen guten Blickwinkel zu den Drachen-Pokémon im Garten zu bekommen. „Perfekt!“, freute sich Drake und stellte Kais Kamera auf das Stativ, „Da Kais Speicherkarte viel Speicherplatz hat und sogar Stundenvideos aufnehmen kann, wäre es jetzt der passende Moment, um ein langes Video zu drehen.“ „Und wie lange soll das Video sein?“, wollte Nicole wissen. „Ungefähr drei bis fünf Stunden“, gab der 17-Jährige als Antwort und überprüfte nochmals die Einstellungen von Kais Kamera. „So lange?!“ Nicole war völlig erstaunt, dass ihr Freund jetzt ein stundenlanges Video drehen wollte. „Klasse. Ich kann sogar noch ein paar Stunden drauflegen. Machen wir sieben Stunden daraus oder am besten noch acht.“ Drake entschied sich spontan für ein acht Stunden langes Video und drückte den Knopf für die Aufnahme. Er wollte erst nur die Drachen von Kai in dem Video haben und später würde er sich um die Sprachaufnahme kümmern, die er rein editieren wollte. Nach dem Drake die Aufnahme gestartet hatte, ging er mit Nicole in sein Zimmer zurück und warteten, bis das Mittagessen fertig war.
Kurz vorm Essen ging Kai in das Schlafzimmer von Siegfried und Géraldine. Er wollte mit seinem Halbbruder über die Situation mit Violetta sprechen und darüber, wie es in Zukunft mit ihm weitergehen sollte. Der Drachen-Meister stand an der Balkontür und dachte über sein Leben nach. „Siegfried, ich kann es echt nicht fassen... wie kannst du es wagen, Violetta zu verführen, nur weil Géraldine sich von dir getrennt hat?“, wollte mein Mann wissen. Der Drachen-Meister gab ein leichtes, genervtes Seufzen von sich und wollte nicht über dieses Thema sprechen. „Wenn du jetzt versuchen solltest, meine Worte zu ignorieren, dann bist du bei mir völlig falsch. Du kannst doch nicht mit Violetta schlafen, obwohl sie bereits schwanger ist und zum Glück nicht von dir. Ich war die ganzen Monate, seit unserer Rückkehr aus Kalos, immer sehr nett zu dir und habe dir bei der Erziehung mit den Zwillingen geholfen, aber was du dir eben geleistet hast, das kann ich dir nicht verzeihen. Siegfried, ich möchte, dass du ausziehst und in ein Hotel Unterschlupf findest. Kohle hast du ja und es sollte ja kein Problem darstellen, wenn du hier nicht mehr wohnst.“ Der 27-Jährige entgegnete daraufhin folgendes: „Das wäre mir lieber als weiterhin hier wohnen zu bleiben!“ „Toll, dann pack deine Sachen und mach einen Abgang. Du weißt ja, wo die Tür ist“, sagte Kai. Siegfried nahm sich eine Tasche und packte seine Sachen ein, die er brauchte, und verließ wutentbrannt das Zimmer. Ich hörte, wie mein Schwager laut die Haustür zuknallte, als er die Villa verließ. Mein Mann verließ daraufhin das Schlafzimmer und ging ins Wohnzimmer, um zu tun, als wäre nichts passiert. Ich hatte direkt das Thema mit dem Rauswurf in dem Sinn und fing an, mit Kai darüber zu diskutieren. „Sag mal, was sollte das denn gerade? Ich kann mir schon denken, dass du was mit dem Rauswurf zu tun hattest. Ich möchte Erklärungsbedarf von dir und zwar sofort!“ „Er hat sich entschieden, sein eigenes Ding zu machen und ich hatte sowieso vor, ihn rauszuwerfen, da er sich an Violetta herangemacht hat. Außerdem möchte ich dich und Vio vor diesem Nichtsnutz schützen, da ihr beiden schwanger seid“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Und wo soll er bitte unterkommen? Er gehört hier zur Familie und du schmeißt ihn einfach aus der Villa raus!“ Ich war völlig sauer auf meinen Mann, aber dieser sah diese Situation als harmlos und sein Handeln als richtig. „Ich habe ihm geraten, dass er in ein Hotel in Twindrake schlafen sollte und Geld hat er ja reichlich.“ „Du bist einfach unmöglich, deshalb rate ich dir jetzt mal, dass du dich jetzt auf dem Weg machst und deinen Halbbruder wieder zurückholst!“, rief ich und wollte Kai von der Couch wegzerren, aber dieser wehrte sich und weigerte sich, diesen Gefallen zu tun. „Wann gibt es was zu essen?“ „Gibt es erst, wenn du Siegfried zurückholst.“ „Warte mal kurz... ähhh... nein! Er geht mir an meinem geilen Arsch vorbei, muahaha! Hab dich lieb, meine Süße.“ Er gab mir einen Kuss auf die Wange und ging in die Küche. „Und so einer nennt sich verantwortungsvoll...“, seufzte ich und ging ebenfalls in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten.
Nach einer Weile saßen Kai, Kalem, Violetta, Nicole, Drake, Sandra, die Kinder, die Pokémon und ich am Küchentisch und aßen zum Mittag. Es gab Hähnchen mit Reis und Currysoße. Beim Essen herrschte absolute Stille, da niemand was sagen oder hören wollte, bis unser 17-Jähriger Sohn aus der Zukunft über sein Video sprach. „Unser Video läuft acht Stunden lang und filmt die Atmosphäre von Kais Drachen, die im Garten hausen.“ „Freut mich und wo findet das ganze statt?“, wollte ich wissen. „Auf dem Balkon, besser gesagt vor Sandras Zimmer“, antwortete Drake stolz. „Wie bitte? Könnt ihr euren Videokram bitte woanders machen?“, fragte die Drachen-Trainerin genervt. „Nein, von deinem Zimmer aus kann man die ganze Landschaft und die Drachen sehen“, antwortete Nicole. Sandra mochte es nicht, wenn man irgendetwas ohne ihrer Erlaubnis machte, aber schließlich entschied sie sich, dass die beiden Teenager doch noch ihr Video vor ihrem Zimmer drehen durften. Plötzlich kam Géraldine von der Arbeit wieder, in Begleitung von Lysander und Lilia. „Hallo Leute“, grüßte uns die Pilotin, „Lysander und Lilia sind hier, um folgendes zu klären.“ „Geht es etwa um die Zwillinge?“, fragte Violetta. „Ja“, gab der Arenaleiter von Twindrake City als Antwort, „Géraldine kam gerade in mein Büro vorbei, um das Sorgerecht für ihre beiden Kinder zu klären. Dazu kam es auch, dass das Sorgerecht, das Siegfried vorher bei den Zwillingen hatte, auf Sandra übertragen wurde.“ „Echt? Das ging ja schnell“, stellte ich fest. „Und das Thema Scheidung läuft gerade auch schon. Ich habe es so formuliert, dass ich nicht auf das Trennungsjahr warten möchte und morgen sollte es auch fertig werden“, erwähnte Géraldine. „Das wird Siegfried ziemlich verletzen, wenn er das mitbekommt...“, sprach ich. „Wieso? Ist er denn nicht hier in der Villa?“, wollte Lilia wissen. „Kai hat ihn hochkant aus der Villa rausgeworfen und lebt momentan ohne einen Dach über dem Kopf“, antwortete ich. „Naja, so schlimm ist es nun auch nicht. Ich kenne jeden Drachen-Trainer hier in meiner Stadt und es sollte kein Problem darstellen, um ihn ausfindig zu machen“, sagte Lysander. Ich war erleichtert von dieser Nachricht, aber trotzdem würde ich gern meinen Schwager in der Villa sehen. Schließlich gehörte er auch zur Familie. „Aber ich habe noch was wichtiges zu bereden. Es geht um meine Klasse im Drachenclan. Da ich mit der Scheidung und dem Wohl der Zwillinge viel um die Ohren habe, brauche ich zwei von euch, die meine Klasse morgen vertritt. Der Stundenlohn ist genau passend gelegt auf 1.500 PokéDollar. Wäre das was für zwei von euch?“, fragte Lysander. „Ich könnte es gerne übernehmen“, sagte Kalem und meldete sich freiwillig dafür. Ich zwang sogar Kai bei diesem Hilfsjob mitzuhelfen, da er seinen Halbbruder einfach so rausgeworfen hatte. „Okay, wenn es unbedingt sein muss. Ich helfe Kalem dabei“, stimmte mein Mann zu. „Alles klar, dann müsst ihr morgen um kurz vor acht Uhr zum Drachenclan kommen. Ich verlasse mich auf euch, besonders auf dich, Kai.“ Lysander und Lilia verließen die Villa und daraufhin fing Kai an, mich anzumeckern. „Ist es so eine Art Strafe, nur weil ich Siegfried vertrieben habe?!“ „Du kannst es sehen, wie du es willst. Außerdem tut dir auch etwas Arbeit gut und brauchst nicht ständig auf der Couch liegen“, entgegnete ich. „Ich habe echt keine Lust, mit dummen Kindern irgendwas zu machen. Die haben doch eh keine Ahnung, wie man mit Drachen umgehen soll“, sagte der junge Drachen-Meister. „Dann bringst du es ihnen bei. So schwer ist es auch nicht.“ Ich merkte schon, dass Kai nicht damit zufrieden war, aber er hatte es für seinen besten Freund getan und auch für Lysander. „Damit du schon etwas Enthusiasmus zeigen kannst, kannst du schon mal die Küche aufräumen und das Geschirr abspülen“, sagte ich. „Mit dem größten Vergnügen“, sprach Kai und fing nach dem Essen an, die Küche in Ordnung zu bringen.
Am Abend brachte ich mit Géraldine die Kinder ins Bett. Dabei merkte ich, dass Géraldine total glücklich war, ohne Siegfried zu leben. Sie weinte ihm keine einzige Träne nach. „Sag mal, was wird denn jetzt aus den Zwillingen, wenn sie irgendwann mal merken, dass sie keinen Vater haben?“, wollte ich wissen. „Es gibt schon einen Weg, um ihnen das zu beichten, aber sie müssen so oder so mit zwei weiblichen Erziehungsberechtigten klarkommen. Außerdem ist es allein Siegfrieds Entscheidung, ob er seine Kinder sehen will oder nicht“, gab die Pilotin als Antwort. „Cherry... die beiden brauchen ihren Vater“, sagte ich und machte mir Sorgen um die Zukunft der Zwillinge. „Ich weiß, dass du dir Sorgen machst, aber die Zwillinge sind bei mir und Sandra in guten Händen.“ „Wenn du meinst...“ Ich hatte kein gutes Gefühl, dass Sandra mit Géraldines Kinder zurecht kommen würde. Ich hoffte dabei sehr, dass Siegfried schnell wieder zurückkommt, um für seine Kinder zu sorgen.
Kurz vorm Schlafen gehen überprüfte der 17-Jährige Drake mit seiner Freundin Nicole das stundenlange Video. Dabei stellte es sich heraus, dass der Alltag der Drachen, die sich in unserem Garten befanden, nicht gerade spannend war. „Die machen ja nichts, außer in der Sonne liegen und schlafen“, sagte Drake und war enttäuscht. „Irgendwie hatte ich es mir schon gedacht, dass die Drachen nichts machen. In diesen acht Stunden haben sie nicht mal einen kleinen Kampf ausgetragen“, stellte Nicole fest. „Ach... ich gebe auf. Videos drehen ist nicht mein Ding. Dann muss ich wohl noch Privatunterricht von Kai nehmen, um strategisch mit den Drachen kämpfen zu können.“ Der junge Trainer beschloss, das Video zu löschen und die Kamera samt Speicherkarte Kai wiederzugeben, was er auch schnell tat.

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Kapitel 292: Schulisches Ereignis!

Beitrag von Reshikrom am Mo 23 Jun 2014 - 14:50

Kapitel 292: Schulisches Ereignis!

Am nächsten Tag machten sich Violetta und Géraldine auf dem Weg zur Boutique, um ihre Frühschicht zu beginnen, während ich mit Kalem und meinem Pokémon Milza zum Drachenclan ging, um Lysanders Klasse zu vertreten. Ich hatte zwar keine Lust darauf gehabt, aber Carina wollte es so. Der 19-Jährige war stattdessen sehr froh über den kleinen Hilfsjob, denn so würde er sein eigenes Geld verdienen. „Ich war noch nie auf so einem Clan. Ist es wie eine Schule oder ähnliches?“, wollte Kalem von mir wissen. „Es ist so gesehen eine Schule als auch ein Waisenhaus für Kinder, die keine Eltern mehr haben. Aber bitte erspare mir solche Fragen, denn sonst kommt mir noch die schlimmen Zeiten meiner Kindheit wieder hoch“, antwortete ich und gab Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Tut mir leid. Ich werde versuchen, stillschweigen zu bewahren, ja? Also, was dich betrifft“, versprach mir mein bester Freund. „Musst du nicht unbedingt, aber danke nochmal.“ Es dauerte nicht lange bis wir schließlich das Grundstück des Drachenclans betraten. Überall standen Kinder, die alle unter vierzehn Jahre alt waren und auf dem Hof verteilt waren, wie Papierschnipsel. „Sieh dir mal diese Blicke der Kinder an. Ich kann mir schon denken, dass diese schulisch miserabel sind“, sprach ich vor mich hin. „Ach, das sind doch nur Kinder, die fürs Leben lernen. Du wirst denen sicher ein großes Vorbild sein“, entgegnete Kalem. „Ein großes Vorbild werde ich nicht sein, Bro. Ich bin nur hier, um eine Klasse zu vertreten und das für einen Tag.“ Wir machten uns auf dem Weg zum Haupteingang, aber unterwegs starrten uns viele Kinder neugierig an und fingen an, zu flüstern und zu kichern. Im Flur wurden wir von einem Jungen in einer Schuluniform, der genauso alt war wie wir, auf uns zu, um uns zu empfangen. „Ihr müsst wohl die Trainer sein, die Lysanders Klasse vertreten, oder?“, fragte uns der Junge. Mir gefiel das spießige Auftreten von der Person überhaupt nicht, deshalb versuchte ich, ihn von uns fernzuhalten. „Stimmt genau. Mein Name ist Kalem und bin ein Trainer aus der Kalos-Region“, sprach der 19-Jährige und stellte sich höflich dem Jungen vor. „Sehr erfreut. Ich höre auf den Namen Markus und bin ein Student und Ass-Trainer. Dazu bin ich noch ein Lehrling von Lysander, aber nur hier und nicht außerhalb“, sagte Markus, „Dürfte ich auch deinen Namen hören? Denn wir sind ja praktisch Kollegen auf diesem Clan.“ Mit einem Seufzer stellte ich mich ebenfalls vor, wenn auch nur kurz und knapp: „Kai Hydreigon.“ „Kai Hydreigon? Der Champ der Einall-Region? Es freut mich sehr, dich mal persönlich zu kennen. Lysander hat mir viel von dir erzählt, aber nach und nach hast du dich nicht mehr der Öffentlichkeit gewagt, seitdem du der neue Champ wurdest“, sagte der Ass-Trainer. „Das war mir sowas von klar, dass mein ehemaliger Meister viel über mich erzählt hat, aber ich bin nur einen ganzen Tag hier und wir müssen keine Freunde werden. Mit solchen Leuten gebe ich mich nämlich nicht ab“, entgegnete ich frech. Markus erzählte etwas von sich, da er selbst von einer reichen Familie aus Hoenn stammte und nach Twindrake City gereist war, um werdende Drachen-Trainer zu helfen. Auch er war ein Drachen-Trainer. „Dann weißt du ja genauso viel wie Kai“, stellte Kalem fest. „So ist es.“ Markus führte uns durch den großen Flur und blieb bei einem schwarzen Brett stehen, wo wichtige Neuigkeiten über aktuelle Veranstaltungen oder ähnliches stand. „Lysanders Klasse ist gleich hier um die Ecke. Ihr müsst nur nach dem Lehrplan gehen, um einen perfekten Unterricht zu gestalten. Lysander hat mich ebenfalls darum gebeten, bei eurem Unterricht mit zu machen, damit ihr keine Schwierigkeiten habt“, sprach Markus. „Danke für das Angebot, aber wir brauchen keinen Babysitter, der sich als Streber-Student ausgibt“, entgegnete ich. „Milza, Mil...!“ Aus dem Nichts rief ein Mädchen Markus' Namen und ging auf ihn zu. Sie gab ihn einen Kuss auf dem Mund. Dabei stellte es sich heraus, dass das Mädchen die Freundin von Markus war. „Der Nerd hat eine Freundin?!“, rief ich erschrocken. „Ah, Julia. Du kommst gerade richtig. Ich zeige Kai und Kalem den Klassenraum, wo wir alle gemeinsam die Kinder unterrichten werden“, sagte der Ass-Trainer. Markus Freundin trug ebenfalls eine Schuluniform und hatte sehr helle, blonde, lange Haare. Auch sie stellte sich uns vor und war eine Studentin und Ass-Trainerin, die sich auf Drachen spezialisiert hatte. Als sie mich sah, wusste sie sofort, dass ich der Champ der Einall-Region war und bewunderte mein gut gepflegtes Milza. „Ich bin froh, dass ich dich persönlich kennenlernen darf, Kai. Du bist in Twindrake der reichste Trainer“, sprach Julia und war schwer beeindruckt von mir. „Dass ich milliardenschwer bin, das weiß ich. Aber auch ein nächster Streber ist nicht nötig.“ Die Ass-Trainerin war über mein freches Verhalten sehr erstaunt. „Er hat nur Lampenfieber, wisst ihr“, sagte Kalem. „Achso. Das vergeht wieder, sobald wir jetzt gleich den Kindern was über Drachen-Pokémon beibringen“, entgegnete Julia. „Genau. Lasst und jetzt in die Klasse gehen“, sprach Markus und ging mit uns und seiner Freundin in Lysanders Klassenraum, um dort den Unterricht zu starten.
„Guten Morgen, liebe Schüler!“, grüßte Markus. Auch die Schüler grüßten uns alle höflich und fröhlich. „Wo ist Lysander?“, fragte ein Junge. „Er hat noch wichtigere Dinge zu erledigen“, gab Julia als Antwort, „Stattdessen unterrichten euch heute zwei erfahrene Trainer... Kai und Kalem. Sie werden euch heute einiges über Drachen beibringen, also hört denen gut zu und macht ihnen nicht das Leben schwer. Markus und ich werden uns im hinteren Teil der Klasse hinsetzen und den Unterricht mitverfolgen. Aber zunächst müssen wir noch bei einer anderen Klasse vorbeischauen.“ Die beiden Ass-Trainer verließen für mehrere Minuten das Klassenzimmer und für Kalem und mich hieß es, die Klasse bei Laune zu halten. „Ähm, ja... dann schaue ich mal an Hand der Sitzordnung, wer ihr alle seid“, sagte Kalem und betrachtete die Sitzordnung auf dem Blatt Papier. Ich saß mit dem Beinen auf dem Tisch und ließ die Seele baumeln, während Milza bei Kalem auf dem Papier schaute. Ein Mädchen meldete sich. „Was gibt es denn, äh... Nadine?“, fragte der 19-Jährige. „Warum macht der Junge nicht mit?“, wollte die 10-Jährige Nadine wissen. „Er hat für manches nie die Lust, verstehst du, aber seit froh, dass ich für euch da bin.“ Ein Junge muckte plötzlich auf und wurde frech. „Lysander hat uns nie so behandelt! Ich möchte hier was lernen und keinen Kriminellen auf der faulen Haut liegen sehen!“ „Hör mal, Hendrik. Wenn Kai keine Lust auf dem Unterricht hat, dann kümmere ich mich darum. Außerdem ist es doch nicht schlimm“, entgegnete Kalem. „Mil...!“ „Du machst doch selbst nie mit!“, rief eine Schülerin. „Du hast von nichts eine Ahnung!“ Kalem war mit den streitenden Schülern überfordert und konnte den Streit nicht schlichten. „Ohje... was soll ich nur bloß machen?“, fragte er sich. Für mich war es langsam zu viel und ich fing an, die ganze Klasse anzubrüllen. „Haltet verdammt nochmal eure Klappe!“ „Ach, auf einmal kannst du was sagen? Applaus, Applaus!“, rief Hendrik. Ich warf auf den Jungen ein Stück Kreide zu und traf ihn auch. „Woah, er hat Hendrik getroffen! Sonst hätte Lysander ihn immer vor die Tür geschickt!“, staunte Nadine. „Das passiert nur, wenn mir jemand auf die Eier geht und jetzt möchte ich von euch, dass ihr einen Aufsatz schreibt, über das Thema Reshiram und Zekrom. Der Aufsatz sollte 999 Wörter beinhalten und nach der Doppelstunde bei mir abgegeben werden!“, verlangte ich von den Schülern. „Aber das Thema hatten wir noch nicht bei Lysander“, sagte ein Schüler. „Das ist nicht mein Pech. Fangt jetzt an oder ihr kassiert alle von mir für die heutigen Stunden die Note sechs“, entgegnete ich. Die Schüler fingen an, den Aufsatz über Reshiram und Zekrom zu schreiben, obwohl sie alle wenig Wissen über diese Drachen-Pokémon hatten. In der Zwischenzeit chillten Kalem, Milza und ich und warteten, bis die Schüler mit dem Aufsatz fertig waren.

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Kapitel 293: Kai, der Lehrer

Beitrag von Reshikrom94 am Di 24 Jun 2014 - 14:35

Kapitel 293: Kai, der Lehrer

In der Pause trafen sich viele Schüler in der Cafeteria, um dort ihr Frühstück zu bekommen und dies zu essen. Kai kannte es noch sehr gut, wie er damals in seiner Kindheit nicht sehr gutes Essen bekam, aber in der heutigen Zeit hatte Lysander dafür gesorgt, dass hier eine gesunde Ernährung überwiegend angeboten werden sollte. Kai und Kalem saßen in der Pause im Klassenraum und korrigieren die ganzen Aufsätze. „Wie ich es mir gedacht habe... die Kiddies hier haben null Ahnung von den legendären Drachen der Einall-Region. Und solche wollen tatsächlich Drachen-Trainer werden? Pah!“, sprach mein Mann und verteilte für jeden Aufsatz die Note sechs. „Was gibst du denen überhaupt so eine schwere Aufgabe? Lysander hat volles Vertrauen zu uns, dass die Kinder von uns noch einiges lernen, während er für Géraldine die Scheidung regelt“, entgegnete der 19-Jährige. „Bei mir heißt es, wer den Drachen in die Augen schaut, wird sofort gegrillt... ist ein alter Spruch aus dem Drachen-Stamm. Hier lernen die Balgen über Respektierung und Handlung der Drachen und sie müssen lernen, sich mit den Legenden auszukennen.“ Kalem fand Kais Unterrichtsgestaltung eher absurd, da er den Kindern lieber den Stoff fortsetzen wollte, wo Lysander zuletzt mit seiner Klasse stehen geblieben war. Deshalb suchte er am Lehrerpult nach dem Klassenbuch, um nach den Themen der letzten Stunden zu schauen. „Kai, schau mal. Die Kinder haben zuletzt bei Lysander das Thema 'Das Leben von Milza'. Das passt doch perfekt, weil dein Milza bestimmt ein tolles Leben hat, oder?“, wollte der Trainer aus Kalos wissen. „Na gut, aber ich übernehme die Stunde, die jetzt nach der Pause kommt“, sagte Kai und hatte schon einen guten Einfall für die dritte Stunde.
Nach der Pause kamen die Schüler aus Lysanders Klasse wieder und bekamen direkt ihre Aufsätze von meinem Mann zurück. Sofort kamen die Beschwerden über die schlechten Noten. „Hey! Es gibt jetzt keine Diskussion über eure schlechte Leistung. Wenn ihr hier seit langer Zeit zum Unterricht kommt, solltet ihr eigentlich über Reshiram und Zekrom Bescheid wissen. Wozu gibt es denn Internet, hä?“ „Aber Lysander meinte, dass wir mit den kleineren Drachen-Pokémon zuerst klarkommen sollten, damit wir schon einen guten Umgang mit ihnen haben“, sagte eine Schülerin. „Lysander ist jetzt aber nicht hier. Ich gestalte den Unterricht so, wie ich es möchte und laut dem Klassenbuch habt ihr das Thema, was mit Milza zu tun hat, ist das richtig?“, fragte der junge Drachen-Meister nach. Die Kinder nickten und starrten das schillernde Milza von Kai an. Daraufhin stellten sie viele Fragen über das Pokémon. „Wie lange hast du dein Milza schon?“ „Wann wird es zu einem Sharfax?“ „Bedeutet es dir viel?“ „Hat es schon stärkere und größere Pokémon besiegt?“ Für Kai waren es zu viele Fragen, deswegen brüllte er wie ein strenger Lehrer: „Eins nach dem anderen!“ Er nahm sich ein Stück Kreide und zeichnete eine Tabelle mit Pro und Kontra. „So, kann mir jemand sagen, was bei einem normalen Milza gut oder schlecht ist?“ Kalem konnte sich die Schüler aussuchen, die sich meldeten. „Milza leben in Gruppen und teilen sich ihre Nahrung“, gab ein Schüler als Antwort. „Joah, kann man so gelten lassen“, sagte Kai und schrieb diese Antwort auf die Seite für positive Bemerkungen. Jeder der Schüler machte fleißig mit und sammelten dabei wichtige Infos von Milza. Aber Hendrik fand das Thema eher lächerlich. „Milza sind nicht stark“, sagte er. „Was hast du gesagt?“, fragte mein Mann nach. „Milza können nichts!“, rief Hendrik. „Du fällst echt auf, Junge. Ist dir das klar? Glaub nicht, dass ich dich damit verschone. Ich kann auch anders“, drohte Kai. „Mit deinen nicht verdienten Titel als Champ der Einall-Region oder wie?“ „Du hast nicht anders gewollt“, sprach der junge Drachen-Meister und warf viele Kreidestücke durch das Klassenzimmer. Einige der Schüler konnten sich schützen, aber nahmen auch leichten Schaden. Hendrik wurde ziemlich hart am Kopf getroffen, sodass er anfing, zu heulen. „Muahaha! Du bist echt eine Heulsuse. Geh dich bei Mami ausheulen, haha!“, lachte Kai und machte Hendrik weiter fertig. „Kai, es reicht jetzt!“, rief Kalem. Der Junge verließ das Klassenzimmer, um sich zu beruhigen. „Geil wäre es noch, wenn ich seine Nüsse getroffen hätte, muahaha!“
Kai und Kalem brachten den Kindern in den Stunden vieles über das Leben eines Milzas bei und konnten das Thema kurz vor der nächsten Pause abschließen. „So, ihr könnt jetzt fünfzehn Minuten Pause machen, Kinder. Wir treffen uns alle gleich auf dem Hof“, sagte Kalem und schickte die Schüler aus dem Klassenraum raus, „Sollen wir auch was essen gehen, Kai?“ „Nein, lass mal. Ich warte lieber, bis wir zuhause sind und dort Carinas leckere Gerichte essen“, antwortete mein Mann und stellte sich viele Teller, gefüllt mit köstlichen Gerichten, vor, „Wenn ich es mir schon denken kann... leckere Sahne, kühles Milchspeiseeis, Carinas Melonen... woah, sabber...“ Kalem schüttelte den Kopf und musste etwas lachen. „Das war mir schon klar...“ Daraufhin verließen Kai, Kalem und Milza die Klasse und wollten schon mal auf dem Hof gehen, bis Markus und Julia sie aufhielten. „Kai! Kalem! Bleibt stehen!“, rief der Ass-Trainer, „Wie sind die Unterrichtsstunden bei Lysanders Schülern gelaufen?“ Die beiden Jungs antworteten gleichzeitig: „Ganz gut.“ „Lasst mich raten, jetzt wollt ihr den Kindern bestimmt einen echten Kampf zwischen Drachen-Pokémon zeigen, oder?“, wollte Julia wissen. „Das hatten wir nicht direkt vorgenommen, aber das klingt nicht schlecht“, stellte der 19-Jährige Trainer aus Kalos fest, „Aber ich habe kein einziges Drachen-Pokémon für den kleinen Kampf.“ „Das macht nichts. Dafür sind wir ja hier, um den Kindern das beizubringen“, entgegnete Markus. Gemeinsam gingen sie auf dem Hof, um dort die wichtigsten Regeln für einen Probekampf der Drachen durchzugehen. Der Drachenclan hatte sehr hohe Sicherheitsgrenzen, was den Drachen anging, deshalb sollte jeder Schüler, der einen Probekampf bestreiten musste oder durfte, ein Drachen-Pokémon einsetzen, das kleiner als die Körpergröße drei Meter hatten. „Die sind ja echt streng mit den Kampfregeln“, stellte Kalem fest. „Der Drachenclan setzt immer auf die Sicherheit der Schüler und den Drachen-Pokémon an. Für sie ist es wichtig, dass sie lernen, später mit schwierigen Kämpfen klarzukommen“, erklärte der Ass-Trainer. „Damals waren die Regeln für einen Kampf hier tabu. Man durfte hier nicht Kämpfe austragen“, sagte Kai. „Das war früher einmal, aber heute müssen die neuen Generationen dies sofort lernen“, sprach Julia. Die Schulglocke läutete und alle Schüler gingen wieder in ihre Klassen zurück. Lysanders Klasse kam direkt zum Haupteingang, um von dort aus zum Schulhof zu kommen. „Ah, da seid ihr ja. Gut, dann können wir schon mal anfangen“, sagte Markus und erklärte den Kindern die Regeln für den Probekampf. Alle hörten aufmerksam zu und waren ziemlich gespannt darauf, wie der erste Probekampf aussehen würde. „Da ihr die Leih-Pokémon aus dem Drachenclan zur Verfügung habt, kann einer von euch sich freiwillig melden, um den Anfang zu machen. Und einer von unseren Kollegen wird der Gegner von dem Freiwilligen sein“, erklärte die Ass-Trainerin. Eine Schülerin meldete sich zuerst und fragte auch direkt: „Darf ich gegen Markus kämpfen?“ „Na sicher. Suche dir ein Pokéball aus der Kiste raus und dann können wir direkt loslegen“, sprach Markus und machte sich bereit. Das Mädchen hatte sich einen Pokéball ausgesucht und stellte sich dem Ass-Trainer gegenüber. Markus setzte sein Draschel ein, während die Schülerin ein Kapuno eingesetzt hatte. „Ich bin gespannt, wie Markus kämpft“, sagte Kalem. „In der Hoenn-Region hatte er viel mit Draschel trainiert, aber für eine Entwicklung zu einem Brutalanda hatte es leider nicht gereicht“, erzählte Julia. „Kapuno, setzt Biss ein!“ „Draschel! Schutzschild!“ Kapuno versuchte, das Draschel mit Biss zu schädigen, aber das Schutzschild war zu stark. Daraufhin konterte Draschel mit Kopfnuss zurück und landete dabei einen Volltreffer. Kapuno griff es mit Feuerzahn an, aber brachte nicht viel Schaden. Mit einer Drachenklaue konnte Draschel schließlich das Kapuno besiegen. „Wie schade...“, sagte die Schülerin enttäuscht. „Sei nicht traurig. Es war nur ein kleiner Probekampf und ihr werdet später noch viel daraus lernen, damit ihr selbst gegen andere starke Trainer kämpfen und euch den Sieg holen könnt“, entgegnete der Ass-Trainer und konnte das Mädchen mit seinen Worten trösten. Sie bedankte sich bei ihm für diesen Kampf. „Kapuno wird sich schnell wieder erholen“, sagte Julia und heilte das Pokémon mit einigen Tränken und Beeren. „Ein Probekampf kann spannend als auch spaßig sein, aber hier geht es nicht darum, wer der Sieger oder der Verlierer ist. Es gehört zum Stoff dazu, weil jeder Drachen-Trainer viele Kämpfe bestreiten muss“, klärte Markus auf. Ein Schüler meldete sich dabei, hatte aber eine Frage, die ungewöhnlich war. „Können wir sehen, wie Kai kämpft? Er ist doch der Champ der Einall-Region!“ „Nein, ich bin nicht hier, um die große Show zu machen“, sagte mein Mann. „Och, bitte. Du bist einfach der beste Drachen-Trainer von allen!“, riefen die Schüler. „Ich bin Drachen-Meister und ich brauche meine Auszeit von ganzen Kämpfen und so.“ Die Kinder waren enttäuscht, als Kai sagte, dass er momentan keine Lust auf Kämpfen hatte und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Die beiden Ass-Trainer aus der Hoenn-Region erklärten den Kindern noch einiges, was man bei Herausforderungen noch beachten sollte. Plötzlich hörten sie ein lautes Geräusch, das immer näher kam. Ein Motorradfahrer fuhr mit einem modernen Motorrad in das Grundstück des Drachenclans rein und parkte mitten auf dem Schulhof sein Fahrzeug. „Entschuldigung, aber Sie dürfen hier nicht parken. Das ist ein Privatgrundstück!“, rief Markus. „Ich glaube nicht, dass diese Person jetzt einfach so verschwinden wird“, glaubte Kalem. Der Motorradfahrer nahm seinen Helm ab und es handelte sich dabei um Siegfried. „Was hast du hier zu suchen? Hau bloß ab!“, brüllte Kai. „Nein, ich bin deinetwegen hier, weil ich gehört habe, dass du hier Lysanders Schüler unterrichtest. Da habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht mitmachen sollte“, sprach der Drachen-Meister, „Außerdem wünschen sich die Kinder doch sehnsüchtig nach einem Kampf zwischen zwei erfahrenen Drachen-Meistern.“ Die Schüler von Lysander freuten sich über den Besuch, aber Kai und Kalem fanden es nicht so gut. Markus und Julia dagegen fanden den Vorschlag mit dem Kampf zwischen den Halbbrüdern sehr interessant und planten die Vorbereitung spontan. „Wenn ihr beiden euch schon gut als Freunde kennt, könnt ihr den Wunsch der Kinder erfüllen und ihnen einen Meisterkampf zeigen“, sagte der Ass-Trainer und glaubte, dass Kai und Siegfried Freunde seien. Nach einigen Minuten beschloss mein Mann doch noch, gegen seinen Halbbruder zu kämpfen, für die Schüler. „Ich stimme zu, aber ich werde es ihn nicht leicht machen...“, sprach Kai und machte sich bereit. Er schickte sein Milza in den Kampf, während Siegfried sich für sein Dragoran entschieden hatte.

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Kapitel 294: Eine neue Chance?!

Beitrag von Reshikrom am Di 24 Jun 2014 - 14:50

Kapitel 294: Eine neue Chance?!

Siegfried und ich fingen an, einen Pokémon-Kampf auszutragen, vor den Augen der Schüler und den Ass-Trainern. Auch Kalem war mit von der Partie. Ich befahl Milza, mit Drachentanz seinen physischen Angriff und seine Schnelligkeit zu verbessern. Siegfrieds Dragoran griff Milza direkt mit Turbotempo an und verursachte dabei viel Schaden. „Konter zurück mit Drachenklaue!“, befahl ich. Das schillernde Drachen-Pokémon schlug Dragoran mit einer gewaltigen Drachenklaue zu. „Dragoran! Wutanfall!“, rief Siegfried. Mit einer rasenden Wut tobte das kräftige Drachen-Pokémon wild umher und Milza versuchte, ihm zu entkommen, aber leider war es nicht schnell genug, um auszuweichen. Die Kinder waren schwer beeindruckt von Milza und Dragoran und konnten sich nicht entscheiden, wen sie anfeuern sollten. „Das wird ziemlich knapp für Milza, denn Wutanfall hat eine gewisse Stärke, die einen schon ins K.O. führen würde“, sagte Markus. „Dieser Siegfried muss sein Dragoran sehr gut aufgezogen haben“, stellte Julia fest. „Kai hat einen Ass im Ärmel, da bin ich mir völlig sicher“, sprach Kalem und war auf meiner Seite. „Milza, setz Nachthieb ein!“, rief ich. Mein Pokémon wollte Dragoran mit Nachthieb verletzen, aber es wurde hart von Dragorans Wutanfall getroffen, so dass sein Angriff fehlschlug. „Verdammt...“, fluchte ich. Mein Halbbruder war sich siegessicher und hatte in Wutanfall die perfekte Strategie gefunden. Milza war völlig fertig mit den Nerven, wollte aber nicht aufgeben. „Versuche es nochmal mit Drachenklaue!“, befahl ich. Milza schlug Dragoran mit voller Wucht und wurde dabei wieder von Dragorans Wutanfall getroffen. Dabei wurde es besiegt. „Das war cool!“, riefen die Kinder. Ich nahm mein Milza in die Arme und versorgte es mit Tränken und Beeren, die für Probekämpfen zur Verfügung standen. „Kai... du bist so ruhig“, stellte Julia fest, „Liegt es daran, dass Milza nicht stark genug war für Dragoran?“ „Nein, daran liegt es nicht. Ich war eher zu unvorsichtig bei der Sache“, gab ich als Antwort. Ich war mit Milza beschäftigt, während mein Halbbruder von den ganzen Schülern mit neugierigen Fragen bombardiert wurde. „Echt blöd, dass du bei dem Kampf nicht gewonnen hast“, sagte Kalem und versuchte, mich wieder aufzumuntern. „Kampf hin oder her. Das war nur für den Unterricht“, entgegnete ich und gab meinem Pokémon einen speziellen Drachen-Keks. Markus und Julia sprachen mich ebenfalls an und bewerteten meine Strategie, die sie in diesem Kampf beobachtet hatten. „Die Kinder haben nun einiges bei eurem Kampf gelernt. Ihr beide habt echt tolle Leistung geleistet“, lobte mich Markus. „Tja, ein richtiger Kampf war es nun wirklich nicht. Bei so einer Herausforderung hatte Siegfried nur Glück gehabt.“ Für Markus und Julia war es an der Zeit, mit den Kindern ins Klassenzimmer zu gehen, um dort noch wichtige Aufgaben zu lösen. Ich stand mit Kalem auf dem Schulhof, um Milza noch etwas zu verarzten. „Tut mir leid, dass ich so grob gehandelt habe, Kai. Hoffentlich geht es deinem Milza gut“, entschuldigte sich Siegfried bei mir. „Schön, dass du es endlich mal zugibst. Von dir erwarte ich auch nichts anderes, aber diese Aktion war mehr als brutal“, sagte ich. „Ich weiß, dass du sauer auf mich bist, aber ich möchte, dass du mir verzeihst.“ „Nee, für mich ist das Maß endgültig voll... du hast mit Violetta geschlafen und meine Ehre verletzt. Es ist besser, dass wir keinen Kontakt mehr haben.“ „Kai, ich meine es ernst. Ich möchte alles ändern, was ich falsch gemacht habe“, sprach mein Halbbruder und versuchte so, sich bei mir einzuschleimen. Für mich war es zu viel und ich fing an, mich mit ihm zu streiten. „Das kannst du nicht mehr rückgängig machen! Du bist Schuld daran, dass unser Haussegen schief steht, dass du Kalem die Freundin ausgespannt hast, dass du Milza schwer verletzt hast... ich wünsche mir, dass du tot wärst! Du bist überflüssig auf dieser Welt! Deine Kinder übrigens wirst du nie mehr zu Gesicht bekommen und weißt du auch warum? Géraldine hat die Scheidung eingereicht und mit Sandra zusammen das Sorgerecht erhalten! Du stehst mit leeren Händen da, weil sie noch dazu Unterhalt von dir haben wollen und das darfst du nicht ablehnen! So, und ab jetzt trennen sich hier unsere Wege... für immer!“ Siegfried blieb ruhig und akzeptierte meinen Wunsch, dass wir ab jetzt keinen Kontakt mehr hatten. In dem Moment kam Markus heraus und wollte Kalem und mich in den Unterricht holen. „Was ist denn hier los?“, fragte er. „Kai, ich möchte vorher noch einen letzten Kampf mit dir bestreiten, hier und jetzt... bevor ich mich verabschiede“, sagte Siegfried. „Ich nehme deine Herausforderung an!“, rief ich, „Markus? Hol bitte Julia und die Kinder hier zurück. Ich werde jetzt hier die Bombe platzen lassen!“
Nachdem Markus seine Freundin und die Kinder auf dem Schulhof geholt hatte, fing auch der allerletzte Kampf von mir und Siegfried an. Es sollte ein Duell mit sechs gegen sechs sein, damit die Spannung ansteigen konnte. Ich legte mit Trikephalo los, während Siegfried nochmal Dragoran einsetzte. „Trikephalo! Drachenstoß!“, befahl ich. „Setz Turbotempo ein!“, befahl mein Halbbruder. Die beiden Drachen flogen aufeinander zu und schadeten sich dabei heftig. „Und jetzt Finsteraura!“, rief ich. „Konter mit Feuerschlag zurück!“ Dragoran schlug mit seinem Feuerschlag die Finsteraura weg und versetzte Trikephalo einen Schlag, was dazu kam, dass mein Pokémon an Verbrennungen litt. „Erledige es mit einen kräftigem Drachenpuls!“, befahl ich. Trikephalo schoss auf Dragoran eine starke Drachenpuls-Attacke zu und besiegte es. Siegfried rief sein erstes, besiegtes Pokémon zurück und schickte direkt das nächste Pokémon in den Kampf: Brutalanda. Mein Pokémon wurde stark von der Verbrennung geschwächt, aber es konnte immer noch weiterkämpfen. Ich befahl es, Drachenpuls einzusetzen, um viel Schaden zu verursachen, aber Brutalanda konterte mit Aero-Ass zurück und besiegte Trikephalo. „Eins zu eins!“, rief Julia. „Ach, das ist nichts... los, Libelldra!“, rief ich und schickte Libelldra in den Kampf, „Leg mit Drachenklaue los!“ „Du auch, Brutalanda! Drachenklaue!“, rief Siegfried. Die beiden Drachen griffen sich gegenseitig mit Drachenklaue an und verursachten dabei gleichen Schaden. Es gab ein doppeltes K.O. Die Schüler von Lysander staunten nicht schlecht und waren schwer beeindruckt von den Drachen und ihrer Stärke. Es stand zwei zu zwei. Ich schickte als nächstes Black-Kyurem in den Kampf und mein Halbbruder rief Seedraking aus dem Pokéball. „Das ist gefundenes Fressen für mein Kyurem, muahaha... Kreuzdonner!“ Black-Kyurem schlug mit voller Wucht auf Seedraking, während dieses mit Eisstrahl konterte. Daraufhin befahl ich es, Frostvolt einzusetzen, aber Siegfried hatte einen Plan, um diesen Angriff zu verhindern. Seedraking setzte Gähner ein. Frostvolt zeigte nach einer kurzen Weile seine Wirkung und besiegte das Wasser/Drachen-Pokémon. Durch Gähner wurde mein Kyurem eingeschläfert, aber ich wagte es nicht, es gegen ein anderes Pokémon auszutauschen. Siegfrieds viertes Pokémon war Maxax. Auch dieses Pokémon stellte für mein Kyurem keine Probleme dar. „Maxax, setzt Guillotine ein!“, befahl Siegfried. „Schnell, Kyurem! Wach auf und setze schnell Wutanfall ein!“, rief ich. Durch mein Befehl und mein Vertrauen wurde Kyurem wach und schlug Maxax gewaltig, sodass es schnell besiegt wurde. Die Kinder fanden mein Kyurem echt interessant und wunderten sich über diese Stärke. Das vorletzte Pokémon von meinem Halbbruder war Knakrack. Dies versetzte meinem Pokémon mit Drachenklaue viel Schaden, aber dieser schlug auch Knakrack K.O. Ich sah, wie Siegfried langsam die Nerven verlor und schickte sein letztes Pokémon in den Kampf. Es handelte sich dabei um Trikephalo, das einen starken Eindruck machte. „Sehr schön, das letzte Pokémon“, sagte ich, „Kyurem, komm zurück!“ Ich rief mein legendäres Pokémon in den Pokéball zurück und schickte Latios in den Kampf. „Latios ist ein neues Pokémon von mir, was ich in der Kalos-Region gefangen habe. Tief in seinem Herzen hat es eine ungewöhnliche Kraft und diese werde ich jetzt auch für diesen Kampf freisetzen! Mega-Entwicklung!“ Ich aktivierte meinen Mega-Ring, den ich die ganze Zeit in der Hosentasche meiner Jeans drin hatte und Latios führte eine Mega-Entwicklung durch, zu Mega-Latios. „ Trikephalo, setz Knirscher ein!“, rief Siegfried. „Schutzschild!“, befahl ich. Latios schützte sich und wehrte somit Knirscher ab. „Und jetzt Draco-Meteor!“, rief ich. Mein Pokémon rief verschieden große Meteoriten hervor und lenkte sie auf Siegfrieds Pokémon. Trikephalo hatte keine Chance gegen Latios gehabt, auch wenn es einen Typenvorteil hatte. Siegfried befahl seinem Pokémon, Drachenstoß einzusetzen, während Latios mit Drachenpuls konterte. Trikephalo wurde besiegt und ich konnte mir den Sieg holen. Die Schüler jubelten und freuten sich über meinen Sieg. „Tja, dann heißt es wohl für mich Lebe wohl...“, sprach mein Halbbruder und rief sein Trikephalo in den Pokéball zurück. „Warte noch!“, rief ich und ging auf Siegfried zu, „Das war ein guter Kampf. Du hast dir dabei echt viel Mühe gegeben.“ „Danke sehr. Ich werde jetzt für immer gehen, weil du es so wolltest“, sagte der Drachen-Meister. „Es tut mir leid, Siegfried. Es war nicht so gemeint, dass du jetzt für immer gehst. Ich möchte, dass du hier in Twindrake bleibst und mit deinem Leben klarkommst. Es wäre echt zu schade, wenn deine Kinder sich ständig fragen, wo ihr Vater ist. Ich kann verstehen, dass du Géraldine und die Zwillinge sehr vermisst, aber ich möchte nur das beste für sie, damit sie friedlicher leben, ohne Stress“, sagte ich. „Na gut, ich bleibe hier, wegen meiner geliebten Kinder. Hoffentlich sehen wir uns eines Tages wieder, vielleicht schon, wenn ihr wieder euren Stadtbummel habt.“ „Ganz bestimmt.“ Siegfried stieg auf sein Motorrad, setzte seinen Helm auf und fuhr davon.
Für heute war es für mich und Kalem ein gelungener Tag, indem wir den Kindern einiges über die Drachen-Pokémon beibringen konnten. Wir verabschiedeten uns von den Kindern und von Markus und Julia und machten uns auf dem Weg zur Villa, um uns vom dem Tag zu erholen, obwohl es noch Nachmittag war.

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Kapitel 295: Domis nächster Videodreh-Versuch!

Beitrag von Reshikrom94 am Mi 25 Jun 2014 - 14:35

Kapitel 295: Domis nächster Videodreh-Versuch!

Als Kai, Kalem und Milza gerade unser Grundstück der Villa betraten und mein Mann nach dem Schlüssel suchte, öffnete Violetta die Haustür und war höchst erfreut, dass ihr Freund Kalem genau richtig kam. „Vio? Wo willst du denn um diese Zeit noch hingehen?“, fragte der 19-Jährige verdutzt. „Ich habe für diese Uhrzeit am späten Nachmittag ein Frauenarzttermin bei Schwester Joy vereinbart. Heute bekomme ich mein erstes Ultraschallbild von unserem Baby und das Geschlecht wird heute bekannt gegeben“, antwortete die fröhliche Trainerin, „Es wäre schön, wenn du mitkommen und dein Kind am Computer sehen würdest.“ Kalem wirkte dabei etwas schüchtern und verlegen, bis er sich schließlich entschieden hatte, Vio bei ihrem Termin zu begleiten, denn er wollte unbedingt wissen, ob er Vater eines Jungen oder eines Mädchens wird. „Dann sehen wir uns nachher wieder, ihr beiden“, sagte der junge Drachen-Meister und gab seinen besten Freund ein leichtes Schulterklopfen. „Danke sehr, Kai“, bedankte sich Violetta und ging mit Kalem in die Stadt, um dem Frauenarzttermin nachzugehen.
Mein Mann betrat mit Milza die Villa und setzte sich direkt auf die Couch hin. Ich kam Kai entgegen und fragte ihn, wie der Tag im Drachenclan war. Er gab nur ein leichtes Seufzen von sich, sagte aber daraufhin, dass es gut gelaufen war. „Und wie geht es dir und Alex?“, wollte mein Mann von mir wissen. „Uns geht es gut. Hier war nichts sonderbares los. Géraldine ist mit Vio zusammen von der Arbeit wiedergekommen und ich bereite schon mal das Abendessen vor“, gab ich als Antwort. „Wieso jetzt schon Abendessen? Es ist noch Nachmittag“, sprach Kai. „Es sollte eigentlich zum Mittag kommen, aber du warst ja mit Kalem unterwegs, also gibt es das Mittagessen eben zum Abendessen. Damit muss du jetzt klarkommen, ja?“ „Na gut...“ Ich gab Kai einen Kuss auf die Lippen und ging wieder in die Küche, um das Essen zu kochen. Der junge Drachen-Meister glaubte, dass es mit dem Essen noch ein Weilchen dauern würde, deshalb wollte er ein kleines Nickerchen halten, bis der 17-Jährige Drake mit seiner Freundin Nicole zu ihm eilten und nach der Kamera fragten. „Können wir die Kamera bitte nochmal haben?“ „Sie liegt oben im Schrank, über dem Fernseher“, antwortete Kai und zeigte mit dem Zeigefinger auf dem Schrank. „Cool, danke“, sagte der Trainer und nahm die Kamera aus dem Schrank. Er ging mit Nicole in sein Zimmer zurück und wollten auf dem Balkon ein neues Video drehen. Drake hatte auch schon eine Idee, wie er diesmal vor der Kamera stehen würde.
Im Pokémon Center warteten Violetta und Kalem auf Schwester Joy, die eben noch Pokémon von anderen Trainer behandelte. Diese Joy aus Twindrake kümmerte sich nicht nur um Pokémon, sondern auch um junge Frauen, die Probleme hatten oder auch wie Violetta jung schwanger waren. Nachdem sie mit der Behandlung der Pokémon fertig war, hatte sie nun Zeit für die Trainer aus Kalos. „Die erste Ultraschalluntersuchung steht an. Bist du schon aufgeregt, Violetta?“, fragte Joy. „Ja, sehr sogar“, antwortete die schwangere Trainerin. Kalem selbst war sehr gespannt, aber er hielt sich bei der Untersuchung zurück. „Gut, dann gehen wir ins Behandlungszimmer und fangen direkt mit der Ultraschalluntersuchung an“, sagte die erfahrene Ärztin und führte den jungen Trainern in das Zimmer, wo die Untersuchung durchgeführt werden sollte. Violetta legte sich auf die Liege hin und machte ihren schon gewölbtem Bauch frei. Schwester Joy schmierte auf Violettas Bauch das Gel um nahm das Handgerät für die Untersuchung. Auf dem Bildschirm des Computers konnte man schon einiges an dem Baby sehen. „So, hier kann man schon den Kopf des Babys sehen... und hier sind die Arme und Händchen... der kleine Teil hier, da ist der Bauch und da kann man die kleinen Beine sehen... und das Geschlecht ist ebenfalls zu erkennen“, sprach Joy. Violetta und Kalem waren völlig fasziniert, wie ihr Kind sich schnell entwickelt hatte. Die Trainerin war bereits im dritten Monat und schon jetzt wollte sie zu gern ihr Kind in die Arme nehmen. „Wollt ihr das Geschlecht wissen?“ „Bitte!“ „Es wird ein Junge“, gab Joy als Antwort und druckte für die Trainer ein Ultraschallbild aus, „So, und hier ist das Ultraschallbild von eurem Baby.“ „Vielen Dank, Schwester Joy“, bedankte sich Violetta und nahm Joy das Bild ab. „Ist ja der Wahnsinn, dass wir einen Jungen bekommen. Ich freue mich voll“, sagte Kalem und streichelte Violettas Hand. „Das war's schon mit der Untersuchung. Mit dem Baby ist momentan alles in Ordnung. Falls noch etwas sein sollte, dann meldest du dich bei mir.“ „Alles klar.“ Die 18-Jährige wischte mit einem Tuch das Gel von ihrem Bauch weg und machte sich mit Kalem bereit für den Heimweg, um uns allen das Ultraschallbild zu zeigen. „Dann sehen wir uns beim nächsten Termin“, sagte Joy und verabschiedete sich von den Trainern.
„Hallo, liebe Fans und willkommen beim nächsten Part von 'Der drachenstarke Domi', live aus Twindrake City, in einem luxuriösen Anwesen!“, rief Drake und stand mit Nicole auf dem Balkon, um einen neuen Versuch mit dem Videodreh zu starten. Seine Freundin übernahm die Kameraführung und passte auf, dass ihr Freund immer auf dem Bild blieb. „Hier auf dem Balkon hat man immer eine schöne Aussicht vor Augen, aber hier hat man auch die Drachen im Blick. Heute möchte ich euch, liebe Fans, einiges über freilebende Drachen erzählen. Sie sind immer wild und zäh, wenn sie sich von uns Menschen und Trainer belästigt fühlen. Aber man muss dabei folgendes bedenken! Drachen können vielleicht in dieser Zeit eine Paarungszeit haben und wollen ihre wertvollen Pokémon-Eier beschützen. Und jetzt ein gutgemeinter Domi-Rat: Vermeidet eine Beobachtung, denn so können die Drachen in Ruhe ihre Baby-Pokémon versorgen. So könnt ihr auch einen Angriff von den Drachen vermeiden, denn die meisten Drachen haben schräge Gedanken und könnten euch die Köpfe vom Hals wegblasen! Prägt euch meine Worte gut ein, denn ich werde nichts für euch haften, wenn eure Schädel nicht mehr am Hals hängen. Das war's auch schon und Schnitt!“ „Das war ziemlich bekloppt, du“, stellte Nicole fest und beendete die Aufnahme. „Nikki, ich möchte für die Zuschauer vieles über Drachen berichten, wo ich nur kann. Und da muss es halt durchgeknallt, aber auch wichtig sein. Viele Trainer beachten nie, was sie bei Drachen alles verursachen können. Wusstest du, dass kleinere Drachen-Pokémon traumatisiert werden können, wenn sie sehen, wenn fremde Trainer versuchen, sie von ihren Familien zu trennen? Damit kommen sie selbst, wenn sie vollentwickelt sind, nie mehr klar und ignorieren Befehle ihrer 'Trainer'“, sagte der 17-Jährige. „Das hast du von deinem Vater...“, entgegnete die Trainerin. „Kai weiß richtig vieles über Drachen-Pokémon und ich bin auch richtig stolz, dass ich ihn als Vater habe, der mir vieles über Drachen-Pokémon beibringt“, sprach Drake und plante schon seinen nächsten Part. Als er gerade loslegen wollte, unterbrach Sandra die Aktion. „Könnt ihr bitte woanders euren komischen Film drehen?! Und warum steht ihr immer vor meinem Zimmer?!“, beschwerte sich die Drachen-Trainerin. „Hier ist die perfekte Aussicht, um die Drachen in meinem Video aufzunehmen. Und wenn du willst, kannst du gerne als Gast in meinem nächsten Part mitmachen“, bot Drake an. Anstatt dem Angebot einzugehen, nahm Sandra Nicole die Kamera weg und legte sie in ihrem Zimmer. Dabei war die Kamera bereits bei der Aufnahme des Videos. „Jetzt macht gefälligst einen Abgang, sonst werde ich hier noch wahnsinnig!“ In dem Moment kam Géraldine und wunderte sich über die Lautstärke. „Sandra, lass die beiden doch hier ihr Video drehen. Der Balkon geht um die ganze Villa und da können sie vieles aufnehmen, wo die Drachen zusehen sind“, sprach die Pilotin. „Diese Balkonstelle hier gehört zu meinem Zimmer und ich will mich hier ungestört entspannen.“ Bevor Géraldine dies regeln wollte, sagten Drake und Nicole, dass es schon in Ordnung sei, dass Sandra ihre Ruhe haben wollte. Die beiden Teenager gingen in ihrem Zimmer zurück und mussten sich was neues einfallen lassen, um trotzdem einen weiteren Part drehen zu können.
Die Pilotin ging mit ihrer neuen Lebensgefährtin in dessen Schlafzimmer und setzten sich aufs Bett. „Und was machen die Zwillinge?“, wollte Sandra wissen. „Die spielen mit Drake und Yoshi im Kinderzimmer“, gab Géraldine als Antwort. Die beiden jungen Frauen merkten nicht, dass Kais Kamera immer noch die Situation aufnahm und stand so, sodass die Linse auf das Bett von Sandra gerichtet war. „Lysander hat mir eine Nachricht geschickt, was mit dem Unterhalt zu tun hat und auch mit der Scheidung. Er konnte dies alles schnell regeln und ich lebe nun von Siegfried geschieden. Aber Siegfried muss trotzdem Unterhalt für seine Kinder zahlen, da er noch als Vater eingetragen ist.“ „Na, ob er das Geld zahlen wird, ist ziemlich unklar, haha“, lachte die Drachen-Trainerin und glaubte, dass ihr Cousin sein Gehalt und Vermögen für unsinnigen Kram ausgeben würde. Géraldine fand diese Vermutung eher lächerlich, deshalb setzte sie lieber mit einem anderen Thema fort. „Bis das Abendessen fertig ist, dauert es noch eine Weile. Wie wäre es denn mit ein bisschen Sex?“, schlug die Pilotin vor. „Klar doch“, entgegnete Sandra und fing an, ihre feste Freundin zu küssen. Dabei streichelte sie sanft an ihren Brüsten und warf sie direkt aufs Bett. Die ungleichen Trainerinnen zogen sich vor laufender Kamera aus und fingen mit ihrem ersten Sex miteinander an. Sie hatten dabei jede Menge Spaß und auch die gegenseitige Verwöhnung, an gewissen Stellen mit dem Finger zart streichen und das Zungenküssen fehlten bei diesem Moment bei denen nicht.

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Kapitel 296: Baby-Alarm! - Teil 1

Beitrag von Reshikrom am Mi 25 Jun 2014 - 19:05

Kapitel 296: Baby-Alarm! - Teil 1

Es kam die Zeit, wo das Abendessen stattfand und genau in diesem Moment kamen Violetta und Kalem von ihrem Termin beim Frauenarzt wieder, mit einer sehr guten Laune, die man von den beiden nicht kannte. „Es scheint so, als wäre der Termin ganz gut gelaufen“, stellte Carina fest. „Ganz genau. Schaut mal, das erste Ultraschallbild unseres Babys!“, rief die schwangere Trainerin und hielt mir und Carina das Ultraschallbild vor unseren Nasen, „Wir bekommen einen süßen Jungen!“ „Das ist ja eine echt tolle Nachricht. Glückwunsch an euch beiden“, sagte ich. „Milza, Mil...!“ Violetta erzählte uns auch, dass mit dem Baby alles in Ordnung war. „Damit euer Sohn noch gesünder bleibt, könnt ihr schon mal essen. Es gibt Spaghetti Bolognese“, sprach meine Frau. Kalem und Violetta gingen stolz in die Küche, setzten sich am Tisch hin und bedienten sich. Auch Drake, Nicole, Géraldine, Sandra und die Kinder kamen rechtzeitig zum Abendessen. „Lasst es euch schmecken“, sagte Carina und lächelte dabei. Für Milza, Emolga und Yoshi gab es wieder leckere Beeren und dazu noch frisch gepressten Beerensaft als Getränk. Das Thema am Esstisch war das Ultraschallbild von den Trainern aus Kalos. Mein bester Freund zeigte mir die Merkmale, die man schon auf dem Bild erkennen konnte. „Das sieht genauso aus wie bei Drakes Ultraschallbild. Er war auch so klein, als Carina in der 12. Schwangerschaftswoche war“, stellte ich fest. „Naja, bei dem Anblick kann ich mir denken, dass unser Sohn die schönen kristallblauen Augen seiner hübschen Mama bekommen wird“, glaubte Kalem und schaute dabei seine Freundin an. „Nein, Kal. Er wird deine Augen bekommen, hihi“, entgegnete Violetta lachend. „Wenn, dann soll euer Junge ganz nach seinem Vater kommen, ja? Ist bei Drake auch so, muahaha!“, lachte ich. „Ich finde es toll, wie ihr schon wie eine Familie seid, Kalem und Violetta, und das schon in eurem, jungen Alter“, sagte die Pilotin und freute sich sehr für die werdenden Eltern. „Danke sehr.“ Der 19-Jährige reichte das Ultraschallbild stolz weiter und aß dabei seine Spaghetti. „Domi? Wie läuft es eigentlich mit deinem Video-Versuch?“, wollte ich wissen. „Sandra hat uns die Kamera weggenommen und deshalb konnten wir unser neues Video nicht anschauen“, antwortete der 17-Jährige. „Sandra... Erklärungsbedarf“, verlangte ich. „Die beiden haben mich mit ihrem lautstarken Lärm genervt“, gab die Drachen-Trainerin als Antwort, „Meinetwegen können sie wieder ihre Kamera haben, aber nur unter dieser Bedingung, dass sie nicht ständig vor meinem Zimmer herumalbern.“ „Versprochen!“, rief Drake. Ich hatte beschlossen, nach dem Essen mit Drake die Kamera aus Sandras Zimmer zu holen. Aber da ich nicht lange warten wollte, bis ich satt wurde, ging ich mit den 17-Jährigen direkt die Kamera holen. Als Géraldine das Ultraschallbild sah, konnte sie es nicht fassen, wie süß der Fötus aussah. Das erinnerte sie stark an ihrer Schwangerschaft mit ihren Zwillingen vor über einem Jahr.
Ich war mit Drake in Sandras Zimmer und suchte mit ihm meine Kamera, die ich ihn für seinen Videodreh geliehen hatte. „Wo kann bloß dieses blöde Teil nur sein...?“, fragte ich und durchsuchte die Schränke und Kommoden der Drachen-Trainerin. Bei der Suche nach meiner Kamera wurde ich fündig, aber nicht auf das gesuchte Gerät, sondern von Sandras Unterwäsche. „Kai, hier ist sie doch“, sagte Drake und nahm die Kamera. „Was denn? Sandras BHs?“ „Nein, du Dummkopf. Die Kamera hier!“ Der 17-Jährige überprüfte die Videoliste, um sein neues Video anzuschauen, aber das zweite Video machte ihn neugierig, da das Titelbild von dem Video echt eigenartig aussah. „Das ist das Video, wo Sandra sich über mich und Nicole beschwert hat“, sprach Drake, „Ich lösche es mal besser.“ „Nein, warte. Vielleicht hast du ja was wichtiges erwähnt bei deiner kleinen Dokumentation“, sagte ich. Drake ließ das Video auf Kais Wunsch laufen, da dies fast eine dreiviertel Stunde dauerte. In diesem Video sah man den Sex zwischen Sandra und Géraldine, die dabei überhaupt nicht geahnt hatten, dass sie dabei gefilmt wurden. „Wie geil! Lesbensex!“, rief ich völlig fasziniert und betrachtete die splitternackten Körper der beiden Trainerinnen. „Ist ja abartig!“, stellte Drake fest und ekelte sich davor, „Lösch das bitte, Kai!“ „Nein, das ist echt voll geil. Ich kriege jetzt davon sogar einen heftigen Bösen, muahaha!“ Ich war von diesem Video echt beeindruckt, sodass ich es immer wieder zurückspulte, um das nochmal zu sehen. „Was die für spitze Nippel haben und diese großen Brüste... da kann kein Mann widerstehen, muahaha!“ „Das ist so ekelhaft. Wie kannst du nur auf sowas stehen?!“, fragte Drake. „Wenn zwei Frauen Sex miteinander haben, ist das völlig anders, als würden es ein Mann und eine Frau miteinander machen. Sandra und Géraldine können sozusagen eine Busenbeziehung führen, haha! Ich gönne es den beiden. Vielleicht könnte ich sie ja mal fragen, ob ich mal bei ihrem nächsten Lesbensex dabei sein darf, das wär doch mal was“, sagte ich und stellte mir das als Kopfkino vor. „In deinen Träumen vielleicht!“, schimpfte der 17-Jährige und nahm mir die Kamera weg, um das Video zu löschen. „Nichts da! Ich werde die Speicherkarte rausnehmen und sie verstecken. Dann hast du keine Chance, es zu löschen“, sprach ich und nahm die Speicherkarte aus meiner Kamera heraus. Ich packte sie in meine Hosentasche und verließ daraufhin das Schlafzimmer von Sandra. „Werde doch mal vernünftig, Dad...“, seufzte Drake und folgte mir in die Küche zurück.
„Und habt ihr die Kamera gefunden?“, wollte Nicole wissen. „Ja, hier ist so“, antwortete der 17-Jährige und zeigte seiner Freundin das Gerät. „So, jetzt wird die Küche aufgeräumt und jeder hilft mit“, sagte Carina und fing an, das benutzte Geschirr samt Besteck in das Spülbecken zu legen. Alle halfen beim Aufräumen, aber Kalem und Violetta waren so vertieft in dem Anblick ihres Kindes, dass sie vergaßen, den Tisch zu putzen. „Bro! Vio! Nicht schlafen!“, rief ich und warf meinen besten Freund einen nassen Lappen zu. „Wir schlafen doch nicht, haha“, entgegnete Kalem lachend und putzte den Tisch sauber. Meine Frau hatte einen tollen Einfall für die beiden Trainer aus Kalos. Sie holte aus dem Wohnzimmer einen Bilderrahmen für den Nachttisch und gab es den beiden. „Hiermit könnt ihr euer erstes Ultraschallbild einrahmen und es auf dem Nachttisch stellen“, sagte Carina und legte das Ultraschallbild in den Bilderrahmen hinein. „Vielen lieben Dank, Carina. Du bist die beste“, bedankte sich die 18-Jährige. „Kein Problem“, entgegnete meine Frau. Es dauerte nicht lange, bis die Küche fertig war. Géraldine und Sandra brachten die Kinder und die Pokémon ins Bett, während sich Drake und Nicole sich ebenfalls fürs Schlafen vorbereiteten. Kalem begleitete Violetta in ihr Zimmer und wollte noch etwas Zeit mit ihr verbringen, bevor sie schlafen gehen. Ich stand mit Carina noch in der Küche, um noch eine Tasse Kakao zu trinken. Dabei ging mir das Thema Sex nicht aus dem Kopf, da ich das Video von Sandra und Géraldine angesehen hatte und mich sehr nach Zärtlichkeiten von meiner Frau sehnte. „Hoffentlich kommt Alex bald so schnell wie möglich auf die Welt...“, murmelte ich vor mich hin. „Dir fehlt der Sex, hab ich recht?“, wollte Carina wissen. „Ja... ich vermisse die Romantik zwischen uns. Seitdem unser zweites Kind unterwegs ist, habe ich so einen Drang, den ich so gerne bei dir loswerden würde, aber nach der Geburt wird es auch nicht besser, wenn du dich wochenlang erholen musst...“, entgegnete ich und nahm mir einen Schluck Kakao. „Unser Kind lässt sich eben Zeit bis zur Geburt. Es kann jederzeit passieren, dass es soweit ist“, sprach Carina und umarmte mich liebevoll. „Jederzeit ist gut... am liebsten jetzt schon.“ Meine Frau versuchte, mich zu besänftigen, aber leider brachte dies nicht viel. „Komm, bereiten wir uns fürs Schlafen vor“, sagte sie daraufhin und ging mit mir die Treppen hoch, in Richtung Schlafzimmer.
„Es sieht so aus, als würde er deine Nase bekommen, du“, sagte Violetta und bewunderte mit Kalem zusammen wieder ihr erstes Ultraschallbild. „Er könnte deine süße Nase bekommen“, stellte der 19-Jährige fest. Die beiden stellten sich gemeinsam vor, welche Sinnesorgane ihr erstes Kind erben würde. „Ich war noch nie so glücklich wie jetzt“, musste Kalem zugeben, „Am liebsten würde ich jetzt unseren Sohn in die Arme nehmen und mit ihm kuscheln.“ Violetta hatte denselben Gedanken wie ihr Freund, aber sie machte sich schon große Sorgen, wenn bei ihr die Geburt anstehen würde. „Ist irgendwas los?“, wollte der 19-Jährige wissen und war besorgt. „Ich habe bloß etwas Angst, vor der Geburt“, gab die Trainerin als Antwort. „Warum? Bei dir ist es ja noch nicht soweit. Du bist erst im dritten Monat“, entgegnete Kalem. „Ich weiß, aber ich habe schon trotzdem Angst davor. Ich kenne das noch von Mama. Sie musste auch drei Geburten schaffen und sie sagte immer zu mir, dass sowas nicht sehr wehtun würde“, sagte Violetta und wirkte dabei ziemlich unsicher. „Luna hat auch recht. Glaub mir, sobald unser Kind geboren ist, wirst du die Schmerzen schnell vergessen“, sprach der 19-Jährige und konnte mit seinen Worten seine Freundin beruhigen. „Vielen Dank, Kalem. Ich liebe dich.“ „Ich dich auch. So, ich lasse dich jetzt allein... obwohl, euch. Wir sind ja praktisch schon zu dritt. Ich wünsche euch eine gute Nacht und träumt was schönes“, sagte Kalem und gab Violetta einen Kuss auf die Lippen und verließ daraufhin das Zimmer von ihr. Die schwangere Trainerin schwebte auf Wolke sieben und stellte den Bilderrahmen mit dem Ultraschallbild auf ihrem Nachttisch. „Hoffentlich wirst du so sein wie dein toller Papa, mein süßer Liebling“, sprach die 18-Jährige und streichelte dabei ihren Babybauch. Daraufhin machte sie sich fürs Schlafen fertig.

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Kapitel 297: Baby-Alarm! - Teil 2

Beitrag von Reshikrom94 am Do 26 Jun 2014 - 15:00

Kapitel 297: Baby-Alarm! - Teil 2

Es wurde nächster Morgen. Violetta und Géraldine brachen auf, um mit ihrer Frühschicht in unserer Mode-Boutique zu beginnen. Ich konnte überhaupt nicht in der Nacht gut schlafen. Plötzliche Bauchschmerzen rissen mich aus meinen Träumen und ich konnte dadurch schwer wieder einschlafen. Kai hatte es erst bemerkt, als ich in unserem Ehebett fehlte und mich die ganze Zeit in der Küche aufhielt. Er konnte sich schon denken, dass ich Bauchschmerzen hatte. „Geht es dir wieder etwas besser?“, wollte mein Mann von mir wissen und gesellte sich zu mir an den Tisch. „Ja, teilweise... der Kakao kann leider auch nicht viel helfen“, gab ich als Antwort und wollte unbedingt wieder ins Bett zurück, um meinen Schlaf nachzuholen. „Das ist blöd...“, stellte der junge Drachen-Meister fest, „Bestimmt will Alex langsam aus deiner Höhle raus.“ „Quatsch. Das sind nur normale Bauchschmerzen, nichts weiter. Außerdem kann es sein, dass ich nur Hunger habe und ich unbedingt ein Käsebrötchen brauche“, entgegnete ich und nahm mir ein Käsebrötchen aus dem Brotkorb. Daraufhin ging ich mit langsamen Schritten ins Wohnzimmer, um mich dort auf die Couch hinzulegen und mein Frühstück zu essen. Kai hatte schon eine Vermutung, dass an dem heutigen Tag unser zweites Kind auf die Welt kommen wollte. In dem Moment kamen Kalem, Sandra, Drake, Nicole, die Kinder und die Pokémon die Treppen herunter und gingen in die Küche, um mit mir und Kai zu frühstücken. Ich hatte keine Lust, dafür aufzustehen und in die Küche zu gehen, deshalb blieb ich in Ruhe im Wohnzimmer auf der Couch liegen. „Irgendwie ist Carina heute anders als sonst“, stellte Kalem fest. Kai war mit den Gedanken bei mir und achtete nicht darauf, was unsere Mitbewohner sagten. „Hast du dich mit Mama gestritten?“, wollte der zweijährige Drake von seinem Vater wissen. „Kai, hörst du überhaupt zu?“, fragte Sandra. „Hä, was? Sorry, Leute... aber ich bin so aufgeregt auf unser zweites Kind. Carina verhält sich schon zickig, das ist mir klar. Liegt wahrscheinlich an ihren Hormonen“, glaubte mein Mann und aß ein Schokobrötchen. „Wie fühlt es sich eigentlich an, zum zweiten Mal Vater zu werden?“, fragte der 19-Jährige aus Neugier. „Weiß ich nicht... ist wahrscheinlich so, als würde man zum ersten Mal Eltern werden, aber nur doppelt so viel Arbeit eben“, antwortete der junge Drachen-Meister.
Nachdem wir alle gefrühstückt und die Küche wieder in Ordnung brachten, ging Kai zu mir ins Wohnzimmer und fragte mich nach meinem Zustand. Ich hatte immer noch Bauchschmerzen und glaubte, dass ich mit einer Wärmeflasche dies lindern würde, aber mein Mann behauptete daraufhin: „Süßi, unser Alex macht sich für die Geburt bereit. Du brauchst mir jetzt nicht erzählen, dass du hungrig bist, denn das glaube ich dir nicht!“ „Mit dem Baby ist alles okay! Außerdem muss ich ja wissen, was in meinem Bauch vorgeht“, entgegnete ich. „Dann brauchst du nicht rumjammern, wenn deine Fruchtblase platzen wird, im Laufe des heutigen Tages“, sagte Kai und ließ mich im Wohnzimmer allein. „Das ist doch Unsinn“, sprach ich vor mich hin.
Kai chillte bei Kalem in dessen Zimmer, während sich Sandra, Nicole und Drake sich um die Kinder und Pokémon kümmerten. „Bro, ich kann es einfach nicht verstehen...“, sagte der junge Drachen-Meister und lag gelangweilt auf Kalems Bett, „Carina will nicht einsehen, dass unser zweiter Sohn heute auf die Welt kommen möchte. Sie erzählt nur was von Heißhunger oder ähnlichem...“ „Vielleicht liegt es daran, dass sie das zweite Kind nicht will“, vermutete der 19-Jährige und saß an seinem Schreibtisch, um was an seinem Computer zu recherchieren. „Nein, sonst hätte sie es längst abgetrieben und so eine ist Carina nicht. Sie liebt Kinder über alles“, entgegnete Kai, „Ach, Bro... was soll ich bloß machen? Ich mag es überhaupt nicht, wenn mein Herzblatt so zickig ist und das noch vor der Geburt.“ Kalem wusste keine Lösung für Kais Sorgen, deshalb versuchte er ihn mit etwas aufzumuntern. „Denk doch einfach an dem Moment, wo du deinen Alex in deinen Armen hälst, ihn anlächelst und seine Wange streichelst.“ „Ja, und dann schreit er, weil er Angst vor mir hat... glaub mir, ich kenne das von Drake. Er hatte als Säugling auch große Angst vor mir und hatte sich immer nach Carina gesehnt, als ich die Aufgabe hatte, ihn zu füttern“, erzählte mein Mann. Kalem konnte es nicht vorstellen, dass Drake Angst vor Kai hatte. Das kam ihn echt ziemlich seltsam vor. „Kann es sein, dass du Drake einmal schlecht behandelt hattest oder so?“ „Niemals! Er war halt nur etwas ängstlich, da er Carina mehr gesehen hatte als mich und da dachte er als Säugling, dass ich in seinen Augen ein Fremder war, aber zum Glück hatte es sich nach einer kurzen Zeit gelegt und Drake wollte immer, dass ich ihn auf meinem Schoß lasse... haha, kaum hatte ich ihn auf meinem Schoß und Carina gab mir seine Schüssel mit seinem Lieblingsbrei, schon schnappte er sich den Löffel und beschoss mich mit dem Brei, auf mein teures Hemd, hehe. Ach, das waren noch Zeiten... bestimmt wird es bei Alex auch so sein.“ Kalem war sehr gerührt von Kais liebevollem Handeln gegenüber seinem Sohn. Er stellte sich ebenfalls so einen schönen Moment vor, wie er sein eigenes Kind mit Babybrei fütterte und sich dabei selbst auf sein Oberteil etwas schmutzig machte.
In der Vormittagszeit langweilte ich mich auf der Couch und wollte unbedingt in die Küche gehen, da meine Kakaotasse leer war und ich sie mit warmen Kakao nachfüllen wollte. Aber die Bauchschmerzen verhinderten mein Vorhaben und war gezwungen, auf der Couch liegen zu bleiben. Zum Glück kamen der 17-Jährige Drake und seine Freundin Nicole ins Wohnzimmer und hatten meine schlechte Laune bereits bemerkt. „Domi. Kannst du mir Kakao einschütten? Ich habe echt heftigen Durst.“ „Gerne, dann gib mir bitte deine Tasse“, sagte der Trainer und ging in die Küche und kam nach wenigen Sekunden mit einer vollen Kakaotasse zurück. „Vielen Dank“, bedankte ich mich und nahm mir einen kräftigen Schluck von dem warmen Kakao. „Freust du dich schon auf dein zweites Kind?“, fragte Nicole. „Ich möchte am liebsten meine alte Figur haben und wieder in meinen schönen Tops reinpassen. Aber nein, ich musste ja ausgerechnet wieder schwanger werden... grr... wie ich das hasse!“, schimpfte ich. „Das war nicht die Antwort auf meine Frage...“, entgegnete die Trainerin. „Wie heißt es so schön, wenn man nicht schwanger sein will, dann soll man verhüten. Das sagt ihr mir auch ständig!“, rief Drake. „Seid froh, dass ihr noch keine Eltern werdet und dies nicht ertragen müsst!“, brüllte ich, „Hier ist ein gutgemeinter Rat an dich, liebe Nicole. Werde bloß nicht in deinem jetzigen Alter schwanger! Die ständigen Heißhunger-Attacken, das ewige Toiletten-Hüten, wenn du am brechen bist, der dicke Bauch, die empfindlichen Brüste, die auch noch größer werden und der Partner voll drauf abfährt... das alles wird dich bei einer Schwangerschaft völlig auf den Keks gehen!“ „Ähm, ja... danke für den Rat. Den werde ich mir einprägen, wenn ich bald mal wieder Sex mit Domi habe.“ „Nicht bald, sondern jetzt, junges Fräulein! Und diese Schmerzen werden mich auch nicht davon abhalten, die Couch zu verlassen und in die Küche zu gehen!“ Drake und Nicole wunderten sich über das zickige Verhalten von mir, was ich persönlich von meiner Schwangerschaft hielt. Die Teenager hatten deshalb beschlossen, wieder zu gehen, außer, sie wollten noch kurz folgendes machen. „Hast du was dagegen, wenn Nikki und ich hier kurz noch etwas rummachen? Das Wohnzimmer strahlt irgendwie so ein romantisches Gefühl aus, verstehst du?“ Mit dieser Frage von Drake wurde ich noch gereizter und verscheuchte sie vom Wohnzimmer weg, indem ich sie mit einem Sofakissen abwarf. „Könnt ihr mir bitte das Kissen wiedergeben? Es ist so weich...“, jammerte ich. In dem Moment waren Drake und Nicole bereits die Treppen hochgegangen und in Drakes Jugendzimmer geflüchtet.
Kai und Kalem gingen aus Langeweile in die Küche, um für sich ein paar Milchschnitten aus dem Kühlschrank zu stibitzen. Da die beiden glaubten, dass ich sie nicht bemerken würde, wenn sie die Treppen heruntergingen, bekamen sie einen Schock, als ich sie so überraschte. „Süßi? Ich dachte, du wärst am schlafen“, sagte mein Mann. „Nein, ich habe euch schon erwartet und ich möchte jetzt meine Wut an euch rauslassen!“, rief ich und stand trotz der Schmerzen auf. Ich ging auf die beiden zu, packte sie am Kragen und geigte ihnen meine Meinung. „Ihr Jungs denkt nur an Fressen, Schlafen und Sex! Wenn die schwangere Partnerin was braucht, dann seid ihr nie da und macht euren Kram, den niemanden interessiert! Und eure Milchschnitten können jetzt warten, denn ich möchte mein Kissen aufheben und brauche eine schöne Fußmassage von euch beiden!“ Während Kalem seinen Mund hielt, musste Kai wieder einen dämlichen Witz rauslassen. „Können wir anstatt der Milchschnitten deine leckeren, großen Melonen mit Sahnefüllung bekommen? Ich meine, das ist ja nicht nur für Säuglinge gedacht, muahaha!“ „Grr, Kai! Halt bloß deine große Klappe!“, schimpfte ich. „Was denn? Ist doch so!“, entgegnete der junge Drachen-Meister. „Kai, ich glaube, du hast es mit deinen Wortspielen etwas übertrieben“, seufzte Kalem. Ich war völlig am ausflippen und wollte meinen Mann zu einer härteren Strafe verdonnern, bis ich merkte, dass meine Fruchtblase geplatzt war. „Schatz? Was ist los?“, wollte Kai wissen und war besorgt. „Meine Fruchtblase ist geplatzt... das Kind will kommen!“, rief ich panisch. „Nicht dein ernst, oder?!“, rief der 19-Jährige, „Wir sollten dich jetzt schnell ins Krankenhaus bringen.“ „Nein, dafür ist es jetzt zu spät“, sprach mein Mann und musste schnell handeln, „Bro, nimm die Schlüsselkarte, damit du in unser Schlafzimmer kannst, um das Bett vorzubereiten.“ Kalem nahm die Schlüsselkarte und rannte schnell in unser Schlafzimmer, während ich Carina auf meinen Händen hielt, um sie so ins Zimmer zu bringen. „Das hast du nun davon und du wolltest mir ja nicht glauben“, sagte der junge Drachen-Meister zu mir, um mir Vorwürfe zu machen. „Hör auf, in mein Gewissen einzureden und bring mich jetzt ins Bett, damit ich unser zweites Kind auf die Welt bringen kann!“, brüllte ich.

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Kapitel 298: Baby-Alarm! - Teil 3

Beitrag von Reshikrom am Fr 27 Jun 2014 - 15:55

Kapitel 298: Baby-Alarm! - Teil 3

Endlich war es soweit. Unser zweites Kind wollte nun das Licht der Welt erblicken und für mich und Kalem war dies eine sehr schwierige Aufgabe, denn für das Krankenhaus war es zu spät und Carina hatte noch mehr Schmerzen. Als ich mit Carina unser Zimmer betrat, hatte mein bester Freund bereits alles vorbereitet, sodass wir die Geburt nun einleiten konnten. Vorher schloss ich die Tür zu, damit keine Störung von den anderen kam. „Was tust du da?!“, fragte meine Frau. „Die anderen können wir jetzt nicht gebrauchen“, gab ich als Antwort. „Bist du bescheuert?! Ihr zwei bekommt niemals im Leben die Geburt hin! Ruf gefälligst Géraldine an, damit sie kommen kann und noch dazu Hilfe holen kann!“ „Ich rufe jetzt niemanden an, denn jetzt sind wir an der Reihe, was zu beweisen, was ihr Mädels nicht besser könnt“, entgegnete ich, „So, und jetzt halt still, wir müssen jetzt deinen Muttermund überprüfen.“ Kalem war sehr verlegen, als er mit mir den Muttermund ansah und wollte lieber meine Frau beruhigen. „Bro, lass mich das nur ruhig machen. Du kannst Carinas Hand schön streicheln und sie von den Schmerzen ablenken“, schlug ich vor. „Das wäre viel besser für mich“, stellte der 19-Jährige fest und nahm meinen Vorschlag an. Nach einer kurzen Weile konnte man schon das Köpfchen des Babys sehen. „Schatz, press weiter... es wird nicht mehr lange dauern!“, rief ich. Carina gab sich Mühe dabei und wollte am liebsten jetzt die Schmerzen endgültig loswerden. „Streng dich aber nicht so sehr an, du“, sprach Kalem. „Ich will jetzt endlich mein Baby bekommen und diese Schmerzen loswerden!“, rief meine Frau und ließ sich nichts von meinen besten Freund sagen, auch wenn sie ihn ungern anschreien wollte. Es dauerte nicht lange und kurz vorm Mittag kam unsere Tochter auf die Welt. Ich persönlich hatte nicht damit gerechnet, dass unser zweites Kind ein Mädchen war, also hatte ich mit meiner Vermutung, dass wir einen zweiten Sohn bekommen würden, falsch gelegen. Ich schnitt die Nabelschnur durch und gab meiner Frau unser Baby. Carina war mehr als glücklich und hatte die Geburt gut überstanden. „Endlich ist das vorbei...“, sagte meine Frau und nahm für einen kurzen Moment unser zweites Kind in den Armen. „Du hast dir jetzt eine Erholung verdient, wonach du schon die ganze Zeit gesehnt hast“, entgegnete ich. Kalem sah uns zum ersten Mal mit ganz anderen Augen, als wir in unserer kleinen Tochter vertieft waren. Er fing vor Freude an, zu weinen. „Bro, möchtest du die Kleine auch mal nehmen?“, schlug ich vor. „Gerne!“ Ich gab meinem besten Freund das Mädchen, das in einem feinen Handtuch eingewickelt war, und ich merkte, dass Kalem es richtig aufregend fand, ein erst gerade geborenes Baby auf den Armen zu halten. „Es fühlt sich echt anders an, wenn man ein Baby hält“, stellte der 19-Jährige fest. Carina und ich stimmten den Trainer aus Kalos zu. „Die anderen sollen auch erfahren, dass unsere Tochter jetzt schon da ist. Wärt ihr so lieb und würdet mit der Kleinen ins Kinderzimmer gehen und sie Sandra, Domi und Nicole zu zeigen?“ Ich tat meiner Frau den Gefallen und verließ mit Kalem und dem Baby das Schlafzimmer, aber Carina wollte unsere Tochter schnell wieder haben.
Kaum betraten wir das Kinderzimmer von unserem zweijährigen Sohn Drake, schon war die Aufregung und die Neugier unserer Mitbewohner sehr groß. „mein Bruder ist da!“, rief der zweijährige freudig. „Nein, mein Großer. Du hast eine kleine Schwester bekommen“, entgegnete ich. „Ist die süß“, stellte Nicole fest. „Sie kommt ja glatt nach Carina“, sagte Sandra. „Stimmt, das ist mir jetzt auch aufgefallen“, sprach Nicole, „Und geht es ihr und Carina gut? Und warum habt ihr uns nicht Bescheid gegeben, dass die Kleine kommen wollte?“ „Carina geht es gut und hat die Geburt super überstanden, mit meiner und Kalems Hilfe. Und zu Frage zwei ja... das hatte so seine Gründe“, gab ich als Antwort. „Na gut... Hauptsache ist, dass sie wohlauf sind“, sagte Drakes Freundin und bewunderte das Baby. „Habt ihr schon einen Namen für sie?“, fragte die Drachen-Trainerin. „Gute Frage...“ Ich hatte keinen Namensvorschlag für unsere Tochter gehabt, deshalb überließ ich es Carina, da ich schon bei unserem Sohn einen Namen gegeben hatte. Für das Baby war es Zeit, bei Carina zu kuscheln und zu schlafen. Mit Kalem verließ ich das Zimmer und brachte unsere Tochter zu meiner Frau. Daraufhin ließ ich die beiden in Ruhe und plante mit meinem besten Freund noch einen chilligen Tag, aber vorher wollten wir zusammen das Mittagessen machen.
In der Küche schrieb Kalem seine Freundin per Handy an und teilte ihr mit, dass Carina und ich nun zum zweiten Mal Eltern wurden und wir ein Mädchen bekommen hatten. „Du scheinst ja echt gute Laune zu haben, seitdem die Kleine da ist, obwohl du eher auf einen zweiten Jungen gehofft hattest“, sagte Kalem und freute sich sehr über mein Vaterglück. „Die Kleine ist echt eine Süße. Sie hat das meiste von ihrer hübschen Mama, so wie es bei einem Mädchen auch sein sollte. Trotzdem werde ich ihr auch vieles über das Training von Drachen-Pokémon beibringen“, entgegnete ich und bereitete für uns allen Fischstäbchen mit Kartoffelpüree vor, „Ich bin in die Kleine verliebt... ein echt zartes und goldiges Kind, hehe.“ „Jetzt braucht Carina aber echt viel Ruhe. Kommst du überhaupt damit klar, dass sie jetzt viel Zeit mit eurer Tochter verbringen möchte? Ich meine, sie hatte eine echt anstrengende Schwangerschaft hinter sich“, sprach der 19-Jährige. „Ich gönne ihr die volle Ruhe und ich kann mich damit anfreunden. Hatte heute irgendwie vor, auf der Couch zu schlafen, bis Carina sich vollständig erholt hat und das kann schon Tage dauern“, sagte ich. „Du bist ja ein Kavalier, haha. Ich finde es gut von dir, dass du sogar für sie für eine gewisse Zeit auf der Couch schlafen willst.“ „Es sei denn, du hättest noch Platz in deinem Zimmer. Auf deinem kleinen Sofa vielleicht? Für ein paar Tage eine geile Jungs-WG haben, muahaha!“ „Ich hätte nichts dagegen auf einen Zimmergenossen“, sprach Kalem. „Wir werden uns es schön machen, du... nur wir beide, Jungskram machen und über Mädchen reden“, sagte ich und stellte mir Carina, Violetta, Sandra, Nicole und Géraldine alle in Bikinis vor, „Das wird eine echt geile Zeit, Bro! Komm, stoßen wir auf uns, auf unsere Mädels und auf die Kinder an.“ Ich holte aus dem Kühlschrank zwei eisgekühlte Cola-Flaschen, damit Kalem und ich anstoßen konnten. Dabei merkte ich sofort, dass unsere Fischstäbchen beinahe angebrannt wurden. „Fast wäre unser Essen in Flammen aufgegangen, muahaha!“, lachte ich und kümmerte mich um den Herd und um das Mittagessen. Der 19-Jährige musste lachen wegen meiner Tollpatschigkeit beim Kochen.
Das Mittagessen war serviert und alle saßen am Küchentisch, um die Mahlzeit zu genießen. Ich hatte Carina ihren Teller schon eher ins Zimmer gebracht, damit sie auch was davon hatte, aber sie war in dem Moment dabei, unsere neugeborene Tochter zu stillen. Sie bedankte sich dafür, dass ich ihr das Mittagessen gebracht hatte und ließ sie auch wieder allein. „Echt blöd, dass Carina und die Kleine nicht hier mit uns mitessen können“, sagte Nicole. „Sie braucht ihre langersehnte Ruhe, was auch verständlich ist. In der Schwangerschaft hatte sie nichts weiteres als nur Stress“, sprach ich. „Mit so einen Ehemann wie dir würde ich auch nur Stress haben“, entgegnete Sandra. Ich fühlte mich durch Sandras Worten kein bisschen beleidigt, da ihr Ego bei allen schon längst bekannt war. „Durch Carinas Erholung habe ich auch einmal die Gelegenheit, für mich Zeit zu haben, womit ich Spaß habe“, erwähnte ich noch dazu, „Das hat auch so seine Vorteile, wenn man wieder Vater wurde.“ „Ahja, das heißt, dass du mit anderen Mädchen verkehrst oder wie?“, fragte die Drachen-Trainerin. „So einer bin ich nicht. Ich bin Carina gegenüber treu und zuverlässig, da kannste sagen, was du willst.“

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Kapitel 299: Gemütlicher Abend bei Kalem

Beitrag von Reshikrom94 am Sa 28 Jun 2014 - 14:35

Kapitel 299: Gemütlicher Abend bei Kalem

Nach dem Mittagessen räumten alle gemeinsam die Küche auf und in dem Moment kamen Violetta und Géraldine von ihrer Schicht in der Mode-Boutique wieder. Das allererste, was die beiden Mädels machten, war es, Kai zu gratulieren, da er zum zweiten Mal Vater wurde. „Wir haben Kalems Nachricht bekommen. Wir freuen uns sehr für euch, auch Kamilla wünscht euch beiden und für eure Tochter ein schönes Leben“, sagte die Pilotin stolz und umarmte meinen Mann. „Wow, vielen Dank“, bedankte Kai sich, „Übrigens geht es Carina und der Kleinen sehr gut. Sie erholen sich gemeinsam im Schlafzimmer und ich werde sie dabei nicht stören.“ „Hat die Kleine schon einen Namen?“, wollte Violetta wissen. „Noch nicht. Carina darf ihr einen Namen geben, da ich es schon bei Drake gemacht habe.“ Die beiden wollten unbedingt unsere Tochter sehen, aber der junge Drachen-Meister hielt es für unpassend. Trotzdem konnte er den beiden ein Auge zudrücken und mit denen ins Schlafzimmer zu gehen, um unsere Tochter zu bewundern. Géraldine und Violetta waren völlig fasziniert von der Kleinen und mussten leider wieder das Schlafzimmer verlassen, da ich und die Kleine schlafen wollten.
Am späten Nachmittag verbrachte Kai ununterbrochen viel Zeit mit Kalem und plante bereits einen interessanten Filmabend oder einen Abend, wo die beiden mit der Wii U zocken würden. „Bro, du kannst aussuchen. Entweder Wii U zocken oder DVD gucken?“ „Mir wäre lieber ein entspannter und ruhiger Abend amüsanter. Ich mag es nicht, am Abend noch mit Bewegungssteuerung zu spielen oder langweilige Filme reinzuziehen“, gab der 19-Jährige als Antwort. „Na gut. Ich werde für uns noch was passendes finden“, entgegnete mein Mann und holte sämtliche Chipstüten und Schokoladenkekse aus dem Süßigkeitenschrank heraus. „Hey, ich möchte auch was süßes essen!“, rief der zweijährige Drake und wollte sich einen Keks nehmen, aber Kai verhinderte dies, da er diese Snacks für den Abend mit Kalem dringend brauchte. Die schwangere Violetta fühlte sich durch die ganze Planung von Kai und ihrem Freund ziemlich vernachlässigt. „Kalem? Hast du kurz Zeit für mich?“, fragte sie. „Klar, was gibt es denn?“, wollte Kalem von seiner Freundin wissen. Violetta machte sich große Sorgen und dachte, dass der 19-Jährige was mit ihr unternehmen würde, aber Kalem konnte sie noch beruhigen und sagte ihr, dass er mal etwas Zeit mit Kai verbringen möchte, da sie ja beste Freunde waren. Die 18-Jährige nahm die Worte ihres festen Freundes zu Herzen und ließ ihn und Kai mit den Vorbereitungen allein. „Géraldine, du musst heute Drake ins Bett bringen. Ich habe leider keine Zeit dafür“, sagte der junge Drachen-Meister. „Alles klar“, sagte die Pilotin und ging mit Sandra, Drake und den Zwillingen ins Kinderzimmer. Der 17-Jährige Drake und seine Freundin Nicole gingen ins Drakes Jugendzimmer, um nach ihren Videos zu schauen. „Süßkram und Cola-Flaschen haben wir. Jetzt kann der Abend gerne kommen“, sagte mein Mann und brachte die ganzen Sachen in Kalems Zimmer. Dort angekommen beschlagnahmte Kai das Sofa und legte die ganzen Süßigkeiten auf dem Tisch. Die Cola-Flaschen stellte er ebenfalls darauf. „Ich hole gleich noch mein Bettzeug“, sagte Kai und verließ dafür nochmal das Zimmer. Er kam in unser gemeinsames Schlafzimmer vorbei, um dort eine warme Decke und ein Kissen aus dem Schrank zu holen. Ich wurde wach, als er die Tür öffnete. „Schatz?“, fragte ich schläfrig. „Ich hole nur Bettzeug, da ich für einige Tage bei Kalem in seinem Zimmer pennen werde. Du brauchst dir dabei keine Sorgen zu machen“, teilte mir mein Mann mit. „Dann ist gut. Außerdem wollte ich dir noch was sagen“, sprach ich. „Und was?“, fragte der junge Drachen-Meister ahnungslos. „Ich habe einen Namen für unsere Tochter. Den habe ich dir ja schon einmal verraten... es handelt sich dabei um Venus. Ich finde, der Name passt auch sehr gut zu ihr“, sagte ich. Kai fand den Namen Venus ebenfalls sehr schön und passend für unsere kleine Tochter. „Ich will dich nicht länger von deinem Schlaf abhalten, deshalb gehe ich jetzt wieder. Sag mir einfach Bescheid, wenn du was brauchst“, sagte er und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Daraufhin verließ er wieder das Zimmer und ging mit seinem Bettzeug zu Kalem.
Es wurde Abend. Kai und Kalem saßen zusammen im Zimmer und unterhielten sich über viele Dinge, besonders über unsere Tochter Venus. „Das ist ein echt wunderschöner Name für eure Tochter“, stellte der 19-Jährige fest und las dabei aus Langeweile die Tageszeitung von heute. „Find ich auch. Venus hat ja was mit Liebe zu tun, soweit ich weiß. Trotzdem wäre mir ein zweiter Sohn lieber“, musste mein Mann zugeben und nahm sich einen Schluck Cola. „Du hast doch Drake, der sogar dazu noch dein erstes Kind ist“, sagte Kalem. „Ich weiß, aber ein Junge, der sich viel mit Drachen beschäftigt, hat als Drachen-Meister in der Zukunft eine große Chance. Als Mädchen würde man diesen Erfolg nicht erreichen, selbst als Drachen-Trainer nicht.“ Der Trainer aus Kalos konnte es garnicht glauben, dass eine Karriere als Drachen-Meister besser für eine männliche Person geeignet wäre. „Gibt es keine Drachen-Meisterinnen?“, wollte er daraufhin wissen. „Nein, die Frauen aus dem Drachen-Stamm können nur bis Drachen-Trainer schaffen oder werden zu Pflegerinnen für Drachen-Pokémon“, gab Kai als Antwort, „Es gibt in unseren älteren Generationen keine einzige Drachen-Meisterin.“ „Vielleicht wird ja aus Venus eine Drachen-Meisterin“, vermutete der 19-Jährige. Kai musste bei dieser Vermutung lachen, da er dies bezweifelte. Dabei fiel ihm ein viel besseres Thema ein, was mit Kalem und Violettas Beziehung zu tun hatte. „Ihr beiden habt bestimmt schon einen Namen für euren Sohn, oder?“ „Nein, darüber haben wir nicht nachgedacht...“, antwortete der Trainer aus Kalos. „Naja, Zeit habt ihr ja noch. Und, wie läuft es ansonsten bei euch? Alles gut soweit oder habt ihr bereits eure Macken?“ Kalem fühlte sich bei den Fragen etwas verunsichert, konnte aber positive Antworten geben. Der junge Drachen-Meister merkte, dass sein bester Freund ein Problem in seiner Beziehung mit Violetta hatte. Das Problem war die schönen Momente zu zweit. „Habt ihr nie so richtig gekuschelt, mit Sex und so?“, wollte mein Mann wissen. „Wir kuscheln zwar, aber ich habe das Gefühl, dass ich Vio nicht genug Liebe gebe, wenn du verstehst, was ich meine...“ „Wie jetzt? Ihr habt keinen Sex, während ihrer Schwangerschaft? Du sollst nicht ständig zurückweisend sein, Bro! Wenn du eine Beziehung führst, muss du deiner Liebsten auch geilen Sex geben!“ Kalem fand, dass Sex in der Beziehung nicht nötig sei. Dabei war sein erstes Mal mit Violetta an seinem neunzehnten Geburtstag überhaupt nicht geplant gewesen. „Sex gehört in jeder Beziehung dazu, außer bei Spießern. Für die ist ihre Karriere im Vordergrund, aber das hat weniger mit dir zu tun. Ich weiß, dass du eher der ruhige Geselle bist, aber bei so einer Aktion musst du wirklich mal über deinen Schatten springen“, sprach Kai. „Danke für deine Ermutigung, Kai. Vielleicht sollte ich wirklich mal Vio das beste von mir zeigen.“ „Nicht vielleicht, sondern du wirst es tun!“, rief der junge Drachen-Meister, „Es kann ja nicht angehen, dass der eine One-Night-Stand an deinem Geburtstag der erste und letzte Mal bleibt.“ „Erinnere mich bloß nicht daran... Das war nur ein Ausrutscher“, sagte Kalem und wollte ungern über sein erstes Mal sprechen. Mein Mann entschuldigte sich sofort bei seinem besten Freund. Der 19-Jährige wollte nur noch schlafen und legte sich ordentlich auf sein Bett hin. „Gute Nacht, Kai. Bis morgen.“ „Dir auch, Bro. Schlaf gut“, entgegnete Kai und machte es sich auf Kalems Sofa bequem. Für ihn war es aber echt schwierig, einzuschlafen, da das Sofa nicht so kuschelig und angenehm für seinen Rücken war, so wie es eigentlich auf unserem Ehebett der Fall war. Er wälzte hin und her, um eine perfekte Lage zu finden, aber es brachte nichts. „Das ist echt blöd...“, stellte mein Mann fest, stand auf und ging zu Kalem ans Bett, um ihn zu wecken. „Bro! Bro! Bist du noch wach?“ Kai rüttelte seinen besten Freund wach und erzählte ihm, dass er nicht einschlafen konnte. „Und was willst du jetzt machen?“, fragte der 19-Jährige. „Weiß nicht. Vielleicht können wir ja was lustiges machen, wie zum Beispiel Furzgeräusche mit den Händen oder den Armen machen, Wettsaufen oder einen Rülpswettbewerb veranstalten“, gab der junge Drachen-Meister als Antwort. „Das ist ja echt widerlich!“, rief Kalem und war überhaupt nicht zufrieden mit Kais Vorschlägen. „Komm schon. Wir Jungs genießen unsere Freizeiten damit, auch wenn es für einige Leute nervig ist. Wir sind unter uns und ich finde, wir sollten mit dem Rülpsen anfangen, was auch mit dem Wettsaufen zusammenhängt, muahaha! Hast du noch diese Energiedrinks?“ „Nein, wir haben doch nur die Cola hochgenommen.“ „Auch gut. Hier. Trink die Flasche, wenn möglich, auf Ex leer und gib einen fetten Rülpser von dir“, sprach Kai und nahm den Flaschenverschluss, um den Kronkorken von der Flasche zu entfernen, „Ich kann es dir gerne vormachen und du machst es nach, okay? Das ist auch nicht schwer!“ Mein Mann fing an, seine eisgekühlte Cola-Flasche leer zu trinken und er gab daraufhin einen richtig lauten Rülpser von sich. „Ekelig...“, musste der Trainer aus Kalos zugeben. „Sagt Carina auch ständig zu mir, aber das mir nichts aus. Komm, probiere es auch aus. Das hat so ein Mann an sich, sein Können unter Beweis zu stellen. Domi kann das auch, was auch kein Wunder ist. Der Große hat das meiste nur von mir geerbt, haha... aber belegt den zweiten Platz unter mir. Also, Bro. Leg los!“ Kalem fühlte sich bei der Aktion nicht sehr wohl, aber er wollte vor Kai nicht als Verlierer dastehen. Er öffnete mit dem Flaschenverschluss sein Getränk und fing an, die Cola zu sich zu nehmen. Kai feuerte seinen besten Freund selbstverständlich an, aber der 19-Jährige bekam seine 0,33 Liter Flasche nicht ganz leer. Er ließ dabei einen simplen Rülpser von sich. „Sehr gut, Bro. Aber ich finde, du braucht dabei noch viel Übung“, stellte mein Mann fest. „Naja, ich weiß nicht...“, entgegnete Kalem unsicher. „Bro, du musst lernen, ein Mann zu sein. Das laute Rülpsen hast du schon mal für den Anfang ganz gut drauf. Kannst du mit deinen Händen Furzgeräusche machen?“, wollte der junge Drachen-Meister wissen. Der 19-Jährige schüttelte den Kopf und Kai machte es ihm einmal vor. „Hört sich täuschend echt an, oder?“ „Joah...“ Mein Mann zeigte seinem besten Freund, wie das funktionierte. Er erklärte ihn das so, dass man die Hände vorm Mund legen und eine kleine Lücke zwischen den Händen freilegen musste. Danach musste man ordentlich blasen und so entstanden Furzgeräusche. „Probiere du es mal aus, Bro. Das ist ganz leicht!“ Mit einem mulmigen Gefühl versuchte der Trainer aus Kalos das und es war ihm besser gelungen als das Rülpsen. „Ich bin schwer beeindruckt, Bro“, musste Kai zugeben, „Du könntest damit Domi und mir Konkurrenz machen, haha.“ „Ist das wirklich nötig, um ein Mann zu sein? Ich komme mir dabei ziemlich albern vor“, sprach Kalem. „Du muss bedenken, dass du nicht nur dein Mädchen hast, sondern auch einen besten Freund, der dir vieles beibringt, um die Frauenwelt in den Wahnsinn zu treiben. Da brauchst du dir nicht albern vorkommen, weil es ziemlich lustig ist, wenn man andere Leute damit nerven kann“, erklärte der junge Drachen-Meister. „Ich möchte aber Vio nicht damit verärgern. Du bist es ja daran gewohnt, von den Mädchen angeschrien zu werden, wenn du irgendwas machst, was denen überhaupt nicht gefällt“, entgegnete der 19-Jährige. „Vielleicht findet Vio es witzig“, behauptete mein Mann. „Da kennst du sie falsch. Sie war schon mit den blöden Sprüchen ihres Bruders Carsten nicht zu spaßen“, erzählte Kalem. „Ach, ich denke, sie wird sich freuen, wenn du was von mir gelernt hast und ihr es zeigen kannst.“ „Ernsthaft?!“ „Na sicher! Großes Drachenehrenwort!“ Kalem war erleichtert durch die Worte seines besten Freundes, aber dennoch wollte er es nicht vor Violetta vormachen, weil es selbst für ihn etwas zu peinlich war. „So, ich denke mal, dass ich jetzt einschlafen kann“, sagte Kai und legte sich auf das Sofa hin. Er deckte sich zu und wünschte Kalem erneut eine gute Nacht. Der 19-Jährige wünschte sich das auch für Kai und legte sich schlafen.

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Kapitel 300: Das Drachen-Festival!

Beitrag von Reshikrom am So 29 Jun 2014 - 14:35

Kapitel 300: Das Drachen-Festival!

Es wurde nächster Morgen. Ich war bereits früh wach und bereitete für Carina ein leckeres Frühstück vor. Milza und Emolga halfen mir dabei und bekamen von mir ein paar spezielle Pokémon-Kekse. Mit ihnen ging ich samt Frühstück nach oben ins Schlafzimmer und überraschte meine Frau, die ebenfalls schon wach war. „Guten Morgen, Schatz“, grüßte ich und gesellte mich zu Carina aufs Bett. Dabei gab ich ihr vorsichtig das Frühstück. „Vielen Dank, Kai. Du hast dir ja richtig viel Mühe dafür gegeben“, stellte meine Frau fest. „Ja, extra für dich. Schließlich muss du ja auch was im Magen haben“, entgegnete ich und gab Carina einen Kuss auf die Lippen, „Und wie geht es dir? Konntest du gut schlafen?“ „Sehr gut sogar. Zwar hat Venus in der Nacht ein wenig geweint, aber so dramatisch war es nicht. Und du?“ „Kalems Sofa ist nicht so gut wie unser schönes Bett, aber ich konnte trotzdem gut drauf schlafen“, gab ich als Antwort. Ich warf daraufhin einen Blick auf unsere Tochter Venus, die direkt neben Carina in ihrem Bettchen schlief. Ich nahm sie in meinen Armen und lächelte sie an. Venus öffnete ihre Augen und fing an, ebenfalls ein kleines Lächeln zu zeigen. „Sie hat eindeutig dein Lachen“, sagte ich zu Carina, die einen Schluck warmen Kakao nahm. „Ich bin echt froh, dass wir sie haben.“ Ich hatte einen komischen Einfall, den ich meiner Frau direkt mitteilte: „Schatz, wie wäre es denn, wenn wir später noch ein drittes Kind machen würden? Wir brauchen unbedingt noch einen Jungen, der auch ein Drachen-Meister werden soll.“ „Nein, Kai. Das kommt nicht in Frage! Einen Sohn und eine Tochter reichen mir“, entgegnete Carina und genoss ihr Frühstück, „Du kannst aus Venus vielleicht eine Drachen-Trainerin machen, obwohl es mir lieber wäre, wenn sie sich später selbst entscheiden kann, was für sie wichtig ist.“ Als sie mit frühstücken fertig war, nahm sie mir Venus ab und legte sie in ihr Bettchen hin. „So, dann kümmere ich mich mal um den Rest des Hauses“, sagte ich und nahm den kleinen Tisch samt Geschirr mit, „Milza, Emolga... kommt ihr jetzt?“ Carina legte sich wieder schlafen, da sie sich noch etwas erholen wollte. Ich hatte nun die Pflicht, mich um alles zu kümmern, was meine Frau normalerweise machte. „Papa! Yoshi und ich haben Hunger!“, rief der zweijährige Drake, der gerade aus seinem Zimmer kam. „Ich hatte auch vor, für dich Frühstück zu machen“, sagte ich und nahm meinen Sohn in meinen Armen. Yoshi saß auf Drakes Kopf und ließ eine Seifenblase aus seinem Maul. In dem Moment kamen auch Sandra, Drake, Nicole, Géraldine und die Zwillinge in die Küche und machten für sich das Frühstück. Ich wunderte mich, dass sie ausnahmsweise mal was selbst machen. Da blieb mir dann viel Zeit für das Frühstück für mich und dem Zweijährigen. „Woher kommt den das Engagement auf einmal her?“, fragte ich meinen Mitbewohnern. „Äh, wir wohnen hier und können uns doch selbst bedienen oder etwa nicht?“, entgegnete Sandra. „Sonst wartet ihr doch immer, wenn Carina euch die Brote schmiert!“ Als sie alle fertig waren, konnte ich für meinen zweijährigen Sohn ein Erdbeer-Marmeladenbrot schmieren und eine Tasse Kakao machen. Ich gab meinem Sohn sein Frühstück und in dem Moment klingelte es an der Tür. „Wenn es Siegfried ist, mach nicht auf, ist das klar!“, rief die Drachen-Trainerin. Ich machte die Tür auf und es handelte sich dabei um Lysander, der mir dringend was mitteilen wollte. Ich ließ ihn in meine Villa rein und fragte ihn: „Worum geht es denn?“ „Erstmal von mir ein großes Dankeschön, dass du und Kalem meine Klasse und meine Lehrlinge gut unterhalten habt. Das Geld bekommt ihr jetzt schon mal...“, sagte der Arenaleiter und gab mir die zwei Umschläge, wo sich jeweils 15.000 PokéDollar befanden, „So, jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. In diesem März-Monat findet das Drachen-Festival am Twindrake Strand statt. Wir, das heißt Lilia, Markus, Julia, einige Lehrer aus dem Drachenclan, freiwillige Helfer aus dieser Stadt und ich, stecken momentan noch in den Vorbereitungen und deshalb bitte ich euch um Hilfe.“ „Wobei denn?“, wollte der 17-Jährige Drake wissen. „Ich habe Cynthia bei diesem Festival eingeladen und würde gerne eine spezielle Bühne aufbauen, aber Cynthia selbst meinte, dass noch was fehlte. Vielleicht schaut ihr euch den Aufbau an und wir können gemeinsam planen“, gab Lysander als Antwort. „Okay, wir schauen uns die Veranstaltung an. Mal sehen, ob wir eine Lösung finden werden“, sprach ich. „Vielen Dank, Kai. Dann kommt gleich nach eurem Frühstück zum Strand. Vorort können wir nochmal alles klären und planen.“ Der Arenaleiter verließ die Villa und ich überlegte mir schon mal, was bei dem Drachen-Festival noch dazu kommen würde, obwohl ich die Veranstaltung nicht ganz vor Augen hatte. Kalem und Violetta kamen nach wenigen Minuten nach Lysanders Besuch in die Küche und ahnten noch nichts von den Planungen für das Drachen-Festival. Schließlich klärte ich es den beiden auf von der Veranstaltung und die beiden wollten ebenfalls meinen Meister behilflich sein. Zum Glück hatten Violetta und Géraldine an dem heutigen Tag frei und mussten nicht in der Boutique mithelfen. Die beiden Trainer machten sich für sich Frühstück, um bei den Vorbereitungen gestärkt zu kommen.
Es dauerte nicht lange und wir machten uns gemeinsam auf dem Weg zum Strand. Carina wusste Bescheid, würde aber am liebsten auch mithelfen, aber aus gesundheitlichen Gründen ging es nicht. Stattdessen blieb sie mit Venus in der Villa und erholte sich weiter. Am Strand angekommen wurden wir bereits von Lysander und Lilia erwartet. „Gut, dann gehen wir mal zur großen Bühne“, sagte der Arenaleiter und führte uns durch den Strand, wo alles fast fertig aufgebaut war. Es standen viele Buden, wo man Essen, Trinken, Süßigkeiten und Souvenirs kaufen konnte. Auch Karussells, eine riesige Achterbahn und auch ein Riesenrad waren für das Festival aufgebaut. Auf der großen Bühne fragte mich Lysander, wie es mir gefiel, wie die Bühne aufgebaut war. Ich fand sie persönlich gut, aber ich hatte mir bereits was gutes überlegt. „Da hier noch kein geplantes Event feststeht, habe ich was, was jedem Gast gefallen würde. Wie wäre es denn mit einem Kampf gegen mir oder gegen Cynthia? Als Preis würde es dann ein Pokémon-Ei geben, so war es mal bei mir und Carina bei unserem Event in Orion City.“ „Das klingt echt gut. Was meinst du dazu, Lilia?“, fragte der Arenaleiter. „Ich finde das auch gut. Aber wer hat denn bitte ein Pokémon-Ei für den Gewinner des Kampfes, was er gern verschenken möchte?“, wollte die junge Drachen-Trainerin wissen. In dem Moment kam Cynthia auf die Bühne und hatte für das Problem eine Lösung. „Ich hätte hier ein Pokémon-Ei für das Event.“ „Wow, Cynthia! Wie schön, dich wiederzusehen!“, freute ich mich, „Kalem. Violetta. Darf ich euch Cynthia vorstellen? Sie ist der Champ der Sinnoh-Region.“ „Schön, dich kennenzulernen. Mein Name ist Kalem und bin ein Trainer aus der Kalos-Region“, stellte sich der 19-Jährige vor. „Und ich bin Violetta und komme ebenfalls aus Kalos“, sprach die schwangere Trainerin. „Wie schön. Dann seid ihr sicher auch gespannt, wie das Drachen-Festival sein wird. Hier sind Trainer von Nah und Fern herzlich willkommen. Vielleicht werdet ihr bestimmt am Event teilnehmen, hab ich recht?“, fragte Cynthia. Die beiden Trainer aus Kalos wussten keine Antwort darauf. „Ihr könnt es euch noch überlegen. Das Festival fängt ja erst heute Mittag an“, sprach der Champ aus der Sinnoh-Region. In dem Moment kam Markus auf die Bühne, um Lysander mitzuteilen, dass die Buden nun fertig waren. „Sehr gut. Dann müssen noch die Lebensmittel aufgestellt werden“, sagte der Arenaleiter von Twindrake City. „Julia macht das schon“, entgegnete der Ass-Trainer. „Gibt es noch was, was wir noch planen könnten?“, wollte ich wissen. „Nein. Das war jetzt nur wegen der Bühne, es sei denn, ihr wollt Markus und Julia bei den Snacks helfen?“ „Das ist nicht nötig. Wir kommen dann nachher wieder, wenn das Drachen-Festival losgeht“, sprach ich und gab meinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Ich verließ mit meinen Mitbewohnern den Platz und gingen in die Villa zurück, um dort zu warten, bis das Drachen-Festival losging. Bis dahin planten wir zusammen das Mittagessen, damit wir nicht mit hungrigen Mägen wieder dorthin gingen. Wir bereiteten Hähnchen mit Reis und Currysoße zu und auch für Carina machten wir einen Teller voll.
Nachdem Mittagessen gingen Kalem, Violetta, Sandra, Géraldine und ich zum Strand, wo das Drachen-Festival stattfand. Drake und Nicole hatten sich umentschieden und wollten in der Villa bleiben. Sie kümmerten sich auch dabei um die Kinder, die gerne mitkommen wollten, aber ihr Mittagsschlaf halten mussten. Dort angekommen war schon vieles los. Viele Besucher gingen ein und aus und standen Schlange vor vielen Buden, um entweder Minigames zu spielen oder Snacks zu kaufen. „Hier ist ja eine Menge los“, stellte Violetta fest. „Twindrake City ist ja auch die zweitgrößte Stadt der Einall-Region und ein toller Ort, um Veranstaltungen zu planen. Euch wird es hier ganz bestimmt gefallen“, sprach ich. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emolga!“ Milza und Emolga kamen extra mit, um sich auch zu amüsieren. „Habt ihr was dagegen, wenn Cherry und ich die Buden erkunden? Ich hätte echt Lust auf die besondere Altaria-Zuckerwatte“, sagte Sandra und klammerte sich fest an Géraldines Arm, „Bis später dann!“ „Gut, dann lass uns loslegen. Wir machen uns auch einen schönen Tag“, sprach ich und führte Kalem und Violetta durch die Veranstaltung. Die beiden Trainer aus Kalos waren schwer beeindruckt von dem Drachen-Festival und probierten zusammen verschiedene Minigames aus, die man an einigen Buden spielen konnte. Da gabs zum Beispiel das Spiel 'Zieh das große Los', wo man Preise gewinnen konnte, wie Meisterbälle, seltene Beeren oder auch hilfreiche Medizin für Pokémon, die im Kaufhaus ziemlich teuer zu kaufen waren. Kalem und Violetta konnten sich einige Lose für wenig Geld kaufen und gewannen jeweils einen Korb voller Enigmabeeren. „Wahnsinn. Wir haben ja mehr als nur Glück!“, staunte die 18-Jährige Trainerin. „Solche Beeren werden nur hier in unserem Drachen-Festival verteilt“, erwähnte ich. Wir gingen weiter durch den Platz und blieben an einem Süßwarenstand stehen, wo man dort Teigtaschen mit leckerer Marmeladenfüllung kaufen konnte. „Haben eure Mägen noch Platz für eine Erdbeer-Tasche?“, fragte ich und kaufte mir drei große Erdbeer-Taschen. „Schaut euch diese bunten Cake-Pops an!“, rief Violetta total begeistert, „Ich hätte bitte davon eine Schachtel mit 15 Cake-Pops... Danke sehr!“ Kalem und ich teilten mit ihr die Begeisterung an dem süßen Gebäck am Stiel. „Möchtet ihr Erdbeer-Taschen essen?“, bot ich an. „Gerne!“ Die verliebten Trainer nahmen mir zwei Erdbeer-Taschen ab und probierten diese. Dabei stellten sie fest, dass sie fast wie ein Erdbeer-Toast schmeckten. „Sehr lecker“, musste der 19-Jährige zugeben. „Ja! Danach biete ich euch meine Cake-Pops an, denn ihr müsst sie auch unbedingt probieren!“, rief Violetta. Unterwegs trafen wir auf Siegfried, der ebenfalls Gefallen an dem Festival fand. „Siegfried? Hey, was geht?!“, fragte ich und gab ihn zum Gruß die Hand. Dieser gab mir auch die Hand und antwortete: „Ganz gut und dir?“ Kalem war bei dem zufälligen Treffen nicht sehr begeistert, da Violetta bei uns war, deshalb unterhielte er sich nicht mit meinem Halbbruder und schützte seine Freundin, indem er mit ihr einige Meter von uns zur nächsten Bude ging und dort auf mich wartete. Der Drachen-Meister verstand sein Handeln ganz gut und konzentrierte sich auf unser Gespräch. „Bei uns läuft auch alles ganz gut. Carina und ich sind seit gestern übrigens Eltern einer kleinen Tochter geworden“, erzählte ich. „Glückwunsch zu deinem Vaterglück, Kai. Und war die Geburt gut gelaufen?“, wollte mein Halbbruder wissen. „Danke sehr. Ja, Carina und Venus sind wohlauf und erholen sich“, gab ich als Antwort. „Milza, Mil...!“ „Emo, Emolga!“ „Das freut mich. Am liebsten würde ich die Kleine auch sehen, aber ich brauche meine Zeit, um aus meinen Fehlern zu lernen“, sprach Siegfried und bemerkte, dass Kalem nicht mehr länger auf mich warten wollte, „Es gibt hier noch vieles zu sehen. Wir sehen uns bestimmt auf der Bühne wieder, wenn das Event nachher losgeht.“ „Ich werde dort sein und mit Cynthia wahrscheinlich das Event moderieren“, sprach ich, „Dann bis später!“ Ich ging zu Kalem und Violetta zurück, während mein Halbbruder sich noch ein wenig auf dem Platz umsah.

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Kapitel 301: Milzas große Liebe!

Beitrag von Reshikrom94 am Mo 30 Jun 2014 - 14:05

Kapitel 301: Milzas große Liebe!

Nach dem Gespräch mit Siegfried gingen Kai, Kalem und Violetta weiter durch die Menschenmenge und blieben bei einer Bude stehen, wo man auch ein weiteres Minigame spielen konnte. Es handelte sich dabei um ein lustiges Wasserspiel, das sich 'Die Wasserkanone' nannte. Kalem war sehr neugierig auf das nasse Spiel, wo man mit großen Statuen, die sich auf verschiedene Wasser-Pokémon basierten, die Zielscheiben, die nach wenigen Sekunden immer verschwinden und auftauchen mit einem Wasserstrahl treffen musste um so Punkte zu sammeln. „Das möchte ich gerne spielen“, sagte der 19-Jährige und konnte sogar meinen Mann überzeugen, als Gegner mitzuspielen. Auch einige andere Gäste wollten spielen und besetzten die restlichen Statuen. „Ich entscheide mich für Aquana“, sagte der Trainer aus Kalos. „Gut, ich habe ein Schiggy als Wasserkanone, muahaha!“, lachte Kai. Als alle bereit waren, fing auch das Spiel sofort an. Für die Jungs war es recht schwer, die vielen Zielscheiben mit ihrer Wasserkanonen zu treffen. Violetta feuerte Kai und Kalem an und aß dabei genüsslich ein Cake-Pop. „Das ist echt nicht leicht, wenn noch andere Besucher ständig dazwischen funken“, stelle der junge Drachen-Meister fest. „Man braucht dafür ein gutes Handgeschick“, entgegnete Kalem. Ein ungefähr zehn Jahre alter Junge traf mit seiner Seemon-Wasserkanone die Zielscheiben, die eigentlich für den 19-Jährigen Trainer gedacht waren. „Hey, das ist unfair!“, rief die schwangere Trainerin. Der Junge provozierte, wo er nur konnte, und traf sogar die Zielscheiben auf Kais Augenhöhe. „Wenn der Knirps es ernst meint, dann schlagen wir zurück, Bro. Volle Power jetzt!“, rief Kai und arbeitete mit seinem besten Freund als Team. Die beiden trafen mit ihren Wasserkanonen sämtliche Zielscheiben, auch die von ihren Gegnern und hatten am Ende die volle Punktzahl von tausend erreicht. Als Preis dafür gab es das Item Zauberwasser, was Wasser-Attacken verstärkte. „Ein echt interessanter Preis. Das wäre was für mein Quajutsu“, sprach Kalem. Kai nutzte das Zauberwasser eher für einen Halsschmuck. „Naja, das steht mir persönlich nicht, aber es ist ein Andenken“, sagte mein Mann. Violetta gab den Jungs jeweils ein Cake-Pop als Belohnung für ihren Sieg. „Das habt ihr echt super gemacht“, lobte die schwangere Trainerin. Die Trainer gingen weiter durch den Platz und genossen dabei Violettas Lieblingssüßigkeit, die bunten Cake-Pops.
„Die Altaria-Zuckerwatte ist ja echt genial. So habe ich es mir vorgestellt“, sagte Sandra und genoss ihre heißbegehrte Zuckerwatte. Géraldine dagegen aß eine Rolle Crêpes mit Schokoladenfüllung. „Pass auf, dass du keine Bauchschmerzen bekommst. Es ist schon deine vierte Zuckerwatte“, sprach die Pilotin und bestellte für sich und ihrer Lebensgefährtin zwei Flaschen Mineralwasser. „Das kannst du nicht jeden Tag essen, du! Deshalb muss ich mich auch ins Zeug legen!“, entgegnete die Drachen-Trainerin. Géraldine lachte etwas verlegen. In dem Moment kam Siegfried an der Bude vorbei, wo die beiden ungleichen Trainerinnen die süßen Snacks naschten. Er hatte Glück, dass sie ihn nicht sahen, da noch einige Menschen an ihm vorbei gingen oder auch davor standen. „Hast du Lust, gleich aufs Riesenrad zu gehen?“, fragte Géraldine. „Meinetwegen. Hoffentlich erreichen wir die höchste Stelle, um von dort aus die ganze Einall-Region zu sehen“, antwortete die Arenaleiterin von Ebenholz City. Daraufhin küsste sie die Pilotin auf die Lippen und Siegfried sah diese Situation mit eigenen Augen. Er vermisste seine Exfrau sehr. Bei dem Anblick konnte er nicht anders als weiter durch die Menge zu gehen. „Sollte ich noch die fünfte Zuckerwatte kaufen, was meinst du?“ „Nein, Sandra. Jetzt ist das Riesenrad an der Reihe!“, rief Géraldine und ging mit ihrer Lebensgefährtin zum Riesenrad, das nicht weit von dem Zuckerwattestand war.
Kai, Kalem und Violetta saßen zusammen auf einer Mauer, um in Ruhe ihre Snacks zu essen. Dabei hatten sie einen guten Blick auf die große Bühne, wo Lysander sich gerade mit Cynthia über das Event unterhielt. Die Trainer aus Kalos kuschelten dabei und würden am liebsten wieder in die Villa gehen, um ihre Zweisamkeit zu genießen, aber sie wollte unbedingt das Event nicht verpassen. Als die schwangere Trainerin noch einige Cake-Pops kaufen wollte und zur nächsten Bude ging, sprach Kalem meinen Mann an, was mit Siegfried zu tun hatte. „Muss er unbedingt auch hier aufkreuzen, wenn Vio dabei ist?“ „Das war nur Zufall, dass Siegfried hier ist. Außerdem hast du doch Violetta von ihm ferngehalten“, sprach der junge Drachen-Meister und öffnete für sich eine Coladose. „Kai, du weißt, dass ich nicht gut auf ihn zu sprechen bin. Er hat Vio gefickt und seitdem ich das weiß, habe ich so ein Hals auf ihn!“ „Mein Gott, Bro. Ich bin doch auch besorgt um Violetta, aber Siegfried hat mir versprochen, sich zu ändern und dafür nimmt er sich auch die Zeit. Er hat sich auch sehr darüber gefreut, dass ich zum zweiten mal Vater geworden bin. Außerdem hast du im Drachenclan auch nichts über ihn gesagt, auch nicht persönlich“, sagte Kai. „Das ist auch was anderes gewesen. Da war Vio nicht dabei, zum Glück auch...“, entgegnete der 19-Jährige und nahm sich ein Energiedrink aus der Dose, „Siegfried nutzt jetzt sein Singledasein, um meine Freundin für sich zu gewinnen, du willst es nur nicht verstehen!“ „Das macht er nicht! Selbst wenn, dann muss er halt wieder mit härteren Konsequenzen rechnen.“ „Was willst du ihm noch unter die Nase reiben? Dass er Einall für immer verlassen soll oder wie? Kai, es geht hier um Violettas Sicherheit. Ich möchte nicht, dass ihr was wegen ihm zustößt. Ich möchte sie nicht verlieren... ich möchte unseren Sohn nicht verlieren...“ Der junge Drachen-Meister merkte, dass sein bester Freund beinahe den Tränen nah war, aber dieser konnte sein Weinen schnell zurückhalten, da seine Freundin mit zwei Paketen Cake-Pops zurückkam. „Da bin ich wieder!“, rief sie freudig und zeigte den Jungs die Pakete. Kalem war sehr froh, dass Violetta nichts passiert war, als sie kurz unterwegs war, um Nachschub an ihrer Lieblingssüßigkeit zu holen. Sie setzte sich zu ihrem Freund und nahm für sich auch was zu trinken. Milza und Emolga bekamen von meinem Mann spezielle Drachen-Kekse. Eine Passantin, die jünger war als Violetta, saß sich einige Meter von den Trainern auf die Mauer hin und streichelte ihr Milza, was sie sehr liebevoll und verwöhnt behandelte. Kais Milza starrte das anscheinend weibliche Milza an und war neugierig. Die Passantin merkte schnell, dass das schillernde Drachen-Pokémon sie anstarrte und versuchte, mit Kai zu reden, was sie auch ohne zu zögern tat. „Hallo. Du hast ja echt ein cooles Milza. Ich habe auch ein Milza und ich habe gesehen, dass dein Milza Interesse an meinem Pokémon zeigt.“ „Schön für dich“, sprach Kai. „Wie wäre es denn, wenn wir mal zusammen was mit unseren Milzas unternehmen würden? Die beiden würden sicher ein süßes Pärchen abgeben, oder?“ „Da muss ich dich enttäuschen. Ich bin bereits glücklich vergeben an die schönste Frau, mit ihr sogar verheiratet, habe mit ihr zwei wunderbare Kinder, lebe mit ihr im Luxus und Glamour und Milza ist mit diesem Emolga hier liiert, also bist du bei uns völlig falsch. Und jetzt verschwinde bitte“, sagte mein Mann und schickte die Passantin samt ihrem Milza weg, „...Immer diese Weiber...“ Selbst Milza war seinem Trainer in derselben Meinung. Es liebte mein Emolga zu sehr und würde es niemals für ein anderes Pokémon ersetzen. Nach wenigen Minuten machten sich Kai, Kalem Violetta mit den Pokémon Milza und Emolga auf dem Weg zur Bühne, um Cynthia und Lysander zu helfen, da das Event bald anfing.
Sandra und Géraldine hatten eine gemütliche Zeit auf dem Riesenrad verbracht und wollten sich auf dem Weg zur großen Bühne machen, um sich das Event anzusehen. Unterwegs trafen sie auf Siegfried und sprachen ihn höflich an. „Hey, Siegfried. Was führt dich denn hierher?“, wollte die Drachen-Trainerin wissen und musste dabei lachen. „Äh, ich besuche das Drachen-Festival, wie es die anderen Besucher machen“, gab Kais Halbbruder als Antwort. „Tut mir leid für Sandras Verhalten. Wir waren gerade auf dem Riesenrad und haben die...“ Als die Pilotin ihren Satz beenden wollte, fiel Sandra ihr ins Wort: „...Wir haben ganz oben auf dem Riesenrad uns gegenseitig befummelt und es war richtig geil!“ „Aha, wie schön, dass ihr euch in der Öffentlichkeit so amüsiert“, entgegnete Siegfried und zeigte kein Interesse an Sandras und Géraldines sexuellem Spaß. „Ist da jemand eifersüchtig, weil dieser eine Trennung nicht verkraften kann?“, fragte die Drachen-Trainerin und wollte ihren Cousin damit provozieren. Der Drachen-Meister schüttelte den Kopf und fand die Aktion sehr peinlich. „Sandra hat es so nicht gemeint“, sprach Géraldine. „Verstehe ich schon. Unsere plötzliche Trennung war ja auch nicht so gemeint. Naja, ich halte mich aus eurer, anscheinend sehr spaßigen, Beziehung raus und ich wünsche euch viel Glück bei eurer Zweisamkeit und für eure Zukunft“, sagte Kais Halbbruder und beendete das Gespräch mit den ungleichen Trainerinnen. Die Pliotin hatte ein sehr schlechtes Gewissen, da sie mit der plötzlichen Trennung ihren Exmann sehr verletzt hatte, aber das hatte auch einen bestimmten Grund. „Hey, Cherry. Wie wäre es denn, wenn wir wieder in der Villa sind, dass wir Tittensex mit einem Dildo machen?“, fragte Sandra. „Ähm, kein Kommentar dazu“, antwortete die Arenaleiterin von Panaero City. Sie war mit den Gedanken ganz bei ihrem Exmann, da ihr die Trennung besonders leid tat.
Es wurde Nachmittag und Cynthia bereitete mit Kai und Lysander das Event vor, wo auch Kalem und Violetta mithelfen durften. „Hallo und herzlich Willkommen beim großen Drachen-Festival in Twindrake City!“, rief der Champ aus der Sinnoh-Region, „Heute starte ich das Event, wo einer von euch diesen tollen Preis gewinnt... ein Pokémon-Ei, was ich aus der Sinnoh-Region mitgebracht habe! Aber damit der Preis auch überreicht wird, muss ein Teilnehmer, der von uns ausgewählt wird, einen kleinen Kampf mit mir austragen. Ich denke, jeder von euch würde gerne mit mir einen Kampf austragen!“ Sandra und Géraldine kamen gerade rechtzeitig und hofften, dass sie gegen Cynthia kämpfen würden, um das Pokémon-Ei zu gewinnen. Kai, Kalem und Violetta standen hinter der Bühne und beobachteten den Auftritt des Champs. „Cynthia ist einfach unglaublich. Am liebsten würde ich gegen sie antreten, um das Ei zu gewinnen“, sprach der 19-Jährige. Mein Mann bekam den Herzenswunsch von seinem besten Freund mit und erfüllte den auch, indem er Kalem auf die Bühne drängte. „Kai, nein! Ich will nicht...!“ „Und ob du das willst! Das ist deine große Chance!“, entgegnete der junge Drachen-Meister. Lilia kam hinter die Bühne und meckerte: „Kai! Was tust du da?!“ „Lilia, das ist schon in Ordnung. Kalem wird der Teilnehmer für Cynthias Bühnenkampf sein“, gab Kai als Antwort und drängte seinen besten Freund immer noch, auf die Bühne zu gehen. „Wie kindisch!“, rief die junge Drachen-Trainerin. Violetta musste lachen, als Lilia Kai als kleines Kind bezeichnete. „Komm schon, Bro. Mach dich doch nicht so schwer. Der Lampenfieber geht nach einer Weile weg“, sprach mein Mann und ließ Kalem nicht auf die Hinterbühne. Lysander bekam den Lärm mit und schaute nach, was los war. Kalem wurde von Kai auf die Bühne geschubst und Cynthia hatte ihre Wahl auf den 19-Jährige getroffen, da sie in der Meinung war, dass Kalem viele potenzielle Fähigkeiten als Trainer besitzen würde. „Hier ist ein ganz besonderer Trainer, der wohl freiwillig auf die Bühne gekommen ist!“, rief Cynthia und holte den 19-Jährigen zu sich heran.

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Kapitel 302: Duell mit Wissen!

Beitrag von Reshikrom am Di 1 Jul 2014 - 13:45

Kapitel 302: Duell mit Wissen!

Kalem wirkte leicht nervös, als er mit Cynthia auf der großen Bühne stand und die Blicke der hunderten Besucher ertragen musste. Schließlich nahm er all seinen Mut, nahm dem Champ aus Sinnoh das Mikrofon ab und sprach: „Mein Name ist Kalem und komme aus der weit entfernten Region Kalos, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Dort habe ich ebenfalls gelernt, ein guter Trainer zu sein und habe vieles erlebt. Durch einen sehr guten Freund habe ich es bis hierher geschafft und bin sehr erfreut, hier zu stehen und gleich einen spannenden Kampf mit dem Champ der Sinnoh-Region auszutragen.“ Die Besucher waren völlig baff, als sie hörten, dass mein bester Freund aus Kalos kam. „Damit der Kampf nicht in die Länge gezogen wird, schlage ich einen Doppelkampf vor, nur mit zwei Pokémon, die man im Besitz hat“, sprach Cynthia und begann somit das Event, was auf der Bühne stattfand. Kalem war sich nicht ganz so sicher, ob er es schaffen würde, sie zu besiegen, aber er versuchte es trotzdem, denn schließlich geht es dabei um einen besonderen Preis. Der Sinnoh-Champ setzte für diesen Doppelkampf ein Glaziola und ein Knakrack ein, während sich der 19-Jährige für Psiaugon und Quajutsu entschieden hatte. Der Kampf fing auch schon direkt an und Kalem befahl seinem Psiaugon, zuerst Barriere einzusetzen, um seine physische Verteidigung stark zu bessern. Sein Quajutsu nutzte für die Runde Tatami-Schild, um Angriffe von den Gegnern zu blocken. Knakrack stärkte seinen Angriff mit Schwerttanz und Glaziola setzte auch Barriere ein. Während des Kampfes wurde ich von Lysander angesprochen, da er wissen wollte, was bei uns los war. Ich erzählte ihm, dass ich Kalem überzeugen wollte, dass er gegen Cynthia kämpfen sollte und es hatte sich schon bereits erledigt. Mein alter Meister war mit meiner Handlung nicht zufrieden, da er meinte, dass mein bester Freund selbst entscheiden sollte, was er machen möchte oder nicht. Aber trotzdem war er mir dankbar. Violetta selbst war sehr gespannt auf, wie ihr Freund gegen den Champ der Sinnoh-Region kämpfte. Der Kampf lief gut, aber langsam bekam Kalem seine Probleme. Cynthias Knakrack hatte einen starken Angriff und griff Quajutsu mit Drachenstoß an. Psiaugon konterte für seinen Partner mit Zuschuss zurück. Bei Zuschuss entstand die Attacke Eisstrahl, die Quajutsu beherrschte. Die eiskalte Attacke traf das Knakrack, was viel Schaden brachte. Glaziola griff Psiaugon und Quajutsu mit Blizzard an und landete dabei großen Schaden. „Ohje... wenn ich schon solche kalten Attacken sehe, drehe ich echt durch...!“, rief Lilia und mochte die Eis-Attacken nicht. „Kalem wird den Spieß noch umdrehen. Seine Pokémon sind gut trainiert“, sprach ich. „Sieht aber nicht so aus, als würde dein Freund die Oberhand haben, Kai“, stellte Lysander fest und achtete auf die Körperhaltung von Kalem und seinen Pokémon. Der Arenaleiter von Twindrake City fand persönlich, dass Kalem sich nicht überlegt hatte, wie er am besten vorgehen sollte, wenn er sich Cynthia in den Kampf gestellt hatte. Knakrack attackierte Psiaugon mit Eisenschädel und besiegte es. Quajutsu versuchte, mit Siedewasser das starke Drachen-Pokémon zu verbrennen, um seinen Angriff zu schwächen, aber Glaziola beschützte es und griff Kalems Pokémon mit Spiegelcape an, um Siedewasser auf ihn mit doppelter Kraft zurückzuschleudern. Auch Quajutsu wurde dabei besiegt und für Kalem war es aus und vorbei. Die Besucher jubelten, als Cynthia gewonnen hatte. Der 19-Jährige rief seine besiegten Pokémon zurück und bedankte sich für den Kampf. Daraufhin ging er auf die Hinterbühne zurück, wo wir bereits auf ihn gewartet hatten. „Das war wohl nichts mit dem Preis, hm?“, fragte Lilia enttäuscht. „Ach, das macht nichts. Vielleicht gibt es ja einen starken Trainer unter den Besuchern, der Cynthia haushoch überlegen ist“, entgegnete Kalem und war nicht traurig, dass er eine Niederlage hatte. „Ich hatte gehofft, dass du gewinnen würdest...“, sprach Violetta. In dem Moment wählte Cynthia einen neuen Gegner aus der Menschenmenge. Ein junger Passant war der Glückliche und nahm die Herausforderung an. „Cynthia ist halt der Champ von Sinnoh. Sie ist genau auf der selben Wellenlinie wie ich“, sagte ich, „Champs haben immer geheime Strategien und kennen die Strategien ihrer Gegner, deshalb ist es für die meisten ein harter, steiniger Weg bis zu ihrem Sieg.“ „Das ist mir auch schon klar, aber ich hätte liebend gern das Ei für Violetta gewonnen...“, sagte Kalem. Violetta war besorgt und wusste nicht, dass Kalem es für sie gewinnen wollte, deshalb fragte sie mich: „Warum kämpfst du nicht gegen sie? Du bist doch auch ein Champ und vielleicht hast du ja eine Chance gegen Cynthia.“ „Keine schlechte Idee. Wenn ich schon Siegfried besiegen kann, dann auch sie“, entgegnete ich und überlegte, mit welchen zwei Pokémon ich kämpfen würde. Der Passant hatte auch keine Chance gegen Cynthia und diese suchte sich einen letzten Gegner aus, aber ich meldete mich freiwillig. Die Besucher waren begeistert, als sie mich sahen. Sie waren große Fans von mir und riefen mehrmals meinen Namen, da sie mich unbedingt kämpfen sehen wollten. „Was macht er da?! Er soll sich nicht kindisch aufführen!“, beschwerte sich die junge Drachen-Trainerin. Sandra und Géraldine jubelten mir auch zu und wünschten mir viel Glück. Cynthia war sehr erfreut, gegen mich beim Drachen-Festival anzutreten und setzte für unseren Kampf wieder Knakrack und Glaziola ein. Ich entschied mich für Trikephalo und Libelldra. Ich begann mit den Attacken Drachenpuls von Trikephalo und Feuerschlag von Libelldra, während Glaziola mit Barriere seine Verteidigung deutlich stärkte und Knakrack mit Schwerttanz seinen Angriff stark erhöhte. Lysander fand meine Haltung für gut, da ich offensiv angefangen hatte, statt defensiv. Für mich war Angriff die beste Verteidigung, auch für meine Drachen. Glaziola griff daraufhin mit Eisstrahl mein Libelldra an, da dies sehr stark auf die Typenkombi Drachen und Boden war. Libelldra aber konterte mit Drachenklaue zurück und landete einen Volltreffer, sodass das Eis-Pokémon besiegt wurde. Knakrack griff Trikephalo mit Drachenstoß an und sorgte dafür, dass mein Pokémon zurückschreckte. Libelldra attackierte Cynthias Pokémon mit Drachenklaue an, aber Knakrack hielt diese Attacke sehr gut durch. Mit einem Eisenschädel schlug es auf Libelldra zurück und besiegte es. Doch Trikephalo spuckte einen gewaltigen Drachenpuls auf Knakrack und holte sich damit den Sieg. Cynthia akzeptierte ihre Niederlage und ernannte mich zum Sieger des kleinen Events. „Kai Hydreigon ist unser Sieger!“, rief sie, „Und somit erhält er jetzt von mir den Preis. Das Pokémon-Ei aus der Sinnoh-Region.“ Cynthia überreichte mir das Ei und ich bedankte mich für den Kampf, obwohl ich eher den Sieg für Kalem übertragen wollte, da er Violetta eine Freude machen wollte. Während der Champ aus Sinnoh die Besucher mit ihren Worten unterhielte, ging ich zur Hinterbühne und bekam von den Anwesenden großes Lob. „Das war irgendwie klar, dass du gewinnen würdest, Kai“, sprach Lilia. „Ich habe halt das Können eines wahren Meisters. Lilia, du hättest dabei noch was notieren können, damit du was für dein Training hast“, entgegnete ich. Kalem war etwas neidisch auf mich und fragte sich ständig, wie man mit einem Angriff eine gute Verteidigung haben könnte. „Was hast du jetzt eigentlich mit dem Ei vor? Du hast doch keine Verwendung dafür, da du als Drachen-Meister und Champ unserer Region viel um die Ohren hast“, sagte Lysander. Ich hatte bereits eine Idee. Ich gab meinen Preis Violetta, da ich das Gefühl hatte, dass sie mehr mit einen neuem Pokémon anfangen würde als ich. „Wow, vielen lieben Dank, Kai!“, bedankte sich die schwangere Trainerin bei mir und hatte eine riesige Freude, die man sehen konnte. „Nichts zu danken. Bedank dich lieber bei Kalem, denn er hatte vor mir den Mut gehabt, gegen Cynthia zu kämpfen und wollte für dich extra das Ei gewinnen“, sprach ich. Die 18-Jährige bedankte sich auch bei ihrem Freund und umarmte ihn. „Ich verspreche euch, dass ich mich liebevoll um das Ei kümmere. Aber bevor wir wieder heimkehren, möchte ich gerne noch ein Päckchen Cake-Pops kaufen, bitte!“ Kalem und ich mussten lachen, aber es war ja auch verständlich, dass die Trainerin aus Kalos unbedingt ihren Heißhunger in der Schwangerschaft durch ihre Lieblingssüßigkeit besänftigen wollte. Sie gab ihren Freund das Pokémon-Ei, um noch eben schnell zur Süßwarenbude zu gehen. „Sie hat es ja echt eilig, wenn es um die Cake-Pops geht“, stellte Lilia fest. „Tja, das ist halt unsere Violetta, haha“, lachte ich.
Die 18-Jährige musste nicht lange warten und konnte ihre heißbegehrten Cake-Pops kaufen und wollte wieder zurück zur Hinterbühne gehen, bis sie plötzlich Siegfried entgegen kam. „Oh... hey Siegfried... wolltest du hier durch?“, fragte Violetta stotternd und auch etwas schüchtern. „Nein, passt schon. Ich habe mitbekommen, dass Kai unsere Kollegin Cynthia besiegt hat. Es ist ja auch kein Wunder, wenn er mit seinen Drachen telepathisch kommunizieren kann“, sprach mein Halbbruder und freute sich, wieder mit Violetta reden zu können. „Kai ist wirklich sehr stark, hehe“, stimmte die schwangere Trainerin zu, „Ohne dich ist es echt langweilig in der Villa. Wann kommst du denn wieder zurück?“ „Mit einem Rauswurf aus der Villa muss ich leben und ich brauche Zeit, um mich abzufinden. Ich habe echt vieles falsch gemacht, aber ich finde es gut, dass Kai mich nicht so schlecht behandelt wie es bei unserer Affäre war“, entgegnete Siegfried. „Hoffentlich geht die Zeit schnell vorbei“, sagte Violetta, „Hey, möchtest du meinen kleinen Babybauch fühlen? Ist zwar nicht viel zu spüren, aber eine sehr kleine Wölbung ist schon entstanden. Ohne zu zögern fühlte mein Halbbruder den sehr kleinen Babybauch der 18-Jährigen und streichelte den sanft. „Es wird übrigens ein Junge“, erwähnte Violetta. Siegfried freute sich sehr für sie. In dem Moment kam Kalem zum Süßwarenbude, um zu schauen, warum seine Freundin so lange brauchte. Er sah den Grund und wurde rasend eifersüchtig. „Vio? Bist du fertig?“, wollte der 19-Jährige wissen und schaute Siegfried sehr ernst an. „Ja, Schatz. Ich habe meinen Nachschub an Cake-Pops bereits gekauft. Ich habe mich gerade kurz noch mit Siegfried unterhalten.“ „Das habe ich gesehen und jetzt ist es Zeit, das Festival zu verlassen“, sprach Kalem und nahm Violettas Hand. Er zog seine Freundin von meinem Halbbruder weg und ging mit ihr zu mir und zu Géraldine und Sandra, die ich bereits aufgefangen hatte, damit wir zusammen nach Hause gehen konnten. Violetta fühlte sich mies, da sie sich nicht von Siegfried verabschieden konnte.

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