Freundschaft, Liebe und Pokémon - Staffel 1

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Kapitel 50: Drachen-Rivalen

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:16

Kapitel 50: Drachen-Rivalen

"Ich fasse es nicht, dass Warren mir eine verpasst hat. Nur weil das blonde Flittchen mit den streiten anfängt...", sagte Kai ziemlich sauer und ging durch den engen Weg. "Bleib ruhig, Schatz. Wir müssen als Team zusammen halten und nicht an persönliche Situationen denken, zum Beispiel der ewige Streit mit dir und Bell", entgegnete ich und folgte den Drachen-Trainer. Plötzlich sahen wir das Zorua, das an einem Lydzibeerenbaum stand und sich die seltenen Lydzibeeren pflückte. Sofort versteckten wir uns, um das kleine Unlicht-Pokémon nicht zu verscheuchen. "Okay, da es abgelenkt ist, sollte mein Emolga es mit der Spezialfähigkeit Statik lähmen", schlug ich vor. "Warte mal kurz. Zorua ist verdammt flink und selbst Milza kann es nicht stoppen. Eine Lähmung könnte zwar helfen, aber ich bezweifle das", flüsterte Kai mir zu. "Da fällt mir noch ein, Zorua und Zoroark sind die einzigen Pokémon, die die Spezialfähigkeit Trugbild besitzen. Sie können sich in ein anderes Pokémon oder in einen Menschen verwandeln", fiel mir noch ein. "Scheiße, daran habe ich garnicht mal nachgedacht", sprach der Drachen-Trainer. Das fuchsähnliche Pokémon sah uns und kicherte hämisch. "Es hat uns bemerkt!", rief ich, "Schnell, Emolga! Paralysiere es, bevor es uns noch entkommt!" Das kleine Elektro-Pokémon sprang von meiner Schulter ab und flog direkt auf das schwarzrote Pokémon zu. Dabei hatte mein Pokémon eine elektrische Kraft entladen und schoss die auf Zorua, aber die leider fehl schlug. Bells Pokémon floh und ließ seine selbstgepflückten Lydzibeeren dort. "Mist. Es ist wieder abgehauen", sagte Kai, "Komm, Carina. So weit kann es ja nicht gelaufen sein, also könnten wir es noch fangen." Als Kai und ich mit unseren Pokémon die Suche fortsetzen wollten, hörten wir ein zischendes Geräusch, das von jeder Seite kam. Das Geräusch wurde immer lauter und es flogen einige Sichlor durch den riesigen Tropenwald. Sie zerschneideten mit ihren scharfen Klingen die Bäume durch und waren total am ausrasten. "Ohje, Sichlor... ziemlich aggressive und empfindliche Käfer/Flug-Pokémon", sagte ich, "Schnell weg von hier!!!" Wir liefen durch den Regenwald und die wütenden Sichlor verfolgten und und zerhackten dabei die ganzen Bäume, die denen im Weg standen. "Milza, versuch die Sichlor mit deiner Drachenwut aufzuhalten!", befahl der Drachen-Trainer. Das kleine Milza speicherte seine Energie und feuerte den blauroten Strahl auf die Sichlor, wobei zwei von den aggressiven Pokémon schwer getroffen wurden.
In der Zeit suchten Ash, Warren, Bell und Pikachu in einer Waldlichtung nach Zorua. Das blonde Mädchen sah einen großen Baum, der riesige Wurzeln hatte, die aus der Erde ragten, und dort tarnten sich einige Tarnpignon und Hutsassa. Man konnte diese Pokémon nicht sehen, da ihre Hände und Köpfe Schirme hatten, die aussahen wie Pokébälle. Die 15-Jährige suchte weiter, stolperte auf einer Wurzel und landete auf einen Wunfrubeerenbusch, wo dort viele Bibor hausten. "Bell, kommst du? Zorua scheint, nicht hier zu sein", sagte Ash. "Warte, Ash. Ich kann nicht aufstehen!", rief das blonde Mädchen aus Avenitia. Bell war so laut, dass sie die Bibor aufgeweckt hatte. Hinter ihr flogen viele Bibor hoch empor und summten. "AHHH, HILFE!!!", rief die 15-Jährige total panisch. Schnell eilten Warren, Ash und Pikachu ihr zur Hilfe. "Pikachu, setz Donnerblitz auf die Bibor ein!", befahl der Trainer aus Alabastia. Das gelbe Elektro-Pokémon ließ einen kräftigen Stromschlag auf die Giftbienen-Pokémon. Die beiden Jungs konnten Bell aus dem Beerenbusch befreien und ergriffen die Flucht. Die Bibor flogen ihnen hinterher, um den drei Trainern das Handwerk zu legen, weil Bell deren Nest gestört hatte. Einige von den wütenden Pokémon feuerten viele Nadelrakete-Attacken auf sie und Pikachu wehrte sie mit der Eisenschweif-Attacke ab. "Super, Pikachu!", rief Ash. Warren, Bell, Ash und Pikachu rannten so schnell wie es ging durch den Regenwald und fielen, ohne dabei aufzupassen, einen Hang hinunter. Aber die Trainer konnten den Bibor-Schwarm entkommen. "Das war knapp", seufzte der kluge Trainer und schüttelte die Blätter von seinem schwarzen T-Shirt weg. "Ich habe wirklich nicht gewusst, dass beim Wunfrubeerenbusch ein Bibor-Nest war. Wäre da diese große Wurzel von dem großen Baum da nicht gewesen, dann hätten wir nicht um unser Leben rennen können", sagte die 15-Jährige und drückte an ihrem rechten Fuß, den sie sich bei der Wurzel gestoßen hatte. "Wenn du weiter an deinem Fuß drückst, wird es mehr wehtun", sagte der Trainer aus Alabastia zu Bell. "Ich weiß, aber es juckt nur etwas...", entgegnete das blonde Mädchen. "Lasst uns weiter nach Zorua suchen. Bestimmt begegnen wir auch Kai und Carina", glaubte Warren und setzte mit Ash, Bell und Pikachu die Suche fort.
Währendessen waren Kai und ich mit Milza und Emolga auf der Flucht von aggressiven Sichlor, die einen Bruchteil des Regenwaldes Dank uns mit ihren scharfen Klingen zerschneidet hatten. Zufällig lief vor uns das Zorua, das wieder kicherte. "Hey, Zorua! Bleib bitte stehen!", rief ich dem laufenden Pokémon zu. Das fuchsähnliche Pokémon hörte nicht drauf und verwandelte sich in ein Sichlor. Es verbreitete uns Angst, da es auch wie die anderen Sichlor mit seinen Klingen die Bambusbäume zerschneidet, um uns den Weg zu blockieren. Wir liefen in einer freien Stelle, wo ein großer Fluss zu sehen war und rannten in Richtung Siegesstraße, die nicht sehr weit war. "Es ist nicht mehr weit, dann haben wir wieder festen und felsigen Boden!", rief ich. Als wir gerade das leere Bergumfeld betreten wollten, knallte Kai gegen einen Trainer, der wegen den Stoß beinahe ins Wasser fiel. Die Sichlor verzogen sich wieder in den Regenwald zurück, weil sie die kühle Gegend am Wasser nicht mochten, da Kälte eine Schwäche der Flug-Pokémon war. "Ash! Du hättest auch mal sagen können, dass du hier stehst", beschwerte sich der Drachen-Trainer. Der Trainer stand wieder auf, drehte sich zu uns und stellte fest: "Ach, wen haben wir denn da? Der Schwänzer und Außenseiter Reshikrom." "Was machst du hier in einen gefählichen Ort, wo Sichlor dich killen könnten? Ach, was laber ich hier, der Lucht Taylor möchte wohl seine letzten Worte hier aussprechen, bevor er zu Hackfleisch verarbeitet wird, muahaha!", lachte Kai. "Wie ich sehe bist du nicht allein. Du hast zum ersten Mal Freunde gefunden. Glückwunsch", sagte Taylor total angeberisch. "Soll ich dir wieder deine Nase kaputt schlagen, wie vor drei Jahren?", fragte der Drachen-Trainer gereizt. "Mir jagst du keine Angst mehr ein, Reshikrom. Seitdem du aus dem Klan entlassen wurdest, habe ich dort meine Stärken trainiert, die beim kommenden Einall-Liga-Turnier nutzen werde. Ich bin hierhin gereist, um ein Training zu machen und habe mein Team sehr gut gestärkt", erzählte Kais Rivale, "Ich habe mehr getan als du. Event-Veranstalter... was für eine Zeitverschwendung. Und so wie ich das sehe, hast du nicht mal dein Milza zu einem Sharfax weiterntwickelt. Kein Wunder, dass du oft die Unterrichtsstunden geschwänzt hast, nur um in der Gegend von Route 10 zu trainieren und Pokémon zu fangen." "Ich kenne dich zwar nicht, aber dein Ausdruck als angeblich erfahrener Trainer als Kai ergibt für mich keinen Sinn. Und als Event-Veranstalter kann man richtig viel Geld verdienen, wovon du keine Ahnung hast", entgegnete ich. "Carina heißt du, oder? Du warst ja für die ganzen Schwänzereien von Kai verantwortlich. Aber irgendwie konnte er es doch schaffen, die zentrale Drachenprüfung zu bestehen, trotz seiner versäumten Fehlstunden", sagte Taylor. Plötzlich kam das Zorua von Bell wieder und es verwandelte sich in seine ursprüngliche Form zurück. "Oh, ein wildes Zorua. So ein Pokémon sieht man ja nicht alle Tage", sagte Kais Rivale und holte einen Pokéball aus seiner Reisetasche heraus. "Nur zu, Taylor. Fang dir das Zorua. Du wirst sehen, dass es längst eine Trainerin hat, die total dicht in der Birne ist, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen Drachen-Keks. "Oh, deshalb seid ihr her gekommen. Naja, um eure ungehorsamen Pokémon möchte ich mich nicht kümmern. Viel mehr geht es um das Training für die Einall-Liga, woran ich mehrere Monate gearbeitet habe und mein treues Shiny-Shardrago ist gut im Form", gab Taylor an. "Hast wohl zu viele Arschhaare geraucht, wa?", wollte Kai wissen und grinste dabei. "Sehr witzig, Reshikrom. Geh doch am besten deine Events veranstalten und verliere gleich nochmal ein paar Kämpfe dabei", entgegnete Kais Rivale. "Ich muss jetzt auch weiter. Im großen Canyon, der als Siegesstraße bezeichnet wird, warten starke, wilde Pokémon auf mich und wollen von meinen Pokémon besiegt werden. Wir sehen uns wieder, Reshikrom. Faile an deinem Training, hehe." Taylor ging in Richtung Siegesstraße, um dort sein Training zu machen.
Zorua stand bei uns und hatte nicht mal daran gedacht, vor uns abzuhauen. Kai nahm es auf den Armen und sagte: "So, kleines Zorua. Deine Wanderung hat nun ein Ende." "Ich werde den anderen Bescheid sagen", sagte ich und holte meinen Viso Castor aus der Tasche heraus. Ich gab die Nummer von Bell ein und die Verbindung startete. "Carina, was ist los?", fragte die 15-Jährige, die ich auf meinem Gerät im Videobild sah. "Zorua ist bei uns. Seit ihr in der Nähe?", wollte ich wissen. "Äh, keine Ahnung. Wir haben uns total verlaufen... bleib mal bitte noch dran, dann folgen wir deiner Stimme", rät Bell, "Aber gut, dass ihr das freche Vieh habt. Danke." "Keine Ursache. Kommt so schnell wie möglich zu uns. Wir warten hier auf euch", sagte ich. Ash, Warren, Bell und Pikachu liefen durch den Regenwald, um zu uns zu kommen. Da sie sich verlaufen hatten, weil die Bibor sie in eine andere Stelle des Waldes brachten, blieb ich noch am Viso Castor, damit die Trainer uns finden konnten. Plötzlich begegnen die Trainer wieder auf die Bibor, die aus einem Tsitrubeerenbusch empor flogen. "Nicht schon wieder!", rief Bell total panisch. Pikachu griff die Bibor mit einer starken Donnerblitz-Attacke an und erledigte die Käfer/Gift-Pokémon mit nur einem Schlag. Einige Bibor konnten noch aufstehen und waren sofort aggressiv. Sie griffen mit Nadelrakete an und unsere Freunde rannten schnell weg. Die Schreie konnte ich auf meinem Gerät hören. "Woah, die schreien ja wie Mädchen", sagte Kai und lachte dabei. Ash, Warren, Bell und Pikachu kamen immer näher zu uns und so kam es auch. Die Kälte des Wassers scheuchte auch die wütenden Bibor weg. "Schön, dass ihr hier seid", freute ich mich und schaltete meinen Viso Castor aus. "Die Bibor wollten bestimmt Feuer unter euren Hintern setzen. Bell hat sicherlich ein Bibor-Nest gestört, wa?", fragte der Drachen-Trainer und grinste. "Und wenn ich nicht gewusst habe, dass dort ein Bibor-Nest war!?", entgegnete die 15-Jährige Trainerin aus Avenitia. "Ach, das kannst du deinen strengen Eltern erzählen, aber nicht mir", sagte Kai. "Fängt das schon wieder an. Kai! Bell! Hört auf, euch zu streiten", sagte Warren ziemlich genervt. "Sorry, ist okay. Ich werde ja sofort wegen irgendwas beschuldigt. Als wäre Blondi das brave Kind hier in der Truppe", entgegnete der Drachen-Trainer und ging in Richtung Siegesstraße. Vorher gab er dem blonden Mädchen das Zorua zurück.

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Kapitel 51: Spezialtraining für Milza?

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:18

Kapitel 51: Spezialtraining für Milza?

Gemeinsam gingen wir in die Siegesstraße, um zur Einall-Liga zu kommen. Kai war schon am überlegen, wie er für die dortigen Kämpfe gut vorbereitet wäre. Als wir oben auf den felsigen Boden standen, war unter uns der große Canyon. Hier war es wieder heiß und der große Fluss, der durch den Regenwald floss, ging auch über den Canyon. "Hier auf meiner Karte steht, dass sich auch der größte Wasserfall hier in der Siegesstraße befindet", stellte Warren fest, als er auf seiner Karte sah. "Das stimmt auch. Das macht die Reise zur Siegesstraße deutlich spannender", entgegnete der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Als mein Freund sein Pokémon beim fressen zuschaute, merkte er, wie glücklich das kleine Drachen-Pokémon war. "Schatz, was ist denn los?", fragte ich etwas besorgt. "Ich bin gerade am überlegen, ob ich es tatsächliche tue, mein Milza zu einem Sharfax weiterzuentwickeln. Aber ich bin mir wirklich noch nicht sicher...", antwortete Kai. "Wenn Milza erst ein Sharfax ist, ist es zweimal stärker als gewöhnlich", sagte Ash und streichelte sein Pikachu. "Mir kann es egal sein, ob du dein Milza trainieren möchtest. Von Drachen-Pokémon habe ich sowieso keine Ahnung", entgegnete Bell. "Kai, wenn du beschlossen hast, mit Milza in der Liga einige Kämpfe zu bestreiten, solltest du es wirklich zu einem Sharfax weiterentwickeln, ansonsten verlierst du blitzschnell", rät der kluge Trainer. "Verdammt, ich weiß es noch nicht... wenn ich mein Milza so ansehe, sieht es total fröhlich und glücklich aus. Wenn ich es jetzt so als ein Sharfax sehe, würde es außerhalb der Kämpfe überhaupt nicht mehr der Alte sein. Ich möchte für mein Milza einfach nur das beste", erzählte der Drachen-Trainer. "Ich hätte da so einen Vorschlag. Wie wäre es denn, wenn dein Milza gegen mein Ottaro antritt", schlug Ash vor, "Ich muss ja auch gut vorbereitet sein für die Einall-Liga." "Hört sich garnicht schlecht an", stimmte ich zu, "Und Kai, möchtest du ein kleines Training mit Ash wagen?" "Meinetwegen, also ich bin bereit", antwortete mein Freund und stellte sich mit seinem Milza auf die linke Seite. Ash stellte sich auf die rechte Seite, so dass auch ein großer Platz für´s Kämpfen war. Warren, Bell, Zorua, Pikachu, Emolga und ich saßen uns auf einem großen Felsen hin und beobachteten von dort aus das Training. Der Trainer aus Alabastia schickte für das Training sein Ottaro in den Kampf. Das Wasser-Pokémon machte eine Pose und hielt seine Muschel wie ein Pokal in seiner Hand, wie so ein Nationalspieler bei einem Finalsieg im Fußball. "Oh, ist das nicht süß?", fragte die 15-Jährige total fasziniert und streichelte ihr neues Pokémon, was auf ihrem Schoß lag. "Bell, das ist uns schon klar, dass niedliche Pokémon für dich ein Muss ist", sagte Warren und packte seinen Laptop aus, um weiter die Feuergrüne Edition von Rockwaller zu untersuchen. "Okay, Milza. Mach dich bereit!", rief Kai und schickte sein schillerndes Drachen-Pokémon in den Kampf. "Fangen wir erst mit kleinen Attacken an. Ottaro, greif Milza mit Kalkklinge an", befahl Ash seinem Pokémon. Der Wasser-Starter schaute ziemlich neugierig auf seine Umgebung und lief zu uns, um Pikachu in den Kampf zu schicken. Ottaro klopfte mit seiner Muschel auf Pikachus Kopf und sagte damit, dass es gegen Milza kämpfen sollte. "Ottaro,... ich habe dich als Trainings-Pokémon ausgesucht. Pikachu hat Sendepause...", seufzte Ash. "Komm schon, Ottaro. Das ist nur ein kleiner Kampf, mehr nicht", sagte ich zu dem Wasser-Pokémon. Das weißblaue Pokémon schaute mich mit seinen knuffigen Augen an und lief zu Ash zurück. "Ottaro, du brauchst keine Angst vor Milza haben. Es ist genauso gleichstark wie du", sprach der Trainer aus Alabastia zu seinem Pokémon. Jetzt hatte Ottaro Lust darauf gehabt, Milza anzugreifen. Es setzte Kalkklinge ein und schlug das kleine Drachen-Pokémon mit seiner Muschel auf das Horn. "Milza, kontere mit Doppelhieb zurück!", befahl Kai. Milza knurrte etwas und lief mit einigen kleinen Sprüngen auf Ottaro zu. Das Wasser-Pokémon schützte sich mit seiner gelben Muschel vor den Angriff. Kais Pokémon schlug die Muschel mit dem zweiten Angriff von Doppelhieb weg. "Setz Aquaknarre ein!", rief Ash. Ottaro schleuderte Milza mit der leichten Wasser-Attacke in die Richtung zu meinem Freund. "Milza, Milza, Milza!", rief das kleine Drachen-Pokémon und versteckte sich hinter Kais Beinen. Es mochte Ottaro nicht, weil es spielend kämpft. "Ohje, das arme Milza", sagte ich besorgt. "Ash, dein Ottaro hat es tatsächlich geschafft, Milza Angst einzujagen. Das macht eine Strafgebühr von zwei fuffzig, weil dein Kampfstil recht verrückt ist", sagte der Drachen-Trainer. Die beiden Trainer kamen mit ihren Pokémon zu uns. "Also das mit dem Training wird wohl nicht klappen", vermutete Kai und setzte sich zu mir, "Ich finde das zwar gut, dass Milza durch ein Training stärker wird, aber es geht ja auch um seine Entwicklung. Ein Sharfax wäre ja nicht schlecht, auch ein Maxax." Mein Freund ließ seine Zuneigung zu Milza zeigen, denn das kleine schillernde Drachen-Pokémon war das beste Pokémon von ihn, da es öfters in der Freiheit war als seine anderen Drachen-Artgenossen, die sich in ihren Pokébällen ausruhten. "Als Drachen-Trainer muss man eine Stärke aufbauen, indem man seine Drachen pausenlos trainiert. Drachen-Pokémon gehören zu den schwer trainierbaren und einzufangenden Wesen in der Welt der Pokémon", sagte Warren und verstand das Gefühl von Kai. "So ist es", entgegnete der Drachen-Trainer, "Aber als ein Drachen-Meister muss man härter dran als ein normaler Drachen-Trainer. Wenn man sich Siegfried ansieht, hat er sich als Champ mit einem Drachen-Team durchgekämpft. Und das hat er nur mit viel Reisen durch die verschiedesten Regionen geschafft." "Siegfried hat ja mehr Erfahrung und ist auch dafür verantwortlich, Trainer-Anfänger vieles beizubringen, was mit den Kämpfen und Herausforderungen der Pokémon zu tun hat", erwähnte ich und streichelte mein Emolga. "Ich habe mir schon immer mal geträumt, ein starkes Drachen-Team zu besitzen, mit den ich die Welt bereise. Da Milza das einzigste Pokémon in meinem Team ist, das sich nicht weiterentwickelt hat, gehört es trotzdem zu meinen stärksten Pokémon. Ich meine, seine Drachenwut wirkt fast wie die sonstige Gift-Attacke Säure, die Metall verätzt. Und es beherrscht noch Doppelhieb, Kratzer und Nachthieb als gute Attacken. Mir würde noch Drachentanz besser dazu passen, aber dafür ist Milza noch nicht stark genug", erzählte Kai. "Hä, Drachentanz? Warum denn das?", fragte Bell sehr erstaunt. "Solche dummen Fragen, die von dir kommen, beantworte ich ausnahmsweise. Drachentanz steigert den Angriff und die Schnelligkeit eines Drachen-Pokémon. Wenn man die mehrmals einsetzt, dann kann es für den Gegner echt schwierig werden, einen physischen Angriff eines Drachentanz-Nutzers zu überleben", erklärte Kai, "Das hat man doch in der Rayono-Kampfhalle gesehen, als dieser Kevin mit seinem Maxax gekämpft hat und haushoch gegen mich verloren hatte." "Entschuldigung, dass ich gefragt habe", seufzte die 15-Jährige Trainerin aus Avenitia. Der kluge Trainer fuhr seinen Laptop herunter, packte das Gerät in seine Tasche und sagte: "Setzen wir unsere Reise fort. Es ist ja auch wichtig, dass wir rechtzeitig bei der Anmeldung kommen." "Da hast du Recht. Ich möchte mich nicht nochmal spät anmelden!", rief Ash total aufgeregt, "Ähm,... Kumpel. Kennst du überhaupt den Weg zur Einall-Liga?" "Da müsste ich auf meine Karte gucken", antwortete Warren und schaute auf seine Karte. Auf der Karte stand, dass man, wenn man sich mitten im Canyon befand, einen schlänglichen Weg durchqueren und gegen starke Pokémon wie Rizeros, Stalobor, Kapuno oder auch Grypheldis kämpfen musste. Da wir uns oberhalb des Canyons befanden, konnten wir ganz normal schnurstracks zur Liga gehen und uns werden nur die Regenwald-Pokémon auf dem Weg kommen. "Okay, wenn wir einfach nur geradeaus gehen, könnten wir unterwegs gegen einige Pokémon kämpfen, die hier leben", schlug mein Freund vor und hielt meine Hand fest, "Milza, möchtest du auch gegen starke Pokémon kämpfen, für unser Training?" "MILZA, MILZA, MILZA!", rief sein kleines Pokémon total sauer. "Anscheinend möchte Milza nicht kämpfen", stellte ich fest. Mein Emolga gleitete auf dem Boden, um mit dem gestressten Pokémon zu reden. "Emo, Emo, Emo?" "Milza!" "Emolga?!... EMO!" "Ich verstehe überhaupt nichts. Was erzählen sie sich?", wollte der Trainer aus Alabastia wissen. "Ich denke, Emolga fragt, warum Milza keine Lust auf ein Training hat. Und Milza antwortete daraufhin, dass es keine Lust hat. Und Emolga ist total entsetzt", glaubte der kluge Trainer. "Milzaaa...", quengelte das kleine, schillernde Pokémon. Kai wusste sofort, was Milza bedrückte. Es möchte kein Training, weil es sich sonst zu einem Sharfax weiterentwickeln würde. Wenn Milza ein Sharfax wäre, würde es auch nicht mehr von seinem Trainer geliebt werden. "Hey, mach dir doch kein Kopf drum. Wenn du kein Training möchtest, dann verstehe ich es auch. Ich werde dich immer als einen guten Freund und Pokémon haben. Du kannst es dir ja noch überlegen mit dem Training. Zeit haben wir ja endlos", sprach der Drachen-Trainer zu seinem Pokémon und wollte es einen Keks geben. Das kleine Drachen-Pokémon nahm den Keks und war wieder glücklich. "Das nenne ich Freundschaft zwischen Trainer und Pokémon...", sagte Ash und weinte Freudentränen. "Oh, Ash...", schwärmte Bell und tröstete ihn. "Das ist die richtige Wahl. Milza kann ja jederzeit um ein kleines Spezialtraining verlangen. Ich finde das durchaus clever", sagte der kluge Trainer. "Genug mit den herumgeschleime und geflenne. Auf zur Pokémon-Liga!", rief Kai und nahm sein Milza auf seinen Schultern. Gemeinsam machten wir uns auf dem Weg zur Einall-Liga und gingen oberhalb der Siegesstraße entlang.

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Kapitel 52: Einall-Liga, wir kommen!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:20

Kapitel 52: Einall-Liga, wir kommen!

Wir gingen über die Siegesstraße entlang, weil wir uns oberhalb befanden, also nahe den Regenwald. "Die Einall-Liga befindet sich am Ende der Siegesstraße. Da wir nicht mehr lange für den Weg dorthin brauchen, ist es für uns einfach", sagte Warren, der auf seiner Karte schaute. "Habt ihr schon überlebt, wer von euch in der Liga teilnehmen wird?", wollte ich wissen. "Also ich werde auf jeden Fall teilnehmen, keine Frage!", rief Ash total hastig. "Das du teilnehmst, ist schon glasklar. Ich kämpfe mich auch durch", entgegnete Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Mal gucken, ob ich auch mitkämpfen werde", sagte der kluge Trainer. "Und was ist mit dir, Bell?", fragte ich. "Oh, ähm... das habe ich mir noch nicht überlegt...", antwortete die blonde Trainerin mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck. "Bell ist überhaupt nicht stark, wie die anderen Top-Trainer, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer. "Halt doch einfach mal deinen Mund! Misch dich doch nicht ständig ein!", schimpfte die 15-Jährige. "In der Einall-Liga nehmen viele Trainer aus verschiedenen Regionen teil. Und es ist sogar Wi-Fi-Tausch möglich, eine neue Einrichtung. Das hört sich ziemlich interessant an, mit anderen Trainern Pokémon zu tauschen", erzählte Warren. "Woher weißt du denn sowas?", fragte der Trainer aus Alabastia. "Ach,... das müsstest du doch wissen. Zu Hause habe ich mich viel darüber informiert", antwortete der kluge Trainer und lächelte. "Die ganzen Computer sind vor Warren garnicht sicher, hehe", lachte Kai, "Ich finde das lol. Warren informiert sich über jede Veranstaltung und kann sich sogar das merken. Ich würde mir solche Termine nicht schnell merken."
Unterwegs sprachen wir mehr über die Einall-Liga. Wie Warren schon sagte, viele Trainer aus den bekanntesten Regionen nehmen teil und zeigen ihre gut trainierten Pokémon. Ash und Kai waren schon ziemlich aufgeregt, da sie auch zu den besten Trainern gehören, aus unserer Truppe. Auch die neue Einrichtung mit der weltweiten Tauschstation war auch was neues für Trainer. Es war eine Möglichkeit, mit vielen Trainern Kontakt aufzunehmen und sich näher kennenzulernen.
"Irgendwie fühle ich mich für solche Kämpfe nicht geschaffen...", dachte Bell. "Sag doch sowas nicht. Jeder Trainer hat einen eigenen Kampfstil. Und ich weiß auch, dass du ein gutes Team hast", sagte ich zu dem blonden Mädchen. "Ich denke mal, ich nehme in der Liga nicht teil. Ich bin mit den ganzen Profis nicht haushoch überlegen...", entschied sich Bell und war sich auch sicher, "Aber was ist mit dir?" "Ich werde auch nicht teilnehmen. Ich spiele die Cheerleaderin von Kai, Ash und Warren", antwortete ich. "Cool, das mache ich dann auch!", rief die 15-Jährige total aufgeregt.
Plötzlich hielten wir an, weil wir auf dem Weg zur Liga ein Tropius beim fressen sahen. "Tropius gehören zu den friedlichen Pokémon. Ihre Nahrung besteht aus tropischen Früchten und auch seltenen Beeren", sagte Warren. "So ein Pokémon habe ich ja noch nie gesehen", stellte Bell fest und holte ihren PokéDex aus ihrer grünen Hängetasche heraus.
Tropius, das Obst-Pokémon. Dieses Pokémon ernährt sich von köstlichen Früchten. Es wachsen sogar Früchte an seinem Hals.
"Oh, dieses Pokémon ist echt aufregend", sagte die 15-Jährige und packte ihren PokéDex in ihre Tasche ein. "Ach, wer braucht schon einen PokéDex, um solche Pokémon zu überprüfen. Ich weiß alles über die Pokémon, die hier leben, weil ich schon öfters hier war, um zu trainieren", entgegnete Kai, "Gehen wir weiter." Als wir an das Tropius vorbeigegangen waren, lief Milza mit Pikachu, Ottaro, Emolga und Zorua zu einem Tsitrubeerenbaum. "Milza, Milza!", rief das kleine Drachen-Pokémon und kletterte auf dem Baum, um zu einem Ast zu gelangen, wo viele Tsitrubeeren hingen. "Seht euch das an. So viele Tsitrubeeren. Die helfen, die Kraft der Pokémon wieder aufzubauen", sagte ich und pflückte eine Tsitrubeere von einem Ast ab, "Die Beeren können unsere Pokémon fit halten und daraus kann man leckere Snacks machen, wie zum Beispiel die speziellen Kekse, die Kai für sein Milza hat." "Cool, dann pflücke ich mir auch einige ab", sagte die blonde Trainerin und ging zu einem Ast, wo einige Tsitrubeeren wuchsen. "Emo, Emo, Emo", sprach mein Emolga zu mir und gab mir ein paar von diesen Beeren. "Vielen Dank, Emolga", bedankte ich mich bei meinem Pokémon. "Die packe ich sofort in meine Beerentüte ein." Ash, Warren und Kai pflückten sich auch einige Tsitrubeeren, damit sie für ihre Kämpfe gut vorbereitet waren. "Die Früchte helfen sicher mein Team, stärker zu werden", dachte Ash. "Hey! Ihr dürft hier nicht einfach so die Beeren pflücken!", rief Cheren, der aus der Richtung kam, die zur Einall-Liga führte. "Der hat jetzt noch gerade gefehlt. Mach einen Abgang!", schimpfte der Drachen-Trainer. "Ihr zerstört die Nahrung der Tropen-Pokémon", sagte der intelligente Trainer. "Sprech ich chinesisch? Hau endlich ab!", rief Kai. "Warte doch mal, Kai. Fang doch jetzt nicht mit einem Streit an", entgegnete Warren, "Kommst du gerade aus der Pokémon-Liga?" "Ja, komme ich. Ich habe mich schon angemeldet und da ich schon pünktlich vor Ort war, bevor die ganzen Trainer aus den anderen Regionen gekommen sind. Ich traf da noch auf Gary und Kevin, die sich auch schon angemeldet haben. Und ich bin jetzt hier, um mich etwas umzusehen und jetzt treffe ich euch", erzählte Cheren. "Boah, du hast dich schon angemeldet? Ey, ich möchte mich auch rechtzeitig anmelden!", rief Ash total aufgeregt und ging auf den Gehweg, "Beeilt euch, Leute!" "Ruhig bleiben. Die Anmeldung geht noch bis heute Abend, bis 20 Uhr", sagte der 17-Jährige Trainer, "Und es ist ja noch Zeit. Es ist noch Nachmittag." Der Trainer aus Alabastia rief sein Ottaro in den Pokéball zurück und war immer noch ziemlich hibbelig. Sein Pikachu sprang vom Baum ab, lief zu Ash und kletterte auf Ash´s Schulter. "War ja glasklar, dass du uns mit deiner rechtzeitigen Anmeldung total angibst und jetzt bist du extra zu uns gekommen, damit du uns aufhalten kannst", sprach der Drachen-Trainer zu Cheren. "Stimmt nicht. Ich habe euch nur so gesehen, weil ihr die Nahrung sämtlicher Tropen-Pokémon pflückt und damit eure Pokémon auffrischt für die Pokémon-Liga. Schummeln kann jeder Trainer, nur weil sie dann besser in den Kämpfen sein wollen", entgegnete Cheren. "Wir nehmen die Beeren nur für die Snacks, die wir für jedes Pokémon machen", sagte ich und packte die Tsitrubeeren in meine Beerentüte ein. "Erzähl doch keinen Müll, Carina. Ihr seid dann wirklich dreckige Cheater, wenn ich das so sagen würde. Mal gucken, was der Champion dazu sagen wird, wenn er es von mir erfahren wird? Ihr werdet disqualifiziert oder noch besser, eine Anmeldung kommt für euch dann nicht in Frage", erläuterte der intelligente Trainer. "Ey, wenn du das machst, bist du ein leckeres Mittagessen für meine Drachen-Pokémon", drohte Kai mit einem ernsten Blick. "Drohen kannst du nicht bei mir. Egal, da ich euch hier getroffen habe, werde ich jetzt zur Liga zurückkehren. Dabei wollte ich mich für die Liga gut vorbereiten... ich habe für die Liga soviele Termine und muss nebenbei meine Pokémon fit halten", sprach Cheren. "Hast du schon die Wi-Fi-Connection dort ausprobiert?", fragte der kluge Trainer. "Nein, habe ich nicht. Diese Connection ist wegen der Internetblockade gesperrt. Team Dragon hat mit ihrer Edition die ganzen Werbeflächen übernommen", antwortete der 17-Jährige. "So ein Mist. Da freut man sich auf eine neue Einrichtung und dann geht es nicht...", seufzte Warren. Wir gingen mit unseren Pokémon weiter in Richtung Pokémon-Liga und Cheren folgte uns, ohne, dass er von sich einen Ton gab. "Langsam hat Team Dragon mit ihrer Edition alle Sender übernommen. Wir sollten direkt nach der Liga denen das Handwerk legen", schlug ich vor. "Ja, und da sie Warren brauchen, um an Zekrom zu kommen, wird Rockwaller oder N auch zur Liga kommen, um ihn zu holen", erwähnte Kai. "Bitte hört auf mit den Schurken. Wegen Rockwaller bin ich ein Halbwaise. Der Mistkerl möchte, dass ich genauso wie mein Vater, krepiere", sagte der kluge Trainer, der immer noch eine Wut auf den Dragon-Boss hatte. "Der Mafiaboss kann dich nicht umlegen. Wir passen gut auf dich auf", sprach Ash zu seinem Kumpel. "Ich bin mit Zekrom stark verbunden und eines Tages muss ich mich in einem Kampf stellen, wo N und ich mit Reshiram und Zekrom unsere wahre Bestimmung erkennen, wer der Held der Pokémon-Welt ist", sagte Warren und überlegte, "Was würde passieren, wenn Team Dragon an die Macht kommt? Dann würden wir alle nicht mehr existieren... und das schlimmste ist auch noch, dass Rockwaller meine Mom kennt. Ich habe Angst, dass sie auch noch von Team Dragon überfallen wird." "Denk nicht an sowas. Wir sind verantwortlich, diese Schurkenorganisation auszuschalten und keine Person, die wichtig ist, wird kein Opfer von denen sein", beruhigte ich den Trainer aus Avenitia. "Warren und Zekrom? Wenn Team Dragon schon Reshiram im Besitz hat, muss Zekrom gefunden werden und das geht nur, wenn Warren die Aura von sich spüren kann und auch die von Zekrom... Er ist einer der Auserwählten und muss das Gleichgewicht der Welt halten", sprach Cheren in seinen Gedanken und schaute zu Warren, "Jason Black wurde vor dreizehn Jahren von Rockwaller erschossen, nur weil der Dragon-Boss die Forschung selbst übernehmen wollte, die aber bis heute noch garnicht beendet wurde, da die Forschung über Reshiram und Zekrom im Oktober 1998 ausgefallen war. Und Warren muss die Forschung von seinem Vater selbst übernehmen." "Cheren? Du schaust so komisch. Ist was los?", wollte Bell wissen. "Was? Äh, nein. Ich war gerade auf andere Gedanken", antwortete der 17-Jährige und fasste an seine Brille, "Wisst ihr was. Ich brauche nicht mit euch zur Liga gehen. Ich bleibe noch etwas hier und verstärke meine Pokémon." Cheren rannte in Richtung Tropenwald und verschwand hinter den großen Bäumen. Ich hatte eine Vermutung, dass Cheren unser Gespräch durch den Kopf gehen gelassen hatte. Da die Pokémon-Welt durch Rockwallers Edition gefährdet war, weil das Internet nicht mehr zu betreten war, mussten wir die Welt retten, aber wir mussten stärker werden. "Endlich ist diese Nervensäge weg", freute sich Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Du hast ihn auch verscheucht, du arroganter Mistkerl!", rief Bell. "Er wollte doch eh nicht mit uns mitgehen. Meinetwegen können die Bibor ihn jagen oder die Sichlor können ihn zerhacken; dann ist nix für ihn mit der Pokémon-Liga", entgegnete der Drachen-Trainer. "Vielleicht möchte er auch behilflich sein, mit uns Team Dragon zu bekämpfen", sagte die 15-Jährige. "Nee, er behindert uns nur, genauso wie in Twindrake City, wo er sich bei der Polizei eingeschleimt hat und meine Villa mit seiner schwulen Art beschmutzt hat", erwiderte Kai. "Cheren hatte doch recht. Du bist als Drachen-Trainer echt zu naiv", sprach das blonde Mädchen. Mein Freund blieb stehen, biss seine Zähne zusammen und drehte sich zu Bell. "Ach, das hat dir der Schleimer über mich erzählt, oder? Was hat er noch für einen Scheiß über mich erzählt?!", schimpfte er Bell an. "Kai, es reicht!", rief Warren und ging zwischen den beiden, zerstrittenen Trainer, "Fangt jetzt wieder keinen Streit an. Gleich da hinten ist die Pokémon-Liga und wir wollen nicht, dass einer von euch krankenhausreif geschlagen wird." Kai wendete sich ab und nahm meine Hand. "Schatz, du muss es doch nicht übertreiben. Denk doch einfach an die Liga und denk an mich", sagte ich leise zu meinem Freund. "Bell soll einfach ihren Mund halten und sie macht dir auch ständig alles nach. Sie möchte auch ein Cheerleader sein und das nur, weil sie total in Ash verschossen ist", flüsterte der Drachen-Trainer mir ins Ohr. "Dieser Kai... er denk, dass er der Anführer unserer Truppe sei", sagte Bell und klammerte sich an Ash´s Arm. "Ihr streitet euch ständig. Wann hört es endlich auf? Wir sind ein Team und wir müssen immer zusammen halten", entgegnete der kluge Trainer. "Kai wirkt schon fast wie Warren. Er hat auch die Verantwortung für unsere Truppe. Unglaublich, dass er sich wie ein Erwachsener verhält", sagte Ash. "Nicht immer benehmt er sich wie ein Erwachsener. Wenn er sich immer mit Bell streitet, ist er kindisch", fügte Warren hinzu, "... Langsam muss ich mal mit Kai eine Unterhaltung führen,..."
Wir gingen weiter den Weg entlang und erreichten in einer kurzen Zeit die große Einall-Liga.

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Kapitel 53: Die Willkommensparty

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:22

Kapitel 53: Die Willkommensparty

Ash war schon ziemlich aufgeregt und ungeduldig. „Gehen wir schnell zur Anmeldung. Ich möchte nicht nochmal eine Verspätung erleben“, sprach er. „Bleib ruhig, Ash. Das werden wir gleich machen“, entgegnete Warren. Vor dem Eingangsbereich der Pokémon-Liga sahen wir sehr viele Trainer, die die den Eingang blockierten, da sie sich auch für die Kämpfe anmelden wollten. „Woah, sind das viele Trainer. Ob wir da jemals durchkommen werden?“, wollte Bell wissen. „Da werden wir nie durchkommen, Bell. Siehst du die ganze Menge? Das müssen die Trainer aus den verschiedenen Regionen sein“, stellte der kluge Trainer fest. „Ich kann das nicht mehr länger ertragen!“, rief Ash und drängelte sich zwischen den ganzen Menschen, die das nicht sehr gut gefallen hatten. „Hey, stell dich hinten an!“, beschwerte sich ein Trainer, der ein Punker-Outfit trug. „Glaub ja nicht, dass du die besten Plätze bekommst, Junge!“, rief eine junge Trainerin und schubste Ash und Pikachu nach hinten zu uns. Er fiel hin und sagte: „Das ist nicht fair... schon wieder so eine blöde Situation.“ „Ash, du bist einfach viel zu ungeduldig. Wir werden uns schon rechtzeitig anmelden“, sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. „Bestimmt ist noch ein Anmelde-Schalter frei“, hoffte ich und schaute mich um. Ash, Warren, Bell, Kai, Pikachu, Milza, Emolga und ich gingen näher an die Menschenmenge heran und suchten einen Anmelde-Schalter, wo keine lange Schlange war. Wir trafen auf Kevin, der uns gesehen hatte. „Hi, Leute!“, begrüßte er uns, „Gut, dass ihr pünktlich seid.“ „Tja, ein chaotischer Zwischenfall im Regenwald auf der Route 10 in Richtung Siegesstraße hat uns aufgehalten“, erzählte der Trainer aus Alabastia. „Sag mal, hast du dich schon für das große Turnier angemeldet oder was?“, wollte Bell neugierig wissen. „Ja, das habe ich“, antwortete der Trainer aus Orania City, „Ich war schon vor ca. 5 Stunden hier, bevor der ganze Trubel kam.“ „Ich dachte schon, du hättest dich online angemeldet, was leider keinen Sinn ergeben würde, muahaha!“, lachte der Drachen-Trainer, „Team Dragon hatte seine Hände im Spiel gehabt, mit einer bescheuerten Pokémon-Edition namens Feuergrün.“ „Ich habe schon gewusst, dass eine Pokémon-Edition von Rockwaller die Welle macht. Das Internet ist deswegen blockiert, sogar auch die ganzen Fernsehkanäle und auch andere Werbungen sind nur mit diesem Game zu sehen“, erzählte Kevin, „Wie auch immer,... ich helfe euch mal wieder bei der Anmeldung. Kommt mit.“ Kevin führte uns in das große Gebäude, ohne, dass die Leute meckerten oder uns schubsten. Ich sah, dass Schwester Joy mit den ganzen Trainern viel zu tun hatte. „Schwester Joy scheint richtig beschäftigt zu sein. Wie kannst du denn eine Anmeldung machen?“, wollte ich wissen. „Keine Panik, Carina. Joy kennt mich sehr gut, da sie meine Pokémon in Behandlung hat und ich wollte auch meine Pokémon bei ihr abholen“, antwortete der Trainer aus Orania City und führte uns zu der Pokémon-Ärztin, „Hallo, Schwester Joy. Meine Freunde wollen sich hier anmelden.“ „Okay, die Trainer, die sich für das Turnier anmelden wollen, zeigen ihre Trainerpässe und ihre PokéDexe“, sagte die Ärztin. Ash, Warren und Kai holten ihre Pässe und PokéDexe aus ihren Reisetaschen heraus und gaben sie Schwester Joy, damit sie die Jungs für das Turnier anmelden konnte. Sie gab die Daten am Computer ein und regristrierte die Trainer. „So, erledigt. Hier habt ihr eure Pässe und Geräte wieder. Und hier bekommt ihr ein Zimmerschlüssel“, sagte Schwester Joy und überreichte den Jungs ihre Wertsachen. „Vielen Dank“, bedankten sich Ash, Warren und Kai. Wir gingen, zusammen mit Kevin einen Flur entlang, der zu den Zimmerräumen führte. Ich schaute die Ziffern auf dem Schlüssel an. Dort stand die Zahl 25 drauf. „Zimmer 25? Das ist gleich da vorne“, sagte der Trainer und brachte uns in unser Zimmer, „Ihr findet mich dann im Zimmer 31, wenn ihr mich braucht. Bis nachher dann. Ich muss noch meine Pokémon abholen.“ „Wir brauchen ihn nicht. Wir schaffen alles ohne seine Hilfe“, meinte Kai und öffnete die Zimmertür mit unserem Schlüssel. Als wir unser Zimmer sahen, waren wir echt beeindruckt. Die Einrichtung war wie bei einem Luxushotel mit vier Sternen. "Klopf, klopf. Ich bin´s wieder!", überraschte uns Kevin, der schwarze T-Shirts hielt. Auf den Kleidungen stand jeweils ein Spruch drauf: Wir sind die besten Trainer - holen wir uns den Sieg! "Ich habe für euch ein paar coole Einall-Liga-T-Shirts mitgebracht. Schwester Joy hat sie mir gerade noch mitgegeben. Die sind für euch", sagte der Trainer aus Orania City und überreichte uns die schwarzen T-Shirts. "Moment mal, müssen die wir noch bezahlen oder was?", wollte Kai wissen. "Nein, jeder Trainer, die hier in der Einall-Liga sind, bekommen das als Willkommensgeschenk", antwortete Kevin und ließ uns allein. "Okay, legen wir einfach unsere Taschen hier ab und schauen uns mal hier ein wenig um", schlug ich vor und legte meine Reisetasche auf ein Doppelbett. "Carina hat recht. Eine Sightseeing-Tour durch die Pokémon-Liga kann nicht schaden", stimmte Kai mir zu und legte seine Tasche auf das selbe Bett neben mir. "Kein Wunder, dass ihr das einzigste Doppelbett haben wollt. Ihr beide seid echt unzertrennlich", stellte Ash fest. Bell war mit ihrem ungehorsamen Zorua beschäftigt. Sie möchte, dass es endlich in seinem Pokéball geht. Ohne zu zögern tat das kleine freche Unlicht-Pokémon dies auch und ging in seinem Pokéball. "Mindestens ist Zorua heute mal ausnahmsweise brav", seufzte Bell und packte den Pokéball in ihre Tasche ein. Ich packte die T-Shirts aus der Folie aus und verteilte sie an meinen Freunden. Wir zogen sie über unseren Kleidungen an und die passten perfekt. Ich entdeckte noch eine Broschüre über eine Abendfeier für alle Trainer, mit Essen und Trinken. Das fing am Abend an und man sollte schick angezogen dort erscheinen.
Wir verließen danach mit unseren Pokémon Emolga, Milza und Pikachu, das Zimmer und gingen durch den Flur entlang. Wir trafen im Flur auf Caitlin und Lilia, die auch diese T-Shirts trugen. "Hey, seht mal, da ist Caitlin!", rief Ash total aufgeregt. "Wo, Alter?!", wollte Warren wissen und legte seine Hand auf Ash´s Schulter. Der kluge Trainer betrachtete die schwarzbekleidete Züchterin, die mit Lilia vor einer großen Tür stand, die zur Cafeteria führte. Kai schubste Warren kräftig, so dass der verliebte Trainer aus Avenitia auf Caitlin stieß. "Oh, Warren! Schön, dass du hier bist!", freute sich die junge Züchterin und umarmte Warren. "Welch ein Zufall. Wir haben schon auf euch gewartet", sagte Lilia und lächelte. "So ein Scheiß. Damit wollte ich doch, dass Warren von Caitlin angeschrien wird", sprach der Drachen-Trainer zu sich. "Danke, dass ihr auf uns gewartet habt", bedankte ich mich bei den beiden Trainerinnen. "Wir wollen euch die Cafeteria zeigen. Die ist eine Wucht!", rief Caitlin total freudig. "Cool, dann kann ich ja schon mein Abendbrot essen", entgegnete der Trainer aus Alabastia. "Ash, du bist echt noch ein Kind. Du weißt schon, dass es heute Abend eine Eröffnungsfeier stattfindet und dort kannst du viel futtern", erwiderte die Drachen-Trainerin und betrat die Cafeteria. Bell, Kai, Milza, Emolga und ich folgten Lilia. "Warren, kommst du mit?", fragte die junge Züchterin. "Klar doch", antwortete Warren und legte seinen Arm um Caitlins Schulter. "Warte mal kurz, Kumpel", sagte Ash und griff den klugen Trainer am Arm, "Du hast doch nichts dagegen, dass ich dir mal kurz Warren entführe, oder?" "Es wäre echt schön, wenn ich mit ihn noch vieles nachholen kann, was wir versäumt haben, aber wenn du ihn kurz brauchst...", entgegnete Caitlin, "Verspricht mir aber, dass ihr wieder zu uns kommt, okay?" "Jaja, machen wir!", rief der ungeduldige Trainer aus Kanto, "Hier, dafür kannst du auf Pikachu aufpassen." Das gelbe Pokémon sprang von Ash´s Schulter ab und lief zu der Züchterin. Caitlin und Pikachu gingen auch in die Cafeteria hinein, zu uns, und dabei dachte sie sehr an Warren.
"Ash, worum geht es denn? Ich wollte mal unbedingt wieder bei Caitlin sein", sagte der kluge Trainer. "Ich habe gerade was gehört", sprach Ash leise zu seinem Kumpel und versteckte sich mit ihm hinter einer großen Pflanze. Im Flur beschwerte sich ein Mädchen, die etwas zickig wurde. "Hektor, was ist das für ein Ding?", fragte das Mädchen mit den langen, hellblonden Haaren und dem wunderschönen pinkweißem Kleid. "Prinzessin Kattlea, das ist ein Tennisschläger für Sie. Sie wollten doch so ein Stück haben oder nicht?", wollte Hektor wissen, der anscheinend der Bodyguard von dem Mädchen war. "Ich habe gesagt, dass ich nichts mit Schlägern zu tun haben möchte und das ist ein Spielzeug, wodurch meine Fingernägel abbrechen können!", schimpfte Kattlea und warf den Tennisschläger auf dem Boden. "Ach, Sie meinten sicherlich mit solchen perversen Leuten oder Stalker mit Kameras!", fiel Hektor ein, "Und ich habe es mit einem Badmintonschläger verwechselt, endschuldige vielmals." "Hektor, machen Sie mich nicht hektisch! Ich mag keine anstrengenden Sportarten! Wann kommt endlich Cynthia?", wollte die Prinzessin wissen. "Als ein wohlhabendes Top Vier-Mitglied haben Sie aber ein recht zickiges Verhalten. Champ Cynthia kommt erst heute bei der Eröffnungsfeier. Sie ist Lauros Ehrengast und bestimmt können Sie sich für eine Weile bei Champion Lauro auf deine Freundin warten", antwortete Kattleas Bodyguard. "Ich möchte aber, dass Cynthia jetzt hier ist und Lauro ist ein Penner!", rief Kattlea sehr zickig. "Schon gut, schon gut! Ich werde versuchen, sie zu erreichen", entgegnete Hektor und ging in einem leeren Raum hinein, um zu telefonieren. "Ist die nicht süß?", fragte Ash flüsternd zu Warren. "Boah, da gebe ich dir mal recht. Kattlea ist ein reiches Top Vier-Mitglied der Einall-Region und ist die ABF von Champ Cynthia. Sie ist echt wirklich süß und... zickig", antwortete der kluge Trainer und bewunderte die reizende Trainerin. Ash stand über Warren, also auf seinem Rücken. "Ash, ich breche gleich zusammen; du bist schwer... geh mal bitte von mir runter", flüsterte der kluge Trainer. "Pscht! Sonst sieht sie uns!", entgegnete Ash und bewunderte Kattlea. Das Top Vier-Mitglied holte sich aus Langeweile ein Parfüm-Fläschchen aus ihren pinkfarbenden Handtäschen heraus und sprühte ein bis dreimal etwas davon. Es war ein starker Lavendelduft und war im ganzen Flur verteilt. "Was für ein schöner Duft. Ich liebe das", freute sich der Trainer aus Alabastia. "A-A-Ash!! M-Mein Rücken schmerzt... geh bitte von mir herunter, BITTE!", jammerte Warren und konnte sein Gleichgewicht nicht mehr halten. Er knallte zusammen mit Ash auf dem Fußboden. "Was seid ihr denn für Paparazzis?!", rief Kattlea total panisch. "Äh, wir sind keine Fotografen. Wir sind Trainer. Mein Name ist Ash und das ist Warren", stellte sich Ash und sein Kumpel vor. "HEKTOR!", rief die Prinzessin. "Was ist denn jetzt schon wieder?", rief ihr Bodyguard, der mit telefonieren fertig war. "Diese zwei Jungs sind meine neuen Diener und anscheinend auch meine Verehrer. Ich möchte, dass die zwei bei der Feier bei mir sind", befahl Kattlea. "Das sind doch Teilnehmer der Liga. Ich kann die doch nicht für..." "TUN SIE ES EINFACH!", kreischte das Top Vier-Mitglied. "Schon gut, und Cynthia ist jetzt auf dem Weg. Und Sie sollten sich am besten für die Feier etwas schönes Anziehen", schlug Hektor vor. "Das werde ich auch tun. Bringen Sie mich in meiner Suite! BEEILUNG!", rief Kattlea zickig. Hektor brachte das verwöhnte Mädchen in ihre Suite für Promi-Trainer.
Ash und Warren gingen in die Cafeteria zurück, wo sie uns trafen. "Wo wart ihr denn?", fragte Bell. "Wir waren uns hier noch ein wenig umgesehen, ich meine, die Atmosphäre ist atemberaubend", antwortete Ash. "Tja, die Cafeteria-Tante habt ihr verpasst. Sie hat für morgen Pizza angekündigt und jetzt muss sie in der Küche arbeiten", erzählte Lilia. "So ein Mist. Können wir uns trotzdem noch die Cafeteria ansehen?", wollte der Trainer aus Alabastia wissen. "Nein, gleich kommen noch die amerikanischen Trainer und werden die Hölle heiß machen", antwortete Caitlin. "Egal, dann schauen wir später mal vorbei", sagte Warren und nahm Caitlins Hand, "Ich möchte mich jetzt für die Eröffnungsfeier vorbereiten." Die beiden verliebten Trainer gingen in Richtung Zimmerräume. "So glücklich habe ich sie noch nie gesehen. Ich finde sowas süß!", rief Bell, "Aber ich wundere mich schon irgendwie, wie die beiden sich wieder so prima verstehen." "Das ist doch jetzt nicht wichtig. Gleich wartet auf uns ein gedeckter Tisch mit leckeren Gerichten!", rief Ash total aufgeregt. "Ash, wir wissen alle, dass du total verfressen bist. Gehen wir jetzt in unser Zimmer und ziehen uns schicke Kleidungen an, was ich ungern mache...", sagte Kai und ging mit mir in Richtung Zimmerräume. "Hey, geht nicht ohne uns mit!", riefen Ash und Bell und folgten uns. Lilia ging sich noch ein wenig in der Halle umsehen, wo dort die amerikanischen Trainer am brüllen waren.
In unserem Zimmer suchten wir unsere Festkleidung heraus. Warren war bei Caitlin sich umziehen und wir wollten uns vor unserem Zimmer treffen. "Muss ich unbedingt so ein Smoking tragen? Ich seh darin scheiße aus", quengelte der Drachen-Trainer. "Doch, musst du. Und darin wirst du richtig schnuckelig aussehen. Sieh dir mal dein Milza an; ich habe ihm eine süße Fliege gebunden und es steht ihm sehr", sagte ich und schnmückte mein Emolga mit zwei roten Glitzerschleifchen. Kai nahm den Kleiderbügel, wo sein Smoking hing, und schneidete dabei eine Grimasse, die total entsetzt aussah. Bell lachte meinen Freund aus: "Ich hab´s doch schon immer gewusst. Kai hat eben keinen Modestil." "Halt´s Maul, sehe ich schwul aus, wie dein Cheren, oder was?", fragte der Drachen-Trainer. "So, ich bin fertig!", rief Ash, als er aus dem Badezimmer kam. Er trug ein schwarzes Smoking, was aber der Fehler war; Ash trug dabei seine Kappe auf dem Kopf, was überhaupt nicht passend aussah. "Warte, ein Fehler muss ich gerade korrigieren", sagte ich und nahm Ash´s Kappe von seinem Kopf ab, "Ash ist schon mal fertig und kann draußen auf uns warten." Ich gab Pikachu einen schwarzen Zylinder und auch eine dazupassende Fliege. Der Trainer verließ mit Pikachu das Zimmer und wartete vor der Tür auf uns. Ich besetzte, mit Bell zusammen, das Badezimmer. "Schatz, und was soll ich jetzt machen?", rief der Drachen-Trainer. "Deinen Smoking anziehen!", antwortete ich vom Badezimmer aus. "Milza, sag jetzt nichts, ich werde so zur Eröffnungsfeier gehen", sprach Kai zu seinem Pokémon, das auf dem Doppelbett saß. "Milza, Milza, Milza!", rief das schillernde Drachen-Pokémon und zeigte auf Kais Smoking. "Ich weiß, dass ich das nur für heute tragen soll, aber ich fühle mich in meinen Klamotten bestens und viel wohler", entgegnete mein Freund, "Hast du auch noch was zu sagen, Emolga?" Das kleine Elektro-Pokémon flog zur Zimmertür, öffnete sie und flog zu Ash und Pikachu. "Emolga ist auch ein Mädchen und sie ist wie Carina, selbstbewusst und niedlich, aber recht schläfrig", sprach der Drachen-Trainer.
Nach wenigen Minuten kam ich mit Bell aus dem Badezimmer heraus. Kai und Milza kamen aus dem staunen nicht mehr heraus. "Carina! Siehst du geil aus, in diesem roten Glitzerkleid", sagte der Drachen-Trainer und umarmte mich liebevoll. "Vielen Dank, Schatz. Aber Bell sieht auch nicht schlecht aus, in ihrem orangefarbenden Glitzerkleid", entgegnete ich und gab Kai einen Kuss auf die Wange. "Was mit dem blonden Flittchen ist, kann mir egal sein", erwiderte mein Freund. "Und Schatz, ich möchte, dass du dich jetzt auch umziehen gehst", sagte ich. "Och, Engelchen... na gut, ich mach es nur für dich", quengelte der Drachen-Trainer und ging mit seinem Smoking ins Badezimmer, um sich umziehen. "Du weißt ja, wo du uns findest, hihi", lachte die 15-Jährige und verließ das Zimmer.

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Kapitel 54: Das Turnier ist eröffnet!

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:24

Kapitel 54: Das Turnier ist eröffnet!

„Kai, du muss dich bitte beeilen. Ich warte draußen auf dich“, sagte ich zu meinem Freund und nahm sein Milza. Daraufhin verließ ich das Zimmer. Es dauerte nicht lange und der Drachen-Trainer war mit umziehen fertig. Er kam sofort zu uns vor der Zimmertür. „Hey, du siehst doch echt schick aus in deinem Smoking. Ich weiß nicht, warum du dich darin so unwohl fühlst. Du hast es doch nur heute an“, sagte ich. „Ich weiß, Schatz, aber ich mag nicht solche Kleidungen. Ich komm mir darin irgendwie schwul vor“, entgegnete Kai und nahm meine Hand. Sein kleines, schillerndes Drachen-Pokémon sprang auf seiner Schulter und freute sich schon auf die Feier. „Wo bleiben denn Warren und Caitlin?“, fragte die 15-Jährige total aufgeregt. „Die beiden kommen jetzt gerade!“, rief Ash, „Hey, ihr lasst euch Zeit, während ich hier am verhungern bin.“ „Cool bleiben. Wir waren noch beschäftigt“, erwiderte der kluge Trainer. „Ja, mit Zigaretten rauchen und nach Rotwein suchen, das viel Alkohol enthält, wa?“, fragte der Drachen-Trainer frech und grinste dabei. „Nein, Caitlin brauchte noch jemanden, der ihr Kleid zumachen musste“, antwortete Warren und kuschelte sich sehr an die junge Züchterin. „Kommt schon, fangt jetzt kein Kaffeekränzchen an. Ich möchte an das Büfett!“, rief der Trainer aus Alabastia total hastig. „Du weißt aber, dass es erst nach Lauros Eröffnungsrede kommt, oder?“, wollte ich wissen. „Ist mir egal, ich sterbe vor Hunger“, entgegnete Ash und ging einige Meter vor. Wir gingen gemeinsam in Richtung Kampffeld, wo sich schon viele Trainer versammelt hatten. „Oha, was für eine Menge“, staunte Bell. In der Menge sahen wir Gary und Kevin. „Das ist ja echt komisch. Gary ist garnicht mit Lyra hier... ob sie sich gestritten haben, wegen dem Schönheitswettbewerb?“, überlegte ich. „Na, bestimmt. Lyra war sicher extrem sauer auf diese Fönfrisur. Ich finde, dass er es verdient hat“, sagte der Drachen-Trainer und hielt dabei meine Hand ganz sanft fest. Nach einer kurzen Zeit kam auch Lilia mit Cheren zu uns. „Hallo, Leute. Ich bin gerade Cheren begegnet und sind in einem Gespräch gekommen“, erzählte uns die Drachen-Trainerin. „Ach, wie ich sehe, habt ihr es doch noch zur Anmeldung geschafft. Ich hatte schon gehofft, dass ihr euch verspätet“, dachte der intelligente Trainer aus Avenitia. „Ja, wir waren auch schnell, hast wohl nicht damit gerechnet, was?“, gab Kai an und streichelte sein Milza. "Naja, egal. Ihr seid richtig schick angezogen, was ja auch glasklar ist, weil es eine Feier ist", stellte Cheren fest. Als es immer voller auf dem Kampffeld wurde, saßen Kattlea und Lauro auf einen Balkon. "Meine Güte, immer diese lausigen Trainer...", seufzte das zickige Top Vier-Mitglied. Sie schaute zu Lauro, der auf seinem Thron ein Nickerchen hielt. "LAURO!", rief Kattlea ziemlich genervt und weckte den schläfigen Champ aus Einall mit dem Klatschen einer Zeitschrift auf, "Du musst gleich eine Rede halten, du Penner!" "Entschuldige, Kattlea. Ich war heute den ganzen Tag unterwegs und habe einen Großmarkt in Marea City besucht", entschuldigte sich Lauro und stand auf, um gleich die Eröffnungsrede zu halten. "Beeile dich bitte. Ich möchte, dass Cynthia bei mir ist", sagte die verwöhnte Prinzessin, "Hektor! Mir ist heiß, bringen Sie mir einen Fächer, einen pinkfarbenden Fächer!" Der Bodyguard kam schnell zu der verwöhnten Trainerin und brachte ihr den gewünschten Fächer. "Meine lieben Trainerinnen und Trainer und auch Pokémon! Ich bitte euch um meine Aufmerksamkeit!", rief der Champ aus der Einall-Region. Alle wurden ruhig und hörten Lauro zu. "Lauro macht hier die Ansage? Ich finde ihn echt langweilig...", sagte Kai. "Halt die Klappe!", schimpfte Bell. "Erstmal möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr die Interesse habt, hier in der Liga teil zu nehmen und eure Stärke zu zeigen!", bedankte sich Lauro, "Und noch einen besonderen Dank an Cheren, der die leckeren Shrimps mitgebracht und in der Cafeteria geholfen hat!" Die Trainer applaudierten und jubelten. "Was für ein Schleimer. Meeresfrüchte hätte ich auch mitgebracht", sprach der Drachen-Trainer zu mir, "Da hätte ich unseren Manager angerufen und uns ein paar Gerichte zusenden können." "Schatz, bleib ruhig. Die Rede ist noch nicht zuende", flüsterte ich leise zu meinem Freund. "Und heute grüße ich einen sehr besonderen Ehrengast. Champion Cynthia aus der Sinnoh-Region!", rief Lauro. Cynthia kam auf dem Balkon und grüßte die ganzen Trainer: "Guten Abend, liebe Trainer. Ich freue mich, bei euch der besondere Gast zu sein!" Alle klatschten in die Hände, pfiffen und jubelten, als Cynthia gesprochen hatte. "Yeah, Cynthia. Du bist geil!", rief ein Trainer, der bei den Amerikanern war. "Ich habe auch für die Teilnehmern eine tolle Überraschung. Da Lauro mich hier eingeladen hat, werde ich im Finale antreten, gegen einen von euch, der das Turnier schafft und sich auch als würdig erweist!", überraschte uns der Champ aus Sinnoh. "Ich bin würdig! Also ich schaffe das locker, ohne mit der Wimper zu zucken", glaubte mein Freund. "Träum weiter, Reshikrom. Drachen-Trainer sind zu naiv und das warst du schon bei der Rayono-Kampfhalle", entgegnete Cheren. "Ich freue mich schon auf die Kämpfe, die ich mir von Balkon aus mit Einall-Champ Lauro und Top Vier-Mitglied Kattlea ansehen werde!", rief Cynthia, "So, und da einige Trainer selbst für die Feier was leckeres mitgebracht haben, könnt ihr nun die Party starten. Das Turnier ist nun eröffnet!" Alle jubelten laut und freuten sich schon auf die morgigen Kämpfe. "Mal gucken, ob ich morgen als erster kämpfen werde", dachte Ash. "Cynthia hat er das Turnier eröffnet und Schwester Joy muss noch die Tabellen drucken. Wir wissen erst sicherlich morgen früh was", entgegnete ich. Ich wusste, dass der Trainer aus Alabastia mir nicht zugehört hatte, weil er, als ich geredet habe, auf die gedeckten Tische mit den kostbaren Gerichten geschaut hatte. Er rannte mit Pikachu durch die Menschenmenge. "Soviel vom verfressenden Ash Ketchum...", seufzte ich. "Meine Shrimps sind wahrscheinlich schneller weg als dieser komische Nudelsalat", glaubte der intelligente Trainer und ging mit Bell und Lilia zu den Esstischen. "Hey, ihr müsst mal meine Beeren am Spieß probieren!", empfohl Lilia. Kevin und Gary kamen zu Warren, Caitlin, Kai und zu mir. "Hi, Leute. Ihr seht ja echt schick aus. Seid ihr auch schon aufgeregt auf das Turnier, wie ich?", fragte uns der Trainer aus Orania City. "Ja, sind wir", antwortete der kluge Trainer und kuschelte sich sehr an Caitlin. "Jo, Kevin. Wir wollen uns doch gleich mit heißen Mädels treffen und solche Schnecken warten nur ungern auf uns, beziehungsweise auf mich, weil ich der heiße Kerl bin", gab Gary an. Und in dem Moment kam Kattlea auf das Kampffeld, aber ohne ihren Bodyguard. "Seht ihr, noch so eine heiße Schnitte, die sich nach meiner Handy-Nummer sehnt", sagte der Rivale von Ash und ging auf das verwöhnte Top Vier-Mitglied zu. "Oh Mann, wie kann man so dämlich sein?!", fragte sich Kevin, "Gary hat nichts weiteres als nur Frauen im Kopf." "Ach, und das fällt dir erst jetzt auf?", wollte Kai wissen. "Er hatte einen heftigen Streit mit Lyra gehabt. Und ich musste extra nach Einall zurückreisen, um bei ihn zu sein. Lyra wollte eigentlich auch zur Liga kommen, aber dann hat sie es sein gelassen", erzählte der Trainer aus Kanto. "Was macht Lyra denn jetzt? Ist sie alleine unterwegs?", wollte ich wissen. "Sie ist nach Johto gereist und wollte erstmal Pause machen, hat sie mir erzählt", antwortete Kevin, "Naja, ich gehe jetzt mir auch was zu essen holen, bevor das ganze Büfett leer ist." "Hey, Warren. Ich kenne ein ruhiges Plätzchen, wo keine ist. Komm mit", sagte Caitlin und ging mit Warren durch die Menschenmenge. "Na klasse, die beiden verkrümeln sich wahrscheinlich in eine Besenkammer", seufzte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Soll ich dir was zum Essen bringen?", fragte ich. "Keine Ahnung, was es dort gibt, aber mach mal ruhig, danke", antwortete Kai. "Hier, pass mal auf Emolga auf", sagte ich und überreichte, ohne eine Einverständnis, mein Pokémon an meinen Freund, "Bis gleich!" Während Kai mit Emolga und Milza in einer Ecke auf mich wartete, schaute er zu Gary, der versuchte, Kattlea anzusprechen, aber viele Trainer blockierten ihn den Weg. Durch einen Zufall kam die zickige Trainerin auf meinem Freund zu, weil er ihr aufgefallen war. "Entschuldigung, aber könntest du bitte mein Essen vorkosten?", wollte Kattlea von Kai wissen. "Äh, nein... meine Freundin bringt mir gerade was mit", antwortete der Drachen-Trainer. "Wie? Magst du garkeine Meeresfrüchte?", fragte die verwöhnte Prinzessin. "Nein, die schmecken wie nach einer Toilettenspülung", antwortete Kai mit einem gelangweilten Blick. "Meeresfrüchte ist das angesagteste Promi-Gericht. Wie kann ein Milza-Junge, wie du, sowas ekelig finden? Ich möchte keine Viren bekommen. Wer weiß, wer das zubereitet hat, bääääähhh", sagte Kattlea zickig. "Soll ich mich jetzt deswegen angesprochen fühlen?", wollte der Drachen-Trainer frech wissen. "Hallo, Kai. Na, wer ist denn diese wunderschöne Sahneschnitte in pinkweiß vor dir?", wollte Gary wissen und kam mit ins Gespräch. "Ach, ne. Jetzt kommst du gerade noch. Und als ob du es nicht wüsstest, das Mädel hier ist Kattlea von der Top Vier", antwortete Kai ziemlich genervt. "Hier, probiere das für mich!", rief die reiche Trainerin und stellte ihren vollen Teller mit Meeresfrüchten unter Garys Nase. "Bevor diese Vorkostung kommt, wie wäre es denn mit einer Handy-Nummer-Austausch?", flirtete der Rivale von Ash. "WAS?!", fragte Kattlea ziemlich entsetzt und schaute dabei echt gelangweilt. "Ja, wir können doch mal die Nummern austauschen. Ich finde dich echt symphatisch", gestand Gary. "Ich kenne dich nicht mal", entgegnete das Top Vier-Mitglied. "Komm schon, Babe. Ich gebe dir einfach mal meine Handy-Nummer. Guck mal, ich habe sie extra auf ein Notizblatt geschreiben", sagte der 17-Jährige Frauenheld. "Ich will deine Nummer nicht!", rief Kattlea und erteilte Gary eine Lektion, indem sie seinen Kopf auf ihren Teller mit den Meeresfrüchten steckte, "Bon appétit, du Stalker! Hektor! Bringen Sie mir einen neuen Teller mit Meeresfrüchten! BEEILUNG!" Die zickige Trainerin suchte ihren Bodyguard in der Menschenmenge. "Haha, sie hat dich total abblitzen lassen. Lass mich mal raten, dein männlicher Charme hat nicht mal bei einem verwöhnten Mädel geholfen. Und haben dir die Meeresfrüchte geschmeckt? Ich sag´s ja, so wie dieser Fraß riecht, schmeckt es auch danach - nach einer Toilettenspülung, nachdem man seinen Magen geleert hat, muahaha!", lachte Kai Gary aus. "Halt dich doch einfach mal zurück. Meine Frisur ist im Arsch und jetzt muss ich es noch von dir gefallen lassen, dass mein Gesicht in Meeresfrüchten war", beschwerte sich Ash´s Rivale und entfernte den Seetang, der noch in seinen Haaren klebte, "Verdammt, ich muss mich dringend waschen!" Schnell rannte der Frauenheld in das Gebäude rein. "Am besten in der Kloschüssel!", rief mein Freund ihn entgegen. "Was war denn gerade los gewesen?", fragte ich sehr erstaunt, als ich mit zwei Tellern voll mit Fischstäbchen und Kartoffelpüree auf Kai zukam. "Oh, lecker! Fischstäbchen, yei!", freute sich der Drachen-Trainer und schnappte sich einen Teller mit Fischstäbchen, "Ach, Gary hat es bei Kattlea vergeigt. Die hat der Schönling nicht bekommen und hat Seetang in seinen Haaren." Milza nahm sich einen panierten Fisch und dippte es in das Püree. "Milza, nicht so schlingen", sagte mein Freund und genoss seine Fischstäbchen. "Und vielen Dank, dass du solange auf Emolga aufgepasst hast, Schatz", bedankte ich mich bei meinem Freund und gab ihn einen Kuss auf die Wange. Mein kleines Elektro-Pokémon flog auf meine Schulter und probierte auch ein Stück Fischstäbchen mit Kartoffelpüree. "Habe ich doch gerne gemacht, Engelchen", entgegnete Kai und lächelte mich an.
Es wurde fast Mitternacht und die ganzen Trainer waren noch am feiern. Warren und Caitlin saßen in unserem Zimmer und tranken zusammen zwei Gläser Champagner. "Tolle Idee, dass wir uns in meinem Zimmer verstecken konnten", sagte der kluge Trainer und nahm sich einen kleinen Schluck von seinem Champagner. "Danke sehr. Lilia und ich haben ja so ein unaufgeräumtes Zimmer... überall liegen Kissen und Kleidungen herum und euer Zimmer ist echt schön, besonders das Doppelbett", entgegnete Caitlin, "Unglaublich, dass wir hier am rumflirten sind und uns dabei ein paar Gläschen Champagner trinken." "Geil, was? Ich wünschte, dass wir noch eine Flasche Weißbier mitgenommen hätten, aber Champagner schmeckt auch ganz gut", stellte Warren fest. "Die Betten sind echt super bequem. Da haben es Carina und Kai richtig gemütlich", sagte die junge Züchterin und legte ihr Glas auf dem Nachttisch, um sich kurz hinzulegen.
Ash, Bell, Kai, die Pokémon und ich kamen wieder zurück ins Zimmer. "Boah, jetzt bin ich aber müde", seufzte der Trainer aus Alabastia. "Tja, hast wohl zu viel gefeiert was? Achja, ich vergaß, du warst ja nur beim Büfett", entgegnete Kai und öffnete die Zimmertür. Als wir das Zimmer betraten, sahen wir Warren und Caitlin auf unserem Doppelbett, knutschend und total unabgelenkt. "Also, das geht überhaupt nicht", beklagte sich der Drachen-Trainer, "Hallo, hört mal mit dem rumgelecke auf! Hallo!" "MILZA!", brüllte sein schillerndes Drachen-Pokémon, so dass die beiden verliebten Trainer ihren Kuss unterbrechen mussten. Kai packte Warren am Kragen und am Gürtel und warf ihn aus dem Doppelbett. "Dir ist wohl klar, wer auf diesem Doppelbett f****, oder? Das sind ganz klar, Carina und ich!", rief der Drachen-Trainer. "Ist ja gut, dafür brauchst du mich doch nicht vom Bett schmeißen", entschuldigte sich der kluge Trainer und ging ins Badezimmer, um sich umzuziehen. "Caitlin, es wäre besser, wenn du jetzt zu Lilia gehst, sie sucht dich schon", sagte ich zu der jungen Züchterin. "Okay, aber ich brauche nicht unbedingt einen Rauswurf von Kai", entgegnete Caitlin und ging zur Tür, "Bis morgen dann." Warrens Freundin verließ unser Zimmer. Bell war mit den Verhalten von Kai überhaupt nicht zufrieden. "Was ist denn daran schlimm, wenn Warren und Caitlin auf euren Bett rumknutschen?", wollte die 15-Jährige wissen. "Soll ich es auch noch für dich erklären, in der Dummheitssprache? Nur, weil das Superhirn wieder mit seiner Schnalle zusammen ist, heißt das nicht, dass beiden jetzt anfangen, es wieder miteinander zu treiben - und das auf diesem schönen Doppelbett", beschwerte sich der Drachen-Trainer, "So, und ich möchte auch, dass der total verschossende Junge endlich das Badezimmer verlässt!" mein Freund konnte es wieder nicht ertragen, betrat das Badezimmer und warf Warren raus, der sich fertig angezogen hatte. Ash zog sich auch gerade schnell um, aber im Zimmer, da mein Freund das Bad besetzt hatte. Danach legte er sich auf sein Bett und wollte einschlafen. Nach wenigen Minuten verließ der Drachen-Trainer das Badezimmer und ließ mir und Bell den Eintritt, damit wir uns auch umziehen konnten. Emolga, Pikachu und Milza waren am schlafen. Sie schliefen auf ein großes Sofakissen. "So, jetzt möchte ich mal diesen coolen Plasmafernseher ausprobieren", sagte Kai und schnappte sich die Fernbedienung. An einer Wand hing ein sehr teurer Plasmafernseher, der richtig schick und modern aussah. "Das kannst du doch nicht machen. Ash ist am schlafen und ich möchte mich jetzt auch hinlegen", sagte Warren und nahm die Fernbedienung weg. "Werd jetzt nicht zickig, Blacky. Wenn der Fernseher am pixeln ist, dann bist du der jenige, der die Antenne spielt", entgegnete mein Freund, "Achja, deine Champagnergläser und diese hochwertige Flasche kannst du wieder haben. So ein Partygetränk wollen Carina und ich nicht bei uns haben. Das ist ja wohl dein Müll." "Danke sehr, Kai", bedankte sich der kluge Trainer, "Ich wollte sowieso mal eine Unterhaltung mit dir führen." "Wenn es um deine übertriebende Erziehung geht, dann muss ich mal mit dir ein paar Worte wechseln", sprach der Drachen-Trainer, "Die Ohrfeige in der Siegesstraße fand ich extrem übertrieben und lasse es mir nicht von dir gefallen." "Ich habe das nur gemacht, weil du es nicht sein lassen kannst, mit Bell diese ewigen Streitereien zu führen", erwiderte Warren. "Dabei sagst du selbst, dass Gewalt keine Lösung ist. Ich habe jetzt auch keine Lust, um diese Zeit noch so einen Mist zu klären", sagte Kai und legte sich auf sein Bett. "Kai, du bist wirklich echt stur und an dir kommt man garnicht ran. Du gehst den Situationen aus dem Weg. Ich wünsche mir sehr, dass es dich mal interessieren würde", sprach der kluge Trainer. Bell und ich kamen nach einer kurzen Weile aus dem Badezimmer und wunderten uns, dass es hier auf einmal ruhig würde, obwohl wir Kai und Warren gehört hatten. "Es ist schon spät. Lasst uns jetzt alle schlafen", sagte ich und legte mich bei Kai aufs Doppelbett. "Ja, das wäre wohl das beste, denn Warren muss es ja unbedingt wieder übertreiben, sonst bekommen wir noch Hausarest, wenn wir wieder die ungehorsamen Kinder sind", sagte der Drachen-Trainer. Warren verdrehte seine Augen und legte sich schlafen. Ich schaltete die Lampe, die auf meinem Nachttisch stand, aus und das Zimmer wurde dunkel. Ash, Bell, Warren und ich waren nah dran, im tiefen Schlaf zu fallen, bis plötzlich Kai rief: "Hey, Blacky. Wie war es denn auf dem Doppelbett? Dir ist schon klar, dass deine heiße Braut schon längst von dir schwanger ist, muahaha!" "Schnauze da vorne!", schimpfte Bell genervt. "Jaja, aber selber!", entgegnete der Drachen-Trainer und grinste dabei. Schließlich schlief er ein und wir hatten alle eine angenehme Nacht. Wir waren auch schon aufgeregt, wer an dem morgigen Tag kämpfen wird.

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Kapitel 55: Ash vs. Lilia - (K)eine Strategie?

Beitrag von Reshikrom94 am Do 10 Jan 2013 - 18:28

Kapitel 55: Ash vs. Lilia – (K)eine Strategie?

Es wurde nächster Morgen, besser gesagt, der 28. Dezember 2011. An diesem Tag fingen die ersten Kämpfe der Pokémon-Liga in Einall an. Ash, Bell, Warren, Emolga, Pikachu, Milza und ich standen früh auf, um bei Schwester Joy die Tabelle abzuholen, wo die ganzen teilnehmenden Trainer aufgelistet waren. Wir hatten uns schon unsere Klamotten angezogen, auch die Liga-T-Shirts, die wir bekommen hatten. Kai schlief noch tief und fest, aber er sollte auch wissen, ob er an dem heutigen Tag seine erste Herausforderung hatte. „Soll ich die Tabelle abholen? Ich meine, das habe ich schon öfters in der Rayono-Kampfhalle gemacht“, schlug Bell vor. „Das ist gut, dann mach das mal eben“, stimmte ich zu. Die 15-Jährige verließ das Zimmer, während wir im Zimmer auf sie warteten. „Bell ist sicherlich schnell und hat die Tabelle in null komma nichts in den Händen, ohne, dass die anderen Trainer vor ihr sind“, sagte Ash. „Es ist ja noch früh, also kann es bei Schwester Joy nicht all zu viel los sein“, dachte Warren. Ich fütterte die Pokémon mit einem speziellen Futter, was ich immer bei mir hatte. Das Futter hatte ich mit Kai zubereitet, bevor das große Festival in Orion City veranstaltet wurde. Nach wenigen Minuten kam das blonde Mädchen mit der Tabelle wieder. „Ich hatte Glück, dass bei Schwester Joy kaum was los war. Sie meinte, dass die amerikanischen Trainer die ganze Nacht durchgefeiert haben und viel getrunken hätten,... naja egal, hier ist die Trainerliste“, sagte Bell und zeigte uns die Tabelle. Auf dem Papier stand drauf, dass Ash seinen ersten Kampf hatte. Er musste gegen Lilia kämpfen! „Oha, Lilia – sie hat es echt drauf. Besonders ihr Stalobor ist echt stark“, erzählte die 15-Jährige, „Aber ich denke, dass ihr zwei euch gut überlegt, wie ihr kämpfen wird.“ „So ein Mist, dabei habe ich keinen blassen Schimmer, was auf mich zukommen wird. Ich muss mich gut vorbereiten. Carina! Bell! Warren! Ihr müsst entscheiden, welches Pokémon für den Kampf gegen Lilia besser geeignet ist!“, rief der nervöse Trainer aus Alabastia. „Ähm, Ash. Ich wäre dir ja sehr gerne behilflich, aber ich wollte gleich kurz was mit Caitlin unternehmen...“, sprach der kluge Trainer dazwischen. „Keine Sorge, wir helfen dir schon. Am besten tun wir es sofort“, schlug ich vor, „Euer Kampf fängt ja erst um 10 Uhr an.“ Bell und Ash stimmten mir zu und verließen mit mir und den Pokémon das Zimmer, während Warren mit den schläfrigen Drachen-Trainer alleine war. Der kluge Trainer zog seine rotschwarzen Sneakers an, bis plötzlich seine Freundin überraschend bei ihn vorbeischaute. „Morgen, Süßer“, begrüßte die junge Züchterin und gab Warren einen kurzen Kuss auf dem Mund. „Guten Morgen, Kleine“, grüßte der kluge Trainer zurück, mit einem verliebten Blick. „Ich wollte dich extra abholen, damit wir pünktlich auf der Tribüne sind“, erzählte Caitlin und lächelte. "Danke sehr, ich bin sofort fertig, damit wir losgehen können", sagte Warren freudig. Caitlin sah Kai, der immer noch seinen Tiefschlaf hatte. "Sag mal, sollten wir Kai nicht aufwecken? Er möchte doch auch den Kampf mit Ash und Lilia sehen, oder?", wollte die junge Züchterin wissen. "Ach, lass ihn mal weiterpennen", entgegnete der kluge Trainer, "Wenn er den Kampf verpassen möchte, dann werde ich ihn nicht dabei aufhalten." "Wollen wir schon mal losgehen?", fragte Caitlin. "Okay, können wir machen", antwortete Warren und verließ mit seiner Freundin das Zimmer.
Vor dem Haupteingang standen Ash, Bell und ich mit Ash´s Pokémon Pikachu und Ottaro. "Warum denn eines von den beiden?", wollte die 15-Jährige Trainerin aus Avenitia wissen. "Da es der erste Kampf der Liga ist, möchte ich erst klein anfangen", antwortete Ash und schaute seine Pokémon ganz genau an, um zu schauen, wer von den beiden Pokémon antreten würde. Plötzlich kam Lilia vorbei und sagte: "Guten Morgen, ihr drei. Wie ich sehe, überlegt ihr gemeinsam, wer kämpfen wird." "Ja, öhm... hast du dich schon entschieden?", wollte der Trainer aus Alabastia wissen. "Klar habe ich das. Und ich wollte dir noch sagen, dass unser Kampf schon eher anfangen wird. Du solltest dich besser beeilen", rät die Drachen-Trainerin und gab ihrem Milza einen roten Apfel, "Ich muss jetzt auch wieder weg, zum Kampffeld. Bis gleich." "Das darf nicht sein! Warum schon eher?", regte sich Ash total hektisch auf. "Wir gehen auf die Tribühne", sagte Bell und ging mit Milza, Emolga und mir in Richtung Tribühne. "Äh, sollten wir nicht Kai aufwecken?", entgegnete ich. "Ach, der hat schon genug Ärger gemacht", sprach die 15-Jährige und lächelte dabei.
Warren und Caitlin fingen uns im Haupteingang auf. "Gut, dass ihr hier seid, dann können wir ja zusammen auf die Tribühne gehen. Setzen wir uns in der ersten Reihe", schlug die junge Züchterin. "Warren, was ist mit Kai? Ist er schon wach?", wollte ich wissen. Der kluge Trainer hörte mir nicht zu, weil er voll auf Caitlin konzentriert war. "Ich sollte mal besser Kai aufwecken...", sagte ich. "Vergiss ihn einfach. Solche Nervensägen können wir nicht gebrauchen", sprach das blonde Mädchen zu mir und betrat die Tribühne. Sie setzte sich auf einen leeren Platz der ersten Reihe. Die ganzen Plätze waren leer, aber einige waren auch besetzt und von unserem Platz aus konnten wir den Balkon sehen, wo Kattlea, Cynthia und Lauro auf ihren Plätzen saßen. Nach einer Weile kamen schon viele Trainer und besetzten die freien Sitzplätze. Lilia betrat das Kampffeld und machte sich kampfbereit. Ash kam mit seinem Pikachu gerade noch hinter und hatte Glück, dass er sich nicht verspätet hatte.
"Jetzt beginnt der erste Kampf. Auf der linken Seite steht Lilia aus dem Dorf der Drachen und auf der rechten Seite steht Ash aus Alabastia!", rief die Durchsage, "Jeder von den Trainern darf nur ein Pokémon einsetzen!" "Wie läuft es eigentlich ab?", fragte mich Bell. Ich schaute auf die Tabelle und antwortete: "Das Achtelfinale beginnt mit jeweils einem Pokémon. Beim Viertelfinale sind zwei Pokémon erlaubt, da es ein Doppelkampf sein wird. Im Halbfinale sind drei Pokémon zugelassen, weil dort ein Dreierkampf kommt. Im Finale darf man auch nur drei Pokémon einsetzen, das aber ein Einzelkampf wird und bei dem Kampf gegen Cynthia sind sechs Pokémon erlaubt, also bleibt dies richtig spannend." Warren und Caitlin saßen hinter uns. Die junge Züchterin stellte fest: "Bei Champ Cynthia muss der Kampf richtig spannend sein. Sie ist die beste Trainerin überhaupt." "Nein, Kleines. Sie ist war die beste Trainerin, aber du bist die beste Züchterin, die sich mit alles auskennt", flirtete der kluge Trainer. "Oh, du süßer Badboy, hihi", lachte Caitlin und streichelte ihren Freund. Ich seufzte, als ich die beiden Trainer mit ihrem herumgeflirte hörte. "Der Kampf kann beginnen!" Ash schickte sein Ottaro in den Kampf. "Ah, Ottaro also. Gut, komm raus, Stalobor!", rief Lilia und warf ihren Pokéball, woraufhin ihr Stalobor rauskam. Das maulwurfähnliche Pokémon kam aber nicht sehr kampflustig heraus; es war eher am schlafen. "Sieht ein Stalobor normalerweise nicht anders aus oder wie?", fragte Bell total erstaunt. "Das ist der inaktive Modus von Stalobor. Es ist eigentlich nur in diesem Modus, wenn es unter der Erde ist, wenn es Tunnel gräbt", erklärte ich. "Oh, dann wird Lilia sicherlich nicht kämpfen können, wenn sie ihr Stalobor nicht unter Kontrolle hat...", dachte die 15-Jährige. "Ottaro, fang mit Kalkklinge an!", befahl der Trainer aus Alabastia. "Komm, Stalobor. Versuch, mit Metallklaue zu kontern!", rief die Drachen-Trainerin. Ash´s Pokémon griff mit seiner Muschel das Stalobor an, woraufhin es zu seinem aktiven Modus wechselte. "Ah, das ist gut, dass Lilias Pokémon jetzt doch noch kämpfen wird", sprach Bell und freute sich. Das Boden/Stahl-Pokémon wehrte sich gegen Ottaro und schlug es mit Metallklaue. Mein Emolga und Kais Milza spielten unter den Sitzplätzen. "Da kommen wir gerade noch rechtzeitig!", rief Kevin, der mit Gary die Tribühne betrat. Die beiden Trainer gingen die Treppen hoch, um sich auf einem freien Platz zu setzen. Plötzlich trat Kevin ausversehen auf Emolgas Schweif, das auf der Treppenstufe lag. Das kleine Elektro-Pokémon flitzte total hektisch zu mir und jammerte. "Das tut mir ganz doll Leid. Ich habe deinen Schweif nicht gesehen", entschuldigte sich der Trainer aus Orania City. Emolga hatte große Augen und weinte vor Schmerz. Ich sah auf Emolgas Schweif einen Schuhabdruck. "Ein wenig Supertrank auf die Wunde sprühen und dann ist es wieder gut", sagte ich und schaute weiter den Kampf zu. "Setz Wasserdüse ein!", rief Ash. Ottaro umgab sich mit Wasser und sprang einmalnach vorne, um die Schnelligkeit zu bekommen. Stalobor grub sich in die Erde ein, ohne, dass es Lilia befohlen hatte. "Das ist doch nicht gut, wenn Stalobor, das tut, was es möchte...", stellte die blonde Trainerin fest. Das kleine Wasser-Pokémon musste seinen Angriff abbrechen und wartete ab, wann das maulwurfähnliche Pokémon erscheint. "Versuch mal, mit Aquaknarre das Stalobor aus dem Loch zu locken!", befahl der Trainer aus Alabastia. "Komm bitte raus, Stalobor!", rief Lilia verzweifelt. Das Boden/Stahl-Pokémon sprang aus dem Loch heraus und überraschte Ash´s Ottaro mit einer Schlagbohrer-Attacke. Das Wasser-Pokémon flog in die Luft und knallte daraufhin stark auf dem Boden. "Oha, das war hart!", rief Bell. Milza lief die Treppenstufen herunter und verließ die Tribühne. "Moment mal. Wohin geht denn Kais Milza?", fragte Kevin neugierig. "Ich denke mal, es geht zu seinem Trainer Kai", antwortete ich und schaute weiter den Kampf zu. Lilias Pokémon schien stärker zu sein als Ottaro, aber das kleine Wasser-Pokémon war im Typenvorteil. "Setz Kalkklinge ein, Ottaro!", rief Ash. Der Wasser-Starter aus Einall nutzte seine Muschel als Schwert und lief auf Stalobor zu. "Kontere mit Fokusstoß zurück!", befahl Lilia. Das maulwurfähnliche Pokémon hörte den Befehl seiner Trainerin nicht und versuchte, Oattro mit Metallklaue zu attackieren. Ottaro verteidigte sich mit seiner Muschel vor dem Angriff und schlug damit auf Stalobor, so dass das Boden/Stahl-Pokémon kampfunfähig wurde. "Stalobor kann nicht mehr weiterkämpfen! Ottaro hat gewonnen!", rief die Durchsage, "Ash kommt ins Viertelfinale!" Die ganzen Zuschauer jubelten und klatschten in die Hände. "Wow, der erste Kampf war echt gut. Ein guter Start für die Einall-Liga-Kämpfe!", rief ich. "Ich dachte schon, dass es ein Unentschieden geben würde", dachte Bell. "Glückwunsch für Ash. Aber so weit wird er sicher nicht kommen", sagte Gary und verließ mit Kevin die Tribühne, "Auf mich warten hübsche Mädchen, die mit mir Mittag essen wollen." Selbst Cynthia war echt beeindruckt. "Ash und Lilia haben gut gekämpft. Ich finde aber, dass das Stalobor noch etwas Training braucht", beurteilte der Champ aus Sinnoh. "Ein ungehorsames Pokémon, ohne eine Strategie", erwiderte Kattlea und stand auf, "Ich habe jetzt hunger. Hektor! Kommen Sie mit! BEEILUNG!" Lilia, Ash und Pikachu riefen ihre Pokémon zurück in ihre Pokébälle und verließen das Kampffeld. Bell, Warren, Caitlin, Emolga und ich verließen auch die Tribühne, um Ash und Lilia zu treffen. "Hey, da sind sie ja!", rief die 15-Jährige total aufgeregt. "Herzlichen Glückwunsch zum Sieg, Ash", gratulierten wir. "Danke sehr, Freunde", bedankte sich der stolze Trainer aus Alabastia, "Lilia hat aber auch ihr bestes gegeben." "Ach, Ash... das muss doch nicht sein. Wir waren beide einfach gut, aber schade, dass Stalobor immer noch nicht auf meine Befehle hört", sprach Lilia. "Das wird wieder", sagte Caitlin, "Jetzt gehen wir erstmal gemeinsam was essen." "Ohja, heute ist ja Pizzatag", fiel Ash ein. Wir gingen in die Cafeteria und sahen die ganzen Trainer, die sich an der Theke anstellten, um die Pizzastücke zu bekommen. Viele Tische waren frei und wir besetzten einen davon. "Also ich stelle mich nicht an. Da ist schon eine Kilometer lange Schlange entstanden", sagte Warren und packte seine Zigarettenschachtel und sein Feuerzeug aus seiner Hosentasche aus. "Geh bitte draußen rauchen, Warren. Hier ist kein Raucherbereich", entgegnete ich leise und verarzte den Schweif meines Emolga mit Supertrank. Der kluge Trainer ignorierte mich und war völlig in Caitlin vertieft, die ein paar Servietten zusammenfaltete. "Heute Nachmittag werde ich mal die nächste Tabelle abholen. Mal gucken, wer als nächstes kämpfen wird", sagte Bell. "Geht einer von euch das Essen holen?", fragte ich. Keiner antwortete auf meine Frage. Ich fühlte mich nicht verstanden. Ich fragte mich, warum meine Freunde so ruhig waren. "Muss ich heute alles machen oder wie?", beschwerte ich mich und stand auf. Plötzlich kam Kevin zu uns und gab uns ein großes Tablett, worauf einige Gerichte standen. "Die Gerichte sind von Garys Freundinnen. Die Mädchen wollten lieber Pizza essen", erzählte der Trainer aus Orania City, "Keine Sorge, die sind gerade erst fertig geworden." Kevin ging wieder zu Gary und ich fragte: "Wer verzichtet denn auf solche Gerichte? Naja, egal. Teilen wir sie uns auf." Auf dem Tablett waren Gerichte wie Spaghetti Bolognese, Fischstäbchen, Spargelsuppe, Lasagne, Pommes und Vanillepudding.
In der Zeit war Milza in unserem Zimmer, um bei seinem Trainer zu sein. Kai war schon wach und stellte fest, dass es Mittag war. "So ein Scheiß. Jetzt habe ich den Kampf verpasst, aber egal, ich konnte endlich mal ausschlafen", sprach der Drachen-Trainer zu sich. "Milza, Milza!", rief sein Pokémon total aufgeregt und hüpfte auf dem Bett. "Ja, das ist mir schon klar, dass die anderen in der Cafeteria Mittag essen. Gehen wir sofort zu denen. Ich habe langsam auf einen Kohldampf, auf eine leckere Pizza", sagte mein Freund und verließ mit seinem schillernden Drachen-Pokémon das Zimmer.

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Kapitel 56: Die Trainer-Fehde

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:37

Kapitel 56: Die Trainer-Fehde

Kai ging mit seinem Milza, das zu ihm ins Zimmer gelaufen war, in die Cafeteria, wo wir auf die beiden warteten. Als die beiden den großen Essensraum betraten, stellte der Drachen-Trainer fest: „Ah, nur noch zwei Pizzastücke sind noch da. Na, die werden wir uns holen, Milza.“ Schnell griff Kai zu einem Tablett und stellte sich mit seinem Pokémon an der Theke an, wo nichts los war. Kai und Milza waren total aufgeregt, dass sie Glück hatten, die letzten Salami-Pizzen zu bekommen. „Mach mal Platz für den Profi“, sagte Gary und schubste Kai weg, „Geben Sie mir die letzten beiden Pizzastücke.“ Die Cafeteria-Tante gab den 17-Jährigen die Salami-Pizzen und sagte: „Ihr jungen Trainer scheint total auf so einen fetten Fraß zu stehen und Glückwunsch nochmal, das sind die letzten für heute.“ „Danke sehr“, bedankte sich Gary und ging zu seinem Tisch, wo Kevin mit einigen seiner Verehrerinnen saß. „Was für ein Lucht“, seufzte mein Freund. „Tut mir Leid, Junge, aber Pizza ist ausgegangen. Wir haben noch Erbsenbrei mit Gulasch!“, rief die Cafeteria-Tante und machte den Teller mit Erbsenbrei und Gulasch voll. Sie gab Kai den Teller und noch dazu ein Glas Leitungswasser und rief: „Steh nicht so doof da. Damit musst du dich jetzt anfreunden!“ „Jaja, alte Zimtzicke...“, sprach der Drachen-Trainer leise und ging mit Milza an den Tischen vorbei. Er sah Ash, Bell, Warren, Caitlin, Lilia, Pikachu, Emolga und mich an einem Tisch und grüßte uns: „Hey, Leute.“ Kai setzte sich neben mich und bewunderte die Mittagsgerichte, die wir hatten. „Boah, da läuft mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Ash hat die Fischstäbchen von gestern noch, Warren hat eine große, leckere Portion Lasagne, Bell hat Pommes mit Majonäse, Caitlin hat Spargelsuppe, was ich recht widerlich finde, Lilia hat Vanillepudding mit Himbeersoße und mein Schatzi hat Spaghetti Bolognese... und das, was ich habe, ist nichts weiteres als Kotze mit verdrecktem Leitungswasser.“ „Oh, hast du etwa nicht die Pizzen bekommen?“, wollte Bell wissen und ärgerte den Drachen-Trainer. „Nee, weißt du, die habe ich mir alle stibitzt. Die Fönfisur hat sie mir weggenommen“, antwortete Kai genervt und spielte mit dem Löffel an den Erbsenbrei, „Und was mich noch aufregt ist, warum mich keiner geweckt hat. Das ist wieder mal Warrens Schuld.“ „Ach, und warum ich?“, fragte der kluge Trainer. „Weil du immer als letzter das Zimmer verlässt, Superhirni!“, schimpfte Kai, „Argh, was soll das? Gib mir mal deine Schale mit den Pommes her!“ Mein Freund nahm sich Bells Schale mit den Pommes und stellte auf Bells Tablett den Teller mit Erbsenbrei und Gulasch. „Spinnst du?!“, beschwerte sich die 15-Jährige. „Ich brauche auch noch was anständiges zu trinken“, erwähnte der Drachen-Trainer und schaute unsere Getränke an. Bei Warren konnte er nicht sehen, was er für ein Getränk hatte. „Hey, was hast du da zum saufen?“, wollte mein Freund wissen. „Irish Coffee“, antwortete Caitlin für ihren Freund. Sofort schnappte er sich Warrens Becher und gab den klugen Trainer das Glas mit Leitungswasser. „So, damit wäre mein Mittagessen gerettet“, sprach Kai. „Könntest du mal mein Getränk wiedergeben?“, beschwerte sich Warren. „Nein“, antwortete der Drachen-Trainer, „Das kommt dabei heraus, wenn du auf dem Doppelbett am Knutschen bist. Und Alkohol in der Mittagszeit... geht ja mal garnicht und auch noch deine Zigaretten auf dem Tisch...“ „Lasst uns einfach ganz normal unser Mittagessen genießen. Wir sind Freunde und wollen gemeinsam eine schöne Zeit verbringen“, sagte ich. „Carina hat Recht. Ich habe auch keine Lust auf Stress“, entgegnete Kai und genoss die Pommes, die er Bell stibitzt hatte. Auch sein Milza probierte die Kartoffelfritten. „Geh doch am besten zu den Amerikanern, wenn du wieder mit Bell oder mit mir einen Streit anfangen möchtest“, sprach der kluge Trainer ziemlich genervt. „Bin ich hier etwa unerwünscht?“, wollte Kai wissen, „Das ist aber nicht gut, wenn man das als Freund sagt.“ Der Drachen-Trainer stand auf und nahm die Schale mit den Pommes. „Wenn ihr mich nicht am Tisch haben wollt, dann setze ich mich halt woanders hin“, sagte er und ging mit seinem Milza durch die Cafeteria. „Schatz, warte!“, rief ich und wollte ihn folgen. „Carina. Es wäre besser, wenn du Kai endgültig vergisst. Er taugt nichts und ist immer frech“, sagte Warren und legte sein Besteck auf dem leeren Teller. „Warum sagst du sowas? Ich kann ihn doch nicht im Stich lassen“, entgegnete ich. Plötzlich kam mein Freund zu uns an dem Tisch zurück, um mich abzuholen. Er sah mein Emolga, dass ein Verband um seinem Schweif trug. „Okay, wer hat Carinas Emolga gequält? Warren! Bell! Rückt mit der Sprache heraus!“, schimpfte Kai. „Ich war es nicht! Ich saß die ganze Zeit bei Carina auf der Tribühne“, erzählte Bell und nahm einen Schluck von ihrer Limonade. „Ich habe Emolga auch nicht getreten. Caitlin kann´s bezeugen“, entgegnete Warren. „Jaja, dass könnt ihr euch erzählen, wenn ihr vorm Spiegel steht“, sagte der Drachen-Trainer. „Kevin ist ausversehen auf Emolgas Schweif getreten und er hat sich auch entschuldigt“, erzählte ich. „Ach, er war´s also...“, sprach mein Freund und ging mit seinem Drachen-Pokémon durch die Cafeteria, um mit Kevin ein paar Worte zu wechseln.
„Gary, wie wäre es denn, wenn wir mal überlegen würden“, sagte Kevin, der ein paar Notizen zur Einall-Liga machte. „Das kannst du alleine machen“, entgegnete der 17-Jährige Frauenheld. „Die Mädels wollen nicht, dass ich für sowas viel Zeit investiere.“ Kai haute auf dem Tisch und erschreckte damit die beiden Trainer und Garys Verehrerinnen. „Jetzt übertreibst du es völlig, was? Du trittst einfach auf das Emolga meiner Freundin. Hast du keine Augen im Kopf?“, schimpfte er. „Ich habe mich sofort entschuldigt, Kai. Und es war auch nicht schlimm“, entgegnete der Trainer aus Orania City. „Das arme Ding quengelt wegen dem Schmerz. Sei froh, dass es nicht zu Schmerzensgeld kommt“, sagte der Drachen-Trainer. „Carina hat die Entschuldigung angenommen und du brauchst dir deswegen keine Sorgen zu machen. Ihr Emolga wird sich gut erholen“, sprach Kevin und schrieb weiter an seinen Notizen. „Das ist jetzt geklärt. Kannst du jetzt wieder gehen?“, fragte Gary total genervt. „Ich soll wieder gehen? Nicht ohne meine zwei Pizzastücke, die du mir geklaut hast, weil du dich vorgedrängelt hast, du arroganter Marlboro-Raucher mit Fönfrisur!“, rief Kai und nahm sich die zwei Salami-Pizzen, die auf Garys Teller lagen. „Hey, die gehören meinen Freundinnen!“, beschwerte sich Ash´s Rivale. „Ach, zwei Pizzen für hundert Mädels? Da musst du dir mal was besseres einfallen lassen, wenn du nichts in der Hose hast“, sagte der Drachen-Trainer und gab ein Pizzastück seinem Milza, „Und falls du mal deine Weiber füttern möchtest, empfehle ich dir den Erbsenbrei mit Gulasch, was Bell hat. Guten Appetit noch.“ Kai ging mit seinem Milza vom Tisch weg, bis Gary plötzlich aufsteht und auf ihn losging. Er griff den Drachen-Trainer an den Armen, damit er sich nicht wehren konnte. Das kleine Milza sprang vor Panik von Kais Schulter ab. Es gab eine Aufregung in der Cafeteria, weil die ganzen Trainer die sogenannte Prügelei sahen und sogar mehr sehen wollten. „Gary verhaut Kai! Echt nicht zu glauben!“, staunte Ash. „Leute, wir können doch nicht zusehen, wie sie sich prügeln! Wir müssen was dagegen tun!“, rief ich total panisch. „Ich werde sie auseinander bringen“, sagte Warren und ging zu den prügelnden Jungs. „Hör auf, so einen Mist zu erzählen, du Lusche!“, rief der 17-Jährige. „Ach, soll ich jetzt etwa Angst bekommen oder was?“, fragte Kai und fand die Prügelei und die Drohungen eher witzig. Der kluge Trainer drängte sich zwischen den beiden Trainern und rief: „Auseinander!“ Gary ließ Kai los und schreckte zurück. „Was willst du denn jetzt? Ich dachte, dass ich bei euch unerwünscht bin und jetzt bringst du mich mit den Kettenraucher auseinander? Willst du mich hier verarschen?“, wollte mein Freund wissen. „Du bist doch derjenige, der immer so einen Blödsinn macht und ich muss die Drecksarbeit machen; immer euch auseinander bringen, wenn ihr Streit habt“, entgegnete der kluge Trainer. „Ja, wer hat denn von uns beiden als erster Scheiße gebaut? Du oder ich? Das warst ja eher du, mit den Mist in der Rayono-Kampfhalle und meinetwegen können es die anderen Trainer hier erfahren, was für ein großes Arschloch du bist, muahaha“, lachte der Drachen-Trainer und blieb ruhig und gelassen. "So kannst du doch nicht mit mir reden!", rief Warren. "Klar doch. Du bist doch hier immer der Boss und übertreibst mit deiner Erziehung. Das einzigste, was man darüber sagen kann, ist, Ohrfeigen verpassen und einem Hausarrest geben", sagte der Drachen-Trainer. "Stimmt doch garnicht", entgegnete der kluge Trainer, "Du tust doch ständig ein auf Klugscheißer, der angeblich alles wüsste!" Kai konnte es nicht mehr länger ertragen und ging auf Warren los. Die beiden knallten auf dem Boden und prügelten sich. Viele Trainer schauten zu und feuerten sie an. Warren konnte sich nicht wehren, weil Kai auf seinen Armen saß. Der Drachen-Trainer schlug den klugen Trainer auf das rechte Auge und auch auf die Nase, so dass Warren Nasenbluten bekam. "Na, wer ist denn jetzt der Klugscheißer?", wollte Kai wissen. Plötzlich mischte sich Kattleas Bodyguard Hektor ein und zerrte an den beiden Jungs. "Ihr Trainer müsst euch hier unbedingt schlagen, nur weil einer von euch der stärkere sein möchte!", rief Hektor und trug Warren und Kai auf seine Schultern. Er brachte die beiden zerstrittenen Trainer auf ihr Zimmer. "Warum haben die beiden das getan? Das wird sicher Konsequenzen mit sich tragen", vermutete Caitlin. "Wir sollten mal am besten zu den beiden gehen", schlug ich vor. "Jaja, dann wird Kai mir auch noch die Fresse polieren", sagte Ash mit einem mulmigen Gefühl. Cynthia kam mit Kattlea in die Cafeteria und machte eine Ansage: "Liebe Trainer! Ich möchte, dass ihr alle ganz ruhig bleibt und den Raum hier nicht verlässt. Hektor wird die beiden Trainer in ihre Zimmer bringen und wir möchten nicht, dass ihr die Trainer dazu auffordert, weitere Schlägereien zu verwenden. Es könnte zu einer Disqualifizierung kommen!" "Deshalb hasse ich auch Schlägertypen und Stalker", sagte Kattlea und schaute auf ihre pinklackierten Fingernägel, "Mist, ich brauche dringend eine Maniküre!" Die ganzen Trainer haben sich wieder beruhigt und setzten sich auf ihre Plätze, um weiter Mittag zu essen. "Sobald der starke Kerl wiederkommt, können wir doch die Cafeteria verlassen, oder?", wollte Bell wissen. "Ich denke schon", glaubte ich, "Ich mache mir schon große Sorgen um Kai. Sonst ist er nie so." Kais Milza kam unterm Tisch hervor und setzte sich zu mir auf dem Schoß. "Die beiden Trainer gehören sicher zu euch, stimmt´s?", fragte Cynthia uns. "Ja, genau. Woher wissen Sie das?", wollte Caitlin wissen. "Ich sah euch auf der Tribühne und habe gemerkt, dass ihr eine sehr große Freundschaft habt", antwortete der Champ aus Sinnoh. "Warren und Kai hatten noch nie einen so heftigen Streit gehabt. Normalerweise zanken sie mal rum, aber das es dann zu einer Prügelei kam, das war echt schockierend", sagte Ash. "Ich möchte, dass ihr zu den beiden ins Zimmer geht. Denn ihr seid die besten Freunde von denen", riet Cynthia und schickte uns aus der Cafeteria. Danach stand sie mit Kattlea am Eingang der Cafeteria und passte auf, dass nichts weiteres passierte, wie im Fall von Kai und Warren. Kevin und Gary schauten zu uns und wunderten sich, dass der Champ aus Sinnoh uns angesprochen hatte. Ash, Caitlin, Bell, Lilia, Pikachu, Milza, Emolga und ich gingen den Flur entlang und kamen nach einer kurzen Zeit vor unserem Zimmer an. Hektor verließ unser Zimmer und sagte zu uns: "Diese Jungs werden sich schon beruhigen. Der eine hat ein blaues Auge und Nasenbluten, aber es wird wieder." Kattleas Bodyguard ging wieder zurück in die Cafeteria und wir betraten unser Zimmer, wo wir Warren auf seinem Bett und Kai auf dem Doppelbett sahen. "Warum habt ihr das gemacht? Wisst ihr, dass ihr disqualifiziert werdet, wegen der Schlägerei!", rief Lilia total sauer. "Reg dich ab, Lilia. Das Superhirn hat ein Veilchen, das nach wenigen Wochen verschwindet und seine Nase ist nicht gebrochen", entgegnete Kai und blieb cool. Caitlin kümmerte sich um ihren Freund, der die Taschentücher mit seinem Blut beschmierte. "Du bist auf ihn gefallen, als würdest du ihn überfallen!", rief Bell entsetzt. "Jaja, und diese Null Gary bleibt verschont. Soll er ruhig mit seinen hunderten Mädels von Kiste zu Kiste springen", seufzte der Drachen-Trainer. "Das interessiert dich nicht mal, was wir dir für Vorwürfe machen!", beschwerte sich die blonde Trainerin. "Bell, nicht sofort auf 180 gehen... ich bin die jenige, die an Kai herankommt. Am besten fragst du Schwester Joy mit der nächsten Tabelle", sagte ich zu der 15-Jährigen. "Okay, dann gehe ich die Tabelle abholen", entgegnete Bell, "Komm mit, Lilia!" Die 15-Jährige verließ mit der gleichältrigen Trainerin das Zimmer. Ash schreckte zurück und wollte kein Wort sagen, weil er Angst vor Kai hatte. "Äh,... ich gehe dann mal mein Ottaro zur Behandlung", sprach er total nervös und verließ ebenfalls das Zimmer. Sein Pikachu blieb hier und spielte mit Emolga und Milza. "Ash ist echt eine Schissbuchse. Der glaubt tatsächlich, dass ich ihn was antue, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer. "Jetzt ärgere doch nicht die anderen. Wir müssen mal hoffen, dass du immer noch am Turnier teilnehmen darfst", sagte ich zu meinem Freund, "Hast du dich schon bei Warren entschuldigt?" "ICH? BEI WARREN ENTSCHULDIGEN?! Niemals!", rief Kai, "Tut mir Leid, Engelchen, aber das sollten Gary und Warren machen, denn die beiden haben mit diesen Scheiß angefangen." "Carina, kann ich dich mal kurz sprechen?", fragte mich die junge Züchterin. "Klar, gehen wir vor die Tür", antwortete ich und verließ mit Warrens Freundin das Zimmer. Kai und Warren waren alleine Zimmer und der Drachen-Trainer schaltete den Fenseher an, um etwas Unterhaltung zu haben. Es liefen die Nachrichten im Fernsehen. Schnell machte sich Kai eine Schüssel voll mit Schoko-Cornflakes und goss dazu noch die Milch bis zum Rand. "So, jetzt kommen wir zur Kampfzone in der Hoenn-Region!", sagte die Moderatorin im Fernsehen und stand live Vorort mit den Leiter der Kampfzone Scott. "Ich freue mich riesig drauf, viele beeindruckend starke Trainer durch die Kampfzone zu führen. Hier können sie ihre Pokémon bei unglaublichen Kämpfen testen", erzählte der Mann. Scott sah etwas pummelig aus, hatte lockige, braune Haare, trug eine Sonnenbrille und dabei trug er noch eine sommerliche Kleidung. "Wie finden Sie solche Trainer?", fragte die Moderatorin. "Ich reise viel umher und ich sehe sofort die Trainer, die für meine Kampfzone geeignet sind", antwortete Scott und machte ein großes Grinsen. "Dieser Scott reist nur durch die Region und sucht nach starken Trainern... ein echt guter Typ...", sagte Warren und bewunderte die blonde Moderatorin, die mit den Kampfzonenleiter das Interview führte. "Hey! Der sieht ja aus wie... Blumenmann!", rief Kai, als er Scott im Fernsehen gesehen hatte. Sofort nahm er seine Cornflakes und setzte sich zu Warren aufs Bett. "Warum Blumenmann?", fragte der kluge Trainer, der noch etwas Nasenbluten hatte. "Sein blaues Hemd mit diesen Mustern... die Muster sehen aus wie Blumen und deshalb auch Blumenmann", antwortete der Drachen-Trainer und genoss seine Cornflakes, "Und wieso findest du den dicken Blumenmann so gut? Nur weil er hobbylos ist und nach Trainern sucht..." "Wenn du eine Kampfzone betreiben würdest, möchtest du doch auch, dass starke Trainer dein Reich besuchen sollen, oder?", fragte Warren und schaltete den Fernseher aus. "Nein, was soll ich mit so einer Kampfzone? Ich möchte der erste beste Champ sein, der Drachen-Pokémon trainert. Siegfried wird mir dann seinen Platz geben", antwortete Kai. "Ein Drachen-Meister also, oder? Naja, ich habe auch noch nicht so darüber nachgedacht, was aus mir später sein wird", erzählte der kluge Trainer und warf seine Taschentücher in den Mülleimer. "Wolltest du nicht ein Pokémon-Meister werden, sowie Ash?", fragte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen Drachen-Keks. "Ja, aber es gibt soviele Möglichkeiten, was man später werden möchte. Die Game Freak-Firma zum Beispiel hat mich schon seid meiner Kindheit sehr inspiriert. Und ich könnte damit auch was erreichen, dass die späteren Games erfolgreich werden", entgegnete Warren und nahm ein Kühlkissen und legte es auf sein blaues Auge. Caitlin und ich kamen nach einigen Minuten wieder und sahen, dass Kai und Warren sich vertragen hatten, naja, aus unserer Hinsicht. "Wie schön. Ihr seid wieder Freunde!", freute sich die junge Züchterin. "Was, äh... nein! Ich habe nur meine Cornflakes auf seinem Nachttisch stehen gelassen", sagte Kai und setzte sich zu den spielenden Pokémon. Er tat so, als wäre nichts gewesen. "Jungs, ihr müsst euch wieder vertragen", sagte ich. "Nein, Schatz. Ich erwarte eine Entschuldigung von Warren UND Gary", erwiderte mein Freund und aß seine Cornflakes weiter.

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Kapitel 57: Bell in Liebeschaos

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:39

Kapitel 57: Bell in Liebeschaos

In der Zwischenzeit waren Bell und Lilia in der Eingangshalle, wo Schwester Joy mit ihren Pokémon Chaneira und Ohrdoch die Pokémon anderer Trainer behandelte. Ash war auch bei Lilia und Bell, weil er sein Ottaro zur Behandlung brachte. „Haben Sie schon die nächste Tabelle fertiggestellt?“, wollte die 15-Jährige von der Krankenschwester wissen. „Ja, einen Augenblick bitte. Ich drucke es aus“, antwortete Schwester Joy und druckte die Tabelle aus, „Hier bitte sehr.“ Die blonde Trainerin bedankte sich und schaute mit Lilia und Ash auf die Papiere. Dort stand drauf, dass Kai gegen Warren kämpfen musste, am nächsten Vormittag! „Na, das kann ja heiter werden“, seufzte Lilia. „Ach, die beiden werden sich wieder beruhigen“, glaubte der Trainer aus Alabastia. „Naja, so schlimm wird es auch nicht werden. Der bessere wird gewinnen“, entgegnete Bell. „Das hört sich ja an, als hättest du Mitleid mit Kai. Obwohl er dich andauernd ärgert, sagst du nicht mal Beschimpfungen zu ihn, wenn er nicht hier ist“, staunte Ash. „Ich habe keinen Mitleid mit Kai. Ich finde es einfach nicht gut, dass er sich nicht beherrschen kann!“, rief Bell. „Gary hat ihn als erstes provoziert und ich würde auch zu Kai stehen, ich meine, er hat es nicht mit Absicht gemacht. Wunden heilen schnell...“, sprach die 15-Jährige Drachen-Trainerin. „Warren ist aber das Opfer! Euch interessiert es nicht, dass Warren von diesen Mistkerl verprügelt wurde!“, beschwerte sich die blonde Trainerin. Plötzlich legte einer seine Hände vor Bells Augen und fragte mit einer umgestellten Stimme: „Wer bin ich?“ Die neugierige Trainerin nahm die Hände vor ihren Augen weg, drehte sich um und sah Cheren, der sie mit einem Geschenk überraschte. „Oh, hi Cheren!“, rief sie. „Ich wollte dir noch eine Portion von meinen leckeren Shrimps geben, da du sie gestern sehr genossen hattest“, entgegnete der intelligente Trainer und überreichte seiner Radnachbarin den Teller mit den Shrimps und einer speziellen Süßsauer-Soße. „Vielen lieben Dank“, bedankte sich Bell und wurde etwas rötlich im Gesicht. „Ich habe gerade noch ein kleines Training geführt, mit meinen Pokémon. Deshalb konnte ich nicht bei dem Kampf mit Ash und Lilia dabei sein“, erzählte Cheren, „Glückwunsch nochmal für den Sieg, Ash.“ „Danke sehr“, bedankte sich Ash. „Hey, möchtest du noch mitkommen, in unser Zimmer?“, fragte Bell den intelligenten Trainer. „Klar doch. Bei Gary und Kevin würde ich jetzt nicht gehen, da sie einiges besprechen müssen, wegen einer Lyra oder so...“, sagte der 17-Jährige. „Dann brauchst du keinen Stress von denen abbekommen. Bei uns bist du Herzlich Willkommen!“, rief Bell ziemlich freudig und ging mit Cheren durch den Flur, der zu den Zimmerräumen führte. Ash und Lilia folgten den beiden. Als die Trainer nach wenigen Minuten unser Zimmer betraten, waren Warren, Caitlin, Kai und ich sehr überrascht, dass die 15-Jährige Bell Cheren mitgebracht hatte. "Blondi, was soll der Scheiß?! Der kommt hier erst recht nicht rein!", rief Kai und stand auf, um Cheren den Weg zu blockieren. "Ich habe ihn eingeladen, also ist er mein Gast und hat auch leckere Shrimps für mich mitgebracht", entgegnete Bell und betrat mit den intelligenten das Zimmer. "Sieh´s so, Reshikrom. Mindestens hält Bell zu mir und ich mache ihr gern eine Freude", sagte der 17-Jährige. "Jaja, bei dem Penner Lauro hast du dich eingeschleimt, mit deinen Meeresgarnelen und jetzt willst du mich auch noch terrorisieren. Und bitte sag nicht ständig zu mir Reshikrom; das ist nur mein Deckname", entgegnete der Drachen-Trainer ziemlich entsetzt. Die beiden Trainer aus Avenitia setzten sich auf dem Bett der 15-Jährigen Trainerin und aßen zusammen die übrigen Shrimps, die Cheren für Bell mitgebracht hatte. Ash und Lilia kamen in unser Zimmer rein und dabei stellte der Trainer aus Alabastia fest: "Cheren macht auf einmal Geschenke für Bell!" "Blitzmerker!", rief Kai und nahm sein Milza auf den Armen. "Dann schau mal in die Tabelle. Du musst gegen Warren kämpfen!", rief Lilia und schnappte sich die Papiere, wo es schwarz auf weiß stand. "WTF?", fragte der Drachen-Trainer und machte große Augen. Warren stand auf, um auch auf die Tabelle zu schauen. Die beiden Trainer konnten es kaum glauben, dass sie sich am morgigen Kampf gegenüber stehen.
Es wurde Nacht. Cheren war immer noch in unserem Zimmer und saß neben Bell auf dessen Bett. Lilia und Caitlin waren schon längst in ihrem Zimmer. Wir wollten uns fürs Schlafen vorbereiten, bis Kai zu mir sagte: "Dieser Streber bleibt nicht hier. Er soll jetzt verschwinden." "Ich denke mal, dass er gleich gehen wird", dachte ich und streichelte mein Emolga, das auf unser Doppelbett ganz entspannt lag. "Leider muss ich jetzt wieder zurück in meinem Zimmer. Wir werden uns morgen früh wiedersehen", sprach Cheren und ging zur Tür, öffnete sie und verließ das Zimmer. Bell schaute ziemlich glücklich und zufrieden. "Geht doch. Der Schleimer ist endlich weg. Jetzt kann ich endlich wieder einen ziehen lassen, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und ging zu der blonden Trainerin. Er ließ seinen Furz raus und wurde von der 15-Jährigen auf den Allerwertesten getreten, so dass mein Freund auf dem Boden fiel. "Du bist einfach der bescheuerste Junge, den ich kennenlernen musste", gab Bell zu. "Du trittst mich einfach so. Hast du einen Knall? Hast wohl zuviel Cheren-Luft eingeatmet!", beschwerte sich Kai und setzte sich auf das Doppelbett. Das blonde Mädchen reagierte nicht auf Kais Aussage. Ihre Gedanken waren ganz woanders, was Ash, Warren und mir Sorgen verbreitete. "Jaja, mich jetzt auch noch ignorieren! Weißt du, was du eigentlich bist? Eine Psychopatin, die aus der Klapse ausgebrochen ist!", rief der Drachen-Trainer zu Bell und legte sich hin, um zu schlafen. Das taten auch Ash, Warren und die Pokémon Pikachu, Milza und Emolga. Ich wollte mit der 15-Jährigen ein kurzes Gespräch führen, warum sie sich plötzlich so verändert hatte. "Vergiss es, Carina. Lass die doch verrecken. Ihre Dummheit hat die Maximalgrenze überschreitet, deswegen ist sie auch so blöd in der Birne", sagte mein Freund zu. Ich hörte auf Kai und legte mich zu ihn aufs Bett. Nach einer Weile legte sich auch Bell schlafen. Später schliefen wir alle tief und fest.
Es wurde nächster Tag, besser gesagt, der 29. Dezember 2011, einen Tag vor meinem 17. Geburtstag. Die Sonne schien durch die Fenster, so dass wir wach wurden und uns für den Tag vorbereiteten. Es war auch der Tag, wo Kai und Warren gegeneinander antreten werden. "Bell, dürfte ich für einen Moment mit dir reden?", fragte ich das blonde Mädchen, die sich die Haare bürstete. "Klar, worum geht es?", wollte die 15-Jährige wissen. "Nun ja, es geht um dich. Am besten bereden wir das draußen im Flur", schlug ich vor und verließ mit Bell das Zimmer. Ash Warren, Kai und die Pokémon bliebten im Zimmer und fragten sich, worüber Bell und ich uns unterhielten. "Okay, Bell. Was ist bloß los mit dir? Seitdem du gestern Cheren zu uns eingeladen hast, verhälst du dich ziemlich merkwürdig", stellte ich besorgt fest. "Was habt ihr eigentlich gegen Cheren? Er ist ein netter Kerl und er war auch der jenige, der auf der Feier mir Freude verbreitet hat!", rief die 15-Jährige ziemlich genervt. "Ich finde Cheren einfach zu spießig und arrogant...", gab ich zu, "Und Kai nervt es auch, dass er ständig auftaucht und seine Reden hält." "Was Kai macht ist mir völlig egal. Er ist eh ein Schläger, weil er Warren verprügelt hat", sagte die blonde Trainerin. "Und was ist mit Ash? Ihn magst du doch sehr, weil er für dich da ist", erwähnte ich. Bell schaute mich sehr erstaunt an, als ich Ash erwähnte. "Du hast mir erzählt, wie sehr du ihn liebst, aber du kannst es ihn nicht gestehen. Und jetzt sag mir bitte die Wahrheit, Bell. Ich möchte nicht böse auf dich sein, ich möchte dir nur helfen...", sagte ich. "Ich liebe nun mal Cheren! So, das war´s! Darf ich jetzt endlich gehen?!", beschwerte sich das blonde Mädchen. Die Jungs aus unserem Zimmer bekamen Bells Geschreie mit und öffneten ganz vorsichtig die Tür, um das Gespräch mitzubekommen. Die 15-Jährige ging wütend an mir vorbei und streitet weitere Gespräche ab. "Was war denn eben los gewesen?", fragte Ash. "Bell ist total anders geworden", antwortete ich. "Kein Wunder, dass sie sich wie eine offene Hose aufführt, hehe", lachte Kai. "Jungs, ich denke mal dass wir Bell helfen sollten", schlug ich vor. Ash, Warren, Kai und unsere Pokémon Pikachu, Emolga und Milza verlassen das Zimmer, schlossen die Tür zu und gingen mit mir in die Eingangshalle. "Schatz, warum sollten wir das blonde Nichtsnutz-Weib helfen? Die hängt doch eh bei diesen Streber ab", sagte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks, "Und außerdem möchte ich ein Pokémon für den Kampf aussuchen." Es dauerte nicht mehr lange, bis der Kampf zwischen Warren und Kai lief. "Bevor euer Kampf anfängt, müssen wir erst Bell suchen", sprach ich. "Wahrscheinlich ist sie bei den Schleimer", glaubt mein Freund, "Hilf mir doch bitte bei der Vorbereitung, biiiittteeee..." Als ich den süßen Blick von Kai gesehen hatte, wollte ich ihn nicht alleine stehen lassen. "Okay, ich helfe dir", entschied ich mich schließlich und ging mit Kai und Warren ins Pokémon Center, um die Pokémon vorher in die Behandlung zu bringen. Ash ging in der Zeit mit seinem Pikachu auf die Tribühne, wo schon Kevin und Gary saßen und immer noch über Lyra sprachen.
Wir waren direkt nach dem Aufenthalt im Pokémon Center wieder in die Eingangshalle zurück gegangen. Dort trafen wir auf Lilia und Caitlin, die auf uns warteten. "Guten Morgen, ihr beiden", grüßte ich. "Ebenfalls einen schönen Guten Morgen", grüßten die beiden Mädchen zurück. "Seid ihr auch auf dem Weg zur Tribühne?", wollte ich wissen. "Ja, das sind wir, aber wir wollten Kai und Warren viel Glück wünschen", antwortete Lilia. "Aha, interessant. Danke sehr, aber ich brauche nicht unbedingt Glück. Ich schaffe es auch so, diesen Kampf zu gewinnen", gab Kai an und überreichte mir sein Milza. "Du benimmst dich wie ein Kind", seufzte die Drachen-Trainerin. "Jaja, ich gehe jetzt auf dem Kampffeld. Wir sehen uns nach dem Kampf", sagte mein Freund, gab mir einen Kuss auf die Wange und ging durch den offenen Eingang, der zum Kampffeld führte. Warren blieb kurz bei seiner Freundin Caitlin, um sie zu umarmen. "Ich hoffe, du gewinnst den Kampf", hoffte die junge Züchterin. "Ich werde mein bestes geben", versprach der kluge Trainer seiner Freundin. "Kommst du jetzt mal?!", rief der Drachen-Trainer. "Schon gut, ich komme ja schon!", entgegnete Warren und lief zu Kai. "Viel Glück euch beiden!", rief Lilia ihnen entgegen. Ich ging mit Lilia, Caitlin und den Pokémon Emolga und Milza auf die Tribühne und setzten uns zu Ash. "Das wird ein echt interessanter Kampf werden. Zwei Rivalen treffen aufeinander: Veilchenauge gegen Drachen-Scheißer", sagte Gary total arrogant. "Kannst du bitte aufhören, solche dummen Sprüche rauszulassen?", entgegnete ich. "Du bist echt ein Fiesling, Gary. Komm mal mit deinem Leben klar!", mischte sich Caitlin ein. "Mädchen, werd hier nicht frech!", drohte der 17-Jährige Frauenheld. "Hört jetzt auf mit dieser Streiterei. Gleich beginnt der Kampf", sagte Kevin. "Sagt mal, wisst ihr eigentlich, wo Bell ist?", wollte ich wissen. "Bell ist also auch weg? Wundert mich sehr, weil Cheren hat sich heute morgen aus dem Zimmer rausgeschlichen. Dabei wollte er diesmal den Kampf ansehen", antwortete der 19-Jährige Trainer. "Irgendwas führen die beiden was im Schilde... Bell hat mir schon gesagt, dass sie Cheren liebt...", sprach ich in meinen Gedanken, "Dabei mochte sie doch erst Ash, bevor wir Cheren in Rayono City trafen..."

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Kapitel 58: Kai vs. Warren - Drachenpower

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:43

Kapitel 58: Kai vs. Warren – Drachenpower

„Jetzt kommt der Kampf zwischen Kai aus Twindrake City und Warren aus Avenitia!“, rief die Durchsage. Die beiden Jungs standen schon auf dem Kampffeld und waren bereit. Auch Cynthia war sehr gespannt darauf, wie Warren und Kai kämpfen würden. „Das zweite Achtelfinale beginnt mit jeweils einem Pokémon!“, rief die Durchsage. „Okay, es kann losgehen! Komm raus, Knakrack!“, rief Kai und schickte sein Knakrack in den Kampf. „Los, Flamara!“, rief Warren und warf seinen Pokéball, woraufhin sein Flamara rauskam. „Knakrack scheint, im Vorteil zu sein, mit den Drachen/Boden-Typ“, stellte Lilia fest, „Ich bin mal gespannt, was Kais cooles Pokémon diesmal für unglaubliche Attacken zeigt.“ Da das große Drachen-Pokémon schneller als das Feuer-Pokémon war, konnte es als erstes angreifen. „Leg mit Sandsturm los!“, befahl der Drachen-Trainer. Knakrack entfachte einen heftigen, sandigen Wirbelsturm, der das ganze Kampffeld umhüllte. Die ganzen Zuschauer und wir konnten zwar noch was sehen, aber man bekam etwas Sand auf dem Gesicht. „Setz Feuerwirbel ein!“, rief der kluge Trainer. Flamara sprang umher und entfachte einen feurigen Strudel, der gezielt auf das blaue Pokémon geworfen wurde. Knakrack wurde von Feuerwirbel umhüllt und nahm dabei Schaden. Auch Flamara bekam Schaden von Sandsturm. „Jetzt nutze eine starke Drachenklaue auf das Flamara!“, rief Kai. Das Drachen-Pokémon rast mit einer flinken Schnelligkeit auf das rotgelbe Pokémon zu und attackierte es brutal mit Drachenklaue. „Sofort Schaufler einsetzen, Flamara!“, befahl Warren. „Hmm, nicht gerade interessant, was dieser Junge da macht“, sagte Kattlea, die sich langweilte und sich von ihren Bodyguard bedienen ließ. „Warte es doch ab. Der Kampf hat erst angefangen“, sagte der Champ aus der Sinnoh-Region. Lauro wirkte nicht gerade unterhaltend, denn er saß schlafend auf seinem Thron. Knakrack nahm wieder Schaden durch Feuerwirbel, ebenso wie Flamara mit Sandsturm, aber es wurde nicht hart getroffen, da es unter der Erde war. „Erdbeben wäre da nicht schlecht“, dachte der Drachen-Trainer, „Bring die Erde zum beben, mit Erdbeben!“ Das große Pokémon brachte das Kampffeld zum wackeln und traf Flamara, so dass es aus seinem Schaufler-Loch rauskam. „Greif Knakrack mit Feuerzahn an!“, rief der kluge Trainer. Das Feuer-Pokémon lief auf Kais Pokémon zu und biss auf die Flosse von Knakracks rechten Arm. Das Drachen-Pokémon versuchte, es wegzuschleudern, indem es mit seinen großen Flossen umher fuchtelte. Warrens Pokémon schaffte es, eine Verbrennung an Knakrack auszurichten. Der Schaden nahm doppelt zu, weil Feuerwirbel noch im Spiel war, dennoch ließ sich Flamara nicht los und wollte dem Drachen-Pokémon eine starke Bisswunde hinterlassen. Knakrack wurde ziemlich aggressiv und schleuderte das Feuer-Pokémon gegen die Wand. Flamara wurde vom Sandsturm stark getroffen und Knakrack mit Feuerwirbel und die Verbrennung. „Das war echt zu übertrieben“, stellte Caitlin fest. „Flamara und Knakrack sind gleich stark und dennoch möchte keiner von den beiden aufgeben“, fügte Lilia hinzu. Der Kampf war noch nicht zuende. Der Sandsturm verzog sich langsam und auch Feuerwirbel verschwand. Flamara war aus der Puste, aber Knakrack traf es völlig mit dem Schmerz an der Flosse. Das Drachen-Pokémon war total am ausrasten und für Kai war es die perfekte Gelegenheit, zu siegen. "Setz Drachenklaue ein!", rief er. Knakrack rast auf Flamara zu, das vor der Wand erschöpft lag. "Versuch, dich mit Flammenwurf zu schützen!", befahl Warren. Flamara spuckte ein extrem heißes Flammenmeer und fügte Knakrack viel Schaden hinzu, aber das große Drachen-Pokémon schlug es gewaltig mit Drachenklaue. Die Flammenwurf-Attacke brachte leider nicht viel, um Kais Pokémon daran zu hindern, anzugreifen. So langsam legte sich Sandsturm, traf aber das Feuer-Pokémon und Feuerwirbel war auch noch aktiv, sowie die Verbrennung, die Knakrack schwächten. Warren und Kai hofften, dass einer ihrer gegnerischen Pokémon endlich zu Boden ging und kämpfunfähig war. "Was für ein harter Kampf! Beide Pokémon zeigen ihre Stärken und geben ihr bestes. Die beiden jungen Trainer wissen, wie es auf Kämpfen ankommt", stellte Cynthia fest. Kattlea staunte nicht schlecht und fand Gefallen an den beiden Trainern. "Flamara, fall bloß nicht um", hoffte der kluge Trainer verzweifelt. "Ich glaube an dich, Knakrack. Wir haben so hart trainiert", sprach Kai in seinen Gedanken. Das große Pokémon leidete an seinen Verbrennungen und wurde immer wütender, weil ihm alles schmerzte. Flamara lag erschöpft auf dem Boden und schaute zu Knakrack hinauf. Plötzlich leuchteten die scharfen Klauen von Knakrack und verstärkten die Kraft von seinen Drachen-Attacken. "Was passiert da?", fragte Caitlin ziemlich erstaunt. "Ich glaube, Knakrack wird eine neue Attacke ausführen und ich kann es mir schon denken, was das für eine Attacke ist", antwortete ich, "Das wird wohl Drachenstoß sein." "Drachenstoß? Sobald ich weiß, erlernt Knakrack diese Attacke doch schon recht früh, bevor ein Knarksel sich weiterentwickelt", stellte Lilia fest. "Kai hat Knakrack intensiv trainiert und ihn gute Attacken beigebracht. Da war kaum Platz für Drachenstoß; es ist also kein Zufall, dass Knakrack diese Attacke ohne Training erlernt hat", sagte ich. Milza und Emolga schauten recht neugierig, was Kais Pokémon als nächstes tun würde. "Schnell, Flamara. Versteck dich unter der Erde mit Schaufler!", rief Warren. Während Knakrack seine Kraft sammelte, um einen gewaltigen Drachenstoß zu nutzen, versuchte das geschwächte Feuer-Pokémon sich unter der Erde zu vergraben. Plötzlich konnte das große Drachen-Pokémon seine starke Attacke ausführen und schlug Flamara kräftig, so dass es besiegt wurde. "Flamara kann nicht mehr weiterkämpfen. Der Sieger ist Knakrack und Kai kommt weiter ins Viertelfinale!", rief die Durchsage. Warren rief sein Pokémon zurück in den Pokéball und sagte stolz: "Du hast gut gekämpft. Jetzt hast du dir eine Pause verdient." Der kluge Trainer war aber auch enttäuscht, dass er bei dem ersten Kampf in der Einall-Liga verloren hatte. Kai war überglücklich, rief ebenfalls sein Pokémon zurück in den Pokéball und verließ das Kampffeld. Ash, Caitlin, Lilia, Emolga, Pikachu, Milza und ich verließen die Tribühne, um zu Kai und Warren zu gehen. Gary und Kevin blieben auf der Tribühne, weil die zwei auch noch jeweils eine Herausforderung machen mussten.
Warren und Kai gingen in die Eingangshalle und wir liefen schnell zu ihnen hin. "Das war ein atemberaubener Kampf!", rief Ash total freudig. "Tja, Ash. Das heißt wohl, dass wir uns im Viertelfinale sehen werden", sprach Kai und grinste, "Diesmal mit zwei Pokémon kämpfen... das wird ein Spaß in einem Doppelkampf, hehe." "Geht doch erstmal eure Pokémon heilen. Knakrack und Flamara brauchen eine Behandlung", sagte Lilia. "Stimmt, das tun wir gerade mal schnell. Wir sehen uns im Zimmer wieder!", rief Warren und ging mit Kai ins Pokémon Center. In der Zeit gingen wir in unser Zimmer und warteten auf die beiden Jungs. Von Bell und Cheren war immer noch keine Spur, wo sie sich aufhielten. Nach wenigen Minuten kamen Kai und Warren wieder. "Das ging ja schnell", sagte die junge Züchterin und stellte sich neben ihren Freund Warren. "Ja, einmal kurz die Pokémon in die Obhut legen und dann sofort sie wieder abholen. Das war eine 10 Sekunden-Sache", entgegnete der Drachen-Trainer und nahm sein Milza auf den Armen. "Habt ihr Bell irgendwo gesehen, mit Cheren?", fragte ich. "Nein, die haben wir nicht gesehen", antwortete der kluge Trainer, "Ich denke aber, sie wird von allein wieder zurückkehren." Warren setzte sich mit Caitlin auf seinem Bett, Ash legte sich gechillt auf seinem Bett und pfiff aus Langeweile ein Liedchen, die Pokémon hüpften von Bett zu Bett und hatten Spaß, Lilia schaute aus dem Fenster und Kai trank eine eiskalte Coca Cola aus einer großen Kühlbox, die in unserem Zimmer stand. Niemand von denen machte sich Sorgen um die vermisste Trainerin Bell. Dabei war es zum Teil meine Schuld, dass ich sie so mit den Fragen zu Cheren unter Druck gesetzt hatte. "Kommt schon, Leute. Wir möchten doch alle, dass Bell wieder hier ist, oder?", wollte ich von meinen Freunden wissen. "Engelchen, vergiss die doch einfach. Wenn sie sich mit Cheren angeschlossen hat, mit ihn auf Reisen zu gehen, dann kann es uns völlig egal sein, was mit der ist", sagte der Drachen-Trainer zu mir. "Irgendwie mache ich mir auch große Sorgen um sie. Ich meine, ich habe sie immer beschützt", sprach Ash, "Und ich würde sie gerne suchen gehen." "Warte, Ash. Ich helfe dir bei der Suche!", rief Lilia. "Äh, okay. Ihr beide habt wohl keine Tassen mehr im Schrank, wa?", fragte Kai verblüfft. "Klasse, Lilia. Gehen wir auf die Suche. Keine Panik, wir zwei kümmern uns schon darum", sagte der Trainer aus Alabastia und verließ mit der Drachen-Trainerin das Zimmer. "Ich und meine große Klappe...", seufzte der Drachen-Trainer und nahm sich einen Schluck von seiner Cola. Ich hoffte sehr, dass Lilia und Ash die 15-Jährige Trainerin wieder finden. "Ich gehe uns mal was zu trinken holen", sagte der kluge Trainer und ging zur Kühlbox. Er suchte für seine Freundin und für sich was kaltes zum trinken. Der üblich kalte Dezember war wie ein Sommermonat, da öfters die Sonne schien. Warren fand eine Flasche Champagner und nahm sie raus. "Was soll das denn?", fragte Kai. "Das ist eine Flasche Champagner, das beste Party-Getränk", antwortete der kluge Trainer und nahm sich noch zwei Gläser. "Willst du schon wieder Frust trinken, nur weil du gegen mich verloren hast, oder wie?", wollte der Drachen-Trainer wissen. "Ich habe eben Lust auf so ein Zeug", entgegnete Warren und gesellte sich zu Caitlin. "Höchstwahrscheinlich ist er gleich besoffen. Man säuft doch nicht in der Mittagszeit Alkohol", sagte Kai, "Ach, und Caitlin. Ich würde an deiner Stelle lieber die Finger von solchen alkoholischen Getränken lassen. Es ist nicht gut für deinen Zustand." Als die junge Züchterin Kais Rat gehört hatte, sagte sie: "Wenn du es schon gerade sagst... dann trinke absofort erstmal keine Party-Getränke mit Alkohol." Sie stellte ihr Glas auf Warrens Nachttisch. "Und außerdem gehen wir jetzt in die Cafeteria und essen zum Mittag", erwähnte ich. "Ohja, Essen! Mal sehen, was es gibt", freute sich mein Freund. Caitlin, Kai, Milza, Emolga, Pikachu und ich verließen das Zimmer, um Mittag essen zu gehen. "Kommst du auch, Schnuckel?", wollte die 16-Jährige Züchterin von ihren Freund Warren wissen. "Klar, warte einen kurzen Moment", antwortete Warren ziemlich eilig. "Ich gehe schon mal vor und bitte, tu mir den Gefallen und trink bitte keinen Schluck Champagner", verlangte Caitlin und lief schnell zu uns. "Keine Sorge, ich muss gerade mein Viso Castor suchen", sagte der kluge Trainer. In Wirklichkeit wollte der 16-Jährige sein defektes Gerät, was Maike neulich in den Fluss auf Route 10 wegen ihrer Eifersucht warf, nicht suchen. Das war nur eine Ausrede, die eher billig war. Schnell schüttete er sich ein halbvolles Glas mit dem Champagner voll, trank es leer und verließ das Zimmer, um uns noch einzuholen.
Inzwischen waren wir in der Cafeteria und stellten uns vor der Theke an. Der große Raum war zur Hälfte voll, dabei waren auch viele Tische frei. "Was gibt es denn schönes zu essen?", fragte Kai und schaute sich die ganzen Gerichte mit seinem Milza an, "Der Sieger des Achtelfinales sollte ein besonders feines Gericht bekommen, auch für seine hübsche Freundin und dessen Freundin, die mit einem Junkie zusammen ist, der zufälliger Weise gegen mich verloren hat, hehe." "Das einzige, was ich hier sehen kann, ist nur Salat...", sprach die junge Züchterin. "Ich frage kurz die Cafeteria-Tante", sagte ich, "Äh, Entschuldigung. Wir möchten gerne wissen, was heute auf der Mittagsliste steht." "Es gibt Linsensuppe!", rief die Cafeteria-Tante ziemlich genervt. "Haben sie nicht stattdessen noch eine große Pizza für uns? Wissen Sie nicht, wer ich bin? Ich bin der scharfe Drachen-Meister, der gestern die Hölle heiß gemacht und heute, gerade nicht mal eine Stunde her, habe ich das Achtelfinale gewonnen. Bitte ein Siegermenü für mich, die beiden Ladies und die Pokémon", schleimte sich Kai bei der Cafeteria-Tante ein. "Pizzatag war gestern, heute gibt´s Linsensuppe!", schimpfte die alte Frau und überreichte uns gestresst die Teller mit der ekligen Linsensuppe, "Und jetzt verzieht ihr euch. Ihr haltet den Verkehr auf!" "Was für eine olle Zimtzicke", flüsterte der Drachen-Trainer ganz leise zu mir. Wir setzten uns an einem freien Platz und schauten uns das Suppengericht an, was die Cafeteria-Tante uns gegeben hatte. "Das habe ich mir aber nicht als ein sogenanntes Siegermenü gedacht", seufzte Caitlin, "Und ich frage mich, wieso Warren so lange braucht." "Da kommt er doch", sagte ich. Der kluge Trainer saß sich zu uns am Tisch und entschuldigte sich: "Sorry, ich musste noch was suchen." Dabei kamen auch Ash und Lilia vorbei, die leider Bell nicht gefunden hatten. "Wir haben überall die Flüren und Hallen abgesucht und nirgends war Bell", erzählte uns Ash und setzte sich neben Warren. "Ihr müsst bei den Toiletten noch weitersuchen. Wer weiß, vielleicht machen Cheren und Bell in einer Kabine Sex", glaubte Kai. "Bell ist doch erst 15 Jahre jung! Sie kann doch nicht Sex haben", entgegnete ich. "Dieser Streber ist doch schon 17 Jahre. Wer weiß, vielleicht vergewaltigt er sie ja auch", glaubte der Drachen-Trainer und brachte die Teller mit den nicht angerührten Linsensuppe zurück an die Theke. "Die taucht wieder auf", dachte Warren und legte seinen Arm um Caitlins Schulter. "Das sagst du so leicht! Du benehmst dich auch wie ein Kind. Ich gehe jetzt wieder auf die Suche", sagte Lilia und verließ die Cafeteria. Ash blieb bei uns, weil er was essen wollte, aber keine eklige Linsensuppe.
In einer kurzen Zeit kam das Top Vier-Mitglied Kattlea mit ihren Bodyguard Hektor in die Cafeteria. "Such für mich bitte einen Platz, Hektor!", rief die zickige Trainerin und ging mit einen damenhaften Gang an den Tischen vorbei, "Bitte einen schönen, leeren Tisch nah an der Tür." "Leider sind die Tische an den Türen besetzt", stellte Hektor fest. "Dann sollen die lausigen Trainer verschwinden und auf dem Boden ihre Gerichte essen!", schimpfte Kattlea und sah dabei uns, wie wir am unterhalten sind, "Es ist jetzt nicht mehr nötig. Ich habe schon einen Platz gefunden. Bringe mir und den Trainern ein leckeres, großes Meeresfrüchte-Tablett." "Wird schon erledigt, Lady Kattlea", sagte der Bodyguard und ging in die Küche. Die Trainerin ging zu uns an den Tisch und sprach uns an: "Ah, ihr seid also immer hier, oder?" "Ja, aber was hat eine von der Top Vier hier zu suchen? Ich dachte, Sie schauen mit Cynthia die Kämpfe an", dachte ich. "Ich weiß, aber mir war der Kampf mit den Schönling und den anderen Jungen zu langweilig, deshalb mache ich eine Mittagspause", antwortete Kattlea und hatte ein Auge auf Kai, Warren und Ash geworfen, "Ich habe für euch ein tolles Mahl bestellt. Hektor, mein Bodyguard, bringt es gleich vorbei." "Und das sollen wir vorkosten, oder?", fragte Kai etwas frech. "Mein Mahl wird euch sicherlich schmecken als dieser ganze Fraß, dass sie als Essen bezeichnen", sagte das Top Vier-Mitglied. Hektor kam mit einem Tablett voll mit Meeresfrüchten zu uns. "Wollt ihr euch dieses tolle Gericht entgehen lassen? Besser nicht, oder?" wollte Kattlea von uns wissen. Der Bodyguard stellte das volle Tablett auf unserem Tisch und sagte: "Bedient euch." Das Meeresfrüchtegreicht bestand auch vielen Shrimps, Garnelen, fünf großen Hummern, Lachs und auch Fischstäbchen. Darauf war noch eine spezielle Soße und auch ein paar Pokémon-Leckerlis waren auf dem Tablett. "Also das finde ich definitiv besser", stellte der Drachen-Trainer fest und nahm sich ein Fischstäbchen. Wir genossen Kattleas Promi-Gericht und mussten nicht die Linsensuppe essen. Auch unsere Pokémon Pikachu, Emolga und Milza bedienten sich und genossen die Leckerlis. Nach ca. 10 Minuten waren wir alle satt, aber trotzdem waren noch die Hummerscheren und Lachsfilets auf dem Tablett. "Danke für das tolle Mahl", bedankten wir uns bei der Trainerin der Top Vier. "Bitte sehr. Ich fand den Kampf mit Flamara und Knakrack recht interessant und ich wollte euch mal für diesen guten Kampf mit einem Promi-Gericht belohnen", erzählte Kattlea. "Ja, also das war ein Siegermenü und jetzt möchte ich mich nur noch entspannen", sagte Kai und nahm sein Milza auf der Schulter. Wir standen auf und gingen zur Tür. "Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen werden!", rief das Top Vier-Mitlied uns zu und holte aus ihrer Handtasche ein Parfümfläschchen heraus, um sich etwas von ihrem Parfüm aufzutragen. Der Duft verführte besonders Ash und Warren. Die beiden drehten sich kurz zu der verwöhnten Trainerin und bewunderten sie. "Hallo?! Kommt ihr noch mit?", wollte Kai wissen. "Ähh..., wir kommen schon", stotterten die beiden verliebten Trainer und kamen zu uns. "Den Drachen-Trainer werde ich auch noch verführen, hihi", lachte die zickige Trainerin leise.

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Kapitel 59: Ein Trainer kommt selten allein

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:45

Kapitel 59: Ein Trainer kommt selten allein

Es wurde Nachmittag. Nachdem wir Kattleas Meeresfrüchteteller gegessen hatten, waren Ash, Warren, Caitlin, Kai, die Pokémon und ich auf dem Weg zu unserem Zimmer. Als wir dort ankamen, gingen wir hinein und setzten uns auf unsere Betten. „Das wird wieder ein langer Nachmittag werden...“, seufzte Kai, der sein Milza streichelte, „Und mein Rücken beschwert sich wieder. Carina, massiere mir mal bitte mein Rücken.“ Ich massierte Kais Rücken und ich merkte dabei, dass er sich sehr wohl fühlte. „Ich bekomme noch die Panikattacke, warum Bell immer noch nicht aufgetaucht ist“, sagte Ash, „So langsam vermisse ich das Mädchen...“ „Ash, es wäre besser, diese minderjährige Nichtskönnerin zu vergessen. Sie startet mit Cheren durch!“, rief der Drachen-Trainer, „Sie geht dann mit Cheren erstmal irgendwo in eine öffentliche Toilette. Danach verstecken sie sich in einer Kabine, der Schleimer vergewaltigt sie und die beiden sehen wir nie mehr wieder, weil die dann ein neues Leben in einem Kaff irgendwo in der Kanto-Region anfangen.“ „Ich will sie aber nicht vergessen. Mir ist klar geworden, dass ich sie brauche und sie braucht mich. Bell ist mir ans Herz gewachsen“, gestand der Trainer aus Alabastia und schaute sein Pikachu dabei an. Da ich ja wusste, dass Bell Cheren liebt, konnte Ash leider nicht wissen, da er den Streit erst später mitbekam. Der 16-Jährige Trainer aus Kanto glaubte nicht, dass das blonde Mädchen was von den intelligenten Trainer wollte. Ich traute mich nicht, es ihm zu sagen. „Ich halte das nicht mehr aus! Ich gehe jetzt wieder auf die Suche. Komm, Pikachu“, sagte Ash und verließ das Zimmer mit seinem Pokémon. „Einfach zum kotzen. Nur wegen eines dummen Weibs verlässt er das Zimmer. Das ist nicht zu fassen“, seufzte der Drachen-Trainer und gab mir einen Kuss auf meine Hand als Dankeschön. „Ich hole die Tabelle bei Schwester Joy ab. Kommst du mit, Caitlin?“, wollte ich wissen. „Klar doch“, antwortete die junge Züchterin und ging zur Tür. „Wir sind gleich wieder da“, sagte ich und ließ die Jungs mit den Pokémon allein, während ich mit Caitlin ins Pokémon Center ging. Als Kai sein Milza noch etwas kraulte, schüttete Warren heimlich wieder ein Glas voll mit Champagner und trank es anschließend. „Demnächst klappt es mit dem Spezialtraining, Milza. Bald wirst du auch genauso stark sein wie deine Drachen-Freunde“, sprach Kai zu seinem Pokémon und gab ihn auch einen speziellen Drachen-Keks. Plötzlich schaute er zu den klugen Trainer, der ziemlich auffällig war. „Hey, was machst du da für ein Mist?“, fragte der Drachen-Trainer und ging zu Warren, der halb auf dem Bett und auch halb auf dem Fußboden lag. Kai sah Warren, wie er ein paar Gläser Champagner leer trank. „Was soll der Scheiß?!“, fragte Kai und nahm den klugen Trainer die Flasche weg. „Alter, was ist los? Party-Getränke sind echt cool, ich kann nicht wiederstehen...“, sagte Warren, der etwas angeheitert wurde. Der Drachen-Trainer entdeckte auch, dass aus Warrens Hosentasche eine Zigarettenschachtel rausguckte. „Ach, und die nehme ich dir auch weg“, sagte er und schnappte sich die Kippen. Er brachte die Flasche und die Kippen an unserem Doppelbett und stellte sie auf sein Nachttisch. „Gib mir die wieder“, sprach der kluge Trainer total betrunken und ging zu Kai. Er fiel auf ihn und knallte mit ihn auch auf dem Boden. „Oh Mann, genauso dämlich wie Bell“, seufzte der Drachen-Trainer, „Könntest du mal vielleicht von mir runtergehen?!?“ „Ich weiß dein Geheimnis, Reshikrom, hehe“, lachte der kluge Trainer und fing an, Kai am Gesicht zu streicheln, „Du hast ein Verhältnis mit Carina!“ „Ach was, erzähl mir mal was neues, Klugscheißer“, entgegnete Kai und wurde etwas mulmig mit der Sache von Warrens Zärtlichkeit, „Und im Übrigen, ich bin nicht schwul!“ „Reshikrom, die Welt ist doch wunderschön, findest du nicht auch? Blauer Himmel, schöne Blümchen und nur du und ich – auf uns beide warten neue Schicksale“, sagte der kluge Trainer und kuschelte sich sehr an Kai. Es wurde den Drachen-Trainer zu viel und schubste Warren bei Seite. „Du hast bestimmt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Am besten lässt du mich in Ruhe“, sagte Kai und setzte sich auf das Doppelbett. Milza und Emolga kamen zu ihn und wollten gestreichelt werden. „Oh, Reshikrom, du sieht echt zum anbeißen aus, hehe“, kicherte der kluge Trainer und machte weiter mit seinen Annäherungsversuchen. Warren ließ Kai einfach nicht in Ruhe und setzte sich zu ihn aufs Bett. Der Drachen-Trainer gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks und meinem Emolga einen speziellen Elektro/Flug-Keks. "Du gehst so gut mit den Pokémon um, Reshikrom. Du gehst auch gut mit deiner geilen Carina um", stellte der nüchterne Trainer fest. "Äh, das weiß ich schon selber...", entgegnete Kai nervös und ging zur Kühlbox, um sich wieder eine Flasche eiskalte Cola heraus zu nehmen. Der kluge Trainer verfolgte Kai, obwohl er es nicht machen sollte, weil Kai gesagt hatte, dass er ihn in Ruhe lassen soll. Warren stand direkt hinter Kai und machte ein freundliches Gesicht. Kai öffnete die Flasche und trank aus der Flasche das beliebte Getränk. Plötzlich legte Warren seine Arme um Kais Bauch und kuschelte sich an seinem Rücken. "Wie gesagt, ich bin nicht schwul, Warren", sagte der Drachen-Trainer und wollte versuchen, dass der kluge Trainer ihn losließ, was ziemlich schwer war. Warren war zu hartnäckig und fand Kai sehr symphatisch. "Seit wann bist du denn so kräftig?", wollte der Drachen-Trainer wissen, "Ich hoffe, Carina und Caitlin kommen schnell wieder..." "Bleib chillig, Reshikrom. Die Ladies sind nicht da und wir haben unsere Ruhe, hehe", flüsterte Warren Kai ins Ohr. Plötzlich kam was, was ziemlich unerwartet und überraschend kam: Warren leckte an Kais Hals! Das wurde meinem Freund richtig zu viel und konnte sich von Warrens Griff befreien. "Jetzt hast du wohl einen an der Klatsche, was? Du wolltest mir einen Knutschfleck machen!", rief Kai und wollte das Zimmer verlassen, um mich zu holen. Aber ich kam mit Caitlin wieder zurück ins Zimmer und ich sah, dass Kai sein Hals mit seiner Hand verdeckte, als hätte er was zu verheimlichen. "Dein Kampf mit Ash ist morgen Vormittag", berichtete ich und gab meinem Freund die Papiere, "Hast du etwa Alkohol getrunken, Schatz?" "Was, äh nein! Und darum geht es ja auch. Warren hat mich angemacht, als wäre er schwul", erzählte mir Kai leise, ohne, dass Caitlin was mitbekam, "Er hat an meinem Hals geleckt und er wollte auch einen Knutschfleck drauf machen." "Na, klasse. Warren ist betrunken. Hätte ich das nur gewusst", sagte ich. "Ich habe ihn seine Flasche und seine Zigarettenkippen weggenommen", erwähnte der Drachen-Trainer und setzte sich aufs Doppelbett. "Du hast wieder mal getrunken, obwohl ich es dir gesagt hast", beschwerte sich die junge Züchterin. "Ruhig bleiben, Caitlin. Ich bin mir sicher, dass er morgen früh wieder einen klaren Kopf hat", sagte ich zu der 16-Jährigen Züchterin. "Du hast Recht", stimmte mir Caitlin zu. "Ich bleibe trotzdem etwas bei ihn, weil Lilia und Ash nach Bell suchen." Kai schaute sich die Tabelle an und überlegte dabei, welche zwei Pokémon er für den kommenden Doppelkampf einsetzen würde. "Na, schon am überlegen, wie du kämpfen wirst, Schatz?", fragte ich Kai, während ich die Kissen ordentlich aufs Bett legte. "Nicht wirklich. Ich weiß, dass Ash ein Glurak besitzt und Erdbeben bringt bei ihm nichts. Aber eine Sandsturm-Kombi werde ich wieder nutzen", antwortete der Drachen-Trainer und beschmierte mit einem Bleistift die Rückseite der Tabellenauflistung mit ein paar Ideen. Dabei zeichnete er eine Art Libelle, die wohl Libelldra darstellen sollte, und noch einen Tyrannosaurus-Rex mit Flossen, das wohl ein Knakrack sein sollte. Kais Milza und mein Emolga schauten dabei zu, wie der Drachen-Trainer das Papier voll bekritzelte. Caitlin saß mit Warren auf dessen Bett und kuschelte auch mit ihn. Der kluge Trainer war immer noch sehr nüchtern, aber er sagte kein dummes Zeug, was gut war. Ich weiß zwar nicht, wie es war, wenn man alkoholisiert war. Aber man merkte dabei, dass man wirre Geschichten erzählte und sich total daneben anstellte. Als ich die Kissen alle ordentlich auf unser Bett gelegt hatte, gesellte ich mich zu Caitlin und Warren. "Kai überlegt gerade eine gute Kombi für seinen nächsten Kampf, gegen Ash. Ich lass ihn erstmal seine Ideen den freien Lauf", erzählte ich. "Mindestens ist Kai nicht so wie Warren", flüsterte Caitlin mir zu. "Ich bin auch so froh darüber, dass Kai nicht zu solchen Mitteln greift, ich meine damit Drogen und Alkohol", sagte ich leise zu der Züchterin. "Hey, Carina... ich kenne dein Geheimnis!", rief der kluge Trainer betrunken. "Warren, jetzt nicht. Halt mal bitte den Rand. Ich rede gerade mit deiner Freundin", entgegnete ich. Warren kicherte wie ein Mädchen und legte sich auf sein Bett. Er war im Alkoholrausch und sprach vor sich hin: "Carina und Kai haben in Twindrake City in der Villa gef****, hehe." "Wie bitte?!", rief Kai sehr aufmerksam und schaute mich mit großen Augen an. "Das Schicksal kommt immer näher,... bald wächst die Truppe, hehe", lachte der kluge Trainer. "Kann ich mal kurz mit dir sprechen, Engelchen?", fragte mich der Drachen-Trainer. Ich ging zu Kai und er sagte leise zu mir: "Der Junge dreht langsam durch. Er weiß jetzt auch, dass wir miteinander geschlafen haben. Gerade sagte er auch, als du mit Caitlin die Tabelle abgeholt hast, dass er mein Geheimnis kennt, weil ich ein Verhältnis mit dir habe." "So ein Mist, dabei soll es doch geheim bleiben...", sprach ich, "Aber ich frage mich auch, woher Warren das weiß." "Naja, es wäre später in wenigen Wochen kein Geheimnis mehr", erwähnte der Drachen-Trainer, "Und ich kann mir klar denken, woher er das weiß; weil wir zwei bei mir in der Villa so lange weg waren, verstehst du?" "Ja, aber was ist denn mit Caitlin?", wollte ich wissen, "Wenn wir die Liga durch haben, wird sie sicher wieder mit Lilia reisen und sie braucht jetzt Warren dringend." "Dann wird sie mit uns auf Reisen gehen. Caitlin ist sowieso besser als Bell", antwortete Kai und setzte sich auf das Doppelbett, um seine Ideen auf Papier zu bringen, "Ich muss noch überlegen, wie ich Ash besiegen könnte. Denn ich möchte unbedingt gegen die Meisterin Cynthia kämpfen und Ash ist nicht würdig!" "Okay, mach das. Ich gehe wieder zu Caitlin und Warren", entgegnete ich und ging auch zu den beiden Trainern. "Ich möchte dir was tolles vorschlagen, Caitlin. Kai meinte, dass du Warren dringend brauchst und es wäre besser, dass du mit uns nach der Liga auf Reisen gehst. Denn wir wollen euch nicht getrennt sehen und Warren wäre auch ziemlich glücklich darüber", sagte ich zu der 16-Jährigen Züchterin. "Das klingt ziemlich gut, aber was wird aus Lilia?", fragte Caitlin. "Ich denke, dass sie Verständnis dafür haben wird", dachte ich. "Hey, Carina... ich weiß dein Geheimnis, hehe", lachte Warren. "Ach, weiß du was; sei froh, dass wir uns kennen, ansonsten hätte ich dir eine geknallt", sprach ich. "Du bist voll süß", sagte Warren betrunken. "Wäähhh!", jammerte der Drachen-Trainer, "Ich brauche wieder neues Papier!" Kai hat die Vorder- und Rückseite der Tabelle mit dem Bleistift voll beschmiert, so dass man nicht mehr die Tabellenauflistung lesen konnte. Überall hatte er seine ganzen Drachen-Pokémon und auch ein paar Herzchen mit seinem und meinem Namen gezeichnet. "Schatzi, ich denke mal, dass du dein Hirn anschalten solltest und nicht die Tabellen voll beschmierst", schlug ich vor. "Mindestens kann ich klarer denken als Superhirn Warren, der im Alkoholrausch ist, muahaha!", lachte Kai. "Was?!", fragte der kluge Trainer nüchtern. "Nichts, schon gut", entgegnete der Drachen-Trainer und grinste dabei.

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Kapitel 60: Ein eiskaltes Duell

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:49

Kapitel 60: Ein eiskaltes Duell

Es wurde Abend. Der Himmel wurde dunkelblau und schwarz. An diesem Abend sollte es wieder winterlich kalt werden und so war es auch. Ash und Pikachu trafen Lilia in der Eingangshalle, vorm Pokémon Center und sie beschlossen, zusammen weiter nach der vermissten Bell zu suchen. „Also draußen brauchen wir erst recht nicht zu suchen. Es sollte ein Schneesturm kommen“, berichtete Lilia. „Ja, in der Cafeteria ist sie nicht... nicht, dass sie die Pokémon-Liga verlassen hat, bei dem Wetter!“, rief Ash und ihn fiel dabei ein, dass Bells Sachen im Zimmer waren. Denn ohne ihre Tasche und ihren Krimskrams würde die blonde Trainerin nicht weiterreisen. Schwester Joy ging zu der großen Haupteingangstür, um sie abzuschließen. „Ein Schneesturm soll heute Nacht kommen. Besser ist es, nicht nach draußen oder auf dem Kampffeld zu gehen“, sagte die Pokémon-Ärztin und ging zurück zu ihrem Arbeitsplatz. „Kai meinte, dass wir in den Toiletten mal nachschauen sollten“, erwähnte der Trainer aus Alabastia. „Gute Idee, aber auch eine echt ziemlich verrückte und kindische Idee zugleich“, stimmte die Drachen-Trainerin ihn zu und ging mit Ash durch den Flur, der zu den Toiletten führte. Nach einer kurzen Zeit standen die beiden Trainer vor der Tür der Jungen- und auch von der Mädchen-Toilette. „Okay, du gehst bei den Mädchen gucken und ich hier“, schlug Ash vor und betrat die Jungen-Toilette. In den Toiletten war nichts los gewesen und kein einziger Mensch war drinne. Der Trainer aus Alabastia verließ den Toilettenraum und traf auf Lilia, die leider auch kein Glück hatte. „Wo könnten Bell und Cheren bloß sein?“, fragte sich Ash und kratzte sich kurz am Kopf. „Es wäre jetzt nicht sinnvoll, nochmal die ganzen Räume oder auch das ganze Gebäude zu durchsuchen. Es bringt nichts. Wir haben alles versucht und alles ist fehlgeschlagen“, entgegnete Lilia, „Und ich bin schon müde. Wir suchen morgen weiter.“ Lilia ging in ihrem Zimmer, während Ash mit seinem Pikachu auch zu uns ins Zimmer zurückkam. „Und hattest du Glück?“, wollte ich wissen. „Nein...“, antwortete Ash enttäuscht und legte sich auf seinem Bett, „Ich bin jetzt aber sehr müde... ich möchte jetzt schlafen. Also seid bitte so nett und ruhig.“ Pikachu legte sich auf einem Kissen und wollte auch schlafen. „Hey, Ash... ich kenne dein Geheimnis, hehe“, lachte der immer noch betrunkene Warren. „Jetzt nicht, Kumpel. Ich möchte jetzt einfach nur schlafen...“, sagte der schläfrige Trainer aus Alabastia. „Hey, ich kenne dein Geheimnis, Warren. Du hast deine Caitlin ungewollt geschwängert, rauchst Zigaretten, weil du cool sein möchtest und trinkst dich krank“, entgegnete Kai genervt von Warrens unverschähmten Verhalten. „Es ist schon spät. Ich gehe dann mal in meinem Zimmer. Bis morgen dann“, sagte Caitlin und stand auf, um zur Tür zu gehen. Plötzlich gab der kluge Trainer seiner Freundin einen Klapser auf ihrem Po. Die 16-Jährige Züchterin wurde etwas rötlich im Gesicht. „Du hast einen geilen Arsch, Süße, hehe“, lachte Warren. „Ähm, Danke sehr... Schatz. Wie gesagt, bis morgen dann“, sprach die Züchterin und wollte das Zimmer verlassen, bis Warren sagte: „Kleine, du hast was vergessen. Ein Kuss für mich.“ Caitlin ging zu ihren betrunkenen Freund und gab ihn einen Kuss auf dem Mund. Danach verließ sie das Zimmer. „Bin ich froh, dass der ganze Mist mit dem Alkohol morgen vorbei ist, wenn Warren gut ausgeschlafen ist“, sagte ich zu Kai. „Naja, die Flasche ist zwar leer, die ich ihn weggenommen habe, und in der Kühlbox sind nur noch Coca Cola-Flaschen drinne“, erzählte mir der Drachen-Trainer, „Er soll Verantwortung tragen, sowohl für sich als auch für seine Freundin und nicht sein Leben in Alkohol ertrinken.“ Der kluge Trainer legte sich nach einer kurzen Weile schlafen, was auch besser war, weil sein Hirn sich erholen sollte. Schließlich legten Kai und ich uns auch auf unsere Betten hin und schlossen unsere Augen. Die Pokémon und Ash waren schon längst am Schlafen. Bei uns im Zimmer waren die Fenster fest verschlossen, aber trotzdem spürte ich die eisige Kälte von draußen. Nach einem Sommerwetter kam wieder das kalte Dezemberwetter, mit einem gewaltigen Schneesturm. Bell war in der Nacht immer noch nicht zurückgekehrt. Besonders Ash machte sich sehr große Sorgen um die 15-Jährige. Hoffentlich war ihr nichts schlimmes zugestoßen.
Es wurde nächster Morgen, der 30. Dezember 2011, der Tag, wo ich meinen 17. Geburtstag hatte. Ich stand eher auf als die Jungs, zog mir meine übliche Freizeitkleidung an und verließ das Zimmer. Überall im Flur war es kalt und ich sah Schwester Joy, die gerade wieder die große Eingangstür zuschloss. "Guten Morgen, Joy. Was haben Sie gerade gemacht?", wollte ich wissen. "Ein Trainer aus Orania City wollte wieder auf Reisen gehen und ich habe für ihn die Türen aufgeschlossen. Ich wunderte mich, dass er bei den hohen Schnee tatsächlich die Pokémon Liga verlassen wollte. Er sagte auch, dass er gegen seinen Freund Gary Eich verloren hatte und beschloss, sich nicht mehr in der Liga aufzuhalten", antwortete Schwester Joy und ging wieder zum Tresen zurück. Der Trainer, den sie meinte, war Kevin, der gestern Nachmittag einen Kampf gegen seinen Freund Gary hatte und verloren hatte. "Ein gewaltiger Schneesturm hat in der Nacht die Einall-Region die eisige Kälte gebracht. Selbst das Kampffeld draußen ist mit hohen Schnee bedeckt", erzählte die Ärztin noch. "Meine beiden Freunde haben heute Vormittag einen Kampf im Viertelfinale. Wird der Kampf heute noch stattfinden?", fragte ich. "Da bin ich mir nicht sicher. Cynthia und Lauro müssen das entscheiden", antwortete Schwester Joy. Ich ging zum Eingangsbereich, wo man zum Kampffeld gehen konnte, und sah einige Mitarbeiter der Einall-Liga, die den Schnee wegschaufelten. Ich hoffte sehr, dass während des Kampfes von Ash und Kai, nicht wieder ein Schneesturm wütet, da mein Freund ein reines Drachen-Pokémon-Team besaß und Drachen haben eine Schwäche von Eis und Schnee.
In der Zeit wurde Kai wach. Er streckte seine Arme aus, gähnt einmal ausgiebig und stand auf, um sich eine Coca Cola-Flasche zu nehmen. Das Getränk hatte die Zimmertemperatur und schmeckte trotzdem erfrischend. Milza, Emolga und Pikachu wurden von Kai aufgeweckt, als er die Colaflasche auf dem Tisch zurückstellte. Der Drachen-Trainer gähnte nochmals und fühlte sich immer noch etwas müde. Er sah Ash und Warren, die am schlafen waren und er wusste auch, dass ich nicht im Zimmer war. Plötzlich hatte Kai eine Idee. Er möchte die beiden schläfrigen Jungs aufwecken. Sofort ging er zu den Betten von Ash und Warren, schnappte sich die Decken und zog sie weg. "Aufstehen, ihr Penner! Heute ist die nächste Runde der Einall-Liga!", rief Kai und warf die Bettdecken auf dem Fußboden. Ash und Warren weigerten sich, aufzustehen und wollten lieber bettfaul bleiben. "Schicke Boxershorts übrigens, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und gab nicht auf, die beiden Kumpels aufzuwecken. Nach einer kurzen Weile stand Ash auf und zog sich seine hellblauen Jeans an, die auf dem Teppich lag. "Boah, ist das kalt. Hast du etwa die Fenster geöffnet?", wollte der Trainer aus Alabastia von Kai wissen. "Nö, ich merke es auch gerade, da letzte Nacht ein starker Schneesturm war... aber mach dich besser fertig für unseren Kampf", sagte Kai zu Ash. "Mann, bist du hibbelig", stellte der müdige Trainer fest. "Aber selber, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und konzentrierte sich auf Warren, der anscheinend einen Tiefschlaf hatte. Ash zog sich seine Jacke an und setzte sein Kappi auf. "Hey, Warren. Wenn du von Alkohol träumst, dann würde ich an deiner Stelle es sein lassen, wenn du deine Caitlin behalten möchtest", sprach der 16-Jährige zu den klugen Trainer. "Halt doch einfach dein Maul und lass mich weiterschlafen...", seufzte Warren und versteckte seinen Kopf unter seinem Kopfkissen. Kai riss das Kissen weg und öffnete weit ein Fenster, um den klugen Trainer zu ärgern. "KAI! Mach sofort das Fenster zu! Hier fühlt man wie in der Antarktis!", beschwerte sich Warren und schnappte sich seine Klamotten, um sich umzuziehen. Der Drachen-Trainer schloss nicht das Fenster zu und wartete darauf, dass Ash und Warren fertig angezogen waren. Das gute war, dass Warren nicht mehr alkoholisiert war. "Wisst ihr, was heute noch für ein Tag ist?", fragte Kai den beiden Trainern. "Ja, heute ist unser Viertelfinalkampf", antwortete Ash und nahm sein Pikachu auf seiner Schulter. "Das ist glasklar, du Dummkopf! Heute ist Carinas Geburtstag!", rief der Drachen-Trainer. "Seit wann hat denn Carina Geburtstag?", fragte sich der Trainer aus Alabastia. Kai und Warren schauten Ash ziemlich komisch an. "Sag einfach nichts mehr, Ash", entgegnete mein Freund und warf seinem Milza einen Drachen-Keks zu, den Milza perfekt gefangen hatte. "Das wussten wir nicht, dass sie heute Geburtstag hat. Warum erzählst du es erst jetzt?", wollte der kluge Trainer wissen. "Ich möchte nicht, dass ihr mit eurer verrückten Begabung ihren 17. Lebensjahr kaputt macht. Und außerdem habe ich ihr ein tolles Geschenk aus den Twindrake Schmuckgeschäft gekauft", sagte Kai und holte aus seiner Hosentasche zwei Verlobungsringe heraus, "Ich bin schon seit einer ganz langen Zeit mit Carina zusammen... wir haben oft gemeinsam die Welten bereist, um die Events zu führen; dabei hatten wir kaum Zeit, die ganzen Regionen genauer zu erkunden, weil wir für unser großes Gehalt gearbeitet haben... und jetzt möchte ich ihr einen Verlobungsring schenken als Dankbarkeit und für ihre Liebe und Fürsorge." "Du scheinst sie sehr gern zu haben... ich finde, dass ihr zwei perfekt zusammen passt", sagte Warren und lächelte dabei, "Und es ist auch echt cool, dass ihr zu zweit zu Berühmtheiten wurdet, indem ihr die Events veranstaltet habt." "Ich weiß, aber das Leben in unserem Alter bietet vieles", sprach mein Freund und ging zur Tür. Milza und Emolga sprangen auf seinen Schultern und der Drachen-Trainer verließ das Zimmer, um mich zu suchen. Ash, Warren und Pikachu folgten den gut gelaunten Trainer durch den Flur, der zur Eingangshalle führte. Ich saß auf einer Bank vorm Pokémon Center und sah von dort aus die vollbeschneite Landschaft an. Dabei hatte ich nicht so eine gute Laune - ich hatte ein mulmiges Gefühl im Magen. Kai kam auf mich zu, setzte mich zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Alles Gute zum Geburtstag, meine Hübsche", gratulierte mich mein Freund und überreichte mir einen Verlobungsring. "Danke sehr, mein Schatz", bedankte ich mich und schaute auf den Ring. Kai spürte, dass irgendwas nicht mit mir stimmte. "Was ist denn los? Sonst bist du so glücklich und fröhlich..." "Alles bestens. Ich konnte nur schlecht schlafen, wegen der Kälte, also brauchst du dir keine Sorgen machen", entgegnete ich. "Warte, ich setze deinen Ring in deinen Finger", sagte der Drachen-Trainer und schob den silberglänzenden Ring durch meinen rechten Ringfinger. Das selbe tat ich auch bei Kai. Die beiden Kumpels Ash und Warren schauten dabei zu, wie ich Kais Ring durch seinen rechten Ringfinger schob. "Verliebt, verlobt, verheiratet", sagte der kluge Trainer und starrte neidisch auf unsere Verlobungsringe. Ash war in seinen Gedanken. Er dachte stark an die vermisste Bell, die er sehr gern mochte, weil sie sich öfters bei ihn in der Nähe war. "Du siehst garnicht gut aus, Kleines. Bist du dir wirklich sicher, dass es dir bestens geht?", fragte Kai mich sehr besorgt. "Schatz, mach dir keine Sorgen. Ich freue mich über dein Geschenk", antwortete ich und nahm mein Emolga von Kais Schulter ab. Ich stand direkt auf und ging in Richtung Tribühne. "Äh, Happy Birthday nochmal...!", rief Ash mir entgegen. "Ich spüre sofort, dass Carina irgendwas hat. Ich muss dringend zu ihr", sagte der Drachen-Trainer und wollte mir nachgehen, aber Warren hielt ihn auf. "Kai, du hast gleich deinen Kampf gegen Ash. Es ist besser, dass du erst deine Herausforderung bestreitest, bevor du zu deiner Freundin gehst", sagte der kluge Trainer. "So ein Mist und ausgerechnet jetzt muss das kommen", sprach mein Freund zu sich. "Sei nicht frustriert. Unser Kampf wird sicherlich schnell beendet sein; Ein Doppelkampf ist ja eine einfache Sache", dachte der Trainer aus Alabastia. Kai seufzte ziemlich genervt und ging an Warren vorbei, um an den Tresen im Pokémon Center zu kommen. Er gab Schwester Joy seine Pokémon, damit sie die rasch heilen konnte und bekam sie auch in einer kurzen Zeit wieder zurück. Plötzlich kam Champ Cynthia aus der Sinnoh-Region vorbei und wollte Ash und Kai eine Mitteilung bringen. "Ich wollte euch sagen, dass euer Kampf stattfinden kann, aber es können heftige Hagelstürme vorkommen." "Danke sehr, ich dachte schon, dass wegen dem Schneefall das Viertelfinale ausfällt", dachte Ash. "Nein, in der Einall-Liga dürfen keine Turniere ausfallen. Wir haben alles perfekt vorbereitet für die stärksten Trainer. Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr zwei mit den Wettereffekten klarkommt. Sowas hatten wir noch nie in irgendeiner Liga-Herausforderung gehabt. Viel Glück", sagte Cynthia und ging auf die Tribühne. "Der Kampf fängt in wenigen Minuten an. Geh schon mal raus zum Kampffeld", schlug Warren seinen Kumpel vor. "Okay", entgegnete der Trainer aus Alabastia und ging mit Pikachu nach draußen, zum Kampffeld. Kai stand angelehnt an der Wand. "Komm schon, Kai. Dieser Kampf ist doch wichtig für dich. Du hast mich schon mit deinem Knakrack in den Boden gestampft. Ich werde mich schon um Carina kümmern", sprach der kluge Trainer zu meinem Freund. "Jaja, deine Fürsorge kannst du dir von deiner Backe wegpusten. Carina braucht nur mich, denn schließlich bin ich ihr Verlobter", sagte Kai und hielt seine Hand vor Warrens Gesicht, um ihn den Verlobungsring zu zeigen, "Ich habe jetzt was zu tun, was ich schnell beenden werde!" Völlig frustriert betrat Kai mit seinem Milza das Kampffeld. "Mensch, Kai. Du kannst mir all deine Probleme erzählen und nicht immer abblocken...", sprach Warren zu sich und ging zur Tribühne. Ich saß ganz vorne auf der Tribühne, so dass ich das ganze Feld sehen konnte. Der Schneesturm hatte nicht die Sitzplätze mit Schnee bedeckt, weil über der Tribühne ein großes Dach war. Der kluge Trainer saß sich zu mir und wollte mit mir über mein Problem sprechen, aber ich wollte es nicht.
"Jetzt kommt der Viertelfinalkampf! Es werden kämpfen: Links steht Ash aus Alabastia und rechts steht Kai aus Twindrake City!", rief die Durchsage, "Das Viertelfinale wird mit einen Doppelkampf stattfinden. Das heißt, jeder Trainer darf mindestens nur zwei Pokémon in den Kampf schicken. Wenn ein Pokémon eines Trainers nicht mehr weiterkämpfen kann, hat automatisch verloren und der Gewinner kommt weiter ins Halbfinale! Ash darf als erster seine zwei Pokémon in den Kampf schicken!" Die ganzen Zuschauer, die vorher die Tribühne betraten, waren ganz aufgeregt und ziemlich gespannt, auch Cynthia, Kattlea und Lauro, aber Lauro vergnügt sich, indem er einfach so auf seinem Thron schlief. "Los, Gewaldro und Glurak!", rief Ash und schickte seine beiden Pokémon in den Kampf. "Es kann losgehen! Libelldra und Trikephalo!", rief Kai und warf seine Pokébälle, woraufhin sein Trikephalo und sein Shiny-Libelldra herauskamen. Der Himmel war sehr gräulich und es sah aus, als würde es sofort hageln. "Gewaldro, fang mit Kraftschub an! Glurak, setz Drachenklaue auf Trikephalo ein!", befahl der Trainer aus Alabastia. Während das Pflanzen-Pokémon seine Kraft sammelte, um seinen Angriff und seinen Spezial-Angriff zu verstärken, griff das starke, drachenähnliche Feuer-Pokémon mit einer physischen Attacke das Drachen/Unlicht-Pokémon an. "Kontere es zurück mit Drachenpuls, Trikephalo!", befahl der Drachen-Trainer, "Libelldra, füg bei Gewaldro mit Drachenklaue Schaden hinzu!" "Kai greift schon sofort mit treffsicheren Attacken an? Ob das gut gehen kann?", fragte sich Warren. Libelldra traf Gewaldro mit einem Volltreffer, aber das Pflanzen-Pokémon konnte seine Kraft stärken und wartete auf ein Befehl von seinem Trainer, während Trikephalo eine Drachenschockwelle auf Glurak zielte, aber Glurak konnte die Attacke flink ausweichen.
Mein Magen fühlte sich immer noch sehr komisch an. Es war so, als würde ich kotzen, aber so schlimm war es erst noch nicht. Ich hatte gedacht, dass es ein Seitenstechen war oder einfach nur der Magen knurrte, weil ich noch nichts gegessen hatte. Warren schaute besorgt zu mir und stellte fest, dass ich blass wurde. Danach schaute er wieder auf das Kampffeld, behielt aber ab und zu Mal seine Blicke auf mich. "Gewaldro, setz Laubklinge auf Libelldra ein!", rief Ash, "Glurak, setz Flügelschlag auf Trikephalo ein!" Die beiden vollentwickelten Starter-Pokémon griffen zusammen die beiden Drachen-Pokémon von Kai an. "Schnell, Libelldra! Setz Sandsturm ein!", befahl Kai sehr eilig. Das grünblaue Pokémon schlug mit seinen Flügeln und entfachte schnell einen heftigen Sandsturm, der Wirkung zeigte. Gluraks Flügelschlag wehte den sandigen Wirbelsturm weg und traf Trikephalo. Ohne ein Befehl von seinem Trainer biss das dreiköpfige Drachen-Pokémon mit einem dreifachen Knirscher das Glurak an den Flügeln. Dabei erlitt das Feuer/Flug-Pokémon Schmerzen und seine Verteidigung wurde schwächer. Gewaldro schlug mit Laubklinge das Libelldra, so dass das Boden/Drachen-Pokémon auf dem Boden fiel. "MILZA, MILZA!", rief Milza total panisch. "Bleib ruhig, Milza. Wir werden schon einen weg finden, Ashs Pokémon zu besiegen", sprach der Drachen-Trainer zu seinem Pokémon. Er schaute nach oben zum Himmel und stellte fest, dass es anfing, zu hageln. Selbst Ash war mit dem Wettereffekt sehr erstaunt, dass es plötzlich jetzt anfing, mit dem Hagelsturm. Als die verschieden große Hagelkörner auf die Erde prallten, verschwand in kürzester Zeit der Sandsturm, den Libelldra entfacht hatte. "So ein Mist. Der Hagelsturm macht alles schwieriger", sprach Kai zu sich. Das eisige Wetter brachte auch etwas Schnee in den Kampf, was die beiden Herausforderer in Schwierigkeiten brachte, weil ihre kampffähigen Pokémon Eis als Schwäche hatten.

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Kapitel 61: Eine niedergeschlagene Situation

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:51

Kapitel 61: Eine niedergeschlagene Situation

Glurak und Gewaldro wurden von den starken Hagelsturm geschwächt, aber konnten noch weiterkämpfen. Auch Kais Pokémon Trikephalo und Libelldra sahen noch zum Teil fit aus, aber sie konnten die Kälte nicht ertragen. „Das wird ein echt spannender Kampf werden. Ash und Kai müssen ihr bestes geben“, sagte Warren. „Das Wetter schwächt die ganzen Pokémon auf dem Kampffeld. Es bringt überhaupt nichts, nochmal Sandsturm einzusetzen, denn der Hagelsturm mit dem Schnee wird dies auflösen“, entgegnete ich. Der kluge Trainer schaute zu mir und fragte mich: „Sag mal, Carina. Geht es dir überhaupt gut? Du siehst echt blass aus. Verträgst du die Kälte nicht?“ „Mir geht es gut...“, antwortete ich und schaute auf das Kampffeld. „Ich mache mir doch nur Sorgen um dich...“, entgegnete Warren. In der Zwischenzeit befahl Ash seinen Pokémon: „Gewaldro, greif Trikephalo mit Kreuzschere an! Glurak, setz Hitzewelle ein!“ Als erstes machte das starke Pflanzen-Pokémon den Zug und schadete das Trikephalo sehr. Danach kam Gluraks starke Hitzewelle und traf beide Drachen-Pokémon von Kai. „Ash greift immer direkt an... na gut, er hat es eben so gewollt. Libelldra, setz Flammenwurf auf Gewaldro ein! Und du Trikephalo greifst Glurak mit Triplette an!“, befahl der Drachen-Trainer seinen Pokémon. Der Hagelsturm zeigte Wirkung und traf, bevor das Drachen-Team angreifen konnte, die Pokémon im Umfeld. „Nein!“, rief Ash total verzweifelt. Seine Pokémon nahmen viel Schaden durch die verschieden großen Hagelkörnern. Auch Libelldra und Trikephalo bekamen dadurch Schaden, konnten aber ihre Attacken ausführen. Das Boden/Drachen-Pokémon spuckte ein gewaltiges Flammenmeer auf Gewaldro, dabei erlitt das Pflanzen-Pokémon an einer Verbrennung. Trikephalo schoss eine gewaltige Dreifachkraft mit den Elementen Feuer, Elektro und Eis auf Glurak. Ashs Pokémon wurden sehr geschwächt, da Kais Drachen-Team sehr intensiv trainiert wurden und sehr gute Angriffs-, beziehungsweise Spezial-Angriffswerte besaßen. Der Hagelsturm wurde stärker und schadete die noch vier kampffähigen Pokémon. Libelldra war ziemlich geschwächt, aber auch Gewaldro. Die Hagelkörner brachte bei denen soviel Schaden, dass die beiden ins K.O. bringen würde. Trikephalo und Glurak konnten sich noch halten. Die Verbrennung hatte das Pflanzen-Pokémon kampfunfähig gemacht. „Gewaldro wurde besiegt. Somit hat Ash kein weiteres Pokémon zur Verfügung. Der Sieger ist Kai aus Twindrake City, mit seinen Pokémon Trikephalo und Libelldra!“, rief die Durchsage, „Kai kommt ins Halbfinale!“ Die Zuschauer jubelten und klatschten dabei in die Hände. „Das war ein fantastischer Kampf mit einen sehr guten Wettereffekt“, stellte Champ Cynthia aus der Sinnoh-Region fest. „Hmm,... der Drachen-Junge scheint ein echt beeindruckener Trainer zu sein. Woher hat er diese Begabung?“, fragte sich Kattlea und betrachtete die beiden Trainer Kai und Ash, die gerade ihre geschwächten Pokémon in ihren Pokébällen zurückriefen. „Ich hatte schon gehofft, dass Ash den Spieß umdrehen und Kais Drachen-Pokémon besiegen würde, aber Kai ist anscheinend unschlagbar“, sagte Warren. Ich war sehr zufrieden, dass mein Freund das Viertelfinale gewonnen hatte, aber dabei fühlte ich mich noch schlechter als vorher. Plötzlich war mir richtig schlecht. Ich verließ blitzschnell die Tribüne und lief in Richtung Zimmerräume. Dabei ließ ich mein Emolga bei Warren. Mein Freund sah vom Kampffeld aus, dass ich sofort weg war. Er ging mit Ash und den Pokémon Pikachu und Milza in die Eingangshalle, woraufhin Warren mit Emolga die Tribüne verließ und die beiden Jungs auffing. "Was ist mit Carina?!?", fragte mein Freund sehr besorgt. "Ich weiß nicht so genau...", antwortete Warren. In der Zeit kamen Lilia und Caitlin. Die beiden Mädchen berichteten den Jungs: "Wir haben gerade Carina gesehen, wie sie in eurem Zimmer reingegangen ist. Und sie sah gerade nicht sehr gut aus." Kai lief mit Milza und Emolga durch den Flur, das zu unserem Zimmer führte. Warren, Ash, Lilia, Caitlin und Pikachu folgten denen hinterher. Nach wenigen Sekunden betraten die Trainer unser Zimmer. Ich war im Badezimmer und übergebe mich. Dabei war die Badezimmertür zugeschlossen, so dass niemand reinkommen konnte. Nach einer kurzen Zeit kam ich aus dem Badezimmer raus, ging an meinen Freunden vorbei und legte mich aufs Doppelbett. "Du Arme... du siehst ja garnicht gut aus...", stellte mein Freund fest und maß mein Fieber, "Du glühst ja richtig. Das ist überhaupt nicht gut." "Wir versuchen, behilflich zu sein", sagte Lilia und ging ins Badezimmer, um ein Tuch mit kalten Wasser zu holen, "Hier, das sollte das Fieber senken." Der Drachen-Trainer nahm Lilia das kalte Tuch ab und legte es auf meine Stirn. "Carina sollte sich jetzt besser ausruhen", sagte Warren. "Äh, könnt ihr uns mal für einen Moment alleine lassen?", wollte Kai von unseren Freunden wissen. "Meinetwegen, aber deine Freundin braucht dringend Ruhe. Bei ihr sieht es auch nach Übelkeit und Fieber", vermutete der kluge Trainer. "Blitzmerker!", entgegnete der Drachen-Trainer und schickte seine Freunde einige Meter weg vom Doppelbett. Kai wollte bei mir sein und wissen, was mit mir los war. "Echt unglaublich, dass du heute an deinem 17. Geburtstag plötzlich krank wirst. Ausgerechnet dir muss es passieren...", sagte er zu mir und hielt dabei meine Hände ganz zart fest. "Ich weiß auch nicht... irgendwie war mir heute schon schlecht, als ich aufgestanden bin", erzählte ich und zuckte etwas, wegen meinem hohen Fieber. "Das liegt 100%-ig an deiner Schwangerschaft. Sowas kommt oft vor, nachdem man es miteinander gemacht hat", klärte mein Freund auf. "Ja, das weiß ich auch. Ich habe wirklich Angst davor...", sagte ich leise zu den Drachen-Trainer. "Wovor denn, mein Schatz?", wollte Kai wissen. "Ich habe Angst davor, wenn irgendwas mit den ungeborenen Kind passieren würde", antwortete ich etwas ängstlich. "Da brauchst du keine Angst davor zu haben. Unser neues Leben kommt doch erst in einigen Monaten", sprach mein Freund zu mir. "Hätten wir doch verhütet... ich hätte lieber die Pille genommen, als wir Sex bei dir zu Hause in Twindrake City hatten", sagte ich etwas verzweifelt. "Carina, wir wollten das doch... ich meine, wir sind erfolgreiche Trainer, zwar ohne feste Jobs, aber wir haben viel Geld, um unser zukünftiges Kind zu versorgen", munterte der Drachen-Trainer auf. "Aber wo sollen wir das Baby unterbringen? Bei mir in der Wohnung in Stratos, bei meiner kleinen Schwester oder bei dir in der Villa, mit den ganzen Großstadtlauten?", fragte ich. "Da ist was dran... Süße, wir haben neun Monate Zeit, um zu wissen, wo wir unser Baby unterkommen lassen", sagte Kai und streichelte meine Hände sanft. "Ja,... ich denke, ich werde mich jetzt ausruhen. Mach dir keine all zu große Sorgen, Süßer", entgegnete ich und streichelte Kais Wange. "Okay, erhol dich gut, meine Hübsche", sprach mein Freund zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange. Danach ließ er mich allein, damit ich mich ausruhen konnte.
"Das nennst du einen kurzen Moment?", wollte Warren wissen. "Halt doch einfach mal deine Fresse. Als ob es jetzt ein Weltuntergang gäbe...", antwortete Kai sauer, "Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ihr Carina loswerden wollt." "Äh, nein... wie kommst du denn drauf?", fragte Ash etwas erstaunt. "Bitte lasst Carina und mich in Ruhe", sprach der Drachen-Trainer und verließ das Zimmer. Dabei knallte er laut die Tür zu. Milza machte sich sehr große Sorgen um seinen Trainer, der plötzlich so ein Verhalten hatte. "Was hat er denn nur?", fragte sich der Trainer aus Alabastia. "Ich kann verstehen, dass Kai sehr an Carina hängt, aber er muss auch verstehen, dass es nicht leicht ist, sich um seine kranke Freundin zu kümmern", sagte der kluge Trainer, "Carina ist von ihm schwanger und das wird später ihr gemeinsamtes Leben komplett verändern." "Ich habe zwar keine Ahnung, wovon du da redest, Kumpel, aber ich stimme dir immer wieder gerne zu. "Ash, du bist wie ein Kind!", rief Lilia, "Du könntest doch mal Bell suchen gehen. Ich kann dir bei der Suche mithelfen." Warren überlegte gerade und fand Gefallen an Lilias Vorschlag. "Ja, Ash. Geh mal mit Lilia auf die Suche nach Bell", sagte er und hatte ein großes Lächeln. "Moment mal, und was wirst du mit Caitlin machen?", fragte der Trainer aus Alabastia. "Die Pokémon Milza, Pikachu und Emolga brauchen doch Aufsichtsleute", antwortete der kluge Trainer, "Viel Glück bei eurer Suche!" Warren schickte seinen Kumpel Ash, zusammen mit der Drachen-Trainerin Lilia, vor die Tür und schloss die auch daraufhin zu. Die beiden Trainer hatten beschlossen, sich wieder aufzuteilen, um die ganze Einall-Liga zu durchsuchen, ob Bell irgendwo war.
"Was war das denn für eine Aktion, Schnuckel?", wollte die junge Züchterin Caitlin von ihren Freund wissen, "Warum hast du die beiden einfach so rausgeschmissen?" Der kluge Trainer stand direkt an der Tür, lächelte seiner Freundin zu und antwortete: "Hey, Babe. Ich habe die beiden rausgeschmissen, damit wir mal wieder Zeit für uns allein haben." "Aber Carina und die Pokémon sind doch hier. Wir können doch nicht hier rummachen", sagte Caitlin. "Weißt du was, wir nehmen einfach den Wandschrank, worin wir unseren Spaß haben werden", entgegnete Warren und machte sich an seine gleichältrigen Freundin heran. Er nahm ihre Hände und fing an, sie auf dem Mund zu küssen. Während die beiden verliebten Trainer am rumknutschen waren, gingen die zwei auch dabei in Richtung Wandschrank. Der kluge Trainer öffnete die Tür und ging mit Caitlin, knutschend, in den dunklen, leeren Schrank. Die beiden vergnügten sich sehr bei den zärtlichen Momenten, das ihnen sogar mehr Spaß einbrachte, dass sie sich ihre Shirts auszogen. Anstatt sich um die verspielten Pokémon zu kümmern, war der kluge Trainer Warren voll und ganz auf Caitlin konzentriert; also war es wieder so eine billige Ausrede - von wegen Aufsichtsperson. Ich konnte mich nicht um unsere kleinen Pokémon kümmern, da ich mich von meinem Fieber erholen musste. Stattdessen spielten Milza, Emolga und Pikachu auf dem Fußboden Fangen.
Kai ging ziemlich wütend und entsetzt durch den Flur. Er wollte unbedingt bei mir sein, damit ich nicht alleine war, aber wieder Mal hatte Warren seine Verantwortung, ohne Alkohol, im Spiel gehabt. "Was mischt sich überhaupt Warren in mein Liebesleben ein? Ich bin für Carina immer da und dieses eifersüchtige Superhirn soll mal sich um seine Freundin kümmern, wer weiß, vielleicht übergibt sie sich ja auch mal", sprach er zu sich, "Dann misch ich mich auch ein!" Der Drachen-Trainer ging in einer leeren Jungen-Toilette hinein, um sich dort etwas zu beruhigen. Er mochte es nicht so gerne, in den öffentlichen Hallen seine Wut rauszulassen und vorallem die ganzen Blicke der anderen, fremden Trainer. Kai bekam langsam mehr Depressionen. Am liebsten würde er Warren nochmal ein blaues Auge verpassen, aber dann hätte er eine Disqualifikation von Champ Cynthia oder Champ Lauro erhalten, sogar auch noch Arrest! Um den ganzen Stress loszuwerden, ließ er an einem Waschbecken kaltes Wasser laufen, um sich dann eine Hand voll auf sein Gesicht zu werfen. Er kochte förmlich vor Wut und eine Erfrischung schadete ihn auch nicht. Der Drachen-Trainer fühlte sich durch das kalte Wasser schon etwas ruhiger und gelassener. Plötzlich hörte er stöhnende und hechelnde Geräusche aus einer verschlossenden Toilettenkabine. Kai hatte nicht gewusst, dass, außer er, noch einer auf dem Klo war. Von Waschbecken aus konnte er die Turnschuhe des Jungen sehen, die ihm ziemlich bekannt vorkam. Auch gelbe Ballerinas sah der Drachen-Trainer und hatte auch schon eine sehr große Vermutung. "Das darf doch nicht wahl sein!", rief Kai ziemlich erstaunt und musste dabei lachen. Er ging auf die besetzte Kabine zu, hob seinen Fuß und trat kräftig die Tür auf. Seine Vermutung wurde wahr: Auf der Toilette waren Cheren und die vermisste Bell, die am rumlecken waren. Der Drachen-Trainer rief: "Was f**** ihr beiden auf dem Klo?! Könnt ihr es nicht im Zimmer miteinander treiben?!" "Halt die Klappe, Reshikrom. Du hast doch keine Ahnung davon", sprach Cheren, der eben seine Schuhe angezogen hatte. "Jaja, und wieviele übertriebene Knutschflecken ihr habt... und wie war das F***en? Scheiße oder schwul? Muahahaha!", lachte der Drachen-Trainer und ließ Bell und Cheren aus der Kabine raus. "Du brauchst nicht alles von uns wissen, du Perversling!", schimpfte Bell und klammerte an Cherens Arm. "Perversling? Ha! Wer hat den auf dem Jungenklo gef***t? Na, du mit den Nerd", sagte Kai, "Und außerdem sucht Ash dich stundenlang. Er hat Gefühle für dich." "Das kann mir egal sein! Ich liebe nur Cheren!", rief die 15-Jährige und verließ mit den 17-Jährigen Trainer Cheren die Jungentoilette. Der Drachen-Trainer war völlig baff von Bells Aussage zu Ash und verließ ebenfalls den Raum, um wieder zurück in unser Zimmer zu gehen. "Bell, es war eine echt schöne Zeit mit dir. Leider muss ich wieder in meinem Zimmer gehen, sonst gibt es noch Ärger mit Gary. Ich werde heute Abend nochmal bei dir vorbeischauen", sagte der 17-Jährige und gab seiner Freundin einen Kuss auf dem Mund. Kai ekelte sich von diesen Anblick von Bell und Cheren. "Ähm, Cheren... du könntest mir einen verdammt großen Gefallen tun, wenn es dir nicht ausmacht. Du kannst mit Bell auf deinen Reisen gehen, dann bleibt mir so einiges verschont. Aber dies kostet dich was", schlug Kai vor und rieb sich die Hände. "Warum sollte ich das? Liebe kann man nicht kaufen und außerdem habe ich mich beim Turnier abgemeldet. Ich möchte nur noch für Bell da sein", entgegnete der intelligente Trainer. "Ja, du hast meine Erlaubnis, dieses billige Stück zu dir zu nehmen", sagte der Drachen-Trainer. "Reshikrom, hör auf mit deinen verrückten Angeboten", sprach Cheren und legte seinen Arm um Bells Schultern. "Oh Mann, ich hab das Gefühl, als würde ich mit einer Wand reden", seufzte mein Freund. "Möchtest du jetzt noch deine Sachen holen?", fragte der 17-Jährige Trainer seiner neugewonnenen Freundin. "Ja, mach ich. Du kannst ja mitkommen, wenn du möchtest", antwortete die 15-Jährige und lächelte dabei. "Wie, Sachen holen? Ziehst du etwa aus unserem Appartment aus?! Ey, ist ja der Hammer! Das ist genauso wie ein Sechser im Lotto!", freute sich Kai und hatte ein strahlendes Gesicht. "Freu dich ruhig, du Mistkerl. Du bist doch immer froh, wenn ich nicht da bin und außerdem hat Cheren in seinem Zimmer ein Bett frei", entgegnete Bell und ging mit Cheren an Kai vorbei, um in unserem Zimmer zu gehen. "Moment mal, ihr zwei. Ihr könnt nicht einfach so ins Zimmer gehen", sagte der Drachen-Trainer. "Sei doch nicht so aufdringlich, Reshikrom. Wir holen nur die Sachen von Bell und dann gehen wir in meinem Zimmer", sprach Cheren und betrat unser Zimmer. Er sah Bells Tasche auf der Komode liegen und nahm sie sich. Dabei hatte er mich nicht aufgeweckt und Warren hatte er auch nicht mal gehört. "Siehst du, ging doch ziemlich schnell", sagte der intelligente Trainer und übergab seiner Freundin die grüne Umhängetasche, "Mach´s Gut, Reshikrom. Ich vergnüge mich jetzt mit der süßen Bell." Die beiden Trainer aus Avenitia gingen durch den Flur, während Kai in unserem Zimmer hineinging und sich eine Cola aus der Kühlbox nahm. Milza, Pikachu und Emolga waren ziemlich aufgeregt, als Kai wieder hier war, damit er sie mit speziellen Keksen füttern konnte. Dies tat mein Freund auch und füllte eine ganze Schüssel voll mit Pokémon-Keksen. Die kleinen Pokémon griffen sofort zu dem Snack zu und konnten endlich eine Pause einlegen, von dem ganzen spielen.

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Kapitel 62:Der Drohbrief

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:53

Kapitel 62: Der Drohbrief

Kai schaute den Pokémon beim Kekse fressen zu und nahm sich stolz einen Schluck Cola. Er freute sich, dass Bell sich nun bei Cheren aufgehalten hatte, aber der Drachen-Trainer stellte fest, dass sich keiner um die Pokémon gekümmert hatte. Sonst wären Ash oder Warren hier im Zimmer, ich zwar auch, aber ich hatte keine Zeit dazu, da meine Erholung wichtiger war. Milza, Emolga und Pikachu waren ganz liebe und ruhige Pokémon, die nicht sofort Blödsinn anstellten. Kai ging zu mir ans Bett und schaute mir dabei zu, wie ich schlief. Ich lag seitlich, da ich mich besser entspannen konnte. Der Drachen-Trainer gesellte sich zu mir, hinter meinem Rücken, und streichelte mein Arm ganz zärtlich. Er lehnte seinen Kopf an meinem Nacken und schaute dabei etwas besorgt. „Carina, auch wenn du mich nicht hören kannst und im Reich der Träume bist, möchte ich dir sagen, dass ich dich ganz doll lieb habe“, sprach er zu mir, „Ich hoffe, dass dein Zustand sich nicht verschlimmert und schnell wieder gesund wirst... bitte verlass mich nicht und lass mich hier nicht alleine auf dieser großen Welt.“ Kai gab mir einen Kuss auf die Wange und ließ mich wieder allein. Ihm stieg die Angst höher denn je, weil ich durch mein hohes Fieber sterben könnte. Deshalb nahm er mein Tuch, machte es wieder mit eiskaltem Wasser nass und ging nochmal zu mir, um das nasse Tuch auf meine Stirn zu legen. Er machte sich große Sorgen um mich und deswegen blieb er bei mir, hockend neben meinem Bett. Kai streichelte sanft meine Stirn, die immer noch am glühen war, und setzte das nasse Tuch wieder drauf. Er wollte nochmal mein Fieber messen, ob es etwas gesunken war, aber leider fehlgeschlagen. Langsam kamen die Gefühle bei den Drachen-Trainer hoch. „... Du hast mein damaliges Leben im Drachenclan total verändert. Wärst du nicht an diesem Ort, wären wir niemals so glücklich gewesen wie jetzt. Bitte, krepiere nicht durch das Fieber...“, schluchzte mein Freund und ließ Tränen aus den Augen fließen. Dabei hielt er meine Hände ganz zart fest und fing an, zu weinen. Sein Milza wurde aufmerksam und ging zu seinem Trainer, um zu wissen, was er hatte. „Milza, Mil...“, sprach sein kleines, schillernde Drachen-Pokémon und tippte an Kais Rücken. Mein Freund drehte sich zu seinem Pokémon, nahm es auf dem Armen und sagte schluchzend: „Ach, Milza... ich habe große Angst um Carina. Was passiert, wenn sie durch das hohe Fieber sterben würde, zusammen mit dem ungeborenden Kind? Ich mag nicht daran denken, dann bin ich am Boden zerstört...“ Milza tippte auf Kais Wange, um die Tränen wegzuwischen. „Vielen Dank, Milza“, bedankte sich der Drachen-Trainer bei seinem Pokémon. Plötzlich hörte Kai aus dem Wandschrank Geräusche. Er ging mit seinem Drachen-Pokémon dorthin und und lauschte. Emolga und Pikachu waren immer noch am futtern und kümmerten sich nicht, was Kai und Milza machten. Sein Milza stand neben ihn und schaute zu seinen Trainer. "Milza, Milza!" "Soll ich es wagen, Milza? Ich kann mir schon glatt denken, wer im Schrank drinne ist", sagte der Drachen-Trainer. Er griff zur Türklinke von den Wandschrank und öffnete sie auch. Kai und Milza staunten mit riesigen Augen, als sie sahen, wie Warren und Caitlin wild am rumknutschen waren. Der Drachen-Trainer machte ein riesiges Grinsen und fing an, zu lachen. "Haha! Oh Mann, das ist ja echt durchgeknallt!", rief mein Freund. Die beiden verliebten Trainer unterbrachen ihren Kuss und der kluge Trainer beschwerte sich: "Kai! Hast du noch nie was von Privatsphäre gehört?!" "Doch, aber ich mach niemals auf dem Klo oder in einem leeren Wandschrank mit meiner Süßen rum", entgegnete Kai, "Und am besten würde ich an eurer Stelle nicht in Unterwäsche rummachen. Bei euren Anblick bekomme ich noch einen Lachflash." "Ist gut. Gib uns einfach 5 Minuten und dann sind wir fertig", sagte Warren. Der Drachen-Trainer ging mit seinem Milza zur Zimmertür und lehnte sich dort an. "Zwei bekloppte Sexsymbole, lol. Sowas ist doch echt krass, dass ich das heute zweimal gesehen habe", sprach Kai zu sich und musste grinsen dabei. Plötzlich klopfte jemand an der Tür und schob einen weißen Briefumschlag unter die Tür durch. Mein Freund achtete nicht drauf und ging zur Kühlbox, um sich wieder Mal eine Flasche Coca Cola rauszunehmen. "Emo?", fragte sich mein kleines Emolga, als es den Briefumschlag sah und nahm sich den Umschlag. Neugierig betrachtete das Elektro/Flug-Pokémon den weißen Briefumschlag, worauf beim Betreff der Name Kai draufstand. Der Brief war für Kai, aber es hatte keinen Absender. Nach einer kurzen Zeit kamen Warren und seine Freundin Caitlin aus dem Wandschrank wieder und der kluge Trainer sah den Brief, den Emolga angeknabbert hatte. "Was ist das denn für ein Brief?", fragte die junge Züchterin. Warren nahm Emolga den Brief weg und antwortete: "Das ist ein Brief für Kai, aber da steht nirgends ein Absender." "Ein Brief für mich? Da haben sich die Weiber aber sehr ins Zeug gelegt", sagte der Drachen-Trainer und nahm Warren den Brief ab und öffnete ihn, "Höchstwahrscheinlich ist das ein Liebesbrief von irgendeinem Mädel, die total auf mich steht." Mein Freund packte den zusammengeknickten Zettel aus, der sich im Umschlag befand, und faltete den auf.
Auf dem Zettel stand drauf: Verliere am besten gleich, sonst wird es unangenehm für Dich werden.
Die Buchstaben auf dem Zettel wurden aus Zeitungen ausgeschnitten und dort aufgeklebt. "Das ist ein Drohbrief!", stellte Warren fest, "Jemand versucht dich, fertig zu machen, damit du nicht im Turnier weiterkommst." "Und das soll mich jetzt beeindrucken? Diese Schissbuchse hat wohl schiss, mir das persönlich zu sagen", sagte Kai und wollte den Brief zerreißen, aber der kluge Trainer hielt ihn dabei auf. "Ich werde das mal überprüfen, ob der anonyme Absender Fingerabdrücke hinterlassen hat", sprach Warren und nahm vorsichtig den Drohbrief. Kai dachte nicht darüber nach, was die Drohung des anonymen eigentlich heißen sollte; ... sonst wird es unangenehm für Dich werden... Dieser Satz brachte ihn ins Grübeln. Welcher Trainer würde soetwas an den erfahrenden Drachen-Trainer schreiben? Mein Freund ging zu mir ans Bett und kümmerte sich liebevoll um mich. In der Zwischenzeit untersuchte Warren den Brief, der mit dicken Buchstaben aus den Zeitungen und Zeitschriften aufgeklebt wurde, ob dort Fingerabdrücke zu sehen waren. Der kluge Trainer hatte solche Krimi- und Detektivarbeiten im Internet gesehen und sich so einiges über Spurensicherung gemerkt. Seine Freundin Caitlin schaute dabei zu, wie Warren mit einem schlauen Einfall versuchte, die Fingerabdrücke zu suchen, aber dabei bemerkte Warren, dass er nichts finden konnte. "Verdammt, der Täter ist richtig raffiniert, um mit diesen Brief sogar mich zu überlisten! Keine einzigen Fingerabdrücke, keine DNS, kein Garnichts!", sagte er. "Schade, ich hatte schon gehofft, dass wir irgendwie einen Hinweis bekommen würden", entgegnete Caitlin. "Egal, also ich kann nichts damit anfangen, aber ich hebe den Brief auf", sprach der 16-Jährige Trainer aus Avenitia und steckte den Drohbrief, zusammengefaltet, in den Briefumschlag zurück.
Währendessen hatten Lilia und Ash ihre Suche nach Bell abgebrochen und befanden sich in der Eingangshalle. "Wo kann sie bloß nur sein? Überall haben wir nachgeschaut und alles war für die Katz", beschwerte sich Ash und war sehr enttäuscht von der weiteren, fehlgeschlagene Suche. "Reg dich nicht auf, Ash. Wahrscheinlich ist sie wieder in eurem Zimmer zurückgekehrt", glaubte Lilia. Plötzlich kam Ashs langjähriger Rivale in der Eingangshalle vorbei, mit seinem Smartphone in der rechten Hand. Er bekam von dem Gespräch mit, worum es um Bell ging. "Hey, diese Bell, worüber ihr da redet, die ist bei mir im Zimmer, mit Cheren. Die ist unsere neue Mitbewohnerin", erzählte der 17-Jährige, "Und mir gefällt es sehr, dass ich endlich ein Mädchen im Zimmer habe." "Ich muss dringend zu ihr!", rief der Trainer aus Alabastia. "Naja, die Bell möchte jetzt niemanden sehen. Die hat nur noch Augen für Cheren, mit den sie seit gestern zusammen gekommen ist. Also ich finde das echt bescheuert, dass man, wegen einer heimlichen Liebe, als Vermisst gemeldet war und das auch, nur weil die beiden allein sein wollten", sprach Gary und scrollte auf seinem Smartphone die Telefonnummern seiner Mädchen durch, "Und wenn ihr wissen wollt, wer die beiden gefunden hatte, tja, das war nämlich der Drachen-Freak Reshikrom oder wie sein wirklicher Vorname auch war... egal, ich habe einen Termin mit einen Kollegen. Ciao, ihr zwei." Er ging an dem Tresen beim Pokémon Center und wartete auf sein Treffen. "Das war doch sehr nett von Kai, dass er Bell gefunden hat, oder?", fragte Lilia Ash. "Ja,... sehr nett von ihn...", antwortete der Trainer aus Alabastia nicht gut gelaunt, "Bell ist mit Cheren zusammen? Ich hab doch alles für sie gemacht und warum lässt sie mich links liegen, nur für Cheren..." Genervt und sehr geknickt ging Ash in Richtung Zimmerräume. Lilia folgte ihn hinterher. Gary schaute zu den beiden und lächelte hämisch, bis seine Verabredung kam. Es war Kais Rivale Taylor, aus dem Twindrake Drachenclan, wo Kai 13 Jahre lang gelebt hatte. "Schön, dass du gekommen bist, neuer Kumpel", sagte Gary und packte seinen Smartphone in die Tasche seiner schwarzen Lederjacke ein. "Danke, freut mich ebenfalls", bedankte sich Taylor. "Und bist du schon aufgeregt auf deinen Kampf gegen diesen Schaumschläger?", fragte Ashs Rivale den Jungen aus Twindrake City. "Nicht wirklich. Ich möchte nur sehen, wie er um Gnade winseln wird, wenn mein starkes Shardrago ihn in den Boden stampfen wird. Achja, und ich habe deinen Plan durchzogen, mit den Drohbrief", erzählte Kais Rivale. "Sehr schön. Denn er soll wissen, dass man Gary Eich nicht schlagen sollte. Ihn wird klar sein, dass er nicht der beste Trainer ist, sondern ich. Denn nur du kannst mir dabei helfen, dass ich zu Cynthia komme", sagte Gary. "Ja, ich bin deine helfende Hand, wenn es um Kai Hydreigon geht. Und eine Racheaktion wollte ich schon vor langer Zeit machen, denn er hatte eine Straftat begannen. Er hat meine Nase gebrochen und das nur, weil ich sein schillerndes Milza holen wollte. Naja, für Cynthia wäre ich nicht stark genug, aber du bist der Champion und meine Hilfe hast du erhalten", sprach Taylor, "Ich werde ihn weiter unter Druck setzen, damit er gegen mich verlieren wird. Dann müssen wir uns zwar gegenüberstehen, aber ich werde dir den Sieg schenken." "Du bist echt ein toller Kumpel. Und gib alles bei dem Halbfinalkampf. Ich werde dabei sein und bei den Kampf zuschauen", sagte Gary, "Danke, dass du dir Zeit dafür genommen hast. Wir melden uns wieder, Ciao." Ashs Rivale ging in die Zimmerräume zurück und Taylor tat dies auch.
Es wurde Abend. Ash war ziemlich frustriert in unserem Zimmer angekommen, zusammen mit Lilia. "Bell hat sich für Cheren entschieden. Ich kann es einfach nicht fassen, dabei habe ich alles für Bell getan", beklagte er sich. Warren und Caitlin hatten von Lilia erfahren, dass Bell sich wieder blicken gelassen hatte, aber die jetzt bei Cheren und Gary eingezogen war. "Heißt das etwa, dass Bell die Truppe wegen Cheren verlassen möchte?", wollte Warren wissen. "Weiß ich nicht", antwortete Ash sehr gestresst. Kai bekam das Gespräch mit und mischte sich ein. "Cheren hätte nichts dagegen, wenn das blonde Miststück mit ihn auf Reisen geht. Er hatte zu mir gesagt, dass er nur noch für Bell da sein möchte. Jeder von euch würde sich darüber freuen, wenn Bell nicht mehr bei uns ist. Die ist euch doch auch auf die Nerven gegangen, oder?", wollte der Drachen-Trainer wissen. "Du hast doch immer was gegen sie gehabt. Jetzt hast du es ja geschafft!", schimpfte der Trainer aus Alabastia, "Das ist alles nur deine Schuld! Wegen dir habe ich eine ganz besondere Person verloren!" "Bell hätte sowieso nicht zu dir gepasst. Du hast eine andere verdient", entgegnete der Drachen-Trainer. Ash war ziemlich sauer, schnappte sich seine Tasche und verließ mit Pikachu das Zimmer. Lilia folgte den frustrierten Trainer. "Da Ash weg ist und Bell nicht mehr bei uns wohnt, kann Caitlin auf Bells Bett schlafen. Meinetwegen kann Ash bei Lilia pennen", sagte Kai und lächelte dabei. "Das ist eine gute Idee, aber ich müsste meine Tasche aus meinem Zimmer holen", entgegnete die junge Züchterin und verließ das Zimmer, um zu Lilia und Ash ins Zimmer gehen konnte, um ihre Tasche zu holen. "Das ist doch wesentlich besser, dass Caitlin bei uns bleibt, vorallem bei Warren", sprach mein Freund und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Nach einigen Minuten kam die junge Züchterin wieder zurück in unser Zimmer. "Achja, Ash hat mir gerade gesagt, dass er bis zum Ende der Liga-Herausforderungen bei Lilia bleibt", benachrichtigte Caitlin uns. "Na super, wieder einer weniger...", seufzte Warren und lockte seine Freundin auf sein Bett. "Ist doch gut so. Da haben wir mehr Ruhe und das Zimmer ist jetzt für uns geeignet, da wir bald Eltern werden, hehe. Im Klartext, das ist das Zimmer der werdenen Eltern", freute sich der Drachen-Trainer und genoss die Stille ohne Bells rumgezicke oder Ashs sogenannte Dummheit. Ich wurde durch die Lautstärke meiner Freunde wach und hatte dabei wieder ein schlechtes Gefühl. Mein Fieber hatte sich auch nicht geändert. "Hey, Süße. Du bist ja wach", stellte Kai fest und kam zu mir. Auch Warren, Caitlin, Milza und Pikachu kamen zu mir und saßen sich um mich herum. "Und wie geht es dir?", fragte mein Freund etwas besorgt. "Schlecht... mein Fieber ist immer noch da, ich habe das Gefühl, dass ich wieder kotzen muss und ich muss mir was bequemes anziehen", antwortete ich und taumelte etwas dabei. Ich nahm meine Gürteltasche, die neben meinem Bett lag und holte meinen Schlafanzug heraus. Nachdem ich meine Schlafklamotten herausgenommen hatte, wollte ich aufstehen, aber dabei fiel ich auf dem Fußboden hin, als würde ich meinen Körper nicht mehr kontrollieren. "Carina, überanstreng dich doch nicht", sagte Caitlin zu mir. Kai trug mich auf seinen Armen, legte mich wieder aufs Doppelbett und sagte: "Bei deinen Zustand gehst du am besten nicht ins Badezimmer. Man hat doch gesehen, dass du umgefallen bist und nicht mal einen Meter schaffst. Zieh dich hier um, ich passe schon auf, dass Warren nicht dabei zuschaut." "Kai, jetzt sei doch bitte nicht so übertrieben", sprach der kluge Trainer, "Ich habe Caitlin auch oft in Unterwäsche gesehen." "Nur mal zur Info; Durch Alkohol konntest du Caitlin in Unterwäsche sehen, als du sie in einer dunklen Besenkammer in der Rayono-Kampfhalle ungewollt geschwängert hast", klärte der Drachen-Trainer, "Und weißt du, woher ich das weiß? Ich kann es in deinen Augen sehen, muahaha!" "Schatz, bitte... hör auf, dich mit Warren zu streiten. Ich ziehe es jetzt einfach durch", sagte ich und zog mein Oberteil aus. Der kluge Trainer bewunderte meinen schönen Körper und war total verträumt. Ein besonderer Hingucker für ihn war mein schwarzer BH. Ich zog mein schwarzes Top an und meine weißgraue Sporthose konnte ich unter der Bettdecke anziehen. "Leg dich wieder hin. Du brauchst deine Erholung", sagte die junge Züchterin zu mir. "Ja, ich weiß...", entgegnete ich und legte mich hin. Ich deckte mich dabei zu und schaute zu meinen Freunden und den beiden Pokémon. "Ich glaube, wir sollten uns jetzt alle ins Bett legen und schlafen", schlug Warren vor und gähnte dabei einmal ausgiebig. "Jap, dann ziehe ich mich mal um und lege mich mal aufs Bettchen, hihi", sagte Caitlin und nahm sich ihren Schlafanzug, um sich im Badezimmer umzuziehen. "Kai, du weißt aber, dass du morgen deinen Halbfinalkampf hast. Weißt du überhaupt, gegen wen du kämpfen wirst?", wollte der kluge Trainer wissen und zog sich dabei um. "Ich weiß, aber ich weiß überhaupt nicht, wer mein nächster Gegner ist. Hätten wir heute mal Schwester Joy nachgefragt", antwortete der Drachen-Trainer und zog sein T-Shirt aus, "Mann, bei dieser Kälte kann man sicherlich nicht schlafen!" "Es sei denn, du deckst dich warm zu", entgegnete Warren und legte sich auf seinem Bett hin. "Ach, darauf wäre ich niemals gekommen, Warren Black!", rief Kai und nahm sich einen Schluck Cola. Nach einigen Minuten kam Caitlin aus dem Badezimmer heraus und legte sich auf Bells Bett, das neben Warrens Bett stand. "Okay, Kai. Du kannst jetzt schlafen gehen. Gute Nacht und träum was schönes", sagte der kluge Trainer. "Jaja, wünsche ich euch auch", entgegnete der Drachen-Trainer und legte Milza und Emolga auf Ashs Bett hin, da der Trainer aus Alabastia jetzt bei Lilia schlief. "Schlaft auch gut, ihr zwei", sprach mein Freund leise zu Milza und Emolga. Kai ging danach das Licht ausschalten und kam zu mir ans Bett. Ich hatte meine Augen offen und wollte nicht ohne Kai einschlafen. Mein Freund legte sich neben mir hin, deckte sich warm zu und kuschelte mit mir. "Es wird wieder. Mach dir keine Sorgen darüber. Jetzt hast du ja mehr Zeit, um dich zu erholen, meine Hübsche", flüsterte Kai mir ins Ohr und streichelte mich dabei sanft. "Danke, Schatz. Ich hoffe, dass ich mich sehr schnell erholen kann, damit ich wieder auf meinen Beinen stehen kann, ohne dabei in Ohnmacht zu fallen", sagte ich leise zu meinem Freund. "Versuch erstmal, gut zu schlafen, mein Engel", sprach mein Freund und gab mir einen Kuss auf die Wange. Danach schloss er seine Augen, um einzuschlafen. "Schlaf du auch gut und träum was schönes", entgegnete ich und legte mich ganz entspannt und gemütlich hin, damit ich besser schlafen konnte. Dabei schloss ich auch meine Augen. Der Drachen-Trainer hielt, während wir schliefen, meine Hände ganz zart fest und ließ sie auch nicht los.

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Kapitel 63: Kai vs. Taylor - Ewige Rivalen

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 4:56

Kapitel 63: Kai vs. Taylor – Ewige Rivalen

Es wurde nächster Morgen, genauer gesagt der 31. Dezember, ein Tag vor Neujahr. Warren, Caitlin, Kai, die Pokémon und ich waren noch am schlafen, obwohl es erst 7:30 Uhr morgens war. Draußen war es immer noch bitterkalt, aber unsere Fenster im Zimmer waren zugeschlossen. Milza und Emolga wurden als erste wach und fingen an, miteinander wieder zu spielen, so dass Caitlin wach wurde. „Ach, ihr zwei... müsst ihr unbedingt jetzt um diese Zeit spielen?“, fragte die junge Züchterin und rieb sich dabei die Augen. Die beiden verspielten Pokémon fielen vom Bett und hatten keine Lust mehr auf Spielchen machen. „Schön, dass ihr zwei süßen Ruhe gibt“, freute sich Caitlin und stand auf. Sie nahm sich ihre Freizeitkleidung und ging ins Badezimmer, um sich umzuziehen. Warren, Kai und ich waren immer noch am schlafen, dabei sollten wir heute früh aufstehen, weil wir nicht wussten, wann Kai seinen Halbfinalkampf hatte. Als Caitlin fertig angezogen aus dem Badezimmer wiederkam, machte sie die Ersatzabholerin für Bell, das heißt, sie holte jetzt die Tabellenauflistung bei Schwester Joy ab. Die junge Züchterin verließ das Zimmer und schloss die Tür hinter sich zu, die Kai aufgeweckt hatte. Der Drachen-Trainer stand aus seinem Bett auf und streckte sich kurz und gähnte auch dabei. „Schon wieder so früh? Wann kann ich mal wieder auspennen, wääähhh!“, jammerte mein Freund, als er auf dem Wecker sah. Er wollte mich wegen der ganzen Aufregung nicht aufwecken, da ich meine Ruhe brauchte, deswegen wendete er sich an den klugen Trainer Warren, der immer noch am Schlummern war. „Hey, Warren! Hallo! Nicht von geilen Mädchen träumen! Blacky! Halloooo!!“, rief Kai und rüttelte die ganze Zeit an Warrens Rücken. „...Kai, bitte. Lass mich doch einfach weiterschlafen...“, murmelte der kluge Trainer schläfrig. Der Drachen-Trainer war genervt und ging an ein Fenster. Er öffnete das Fenster, ließ die Kalte Luft herein und nahm sich von der vollbeschneiten Fensterbank eine Hand voll Schnee, um den in Warrens Nacken zu legen, damit er endlich aufstehen konnte und Kai zuhören sollte. Der kluge Trainer fand überhaupt keinen Gefallen an Kais Schneeaktion und beschwerte sich: "Hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank, Kai? Boah,..." Der 16-Jährige Trainer aus Avenitia stand auf und nahm sich seine Klamotten. "Warte kurz. Ich muss mich als erster umziehen", erwähnte der Drachen-Trainer, "Heute ist nämlich ein wichtiger Tag für mich." Warren seufzte und ließ Kai ins Badezimmer. Dafür konnte sich der kluge Trainer hier im Zimmer umziehen, damit er nicht lange warten musste. Nach wenigen Minuten kam Caitlin, mit der Tabellenauflistung, wieder zurück und überraschte ihren Freund, der sich gerade das T-Shirt anzog, was wir von der Liga bekommen hatte. "Guten Morgen, Schatz", grüßte sie den klugen Trainer. "Hey, Süße", grüßte Warren zurück und gab seiner Freundin einen kurzen Kuss auf dem Mund. "Ich war gereade kurz bei Schwester Joy und habe mir die Unterlagen zu Kais heutigen Halbfinalkampf abgeholt", erzählte die junge Züchterin und lächelte. "Oh, bist du süß...", flirtete der kluge Trainer etwas, "Ähm, Kai ist gerade im Bad. Er sollte gleich fertig sein." Warren machte sein Bett ordentlich und musste an seinen Kumpel Ash denken. Er beschloss, heute bei Ash und Lilia vorbei zu schauen, um mit seinen Kumpel ein Vier-Augen-Gespräch zu führen. "Caitlin, ich statte heute Ash einen Besuch ab. Ich weiß auch nicht, aber ich mache mir echt Sorgen, weil er sehr bedrückt ist, wegen Bell", erzählte Warren. Die junge Züchterin nickte und hatte dafür Verständnis. Kai kam daraufhin aus dem Badezimmer heraus und sah die Tabellenauflistung, die Caitlin in den Händen hielt. Aber der 16-Jährige Trainer aus Avenitia fing an, mit seiner Caitlin zu flirten. "Hey, gib mir bitte die Liste!", rief der Drachen-Trainer ziemlich eilig. "Kai, wir sind beschäftigt", flüsterte Warren und konzentrierte sich auf seine Freundin. "Was soll das? Rummachen kannst du auch heute, wenn ich am kämpfen bin. Ich brauche die Liste jetzt dringend", sagte mein Freund. "Hier bekommst du die Liste. Keine Sorge, ich habe nicht drauf geschaut", sagte Caitlin und gab Kai die Tabellenauflistung. Auf der Tabelle stand nur drauf, dass Kai seinen Halbfinalkampf wieder am Vormittag hatte, aber sein Gegner war nicht bekannt. "Warum ist mein Gegner nicht bekannt?", fragte sich der Drachen-Trainer. "Da können wir dir auch nicht weiterhelfen", entgegnete Warren und fing an, mit seiner Freundin rumzuknutschen. "Ist ja super!", beschwerte sich Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Ich wachte durch die Lautstärke wieder auf und fragte ziemlich müde: "Was ist denn los?" Mein Freund kam zu mir und antwortete: "Ich habe wieder am Vormittag meine Herausforderung und mein Gegner ist nicht bekannt. Leg dich bitte wieder schlafen, du brauchst deine Erholung." "Schatzi, ich würde liebend gern dir bei deinem Halbfinalkampf zuschauen", sagte ich leise zu den Drachen-Trainer. "Ich weiß, aber ich möchte, dass du wieder gesund wirst, denn das möchtest du doch auch", entgegnete Kai und gab mir einen Kuss auf meine Wange. Er machte danach das Tuch wieder mit eiskaltem Wasser nass und legte es auf meine glühendheiße Stirn. "Emolga und Milza werden auf dich aufpassen und ich könnte Lilia fragen, ob sie hier mal vorbeischauen kann", sagte Caitlin und ließ sich von Warrens Streicheleien nicht ablenken, wenn es um meine Gesundheit ging. "Hey, Süße. Wollen wir in die Eingangshalle gehen?", wollte der verliebte Warren wissen. "Klar doch, kommst du auch mit Kai?", fragte die junge Züchterin. "Ja, einen kurzen Moment noch", antwortete Kai und war voll und ganz auf mich konzentriert, "Ich verspreche dir, mein Engel, ich werde den Halbfinalkampf gewinnen, nur für dich." "Danke sehr, Schatz", bedankte ich mich bei meinen liebevollen Freund und gab ihn einen Kuss auf seine Nase. "Du bist mein Ein und Alles, meine Süße", sprach der Drachen-Trainer zu mir und ging zur Zimmertür, "Milza, pass schön auf alles auf. Bis nachher dann." Der kluge Trainer packte heimlich den Briefumschlag in seine Hosentasche ein, weil er einen Verdacht hatte, wer den Drohbrief an Kai geschrieben hatte. Warren, Caitlin und Kai verließen gemeinsam das Zimmer, um in die Eingangshalle zu gehen. Ich blieb mit den Pokémon allein im Zimmer und ich schloss meine Augen, um mich zu erholen.
In einer kurzen Zeit kamen die drei Trainer in der Eingangshalle an, wo sie auf Ash und Lilia trafen. "Ah, schön, dass ihr auch hier seit!", freute sich Caitlin und umarmte Lilia zum Gruß. "Wie geht es Carina?", fragte die Drachen-Trainerin aus dem Dorf der Drachen. "Sie hat immer noch hohes Fieber", antwortete der Drachen-Trainer und schaute nach draußen, wo immer noch Schnee lag. In der Nacht hatte es nicht geschneit, also könnte es ein Kampf ohne Wettereffekte werden. "Keine Sorge, ich werde mich freiwillig melden, um Carinas Heilerin zu sein", sagte Lilia, "Ihr könnt dann in Ruhe das Halbfinale genießen." Die Trainerin aus dem Dorf der Drachen ging in Richtung Zimmerräume. Warren versuchte, seinen Kumpel bei seinen Kummer zu helfen. "Hey, Ash. Das wird wieder. Du hast Bell nicht für immer verloren, die ist immer noch unsere Reisebegleiterin", sprach er mit tröstenden Worten zu ihn. "Ich weiß, aber mein Gefühl sagt mir, dass Bell mich braucht", entgegnete der Trainer aus Alabastia. "Ash, akzeptiere das. Bell ist mit der Hohlbirne Cheren zusammen, der mich als viel zu naiv bezeichnet. Und ich glaube auch, dass der Streber sie auf dem Klo vergewaltigt hat, als ich sie erwischt habe", sagte Kai. "Ich möchte es aber nicht akzeptieren! Bell kennt mich länger als Cheren!", rief Ash, "Und ich bewundere euch Nicht-Singles... ihr habt Mädchen, die ihr lieb habt und Kai ist schon verlobt... aus mir wird wohl nichts mehr, ohne Bell..." "Schmeiß doch nicht deine Träume weg, Junge. Nur weil du Kummer hast, brauchst du doch nicht so tun, als wäre es Weltuntergang", sagte der Drachen-Trainer, "Und Bell taugt sowieso nichts..." "Ash, ich als dein bester und zuverlässiger Kumpel, werde dich mit anderen tollen Dingen zur Abwechslung bringen und ich helfe dir auch dabei", versprach Warren seinem Kumpel. "Na gut, aber ich glaube kaum, dass mich solche Beschäftigungen dazu bringen, Bell komplett zu vergessen", dachte Ash. "Darum geht es auch. Ich halte Warren zwar auch für komplett verrückt und bekloppt, aber er möchte dir bei deinem Problem helfen. So würde ich es auch machen", sprach mein Freund. "Danke für das sogenannte Kompliment, Kai", bedankte sich Warren seufzend, "Geh du mal dein Team bereit machen. Ein Dreierkampf steht dir kurz bevor." "Wisst ihr was, ich gehe schon mal auf die Tribühne. Wir sehen uns dort wieder", sagte Caitlin und lief zur Tribühne. "Warte, Babe!", rief der kluge Trainer ihr entgegen, "Okay, Ash. Wir klären das noch auf der Tribühne." Warren und Ash gingen zusammen auf die Tribühne, so dass Kai alleine zurück blieb, da er in wenigen Minuten seinen Halbfinalkampf hatte. Der Drachen-Trainer hatte nicht die Rechnung mit Gary und Taylor gemacht, die auf ihn zukamen. "Ach, wenn das nicht der gute, alte Kai Hydreigon aus der modernen Stadt Twindrake City ist", grüßte Kais Rivale in einen netten Ton. "Halt doch die Klappe, du Arschkriecher", entgegnete Kai genervt und war überhaupt nicht zufrieden mit der Erscheinung der beiden Jungs. "Hey, fang doch nicht an, uns anzufauchen. Wir wollten doch nur mit dir reden. Wir sind doch alte Freunde aus früheren Zeiten, oder?", fragte Taylor und legte seinen Arm um Kais Schulter, so wie es immer beste Freunde taten. "Nimm deine Dreckspfoten von mir weg. Von wegen Freunde, du hast mich meine Kindheit terrorisiert", sagte Kai. "Nur weil deine Freunde jetzt nicht da sind und du alleine da stehst, wollen wir dir nur eines sagen: Verliere am besten gleich, sonst wird es unangenehm für dich werden, hehe!", drohte Gary und lachte dabei. "Yeah, du hast es echt drauf!", freute sich Kais Rivale und lachte mit Gary. "Ach, dann seit ihr es gewesen, die mir diesen Drohbrief geschrieben und geschickt haben, oder? Jetzt ist mir so einiges klar!", rief der Drachen-Trainer und wurde richtig wütend. "Aber sicher. Dir ist doch wohl klar, dass du keine Chance hier hast. Gary ist der einzige, der zeigen kann, wie ein richtiger Profi-Trainer kämpft, in Gegensatz zu dir, der die Schulzeiten im Drachenclan nie akzeptiert hat und öfters geschwänzt hat, nur um sich mit der Top-Model-Schlampe zu treffen", entgegnete Taylor. Kai ging auf seinen Rivalen los, drückte ihn an der Wand und brüllte: "Hör auf mit diesen Scheiß! Und überhaupt, lass Carina aus dem Spiel, dann wird es mal sehr unangenehm für dich und auch für die Fönfrisur werden. Denkst du tatsächlich, dass ich mich durch einen lächerlichen Drohbrief aus Zeitungsschnipseln geschlagen gebe? NEIN, warum auch?! Dann wäre ich ja ein Feigling!" "Was du auch bist, du Außenseiter", entgegnete Kais Rivale ziemlich arrogant, "Unglaublich, dass du mein Halbfinalgegner bist. Ich wollte schon seit einer langen Zeit gegen dich kämpfen, aus Rache." "Ach, aus Rache also? Tja, dazu kann ich dir nur sagen: Viel Spaß beim verlieren, Schissbuchse", sagte Kai und ließ Taylor los. Dabei musste er wegen Taylors Aussage lachen. "Wart´s nur ab, Reshikrom. Heute noch kannst du dich von deinem Triumph verabschieden, als bester Drachen-Trainer aller Zeiten! Dann bin ich der jenige, der Cynthia besiegen wird!", rief Gary ihn entgegen. "Jaja, steck dir den Finger in den Arsch", sprach der Drachen-Trainer leise, ohne dass Gary und Taylor es nicht mitbekamen. Ohne, einmal über sein Team nachzudenken, betrat Kai das Kampffeld und spürte die eisige Luft, die ihn umgeben hatte. Auch Taylor betrat das Kampffeld und Gary ging auf die Tribühne.
"Ich hoffe mal, dass Kai nicht den kürzeren zieht", hoffte Caitlin. "Ja, denn sein Gegner ist wohl dieser Taylor...", stellte Ash fest. Warren war nicht sehr beeindruckt von Kais Rivalen aus Kindheitstagen. Sein schlauer Sinn sagte ihn, dass Taylor den Drohbrief geschrieben hatte - und sein Sinn trügte ihn niemals. "Na, ihr neugierigen Trainer", grüßte Gary und stieg die Treppenstufen hoch, um sich den Platz hinter Ash, Warren und Caitlin zu nehmen. "Gary!", rief der Trainer aus Alabastia sehr erstaunt, "...Wo ist Bell?" "Ash, bleib ruhig", sprach die junge Züchterin. "Sie schläft noch, genauso wie Cheren. Ich muss schon sagen, Bell ist nicht so ein Mauerblümchen, wie man es sich so vorgestellt hatte", sagte Ashs Rivale und grinste dabei. "Was hast du mit ihr gemacht?", fragte Ash ziemlich sauer. "Was sollte ich denn mit ihr gemacht haben? Die ist echt eine geile Schnitte", antwortete Gary. "Tu jetzt nicht so, als wäre nichts passiert. Ich weiß genau, dass du Kai den Drohbrief geschrieben hast und die Idee kam von dir!", rief Warren und zeigte mit den Zeigefinger auf Gary. "Ach, Warren Blacky. Ein so übertriebenes Superhirn wie du hat erst jetzt bemerkt, dass ich was mit den Drohbrief zu tun habe. Ich muss einfach nur sagen, dass ihr alle nicht in der selben Liga spielt, wie ich", sagte Ashs Rivale, "Und ich wusste auch, dass du uns erwischen wirst, deshalb haben Taylor und ich darauf geachtet, keine Spuren auf dem Brief zu hinterlassen." "Du besessener Mistkerl!", beleidigte der kluge Trainer den 17-Jährigen und wendete sich dem Kampffeld zu.
"Jetzt beginnt das Halbfinale in der Einall-Liga!", rief die Durchsage, "Es werden kämpfen: Rechts steht Kai aus Twindrake City und links steht Taylor, ebenfalls aus Twindrake City! Im Halbfinale wird es einen Dreierkampf geben, das heißt jeder Trainer darf nur mit drei Pokémon kämpfen. Drei Pokémon kämpfen auf jeder Seite und darf nicht durch ein anderes ersetzt werden. Ist eines der kämpfenden Pokémon besiegt, hat das ganze Team automatisch verloren und der Sieger kommt ins Finale! Und Kai darf als erster seine drei Pokémon in den Kampf schicken und auch den ersten Zug machen!" Kai machte einen sehr ernsten Gesichtsausdruck, als er Taylor gegenüber stand. "Okay, macht euch bereit!", rief der Drachen-Trainer und schickte seine Pokémon Libelldra, Knakrack und Trikephalo in den Kampf. "Es kann losgehen!", rief Taylor und schickte Shardrago, Symvolara und Dragonir in den Kampf. Taylors Shardrago war in einer schillernden Farbe zu sehen. "Oha, das sind also die Pokémon von Taylor. Das Shardrago scheint, das stärkste Pokémon von ihn zu sein", vermutete Caitlin. "Ja, Schatz. Das ist es auch. Es ist wahrscheinlich genauso stark wie Kais Milza. Denn Taylor hat dieses Shardrago im Drachenclan bekommen", erzählte Warren seiner Freundin. "Oh,...", staunte die junge Züchterin. "Libelldra, setz Sansturm ein! Trikephalo, setz Triplette auf Symvolara ein und Knakrack setz Drachenstoß auf Dragonir ein!", befahl Kai. "Symvolara, setz Reflektor ein!", rief Taylor, "Shardrago, setz Klauenwetzer ein und Dragonir paralysiere Trikephalo mit Donnerwelle!" Das bunte Pokémon entfachte eine Wand, um sich und seine Mitkämpfer vor physischen Attacken zu schützen. Trikephalo schoss mit Triplette auf Symvolara, das ihn sofort eingefroren hatte. Dragonir versuchte, mit elektrischen Wellen das dreiköpfige Drachen-Pokémon zu paralysieren, was ihn nicht gelungen war, weil Trikephalo flink ausgewichen war. Libelldra entfachte einen Sandsturm, der durch das ganze Kampffeld wirbelte. Durch Knakracks Fähigkeit Sandschleier konnte es sich unsichtbar machen und einen heftigen Angriff auf Dragonir starten. Das Shiny-Shardrago schärfte seine Krallen und auch seinen physischen Angriff und auch seine Genauigkeit. Kai biss seine Zähne zusammen und fand die Strategie von Taylor lächerlich. "Taylor versucht mit Statusattacken Kais Pokémon zu lähmen, damit er mehr Chancen hat, anzugreifen", formulierte der kluge Trainer in einen Satz. "Gut, dass das Trikephalo von Kai rechtzeitig ausgewichen ist", sagte Ash. "Und ich muss schon sagen, Kai macht es richtig, erst mit Sandsturm den Zug zu machen, damit Knakrack glatt im Vorteil ist", erwähnte Warren.

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Kapitel 64: Das Finale in der Einall-Liga

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:00

Kapitel 64: Das Finale in der Einall-Liga

„Diese Schissbuchse greift nur offensiv an... na gut, dann kommt mein nächster Zug“, sprach Kai zu sich, „Libelldra, nutze jetzt Flammenwurf auf Symvolara. Knakrack, zerstöre das Reflektor-Schild mit deiner Durchbruch-Attacke und Trikephalo setz Drachenpuls auf Shardrago ein!“ „Schnell, Symvolara! Füge ein Lichtschild noch hinzu!“, befahl Kais Rivale, „Shardrago, setz noch einmal Klauenwetzer ein. Dragonir, füge bei Libelldra Schaden zu, indem du Nassschweif einsetzt!“ Bevor das bunte Pokémon eine weitere Lichtwand erzeugte, durchbrach das schnelle Drachen-Pokémon Knakrack die Reflektor-Wand, um endlich wieder physische Attacken stärker zu nutzen, aber das Symvolara von Taylor war noch in dem Zeitpunkt eingefroren. Trikephalos Drachenpuls war direkt gezielt auf das orangegrüne Shardrago, aber dies wehrte es ab, indem es die Schockwelle in die Lüfte warf. Danach konnte das schillernde Pokémon ein zweites Mal seinen Angriff und seine Genauigkeit mit Klauenwetzer erhöhen. Libelldra versetzt mit einen gigantischem Flammenmeer das Symvolara im Brand, aber durch die Fähigkeit Magieschild war die Verbrennung zwecklos. Dadurch schmolz auch das Eis, worin das bunte Psycho/Flug-Pokémon eingefroren war. Dragonirs Schweif hüllte sich mit Wasser ein und schlug damit auf Libelldra ein. Der Sandsturm zeigte Wirkung und schadete Trikephalo, Shardrago und Dragonir. "Taylors Shardrago hat nicht mal angegriffen. Was soll das? Das ergibt für mich irgendwie keinen Sinn", sagte Caitlin. Warren zog eine Augenbraue hoch, als er die Strategie von Taylor sah. Er war auch nicht zufrieden damit, dass sein stärkstes Pokémon seinen Angriff und die Genauigkeit erhöhte und die zwei anderen Pokémon Symvolara und Dragonir mussten angreifen. In einem Dreierkampf sollte man sich gegenseitig helfen, was Symvolara mit Reflektor getan hatte und Libelldra auch, mit Sandsturm. "Ich habe so das Gefühl, als würde Taylor nur mit seinem Shardrago kämpfen wollen und seine anderen Pokémon stehen ihn nur mit Reflektor und Statusattacken bei Seite. Er möchte mit Shardrago den Sieg holen und Kai endgültig das Handwerk legen", vermutete der kluge Trainer, "Das war mehr als eine Drohung; Es ist eher eine Racheaktion aus der Vergangenheit im Drachenclan." "Ach, jetzt bist du auch drauf gekommen!", rief Gary und lachte dabei, "Taylor hat mir alles erzählt, was dieser Kai ihn angetan hatte. Wer schlägt schon einen die Nase kaputt, nur wegen eines Shiny-Milza? Darauf kommt nur dieser Reshikrom!" "Hör auf, so über ihn zu reden!", rief Warren extrem sauer. "Lass mich doch und außerdem stimmt es auch, dass Reshikrom nur Blödsinn im Kopf hat. Er provoziert und terrorisiert die Trainer, die für ihn zu stark sind", entgegnete Ashs Rivale. Champ Cynthia konnte die Lärm und den Streit von weiten aus hören. Sie hatte schon einiges über Gary erfahren, dass er ein Trainer ist, der seine Pokémon nur trainiert, um der beste zu sein. Cynthia fand Kais Kampfart sehr bemerkenswert. "Diese beiden Trainer... die gefallen mir überhaupt nicht", sagte Kattlea und wedelte mit einem pinkweißen Fächer. "Es ist wichtig, dass jeder von den beiden ihr bestes geben, aber der Taylor scheint etwas anderes vorzuhaben", vermutete Champ Cynthia, "In meinen Augen kämpft Taylor anders als ein gewöhnlicher Trainer..." Lauro schien wieder nichts mitzubekommen, weil er auf seinen Thron eingeschlafen war. "Okay, ganz cool und gechillt bleiben...", sprach Kai zu sich, "Taylor kämpft nur aus Rache aus damaligen Zeiten... den Sieg und Einstieg ins Finale kann er sich knicken. Ich habe schon eine Idee, wie ich diesen Kampf schnell beenden kann." Kais Rivale wartete drauf, dass der Drachen-Trainer ein Befehl gab. Nach einigen Sekunden konnte nicht mehr länger warten und machte den nächsten Zug: "Dragonir, setz Schutzschild ein! Symvolara, setz Psychokinese auf Libelldra ein und Shardrago setz Drachenklaue auf Trikephalo ein!" Während das blauweiße Drachen-Pokémon ein Kraftfeld erzeugte, um sich zu schützen, attackierten Symvolara und Shardrago mit ihren Attacken. "Schnell, Trikephalo! Stell dich vor Libelldra!", rief mein Freund. Das bunte Pokémon schoss mit telekinetischer Kraft auf das dreiköpfige Pokémon, was keine Wirkung zeigte. "Wow!", staunten unsere Freunde Ash, Warren und Caitlin. Gary zog einen grimmigen Gesichtsausdruck und war eher unzufrieden über Kais Strategie. "Das nenne ich echte Teamarbeit", sagte der Champion aus Sinnoh. "Dieses Drachen-Vieh, dessen Name mir nicht einfällt, scheint seine Freunde zu beschützen, es dient also als Schutzschild", sprach das Top Vier-Mitglied vor sich hin. Ich kannte die Techniken von meinen Freund Kai. Er hasst zwar Dreierkämpfe, weil es für ihn schwierig war, Strategien zu überlegen für drei gleichzeitig kämpfende Pokémon auf dem Feld. Aber er weiß, dass man genauso wie bei einem Doppelkampf Teamwork machen musste, dann konnte man zum Sieg kommen. "Ha, da staunst du nicht schlecht, wa?!", rief Kai Taylor zu. "So, jetzt kommt der finale Schlag! Trikephalo, setz Knirscher auf Symvolara ein!" Die drei Köpfe von Trikephalo bissen gleichzeitig auf das bunte Vogelgleich-Pokémon, dessen Verteidigung dabei sank. Aber da das brutale Drachen-Pokémon das Pokémon von Taylor angegriffen hatte, kam ein Überraschungsangriff von das Shiny-Shardrago. Es schlug mit seiner zweifach verstärken Drachenklaue und den physischen Angriff das Libelldra von Kai. Das schillernde Boden/Drachen-Pokémon knallte auf dem Boden. "Oh, das war heftig! Wenn man schon zweimal hintereinander Klauenwetzer einsetzt, kann es ziemlich übel werden", sagte die junge Züchterin Caitlin. "Naja, wollen wir mal hoffen, dass Libelldra noch weiterkämpfen kann", entgegnete Warren, "Wenn nicht, dann heißt dies für Kai kein Finale..." Libelldra konnte sich noch halten, stand aber kurz vorm K.O. "Verdammt, dieses Shardrago muss auch immer übertreiben...", sprach der Drachen-Trainer zu sich, "Okay, dann müssen noch Knakrack und Libelldra jeweils einen Angriff starten, aber ich weiß nicht, von wo sie angreifen sollen..." Kai war am grübeln und sah, dass der Sandsturm langsam nachging. "Ah, ich hab´s!", rief er und befahl daraufhin, "Trikephalo, gib Libelldra nochmal Rückendeckung!" "Nochmal so eine Rückendeckung? Was hat er denn bloß vor?", fragte sich Ash. "Libelldra, entfache einen stärkeren Sandsturm, bitte!", befahl Kai und war sich schon mit dieser eigenartigen Strategie siegessicher. Die Zuschauer wurden ruhig und waren sehr gespannt auf den nächsten Befehl von Kai. Erst entfachte Libelldra durch das Schwingen seiner Flügel einen stärkeren Sandsturm, das ihn richtig müde machte. "Sehr gut, Libelldra", sagte der Drachen-Trainer, "So, Knakrack... nutze deine Fähigkeit und greif Shardrago... mit einer heftigen Wutanfall-Attacke an!" Das große Drachen-Pokémon verschwand in den sandigen Wirbelsturm und setzte im Sturm Wutanfall ein. Die sandige Farbe färbte sich zu einem blutroten Sandsturm, der in Flammen umhüllt wurde. "Woah, das ist ja echt atemberaubend!", staunte der kluge Trainer und machte dabei große Augen. Knakrack steuerte den blutroten Sandsturm und ging gezielt auf Taylors Pokémon zu. Die heftige Kombination mit Sandsturm und Wutanfall hatte so viel Kraft, so dass die Pokémon von Taylor besiegt wurden. "Das ist unfassbar! Alle drei Pokémon von Taylor können nicht mehr weiterkämpfen! Und der Sieger ist Kai, mit seinen drei noch kampffähigen Pokémon!", rief die Durchsage, "Kai kommt ins Finale!" Der Drachen-Trainer rief seine Pokémon zurück in ihren Pokébällen und verließ stolz das Kampffeld. Die ganzen Zuschauer jubelten und applaudierten für den kommenden Finalisten. Selbst Cynthia applaudierte für Kai und sein starkes Team. "Ich muss schon sagen, dass der Drachen-Junge einiges auf dem Kasten hat, oder?", fragte Kattlea ihrer Freundin Cynthia. "Ja, der Kai weiß, wie man mit den Pokémon kämpfen muss. Das hat man schon oft gesehen, was er für Strategien hat. Ich bin gespannt, wie er es bei meinem Kampf nutzen wird", antwortete der Champ aus Sinnoh. "Ich denke, du besiegst ihn locker. Solche Drachen-Trainer, die nur auf einem Typen spezialisiert sind, haben keine Chance gegen einen Trainer mit Mischtypen", glaubte das Top Vier-Mitglied.
Kai ging zu Schwester Joy, um seine Pokémon zu heilen. In der Zeit kam auch Kais Rivale Taylor, der nicht gerade gute Laune hatte. "Hey, Reshikrom. Bist du jetzt Stolz darauf, mich besiegt zu haben?", wollte Taylor wissen. "Klar, warum sollte ich es nicht?", entgegnete der Drachen-Trainer, "Dein Plan, mich zu besiegen, ging wohl in die Hose, wa?" "Ach, halt doch die Fresse. Beim nächsten Mal wird es ganz anders sein, das schwöre ich dir", warnte der Rivale von Kai. "Dann schwör mal weiter, du Verlierer", sagte Kai und lachte dabei. "Hier sind deine Pokémon - alle gesund und fit", sagte Schwester Joy und überreichte den Drachen-Trainer seine Pokémon. "Vielen Dank", bedankte sich mein Freund und verließ das Pokémon Center. "Ey, hallo?! Ich rede noch mit dir!", rief Taylor sauer und verfolgte seinen Rivalen. "Ich möchte aber nicht mit dir reden. Also mach einen Abgang, Arschkriecher", entgegnete Kai und ging in Richtung Zimmerräume. "Na gut, dann hau doch ab, Reshikrom. Eines Tages bist du der Verlierer!", rief Kais Rivale. "Jaja, leck mich doch", sprach Kai. Nach einigen Minuten kamen Ash, Warren und Caitlin zur Eingangshalle und sahen den deprimierten Taylor. "Was glotzt ihr denn so?", fragte Kais Rivale und ging ins Pokémon Center, um auf Gary zu warten. Die drei Trainer gingen zu Kai, der gerade unsere Zimmertür öffnete. "Kai, du warst echt unglaublich! Ich war von deinen Kampfstil beeindruckt", erzählte Caitlin. "Vielen Dank, aber Autogramme gibt´s erst später, denn der Arschhaarraucher beim Pokémon Center hat sowas von versagt, das glaubt man nicht, muahahaha!", lachte der Drachen-Trainer, so dass Taylor es hören konnte. "Argh, halt dich Klappe, Reshikrom, du ewiger Außenseiter! Dich werde ich noch kriegen!", kreischte der Rivale von Kai. Der Drachen-Trainer zeigte Taylor den Mittelfinger und betrat das Zimmer mit Ash, Warren und Caitlin. Taylor biss dabei seine Zähne zusammen und kochte rot vor Wut. "Hey, keine Aufregung hier", sprach Gary, als er zufälliger Weise Taylor sah. "Dieser Bastard... wie kann er es wagen, meine Pokémon mit seiner scheiß Kombination zu besiegen?! Grr...", sagte Kais Rivale ziemlich genervt. "Komm, gehen wir in meinem Zimmer, zu Cheren und Bell. Dann können wir ein bisschen mit Bell zusammen sein", schlug Ashs Rivale vor und ging mit Taylor in seinem Zimmer, das nicht weit vom Pokémon Center entfernt war. "Ich bin mir nicht so ganz genau sicher, was du mit Bell zusammen sein meinst...", sprach Taylor zu Gary.
Lilia stand neben dem Doppelbett und erzählte meinen Freunden: "Carina geht es besser. Ich habe ihr eine Hühnersuppe gemacht und eure Pokémon Milza und Emolga haben auch eine leckere Mahlzeit bekommen, ein spezielles Pokémon-Futter mit süßen Geschmack." Kai sah, dass ich wieder eine Portion Hühnersuppe aß und gesellte sich zu mir. "Na, Süße. Schmeckt´s dir?", fragte mich der Drachen-Trainer. "Ja, das tut mir richtig gut und fühle mich auch besser", antwortete ich und lächelte meinen Freund an. "Ach, Lilia. Hast du auch bei Pikachu vorbeigeschaut?", wollte Ash wissen. "Nein, aber ich denke es schläft noch", antwortete Lilia. Pikachu schlief bei Lilia und Ash im Zimmer. Deswegen war es auch bei dem Halbfinalkampf nicht dabei gewesen. Caitlin und Warren kamen auch zu mir und Kai. "Du siehst ja prima aus, Carina. Die Hühnersuppe hat wohl einen heilenden Geschmack", sagte die junge Züchterin und lächelte dabei. "Scheint so. Mein Fieber ist auch dabei gesunken", erzählte ich gut gelaunt. "Kai hat das Halbfinale gewonnen. Er hat einen echt atemberaubenden Kampf gemacht, mit Sandsturm und Wutanfall. Auf sowas wäre ich niemals gekommen, so eine Strategie zu haben", erzählte der kluge Trainer. "Äh, du hättest es nicht unbedingt erzählen sollen, wie der Kampf war. Ich interessiere mich nicht so sehr für solche Dreierkämpfe. Dafür habe ich gegen Taylor gewonnen und das bringt mich ins Finale und danach kommt der Kampf gegen Champ Cynthia", entgegnete Kai, der gechillt neben mir auf dem Bett saß und seinen Arm um meine Schulter gelegt hatte. Plötzlich klopfte es an unserer Tür. Ash öffnete die und vor der Tür stand Cheren, der eine Mitteilung für Kai hatte. "Ich habe gerade erfahren, dass Kai das Halbfinale gewonnen hat. Ich war bei Schwester Joy und ich soll das hier Kai geben. Es ist für das Finale", erzählte der 17-Jährige und gab Ash die Tabellenauflistung für das kommende Finale. "Hey, warte mal. Was ist mit Bell?", fragte der Trainer aus Alabastia. "Bell geht es bei mir sehr gut. Auch Gary findet an ihr Gefallen. Ich habe es jetzt auch ziemlich eilig, dann sage ich mal einen schönen Mittag noch", verabschiedete Cheren und ging zurück in seinem Zimmer. "Argh, was für ein Idiot! Ich weiß doch, dass er Bell irgendwas antut", sprach Ash und knallte laut die Tür zu, "Hier, Kai. Das ist für dich." Er überreichte den Drachen-Trainer die Tabellenauflistung mit der Information für das Finale. Auf den Zettel stand drauf, dass der Finalkampf am selben Tag, also am Abend stattfand. Das Finale sollte die Feier für das neue Jahr 2012 eröffnen und Kais Gegner war Gary. "Heute Abend soll noch ein Kampf stattfinden!? Ey, ich möchte mich entspannen und heute nichts mehr machen!", beschwerte sich Kai. "Komm schon, Schatz. Das wirst du heute auch schaffen", sagte ich. "Ja, aber ich möchte unbedingt bei dir sein, weil es dir besser geht und das macht mich auch glücklich, wenn du fröhlich bist", sprach der Drachen-Trainer zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange, "Ach, scheiße. Ich brauche für das Finale sechs Pokémon..." "Das heißt also, dass Milza mitkämpfen muss", fügte Warren hinzu. "Ja, aber es muss nicht unbedingt sein, dass Milza kämpfen muss. Ich könnte James anrufen, ob er mir vielleicht Seedraking oder Brutalanda schicken könnte", dachte mein Freund. "Also ich als erfahrene Junior-Züchterin würde Milza eine Chance geben, stärker zu werden. Gönne es doch deinem Milza. Du möchtest doch auch, dass dein Milza zu einem prächtigen Sharfax wird, oder?", fragte Caitlin. "Klar doch. Als Drachen-Meister muss man es auch machen, dass die Drachen-Pokémon alle gleich stark sind", antwortete Kai. "Siehst du, also brauchst du deinen Diener nicht anrufen, um ein Drachen-Pokémon hierher schicken zu lassen", entgegnete die junge Züchterin. "Caitlin, mir gefällt das, wie du deinen Senf dazu gibst. Du bist viel besser als Bell, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer. "Du bist korrekt und eine Züchterin, die sich auch mit Pokémon-Futter-Rezepten auskennt, passt perfekt zu unserer Truppe." Warren sah, dass Ash völlig fertig war, als der Name Bell immer ausgesprochen wurde. Er ging auf seinem Kumpel zu und schlug vor: "Ash. Ich wollte dir ja bei deinem Kummer helfen. Deswegen verbringe ich mit dir etwas Zeit und können uns die Einall-Liga ansehen, wenn du nichts dagegen hast. Damit du auf andere Gedanken kommst und deinen Kummer vergisst." Lilia, die neben Ash stand, fand den Vorschlag von Warren gut und Ash war auch damit einverstanden. "Ich geh in unserem Zimmer zurück", sagte Lilia und verließ unser Zimmer. "Komm, Ash. Gehen wir raus und schauen uns hier in der Liga um", sagte Warren und ging mit Ash zur Tür, "Wir kommen nachher wieder." Die beiden Kumpels verließen auch das Zimmer und ich war mit Kai, Caitlin, Milza und Emolga alleine im Zimmer. "Ich denke mal, ich nehme mir auch eine Schüssel mit Hühnersuppe", sagte Caitlin und ging zu dem Tisch, wo Lilia den großen Suppentopf für mich stehen gelassen und von der Cafeteria ausgeliehen hatte, und füllte sich eine Schüssel mit der leckeren Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse. Sie saß sich daraufhin auf ihr Bett hin, wo sie von dort aus Milza und Emolga im Überblick hatte. Kai lag immer noch neben mir und rührte sich nicht vom Fleck. Ich konnte sehen, wie sein glückliches Lächeln strahlte, als es mir wieder besser ging. Am liebsten würde er den ganzen Tag bei mir sein, aber er hatte am selben Tag noch eine Herausforderung gegen Gary.

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Kapitel 65: Kattleas verführerisches Parfüm

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:02

Kapitel 65: Kattleas verführerisches Parfüm

In der Mittagszeit hatten Warren und Ash nichts besonderes vorgehabt, einfach nur in der Einall-Liga sich etwas umsehen. „Warren, ich fühle mich schon sowieso mies... warum hat Cheren mir die Freundin meines Lebens ausgespannt?“, seufzte Ash fragend. „Nach einen kleinen Rundgang wird es dir sicher besser gehen, glaub mir“, sprach der kluge Trainer und genoss den Spaziergang durch den Flur, wo man die Zimmerräume finden konnte. Plötzlich hörten die beiden Jungs eine lautstarke Diskussion. „Hektor, ich habe doch gesagt, dass ich meinen pinken Sonnenschirm mit den weißen Rüschen brauche!“, rief eine Stimme, die von der zickigen Trainerin und Top Vier-Mitglied Kattlea kam. „Wir haben Winter. Wozu brauchen Sie denn einen Sonnenschirm?“, wollte der Bodyguard wissen. „Ich möchte keine tomatenrote Haut haben! Ich möchte jetzt meinen Schirm haben! Beeilung!“, rief Kattlea laut. Ash und Warren sahen die beiden im Flur, von weiten aus, und hatten sich hinter einer großen Topfpflanze versteckt. Wieder hatten die beiden Jungs das schöne Parfüm der Trainerin gerochen und konnten nicht widerstehen. „Das ist es“, sagte der kluge Trainer. „Was ist was?“, wollte Ash wissen. „Ey, dieses Parfüm von Kattlea... das wäre doch ein perfektes Geschenk für meine Caitlin. Ich muss unbedingt ein Fläschchen mit diesem schönen Lavendelduft haben“, entgegnete Warren. „Äh, was ist bloß in dich gefahren?“, fragte der Trainer aus Alabastia seinen Kumpel. „Diese Scheinwerferlichter von der Decke hier in diesem Flur... die bringen mir noch einen Sonnenbrand. Wo ist meine Sonnenmilch?“, fragte Kattlea in einen zickigen Ton. Hektor ging durch den Flur und zwar in die Richtung von Warren und Ash, die sich hinter der Topfpflanze versteckt hatten. „Der Muskelprotz wird gleich kommen. Dann wird er aus uns platte Pfannkuchen machen“, sagte Ash total panisch. Der kluge Trainer sah hinter sich eine Tür, die er sofort leise öffnete und ins dunkle Zimmer hineinging. Er zog Ash am Kragen und zerrte ihn mit ins Zimmer. Daraufhin machte er die Tür zu und gab keinen Laut von sich. Als Kattleas Bodyguard die Tür gerade öffnen wollte, die Warren gerade zugemacht hatte, rief das Top Vier-Mitglied: „Hektor, ich brauche jetzt meine einstündige Fußmassage! Meine Füße und Zehen jucken überall!“ „Ich komme schon, Lady Kattlea. Brauchen Sie nicht Euren Fußbad?“ wollte ihr Bodyguard wissen. „Nein, meine Füße und Zehen wollen durchgeknetet werden, also beeile dich!“, entgegnete das zickige Top Vier-Mitglied. Hektor verließ die Tür und ging zu der verwöhnten Trainerin. „Das war knapp...“, sagte Warren, als er an der Tür gelauscht hatte. „Verdammt, warum ist es hier so dunkel? Wo ist denn der Lichtschalter?“, fragte sich Ash und suchte im stockdunklen Zimmer den Lichtschalter. „Ash, warte. Bleib stehen, ich habe den Schalter gefunden“, flüsterte der kluge Trainer leise und drückte auf dem Schalter, der sofort den Raum erleuchtete. Die beiden Trainer kamen aus den Staunen garnicht mehr raus, als sie das Zimmer von Kattlea sahen. „Ach... du... Scheiße...“, sagten die beiden Kumpels gleichzeitig. Kattleas Zimmer sah aus wie ein gewöhnliches, pinkes Mädchen-Zimmer, eher für kleinere Mädchen, die gerne Prinzessinnen werden wollten. „Also das ist das grässlichste Mädchen-Zimmer, was ich je in meinem so jungen Leben gesehen habe“, sagte Ash noch dazu. „Das ist echt die perfekte Gelegenheit, hehe“, sprach Warren und fing an, die ganzen Schubladen zu durchsuchen. „Hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank??? Du kannst doch nicht in einem fremden Zimmer die Schränke und Schubladen durchsuchen. Was passiert, wenn die zickige Trainerin in ihr Zimmer hereinkommt?“, fragte der Trainer aus Alabastia. „Und ob ich das kann. Denn ich habe hier ihre Parfümflasche gefunden, mit den verführerischen Lavendelduft“, sagte der kluge Trainer und machte die Schublade zu, „Hier steht drauf, dass dieser weibliche Duft Jungs verführen kann. Yeah, das gefällt mir.“ „Sie wird das merken, dass du es geklaut hast. Pack das wieder zurück. Ich möchte keinen Ärger kassieren“, sprach Ash leise zu seinen Kumpel. „Ach, die hat das Parfüm selbst hergestellt und es ist auch verdammt teuer. Komm, gehen wir zu den anderen und zeigen ihnen das“, schlug der 16-Jährige Trainer aus Avenitia und verließ schnell das Zimmer. Ash folgte ihn und kam mit ihn zurück in unser Zimmer. „Schatz, warum kamst du hier so eilig herein?“, wollte Caitlin von ihren Freund Warren wissen. „Ich... kam so schnell her, um... dir das zu schenken“, antwortete der kluge Trainer hechelnd und zeigte der jungen Züchterin das superteure Lavendelparfüm, das er sich in Kattlea Schublade genommen hatte. „Oh, das ist ja echt schön“, freute sich Caitlin und nahm sich das Fläschchen, indem Wasser drinne war, das nach Lavendel gerochen hatte. „Es ist ein kleines Geschenk für dich, weil du die süßeste Freundin auf der Welt bist“, sagte Warren und gab seiner Freundin einen Kuss auf dem Mund. Ash war eher nicht zufrieden, was sein Kumpel angestellt hatte. Währendessen kuschelten Kai und ich auf unserem Doppelbett. Dabei flirteten wir auch etwas und waren in unserer Liebe vertieft. Plötzlich hatte ich diesen Lavendelduft in meiner Nase gerochen und schaute nach, woher das kam. Der Drachen-Trainer kam mit mir zu unseren Freunden und sah das Parfümfläschchen, das Caitlin überglücklich in ihren Händen hielt. „Wo hast du das Parfüm her?“, fragte ich die jungen Züchterin. „Warren hat es mir geschenkt und mir gefällt es sehr“, antwortete Caitlin und ging mit Warren auf ihr Bett, um wieder mal rumzuknutschen. Kai flüsterte mir ins Ohr: "Ich kann mir schon denken, wo Warren das Parfüm herbekommen hat. Er hat es geklaut, bei Kattlea. Denn nur diese zickige Prinzessin hat immer diesen Lavendelduft bei sich." "Das glaube ich auch", entgegnete ich leise. "Er wird schon merken, dass Kattlea ihn dicht auf den Fersen ist, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer, "Ist ja sein Pech. Ich möchte jetzt mit dir schmusen." Ich lächelte, als Kai das Wort schmusen gesagt hatte. Ich konnte kein Nein dazu sagen und ging mit meinen Freund auf unser Doppelbett. Milza und Emolga saßen auch auf unserem Bett und spielten zusammen. "Könnt ihr bitte auf dem Fußboden oder auf einen anderem Bett spielen, ihr süßen?", fragte ich den beiden verspielten Pokémon. Milza und Emolga sprangen von unserem Bett herunter und spielten auf dem Fußboden Fangen. Kai schaute mich, mit einen verliebten Blick, an und näherte sich mir. Er küsste mich zärtlich auf meine Lippen und umarmte mich dabei. Endlich konnte ich wieder die Liebe und Zuneigung meines Freundes spüren. Plötzlich wollte Kai mein rotschwarzes Shirt ausziehen, was ich verhindert hatte. "Schatz, nicht jetzt vor den anderen", flüsterte ich etwas erstaunlich. Der Drachen-Trainer machte einen Schmollmund mit niedlichen Augen und sagte leise: "Bitte, Süße... die anderen können uns doch nicht dabei sehen, wie ich dir dein hübsches Shirt ausziehe... bitte, erlaube es mir doch nur für einen kurzen Moment, bitte." Caitlin fing an, etwas von Kattleas Parfüm auf ihrem Hals zu sprühen. Der Lavendelduft dieser kleinen durchsichtigen Flasche ging in Warrens Nase hinein. Auf einmal wurde der kluge Trainer von seiner Freundin sehr angezogen. Er fing auch an, zu flirten, was mich sehr neugierig gemacht hatte. "...Ich wünschte, wir hätten mal einen sturmfreien Tag", seufzte mein Freund und folgte mir. "Sag mal, was war das denn? Ihr führt euch auf wie zwei Magnetilo, die durch elektrische Energie zusammen kommen", sagte ich zu Caitlin und Warren. "Das liegt an dem Parfüm, Carina. Das musst du dir auch mal auftun", bot mir die junge Züchterin an und fand Warrens geklammere einfach schön. "Dieser weibliche Duft zieht Jungs automatisch an und gehen dir niemals aus dem Weg", erwähnte der kluge Trainer und hielt mir die Parfümflasche vor die Nase. Ash schaute zu seinen Kumpel und war eher in Panik, dass das zickige Top Vier-Mitglied was merken würde, dass ihre teuerste Parfümmarke von Warren geklaut wurde. "Äh, ich habe bei mir zu Hause viele Parfümflaschen, die sehr schön duften. Aber so ein teures Exemplar, das Jungs verführen soll... na, das wäre wirklich nichts für mich...", entgegnete ich. "Sprühe dir doch etwas davon drauf und dann siehst du es ja, dass Kai einfach nicht von dir lassen kann, hihi", lachte Caitlin und gab mir die Parfümflasche. "Ach, das ist doch völliger Mist. Als ob so ein Lavendelparfüm einen Jungen verführen kann...", sagte Kai und machte einen sehr komischen Gesichtsausdruck. Alle hatten ihre Blicke auf Kai zugewandt, der es nicht glauben konnte, dass Kattlea ein Parfüm hergestellt hatte, dass die Hormonen der Jungen total durcheinander machte. Ich wollte es erst auch nicht glauben, aber ich probierte es aus. Ich sprühte mir, mit dreimal drücken ein paar Spritzer mit den Lavendelwasser, auf meine Haut. Dieser starke Duft ging durch Kais Nase und plötzlich kam der Drachen-Trainer ziemlich nah an meinem Körper. Es war so, als wäre ich ein Magnet, der Eisen und andere Metalle anzog - bei mir war es der Fall mit meinen Freund Kai. Milza und Emolga staunten und waren sehr neugierig auf die teure Parfümflasche. "Wow, also damit habe ich nicht gerechnet...", sprach ich und schaute die Parfümflasche an. Während Kai mich sehr fest umarmte, was Warren auch bei seiner Freundin Caitlin machte, beklagte sich Ash: "Leute, ihr habt sie nicht mehr alle. Warren klaut extra das Parfüm, nur um seiner Freundin besser zu gefallen. Ihr könnt alle froh sein, dass ihr keine Singles seid!" "Ach, komm schon. Sei nicht eifersüchtig. Nimm einfach das Parfüm und du kannst damit Lilia auf deine Seite bringen", schlug der kluge Trainer vor und nahm mir das Parfüm weg, um es Ash zu geben. "Ihr seid doch alle krank", sagte der Trainer aus Alabastia und verließ das Zimmer. "Dieses Verhalten erinnert mich stark an diese Bell, die mit Cheren auf dem Klo rumgeknutscht hat... egal, scheiß drauf", sagte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks, "Ach ja, da fällt mir ein, dass ich duschen gehe, bevor mein Finalkampf gegen den Luchten Gary kommt. Aber vorher genieße ich hier diese coole Lage mit dem Parfüm, muahaha!"
Es wurde Vorabend. Mein Freund nahm sich vor, kurz vor seiner nächsten Herausforderung, duschen zu gehen. Ash war in der Zwischenzeit im Flur und schaute sich die geklaute Parfümflasche an. Er dachte immer noch stark an Bell, die jetzt bei Cheren und Gary im Zimmer wohnte. Am liebsten wurde er das Parfüm Kattlea wieder zurückbringen, aber er hatte Panik, dass ihr Bodyguard Hektor in was antun würde. Deshalb ging er wieder zurück in unserem Zimmer, um die Flasche uns zu geben. "Warren, ich möchte, dass du das Parfüm dieser Top Vier-Trainerin zurückgibst. Ich gehe jetzt zu Lilia und Pikachu. Wir sehen uns auf der Tribühne", sagte Ash und warf die Flasche auf Warrens Bett. Der kluge Trainer schaute seinen Kumpel nur erstaunt an und entgegnete: "Ich werde es dir versprechen, sobald ich fertig bin, mit meiner Freizeitbeschäftigung." "Tu es einfach, jetzt sofort!", rief der Trainer aus Alabastia und machte die Zimmertür zu. Warren wollte es nicht sofort machen. Er kümmerte sich um sein Laptop, wo immer noch Rockwallers Edition die Windows-Startseite blockierte. Caitlin spielte mit Milza und Emolga und ich bürstete mir meine langen, dunkelblonden Haare durch. "Verdammt, immer diese Internet-Blockade...", beschwerte sich der kluge Trainer völlig sauer und fuhr seinen Laptop herunter. "Nicht aggressiv werden. Rockwaller werden wir noch das Handwerk legen", sagte ich und legte meine Haarbürste in meine Reisetasche. "Ist doch so. Ich habe echt wichtige Dokumente gespeichert, einige davon sind von Game Freak und noch über die Zonen der Einall-Region. Dieser Killer hackt sich einfach in jedes System ein", entgegnete Warren und packte sein Gerät in seine Reisetasche ein. "Wie Killer? Verstehe ich gerade nicht", sagte Caitlin etwas erstaunt, als sie unser Gespräch mitbekam. Der kluge Trainer reagierte nicht darauf und wollte seiner Freundin nicht erzählen, dass er ein Halbwaise war. "Es ist besser, nicht mehr Fragen über Rockwaller zu stellen, Caitlin", sagte ich zu der jungen Züchterin, "Ich weiß schon genau, was Warren ziemlich bedrückt..." Dieser Satz machte Caitlin total neugierig und würde am liebsten mehr über Warrens Leben erfahren, aber ich behielt es für mich.
Nach wenigen Minuten kam Kai aus dem Badezimmer heraus und fühlte sich nun erfrischener und besser. "Boah, diese Dusche ist einfach cool. Ich mag dieses heiße Wasser und tat auch richtig gut", erzählte mein Freund glücklich und nahm sich eine volle 1 Liter Coca Cola-Flasche aus der Kühlbox heraus. "Freut mich, dass du so gute Laune hast, Schatz", freute ich mich für ihn. "So werde ich Gary locker besiegen. Seine sechs Pokémon haben keine Chance gegen mein starkes Drachen-Team, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und nahm sich einen kräftigen Schluck, so dass noch die Hälfte in der Flasche drinne war. "KAI! Tu mir bitte den Gefallen und gewinne gegen diesen Mistkerl!", rief der kluge Trainer plötzlich in einer lauten Zimmerlautstärke. "Was ist bloß in dich gefahren?", wollte mein Freund wissen. "Argh,... nichts... schon gut. Ich gehe schon auf die Tribühne", antwortete Warren und verließ mit Caitlin unser Zimmer. "Ich glaube, was mit ihn ist. Es geht wieder um diesen Mafiaboss, der Warrens Vater erschossen hatte. Das Wort Killer war nicht zu überhören", sprach Kai zu mir und lockte sein Milza mit einem speziellen Drachen-Keks auf seine Schulter. "Ja, und Caitlin war auch schon ziemlich neugierig, was Warren gesagt hatte. Sie weiß ja nichts von Team Dragon und dessen Pläne", entgegnete ich und nahm mein Emolga auf den Armen, "Lasst uns auch schon mal gehen. Du musst pünktlich auf dem Kampffeld erscheinen." Kai lächelte mich an und gab mir einen Kuss auf dem Mund. "Gut, gehen wir", sagte er und packte sich das Parfüm von Kattlea in seine Hosentasche ein. Danach verließen wir das Zimmer und gingen in die Eingangshalle, wo Lilia, Ash, Caitlin, Warren und Pikachu auf uns warteten. "Da bist du ja endlich!", rief Lilia total aufgeregt, "Wie lange wolltest du uns noch warten lassen?" "Ach, die paar Minütchen... ich habe mich noch erfrischt und mein Team ist auch schon längst topfit", entgegnete Kai. "Milza, Milza!", rief sein schillerndes Pokémon sehr freudig. "So, Leute. Gehen wir auf die Tribühne und feuern Kai kräftig an", schlug Warren vor und ging mit Ash, Lilia, Caitlin und Pikachu auf die überfüllte Tribühne. Ich gab Kai einen Kuss auf die Wange und streichelte sein Milza sanft. "Ihr zwei werdet gewinnen. Denn keiner kann die Kraft der Drachen besiegen", sagte ich und lächelte dabei. "Milza und ich schaffen das ohne Probleme. Auf uns kannst du immer zählen, Süße", sprach der Drachen-Trainer zu mir. "Ich weiß. Viel Glück", entgegnete ich und ging mit meinem Emolga auf die Tribühne. Kai stand mit Milza da und sah seinen Herausforderer Gary, der die Eingangshalle betrat. "Ach, bist du brav und pünktlich... ich dachte schon, du würdest kneifen, wegen den ganzen Drohungen", sagte Gary etwas arrogant. "Warum sollte ich? Ich bin kein Feigling, der meinte, der habe keine Chance. Glaub mir, du wirst mich noch von meiner besten Schokoladenseite kennenlernen", sagte Kai an. "Wart´s ab, Reshi-Lusche. Du legst dich gerade mit den besten Trainer Kantos an! An deiner Stelle würde ich dein großes, freches Mundwerk halten", drohte der 17-Jährige Frauenheld. Kai zeigte überhaupt keine Angst vor Ashs Rivalen und warnte ihn: "Ich bin der zukünftige Drachen-Meister. Und glaub jetzt garnicht, dass ich keinen Wert auf Training setze; NEIN. Meine Drachen wurden alle pausenlos trainiert." "All deine Drachen-Vieher werden zu Boden gehen, zusammen mit dir!", drohte Gary erneut und ging auf das Kampffeld. Der Drachen-Trainer betrat mit seinem Milza auch das Kampffeld, wo er schon das Gejubel der ganzen Zuschauer hören konnte.

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Kapitel 66: Kai vs. Gary - Der beste Trainer

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:04

Kapitel 66: Kai vs. Gary – Der beste Trainer

Endlich kam am Abend der Finalkampf zwischen meinen Freund Kai und Ashs Rivalen Gary. Es sollte diesmal ein 6 vs. 6 – Kampf vorkommen. „Jetzt geht das Finale los!“, rief die Durchsage. Alle Zuschauer jubelten laut und pfiffen auch dabei. „Rechts steht Kai aus Twindrake City und links steht Gary aus Alabastia!“, rief die Durchsage. „Wow, das wird ein echt harter Kampf werden, mit den besten Pokémon, die jeder von den beiden hat“, stellte Caitlin fest. „Vorallem auch, dass Kai mit Milza kämpfen wird... ich denke nicht, dass Kai es nicht hinbekommen wird“, glaubte Warren. „Ich kenne Kai. Er weiß genau, was er tut und wie er es nutzt“, entgegnete ich und war sehr gespannt. „Es werden diesmal die sechs besten Pokémon von den beiden Trainer eingesetzt. In dem Einzelkampf dürfen die Pokémon ausgetauscht werden. Wenn alle sechs Pokémon eines Trainers nicht mehr weiterkämpfen können, hat er verloren und ist vom Turnier ausgeschlossen. Der Sieger darf dann gegen den Champion aus Sinnoh bei einem besonderem Kampf herausfordern!“, rief die Durchsage. Wieder jubelten die Zuschauer von der Ansage. „Wie die Leute hier alle durchdrehen und das wegen dem Finale“, stellte Ash fest. „Gary darf als erster sein Pokémon in den Kampf schicken und auch den ersten Zug machen!“, rief die Durchsage. „Los, fang an, Nachtara!“, rief Gary und warf seinen Pokéball, woraufhin sein Nachtara herauskam. „So ein scheiß...“, sagte Kai, als er Garys Nachtara sah, „Na gut, leg los, Aerodactyl!“ Der Drachen-Trainer schickte sein Fossilien-Pokémon in den Kampf, gegen Garys erstes Pokémon. „Nachtara ist ein Pokémon, das sehr gute Verteidigungs- und Spezialverteidigungswerte hat“, stellte Warren fest. "Beginne mit Konfustrahl!", befahl Ashs Rivale. Das schwarze Unlicht-Pokémon schoss gezielt einen fiesen Strahl auf Aerodactyl, das flink den Verwirrungsstrahl ausgewichen war. "Setz Eiszahn ein!", befahl Kai seinem Pokémon. "MILZA!", rief sein kleines Pokémon. Die Zähne des fliegenden Fossil-Pokémon wurden zu Eis und es biss Nachtara direkt, so dass es durch diese Attacke zurückschrecken musste. "Komm zurück, Nachtara", sagte Gary und rief sein Nachtara zurück in den Pokéball. "Ey, was soll das?", fragte sich Kai. Cynthia, die sich auch das Finale ansah, war sehr erstaunt, dass Gary schon nach der ersten Runde sein Pokémon zurückgerufen hatte. "Dieser Junge ist wirklich dumm. Mit Nachtara hätte er eine Chance bekommen", sagte Kattlea, die sehr ernst wirkte, weil sie schon wusste, dass ihre teure Parfümflasche geklaut wurde. "Jetzt bin mal gespannt, was Gary vorhat", sagte ich, "Ich weiß genau, dass Nachtara später nochmal nützlich sein wird." "Los, Turtok!", rief Gary und warf seinen Pokéball, woraufhin sein anscheinend stärkstes Pokémon herauskam. Genau das hatte ich geahnt. Aerodactyl hatte eine Schwäche vom Typ Wasser und genau dies nutzt Gary aus, mit irgendeiner starken Hydropumpe oder auch einer Surfer-Attacke. "Aerodactyl, greif Turtok mit Donnerzahn an!", befahl der Drachen-Trainer. Das Pokémon biss mit elektrischgeladenen Zähnen das Turtok, das sofort paralysiert wurde. "Mach es fertig mit Aquahaubitze!", sprach Ashs Rivale und grinste hämisch. Das vollentwickelte Wasser-Pokémon schoss eine gewaltige Wasserkanone auf Aerodactyl. Leider ging das Fossilien-Pokémon zu Boden und war besiegt. Kai rief sein besiegtes Aerodactyl in den Pokéball zurück und war nicht zufrieden, dass schon sein erstes Pokémon K.O. ging. "Er möchte es also auf diese Tour haben, ja? Dann kann er sie auch bekommen", sagte der Drachen-Trainer, "Los, Trikephalo!" Das Drachen-Pokémon war ziemlich angriffslustig und hielt Turtok für seinen Erzfeind. Ohne ein Befehl von seinem Trainer griff Trikephalo mit Knirscher an und biss kräftig auf Turtoks linken Arm. Garys Pokémon versuchte, das anscheinend aggressive Drachen-Pokémon wegzuschleudern, aber das dreiköpfige Pokémon hielt sich wacker und hartnäckig. "Turtok, verpass diesem Vieh eine Durchbruch-Attacke!", rief Gary. Das Wasser-Pokémon schlug Trikephalo auf dem Kopf, so dass das Unlicht/Drachen-Pokémon loslassen musste. "Trikephalo, setz Drachenpuls ein!", befahl Kai. Das Pokémon von Kai schoss eine gewaltige Schockwelle auf Turtok, die verdammt viel Schaden zufügte. "Ich verstehe nicht, warum Trikephalo sich wieder so daneben benimmt. Erst macht es was, was man nicht von ihm verlangt...", stellte Lilia fest. "Das kommt nur vor, wenn es eingesetzt wird. Ansonsten gehorcht es Kai", entgegnete ich. "Selbst einen Durchbruch-Angriff überlebt es. Turtok, greif Trikephalo mit Schädelwumme an!", befahl der 17-Jährige Frauenheld. Das kräftige Wasser-Pokémon sammelte Energie und Kraft, um eine gewaltige Schädelwumme auszuführen. "Halt es mit Triplette auf!", rief der Drachen-Trainer. Das dreiköpfige Drachen-Pokémon schoss drei verschieden farbige Strahlen auf Turtok. Garys Pokémon konnte sich nicht mehr lange halten und wurde besiegt. Genervt rief Ashs Rivale sein besiegtes Pokémon zurück in den Pokéball. "Milza, Milza, Milza-za-za!", freute sich Kais Shiny-Milza und tanzte um seinen Trainer herum. "Zwar steht es jetzt 1:1, aber ich denke mal, dass der Mistkerl dadurch aggressiver wird", sprach Kai zu sich und sah von weiten aus den sehr genervten Gary. "Elevoltek! Zeig, was du kannst!", rief der Rivale von Ash und schickte sein Elektro-Pokémon in den Kampf. "Bestimmt beherrscht Garys Elevoltek die starke Kampf-Attacke Kreuzhieb", vermutete Warren, "Mit dieser Attacke wird Gary höchstwahrscheinlich Kais Trikephalo besiegen." "Trikephalo, setz Flammenwurf ein!", befahl Kai. Das dreiköpfige Pokémon spuckte ein heißes Flammenmeer direkt auf Elevoltek. Das kräftige Elektro-Pokémon schützte sich durch seine Arme und nahm kaum Schaden. "Schwäche dieses verdammte Vieh mit Donnerschlag!", rief Gary. Das gelbe Pokémon schlug Trikephalo mit seiner elektrisierenden Faust. Kais Drachen-Pokémon konnte noch weiterkämpfen und fing wieder an, eine Knirscher-Attacke auszuführen, ohne das man es dazu beauftragt hatte. Es biss auf Elevolteks Faust, die immer noch mit Blitzfunken umgeben war. Das führte dazu, dass Trikephalo paralysiert wurde. "Schlag es mit Eisenschweif!", befahl Gary. Das dreiköpfige Pokémon wehrte die Attacke ab und Kai befahl seinem Pokémon: "Jetzt eine starke Triplette-Attacke!" Wieder schoss Trikephalo drei Strahlen mit den Elementen Feuer, Eis und Elektro und traf Elevoltek heftig. Da die Kraft von Trikephalo enorm hoch war und seine Attacke durch seine sehr guten Spezialangriffswerten stark war, konnte Elevoltek schnell besiegt werden. "Yeah, 2:1 für Kai!", freute sich Caitlin. Gary rief wieder sehr entsetzt und genervt sein zweites, besiegtes Pokémon zurück. Trikephalos Kraft hatte dazu geführt, dass seine Attacken etwas stärker wurden. "Dieser Drachen-Junge... der gefällt mir sehr", sagte Kattlea und wedelte sich Luft zu, mit ihren pinkweißfarbenen Fächer. "Kai hat wirklich einen sehr beeindruckenen Kampfstil. Das sieht man auch bei seinem Trikephalo", stellte Cynthia fest. Lauro, der endlich nicht am schlafen war, beurteilte auch Kais Kampfstil: "Der hat´s wirklich drauf. Du solltest besser aufpassen, dass er dich nicht in die Ecke drängt, Cynthia." Ich wusste sofort, dass die Zuschauer auf Kais Seite waren, aber natürlich waren recht viele Mädchen, die mehr Gary anfeuerten. "Argh, dieser kleingeratene Drachen-Fanatiker... aber bestimmt kann er kein Stahl-Pokémon besiegen", dachte Ashs Rivale und drückte an seinem Pokéball, den er als nächstes warf, "Mach dich bereit, Panzaeron!" Garys Panzaeron hatte eine Schwäche von Feuer, da Trikephalo Flammenwurf beherrschte. "Ach, das ist wohl ein schlechter Witz, wa?", wollte der Drachen-Trainer von seinen Herausforderer wissen. "Halt´s Maul und mach deinen Zug!", rief der 17-Jährige genervt. "Haha! Trikephalo, besiege Panzaeron mit Flammenwurf!", befahl Kai. Das dreiköpfige Pokémon spuckte wieder ein gewaltiges Flammenmeer, das Panzaeron flink ausgewichen war. "Setz Stahlflügel ein!", befahl Ashs Rivale. Das Stahl/Flug-Pokémon schlug mit seinen metallischen Flügeln Kais Pokémon. Daraufhin wurde Trikephalo besiegt. Die Zuschauer waren nicht sehr beeindruckt, als Kai nun sein zweites Pokémon verloren hatte. "Gary ist unser Mann, weil er alles kann! Go, Gary! Go, Gary!", riefen einige weibliche Fans von Gary, die Cheerleaderinnen waren. "Das muss doch nicht sein, oder?", fragte ich seufzend. "Hmm, die Mädchen sind echt heiß, in ihren Cheerleaderkostümen", sagte Warren und bewunderte die Mädchen mit den Pompons und den knappen Cheerleaderkleidungen. Seine Freundin Caitlin haute ihn auf dem Kopf. "Mensch, Süße. Ich liebe selbstverständlich nur dich, keine Aufregung", sprach der kluge Trainer zu seiner Freundin. "Gut so, denn ich möchte nicht, dass du dir die Ärsche von den Mädels da anguckst. Das sind alle Gary-Fans", entgegnete Caitlin und kuschelte sich an Warrens Arm. Kai rief sein besiegtes Pokémon zurück in den Pokéball und sagte stolz: "Das hast du gut gemacht, Trikephalo. Danke, dass du dein bestes gegeben hast." Milza schaute zu seinen Trainer hinauf und war neugierig, welches Pokémon Kai einsetzen würde. "Libelldra hätte eine Chance, auch mit Flammenwurf. Bei Knakrack würde es nicht viel Schaden nehmen. Dragoran... hmm, da bin ich mir nicht sicher", überlegte der Drachen-Trainer. "Milza, Mil...", sagte sein kleines schillerndes Drachen-Pokémon und zerrte etwas an Kais Hosenbein. "Milza, du hättest auch keine Chance gegen Panzaeron. Lass Libelldra die Arbeit machen und später bist du dran mit kämpfen", versprach mein Freund seinem Pokémon. Sofort warf er sein nächstes Pokémon, das Shiny-Libelldra. "Okay, Libelldra, setz Flammenwurf ein!", rief der Drachen-Trainer. Das Libelldra spuckte ein gewaltiges Flammenmeer auf das Panzaeron, welches auch an einer Verbrennung leidete. Kai war zufrieden mit der Verbrennung bei Garys Pokémon. "Greif Libelldra mit Bohrschnabel an!", befahl der 17-Jährige Frauenheld. Durch die starke Verbrennung wurde auch der Angriff schwächer und Bohrschnabel brachte nicht viel Schaden bei Kais Pokémon. Panzaeron wurde durch die Verbrennung schwächer und Kai konnte seinen nächsten Zug machen. "Mach es mit Drachenklaue fertig!", befahl Kai. Da Garys Stahl/Flug-Pokémon kurz vorm K.O. stand, fügte das blaugrüne Boden/Drachen-Pokémon mit seiner scharfen Drachenklaue Schaden bei dem geschwächten Panzaeron hinzu. Die durch Flammenwurf verursachte Verbrennung brachte das Panzaeron zum eindeutigen K.O. und damit hatte Gary drei von seinen sechs Pokémon verloren. "Oha, Gary suckt ja völlig!", stellte Ash fest, "Sonst sagt er immer, er sei der beste Trainer von allen." "Da hat sich Gary aber nicht sehr gut für den Finalkampf vorbereitet. Ich wusste doch gleich, dass er failt", entgegnete Warren. "Warren, das wissen wir auch alle. In Sachen Spezialverteidigung ist Panzaeron eher nicht gut", mischte ich mich ein, "Und somit habe ich dein Kommentar ausgesprochen, hihi." "Grrr... das darf doch wohl nicht wahr sein!", beklagte sich der 17-Jährige frustriert und rief sein besiegtes Panzaeron in den Pokéball zurück. Er nahm seinen nächsten Pokéball, woraufhin sein viertes Pokémon herauskam. Es handelte sich um sein schillerndes Arkani, das auch eines seiner stärksten Pokémon war. Die Cheerleaderinnen von Gary waren völlig hingerissen von Arkanis besonderer Farbe und dem Fell. "Libelldra beherrscht auch Erdbeben. Warum hat sich Gary für Arkani entschieden?", fragte ich mich und streichelte dabei mein Emolga. "Vergiss nicht, Carina. Gary kann jeder Zeit den Spieß umdrehen, egal, ob er im Nachteil ist oder nicht. Aber Kai wird es schaffen", sagte Lilia zu mir.

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Kapitel 67: Zu früh gefreut...

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:05

Kapitel 67: Zu früh gefreut...

„Arkani, leg mit Turbotempo los!“, befahl Gary. Das große Feuer-Pokémon rannte mit einer unglaublichen Schnelligkeit auf das Libelldra zu und warf es hoch in die Luft. Schnell schwang Libelldra seine Flügel und entfachte einen Wirbelsturm. „Libelldra, setz dabei Sandsturm ein!“, rief Kai seinem Pokémon zu. Das Drachen-Pokémon schwang seine Flügel noch stärker, um den sandigen Boden mit in den Wirbelsturm zu setzen. Ein Sandsturm tobte um das Kampffeld herum. „Entweder hat Kai diese Chance genutzt, um sein Libelldra gegen sein Knakrack auszutauschen oder er hat es einfach so eingesetzt“, vermutete der Trainer aus Alabastia. „Nein, Kai tauscht ungern Pokémon aus. Er kämpft immer mit denen, sobald sie kampfunfähig werden“, erzählte ich. Der Sandsturm schadete Arkani etwas. „Arkani, setz Knirscher auf Libelldra ein!“, befahl der 17-Jährige. Das schnelle Arkani biss das Drachen-Pokémon am linken Flügel, das Libelldra überhaupt nicht mochte. Mit seinem Schweif schlug es Garys Pokémon von ihm weg, konnte aber nicht mehr fliegen, so stark war der Schmerz an seinem Flügel. Dabei verlor Kais Pokémon etwas an seiner Verteidigung. "Dieses Arkani scheint ja richtig angriffslustig zu sein", stellte die junge Züchterin Caitlin fest. "Stimmt. Wahrscheinlich ist Arkani der Liebling in seinem Team. Deswegen flippen seine ganzen weiblichen Fans aus", sagte ich. "Libelldra, versuch Arkani mit Drachenklaue zu schwächen!", befahl der Drachen-Trainer. Das schillernde Boden/Drachen-Pokémon attackierte das hundeähnliche Pokémon mit einer brutalen Drachenklaue. "Hä, warum denn Drachenklaue? Kai hätte doch Erdbeben befohlen", sagte Warren und war etwas erstaunt. "Der Kampf soll doch spannend bleiben", entgegnete ich. Wieder fügte der tobene Sandsturm bei Garys Pokémon Schaden hinzu, aber Libelldra blieb verschont. "Arkani, besiege dieses blöde Drachen-Vieh mit Turbotempo!", befahl Gary. "Libelldra, greif Arkani nochmal mit Drachenklaue an!", befahl Kai. Beide Pokémon starteten ihre Attacken und plötzlich, als sie sich zu nahe kamen, konnte man nichts mher sehen. Eine dicke Rauchwolke kam zum Vorschein und verdeckte das Kampffeld. Dadurch verschwand auch Libelldras Sandsturm. Die Zuschauer konnten nichts mehr sehen, auch wir konnten nicht sehen, was passiert war. Als der Rauch nach einer kurzen Zeit verschwand, lagen Akani und Libelldra, beide besiegt, auf dem Boden. Kai und Gary riefen ihre Pokémon zurück. Jetzt hatte Gary nur noch zwei Pokémon, während Kai noch drei Pokémon zur Verfügung hatte. "Ein Doppel-K.O. hatten wir ja noch nie hier gehabt. Echt erstaunlich", sagte der Champ Cynthia. "Beide Trainer zeigen ihre Stärken bei diesem Kampf. Jetzt wird es noch spannender", erwähnte Lauro. Gary und Kai hatten sich schon überlegt, welche Pokémon sie jetzt in den Kampf schicken würden. "Los, Nidoking!", rief Ashs Rivale und schickte sein Nidoking in den Kampf. "Mach dich bereit, Dragoran!", rief Kai und warf seinen Pokéball, woraufhin sein Shiny-Dragoran herauskam. "Wow, das Nidoking von Gary scheint aber echt einen starken Eindruck zu haben, stellte Caitlin fest. "Ich kann mir schon denken, welche Attacken Garys Nidoking beherrscht", sagte Warren. "Müssen wir das ewig von dir anhören, Warren? Wir wissen alle, dass du ein Alles-Kenner bist", seufzte ich. "Pscht, seid mal leise!", beschwerte sich Ash. "Dragoran, fang mit Eisstrahl an!", befahl Kai. "Setz auch Eisstrahl ein, Nidoking!", befahl Gary. Das dunkelgrüne Drachen-Pokémon feuerte einen eiskalten Strahl auf Nidoking, welches sofort mit seiner eigenen Eisstrahl blockte. Durch die beiden Eis-Attacken wurde das Kampffeld zu Eis. Der Boden war spiegelglatt und verdammt rutschig, was für Nidoking schwer war, sein Gleichgewicht dabei zu halten, während Dragoran flog. "Es... ist... sooo... k-k-kalt, schnief!", sprach Ash mit einer zittrigen Stimme. "D-d-diese Eisstrahlen w-waren echt zu ü-ü-übertrieben." "Es ist schon allgemein kalt, Ash", erwähnte ich. Langsam dachte ich schon, dass ich mit zwei verrückten Jungs auf einer freien und öffentlichen Tribühne hockte. "So, jetzt wird dein Drachen-Pokémon einen One-Hit-K.O. bekommen, verlass dich drauf!", sagte Gary an, "Nidoking, setz Hornbohrer ein!" Das Gift/Boden-Pokémon attackierte Dragoran mit seinem brutalem Horn und sorgte dafür, dass Kais Pokémon besiegt wurde. Der Drachen-Trainer rief sein Shiny-Dragoran zurück in den Pokéball und hatte, genauso wie Gary, noch zwei kampffähige Pokémon. "Boah, Hornbohrer... das ist doch Cheat", sprach Kai zu sich und nahm sich den Pokéball von Knakrack von seinem Gürtel ab, "Los, Knakrack!" "Da Hornbohrer nur zu 30% trifft, hatte Gary bei seinem Zug Glück gehabt. Aber es ist echt blöd, dass Kai nur noch Knakrack und sein Milza hat, während Gary Nidoking und sein Nachtara nutzen kann", sagte der kluge Trainer. "Fang mit Sandsturm an, Knakrack!", befahl der Drachen-Trainer. Das große Drachen-Pokémon entfachte einen sandigen Sturm, der um das Kampffeld tobte. Da immer noch der Boden eingefroren war, konnte sich Knakrack trotzdem unsichtbar machen. "Okay, Nidoking. Schlage mit Vielender durch die Gegend um das blöde Vieh ausfindig zu machen!", verlangte der 17-Jährige von seinem Pokémon. Nidoking rannte durch das ganze Kampffeld, um mit seinem Horn Knakrack zu treffen. Bei diesen Sandsturm war es schwer für das Pokémon, weil das Drachen-Pokémon mit dem Item Blendpuder, was es trug, kaum zu sehen war. "Okay, Knakrack. Setz jetzt Erdbeben ein!", befahl Kai. Als unsichtbares Pokémon verursachte Kais Pokémon ein kräftiges Erdbeben, was Nidoking geschwächt hatte. Der Sandsturm tobte und schadete keinen der beiden Boden-Pokémon. "Besiege dieses blöde Vieh auch mit Hornbohrer!", befahl Gary. "Greif Nidoking mit Drachenklaue an!", befahl Kai. Beide Pokémon griffen gleichzeitig an. Nidokings Hornbohrer brachte nichts, da die Attacke daneben ging, aber Knakrack schadete das starke Pokémon und besiegt es auch. Durch die Fähigkeit Giftdorn von Nidoking wurde Knakrack vergiftet. Entsetzt rief Gary sein vorletzes besiegtes Pokémon zurück und biss seine Zähne zusammen. "Super! Kai muss noch das Nachtara besiegen, dann hat er es geschafft!", rief Ash. "Der Kampf wird wohl echt interessant werden", sagte Lilia. "Los, Nachtara!", rief Gary und schickte sein letztes Pokémon in den Kampf. Knakrack wurde durch das Gift verletzt und stand kurz davor, besiegt zu werden. "Ein Angriff reicht mir, um dieses Drachen-Pokémon zu besiegen", sprach Ashs Rivale zu sich, "Nachtara, setz Finsteraura ein!" "Schnell, Knakrack. Weich aus und setz Drachenstoß ein!", befahl Kai. Das Drachen-Pokémon konnte zwar ausweichen, aber das Gift schadete ihn und wurde besiegt. Mein Freund rief sein besiegtes Pokémon zurück in den Pokéball. "Okay, Milza. Mach dich bereit", sagte er zu seinem schillernden Pokémon. "Milza, Milza!", rief das kleine Milza und lief zum Kampffeld. "Jetzt kommt´s. Ein kleines Pokémon gegen ein starkes Unlicht-Pokémon", sagte Caitlin. Der Sandsturm wütete immer noch und schadete sowohl Nachtara als auch Milza. "Leg mit Drachenwut los, Milza!", verlangte der Drachen-Trainer von seinem Pokémon. Das kleine Shiny-Pokémon spuckte viele, kleine Flammen auf Nachtara, die wie eine Säure wirkten. "So ein schwaches Pokémon werden wir ruckzuck besiegen. Nachtara, setz Psychokinese ein!", befahl Gary. Mit telekinetischer Kraft brachte das Unlicht-Pokémon Milza zum schweben und warf es kräftig auf dem eingefrorenen Boden. Das Eis zerbrach in vielen Splittern und trafen Nachtara und Milza. "Nicht aufgeben, Milza. Setz Drachenklaue ein!", befahl Kai. Sehr vorsichtig stand Milza auf und lief auf dem Eis, wie ein Schlittschuhläufer, auf Nachtara zu, um es mit Drachenklaue zu schwächen, was ihm sehr gelungen war. "Setz Toxin ein!", verlangte der 17-Jährige Frauenheld. Die gelben Ringe von Nachtara leuchteten und es erschienen ätzende, lilafarbene Pfützen, die um Milza waren. Um nicht in einer dieser Pfützen zu gelangen, hüpfte das kleine Drachen-Pokémon um die Pfützen und kam auf einer sicheren Stelle des Kampffeldes. "Gib alles, Milza! Greife Nachtara jetzt mit einer superstarken Drachenklaue an!", rief der Drachen-Trainer. Schnell lief Milza mit voller Kraft auf das Unlicht-Pokémon zu und schlug es mit einer weiteren starken Drachenklaue. Dadurch wurde Nachtara sehr geschwächt. Der Sandsturm tobte immer noch und gab Nachtara den Rest. Es fiel zu Boden. Plötzlich jubelten die Zuschauer ziemlich laut. Gary rief sein Nachtara in den Pokéball zurück und verließ frustriert das Kampffeld. "Alle Pokémon von Gary können nicht mehr weiterkämpfen, das heißt, Kai hat gewonnen und darf gegen den Champion aus Sinnoh herausfordern!", rief die Durchsage. Plötzlich kamen Feuerwerke aus der hinteren Seite der Liga.
Es war also jetzt der 1. Januar 2012. "Seht euch das an, meine lieben Zuschauer. Man hat für unseren neuen Herausforder, der gegen Cynthia kämpfen wird, ein Feuerwerk eröffnet!", rief die Durchsage. Kai nahm sein Milza auf den Armen und schaute mit ihn die ganzen schönen, explodierenden Farben am Sternenhimmel an. Auch alle Zuschauer und auch Cynthia, Lauro und Kattlea waren sehr fasziniert von den vielen bunten Farben. "Also das nenne ich eine Eröffnungsfeier für den offiziellen Champ-Kampf", gab Warren zu und kuschelte sich sehr an seine Freundin Caitlin. "Das sieht so schön aus, diese ganzen Farben am Sternenhimmel", sagte ich und bewunderte die Sterne und die Feuerwerke. Emolga und Pikachu fanden die schönen Feuerwerke auch ganz hinreißend.
Nach wenigen Minuten gingen Warren, Caitlin, Ash, Lilia, Emolga, Pikachu und ich in die Eingangshalle, wo wir zufälliger Weise auf Kai und Milza trafen. "Wenn du noch Cynthia besiegen wirst, bist du der neue Champ von Einall!", rief Ash total freudig. "Oh, Mann... Ash, bleib mal chillig. Ich möchte mich für meinen hervorragenden Sieg freuen und bin jetzt total müde", sagte Kai und lehnte sich an mir an. "Ich beneide dich voll, Kai. Was ist dein Geheimnis bei deinen Kämpfen?", wollte der neugierige Trainer aus Alabastia von Kai wissen. "Ich verrate niemanden meine Kampfstile und außerdem möchte ich meine Pokémon zu Schwester Joy bringen", antwortete der Drachen-Trainer und ging ins Pokémon Center. Schwester Joy nahm Kais Pokémon in ihre Obhut und Milza konnte sie schnell wieder topfit machen, weil es nicht viel Schaden zugenommen hatte. Die restlichen Pokémon bliebten bei Schwester Joy in Pokémon Center, weil sie eine lange Erholung brauchten und bis zum nächsten Kampf werden sie wieder fit sein.
Kai verließ mit seinem Milza das Pokémon Center und ging mit uns in unserem Zimmer. Im Flur begegneten wir den genervten Gary, der vor seiner Zimmertür stand und nicht gerade zufrieden war. Als er uns gesehen hatte, ging er seufzend in sein Zimmer hinein und schloß sie von innen ab. "Ha, der Verlierer hat nichts mehr zu sagen, muahaha!", lachte Kai und betrat mit Warren, Caitlin, den Pokémon und mir unser Zimmer, während Ash, Lilia und Pikachu in ihren Zimmer gingen, was nicht weit weg war.

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Kapitel 68: Der Kampf gegen die Meisterin

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:07

Kapitel 68: Der Kampf gegen die Meisterin

Kai ging auf die Kühlbox zu, um sich eine eiskalten Coca Cola-Flasche heraus zu nehmen. Während wir uns für´s schlafen vorbereiteten, legte ich Emolga und Milza auf ihren Kissen hin und deckte sie mit einem warmen Handtuch zu. Warren und Caitlin legten sich auf ihren Betten hin, deckten sich zu und wollten einschlafen. Ich setzte mich auf das Doppelbett hin, schnappte mir meine Haarbürste aus meiner Reisetasche und fing an, meine langen, dunkelblonden Haare zu bürsten. Mein Freund stellte seine leere Flasche auf dem Tisch hin und gesellte sich zu mir. „Ich bin sehr gespannt auf deinen Kampf gegen Cynthia“, sagte ich zu Kai und bürstete dabei meine Haare. „Ja, ich bin schon sehr aufgeregt. Aber ich denke mal, dass es auch ein ganz normaler Finalkampf sein wird“, dachte der Drachen-Trainer und sah dabei sein Milza an, dass mit Emolga kuschelte, „Ich frage mich auch, wann Milza soweit ist, dass es sich zu einem Sharfax weiterentwickeln wird. Ich meine, es ist schon stark genug, wie du es schon weißt... aber als Drachen-Meister muss man eben starke Drachen-Pokémon besitzen.“ Ich legte meine Haarbürste in meine Reisetasche zurück und entgegnete: „Lass dir Zeit mit Milza. Das Leben ist noch jung und Milza möchte auch noch in seiner Form jede Menge Spaß haben.“ Ich legte mich dabei hin und deckte mich anschließend zu. Auch Kai tat das und legte sich ziemlich nah neben mir, um mit mir etwas zu schmusen. Er schnappte sich seine Decke, um sich zuzudecken und schlief mit mir ein.
Es wurde 8:15 Uhr morgens. Wir standen alle gleichzeitig auf und machten uns für den Tag fertig, besonders Kai, der an den Tag seinen offiziellen Liga-Champ-Kampf hatte, gegen Cynthia. Zwar wusste er noch nicht, was auf ihn zukommen würde, aber er war sich sicher, dass er sein bestes geben würde, wie bei seinem letzten Kampf gegen Gary. "Und, bist du schon aufgeregt?", wollte Warren von Kai wissen. "Ja, nur etwas. Das ist nur ein ganz normaler Kampf", antwortete der Drachen-Trainer und machte sein Bett ordentlich. Caitlin und ich bürsteten unsere langen Haare durch, so dass sie seidig wurden. Emolga und Milza hüpften spielend von Bett zu Bett und störten dabei Warren. "Carina, Kai. Könnt ihr bitte euren Pokémon sagen, dass ich gerade die Betten ordentlich machen möchte", sagte der kluge Trainer zu mir und meinem Freund. "Klar können wir es mach", entgegnete ich, "Komm her zu mir, kleines." Emolga flog zu mir auf meiner Schulter. Milza ging zu Kai und bekam einen speziellen Drachen-Keks.
Nachdem wir alles aufgeräumt und ordentlich gemacht hatten, verließen wir unser Zimmer und gingen in die Eingangshalle. Dort trafen wir auf Lilia, Ash, Pikachu und auch den Champ Cynthia. "Guten Morgen, Leute", grüßten Ash und Lilia uns. Wir grüßten selbstverständlich zurück. "Ich bin hier, um mit Kai noch was zu klären, bevor der große Kampf losgeht", sagte Cynthia zu uns. "Würdet ihr uns für einen kurzen Moment entschuldigen?" Während Ash, Lilia, Warren, Caitlin, die Pokémon und ich vorm Pokémon Center warteten, unterhielt sich Cynthia mit Kai. "Ich habe bei deinem Kampf gegen Gary gesehen, wie hart dein Milza gekämpft hat und dabei ist mir was eingefallen. Wie wäre es denn mit einen spannenden 1 vs. 1-Kampf gegen mein starkes Knakrack? Die Stärke deines Milzas würde durch diesen Kampf sich sicher verstärken, nicht nur für dich als neuer Einall-Champ, wenn du es schaffen solltest", schlug der Champ aus Sinnoh vor. "Äh, Ihr starkes Knakrack gegen mein Milza? Sind Sie sich sicher?", fragte Kai etwas erstaunt. "Ja. Ich habe gehört, dass du dein Milza schon seit langem hast und es würde sich auch freuen, wenn du es kämpfen lässt, Kai", entgegnete Cynthia. "Ich hatte schon lange vorgehabt, Milza ein Spezialtraining anzubieten, aber ich wollte damit abwarten", erzählte der Drachen-Trainer. "Keine Sorge. Dein Milza wird dieses Training gut gebrauchen, damit es sich weiterentwickeln kann", sagte Cynthia und ging zum Kampffeld, "Ich erwarte dich dort, Kai. Ich freue mich sehr auf deine Herausforderung." Kai ging zu uns und berichtete uns: "Cynthia möchte die Stärke meines Milzas erforschen. Sie verlangt einen Kampf nur mit ihrem Knakrack und ich soll Milza für dein Champ-Kampf einsetzen." "Wow, das ist echt hart. Das wird ein spannendes Duell werden", stellte Warren fest. "Da du nur mit Milza kämpfen wirst, dann können wir deine Pokémon aus dem Pokémon Center abholen", sagte ich zu meinen Freund. "Danke", bedankte sich Kai, "Dann tu du das mal, mein Schatz. Bei den anderen zweifle ich eher, hehe." "Wir gehen schon mal auf die Tribühne und holen uns noch die besten Plätze in der ersten Reihe", sagte Ash und rannte die Treppe hinauf, die zur Tribühne führte. "Ash, wir bekommen doch sowieso die erste Reihe. Du bist echt noch ein Kind!", rief Lilia und folgte den hastigen Trainer aus Alabastia. Caitlin und Warren gingen daraufhin auch auf die Tribühne, während ich noch, mit meinem Emolga, bei Kai und seinem Milza stand. Ich wusste sofort, dass Kai nervös wurde, denn er musste gegen den Champ aus Sinnoh herausfordern. Ihm schlägt das Herz bis zum Hals und klopte mit seinen Fingern an die Wand. "Schatz. Ich weiß, wie du dich fühlst. Eine Herausforderung gegen einen erfahrenen Champion ist gerade nicht so einfach wie bei den anderen Kämpfen zuvor", sprach ich zu den Drachen-Trainer und umarmte ihn. "Es liegt nicht an Cynthia, es geht mehr um Milza. Ich habe Angst, dass ich nicht als würdig erwiesen werde und mich total blamiere", entgegnete Kai, "Und ich möchte noch nicht, dass Milza sich zu einem Sharfax weiterentwickelt. Dazu ist es noch recht früh und wie du schon sagtest, ich soll mir dafür Zeit lassen." "Oh, Süßer. Das wird nicht so sein, dass Milza während des Kampfes sich weiterentwickelt", tröstete ich Kai. "Das ist mir schon klar und ich muss dadurch. Ich tue das für meinen Traum, als weltbester Drachen-Meister in die Geschichte einzugehen und für uns beiden eine schöne Zukunft zu haben, die man sich nur wünschen kann", sagte Kai zu mir und schaute mir dabei tief in meine blaugrünen Augen. Er gab mir einen Kuss auf meine zarten Lippen. "Ich liebe dich über alles, meine Hübsche", sagte der Drachen-Trainer zu mir und schaute mich verliebt an. "Ich dich auch, mein Liebling", sagte ich. Kai ging mit seinem Milza in Richtung Kampffeld. Ich holte mir schnell die Pokémon von Kai bei Schwester Joy ab, die er über Nacht bei ihr gelassen hatte. Danach ging ich mit Emolga auch auf die Tribühne und gesellte mich zu meinen Freunden.
"Jetzt kommen wir zum offiziellen Finalkampf in der Einall-Liga!", rief die Durchsage. Wieder jubelten die Zuschauer, die die ganzen Plätze auf der großen Tribühne besetzt hatten. "Es werden kämpfen: Links steht der Champion aus der Sinnoh-Region, Cynthia!", rief die Durchsage, "Und rechts steht ihr Herausforderer, Kai aus Twindrake City!" Die Zuschauer applaudierten und waren schon ziemlich gespannt auf den kommenden Kampf. "Es wird ein 1 vs. 1-Kampf geben, auf Wunsch des Champions. Das heißt, jeder Trainer darf nur ein Pokémon einsetzen und darf nicht ausgetauscht werden. Wenn das Pokémon eines Trainers nicht mehr weiterkämpfen kann, hat man verloren!", rief die Durchsage, "Kai darf als erster sein Pokémon auswählen und auch den ersten Zug machen!" "Okay, Milza. Mach dich bereit zum Kampf", sagte Kai zu seinem Pokémon und schickte es in den Kampf. "Los, Knakrack!", rief Cynthia und warf ihren Pokéball, woraufhin ihr stärkstes Pokémon heraus kam. Cynthias Knakrack brüllte laut, so dass Milza Angst bekam. "Ich kann mir klar denken, dass der Drachen-Junge keine Chance hat, mit seinem Baby-Pokémon", sagte Kattlea, die auf ihren Thron saß und sich Luft zuwedelte, mit ihren Fächer. "Ja, ich hoffe auch, dass ich ein Nickerchen machen kann...", sagte Lauro gähnend. "Du denkst nur ans Schlafen, du Penner! Dich interessiert es nicht mal, dass mein teures Lavendelparfüm gestohlen wurde!", schrie das zickige Top Vier-Mitglied den Champ aus Einall an. "Milza, fang mit Drachenwut an!", befahl der Drachen-Trainer. Das schillernde Drachen-Pokémon spuckte viele, kleine Flammen auf Knakrack, die wieder wie eine Säure wirkten. Dabei nahm Cynthias Pokémon nur wenig Schaden. "Setz Erdkräfte ein!", verlangte Cynthia von ihrem Pokémon. Ein heftiger Tritt auf dem Boden, schon fing die Erdkräfte-Attacke zu wirken. Milza konnte sich kaum noch halten bei den Beben und fiel ab und zu Mal hin. "Woah, Milza überlebt sogar eine Erdkräfte-Attacke", staunte Lilia. "Okay, Milza. Setz Drachentanz ein!", befahl der Drachen-Trainer. Das kleine Drachen-Pokémon verstärkte seinen Angriff und seine Schnelligkeit durch einen schnellen Tanz der Drachen. "Knakrack, nutze deine Gigastoß-Attacke!", rief der Champ aus Sinnoh. Das große Rasanz-Pokémon speicherte seine Energie und raste mit einer kraftvollen Gigastoß-Attacke auf das kleine Milza zu. Knakrack verfehlte den Angriff und musste dabei eine Runde aussetzen. "Sehr schön, zwei Attacken hintereinander einsetzen", sagte Kai in seinen Gedanken. Da Milza ein kleines Pokémon war, hatte es Glück gehabt, dass Knakrack einfach so über ihn gerast war. "Setz nochmal Drachentanz ein und danach nutzt du eine Drachenklaue-Attacke aus!", befahl Kai. Das Shiny-Milza verstärkte ein zweites Mal seinen Angriff und seine Initiative und fuhr danach eine brutale Drachenklaue-Attacke aus. Knakrack nahm dabei viel Schaden und schlug dabei Milza mit seinem Schweif. "Die Reaktion von Knakrack war echt beeindruckend", stellte Caitlin fest. "Gib nicht auf, Milza!", rief der Drachen-Trainer. Während Milza erschöpft auf dem Boden lag, konnte Cynthia den nächsten Zug machen. "Knakrack, setz Drachenstoß ein!", befahl Cynthia. Das große Drachen-Pokémon ging auf Milza und wollte den Angriff ausführen, bis Kai rief: "Weich schnell aus!" Das kleine Pokémon konnte nicht ausweichen und musste einen heftigen Schlag einkassieren, das ihn fast in den K.O. brachte. Cynthia wartete auf einen Befehl von Kai. "Ohje, Milza steht kurz vorm K.O. und ich weiß nicht, welche Attacken bei diesem Knakrack Schaden hinzufügen können", sagte der Drachen-Trainer und war sehr am überlegen. Plötzlich sammelte Milza Kraft und leuchtete. "Kann es sein?!", rief Warren. "Eine Weiterentwicklung?", fragte Ash staunend. Es war keine Weiterentwicklung. Milza erlernte eine neue Attacke, die sofort ausgeführt wurde. Es handelte sich dabei um Wutanfall! Mit voller Kraft stieß das kleine mutige Milza das Knakrack von Cynthia und rammte es gegen die Wand. Durch diese mächtige Attacke wurde Knakrack besiegt und Milza war ziemlich erschöpft von seiner neuen Attacke. "Knakrack kann nicht mehr weiterkämpfen!", rief die Durchsage, "Der Sieger und der neue Einall-Champ ist Kai aus Twindrake City!!!" Die Zuschauer jubelten laut und applaudierten. Cynthia rief ihr Knakrack zurück in den Pokéball und ging auf Kai zu, der gerade sein völlig erschöpftes Milza auf den Armen nahm. "Das war ein hervorragender Kampf, Kai. Ich bin so Stolz auf dich und auf dein Milza", sagte sie zu den Drachen-Trainer. "Vielen Dank, Cynthia. Mir hat der Kampf gegen Ihnen auch sehr gut gefallen", entgegnete Kai. "Ich bin froh, bei deiner Krönung als Einall-Champ zuzusehen", freute sich Cynthia. Lauro kam auf dem Kampffeld, mit einer Goldtrophäe in den Händen, und überreichte es den neuen Einall-Champ Kai. "Herzlichen Glückwunsch!", gratulierte Lauro den Drachen-Trainer. "Vielen Dank!", bedankte sich Kai freudig und hob seine Trophäe hoch. Alle Zuschauer und auch wir standen auch und fingen an, noch lauter zu jubeln. Dabei regnete es Konfetti. "Ach, Kai. Es wird noch ein kurzes Interview stattfinden und die Presse kommt vorbei. Hättest du da noch kurz Zeit dafür?", wollte Champ Lauro wissen. "Wow, soviele Termine nach einen großen Sieg? Ähm, okay, aber bitte für einige Minuten", antwortete Kai. Die Leute von der Zeitung und die Interviewer warten in der Eingangshalle. Bring erstmal dein Milza zu Schwester Joy", sagte Cynthia zu Kai. "Genau das hatte ich auch vor. Bis gleich dann", sagte der Drachen-Trainer und verließ mit seinem Milza und der Goldtrophäe das Kampffeld. Ich verließ mit meinen Freunden die Tribühne, um in die Eingangshalle zu gehen, wo wir Kai trafen, der ins Pokémon Center ging. "Hey, neuer Einall-Champ!", überraschten wir den stolzen Sieger der Einall-Liga. "Oh, hi. Ich muss gerade Milza zur Behandlung bringen. Habe gleich Zeit für euch", sagte Kai und gab Schwester Joy sein erschöpftes Milza. Die Pokémon-Ärztin heilte das Milza schnell und gab Kai noch ein paar Tränke mit. "Hier bin ich wieder!", rief Kai und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Wow, was für ein geiles Teil", staunte Ash und starrte neidisch die Goldtrophäe von Kai an. "Tja, Ash. So kämpft ein Profi. Versuch mal, das zu toppen, muahaha!", lachte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. Ich gab Kai seine fünf Pokébälle zurück, die er bei Schwester Joy gelassen hatte. "Wie schön. Meine Drachen sind wieder vereint und ware Champs", freute sich mein Freund und umarmte mich dabei liebevoll. "Kai, da bist du ja!", rief Lauro und wunk Kai zu sich und Cynthia. "Würdet ihr mich mal kurz entschuldigen. Habe jetzt einen kleinen Termin", sagte der Drachen-Trainer etwas seufzend und ging zu den beiden Champs, die mit einigen Leuten aus der Presse warteten. "Kai, wie er leibt und lebt. Als neuer Champ muss er eben Interviews und Presse ertragen", sprach Warren und sah die Presseleute mit den teuren Kameras. Die Leute aus der Zeitung schossen viele Bilder von Kai, Milza und den beiden Champs. Und die Interviewer stellten den Drachen-Trainer viele Fragen, die rund um die Einall-Liga gingen. Nach wenigen Minuten waren Kai und Milza mit den Blitzlichtgewitter und den endlosen Fragen fertig und kamen wieder zu uns. "Du wirst zur Berühmtheit. Glückwunsch nochmal", gratulierte der kluge Trainer meinen Freund. "Jaja, Danke. Boah, es ist erst gerade Mittag. Sollten wir unsere Taschen packen?", fragte der Drachen-Trainer. "Können wir machen", stimmten wir zu und gingen gemeinsam in unserem Zimmer.
Plötzlich trafen wir im Flur auf Cheren und Bell, die gerade die Einall-Liga verlassen wollten. "Bell!", rief Ash und wollte zu ihr gehen, aber sein Kumpel Warren hielt ihn auf. "Hallo, ihr", grüßte die 15-Jährige uns. "Du hast dich voll verändert, Bell", stellte ich fest. Die blonde Trainerin sagte nicht dazu und fühlte sich bei Cheren wohler und sicherer. "Sagt mal, was habt ihr denn jetzt vor?", wollte der kluge Trainer von seinen beiden Nachbarn wissen. "Wir gehen zurück nach Avenitia. Wir wollen jetzt mal Pause von all den Reisen machen", antwortete Cheren, "Und ein Urlaub würde auch mal ganz gut tun." Cheren und Bell gingen an uns vorbei. "Jaja, Urlaub von viel Geschlechtsverkehr haben, wa?", fragte Kai und lachte dabei laut, "Na, wie war denn euer flotter Dreier, hä?" Cheren wurde rot im Gesicht und ging mit Bell in Richtung Eingangshalle. Wir betraten unser Zimmer, bis Lilia sagte: "Ich glaube, ich gehe auch mal wieder nach hause, zum Dorf der Drachen. Eine Erholung tut jetzt mal gut." "Warte, ich komm mit, um meine Tasche zu holen!", rief Ash und verließ mit Pikachu eilig unser Zimmer. "Hat man ihn mit teuren Spritöl gefüllt oder was? Er geht ja ab wie ein aufgetunter Porsche", sagte der Drachen-Trainer und schnappte sich seine Reisetasche. "Wisst ihr eigentlich, wo wir hingehen sollten?", wollte Caitlin wissen. "Hmm,... ich denke mal, wir sollten auch nach Avenitia gehen. Wir brauchen auch etwas Urlaub vom ganzen Reisen", antwortete Warren. "Oh, wie schön. Avenitia ist echt ein schöner Ort und ich komme mit euch mit, als neue Reisebegleiterin!", freute sich die junge Züchterin. "Moment mal, Avenitia sagste? Warum nicht nach Twindrake City?", fragte Kai, "Das ist doch am nähersten." "Du und Carina habt nicht mal die Kleinstadt gesehen, also wäre doch dies was neues für euch", entgegnete der kluge Trainer und legte sich seine Umhängetasche um seine rechte Schulter um. "Junge! Ich bin in einer modernen Großstadt aufgewachsen und ich bin garantiert kein Kleinstadtbewohner", sagte der Drachen-Trainer und verließ mit Milza das Zimmer. Auch Caitlin, Warren, Emolga und ich verließen das Zimmer und schlossen die ab.
Wir gaben Schwester Joy den Zimmerschlüssel zurück und wollten die Einall-Liga verlassen, bis plötzlich Ash zu uns angerannt kam und sich hinter Warren versteckte. "WARREN! Das Grauen kommt auf uns zu!", rief er total panisch. "Wer denn?", fragte der kluge Trainer erstaunt. Es handelte sich um Kattlea, die Ash bemerkt hatte, dass er was mit dem gestohlenden Parfüm zu tun hatte. Das zickige Top Vier-Mitglied kam mit ihren Bodyguard auf uns zu und schrie: "Gib mir mein Parfüm zurück!" "Ich weiß nicht, wovon Sie da reden", sagte Ash als Ausrede. "Ach, das Parfüm. Hier, ich habe es die ganze Zeit in meiner Gesäßtasche gehabt", sagte Kai und holte die kleine Parfümflasche heraus. "Also bist du der Dieb. Gib es mir zurück, Drachen-Junge!", verlangte Kattlea. "Nö, so ein After Shafe könnte ich gut gebrauchen,... hmm, da ich es mir gerade so recht überlege, brauche ich das nicht mehr. Ich habe doch meine süße Carina und nicht so ein verführerisches Parfüm", sprach der Drachen-Trainer und spielte an der Flasche herum, die sofort auf den Boden fiel und kaputt wurde, "Öööpppss... ist mir aus der Hand gefallen!" "Du mieser kleiner...!", rief das Top Vier-Mitglied und schlug mit ihrem zugeklappten Fächer Kai mehrmals auf dem Hinterkopf. Hektor mischte sich ein und sagte: "Lady Kattlea. Sie haben schon einiges angerichtet und Sie können doch nicht den neuen Champ eins überbraten." Er nahm die verwöhnte Trainerin auf seinen Schultern und brachte sie in ihr Zimmer zurück. "Das macht für dich 1 Million PokéDollar, Drachen-Junge!", rief Kattlea. "Jaja... muahahaha!", lachte der Drachen-Trainer. Ash, Warren, Kai, Caitlin, Milza, Pikachu, Emolga und ich verließen die Pokémon-Liga und setzten unsere Reise fort, nach Avenitia.

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Kapitel 69: Zurück in Avenitia

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:12

Kapitel 69: Zurück in Avenitia

Es war Frühling, genauer gesagt, der 25. Mai 2012, als wir nach unseren Aufenthalt in der Einall-Liga in der Kleinstadt Avenitia ankam. Nach der Liga waren wir zu fünft unterwegs und nutzten nicht die Straßenbahn, sondern wir sind zu Fuß gereist vom Norden Einalls bis Süden Einalls. In der langen Zeit hatten wir die Routen erkundet, die wir vor der Liga besucht hatten und trafen auf die dort lebenden Pokémon. Aber von Team Dragon hatten wir nichts gehört und waren den Schurken auch nicht begegnet. War eher eine friedliche Zeit vom 01. Januar bis zum heutigen Datum. Inzwischen war ich im fünften Monat schwanger, genauso wie Warrens Freundin Caitlin. Nicht mehr lange, dann werden wir Teenie-Eltern. Auch Geburtstage gab es während dieser Zeit. Kai wurde 17 Jahre jung und auch Ash hatte seinen 17. Lebensjahr erreicht. Auf dem Weg nach Süden trafen wir ab und zu Mal ein paar unserer Freunde, am meisten nur Lilia. Zwar hatten wir noch nicht ganz Einall erkundet, aber es gab noch vieles, was auf uns zukommen könnte.
Wir waren in Avenitia angekommen. Das war die bekannteste Kleinstadt Einalls, die sich am Meer befand. In dieser friedlichen Stadt gab es nur Einfamilienhäuser und das Labor von Professorin Esche. In der Luft flogen einige weiße und auch rosafarbene Blütenblätter, die von den Kirschbäumen kamen. Wir gingen die Straße entlang, die zu Warrens Elternhaus führte. „Ich hätte nie gedacht, dass Avenitia im Frühling so hübsch aussehen kann“, schwärmte Caitlin und sah einige Dusselgurr und Navitaub am Himmel fliegen. „Naja, also ich finde die Großstädte besser. Hier ist es viel zu ruhig“, sagte Kai und hielt dabei meine Hand ganz zart fest. „Mir gefällt Avenitia. Eine echt schöne Kleinstadt am Meer“, sagte ich und kuschelte mich an Kais Arm. „So, hier ist es, mein Elternhaus“, sagte Warren und zeigte uns das weiße Einfamilienhaus mit einem blauen Dach. „Boah, da war ich schon lange nicht mehr“, sagte Ash und war froh, Warrens Haus zu sehen. Gemeinsam betraten wir das Grundstück und Warren schloss die Haustür auf. „Mom? Bist du zu Hause?“, fragte er durchs Haus und ging zuerst in die Küche. „Wow, eine echt beeindruckende Einrichtung“, stellte der Drachen-Trainer fest, „Hey, Warren. Wo ist dein Kinderzimmer?“ „Mein Zimmer ist oben. Ich zeige es euch gleich“, antwortete der kluge Trainer und entdeckte eine große 500g Tüte ungekochte Tortellini und eine spezielle Käse-Creme-Soße in einem Glas. Er wusste sofort, dass seine Mutter dieses Essen an den Tag kochen würde. Er verließ die Küche und führte uns nach oben. Warren öffnete eine Zimmertür, die nah an der Treppe war, und es war das Schlafzimmer von den klugen Trainer. Das Zimmer hatte ein großes Bett, ein Schlafsofa, ein Fernseher, einen Kleiderschrank, eine Komode und was für den klugen Trainer nicht fehlen durfte: Ein großer Schreibtisch mit einem PC. Auch Konsolen konnte man am Fernseher sehen. "Wow, das ist ja voll das Zimmer mit vielen technischen Geräten", staunte Caitlin und schaute aus dem Fenster, wo man von dieser Sicht das Meer sehen konnte. "Ihr könnt eure Taschen auf dem Fußboden stellen. Dann kann ich euch das Gästezimmer zeigen", sagte Warren zu uns. Wir stellten unsere Taschen neben das Schlafsofa und verließen mit Warren das Zimmer. Er führte uns in das Gästezimmer, das sich neben das Badezimmer befand. Das Zimmer war nur mit vier Betten eingerichtet und ein Kleiderschrank stand auch dort. "Hier könnt ihr schlafen", sprach der kluge Trainer. "Toll, nicht mal Doppelbetten sind das...", seufzte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Es gibt zwar ein Doppelbett, aber das ist das Ehebett meiner Mom", erwähnte Warren. "Sehr schön, und wo ist denn das Schlafzimmer mit dem Ehebett?", wollte der Drachen-Trainer neugierig wissen. Plötzlich hörten wir die Haustür, die geöffnet und sofort wieder zugemacht wurde. "Das wird sicherlich Mom sein", sagte der kluge Trainer und lief die Treppen herunter. "Warren, ich wusste garnicht, dass du hier bist", wunderte sich Warrens Mutter Tanja. "Ja, ich habe meine Freunde mitgebracht. Wir wollten mal Pause von all den ganzen Reisen machen", erzählte Warren und folgte seiner Mutter in die Küche. Ash, Caitlin, Kai, Milza, Pikachu, Emolga und ich standen auf der Treppe und hatten Glück, dass Tanja uns nicht gesehen hatte. "So ein Mist. Warrens Mutter darf nicht wissen, dass ihr zwei schwanger seit", flüsterte Kai mir und Caitlin zu. Er gab mir seine Jacke und ich zog sie an. "Und was ist mit mir? Ich brauche auch was zum überziehen", sagte die junge Züchterin leise. "Wartet. Warren hat noch ein paar Jacken in seinem Kleiderschrank. Komm mit, Caitlin", flüsterte Ash und ging mit Caitlin in Warrens Zimmer. Der kluge Trainer verließ die Küche und sah Kai, die Pokémon und mich auf der Treppe. "Wo sind Ash und Caitlin?", fragte Warren. "Caitlin brauchte dringend eine Jacke, damit sie ihren Babybauch verstecken kann. Wie würde denn deine Mutter reagieren, wenn sie sieht, dass sie bald ein Enkelkind bekommt?", flüsterte ich leise. "Ah, deswegen trägst du auch Kais Jacke. Warum bin ich nicht selbst drauf gekommen?", fragte sich der kluge Trainer und ging in seinem Zimmer. "Dass wir in den Monaten solche Probleme bekommen würden, hatte ich nie gedacht", sprach mein Freund zu mir und lächelte mir zu. "Seit ihr zwei Carina und Kai?", wollte Tanja wissen, die uns auf der Treppe sah. "Ähja, so heißen wir", antwortete Kai etwas erschrocken. Warrens Mutter kannte uns durch eine Broschüre vom Orion-Festival, die immer in den Briefkästen reingeworfen wurden, so als herzliche Einladung. Aber auch Warren hatte ihr kurz von uns erzählt, was ich gehört hatte. "Könnt ihr zwei mir in der Küche behilflich sein? Ich koche für euch Tortellini mit Käsesoße", sagte Warrens Mutter und ging wieder in die Küche zurück. Kai und ich gingen in die Küche und saßen uns am Esstisch hin. "Die Tortellini brauchen noch 10 Minuten", erzählte Tanja und rührte mit einem Schneebesen an der cremigen Käsesoße. "Ich wüsste nicht, warum wir in der Küche mithelfen sollten", sprach der Drachen-Trainer leise zu mir. "Hier, deckt schon mal den Tisch, ihr beiden", sagte Tanja und stellte uns einen Stapel mit fünf Teller und legte dabei noch fünf Gabeln auf dem Tisch.
Als Kai und ich mit den Tisch decken fertig waren, gingen wir in den Flur, wo wir Warren, Ash und Caitlin trafen. "Wird man bei dir zu Hause immer wie ein Sklave behandelt?", wollte mein Freund von Warren wissen. "Nein, wieso? Ich helfe gerne meine Mom im Haushalt", antwortete der kluge Trainer und führte uns ins Wohnzimmer. "Also bist du ein braver Junge. Was anderes kann ich mir auch nicht vorstellen...", seufzte der 17-Jährige Drachen-Trainer und setzte sich auf das Ledersofa. "Gleich ist das Essen fertig und wir dürfen nicht im Wohnzimmer essen", entgegnete Warren und ging mit Ash und Caitlin in die Küche. Milza, Emolga und Pikachu sprangen auf einem Sessel und spielten, während mein Freund und ich unseren Freunden folgten. Wir saßen uns auf die Stühle und starrten auf unsere befüllten Teller. "Guten Appetit", sagte Tanja und saß sich zu uns am Tisch. Wir bedankten uns und fingen an, die Tortellini mit der Käse-Creme-Soße zu essen. Nach ca. 15 Minuten waren wir mit Essen fertig und Warren räumte mit Ash die Küche auf, während Caitlin sich aus der Küche herausgeschlichen hatte und im Flur wartete. Als die beiden Jungs fertig waren und mit Caitlin und den Pokémon in Warrens Zimmer gingen, wollte Tanja mit mir und Kai reden.
Warrens Mutter sah die silbernen Verlobungsringe, die Kai und ich an unseren Fingern trugen. "Seit ihr zwei schon verlobt? In euren so jungem Alter?", fragte uns Tanja. "Ja, wir sind schon siebzehn Jahre jung und sind schon seid Dezember 2011 verlobt", antwortete ich und schüttete mir ein Glas mit Orangenlimonade. "Ich war auch schon mit 16 Jahren verlobt, mit meinen Ehemann, der leider von uns gegangen ist", erzählte Warrens Mutter. "Das habe ich mal gelesen. Das war einer der schlimmsten Kriminalfälle von Einall", fiel Kai ein. "Mein Ehemann Jason wurde von seinen Arbeitskollegen aus der Game Freak-Firma erschossen. Das CSI meinte, das wäre pure Eifersucht gewesen, weil Jason für die Forschungsreise an das große Geld kommen würde, um uns ernähren zu können. Aber sein Kollege, den ich noch von den Firmenbesuch kenne, dieser Jake Rockwaller... der war richtig neidisch auf meinen Ehemann gewesen und musste ihn ausgerechnet ermorden, nur um an seinem Geld zu kommen, was für unsere Familie gedacht war", erzählte Warrens Mutter, "Und als ich im Dezember das Thema auf der Titelseite von Einall Today gelesen hatte, dass auch Jasons bester Freund und Kollege Taichi umgebracht wurde, da hatte ich schon Panik bekommen, dass sie mich und meinen Sohn noch umbringen würden." "Wir können Sie sehr gut verstehen", sagte ich und zeigte Mitleid, "Aber wissen Sie was, wir haben Rockwaller auch schon ein paar Male getroffen und er ist der Boss einer Schurkenorganisation, die sich Team Dragon nennt. Sie stehlen Drachen-Pokémon, um die ganze Welt zu beherrschen. Wir sind dabei, diese Schurken aufzuhalten und ihre Pläne zu durchkreuzen." "Ich weiß auch, warum Sie uns angesprochen haben. Ihr Sohn ist leider kein Einall-Champ geworden und Sie haben erfahren, dass ich mit meiner Süßen alles schaffe. Selbst Bell hat unsere Truppe verlassen, weil ich ihr haushoch überlegen war, hehe", lachte Kai. Ich gab meinen Freund einen Schlag auf sein Hinterkopf und sagte: "Sei nicht so unhöflich, Dummkopf." "Nein, ich habe von Warren erfahren, dass ihr zwei echt talentierte Trainer seid. Und man hat ein Foto von euch in der Broschüre des Orion-Festivals 2011 eingraviert", entgegnete Tanja und lächelte, "Achja, und nochmal zum Thema Verlobungsringe. Ich war schon mit 16 Jahren mit Jason verlobt und ich habe mit 17 geheiratet, weil wir schon Warren bekamen. Jason war erst gerade 23 Jahre alt, als ich mit 16 schwanger war und eigentlich war Warren garnicht geplant. Jason hatte schon in der Game Freak-Firma angefangen und ich musste meinen ehemaligen Job als Pokémon-Arzthelferin kündigen, um mich um Warren zu kümmern. Ich würde jetzt nicht in eurem Alter sofort heiraten, es sei denn, ihr macht die selbe Erfahrung wie ich, oder?" "Nein, wir werden keine Eltern! Wir heiraten nur, weil wir uns so gern haben", antwortete Kai, "Verstehen Sie; Liebe, ganz einfach! Und Sie sind auch so gerade Anfang 30 und können noch Kinder bekommen, aber ich möchte nicht weiterhin mit meinen Wortwahlen übertreiben... ach, ich halte jetzt einfach meine große Klappe." "Entschuldigung, dass mein Freund sich heute so kindisch verhält. Ihn hat wahrscheinlich die Tortellini so gut geschmeckt, hähä", kicherte ich und verließ mit Kai langsam die Küche. Warrens Mutter musste lachen und sagte zu uns: "Ihr könnt mich ruhig Tanja nennen." "Okay, werden wir uns merken. Wir gehen mal dann nach oben zu Warren", sagte der Drachen-Trainer und ging mit mir die Treppen hoch, in Richtung Warrens Zimmer, "Wie neugierig Tanja ist. Glaubst du, sie hat uns durchschaut?" "Ach, mach dir doch kein Stress", sagte ich zu meinen Freund und betrat Warrens Zimmer. Kai folgte mir natürlich und machte hinter sich die Tür zu.
"Warren, deine Mom ist voll neugierig. Nur, weil Carina und ich verlobt sind", beklagte sich der Drachen-Trainer und saß sich auf das Schlafsofa hin. Ich setzte mich zu ihn und kuschelte auch mit ihn. "Ist doch nicht so schlimm. Du übertreibst etwas", entgegnete Warren und saß dabei an seinem PC, um zu gucken, was Rockwaller wieder gemacht hatte. Dabei bemerkte er eine sehr mysteriöse E-Mail beim Startpost der Feuergrünen Edition. Diese E-Mail kam von Rockwaller und darin stand:
"Hey, du kleiner Klugscheißer! Ich weiß Bescheid, dass du mit deinen Freunden uns wieder ausfindig machen willst, aber das kannst du dir abhaken! Wegen dir haben wir immer noch nicht das Zekrom gefunden, die ganzen Monate lang... und das ist allein deine Schuld! Mein Team befindet sich südlich Einalls, um einen bekannten Forscher von Team Plasma zu besuchen, der das Genesect-Projekt am Laufen hat. Mit Genesects Hilfe werde ich meine Edition verbessern und alle Daten, die Game Freak besitzt, Kopien davon machen und die Originale komplett löschen. Damit ist meine Edition vollkommen fertig und Game Freak wird pleite sein, für immer! Ach und noch etwas; Wir werden dich noch kriegen, damit Reshiram und Zekrom vereint sind und dann gehört die ganze Welt mir ganz allein und meinem Team Dragon!"
"Das Genesect-Projekt? Was hat das bloß zu bedeuten?", fragte sich Caitlin und hatte diese Mail garnicht verstanden, "Und was will dieses Team Dragon von Warren? Ich verstehe das alles nicht." Warren schluckte und schloss die E-Mail, um die Startseite von Pokémon Feuergrüne Edition zu sehen. "Rockwaller dreht langsam durch. Und was ist überhaupt ein Genesect?", fragte sich Ash. "Genesect ist ein legendäres Pokémon, das vom Typ Käfer/Stahl ist. Man sagt in der Legende, es sei ein Pokémon, das von Team Plasma modifiziert wurde", antwortete Kai. Alle starrten den Drachen-Trainer an. "Was?! Stimmt doch!", rief mein Freund und warf seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks zu. "Ja, also Rockwaller hat alle technischen Geräte unter Kontrolle, das heißt, die Fernsehprogramme, das Internet und Radios", stellte der kluge Trainer fest, "Ich mal nur kurz gucken, welche Handlungen in seiner Edition vorkommen." Warren startete die Edition und fuhr seinen Spielstand fort. Er steuerte mit den oben-, unten, rechts- und linkstasten sich selbst, als spielbaren Charakter, durch die großen Routen und traf in der nächsten Stadt auf Kai, der überfallen wurde. Dabei wurde er zusammengeschlagen und man hatte ihn die linke Hand abgetrennt, mit einer Zermalmklaue eines Washakwils. "Was fällt diesen Mafiaboss ein, mich als Opfer darzustellen!?", beschwerte sich mein Freund und ging hin und her durch Warrens Zimmer, "Warum zensiert man diesen Scheiß nicht?! Das sollte man besser machen und das für immer!" "Beruhige dich. sei froh, dass du deine Hand nicht in der Realität verloren hast", sagte der kluge Trainer und speicherte seinen Spielstand. "Hättest du mal mich als spielbaren Charakter ausgesucht, dann hätte man dir die Hand abgetrennt", sagte Kai. "Wenn du der spielbare Charakter wärst, dann wäre Bell überfallen worden", entgegnete der kluge Trainer und fuhr seinen PC herunter, "Das stand auf der offiziellen Spielanleitung zu Rockwallers Edition." "Umso besser!!!", rief der Drachen-Trainer und gesellte sich wieder auf dem Sofa, neben mir. "Naja, ich würde jetzt nicht so Bell mobben, denn es würde dann auch keinen Sinn machen", sagte Warren und stand auf, um sein Fenster auf Kippe zu stellen, um Stoß zu lüften. Plötzlich klopfte Warrens Mutter Tanja an der Zimmertür und öffnete sie auch daraufhin. "Ich wollte euch nur sagen, dass ihr nicht so lange wach bleiben solltet. Ihr seid ja hier, um Pause von euren Reisen zu machen", sagte Tanja zu uns. "Ist gut, Mom. Wir haben es verstanden", entgegnete der 16-Jährige kluge Trainer und ging zur Tür, um sie zuzumachen. "Boah, das ist ja hier noch schlimmer als im Drachenclan, wo man alle Anweisungen der Lehrer befolgen musste, was ich als einziger verweigert habe", stellte Kai fest und legte seinen Arm um meine Schultern. Warren seufzte und setzte sich auf sein Bett hin. Auch Caitlin und Ash gesellten sich zu ihn und hatten sich gelangweilt, im Gegensatz zu Milza, Emolga und Pikachu, die fröhlich Fangen spielten.

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Kapitel 70: Das Genesect-Projekt

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:13

Kapitel 70: Das Genesect-Projekt

Es wurde 22 Uhr Abends. Wir hockten immer noch in Warrens Zimmer und langweilten uns zu Tode. Milza, Pikachu und Emolga waren bereits am schlafen. Die drei verspielten Pokémon schliefen auf dem Teppich, der in der Mitte des Zimmers lag. „Voll die langweilige Stimmung hier...“, stellte mein Freund seufzend fest, „...Ich habe nicht gewusst, dass der erste Urlaubstag so langweilig ist.“ „Meine Mom sagte auch, dass wir uns jetzt schlafen legen sollen, weil wir eine lange Reise hatten“, sagte Warren und zog sein T-Shirt aus. Dabei zog er sich das schwarze T-Shirt mit den Spruch, was wir in der Einall-Liga geschenkt bekamen, an. „Möchtest du dich auch umziehen, Caitlin?“, fragte er danach. Ja, aber leider habe ich kein großes T-Shirt“, antwortete die junge Züchterin. Schnell ging der kluge Trainer zu seinen Kleiderschrank und holte ein großes, weißes T-Shirt. Caitlin zog Warrens Jacke aus und zog sich das große T-Shirt über ihr schwarzes, langes Top. "Ich möchte, dass ihr auf Caitlin aufpasst, wenn ihr gleich ins Gästezimmer geht", verlangte Warren von uns. "Und ich möchte mit Carina ein schönes Ehebett haben. Dein Bett ist schon allgemein groß und da passen auch zwei Leute drauf. Wieso gehst du nicht in das Gästezimmer und schläfst dort? Caitlin würde sich einsam fühlen, wenn du nicht bei ihr bist", sagte Kai und hielt meine Hand ganz zart und sanft fest. "Sorry, Kai. Aber das Bett gehört mir und das mein Zimmer und auch meine Bestimmung", entgegnete der kluge Trainer und gab seiner Freundin einen Kuss auf die Stirn. "Na, gut. Dann gehen wir eben in das Gästezimmer", seufzte der Drachen-Trainer und nahm Milza und Emolga, die am schlummern waren, auf den Armen und verließ mit mir zusammen das Zimmer. Ash und Caitlin folgten uns hinter. Vorher nahm der Trainer aus Alabastia sein schläfriges Pikachu auf den Armen. Warren machte seine Zimmertür zu, lehnte sich anschließend da an und hielt seine Hand vor seinem Gesicht. Er fühlte sich nicht so wohl. Ihn ging immer noch die E-Mail von Rockwaller durch den Kopf. Rockwaller meinte es richtig ernst, dass er Warren kriegen würde, um endlich Zekrom finden zu können. Und auch das Genesect-Projekt schien dabei noch, sehr wichtig für Rockwallers Edition zu sein. Der kluge Trainer schaltete das Licht aus und legte sich danach ins Bett. Er versuchte, nicht daran zu denken, was Rockwaller mit ihn vorhatte und möchte so schnell wie es geht, einzuschlafen.
In der Zwischenzeit waren Ash, Kai, Caitlin und ich noch wach und wollten uns auch schon fürs Schlafen vorbereiten. "Als ob ich um diese Zeit schlafen gehe. Es findet nicht mal ein Turnier statt und jetzt sollen wir wie 10-Jährigen Kinder früh ins Bett gehen", beschwerte sich Kai und lag eng neben mir. "Wir haben es ja vertsanden, Kai. Hau dich einfach aufs Ohr und schlaf schön. Das wolltest du schon seit einer Ewigkeit", sagte Ash und deckte sich zu. Auch Caitlin legte sich hin und wollte schlafen. "Komm schon, Schatzi. Wir haben jetzt Urlaub und wir alle wollen uns entspannen", sagte ich und gähnte dabei. "Och, Süße... ich möchte jetzt nicht ins Bett gehen. Und außerdem ist es noch hell da draußen", entgegnete Kai und küsste mich auf meine Lippen. "Dann mach doch die Vorhänge davor", schlug ich vor. Der Drachen-Trainer stand auf, schob die dunkelblauen Vorhänge vor das Fenster und gesellte sich wieder schnell zurück zu mir. "Ich will mit dir schmusen", sagte Kai und streichelte mein Bauch, "Schmus mich, biiiiittttteeeee." "Kai, ich bin müde und möchte mich jetzt auch schlafen legen", entgegnete ich und legte mich ganz bequem und gemütlich hin. Da es wenig Platz auf meinem Bett gab, nahm mein Freund sich die Zeit, ein freies Bett direkt neben meins zu schieben, damit es so aussah, als wäre es ein Ehebett oder wie in der Einall-Liga das Doppelbett. Danach wollte der charmante Drachen-Trainer mit mir unbedingt schmusen. Er streichelte wieder mein Bauch und lächelte dabei. "Ich freue mich schon sehr, wenn unser Kind bald kommt", sprach Kai zu mir. "Ja, ich bin auch schon ziemlich aufgeregt. Ich hoffe, es wird ein Mädchen", sagte ich und kicherte dabei. "Nein, es wird sicherlich ein süßer Drake, mit deinen hübschen Augen sein", dachte der Drachen-Trainer. "Wie kommst du auf den Namen Drake?", wollte ich wissen. "Ja, von Drache her. Das Kind soll auch ein Drachen-Trainer werden, wie ich - und dabei braucht er auch den legendären Namen", antwortete Kai. Ich lachte und wollte jetzt einschlafen, bis Kai wieder sagte und dabei einen Schmollmund machte: "Schmus mich, bitte..." "Gute Nacht und schlaf schön, mein süßer Liebling", sagte ich und war dabei, einzuschlafen. "Wääääähhhhh...", quengelte der Drachen-Trainer und hatte keine andere Wahl gehabt, um mich nochmal zu überreden. Deshalb kuschelte er sich sehr an mir und schlief ein.
In der dunklen Nacht war das Team Dragon auf der Route 1 und standen an einem Ufer, der in Richtung Route 17 führte. "Okay, der Boss braucht das Genesect-Projekt. Das muss sich in das berühmte P2-Labor befinden. Ein Teil geht zum P2-Labor und der Rest geht mit mir nach Avenitia, um auf den Helikopter zu warten, der am Strand landen wird", plante der Dragon-Vorstand, "Und die Suche nach Zekrom werden wir auch noch durchführen, wenn wir endlich diesen Burschen finden würden." Einige Team Dragon-Mitglieder teilten sich auf und ein Teil von denen schwamm mit einem Boot auf die andere Seite des Ufers von Route 1. Der Vorstand ging mit den Rest nach Avenitia und gingen von dort aus zum Avenitia Strand, wo sich auch nicht weit entfernt der große Hafen befand. Plötzlich musste der Vorstand feststellen, dass Rockwaller mit seinem Helikopter schon längst gelandet war. "Boss, ich dachte, Sie wollen später kommen", sprach der Dragon-Vorstand überrascht. "Ich habe eine Information erhalten, dass die Familie von Jason Black hier wohnt und das heißt auch, dass der Sohn auch hier sein muss, mit seinen Freunden", entgegnete Rockwaller und hatte ein grimmiges Gesicht gezogen, "Die Informationen habe ich mir aus der Einall-Liga geholt, wo Warren Black zuletzt war. Ich werde ihn mir schnappen, damit er uns zu Zekrom führen kann. N ist mit Reshiram auf dem Weg zum P2-Labor, falls der Junge vorhat, unseren Plan zu durchkreuzen." "Und selbstverständlich fangen wir uns noch die Drachen-Pokémon von den Drachen-Burschen, oder?", wollte der Vorstand wissen. "Das ist nicht nötig. Ich brauche jetzt nur Warren Black, der von Zekrom auserwählt wurde", antwortete Rockwaller und verließ den Strand, um in die Kleinstadt Avenitia zu gelangen. Der Vorstand und einige Dragon-Rüpel folgten ihren Boss. "In dieser Stadt wimmelt es nur von Einfamilienhäusern. Viel zu friedlich...", seufzte der Vorstand. "Halt den Mund, du Nichtsnutz", sagte der Dragon-Boss und ging an dem Haus von Warren vorbei. "Hier ist es viel zu ruhig. Wie kann man in so einer Kleinstadt leben?", fragte sich der Vorstand und schaute sich um. Kai wurde von der Lautstärke von draußen wach und schob leise die Vorhänge am Fenster beiseite und sah in der dunklen Nacht Rockwaller, den Dragon-Vorstand und einige Dragon-Rüpel. Die verschwanden von der Siedlung und gingen in Richtung Route 1. Der Drachen-Trainer zog sich schnell um, zog seine schwarzen Sneakers an und weckte sein Milza auf. Da sein schillerndes Pokémon immer noch ziemlich müde aussah, nahm Kai es auf den Armen und ging zum Fenster. Er öffnete das Fenster und wollte dort aus rausgehen, bis ich plötzlich wach wurde und schläfrig fragte: "Kai... was machst du denn da?" "Ich habe Team Dragon gesehen und anscheinend suchen sie nach dem Genesect-Projekt", antwortete Kai und saß halb draußen, halb drinne, zwischen den Fensterbänken. Dabei wurde auch Ash wach und schaute sehr erstaunt. "Willst du etwa aus dem Fenster springen?", fragte er. "Nein, ich werde gleich Team Dragon aufhalten. Du kannst gerne mitkommen", schlug der Drachen-Trainer vor. "Oh ja, da komme ich mit", antwortete Ash und zog sich schnell um. "Carina, kommst du auch mit oder bleibst du hier bei Warren und Caitlin?", fragte mich mein Freund. "Ich bleibe lieber hier. Ich möchte mich ausruhen und du könntest es auch mal tun. Du hast dich schon sehr lange danach gesehnt, endlich mal ausschlafen zu können", entgegnete ich. "Stimmt, aber wenn es um Team Dragon geht, muss ich eben dabei sein", sagte Kai und fand es langsam unbequem, am Fensterrahmen zu hocken, "Ash, wenn du dich nicht beeilst, klemme ich mir noch Eier an den Fensterrahmen ein!" "Keine Sorge, ich bin schon bereit", berichtete Ash und ging zu Kai und Milza. "Ach, Jungs...", seufzte ich und versuchte, wieder einzuschlafen, "Wieso müsst ihr unbedingt um fünf nach Mitternacht rausgehen?" "Schlaf schön weiter, Schatz. Ich möchte ja, dass du dich sehr gut erholst. Du hast es nötiger als ich", sagte Kai und lächelte mir zu. Er stieg mit seinem treuen Milza aus dem Fenster und befand sich auf dem Dach, das über der Haustür stand. Auch Ash folgte ihn hinterher, aber ohne sein Pikachu. "Kai, der abenteuerlustige Junge... er kann niemals still sitzenbleiben", sprach ich in meinen Gedanken und schlief ein.
"Ich bin mir sicher, dass Team Dragon wieder mal ihre Hände im Spiel hat, besonders ist dieses Bekloppten-Team hinter dem Genesect-Projekt her", sagte der Drachen-Trainer und sprang von dem 2,50 Meter hohen Dach herunter und machte dabei eine coole Pose bei der Hocke auf dem Boden. Der Trainer aus Alabastia sprang ihn hinterher, aber landete auf einem Sinelbeerenbusch. "Oh Mann, immer lande ich auf irgendetwas", beschwerte sich Ash und stand auf. "Reg dich ab. Wir folgen jetzt Team Dragon und werden diese Luchte aufhalten", sagte mein Freund und wollte gerade in Richtung Route 1 gehen, bis er plötzlich gegen einen Jungen knallte, "Pass doch auf, wo du hingehst!" "Reshikrom! Was machst du denn hier?!?", fragte Cheren, der durch den Zusammenstoß etwas Kopfschmerzen bekam. "Och nö... das sollte man dich fragen, du Streber", beklagte sich der Drachen-Trainer und war unzufrieden, dass Cheren da war. "Oh, nein! Ist alles okay bei dir?", fragte Bell, die gerade um die Ecke kam. "Ach, das Mauerblümchen ist also auch da. Na, das kann ja noch heiter werden", seufzte mein Freund und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Wie ich sehe, ist Ash Ketchum auch dabei. Ich habe schon gedacht, dass du alleine mit deinem Milza unterwegs wärst. Was habt ihr denn überhaupt vor, wenn ich das fragen darf?", wollte der 17-Jährige Trainer aus Avenitia wissen. "Das geht dich einen Scheißdreck an. Ash und ich machen einen Mitternachtsspaziergang. Meinetwegen brauchst du das nicht glauben, weil in deinem Hirn nur Luft weht", antwortete Kai und ging mit Ash und Milza in Richtung Route 1. "Laber doch keinen Mist. Ihr zwei seid genauso, wie wir, hinter Team Dragon her", sprach Cheren und hielt die beiden Jungs auf, "Und ich finde es besser, dass wir zu viert zusammen arbeiten, um den Schurken das Genesect-Projekt abzunehmen." Der Drachen-Trainer seufzte und ging voraus. Die vier Trainer betraten die Route 1 und sahen schon am nahegelegenden Ufer einige Team Dragon-Rüpel und auch Rockwaller und der Dragon-Vorstand. Schnell versteckten sich Kai, Cheren, Bell, Ash und Milza hinter einem Rosenbusch und beobachteten die Schurken. Sie konnten sehen, wie Team Dragon auf einem Boot stiegen und den großen See durchquerten. "Ich frage mich, wohin sie gehen?", fragte sich Bell und schaute dabei zu den Schurken. "Es war ein Fehler, dieses blonde Dummchen mitzunehmen", sprach mein Freund zu sich und überlegte sich einen Plan, um Team Dragon aufzuhalten. "Hey, Reshikrom. Wo hast du denn dein Bauchspeck gelassen?", wollte Cheren wissen. "Hä, was?", fragte Kai und schaute dabei sehr komisch. Der intelligente Trainer fing an, an Kais Bauch zu grabschen, um ihn zu ärgern. "Ey, Junge! Hör auf, mich anzufassen! Bist du schwul oder was?!", beschwerte sich der Drachen-Trainer und hasste es, als Cheren ihn an seinem Bauch gestochen hatte. Langsam wurde Kai wütend und fand einen Weg zu der anderen Seite von Route 1, ohne dabei ein Boot zu nutzen, um dort hinzuschwimmen. Durch den engen Weg gelangen die Trainer auf der anderen Seite von Route 1, die mit einem riesigen Küstenstrand endete. "Und was jetzt?", fragte Ash. Cheren betrachtete sein neuestes Modell der Einall-Karte und antwortete: "Hier soll eine Insel sein, wo sich das P2-Labor befindet. Wir können die Route 17 problemlos durchqueren, ohne dabei nass zu werden." "Toll, hier sind weder Straßenlaternen noch ein Leuchtturm zu sehen, du Streber", sagte Kai und sah Team Dragon, die zu der Insel gingen, "Am besten ist es, dass ihr alle mir folgt. Ich habe die besseren Pläne, das bescheuerte Team Dragon aufzuhalten." Der Drachen-Trainer ging in Richtung P2-Labor und versteckte sich hinter den Abhang. Keiner von der Schurkenorganisation hatte ihn gesehen. Vorsichtig und leise schlichen Ash, Bell und Cheren zu Kai und Milza. Plötzlich sahen sie am Himmel etwas, was sehr stark funkelte, in verschiedenen Rottönen. Es war Ns Reshiram, das mehrere Meter über die Wasserroute im Kreis herumflog. "Das Vieh hat auch keine Hobbys", stellte Kai fest und schaute hastig auf die Landfläche, wo sich das Labor befand. Auf dem Grundstück standen einige Dragon-Rüpel, die hin und her gingen und dabei mit Taschenlampen durch die Gegend herumleuchteten. Rockwaller und der Dragon-Vorstand waren nicht mehr zu sehen, aber auch N war nicht dort, denn sonst würde sein Reshiram nicht hier sein. "Es ist besser, den Hintereingang zu benutzen, um das Genesect-Projekt zu holen", schlug Cheren vor. "Hast du auch mal daran gedacht, dass dieses kleine Haus auch von hinten bewacht wird, du Noob?", fragte mein Freund und entdeckte einen kleinen Weg, der zum hinteren Bereich des P2-Labors führte, "Folgt mir einfach. Ich habe schon eine Idee." "Wenn Kai schon Ideen hat, gehen die nach hinten los...", seufzte Bell. Ihr Sprichwort machte auch irgendwie einen Sinn, aber einen positiven Sinn. Aber sie mochte es überhaupt nicht, dass Kai der Anführer war.

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Kapitel 71: Team Dragon schlägt zurück

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:15

Kapitel 71: Team Dragon schlägt zurück

Kai hatte ein offenes Fenster entdeckt, wo sich keiner von Team Dragon befand. „Erwarte jetzt nicht von uns, dass wir durch dieses kleine Fenster reingehen“, sagte der 17-Jährige Trainer aus Avenitia. „Nö, das verlange ich nicht von euch. Aber wenn du nichts dagegen hast, kannst du meinetwegen dort hineinklettern und das Genesect-Projekt so schnappen“, entgegnete der Drachen-Trainer. „Hey, da ist der Hintereingang“, stellte Ash fest, als einer von Team Dragon mit der Taschenlampe die Tür beleuchtete. „Sehr gut, Ash“, lobte mein Freund und ging wieder voraus, „Wartet!“ Kai passte genau auf, dass der Dragon-Rüpel sich von den Hintereingang entfernte. Als der rotschwarz bekleidete Rüpel verschwand, schlichen sich Kai, Milza, Ash, Bell und Cheren unbemerkt in das Haus hinein und stellten fest, dass keiner drinne und das Haus nur von vielen Kabeln und Computern gefüllt war. Auf einem Tisch lagen vier verschieden farbige Module; ein hellblaues, ein weißes, ein rotes und ein gelbes Modul. „Was sind das denn für komische Chips?“, fragte sich die 15-Jährige Bell und schaute sich die vier Module an. „Mädel, du weißt auch überhaupt nichts!“, beschwerte sich der Drachen-Trainer und schubste die blonde Trainerin bei Seite, „Das sind spezielle Items für Genesect. Und ich wette, dass sie ein Teil von dem Genesect-Projekt sind.“ Kai nahm die vier Module und packte sie in seine Hosentasche ein. "Du kannst doch nicht so die Module einpacken!", rief Cheren. "Und ob ich das kann. Wenn Genesects Items bei mir im Besitz sind, kann Rockwaller seine Edition nicht verbessern", entgegnete mein Freund. Plötzlich kam der Vorstand in das Haus hinein und rief: "Der Bursche!" "Schnell weg hier!", rief Ash und rannte als erster durch den Hintereingang heraus. Kai, Cheren, Bell und Milza folgten ihn hinterher und stoßen dabei auf Rockwaller und N. "Warum habt ihr es denn so eilig?", fragte der grimmige Boss von Team Dragon, "Glaubt ihr dummen Kinder, dass ihr einfach so davon kommen würdet?! Ich kann auch anders!" Er zog aus seinem Anzug seinen Revolver heraus und zielte direkt auf die vier Trainer. "Sollen wir dadurch Angst bekommen und uns in die Hosen machen oder wie?", fragte Kai ziemlich frech. "Entweder gibt ihr uns das Genesect-Projekt zurück oder ihr könnt euch von eurem jungen Leben verabschieden", drohte Rockwaller. "Als ob wir die vier Module einfach so herausrücken", entgegnete der Drachen-Trainer. "Reshikrom. Tu das, was er sagt", sprach der intelligente Trainer zu meinen Freund. "Hast du einen Knall? Auf wessen Seite stehst du eigentlich?", wollte der 17-Jährige Drachen-Trainer wissen. "Willst du etwa dein Leben dadurch verlieren oder was? Also ich möchte es auf jeden Fall nicht!", rief Cheren. "Hände hoch, du dummes Balg!", brüllte Rockwaller und zwang meinen Freund, dass er die Hände nach oben strecken sollte. Der Drachen-Trainer konnte seinen Willen nicht durchsetzen und musste seine Hände hochheben, damit N seine Hosentaschen durchsuchen konnte. Der mysteriöse Trainer entdeckte auch die vier Module und nahm sie aus Kais Hosentaschen heraus. "Ach, die vier Elemente-Module für Genesect. Ich habe es doch gewusst, dass ihr Balgen nur an Diebstahl denkt", sagte der Dragon-Boss und schubste die vier Trainer aus dem Haus. "Boss, diese Kinder haben tatsächlich versucht, das Genesect-Projekt zu stehlen, was der Plasma-Professor für uns dagelassen hat", berichtete der Vorstand. "Diese Module brauche ich für meine Feuergrüne Edition. Ich werde einen höheren Rang bei einer neuen Entwicklung haben als die ganzen Idioten von Game Freak. Schon bald gehört ihre große und erfolgreiche Firma mir ganz allein und die Welt wird von meinem Team Dragon regiert!", rief Rockwaller, "Aber wir brauchen noch Zekrom, das legendäre Drachen-Pokémon, welches das Gegenstück von Reshiram ist. Um es ausfindig zu machen, brauchen wir dafür Warren Black." Der Boss von Team Dragon stellte fest, dass Warren garnicht bei Ash, Kai, Cheren, Bell und Milza war. "Wo ist denn der Sohn von Jason Black?", fragte N. "Das kann man doch sehen. Er ist nicht hier", antwortete Kai. "Ihr habt bestimmt Warren Black vor uns versteckt, oder?", wollte Rockwaller und ballte seine Roboterhand zusammen, "Ich kann mir schon glatt denken, welches Haus in Avenitia das ist, wo er sich versteckt. Diesen Jungen werde ich noch in die Finger kriegen." Ash, Bell und Cheren wussten nicht, was Rockwaller vorhatte, aber Kai wusste es. "N, bitte bring diese Kinder weg. Wir haben in dieser Nacht noch was wichtiges vor und ich möchte nicht, dass mir lausige Trainer im Weg stehen", verlangte Rockwaller und ging mit den Dragon-Vorstand und mit einigen Rüpel in Richtung Haus, wo sich das kleine Labor befand. "Reshiram, komm zu mir!", rief der mysteriöse Trainer seinem Pokémon zu. "Schon gut, wir werden schon verschwinden, aber nicht ohne die Module!", rief Kai und lief auf Rockwaller zu. Er griff die Module und rannte schnell mit seinen Freunden weg. "Argh, dieser Drachen-Junge. Folgt ihnen!", befahl der Dragon-Boss und rief aus seinem Pokéball sein Voltenso, damit es meine Freunde auch verfolgen konnte. Schnell durchquerten die vier Trainer die Wasserroute und gelangen wieder auf Route 1. Sie versteckten sich hinter den Rosenbüschen und Beerenbäumen. Die Rüpel, Rockwallers Voltenso und auch N, mit seinem Reshiram, konnten die Trainer nicht entdecken und kehrten um, in Richtung P2-Labor. "Gut, die sind weg", flüsterte der Drachen-Trainer leise und schaute die vier Module von Genesect an. "Du bist wirklich viel zu naiv, Reshikrom. Du solltest am besten die Module zurück ins P2-Labor bringen, sonst bringt uns der Dragon-Boss um. Der ist jetzt sowieso wütend, weil du auf ihn gesprungen bist", beschwerte sich Cheren. "Du hast keine Ahnung von den Plänen, die Team Dragon hat. Ich verhindere, dass Rockwaller mit den Modulen seine Edition zu einen Bestseller macht und rette auch die Game Freak-Firma, damit sie nicht durch Rockwallers Hirngespinste pleite werden", entgegnete Kai. "Das wird mir sehr unangenehm. Gib mir die Module und ich gehe zu denen freiwillig zurück", verlangte der intelligente Trainer aus Avenitia. "Geh Arschhaare rauchen. Die Module sind bei mir in Sicherheit", sagte mein Freund und packte die vier verschieden farbigen Items in seine Hosentasche ein. "Du hast echt soviel Naivität in dir, Reshikrom. Das kann man schon als Störung bezeichnen", sagte der 17-Jährige Trainer aus Avenitia. "Was du da laberst, kann mir egal sein. Komm, Ash. Wir gehen zurück zu Warrens Haus", sagte Kai und ging mit seinem Milza und mit Ash zurück in Richtung Avenitia. "Sollten wir auch gehen, Cheren?", wollte Bell von ihren Freund und Nachbarn wissen. "Ja, komm", antwortete Cheren und ging mit der 15-Jährigen auch nach Avenitia.
Ash, Kai und Milza kamen nach einer kurzen Zeit bei Warrens Haus an und kletterten den Pfahl hoch, um auf das Dach zu kommen, worauf sie kamen. Danach gingen sie durch das offene Fenster hinein und stellten fest, dass es schon 4:30 Uhr morgens war. "Na, klasse... so spät schon?", fragte sich Kai und legte sich zu mir aufs Bett. "Also ich gehe jetzt noch schlafen, bevor die Sonne aufgeht", sagte Ash und legte sich auf sein Bett. "Toll, es wird schon etwas hell und ich bin verdammt müde", entgegnete mein Freund und wollte noch etwas schlafen. Das kam dabei heraus, wenn man Urlaub von vielen Reisen machen wollte und dann in der Nacht unterwegs war, um eine Schurkenorganisation aufzuhalten.
Es wurde 7:30 Uhr morgens. Der 26. Mai 2012 überraschte uns mit einen herrlichen Sonnenaufgang. Ich stand als erste auf und streckte meine Arme aus. Auch Caitlin wurde wach und hatte auch ein glückliches Gesicht. Wir zogen uns gemeinsam um und verließen das Gästezimmer. Emolga, Milza, Pikachu und die beiden Jungs Kai und Ash waren immer noch am schlafen und wir wollten sie ungern aufwecken. "Wollen wir zu Warren in sein Zimmer gehen?", fragte mich die junge Züchterin. "Können wir machen", stimmte ich ihr zu und ging mit ihr zu Warrens Zimmer. Der kluge Trainer war auch schon wach und war gerade dabei, sich umzuziehen. "Wah, habt ihr mich erschreckt!", rief Warren, als er sah, dass wir sein Zimmer betraten. Caitlin fand ihren Freund echt schnuckelig, als er sich erschrocken hatte und umarmte ihn liebevoll. Ich sah, dass Warren nur seine schwarze Jeans anhatte und sein schwarzes T-Shirt hielt er in seinen Händen. Dabei sah ich auch das Zekrom-Mal auf Warrens Arm. Ich hatte eine nicht so extreme Panik, dass Caitlin es sehen würde, aber sie war so sehr in Warren vertieft, dass sie auf solche Details nicht achtete. "Ich lasse euch zwei allein. Ich gehe kurz ins Gästezimmer", sagte ich und verließ Warrens Zimmer. "Yei, wir sind allein", freute sich die junge Züchterin und streichelte ihren Freund am Bauch. "Ja, seit einer halben Ewigkeit hatten wir noch nie so einen schönen Moment", entgegnete Warren und wendete sich zu Caitlin, um sie auf den Lippen zu küssen. Die beiden genossen ihre Zweisamkeit und waren ganz unter sich. "Sag mal, ist dir auch schon ein Name für unser Baby eingefallen?", fragte Caitlin flirtend. "Hmm,... nein. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob wir einen Sohn oder eine Tochter bekommen", antwortete der 16-Jährige Trainer aus Avenitia. "Ich würde mich sehr auf ein kleines Mädchen freuen", sagte die junge Züchterin. "War ja auch klar. Eine kleine Prinzessin wie du es bist, meine Hübsche", sprach Warren und gab seiner Freundin einen Kuss auf die Lippen. "Mir fällt ein Name ein. Wie wäre es denn mit Laura?", wollte die 16-Jährige wissen. "Ein schöner Name...", sagte Warren, "Mir gefällt der Vorname Jennifer." "Weißt du was, wenn es ein Junge wird, könnten wir ihn Caleb nennen", schlug Caitlin vor. "Der Vorname gefällt mir sehr. Auf diesen Namen bin ich auch gerade gekommen", entgegnete der kluge Trainer und lächelte, "Und ich hoffe sehr, dass es ein Junge wird."
Ich war in der Zwischenzeit wieder im Gästezimmer und bürstete mir meine langen, dunkelblonden Haare durch. Auch Emolga, Milza und Pikachu waren wach und spielten gemeinsam auf dem Fußboden. Durch den Lärm konnten Kai und Ash nicht mehr weiterschlafen und wurden wach. Sofort ging der Drachen-Trainer auf mich zu und gab mir einen zarten Kuss auf meine Lippen. "Und wie geht es dir und Drake?", fragte Kai flirtend und streichelte mein Bauch. "Mir geht es gut und Drake auch", antwortete ich und umarmte meinen Freund. "Wie schön...", freute sich der Drachen-Trainer, "Willst du jetzt mit mir schmusen?" "Du siehst echt müde aus. Willst du nicht etwas weiterschlafen?", wollte ich wissen. "Nein, ist nicht nötig. Ich bin in kurzer Zeit hellwach, also brauche ich nicht unbedingt einen Schlaf", antwortete Kai, "Gibt es eigentlich ein nettes Frühstück? Ich habe echt einen Kohldampf." "Tanja macht sehr köstliche Pfannkuchen mit Schokoladensoße. Das schmeckt echt klasse", erzählte Ash. "Yeah, cool. Dann nichts wie hin zum Frühstückstisch!", rief Kai freudig und schnappte sich sein Milza.

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Kapitel 72: Stress in Avenitia

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:17

Kapitel 72: Stress in Avenitia

Kai, Ash, Pikachu, Milza, Emolga und ich gingen den Flur entlang und gingen die Treppen herunter, um in die Küche zu kommen. Auch Caitlin und Warren saßen schon am Frühstückstisch und aßen dabei die leckeren Schokoladenpfannkuchen, von denen Ash erzählt hatte. „Guten Morgen, Leute“, grüßte unser der kluge Trainer und schnitt sich dabei ein kleines Stück von seinem Frühstück mit einem Messer ab. Wir gesellten uns am Tisch und Warrens Mutter Tanja gab uns Teller mit stapelweise Pfannkuchen mit Schokoladensoße. Für die Pokémon gab es leckeres Pokémon-Futter. „Guten Appetit, ihr Lieben“, sagte Tanja zu uns und ging am Waschbecken, um das Geschirr zu waschen. Ash und Kai waren am Frühstückstisch nicht gerade gesprächig. Sie gähnten und ihre Augen fielen ab und zu Mal zu. „Sagt mal, habt ihr garnicht gut geschlafen, ihr zwei?“, wollte Warren wissen. „Doch, selbstverständlich. Warum fragst du denn?“, fragte der Trainer aus Alabastia. „Für mich seht ihr aus, als hättet ihr nur so 2 – 3 Stunden geschlafen“, vermutete der kluge Trainer. „Hör mal zu! Ich möchte jetzt meine Pfannkuchen essen und hör auf, solche Fragen zu stellen, Klugscheißer!“, beschwerte sich Kai etwas genervt und genoss seine Schokoladenpfannkuchen. Dabei konnte er nicht bequem auf den Stuhl sitzen, denn die vier Module von Genesect, die er in seiner Gesäßtasche eingepackt hatte, drückten ihn auf seinen Allerwertesten. „Ach, Warren. Ich bin gleich in Orion City und muss noch einkaufen gehen. Kommt ihr alleine zurecht?“, fragte Tanja ihren Sohn. „Klar. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Mom“, antwortete der kluge Trainer und räumte die leeren Teller vom Frühstückstisch weg. Auch wir waren in einer kurzen Zeit mit frühstücken fertig und räumten etwas die Küche auf. Danach verließ Tanja das Haus, um in Orion City einkaufen zu gehen und wir hatten sturmfreie Bude.
Kai ging mit mir aus der Küche raus und führte mich durch das Haus. Ich fragte mich, wohin wir gingen. Ich kannte mich nicht so gut in Warrens Haus aus, aber es war auch nur ein Einfamilienhaus, das mehr Räume hatte als ein Appartment in Stratos City. Ash saß im Wohnzimmer auf dem Sofa und laß sich die Einall Today durch. Caitlin spielte mit Emolga, Milza und Pikachu auch im Wohnzimmer, während Warren das Geschirr und das Besteck in der Küche einräumte.
"Wohin gehen wir?", fragte ich meinen Freund, der mit mir durch das Haus ging. "Gehen wir in Warrens Zimmer und lass dich überraschen, was wir dort machen", antwortete Kai und öffnete leise die Zimmertür von Warrens Zimmer, "Komm, gehen wir rein." Wir betraten das Zimmer und der Drachen-Trainer machte die Tür hinter sich ganz leise zu. Danach wendete sich der 17-Jährige Drachen-Trainer zu mir und hielt meine Hände ganz zart fest. Er schaute mich ganz verliebt an und fing an, mich zu küssen. Nach wenigen Sekunden fingen wir auch an, Zungenküsse zu machen. Wir hatten Glück, dass keiner uns bei diesen romantischen Moment störte.
Am Avenitia Strand befand sich Team Dragon bei Rockwallers Helikopter, wo gerade der Dragon-Vorstand die Pläne zum Genesect-Projekt anschaute. "Dieser Bursche hat uns alles versaut. Er hat die vier Module und wir wissen nicht, wo er sich mit seinen Freunden befindet", beschwerte sich der Vorstand. "Ihr seid auch alle solche Idioten! Hättet ihr euch mal beeilt und dem Balg die Module weggenommen!", brüllte Rockwaller und schaute auf dem Radar seines Computers im Helikopter. "Was habt Ihr denn jetzt vor, Boss?", fragte der Vorstand. "N und ich werden mit Hilfe des Reshiram-Mals Warren Black ausfindig machen. Das Radar zeigt noch nichts", antwortete der Dragon-Boss und schaute auf den Monitor. Es dauerte nicht lange, als Rockwaller ein Signal auf seinen Radar entdeckt hatte. Ein roter Punkt auf den Radar zeigte ein Haus in Avenitia. Es handelte sich dabei um Warrens Haus. "Erwischt. Jetzt wissen wir, wo sich Jason Blacks Familie befindet", sprach Rockwaller zu sich und stieg aus seinen parkenden Helikopter aus, "N, du kommst mit mir mit. Und die anderen bleiben hier. Ich werde mir jetzt das zurückholen, was mir gehört und Warren Black wird uns auf den Servierteller präsentiert." Der Dragon-Boss ging mit N in die Kleinstadt hinauf und gingen in Richtung Warrens Elternhaus. Die beiden entdeckten das Haus von Warren und warteten vorm Grundstück, bis wir das Haus verlassen würden. Ash legte die Einall Today auf dem Tisch und sah vom Sofa aus Rockwaller und N, die unbemerkt auf der Straße standen. "Hey, Leute. Da ist das Team Dragon, also nur der Boss und dieser Trainer N", berichtete der Trainer aus Alabastia. Warren hatte sich erschrocken und rannte schnell zu Ash und Caitlin ins Wohnzimmer. Durch die große, weiße Gardine konnten Rockwaller und N nicht ins Wohnzimmer hereinschauen. "Warum sind die hier? Wie konnten sie überhaupt mein Haus finden?", fragte sich der kluge Trainer. "Die sind vermutlich hinter dem Genesect-Projekt hinterher, das Kai in der letzten Nacht Rockwaller weggenommen hatte", erzählte Ash. "Das Genesect-Projekt?! Ey, warum erzählst du mir das erst jetzt? Oh Mann, Ash!", rief Warren total panisch, "Wie konntest du nur mit Kai in der Nacht zum P2-Labor gehen? Die verschwinden nicht so einfach von unserem Grundstück. Was passiert, wenn sie noch meine Mom auffangen?!" "Wenn wir hier im Haus bleiben, dann wird uns nichts passieren. Sag doch deiner Mom Bescheid, dass sie später nach Hause kommen soll", schlug Caitlin vor. "Das ist keine schlechte Idee, aber vorher möchte ich von Kai eine Erklärung haben", sagte der kluge Trainer und suchte meinen Freund, "KAI!" Der Drachen-Trainer und ich waren immer noch in Warrens Zimmer und hatten einen romantischen Moment, bis plötzlich der kluge Trainer die Zimmertür öffnete und uns beim kuscheln erwischte. "Wo ist das Genesect-Projekt?", wollte der aufgeregte Trainer aus Avenitia wissen. "Ach, du meinst diese vier Module hier", sagte Kai und packte die vier speziellen Items aus seiner Gesäßtasche aus, "Die haben mich schon am Arsch gekniffen, muahaha!" "Hör auf mit deinen Spielchen! Die Lage ist ernst! Rockwaller und N stehen draußen vor unserem Grundstück und du knutscht mit Carina in meinem Zimmer rum. Verstehst du das nicht? Die wollen die Module haben!", rief Warren. "Hast du die etwa aus dem P2-Labor?", wollte ich von meinen Freund wissen. "Ja, aber ihr wisst, dass der Mafiaboss mit dem Genesect-Projekt seine scheiß Edition verbessern und Game Freak pleite machen will. Ich verhindere also einen weiteren bescheuerten Versuch von Team Luschen-Dragon", entgegnete der Drachen-Trainer und hielt die vier Module in der rechten Hand. "Ich bin auch in Gefahr! Die wollen mich auch noch kriegen, um Zekrom zu finden!", rief der 16-Jährige Trainer, "Diese Suppe hast du dir eingebrockt und du wirst sie wieder auslöffeln, egal wie." Warren verließ sein Zimmer, ließ aber dabei die Zimmertür weit offen. Kai und ich folgten den klugen Trainer ins Wohnzimmer, wo wir auch unsere Pokémon und auch Ash und Caitlin sahen, die vorsichtig aus dem Fenster schauten. "Diese beiden Männer sind immer noch da", sagte die junge Züchterin zu uns. "Bleib ruhig, mein Schatz. Wir bleiben hier in Sicherheit", sagte Warren zu seiner Freundin, um sie etwas zu trösten, da sie etwas ängstlich schien, "Kai, was hast du denn jetzt vor?" "Was soll ich denn vorhaben? Als ob ich denen das Genesect-Projekt gebe", antwortete der Drachen-Trainer und starrte aus dem Fenster, "Wenn sie Streit haben wollen, können sie es auch gerne haben." Mein Freund zeigte überhaupt keine Angst und blieb ruhig und gelassen bei dieser Situation. "Ich habe schon geahnt, dass wir von Team Dragon garnicht mehr wegkommen und das nur wegen dem Genesect-Projekt", sagte Ash.
"Was meinen Sie, sollten wir den Kindern eine Lektion verpassen?", wollte N von den Dragon-Boss wissen. "Nein, so harten brauchen wir jetzt noch nicht werden. Wenn die Balgen meinen, dass sie die ganze Zeit in der Bude hocken, dann können wir eingreifen und den Drachen-Jungen das Genesect-Projekt abnehmen", antwortete Rockwaller und nahm sich eine Zigarre und ein Feuerzeug aus seiner Jackentasche heraus, "Wir haben genügend Zeit. Hetzen brauchen wir nicht."
"Ich habe schon eine Idee, wie wir den beiden entkommen können", sagte Kai. "Also wirst du denen das Genesect-Projekt geben oder was?", wollte der kluge Trainer wissen. "Nein, ich werde rausgehen und ihnen zu einen Kampf herausfordern. Einen Einall-Champ sollte man nicht leicht vom Kampffeld wegstoßen", antwortete der Drachen-Trainer. "Kai, ein Pokémon-Kampf soll das Problem auch nicht aus der Welt schaffen. Gib denen doch einfach das Projekt zurück und sie lassen uns dann in Ruhe", entgegnete Warren. "Du bist ja genauso naiv wie Cheren. Er sagte auch, dass ich Team Dragon die vier Module zurückgeben sollte, was ich aber nicht tat. Ich hasse die Edition von Rockwaller. Ich werde dort blöd dargestellt. Ich bin dort mit dem Mauerblümchen zusammen. Ich werde überfallen und sogar krankenhausreif zusammengeschlagen. Soll ich mir das gefallen lassen?", fragte uns der Drachen-Trainer. "Aber hast du auch an die letzte Zeile von Rockwallers E-Mail gedacht? Sie wollen mich für die Suche von Zekrom missbrauchen. Wir sind alle in Gefahr", sagte der kluge Trainer. Kai ging zur Haustür und hatte ein mulmiges Gefühl. Er griff zur Türklinke und atmete einmal ein und aus. "Warte! Bevor du diesen Mist machst, denen mit einen Pokémon-Kampf weg zu jagen, möchte ich dir nur sagen, dass diese Aktion nichts bringen wird. Team Dragon möchte nur eines und zwar das Genesect-Projekt, ansonsten lassen die Schurken uns nicht in Ruhe", sprach Warren zu Kai. "Vergiss aber nicht, dass die auch dich wollen, damit sie an Zekrom kommen", entgegnete der Drachen-Trainer und wollte die Tür öffnen. Ash, Caitlin, Milza, Emolga, Pikachu und ich hatten ein klein wenig Angst bekommen und wussten nicht, was auf uns zukommen würde. Der Drachen-Trainer öffnete die Haustür und betrat die hölzernde Veranda. Rockwaller und N sahen Kai, rührten sich aber nicht vom Fleck. Als mein Freund die Veranda anschließend verließ und in Richtung Straße ging, holte Rockwaller seinen Revolver in Zeitlupentakt aus seinem Anzug heraus. Der Drachen-Trainer war nervös, aber hatte die vier Module von Genesect in den Händen. Er blieb vor der Straße stehen und starrte N und Rockwaller mit einen sehr ernsten Blick an. "Ach, hast du jetzt etwa aufgegeben? Dann gib uns das Projekt zurück!", rief der mysteriöse Trainer N. "Deswegen bin ich nicht hier. Ich wollte euch nur sagen, dass ihr echt keine Hobbys habt. Was soll der Scheiß mit den auflauern? Ach und das Genesect-Projekt bekommt ihr nicht!", rief Kai. Sofort wurde N handgreiflich und griff sich meinen Freund. Rockwaller hielt seinen Revolver vor Kais Brust. "Wenn du hier wieder frech wirst, dann puste ich dein Leben in die Hölle. Dann gibt es nichts mehr zum lachen!", drohte der Dragon-Boss, "Na, was ist? Macht dir meine Drohung etwa Angst oder tust du wieder ein auf mutig?" Anstatt Angst zu zeigen, war Kai sehr mutig und grinste hämisch. "Im Gegenteil, ich finde es sehr witzig, was diese lächerliche Nummer soll. Na los, drücken Sie schon an ihren Revolver ab und schießen Sie mir mitten ins Herz. Dann weiß die ganze Welt darüber, dass Sie einen Einall-Champ und Event-Verantstalter umgebracht haben, nur weil Sie Ihren Willen nicht beherrschen können. Weltherrschaft mit einer bescheuerten Edition und mit gestohlenen Drachen-Pokémon? Pah, wer kommt denn auf so´nen Scheiß? Natürlich die jämmerlichste Schurkenorganisation Team Dragon, wer denn sonst? Muahahahaha!", lachte der Drachen-Trainer. Rockwaller zog ein sehr grimmiges Gesicht und packte seinen Revolver in seine Jackentasche zurück. Der mysteriöse Trainer N ließ Kai los. "Wenn du schon so mit einen Erwachsenen redest, dann wirst du sicherlich nichts dagegen haben, wenn wir deine Freunde alle umbringen und in Reshirams Blauflammen zu Asche machen", drohte Rockwaller wieder, "Ich habe euch dummen Kindern ja gesagt, dass ihr besser nicht mit uns anlegen solltet. N, schnapp dir die vier Module von dem Balg!" Der mysteriöse Trainer wollte sich wieder meinen Freund schnappen, aber Kai konnte noch rechtzeitig fliehen. "Oha, wir müssen ihn schnell helfen!", rief ich total panisch. "Ich werd ihn helfen", sagte Ash und rannte mit seinem Pikachu aus dem Haus. "Das kann ja noch heiter werden...", seufzte ich. Warren schaute aus dem Fenster und sah, dass sein Kumpel Kai, Rockwaller und N verfolgte. Der Dragon-Boss rief sein Voltenso aus den Pokéball, damit es seine und Ns Arbeit erledigen konnte. "Argh, verdammt!", rief der Drachen-Trainer und rannte durch die großen Straßen von Avenitia. Er wollte aus seinen Gürtel ein Pokéball nehmen, musste aber feststellen, dass er seine Pokémon bei Warren gelassen hatte. "Und ein Blödmann bin ich auch noch...", sprach Kai zu sich. Er hätte sein schillerndes Libelldra für die Flucht gut gebrauchen können, um Rockwallers Voltenso zu entkommen.

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Kapitel 73: Die Enttäuschung

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:21

Kapitel 73: Die Enttäuschung

Ash und sein Pikachu fingen Kai in der Nähe des Avenitia Strandes auf. „Boah, Ash! Du hast mich fast zur Tode erschreckt!“, rief der Drachen-Trainer und schaute Ash sehr verdutzt an. „Ich wollte dir helfen, damit Rockwaller sich nicht das Genesect-Projekt schnappt“, erzählte der Trainer aus Alabastia. „Schön und gut, aber wir sollten lieber wegrennen!“, rief Kai und lief schnell durch die Straßen. Voltenso kam angerannt und hatte eine statische Aufladung, um eine starke Elektro-Attacke auszuführen, um den Drachen-Trainer zu lähmen. Ash und Pikachu folgten ihnen hinterher, durch ganz Avenitia. Rockwaller und N gingen in der Zwischenzeit in Richtung Strand, um abzuwarten, bis Voltenso Kai mit seinen Funken gelähmt hatte. „Kai! Setz irgendein Pokémon von dir ein!“, rief der Trainer aus Alabastia zu den Drachen-Trainer. „Würde ich gerne tun, aber alle meine Pokémon sind bei Warren im Haus“, antwortete mein Freund. Plötzlich erschreckte das vierbeinige Elektro-Pokémon Ash, Kai und Pikachu mit einer Donnerblitz-Attacke. „Schnell, Pikachu. Setz auch Donnerblitz ein!“, befahl Ash. Das kleine gelbe Pokémon schockierte mit einen heftigen Donnerblitz das Voltenso von Rockwaller, das aber leider nicht viel brachte. Das starke Voltenso stieß Ashs Pikachu weg und setzte Funkensprung auf Kai ein. Mein Freund bekam einen nicht so heftigen Stromschlag und konnte sich für einen kurzen Moment nicht bewegen. Rockwallers Pokémon schnappte sich dabei das Genesect-Projekt und lief in Richtung Avenitia Strand. Es lief zu seinen Trainer und gab ihn die vier verschieden farbigen Module. „Sehr schön, ich wusste doch, dass man diesen Jungen noch aufhalten kann, haha!“, rief der Dragon-Boss und stieg mit N und einigen Dragon-Rüpel in seinen Helikopter ein. Dabei rief er sein Voltenso zurück in den Pokéball. „Jetzt können wir mit der Aktualisierung anfangen“, sagte der Dragon Vorstand und startete den Helikopter. Team Dragon konnte ohne Probleme fliehen und flogen Richtung Norden. Ash und Kai sahen den Helikopter nur flüchtig und hatten keine Chance mehr, Team Dragon noch aufzuhalten. „Das ist echt scheiße...“, stellte der Drachen-Trainer fest und wurde von der elektrisierenden Lähmung befreit. „Jetzt haben wir das Genesect-Projekt verloren“, sagte Ash, „Komm, gehen wir zurück zu den anderen.“ Die beiden Jungs gingen mit Pikachu zurück zu Warrens Haus und sahen nicht sehr zufrieden aus, als sie das Einfamilienhaus betraten.
"Und, was ist passiert?", fragte ich den beiden Trainern. "Es ist alles schief gelaufen. Team Dragon ist es gelungen, das Genesect-Projekt an sich zu reißen. Jetzt wird Rockwaller damit seine Edition zu einen Bestseller machen", antwortete Kai und lockte sein Milza mit einen speziellen Drachen-Keks an. "Oh, das ist echt eine Enttäuschung", sagte Caitlin. "Langsam bereue ich es auch, euch gezwungen zu haben, Team Dragon die Module zurück zu geben. Tut mir sehr Leid", entschuldigte sich Warren bei Kai und Ash, "Gehen wir alle nach oben ins Zimmer." Ash, Warren, Caitlin, Kai, die Pokémon und ich gingen gemeinsam nach oben ins Warrens Zimmer. Sofort schaltete der kluge Trainer seinen PC an und wartete ab, bis es hochgefahren war. Warren gesellte sich auf seinen Drehstuhl und spielte die ganze Zeit an der Maus herum. "Was hast du denn jetzt vor?", fragte ich Warren. "Ich werde mal schauen, ob Rockwaller mir wieder eine Mail geschickt hat. Bestimmt finden wir heraus, wo er sich mit seinem Team Dragon befindet", antwortete der kluge Trainer und kam in der Windows-Startseite an. Dabei öffnete er die Feuergrüne Edition und gelangte auf die Startseite von Rockwallers Game. Im dortigen Postfach befand sich wieder eine E-Mail von Rockwaller, die für Warren abgesendet wurde. Der kluge Trainer klickte auf die Mail und die Nachricht wurde sofort geöffnet:
"Hallo, Warren Black! Vielen Dank, dass deine beiden Freunde mir das Genesect-Projekt wiedergegeben haben. Ich habe euch dummen Kindern ja gewarnt, dass ihr aus unseren Angelegenheiten raushalten solltet, aber ihr hört ja nie darauf. Euch muss man eben die Lektionen erteilen. Naja, darum geht es jetzt nicht. Durch die vier Module, die Genesect tragen kann - das Aquamodul, das Blitzmodul, das Gefriermodul und das Flammenmodul - werde ich meine beliebte Pokémon Edition verbessern und sie in wenigen Monaten in allen Regionen für viel Geld verkaufen. Ihr könnt rein garnichts dagegen tun! Ich wünsche euch Balgen einen schönen Nachmittag noch..."
"Verdammt. Jetzt ist dieser Mistkerl bestimmt in seiner Bearbeitung, seine Edition zu verbessern. Er macht uns damit fertig...", sagte ich, "Man muss doch irgendwie wissen, wo und wie er es beareitet." "Da hast du mich gerade auf eine Idee gebracht, Carina!", rief Warren und untersuchte die Anlagen von Rockwallers gesendeten Mails. Durch den Anlagen möchte der 16-Jährige Trainer herausfinden, wie das mit einer Verbesserung einer Edition ging. "Ah, erwischt!", rief er und öffnete durch einen einzigen Mausklick einen ziemlich langen Code, der von der Game Freak-Firma stand. "Was ist denn für ein Buchstaben- und Zahlensalat?", wollte Caitlin wissen. "Diese Code sind aus der Game Freak-Firma und diese Codes hat Rockwaller für seine Edition verwendet. Wenn er eine Bearbeitung an seiner Edition machen möchte, braucht er einen neuen Code, aber den kann er sich nicht holen, weil Game Freak ihn gekündigt hat, also kann er nichts machen", antwortete Warren, "Aber die Sache hat leider einen Haken. In den vier Modulen von Genesect sind viele verschiedene Codes enthalten, wie bei einem Cheat-Modul, was Rockwaller auch in seiner Edition eingebaut hat. Wenn aber eine von den vier Modulen beschädigt ist, kann keine Bearbeitung stattfinden und das heißt, Rockwaller kann seine verbesserte Edition überhaupt nicht veröffentlichen." "Mindestens etwas, was man verhindern kann", sprach Kai zu sich. "Also muss man nur ein Modul von Genesect beschädigen, dann kann Rockwaller nichts mehr an seiner Edition machen", wiederholte die jungere Züchterin für sich. "Hört sich gut an, aber wo hält sich der Mafiaboss auf?", wollte Kai von Warren wissen. "Da müsste ich einmal nachschauen, aber das könnte etwas an Zeit dauern", antwortete der kluge Trainer und schaute sich mehrmals die Mails durch. Während er am suchen war, gesellten Kai und ich uns auf dem Sofa und fingen an, zu kuscheln. Caitlin und Ash setzten sich auf Warrens Bett und langweilten sich.
Der Drachen-Trainer legte seinen Arm um meine Schultern und wollte mit schmusen anfangen, aber ich schaute durch das ganze Zimmer. "Kiki, möchtest du mit mir schmusen?", fragte Kai mich flirtend. "Schatz, ich möchte nur warm gekuschelt werden und wir können doch nicht vor den anderen schmusen", antwortete ich und spielte nervös an meiner Haarsträhne herum. Ich wollte ungern vor den anderen mit Kai schmusen, denn sonst würde sich Ash beleidigt fühlen, weil er immer noch Kummer wegen Bell hatte, den er noch nicht verarbeitet hatte. Mein Freund nahm meine Haarsträhne, mit der ich nervös gespielt hatte, legte sie hinter meinen Schultern und küsste mich auf meinen Hals. Dabei verpasste er mir einen Knutschfleck. "Wow, du hast dir aber sehr viel Mühe dabei gegeben", stellte Caitlin fest, als sie den dunklen Fleck an meinen Nacken sah. Warren verdrehte sich dabei die Augen. "Ja, ich kann eben alles für meine süße und hübsche Carina tun. Denn ich bin der zarte Drachenzähmer", sagte Kai mit einer verliebten Stimme. "Jetzt mach mal ´nen Punkt", seufzte Warren.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Es war Tanja, die vor einigen Minuten wieder nach Hause kam. Sofort schnappten Caitlin und ich ein paar Jacken und legten sie verknüllt vor unseren Bäuchen. Warrens Mutter öffnete die Zimmer und fragte uns: "Wollt ihr was essen?" "Ja, du kannst für uns Nutella-Toasts machen", antwortete der kluge Trainer und nahm sich einen Kugelschreiber, weil er langsam Langeweile beim Suchen bekam. Tanja ließ die Tür halboffen und ging die Treppen hinunter. "Boah, deine Mom braucht tatsächlich für´s Einkaufen so lange?", fragte Kai und schmuste mich dabei. "In Orion City ist eben vieles los und deshalb kommt sie auch etwas später nach Hause", antwortete Warren und hielt sich den Kugelschreiber vor seinen Mund. "Hast du schon was entdeckt?", wollte Ash von seinen Kumpel wissen. "Nein, ich bin immer noch am suchen", antwortete der kluge Trainer. Nach wenigen Minuten kam Tanja mit einen Teller, voll mit Nutella-Toasts, zu uns auf´s Zimmer und stellte sie auf Warrens Schreibtisch. "Lasst es euch schmecken", sagte sie und lächelte dabei, "Warren. Hör auf, an deinen Kulli zu kauen." Tanja verließ anschließend das Zimmer und machte hinter sich die Tür zu. Der kluge Trainer nahm sich den Teller und überreichte es Ash, der neben ihn auf dem Bett saß. Dabei nahm er sich ein halb geschnittenes Stück von den Toasts und aß es genüsslich. "Hier, bedient euch", sagte der Trainer aus Alabastia und reichte den Teller weiter zu Caitlin. Kai und ich nahmen uns jeweils ein Toasthälfte und genossen es sehr.Auch Caitlin und Ash schmeckten die Nutella-Toasts sehr. "Warren, ich muss schon sagen... deine Mom kann echt gut Toasts machen", gab mein Freund zu. Plötzlich musste Warren die schlechte Nachricht überbringen: "Leute, ich kann leider nicht Rockwallers Aufenthaltsort finden. Ich habe alles durchsucht und es ist leider fehlgeschlagen." Der kluge Trainer fuhr seinen PC herunter und nahm sich ein nächstes Nutella-Toast. "So ein Mist. Vielleicht fliegt er mit den Helikopter zurück in das Hauptquartier", glaubte Ash. "Nein, völlig unmöglich. Als ich dort mit Siegfried war, hatten die keine Computerräume oder Datennetzwerke", entgegnete Kai, "Es gab mehr große Räume, wo Käfige aufgestellt waren." "Wir sollten uns nicht all zu große Hoffnungen machen. Team Dragon braucht für die Verbesserung die Codes aus Game Freak und Rockwaller kann sie nicht holen. Wir können uns also zurücklehnen und unseren Urlaub genießen", sagte Warren und lehnte sich zurück auf seinen Drehstuhl. Dabei legte er seine Füße auf den Schreibtisch. "Okay, wenn du meinst, dass wir chillen sollen, dann sollten wir es auch tun", sagte ich, "Und außerdem haben wir es auch mal nötig, eine Pause von all den Reisen zu machen."
Es wurde Abend, genauer gesagt schon 22:15 Uhr. Ash, Warren, Kai, Caitlin, Emolga, Milza, Pikachu und ich sahen immer noch in Warrens Zimmer und langweilten uns. Plötzlich überraschte Tanja uns wieder, indem sie die Tür geöffnet hatte, als wir alle in anderen Gedanken waren. "Ihr müsst gleich ins Bett gehen, meine Lieben. Ihr wollt doch gut ausgeschlafen sein, oder?", wollte Warrens Mutter von uns wissen. "Ja, Mom. Wir gehen schon gleich ins Bett", antwortete der kluge Trainer und spielte immer noch mit den Kugelschreiber. "Gut, dann wünsche ich euch schon mal eine gute Nacht. Und Warren, lass das kauen an deinen Kulli sein." Tanja ließ uns wieder allein und machte die Zimmertür zu. "Woah, Warren. Brauchst du anstelle von Kugelschreiber Nikotinkaugummis, haha!", lachte Kai. "Sehr witzig, Kai. Jeder Mensch hat seine Angewohnheiten", sagte Warren und legte seinen Kugelschreiber in ein Glas hinein, wo noch andere Stifte drinne waren. "Ist gut, Klugscheißer. Dann gehen wir mal in die Kiste, meine hübsche Kiki", sagte Kai und hielt meine Hände ganz zärtlich fest, "Kommt ihr mit, Ash und Caitlin?" Milza, Emolga und Pikachu kamen mit uns ins Gästezimmer. Der Trainer aus Alabastia kam auch zu uns, aber Warren hielt seine Freundin Caitlin auf. "Du kannst heute bei mir schlafen, mein Liebling", flüsterte der kluge Trainer seiner Freundin ins Ohr, "Ich mache dir extra Platz auf meinem Bett." Das fröhliche Gesicht der jungen Züchterin strahlte und war ziemlich glücklich darüber. "Hey, Warren. Nicht ein Orgasmus wegen Caitlin bekommen!", rief der Drachen-Trainer. Der kluge Trainer machte die Tür von seinem Zimmer zu und bereitete sich mit Caitlin aufs Schlafen vor. Ash, Kai und ich bereiteten uns auch vor für die Nacht. Die kleinen Pokémon hatten es sich auf Caitlins Bett gemütlich gemacht. "So, ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht ihr beiden", sagte Ash und legte sich auf seinem Bett hin. Er deckte sich zu und schloss sofort seine Augen. Ich legte mich auf meinem Bett hin, deckte mich mit der warmen Decke zu und bekam eine schöne Kuschelumarmung von Kai. "Schlaf schön, mein Liebling", sagte er zu mir und gab mir einen Kuss auf meine Lippen. "Du auch, mein Schatz", entgegnete ich und lächelte dabei. Danach schaltete der Drachen-Trainer das Licht aus und legte sich zu mir an Bett. Nach einer Weile schliefen wir auch ein.

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Kapitel 74: Géraldine und das Pokémon der Riesengrotte

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:23

Kapitel 74: Géraldine und das Pokémon der Riesengrotte

Es war eine Woche vergangen, als wir uns Urlaub genommen hatten von unserer Reise bis zur Einall-Liga. Es war der 1. Juni und wir waren alle schon früh wach, um uns für die nächste Reise vorzubereiten. „Ihr habt euren Urlaub aber sehr schön genossen“, stellte Tanja fest, die im Flur stand und wir noch am frühstücken waren. „Wir haben doch nichts großes gemacht. Nur in Warrens Zimmer gegammelt und endlos gelabert“, entgegnete Kai. „Was habt ihr denn jetzt noch vor?“, wollte Warrens Mutter von uns wissen. „Noch den Rest von Einall erkunden“, antwortete der kluge Trainer und nahm sich unsere leeren Teller, um sie in die Spüle zu legen. „Kann es jetzt endlich losgehen? Ich bin schon langsam ungeduldig!“, rief Ash und rannte mit seinem Pikachu in den Flur. Dabei blieb er an der Haustür stehen. „Mann, Ash. Du kannst doch mal auf uns warten“, beschwerte sich der Drachen-Trainer und lockte sein Milza mit einen speziellen Drachen-Keks an. Caitlin, Warren, Emolga und ich gingen zu Ash und Kai. „Vielen Dank, dass wir bei dir untergekommen sind, Tanja“, bedankten wir uns bei Warrens Mutter. „Hab ich doch gern gemacht. Und mich hat es gefreut, dass es euch hier gefallen hat“, entgegnete Tanja und lächelte dabei. „Schön, dann können wir ja gehen“, sagte mein Freund und verließ als erster das Haus. Warren umarmte seiner Mutter noch zum Abschied und gemeinsam verließen wir auch das Einfamilienhaus. Vorm Grundstück sahen wir Cheren und Bell, die auf uns gewartet hatten. „Was wollt ihr zwei?“, wollte Warren von seinen Nachbarn wissen. „Da ihr wieder auf Reisen geht, möchte ich, dass Bell euch wieder begleitet. Es ist für sie wichtig, dass sie für ihren Traumberuf was aus der Pokémon-Welt lernt und das ist auch sehr wichtig für mich“, erzählte uns der 17-Jährige Trainer aus Avenitia. Die inzwischen 16-Jährige Bell erwähnte noch hinzu: „Wir haben unten am Strand von Avenitia Géraldine getroffen und sie meinte, dass sie uns abholen möchte.“ „Ist ja super, dann nichts wie hin“, sagte Ash total hastig. „Géraldine bringt euch nach Tessera, damit ihr von dort aus den Rest von Einall erkunden könnt. Ich kann euch leider nicht begleiten, denn ich habe nämlich noch was wichtiges zu erledigen“, fügte Cheren hinzu und schaute zu seiner blonden Freundin, „Bis bald.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Lippen. Kai ekelte sich davor. Danach ging Cheren in Richtung Route 1, die zur nächsten Kleinstadt Gavina führte. „Dann würde ich mal sagen, auf zu Géraldine“, schlug Bell vor. Unsere Reise ging nun zu sechst weiter. Nach einer kurzen Zeit erreichteten wir den Avenitia Strand, wo wir Géraldine trafen. „Ah, da seid ihr ja endlich!“, rief die Arenaleiterin aus Panaero City freudig, „Dann steigt in mein Flugzeug ein.“ Wir stiegen in Géraldines Flugzeug ein und warteten ab, bis wir losflogen. Die Arenaleiterin stieg anschließend ein, setzte sich auf ihren Platz und startete ihr Flugzeug. Wir flogen über die ganzen Städte vorbei und waren sehr erstaunt über den herrlichen Anblick von oben. Alle Menschen sahen von unserer Höhe aus wie kleine Ameisen. „In Tessera wartet mein Großvater auf uns und möchte uns über die besondere Stadt erzählen“, erzählte uns Géraldine.
Nach einer nicht langen Zeit erreichteten wir die Tessera, die Stadt, die nordöstlich von Einall liegt. Géraldines Flugzeug landete auf eine große Grasfläche. Nachdem es eingeparkt wurde, stiegen wir aus und wurden von Géraldines Großvater herzlich empfangen. "Willkommen in Tessera, meine lieben Trainer", begrüßte uns Géraldines Großvater Maurice. Wir grüßten ebenfalls zurück und hatten eine sehr gute Laune. "Kommt erstmal mit zu meinem Haus", sagte Maurice und führte uns durch die Straßen von Tessera. Die Häuser in Tessera sahen aus wie Ferienhäuser und man konnte mit den Brücken, die jedes Haus verbunden hatte, zu jedem der Ferienhäuser gehen. Um die Stadt herum standen viele hohe Bäume und große Hügel. Wir kamen in einer kurzen Zeit vor Maurices Ferienhaus an und öffnete für uns die Tür. "Ich möchte euch was über diese Stadt erzählen. Es gibt immer wieder Trainer, die sich für besonders seltene Pokémon interessieren", sagte Géraldines Großvater. Wir betraten das weiße Ferienhaus und setzten uns am Esstisch, woraufhin Maurice uns ein paar Tüten, gefüllt mit Schokoladenkekse, gab. "Nehmt die als Willkommensgeschenk", sagte er und holte sich direkt ein dickes Buch aus dem Bücherregal, "Ich möchte euch über die Legende von Kyurem erzählen." "Mein Großvater ist deshalb hierher gegangen, um einmal das Kyurem zu sehen. Hört euch die Legende an; Es ist richtig interessant", sagte Géraldine zu uns. "Wow, erstmal ein herzlicher Empfang, dann Kekse als Willkommensgeschenk und dann wieder ein weiteres legendäres Pokémon. Was will man mehr?", wollte Ash wissen und nahm sich einen Keks aus der Tüte heraus. "Vielleicht könntest du deinen Mund halten und zuhören, was Géraldines Großvater uns erzählen möchte", gab Kai als Antwort auf Ashs Frage. Maurice schlug das Buch auf und auf den Doppelseiten wird ein Gemälde von Kyurem gezeigt, dass sich in einer eisigen Landschaft befand. "Laut der Legende ist Kyurem ein Drachen/Eis-Pokémon, das in einer eisiger Umgebung lebt. Hier in Tessera müssen abends die Bewohner pünktlich ins Haus kommen, denn Kyurem ist auch ein Pokémon, das Menschen in der Nacht entführt, wenn es auf den Straßen lauert und denen die Seelen entzieht. Kyurem wird von allen Menschen deswegen als Monster bezeichnet", erzählte Maurice. "Ich habe auch gehört, dass Kyurem ein Teil von Reshiram und Zekrom ist und mit denen ein Trio bildet", erwähnte der Drachen-Trainer. "Das stimmt, junger Trainer. Aber Kyurem lebt seit vielen Jahren hier in der Nähe, in der sogenannten Riesengrotte, wo jede Jahreszeit eisige Luft um dieses Gebiet kommt. Wie Kyurem hier auf die Erde kam, ist auch eine Information. Es befand sich in einem Meteor, was vermuten lässt, dass es aus dem Weltall kommt", fügte Géraldines Großvater hinzu, "Ich habe in meinen Jahren noch nie Kyurem zu Gesicht bekommen. Das lag wohl daran, dass einige Forscher kaum zur Riesengrotte kamen, weil es dort bitterkalt ist." "Wir haben auch noch nie ein Kyurem gesehen und es wäre auch ein Wunder, wenn wir so ein besonderes Pokémon sehen würden", sagte ich. "Die Bewohner in Tessera haben Kyurem auch noch nie gesehen, weil sie sich in ihren Häusern verstecken mussten, damit keiner von denen ihre Seelen an Kyurem verlieren. Und ich finde, ihr Kinder solltet lieber die Legende wissen als ein lebendiges Kyurem live zu sehen", entgegnete Maurice. "Großvater, sei doch nicht so gemein. Meine Freunde wollen jede Art von Pokémon sehen und das heißt auch, dass sie das Kyurem sehen müssen!", rief die Arenaleiterin Géraldine. "Jetzt fang bitte nicht an, wieder so aufdringlich zu sein, liebstes Enkelkind. Ihr jungen Trainer habt vieles vor in eurem Leben und ihr wollt doch nicht euer Leben für Kyurem verlieren oder wie?", fragte Maurice. "Ich bin doch nicht aufdringlich! Ich sage nur die Wahrheit. Selbst ich möchte das lebendige Kyurem sehen", sagte die Pilotin. "Kyurem ist ein ziemlich gefährliches Pokémon und eure Pokémon würden auch keine Chance haben, es besiegen zu können", erzählte Géraldines Großvater, "Du muss auch als Arenaleiterin an deine Pflichten halten und nicht solche Versuche starten, die euer Leben kaputt macht." "Maurice, auf uns ist Verlass. Wir können auf uns gut aufpassen", sagte Warren. "Ich weiß ja nicht so Recht...", sprach Maurice und war am überlegen. "Großvater, es reicht! Ich werde bis zum Abend warten und auf der Straße bleiben, um Kyurem sehen zu können!", rief die Arenaleiterin und verließ wütend das Ferienhaus. "Sie war schon immer ein Problemkind...", erzählte Maurice und stellte das Buch zurück ins Regal. "Ich denke, dass Sie daran Schuld sind. Ich meine, Sie wollten Kyurem lebendig sehen und Sie verbieten es Ihrer Enkelin. Ich würde jetzt ihr auch folgen, was ich auch tun werde", sagte Kai und verließ mit mir und den Pokémon Emolga und Milza das Haus. Auch Caitlin, Bell, Warren, Ash und Pikachu verließen das Haus von Maurice. Géraldines Großvater war eher ziemlich unbeeindruckt, dass wir unser Leben aufs Spiel setzten, um einmal Kyurem sehen zu können.
Wir sahen die genervte Pilotin vor den Betreten der Route 13, wo man von dieser Sicht aus die Riesengrotte sehen konnte, die sich in einen leicht dichten Nebel befand. "Ich wollte mich für das Verhalten meines Großvaters bei euch entschuldigen, Leute. Er kann ziemlich streng werden, wenn es um solche Situationen geht", entschuldigte sich Géraldine bei uns. "Ist schon gut, Cherry. Wir sind zu dir gegangen, damit du nicht alleine bist und wir wollen ja auch Kyurem sehen", sagte ich. "Danke sehr", bedankte sich die Arenaleiterin bei uns und schaute zur Riesengrotte. "Ist das diese Riesengrotte, worüber dein Großvater erzählt hat?", wollte Bell wissen. "Ja, genau. An diesen Ort lebt das legendäre Pokémon Kyurem, ganz tief in der Höhle. Kein Mensch hatte diese Höhle erkundet", antwortete die Pilotin. "Wenn kein Mensch auf dieser Welt die Riesengrotte erkunden konnte, wieso können wir es nicht einfach tun, dann werden wir berühmt", schlug Ash vor. "Oh Mann, Ash. Du hast es nicht kapiert. Es ist doch viel besser, wenn Kyurem heute Nacht auftauchen wird, dann können wir es sehen", sagte Kai, "Und ich werde versuchen, es mir zu fangen." "Kai, das würde ich an deiner Stelle nicht tun. In der Legende wird auch erzählt, dass Kyurem sich nicht von Trainern fangen lässt. Es lebt schon seit vielen Jahren alleine, an seinen Ort", entgegnete Géraldine. "Ist ja echt ein Mist... Kyurem wäre das perfekte Pokémon für mein episches Drachen-Team. Ein Einall-Champ soll sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen", sprach der Drachen-Trainer vor sich hin. "Schatz, hör auf, davon zu träumen, ein Kyurem-Trainer zu sein!", rief ich und gab meinen Freund einen harmlosen Schlag auf den Hinterkopf. "Kai ist echt ein dummer Einall-Champ. Langsam frage ich mich, warum er als Champ gekrönt wurde...", seufzte die 16-Jährige Bell. "Halt die Klappe, du blondes Flittchen. Niemand hat dich um deine Meinung gebeten", entgegnete der Drachen-Trainer. "Achja, ich soll dir von Cheren ausrichten, dass du mich netter behandeln solltest", berichtete die blonde Trainerin. "Was dein schwuler Lover sagt, kann mir am Arsch vorbei gehen, weil es mich kein bisschen interessiert", sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Fängt das schon wieder an?", wollte Warren wissen und wollte den kleinen Streit schlichten. "Ohje, haben sie sich öfters schon gestritten?", fragte Caitlin ihren Freund Warren. "Ja, Schatz... schon seit einer halben Ewigkeit", antwortete der kluge Trainer seufzend und beendete den Streit zwischen Kai und bell, indem er zwischen den beiden ging und sie auseinander brachte. Kai ging zu mir und flüsterte mir leise ins Ohr: "Ich bleibe lieber bei dir und Siegfried bleiben. Ihr seid für mich viel wichtiger als Bell." "Ich dachte, das Kind soll Drake heißen", flüsterte ich leise zu Kai ins Ohr. "Ah, stimmt... sorry. Habe gerade an Dragoran gedacht. Echt eine lolige Sache, hehe", lachte mein Freund und legte seinen Arm um meine Hüften. "Schön, dass euer kleiner Streit beendet ist. Ich möchte den heutigen Tag nicht mit Streitigkeiten verbringen", sagte Géraldine. "Und was tun wir jetzt?", wollte Ash wissen. "Wir bleiben hier und warten, bis Kyurem kommt", antwortete die Arenaleiterin. "Es ist erst Mittag! Es dauert noch lange, bis es Nacht wird!", beschwerte sich der Trainer aus Alabastia. "Heul nicht rum. Bis dahin können wir chillen und das machen wir jetzt auch alle", sagte Kai. Bell war genervt von Kais Vorschlägen. Sie fand, dass der Drachen-Trainer als sogenannter Anführer echt übertrieben hatte.
Es wurde spät Nachmittag, genauer gesagt um 17:45 Uhr, und wir saßen auf der Rasenfläche kurz vor der Route 13. In der Zeit hatten wir nichts wichtiges gemacht, da wir bis zum Abend warten wollten. "Ich langweile mich zu Tode. Können wir nicht was anderes machen?", wollte Bell wissen. "Es ist doch schönes Wetter hier draußen, also können wir uns dabei entspannen und sonnen", gab Géraldine als Antwort, "Und ich mag den Sommer, obwohl es noch nicht Sommeranfang ist, hihi." "Mir ist heiß", seufzte die 16-Jährige Trainerin aus Avenitia. "Dann geh doch schwimmen. Ich schubs dich dann wieder ins kalte Becken, muahaha!", lachte Kai und sonnte sich. "Boah, bist du cool, du arroganter Mistkerl", beschwerte sich Bell und war von Kais Verhalten entsetzt. Plötzlich kamen zwei Jungs, die ungefähr 10 Jahre jung waren, aus der Route 13 und betraten die Stadt Tessera. "Meine Eltern sagen, ich muss pünktlich zu Hause sein, sonst fängt mich noch das Monster aus der Riesengrotte", erzählte der eine Junge zu den anderen, der eine Brille trug. "Ja, ich habe von meinen Vater gehört, dass das Monster schon sämtliche Menschen ihre Seelen entzogen hatte", entgegnete der Junge mit der Brille. Danach gingen die beiden Jungs in die Innenstadt hinein, in Richtung Pokémon Center. "Ich muss schon sagen, das Kyurem macht mir jetzt schon etwas Angst", sagte Caitlin, "Seid ihr wirklich sicher, dass ihr Kyurem sehen wollt?" "Du brauchst keine Angst zu haben, Caitlin. Ich beschütze dich", sagte Warren und umarmte seine Freundin.
Es wurde 21:45 Uhr. Die Dämmerung fing an und der Himmel färbte sich von rotorange bist zum blauschwarzen. Die Nacht kam näher. Inzwischen waren schon die Bewohner von Tessera in ihren Häusern in Sicherheit und wir waren immer noch draußen auf den Straßen. Géraldines Großvater kam zu uns und sagte: "Géraldine. Ich möchte, dass ihr alle jetzt ins Haus geht. Kyurem wird jeden Augenblick kommen und sich neue Opfer suchen." "Nein, Großvater. Wir alle wollen Kyurem sehen und wir bleiben solange hier, bis wir es sehen können", entgegnete die Pilotin. "Ihr Kinder seid noch alle so jung und ihr opfert euer Leben, nur um dieses gefährliches Pokémon sehen", sprach Maurice und ging zurück in seinem Haus. Von dort aus konnte er uns sehen, wie wir ganz ruhig und gelassen auf der Straße vor Route 13 standen. Plötzlich kam dichter Nebel auf die kleine Stadt zu und umhüllte sie. Wir konnten kaum noch die Häuser sehen. "Yeah, Kyurem kommt und wird sich Bell schnappen, muahahaha!", lachte der Drachen-Trainer und rieb sich die Hände. "Halt die Klappe. Du sollst mich netter behandeln!", rief die 16-Jährige. Man hörte ein leises Knurren, das aus der Ferne kam und immer näher kam. "MILZA!", rief Kais Milza total panisch und versteckte sich unter Kais Kapuze. "Gehen wir lieber ein paar Schritte zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob das Kyurem direkt vor uns stehen könnte", schlug Géraldine vor. Das taten wir auch und hörten immer das Knurren, das immer wieder näher kam. Man konnte schon eine eisige Luft in unserer Umgebung spüren. Im dichten Nebel sahen wir eine dunkle Gestalt, die den Umriss eines Kyurems und leuchtend rote Augen hatte. Das war auch das gefährliche Drachen/Eis-Pokémon. Es kam mit nur kleinen Schritten näher, aber so, dass wir es nicht näher und deutlicher betrachten konnten. Danach rührte es sich nicht weiter und brüllte laut, so dass menschengroße Eiszapfen von oben herabkamen. Die prallten auf dem gepflasteren Boden und Kyurem erstellte eine Art Gefängnis, indem wir eingesperrt waren. Das legendäre Pokémon wollte wieder umkehren, bis Kai rief: "Schnell, Milza! Verätze die Eiszapfen mit deiner Drachenwut!" Das kleine Drachen-Pokémon spuckte blaurote Flammen auf die dicken Eiszapfen, die aber nicht das Eis zum schmelzen brachte. "Nein, Kyurem! Bleib bitte hier! Hier gibt es leckeres Frischfleisch in unserer Truppe, das Bell heißt!", rief der Drachen-Trainer und machte einen Schmollmund, als Kyurem verschwand, "Wääähhh, ich wollte es mir so gerne fangen..." Vom Himmel kam kleiner Glitzerstaub, der uns zum einschläfern brachte. Wir fielen um und waren in einem Tiefschlaf gefesselt.

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Kapitel 75: Die Entführung

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:28

Kapitel 75: Die Entführung

Es war der 2. Juni 2012. Die Sonne stieg vom Horizont hinauf, ließ den leichten Nebel verschwinden und weckte uns mit den grellen Sonnenstrahlen aus dem Schlaf. Ich sah mit noch schläfrigen Augen die riesigen Eiszapfen, die anfingen, von der Sonne geschmolzen zu werden. „Hey, Leute... seht nur“, sagte ich gähnend und rüttelte meine Freunde und auch die Pokémon wach. „Boah, mein Schädel brummt“, seufzte Géraldine und sah die Eiszapfen, die fast geschmolzen waren. „Echt schade, dass ich nicht Kyurem fangen konnte“, sagte Kai und war enttäuscht. „Sei froh, dass wir überhaupt das Kyurem sehen konnten“, entgegnete Warren. „Toll, nur so als schwarze Gestalt... sehr informativ“, seufzte der Drachen-Trainer und rieb sich die Augen wach. „Géraldine!“, rief Maurice, der sein Haus verließ und zu uns kam, „Geht es euch allen gut?“ „Großvater, uns allen geht es prima. Wir sind unversehrt und Kyurem hat uns nicht verletzt“, antwortete die Arenaleiterin aus Panaero City. „Ich habe schon gedacht, dass Kyurem eure Seelen ausgeraubt hat. Bei den gestrigen Nebel gestern konnte ich euch leider nicht sehen, ob euch was passieren würde“, sagte Géraldines Großvater, „Aber da ihr Kyurem gesehen habt, könnt ihr euch als glücklich schätzen.“ „Wir haben nur den Umriss von Kyurem gesehen, der im dichten Nebel war“, entgegnete ich. „Oh, aber das ist auch sehr interessant“, stellte Maurice fest. „Finde ich nicht. Es soll sich ganz zeigen und sich von mir fangen lassen!“, rief Kai. „Junger Trainer, solche legendären Pokémon lassen sich nicht üblich fangen wie bei normalen Pokémon“, sprach Maurice. "Och, menno...", seufzte der Drachen-Trainer, "Na gut, dann versuche ich eben später das Kyurem zu fangen." "Was habt ihr denn jetzt vor, Leute?", wollte Géraldine von uns wissen. "Ich denke mal, wir erkunden jetzt die Route 13", antwortete ich und lächelte dabei. "Die Route führt euch direkt nach Ondula, zu einen schönen Ferienort. Das passt sehr gut mit den sommerlichen Wetter", sagte Géraldines Großvater. "Wie cool! Sommer, Sonne Strand - wir kommen!", rief Bell ziemlich freudig. "Was hast du denn jetzt vor, Géraldine?", wollte Ash wissen. "Ich bleibe ein wenig bei Großvater. Als Arenaleiterin braucht man auch Urlaub, hihi", antwortete die Pilotin, "Ich wünsche euch allen eine gute Reise!" "Vielen Dank!", riefen wir alle gleichzeitig und betraten die Route 13, die nach Ondula führte.
Wir gingen durch den kleinen Waldweg, der zum Strand führte. Auf dieser Route sahen wir einige Schwalboss fliegen und auch wenige Absol zeigten sich. "Ich kann schon das Meerwasser riechen. Ich freue mich schon sehr, endlich am Strand zu sein und im Meerwasser zu schwimmen", sprach die 16-Jährige vor sich hin. "Ja, und ich sorge dafür, dass dich ein Garados fängt, muahahaha!", lachte Kai. "Dieser Ort ist einfach schön", stellte Caitlin fest und kuschelte sich an Warrens Arm. Der kluge Trainer war sehr glücklich, dass Caitlin sich bei ihn sehr wohlfühlte. Plötzlich sahen wir auf einer großen Wiese N und sein Reshiram, die sofort zu uns starrten. "Ah, ich wusste doch, dass ihr hier vorkommen würdet", sagte N. "Wie meinst du das?", fragte Kai. "Ich wurde von Rockwaller beauftragt, Warren Black mitzunehmen", antwortete der mysteriöse Trainer. Warren schluckte und machte große Augen, als er das gehört hatte. "Und ich werde ihn mir mit Gewalt holen, wenn es nötig ist", sagte N, "Zoroark, mach dich bereit und halte Warrens Freunde auf!" Aus dem sprang Ns Zoroark und überraschte uns mit seiner Nachtflut-Attacke. "Milza, setz Drachenklaue ein!", befahl Kai. Das schillernde Drachen-Pokémon sprang von Kais Schulter ab und attackierte das Unlicht-Pokémon einer brutalen Drachenklaue. "Emolga, unterstütze Milza und greif Zoroark mit Luftschnitt an!", verlangte ich von meinem Pokémon. Wir hatten den klugen Trainer beschützt, als unsere Pokémon Ns Zoroark angegriffen hatten. "Reshiram, setz Blauflammen ein!", befahl der mysteriöse Trainer. Das weiße Drachen-Pokémon spuckte blaue Flammen auf uns. "Pikachu, setz Donnerblitz ein!", rief Ash. Das gelbe Pokémon verpasste Reshiram einen elektrischen Stromschlag, woraufhin das legendäre Pokémon ziemlich wütend wurde. Es flog umher und schnappte sich Warren, indem es Psychokinese eingesetzt hatte. Zoroark schlug Emolga und Milza mit Nachthieb und sprang auf Reshirams Rücken. "Sehr schön. Alles läuft nach Plan", sprach N zu sich und schnippste mit seinen Fingern, um sein Drachen-Pokémon zu rufen. "Versucht, euren Freund zu retten, aber ich würde es an eurer Stelle nicht tun, denn sonst werdet ihr von Reshiram eingeheizt, haha!" Der mysteriöse Trainer stige auf Reshirams Rücken und flüchtete. Schnell rief Kai sein Trikephalo aus dem Pokéball und befahl: "Setz Triplette auf Reshiram ein!" Das dreiköpfige Pokémon schoß einen Strahl mit drei Elementen auf das weiße Drachen-Pokémon. "Kai, pass doch auf!", rief Warren total panisch. Reshiram konterte mit Drachenpuls zurück und schleuderte Trikephalo auf die Erde zurück. Danach flogen N mit seinem Reshiram und den entführten Trainer davon. "Komm zurück, Trikephalo", sagte der Drachen-Trainer und rief sein geschwächtes Pokémon in den Pokéball zurück. "N hat Warren entführt! Was sollen wir denn jetzt machen? Wir wissen doch nicht, wohin sie hinfliegen!", rief Caitlin sehr entsetzt. "Ich bin mir schon sicher, wohin sie fliegen; zum Dragon-Hauptquartier, aber da können wir nicht hin, weil es zu weit ist", sagte Kai und überlegte. "Wir müssen mein Schnuckelchen retten, du Drachen-Freak!", rief die junge Züchterin und schüttelte Kai. "Woah, ist ja gut, keine Panik", entgegnete der Drachen-Trainer, "Ich kann mir denken, dass unser Klugscheißer weiß, wie er sich von den Schurken befreien kann." "Bist du dir auch wirklich sicher? Er ist doch allein...", entgegnete Ash. "Hat irgendjemand Warrens Nummer?", wollte mein Freund wissen. "Ja, ich!", rief Caitlin und durchsuchte auf ihren Viso Castor die Nummer von Warren, die sie auch sofort gefunden hatte. "Wir können ihn ja mitteilen, dass wir auf dem Weg nach Ondula sind, damit er nachkommen kann", schlug Kai vor. "Schatz. Dir ist aber schon klar, dass Warrens Viso Castor kaputt ist", seufzte ich. "Ah, stimmt! Wie kann man so vergesslich sein wie ich!? So ein Scheiß!", beklagte sich der Drachen-Trainer, "Egal,... er wird ja schon wissen, dass wir nach Ondula gehen. Brechen wir auf, Leute." Wir setzten unsere Reise nach Ondula fort und gingen durch den kleinen Waldweg, der mit einer großen Wiese und hohen Klippen zu sehen war.
In der Zwischenzeit kam N mit seinem Reshiram und mit Warren vorm Dragon-Hauptquartier an und brachte Warren zu Rockwaller ins Büro, in Begleitung von Zoroark. Rockwaller war in einem kurzen Telefonat: "...Ich denke schon, dass es irgendwie einen Weg geben wird, Zekrom zu finden. Ich habe meinen Schüler losgeschickt und scheint auch, wieder da zu sein... Gut, ich melde mich später nochmal. Danke, bis dann..." "Ich habe Ihnen Warren Black mitgebracht", sagte N, der den klugen Trainer fest im Griff hatte. "Sehr schön, dann können wir ja gleich loslegen", sprach der Dragon-Boss zufrieden und starrte Warren sehr bösartig an, "Bring ihn in den dunklen Raum. Ich werde gleich nachkommen." Der mysteriöse Trainer brachte mithilfe von seinem Zoroark den klugen Trainer in den Nebenraum, der auch als Dunkler Raum bezeichnet wurde. Einige Team Dragon-Rüpel fesselten Warren an einem Stuhl und standen direkt um ihn herum, damit er keine Fluchtversuche ausführen konnte. In den dunklen Raum stand nichts weiteres da als ein Tisch, eine Schreibtischlampe und ein PC. Sonst konnte man nichts sehen außer schwarz. "Willkommen im Dragon-Hauptquartier, Warren Black", grüßte Rockwaller ziemlich arrogant und betrat den dunklen Raum, "Dir ist sicherlich schon klar, warum wir dich entführt haben, oder?" Der kluge Trainer schweigte sekunden-, aber auch minutenlang. "Schon gut, ich kann es verstehen, dass es einem die Sprache verschlägt, von einer Schurkenorganisation als Geisel genommen zu werden. Ein großer Schock für dich, oder?", wollte der Dragon-Boss wissen. "Warum sollte es das? Ich bin mir nur nicht sicher, was das hier bringen soll. Es geht wahrscheinlich um Zekrom, was ihr unbedingt für die Weltherrschaft haben wollen", entgegnete Warren. "Nein, es geht um was wichtigeres. Und zwar um meine Feuergrüne Edition", sagte Rockwaller und schaltete den PC an. Der Monitor zeigte die Startseite von Pokémon Feuergrüne Edition, mit einer Hackfläche, wo Codes und Daten eingetragen werden mussten. "Ich möchte, dass du die Daten von Game Freak auf meine Edition einfügst", verlangte der Dragon-Boss. "Ich soll hacken?! Bei Game Freak?! Das kann ich unmöglich machen", sagte der kluge Trainer. Rockwaller holte aus seinen Anzug seinen Revolver heraus und hielt die Waffe an Warrens Kinn. "Hör zu, du kluges Genie. Du bist schon so naiv wie dein Vater und weißt du was; Er hat es verdient, zu sterben. Du kannst ihn in wenigen Minuten oder auch schon Sekunden in den Himmel folgen", drohte der Dragon-Boss, "Ich lasse mir doch nicht von einem pubertierenden Balg den Tag versauen." "Ich werde nicht hacken, weil ich dann das Datenschutzsystem von Game Freak kaputt machen würde", sagte der kluge Trainer. "Du hast doch viel Ahnung von Computer, also kannst du hacken, du dummes Balg! Wird´s bald?! Du tust das jetzt sofort, ansonsten kannst du dich von deinem jungen Leben verabschieden!", brüllte Rockwaller, "Ach, du bist einfach nur nutzlos..." Der Dragon-Boss wendete sich von Warren ab. "Hey, Boss! Ich habe gerade die Informationen aus dem Himmelsturm an der Ondula Bucht erhalten!", rief der Dragon-Vorstand, als er den dunklen Raum betrat. Vor Schreck drückte Rockwaller an seinen Revolver und schoss direkt an Warrens linken Oberarm. Der kluge Trainer biss sich die Zähne vor lauter Schmerz zusammen und sein Arm blutete stark. "Ach, habe ich dich etwa getroffen? Bei deiner Naivität hast du es dir auch verdient", sagte Rockwaller und lachte dabei bösartig, "Okay, die Informationen über Rayquaza. Das ist schon mal was gutes, da Rayquaza ein legendäres Pokémon ist, was mit dem Klima zu tun hat. Da kommt auch schon ein neuer Plan hervor." Der Dragon-Boss schickte einige Dragon-Mitglieder, den Vorstand und N zum Hubschrauber. "Und was mit dir passieren wird ist ganz klar. Du wirst die Daten von Game Freak auf meine Edition verfrachten. Hast du mich verstanden?", wollte er von Warren wissen. Der kluge Trainer schaute den Boss nur sehr ernst ab. Rockwaller verpasste Warren eine starke Ohrfeige, packte seine Waffe in seinen Anzug zurück und verließ den dunklen Raum. Dabei schloss er die Tür zweimal ab. Der 16-Jährige Trainer war alleine in den Raum und versuchte, sich von den festen Fesseln zu befreien. Das war für ihn nicht einfach, da er kein Gefühl mehr in seinen linken Arm hatte.
Rockwaller stieg mit seinem Team in den Helikopter ein und startete das Fluggerät. Ns Reshiram flog neben den Helikopter. Team Dragon und Reshiram flogen in Richtung Osten, nach Ondula, um ihren nächsten Plan durchzuführen: Rayquaza aus den Himmelsturm fangen.
Ash, Caitlin, Bell, Kai, Milza, Pikachu, Emolga und ich kamen in kürzester Zeit am Strand an. Die Sonnenstrahlen schienen über das Meerwasser, was dazu kam, dass die Wasseroberfläche schön glitzerte. "Uii, wie schön. Da würde man doch glatt schwimmen gehen!", freute sich Bell und hüpfte vor lauter Freude. "Dann geh doch planschen. Da bleibt mir so einiges verschont", sagte Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Gute Idee, ich nehme mir dann auch einen Keks", sagte Ash und holte seine Kekstüte heraus. "Maurice hat dir die Kekse nicht umsonst gegeben, damit die nicht sofort in deinen Magen gelangen", entgegnete ich. "Hey, Süße. Bleib ganz ruhig. Kümmere dich doch nicht um Ash und seinen Süßigkeiten", sprach der Drachen-Trainer flirtend zu mir und küsste mich sanft auf meinen Lippen. "Du hast echt nichts besseres zu tun als Carina zu verarschen!", rief die 16-Jährige Bell, "Wir sollten Warren retten, anstatt hier stehen zu bleiben und ein auf verliebt machen." "Ach, du wolltest doch erst schwimmen gehen. Du hast dich soeben selbst gedisst, muahahaha!", lachte Kai und umarmte mich ganz liebevoll. Danach gingen Kai, Milza, Emolga und ich einige Schritte weiter in Richtung Ondula. Dabei folgten uns Ash, Caitlin, Bell und Pikachu uns. Unterwegs sah mein Freund aus der Ferne einen riesigen Turm, der mitten auf einer großen Insel im Meer stand. "Hey, Leute. Seht mal, dahinten!", rief der Drachen-Trainer und zeigte mit den Zeigefinger auf den weitentfernten Turm. "Das sieht aus wie ein... Turm", stellte Ash fest und knabberte an seinem Keks. "Blitzmerker!", entgegnete Kai, "Wenn ich mich nicht täusche, ist das der Himmelsturm, der Lebensort von dem legendären Pokémon Rayquaza." "Vielleicht kann man den Himmelsturm ja erkunden", dachte Caitlin. "Das werden wir auch machen, denn dort lebt das coole Rayquaza, ein Drachen-Pokémon - ein ideales Pokémon für mich als Einall-Champ, der sich auf Drachen-Pokémon spezialisiert hat", freute sich Kai. "Wohl eher als Angeber, der davon träumt, alle Trainer auf der Welt besiegen zu können", seufzte die blonde Trainerin aus Avenitia. Wir setzten unseren Weg nach Ondula weiter fort, um von dort aus zu Rayquazas Himmelsturm zu kommen.
In der Zwischenzeit versuchte der entführte Warren, sich von den Fesseln zu befreien. Dabei verlor er Kraft und konnte es nicht mehr lange ertragen. "Scheiße, wenn ich doch nur wüsste, wie ich diese festen Knoten lösen könnte", sprach er zu sich und überlegte. Dann hatte der kluge Trainer eine Idee. Er versuchte mit seiner rechten Hand an seinen Pokéball zu kommen, um ein Pokémon zu bitten, ihn von den Fesseln zu lösen. "Na los, komm schon...", sagte Warren und griff zu einen Pokéball, der an seinen Gürtel hing, "Klasse, geht doch." Aus seinen Pokéball kam sein Caesurio heraus. "Setz Metallklaue ein und zerschneide die Fesseln", befahl der kluge Trainer seinem Pokémon. Das Unlicht/Stahl-Pokémon zerschnitt die festen Knoten mit seinen metallischen Klauen und konnte seinen Trainer von den Fesseln befreien. "Vielen Dank, Caesurio", bedankte sich Warren bei seinem Pokémon. Caesurio freute sich für seinen Trainer. Warrens linker Arm tat schrecklich weh, weil er die Kugel von Rockwallers Revolver in seinen Oberarm drinne stecken hatte. Das dunkelrote Blut floß durch seinen Jackenärmel. Da der kluge Trainer in seinen verletzten Arm kein Gefühl hatte, war dieser ziemlich locker, aber die Finger konnte Warren noch ganz normal bewegen. Der Monitor war noch angeschaltet, mit den Fenster, wo die Daten von Game Freak eingebracht werden sollten. Warren ging an dem PC und musste die Codes, die er von der Game Freak-Firma kannte, in das leere Fenster als Quellcode eintragen, sonst würde Rockwaller in umbringen. Seufzend und enttäuscht speicherte er die Daten und ging zum Forum von Pokémon Feuergrüne Edition. "Ich habe einen echt fatalen Fehler begannen, den ich nicht wieder gut machen kann", sprach Warren zu sich und schlug mit der Faust auf den Tisch, "Es tut mir Leid, Game Freak... ich konnte nicht anders... Es tut mir Leid, Dad... ich wollte deinen Job in Zukunft besser machen und deinen Traum erfüllen, die Daten von Reshiram und Zekrom zu sammeln... Es tut mir Leid, meine Freunde... ihr seid das wichtigste von allen und ihr habt für mich alles getan..." Caesurio merkte, dass sein Trainer den Tränen nah war und tröstete ihn. "Ich bin froh, dass ich euch noch habe, meine treuen Pokémon...", sagte der kluge Trainer und schaute sein Caesurio an, "Noch ist alles nicht vorbei. Es gibt noch Hoffnungen und ich muss zu Zekrom, das mich als Helden auserwählt hat." Warren schöpfte neuen Mut zusammen und ging mit seinem Pokémon Caesurio zu der abgeschlossenden Tür. "Okay, Caesurio. Zerstöre die Tür mit Durchbruch!", befahl der kluge Trainer. Das Unlicht/Stahl-Pokémon zerschmetterte die Metalltür mit einer kräftigen Durchbruch-Attacke, so dass der kluge Trainer mit seinem Pokémon fliehen konnte. "Sehr gute Arbeit", lobte Warren seinem Pokémon und rief es zurück in den Pokéball. Danach ergriff der 16-Jährige die Flucht und fand in einer kurzen Zeit den Haupteingang von dem menschenleeren Dragon-Hauptquartier.

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Kapitel 76: Rayquaza im Himmelsturm

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:30

Kapitel 76: Rayquaza im Himmelsturm

Wir erreichteten die Küstenstadt Ondula, die bekannt für moderne Ferienhäuser und der Ondula-Bucht war. Kai behielt den Himmelsturm von Rayquaza gut im Blick. „Schatz, bist du so fasziniert von Rayquaza, dass du sogar nicht den Überblick zum Turm verlierst?“, wollte ich neugierig wissen. „Nein, Schätzchen. Ich bin gespannt, wie Rayquaza leibt und lebt. In Drachenclan hatten wir schon oft die Themen über legendären Drachen-Pokémon vorgenommen, aber nie wurde Rayquaza erwähnt. Die Lehrer hatten sich mehr auf die Legenden von den bekannten Drachen-Pokémon konzentriert und ich war der einzige, der alles über die Drachen wusste“, antwortete mein Freund und lächelte mir zu. Ich fühlte mich durch Kais Lächeln sehr geschmeichelt und klammerte mich fest an seinen rechten Arm. „Also ich könnte mir jetzt ein leckeres Softeis gönnen, bei diesen schönen Wetter“, sprach Bell vor sich hin. „Na, bei mir ist ein Eis jetzt nicht dringend nötig“, entgegnete Caitlin, „Ich würde jetzt am liebsten bei Warren sein... ob es ihn gut geht?“ Die blonde Trainerin sah den Eiswagen und lief schnell dorthin, um sich ein Softeis zu kaufen. Für Ash war es die perfekte Gelegenheit, mit der 16-Jährigen unter vier Augen zu sprechen. Währendessen überlegte sich Kai, wie wir zu der Insel kommen, die sich an der Bucht von Ondula befand. Ich tröstete in der Zwischenzeit die traurige Pokémon-Züchterin Caitlin. "Sei nicht traurig", sagte ich zu ihr und munterte sie etwas auf, "Ich weiß ganz genau, dass es Warren gut geht. Er weiß, wie er in solchen Situationen klarkommt." "Danke, Carina. Ich fühle mich dadurch etwas besser, aber trotzdem würde ich meinen Freund sehr gern bei mir haben", entgegnete die junge Züchterin und umarmte mich. "Wenn es um traurige Gefühle geht, ist Carina die passende Helferin", sagte Kai und lächelte.
In der Zwischenzeit hatte Bell ihr Sahne-Softeis für wenig PokéDollar beim Eiswagen gekauft. Dabei wurde sie von Ash angesprochen. "Hey, Bell. Ich wollte dich was ganz wichtiges sagen", sagte der Trainer aus Alabastia, der etwas nervös wurde. "Was gibt es denn?", wollte die blonde trainerin wissen. "In der Einall-Liga hast du dich total verändert, seit dem du bei Cheren warst. Ich habe dich sehr vermisst und sogar Gefühle für dich empfunden. Ich war so sauer, als du bei Cheren im Zimmer übernachtet hast und ich habe mir Trost bei Lilia gefunden. Damit wollte ich dir nur sagen, dass ich dich liebe...", gestand Ash und wurde etwas rötlich im Gesicht. Bell senkte ihren Kopf nach unten und zeigte dabei ein unglückliches Gesicht. Dabei erzählte sie: "Ich war, bevor wir Cheren in Rayono City kennen gelernt haben, auch in dich verliebt, aber immer, wenn ich es dir gestehen wollte, hat mich Kai aufgehalten und ich hatte keine Chance dazu gehabt, weil ich dann so schüchtern wurde. Und Cheren hat mein Leben total umgekrämpelt und sind in einer kurzen Zeit ein Paar geworden." "Warum hast du dich für Cheren entschieden? Ich habe alles für dich gemacht und das ist der Dank dafür...", sagte Ash ziemlich enttäuscht, "Viel Spaß mit deinen Freund, während ich in der einsamen Welt der Singles lebe." Der traurige Trainer aus Alabastia ging zu uns zurück und Bell kam direkt hinterher, hatte aber dabei ein schlechtes Gewissen, dass sie Ash verletzt hatte. "Okay, wir werden den Strand entlang gehen und so kommen wir zu der Insel, wo der Himmelsturm steht", erklärte der Drachen-Trainer. Plötzlich sahen wir den Dragon-Helikopter am Himmel und sie flogen direkt zu den Himmelsturm von Rayquaza. "Das habe ich schon geahnt, dass diese Mistkerle auftauchen und Rayquaza für sich haben wollen. Ein Grund mehr, denen wieder das Handwerk zu legen", sagte Kai, "Kommt Leute!" Wir liefen den Strand entlang, der zu der Bucht von Ondula führte, wo auch der Himmelsturm stand. Der Helikopter landete auf der sandigen Insel und da stiegen einige Dragon-Rüpel, der Dragon-Vorstand, Rockwaller und N aus. Auch Reshiram kam schnell entgegen geflogen und landete elegant auf den sandigen Boden. Danach betrat Team Dragon den Himmelsturm. "Wir verfolgen die jetzt und werden ihren nächsten Plan durchkreuzen", schlug ich vor. "Dann wollen wir mal", sagte mein Freund. Wir gingen über die Sandbänke vorbei und erreichten den Himmelsturm, den wir sofort betraten. Wir mussten viele Treppen hinauf gehen, um bis nach ganz oben zu kommen, wo sich Rayquaza befand.
Warren befand sich am großen Platz vor dem Dragon-Hauptquartier. Er beschloss nun, Zekrom zu rufen. Dabei musste er nach Septerna City fliegen, um dort den Dunkelstein zu holen. "Komm raus, Brutalanda!", rief der kluge Trainer und warf seinen Pokéball hoch, woraufhin sein Brutalanda herauskam. Er stieg auf Brutalandas Rücken und sagte: "Flieg mich nach Septerna City." Das blaurote Drachen-Pokémon schwang seine Flügel und flog los in Richtung Süden, nach Septerna City. Es dauerte nicht lange bis Warren und Brutalanda in der Stadt angekommen waren. Daraufhin rief der kluge Trainer sein Pokémon zurück in den Pokéball und traf auf Cheren, der den Dunkelstein in einer Glaskapsel bei sich trug. Das Zekrom-Mal auf Warrens Arm reagierte auf den Dunkelstein und der 16-Jährige bekam etwas Kopfschmerzen. "Oh, hey Warren. Was führt dich denn hierher? Warum bist du nicht bei den anderen?", wollte Cheren wissen. "Cheren, bitte. Ich habe es verdammt eilig. Ich wurde von Team Dragon entführt, wurde erpresst und gezwungen, die Daten von Game Freak auf ihre Edition zu speichern, ich würde angeschossen, habe eine Kugel im Oberarm, ich wurde geschlagen und ich bin von Zekrom auserwählt worden und brauche dringen den Dunkelstein", erzählte Warren total hektisch und schnell. "Woah, bleib ganz ruhig. Nicht sofort in Panik geraten, mein lieber Nachbar", beruhigte der 17-Jährige seinen Nachbarn, "Erstmal behandle ich deine Schusswunde." Der intelligente Trainer untersuchte die Wunde, die nicht aufhörte, zu bluten. Er holte aus seiner Tasche eine Mulbine heraus und bindete es um Warrens linken Arm. "Ich habe leider keine anderen Hilfsmittel dabei und ich kann auch die Kugel darin nicht entfernen", sagte Cheren. "Danke nochmal", bedankte sich der kluge Trainer und nahm den Dunkelstein, "Cheren. Ich muss dringend mit den Dunkelstein zu der Drachenstiege, damit ich Zekrom aus seinen Schlaf wecken kann." "Aloe meinte, ich sollte den Dunkelstein zur Drachenstiege bringen, aber da du schon hier bist, brauchst du den Dunkelstein mehr", sagte der intelligente Trainer. Warren rief sein Brutalanda erneut aus seinen Pokéball und stieg auf dessen Rücken, mit den Dunkelstein in seiner rechten Hand. "Viel Glück, Warren. Ich hoffe, dass du und Zekrom Team Dragon zerschlagen könnt", hoffte Cheren. "Danke sehr", bedankte sich der kluge Trainer und flog mit seinem Brutalanda los. Die beiden flogen nach Norden und Cheren ging zurück zum Septerna Museum, wo sich die Arena befand.
Es wurde Nachmittag und wir befanden uns im Innenbereich des Himmelsturms. Wir gingen die vielen Treppenstufen hoch und passten auf, dass Team Dragon uns nicht sehen konnten. "So, wenn die Schurken alle oben auf dem Dach sind, dann greifen wir ein", plante Kai. "Wer hat denn dich zum Anführer ernannt?", wollte Bell wissen und schleckte an ihren Sahne-Softeis, "Du musst auch immer einen Schritt voraus sein, damit du der Held bist!" "Verdammt, halt doch einfach mal deinen Mund! Wegen dir werden wir noch erwischt", beschwerte sich der Drachen-Trainer. "Ich halte meinen Mund, wann ich es will!", rief die 16-Jährige und machte Team Dragon auf uns aufmerksam. "Na klasse... super gemacht", seufzte Kai. Einige Rüpel schickten ihre Golbat und Iksbat aus ihren Pokébällen, um uns aufzuhalten und uns anzugreifen. "Schnell, Emolga! Ladungsstoß!", befahl ich. Das kleine Elektro/Flug-Pokémon sprang von meiner Schulter ab, gleitete durch das hohe Treppenhaus und attackierte die fliegenden Golbat und Iksbat mit der starken Ladungsstoß-Attacke. Die Menge fiel zu Boden. "Gute Arbeit, Süße!", lobte mich mein Freund. Wir liefen weiter nach oben und wurden von einigen Magnayen Kleoparda angegriffen. "Okay, Milza! Leg sie alle mit Drachenwut um!", verlangte der Drachen-Trainer von seinem Pokémon. Milza spuckte eine gewaltige blaurote Flamme auf die Pokémon. "Sehr gut und setz sie jetzt mit Drachenklaue außer Gefecht!", fügte Kai hinzu. Das kleine Drachen-Pokémon schlug die Unlicht-Pokémon brutal, so dass sie besiegt wurden. Die Dragon-Rüpel riefen ihre ganzen besiegten Pokémon zurück in die Pokébälle und gingen die Treppen weiter hoch. "Beeilt euch! Wir müssen schneller sein als die Balgen!", rief Rockwaller und holte aus seinen Anzug seinen Revolver heraus. Er schoss damit mehrmal in unsere Richtung, traf aber immer daneben. Ash, Bell, Caitlin, Kai, Pikachu, Emolga, Milza und ich liefen weiter die Treppen hoch, bis wir schließlich auf dem Dach ankamen, wo wir Rayquaza sahen, das von einigen Dragon-Rüpel umsingelt war. Rockwaller, N und der Dragon-Vorstand standen direkt vor uns. "Immer müsst ihr uns auf die Nerven gehen! Habt ihr keine anderen Beschäftigungen?", wollte der Vorstand wissen. "Da ihr dummen Balgen uns wieder aufgespürt habt, werdet ihr jetzt euer Ende haben!", drohte der Dragon-Boss und zielte mit seiner Waffe auf uns. Wir sahen, dass die Schurken das grüne Drachen-Pokémon mit festen Seilen und Ketten fangen wollten. "Pikachu, schlag die Pistole von Rockwaller mit Eisenschweif weg!", befahl Ash. Das gelbe Pokémon schlug die Waffe von Rockwallers Roboterhand weg und die Waffe flog an einer Kante des Turms. Für uns war es die Gelegenheit, zu den Rüpel zu gehen und sie aufzuhalten. Aber wir hatten die Rechnung nicht mit Ns Reshiram gemacht. Das weiße Drachen-Pokémon versperrte uns den Weg zu Rayquaza, das von den Dragon-Schurken gequält wurde. Es brüllte laut vor lauter Schmerzen. Reshiram schleuderte mit seinen Schweif um sich, so dass eine gewaltige Flamme uns mehrere Schritte zurückschreckte. Rockwaller nahm seinen Revolver und schoss auf Rayquaza. Das Himmelhoch-Pokémon wurde aggressiv und setzte Wutanfall ein. "Hören Sie auf, das Rayquaza zu verletzen!", rief Kai zu den Dragon-Boss. Einige Rüpel hielten das Rayquaza mit ihren Seilen und Ketten fest, um es wehrlos zu machen, was sehr schwer ging, da das große Pokémon wild umher flog. "Bleib jetzt endlich ruhig, du blödes Vieh!", brüllte Rockwaller und hörte nicht auf, auf Rayquaza zu schießen. Durch die Schießerei wurde das grüne Drachen-Pokémon noch wütender und griff sich einen Dragon-Rüpel, den er zu Tode zerfleischte. Wir hatten uns ziemlich erschrocken, als aus Rayquazas Schnauze das dunkelrote Blut floss, das sich überall auf dem Boden verteilte. An seinen Lippen hingen noch Überreste von Fleisch und Knochen. "Bei diesen Anblick wird mir schlecht", sagte Bell und hielt sich die Hand vorm Mund. Der Dragon-Vorstand holte eine Pistole mit Betäubungsmittel aus seinem Kittel heraus und schoss auf Rayquaza, welches sofort auf den Boden fiel. "So, das Rayquaza hat jetzt einen Tiefschlaf", sagte er zu seinen Boss. "Sehr gut, dann können wir es nach unten zum Helikopter verfrachten", entgegnete Rockwaller, "Schnappt euch die Kinder und fesselt sie!" Die Dragon-Rüpel packten uns und fesselten uns, so dass wir uns nicht schnell befreien konnten. "Wir können jetzt gleich den Turm abbrennen, sobald Rayquaza nach unten verfrachtet wird", sagte Rockwaller. "Das können Sie nicht machen! Wir werden es nicht überleben!", rief Ash. "Und ob ich das kann. Ich und mein tolles Team Dragon werden die Welt beherrschen und für mich heißt es auch, dass die Game Freak-Firma von mir übernommen wird", entgegnete der Dragon-Boss. "Für so einen Dreck haben Sie sicher haufenweise Arschhaare geraucht, oder?", wollte der Drachen-Trainer wissen und schaute dabei sehr ernst. "Deine frechen Argumente und Sprüche kannst du dir sonst wohin stecken", sprach Rockaller und wartete, bis das große, betäubte Drachen-Pokémon zum Helikopter verfrachtet wurde. Die Dragon-Rüpel zogen an den Seilen und Ketten, um Rayquaza nach unten zu werfen. "Ihr könnt doch das Rayquaza nicht von der Turmspitze werfen!", rief ich total erschrocken. "Wie sollen wir es sonst machen, Kind?", wollte Rockwaller wissen. Milza versuchte, mit seinen kleinen Hauern das dicke Seil abzubeißen, was leider nichts brachte. "Selbst Milza kann die Seile durchbeißen. Wir müssen uns irgendwie befreien und das arme Rayquaza retten", sagte Caitlin, "Und ich möchte meinen süßen Warren wiederhaben!" "Schatz, hast du eine Idee, wie wir uns befreien können?", fragte ich meinen Freund. "Noch nicht. Ich bin noch am überlegen...", antwortete Kai und überlegte, "Ich hoffe mal, dass Warren uns retten kann. Mein Sinn sagt mir, dass er bei Zekrom ist. Denn nur er und Zekrom sind unsere einzige Hoffnung für die Rettung."

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Kapitel 77: Zekrom, der schwarze Biltz

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:31

Kapitel 77: Zekrom, der schwarze Blitz

Das Team Dragon wartete auf einen Auftrag, das mit der Brandstiftung auf den Himmelsturm zu tun hatte. „Okay, holt von unseren Helikopter die Kanister mit Benzin“, verlangte der Dragon-Boss und schickte einige Rüpel nach unten zum Erdgeschoss, Und was mit euch passieren wird, das ist euch schon sicherlich klar, oder?“ Rockwaller schaute uns bösartig an, mit einen hämischen Grinsen, als würde er schon nah an der Weltherrschaft stehen. „Sie wollen uns doch hier nicht verbrennen, oder wie?“, fragte Ash total panisch. „Ganz genau, du dummes Kind“, gab Rockwaller als Antwort und lachte dabei. „Sie sind wirklich ein dreckiger, arschhaarrauchender Mistkerl“, sagte Kai. „Ihr wisst viel über unsere Organisation und deshalb müssen wir euch auslöschen aus dieser großen Welt, die bald Team Dragon gehören wird!“, rief der Dragon-Boss. Wir sahen das betäubte Rayquaza, das am Rand des Daches lag und immer noch Blut an seinen Lippen tropfen ließ. Die Dragon-Rüpel schafften es nicht, das große Drachen-Pokémon vom Dach zu werfen. Nach wenigen Minuten kamen die anderen Dragon-Rüpel mit zwei Kanistern mit jeweils dreieinhalb Liter Benzin. „Schüttet die Kanister mit dem Benzin über die ganze Fläche von diesem Dach“, verlangte der Dragon-Boss, „N, dein Reshiram kann dann den Kindern und den Himmelsturm mit Blauflammen unter die Hintern setzen.“ „Bevor wir alle zu Asche werden, möchte ich mich erstmal für diese tolle Reise bedanken. Und es ist wirklich schade, dass dies unser Ende sein wird!“, rief der Trainer aus Alabastia. „Ash, reiß dich am Riemen. Wir werden schon nicht sterben. Ich weiß genau, dass Warren kommen und uns retten wird, außer Bell“, sagte der Drachen-Trainer. „Du bist echt egoistisch“, entgegnete Bell und war von Kais Aussage überhaupt nicht zufrieden, dass er sie wieder erwähnen musste. Zwei Rüpel entfernten die Deckel der Benzinkanister. "Ihr könnt jetzt das Benzin auf die gesamte Fläche verschütten", befahl Rockwaller und konzentrierte sich auf das betäubte Rayquaza. Reshiram wartete darauf, bis die Rüpel das Dach mit Benzin übergossen hatte. Die Dragon-Rüpel kippten die Kanister, so dass die ätzende Flüssigkeit ausgeschüttet wurde. Das Benzin floss sogar beinahe unter unsere Schuhsohlen. "Das ist so widerlich und riecht nach einer Tankstelle!", beklagte sich die 16-Jährige Trainerin aus Avenitia. "Boss, wir haben die gesamte Fläche mit Benzin verschüttet", berichtete einer der Rüpel. Rockwaller hob seine Hand und das war ein Zeichen dafür, dass Ns Reshiram die Blauflamme-Attacke ausführen konnte. Als das weiße Drachen-Pokémon seine starke Feuer-Attacke einsetzen wollte, schlug eine große, blaue Blitzkugel das Pokémon. Dabei entsand dabei eine schwarze Rauchwolke. "Oha, was war denn das?", fragte sich Bell. Nach einer Weile verschwand die dunkle Rauchwolke und es war ein Zekrom! Und auf ihn ritt Warren! "Hey, das ist ja Warren!", rief Ash total glücklich. "Ich wusste doch, dass unser Klugscheißer das Zekrom gefunden hat", sagte Kai. "Zekrom, das Gegenstück von Reshiram... endlich ist es aus seinen langen Schlaf auferweckt worden...", sagte Rockwaller, "Warren Black ist Zekroms Auserwählte! Lass dein Reshiram gegen den schwarzen Blitz kämpfen, damit wir es in unsere Gewalt nehmen können!" Das schwarze Drachen-Pokémon schaute zu den klugen Trainer. "Gut, dann stelle dich Reshiram, während ich Rayquaza vor Team Dragon retten werde", sagte Warren zu Zekrom und stieg von seinen Rücken ab. Zekrom flog hoch empor und stand Reshiram gegenüber. Es kam zu einen Kampf der legendären Drachen-Pokémon. "Hey! Wie hast du dich aus dem Hauptquartier befreit?!", rief der Vorstand total erschrocken. "Ihr lasst das Rayquaza und meine Freunde in Ruhe. Ihr habt schon genug angerichtet, Team Dragon!", rief der kluge Trainer. Plötzlich mischte sich Rockwaller ein: "Wir sollen also das Vieh und deine Freunde in Ruhe lassen? Das können wir rasch erledigen." Er zielte mit seiner Waffe auf uns. "Warren, hilf uns!", rief Bell total panisch. "Zekrom, setz Kreuzdonner ein!", befahl der kluge Trainer. Das schwarze Drachen-Pokémon entfachte eine blaue Blitzkugel, die es umgab und rast schnell auf Rockwaller und den Rest von Team Dragon. Reshiram attackierte Zekrom mit Drachenpuls. Daraufhin schlug Zekrom das weiße Drachen-Pokémon mit Drachenklaue, so dass es mehrere Meter fiel. "Sehr gut, Zekrom", lobte Warren und versuchte, uns von den Fesseln zu befreien. "Was hast du mit deinen Arm gemacht?", wollte ich wissen, "Das sieht ja schrecklich aus!" "Das erzähle ich euch später. Wir müssen erst Rockwaller aufhalten, damit er Rayquaza nicht weiter zu Tode quält", antwortete Warren und löste uns von den Fesseln. "Okay, dann legen wir mal ordentlich los", sagte Kai an, "Bist du bereit, Milza?" "Ach, jetzt ist das Trainer-Kinder-Team wieder vereint. Trotzdem habt ihr keine Chance gegen uns", sagte der Dragon-Boss, "Ihr werdet jetzt euren Tod kennenlernen." Die Dragon-Rüpel, der Dragon-Vorstand und N hatten uns umsingelt und versuchten, uns einzuschüchtern. Rockwaller hatte seine Pistole auf uns gerichtet, bis plötzlich sein Handy klingelte. Er nahm den Anruf an. "Ja, hier ist Rockwaller. Was gibt´s? ... Das ist super. Meine Edition wird Game Freak pleite machen. Gut, dass der Sohn von Jason Black die Daten übertragen hat... Ja, wir werden sofort ins Hauptquartier kommen. Bis gleich." Ein Rüpel, der sich im Dragon-Hauptquartier befand, hatte den grimmigen Boss angerufen. "Leute, machen wir einen Abgang. Wir haben was Neues vor", berichtete Rockwaller und packte seinen Revolver in seinen schwarzen Anzug, "Aber vorerst fangen wir uns Zekrom!" Der Vorstand holte seine Betäubungsmittel heraus und wollte damit das schwarze Drachen-Pokémon einschläfern. "Schnell, Zekrom! Fliehe von hier!", rief der kluge Trainer zu Zekrom. Sofort flog das legendäre Pokémon weg und konnte entkommen. "Folge es hinterher!", verlangte N von seinem Reshiram. Das weiße Drachen-Pokémon flog Zekrom nach und verschwand von der Bildfläche. "Du kleiner Arschkriecher!", fluchte Rockwaller, "Wie kannst du es wagen, dein Zekrom wegzuschicken?!" Warren schaute sehr ernst zu den Dragon-Boss und zeigte keine Angst. "Ist ja auch egal. Reshiram weiß, wo wir uns befinden und kommt zu uns wieder, wenn es Zekrom vor unserem Hauptquartier lockt. Gehen wir!", rief der Dragon-Boss und verließ den Himmelsturm mit seinem Team Dragon, "Und eines noch für euch Kindsköpfe. Wir werden uns noch wiedersehen!"
Als Rockwaller mit seinem Team unten in den Helikopter eingestiegen waren und von der Insel in Richtung Westen flogen, kümmerten wir uns um Warrens angeschossenden Arm. Bell weigerte sich, die gewaltige Schusswunde anzusehen, blieb mehrere Meterchen weg und betrachtete es von weiten. "Rockwaller hat mich angeschossen, als sein Vorstand in den Raum hereinkam und die Informationen über Rayquaza hatte. Die Kugel von Rockwallers Pistole steckt immer noch im Arm", erzählte Warren, "Einer von euch muss die Kugel herausholen." Ash, Bell, Caitlin und ich weigerten uns, die Kugel aus Warrens linken Arm herauszuholen und starrten alle gemeinsam Kai an. "Was starrt ihr mich so an? Warum soll ich denn die Kugel aus seinen Arm rausfischen?", fragte der Drachen-Trainer etwas erstaunt. "Du hattest schon öfters Rosendörner aus deiner Ferse herausgezogen, also kannst du auch die Schusskugel aus Warrens Arm entfernen", entgegnete ich und holte eine Pinzette aus meiner Reisetasche heraus. "Süße, Rosendörner sind noch harmlos... aber eine Kugel...", stotterte mein Freund etwas. "Mach das endlich und hör auf, mit Carina zu flirten!", beschwerte sich Bell und wurde ungeduldig. "Hetz mich nicht und im übrigen, ich flirte nicht, du halbe Portion!", rief Kai, "Na gut. Ich ziehe es jetzt durch." Kai nahm sich meine Pinzette und kniete sich vor Warrens linken Arm. Er entfernte die Mulbinde, die voll mit Blut war. Ihn wurde etwas mulmig zu Mute, als er das fast schwarze Blut in der offenen Wunde sah. Er hatte das Gefühl, dass er sich übergeben würde. Der Drachen-Trainer steckte die Enden der Pinzette direkt in die Wunde herein. Daraufhin sah er die silberne Kugel, schnappte sie sich und holte sie heraus. "So, das Mörderzubehör ist entfernt worden", sagte mein Freund und ekelte sich von der Wunde, "Hat jemand von euch ein Verbandskasten und einen Eimer, damit ich mich übergeben kann?" "Ich verarzte solange meinen Schatz, weil ich eine Mulbinde dabei habe", sagte Caitlin und packte ihre Mulbinde aus ihrer Tasche aus. "Ich glaube, ich muss kotzen!", rief Kai und wurde blass. Er konnte keinen Eimer finden und schnappte sich Bells Mütze. Er übergab sich, mitten in Bells grüner Mütze. "Boah,... das war gut... jetzt geht es mir wieder besser", sagte der Drachen-Trainer und wischte die Reste mit einen Taschentuch weg. "Du Mistkerl!", fluchte die 16-Jährige und versuchte, das Erbrochene aus ihrer Mütze zu entfernen. "Danke sehr, Leute. Auf euch kann man immer zählen", bedankte sich Warren und schaute zu Rayquaza, das langsam aus seinen Tiefschlaf aufwachte. "Zekrom hat mir gesagt, dass Rayquaza von mir gefangen werden muss, damit es in Sicherheit ist." "Hey, jetzt mal ganz cool und chillig bleiben! Wieso hat Zekrom das zu dir gesagt, Warren? Du bist nicht mal ein Drachen-Trainer", sagte Kai. "Ich bin Zekroms Auserwählte und es ist auch meine Pflicht, verletzte Pokémon zu fangen, damit sie es bei mir gut haben. Und ich habe noch einen speziellen Hyperball bei mir, also brauche ich für diesen Fang richtig viel Glück", entgegnete Warren und schaute auf seinen Hyperball, den er in seiner Reisetasche fand. "Rayquaza ist ein sehr zähes Pokémon, das sich nur von wahren, anerkannten Trainern fangen lässt", erklärte der Drachen-Trainer und gab seinem Milza einen Drachen-Keks. Ohne zu zögern ging Warren auf das Rayquaza zu, das wieder wach wurde und den klugen Trainer mit seinen gelben Augen anstarrte. "Sei bitte vorsichtig, Schnuckel", sagte Caitlin. "Ich weiß genau, dass er es nicht fangen kann", dachte mein Freund und legte seinen Arm um meine Hüften. Warren blieb 3 Meter vor Rayquaza stehen und versuchte, Kontakt mit den grünen Drachen aufzunehmen. Tief in seinen Herzen konnte er mit Rayquaza reden. Wir standen ein paar Meter entfernt hinter den klugen Trainer und wussten nicht, was der 16-Jährige tat. Warren hob seine rechte Hand, wo er seinen Hyperball hielt, und fing sich das grüne Pokémon. Der Hyperball blinkte dreimal rot auf und danach kamen kleine Funken; ein Zeichen dafür, dass der kluge Trainer das Rayquaza gefangen hatte - und das ohne einen Kampf! "Das hat mich jetzt völlig baff gemacht. Ey, Warren...", staunte Kai. "Ich war in Rayquazas Herz und habe es versprochen, bei mir in Sicherheit zu sein", sagte der kluge Trainer und war stolzer Besitzer des legendären Pokémon. "Ich habe nur Fails... bei Kyurem und jetzt auch noch bei Rayquaza... Warren kann und wird kein Drachen-Meister werden. Dafür bin ich für ihn haushoch überlegen", sprach mein Freund vor sich hin. "Sagt mal, Leute. Was haben wir jetzt denn eigentlich vor?", wollte Ash wissen "Ich meine, Rayquaza ist in Sicherheit, Zekrom ist mit Reshiram weggeflogen und Team Dragon hat neue Pläne." "Ja, und ich muss euch noch was zu Team Dragon, beziehungsweise zu den Anruf, den Rockwaller hatte, erzählen. Ich wurde gezwungen, die Daten von Game Freak auf Rockwallers Edition zu extrahieren...", gestand Warren. "Nein! Du willst uns nur verarschen, oder?", fragte Kai. "Das ist leider die Wahrheit. Wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre ich jetzt nicht am Leben. Das einzige, was ich von Rockwaller bekam, ist diese brutale Schusswunde und eine fette Ohrfeige", antwortete der kluge Trainer, "Ich konnte durch mein Vertrauen zu meinen Pokémon aus dem Hauptquartier entkommen und bin nach Septerna City geflogen, um den Dunkelstein zu holen, wo ich auch auf Cheren traf. Er hatte mir den Dunkelstein gegeben und ich flog direkt zur Drachenstiege, wo ich dort Zekrom aus seinen Schlaf geweckt hatte." "Na klasse. Jetzt kann Rockwaller seine Edition zu einen Bestseller und unser Leben total beschissen machen", beklagte sich der Drachen-Trainer. "Hör mal, Kai. Unser Leben ist jetzt schon beschissen genug. Wegen mir ist das Team Dragon einen Schritt weiter, um bald die ganze Welt unter ihrer Kontrolle zu haben. Wir werden bald von den Schurken versklavt!", rief Warren. "Aber irgendwas müssen wir doch tun, gegen das Team Dragon... oder etwa nicht?", fragte Bell. "Eine Möglichkeit gibt es, um die Daten aus Game Freak aus der Edition zu entfernen. Das Genesect-Projekt muss komplett beschädigt werden, dann kann Rockwaller nichts mehr machen und die Firma geht auch nicht pleite", antwortete der kluge Trainer, "Aber sobald ich weiß hatte Rockwaller die vier Module nicht in den Raum gehabt, wo ich die Daten auf seine Edition übertragen musste..." "Durch Rockwallers Anruf wissen wir nicht, was er als nächstes vorhat. Am besten ist es, dass wir erstmal eine Pause einlegen sollten", schlug ich vor. Meine Freunde stimmten mir zu und wir riefen unsere flugfähigen Pokémon aus ihren Pokébällen heraus. Wir flogen in Richtung Südwesten, besser gesagt nach Stratos City, zu meinem Appartment.

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Kapitel 78: Das Familienglück

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:33

Kapitel 78: Das Familienglück

Es waren fast vier Monaten vergangen, seit dem wir auf dem Himmelsturm auf Team Dragon trafen, als sie Rayquaza in ihre Gewalt genommen hatte und Warren mit Zekrom das Team aufgehalten hatte. Nun wussten wir nicht, was Team Dragon in der Zeit geplant hatte. In der Zwischenzeit befanden wir uns in Stratos City, bei mir in der Wohnung, die ich mit meiner kleinen Schwester Amy teilte, aber sie war nicht da, weil sie bei Kamilla in der Boutique in Rayono City arbeitete. Es war der 25. September 2012, noch kurz vorm Mittag. Caitlin und ich waren im 9. Monat schwanger, also konnte es jeder Zeit passieren, dass die Kinder das Licht der Welt erblicken wollten, aber es war noch nichts geschehen. Wir saßen alle gemeinsam im Wohnzimmer und hatten keine Beschäftigung, die wir machten. „Das ist echt schön, wieder in deiner Wohnung zu sein, Carina“, freute sich Bell und bewunderte die ganzen Kataloge über unsere Pokémon-Mode von PokéFashion. „Das freut mich, Bell. Aber ich muss mich schonen“, sagte ich und lächelte. „Du brauchst dich nicht so anstrengen. Ich kann gerne für dich den Haushalt und die Arbeit übernehmen“, entgegnete die blonde Trainerin. „Jaja, wir brauchen keine Haussklavin, aber meinetwegen kannst du diesen unbezahlten Job hier haben, muahahaha!“, lachte Kai und streichelte meinen Bauch, „Der Kleine tretet ja schon wie verrückt.“ „Ja, und unser kleiner Drache rammt an meinen Becken“, stellte ich fest. Emolga und Milza schauten zu uns auf dem Sofa und waren ziemlich neugierig. „Ich bin schon etwas aufgeregt, wenn die Kinder kommen. Dann heißt es viel Arbeit und Verantwortung“, sagte Caitlin und kuschelte mit ihren Freund Warren. "Ja, aber wir werden es schon alle gut hinbekommen", entgegnete ich. "Es bringt mich echt ins Staunen, dass ihr so sehr auf eure Kinder freut", stellte die 16-Jährige Bell fest. "Man sollte sich auch darüber freuen, aber du hast ja keine Ahnung von solchen Sachen", sagte Kai und lachte dabei. "Ich melde mich freiwillig als Patentante für eure Kinder!", rief die blonde Trainerin. "Jetzt auch noch das...", seufzte der Drachen-Trainer. "Cool, darf ich dann der Patenonkel sein?", fragte Ash und fand gefallen an Bells Idee. "Also ich finde die Idee garnicht mal so schlecht", gab Warren zu. "Wie kannst du soetwas sagen? Also Ash kann der Patenonkel sein, aber Bell nicht. Dafür ist sie viel zu nervig und unfähig", sagte Kai und streichelte sein Milza, "Dann würde ich noch Emolga und Milza als Cousine und Cousin eintragen, lol!" "Ich stimme Warren auch zu. Denn die Kinder brauchen auch einen Onkel und eine Tante", sagte die junge Züchterin. "Na, wenn euch beiden Bell als unbrauchbare Patentante gefällt, könnt ihr sie ruhig nehmen, muahaha!", lachte mein Freund. "Du und deine große Klappe, Schatz", sagte ich und lächelte. "Was denn? Ist doch so", entgegnete Kai und musste auch lachen. "Oha, unser Kind hat mich gerade stark getreten", stellte Caitlin fest. "Geht das jetzt schon los?", fragte Ash neugierig, "Das ist doch viel zu früh für das Kind!" "Ash, wenn du später selbst dein erstes Kind hast, würdest du wissen, dass jeder Zeit die Wehen einsetzen werden", seufzte Kai. "Ich glaube, dass unser Kind jetzt kommen möchte...", glaubte Caitlin und hatte auch Recht behalten, "Ich muss ins Krankenhaus!" "Hier um die Ecke gibt es ein Krankenhaus, das im selben Gebäude ist wie das Pokémon Center. Da gehen wir schnell hin", sagte ich. Ash und Warren nahmen Caitlin und verließen die Wohnung. Kai, Bell, Milza, Emolga, Pikachu und ich folgten den beiden zum Fahrstuhl. Schnell konnten wir zum Erdgeschoss kommen und verlassen den Wolkenkratzer. Auf den Straßen war viel los. Die Leute gingen mit großen Einkaufstüten durch die Straßen und betraten sämtliche Einkaufszentren von Stratos City. "Da ist es schon!", rief Bell. Wir gingen durch die Menschenmenge und betraten das Krankenhaus, beziehungsweise das Pokémon Center. "Ich werde gerade Schwester Joy Bescheid sagen", sagte Warren und setzte seine Freundin auf eine Trage ab. "Caitlin, das wirst du gut überstehen, glaub mir. Ich muss es auch durchziehen, aber bei mir rührt sich noch nichts", tröstete ich die junge Züchterin. "Ja, ich habe nie gedacht, dass eine Schwangerschaft so anstrengend ist", stellte Caitlin fest. Schwester Joy kam auf uns zu und brachte Warrens Freundin in ein Krankenzimmer. In der Zwischenzeit sahen wir uns in der Warteecke und langweilten uns. "Wie lange wird das denn wohl dauern?", fragte die 16-Jährige Trainerin aus Avenitia. "Keine Ahnung. Ich denke mal so bis Abend oder so... die Wehen können lange anhalten", gab ich als Antwort und nahm mein Emolga auf den Schoß, um es auf den Rücken zu kraulen. "Toll, die ganze Zeit hier in der Ecke chillen... wird echt ein klasse Tag werden", seufzte Kai und legte seine Füße auf einen Stuhl, der sich schräg gegenüber stand, "Ich glaube ich werde ein kleines Nickerchen halten." "Während ihr hier sitzt, gehe mal gerade an den PC", sagte Warren und ging zu den PC, der vor Schwester Joys Tresen stand. Vor den Computer stand ein Mann, der gerade das Pokémon-Lagerungssystem neu eingerichtet und einen Schlitz für den Einall-PokéDex eingebaut hatte. "So, jetzt kann man die PokéDexe der Trainer hier überprüfen lassen", sagte der Mann zu Schwester Joy. "Danke, Professor Eich, dass Sie sich Zeit dafür genommen haben", bedankte sich die Ärztin, "Hier in Stratos City kommen viele Trainer vorbei und wollen immer ihre PokéDexe kontrollieren lassen." "Dann werde ich mich wieder auf den Weg machen. Professorin Esche hat mich zu einen Gespräch eingeladen", sagte Prof. Eich und wollte das Pokémon Center verlassen, bis Warren rief: "Warten Sie kurz, Professor!" "Oh, Guten Tag, junger Trainer. Wie kann ich dir helfen?", wollte Eich wissen. "Ich habe gerade so erfahren, dass sie nun ein Überprüfungssystem für den PokéDex eingebaut haben. Ich könnte es mal ausprobieren, wenn Sie nichts dagegen haben", antwortete der kluge Trainer und zeigte Professor Eich seinen schwarzroten Einall-Dex. "Sehr schön. Dann gehen wir gerade schnell an dem PC und testen mein System", sagte der Professor und ging mit Warren an den PC. Der kluge Trainer steckte seinen PokéDex in den Schlitz hinein und auf dem Bildschirm kam ein Fenster, wo die ID von Warren stand und die Einträge der gesehenden Pokémon. "Es funktioniert!", freute sich Eich, "Dein PokéDex wird immer besser." "Das freut mich zu hören, Professor Eich", entgegnete der inzwischen 17-Jährige Trainer und nahm seinen PokéDex, "Ich bin übrigens Warren und komme aus Avenitia. Ich habe alles über Ihre Pokémon-Forschung gelesen, Professor, und deshalb wusste ich auch Ihren Namen, hehe." "Freut mich dich kennen zu lernen, Warren. Du sagtest ja, du kommst aus Avenitia. Dann müsstest du auch Professorin Esche kennen", sagte Eich. "Ja, sie kenne ich auch", sprach der kluge Trainer. "Ich habe auch jetzt einen wichtigen Termin bei ihr. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen können", sagte der Professor und verabschiedete sich. Daraufhin verließ er das Pokémon Center und Warren ging zu uns an die Sitzecke.
Es war 17:30 Uhr Spätnachmittag. Kai war am schlafen, Bell laß sich ein Pokémon-Magazin durch, Ash spielte Däumchen drehen, die Pokémon spielten mit einen Schwammwürfel und ich bekam plötzlich meine Wehen. "Ohje, jetzt fängt es auch bei mir an", sagte ich und biss mir die Zähne vor lauter Schmerz zusammen. "Warte, Carina. Ich bringe dich ins Krankenzimmer, wo Caitlin ist", sagte Warren und half mir beim aufstehen. "Was ist los?", wollten Bell und Ash wissen. "Hilft mir, Carina ins Zimmer zu bringen", entgegnete der kluge Trainer. Die drei nahmen mich auf ihren Armen und brachten mich in das Krankenzimmer, was auch Caitlins Zimmer war. Sie legten mich auf ein freies Bett hin und Warren stellte fest, dass seine schwangere Freundin nicht im Zimmer war. Er verließ das Zimmer, um Schwester Joy zu finden, was nicht zu schwer war. "Joy, wo ist meine Freundin?", wollte Warren wissen. Daraufhin kamen auch Ash und Bell hinterher. "Sie wird jetzt ihr Kind zur Welt bringen", antwortete Schwester Joy, "Meine Schwester und ein paar andere Kollegen sind bei ihr. Ich bringe dich dahin." Die Ärztin führte den klugen Trainer in den Operationsraum. Danach ging sie zu in mein Krankenzimmer, um mich in den OP-Raum zu bringen. "Woah, ich wusste ja nicht, dass wir in so einer Lage befinden", stellte die blonde Trainerin fest. "Warren darf sogar bei der Geburt dabei sein. Ich bin jetzt schon neidisch auf ihn", sprach Ash zu sich. "Da ich jetzt so gerade darüber nachdenke, überlege ich es mir zweimal, ob ich eine eigene Familie haben möchte", sagte die 16-Jährige Bell. "Bin ich froh, dass ich als Junge geboren wurde", freute sich der 17-Jährige und ging mit Bell in die Warteecke zurück. Die beiden setzten sich auf die leeren Plätze hin und mussten hören, wie Caitlin am schreien war. "Caitlin schreit so laut, dass es selbst Kai nicht aus den Schlaf reißen kann", stellte Ash fest und sah den Drachen-Trainer an, der am schnarchen war und dabei seinen Mund öffen hatte. "Der kann nicht anderes machen als nur pennen...", seufzte Bell, "Kein Wunder, dass die arme Carina wegen ihn leiden muss." Die junge Züchterin schrie immer lauter, so dass Ash, Bell und die spielenden Pokémon sich Sorgen machten. Nach wenigen Minuten war es ruhig, bis plötzlich Warren freudig zu seinen Freunden lief und rief: "Es ist ein Junge!" "Glückwunsch für dich und Caitlin, Kumpel", gratulierte der Trainer aus Alabastia seinen besten Freund und Kumpel. "Ist ja der Wahnsinn", freute sich Bell, "Und wie geht es Caitlin und den Kleinen?" "Denen geht es sehr gut. Sie werden gleich in das Krankenzimmer gebracht", antwortete der stolze Trainer, "Und jetzt bringt Carina ihr Kind zur Welt. Ich hoffe mal, dass Kai endlich mal wach wird." "Vergiss es, er pennt wie ein verfressendes Relaxo", entgegnete die blonde Trainerin. "Milza!", rief das kleine schillernde Milza und sprang auf seinen Trainer, um ihn aufzuwecken. Emolga half dem Drachen-Pokémon dabei, indem es mit seinem Schweif auf Kais Nase kitzelte. "Wäh! Emolga, kitzel mich doch nicht. Ich habe gerade was schönes geträumt!", beschwerte sich der Drachen-Trainer und kratzte sich auf den Kopf. Dabei machte Emolga eine niedliche Pose mit einen knuffigen Blick, als wäre es unschuldig. "Kai, du weißt sicherlich schon, dass Carina jetzt euer Kind zur Welt bringt, oder?", wollte Warren wissen, "Ich war schon bei der Geburt meines kleinen Sohnes dabei." "Verdammt, ich habe verpennt. Ich muss dringend zu Carina!", rief Kai und wollte zu mir in den Operationsraum gehen, bis der kluge Trainer sagte: "Du kannst jetzt leider nicht zu ihr. Die Kollegen des Krankenhauses sind schon mittendrin bei der Geburt." "Das wäre alles nicht passiert, wenn ich nicht in meiner Traumwerlt wäre...", sprach mein Freund zu sich, "Achja, Glückwunsch für dich und Caitlin..." "Danke sehr, Kai", bedankte sich Warren und legte seine Hand auf Kais Schulter, "Sei jetzt stark und sei nicht von dir enttäuscht. In wenigen Minuten bist du ein junger Vater eines gesunden Kindes." Man konnte mich schreien hören, aber lauter als bei Caitlin. "Ich habe echt Angst davor, dass Carina es nicht schaffen wird... was passiert, wenn sie dabei stirbt?!", wollte der Drachen-Trainer wissen und hatte große Panik. Ihn schlug das Herz bis zum Hals, zu einem, dass er sehr aufgeregt auf unser Kind war und zum anderen, dass ich die Geburt unseres Kindes nicht überleben würde. Er legte seine Hände auf sein Gesicht und wollte nichts sagen. Nach einer Weile war es ruhig. Ash ging in leisen Schritten zu den Türen, die in den OP-Raum führten und lauschte an der Tür. "Und, was ist da los?", wollte Warren wissen. "Ich kann nichts hören, außer Carinas Geschreie", antwortete der Trainer aus Alabastia und ging zu unseren Freunden zurück, "Ihr Geschreie ist überhaupt nicht zu überhören." "Komm schon, Kai. Mach dir keine Sorgen. Carina wird es schaffen", tröstete der kluge Trainer meinen Freund. Milza, Emolga und Pikachu schauten zu den bedrückten Drachen-Trainer, der fast mit den Nerven am Ende war. Ash zeigte etwas Mitleid und wollte Kai auch trösten. Bell hingegen stand nur da und schaute zu den drei Jungs. Meine Freunde waren in Kais Gefühlen vertieft und bekamen nicht mit, dass ich die Geburt überstanden und einen gesunden Jungen auf die Welt gebracht hatte. Bell bemerkte Schwester Joy, die in ihre Richtung kam. "Es ist alles gut gelaufen. Die Mädchen sind jetzt in ihren Zimmer und können Besuch empfangen", berichtete uns die Ärztin. Sofort reagierte der Drachen-Trainer und ging voraus. Ash, Bell, Warren und die Pokémon betraten mit Kai unser Krankenzimmer und sahen uns mit den beiden kleinen Jungs auf den Armen. Der Drachen-Trainer fiel aus allen Wolken, als er unseren kleinen Sohn sah und gesellte sich zu mir ans Bett. "Der kleine sieht ja echt süß aus", stellte mein Freund fest und streichelte unseren Sohn ganz sanft auf den Kopf. "Drake ist genauso süß wie du", entgegnete ich und gab Kai einen Kuss auf die Wange. "Yeah, unser Drake. Er wird auch ein großer Drachen-Meister sein und in meine Fußstapfen treten", freute sich mein Freund und kuschelte mit mir. Warren saß bei Caitlin und ihren Sohn. Die beiden hatten auch schon einen Namen für den Kleinen; Caleb. "Warum gebt ihr euren Kindern solche eigenartige Vornamen?", wollte Bell wissen. "Drake soll eine Bedeutung für Drache sein, da er demnächst wie Kai ein großer Drachen-Meister wird, obwohl Kai auch noch fest für seinen Traum arbeiten muss", antwortete ich. "Und Caleb ist ein Name, den Warren und ich uns schon seit einigen Monaten überlegt haben", erwähnte die junge Züchterin. Ash betrachte uns vier mit den beiden Jungs Drake und Caleb. Dabei kamen seine Gefühle hoch und fing an, ein paar kleine Tränchen aus seinen Augen fließen zu lassen. "Wisst ihr. Ihr vier macht mich glücklich. Bei euch kann ich sehen, wie liebevoll ihr miteinander umgeht. Ich freue mich für euer Familienglück", sprach Ash aus, "Ich bin echt froh, euch als gute und beste Freunde zu haben." "Oh, das hört sich nach einen Gruppenkuscheln an", stellte Kai fest und lächelte dabei. Ash setzte sich zu mir und Kai ans Bett und ließ sich von uns trösten, so als Freude. Danach kam auch Warren und unsere Pokémon Milza, Emolga und Pikachu zu uns ans Bett. Bell lehnte sich an Caitlins Krankenbett an und schaute neidisch zu uns. Dabei machte die 16-Jährige nicht einen glücklichen Gesichtsausdruck, als würde sie nicht in unserer Truppe und unseren Freundeskreis dazugehören. "Komm schon, Bell. Du gehörst auch dazu", munterte die 16-Jährige Züchterin die blonde Trainerin auf. "Du gehörst doch auch dazu, aber du muss auf deinem Bett liegen bleiben", entgegnete Bell. "Nur Mut", sagte Caitlin. Die blonde Trainerin ging auf uns zu und fragte nervös: "Gehöre ich auch zu euch?" "Klar doch, Bell. Komm zu uns", sagte Warren und zerrte Bell zu uns in den Kreis. Caitlin war stolz auf Bell, dass sie sich doch noch getraut hat, mit in den Freundeskreis zu kommen, da sie auch schon seit einer langen Zeit mit uns auf Reisen gegangen war.

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Kapitel 79: Celebi und das Portal zur Zukunft

Beitrag von Reshikrom94 am Fr 11 Jan 2013 - 5:34

Kapitel 79: Celebi und das Portal zur Zukunft

Es waren zehn Tage vergangen, seitdem Drake und Caleb geboren wurden. Wir befanden uns in meinem Appartment in Stratos City. Ich war gerade dabei, mit Ash die Küche sauber zu machen, während Bell hinter meinem Emolga her war. Warren schaute sich ein PokéFashion-Katalog an, Caitlin guckte dabei mit zu, Caleb war in meinem Schlafzimmer und schlief tief und fest und Kai hatte Drake auf seinen Armen und wollte ihn zum lachen bringen. Sein schillerndes Milza war total fasziniert von den kleinen Drake, da er fast so aussah wie Kai, als er noch ein kleines Baby war. „Sei vorsichtig, Milza. Nicht, dass du mein Eigen, Fleisch und Blut ärgerst“, warnte der Drachen-Trainer und holte einen speziellen Drachen-Keks aus der Tüte heraus, um Milzas Gehorsamkeit zu testen. „Milza, Mil...!“, rief sein Drachen-Pokémon total freudig und hatte dabei glänzende Augen. „Hier, fang!“, rief Kai und warf den Keks hoch über ihn, so dass Milza ihn mit einen perfekten Luftsalto auffing. „Brav, Milza. Du bist echt talentiert“, lobte mein Freund seinem Pokémon. "Milza!", rief das schillernde Milza sehr freudig und aß seinen Lieblingskeks. Ich ging zu Kai, um ihn das Fläschchen mit warmer Milch zu geben. "Hier, Schatz. Du kannst Drake das Fläschchen geben", sagte ich und überreichte meinen Freund die mit warmer Milch gefüllte Babyflasche. "Vielen Dank, Süße", bedankte sich der Drachen-Trainer und gab mir einen Kuss auf meine zarten Lippen. Ich lächelte und ging zurück in die Küche, wo Ash gerade das Geschirr aus der Spülmaschine ausräumte. "Guck mal, Drake, was Mami dir mitgebracht hat", sagte Kai und hielt die Flasche vor Drakes Nase. Der Kleine trank aus der Flasche und schaute dabei mit seinen niedlichen, braunen Augen den Drachen-Trainer an. Selbst Milza schaute dabei zu, wie liebevoll Kai mit seinen Sohn umging. Als Emolga sich auf einen Schrank vor Bell versteckt hatte, sah die blonde Trainerin den Drachen-Trainer, der Drake gerade fütterte. "Du machst das völlig falsch!", rief die 16-Jährige. "Hä, was? Misch dich doch nicht ein!", beschwerte sich mein Freund. "Du hälst das Kind total falsch und die Milch ist wahrscheinlich viel zu kalt", sagte Bell, "Gib mir den Kleinen. Ich zeige dir, wie es geht." "Fass mein Sohn nicht an!", rief Kai. „Und du nennst dich fürsorglicher Vater eines zehn Tage alten Jungen? Träum weiter. Du kannst nicht mal auf dich selbst aufpassen!“, schimpfte die blonde Trainerin. „Mädchen, pass mal auf, was du da sagst!“, drohte mein Freund und wurde sauer. „Kai! Bell! Es reicht und außerdem schläft Caleb!“, beschwerte sich Warren, der sich eine ruhige Stimmung gewünscht hatte. „Ich werde es nicht zulassen, dass uns Drake weggenommen wird. Ich möchte für den Kleinen eine schöne Zeit haben“, sagte Kai. Bell versuchte, Drake aus Kais Armen zu nehmen. „Lässt du meinen Sohn endlich in Ruhe?!“, rief Kai und schubste die 16-Jährige zur Seite. Dabei fiel Bell auf dem Pakettboden. Unser Sohn fing an, zu weinen, weil Kai zu laut war. „Schatz, beruhige Drake und bring ihn in mein Schlafzimmer, damit er sein Schläfchen halten kann, bitte“, verlangte ich von meinen Freund. Kai ging mit Drake in mein Schlafzimmer, wo Caleb in seinem Gitterbettchen tief und fest schlief. Er setzte sich auf mein großes Bett hin und beruhigte unseren Sohn, indem er ihn zart streichelte. „Hab jetzt keine Angst. Dieses Flittchen ist jetzt weg“, sprach der Drachen-Trainer zu Drake, „Ich werde dich beschützen, egal was passiert.“ Als Drake sich beruhigt hatte und sehr müde wurde, legte Kai ihn in sein Gitterbettchen hinein und deckte ihn warm und gemütlich zu. Zur selben Zeit kam Warren zu Kai ins Zimmer und machte ganz leise die Tür zu. „Und hast du schon Drake schlafen gelegt?“, wollte er wissen. „Ja, vor einigen Sekunden“, antwortete mein Freund und gab unseren Sohn einen kleinen Kuss auf die Stirn, „Weißt du, Drake erinnert mich sehr stark an mich, vom Aussehen am meisten her. Ich möchte für ihn nur das beste. Er soll nicht, so wie ich, in einem Heim leben; dass würde er nicht überstehen...“ „Das kann ich verstehen, Kai. Caitlin und ich werden unseren Caleb auch nicht in irgendeinem Heim schicken“, entgegnete Warren und schaute zu seinen Sohn Caleb, „Er ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen, obwohl er nicht geplant war.“ „Sag doch sowas nicht. Bei mir und Carina war die Schwangerschaft geplant und wir werden ab jetzt sowieso verhüten, weil Drake für uns reicht“, sagte der Drachen-Trainer. "Da kann ich dir nur zustimmen. Ich denke, dass Caleb und Drake sich sehr gut verstehen können", entgegnete der kluge Trainer. "Komm, lassen wir die beiden ihr Schläfchen halten", flüsterte Kai und verließ mit Warren das Schlafzimmer.
In der Zwischenzeit im Dragon-Hauptquartier; Rockwaller saß in seinem Büro und sah auf seiner Edition die Daten und Codes von Game Freak. "Sehr gut, alles läuft wie am Schnürchen. Bald gehört die Game Freak-Firma mir und dann können die idiotischen Direktoren mir nichts anhaben, haha!", lachte der Dragon-Boss. Plötzlich kam der Dragon-Vorstand in sein Büro, um ihn was mitzuteilen: "Boss, da ist jemand, der dich sprechen möchte. Er sagte, er sei der Boss von Team Rocket." "Schicken Sie ihn mir rein. Denn der Besuch war ja auch verabredet", verlangte Rockwaller und rührte an seiner Tasse, gefüllt mit schwarzen Kaffee. Der Vorstand schickte den Rocket-Boss mit einigen seiner Rocket-Schurken in Rockwallers Büro. "Guten Tag, Giovanni. Es freut mich, Sie persönlich zu sehen", grüßte der Dragon-Boss und schüttelte die Hand von Giovanni als Gruß. "Freut mich ebenfalls", entgegnete der Rocket-Boss, "Sie haben mir von ihrer Edition, die Weltherrschaft und der Legende von Reshiram und Zekrom erzählt." "Stimmt genau", sprach Rockwaller, "Und warum ich Sie zu einem Gespräch eingeladen habe, ist folgendes." Der Dragon-Boss holte aus seiner Schreibtischschublade einige Akten von uns heraus. "Diese Kinder hier sind das Problem. Sie versuchen, unsere Pläne zu durchkreuzen. Reshiram und Zekrom sidn auch spurlos verschwunden", erzählte Rockwaller, "Und wenn Ihr Team und mein Team zusammen arbeiten, werden wir gemeinsam die ganze Welt beherrschen. Was halten Sie von meinen Plan?" "Ich finde es perfekt, keine Frage. Und ich muss Ihnen auch was mitteilen", sagte Giovanni, "Jessie, James und Mauzi werden es Ihnen erklären." Die drei Team Rocket-Mitglieder Jessie, James und das sprechende, katzenähnliche Pokémon Mauzi traten vor und zeigten den Dragon-Boss eine Akte über das legendäre Pokémon Celebi. "Dieses Pokémon wurde vor kurzem im Hain der Täuschung gesichtet worden", erzählte James. "Ah, jetzt wird mir alles klar. Mein Schüler N hat große Verbindungen mit diesem Ort, weil er dort mit seinem Zoroark trainiert. Und ich kann dafür sorgen, dass er für uns das Celebi fängt", sagte Rockwaller und schickte eine Nachricht an den mysteriösen Trainer. "Dann wäre das für uns eine sehr gute Sache, denn Celebi ist nicht irgendein legendäres Pokémon. Es kann durch die Zeit reisen; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", erwähnte Mauzi. "Ein Zeitreise-Pokémon also? Genau das brauchen wir", sagte Rockwaller. "Sehr gut, dann sind wir jetzt offiziell ein Schurken-Duo, das die Weltherrschaft an sich reißen wollen", sagte Giovanni. "Auf jeden Fall!", rief der Dragon-Boss und schüttelte die Hand von Giovanni, "Und N wird sich um das Celebi kümmern. Ich hoffe, diese dummen Kinder kommen ihn nicht in die Quere."
Es wurde 13:30 Uhr. Wir hatten vor, den Ort Hain der Täuschung zu erkunden, weil wir sie noch nicht besucht hatten. Und wir mussten dabei Caleb und Drake mitnehmen, sonst wären die beiden Jungs alleine in der Wohnung. Wir fuhren mit der Straßenbahn nach Rayono City, um von dort aus zu Fuß zum nahgelegenen Hain der Täuschung zu gehen. Nachdem wir dort ankamen, gingen wir östlich von Rayono City, in Richtung Route 16. Diese Route war sehr herbstlich, mit den bunten Blättern. Man sah einige Navitaub über die Route 16 fliegen und Käfer-Pokémon wie Strawickl oder auch Folikon konnte man an den Bäumen sehen. "Okay, hier auf der Karte steht, dass wir durch den kurzen Waldweg gehen müssen, dann sind wir im Hain der Täuschung", sagte Warren, der auf seine Karte schaute. "Warum können wir dort kein kleines Picknick veranstalten?", wollte Bell wissen, "Ich meine, eine Erkundungstour durch den Hain der Täuschung ist doch total langweilig." "Mal zur Info: Der Hain der Täuschung ist nur ein großer Waldplatz, wo viele Pokémon leben und dieser Ort ist auch ein mysteriöser Ort!", rief Kai und gab seinem Milza einen speziellen Drachen-Keks. "Da muss ich ihn zustimmen, Bell. Wir gehen da nur hin, um den Ort zu erkunden", sagte der kluge Trainer. Wir gingen durch den kleinen Waldweg und erreichteten den mysteriösen Ort Hain der Täuschung. Es war dort eine ziemlich ruhige Stimmung, bis Caitlin ein kleines, grünes Pokémon auf einen Baum sah, das Amrenabeeren fraß. "Wow, das ist ein Celebi!", rief ich. Sofort holte Ash seinen PokéDex heraus, um einen Eintrag von Celebi zu erhalten.
Celebi, das Zeitreise-Pokémon. Celebi kann durch die Zeit reisen und ist ein recht seltenes Pokémon. Es erscheint nur in friedlichen Zeiten.
"Durch die Zeit reisen? Ist ja der Hammer, dann kann ich ja wissen, ob ich ein großer Pokémon-Meister sein werde!", rief der Trainer aus Alabastia sehr freudig, "Ein Blick auf die Zukunft kann ja nicht schaden." "Naja, ich weiß ja nicht so recht...", sagte Kai. Als Ash sich Celebi näherte, kam ein Zoroark überraschender Weise aus einem Beerenbusch heraus und schnappte sich das Celebi. "Ich wusste doch, dass ihr hier seid", sprach N und zeigte sich. "Verdammt, was machst du denn hier?", wollte Warren wissen. "Der Hain der Täuschung... mein Lieblingsort dieser Region... dort sammeln sich verschiedene Kräfte zusammen und hier lohnt sich das intensive Training für Trainer-Anfänger. Ich wurde beauftragt, Celebi hier im Hain der Täuschung zu fangen. Es hat nämlich eine besondere Begabung, durch die Zeit zu reisen", antwortete der mysteriöse Trainer und nahm Zoroark das legendäre Pokémon ab, "Celebi werde ich zunächst als Geisel nehmen, damit es mir mich ein Portal zur Zukunft eröffnen kann! Team Dragon wird an die Macht kommen und ich werde es zuerst sehen!" "Das ist echt wahnsinnig! Ihr alle von diesen Luschen-Team seid voll Machtbesessen. Nur weil du Celebi als Geisel nimmst, um die Zukunft durch ein Portal sehen zu können, ob Team Dragon die Welt beherrschen würde!", rief der Drachen-Trainer. "Glaubt mir, ihr werdet es selbst sehen, wenn ihr fünfzehn Jahre älter sein werdet, dass die Welt von Team Dragon übernommen wurde!", entgegnete N, "Okay, Zoroark. Zwing Celebi, mit deiner schwarzen Aura, ein Portal zur Zukunft zu eröffnen!" "Tu das nicht!", rief ich. Das Unlicht-Pokémon fesselte mit seiner schwarzen Kraft das Pflanze/Psycho-Pokémon, so dass das arme Celebi das Portal zur Zukunft eröffnen musste. Dieser blauweiße Portal schwob mitten in der Luft und kreiselte sich sehr langsam. "Endlich ist die Zukunft da, wo Team Dragon die Weltherrschaft an sich gerissen hat!", freute sich der mytseriöse Trainer. "Du elender Mistkerl! Mach das wieder rückgängig, sonst passiert hier noch was!", rief Kai. N sah die beiden Jungs Drake und Caleb und machte dabei ein hämisches Grinsen. "Bestimmt habt ihr eure jüngsten Begleiter besonders lieb, oder?", fragte N uns. "Wie meinst du das?", wollte Warren wissen. "Zoroark, greif dir die beiden kleinen Kinder!", befahl der mysteriöse Trainer. Schnell lief Zoroark auf uns zu uns schnappte sich Drake und Caleb. "Jetzt haben wir zwei Geiseln mehr, aber aus den beiden werden wir heute keine richtigen Geiseln machen, hehe", lachte N, "Zoroark, bring diese beiden Kinder in die Zukunft und lass sie dort!" "NEIN!", riefen Caitlin, Warren, Kai und ich total panisch. Das Unlicht-Pokémon sprang mit Caleb und Drake in das Portal hinein. Wir wollten es aufhalten, aber wir waren nicht schnell genug. "Verdammt, wie ich die Schnelligkeitswerte von Zoroark hasse", fluchte mein Freund. Nach ein paar Sekunden kam Zoroark aus der Zukunft zurück und das Portal wurde immer kleiner, bis es schließlich verschwand. "Oh, wart ihr Kinder nicht schnell genug? Ha, ihr werdet sie nie mehr wiedersehen, überhaupt nicht mehr, da das Portal mit Zoroarks schwarzer Aura mitgeöffnet wurde!", rief N und lobte sein Pokémon. "Man sollte dir mal die Fresse polieren!", rief der Drachen-Trainer. "Tja, ihr könnt mich nicht mehr aufhalten und ich werde mir Celebis Kraft entnehmen, um für die Weltherrschaft einen Schritt voraus zu sein", sprach der mysteriöse Trainer und verlangte von seinem Zoroark, Celebis Kraft, die Portale zu den Zeiten öffnen kann, zu entziehen. Das tat auch das Unlicht-Pokémon, bis Kai rief: "Milza, greif Zoroark mit Drachenwut an!" Das schillernde Drachen-Pokémon spuckte blaurote Flammen auf das schwarzrote Pokémon, das sofort zu Boden fiel. Celebi wurde durch den Kraftentzug total geschwächt und fiel auch auf den Boden. "Zoroark, das hast du gut gemacht", lobte N seinem Pokémon, "Jetzt haben wir die Kraft und werden sie für Team Dragon umsetzen." Der mysteriöse Trainer verließ mit Zoroark den Hain der Täuschung waren nicht mehr zu sehen.
Wir kümmerten uns um das geschwächte Celebi, das nur noch sehr wenig Kraft hatte. "Glaubt ihr, dass Celebi das Portal zur Zukunft wieder eröffnen kann...?", wollte Caitlin wissen. "Es hat sehr viel an Kraft verloren. Ich glaub nicht, dass es ein weiteres Portal eröffnen kann", antwortete Kai, "Ich möchte auch, dass Drake und Caleb wieder bei uns wären. Hätten wir besser mehr aufgepasst, was dieser Mistkerl immer verursacht hat." "Das Celebi braucht dringend ein paar Sinelbeeren und Tsitrubeeren", stellte Warren fest. "Warte, ich habe welche in meiner Beerenbox", sagte Caitlin und packte ihre Box aus ihrer Reisetasche aus. Ich nahm ihr die Box ab und öffnete sie. Ich gab Kai einige Tsitru- und Sinelbeeren, damit das Celebi wieder auf die Beine kam. Das legendäre Pokémon fühlte sich etwas besser und versuchte, ein neues Portal zu eröffnen, mit aller Kraft. Es konnte ein neues Portal zur Zukunft eröffnen und fiel wieder auf den Boden. "Schnell, wir brauchen wieder ein paar Beeren!", rief Ash. Ich nahm mir weitere Beeren heraus, die Caitlin in ihrer Box noch hatte, und gab sie Celebi. Als das grüne Pokémon wieder etwas Kraft geschöpft hatte, flog es tiefer in den Wald hinein und ließ uns mit den Portal zur Zukunft zurück.
"Was meint ihr, sollten wir es wagen?", wollte der Trainer aus Alabastia wissen. "Ich bin mir nicht so sicher. Was würde denn passieren, wenn Drake und Caleb irgendwo in der Zukunft verschwunden sind?", fragte der Drachen-Trainer. "Wir sollten es lieber nicht tun, sonst kommen wir nicht mehr in die Gegenwart zurück", sagte ich. Die anderen stimmten mir zu. "Ich will nicht in die Zukunft gehen. Ich bleibe schön hier!", rief Bell. "Wir hatten auch nicht vor, in die Zukunft zu gehen, du blonder Nichtsnutz", entgegnete Kai. Plötzlich hörte man Stimmen, die aus dem Portal kamen. "W-was ist das???", fragte die blonde Trainerin sehr ängstlich. Wir standen ein paar Meter von dem Portal entfernt und sahen, wie zwei Jungs, die ungefähr in unserem Alter waren, aus dem Portal der Zukunft raussprangen. Der eine Junge hatte dunkelblaue Haare, rote Augen und trug eine rotweiße Jacke mit einer blauen Sporthose und auch rote Turnschuhe. Der andere hatte braune Haare, worauf er eine rote Kappe trug, hatte auch braune Augen, trug eine blaue Jacke mit einer grauen Hose und dabei rotschwarze Schuhe. Er sah Kai sehr ähnlich. Das Portal verschwand wieder von der Bildfläche. "Du hättest mal besser aufpassen sollen, Caleb!", rief der eine Junge. "Was kann ich denn dafür, dass das Celebi uns hierher geschickt hat, Drake?", wollte der blauhaarige Junge wissen. "Drake? Caleb? Kann es sein, dass die beiden Jungs unsere Kinder aus der Zukunft sind?", flüsterte ich leise zu Kai. "Das ist auf jeden Fall richtig", sprach mein Freund leise zu mir und konnte es nicht fassen. Auch die anderen und unsere Pokémon kamen aus den Staunen nicht mehr heraus; Die beiden Jungs waren tatsächlich Drake und Caleb aus der Zukunft!

Fortsetzung in Band 2...

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